Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Manöverdorf

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Manöverdorf   Do Aug 02, 2012 9:23 am

Ein Dutzend platonischer Holzhäuschen kauert sich in die natürliche Senke in den Hügeln. Ein Platz wie geschaffen für die Übungseinheiten von Attentätern. Die diensthabenden Chuu-Nin sind stets behilflich, wenn es ums Opferspielen geht.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mi Dez 04, 2013 12:45 pm

Nach einer schweren Zeit, in der sich Kôhei um seine Tochter gekümmert hat, war es der erste Tag an dem er wieder wirklich im Dienst war. Ein anderer Shinobi aus Konohagakure bot die Möglichkeit an, sich selbst mit anderen abzustimmen, sodass man am Ende des Tages gute Manöver ausführen könnte. So hatte er sich bei diesem Shinobi gemeldet und war auf dem Weg zu einer Art Trainingsdorf. Sarutobi Ashitaka war der Kommandant, der die Manöver koordinieren würde. Wer sonst noch teilnehmen würde, war ihm nicht bewusst. Zuvor war er noch bei seiner eigenen Mutter gewesen und hatte seine noch schlafende Tochter zu ihr gebracht, damit sie über den Tag hinaus auf sie aufpassen würde.
Nachdem er das Dorf erreicht hatte, sah er einige Chûnin umher wuseln, die ihren Aufgaben nach gingen und Gebäude wieder aufrichteten oder zerstörte Bereiche wieder ausbesserten. Da er viel zu früh angekommen war, hatte er noch Zeit, um etwas anderes zu machen. Schon seit längerer Zeit liebäugelte er mit einer Technik. Es handelte sich darum, dass man Chakra in einer Art Speer aussandte und damit feste Objekte aufspießen oder zerschneiden könnte. Die Technik kam ursprünglich von Mayura, inzwischen Hokusai, und basierte auf ihrem Chidori. Da er das Raiton nicht beherrschte, musste er sich eine andere Methode überlegen, wie er diese Technik zumindest für seine Anforderungen imitieren konnte. Das Sharingan half ihm dabei. Einen der Chûnin berührte er an der Schulter. “Guten Morgen – habt ihr möglicher Weise einen Shinobi hier, der die Technik Hien beherrscht? Ich würde gerne mit ihm sprechen.“ Der Chûnin sah Kôhei verwundert an und straffte etwas die Schultern. Nicht häufig kam es vor dass ein offensichtlicher Jônin einen Rangniedrigeren um Hilfe bat. “Auch euch einen guten Morgen – ja, wir haben einen solchen hier. Zufälliger Weise beherrsche ich selbst diese Technik.“ Er zückte aus einer seiner Taschen einen Kunai und hielt ihn vor sich. Kôheis Augen glühten rot auf und mussterten den Kunai und den Chûnin vor sich. “Das trifft sich gut. Ihr müsst es mir nur einmal zeigen, danach will ich euch nicht mehr aufhalten.“ Kurz nickte der Chûnin, dann sammelte er sich und ließ das elementare Chakra in den Kunai fließen. Durch das Raitonelement, was er besaß, züngelten um den Kunai Blitze und ließen ihn leicht aufleuchten. Das Sharingan erlaubte ihm direkt in die Blitze zu sehen, ohne allzu sehr geblendet zu werden. Er sah, wie die Quelle des Chakras der Kunai war und das Chakra weiter ausstieß. Dann erlosch er wieder. Der Uchiha nickte dankend und legte kurz seine Hand auf die Schulter des Chûnin und entließ ihn.

Aus der eigenen Tasche zog er einen eigenen Kunai. Er war nicht dafür ausgelegt Chakra zu leiten, doch er wusste, dass es dennoch klappen konnte. Bei Zeiten würde er sich ein paar chakraleitende Waffen organisieren müssten. Kurz suchte er sich eine Bank, damit er nicht die ganze Zeit im Weg stand. Er nahm Platz und der Kunai lag flach auf seiner Handfläche. Zunächst Fûtonchakra. Er sammelte es in seiner Hand und konzentrierte sich. Langsam übertrug er das Chakra, wie bei seiner Transfertechnik, in den Kunai und nach einer kurzen Weile flackerte es auf und umschloss. Die Form des Kunai wurde durch das Chakra erweitert, sodass die Klinge weiter war. Er nickte zufrieden. So sollte das sein. Dann schob er den Kunai wieder weg. Das ging schnell.
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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Dez 05, 2013 10:03 pm

cf: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano

Ashitaka Sarutobi kam Aus Richtung des Wohnviertels getrottet, mit steifen und stetig angespannt wirkenden Bewegungen. Er hatte das halbe Jahr relativ gut überstanden. Weder hatte er Körperteile verloren noch das Leben. Dafür erlebte er einen längeren Krankenhaus-Aufenthalt, in dessen Zuge man eins seiner Beine und beide Arme kurieren musste - es handelte sich um saubere Brüche. Aus irgendeinem Grunde klebte ihm das "Glück" an den Gliedern, keine komplizierten Verletzungen mit nach Hause zu bringen - die Knochen waren meist ganz durch, ohne splitterige Angelegenheiten. Stiche und Schüsse gingen stets durch und hinterließen keine schwer zu entfernenden Projektile. Oder, wie im Falle eines seiner Zehen, war die Angelegenheit gleich ein sauberer Schnitt. Was auch immer das Schicksal seinem Körper aufbürdete, der Sarutobi überlebte es - und erhielt sich sogar seine Diensttauglichkeit, wenngleich geschulte Augen ihm seinen Verschleiß ansehen konnten.
Im Gefolge des Jo-Nin betraten drei Chuu-Nin den Platz; sie trugen je eine größere Schriftrolle und schauten im Gegensatz zum eher verdrossenen Sarutobi höchst enthusiastisch drein. Offenbar bot das kommende Manöver ihnen einigen Spaß.
Das Manöver. Ein Simulationsspiel. Beim Briefing noch hatte Ashitaka die Stirn gerunzelt; er war nicht hundertprozentig von der Effektivität dieses Trainings überzeugt. Es erschien ihm recht vielfältig und kompliziert. Und bekanntlich überlebte kaum ein Plan mit mehr als zwei Variablen den ersten Kontakt mit Feind oder Untergebenem... doch es war nunmal eine Anordnung von oben, und vielleicht sollte er der Sache einfach eine positive Chance geben. Seine Helferlein waren ja auch zuversichtlich...
Nein.
Legt los ordnete er knapp an, woraufhin die Chuu-Nin grienten wie Katzen vor Sahnepöttchen und sich dann eine freie, eben Fläche im Gras suchten. Dort entrollten sie ihre Schriftrollen; sie waren so eingeschnitten, dass sie sich nicht geradlinig entfalteten wie gewöhnlich, sondern einen Kreis bildeteten. Fuuin waren auf das Pergament gezeichnet, und sie zogen und zerrten die Pergamentlappen so in Form, dass sie an den richtigen Stellen übereinander lagen.
Ashitaka hingegen ortete einen der Teilnehmer. Er trat bis auf eine höfliche Distanz an ihn heran und grüßte Kohei-san, wobei er sich leicht verbeugte. Wie ich sehe, sind Sie wieder bereit für den Dienst? Erfreulich. Er richtete sich wieder auf, gerade wie ein Stock, und verschränkte die Arme militärisch korrekt hinter seinem Rücken. Dank Sonnenbrille war wie üblich nicht recht erkennbar, ob er seinem Gegenüber direkt in die Augen sah oder doch über dessen Schulter blickte.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Fr Dez 06, 2013 12:44 pm

Aus der Ferne sah er, wie ein kleiner Trupp von Shinobi sich dem Platz näherte. Vorerst blieb er auf der Bank sitzen und rieb leicht über seine Knie. Sie schmerzten noch nicht, aber seit dem Vorfall bildete er sich auch häufiger Schmerzen ein. Drei der Shinobi trugen Schriftrollen, die sie auf einen Befehl eines vierten ausrollten. Kannte er diesen nicht sogar? Gemeinsam mit ihm war er einst gegen Eindringlinge im Yamanaka-Viertel vorgegangen. Dieser näherte sich ihm und verbeugte sich leicht. Kôhei erhob sich seinerseits und verbeugte sich auch leicht zur Begrüßung. “Guten Morgen, Ashitaka-san. Ja, ich habe mich wieder für den Dienst eintragen lassen. Genug Zeit wurde vergeudet… und ich denke so etwas hier ist perfekt für einen Widereinstieg.“ Er selbst nahm keine so militärische Haltung ein. Keine Hände hinter seinem Rücken verschränkt. Im Gegenteil, er schob die Hände in seine Hosentaschen und sah recht locker aus. Kurz musterte er den Jônin und erhob dann wieder das Wort. “Angesichts der Tatsache, dass ihr Schriftrollen habt auslegen lassen, tippe ich darauf, dass ihr kein Teilnehmer seid, sondern der Leiter? Werden durch diese Schriftzeichen etwa eine Barriere beschworen?“ Kôhei erhob verwundert seine Augenbrauen ob seiner Vermutung. Sein Sharingan war mit Eintreffen der 4-manngruppe wieder erloschen. Möglich war dies natürlich und je nachdem, was Ashitaka plante, war dies vielleicht auch keine dumme Entscheidung. Kôhei wusste ja nicht, wer sich sonst noch gemeldet hatte.

Einladend verwies er mit einer Hand auf die Bank und nahm wieder Platz. Solange nicht alle Teilnehmer anwesend waren, sah er keinen Grund dazu sich aus den Beinen zu halten. “Nehmt Platz. Wie ich hörte, hattet ihr auch einen unerfreulichen Unfall vor einiger Zeit und durftet das Krankenhaus aufsuchen? Wie kam das?“, fragte er freundlich, aber nicht übermäßig stilvoll. Seit dem Tod seiner Frau – Freundin, war er innerlich etwas zerbrochen und empfand nicht mehr so viel Enthusiasmus wie zuvor. Viele Dinge ließen ihn kalt, andere machten ihn seelisch den Gar aus. Er selbst hoffte darauf, dass sich das Training nicht mit Genjutsufallen befasste. Das könnte einen emotionalen Zusammenbruch für ihn bedeuten. Die Ärzte hatten ihn zwar wieder als Diensttauglich befunden, aber Genjutsus konnten unter Umständen extrem grausam sein … Kôhei ging jedoch davon aus, dass man über die Umstände von seiner verstorbenen Partnerin Bescheid wusste und nicht unnötiger Weise darauf rumreiten würde.
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Hyuuga Hotaru

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Fr Dez 06, 2013 4:04 pm

tbc: Timeskip

Heute war es wieder soweit! Heute war wieder etwas angsagt für sie. Tagelang hatte Hotaru mit Training Zuhause verbracht, weile keine Mission anstand. Sie hatte nichts gegen ihren Vater oder gar gegen ihre Familie, aber das Training ihres Vaters war hart und erbarmungslos. Hotaru mochte es nicht, tagelang mit ihm diese Übungen zu praktizieren, sie fühlte sich danach, als hätte sie ein grosser Felsbrocken überrollt. Meisten schmerzten dann all ihre Glieder und Hotaru wurde sich erst da wirklich bewusst, aus was der Mensch überhaupt alles bestand. Auch heute war wieder einer dieser Tage, wo ihr Muskelkater grausam stark zuschlug, dennoch hatte sie sich aus dem Bett gemüht und hatte sich auf den Weg gemacht. Sie wollte immerhin nicht zu spät kommen! Und in dem sie hier auf dieses Manöver gehen konnte, entkam sie dem eisernen Training mit ihrem Vater. Sie wusste, da sie der Hauptfamilie der Hyuugas angehörte, musste sie dieses Training durchlaufen. Ihr Vater war nicht immer ganz zufrieden mit ihr, dennoch schlug sies ich relativ gut. Sie war immerhin ja auch nicht gerade faul, strengte sich beim Training sehr an, am Schluss hatte sie nur das Gefühl, das etwas weniger womöglich doch mehr gewesen wäre.
Demnach relativ gut gelaunt lief sie die Strasse entlang zu dem Ort, an dem der Treffpunkt war. Ob dort auch das Manöver stattfinden würde, wusste Hotaru nicht. Sie lächelte leicht, trug heute eine kurze Hose, die typischen Ninja-Sandalen und ein helles, rotes Top mit einer netten, süssen, weissen Masche dran. Ihre Haare waren offen. Sie dachte nicht daran, dass sie ihre Haare womöglich zusammenbinden sollte, immerhin war das hier auch mit einer Mission gleichzusetzten. Dennoch war sie eigentlich anständig gekleit für eine Mission. Nicht unbedingt tarnfreudlich, aber sie konnte sich gut in diesen Sachen bewegen, ohne behindert zu werden.
Irgendwann erspähte sie dann in der Ferne das Gelände. Hotaru beschleunigte ihre Schritte. Ihre milchigweissen Augen glänzten vor Freude, denn sie stellte sich dieses Manöver doch sehr interessant vor. Als sie dann zwei Männer erkannte, wurde sie langsamer ... Sie waren älter als sie, einiges. Sie erkannte keine weiteren Leute in ihrem Alter, was sie sofort verunsicherte. Sie hatte erwartet, dass auch andere Genin anwesend sein würden, wenn sie auch dabei sein würde. Womöglich hatte sie sich geirrt? Nun doch etwas zurückhaltender legte sie den Rest des Weges zurück und lief zuerst and en Leuten vorbei, die sich auf - oder an - der Bank befanden und suchte weiterhin verzweifelt nach gleichaltrigen ... Keine Spur. Hotaru drehte ihren Kopf zurück und sah über ihre Schulter, sie musste wohl diese zwei erwachsenen Männer ansprechen, ihr blieb nichts anderes übrig. Deutlich unsicher trat sie zu diesen Beiden und hielt einen relativ grossen Abstand zu ihnen.
"Eh ... Guten Tag, mein Name ist Hyuuga.", sie stuzte, hatte sie eben tatsächlich aus lauter Nervosität nur ihren Nachnamen genannt?, "Also .. Hyuuga Hotaru!", ergänzte sie dann rasch und verbeugte sich tief, ihre Haare fielen ihr dabei wie ein Schleier vor ihr Gesicht und verhüllten ihre geröteten Wangen. Sie konnte deutlich nur schlecht mit Erwachsenen umgehen, das lag daran, das ihr Vater ihr immer wieder gesagt hatte, dass sie sich gegenüber Erwachsenen anständig verhalten solle und Hotaru war sich nie sicher, ob sie anständig geung war!
Als sie einige Sekunden in der Position verharrte, richtete sie sich wieder auf und zwang sich zu einem schüchternen Lächeln. "Also ... Ich bin hier wegen des Manövers, Sie auch?", war die Frage jetzt zu direkt und zu unhöflich? Sie war sich nicht sicher, etwas nervös biss sie sich auf ihre Unterlippe, "Ich bin mir ... Nicht so sicher, mir wurde nur der Ort hier mitgeteilt, verzeihung! Ich weiss leider nicht, wer alles daran teilnimmt.", Ja, das klang irgendwie schon besser, jetzt wussten die beiden Herren zumindest, dass sie nicht mehr wusste. Sie sah den beiden nur kurz direkt in die Augen und starrte dann zur Seite, auch wen ihre Augen durchaus immer wieder zu deren Gesichter huschte, denn es war ja auch unhöflich einfach woanders hinzusehen!
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   So Dez 08, 2013 7:44 am

Nach dem Timeskip:

Knappe 6 Monate lagen nun hinter Kagami, für manche nur eine kurze Durststrecke, für andere ein ganzer Marathon ohne Ziel. Für die blauhaarige war dies eine dunkle Zeit gewesen, denn nach dem Verlust ihres liebsten Menschen, schien nichts wie vorher zu sein. Sie trauerte nicht, weinte nicht und gab auch niemandem die Schuld. Auch wenn sie es fast unmenschlich wirkte, nahm Kagami die Realität hin, auch wenn sie diese im stillen verfluchte. Die junge Uchiha wollte nicht in Trauer versinken und schon gar nicht in die alt bekannten Muster ihres Clans, der in der Vergangenheit schon für genug Blutvergießen gesorgt hatte. Stattdessen hielt sie die Erinnerung an Hayate aufrecht, um sich an diesen Stützpfeiler zu lehnen, wenn die familiäre Situation mal wieder aus dem Ruder lief. Die ganzen Monate über, war es ihr kaum vergönnt das Clananwesen zu verlassen, weil ihre Eltern Angst um sie hatten. Lediglich ein paar Besuche im Krankenhaus waren drin, damit das Mädchen ihrem Sensei einige schöne Geschichten vorlesen konnte oder einfach kam, um mal mit jemandem zu reden. Soweit man mit einem verletzen Ashitaka reden konnte, ohne gleich Sondertraining in der Hölle aufgebrummt zu bekommen. Alles in allem tangierte der Tod ihres Bruders Kagami wenig, denn ihre Bande zu ihm waren stärker, als es der Tod je sein konnte. Sie bekam seine Liebe und erwiderte diese und deswegen brauchte die Kleine auch nicht zu trauern. Für normale Menschen war diese Haltung nicht nach zu vollziehen aber die blauhaarige lebte mehr in einer eigenen Welt, als dass die normalen Regeln bei ihr zu trafen. Hayate war zwar physisch aus dieser Welt geschieden aber sein Geist lebte in ihr weiter. Tief verborgen in ihren Träumen und vor allem den Herzen. Die junge Uchiha war nur eine begrenzte Zeit lang von ihm getrennt und wünschte sich fest, dass sie ihn wieder sah. Wenn sie die Augen schloss und sich konzentrierte, so hatte sie ihren geliebten Nii san in der Nähe, spürte sein Lächeln und dessen Wärme. Sie würde ihn nicht ewig warten lassen, dafür waren die Bande zu eisern und so lebte Kagami für ihn weiter, bis auch sie dahin schied, mit dem Glauben, an ein Leben nach dem Tod.

