Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Wald der Stille

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BeitragThema: Wald der Stille   So Jul 22, 2012 5:08 pm

Wald der Stille



Der Wald der Stille macht seinen Namen allen Ehren, da dieser so gut wie geräuschlos ist.
Er soll sozusagen tot sein und alles verschlingen.
Kein Mensch traut sich normalerweise in diesen Wald,
da Geschichten erzählt werden, die nicht gerade einem Märchen entsprechen.
Menschen sollen verschwinden, ein Ungeheuer soll sein unwesen treiben,
Mörder sollen hier zu gange sein und noch vieles mehr.
Ob diese Geschichten wahr sind weiß keiner genau, denn keiner will es herausfinden.
Für Nukenins und Flüchtlinge wäre dieser Wald sicherlich ein gutes Versteck,
solange sie nicht selbst zum Opfer werden.

Muhahahahaha!

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Di Feb 19, 2013 5:27 pm

Kv: Tor von Kirigakure no Sato

Midori hatte nicht protestiert und sich darauf eingelassen, der Gruppe den Rücken zu decken, während der einzige Mann die Führung übernommen hatte, welche – zugegeben – nicht wie vorher versprochen langsam ablief, nein, er hüpfte schnell von einem Ast auf den Anderen und nahm dabei seine Umgebung wahr. Letzteres gestaltete sich jedoch schwerer als anfangs gedacht, da der Nebel wirklich tief hing, unheimlich dicht war und von seichtem Nieselregen unterstützt wurde. Der sanfte Ton von Regentropfen auf den tiefliegenden Blättern, die teilweise die Sicht auf den Waldboden verdeckten, war das einzige, was zu hören war. Ansonsten war der Wald völlig in seinem charakterlichen Element – er war still. So still, das nicht einmal ein einzelnen Insekt zu hören war, kein Zirpen, kein Ast der brach. Nur die immer wiederkehrenden Sprünge der vier Shinobi und plötzlich wurde dem Aranami mal wieder bewusst, warum er diesen Wald so wenig mochte. Er war ein Abstellgleis für Verbrecher, welche sich in dem dichten Nebel eingenistet hatten, sich versteckten und darauf warteten, dass irgendwas – irgendjemand – vorbei kam, den sie überfallen konnten.
Angewidert rümpfte der Schwertshinobi die Nase, schnaufte verächtlich und verlangsamte bei seinen Gedankengängen dann doch das Tempo – zumindest ein wenig. Immerhin hatte er Minderjährige bei sich, die er bestenfalls nicht aus den Augen lassen sollte, wenngleich Midori eigentlich hauptsächlich dafür verantwortlich war als Nachzüglerin. Allerdings sagte sein taktischer Instinkt ihm, dass er auch irgendwo dafür zur Rechenschaft gezogen werden konnte, wenn sich die Gruppe verlor außerdem konnte er in einem gemäßigterem Tempo durchaus besser winzige Bewegungen erkennen, die durch den Nebel huschten – wenn es denn dazu kommen würde.
Kurz blickte er über seine Schulter zurück zu der Gruppe, welche er anführte und musste feststellen, dass sie zumindest alle noch da waren. Nichtsdestoweniger klebten ihnen einige Haarsträhnen im Gesicht, ähnlich wie es ihm selbst gibt. Die wenigen blauen Stoppeln, welche vom Gel verschont geblieben waren, hingen ihm durchnässt an seiner Stirn hinunter, kitzelten teils seine Nase, ehe er kurz den Kopf schüttelte um das Ding loszuwerden.
So hüpften sie weiter über die Bäume, teils wortlos ohne groß über irgendwas zu sprechen. Samegawa war eh viel zu konzentriert um Smalltalk walten zu lassen, als er irgendwann meinte, irgendwas im Augenwinkel bemerkt zu haben.
Sie mussten mittlerweile recht tief im Wald sein. Womöglich mittendrin. Alarmiert glitt der Blauhaarige auf den nächsten Ast, schaute ein weiteres mal zu Midori und zügelte sein Tempo abermals.
„Ich kann mich irren...du weißt im Nebel ist alles möglich, aber wenn sich meine Augen nicht getäuscht haben war da...irgendwas.“, raunte er mehr zu seiner angelachten Schwester, als zu den zwei Kindern, wobei die ihn natürlich hören würden. Vielleicht war eine von ihnen sogar sensorisch begabt.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mi Feb 20, 2013 5:56 pm

OUT: Kyo hat dann jetzt die zwei Jutsus Ranton Sozo Suru und Ranton Sen gemeistert… Ist im Trainigsplatz nachzulesen. Sie müssten nur noch in die JL verschoben werden…

CF: Haupttor von Kirigakure

Die vier Shinobi rasten hintereinander durch den Wald, hüpften von einem Ast zum nächsten und kamen trotz Nebel und den stetigen Nieselregen sehr gut voran. Obwohl Midori noch gesagt hatte, er solle nicht allzu schnell laufen, hatte Samegawa ein sehr flottes Tempo eingeschlagen. Kyo machte dies nichts aus. Geschwindigkeit gehörte zu ihren Stärken, immerhin baute ihr gesamter Kampfstil darauf auf. Kyo genoss es ehrlich gesagt sehr, in diesem doch relativ hohem Tempo durch den Wald zu rasen. Mittlerweile klebte ihr schwarzer Pony in ihrem Gesicht und sie musste die Strähnen immer mal wieder aus den Augen wischen. Der Wald hatte seinen Namen auf jeden Fall zu Recht. Es war nicht das leiseste Geräusch zu hören, mal abgesehen von den vier Shinobi, die durch den Wald rasten. Kyo dachte bei sich, dass hier wohl nicht allzu viele Leute vorbei kamen, ausser vielleicht der ein oder andere Missing oder Nukenin. Bei diesem Gedanken, schoss ihr sofort das Bild ihres Zwillingsbruders in die Augen, der sie und ihre Mutter vor etwas mehr als drei Jahren, ohne ein Wort der Erklärung oder Abschieds, verlassen hatte. Seitdem hatte sie nichts von ihm gehört. Das konnte ein gutes aber auch ein schlechtes Zeichen sein. Es könnte ein gutes Zeichen insofern sein, dass er kein richtig schlimmer Verbrecher geworden ist. Es konnte aber auch bedeuten, dass er schon lange verstorben ist.
Kyo merkte erst, dass Samegawa vor ihr das Tempo gedrosselt hatte, als sie fast in ihn hineinrannte. Schnell verlangsamte sie, verdrängte die Gedanken an Shin und konzentrierte sich wieder auf die Mission und auf ihre Umgebung. Vermutlich war der Wald dem Schwertshinobi auch nicht wirklich geheuer und er wollte seine Umgebung besser im Auge behalten. Und genau darauf konzentrierte sich Kyo von nun an, auf ihre Umgebung. Immerhin musste der Blauhaarige vor ihr den Weg finden und konnte sich somit nicht gleichzeitig auch auf mögliche Angriffe konzentrieren. Dafür hatte er drei andere Augenpaare. Kyo warf kurz einen Blick zurück und schaute zu Junko und Midori zurück. Beide waren noch da und genauso durchnässt wie sie selbst. Kyo hoffte, dass es wenigstens in der Nach aufhören würde zu Regnen oder dass jemand ein Zelt mitgenommen hatte. Sie mochte den Regen ja, aber deswegen musste sie nicht unter freiem Himmel übernachten, wenn es nicht sein musste. Kyo schaute wieder nach vorne zu dem Blauhaarigen, der gerade eben nach Hinten schaute. Wohl auch um sich zu vergewissern, ob alle noch da waren.
Sie sprangen weiter durch den Wald, ohne dass gross Gespräche anfielen. Kyo hatte besseres zu tun, sie musste sich auf ihre Umgebung konzentrieren. Sie liess wieder ihren Blick schweifen, als sie plötzlich dachte eine schwarze Gestalt zu sehen, die vorbei huschte. Sie konnte sich auch irren, doch anscheinend hatte Samegawa auf etwas bemerkt, denn er schaute zurück zu Midori und zügelte abermals sein Tempo. Kyo schloss zu ihm auf und hörte wie er leise flüsterte, dass er glaubt irgendetwas gesehen zu haben. Kyo antwortete leise, obwohl der Blauhaarige wohl zu Midori gesprochen hatte: „Oder irgendjemand.“ Kyo dachte nochmal kurz an ihren Bruder und fast schien sie zu hoffen, dass er es sein möge. Doch dann wurde ihr klar, dass sie die Mission nicht durch ihre Gefühle für ihren Bruder gefährden kann. Und so schob sie sein Bild ein weiteres Mal beiseite.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mi Feb 20, 2013 8:40 pm

Cf: Haupttor von Kirigakure

Unter Midoris Anweisung eigentlich langsam unterwegs zu sein, verstanden Junko eigentlich vollkommen was anderes. Für sie war Samegawa zu langsam. Ja richtig gehört ... für die Sanbijinchuuriki war Schnelligkeit ein anderes Tempo. Aber sie übertrieb es manchmal. Auch wenn Samegawa ziemlich schnell unterwegs war, wäre der Kura ein höheres Tempo lieber. Das aktuelle Tempo war für sie ungefähr wie schnelles gehen aber eben noch kein laufen. Also für sie war dieses Tempo extrem unangenehm. Während sie so von Ast zu Ast sprangen sah Junko eigentlich nur nach vorne zu Samegawa und Kyo. Durch drn Nebel war ihre Sicht ziemlich eingeschränkt und die Umgebung interessierte sie nicht sonderlich. Zumal sie sich ihre Umgebung eh nie einprägen konnte, wenn sie sich schneller als normales schritttempo fortbewegte. Na gut du groben dinge des Waldes und der Umgebung bekam sie schon mit. Sie bemerkte selbstverständlich den Nebel, seine dichte und die Luftfeuchtigkeit. Junko sah nach rechts in den Wald. das erinnert mich irgendwie... an den See..., schoss es der Kura durch den kopf. du meinst den See, wo du geboren wurdest?, horte sie isobus stimme in ihrem Kopf. Junko nickte daraufhin nur. Ja, anders als andere wurde sie nicht im Krankenhaus geboren sondern an dem see, indem der sanbi frei lebte. Ihre Mutter war damals echt selbstsüchtig gewesen. Das leben von Junko war ihr egal gewesen. Natürlich wusste die jüngere jinchuuriki nicht, wie der See ausgesehen hatte. Aber sowohl ihr Vater als auch Isobu hatten ihr den Ort ihrer Geburt beschrieben. Dadurch, dass sie so in Gedanken war, bemerkte sie fast zu spät, dass Samegawa und Kyo ihr Tempo verrin. Beinah wäre sie in die Schwarzhaarige reingesprungen, aber es war ihr möglich noch rechtzeitig auszuweichen und danach ihr Tempo ebenfalls zu verlangsamen um wieder hinter Kyo zusein. Warum noch langsamer?? Wir stehen doch schon fast..., nörgelte die braunäugige gedanklich. Natürlich war es übertrieben, aber dieses abbremsen empfand sie so wie sie dachte. Aber sie verlor darüber dann keine Gedanken mehr. Viel mehr schloss sie kurzzeitig die Augen und genoss die ganzen wetterverhältnisse. Dieser leichte nieselregen war für sie einfach vollkommen angenehm und entspannend. Sie genoss die Haare, die ihr im Gesicht klebten, den leichten regen der sie langsam mehr und mehr von oben bis unten durchnässte und sie genoss die stille, die in dem Wald herrschte. Die jinchuuriki wusste zwar nicht, dass dieser Wald wirklich Wald der stille hieß aber es interessierte sie nicht.hier kann man echt leben... ich finds genial hier..., dachte die Ge-Nin leicht lächelnd und wie sooft meldete sich auch die dreischwänzige Schildkröte zu Wort. du siehst den Wald zu oberflächlich. Du kannst froh sein, dass du dein Team vor und hinter dir hast... der Wald mag angenehm ruhig sein. Aber es trügt. Hier gibt es gute verstecke für abtrünige ninja oder banditen. Außerdem kann man sich einfach verlaufen. Verlierst du deine gruppe und verläufst dich, dann bist du verloren. Mal abgesehsn von den wilden tieren..., sagze sie und sofprt seufzte junko. Diese blöde Schildkröte konnte echt jede 'schöne' Atmosphäre kaputt machrn. Auch passierte wieder fast ein unglüvk. Wieder wäre die ge-nin beinah in die schwarzhaarige gesprungen. Aber wie zuvor konnte die grünhaarige rechtzeitig ausweichen. Verwirrt richtete sie ihren blivk zu ihren vordermännern und sah sie verwirrt an. Dadurch, dass der schwertshinobi das Wort an die iryonin hinter ihr richtete, hörte sie seine worte. Gedanklich sah man über junkos kopf lauter kleine Fragezeichen schweben. wie kommt ihr darauf, dass hier irgendetwas oder irgendjemand ist? Habt ihr was auffälliges gesehen? Vielleicht war es ja nur ein Schatten...von einem tier oder so..., kam es fragend und etwas verwirrt von der rangniedrigeren und sofort danach realisierte sie ihre Worte und hätte sich am liebsten selbst geohrfeigt. Musste sie jetzt unbedingt zeigen, dass sie unachtsam gewesen war? Oder dass sie voll nicht bei der sache war?! Wie kam das denn jetzt bitte bei den anderen an? Sie mussten ja sonst was von ihr denken. Naja. Zumindest so wie sie Menschen einschätzen würde. Sie musste echt noch lernen, dass andere ninja, insbesondere ihr Team doch tausend mal besser und respektvoller waren als die Dorfbewohner. ][ipass auf, was du denkst. Du wirst schon wie diese dummen Dorfbewohner. Du leidest auch schon unter Vorurteilen, die du so hasst. Du schätzt dein Team voll falsch ein. Sie verurteilen dich nicht als jinchuuriki. Immerhin ist einer deiner teamkameraden ebenfalls mit einem Biju 'gestraft'. In der Zusammenstellung hier brauxhst du dir keine sorgen machen! Ich schätze nibis jinchuuriki schon so ein, dass er die anderen beiden zurechtstutzen WÜRDE, wenn sie schlecht von dir reden. Jetzt mach dir mal keinen Kopf, klar?![/i], man es etwas knurrend von dem Sanbi. Junko selbst war überrascht und griff sich kurz an den Kopf, nur um sich ein paar mal selbst eine kopfnuss zu verpassen, nach dem Schema:' ein schlag auf den Hinterkopf erhöht das denkvermögen.' Leicht schielte Junko hinter sich zu der älteren jinchuuriki und seufzte schwer. Natürlich hatte Isobu recht... vielleicht würde es endlich mal was bringen, wenn sie ihrem Biju mal glauben und vertrauen würde. Außerdem hatte Makoto ihr ja auch schon gesagt, dass sie mit midori und auch Samegawa sprechen konnte. Zumal sie eohl eher die ältere Grünhaarige um rat fragen konnte. Aber der schwertshinobi hing ja an midori, als 'ihr bruder'. Da konntr man scheinbar sowohl midori als auch samegawa um rat fragen. Die beiden erzählten sich ja eh alles. aber im letzten moment zieh ich eh den schwanz ein und trau mich nicht irgendeine schwäche zu zeigen... verdammt nochmal!!
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr Feb 22, 2013 4:39 pm

Out: ich würde euch bitten, realistisch zu bleiben. Wenn Samegawa schnell läuft, dann ist das schnell. Ihr seid Genin und Chuunin und ihr seid wesentlich jünger als er. Samegawa ist ein kräftiger, ausdauernder Charakter mit jahrelangem Training, egal wie schnell eure Charaktere sein mögen oder wie ausdauernd, er hat immer noch größtenteils mehr drauf.

