Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Haupttor von Konoha

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Haupttor von Konoha   Do Aug 02, 2012 9:24 am

das Eingangsposting lautete :

Konohas Haupt-Tor, nach Osten gerichtet, sodass die auf Missionen ausziehenden Kameraden in den Sonnenaufgang marschieren können. Es besteht aus stabilem Eichenholz und ist mit dem Uzumaki-Wirbel des Dorfes versehen.
Passiert man den Torbogen, findet man gleich im Anschluss das Wachhäuschen, wo man sich bei den Wachleuten anmelden kann. In ruhigen Zeiten sind die Torflügel weit geöffnet. Besteht eine gewisse Risiko-Stufe, wird das Tor allerdings geschlossen und die Kontrollen finden wesentlich schärfer außerhalb des Dorfes statt.
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Hatake Mayura
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BeitragThema: Re: Haupttor von Konoha   Sa Nov 12, 2016 5:21 pm

Zusammen liefen Tenzou und Mayura dann zum Tor. Die Zeit verging relativ schnell, sie hatten sie aber auch mit Schweigen gefüllt, erst als sie bereits Miaka und Ringo fast erreicht hatten, machte Tenzou ihr ein Kompliment und erklärte, das sie sie gut aussähe. Mayura legte die Stirn in Falten, im ersten Moment nicht wirklich realisierend, was er da von sich gegeben hatte. Sie sah gut aus? Die Weisshaarige sah an sich herab und fragte sich, wie er da gemeint hatte, bis sie verstand, das er es wohl allgemein meinte. Doch um das nachfragen zu können, war es zu spät, den sie waren bereits bei den anderen Beiden angekommen. Sie sah Tenzou von der Seite her an, bevor sie sich dann der Szene mit dem Rucksack widmete, auch wenn sie nicht ganz verstand, wieso Ringo hier alles auspackte und Miaka das Ding dann letzendlich in der Luft in Brand setzte. Ihre Gedanken schwirrten weiterhin um die Worte, die Tenzou eben ausgesprochen hatte.
Als es jedoch um die Missionsbesprechung ging, konzentrierte sich die Weisshaarige und hörte mit. Die Mission war also sehr wichtig und würde Konoha als auch den Kaiser im guten Licht dastehen lassen, wenn sie sich gut anstellen würden. Deshalb war wohl der Hokage selbst dabei, immerhin war es doch etwas ungewöhnlich, wenn der Kage selbst auf eine Mission mit ging.
Doch den Vogel schoss Tenzou mit Sicherheit mit der Aussage ab, als er erwähnte, das Ringo die Mission anführen würde. Die Weisshaarige blickte von Tenzou zu Ringo und wieder zurück. "Wie jetzt?", sagte sie, "Der Hoakge selbst ist Mal an einer Mission beteiligt und leitet sie dann noch nicht einmal selbst?", es war nichts gegen Ringo und das wusste die Blonde mit Sicherheit auch, aber das Tenzou eine Mission von solcher Bedeutung unter die Führung Jemand anderes stellte, wunderte sie dann doch stark. Es hätte sie auch gewundert, hätte Miaka die Mission leiten sollen. Machte es nicht Sinn, wenn der Kage selbst sie leitete?

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: Haupttor von Konoha   Mo Nov 14, 2016 12:36 pm

