Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Sa Jun 22, 2013 3:54 pm

~ Die "Hängenden Gärten" von Kangetsu no kuni sind ein prachtvolles Stück Landschaft inmitten kargen Gebirges. Sie bestehen aus mehreren Terrassen und Plateaus, welche sich die Bergflanke hinaufziehen wie die Treppe eines Riesen.
Der Name suggeriert bereits Pflanzenwuchs: Dieser ist auch wirklich vorhanden. Staub sammelte sich hier in relativ geschützter Umgebung und bildete Erde, weshalb viele Plateaus mit Gräsern und Sträuchern bewachsen sind.

Das Ganze besteht aus sieben Plateau-"Stufen". Von einer Kante zur nächsten Stufe sind es etwa hundert Meter. Um auf die nächste Stufe zu kommen, müssen Höhen von zehn bis zwanzig Metern Felswand überwunden werden.
Auf der höchsten "Stufe" befindet sich ein befestigter Außenposten Tsukigakures (welcher in diesem Falle als Lazarett-Stützpunkt dient). ~


_________________
Epona spricht denkt wirkt Genjutsu


Jeder Mensch ist gut,
freundlich und hilfsbereit.
Wenn nicht zu dir, immerhin zu jemand anderem.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Di Jun 25, 2013 8:57 pm

Ein Bösewicht inmitten einer Horde von Chunin... viele noch Kinder. Wieso um alles in der Welt, war nur der Betrag den sie ihm boten so verführerisch gewesen. Wie kam es überhaupt dazu? Einige scheinbar übermotivierte Revoluzer hatten wohl zusammengelegt. Nur Gott konnte wissen ob all diese Shinobi auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätten. Andererseits musste der ein oder andere wohl doch Schmalz in der Birne haben, immerhin hatten sie ihr ersparrtes geopfert. Nicht einfach aus einem Idealistischen Grund, sondern um jemanden an zu heuern der sein Handwerk verstand, jemanden der sich darauf verstand Menschen zu töten. Sie waren wenn er sie so ansah, vermutlich Haulsusen, die wenn sie ihrem ehemaligen Kameraden gegenüberstanden anfingen zu Heulen. Als er ankam und zwischen ihnen hindurch schritt, war fast vergessen, das das Angebot so verlockend war. Er müsste mehr aufbringen als sein Talent also beschloß er zu tun was er am besten konnte, andere benutzen. Als er die Gärten sah, eine Art natürlichen Wall, aufsteigend in mehreren Ebenen, befestigt! Man brauchte kein sonderlich hohes Taktisches verständnis um zu wissen, das hier Blut fliessen würde, bis die Gärten hinter ihnen liegen würden. Der Missingnin schaute zu dem Rebellen und versorgte sich ausreichend mit Waffen und anderem Zeugs, ehe er den Ansturm sah und seine Chance sich voran zu bewegen. Ein Rebelle vor ihm traff auf die erste Stufe, ehe ihn ein Kunai traf, er in Zeitluppe zurück wich um dann mit einem Großschwert zerteilt zu werden. Yashamaru ignorierte dies, er hatte sich in einen der Rebellen verwandelt, hielt seine Tarnung aufrecht. Die Kleidund war recht simpel und so wich er aus wem es aus zu weichen ging, hinter ihm Shogan ebenfalls in Gestalt des durchschnittlichen Rebellen. Die erste Stufe überwunden, schoßen Blitze herab, Raiton vermutlich. Yashamaru hielt sich bedeckt, griff einen der Rebellen ehe ihn einer der Blitze verbrannt hätte. Der Rebell war Tod, Yashamaru jedoch am Leben und so, erklommen sie, die Dritte Stufe. Doch hier und das war klar, sollte niemand so einfach vorbei. Bis hierhin waren schon einige gestorben, andere geflohen manch einer sogar als Held hervorgegangen. Neben ihm positionierten sich zwei Rebellen. Vor ihm spurtete ein mutiger Tsukinin hinab, gefolgt von drei Kameraden. Yashamaru hielt sich zwar zurück doch er half, den Rebellen diesen Angriff zu überstehen, eine Drehung ein Kunai, hier ein geschickter Tritt schon war der erste Überwältigt. Die anderen Rebellen schlugen sich Tapfer die Frage war nun nur, wie kam man über diese verdammte Stufe? Sie schien einfach nur nicht enden zu wollen. Der Missingnin wollte weder seine Tarnung aufgeben, noch hier sein ganzes können aufbieten. Vielleicht würde er sich ja gut darin machen die Rebellen zu verraten um weiter zu kommen? Die Gestalt zu wechseln war eine Option, rohe Gewalt immer ein Mittel und ansonsten, gab es da ja noch: "Hehe... hey ihr da... kommt her !" die Rebellen hockten sich zu ihm ehe er flüsterte und erklärte was er sich ausmahlte. Die Rebellen schienen diese Idee gut zu finden: "Ja das kann klappen." dann gingen sie etwas auseinander, der Plan war gefasst, die Ausführung würde über den Erfolg entscheiden.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Di Jun 25, 2013 9:57 pm

CF: Nadeshiko no Sato - [Gasthaus] "Zum Stubenküken"

Der Geruch des Krieges war bereits verbreitet. Blut hatte sich entschieden die Körper einiger Menschen zu verlassen. Die Haut und die Gefäße gaben nach und wurden zerstört. Der Boden wurde verfärbt, das Idyll des Gartens wurde zerstört, ruiniert und musste einem gewaltigen Schlachtfeld weichen oder war in diesem Moment jedenfalls dabei dies zu tun. Es war alles ruiniert. Wo einst Menschen hinkamen, um zu bewundern und zu beobachten, da herrschte das Chaos. Soldaten, in Form von Shinobi, stürmten aufeinander zu, stürmten wutentbrannt, getrieben durch Leidenschaft, aufeinander zu. Sie würden einander töten und das wohl dank der verschiedenen Formen von Groll, die in ihnen herrschten oder durch die man ihre Herzen lenkte. Sie würden einander ermorden, einander vernichten, einander alle Leiden dieser Welt hinzufügen, nur für einen Sieg, der nach ihrem Tod geschehen würde, einen Sieg, den sie niemals erleben würden.
Man mochte es als traurig ansehen, als seltsam, als ungewöhnlich. Viele sollten sich streiten, nicht die meisten. Man würde nur noch eines sehen: Die beiden Parteien, die aufeinander zustürmten, einfach so und starben, einfach so.

Der Lärm schaffte es Ichiya zu wecken. Bis eben hatte er noch auf den höheren Stufen ein kleines Nickerchen gemacht, auf dem Boden, ganz ruhig liegend, einfach zwischen den grünen Pflanzen mit einem Kissen, auf das er seinen Kopf stützte, feinfühlig schlummernd. Den Anfang der Schlacht hatte er nicht wirklich mitbekommen, erst das weitere Gefecht und seine ansteigende Lautstärke hatten es geschafft endlich in das Ohr des Takanori zu dringen. Wie Musik hatten sich die Klänge des hitzigen Gefechtes in sein Ohr gebahnt und dieses verzaubert, um ihn so mit seiner zauberhaften Melodie aus dem Reich der Träume zu reißen, in dem er die schönsten Bilder aller Zeiten zu erleben hatte.
Die Augen hatte er um einen Spalt geöffnet, nur einen kleinen Spalt. Der Blick drang durch die Gläser seiner Brille, ein wenig benebelt durch einen Schleier aus Dreck, die Halme direkt vor seinen smaragdgrünen Augen sehend. Ein Shinobi ging neben ihm zu Boden, verstummte dann aber. Blut floss, es kam seinem Gesicht sehr nahe, spritzte leicht auf die Brille und blieb dann still zwischen dem Gras, wie der Körper. Der Mann lag dort, sein Gesicht stach dem Wuschelkopf ins Auge. Ein gequälter Gesichtsausdruck, logisch bei solch einem Schmerz, der ihn gerade getroffen haben musste so kurz vor dem Tod.
Wirklich ein Bild wie aus seinem Traum. Er erhob seinen Oberkörper langsam von dem einst weißen nun rötlich verfärbten Kissen und warf einen Blick auf das Umfeld, die Stufen hinab, die Gärten betrachtend, deren Schönheit man einst noch gelobt hatte. “Wunderschön“, murmelte er es nur unverständlich vor sich hin, seine Brille zurecht rückend, nur um diesen Genuss noch einen längeren Moment wahrnehmen zu können. Der Kampf, das Blut, die Schreie, der Gestank, das Klirren, es verzauberte sein Herz, hüllte es mit Freude ein und trieb es an zu schlagen wie ein Schlagzeug. Er atmete tief ein, nur noch einmal diese Liebe wahrnehmend. Es war perfekt. Das war der Krieg, den er doch so vermisst hatte. Die einst so blasse Erinnerung wurde erneut mit Farbe versehen und kehrte erneut zum Leben zurück.

Los ging es also. Hurtig hatte er sich vom Boden erhoben, wie ein vorfreudiges Kind. Er sprang auf die Beine, sprintete geradeaus, schnell bis zum Ende der Stufe, nur um sich von dort wieder mit einem Bein abzudrücken und hinauf in die Luft zu sausen, einige Meter scheinbar schwebend, schoss er über die Landschaft unter sich hinweg, schoss über die Stufen hinweg und sah nach unten, beobachtete die Feinde mit seinen beiden Augen. Der Verbündete, den er eben noch sterben gesehen hatte, er hatte keinen direkten Gegner gehabt, schien nur durch eine Salve Geschosse den Tod gefunden zu haben. Weiter unten erst konnte man die Feinde sehen, wie sie sich einen direkten offenen Kampf mit den Verbündeten lieferten. Eine große Gruppe stieß direkt aufeinander, scheinbar ein großes Gemetzel. Ichiya war glücklich.
Schnell war das Gewicht verlagert, wie ein Pfeil fand er seinen Weg nach unten, wie ein Pfeil schoss er vom Himmel hinab. Der Raubvogel befand sich im Sturzflug, sauste durch die Luft hinab, bereit Tod und Zerstörung zu bringen, bereit sich auch seinen Teil vom Kuchen zu holen.

Ein Donnerschlag, in Mitten eines Kampfes mehrere Shinobi hatte er sich abgesetzt. Beide Parteien flogen zurück, drei von Tsukis, vier von den anderen. Die überraschten Blicke sollten wohl schnell auf den Mann in schwarz und grün fallen, der sich so plump das Recht heraus genommen hatte dieses Duell der Streitkräfte zu unterbrechen. Beide schrieen ihn an, die Verbündeten, weil er keine Rücksicht genommen hatte, die Feinde, weil sie ihn auf der Stelle erkannten. Denn, das wichtigste Merkmal, welches er im Moment besaß, war das Stirnband mit dem auf Metall geprägten Symbol Tsukigakure no Satos, das sein Gesicht in diesem einen Moment zierte, in welchem er erschienen war.
All das, die Kampfpose, die er annahm, die Feinde, denen er sich zuwandte und das freundliche Lächeln auf seinen Lippen, sollten den Anbeginn des Gefechtes bedeuten.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Do Jun 27, 2013 9:25 pm

Der Plan war gut, er wäre von Erfolg gekrönt gewesen wenn da nicht... dieser Heini auf dem Plan erschienen wäre. Ein Hampelmann der sich scheinbar darauf verstand den ein oder anderen Schlag oder Tritt aus zu teilen. Der Auftrag Yashamarus war nicht, so viele wie möglich zu töten, er war sie zu unterstützen, den Sieg zu erringen. Der Sieg einer solchen Schlacht wurde nicht hier entschieden, nicht von ihm das wusste er. Doch und das wusste er auch, die anderen Rebellen würden ihm nicht das Wasser reichen können. Shogan war hinter ihm, beide waren von dem üblichen Rebellen gesocks nicht zu unterscheiden, glücklichwerweise hatten die Rebellen sich auf Einheitsklamotten geeinigt. Der Type wirkte zuversichtlich und Yashamaru kribelte es förmlich diesen Typen die Brille vom Kopf zu pusten, doch dafür war hier und jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Während um sie herum das Getümmel deutlich zu nahm, wartete Yashamaru darauf, das der erste Angriff, es war einer der Tsukinin. Ein Rebell reagierte und Yashamaru sprang dazwischen, er stach dem angreifenden Tsukinin einfach in den Hals, dieser röchelte und Yashamaru schrie: "Los auf die Brillenschlange !" dann sprang er voran, die Wand hinauf. Gefolgt von Shogan der nach wie vor aussah wie ein Shinobi der Rebellen. Beide nutzten den Moment, egal wie gut er war, er würde die Rebellen abwehren müssen und oben hinter der Kante wären sie den nötigen Moment unsichtbar für ihn. Dann wenn sie aus dem Sichtfeld wären, würden sie nicht einfach laufen, Yashamaru schloss Fingerzeichen und würde der Gegner ihm folgen wartete die Überraschung auf ihn. Sie würde ihnen den nötigen Vorsprung verschaffen, er wollte nicht kämpfen nicht hier, er wollte weiter vordringen und den richtigen Ort suchen. Hier gab es zu wenig was er zu seinem Vorteil nutzen konnte. Die optionen mehrten sich je mehr er sah und je näher er der letzten Stufe kam, doch klar war. Der Freak würde ihm folgen, die Frage war nur, wer von hier an die Initiative gewann. Yashamarus Überraschung sollte dies für ihn übernehmen. Den Überwand der Tsukinin den Hang und folgte ihm wartet ein Dppelgänger auf ihn, kein gewöhnlicher, den er suchte die Nähe seines Opfers. Erst würde er mit einem einfachen Raitonjutsu das original miemen, ehe er dann versuchte den Gegner zu schocken, wirklich zu schocken. Je näher er dran war, desto höher die Wirkung der entladung und des schockierenden Erlebnisses.

