Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Plot] Verzweigte Gänge

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Yamanaka Epona
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Shinobi Akte
Alter: 67 Jahre
Größe: 1,72 m
Besonderheit: Schein trügt stetig

BeitragThema: [Plot] Verzweigte Gänge   Mi Apr 03, 2013 9:44 am

Von den "unscheinbaren Häuschen" aus erreicht man die verzweigten Gänge unter Sunagakure. Angelegt wurden sie ganz gezielt als Labyrinth: Sie verlaufen kreuz und quer, überschneiden sich, enden in Sackgassen und sind mit Fallen gespickt. Häufig münden sie auch in größeren Räumen, in denen sogar kämpfende Shinobi eine gewisse Bewegungsfreiheit erlangen können.

Eine besondere Art von Raiton-Siegel ist überall an den Wänden angebracht und spendet ein wenig Licht, sobald sich eine Chakraquelle nähert.
Doton-Siegel hingegen verhindern, dass es Doton-Nutzer allzu leicht damit haben, hier alles über den Haufen zu werfen.

Infos zu Fallen:
In erster Linie handelt es sich um einzelne Kunai, die aus Nischen fliegen, sobald jemand einen verborgenen Draht auslöst.
Auch einige Fuuin sind installiert, welche für einige Sekunden die Bewegungsfreiheit einschränken können:

Spoiler:
 


Out-Hinweis: Hier fließt wieder alles zusammen!

_________________
Epona spricht denkt wirkt Genjutsu


Jeder Mensch ist gut,
freundlich und hilfsbereit.
Wenn nicht zu dir, immerhin zu jemand anderem.
Jeder Mensch ist gut.



Goose:
 
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   So Mai 05, 2013 2:56 am

TBC von Unscheinbares Haus

»Hast du dich vorhin wirklich eine ignorante Ziege genannt?«, hakte Itsuki noch einmal nach, während er der Tsukikage vorsichtig auf die Beine half und seine Hand, ihre fest umschlossen hielt. Nachdem sie relativ gut wieder stand, löste er den Griff und legte seine Finger um ihren Unterarm, damit sie noch immer einen gewissen Halt besaß. Wachsam beobachtete er dabei ihre wackligen Füße und hoffte inständig, dass sie nicht einfach umkippen würde. Das besorgte Gesicht versuchte er jedoch mit einem Lächeln zu überdecken. Immerhin war sie nicht aus Zucker, obwohl Itsuki es kaum verhindern konnte nicht Sorgenvoll drein zu blicken. Irgendwann hatte er für sich entschloss, dass er zwischendurch einfach dieses Gefühl Tsuki entgegen bringen würde. Denn sie selbst achtete viel zu selten darauf. Damit man ihm jedoch nicht nachsagen konnte, er würde ständig so dreinblicken, überdeckte er diesen Anschein mit etwas Humor. »Ich würde dich im übrigem nicht als Ziege bezeichnen, dafür fehlt Dir der Bart und irgendwie besitzt du auch keine Hörner. Du würdest eine recht jämmerliches Tier abgeben.«

Itsuki runzelte seine Stirn und betrachtete Hikari noch einmal eingehend, während er sich überlegte welches Tier wohl am besten zu der Frau passen würde. In diesem Moment setzte sich die Tsukikage in Bewegung, offensichtlich hatte sie bereits einen Plan um weiter zu gehen. Dabei stützte sie sich immer wieder mit der Hand an der Wand ab um entweder nicht umzufallen oder weniger Schmerzen zu haben. Der Anblick ließ sie seit langen wieder Verletzlich wirken, wenn nicht sogar menschlich. Nicht das er je daran zweifelte, dass sie es nicht wäre. Diese Seite bekam er jedoch nicht oft zusehen. Mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck fuhr sich Itsuki durch die Haare und spielte bereits mit dem Gedanken anzusprechen, dass sie möglicherweise die Aktion hier unten abbrechen sollten. Dennoch erinnerte er sich ebenso noch an das Leuchten in ihren Augen als sie über die Schwelle der Tür getreten war, auf der Suche nach einem Abenteuer. Der Jônin entschloss sich dafür, dass er erst einmal darüber kein Wort verlor. Durch das Bluterbe würde Hika nicht gleich tot umfallen und noch etwas Kraft haben. So konnten sie sich auch genauso gut hier unten gemeinsam umsehen, sodass sie zumindest etwas Freude tanken konnte, die sie von ihrem Büroalltag ablenkte.

Damit ihr jedoch das Laufen erleichtert wurde, trat der Jônin von hinten an sie heran. Seine Hand ergriff ihren Arm, während er seinen eignen vorsichtig um ihre Hüfte legte. Da er bedeutsam größer als sie war, konnte er schlecht einfach unter ihre Schulter schlüpfen, sodass er hoffte, dass so zumindest der Frau das Laufen etwas vereinfacht wurde. Glücklicherweise befand er sich damit etwas näher neben ihr, sodass er dumpf weiter sprechen konnte mit seiner typisch ruhigen Stimme, die ihn über den Tag hin verfolgte. Manchmal konnte man meinen sie würde niemals von Unruhe übermannt. »Wenn du wirklich glaubst ich würde mir die Mühe machen, noch großartig zu beweisen wie toll und stark ich bin, hast du dich geirrt. Ich weiß meine Qualitäten sehr gut zu schätzen und krümme keinen einzigen Finger in dieser elenden Hitze um mich mehr als nötig anzustrengen«, entgegnete er dann etwas verspätet zu ihrer Aussage und ließ seinen Blick immer wieder durch den Gang huschen. Gemeinsam gingen sie durch die stickige Luft hindurch auf der Suche nach etwas besonderen.

Die Gänge hatten etwas merkwürdiges an sich. Ihre Schritte wurden jedes Mal von einer Lichtquelle an der Wand begleitet, wobei man davon ausgehen konnte, dass es sich hierbei offensichtlich um Ration-Siegel handelte - zumindest glaubte Suki es beim genauen hinsehen. »Ich habe mir wirklich einen roma… «, stieß er hervor und verstummte automatisch als er sich selbst dabei ertappte, welches Wort er gerade verwenden wollte. Mit einem leisen Räuspern ging der Satz dann unter. »Besseren… einen besseren Ort vorgestellt um etwas wertvolles zu finden«, brummte er und spürte in dem Moment seiner Ablenkung einen leichten Widerstand auf Bein Höhe. Das mechanische Klack Geräusch, dass er im selben Augenblick vernahm, bewirkte das sein Herz sich schlagartig verkrampfte. In den nächsten Sekunden übernahm seine Handlung sein Körper ohne das er nur ansatzweise darüber nachdachte was er tat. Er zog Hika an der Hüfte zu Seite und drückte sie ungewollt etwas gröber gegen die Wand. Seine Hände stützten sich dabei schützend jeweils links und rechts neben ihren Kopf, während er versuchte ebenso mit seinem Körper eine mögliche Falle abzublocken. Um ihnen rum schien die Luft kurz von Geräuschen zerschnitten zu werden und dann in die stille zurück zu sinken, die eben herrschte.

Itsuki verzog sein Gesicht zu einer Grimasse als er einen unangenehmen Schmerz irgendwo an seinem Rücken ausmachen konnte, ebenso schien ihn irgendetwas am Arm gestreift zu haben. Er hob seinen Kopf leicht an und blickte Hikari direkt entgegen. »Alles in Ordnung?«, murmelte er ihr leise zu, in der Hoffnung das es ihr gut ging. Forschend ließ er seinen Blick nach unten gleiten um festzustellen ob noch alles dran war, während sich sein armes altes Herz nur langsam beruhigte. No Stress – No fun!
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   So Mai 05, 2013 4:04 am

