Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]

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BeitragThema: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Sa Jun 22, 2013 7:09 pm

~ Auf der letzen Stufe der Gärten erstreckt sich ein kleines Plateau, auf dem ein Außenposten zur Sicherung des Umlandes gebaut wurde. Die Feste besteht aus einigen Steingebäuden, die als Warenlager und Unterkünfte dienen, gesichert wird der Komplex durch fünf Meter hohe Steinmauern und an jeder Ecke befindet sich ein 10 Meter hoher Wachturm. Der Zugang zur Feste bildet ein kleines Tor mit Fallgitter.

->leicht Verletze und Päuschenmacher hier her<-

Hinweis: Feindliche Spieler-Charaktere müssen zunächst die Hängenden Gärten überwinden, ehe sie hierhin gelangen können.~
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jun 26, 2013 11:57 pm

(cf: Tsuki-Gakure - Dächer des Dorfes)

°oO(Einmal, EINMAL passt man nicht auf und schon ist es soweit! Die Mäuse tanzen auf dem Tisch ungeniert einen flotten Foxtrott und erdreisten sich, nun auch noch die Schränke erklimmen zu wollen. Ha! Aber nicht mit mir! Das ist immernoch mein Dorf und solange ich hier bin, wird ein dahergelaufenes Trüppchen von Möchtegern-Revoluzern dieses Dorf auch nur ankratzen! Immerhin werde ich die nächste Tsukikage-sama, da muss ich schonmal meinen Mann … äh, meine Frau stehen, fehlende Eier beweisen und meinen Teil zur Sicherung des Dorfes beitragen! Ich bin Kaminoke Tsuzurao, künftiges Clanoberhaupt der Kaminoke, Nidaime Tsukikage in spe und euer schlimmster Alptraum, Rebellen-Flachzangen! Wagt euch nur in diese Feste, es wird euer letzter Fehler gewesen sein! WAAAGT ES NUR!)

Enthusiastischen Schrittes war Rao kurz zuvor in der Feste eingetroffen, mit der ernsten und extrem professionellen Stimme eines Profis hatte sie umgehend um Aufklärung gebeten, hatte aber von dem folgenden 'Bienchen und Blümchen'-Geschwätz einer, Klebstreifen auf 'Verwundete' klebenden, Fachkraft der örtlichen Ambulanz nicht wirklich auf den Konflikt mit den Rebellen schließen können. Dennoch hatte sie der Feste, und allen anwesenden Ultra-Heavy-Saw-Schwerverletzten Mut zugesprochen und prompt die Aufgabe übernommen, die Feste zu verteidigen, gleichzeitig noch den Sanis unter die Arme zu greifen und noch dazu eine kapitalgedeckte Altersvorsorge aufzubauen.
Ist natürlich alles Quatsch. Völlig überrascht von dem Angriff der Rebellen war Rao unsicher an die Front gedackelt, naja, was man im Lazarett eben unter 'Front' verstand, und halbherzig gebeten, ihr möge doch mal irgendeiner sagen, was genau den vorginge. Hatte sich bisher aber niemand groß die Mühe gemacht, ihr was zu sagen. Eigentlich lag ja auf der Hand, was los war. Aber es kam alles so plötzlich und angesichts der Machtverhältnise, die man an der richtigen Front an den Tag legen musste, um nicht als Kanonenfutter zu enden, und damit nichtmal den Tatbestand einer geschichtlichen Fußnote zu erfüllen, hielt es Rao für besser, sich dezent im Hintergrund zu halten. Doch nur warten und nichs tun wäre alles andere als professionell und einer zukünftigen Chunin nicht würdig.
Nachdem Rao mehrere Male versucht hatte, den Iryos vor Ort ihre Hilfe anzubieten, erbarmte sich schließlich eine rüstige ältere Heilerin, wohl zum Schutz des Nervenkostüms ihrer Kameraden, und bot der verdutzt zuhörenden Rao einen durchaus hörenswerde Querschnitt durch ihr Fremdsprachen-Verzeichnis. Die Begriffe, mit denen Rao überschüttet wurde, sollten wohl irgendwas mit Medizin zu tun haben, aber nachdem die erfahrene Iryo bemerkt hatte, dass Rao weder etwas verstand, noch auch nur eine Iryo-Grundausbildung vorweisen konnte, beschied sie sich, in einfachen Worten ausgedrückt, Rao einen Mini-Job angedein zu lassen. Nun war es an ihr, Ruhenden vor Ort stärkende Nahrung, in Form der guten alten Rationswürfel, aufzubrühen und kleinere Kratzer auszuwaschen und mit Pflastern zu bekleben. Nicht gerade eine herkuleische Aufgabe, aber akzeptabel. So konnte sie ihre manigfaltien Fähigkeiten doch noch in den Dienst Tsukis stellen, ohne an der Front in Gefahr zu laufen, in die Luft gesprengt, zertrampelt oder verhext zu werden. Was sich im Moment in der 'Recharge-Lounge' aufhielt war aber, bei genauerem Hinsehen und wiedergewonnener innerer Ruhe durch Beschäftigung, garnichtmal der Rede wert. Bis auf die Wachmannschaft waren im Grunde nur einige wenige Genin vor Ort, die sich übernommen hatten, oder von ihren Senseis an den Ohren von der Front weggeschleift wurden, sowie ein paar Chunin, die sich zu schnell ausgepowert hatten und nun erstmal verschnaufen mussten. Alles halb so wild. Noch.


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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jul 03, 2013 1:04 am

Kv:Torus Zimmer im Kagegebäude nach nem Timeskip~

Unter anderen Umständen wäre Yui vermutlich völlig sauer gewesen. Unter anderen Umständen hätte sie womöglich einen Aufstand gemacht und hätte ihren Vater nicht gehen lassen, aber sie war erwachsen. Sie hatte eigene Aufgaben, hatte Verpflichtungen, denen sie nachkommen musste und konnte sich bei weitem nicht mehr wie ein Kleinkind verhalten, dass Angst um ihren Vater hatte.
Sie hatte Angst. Verdammt Angst, dass er fallen würde, dass sie ihn verlieren konnte, wie ihre Mutter, aber all das zählte in diesem Augenblick nicht. Jetzt zählten ihre Fähigkeiten, die sie in den Dienst des Dorfes stellen musste! Warum jedoch, hatte sie noch immer nicht wirklich herausfinden können. Irgendwann hatte alles angefangen, der Alarm war im Dorf losgegangen, Anweisungen wurden gegeben und obwohl sie selbst auch zur Spezialeinheit Tsukigakures zählte, hatte sie sich freiwillig für die medizinische Arbeit gemeldet. Irgendwer musste es ja machen, nicht wahr und ihre Ausbilderin wäre sicher auch weniger davon begeistert, wenn sie ihr Talent eher auf dem Schlachtfeld einsetzen würde, als hier zu helfen.
Hier war im Übrigen eine kleine…nun Festung - wenn man es so nennen wollte. Zumindest war es recht geschützt und die Sicht war über die Mauern recht weitläufig, so dass man Angreifer womöglich sehen würde. Wer diese Angreifer waren, wusste Yui ebenfalls nicht. Es war viel zu hecktisch gewesen, als sie vom Krankenhaus von ihrer Ausbilderin hier her gelotst wurde. Die Straßen waren in heller Panik gewesen und allgemein hatte die junge Frau nicht viel mitbekommen, was eigentlich vor sich ging. Zählte in dem Moment auch nicht. Nun musste die Rothaarige Ruhe bewahren, die Menschen in ihrer Umgebung beruhigen und allgemein einfach ihre Arbeit tun. Es würde sich früh genug herausstellen, was geschehen war.
Während sie sich also ihren Weg durch die teilweise liegenden Menschen bahnte, sprach sie immer mal wieder mit ihnen, verteilte Pflaster und heilte kleine Schnitte von schreienden Kindern. Es war im Grunde nichts, was sie nicht schaffen konnte und dennoch fühlte sie sich innerlich irgendwo unwohl. Sie wusste dass es auch bereits schwerverletzte gab um die sich vermutlich Chiharu selbst kümmerte, aber allgemein ihr Dorf - ihre neue Heimat - so zu sehen, ließ sie innerlich schlucken.
Vielleicht hing sie etwas zu sehr in ihren Gedanken, sah sich zu viel nach Familien um, die in Panik geraten waren, doch irgendwie passierte es, dass sie nicht auf ihre Füße guckte und daher in jemanden rein…nun mehr oder weniger stolperte.
Sie stieß erst gegen einen Körper, dann kam sie gekonnt in ein Stolpern, ehe sie in Windeseile auf dem Boden lag - im Gras. „Ngh.“, machte sie, als sie unsanft aufkam, mit den Händen über die steinige Erde rutschte, welche ihre Haut teilweise etwas aufschürfte, „Wunderbar…“ kam ein ersticktes Murmeln von der jungen Frau, ehe sie sich auf den Rücken abrollte und anschließend zunächst ihre Hände anschaute, die nun etwas mitgenommen aussahen, ehe die Furyoku nach der Falle Ausschau hielt, in die sie eben reingelaufen war.
Ihre olivgrünen Kullern entdeckten weiße Haare, die zu einem weiblichen, jungen Körper gehörten. „Ohw…ich vermute ich hab dich…umgerannt, oder?“, sie musterte das Mädchen von oben bis unten und wusste nicht recht, ob sie Patient oder Helfer war. Im ersten Augenblick vermutete sie ersteres, konnte aber auch keine wirklichen Verletzungen erkennen, „Wollt‘ ich nicht, tut mir leid.“
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jul 03, 2013 4:52 pm

(kommt durch das Tor von den Hängenden Gärten)

Sein Aussehen war nach wie vor das, der Wache, welche er überwältigt und getötet hatte. Shogan sah ebenfalls aus wie eine der Wachen, sie sahen aus wie normale Tsukinin. Wie Tsukinin die in die Schlacht gegangen waren. Sie rückten wirklich aus, nur die Originale, sie sind Tod, die Zeugen ebenso oder zumindest schwer verwundet. Also war bisher niemand hier der wusste das diese beiden Verbrecher und Rebellen waren. Sie schlepten sich in eines der Gebäude als sie unbeobachtet waren, erfolgte Teil zwei des ganzen. Hier wo sie niemand sah, wurde aus Shogan die Brillenschlange von Zuvor und entgegen der vermutung ihrer Verfolger würde nicht Yashamaru das Aussehen des Jounin innne haben sondern der Gecko. Glücklicherweise war Shogan wie alle Geckos in der lage Henge no Jutsu anzuwenden. So schlüpfte er in die Rolle des Jounins. Sie näherten sich langsam, dem Lazarett da schrie Shogan der aussah und sprach wie Takanori Ichiya: "Helft uns... es gab eine Explosion, er hat versucht einen der Täter zu stoppen. Seine Hand, er blutet stark, vielleicht ist er auch vergiftet.." niemand schien ihn so recht ernst zu nehmen, da legte er Yashamaru auf eine der Liegen, die als notdürftige Betten dienten und schrie erneut, nach einer der vielen umher wusselnden Genin: "...er verblutet mir noch kommt schon... ich will ihn nicht umsonst hierher geschleppt haben." irgendjemand würde ihnen schon helfen. Sie würden ihrem Feind helfen, ohne es zu wissen. Shogan indess, sah sich etwas um, während Yashamaru noch immer den schwer blutenden Shinobi miemte. Er blutete wirklich, doch er hatte sich diese Wunde selbst zugefügt um aus einem Genjutsu zu entfliehen. Dennoch, Blutend war ein Taijutsuka für sich selbst eine größerer Gefahr als für andere. Also würde er auf die Fähigkeit der ansässigen Iryonin bauen. Wenn nicht, sie ihren Plan durchkreuzten, murckste er eben so viele ab, bis man ihm half. Sein Begleiter sah ausreichend wehrlose Opfer und die Wachen würden nicht schnell genug eingreifen, zumindest nicht von dort wo sie jetzt waren. Alles war eine Frage des Timings, kamend ie Verfolger schneller als erwartet, war es zu spät, dann müssten sie eben Kämpfen, weiter als hier, würden sie wohl kaum kommen. Die Fragen war nur, wieviele Überraschungen hatten sie noch in Peto oder aber wieviele male konnte er sie noch zum Narren halten. Seine eigentlich Stärke das Fadenspiel, hatte er sich wie üblich aufgesparrt, zum Glück. Also wo blieben die süßen Krankenschwestern? Vielleicht war je eine wenigstens, Alt genug um nicht mehr in den Kindergarten zu müssen.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jul 03, 2013 5:05 pm

°oO(So so, Patient Nr.3 will ein Pflaster auf sein Aua-Bubu, Patient Nr.4 leichte Lektüre über Pferde und Nr.1 und 2 pennen friedlich vor sich hin. Bleiben noch ein paar andere, bei denen ich erst Bestandsaufnahme machen muss. Komisch, hier ist nichts los, aber alle meinen sich wichtig machen zu müssen und eine kleine Genin rumschubsen zu können. Witzig. Zum Glück kenne ich die meisten Gesichter hier, die werden ihren nächsten Friseur-Besuch verfluchen. Oooohja, das werden sie! Alsob ich mich von übersichtlich-talentierten Chunin rumschubsen lassen würde, die das Schlachtfeld nach drei Minuten verlassen, weil sie sich ja soo ausgepowert haben, haha.)