Raiton: Rai Bunshin no Jutsu - Blitzdoppelgänger:
 
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Sa Jun 29, 2013 12:52 pm

Wie wahr. Ichiyas Auftritt hätte vielleicht doch etwas einfacher ausfallen sollen. Einfach so plump zwischen beide Parteien zu springen und davor noch eine wahnsinnig aufregende und leichtsinnige Flugeinlage bietend, war nicht die beste Idee, wenn auch eine, die ihm schnell das geben sollte, was er sich so sehr wünschte: Ein Gefecht. Die Feinde ebenso wie die Freunde weggeschleudert war er also bereit sich in eben jenes zu stürzen, die Kampfpose bereits stolz präsentierend, so wie ein Lächeln, welches im Moment noch von Frieden beherrscht wurde. Man mochte es negativ sehen, oder auch positiv. Jedenfalls war er nun hier und bereit sich so viele Gegner zu schnappen wie nur irgendwie möglich, um so das Goldstück zu finden zwischen all diesen dreckigen Kakerlaken auf der Suche nach dem schnellen Tod.

Bingo! Wie schnell er doch jemanden hatte finden können, der ihm gefiel. Es war zwar nur eine Stimme, welche erklang, eine Stimme, welche das niedere Pack auf ihn hetzte, jedoch reichte diese Stimme ihm. Seine Augen schlossen sich für einen Moment, noch einmal danach lauschend, dann in die Richtung dieser Person blickend, die verschwand, sich den Weg die erste Stufe hinauf bahnend und ihn somit mit den Schachfiguren des Krieges alleine ließ, die bereits dabei waren sich auf ihn zu stürzen. Er musste hinterher, diese Eingebung hatte er ziemlich schnell erlangt und doch war es in diesem Moment nicht möglich.
Zuerst musste er das hier erledigen.
Kurz Luft geholt, sollte es dann wohl auch losgehen. Ein Feind hatte ihn bereits erreicht, attackierte klassisch mit einem Kunai. Wie viele sich doch eigentlich auf diese Waffen verließen. Dabei waren sie nicht einmal nützlich in den Händen der meisten. Nun, sollte es eben so sein. Der Takanori wich geschickt zurück, entkam dem ersten Stich, duckte sich, fegte den Kerl von seinen Füßen, machte noch eine Umdrehung auf dem Boden, erhob sich dadurch etwas nach oben, kickte einem gegen die Schläfe, ließ das Bein zurückschnellen und traf einen anderen mit dem Knie im Magen. Er hörte jemanden, der attackierte, drehte sich schnell, stieß ihn mit dem Bein zurück, einem Verbündeten direkt in die Arme.
Jetzt begann das, worauf er hingearbeitet hatte. Ja, diese Gegner hatten es unterschätzt. Er kloppte sich mit ihnen, verpasste ihnen schnelle Kicks und hielt sie auf Distanz, wobei er sie auch noch schwächte. Doch wofür? Simpel, sie sollten die von ihm weg geschleuderten Verbündeten bereits vergessen haben, jedoch hatte Ichiya sie noch genau im Kopf, so wie diese mittlerweile wieder auf die Beinen waren, um so ihren Gegenangriff zu starten. Sie stürmten los, attackierten diejenigen, die der Brillenträger bereits geschwächt hatte und nahmen ihm somit die Arbeit ab. Und das hatte er auch dringend gebraucht. Hier gab es nämlich nichts, was ihn interessierte. Sogar im Gegenteil, seine Sehnsucht nach einem würdigen Gegner lenkte seinen ruhigen Blick nach oben zur höher gelegenen Stufe. Dort musste dieser Kerl mit dem dunklen Haar sein, bereits auf dem Weg nach oben. Sollte er ihn einholen können?

Im nächsten Moment hatte er den Boden wieder verlassen, einen großen Sprung getätigt und sprintete dann den Rest auf seinen Beinen, geradeaus die Wand hinauf, geradewegs in Richtung der obersten Stufe. Seinen Sprint beendete er nicht als er die Kante passierte, denn seine Beute zeigte sich ihm bereits, geradewegs auf ihn wartend. Seltsam? Daran dachte der Takanori im ersten Moment gar nicht erst. Viel zu sehr sehnte er sich danach die Kraft dieses Mannes zu testen.
Er sauste einfach auf ihn, ohne Pause, ohne Grenze, rannte mit aller Macht, sprang dann zwei Meter vor seinem Ziel ab, begann in der Luft eine Umdrehung und streckte dabei auch noch das Bein aus. Ein schneller Drehkick also, der den Kopf des Gegners sofort als sein Ziel ansehen sollte. Blitzschnell ausgeführt und für die meisten schon ein tödlicher Angriff. Sollte dieser Kerl es abwehren können?
Darauf kam es ja eigentlich nicht einmal an. Sollte der Kick nämlich über sein Ziel hinweg schießen würde der Taijutsuka einfach sein Körpergewicht nach vorn verlagern, so einen Salto erzwingen und dann mit einem wirklich starken und schwungvollen Tritt von oben herab direkt seinen Angriff fortsetzen. Egal was passieren würde. Die Wucht des zweiten Trittes sollte ausreichen selbst einen kleinen Felsen zu brechen.

Nur würde dieser Angriffsplan funktionieren?
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Sa Jun 29, 2013 9:43 pm

(ich hoffe ich habe den Angriff richtig gedeutet ^^ ein Tritt an den Kopf)

Yashamarus Doppelgänger, war nicht darauf aus aus zu weichen, oder aber dem Gegner wundersame Angriff entgegen zu werfen. Alles was er wollte war seinem Gegner möglichst nahe zu kommen. Selbiges übernahm sei Opponent praktisch von selbst. Shogan und Yashamaru waren zwar etwas abseits, dennoch nahe genug um die Situation vorrausahnend zu nutzen. Dieser Gegner schien nicht das einfache Kanonenfutter zu sein, das sah man schon an seinem Auftritt, er war genau das was Yashamaru sich wünschte. Sein Glück war es das er scheinbar ähnlich gestrickt war, er attackierte den Bunshin direkt, dieser nahm das Geschenk dankend an. Er wehrte den Angriff nicht ab, vielehr stürzte er sich direkt in seinen Gegner hoffend ihm die volle Ladung Raiton zu verpassen. Der Tritt würde ihn treffen so oder so, die Frage war eigentlich nur, schaffte er es ihn sogar noch zu umarmen, ihn einmal gänzlich mit Strom aufzuladen. So oder so, die Überraschung würde Yashamaru genau das bringen was er sich erhofft hatte, die Initiative. Selbige galt es schnell und entschlossen zu nutzen. Dabei zog er keinen der umliegenden Umstände in betracht. Diese waren Zahlreich vorhanden und der Plan sich hier nicht ablenken zu lassen, weiter vor zu dringen, war bereits vergessen. Shogan und Yashamaru würden sich auf den Feind stürzen, dieser würde hoffentlich zu Boden gehen, dabei war es egal ob nur kurz oder aber vollends. Der Stromstoß welchen der Bunshin abgeben würde, würde den Gegner ohnehin nicht gänzlich aus dem Spiel nehmen, er würde ihn aber bremsen oder stolpern lassen und dann wollte Yashamaru eine der perfidetesten Techniken einsetzen die es im Bereich des Doton zu finden gab. So formte er die nötigen Handzeichen und versucht den Moment des Aufschlages seines Gegners ab zu passen. Shogan indess, trug ein Glöckchen bei sich, nicht so laut das man es in diesem getümmel gut hören würde, aber es konnte schon für aufmerksamkeit bei ihrem Gegner sorgen. Ziel war es den Gegner mit dem Shinjuu Zanshu no Jutsu - Double Suicide Decapitation Technique unter die Erde gezogen werden. Das Ende würde Shogan bilden der das Glöckchen anhängen sollte. Selbiges mit einem Explosiven Kern ausgestattet sollte, zumindest für den Moment, nicht einfach nur die Initiative Yashamarus erhalten, sondern vor allem die Möglichkeit seines weiteren Vordringens deutlich erhöhen. Wer wusste schon ob alles so klappte wie er es sich vorstellte, selbst wenn, war nie gesagt das das da icht ein einfacher Bunshin war. Dem war nicht so, aber was Yashamaru konnte konnten andere auch, auch wenn er das einfach mal ausser acht lies.

Shinjuu Zanshu no Jutsu - Double Suicide Decapitation Technique:
 
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   So Jun 30, 2013 12:41 pm

Der Gegner war ziemlich interessant! In seinem Sprint hatte sich Ichiya bereits ein erstes Bild von diesem dunkelhaarigen Fremden machen können. Seine roten Augen, das lange schwarze Haar schenkten ihm einen Eindruck, der äußerst ungewöhnlich war und auf diese Art und Weise auch noch äußerst selten anzusehen war. Man mochte ihn schon für einen finsteren Halunken halten, wenn man nur einen Moment lang einen Blick auf seine Augen warf, einen Blick auf seinen Körper, einen Blick auf das Gesamtbild. Der blonde Shinobi mochte es, was er sah, denn die Gefahr, die er in diesem Moment spürte, trieb ihn an. Vielleicht täuschte er sich auch nur in dem Äußeren seines Gegners? Vielleicht unterschätzte er ihn ja? Genau das wollte er herausfinden.
Doch etwas war auch seltsam. Dieser Mann versuchte nicht einmal auszuweichen, nein, er stürmte ihm entgegen, wie ein Verrückter, wie ein Idiot. Was hatte er vor? Da war etwas faul, das konnte der Brillenträger schon im ersten Moment erkennen. Immerhin stürmte der Fremde geradezu in seinen Tod mit dieser rücksichtslosen und absolut dämlichen Handlung. Es konnte also nur ein Trick sein. Dennoch, den Angriff hatte er nicht mehr stoppen können, nicht diesen tödlichen Kick, der seinen kompletten Körper bereits in Bewegung gesetzt hatte. Das Bein sollte also von oben herab auf den Kopf des andern schnellen und diesen so ausschalten. Wie geplant und dennoch mit einem bitteren Beigeschmack, den der Taijutsuka bereits geahnt hatte.