Ringo lächelte schmal und entschuldigend, als sie Miaka den Rucksack hinreichte. Sie protestierte ja auch nicht, als die andere Kunoichi beschloss, ihn zu entsorgen.
"Ein anderes Mal würde ich es ja durchgehen lassen, aber heute nicht. Es steht zu viel auf dem Spiel. Ich kann dir später einen neuen Rucksack besorgen."
Ringo nickte und blickte Miaka mit Unschuldsmiene an. Jawohl, entgegnete sie. Kniff nur ein wenig die Augen zusammen, als die Hatake ihrem hellen Feuer freien Lauf ließ. Interessiert verfolgte sie, ob der Zusammenprall mit dem Flammenball weitere Mini-Explosionen nach sich zog. Wenn ja, deutete dies schließlich auf noch mehr Böller oder Schwarzpulver-Rückstände hin. Doch Nein, offenbar hatte wirklich nur das Duftbäumchen die Bombenstimmung ausgelöst. Es rieselte Ascheflöckchen und einige glühend heiße Metallschnallen.
Der Hokage verfolgte das Geschehen mit irgendwie... schwer zu deutender Mimik. Mochte an der Kippe im Mundwinkel liegen, warum er leicht angesäuert aussah. "Gute Arbeit."
Ringo beschloss, lieber nichts zu sagen. Stattdessen half sie schuldbewusst Miaka beim Verpacken ihres Zeugs und lächelte peinlich berührt in Mayuras Richtung. Miakas Schwester schien irgendwie... mit etwas anderem beschäftigt.
Als Tenzou die Mission darstellte, war dann aber jeder konzentriert. Ringo lauschte den Worten und freute sich schon jetzt auf das Kommende. Sie empfand Stolz, bei einem derartig wichtigen Auftrag dabei zu sein. Aus reiner Gewohnheit heraus hätte es sie ja ärgern müssen, die Jüngste und Niederrangigste zu sein, doch sie war nicht von Fremden umgeben, sondern mindestens guten Bekannten. Sie sah keine Konkurrenz in ihnen. Bei Tenzou ging dies allgemein schwer; er war ihr Sensei gewesen und nun Dorfoberhaupt. Miaka hatte sie bei sich aufgenommen und trotz der "Unfälle", die ihrem Geschirr dann und wann passierten, nicht aus dem Haus befördert. Und Mayura war generell zu nett, zu sanft, um bei Ringo den Beißreflex auszulösen. Anfangs war da nagende Eifersucht gewesen, doch... dieses Gefühl hatte sich letztlich schwer aufrechthalten können. Irgendwie hatte sie Mayura ja hassen wollen dafür, dass sie Tenzou gekriegt hatte. Doch andererseits... hatte selbst die Sarutobi an einem gewissen Punkt begonnen, Farbe zu bekennen. Jugendschwärmerei gehörte dorthin, wo auch altes Spielzeug lag, auf den Dachboden.
Kurzum. Ringo fühlte sich wohl.
Bis.
Es wurde ihr kalt, es wurde ihr heiß, es schoss eisiges Wasser über ihren Rücken, und gleichzeitig schwitzte sie brühwarm aus allen Poren. Ein Hochgefühl, dann ein Reißen nach unten, als habe irgendjemand sie im Nacken gepackt und zerre sie nun abwärts auf das hochsteigende Knie, welches ihr in den Brustkorb donnerte.
In Wirklichkeit stand sie einfach nur stockstill da.
Ich? Übernehme Führung?
Kameraden anzuführen, war Ringo nicht neu. Selbst auf höherrangigen Missionen. Von Beginn an hatte sie diesen hervorstechenden Platz gesucht, nach ihrer Zeit als Missing-Nin etliche Male arglose Genin dazu gebracht, sie als Chefin anzuerkennen und Chuunin mit Dienstalter-Argumenten weichgeklopft.
Doch nun stand ihr vor Augen, wie sie all dies mit Tenzou, Miaka und Mayura tat.
Genausogut hätte sie sich vorstellen können, auf dem Mond spazieren zu gehen und dort zusammen mit dem Mondkaninchen Reiskuchen zu backen.