Gelassen nahm Rao hin, dass einige der sich hier ausruhenden Lazarett-Besucher offenbar keine Manieren hatten. Damit Patient Nr.3 auch genau das richtige Pflaster für seinen bösen Klischee-Schnitt an der Wange bekam, kratzte Rao extra alle Kinder-Pflaster zusammen, die das Lazarett-Team hatte. Dabei waren Pflaster mit Ponys, Einhörnern und natürlich süßen Ferkelchen. Eines davon würde in kürze auf der Backe eines hasenfüßigen Möchtegernhelden kleben, bevor Rao jenen freundlich aber bestimmt zurück aufs Schlachtfeld schicken würde. Grinsend und voller Vorfreude machte sich die, nun mehr zart-blonde Rao, die ihre Haarfarbe kürzlich, nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Genin, geändert hatte, mit einer großen offenen Pflasterbox auf zu dem genannten Patienten.

°oO(Schnüff, schnüff. Mein sechster Sinn springt an! Hmm … was riecht hier so blutig? Das ist nicht das Schwerverletztenabtei-ei-ei-ei-ei!) Da passierte es erneut. Irgendwas meinte auf Raos Umlaufbahn durch den Lazarett-System Einfluss nehmen zu können. Eine Kollision schleuderte Planet-Rao aus dem sicheren Orbit. Leider besaß ihr Universum einen Boden und der man schnell näher. "Kyaaa!" kams von der Blonden, ehe sie aufklatschte, alle Viere von sich streckend! Die Pflasterbox flog in hohem Bogen durch die Luft, verteilte seine Pony-Ladung über den Köpfen der wenigen Lazarett-Besucher und vollführte eine 10/10-Punkte-Ladung auf dem Kopf eines gelangweilt dreinschauenden Statisten-Iryo's. (Einer ist eine Anomalie. Zwei sind ein Trend: Regel 89! Ich hasse es, wenn Kenta-kun Recht hat!)Oo° Langsam rappelte sich die Kaminoke wieder auf, schüttelte sich und klopfte ihre Kleidung gründlich ab. Anschließend schwang sie ihre langen Haare durch die Lüfte um den restlichen Dreck loszuwerden, und um dem passiven Iryo-Statisten mit genannter Haarpracht eine Art Peitschenhieb zu versetzen. Hätte sie ja auffangen können, statt Löcher in die Luft zu gucken! "So langsam mache ich mir Sorgen! Ich wittere einen sich bildenden Running-Gag!" Sobald sie wieder sicher auf ihren Füßchen stand, dreht sich Rao zu der vermeintlichen Remplerin um. °oO(Schauen, wohin man rennt! Einfachste Regel, keinen kratzts!) Rao deutete eine höfliche kurze Verneigung vor der scheinbar älteren an und setzte ein freundliches Lächeln auf, auch wenn ihr im Moment eher danach war, sich ein Auge auf den Hinterkopf zu verpflanzen. Wenn sie noch einen Rempler abbekam, wäre das Nummero Tres und damit ein gefestigter Running-Gag! Und sie wollte nicht für den Rest ihrer Laufbahn die Kaminoke sein, mit deren Achterdeck man gerne mal kollidierte! Sie hätte andere Qualitäten! "Schon gut, schon gut. Ist ja nicht das erste Mal, hab mich dran gewöhnt." °oO(Moment, WAS? Nein! Don't give in!) "Egal! Kann ich dir helfen?" kam es nun etwas gefestigter von ihr. Von sowas durfte sie sich nicht runterziehen lassen! Und gerade als sich Rao in der Sicherheit wiegte einem fremden Mädchen ein Pony-Pflaster andrehen zu können, schleppten sich die Klischee-Kriegsversehrte ins Lazarett. Hatten offenbar nicht gemerkt, dass das hier die Easy-Peasy-Station war und die Oberschwester, so eine Veteranin namens Chiharu oder so, sich wo anders um die kritischen Fälle kümmerte. (Deinem kaputten Kumpel sehe ichs nach, aber DU kannst doch noch lesen oder? Depp!)Oo° Was die innere Rao da von sich gab, hätte Rao jetzt auch ganz gern selbst los gelassen, aber die schaute sich schon hektisch um und winkte dem Statisten-Iryo, dem sie zuvor noch mit den Haaren einen Peitschenhieb verpasst hatte. "Dein Auftritt, Cäpt'n Bored!" Blut! Echtes Blut! Bei einem Kameraden! Gut, nicht das erste mal, dass Rao sowas mitkriegte, aber im Moment dachte man wohl, sie wäre so eine Art Iryo und damit zur Hilfe berufen. Garnicht gut, sie konnte doch garnichts und war nur hier, um auszuhelfen! Wenn sie jetzt Hand an dem Bluter anlegen würde, wäre er hinter her wohl noch froh, nur fünf bis sechs Litter Lebenssoße verloren zu haben.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jul 03, 2013 10:45 pm

„Wäre schön, wenn’s nur Spaß wäre…“, murmelte Yui als Antwort auf die Worte der Jüngeren. Dass diese damit aber eher ihren unglücklichen Zusammenstoß meinte, konnte sich die Rothaarige natürlich nicht denken. Im ersten Moment kam ihr lediglich die derzeitige Situation in den Sinn, die für einen Genin vermutlich ziemlich verstörend sein musste. In dem Falle Raos jedoch weitgefehlt.
Als die Furyoku ihr Gegenüber einige Augenblicke musterte, bemerkte sie recht schnell dass das Mädchen keineswegs zu den Verletzten gehörte. Im Gegenteil. Den Pflastern nach zu urteilen, welche weitflächig um die sitzende Hyôrin verteilt waren, hatte sie diese offensichtlich verteilen wollen. „Nah, schon okay…war ja meine Schuld, hab‘ nicht aufgepasst.“, ihre Schultern zuckten kurz entschuldigend, ehe sie sich langsam wieder auf die Beine hievte und ihre Hände an ihrer dunklen Hose abklopfte. Sie sollte besser aufpassen! Wer wusste schon, wen sie das nächste Mal umrennen würde. Hinterher würde sie noch direkt in eine Behandlung rein rennen, was absolut nicht besonders vorteilhaft werden würde. Weder für sie, noch für den armen Iryônin, geschweige denn für den Patienten. Nein, definitiv keine gute Idee.
Doch bevor Yui überhaupt daran denken konnte, ein weiteres Mal in jemanden hineinzulaufen, sollte sie zunächst erst mal den entstandenen Schaden beheben. Das war sie der Anderen jedenfalls schuldig, nachdem sie so unvorsichtig gewesen war.
Also wurden einige Ponypflaster behutsam wieder aufgesammelt, ein wenig von Dreck entfernt und dem blöd dreinblickendem Statisten, der weiterhin nur untätig neben ihnen stand, die Box aus der Hand gerissen, ehe die junge Frau leise grummelte. „Sagen Sie, wenn sie schon nichts tun, wie wär’s wenn Sie sich irgendwie…“, unter normalen Umständen hätte sie  ihre Schimpftriade nun fortgeführt - eifrig mit der Box rumwedelnd und solange darauf beharrend, bis der Typ sich aus dem Staub machen würde. Widererwartend jedoch, wurde sie unterbrochen von einer schreienden Stimme, die alles in ihr aufhorchen- und sie in ihren Bewegungen gefrieren ließ. „Verbluten?! Ernsthaft?!“, kam recht schnell ihre leise Antwort, die mehr für sich selbst bestimmt war und voller Ironie steckte.
Ihre Zähne mahlten auf einander. Warum konnten sich die Leute nicht einmal an die Vorschriften halten?! Hier hatten keine Schwerverletzten zu liegen…das würde die Leichtverletzten nur noch mehr in Aufruhr bringen außerdem gab es hier kaum komplett ausgebildete Iryônin. Doch ehe Yui weiter darüber nachdenken konnte, ertönte wieder die Stimme der Kleinen, die sie eben umgeworfen hatte. Sie sprach offenbar Mister unselbstständig an, der erneut sichtlich überfordert schien. Er hob die Hände und schüttelte den Kopf.
„Besser nicht. Hinterher fängt er noch an zu heulen und dann ham‘ wa‘ zwei, um die wir uns kümmern  müssen.“, waren Yuis schnippische Worte, die fast schon etwas garstig wirkten. Jedoch hatte sie wirklich keine Lust einen unsicheren Iryônin eine Wunde verpflegen zu lassen, die höchstwahrscheinlich lebensbedrohlich war. Hinterher machte er noch irgendwas falsch. „Ich mach das schon. Hier..“ sie gab die halbgefüllte Dose mit Pflastern zurück an die Genin „Wenn du magst kannst du deine Pflasterbox mitnehmen und hinterher kommen.“ Kurz lächelte sie Rao noch zu, ehe sie zwischen den Liegen hindurch schritt und sich ihren Weg erneut durch die ganzen Leute bahnte.
Der Rotschopf war auf der Suche nach dem Ausrufenden, unabhängig davon ob ihr Rao nun folgen würde, oder nicht. Irgendwer musste die Drecksarbeit ja machen, wenn gewisse Leute schon zu blöd zum lesen waren. Eine ihr bekannter Lehrling zeigte ihr augenblicklich den Weg und so war sie - so schnell es eben möglich war - an einem der Häuser angelangt.
„Wäre sinniger gewesen, ihr wärt am Eingang stehen geblieben. Bis man den Kerl gefunden hat, wäre es ein Wunder, wenn er noch lebt. Dachte Jônin würden sowas wissen. Aber was will man erwarten, wenn man nicht mal lesen kann.“, meinte sie bitter, während sie in eintrat, die Tür offen stehen ließ, um genug Licht in das Holzhüttchen zu lassen.
Yuis olivgrüne Kullern fielen recht schnell auf die verletzte Hand, ehe sie sich an den Kopf fasste. „Ernsthaft Ichiya. Du sprichst von verbluten, wenn’s um ne Hand geht?! Willst du mich ver…-“, ihre Augen verengten sich, sie stockte und guckte dem Mann mit der Brille durch jene Gläser hindurch direkt in die Augen. Sie spürte Chakra - da wo es nicht hingehörte. Ihre Iryôninfähigkeiten mochten mittelmäßig sein, doch ihre aktive Sensorfähigkeit besaß sie seit sie…- nun eigentlich schon immer - und sie konnte instinktiv spüren, wann jemand ein Jutsu anwandte. Ein Jutsu, was ihr nur zu gut bekannt war. Vielleicht war es Pech das man auf sie gestoßen war, aber sie konnte ohne Zweifel sofort sagen, dass es ein Henge war.
„Wie auch immer…“, meinte nach einigen Augenblicken, „Ich seh’s mir an, aber wenn du das nächste Mal wildgeworden in ein Zufluchtsort voller panischer Menschen rennst, könntest du bitte Worte wie ‚verbluten‘ vermeiden.“ Es wäre unklug sie sofort zu stellen, sie musste den richtigen Zeitpunkt abwarten und der war an der Stelle definitiv nicht anzusetzen.
Also bückte sie sich runter, konzentrierte sich kurz und ermahnte sich, ruhig zu bleiben. Es half nichts, wenn sie jetzt irgendwas Unüberlegtes tat und so blieb ihr nur das Abwarten. Währenddessen zog sie eine Schriftrolle von ihrem Gürtel und holte einige Bandagen raus, mit denen sie begann die Wunde zunächst zu reinigen, um die Blutung zu stoppen. Ja, die schlimme, schlimme Blutung…an der jeder verblutet wäre. „So ein Schwachsinn…“, dachte Yui derweil.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Do Jul 04, 2013 7:01 pm

Das lief ja hervorragend, hier schienen sich nur kleine Kinder rum zu treiben. Eines Jünger als das andere. Das traurige daran war, das sie selber rein getappt waren, in eine Falle. Also es war keine klassische Falle, vielmehr eine die sich ergab wenn man eben zu Arrogant und Gierig wurde. Das hier war kein richtiges Lazarett, es war mehr ein Pausenhof für Kinder und diejenigen die zum Kampf einfach nicht geeignet waren. Sie stürmten hier herein wollten das System gegen sich selbst richten. Doch dessen waren sie sich nicht bewusst gewesen, sie waren sogar ziemlich Geil auf sich selbst weil sie es soweit geschafft hatten und meinten, hier am Ziel zu sein. Doch ihr Wunsch und ihre Darbietung, nein sie waren es nicht an denen sie scheiterten. Was sie hier ins stolpern brachte waren ein haufen unfähiger Krankenschwestern, die man abgestellt hatte um die deppen aus der Schlacht zu halten. Shogan der das aussehen des Jounin inne hatte, schaute zu dem Mädchen welches sich an Yashamarus Hand zu schaffen machte. Doch das alles lief so gar nicht wie gewünscht, sie verband sie nur, reinigte die Wunde, da kam kein Heilen der Hand. Die Frage war nun, konnte sie es nicht besser oder wollte sie es nicht besser. Yashamaru öffnete die Augen und drehte sich zu dem Mädchen, seine Augen fixierten sie ehe er seine Zweite Hand auf ihre legte und sagte: "Ist das alles was du kannst? Möchtest du einem tapferen Shinobi nicht Helfen das Dorf zu verteidigen?" sein Blick durchdrang sie förmlich, er klang ruhig und doch irgendwie krank. Seine Augen weiteten sich und er sprach weiter: "Du kannst meine Hand doch wieder heilen oder? Wenn du es richtig machst, verspreche ich, das niemandem etwas geschieht..." Shogan indess, drehte sich zu dem Mädchen welches sich mit den Pflastern so vorzüglich zurecht gefunden hatte. Das alles hier konnte ein Desaster werden und Yashamaru war etwas ungehalten hier zu liegen und nicht richtig behandelt zu werden. Das sie aufgeflogen waren, wussten sie nicht. Sie würden sich nicht weit voneinander entfehrnen doch auch hier galt, die Zeit spielte gegen sie. So führte Yashamaru aus, was er im Schilde führte: "Dein Jounin Freund da drüben, er weiß nicht das ich einer von den Bösen bin. Er denkt ich habe es aus dem Explodierenden Lager geschafft... aber meine Hand blutet wirklich... also behandle sie, ordentlich... keine Tricks..." dann hob er seine Hand führte sie langsam zum Mund und streckte seinen Zeigefinger aus ehe eine leises: "... und pscht! Sonst muss ich viele Menschen töten... es liegt jetzt an dir, meine Süße. Hehe." dann miemte er wieder den leidenden Soldaten. Das er gerade zockte und meinte der Jounin wäre echt spielte, der Sensorkunoichi ja geradezu in die Karten, aber das wusste er nicht und auch Shogan ahnte nichts, was sie machten war einfach nur Vorbeugend und eben das was man machte wenn man keine Freunde hatte und Niemandem vertraute. Wo blieb den hier der Spaß ?
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Fr Jul 05, 2013 5:58 pm

