Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen

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BeitragThema: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Fr Mai 31, 2013 7:36 pm



In diesem kleinen Außenbezirk handelt es sich um ein Waldstück, welches locker verteilt auf dem Berg wächst, aus dem die Hokage-Felsen herausgearbeitet wurden. Es ist nahe der Stadt und beherbergt mitunter auch einige Häuser, doch aber auch eher Hütten beispielsweise zurückgezogener Männer. Oft spielen hier auch Kinder und Genin, die vielleicht erfolgreich an der Nase des Nidaime hochgeklettert sind. Der Wald ist dennoch nicht einfach zu durchlaufen, da er an vielen Stellen abschüssig ist mit einigen Felsen und gefährlichen Vorsprüngen zum Herunterfallen. Die Bäume sind hauptsächlich hoher Arten, die wenig dichtes Blattwerk haben, sodass dieser Wald doch recht viel Licht bis auf den Boden durchlässt und der Ort im Sommer bei wolkenlosem Himmel ein echter Traumplatz für jegliche Konoha-Bürger darstellt.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Fr Mai 31, 2013 8:02 pm

First Post

Sie war ein wenig umher getänzelt. Große Lust auf Klettern in den Baumkronen oder Stämme verprügeln hatte Madoka nicht. Heute war an einem schönen Tag mal die Taijutsu-Ader am schlafen, während sie sich entschlossen hatte, hier her zu kommen, um vielleicht ganz einen auf Nara zu machen, wie manch einer es war, sich in einen Schatten zu legen und einzupennen. Wenn sie wollte, konnte sie das auch. Das Problem war nur, sobald auch nur ein Insekt an ihr vorbei flog und sie dann störte, würde sie danach schlagen, und wenn sie nicht traf, gröhlend hinterher rennen, bis das Biest tot war. Nun denn, auch nicht so extrem, aber Insekten waren Störenfriede, die in der Nähe dieses Mädchens ihr Endzeitzertifikat unterschrieben. Seufzend tapste Madoka durch das saftige Grün, das Konohagakure seinen Namen verlieh, schritt unter mehreren Schattenmustern der Bäume hindurch und summte sogar ein Kinderlied vor sich hin. Momentan trug sie typisch für sich ihr schulterfreies Langärmelshirt in dunkler Farbe mit Fransen am Halssaum, blaugraue Hotpants und beige Stiefel, wohlgemerkt von den über 100 Schuhen, die sie besaß. Wobei es kaum einer wusste, da eigentlich niemand als Gast je ihre Wohnung betrat. Sanft kitzelte derweil Madokas Haar ihre Wange, da es ebenso lang war und schüttelte es kurz auf, bevor sie beim Weiterschreiten aus dem Augenwinkel zwei Füße entdeckte - an denen doch tatsächlich noch Beine dran waren. Und was kam dann? Wow, sogar ein Unterleib, ein ganzer Brustkorb mit allen vollständigen Rippen, Armen, Händen, einem Rumpf oben drauf und ein Kopf. Und da leuchtete es wie ein Kriegsfeuer auf 10 Kilometern: Schwarze Brille, schwarze Haare, dieses Gesicht. "Setsu-kuuun!", rief Madoka höchst erfreut, nutzte ihre antrainierten Attribute und war in beneidenswerter Geschwindigkeit auf ihren Füßen zu ihm unterwegs, um ihn zu begrüßen, wie es sich gehörte. Da war es egal, dass er gerade mehr oder weniger an einem Baumstamm lehnte und lag, um etwas zu lesen. Madoka eilte zu ihm, fiel zu seiner Rechten stürmisch auf die Knie und riss die Arme so nach vorne, dass sie sogleich Setsunas kompletten Kopf wie einen viel zu großen Ball umarmte und an sich drückte. Wohlgemerkt mit der Augenachse auf ihr Herz gerichtet, wobei er natürlich nicht das Herz, sondern nur den Stoff ihres Oberteils auf sich zukommen sah, wobei seine Betitelung Lieblingsknuddelopfer wieder in die Praxis umgesetzt worden war. So kniete Madoka neben ihm, drückte ihren besten Freund, den sie gerade im Wald aufgegabelt hatte, gegen ihre Weichteile - egal ob Buch oder nicht - und freute sich wie sie es immer tat. "Das ist so schön dich zu sehen, mein Lieber. Ich hoffe, dir geht's gut." Der Gedanke war eigentlich, dass sie sich ja wieder länger nicht gesehen hatten, aber na ja - das konnte man nun frei interpretieren.
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Jôcho Setsuna
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Fr Mai 31, 2013 8:41 pm

• F.I.R.S.T. P.O.S.T. •

Es war ein guter Tag, welcher viel Nutzen bringen konnte. Viel Nutzen in diesem Sinne, dass man sich nach einem Frühstück sofort auf den Weg machen konnte, um den eigenen Körper in den Gräsern hinter dem Monument der Hokagefelsen niederzulassen. Kurzum dort, wo er von wohl niemandem aufgefunden werden würde. Dort, wo man von nervigen Individuen der Ruhe frönen konnte - allen voran einem Individuum namens Takeo, welches dem eigenen Teamkollegen glich. Eben dieser hatte just am Tage zuvor wieder ettliche Shinobi des Jahrganges zu einem Blitzturnier herausgefordert, welches doch schlecht für ihn praktikabel war. Ein Selbstverständnis, wenn man erst vor einer sehr kurzen Zeit von einer Mission heimgekehrt war. Doch selbst, wenn man ihm von der Praxis jenes Turniers abgeraten hätte, hätte er es umso ärger getan. Es lag nicht in der Natur dieses menschlichen Exemplares, sich an die Aussagen anderer zu halten, da Takeo Anweisungen stets locker auffasste. Locker, auch auf Missionen und aus diesem Grunde brachte er seine Kollegen immer wieder in neue Schwierigkeiten. Am Ende war es selbstverständlich nie seine Schuld, doch sollte er sich nicht wundern, wenn es des Öfteren Diskussionen gab, welche auch in einem Streit mit jenem Homo Sapiens Sapiens mündeten, welcher es sich hier unter einem Baum gemütlich gemacht hatte und die Sonne, sowie den Wind um sich herum gar nicht beachtete. Jôcho Setsuna Hiroshi hatte seinen Blick auf den Wälzer vor sich gesenkt und las die dortige Thematik wie immer mit großem Interesse, welches man seinem wiederum desinteressiertem Blick selbstverständlich nicht ansah. Hätte er sich eine weniger abgeschiedene natürliche Begebenheit gesucht, so wäre er mit Sicherheit wieder als arrogant bezeichnet worden, weil er mit niemandem redete. Die Wahrheit entsprach jenem Faktum, dass es nicht in seiner Natur lag viel zu reden. Geschweige denn sich umzusehen, wenn er nur seine Ruhe haben wollte und auf keiner Mission war. Kurzum wenn er in Zivil unterwegs war. Wie auch an diesem wunderbaren Tage - welcher allerdings im nächsten Moment eine unerwartet laute Wendung nahm, als er im nahen Umkreis ein ihm bekanntes Chakra wahrnahm und jene Chakraquelle sogleich ihre Stimmbänder vibrieren lies, wonach sie ihren Körper in Bewegung setzte. Eine Augenbraue hebend und den Mund leicht öffnend - wie immer wenn man ihn aus seiner Konzentration riss - blickte der Chûnin zur Seite - und damit genau in ein Stück Stoff, welches wie selbstverständlich den Weg in sein Gesicht ersuchte. Ein normaler Mensch hätte an dieser Stelle wohl davon geträumt, seinen Kopf zwischen zwei erogenen Bergen des weiblichen Körpers vorzufinden, doch ein jeder in Konohagakure-no Sato wusste, dass der Jôcho kein solcher Mensch war. So verzog er missmutig das Gesicht und verengte die Augen zu Schlitzen, ehe er sich mehr oder minder ruckartig vom Tal zwischen den Brüsten riss. "Das ist so schön dich zu sehen, mein Lieber. Ich hoffe, dir geht's gut." Wie immer schien es Sunohara Madoka nicht zu interessieren, dass er ihr bereits des Öfteren bedeutet hatte, ihn weder zu Umarmen, noch in "Lieber" zu nennen, da man beim Hören dieser Worte zu falschen Rückschlüssen gelangen könnte. Falschen Folgerungen. "In der Tat kann ich mir durchaus sehr gut vorstellen, dass es für dich eine schöne Übereinkunft an einem solchen Ort ist, welche doch tatsächlich dem Zufall zu entspringen scheint. Was deine Frage betrifft, so würde ich meinen derzeitigen Stand doch nicht als gut erachten, da ich es eigentlich vorgezogen hatte, hier in Ruhe meinen Studien nachzugehen." Das Buch war bereits komfortabel neben ihm auf dem Boden gelegt worden. "In Anbetracht dessen, dass wir uns in der Realität wohl das letzte Mal vor mehreren Tagen, beziehungsweise Wochen, gesehen haben, würde ich jedoch auch sagen, dass diese unerwartete Begegnung durchaus als - nunja, wie du es sagst - "schön" bezeichnet werden kann... Wie ist es dir ergangen?" Oh ja, Setsuna war nicht normal. Er war rational. Nicht emotional. Sein Verstand leitete seine Taten. Denkprozesse führten ihn durch den Alltag und so erschien es ihm in diesem Moment auch als eine gesellschaftliche Verpflichtung seine - wie man es nannte - "beste Freundin" zu fragen, wie es ihr ging.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Fr Mai 31, 2013 8:58 pm

