Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 shiro zashousuru - weißer Strand

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BeitragThema: shiro zashousuru - weißer Strand   So Jul 22, 2012 4:55 pm

shiro zashousuru - weißer Strand

Wie der Name es schon sagt ist der Strand weiß, das liegt darandas der Sand weiß ist.
Vile Zivilisten kommen deswegen hier her, da nicht nur der Strand wunder schön istg, sondern auch das Meer.
Obwohl viel Nebel in Mizu no kuni ist, ist dieser Ort so klar wie kein anderer.
Erholung pur ist an solch einen Ort angesagt.


Zuletzt von Sakura Yuki am Do Jan 31, 2013 7:43 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   So Jan 06, 2013 5:51 pm

Die Möwen kreischten laut, während die Sonne hoch am Horizont stand. Es war ein friedliches Flecken Land, selbst jetzt noch. Seit die Geschichte dem Wellenreich diese Brücke schenkte, so hieß es, waren die Kämpfe darum weit in die Tiefe gesunken. Niemand mehr da, so sagte man. Keiner, der darum kämpfen würde, sie zu vernichten. Warum auch? Die Menschen lebten gut damit. Der Handel schoß rasant in die Höhe wenn man den Gerüchten glauben konnte. Und wen sollte das dann stören? Scheinbar niemanden, der hierraus profitierte - und das waren viele.
Mehr als genug, um diese verfluchte Brücke zu voll zu machen. Der schwarzhaarige Mann lotste sein Pferd an zwei Wagen vorbei, die Quer auf dem Weg standen und damit den Weg blockierten. Es war eine neue Lieferung gewesen, die Minari nach Nami no Kuni gebracht hatte und da diese nun abgegeben war, hieß es wieder zurück nach Süden zum Hafen, um nach Urukanusu zurück zu schippern. Auch Kami war von seinem Hengst abgestiegen um diesen zwischen der Sperre hindurch zu lenken. "Ist doch nicht so schlimm." hatte er gesagt. Manchmal würde Minari den Mönch für sein Gutdenken gerne auf den Mond schießen.
"Hey, Minari, wie wärs mit einem Wettrennen? Wer zuerst auf der anderen Seite ist hat gewonnen!", rief ihm Kami zu, als sie zwischen den Holzwagen vorbei waren. Minari seufzte nur und sah über die Schulter zu dem Mann, der dort, ähnlich wie er, ohne Mantel herum lief. Das hieß bei Kami nur leider, dass er vollkommen Frei von Bekleidung war, was den Oberkörper anging. Lediglich die Unterarmschoner aus Leder bedeckten etwas von seinem sonst nackten Oberkörper. Selbst die grüne Kristallkette hatte er abgelegt. Das offenbarte allerdings auch den muskulösen Oberkörper des Mönchs, der dadurch leider auch die Aufmerksamkeit der Frauen auf sich zog.
Minari war da diskreter, fast schon "zugeknöpfter", wie man so schön sagte. Er trug zwar weder seinen langen, weiß-roten Ledermantel, noch die stählernen Schulterschützer - wodurch auch die gekreuzten Gürtel wegfielen, aber trotzdem trug er ein schwarz-graues T-Shirt mit leichtem Kragen, seine Bandagen am rechten Oberarm sowie die rote Stoffarmstulpe. Und an der linken Hand trug er die fingerlosen, grauen Wollhandschuhe. Dazu die schwarze Lederhose mit den weißen Gürteln, an dessen linker Seite das Karasutsume hing. Seine weißen, ledernen Stulpenstiefel nicht zu vergessen. Alles in allem also immernoch recht warm.
"Du spinnst doch... den Pferden wird es nicht gefallen und wir ziehen zu viel Aufmerksamkeit auf uns.. wir sind immerhin auch nicht ganz uninteressant für unsergleichen... schon vergessen?", gab der dunkelhaarige Söldner nur zurück und sah wieder nach vorne. Seine kalte, emotionslose Miene glitt durch die Gegend und besah nocheinmal die Landschaft. Es waren nicht sonderlich viele Menschen hier, wenngleich es dennoch genug waren um die Übersicht zu erschweren. Trotzdem wollte Minari keine unnötigen Risiken eingehen und aufmerksamkeit auf sich ziehen.
"In Ordnung. Dann eben nicht.", brummte Kami in seinen unvorhandenen Bart und stieg auf seinen Hengst, während der andere Söldner sich auf sein weißes Pferd schwang und vorsichtig über dessen Mähne strich. Kami mochte zwar sein Freund sein, aber er war trotzdem noch ein verdammter Idiot der gerne mal irrsinnige Spielchen spielte und an das Gute im Menschen dachte und einen Gott anbete.
"Das Gute im Menschen... tzk... Und wenn es einen gott gäbe, warum ließ er Chihiro und Koji sterben...?", fragte er sich in Gedanken und musste innerliche Tränen unterdrücken. Wie gerne hätte er alles anders gemacht...?
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   So Jan 06, 2013 6:51 pm

Eine Brücke, zu einem anderen Teil des Landes ~ Festland vermochte die schwarzhaarige Kunoichi nicht zu sagen, denn Festland war Mizu no Kuni absolut nicht. Zwar schien ausnahmsweise mal gutes Wetter, jedoch konnte sie trotz dessen keinen wirklichen Gefallen an diesem Teil der Welt finden. Die Haare offen über die Schulter hängend, vom Winde etwas zerzaust stolzierte die Kobayashi mit sicherem Schritt auf die Brücke zu, über die sie wohl oder Übel gehen musste. Etwas bange war ihr, denn sie litt nicht nur unter Höhenangst, sondern auch unter einer Agoraphobie ~ und diese schloß weites Meer mit ein. "Augen zu und durch ~ oder drüber..." versuchte sie sich selbst zu überreden jedoch schlotterten ihr innerlich die Beine schon sehr. Ihre Katana hatte sie wie üblich über Kreuz auf den Rücken geschnallt um im Notfall schnell an beide Waffen heranzukommen um sich zu verteidigen. Zwar hatte sie mitnichten die Befürchtung von jenen Gebrauch machen zu müssen, doch man wusste ja nie. Selbst in einem so friedlich scheinenden Land und einem so idyllischen Ort wie diesem hier konnte der gemeinste Gauner herumirren - soviel hatte die Schwarzhaarige in ihren jungen Jahren schon begriffen. Ihre goldbraune Haut schien im Sonnenlicht wie frisch gebräunt und ihre schwarzen Haare glänzten. Sie hätte Lust auf ein Bad. Doch das Meer war ihr zu groß. Sie hätte sich auf dem Weg hierher eine Pause an einer Quelle gönnen können ~ doch nun nochmal umzukehren kam nicht in Frage. Wohin war sie überhaupt unterwegs?
Nun ~ eigentlich hatte sie sich vorgenommen das Reich des Feuers mal wieder zu betreten ~ ihren lange nicht gesehenen Eltern einen Besuch abzustatten ~ doch dieser Plan wurde verworfen. Zurück wollte sie nicht ~ sie hatte nichts, was sie an ihrer Heimat hielt. Absolut nichts. Alles was sie brauchte hatte die Kobayashi bei sich, ihre Waffen, ein paar Klamotten und auch finanziell war sie alles andere als abhängig.

Plötzlich jedoch wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, zwei junge Männer kreuzten ihren Weg. Begleitet von Pferden ~ sehr hübschen sogar. Nicht das die Männer nicht auch hübsch waren, aber das war Nebensache. Eigentlich kümmerten Fremde die Kunoichi nicht, doch diese Zwei zogen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Iko näherte sich ihnen unauffällig, langsam, blieb etwas auf Abstand, jedoch war sie nah genug damit sie ihre Worte verstanden. Der Dunkelhaarige mit seltsamen Outfit schien schlecht gelaunt, zumindest schlechter gelaunt als der andere. Sie sahen nicht aus wie Kiri-Nin ~ Die Unterschiede in Klamotten und Art fielen sofort auf. "Einen Wunderschönen guten Tag die Herren ~ Wo geht die Reise hin?" versuchte die junge Frau die beiden Männer in ein Gespräch zu verwickeln. Lange war sie alleine gereist ~ ein paar ungezwungene Worte boten ihr eine Art Erfrischung in der tristen und einsamen Welt in der sie sonst lebte.
Der Kunoichi fielen die Handschuhe an den Händen des Dunkelhaarigen und sie wunderte sich. "Handschuhe bei diesen Temperaturen...? Nun ja... Seltsame Menschen gab es schon überall..." Ein angetanes Lächeln legte sich über ihr Profil und nun bemerkte sie auch den nackten Oberkörper des anderen, was im total Gegensatz zu den Handschuhen stand. "Ihr scheint euch nicht einig zu sein, wo ihr hinwollt..." bemerkte sie beiläufig, bevor sie ihren Blick wieder zu dem Handschuhmann schweifen ließ und auf Antwort wartete.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   So Jan 06, 2013 7:48 pm

Es war ein quälendes Stück Erinnerungen. Den Tod des eigenen Kindes und der geliebten Frau vor dem Traualtar immer und immer wieder im Schlaf zu erleben war ein Fluch. Einer, durch den er sich immer wieder fragt warum er eigendlich noch lebt. Er wusste, das der Angrif ihm galt, er war es der sterben sollte. Niemand ausser ihm sollte unter der Erde liegen und vor sich hin rotten. Nur er allein sollte verwesen und in den tiefen der Hölle brennen... Und doch genoß er die Freiheit des Lebens.
"Ich scheiße auf meine Freiheit und mein Leben... Die Beiden waren mein Leben, sind mein Leben... Chihiro...", ging es ihm durch den Kopf, einmal mehr zu diesen unzähligen malen. Einmal mehr musste er versuchen klaren Kopf zu bewahren. Der Verlust solch eines Schatzes, seines eigenen Lebens, seine Liebe... So viele Jahre waren vergangen und doch konnte er sich immernoch nicht los sprechen von ihnen. Seinen Sohn verlor er, obwohl er hätte Handeln können... Er hätte so viel tun können und hat doch nur zugesehen wie der leblose Körper seines geliebten Sohnes zu Boden sank, nachdem dieser Bastard von Attentäter ihm die Kehle aufschnitt. Seine Hand verkrampfte sich als er das Bild wieder sah. Sein Schwert lag am Boden, um den Jungen zu retten. Es war die Forderung gewesen... doch trotzdem hielt dieser Kerl sein Wort nicht. Dennoch nahm er dem Kind das Leben und besiegelte damit sein eigenes Schiksal!
Sein Gesicht wurde abermals kälter. Kami war auf eine Höhe mit ihm geritten und stieß ihn an, ehe er zurück fiel und wieder hinter ihm ritt. "Verdammt..."
Dann erklang eine Stimme und Minari zog sanft an dem Haar des Pferdes, um es anzuhalten. Der schwarzhaarige Mann sah sich um und erspähte eine Frau die dort sprach. Kraftvoll für eine Frau, aber dennoch eindeutig weiblich. Sie besaß ebenfalls schwarzes Haar. Und den Frevel sie anzusprechen. Dazu noch so, als wären sie Idioten, die keine Ahnung hatten wo sie hin wollten. Von Minari erntete sie nur einen kalten, ausdruckslosen Blick. Kami, der sein Pferd ebenfalls gestoppt hatte, sah erst zu seinem Partner, dann zu der Fremden. Er war es, der zuerst antwortete.
"Seit gegrüßt werte Dame. Unsere Reise führt uns nach Westen, ihr wisst ja, westwärts zieht der Wind. Und die Eure?", gab er wohlgelaunt und höflich mit seiner klaren Männerstimme zurück. Miesepetrigkeit gab es für ihn nur bei Minari. Und obwohl er den Mann verstand, predigte er dem jüngeren Kerl stets den frohen Lebensgeist zu wahren - leider stets vergeben. "Fröhliches Leben gibt es nur bei Märchenfiguren... Man nahm mir alles, was mir je etwas bedeutete und darüber soll ich froh sein? Tz..." bekam er stets als Antwort darauf.
Minari, der die Frau mittlereweile gemustert hatte, sah auf die klingen an ihrem Rücken. Das Einzige, was er interessant an der Frau fand. Selbst ihr Lächeln konnte sie sich in seinen Augen sparen. Nach Kami setzte er nach, weniger höflich und mit monotnem Tonfall, trotzdem mit der ganzen Kraft seiner harten Stimme.
"Und ob wir uns einig sind oder nicht könnte euch egal sein... Ihr solltet euch lieber um die Angelegenheiten eurer Wenigkeit kümmern..." dabei reckte er den kopf so, das er mit dem Kinn kurz zu den Klingen deutete "Die zum Beispiel... Wenn ihr auf die Seite des Wellenreichs wollt solltet ihr die Ablegen..." Dann wand er sich wieder ab und sah aufs Meer hinaus. Das blaue Wasser glänzte im Sonnenlicht.
Kami, der mal wieder alles glatt bügeln wollte, sprang von seinem Hengst ab und schritt auf die Frau zu. "Entschuldigt, er Meinte es nicht so. Darf man fragen wohin eure Reise geht, werte Dame?"
Kami verschränkte die Arme vor der Brust und setzte ein Lächeln auf, das seine Häckchenförmige Narbe verzog.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   So Jan 06, 2013 8:08 pm