Kommt von: Unscheinbares Häuschen

Das rethorische Nachhaken des schwarzhaarigen, entlockte ihr nur ein Augenrollen. Natürlich hatte sie das und das wusste er auch nur zu genau! Er war einfach unverbesserlich aber insgeheim mochte ihn Hikari wohl auch gerade deswegen. Einer musste ja der Fels in ihrer Brandung sein, der sie wunderbar auf den Boden der Tatsachen zurück zerrte, wenn ihre Höhenflüge einsetzen. Fast schon ein wenig sehnsüchtig verklang langsam seine Wärme auf ihrer Haut, doch war die violetthaarige zu verbohrt um sich lange an solchen Gedanken auf zu halten. Na zumindest versuchte der schwarzhaarige seine Sorge mit einem Lächeln zu kaschieren, auch wenn der Erfolg eher mäßig war. Sie kannte ihn nun echt lange genug, um zu wissen, was in seinem Köpfchen so vor sich ging. Dann also keine Ziege. Na zum Glück habe ich noch schöne rote Krähen auf Lager. Ließ die Tsuki gut gelaunt verlauten und schaute einen Moment lang versonnen auf den steinigen Weg. Sie erklärte ihrem Begleiter lieber nicht, dass es sich bei jenen Krähen um ein Jutsu handelte, denn soweit mochte sie Itsuki das wahre Ausmaß ihres Bluterbes noch nicht zumuten. Wenn er sich jetzt schon wegen einer Fleischwunde anstellte wie eine überfürsorgliche Glucke, was kam dann erst auf sie zu, wenn sie richtig Ernst mit ihrem Kg machte? Hikari runzelte nur die Stirn und schob diese Art von Gedanken ganz schnell zur Seite. Alles in allem war sie heilfroh, einfach mal dem tristen Alltag entkommen zu sein und der ewigen Besorgtheit ihrer Shinobie. Daher kämpfte sich Hikari auch tapfer vorwärts, suchte ein wenig Halt an den kühlen Wänden und wunderte sich ab und an, warum hier unten Raitonsiegel rum gurkten. Der bläuliche Schein hatte etwas tröstliches in all der Finsternis. Für einen Moment starrten ihre goldenen iriden fasziniert auf das schimmernde Licht, bis sie plötzlich einen festen griff um ihren Arm bemerkte. Ein wenig zuckte die Tsuki zusammen, ehe sie begriff, das Suki sie stützen wollte. Ihre Augenbraue wanderte fragend in die Höhe aber sie ließ es zu, dass der Herr ihr seinen Arm um die Hüfte legte, damit der eigensinnigen Frau das gehen erleichtert wurde. Ein wenig Unwohl war Hikari schon aber sie ließ sich in die Umarmung sinken, damit das Bein etwas entlastet wurde. Den Qualitätstest hast du bestanden und momentan machst du nicht den Eindruck, als seien deine Hilfestellungen minimal. Merkte die Tsuki im neutralen Ton an, da sie noch immer nicht so recht wusste, wie sie mit dem ganzen umgehen sollte. Einerseits war die Nähe zu dem Älteren angenehm, besonders seine stetige Ruhe schätze sie so. Andererseits blieb sie etwas angespannt und versuchte Distanz zu wahren. Das einzige positive war momentan, dass die Luft etwas besser wurde und der Gang nicht zu eng angelegt war. So konnten sie bequem laufen oder auch humpeln, ohne sich ständig den Kopf zu stoßen oder dem anderen auf die Füße zu treten. Soso romantisch also. Vervollständigte Hikari seinen Satz, den Itsuki mit einem Hüsteln zu überspielen versuchte. Ich bezweifle das uns Kerzenschein und Wein erwartet. Außerdem finde ich es hier unten gar nicht mal so schlecht. Antwortete die junge Frau belustigt, ehe sie die Luft anhielt. Binnen Sekunden ging die gemütliche Kaffeefahrt sterben, denn Suki schien an irgend etwas hängen zu bleiben und dieses Etwas löste bööööse klickende Geräusche aus. Tja und im nächsten Moment knutschte ihr Rücken auch schon frontal die felsige Wand. Ein Loblied auf das stabile Leder. Ein Ächzen stahl sich über ihre Lippen, als sich etwas spitzes in ihr Fleisch bohrte aber glücklicherweise wurde sie nicht verletzt. Das gab nur blaue Flecken. Bei Itsuki sah das schon anders aus. Der junge Mann stütze sich an der Wand ab, seine Hände lagen neben ihrem Kopf und so konnte die violetthaarige ungeniert in sein Gesicht schauen, in dessen Mimik sich ernste Anzeichen von Schmerzen erkennen ließ. Bei mir ist alles in Butter. Was man von dir nicht behaupten kann. Merkte sie ruhig an, ehe die junge Frau ihre Arme hob und sie sacht auf den Rücken ihres Begleiters legte. Halt still, nicht das noch mehr Waffen geflogen kommen. Wies sie ihn ruhig an, ehe Hikari sich auf seinen Blutkreislauf konzentrierte, um den genauen Ort der Wunden aus zu machen. Diese war schnell gefunden, so dass die Tsuki sich daran machte, das Kunai aus seinem Rücken zu ziehen, ehe sie Fingerzeichen schloss. Es reichte ein wenig Konzentration um das heilende Chakra zu schmieden und schon erfüllte ein grünlicher Schimmer den Tunnel. Eine Hand legte sie bestimmend auf Sukis Schulter, dort wo die gefährlichere Verletzung war und die andere landete an seinem Arm. Noch ehe er großartig Blut verlor, machte sich die Tsuki an ihr Handwerk und begann den Mann zu heilen. Ihre Mine war konzentriert aber dennoch wandte sie ihren Blick nicht von seinem Gesicht ab, auch wenn die derzeitige Lage recht skuril wirkte. Im Endeffekt wars ja fast schon eine Umarmung und das der Senju an ihr und sich herab schaute, machte es nicht gerade besser. Suchst du was bestimmtes? Flüsterte Hikari leise, weil ihre Augen automatisch dem Blick ihres Gegenübers gefolgt waren und sie nun selbst auf ihre eigene Brust starrte. Sie seufzte leise, ließ die Hand von seinem Arm sinken und legte sie auf ihre eigene Verletzung. Das glaubt mir im Dorf kein Mensch. Nuschelte die Frau leise und lehnte ihre Stirn gegen Itsukis Brust. Die Wunde an ihrem Bein schloss sich dank dem Shosen und so stand sie da, lauschte seinem Herzschlag und war ganz darauf bedacht, seinen Körper wieder zusammen zu flicken.

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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   So Mai 05, 2013 11:11 am

Itsuki hätte mit Sicherheit noch etwas zu dem Kerzenschein und Wein erwidert, dass zwischen Räuspern und kurzem Unwohlsein verborgen wäre. Dennoch raubte er sich selbst die Chance in dem er eine Falle auslöste. Nachdem das klickende Geräusch verschwand, stand er einfach nur ruhig an der Wand abgestützt und sah auf Hikari. Noch wusste er nicht den Ausmaß des Schadens, spürte aber langsam das wachsende Gefühl eines Schmerzes im Bereich seines Rückens. Auch wenn die Situation sich wieder entspannte ging ein leichtes Beben durch die Arme von Itsuki, während er der ruhigen Stimme der Frau lauschte. Gerade erweckte sie eher den Anschein bei einem Nachmittagsbrunch zu sein und über irgendetwas völlig belangloses zu sprechen. Es fehlten nur noch Tee und Kekse. Vermutlich war es jedoch die Beste Reaktion, die sie ihm entgegen bringen konnte, wobei sie allgemein nicht zu panischen Verhalten neigte. Leise und ruhig atmete Suki ein und schloss für einen Moment die Augen um Kontrolle über seinen Körper zu bekommen. In der Zeit schoben sich die warmen Hände von Hikari auf seinen Rücken und bewirkten nur noch einmal mehr, dass sein Herz fester in seiner Brust schlug. Trotzdem ging er erst einmal der Anweisung seines gegenüber nach und machte keine Bewegungen.

Die Tsukikage schien den Auslöser des Schmerzes zu finden und versuchte das Kunai zu entfernen. Itsuki Atmung ging kurz etwas unruhig, während seine Hände sich an der Wand leicht zu Fäusten ballten. Erst als sich das heilende Chakra bemerkbar machte, schienen sich seine Züge deutlich zu entspannen. Sein Blick heftete sich auf das Gesicht von Hikari, die ihn konzentriert ansah und ebenso mit ihrem Blick ihm ein Gefühl von Sicherheit vermittelte. Zumindest konnte er sich auf die Tsukikage in diesem Bereich immer verlassen. Sein Herzschlag hatte sich inzwischen wieder langsam beruhigt, obwohl es nicht lange dauerte und er die Frage ob er etwas Bestimmtes suchte hörte. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sein Blick direkt auf ihre Brust gegangen war. Seine Augen zuckten wieder nach oben zurück in ihre und starrten sie für einen Moment unruhig an. Selbst sein Herz stolperte kurz durch seine Brust, als hätte man ihn gerade bei der wohl größten Peinlichkeit der Welt entdeckt. Ihre Frage blieb zunächst unkommentiert, weil er keine Antwort hatte die diesen Blick wirklich erklären konnte. Itsuki stieß daraufhin ebenso ein leises Seufzen aus und ließ die Luft langsam aus seinen Lungen entweichen, als sich die Stirn von Hikari gegen seine Brust lehnte. Er wusste nicht warum in diesem Augenblick nahezu stille in seinem Kopf einkehrte, während er nur das feste Schlagen seines Herzens vernehmen konnte und die Frau vor sich.

Die Situation war merkwürdig und ein kleinwenig irritierend, auch wenn Suki froh schien, dass es seiner Weggefährtin gut ging. »Danke«, murmelte er nach einem kurzen Moment des Schweigens in dem der Schmerz auf seinem Rücken immer schwächer wurde und sich die Wunde zu schließen schien. Der Jônin lauschte in die Stille hinein und warf einen kurzen, fast vorsichtigen Blick nach unten auf Hika um festzustellen wie es ihr ging. Noch immer ruhte ihr Kopf an seiner Brust um sich auf die Heilung zu konzentrieren, so konnte er relativ wenig von ihrem Gesichtsausdruck erkennen. Itsuki atmete tief durch und löste eine seiner Hände von der Wand um sie prüfend auf ihren Nacken zu legen. Als er durchaus Bewegungen vernahm, streifte er auf ihre Schulterseite weiter und ließ sie dort zum Ruhen kommen. »Das wäre dann wohl Nr. 2 der heutigen Rettung meinerseits«, brummte er leise und lauschte immer wieder in die Umgebung. »Das sollten wir nicht zu Gewohnheit werden lassen.«
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Do Mai 09, 2013 11:45 pm

Es war gar nicht so einfach, alle Dinge mit einmal zu machen. Zum einen musste sie ihren Chakrafluss für das Jutsu konstant halten, nebenbei behielt Hikari auch seinen Puls samt Herzschlag im Auge und dann war da noch sein Gesicht. Die junge Frau las in Sukis Schmerzverzerrtem Gesicht wie in einem offenen Buch, denn so konnte sie fest stellen, ob die Behandlung anschlug oder nicht. Am Anfang wirkte der junge Mann recht distanziert und mit der Situation überfordert aber letztendlich konnte er sich doch etwas fallen lassen. Es fiel Hikari nicht immer leicht, auf alle Bedürfnisse ihrer Patienten ein zu gehen, denn dieser hier mochte körperliche Nähe so gar nicht. Doch die lilahaarige musste ihn nunmal zusammen flicken und somit hatte Suki in diesem Punkt nichts zu melden. Die junge frau blinzelte verwundert, als sie den schnellen Atem ihres Gegenübers auf ihrem Gesicht spürte und versuchte sogleich das heilende Chakra etwas tiefer in die Wunde vor dringen zu lassen. Es war ein Standarteingriff ohne großes Tamtam und vielleicht half es dem Senju auch, das sie eher kühl blieb.