Midori war froh, dass Samegawa zustimmte, die Führung zu übernehmen und hatte ihm die Karte mit der Wegbeschreibung leibend gern übergeben. Selbst wenn die Rückseite des Teams genauso gefährlich werden konnte, wenn man in einen Hinterhalt lief, war es doch die Position, die ihr deutlich besser lag und weitaus vertrauter war, als jede andere. Als Iryônin war man eben meist die letzte in der Reihe. Während sie also seufzte, weil der Aranami sich natürlich nicht an ihre Anweisung hielt, langsam zu reisen, beobachtete sie die beiden Mädchen vor sich, die mit dem Tempo zu Beginn scheinbar keine Probleme hatten. Nun, das würde kommen. Als sie jung war, dachte sie auch stets, dass sie dieses Tempo ohne Probleme mithalten konnte. Jetzt wusste sie, dass sie es auf Dauer auf jeden Fall nicht konnte. Leicht genervt davon hatte sie noch im Laufen ihre Haare nach hinten zu einem unordentlichen Knoten zusammengebunden, damit sie ihr nicht im Gesicht kleben würden, wir der seitliche Pony es bereits tat. Diesen strich sie sich regelmäßig aus dem Gesicht, bis er, durchnässt aufgrund des Nieselregens (welcher seltsamerweise das dichte Blätterdach durchdrang) und des feuchten Nebels, einfach an ihrem Kopf kleben blieb. Sie schnaubte. So sehr sie diese feuchte Luft auch gewohnt war, ein Leben lang, sie würde sich nie daran gewöhnen, bis auf die Haut durchnässt zu werden. Das war einfach nicht gesund, so prima manche Wasserratten das auch finden mochten. Doch jetzt war keine zeit, sich daran aufzuhängen. Sie wäre froh, wenn sie einen Lagerplatz finden würden und sie sich trockene Kleidung würde anziehen können. In Gedanken versunken passte sie ihr Tempo automatisch an, bemerkte nur langsam, dass es etwas geringer war und sah zu Samegawa auf, der ihren Blick erwiderte. Sie lächelte sanft, denn ihr war bewusst, wie schwer ihm das langsamer Laufen manchmal fallen konnte.
Während sie weiter darüber nachdachte, wie sie die Mission im Dorf angehen sollten, schweifte sie gedanklich wieder ab, während sie doch irgendwie gleichzeitig ihre Umgebung im Blick behielt. Natürlich weniger aufmerksam, als sie es sollte, denn auch sie kam nur schwer zum stehen, sprang - Kyo und Junko ausweichend - einen Ast höher und dann auf den, auf dem auch Samegawa stand, um in der Hocke aufzukommen und ihn anzustarren. Wenn er etwas bemerkt hatte, musste sie darauf vertrauen. Es war der Wald der Stille, Umschlagplatz für viele Schmuggler, Heimat für viele Nuke- und Missingnin und auch wenn diese alle nur kleine Fische waren, so war es möglich, dass sie ihnen das Leben schwer machen wollten. Nachdenklich und schweigend, um ihren Atem zu beruhigen, nagte die Grünhaarige an ihrer Unterlippe. Ihre grünen Augen suchten den Kontakt zu denen ihres Bruders, nachdem sie eine gefühlte Ewigkeit in den Nebel gespäht hatte, obgleich es nur einige Sekunden gewesen waren. Zweifelnd betrachtete sie die beiden Mädchen, die hinter ihnen auf dem Ast standen. Die Jinchûriki atmete tief durch. Ihr Blick streifte den von Junko und sie runzelte die Stirn. "Alles in Ordnung?", fragte sie leise. Was hatte die andere Jinchûriki denn? Sie sah seltsam betrübt aus. Hatte sie Angst? Kopfschüttelnd verwarf Midori den Gedanken.
"Ich werde nachsehen. Pass auf die beiden auf.", raunte die Kodama ihrem angelachten Bruder zu, musterte ihn nocheinmal eindringlich, nickte ihm und den beiden anderen Teammitgliedern zu und ließ sich vom Ast fallen, indem sie einen Schritt nach hinten ging und sich mit Hilfe ihrer Arme herumschwang. Im nächsten Moment verschwandt sie im Nebel und hinterließ eine seltsame, bedrückende Stimme. Ihr gesamter Körper war angespannt und ihre Sinne auf Höchstleistungsformat. Sie bewegte sich lautlos über den feuchten Boden, eine Hand an dem Griff ihres Katana, jederzeit bereit, es zu ziehen und einen Angriff auszuführen oder zu vereiteln.
Das nächste, was die Truppe hörte und sah, war zunächst ein ziemlich lautes Gröhlen, das eindeutig männlicher oder aber tierischer Natur war. Danach herrschte kurz Stille, bevor die Kodama aus dem Nebel flog, geradewegs gegen den nächstbesten Baum, den Rücken voran, und sich den Kopf böse anstieß. Aufstöhnend sah sie zu ihrem Team auf, nur für den Bruchteil einer Sekunde. "Hab sie gefunden, drei kleine Fische, Ninjutsu...begabt... und kräftig.", presste sie halblaut hervor und hoffte, dass alles über ihr ankommen würde, während sie aus dem Schatten ein hochgewachsener, schlacksiger, blonder Mann schälte, der breit grinste und Midori musterte, bevor er begann Fingerzeichen zu formen und daraufhin seine Hände in Raitonchakra gehüllt waren, nur um die Kunoichi vor sich wieder anzugreifen.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Feb 25, 2013 4:23 pm

Aufpassen? Er sollte auf die zwei Kinder aufpassen und nichts tun? Das war ja wohl absolut untergrabend für den Schwertshinobi! Wie konnte Midori nur...plötzlich in den Wald springen, im Nebel versinken und ihn ohne ein weiteres Wort zurück lassen?
Augenblicklich hob er die Hand, wollte sie noch zurückhalten, griff aber ins Leere. „Hmpf.“, machte er, schob seine Unterlippe etwas vor und ließ die Schultern hängen. Hatte sie ihn doch tatsächlich zurückgelassen ohne eine Antwort von ihm zu erwarten. Gott, wie gern wäre er ihr hinterher gesprungen, hätte sich ebenfalls umgesehen – potentielle Gegner gesucht, aber nein. Stattdessen stand er weiterhin wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Baum, schmollte leicht vor sich hin und wollte sich gerade seinem Schicksal fügen, sich umdrehen und den beiden Mädchen einbläuen, dass sie wachsam sein sollten, ehe ein seltsames Geräusch zu hören war.
Augenblicklich weiteten sich seine Pupillen, starrten in den Nebel, erwarteten jeden Moment etwas zu sehen. Doch es folgte nichts, absolut gar nichts. Er wollte schon vom Ast hinunterspringen, direkt in den Nebel, hielt sich aber weiterhin zurück in dem Wissen, dass er die zwei nicht alleine lassen durfte. Seine Kiefer malten auf einander und in den wenigen Minuten die vergingen, vermutete er schon, dass seine harten Nervenstränge reißen würden. Wie er es hasste, wenn er nicht wusste, was vor sich ging, wenn er nicht erahnen konnte, was in dem Nebel vor sich ging. Seine rechte Hand umklammerte bereits den Griff Samehadas, darauf bedacht jeden Augenblick einzugreifen und bereit zu sein, als wenige Meter neben ihnen etwas Grünhaariges auftauchte, gegen einen Baum schlug und wie ein nasser Sack herunterglitt. „'dammt.“, stieß er zwischen zusammengepressten Zähnen hervor, vergaß die zwei Mädchen und sprang ebenso in die feuchte Suppe hinein. Vermutlich die richtige Entscheidung.
Das erste was er sah, war hell, durchbrach den tiefen Nebel und gab Sicht auf ein schelmisches Grinsen, das mitsamt zugehörigem Gesicht direkt auf sie zustob. Samegawa jedoch funkelte den Angreifer nur an, schwang mit einem Hieb sein legendäres Schwert und hielt es abwehrend vor sich. „Wage es dich.“, war alles was der Blauhaarige zu sagen hatte, ehe die Bandagen durch Blitze rissen, die der Schwertshinobi via Raitonchakra um Samehada legte und ein weiteres Mal ausholte um den Blonden zu erwischen.
Dabei hatte er völlig vergessen, dass Midori zuvor die eigentliche Zahl der Angreifer erwähnt hatte und verkünden ließ, dass es drei Shinobi waren.
Die übrigen zwei – beide Braunhaarig und von stattlich trainierter Statur – hatten sich den tiefhängenden Nebel zunutze gemacht und waren unbemerkt auf den Ast gesprungen, der Kyo und Junko beherbergte. Von beiden Seiten umzingelt formten auch sie Fingerzeichen und waren im Inbegriff die zwei zu erreichen, um sie mit einer Wasserkuppel zu überraschen.
Samegawa jedoch bekam jenen Umstand nicht mit, beschäftigte sich viel eher mit dem Blondhaarigen vor sich, der sich vor dem elektrischen Hieb weggeduckt hatte und mit schnellen Sprits versuchte eine Öffnung zu finden. Als würde es eine solche geben. „Alles ok bei dir?“, fragte er ohne sich zu der Grünhaarigen umzudrehen, vor der er noch immer stand nicht in dem Wissen, ob der Aufprall so hart gewesen war, wie er von weitem ausgesehen hatte.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Feb 25, 2013 8:49 pm

Kyo wäre beinahe von Junko überrannt worden. Doch das spielte für die Chuunin im Moment keine Rolle, sie wollte wissen, ob ihnen jetzt jemand auflauerte oder nicht. Junko und Midori hatten beide nichts bemerkt, aber Samegawa und sie selbst glaubten etwas zu sehen. Die schnellste Möglichkeit dies herauszufinden war, dass jemand nachschaute. Dies fand wohl auch Midori, den kaum hatte sie zu Samegawa aufgeschlossen, war sie im dichten Nebel verschwunden und suchte die Umgebung ab.
Eine Weile geschah nichts und Kyo dachte schon, dass sie sich den Schatten nur eingebildet hatte. Vermutlich habe ich zu viel von meinem Bruder fantasiert, so dass ich jetzt schon Hlluzinationen bekomme, dachte sich die Schwarzhaarige. Es wäre zwar das erste Mal, dass sie sich nicht auf ihre Augen verlassen konnte, aber irgendwann war ja immer das erste Mal. Nicht wahr?
Kyo wurde jäh aus ihren Überlegungen gerissen, als sie ein lautes Grölen vernahm. Kyo griff nach ihrem Katana und war bereit, auf was auch immer das gewesen war. Es konnte sowohl ein Tier, als auch ein Mensch gewesen sein. So genau konnte es die Enishi nicht sagen. Doch ihre Frage würde bald gelöst werden. Bald darauf kam nämlich Midori dahergeflogen und krachte gegen einen Baum. Kyo konnte gerade noch hören, was sie gesagt hatte. Es seien drei Shinobi, die Ninjutsu benutzten und kräftig seien. Die Muskeln der Kenjutsuka spannten sich an, sie war bereit auf jeden der jetzt kommen mochte. Der erste sprang Midori hinterher und wollte sie gerade wieder mit einem Raiton-Jutsu angreifen, doch Samegawa ging dazwischen. Jedoch konnte sie dem Schwertshinobi nicht mehr länger zusehen, denn sie und Junko wurden bereits von den anderen zwei umzingelt. Sie hatten auch bereits angefangen ein erstes Jutsu zu wirken, denn eine grosse Wasserkuppel schloss sich in diesem Moment über den Köpfen der zwei Mädchen. Kyo formte einige Fingerzeichen griff nach oben und liess das gesammelte Raiton-Chakra durch das Wasser fliessen. Kyo hoffte, dass Junko bis dahin nichts gemacht hatte, denn sonst würde sie Gefahr laufen, wie die feindlichen Shinobi einen doch ziemlich heftigen elektrischen Schlag zu bekommen, wenn sie nicht sofort das Jutsu fallen liessen. Kyo konzentrierte sich dann auf den Shinobi zu ihrer linken und hoffte Junko würde sich den anderen vornehmen, bis sie Unterstützung von den zwei Jonin bekamen.
Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Feb 25, 2013 11:35 pm