°oO(Ok, ich hatte mir eigentlich geschworen, bei der ersten sich bietenden Gelegenheit sowas klischeetriefendes wie “Beeilung, es geht um Leben und Tod!” durchs Lazarett zu schreien, aber dass … eh, würgt meinen Enthusiasmus doch etwas ab. Naja, dämpft ihn eher, bin immernoch willens, was zu tun. Nur werd' ich mich in so einer Situation hüten einen blöden Spruch loszulassen. Überlass ich meinen Cousin, der hat die Lizenz zum blöd sein. Was unsere Nidaime Rempelkage angeht, sie scheint ganz ok zu sein. Muss ich die jetzt Senpai nennen, so als Aushilfs-Iryo? Die scheint ja zumindest zu wissen, was sie tun kann und vor allem, wann es an der Zeit ist, jenes auch zu tun. Was man von Genoße Zero-Motivation ja nicht sagen kann. Ich werf ihm am besten nochmal einen bösen Blick zu, damit er weiß, woran er ist. Ha! Ein weiterer Kandidat auf der 'Haaranschlag'-Liste! Uh, da fäll mir ein; ich muss noch rausfinden wo Holzi wohnt, um ihm seine Suppe zu verhaaren, ahihi!)

Gedacht, getan. Rao nahm ihre Pflasterbox entgegen und warf dem Statisten-Iryo einen finsteren Blick zu. Naja, weniger finster. Ihre Mine kündete eher von wachsendem Interesse an dem gerade eingetrudelten Fall blutender Analphabeten. Deswegen konnte man ihren Blick wohl auch nicht so wirklich ernst nehmen, da er irgendwo zwischen möchtegern-fies und Vorfreude angesiedelt war. Ganz komischer Anblick. Den betroffenen Statisten-Iryo brachte das zwar nicht direkt zum Schmunzeln, wäre auch zu viel Action für seine verpennte Type gewesen, aber immerhin zur Verwirrung.
Und während sich der, für die Entität hinter der vierten Wand mittlerweile zum Prügelknaben-Statisten avancierte, Iryo verdutzt einen neuen Platz zum auffällig unauffälligem Rumlümmeln suchte, dackelte Rao erstmal gepflegt der neugewonnenen Senpai hinterher. War immer gut in so einer Situation einen Anker zu haben, den man stalken und hinterher mit doofen Fragen löchern kann. Glücklicherweise sprang Raos sechster Sinn wenig später an, weshalb sie in gebührendem Abstand zur Senpai und dem Verletzten stehen blieb. Die kurze Behandlungspause, in der der Verletzte Yuis Hand ergriff und ihr wohl seinen letzten Willen diktieren wollte, nutzte Rao für etwas absolut genial geistesgegenwärtiges. Wenn sie schonmal hier war, konnte sie sich ebenso gut ein paar Tricks und Kniffe live abschauen und hinterher behaupten, selbst auf den Trichter gekommen zu sein! So machen es schließlich alle Genies! Wusste sie nur zu gut, sie hatte zwei als Schwestern.

"Können sie das mal kurz halten? Bitte, danke!" Dem Jounin, der sich kurz zu vor Richtung Rao gedreht hatte und sie wohl im Auge behielt, wurde eiskalt die Pflasterbox aufgeschwatzt und in die Patschehände gedrückt, ohne Widerworte zuzulassen versteht sich. °oO(Ein potenzieller neuer Sensei? Eher nicht, scheint mir eher von der Draufgänger-Kompanie zu sein, aber er könnte ein gutes Wort bei der Kage für mich einliegen. Damit wäre ich meinem Ziel einen Schritt weiter, hihi!) Flink griff die Genin nach Stift und Papier, welches zufällig in der Nähe auf einem Tischchen bereit lag. Die Vorderseite des Papierblattes betrachtete sie garnicht weiter. War wohl so eine Art 'Krankenblatt' oder eine andere Art von Formular. Unwichtig eben. Stattdessen fing sie an, auf die Hinterseite zu kritzeln. Beobachten und Notizen machen. Wenn man schon nix kann, dann sollte man wenigstens versuchen, etwas zu lernen. So macht man sich später nützlich, wo man zu vor nur im Weg stand. °oO(Ein Hurra auf die Kami-sama, die dem Mensch seine Logik verlieh!)

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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   So Jul 07, 2013 11:58 am

CF: Plotareal - Die "hängenden Gärten" [Area 1]

Es war ein ruhiger Moment. Das Schlachtfeld schien für einen Moment so als sei es Nacht und alle würden schlafen. Die Tore zum Lazarett am Gipfel der Gärten standen offen. Die Wachen waren dennoch hier und noch dazu wirklich stark und gefährlich. Ihre Blicke schienen auszureichen einen Menschen davon abzuhalten einfach so einzutreten. Der Shinobi kreuzte diese Blicke nur kurz, verneigte sich ein paar Mal und passierte dann, wohl dicht gefolgt von seinem Partner, der ihn schon einige Meter weit über das Schlachtfeld begleitet hatte. Das war immerhin bei Weitem nichts, was man als ungewöhnlich bezeichnen konnte. Immerhin gab es hier kaum einen Kämpfer, der alleine über das Feld lief, oder alleine in die Feinde hinein stürmte. Man war eigentlich niemals alleine, sondern hatte stets jemanden bei sich.
Der Herr war relativ groß, jedoch nicht sonderlich eindrucksvoll. Braunes Haar ragte auf seinem Kopf unter dem Stirnband hervor, welches das Symbol seines Dorfes trug. Seine Haltung war aufrecht, wenn sie auch nicht wirklich Stärke verkörperte und selbst seine Ausstrahlung war nicht sonderlich ungewöhnlich. Eben einer von vielen, niemand nach dem man sich umdrehte oder wegen dem man sich auf dem Schlachtfeld sorgen machen musste. Dieser Mann schien für die meisten unsichtbar zu sein und es im nächsten Moment auch immer noch zu bleiben. Wer war er? was hatte es mit ihm auf sich? Fragen, die sich niemand stellte.

Langsam schritt er voran, wanderte zwischen den Wachen hindurch, direkt ins Lazarett hinein, direkt in das erste Zelt hinein, kein Ausdruck auf seinem Gesicht. Eingetreten erhob er kurz die Hand zum Gruße für die Anwesenden, sprach nicht, denn er hatte noch nie gesprochen. Noch niemals sollte ihn die Gesellschaft so erlebt haben. Er wirkte als sei er stumm, vermutlich war er dies sogar. Vielleicht hatte man ihm auch einfach ein Schweigegelübde auferlegt. Egal, was es war, er war still und blieb einen Moment lang stehen, um mit drehendem Hals die Umgebung abzusuchen und somit die Menschen zu kontrollieren. War die Person, die er suchte hier? Es schien als suche er den vorstehenden Medic, die Leitung dieses Zelts. Doch hier fehlte jede Spur von dieser Person. Nur ein paar einfache Shinobi, zwei Mädchen und ein blonder Herr mit einer Brille, so wie ein Kerl, der gerade dabei zu sein schien verarztet zu werden von einem dieser beiden Mädchen, einer rothaarigen Dame. Nicht gut!
Ein paar Schritte ging der Mann noch, ein fragender Blick zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, als er sich an das rothaarige Mädchen zu wenden schien, die einzige Person, auf die er in diesem Moment baute. Er kannte sie bereits, er wusste, wer sie war, er wusste wie sie aussah, er wusste um wen es sich so handelte. Den Mann, den das Mädchen da gerade verarztete schien er gar nicht erst zu beachten, war ja sowieso nur ein weiterer Verwundeter, wie man viele hier antraf. Es schien ihn an der Hand erwischt zu haben, ein Messerstich wohl gemerkt. Eine ziemlich schwache, aber nicht sonderlich seltene Wunde. Viele bekamen solche Dinge ab. Entweder weil sie sich prügelten, oder weil sie selbst dazu gezwungen waren es zu tun, vielleicht wegen eines Genjutsu. Viel Blut verloren sie dabei zwar nicht und es war auch noch extrem gefährlich.
Warum kam solch ein Mann ins Lazarett? Er sah noch einmal herüber zu dem Blonden mit der Brille, der dort stand, wank ihm zu, ehe er sich dann wieder der Rothaarigen zuwandte mit einem sehr freundlichen Gesichtsausdruck. Dabei erhob er langsam die Hand zum Gruß erneut und begann damit ein paar Handzeichen zu formen, nur ein paar seltsame schwer zu deutende Signale, die wirklich nicht aus der Hand eines Profis stammen konnten. Langsam bewegte sich seine Hand noch etwas nach vorn.

War sich Ichiya sicher? Sein Täuschungsmanöver würde fallen, egal wie perfekt es gewesen sein mochte. Seine Körperhaltung hatte sich schnell und einfach verändern lassen, immerhin beherrschte er seinen Körper wie kein anderer. Auch seine Ausstrahlung zu verbergen war durch die neue Haltung nicht schwer und letztlich war da dann noch das Henge no Jutsu, welches er angewandt hatte, eine Technik, die auch sein Feind genutzt hatte um unentdeckt durch das komplette Gebiet wandern zu können. Denselben Trick hatte nun auch er eingesetzt, sich getarnt und durch den Verlust seiner Stimme wirklich perfektioniert. Dahinter zu kommen würde schwer sein, schließlich hatte es der Feind selbst ja auch geschafft dank dieser kleinen Technik bis nach ganz oben zu kommen.
Jetzt galt es nur noch abzuwarten, was geschehen würde. Würde der vermeintliche Feind einen falschen Finger krümmen würde Ichiya nicht zögern und zuschlagen, dafür war er dieses Mal in der richtigen Position. Im Geheimen observierte er bereits die gesamte Situation bis ins Detail hinein. Er sah jeden Schritt, den der falsche Ichiya machte, ebenso wie er jeden Schritt seines ersten Verdächtigen mit der Verletzung an der Hand beobachtete. Jedes Handeln würde mit einer schnellen Reaktion bestraft werden. Nur würde das alles auch aufgehen? Vielleicht würde die Täuschung ja nicht einmal funktionieren? Vielleicht würde sein kleiner Trick bestehend aus einem Überraschungsangriff ja sogar scheitern?

Er war jedenfalls bereit dazu es heraus zu finden.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mo Jul 08, 2013 12:03 pm

(okay, also mal vorneweg, der vierte tag ist heute ^^ da ich ungern eingeknastet werden möchte und eine pn verständigung nun auch etwas zu lang dauern würde, poste ich mal. Dabei binde ich Furyoku Yui ein. Wenn sie später postet, kann sie darauf eingehen halt 4 Tage Regel usw. also bitte keinen Shitstorm gegen mich danke)