Doch plötzlich war der Medizinkram nebensächlich, als Itsuki ihre tiefgehende Anspielung verstand und sich bewusst wurde, wo er denn hinstarrte. In diesem Moment konnte Hikari nicht anders, als etwas zu schmunzeln, während sie sich verfluchte, diesen Moment nicht gefilmt zu haben. Dem schwarzhaarigen entgleisten nämlich auf wundersame Weise die Gesichtszüge, während sie teilnahmslos dastand und seelenruhig seinen bestürzten Blick erwiderte. Dass ihre Stirn dabei fast etwas selbstgefällig an seiner Brust lag, schien ihm noch mehr zu zu setzen, daher klopfte sie dem jungen Mann beschwichtigend auf die eben geheilte Stelle. Schon gut. Ich wollte dich nur etwas necken. Nuschelte sie seinem klopfenden Herzen entgegen und nahm einen tiefen Luftzug da die violetthaarige eigentlich keinen Plan hatte, warum sie das hier tat. Zumindest kam etwas Bewegung in die beiden, denn der Ältere legte sanft seine Hand in ihren Nacken, ehe diese weiter zur Schulter wanderte und dort ruhen blieb. Die junge frau schloss die Augen und spürte einmal mehr ihre Verspannungen vom vielen arbeiten, doch dies würde sie Suki sicher nicht auf die Nase binden. Also hielt die Tsuki einfach still und nahm ihre Hand wieder von seinem Rücken. Diese würde sie nun auch brauchen, denn Hikari schob dem Senju den Ärmel vom Mantel etwas zurück und drückte zwei Finger auf dessen Pulsader, um Blutzirkulation und Puls zu kontrollieren. Nein das wird nicht zur Gewohnheit. Schließlich habe ich keine Lust, ständig Chakra zu verschwenden. Erwiderte die violetthaarige gelassen und schaute mit einem Blinzeln zu ihm auf. Ihre Art mochte zwar manchmal etwas ruppig sein und sie hielt wenig von großen Dramen, doch das war ihre Art um zu zeigen, dass sie sich Sorgen machte. Mit mir macht man schon ganz viel mit, oder? Fragte Hikari fast schon ein wenig kleinlaut in die Stille hinein, die sich zwischen ihnen gebildet hatte. Da ihre Diagnose auf seinen Zustand hin gut war, nahm sie ihre Finger von seinem Handgelenk und legte sie auf seine Hand, die immer noch ihre Schulter zierte. Die lilahaarige wich ein wenig zurück, presste damit zwar ihren Rücken noch mehr gegen die sperrige Wand aber zumindest wollte sie dem Mann nicht seinen Freiraum nehmen. Stattdessen rührt sich Hikari nicht und schaute nur aus goldenen Iriden zu ihm auf.
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Fr Mai 10, 2013 12:53 am

Der Gang besaß noch immer eine recht stickige Luft, auch wenn Itsuki das inzwischen nicht mehr ganz für schlimm empfand. Dafür schien die Situation die durch seinen Fehler entstanden war seine völlige Aufmerksamkeit einzunehmen. Die Wunden auf seinem Rücken schienen sich gemächlich zu schließen, wodurch auch der Schmerz, der vor kurzen noch recht unangenehm war, verschwand. Erleichtert ließ der Jônin die Luft aus seinen Lungen entweichen und blickte auf die violett haarige Frau runter. Sie selbst schien nebenbei auch ihre Wunden noch zu heilen. Wenigstens brauchte er sich dadurch dann keine weiteren Sorgen zu machen. Trotzdem rief er sich ins Gedächtnis, was gerade passiert war. Normalerweise vermied er die Nähe zu einem Menschen und konnte kaum verhindern, dass sein Herz etwas unruhig in seiner Brust sprang, als wäre es auf einer Hüpfburg. Leider beruhigten ihn auch nicht die beschwichtigende Handbewegung der Frau und ihre leisen Worte. »Necken?«, murmelte er zurück und seufzte etwas. Manchmal schien man seine Schwachstelle wirklich gerne auszutesten. »Das war wohl gerade die peinlichste Situation die wir je hatten und es waren schon viele«, führte er dann weiter fort und erinnerte sich kurz an die Jahre zurück in denen sie eigentlich nebeneinander hergingen. Eine Zeit die er jedoch niemals bereuen würde. Die Frau schien dabei eine eher passive Rolle in seinem Leben eingenommen zu haben, nach der er sich still und heimlich richtete um einen Weg aus der damaligen Dunkelheit zu finden. Es hatte ihn zumindest sehr viel Kraft gegeben.

Suki spürte durchaus die angespannten Muskeln und Verhärtungen an den Schultern der Frau, wodurch er sich überlegte ob ihre Sitzgelegenheit möglicherweise unpassend war. Im Nachhinein wurde ihm jedoch eher bewusst, dass sie oftmals an ihrem Schreibtisch einschlief, was die ganze Sache für Muskeln nicht gerade begünstigte. »Im Übrigen solltest du aufhören an deinem Schreibtisch zu schlafen. Es ist zumindest kein sehr bequemer Anblick, wenn man dich dort sieht« fügte er fast schon beiläufig hinzu, damit sie nicht das Gefühl bekam er würde sie ständig beobachten oder gar bestimmen was sie zu tun hatte. Oft genug jedoch sah Itsuki die alte Freundin in dieser Position schlafen, obwohl ihr Bett nicht weit entfernt schien. Seine Gedanken wurden zurück in die Realität geführt als er eine Berührung an seinem Handgelenk vernahm und kurz beobachtete wie ihre Finger nach seinem Puls fühlten. »Ich glaube, dass du nur keine Lust hast die vielen Akten alleine zu bearbeiten«, sagte er und spielte darauf an, dass wenn er wohl ein paar Tage länger nicht da wäre, ihr die Arbeit den Tisch einreißen würde. Manchmal schien es weniger problematisch zu sein, an anderen Tagen jedoch glaubte man, dass die Menschen des Dorfes nichts Besseres zu tun hatten als Papierkram zu fabrizieren.

Sein Blick fing ihren auf, wodurch wohl kaum merklich seine Nervosität wieder anstieg, obwohl es tatsächlich im Moment ging. Ihre ruppige und teilweise groteske Art gab ihm nicht das Gefühl bedrängt zu werden, sondern eher das sie tatsächlich einfach nur sich Sorgen machte. Anfänglich hatte es ihn immer irritiert wenn sie irgendeinen Spruch von sich gab, der so kalt war wie ein Eiswürfel, aber mit der Zeit schätzte er dieses Verhalten unglaublich. Hikari zog ihre Finger weg und schien mit der Behandlung fertig zu sein. Denn wenig später wich sie ein wenig zurück und blieb an die Wand gelehnt. Ihre Frage kam in diesem Augenblick endlich in seinem Gehirn an, wodurch er ein schiefes Lächeln aufsetzte und ihr mit dem Zeigefinger auf die Nasespitze tippte. Eine wohl eher nervige Angewohnheit, wenn er etwas gut meinte. »Nach so vielen Jahren kann mich eigentlich nichts mehr Schocken, obwohl ich langsam das Gefühl habe, dass du mit Absicht solche Orte aussuchst bei denen man von einer brenzligen Situation in die nächste rutscht«, murmelte er in einem noch immer ruhigen Ton und drückte sich erst sehr viele Sekunden später von der Wand weg. Itsuki wandte jedoch nicht seinen Blick von ihr ab, weil er es für unhöflich hielt den Kontakt dazu abzubrechen, wenn er mit ihr sprach. »Solange du jedoch das Gefühl von Freiheit verspürst und etwas Lebensenergie hier tanken kannst, werde ich versuchen dich aus jedem Loch zu fischen in das du rein stolperst.« Er zwinkerte ihr zu, weil diesmal das Necken wohl auf seiner Seite lag und blickte dann den Gang entlang mit einem Schimmer von Ernsthaftigkeit. Immerhin konnten hier noch viel mehr Fallen sein.
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Fr Mai 10, 2013 2:01 am

Langsam wurde Hikari etwas mulmig zumute, da sie nicht recht wusste, wie sie aus dieser Situation wieder raus kam. die junge Frau hatte wenig Lust darauf, dass ihr Gegenüber womöglich noch etwas in ihr seltsames Verhalten hinein interpretierte, nur weil sie fast schon schüchtern an einer Wand stand und ihn mit klopfendem Herzen anschaute. Einerseits war die violetthaarige seltsam berührt über den Umstand, dass der sonst so verschlossene Mann ihre Berührungen einfach hingenommen hatte aber andererseits wollte Hikari auch nicht zu viel Platz für Spekulationen schaffen. Irrte sie sich oder wurde die Luft langsam schal? Das findest du peinlich? Hikari schnaubte leicht und zog eine Augenbraue hoch. Ich fand es eher schön aber gut, Schwamm drüber. Sie musterte den Gang zu ihrer linken Seite etwas kritisch, um sich etwas ab zu lenken aber auch um sich zu vergewissern, dass hier nicht noch mehr Fallen hier rum schwirrten. Das Itsuki manchmal ein seltsamer Kauz war, daran hatte sich Hikari längst gewöhnt aber immer verstand sie seine Ansichten deswegen trotzdem nicht. Da die Heilung ihrer eigenen wunde auch längst ein Ende gefunden hatte und der schwarzhaarige sich zurück zog, kam nun auch die junge Frau von der blöden Wand los. Viel zu lange hatte sie die beruhigende Wärme seiner Hand genossen aber nun musste sie ihre Sinne wieder auf wichtigeres konzentrieren. Daher schon die Sukis Hand mit einem dankenden Lächeln von ihrer Schulter und trat an seine Seite. Es lässt sich nicht immer vermeiden auf dem Tisch zu schlafen. Nicht unbedingt gesund aber was will man machen. Erwiderte die violettjaarige ruhig, ehe sie die Schultern zuckte un die ersten Schritte tat. Außerdem könntest du mich dann nicht mehr im Schlaf beowachten und mich bemuttern, weil du dir Sorgen machst. Hikars anfängliches Lächeln wurde zu einem breiten Grinsen, als sie Augenkontakt mit dem Senju suchte. Sollte sie ihm etwa erzählen, dass sie sich manches mal nur schlafend stellte, damit er ihr eine Decke brachte? Für diesen kleinen Luxus im Alltag nahm die junge Frau die damit verbundenen Verspannungen gern in Kauf und schlief mit voller Absicht auf dem Schreibtisch. Eigentlich meinte es Hikari nicht böse, das war einfach nur eine Eigenart von ihr, um Suki etwas von seinen trüben Gedanken ab zu lenken. Zumal er es gerne mochte, sie etwas zu umsorgen.