Der Schock ging von seinem Bein aus, durchzog seinen ganzen Körper. Es schmerzte fürchterlich, wenn es auch nicht die volle Kraft war, da das Bein schnell durch den explodierten Körper hindurch schnellte. Ja, von seinem Feind fehlte jede Spur in eben jenem Moment, in dem die Blitze den Körper des Wuschelkopfes durchzogen. Sie brannten, sie schmerzten, doch sie brachten ihm auch eine wichtige Information ein. “Raiton…Bunshin…“, murmelte er es vor sich hin, seinen Körper gen Boden bewegend, die Beine gleich auf diesem abstützend. Der Schock hatte ziemlich gesessen, es schmerzte einfach viel zu sehr, es brannte und es lähmte ihn ein wenig für den Moment. Wirklich eine ziemliche Nervensäge!
War das aber schon alles? Sollte das der große Plan gewesen sein? Ein Doppelgänger, einzig und alleine dazu gemacht ihn zu schocken? Noch in der Bewegung gen Boden durchflogen den Kopf des Brillenträgers alle möglichen Gedanken über das Gefecht, in dem er sich gerade vorfand. Es war zu einfach, viel zu einfach. Wo war überhaupt eine Spur von seinem Gegner? Wo befand sich der Mann, der ihn in diese Falle getrieben hatte? Lauerte er etwa irgendwo, bereit einen Gegenschlag einzuleiten? Es war zu schwer sich einfach nur umzusehen, zu schwer die Umgebung abzusuchen und irgendwelche Spuren von diesem ungewöhnlichen Fremden zu finden. Jetzt sollte es wohl sowieso schon zu spät sein. Alles, was er noch tun konnte war es die Augen offen zu halten, wenigstens nach irgendeiner Spur, nach irgendeiner Handlung, nach einem Angriff, der zu 100% kommen konnte.
Nur von wo und auf welche Art und Weise, das war unklar.

Die Erde brach. Natürlich! Gerade als eine Hand aus dem Erdboden in Ichiyas Blickfeld erschien verstand dieser absolut alles, was um ihn herum vorging! Man hatte ihn wirklich in eine gewitzte Falle gelockt. Indem man ihn zuerst lähmte und dann dieses Jutsu anwandte machte man es sich einfach ihn in die Falle zu locken! Da er sowieso kaum Möglichkeit dazu haben sollte sich zu wehren würde man ihn nun nach unten reißen und so in der Erde festsetzen! Gemein! Aber auch genial! Dieser Gegner war wirklich einer, der damit begann ihm wirklich wirklich gut zu gefallen! Doch das breite Grinsen über diese Erkenntnis musste er sich für den Moment sparen.
Schnelle Reaktion war zwar nicht einfach, zumal sein Körper noch ziemlich taub durch den plötzlichen Schock war, doch leider auch absolut notwendig. So schnell wie es ihm also möglich war zu reagieren warf er seinen Körper nach vorn, hob die Füße vom Boden an, in der Hoffnung der Hand um ein Haar zuvor zu kommen und dann eine Rolle vorwärts auszuführen, die schon mehr einem Salto glich. Dabei verlagerte er absolut all sein Gewicht nach vorn, ebenso wie er damit begann seinen Oberkörper um den linken Arm zusammen zu rollen. Er versuchte sich abzurollen auf dem Boden und den Schwung bei seiner Vorwärtsbewegung zu nutzen, um so einerseits der Hand mit hoher Geschwindigkeit zu entgehen, andererseits auch eine Schwierigkeit zu erschaffen ihn zu ergreifen.
Es konnte klappen. Die Hand, welche nach seinem Bein greifen sollte, würde es jedenfalls schwer haben. Die Gewichte, die seinen linken Arm umhüllten gaben ihm eine größere Kraft, als die, die er im Moment eh schon mit der vollen Kapazität, die ihm sein tauber Körper zur Verfügung stellte, erreichen konnte. Er sollte sich also abrollen und der Hand entgehen, oder sich wenigstens losreißen, wenn alles nach Plan lief. Ein paar Meter würde er sich dann nach vorne Bewegen durch schnelles Rollen, ehe er dort zum Stillstand kommen würde durch eigene Kraft.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   So Jun 30, 2013 5:53 pm

Was für ein Penner! Yashamaru hatte sich das alles so schön zurecht gelegt, er griff förmlich an dem Bein vorbei, sah noch wie sich sein Opfer über ihm abrollte. Er erreichte sein Bein nicht mehr, nun ja, zumindest nicht vollends. Denn einen Teil der Hose erreichte er schon noch. Der Effekt war natürlich nicht der gewünschte doch es reichte, seinen Gegner nicht einfach so davon kommen zu lassen. Shogan preschte heran, das Glöckchen in der Hand, während Yashamaru sich daran machte an der Hose zu zerren. Diese riss aufgrund des hohen Drucks von zwei Seiten. Der Shinobi war davon gekommen, mehr oder weniger. Seine Bewegung würde keine ganze Rolle mehr ergeben, er würde aber auch nicht in der Erde stecken insofern konnte er durchaus einen kleinen Sieg für sich verbuchen. Er war gut und Yashamarus Psychotischer Blick blitzte auf. Dieser Mann wer auch immer er war, hatte seine Aufmerksamkeit mehr als verdient, er war würdig zu sterben, gegen ihn. Der Mann der sich selbst als Perfekten Kämpfer ansah, konnte es nicht leiden wenn man ihn düpierte, er spielte, nicht sie mit ihm. Er würde diesen Penetranten Shinobi nicht so davon kommen lassen. Während Yashamaru bereit war einen Schritt voran zu machen und seinem Gegner zu folgen um ihn nicht einfach so davon kommen zu lassen, tauchte in dessen Rücke Shogan auf. In der Hand das Glöckchen. Er war zwar davon gekommen, zumindest was den Angriff Yashamarus anging, doch er war aus der Balance und es war egal wie gut er war, Shogan hatte ihn so gut wie erreicht, das Glöckchen hatte bereits dessen Hand verlassen und würde wohl an seinem Rücken heften bleiben. Yashamaru indess, war daran ihn zu attackieren, er wollte ihn angreifen während dieser am Boden war. So sollte er keine Gelegnheit bekommen das Glöckchen zu bemerken bevor es bei ihm war. Denn noch hatte Yashamaru die Initiative, er wollte sie behalten und mit dem Glöckchen nie mehr hergeben. Er wusste das er hier nicht viel Zeit hatte, doch im Moment zählte nur eins, dieser Wurm würde nicht über ihn Triumphieren. Nicht hier, nicht jetzt ! So war es als würde die Zeit in Zeitluppe ablaufen, Das Glöckchen in der Luft, sein Gegner am Boden. Yashamaru in der Bewegung einen Angriff zu starten. Er hoffte die aufmerksamkeit seines Gegners mit der Brille, wäre sie bei ihm, würde das Glöckchen seinen Weg ins Ziel finden. Wäre er vom Glöckchen abgelenkt würde sein Angriff zweifelsohne ins Ziel gehen. Ein Gegner der praktisch nicht ausweichen konnte, würde einen direkten Treffer Yashamarus sicherlich nicht mal so eben weg stecken. Doch das traurige dabei war, Yashamaru hatte seinen Fokus komplett vergessen, den es zählt nur der Sieg der Rebellen nicht sein eigenes Vergnügen.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   So Jun 30, 2013 8:12 pm

Wuhu! Dieser Mann hatte so einiges zu bieten! Gerade noch hatte es Ichiya knapp geschafft einer Hand zu entgehen, die scheinbar aus dem Nichts kam. Gut, er hatte ein Stück seiner Hose verloren, aber das war wohl zu verkraften. Dass er dadurch aber auch den angenehmen Flug verloren hatte war schon etwas schmerzlicher. So wie er nämlich jetzt war, stellte er wirklich eine gute Zielscheibe dar. Sein Körper glitt durch die Luft, die Rolle, die er eben noch geplant hatte wurde durch diesen leicht negativen Faktor ruiniert und er wusste schon in diesem Moment, was geschehen würde: Ein unsanftes Aufkommen auf dem Boden, wohl auch verursacht durch die Tatsache, dass er nicht die volle Kontrolle über seinen Körper hatte, da dieser nach wie vor ein klein wenig taub war, was diesen verdammten Blitzen zu verdanken war.
Doch das Raiton kannte er schon zu gut. Wer in Kumogakure aufwuchs wusste auch einiges über das Blitzelement und durfte es des Öfteren am eigenen Leibe spüren, stets ziemlich schmerzhaft und stets etwas unangenehmer als man es in Erinnerung haben sollte. Dieses hier war jedoch besonders unangenehm, da der Shinobi, der es angewandt hatte wirklich ein Talent darin hatte Situationen auszunutzen, in denen sein Gegner Öffnungen in seiner Defensive zeigte. Doch dieser Mann hatte dadurch auch zwei Informationen über sich selbst preisgegeben: Zum einen, dass er das Raiton nutzte und zum anderen auch noch über das Doton verfügte. Zwei Faktoren, die einem erfahrenen Mann wie Ichiya sicherlich äußerst hilfreiche Mittel werden könnten.
Damit musste er nun nur noch weiter machen.

Ein Klingeln vernahm er, etwas flog, das konnte er sehen, als er seinen Körper auf dem schweren linken Arm abstützte, um die Landung wenigstens etwas zu dämpfen und seinen Körper in eine gute Ausgangslage zu bringen. Zuerst fiel der Blick auf das Glöckchen, dann auf den Schwarzhaarigen, der auf ihn zujagte wie ein Verrückter. Beides zusammen war seltsam. Der Mann attackierte. Aber wozu waren die Glöckchen da? Sie konnten nicht einfach nur eine Ablenkung für die Sinne des Jounin sein. Da musste mehr dahinter stecken. Nur was? Misstrauen baute sich in ihm auf, in einem Moment, der wohl beiden so erschien als vergehe er in Zeitlupe, ein Moment, in dem die Geschwindigkeit beider wirklich hervor stechen konnte. Immerhin waren sie beide ziemlich schnell. Nur hatte der Schwarzhaarige einen längeren Weg zurück zu legen, als es Ichiya hatte.
Ja, er hatte einen Plan.
Blitzschnell wirkte er Kraft, die beiden nahenden Bedrohungen für einen Moment ausblendend. Die Kraft reichte aus, er stieß sich auf der Stelle mit dem Arm ab, verlagerte sein Körpergewicht dank seiner perfekten Körperbeherrschung ebenso schnell und begann erneut damit sich zu drehen, einen kleinen Flug durch die Luft antretend, direkt in die Richtung des Angreifers. Er nutzte die Geschwindigkeit des Gegners und seine eigene, um eine Falle gegen die Falle anzuwenden. Sein Körper sollte durch die Luft rotieren, direkt in Richtung der Beine des Dunkelhaars, welches ihm entgegen kommen sollte. Er würde ihn von eben diesen reißen, die Möglichkeit ausnutzend, die man ihm gab. Schließlich würde der andere kaum eine Zeit haben eine neue Bewegung zu starten, jetzt wo er die andere begonnen hatte und nun auch noch einer ebenso schnellen Bewegung begegnen musste. Ein angenehmer Nebeneffekt wäre dann auch das Glöckchen, welches dort treffen müsste, wo der Fremde sich im nächsten Moment befinden würde. Denn selbst wenn er über den rotierenden Jounin springen würde, würde er entweder mit seinem Trick zusammenstoßen oder diesen nicht zünden können, da er sich selbst in dessen Wirkungsradius befinden würde. Doch davon konnte Ichiya zum Glück nichts ahnen.