Wie immer formulierte Setsuna seine Erwiderung als eine Art Forschungsstudie gegenüber der Situation, wo Madoka erst einmal, als er sich frei gestrampelt hatte, den Kopf mit großen Augen schief legte und dreimal beobachtend blinzelte. Manchmal kam sie nicht ganz mit mit dem, was er so sagte. Am schlimmsten waren ja immer die Momente, wo sie versuchte zu kontern, und dann verlor. Aber wenn es günstig lief, umarmte sie ihn einfach wieder wie sie es immer trotz Widerwillen seinerseits tat. Nachdem die Analyse fertig war, kam die Gegenfrage zu Madokas Dasein und ihrem Zustand. Zufrieden schloss sie beiden Augen, lächelte und kniete weiterhin neben Setsuna, während sie kurz sagte: "Auch gut, hab' die Tage ein wenig trainiert und meine Familie mal wieder besucht." Der Besuch war relativ gewesen. Sie war auf dem Weg zum Trainingsplatz am Haus ihres Vaters vorbei gekommen und hatte ihre Tante im Garten getroffen. Dort hatten sie sich unterhalten, aber dann war ihre Nichte auch schon weitergegangen. Nach der Antwort platzierte Madoka sich so neben Setsuna, dass sie direkt neben ihm saß, Schulter an Schulter, die Beine anwinkelte, die Knie umarmte und ihn ansah. Als wäre es eine Selbstverständlichkeit sich so nah neben ihn zu setzen ohne, dass er sich dabei irgendwie unbehaglich fühlte. "Du hast doch was gelesen. Was war es? Vielleicht kenn ich's ja." Irgendwie musste sie ja etwas aufgreifen und das Buch interessierte sie doch tatsächlich. Sie hatte zwar keine Ahnung davon, ob Setsuna ein Tagebuch schrieb, aus dem man seine Gedanken hätte entnehmen können, aber die Sorte an Lektüre, die jemand las, verriet mitunter auch was. Das wusste sie aus den paar Psychologie-Studien, die sie mal gelesen hatte, da diese Werke auch ihr verkrüppeltes Interesse gekitzelt hatten. Sicherlich wäre es was Theoretisches, aber auch nichts über Holzbau in Großsiedlungen beispielsweise. Und dass Madoka es vielleicht verstehen würde, war eher ein Sprung ins kalte Wasser. Das meiste, was Setsuna las - so schätzte sie - war in unverständlichem Wortkauderwelsch geschrieben. Wenn sie sich die aktuellen Seiten ansehen durfte, die er gerade noch gelesen hatte, würde sie wohl sogar Probleme damit kriegen einige der Wörter auszusprechen. Aber Spaß machte es doch immerhin oder? Sie beschäftigte sich gern mit dem, was Setsuna gern tat, auch wenn sie es nicht verstand. Immerhin ging es dabei ja auch ein Stück um ihn.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Fr Mai 31, 2013 10:47 pm

Manchmal fragte er sich, ob eine Person das Zuhören überhaupt in Betracht zog, wenn sie die Augen schloss, sodass Setsuna skeptisch eine Augenbraue hob, als er nach seiner Erläuterung Madokas geschlossenes Paar entdeckte. Es gab viele Möglichkeiten aus dieser Reaktion Schlussfolgerungen zu ziehen, doch war die am logischste, dass sie – aus ihren Gesichtszügen resultierend – die Wörter erst in sich aufnahm, oder vielmehr sich daran erinnerte, dass er nur solch komplexe Antworten zu geben schien. Allerdings fände er es auch unweigerlich eine Verschwendung von Worten, würde dies nicht so sein. Er hatte sich immerhin stets dieser Satzbauten bedient und brachte Dinge möglichst anschaulich da, mit Begründungen. So konnte man auch weiteren Fragen aus dem Weg gehen, beziehungsweise Menschen von Vornherein aufklären. Was Madoka betraf, so schilderte sie nun, dass sie ihre Familie besucht hatte, worunter sich Setsuna eigentlich vieles vorstellen konnte. Er wusste um den Tod ihrer Mutter und über die „Ansichten“ ihres Vaters, welche er keinesfalls als gut beschreiben konnte, da er seine Aufgaben offenkundig vernachlässigte. Er wusste aber auch um die durchaus vielversprechende Nachwuchs-Kunoichi in ihrer Cousine, welche ihn bei einer Abschlussfeier der Chûnin-Examen auf seine eigene Akademiezeit angesprochen hatte. Etwas, mit welchem er sich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie konfrontiert gefühlt hatte. Würde er es nüchtern betrachten, so wäre es offensichtlich gewesen, dass sie in ihm eine Art Vorbild sah. Was das Training betraf, so hob er allerdings eine Augenbraue. “Training? Durchaus interessant, wobei ich nur allzu gerne darauf hinweise, dass Training nicht alles ist, insofern man seine Angriffe gezielt und richtig einsetzen kann.“ Ja, er sah es ein wenig kritisch – so wie eigentlich alles -, hatte Takeo doch vor kurzem erst jenes Blitzturnier herumposaunt. Ob Madoka auch daran teilgenommen hatte? Eine umso berechtigtere Frage. Jedoch stellte er sie nicht, da das Gespräch im nächsten Moment auf das Buch zu seiner Rechten gelenkt wurde, wobei die Taijutsuka sich ein wenig zu nah zu ihm gesetzt hatte – wie er fand. Seit jeher war der Brillenträger nie ein Freund von besonderer Nähe gewesen. Berührungen alleine ließ er nur von wenigen Menschen zu, er mochte es einfach nicht. Geschweige denn Umarmungen oder das enge nebeneinandersitzen. Madoka bildete bei ein paar der zuletzt aufgezählten Dingen eine Ausnahme, doch das hieß nicht, dass er es trotzdem gerne sah. Allen voran die Umarmungen mochte er nicht – was sie jedoch nicht zu interessieren schien. Kurzum war Setsuna einfach keine körperliche Nähe gewohnt. Und das bereits seit seiner frühsten Kindheit. War sie einmal doch da, so hatte er lediglich negative Erfahrungen mit eben dieser gesammelt – etwas, was im Endeffekt auch zu seiner heutigen Persönlichkeit beitrug. Da nun aber das Augenmerk auf seine Lektüre gelegt wurde, nahm er eben diese zur Hand – nachdem er wieder wenige Zentimeter zwischen sich und Madoka gebracht hatte. “Strategisches Management zur Analyse, Entscheidung und Umsetzung. Da mein werter ehemaliger Teamkollege erneut seine Bedrängnis zur Schau stellte, eine Mission gefährden zu müssen, habe ich mir dieses Buch ausgeliehen in der Hoffnung, dass sich dort Andeutungen finden lassen, wie man etwas verständlicher ausdrücken kann, wobei ich nicht denke, dass eben dieses Verständnis sein Problem liegt. Es scheint vielmehr in seiner Person verwurzelt zu sein, welche es missbilligt, Befehle und Ratschläge entgegen zu nehmen. Andererseits ist ein weiterer Grund die Weiterbildung. Demnach handelt es sich hierbei wohl höchstwahrscheinlich um kein Buch, welches dich interessieren wird.“
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Fr Mai 31, 2013 11:49 pm

Er mochte es offenkundig immer noch nicht. Da waren Blicke egal, Worte, ein Hauch - es reichte, dass Setsuna wegrutschte, was Madoka signalisierte: Nein, nicht weitergehen. In solche feinen Momenten dachte sie immer an Alternativen, was gewesen wäre, wenn sie ihn beispielsweise früher oder gleich, nachdem sie es geschafft hatte, auf die Rätselbox angesprochen hätte. Oder wenn sie ihn einfach weiterhin wie jemanden von allen anderen behandelt hätte, als beide in der Akademie waren. Ob es einen Unterschied machen würde. Wäre er nicht weggerutscht? Wäre er offener gewesen und hätte es vielleicht sogar auf seine Art und Weise positiv erwidert? Genau solche Gedankenspiele waren Teil der Psychologiebücher, die Madoka mitunter las. Und sie konnte zwar nicht diese hohen Dinger von Setsu verstehen, aber dennoch seine Entität und seine Entwicklung, wenn sie sich mit dem menschlichen Geist beschäftigte. "Wenn jemand Probleme damit hat, etwas von anderen als Order zu akzeptieren, dann liegt es meistens daran, dass er von einem Elternteil unterdrückt wurde oder auch nicht anerkannt. Wobei dies auch meistens in die Richtung gehen kann, dass die Person verweichlicht und sich bis zum inneren Verfall zurückzieht. Das passiert aber meistens eher bei stillen Seelen wie Autoren und Künstlern." Das war aus dem drittletzten Buch, das sie über Jugendpsychologie gelesen hatte. Ihr Lächeln war eher seicht geworden, als sie das in Bezug auf Takeo, den sie auch kannte, erwidert hatte. Genaueres in Bezug auf seine Familie wusste sie gar nicht, aber dennoch lag der Grund für exzessives Verhalten meistens bei fehlender Anerkennung durch die Eltern, wodurch letztlich Aufmerksamkeit erzwungen werden musste. Madoka ließ die Beine ein wenig nach vorn rutschen, streckte die Arme entspannt aus und drehte einmal den Kopf, als wäre sie etwas verspannt. Dann lehnte sie sich gänzlich an den Baum mit dem Rücken und ließ die Beine nach vorn rutschen, indem sie sie ausstreckte. "Aber du hast wahrscheinlich eh deine Lösungen bereits für dich parat, wenn die Gründe dich überhaupt interessieren. Das wären nur eben Bücher, die bei mir wirklich von Interesse wären. Also weniger was über Sprachwissenschaft, Philologie oder wie das heißt." Sie machte abwinkende Handbewegung, lächelte selbstgefällig, als würde sie auch ohne so ein Vokabular leben können und schloss dann die Augen.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Sa Jun 01, 2013 1:25 am