Entweder war sie geschockt von dem was er sagte oder aber sie war wirklich ausser stande das zu tun, was er erwartet. Wurde denn diesen Medicnin heute nichts mehr beigebracht. Innerlich verfluchte er die lasche Einstellung der Jugend von Heute, sie schienen keinerlei Ehre mehr zu besitzen, waren Faul und überhaupt, wo waren den bei diesen Jungen Hüpfern die zukünftigen Vorbilder. Nun würde er für sich sicherlich nicht den Sensei des Jahres Award beanspruchen können, aber man konnte schon zu ihm Aufblicken, nun ja, irgendwie halt. Kurz driftete er am, ehe ihm das ganze hier zu Bunt wurde. Er drehte sich also mit einem leichten Keuchen zu ihr, schaute ihr erneut in die Augen, ehe er mit seiner Blutenden Hand zudrückte, wenigstens der Verband schine ordentlich geworden zu sein, auch wenn es noch immer weh tat. Shogan war in der nähe unwissend das derjenige dessen Aussehen er trug, in unmittelbarer Nähe war. Yashamaru war niemand, der Sachen ankündigte und sie dann nciht hielt. Er stand zu seinem Wort, also würde er nun taten folgen lassen. Er sagte leise: "Du hättest tun sollen was ich gesagt habe... du gibst keinen guten Shinobi ab meine liebe... schade, nun muss ich Menschen weh tun." er schwang sich nicht auf, setzte sich hin so als wäre er wirklich gezeichnet, dann als er sich abstützte ging alles rech schnell, er umschlang sie, drehte sich gewand um sie. Seine verbundene Hand um ihre Taile geschlungen drückte er sie mit ihrem Bauch und somit ihren Rücken an seinen Bauch. Unweigerlich kam sie ihm sehr nahe, ihr Po berührte seine Lenden ein kurzes: "Hmmm fest, sag blos du trainierst..." ehe seine andere Hand ihren Hals umschlung und er mit geschlossenen Augen, seine Nase über ihre Haare fahren lies. Dabei atmete er tief ein, sehr tief, man konnte es förmlich riechene ehe er langsam die Augen öffnete und Ausatmet gefolgt von einem: "Dieser Geruch... deine Haare, ach kleines, wie schade aus uns hätte ein schönes Paar werden können." säuselte er. Shogan der ja den Jounin miemte, ging zu dem Mädchen welches mit den Pflastern hantierte, schließlich hatte sie ihm selbige ja in die Hand gedrückt, sehend das sein Meister begann, ging er zu der kleinen Blonden und warf die Pflaster weg. Er würde sie nicht direkt als Geisel nehmen, vielmehr würde er vorgeben sie schützen zu wollen. Also stellte er sich zu ihr, mehr hinter sie und sagte: "Pass auf, der Typ scheint sie nicht mehr alle zu haben... bleib nah bei mir !" beide sahen einander gut. Yashamaru Shogan und dieser seinen Meister. Wenn die Brillenschlange hier auftaucht dann wären sie bereit, das er bereits hier war wussten sie nicht woher auch. Er wandte Yashamarus Idee gegen ihn selbst, ausgekocht das musste man ihm lassen. Yashamaru der die Medicnin an sich drückte, hielt sie fest an sich, sie zu zerstückeln war nicht sein Ziel, aber es wäre ein leichtes so nah wie sie ihm war. Doch im Moment, konnte selbst die Brillenschlange nicht wissen, das Yashamaru nicht sein Aussehen inne hatte, das konnte ihm noch Hilfreich sein, seinen Fetisch kannte der Mann glücklicherweise noch nicht. Doch Yashamaru sah auch nicht ein wieso er diesme nicht nachgeben sollte und so fuhr er fort, erdrückte seine Nase in ihr Haar, Atmete erneut tief ein ehe er seiner kleinen Freundin zuflüsterte: "Stehst du darauf? Wenn man dir an den Haaren zieht, wenn man seine Hand in deinem Haar vergräbt und fest zupackt..." er schmunzelte, seine Augen glitzerten fast als er sprach: "...oder bist du mehr eine Schüchterne... rar, ich mag es wenn sie etwas schüchtern sind... nicht Prüde nur Schüchtern. Mein kleines Täubchen, wer von den Anwesenden meinst du wird zuerst versuchen den heldne zu spielen? Sollte ich gleich jemanden auswählen... hach, so viele Optionen. All diese Würmer und ich kann mich nicht entscheiden welchen ich wählen soll. Machen wir doch ein Spiel daraus. Sag mir eine Zahl zwischen 1 und egal wieviel und ich sage dann wer diese Nummer hat. Jap, die Nummern sind vergeben. Komm schon nur eine Nummer. Hehe." er spielte, wie er es eben zu gerne tat wenn er sich sicher fühlte, glaubte das niemand ihm hier das Wasser reichen konnte und einfach keiner da war der seiner Aufmerksamkeit würdig war. Jeder dieser Würmer musste zertretten werden, aber ein wenig Spaß durfte man ja wohl noch haben.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mo Jul 08, 2013 1:43 pm

(XD jaja~ „4 Tageregel“ dass diese einsetzt, wenn du DRAN bist mit posten ist dir bewusst, ja? Das heißt du hättest noch 3 Tage gehabt, da Ichiya gestern gepostet hat bzw. nein, eigentlich hätte ICH 3 weitere Tage gehabt, da ich ja nun dran war :3. Mal ganz davon abgesehen dass ich das Wochenende abwesend gemeldet war, Herzchen. Aber gut; dir zu Liebe verlang ich mal nicht, dass du den Post wieder löschst. & das Aufregen erspar ich mir auch mal bezüglich der Autohandlung.)

Vermutlich hatte sie einen Moment zu lange nachgedacht. Dennoch hatte Yui irgendwie Zeit gewinnen müssen und dass der Kerl allen Ernstes dazu bereit war, einige Unschuldige anzugreifen, ließ sie die Stirn runzeln. Heilte sie den Typen würde sie ihren Gegnern in die Hände spielen, tat sie es nicht, waren unheimlich viele in ihrer Umgebung in Gefahr - Rao eingeschlossen. Was sollte sie also tun? Generell war weder das eine, noch das andere eine wirklich gute Option. Mit geheilter Hand konnte der Kerl immerhin trotzdem angreifen, was sie auch nicht wirklich weiter brachte.
Verstohlen runzelte die Rothaarige derweil ihre Stirn, ehe ein Schmerz durch ihre Hand zuckte, was sie zurück in die Augen des Anderen blicken ließ. „Tch.“, kam es von ihr, während sie realisierte, dass sie einen Fehler begangen hatte. Ihre Handlung hatte zu viel Zeit in Anspruch genommen und somit schien sich ihr potentieller Gegner entschieden zu haben. Blöd - äußerst blöd. Blöd war jedoch auch die Tatsache, dass ihr Gegenüber wesentlich stärker war als sie - noch jedenfalls - und so konnte sich die Furyoku auch nicht wirklich zur Wehr setzen, als man sie um ihre eigene Achse wirbelte und sie plötzlich einen heißen Atem an ihrem Ohr spürte.
Es jagte ihr einen Schauer über den Rücken und die Berührungen wiederum riefen einen gewissen Ekel hervor, der sie innerlich verdammt wütend stimmte. Was bildete sich der Typ eigentlich ein?! Mit seinen Wurstfingern sollte er gefälligst Weiber in seinem Alter anfassen, die sich ihm freudig um den Hals warfen - obwohl; vielleicht sollte er gar niemanden anfassen.
„Bei der grobschlächtigen Behandlung ist es für mich ein Rätsel, dass du deine Herzensdame noch nicht gefunden hast.“, murmelte Yui, krächzte dabei jedoch, da die Hand um ihren Hals ihr teilweise die Fähigkeit nahm, mehr als ein solches herauszukriegen. Gerade deswegen konnte sie Rao in dem Augenblick auch nicht wirklich warnen, dass der Ichiya dort nicht der richtige war, sondern sich in der Masse befand - ebenfalls mit einem Henge bestückt, dennoch wusste sie dass er eingetroffen war. Ähnlich verhielt es sich mit einem gewissen Blauhaarigen, der in ihrer Einheit war und verdammt hübsch und…okay sie wich vom Thema ab. Jedenfalls wäre sie derzeit lieber in den Armen Natsus, als von Mister ‚ich-töte-gleich-alles-hier‘ unsanft festgehalten zu werden.
Derweil hatten sich ihre Hände um die um ihren Hals geschlungen, offensichtlich damit beschäftigt, sich frei zu kämpfen - zumindest äußerlich. Wenn er die hilflose Mädchentour wollte, sollte er sie eben bekommen. „Ich hatte offenbar Recht; bei der Masche kann ja gar keine Frau anbeißen.“, warf sie ihm entgegen, als sie aus ihrem Augenwinkel über die Schulter blickte, „Was mich aber interessiert: warum die großartige Verkleidung, wenn ihr eh plant, alles zu töten. Ist doch fast schon langweilig.“ Sie ging nicht direkt auf die Zahlensache ein, plante erneut Zeit zu schinden, während sie sich innerlich zunächst weiterhin zur Ruhe zwang. Yui musste sich nur konzentrieren und den richtigen Zeitpunkt abwarten, während sie innerlich derzeit ihren Blutfluss spürte - ein gutes Zeichen. Jetzt musste sie sich nur noch dem Griff entledigen, aber das wäre auch nicht sonderlich schwierig. „Wenn ich’s mir recht überlege, find ich eigentlich, dass die 0 ne hübsche Zahl ist…“, ein weiteres Krächzen, bevor sie mit ihrem Zeigefinger über die Schulter deutete, direkt an die Stirn ihres Gegners, der im nächsten Moment genau dort von ihrer Dotonkugel getroffen werden müsste. Das wäre die perfekte Ablenkung um aus dem Griff des Kerls zu entkommen wie sie die Sache mit Rao regelte, war jedoch noch offen. Sie hoffte mal, dass einer der anderen beiden Shinobi eingreifen würde, welche sich unter den Rest geschmuggelt hatten.

Jutsu:
 
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Ishida Natsuki

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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mo Jul 08, 2013 6:12 pm

Sie führten den Plan, den sie gemeinsam ausgearbeitet hatten nun in die Tat um. Ein Henge no Jutsu wurde angewandt und Natsuki war nicht wiederzuerkennen. Er hatte die Gestalt eines unscheinbaren junge Mannes angenommen. Dunkelblondes, kurzes Haar, ein Stirnband mit dem Zeichen von Tsukigakure drauf und die typische Kleidung eines Tsuki-Shinobis. Genau wie Ichiyas Aussehen war auch Natsus völlig nichtsaussagend und man würde sich, wenn überhaupt, nur flüchtig nach ihnen umdrehen. Also die perfekte Tarnung um sich unbemerkt nach Jemand bestimmten umsehen zu können. Das Problem lag hierbei nur darin, dass sie nicht wussten, nach wem sie genau ausschau hielten. Natürlich, der Typ hatte Ichiyas Aussehen angenommen, aber wer sagte nicht, dass er inzwischen dieses ausgewechselt hatte? Der einzig bestehende Hinweis blieb der Schnitt in der Hand, welches er sich durch ihr Genjutsu selbst zugefügt hatte. Ein guter Anfang, nur dumm dass diese Verletzung nicht unbedingt wahnsinnig speziell war ... Oder doch? Wer würde schon wegen eines lächerlichen Schnittes in der Hand sofort das Lazarett aufsuchen? Natsuki wandte ihren Kopf nach links und rechts, natürlich langsam, nicht hektisch, immerhin wollte sie nicht auffallen. Die Hände lässig in die Hosentasche lief sie etwas versetzt hinter ihrem derzeitigen Teampartner her und suchte nach Leuten mit Schnitten in den Händen. Oder eben nach einem Typen, der wie Ichiya aussah ... Allzu lange mussten sie jedoch nicht suche, glücklicherweise. Nur wenige Meter vor ihnen ereignete sich ein sehr interessantes Schauspiel, auch wenn Natsuki eher angewidert von dem einen Typen war, welcher seine Nase in das Haar einer von ihr durchaus bekannten Person drückte. Unweigerlich stieg Wut in Natsuki auf. Sie gelangte jedoch nicht bis an die Oberfläche, sondern brodelte in ihrem Inneren weiter. Äusserlich blieb Natsuki ruhig, die Hände noch immer in den Hosentaschen, die Situation systematisch verfolgend, immerhin wollte sie nichts verpassen. Sie prägte sich alles ein, blieb dabei jedoch ein Fünkchen länger bei Yuis Augen hängen, welche gerade mit ihrem Peiniger sprach. Und noch immer rieb er seine verdammte Nase in ihr Haar, als hätte er das Recht dazu! Natsuki kannte Yui zwar noch nicht besonders gut, sie hatten nur einige wenige Worte miteinander gewechselt, aber dnenoch war sie eine Teampartnerin und ausserdem eine Tsuki-Kunoichi ... Und somit war es Natsukis Pflicht sie zu schützen! Ihr Blick wanderte zu dem Typen der Ichiyas Aussehen gestohlen hatte, ein kurzer Blick zeigte, dass sich dort kein Schnitt an der Hand befand. Also war es nicht er selbst, sondern sein Kumpane. Demnach musste es der andere Typ sein, der zumindest hatte eine passende Verletzung und da er sich ganz in der Nähe des möchtegern Ichiyas aufhielt, schlussfolgerte Natsuki einfach Mal, dass sie ihre beiden Flüchtigen gefunden hatten. Bingo! Natsuki kam nicht umhin leicht zu lächeln. Es war nur ein flüchtiges, schnell verfliegendes Lächeln welches über ihre Lippen huschte und doch zeugte es davon, dass sie ihren Gegner einwandfrei ausgetrickst haben. Immerhin standen sie hier, unbehelligt und sie waren - mehr oder weniger - entlarvt.
Doch dummerweise befand sich bei dem möchtegern-Ichiya auch noch eine Geisel. Dieses Mädchen kannte Natsuki jedoch nicht, zumindest hatte sie noch nie mit ihr gesprochen und wusste auch ihren Namen nicht. Nichtsdestotrotz war sie gehörte sie ebenfalls zu Tsuki und schwebte derzeit in einer gewissen Gefahr. Wusste sie davon? Wahrscheinlich nicht, ansonsten hätte der möchtegern-Ichiya ebenfalls ähnlich gehandelt wie sein Partner. Natsuki blickte kurz zu dem echten Ichiya, welcher noch immer unter der Tarnung seines Henges stand. Natsuki signalisierte ihm, dass sie nun womöglich eingreifen sollten, doch keine Sekunde später wurde ihnen bewusst, dass das nicht nötig gewesen wäre. Im nächsten Szenario ging alles ziemlich schnell. Nach dem Yui erklärte, dass sie die Zahl 0 ganz hübsch fände, wandte sie ein Jutsu an. Natsuki kniff die Augen etwas zusammen, das war das Zeichen um ihr Henge los zu werden um ebenfalls eingreifen zu können. Gedacht, getan. Das Henge verschwand, Natsuki nahm wieder ihr wahres Aussehen an und formte sofort Fingerzeichen. Erneut hatte sie sich für ein Genjutsu entschieden, immerhin hatte er das letzte mit einem sauberen Schnitt lösen müssen, demnach hatte er zumindest gewisse Probleme mit Genjutsus ... Ob das jedoch nur bei hochrangingen der Fall war, konnte Natsuki in diesem Moment beim besten Willen nicht sagen. Dennoch wandte sie es an. Durch das Ninjutsu von Yui würde Natsukis Genjutsu nur umso besser wirken, es unterstützte es sozusagen. Kurzerhand war sie dann auf die beiden zugegangen, riss die Hand des Stümpers weg, packte Yuis Handgelenkt - womöglich etwas grob - und zog sie von diesem seltsamen Typen weg.
"Alles in Ordnung?", fragte sie hastig, bevor sie nach einem Kunai griff. Bereit es dem Gegner in den Körper zu rammen, sollte es notwendig werden. Schützend stellte sich Natsuki vor Yui. "Bleib hinter mir!", sagte sie bestimmt. Ihren Blick wandte sie nicht von dem Mann ab, auch nicht um nach dem möchtegern-Ichiya und der anderen Tsuki-Kunoichi zu sehen. Natsu war sich in diesem Punkt sicher, dass sich der echte Ichiya um eben jenes Problem kümmern würde. Wichtig war nun, nicht den Typen aus den Augen zu verlieren, während Natsuki ihren nächsten Schritt plante ... Sollte der Typ den Versuch zu starten, das Weite zu suchen, würde sie ihm sofort das Kunai nachschicken, quasi als kleines Abschiedsgeschenk. Geplanter Ankunftsort: Möglichst im Oberen Bereich des Rückens.