Nachdem das gelungen sein sollte, würde der Takanori wohl die Möglichkeit erlangen, nach ein paar weiteren Umdrehungen auf die Beine zurückzukehren und eventuell auch wieder dazu im Stande sein das volle Potenzial seines Körpers zu nutzen. Schließlich sollte die Paralyse ja auch bald nachlassen.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   So Jun 30, 2013 9:44 pm

Wer war er? Wieso hatte er noch nie von einem Mann mit Brille gehört, der ein solches Taijutsu beherrschte. Yashamaru staunte nicht schlecht, denn sein Gegner verstand es sich trotz des engen Zeitfensters zu drehen und sogar einen Angriff zu starten. Doch Yashamaru und das war sein Glück verstande sich ebenfalls auf dieses Fach. Denn im Gegensatz zu seinem Gegner hatte er seine Fähigkeiten im Taijutsu noch nicht Preisgegeben. Doch wissend um die Tatsache, das er bisher nur mit diesem Trumpf hinterm Baum hielt, miemte er den Hilflosen. Er lies sich treffen wenn auch nicht so hart, wie es sein Gegner sich gewünscht hätte. Denn sein eigentliches Ziel, war das Glöckchen, er griff es, während er sich in der Luft überschlug und unsanft das machte, was sein Gegner mit der nunmehr halben Hose zuvor getan hatte. Die Drehung in der Luft, der griff nach dem Glöckchen und der damit kurze aber vorhandene Kontackt mit seinem Gegner, verschafften Yashamaru ein kurzes aber vorhandenes Zeitfenster indem er ein letztes Mal die Initiative erhielt. Das klingeln was nun erklang, war das letzte mal, das das Glöckchen umher flog. Denn Yashamaru griff es und drückte es seinem Gegner auf den Rücken, den er nur kurz aber ausreichend lange Preis gab. Als die Zeit wieder normal zu laufen schien endete Yashamarus flug, er federte den Aufprall noch etwas ab, dennoch war der Schmerz real und sehr, seeehr Nervig. Shogan hockte sich neben seinen Meister und schaute zu dem Mann mit der Brille, welcher sich tatsächlich oben auf befand zumindest für diesen Moment. Yashamaru richtete seinen Oberkörper auf, er klopfte sich den Staub ab und mit einem schmunzeln und Kichern erhobe er sich während er sagte: "Du bist ein Starker Gegner und ich bedauere das unser Spielchen hier vorbei ist." er sah förmlich wie ihm sein Gegner das schmunzeln aus dem gesicht wischen wollte. Er hob die Hand und sagte: "Ah ah, wir machen einen Deal, ich lasse dir Zeit das Glöckchen los zu werden und dafür, lasse ich es nicht explodieren.." er hüpfte hoch, stand aufrecht ehe er sich mit dem Henge no Jutsu in seinen Gegner verwandelte und dann mit Shogan im Schlepptau seinem Gegner den Rücken zu drehte: "Ach ja und ich pumpe mir mal dein Aussehen, du wärst nicht so freundlich, mir noch einmal Lebewohl zu sagen, nur damit ich eine überzeugende Darbietung liefern kann? Ach komm schon, wo ist der Sportsgeist?". Mit dem aussehen seines Gegners konnte er sicherlich leichte durch die Reihen des Gegners gelangen, leider hatte er nur eine kurze Sprachprobe genossen, also würde er etwas improvisieren müssen, dsa leise Raiton Bunshin war nicht geeignet um die Stimme ausreiched zu immitieren. Allerdings wartete er geradezu darauf das sein Gegner seinen Vorschlag ignorierte und ihm nach eilte, dennoch war Yashamaru arrogant genug, diesen Moment der absoluten Offenheit zu zu lassen. Vielleicht war sein Gegner aber auch klug und wartete ab bis Yashamaru ausser Reichweite war entledigte sich des Glöckchens und eilte ihm dann nach... es gab viele Optionen. Welches Tor würde er wählen.
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Ishida Natsuki

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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   So Jun 30, 2013 10:19 pm

cf: ??

Natsuki eilte durch das Grün der 'hängenden Gärten'. Der Anblick war atemberaubend, dennoch hatte Natsuki derzeit keine Augen für diese Schönheit. Generell wäre es ihr jedoch auch ziemlich egal gewesen, sie genoss andere Dinge, Schönheit war vergänglich und ihrer Meinung nach nicht immer von Vorteil. Schlussendlich hatte sie diese Haltung womöglich auch angenommen, wegen ihres Charakterwandels. Das war zumindest ziemlich naheliegend und generell auch völlig egal. Sie war schon seit Jahren keine 'sie' mehr. Alle die sie kannten, kannten sie als 'er'. Natsuki hatte sich früh entschieden den Platz ihres Bruders einzunehmen und für ihn zu leben. Es war eine Einstellung, die sich die Jahre hinweg nicht geändert hatten und mittlerweile fühlte sie sich wohl in ihrer Rolle, fühlte sich nicht mehr wie Natsuki, wie sie einst war, sondern wie sie es nun war. Etwas, das womöglich nur die Wenigsten verstanden, was ihr aber auch ziemlich egal war. Letzendlich war es ihre Entscheidung, sie hatte sie getroffen und würde auch dabei bleiben, ihr Leben lang.
Es ging nicht lange bis sie die Stelle gefunden hatte, an welcher ein Tsuki-Nin gegen einen Eindringlich kämpfte. Gerade schienen sie sich Schläge auszuteilen, sie wirkten beiden ziemlich gut. Natsuki wusste, dass sie im Taijutsu elendig verlieren würde, musste deshalb auch auf Abstand bleiben und in sichere Entfernung. Sie beobachtete die Szene, kniff leicht die Augen zusammen und lauschte. Die Stimmen waren relativ weit entfernt, aber sie konnte das ein oder andere Wort und den ein oder anderen Satz verstehen. Irgendetwas bezüglich eines Glöckchens ... Explosion. Natsukis Augen weiteten sich. Sie musste handeln, so viel stand fest. Eilig und möglichst lautlos huschte sie in Deckung durch das Gras und die Büsche und hielt dann hinter einem dichten Gestrüp aus Blumen, Ästen und Blättern an. Hier würde man sie nicht sofort sehen, sie wäre aber auch getarnt .. Mehr oder weniger. Natsuki sah gerade, wie der Eindringling die Gestalt von Ichiya annahm. Ein abfälliges Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Wie hinterhältig.", murmelte sie zu sich, so leise, dass es unmöglich war, dass die beiden es hätten hören können. Der Eindringling drehte sich um und in diesem Moment wusste Natsuki, sie musste handeln. Fingerzeichen wurden geformt, das letzte hielt sie, damit sie das Genjutsu nicht vorzeitig wieder beenden würde. Innerlich hoffte sie, dass Ichiya verstehen würde, dass das der Zeitpunkt war, um sich des explosiven Glöckchens entledigen zu können. Ansonsten musste Natsuki anderweitig handeln, ein weiteres Genjutsu anwenden, oder womöglich auch ein Ninjutsu ... Der Nahkampf kam natürlich weiterhin nicht in Frage.

Spoiler:
 


Zuletzt von Ishida Natsuki am Mo Jul 01, 2013 8:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Mo Jul 01, 2013 3:28 pm

Für wahr, Ichiya hatte sich da doch jemand ziemlich fähigen heraus gepickt. Dieser Shinobi besaß großes Talent. Nicht nur, dass er es irgendwie geschafft hatte zwei synchrone Angriffe auszuführen, nein, er schien auch die Unterstützung eines Partners zu haben und noch dazu über ausgeprägte Fähigkeiten auf dem Gebiet des Taijutsu zu verfügen. So jedenfalls konnte man es sehen, wenn man beachtete wie geschickt er mit der Abwehrreaktion des Takanori umgehen konnte. Was genau er getan hatte? Simpel. Ichiya hatte wirklich nicht schlecht staunen können als er etwas Druck an seinem Rücken verspüren konnte und hatte auch ebenso schnell kombinieren können, dass dieser Kerl gerade etwas daran befestigt hatte, wohl in sehr guter Aussicht eben jenes Glöckchen, welches eben noch für ein wenig Ablenkung gesorgt hatte. Damit musste also wohl wirklich etwas mehr auf sich haben als der einfache Nutzen zur Ablenkung.
Leider sollte es wohl zu spät sein herauszufinden, was es denn wirklich sein sollte. Schließlich hatte der Gegner gerade seinen Zug machen können und somit einen klaren Vorteil erzielen können. Schließlich wusste der Blonde nicht, wozu das Ding diente und noch viel weniger, was der andere damit vorhatte. Alles, was ihm bislang bekannt sein sollte, sollte der Punkt sein, an dem man es angebracht hatte, denn diesen hatte er sich seitdem er den Druck verspürt hatte genau gemerkt. Auch nicht sonderlich schwer für einen Mann, der seinen Körper besser kannte als das Dorf in dem er lebte. Jetzt musste er nur noch Zeit gewinnen sich zu befreien und noch dazu die nötigen Informationen zu erhalten. Jedenfalls dann, wenn er wieder auf seinen beiden Beinen stehen würde.

Letztlich standen sie sich beide wieder gegenüber. Der Mann in grün und schwarz, mit der Brille auf der Nase und der Mann mit schwarzem Haar und einer Echse an seiner Seite. Sie sahen einander an, der finsterere von beiden sprach, während der Jounin einfach nur lauschte. Also handelte es sich bei diesem Glöckchen um eine Bombe? Ein ziemlich geschickter Trumpf, jedoch keine angenehme Methode einen Kampf zu beenden. Eine Erpressung war immerhin eine Methode, die noch weit erniedrigender war, als eine Niederlage. Eine Niederlage besaß wenigstens Ehre. Das hier jedoch nicht. Und trotz allem: Ichiya konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.
Sein Kleidung war schmutzig, stellenweise zerrissen, eine Bombe klebte ihm am Rücken und sogar eine Niederlage schien ihn schon beinahe zu erreichen und trotz allem konnte er nicht anders, denn sein Kampfgeist war noch lange nicht gebrochen. Schließlich erreichten auch die Klänge des Getümmels erneut sein Ohr und so auch die Melodie eines Krieges, eines wunderschönen Krieges, wie er ihn schon seit Jahren nicht mehr hatte erleben dürfen. “Interessant. Da habe ich dich also für einen Ninjutsuka gehalten und deine Fähigkeiten unterschätzt. Jetzt aber beginne ich langsam deine wahre Natur zu erkennen…“ Natürlich liebte Ichiya den Dialog, selbst im heißesten Moment auf dem Schlachtfeld. Der Deal war zuerst einmal zweitrangig und so wohl auch der Teil mit dem explosiven Glöckchen. Wenn er auch im Moment fixiert an einer Stelle stehen musste, schaffte er es locker zu bleiben und seinem Gegenüber auf möglichst freundliche Art und Weise zu begegnen. Einen guten Gegner musste man schließlich so lange halten wie nur irgendwie möglich.
“Deine Idee zur Tarnung gefällt mir. Eine gute Strategie, nicht wahr? So wirst du vermutlich ein paar Stufen überwinden können ohne eine ernstzunehmende Konfrontation. Wohl gemerkt genug Zeit für mich freizukommen und dir nachzujagen, nicht? Aber wofür das Ganze? Wofür der Versuch dort hoch zu kommen? Wofür der Versuch ein Schlachtfeld zu überwinden, wo dies doch das eigentliche Feuer des Krieges ist?
Aber hey, ich habe noch niemals verstanden warum man sich darum bemüht eine Schlacht schnell enden zu lassen…“
Unterschwellig deutete er bereits an, dass er den Deal vorerst akzeptieren würde, beobachtete dabei jedoch auch jeden der Schritte seines Feindes genau, auf der Suche nach einer Möglichkeit schnell aus dieser Falle zu entkommen, die man ihm da gerade gestellt hatte und in die er traurigerweise gefallen war. Von nun an würde er gewiss aufmerksamer mit seinem Feind umgehen, sofern er es schaffen würde freizukommen. Viele Möglichkeiten gab es nicht und selbst wenn es aufging und er ihn verfolgen könnte, angetrieben durch seinen Kampfgeist, würde er vermutlich einiges an Zeit brauchen, Zeit in der dieser Mann jemand anderem in die Arme laufen würde.

