Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Manöverdorf

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Manöverdorf   Do Aug 02, 2012 9:23 am

das Eingangsposting lautete :

Ein Dutzend platonischer Holzhäuschen kauert sich in die natürliche Senke in den Hügeln. Ein Platz wie geschaffen für die Übungseinheiten von Attentätern. Die diensthabenden Chuu-Nin sind stets behilflich, wenn es ums Opferspielen geht.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mi Jan 22, 2014 7:31 pm

Langsam aber sicher beruhigte sich das kleine, wild schlagende Herz wieder, während dessen Besitzerin sich bemühte, vor lauter Verwirrtheit nicht das Atmen zu vergessen. Kagami war noch immer schlecht und jeder Laut, sei er auch noch so klein, schien sich wie ein Eispickel in ihr Hirn zu bohren. Herbe Kopfschmerzen setzen ein und dennoch schaffte es das Mädchen, sich halbwegs auf zu setzen. Sie war absolut nicht glücklich über den Verlauf der Dinge, vor allem da Scham ihren Blick zierte. Seufzend wischte sich die blauhaarige mit dem Ärmel ihrer Militärsjacke unwirsch die restlichen Zeugnisse ihrer eigenen Schwäche vom Mund, während die Welt sich um sie drehte. Für einen Moment glaubte sie, die Zuckerfee würde an ihr vorbei rauschen, mit einem verspielten Lächeln auf den Lippen und einen großen Korb voller Leckereien in der Hand. Doch die Ernüchterung folgte schnell auf dem Fuße, gefolgt von ihrem rebellierenden Magen. Ashitaka trat aus dem Unterholz heraus, scheinbar hatte er das Versteck seiner Schülerin ausgemacht und wollte nun nachsehen. Kagamis Auge weitete sich vor Schreck etwas, als der Ältere nahe bei ihr stehen blieb und sie nur wortlos musterte. Augenklappe traf auf getönte Sonnenbrille, verspielter Freigeist auf nüchternen Realisten und zum Schluss Sensei auf Schüler. Die Uchiha fühlte sich elend aber weniger wegen ihres Zustandes, sondern weil sie sich schämte. Sie wollte doch allen beweisen, das auch sie mit ihren Macken zu etwas taugte und nun saß sie hier, ein Häufchen Elend und nur ein weiteres Zeugnis ihrer eigenen Hilflosigkeit. Der Geschmack in ihrem Mund wurde schlimmer und irgendwo im Hinterkopf registrierte Kagami, das sie drauf und dran war, sich erneut zu übergeben. Allein Ashitakas Präsenz hielt die Kleine davon ab, dem drang ihres Magens zu folgen und so beherrschte sie sich, schielte schüchtern nach oben. Wie immer konnte die Genin nicht sagen, was dieser Mann mit seinem Verhalten bezweckte, da er so anders war, als all die anderen Jounin. Er hatte die Ausstrahlung einer Wüste in der herbsten Trockenheit, wo der feine Sand selbst Felsen glatt schliff. Es dauerte seine Zeit aber am Ende gewann der Sand immer. Augenscheinlich wirkte ihr Sensei kalt, desinteressiert oder gar stocksteif, doch Kagami wusste es besser. Das Mädchen musste ihn auch nicht aus Sicht der Erwachsenen verstehen, es reichte, das ihre kindliche Seite Vertrauen zu diesem Kerl gefasst hatte. Sie wusste genau, dass Ashitaka sie nicht herzen würde, auch mit Mitgefühl oder Sorge würde er nicht kommen. Alles was er ihr bot, war eine schweigende Anwesenheit, die sie zu nichts drängte und ihr auch nicht vorschrieb, was zu tun war. Es war eine geschätzte Abwechslung, denn während ihre Eltern seit Hayates Tod ziemlich klammerten und das Mädchen in einen goldenen Käfig steckten, weil sie Angst um ihr verbliebenes Kind hatten, ließ Ashitaka sie machen. Sie registrierte durchaus die Wasserflasche in seiner Hand und doch reichte er ihr diese nicht. Kagami wusste, wenn sie etwas wollte, dann konnte das nur aus eigener Kraft geschehen. Sie war das unfertige Bild und der Jounin der zähmende Rahmen, der dem Bild eine farbliche Abrundung gab aber es auch zur Geltung brachte. Und dieser Rahmen brachte ihr auf seine ganz eigene Weise bei, was es hieß Kampfgeist zu zeigen. Im ersten Moment schaute die Genin angesichts seiner Worte noch etwas verdattert drein,  ließ den Kopf sinken und starrte wortlos gen Boden. Doch dann wischte sich Kagami kurz über das Gesicht, streckte zögerlich, gar vorsichtig die Hand nach ihrem Sensei aus und grabschte nach dem Saum seiner Weste. Zarte Finger, die sich in den widerstandsfähigen Stoff der Weste vergruben, für einen Moment einfach Halt suchten, ehe die Genin ihre letzen Reserven aufwandte und sich auf die Beine kämpfte. Halb an der Kleidung des Jounin ziehend, halb sich mit Arashi am Boden abstützend, fand die junge Uchiha ihren Stand wieder. Sie war wackelig auf den Beinen, schaute ihrem Gegenüber noch immer nicht ins Gesicht und verkrampfte die Finger in Waffe und Stoff. Mehr Fundamente gab es für die Kleine nicht in dieser Welt, nur Hayate, Arashi und ein Stück warme Kleidung. Darf ich? Fragte Kagami leise, die Stimme zittrig und ausdruckslos. Noch ehe die Antwort von Ashitaka ertönte, trat das Mädchen einen Schritt vor und stupste ihren Sturkopf leicht gegen die Brust des Älteren. Es war, als würde der Himmel seine Pforten öffnen und ihr endlich ein Stück Frieden schenken. Stumm weinte die Kleine, mit bebenden Schultern, noch immer die verkrampften Fingern im Stoff der Weste gekrallt. Mit einer Niederlage konnte sie leben aber im Moment gab sich die Genin einfach ihrer verdrängten Trauer hin. Sie hatte nie richtig trauern können, war seit der Beerdigung von Hayate nicht einmal an seinem Grab gewesen und wurde sich wegen den jüngsten Ereignissen bewusst, wie sehr sie ihn überhaupt vermisste. Doch wenn sie ehrlich war, so weinte sie auch um die Kagami, die sie bis eben war, die sie vor einem halben Jahr noch war. Etwas hatte sich in ihrem Inneren geändert und sie wusste noch nicht, ob sie das gut oder schlecht finden sollte.
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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Jan 23, 2014 12:51 pm

Ashitaka Sarutobi war dankbar.
Er war dankbar für das Unterholz. Keiner konnte sehen, wie sich Kagami aufrappelte - innerhalb der Zeit übrigens - und sich an ihn klammerte. Ihm die olivgrüne Weste vollheulte. Da stand er nun, der als einer der härtesten Knochen galt. Zusammen mit einem Kind, dessen Clan gleichfalls einen Ruf hatte, der nicht konform ging mit diesem Ausbruch von Gefühlen... andererseits, irgendwo doch. Sagte man nicht, Uchiha seien so unglaublich emotional gewesen?
Nach einer gefühlten Ewigkeit regte sich die rechte Hand des Jo-Nin, und er tätschelte die Schulter seiner Untergebenen. Einmal. Zweimal. Dann bugsierte er sie sanft, aber bestimmend zurück auf Abstand. Für alles gibt es eine Zeit stellte er schließlich fest. Jetzt ist die Zeit, sich den galligen Geschmack aus dem Mund zu spülen. Er drückte ihr die Wasserflasche in die Hand. Immerhin hatte sie es geschafft, innerhalb der zehn Sekunden auf die Beine zu kommen. Und damit diese Aufgabe erfolgreich abzuschließen.

Im Manöverdorf brannte derweil die Luft - oder besser, zunächst mal tat sie genau das nicht, denn Skelett-Arme waren aus dem Boden gebrochen und zerrten den schwarzgewandeten Ninja zu Boden, noch ehe dieser seinen Flammenteppich hatte ausspeien können. Mitten im Schließen der Fingerzeichen landete er schwungvoll auf dem Bauch.
Rettungswurf schnarrte einer der Chuu-Nin. Hepp! Der Würfel wieder. Er truhlte, hüpfte und präsentierte eine Sechs. Fail.
Der Schwarze blieb liegen, am Boden festgestanzt. Der Rote landete leichtfüßig - und sah sich einer Ladung von Kibakufuda-Geschossen gegenüber. Mit einem fuutongeladenen Schwung aus dem Ärmel fegte er die Projektile aus dem Weg.
Die Genjutsuka saßen im Rücken der Teilnehmer; natürlich sahen sie entsprechend, dass Hotaru einen Bunshin platziert hatte und diesen nun in den Angriff übergehen ließ.
Stich?
Aye. Grinsen. Stich.
Der Rote sprang drauf an, biss in den Köder und fegte dem Bunshin entgegen, setzte erneut zu einem Roundhouse-Kick an - und wurde kalt erwischt, als das Gokakyuu über die Wiese flackerte.
Snap.
Snipe.
Kawuuuush......
Und die ganze Wiese hüllte sich selbst in ein prächtiges Feuerwerk; die Flammenkugel explodierte in einer Hundertschaft von Heulern, Knallfröschen und Raketen, in allen Farben, die jegliches Feuer der Welt produzieren konnte. Und in Pink.
Die drei Chuu-Nin warteten. Genossen kurz ihren kleinen Abschluss. Erhoben sich, klopften das Gras von den Hosen und verbeugten sich nach links, rechts und geradeaus.
Die anderen Shinobi am Platze spendeten höflich Beifall.

Ashitaka trat im rechten Moment aus dem Unterholz hervor, Kagami im Kielwasser. Nach einem Moment der Irritiation verstand er, dass die Sache offenbar beendet worden war.
Vorbei? fragte er trotzdem noch einmal die drei Genjutsuka, Und Daten gesammelt?
Jep salutierte einer von ihnen.
Fein. Ashitaka wandte sich an Kôhei und Hotaru. Das wäre es für heute. Die Trainingseinheit dankt für die erübrigte Zeit und die gesammelten Daten, welche helfen werden, das Simulationsmanöver weiterhin zu verbessern. Eine Auswertung des heutigen Manövers erfolgt in bälde; sie wird sich in schriftlicher Form in Ihren Briefkästen einfinden. Es wird gebeten, die Armbinden abzulegen und auf einen Haufen zu legen.
Damit verbeugte sich Ashitaka zuerst vor dem Uchiha, dann vor der Hyuuga. Seine Miene spiegelte noch immer das Innenleben eines Backsteins wieder. Das Manöver ist hiermit beendet. Es darf abgetreten werden. Abrupt machte er kehrt und marschierte zu den drei Chuu-Nin, welche derweil Kagami umstellt hatten.
Sö sö machte einer von ihnen mit breitem Grinsen.
Du hackst gern, was? sagte der Zweite und ließ die Fingerknöchel knacken.
was stellen wir dafür mit dir an, hm? fragte der Dritte mit fiesem Lächeln.
Sie steckten ihr schlicht eine Visitenkarte zu. Melde dich hier. Wenn du Interesse hast. Und Chuu-Nin-Dienstgrad erreicht hast. Wir können junges Blut gebrauchen. Wir sind nämlich ein aufsteigender Stern am Himmel der Unterhaltungsbranche! Erinner dich an uns, wenn du es leid wirst, Katzen zu jagen und Kaufmänner zu beschützen!
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Jan 23, 2014 1:18 pm

OUT: Eigentlich hatte ich ein anderes Genjutsu gewirkt – hatte nur vergessen, es drunter zu posten. Die Wirkung wäre aber eine ähnliche gewesen.

Augenscheinlich hatte sein Genjutsu gewirkt und den schwarzen Ninja vorübergehend dahingerafft. Kôhei war an die Seite von Hotaru gesprungen und hatte die Kunai abgefangen. Ein paar mit dem Kunai in seiner Hand, ein paar mit seinem Körper. Ein Illusionärer Kunai steckte dabei noch in seiner rechten Seite zwischen den Rippen. In Realität wäre das ein unglaublich unangenehmer Moment, der in Folge auch eine Behandlung voraussetzte – doch in Realität würde er auch nicht unbedingt den Verteidiger spielen. Zwar boten sich seine Techniken dafür an, aber durch seine eingeschränkte Bewegungsfreiheit war es nicht zu empfehlen. Das Fûton um seinen Körper und um den Kunai erlosch. Er verfolgte den Angriff von Hotaru und nickte anerkennend, als der rote Ninja explodierte. Die Chûnin, die für die Illusionen gesorgt hatten, gefiel es anscheinend etwas imposanter zu sein.

Dann applaudierten die Anwesenden hier und Ashitaka trat aus dem Gebüsch, mit samt seiner Schülerin. Sie war bleich. Armes Ding – das musste man bezeugen. Als Ashitaka sich vor ihm verbeugte, tat der Jônin es ihm gleich. Dann griff er in seine Tasche und zog einen Brief heraus. Er ging etwas in die Hocke und überreichte den versiegelten Umschlag der Hyuuga. Darin hieß es folgendes.

Zitat :
Hallo Hotaru,

gemeinsam mit den Räten, haben wir entschieden dich einem Team zu zuweisen. Das Team, welchem zu zugeordnet wurdest, nennt sich Team Kôhei und wird von Uchiha Kôhei geleitet. Das Team findet sich, abweichend von der normalen Handhabung, in der Wohnung von Uchiha Kôhei zusammen. Es ist eure erste Mission seine Wohnung ausfindig zu machen.

