Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Wald der Stille

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BeitragThema: Wald der Stille   So Jul 22, 2012 5:08 pm

das Eingangsposting lautete :

Wald der Stille



Der Wald der Stille macht seinen Namen allen Ehren, da dieser so gut wie geräuschlos ist.
Er soll sozusagen tot sein und alles verschlingen.
Kein Mensch traut sich normalerweise in diesen Wald,
da Geschichten erzählt werden, die nicht gerade einem Märchen entsprechen.
Menschen sollen verschwinden, ein Ungeheuer soll sein unwesen treiben,
Mörder sollen hier zu gange sein und noch vieles mehr.
Ob diese Geschichten wahr sind weiß keiner genau, denn keiner will es herausfinden.
Für Nukenins und Flüchtlinge wäre dieser Wald sicherlich ein gutes Versteck,
solange sie nicht selbst zum Opfer werden.

Muhahahahaha!

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Di Aug 27, 2013 2:40 pm

[First Post]

Einmal im Leben wünschte sich der Jônin aus Kirigakure das etwas normal lief und nicht völlig aus dem Ruder lief. Sein Auftrag war recht simpel gewesen und handelte eigentlich davon, dass er Informationen beschaffen sollte. Eine normale Alone-Standing-Show. Reingehen, spionieren und rausgehen. Wenn… man nicht gerade eine Falle auslöste. Fazit war also er hatte einen super Auftritt hingelegt vor mehreren IQ-Bestien die vermutlich nicht einmal ihren Namen richtig schreiben konnten. Die Informationen hatte er trotzdem erhalten und etwas Unruhe gestiftet, der Rest war dann nur noch eine Sache von… . Er war geflüchtet. Denn obwohl die Angriffe der Gegner stumpf waren, hatte er ein ernsthaftes Problem bekommen. Die Flucht war ihm jedoch als klüger vorgekommen. Immerhin hatte er alles was er brauchte und musste nicht länger dort verweilen. Nachdem er dann endlich den Wald von Kirigakure erreicht hatte, dessen Nebel wabernd jedes Geräusch einhüllte, ging er deutlich entspannter weiter. Die Stille war für ihn ein Zeichen gewesen bald zu Hause zu sein und Bericht abgeben zu können. Danach konnte er seinen Körper auf Verletzung absuchen und würde versuchen seiner Schülerin einen kurzen Besuch abzustatten. Immerhin wusste er, dass sobald er nicht in Kirigakure war sie ihr Training schleifen ließ. Faulheit schrieb man bei ihr unglaublich groß, sodass er ihr immer wieder in den Hintern treten musste – obwohl sie inzwischen selbst Chuunin war. In seinen Augen immer noch ein wahres Wunder. Denn die letzten zwei Male war sie knallhart durchgefallen und hatte ihn irgendwie damit ziemlich schlecht dastehen lassen. Man sagte immerhin… sowie der Schüler war sein Sensei?

Seufzend über diese traurige Begebenheit schob Jotaro den Zahnstocher in seinem Mund langsam durch die Lippen hindurch um weiter mechanisch darauf rum zu kauen. Ich werde mit Sicherheit noch immer nicht ruhig schlafen können, dachte er leicht verbittert und zog dabei das Kirigakure Stirnband von seinem Kopf herunter. Kurz betrachtete er das metallener Emblem drauf und senkte seine Hand dann um durch die Umgebung zu sehen. Erst jetzt fiel ihm auf, dass die Umgebung sich kaum verändert hatte. In dem Wald sah alles fast gleich aus… mehr noch erkannte er keine Anhaltspunkte ob er wirklich richtig war. Der Jônin blieb Stirnrunzelnd stehen und drehte sich langsam in alle Richtung, bevor er wieder gerade ausblickte. »Wirklich…«, stieß er leise hervor und legte missmutig eine Hand in die Hüfte um das Gewicht etwas zu verlagern. Das Panzerschwert lag einfach ziemlich schneidend auf seinen Schultern und schien seine Bewegungen manchmal etwas schwerfällig werden zu lassen. »Ich habe mich verlaufen? Hm… nein… ich verlaufe mich nicht… ich bin einfach… «, sprach er weiter und musterte die Umgebung. Gemächlich machte er ein paar Schritte zu Seite und seufzte dann leise. »Ich habe mich verlaufen…  wie zum Teufel… kann man sich hier verlaufen?« Da auch niemand in der Nähe war, konnte er mit sich selbst reden aber dennoch schien er etwas frustriert zu sein. Er zog also zunächst sein Panzerschwert vom Rücken runter und steckte es mit der Spitze in den Boden um sich dort anzulehnen. Dann kam eine von zwei Limonaden Dosen zum Vorschein, die er mit dem üblich zischenden Geräusch öffnete.

»Ich habe Zeit… denke ich… wann man mich wohl als vermisst meldet? Ich werde doch hoffentlich keine Tage durch den Wald hier irren.« Was gab es schöneres als den Smalltalk mit sich alleine? Keine Diskussion und keine sinnlosen Unterhaltungen! Er spuckte den Zahnstocher aus und nahm einen großen Schluck der süßen Flüssigkeit. »Dummerweise wird man mich hier vermutlich nicht finden… ich hätte öfters mich dafür interessieren sollen wie der Wald aufgebaut ist.«
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Di Aug 27, 2013 3:49 pm


First Post



Kiobashi Goemon kehrte heim.
Über Schotter und Kopfsteinpflaster hatte ihn sein Weg geführt, über Marmorfließen und verschlammte Wege, durch die Wälder und Sümpfe und die Küste und das Meer. Watt und Strand, Wiesen und Auen, rauschende Laubwälder und Nadelhaine. Die Welt war schön. Kaze no kuni sah ich im Frühling dichtete der Reisende ein Liedtextchen, auch wenn er nicht sonderlich gut darin war und kein Stück auf Versmaß oder gar Reime achtete. Oh, die Dünen, die Oasen. Die Kamele, wie sie spucken! Schön war er, der Frühling in Kaze no kuni! Unter seinen Holzsandalen klackte es dann und wann, wenn er auf einen Stein trat. Die schweren Kürbisflaschen in seinem Gepäck gluckerten vor sich hin. Hi no kuni sah ich im Sommer! Oh, die Wälder, die Flüsse. Die Weinberge und die Frauen! Schön war er, der Sommer in Hi no kuni!
Kangetsu no kuni sah ich im Herbst. Oh, die Berge, die Einsamkeit der Gipfel. Keine Blätter fielen trotz des Herbstes, es gibt keine Blätter zum Fallen, bloß Steine. Trotzdem war er schön, der Herbst in Kangetsu no kuni!

Gerade wollte er zum Winter kommen, da hielt er doch ein wenig inne. Goemon verlangsamte den Schritt, als sein geschultes Ohr andere Worte als die Eigenen in seinen Gehörgang trieb. Ach, was denn? Wird der Wald der Stille seinem Namen nicht mehr gerecht? Zugegeben, ein solcher Name, der passt zu keinem Platze, an dem ich stiefele! Durch die Nebelschwaden erblickte er die Umrisse einer Gestalt. Der Jo-Nin in dem auffälligen Kimono prüfte nur für einen Moment den Sitz seines Katana, ohne aber hastig oder gar besorgt zu wirken, er könne hier in etwas geraten, was sein friedlicher Geist gar unlustig fände. Reine Vorsicht, reine Routine. Goemon liebte Straße, Wildnis und Städte, doch alles hatte so seine Dinge, die sich zwar nicht gehörten, aber trotzdem existierten.
Wer geht da? Ein Männlein steht im Walde, kein bisschen stumm! Und was seh ich? Es ist der kleine Jota! Goemon tippte sich zum Gruße gegen die Kante des Strohhutes, als er des anderen ansichtig wurde und genau identifizieren konnte, um wen es sich handelte. Wohin des Wegs, Jota? Ist dir jemand fortgelaufen, und du willst ihn zurück nach Hause schleifen? Oder rennst du gar selbst fort, weil dir deine Schülerin zu sehr auf die Nerven geht? Ich könnts verstehn, ich könnts verstehn. Ein freundlicher Tonfall, die Gutmütigkeit durchstrahlte seine Gesichtszüge.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mi Aug 28, 2013 7:39 pm

Gerade als der Kirigakure Jônin die Dose anhob um einen kräftigen Schluck zunehmen, hörte er hinter sich Schritte. Er zuckte leicht erschrocken zusammen und verschluckte sich an der süßen Limonade. Hustend drehte er sich der Gestalt zu, dessen Stimme ihm durchaus bekannt vorkam. Zunächst musste er aber die Tränen, die durch das Husten auftauchten wegblinzeln und starrte mit einer etwas undefinierten Miene seinem alten Meister entgegen. Kurz ließ er einen Blick an seinen Körper hinab gleiten als sein Sensei ihn als klein betitelt. War es wirklich solange her, dass sie sich sehen hatten? Jotaro schien sich sicher zu sein, dass er ihm erst letzten Monat über den Weg lief! Immerhin hatte er sich bei ihm um Rat erkundigt! »Hallo, Sensei Goemon«, säuselte er leise und kramte in seiner Tasche nach einer weiteren Dose Limonade rum. Was gab es schöneres als mit alten Bekannten zu trinken? Noch während er suchte sprach sein Gegenüber jedoch weiter und fragte wohin er ginge und ob wer fortgelaufen wäre. Überrascht richtete er seine Augen auf ihn zurück und runzelte die Stirn. »Weder noch… ich bin von einer Mission gekommen… nun gut … vorhin bin ich tatsächlich kurz… «, erklärte er und unterbrach sich selbst um leise zu Räuspern. Es war ihm fast unangenehm zu erzählen, dass er durch seine eigne Dummheit seine Mission gefährdet hatte. Immerhin musste er so wirken als würde er keine Schande über seinen Sensei bringen!