Irgendwann sah selbst ihr Vater ein, dass man sie nicht ewig einsperren konnte und so gelang es Kagami irgendwie dem goldenen Käfig zu entfliehen, indem sie ihren Sensei quasi anflehte, sie mit auf das nächste Abenteuer zu nehmen. Einem überkorrekten Jounin von Ashitakas Format, konnte man schließlich nichts abschlagen. Schon gar nicht, wenn er den Status einer kleinen Legende hatte. Daher hatte Kagami heute morgen auch erleichtert ihre Sachen für die Mission zusammen gepackt und sich dementsprechend ~gekleidet~. Ihre Sachen waren olivegrün und daher bestens zur Tarnung geeignet aber leider versaute der Schnitt diesen Vorteil schnell wieder. Das Mädchen trug einen kurzen Faltenrock, aus Gründen der Sittsamkeit darunter kurze schwarze Radlerhosen, eine passende Jacke mit hohem Kragen aber leider bauchfrei und zum Schluss ihre über alles geliebten hohen Lederstiefel! Mit Totenköpfe daran! Bei den Dingern bekam ihre Mutter immer nen Schreikrampf, weil sie diese weder süß, noch ladylike fand aber Kagami mochte diese einfach. Doch das schräges kam erst noch! Ihr rechtes Auge wurde stets von einer schwarzen Augenklappe verdeckt, auf der ein silberner Totenkopf prangte und sie schleppte einen gut 1,70 m langen Dreizack mit sich rum. Arashi war ihr ganzer Stolz aber damit wirkte sie noch immer nicht wie ein ordentliches Mädchen, geschweige denn wie eine Prinzessin. Ihre ganze Ausstrahlung im übrigen auch nicht. Mit gesenktem Haupt schlurfte die junge Uchiha die Straße entlang, welche sie durch die alten Holzbauten geleitete. Den Blick gen Boden geheftet, wirkte die blauhaarige durchaus etwas düster und registrierte nur mit ach und krach, wie ihr Verwandter sich das Hien erschnorrte. Eigentlich war sie eine umgängliche Person, die viel Wert auf Höflichkeit legte aber momentan pfiff das Mädchen gekonnt auf ihre Familie. Während Kôhei also die Dienst habenden Ninja belästigte, schritt sie weiter voran. Der Treffpunkt musste hier irgendwo in der Nähe sein und wenn sie nicht alles täuschte, dann war sie spät dran. Zwischendurch verlief sich Kagami auch noch und fand erst nach einigem Suchen wieder zurück. Im Inneren war sie etwas nervös, da sie nicht wusste, wie Ashitaka Sensei zu ihr sein würde und was auf sie zu kam. Dazu noch der umstand, dass sie nichts über das Manöver wusste und die blauhaarige war innerlich sehr verunsichert.  Daher holte sie auch einmal tief Luft, als das Mädchen an jenen Leuten vorbei schritt, die ihre Schriftrollen entfaltet hatten. Selbst ein Laie wie sie, konnte erkennen, dass es Fuin waren und besondere noch dazu, wenn man von der Form der Rollen ausging. Das alles war so aufregend, dass die Kleine ein wenig stehen blieb und beowachtete, ehe man sie weiter scheuchte. Tja und so traf die Katastrophe des Teams eben auch ein, wobei sie fast über das junge Mädchen gestolpert wäre, dass sich so aufwendige Mühe mit den Umgangsformen gab, während sie stotternd ihr Anliegen vor trug. Deren Unsicherheit zauberte Kagami ein kleines Lächeln in Gesicht, was sie aber schnell wieder unterdrückte. Angesichts ihres Anliegens, wäre lächeln vor ihrem Sensei in der Lage ein glattes Todesurteil. Die blauhaarige nahm sich aber dennoch die Zeit, um dem jungen Mädchen zu zu hören, da ihr das Gespräch der beiden Männer zu langweilig war. Ihr Name war Hotaru, wie das Glühwürmchen und ehe sich die Uchiha versah, fand sie die schwarzhaarige süß. Kôhei dagegen begrüßte sie mit einer kleinen Verbeugung, gefolgt von einem Nicken und dann stand Kagami auch schon neben dem Mädchen und blickte zu ihrem Sensei. Endlich hob sie den Kopf, knallte die Hacken zusammen, brachte ihren Körper in Form und salutierte dann. Uchiha Kagami meldet sich zurück zum Dienst, Sensei! Die Flucht von Zuhause ist geglückt und daher bitte ich Sie, mich weiter darin zu unterweisen, wie man ein guter Ninja wird. Sprach die blauhaarige heroisch, doch schon im nächsten Moment war der Ofen aus. Die Genin schaffte es ernsthaft, eine Pirouette um ihre eigene Achse zu drehen und während ihr Rock noch im Wind flatterte, klatschte sie  strahlend in die Hände. Ich hasse diese triste Realität und habe mein Herz in einen Käfig gesteckt, geflochten aus süßen Träumen. Ich werde nicht zulassen, dass das Leben meine Fantasie beschmutzt und ich die Fehler meines Clans wiederhole. Daher bitte ich Sie! Lehren Sie mich, wie man so stark wie eine Prinzessin wird, Sensei! Die letzen Worte etwas genuschelt, lief Kagami genau so rot an, wie ihre Nachbarin und zog es wie diese ebenso vor, sich tief zu verbeugen.
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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   So Dez 08, 2013 12:43 pm

Kein Teilnehmer, sondern Leiter, jawohl bestätigte Ashitaka Sarutobi sogleich, Danke, stehe lieber. Er warf einen prüfenden Blick in Richtung der Schriftrollen-Ausleger, erfasste dabei gleichsam das Auftauchen der beiden jüngeren Teilnehmer des Kampfspiels, die sich nun auch näherten. Prächtig, dann konnten sie ja gleich loslegen. Und Nein. Keine Barrieren. Genjutsu.
Auf seinen Krankenhaus-Aufenthalt angesprochen, reagierte er nicht unbedingt ausschweifender. Er signalisierte lediglich durch ein Armzucken, dass es irgendwo dort am meisten weh getan hatte. "Wie kam das?"
Durch bewunderungswürdige Team-Arbeit kunftete er aus. Straffte den Rücken noch ein kleines bisschen mehr. Instinktives Zollen von Respekt vor Nichtanwesenden.

Schließlich trudelten die anderen ein. Zumindest alle, die zur ersten Gruppe gehörten; eine zweite Gruppe unter Leitung von Ashitakas Ehefrau würde sich etwas später einfinden. Tenzou und Mai würden sich dort unterweisen lassen, soweit er im Bilde war. Der Jo-Nin schwenkte seinen Fokus jedoch auf seine eigenen Kameraden. Zuerst sprach die Hyuuga. Welch ein nervöses Bündel der zaghaften Höflichkeit. Ashitaka wartete geduldig ab, während das Mädchen seine Begrüßung auf die Spur schickte, und nickte dann. Bist richtig. Augen frei geradeaus. Letzteres fügte er an, weil es zumindest seine eigene Erfahrung war, dass sich schüchterne und unsichere Ge-Nin am wohlsten damit fühlten, eine direkte Order zu bekommen. Dann standen sie weniger zagend in der Gegend rum, während sie einfach nur die Aufgabe hatten, in der Gegend rumzustehen.
Die andere Ge-Nin war das dienstälteste Herdentierchen aus seinem eigenen Team voller Zicklein und Böckchen - ein Team, welches leider keine große Historie hatte aufbauen können. Verschollen der Eine, entführt der Andere. Den Gobi in sich zu tragen, hatte ihn zur Zielscheibe gemacht. Ashitaka brauchte kein Briefing mit dem Analysten-Team, dem Geheimdienst und deren V-Mann-Führern oder dem Spähtrupp, um zu erahnen, welches Schicksal ihm wohl mittlerweile geblüht sein musste.
Ashitaka hatte seinem Schrein im Wandschrank zwei weitere Namen hinzugefügt. Auf dem Dienstplan in der Küche hatte er diese beiden Namen gestrichen. Und dafür einen anderen Namen etwas länger betrachtet als üblich.
Die Trägerin dieses Namens war mittlerweile leidgeprüft. Hatte ihn im Krankenhaus besucht, und er hatte sie tun lassen, was sie wollte, indem sie ihm Geschichten vorlies. War er dankbar dafür? Nun ja, für die Auswahl der Geschichten definitiv weniger, wenngleich er dies einfach ertragen und stillschweigend hingenommen hatte. Wie üblich, zählte ja die Geste. Und wenn man ihn als einen Schleifer kleiner Kinder bezeichnete, hatte man zwar recht damit, doch galt dies nur für den Trainingsplatz und den Dienst an sich. Ansonsten lag ihm nichts ferner, als arme Dinger zu plätten.
Er plättete niemanden. Auch nicht nach der eigenwilligen Vorstellung Kagamis, erst auf ernsthaft soldatisch zu machen und sich mit der üblichen Wirrheit in den Platz der liebenswerten Durchgeknallten des Team zu drängen. War eindeutig ihre Lieblingsecke. Ashitaka würdigte ihren Aufritt, indem er ohne jedes Verziehen der Miene den Kopf neigte und Jawohl erwiderte. Und in diesem Wort steckte doch wohl eine ganze Menge? Für Ashitaka Sarutobi gab es kein Wort, welches mehr ausdrücken konnte. Außer vielleicht Los. Während Ashitaka an Kagami vorbei ging, berührte er sie flüchtig an der Schulter, nahm nichtmals Blickkontakt auf. Die Geste zählt schließlich.

Der Jo-Nin stellte sich vor den beiden Uchiha und der Hyuuga auf. Ließ mit einem fast schon hörbaren Knacken den sprichwörtlichen Stock in seinem Arsch hochrutschen in die Wirbelsäule und nahm die klassische Hab-Acht-Stellung ein. Nicht umsonst galt diese Haltung offiziell unter Ärzten als ziemlich gesundheitsschädlich. Mein Name ist Ashitaka Sarutobi stellte er sich vor, und ich begrüße euch zum heutigen Manöver-Spiel. Stellt euch darauf ein: Ihr seid die Ersten, welche diese jüngst entwickelte Trainings-Einheit durchlaufen dürfen. Wir schulen nicht nur euch, sondern auch unsere Trainings-Maßnahmen an sich. Seht zu und horcht auf. Er gab den drei fröhlich in ihren sich überlappenden Fuuin-Kreisen sitzenden Chuu-Nin ein Zeichen. Vorführung starten.
Die Drei grienten. Freuten sich einen Wolf. Bitte richtig sagen, Sarutobi-san.
Ashitaka runzelte die Stirn. Von mir aus. Er räusperte sich. Enter Tutorial.
JAWOHL! kam es aus voller Kehle zurück, und die drei Chuu-Nin verfielen in Aktivität, indem sie Fingerzeichen so schnell schlossen, dass es wirkte, als würde ein Jugendlicher auf den Controller seiner Spielekonsole einhacken. Hinter Ashitaka formten sich Textblöcke; einer davon zeigte "Tutorial" und blinkte auf. Im nächsten Moment verschwanden diese Menü-Anzeigen wieder, und stattdessen erschien... eine Karte, zugedeckt und groß wie ein Teppich.
Ready... schnarrte einer der Chuu-Nin in monotoner Stimme, Set!
Ashitaka betrachtete die Illusion der Spielkarte missmutig. Fertig?
Choice entgegnete der Chuu-Nin gönnerhaft und unterstrich seine Worte mit enthusiastischer Geste.
Aha. Ashitaka wandte sich an die drei Teilnehmer. Wie ihr seht, Leute, handelt es sich hierbei um eine Simulation. Auf Genjutsu gestützt. Dies ist eine Basis-Funktion dieses Manövers; Ich ermahne daher jeden Teilnehmer, kein Kai anzuwenden, da dies die Simulation entschieden beeinträchtigen wird. Unser Ziel ist es, unter kontrollierten Umständen eine möglichst realistische Kampfsituation zu erstellen, in welcher vor allem eines verlangt wird: Teamarbeit. Er hob die Stimme etwas an. Ich hasse Ineffizienz. Ineffizienz ist, wenn ein einzelner Shinobi alles tut. Ineffizienz ist, wenn grober Chakraverbrauch vorliegt, wo ein anderes Ninjutsu effektiver hätte wirken können. Man kann Katon mit Doton blocken.
Hinter ihm ließen die Chuu-Nin einen Feuerball funkensprühend auf einen Erdwall treffen.
Suiton wäre jedoch effektiver. Gibt es einen Suiton-ka, springt der Doton-ka folglich nicht voraus, denn er ist ineffizient. Und dies ist nur ein Beispiel.
Diverse Ninjutsu fegten nun aufeinander ein; Doton sog Suiton auf, wurde von einem Blitzschlag zerscheppert, der von einer Windböe auseinandergetrieben wurde, welche wiederum von Katon aufgefressen wurde, und der kleine Brand verging im Regenschauer.
Was ich sehen will, ist effiziente Teamarbeit. Wir werden uns heute eine solche Kombination erarbeiten. Mithilfe dieser Gegner. Er deutete auf die Illusion der teppichgroßen Spielkarte.
Flipp rief ein Chuu-Nin, und Die Karte drehte sich, Rauch stieg auf und im nächsten Moment präsentierte sich ein Ninja.
Spoiler:
 
Mithilfe dieses Gegners und anderer präzisierte Ashitaka. Diesen Gegnern ist gemein, dass sie allesamt keine Genjutsu anwenden werden; wie gesagt, ein Kai von seiten der Teilnehmer würde diese Simulation schwer gestalten. Daher klammern wir feindliche Illusionen, die zu brechen nötig sind, in diesem Manöver aus. Ihr selbst jedoch werdet eure volle Bandbreite an Fertigkeiten einbringen können.
Einer der Chuu-Nin erhob sich, holte einige mit Siegeln beschriftete Bänder hervor und lief damit zu den drei Teilnehmern. Die hier einfach am Arm befestigen erklärte er eifrig und half bereits beim Festbinden. Wer ein Genjutsu einsetzt, legt sein Chakra dafür einfach auf diese Schnittstelle, loggt sich somit ins System und kann mit seinen Illusionen unsere Illusion beeinflussen.
Genjutsu zur Simulation großer Szenarien zu nutzen, ist aufwändig sprach Ashitaka nun wieder, Daher unsere drei Helfer in ihren Fuuin-Kreisen.
In ihren Server-Systemen, bitte.
Danke. In ihren Fuuin-Kreisen. Ashitaka gab kaltschnäuzig einen Wink. Teilnehmer bitte in einigem Abstand zueinander in einer Reihe aufstellen. Wir beginnen nun einen kleinen Probelauf. Gen-Team, Los.
Ready!
Set!
Flipp-Effect!
Der illusionäre Ninja teilte sich auf in drei Versionen von sich selbst, welche sich den drei Teilnehmern des Manövers gegenüber stellten.
Noch Fragen? sprach Ashitaka. Falls nicht: Attackiert euren Gegner auf eure bevorzugte Art und Weise in drei... zwei... eins. Los.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   So Dez 08, 2013 2:02 pm

Ashitaka schlug die Einladung von Kôhei aus, sich ebenfalls zu setzen. Er für seinen Teil hätte bereits aus reiner Höflichkeit angenommen, doch da bereits ersichtlich war, dass weitere Teilnehmer hinzukamen, nahm er es ihm nicht übel. Zunächst eine kleines, braunhaariges Mädchen. Ihre weißen Augen zeigten bereits ihre Herkunft an, dennoch nickt er freundlich, als sie sich als Hyuuga Hotaru vorstellte. “Und ich bin Uchiha, Kôhei. Freut mich. Ja, wir sind ebenfalls wegen des Manövers hier – wobei ich Teilnehmer bin und Ashitaka-san der Leiter sein wird.“ Und kurz nachdem Hotaru aufgetaucht war, kam auch schon ein weiteres Mädchen hinzu.

Sie war etwas größer und hatte lilanes Haar. Er kannte sie – doch woher konnte er nicht sagen. Zuvor, als er ein wenig für sich selbst übte, war sie bereits an ihm vorbei gelaufen. Hatte sie noch anderes zu tun gehabt oder hatte sie nicht geglaubt, dass er ebenfalls für das Manöver hier war? Dann stellte auch sie sich vor – als Uchiha Kagami und Kôhei dämmerte es. Ja, er kannte sie in der Tat. War sie nicht die Schwester des quasi vor kürzlich verstorbenen Hayate? Der Hayate, der außerdem Mayura – inzwischen Tenzou – eines seiner Sharingan vermacht hatte? Seine eigene Mutter war über diese Handlung mehr als nur empört gewesen, aber Kôhei hatte ihr damals schnell den Zahn gezogen. Solche Lästereien konnte er nicht gut heißen. Unter anderen Umständen hätte er sein Beileid kund getan – doch aus Furcht, jemand könnte ihn auf Hana ansprechen, unterband er diesen Reflex. Kôhei war auf der Beerdigung des jüngeren Uchiha gewesen. Das musste genügen. Aber Kagami beließ es nicht bei ihrer zunächst straffen Begrüßung und vollführte noch eine Pirouette – es ließ sie etwas merkwürdig aussehen, vor allem durch den ziemlich langen Dreizack, den sie mit sich führte. Kôhei achtete darauf, dass sie ihm mit dem Ding nicht zu nahe kam.