Dort angekommen werdet ihr von eurem neuen Sensei in Empfang genommen.

Herzlichen Glückwunsch,

die Räte von Konoha & Uchiha Kôhei.

Dann erhob er sich wieder und legte Hotaru eine Hand auf die Schulter. “Gut gemacht. Ich freue mich darauf, dich in der Zukunft wachsen zu sehen.“ Die Wörter dürften für die Hyuuga fast schon zusammenhanglos klingen, da sie noch nichts von der Teamzuweisung erfahren hatte. Dies geschah über den Brief. Er drehte sich dann zu seiner Clanangehörigen zu und ging in ihre Richtung. “Gute Arbeit Kagami-san. Ich würde mich freuen, wenn ich in Zukunft noch einmal mit dir trainieren darf und du das Genjutsu besser beherrschst.“ Dann wandte er sich ab. Er musste nicht jedem der Anwesenden danken. Die Chûnin und auch Ashitaka wussten, dass er ihnen irgendwo dankbar war. Die Worte konnte er sich also sparen. Dann gab es nur noch eine Sache zu tun. Er hatte noch einen weiteren Brief dabei, den es abzugeben galt. Und seinen Informationen nach befand sich die Person gar nicht so fern von hier. Er schob seine Kleidung zurück und ging dann voran.

TBC: Manöverdorf II
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Inuzuka Yasue

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Jan 30, 2014 5:44 pm

Es war schneller vorbei gewesen, als Hotaru es erwartet hatte. Mit grossen Augen ahtte sie das Feuerwerk angestarrt, welches mittels ihres Feuerballs entfesselt wurde. Für einen Augenblick vergass sie sogar, dass das Alles gar nicht echt war, sondern per Genjutsu nur dargestellt wurde. Deshalb war sie auch einen Schritt zurückgetreten und hatte mit grossen Augen in den Himmel gestarrt. Leuchtendhell verteilte sich das Feuerwerk über den Himmel. Hotaru lächelte bei dem Anblick, war soweit zufrieden mit sich und dass es geklappt hatte. Dann sah sie sich um, suchend nach Anerkennung, immerhin war es nicht selbstverständlich gewesen, dass sie es überhaupt schaffen würde. Sie sah nun auch wieder Kagami, welche für den Rest des Kampfes weggeblieben war. Was genau geschehen war, wusste Hotaru nicht, aber das spielte keine grosse Rolle. Wahrscheinlich ein kleiner Zwischenfall? Die Hyuuga hatte ja beim besten Willen nicht wirklich mitbekommen, was abgelaufen war. Das mit Kagami hatte sie zudem verwirrt gehabt, allein ein pinkes Einhorn mit goldenen Hufen ... Aber der Bonbonregen hatte sie vollends irritiert. Irgendwann hatte sie dann begriffen, dass Kagami unmöglich direkt anwesend sein konnte. Aber so wirklich verstanden hatte sie trotzdem nicht, wie das alles passiert war.
Und nun stand sie da und der Anführer des Manövers verkündete eben, dass es nun beendet war. Sie atmete erleichter aus und sah, wie Yuudai auf sie zutrat. Etwas überrascht legte die Kleine den Kopf in den Nacken und schaute ihn mit grossen, unwissenden Augen an. Er übergab ihr einen Brief und sprach dazu Worte, die sie in dieser Situation noch nicht wirklich begriff ... Dies sollte sich jedoch ändern, sobald sie den Brief öffnen würde. Yuudai verschwand daraufhin und Hotaru fummelte kurz an dem Brief rum, bevor sie sich dazu entschied, ihn erst später zu öffnen. Dann wandte sie sich an Kagami und Ashitaka. "Ich werde mich nun ebenfalls verabschieden. Das Manöver war sehr interessant. Danke das ich mitmachen durfte!", ganz typisch verbeugte sie sich höflich und sah dann zu Kagami. Schenkte ihr ein freudiges Lächeln, "Wenn du möchtest, könnten wir uns bald mal wieder treffen, Kagami-chan. Ich würde mich freuen!", sie überliess es daraufhin der Uchiha, ob diese das Angebot annehmen würde oder nicht. Hotaru hatte Kagami davor noch nicht gekannt, empfand sie aber als eine ziemlich nette Gesellschaft. Mit Sicherheit würden sie gute Freunde werden! Bisher hatte Hotaru generell eigentlich noch nie gross Probleme gehabt, wenn es darum ging, Freunde zu finden. Nur wenn es darum ging, sich diesen auch anzuvertrauen - auch eher intimieres - stellte es für Hotaru ein gewisses Problem dar. Sie verbeugte sich abermals zum Abschied vor den Beiden und dachte bereits darüber nach, dass sie heute Abend etwas Spezielles vor hatte. Eine gewisse Vorfreude bahnte sich in ihr an, denn ein Verwandter hatte dafür gesorgt, dass sie im Gefängnis einmal ein Bild bekommen konnte, wie die Wachen dort zu arbeiten hatten. Womöglich würde sie später dort ebenfalls einen Job übernehmen, wenn sie älter war! Immerhin waren gerade Hyuugas in diesem Bereich ziemlich beliebt.
So lief sie also schnell Nachhause, um sich auf den Abend vorbereiten zu können und lächelte dabei.

tbc: [Gefängnis] Büro
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Sa Feb 15, 2014 3:37 pm

Die Welt war locker flockig in rosa Zuckerwatte gepackt worden, so jedenfalls fühlte es sich für die Genin an. Nachdem sie sich in Ruhe ausgeheult hatte, war der Sensei so nett gewesen und hatte ihr die Wasserflasche in die Hand gedrückt, mit der Erinnerung, sie solle den galligen Geschmack los werden. Das Mädchen trank zögerlich ein paar Schluckte, verschloss die Flasche wieder und gab sie zurück, damit sie die Hände frei hatte um sich die Nase zu putzen. Sie nahm es Ashitaka dennoch ein wenig krumm, dass er seine Schülerin so ruppig von sich geschoben hatte aber an dem Umstand konnte sie nun auch nichts ändern. Immer noch etwas bleich im Gesicht, sammelte sie bedächtig Arashi ein, ehe sie mit tapsenden Schritten zu jenem Jounin aufschloss, der sich bereits seinen Weg durchs Unterholz bahnte. Sie folgte ihm zu den anderen zurück, nur um fest zu stellen, dass ihre Kameraden längst das Manöver beendet hatten. Ein schlechtes Gewissen stach Kagami unsanft im Inneren, doch das Mädchen war einfach zu geschafft, um sich jetzt noch mehr unter Druck zu setzen. Es reichte schon, das Kôhei auf sie zu kam und sie verabschiedete, mit dem Nachklang, das er sich über ein weiteres Training freuen würde. Daher nickte sie ihm höflich zu und bekam auch noch ein gestammeltes "Danke es würde mich ebenso freuen" hin, ehe sie zu Hotaru schielte, die einen Brief vom Älteren erhalten hatte. Diese lächelte das Mädchen freundlich an, so dass der Kleinen gleich viel wärmer ums Herz wurde. Lieder fiel ihr keine angemessene Antwort ein, da ihr Kopf einfach zu vollgestopft war, mit den neuen Erfahrungen und Sinneseindrücken. Daher erwiderte sie auch nur schlicht das Lächeln und nahm sich fest vor, in naher Zukunft erneut etwas Zeit mit der Hyuuga zu verbringen. Auch wenn es Hotaru vielleicht nicht ahnte aber Kagami hatte auch nicht so viel Glück mit gleichaltrigen und erhoffte sich daher eine neue und vor allem solide Bekanntschaft. Das einzige, wie die junge Uchiha wirklich drein schaute, wie ein geprügelter Hund, war die Tatsache, dass man sie aufforderte, die Armbinde ab zu geben. Inmitten von den Genjutsuka Chuunin wirkte sie verloren und drückte daher die Binde gegen ihr Herz. Was wollten diese Männer von ihr? Waren sie sauer oder warum grinste der eine so breit? Noch ehe aber das Mädchen erneut heulend weg rannte, steckte man ihr eine Visitenkarte zu, die sie gerne annahm. Etwas zaghaft hoch schauend, bedankte sie sich höflich und versicherte auch, dass sie vorbei schauen würde, wenn Ausbildung und das Training sie besser werden ließen. Es war zwar nicht das, was sie sich erhofft hatte aber Kagami freute sich insgeheim sehr über die kleine Wertschätzung der Männer. Daher schaute sie auch entschlossen zu diesen hoch und wollte einmal im Leben egoistisch sein. Es tut mir ehrlich Leid aber dürfte ich die Armbinde behalten und sie als Glücksbringer tragen? Sie ist für mich von unschätzbaren Wert, da es ihr zu verdanken ist, das ich heute etwas wachsen konnte. Leicht errötend stand sie in einer Traube aus Männern und zeigte einmal mehr, das sie echt nicht ganz koscher war. Wie die Herren sich auch entschieden haben mochten, Kagami würde als erstes nach Hause gehen, sich erhohlen, nachdenken und dann ihren Weg erneut antreten. Ihr Ziel war auf der Visitenkarte vermerkt und ihr Sensei würde sicher dumm aus der Wäsche gucken, wenn sie noch vor dem erreichen des Chuuningrades an jenem Ort aufschlug, an dem alles begann. Doch für sie waren diese Hallen heilig und besser geeignet zum lernen, als es die strengen Dojo ihres Clans je vermocht hatten. Sie war kein Sharingan träger und auf diesen Umstand verdammt stolz, dennoch wollte die Genjutsu auf einem Grad beherrschen, die selbst für ihre Sippschaft nicht begreifbar waren. Tja und um das zu schaffen, mussten eben abdere Wege her. Ihrem Sensei wegen der Armbinde noch einen letzen Welpenblick zu werfend, verbeugte sich die Genin respektvoll und dennoch glücklich vor den Männern, ehe sie nach Hause ging.

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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mo Feb 17, 2014 4:29 pm

Ein Arbeitstag im Leben Ashitaka Sarutobis ging vorbei; mit stoischer Miene, dafür aber erleichtertem Innenleben hakte er den heuten Programmpunkt von seinem Terminkalender. Glücklich überstanden. Zugegeben, er hatte die Sache chaotischer erwartet. Doch ob er diese ganze Simulations-Technik wirklich als tauglich abstempeln und an seine Vorgesetzten weiterreichen konnte?
Gemächlich trottete er der Traube von Chuu-Nin zu, die sich um Kagami geschart hatten. Er betrachtete sowohl die drei Fuuin-Wirker wie auch die kleine Genjutsuka - offenbar hatten diese Vier den meisten Spaß an der ganzen Sache gehabt. Ihre Fähigkeiten hatten zusammengepasst; es hatte ein Gefühl für Illusionen, Vorstellungsvermögen und auch einen Schuss Wahnsinn bedurft, um sich so sehr in die ganze Simulation steigern zu können. Nun gut, er würde die Angelegenheit positiv im Bericht hervorheben und ihr damit eine Chance auf Wiederholung geben. Sofern auch Inotachi im anderen Manöver-Dorf sein Scherflein betrug, würden die Schäfchen wohl im Trockenen sein.
Die drei Chuu-Nin schauten indes etwas rätselnd auf Kagami, deren Bitte sie offenbar ein wenig ins Grübeln brachte.
Ähm... Klar kannst du, aber...
Das Ding ist doch nichts wirklich Besonderes, es ist einfach nur ein Stück Stoff...
Wir können dir sicher was Besseres geben, wenn du ein Andenken willst... Teiji gestaltet sicher was Ansprechbareres...
Lasst dem Mädchen nun die Armbinde mischte sich Ashitaka nüchtern ein, Wenn sie sie will, soll sie sie kriegen. Rödelt lieber auf, wir schlagen uns in die Büsche. Er gab Kagami einen Wink. Marsch nach Haus mit dir. Dusche, erhole dich, und komm dann später in die Wachzentrale der Kekkai-Einheit. Du entsinnst dich, dort wo wir uns zuallererst getroffen haben. Komm, sobald du magst; der genaue Zeitpunkt steht dir ausnahmsweise frei.
Damit verschwanden sie allesamt.