»Inori?«, fragte er dann bezüglich der Schülerin noch einmal nach und rieb sich mit zwei Fingern über die Nase hinweg. »Hm, nein – denn gefallen tue ich ihr nicht. Dann wird sie sich nur auf ihrer faulen Haut ausruhen… bevor ich wegrenne müsste Kirigakure seinen Nebel verlieren«, erklärte er und lächelte schief über den Vergleich. Denn er war sich sicher, dass das Dorf niemals diesen ekelhaften Nebel verlor. »Sie ist vor kurzen Chuunin geworden – auch wenn es mich selbst überrascht hat. Ich hätte vermutlich mein Geld darauf verwettet, dass sie es nicht schafft. Möglicherweise habe ich mich etwas in ihren Fähigkeiten getäuscht… oder der Gegner war einfach nur… .« Wieder sprach er nicht weiter, schien stattdessen zu überlegen, ob es gemein war so über sie zu sprechen. Ein wenig schon! »Was ist mit Dir? Ich bin wirklich froh dich zu sehen! Ich bin falsch gelaufen – glaube ich. In diesen Wald verlauf ich mich ständig«, seufzte er dann und hielt Goemon direkt eine Limonaden Dose unter die Nase – wie er es doch sehr oft getan hatte. Früher war er nur deutlich kleiner und kam nicht mal bis dorthin hin. »Ich hatte mir Hilfe gewünscht – bin nur froh das es keine Frau ist… ich hätte mich vermutlich vor ihr versteckt und wäre danach hilflos umher geirrt.« Auch sein Sensei bekam ein Lächeln geschenkt.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Do Aug 29, 2013 10:36 am

Tjaja. Wars nicht schön, auf ein bekanntes Gesicht zu treffen? Und gleich sofort wars der eigene, ehemalige Schüler. Wenn ich mir den so ansehe, fühle ich mich alt. Und wenn ich ihm zuhöre, erst recht. Goemon nahm die dargebotene Limo, obgleich ihm Obst in ungepresster Form lieber war. Doch es war eben eine Form der Höflichkeit und der Gewohnheit. Der Verschluss schnappte mit vertrautem Zischen auf, derweil Jotaro seinem ehemaligem Sensei Bericht erstattete.
»Hm, nein – denn gefallen tue ich ihr nicht. Dann wird sie sich nur auf ihrer faulen Haut ausruhen… bevor ich wegrenne müsste Kirigakure seinen Nebel verlieren.«
Prächtig stimmte Goemon in das Lächeln ein. Gingst du, wäre ich noch verdonnert, dich zu jagen. Oder zumindest zu finden. Um dich nieder zu knüppeln, dafür bist du mittlerweile etwas zu groß geworden, schätz ich merkte er an. Dem Kiobashi war es keineswegs peinlich, dass seine Kampfkraft mittlerweile ihren Biss verloren hatte. Bleib mal schön der Heimat treu. Obgleich. Gingst du, ginge auch der Nebel? Den Deal würd ich mir glatt durch den Kopf gehen lassen. Er betrieb gern rein theoretische Diskussionen.
Derweil der Ältere einen Zug aus der Dose nahm, berichtete der Jüngere kurz von seiner Schülerin, die mittlerweile sogar schon Chuu-Nin geworden war. Aus welchen Gründen auch immer. Goemon nahms schulterzuckend. Seis, wies sei. Glück muss der Mensch haben. Vielleicht hattest du ja auch Glück bei der Prüfung. Vielleicht hattest du Glück in absolut allem und bist zeit deines Lebens durchs System gerutscht. Erschreckender Gedanke, darauf sollten wir trinken. Er stellte die Dose über seine Schulter hinweg auf seinen Rucksack, holte dann zwei Gläser hervor und entkorkte eine der Kürbisflaschen, die er mit sich führte. Sofort roch es fruchtig, süßlich, Traubenmost eben. Vergoren und alkoholisch. Und hübsch rot, wie man sehen konnte, als Goemon einschenkte und eines der Gläser seinem Gegenüber reichte.
Was mit mir ist? Nicht viel. Von weit übers Meer kam ich her, und was zu sagen gibts da mehr? Nun wandle ich zurück in die schöne Heimat und erstatte artig Bericht. Schließ dich mir an, so du willst. Keine Garantie, dass du mit mir schneller zuhause ankommst - ich kenne den Weg, aber du weißt ja, meine Füße mögen das Rennen nicht. Jotaro war also froh, dass ihm keine Frau begegnet war? Diese Erleichterung teilte Goemon nicht wirklich. Seine Ansicht war da eine etwas andere. Doch der Nettigkeit halber sagte er seinem ehemaligem Schüler nicht direkt, dass der Anblick einer straff sitzenden Bluse ihm besser gefallen hätt als der dieser knallroten Jacke.
Gehn wa doch schonma in trockenen Marsch. Er setzte sich in Bewegung.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Sa Aug 31, 2013 8:00 pm

Ein leises Schnauben kam von Jotaro als Goemon erklärte, dass er ihn verfolgen müsste wenn er Kirigakure verließe. Niemals wäre der Jônin nur im Traum darauf gekommen seinem Dorf den Rücken zuzukehren. Denn er war durchaus sehr eng verbunden damit und würde es niemals aufgeben. In guten wie in schlechten Zeiten… bis das der Tot uns scheidet…, dachte er kurz und lächelte schief seinem Sensei zu, der seine Gedankengänge vermutlich nicht mitbekam. »Das möchte ich sehen, wie du mich verfolgst… ich bin mir sicher ich könnte in einem Wettrennen durchaus siegen«, erklärte er leicht überheblich und trank einen weiteren Schluck seiner Limonade die mit Sicherheit bald schon geleert sein würde. Dann betrachtete er seinen Sensei noch einmal eingehend und beugte sich etwas vor. »Du solltest mich wirklich besser kennenlernen«, meinte er in einem belehrenden Ton und hob dabei leicht einen Finger an. »Ich werde Kirigakure niemals den Rücken zuwenden und auf Ewigkeiten treu bleiben. « Er hob seine Dose, wie als hätte er gerade einen Trost ausgesprochen und trank dann den letzten, großen Schluck. Danach verschwand das Metall in seiner Tasche wieder – immerhin sollte der schöne Wald nicht verschmutzt werden.

Sie kamen jedoch wieder auf Inori zusprechen, woraufhin er skeptisch die Augenbrauen zusammenzog und leicht missmutig die Arme verschränkte. Er hatte doch kein Glück damals! »Ich glaube nicht das ich Glück hatte… ich habe genug dafür gearbeitet um hier zu stehen. Sie hingegen scheint sich geradewegs ständig dagegen zu wehren«, säuselte er und beobachtete dann seinem Sensei dabei wie er auf den „erschreckenden Gedanken“ anstoßen wollte. Mit einem Schulterzucken nahm er das Glas entgegen und betrachtete es kurz in seiner Hand. »Es riecht nach Alkohol… ?«, stellte Jotaro sofort fest als er seine Nase etwas näher nach unten brachte um misstrauisch an dem Getränk zu schnuppern. Immerhin war er normalerweise nie so standhaft wenn es um Alkohol ging. Dennoch würde er das Angebot nicht abschlagen – immerhin war es sein Sensei! Er hob seinen Kopf also zu dem Mann zurück und schenkte ihm einen wie immer skeptisch angehauchten Blick, wenn er anfing zu reimen. Schon früher fand er es völlig schräg, aber er gewöhnte sich daran und sagte schon gar nichts mehr dazu. Wieder ein Schulterzucken. Dann setzte er sich in Bewegung und trank einen Schluck von dem Tröpfchen das man ihn anbot.