Es dauerte einige Zeit, bis Setsuna seinen Blick wieder von Madokas Antlitz nahm, nachdem sie ihre Augen geschlossen hatte. Außenstehenden wäre es fast wie ein starren vorgekommen, doch eigentlich war es nur einer dieser desinteressiert wirkenden Blicke, die eines seiner Markenzeichen geworden waren. Dabei dachte er in aller Tiefe über das nach, was sie gesagt hatte. Es waren Schlussfolgerungen gewesen, welche er ihrem „normalen“ Wesen nicht zugetraut hätte. Offenbar war von ihrer Seite aus doch eine neuere charakterliche Tiefe entwickelt worden, die sich nun ihren Weg an die äußere Oberfläche und ihre Wortwahl, sowie Zunge, gemacht hatte. Vom Elternteil unterdrückt... Er kannte diese psychologischen Werke, hatte genug von eben diesen studiert, um selbst um seinen geistigen Zustand Bescheid zu wissen und dass er in einer Art frühem Stadium von Geisteskrankheit dahinzuvegetieren schien. Allerdings konnte er sich nur dagegen aussprechen, dass er innerlich zerfiel, was vermutlich andere Individuen in seiner Umgebung anders sehen würden. Auch die Tatsache, welche ihm selbst schon des Öfteren gekommen war und ebenfalls in solcherlei Werken zu finden war, dass Takeo vermutlich auf Grund eines Elternteils so aufbegehrte und sich dezent ausgedrückt unnachgiebig verhielt, schien die Rechung für den Jôcho nicht aufgehen zu lassen, würde es doch bedeuten, dass diese beiden Teamkameraden sich ähnlicher waren, als sie sich bewusst waren. Andererseits konnte Setsuna ebenfalls schlussfolgern, dass Menschen je nach gewissen Begebenheiten anders verhielten – vermutlich war dies auch nun der Fall. “Wie du bereits erörtert hast, kommt dies des Öfteren bei stilleren Seelen vor und nicht bei aufgebrachten wie Takeo in unserer Gesellschaft sie darstellt. An eben letzterer gemessen kann es sehr gut sein, dass sich Begebenheiten anders auf die Psyche eines Menschen darstellen, weshalb ich diesbezüglich ausnahmsweise keine feste Regel veranschlagen würde. Meinen Beobachtungen zu Folge scheint er dafür allerdings durchaus an einer Art... Aufmerksamkeitsdefizit gelitten zu haben, weshalb er sich auf entsprechende Weisen verhält.“ Nicht zu vergessen seine Trinkerei, mit welcher er auch bereits Setsunas Nachbarin in dieser Unterhaltung getroffen hat. Beziehungsweise bei welcher sie ebenfalls zugegen war. Ja, der Brillenträger erinnerte sich genau daran, wie jener Tag endete – doch lief dieser Gedanke gnadenlos aus dem vorangegangenen Kontext heraus. “Was die Lösungen betrifft, so scheint mir dieses Exemplar der Menschheit einige Probleme zu bereiten, legt er es doch bei jedem meiner Versuche erneut auf eine laute Diskussion an...“ Nun folgte sogar ein eher seltenes Seufzen und das Buch wurde beiseite gelegt. Sogar ein rationaler Mensch wie Setsuna erkannte an diversen moralischen und gesellschaftlichen Werten, wie sie jede Person aufweichen konnte, dass man sich nicht unbedingt mit jemandem, welchen man eine längere Zeit nicht gesehen hatte, über diese Arten von Thematiken unterhalten sollte. “Nun... Gibt es unter Umständen etwas, worüber du dich unterhalten möchtest? Aus deiner Anwesenheit an meiner Seite und der vorherigen Grüßung, bei welcher es offensichtlich nicht geblieben ist, könnte ich nämlich schlussfolgern, dass du einiges loswerden wollen könntest. Wenn dies der Fall ist, so hätte ich gerade ein offenes Ohr anzubieten.“
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Sa Jun 01, 2013 9:48 am

Er konnte dies schlussfolgern, er konnte das schlussfolgern. Letztlich war es doch nur in seinem Kopf richtig, oder? Jemand, der vom Ergebnis seiner Beobachtung oder seiner Untersuchung überzeugt war, ließ sich kaum davon abbringen. Er hielt seine Ergebnisse nicht für falsifizierbar, wobei sie es sein mussten, um als modern anerkannt zu werden, ansonsten wäre Setsuna kein wirklicher Rationalist. Zudem wurde doch alles Wissen induktiv gewonnen und rein empirisch galt nichts als wahr - so wissenschaftstheoretisch das nun auch war. Perfekt war das Beispiel: Wie viele Engel passen auf einen Stecknadelkopf? Es ist etwas, was der Mensch sich ausmalen kann, aber nichts, das sich faktisch oder empirisch belegen ließe. Mit so etwas könnte Madoka ihrem besten Freund vielleicht einmal aufwarten, aber gerade war nicht der rechte Zeitpunkt dazu. Sie hörte ihm zu, drehte die Füße immer spielerisch von links nach rechts, sodass die Stiefelspitzen sich in einem bestimmten Intervall berührten und fand es relativ schön, als die Frage ertönte, ob sie was loswerden wolle. Irgendwo war ihr ja schon klar, dass das eher aus Prinzip als Option seitens Setsuna aufgestellt wurde, aber solange man sie ergriff, war es etwas Schöneres, als sich bemüht wie er den Kopf darüber zu zerbrechen. So hob sie den Kopf an, dass ihr Hinterkopf an die Baumrinde lehnte, musterte die Blatt- und Astsysteme über sich, die sich bewegende Schatten auf ihr Antlitz warfen, und überlegte mit einem seichten Lächeln: "Ach, ich weiß nicht. Es gibt aktuell eher weniger Interessantes, was mich so beschäftigt, dass ich es loswerden müsste." Dann drehte sie ruckartig den Kopf Richtung Setsuna, schnippte mit den Fingern, als hätte sie einen Geistesblitz und erzählte etwas hastig: "Genau, du weißt doch sicherlich, dass ich mit meiner Familie in Briefkontakt stehe, da wir uns seit meinem Auszug wenig sehen. Meine Cousine hat mir letztens geschrieben, dass sie vor ihrer gesamten Klasse versucht hat dich mit deinem Wissensstand zu imitieren. Also sie hat sich ganz vorne hingestellt, während Pause war, und wollte allen eine Frage zum Shinobi-Dasein stellen, wo sie glaubte, sie wäre lebenswichtig. Das war Wenn du im Kampf ganz groß bist, aber einen Feind hast, der hinter dir erscheint und dich einfach töten könnte, wen bräuchtest du? Und da hat sie irgendwie an dich gedacht als unterstützende Rolle. Die Antwort war natürlich, dass man einen Shinobi brauchte, der reaktionsschnell ist, sich im Hintergrund hält und eigentlich den Verstand eines Teams verkörpert. Geantwortet hat ihr leider keiner. Die Hälfte hat sie ignoriert, die andere Hälfte kam nur auf Sachen wie Defensive Leute mit Genjutsus oder Kuchiyose sind doch dazu da." Als Madoka Setsuna das erzählte, lächelte sie sanft an die Erinnerung des Seiten langen Briefes und konnte sich Haniko perfekt dabei vorstellen, wie sie mit entschlossenem Blick ihrer Klasse entgegen trat. Völlig aus dem Stegreif heraus mit entschlossenem Gedanken an ihr mehr oder minder Vorbild, das sie mittlerweile in dem Jôcho gefunden hatte. Obwohl sie sich zugegebenermaßen nicht so oft mit ihm beschäftigte, sondern nur, wenn sie ihn auch wirklich mal traf. "Sie hat auch noch geschrieben, dass ich dir sagen soll, dass sie sich drei Rätsel für dich ausgedacht hat. Die will sie mir vorbei bringen, damit ich sie dir geben kann. Ich glaube, ihr Lebensziel ist es mittlerweile, dich irgendwann zu besiegen in bezug auf eure Intelligenz." Nun lachte sie auf, ließ sich kurz flink zur Seite rutsche und stieß Setsuna freundschaftlich mit der Schulter an der seinen an. Danach setzte sie sich gleich wieder normal hin und grinste in seine Richtung. "Solange sie dich nicht Setsu-sama nennt, ist für mich alles okay."
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Sa Jun 01, 2013 9:57 pm