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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Fr Jun 05, 2015 5:52 pm

cf: Haupttor - NPC: Shimura Kaiko

Die kleine Führung durch das Dorf führte die Gruppe um den Mizukage zunächst zum Manöverdorf - hier fand sich in großzügig gewähltem Sicherheitsabstand zu den Holzbaracken auch ein Picknick-Tisch. Einige Ge-Nin standen hier parat, das Essen aufzutragen, sobald der Hohe Besuch eintraf. In der Zwischenzeit vertrieben sie sich die Langeweile, indem sie mit Shuriken auf arme Baumstümpfe warfen. Dies taten sie nicht ganz freiwillig; ihr ganz besonders auf Strenge bedachter Sensei hatte sie angewiesen, ihm ja keine Schande zu bereiten und sich nicht beim Nichtstun erwischen zu lassen. "Echte Konohas trainieren ständig, ständig, ständig!"
Ja, genau so hatte es geheißen.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   So Jun 07, 2015 3:26 pm

(kommt vom Haupttor)

Ihre Begleiterin stellte sich als Shimura, Kaiko vor. Der Mizukage sah das sie sich auch in seiner Gegenwart Souverän gab, also war sie entweder ein abgebrühtes Miststück, so was zu denken, war schon eine harte Nummer für Kibou, oder aber sie war eben einfach den Umgang mit hochrangigem Besuch gewohnt. Sie schmeichelte ihm etwas indem sie ihm weiß machte das Kagen gar nicht anders konnten als überzeugend zu sein. Doch er der ja nun selber einer war, wusste das das nur Gerede war. Sie gab sich diplomatisch, was gut war und der Situation angemessen. Er würde sie dafür nicht verurteilen, immerhin würde jeder andere wohl kaum einfach so, dem Mizukagen mal sagen was Sache war. Das war völlig in Ordnung auch wenn er den offenen Ton schätzte, würde er wohl auch in einem fremden Dorf, zu offenem Umgang einen Riegel vorschieben, immerhin wollte man nicht den Respekt einbüssen. Es war wenig vorteilhaft wenn man gleich in den ersten Momenten als Weichei da stand, auch wenn es ihm wieder strebte, ging es auch um Respekt und sicherlich würden die Wachen ihn nicht so schnell vergessen, dafür hatte er ihnen einmal ganz schön Böse mitgespielt. Dementsprechend hatte er seine Rolle sicherlich überzeugend dar geboten. Ihre Begleitung kümmerte sich auch darum, das Ida das Gepäck abgenommen bekam, das kurze jammern des Shinobi welcher es übernahm, unterstrich glücklicherweise, das Ida niemand war, den man unterschätzen sollte, noch ein Punkt auf der Respekt Skala. Die Psychologische Kriegsführung konnte ja auch stattfinden ohne, das man gleich mit den Säbeln rasselte, es war unterschwellig aber würde ihrer Empfangsdame sicherlich nicht entgangen sein. Er nickte Kaiko zu und nahm die Einladung zur Führung gerne an, immerhin sollte es auch etwas zu essen geben. Die Führung durch das Dorf, lies den Blick des Mizukagen ein ums andere mal hin und her wandern. Ida müsste fast einen Epileptischen Anfall, haben, immerhin waren hier überall Deckungen und Gassen die Perfekt waren für Hinterhalte, natürlich, es war ein Trainingsgelände. Doch der Kage schaute nicht deswegen, er suchte Gemeinsamkeiten, zu Kirigakure. doch das Gelände schien mehr der Alptraum für jeden Strategen zu sein, als eine Nachbildung des Dorfes versteckt im Nebel. Insofern, war es auch gut zu wissen, das hier zumindest solange wie sie da waren, nicht der Aufstand geprobt wurde. Im Hintergrund, sah der Kage das Essen und einige jüngere Shinobi, vermutlich Genin welche ihren Übungen nachgingen. Bevor sie sich zum Essen setzten, meinte Kibou: "Mensch hier wird also fleißig trainiert. Hmm?" da schaute einer der Genin zu ihm auf, Kibou lächelt ihm zu und tätschelte ihm den Kopf, Väterlich wirkend wie eh und je. Die Bösen Baumstümpfe hatten es vermutlich nicht anders verdient. Also meinte Kibou: "Sag mal kleiner Mann, welcher dieser Baumstümpfe ist der gefährlichste von allen?" der Genin, schaute etwas dumm drein, er fühlte sich entweder verarscht oder er war einfach nicht sicher ob er antworten sollte. Doch Kibou gab ihm einen kleinen Ruck: "Keine Angst, der Hokage wird keinen Krieg anfangen nur weil du auf die Frage eines Alten Mannes mit etwas Humor geantwortet hast... also wie steht's mit dem da... ich glaube der sieht besonders Stabil aus oder?" der Genin drehte sich und folgte dem Finger des Mizukagen, welcher auf den größten der Baumstümpfe deutet. Der Genin nickte nur. Kibou rückte sein Outfit zurecht. "Na dann, wollen wir dem Bösenjungen mal zeigen das man sich lieber nicht mit meinen Freunden anlegt hmm." bei dem Wort Freunden, legte der die Hand auf die Schulter des Genin und drückte sie leicht, so das dieser unmissverständlich merkte, das dies den kleinen Mann mit einschloss. Kibou, jedoch welcher eine Niete im Taijutsu war, würde sich nicht die Blöße geben den Stumpf mit Mühe um zu schupsen, er hatte da eine bessere Idee: "Ida, wenn ich bitten dürfte." er schaute über die Schulter und freute sich darauf, das sie den Stumpfe fachmännisch zerlegen würde, er hoffte sogar das sie sich nicht zurück hielt. Wenn sie mit ihm fertig war würde er noch den Satz: "Seht ihr, wenn man trainiert und ein Ziel hat, braucht man sich nicht mehr den ganzen Tag mit Baumstümpfen herumschlagen. Habt ihr hunger? Da ist doch bestimmt noch etwas für euch dabei oder?" der Blick zu ihrer Begleiterin war reine Höfflichkeit, er würde die Genin zu einladen mit zu speisen, wenn sie ihr ok dazu gab.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Fr Jun 12, 2015 4:09 pm

out: Lang drauf gewartet und dann so kurz - Keine Postidee, aber ich wollte euch auch nicht länger warten lassen.

Yeah yeah yeah, Mizukage in da House! Wer geht rum und trollt die Wachen? Mizukage! Wer kann sich kaum retten vor Bitches? Mizukage! Wer schüchtert kleine Genin beim Trainieren ein? Mizukage! Breitbeinig wie ein G mit großem M und Bling Bling am Hals streifte der Brutalo durch Konoha und zog dabei eine Spur von Disrespect hinter sich her. Ida, wenn ich bitten dürfte. Schwing! Einen kurzen Wisch aus dem Handgelenk später fiel der Baumstamm entzwei und der Genin auf den Hosenboden. Das Zerteilen war im Grunde Unsinn, ein wohlgesetzter Schnitt an der richtigen Stelle wäre bei einem echten Gegner viel wirksamer gewesen als stumpfes Zerhacken. Aber der Sensei wollte es theatralisch, und Ida tat ihm den Gefallen. Ein wenig wunderte sie sich aber schon über seine ausladende Art. Bezweckte der Mizukage etwas mit seiner besonderen Diplomatie? Wollte er vielleicht Sorglosigkeit, Überlegenheit demonstrieren, den Konohanin zeigen dass Kirigakure sich nicht vor ihnen zurückzuhalten brauchten? Oder hatte er einfach nur Spaß an der Sache? Ida hatte keine Ahnung, und sie würde ihn später danach fragen. Aber nicht vor den Fremden. Seht ihr, wenn man trainiert und ein Ziel hat, braucht man sich nicht mehr den ganzen Tag mit Baumstümpfen herumschlagen. Habt ihr Hunger? Da ist doch bestimmt noch etwas für euch dabei oder? Oh ja, Essen gehen. Das war eine seiner Lieblingsbeschäftigungen, wie Ida auffiel. Ein kommunikativer Mensch. Dieser Staatsbesuch konnte noch sehr heiter werden, da war Ida sicher.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Jun 16, 2015 2:34 pm

Der Mizukage schien seinen Spaß zu haben. Kaiko verfolgte mit Interesse, wie er sich beim Erreichen des Trainingsplatzes sogleich den Ge-Nin widmete und mit ihnen sprach und scherzte. Entweder machte er absichtlich auf Schön Wetter, oder er war wirklich so. Die Ge-Nin jedenfalls waren darauf nicht unbedingt vorbereitet gewesen und reagierten verhältnismäßig... als hätten sie ihre Zungen verschluckt. Mehr als ein Nicken bekamen sie nicht heraus und schielten zu der Shimura, als erwarteten sie irgendwelche Handzeichen oder Rauchsignale. Doch Kaiko zuckte bloß mit den Schultern. Ihr seid auf euch gestellt, Kinder.
Glücklicherweise ließ der Mizukage sie nicht zu sehr "leiden" und gab sich auch mit beredsamem Schweigen zufrieden. Der gepäcktragende Chuu-Nin und die Siegelmeisterin schauten überrascht drein, als Kibou seine Garderobe richtete, als wolle er nun dem "bösen" Stumpf höchstpersönlich an den holzigen Kragen gehen.
Kriegen wir, mutmaßte der Chuu-Nin gespannt, Nun etwa einen kleinen, kostenlosen Einblick in die Kampfkunst des Mizukage?
Na, mal sehn. Kaiko verschränkte die Arme vor der Brust, nur ein leichtes Lächeln im Mundwinkel. Was zu einem rasch unterdrückten Lachen wurde, als anstelle des Ehrengastes der Geleitschutz des Ehrengastes vortrat und den Übungs-Stumpf sauber spaltete. Wortlos, wie man hinzufügen musste. Ganz spontan stellte sich Kaiko das Reiseverhalten dieses ungleichen Duos vor: Der Eine stetig redend und scherzend und alle Fremden auf der Straße aus voller Kehle grüßend, die Andere... schweigend. Und damit den redefreudigen Kage immerhin nie unterbrechend. Durchaus praktisch. Wenns denn wirklich so war.
Kaiko argwöhnte nicht, dass der Mizukage ihr großartig etwas vorspielte - selbst wenn, so befand er sich wohl in der Position, dies zu dürfen. Sein Verhalten war zumindest keine besorgniserregende Sache. Ihn würde sie wohl nicht vorwarnen müssen wie den Missing vor Kurzem.
Naja, vielleicht warne ich ihn besser trotzdem, wenn die Gelegenheit kommt, dachte sie, klatschte einmal kurz in die Hände und forderte somit die Aufmerksamkeit wieder für sich. Schöne Vorführung, sprach sie, Nun aber dürfen wir uns setzen und essen. Auftragen, bitte.
Die Ge-Nin machten sich ans Werk und tafelten auf; auf den fragenden Blick des Mizukage hin gab Kaiko einen zustimmenden Wink zur Antwort. Es sollte genug für alle sein.
Das Essen war recht einfach: Nebst der unvermeidbaren Nudelsuppe aus der Küche Ichiraku gab es u.a. auch Manju, eine Art Dampfnudelkloß mit verschiedenen Füllungen wie Fleisch, Bohnen oder Spinat.
Kaiko setzte sich dem Mizukage gegenüber. Ihr scheint ein höchst umgänglicher Mensch, der sich ausgesprochen wohl darin fühlt, auf diplomatischer Mission unterwegs zu sein. Sie nahm sich einen Kloß, während sie sprach. Dass ein Kage zu Besuch kommt, kennen wir in der Regel kaum. Genießt Ihr das Reisen so sehr?

Die drei Ge-Nin umschwärmten derweil Ida und starrten sie mit großen Augen an. Ein Schwertshinobi, japste ein Junge mit Blick auf die Waffe der Kiri-Nin. Krass...
Voll hart, fügte ein Mädchen hinzu. Und Nummer drei hielt einen Notizzettel direkt über Idas Teller.
Autogramm! Bitte!
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Jun 16, 2015 11:46 pm

Ida gab sich wie man es von ihr gewohnt war Weltmännisch. Sie war auf der großen Bühne sozusagen zu Hause. Ein gutes Pferd sprang eben nicht höher als es musste. Der Kage würde seiner Schülerin sicherlich nicht vorwerfen das sie den Klotz nur einmal zerteilt hatte, schließlich war dieser Schwerthieb immer noch besser als alles was er selbst zustande gebracht hätte. Ein fachmännisches umschupsen hätte die Jünglinge hier wohl kaum beeindruckt und mit Genjutsu war man eben kein besonders Furchterregender Gegner für so einen Baumstamm. Die meisten jüngeren Shinobi, fanden Genjutsu zwar erschreckend, weil sie es meistens nicht so recht verstanden, doch es war eben die Kampfkunst welche man nur schwerlich demonstrieren konnte ohne dabei jemandem entweder einen Alptraum zu bescheren oder aber, dümmliche Blicke zu ernten. So wandten sie sich alle samt dem Essen zu und der Kage, war erfreut das es den Genin nicht verwehrt wurde, an selbigem Teil zu nehmen. Zum Glück schien ihre Begleiterin, ihn mit dem nötigen Respekt zu beäugen. Er schätzte es das sie ihn so Ofen ansprach, selbiges würde er auch zum Ausdruck bringen: "Nun Kagen gibt es ja auch nicht sonderlich viele, insofern sollte es auch etwas besonderes bleiben, dennoch, bin ich kein Freund der Diplomatie. Versteht mich nicht falsch, sie ist notwendig, leider, doch Diplomaten sagen nicht was sie denken, sondern was sie sagen sollen oder denken was sie sagen müssen, damit sie ihr Ziel erreichen." er griff sich ein wenig hiervon ein wenig davon, trapierte es auf seinem Teller und formte ein schöne Arrangement. Das Auge aß schließlich immer mit. Da alles noch etwas warm zu sein schien, widmete er sich weiter seine Gesprächspartnerin: "Wisst ihr ich schätze ein offenes Ohr und Offene Worte, dennoch weiß ich als Kage natürlich, das man nicht jedem unverblümt die Meinung geigen kann. Wenn alle so denken würden wie ich, würde es keine Shinobi Dörfer geben, wir würden uns im schlimmsten Fall darum streiten, wer die Rechnung am Ende eines langen Abends unter Freunde bezahlt, doch die Welt ist nicht so wie ich sie gerne hätte, noch nicht." er sah zu Ida, welche sich vor Fans kaum retten konnte und würde er nicht ohnehin schon Lächeln, er würde es jetzt mit Sicherheit tun. Also griff er sich ein wenig der Köstlichkeiten und roch erst einmal daran. Das mochte nun komisch und unwirklich wirken, doch er genoss eben mit allen Sinnen, wohl wissend, das er auch jeden dieser Sinne gegen jemanden richten konnte wenn er dies wollte. Also würde er ihr auch kurz und knackig sagen was er von seinem Besuch hier hielt: "Ich gebe mich so offen wie es mir möglich ist. Freundlichkeit wird leider oft als Schwäche gedeutet, dabei vergessen viele den Unterschied zwischen Netten und Naiven Menschen. Ich sage jedem meiner Schüler das man nicht zu nett sein kann, man darf eben nur nicht Naiv werden. Menschen denken immer zuerst an sich selbst, auch ich tue das. Ich werde euch nicht alles sagen und ihr werdet mir nicht alles sagen, den am Ende des Tages, egal wie nett ich war und wie gut der Eindruck war den ich hinterlassen habe, sind wir alle Shinobi und unser Job ist es die Leute der Reiche für die wir arbeiten zu schützen." er schien etwas ernster zu werden, als er es zuvor war, dann wackelte er mit dem Zeigefinger vor seinem Gesicht: "Ich rede wie ein Sensei, entschuldigt Bitte. Ihr gebt euch solche mühe mit mir und ich bin nur ein Alter Mann, der nach Konoha kommt um die Beziehungen zu verbessern, damit wir bald über alles reden können Vertrauen haben und vielleicht das tun was wir tun sollten, den Menschen helfen anstatt sie vor anderen schützen zu müssen." er gönnte sich den ersten bissen. Als er den Geschmack langsam in sich empor kommen lies, schmatzte er einmal, ein lautes "Hmmmmmm!" gab den nötigen Ausdruck das es schmeckte. Er sah erneut zu Ida, welche immer noch von den kleinen belagert wurde. Dann fügte er an: "Seht euch Ida an, eigentlich habe ich noch eine weitere Schülerin die die Reise nicht antreten konnte, ich mache diese Reisen auch für sie, je mehr sie sehen und je mehr sie aus ihrer vertrauten Umgebung heraus kommen, desto mehr lernen sie. Wichtig ist doch, was sie lernen und was wir ihnen zeigen, sie hat soviel Talent viel mehr als ich es in ihrem Alter hatte... vermutlich habt ihr auch mehr Talent als ich es je hatte, haha." dann genoss er ein ums andere mal die Köstlichkeiten der Tafel vor ihm.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Jun 25, 2015 12:41 am