Sie wartete auf Antwort. Eine Antwort, zwei Antworten, und eine Rechtfertigung um genau zu sein.
Nun, die hätte er sich sparen können, der Kerl, der wenigstens einigermaßen freundlich und anständig schien. Der Dunkelhaarige schien mehr als nur schlecht gelaunt, er schien eine regelrechte Abneigung der Kobayashi gegenüber zu haben, wenngleich er ihre Waffen zu mustern schien. Kein Wunder, war er doch selbst ein Kämpfer der nicht auf seine Schwerter verzichten konnte, käme es soweit.
Nach Westen also, Soweit sogut. Ein angedeutetes Nicken sollte dem zuerst sprechenden zeigen, dass die Kobayashi seine Worte vernommen hatte, doch er keine große Antwort erwarten sollte. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt.
"Beschenkt mich nicht mit eurer Sorge, Shinobi. Meine Angelegenheiten sind geklärt ~ sonst würde ich euch Volk nicht ansprechen, seid euch dessen sicher." antwortete sie ebenso kalt wie sie angesprochen wurde und strafte Minari mit einem Blick der selbst Medusa zu Stein hätte erstarren lassen können, bevor sie sich dem T-Shirt-losen Begleiter des Unfreundlichen Herren wieder zuwendete.
"Mein Weg führt mich ins Reich des Feuers, Wanderer. Und ihr müsst euch nicht für ihn entschuldigen, ich denke durchaus, er ist alt genug um zu wissen was er sagt, und sich der Konsequenzen bewusst zu sein ~ dennoch sollte er eure Bemühungen honorieren - wenngleich ich nicht damit rechnen würde." Ihr Gesicht entspannte sich und die Augen musterten den Dunkelhaarigen, bevor sie überschweiften zu dem freundlicheren, offeneren Typen, der sich zumindest oberflächlich für das Gespräch interessierte. "Ihr zieht Aufmerksamkeit auf euch, Wanderer. Wird euch nicht frisch, bei diesem Wind?" fragte sie und legte den Kopf interessiert tuend auf die Seite bevor ein Windstoß ihre Haare so zerzausten, dass sie erst wieder ein wenig Ordnung in das Chaos bringen musste um überhaupt etwas zu sehen.
Beim Anblick des Oberkörperfreien Typen fuhr ihr selbst ein kalter Schauer über den Rücken, wenngleich die Sonne schien, was in dieser Ortschaft wohl eher selten vorkam. Kein Nebel weit und breit, kaum Wolken, wären diese Temperaturen nicht könnte man fast meinen es wäre ein wunderschöner Sommertag ~ doch dem war nicht so.
"Erlaubt ihr mir, euren Namen zu erfahren, Wanderer?" sprach die Kunoichi weiter, um möglicherweise die Situation etwas aufzulockern ~ vielleicht war der Dunkelhaarige ja auch nur mit dem falschen Fuß aufgestanden, oder ihm war eine Laus über die Leber gelaufen, selbst wenn dies eine überdimensional große gewesen sein musste.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Mo Jan 07, 2013 6:55 pm

Was bildete sich das Weibsbild eigendlich ein? Das er sie huldigte und auf Händen trug? Wäre was neues - sowohl für den Mitarashi, als auch für die Kobayashi, zumindest so wie sie Aussah. Klare Arroganz prallte auf Eitelkeit. Selbstlose und doch irgendwie selbstsüchtige Arroganz. Niemandem würde er helfen wenn er nicht zwingend müsste. Mit Ausnahme seines besten Freundes. Und selbst dem... er wüsste nicht ob er ihm zu hilfe eilen würde. Und doch... Nein. Keine Chance. Selbst bei den Worten der Kunoichi Blieb er unberührt. Sie sprach ihn an, nicht er sie. Und sie wollte dann wohl auch eine Antwort.
"Dann solltet ihr eurer Wege gehen...", gab Minari ruhig und unberührt zurück. Selbst der kalte und harte Blick der Frau brachte aus ihm nur ein müdes Lächeln hervor, das so künstlich wirkte, wie ein Lächeln nur sein konnte. Und es kümmerte den Mann nichteinmal, das man von ihm schlecht dachte. Ihn scherte es wenig. Die Chance, das sich die Frau an Kami wandte, nutzte der Söldner um Abstand zu erlangen und ließ seinen Freund mit der Frau allein. Wieder glitt sein Blick über die Landschaft und seine Lungen füllten sich bei einem tiefen Atemzug mit frischer, klarer Luft.
Kami, der bei Iko stand, sah nur entsetzt hinter dem Schwarzhaarigen her und schüttelte nur den Kopf, als die Fremde etwas von honorieren faselte. Sein Honorar war die Freude der Menschen, nicht die Münzen der Reichen. Er war Mönch, kein Steuereintreiber. Um des guten Willens wegen widmete sichd er Mann aber wieder der Frau und schenkte ihr ein herzliches Lächeln, das einen gewissen Charme haben könnte, wenn sie auf verschmitzte Lächeln stand.
"Nein nein, Werteste. Ein Honorar wäre zuviel des materiellen. Ich erfreue mich am Strahlen eines Gesichts und dem glühen eines Herzens. Beides bei ihm leider schwer erreichbare Ziele, das muss ich gestehen. Aber er kann auch anders, wenn auch nicht viel anders."
Dann aber musste er fast schon jugendlich grinsen und verschränkte die Arme hinter dem Kopf, vollkommen den Fakt vergessend, das solche Bewegungen Muskeln anspannten. "Oh Nein. Da wo ich her komme, ist es viel Kälter als hier. Ausserdem scheint die Sonne ausreichend."
Seine Miene entspannte sich und seine Arme baumelten wieder herab. Eine leichte Verbeugung zollte der Frau den Respekt, den ein jeder Mensch erhalten sollte.
"Hakái Kami, zu Diensten. Mit wem habe ich die Ehre?" Danach erhob er sich und sah lächelnd zu der Frau, ehe er eine einladende Geste vollzog und sie einlud, mit ihm zu gehen, immerhin zogen sie Beide in dieselbe Richtung.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Mo Jan 07, 2013 7:29 pm

Der Kerl legte es drauf an?
Nun gut. Darum würde sich die schwarzhaarige Kunoichi später kümmern - sollte der Kerl doch erstmal seine Ruhe finden und auf Abstand gehen, so wie er es tat. Was auch immer er da tat, Iko war es im Grunde genommen egal, konnte es ja auch. Wenngleich sie nicht damit gerechnet hätte, das ein so gut aussehender, jedoch schlecht angezogener Kerl eine solche Selbstverliebtheit an den Tag legen konnte, wie Minari es tat.
Der andere elde Herr wandte sich der Schwarzhaarigen mit deutlich freundlicheren Worten zu - auch wenn er ihre Worte wohl falsch verstanden hatte. "Nein, nein. Ich meinte nichts Materielles ~ aber es spielt auch keine große Rolle. Er kann sich glücklich schätzen einen Begleiter wie euch zu haben ~ Kami. Mich nennt man Kobayashi. Iko Kobayashi, sehr erfreut eure Bekanntschaft zu machen Hakái-san.
Nun, ihr scheint auch nicht sonderlich zu frieren, entschuldigt meine Sorge. Ich genieße gewöhnlich wärmere Gefilde ~ daher die Frage."
antwortete die Kobayashi freundlich, aber doch ernst. Ihr Tonfall ließ anmerken, dass sie über das Verhalten der Mitarashi nicht sonderlich begeistert war ~ wer wäre das schon?
Viele Menschen hatte sie auf ihren Reisen schon kennengelernt, einige hassen, wenige mögen gelernt ~ doch ein solcher Unhold als welcher sich der Dunkelhaarige herausgestellt hatte war ihr selten untergekommen. Ein Griff in ihre auf rechts hängende Tasche brachte ein kleines Päckchen zum Vorschein, in welchem sich geschmierte Brote befanden. "Nein, die wollte ich nicht..." sprach der Geist innerlich und sie packte das unbeabsichtigt ausgepackte Päckchen wieder ein und zog stattdessen ein anderes Päckchen hervor. Tabak war in jenem zu finden und den Blick noch immer auf den Hakái gerichtet drehte sie sich fix eine Zigarette, ließ ebendiese mittels eines kleinen Tricks direkt zwischen die Lippen fliegen und das Ende entflammte.
"Meint ihr nicht, es wäre unklug euch zu folgen ~ ich meine, euer Begleiter schien nicht sonderlich angetan zu sein..?" sprach sie, und unterbrach sich selbst für einen kleinen Moment "Wobei mir das ja eigentlich egal sein könnte. Gehen wir." Vollendete die Kobayashi ihren Satz und setzte sich in Bewegung ~ lief neben dem freundlicheren der zwei Freunde her und rauchte genüsslich ihre Zigarette, bevor beide wieder bei Minari angekommen waren. "Hör zu Fremder ~ ich möchte keinen Streit. Und ich entschuldige mich in vollem Maße, sollte meine Art in irgendeiner Weise dazu geführt haben, dass ihr euch angegriffen fühlt. Mein Name ist Iko, freut mich ebenso Ihre Bekanntschaft zu machen, wenngleich dieses Vergnügen wohl nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Ich werde euch begleiten ~ daher sollten wir möglicherweise versuchen uns nicht in die Haare zu bekommen" Heiliges Kanonenrohr.
WAS WAR DAS?
Iko entschuldigte sich bei jemandem? Und sie wollte keinen Streit? Und noch viel Schlimmer ~ sie streckte dem Kerl auch noch ihre zarte Hand hin? Wo war das unfreundliche, alte, zickige Ding hin, das alles und jeden durch die Gegend gescheucht und rumkommandiert hatte? Verschwunden?
Nein, sie hatte einfach nur gute Laune. Noch.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Di Jan 08, 2013 5:51 pm