Die Tsuki spürte einen leichten Lufthauch auf ihrem Gesicht, der wohl aus irgend einer Felsspalte kam und so nutze sie die Gelegenheit und atmete tief ein. Hier drinnen war es zwar relativ hell und geräumig aber die muffige Luft ging ihr doch teilweise auf den Keks. Da bot Itsuki doch die einzige lukrative Unterhaltung, zumal sie ernste Gespräche mit ihm sehr schätze. aus diesem Grund grübelte Hikari auch einen Moment über ihre Antwort nach, ehe sie etwas zu ihm aufschloss. Naja ich suche mir diese Orte nicht umsonst aus. Für mich sind solche Abenteuer eher Trainingslager, denn auch ich muss meine Künste und Sinne stets neu erproben. Genau wie wir es nicht zulassen, dass unsere Waffen stumpf werden, lasse ich es nicht zu, dass meine Sinne schwächeln. Zumal ein bisschen Adrenalin noch nie jemandem geschadet hat. Das andere Problem lag darin, das sie sich mit keinem ihrer Gefolgsleute ernsthaft messen konnte, ohne dass sie einander verletzen. Aber die junge Frau liebte das Kämpfen und die damit eingehende Herausforderung. Es war zwar umständlich dafür erst in fremde Länder zu latschen aber es half nichts. Die violetthaarige seufzte leise und vernahm Sukis Zwinkern, dass sie unweigerlich zum lächeln brachte. Ach, da will wohl jemand den edlen Ritter spielen und mich retten? Hikari musste unweigerlich losprusten, denn die Vorstellung war einfach zu göttlich. Ich finde es ja recht niedlich aber hoffen wir mal, dass ich nicht ständig von meinem großen, gutherzigen Ritter gerettet werden muss. Den lieb gemeinten Nasenstupser von vorhin, quittierte die violetthaarige nun mit einem sanften Klopfen auf seine Schulter, ehe sie um die Ecke des Ganges bog. Tja und voll in eine Falle latschte.

Hikari fühlte die Bodenplatte unter ihren Füßen, die jäh in den Boden sank und daraufhin einen Mechanismus betätigte. Weiter vorne im Gang erklang ein unschönes Rumpeln, gefolgt von viel Krach, so als würde sich etwas lösen. Jetzt war es an der Tsukikage mit entgleisten Gesichtszügen da zu stehen, während sie die Umgebung im Auge behielt. Schließlich erbebte die Decke über ihren Köpfen und einige erste Gesteinsbrocken flogen ihnen entgegen. Klasse uns fällt die Decke auf den Kopf. Kommentierte die Tsuki das offensichtliche trocken, während sie überlegte. Ach, Scheiß auf die Pläne! Rief sie grimmig aus und drängte Suki an die Wand, ehe sie kurze Fingerzeichen schloss und ihr Chakra in der Faust sammelte. Wenn es um Effizienz in Kombination mit größt möglichen Schadenspotential ging, war die goldäugige Dame sicher ein guter Ansprechpartner. Deshalb nahm sie mit den Augen kurz Maß und rammte ihre Faust dann mit vollem Karacho in die Felswand. Das Donnern vom zerberstenden Stein mischte sich in die restliche Geräuschkulisse und während die violetthaarige versuchte den Trümmern aus zu weichen, stürzte der Gang nun endgültig herunter. Suki! Rief sie unter Husten nach ihrem Begleiter, da der Staub sich in ihrer Lunge fest setze. Schließlich fand Hikari ihn, griff nach seinem Arm und drückte ihn mit aller Kraft in die knapp 1 Meter längliche Vertiefung, ehe sie selbst hinter her hechtete. Es war der Kage gerade egal, dass sie wohl auf die Fresse fliegen würde aber Hauptsache dem Senju ging es gut.

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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Fr Mai 10, 2013 3:11 am

Ein verwirrter Ausdruck wurde der jungen Frau geschenkt, als sie erwähnte, dass sie es schön fand. Er hatte nie geahnt das sie solche Handlungen als schön empfand, zumal ihn dieser Blick nach unten eher unhöflich vorkam. »Dann werde ich Dir jetzt wohl öfters in den Ausschnitt schauen, wenn du es als schön betitelst«, säuerte er ruhig vor sich hin und beobachtete Hikari einen Moment näher. Sie steuerte gemächlich in Richtung Gang los und schien wieder normal Laufen zu können. Zumindest musste er sich somit keine Sorgen darum machen, dass sie an dem heutigen Tag doch noch zusammenklappte. Der Gedanke wurde jedoch von einem anderen Gefühl überdeckte, dass sich deutlich in seinen Gesicht erkennbar machte. »Moment… du weißt… «, stieß er irritiert hervor und rieb sich mit der Hand verlegen über den Hinterkopf. Immerhin ging er die meiste Zeit davon aus, dass sie schlief und von der Decke so wenig wie möglich mitbekam. Vermutlich zählte sie oftmals 1 und 1 zusammen und konnte sich ausmalen wer sich die Mühe machte sie so zu umsorgen. Es schien tatsächlich fast zu seinem Alltag zu gehören ein Auge mit auf Hikari zu werfen. Fast war es sogar eine blöde Angewohnheit. »Irgendwer muss auf dich aufpassen, wenn du es selbst nicht machst«, murmelte er dann schlussendlich und drehte seinen Kopf leicht zu ihr, als sie an seiner Seite auftauchte.

Noch immer wurde der Gang in unglaubliche stickige Luft gehüllt, obwohl ein Lufthauch alles im Moment vertrieb. Irgendwie mussten sie hier unten ja atmen können. Die Tsukikage eröffnete ihn, dass sie diesen Trip als Trainingslager sah, damit ihre Sinne nicht einschliefen. Eigentlich war sich Itsuki jedoch ziemlich sicher, dass sie gerne zwischen durch nach Adrenalin trachtete und da sie sich nicht jedes Mal mit einem Bungeejumpingseil von einem Felsen stürzen konnte, musste eben was anderes her. Auch wenn der Jônin tatsächlich ein so ruhiges Gemüt besaß, dass ihn solche Situation mehr oder weniger gruselten. Er saß wohl lieber in dem Büro, legte die Füße hoch und verschlief den Tag zwischen Akten. Ihr Satz über den Ritter ließ ihn leise Lachen, auch wenn es nur kurz anhielt damit hier unten niemand verschreckt wurde der ihnen feindlich gesinnt war. »Ich rette nur Prinzessi…«, stieß er hervor und verstummte als er ein Klick hörte, dass ihn doch deutlich bekannt vorkam. Sofort huschten seine Augen durch den Gang hindurch als suche er nach fliegenden Kunai, aber stattdessen schallte ein Rumpelndes Geräusch weiterhinten im Gang zu ihnen. Was hatte das zu bedeuten? Ihm blieb relativ wenig von der Show zu sehen, aber er spürte sofort das Hikari ihn zurück an die Wand drängte und wenig später ein Jutsu formte. Gleich daraufhin donnerte ein weiteres Geräusch durch die Umgebung und ließ ihn reflexmäßig zusammenzucken.

Der Staub der durch die Umgebung gewirbelt wurde, bewirkte das er anfing zu Husten und recht angestrengt die Augen zusammenkniff. Seine Finger formten zwar die ersten Zeichen für ein Jutsu, wurden jedoch nie wirklich gewirkt, weil ihn kurz ein Stein gegen die Stirnseite stieß und dadurch sein Gleichgewicht auf dem Boden etwas gefährdete. Bei ihm wurden wenigstens Fallen ausgelöst die noch relativ Human wirkten! Hikari hingegen bekam es hin, dass ganze Städte einstürzten! Zumindest fühlte es sich gerade so an als würde Sunagakure auf sie niederrauschen. Suki griff sich kurz an die Stirnseite und hörte kurzerhand das Rufen seiner Begleiterin, ehe sich ihre Finger um seinen Arm legten. Fast grob und recht unsanft wurde er zurück gedrückt. So musste sich die Tsukikage vorhin gefühlt haben, als er sie mehr oder minder gegen die Wand presste. Doch wo war sie?