Als Mayura das Wort ergriff, war das "Wie jetzt?" schmerzhaft. Ringo zuckte intuitiv zusammen, auch wenn die Hatake ihren Einwand nicht auf die Sarutobi richtete, sondern elegant um sie herum auf Tenzou selbst zielte. Sie fragte nicht, warum die Jüngste den Anführerposten erhielt, sondern warum der Kage, wenn er schon anwesend war, nicht selbst den Befehl übernahm.
Es war freundlich formuliert.
Kalt wie eine Handvoll Hagelkörner rieselten Miakas Worte von vorhin den Nacken herunter. Ein anderes Mal würde ich es ja durchgehen lassen, aber heute nicht. Es steht zu viel auf dem Spiel.
Ringo warf Miaka einen fast panischen Blick zu, als fürchte sie, die andere Hatake-Schwester würde sie gleich so locker packen wie den Rucksack, hochwerfen und dann ebenso lockerflockig aus der Welt schaffen wie jedes andere Problem, das heute das Spiel gefährden mochte.
Der Nackengriff blieb natürlich aus. Dennoch wußte Ringo, dass sie besser sofort handeln sollte!
Lehn ab. Jetzt! - Aber wenn es ein Test ist? - Ein Test auf was? Ob du freudig und unreflektiert auf den Köder anspringst und ein Stück Fleisch schlucken willst, was zu groß für dich ist? - Vielleicht auch ein Test, ob ich mutig und loyal genug bin, dieses Riesensteak anzunehmen, wenn der Kage es mir auf den Teller schaufelt! - Nein, denn diese Mission ist kein zartes Filet von einem Rind, das mit Reiswein und täglicher Massage aufgezogen wurde, sondern ein zähes Stück Schuhleder!
Ringo erfasste die Prioritäten rasch, trat einen halben Schritt vor und sammelte sich mit einem hörbaren Atemzug.
Hokage-sama... Schlucken. Was, wenn es doch ein Wesenstest ist? - Egal! Ich kann Genin und Chuunin kommandieren, aber keine Jonin, keinen Kage, keine Miaka! Bitte um Vergebung, aber... Soll ich sagen, dass ich unter anderen Umständen immer gern die Führung übernehmen würde, aber? Nein, verflucht! - Dummes Ding, du hast schon "aber" gesagt. ... Bitte um Vergebung, ich muss widersprechen. Den Befehl zu übernehmen, wenn soviel auf dem Spiel steht und... soviel fähigere Shinobi vorhanden sind, darf ich nicht wagen. Sie verwendete unabsichtlich Miakas Wortwahl. Bitte, übernehmt selbst, oder gebt den Befehl Miaka oder Mayura. Bis jetzt hatte sie zu Boden gestarrt, nun hob sie den Blick auf Tenzous Gesicht. Jeder hier ist besser als ich.
Jetzt bist du am Boden. - Jetzt hast du dich echt blamiert. - Halt die Klappe!
Leider wars nicht der Bijuu in ihr, der die andere Stimme dirigierte. Sie wünschte, es wäre so, doch nein, das war alles sie selbst.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Konoha   So Dez 04, 2016 6:39 pm

Kaum war der Rucksack aus dem Verkehr gezogen, ging es an die Lagebesprechung. Die Reaktionen auf das Gesagte war relativ einstimmig: Unglaube. Miaka blinzelte den Kage und gleichzeitig auch Freund an. Hatte sie korrekt verstanden? Ringo sollte diese Mission leiten? Das war nicht der einzige Punkt, der der Anbu ziemlich quer aufstiess, praktisch alles, was er gerade rausgelassen hatte, liess ihr die Haare zu Berge stehen und sie durfte sich höllenmässig zusammenreisen ihm nicht sofort die Meinung zu pusten. Ihre Schwester meldete sich als Erste zu Wort; versuchte eine verständliche Erklärung zu bekommen, warum denn er nicht selbst die Mission leitet. Ringos Reaktion war definitiv anders. Sie stand wie eingefroren da und schaute Tenzou entgeistert an. Sie bekam einen beinahe panischen Blick von der Jüngeren ab, als hätte sie angst vor Miaka. Sie beschloss sich erst nicht zu bewegen, wollte Ringo nicht noch zusätzlich verschrecken, bis sie sich wieder etwas gefasst hatte. Aber der Blick hatte doch einen kleinen Stich hinterlassen. Hatte sie bei der Jüngeren einen derart schlechten Ruf, dass sie Angst vor ihr haben müsste? Andererseits war es ja praktisch ihre Aufgabe auf die Jinchuuriki aufzupassen und notfalls sie auch zu stoppen, wenn etwas schieflaufen sollte. In dem sinne war etwas Vorsicht wohl doch angebracht. Sie lehnte ab, wandte das Wort gegen den Kage. Das zeigte definitiv Mut. Miaka trat vorsichtig an sie heran, legte eine Hand auf ihre Schulter und nickte ihr aufmunternd zu. "Tenzou, ich denke die Situation ist relativ einstimmig. Ich weiss, dass ein Test für Ringo ansteht, allerdings schliesse ich mich der Mehrheit an und muss sagen, dass diese Mission eher ungeeignet ist um Ringos Fähigkeiten zu testen. Gib ihr irgendetwas anderes, nachdem dies durch ist. Oder hast du keine Lust die Mission zu führen?", konnte sie nicht umhin am Ende noch etwas zu sticheln. "Ausserdem... Ich möchte dir.. ihnen... nicht bei jedem Punkt widersprechen aber... Hatte der Kaisersohn ned ausdrücklich verlangt, dass wir unentdeckt bleiben? Ich glaube nicht, dass er glücklich darüber sein würde, wenn wir sichtbar wären. Aber ist dein Entscheid am Schluss, schätze ich." Vielleicht war sie damit auch etwas zu aufsässig, aber sie konnte einfach nicht umhin, besonders da der Mann seit anfangs Anbu ihr Kamerad gewesen war. Ihn jetzt plötzlich zu Siezen und dazu allen Befehlen zu gehorchen fühlte sich einfach falsch an. Wenn nicht sie, wer würde ihm sonst kräftig in den hintern treten, wenn er Mist baut?
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: Haupttor von Konoha   So Dez 11, 2016 7:20 pm