Der Jôcho folgte Madokas Blick, welcher hinauf in die Baumkronen des Waldes glitt, hoch in das Geäst, welches vom Leben der Natur zeugte und sich in manchen Augen wie ein Aderwerk gen Himmel bahnte. Setsuna hatte schon des Öfteren gelesen, dass vor allem der Clan der Senju diese Monstren der Natur wertschätzte, sie wie den Puls der Erde betrachtete. Und selbstverständlich des Ökosystems, zu welchem allgemein die Pflanzen einen wichtigen Teil beitrugen. Ohne sie, gäbe es kein Leben, keinen Atmen. Nun jedoch abgelenkt, besann sich der Brillenträger wieder auf seine Gesprächspartnerin, die zunächst von sich gab, sie hätte nicht wirklich etwas zu berichten, nichts interessantes. Dennoch war dies stets eine Ansichtssache, sodass es immer auf das andere Subjekt – in diesem Falle er selbst – ankam. Was ihn nämlich betraf, so fand er es interessant, von den Fortschritten der Cousine von Madoka zu hören, welche er ebenfalls bei den Chûnin-Examen zum ersten Mal zu seinem Bekanntenkreis hatte zählen können. Mittlerweile müsste sie in den Abschlussjahren der Akademie sein, wobei sie immer noch danach ächzte, sich eine gewisse Intelligenz einzuverleiben. Eine Intelligenz, von der er bereits wusste, dass sie sie durchaus aufweisen konnte. Sie war wie ein roher Diamant, welchen man nur noch schleifen musste, damit er glänzte. “Natürlich benötigt man auf Missionen immer einen Supporter, welcher den Rücken der Teamkameraden freihält, in dem er die Umgebung im Auge behält. Das ist nicht nur ein Rat, sondern ein Faktum und dieses Faktum sollten alle respektieren. Allerdings darf ich mir wohl die Aussage erlauben, dass sie die Frage ein wenig inkorrekt und für andere konfus gestellt hat. Sie hätte sie in einer einfacheren Weise formulieren sollen, auf dass die Gehirne ihrer Klassenkameraden eher darauf anspringen. Generell wird laut diversen Studien jedoch davon abgeraten, sich vor der Klasse auf diese Art und Weise aufzuspielen.“ Zumal sie nicht von ein paar Kleinkinder, die womöglich nicht so weit entwickelt waren, wie sie, erwarten konnte, dass eben diese ihresgleichen mit guten Antworten zufriedenstellten. Wäre dies der Fall, so würden die Shinobi in einer perfekten Welt, einer Art Utopia, leben. Dieses Utopia strebten in gewisser Hinsicht zwar alle an, doch ein Rationalist und Realist, wie es Setsuna war, wusste, dass ein Utopia faktisch nicht möglich war. Und warum? Weil es seiner Ansicht nach nicht möglich war, alle Ansichten der Individuen in den Großreichen und anderen Länderein auf einen Punkt zu bringen. Ein einfaches Beispiel hierfür war bereits die Tatsache, dass er jenes, was Madoka artikuliert hatte, alles andere als uninteressant fand. Letztere schien dies jedoch gar nicht zu realisieren, sondern lächelte nur stumm und zufrieden vor sich hin, wie es ihm schien, sodass sein desinteressierter – sein „neutraler“ - Blick nach vorn gerichtet wurde. Allerdings schien er bei den Rätseln doch hellhörig zu werden. Seine Freundin wusste, dass er es sich nicht nehmen lassen würde, Rätseln auf den Grund zu gehen, da sie doch sein größtes Hobby waren, welches er vorzuweisen hatte. Und wahrscheinlich jenes von den wenigen, welche die Menschheit um ihn herum am ehesten nachvollziehen konnte. Nur Madokas letzte Aussage verwirrte ihn kurzzeitig. “Ich sehe keinen Grund dafür, weshalb es deinem Zuspruch bedarf, sollte sie mich so nennen. Es ist ihre Entscheidung, inwiefern sie anderen Leuten diese Respektzusätze bereitstellt und wiederum liegt es in der Entscheidungsgewalt jener Leute, dies zu bewerten und zuzulassen.“ Die Worte klangen ein wenig barsch in mancherlei Ohren, wenn man ihn nicht kannte, doch fuhr er sogleich fort. “Nun denn... du kannst ihr trotz dessen ausrichten, ich blicke ihren Rätseln mit Freude entgegen, wo sie doch meine einzige Leidenschaft zu verkörpern scheinen.“ Mit diesen Worten stand er schließlich auf, erhob sich vom grasigen Boden und nahm das Buch unter seinen rechten Arm. Kurz blieb er stehen, ehe er zur Seite auf Madoka hinunterblickte. “Wie sieht dein heutiges Tagespensum aus? Ich werde mich wohl nun in die Bibliothek begeben und mir ein weiteres Buch ausleihen, da mich dieses Exemplar nicht befrieden konnte.“
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   So Jun 02, 2013 8:14 pm

Mitunter konnte Madoka doch ganz schön eifersüchtig auf ihre Cousine sein. Wenn es darum ging, Setsus Aufmerksamkeit mit nur einer Sache zu erregen, war sie sofort die Bessere - nur weil Madoka die Dümmere von beiden war. Sie zwang ihren Freund eigentlich eher dazu, sie mitunter zu beachten, ihr was entgegen zu bringen und sich mit dem zu beschäftigen, was sie im Kopf hatte. Haniko brauchte nur auf der Bildfläche auftauchen, ihn begrüßen und ihn was fragen; Madoka hatte das Gefühl, er hing der Kleinen sofort an den Lippen, als gäbe es niemand sonst in seinem Leben. Sie erwiderte darauf aber nichts, denn dieser kleine Neid war nichts, womit sie sich beschäftigen wollte. Außerdem war sie die Ältere - mit ihr konnte man mehr anfangen, als mit einer 10-Jährigen. Setsuna wollte nun auch offenkundig sein Buch wechseln, da es ihn offenbar enttäuscht hatte. Die Frage, was sie vorhatte, konnte die Grünhaarige spontan nicht so recht beantworten. Sie war ... intuitiv hier. Auf normaler Sprache: Sie hatte keinen Plan und war gedankenlos hergekommen. So sah sie hinauf zu dem Schwarzhaarigen mit großen Augen, antwortete zunächst nichts, sondern erhob sich auch erst einmal selbst, bevor was kam. Sie klopfte sich die Hose etwas ab, richtete sich auf und strich die Haarsträhnen zurecht. "Öhm, ich hab' eigentlich nichts geplant. Nicht so richtig." Nun verschränkte sie die Arme, wobei sie den Kopf mit geschlossenen Augen in den Nacken legte. "Hmmm ... In Bibliotheken passe ich nicht gut rein - und das ist eine Metapher, und nicht physisch gemeint. Sicher kümmert's dich ja auch nicht so wirklich, käme ich nicht mit, richtig? Schließlich wäre es ja allzu logisch." Vielleicht klang Madoka ein bisschen bissig, als sie das so sagte, aber es kam halt doch immer wieder vor, dass diese Rationalität, die seit Jahren wohl beinahe ihr Maximum erreicht hatte, einem auf den Senkel ging. Und dieser kleine Aufmerksamkeitsstreit zwischen Haniko und ihn setzte sich immer mehr in Madokas Hinterkopf fest. Nun verschränkte sie die Arme an diesem, seufzte und sagte: "Vielleicht verfolge ich dich einfach und warte, bis du was Interessantes machst.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Sa Jun 08, 2013 11:51 pm

Augenbrauen kräuselten sich. In den sonst so trüben Iriden blitzte kurz so etwas wie Verwirrung auf. Nein, der Jôcho verstand die Reaktion seiner altbekannten Freundin zunächst keineswegs, sah er doch in seinem Verhalten keinen Grund dafür. Obgleich, betrachtete sie es etwa als Unverfrorenheit, da er ihr nicht die Hand zum Aufstehen gereicht hatte, wie es sonst der gesellschaftlichen Konvention entsprach? Dennoch fand er es merkwürdig, wenn ausgerechnet Madoka nun darauf beharren sollte, dass er dies tat. Hatten sie nicht schon mehrere Jahre an der Seite des anderen verbracht, ohne dass er ihr jemals die Hand reichte? Zumindest im normalen Alltag? Je mehr Sekunden nach ihrer Antwort vergingen, desto ebener wurden wieder seine Augenbrauen, desto mehr legten sich seine Mundwinkel schief nach unten. Man hatte gesehen, wie es hinter seiner von lockeren Strähnen belagerten Stirn im Geiste gerattert hatte. Wie er die Situation analysierte und zu einem Entschluss kam, welchen er wiederum aus Erfahrungen abwägte. “Wenn ich es nicht als logisch erachtet hätte, hätte ich dir wohl kaum jene Frage indirekt – wie du sie richtig interpretiertest – gestellt.“ Nun aber war jener verwirrte Ausdruck endgültig jenem gewichen, der sich zeigte, wenn Setsuna leicht verärgert war, obgleich er letzteres nie so oft bei Madoka zeigte. “Zumal ausgerechnet dir im Bezug auf unsere freundschaftliche Beziehung klar sein muss, dass ich kein menschliches Exemplar bin, welches die Welt mit seinen unnötigen Worten verhöhnt. Ich ziehe es, wie du weißt, vor, ruhig zu sein. Wenn ich dir folglich jene versteckte Frage stellte, so meinte ich diese ernst. Ergo ist es nur logisch, dass ich sie ernst meinte. Ob man nun die Verärgerung aus seiner Stimme heraushören konnte, wusste er nicht und ob er damit auch zusätzlich eine persönliche Distanz zwischen sie beide brachte, ungeachtet der bereits bestehenden, konnte er nicht einsehen, war er doch niemand, der sich für Emotionen begeistern konnte oder mit diesen klar kam. “Ob du mir nun folgen möchtest oder nicht, bleibt dir überlassen, doch kann ich dir versichern, dass ein Besuch in einer Bibliothek noch nie jemandem geschadet hat. Demnach solltest du es dir wohl überlegen.“ Mit diesen Worten drehte er sich schließlich, mit dem Buch unter dem Arm und rückte sich seine Brille zurecht, setzte sich diese auf die Nase und dann auch seine Beine in Bewegung.

tbc: Konoha's Bibliothek
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Mi Jun 12, 2013 3:57 pm

Still beobachtete Madoka, wie Setsuna sich nach seiner ellenlangen Erklärung in Bewegung setzte, um zur Bibliothek zu gehen. Nachdem sie sich erhoben hatte, und kaum das hatte nachvollziehen können, was er lang und breit dargelegt hatte, seufzte sie ergeben und verschränkte die Arme gelangweilt am Hinterkopf. Heute war irgendwie nur ein halbschöner Tag. Kaum hatte sie Setsuna gesehen, schien sie Störfaktor Nummer 1 zu sein; selbst wenn er nur hatte lesen wollen ungestört im Grünen. In dieser Sekunde sah Madoka es nicht wirklich ein, seiner Rationalität Recht zu geben. Bibliothek und sie? Keineswegs. Da war sie noch besser in einem Strickgeschäft aufgehoben, wo es auf Fingerpräzision ankam, während sie nur zuschlug. "Friste deine Lesestunde lieber alleine, ich hab' anderes zu tun als dir über die Schulter zu starren, während du gemäß Bibliotheksregeln kein Wort sprichst. Da wären wir genau so weit wie vorher." Es war zwar nun bereits ein Monolog, den Madoka da führte, da Setsuna weit genug weg war, aber die Gedanken verließen ihren Mund doch noch ungehindert. Bewusst marschierte sie dann in eine andere Richtung leichtfüßig davon, da sie nicht wirklich was für so tote Orte wie eine Bücherei oder so übrig hatte. Da fehlte die Action und man bekam bereits eine Mausefalle ans Maul, wenn man nur flüsterte. Die Vorstellung war zwar amüsant, aber nichts für die junge Sunohara, welcher Stille nicht sonderlich gut bekam auf Dauer. Das grenzte zu sehr an die Momente, in denen sie zu Hause abends alleine war.