»Ich folge mit lockeren Schuh und wie eine blinde… äh Kuh?«, reimte er wirklich schlecht zusammen und war auch damals nicht besonders gut solche Phrasen glorreich zu erwidern, aber er war auch eher der Geschichtenerzähler als ein kreativer Reimer. »Ich habe dich wirklich selten in Kirigakure gesehen – warst du viel unterwegs? Vielleicht sollte ich eine Zeitlang Inori auf dich abschieben… dann treibst du ihr die faule Ader aus«, erklärte er nebenbei und ging ruhig an der Seite von Goemon weiter. Der Gedanke kam ihn bereits mehrmals sie einfach an den Meister abzudrücken der auch aus dem größten Rebellen des Dorfes einen guten Mann gemacht hatte. »Ich denke sie würde dir mit Sicherheit viel Freude bereiten.« Ein kurzer sarkastischer Ton schwang mit. Im Allgemein war Inori nicht schlimm, nur wirklich faul… aber Jotaro mochte sie trotzdem. Auch wenn es anfänglich immer etwas problematisch war.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Sep 02, 2013 10:41 pm

Der vormalige Meister trank gleichsam mit seinem ehemaligen Schüler. Selbstredend kippte er den Traubenmost so leicht wie eben noch die Limonade. Formschön rezensierte er, Vollmundig. Gleichwohl, er könnte noch ein wenig länger gären. Hat noch etwas zuviel von Fruchtsaft.Suiton dampfte aus seiner Hand, schlug sich als dünner Film im Glas nieder. Er schwenkte es und spritzte das Wasser heraus, sodass ein gesäubertes Glas zurück in die Tasche kam.
Bleibe mir fort mit Inori versetzte Goemon nicht unfreundlich, Willst du so großartig werden wie ich, dann mach auch die gleichen Qualen durch. Lerne. Erfahre. Erkenne. Die nächste Generation lässt sich nicht von denen erziehen, die schon mit einem halben Bein auf der Schwelle des Altersheims stehen. Ich hätts in meiner wilden Zeit nicht getan. Die Welt mit den stumpfen Augen eines Alten sehen, welcher Jungspund tät das gern? Deine Augen, die sind zwar auch schon ein wenig trübe - ist mein Traubensaft doch hübsch stark auf der Brust? - aber immerhin glänzen sie noch gut genug, um dem Schüler ein wenig Sonne in diesem Nebel-Land vorzumachen. Goemon hatte sich in Marsch gesetzt; die Limo-Dose auf seinem Rucksack war übrigens stehen geblieben, auch wenn sie dezent kippelte. Nun nahm er sie aber doch wieder zur Hand. Abgesehen davon bin ich weich geworden; und vermissen tu ich das Ranziehen von Shinobi auch nicht. Mir gefällt das Reisen. Jep, mich hats auf nen kleinen Rundgang getrieben, bis nach Yokuchi und ein Stück an die Grenze. Mir scheint, es wird da bald wieder brennen, von daher, werd ich auch nicht sonderlich lang hier bleiben... Inori, Inori. Wie war der Nachname noch gleich? Schwant mir da nicht was, als müsste ich Näheres mit deren näherer Verwandtschaft verbinden...?
Ein Hauch Ironie, derweil die zwei Gestalten durch das Schweigen und den Nebeldunst schritten.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Sa Sep 07, 2013 5:09 pm

Irritiert von den Worten seines alten Meisters blickte Jotaro zu ihm rüber und starrte mit einer eindeutigen Miene ihm entgegen. Offensichtlich gefiel dem Mann etwas an seinem Getränk nicht, obwohl der junge Jônin nicht die geringste Ahnung hatte wovon er sprach. »Er sollte länger gären?«, fragte er und blickte dabei auf den Becher in seiner Hand hinab. »Um was zu bewirken? Wird er dadurch stärker? Ich werde ziemlich leicht betrunken.« Seine Augen hefteten sich wieder zurück in die Umgebung. Seine Schritte wirkten etwas schwerfällig, weil sein Panzerschwert auf seinem Rücken befestigt war, sodass er etwas umständlich vor sich hin schlurfte. Die nächst Überraschung wartete jedoch nicht lange als Goemon meinte, dass er mit Inori fort bleiben sollte. Dabei war die Kleine doch eigentlich nicht so schlimm, dass man sie von sich fern halten wollte. »Es ist wirklich eine schlechte Ausrede, dass du dein Alter vorschiebst, um damit zu argumentieren das du mir nicht helfen willst. Du hättest auch einfach sagen können… dass du keine Lust hast«, säuselte er missmutig und rieb sich mit einer Hand durch die schwarzen zerzausten Haare hindurch. Natürlich wusste er was Goemon damit sagen wollte und es hätte vermutlich auch wenig Sinn gemacht weiter darum zu bitten Hilfe zu bekommen, somit würde es einfach an ihm hängen bleiben… Inori weiterhin zu einem Shinobi zu erziehen.

Das Thema schwenkte jedoch um auf Yokuchi und die Reisen seines Meisters, der offensichtlich nicht lange in Kirigakure verharren würde. Jotaro war sich nicht sicher ob er so ein Leben mögen würde. Denn immerhin sähe er dann sehr lange sein Heimatdorf nicht und auch würde er einige seiner Gewohnheiten über den Haufen werfen. Dabei war er ein Mensch der gerade so etwas bevorzugte. »Yokuchi wird brennen? Was wird dort geschehen?«, fragte der Jônin dann Stirnrunzelnd und drehte seinen Kopf dem Mann entgegen. Fast beiläufig stolperte er ein paar Schritte über eine Wurzel hinweg und murmelte noch ein paar fluchende Worte. Er räusperte sich etwas und ging gemächlich weiter. »Higashi Inori. Jinpai ist ihr Bruder… du solltest dich noch an ihn erinnern – immerhin ist er ein ehemaliger Schüler von Dir gewesen und ein Freund von mir.« Sein Blick ging wieder zu seinem Meister rüber und betrachtete den Mann kurz. Kurzweilig schwelgte er in alten Erinnerungen als er noch ziemlich weit zu ihm hochblicken musste. Dann erst kam sein Wachstumsschub und inzwischen schien er fast etwas größer als er zu sein. »Planst du sofort Kirigakure zu verlassen? Oder wohin wirst du gehen? Es klingt etwa so als wärst du ziemlich viel unterwegs… und kaum mehr im Dorf. Vermisst du es nicht?«
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   So Sep 08, 2013 10:48 am

Oh, er wird definitiv stärker erläuterte Goemon den Sinn des Gärenlassens weiter. Reifen. Ein guter Tropfen muss reifen. Freilich, übertreiben sollte mans vielleicht nicht. Hatte mal ein Fläschchen Kirschrot, das hatte einen ordentlichen Biss, mag ich meinen... man musste es nur entkorken, und die Stimmung hob sich schlagartig. Dass sein Schüler relativ leicht betrunken wurde, war dem Jo-Nin selbstverfreichlich bekannt. Kein Grund zur Besorgnis, Jota, damit stehst du nicht allein. Von deinem Schlage kenne ich mehrere, und bei einigen davon würdest du nicht glauben, dass sie die streichelnde Hand des Weins wie einen Kinnhaken empfinden.

Hoch wie eine Eiche bist´, doch rot wie eine Kastanie im Herbst! Schändlich, mein Freund.
Ah... lass me´...
Wie könnte ich? Die Flasch´ist angebroch´n, zur Neig´ha´bn wir sie zu leer´n.
Elendig´s Nebelvieh.
Vergiss dein´höflich Mundwerk nich, mein Lieb´r. Schand, dass grad du als Kind der Wäld´r so brassig-wenig am Wein zu schätz´n weißt.
Der Saufkumpan wurde just in diesem Moment vom feinen Tropfen aus den Schuhen gekickt, und als sein masiger Körper hintenüber krachte, erzitterte die Erde.


Goemon fragte sich halb, was inzwischen aus dem Saufkumpan geworden war. Bei seiner nächsten Reise würde er die Ohren in dieser Richtung aufsperren, wenngleich er wenig Hoffnung hatte, über einen gewöhnlichen Konoha-Jo-Nin irgendetwas aufzuschnappen.
Der Missmut des andern war allerdings ansteckend. Der Geheimdienstler tippte sich entschuldigend gegen den Hut und lächelte schief. Ach. Verzeih meine Harschheit. Selbstredend hab ich herzlich wenig gegen deine Schülerin. Und falls sich mal die Gelegenheit zum Aushelfen ergibt, dann trete mir ruhig auf die Zehen damit. Irgendwas wird sich sicherlich machen lassen.
Und an den Bruder. Ja doch. Erinnre ich mich. Hah.
Dazu sagte der Shinobi nichts weiter, schritt langsam neben dem ebenfalls nicht gerade leicht bepackten Jotaro einher. Dieser Schüler war mittlerweile ein Sword-Nin geworden; eine Stellung, der Goemon in den jüngeren Jahren selbst nachgejagt war, ehe es ihn übelst herumgerissen hatte.
Leb mit dem Schwert. Sterbe mit dem Schwert. Wie deine Klinge das Blut deiner Feinde trinkt, so wird der Tag kommen, da dich die Klingen deiner Feinde fressen. Für gewöhnlich optimistisch, sah Goemon dieses Schicksal für seine ehemaligen Schüler voraus. Die armen Kerle.
Yokuchi ist an sich ein Schmelztiegel sprach er nun weiter, ignorierte höflich das Stolpern seines Begleiters. Eine Brodelei aus Großstädten und Kleinreichen. Bleiben wir bei dieser Metapher, förmlich eine Alchemistenbombe, mein Guter. Irgendeine Zutat steht ständig vor dem Siedepunkt, und irgendwann platzt der Kessel. Schwer zu erklären, man muss es eigentlich sehen...