Nachdem Tenzou seine Missionsbefehle und Planungen offenbarte, schien er sofort auf „Widerstand“ zu treffen. So konnte man es mehr oder weniger nennen. Seine Augenbrauen schnellten nach unten und er wirkte für Sekunden grimmiger. Ihm lag schon auf der Zunge zu sagen, dass er keine Widerrede wollte, schob aber seinen alten Charakter beiseite und ob ließ seiner neuen Seite das Wort. Diese neue Seite ließ es zu, dass er den anderen zu hören konnte und erst einmal in Erwägung zog, ob sie nicht unrecht hatten. Dennoch schien es ihm nicht zu gefallen, was man deutlich an seiner verschlossenen, starrsinnigen Haltung sehen konnte. Er verschränkte die Arme vor der Brust und musterte die drei Damen eingehend. Das Wort von drei Frauen stand gegen das Wort eines Mannes. An manchen Tagen war es schon schwer das Wort von nur einer Frau gegen seinem Wort zu überleben. Seine Augen hefteten sich auf Mayura für Sekunden. Kurz dachte er an früher, verdrängte aber die Gedanken um bei der Situation zu bleiben.
Tenzou stieß leise die Luft aus den Lungen. Die Frauen wirkten mehr als nur „überrascht“ das er die Mission nicht leiten wollte, sodass er sich die Frage stellte ob sie Ringo einfach nicht vertrauten. Es stellte sich tatsächlich sogar heraus, dass sich Ringo nicht einmal selbst traute. Sie wollte die Führung nicht übernehmen. Für Sekunden war er sogar gewillt zu sagen, dass es sich dann erledigt habe, aber er blieb ruhig. Denn auch Miaka stimmte den zwei anderen zu. Sie erwähnte sogar noch, dass die Situation einstimmig war. So als hätte er eine demokratische Abstimmung aus seinen Befehlen gemacht. Tenzous Mimik wirkte für eine Sekunde wirklich böse, aber erneut überkam ihn diese eine neue Seite. Diese Seite, die ihn als Hokage menschlicher wirken ließ und um einiges komfortabler war im Umgang mit anderen. Er atmete tief durch. Seine Züge entspannten sich. Seine Lippen formten sich zu einem merkwürdig freundlichen Lächeln. Was wirklich äußerst merkwürdig wirkte.
„Ihr klingt so als wäre ich nicht mehr in der Nähe, während Ringo das Sagen hat“, bemerkte er skeptisch und löste seine verschlossene Haltung. Er stemmte die Hände in die Hüften und sah einmal jeden einzelnen an. Dann hob er beschwichtigend die Hände.
„Ich werde mir ein Veto-Recht vornehmen bei ihren Befehlen und jegliche offizielle Gespräche mit dritten übernehmen“, führte er seinen Gedanken weiter aus und blickte zu Ringo. „Allerdings sehe ich nicht vor meine Befehle zu ändern, nur weil ihr einstimmig dagegen seid oder nur weil einer glaubt ich würde keine Lust darauf haben“, bemerkte er dann mit einer gewissen schärfe an und warf Miaka für den letzten Satz noch einen kleinen, aber dennoch giftigen Blick zu. „Ich möchte, dass Ringo heute die Befehle gibt. Die volle Verantwortung dieser Mission liegt noch immer auf meiner Seite“, er wandte seine Worte an Ringo nun direkt, „Solltest du also einen Fehler machen, Ringo, obliegt es meiner Verantwortung die Schuld auf mich zu nehmen.“ Er trat ein paar Schritte vor und legte die Hände auf die Schultern von Ringo ab. „Du glaubst derzeit, dass viel auf dem Spiel steht… aber bei jeder anderen Mission steht auch viel auf dem Spiel. Ich weiß, dass du die richtigen Entscheidungen treffen wirst… und wenn nicht, werde ich eingreifen.“ Er warf einen Blick zu den zwei Damen.
„Ich werde die Mission übernehmen oder eingreifen, wenn ich der Meinung bin, dass es angebracht ist. Macht Euch also keine Sorgen. Ich möchte heute nur sehen, wie sie sich schlägt.“ Tenzou wuschelte Ringo – unnötigerweise – durch die Haare. Eine Gestik von früher, die er vollführte als sie kleiner war (noch kleiner als gerade). Inzwischen wirkte die Gestik jedoch eher nach einem: - Ich zerstöre die Frisur einer Frau, weil ich etwas unbeholfen mit dem Ausdrücken von Gefühlen bin - .
„In der Nachricht zu unserem Auftrag stand im Übrigen nichts davon, dass wir unentdeckt bleiben sollen. Wir sollen dem Sohn nur nicht zu nahe kommen. Schlussendlich besitzen wir kein großes Ansehen… also macht Euch darauf gefasst nicht besonders freundlich empfangen zu werden.“ Der Sicherheitshalber zog Tenzou noch ein Pergament aus der Seitentasche und rollte es aus, um dort den Missionsauftrag nochmal zu lesen. Sein eines Auge lief über die Zeilen hinweg und suchte die Information danach, ob sie unentdeckt bleiben mussten. Auch wenn er die Missionsführung gerade Ringo übertrug, so würde er immer eingreifen, wenn ihm etwas nicht passte.
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BeitragThema: Re: Haupttor von Konoha   Fr Jan 13, 2017 7:40 pm