Danke, danke. Gracias. Zu viel der Ehre. Ida fand nicht viel Gefallen an dem Ehrenkodex der Kenjutsuka, aber ein Baumstamm war nun wirklich kein würdiger Gegner. Kein Grund gleich auszuflippen, wenn es nach Ihr ginge. Offenbar sahen die drei Genin das anders.
Sie waren knuffig, wirklich. Zwei Kleine Bengel und ein Mädchen mit viel Kindlichkeit in ihren Augen, gerade am Anfang des Schleifens und Feilens, das ein ganzes Leben dauerte und aus ganz wenigen irgendwann echte Ninja machte. Die Kleinen hier hatten etwas vom Ernst des Lebens kennen gelernt, aber in ihren Augen brannte ein Feuer das Ida ganz und gar fesselte. Es war diese naive, unbändige Lebensfreude, die sie ganz in ihren Bann zog. Ein kleiner Funken in ihrem Inneren blieb wachsam - Was wenn die drei nur durch Verwandlung getarnte Attentäter waren, die es auf den Mizukage abgesehen hatten? Wie erkannte man die? Nun, Ida gar nicht, und sie verfluchte sich dafür! - doch der Rest von ihr ließ sich auf die Drei und ihre großen Augen ein. Krass... Voll hart! Ida lachte. Ich bin sicher, ihr habt hier in Konoha auch Schwertkämpfer, oder nicht? Aber sie ließen sich nicht beirren. Autogramm! Bitte! Autogramm? Ida war Kunoichi, keine Turnierkämpferin. Ich weiß etwas besseres! Flink zog sie aus ihrer Jacke eine Schiftrolle mit Reisegepäck. Die wurde ausgerollt, ein Siegel aktiviert, und es erschien ein offenkundig älteres, aber tadellos erhaltenes Buch. Es war grau und schmucklos, nur ein schlichter Schriftzug zierte die Frontseite: Die Kunst des Schwertkampfes. Ein Standardwerk, es war nicht speziell für Shinobi geschrieben sondern für Alle, die sich die alte und angesehene Kunst aneignen wollten. Auf einem Autogramm steht Nichts drauf außer einem Namen, es liegt herum und setzt Staub an. Wenn euch der Schwertkampf wirklich interessiert - behutsam schlug sie das Buch auf, gebannt starrten die Drei hinein - Dann fangt hiermit an. Uuuuuuh! Die Buchseiten waren über und über bekritzelt, aber fein säuberlich und klitzeklein. Die Schrift war so gerade und den Buch-Zeilen angepasst, dass sie die Seiten dadurch kein Bisschen unordentlicher aussahen; sie erinnerten nun mehr an ein schwarzes Stück Papier mit einigen weißen Punkten darin. Jeder Absatz, jede Übung und jede Weisheit war ergänzt um die persönlichen Erkenntnisse, die Ida im Laufe der Jahre für sich gewonnen hatte: Gut zum Aufwärmen, 800 Stück im Wechsel sind optimal, gleicht körper und Geist aus hieß es teilweise, auf anderen Seiten waren ganze Tabellen mit Trainings- und Ernährungsplänen oder Chakrakontrollübungen aufgelistet.
Ich brauche es nicht mehr. Ich kann es inzwischen auswendig. Ida wies auf den ersten Absatz. Wenn ihr es wirklich ernst meint mit dem Schwertkampf - und glaubt mir, es ist nie zu spät, anzufangen! - dann tut das gleiche, übt immer und immer wieder, bis eure Hände bluten und ihr ohnmächtig umfallt, um am nächsten Morgen weiterzumachen. Und irgendwann, wenn ihr das hier eines Tages Alles im Schlaf beherrscht - dann wagt ihr euch an das zweite Kapitel. Keinen Moment früher. Denn Schwertkampf ist kein Spiel um Talent und Geschick. Das sind Märchen um schöne Mädchen zu beeindrucken. Ein Guter Schwertkämpfer wird man nur durch Eins: Schleifen, Schleifen, Schleifen. Alles Andere ist gelogen. Jedenfalls wenn man ein von natur aus so untalentierter Shinobi war wie sie. Denn Ida hatte das Lob ihres Senseis gehört. Und sie freute sich darüber. Aber sie wollten den Kleinen auch keine Flausen in den Kopf gesetzt wissen: Mit Talent hatten ihre inzwischen brauchbaren Fähigkeiten wirklich Nichts zu tun.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mi Jul 08, 2015 4:40 pm

Kaiko lauschte in Ruhe den Worten des Mizukage, öffnete beiläufig ihren Kloß und ließ schonmal den Dampf entströmen. Dann und wann nickte sie, wenn es sich anbot.
"Ich rede wie ein Sensei, entschuldigt Bitte. Ihr gebt euch solche mühe mit mir und ich bin nur ein Alter Mann, der nach Konoha kommt um die Beziehungen zu verbessern, damit wir bald über alles reden können Vertrauen haben und vielleicht das tun was wir tun sollten, den Menschen helfen anstatt sie vor anderen schützen zu müssen."
Oh, kein Grund des Entschuldigens nötig, wehrte sie rasch ab, Davon ab kenne ich Sensei, die sich weit weniger gewählt ausdrücken als Ihr.
Auf sein Geheiß hin schaute sie zur Seite, auf die Begleitung des Mizukage. Was sie dezent beeindruckte, war weniger der kleine Scherz am Schluss und mehr etwas anderes. Ihr habt Euch also sogar ein Team genommen, entgegnete sie und nickte langsam. Das ist durchaus... zeitraubend, umso erstaunlicher finde ich es. Es muss anstrengend sein, Sensei und Kage-Posten unter einen Hut zu bringen.

Die Ge-Nin nahmen derweil das Handbuch in Empfang - zunächst hatten sie eher enttäuscht dreingeschaut, als die Autogramme ausblieben, doch die Worte der Chuu-Nin verfügten offenbar über einen gewissen Eindruck. Die Kids schauten zusehends begeisterter drein, und wie es so ist mit Kurzen und Geschenken, nahmen sie voller Ehrfurcht das Buch eines - in ihren Augen - Schwertshinobis entgegen.
Ein Schwertshinobi-Buch...
Krass...
Voll hart...
Sofort sprangen die Ge-Nin vom Esstisch fort, stürmten ein in der Nähe gelegenes Lager-Gebäude und kamen wenig später mit Bokken, hölzernen Übungsschwertern, wieder heraus. Das Buch trugen sie dabei wie eine Reliquie vor sich her und stürzten sich mit dem Eifer der Jugend auf die ersten Grundlagen.


cf: Kage-Residenz - Konferenzsaal

Nun kam der Dicke endlich auch. Noch außer Sicht des Picknicktisches straffte er allmählich seinen Rücken durch, trat fester auf und zwang sich, lang und tief durch die Nase zu atmen. Genug des Besprechens schlechter Nachrichten mit seinen Untergebenen. Zeit wurde es, mit jemand anders als seinen Untergebenen über - so vermutete der strahlende Optimist - schlechte Nachrichten zu sprechen. Warum sonst sollte sich der Mizukage von seinem nassen, nebligen Inselreich herunter bewegen?
Nun ja, Nässe und Nebel könnten zugegebenermaßen auch ein Grund sein. Konohagakure hockte im Zentrum Hi no kunis. Dem Reich mit dem freundlichsten Klima.
Möglicherweise wollte der Mizukage nur das Weter genießen. Und überbrachte keine Weltutergangs-Botschaften, die er bis vor kurzem noch mit seinen eigenen Untergebenen diskutiert hatte. Möglicherweise. Hoffentlich.
Daizen Kato wußte: Er wollte wieder dahin zurück, wo er gestern war. Auf die Baustelle im Grenzland. Hätte ihm dort doch bloß ein niederfallender Balken den Fuß gebrochen, dann... nein, dann wäre er trotzdem wieder hier. Es gab einfach kein Entrinnen.
Der Treffpunkt kam in Sicht. Daizen schob nun auch das letzte Bisschen an belastendem oder deprimierendem Gedankengut beiseite und kehrte unerschütterliche Ruhe hervor. Weit ausgreifende, schwere Schritte trugen ihn vorwärts, und so stellte er sich kurz darauf am Kopf des Picknick-Tisches auf und verneigte sich leicht vor dem Mizukage, wie es der Höflichkeit eben entsprach, wenn zwei Persönlichkeiten ihres Ranges aufeinander trafen.
Willkommen in Konohagakure, Mizukage, sprach Daizen und ließ sich Kibou gegenüber am Tisch nieder. Kaiko rückte dafür auch ein kleines bisschen zur Seite. Was verschafft uns die Ehre? Wünscht Ihr, das schöne Wetter unseres Landes zu genießen?
Nun hatte er seinen Wunsch auch noch ausgesprochen... Vielleicht stand er ja doch etwas mehr unter Spannung, als sich durch eine fünfminütige Atem-Therapie wegretuschieren ließ.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Jul 09, 2015 12:20 am