Dann stellte sich Ashitaka vor den drei Teilnehmern auf und begann eine kurze Einführung, in das was folgen würde. Kôhei erhob sich, als Ashitaka Haltung einnahm, stand aber keines Wegs so stramm da. Erneut die Hände in den Hosentaschen. Der Leiter der Manöverübung ließ seine Helfer eine Illusion beschwören, die ihn die Stirn runzeln ließ. War das wirklich nötig? Als er kleinere Übungen mit Genin und Chûnin gemacht hatte, hatte er weniger auf solchen Schnickschnack gesetzt – aber was sollte es. So konnte er sich ein wenig von der Kreativität dieser Generation berieseln lassen. Der Leiter teilte ihnen mit, dass sie gegen Illusionen antreten würden und dass er Effizienz sehen wollte – keine Alleingänge. Gut, damit konnte er sich anfreunden. Dann drehte sich der Teppich um und Rauch erschien plötzlich. Aus dem Rauch stieg ein Ninja – schwarz gekleidet, mit Kapuze und Maske. Nun, so war er selten unterwegs, aber es würde wohl ausreichen, um sich einen Gegner vorzustellen. Sie würden kein Kai nutzen sollen – Gott sei dank – das hieß dann wohl, dass sie auch nicht unter weiteren Genjutsu zu leiden hätten. Mit einer imaginären Hand wischte er sich über die Stirn. Das war seine größte Befürchtung gewesen. Sollten sie selbst Genjutsus einsetzen wollen, sollten sie dies über eine Binde tun, die sie um den Arm befestigen sollten. Gesagt getan.

Der einzelne Ninja vervielfältige sich, sodass nun drei Exemplare vor ihnen standen und Ashitaka wollte, dass sie angegriffen wurden. An sich kein großes Problem, aber da er keinerlei Erfahrung über Hotaru oder Kagami gesammelt hatte, war dies schon eine kleine Herausforderung. Was konnten sie, wo lagen ihre Stärken... welchen Rang bekleideten sie überhaupt? Schnell ging er die Fakten durch, die für ihn mehr oder minder klar waren. Hotaru gehörte dem Hyuuga Clan an. Dadurch würde sie dank Byakugan und dem Hyuuga Kampfstil wohl Taijutsu anwenden können. Kagami mit ihrem hoffentlich bereits erweckten Sharingan und dem Dreizack würde wohl ebenfalls den Nahkampf ausüben können. Er selbst wusste sonst nichts über sie – und war nicht wirklich in der Stimmung sich ohne Aufwärmung für seine Knie in einen Kampf zu stürzen. Mittels weniger Fingerzeichen, die er formte, wollte er ein Genjutsu erschaffen, welches seinen Ninja festhalten würde. Sein eigenes Sharingan wollte er, sofern nicht nötig, vorerst nicht nutzen. “Chimei-tekina jimen no Jutsu!“, sprach er ruhig. Er hatte das Genjutsu, wie zuvor vom Chûnin erklärt, in die Armbinde gleiten lassen, wodurch sein Ninja nun zunächst an den Fußgelenken gebunden sein würde und nach kurzer Weile außerdem zu Boden gezogen werden müsste. Er selbst wollte in Erfahrung bringen, wie gut dieses System, mit welchem Ashitaka sie konfrontierte, wirklich war – und zugleich wollte er in Erfahrung bringen, wie die jungen Mädchen vorgehen wollten. Da es aber nicht mit einem Genjutsu getan wäre, beschwor er aus sich heraus sein geliebtes Fûtonelement und ließ sich davon ummanteln. Wenngleich er sehr gehandicapt war, was das Taijutsu anging, zur Veranschaulichung hier dennoch reichen. Schnell tat er einen Ausfallschritt und hielt seine Hand flach – stach mit ihr nach Vorne, um den Illusionsninja aufzuspießen und kurzen Prozess mit der Illusion zu machen. Dass es bei den nächsten Kämpfen nicht so einfach werden würde, war ihm durchaus bewusst.

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Hyuuga Hotaru

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Dez 10, 2013 2:37 am

Glücklicherweise hatte man ihr bald gesagt, dass sie hier richtig war. Ein Stein fiel der Hyuuga vom Herzen, als man ihr diese Kleinigkeit mitteilte und sie atmete erleichtert durch. Es wäre zumindest nicht das erste Mal, dass sie sich bei sowas geirrt hatte, denn obwohl sich Hotaru generell immer Mühe gab, sich alles zu merken, so gab es doch manchmal Dinge, die sie einfach vergass, oder durcheinander brachte. Oder manchmal war sie einfach so dermassen verunsichert, dass sie sich selbst verwirrte, das kam auch ab und an vor. Sie nickte also den beiden Herren dankend zu, als sich eine weitere Person dazugesellte. Hotaru blickte das dazugekommene Mädchen mit grossen Augen an. sie war etwa in ihrem Alter! Ein Lächeln zierte die schmalen Lippen Hotarus, als sie sich bewusst wurde, dass sie nicht mehr alleine mit den Erwachsenen war. Das gab ihr ein viel besseres Gefühl als davor. Unter Gleichaltrigen fühlte sie sich sofort viel wohler, was man ihr womöglich auch alleine am Gesichtsausdruckt ansehen konnte. Das Mädchen stellte sich als Uchiha Kagami vor. Hotaru kannte sie nicht, dennoch nickte sie ihr mit einem breiten Lächeln zu und grüsste sie noch einmal freundlich, bevor Kagami eine seltsame Vorführung lieferte. Etwas überrascht blinzelte Hotaru und legte den Kopf leicht schräg. Auch die Ansprache, die darauf folgte, bedachte die Hyuuga mit einem verwirrten Gesichtsausdruckt. War das normal, dass mans ich so als Kunoichi verhielt? Stellte sie sich gerade dumm an? Denn ein Blick auf den angeblichen Leiter sagte ihr, dass der das irgendwie für überhaupt nicht ungewöhnlich hielt ... Und da war sie wieder, die Unsicherheit. Hätte sie sich auch so vorstellen müssen?
Daraufhin begann dann das Manöver. Sie stellten sich brav alle in eine Reihe auf und lauschten den Ausführungen des Leiters. Dieser stellte ihnen auch ein Team vor, dass zur Unterstützung diente, um das ganze Manöver überhaupt laufen lassen zu können. Mit grossen Augen folgte sie den Bildern, die sich ihr mittels Genjutsu zeigten. Ihr klappte sogar der Mund etwas auf, während sie ihre Hände fest ineinander verschlossen hatte. Fast schon krampfhaft hatte sie sie vor ihrem Schoss zusammengefaltet und hatte den Kopf leicht gehoben. Ob sie hier wirklich am richtigen Ort war? Die Hyuuga starrte kurz zu ihren beiden 'Kameraden' ... Sie waren beides Uchiha, wurde ihr in diesem Augenblick bewusst, sie war die Einzige Hyuuga im Team, immerhin gehörte der Leiter im Grunde nicht dazu ... Auch wenn dieser natürlich auch kein Hyuuga war, aber immerhin auch kein Uchiha!
Dann wurden sie vor eine Aufgabe gestellt. Ein Ninja tauchte auf, ganz in schwarz geholt, das Kunia bedrohlich in der Hand, hatte er eine Position angenommen, die darauf schliessen liess, dass er jeden Moment angreifen könnte. Hotaru hinderte sich selbst daran, einen Schritt zurück zu treten, immerhin waren das ja nur Genjutsus! Sie wurden auch mehrmals darauf hingewiesen, kein Kai zu benutzen. Hotaru hatte sich das durchaus gemerkt, doch als der Leiter dann erklärte, dass sie Genjutsus nun mit einer für sie am besten angebrachten Methode angreifen sollten, fing Hotarus Gehirn an zu rattern. Was sollte sie einsetzten? Sofort gingen ihr haufenweise Fragen durch den Kopf, konnte sie überhaupt das Jûken anwenden, wenn das nur ein Genjutsu war? Würde es Schläge und Tritte und all aufnehmen und realisitisch umsetzten? Aber für Fragen blieb keine Zeit und kaum hatte sie sich einen Plan zurecht gesetzt, hatte der Älteste in ihrem Team bereits angegriffen. Hotaru liess sich dazu hinreissen und bestaunte kurz seine Technik, bevor sie sich ermahnte. Sie klatschte sich selbst zwei mal mit ihren flachen Händen seitlich ins Gesicht - eine Art wachrütteln - und ging in Kampfposition.
Sie war sich bei diesen Genjutsu-Ding noch nicht sicher, ob ihr Byakugan überhaupt von Nutzen war, also würde sie sich vorerst auf Ninjutsus stützen. Während sie einige Schritte nach vorne rannte, weil der Abstand etwas geringer werden musste, formte sie Fingerzeichen. Etwas schlitternd kam sie dann zum stehen, atmete einmal tief durch, während sich das Katon-chakra in ihrem Mundraum sammelte und spuckte es dann mit einer Vorwärtsbewegung aus. Zwischen ihren Lippen drang eine relativ dünne Flammenzunge heraus, die nach der Illusion des Ninja lechzte. Ob das genügen würde? Wann wusste sie, ob der Gegner besiegt war, wenn es nur ein Trugbild war?
Etwas unsicher starrte sie zu Ashitaka, während sie wieder einige Schritte zurück ging um zurück in die Reihe zu treten.

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Dez 10, 2013 3:40 pm

Die Sekunden verstrichen, das junge Mädchen stand noch immer wie erstarrt da, abwartend, was der Sensei ihr antworten würde. Für sie war diese Warterei die reinste Qual, schon allein weil Kagami nicht wusste, ob sie wieder etwas falsches gesagt hatte. Ihre eigenen Eltern nahmen ihr den entgleisten Märchentick mittlerweile schon etwas krumm, da sie ständig Dinge sah, von denen andere nur träumen konnten. Daher trat sie auch unruhig auf der Stelle umher, als sich Ashitaka erst einmal an Hotaru wandte, um diese zu beruhigen. Das dieses Mädchen aus dem Hyuuga Clan stammte, erstaunte Kagami schon etwas aber andererseits saßen sie im selben Boot. Daher rechnete die Kleine es ihrem Sensei auch hoch an, dass dieser hier die Leitung hatte, so würde bei dem ganzen wenigstens etwas heraus kommen. Sie hatte nicht schon wieder Lust zu versagen, jetzt, wo langsam bekannt wurde, was aus dem restlichen Mitgliedern ihres Teams geworden war. Ihr Vater hüllte sich in Schweigen und die eigene Mutter wollte nichts sagen, um sie nach Hayates Tod nicht noch mehr zu verletzen. Sehr löblich aber doch wenig hilfreich. Hielt man sie echt für so schwach, dass man dachte, sie müsste in Watte gepackt werden, weil die Hürden des Lebens nichts für sie waren? Um Riku und Sôichi hatte sie fast mehr getrauert, als um ihren eigenen Bruder. Diesen kannte sie gut genug, um ihn ins ich weiter leben zu lassen aber die beiden Jungen waren dem Leben zu schnell entrissen worden, als dass Kagami ihnen einen Platz in ihren Herzen gewähren konnte. Sie verdammte sich dafür, denn für die Kleine waren die Toten erst dann richtig tot, wenn keiner mehr an sie dachte oder ihre Existenz in dieser Welt am Leben hielt. Nach einigem Nerven hatte Ashitaka ihr schließlich die Wahrheit gesagt. Sie war schwer zu ertragen, brach ihr bald das Rückgrat aber dennoch trug Kagami diese Last ohne zu murren. Eines Tages, wenn ihr Leben endete, wollte sie ihre beiden Kameraden gegenüber treten und ihnen lächelnd ins Gesicht schauen. Auch für diese beiden wollte sie weiter leben und stark werden. Daher fiel der jungen Dame auch ein riesiger Felsbrocken vom Herzen, als ihr Sensei ihr Anliegen annahm und bestätigte, ihr zu helfen. Ein paar Freudentränen sammelten sich in ihrem Auge, weil Kagami einfach glücklich war. Man verstieß sie nicht, sondern akzeptierte ihr Bestreben. Daher wollte die Uchiha auch seinem Wort folge leisten und loslegen, doch als der Jounin an ihr vorüber schritt, spürte sie eine flüchtige Berührung an ihrer Schulter. Die Tränen bahnten sich ihren Weg, nicht vor Trauer, sondern vor Glück. Was brauchte sie schnöde Worte, die hervor sprudelten, wenn eine einfache Geste viel intimer und prägender waren. Also wischte sich die Genin mit dem Ärmel über das Gesicht und antwortete laut mit: Jawohl!

Nachdem die Gefühlsduselei rum war, reihte sie sich bei den anderen beiden ein, um dem Sarutobi zu zuhören. Es sollte ein gewagtes Manöver auf Genjutsubasis werden, was Kagami ungemein freute. Genjutsu! Es scherte sie nicht, dass alle drei Kandidaten quasi als Testobjekt für diese neue Technik genutzt wurden, dafür war sie viel zu aufgeregt. So stand die blauhaarige an Arashi gelehnt da und schaute regelrecht mit Sternchenaugen dabei zu, wie die Illusion immer mehr Gestalt annahm. Zuerst kamen Textblöcke mit einem Schriftzug, welches sich dank tatkräftiger Ninja zu einer Art Karte weiter formte. Die Kleine verstand kaum etwas davon, was die Schöpfer da vor sich hinbrabbelten aber das war eh zweitrangig. Die Uchiha nahm sich doe Worte ihres Sensei sehr zu Herzen, denn er forderte Effizienz, Teamwork und kein leichtsinniges Handeln. Auch sollten sie mit ihren Ressourcen sparsam umgehen. Im Grunde kein leichtes Unterfangen aber das Leben an sich war niemals leicht. Also schwor sich Kagami, es so gut wir möglich zu machen und ihr Bestes zu geben. Schließlich wollte sie vor ihrem Verwandten nicht als völliger Idiot dastehen und Hotaru wirkte an sich auch nicht wie ein erfahrener Kämpfer. Wahrscheinlich ging es der Hyuuga wie ihr? Mit einem kläglichen Seufzen auf den Lippen, schaute das Mädchen dabei zu, wie Ashitaka ihre Gegner präsentierte. Es waren drei Ninja in schwarz, mit Waffen und nicht gerade netter Ausstrahlung. Nya, immer noch erträglicher als wenn es Malefiz gewesen wäre. Vor der wäre die Kleine schreiend weg gerannt. Nieder mit den bösen Disneyhexen!

Während sich Kôhei noch Hotaru vorstellte und ihr Sensei den Befehl zum Angriff gab, nahm die Uchiha derweil Augenmaß. Ich darf sie also so angreifen, wie ich mag? Fragte sie sich in Gedanken selbst, während ihr Hirn an einem Angriff arbeitete. Kai war ja Tabu und Genjutsu mussten speziell über die Armbinde gewirkt werden, also harte Auflagen. Die junge Dame fokusierte sich ganz auf ihr ziel, blendete soweit alles um sich herum aus. Sicher, Kagami merkte noch, wie der Ältere Uchiha seine Illusion zu Boden rang und sich dan in Wind hüllte, ehe er zum Angriff über ging, während Hotaru ihre Unsicherheit besiegte und zu einem Katonjutsu griff. Für einen Moment flammte in ihrem einzelnen Auge Neid auf, denn die Hyuuga konnte jenes Element, welches für ihren Clan so prägend war. Das junge Mädchen wurde wieder daran erinnert, wie viele Makel sie trug, weil weder ein Element in ihr erwachte, noch sie in etwas anderem gut war. Sie hatte nur ihre Träume, die gewaltige Fantasie und Arashi an ihrer Seite. Sie wollte nicht hinter den anderen zurück stehen und griff fester nach ihrem Dreizack, um mit ihm im Anschlag auf den Ninja zu zustürmen. Die Stabwaffe kurz über ihren Kopf schwingend, nutze sie ihn als Schild, um das Kunai zu blocken, eher ein leichter Aufwärtshieb reichte, um die Waffe aus der Hand jener Illusion zu schlagen, welche doch etwas guselig wirkte. Dummerweise hatte die Genin dabei etwas zu viel Schwung drauf, so dass sie dabei war, nach hinten zu kippen, denn die Stabwaffe irritierte etwas ihr Gleichgewicht. Kagami fiel nach hinten, setze ein Bein fest auf den Boden, während das andere nach oben schnellte. Arashi mit der Spitze nach unten in den Boden rammend, damit sie Halt hatte, traf ihr Fuß leider die vermeindlich illusionären Weichteile ihres Gegners. Ob dieser etwas fühlte, war ungewiss aber Hauptsache sie machte Schaden. Mit einem schnellen Sprung nach hinten, riss sie ihre Waffe mit sich und ging in Verteidigungsstellung.... oder versuchte es zumindest, denn eine vor Freude rum hopsende Genin, war wohl nicht Sinn der Sache. Sensei! Ich habe ihn erwischt! Trällerte die Uchiha fröhlich, während sie in Gedanken schon wieder ganz woanders war und etwas den Sinn der Sache aus den Augen verlor.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Dez 12, 2013 11:33 am