Mayura hielt sich nach ihren Worten zurück und lauschte den Anderen. Sowohl Miaka als auch Ringo erklärten, dass sie es nicht für angebracht hielten, das Tenzou sie genau jetzt einem Test unterzog und Mayura konnte das verstehen. Sie konnte auch verstehen, das er Ringo testen musste, aber dafür musste er nicht selbst anwesend sein, dafür musste es keine politisch so wichtige Mission sein und dafür gab es eindeutig besser geeignete Aufträge. Er er erwähnte zwar, das auch bei anderen Missionen viel auf dem Spiel stand, aber er bedachte dabei den politischen Aspekt nicht. Und auch wenn Tenzou erklärte, das er das Reden übernehmen würde, würde ein Fehler während dieses Auftrages eindeutig mehr Gewicht haben, als wenn es auf einer Mission passieren würde, wo eine einfache Banditengruppe aufgemischt werden musste. Nein, Tenzou hatte ihrer Meinung nach die Situation völlig falsch eingeschätzt und redete es sich nun schön, dennoch stand es weder ihr noch Miaka oder Ringo zu seine Befehle zu ignorieren. Sie hatten ihm ihre Bedenken mitgeteilt, welche ihn offensichtlich nicht gross kümmerten, mehr konnten sie nicht tun.
Die Weisshaarige presste für einen Moment die Lippen aufeinander und betrachtete Tenzou eingehend. Es war seltsam, aber diese bösen Blicke kamen ihr seltsam vertraut vor und das nicht, weil sie ihn nun seid gut einem Jahr kennt und inzwischen wieder relativ gut mit ihm befreundet war. Da war irgendwie mehr, aber sie konnte es nicht in Worte fassen, es war einfach nicht greifbar.
Um auf andere Gedanken zu kommen, blickte sie zu Ringo und lächelte ihr aufmunternd zu.
"Wie es scheint, hat Tenzou grosses Vertrauen in dich was diesen Auftrag angeht und auch wenn ich nicht ganz verstehe, wieso er sie nicht selbst leitet, da er doch nun als Hokage kaum mehr auf Aufträgen unterwegs ist, so habe auch in Vertrauen in dich. Ich bin mir sicher, du wirst dich gut schlagen.", sie nickte leicht, "und wenn es dir zu viel wird, dann scheu' dich nicht davor, es uns zu sagen. Dann werden wir Tenzou eben irgendwie dazu zwingen, die Führung zu übernehmen. Immerhin ist er sowieso in der Unterzahl.", die letzten Worte hatte sie mit einem gewissen Unterton gesagt, der vermuten liess, dass sie es mehr Scherzhaft als wirklich ernst meinte. Tatsächlich war es ihr aber doch relativ ernst. Es würde Ringo nicht helfen, wenn sie sich komplett überfordert fühlte, weil diese Mission einen so wichtigen, politischen Aspekt besass. Wenn sie sich also überfordert fühlte, musste Tenzou die Führung übernehmen, ob er nun wollte oder nicht, andernfalls würden Miaka und sie ihn tatsächlich irgendwie dazu zwingen müssen ... Irgendwie.
Ihr Blick glitt kurz zu Miaka, bevor sie erneut zu dem einzigen Mann in der Gruppe blickte. "Brechen wir dann auf? ... Oh.", sagte sie dann etwas überrascht und sah zu Ringo, "Ich meine natürlich zu dir: Brechen wir dann auf?"