Es war angenehm die Ruhe zu haben, die man wollte. Die Menschen mieden ihn nicht aus Angst, sondern aus Zeitdruck oder weil sie einfach nur ungern mit Fremden sprachen. Egal was der Grund war, Minari waren sie nichtig, solange sie ihn alleine ließen. Und da er sich von den anderen Beiden abgeseilt hatte, konnte er wieder in Ruhe nachdenken. Wobei ihm wieder etwas einfiel. Seine Hand glitt in eine der Satteltaschen, kramte darin etwas, erfühlte mehrere male ein parr glatter Dinge, manche weicher als andere, andere wiederrum hart wie Stein. Selbst die Klingen die er dabei hatte, seine beiden Schwerter Hirú und Sakura, ergriff er mehr als einmal. Ein Glück das die Taschen groß genug waren. Sonst würden sie, wie Karasutsume derzeit, an seiner linken Seite hängen und beim reiten nervte ein Schwert schon. Dann fand er was er suchte. Eine glatte Oberfläche schmiegte sich an seine Finger, eine angenehme Rundung lag in ihr. Seine Hand schloß sich und zog das kleine Etwas heraus - ein saftig grüner Apfel, fest in der konsistenz, aber doch merkte der Mann, das es genau sein Geschmack war. Die Frucht leicht am T-Shirt säubernd sah er sich noch ein letztes mal um, ehe er die Zügel komplett losließ und Nachtschatten mit bloßen Gewichtsverlagerungen ritt. Es ermöglichte ihm immerhin, zwei seiner Lieblingsdinge zutun. Seine rechte Hand, die eben noch die Zügel hielt, glitt in die andere Tasche und griff einen rauen Gegenstand, den er augenblickllich hervor zog. Warum er das so einfach konnte? Er hatte das Buch extra griffbereit und ganz oben deponiert!
Augenblicklich öffnete er das graue Buch, dessen umschlag schlicht gehalten wurde. Auf dem Cover war ein sechszackiger Stern, an dessen Enden Symbole lagen. Die Geschichte trug den schlichten, ausladenden Namen "Die Geschichte von Eden - Buch 1: Der Sturm". Er mochte den Autoren, allein vom Namen her, da er sich ebenfalls Minari nannte. Der Schreibstil gefiel ihm allerdings kein Bischen.
"Viel zu eintönig und die Charaktere wirken aufgesetzt... Vorallem dieser Trunkenbold...", dachte sich der Mitarashi immer wieder über diesen fremdländischen Autoren. Verklagen müsste man ihn. Genüßlich biss er in den grünen Apfel und kaute auf dem Stück herum, ehe er wieder zu lesen begann und die Zeilen verschlang. Seine Mimik änderte sich kaum, wurde aber deutlich "freundlicher", da er das miesepetrige ablegte und einen nachdenklichen zug einnahm, so wie er es beim lesen immer tat.
Kami indes lauschte den Worten der Frau. Kalt war ihm überwiegend fremd, erst in Gefilden wie hohen Bergen mit viel, also wirklich viel Schnee konnte er frieren. Eine Frostbeule war er noch nie wirklich gewesen. Das verstanden die Menschen wohl unter cool. Zumindest hoffte Kami das irgendwo, denn es belustigte ihn, wenn Menschen nach solchen Mainstream-Dingen gelüstete. Allerdings konnte er sich eine Antwort auf Ikos - so stellte sich die jüngere Dame vor - nicht verkneifen. Dafür war er von Natur aus zu höflich und rechtschaffen.
"Schön dich kennen zu lernen Iko. Bitte verzichte auf diese allgegenwärtigen Anhängsel, wir sind freie Menschen und sollten uns nicht mit irgenwelchen Wörtern oder irgendetwas materiellem voneinander distanzieren. Und nennt mich Kami, das genügt. Und spart die Luft.", er setzte während des redens ein kesses Lächeln auf, das jünger wirken ließ, jugendlich, "Und es erfreut mich das ihr euch um mich sorgt. Was ihn angeht... er schätzt sich denke ich glücklich, wenngleich andere Dinge ihn mehr beschatten."
Nach seinen Worten sah er kurz Minari hinterher, den er gerade dabei beobachtete, einen Apfel am Shirt zu polieren. Typisch der Schwertkämpfer, kapselt sich ab und stopft sich selbst mit Äpfeln oder Birnen voll. Was eine Pfeife. Und Kami musste natürlich alles ausbaden, was der Kerl verbockte. Als aber auch Iko in ihrer Tasche kramte, sah er sie wieder an und beobachtete ihre Handlung. Sie machte sich eine Zigarette.
"Teufelszeug... Sie bringt sich damit noch um... aber ich bin kein Babysitter, sie ist alt genug. Wenn die Götter es so wollen, wird sie dennoch lange genug leben."
Und so war es auch. Immer wieder musste Kami es mit ansehen wie die Götter ihren zerstörerischen Pfad gingen. Nicht umsonsten besaß ausgerechnet er diesen Namen.
Iko schwieg aber nicht lange, beantwortete seine Einladung mit einer Gegenfrage,die sie sich aber selbst beantwortete. Er griff sich die Zügel seines Hengstes und schritt dann neben ihr zum Schwarzhaarigen. Minari würde Iko nicht stören, solange sie ih-... Zu spät. Sie hatte ihn angesprochen. Kami hätte die Kobayashi warnen sollen...
Minari sah von seinem Schimmel herab auf die dunkelhaarige Frau, während er genüßlich auf dem Stück Apfel herum kaute. Keinen Streit? Und nicht in die Haare kriegen? Das ging einfach, sie musste ihn einfach nur in Ruhe lassen. Erst als er sein apfelstück zerkaut und herunter geschluckt hatte, wand er seine gleichgültige miene von ihr und widmete sich dem Buch wieder. Ihre ausgestreckte Hand war nichts mehr als eine Bestechensgeste, daher sah er sie nicht an während er sprach.
"Angenehm. Und ja, ihr habt recht, es beruht nicht auf Gegenseitigkeit. Um Ärger und Streit aus dem Weg zu gehen solltet ihr mich einfach in Ruhe lassen. Mir egal wen Kami mit schleppt, lasst mir meine Ruhe und ich lasse euch ebenfalls ungeachtet.", gab der Mann zurück. Kälte lag nichtmehr in seinen Worten, vielmehr gleichgültigkeit, emotionslosigkei. Die von einer Monotonen Stimmlage gestützt wurde. Dann gab er seinem Pferd einen leichten Schubs und trabte wieder etwas voraus. "Nervensäge..."
Kami seufzte als Minari dem Tier die Sporen gab. Kurz sah er zu seinem Pferd, griff dann in eine seiner Taschen und zog seinen langen, roten Mantel und eine Pfeife heraus. Dann gab er dem tier einen Klapps und ließ ihm Minari folgen. Er selbst zog sich den Mantel an, während er die Pfeife in die Tasche gleiten ließ. Der rote Stoff des Mantels legte sich an ihn. Die Arme blieben Frei, auch die Brust und der bauch waren noch sichtbar, aber er trug nun immerhin etwas. den Mantel zierten zwei Goldene Drachen, die ihren Anfang irgendwoe mittig am unteren Ende hatten und sich bis zu den jeweiligen Ecken des Mantels wunden. Ein goldenes, verknotetes Symbol zierte den Rücken mittig. Zwei Streifen rahmten das ganze ein...
"Lassen wir ihn gehen. Er liest wieder dieses merkwürdige Buch und beim lesen soll man ihn möglichst meiden." er zog aus einer Tasche auf der rechten Seite zwei Äpfel und hielt ihr einen hin. Sie waren, entgegen dem, den der Schwarzhaarige eben aß, von einem belebten, süßen rot. "Mögt ihr auch einen?"
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Di Jan 08, 2013 7:24 pm

"Ein seltsames Völkchen, wenn man bedenkt, dass die Beiden so wie es aussieht tagtäglich miteinander rumhängen. Der eine möchte seine Ruhe, und der andre scheint aufgeschlossen und offen zu sein. Wie können die nur miteinander? Eigentlich wollte ich heute noch ankommen ~ doch das kann ich mir wohl nun in die Haare schmieren. Egal. Kami scheint freundlich. Der Andere tangiert mich kaum." schoss es der schwarzhaarigen Kunoichi durch den Kopf und sie blickte weit in die Ferne. Es graute ihr vorm Rest der Brücke. Zwar hatte sie nun Begleitung, doch schon den ersten Teil hatte sie nur mittels genüsslichem Pfeifen und Gedanken an alles mögliche herumgebracht. Nicht einmal die Hälfte war mittlerweile hinter ihr, es folgten noch einige hundert Meter. Die Kobayashi hatte ein ernst zu nehmendes Problem. Wobei ~ eigentlich waren es zwei.

Kami sollte sie ihn also nennen, nun gut, dann wurde er Kami genannt. Er schien froh einen anderen Gesprächspartner, als seinen üblichen zu haben, der sowieso lieber alleine war. Iko wunderte sich, das die Beiden überhaupt zusammen anzutreffen waren, wo Minari doch seine Ruhe so schätzte. Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen und sie bemühte sich ihre Angst ~ schon fast Panik ~ zurückzuhalten und bloß nicht preis zu geben. Sie hatte Schwierigkeiten, doch noch gelang es ihr. Noch.
Minari ritt glanzvoll auf seinem sabbernden Gaul vorneweg und demonstrierte seine Künste bezüglich des Reitens, während er las und die Zügel los ließ, gleichzeitig einen Apfel aß und die Kobayashi damit so garnicht beeindruckte. Sie sah das nämlich nichtmal. Ihr war es Wurscht. Auch die an sie gerichtete Rede dankte sie ihm mit konsequenter Ignoranz und ließ ihn ohne weitere Worte abziehen. Er wollte seine Ruhe, konnte er haben. Er wollte unbeachtet bleiben ~ nichts lieber als das. Das Gespräch mit einem so unhöflichen Kerl konnte sie sich getrost sparen, das hatte eine Kobayashi nicht nötig. Lieber wandte sie sich Kami zu, der seiner Fortbewegungsmöglichkeit bedeutete ebenfalls einen Zahn zuzulegen, was auch die Schwarzhaarige dazu veranlasste ihr Lauftempo ein wenig zu erhöhen. Natürlich kein Problem für eine so durchtrainierte und sportliche junge Frau wie Iko, zwei Kerlen auf Vierbeinern zu folgen, sogar gleichauf zu bleiben.
Kami bot ihr einen Apfel an, nachdem er sich ein wenig eingekleidet hatte und mittlerweile ähnlich seltsam aussah, wie sein unfreundlicher Begleiter. "Kobayashi, was hast du dir da wieder angelacht. Die haben ja beide Geschmacksverirrungen allererster Güte... Manmanman..." seufzte sie vor sich hin und nahm den Apfel dankend entgegen. "Sehr gerne, vielen Dank. Nun, Kami, erzählt mir was euch in diese Gegend treibt. Ihr seid Shinobi, liege ich richtig?" sprach sie junge Schwarzhaarige, wobei sie sich ihre letzte frage selbst beantworten hätte können, doch fragen kostete ja nichts.
Sie selbst war so gesehen keine Kunoichi mehr ~ sie hatte sich ihrem Dorf abgewandt, ihrer Familie, hatte neue Freunde gefunden ~ ob falsche oder nicht war nunmehr egal, hatte sich selbst etwas aufgebaut, war finanziell und politisch unabhängig und nach und nach hatte sie ihre Zelte wieder abgerissen. Nun war sie hier. Auf der Brücke die ins Reich des Feuers führte, wo ihr Ziel lag. Ein weiter Weg war es noch, utopisch an diesem Tage anzukommen. Keine Chance ~ selbst mit einem der edlen Rosse wäre es unmöglich gewesen selbst in nur 2 Tagen anzukommen, also verwarf die Schwarzhaarige den Gedanken schnell anzukommen einfach wieder und bereitete sich mental auf eine Nacht wahlweise in einer Pension oder eben im Wald vor, mit beidem konnte sie leben, wobei letztere Szenerie ihr weniger gefiel. Sollte sie im Wald übernachten müssen bedeutete dies keine Dusche heute, kein Frühstück und oberste Vorsicht.

"Ihr seid mir sympathisch, Kami ~ fragt nicht wieso. Was veranlasst euch mit einem Unhold wie eurem Freund umherzuziehen?" fast hätte sie sich noch für den 'Unhold' entschuldigt, jedoch war es ihr im Grunde genommen auch egal, denn das war ihre Meinung, und wenn ihm die nicht passte, hatte er eben Pech gehabt. War ja nicht ihr Bier, sie hatte sowieso nicht vor allzulange mit irgendwelchen Fremden durch die Gegend zu ziehen, eigentlich nutzte sie nur die Gelegenheit um sorglos und ohne Zwischenfälle über die Brücke zu gelangen. Doch das merkte man natürlich nicht, Kami wäre mit Sicherheit nicht begeistert davon ausgenutzt zu werden, wenngleich nicht auf schlimmste Art und Weise.
Iko biss in den Apfel ~ eigentlich hatte sie keinen großen Hunger, jedoch lachte das Obst sie so freundlich an, da konnte keiner widerstehen. Selbst eine Michiko Kobayashi nicht.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Fr Jan 11, 2013 8:09 pm