[OoC: Hoffe der Post ist okay so. Ansonsten bitte eine PN an mich ^^]

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Di Jul 09, 2013 4:15 pm

°oO(Okey, okey, das geht mir hier alles ein klein wenig zu schnell! Die Behandlung meiner neugewonnenen Senpai schlägt dem Patienten wohl auf den Magen. Oh, oder haben wir es hier mit einem … eh … 10-24-B zu tun? Feind hat das Lazarett infiltriert? Ne, das hier ist doch eher ein 10-24-C! Feind hat das Lazarett infiltriert und dabei irgendwie das Schwerverwundeten-Abteil verfehlt. Frage mich, was der mit dieser Aktion bezwecken wollte. Eine Geißel nehmen? Gut, hier sind gewiss weniger Wachen, als bei den Verwundeten, aber dem Depp müsste doch trotzdem klar sein, dass wir hier alle Shinobi sind! Geißelnahme ist da doch voll veraltet, wenn es um die Sicherheit des ganzen Dorfes geht. Damn! Dass muss einer dieser fiesen Momente sein, vor denen man uns immer warnt! Sicher, die Sicherheit des Dorfes steht auf dem Spiel, a-aber ich kann meine Senpai doch jetzt nicht in Gefahr bringen, nur um diesen … eh... Hentai-kun auszuschalten! Es muss noch eine andere Möglichkeit geben.)

Raos Verstand setzte sich in Gang. Zuvor hatte sie eher auf Sparflamme agiert. Zuschauen und notieren, mehr war nicht nötig gewesen. Jetzt aber drehte sie auf und überdachte die Situation so schnell und effizient sie konnte. Der Bestandsaufnahme kam allerdings einiges in die Quere. Genau genommen waren es zwei weitere Personen, die sich kackdreist einmischten. Freund oder Feind? Schwer zu sagen, in der Situation! Was Rao jedoch zu erst in den Sinn kam, war der Kerl hinter ihrem Rücken. 'Rücken freihalten!' war doch das Motto, dem man im Zweifelsfall immer folgen sollte. Sich nicht die Möglichkeit zum Handeln nehmen lassen! Der Kopf der Kaminoke ratterte und kümmerte sich in Windeseile um das Problem. Der Kerl hinter ihr fasselte zwar irgendwas, handelte aber ganz gewiss nicht, wie ein richtiger Erwachsener, oder gar ein Jou-Nin, es getan hätte. Statt die jüngere Rao zu schützen, verblieb er hinter ihr. Zu verdächtig! Er wurde prompt als Feind eingestuft. Hentai-kun war sowieso ein Feind, waren also schonmal zwei festgestellt. Dann war da noch der auffällig unauffällig handelnde Statisten-Shinobi, der sich ebenfalls dazu bequemte. Ohne Zweifel war zu sagen, dass er kommunizieren wollte, mit seinem Gefuchtel. Die Frage war nur; mit wem? Er wurde als verdächtig eingestuft. Zu guter letzt war da noch eine weitere Gestalt in der Nähe, die Rao nur flüchtig aus den Augenwinkeln bemerkt hatte, die aber dennoch in die Kalkulation einfloss. Verdächtig, unverdächtig? Schwer zu sagen, aber in der Situation musste Rao vom Schlimmsten ausgehen. °oO(Auf begrenztem Raum kämpft es sich schlecht gegen eine Übermacht. Auf offenem Gelände werden sie einem aber auch leicht in den Rücken fallen können. Trotzdem: Hier drinnen will ich keinen Kampf ausfechten, da habe ich zu wenig Chancen. Weniger als ich ohnehin schon habe!)

Gerade als sie sich an die Austüftelung eines Fluchtplans machen wollte, kam mehr Aktion ins Bild! Ihre Senpai bewies Eier in der Hose, was jetzt nicht so beleidigend aufzufassen ist, wie es vieleicht im ersten Moment klingt, und startete einen kecken Fluchtversuch. Rao bekam zwar nicht ganz mit, was es war, aber ihr genügten die Bewegungen um sich den Rest dazureimen zu können. Wenig später ergriff einer der Statisten-Shinobi die Gelegenheit beim Schopfe und zog ihre Senpai von dem Hentai-kun weg. Gut so, damit war jener Statist schonmal auf der Liste der Verbündeten! Nun war es an der Zeit, für die eigene Freiheit zu sorgen. Rao, die die ganze Zeit über das ängstliche Mädel gemimt hatte, fummelte unauffällig an ihrem Gürtel herum. Kurz verinnerlichte sie sich die Position der beiden Verbündeten und legte los. Eine Blendbombe wurde gezündet und Rao kniff die Augen zusammen, während die Welt um sie herum kurzzeitig von einer Mini-Sonne erleuchtet wurde. Das würde hoffentlich reichen! Mit der ihr angeborenen Geschicklichkeit huschte sie von dem dubiosen Kerl hinter ihr weg. Immer auf den Ausgang zu haltend, stubste sie den Statisten-Shinobi, der ihre Senpai befreit hatte, kurz an, mit den Worten "Raus jetzt!", ehe sie sich ins Freie bewegte. "Wir haben hier getarnte Feinde! Ein wenig Abstand, okey?" rief sie durchs Lager und kam sich damit auch schon wieder unglaublich professionell vor. Wenn jetzt Hinz und Kunz angesprungen kamen, würde dass zu viel Unruhe verursachen und die Feinde konnten zu einfach wieder entkommen. Nein, die anderen sollten sich tunlichst von hier fernhalten, damit sich der Feind nicht einfach wieder unters gemeine Volk mischt. Oder eher, unter die gemeinen Shinobi. °oO(Ok, ok … nächster Part. Wie fortfahren? Hm hmm hmmmm! Kunai!) Ein solches wurde prompt aus der Gürteltasche gezogen. °oO(Noch was? Hmm … zur Vorsicht, lieber noch einen Sprengzettel … mir ist zwar etwas mulmig dabei, aber ich schätze, es muss sein. Ich habe keine Lust, in den Fängen dieses … Haar … Haar … Haar-Perversen zu landen!) Ein Kibakufuda wurde ebenfalls aus der Gürteltasche gezogen. Mit dann doch leicht zitternder Hand wurde der Zettel in die blonde Haarpracht der Kaminoke geschoben, die er völlig verschwand. Rao wusste schon, was sie tat, wenngleich ihr der Gedanke daran nicht wirklich behagte. Sie hoffte, den Zettel eher zum Angriff, denn als letzte Heldenmaßnahme, nutzen zu können/müssen. (Tu nicht so, du bist keine Heldin! )Oo° °oO(Nein, ich bin nur Rao. Aber dass lässt sich jetzt nicht mehr ändern!) Wurde sie jetzt allmählich verrückt? Hoffentlich nicht. Gespräche mit sich selbst zu führen, und wenn sie auch nur innerlich sind, war normalerweise nicht Raos Art. Aber der Anblick dieses … Hentai-kuns hatte sie wohl doch etwas mehr durcheinander gebracht, als sie zunächst angenommen hatte. Mit dem Kunai in der Hand und einem todernsten, etwas rao-fremden, Blick, wartete sie nun, wie das ganze ausgehen würde. Und hoffte das beste.

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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jul 10, 2013 9:22 am

Um es kurz zu machen: Das Chaos brach aus! Von allen Seiten, von allen Personen, das Lazarett schien dabei zu sein vollkommen darin zu versinken. Der Feind war sicher gestellt und hatte sich bereits dadurch enttarnt, indem er sich dazu entschied sich an einem jungen Mädchen und ihrem Haar zu vergreifen. Hingegen schien da noch dieser andere Ichiya zu ein, dieser falsche Doppelgänger, der es nicht einmal drauf hatte wirklich überzeugend zu wirken, der lauerte. Und dann wehrte sich die Rothaarige auch noch schlicht und einfach durch ein Ninjutsu, irgendetwas geschah und auch noch der verwandelte Ishida-san stieg in den Ring. Langsam begann alles in Aktion zu treten und Ichiya, der für den ersten Moment nur dort stand, realisierte wie sich langsam aber sicher alles in dieser Pflegestation zu einem chaotischen Schlachtfeld zu entwickeln schien. Wunderbar.

Aber das bedeutete auch eines für ihn. Kaum hatte die Gegenoffensive begonnen, hatte Ichiya bereits sein Henge vernachlässigt und den Angriff eingeleitet. Mit schneller und geschickte Bewegung hatte er sein Ziel schnell erreicht, noch bevor dieses überhaupt blinzeln können sollte und einen Überblick über die Situation erhalten könnte. Er eilte quasi wie ein verrückt gewordener Hund, dem nur ein einziges Bestreben noch im Herzen liegen sollte, eben so wie es ihm durch diese wundervolle vom Schicksal eingefädelte Situation möglich sein sollte. Seine Schritte wiesen dabei jedoch auch das maximale Geschick aus, als Vorbereitung auf seine wundervoll und brutal inszenierte Technik.
Er sprang ab, eine Blendbombe ging hoch, der Jounin kniff zwar seine Augen zu doch seine Sinne waren angespannt, seine Konzentration ungebrochen, ebenso wie die Bewegung, die er soeben begonnen hatte. Für einen Meister des Gouken Stils sollte es schließlich kein Problem sein mit solch einer Situation umzugehen, dann konnte man eben nichts sehen, in diesem Fall ja nicht ausweichbar, weder für ihn, noch für sein Ziel und dadurch sollte die perfekte Möglichkeit erschaffen sein einen gefährlichen Angriff zu starten, wie er eben im Buche stand.
Das Bein zog er nach vorn, wieder sprang er vom Boden ab, wieder führte er einen Drehkick aus, brutal von der Seite, direkt darauf abgesehen alles in dieser Flugbahn aus dem Weg zu reißen, mit nur einer einzigen Fluchtmöglichkeit, die darin bestehen würde, dass sich der Gegner wirklich tief ducken würde. Ansonsten sollte es wohl schwer sein der Wucht des Überraschungsangriffs zu entfliehen, ebenso wie der Geschwindigkeit, besonders dann wenn man all die im Moment gegebenen Faktoren mit einberechnete und die Unruhe, die erschaffen wurde. Letztlich war da natürlich auch das Henge no Jutsu, welches durch die ausgeführte Bewegung erst aufgelöst worden sein sollte.

“Billiges Imitat!“, lautete der Ausruf, den er seinem Gegner in der Sekunde des Aufschlages widmen würde, ruhig klingend, auch wenn man eine gewisse Spur des Zorns heraus hören können sollte. Er war wütend, ein klein wenig. Man hatte ihn imitiert und wohl als viel zu schwach dargestellt, jedenfalls für seine eigenen Maßstäbe. Natürlich hatte er Stolz, natürlich hatte er Dinge, die auch er ernst nahm, auch wenn er in diesem Moment wieder nur lächelte und wieder nur seinem Vergnügen nachjagte. Dennoch wollte er wenigstens diesen Feind aus dem Rennen ziehen, fürs erste jedenfalls.
Vielleicht würde es auch nur ein wenig schmerzen und den Kerl wegschleudern, vielleicht würde der Kick auch dazu ausreichen ihm einige Knochen zu brechen, vielleicht aber – und davon wusste Ichiya auch nicht wirklich etwas – würde das Ding wieder in seine Welt zurückkehren, wo es hingehörte. Wie es auch ausgehen sollte, der Gegenangriff hatte begonnen und das wieder ebenso gnadenlos, wie es das gesamte Schlachtfeld war und wieder ebenso schnell wie die Taktik des Feindes, die Ichiya bereits ausgemessen und analysiert hatte. Denn in der Tat war er nun auf der Hut und das wirklich bei jeder seiner Bewegungen. Sei es der schnell ausgeführte Drehkick, dessen Kapital die unglaubliche Wucht und Geschwindigkeit sein sollte, oder aber der Sprint, den er schnell hingelegt hatte. Einer Falle würde er sich in diesen Momenten nicht mehr aussetzen.