Ein Lichtblitz, den er nicht sehen konnte, jedoch ein Lichtblick für ihn, da eine Reaktion erfolgen sollte, die es Ichiya zeigen würde, dass gerade ein guter Moment aufkam zu handeln. Schnell bewegte er also seinen rechten Arm, geradezu hinter den Rücken, ergriff in einer Bewegung das kleine Objekt und stieß es in derselben noch vom Körper. Der andere mochte schnell sein, aber Ichiya war es auch. Jetzt wo sein Körper wieder voll einsatzfähig sein sollte, würde er nur einen Bruchteil an Zeit brauchen diese Handlung auszuführen und das Glöckchen wegzuwerfen, eventuell sogar schnell genug, dass die Explosion, falls es denn zu einer kommen würde, ihn gerade nur wegschleudern würde und so nur wenig gegen ihn bewirken würde.
Jedoch blieb es überhaupt einmal offen, ob der Mann sie wirklich zündete, oder ob die Schrecksekunde durch das plötzliche Blendlicht zu heftig sein würde. Schließlich schien es sich hier um einen Trick zu handeln, der selbst dem stärksten Shinobi zusetzen könnte.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Mo Jul 01, 2013 6:07 pm

Da standen sie nun, Yashamaru vernahm die Worte seines Gegners, das immitieren von Stimmen, wurde Shinobi ihres Ranges gut genug beigebracht. Ein überzeugendes Henge stand und fiel vor allem, mit dem Verhalten und der Stimme. Niemand wurde von einer komischen Stimme oder aber den vollkommen falschen Bewegungen getäuscht. So stand also fest, das ihm sein Gegenüber entweder nur ein Geschenk machen wollte, was er dankbar annahm, oder aber er immernoch glaubte er wäre Vogelfrei. Yashamaru war es einerlei, er hatte dieses Scharmützel gewonnen, bis hierhin zumindest. Das sich ein weiteres Monster einmischte, das sich dem Dorf verschrieben hatte, konnte er nicht ahnen, aber er würde es spüren. Er vernahm durchaus das sein Gegner ihn reizte und Yashamaru hatte dafür nur ein kurzes: "Sagte die Marionette, deren Stricke von denen gezogen werden, die sich selbst Kage nennen... nein nein, ich bin mein eigener Herr." er war dabei zu gehen, entfehrnte sich etwas, als der Blitz ihn blendete, er schrie kurz auf, verlor seine Sicht als, Shogan neben ihm stutzte. Er drehte sich zu dem Mann mit der Brille, als ihm klar wurde: "Genjutsu ?" es war die einzig logische Schlussfolgerung. Das Perfide war das Yashamaru es nicht auflösen konnte, zumindest nicht jetzt, also ergriff Shogan die Chance und drehte sich, das Handzeichen vor dem Gesicht rief er: "KATSU !" und das Glöckchen würde explodieren. Dann griff er Yashamaru und rannte, dieser war zuerst Sauer, dann verwirrt ehe er sich besann und langsam etwas seiner Sicht wieder gewann ehe er schrie: "DORT, die Rebellen haben einen Shinobi ausgesandt der mein Aussehen immitiert, schnell... er darf nicht durchdringen." dafür war sich Yashamaru nicht zu schade, er richtete die Armee Tsukigakures gegen sie selbst. Würde die Shinobi seines Feindes zu seinen Freunden machen, sie würden Eilen, so griff Yashamaru ein Kunai und zog es sich über die Hand um den Effekte des Genjutsus zu Beenden, es verlangte ihm alles an Konzentration ab. Sein Henge, die Stimme immitierend musste er nun auch noch dem Schmerz trotzen. Shogan stützte Yashamaru, er hatte die Gestalt eines der Tsukinin angenommen die ihnen vor der Stufe begegnet waren. Sie versuchte dem ganze zu enteilen, überwanden eine Stufe, eine weitere... bisher ohne Probleme, doch die Frage war nicht ob man sie enttarnte oder ob man ihnen folgte, die Frage war mehr, wieviele würden es sein und ob sie bis dahin wieder ausreichend bei sinnen waren. Das Ziel war so weit zu kommenw ie möglich, je mehr sie vom Schlachtfeld überwanden, desto näher kamen sie den Orten an denen solche Kriege entschieden wurden, hier draussen vielen nur diejenigen an die sich neimand mehr erinnerte. Sollte die Brillenschlage doch sterben... NEIN, er würde ihn wiederfinden, diesesn Bastard... wie konnte er es wagen. In den Sand vor sich würde er ihn tretten. Diese Brillenschlange.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Mo Jul 01, 2013 8:26 pm

Natsuki kniff die Augen leicht zusammen und versuchte zu erkennen, was sich da genau abspielte. Ihr wurde bewusst, dass da noch ein Tier dabei war. Was genau es war, konnte sie beim besten Willen nicht sagen, aber es wirkte so, als könnte es ziemlich menschlich agieren. Es hatte sich umgewandt, die Situation anscheinend überblickt und dann die Bombe hochgehen lassen. Glücklicherweise hatte da der andere Tsuki-Nin das todbringende Ding bereits von seinem Körper lösen können. Natsuki atmete tief durch und in diesem Augenblick war sie unkonzentriert gewesen, hatte das Genjutsu nicht mehr richtig aufrechterhalten und im nächsten Moment sah sie, wie sich der Eindringling aus ihrem Jutsu befreit hatte. Natsuki biss die Zähne zusammen und verfluchte sich selbst dafür, dass sie sich eben ablenken liess. Das Tier und der Typ flüchteten. Natsuki stand hastig auf und rannte zu dem anderem Tsuki-Nin, als plötzlich einige andere Shinobis aus dem gleichen Dorf angerannt kamen und erkläten, dass der Tsuki-Nin, den sie gerettet hatte, anscheinend eine Fälschung war. Natsuki schnaubte verächtlich. "Ist er nicht!", erklärte sie mit fester Stimme, "ich hab' selbst gesehen wie dieser Typ, den ihr eben durchgelassen habt, der Attentäter ist. Er hat das Henge benutzt und sein Aussehen gestohlen.", erklärte sie nüchtern und sah jedem von den hier anwesenden Shinobis in die Augen um feststellen zu können, ob ihm jemand nicht glaubt, "Wenn ihr daran zweifelt, lasst einen Sensor-Ninja an die Sache ran, der wird ziemlich rasch meine Worte bestätigen können.", erklärte sie weiter und sah dann kurz auf den Typen runter, den sie 'gerettet' hatte. Sie musterte ihn kurz. "Alles in Ordnung? Wir sollten ihm nachgehen! Er darf nicht weit kommen!", und damit hatte sie nicht nur den Mann mit der Brille angesprochen, sondern auch die übrigen Shinobis, die hier tatenlos rumstanden. Natsuki hasste solches Verhalten! Da waren sie mal für kurze Zeit verwirrt und schon schienen sie zu Puppen geworden zu sein, dennen man die neuen Kommandos einprogrammieren musste. Sie war hier mit Sicherheit nicht die ranghöchste, weshalb sie sich weitere Kommentare auch unterdrückte.
Sie wandte sich wieder an den typ mit der Brille. "Mein Name ist Ishida Natsuki, ich bin im selben Team wie Sie ...", sie räusperte sich leise, eigentlich müsste sie seinen Namen dann wissen, immerhin hatte man ihn ihr zumindest einmal gesagt, aber sie konnte sich gerade beim besten Willen nicht daran erinnern. Allgemein war die gesamte Aktion ziemlich schnell organisiert und demnach völlig chaotisch. Sie wurde hierhergeschickt, nach dem bereits jemand anderes zuvor geschickt wurde, obwohl sie eigentlich eine ganze Gruppe hätten sein sollen ... Oder hatte sich Natsu nur getäuscht oder sich womöglich verhört? Eigentlich fast unmöglich, generell aber nicht auszuschliessen. Für eine Sekunde fragte sie sich, ob es klug war, diem Typen nach zujagen, welcher dieses Tier bei sich hatte, generell war es aber wichtig, dass er aufgehalten wurde, gerade dann, wenn er das Aussehen eines Tsuki-Nin angenommen hatte. Natürlich liess sich nicht jeder dadurch täuschen, aber wenn er Glück hatte, würde er mit diesem Trick ziemlich weit vordringen. Sie sah kurz zu dem Mann mit der Brille, ihr Blick war entschlossen. "Ich hoffe auf ihre Hilfe! Wir sollten ihn aufhalten bevor er mit ihrem Aussehen irgendetwas dummes anstellt.", es war mehr eine Feststellen, den einen Befehl würde sie sich niemals in ihrer Position erlauben. Sie wusste, dass sie noch eher unten in der Rangliste stand, deshalb fiel es ihr auch nicht schwer, sich den meisten Befehlen einfach zu fügen und das Anführen den anderen zu überlassen ... Sie kam jedoch meistens auch nicht umhin, ihre eigenen Gedanken und Meinungen in Strategien einzubringen, die ihr unausgereift oder gar schlecht erschienen. Natsuki wandte sich in die Richtung, in die der Eindringling verschwunden war und rannte diesem nach, so schnell sie konnte. Natsuki hoffte, dass der Mann, dessen Namen sie vergessen  hatte, mitkommen würde. Seine Informationen die er über diesen Gegner hatte, waren wertvoll, vor allem für sie. Natürlich, sie hatte gesehen dass er zumindest Tritte und Schläge austeilen konnte, aber mit Sicherheit war das nicht alles was er konnte. Natsuki würde niemals einen Feind unterschätzen, niemals. Dummerweise war er aber auch schnell ... Schneller als sie, wie es schien, zumal ihre Geschwindigkeit sowieso nur durchschnittlich war.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Mo Jul 01, 2013 10:15 pm

Warum dachten alle Unabhängigen nur so? Wieso sahen sie alle als Marionetten und sich selbst als freie Vögel, die sich wahrlich glücklich fühlen könnten. Sie alle sahen sich wohl als Persönlichkeiten, die frei von aller Welt sind, Persönlichkeiten, die schlau genug waren sich von Systemen und Politikern zu befreien. Ichiya kannte dieses Weltbild, war jedoch nicht naiv genug es einfach nur hinzunehmen oder gar zu verstoßen. Er wusste es gab weit mehr dahinter und er wusste auch wie dämlich mein sein musste, um zu behaupten es sei nicht so. Natürlich war man als Teil eines Dorfes in gewisser Hinsicht gebunden und wurde ausgenutzt. Zugleich aber konnte man diese Stellung auch ausnutzen, so wie er es tat. Immerhin war nicht alles, was ein Dorf zu bieten hatte schlecht. Es war lediglich davon abhängig, wie man sich entschied die Dinge auszulegen und sie zu nutzen.
Das Gespräch konnte dank des Auftretens einer dritten Partei jedoch nicht weiter geführt werden, denn der Feind wurde schnell mit einer Sache konfrontiert, die der Brillenträger recht schnell als Genjutsu identifizieren konnte und somit als kleinere Einmischung in den Kampf, wodurch jedoch sein Leben gerettet werden sollte, jedenfalls beinahe.

Die Explosion war wirklich nicht zu unterschätzen gewesen, denn selbst wenn es sich bei der Bombe nur um ein kleines Glöckchen gehandelt hatte, so hatte sie gewiss einiges an Kraft, welche man nur selten sah. Vermutlich musste dieser Mann sie auf dem Schwarzmarkt erstanden haben. Der plötzliche Knall und die damit verbundene Druckwelle kamen schon fast überraschend. Auf einmal spürte der Takanori einen großen Druck in der Seite und dann war da noch dieser Lärm. Es schien fast als würde er in diesem Moment von den Füßen gerissen worden. Dem war aber nicht so. Sofort nachdem er sich von der kleinen Falle befreit hatte, war er bereits abgesprungen, direkt in die entgegen gesetzte Richtung, um so einer möglichen Explosion so gut wie möglich zu entkommen. So wie es dann zu seinem Unglück leider auch geschah.
Gedämpft und kontrolliert kam der Taijutsuka auf der Erde auf, ein paar Meter war er weit geflogen. Die Situation hatte er recht schnell wieder analysiert und so schnell dann auch wieder einen guten Überblick über alles bekommen, was um ihn herum geschah. So kam er dann auch nicht umhin, dass ein Stück seines schwarzen Mantels soeben Feuer hatte fangen müssen. Schnell hatte er auch angesichts dieser Bedrohung geschaltet und riss den Stoff ab, den das Feuer bereits erobert hatte, um ihn dann auf die Erde zu schicken, wo er nicht mehr wirklich etwas anrichten konnte.
Jetzt schien auch das endlich verdaut zu sein. Jedenfalls schien es so. Die Stimme des Mannes erklang noch einmal, er hatte sich also befreien können und noch dazu die Flucht ergriffen, wie wundervoll. Aber nicht nur dies, nein, er hetzte auch noch das umliegende Volk auf ihn, ihm damit wohl mehr als genügend Steine in den Weg legend. Was wollte er denn noch alles anstellen, nur um endlich voran zu kommen? So langsam würde er sich wirklich verausgaben und noch viel schlimmer: Er begann Ichiyas Nerven zu strapazieren. Nicht einmal einen Moment ließ man ihm Zeit um Luft zu holen, nicht einmal einen Moment lang gab es die Chance die gesammelten Informationen komplett auszuarbeiten und einen Gegenschlag gegen diesen Schwarzhaarigen zu planen. Nein, er musste es wirklich eilig haben. Wirklich ziemlich eilig.