Es war eine delikate Ruhe die Minari gerade genoß. Sein schwarzes Haar wog im Wind der aufkam, während die eine Seite sich leicht knickte, weil das unsichtbare Element versuchte es umzublättern. Der rechte Daumen des Mannes hielt die Seite aber galant fest. Seine Umgebung war zwar stets da, aber trotzdem war es mehr Reflex als wissentliche Bewegung. Und obwohl ihn alle Augen ansahen, ob aus Ehrfurcht, Neid, Spott oder Bewunderung seie nun dahin gestellt, interessierte es den Schwarzhaarigen nicht im geringsten. Er aß gemütlich seinen Apfel weiter und verschlang Buchstaben um Buchstaben.
"...Die Beiden waren noch nicht richtig auf der Brücke, als Blitze anfingen zu zucken und ein lauter Donner den Sturm ankündigte. Und in eben jenem Augenblick trat ein in braun gekleideter Mann in die Wölbung der Burgmauer, wo das Tor normalerweise lehnte...", las Minari im Kopf. Er empfand die Szene als trocken, Literarisch unausgeglichen und viel zu unprofessionell. Vermutlich war der Autor im Rausch als er sein Buch schrieb...
Kami sah der Frau lächelnd ins Gesicht, während sie dankend den Apfel nahm. Sie schritten Seite an Seite voran, ihr Gespräch erfolgreich weiterführend, obwohl Minari doch anfangs ganze Arbeit leistete, es zu unterbinden - wenngleich nur Kami das wusste und Iko nur erahnen dürfte. Allerdings fand er ihre Frage belustigend. Welchen Grund sie hatten war weit simpler und das sie Shinobi waren, das bezweifelte der Mann ebenfalls. Für ihn waren Shinobi Fußsoldaten eines Dorfes, die ihre Aufträge willenlos erledigten und dabei nicht nachdachten, was für Konsequenzen es haben könnte. Und sie würden sich für Leute opfern, die sie vermutlich garnicht richtig kannten. Er und sein Partner waren da anders. Sie überlegten sich, welche Missionen sie annahmen. Sie dachten nach, ob das Risiko den Lohn wert sei. Die Mühe dem Ergebniss würdig war. Nun, wie sollte er also antworten, ohne abwertend zu klingen? Ha, er hatte etwas!
"Nun, wir sind keine Shinobi. Ich bin ein Mönch und er war ein Söldner. Eine Ausbildung in Dörfern genoßen wir Beide keine und das ist denke ich, was einen Shinobi aus macht. Und was uns ins Wellenreich führt? Arbeit. Wir brachten eine Lieferung unserer Ernte zu einem Händler nach Nami no Kuni, wir arbeiten in unserer freien Zeit als Bauern auf unseren Feldern. Damit verdienen wir uns Geld. Und vorallem Nahrung.", sprach er lächelnd und sah dabei zu Iko, die ihren Apfel immernoch in der Hand hielt. "Und euch? Was führt euch hier her. Ihr seht auch nicht aus wie die klassische Frau von Dorf. Zumindest keine die ein Stirnband trägt. Seit wohl auf freien Füßen unterwegs?"
Er hoffte, dabei nicht unverfroen zu klingen, da er absolut nicht wusste wie er es formulieren sollte. Deswegen nutzte er solche Worte. Doch ihre Frage, die darauf folgte, ließ ihn kurz inne halten.
Warum? Weil Minari garkein schlechter Mensch war, nur verbittert, einsam... traurig... Wenn die Frau wüsste, was er wusste, würde sie sicher nicht so über Minari denken, wie sie es derzeit zutun schien. Nur wie erklärte er das, ohne etwas zu offenbaren? Die Wahrheit war dann doch wohl am besten.
"Nun, er ist kein Unhold. Es ehrt mich das ihr mich sympathisch findet, aber wenn ihr ihn solange kennen würdet wie ich, wüsstet ihr wieso er so ist. Seine Geschichte verlief tragisch. Zu tragisch als das ich das Recht hätte etwas davon Preis zu geben. Doch seit euch gewiss, dass in dieser unfreundlichen Schale ein netter Kern steckt. Selbst mich bedrückt der Tag, an dem alles sich änderte, nur ihn traf es härter und ich konnte nichts tun, als ihm als Freund beizustehen."
Sein Lächeln verebbte und Sorge legte sich in seinen Blick, der geradewegs zu Minari wanderte. Der Kerl bewies wieder unauffällig aufällige Reitkunst, die der Diskretion die er doch eigendlich mochte entgegenschlug. Minari war komisch, zugegeben, doch er hatte immernoch etwas von seinem alten Selbst.
Der schwarzhaarige Mann sah aufs Meer hinaus, als in der Ferne ein Schiff laut dröhnte. Eine sanfte Brise blies dem Mann entgegen, wehte sein Haar auf und ließ es in der leichten Bewegung tanzen. Es erinnerte ihn an einen Tag, vor dem Schicksalhaften Erlebnis, das sein Leben für immer veränderte. Hier hatte er einst gestanden und ihr den Antrag gemacht... Es war eine Ewigkeit her. Mehr als 9 Jahre schon. Und dann, an einem Tag, alles entrissen was man ihm schenkte und er liebte. Wie hart es doch manchmal sein konnte...
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Fr Jan 11, 2013 8:45 pm

Eine Zeitlang überlegte die Schwarzhaarige ob sie überhaupt Hunger genug hatte den Apfel zu verschlingen, entschied sich dann dafür und biss hinein. Ein leckerer, saftiger Apfel. Sehr lecker um genau zu sein. Iko mochte eigentlich kein Obst, wenngleich es gesund war, und sie eigentlich alles liebte, was gesund war, doch Obst war nie ihres. Doch der Apfel war in ihren Augen genießbar, daher aß sie weiter.
Der Schwarzhaarige hatte mittlerweile einen gewissen Abstand erlangt, sodass sie mit Kami unbeschwert reden konnte, ohne das Minari etwas mitbekam. Noch immer wusste die Kobayashi den Namen des anderen nicht, nur wurde ihr erzählt, dass er wohl tragisches in seinem Leben erlebt hatte. Nun, das war natürlich eine Erklärung für sein Verhalten, jedoch war es nicht so, als wollte die Schwarzhaarige ihm etwas böses, daher konnte sie seine Reaktion nur mäßig nachvollziehen.

Was Iko hier her führte? Das war eine verdammt gute Frage, die selbst die sonst so toughe Frau ins grübeln brachte. Was machte sie eigentlich hier? Sie wollte ihre Familie besuchen. Aber das war eigentlich nur ein vorgeschobener Grund. Sie hatte kein 'Zuhause' mehr. Das war der eigentliche. Von ihrer Heimat hatte sie sich entsagt und alles hinter sich gelassen, bis auf einige wenige Reste, die der jungen Frau ihr Leben finanzierten. Kami hatte schon Recht. Sie war zwar in einem Dorf aufgewachsen, einem größeren sogar, doch das war lange her.
Lange genug, um mittlerweile genug Abstand dazu gefunden zu haben, um den Schritt einer möglichen Rückkehr in Erwägung zu ziehen. Iko zog es nach Konoha, zwar wollte sie dort keinesfalls bleiben, doch wer interessiert sich nicht dafür was die ursprüngliche Heimat so macht, wie sie sich veränderte und ob sie möglicherweise noch ein paar Menschen dort kannte. "Nunja ~ Ihr liegt nicht ganz verkehrt. Ich verließ mein Dorf vor langer Zeit. Aufgewachsen und Ausbildung habe ich jedoch in einem Dorf genoßen. Ich war Chuunin des Dorfes Konoha. Mein Weg jedoch führte mich davon weg. Zog mich in andere Gefilde, in ein Metier, ein Milieu wovon ich hier nicht sprechen werde, ich hoffe ihr versteht das." musste ja nicht jeder wissen, wie sie ihr Geld verdiente. Immerhin waren Drogenhandel und Zuhälterei nicht überall gern gesehen. "Und nun zieht es mich zurück, zurück in das Dorf, in welches ich seit 9 Jahren keinen Fuß mehr gesetzt habe. Wobei mir nicht ganz wohl ist, bei dem Gedanken, aber das geht euch nichts an, mit Verlaub." erwiderte die Schwarzhaarige Kobayashi dem Mönch und ihre Miene wurde Ernst. Warum erzählte sie ihm das eigentlich? Sie hätte ja sonstwas sagen können. Aber die Wahrheit war bei Fremden nicht immer die beste Wahl. Nunja. Jetzt war es eh zu spät, und so konnte sie nur hoffen, das der Hakái mit den gegebenen Informationen keinen Unsinn anstellte. Und wenn doch? Wen juckte es?
Ein Blick schweifte über die Brücke, weiter nach Vorne, zu dem Schwarzhaarigen, über das Meer. Ein Blick ins Leere. "Soso... garnicht so kalt wie er wirkt. Na wer's glaubt. Das sagen die Leute über dich auch. Wer kennt dich eigentlich, Kobayashi? Keiner. Richtig. Das Aufgeschlossene, nette, junge Mädchen gibt's nämlich nicht. Auch wenn's so scheint." schoss es der Schwarzhaarigen durch den Kopf. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als irgendein Dampfer einen unglaublichen Laut von sich gab, der der jungen Frau das Herz stillstehen ließ. Sie hatte sich erschreckt.

"Mhm.. Ich glaube euch Kami, ich glaube euch, das er nett sein kann, wenn er möchte. Doch sollte man sich nicht immer nur so zeigen, wie man gerade scheinen möchte, es gibt Menschen, die einem Gutes wollen, die man damit vor den Kopf stößt. Aber ich bezweifle, das man ihm das noch beibringen kann. Er wird schon wissen, was er tut. Ich möchte garnicht wissen, was passierte, es geht mich schlichtweg nichts an. Macht euch keine Sorgen." verließen die Worte leise, aber ernst die Lippen der Schwarzhaarigen und in Gedanken ohrfeigte sie sich selbst. "Vielleicht solltest du selbst mal auf deine Ratschläge hören, Kobayashi, bevor du andere Leute noch belämmert schwatzt..."
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Mo Jan 14, 2013 6:09 pm

Nun, wenigstens aß sie den Apfel. Das freute den Mönch mehr als ein sonniger Tag. Auch er biss in den roten, süßen Apfel hinab, saugte den Saft, der ihm in den Mund lief, herunter und kaute dann genüßlich auf dem Stück herum. Wohlschmeckend und saftig, süß und vollmundig. Das vollkommene Gegenteil von den sauren Grünen, die Minari so gerne verzehrte. Sie waren nunmal wie Pech und Schwefel. Konnten sich so Unterscheiden und doch waren sie so gut befreundet. Ironie des Schicksals. Und als wäre es Gedankenübertragung sah Kami, wie Minari seinen Apfelkern die Brücke hinunter warf.
Leicht lächelnd lauschte Kami den Worten der Kobayashi. Sie schien tatsächlich seinen Vermutungen entsprechend eine Kunoichi zu sein, die wusste was sie tat. Konoha... ja, er erinnerte sich. Das Dorf versteckt unter den Blättern. Auch sein Tempel stand im Feuerreich, nördlich des Dorfes, einen ganzen anderthalben Tagesmarsch entfernt. Stand... Kamis lächeln verging bei seinem Gedanken an die brennenden Trümmer des Tempels. Er hatte in einer Nacht jeden Umgebracht, der ihm in den Weg kam. Und wollte das nichteinmal. Es war dieses verfluchte Mal, das man ihm glücklicherweise nahm. Wer? Sein Bastardsohn. Oder seine Bastardtochter, er wusste es nicht. Er wusste nur, dass er jenes Mal nichtmehr trug. Als sie jedoch weiter erzählte lauschte er ihr, seine Miene dem Ernst verfallend. Wenn er ihren letzten Satz mit einem Lächeln aufnahm schien das nur ungünstig zu sein, daher schenkte er ihr ein Nicken und sprach nur kurz ein "Ja, ich verstehe schon."
Auch er zuckte auf, als das laute Getöse des Dampfers erklang. Seine Muskeln spannten sich augenblicklich an, ein lautes ausatmen zeigte, das er augenblicklich bereit war zu agieren. Erst als ihm auffiel, das seine Anspannung grundlos war, entspannte er sich und schwieg wieder, da Iko zu sprechen begann. Er musste lachen als sie einen ganz gewissen satz sagte. Aber ich bezweifle, das man ihm das noch beibringen kann.
Ein satz, den er tagtäglich dachte.Als sie endete, nahm er die Worte und begann zu reden.
"Klingt nach einer vielseitigen Geschichte. Ähnlich der Minaris, das kann ich zugeben. Für eure Reise in das Dorf. In letzter Zeit Streunen viele Diebe und Banditen umher. Wenn ich nicht wüsste das ihr Ausgbildet wurdet, würde ich euch meine Hilfe anbieten. Aber ihr werdet auch so gut auf euch aufpassen können."
Dann sah er zu Minari und seufzte leicht. "Ja, da muss ich euch in allen Punkten recht geben. Er verlor allerdings das Vertrauen in die Menschen als sie ihm nahmen was ihm mehr bedeutete als sein eigenes Leben.", er schüttelte den Kopf kurz, ehe er weiter sprach, "dennoch bürge ich für ihn. Aber das wisst ihr ja bereits."
Grinsend sah der Mann zu der Kunoichi und legte den kopf schief. "Aber wenn ihr mögt, könnt ihr mit uns diese Nacht lagern. Sofern ihr die Natur der bequemlichkeit einer Pension vorzieht. Wir jagen selbst, also ist auch für genügend Leute etwas dabei."
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Mo Jan 14, 2013 6:31 pm