Kaiko gab sich wie zu erwarten war Diplomatisch, er würde ihr das wohl kaum vorhalten. Shinobi aus seinen Reihen würden dem Hokage sicherlich kaum anders begegnen. Auf ihr Kompliment, zumindest nahm er es so war, was sie sagte, das er sich die Zeit nahm für ein Team, neben dem Dasein als Kage erwiderte er: "Ich hab manchmal sogar Zeit für mich oder..." er stockte kurz, drehte sich etwas und flüsterte dann: "...manchmal genieße ich auch die Gesellschaft einer Dame bei einem Tee." dabei zwinkerte er. Das konnte man als Scherz deuten oder aber als Angebot. Der Kage gab sich dieses mal Diplomatisch und er überlies es Kaiko, dies zu interpretieren. Sicherlich würde sie ihre Professionelle Art nicht fallen lassen und schon mal gar nicht mit dem Kagen auf einen Tee ins Zimmer gehen. Wenn doch um so besser, denn er war niemand der ein gutes Gespräch bei einem warmen Tee, oder gar eine guten Sake ausschlug. Er würde es auch nicht ausschlagen wenn es nicht nur bei einem Gespräch blieb, auch wenn sie eine Meuchelmörderin sein könnte, man lebte nur einmal und die Chance das es dazu kam war praktisch null, dessen waren sich wohl beide bewusst. Kauend sah er zu Ida, welche den Genin ein Geschenk machte und wie er eben so vor sich hin lächelte, hob er den Daumen und sagte: "Ida, du überrascht mich wirklich immer wieder. Freut mich, das du auch Geschenke mit gebracht hast." das war natürlich ein Scherz, sie hatte sicherlich keine Ausgaben zum verschenken mit gebracht. Um so höher musste man ihr anrechnen, das sie wirklich etwas heraus gerückt hatte. Der Kage tat sich noch etwas auf und als er im Hintergrund jemanden von beeindruckender Gestalt heran schreiten sah, vermutete er das dies der Kage sein könnte. Seine Vermutung bestätigte sich, den selbiger verbeugte sich und hieß ihn willkommen. Doch irgendwie schien man hier in Konoha Probleme damit zu haben, sich ordentlich vor zu stellen, oder aber der Kage war es einfach nicht gewohnt seinen Namen aus zu sprechen und hielt es eben einfach so, das man eben wusste wer er war. Nun den er würde es dem Kagen nicht unter die Nase binden, auch wenn es irgendwie bestätigte was man so erzählte über den harten Hund, der Hokage sein sollte. Selbiger gab sich dann jedoch überraschend und erfrischend direkt, als er seine Hoffnung äußerte das Kibou wegen des Wetters hier wäre. Kibou welcher sich ebenfalls verbeugte und wartete bis der Kage ausgesprochen hatte entgegnete dann erst einmal kurz: "Ich glaube wir beide wünschten uns es wäre so einfach nicht wahr? Haha !" er lachte kurz auf immerhin wäre was sie besprechen würden nicht so erbaulich, wie ein einfacher Urlaub in Konoha, um die Sonne zu genießen. Dann wollte er sich doch erstmal vorstellen: "Nun ich möchte mich aber erst vorstellen, Kibou Ichimaru Kibou und wenn ihr möchtet könnt ihr mich gerne Kibou nennen." dann schaute er zu Ida: "Ida, sag mal, in deinem Gepäck sollte Sake gewesen sein, wärst du so lieb, ich denke ich lese da im Gesicht des Kagen das er etwas zur Aufmunterung gebrauchen könnte, oder nicht?" so oder so, der Sake war auch ein Geschenk und Kibou verlies das Dorf so oder so nie ohne Sake. Er war Trinkfest und genoss es selbigen zu trinken. Der Hokage würde vermutlich einen schluck nehmen aus Höfflichkeit, Kaiko, würde er im Zweifel einfach daran erinnern, das es unhöfflich wäre eine Geschenk ab zu lehnen. Also wartete Kibou darauf das Ida ihm den Sake reichte, doch während dessen sah Kibou zum Kagen und wollte die Gelegenheit nutzen ebenfalls direkt zu sein: "Ich hoffe, wir können diesen ehrliche Ton bei behalten, Diplomatie ist schön und gut, aber ich höre gerne die Meinungen meiner Gesprächspartner. Einverstanden?" das mochte Naiv klingen doch wenn man es durch dachte, war es eine einfache und doch vielschichtige bitte. Sie zu durchleuchten und alle Facetten ab zu stecken, war fast nicht möglich, ein simples, ja erwartete er zwar nicht aber es wäre wünschenswert und wirklich das was er sich erhoffte.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   So Jul 19, 2015 5:16 pm

Wirklich ein angenehmer Geselle. Kaiko musste zugeben, dass sie sich die Angelegenheit anstrengender und grimmiger ausgemalt hatte. Vermutlich, weil sie unbewusst angenommen hatte, es hier mit einem zweiten Daizen zu tun zu bekommen. Dass ihr stattdessen ein... erheblich umgänglicherer und besser aufgelegter Dorf-Chef gegenüber sitzen würde, konnte ja niemand ahnen.
"...manchmal genieße ich auch die Gesellschaft einer Dame bei einem Tee."
Oh, wirklich?, gab Kaiko mit leichtem Lachen zurück. Das freut. Es geht also doch, Dorfleitung und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Gut, zu wissen. Sie zwinkerte gleichfalls. Unserer hier kriegt das nicht hin. Dass besagter "Unserer" in diesem Moment am Horizont erschien, merkte sie wohl intuitiv, denn ihr Blick glitt in Richtung heranstapfenden Riesens, noch ehe der Hokage sich irgendwie bemerkbar gemacht hatte.
Freundlich rückte Kaiko ein klein wenig beiseite, um dem Hokage mehr Raum zu lassen, als er sich setzte und ersten Verbal-Kontakt zu seinem Rang-Genossen aufnahm. Auf... erwartbare Weise.
Der Mizukage verneinte die Vermutung mit dem schönen Wetter. Wenns nur so einfach wär. Ja, das wünschte sich der Hokage durchaus. Er bekams selbstredend nicht. Vielleicht gerade, weil er es sich wünschte?
Als sich der Mizukage als Ichimaru Kibou vorstellte, durchzuckte es den Hokage nur sekundenbruchteilkurz. Ach. Scheiße.
Als die Dienerin des Kirigakure-Dorfoberhauptes beauftragt wurde, nach dem Mitbringsel zu suchen, ergriff Daizen rasch die Chance, seine namentliche Vorstellung nachzuschieben. Dass sich Zerknirschung ob dieses Versehens in ihm breit machte, konnte man glücklicherweise kaum sehen - sein Gesicht sprach ohnehin mit grimmiger Mimik.
Er tat einfach so, als hätte er von Vornherein dem anderen Kage den Vortritt lassen wollen, und neigte den Kopf. Kato, stellte er sich vor, ohne nochmals aufzustehen. Das machte gleichsam einen kleinen Strich in die Benimmregeln, doch es würde ihn noch dööfer dastehen lassen, wo er sich immerhin schon die Bank zurechtgezogen hatte. Daizen. Kibou, nennt mich Daizen.
Den Sake nahm er gern an, stellte ihn offen auf den Tisch. Später würde er den Inhalt der Flasche auch noch anrühren.
"Ich hoffe, wir können diesen ehrliche Ton bei behalten, Diplomatie ist schön und gut, aber ich höre gerne die Meinungen meiner Gesprächspartner. Einverstanden?"
Kurzes Schweigen. Daizen blickte Kibou in offener Überraschung an. Scheinbar dachte der Große über die Worte des andern nach, als versichere er sich, sie nicht falsch verstanden zu haben. Die Überraschung, gar das leichte Misstrauen entgegen dieser Offenheit, verzog sich nicht, sondern verflechtete sich zusammen mit einer gewissen... Erwartungshaltung in diesem launigen Gesicht.
Einverstanden. Er blickte gemächlich am Tisch entlang, ließ die Augen über seine eigenen Leute schweifen. Die Ge-Nin waren nun abseits und fuchtelten mit ihren Bokken und dem Handbuch, folglich waren der Chuu-Nin-Gepäckträger vom Tor und Kaiko noch übrig.
Diese meine Leute sind es ohnehin gewohnt, die offene Meinung ihres Oberhauptes zu hören. Von daher wird der Bitte um offene Meinungsäußerung nichts im Wege stehen.
Es stand nun ganz eindeutig Interesse im Blick des andern.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mo Jul 20, 2015 8:26 pm

Er war wirklich so ein harter Hund, wie sie sagten. Der Mann welcher von seiner Statur her sicherlich kaum gewohnt war, das ihm jemand auf Augenhöhe begegnete, gab sich rau. Nun, so wie die gute Kaiko zu Protokoll gab, war der Kage scheinbar weniger derjenige der sich auch mal einen Spaß gönnte. Wenn Kibou eines gelernt hatte dann war es, das man das Leben schätzen musste. Das bedeutet doch nicht nur seine Arbeit gut zu verrichten, es war genau so wichtig zu Leben, zu wissen wie man lebte und nicht alles einem Wunsch unter zu ordnen, der vielleicht nicht einmal der eigene Wunsch war. Doch er konnte hier lange nachdenken, der Kage war wie er war und Kaiko einfach eine Schnuckelchen, dessen Wesen man dem Kagen überstülpen sollte. Der Mizukage, hob die Hand und fuchtelte kurz, ehe Ida reagierte. "Da müsste noch mehr sein..." Ida nickte, sie griff in den Rucksack, welcher nicht mit Steinen gefüllt war, sondern mit einer großen Kiste Sake. Selbige allein war für Ida, nicht sonderlich Schwer, sie stellte also die Kiste neben den Tisch, darin 12 nun ja nun nur noch 11 Flaschen eine stand ja bereits auf dem Tisch. Der Mizukage, klopfte mit der Hand auf dem Tisch und mit seiner eben freundlichen Art meinte er: "Die Gläser, müssten unten drin sein." Ida reagierte auch dieses mal, sie suchte etwas im Rucksack herum, hob einen weiteren Karton an und überreichte ihn Kibou. Selbiger bedankte sich und öffnete ihn, zwischen etwas Papier, fand er nun ein Set aus Schälchen und eine sehr schöne Handgefertigte Karaffe. Er stellte beides auf den Tisch. Dann griff er eine Flasche Sake und begann wie ein Alter Mann, der seinen Kindern erzählte was er tolles erlebt hatte, zu erzählen was er tat. Fast schon besinnlich goss er den Sake in die Karaffe: "Nun Daizen, ihr dachtet doch nicht das ich ohne ein Geschenk angereist wäre oder?" langsam aber beständig floss der Sake in die Karaffe, selbige barg ein besonderes Geheimnis: "Sicherlich wisst ihr das Sake je besser er ist, also je höher seine Reinheit ist, kalt genossen werden sollte. In Kirigakure gibt es einige wenige Handwerker die es verstehen, das Element des Eises für sich zu nutzen." als die Karaffe sich fast gänzlich gefüllt hatte war wohl einigen klar was die Karaffe war, kein gewöhnliches Glas: "Die Kunst ist, das dieses Eis, nicht einfach dahin schmilzt, es wurde besonders behandelt und sofern ihr es nicht in einen Vulkan werft, hält es eine konstante Temperatur im inneren. Fast sie ruhig an, sie schmilzt nicht aber man merkt, wie kalt sie ist." der Mizukage setzte die Sake Flasche ab und reichte die Karaffe über den Tisch, während der Sake im inneren langsam abkühlte, stellte der Mizukage nun drei Schälchen auf, sie waren nicht so besonders, aber der Sake und die Karaffe waren durchaus eine Besonderheit und schon etwas, das etwas her machte. Kibou hoffte das der Kage dies zu schätzen wusste, den er selber besaß ein solches Gefäß auch und er liebte es. Bevor sie also den Sake zu sich nehmen konnten, immerhin war es ein feines Tröpfchen, wollte Kibou noch los werden: "Bevor wir los legen, möchte ich mich bei Kaiko bedanken, sie war wirklich reizend. Ich hoffe sie empfand unsere Anwesenheit als genau so angenehm, wie wir ihre." das meinte er so wie er es sagte und er hoffte das er sie irgendwann einmal wieder sah, so oder so. Dann wandte er sich an den Kagen selbst: "So gerne ich auch einfach nur ein zwei Nettigkeiten austauschen würde, ich habe Konohagakure aufgesucht weil ich wissen wollte, wie wir zu einander stehen. Ich für meinen Teil, sehe keinen Grund dafür das wir einander bekämpfen müssen oder schlimmeres. Meine und auch Deine Zeit sind sicherlich ausreichend beansprucht ohne das wir uns Sorgen machen müssen, das aus dem Reich des anderen irgendwelche Überraschungen auf einen zu kommen oder nicht? Wir müssen uns auch so noch mit genügend unschönen Dingen herum schlagen." damit sagte er gerade heraus was er sich wünschte und das würde ihn vielleicht zum Spielball des Griesgrams gegenüber machen, doch das war ihm egal, er sagte was er sich wünschte und stand dahinter. Die Frage war nun, ob er genau so ehrlich antwortete, er hoffte es.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Jul 28, 2015 5:22 pm