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BeitragThema: Re: Haupttor von Konoha   So Jan 15, 2017 11:29 am

Dann würde sie es wohl tun müssen.
Ringo hatte ihr Pulver mit dem kleinen Appell, jeder andere hier wäre ein besserer Anführer, verschossen. Und ergriff daher auch nicht mehr weiter das Wort, während die zwei Jonin und der Kage weitersprachen. Jedes weitere Argument wäre nur schaler gewesen als dieses Eine, das sie geäußert hatte.
Dass Miaka sich, die Hand auf ihrer Schulter, so weit für sie vorwagte, missfiel ihr. Die Hatake sollte sich deswegen - wegen ihr - keine Grimmeligkeiten seitens Tenzous einfangen. Die beiden kannten einander natürlich gut und konnten sich sicherlich auch herrlich miteinander streiten, ohne dass etwas auf der Strecke blieb, doch Ringo fühlte sich höchst unwohl bei dem Gedanken, sie hätte es nun ausgelöst.
Vielleicht hätte ich einfach zustimmen sollen. Ringo blickte zerknirscht drein, als dann Tenzou das Wort ergriff und klarstellte, dass er seine Pläne nicht über den Haufen werfen würde.
„Ich werde mir ein Veto-Recht vornehmen bei ihren Befehlen und jegliche offizielle Gespräche mit dritten übernehmen. Allerdings sehe ich nicht vor meine Befehle zu ändern, nur weil ihr einstimmig dagegen seid oder nur weil einer glaubt ich würde keine Lust darauf haben.“
Autsch.
Heute mochten sie alle ihre Schultern. Tenzou legte seine Pranken nämlich auch darauf ab. Wenn er jetzt einmal kräftig runterdrückt, sacke ich sicher bis zum Hals in den Boden.
Es folgten ein paar Worte des Aufbauens, dann ein Durchwuscheln der Haare. Ringo kniff die Augen zusammen, sah immer noch ziemlich zerknischt aus, gab aber nun immerhin jeden Widerstand auf.
Jawohl, erwiderte sie knapp. Als Tenzou sie wieder freigab, seufzte sie verstohlen und begann, sich energisch an der Nasenwurzel zu reiben, als hätte sie dort einen schrecklichen Juckreiz.
Gut, in Ordnung... Zeit für einen Trick gegen Lampenfieber.
Um sie herum standen allesamt erfahrene Jonin. Ringo sollte drei Shinobi befehligen, die jeder für sich ein Dutzend Ringos befehligen konnten. Darin lag eine gewisse Hürde. Ringo würde diese Hürde nun nehmen, indem sie sich die beiden Hatake-Schwestern und den Kage als Kameraden vorstellte, die sie eher zu kommandieren gewohnt war. Soll heißen, als Genin. Und da es im Hause Miakas massig Fotos gab, auch aus der guten alten Zeit, stellte dies zumindest bei den beiden Kunoichi kein Problem da.
Als sie die Augen wieder aufschlug, bekam sie Angst vor der Macht ihrer eigenen Fantasie.
Gerade sprach Mayura ihr Mut zu. Die siebenjährige Mayura. Falsches Bild! Zu junges Bild! Rasch schob sie mental das Bild von Mayuras Bestehen der Akademie-Prüfung über das des kleinen Mädchens. Besser!