Junko stand etwas verwirrt auf dem Ast, direkt neben Kyo und wusste nicht so recht was passieren würde. Erst sahen Samegawa und Kyo einen Schatten und dann? Sir konnten sich das ja nicht einfach eingebildet haben. Etwas nervös knabberte Junko an ihrer Unterlippe und als sie die Worte der anderen jinchuuriki vernahm, die an sie gerichtet waren, sah sie zu der älteren und blinzelte erst mal verwirrt. Hate midori ihren blick bemerkt? Was erwartete sie denn? Midori war nun mal schon sehr viel mehr erfahrener als sie selbst. Sie bemerkte sicher so einiges mehr als die Ge-Nin. oh...äh... ja alles okay... ich hab nur kurz nachgedacht...., kam es nuschelnd von der Grünhaarigen. Das war für Junko nur eine kurze Ablenkung von der eigentlich so angespannten Situation. Aber schon gleich, nachdem sich midori entschied nachzusehen, ob noch jemand in der nähe war, war in Junko sofort wieder diese Anspannung. Es kribbelte ihr richtig unangenehm in den Fingern. Zum einen aus Vorfreude und andererseits auch Besorgnis. Vorfreude auf einen eventuellen Kampf und die Besorgnis um midori. Immerhin konnte so vieles passieren. mach dich nicht lächerlich knirps. Sie ist kein Kind. Sie weis was sie tut. Sonst zeigst du doch auch keine Gefühle oder schwächen. Nicht wahr?, stichelte Isobu wieder und Junko konnte sich ein knurren mal wieder nicht verkneifen. Aber ehe sie anderweitig reagieren konnte, da hörte sie schon so ein unmenschliches tierähnliches gröhlen. Junko befürchtete schon das schlimmste, doch als midori wenige augenblicke später wieder zu ihnen stieß, war die Ge-Nin erleichtert. Naja... mehr oder weniger erleichtert. Die Art wie sie wieder aus dem Nebel auftauchte machte ihr etwas Panik. Denn mit dem rücken voran, direkt gegen einen Baum knallend, war einfach die weniger elegante Art. Midori-san...! Alles okay??, kam es von der jüngeren jinchuuriki allerdings war ihre sorge schnell verflogen, denn sie hörte midoris weiteren Worte.'Drei kleine fische'? Ich glaub sie untertreibt... die Typen scheinen schon was drauf zu haben... na ob du das schaffst? Oder ob du es sdhaffst mit Kyo zusammen zu arbeiten Hm??, waren isobus Worte, auf die junko aber nicht reagierte. Sie konnte sich auch später mit ihrem Biju streiten. Jetzt gab es wichtigeres zutun. Junkos rechtr Hand wanderte zu ihrer Hüfte, an der sie eine schriftrolle befestigt hatte. Sir entfernte diese aus ihrer Halterung und öffnete ihre schriftrolle. Im nächsten Moment beschwor sie ihr Katana und ging in Angriffsposition. sie kämpfen vielleicht mit Ninjutsu... aber was anderes außer schwertkampf kann ich nicht machen., dachte.sich Junko, während sie angespannt an ihrer Unterlippe kaute. Und auf irgendeine Veränderung in der Umgebung wartete. wie sonst auch immer... ich kann dich mit dem Junsai beschützen. Aber du kennst die grenzen. Und ich habe keine Ahnung ob du in der lage bist Kyo oder die anderen beiden eventuell auch zu schützen., versicherte Isobu der Grünhaarigen. Kaum hatte der Sanbi geendet, schon bemerkte Junko wie sich die Feuchtigkeit des Nebels langsam sammelte und sich zu einer kleinen Ansammlung an Wasser zusammenschloss. In all dem Stress bekam Junko auch nicht wirklich mit, dass Samegawa dessen selbsternannter schwester zu Hilfe kam. Pass auf... Kyo und du seid von den beiden anderen Typen umzingelt... stürz dich jetzt nicht blindlinks in den Kampf. Du weißt nicht was Kyo vorhat. Du bist in einem Kampf mit ninjutsus leicht benachteiligt. Während die anderen eventuell durch fernangriffe punkten können, musst du direkt auf deine Gegner losgehen., kam es von der riesenschildkröte und mit diesen Worten brachte sie die Kura ins grübeln. Es stimmte. Sie beherrschte wirklich nur die Grundjutsus, die man in der Akademie lernte. Spezielle jutsus wie die anderen drei beherrschte sie nicht. Aber sie konnte doch nicht einfach drauflos schlagen. ob ein mizu bunshin helfen würde? Aber..., waren junkos leicht verwirrte Gedanken. Sie wusste nicht wirklich was sie tun sollte. Mit ihrem Katana kämpfen, war das, was sie a besten konnte. Aber sie durfte k,o doch nicht auch mit.dem zweiten Kerl alleine lassen. Die Grünhaarige jinchuuriki war kein teamkämpfer und diese Situation war auch das beste Beispiel. die Kura wurde allerdings aus ihren Gedanken gerissen. Sie sah über sich und entdeckte diese riesige wasserkuppel über ihrem und Kyo-san Kopf. Aber wirklich was tun konnte und musste sie nicht. Eh Junko überhaupt über einen Angriff nachdachte, setzte Kyo schon ihr erstes jutsu ein. Sie drehte ihren Kopf zu ihrer teampartnerin und richtete danach ihre Aufmerksamkeit auf die beiden fremden Shinobi. Ihr griff um das Katana verstärkte sich, allerdings rührte sie sich noch nicht. Erst nachdem Kyo ihr jutsu beendet hatte, rührte sich die jinchuuriki wieder. Sie hatte einfach keine Lust auf ein paar stromschläge. Bevor sie sich in Bewegung setzte, sah sie.noch einmal zu der chu-Nin. Sie waren beide umzingelt von zwei Shinobi. Also würde es doch sicherlich einen schönen eins gegen eins Kampf geben... sie wollte etwas zu der anderen sagen, aber die.Kura.lies es bleiben. Stattdessen sprang auf ihren Gegner zu und holte mit ihrem Katana zum ersten schlag aus.

Jutsu EDIT:
 
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr März 15, 2013 6:08 pm

Midori fühlte sich augenblicklich, als würde ihr der Kopf jeden Moment platzen, als der helle Schmerz hinter ihren geschlossenen Augen explodiert war. Die Typen hatten ganzschön Wumms hinter ihrem gemeinsamen Tritt gehabt und sie letztendlich mit einem Windjutsu hier gegen den Baum getrieben. In sich zusammengesunken stöhnte sie leise, hielt sich den Kopf und versuchte, wieder klar zu denken. Erst als sie das leise zwitschern von Raitonchakra vernahm, das Züngeln und Zischen im Regen, konnte sie halbwegs aufsehen. Samegawas Geruch wahrzunehmen und seine Stimme zu hören, waren im nächsten Augenblick zum einen eine echte Erleichterung und brachten zum Anderen ihre Gedanken augenblicklich zum Rasen. Hatte er die Chuunin und die Genin allein gelassen? Verwirrt hielt sie sich den Kopf, tastete unsicher nach dem Baum und der freien Hand ihres selbsternannten Bruders, um sich an beidem zu orientieren und wieder zur Besinnung zu kommen. "Muss wohl...", presste sie leicht genervt hervor und schnaubte leise, blinzelte, um ihre Sicht zu klären und seufzte leise. Sie spähte in den Nebel, sah wie der Blonde, großgewachsene Kerl wieder Fingerzeichen formte und sich offensichtlich daran machen wollte, Samegawa anzugreifen. "Du packst das doch...?", war ihre rethorische Frage. Ohne wirklich eine Antwort abzuwarten, schloss sie kurz die Augen und als sie sie wieder öffnete, war das Rechte plötzlich gelb. Ein sicheres Anzeichen dafür, dass sie den Nibi um Hilfe bat. Ihre Kopfschmerzen ließen nach, wurden zu einem dumpfen Pochen im Hintergrund. Sie konnte die beiden Mädchen nicht mit ihren Angreifern braten. Zuerst musste sie die Kerle auf Distanz bringen.
Ohne weiter zu warten, sprang sie davon, auf den Ast, direkt auf den Typen zu, der sich gerade von dem Stromschlag erholte, der ihn offensichtlich leicht benommen gemacht hatte. So war er nicht in der Lage, Midori, deren Schnelligkeit sich durch den Nibi noch erhöhte, kommen zu sehen und wurde gnadenlos von dem Baum geworfen. Auf einen anderen Ast ausweichend, riss die Kodama auch den anderen benommenen Angreifer vom Ast, sodass er in Samegawas Richtung flog. "Seid ihr in Ordnung?", fragte sie gepresst lächelnd und zog das Katana auf ihrem Rücken aus seiner Scheide. "Begebt euch in keine unnötige Gefahr. Ihr habt gut reagiert.", bemerkte sie ruhig und machte sich daran, wieder in den Nebel zu ihrem Partner zu springen, um den zweiten Typen in Schach zu halten.
Währenddessen raffte der dritte sich wieder auf, sprang auf den Ast und machte sich daran, die Mädchen mit Taijutsu zu attackieren.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   So März 24, 2013 6:05 pm

Eine Frage, die an ihn gerichtet war, erreichte seine Ohren, ehe er mit den Schultern zuckte. Sein Augenpaar war derweil nur auf den blonden Typen vor ihm gerichtet, der offenbar ein weiteres Mal Fingerzeichen formte und auf ihn zu hastete. Diesmal fordernder und Samegawa wurde bewusst, dass er nicht einfach davon kommen würde, wenn er sein Schwert vor sich hielt. Das würde den Angreifer nicht nochmal abschrecken.
Dass derweil Midori auf den Ast zu den Mädchen sprang, wurde ihm nur im Hinterkopf bewusst. Immerhin spukte in seinem Kopf gerade nur derjenige herum, der mit einem gekonnten Sidekick auf seine linke Seite aus war, damit bezwecken wollte, ihn niederzustrecken und ihn mit dem gesammeltem Raiton im Spann auszuschalten. Hätte er sein Schwert nicht gehabt und es schützend vor die angegriffene Stelle gehalten, er wäre wohl gegen den nächstbesten Baum gepfeffert worden. Zumindest glaubte er dies, als er die Elektrizität, mit der er selbst hantierte, dicht neben seinem Ohr knistern hörte.
„Tch.“, machte der Blauhaarige, packte den Griff Samehadas wieder mit beiden Händen und schlug hart gegen den noch ausgestreckten Fuß seines Gegenübers, der dadurch - anstelle von dem Aranami - eben doch weggeschleudert wurde. Womöglich hätte der Schwertshinobi nicht mal sein Werkzeug dafür gebraucht. Bei dem Fliegengewicht hätte es seine pure Kraft getan, die nun leider durch das Schwert noch verstärkt wurde. Samehada war auch daran schuld, dass aus dem Nebel ein unschönes Aufheulen zu vernehmen war, dichtgefolgt von einem dumpfen Aufschlag auf den Boden. Das erste Geräusch hatte wohl von den Einschlagstellen der spitzen Fischschuppen herrühren müssen, während das Zweite womöglich dem Boden oder benannten Baum zu verdanken war.
„Jammerlappen.“, kommentierte Samegawa noch. Sein Blick verlor sich dabei im Nebel und mit seinen Augen suchte er die Stelle, wo er den nun murrenden Kerl vermutete. Eigentlich hatte er auf seinen Angreifer zugehen wollen, ihm womöglich den letzten Schlag verpassen, als ein weiterer Aufschlag ihn daran hinderte. Augenblicklich wandte sich sein Kopf in die entgegengesetzte Richtung, ehe Midori wieder neben ihm stand.
Noch bevor er überhaupt realisierte, dass seine angelachte Schwester teils mit dem Nibi arbeitete, hob er Samehada wieder an, hielt es mit einer Hand und deutete mit der anderen eine gekonnte Thumbs-Up Geste an. „Der eine liegt dahinten weinend in der Ecke wo sind die ande…“, ren. Damit wollte er eigentlich seinen Satz beenden, als sich eine Welle aus dem Nebel erhob und sowohl auf ihn als auch auf Midori bedrohlich einzudreschen drohte. „Ohw…ich sehe.“, meinte er nur tonlos.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   So Apr 21, 2013 11:38 pm

Kurzer Timeskip, Kyo verabschieden wir damit aus der Missi

Zwei Tage waren jetzt seit dem Gefecht mit den billigen Banditen vergangen, die den Kampf durch ihre Ninjutsubegabung unerwartet heftig hatten werden lassen. Kyo war verletzt worden, als sie Junko vor einem direkten Angriff bewahrt hatte und nach dem Kampf nichtmehr einsatzfähig gewesen. Midori hatte einsehen müssen, dass es nichts half, wenn sie dem Mädchen eine Behandlung angedeihen ließ, denn es brauchte Ruhe und Zeit, sich zu erholen. Also war sie gemeinsam mit zwei Shinobi, einem Iryônin und einem Chûnin, die auf eine Nachricht hinzugestoßen waren, ins Dorf zurückgekehrt und die kleine Gruppe aus Samegawa, Junko und Midori hatte sich zum Warten ein Lager aufgeschlagen. Nach einer Diskussion mit ihrem selbsternannten Bruder hatte die Grünhaarige festgestellt, dass es zu gefährlich wäre, mit einem Schwertshinobi und zwei Jinchûriki allein diese Mission weiter zu führen. So sicher sie sich mit ihrer Kontrolle über den Nibi auch war, so gut wusste sie, dass sie selbst im Zweifelsfall die größte Gefahr darstellen würde, einfach, weil ihr Körper die Transformation am längsten aushalten würde. Also hatte sie den Aranami überzeugt zu warten und sie hatten sich ein Lager gesucht, um auf die verstärkende Person zu warten. Diese eineinhalb Tage Lager waren unheimlich langweilig, denn es passierte wirklich garnichts, da sie einen relativ versteckten Ort benutzten und den halben Tag über schwiegen. Die wenigen Gespräche nutzte die Kodama, um Junko besser kennen zu lernen. Das Mädchen schien das Dorf nicht sonderlich zu mögen und eine seltsame Beziehung zum Sanbi zu hegen. Beinahe, als wäre es ihre Mutter. Diese Beziehung war ungewöhnlich.

Jetzt aber war wieder eine Phase des Schweigens angesagt und demnach hockte Midori auf ihrem Ast über dem Zelt und genoss ihre meditative Unterhaltung.

Der Feuerkater schnurrte, war in ruhiger Laune, genoss die Ruhe und musterte seine Jinchûriki doch immer aus den verschiedenfarbigen Augen. Er war aufmerksam, auch wenn er wie ein verschmustes Kätzchen wirkte, und diese Haltung kannte die Kodama nur zu gut. Sie war nicht dumm, wurde nicht mehr unaufmerksam. Nach einer Weile, in der sie sich einfach anstarrten, erhob sich der Kater, knarrend, die Flammen um ihn loderten auf, er streckte sich, reckte sich, seine Sehnen knirschten. Er lief ihm Kreis, setzte sich, legte die Schwänze im Kreis um sich. Elegant und leise. Majestätisch, wenn man bedachte, wie riesig das Vieh war. "Dir ist langweilig, kleine Mietze, was ist los?" Midori verzog das Gesicht zu einem schiefen Lächeln. Der Kater wusste genau, warum sie hier war, dass sie über die jüngere Jinchûriki nachdachte und seine Meinung hören wollte. Er wusste auch, dass sie auf die Verstärkung warteten und sie zutiefst hoffte, dass es kein junges Mädchen war. "Oh, dir ist langweilig und dabei ist doch schonwieder jemand im Anmarsch...", erwähnte er wie nebenbei, während er seine Krallen betrachtete, die Tatze schleckte und sich das Ohr putzte. Die Grünhaarige war sofort hellwach und zog sich aus sich selbst zurück, schlug die Augen auf.