Nur würde auch alles aufgehen, oder würde sich der andere Dämon des Krieges diese Situation ebenfalls zum eigenen Nutzen machen?
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jul 10, 2013 12:09 pm

(mein Pc hat den ersten Post gefressen... aber der ist ähnlich, bei fragen etc einfach pn büdde Have Fun)

Chaos, das reine Chaos... wenn es eines gab was er liebte, dann war es CHAOS ! Doch wie kam es dazu? Nun zuerst einmal hatte Yashamaru eine seiner unschönen Eigenschaften nach außen gekehrt, die Mischung aus Arroganz und seiner Vorliebe für Haare, verbaten es ihm zu glauben, das sich das Mädchen in seinen Armen befreien könnte. Ein Kopfschuss brachte ihn ins wanken, ein Genjutsu brachte ihn dann zu Boden. Dabei hätte er Analysieren können, das es ein Genjutsu war, doch Yashamaru war über den Punkte des beherrschenden Masterminds bereits hinweg. Hier war er am Ziel, hier wollte er Blut sehen, Menschen mussten sterben, dafür wurde er gut entlohnt. Er der sich selbst als unbesiegbar ansah, würde sich sicherlich nicht diesem Umstand hingeben kurz im Dreck gelandet zu sein. Also schnellte sein Kopf zurück, so als hätte man ihm mit einer Kugel einen Schuss versetzt. Glücklicherweise war diese nicht der Fall. Der einsetzende Schwindel in Kombination mit dem entreißen seiner Geisel, ließen ihn über seine eigenen Füssen stolpern. Er drehte sich, doch schaffte es nicht mehr sich zu fangen, er klatschte einfach auf den Boden. Sein Glück war Shogans Pech. Denn dieser sah sich nun mehr Aufmerksamkeit gegenüber als es ihm lieb war. Er löst zwar das Henge no Jutsu, was ihn deutlich schrumpfen lies, doch die Blendgranate, machte es ihm unmöglich dem heranrauschenden Jouin aus zu weichen. Der Wucht und Schnelligkeit hatte er rein gar nichts entgegen zu setzen, auch wenn er natürlich Reflexartig versuchte ihn zu erwischen, war sein Schicksaal besiegelt. Einige hundert Meter weiter krachte er in eine Wand, zumindest hörte es sich so an. Er wusste das er seinen Meister im Stich lies, wollte noch mit letzter Kraft einen Gecko rufen, ehe es ihm dann doch die Kraft raubte. Der Versuch war alles, nichts hatte er erreicht, er verpuffte ohne seinem Meister eine letzte Chance ermöglicht zu haben. Schande hatte er Yashamaru bereitet. Doch dieser profitierte davon, denn einem Angriff dieser Art wäre es in der Kombination die ihn ereilt hatte, schwer bis unmöglich gewesen aus zu weichen. Die Blendgranate erfasste Yashamaru nicht mehr, denn dieser war kaum auf dem Boden aufgeschlagen bereits abgetaucht. Das Chaos was sich hier breit machte, nur weil einer mal etwas schlauer war als der durchschnitts Shinobi, war enorm. Die Blendgranate machte den Dorftreuen Shinobi mehr Kummer als das sie ihnen half, hier schien der eine nicht zu wissen was der andere tat. Yashamaru war nicht einfach abgetaucht nein, er griff nach dieser und diesem Arschloch, das ihm sein Mädchen geklaut hatte. Denn nur einen Moment später würde er unter diesem Wieder aus der Erden brechen und sein Bein ergreifen. Die Brillenschlange kannte diesen Angriff schon, er war einfach und Fatal zugleich. Einmal ergriffen zog er das Opfer unter die Erde. Nur noch der Kopf schaute heraus, das wäre doch eine Freude, die Frage war nur, wer und wenn konnte er damit überraschen. War die Brillenschlange so schnell? Waren die andern danke der Blendgranate ausreichen geblendet und abgelenkt, alles geschah sehr schnell. Wenn es klappt war er einen Gegner los, zumindest für den Moment. Dann würde er sicherlich noch ein zwei weitere Tricks auspacken müssen, immerhin war das hier jetzt ganz klar ein Missmatch. Die Wahl auf diesen Gegner viel indes nicht ganz zufällig aus, denn sie hatte die null gewählt und so verfolgte Yashamaru nun die Null, die ihm sein Mädchen abspenstig gemacht hatte. Eventuell würde er ja ein weiteres Glöckchen ins Spiel einbinden, doch er hatte ja noch nicht gesehen das die Brillenschlange auch hier war, aber wenn er es sah, oh welch Freude würde sich in ihm breit machen.



Shinjuu Zanshu no Jutsu - Double Suicide Decapitation Technique :
 
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mo Jul 15, 2013 12:44 am

(So tut mir leid ._. war seit Mittwoch bei Freunden und nur über Handy online. Nun kommen die Posts auch wieder regelmäßig. & Entschuldigt meine Unkreativität. Ich bin einfach nur total müde xD)

Geschickt. Sie war wahrlich geschickt…oder vom Glück gesegnet - wer wusste das schon? Jedenfalls hatte ihr Plan großartig funktioniert. Wenigstens hatte man sie losgelassen und das war alles, was in dem Augenblick zählte. Kaum hatten sich der Griff um ihren Hals gelöst, kaum hatte sie den Aufprall auf dem Boden vernommen und kaum hatte sie sich über ihren ‚Ausbruch‘ freuen können, da wurde ihr Handgelenk umfasst, während eine Stimme an ihr Ohr drang.
Man sagte vom Regen in die Traufe, nicht wahr? Doch in dem Moment war Yui froh, dass sie eben nicht fiel, sondern sich in den Armen ihres - mehr oder weniger - Kollegen wiederfand. Nicht dass sie Angst vor dem kranken Kerl gehabt hatte, aber dennoch war es ihr nicht geheuer in den Fängen eines Irren gewesen zu sein. Stattdessen zog sie den Blauhaarigen an der Stelle dann doch vor. Vor allem weil er so verdammt hübsch…- nein, nicht schon wieder.
Kurz schenkte sie Natsu noch ein Lächeln, ehe die Furyoku nickte und sich ein wenig hinter ihn begab. „Könnte schlimmer sein. Werd allerdings nicht jeden Tag von Irren gebrabbelt. Dachte das passiert nur jeden Zweiten.“, war ihre sarkastische Antwort, die sie sich nicht verkneifen konnte, während ihre Augen das weitere Spiel beobachten. - Falsche Idee; definitiv nicht besonders klug obwohl sie im nächsten Moment zugeben musste, dass die Idee der kleinen Rao indes ziemlich schlau gewesen war, hatte die Rothaarige zu spät reagiert und fast direkt in das grelle Licht gesehen. Leider nicht besonders vorteilhaft, wenn man zu sehen versucht, was das Umfeld gerade so zu tun probiert.
Lediglich ein Krachen konnte sie vernehmen, was von einem dumpfen Aufschlag auf den Boden begleitet und anschließend durch ein ‚Puff‘ abgerundet wurde. Was auch immer passiert war, war womöglich verschwunden. Ob das etwas Gutes war, wusste sie nicht. Stattdessen stöhnte sie auf, hielt sich schützend den Arm über die zusammengekniffenen Augen in der Hoffnung der Schmerz würde verschwinden. Tat er leider nicht. Den Eindringling hatte sie dadurch leider auch mehr aus den Augen verloren als alles andere. Gut alles andere war bei geschlossenen Augen leider nur ein paar tanzende Lichtpunkte auf schwarzem Untergrund und dennoch konnte sie in dem Moment nur schwer ausmachen wo sich der Typ befand. Zumindest so lange, bis sie Chakra unter der Erde verspürte. Unter der Erde! Und es kam auf sie zu. Kein gutes Zeichen.
„Natsu-san!“, rief sie über die Schulter des eigenltichen anderen Mädchens, „Er ist irgendwo in der Nähe unter der Erde…pass auf das Mädchen auf!“ Yui blinzelte, hielt noch immer den Arm vor die Augen und versuchte den Boden unter ihren Füßen zu fixieren. Doch die Lichter vor ihren Augen tanzten unaufhörlich, verhinderten eine klare Sicht - noch immer. Diese Tatsache ließ sie leise grummeln, während sie weiterhin versuchte auszumachen, wo sich der komische Haarfetischist befand.
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Ishida Natsuki

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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jul 17, 2013 8:53 pm

Tatsächlich war Chaos der absolut richtige Begriff dafür, was hier gerade alles ablief. Zwar hatte Natsuki noch eingermassen den Überblick, aber es kostete sie alles mögliche an Konzentration, dass sie nicht irgendetwas wichtiges vergass. Oder hatte sie womöglich schon etwas wichtiges übersehen? Möglich wäre es, aber in diesem Moment brachte sie dieser Gedankengang eindeutig nicht weiter. Sie sah sich kurz um, versuchte den nächsten Schritt seines Gegners vorherzuahnen, was ihr aber natürlich nicht wirklich gelang. Natsuki hörte hinter sich, wie Yui erklärte, dass es ihr soweit gut ging. Dass sie in dieser Situation noch Witze reissen konnte, erstaunte die Ishida und liess sie sogar selbst etwas lächeln. Sie musste ein ziemlich gutes Selbstbewusstsein haben, aber das war gut so! Als Shinobi war das immerhin wichtig, ansonsten würde man wohl nicht weit kommen bezüglich einer Karriere in diesem Beruf.
"Gut!", sagte sie dann einfach nur, mehr Worte bedurfte es in diesem Augenblick nicht. Zwar hätte sie noch gerne irgendetwas nettes auf den Witz erwidert, aber dafür blieb ihr keine Zeit. Denn kurz nach dem Yui ihre Worte ausgesprochen hatte, ging blendete sie ein greller Lichtblitz. Was war geschehen?! Natsu war so fixiert auf ihren Gegner gewesen, dass sie nicht mitbekam, wie die andere Tsuki-Medic ihren Schritt tat und die Urheberin dieses gleissenden Lichtblitzes war. Reflexartig zog Natsuki die Arme hoch und hielt sie schützend vor die Augen, während sie einen Schritt zurück machte. Sie hörte Stimme. Es musste die der anderen Medic sein, die erklärte, dass sie sich verziehen sollten. Natsuki wandte sich zu Yui um, womöglich wollte dieser Gestörte erneut nach ihr greifen um sie abermals als Geisel halten zu können. Fast schon blind versuchte die Blauhaarige also nach dem Handgelenk von Yui zu greifen. Sie streifte etwas weiches ... Waren das ihre Haare gewesen? Irgendwann bekam sie dann ihre Schulter zu fassen. Gut, sie war noch da! Immerhin ein gutes Zeichen. Merkwürdiger Geräusche erklangen, die Natsuki nicht so recht zuordnen konnte und innerlich fluchte sie über diese Blendgranate. Die Idee war nicht dumm gewesen, aber sie war leider auch ziemlich nachteilhaft für die Fraktion der Verbündeten. Was sollte sie nun tun? Mit Yui von hier wegrennen bis ihre Augen wieder klar sehen konnten? An Ort und Stelle stehen bleiben und hoffen, der Feind wäre gleichermassen betäubt wie sie es waren? Oder gar nichts von Beidem sondern irgendetwas anderes, worauf Natsu derzeit nur einfach bis dato nicht kam? Ihr Gehirn ratterte, versuchte die beste Möglichkeit zu finden, aber irgendwie schien ihr Verstand gerade flöten gegangen zu sein. Sie konnte sich beim besten Willen nicht recht konzentrieren, da war dieses grelle Licht und dieses heillose Chaos ...!
Ihre Hand glitt von Yuis Schulter, als sie plötzlich deren Stimme vernahm. Warnend. Und warnend waren auch ihre Worte. Unter der Erde! Der Gegner befand sich also unter der Erde. Natsus Blick fiel natürlich genau auf den Boden unter ihren Füssen, bevor ihr bewusst wurde, dass sie keine Ahnung hatte, ob der Typ auf sie oder einen anderen los ging! Ihr Blick fiel wieder auf Yui, wollte er sich sie wieder zurückholen? Nein! Das würde sie verhindern!
"Spring in die Luft, irgendwo rauf, in Sicherheit!", und ihre Stimme klang schon fast etwas befehlerisch, als sie sich umwandte und nach den anderen suchte. Aber ihr Blick war noch immer getrübt und irgendwie waren hier mehr Leute, als zuvor ... Aber wen wunderte es? Immerhin war hier gerade ein Kampf ausgebrochen, da blieben die wenigsten einfach ruhig an Ort und Stelle. Der Typ, der zuvor vor Ichiya und ihr geflüchtet war, hatte hier in nur einer Minute riesen Schaden angerichtet! Nicht in Sachmässig, sondern viel mehr das ganze Lager durcheinander geworfen!
... Würde der Angriff dieses Typen auf ihn abzielen? Wenn ja, würde er sie definitiv erwischen, denn Natsuki trat gerade einige Schritte zurück, und sah sich nach Ichiya und dem anderen Mädchen um. Man musste sie immerhin auch warnen!

[Out: Yashamaru, wenn du Natsuki als 'Ziel' ins Visier genommen hast, dann kannst du in deinem nächsten Post beschreiben, wie er erfolgreich das Jutsu anwendet. Bin mir nicht ganz sicher gewesen, auf wen du nun genau gehst, deshalb der etwas schwammige Post. ^^]
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Do Jul 18, 2013 7:09 pm

°oO(Ich frage mich, wie viele hier hektisch versuchen ihre Gedanken zu ordnen und dabei in nahezu inflationärer Art und Weise den Begriff 'Chaos' verwenden? Hmm, hoffentlich nicht allzu viele, könnte ablenken und überhaupt: Chaos ist was anderes. Dass hier ist ein Desaster! Feinde, die einfach so ins Lazarett eindringen können? Oh bitte! Mag ja das Lazarett für die Kneifer sein, aber trotzdem sollte man hier was an der Wachstrategie ändern. Sensor-Nins wären mal nicht schlecht, nur um mal 'nen Anfang zu machen. Wir habens hier mit Shinobi-Feinden zu tun, da dürfte es doch wohl klar sein, dass der Feind uns getarnt begegnen kann. Warum nicht alle Bereiche mit ein paar Sensoren sichern? Nee, zu aufwendig, sicher. Pah! Wenn ich erstmal Tsukikage bin bringe ich hier ein wenig Ordnung in den Laden. Sensor-Nins wo sie gebraucht werden und Lazarette nur für Verletzte und wirklich Ausgepowerte! Wir sehen ja, wohin uns gegenteiliges gebracht hat. Eine Feste, wenig defensives Material, aber dafür Feinde die spielend leicht reinkommen. Menno!)