tbc: Konohas Marktplatz
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Do Jul 17, 2014 1:31 pm

cf: Sicherheitszone Geheimdienst

Mit seinen Kage Bunshin kam er schließlich über diverse Dächer an die Mauer mit den Kage-Köpfen und stieg an jener empor, um sich bis in diesen Wald zu begeben, der zwar nicht sonderlich riesig war, aber doch den Zweck erfüllte sich für einige Minuten zur Ruhe zu legen. Naruaki stieg die steilen Hänge mit großen Schritten hinauf, bis die Bäume ihn wenigstens ein bisschen einhüllten. Dann fand er einen großen flachen Stein, der so ziemlich jeden dazu einlud auf ihm zu sitzen, der hier herumgelatscht war. So ließ er sich darauf nieder, während seine Bunshin tapfer der Schwerkraft trotzten und in seiner Nähe stehenblieben. Er holte die Schriftrolle hervor, entsiegelte die blaue Mappe und legte sie sich auf den Schoß, wodurch sein Blick immer wehleidiger wurde. Hier verbarg sich, was in den Augen des Dorfes damals geschehen und unternommen worden war. Der Weißhaarige war sich sicher, dass einiges davon ziemlich an ihm kratzen würde, da es Inazuma mit Füßen träte. Genau wie das Verhältnis zu ihm. Trotz dieses schlechten Bauchgefühls öffnete er die Mappe und nahm die Zettel zwischen drei Finger, um entsprechend schnell umblättern zu können.
Die Augen lasen Texte, sahen Bilder, Tabellen, studierten alles, was mit diesem Fall zu tun gehabt hatten und weiteten sich immer mehr, je mehr der Lesende erfuhr. Man hatte Inazuma des Mordes angeklagen wollen an seiner Frau und seiner Tochter. Izana hatte man mit bestialischen Stichverletzungen tot aufgefunden, während ein Ninja namens Wakahisa Eiji Inazuma gefunden hatte mit Erikas Leiche in den Armen. Angeblich habe er den Körper mitgenommen und sei daraufhin gewaltsam verschwunden, habe sich so der Anklage und seiner Schuld entzogen, was ihn zu einem Nuke-Nin gemacht hätte, aber bei seiner Flucht täuschte er den Tod von sich und seinem gesamten Anbu-Team vor, sodass Unsicherheit breit wurde, ob er lebte oder nicht, und was für eine Rolle Daishi Katsuya, Ibuka Kimiko und Uno Akisame dabei spielten. Das waren die Anbu, die unter Inazumas Befehl gedient hatten. Zwei Männer und eine Frau, die sich alle in ihren Dreißigern befanden. So stufte man ihn vorerst als Missing-Nin ein, da es zu keiner Verurteilung kam und das Team nicht wieder auftauchte.
Izana hatte man derweil ein Grab gestellt, in dem sie beigesetzt wurde. Ihre Tochter wurde vor ihr begraben, allerdings fehlte der Körper für die Beisetzung, sodass eher ein Gedenkstein errichtet wurde. Wenn es um Zeugen bei der ganzen Sache ging, fielen die Namen Yanase Naoya auf und Wakahisa Eiji, wenn man einmal von den Nozakis selbst absah. Die Eltern plädierten in gewisser Weise für ihren Sohn, waren durch den Schock aber auch so irritiert, dass sie nicht gänzlich an die Unschuld ihres Kindes glaubten. Die Schwester schien im engen Umkreis die einzige zu sein, die damals fest an ihren Bruder geglaubt hatte und meinte, dass er so etwas nie tun würde. Dieser Eiji belastete Inazuma allerdings mit seiner Aussage, dass er ihn frisch mit der blutenden Erika erwischt hatte, was viel zu eindeutig sei, um es zu wiederlegen. Hinzu kam Naoya, der ihn belastet hatte mit Aussagen über die familiären Bindungen zu seiner Schwester Izana und dem Verhalten gegenüber ihm, das durchaus von Gewalt und Zorn geprägt gewesen sein sollte. Es hätte eine Haftstrafe auf Inazuma mit vielen Jahren gewartet sowie der Entzug seines Ranges, wenn er nicht geflohen wäre. Man fand kaum Anhaltsspuren über seinen Verbleib und schließlich tauchten zwar Gerüchte auf und es sickerten Angaben darüber durch, dass er beispielsweise den Puppenkampf erlernt hätte, aber niemand ahnte, was er beabsichtigte oder wo er war. So verlor sich die Spur wahrlich im Sand. Naruaki seufzte schwer. Wenn man auf Konohas Seite stand, dann war diese Nacht wirklich eine gewesen, die sein Leben gänzlich zerstört hatte. Tochter und Frau verloren, beschuldigt und musste sich gegen das gesamte Dorf wehren, indem er floh. Die Heimat verlassen. Wehmütig zog er sich die Kapuze vom Gesicht und rieb sich die Schläfe. Das war ihm selbst gar nicht so unähnlich. Seine Frau hatte man auch getötet sowie das Kind, das sie in sich getragen hatte. Auch wenn Naruaki noch seine Zwillinge hatte, würde er sich nie verzeihen, was damals geschehen war. Ungleich traf es Inazuma viel härter, denn im Gegensatz zu ihm konnte sein bester Freund in Kirigakure bleiben, leben und arbeiten.
Kurz runzelte dieser allerdings die Stirn, als er über sich selbst und Mayuko nachdachte. Schnell blätterte er zu den Zeugen und Bindungen des Angeklagten zurück. Er hatte jemanden übersehen, der kurz vor Naoya abgeheftet worden war. "Raiga." Der Name war kurz und prägnant, aber genauso nichtssagend, dass er gleichzeitig viel Bedeutung erlangte. Man hatte ihn nur zu Protokoll geführt, weil er Naoyas älterer Bruder war, der allerdings schon längst nicht mehr in Konoha lebte, sondern ausgerissen war. Ein Nuke-Nin, den die Stadt jahrelang nicht gefasst hatte, während er in Konoha selbst allerdings nichts angerichtet hatte. Es war lediglich bekannt, dass er ganz früh mit Inazuma wie mit Naoya Streit gehabt hatte, aber nicht weiter von Bedeutung sei. Wie konnte man so etwas unscheinbares einfach abtun? Natürlich war es sehr vage, was diesen Mann anging, aber er hatte als Nuke-Nin doch eher die Bereitschaft Verbrechen zu begehen als ein Anbu-Teamführer, der jahrelang Konoha gedient hatte. Naruaki riss das Bild von dem blonden, langhaarigen Mann aus der Seite und führte ihn näher zu sich. "Du und dein Bruder, ihr seid beide die größten Arschlöcher dieser Stadt." Wütend zerknüllte er Raiga und versiegelte ihn zusammen mit der Mappe in der Schriftrolle, wo er das eine hergehabt hatte. Die Bunshin beobachteten ihn, während er sich wieder in den Mantel hüllte und aufstand. Ein stummer Fingerzeig, während die Schatten sich wieder aufteilten. Sie liefen die Hänge weiter hoch, entfernten sich über Norden von den Köpfen und wollten dort die Ebene benutzen, um Konoha wieder zu verlassen. Ein Dorf, dem Naruaki nie solch eine Blauäugigkeit zugerechnet hätte.

tbc: Wald von Konoha
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Fr Feb 06, 2015 11:34 pm

Frist Post:

Es war Kin zu viel gewesen, sie hatte es nicht mehr in dem inneren Teil des Dorfes ausgehalten. All dieser Lärm und das Gewusel, dennoch wollte sie noch nicht zurück zu ihrer Mutter. Wollte nicht die erdrückende Stimmung zu Hause fühlen. Sie wussten beide worauf diese Krankheit hinauslaufen würde und dennoch wollte keine der beiden es aussprachen diese unausgesprochenen Worte waren es jedoch welche das Mutter Tochter Verhältnis beeinflussten und Kin auch dazu brachte in diesem Moment Abstand zu such und sich hier her zurück zu ziehen. Schwer seufzte die junge Frau, sie war Genin geworden, vor kurzem erst und ihre Mutter war so unglaublich stolz gewesen. Kin ließ sich auf den Felsvorsprung nieder und blickte zwischen den Bäumen hindurch. Mehr würde ihre Mutter wohl nicht mehr wirklich von ihrer Kariere erfahren, auch wenn es Kin manchmal nicht sehen wollte, so spürte sie doch dass es nicht so gut war, wie ihre Mutter immer behauptete. Die junge Frau vermisste in diesen Moment ihren tierischen Teil des Clans, aber jene waren weit weg und es würde ihr auch nichts bringen zu ihnen zu gehen. Zu groß war die Wahrscheinlichkeit dass sie jeden Moment zurück kehren müsste um sich einem Team anzuschließen oder eine unwichtige Mission abzuschließen.
Schließlich kramte die junge Frau etwas Papier und Schreibzeug hervor. Schnell mit ein paar Strichen begann sie ihre Umgebung zu skizzieren. Die Ruhe der Natur gab der jungen Frau ein Gefühl von zu Hause und das Zeichnen lenkte sie von ihrer nicht gerade guten Stimmung ab. Ein kleiner Vogel landete in geringer Entfernung vor der jungen Frau auf dem Boden, sofort begann sie auch ihn zu zeichnen. Die Feder-Struktur die Art wie er seine Flügel spreizte. Alles daran war einfach nur anmutig und Kin versuchte es so gut wie möglich auf das Papier zu bringen. Sie hatte ja alle Zeit der Welt und musste sich nicht hetzen, wenn es nichts werden würde, dann würde sie es einfach verwerfen. Erst nachdem sie schon weit gezeichnet hatte, bemerkte Kin dass sie dem Vogel fast menschliche Augen verpasst hatte. Die Augen, wie auch sie jene besaß. Die Augen eines der Clanmitglieder, die Augen eines Löwenherzes wenn er einem Tier auf seine Reisen folgte. Schließlich legte sie das Papier auf die Seite und auch den Stift dazu. Ruhig formte die junge Frau die Fingerzeichen langsam, damit sie auch ja nichts falsch machte. Dennoch verwechselte sie zwei Zeichen und verschwendete damit ihr Chakra als sie dies festgestellt hatte seufzte die junge Frau nur worauf hin der Vogel sich wieder in die Lüfte erhob. Fasziniert blickte sie jene hinterher wie schön es nur sein musste zu fliegen.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Mi Feb 11, 2015 5:48 pm