"Ja sicher, vielen Dank trotzdem ~ ich achtete bisher auch auf mich selbst. "Der Mönch war freundlich, er verstand, er bohrte nicht nach und vorallem schien er mit der Kobayashi auf einer Wellenlänge zu agieren. Mampfend schwieg die Schwarzhaarige während der Mönch sprach und lauschte seinen Worten, selbst wenn sie etwas verwundert war, das ihre Geschichte der des Dunkelhaarigen ähneln sollte. Aber das interessierte die junge Frau kaum ~
Ihm wurden also Menschen genommen, die ihm wichtiger waren als sein eigenes Leben? Nun, wer war einem wichtiger, als seine Familie. Man hatte ihm also seine Familie genommen ~ wohl gewaltsam, sonst wäre er wohl nicht so verschlossen wie er war. Eine schwere Last zu tragen, doch scheute sich die Kunocihi nachzufragen, sie wollte niemanden ausquetschen, und wenn, würde sie Minari selbst fragen.
"Hach Yoru, wie gern hätte ich dich mitgenommen. Du warst so jung. Was du wohl mittlerweile tust? Vielleicht lebst du noch mit unseren Eltern, vielleicht bist du längst wo anders, so wie ich..." die Gedanken der Schwarzhaarigen schweiften ab. Sie überflogen frühere Zeiten, schönere Zeiten, schlimmere Zeiten. Iko hatte ihre Gründe gehabt, wieso sie nichtmehr mit ihrer Familie war, wenngleich sie ihren Bruder vermisste. Er war nur einige Jahre jünger, mittlerweile musste er erwachsen sein. Sie hatte ihn verlassen, als er gerade knapp 14 Jahre alt war. Er musste inzwischen 23 sein. 23 Jahre alt. Ein junger Mann. Kein Kind mehr ~ wie er wohl mittlerweile aussah? Vielleicht hatte er lange Haare bekommen, vielleicht hatte er sie kurz? Das Aussehen Minaris hatte die junge Frau an Yoru erinnert. Er hatte ähnliche Gesichtszüge, die gleiche Haarfarbe. Aber einen ganz anderen Charakter. Und Minari war viel älter. Hatte Yoru vielleicht eine Freundin? Eine Frau? War Iko Tante? Schwägerin? Hatten ihre Eltern vielleicht noch ein Kind bekommen?
In Diesem Moment begriff die Schwarzhaarige wie wenig sie über sich selbst und ihre Familie wusste. Seit 9 Jahren. 9 Jahre lang hatte sie kein Wort mit ihrer Familie gewechselt. Lebten ihre Eltern überhaupt noch? Wenn ja, noch im gleichen Haus? Arbeitete ihr Vater noch? Würde sie sie überhaupt noch erkennen?

Die Kobayashi war sich nicht sicher, ob sie überhaupt nach Konoha wollte. Ob sie sich traute ihren Eltern unter die Augen zu treten.

"Aber wenn ihr mögt, könnt ihr mit uns diese Nacht lagern. Sofern ihr die Natur der bequemlichkeit einer Pension vorzieht. Wir jagen selbst, also ist auch für genügend Leute etwas dabei." schallte es ihr ins Ohr und die Kobayashi besann sich wieder in der Realität, aus ihrer Gedankenwelt herausgezerrt. "Ehm ~ was? Ja gern. Tut mir leid, ich war gerade abwesend. Ihr bevorzugt es also in der Natur zu nächtigen?
Ich möchte euch aber nicht auf die Nerven gehen ~ wenngleich ich Gesellschaft natürlich bevorzugen würde."
antwortete die junge Frau dem Mönch mit einem Lächeln und war froh nicht alleine bleiben zu müssen, vorallem nicht im freien. Auch wenn sie sich dann wohl mit Minari rumschlagen würde, einige böse Blicke ausgetauscht wurden und sie sich vermutlich Dinge sagen lassen müsste, die man nicht gern hörte ~ Kami gleichte das aus.
"Wo möchtet ihr denn übernachten ~ Kami? Habt ihr vor noch in den Wald zu gehen? Im Übrigen macht euch um meinen Hunger keine Sorgen, ich bin bestens ausgerüstet, ihr dürft gerne etwas von mir haben ~ dann müsst ihr euch keinen Stress machen und etwas erlegen." fügte die junge Frau noch hinzu und deutete auf ihre Tasche ~ die zu 90 % gepackt war mit Lebensmitteln, Wasser und was man eben so brauchte.
Der Apfel war lecker gewesen, jedoch kam auch sein Ende rascher als erwartet. Möge der Herr ein Gebet für ihn sprechen, während er in hohem Bogen gen Flut flog, mit einem sanften Aufprall in den Tiefen der unendlich scheinenden See versank und wohl nie wieder seinen Weg an die Oberfläche fand.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Di Jan 15, 2013 6:41 pm

Minari las weiter, verschlang Seite um Seite und die Worte liefen ihm nur vor den Augen entlang. Immer wieder musste er leicht lächeln. Es war ein herzliches und warmes Lächeln, völlig ungewohnt wenn man den Krieger nur als gefühlskalten Ninja kannte. Dennoch geschah es, wenn auch mehr unbemerkt. Ein kleiner Funken des Lichts, das noch in ihm brannte.
""Drei sollt ihr sein,
verkörpernd das Wasser, den Blitz und den Wind. Aufkommen wie ein Sturm werdet ihr, zerschlagen die Saat des Bösen. Du, Reynir, wirst schnell wie der Blitz durch die Reihen der Gegner stürmen. Felicia, du wirst anmutig wie eine Tänzerin durch die Feinde tanzen. Und du, Alasdair, wirst ruhig wie der Wind deine Feinde in die Enge treiben. Gehet und haltet eure Feinde auf. Beschützt Eden und mögen die Götter euch wohl gesonnen sein."
Elegant und anmutig gingen die drei Auserwählten vor dem hohen Orakel
auf die Knie, senkten ihre Häupter und gaben an einem Stück ihren Schwur.
"Höret unsere Worte und bezeuget unseren Eid: Wir, der wir Sturm genannt werden, ziehen aus unseren Schicksalen zu folgen. Schnell wie der Blitz, Anmutig wie das Wasser und Ruhig wie der Wind werden wir sein."

Eine leichte Gänsehaut überlief den Mann. Es erinnerte ihn an den Schwur, den er für die Hochzeit gelernt und erfunden hatte. Sein Herz verkrampfte sich als er dann wieder an Chihiros Gesicht dachte. Noch einige Augenblick vor der Hochzeit, bei der Minari sie noch küsste, war sie voller Elan und Lebensfreude. Dann flog der Bolzen durch die Luft, zerbrach das Glas und noch während er sich umdrehte sprang Chihiro dazwischen und fing das Geschoß mit ihrem Körper ab. Es durchborhte ihr Herz... Kami, der neben ihm stand, griff dabei gott sei dank schnell genug Sakura, das Zeremoniernschwert für die Hochzeit und warf es Minari zu, während er sich die große Fackel nahm.
Seufzend klappte der schwarzhaarige das Buch zu, sah sich um und musste feststellen, dass der Himmel sich rot färbte. Die Sonne ging unter und auch Kami und Iko waren näher, als er bemerkte. "So unvorsichtig..? Wir sollten uns beeilen, Südwestlich, eine Stunde ritt von hier ist ein Lagerplatz. turtelt ihr ruhig weiter, ich reite vor und bereite alles Vor. Du weißt wie du hin kommst... Hiyah!"
Minari gab seinem weißen Hengst die Sporen und trieb es zum Galopp an. Am Ende der Brücke durchbrach er dann seine Prinzipien und trieb das Tier zu schnellsten Leistungen an.


Kami sah Minari nur nach, erstaunt darüber, dass er so fix aufbrach. Seufzend sah Kami Iko an und zuckte nur die Schultern. "So ist er eben. Wie gesagt es macht nichts wenn ihr bleibt und euren Proviant brauchen wir auch nicht anbrechen. Wir jagen jeden Abend, sofern wir nicht in einem Dorf rast machen. Der Rest vergeht eben an wilde Tiere, die wir uns nachts vom Leib halten." Er lachte einmal herzhaft und sah zu seinem Pferd, das gemütlich angetrabt kam. Es schien froh über den Auslauf, den es wieder nehmen durfte, frei von den Fängen des Mönchs. Er hatte den ganzen Tag mit iko geredet, sobald es eine Gelegenheit und ein Thema dazu gab. Meistens waren es irgendwelche kurzen Dinge, Witze, Erlebnisse oder Gegebenheiten, nichtmehr aber über sich selbst oder ihre Geschichte. Als sie nun jedoch das ende der Brücke erreichten, sah der Mann sich um und kratzte sich einmal über die Wange, an der auch die Narbe ihren Platz hatte.
"Habt ihr gewusst das hier einst ein Kampf zwischen zwei großen Shinobi stattgefunden haben soll? Zu der Zeit, als die Brücke noch im bau war? Einer von ihnen soll mit seinem Team aus Konoha da gewesen sein. Ich weiß nicht viel, da ich keinem Ninjadorf angehörte, aber vielleicht wisst ihr etwas darüber?" Interessieren würde es ihn definitiv, da er gerne Wissen und Erzählungen aus den Dörfern lauschte. Und während er hoffte, die Geschichte zu hören, schlugen sie den Weg ein, um Minari zu folgen.

tbc: [Wald] Südwestlich der Narutobrücke
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Di Jan 15, 2013 7:31 pm

Und während sie so daher dackelten, und langsam dem Lesenden näher kamen, unterbrach der Unhold die beiden mal wieder. Er wollte vorreiten und alles vorbereiten? "Hau bloß ab" schoss es der Schwarzhaarigen durch den Kopf und ein zufriedenes lächeln legte sich über ihre Lippen. Selbst wenn er eine Schwere Zeit hinter sich hatte, selbst wenn er der emotional ärmste Mensch auf Erden war, die Kunoichi konnte ihn nicht leiden. Und Mitleid? Das empfand sie nur für sich selbst ~ wenn überhaupt. Wer hatte denn Mitleid verdient? Jemand, den sie nicht kannte? Der sie anschnauzte? Über den sie nur durch seinen besten Freund etwas erfuhr, der ihr nichtmal seinen Namen hatte sagen können? Nein. Der bekam keinen Funken Mitleid. Nichteinmal geheucheltes.
Sobald der Reiter weggeritten war auf seinem angeberisch gepflegten Gaul, wandte sichd er Mönch schon wieder an die Schwarzhaarige und erzählte ihr, sie bräuchte ihre Vorräte nicht anzubrechen, könne etwas mit ihnen essen und sich quasi bedienen lassen. Ein guter Vorschlag, den die junge Frau nicht gewillt war abzulehnen. Wenngleich das bedeutete, das sie die Nacht mit zwei wildfremden verbringen musste, und beide sich natürlich auch als irgendwelche Psychopathen herausstellen konnten. Naja. Unwahrscheinlich.
"Klar ~ gerne. Wenn ihr meint ~ jedoch steht mein Angebot, Kami. Im Übrigen ~ wieso gebt ihr euch eigentlich solch eine Mühe mit mir? Ich meine ~ irgendeine dahergelaufene junge Frau quatscht euch an und ihr bietet einfach an, sie kann euch Gefolgschaft leisten? Etwas abwegig, nicht?" versuchte die Schwarzhaarige die Absichten des Mönchs herauszufinden ~ wenn auch ein wenig offensichtlich.