Out: Nächste Posts kommen wieder schneller >.<

Der Diener war schmal, doch offensichtlich stark wie eine Ameise. Was hatte er nur alles dabei? Wie sich im Zuge der nächsten Momente herausstellen würde, ein Gastgeschenk - und der Gastgeber höchstselbst würde in eben diesen Momenten bemerken, dass er selbst keine Gegengabe vorzuweisen hatte.
Doch dazu später.
"Nun Daizen, ihr dachtet doch nicht das ich ohne ein Geschenk angereist wäre oder?"
Ich habe bislang so gut wie überhaupt nichts in dieser Hinsicht gedacht. Er sprachs nicht aus, sondern versuchte sich an etwas, was eine feinere Mimik als unverbindliches Lächeln ausgedrückt hätte. Der Mizukage kredenzte nun, offenbar gut gelaunt und eifrig darauf bedacht, dass das Mitbringsel nicht in zu warm wurde, so in der Sonne.
Und wie er darauf bedacht war! Denn Daizen kam nicht umhin, sichtlich aufzuhorchen, als Kibou darauf zu sprechen kam, was sich die Kiri-Nin so hatten einfallen lassen.
Jemand hatte offenbar eine Art... Eisglas geschaffen. "Fasst sie ruhig an, sie schmilzt nicht aber man merkt, wie kalt sie ist."
Oha? Daizen tat, wie geheißen, und streckte die Pranken dem Mizukage entgegen, um die Karaffe zu übernehmen. Und siehe da; er spürte die Kälte, in der Tat. Oha. Daizen hob das wertvolle Behältnis näher ans Gesicht, veränderte ein wenig seinen Griff und prüfte, ob seine Fingerspitzen die klassischen Abdrücke hinterlassen hatten. Offenbar nein, und dem Willen des Feuers sei Dank fror seine Haut auch nicht auf dem Material fest. Denn die Karaffe war kalt, ganz klar, doch nicht so sehr, dass es unangenehm wäre, sie zu halten.
Oha, wiederholte er in Gedanken, nunmehr zum dritten Mal. Das ist allerdings... spannend. Das Hyouton war im selbstredend ein Begriff. Ebenso wie deren Besitzer, der Yuki-Clan. Sie hatten sich also daran gemacht, eine Art Keramik - oder eben, das näher liegende, Glas - aus ihrem Element zu erschaffen, welche so langlebig war, dass man es im Alltag verwenden konnte. Ohne selbst Hyouton zu besitzen, versteht sich. Höchst beeindruckend. Konnten die Konohas das auch? Sogleich klapperte er im Kopfe die Liste der Kekkei genkai ab...
Vor seinem inneren Auge versagten so ziemlich alle großen, tollen Clans des gesamten Dorfes, bis hin zu den Senju, die ihm einen hölzernen Becher hinhielten, welchen er wegschlagen würde mit dem vernichtenden Urteil LANGWEILIG!
Derweil holte Kibou drei Schälchen hervor, bereit, den Sake einzugießen. "Bevor wir los legen, möchte ich mich bei Kaiko bedanken, sie war wirklich reizend. Ich hoffe sie empfand unsere Anwesenheit als genau so angenehm, wie wir ihre."
Tat sie durchaus, entgegnete Kaiko gelassen, derweil ihr Vorgesetzter noch die Karaffe in seinen Händen drehte, als suche er nach Zeichen von Abnutzung. So sehr, dass ich hier nicht die Chance wahrnehme und etwas wie "Ich habe noch Papierkram" zu tun rufe, sondern dabei bleibe. Glücklich schaute sie Daizen von der Seite an. Ne?
Eeeeehhhhehhh..., grumpte hochkonzentriert der Hokage und gnorchelte etwas in seinen nicht vorhandenen Bart. Ein seeehr gutes Ohr mochte etwas von "Tausche Doujutsu gegen Mischelement" gehört haben... doch das wäre doch undenkbar, ne?
Ähm! Er schnappte aus seiner tranceartigen Geistehaltung heraus und wandte sich direkt an Kaiko. Ja. Ja, du kannst bleiben, sicher. Ihm ging jedoch noch etwas anderes durch den Kopf. Jedoch: Im Anschluss, was steht an?
Im Anschluss? Marionetten-Werkstatt, wieso? Goemon hält diesen Programmpunkt.
Ah..., machte Daizen und nickte langsam, während er sich wieder dem Mizukage zuwandte, ihm die Karaffe zurückreichte und andeutete, er könne nun fortfahren.
Sie kamen damit auch zu Potte. Zum Schlangenkübel der diplomatischen Beziehungen, wenn man genau sein wollte. Wie standen die beiden, rein von der Kriegskraft her mächtigsten Organisationen der Welt zueinander?
"Meine und auch Deine Zeit sind sicherlich ausreichend beansprucht ohne das wir uns Sorgen machen müssen, das aus dem Reich des anderen irgendwelche Überraschungen auf einen zu kommen oder nicht? Wir müssen uns auch so noch mit genügend unschönen Dingen herum schlagen."
Daizen hob überrascht die mächtigen Augenbrauen angesichts dieser Offenheit. Gut gesprochen, entgegnete er prompt. Dem kann ich nur beipflichten. Nicht nur, weil jede andere Antwort den Rest des Tages gewaltig abkühlen würde. Das wäre mir reichlich relativ.
Kaiko verdrehte angesichts des letzten Satzes die Augen; es platzte der Hokage mal wieder metaphorisch gesprochen durch die Tür und drosch im Nebenbei noch mit einem Hämmerchen auf die nur noch halb in den Angeln hängenden Torflügel ein, damit es auch ja hübsch rummste.
Nein, nein. Ich sehe das ähnlich. Es gibt zahlreiche unschöne Dinge, mit denen wir uns befassen müssen, und Zank zwischen Konoha und Kiri dürfe so ziemlich das am wenigsten Nötige sein. Er machte eine ausholende Geste. Rein geographisch gesprochen, dürfte dies bereits keine Schwierigkeiten erschaffen. Unsere jeweiligen Kundenstämme dürften sich höchstens marginal überlappen.
Von daher: Meiner Meinung nach können unsere beiden Dörfer gut und gern ihren Geschäften nachgehen, ohne einander auf die Zehen zu treten.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Do Jul 30, 2015 9:12 pm

Nun der Hokage kam. in etwa so herüber, wie es Kibou wohl zu erwarten hatte. Er war nicht der Typ der sich aufgeschlossen und freundlich gab. Nicht das er unhöflich wäre, auch wenn es anscheinend mit dem Vorstellen, seiner selbst etwas Nachholbedarf gab. Seine Worte klangen gewählt, waren nicht zu provokativ und dennoch verstand er es unterschwellig dieses etwas mit klingen zu lassen. Man mochte es als Arroganz auslegen können, eventuell aber auch einfach nur darauf zurück führen das seine Gestalt, vermutlich einfach nichts anderes zuließ. Was das zu bedeuten hatte? Nun wenn man davon ausging, das er womöglich immer schon von stattlichem Körperbau gesegnet war, hatten vermutlich einige, mit Lähmungen zu tun. Lähmungen in folge der Nackenklatscher die der gute Hokage auf seinem Weg zur Macht verteilte.
Der Mizukage konnte ein innerliches schmunzeln, dank seiner vorhandene Fratze, gut verbergen. Er hob also das Schälchen sah beide kurz an, wartete aber im speziellen darauf das Kaiko ihn ansah, man sagte ja nicht umsonst, Prosten ohne in die Augen zu schauen brachte 7 Jahre schlechten Sex und das konnte er nur bei einem der Anwesenden verschmerzen. Sein griff, ging gekonnt in Richtung Karaffe und schenkte ein. Er war Trinkfest, so hatte er auch schon vor langer Zeit begriffen, das Alkohol einiges leichter machte. Er selbst genoss es einfach nur, seine Toleranz war dank regelmäßigen Konsums sehr hoch. Nebenher, gab es einiges im Gesicht des Hokagen zu begutachten, das von Staunen über Missgunst bis hin zu purer Freude zu gehen schien. Das Geschenk schien an zu kommen auch, wenn der große Mann einmal mehr, etwas vermissen lies. Ein einfaches Danke. wäre in anbetracht des Geschenkes welches der Mizukage so hingebungsvoll Darbrachte wohl drin gewesen. Auch dieses mal würde der Mizukage es einfach hinnehmen, von Kaiko, welche diese Gelegenheit wohl einfach nur wahrnam um etwas Spaß zu haben, erwartete er nichts weiter. Sie war nur die süße Dreingabe, zu einem Mann, der scheinbar einfach ein Klotz war. Kibou indes, nahm auseinander, was an ihn herangetragen wurde, der Hokage lies die Möglichkeit nicht ungenutzt zu erwähnen, das er wohl kaum widersprechen würde, was etwas dem widersprach worauf sie sich geeinigt hatten. Doch auch dies, würde der Mizukage hinnehmen, den es schien seinem Naturell eben zu entsprechen. Der Hokage schien sich mit einem einfachen ja oder nein schwer zu tun, er würde wohl kaum einfach etwas sagen ohne noch ein: "Aber du weißt schon das ich größer bin als du !" nach zu schieben.
Kibou gab dann ein weiters Statement ab: "Schön das ihr es ansprecht !" der Hokage war sicherlich nicht absichtlich darauf eingegangen, doch Kibou griff es auf: "Geographie ist doch nicht das was unsere Auftraggeber antreibt. Nehmen wir diese Karaffe. Ich habe sie entdeckt aus reinem Zufall. Ein alter Mann, versuchte sie vor mir zu verstecken. Meine Vorgänger, haben ausnahmslos bestraft wenn Shinobi ihre Fähigkeiten für etwas anderes einsetzten als zum Training oder Geld heran zu schaffen. Seine Frau warf sich mir zu Füssen und bettelte mich an ihren Mann zu verschonen." der Mizukage deutete auf die Karaffe und sagte weiter: "Dabei wollte ich doch nur sehen was er da gefertigt hatte, sie dachten ich würde es zerstören und sie einsperren oder schlimmeres, dabei habe ich den Mann nur Fragen wollen ob er denkt das er so etwas auch für mich bauen könnte." Kibou welcher kein Freund von drakonischen Strafen war, zumindest nicht wenn es sich vermeiden lies schüttelte den Kopf etwas und fuhr fort: "Seht ihr haltet es und es ist wunderbar. Dabei waren diejenigen die uns dieses kleine Meisterwerk brachten verachtet worden. Der Mann war außer sich als ich ihm erzählte er solle mir ein weiteres bauen für euch, er platzte fast vor stolz." der Mizukage hatte weit ausgeholt, aber diese Geschichte passte eben gut zu dem was er anführen wollte: "Nun ich denke ihr wisst, das der Fisch immer am Kopf anfängt zu stinken, dementsprechend denke ich kann ich davon ausgehen, das eure Shinobi genau wie meine, nicht darauf eingehen werden, wenn sie gezielt auf uns angesetzt werden.... hattet ihr in letzter Zeit auch eine unangenehme Auseinandersetzung Jinchuricki betreffend, wenn wir schon mal dabei sind?" na ja der Rote Faden war jetzt nicht der Kracher, aber Kibou erzählte eben gerne, und er erweckte auch gerne den Eindruck, ein netter Kerl zu sein. Oft führte das dazu das Leute ihm gegenüber dachte er wäre Naiv und das, war in Kombination mit Alkohol eine gute Art seinen gegenüber aus der Reserve zu locken, so zumindest hatte er gute Erfahrungen gemacht.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mi Aug 05, 2015 3:23 pm

Und so erzählte der Mizukage die Geschichte von einem Handwerker, verachtet für seine Arbeit. Weil sie... unkonventionell war. Und vor allem wohl, weil sie nicht zum Kämpfen, nicht zum primären Erfüllen eines Auftrages gedacht war. In der Tat, Shinobi fertigten keine Dinge an, um sie zu verkaufen. Es seie denn, es zählt als direkter Auftrag..., fügte der Hokage insgeheim an und dachte an seine letzte Außen-Mission, den Bau der verdammten Burg.
Hmmm. Daizen brummte nur als Reaktion auf die Anekdote. Der Mizukage wirkte lammfromm. Ein freundlicher Nachbar, ein netter Chef, ein herzensguter Kommandeur. Doch man weiß ja nie. Er blieb wachsam. Getrunken hatte er natürlich ebenfalls vom Sake, wie alle anderen wichtigen Persönlichkeiten am Tisch - Kaiko zählte wohl in gewisser Weise dazu - doch er würde auch in dieser Hinsicht acht geben. Schon aus Prinzip. Trotz seiner Körpermasse vertrug er Alkohol eher schlecht. Trinkfestigkeit sah anders aus.
Abseits vom Manufakturieren unschmelzbarer Eiswaren kam Kibou auf einen erheblich anderen Punkt. "Hattet ihr in letzter Zeit auch eine unangenehme Auseinandersetzung Jinchuricki betreffend, wenn wir schon mal dabei sind?"
Daizens Gesichtsmuskeln arbeiteten sekundenbruchteilkurz, als erinnerte er sich an etwas äußerst Schmerzhaftes. Jinchuuriki, entgegnete er bedächtig, sind häufig unangenehm. Dies ließ er einen Moment lang so stehen, derweil er sich an die Biester erinnerte, die ihm in seiner kurzen Dienstzeit schon über den Weg getrampelt waren. Sowohl Ichibi als auch Yonbi hatten ihre Klauenspuren im Dorf hinterlassen. Unruhige Kreaturen, alle beide. Nur Nummer 6 hatte bislang erfolgreich im Zaum gehalten werden können.
Die Bijuu haben in all ihrer Lebenszeit nicht an Schwung verloren, wie mir scheint. Sie rumpeln umher, wann immer möglich, und zwingen einen dazu, spät in der Nacht aus dem Bett zu springen. Doch... Ihr meint vermutlich eine andere Art von Unannehmlichkeit?
Ein Bild ging ihm durch den Kopf. Das eines jungen Mannes, eines... "Überlebenden", wie er es bezeichnet hatte.
Ja, sowas in der Art wird unser Gast wohl meinen...
Daizen beschloss, gleich Blatt zu zeigen. Obenauf hatten wir vor Kurzem einen Entführungsversuch. Als würde es nicht reichen, wenn die Bijuu selbsttätig ihren Freiheitswillen austoben, scheint es nun auch noch... Interessenten an den Dämonen zu geben. Er lachte kurz, knapp und rauh. Hah. Ich würde sie ihnen glatt geben, wenn dies nicht in einer globalen Katastrophe ausarten würde. Leichthin mit dem Kopf schüttelnd, fügte er hinzu: Was wollen sie nur alle mit diesen Dingern... Ja, ich weiß, eine rein rhetorische Frage. Abwinken. Meintet Ihr eine solche Art von unangenehmer Auseinandersetzung, Mizukage-sama?
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   So Aug 09, 2015 12:43 pm