Itsuki schüttelte seinen Kopf um den Schmerz an seiner Stirn kurz abzuschütteln, bevor er erneut ein paar Fingerzeichen formte und wenig später seine Hände flach an die Wand drückte. Mokuton Chakra strömte in die Seitenwände und ließ wenig spätere einige Ranken hervor brechen. Das Holz schoss in den Gang hinein und sollte dafür verwendet werden die größeren Brocken davon abzuhalten von oben auf jemanden runter zu fallen, möglicherweise konnte er damit verhindern das seine Begleitung davon gnadenlos begraben wurde. Jene erkannte er gerade tatsächlich vor sich. In einem Hechtsprung auf ihn zu. Ihr Körper prahlte recht unsanft gegen seinen, wodurch ihm kurz die Luft geraubt wurde. Ein dumpfes Gefühl von kurzem Schmerz breitete sich in seiner linken Brustseite aus, der jedoch relativ schnell verschwand. Kaum hatte ihr Körper ihn jedoch berührt, umhüllte sie wie ein Kokon das Mokuton Holz damit sie keinen Schaden nehmen würde. Stille kehrte ein, während der Jônin einfach die Luft anhielt um nicht zu atmen und erneut das Gefühl hatte sein Herz würde sich aus der Brust reißen. »Alles… alles in Ordnung?«, fragte er atemlos und in einem sofort besorgten Ton. Rasch zog er seine Hände von den Wänden weg und griff damit nach ihrem Gesicht, um sich in der Dunkelheit zu vergewissern, dass sie noch lebte! »Verdammt nochmal… was zum Teufel war das?«, stieß er gleich danach hervor, als er glücklicherweise spürte das sie nicht halbtot gegen ihn lehnte.
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Di Mai 14, 2013 11:57 pm

Klasse! Ohne es zu wollen, hatte die violetthaaroge natürlich dafür gesorgt, das ihnen im wahrsten Sinne, die Decke auf dem Kopf fiel. Es wurde ziemlich unangenehm, denn der Schmutz setze sich in ihren Augen fest und ließen diese tränen, während ihre Lunge zu tun hatte, überhaupt an genug Luft zu kommen. Es wurde so viel Staub und Schutt aufgewirbelt, dass Hikari einen Moment lang dachte, sie stehe inmitten des Weltuntergangs. Was machst du bitte jetzt wieder kaputt? Ich habe nur einen Moment hier draußen geruht und selbst ich spüre das Beben und Brechen von Sunas Untergrund. Pass auf dich auf, ich werde mich nun auf den Weg machen. Saphir klang nicht ganz so mürrisch wie immer, eher schwang eine gewisse Unterdrückte Wut in seiner Stimme mit. Der Windgeist schien wohl wenig davon begeistert zu sein, was sein Schützling so alles tat. Hikari rollte eher gekränkt mit den Augen und wich flink einem herabstürzenden Felsbrocken aus. Erst als sie wirklich bemerkte, das es nicht besser wurde, zog sich die Tsuki zurück. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie noch das hervor brechende Mokuton, dass wagemutig den Kamp mit dem einsturzgefährdeten Tunnelsystem aufnahm. Doch schon im nächsten Moment verschwamm ihr die Sicht, weil die Frau sich mit einem Sprung ins ungewisse retten wollte und natürlich nicht weiter dachte, als ihr Schatten reichte. So stürzte Hikari unsanft gegen Sukis Brust und stieß sich promt den Kopf an seinem schützenden Holz. Ein sehr undamenhafter Fluch drang von ihren Lippen, während sich die junge Frau einmal mehr fragte, warum sie ein solches Zerstörungstalent war. Nach Halt suchend, verkrampften sich ihre Finger im Stoff der Kleidung jenes Mannes, der sie gerade eindringlich etwas fragte aber Hikari schwanden für einen Moment die Sinne. Sie wusste nicht, wo sie gelandet war, ob ihr etwas weh tat oder ob sie arge Verletzungen hatte. Irgendwie befand sie sich in einem Zustand, so als sei sie in Watte gepackt. allein der warme Stoff unter ihren Fingern, machten der violetthaarigen neuen Mut und so versuchte sie bei Bewusstsein zu bleiben.

Bis eben hatten sie noch gescherzt, Witze über Ritter und Prinzessinnen gerissen, doch nun lag alles in Trümmer. Dabei wollte die Tsuki doch noch richtig stellen, dass sie nicht ihren Ausschnitt meinte, sondern eigentlich auf die Umarmung angespielt hatte. Doch Suki hatte sie missverstanden und so hatte sie sich ein paar seltsame Blicke gefangen. Pah! Dabei war sie stets bemüht, in der Gegenwart des Älteren keine blöden Situationen zu schaffen, da sie genau wusste, dass der Senju damit nicht umgehen konnte. Er hing noch zu sehr an seiner toten Frau und Hikari machte ihm deswegen keinen Vorwurf. Lieber reichte sie den manchmal sehr verschlossenen Kerl ihre Hand und zog ihn aus der trüben Düsternis heraus, in die er sich manchmal flüchtete. Auch ihre Seele war nicht ohne Narben geblieben aber im Gegensatz zu ihrem Freund, stand die violettjaarige ein wenig anders zu diesem Thema. Es wäre ja auch langweilig wenn alle Menschen gleich wären, zumal die junge Frau es leichter hatte, sich mit dem Tod ihres Liebten ab zu finden. Tse! Das war bei Yutaka auch keine Kunst. Selbst wenn die Tsuki nur in Gedanken an ihn dachte, verzog sich ihre Miene zu einem säuerlichen Abbild ihrer selbst. Dieser Typ hatte sie einige Nerven gekostet aber zumindest zerstörte sein Ableben nicht gleich Hikaris ganze Existenz. Das hatte ihr erstes Team wesentlich besser geschafft aber die Gedanken an diese schob die goldäugige Frau schnell beiseite. Für einen Moment spürte sie warme Finger, die sich sanft um ihr Gesicht schlossen und Hikari dazu brachten, für einen Moment kläglich zu seufzen. Ihre Sicht war noch immer ein wenig verschwommen, ob der Dreck oder ihre Erinnerungen daran Schuld waren, dass konnte sie nicht sagen. Dennoch wischte sich die Tsuki kurz über die Augen. In Ordnung? Nö! Hallo? Ich hab mir meinen Schädel an deinem Holz gestoßen. Rief die violetthaarige mit gespielt anklagender Stimme und versuchte erneut, den dreck aus ihren Augenwinkeln zu bekommen. Für einen Moment blieb sie einfach, wie sie war, rührte sich nicht und genoss die langsam einkehrende Stille. Ich rieche dein Blut. Ist die Verletzung sehr schlimm? Fragte Hikari mit leiser Stimme, in der ein unterdrückter Hauch von Besorgnis mitschwang.
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Mi Mai 15, 2013 9:44 am

Es kehrte langsam Stille ein, die Itsuki durchaus zu schätzen wusste, aber trotzdem fragte er sich wer um Gottes Willen ihn heute tot sehen wollte. Sunagakure schien der Ort für schlechte Begebenheiten zu sein. Denn, zuerst traf er draußen auf die Konohanins, dann schossen Kunai auf sie und jetzt lag fast die ganze Stadt auf ihnen. Er würde sich wundern, wenn es für diese missliche Situation noch irgendwelche Steigerungsformen geben könnte. Itsuki ließ leise die Luft aus seinen Lungen entweichen und spürte wie sich die Finger von seiner Begleiterin in seinen Stoff krallten. Sie antwortete zunächst nicht auf seine Frage, wie es ihr ging. Dabei hatte er doch deutlich eben noch gehört, dass sie recht laut fluchte. Und mit Fluchen meinte er, so richtig unschön. Der Jônin verkniff sich zu sagen, dass man ihr den Mund mit Seife auswaschen sollte und konzentrierte sich stattdessen darauf rausfinden warum die Frau ihn totschwieg. Allein das nicht Reden war schon eine wohl größere Besorgniserregende Tatsache. Normalerweise nahm Hikari nämlich kein Blatt vor den Mund. Durch die Dunkelheit tastete er weiter über ihr Gesicht hinweg und erreichte mit den Daumen ihre Brauen. Vorsichtig glitt er dort entlang und überprüfte ob sich ihre Augen bewegten. Die Dunkelheit bewirkte, dass er noch immer nicht in ihr Gesicht sehen konnte. Erleichtert stellte er dann fest, dass sie offensichtlich die Miene verzog und wenig später sogar leise seufzte. Es klang fast kläglich. Gerade als Suki sich noch einmal informieren wollte, was los war, fing sie anzusprechen. Offensichtlich ging es ihr doch gut, sie hatte genug Kraft ihm mit anklagender Stimme vorzuwerfen, dass sie sich ihren Kopf an dem Holz gestoßen hatte. In dem Moment hätte er vielleicht sogar darüber gelacht, weil ihm ein Stein vom Herzen >wortwörtlich< fiel, dass sie lebten, aber irgendwo war dort wieder diese Verklemmtheit über die Situation.

»Immerhin hat kein Stein deinen Kopf zerquetscht, also sei froh das es nur mein Holz war«, entgegnete er souverän und bemerkte im selben Moment angespannt, dass seine Hände noch immer in ihrem Gesicht waren. Rasch zog er sie zurück und räusperte sich verlegen über die Situation. Es war nicht unbedingt die feine englische Art in anderer Gesichter rum zu tatschen. So war seine Sicherheit, recht schnell verflogen, allein aus der Tatsache heraus das er nicht wusste wohin mit seinen Armen. »Entschuldigung, ich wollte nur schauen… wie auch immer«, murmelte er und seufzte geschlagen über die Nervosität, die das weibliche Geschlecht auslöste. Jedoch versuchte Suki es zu verdrängen. Immerhin konnte er es eh nicht verbergen. Stattdessen schwieg er einen Moment störrisch und konzentrierte sich auf die Bewegung von Hikaris Körper. Ob sie verletzt war? Vermutlich würde es ihr weniger ausmachen als ihn selbst. Schmerzen konnte sie schon immer ein wenig mehr verkraften. Itsuki legte langsam seine Hand auf die Seite des Holzes und ließ in dem schützenden Kokon langsam ein kleines Loch entstehen. Damit strömte etwas der verstaubten Luft rein und Licht. Seine Augen hefteten sich nach unten auf die Frau, die ihn gerade recht charmant sagte, sie würde sein Blut riechen. Irgendwie klang es kurz als würde man feststellen, dass er stank. Unglücklich verzog er die Miene über diesen Gedanken und fragte sich wo er überhaupt verletzt war.

Das Adrenalin hatte bisweilen bewirkt, dass er keinen Schmerz spürte, auch war ihm durch die ganze Aufregung das Blut an seiner Stirn nicht aufgefallen. Er schwieg deswegen erst einmal und sah ruhig auf die Frau hinab, die an seiner Brust lehnte. Obwohl es gelogen wäre zu sagen das sein Herz nicht schon wieder nervöse Sprünge machte. Nach all den Jahren der Verklemmtheit schien er irgendwann vergessen zu haben, wie normal so etwas sein konnte. Zumal es ihm doch recht peinlich war, dass Hika vermutlich das Schlagen des unruhigen Herzens hören konnte. Dennoch lehnte nicht irgendeine wild Fremde Person hier an ihm. Es war jene die ihn damals eine neue Aufgabe – einen neuen Sinn im Leben gab. Sie gab ihm die Möglichkeit vollkommen neu anzufangen und riss ihn regelmäßig – fast eher unbewusst – aus einige seiner schwarzen Momente. Oftmals reichte einer ihrer forschen Sprüche dafür. Denn mit Mitleid konnte er wenig anfangen. Solche Gefühle hinterließen eher einen bitteren Nachgeschmack, als das sie ihn aufmunterten. Denn eigentlich war er in Tsukigakure sehr glücklich.