Danke, entgegnete Ringo mit leicht wiederkommendem Lächeln. Es wird schon gehen. Sie musste sich verkneifen, das Gedankenspiel zu weit zu treiben und Mayura Kleine zu nennen.
Ein Seitenblick auf Miaka, ebenfalls gerade frisch aus der Akademie. Ich gebe mir einfach Mühe, dann wird es schon klappen, gab sie sich selbst zuversichtlicher, als sie wirklich war. Bin ja immerhin kein Genin mehr. Anders als du! In Gedanken tippte Ringo Klein-Miaka gegen die Stirn. Ja, das Bild gab Selbstvertrauen!
Und Tenzou? Von dem hatte sie kein Bild aus der Genin-Zeit. Ringo dachte ihn sich einfach etwas schlaksiger... nein, viel schlaksiger und schmalschultriger. Besser, viel besser. Diese Horde konnte sie kommandieren!
Klein-Mayu-chan blickte gerade zu Klein-Miya-chan und weiter zu Spargel-Tenzou. "Brechen wir dann auf? ... Oh." Rasch wandte sie sich an die echte Respektsperon hier. Nyahahaha! Oh, ich darfs nicht übertreiben! "Ich meine natürlich zu dir: Brechen wir dann auf?"
Ringo kehrte ihre Seite von der seriösen Anführerin hervor. Diese Seite hatte sie zu der Zeit als Missing-Nin mit sich herumgeschleppt wie einen zu großen Mantel. Zurück in Konoha aber war sie, zumindest ihrer kritischen Meinung nach, gut in ihn hineingewachsen und konnte die Rolle noch ein klein wenig besser spielen.
Wir brechen auf, ja, sprach sie daher, während sie den Rücken straffte und auf dem Absatz kehrt machte. Im Eilmarsch, Schwalbenschwanz-Formation. Sie gab Winkbewegungen nach links und rechts. Mayura-san links, Miaka-san rechts, Tenzou-sama hat die hintere Position.
Im Grunde war diese Formation einfach eine Raute, wobei eine Spitze in Marschrichtung zeigte. Es war eine Basis-Form, die so oft konvergent entwickelt worden war, dass es ein Dutzend verschiedene Namen gab. Ringo hatte schon vom Papierdrachen gehört, vom Edelstein oder auch von der Pfeil- oder Speerspitze. Alle nannten das Gleiche.
Die Formation taugte vor allem zum Reisen. Man verteilte auf die drei weiter vorn liegenden Punkte die schnelleren Läufer, sodass diese sich frei ihren Weg suchen konnten. Der Langsamste - Tut mir leid, Tenzou-sama - musste einfach mithalten und konnte am Beispiel seines Vorausläufers direkt einen guten Weg finden, ohne sich - wie die Schnelleren - mit dem Suchen guter Trittflächen aufhalten zu müssen.
Später wechseln wir in eine andere Form. Fürs Erste aber macht Schwalbenschwanz die meiste Strecke in kurzer Zeit.
Funkkontakt herstellen, wir verwenden Kanal Vier Sechs Neun. Ringo fiel in Bewegung und holte dabei ein Funk-Halsband hervor. Sie legte es an und stellte die Zahlen ein. Vorwärts.

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