"Die Geschichte wollt ihr hören?
Nun, ich kenne die Geschichte. Es ging sogar um diese Brücke. Es gab einen Mann ~ der Erbauer dieser Brücke. Und es gab einen Reichen Herren aus dem Reich an das diese Brücke grenzt, der dem Bau der Brücke nicht gerade positiv gegenüber stand. Er war ein reicher Mann, reich an Geld, reich an Einfluss und reich genug sich die Finger nicht selbst schmutzig zu machen.
Er schickte eine Gruppe Ninja los den Brückenbauer aufzuhalten, wenn ihr versteht. Darunter befand sich ein berühmter Mann. Ein ehemaliger der bekannten sieben Schwertshinobi. Sein Name war Zabuza Mamochi ~ wenn ich mich recht erinnere. Der Dämon des Nebels. Ein sehr gefährlicher Mann. Einer, der wusste was er konnte. Dennoch überschätzte er sich, oder unterschätzte seine Gegner. Das weiß ich nicht. Jedoch weiß ich, das der Brückenbauer, Tazuna, beschützt wurde von einer Gruppe Shinobi aus Konoha. Einem Team. Ein Team bestehend aus einem Jinchuuriki, einem Uchiha und einer Medic. Und natürlich deren Sensei. Dieser Jinchuuriki war nicht irgendeiner ~ wisst ihr? Er war der Jinchuuriki des Kyuubi. Naruto. Uzumaki Naruto.
Ach eigentlich könnt ihr es euch denken, es kam zum Kampf, die Guten gewannen natürlich und die Brücke wurde zu Ehren des Jinchuuriki die 'Naruto-Brücke' getauft. Eigentlich war es das. Ihr kennt die Geschichte nicht? Seltsam. Eigentlich kennt jeder sie."
erzählte die junge Frau eine Weile vor sich hin und verfiel fast einem Redefluss.

Die Brücke überquert und die Geschichte erzählt, atmete die Schwarzhaarige tief durch. Die Brücke war überwunden. Das größte Problem erledigt. Sie brauchte sich nun keine Sorgen mehr zu machen. Sie hatte gute Ablenkung gehabt. Zum Glück, denn ansonsten hätte sonstwas passieren können.
Es führte die zwei Reisenden in den Wald, der bald nach Überquerung des Meeres begann, am Anfang aufgelockert, man konnte weit sehen, Vögel zwitscherten, die Sonnenstrahlen schienen durch die Baumwipfel hindurch auf den erdigen Boden und erwärmten die Schenkel der Schwarzhaarigen Frau. Doch mit der Zeit wurde es nicht nur aufgrund des Waldes dunkler, sondern auch die Sonne verließ die Beiden, und die Kunoichi hoffte, dass der Mönch den Weg kannte. Es gab nur einen kleinen Pfad im Wald, und je dunkler es wurde, desto kälter wurde es auch. Hoffentlich war der Weg nichtmehr weit, denn bald würde man die eigene Hand nichtmehr erkennen können.


Tbc. :: Minari hinterher :3
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Do Jun 06, 2013 11:31 am

kommt vom Hauptor von Kirigakure

Yuki bog auf der unwahrscheinlichen Kreuzung ab und lief den Weg entlang. Zu ihrer rechten Seite lief Kibou neben her und lies das Gespräch zwischen ihnen nicht einschalfen. Dieser betonte erneut, dass er seine Worte durch aus ernst und als Kompliment beteuerte. Yuki hingegen war immer noch ewas überfordert, da solche Situationen nicht ihrs war. Die letzte Aussage von dem weiß haarigen mit dem Kaugummiautomaten lies sie etwas schmunzeln. "Arrigato Kibou-san, du bist wirklich freundlich und sagst was du denkst, das zeichnet sich aus und sicher liegen dir die Frauen zu Füßen." Meinte sie und lief weiter gerade aus. Kibou kam ihr etwas näher, was Yuki aber nicht störte und ging weiter auf ihre Worte ein, dass jeder Mensch ersetzbar war. Ihr Blick ging zu ihm und sie sah ihn erst nur regungslos an. Zuerst hörte sie sich alles an, was er zu sagen hatte und würde sich dann zu Wort melden. "Du hast recht, ich seh das vielleicht etwas zu verbissen, doch es ist nun mal die Realität." Sagte sie zuerst. "Dem kleinen Mädchen helfen wir, weil es unsere Pflicht ist!" Meinte sie ohne jede Regung. "Außerdem hat das Mädchen noch ihr ganzes Leben vor sich und wenn ich Mutter wäre, würde ich mein Kind auch in Sicherheit wiegen wollen. Dafür sind wir Shinobi´s nun mal da, um Zivilisten zu beschützen, um Kriege zu führen, um unser Land zu verteidigen und um eine Aufgabe im Leben zu haben." Fügte sie noch hinzu und sah wieder nach vorne. "Ersetzen wollen wir ja auch keinen, aber manchmal geht es einfach nicht anders." Sage sie noch zum Schluss und merkte wie es ihm anscheinden nah ging. Vielleicht hatte er ja wirklich eine Person verloren und Yuki trat gerade ohne nachzudenken auf seinen Gefühlen rum. Er machte jedenfalls deutlich das er sie nicht ersetzten wolle und bat sie nicht mehr davon zu reden. "Gomenasai Kibou-san, ich meinte das nicht so ernst, ich werde mich in Gegenheit von dir nicht mehr dazu äußern." Versprach sie ihm und lief weiter. Nach wenigen Schritten konnte Yuki schon das Wasser hören und bemerkte, dass sie schon seit einer Ewigkeit nicht mehr hier gewesen war. Früher war sie oft mit ihren Vater am weißen Strand gewesen. Die Wind war himmlich und das Wasser, einen schöneren Anblick hatte sie nie zuvor gesehen. Das ausgerechnet dieser Ort für solch ein Verbrechen benutzt wurde, machte sie etwas traurig. Viele schöne Erinnerungen urden ihr wieder in´s Gedächnis gerufen und sie lächelte etwas. Nun war sie am Ziel angekommen und der weiße Sand war unter ihren Füßen. Die weite See und die Sonne blendeten zuerst ihren Blick, sodass die ihre Hand zuerst vor die Augen hielt. Es dauerte kurz, bis sie sich an die Helligkeit gewöhnt hatte und lief ein paar Schritte weiter. Anschließend blieb sie stehen und hockte sich kurz hin, nahm mit ihrer Hand etwas Sand und ließ ihn durch ihre Finger wieder hinunter gleiten. Dann stand sie wieder auf, atmete tief ein und wieder aus und drehte sich anschließend zu Kibou um. "Es kann losgehen!" Sagte sie und sah ihn voller Entschlossenheit an. Ihr Blick ging dann wieder zum Wasser. Es war wirklich zu lange her, dass sie das letzte mal hier gewesen war und kostete noch einen Moment länger aus. Schließlich musste sie nach der Mission, welche ja schon grenzwertig war, wieder zurück ins Büro. Der kleine Ausflug war es aber dennoch wert, allein schon wegen des Blickes und wenn sie dann noch das kleine Mädchen mit nach hause nahm, hätte sich dies alles noch mehr gelohnt.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Do Jun 06, 2013 1:30 pm

(kommt mit der Kagin)

Sie hörte ihm zu, sie reagierte, doch sie schien es nicht zu verinnerlichen. Vielleicht verstand sie es nicht einmal. Die Frage war weniger ob sie es nicht verstanden hat, also Akustisch, sonder ob sie vielleicht gar nicht in der Lage war, es so zu Empfinden wie er es tat. Als er Kimane damals in seinen Armen, blutend sah, wie sie ihn anlächelte. Er hatte sich beeilt, war gerannt so schnell er konnte und hatte sie ins Dorf gebracht. Sie starb, nicht weiler nicht schnell genug war, sondern weil sie einfach nicht wieder aufwachte. Sie war geheilt, doch erwachte nicht mehr aus einem Schlaf, den er lieber hinnahm, als die Entscheidung sie sterben zu lassen. Er Verurteilte Kimanes Eltern nicht, womöglich hätte er selbst so entschieden. Doch jemanden zu sehen, er es als Tatsache ansah, das Shinobi nunmal starben. Für Kibou war es so, als würde er Kimane noch einmal sterben sehen. Sie starb nicht einfach, sie lag da, geheilt niemand konnte ihm sagen wieso sie nicht aufwachte. Ein halbes Jahr kam er jeden Tag und besuchte sie, redete mit ihr und dennoch hatte er ihr nie sagen können, das er sie liebte. Kimane war sein ein und alles, sie war der Grund weswegen er die Akademie schafte, sie war soviel talentierter als er. Wieso er ihr nie gesagt hat das er sie liebte? Kibou wollte nicht, das sie sich Sorgen machte, das sie meinte ihn schützen oder gar sich wegen ihm bremsen zu müssen. Das sie sich dazwischen warf, als er ihr zur Hilfe kam... war Ironie des Schicksaals. Am Ende bereute er es ihr nie mehr sagen zu können. Er stellte sich neben die Kagin hörrte was sie ihm sagte, doch auch wenn es riskant war das zu tun. Er machte einen Schritt vor sie, drehte sich zu ihr schaute ihr tief in die Augen und in dem Moment, an dem der ein oder andere vielleicht Naiv einen Kuss versuchte zu erhaschen, hob er die Arme. Er legte sie um Sie und drückte sie fest an sich. Eine Umarmung nicht mehr, begleitet von den Worten: "Ihr sollt euch nicht verstellen. Shinobi neigen nur dazu den Tod als, normal und gewöhnlich an zu sehen. Doch ich finde man sollte das Leben schätzen und es leben." er wartete kurz ob sie die Umarmung erwiederte, was er nicht erwartete. Ehe er sich etwa szurück zog sie anlächelte und sagte: "Auch wenn das vielleicht die letzte Umarmung war, weil mich die Kagin gleich Windelweich prügelt. Ich schulde auch schon den zweiten Sake... oder? Hrm." er räusperte sich und fragte dann das, was er einfach gleich hätte machen sollen: "Wo soll die Übergabe stattfinden, ich halte mich am besten etas im Hintergrund. Also Yuki, wie machen wir das am besten ?" er würde einfach abwarten was sie ihm sagte, wenn sie ihn nicht gleich aufschlitzte weil er sie einfach angefasst hatte. Er mochte Yuki, auch wenn da etwas war, das er an ihr nicht richtig greifen konnte. Etwas das er noch nicht verstand, was er aber zu ergründen bereit war.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Do Jun 06, 2013 5:24 pm

Yuki bewunderte noch eine kurze Zeit den schönen Anblick, als ihr Blick zu dem weiß haarigen ging. Dieser war ganz ruhig und sagte keinen Mucks. Wahrscheinlich war er ebenfalls in Gedanken gewesen und sah sich die Gegend an. Vielleicht war er hier noch gar nicht gewesen, Yuki wusste es nicht und sah sich derweil um. Bislang war noch kein Mensch zu sehen, weder Ryo noch das kleine Mädchen, vielleicht waren die beiden auch nur überpünktlich. Trotzdem, Yuki überkam ein komisches Gefühl und wusste nicht was es war. Ihr Blick kundschaftete noch immer die Landschaft aus und sah schließlich wieder zu Kibou. Dieser schlug plötzlich seine Arme um sie und drückte sie fest an sich. Erschrocken und verwirrt fand sie sich an seiner Brus wieder und war kurze Zeit gelehmt. "Ihr sollt euch nicht verstellen. Shinobi neigen nur dazu den Tod als, normal und gewöhnlich an zu sehen. Doch ich finde man sollte das Leben schätzen und es leben." Sagte Kibou zu ihr und lies etwas ab von ihr, worauf sie ihn auch etwas wegstieß und etwas verärgert ansah. "Was!?" Weiter kam sie nicht, da Kibou sich erneut zu Wort meldete und sich schuldig anklagte und dabei versuchte es mit Sake wieder gut zu machen. Auch wenn Sake gut war, vor allem wenn man mal einen schweren Tag hinter sich hat, doch das würde durchaus nicht reichen. "NEIN!!" Rief es in ihrem Kopf und noch immer sah sie Kibou verärgert an. "Es wird keine weitere Umarmung geben!" Sagte sie nur zu ihm und drehte sich anschließend um. Noch immer konnte sie keinen Ryo erkennen und Kibou fragte nun nach dem Missionsablauf. Noch etwas verärgert drehte sie sich wieder zu ihm und und holte tief Luft. "Ich werde jetzt zum Strand laufen und auf Ryo´s Erscheinen warten. Falls er tatsächlich kommen sollte und das Mädchen dabei hat, versuche ich ihn in ein Gespräch zu verwickeln und ihm das Geld geben. Sobald er das Mädchen los lässt, gebe ich dir ein Zeichen, sodass du Angreifen kannst." Erklärte sie ihm und nahm die Tasche mit dem Geld an sich. "Halt dich versteckt im Hintergrund und warte ab." Kurz Überlegte Yuki was sie als Zeichen nehmen sollte. "Schau auf meine Hand! Wenn ich den Zeige- und Mittelfinger überkreuze und sie hinter meinen Rücken tu, ist das dein Zeichen zum Angreifen!" Sagte sie und führte es einmal vor, damit er genau wusste, was sie meinte. "Versuch ihn K.O. zu schlagen, damit er uns nicht etwischt. Er muss anschließend ins Gefängnis ebracht werden. Ich werde schauen ob die Kleine Verletzungen davon getragen hat und wenn ja, kümmere ich mich um sie." Schlug sie vor. "Hast du noch Fragen?" Wollte die Mizukage noch wissen und würde auf seine Antwort warten und sich dann auf ihren Platz bewegeen.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Do Jun 06, 2013 9:02 pm