CF: [Konoha][Clanviertel der Uchiha] Gurētohangu hi - puropati [Großes Drachenfeuer - Anwesen]

Es hatte doch länger gedauert, als der junge Uchiha gedacht hatte in das Waldgebiet hinter den Hokagefelsen zu kommen. Er musste ja auch von dem einen Ende Konohas bis ans andere dafür laufen und überquerte einige Straßen. Zuerst war noch nicht so viel reger Betrieb, ganz besonders im Wohngebiet seines Clans. Doch änderte sich das, desto mehr er in das Herz Konohas kam. Hier und da waren auch Läden, die er früher bereits besucht hatte und offen waren. Hauptsächlich kaufte er sich im Stadtinneren immer etwas zu essen oder zu trinken. Ausrüstung und Kleidung besorgte er sich in der Regel bei Läden, die bei ihm im Viertel oder in der Nähe angesiedelt waren. Dennoch kam er gerade besser vorran als es eigentlich um die Uhrzeit normal wäre.
In manchen Straßenabschnitten bewegte er sich auch einfach mal über die Dächer, um so besser vorran zu kommen. Eigentlich hatte er ja unendlich viel Zeit heute, da er ja einiges wie Training oder nach einem Geninteam fragen vor hatte.
Nun kam die Treppe auf ihn zu, die er nehmen müsste um auf die Plattform der Hokagefelsen, wo auch ein größeres Waldgebiet vorhanden war, die er nicht nahm. Stattdessen nahm er die steile Steinwand daneben, um sich für sein oben geplantes Training aufzuwärmen. Dabei war das ein wenig auffällig, wenn da jemand einfach so an der Steinwand neben der Treppe, die ein wenig versteckt war und auf die Hokagefelsenplattform führte. Dem Uchiha schien das wohl nicht auffallen, der im Moment mit möglichst geringem Chakraaufwand hoch kletterte.
Oben angekommen lief er gleich weiter. Im Wald überlegte er sich, was er denn nun machen wolle. Nicht lange hätte er nachdenken müssen. Doch da fiel ihm eine junge Frau auf, die doch gerade auch erst Genin wie er wurde. Zwar war er schon etwas länger Genin. Einige Dinge hatte er bereits gehört. Sie hat sich erst spät in der akademie angemeldet und wurde dann jetzt erst mit 17 Genin. Sie müsste wohl sehr schwach sein, wenn sie erst so spät sich an der Akademie eingetragen hat und erst Genin geworden ist. Vielleicht hatte es sich geändert, seit er sie das Letzte mal gesehen hatte. Bisher hatte sie noch nichts von seiner Anwesenheit wohl bemerkt, da sie seelenruhig sich mit einem Vogel abgab und ihn zeichnete, soweit er das sehen konnte. Haha, ein Vogel! Die hat doch wirklich noch nichts drauf! Fingerzeichen kann sie ja immer noch net richtig.. Schwache mag ich nicht! Sie zu ärgern wird spass machen, dachte der Genin sich. Also lief er sehr schnell auf eine große Eiche zu, die wirklich sehr groß war und konzentrierte sein Chakra. Einige Meter weiter oben, sprang er wieder mit je einem Kunai zwischen seinen Fingern herab. Drei von je 4 Kunais warf er nun auf bestimmte Ziele, eines davon war das Bild von der anderen anwesenden Person. Noch besaß er zwei Kunais in der Hand, mit denen er zwei seiner bereits fliegenden Kunais eine etwas andere Flugrichtung gab. Unten aufgekommen, fang er den Sprung gewand auf. Dennoch konnte er eine gewisse Lärmstärke nicht verhindern. Dadurch wurde leider seine Position in der nächsten Umgebung verraten. "Verdammt!! Ich muss leiser auf dem Boden ankommen." Dennoch hatte er nun wohl das Bild mitsamt dem anderen Papier auf dem Ständer kaputt gemacht.


Zuletzt von Uchiha Takeru am Mi Apr 01, 2015 12:49 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Mi Feb 11, 2015 9:49 pm

In das Bild der Umgebung versunken saß Kin da, um sie herum wuselte Kage herum, welche mittlerweile auch aufgetaucht war. Die Katze musterte die Umgebung mit wachen Auge und jagte mal dies und mal das. Jene hörte auch die Schritte des Fremden und warnte ihre Gefährtin in der Sprache der Katzen: „Seinsei, da kommt jemand.“ Kin tat es mit einem einfachen Nicken ab, oft machte sich Kage viel zu oft Gedanken. Vor allem wenn sie dann fremde Anfiel konnte es peinlich werden, immerhin hielt sich die Hauskatze für einen Löwen, aber weil sie eben doch nur ein Kätzchen war richtete sie kaum Schaden an. Das war der Nachteil wenn man sich für mehr hielt, als man war. 
So blieb Kin einfach seelenruhig sitzen, solange bis ein Kunai in ihrer Zeichnung landete. Empört fauchte die Katze daraufhin auf und auch Kin stimmte in diesen Laut instinktiv mit ein. Es war wirklich unglaublich was bildete sich dieser Fremde ein? Gut das Bild war jetzt vielleicht keine Meisterleistung gewesen, aber es einfach so zu zerstören war dann doch etwas sehr unhöflich, vor allem weil man ihr nicht einmal die Chance gegeben hatte es irgendwie zu retten, nein es musste in der Mitte einen Riss haben. Dann hörte sie jedoch laut und deutlich einen Aufprall ein Lächeln erschien auf den Lippen der jungen Frau, sie zog den Fächer von ihren Rücken und öffnete ihn. Mit einer Hand hielt sie jenen offen, während sie sich mit der zweiten einige Kunais aus der Tasche angelte. Ruhig verharrte sie so, auch wenn man es vielleicht nicht vermuten würde, so war sie trotzdem dass man sie angegriffen hatte noch relativ ruhig. Von so einer Kleinigkeit ließ sie sich nicht Ärgern. Aus dem alter war sie draußen, immerhin war es bei den Löwen Gang und Gebe von Zeit zu Zeit einfach ältere Kinder anzugreifen und dementsprechend war auch Kin an solche Angriffe zumindest etwas gewöhnt. Sie machte sich auch nicht viel daraus, warum sollte sie? Schließlich wusste sie nun wo ihr Angreifer war und Kage hatte jenen auch schon im Blick. Sollte er es wagen und noch einmal auf sie los gehen, so würde sie ihr Taijutsu nutzen. Sie mochte zwar gerade erst die Akademie abgeschlossen haben, aber sie war um einiges stärker als man wohl vermuten würde. Denn sie hatte sich bisher nur gegen die Ausbildung gewährt und war, anders als man es wohl erwarten würde weder schwach noch untalentiert. Es war einfach ihre Faulheit und die Abscheu vor den Menschen gewesen, welche sie davon abgehalten hatte ihre Ausbildung schon früher zu beginnen und nun war ihre Mutter eben auf Kin angewiesen und dementsprechend hatte sie sich auch benommen. Da aus ihrer Sicht zu lange Nichts passiert, nutze schließlich Kin die Chance und warf aus einer Drehbewegung bei der der Tessen mehr oder weniger ein Schild bildete ein Kunai auf den Fremden. Dies war eine ungewöhnliche Verwendungsweise und wohl aus dem Spiel von Kin als Kind heraus entstanden und hatte sich wohl nur durchgesetzt weil es schön aussah und praktisch gesehen gut funktionierte.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Do Apr 23, 2015 10:19 pm

Einige Zeit musste der Uchiha warten bis die Angegriffene reagiert. Zuerst hatte sie einfach nur wie Katze gefaucht, die er nun jetzt erst bemerkt hatte. Sie war eine einfache schwarze und kleine Katze. Manche würden sie, die Katze bestimmt als Süß und zum Knuddeln lieb haben, doch den Uchiha interessierte das nicht.
Takeru wollte einfach nur ein wenig Kampfpraxis für echte Kämpfe sammeln und beobachtete mit seinen normalen Augen, das Sharingan war noch nicht aktiviert, seine aktuelle Gegnerin.
Aus einer seltsamen Bewegung warf das Mädchen einen Kunai auf ihn zu. Für ihn war sie schon immer, bereits auf der Akademie komisch vor gekommen. Manchmal fragte er sich, wie solche Leute überhaupt Ninjas werden konnten bzw. durften. Doch war es ihm auf der anderen Seite ebenso wieder total Scheiß egal.
Nun wehrte er den gegnerischen Kunai mit einem simplen Konterkunai, den er mit 4 weiteren Shuriken als Flankenangriff ausstattete. Zwei von den vier Shuriken waren im Schattenversteck jeweils in einem der beiden anderen Shuriken. Alle vier Shuriken hatte der Genin mit Drahtseil bereits vor dem Kampf präpariert. Es war ein sehr guter Plan, den er gerade verfolgte. Nun sah er mit aktiviertem Sharingan, die Drähte in der Hand haltend, seinen fliegenden Shuriken beim Flug zu.