“Ho?“ Wirklich überraschend! Die dritte Partei zeigte sich nun endlich einmal! Ausnahmsweise blieb der Blick des Brillenträgers nicht mehr an seinem Feind oder besser gesagt dessen Spur haften, sondern konzentrierte sich auf eine andere Person, das Antlitz eines jungen Herren, fein gekleidet und mit einer Mütze, die auf einem blauen Haarschopf ihren Platz fand. Schlecht sah er nicht aus, das musste der Taijutsuka in diesem Moment feststellen, zumal der gute Herr ihm dabei half wenigstens etwas Druck abzubauen, da er es in der Tat erreichte, dass sich all die anderen Verbündeten, die man eben noch auf ihn gehetzt hatte, beruhigten bevor es unangenehm werden würde. Immerhin hätte er sie ansonsten auch bekämpfen müssen…
Als das Ganze dann auch noch geklärt war, näherte sich der doch recht hilfreiche Verbündete mit besorgter Frage. Ichiya hasste diese Momente, jedoch wusste er genau wie man damit umging. Entspannt begann er seinen rechten Arm ein wenig zu dehnen, den Linken einfach nur stumpf hinab hängen lassend, so wie immer. Auch das friedliche Lächeln zierte in diesem Moment einfach wieder sein Gesicht, so wie es eigentlich immer der Fall war. Es schien fast als hätte es nicht einmal einen Kampf gegeben. “Alles bestens.“ Das friedliche Lächeln vermochte es nicht zu lügen oder auch nur einen Moment lang wie eine Täuschung zu wirken. Wenn es auch einige Dinge gab, die im Moment an Ichiya nagten. Wer war dieser Kerl? Was hatte er vor? Was suchte er hier? Wie stark war er wirklich? Wie lange würde er brauchen ihn einzuholen?

“Danke für Ihre Unterstützung, Ishida-san!“ Er verbeugte sich einmal, dem Anstand einfach aus reinen Prinzipien folgend. “Mein Name lautet Takanori Ichiya, sehr erfreut Ihre Bekanntschaft zu machen!“ Wie immer war er sehr freundlich und noch dazu sehr ruhig, wenn auch im Hintergrund die Hölle los sein mochte. Schließlich befanden sie beide sich hier mitten auf einem Schlachtfeld, wie man es seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Wohl einfach nur eine ziemlich alte Gewohnheit, der der Blondschopf hier begegnete. Schließlich war das nicht das erste Schlachtfeld in seinem bereits langen Leben. “Ich denke wir sollten die Verfolgung wirklich nicht aufgeben. Im Moment handelt es sich bei unserer Gruppe um die einzige, die über seine Tarnung bescheid weiß. Zumal es unser Fehler ist, dass er so weit gekommen ist. Also sollte es auch unsere Aufgabe sein ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Nicht wahr, Ishida-san?“ Oh wie er in diesem Moment log. Es ging ihm bei weitem nicht um solch banale Dinge. Er wollte nicht seinen Fehler wieder gut machen und schon längst nicht Hilfe dabei leisten einen gefährlichen Feind zu bezwingen, nein, er wollte es schaffen diesen Mann in einen echten Kampf zu verwickeln, einen Kampf ohne billige Tricks und dann seine wahre Stärke in Erfahrung bringen. Alles andere, seien es die Menschen, die durch diesen Mann umkommen würden oder der Schaden, den er anrichten würde, interessierten Ichiya nicht wirklich.
Noch einmal warf er einen Blick zum Ende der Stufe, dann fiel er aber auf die nächst höher gelegene, die Richtung, in die sich der Feind begeben hatte. “Sind Sie bereit, Ishida-san? Ich werde Sie dann auf dem Weg mit allen nötigen Informationen über unser Ziel versorgen, wenn Sie das wünschen. Er hat immerhin bereits ziemlich viel von seinen Fähigkeiten gezeigt. Wenn ich auch bezweifle, dass das alles war.“ Und damit begann er nach vorn zu schreiten und auf einen Sprint über zu gehen, bereit gleich auf die Wand loszuspringen und diese zu erklimmen, hoffentlich gefolgt von Ishida-san.

Ja, wie viel er doch hatte mitmachen müssen. Sein zerrissener Mantel flatterte im Wind, die zerrissene Hose noch dazu. Und auch ein paar Brandflecken so wie Dreck hatten seine Kleidung erwischt. Es war wirklich ein Bild eines Krieges…
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Di Jul 02, 2013 1:49 pm

Er wollte sich ungern verausgaben, dennoch blieb ihm aktuell nicht viel mehr. Er würde diesen Vorsprung nützen müssen. Schlimmer noch, er würde weiter verwirrung Stiften müssen, die Rebellen waren doch ohne Leute wie ihn zum scheitern verurteilt. Also spurtete er, gefolgt von Shogan, welcher sich nach wie vor als Tsukinin tarnte, von Stufe zu Stufe. Als er die Gärten fast überwunden hatte, erblickte er eine Gruppe von Tsukinin. Er bliebe stehen und setzte das schmunzeln seines Ehemaligen Gegners und aktuellen Ausehensgebers auf. "Ihr da, sehe ich das richtig, das ihr Wache schiebt? An einem Zelt mit Waffen? Während draussen eure Kameraden sterben?" er stuppste seine Brille an, so als würde sie ihm beinahe vom Kopf rustschen, dann als er sie zurück geschoben hatte schaute er Böse drein und schrie: "ICH GLAUBE ES HACKT !!!!! GEHT RAUS UND KÄMPFT, ES GEHT UM DAS DORF, DIE LEUTE STERBEN ALSO GEHT DA RAUS ODER ICH SORGE DAFÜR DAS JEDER VON EUCH WOCHENLANG LATRINEN SCHRUPPT !!!" die Tsukinins zuckten zusammen. Drei sprangen voran, der vierte zögerte und stutzte kurz, als er sagte: "Ihr seit nicht Takanori... WUURH..." Yashamaru zuckte hervor, stieß dem Tsukinin ein Kunai in dne Hals, ehe dieser noch Alarm schlug. Yashamaru öffnete das Zelt, schob den Leichnam herein und legte eine Kibaku Fuda dazu. Dann lief er etwas und schrie laut: "Die Rebellen sind hier ! Los schnell zu den Waffen. Schützt die Waffen !" Shogan wartete kurz, dann als sich einige sammelten, machte es Peng. Einige starben, andere bluteten insgesamt reichte es für das was er vor hatte. Er tauschte sein äußeres in diesem durcheinander gegen das der Wachen die er getötet hatte. Er würde die Stimme nicht imitieren können, dennoch reichte es um den Vorteil der unerkanntheit aufrecht zu erhalten. Bei bedarf wechselte er es eben wieder. Solange ih kein Sensor untersuchte, war alles in Ordnung und wieso sollte sie einen verbündeten unetrsuchen? Er rannte nun nicht mehr, er und Shogan liefen normal weiter. So als würden sie eben in der Sicheren Heimat umher laufen. Die Rebellen waren noch nicht bis hier vorgedrungen, er jedoch schon und das brachte die Rebellen gleich ein wenig näher ans Ziel. Ihn verrieten wenn man es wusste nur seine verletzte Hand und eben das fehlen der passenden Stimme, alles andere war zumindest für den aussenstehenden Normal. Das Ende der Gärten sah er bereits, dahinter würde irgendwo sicherlich auch mal ein Medicnin umher hüpfen, die würden doch einem verbündeten oder gar Brillenshinobi, sicherlich Helfen. Wenn sie es taten, würde er sich wieder im vollbesitz seiner Kräfte befinden, nunja zumindest äußerlich. Ein zwei Medicnins schänden, das Lazarett sprengen, oder sie verspeisen lassen, Geckos liebten Menschenfleisch. Es wäre ein Fest. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg. Würde es die Tsukinin treffen, sicherlich, zur Aufgabe zwingen womöglich nicht, aber ihre Moral schädigen das mit Sicherheit.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Di Jul 02, 2013 6:12 pm

Als sich der Mann mit der Brille vorstellte, schien es, als wäre in diesem Moment ein Licht aufgegangen. Natsuki wusste, sie kannte den Namen, aber er war ihr einfach entfallen. Schlichtweg entfallen. Sie hatte seine Verbeugung erwidert, sogar etwas tiefer, da sie sich bewusst war, das er eindeutig älter war und höher stand als sie. Doch für grosse Floskeln und Höflichkeitsknicks war jetzt leider nicht unbedingt die beste Zeit. Also wurde es bei der netten Vorstellung und der kurzen Verbeugung belassen. Bezüglich der Worte, dass es ihre Aufgabe wäre, ihn zur Rechenschaft zu ziehen hatte sie mit ernster Mine genickt. "Da kann ich Ihnen nur zustimmen, Takanori-san.", hatte sie nüchtern erklärt, ihr Blick streng. Und wie es zu erwarten war, ging es danach nicht mehr lange udn sie Beide hatte sich in Bewegung gesetzt. Und wie Natsuki es sich erhofft hatte, folgte Ichiya ihr sofort und schlug ihr sogar vor, Informationen bezüglich des Gegners zu erörtern. Während sie versuchte mit ihrem Gegenüber mitzuhalten Geschwindigkeitstechnisch her nickte sie. Der Fahrtwind zerrte an ihren Haaren. "Ich bitte darum.", sagte Natsuki höflich, wobei sie es sich nicht nehmen liess, den Mann kurz zu mustern. Er sah bereits ziemlich gross beschädigt aus. Der Kampf zuvor musste ziemlich heftig gewesen sein. Dummerweise war sie erst gegen Ende dazugekommen. Sollte sie sich womöglich noch für die 'Verspätung' entschuldigen? Ihr Mundwinkel zuckte kaum merklich. Eigentlich war es nicht ihr Fehler dass sie zu spät gekommen war, man hatte sie einfach zu spät losgeschickt. "Tut mir übrigens leid das ich erst im letzten Augenblick gekommen bin.", erklärte sie dann und musste etwas lauter reden, damit Ichiya sie überhaupt hören konnte, "Eigentlich hätten wir ja in einer Gruppe losgeschickt werden sollen, aber irgendwie schien bei der Koordinierung etwas schief gelaufen zu sein.", sie zuckte mit den Schultern, "jedenfalls wusste man zuerst nicht recht, wohin ich muss. Aber wie ich sehe, bin ich ja doch noch gerade rechtzeitig gekommen ... Ausser ihrer Kleidung ist hoffentlich nichts Lebenswichtiges beschädigt worden.", sie lächelte leicht, es war jedoch nicht unbedingt unter der Katorie 'freundlich' einzustufen. Es war eher ein gezwungenes Lächeln. Und kaum waren die Worte über ihre Lippen gekommen, hörte sie einen lauten Knall. Natsukis Kopf bewegte sich ruckartig nach vorne und sie verengte ihre Augen. Ihre Geschwindigkeit erhöhte sie leicht. Was war das gewesen!
"Eine Explosion? Womöglich der Attentäter mit ihrem Aussehen.", waren ihre nachdenklichen Worte, "Er scheint eine Vorliebe für Explosives zu haben ...",
Es ging auch nicht mehr lange und sie kamen an dem Unglücksort an. Der Anblick dessen war schrecklich. Vor Schmerz stöhnende Leute lagen auf der Erde. Einigen ging es noch genug gut, um sich selbst versorgen zu können, andere hatten weniger Glück und hatten sogar teilweise nur noch einen Arm ... Und dann gab es noch die Toten. Natsuki hielt abrupt an und schlidderte etwas über den Boden. Staub wurde aufgewirbelt und der Gestank von Blut stieg ihr in die Nase. Sie sah sich um, wurde sich bewusst, dass das das Werk des Attentäters war. Ziemlich passend dieses Wort, wie sie fand. Nichts anderes war das hier gewesen. Hier wurden dringend Medic-Nins gebraucht! Doch sie überliess das Erteilen von Befehlen Takanori, immerhin war er derjenige, der derzeit das 'Kommando' innehatte, zumindest war Natsuki zu dieser Ansicht gekommen. Sie wandte sich zu ihm, ihr Blick hart. "Er nimmt keine Rücksicht auf Verluste. Wahrscheinlich hätte er auch Zivilisten in die Luft gesprengt wenn es für seine Sache nützlich gewesen wäre."
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Mi Jul 03, 2013 1:46 pm