Da kam es, der Moment an dem Kibou mehr über die Kagin erfuhr als in alle den Gesprächen zuvor. Sie schien es nicht einfach nur nicht zu mögen, vielmehr schien sie solche brührungen auch wenn sie keine Böse Absicht mit sich brachten, ja zu hassen. Er würde darauf keine voreiligen schlüsse ziehen, aber er würde das auch vermerken. Wenn er noch einmal das Gefühl hatte das er sie in den Arm nehmen müsste, nun ja vielleicht sollte er sich dann einfach zügeln. Die Mission hatte sie nun eingehollt, was wohl auch mit dem No Go Kibous zu tun hatte. Er hatte die Rote Linie überschritten, gewollt und alles Riskiert. Die Kagin erklärte, das Zeichen, wie es ablaufen sollte usw. Als sie anführte das Kibou den Entführer K.O. schlagen sollte, fragte er sich unwillkürlich ob sie ihm zugehört hatte. Vielleicht war es auch einfach eine Retourkutsche. Primär versuchte er Menschen im Genjutsu zu fangen und nicht sie mit Roher Gewalt zu erledigen. Hätte nur noch der Streitkolben gefehlt, den sie ihm in die Hand drückte. Er nahm das hin, was sollte er auch sonst tun? Sie nochmal Umarmen, bei dem Gedanken musste er dann doch innerlich schmunzeln. Also kehrte er zum Professionellen Jounin zurück und ging mit den Worten: "Der Entführer wird mir nicht entkommen Yuki. Das mit dem K.O. schlagen kann ich jedoch nicht garantieren.". In ihm brodelte der Wunsch, es ihr zu sagen, ihren wunsch, mehr ihren Befehl keine Umarmung folgen zu lassen mit einem trockenen: "Nicht die Deckung fallen lassen !" zu kommentieren. Doch nur weil er gerne Spaß hatte, bedeutete das nicht das er leichtfertig die Kagin verärgern wollte, zumindest mehr als ohnehin schon. Also schaute er sich um. Was würde wohl der kleine Junge tun, wenn er hier Verstecken spielte. Kapitulieren, sich wieinend auf den Boden werfen, oder sich einfach dre örtlichen Flora anpassen und einen... hier stand Kilometer weit nichts was unauffällig wäre. Also hielt er die Hand an sein Kinn, rieb es etwas als würde er seinen nicht vorhandenen Bart reiben. Wahrlich eine Denker Pose, er begann leise mit sich selbst zu reden: "Hmmm ein Strandkorb, mieme ich den Toten Mann im Meer... oder ich buddele mich ein? Wo kann man sich hier verstecken zum Henker. Gar nicht so dumm vom Entführer diesen Ort zu wählen, hier ist alles gut einsehbar und wenn hier mehr als eine Person wartet sieht er es sofort." er sah wirklich weit und breit nichts, also ging er ein paar Schritte und bediente sich einer der Ältesten Shinobi Techniken, dem Henge no Jutsu und verwandelte sich in einen Stein. Das sollte wohl ausreichen um den nötigen Überraschungsmoment auf seiner Seite zu haben. Als er da so hockte, als Stein fragte er sich unweigerlich eines: "Ob die Kagin wohl einen Freund hatte? Was wenn er auch so eine Umarmungsphobie hatte?" nun ja man kam eben auf vielerlei dummes Zeug wenn man ein Stein war.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Di Jun 11, 2013 12:15 pm

[Out: sorry das ich erst jetzt gepostet habe]

Yuki überlegte noch immer über den Verlauf der Mission und hoffte wirklich das alles glatt laufen würde, wenn nicht müssten beide eben improvisieren, was sicher auch kein Problem war, schließlich war Kibou ein Jonin und kein Genin oder Chúnin, die noch etwas grün hinter den Ohren aren. Sicher hatte er schon ein paar mehr Erfahrungen gesammelt und so musste sie ihn nun einfach blind vertrauen. Als dieser jedoch anmerkte, dass er das mit dem K.O. nicht garantieren konnte, sah sie ihn nur regungslos an. "Dann mach es auf deine Weise, hauptsache er kann nicht fliehen und du kannst ihn anschließend ins Gefängnis bringen." Sagte sie zu ihm und sah zum Meer. Eine kurze Zeit betrachtete sie die Wellen und schweigte. Auch Kibou schweigte einige Sekunden, Minuten bis er sich schließlich wieder zu Wort meldete. Er hatte schon recht mit seiner Aussage, dass weit und breit nichts war und der Entführer wirklich den Übergabeort gewählt hatte, doch Kibou löste schnell das Problem und setzte das Henge no Jutsu ein. Kibou war von da an ein Stein, dieser Anblick lies Yuki etwas schmunzeln und nicht mehr ganz so sauer erscheinen. Ihr "Ärger" war so oder so schon verflogen, nachtragend zählte schließlich nicht zu Yuki´s Charaktereigenschaften, naja gut nicht in disen Fall, man müsste ihr schon mehr antun, so wie eine gewisse Person, wenn man wirklich wollte, das Yuki auf einen sauer war und dies nicht mehr vergas. Doch nun war nciht der Zeitpunkt um darüber nachzudenken und so warf sie noch einen kurzen Blick auf Kibou. "Es geht also los!" Sagte sie noch zu ihm und ging dann etwas näher ans Wasser heran. Eigentlich war der Platz für Yuki perfekt, sie hatte gleich neben sich eine grooooße Wasserquelle und müsste im Fall eines Kampfes nicht erst Wasser erzeugen. Es wäre also sehr dumm von Ryo einen Kampf anzufangen, zudem sie nicht alleine war. Das einzigste was sie nun nicht machen konnte, war einen Doppelgänger zu erzeugen, den sie in den Hinterhalt platzieren wollte, doch das nahm die Mizukage nicht besonders mit und war dennoch siegessicher, schleßlich konnte man sie nicht so leicht außer Konzept bringen. Zudem war immer noch Kibou da. Es dauerte nun auch nicht mehr lange, da lies sich auch schon Ryo, der Entfüher samt Opfer blicken. Yuki blickte ernst drein und ballte eine Faust. In der anderen Hand hielt sie schließlich die Tasche mit dem Geld. Die Blicke der beiden trafen sich, doch keiner sagte zunächst etwas. Die Einzigste die Angst hatte und sich nicht währen konnte, war die kleine Myu die nur nach Hause wollte. Die ersten Anzeichen von ihr liesen keine schwer wiegenden Verletzungen feststellen, das beruhigte die rosa haarige etwas, dennoch war die Situation angespannt. Doch noch ein paar Sekunden der Stille und des Anstarren meldete sich der Entführer zu Wort: "OOhh! Die Mizukage höchst persönlich kommt also um das kleine Ding hier zu retten?! Welche Ehre!" Sagte er, doch Yuki lies sich in keiner weise provozieren, auch wenn er über sie spottete. "Ich habe wie vereinbart das Lösegeld! Geb mir das Kind!" Forderte sie und warf die Tasche ein paar Meter von sich weg. Ryo zögerte erst und aus seinem Gesicht verschwand das verrückte Grinsen. Er sah zur Mizukage, die regungslos im Kimono da stand. Schließlich ging Ryo von keiner Gefahr aus, schließlich sah er keine andere Person außer sie und Yuki stand im Kimono vor sich, worin sich keine Frau so richtig gut bewegen konnte. So lief er ein paar Schritte in ihre Richtung und zerrte die Geisel grob mit sich. Myu weinte und hoffte, dass sie endlich wieder nach Hause durfte. Derweil der Entführer und das Opfer immer näher zu ihr kamen, dah Yuki kurz hinter zu dem Stein der Kibou war. Sicher würde es gleich losgehen und da musse er bereit sein. Noch gab sie ihm nicht das Zeichen, schließlich musste er noch etwas näher ran.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Di Jun 11, 2013 4:40 pm

(ich denke ich werds überleben... ^^ Nacktfotos als Entschädigung einfach per PN Wink )

Ein Stein, er musste unwillkürlich an seinen Sensei denken, der ihnen eintrichterte: "Ein überzeugendes Henge steht und fällt nicht nur mit dem Aussehen, ihr müsste es fühlen euch in die Rolle dessen hineinversetzen was ihr Darstellt." ja ne is klar. Wie sollte man sich in einen Stein hinein denken? Steine dachten offenkundig nicht und verspürrten nie den Drang sich mit zu teilen. Sie waren massiv, ja geradezu unbeugsam. Dennoch galten sie neben dem vom Menschen hergestelltem Metall, als einer der festesten Stoffe. Nicht selten war es der Stein, mehr der Fels, der dem Taijutsuka sich entgegenwarf. Diese zertrümmerten sie und warfen Triumphierend ihre Arme in die Luft. Kibou, würde er nicht ohnehin schmunzeln, täte es in solch einem Augenblick, dem Taijutsuka ein: "Na war es sehr schwer, dieses unfassbar gefährliche Ziel zu erledigen." entgegen zu werfen, tat er nur nicht, weil die meisten Taijutsuka auch die Eigenschafft der Impulsivität inne trugen. Selbiges war für einen Shinobi wie Kibou eher unschön, den sein Körper vertrug solche Schläge nicht. Körperliche Gewalt gegen Steine oder was auch immer war ihm fremd. So ging er voll in seiner Rolle als Stein auf, sagte nichts, bewegte sich nicht und genoss die leichte Brise, die vom Wasser über den Strand fegte. Ja fast hätte er sich den Liegestuhl aufgestellt. Jedoch taten Steine dies nie und schon war er wieder drin, in der Rolle des Steins. Gerade rechtzeitig zum Auftritt des Entführers. Die Kagin, machte keine Anstallte es lange hinaus zu zögern und warf dem Entführer das Geld sozusagen vor die Füsse. Beim Anblick des weinenden Mädchens, kam in Kibou unweigerlich der Wunsch auf, dem Entführer jetzt gleich ein Genjutsu zu verpassen. Vielleicht würde er ihn ein einem Becken heisser Lava vor sich hin köcheln lassen, oder aber ihn gegen einen Zerberus antretten lassen. Die Optionen waren Vielfältig, wichtig war, das dem Mädchen nichts geschah. Solange er selbige bei sich hatte, würde Kibou es nicht wagen seine tarnung auf zu geben, geschweige den einen Angriff vor zu nehmen. Gedanklich spielte er Optionen durch, wenn die Kagin die initiative ergriff, konnte dies auch ohne ein Zeichen geschehen, er musste genau hin schauen, die Bewegungen lesen und hoffen, das er zeitig genug mitbekam, wenn etwas nicht nach Plan lief. Wie würde er ihn stopen wenn es soweit wäre? Darauf zu vertrauen das der Entführer, der eine Ausbildung als Shinobi genossen hatte, schlechter im Taijutsu war als er, wäre Arrogant, Ninjutsu... wenn er Doton als Stärke besaß... war riskant auch wenn Kibou selbiges ebenso beherrschte. Blieb nur das Spiel mit der Illusion, er würde ihm wohl einfach vorgaukeln mehr zu können als er es eigentlich tat, wie eigentlich immer. Dennoch, musste er vorerst seinen Fokus auf Kagin und Mädchen legen, der Entführer kam danach.
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Di Jun 11, 2013 7:25 pm