Das Dorf vermissen. Verspürte Goemon Heimweh? Die direkte Frage ließ ihn kurz grübeln. Seine Mundwinkel zuckten. Ich... vermisse das Dorf nicht direkt. Wehmut, das wäre wohl das Passende. Ich verspüre Wehmut. Sein Blick richtete sich weiter voraus auf den Nebelvorhang, der ihnen vorauseilte, sie flankierte und ihnen auch folgte, die Wanderer überschattete und abschirmte. Die Witterung dieses Landes war wirklich eine Geheimniskrämerin und Freundin einer geschützten Privatsphäre. Dorf und Land, beides liegt mir am Herzen. Und ich liebe die Menschen hier. Doch wenn ich zu lang bleibe, wird das Fernweh trotzdem schlimmer. Innerlich lachte er über diese seltsame Zerrissenheit.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Sa Sep 14, 2013 5:51 pm

Bei Alkohol konnte Jotaro kaum mitreden, einfach weil er nicht der Typ Mensch war der sich betrank. Möglicherweise weil er einfach ein unglaublicher Gesellschaftsmuffel war und es hasste sinnlos alleine in einer Bar zu sitzen. Immerhin lief er dort Gefahr auf eine Frau zu treffen die mit ihm flirtete oder irgendetwas Vergleichbares anstellen wollte. Ein wirklich grausamer Gedanke, dabei war er nicht mal davon abgeneigt… sondern einfach wirklich verklemmt wenn es um solche Themen ging. Selbst der Gedanke ans flirten brachte ihn zum Räuspern, sodass er gerade das Ende des Satzes seines Meisters mitbekam. Mit einer Falte auf der Stirn schaute er zu Goemon rüber. »Willst du mich umbringen? Wenn es Leute wie ein Kinnhaken empfinden, wird es mich töten«, stellte er fest, obwohl er sicher war das es etwas übertrieben ausgedrückt schien. Dennoch verkraftete er wirklich sehr selten einen starken Tropfen. Dennoch kamen sie relativ rasch von diesem Thema ab und sprachen bald schon wieder von Inori. Er hoffte eigentlich inständig, dass sie sich daran hielt ihr Training weiter zu führen, während er nicht da war, aber es haperte noch immer an ihrer Disziplin. Kopfschüttelnd winkte er mit der Hand ab und zuckte dann die Schultern. »Das war keine Unterstellung… aber ich bin froh wenn man mir bei ihr hilft. Sie ist glaube ich meine erste Schülerin und ich habe unglaublich Angst davor irgendetwas falsch zu machen. Wenn ich mir andere Teams ansehe… streiten die sich bei weiten nicht so viel wie wir beide. Irgendwie.. scheint sie manchmal einfach etwas Starrköpfig zu sein.« Zu dem Bruder von Inori sagte er schlussendlich auch nichts. Immerhin bekam er wegen dem ständig Probleme! Sein Beschützerinstinkt war einfach zu groß.

»Ich weiß nicht ob ich so etwas gefährliches wirklich sehen möchte«, kommentierte er dann die Erklärung über Yokuchi und verschränkte seine Arme hinter dem Kopf, während lässig neben seinem Meister her schlenderte. Gerade er jedoch nahm das Wort Gefährlich in den Mund, obwohl er selbst zu Hause Piranha als Haustiere hielt. »Obwohl ich mir sicher bin, dass es mit der richtigen Begleitung interessant werden könnte…. Bist du oft dort? Du redest von Yokuchi als würdest du es kennen.« Sein Sensei bekam einen Seitenblick zugeworfen der ihn kurz abschätzend mustern sollte. Dann schwieg er jedoch kurz und schien sich erst einmal konzentriert darauf zu beschränken Wurzeln zu überwinden ohne dabei zu stolpern. Denn sein schlurfender Schritt konnte ziemlich verhängnisvoll werden. Aber was wäre Kirigakure ohne diesen verwirrenden Wald? Für Jotaro stand fest, dass er nie wirklich großartig umher kommen wollte, sondern immer in der Nähe seines Dorfes bleiben wollte. »Ich glaube ich werde das Dorf nie verlassen… sowie du. Aber einer von uns muss auch hierbleiben die Plätze warm halten –nicht wahr?« Er rieb sich mit der Hand über den Hinterkopf und lächelte schief. Wie wohl die Zukunft aussehen würde?

Jotaro schwieg kurz wieder und formte seine Lippen zu einem geraden Strich der nicht darauf schließen ließ an was er dachte. »Wie auch immer… ich muss in Kirigakure kurz am Trainingsplatz vorbei laufen… danach könnten wir… irgendetwas machen… der alten Zeiten wegen. Solange es sich nicht darauf beschränkt uns zu betrinken… ich glaube es endet nur wie beim letzten Mal.« Und das letzte Mal war wohl der Moment wo er vom Stuhl runter rutschte und dann von Goemon nach Hause gebracht wurde… .
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mi Sep 25, 2013 3:42 pm

Tjaja. Die ersten Schüler waren doch immer die Schlimmsten. Man legte jeden Pups auf eine Goldwaage und befürchtete, es deute auf eine schlechte Lehrerschaft hin. Goemon tippte sich gegen den Strohhut, derweil ihm Jotaro diese Gedanken mitteilte. Abgesehen von dieser repsektvoll gemeinten Geste hinsichtlich seiner Ehrlichkeit sagte er jedoch nichts dazu. Nur weiter, nur weiter bedeutete das Schweigen. Hatte es schon immer bedeutet. Auch während ihrer Zeit als Sensei und Schüler. Der Kiobashi schätzte es, wenn die Leute die Traute hatten, ihren jeweils eigenen Stil weiter zu verfolgen. Selbst einem solch redegewandten Kerl wie ihm war es oft genug passiert, dass zuviele Worte zu dummen Missverständnissen führten. Besonders in Gegenwart von Frauen. Das weibliche Geschlecht neigte dazu, irgendwas misszuverstehen. Unter Umständen war es egal, was. Doch besonders an Kommentaren hinsichtlich ihres Lebensweges fanden sie sehr häufig was.
In der richtigen Gesellschaft ergriff er jedoch kurz darauf wieder das Wort, ist jede Reise erstrebenswert. Oh ja, ich kenne Yokuchi nun schon eine ganze Weile lang... Lass dich nicht täuschen, auch wenn meine Berichterstattung recht blutig und wild klingt. Es ist dennoch eine durchweg ansehnliche Landschaft. Wälder, Seen, Sümpfe... und die Menschen sind auch nicht alle so kriegstreiberisch. Habe einige hübsch kulturelle Flecken dort aufgespürt, die durchaus schon eine Vergnügungsreise wert wären. Er lächelte etwas breiter. Ja. In der Tat, jemand muss daheim bleiben. Jedes Dorf braucht Stubenhocker, die das Haus hüten. Goemons Hand landete klatschend auf Jotaros Schulter. Sonst käme jemand wie ich Wandervogel heim und fände eines schönen Tages nur noch Trümmer vor. Wäre bedauerlich.

Der ältere Shinobi dachte über das Angebot nach, den Jüngeren weiter zu begleiten. Die Voraussetzung, dass es sich nicht bloß ums Trinken drehen durfte, war leicht abzuhaken. Da machte er sich herzlich wenig Sorgen drum. Ja, meinen Bericht kann ich auch später noch überbringen stimmte er daher zu, Begleite dich gern zum Trainingsplatz. Ist sicherlich gut für einen melancholisch-nostalgischen Schub. Und anschließend, schaun wa ma. Wir müssen keine Kneipen aufsuchen. Vielleicht ein Spiellokal. Oder so. Lassen wirs auf uns zutreiben.