Ein dumpfes Rascheln, ihre Ohren waren seltsam empfindlich und sie bemerkte, dass sie die Kraft des Nibi angezapft hatte und im Schreck vergessen hatte, die Verbindung wieder zu lösen. Mit den zweifarbigen Augen des Nibi blinzelte sie in die dunkle Düsternis des Waldes und spähte nach der Geräuschquelle, während sie sich lautlos vom Ast nach unten fallen ließ, dorthin wo die anderen saßen. "Da kommt jemand.", murmelte sie angespannt. Es konnten genauso gut Angreifer sein.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Apr 22, 2013 12:06 am

Aus der Dunkelheit blitzen dem Oinin, der seine Maske verstaut hatte, zwei Katzenaugen entgegen, das ultimative Zeichen dafür, dass er sein Ziel erreicht hatte. Vor einem Tag wurde er entsand einer Truppe aus zwei Jinchuriki und einem Schwertshinobi Hilfe zu leisten, und speziell die beiden Jinchuriki im Auge zu behalten. Nach einem Banditenangriff war wohl ein Teammitglied verwundet gewesen und wurde durch ihn ausgewechselt. " Na, wer bin ich nur? " sprach Kaguya Hiroshi aus dem Gebüsch heraus und war bereit Schmerzen der jungen Katzenfrau in Empfang zu nehmen. Die Gruppe zu finden war nicht wirklich schwer gewesen, er hatte einen ausführlichen Lagebericht erhalten und war mit sämtlichen Informationen versorgt worden, die er brauchte. Sich streckend trat Hiroshi, von seinen Freunden liebevoll Hoshi genannt, aus dem Gebüsch und sah der jungen Frau vor ihm in die Augen. " Yosh, Midori-san. Hallo Nekomanta, spielst du wieder das böse Kätzchen oder ist das so gewollt? " begrüßte er die beiden, bevor sein Blick zum Rest der Truppe glitt. " Ohayo Junko-san, Sanbi wenn ich mich nicht irre? Sag, wie ist das so sein Haus dabei zu haben? " Ohne auf eine Antwort zu warten wandte er sich schließlich zu Samegawa und ging ein paar Schritte ins Lager, blieb dann neben Midori stehen. " Ihr schafft das hier also nicht ohne mich? Besonders von DIR hatte ich mehr erwartet. Aber natürlich bin ich besser als du. " Ein breites Grinsen bildete sich auf dem Gesicht des Shinobi, Hiroshi ließ sich prompt in den Schneidersitz fallen und strich sich das Haar von der Augenklappe, eine alte Gewohnheit, immerhin konnte er dort nichts sehen, Haar hin oder her. Sein Blick ging hoch zu Midori, an ihren Beinen entlang und anstatt zu ihrem Oberkörper ging er unter den Rock, unter den er in dieser Position wunderbar schauen konnte. " Trag lieber Rosa, das steht dir besser. " sprach er provokant. Er hatte einen Tag hier her gebraucht, in dieser Zeit war ihm nichts wiederfahren. Er brauchte den Schmerz, und er wusste, mit den richtigen Sprüchen würde Midori ihm geben wonach er verlangte. " Wirklich, mit dem Teil ziehst du niemanden auf, Rosa, dass ist die Farbe. " Sein Blick wanderte hoch in ihr Gesicht, seines war neugierig auf ihre Reaktion, gefasst auf eine gewaltige Ohrfeige aber dennoch nicht um ein Lächeln zu bringen. So war es schon immer gewesen. Er sprach, sie schlug. Was heißt schon immer? Zumindest seitdem Hiroshi den Dienst als Fuinjutsuka aufgenommen hatte und der Jinchuriki des Nibi zugeteilt wurde. Die Beziehung zwischen den beiden war...seltsam. Sie neckten sich, aber sie vertrauten einander. Und vor allem hatte Hiroshi sie schon nackter gesehen als viele andere Menschen. Ja, der Rücken zählt! " Am besten ziehst du dich sofort um, so kann man doch auf keine Mission mit dir gehen. Apropros Mission. Worum genau geht es eigentlich? Man hat mir jeden Scheiß erzählt, aber das hab ich wohl verpasst. "
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Apr 22, 2013 10:50 pm

Seit Junkos erstem richtigen Kampf auf einer Mission waren gerade mal zwei Tage vergangen. Und der Sieg, den ihr Team sich erkämpft hatte, könnte Sie nicht genießen. Ganz im Gegenteil. Sie war extrem niedergeschlagen. Denn Sie sah in sich den Grund für kyos Ausfall. Denn Junko musste ja auch unbedingt von ihr beschützt werden. und darum habe ich Sie nicht mal gebeten..., waren ihre Gedanken dazu. Welche sie schwer aufseufzen ließen. jetzt Reg dich mal nicht so auf! Krieg dich wieder ein und komm wieder auf den Teppich. Es geht der Dame gut, dummkopf! Du machst aus ner Mücke einen Elefanten. Kyo ist verletzt. Ja und? Aber nicht schwer. Sie ist taffer als du Junko. Sie hält mehr aus als du., stichelte der Sanbi leicht aggressiv. Sie meinte es.nicht böse. Ganz im Gegenteil. Sie wollte Junko auf andere Gedanken bringen. Sie konnte es nicht ausstehen, wenn es.mal vorkam dass.Junko in selbstmitleid versank. Dementsprechend war die Riesenschildkröte auch froh, als der ältere jinchuuriki sich Zeit für die Kura nahm. Zwar nicht sofort aber in den Tagen, wo Sie nichts zutun hatten und nur warteten. Worauf Sie gewartet haben... Da hatte junko geschlafen... Ihr hatte die Nachricht gereicht, dass sie jetzt noch eineinhalb Tage auf einer Stelle hocken würden. Total damit uneinverstanden ließ es Junko dennoch so sein. Es würde keinen Sinn machen jetzt deswegen zu protestieren. Midori und Samegawa saßen eindeutig am längeren Hebel. Oha sag bloß... Sag bloß du wirst langsam mal erwachsen... Wird ja langsam mal Zeit. Endlich versuchst dj mal nicht mit dem Kopf durch die wand. Aber scheinbar scheinst du begriffen zu haben, dass dein Wille locker unter Matatabis und Midoris Stärke gebrochen werden kann. Letztendlich bist du halt nur ein kleiner minderwertiger Ge-Nun... Nicht wahr...?, stichelte diese verdammte schildkröte wieder rum und machte sich scheinbar einen Spaß daraus ihren wirtskörper nieder zu machen. Junko selbst wollte es ignorieren, konnte aber nicht. Leider. Sie sprang auf isobus stichelei an und Tat dementsprechend das, was die dreischwänzige Schildkröte wollte. du bist extrem dämlich du olle schildkröte! Weist du eigentlich mal was du willst? Erst baust du einen auf und dann hämmerst du ihn wieder zu Boden. Deine Launen bereiten mir kopfweh!, knurrte Junko in Gedanken und knurrte leise vor sich hin. Sie hätte es sich an der zeltwand gemütlich gemacht. Sie saß dort im Schneidersitz und hatte die Augen geschlossen. Sie saß mit dem rücken zu Midori gewandt und gerade, als Sie dachte, Sie könnte sich doch einen kleinen schlaf gönnen, hörte Sie schon die Stimme von Midori, die Sie und Samegawa warnen sollte. Sofort öffnete Junko ihre Augen, richtete sich auf und sah zu der kodama, welche sich vom ast hat fallen lassen und nun neben ihnen auf dem Boden stand. Hehe.... Vielleicht noch ein Kampf... Vielleicht stellst du dich dieses mal nicht gaaaaanz so blöd und ungeschickt an, Hmmm? Was meinst du?, hörte Junko in ihrem Kopf und am liebsten hätte Sie was auseinander genommen. Diese dämliche Schildkröte strapazierte heute extrem Junkos nerven. Zu isobus Kommentar sagte die Kura aber nichts.
wenig später, nachdem Midori erwähnt hatte, das jemand auf sie zukam, tauchte auch jemand auf, den Junko selbst nicht kannte. Ein ziemlich komisxher kauz, wie Sie fand. Der, ihr fremde, Shinobi war kaum Lager angekommen schon quatschte er fröhlich drauf los. Junko nervte es langsam... Jeder kannte ihren Namen, nur sie kannte keinen Namen.derer, die Sie ansprachen. Das war doch zum heulen. Etwas misstrauisch musterte Junko den Neuling und verschränkte die arme vor der Brust. ich fühle mich ja geehrt, dass scheinbar jeder meinen Namen kennt... Aber verrätst du mir auch deinen?, fragte sie an hiroshi gewandt
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr Apr 26, 2013 8:47 pm

Schnelligkeit konnte manchmal so falsch interpretiert werden.
Der Regen konnte schnell fallen, die Vögel schnell fliegen, die Shinobi schnell über Bäume hüpfen aber junge Mädchen konnten ebenso schnell fallen. Manchmal schneller als es sich der Blauhaarige wünschte. In ihrem Fall war Kyo von dem Zwischenfall verletzt wurden, welcher nun knapp 2 Tage zurück lag. Natürlich sie hatten die lausigen Verbrecher in die Flucht geschlagen oder viel mehr an Kirigakure übergeben, aber manchmal war ein Sieg nur halb so schön, wenn man wusste, dass einem ein Fehler unterlaufen war.
In dem jetzigen Fall glaubte Samegawa, dass es eben seiner gewesen war, nicht besser auf die zwei Chuunin aufgepasst zu haben. Zwar mochte man von ihm halten was man wollte, man konnte vermutlich auch absolut gar nichts von ihm halten, aber einen gewissen Beschützerinstinkt für die Gruppe einer Mission blieb… vor allem weil sich der Aranami irgendwo sicher war, dass er sich zu sehr von seinen lästigen, impulsiven Gefühlen hatte leiten lassen. Normalerweise wäre dies kein Umstand gewesen, über den er sich Gedanken gemacht hätte immerhin handelte er häufig nach dem Bauchgefühl, aber wenn damit seine Mission in Gefahr brachte, war sein Stolz als Shinobi irgendwo geknickt.
Da machten es die zwei Tage Warten nicht besser. Es wurde Verstärkung angeheuert, was an sich nicht schlecht war, doch verzögerte es den Abschluss der Mission bis auf weiteres und auch das war mehr oder minder die Schuld des Blauhaarigen. Es war daher kein Wunder gewesen, dass er kaum gesprochen hatte, mehr knappe Antworten gab, als sonst und lediglich ab und an brummte, wenn man ihn etwas fragte. Es war fast unerträglich. Die Ruhe, seine Gedanken und dieses elendige Nichtstun. Doch irgendwann war es so weit; die angekündigte Verstärkung kündigte sich über einige Schritte an.
Der blaue Schopf erhob sich, während seine durchstechenden türkisen Augen nach dem ‚Eindringling‘ suchten. Konnte immerhin noch ein Feind sein. Augenblicklich erhob er sich ebenfalls, warf sein Schwert lässig über die Schulter, als sich aus dem Nebel langsam ein gewisser Jemand schälte, den er im nächsten Moment lieber dahin gewünscht hätte, wo das Licht der Welt nicht schien. Gut, viel Sonnenlicht kam auch hier nicht durch das dichte Blätterdach, aber das hieß noch lange nicht, dass Mister-ich-bin-ach-so-toll-schaut-mich-an unbedingt hier sein musste.
„Fischfutter?“, warf er auf seine dümmliche Frage mit einem tiefen, ironischen Ton in seiner Stimme zurück. Er mochte den Kerl nicht - absolut nicht. Ständig geriet er mit dem Braunhaarigen aneinander, ständig wollte er ihm innerlich den Kopf abreißen und ständig…brachte er ihn auf 180!
„Von mir hättest du mehr erwartet?!“, seine Zähne blitzten in einem bedrohlichen Grinsen hervor doch tat er alles dafür, nicht auf Hiroshi los zu gehen, „Was meinste warum ausgerechnet du geschickt worden bist?! Du sollst hier nur die Putze spielen.“ Dass der Idiot von einem Shinobi aber genau das aussprechen musste, worüber er sich selbst Gedanken machte, war nicht ganz so leicht zu verarbeiten. Es schürte nur seine Wut - auf sich selbst versteht sich.
„Tch…“, machte er mehr zu sich selbst, wandte sich etwas ab. Es war beschämend. Er war beschämend…oder auch nicht.
Plötzlich hörten seine Ohren etwas, was ihm die flache Hand ins Gesicht schlagen ließ. Da hatte er einmal an Hiroshis Ernsthaftigkeit und Recht geglaubt - wenn auch nur innerlich - da machte er es im nächsten Moment kaputt.
Ungehemmt ging Samegawa augenblicklich auf den etwas größeren Kerl - im übrigen auch etwas, was er hasste - zu, stellte sich auf Augenhöhe, ehe er schlagartig jegliche Mimik aus seinem Gesicht entfernte. Sie war ernst, völlig starr, wirkte trocken. „Worauf der Herr achtet, hm?“, seine Stimme klang ebenfalls völlig neutral, als er den Saum der Hose des Kaguyas umfasste und sie eiskalt, blitzschnell runterzog. „Ich vermute dein Namensvetter hat hübschere Unterwäsche.“ Das Grinsen war zurück auf seiner Visage, ehe er sich umdrehte und über seinen Vergleich zu Yaten nachdachte. Nicht das er wusste, was sein Kollege so anhatte, aber alles war besser als Hiroshi -wirklich alles.
„Kümmer dich nicht um den Namen, Junko. Fischfutter reicht.“ Und damit packte er den Kram des Camps zusammen und ließ Midori die Mission erklären. Samegawa verkniff sich derweil über seine Unfähigkeit herzuziehen, ehe die Gruppe in Richtung Norden weiter ging.

Ow: [Dorf] Suichimura
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr Apr 26, 2013 10:06 pm

"Diese Mission wird besser, als ich gedacht habe, kleine Mietzekatze.", fasste der Nibi die Situation die sich ihm durch Midoris Augen gerade bot zusammen und verbrachte die Zeit in ihrem Inneren damit, sich genüsslich die Tatzen und Ohren zu putzen. Was sollte er auch anderes tun? Sie brauchte seine Kraft nicht, aber der Triumph, dass sie einmal unachtsam geworden war, war ihm gegönnt. Schnurrend zog er sich aber wieder aus ihren Gedanken zurück, wusste, dass er letztendlich nur Rüge und womöglich Schmerzen dafür einstecken würde, wenn er seine grünhaarige Wirtin all zu sehr reizen würde. Er kannte immerhin das sprunghafte Gemüt, das sich bei ihr einstellte, sobald der Siegelfutzi da war, den er so garnicht leiden konnte. Immerhin verhinderte der Kerl seit Jahren seinen Ausbruch, auch wenn dieses Ziel mittlerweile in weite Ferne gerückt war.

"Hoshi.", knurrte Midori leise und war sich unsicher, ob sie sich freuen sollte oder sich ärgern sollte. Gott sie mochte diesen Kerl und kam prima mit ihm aus, auch wenn er sie regelmäßig auf die Palme brachte. Sie wusste, wie wichtig seine Fähigkeiten im Zweifelsfall für ihr Leben sein konnten und war ihm für seine Bereitschaft, sein eigenes Leben für sie in Gefahr zu bringen, stets dankbar gewesen. Außerdem mochte sie seine nicht all zu steife Art, auch wenn er es hin und wieder arg übertrieb. Die Iryônin wusste aber eben auch, dass er und Samegawa sich alles andere als grün waren. Hiroshi forderte den Swordnin ständig zu dämlichen Wetten heraus und der stieg aus Egogründen gern darauf ein. So lieferten sich die beiden letztendlich immer sinnlose Wettstreite, die in einer Prügelei endeten, wenn keiner dazwischenging, solange es noch harmloses Gestichel war. Auch jetzt spürte die Kodama, dass ihr selbsternannter Bruder keine Sekunde gezögert hätte, auf den Kerl loszugehen, wenn er keine Mission im Nacken gehabt hätte.
Ihr rechtes Auge entfärbte sich wieder, sodass beide Iriden wieder ihre smaragdgrüne Farbe annahmen und die Verbindung zum Nibichakra abbrach. "Das war so gewollt...", gab sie zögernd zu. Vermutlich würde sie mit ihm ohnehin irgendwann darüber reden müssen, aber jetzt war definitiv der falsche Zeitpunkt. Stattdessen sah sie zu dem Schwarzhaarigen auf und musterte ihn. "Und sprich nicht ständig mit ihm, als sei er wie wir! Ich bin keine Brieftaube!", protestierte sie gegen die Begrüßung an den Nibi, als ihr auffiel, dass der Kaguya mal wieder direkt mit dem Kater geredet hatte. Das dumpfe, grollende Lachen in ihrem Hinterkopf verriet ihr, dass der seinen Spaß daran hatte und wohl gern zurückgrüßen würde. Den Gefallen jedoch würde die Jônin ihm nicht tun.
Die Provokation Hiroshis an Samegawa und die allgemeine Runde, ließ sie schnauben. "Wenn hier überhaupt jemand Schuld trägt, dass du zu uns stoßen solltest, bin ich das. Ich leite die Mission und habe das Team zusammengestellt. Ich konnte ja nicht wissen, dass die Mädchen Heldenmut entwickeln und sich in die nächstbeste Attacke werfen. Bildlich gesprochen.", erklärte sie leicht genervt, blieb stehen und wandte sich um, damit sie den Siegelexperten, der sich gerade auf den Boden pflanzte, mit verschränkten Armen mustern konnte. Seine Worte ließen sie die Augenbrauen in die Höhe ziehen, bevor sie seinem Blick folgen und ihn interpretieren konnte. Auch wenn sie wusste, dass es ihm vermutlich Genugtuung verschaffen würde, konnte sie den Impuls nicht unterdrücken, dem Kerl eine ordentliche Ohrfeige mit Schwung zu verpassen und danach tief durchzuatmen.
"Was geht dich mei... Same...? Sagtmal?! Seid ihr beide bescheuert?!" Stammelnd kommentierte sie das Geschehen. Letztendlich wollte sie zuerst fragen, was den Schwarzhaarigen das anging, dann fragen, was Samegawa vorhatte und war zum Schluss doch bereits zu entsetzt darüber, dass die Kerle sich die Hose runterzogen. Zumindest einer dem anderen. Beide strafte sie mit einem vernichtenden Blick, schwieg sich aber aus und verzog sich in das Zelt, um sich umzuziehen und nur zwei Minuten später wieder in Shinobiklamotte aufzutauchen.
"Das ist Kaguya Hiroshi, Junko. Er ist eigentlich ein Fuinjutsuka, der seit Jahren auf mein Siegel achtet. Das wird auf dich auch noch zukommen. Aber das tut jetzt nichts zur Sache.", erklärte sie, während sie die drei um sich herum in dem abgebrochenen Lager musterte. "Wir werden seltsame Vorkommnisse in einem Dorf untersuchen, das hier in der Nähe liegt. Und wir werden jetzt gleich aufbrechen.", hängte sie etwas ruhiger an, als zuvor. Trotzde musterten ihre Augen nochmal die beiden Männer, bevor sie tief durchatmete, seufzte und den Kopf schüttelte. "Reißt euch einfach zusammen und gefährdet uns nicht.", befahl sie, sah Hiroshi lange in die Augen, der sicher nur all zu gern provozieren würde. Trotzdem tat sie nichts weiter, ließ diesmal nicht Samegawa die Gruppe anführen, sondern ging selbst voraus und trug den beiden Männern auf, ein Auge auf Junko zu haben. Kurz darauf, als alles gepackt war, brach die Gruppe in Richtung Norden auf, um sich ihrer Mission endlich anzunehmen.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Sa Apr 27, 2013 12:05 am