Am relativen Rande des Geschehens hatte sich Rao in Position gebracht und versuchte das Geschehen im Blick zu halten. Langsam klärte sich, wer wer war. Der creepige Möchtegern-Jounin, der zuvor hinter ihr gewesen war, wurde umgetreten, womit sich das Seitenverhältnis in Raos Augen etwas entspannte. Der Umtreter wurde nun doch in die etwas vertrauenswürdigere Kategorie verschoben, wenngleich Rao ihn noch nicht ganz als Verbündeten abtun würde. Konnte ja auch sein, dass das geplant war. Oder nicht? Argh, diese Hinterhaltsnummer nahm sie immernoch mit! Man hatte ihr ja schon auf der Akademie beigebracht, wie man sich verwandelte und wie man es ausnutzen konnte, aber in real war das doch noch etwas ganz anderes. Hier brachte sowas Verwirrung, besonders wenn man vorher nicht eindeutig herausarbeiten konnte, wer überhaupt für und wer gegen einen war. °oO(Jetzt weiß ich wieder, warum man Ge-Nin normalerweise aus sowas raushält. Pah, ich musste mich hierfür ja unbedingt freiwillig melden. Erfahrung und so … tz, hoffentlich gilt dieser Einsatz wenigstens als S-Rang-Mission. DAS wärs doch mal!) So hielt sich Rao bei der Stange, positiv denken und für die Karriere das Beste hoffen.

Im Lager war in der Tat Unruhe ausgebrochen. Die wenigen Anwesenden bezogen schleunigst Position. Einige übersichtlich begabte, und nicht wirklich angeschlagene, Pennbrüder suchten schleunigst das Weite, offensichtlich darüber im Klaren, dass sie sich lange genug auf die faule Haut gelegt hatten. Was die paar Wach-Shinobis anging, die folgte dem Standartprozedere und versuchten einen kühlen Kopf zu bewahren, ihre Stellung zu halten und sich zu vergewissern, dass ihre Partner zumindest keine feindlichen Spione waren. Der Trubel um den Eindringling und die bereits im Kampf befindlichen Shinobi wurde im Auge behalten, aber man hielt sich intelligenterweise zurück. Man wollte dem Feind wohl nicht noch eine Möglichkeit geben unerkannt in den eigenen Reihen zu verschwinden. Sogar der Statisten-Iryo, der sich zuvor gelangweilt in der olympischen Disziplin des Freistil-Relaxens geübt hatte, tat etwas unglaublich geistesgegenwärtiges und verschwand von der Bildfläche. Dies war wohl auch nicht letzt dem Ausruf von Verbündeter Nr. XYZ zu verdanken, der sich mit der Aufforderung, in die Luft zu springen und sich irgendwo oben in Sicherheit zu bringen, geistreich zu Wort meldete. °oO(Wat, in die Luft? Nach oben? Och nö, dass kann nur eins bedeuten: DOTON-ALARM! Muss ich erst wieder jemandem die Kauleiste verbiegen, bevor das aufhört? … dass hörte sich übrigens beunruhigend tomboy'sch an. Wechsel ich hier meinen Char-Typ von der coolen Moe-Rao zu Mannsweib-Rao? Nenenenene, bloß nicht! Passt nicht zu mir. Außerdem müsste ich dann kurze rote Haare tragen und dass steht mir nicht. )
Dem Ruf folgend sprang Rao elegant durch die Luft und rettete sich an eine Wand, ganz gleich ob sie überhaupt gemeint war oder nicht. Der Vorteil an dieser Feste war ja, dass man ein paar Mauern hatte, mit denen man sich über dem Erdboden halten konnte. Und wo Rao gerade darüber nachdachte, fiel ihr auch ein, was genau der Feind gerade vorhaben könnte. °oO(Hät' ihn nicht aus dem Auge lassen dürfen. Fragte mich schon wo der hin ist. Aber jetzt kommts raus: Der macht garantiert diese subterrane Hinterhalts-Scheiße. Da ist es doch ganz praktisch, wenn man die Bodenhaftung verliert.) Mit vollendeter Chakrahaftung an einer Wand klebend, schaute Rao die zwei Meter hinab und dachte nach. Irgendwie musste sie ihren Verbündeten doch helfen, aber zu viele Köche verderben schließlich den Brei. Bevor sich hier nicht die Unruhe legte und etwas Ordnung in den Kampf kam, würde Rao ihren Verbündeten wohl eher schaden, wenn sie jetzt wieder so eine Nummer brachte, wie mit der Blendbombe. Besonders wenn sie sich, zumindest bei einem, immernoch nicht völlig sicher war, ob er überhaupt zu ihnen gehörte.
Sich selbst auf die Unterlippe beißend und das Kunai in ihrer Hand fester packend blieb Rao erstmal nichts weiter übrig, als auf Hab-Acht-Stellung zu verharren und auf ihren Einsatz zu warten. Wie gut, dass Rao schon etwas länger im Geschäft war und gut genug 'herangereift' war um sich nicht Kid-Uzumaki-Like ins Geschehen zu stürzen.


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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Fr Jul 19, 2013 11:09 am

Und hier waren sie also. Die ganze Situation war wirklich unangenehm und wohl auch peinlich für ganz Tsukigakure. Aber hey, es wurde noch peinlicher, so lange wie dieser Mann noch frei herumlaufen durfte. Aber sie würden ihn auch nicht sonderlich schnell loswerden können, wie es schien.

Einer von beiden war jedenfalls schon erledigt. Ichiyas Blick war der Flugbahn des Kerl nicht einmal lange gefolgt, er hatte es nur krachen gehört und dann war der Doppelgänger von ihm weg. Was mit ihm geschehen war? Wen interessierte das schon? Jemand, der mit voller Wucht einen solchen Kick abbekam, der würde sich nicht mehr rühren können, egal was sein würde. Jemand, den es so hart erwischte, für den gingen die Lichter aus und das hatte der Partner des Feindes nun am eigenen Leid spüren können. Somit wurde es wenigstens etwas einfacher. Ein einziger Feind verblieb ihnen noch, aber damit würden sie schon klar kommen.
Der Takanori war aufgeheizt! Sein Kampfgeist war erwachter als je zuvor. Er wollte diesen Mistkerl kriegen, egal wie und dann endlich das beenden, was dort unten begonnen wurde. Nichts weiter als diesen Kampf wollte er, nichts weiter begeisterte ihn. Er wollte gegen den Schwarzhaarigen endlich alles geben, was er zu geben hatte und wollte so endlich all das beenden, was ihm vorher nicht zu beenden gelungen war. Mit diesem kleinen Sieg sah er den Beginn der Serie und somit das erneute Aufblühen seiner Kampfeslaune. Doch wo steckte der andere nur? Da Chaos und die Blendbombe hatten alles erschwert. Viele der Medics verließen das Gebäude, viele konnten nichts sehen, viele mussten sich zuerst wieder anpassen. Wirklich die Hölle auf Erden und verdammt nervig.
Er musste den Kerl von hier wegschaffen, irgendwo in ein Areal, das groß und geräumig sein würde, ein Kampffeld, wie das von dem sie gekommen waren. Dort würde er es dann beenden können. Hier jedoch standen die Chancen schlecht und gewiss, der Brillenträger stellte ebenso schnell auch fest, dass die Quoten dafür, dass sich in der Tat jemand einmischen würde, wirklich am Steigen sein konnten.

Die Stimme von Ishida-san durchdrang den Raum, so weit dass sie die Ohren des Blondschopfes erreichen konnte. Was diese Worte in ihm auslösten, würde wohl nur er selbst verstehen. Denn wenn er auch in diesem Moment absolut keinen Überblick über das Geschehen mehr hatte, so wusste er genau was es zu bedeuten hatte, wenn er sich in die Lüfte erheben musste. Die Gefahr war schließlich eindeutig, denn das Jutsu, welches er mit solch einer Handlung in Verbindung brachte, hatte er zuvor schon einmal erlebt. Ein niedrig rangiger Trick, der lediglich beim ersten Mal noch klappen konnte und selbst dann nur unter gewissen Umständen. Einen Jounin konnte er damit nicht aufs Kreuz legen, besonders nicht beim zweiten Mal.
Noch bevor er irgendetwas anderes tat hatte sich der Taijutsuka wieder vom Boden abgedrückt und in die Lüfte gehoben. Was suchte er dort oben, was erwartete er dort oben? Er hatte nicht wirklich einen Plan und auch kein Vorgehen, welches er als optimal abtun würde. Er sprang einfach hoch und beobachtete mit seinen beiden Augen das Geschehen. Ein hellhaariges Mädchen mit wirklich langem Schopf hatte dasselbe getan wie er, nur dass sie schlau genug war sich einen sicheren Stand zu ermöglichen, während der Takanori einfach nur einen kurzzeitigen Flug hinlegte. Das sollte aber auch reichen, denn schließlich musste der Feind schnell handeln!
Nur wen würde es treffen? Noch hatten nicht alle das Feld geräumt. Ishida-san und die junge Dame, die er zu beschützen versuchte waren beide noch in der Todeszone, beide gefährdet. Würde er sich beide schnappen oder nur eine der beiden Personen? Strategisch gesehen musste man den stärksten Feind ausschalten, also Ishida-san. Immerhin hatte dieser den Gejagten durch Genjutsu mehr als nur einmal aufhalten können und mehr als nur einmal für Probleme gesorgt. Die Verletzung war eine Spur, die dadurch hinterlassen wurde, eine andere wohl gemerkt war die Eskalation der Situation.

Viel blieb im Moment nicht zu tun übrig, außer das kurze Überwachen der Situation und das Abwarten der Geschehnisse. Wie konnte er das hier nur lösen? Wie konnte er seinen geliebten Gegner nur aus diesem Lager bringen, hinaus auf ein offenes Kampffeld, wo sie auch wirklich ungestört sein konnten? Wie sollte das alles hier weiter gehen? Im Moment war dies schwer zu beurteilen, doch aus purem Glück hatte der Brillenträger genügend Zeit gewonnen sich damit zu befassen, wenn er auch einen seiner Kameraden dafür opfern musste.
Der Kampf stand ja schließlich an erster Stelle.

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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Fr Jul 19, 2013 12:38 pm

Einem Sandwurm gleich, brach die Hand Yashamarus gierend nach den Fleisch seines Feindes aus dem Boden. Sie waren größtenteils abgehoben, wer auch immer unter ihnen seine Technik vorhergesehen oder geahnt hatte, er hatte gut daran getan sie zu warnen. Nur derjenige welche bzw eigentlich diejenige, die er als Ziel hatte, war zum Glück nicht gesprungen. So griff seine Hand ihr Bein und als er auftauchte, verschwand sie im Boden. Ihr Körper nun gänzlich von Erde umhüllt, war eines der Schäffchen aus dem Spiel. Da unten kam man alleine nicht so einfacher heraus. Das sie die Genjutsuka in den Reihen des Feindes war wusste Yashamaru nicht. Er wusste ja bis eben nicht mal das er sie schon kannte. Sein Angriff galt der person die seine Geisel von ihm weg gezogen hatte. Nun wo sie aus dem Boden schaute, war Teil zwei an der Reihe. Er war ganz klar in der Unterzahl, alleine im Lager des Feindes und so, begann er eines seiner Spielchen, wie er sie gern spielte, wenn um ihn herum nur Maden versammelt waren. Ein Glöckchen hatte er noch und wie er sah, war auch die Brillenschlange da, er hielt es kurz in Richtung des Jounin, welchern er nur zu gerne demütigen wollte. Das Klingen erklang ausreichen laut, dann kniete er sich herunter zu dem Weibchen das er so vortrefflich gefangen hatte, von dem er aber nicht wusste das sie ein Frauchen war und sagte: "Nun Tapferer Held, wie fühlt sich das an, du hast sie gerettet und nun stehst du alleine da..." dabei lies er das Glöckchen an ihrem Nacken verschwinden, so dass es fest an ihr klebte, er war sich nicht zu schade, das Glöckchen dabei an ihrer Haut zu befestigen, sie blutete leicht, er schmunzelte und hielt sich seine Hand an den Mund. Das Blut welches sich von dem Glöckchen über seinen Handschuh ergoss, nun ja es tropfte ein wenig und war weiß Gott kein Drama. Doch er fuhr mit seiner Zunge über seinen Handschuh und leckte das Blut ab. Dann tätschelte er den Kopf des Weibchens welches er auf den ersten Blick als Mann tituliert hätte, begleitet von den Worten: "Bleib schön hier, und beweg dich nicht. Das Glöckchen macht sonst Peng und dann müssen dich deine Freunde von den Wänden kratzen hehe...andererseits Helden Opfern sich doch gerne oder? Ich bin dann mal kurz ein paar deiner Freunde" er erhob sich wieder und als er sich drehte führte er den Satz zu Ende: "Abschlachten !". Das Mädchen welches ihn so unsanft zu Boden befördert hatte, war am nächsten bei ihm also attackierte er sie zuerst und dabei war er nicht Zimperlich. Dieses Gör hatte ihn zu Boden gestreckt, das tat niemand ungestraft. Nachdem er sich nun schon aufreizend viel Zeit gelassen hatte seine kleine Falle vor zu bereiten, würde der Brillenträger wohl die Anwesen warnen was das Glöckchen betraff, oder das Weibchen bzw Männchen im Boden sogar selbst? Er war kein Fairplayer, weswegen sollte er es tun, ein Handzeichen zum sprengen würde er wohl noch zustande bringen wenn jemand muckte. Da preschte er hervor, schnell, sehr schnell. Man sah das er beherrschte was er tat, Taijutsu auf eine sehr hohen Level. Eben noch bei seiner Gefangenen tauchte er binnen eines Wimpernschlages bei seiner ehemaligen Geisel auf und mit einem Breiten Grinsen auf dem Gesicht, deutete er einen Schlag an, zog aber sein Knie hoch, welches mit der ganzen Wucht seines Tempos und der Kraft die er durch Jahrelanges Training erlangt hatte in ihren Bauch treffen würde. Ein Wenig Blut hatte er schon geschmeckt, doch er wollte mehr und so flüsterte er während er sie attackiert: "Hast du mich vermisst Sunny?" wäre er erfolgreich? Was würden die anderen tun, sicherlich würden sie versuchen das Mädchen in der Erde mit Doton zu befreien, er rechnete sogar damit, vielleicht ja bevor jemand sie warnen konnte... Bitte Bitte rettet sie, dann gibt es ein Feuerwerk.