Out: Ich überlass dir die Entscheidung, ob wir nun woanders hingehen Wink Kannst tbc machen, wenn ja.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Do Okt 03, 2013 10:19 am

In dem Augenblick seiner Erklärung über Inori und seiner Bedenken, fragte sich Jotaro tatsächlich ob sein früherer Sensei die gleichen Probleme hatte wie er. Möglicherweise sogar mit ihm und Jinpei? Er rieb sich nachdenklich mit dem Finger über die Wange hinweg und dachte darüber nach ob er Goemon manchmal um den Verstand brachte. Eigentlich war er immer ein Schüler gewesen, der sehr folgsam war, abgesehen von seiner rebellischen Art die er manchmal an den Tag legte, aber auch jene trieb ihn der erfahrene Mann gemächlich aus. Nicht mit Gewalt oder Zwang, sondern er gab ihm das Gefühl jemand zu sein der nicht einfach ignoriert wurde. Vielleicht hatte er nach einer Zeit in Goemon versucht einen Vater zu sehen. Er als Waise konnte sich nur am Rande vorstellen, wie es sein musste eine wirkliche Familie zu haben. Dementsprechend gab es ihm Halt im Leben in dem Team zu sein mit seinem besten Freund. Inori kannte er bereits solange wie sie lebte. Es war merkwürdig inzwischen festzustellen, dass sie Erwachsen wurde. Denn früher hatte sie sich gerne auf seinen Schoß gesetzt oder wollte mit ihm spielen. So kindisch das klang, aber er mochte die Kleine schon damals und beneidete Jinpei um seine Schwester. Die Situation veränderte sich jedoch, nachdem sie in sein Team kam, wohlgemerkt als einziges Mitglied. Dort raubte sie ihm regelmäßig die Nerven. Obwohl sie inzwischen Chuunin war, hatte er seine eignen Bedenken ob sie wirklich bereit war diesen Rang zu bekommen. In seinen Augen war es einfach nur Glück. Trotz der ganzen Differenzen und ihr Verhalten manchmal mochte er sie. Inzwischen musste er sich sogar eingestehen, dass sie längst nicht mehr ein kleines Kind war – diesen Vorwurf hatte er durchaus schon einmal von ihr anhören müssen. Dickköpfig wie er war, wiegelte er es natürlich erst einmal ab und dachte später darüber nach. Erst danach sah er sie mit anderen Augen an. Am nächsten Tag beim Training beobachtete sie ihren hartnäckigen Kampfstil und wirkte recht abwesend. Das Fazit war… sie wirkte Erwachsener, Reifer und irgendwie sogar weiblicher. Jota schüttelte in die Realität zurückgeworfen den Kopf und blickte zu seinem Sensei rüber, der gerade erwähnte, dass Stubenhocker notwendig sind.

Skeptisch zog der 26 Jährige seine Augenbrauen hoch und legte damit seine Stirn tief in Falten. Die vorherigen Erklärung von Yokuchi nahm er zwar auf, konnte aber keine weitere Diskussion darüber führen. Immerhin war er noch nie in diesem Land, sodass er nur vom Hören-Sagen sprechen konnte, aber auch das würde auf die längere Dauer nicht gegen das Wissen von Goemon ankommen. Gerade als er den Mund öffnete um etwas zu sagen, schlug ihn eine Hand klatschend auf die Schulter. Jota verschluckte sich an dem Wort und hustete leicht. Er rieb sich über den Hinterkopf und räusperte sich kurz. Sein Meister hatte einen bemerkenswerten Schlag noch drauf. »Ich glaube ich alleine werde das Dorf nicht beschützen können, aber es gibt genug andere Shinobi. Unser Dorf kann nur dann existieren, wenn alle anpacken«, erklärte er und trat gemächlich durch den Nebelwald hindurch. Inzwischen mussten sie weit genug sein, dass sie bald ihr Dorf erreichen sollten – obwohl Jota über diese Begebenheit nicht sonderlich sicher war. Er selbst kannte sich in diesem verwunschenen Wald nur sehr schlecht aus. Was unweigerlich daran lag, dass er normalerweise vermied hier her zu kommen. Eins war jedoch sehr erfreulich für den jungen Mann. Goemon würde seinen Bericht später abgeben, sodass sie kurz über den Trainingsplatz gingen in Richtung eines möglichen Spiellokal. Ob sie wirklich etwas fanden, was diesem Etablissement glich, wusste er nicht. Vermutlich würde es schlussendlich darauf hinaus laufen, dass er sich für eine Bar überreden ließ. Zumal er nicht ahnte, dass seine Schülerin längst nicht mehr auf dem Trainingsplatz war. Er hätte es aber vermutlich auch so wissen können! Sie war einfach in der Beziehung unverbesserlich gewesen. »In Ordnung… auch wenn ich nicht sicher bin ob ein Spiellokal sich wirklich von einer Kneipe unterscheidet«, erklärte er und runzelte nachdenklich die Stirn. Normalerweise trank man nämlich Alkohol auch in Spiellokalen. Diesbezüglich war er sich aber noch nicht sicher, ob er es wirklich ganz seien ließ. Die warme Stimmung und die festliche Laune konnten ihn sicher zu anderes überreden. Wenn erst einmal der erste Schluck getan war, würde der nächste nicht auf sich warten lassen.

TBC über Kirigakure Tor -> Kirigakure Trainingsplatz ->: Sakebar „Nebeliger Verstand“
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Do Okt 10, 2013 3:46 pm

Hm. Goemon gab ein Brummen von sich. Weniger Leichtlebigkeit, mehr Schwermut. Dem kann ich nichts hinzufügen sprach er schließlich. Und versank für einige Momente in anhaltendem Schweigen. Warum? Weil ihm gefiel, was er hörte. Und dies konnte wahrlich der einzige Grund für einen Mann wie Goemon Kiobashi sein, um wirklich zu schweigen und damit sogar glücklich zu sein.
Nur wenn alle anpacken, kann eine Organisation wie Kirigakure bestehen. So ist es. Ich für meinen Teil tue zuwenig dafür; meine Reisen, meine Kontakte, meine Erkundungen. Letztlich, warum unternehme ich all das? Um meinen Teil zu Kirigakure beizutragen? Oder eher, um meine Freiheit zu genießen? Offen gestanden, es war wohl der Drang nach Freiheit. Eine Erkenntnis, zu der Goemon schon länger gekommen war. Gleichsam grämte er sich nicht deswegen; so war er halt, und er machte sich selbst keine Vorhaltungen deswegen. Sein ungestümer Einsatz fürs Dorf hatte ihn in jungen Jahren Schweres gekostet. Oft genug hätte er auch tot sein können. Der Jo-Nin hatte ein verhältnismäßig hohes Alter erreicht, und er war stolz darauf. Er liebte Kirigakure, doch er verspürte seit einer ganzen Weile nicht mehr das Feuer, sich für dieses Dorf in jede feindliche Klinge zu stürzen. Sein heißsporniger Patriotismus war erkaltet, von glühendem Stahl hin zur harten Klinge. Dieses Schwert durfte gern ungezogen bleiben.
Darum war es gut zu wissen, dass die jüngere Generation noch immer heiß genug war.
Der Moment ging vorüber. Der Wald der Stille und die trüben Nebelschwaden blieben. Jotaro sprach weiter.
Oh, es gibt durchaus einige signifikanten Unterschiede entgegnete Goemon in erneut gelöster Stimmung. Man braucht nur ein gutes Auge, um sie zu erkennen.

tbc: Sake-Bar Nebliger Verstand

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SA Yamanaka Epona


~ Einige Gerüchte über Mumon ~

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Sa Dez 21, 2013 6:36 pm

NPC Takara Teshima

cf: Haupttor

Wir müssen uns beeilen. Sicherlich hat es irgendeine Ratte aus diesem Chaos hinaus geschafft, bemerkt, dass wir nicht anwesend sind und gesagt, dass man uns suchen müsse. Ich würde sogar raten, dass Kotaro der erste Mann ist, der dies getan hat. Takara nickte Cordesh zu, während sie allerlei dunkel maskiert in einem Wald verschwanden, der einfach weg von Kiri führte und die meisten Menschen abschreckte einen Weg hindurch zu suchen. Takara hatte bei diesem Ort keine Angst. Den sackenden Nebel zwischen den hohen Bäumen betrachtete sie eher als Schutz, als Vorteil, falls die Oinin hinter ihr her waren oder sogar jemand aus dem Clan, wenngleich diese Parasiten andere Sorgen haben dürften. Die Sichtweite war wirklich mager. Man konnte das, was kam, nicht weiter als zehn Meter erkennen. Der typische Nebel war ihr bedeutend schlimmer und milchiger als in der Hauptstadt des Wasserreichs. "Treffen wir einige Vorkehrungen", murmelte Takara mit ernstem Gesichtsausdruck und formte Fingerzeichen, während sie lief. "Dann kannst du dich auch um die Wunde kümmern." Als das Jutsu vollzogen wurde, bremste sie und blieb stehen, bis einige Rauchwolken auftauchten. Etliche grauen Augenpaare sahen einander an, alle verhüllt in dunkle Kleidung und Kapuzenmäntel. Das Original ließ den Mantel kurz rutschen, drehte sich einem Schattendoppelgänger zu und biss die Zähne etwas zusammen. Das Duplikat sah sich die Wunden an und sagte dann: "Etwas tief. Während der Heilung nicht bücken." Anschließend verhüllte Takara sich wieder, während Cordesh daran arbeitete die Wunden zu stillen und zu schließen. Die sechs Kage Bunshin standen nun wieder dem Original gegenüber, das mit einer einzigen Gestik verdeutlichte, dass sie sich aufteilen sollten. Ein Bunshin blieb bei dem Original. Ein einzelner nahm die Route weiter in den Wald hinein, während die 3 Paare sich in alle Himmelsrichtungen verteilten. Mit gehöriger Geschwindigkeit liefen sie über die Böden und genossen die wabernden Milchschwaden zwischen den Bäumen als Schutz. "Hoffentlich kommen wir bald an der Küste an." Nur ein Parasit, der brennt, ist ein guter Parasit.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mi Jan 08, 2014 6:55 pm