Der Hokage sprang auf die Jinchuricki an, das war doch mal etwas. Kibou erhob sein Schälchen, er deutete damit an, das man mit ihm mit trinken solle, es wäre unhöfflich einem Gast selbigen Wunsch ab zu schlagen. Ganz die Fronnatur die er eben war, griff er sich unverfroren erneut die Karaffe, schenkte ein und gab ein kurzes: "Schade Schade, bereits leer, was für ein Glück, das Ida ihren Körper besser in Schwung hält als ich haha." der griff in die Kiste, welche mehrer Flaschen des guten Sakes beinhaltete war gekonnt, die Bewegung mit nur einer Hand, welche sie öffnete und der ja fast schon Meisterlich Umgang mit der Karaffe hätte, wären es nicht einfache Gegenstände, beeindruckend wirken können. Vermutlich vermittelten sie aber nur den Eindruck eines Säufers, der eben sein Werkzeug zu Händeln wusste. Dabei war er kein Trinker, dennoch wären zwei Schwerter die er ähnlich Meisterlich geschwungen hätte, wohl beeindruckender gewesen. Wenigstens war er nicht dick, oder gar mit einer dicken roten Nase unterwegs. Die neu gefüllte Karaffe stellte er ab und Prostete ein weiteres mal in die Runde. Für ihn war das, nichts besonderes, er war Trinkfest im Gegensatz zu seinem Gegenüber, aber eventuell vertrug Kaiko ja etwas, oder auch nicht, beides hatte seine Vorzüge, man musste sie eben nur zu genießen wissen. "Ja...." er nickte und fuhr fort: "Jinchuricki sind am Ende, so wie wir alle nur das was sie Leute aus uns machen. Leider wurden sie sehr lange als schreckliche Waffen und Monster benutzt. Das jemand versucht hat bei euch einen Jinchuricki zu entführen, passt leider in dieses unschöne Bild, das sich ab zu zeichnen schien. Der Hachibi befindet sich zwar nun wieder in unserer Obhut doch sein vorheriger Träger scheint ebenfalls attackiert worden zu sein. Das Ergebnis endete eben in seiner Freilassung. Das Opfer Hagashi Jinpei, habt ihr vielleicht von ihm gehört?" damit fragte er ganz offen und ohne Hintergedanken, unwissend das selbiger tatsächlich hier war. Kibou erwartete vielmehr das man ihm von einer Leiche oder ähnlichem erzählte. Der Kage konnte ihm ja jetzt sonst was erzählen, was aber der Abmachung widersprechen würde ehrlich zu sein. Dennoch und dessen waren sich wohl auch beide am Tisch bewusst 100 % ehrlich würde wohl niemand sein. Kibou erhob derweil ein weiteres mal sein Schälchen, prostete den beiden zu und sein Blick weilte diesmal etwas länger auf Kaiko, dieses süße Wesen hatte es ihm wirklich angetan. Vielleicht kam ja ein Blick zurück. Doch er war ja nicht hier um zu Flirten, zumindest nicht Primär. Also wollte er einmal etwas tun, das wohl nur die wenigsten taten: "Sagt mir Daizen, was macht euch Spaß ? Gibt es etwas das ihr euch wünscht oder gar ein Ziel das ihr habt ?" damit zielte er auf die Privatperson ab, weg von dem Kage und Dorf Gedöns. Im Optimalfall gab sich der Kage sogar so distanziert das er gar nicht wissen wollte was Kibou so dachte, doch Kibou ging noch einen Schritt weiter: "Wie sieht es mit dir aus Kaiko? Wünsche und Träume... oder muss ich warten bis wir unter vier Augen reden können..." eine kurze Pause gefolgt von einem noch breiteren schmunzeln überlies das ganze wieder voll und ganz ihrer Fantasie. Ein unverfängliches Angebot, das sie wohl kaum in der nähe ihres Chefs annehmen würde.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Sa Aug 15, 2015 1:26 pm

Der Mizukage war offenbar gut vorbereitet und mit körperlich zähen Untergebenen gesegnet. Die Gute Laune in Flaschen führte er in reichlicher Portionierung mit sich.
Selbst als Gast übernehmt Ihr gern die Bewirtung, stellte Daizen fest und lächelte schmal, als ihm nachgeschenkt wurde. Und spendiert dabei einen wahrlich guten Tropfen, das muss man sagen.
Selbstredend sprang er auf das Thema der Bijuu-Träger an. Als pures Drohpotenzial geschaffen, gehörten sie wohl unvermeidlich in jede Gesprächsrunde der Kage, ob sie nun allesamt vorhanden waren, nur zu zweit zusammentrafen oder - was noch nie passiert war - sogar die "Kleindörfer" Kusa, Taki und Nadeshiko dazuholen mochten. Jinchuuriki waren stets einen Programmpunkt wert. Und in dieser gegenwärtigen Situation mehr als sonst.
"Der Hachibi befindet sich zwar nun wieder in unserer Obhut doch sein vorheriger Träger scheint ebenfalls attackiert worden zu sein. Das Ergebnis endete eben in seiner Freilassung. Das Opfer Hagashi Jinpei, habt ihr vielleicht von ihm gehört?"
Also genau so eine Art unangenehme Auseinandersetzung, konstatierte Daizen gelassen. Auf den Anschnitt dieses Themas war er vorbereitet gewesen, und entsprechend entglitten ihm die Gesichtszüge kein Stück. Er atmete nichtmals schneller, als er aalglatt log. Um einen ehrlichen Ton hatte der Mizkage gebeten, und den bekam er auch. Doch ansonsten nahm sich Daizen die Freiheit, sein Gewissen zu belasten. Bedaure. Von anderen Jinchuuriki hörten wir nichts; unser eigener Jinchuuriki traf nie auf andere Entführungsopfer. Falls wir es wirklich mit einer Art... größerem Plan zu tun hatten, der vorsah, mehrere Jinchuuriki zu versammeln, so vermasselten wir "unseren" Entführern die Tour. Wir fischten unseren Schützling dann vermutlich gerade noch rechtzeitig zurück.
Daizen spendierte dem Mizukage dafür etwas anderes. Inzwischen haben wir Maßnahmen ergriffen und eine tragische Chance genutzt. Als es vor einiger Zeit nötig wurde, ein neues Gefäß für einen unserer Bijuu zu finden, entschlossen wir uns zu drastischen Maßnahmen und gebrauchten die stärksten Siegel, die auffahrbar waren, um den Bijuu regelrecht in einen Eisenkasten zu sperren. Er blickte Kaiko an. Mit Erfolg, nicht wahr?
Durchaus. Kaiko lächelte mit offenem Stolz. Ein Fuuin, so stabil und wirksam, dass es sogar die Sinne starker Spür-Shinobi täuschen kann.
Wir verfügen praktisch über einen... unsichtbaren Jinchuuriki, ergänzte Daizen. Er sprach das Angebot, diese Fertigkeit dem Mizukage zur Verfügung zu stellen, natürlich nicht aus. Doch im Zuge von Tauschhandel stand es natürlich zur Debatte, sollte Kibou Interesse daran haben.

Ein anderes Thema wurde jedoch zunächst durch Kibou ins Spiel gebracht. Bemühte sich das andere Dorfoberhaupt betont um Gemütlichkeit? So schien es zumindest. "Sagt mir Daizen, was macht euch Spaß? Gibt es etwas das ihr euch wünscht oder gar ein Ziel das ihr habt?"
Ich wünsche mir eine hübsch langweilige Epoche für die Dorf-Chroniker, entgegnete Daizen aus der tiefsten Tiefe seiner von Arbeit geplagten Seele heraus. Ich wünsche mir, dass kommende Generationen von Geschichts-Studenten über das kommende Jahrzehnt nur stöhnen und jammern werden, wie frei es doch ist von den "spannenden" Momenten der Historie. Schulterzucken. Ich bin kein Mann mt sonderlich interessanter Freizeit, bedaure. Hobbys verfolgte ich schon früher kaum, sieht man von Go-Partien ab. Das Reisen durch die Welt war eine Weile lang meine Leidenschaft, und ich habe so manchen Ort gesehen, den ich gern wieder besuchen würde, doch derzeit bleibt dafür nichts. So habe ich keine sonderlich interessanten Antworten zu bieten.
Kaiko griente freundlich bei dieser gequält klingenden Antwort. Und ich für meinen Teil genieße eine schöne Runde Kaligraphie, lese gern Bücher und liebe es, mit meinen Untergebenen zu arbeiten, sprach sie beiläufig, das Gespräch unter vier Augen beflissen ignorierend. Wünsche und Träume hege ich keine sonderlich Spannenden. Weit voraus plane ich nicht. Dafür ist mein Arbeitsalltag zu aufregend und spaßig. Sie vollführte eine Handbewegung, als reiche sie etwas zurück. Und selbst, wenn wir schon auf privater Ebene plaudern?
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Aug 18, 2015 3:05 pm

Der Mizukage, welcher sich bisher durchaus, als guter Gastgeber gab, war vermutlich ein wenig übers Ziel hinaus geschossen. Sicherlich, wusste ja zum einen niemand der Anwesen was er feines bei sich führte, dennoch, hätte er wohl das Zepter abgeben sollen, insofern Chapeau. Er schob nur kurz ein: "Oha, ja das ist eben mein Naturell... entschuldigt ich hoffe ich bin niemandem zu aufdringlich, hehe." dabei rieb er sich etwas verlegen den Hinterkopf. Gepaart mit seinem ohnehin Lächelnden Gesicht, wirkte es fast schon niedlich. Der Hokage indes, war entweder ein Bombastischer Lügner, den er verzog keine Miene, oder aber er kannte Jinpei wirklich nicht. Nichts desto trotz ging Kibou zu seinen Gunsten davon aus, das Jinpei einfach Tod war und der Hokage keinerlei Bericht erhalten hatte. Es konnte ja auch sein, das einer seiner Shinobi die Leiche gefunden hatte und einfach nicht wusste, wer das war. Also nahm sich Kibou das Recht heraus Ida um ein Bild zu bitten. Selbiges befand sich ebenso im Reisegepäck: "Ida, sei so gut, das Bild Bitte." kaum hatte sie es ihm gereicht, gab er es weiter: "Vielleicht wusstet ihr auch einfach nicht wer euch da gegenübertrat, oder wessen Leichnam man gefunden hatte, ich überlasse euch das hier." das Foto zeigte Jinpei einmal im ganzen und daneben eine Abbildung seines Gesichtes, sehr gut erkennbar, allein schon die Augenklappe müsste hervorstechen. Doch er gab es in gutem glauben weiter unwissend, das hier das ein oder andere brisante Details ausgelassen wurde. Stattdessen begann nun, zumindest so empfand es Kibou, eine Art Schwanzvergleich, hatte sich der Hokage bisher so präsentiert wie es aufgrund der Berichte zu erwarten war, hielt er nicht hinter dem Zaun damit, das sie hier im Dorf, eine Siegeltechnik benutzten, die den Bijuu praktisch wegsperrten. Da konnte man sich nun die Frage stellen wozu man ihn den dann überhaupt in einem Menschen versiegelte, wenn man nicht vor hatte, den Bijuu zugänglich zu machen. Nun sicherlich, es machte die Sache einfacher, doch die Siegel auf dem Körper würden offensichtlich genug darbieten wer der Jinchuricki war und wer nicht, die Leute würden jemanden der normales Chakra zu haben schien, aber aussah als hätte man einen Kanji Contest auf seinem Oberkörper veranstaltet kaum mehr mögen als jeden anderen Jinchuricki. Die Leute hatten Angst und das nicht ohne Grund. Kibou war zwiegespalten, er wusste nichts über diese Technik und er vernahm es mehr als ein: "Meine Siegel sind toller als deine." als das es darum ging das Leben der Jinchuricki zu verbessern. Dennoch, allein schon weil Kaiko darüber so froh war, würde er nicht weiter bohren und das ganze mit dem nötigen Respeckt kommentieren: "Das klingt wirklich viel versprechend, auch wenn man natürlich immer erst hinterher sagen kann was gut war und was nicht. Bis hierhin klingt es nach einem sehr guten Ansatz." das klang sehr reserviert und das war es auch. Er hörte sich dann an, was Daizen und Kaiko so als Spaßig ansahen und welche wünsche sie hatten. Nun von Daizen kam eigentlich keine sonderlich erquickende Antwort, entweder verbarg er einfach nur sehr gut was in ihm wirklich vorging, oder er war wirklich diese Spaßbremse. Mensch hatte der Mann den echt nichts weiter in seinem Leben, als das Dorf zu leiten, das konnte auch ein Weg in den Wahnsinn sein. Kibou erfuhr dafür das Kaiko sich dem ein oder anderen Widmete, das war doch mal was. Der Mizukage sah zu Ida und deutete auf sie: "Ida ist eine der Sachen die ich am liebsten tue, junge aufstrebende Shinobi anleiten, ihnen Wege zeigen, was sie werden können wenn sie nur hart genug dafür arbeiten." dann als er ein weiteres mal sein Sakeschälchen zum Prosten erhob, lies er eine Weisheit seiner Mutter vom Stapel: "Meine Mutter sagte immer Glücklichsein ist der wahre Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Als mich einmal ein Tutor in der Akademie fragte was wir werden wollten und ich antwortete Glücklich, sagte er ich hätte die Frage falsch verstanden, doch für mich stand fest, er hatte das Leben nicht verstanden. Was bringt es mir, wenn ich Tausende Menschen abschlachte, wenn ich Stattdessen diesen Jungen Menschen zeigen kann wie sie Leben können, um dabei beides zu tun, ihr Leben zu Leben glücklich und dabei noch anderen Freude zu bringen." die Schale Sake einmal mehr gekonnt gelehrt, füllte er bereits wieder nach und fuhr fort: "Das Leben ist zu kurz, wir alle sterben irgendwann und ich möchte nicht zurückblickend sagen müssen, das ich gehasst habe was ich tat, aber alle andere waren glücklich. Das was ich mir wünsche ist ganz einfach und es klingt dennoch Naiv aus dem Mund eines Kagen, ich will jedes Leben retten und Besser machen. Wenn das einmal mein Leben kosten sollte, dann weiß ich wenigstens, das es nicht umsonst war." er tippte dreimal mit den Fingern auf den Tisch ehe er zu Daizen sagte: "Als ihr Hokage wurdet, wurdet ihr zu einem spannende Teil der Historie insofern ist der Zug wohl abgefahren, egal was ihr tut, egal was ich tue, die Menschen werden jeden unserer Schritte verfolgen und bewerten, das ist der Preis den wir zahlen. Dann sollte es sich doch wenigstens gut anfühlen und ich fühle mich sehr gut, auch wenn das bedeutet Naiv zu wirken, wie sage ich immer so schön Ida?" natürlich spielte er auf den Satz an, den er jedem seiner Schüler einbläute, "Man kann nicht zu freundlich sein, man darf nur nicht Naiv werden." den und das war eben das traurige, so ziemlich alle glaubten Freundlichkeit und Naivität waren das gleiche, doch dem war nicht so. Einer Alten Dame über die Strasse zu helfen, war nicht Naiv es war freundlich, zu glauben, das sie nicht auch ein Shinobi sein konnte, der das Henge nutzte, das wäre Naiv, also hing es immer auch an einem selbst. Wenn Ida sowieso schon mal am Reden war, dann band Kibou sie auch gleich mit ein: "Na Ida? Gibt es etwas das du dir wünscht und uns mitteilen möchtest? Vielleicht etwas das du den Kagen oder seine bezaubernde Begleiterin fragen wolltest?" sie würde schon nicht anfangen ihn an zu schreien... hoffte Kibou zumindest.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Mi Aug 19, 2015 2:35 am