Blinzelnd stellte der Jônin jedoch fest, dass Hikari immer noch auf eine Antwort wartete, sodass er mit einer Hand langsam hoch zu seiner Stirn fuhr und das warme Blut dort kurz berührte. Leicht missmutig betrachtete er im fahlen Licht die Fingerspitzen und schüttelte dann den Kopf. »Es ist denke ich nicht schlimm. Was ist mit Dir?« Seine dunklen Augen legten sich zurück auf ihr Gesicht und suchten nach Verletzungen. Immerhin hatte sie vorhin erwähnt, dass sie sich ihren Kopf gestoßen hatte. Durch das Licht erkannte er relativ wenig von ihrer Mimik. Es zeichneten sich nur einige Schatten ab und auch konnte man eher den Staub erkennen, der sich an ihr festgesetzt hatte. »Und da soll einer noch einmal sagen, meine Sorge wäre unberechtigt«, murmelte er und verspürte den starken Drang irgendwie seiner Erleichterung darüber das sie nicht tot waren Luft zu machen. Etwas unbeholfen jedoch nur drückten sich seine Finger kurz in den Oberarm der Frau. Weitere Gestik würde ihn nur unnötig verunsichern, wenn nicht sogar ziemlich aus dem Konzept bringen.
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Sa Mai 18, 2013 11:00 pm

Hikari hing für den Moment einfach ihren Gedanken nach und gab sich ganz der Stille hin. Wie ein Raubtier lag sie auf der Lauer, pirschte sich an ihre Beute heran und wartete leise ab, damit diese nicht verschreckt wurde. Doch ihre "Beute" entwickelte wohl ganz eigene Ansichten davon, wie man sich einem Raubtier gegenüber benahm. Denn plötzlich fühlte die violetthaarige warme Finger auf ihren Brauen, ehe diese die Konturen ihres Gesichtes hinab fuhren und ungewollt eine leichte Gänsehaut verursachten. Die Tsuki musste sich regelrecht zwingen, nicht plötzlich zusammen zu schrecken, denn sie wusste, wie sehr das Suki verstört hätte. Im Grunde war sie doch ein wenig stolz auf den Älteren, dass er sich aus seiner lethargischen Einsamkeit kämpfte. Was Chi wohl jetzt dazu gesagt hätte? sie wusste um die enge Freundschaft zu dem Senju, doch war da noch mehr? Hikari schob diesen Gedanken rasch beiseite, da es ihr im Grunde egal war, was der Mann vor ihr mit dieser Frau teilte oder auch nicht. Sie brauchte ihn an ihrer Seite, als Unterstützung für Tsuki, als Ratgeber und als Freund. Alles andere waren belanglose Nebensächlichkeiten. Für einen klitzekleinen Moment wollte die violetthaarige den jungen Mann heraus fordern, als er ihr so frech antwortete. Also lehnte sie ihre Wange kurz gegen die warme Haut seiner Hände, ehe diese auch schon entschwanden. Hikari blinzelte etwas verdutzt, als ihre Ohren das leise räuspern vernahmen und einmal mehr fragte sie sich, was ihn so ängstlich machte. Einen Teil war ihr zwar bekannt aber sie hatte Suki in der Hinsicht nie bedrängt, da er in manchen Moment eher einem fragilen Gebilde glich. Psychisch gesehen, denn körperlich war er gesund und munter. Entschuldigung angenommen. Erwiderte sie daher nur kurz und kniff im ersten Moment die Augen zusammen, weil das hereinfallende Licht ihre Sehnerven strapazierte. Der Senju hatte den Kokon etwas geöffnet, so das beide Parteien keine Atemnot litten, doch als die junge Frau seinen Atem auf ihrem Haupt spürte, öffnete sie wieder die Lider und linste neugierig nach oben.

Scheinbar zog Itsuki wegen ihrer Worte einen Flunsch, denn nicht jeder verstand die Aussage mit dem Blut. Es war dunkel, sie konnte nichts sehen und die einzige Möglichkeit sich zu vergewissern, dass es ihm gut ging, war einfach: Das vergossene Blut wahr zu nehmen und so die Wunde aus zu machen. Es beunruhigte Hikari allerdings, dass sie es scheinbar mit einer Kopfwunde zu tun hatte und das machte ihr gerade das meiste Kopfzerbrechen. Zumal Suki immer so ein Kandidat war, der alles runter spielte und auf gesund machte. Es hatte die junge Frau eine ganze weile und viel Zeit gekostet, hinter die Fassade des Älteren zu schauen und sich dessen markanteste Ausflüchte zu merken. Auch jetzt noch ruhte sein Blick ruhig auf ihrem Gesicht, während er sich den Kopf abtastete und sich alles schön redete. Er konnte andere für dumm verkaufen aber Hikari roch das Blut auf seinen Fingerspitzen, auch wenn das mickrige Licht eine genauere Diagnose vereitelte. Da nutze sie es glatt aus, dass Itsuki sacht ihren Arm berührte. Die junge frau lächelte spitzbübisch und trat so nah an ihn heran, dass beide Körper eigentlich nur noch ein paar Zentimeter trennte. Ungerührt hielten die goldenen Iriden seinen Blick gefangen, während sich die Tsuki ihre Worte gut überlegte, um diesen Angsthasen in trügerische Sicherheit zu wiegen. Ich habe nur Kopfschmerzen aber du kommst um eine Diagnose deiner Kopfwunde nicht herum. Ich brauche eine Blutprobe, denn nur so kann ich sagen, ob es sich um dunkles Venenblut, Hirnblut oder normales aus der Platzwunde handelt. Also sei schön brav und halte still oder es setzt was. Die Frau konnte ein Teufel in Engelsgestalt sein, denn im nächsten Moment strichen ihre Finger behutsam über Sukis Wange, um ihn ab zu lenken. Als diese Maßnahme saß, ortete die Tsuki mit Hilfe ihrer Sinne seine Finger, an der noch das frische Blut klebte und packte diese fest mit ihrer anderen Hand. Sie hielt diese fest umklammert, als duldete sie keinen Widerstand und schon beugte sich Hikari hinab und leckte mit ihrer Zunge einmal kräftig über seine Fingerkuppen. Dann war es auch schon vorbei und sie entließ ihren Patienten aus dem Würgegriff, während die violetthaarige sich das wenige Blut auf der Zunge zergehen ließ. Es ist nur eine simple Platzwunde aber die Wunde muss gereinigt werden und die Blutung gestoppt. Kopfwunden sind zwar eher harmlos aber sie bluten wie blöde und ohne umfangreichere Untersuchungen kann ich nicht sagen, ob die ein Schädeltrauma hast oder sonstiges. Meinte sie fachmännisch, während ihre Augen mit unschuldigen Blick wieder zu Itsuki aufschauten. Der Nachgeschmack seines Blutes ließen die Tsuki schwer schlucken, schließlich war menschlicher Lebenssaft eine Köstlichkeit, die sie zu selten genoss.

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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   So Mai 19, 2013 12:20 am

Den Druck ihrer Wange hatte Itsuki durchaus an seiner Hand gespürt, auch wenn er sich fest einredete, dass es einfach nur eine Einbildung sein musste. Glücklicherweise erwiderte Hikari jedoch nur, dass sie die Entschuldigung annehmen würde. Damit ersparte er sich tatsächlich peinliche Ausflüchte oder recht nervöses Herzklopfen. Eine dumme Angewohnheit die sich über Jahre hinweg entwickelt hatte und für ihn nur schwer abzulegen war. Denn egal welche Frau ihm so nahe stand, automatisch reagierte er darauf recht nervös. Als hätte er Angst davor, dass etwas Bestimmtes passieren könnte. Selbst Hikari löste nach so vielen Jahren noch immer die üblichen Reaktionen bei ihm aus. Er drückte sich automatisch ein kleinwenig fester gegen die Wand um zu verhindern das sich ihre Körper irgendwo berühren konnten. Dabei fand er die Tsukikage nicht einmal abstoßend – im Gegensatz sie war durchaus eine Frau mit anmutigen Körper die einige Blicke auf sich ziehen konnten. Genau jener schob sich aber gerade langsamer näher auf ihn zu! Itsuki spürte durchaus wie sein Herz einen kurzen Ruck machte und viel zu schnell weiter schlug. Es schien ihm leichter zu fallen von sich aus eine Hand auf jemandes Schulter zu legen, als wenn es andersrum passierte. Der Mann hielt für einen Moment einfach die Luft an und starrte in die für ihn bekannten Augen. Merkwürdigerweise beruhigte ihn dieser Blick ein kleinwenig, auch wenn er durchaus das Lächeln von ihr kannte. Es konnte überhaupt nichts Gutes für ihn heißen.

Der Jônin zwang sich dazu selbst seinen Blick nicht abzuwenden und stieß kontrolliert die Luft aus seinen Lungen. Eine Maßnahme um sein Gemüt etwas zu entspannen, leider wirkte sie in solchen Situation recht selten, aber er musste immerhin atmen. Hikari erklärte ihm, dass sie eine Blutprobe der Kopfwunde benötigte um eine genaue Diagnose anstellen zu können. Itsuki hätte sich vermutlich sogar das Herz raus gerissen, solange es sich endlich beruhigen würde! Mit einem leichten Lächeln wollte er gerade einen recht Plumpen Spruch auf ihre Aussage abgeben um die Situation etwas für ihn zu lockern, als plötzlich ihre Finger seine Wange berührten. Sein ganzer Körper erstarrte in diesem Augenblick, während seine Augen leicht zusammenzuckten. »Hika… «, stieß er flach atmend hervor und spürte wie sie plötzlich nach seiner Hand griff. Normalerweise wäre er vermutlich beeindruckt darüber gewesen, wie viel Kraft in der jungen Frau steckten konnte, aber tatsächlich schossen ihn gerade andere Gedanken durch den Kopf. Die Berührung seiner Wange mit ihren warmen Fingern weckten in ihm Erinnerungen an Zeiten in denen er so etwas genossen hatte. Er spürte das seine Knie ein kleinwenig weicher wurden und fragte sich dabei immer wieder, wie er aushalten konnte so etwas nicht mehr genießen zu wollen. Schon damals als Chiharu an seine Wange griff, zuckte er wie geschlagen zurück.