Ryo kam immer näher und Yuki wartete nur noch auf ein paar Schritte. Ihr Problem war nur, dass er noch immer nicht Myu losgelassen hatte. Sie sah ernst drein und überlegte sich, wie sie das Problem lösen könnte. Wahrscheinlich blieb ihr aber nichts anderes übrig als Ryo das Geld zu geben, sodass er dann Myu frei gab. Dann könne sie Kibou das Zeichen geben und Myu in Sicherheit bringen. Yuki zögerte noch etwas, bis er schließlich ein paar Meter vor ihr zum stehen kam und breit grinste. "Sehr schön, brave Mizukage! Wenn dein Vorgänger auch so schlau gewesen wäre, dann wäre dies gar nicht erst geschehen." Sagte er und hielt Myu immer noch fest. Die Worte des Entführers reisten gerade an ihr, doch blieb sie ruhig, versuchte es jedenfalls. Sie ballte die Faust und biss sich auf die Lippe. Antworten würde sie nichts auf diese Aussage, denn sie wusste, dass diese nicht stimmte. Nun griff der Entführer mit seiner anderen Hand nach der Tasche. Yuki´s Augen weiteten sich, denn damit hatte sie nicht gerechnet. "Was soll das? Fragte sie mit einem verärgerten Ton und versuchte dennoch ruhig zu bleiben. "Ach wissen Sie ich bin nicht so blauäugig und sichere mir keinen sicheren Weg raus aus dieser Situation. Ein paar Meter weiter ist ein kleines Bot, welches ich jetzt aufsuche und lasse das Gör dann am Strand stehen." Sagte er und fing laut an zu lachen. Nun hatte er Myu als Triumpf ausgefahren und hatte das Geld. Yuki fluchte innerlich und sah anschließend an sich runter und sah dabei zu ihren zwei Katanas die sie an sich trug und die Ryo scheinbar nicht sah. Sie spielte kurz mit den Gedanken anzugreifen... "Wenn es schief geht, könnte Myu-san drunter leiden...andererseits bin ich schnell und könnte das Schlimmste verhindern." Dachte sich die rosa haarige und überlegte weiter. Das Risiko konnte sie einfach nicht eingehen und müsste Ryo entkommen lassen, jedenfalls solange er Myu hatte. "Du hast gewonnen! Ich lasse dich laufen, es wird dir keiner folgen, aber ich rate dir dieses mal dein Wort zu halten und das Mädchen frei zu lassen, sobald du auf dem Meer bist." Warnte sie ihn und lies ihn fort gehen. Derweil drehte sie sich um und sah in Kibou´s Richtung. "Planänderung!" Sagte sie und hoffte er würde sich in seine normale Gestalt zurück verwandeln. "Wir machen es so: Ich werde einen Nebel erzeugen, sodass Ryo nichts mehr sieht, so können wir uns ihn nähern, ohne das er uns mitbekommt." Fing sie an zu erklären. "Anschließend hältst du dich bereit, ich werde sein Bot zerstören und Myu in Sicherheit bringen und du musst ihn dann in dein Genjutsu sperren, einverstanden? Oder hast du Verbesserungsvorschläge?" Fragte sie Kibou und wartete nun auf eine Antwort.

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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Di Jun 11, 2013 11:27 pm

Der Jounin sah was passierte und sah sehr wohl auch, das sich die Situation wirklich anders entwickelte als es zu erwarten war. Das der Entführer seine Geisel und somit einzigen Trumpf nicht einfach so gehen lies, war eine Sache, das Yuki mit dem Gedanken spielte ihn zu überwältigen war die andere. Der Jounin war gefasst hatte sich fast schon zurück verwandelt, als er sah, das sie die Hände wieder von ihren Waffen weg bewegte. Einmal tief durchatmen, sich zurück verwandeln. Doch er hatte sich erlaubt die Initiative zu ergreifen und so hatte er kurz nach auflösen des Henge no Jutsu bereits angefangen, mit den Sinnen des Entführers zu spielen. Er schloß noch die letzten Handzeichen und mit seinem nie enden wollenden Lächeln schaute er zur Kagin und sagte, wie immer sehr freundlich klingend: "Keine Angst das Mädchen ist ausser Gefahr. Ich habe mir erlaubt die Initaive zu ergreifen. Ich traue ihm vermutlich nicht mehr als ihr ihm, also werde ich ihm sicherlich nicht gewähren die Initiative zu behalten. Er glaubt den richtigen Weg weiter zu laufen." er schien eine weiter abfolge von Handzeichen zu nutzen und sagte dann: "Wenn ich möchte kann ich ihn jederzeit einfrieren, wenn ihr so freundlich wärt und das Mädchen aus seinen Händen befreit, während er glaubt sich nicht bewege zu können." er nickte ihr zu als Zeichen das er bereit wäre, die Frage war eigentlich nicht ob er es merken würde, denn das würde er nicht zuminest nicht jetzt. Wenn Kibou begann ihn glauben zu lassen er würde sich nicht mehr bewegen können, wäre dies eine Illusion, also wenn er um sich schlug oder ähnliches, tat er dies, auch wenn er es nicht wahrnahm. Das war für das Mädchen eine Gefahr, weswegen die Kagin ihn unterstützen musste. Andereseits, hatte er sich klar über seine Befugnisse Hinweg eingesetzt. Er hatte nicht einfach nur die Teamleitung übergangen, sondern die Kagin. Viel Höher ging es wohl kaum, dementsprechend würde er wohl ne ganze Flasche Sake springen lassen müssen, da stand ja noch die Umarmung im Raum. Andereseits war er Jounin und konnte solche Situationen durchaus beurteilen, auch wenn er sich als Shinobi Unterordnen musste... was würde ihm sein Handeln einbringen, einen Rüffel, eine degradierung oder Lob? In diesem Moment war es egal, sie hatten das Heft in der Hand jetzt und hier die Frage war, würde die Kagin es ergreifen wollen, er konnte die Illusion auch einfach abbrechen und dem Plan folgen den die Kagin sich ausgemahlt hatte. Es lag nun an ihr, schließlich würde ihnen niemand garantieren das der Entführer nicht noch eine Überraschung in Peto hatte.

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Zuletzt von Ichimaru Kibou am Do Jun 13, 2013 12:10 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Mi Jun 12, 2013 8:45 pm

Yuki stand noch immer da und wartete auf Kibous Antwort, doch die die sie erwartete bekam sie nicht. Im Gegenteil, Kibou hatte sich gegen ihren Befehl schon geregt und etwas unternommen. Als er ihr das vom Genjutsu erzählte, wusste sie nicht ob es wirklich wirkte, denn sie hatte keine Ahnung von Genjutsu, ihre Stärke war eher Ninjutsu und Kenjutsu. Ihr Blick ging zu Ryo, der anscheinend wirklich im Genjutsu gefangen war, ansonsten hätte er Kibou mitbekommen und wäre weggerannt oder hätte anderes unternommen. Yuki war eigentlich froh, dass Kibou das Genjutsu einsetzte, so konnte das Mädchen ohne Probleme befreit werden. Klar er hatte nicht ihren Befehlen folge geleistet, doch das empfand sie nicht all zu schlimm, solange Myu befreit werden konnte, war ihr alles recht. Zudem musste sie nicht noch unnötig Chakra verbrauchen. Die rosa haarige lies sich auch nicht alles zweimal sagen und lief sofort Ryo hinter her um ihn das Mädchen und natürlich auch das Geld weg zu nehmen. Ein paar schnelle Schritte und schon war sie hinter dem Entführer und riss seine Hand weg, sodass sie die Hand des Mädchens nehmen konnte. Anschließend machte sie noch einen Griff zur anderen Hand und nahm das Geld wieder an sich. Yuki war erleichtert, beides konnte sie zurück gewinnen, so konnte sie die Mission als abgeschlossen betrachten und ging nicht Bankkrott. Nun lief sie mit Myu ein paar Schritte zurück zu Kibou und lies das Mädchen sich setzten. "Alles okay bei dir? Hast du irgendwelche Verletzungen?" Fragte sie und recht ihr ein Taschentuch. Diese nahm es dankend entgegen und wischte sich zuerst die Tränen weg, anschließend fing sie an sich zu begutachten, ob sie irgendwelche Wunden hatte. Die Angst hatte ihr das Gefühl des Schmerzes völlig genommen. Als Myu eine kurze Zeit betrachtet hatte, zeigte sie auf ihren Fuß, der Schürf hatte und etwas Blutete. Dazu hatte sie über all ein paar Schrammen, doch die waren halb so wild. "Außer meinem Fuß geht es mir soweit gut, vielen Dank euch beiden!" Sagte sie nun und erneut kamen ihr Tränen, dieses mal waren es aber Freudentränen, da sie endlich weder nach Hause durfte. "Kibou-san kannst du dich um Ryo kümmern, ich werde Myu derweil heilen." Sagte sie zu ihm und sah wieder zu Myu, beugte sich zu ihr runter und legte die Hände auf ihre Wunde. Ein grünes Chakra erschien und heilte Myu´s Verletzungen. Die kleine offene Wunde und die Kratzer waren weg und Yuki half der kleinen auf. "Das hätten wir, doch ich würde dich gern im Krankenhaus genauer durchsuchen." Sagte sie zu ihr und sah erneut zu Kibou. "Schaffst du es allein mit ihm oder brauchst du meine Hilfe?" Fragte sie ihn schließlich und ging eigentlich schon davon aus, dass er allein zu recht kam.


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BeitragThema: Re: shiro zashousuru - weißer Strand   Do Jun 13, 2013 12:30 am

(out ich wollte den entführer nicht npcn ^^ wenn ich das doch soll, dann mach ich das im nöchsten post oder du schilderst einfach was geschieht)

Sie ergriff die Chance, schnappte sich das Mädchen und dann das Geld. Ryo schien das Genjutsu nicht zu durchschauen, oder zumindest es nicht rechtzeitig auflösen zu können. Das Mädchen war in Sicherheit, das war das wichtigste. Obendrein wirkte sie unverletzt, auch wenn sich dies als ein voreiliger schluss herausstellte. Die Kagin versorgte ihre Wunden, ehe Kibou dem Mädchen noch sagte: "Du bist in Sicherheit, keine Angst. Deine Eltern haben uns geschickt, du bist genau so hübsch wie sie dich beschrieben haben." mit seinem immer aufgesetzten Lächeln und seiner warmen Väterlichen Art, wollte er ihr sicherheit geben und vor allem die Angst nehmen. Natürlich blieb es nicht aus, das Kibou nun der Teil zukam, der ihn in die Rolle des Agressors versetzte. Der Jounin erhilet den Auftrag den Entführer nicht einfach so davon kommen zu lassen. Also nickte er der Kagin sozusagen im vorbeigehen bestätigend zu. Er würde Ryo schon schnappen, nun wo er keine Rücksicht mehr auf das Mädchen nehmen musste. Er stellte sich zwischen die beiden Damen und den Entführer, ehe er sagte: "Nun Ryo soll dein Name sein? Also Ryo, ich hege keinen Groll gegen dich. Auch wenn dich das überraschen wird, ich möchte dir nicht weh tun. Also ergib dich einfach und öhm warte kurz..." er griff in seinen Anzug und warf ihm Handschellen hin. Die Gelassenheit die er dabei ausstrahlte konnte Arrogant wirken, das sollte sie aber nicht, er ruhte einfach in sich selbst, wissend das er die nötigenTrümpfe in der Hand hielt. Also fuhr er fort: "...leg dir die Handschellen an, natürlich hinter dem Rücken und knie dich hin, damit ich sie kontrollieren kann, dann verspreche ich dir, werde ich persönlich dafür sorgen, das du unbeheligt nach Kirigakure kommst." natürlich würde der Verbrecher zumindest nicht ohne sein Geld gehen wollen. Er schien sich sogar sicher zu sein, das er Kibou mal so eben überwinden und auch noch das Geld zu erreichen. Kibou sah den entschlossenen Gesichtsausdruck und wirkte das Shiranai Ojike no Jutsu. Dann wiederhollte er seine Worte: "Leg dir die Handschellen an, Ryo... zwing mich nicht dazu !" eventuell war er wirklich zu schlecht gewesen für einen Shinobi. Einen Schritt weiter und Kibou würde es ihm wohl dreckig geben müssen, schlimmer wäre es wenn er versuchte zu entkommen, dann würde er wohl die Hölle durchleben müssen, aber jeder war seines eigenen Glückes Schmied. Vorwerfen er hätte ihn nicht gewarnt, konnte man Kibou das zumindest dann nicht.

Shiranai Ojike no Jutsu:
 
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