Ja, eine Begegnung mit Hiroshi war stets interessant, denn die Reaktionen die er hervorruf waren immer unterschiedlicher Natur. In diesem Fall haben wir sogar drei Prachtexemplare. Zum einen war dort Midori, von der Hiroshi sicher wusste das sie keine Ahnung hatte, ob sie sich freuen soll oder nicht. Zum einen kamen beide super miteinander aus, zum anderen wusste er übere ihre Dankbarkeit. Immerhin riskierte er seit Jahren sein Leben für sie, wenn der Nibi ausbrechen würde, so hatte er die Aufgabe Schlimmeres zu verhindern und Midoris Leben zu retten, selbst wenn es sein eigenes kosten würde. Andererseits wusste Hiroshi, wie sehr er die grünhaarige auf die Palme bringen konnte, wie sehr er sie so oft tatsächlich auch auch die Palme brachte. Das hatte nicht nur damit zu tun, das er sie persönlich neckte, auch seine ständigen Wetten mit Samegawa trugen dazu bei das Midori regelmäßig wütend auf die beiden wurde. Apropros Samegawa, mit dem wir den nächsten Typ Reaktion hätten. Dieser begrüßte den Fuinjutsuka mit dem selbst erdachten Spitznamen "Fischfutter" und Hiroshi konnte deutlich sehen, das der Swordsnin merkte, das Hiroshi eigentlich die Wahrheit sprach. Sam und er waren ein wenig wie Magnete. Sie geraten oft aneinander, auch wenn Magnete eigentlich eher das Gegenteil taten, sie beleidigten sich gegenseitig, prügelten sich. Nie war klar, wer nun der bessere war, doch regelmäßig ging einer von beiden, auf die Provokationen des anderen ein. Meistens war es der Kagyua, der provozierte, doch auch Samegawa konnte sich ab und zu nicht enthalten eine Wette auszusprechen. Im Grunde waren die beiden Freunde, nicht zuletzt für Midori, denn Sam hatte sich inoffiziell zu ihrem Bruder ernannt. Junkos Reaktion war wohl die üblichste, wenn Hiroshi eintraf. Sie hatte einfach absolut keine Ahnung wer er denn eigentlich war, woher auch? Sie war wohl höhstens Genin, und in diesen Kreisen hatte man wenig mit den Oinin, oder einem Fuinjutsuka zu tun. Sie wurde zwar von den Meistern überwacht, aber ein intensiveres Training, wie Midori, hatte sie noch nicht begonnen. " Charmant wie immer " lächelte er Midori entgegen, als die Ohrfeige auf seine Haut traf und Hiroshi das brennende Gefühl ihrer Haut auf seiner genoss, sich ihr leicht entgegenstreckte und ihre Bemerkung bezüglich ihrer Schuld einfach ignorierte. Niemand hatte hier wirklich Schuld, es war halt passiert. Was nun passierte überraschte ihn schon eher, als die Schmerzen, die er natürlich erwartet hatte. Der Swordninja zog an der Hose des sitzenden Kaguya, entfernte sie schlicht und ließ Hiroshi in Boxershorts auf dem Boden sitzen. " Was zur..? " Ein wenig überrascht sah er zu dem blauhaarigen ehe er aufsprang und sich seine Hose wieder schnappte. Es war ihm egal wer ihn so sah, er hatte schließlich noch etwas an, aber es war arschkalt. Zügig schlüpfte er wieder in seine Bekleidung während er Sam antwortete " Du meinst Yaten? Keine Ahnung was der trägt, wahrscheinlich nichts groß anderes. Mit Boxershorts kann man schließlich nichts falsch machen. " Er sah in die Runde und hörte dann Midori aufmerksam zu, die die Mission erklärte, nachdem sie sich ein Missionstauglicheres Outfit angelegt hatte. Ein Dorf untersuchen, okay, das sollte machbar sein. " Ich habe nicht vor eine Gefahr zu sein. " sprach er sachlich, während sein lächeln jedoch das Gegenteil behauptete. " Ich werde fein folgen, Frau Teamführerin " neckte er sie und salutierte gespielt, ehe er sich zusammen mit den anderen auf den Weg in das zu untersuchende Dorf machte. Ja, das konnte noch interessant werden. Ein Swordninja, zwei Jinchuriki und ein Fuinjutsuka, doch viel wichtiger: zwei Streithähne, eine leicht reizbare Katze und eine unschuldige Schildkröte.

tbc: hinterher Dorf Suichimura
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Apr 29, 2013 5:12 am

Fischfutter? Wie bitte? Ich soll den Typ Fischfutter nennen? Was ist das für ein Name?? Und da dachte ich im Gegensatz zu Samegawa bin ich noch ein „Kind“… Scheinbar bin ich erwachsener als er…, dachte Junko eigentlich nur an sich gewandt aber natürlich musste sich die übergroße Schildkröte wieder mal einmischen. Ich glaube langsam ich bin zu hart zu dir… Du bist in deinen Entscheidungen wenigstens halbwegs erwachsen… Genauso wie in deinen Worten… Nur halt manchmal nicht in deinen Gedanken… Aber dieser Samegawa scheint doch ziemlich ‚kindlich‘ irgendwie zu sein…, schallte es in dem Kopf der Grünhaarigen. Na danke… Das fällt dir ja echt schnell auf, wie ich mich nach Außen hin zeige…, war Junkos Kommentar dazu. Normalerweise hätte sie Isobu mit ihrer Erkenntnis alleine gelassen, da sie immer mal befürchtete durch die Gespräche mit Isobu irgendwie den Faden zu verlieren, was das Gespräch ihrer Gegenüber anging, aber davor fürchtete sie sich nicht. Nicht jetzt. Wo rüber redeten bitte die beiden Streithähne? Nichts, was wichtig für die Mission war und nichts, was sie sonst interessieren könnte. Ohoooo… Jetzt wird’s richtig interessant… Wenn Matatabis Jinchuuriki erst mal zuschlägt bleibt kein Stein auf dem Anderen…hehe… Oder dort wächst kein Gras mehr… Je nachdem was besser passt, schnurrte die Schildkröte plötzlich und erst das Brachte Junko wieder dazu dem Gespräch psychisch wieder beizuwohnen. Sie sah gerade noch wie Midori dem Neuankömmling eine scheuerte. Etwas überrascht stand Junko da und sagte nichts. Was sollte sie denn ds bitte sagen. Sie war jetzt hier der niedrigstrangige Shinobi von den vier. Letztendlich stellte sich Junko neben Midori und musterte die beiden Kerle kommentarlos. Was sollte sie jetzt dazu sagen, dass Samegawa dem Kaguya einfach mal die Hose runterzog. Fast zeitgleich schlug sich Junko mit der flachen hand an die Stirn und schüttelte den Kopf. das ist doch nicht zu fassen... Das ist doch ein Kindergarten... Was soll denn das...? Midori-san? Ist das normal bei den beiden? Wie kannst du bei den beiden so ruhig bleiben? Rutscht dir da nicht öfter die hand aus? Aber warum zanken die beiden immer so extrem rum?, fragte Junko etwas perplex. Kurze Zeit später, war Junko dann mit den beiden älteren denn alleine, denn Midori verzog sich kurz in ein Zelt. Na kleine? Sind dir die Typen zu anstrengend? Du versuchst gar nicht dich in so ein 'sinnvolles' Gespräch rein zubringen., hörte Junko die Schildkröte sagen und sofort schüttelte Junko den Kopf. ich komm mit kerlen nicht klar... Für mich gibts keine Typen zum Reden oder so...sondern einfach zum draufschlagen. Und in ein männergespräch kann ich mich echt nicht einbringen. , seufzte Junko gedanklich. Sie interessierte sich nicht für die streithähne und deren streitthemen. Midori kam dann wieder aus dem Zelt und beantwortete dann Junkos frage, die.schon längst etwas überfällig war. Und zwar wie der Fuinjutsuka hieß. Der Name Kaguya Hiroshi sagte ihr nichts. Auch vom Gesicht her konnte sie ihn nicht zuordnen. Sie hatte ihn vielleicht nur hin und wieder im vorbeilaufen gesehen, aber niemals hatte sie mit ihm gesprochen. Allerdings verwirrten Midoris weiteren Worte sie. er achtet auf dein Siegel? Wieso das denn? Du kannst Nibi doch ganz kontrollieren, oder nicht? Oder ist die siegelüberwachung einfach nur ne Schutzmaßnahme? , fragte sie etwas verwirrt. Natürlich wusste Junko, dass intakte Siegel das wichtigste zum Schutz des jinchuuriki war. Denn so konnte der Biju schließlich nicht ausbrechen und den Wirt töten aber Junko wusste nicht, warum sie sich überwachen lassen sollte. Zumindest was das Siegel betraf. Aber sollte sie wirklich gleich jemanden vertrauen, der ihr Siegel irgendwann überwachen sollte, den sie aber nicht kannte? Das war ihr echt zu hoch... Die Sanbijinchuuriki hatte keine wirkliche Ahnung was die ganze Siegelsache und so weiter anging. Eigentlich war alles, was mit Biju und Jinchuuriki und so weiter anging, war für sie noch ein Tabuthema. Sie hatte davon keine Ahnung. Midori und die anderen beiden Männer machten sich dann schon weiter auf den weg. Natürlich folgte Junko gleich, allerdings mit etwas abstand zu den älteren. Sie war die jüngste hier und irgendwie fiel es ihr schwer sich mit einzubringen oder irgendwie ein Gespräch anzufangen. Das Hiroshi keine wirkliche Ahnung von der Kura hatte war klar. Woher sollte er sie denn bitte kennen? Wahrscheinlich schätzte er sie auch falsch ein. Vielleicht hielt er Junko für ein liebes, kleines, braves und unscheinbares Mädchen, das nie den Mund aufbekam. Naja wenn er das dachte, dann.lag er falsch... Auf ganzer Linie.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mi Mai 22, 2013 4:30 pm

Die Stille lag drückend auf der Umgebung und zeigte dem Reisenden woher der Wald seinen Spitznamen bekam. Die Bäume verschlangen jedes Geräusch in einem Umkreis von mehreren Metern und schien damit ein geeigneter Ort zu sein für Raubüberfälle oder Banden Niederlassungen zu sein. Er hatte zumindest Märchen bereits darüber gehört, dass Menschen verschwinden würden, Ungeheuer ihr Unwesen trieben und Mörder hinter Bäumen hausten. Jiyu mochte jegliche Art von Gruselgeschichten und ihre kreativen Fantasien über erschreckende Situationen. Auch wenn er grundsätzlich eigentlich jedes Buch wortwörtlich verschlang um sich an dessen Geschichten erinnern zu können. Nachdenklich fuhr sich der Mann durch seine weißen Haare hindurch und ließ die verschiedenen farbigen Augen gelassen durch die Umgebung schweifen. »Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen; bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen«, murmelte er ein Zitat vor sich hin und zog aus seiner hinteren Tasche beiläufig ein Senbon hervor. Wie immer fiel ihm ein Spruch zu einer passenden Situation ein, aber natürlich nicht der Name des Autors. Es waren oftmals nur vier kleine Buchstaben, aber sein Gedächtnis wollte sie sich einfach nicht merken. Mit einem leisen Seufzen steckte sich der Iryônin das leichte Metall zwischen die Lippen und kaute langsam an dessen Spitze rum.

»Mein Orientierungssinn war auch schon mal besser. Ich werde hier vermutlich kein Schwein finden um raus zu finden wo Kirigakure liegt«, brummte er weiter zu sich und schien in der Stille einfach dazu geneigt zu sein Selbstgespräche zu führen. Aus seiner Tasche zog er eine kleine Karte hervor, die er wenig später im Gehen auseinanderfaltete und nachdenklich betrachtete. Er hatte ein paar Markierungen gesetzt für seine weitere Reiseroute, konnte aber nicht wirklich sagen wo er sich derzeit in diesem Wald befand. Der Nebel und seine allgemein schlechten Augen waren nicht sonderlich vorteilhaft im Moment. Langsam aber sicher machte sich sogar schon die Müdigkeit in ihm breit, obwohl er nicht einsah in diesem Loch überhaupt sein Lager aufzuschlagen. Hier würde ihn jeder drittklassiger Dieb ausrauben. Wenn es wenigstens etwas Stil dabei hätte, könnte er sich damit abfinden, aber es lag ihm nicht nahe sich von irgendeinem Stümper umbringen zu lassen. Auch er besaß eine gewisse Ehre! Nachdenklich hob der Mann seinen Blick von der Karte und blieb an einem verzweigten Weg stehen, um sich dort einmal kurz umzusehen. Seine Augen kniffen sich langsam zusammen, bevor er erst nach rechts blickte und dann nach links. »Ernsthaft? Dieser Weg ist nicht einmal auf der Karte verzeichnet«, stöhnte er und faltete das Papier langsam zusammen. Missmutig schob er seine unbrauchbare Karte in die Seitentasche, verschränkte die Arme vor der Brust und starrte einfach beide Seiten etwas länger an.