Jinpei folgte den Fußspuren. Es war eine mühsame Aufgabe, da er keinen Sensor mit sich hatte oder einen Spurenleser. Doch er schaffte es irgendwie und erreichte ein Gebiet, welches sich der Wald der Stille nannte. Dieser Wald war Sagen umwoben und einige Leute fürchteten sich sogar vor ihm. Keine Geräusche durch Tiere, kein Windzug war zu vernehmen und Jinpei sah sich um. Hier war niemand zu sehen. Doch bei genauer Betrachtung sah er eine größere Ansammlung von Fußspuren. Es waren geschätzt ein halbes Dutzend. Seine Hand fuhr zu seinem Bauch. “Sieht aus, als wenn sich eure Gesuchte vermehrt hat.“ Ich gebe es ungerne zu, aber du scheinst recht zu haben – sie scheint Bunshin zu benutzen, um ihre Spuren zu verwischen … nun, dann müssen wir sie halt alle nach einander ... Sein gedachter Satz endete noch vor dem eigentlichen Ende und der Hachibi hämmerte gegen die Gitterstäbe seines Gefängnisses. “Denkst du ernsthaft, mich interessiert das?! Wenn sie dich verletzt, werde ich das ausnutzen und mich befreien!“, brüllte er und Jinpei zuckte überrascht zusammen. Mit so einer impulsiven Regung hatte er nicht gerechnet. Dann musste er um ein Vielfaches vorsichtiger sein. Sein eigentlicher Auftrag war es, die Entflohene zu fangen. Doch nun schien es ebenfalls ein Teil seiner Aufgabe zu werden, den Hachibi im Zaum zu halten. Rückzug? Niemals. Er konnte Keiko aktuell nicht ausmachen und die Entflohene musste liquidiert werden. Um wieder richtig zur Besinnung zu kommen, schüttelte er den Kopf. Seine längeren Haare wedelten dabei wild hin und her und sein Zopf löste sich etwas. Dann fixierte er den Blick auf ein paar Fußspuren. Insgesamt 3 Truppen. Dann würde er sie alle nacheinander ausfindig machen müssen und ausschalten müssen. Mit etwas Glück würde er die Gruppe mit dem Original zuerst finden.

Mit eiligen aber möglichst leisen Schritten eilte er in die Richtung, in die das erste Paar Fußspuren führte und achtete dabei darauf nicht zu viele Geräusche zu machen. Es war nicht einfach für ihn die Fußspuren und den Weg im Auge zu behalten, da ihm exakt ein einziges Auge für diese Aufgaben blieb. Seine Ohren waren gespitzt und er versuchte irgendwelche Geräusche ausfindig zu machen.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Do Jan 09, 2014 8:31 pm

Während es in dem Dorf brannte und die Flammen mehr Leben forderten als nur von den wenigen ältesten Clanmitgliedern, wurde die Distanz zwischen den ablenkenden Bunshin-Erscheinungen immer größer. Hier und da ein sanftes Knacken auf dem Boden, während sie durch den Nebel sprinteten. Die dunklen Vorhänge flogen nach hinten, ergossen sich wie Stofffalten von den Strömen zerformt ins Leere und schützten dennoch die Gesichter, die mit markantem, aber blassem fliederfarbenem Haar ausgestattet waren. Sicher war irgendwer ausgeschickt worden und auch niemand Schwaches, da Takara sowohl das Wachhaus als auch ihre eigene Familie überlistet hatte. Oder Cordesh? Der Symbiont überlegte während der Flucht, wie sie sich am besten weiter zerstreuten. Selbst wenn einige der Bunshin erledigt wären, je mehr Zeit verging, desto größer wurde die Entfernung zwischen Kopie und Original. Jede verdammte Sekunde bedeuteten mindestens weitere dreißig Meter, die die Verfolger zu laufen hatten. Einen Spaziergang unternahmen sie hier schließlich nicht. Das Bunshin-Paar, das sich nach Westen begeben hatte, war dem schnüffelnden Schatten mit Bijuu allerdings am nächsten. Das unterschwellige Gefühl beobachtet zu werden, breitete sich aus, da sie auf ihrer Route dem Waldrand etwas näher gekommen waren. Kurz sahen sie sich an, nickten und trennten sich in einem hohen Sprung. Ein Doppelgänger lief einen Baum hoch und platzierte sich in Attentäterstellung auf einem Ast weit oben. Beinahe sah er den Boden nicht mehr vor lauter Nebel. Was dadurch lief, allerdings recht gut, da schwarze Schatten sich von hier deutlich von weißem Nebel abhoben. Der andere Bunshin ging möglichst leise ins Gebüsch und lehnte sich an einen anderen Baum, der etwas dicker war. Es dürfte hier wohl nun wer vorbei kommen. Und so orientierungslos die Bunshin ihren Weg bestritten haben, würden sie auch diese Umgebung für Angriffe nutzen, um das Original zu beschützen.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Do Jan 09, 2014 8:50 pm

Seine Füße führten ihn durch den dicken Nebel. Angestrengt fixierte er die Fußspuren und konzentrierte sich. Zwar war er ein halbwegs passabler Fährtenleser, aber durch seine beschränkte Sicht und den Nebel war es wesentlich schwieriger die Fußspuren in einer akzeptabel Geschwindigkeit zu verfolgen. Nach einer Weile der Verfolgung, sah er zwei tiefere Fußspuren. Waren sie gesprungen? Auf jeden Fall endeten die Spuren hier sang und klanglos. Jinpei runzelte die Stirn und bückte sich etwas, spitzte die Ohren. Wieso hatten sie sich getrennt? Letztlich war es eine Ablenkung. Doch einzelne Kage Bunshin konnten nicht erwarten jemanden zu besiegen. Selbst wenn sie sich weiter trennten, wäre es unproduktiv. Zwar würde eine kurze Weile in eine falsche Richtung laufen, aber dafür würden sich Verfolger schneller um die Doppelgänger kümmern können. Das hier roch gewaltig nach einem Hinterhalt. Seine Hand schloss sich um sein Nodachi und er strich sich augenscheinlich ahnungslos durch die Haare und erhob sich wieder. Sein Blick fuhr durch den Nebel, versuchte etwas zu erspähen, doch erfolglos. Wo versteckten sich diese Doppelgänger bloß … Erneut spürte er, wie der Hachibi in seinem Innern an die Gitterstäbe hämmerte. Was war dieser denn heute so aufmüpfig. Seine Konzentration wich ein wenig, als er sich innerlich darauf konzentrierte dem Hachibi seinen Willen aufzuzwingen. Wenn er doch friedlicher wäre, dann wäre diese ganze Situation wesentlich entspannter.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr Jan 10, 2014 1:06 pm

Es hätte nun einige Optionen gegeben, um diese Situation für eine Attacke zu nutzen. Zunächst überlegte der Bunshin am Boden hinter dem Baum, ob er das simple Bunshin no Jutsu anwenden sollte, um Doppelgänger hervorzurufen, die zunächst ausreichend ablenkten und die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer erhöhten. Doch so ein plötzliches Manöver täte vielleicht dem Kollegen nicht gut, der in seiner Position einige Meter weit oben aus jeglichen Blickfeldern verschwand. Trotzdem wollte er zuerst agieren. Stumm formte er demnach Fingerzeichen für ein simples Jutsu, schloss die Augen und ließ sich Sekunde für Sekunde in dem Nebel versinken, der hier im Wald vor sich hin gähnte. Es war nicht einmal mehr ein Schatten von ihm zu sehen, da er komplett verschluckt worden war. Kurze Zeit später tauchte das Duplikat wieder auf. Wenige Zentimeter hinter demjenigen, der die Spuren des Paares verfolgt hatte. Mit dem Kopf auf der Höhe des Brustkorb des anderen hob es sein Gesicht an, öffnete die Augen und sah den Mann komplett. Meter für Meter entfernte sich das Original mehr, während hier ein kleines Verzögerungsspiel mit Risiken für hauptsächlich eine Seite gestartet werden sollte. Die nächsten Zeichen, möglichst lautlose Bewegungen, während die Wangen der verschleierten Gestalt sich aufblähten. Es fielen weder Jutsu-Name noch sonst irgendwelche Verbalitäten. Statt dessen spuckte der Bunshin direkt hinter dem Kiri-Nin einen Feuerstrahl aus dem Mund. Wäre doch gelacht aus dieser Distanz nichts zu verursachen, nicht wahr? Vielleicht verbrannten zuerst die Haare und der Verfolger würde aus selbstbewusstseinstechnischen Gründen recht schnell aufgeben, doch die Wahrscheinlichkeit war wieder weitaus geringer.