Angewendete Jutsus:
 


Zuletzt von Uchiha Takeru am So Apr 26, 2015 7:26 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   So Apr 26, 2015 1:18 pm

Kins Augen verzogen sich zu Schlitzen. Wie zu erwarten war sie nicht erfreut. Sie nickte der Katze zu, welche sich daraufhin zurückzog. Sie mochte sich selbst für einen Löwen halten, aber ihre Stärke war dennoch nicht mit der eines echten Löwens zu vergleichen, auch wenn sie verwandt waren. „Ts, du hast Nerven mich zu stören, Kleiner.“, kam es recht wütend mit einem weiteren Fauchen über die Lippen der Kriegerin. Sie war um einiges älter als der Junge und erwartete sich irgendwo auch etwas Respekt. Zwar war sie erst Genin gewesen, dennoch war sie stärker als sie sich immer in der Akademie gezeigt hatte. Dennoch obwohl sie sich gerne zurückhielt, war es kein Problem gewesen durch die Akademie zu kommen. Die junge Frau sah die Kunais auf sich zu kommen und zögerte keinen Moment. Sie holte mit dem Fächer aus und schickte den Wurfmesseren einen starken Luftstrom entgehen. Nur um ihm nächsten Moment mit einem Ausgefallen Sprungmanöver zurück zu weichen. Dabei sprang sie nach hinten, vollführte einen Salto, nur um sich über die rechte Schulter abzurollen und wie keine Katze auf ihren Beinen aufzukommen. Ruhig musterte sie ihren Gegner und überlegte ob sie Hilfe brauchen würde. Doch sie dachte zu lange nach, ein Kunai ritze die Haut ihrer linken Schulter und ein Laut der Verärgerung verließ die Lippen der Kriegerin. Nein sie würde die Löwen nicht rufen, noch nicht. Es wäre doch lächerlich wenn sie mit dem Kleinen nicht ohne ihre Familie schaffen würde. Die schwarze Katze beobachte die Bewegungen ihrer Gefährtin nur zu genau. Denn sie wusste genau wie Kin auf einen Gegner reagierte, wusste wann sie in Gefahr war und war wildentschlossen einzugreifen wenn ihrer Gefährtin etwas passieren würde. Immerhin war sie eine echte Raubkatze, ein Löwe wie man ihn ansonsten nur um Bilderbuch fand. Eben der perfekte Gefährte für ein Clanoberhaupt der Löwen.

Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Mo Apr 27, 2015 9:43 pm

Seinen Shuriken mit seinem Sharingan folgend, beachtete er nur noch seine Gegnerin. Das reichte ja auch aus. Erneut fauchte seine Gegnerin und nannte ihn dabei Kleiner. Er lächelte gehässig und dachte sich dabei: Haha, ich bin klein, hahaha!!! Das werden wir sehen Das Fauchen der Gegnerin interessierte ihn wenig und beachtete auch nicht das Alter seiner Gegnerin. Schließlich war er ja ein Uchiha, der ein besonderer, starker und ein uralter Clan war. Ebenso hielt er es von sich selbst der Genin, das er anderen zeigte. Ihn interessierte hierbei nicht ein wenig die Höflichkeit, nicht einmal der Begriff war ihm an sich wirklich bekannt. So sah es für andere Leute aus.
Doch nun zurück zum Kampf, nichts war bisher wirklich passiert. Die Kunais prallten simpel aufeinander und Taks 4 Shuriken flogen weiterhin auf seine Gegnerin, eine junge Frau zu. Diese versuchte etwas mit ihrem Fächer und holte mit diesem aus. Das erzeugte nur einen starken Windstrom, den der junge Uchiha simpel kontern konnte. Dabei hatte er geplant seine Drahtseiltechnik etwas verfrüht einzusetzen und eines seiner Katonjutsus zu verwenden, das das Ryuka no Jutsu sein würde. Also steuerte er die 4 Shuriken so, dass er davon wenigstens 3 Shuriken vor dem Windstoß retten konnte und damit seine Gegnerin fesseln konnte. Zu gleich formte er die Fingerzeichen für das Katonjutsu, das er nun einsetzte und dem Kampf ein Ende wahrscheinlich setzen würde. Es seitdem sie hatte etwas gegen sein Feuerelement. Das Feuer bahnte sich seinen Weg entlang der Drahtseile auf seine Gegnerin zu und würde sie komplett mit Feuer einhüllen beziehungsweise treffen.
Er, der junge Uchiha sagte nichts, sondern machte sich bereit, weiter zu kämpfen. Sicherheitshalber fing er nebenbei damit an ein gewisses Genjutsu auf das Mädchen, seine Gegnerin wirken. Doch würde sie es nicht so schnell und leicht spüren, auch wenn es nur vom D-Rang war.

Angewendete Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Di Mai 05, 2015 9:38 pm

Kin knurrte vor Schmerz auf. Es war ein tiefes warnendes Knurren. Eines, dass die Menschen besser nicht ignorieren sollten, wenn sie nicht die Zähne der Löwen spüren wollten. Die Flammen hatten sie getroffen und ihre Haut verbrannt, doch es war nicht so schlimm, dass sie nicht hätte weiter machen können. Aber nun wollte sie nicht mehr alleine kämpfen. Oh nein sie hatte genug. Langsam, aber immerhin begann sie die Fingerzeichen zu formen, dabei fiel es ihr schwer sich zu konzentrieren. Da sie die Verbrennungen ablenkten. Doch sie schaffte es schließlich, in einer für sie doch ganz passablen Zeit und das obwohl in ihrem Hinterkopf so ein nerviges Klingen zu vernehmen war. Wo kam dieser Ton nur her? Kaum dass sie die Fingerzeichen beendet hatte führte sie die Hand zum Mund und biss zu. Etwas Blut tropfte zu Boden und an der Stelle wo es den Boden berührte erschien ein junger Löwe. „Bereit zum Kampf, Kin-hime.“, meinte das mächtige Tier in der Sprache der Löwen sofort. Auch bemerkte er den Geruch noch verbrannten Fleisch und knurrte. Ohne zu zögern begann das Tier ein Jutsu zu wirken. Er war zwar wie seine Gefährtin eher ein Nahkämpfer, aber wenn es darauf ankam, so beherrschte Raito durch aus auch das Wasserversteck und war bereit es auch zu nutzen. Selbst wenn die meisten Jutsus die er drauf hatte nicht sonderlich mächtig waren, so hatten sie eine Besonderheit, bei dem Löwen sah man schwer wann und ob er eines wirkte, meist hielt er zwar still, aber da er keine Fingerzeichen brauchte war es ungewohnt. Ein Wasserstrahl bildete sich in seinen Maul, bevor er es auf seinen Gegner los ließ. Kin stand etwas hinter dem Löwen. Hinter ihrem Bruder und dem einzigen Wesen, das die Welt wohl belebte, dass ihre Gedanken zu teilen in der Lage war. Mensch und Löwe, so unterschiedliche Wesen wie nur möglich und dennoch floss dasselbe Blut durch ihre Adern und band die beiden an einander. Nimenad würde dieses Band jemals brechen können, auch sie selbst nicht und das war die Besonderheit, egal was man tat. Es gab immer jemanden zu dem man zurückkehren konnte, ein Leben lang. Auch im Grab folgten sich die Geschwister, denn wenn der eine starb so kehrte der andere mit ihm zu den Ahnen zurück um den Weg des anderen zu ebenen und ihn auf der weiten Reise in die Hallen zu begleiten. Zwei Wesen, in denen dasselbe Herz schlug, durch das Schicksal seit Anbeginn des Clans aneinander gekettet bis in den Tod.

Raito:
 
Kin :
 
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Mo Mai 11, 2015 9:43 pm

Nun hatte der junge Uchiha wohl den Kampf eisern im Griff, das gewirkte Genjutsu entfaltete nun immer mehr seine Kraft. Ein helles Klingeln, das immer lauter und aufdringlicher werden würde, erschall den Kopf seines Gegners. Doch war diese noch eines fähig, bevor sie sich wohl etwas zurück zog. Sie beschwor einen Löwen mit dem Kuchiyose no Jutsu und dieser sollte nun gegen den Jungen anstelle von ihr kämpfen. Als erstes wurde der Uchiha von diesem erstmal großmäulig angeknurrt. Ach jetzt ein putziger Löwe, das ist echt mal lächerlich! Innerlich lachte sich der junge Uchiha erstmal einen über den zu groß geratenen Löwen ab, der bereits zu seiner Attacke, einem Suitonjutsu, ausholte. Diesem wisch der Uchiha gerade so aus und tauschete sofort seinen Platz mit einem seiner vorhin platzierten Kunais den Platz durch das Kawarimi no Jutsu.
Dadurch erschien er so, dass er dem Löwen und dessen Besitzerin ein etwas gefählicheres Genjutsu auf den Rücken jagen konnte. Er selbst war durch das Wasserjutsu nun teils nass und hatte doch mehr ab bekommen, als er gewollt hatte.
Dennoch übertrug der Sharingannutzer das Genjutsu, das Magen: Narakumi no Jutsu hieß, über seine Augen auf seine zwei Gegner. Diese beiden würden nun getrennt in ihr jeweiliges Genjutsu abbekommen, das einen Blätterwirbel jeweils um beide erscheinen. Es wirkt so, dass man seine schlimmsten Albträume wahrhaftig am lebendigen Leibe ertragen und spüren muss. Kin Raion muss zu sehen, wie ihre Kuchiyose langsam ausstirbt, ihre Mutter und Katze müssen auch sehr leiden. Raito sieht Kin sehr arg leiden und ihre nächsten. Grausame Bilder werden durch das Genjutsu nun von Takeru gewirkt. Für Takeru war das wohl dann der absolute Sieg und so bestimmte er nun das Ende: Gibst du auf? Es gibt keinen Ausweg für dich! Dabei ließ er das helle Klingeln im Kopf von seiner Gegnerin enorm ansteigen und quälte sie nun nur noch mit seiner sadistischen bzw. perfiden Ader. Immer noch tropften seine Kleider von der Wassertechnik des Löwens, die er nun durch Katon: Ka-On no Jutsu trocknen ließ, das seinen inzwischen verkleinerten Chakrapool weiter sinken ließ.