Die vergangene Zeit hatte Ida brav dem Gespräch gelauscht und die Umgebung im Blick gehalten. Sie war sehr froh, dass der Mizukage ihr Nichts von dem Sake angeboten hatte, denn anders als er wäre sie nicht in der Lage gewesen, danach noch brauchbare Jutsus zu wirken. Als ihr Sensei wusste Kibou das, und außerdem war es wichtig, jemanden mit klarem Kopf dabei zu haben. Auch Kaiko machte keine Anstalten, zum Sake zu greifen, sie lächelte betont locker durch die Gegend und fühlte sich sichtlich wohl. Ein wirklich umgänglicher Mensch, fand Ida. Sie traute ihr keine Sekunde über den Weg.
Das Gespräch selber belauschte die Frau mit spitzen Mäuseöhrchen. Die meiste Zeit versuchte sie zu hinterblicken, worüber im Subtext geredet wurde. Das war jedoch ziemlich schwierig, weil es die meiste Zeit gar keinen Subtext zu geben schien. Sicher war das keine Selbstverständlichkeit bei einem diplomatischen Treffen; Kibou hatte es wieder einmal geschafft, dem Gespräch mit seiner überwältigend direkten und zuvorkommenden Art seine ganz persönliche Note aufzudrücken. Auch eine Art, Dominanz zu zeigen, wie Ida fand.
Beim Namen Jinpei horchte sie auf. Higashi Jinpei? Es überraschte sie, dass der Mizukage ihn offenbar in Konoha vermutete. Ida, sei so gut, das Bild Bitte. Ida wühlte kurz in seinem Rucksack, ehe sie fündig wurde. Das Bild zeigte Jinpei mit seinem schönsten Lächeln.
Dann begann der Mizukage, Daizen und Kaiko von seiner Lebensphilosophie zu erzählen. Er erinnerte Ida an einen Propheten, der eine simple, aber fundamentale Weisheit zu verbreiten versucht. Und inzwischen war sie durchaus davon abgerückt, ihn für naiv zu halten. Kibou war ein ausgekochtes Schlitzohr, das wusste sie genau. Er meinte es durchaus ehrlich mit seiner Freundlichkeit, aber er verstand sie auch als eine Maske zu tragen, hinter der er seine eigentlichen Ziele verbarg. Und in mancher Hinsicht war das Idas Art gar nicht so unähnlich, wie sie jetzt erkannte. Im Gegenteil, diese kindliche, geradezu tapsige Fassade bei voller Achtsamkeit erschien ihr wie die wahre Meisterung des Schinobi-Schattenspiels. Ida nahm sich fest vor, darüber einmal genauer nachzudenken wenn sie wieder zuhause war.
Dann sollte es sich doch wenigstens gut anfühlen und ich fühle mich sehr gut, auch wenn das bedeutet Naiv zu wirken, wie sage ich immer so schön Ida? Ida nickte. Das sagte er in der Tat immer. Ein Lächeln am Morgen ersetzt Kummer und Sorgen? Nicht? Nunja, dann eben nicht. Kibou schien es nicht zu stören. Na Ida? Gibt es etwas das du dir wünscht und uns mitteilen möchtest? Vielleicht etwas das du den Kagen oder seine bezaubernde Begleiterin fragen wolltest? Ida lächelte. Da war tatsächlich etwas, das sie schon lange brennend an Konohagakure interessierte. Es hatte keine tiefere Bedeutung, aber da Kibou sie schon einmal fragte, rückte sie eben damit heraus. Da gibt es tatsächlich etwas. Ich habe schon oft von diesen... Inuzukas gehört. Sind die wirklich so stark und wild wie es heißt? Oder eilt ihnen ihr eigener Ruf voraus?
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Fr Aug 21, 2015 6:41 pm

Der Mizukage nahm es mit einer Entschuldigung, sozusagen als Gastgeber bezeichnet zu werden. "Oha, ja das ist eben mein Naturell... entschuldigt ich hoffe ich bin niemandem zu aufdringlich, hehe."
Nein, Ihr seid nicht aufdringlich, entgegnete Daizen schlicht. Das hätte ich dann so gesagt. So offen, wie ich Eure Wahl des Sake lobe.
Hinsichtlich eines gewissen ehemaligen Jinchuuriki blieb der Hokage seinem Steingesicht treu. Innerlich fuhr er die Schilde hoch und leerte seinen Geist, als Kibou seine treue Dienerin anwies - oder besser, bat - ein Bild des Betreffenden hervorzuholen.
"Vielleicht wusstet ihr auch einfach nicht wer euch da gegenübertrat, oder wessen Leichnam man gefunden hatte, ich überlasse euch das hier."
Daizen streckte der jungen Frau eine massige Pranke entgegen, nahm das Bild und betrachtete es. Mir ist, als kenne ich diesen Mann von irgendwoher, stellte er fest. Eine Art kleiner Berühmtheit Eures Dorfes vielleicht? Hm. Nun, Augen auf, so heißt es.
Da werde ich mir noch was einfallen lassen müssen.
Von hochgerüsteten Fuuin schien der Mizukage indes weniger zu halten. Er klang geradezu... vorsichtig bedächtig in seinem Urteil. "Das klingt wirklich viel versprechend, auch wenn man natürlich immer erst hinterher sagen kann was gut war und was nicht. Bis hierhin klingt es nach einem sehr guten Ansatz."
Perfekt wär, wenn wir darüber hinaus noch die rebellische Ader unterbinden könnten, ging es dem Hokage, eine selbstzufriedene Miene zur Schau stellend und die sarkastischen Gedanken für sich behaltend, durch den Kopf, wärs mehr als ein guter Ansatz. Oh, wie er diese Gedanken noch verfluchen würde.
Der Mizukage stellte indes hervor, was sein großes Leitmotiv war. Glück. So konnte man es wohl zusammenfassen. Ein glückliches Leben also, stellte Daizen nüchtern fest. Für sich selbst und soviele Menschen wie möglich. Schweigen. Nicken. Ein schönes Ziel. Ungesagt blieb: "Ein schöner Traum."
Mehr hatte er dazu nicht zu sagen.
Der Fokus verschob sich nun auf die Begleiterin des Mizukage, der eine Frage gewährt werden sollte.
"Da gibt es tatsächlich etwas. Ich habe schon oft von diesen... Inuzukas gehört. Sind die wirklich so stark und wild wie es heißt? Oder eilt ihnen ihr eigener Ruf voraus?"
Daizens Gesichtsmuskeln arbeiteten. Fast hätte man meinen können, irgendwo knackte ud bröckelte etwas, als der Hokage in ein zunächst schnaufendes, dann schallendes Gelächter ausbrach.
Stark und wild? Haha! Er legte den Kopf sogar ein wenig in den Nacken. Hah. Man wird es für Prahlen halten, und ich prahle gern mal, doch diese Frage beantworte ich ohne Übertreibung. Inuzuka sind so wild und stark, wie ihr Ruf es von ihnen behauptet, oh ja. Und ich halte sie für ebenso unterhaltsam und nützlich, wie sie wild sind, von ihren haarigen Freunden über ihre Zähne und Klauen bis hin zu ihren Spürnasen. Er nahm wieder die distanzierte und geschlossene Haltung ein, als schlösse er ein Festungstor, welches für eine sehr kurze Zeit aufgeworfen worden war. Ich entstamme keinem Clan, daher bin ich neutral, schob er nun noch nach, Und so darf ich sagen: Die Inuzuka sind mit das Stärkste, und ich liebe sie einfach.
Ich hoffe, dies beantwortet die Frage zur Zufriedenheit.
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BeitragThema: Re: Manöverdorf   Di Aug 25, 2015 11:28 am

Auf eine Art war er schon stolz auf Ida, denn sie fragte etwas das sie interessierte und nicht etwas, das er von ihr erwartet hätte. Insofern Chapeau, sie hatte es einmal mehr geschafft ihn zu verblüffen, das war ja auch eine der Sachen die das umher reisen mit Schülerinnen so besonders machte, sie hatten ihren eigenen Kopf. Seine Art sie zu führen sollte, sie ja auch zu solchen Menschen machen, sich nicht einfach nur Sinnfrei unterordnen sondern mitdenken, sich selber ein Bild machen. Er nickte nur kurz, als würde er ihre Fragen gutheißen und sah zu Daizen welcher auch auf den Wunsch Kibous antwortete, sicherlich würde er wie so ziemlich jeder andere, denken das er ein Träumer war. Doch eben solche Träumer waren es in seinen Augen die die Welt veränderten.
Träumen war nichts verwerfliches, wenn man nicht die Welt um sich herum verlor. Er sah zu Kaiko welche das ganze mehr oder mindern unbeteiligt über sich ergehen lies. Sie lächelte Professionell und schien auch den Sake nicht zu verachten. Als der Hokage dann auf Idas doch etwas spezielle Frage antwortete, kam da wohl etwas seines Wesens zum Vorschein, das wenn man es mit den anderen offensichtlichen teilen seines äußeren kreuzte, nicht verwunderlich zu sein schien. Er schwärmte regelrecht von ihrem Wilden und Starken auftreten, was zu seinem auftreten ja auch passte. Groß von stattlicher Statur, ein Freund der starken und tapferen. Kibou würde nicht soweit gehen darauf zu schließen, das der Hokage nur den Starken das Recht zu Leben einräumte, doch es hätte diesen Eindruck erwecken können. Kibou kam nicht darum herum, Ida in den Arm zu nehmen sie heran zu ziehen und ihr Väterlich den Arm auf die Schulter zu legen, freundlich selbige tätschelnd sagte er dann: "Ach man muss diese Junge Unbekümmertheit einfach bewundern oder nicht? Stellt euch mal vor ein Jounin hätte das gefragt, haha ihr hättet ihn für etwas zurück geblieben gehalten." einmal mehr Prostete er mit dem Sakeschälchen und leerte es gekonnt. Das wievielte es nun war? Er zählte nicht mit, es schmeckte ihm und das zählte, als die Zweite Flasche nun leer war, sah er zum Hokage und zu der Kiste, mit seinem eben immer vorhandenen Lächeln meinte er: "Ich möchte euch den guten Tropfen nicht weg trinken und soweit es meine Seite angeht, bin ich sehr froh das wir einander nicht auf die Füße treten wollen." er deutete auf die Flasche aus Eis, welche man durchaus als Kunstwerk betrachten konnte: "Das wird euch sicher noch Spaß bereiten und der ein oder andere wird sicherlich staunen, von dem guten Stück gibt es außerhalb von Kirigakure nur dieses eine. Es ist ein Schatz, der das Dorf sonst nicht verlässt, ich denke ihr wisst das zu würdigen." dann klopfte er auf den Tisch: "Ein guter Tag, kann ich noch etwas für euch tun? Ich für meinen Teil werde Shinobi anweisen, mit euren zu kooperieren, wenn sie einander begegnen, was ja nicht sonderlich oft vorkommen sollte. Dennoch sicher ist sicher." wie der Hokage schon sagte, normalerweise, sollten die Reiche nicht miteinander in Konflikt geraten allein schon weil sie so weit auseinander lagen. Doch dem Zufall würde der Mizukage nichts überlassen.
So wie er es das ganze Gespräch über nicht getan hatte, er war die ganze Zeit über so ehrlich wie es nur ging, es würde später also niemand sagen können, er hätte falsch gespielt. Alles was dann folgte, würde als nicht auf seine Kappe gehen, was auch gut war wenn man seine Leute doch einmal in einen Konflikt entsandte. Die Geschichte hatte uns ja gelehrt das viele aus den falschen Beweggründen dinge taten oder tun musste. Der Hokage hatte sich gewünscht eine Ruhige langweilig Periode seiner Herrschaft zu erleben... Kibou wünschte sich dies auch, doch was wenn nicht, dann konnte er wenigstens sagen, das er nichts zu verbergen hatte.
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