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Fr Jan 10, 2014 2:13 pm

Jinpei stand zunächst einfach herum, bis er ein merkwürdiges Geräusch hörte. Beschreiben konnte er es nicht so wirklich – dass es sich bei der Quelle des Geräusches, um das Doton no Jutsu handelte, hätte er sich nicht träumen lassen. Dennoch suchte er nach der Quelle. Und plötzlich eine Hitze an seiner Rückseite, die er bemerken musste. Er riss die Augen weit auf und rollte sich zur Seite. Während er sich drehte, riss er sich seinen oberen, in Flammen stehenden Haori vom Leib und warf ihn bei Seite. Das gute Stück! Immer versuchte er die Kleidungsstücke zu hegen und zu pflegen und dann kam irgendeine Person daher und zündete ihn an?! Sein Blick fixierte die vermummte Gestalt. Er tätigte einen Ausfallschritt auf die Person zu und zog sein Nodachi aus der Schwertscheide. “Iaidou!“, rief er mit gemäßigter Stimme. Wenn man ihn angriff, musste es sich wohl um die gesuchte Person handeln, denn wirkliche Feinde hatte keine. Sein Ziel war einfach. Der Hals der vermummten Gestalt. Durch seinen Angriff würde keine Zeit für ein weiteres Ninjutsu bleiben. Das hatten zahlreiche Kämpfe bereits bewiesen. Jinpei tat einen weiteren Schritt, an der Zielperson, schob seine Klinge zurück und sah über seine Schulter, ob sein Angriff getroffen hatte. “Das du überlebst ist ausgeschlossen ...“, sprach er mit kalter Stimme.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Sa Jan 11, 2014 11:23 am

Immerhin hatte es überhaupt einen Treffer gegeben. Der Bunshin sah dabei zu, wie ein Stück der Kleidung von den Flammen erfasst wurde, wobei der Rand glimmte und sich immer weiter zu einem Kern in der Mitte zusammenzog. Dabei folgte allerdings eine Reaktion des Trägers des Oberteils, der wohl durchaus mit seinem Schwert umzugehen wusste. Der Abstand zu ihm war zu nah, um sich zur Seite zu werfen, zu ducken oder noch ein Jutsu hinterher zu schmeißen, sodass dem Duplikat nichts anderes übrig blieb als eine Haltung, die verlauten ließ, dass er nach hinten ausweichen wollte, wobei er die Augen weit öffnete. Quasi dann wurde aber seine Bewegung wie einer Zeitraffer angehalten, auch wenn man nichts sah, hörte man kurz darauf das vertraute Puffen eines verschwundenen Bunshin. Der erste von sechs war damit aus der Welt gefegt worden. Der Zweite einige Meter weiter oben allerdings freute sich über die ablenkende Aktion seines Freundes. Der werte Herr Gegner hatte sich in eine schöne Richtung bewegt, wo man ihn gut sehen und erfassen konnte, während er noch nicht einmal das Gesicht nach oben gestreckt hatte. Eine nette Entwicklung des Ganzen. Der Bunshin verengte leicht die Augen, formte zügig neue Fingerzeichen, während er in der Hocke blieb. Anschließend formte der Mund ein kleines O, wobei er sich die Maske bis zum Kinn hinunter zog. Dann begann es zu leuchten. Auf einmal kamen nicht gerade wenige Feuerbälle aus dem Mund des Duplikats, das mit der anderen Hand unter den Mantel griff und kurz darauf Shuriken hinterher schmiss. Ingesamt alle, die er hatte, welche sich dann mit den Feuerbällen vereinten, um darin versteckt zu sein. Die Bälle flogen so durch die Luft, dass sie eine mittlere Fläche um Jinpei herum abdeckten, während es dann noch einige gab, die direkt auf ihn zuhielten. Aus der Vogelperspektive heraus stand er in einem perfekten Kreis, wovon er das Zentrum bildete, während sein letzter Angriff gerade ausklang. Eine wirkliche Bewegungsfreiheit hatte er nun nicht, zu allen Seiten hin regnete es Feuerkugeln mit versteckten Shuriken. Während er sich darauf zu konzentrieren hatte, sprang der Bunshin von seinem Ast zu einem anderen, der ausschloss, wenn Jinpei dorthin guckte, wo das Jutsu hergekommen war, dass er das Duplikat sofort sah. Die Bäume eigneten sich gut dafür. Keine so hohen schmalen Dinger ohne tragbare Äste wie im Küstenwald Furugô.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   So Jan 12, 2014 10:46 am

Nachdem der erste Doppelgänger nun in Rauch aufging, lächelte er etwas. Eher höhnisch als freundlich gemeint. Wenn das alles war, was diese Bunshin konnten, würde es ein leichtes Spiel werden. Aus einem der Bäume sah er grell leuchtende Kugeln fliegen – beziehungsweise, zunächst einmal hörte er das Rauschen der Flammen und drehte sich in Richtung des Angriffs um. Es waren verdammt viele Kugeln. Und diese hatten teilweise einen schwarzen Kern? Die flammenden Kugeln hatten genau über ihm gestartet und rasselten so nach unten, dass es für ihn keine direkte Fluchtrichtung gab. Dadurch, dass sein Nodachi in der Schwertscheide steckte, konnte er die Hände frei benutzen und formte hastig ein paar Fingerzeichen. Bei einem hatte er sich vertan und wiederholte es. In dieser Zeit hatte eines der brennenden Geschosse bereits den Weg in seine Schulter geschafft. Nachdem er jedoch alle Fingerzeichen vollführt hatte verpuffte er und ein Baumstamm stand vor Ort. Er besaß nicht ein elementares Ninjutsu, er besaß außerdem kein offensives Ninjutsu im eigentlichen Sinne. Aber diese Technik erlernte man in der Akademie. Kawarami no Jutsu. Perfekt für solche Augenblicke. Nun selbst in einem der Bäume, sah er wie die restlichen Shuriken auf dem Boden aufkamen und die Flammen sich kurz durch den Aufprall verteilten. Doch glücklicher Weise steckten sie nichts weiter in Brand.

Aus seiner Schulter zog er das Shuriken und verbrannte sich dabei die Hand etwas. Unter seinem Fuß löschte er die Flamme des Shuriken. Durch den doch recht kurzen Kontakt war sein Oberteil nicht in Brand gesteckt worden, doch die Wunde war unangenehm und würde hinderlich sein. Leicht biss er sich auf die Unterlippe. Beide Fraktionen sahen nun nicht mehr den jeweils anderen. Jinpeis Vorteil war, dass es nun wieder still wurde und dass er auf die erste Bewegung seines Gegners reagieren konnte. Sein Tempo war hoch, seine Arbeit präzise. Er legte die Hand erneut an sein Nodachi. Seiner Schulter musste er sich danach widmen. Er spähte aus seinem Baum heraus und zückte mit der anderen Hand 4 Senbon, die er zwischen den Fingern hielt. Diese waren fast lautlos einzusetzen, durch ihre Form. Er mochte solche hinterhältigen Angriffe nicht, aber es half ja nichts. Nacheinander warf er die Senbon aus seinem Versteck in die neben anstehenden Bäume, so dass er den Baumstamm treffen dürfte. Durch das einschlagende Geräusch erhoffte Jinpei sich, dass seine Zielperson aufgeschreckt werden würde, sodass sie sich zeigen würde.


angewandte Techniken:
 
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Jan 13, 2014 1:38 pm

Der Bunshin verengte die Augen, als er seinen Gegner beobachte. Die Technik verhinderte, dass er sich allzu weit oder grazil bewegte, es gab sogar erneut einen Treffer, aber dann folgte diese billige Technik, die es nicht einmal wert war, ausgesprochen zu werden. Wie jedes Kind sie nutzen konnte, wenngleich die Erwachsenen immer weniger darauf zurückgriffen. Eigentlich war es ja ganz schlau, dennoch feige. Kurz darauf sorgte er für irgendwelche Vorkehrungen. Das Duplikat konnte aus seiner Position heraus nicht erkennen, was Jinpei tat. Was genau das für einen Sinn haben sollte, war nicht so klar, aber der Schattendoppelgänger verdrehte lediglich die beschatteten Augen. Anschließend erhob er sich stumm von seiner Position und ging zum Baumstamm, auf dessen Geäst er eben Schutz gefunden hatte. Mit Chakra in den Fußsohlen haftete er sich nun an den Stamm, wobei er waagerecht hing und mit dem Gesicht direkt zur Erde sah. Er ging diese meterhohe und dicke Pflanze an ihrem Holzstumpf zu der Seite leise hinunter, wo Jinpei nicht sehen konnte, dass hier gerade jemand entgegen normaler physikalischer Gesetze einen Baum hinab stiefelte. Unten angekommen wurde ein Fuß aufgesetzt, bis man wieder normal stand. Der Bunshin lehnte sich an das Holz, sah nach links an der Rinde vorbei, konnte allerdings nur noch die eigenen Shuriken, welche verrußt waren, am Boden in der Erde ausmachen. Wie zäh sich das hier gestaltete. Wieder formte der Bunshin Zeichen, anschließend kam ein kleines Wölkchen, das aber nicht näher auffiel, und die vermummte Gestalt war verschwunden. Statt dessen befand sich an derselben Stelle eine weiße Zartspinne. In dieser Gestalt, die absolut nicht wegen des Nebels zu sehen war, schritt der Doppelgänger an dem Baum vorbei und platzierte sich zwischen den Shuriken, wobei die fälschlichen acht Augen aufmerksam die Umgebung musterten. Vor allem der Blick zum Himmel war bedeutsam. Was der Schwertkämpfer nun unternahm, war seine Sache, doch der Doppelgänger war nicht so leichtsinnig. Wie agierte man wohl gegen eine wenige Zentimeter große Spinne, die vom Bodennebel wie von einer dichten Suppe verschluckt wurde?