Keine Fragen. Der Probelauf konnte starten, und Ashitaka begab sich gemächlichen Schrittes hinter die drei Genjutsu-Wirker, derweil die Teilnehmer des Manövers die knapp formulierte Order auslegen durften, wie sie mochten. Der Älteste der Drei war zugleich der Erste, der die Initiative ergriff. Auf sein Tun hin durchlief eine winzige Veränderung den mittleren Fuuin-Kreis. Der Chuu-Nin, der darin hockte, registrierte aus dem Augenwinkel das Verändern eines Kanji und machte den Sarutobi darauf aufmerksam. Einer loggt sich schon ein.
Gut. Mit ungerührter Miene verfolgte Ashitaka, wie der Gegner aus seiner Starre erwachte und offenbar versuchte, sich zu bewegen, aber nicht sonderlich weit kam. Nach einem Moment legte er sich sogar auf den Boden.
Rettungswurf?
Den Begriff hatte man dem Jo-Nin immerhin vorher erklärt. Er schüttelte den Kopf. Nicht in der Probe.
No Saving Throw schnarrte ein Chuu-Nin fast schon mechanisch, No Dice. Ashitaka überspielte mit seiner ungerührten Miene, wie unverständlich das Technik-Geschwurbel seiner Untergebenen ihm war.
Der Uchiha ließ eine windig wehende Aura um sich herum entstehen, welche das Gras ringsum gleichfalls zum Niederlegen zwang wie sein illusionärer Feind durch das Genjutsu. Anschließend trat er auf ihn zu und schlug mit bloßer Handkante. Der schwarze Ninja löste sich in Wohlgefallen auf.
Schneidfähigkeit von Fuuton, um den waffenlosen Schlag gefährlicher zu machen. Hm. Ashitaka wandte sich dem nächsten Teilnehmer zu. Lass sehen, was unsere Hyuuga tut.
Zunächst mal ohrfeigte sich die Ge-Nin ein wenig selbst; als wolle sie sich noch einmal richtig aufwecken oder die Nervösität von vorhin vertreiben. Ihre Taktik bestand darin, auf die Illusion zuzurennen, stark zu beschleunigen, schliddernd abzubremsen und eine Feuerzunge auf den schwarzen Ninja zu feuern.
Jahaaa... stieß einer der Chuu-Nin unterdrückt hervor, endlich was für die Grafik... Feuer abspulen.
Jo. Sein Kamerad schloss das Fingerzeichen, derweil Hotarus Katon durch den nicht vorhandenen Gegner hindurchwieselte. Um sogleich eine recht imposante Explosion auszulösen, welche den schwarzen Ninja mit brennenden Klamotten mehrere Meter nach hinten schleuderte, wo er aufschlug und verpuffte.
Die drei Chuu-Nin zuckten unisono zusammen. Hoppla.
Sorry.
Falsches In. Sollte kleiner...
Ashitaka seufzte tonlos. Ignorierte seine Manöverhelfer und nickte stattdessen Hotaru zu, die gerade zustimmungsheischend in seine Richtung schaute. Gut rief er ihr zu, War richtig so. Zurück in die Reihe.
Letzte in der Reihe: Kagami. Die Uchiha-Ge-Nin legte sich mit Elan in die Sache, wobei sie mit ihrer klassischen, verfahrenen Art zuerst alle glauben machte, schlicht mit dem Dreizack zuzustoßen, damit jedoch eigentlich nur die Defensive choreographierte und die Illusion entwaffnete. Das gegnerische Kunai flog ein wenig verspätet aus der Hand des schwarzen Ninja. Allerdings war in der Illusion sogar der Widerstand der aufeinandertreffenden Waffen eingebaut, was immerhin tadellos funktionierte.
Für den Abschluss hatte sich das Mädchen auch kein alltägliches Manöver ausgewählt; selbst ihr Sensei konnte nicht so ganz einschätzen, ob es einfach nur Übermut war, der der Waffe zuviel Schwung verlieh, oder berechnende Schauspielerei und Gegnertäuschung. Jedenfalls trat sie der Illusion letztlich in die Eier und zelebrierte lämmchengleich ihren Siegestanz, derweil der schwarze Ninja relativ steif einfach umfiel.
Hölle murmelte einer der Chuu-Nin, unsere bisherigen Mitspieler waren etwas vorhersehbarer.
Augen auf, Jungs entgegnete Ashitaka trocken, Auch für euch ists ein Härtetest, aber für die nächste Runde erbitte ich mir weniger Schnitzer. Er reagierte auf Kagamis quietschfidele Freudenäußerungen, indem er ihr den hochgereckten Daumen präsentierte. Hast du eindeutig. Zurück in die Reihe.

Erster Probelauf durch. Ashitaka trat wieder vor die Teilnehmer-Reihe. Erster, sauberer Abgang. Nach der Offensive wollen wir nun noch einen Durchgang in der Defensive abklopfen, ehe es wirklich ernst wird. Einmal also noch Einzel-Arbeit, ehe wir das Gruppen-Manöver abhalten. Zu diesem Zwecke mache ich euch mit einem weiteren Element der Simulation bekannt: Dem Lebensbalken. Er gab den Chuu-Nin einen Wink, und prompt flackerte im Augenwinkel eines jeden Teilnehmers ein dünner, grüner Querbalken auf. Dieses Ding wird eure Effektivität in der Verteidigung symbolisieren; je besser ihr die Illusion abwehrt, umso weniger wird dieser Balken sich verkürzen. Die Simulation wird nicht soweit gehen, euch illusionäre Wunden oder Schmerzen zu verpassen. Zumindest nicht heute. Dennoch ergeht die Bitte, die Sache ernst zu nehmen. Ashitaka trat beiseite, wieder hinter seine drei Genjutsu-Fachleute. Es erfolgen nun für jeden Einzelnen jeweils drei Angriffswellen in Folge! Wehrt sie ab, so gut es möglich ist! Auch Ausweichen ist völlig in Ordnung. Wenn auch unpraktisch. Ausweichen war zwar kein Akt der Feigheit, doch Blocken war stets besser, weil man auf diese Art nicht vom Feind dazu getrieben werden konnte, sich hastig zu bewegen, wie er wollte. Taktisch denkende Gegner lenkten gern mit gezieltem Beschuss in gelegte Fallen. Außerdem gab es Techniken, besonders Fuuin oder Ninjutsu, welche längerer Konzentration und Vorbereitung bedurften, zumindest "länger" im Kontext eines Kampfes. Den Kameraden diese Zeit zu verschaffen, war gleichfalls eine Eigenschaft für einen vorzeigbaren Teamkämpfer.
Ashitaka gab erneut Handzeichen. Und ab.
Nun erschienen gleich neun schwarze Ninja; sie standen jeweils zu dritt hintereinander den beiden Uchiha und der Hyuuga gegenüber. Der Abstand betrug mehr als zehn Meter, wodurch genug Zeit verschafft werden sollte, um zu reagieren.
Der jeweils erste Gegner ließ ein halbes Dutzend Shuriken fliegen und verschwand sofort; der jeweils zweite Ninja trat an dessen Stelle, wartete einen Moment, in dem sich die Manöver-Teilnehmer mit den Wurfgeschossen auseinandersetzen durften, und ließ einen wagenradgroßen Feuerball hinterherfliegen. Auch er löste sich auf, woraufhin der jeweils dritte Ninja vortrat und einen festen Suiton-Strahl abschoss.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Fr Dez 13, 2013 9:04 am

Nachdem sein Ninja umkippte, bemerkte er die Regung bei den Chûnin, die sein Genjutsu wohl bemerkt hatten. Alleine der Ausruf Rettungsversuch ließ ihn aufhorchen. Es schien wohl durch diese merkwürdige Methode sogar möglich zu sein, dass der Illusionsninja sich gegen Genjutsu wehrte. Eine interessante Erfahrung, doch würde er versuchen sich nicht verleiten zu lassen, über die Regung der Chûnin einen Vorteil zu erlangen. Kôhei sah danach neugierig zu den beiden Genin. Hyuuga Hotaru tat etwas, mit dem der Dienstälteste nicht gerechnet hatte. Sie spie Feuer! Nicht etwa wie ein großer Drache, aber für ihre Größe und ihr Alter dennoch sehr beeindruckend! Und dann legten die Chûnin wieder los. Anstatt das Feuer möglichst real darzustellen … ging der Ninja in einer imposanten Explision auf und besagte Chûnin zuckten überrascht zusammen. Amüsiert schloss Kôhei die Augen, behielt aber jeglichen Kommentar für sich. Die Kleine schien nicht ganz sicher zu sein, ob sie es richtig gemacht hatte, aber Ashitaka gab ihr zu erkennen, dass sie es richtig gemacht hatte. Zuletzt war dann noch die Schülerin von Ashitaka an der Reihe. Sie spie kein Feuer, wenngleich er es von ihr eigentlich erwartet hatte. Nein, sie wedelte erst mit dem Dreizack, den sie mit sich herum trug – und platzierte dann ihren Fuß in den Weichteilen des Ninja. Wenngleich klar war, dass es sich nur um eine Illusion handelte, sog Kôhei die Luft scharf ein und kniff sogar ein Auge zusammen. Die Illusion kippte steif um und die Chûnin schienen mit einer derartigen Aktion nicht gerechnet zu haben. Eine kurze Ansprache vom Manöverleiter an seine Jünglinge, danach ging es weiter.

Der Jüngere trat wieder vor die Teilnehmer und teilte ihnen mit, dass die erste Runde erfolgreich abgeschlossen wurde. Als nächstes würde die Defensive anstehen. Er erklärte, dass sie in der nächsten Runde eine Art Lebensbalken besitzen würden, der auch kurz darauf aufflackerte. Dann teilte er ihnen mit, dass drei Angriffswellen erfolgen würden. Kôhei nickte, als Ashitaka geendet hatte und sah dann, wie insgesamt neun Ninja, drei für jeden der Teilnehmer, auftauchten. Ein Abstand von mehr als 10 Metern. Der Jônin ging leicht in die Knie, als der erste Ninja ein halbes Dutzend Shuriken warf. Kôheis Augen flammten rot auf und sahen jeden einzelnen Shuriken gestochen scharf. Im Grunde genommen hätte er weniger zu einer defensiven Handlung gegriffen, als zu einem Konterangriff, aber da es hier um die Defensive ging, würde er sich wohl beugen müssen. Kôhei schloss schnell einige Fingerzeichen und gab zeitgleich Fûtonchakra in die Luft auf. Aus dieser formte sich schnell eine unsichtbare Mauer, in welcher die Projektile des Ninjas den Schwung verloren und letztlich wirkungslos zu Boden fielen. Die Technik, die er angewendet hatte, war Fûton: Menimiemai kabe.

Kurz darauf verschwand der Ninja und der Zweite ging an seine Stelle und feuerte einen wagenradgroßen Feuerball ab. Da Kôhei kein Sûiton besaß, was ihm in der nächsten Runde ebenfalls ärgern würde, setzte er zu einer äquivalenten Technik an. Erneut formte er Fingerzeichen und atmete dabei tief ein. Sein Brustkorb hob sich an und er spie nun selbst eine Katon-technik aus. “Katon: Goukakyuu no Jutsu!“ Die Technik war lange nicht so groß, wie sie hätte sein können. Sie war exakt so groß, wie die feindliche Feuerkugel und so prallten beide Feuerbälle gegeneinander und würden in einer tollen Animation, wie er es erhoffte, zerplatzen.

Last but not least trat der dritte Ninja vor, der zu einer Suitontechnik griff. Igitt! Diese Art der Techniken verabscheute er… aber es wurde erwartet, dass er sie irgendwie parierte. Aus Ermangelung einer kleineren Technik, atmete er erneut ein und formte erneut Fingerzeichen. Dieses Mal jedoch kein Katon – wäre ja auch denkbar unpraktisch gewesen. “Fûton: Atsugai!“, rief er aus. Ungewollt war diese Technik stärker, als die vorherigen… Nun war es an ihm ein Ups oder ein Hoppla zu äußern. Die Druckwelle würde stark genug sein, um die drei Chûnin zumindest aufzuschrecken. Ihm war schleierhaft, wie sie es vollbrachten die vorherigen Techniken abzuwehren – aber konnten sie dies bei Atsugai ebenfalls? Entschuldigend kratzte er sich am Hinterkopf und beobachtete danach wieder die beiden Genin – wohlmöglich hatte er etwas übertrieben.


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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Fr Dez 13, 2013 11:30 am

Hotaru war tatsächlich leicht erschrocken über das Ergebnis, das ihr Jutsu verursacht hatte. Die Explosion war zwar nicht spürbar auf ihrer Haut, aber alleine der Anblick, wie der Ninja in einer kleinen Detonation verschwand, liess die Hyuuga scharf die Luft einatmen. Sie blickte mit grosen, milchigweissen Augen in das Leuchtfeuer, das sie verursacht hatte und war unsicher einige Schritte nach hinten zurück getappst. Danach sah sie mit dem gleichen, unsicheren Blick zum Leiter dieses ganzen Unterfangens, welcher ihr jedoch knapp versicherte, dass das so richtig gewesen war. Sie reihte sich daraufhin wieder brav in der Reihe ein und verschränkte ihre Finger ineinander vor ihrem Schoss. Etwas schüchtern blickte sie zu dem grossen Uchiha neben sich auf, bevor sie dann von der anderen Genin abgelenkt wurde, als diese ihren Angriff startete. Überrascht über deren Manöver blinzelte Hotaru und hatte einen 'wow unglaublich'-Blick drauf. Sie hatte den Schwachpunkt eines Mannes getroffen - gut war der Ninja auch einer! - auf sowas wäre Hotaru niemals gekommen! Die Reaktion des schwarzgekleideten Mannes war dennoch recht realistisch dargestellt, zumindest dachte Hotaru, dass Leute immer so umfallen würden, wenn sie einen solchen Tritt zwischen die Beine bekommen würden. Ihre Mundwinkel zuckten leicht, sie unterdrückte jedoch mit Mühe ein Lachen, weil sie es für unangebracht empfand. Ihr Vater hatte ihr immerhin beigebracht, während solchen Situationen nicht zu lachen, das würde die Konzentration stören.
Es ging dann jedoch weiter!
Ashitaka trat wieder vor sie und erklärte die nächsten Ziele. Drei Angriffswellen, sie mussten zeigen, was sie drauf hatten bezüglich ihrer Verteidigungsattribute. Auch ausweichen wäre in Ordnung und Hotaru atmete tief durch. Sie hatte keine Ahnung, was sie tun sollte, aber sie ging in eine typische Verteidigungsstellung, welche sie durch ihren Vater gelernt hatte. Ihr Blick huschte kurz zu dem Balken, der in ihrem Augenwinkel zu sehen war. Er zeigte ihr also ihre 'Leben' an. Sie fand das zwar eine ziemlich seltsame Art und Weise, dadurch wurde jedoch versichert, dass die Attacken, die folgten, mit Sicherheit nicht schmerzen würden.
Dann kam der erste! Er hatte Shuriken in der Hand, Hotaru griff rasch nach einem Kunai, die Shuriken floge bereits auf sie zu, als sie ihre Waffe gezogen hatte und versuchte, die fliegenden Metalldinger abzuwehren. drei hatte sie aus der Bahn geworfen, einige flogen einfach an ihr vorbei ... Womöglich hatte sie jedoch zwei oder gar drei Stück getroffen, da sie jedoch nichts spürte, wusste sie das nicht. Einen Blick auf ihren Lebensbalken zeigte jedoch an, dass da zumindest was gelaufen war. Hotaru biss sich auf ihre Unterlippe, das war zumindest schoneinmal ein schlechter Start. Als dann der zweite Ninja kam und sich seine Wangen aufplusterten, wusste sie, was als nächstes folgte. Ein Katon-Jutsu! Hotaru wusste zwar, wie man welche anwandte, sie wusste jedoch nicht, wie man welche abwehrte! Sie hatte auch kein Suiton, also wäre es wohl das Beste, dem Jutsu auszuweichen. Da die Feuerkugel einfach nur in einer geraden Linie flog, wich sie mit einem Seitensprung - mehr oder weniger - geschickt dem flammenden Inferno in form einer Kugel aus, rollte sich ab und kam somit schnell wieder auf die Beine. Das Kunai hatte sie noch immer fest im Griff. Doch die nächste Attacke folgte sogleich. Ein Wasserstrahl. Kaum hatte sie sich aufgerichtet und bevor sie überhaupt etwas hätte machen können, traf sie der Strahl. Zwar spürte sie nichts davon und das Suiton ging einfach durch sie hindurch, dennoch sah sie, wie ihr Lebensbalken sank. Aus lauter Panik sprang sie wieder auf die andere Seite, damit der Wasserstrahl ihr nicht noch mehr Leben abziehen konnte, bevor sie keuchend kurz auf dem Boden liegen blieb. Sie keuchte nicht, weil sie erschöpft war, sondern viel mehr, weil sie sich eben gerade ziemlich dumm angestellt hatte und das Ganze eher unzufriedenstellend hingekriegt hatte. Ein diesmal wirklich scheuer Blick zu Ashitaka, dann zu dem erwachsenen Uchiha, bevor sie sich aufraffte, zurück in die Reihen trat und mit gesenktem Blick gen Boden starrte. Wahrscheinlich würde sie dafür noch etwas zu hören bekommen. "Tut mir leid ... Ich war etwas unaufmerksam.", erklärte sie dann um bereits vorbeugend Schaden irgendwie reduzieren zu können.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Sa Dez 21, 2013 11:27 pm

Freude, ein wahrlich schönes Gefühl, dass man empfand, wenn man glücklich über etwas war. Sie hatte ein Lob bekommen! Das aller Erste von Ashitaka, der sonst eher eine Miene zog, als hätte er ein Stock im Arsch. Und im Gemüt aber das war reine andere Geschichte. Seit ein paar Minuten stand die junge Uchiha nun schon da, nicht fähig sich zu rühren. Der Sensei gab bereits weitere Anweisungen zum kommenden Ablauf, doch das interessierte die Dame gerade weniger und so lauschte sie auch nur mit halber Kraft. Ihr Gesicht zierte noch immer ein leichter Rotschimmer, weil sich Kagami einerseits für ihre Gefühle schämte und andererseits Lust hatte, ihren Sensei zu umarmen. Auch wenn ihre Aktion nicht sehr ninjahaft war, schien das Ergebnis dennoch zu passen. Daher befand sich ihr Geist bereits bei einer Party zu ihrem Ehren, anstatt bei der aktuellen Aufgabe. Kein Wunder also, dass die Kleine den Lebensbalken anglotze, wie eine Kuh ein blinkendes Reklameschild. Zumindest schaffte es die violetthaarige noch, sich bei den anderen ein zu reihen, noch immer ohne Plan was zu tun war. Also zupfte die Genin schließlich zaghaft am Ärmel des anderen Mädchens. Hotaru chan? Es ist mir peinlich aber ich habe die Aufgabe nicht gepeilt. Nuschelte Kagami schüchtern und wohl so leise, dass ihre Worte wohl im allgemeinen Geschehen unter gingen.