Die Beute befand sich dort oben, er konnte es riechen und spüren. Der Mann hatte sich schnell bewegt und raste immer weiter voran, immer weiter nach vorn, immer weiter nach oben, so als sei es das ultimative Ziel für ihn. Ichiya schloss seine Augen. Das kurze Gespräch mit Ishida-san war ohnehin etwas, was nicht all seine Konzentration fressen würde, lediglich ein freundliches Vorstellen, wie es der Norm entsprechen sollte. Da waren die beiden sich ähnlich, sie hielten sich an die höchsten Gebote einer hierarchisch geordneten Gesellschaft, in der man sich jeder Zeit an alle möglichen Etikette halten musste, egal wie ernst die Situation auch sein mochte. Jedenfalls ging er in diesem Moment davon aus, die Augen zum Denken und Lauschen geschlossen gehalten, die Sinne einen Moment auf das konzentriert, was dort vor ihnen liegen sollte.
Erst als sie sich in Bewegung setzten entschloss er sich wieder diese zu öffnen und einen neutralen Gesichtsausdruck anzunehmen. Er ging nicht wirklich auf die ersten Worte ein, die gesprochen wurden. Nun, sein Verbündeter lag nicht zu 100% richtig damit, dass er erst im letzten Moment erschienen war. Es hatte sich viel mehr um einen Moment gehandelt, der sich durch das Schicksal so gefügt hatte, dass der Takanori auf Hilfe angewiesen war, wenn auch nicht zwingend. “Ich bin Ihnen jedenfalls sehr dankbar für die Unterstützung. Ich hätte es zwar irgendwie schaffen können heil aus der Sache heraus zu kommen. Durch Ihr Einschreiten jedoch haben wir den Vorsprung des Feindes verringern können.“ Es war nicht die beste Art und Weise es auszudrücken, doch irgendwie musste er den positiven Aspekt des Einschreitens in diesem Moment noch einmal hervorheben, als kleine Stärkung für seinen Dank. “Aber ja, bei mir ist alles im grünen Bereich.“

Der laute Knall hatte es während ihrer schnellen Verfolgung de Flüchtigen schnell geschafft Aufmerksamkeit zu erhalten. Jeder Idiot hätte durchschauen können, dass es sich hierbei um eine Explosion handelte, deren Ausmaß alles andere als reguliert erschien. Schlimmer noch, es schien ziemlich unangenehm. Wieder eines seiner Glöckchen? Was Ishida-san dazu zu äußern hatte musste wohl stimmen. Dieser Mann mochte Explosionen wirklich ziemlich gern. “Er scheint sie jedoch nicht als die absolute Offensive zu verwenden. Viel eher scheint er seine wahre Kraft durch das Nutzen von Bomben zu verbergen.“ Da waren sie schon einige hundert Meter gelaufen und hatten noch nicht einmal das Thema angeschnitten, welches Ichiya ja eigentlich klären wollte: Seine bisherige Analyse und die Schlüsse, die er daraus über den Gegner gezogen hatte. Aber hey, er hatte nun die Möglichkeit all dies wieder aufzuholen.
“Er verwendet jedoch nicht nur Explosionen. Es scheint sich bei ihm außerdem um einen Ninjutsuka zu handeln, der über die Elemente Doton und Raiton verfügt. Beides habe ich bereits am eigenen Leibe zu spüren bekommen.“ Das war das Einfachste, was er bisher hatte erschließen können. Schließlich hatte er die beiden Jutsu selbst erlebt und selbst abbekommen und das auch noch in einer ziemlich fiesen Kombination. “Er neigt dazu seine Gegner in Fallen zu locken. Auch deswegen sollte man seine Bewegungen niemals außer Acht lassen. Ebenso wie die Tatsache, dass er nicht alleine kämpft, sondern von einem Partner begleitet wird. Diesen müssten Sie ja selbst mit eigenen Augen gesehen haben“, setzte er seine Erklärung fort und gewann zugleich stetig eine große Fläche Land, die ihn wohl immer näher und näher an sein Ziel bringen würde.
Eine Sache jedoch hatte er noch nicht erwähnt, eine Sache, die wohl am meisten von Bedeutung zu sein schien. Schließlich schien es sich dabei um das zu handeln, was den Kampfstil des Feindes am besten zu beschreiben wusste und noch dazu einen bedeutenden Baustein zum Aufbauen eines Plans beisteuern würde. “Er ist definitiv ein meisterhafter Taijutsuka. Ich vermute er beherrscht mindestens den Federstil auf sehr hohem Niveau. Die Grundlagen von diesem hatte er in unserem kurzen Aufeinanderprall bereits präsentieren können. Ausgehend von seinen körperlichen Fähigkeiten und der Tatsache, dass er alles andere bislang nur auf relativ niedrigem Niveau präsentiert hat, bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass sein wahres Talent auf dem Gebiet des Taijutsu liegt…“ Das sollte das bedeutenste Ergebnis der Analyse sein, die Ichiya in den wenigen Momenten, die ihm zur Verfügung standen, durchgeführt hatte. Dennoch, es passte wirklich alles perfekt zusammen. Vielleicht lag er ja wirklich richtig? Vielleicht aber war er auch nur auf eine weitere Täuschung des Dunkelhaarigen hinein gefallen?

Und wie die Zeit doch verging. Unmittelbar nach der eben getroffenen Analyse erreichten sie auch schon den Ort der Explosion. Es war ein Bild, wie es Ichiya schon einige Male erlebt hatte. Hier hatte ein Krieger von unglaublicher Macht gewütet, jemand der genau wusste, wie man sich auf einem Schlachtfeld zu verhalten hatte. Im Alleingang war dieser Mann dazu im Stande gewesen den Zauber eines Schlachtfeldes freizusetzen, im Alleingang hatte er einen ganzen Truppenverband ohne Rücksicht und Gnade ausgelöscht. Tote, Verwundete, überall Blut, überall Schmerz, überall Leid, überall ein Schlachtfeld. Doch Ichiya zuckte nicht einmal. Er blieb nur kurz stehen, lauschte den Worten seines Partners und setzte eine ziemlich kalte Miene auf, ehe sein Blick sich wieder in Richtung der obersten Stufen richtete. Er hatte das Vorhaben seines Feindes durchschaut. Die Worte des Mützenträgers hatten ihm einen entscheidenden Denkanstoß gegeben. “Versuchen Sie ein Funkgerät zu finden und damit Medics anzufordern, die von unten kommen können, aber unter keinen Umständen von oben.“
Er machte eine kurze Pause, sammelte etwas Kraft in seinen beiden Beinen und wank seinen Partner heran, um diesem so zu signalisieren, dass sie ihren Weg sogleich fortsetzen würden, sobald dieser sich ein Funkgerät von einem der Verwundeten geangelt haben würde. “Er wird Medics suchen. Schließlich ist er bereits verwundet und braucht einen komplett gesunden Körper, wie jeder Taijutsuka. Somit sollte es unsere höchste Priorität sein zu verhindern, dass er das Lazarett erreicht. Alles andere ist Zweitrangig.“ Und wie er es schaffte seine persönlichen Gefühle in diesem Moment zu verbergen. Ihm ging es hier nicht darum Menschenleben zu retten, oder einen Feind aufzuhalten. Nein, er grinste innerlich voller Blutlust und Kampfgedanken. Was wünschte er sich nur mehr als eine Gelegenheit endlich mit diesem Mann richtig in den Ring zu steigen? Was würde er alles dafür geben zu verhindern, dass irgendjemand anderes außer ihm diesen Mann in ein Gefecht verwickelte?

Es ging weiter. Er sprintete weiter voran, hoffentlich gefolgt von seinem Verbündeten.
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Mi Jul 03, 2013 4:36 pm

(Out nur das ihr es wisst, hiermit Poste ich zum letzten mal in den Hängenden Gärten, also befinde ich mich beim nächsten Post schon im Lazaret und dort werde ich auch gleich noch posten ^^ wo ist MISTER X ?)

Er schritt voran, er eilte nicht mehr, Arrogant genug zu glaube man könnte ihm nun nichts mehr anhaben war er. Denn er und Shogan erblickten die Festung welche das Ende der Hängenden Gärten bedeutete. Hier war sozusagen die Versorgung der Truppen, ein Lazarett würde sich dort auch befinden. Wahrlich hart war sein Weg, härter als er erwartet hatte, dennoch, er war zurfrieden wäre da dieser Bastard nicht gewesen, seine Hand blutete und die Wachen hatten ihn bereits im Auge, doch er blieb ruhig verhielt sich so wie es eben ein verwundeter tun würde. Die Wachen stoppten ihn kurz und fragten weswegen er eintretten wollte, er sagte nichts, Shogan tat es: "Er ist verwundet, vermutlich war die Klinge vergiftet, ich konnte ihn gerade noch hierher schaffen, da draussen stirbt er, schnell... ich muss ihn zu einem Iryonin bringen... BITTE !" die Wache zögerten kurz, ehe sie ihn passieren liessen. Zum glück, sie hätten ihn auch einfach abschlachten können, doch das taten sie nicht, vielleicht aus Angst einen Verbündeten zu töten oder einfach aus Mitleid? Yashamaru war es einerlei, er war drin und nur das zählte für den Moment. Wenn ihm diese beiden Freaks folgten, wer weiß was sie mit ihm anstellen würden. Hier war er im Feindgebiet, so tief wie kaum ein anderer Rebell. Doch hier konnte er sie empfindlich treffen, also tat er was er tun musste... auch wenn es andere verabscheuen würden, er genoss das Spiel mit dem Feuer.

TBC: Lazarett
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Mi Jul 03, 2013 5:58 pm