Dennoch löste Hika in ihm etwas anderes aus. Etwas was er zwanghaft unterdrückte… es war… Sehnsucht. Ein Feuer das schnell auf andere Häuser übergreifen konnte. Gerade jene Frau, die ihm all die Jahre hinweg Verständnis entgegen brachte, ohne das er großartig Erklärungen schwingen musste, schien in ihm etwas zu wecken. Sie hatte ihn niemals in die Ecke gedrängt, niemals etwas erwartet und gab ihm immer wieder vom neuen einfach die Aufgabe da zu sein. Itsuki biss sich bei seinen Gedanken fest auf die Unterlippe und kniff daraufhin leicht die Augen zusammen. So etwas durfte er überhaupt nicht denken, schon gar nicht hier. Ein Kloß bildete sich kurzerhand in seinem Hals, der ihn schwer schlucken ließ, bevor seine verwirrten Gedanken in die Realität zurückkamen. Ausgelöst von der Berührung seines Fingers mit… der Zunge von Hikari? Er kannte inzwischen einige Methoden der Frau relativ gut, aber solche war ihm bisweilen nie großartig aufgefallen. Spielte ihn sein Geist möglicherweise gerade einen Streich? Kaum merklich biss er sich etwas fester auf die Unterlippe und blinzelte ein paar Mal als man ihm aus dem Würgegriff befreite. Vermutlich war jener auch nötig gewesen, weil er bei dieser Maßnahme niemals mitgespielt hätte. Bemerkenswert schnell fand er seine Stimme wieder und kniff die Augen etwas beleidigt zusammen. »Mich beeindrucken deine charmanten Behandlungsmethoden immer wieder«, säuerte er leise und überspielte damit seinen noch immer recht nervösen Herzschlag. Er legte seine Hand, die leicht zu Beben schien, auf die Seite der Wand und löste das Mokuton um sie herum etwas besser. »Irgendwann bekomm ich doch noch einen Herzinfarkt – nur um nach meinem kurzweiligen Ableben festzustellen, dass du mich wiederbelebst. Ein Teufelskreislauf.« Er rieb sich dabei die Brustseite um noch einmal weiter sich selbst zu beruhigen. Ärgerlich das sie ausgerechnet seine wohl größte Schwäche kannte und das dummer daran war. Vermutlich würde der gleiche Trick noch 100 Mal funktionieren. Itsuki seufzte geschlagen und sah zurück zu der unschuldig dreinblickenden Frau. Sein Finger erhob sich kurz warnend als wüsste er genau, dass sie nicht so drein schauen brauchte.
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Mo Mai 20, 2013 10:30 pm

Endlich Licht am Ende des Tunnels, mit ein wenig Lärm krachte Setsuna durch einige Holzplanken und landete sicher auf beiden Füßen in den Gängen, aus denen er zuvor die Geräusche gehört hatte. Hier irgendwo war jemand, dessen war er sich sicher. Kampfbereit, Aufmerksam und nach potentiellen Gegnern Ausschau haltend. Tenzou, der ihm gefolgt war, bedeutete er leise zu sein, indem er einen Finger an den Mund hielt, dann schlich Setsuna langsam an der Wand entlang. Wirklich unauffällig war jedoch nicht im Programm, sobald sich Setsuna bestimmten Punkten näherte ging dort das Licht an, Setsuna erkannte einige Siegel, die hier wohl Licht ins Dunkle bringen sollten, sobald sich jemand hier aufhielt. Die Hände des Rinneganträgers strichen die Wand entlang, tasteten sie ab, dann presste er eine fest gegen das Gestein und wandte sich zu seinem Begleiter. " Wie ich vermutet habe. Raitonsiegel sollen Licht spenden, Dotonsiegel verhindern das man es hier zu leicht hat. Ich könnte drum wetten das es hier auch noch einige Fallen gibt. " sprach er leise, wer darauf achtete könnte ihn dennoch hören. Mit langsamen Schritten, ohne auf Tenzou zu warten, ging Setsuna den Gang entlang, bedacht darauf auf seine Schritte zu achten und keinesfalls auf irgendwelche Druckplatten oder ähnliches zu treten. Fast wäre es auch schon dazu gekommen, das er eins von diesen Drahtseilen erwischt hätte, lediglich das verräterische blitzen im Licht der Raitonsiegel hatte es entlarvt. " Eine Falle. " Seine Stimme war ruhig und leise, während er sich hinhockte und den Draht betrachtete. Dann stand er auf und ging einen Schritt zurück. " Ich bin gespannt was passiert wenn ich... " Langsam tastete er sich vor, trat absichtlich auf den Draht und zog sich dann schnell zurück, während von links und rechts einige Kunai aus der Wand schossen und dann in einer Nische verschwanden. " Kunaifallen? Das ist...enttäuschend. Ich hatte mit etwas größerem gerechnet. " Spätestens durch das Geräusch der Kunai, würden andere Anwesende wissen das sie Besuch hatten.
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Mo Mai 20, 2013 11:23 pm

[TBC von Haus]

Tenzou lauschte aufmerksam den Geräuschen im Gang und ließ seinen Blick immer wieder umherwandern. Er reagierte vor allem auf sehr viel Lärm immer recht empfindlich, aber schien zumindest nicht übertrieben zusammen zu zucken. Schweigend folgte er seinem neuen Komplizen und hielt sich wachsam hinter ihm. Dabei deckte er dem Mann immer wieder den Rücken, weil es immerhin auch Feinde geben konnte die von hinten kam. »Ich würde sagen, es wäre auch recht gefährlich Doton hier unten anzuwenden. Beten wir das die Leute, die hier unten sind weniger Kampffreudig sind«, erklärte er leise und ließ sein eines Auge immer wieder wachsam umher wandern. Dann ging es für sie beide weiter, obwohl seine Begleitung nicht sehr viel Rücksicht darauf nahm ob er jetzt folgte oder nicht. Mit einem tonlosen Seufzen blieb er hinter dem Wanderer stehen und lauschte seinen Worten. Er schien eine Falle entdeckt zu haben und philosophierte darüber was passierte, wenn er… Moment das tat er nicht wirklich?! Tenzou wich mehrere Schritte zurück und hob bereits seinen Mantel leicht an um mögliche Gefahren auszuweichen. »Enttäuschend? Wollen Sie sich umbringen?«, knurrte er und ließ seinen Blick rasch umher wandern. »Wenn uns die anderen nicht gehört haben, dann jetzt bestimmt. Wirklich brillant, Indianer Jones.« Seine Waffen erhoben, starrte er wieder durch den Gang hindurch.
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Do Mai 30, 2013 12:19 pm

Cf: Unscheinbares Häuschen I

Epona Yamanaka hatte den Spaß ihres Lebens.
Die erste Kunai-Salve hatte sie noch etwas erschreckt und um ein Haar ihre Nasenspitze mitgenommen. Recht schnell aber hatte sie das Prinzip begriffen und sich mit Vergnügen ins Abenteuer gestürzt: In einer rasanten Abfolge von Sprüngen, geschlagenen Rädern, Purzelbäumen und etlichen weiteren, namenlosen und abstrus-ästhetischen Akrobatik-Manövern turnte sie sich durch die Gänge. Eins, zwei, drei, vier... Falle. Sie tastete förmlich nach dem Stolperdraht, nach der nächsten Druckfläche, nach jedem möglichen Auslöser, und fegte ab und an auch von einer Wand zur anderen und wieder zurück. Warum? Weil sies konnte. Hepp, hepp, hepp... Falle! Mit einem Überschlag landete sie im Spagat, trat blind auf die nächste Druckfläche und rollte in kunstvoller Bewegung zugleich rückwärts, sodass die Kunai erneut weit ins Leere gingen.
Wie gesagt. Sie hatte Spaß. Die Anordnung der Fallen erfolgte in einem gewissen Prinzip, und sie hatte es als talentierte Diebin längst durchschaut. Nun tobte sie sich eben quietschfidel in diesen Todesgängen aus, die für sie nicht wirklich mehr waren als ein etwas härterer Abenteuerspielplatz.
Ob sie wohl an der nächsten Biegung irgendwem unabsichtlich ins Gesicht bouncen würde?

_________________
Epona spricht denkt wirkt Genjutsu


Jeder Mensch ist gut,
freundlich und hilfsbereit.
Wenn nicht zu dir, immerhin zu jemand anderem.
Jeder Mensch ist gut.