Recht erschrocken starrte das Mädchen auf jene neun Gestalten, die sich erneut als Ninja entpuppten und in der Gruppe nochmal gruseliger wirkten. Die Uchiha schluckte schwer, ließ von Hotaru ab, um ein paar Schritte zurück zu weichen. Ihr Leben verlief stets in bekannten Bahnen, daher verspürte sie einfach nur Angst. Es war, als würde eine kalte Klaue sich um ihr Herz schlingen und so jegliche Vernunft im Keim ersticken. Noch einen Schritt zurück tretend, achtete Kagami nicht auf ihre Umgebung, weil ihr Augenmerk noch immer den Gegnern galt, zumal sie keinen Plan hatte, was kommen sollte. Schließlich blieb ihr Hacken an irgend einer Unregelmäßigkeit hängen, so dass die violetthaarige rückwärts fiel und auf ihrem Hintern landete. Arashi zitternd an sich drückend, schaute sie gebannt ihren Teamkameraden zu, wie diese wohl damit umgehen würden. Und im nächsten Moment,  ließ das unerfahrene Mädel einen resignierten und arg gelangweilt klingenden Seufzer hören. Der Auslöser? Das überaus heroische  Aufblitzen des Sharingan. Einmal mehr fragte sich Kagami, ob die Uchiha alle eine miserable Sehschwäche hatten, die den immensen und meist sinnlosen Einsatz rechtfertigten oder ob sie allesamt selbstherrliche Poser waren, die sich im Lichte ihrer eigenen Existenz sonnten. Was es auch war, das Gehabe um das Kekei Genkai ihres Clans ging dem Mädchen ziemlich auf den Keks. Hatten diese Leute nichts aus der Vergangenheit gelernt? Im Inneren wusste sie, wenn sie es gewollt hätte, wäre Hayates Tod das ideale Sprungbrett gewesen, um diese Kraft zu erwecken, doch sie hatte sich mit allen Mitteln mental quer gestellt. Illusionen sollten heilig sein, die Fantasie in bunten Farben leuchten, welche man in seinem Herzen trug. Es stieß an die Grenzen ihrer Akzeptanz, dass ihr Clan alles so einfach unter den Nagel riss, wofür andere jahrelang geschuftet hatten. Recht sauer richtete sich die Genin auf, sah mit finsteren Blick dem Älteren dabei zu, wie er die Shuriken mit einer Futonmauer blockte, damit diese nutzlos zu Boden fielen. Als es jedoch zu der großen Feuershow kam, wandte sich die Kleine ab. Wenn seine Kampfweise nur darin bestand Jutsu rum zu ballern, war Kôhei gewiss kein Mensch, von dem sie etwas lernen konnte. So entging ihr auch seine letze Aktion, denn Kagami nahm eine Verteidungshaltung ein und schaute flink zu Hotaru.

Das Mädchen mit den hübschen Zöpfen schien noch etwas irritiert zu sein aber dennoch hätte sie Hotaru gerne angefeuert, als diese wagemutig die Shuriken mit einem Kunai parierte. es kostete sie zwar ein paar Punkte am Lebensbalken aber zumindest eine Aktion, die einem Ninja würdig war. Nicht zuletzt auch, weil sich die Genin zu helfen wusste und einfach dem Feuerball auswich, statt ihre Kräfte zu überschätzen und irgendwas zu machen. Bei dem Wasserstrahl ging dann aber alles schief. Erst wurde die Genin erfasst, trotz des Versuchen weg zu springen und dann landete sie auch noch Keuchend im Gras. Gerade als sich die Uchiha fragen wollte, ob mit dem Mädchen alles okay war, riss eine Druckwelle sie zu Boden, so dass ihre eigenen Shuriken über sie hinweg flogen. Kagami hatte nur einen Moment gepennt und somit Kôheis letzen Angriff ignoriert und sich zu stark auf die Hyuuga fixiert und nun trug sie die Konsequenzen davon. Ihr Lebensbalken sank ebenfalls aber nicht wegen dem ersten Ninja, sondern wegen ihrem Kameraden und der eigenen Unachtsamkeit. Mit dem Gesicht im Gras liegend, ärgerte sich die violetthaarige ziemlich, raffte sich aber schnell wieder auf, denn jeden Moment würde das Katonjutsu kommen. Es kam tatsächlich geflogen und was tat eine Prinzessin, wenn sie nicht gegen den Drachen ankam? In ihren Augen das Richtige aber für Shinobie wohl das denkbar falsche. Sensei, nehmen sie es mir nicht krumm aber ich schlage keine aussichtslose Schlachten, weil ich mein Leben liebe! Verkündete die Genin heroisch, ehe sie in ihre Tasche griff und eine Rauchgranate zu Boden warf. Im Schutze des Rauches stürmte Kagami quer über die Wiese, warf erneut eine Rauchbombe um ihren Fluchtweg zu sichern und noch ein paar weitere, um den Gegner zu täuschen, ehe sie sich regelrecht in die Büsche fallen ließ. Mit den grünen Klamotten würde sie im Dickicht weniger auffallen, dass war ihre Logik. Leider vergaß das Mädchen dabei aber, dass dieses Manöver der Teamarbeit galt und sie einfach geflüchtet war, eben weil die Kleine einfach nicht wusste, was sie gegen zwei Ninjutsu machen sollte, wo sie doch genau wusste, das ihr Sensei ausweichen eher ungerne sah. Würde sie nen Anschiss bekommen oder gar Schlimmeres?
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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Dez 24, 2013 2:19 pm

Ashitaka betrachtete die Abwehr Kôheis mit Gelassenheit; der Jo-Nin zeigte seine Fertigkeiten im Ninjutsu, wobei er ohne jedes Zögern auch bereits die Shuriken auf seinen Chakrapool zurückgriff. Eine Strategie, die jemand wie der Sarutobi mit verhältnismäßig geringen Energiereserven nicht in Betracht ziehen konnte. Der Uchiha hingegen gehörte offenbar zu den Shinobi, welche ohne Not auch schwere Geschütze auffahren konnten. Seine zwei letzten Abwehrstrategien waren massiver als die Fuuton-Wand; derweil die Chuu-Nin in den Fuuin-Kreisen zwar das Gokakyuu und dessen Gegenstück in herrlichster Feuerblume zusammenprallen und explodieren ließen und das Atsugai den Suiton-Strahl zu beiden Seiten zu Spitzwasser verarbeitete, flogen beide Ninjutsu natürlich ungebremst weiter, auch wenn die Illusion anderes suggerierte.
Die Shinobi, die in weiterer Entfernung auf dem Übungsgelände gerumliefen, hatten ihren Spaß daran. Sie riefen einander Kommandos zu, darunter der Chuu-Nin, der Kôhei zuvor das Hien vorgeführt hatte. Zwei Mann fuhren eine Erdwand hoch; sie stand im schrägen Winkel zur Flugbahn des Gokakyuu, sodass der Feuerball flackernd daran abprallte. Weitere Wälle lenkten das Geschoss noch ein wenig auf dem Platz herum, ehe es sich auflöste.
Sie versuchten es auch mit dem Atsugai, doch bereits die erste Doton-Mauer war nicht schräg genug und bekam eine volle Ladung ab, was die Detonation der Kugel zur Folge hatte. Die Umstehenden gingen in Deckung.
Schätze konstatierte Ashitaka derweil, - die Chuu-Nin und der Leiter der Simulation standen natürlich nicht in der Schusslinie der Teilnehmer, sondern hinter ihnen - Hier haben wir unseren Verteidiger.
Dass die beiden Ge-Nin nicht an Kôheis vorgelegten Punktestand von Drei zu Drei herankommen würden, war ihm längst bewusst. Er sagte dies aber natürlich nicht. Die Ge-Nin sollten nicht auf das schmale Brett kommen, dass es okay wäre, es gar nicht erst zu versuchen.
Hotaru erledigte die erste Welle von Dreien mittels der althergebrachten Methode, mit gezogener Klinge die Wurfgeschosse aus der Bahn zu lenken. Dabei gingen ihr ein paar Lebenspünktchen verlustig, doch das war weniger wild; Ashitaka schätzte, dass sie in der Realität wohl nur Kratzer abbekommen hätte.
Die Ninjutsu wiederum waren offenbar noch nichts für sie; dem Feuerball wich sie aus, den Wasserstrahl entkam sie nicht mehr. Die Hyuuga wirkte regelrecht geschockt, getroffen worden zu sein, und blickte erneut zu den Erwachsenen.
Ashitaka, die Arme vor der Brust verschränkend, drehte mit den gereckten Daumen und zuckte überdeutlich mit den Schultern, um Hotaru zu signalisieren, dass er es nicht weiter schlimm fand. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Jeder tut das Größtmögliche, das er ka - acht geben! Die letzten Worte gingen eindeutig nicht an Hotaru, sondern an Kagami, die wohl mehr mit dem Kopf in den Wolken hing als im Hier und Jetzt. Sie erschreckte sich sogar wegen Kôheis Ninjutsu-Bombardement und landete auf dem Hintern, woraufhin die illusionären Shuriken über sie hinwegflitzten.
Der Sarutobi vermerkte erneut, dass sich Kagami mit einer Menge gedanklichem Ballast herumzuschleppen schien; sie war nie begeistert von großem Feuerwerk wie andere Ge-Nin, ließ sich dadurch gar ablenken und erschreckte am Ende umso mehr.
Hier lag ein steiniger Weg vor Schüler und Sensei.
Ouh machte einer der Chuu-Nin gedämpft. Kurz sammeln lassen?
Durchziehen. Ashitaka ließ nicht anmerken, ob er wütend über Kagamis Unaufmerksamkeit war. Seine Stimme war um keinen Hauch schärfer als sonst.
Die zweite und dritte Welle der Ninjutsu-Illusionen kam daher in unverminderter Folge; die kleine Uchiha erwehrte sich dieser Schüsse auf die Hasen-Taktik. Rauchbomben werfend, hasselte sie ins Dickicht. Vorher aber... hatte sie sich in gewisser Weise noch offiziell abgemeldet, weshalb ihr Hakenschlagen ins Unterholz wohl nicht als Fahnenflucht betrachtet werden konnte. Ashitaka Sarutobi schaute trotzdem recht... nachdenklich durch seine Sonnenbrille auf den rauchverbombten Pfad, den Kagami hinterlassen hatte.
´kay. Er verzog leicht die Mundwinkel, hob kurz die Achseln. Drückte mit seiner unterschwelligen Körpersprache ein Ach, was solls aus und hob schließlich die Hand. Er winkte mit Zeige- und Mittelfinger ein Komm schön wieder her in Kagamis Richtung, dann trat er wieder vor die Teilnehmer.
Damit wäre auch die zweite Runde abgeschlossen sprach er. Kommen wir nun zur nächsten Runde, und diesmal wird es ernst. Er versicherte sich darüber, dass Kagami nun auch wieder in vollster Höhrweite war. Wir stellen ein Dreier-Team auf, wobei jedes Mitglied seine feste Aufgabe hat. Da hätten wir den Verteidiger. Ashitaka deutete auf Kôhei. Zuständig für die Abwehr. Er sorgt für das Überleben der Gruppe und bewahrt die anderen Mitglieder vor Schaden. Er reagiert vor allem, pariert den Angreifer des Gegners und blockt Konterangriffe. Ashitakas ausgestreckter Zeigefinger bohrte sich in Richtung Hotaru. Da haben wir den Angreifer. Sein Finger stieß noch ein kleines bisschen weiter vor; als wolle er Hotaru sagen: Ja, genau du! Der Angreifer ist selbst aktiv. Er geht unter dem Schutze des Verteidigers auf den Gegner los und startet seine Offensive. Der Finger ging weiter. Zeigte schlussendlich auf Kagami. Und du bist der Unterstützer. Tobe deine Kreativität aus, indem du entweder den Feind ablenkst und dich als Köder präsentierst, den Angriff unterstützt oder in der Defensive Lücken stopfst. Du bist universell einsetzbar. Aber zugleich nirgendwo so zwingend nötig, dass man dich wegen Unfähigkeit durch einen Spießrutenlauf schickt. Klang wie ein passender Platz für Kagami; Ablenkungen waren schlicht einfacher als ernste Angriffe, da sie einfach da sein mussten, um zu wirken. Sie konnte, kurz gesagt, tun, was sie wollte. Außer ganz abwesend sein.

Ashitaka wartete kurz, ließ seine Worte wirken. Zuerst ein Kaltstart sprach er dann; hinter ihm erschienen drei Shinobi, in einem Abstand von fünfzig Metern. Sie bildeten eine Dreiecks-Formation, über ihren Köpfen erschienen Lebensbalken. Der, der hinten stand, war nicht schwarz gekleidet, sondern rot.
Der rote Shinobi rief Ashitaka, ist das Ziel! Wenn er fällt, ist die Aufgabe beendet. Er sprang zurück, aus dem Weg, wobei seine Stimme ein harsches, befehlendes Klangbild annahm. Jeder kennt seine Aufgabe! Los, los, los!
Zuerst sollten sie aus dem Stand versuchen, ihre jeweilige Rolle auszufüllen; anschließend würden sie damit beginnen können, Taktiken zu entwickeln.
Die drei Shinobi legten derweil los; einer der Schwarzen schoss simpel einen bereits bekannten Gokakyuu-Feuerball ab.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Dez 24, 2013 4:02 pm

Out: Nachdem Epona mich darüber informiert hat, dass sie die Siegel & Sichterweiterung im Staff anders sehen, als es in der Technik steht, wird das Siegel nur auf Kagami gelegt. Ich entschuldige mich für die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten.

Nachdem Kôhei seine Abwehrmanöver genutzt hatte, beobachtete er seine Geschosse weiter. Die Genjutsu konnten seinen Ninjutsu natürlich nicht aufhalten, sodass sie durch die Illusionen fegten und weiter. Hinter den Illusionsninja standen Chûnin, die die Angriffe neutralisierten sollten. Dazu wurden Dotonwände verwendet, um die Geschosse abzulenken und nicht alles zu zerstören. An sich machten sie eine gute Arbeit, doch sein Fûtonangriff war anscheinend so stark, dass die Dotonwand einfach zerplatzte, sein Atsugai jedoch trotzdem neutralisierte. Ein wenig zuckte er zusammen, in der Annahme, dass er jemanden verletzt haben könnte, doch dem schien nicht der Fall zu sein. Dadurch entspannte wand er den Blick von seinen Ninja ab und beobachtete die Hyuuga und seine Clanangehörige.

Hotaru schien eigentlich gewillt zu sein, zu tun was sie konnte, doch war sie anscheinend ein wenig überfordert. Ihren Versuch rechnete der Dienstälteste ihr jedoch hoch an. Auch wenn ihr Lebensbalken sank, nickte er ihr anerkennend zu. Die Worte des Manöveraufsichthabenden waren passend. Dann fiel sein Blick auf Kagami und … ihm entglitten die Gesichtszüge. Sie saß einfach auf dem Boden. Ihn enttäuschte dieser Anblick ziemlich. Nicht, dass er sich viel um seinen Clan kümmerte oder darum, was sie einzelnen Mitglieder taten. Anders war es, wenn es um Shinobi und Kunochi ging. Weshalb saß sie bitte auf dem Boden?! Sie schien irgendwie vollkommen aus der Fassung gebracht worden sein. Waren es seine Ninjutsu gewesen? Möglich wäre dies in der Tat, aber es war dennoch ein schockierendes Ergebnis. Und dann hüllte sie sich auch noch in eine Rauchwolke und huschte in einem Gebüsch.