Auf dem - doch relativ kurzem - Weg vom letzten Kampfgeschehen zum nächsten hatte Takanori ihr einige sehr interessante Details bezüglich ihres Gegners offengelegt. Er war also bewandert sowohl in Taijutsu wie auch in Ninjutsus! Das war zwar nicht absolut ungewöhnlich, aber dennoch eine eher speziellere Kombination und vor allem für sie eher ein Problem. Natsuki war eine absolute Niete in Sachen Taijutsu, sowohl offensiv wie auch defensiv. Sie hatte also genickt, nach dem Takanori zu Ende gesprochen hatte. Wie sie es immer tat, liess sie seine Worte noch einmal Revue passieren, dachte darüber nach, verwertete die Informationen die sie soeben bekommen hatte und schien sie in ihr Langzeitgedächtnis zu fügen. Natsuki merkte sich viele Dinge, Nebensächlichkeiten, die sich wohl kaum ein Mensch merken würde. Sie war sehr aufmerksam, was nicht zuletzt daher rührte, weil sie meistens alleine unterwegs war. Sie schottete sich immerhin von alleine ab, wollte nicht, dass man entdecket, dass sie irgendwo eben doch noch 'die Natsuki' war. Das wäre in ihren Augen fatal. Sie hatte ihr Leben nun so aufgebaut, auf einer Lüge wohl und ihr Onkel hatte ihr einst gesagt, sie würde sich mit dieser Lebensart selbst belügen, aber sie empfand es für richtig, aufrichtig. Sie wollte es nun einmal so, immerhin wusste sie, was sie zu verantworten hatte. Sie war noch klein gewesen, sicher, aber das hiess nicht, dass sie nicht realisiert hatte, was geschehen war. Dieses Ereignis ging ihr nicht aus dem Kopf, nie mehr. Es hatte sich tief in ihre Gedanken geäzt und frass sich jeden Tag tiefer. Daraus war letzendlich das entstanden, was sie heute war.
"Ninjutsuka, Doton und Raiton. Nutzt gerne explosive Gegenstände, zieht einen Nutzen aus Fallen ... Taijutsuka, alles klar. Danke für Ihre Informationen, Takanori-san.", hatte Natsuki wiederholt. So prägte sie sich solche Dinge am besten ein. Sie wiederholte sie und zählte es auf, als würde sie eine Liste abrattern.
Und nun standen sie da, auf dem Schlachtfeld. Natürlich glich das ganze Gebiet um Tsukigakure derzeit einem Schlachtfeld, doch was einem hier vor Augen geführt wurde, war kein schöner Anblick. Natsuki ballte die Hand zu Faust, es machte sie unglaublich wütend zu sehen, wieviele Shinobis dieser Eindringling anscheinend mit nur einem Streich erledigt hatte. Fast schon ernidrigend! Sie horchte jedoch auf, als Takanori anfing mit ihr zu sprechen.
"Ein Funkgerät?", wiederholte Natsuki und blinzelte kurz, bevor sich ihre Mine verhärtete und sie nickte. "Natürlich." Ihr Kopf drehte sich in die eine Richtung, dann in die andere, suchte nach einem Funkgerät. Sie hörte ein leises Knistern. Mit eiligen Schritten suchte sie sich einen Weg zwischen den Verletzten und den Leichen. Sie bückte sich kurz, bevor sie ein blutverschmiertes Funkgerät in Händen hielt. Sie drückte auf den Knopf. "Hallo? Hallo? Bitte melden, hier spricht Ishida Natsuki von der Kampftruppe eins. Ort in den hängenden Gärten.", erklärte sie, ein knisterndes Geräusch erklang, zuerst dachte Natsuki bereits, dass sie Pech hatte und das Ding wäre kaputt, schlussendlich kam dann eine kratzige Männerstimme zutage. Diese fragte sie nach dem Grund ihrer Kontaktaufnahme.
"Ein Waffenlager wurde in die Luft gesprengt, bitte schicken sie einige Iryounin dorthin.", sie sah sich kurz um, suchte nach einem Anhaltspunkt welches Waffenlager es war, "Das ... Waffenlager zweiundfünfzig.", erklärte sie dann, als sie einen zerfetzten Stoffetzen erblickte, der anscheinend einmal das Lager gekenntzeichnet hatte. Sie drückte erneut auf den Knopf. "Bitte schicken sie Iryounin von unten! Ich wiederholte, Iryounin von unten schicken! Auf keinen Fall von oben!", klar und deutlich hatte sie diese Worte gesprochen. Aus dem Funkgerät kamen knisternde und knarzende Geräusche und sie dachte dazwischen ein 'verstanden' gehört zu haben. Achtlos liess sie das Funkgerät in ihre Tasche gleiten. Womöglich konnten sie es später noch einmal gebrauchen. Sie wandte sich zu Takanori um und sah gerade, wie dieser los rannte. Eilig setzte sich Natsuki ebenfalls in Bewegung und holte ihn ein. Auf gleicher Höhe sah sie dann rüber zu Ichiya. "Was macht Sie so sicher dass er ins obere Lazarett ging, Takanori-san?", fragte sie dann, "Immerhin kennt er sich hier nicht aus, er kann unmöglich wissen, dass oben das Lazarett ist, ausser jemand hat es ihm gesagt. Oder wollen Sie ihm dort einfach auflauern ...? Ihm selbst eine Falle stellen? Immerhin scheint er das ja gerne selbst zutun."
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Do Jul 04, 2013 2:51 pm

Gut, die Medics sollten also auf dem Weg sein. Dann sollte es hier nichts mehr geben worum er sich noch zu sorgen hatte, außer zu spät zu kommen oder gar zu pünktlich. Die Bewegung seiner Gruppe war schnell, jedoch nicht ganz der idealen Geschwindigkeit entsprechend, die er sich so sehr erwünschte. Sie sprangen und rannten schnell wieder weiter voran, das kleine Wettrennen gegen die Zeit führend, welches ihnen der Schwarzhaarige geschenkt hatte. Hätten sie andere Optionen, wäre Ichiya dennoch genau diesen Weg gegangen. Das Schlachtfeld mochte zwar so schön sein wie es konnte und trotz allem hatte er sich dagegen entschieden den Versuch zu starten es zu genießen. Immerhin war das, was ihn dort oben erwartete weit schöner und traumhafter als jedes Schlachtfeld: Es war ein würdiger Gegner.
Ishida-sans Rolle in diesem Gefecht hatte er zwar nicht genau geplant, über einen Kameraden, der ihm im Ernst der Lage zur Seite stand, war er dennoch erfreut. Immerhin hatte er so jemanden, der ihm im schlimmsten Notfall Hilfe leisten könnte. Vielleicht würde er die Person auch zu seinen Gunsten opfern müssen. Diese Option jedoch hielt er im Moment so weit im Hintergrund, wie es nur möglich war. Ishida Natsuki war schließlich eine Person, die schlau schien und zugleich einen angenehmen Eindruck bei unserem Blondschopf hinterließ. Angenehm genug ihn auf diesem Spießroutenlauf begleiten zu dürfen.

Was ihn nur so sicher machte, dass sein Gegner dort oben versuchen würde das Lazarett anzusteuern? Eigentlich eine ziemlich gute Frage, die Ichiya im ersten Moment nur mit einem sanften Lächeln abfertigte, den Kameraden etwas einschüchternd. Natürlich sollte man diese Entscheidung, die er getroffen hatte nicht in Frage stellen! “Nun, es ist eigentlich offensichtlich, Ishida-san. Er steuert auf direktem Weg nach oben, da sich dort bekanntlich unsere Basis befindet. Ich denke um dies heraus zu finden muss man kein Idiot sein.“ Er sprach wie immer sehr ruhig und auch nicht so als würde er seinen Gesprächspartner für minderwertig einschätzen. Viel eher versuchte er mit dem Klang seiner Stimme ein wenig den Geist der anderen Person anzutreiben, auf eine Art und Weise, die positives Ergebnis haben würde. “Außerdem, da er so darauf versessen ist hinauf zu kommen wird er früher oder später zwingend unser Lazarett erreichen, welches schließlich doch recht offensichtlich ist, nicht?“
Er sprang ein paar Meter weit. “Ich denke er geht davon aus, dass sich in unserer Basis so oder so ein Lazarett befinden muss. Schließlich werden alle unseren Verwundeten dort hinauf gebracht und letztlich ist es schlicht und einfach der sicherste Ort auf dem ganzen Schlachtfeld. Oder irre ich mich da etwa?“ Na gut, da war noch die Basis, welche aber derart sicher sein sollte, dass dieser kleine Henge no Jutsu Trick absolut und zu 100% zum Scheitern verurteilt war, so wie es die gesamte One Man Show des Feindes war. Jedenfalls hatte Ichiya diese Ansicht bereits in seinem Kopf abgespeichert.

Er rannte weiter und weiter, kam schnell mehrere Meter voran, ehe er überhaupt blinzeln konnte. Sie mussten es aber auch so halten, wenn sie es rechtzeitig schaffen wollten. Immerhin waren es die Bilder von dem, was er in kurzer Zeit anstellen würde wohl in die Köpfe beider eingebrannt. “Haben Sie bereits über eine Strategie nachgedacht?“ Eine rhetorische Frage, nur gestellt, damit er sogleich zum nächsten Wortstrang hinarbeiten konnte. “Ich habe eine sehr gute Idee für eine zurecht gelegt. Dazu bräuchten wir jedoch Ihren Genjutsufähigkeiten, mein Freund. Schließlich müssen wir überraschend und sehr schnell zuschlagen, falls er sich bereits mit den Zuständigen bekannt gemacht hat.“ Seine Stimme wurde angesichts dieser Gedanken etwas ruhiger. Ja, wenn er bereits begonnen haben würde seine Fähigkeit den wehrlosen Medics vorzustellen, dann hätten sie ein richtig mächtiges Problem. Auf diese Art und Weise konnte das Ganze schnell in einem Geiseldrama enden.
Und eben dieses Geiseldrama konnte in einer wirklich großen Katastrophe enden, angefüllt mit Druckmitteln, so wie es der gute Feind wohl am liebsten tat. Und eben das musste wirklich vermieden werden…

TBC: Plotareal - Lazarett "zur hängenden Feste" Area 2


Zuletzt von Takanori Ichiya am So Jul 07, 2013 12:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die "hängenden Gärten" [Area 1 Kampfgruppe]   Sa Jul 06, 2013 1:30 pm

Auf ihre Frage hin, warum er sich so sicher war, dass der Typ direkt ins Lazarett laufen würde, bekam Natsuki zuersteinmal nur ein Lächeln. Sie musterte seine Gesichtszüge und versuchte es zu deuten, aber so wirklich auf eine Antwort diesbezüglich kam sie nicht. Dann kamen die erklärenden Worte und natürlich machte das durchaus Sinn, wenn man den tatsächlich wusste, wo die Basis war. Es war so ziemlich jedem Tsuki-Nin bewusst, wo diese lag, aber mit Sicherheit erzählte man solche Informationen nicht einfach dem nächst besten Nuke-Nin mit. Die Erklärung war demnach also eher dürftig, immerhin könnte es gut sein, dass sie gerade in die komplett falsche Richtung liefen und ihn somit entwischen liessen. Aber Natsuki war klug genug sich diesbezüglich nicht weiter zu äussern. Sie wusste, dass man Befehle höhergestellten nur dann in Frage stellte, wenn man selbst handfeste Beweise für das Gegenteil hatte ... Und diese hatte sie nicht. Erst sein letzter Satz überzeugte Natsuki einwenig. Der sicherste Ort in Schlachtfeldern lag tatsächlich meist immer am höchsten Punkt. Nicht umsonst stand der Kommandant bei einem Gefecht meist auf dem höchstgelegenen Ort um den Überblick bewahren zu können um koordinierte Befehle geben zu können. Das machte für Natsuki durchaus Sinn und so nickte sie. "Das ist wahr, der sicherste Ort ist tatsächlich generell meist oben.", fügte sie trocken hinzu und schluckte sich weitere Kommentare runter.
Zusammen mit Ichiya rannte auch Natsuki weiter, obwohl sie deutlich Probleme hatte, mit seiner Geschwindigkeit mithalten zu können. Sie bewahrte jedoch die Ruhe und liess es sich nicht anmerken, dass sie gerade mehr oder weniger Probleme damit hatte. So hörte sie den nächsten Worten Ichiyas zu und sah ihn von der Seite her an. Ob sie schon eine Idee für eine geeignete Taktik hatte? Sie hatte bisher viel darüber nachgedacht und war auch zu einigen strategisch guten Ideen gekommen, wusste im Endeffekt jedoch nicht, wie gut sie tatsächlich waren. Sie wollte ihm also gerade mitteilen, wie der Stand derzeit war, als Ichiya diese ersten Worte bloss als Sprungbrett benutzt hatte und nun zu sich selbst wechselte. Erklärte, dass er eine geeignete Idee hätte und Natsuki sah ihn kurz mit hochgezogenen Brauen an, abwartend, bis er sie aussprach, doch da kam nichts weiter mehr.
"Eine gute Taktik ist immer sehr viel wert. Ich werde meine Genjutsufähigkeiten geren einsetzten um ihren Plan zu verwirklichen. Bitte erklären sie ihn mir, Takanori-san. Womöglich können wir ihn gemeinsam noch etwas ausfeilen damit er annähernd perfekt wird.", erklärte Natsuki, während sie weiter sprach, so schnell sie eben konnte. Innerlich hoffte sie, dass sie nicht komplett fertig war, wenn sie oben ankam. Sie legte den Kopf etwas in den Nacken und spähte nach oben. Da kam tatsächlich eine Art Gebäude in Sichtweite ... Das musste das Lazarett sein. Weit entfernt waren sie also nicht mehr!
"Wir sind gleich da. Wir sollten, bevor wir dort reingehen, noch die Strategie besprechen, damit wir vorbereitet sind, nicht wahr? Am besten an einem unauffälligen Ort wo uns niemand beobachten kann, falls er denkt, er wäre sicherer, wenn er uns kommen sähe."



tbc: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]
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