Die Zeit strich dahin, während der Mann einfach an Ort und Stelle stand. Seine Augen glitten von einer Seite zur nächsten und im selben Moment wieder zurück. Offensichtlich schien er genau darüber nachzudenken und abzuwägen, welchen Weg er gehen würde. Denn nichts passierte bei Jiyu aus dem Bauch heraus. Dafür besaß er einfach einen zu großen Drang logisch an eine Situation ran zu gehen. Die Chance nach Kirigakure zu kommen bestand 50:50, auch wenn möglicherweise beide Wege dorthin führen konnten. Er lehnte nachdenklich die Hand an sein Kinn und runzelte die Stirn. Langsam aber sicher musste Tsuki eine Entscheidung treffen, allein aus der Tatsache heraus, dass er schon mehrere Tage unterwegs war und die Müdigkeit an seinen Nerven zerrte.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Do Mai 23, 2013 10:27 am

Eine einfache Mission hatte man gesagt als Kameko vor etwa einer Woche losgezogen war. Zwar handelte es sich um eine B-Rang Mission doch wenn man ehrlich ist war das nun wirklich nicht die größte Herausforderung die man sich für eine Jonin vorstellen konnte. Eine kleine Banditengruppe von einer der Inseln vertreiben im Meer um Kirigakure. Immer wieder hatten diese Verbrecher es gewagt kleinere Orte oder allein Lebende Menschen anzugreifen und auszuplündern. Da es sonst wenig zu tun gab und Kameko sowieso nicht irrsinnig weit weg wollte hatte sie die Aufgabe eben angenommen. Es hätte aller höchstens einen Tag gedauert doch Kameko brauchte tatsächlich eine Woche. Dies lag nicht an der schwierigkeit. Als sie losgezogen war, hatte sie kurz vor erreichen des Meeres schon vergessen wohin sie eigentlich wollte. Sie verbrachte einen angenehmen Tag in der Küstenstadt, mit heißem Bad und einem tollen Essen. Danach zog sie weiter in eine andere Stadt. So zog sich die woche einfach dahin bis sie irgendwann zufällig auf der Zielinsel landete. In diesem Moment erinnerte sie sich auch wieder, löste die Aufgabe innerhalb von 30 Minuten und zog wieder los. Nun, so kann man sich natürlich eine eigentlich einfache Aufgabe sehr schwer machen. Gerade war sie erst bei der Mizukage und hatte sich dort dafür rechtfertigen müssen wieso sie so lange unterwegs war. Die einzige Ausrede die ihr eingefallen war, war das sie noch etwas privates zuvor erledigen musste. Niemals hatte die Kage es ihr abgekauft, aber was sollte man schon groß ändern? Auf jedenfall war Kameko kurz danach wieder aufgebrochen. Sie wollte eigentlich nur nach Hause und etwas Angeln gehen.

Vielleicht würde sie sich wieder etwas mit Kentaro unterhalten und sich ein paar Tipps holen...nicht nur auf den Kampf bezogen. Irgendwie war es doch wirklich einsam, wenn sie sich so umhörte hatten alle anderen aus ihrer damaligen Akademiezeit bereits Kinder oder waren zumindest mit einem Partner zusammen. Beim letzten Mal hatte man Kameko einfach vergessen bei einer Einladung. (Nun gut sie ging an die falsche Stelle....aber er hätte ja gedanken lesen können...nicht?) Und wenn sie so zurückdachte gab es sogar Leute die sich als Schwul geoutet hatten nur um sie loszuwerden. Irgendwie traurig wenn sie so zurückdachte. Ihre Schritte waren leise und die blutjunge Frau achtete gar nicht so wirklich auf ihre Umgebung. Sie hätte schon längst ins Meer fallen können würde sie nicht zumindest darauf achten festen Boden unter den Füßen zu haben. Ihre Kleidung war noch immer von der Mission angelegt, da es keine große Mission war hatte es jedoch keinen Grund gegeben ihre Kampfuniform anzulegen. Sie trug eine einfache 3/4 Jeans, darüber eine Weste die sie offen lies, und darunter ein leicht bauchfreies Tank Top. Nicht geradedas was eine Dame ihres Alters tragen sollte...aber man war doch so alt wie man sich fühlte. Als die Blonde Frau nun ihren Blick auf die Umgebung richtete bemerkte sie das alle Geräusche abhanden gekommen waren. Dieser Wald? Nicht schon wieder. Durch ihre ständige Gedankenlosigkeit hatte sie sich schon wieder in diesen Wald begeben. Nur gut das sie sich bereits seit ihrer Kindheit immer wieder hierher verirrte.

Als Kind hatte sie damals riesige Angst vor diesem Wald, auch weil sie einmal 1 Tag lang darin bleiben musste da sie sich verirrt hatte. Die Geschichten der Erwachsenen kamen auch nicht ganz so beruhigend daher. Mittlerweile jedoch hatte sie sich ein wenig daran gewöhnt, immerhin war Kirigakure nicht so riesig das man einem Ort einfach so aus dem weg gehen konnte. Der Wald lag etwa 40 Minuten von ihrem Haus entfernt, nun, wenn man in einem normalen Tempo lief. Mi einer hochgezogenen Augenbraue blickte Kameko sich um. Das Problem war einfach, sie musste erst mal wissen wo genau sie war innerhalb des Waldes. Es gab wenige Punkte die sehr Speziell waren, Felsanordnungen und andere Dinge, doch diese musste man erstmal finden. Kameko wusste genau wo sich welche Sonderheit befand, sie hatte sozusagen eine ganz ungefähre Karte vor ihrem Inneren Auge. Doch ohne so eine Stelle würde sie hier noch einige Zeit rumirren. Da sie nichts hatte lief die Blondine einfach los, erst musste ein Orientierungspunkt her. Noch während sie loslief sprang sie plötzlich in das Dickicht des Waldes. Dem Weg zu folgen dauerte oft wirklich lange, wäre es so einfach durch den Wald zu kommen das man nur dem Weg folgen musste würde man sich nicht solche Geschichten darüber erzählen. Die Wege verliefen kreuz und quer und manche trafen sich irgendwo und so ging es von einem, nur auf einen anderen Weg weiter der wiederrum durch viele Teile des Waldes führen konnte.

Konnte, nicht musste. Mit schnellem Laufschritt aber nicht so schnell wie es ein Ninja konnte rannte Kameko durch den Wald. Sie konnte auch ehrlich gesagt nicht schneller machen, zu dicht war die Sichteinschränkung durch den Nebel und die Bäume, sowie die Lichtverhältnisse im dicht bewachsenen Wald. Nach etwa zehn Minuten jedoch sah sie eine kurze Öffnung zwischen den Bäumen. Es musste sich um einen Ausgang oder einen weiteren Weg handeln. Ungebremst schoss die junge, die überausjunge Frau aus dem Dickicht auf die Lichtung, schlitterte wenige Zentimeter über den Boden und blieb in einer kleinen aufgewirbelten Staubwolke stehen. Vor ihr zeigte sich plötzlich eine Weggabelung. Ein weg ging rechts, und einer Links. Diese Stelle kannte sie doch irgendwie. So eine Weggabelung gab es nur 3 mal in diesem Wald, jedenfalls in diesem Stil. Sie konnte sich aber auch täuschen. So genau kannte niemand den Wald. Schnell lies sie ihre Augen über das Umfeld blicken, ob irgendwo eine Markierung war die manche Kirinin hin und wieder anbrachten. Doch sie erkannte so spontan nichts. So konnte sie keinem Weg folgen. Kurzerhand drehte sie sich um als sie direkt vor sich ein überraschendes Rot entdeckte. Seit wann gibt es hier eine rote Wand?~ meinte die Frau leise aber dennoch hörbar zu sich. Erst nach kurzer Denkphase richtete sie den Blick nach oben und blickte dort in ein ihr unbekanntes Gesicht. Wieder vergingen etwa zwei Sekunden bevor sie wie von einem Skorpion gestochen einen Meter zurück sprang und ihre Hand schützend vor sich hielt. Eine Person?! meinte sie nur vollkommen überrascht während sie den Mann beäugte. Ein....Mann? Aber wieso....
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Do Mai 23, 2013 12:17 pm

Die Stille des Waldes war überwältigend, noch nie hatte der Iryônin mitbekommen, dass ein Ort solch Ruhe ausstrahlen konnte. Der Iryônin stieß leise Seufzend die Luft aus den Lungen und spürte wie seiner Tasche Bewegungen anfingen. Sein vertrauter Geist schien wach geworden zu sein und kletterte mit Trägen Gemüt hervor um sich auf seine Schulter zu setzen. »Ich weiß, wir sollten eigentlich längst da sein«, beteuerte Jiyu ihm gegenüber und schob einen Finger über den Kopf des Sugar Glider. Jener kletterte umständlich murmelnd auf den Kopf des Mannes, wobei er sich mit seinen Krallen zunächst am Ohr fest klammerte und wenig später die Pfoten in den Haaren festkrallte. »Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo wir uns befinden, es wäre günstig wenn du dich mal umschaust«, erklärte der Iryônin weiter und schien noch immer unschlüssig zu sein welchen Weg er nehmen sollte. Bei seinem Entscheidungsdrang würde er vermutlich noch morgen hier stehen. Dennoch fand die Stille ein plötzliches Ende als wie aus dem nichts und völlig abgehetzt eine Person auftauchte. Sie hatte ihn noch nicht bemerkt, blieb aber schliddernd stehen. Eine winzig kleine Staubwolke tauchte auf und unterstrich ein wenig im Comic Stil die Stoppbewegungen der Blonden.

Jiyu entschloss erst einmal zu schweigen und lehnte gemächlich seinen Kopf zu Seite. Er wollte wissen inwiefern die Frau ihn mitbekommen würde oder ob sie einfach weiter lief. Seine Augen, dessen Iris rechts stechend blau war, während das linke grünlich verfärbt schien, lagen einfach auf dem Rücken der Fremde ohne sich weg zu bewegen. Auch sein vertrauter Geist kletterte langsam vor und hielt sich dabei fest, um kurz misstrauisch die Nase ihr entgegen zu recken, damit er feststellen konnte ob sie feindlich gesinnt war. Jiyu griff jedoch nach dem Sugar Glider und schob ihn wieder zurück auf seine Schulter, damit es nicht gleich zu einer erschreckenden Situation kam. Zumindest würde er es nicht besonders witzig finden, wenn ein kleines Wesen mit riesen großen schwarzen Knopfaugen ihn direkt anstarrte. Es verstrichen eigentlich nur Sekunden in dem er gelassen und ruhig dastand, bevor sich die Fremde herumdrehte und überraschend stehen blieb. Ein Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen, um so freundlich wie möglich zu wirken. Natürlich gab es hierbei vielerlei auseinandergehender Meinungen. Denn wie freundlich konnte man in einem Wald der angeblich Mörder beinhaltete schon als fremde Person sein?

Für einen Moment schwieg der Mann noch, damit die Frau sich wieder etwas fangen konnte und ihn offensichtlich durchgehend mustern durfte. »Normalerweise würde ich mich durchaus als Person spezifizieren, sollten Sie jedoch etwas anderes erwarten, muss ich sie leider enttäuschen«, fing Tsuki an zu erklären und blickte ihr direkt entgegen. Wenn man jedoch genau hinsah, wich sein Blick leicht nach links ab, sodass er nicht direkt in die Augen seines gegenüber sah. »Merkwürdig, dass ich gerade an eine schöne Frau gedacht habe und sie dann plötzlich auftaucht. Dabei dachte ich es gäbe nur zahllose Räuber und Mörder hier. Ich bin positiv überrascht«, erklärte er dann weiter und setzte ein ihm charmantes Lächeln auf. Es war wohl eine normale Reaktion bei ihm einer schönen Frau zumindest Komplimente zu machen oder konnte man sich hierbei auch einfach täuschen? Wer den Iryônin kannte würde vermutlich genau wissen, dass er eine ziemliche Neigung hatte höflich zu sein. Lediglich Kana verpasste ihn für diese Art regelmäßig einen Schlag in den Nacken. Seine Wegbegleitung war jedoch glücklicherweise nicht hier. Dennoch hörte er die vorwurfsvollen Worte er solle nicht ständig jede Frau an graben in seinem Kopf.

»Ich werde einfach der Höflichkeit wegen und der Gerüchte über finstere Gestalten mich vorstellen.« Er deutete eine kurze Verbeugung an und lächelte ihr wieder entgegen. »Ich bin Jin und bin auf der Suche nach Kirigakure. Leider haben sich mein Begleiter… «, erklärte er und nickte kurz auf seinen Freund auf der Schulter. »… und ich verlaufen. Ich hoffe Sie können uns weiterhelfen?«
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr Mai 24, 2013 12:21 pm

Nach dem etwas weniger glorreichen Auftritt direkt aus dem Wald war Kameko natürlich schwer überrascht hier einen Menschen zu treffen. Sie verirrte sich in regelmäßigen Abständen hier her aber bisher war es in all den Jahren vielleicht 5 mal insgesamt vorgekommen das sie jemandem oder etwas begegnet war. Für gewöhnlich jedoch waren es Räuber, nur selten auch mal Spaziergänger oder einfache Wanderer die das Gebiet überhaupt nicht kannten. Somit war ihre überraschung wohl leicht zu verstehen. Nachdem sie nun zurückgeschreckt war beäugte sie den Fremden verständlicherweise etwas argwöhnisch, ließ sich dies jedoch nicht so recht anmerken. Von der Fußsohle an gingen ihre Augen über die Beine hinweg bis hinauf zum Kopf, der zugegeben gut 20 Zentimeter über ihrem eigenen war. Selbst mit hochgesteckten Haaren wäre sie noch um längen kleiner als der Kerl. Dazu kam das er nicht gerade so aussah als wäre er ein Faulpelz. Er sah trainiert aus, konnte also ein Handwerker sein, natürlich war auch möglich das es sich um einen Shinobi handelte oder eine einfache Wache des Daimyo? Möglichkeiten gab es viele den zu dieser Zeit war es nicht ungewöhnlich das Menschen körperlicher Arbeit nachgehen mussten, allerdings schien er kein reisender Verkäufer zu sein. Und nur um es einmal erwähnt zu haben, wirklich unansehnlich war er nun nicht. Noch immer schwieg Kameko durch ihren Rückschritt, wusste dabei auch nicht was sie gerade sagen sollte, doch auch der Fremde ließ sich einige Sekunden zeit. Es reichte das sie sich wieder etwas fangen konnte. Wovor schreckte sie eigentlich zurück? Auf so kurze Distanz hätte fast jeder Shinobi in Kirigakure ein Problem gegen Kameko, sie war immerhin weit schneller und stärker als sie aussah. Noch bevor die blonde junge Frau jedoch etwas sagen konnte erhob der Fremde die Stimme in ihre Richtung.