Ungläubig schüttelte er den Kopf und schloss die Augen. Seine Hand wanderte an seine Stirn. Naja, letztlich war dies nicht mehr zu ändern und Ashitaka hatte bereist verkündet, dass Kôhei die Verteidigernummer übernehmen sollte. Er nickte und lies seine Hand wieder sinken, dann hörte er, wie Ashitaka zur nächsten Runde einlud. Kurzer Hand verteilte er die Rollen der einzelnen Teilnehmer und teilte ihnen mit, dass sie den roten Ninja, der nun anwesend war, erledigen mussten. Kôhei analysierte die Situation, soweit er es konnte, behielt die Ninja im Auge und sah direkt, wie einer der Ninja ein Katonjutsu ausführte. Sein Sharingan, so unnütze Kagami es auch halten mochte, realisierte früh, was der Ninja tun wollte und er packte beide Mädchen am Kragen und zog sie bei Seite. Er hob sie ein paar Zentimeter vom Boden und wollte nicht riskieren, dass er die Beiden mit einer äquivalenten Technik in Gefahr brachte. Fast zeitgleich drückte er Kagami ein Fûin auf den Nacken, welches ihn in die Lage versetzen würde, ihre Sicht zu haben. In seiner derzeitigen Position könnte das außerordentlich hilfreich sein. Wenn Ashitaka sagte, dass er den Verteidiger machen sollte – beinhaltete dass dann auch, dass er versuchen sollte die anderen zu hindern zu agieren? Vielleicht ja, doch sollten nun erst einmal die Mädchen tun, was sie für richtig hielten.
angewandte Techniken:
 


Zuletzt von Chinatsu Yuudai am Fr Jan 03, 2014 12:29 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Dez 31, 2013 3:00 pm

Ihre Leistung wurde doch nicht ganz als unwürdig und schlecht erfasst, als sie es erwartet hatte. Sie lächelte sogar leicht, als sie den Blick des Jounin sah und die Worte des Manöverleiters. Sie wusste zwar, dass sie es nicht perfekt hingekriegt hatte, aber sie empfand es als angenehm, dennoch nicht einfach als schlecht betitelt zu werden. Ihr Vater war drauf aus, immer nur 'perfekte' Ergebnise erzielen zu wollen. Natürlich gab es sowas wie der 'perfekte' Angriff nicht. Oder die 'perfekte' Abwehr. Alles hatte irgendwo Schwächen, nichts konnte genau so ausgeführt werden, wie man es wollte, zu viele Relativen spielten dabei eine Rolle, zu viele Dinge, die unvorherbar sind, demnach war 'perfekt' einfach nur so gut wie möglich, wie es die Situation eben erlaubte. Hotaru wusste, dass sie in dieser Situation hätte besser agieren können. Dem Feuerball auszuweichen war eine gute Möglichkeit gewesen, dem Wasserstrahl hätte sie jedoch etwas entgegenbringen müssen. Spätestens da hatte sie versagt. Inenrlich ging sie das alles noch einmal durch um daraus lernen zu können. Auch das hatte ihr ihr Vater nahe gelegt. Man solle aus seinen Fehlern lernen, denn ansonsten wären Fehler vollkommen nutzlos. Sie stellte sich also wieder startklar hin und bemerkte dann Kagami. Sie hatte sie zuvor etwas gefragt, bevor die Übung losgegangen war, leider hatte Hotaru jedoch keine Zeit mehr gehabt, ihr eine Antwort auf ihre Frage zu geben. Als sie dann sah, wie die Gleichaltrige auf dem Boden sass und ... Ja, was tat sie da überhaupt? "Kagami-chan, achtung ...", rief sie ihr zu, womöglich zu leise, dennoch sorgte sie sich um das Mädchen. Letztendlich kam es dann soweit, dass die Uchiha sich mittels Rauchbomben aus dem Staub machte. Auch Hotaru wurde von dieserm Rauch erfasst, hielt sich den Arm vor Mund und Nase und hustete leicht. Sie versuchte möglichst wenig vom dem Zeug einzuatmen, ihre Augen brannten dennoch leicht. Kagami hatte sich in einem Busch versteckt, die Flucht war generell aber nicht dumm gewesen, oder war es eine schlechte Aktion gewesen? Hotaru konnte es schlecht einschätzen, sie wusste aber, dass es manchmal gut war, sich zurüchzuziehen.
Einige Minuten später kam es dann zur nächsten Übung. Inzwischen stand Kagami wieder hier und Hotaru schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln, bevor sie von Ashitakas Worten abgelenkt wurde. Als sie hörte, dass sie die Angreiferin wäre, erstarrte ihr Gesicht. Langsam, sehr langsam wandte sie ihre Augen auf den Leiter dieses Manövers und starrte ihn an, als wäre er ein Geist aus einer anderen Dimension. "Was? Angreifer ... Ich?", ihre Worte klangen, als würde sie nächsten daran ersticken, so überrascht war sie davon. Ihre Augen ungläubig weit geöffnet konnte sie den Blick nicht von dem Finger abwenden, der auf sie zeigte. Bis er schlussendlich auf Kagami deutete und ihre Rolle erläuterte, aber da hörte Hotaru schon gar nicht mehr recht zu. Ihr schossen die Worte durch den Kopf, dass sie die Rolle des Angreifes inne hatte. Das war doch unmöglich! Sie war schwach und konnte kaum etwas, wieso hatte sie diese Rolle? Ihre Hände zitterten leicht, sie fühlte sich dieser Aufgabe überhaupt nicht gewachsen. Innerlich sprach sie sich Mut zu, schluckte hart, sprach sich wieder Mut zu und konnte die Aufregung und Nervosität dennoch nicht vertreiben.
Drei weitere Ninjas kamen und es ging ans Eingemachte. Hotarus Atmung ging inzwischen etwas schneller und sie atmete durch den Mund. Es ging darum, den roten Ninja auszuschalten. Was sollte sie tun? Sich sofort auf den Roten stürzen? Ihr kam in den Sinn, was Kagami für eine Rolle hatte, doch bevor sie sich ihr zuwenden konnte, hatte Kohei sie gepackt und aus der Schussbahn des Feuerjutsus geholt. Erschrocken blickte sie dem Feuerball nach, bevor sie sich an dne Älteren wandte. Sie nuschelte ein Dankeschön, sie hatte die Attacke nicht gesehen, viel zu sehr war sie in ihre Gedanken vertieft gewesen. Dann griff sie nach Kagamis Arm und sah sie an. "Lenk die schwarzen Ninjas ab, damit ich den Roten angreifen kann, in Ordnung? Mach irgendetwas, egal was. Kannst du Genjutsus? Vielleicht wären Genjutsu ganz gut!", erkärte sie dann und hoffte innig, dass Kagami sich darum kümmern würde. Sie brauchten ihre Hilfe, daran glaubte sie. Mit Ablenkung war vieles leichter.
Hotaru machte sich in der Zwischenzeit bereit und dachte darüber nach, was für ein Jutsu sie anwenden konnte. Sie erfasste mit ihren Augen einen Baum, kurzerhand hatte sie Chakra in ihren Fusssohlen gesammelt und war an dem Baum entlang hinaufgelaufen. Weiter ging es an einem dicken Ast entlang, sie hing nun kopfüber Dem Boden und somit den gegnerischen Ninjas gegenüber. Sie waren schräg unter ihr. Hotaru atmete tief durch und wartete auf den pasenden Augenblick ... In dem der rote Ninja alleine wäre, keine ihrer Gefährten im Weg und sie somit freie Schussbahn hätte ... Und sobald dieser Augenblick gekommen wäre (sollte er überhaupt kommen) Würde sie ihr Jutsu einsetzten, das Goukakyuu no Jutsu.

[OoC: Ob sie dads Jutsu einsetzt, hängt von euren Aktionen ab. Marc kann es ja dann beschreiben, ob die Situation gegeben ist oder nicht. Ansonsten hängt sie da nur rum und wartet weiter auf eine Möglichkeit. xD]

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mo Jan 06, 2014 9:20 pm

Vor der Handlung der anderen:

Was sollte sie jetzt nur machen? Im Kopf des Mädchens drehte sich alles, daher legte Kagami ihren Arm über das Gesicht und atmete einmal tief durch. Im Nachhinein bereute sie ihr vorschnelles handeln, weil sie feige davon gerannt war. Scham brannte auf den Wangen der Genin aber das war nichts im Gegensatz zu dem Hass, den sie gerade auf sich verspürte. Es ließ sich nun nichts mehr ändern, denn die Zeit konnte keiner zurück drehen und so musste die Kleine der bitteren Realität ins Auge schauen. Sie hatte ihre Chance vergeigt, das Team im Stich gelassen und ihren Sensei verraten. Aber für was? Sie lag fast heuend im Gras, während die Schlacht weiter gehen würde. Sollte es so enden? Wollte sie es echt so geschehen lassen? Konnte sie denn etwas tun?
Kagami wünschte sich einmal mehr ihren Bruder zurück, der sich stets die Zeit nahm und ihr alles in Ruhe erklärte, wenn sie etwas nicht verstand. Hayate schimpfte nicht mit ihr, sondern zeigte mit seinen Ratschlägen stets Lösungsansätze auf, auch wenn sie selbst die endgültigen Lösungen erarbeiten musste. Es war jedenfalls besser, als im Gras zu liegen und Trübsal zu blasen. In Wirklichkeit war dies aber alles nicht von Belang. Ihr Bruder war tot und selbst wenn er gewollt hätte, so musste sich die violetthaarige selbst zu helfen wissen. Das hier war kein Spiel, sondern eine seltene Möglichkeit, um richtig was zu reißen. Auch wenn sie erstmal zu gerne Panik schob und vor Problemen flüchtete, so fühlte Kagami doch ganz deutlich, dass sie nicht alleine war. Ashitaka Sensei war da und setze alle Hoffnungen auf seine letze Schülerin, wie konnte sie also verzagen? Ein letzes Mal geschluchzt, wischte sich das Mädchen ihre Tränen weg und setze sich auf. Aktuell hatte sie zwar die Ausstrahlung eines benutzen Make Up Tuches aber denoch fühlte sie ihren eigenen Mut zurück kehren. das Leben war selten flauschig, daher würde es die Uchiha über sich ergehen lassen, wenn ihre Kameraden zornig auf sie waren. Im Moment jedoch wollte sie etwas versuchen und formte so langsam und gemächlich Fingerzeichen. Als das letze geschlossen wurde und sie es schaffte, trotz lausiger Chakrakontrolle ihr Jutsu Chakra zu schmieden, ertönte ein leiser Plopp. Kagami ni utsuru nahm tatsächlich Gestalt an, auch wenn anders als erwartet. Ihr Illusionsbunshin sah recht blass aus, die Details zur Kleidung und Körper eher unterirdisch, doch es kam noch schlimmer. Arashi war kein imposanter Dreizack, sondern bestenfalls ein Stock und warum zur heiligen Zuckerfee musste der Illusionsbunshin nun auch umkippen? Die Kleine raufte sich die Haare, weil sie es nicht glauben konnte. Ihr alter Ego hatte die Gefährlichkeit einer singenden Blume und dazu noch eine echt miese Grafik. War was beim Formen der Zeichen schief gegangen? Zu wenig Chakra bezahlt worden? Oder hatte sie bei der Chakrakontrolle geschludert? Was es auch war, Kagami war ziemlich angepisst, denn sie hatte die letzen 6 Monate an diesem Jutsu gearbeitet, um es wenigstens etwas über den D Rang hinaus zu bringen. Doch wie immer gab es einen Fehler im Konzept und sie fand ihn nicht. In der Theorie sollte der Illusionsbunshin von ihr ablenken und auf die gegnerischen Genjutsu reagieren. Doch er tat es nicht, trotz der Tatsache, dass die violetthaarige ihn extra für die feindlichen Ninja erschaffen hatte. Kagami chan! Durchbrach die warme Stimme Hayates ihre Gedanken. Die einfachsten Dinge sind oft am schwersten zu finden. Lass dich nicht vom Nebel irritieren, er ist schließlich dein liebster Verbündeter. Ein wenig erschrocken über die Kraft ihrer eigenen Fantasie, setze sich das Mädchen in den Schneidersitz um zu grübeln. Was wollte ihr Unterbewusstsein damit andeuten, wenn es sich schon ihren Bruder für Hilfestellungen ausborgte?

Kagami seufzte leise und dachte über ihr liebstes Element nach: Dem Nebel! Er entsteht bei einer meistens stabilen Atmosphärenschichtung, wenn wassergesättigte Luft aufgrund unterschiedlicher Ursachen den Taupunkt erreicht. Mit anderen Worten: Er gehörte zwar dem Wasser an aber auf den ersten Blick hatte er nichts mit diesem gemeinsam und dennoch waren sie untrennbar miteinander verbunden. Wenn ihr Illusionsbunshin also der Nebel war, konnte er ohne das Wasser nicht existieren. Ihr Genjutsu brauchte einen Gegenpart, damit dieser wirken konnte aber die Genjutsuninja waren wohl das falsche Medium gewesen, sonst hätte ihre Illusion besser gefunzt. Moment mal! Der Kleinen fiel es wie Schuppen von den Augen. Dreh und Angelpunkt waren die Regeln dieser Welt! Ich blöde Nuss habe das Jutsu nicht durch die Armbinde gewirkt und die Tatsache nicht mit einbezogen, dass dieses ganze Areal ein Genjutsu ist. Mein Augenmerk lag nur auf der Wasseroberfläche, ergo den Ninja aber ich habe die Wahrheit wegen dem Nebel in meinem Kopf nicht gesehen. Doch nun sehe ich klar, denn ein größeres Geschenk wie diese Welt, hätte man mir nicht machen können. Lachend klatschte Kagami in die Hände, so dass ihre Illusion zerfiel, ehe sie ihr Jutsu dieses Mal über die Armbinde wirkte und den Illusionsbunshin so ans System koppelte. Nun sah er wirklich wie ein perfektes Double von ihr aus, daher ließ sie diesen auch die ersten Schritte tun. Den Dreizack hatte sie nicht mit erschaffen, denn der sollte ihre Trumpfkarte bleiben. Doch noch immer war die Uchiha un zufrieden, denn jetzt hatte sie zwar einen steuerbaren Illusionsbunshin aber der nütze ihr noch immer wenig. Er war zwar nun Teil dieser Welt aber das Mädchen bekam durch ihn nichts mit und so waren alle geplanten Aktionen mal wieder nutzlos. Denk nach! Ein Detail fehlt dir noch immer. Der Bunshin ist nur ein Teil des Jutsu, gebrauche also den Rest ebenso! Schalt sich die Genin selbst, weil es ihr langsam auch auf den Geist ging, dass sie so viel umdenken musste. Das Zauberwort war Genjutsu Hacker! Sie wollte sich kein so einfaches Genjutsu wie die Ninja unter den Nagel reißen, Nein! Ihr Augenmerk richtete sich auf diese ganze Welt. Glücklich warf sich Kagami ins Gras und schloss die Augen, sammelte all ihre mentale Stärke um sich zum Gegenschlag bereit zu machen. Kagami ni utsuru war noch immer aktiv, allerdings nur auf den Illusionsbunshin beschränkt, doch das würde sich gleich ändern. Sie schloss dieselben Fingerzeichen für das Jutsu nochmal, legte eine ordentliche Portion Chakra nach und leitete es behutsam durch die Armbinde in das System.

Es war, als würde das System ihren Geist einsaugen. Der Körper des Mädchens war zwar auf dem Boden aber ihe Seele befand sich in der Schwebe. Das hatte nichts mythischen an sich, Kagami hielt nur einfach die Verbindung aufrecht und nutze die Genjutsuwelt als überdimensionalen Spielplatz. Mental warf das System ihr zwar einige gesperrte Bereiche um die Ohren, so dass die Uchiha sich fühlte, als würde sie gegen Wände laufen aber das war auch schon alles. Sie mied vorsichtig die gut geschützten Areale und wanderte nur durch jene, die bis Rang D zur Verfügung standen. So lief sie nicht Gefahr, Opfer der Verteidigung zu werden und konnte sich ganz in Ruhe die Struktur dieser Welt ansehen. Nannte man das Cyberspace oder Datenhighway? Für die ausgefuchste Kleine war es eher das Paradies, kein Wunder also, dass sie mental dort oben rum turnte, unterdessen ihr Illusionsbunshin Ashitakas Aufforderung nachkam und sich wieder zur Gruppe gesellte. Während ihr Cyber ich im System damit begann, sich mehr und mehr kleinere Areale unter den Nagel zu reißen, indem sie diese schlicht umschrieb, war ihre illusionäre Vertretung damit beschäftigt, sich in der Rolle als universell einsetzbares Etwas zurecht zu finden.

aktuelle Handlung im Team:

Kagami hatte soweit also alle Hürden gemeistert, abgesehen davon, dass ihre Hackerfähigkeiten noch nicht stark genug waren, um es endlich auf Rang C zu schaffen. Aber das tangierte sie gerade weniger, schließlich sah sie zumindest aus der Vogel und Menschperspektive, was ihre Genjutsukreation dort unten so trieb. Demnach stachen ihr die vier Ninja auch scharf ins Auge, zumal sie endlich wieder Kontakt zu ihren Teamkameraden hatte. Die Illusion nuschelte viele Entschuldigungen und verbeugte sich auch ein dutztend Mal, weil ihr die Flucht so peinlich war. Mehr als auf Verzeihung hoffen, dass konnte die Uchiha nicht, ergo konzentrierte sie sich lieber auf ihre eigene Aufgabe. Kôhei san würde die Verteidigung übernehmen, während Hotaru chan den Angriff koordinieren sollte. Die Illusionskagami klopfte der Hyuuga aufmunternd auf die Schulter, weil diese doch recht eingeschüchtert wirkte. Das schaffst du schon. Auch ich werde mir Mühe geben. Versicherte die Kleine seufzend und wuschelte sich verlegen durch die Haare. Mehr Zeit für Geplauder blieb nicht, den einer der Ninja spuckte bereits einen Feuerball. Und schon nahm das Chaos seinen Anfang. Kôhei packte beide Mädchen am Kragen, so dass diese vom Boden abhoben und schleifte sie mit einem Sprung nach hinten. Bedachte man den hohen Kragen von Kagamis Militärjacke, so hörte man sie im nächsten Moment schon heftig würgen, da der Mann ihr schlichtweg die Luft abschnürte. Natürlich blieb die Illusion ohne Makel bestehen, da das Original von oben jede Handlung frühzeitig sah und somit ihren Bunshin nach belieben anpassen konnte. Dennoch versetze ihr diese gewaltsame Aktion einen wütenden Stich ins Herz. Um sie ging es dabei nicht, ihr Arsch war sicher aber um Hotaru machte sie sich ernsthaft Sorgen. Das Mädel hatte schon genug zu meistern, da musste man sie nicht noch in so absurde Handlungen zwingen. Gerade wollte das junge Mädchen tief durchatmen um sich zu beruhigen, als ein seltsamen Gefühl ihren virtuellen Geist erreichte. Scheinbar pappte Kôhei ihrer Illusion ein Fuin in den Nacken, um irgend einen Nutzen daraus zu ziehen. Blöd nur, dass sein Plan nicht aufging, da er durch den Illusionsbunshin nichts sehen würde, weil Kagami nur Zugang zu seiner Sicht hatte. Dennoch sorgte diese Aktion dafür, dass ihr Bunshin den Uchiha wütend anknurrte. Was soll das? Benutze mich nicht für deine Aktionen, als wäre ich ein einfacher Bauer. Ashitaka Sensei meinte, ich dürfte mich frei entfalten und solle dem Team dienen, so wie ich es für richtig erachte. Das hier fühlt sich nicht richtig an. Es war eigentlich gar nicht typisch für die Uchiha aber die Worte ihres Bunshin wurden zum Ende hin recht eisig und im nächsten Moment verpuffte er einfach. Beim Original waren ein paar Sicherungen durchgebrannt, so dass ihr virtuelles Ich erbost zu Arashi gegriffen hatte und mit einer Entladung ihrer Hackerkünste die erste Tür zu einem C Areal knackte. Bis auf die Betreiber des Systems, würde niemand etwas von ihrem Ausbruch merken, doch Kagami hatte es das erste Mal nach 6 Monaten Training geschafft, ihr Jutsu auf C Rang zu wirken. Und holte spontan auch zu einem Gegenangriff aus. Während sich der Himmel verfinsterte und sie Kraft sammelte, blieb ihr besorgter Blick dennoch gen Boden gerichtet. Auf Hotaru.