Angewendete Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Sa Mai 23, 2015 11:15 pm

Kin hasste solche Situationen doch ihr Kopf dröhnte und ohne es zu bemerken fletschte sie synchron mit Raito ihre Zähne. Dabei schossen ihr Bilder durch den Kopf, zuerst war sie deutlich betroffen als sie ihre Mutter sterben sah, doch für Kin war gleichzeitig immer klar gewesen, dass es so kommen würde. Dann jedoch als Raito vor ihren Augen starb, war der Kriegerin klar, dass es nicht echt sein konnte. Denn wenn der Löwe den letzten Atemzug tat, so würde auch ihr Leben erlöschen und umgekehrt, doch das passierte.  Ähnlich erging es Raito auch er wusste, dass das was er sah eine Lüge war. Doch genau wie seine Gefährtin konnte er sich nicht aus jenem befreien. Doch dann kam es von den beiden gleichzeitig: „Wir wissen, dass das eine Lüge ist. Du hast nur Glück, dass wir es nicht lösen können. Aber für das nächste Mal, wenn du uns den Tod des anderen zeigst, so ist sofort klar, dass du uns betrügst genau wie bei unserer Familie. Wir spüren wenn das Leben erlischt.“ Die beiden Sprachen dabei absolut gleichzeitig auch wenn ihre Züge schmerz verzerrt waren und es unmöglich klang. Denn die Stimme des Löwens war um einiges tiefer als die der jungen Frau und dennoch schienen sie eins zu sein. Doch egal wie sie es fanden, es war klar, dass sie allein nicht loskommen würden. Sie waren zwar Meister im Nahkampf, aber mit den Genjutsus hatten sie in etwa so viel zu tun, wie sie auch mit den Mäusen verwandt waren.
Das Dröhnen in dem Kopf der Kriegerin wurde immer lauter und ein wütendes Brüllen verließ ihre Kehle, jenes klang ganz nach Löwen. Dennoch war sie ein Mensch und so ungern es Kin auch zu gab, sie wusste wo ihre Grenzen waren und auch wenn sie wusste, dass alles nur eine Lüge war so schmerzte es dennoch und sie musste schließlich klein beigeben, da sie kurz davor war einzuknicken und nicht vor hatte auf den Knien zu landen. „Gut, du hast gewonnen.“, kam es kaum hörbar über ihre Lippen. Viel schlimmer als die Tatsache dass sie selbst schmerz spürte war für sie, dass ihr Bruder mit ihr leiden musste, obwohl er doch der stärkere von ihnen beiden warne. Sie hoffte das er das Jutsu was ihren Partner belastete als erstes lösen würde, denn sie konnte mit schmerz leben nur ihre Familie wollte sie selbst beschützen. Es war einfach so, dass ihr diese Tiere mehr wert waren als sie selbst.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Di Mai 26, 2015 3:35 pm

Verborgen in den Baumwipfeln beobachtete Mukade das Geschehen. Wenn er ehrlich mit sich selbst war, dann missfiel ihm die ganze Situation, jedoch weniger, weil er gerade miterlebte wie Leute, die eigentlich Verbündete waren, sich gegenseitig auseinandernahmen, sondern weil er gerade diese Dummköpfe dort unten unterrichten musste. Der Aburame hatte sich nie selbst als Sensei gesehen, geschweige denn als Lehrperson in irgendeiner Form. All das Wissen das er besaß hatte er für sich selber angehäuft und nicht um es an diese Rotznasen weiterzugeben. Zudem zweifelte er stark daran, dass einer der drei ihm zugeteilten Genin wirklich mit dem, was er beibringen konnte, umzugehen vermochte. Der Uchiha-Bengel schien noch der annehmbarste Kandidat zu sein, aber der Jounin war sich ziemlich sicher, dass hinter der grausamen Ader des Jungen nichts als Bravado und Selbstverliebtheit steckten, wie bei den meisten Mitgliedern des Rotaugen-Clans.
Schließlich hatte Mukade genug gesehen. Lautlos ließ er sich aus seinem Versteck gleiten und landete mitten zwischen Kin und ihrem tierischen Begleiter. Wortlos legte er den Beiden jeweils eine Hand auf den Kopf und erlöste sie aus dem Genjutsu. Hinter den undurchsichtigen Gläsern seiner Brille ließ er den Uchiha dabei nicht aus den Augen. Der Aburame hoffte sehr, dass der Wicht sich zu einer vorschnellen Handlung hinreißen lassen würde, damit er ihm gleich die erste Lektion erteilen konnte. Er würde den Jungen so rasch entwaffnet  und auf dem Boden liegen haben, dass ihm gar nicht bewusst sein würde wie ihm geschieht. Rein routinemäßig plante der Jounin zwanzig Wege, wie er den Uchiha töten könnte, wenn er zum Angriff übergehen sollte. Nicht, dass er es tun würde. Immerhin war das sein Schüler und kein Feind. Wenngleich er bereits jetzt dieselbe Abneigung gegenüber dem Rotauge verspürte.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Di Mai 26, 2015 6:44 pm

Auf das zweite Genjutsu war die Wirkung seiner Gegner für ihn schon viel mehr beeindruckter als bei dem Anderen. Doch reichte es nicht wirklich aus, ihnen diese falsche Realität glaubhaft bzw. schmackhaft zu machen. Vielleicht hatte der junge Uchiha zu viel einfach an falschen Realitäten gezeigt, so dass es leichter heraus zu finden war. Oder es war einfach zu sehr sichtbar! Dennoch hatte wohl Takerus Gegnerin nun keine Chance mehr gegen ihn zu gewinnen, denn diese meinte, dass sie keine Genjutsu auflösen konnte und zu ihrem Pech war sie ja sogar in zwei Illusionen des jungen Uchihas. Das zauberte diesem ein Lächeln auf das Gesicht. Er hatte gewonnen! Nach all der Zeit hatte er einen Kampf und diesen gewann er gleich noch. Seiner Frage folgte sofort von ihr eine Antwort. Sie gab wirklich auf, obwohl sie vor kurzem noch gemeint hätte, dass er ja der Kleinere und der Schwächling wäre. Das hatte sich schluss endlich als falsch herausgestellt und der Genin lächelte nochmal kurz gehässig bis plözlich eine Person erschien.
Eigentlich wollte er nun aus Fairness ja das Genjutsu bei ihrer Kuchiyose und ebenso bei seiner Gegnerin beide Illusionen auflösen.
Doch wurden diese nun durch die neu erschienen Person bereits aufgelöst. Die ihm unbekannte Person war eine vermummte Person, wohl ein Jonin aus dem selben Dorf wie die zwei Genin. Auf seiner Nase trug er eine Brille, ob das als Schutz oder wegen schlechten Augen war, wusste er nicht. Dennoch überlegte der Uchiha nun, wie er sich dem stummen Jonin gegenüber benehmen sollte.
Ein Kunai in die Hand nehmend positionierte sich Takeru kampfbereit und fragte herausfordernd: Was wollen Sie hier und warum mischen sie sich in unseren nun beendeten Kampf ein? Sich stellte er erstmal nicht vor. Außerdem hätte das der Jonin erstmal machen müssen, der ja neu dazu gekommen war. Weiterhin musterte Takeru, das Sharingan ausschaltend, den ihm fremden Jonin.
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BeitragThema: Re: Waldgebiet hinter den Hokage-Felsen   Fr Mai 29, 2015 3:51 pm

Irritiert und suchend stapfte ein weiterer Junge des Dorfes durch den Wald. Sein Blick fiel immer wieder auf einen kleinen Zettel mit seinen Ziel Koordinaten. "Warum soll ich ihn ausgerechnet im Wald treffen?" Kurz Zuvor, überreichte einer der Maskenträger ihm die Koordinaten zu dem vollkommenen Unverständnis des Senju. Zum einen war es ein rätsel warum jemand aus der Sepzialabteilung sich um sowas lächerliches kümmerte und zum anderen warum ein Jonin ihn mitten in den Wald bestellte.
In einer kleinen Lichtung angekommen heiterte seine Stimmung sich nicht auf sondern verfiel nur noch weiter ins Gegenteil. Wen musste er da erblicken. Den Nervbolzen aus seiner Klasse der sich prügelte. Mit...  einem Mädchen und einem LÖWEN?!?!?! Fassungslos schlug er eine Hand vor seine Augen und stützte sich mit seinem Unterarm an einem Baum ab. Die Zuckungen und dezenten Windungen zeugten davon, dass der Uchiha sie die selben Kopfschmerzen durchleiden ließ wie ihn bei ihrem letzten Kampf. Eine Weile überlegte Ranmaru was er tun sollte. Auf eine Lichtung gehen während ein überreizter Löwe dort... glich einem Versuch zum Freitot. Also sah er sich aus sicherer Entfernung an wie der Uchiha sicherlich in wenigen Minuten zerfetzt werden würde. Doch seine Vorfreude wurde unterbrochen als der eigenartige Mann dazwischen sprang un in Ranmaru machte sich der Gedanke breit, dass es doch keiner von Takerus Streichen war.
Also schritt er auf die kleine Runde zu und rief "Wahrscheinlich ist das derjenige, der dich davor bewahrt von einem wildgewordenen Löwen zerfleischt zu werden! Mal ehrlich Takeru... Was hast du dir nur dabei gedacht im Kopf einer Wildkatze herum zu pfuschen?"
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