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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mo Jan 13, 2014 5:44 pm

Jinpei hörte die Vier Senbon in das Holz fahren. Doch abgesehen von diesem Geräusch war es vollkommen still. Hatte er einfach so schlecht getroffen, dass es seine Zielperson nicht aufschreckte? Oder war sie tatsächlich schon weg? Um so ärgerlicher. Dann musste er wohl oder übel die Spur erneut aufsuchen oder von dieser Spur die Finger lassen. Jinpei sprang in seinem beachtlichen Tempo in die Bäume, in die er die Senbon geworfen hatte. Seine Hand umschloss während dessen einen Kunai, welches er aus seiner Tasche gezogen hatte. Nur für den Fall, dass man ihm eine Falle stellen wollte. Nachdem er die Senbon eingesammelt hatte, ließ er sich recht achtlos, aber mit dem gezückten Kunai auf den Boden fallen, wo auch die Shuriken seiner Zielperson herum lagen. Langsam bückte er sich und hob ein paar der Shuriken auf. Es würde nicht stören, wenn er seine eigene Shurikenansammlung mit dieser hier aufstockte. Abgesehen davon hätte es noch einen anderen Sinn. So ging er mit zügigen Schritten über den Platz und sammelte die Shuriken auf. Sein Mantel war leider verloren. Die letzten Stofffetzen glimmten noch leicht.

Frustriert ballte er die Faust. “Es muss sehr frustrierend sein, so schlecht darin zu sein jemanden aufzuspüren.“, sprach Hachibi aus seinem Innern. Ja, das war es in der Tat. Doch sein Gesicht erreichte die Frustration nicht. “Wenn du meine Kraft nutzt, kann ich hier alles dem Erdboden gleich machen – dann brauchst du dir keine Sorgen mehr darum zu machen, ob du sie findest oder nicht.“ Ein hämisches Grinsen war in der Visage des Ochsen-Mensch-Oktopus zu sehen. Widerlich, dieses Wesen. Dachte zu einem Großteil nur an Zerstörung. Danke, aber nein danke. Bleib hinter deinen Gittern und stör mich nicht weiter., sprach er in seinem Innern zum Hachibi und sah sich dann ein letztes Mal um. Die Shuriken waren eingesammelt, die Senbon ebenso. Nun gab es hier nichts weiter zu tun, als zu verschwinden und die restlichen Bunshin zu verfolgen, in der Hoffnung, dass hier nicht das Original verduftet war. Die Spur war für ihn verloren. “Angenommen du bist das Original – dann hast du Glück gehabt. Andernfalls werde ich nun deine restlichen Doppelgänger jagen und sie hinrichten ...“, sprach er mit kalter Stimme und rannte dann los, ohne weiter zu warten.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Di Jan 14, 2014 6:41 pm

Er huschte also davon. Das bekam der Bunshin als kleines Spinnchen am Boden getarnt locker mit, da sein Gegner sich ja in seine Nähe begeben hatte und sogar Worte verlauten ließ. Wobei die zuletzt ein wenig halbern waren. Die anderen Duplikate hinrichten? Als könnte man das. Sie verpufften, mehr geschah nicht. Man bräuchte nur Fingerzeichen formen, dann wären sie wieder da. Sie waren ja nicht einmal Fleisch und Blut, da sie bei zu hoher Gewalteinwirkung einfach verschwanden. Was wollte er da hinrichten? Letztlich krabbelten die acht Beine in hohem Tempo dem Schatten hinterher, der von Jinpei geworfen wurde. Tapseln über tapseln, bis es für die nächsten Sekunden keine Rolle mehr spielte. Während wieder Sekunden vergingen, hatte das Original mit seiner Richtung schon viele Meter zurückgelegt. Cordesh kümmerte sich darum, dass die Shuriken-Wunde aufhörte zu bluten, während der Waldrand näher kam. Hier sickerte der Nebel schon längst nicht mehr so dramatisch wie innerhalb des Waldes im Zentrum, wo man mehr Bäume zählte als man im Leben atmete. Dem einzelnen Bunshin, dem Jinpei derweil näher kam, war mittlerweile klar, dass der Verfolger seine Richtung eingeschlagen hatte. Kampfgeräusche blieben in so einem stillen Wald nicht lange geheim, auch wenn es nur das Rascheln von Katon war. Zudem sah man es für einige Sekunden deswegen durchaus leuchten. Ihm war nicht so klar, ob er nun auf Offensive schalten sollte oder ob er einen Hinterhalt planen sollte. Immerhin war nicht deutlich, ob ein Kumpel von ihm überlebt hatte. Aber er beließ es erst einmal dabei: Lief weiter seine Richtung, während Jinpei seinen Bewegungsradius wohl erreichte und ihn in sein Blickfeld schließen konnte. Aber so einfach anzugreifen wäre der Doppelgänger trotz Sichtbarkeit dennoch nicht, da er sich in Bereitschaft hielt.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Di Jan 14, 2014 7:23 pm

Jinpei rannte in hoher Geschwindigkeit über den Boden des Waldes. Seine Schritte waren dabei nicht besonders laut und würden wohl für Schritte eines Tieres gehalten werden. Es war äußerst ärgerlich, dass er vermutlich nur auf Doppelgänger gestoßen war, aber es ließ sich nicht ändern. Noch ärgerlicher war es, dass eine der Versionen entkommen war. Er spürte, wie in seinem Innern der Hachibi ihn laut auslachte. Ihn selbst ließ dies ein wenig wütender werden. Es zeigte sich davon nichts auf seinem Gesicht, allerdings in seiner Hand. Sie war feste geballt und seine Fingernägel schienen in sein Fleisch zu drücken, denn ein leichter rötlicher Schimmer quirlte aus seiner Hand heraus. Das wenige Blut tropfte an seiner Hand herunter.

Nach einer Weile des Laufens, hob sich seine Brust schneller auf und ab, denn er bewegte sich fast mit seiner vollen Geschwindigkeit und das zeigte nach und nach natürlich auch seine Auswirkungen. Dann sah er es. Noch ein gutes Stück entfernt erspähte er den dunklen Mantel, den auch die anderen Versionen getragen hatten. Jinpeis Auge riss sich weit auf und er lächelte bösartig. Dann wechselte er abrupt die Richtung, indem er beide Füße in die Erde presste und sich abdrückte. Seine eine Hand lag auf dem Nodachi, während die Zweite in eine Tasche griff und eines der Senbon zog, welches er recht Zielsicher auf die Verhüllte Gestallt vor sich warf.
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BeitragThema: Re: Wald der Stille   Mi Jan 15, 2014 9:08 pm

Kaum hörte der Bunshin rennende Schritte hinter sich und sah über seine Schulter, wurde der Nebel von hastigen Bewegungen zerschnitten. Sich schwingende Beine, die Reste irgendeines Outfits, wo wohl ein Teil fehlte, ein Schwert - wichtiger war aber die flinke Armbewegung, die die grauen Augen nun erfassen konnten. Klar war, dass er etwas geworfen hatte. Das schnell flog. Kaum zu sehen war. Zeit für Fingerzeichen gab es keine. Also konnte das Duplikat eine defensive Doton-Technik vergessen, um sich vor diesen windschnittigen Metallpfeilen zu schützen. Somit griff der Doppelgänger kurzerhand unser seinen Mantel, wobei von hinten nicht erkennbar war, was er dort tat. Mit geschlossenen Augen ließ der Bunshin sich plötzlich fallen, nutzte den Schwung seines Laufs und drehte sich noch in der Luft mit dem Bauch nach oben, woraufhin er mit dem Rücken auf dem Boden aufkam. Er merkte gerade, wie die Senbon über ihn wegzischten. Einer gefühlt direkt an der Nasenspitze vorbei. Plötzlich ertönte aber auch ein anderes zischendes Geräusch und dunkelgraue, dicke Rauchwolken stiegen um den Bunshin auf. Er hatte während seines Sturzes eine Rauchbombe gezogen und diese bei seinem Aufprall gezündet, sodass die Wolke ihn nun einhüllte. Auf dem Boden liegend formte er schnell Fingerzeichen, holte tief Luft und versank von Kopf bis Fuß in der Erde, die nach wie vor von Nebel bedeckt war. Verzog der Rauch sich, wäre keine Spur von dem Doppelgänger über. Es war wohl ein recht perfides Spiel, das gerade begonnen hatte.

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