Die Hyuuga hatte ihr zuvor ausdrücklich aufgetragen, sich um die Ablenkung der Ninja zu kümmern und was wäre sie für eine Kriegerin des Elfenlandes, wenn sie solch eine Bitte nicht erfüllen konnte! Also versicherte sie dem Mädchen, ihr Anliegen um zu setzen, auch wenn ihr Kôhei unbewusst in die Parade fuhr. Allerdings war es genau dass, was die Uchiha gerade zur Amazone mutieren ließ, als sie ihre Fähigkeiten nutzte um ihren Genjutsukonter um zu setzen. Wieder floss das eigene Chakra durch die Armbinde ins System, während ihr virtuelles Ich ein Wald an der gegenüber liegenden Seite des Kampffeldes als guten Startpunkt erachtete. Das Chakra nahm Dank der Kraft ihrer Fantasie schnell Gestalt an und im nächsten Moment brach ein wildes Getöse los. Ein dunkles Wiehern erklang hinter den Bäumen und im nächsten Moment schoss ein gut 1, 60 m großes Einhorn aus dem Dickicht hervor. Das Problem war nur: Sein Fell war quitschpink, Horn, Hufe, Mähne und Schweif von einem satten Gold, welches wohl in der Sonne geglänzt hätte, wenn sie welche gehabt hätten. Kagami sei Dank machte der Himmel dem Namen ihrer Waffe Arashi gerade alle Ehre, denn er lautete Sturmwind. Ein Unwetter konnte jeden Moment aufziehen, würden die Systemadministratoren es nicht unterbinden und zu allem Übel saß auf dem Einhorn eine quitschvergnügte illusionäre Kagami, die munter ihre Stabwaffe schwang und furchtlos auf die drei schwarzen Ninja zu hielt. Sie kam von der anderen Seite, also würden alle Augen auf ihr ruhen, so dass Hotaru nach belieben von ihrem Hinterhalt aus handeln konnte. Kagami lenkte das Einhorn im donnernden Galopp zwischen den drei Gegnern hindurch, sie standen ja fünfzig Meter auseinander und boten so genug Platz für das Manöver. Beim letzen jedoch kam ihr wieder Kôhei in den Sinn, so dass sie dem Fabelwesen die Sporen gab, damit dieses dem Ninja mit dem güldenen Horn voran umrennen sollte. Ging die Aktion in die Hose, so würde das Mädchen einfach den nicht heldenhaften Plan wählen und ihren Gegner mit Arashi nieder knüppeln. Sie konnte nur hoffen, dass die Verantwortlichen dieses Manövers sie nicht zum Mond schießen würden.


Out: Sorry für den Megapost.^^" Das Manöver bot plötzlich das Potential Kagamis Skillung nochmal zu Vertiefen. Für euch sind die letzen zwei drei Absätze nur relevant und der nächste Post wird auch wieder kürzer.^.^

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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mi Jan 08, 2014 8:00 pm

Dieses Manöverspiel entwickelte sich zu einer durchaus ergiebigen Test-Phase. Jedenfalls wußten die drei Chuu-Nin und Simulationsbetreiber bereits jetzt, dass sie so einiges zu berichten haben würden. Einer von ihnen nahm aus dem Augenwinkel wahr, wie sich erneut einige Kanjis veränderten - es war zu dem Zeitpunkt, da Ashitaka Kagami aus den Büschen zurückpfiff. Bevor die nächste Runde eingeläutet wurde also. Eine Augenbraue wanderte in die Höhe. Hmhm machte er etwas ratlos, schob diese kleinen Störungen jedoch auf eine falsche Fingerhaltung seitens eines seiner Kollegen. Auf Order des Manöverleiters hin hatten sie schließlich gerade anderes zu tun. Es galt, nun genau acht zu geben: Schließlich wurde es nun ernst. Nicht nur mussten drei Illusions-Ninja animiert werden, nein, sie mussten auch noch aufeinander eingespielt agieren und reagieren - da war einfach keine Zeit, sich um Feinheiten im Subtext zu kümmern.

Dann begann das Spiel, und ein Schräges würde es werden. Sprengen sollte es die Grenzen von Raum und Zeit, und wer später die Berichte würde lesen müssen, sollte zweierlei bereuen:
a) Er hatte versäumt, den Sake im Schreibtisch nachzufüllen.
b) Niemand hatte daran gedacht, die Zugriffsmöglichkeiten der Armbindenträger genauer zu definieren.

Zum Glück war Ashitaka nicht dieser Jemand. Das Chuu-Nin-Trio und er hatten das Ganze nur zu verfassen. Trotzdem bahnte sich wahrlich welteninbrandsetzendes Zeug an. Im pinken Feuer der Göttin der Blumen, verehrt von den Bergziegen Kangetsu no kunis... und aus den Überresten sollten sprießen bunte Pilze...

Und da kam der Feuerball. Kôhei ging seiner Verteidiger-Aufgabe auf andere Weise nach, als es Ashitaka erwartet hatte; doch funktionieren tat, was funktionierte. Er brachte Hotaru aus der Schusslinie, welche sich wiederum nach verständlicher Aufregung auf einen Baum begab, um der Waidmannskunst eines Scharfschützen nachzugehen. In diesem ganzen Zuge entnahm Ashitaka jedoch auch anhand von Kôheis Verhalten, dass etwas mit der Kagami direkt vor ihm nicht stimmte. War sie etwa eine Illusion?
Offenbar ja. Reale Menschen verpufften nicht einfach. Sie ritten jedoch auch nur in höchst unwahrscheinlichen Fällen auf pink-goldenen Einhörnern, derweil sich Sturmwolken zusammenbrauten. Exakt dies passierte nun, und der Kavallerie-Angriff galt den drei Ninja.

Die drei Chuu-Nin blinzelten unisono. Oh. Naja. Ähm... Rettungswurf? Sie wandten sich alle gleichzeitig zu Ashitaka um. Rettungswurf???
Ashitaka Sarutobi trug eine gar seltsame Mimik: Seine fest zusammengepressten Lippen bildeten einen höchst schmalen Strich, der zwar in keinster Weise freundlich aufwärts zuckte, aber dennoch... irgendwie zitterte. Als wolle sich irgendetwas gewaltvoll seinen Weg nach draußen kämpfen.
Ashitaka-san! Rettungswurf?
Ashitaka schluckte hörbar. Kriegte sich abrupt wieder ein. Ja. Ja. Irgendwie abgelenkt wirkte er.
Die Chuu-Nin verfielen in Aktivität. Schlossen Fingerzeichen. Saving Throw! Dice! Willpower-Bonus!
Ashitaka währenddessen schüttelte den Kopf, senkte den Blick auf seine Zehen und hustete. Es war ein seltsames Husten.
Drei Würfel mit jeweils 20 Seiten erschienen direkt vor den drei Chuu-Nin, hüpften und präsentierten schließlich die Zahlen 9, 14 und 18. Dieser Part des Genjutsu war ein Zufallsgenerator. Bei einem offensichtlichen Genjutsu galt: Ging die erwürfelte zahl über zehn, wurde Kai eingesetzt.
Einer kriegts ab rief ein Chuu-Nin und schloss Fingerzeichen. Die zwei schwarz gekleideten Ninja führten daraufhin Kai aus und ignorierten Kagami auf ihrem Einhorn, die einfach durch sie hindurchritt und keinen Schaden hinterlassen konnte. Der rote Ninja, das Ziel, jedoch vollführte kein Kai, sondern... griff das Einhorn an. Mit gestrecktem Fuß.
Die Chuu-Nin machten die ernstesten Gesichter ihres Lebens, ihre Finger tanzten, als hielten sie Joysticks. Red ninja roundhousekicking golden-pink unicorn: Now!
Ein Glück, verstehe ich kein Wort von euch zeigte Ashitaka, dass er wieder sprechen konnte.
Derweil sich der rote Ninja mit dem Einhorn und Illusions-Kagami drosch, blieben die beiden anderen Shinobi bei der Sache.
Falls Hotaru nicht der Ablenkung der eigenen Supporterin zum Opfer gefallen war, würde sie nun wohl den Feuerball abschießen - der Abwehrspezialist des feindlichen Trios würde diese Attacke auf das rote Ziel jedoch mit einer Doton-Mauer abblocken.
Der dritte Shinobi hingegen setzte zum Angriff an: Er schloss Fingerzeichen fürs Housenka no jutsu, spie Feuergeschosse von der Größe von Billardkugeln bis hin zu Volleybällen aus, mehr als zwei Dutzend. Zuerst fächerten diese Geschosse aus, nach einem kurzen Flug aber schwenkten sie allesamt auf die Baumkrone ein, in der Hotaru saß.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mi Jan 08, 2014 8:27 pm

Er wollte sich selbst schelten. Wie konnte er auf einen so billigen Illusionsdoppelgänger hineinfallen. Kôhei hatte zwar gemerkt, dass mit Kagami etwas nicht stimmte, aber dass schob er auf die vorher vollkommen vergeigte Aktion ihrerseits. Sein Fûin wirkte demnach überhaupt nicht, sondern war nur verschwendetes Chakra. Missmutig hatte er kurz darauf in das Gebüsch geschaut, in dem Kagami zweifelsohne noch liegen oder hocken musste. Dieses Mädchen … er knirschte leicht mit den Zähnen. Und dann noch diese unheimlich unhöfliche Ansprache ihrerseits. Der ältere Uchiha hätte dazu einiges sagen können, doch wollte er wissen, was sie nun plante. Hotaru hatte ihr den Befehl erteilt, dass sie die Ninja ablenken sollte, während sie selbst in eine Baumkrone sprang und kurz abwartet. Aus der gegenüberliegenden Richtung preschte ein Einhorn – pinkes Einhorn aus dem Gebüsch und rannte auf die Ninja da. Tatsächlich fiel sogar einer der schwarz gekleideten darauf hinein. Kôhei wusste nicht, ob er Bewunderung aussprechen sollte oder Entsetzen. Entscheidung: Er verhielt sich ruhig und konzentriert, ließ sie ihr Spielchen spielen. Die Chûnin, die für die Simulation zuständig waren, schienen kurz aus dem Konzept geworfen zu sein, retteten jedoch für sich die Situation. Er selbst musste nun schnell reagieren. Während das Einhorn einen der Ninja erwischte, spie Hotaru den großen Feuerball aus. Fast zeitgleich brach eine Dotonmauer aus dem Boden und eine kleine Ansammlung von Feuerbällen schossen auf die Baumkrone zu, in der Hotaru sich befand. Währen die Feuerbälle nicht gewesen, hätte er sich um die Felsmauer kümmern können. Doch da dies nicht der Fall war, musste er anders handeln. Fûton war nicht zu gebrauchen. Hotaru war nicht nah genug, damit er sie erneut packen konnte und aus der Schusslinie bewegen konnte.

Kôhei atmete sehr tief ein und wartete wenige Wimpernschläge, bis die Hosenka-Feuerbälle die richtige Entfernung hatte. Dann spie er selbst ein Katonjutsu aus. “Goukakyuu no Jutsu!“ Die verwendete Chakramenge war dabei hoch. Dadurch würden sie die kleineren Exemplare einfach verschlingen und fort reißen. “Hotaru, wiederholen! Fûton: Atsugai!, rief er dann und feuerte eine Fûtondruckwelle in Richtung der Dotonwand. Sie alleine war schon nicht zu verachten, doch gemeinsam mit dem Goukakyuu von Hotaru würde es vermutlich ihr Ziel nicht verfehlen.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Jan 09, 2014 7:05 pm

Das meiste bekam Hotaru gar nicht richtig mit. Zum Beispiel war ihr nicht wirklich bewusst, das die Kagami, die zuvor noch neben ihr gestanden hatte, eigentlich nur eine Illusion gewesen war. Sie hatte sich zu sehr auf den Angriff konzentriert und als sie sich mittels Chakra an einem Ast kopfüber ranhing, schien sie sowieso nur noch grösstenteils ihre Feinde zu sehen. Sie hatte Angst, einen Fehler zu begehen. Zwar wusste sie, dass das hier nur ein Manöver war und die Ninjas keine echten Gegner, dennoch war der Druck gross, wenn sie als Angreiferin alleine da stand und verantwortlich dafür war, dass der rote Ninja fiel. Es war so viel Druck, dass sie sich innerlich völlig ausgebrannt fühlte, so viele Gedanken machte sie sich dazu, was sie tun sollte und was passierte, wenn sie es nicht schaffte.
Für einen Moment schien die Welt innezuhalten. Hotaru sah sich um, ihre Augen fixierten Yuudai und sie bemerkte, das neben ihm keine Kagami war ... Es war, als hätte die Zeit die Luft angehalten, eine Sekunde wirkte ewig, eingefroren in ihren Gedanken, denn während diesem kurzen Augenblick gingen ihr so viele Dinge und Gedanken durch den Kopf, dass sie wirklich glaubte, etwas konnte mit der Zeit nicht stimmen. Und dann brach das pinke Einhorn mit der goldenen Mähne aus dem Gebüsch. Hotaru richtete ihre Aufmerksamkeit kurz auf das Getier und erblickte Kagami, sie lächelte leicht, sie als Mädchen war von dem Einhorn natürlich nicht überrascht, empfand es sogar als hübsch, wenn auch etwas zu kitschig, doch sie war soweit nicht abgelenkt, denn schnell erkannte sie, dass der rote Ninja sich von den übrigen zwei etwas entfernte und allem Anschein nach dem Einhorn entgegen trat. Ihre Chance! Schnell waren die Fingerzeichen geformt. Hotaru holte tief Luft, ihre Backen füllten sich mit Sauerstoff und gleichermassen auch mit Katonchakra. Nur für einen Augenbick, dann spie sie das Feuer aus, dieses formte sich zu einer feurigen Kugel und schoss auf den Gegner zu. Dummerweise hatten die Gegner jedoch auch einen Abwehrninja. Dieser hatte schnell eine Dotonmauer erschaffen und völlig nutzlos klatschte der Feuerball dagegen und verpuffte Wirkungslos ... Zumindest in der Illusion. Tatsächlich rauschte er einfach durch die illusionäre Mauer hindurch, was danach mit dem Jutsu geschah, interessierte Hotaru nicht sonderlich, denn kaum hatte sie es abgefeuert, sah sie sich dem nächsten Problem gegenüber. Der andere in schwarz gekleidete Ninja setzte zu einem Angriff seinerseits entgegen. Kleinere, aber um ein vielfaches mehr Feuerbälle erschienen, fächerten aus und flogen dann direkt auf Hotaru zu. Diese sah etwas verdutzt die feurigen Kügelchen auf sie zufliegen und tat im ersten Augenblick einfach mal nichts ... Zu überrascht war sie! Neben ihr heulte weiteres Feuer auf. Yuudai hatte seinerseits Feuer ausgespien und dieses sammelte brav die Feuerkügelchen ein und riessen sie mit sich mit, in einem guten Abstand an Hotaru vorbei irgendwohin ... Dummerweise waren die kleinen Kügelchen ziemlich gut ausgefächert gewesen. Im ersten Augenblick hatte man es nicht gesehen, doch tatsächlich hatte Yuudais Jutsu drei der Feuerkugeln nicht erwischt. Hotaru schluckte hart, sie hatte nur eine Möglichkeit, sie musste das Chakra lösen und ... Dann fiel ihr ein, dass sie dann körperlichen Schmerz spüren würde, denn die Feuerkugeln würden nur etwas von ihrer eigentlich nicht vorhandenen Lebensleiste abziehen, sollte sie ausweichen, würde sie unbequem mit dem Boden Bekanntschaft machen. Und gerade als sie darüber nachdachte, hörte sie Yuudais Ausruf, das sie ihre Attacke wiederholen sollte. Sie sah zu ihm, erkannte, dass er ebenfalls ein Jutsu formte und fing an, selbst Fingerzeichen zu formen. Die Feuerkugeln schossen währenddessen durch sie hindurch und vor lauter Angst hatte sie die Augen zugemacht. Zwei der Kügelchen hatten sie getroffen, die andere flog neben ihr vorbei. Ein gutes Stück der Lebensanzeige ging runter, aber das war ihr egal in Anbetracht dessen, dass sie ansonsten ziemlich umbequem gelandet wäre. Dann hörte sie, wie die Dotonmauer zerbröckelte. Yuudais Fuuton-Jutsu hatte sie zerstört. Mit etwas Verzögerung feuerte dann Hotaru ihr Jutsu abermals ab und zielte diesmal auf den Ninja, der die Verteidigung koordinierte. Wenn dieser ausser Gefecht war, würde es ihnen um einiges leichter fallen, den Hauptgegner anzugreifen. Womöglich war es die falsche Idee gewesen, zuerst auf den Roten loszugehen!
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Jan 16, 2014 9:15 pm

Während die Kleine weiterhin virtuell buchstäblich an der Decke klebte und aus der Sicht eines Vogels auf das Geschehen dort unten blickte, wurde ihr schlagartig bewusst, dass sie den älteren Uchiha wohl leicht verärgert haben musste. Sicher, seiner aalglatten Miene entnahm man nie etwas, denn auch ohne Anbu Maske wirkte der Mann stets so, als hätte er keine Gefühle. Das machte Kagami Angst, war sie es doch gewohnt, dass man ihr entweder Sachen erklärte, die sie nicht verstand oder ihr zumindest signalisierte, etwas aufgeschlossener zu sein. so aber stand das junge Mädchen vor einer zwischenmenschlichen Wand und wusste nicht recht, wie sie diese erklimmen sollte. Ihre Worte waren harsch gewesen und zeugten auch nicht von Höflichkeit, das sah sie ein. Aber genauso gut ging es ihr gegen den Strich, wenn man sie in Situationen oder zu Handlungen zwang, die sie einfach noch nicht begreifen konnte. Sie war noch so jung und begann erst verspätet ihre ersten Schritte als Shinobi zu gehen. Doch das alles schien ein Thema zu sein, mit dem sie sich später rum schlagen würde. Zumindest würde die Kleine ihrem Sensei ein paar Antworten aus dem Kreuz leiern und ihn mit neuen Fragen bombadieren.