Goose:
 
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Do Mai 30, 2013 10:21 pm

Ach man, was war fast schon ein wenig zu vorhersehbar gewesen. Wie es das Schicksal oder besser gesagt, Hikaris Plan es wollte, so trat jene Reaktion auch ein. Der Senju quetschte sich regelrecht an die Wand, wie ein Gnu, dass von einer Horde Löwen belauert wurde. Er versuchte sich zwar nichts an zu merken aber die violetthaarige konnte seine Unsicherheit fast spüren. Zumal das Zusammen zucken seines Körpers auch nicht zu übersehen war. Ergo: Hikari hatte auf ganzer Linie gewonnen und versuchte noch ihr Gegner mit einem hübschen Lächeln gefügig zu machen. Das glückte auch alles, sah man davon ab, dass Suki den Blickkontakt aufrecht hielt, auch wenn ihm die ganze Sache nicht gefiel. Zumindest rannte er nicht panisch kreischend weg, auch wenn das rauschende Blut in ihm, genug Zeugnis von seiner Aufgebrachtheit lieferte. Dennoch war es schön zu sehen, dass er nicht seinen Kopf entzog, als sie ihm die Hand an die Wange gelegt hatte. Die junge frau schmunzelte leicht, als sie an die vergangenen Augenblicke dachte, denn zum ersten Mal hatte sie von diesem Mann mehr eingefordert, als nur seine Treue. Sie hatte seinen empfindlichsten Punkt angegriffen, im vollen Bewusstsein über die möglichen Konsequenzen, doch es war nichts passiert. Der Senju benahm sich nicht wie sonst, indem er zur Mimose digitierte und sich abschottete, wenn ihm die nähe zu anderen zu fiel wurde. Stattdessen bekam sie promt einen Spruch an den Kopf gedonnert, den die Tsuki nur Schulter zuckend hinnahm. Pardon aber auf dem Schlachtfeld nehme ich auf persönliche Wehwehchen keine Rücksicht. Ich hätte auch ein Jutsu anwenden können und dir so das benötigte Blut sogar aus einer gewissen Distanz absorbieren zu können aber das wäre Verschwendung an Chakra. Zumal ich DIESE Art von Jutsu niemals leichtfertig verwende. Sei sauer auf mich aber zu einem späteren Zeitpunkt, hier können wir uns keinen Zwist leisten. Erwiderte die junge Frau ruhig und hielt seinem leicht beleidigtem Blick stand. Jedenfalls wurde der Holzkokon um sie gelöst, sodass die violetthaarige wieder normal laufen konnte und sie nicht länger die enge fürchten musste. Als wäre eine selbst gezimmerte Vertiefung der Wand, inmitten des Untergrunds wesentlich geräumiger. Den erhobenen Zeigefinger nahm sie jedenfalls mit einem Seufzen hin. Schon gut. Ich warne dich das nächste Mal vor. Versprach Hikari und zuckte dann plötzlich zusammen, als ein kühler Lufthauch sie durchfuhr. Bingo Saphir ist inzwischen auch da. Teilte sie Itsuki mit, während ihre goldenen Augen dem feinen Hauch folgte, der sich gerade verspielt um den Senju schlängelte. Hika hör auf zu flirten und schieb deinen Hintern hier raus. Scheinbar bekommt ihr hier unten Besuch und der halb zerstörte Gang ist nicht gerade unauffällig für Verfolger. Nörgelte der Windgeist seine Partnerin mental zu, während er unruhig umher huschte. Jaja ich mach ja schon. Suki? Wir sollten los, denn ich will unseren Verfolgern nicht in die Arme laufen. Jedenfalls nicht hier. Mit diesen Worten klopfte sich die junge Frau ein letzes Mal den Staub von ihrer Kleidung, ehe sie das versteck verließ um wieder in den Tunnel zu gehen. Sie hatte hier wirklich ganz schön gewütet und so kletterte die Tsuki wenig begeistert über Berge von Geröll, Schuss und verschütteten Fallen. Wer wusste schon ob diese Teile dennoch wieder los gingen?
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Fr Mai 31, 2013 12:28 am

Hikari konnte manchmal wirklich unglaublich charmant werden, auch heute wurde er damit nicht verschont. Zu seiner Aussage erwiderte sie einfach recht barsch, dass sie auf dem Schlachtfeld nicht auf persönliche Wehwehchen Rücksicht nehmen konnte und immerhin auch ein Jutsu hätte anwenden können. Sein Gesichtsausdruck verwandelte sich kurzer Hand in ein finsteren Ausdruck, während er leise säuerte: »Gleich kommt sicher noch, dass du mich auch bewusstlos schlagen könntest. Ich sollte wohl, eher danke sagen, dass du mir nur am Finger rum lutschst.« Der Mann konnte manchmal wirklich empfindlich sein. Trotzdem würde er nicht wirklich lange irgendwie beleidigt oder gar sauer auf Hikari sein. Dafür kannte er ihre Art einfach schon zu lange, als das er überrascht sein konnte. Trotzdem würde er hin und wieder sie dezent darauf hinweisen, dass er nicht viel davon hielt. Wenigstens versprach sie jedoch, dass sie beim nächsten Mal ihn warnte. Itsuki war sich jedoch ziemlich sicher, dass diese Methode noch schlechter laufen würde, als jene eben. So stieß er ein geschlagenes Seufzen hervor und trat langsam aus der Nische hervor in der sie noch eben eng zusammen gekauert standen. Dann ließ er jedoch erst einmal seinen Blick umher schweifen und musterte dabei die Gangseite näher. Leider war wirklich nicht mehr viel von dem eigentlichen Gebilde übrig geblieben. Einige Trümmerteile und Holz versperrten etwas die Sicht in die Richtungen. Das einzige was wirklich gehalten hatte, waren die Raiton-Siegel. Dumpf erleuchteten sie die Umgebung und warfen durch die Steine lange Schatten.

Die Bemerkung das Saphir da zu sein schien, ließ ihn jedoch wieder zurück in die eigentliche Situation kommen. Irritiert blickte er zu Hikari rüber und huschte mit den Augen dann weiter umher. Vermutlich konnte die Frau nur selbst ihren vertrauten Geist wahrnahmen, während er Blind im dunklen tappte. Denn selbst der Hauch, der sich verspielt um ihm rum schlängelte, nahm er nicht als solchen wahr. »Was sagt er? Moment was für Verfolger? Sind das die Konohagakure Shinobi?«, fragte er und spürte wie sein Hals trocken wurde. Er erinnerte sich an Yuudai und bekam plötzlich ein recht beklemmendes Gefühl in der Brust bei dem Gedanken, dass er ihn wiedererkennen würde. Zumal er vermutlich wollte, dass er zurück in das Dorf kehrte. Bei den Erinnerungen wurde ihm leicht flau in dem Magen oder war es vielleicht doch eine Gehirnerschütterung? Betreten wanderte sein Blick auf seinen Arm runter, wo der Stoff bisweilen alles abdeckte was dort an alten Zeiten zu sehen war. Etwas verspätet nahm er dadurch wahr, dass Hikari schon weiter düste. Die Frau war einfach unverbesserlich.

»Ich habe das Gefühl das unsere Mission mehr Hektik mit sich bringt, als Freude. Könnten wir uns beim nächsten Mal etwas raus suchen, was weniger… so ist?«, fragte er mit einem kurzen grimmigen Unterton und schien bereits schon wieder vergessen zu haben, dass er eigentlich beleidigt war. Vorsichtig kletterte Itsuki der Frau weiter hinterher bis sie einigermaßen im "freien" Tunnel standen. Hierbei konnte man jedoch nur davon sprechen, dass es etwas aufgeräumter wirkte, trotzdem aber noch immer einige Felsen vorhanden schienen. Itsuki blickte sich kurz um und rieb sich mit der Hand über die Stirnseite, um den Schweiß sowie den Dreck beiseite zu wischen. »Wo du hin trittst fallen Städte ein«, kommentierte er das Szenarium sichtlich beeindruckt von der Auswirkung der Falle. Dann schob er sich gemächlich weiter und wollte gerade die nächste Abbiegung nehmen als wie aus dem nichts etwas auftauchte. Zuerst glaubte Itsuki er würde sich täuschen, aber ein deutlicher Schmerz im Gesicht holte ihn von den Füßen. Irgendjemand oder irgendetwas(!) hatte ihn getroffen – möglicherweise Hikari selbst? Aber solche Übeltat traute er der Frau nicht wirklich zu, sodass er nur stöhnend die Hand auf seine Augenseite drückte. Ein unschöner Fluch kam über seine Lippen, der sich darüber ausließ, dass heute nicht sein Tag war!
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: [Plot] Verzweigte Gänge   Mi Jun 12, 2013 11:18 pm

Voll in die Fresse, mit Anlauf. Dieser Gedanke hätte sich in Epona Yamanakas Köpfchen materialisiert, wäre sie auf das gefasst gewesen, was sie mitten im fröhlichen Turnen unterbrach: Ein menschliches Gesicht. Irgendwie schaffte sie es, im Blindflug um die Kurve zu biegen, flickflackend. So landete sie mit einem erschrockenen Quietsch-Laut auf dem Hosenboden, zusammengeknallt mit... Itsuki Senju, den sie selbst unter einem anderen Namen kannte.
Shishi-san! Die Kunoichi sprang federleicht auf die Füße und breitete die Arme in einer überschwänglichen Begrüßungsgeste aus für den Mann, den sie nur als Nanashi kannte. Shishi-san, vom Meer in die Wüste, unsere Treffen sind doch wahrlich immer ein Extrem! Freudig ergriff sie seine Hand, zog ihnauf die Beine und klopfte ihm den Staub ab. Wie schön, dich zu sehen, mein Freund. An einem wirklich seltsamen Ort für dich, wenn ich so drüber nachdenke. Ungefragt hakte sie sich ein, solang das Opfer noch zu irritiert zum Wehren war. Und solang die weibliche Begleitung, von der Epona nichts wußte, noch am Vorpreschen war. Sagtest du nicht, du machst dir nichts aus Schätzen und so weiter? Hm?
Man konnte sich nun natürlich fragen, warum sie so umgehend in den Fangirl-Modus fiel. Offen gestanden, es gab keinen wirklichen Grund außer dem, dass sie eben allein war - ihre letzten zwei Begleiter lagen schließlich ausgeschaltet in unscheinbaren Häuschen herum. Früher oder später würde es so laufen wie in Ho no kuni: Hilfe würde nötig werden, in Gestalt schlagkräftigerer Argumente, als sie selbst vorbringen konnte.
Möglich war natürlich auch, dass ihr einfach langweilig war.

_________________
Epona spricht denkt wirkt Genjutsu


Jeder Mensch ist gut,
freundlich und hilfsbereit.
Wenn nicht zu dir, immerhin zu jemand anderem.
Jeder Mensch ist gut.



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