Er war ruhig, schien anstand zu besitzen in dem was er sagte. Schon mit dem ersten Satz wirkte er sehr respektvoll, ohne auf einen Kampf oder etwas auszusein. Also war er wohl auch kein Räuber, oder er kannte sie und wollte keinen Kampf riskieren. Ähm ja, natürlich, eine Person. meinte sie nur schnell wiederholend bevor er weitersprach. Was er dabei sagte überraschte Kameko nur mehr. Er hatte an eine schöne Frau gedacht und nun kam sie. Fast schon unglaubwürdig zeigte Kameko ganz langsam mit ihrem Finger auf ihr Gesicht. Langsam aber sicher formte sie ein grinsen darauf das von einem geschmeichelten “hehehe” gefolgt wurde. Als wäre das nichts überraschendes jedoch stand sie auf einmal voller Selbstbewusstsein vor ihm, drückte dabei die Hände in die Taille und richtete sich voll zu ihrer Größe von 171 auf. Bevor sie jedoch darauf antworten oder groß reagieren konnte, nachdem sie das Kompliment angenommen hatte sprach der Mann auch schon sehr ruhig weiter. Er stellte sich vor, doch wie sich zeigte war er nicht allein. Auf seiner schulter saß ein, Flughörnchen? Wieso war dieses Tier ihr nicht vorher aufgefallen. Zu sehr hatte sie sich wohl auf den Mann selbst konzentriert. Fast schon mit einem dreckigen lachen beginnend kam nun auch Kameko zu wort. Also du bist auch nicht gerade unansehnlich, aber das ich schön und jung kann ich nicht oft genug hören. meinte sie nur um das Thema zuvor, das ihr wirklich gefiel kurz wieder aufzugreifen.

Zwar hatte er nichts von jung gesagt.....aber sie verband das ganz gern. Etwas rote Wangen verrieten das sich ihr Kopf mit Blut fühlte und sie ein wenig abkühlen musste. Ich bin Kameko, Kunoichi aus Kirigakure und für mein junges Alter und aussehen schon sehr erfahren. Erfahren genug um nicht gleich die ganze Lebensgeschichte fortzusetzen? Schnell legte sie ihre Hand ans Kinn bevor sie ihn wieder beäugte, diesesmal jedoch offensichtlich, als wolle sie herausfinden ob er etwas böses zu verbergen hatte. Wieso bist du auf der Suche nach Kirigakure? Hast du etwas geschäftliches zu erledigen oder möchtest du einfach in unser kleines Dörfchen ziehen oder... kurz stoppte sie um Luft zu holen, Bist du vielleicht auf der Suche nach der Zukünftigen Misses Jin fügte sie an mit einem begierigen Grinsen darauf die Antwort zu erfahren. Doch bevor er überhaupt die möglichkeit hätte darauf zu antworten sprach sie auch schon weiter. Wenn du allerdings nach dem Dorf im Nebel suchst, bist du hier falsch. Ich nehme an du warst hier noch nicht oft, oder gar nicht, den in diesen Wald verirren sich normal nur die Leute von außerhalb. Jaja, sie hatte sich hier auch kurzerhand verirrt...aber bei ihr war das normal, also keine Witze! Und mein Gott ist dein kleiner Freund niedlich. Eindeutig keimte die Hoffnung in Kameko auf, vorallem natürlich das Reika sie nicht immer von oben herab behandelte, immerhin beschwörte sie den Otter herauf. Gehörten Otter und Flughörnchen nicht eh irgendwie zur selben Gattung? Gattung Tier? Die würden sich doch sicherlich gut verstehen, und vielleicht konnte Kameko pluspunkte bei Reika sammeln durch einen neuen Freund oder so. Sie war sicher auch nur so schlecht gelaunt weil es keinen attraktiven Otter gab, außer ihr natürlich.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr Mai 24, 2013 4:38 pm

Man sah deutlich, wie der Blick der blonden Frau von seinen Füßen auf langsam nach oben glitt, wobei Jiyu seine Augen automatisch leicht nach links wandern ließ. Man konnte nur sehr schwer erkennen, dass er immer wieder versuchte dem Blick seines Gegenübers auszuweichen. Trotzdem behielt er ein freundliches und offenes Lächeln auf seinen Lippen. Denn normalerweise war er kein Mensch der große Streitereien anfing und recht friedlich sein konnte. Sein Kompliment zeichnete ein breites Lächeln auf das Gesicht der Frau, wobei sie kaum merklich damit zu wachsen schien. Ihre Hände legten sich selbstbewusst in die Taillen und ihr Körper richtete sich gerade auf. Ob er gerade wohl ein stilles Ego geweckt hatte? Solange er selbst davon nicht erdrückt wurde, nahm er einfach hin, dass sie sofort auf seine Schmeicheleien einging. Sie erwiderte sogar, dass er nicht unansehnlich wirkte und wie gerne oft sie hörte, dass sie schön und jung war. Der Iryônin lehnte leicht den Kopf zu Seite und schmunzelte etwas. »Oh – ich habe noch 100 weitere Komplimente auf der Zunge brennen – je öfter man jedoch so einen zu hören bekommt, umso weniger besonders wird es mit jedem Mal«, entgegnete er und trat einen kleinen Schritt auf sie zu um ihr die Hand zu reichen, der reinen Höflichkeit wegen. »Es erfreut mich Sie kennen zu lernen, Ms. Kameko.« Nachdem die üblichen Kennlernen Floskeln überwundern waren, trat er ein kleinwenig wieder zurück und blickte durch die Umgebung. Immerhin fragte sie gerade warum er auf der Suche nach Kirigakure war. In dem Moment stellte er sich selbst die Frage ob er etwas Geschäftliches zu tun hatte. Es wäre durchaus möglich, dass er ein paar Aufträge suchte um sie zu erledigen, aber der eigentliche Grund bliebe wohl erst Mal verborgen.

Ihm blieb diesmal nicht die Möglichkeit sofort zu antworten, da sie eine Reihe von Fragen hintereinander stellte. Glücklicherweise hatte Jiyu ein recht gutes Gedächtnis, wodurch er die Anreihungen der Fragen sich merkte und abwartete, was sie noch zu sagen hatte. Es war doch recht merkwürdig, dass sie fragte ob er auf der Suche nach einer zukünftigen Misses war oder ob er ins Dorf ziehen wollte. Ob sie jedem Wanderer diese Fragen stellte? Tsuki entschloss sich bei einem längeren Gesprächsverlauf einmal näher nachzuhaken warum sie ausgerechnet darauf anspielte. So ließ er ihre Worte erst einmal verklingen und rieb sich nachdenklich über sein Kinn hinweg. Sie hatte nämlich eben deutlich erklärt, dass er hier falsch war. Somit erübrigte sich wohl seine weitere Wanderung nach Kirigakure. »Eine Menge Fragen an einen einsamen Wanderer in diesem stillen Wald«, fing er an und rieb sich mit der Hand über den Hinterkopf, bevor er ihren letzten Satz hörte. Sie nannte Kurai nicht nur in einem Schub klein sondern auch niedlich. Der Sugar Glider richtete seine Ohren auf die Frau und wollte gerade Anlauf nehmen um ihr entgegen zu springen, als der weißhaarige rasch nachdem Tier griff um ihn in die Innentasche zu stopfen.

»Wirst du wohl…«, grummelte er zu dem Fellknäuel und schloss seine Jacke in der es leicht zu rappeln anfing. Danach räusperte sich Jin leise und blickte Kameko entschuldigend entgegen – abgesehen davon das natürlich sein Blick wieder leicht abglitt. »Verzeihung, er mag es nicht wenn man ihn klein und niedlich nennt«, flüsterte er hinter hervor gehaltener Hand und beugte sich leicht vor, damit sein Partner es nicht hören konnte. Dann richtete er sich wieder auf und stieß etwas die Luft aus den Lungen. »Hm – zunächst beantworte ich Dir aber deine Fragen. Man könnte durchaus sagen, dass ich geschäftlich unterwegs bin und mir Euer kleines Dörfchen ansehen will«, fing er an und rieb sich überlegend mit den Fingern über das Kinn, während seine verschieden farbigen Augen nach oben wanderten. »Auf der Suche… nach einer zukünftigen Misses«, wiederholte er weiter und zögerte einen Moment länger. »Mhm, nein. Ich denke meine Reisen würden die Frau nicht glücklich machen, obwohl ich gegenüber des weiblichen Geschlechtes nicht abgeneigt bin – wenn du verstehst was ich meine?« Er zwinkerte ihr etwas zu und zog dabei eine Karte aus der Seitentasche, bevor er sie auseinander faltete. »Könntest du mir möglicherweise sagen, wo genau wir uns hier befinden? Ich bin schon ein wenig länger unterwegs und habe ehrlich gesagt wenig Lust weiter durch die Gegend zu irren. Ich könnte mich auch für deine Hilfe revanchieren. Sei es in einem netten Restaurant oder einem einfachen Gefallen.«
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Mai 27, 2013 3:27 pm

Das er noch weitere Komplimente auf dem Mund hatte konnte Kameko nur glauben. Der Kerl war einfach total charmant und irgendwie war er in seiner ruhigen Art auch total niedlich. Nicht das Kameko sich ihm direkt an den Hals werfen würde...aber sie war 34 und noch immer Single, irgendwann dachte sie natürlich auch mal darüber nach eine Familie zu gründen. Sie hatte ja bis heute weder einen Schüler noch einen wirklichen Partner. Gut einige Dates ja,...aber diese Männer damals waren irgendwie immer etwas abgeschreckt von ihr. Warum nur? Vielleicht störte sie die hin und wieder auftretende Vergesslichkeit der Blondine, oder sie mochten es einfach nicht das sie so wunderschön und jung war. Wer wusste schon was genau im Kopf von Männern diesen alters herum spukte. Nun gut, in diesem Fall jedoch war Kameko wirklich ein wenig angetan, was aber auch kein Wunder war, er sah sie immerhin als schön an. Irgendwie hast du damit ja schon recht, aber dennoch höre ich sie gern. meinte die Frau mit einem lächeln auf den Lippen bevor sie den Kopf ein wenig schief legte. Dabei fiel ihr auch zum erstenmal ein wenig auf das er ihr nie genau in die Augen blickte sondern seine Pupillen immer wieder woanders hin gerichtet waren. War er nicht gut darin leuten in die augen zu sehen oder....was wohl logischer war, war sie so schön das er ihren Blick nicht erwidern konnte? Kurz darauf trat der Mann mit den weißen Haaren an sie heran und hielt ihr die Hand hin. Kurz strich die Frau sich über ihr Hosenbein mit der Hand um mögliche Erd oder Dreckreste aus dem Gebüsch abzubekommen und führte diese dann freundlich zu seiner Hand. Die Freude ist ganz meinerseits. sprach sie nur freundlich und gut gelaunt zu ihm bevor er auch schon wieder einen Schritt von ihr wegging.

Nun es war normal, immerhin waren sie sich trotz allem Fremd und da würde man nicht so nah beieinander stehen bleiben. Kurze Zeit später folgten auch schon die vielen Fragen von Kameko die ihn kurzzeitig sichtlich beeindruckten. Dennoch blieb er ruhig in seiner Art, wirklich etwas das viele Menschen nicht konnten. Was dann jedoch passierte kam fast schon überraschend. Im ersten moment bekam Kameko es gar nicht mit aber plötzlich hatte er seinen Freund geschnappt und unter die Jacke gesteckt wo es scheinbar zu strampeln anfing. Immer wieder sah man wie Beulen in der Jacke erschienen und das Tier sich etwas dagegen wehrte. Innerlich fragte sich die junge Frau schon ob er immer so war oder dieses Tier vielleicht sogar gequält wurde, aber Jin löste dieses Rätsel schnell. Es war also ihre Schuld mit dem was sie gesagt hatte. Kurz zuckte ihre Augenbraue während sie versuchte etwas unschuldig drein zu blicken. Ähm tut mir leid, das wusste ich nicht, wie heißt dein kl....Freund den eigentlich? Damit ich weiß wie ich ihn nennen kann. wieder wollte sie das Wort klein in den Mund nehmen, es war einfach eine normale Reaktion wenn man ein solch niedliches Tierchen sah, aber glücklicherweise konnte sie sich kurz noch einmal fangen. So kam es nun auch dazu das Jin ihre Fragen beantwortete. Aufmerksam hörte sie ihm zu. Zwar war sie etwas misstrauisch, aber wenn sie ehrlich war hatte sie ihre Deckung schon beim ersten Kompliment fallen lassen. Wäre er schnell genug könnte sie derzeit wohl nichts gegen einen Angriff tun. Er war also geschäftlich hier, aber nicht wie sie irgendwie gehofft hatte um eine Frau zu finden. Fast schon Enttäuschung machte sich in ihr Breit als sie hörte das er nur auf Wanderschaft wäre und eh keine Frau mit ihm umherziehen wollte. Ehrlich gesagt hatte auch Kameko nie vor gehabt Kirigakure zu verlassen.

Sie wurde hier geboren, wüsste gar nicht wohin sie sollte. Hach mist... erklang es ganz leise aus ihren Lippen, allerdings eher zu sich selbst. Seine letzte Anspielung jedoch brachte sie wieder zum aufhorchen. Nicht nur das er sagte das er dem ganzen nicht abgeneigt war...er zwinkerte ihr auch noch zu. Wollte er damit etwa etwas sagen?! In letzter Zeit kam es so selten vor das so etwas passierte. Was hieß das genau jetzt? Eine leichte Rötung im Gesicht der Jonin folgte während sie ihn fast schon fassungslos ansah. Es war wie ein kurzer Stich durch den Körper und sie hatte schwierigkeiten eine Entscheidung zu treffen wie sie nun reagieren sollte. Ihr Blick wisch zur Seite bevor sie sich an der Wange kratzte.Aber ja weiß ich das, glaube ich zumindest... während ihre ersten Worte noch gut hörbar waren verstummte sie gegen ende des Satzes immer weiter. Sie war ein klein wenig beschämt über das was er sagte, sowas erlebte sie nicht häufig wenn sie auch gern mal darüber nachgedacht hatte wie es wohl wäre wenn jemand so mit ihr spricht.

Glücklicherweise ging die kleine Flirterei nicht weiter, erstmal musste sie sich fangen bevor sie ihm an den Hals springen würde. Ruhig zog der Mann eine Karte aus seiner Jack und faltete diese auf, wobei er sie fragte, ob sie ihm den Weg zeigen könnte. Auch sein Angebot war nicht gerade schlecht so das sie schnell und konzentriert auf die Karte blickte. Wie erwartet war auch diese Karte nicht sonderlich detailliert. Das Problem war einfach das keine wirklich exakte Karte existierte. Niemand hatte den Wald je richtig ausgemessen und dazu eine Karte entworfen. Ruhig kratzte sich die Dame am Hinterkopf während ihre Augen die Karte überblickten. Nun, ich würde mich nicht so ganz auf die Karte verlassen. Es gibt für diesen Wald keine vollkommen richtige Karte, hier sind ebenso einige Fehler drin, wie in anderen Karten auch. Es gibt innerhalb des Waldes einige Markierungspunkte die mit einer Art geheimcode ausgestattet sind. Wenn wir einen solchen Wegpunkt finden kann ich auch den direkten Weg nach Kirigakure bestimmen. Aber ohne komme auch ich nicht wirklich weiter. sprach Kameko ruhig aus bevor sie ihren Kopf zur Seite neigte um ihm wieder ins Gesicht zu sehen. Kurz darauf überblickte sie wieder den Wald um sich herum. Der Wald ist wie eine natürliche Verteidigung für unser Dorf, da selbst die Wege nicht so verlaufen wie man vielleicht erwartet. Sie wurden willkürlich angelegt um Fremde zu verwirren. erläuterte sie weiter kurz.