Ein guter Plan, wie Kagami fest stellte, ehe sich ihr Augenmerk wieder dem Manöver zu wandte. Ihr Illusionsbunshin war gerade dabei, einen der Ninja hops zu nehmen, indem sie dreist mit dem Einhorn zum Angriff über ging und gerade, als die Uchiha dachte, sie hätte was brauchbares geleistet, da flog ihr die eigene Medizin buchstäblich um die Ohren. Die drei Genjutsuka waren zwar für einige ergötzende Momente total von der Rolle und ihr Sensei sah niedlich aus, weil er auch nicht mehr so ganz er selbst zu sein schien, doch all das lenkte nicht von der Tatsache ab, das Ashitaka einen Gegenschlag erlaubte. Ergo starteten die Mitwirkenden einen Rettungswurf um den Spieß um zu drehen. Am Ende dieses gewürfels waren zwei Dinge klar: Die Ninja cheateten sich mit Kai aus der Gefahrenzone, so dass Bunshin und Einhorn diese einfach durch ritten, ohne Schaden zu machen und ihr Sensei haute sie in die Pfanne, ohne mit der Wimper zu zucken. Der rote Ninja kickte sie regelrecht zum Mond, denn Kagami hatte schon zu tun, sich selbst im System zu halten, nachdem die Würfel gefallen waren aber solch ein plötzlicher Angriff riss die Kleine zusätzlich aus ihrem Konzept, so dass die blauhaarige die Kontrolle über ihren Chakrafluss verlor. Das System in ihrer Umgebung schwankte stark, als der rote Ninja ihre Illusionen zertrat und diese in einer rosa Wolke verpufften, während es die Uchiha unsanft aus dem System schmiss. Ihr plötzlicher Abgang führte dazu, dass die letzen Chakrareste einen Bonbonhagel vom Himmel aus bewirkten, die anfingen, die ganze Umgebung ein zu decken. Die Hauptverursacherin des Chaos landete stattdessen wieder in der Realität, schlug verwirrt ihr Auge auf und stellte fest, das ihr kotzübel war. Vorsichtig atmete Kagami ruhig ein, legte den Handrücken über ihr Gesicht und versuchte halbwegs wieder Herr ihrer Sinne zu werden. Sicher hatte ihre Lebensanzeige Schaden genommen, ganz zu schweigen von ihrer geistigen Verfassung. Die junge Uchiha wurde sich bewusst darüber, dass ihre Fähigkeiten ein zweischneidiges Schwert sein konnten, da sie für solch eine Kampfweise einfach noch zu schwach war. Mental, als auch auf die körperlichen Attribute bezogen, denn ansonsten hätte es ihr beim ersten Gegenangriff nicht gleich die Chakrakontrolle zerschossen. Auf diesem Gebiet war sie noch immer ne Lusche, doch zumindestens gönnte ihr das Manöver einen Moment des Ruhms, auch wenn noch immer alle komplizierten Daten des Systems durch ihr Gehirn rauschten und dafür sorgten, das sich der Himmel über ihr drehte. Kagami rollte sich aprupt auf die Seite, schaffte es noch ihren Oberkörper etwas in die Höhe zu stemmen, ehe sie sich mitten auf der Wiese übergab. Das Mädchen hatte keine Ahnung wie es ihren Kameraden ging, ob diese es schafften oder ob sich der feind doch als zäher erwies, als sie aussahen. Sie drückte Hotaru feste die Daumen und hoffte, dass Kôhei auf sie aufpasste, jetzt da sie selbst vorerst ihren Platz auf dem Schlachtfeld räumen musste. Allein beim Gedanken an das Einhorn überkam eine neue Welle Übelkeit ihren kleinen Körper.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Sa Jan 18, 2014 9:17 pm

Ashitaka bekam seine Mimik recht nüchtern wieder in den Griff; die harte Hand der Humorlosigkeit ruckte harsch an der Hundeleine, und schon herrschte wieder Ruhe in den zittrigen Gesichtsmuskeln.
Catch machte derweil einer der Chuu-Nin, als der rote Ninja das Einhorn beiseite trat. Was darauf folgte, war das Verschwinden dieser skurrilen Illusion und das Einsetzen eines Bonbonhagels, der kurzzeitig die Wiese bedeckte wie bunte Schneeflocken. Danach jedoch setzte wieder "Normalität" ein, wenn mans denn so nennen wollte.
Massierter Beschuss seitens Kôhei räumte derweil die Doton-Mauer des schwarzgewandeten Verteidigers beiseite, sollte offenbar freie Schussbahn für Hotaru schaffen.

Ashitaka jedoch zog seine Aufmerksamkeit von dem unmittelbaren Manöver-Geschehen ab, wandte sich stattdessen dem Unterholz zu.
Kagami. Noch im Netz?
Einer der Chuu-Nin prüfte den Verlauf. Nope.
Hm. Kümmert euch hier, Jungs orderte der Sarutobi kurz angebunden, Ich kümmere mich anderswo. Damit verzupfte er sich ins Gemüse, soll heißen das Gebüsch abseits der Wiese, wo sich offenbar Kagami aufhielt. Das Mädel hatte ihren Platz ja offenbar seit Beginn der derzeitigen Phase nicht mehr verlassen; wo sie zuletzt fahnenflüchtig geworden war, musste sie noch immer stecken.

Hotarus Angriffsmanöver hielt nach wie vor auf den schwarzgewandeten Ninja in der Verteidigungsposition zu.
Uuund retten! rief einer der Chuu-Nin enthusiastisch und formte das Widder-Zeichen. Der Ninja tat einen eleganten Seitwärtshüpfer. Die zwei anderen Chuu-Nin aber formten Schlange. Der schwarze Ninja federte wie beim Rückspulen eines Videobandes in die Ausgangsstellung zurück und wurde von Hotarus Feuerball in seine Atome zerlegt.
Der erste Chuu-Nin blinzelte verdattert. Meh?
Ausgleichende Gerechtigkeit.
Tut uns leid.
Aber jetzt gehts Zwo versus Zwo.
Lets go!
Der rote Ninja, der das Einhorn samt enthusiastischer Reiterin in den Orbit getreten hatte, tänzelte fröhlich auf der Stelle. Dann sprintete er vorwärts, zu seinem verbliebenen Partner, sprang auf dessen Schulter und stieß sich hoch in die Luft ab. Spiel! Hah! Der fliegende Rote warf Kunai; mehr als zwei Dutzend, und sie alle glimmten vor Fuuton-Chakra. Zunächst warf er sie einfach wild umher, sodass sie links und rechts und vor und hinter Hotaru und Kôhei herunterkommen mochten. Dann aber schloss er Fingerzeichen - und die Wurfgeschosse veränderten ihr Flugverhalten. Sie flogen auf neuen Kursen, aus allen Richtungen auf die beiden Manöver-Teilnehmer zu.
Für den Support!
Angriff folgt sofort!
Der übrige, schwarzgekleidete Ninja stieß einen Flammenteppich aus - Feuer brauste aus seinem Munde und breitete sich aus wie eine Welle, welche auf Hotaru und Kôhei zufloß.

Ashitaka fand derweil seine Schülerin, wie ein halbleeres Säckchen Getreide auf dem Boden sitzend. Hatte sich offenbar ihre letzte Mahlzeit nochmal durch den Kopf gehen lassen. Der Jo-Nin beschleunigte seinen Schritt noch ein wenig mehr und langte an seinen Gürtel, entnahm ihm die blecherne Wasserflasche. Er konnte sich schon denken, welch widerlichen Geschmack das Mädchen gerade im Munde haben mochte. Doch... er gab ihr das Wasser natürlich nicht sofort. Oder äußerte irgendwas wie Mitgefühl. Oder gar Stolz auf ihre Leistung.
Stattdessen baute er sich vor ihr auf, musterte sie von oben herab auf diese harte, nüchterne, unbewegte Art, die ihm in den meisten Momenten des Lebens anhaftete. Meine Untergebenen sprach er trocken, vollenden ihre Aufgaben stets stehend. Verstanden? Kurze Pause ohne jedes Muskelzucken. Zehn Sekunden. Zehn. Neun. Acht...
Wer ein Lob wollte, musste dafür Haltung annehmen. So war das.

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Out: Wir können nun auch zwei Postfolgen machen, solang sich Ashitaka und Kagami im Unterholz und Kôhei und Hotaru im Manöver aufhalten.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mo Jan 20, 2014 6:53 am

Kôhei war sichtlich irritiert gewesen, als das pinke Einhorn verschwunden war und es Bonbons vom Himmel regnete. Kurzzeitig war der Boden davon bedeckt. Was zur Hölle war denn bitte mit Kagami los? Kurz darauf waren auch diese verschwunden und nachdem er sich kurz fragend umgesehen hatte, ob Kagami vielleicht nun aus dem Gebüsch gesprungen war, erspähte er Ashitaka und einen der Chûnin. Ashitaka fragte, ob Kagami noch im Netz sei und der Chûnin antwortete ihm, dass dem nicht der Fall war. Demnach war das Genjutsu von Kagami nun also zum Erliegen gekommen. Doch weitere Zeit wollte er nicht darauf verschwenden. Er wandte den Kopf zurück zu den Ninja und bemerkte, wie einer der Kumpanen verschwand. Ausgleichende Gerechtigkeit hieß es. Nobel, wenn gleich er nicht verstand, wieso man ausgleichen musste. Kagami hatte sich übernommen, das könnte durchaus auch auf einer realen Mission geschehen und dann würde auch nicht plötzlich ein Gegner weniger vorhanden sein.

Der rote Ninja, der sich zuvor mit dem Einhorn beschäftigt hatte, sprang nun auf die Schultern, seines verbliebenen Partners und stieß sich hoch in die Luft ab. Kôheis Sharingan registrierte jede Bewegung. Kunai bewegten sich aus der Tasche des Ninjas auf ihn und Hotaru zu. Sie waren von Chakraumhüllt. Dem Fûton Element. Hatte die Gruppe zuvor nicht schon einmal ähnlich angegriffen? Nur anstelle von Kunai waren es dort die Feuerblüten des Hôsenka gewesen. In der Luft würde er nicht all zuschnell die Richtung wechseln können. Sollten sie sich zuerst um den roten Ninja kümmern? Oder sollten sie davon ausgehen, dass das gegnerische Team damit rechnete und dadurch bereits einen Konter in Petto hatte. Sein Auge fixierte den Ninja am Boden und die Pupille in der Mitte seines Sharingans schien sich zu weiten. Er war auf dem Gebiet sicherlich kein Fachmann, aber er hoffte, dass das Genjutsu ihr Ziel nicht verfehlte. Er wirkte das Magen: Moeru Karada Kami no Jutsu, bevor der Ninja dazu kam den Flammenteppich auszuspeien und zog einen Kunai, welcher auf der Stelle mit Fûtonchakra umhüllt wurde, sowie sein Körper selbst auch. Er war sich bewusst, dass er nicht mehr in der Lage war kunstvolle Manöver zu vollbringen, in denen er sich um Hotaru wirbelte, um alle Geschosse abzufangen. Aber welche er nicht mit seinem Hien getränkten Kunai abfangen konnte, würde er eben mit seinem Körper abfangen. Zwar würde das bedeuten, dass sein Lebensbalken wohl auch abnahm, aber die Wurfgeschosse des Gegners würden nicht mit voller Wucht einschlagen. Er wandte sich von den Ninjas ab und verfolgte die Wurfgeschosse und sprang Hotaru bei Seite, um sich als Schutzschild anzubieten. Was sie nun machen würde – den roten Ninja in der Luft oder den hoffentlich noch durch Genjutsu am Boden gefesselten schwarzen Ninja anzugreifen, war ihre Entscheidung.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mi Jan 22, 2014 1:17 am

Was genau alles passiert war, konnte Hotaru nicht recht sagen. Sie hing noch immer kopfüber an dem Ast und plötzlich wurde das rosa Einhorn mit goldenen Hufen in die Luft geschleundert. Doch anstatt einfach lautlos zu verschwinden, schien es einen besonderen Abgang vorgesehen zu haben. Es verpuffte und hinterliess viele, lecker aussehende Bonbons, das ganze war fast zeitgleich mit Hotarus nächster Attacke passiert, so dass es sich kreuzte und Hotaru daraufhin leicht abgelenkt zur Seite starrte. Durch die bunten Bonbons wirkte die Wiese, als stünde sie in ihrer Blüte. Etwas hübsches hatte es ja an sich, es lenkte sie jedoch ziemlich ab, bemerkte Hotaru. Weswegen sie auch die Chakrakontrolle etwas vernachlässigte und erst etwas zu spät merkte, dass sie sich vom Ast gelöst hatte. Mit einem dumpfen Aufprall landete die junge Kunoichi auf dem Boden und rieb sich über die Stellen, die ihr nun schmerzten. Was mit Kagami geschehen war und das Ashitaka sich zu ihr begab, hatte Hotaru nicht bemerkt. Sie rappelte sich gerade schwerfällig auf, als die gegnerischen Ninjas eine Gegenattacke starteten. Zuerst flogen allerhand Kunais durch die Luft. Sie scheinen kein direktes Ziel zu verfolgen, doch dann änderte sich die Flugrichtung plötzlich. Hotaru bemerkte das nicht sofort, doch kaum hatte sie es realisiert, wusste sie im nächsten Moment, dass sie im Grunde nicht wirklich etwas dagegen tun konnte. Aus Reflex duckte sie sich einfach, zur gleichen Zeit hatte sich Yuudai vor sie gestellt, schützend, wehrte einige der Kunais mit einem eigenen ab und fing die restlichen mit dem Körper ab. Hotaru starrte überrascht auf den Erwachsenen und wurde sich bewusst, dass sie eben dafür gesorgt hatte, dass sein Rücken nicht mehr gedeckt war. Dadurch dass sie sich zwar geduckt hatte, hatte sie sich selbst in Sicherheit gebracht, hatte ihn dafür einer noch grösseren Gefahr ausgesetzt. Hotaru schluckte und biss sich auf ihre Unterlippe. Sie hatte noch viel zu lernen, so viel stand fest! Sie war nun einmal eine Genin ... Sie lernte zwar schnell, aber manchmal war sie tatsächlich auch einfach unaufmerksam.
"T-Tut mir leid ...!", sagte sie rasch, bevor sie sich bewusst wurde, dass sie angreifen sollte. Hotaru atmete tief durch, hatte vor, dem Ganzen jetzt mal eine heftigere Attacke beizufügen. Bisher war sie eher passiv und hatte kaum etwas vollbracht. Eher ein Klotz am Bein war sie.

Nach dem die Kunais verschwunden waren, bemerkte Hotaru, dass einer der Gegner in einem Genjutsu steckte. Gut so! Das hiess, dass er sich nicht um die Verteidigung des Roten kümmern konnte. Hotaru erweckte ihr Byakugan. Sie sah sofort die Chakraflüsse aller Teilnehmer ... Nur der gegnerischer Ninjas natürlich nicht, weil sie nur ein Genjutsu waren und nicht mehr. "Verflucht ...", murmelte sie und wurde sich bewusst, dass ihr Doujutsu in diesem Falle einfach nichts brachte. Sie rappelte sich auf formte Fingerzeichen, sprang hinter Yuudai hervor und warf drei Kunais auf den roten gekleideten Ninja. An allen drei waren Kibakufudas befestigt. Und die Hotaru, die hinter Yuudai hervorgesprungen war, war ein Bunshin gewesen, die echte Hotaru kauerte noch immer hinter Yuudai. Natürlich hatte sie die Kunais geworfen, jedoch so, dass es ausgesehen hatte, als wäre das ihr Bunshin gewesen. Der Bunshin stürzte sich auf den Gegner, während Hotaru dies ausnutze, auf der anderen Seite von Yuudai hervorsprang und innig hoffte, das der Gegner nun zumindest etwas überrascht war. Sollte der Gegner ein Jutsu geplant haben, würde es höchstwahrscheinlich auf ihren Bunshin abzielen. Die echte Hotaru hingegen formte Fingerzeichen, atmete tief ein, füllte ihre Lungen und ihren Mundraum mit Luft und Katonchakra, bevor sie es als feurige Flammenkugel ausspuckte. Schnell raste diese direkt auf den roten Ninja zu ... Hotaru hatte ziemlich viel Chakra in dieses Jutsu investiert, hatte sie sogar etwas grösser hingekriegt, als es für sie normal war. Sie lächelte leicht darüber, hatte sie sich doch eben selbst getoppt. "Ja! Endlich!", murmelte sie erfreut und ballte die Hand zur Faust einfach deshalb, weil sie sich selbst über diesen kleinen Fortschritt freute ... Die Frage war nur ... Würde der Gegner die zwei Ablenkungsmanöver - zuerst die Kunais samt Kibakufudas und dann den Bunshin - fressen oder hatte er es durchschaut?

[Ich hoffe, es ist okay, dass ich es schrieb, das der eine in einem Genjutsu gefangen ist? Ansonsten ... Marc, schreib mich an. Ich hab den letzten Absatz extra abgetrennt, dann lösch bzw veränder' ich den nochmal.]


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