Dies dürfte wohl auch die Erklärung für ihn sein warum sie durch das Dickicht gelaufen war bevor sie vor ihm herauskam. Am besten gehen wir einfach in eine Richtung los und hoffen darauf einen Wegpunkt zu finden. Wenn wir in die falsche Richtung gehen könnte es nämlich passieren das wir den kompletten Wald durchqueren und je nachdem kann das sogar einige Tage dauern. meinte sie weiterhin freundlich zu ihm. Sie musste ja selbst einen Wegpunkt finden um den genauen Weg nach Kirigakure zu finden, also konnte sie ihn ja gleich mitnehmen, warum auch nicht bei dem....Angebot? Ruhig trat Kameko somit in die Richtung des linken Weges. Es gab in diesem Wald nur ein paar dieser Weggabelungen und wenn sie sich recht erinnerte war die Chance auf eine Markierung zu treffen bei den linken Wegen am höchsten, da die meisten Menschen nach rechts tendierten. So trat sie den ersten Schritt voraus während sie gleichzeitig zurück blickte und auf ihren neu gewonnen Gefährten wartete.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Di Mai 28, 2013 1:06 am

Jiyu beobachtete seine neue Bekanntschaft recht wachsam und verfolgte dabei ihr immer wieder aufkeimendes sanftes Lächeln. Vermutlich wäre die Tatsache ziemlich gruselig, dass er gedanklich gerade jede ihrer Reaktion aufnahm um die passenden Worte zu finden die ihr behagten. Eine Eigenschaft die er relativ gut kannte und die eigentlich bei näheren Menschenkenntnissen gar nicht so schwer zu lernen war. Sein fotografisches Gedächtnis kam ihn hierbei jedoch nur zu Gute. Inzwischen lag es auch auf der Hand, dass sie Komplimente wirklich gerne hörte. Nicht umsonst wiederholte sie es ein weiteres Mal. Möglicherweise ein stiller Hinweis darauf, dass man ihr nicht oft genug solche Worte schenkte? Oder war sie möglicherweise so selbstverliebt, dass sie immer wieder eine Bestätigung brauchte? Die Antworten zu diesen Gedanken würde er vermutlich nicht heute erfahren. Außerdem wanderte auch nicht durch den Wald um eine Frau zu analysieren, die zufällig aus dem nichts aufkommen war. Sein primäres Ziel musste im Vordergrund bleiben. Jenes befasste sich erst einmal nur damit aus dem Wald raus zu kommen. Dabei spielte die blonde Frau eine durchaus wichtige Variable.

Um dem ganzen jedoch die Strenge zu nehmen, betrieben sie etwas „Nacht-und-Nebel-Smalltalk“. Kameko interessierte sich offensichtlich für seinen kleinen Begleiter, der sich frustriert in der Tasche zusammen rollte und vor sich hin brummelte – auch wenn man es draußen vermutlich nicht hören konnte. »Er heißt Kurai, aber ich denke er wird erst einmal in der Tasche bleiben. Normalerweise ist er fremden gegenüber recht … schüchtern«, antwortete er der Blonden und lächelte kurz wieder etwas ihr entgegen. Ihre Reaktion konnte man ihr jedoch nicht übel nehmen, denn er selbst würde den Sugar Glider als „Klein“ bezeichnen, wenn er nicht wüsste, dass er auf ihn angewiesen war. Vor allem wenn es darum ging in weitere Entfernungen zu sehen. Seine Augen waren unglaublich Lichtempfindlich, wodurch die Sicht bei Helligkeit noch schlimmer wurde. Objekte auf der Entfernung verschwanden fast ganz für ihn. Eine Schwäche die jedoch nicht jeder Wissen brauchte.

Ihr Gespräch zog änderte sich jedoch erneut und wurde auf ihre Frage zurück gelenkt. Jiyu konnte nicht vermeiden wieder zu überlegen, ob sie jedem Fremden fragte ob er in das Dorf zog. Ob sie sich in diesem Fall Hoffnungen machte? Das leise Murmeln ließ zumindest darauf schließen. Eine durchaus schmeichelnde Reaktion, die ihm zumindest ein wenig mehr über seine Gegenüber sagte. Er belächelte diesen Ausstoß ein wenig und nahm auch wahr, dass sie bei dem Zwinkern eine leichte Rötung im Gesicht bekam. Wirklich beeindruckend wie leicht man diese Frau aus dem Konzept bringen konnte! Es hatte schon fast etwas Faszinierendes. »Hach – mist? Das klingt etwas enttäuscht und gleichermaßen scheint es mir doch schmeicheln zu sollen. Ich hatte gehört Kirigakure ist groß – solltest du dann nicht irgendwo dort jemanden haben?«, fragte er und trat dann näher auf sie zum, um sich neben sie zu stellen, damit sie die Karte besser sehen konnte.

»Ich könnte mir natürlich vorstellen, dass du verwunschen bist. Am Tag ein Monster und bei Nacht eine Prinzessin.« Ein kurzes Schmunzeln zeigte sich schwach auf seinen Lippen, weil er im Allgemeinen dazu neigte Geschichten gerne zu hören. »Der Schöne und das Biest«, murmelte er leise vor sich hin, auch wenn er wusste, dass die Story normalerweise anders hieß, aber sie unterstrich noch einmal die humorvolle Anspielung. Außerdem wollte er Kameko nicht beim Nachdenken stören. Denn sie überblickte gerade die Karte um ihm ein sehr ernüchterndes Ergebnis zu nennen. Es gab offensichtlich keine richtigen Karten für diesen Bereich und seine eigene Karte schien ebenso Fehler zu enthalten. Wenn er diesen Drittklassigen Verkäufer in die Finger bekam, würde er ihn die Karte solange um die Ohren hauen bis sie stimmte – also vermutlich nie. Mit einem leisen Seufzen streifte sich der Mann durch die Haare hindurch und bemerkte den Blick in sein Gesicht. Seine Augen wanderten leicht zu Seite und zurück auf die Karte. »Das klingt als wäre ich gerade Stundenlang in die falsche Richtung gegangen. Ich kann mich wohl glücklich schätzen überhaupt jemand hier gefunden zu haben. Und ich als Fremder kann wirklich behaupten, dass Eure Leute gute Arbeit geleistet haben – so verwirrt wie gerade war ich lange nicht mehr«, witzelte er dann in einem trockenen Tonfall, bevor er die Karte langsam wieder zusammenfalte um sie in die Brusttasche zu stecken.

Der Vorschlag das sie einfach in eine Richtung los gehen sollten um zu hoffen einen Weg Punkt zu finden, klang für ein wenig nach: Wir gehen den Weg der mein Bauch mir sagt. Jiyu hasste solche Entscheidungen normalerweise und blickte zweifelnd Kameko entgegen. Sie setzte sich jedoch schon in Bewegung und schien zu „Wissen“ wo sie lang wollte. Zumindest hoffte der Iryônin stark, dass sie es wusste. »Oh Mann, sag mir nicht, dass dein Bauchgefühl dich gerade leiten wird?«, säuerte er geschlagen und folgte ihr gemächlich. »Das einzig Gute ist wohl, dass ich nicht mehr mit meinem Sugar Glider sprechen muss, sondern eine menschliche Gestalt neben mir habe. Ich hoffe du magst Small-Talk. Ich bin ein absoluter Fan von gesellschaftlichen Schnickschnack-geplauder.« Er konnte tatsächlich sehr viel Reden, aber auch sehr gut zuhören. Normalerweise verlangte er sehr viel von seinem Gegenüber ab. Stilles rumgeschweige gab es nicht! »Du bist also aus Kirigakure? Was machst du dort? Du könntest mir auf dem langen steinigen Weg den wir gerade beschreiten… etwas über dich erzählen.«
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr Mai 31, 2013 2:16 pm

Kurai war also der Name dieses kleinen Tierchens. Woher sie sich wohl kannten und vorallem warum dieses Flughörnchen...oder was es war, ihn überhaupt begleitete. Ansich war es ja merkwürdig. Nie hatte Kameko davon gehört das diese Tiere gut als Haustier waren, aber vielleicht war es auch ein Kuchiyose? Nun allerdings wusste sie nicht ob dieser Kerl überhaupt ein Shinobi war. Es waren alles nur Vermutungen und das einzige das bisher richtig erschien, zumindest in ihren Augen war die Tatsache das dieses kleine Wesen wirklich niedlich war, dies aber nicht hören wollte. Also wenn Kameko ehrlich zu sich war, hätte sie nichts dagegen von einem süßen Kerl als niedlich bezeichnet zu werden, ganz im Gegenteil. Ruhig blickte sie auf den Mantel unter dem sich das Tierchen verbag bevor sie nach einigen Sekunden erst wieder die stimme erhob. Kurai also.. sprach sie nur leise bevor sie erneut kurz lächelte. Freut mich auch ihn kennen zu lernen. Schüchtern scheint er mir aber nicht zu sein. Nun er wollte sie ja immerhin schon anfallen, schüchtern war sowas wohl sicherlich nicht. Dennoch war es ein witziger Anblick wie dieses Tier versuchte sich aus dem Mantel zu befreien. Das er plötzlich jedoch auf ihre Enttäuschung einging konnte sie nicht ahnen, eigentlich sollte er das ja gar nicht hören. Es war schon ein wenig beschämend aber wie sollte man es anders ausdrücken? Sie war nicht mehr die allerjüngste wenn man ehrlich war und ewig wollte sie halt nicht allein bleiben. Natürlich sah sie sich um nach einem geeigneten Jemand. Die Nähe zu einem anderen Menschen war einfach etwas das ihr etwas fehlte und damit war nicht die Nähe zu einem Kind gemeint, oder einem Familienmitglied.

Das er sie gehört hatte war jedoch wirklich etwas peinlich sodass sie unschuldig und auffällig gezwungen zu kichern anfing. Naja, bisher hatte ich in Kirigakure kein Glück und je älter man wird desto höher ist die Chance das jemand bereits vergeben ist. Kameko war nicht wirklich schüchtern, damit konnte sie auch offen darüber sprechen und immerhin war es logisch. Die Chance verringerte sich mit jedem Jahr weiter. Irgendwann würde vielleicht niemand mehr da sein oder sie musste wirklich jemanden nehmen der...naja halt nur da ist damit sie nicht allein ist. Eine Albtraum Vorstellung, aber leider auch Realistisch wenn man so darüber nachdachte. Es war vielleicht wirklich eine kleine Angst in ihrem Leben, aber so konnte es im schlimmsten Fall wirklich laufen. Bevor er dann jedoch neben sie kam sprach er von eienr Prinzessin und einem Monster. Was er damit wohl jetzt genau meinte? War das vielleicht eine unterschwellige Beleidigung in ihre Richtung oder hatte sie das ganze falsch aufgefasst? War sie bei Tag etwas so schlimm? Vielleicht war es auch nur ein Scherz, was sein Schmunzeln erklären würde oder er freute sich darüber etwas wahres auszusprechen und sie denken zu lassen es sei ein Witz. Oder er legte sie rein, in der Annahme sie nehme an es sei ein Witz das er es doch wirklich so meinte. Die Gedanken in ihrem Kopf wurden immer Komplexer und vielschichtiger sodass Kameko irgendwann selbst die Notleine ziehen musste. Zwischenmenschliche Beziehungen waren auch einfach zu kompliziert. Sie wollte es einfach als Witz auffassen und nicht weiter darüber nachdenken. Ach was... meinte sie nur kurz als er neben sie lief. Aus den Augenwinkeln jedoch blickte sie zu ihm bevor sie weitersprach. Bei Nacht werde ich viel schlimmer. meinte sie nur zur Vervollständigung des Textes.

Nachdem sie ihrer neuen Bekanntschaft nun einige kleine Informationen über diesen Wald und seine Karte gegeben hatte stand sie auch schon auf dem Weg den sie gewählt hatte. Natürlich konnte sie nicht sicher sagen das es hier lang ging, aber mit etwas Glück und dem richtigen Riecher würden sie schon rechtzeitig hier raus finden. Nicht das sie noch gesucht werden musste...nicht schon wieder. Als er jedoch das Bauchgefühl von ihr Ansprach war deutlich zu erkennen das ihm diese Idee nicht gefiel. Entschuldige, aber etwas anderes kann ich leider nicht anbieten. Wir können auch gern nach deinem Bauchgefühl gehen...letztlich müssen wir nur eine Markierung finden.. meinte sie deutlich ernster als in den Gesprächen zuvor. Es schien ihm nicht zu behagen aber etwas anderes konnte sie leider nicht vorschlagen. Wenn es ihm also besser dabei ging konnten sie auch dem Weg folgen den er wählen wollte. Allerdings sah er daran auch das Positive woraufhin Kameko nur wieder lächeln konnte und ihre zuvor gewonnene Unbeschwertheit aufrechthalten konnte. Gerne, es ist immerhin besser als nebeneinander herzulaufen und nur zu schweigen. meinte sie nur weiterhin freundlich zu ihm.

So stellte er ihr nun einige Fragen, allgemeine Dinge, was sie in Kirigakure tat, immerhin war sie ja von hier. Kurz blickte sie aus den Augenwinkeln wieder zur Seite um in sein Gesicht zu sehen, doch kurz darauf richtete sie den Blick nach vorne bevor sie mit ihm zusammen losging. Sie wollte die Augen offen halten um auch ja nicht die Hinweise zu verpassen, sonst könnten sie hier ewig rum irren, wobei das vielleicht gar nicht sooo schlecht wäre, oder? Ach, viel gibt es über mich gar nicht zu erzählen. Ich wurde in Kirigakure geboren und habe das Reich des Nebels als Wohnort seither auch nicht verlassen. Was ich hier tue? Nun, ich bin eine Jonin des Dorfes und tue das was ein Ninja halt so tun sollte. Ich gehe auf Missionen, verdiene mir damit mein Geld. Bilde Schüler aus oder wenn ich nicht viel zu tun habe lebe ich halt einfach in den Tag hinein. Hinter meinem Haus angele ich gerne oder spaziere durch den Nebel, wenn er denn mal richtig schön dicht ist. Ich rede aber auch gern mit anderen Menschen und entspanne dabei wenn ich mir Geschichten von diesen Anhören kann. begann sie ein wenig aufzuzählen. Es waren oberflächliche Dinge mit denen sie kein Problem hatte, wenn sie jemand fremdes wusste. Ja ich glaube....so mehr gibt es nicht zu erzählen. Wirklich spannend bin ich gar nicht, aber wenn es etwas spezielles gibt das du gern noch wissen würdest stehe ich dir zur Verfügung. sprach sie als sie ihn wieder freudig anlächelte bevor sie nun eben jene Aufgabe an ihn weitergab. Und jetzt bist du dran ein wenig über dich zu erzählen. sprach sie bevor sie ihre Hände hinter dem Rücken zusammenführte wie es manche Menschen hin und wieder taten. Besonders bei jungen Mädchen sah man das wohl öfters, weswegen sie es sich wohl auch irgendwie angewöhnt hatte.
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