(out wie immer bei fragen oder beschwerden pn Büdde)
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   So Jul 21, 2013 5:49 pm

Vermutlich wäre es besser gewesen, sie wäre diejenige gewesen, die nicht gesprungen war, aber auf die Anweisung des Blauhaarigen hatte sich Yui ziemlich schnell auf eine nahgelegene Mauer gerettet, wenngleich sie wusste, dass jene bei einem hochrangigen Dotonjutsu auch einstürzen würde. Zumindest wenn ihr Gegner die Erde erzittern lassen wollte. Dass dem nicht so war bemerkte sie erst als der Ishida bereits bis zum Kopf im Boden steckte. Den Kopf nicht in den Sand stecken war hier vermutlich das falsche Sprichwort, obwohl ihr diesbezüglich bereits ein weiterer dummer Spruch eingefallen wäre, sie sich diesen aber verkniff, da es die Situation vermutlich nicht erlaubte. Außerdem gefiel ihr nicht, was Mister Haarfetischist dort unten trieb. Er saß gebückt vor dem Hyôrin-Lehrling und tat irgendwas, was sie von ihrer derzeitigen Position nicht wirklich erkennen konnte. Nervig. Jetzt waren ihr nicht die ganzen unfähigen Möchtegerniryônin und die angeblichen Leichtverletzten im Weg, nun war es der vermutlich behaarte Rücken eines…Haarfetischsten. „Ob er seine eigenen Haare auch so klasse findet?“, fragte sie sich gedanklich, ehe sie gekonnt leichtfüßig von der Mauer hinunter sprang um einen besseren Blick auf das zu haben, was gerade passiert war.
Ein kurzer Rundblick zeigte, dass sich die anderen beiden Parteien gerettet hatten, was bei Rao vermutlich besser so war, während sie kurz fragend zu dem Jônin blickte, der kurzerhand wieder auf dem Boden aufkam. Na der war ja wahrlich ne große Hilfe dafür dass er hier der Alteingesessene von ihnen war. Anstatt dass er Anstalten machte, irgendwas zu tun oder Anweisungen zu geben ließ er wohl lieber die Jungspunde für ihn arbeiten - wunderbar. Dass er zuvor den anderen komischen Kerl ausgeschaltet hatte, kümmerte Yui in dem Augenblick nicht. Sie brauchte lediglich etwas auf was sie sauer sein- und was sie missbilligen konnte immerhin sah man daneben immer noch besser aus, wenn man auf den Feind zuschritt, nicht wahr? Dass sie innerlich eigentlich keine Lust hatte sich dem komischen Schwarzhaarigen zu stellen musste ja niemand wissen, aber immerhin besser als wenn Natsu im Laufe des Kampfes wirklich noch den Kopf in den Sand steckte - wer wusste schon was Kollege Schnürschuh noch vor hatte.
Dass ihr dies recht schnell beantwortet wurde, war ihr allerdings weniger lieb. Sie war gerade dabei, Dotonchakra in die Füße zu leiten um die Erde in der Nähe von dem Blauhaarigen zu lockern, damit jener sich vielleicht selbst befreien konnte, als sich der komische Kerl umdrehte, irgendwas faselte und mit einem Affenzahn auf sie zuraste. Wunderbar.
Ihr blieb nicht mal die Zeit wirklich zurück zu weichen, obwohl sie selbst eigentlich unheimlich wendig war, doch der Nahkampf war für sie etwa so schrecklich wie ein abgebrochener Absatz an ihrem Lieblingspaar Schuhe - abscheulich eben. Yui war nicht darin geschult und darauf vorbereitet war sie auch nicht. Vielleicht hätte sie dem angetäuschten Schlag noch ausweichen können, doch dass ihr Gegenüber mit einem gekonnten Tritt in den Magen nachziehen würde, war der Furyoku einfach nicht bewusst und so reagierte ihr Körper mit einem unheimlich Schmerz, der sich von ihrer Magenkuhle aus ausbreitete.
Reflexartig griff sie an die getroffene Stelle, während sie in ihrem Mund den typischen Eisengeschmack bemerkte, was entweder hieß, dass sie sich auf die Zunge gebissen hatte und der Schmerz in ihrem Magen jenen überdeckte, oder dass er wahrlich so hart zugetreten hatte, dass eben getroffenes Organ in Mittleidenschaft gezogen wurde. Anhand der Tatsache, dass sie gebeugt zurück taumelte, betäubt von dem was zuvor geschehen war und anschließend zu Boden ging vermutete sie sogar, dass beides der Fall sein konnte.
Die junge Frau begann zu Husten, was mehr wie ein Röcheln klang, was von dem Staub den sie aufgewühlt hatte vermutlich noch unterstützt wurde. Gequält hielt Yui sich die andere Hand vor den Mund. Ihre Augen halb geöffnet, ihr Gesicht von Schmerz verzogen. An ihrem Handrücken klebte mittlerweile ein wenig von dem roten Kram, welches sie zuvor ausgespuckt hatte, als sie langsam zu dem Schwarzhaarigen aufsah, noch immer ziemlich unglücklich aussehend. „Sunny…“, sie hustete weiter, „..is auch mal n netter Spitzname…“ gefolgt von einigen weiteren Blutspritzern die ihren Weg auf ihre Shinobiausrüstung fanden. „Wie lange hat dein Spatzenhirn dafür gebraucht, heh?“ Sie hasste es jetzt schon vor diesem ekelhaften Spinner im Dreck zu liegen, sie hasste es, dass sie sich eingestehen musste, dass er um Längen stärker war als sie, aber das war es, was sie ihm nicht zeigen würde. Yui war einfach eine unheimlich schlechte Verliererin und würde eher sterben als ihrem Gegner Überlegenheit einzugestehen.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Jul 24, 2013 5:07 pm

°oO(Kaum zu glauben, wie wir uns hier von einem gottverdammten Feind verarschen lassen! Es ist nur einer! Und er wendet noch nicht mal fortgeschrittene Doton-Künste an, wie Dai. Na gut, ein flugunfähiger Felsengreif wäre hier nach wie vor nutzlos, aber dieser Dotonfritze konnte ja noch genug anderes Zeug. Und hier? … Ein uralter Trick, ein wenig Creepy-Getue und wir können nichts kontern? Fassen wir mal zusammen; einer begraben, meine neue Senpai fast k.o-getreten, ich häng an der Wand und der andere Typ ist wenigstens so klug gewesen, sich ebenfalls vor dem Doton-Trick17 in Acht zu nehmen. Vieleicht sollte ich wirklich Iryo werden. Da hocke ich im Hintergrund und habe damit vieleicht auch noch Ausrede genug, als taktisches Genie einen Kampf mal richtig zu lenken. Naja, dafür müsste ich aber auch wissen, was meine Kameraden so können. Was der Feind kann, kann ich mir jetzt ja schon denken. Taijutsu, Doton und wie jeder Bösewicht, seine Pläne verraten. Teilweise zumindest. Vieleicht sollte ich ihm mal zeigen, was ein Tsukinin wirklich drauf hat! Einer muss hier ja unsere Ehre retten!)

Auf Raos Warnung zuvor hin, hielten sich die wenigen Tsukinin, die hier noch statistenhaft herumstanden, brav zurück. Dem einen oder anderen juckte es sicher in den Fingern, aber hier waren dann doch alle intelligent genug, keinen Freiflugschein über den Jordan zu mieten und sich fastfoodhaft ins Kampfgeschehen zu stürzen. War vermutlich auch besser so. Die talentierten Kämpfer hatten sich verdrückt und die noch anwesenden Wächter und Iryo, abgesehen von 'Raos Truppe', griffen nicht weiter ein. Gerade um dem Feind keine Chance zu gewähren sich wieder unters Volk zu mischen, oder ihm einen Kill zu bescheren, der sich garantiert für immer in Raos Gedächtnis einkratzen würde und sie psychisch etwas derangieren würde.
Davon mal abgesehen hatte Rao bisher nur nur zusehen können. Als sie jedoch mit ansehen musste, wie ihre 'Verbündeten' auch nicht viel mehr anrichten konnten, als den Feind zu belustigen, griffen die winzigen Fraktale von Raos Ego ineinander und bildeten eine Logik-Schaltung, die wohl nur sie verstand. (Wenn ihr nichts taugt, mach ichs halt!)Oo° Schnell mussten nun mehrere Jutsu miteinander kombiniert werden, wenn der Plan der Kaminoke fassen sollte. Die hatte sich diesen Plan recht schnell zusammenreimt und gerade die Aussage von Bösewicht Creepy Conner, 'Das Glöckchen macht sonst peng.', hatte ihr eine fantabulöse Idee beschert. Sollte der unheimliche Haar-Hentai-kun doch mal seine eigene Medizin schmecken. Es würde zwar garantiert nicht einfach für Rao werden, und schon garnicht energiesparend, aber darüber machte sie sich gerade wenig Sorgen. Verausgabt hatte sie sich noch nicht sonderlich und Chakra besaß sie ohnehin genug.

Zunächst wurde das Wachstum ihrer Haare angeregt. Anschließend wurden ihre Haare, mittels Kataike, gehärtet, aber in ihrer geschmeidigen Form belassen. Starre Haare nützten ihr gerade wenig, aber eine Haarfaust aus Eisen war da schon nützlicher. Beim Wachstum ihrer Haare achtete Rao besonders darauf, dass der Sprengzettel, den sie vor kurzem in ihrem Haar verborgen hatte, an die richtige Position gebracht wurde. Davon merkte man äußerlich nichts. Als Rao schließlich aktiv wurde, schoss eine Art langes Tentakel aus eisenhartem Haar heran täuschte bei der verwundeten Furyoku an und glitt schließlich blitzschnell an den Nacken der im Bodensteckenden. Der fiese Haar-Hentai-kun hatte dort etwas verborgen. Ein explosives 'Glöckchen' wie das Klingeln und die Aussage des Feindes verraten hatten. "Ninpô: Dai Ketougyo!" Raos Haare bildeten an ihrer Spitze plötzlich eine kräftige Hand aus. Das zuvor verwendete normale Ketougyo wurde erweitert und sorgte für mehr Handlungsspielraum. Auch wenn Rao hier ein wenig blind agieren musste, gelang es ihr das Glöckchen von der im Boden gefangenen Natsuki zu reißen. Die Haarhand wurde nun zur Faust geballt, das Glöckchen im Inneren lagernd. Eine Faust aus eisenhartem Haar, mit klingelndem Inventar, raste nun auf den Feind zu. "Verschwinde! Sonst macht das Glöckchen peng und wir müssen dich später von den Wänden kratzen!" Eine amtliche Retourkutsche und eine grinsende Rao rundeten das Geschehen von ihrer Seite aus ab. °oO(Lass uns jetzt nicht im stich, wahrscheinlicher Verbündeter A!) betete Rao gedanklich, immerhin war sie sich nicht hundertprozentig sicher, dass der Brillenträger auf ihrer Seite war. Im Moment blieb ihr nur übrig, es auf den Versuch ankommen zu lassen.


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(OoC P.S: Natsuki durfte ich überspringen, die Postreihenfolge bleibt unverändert, sprich: Ichiya – Yashamaru – Yui – Natsuki - Rao)
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Fr Jul 26, 2013 4:23 pm

Was für eine Situation. Ishida-san war aus dem Spiel und somit der Verlier des kleinen Glückspiels, welches hier veranstaltet wurde. Der Feind war bei ihm, daneben noch der Rotschopf, der sich noch rechtzeitig hatte retten können. Ichiya stand ihnen gegenüber, nicht weit von ihm entfernt das junge Mädchen mit dem ungewöhnlich langen Haarschopf. Was für ein Unglück. Hier konnte man immerhin nicht wirklich gut operieren und so wie es aussah würde dieser Feind auch weiterhin die Oberhand haben, sofern es denn niemanden geben sollte, der entweder mit einem Plan um die Ecke kommen würde oder den Kerl gleich selbst ausschalten würde.
Ichiya war jedoch ungern ein Teamplayer, wenn er sich seine Beute selbst ausgesucht hatte. Einen Plan zurecht zulegen passte somit nicht in diese Situation und wurde von ihm auch nicht einmal angepeilt, während er seinen Feind weiterhin durch die Gläser seiner Brille anstarrte, um so eine jede Bewegung des Kerls mitzubekommen und zu analysieren. Mit seinem bisherigen Wissen hatte er einen kleinen Vorteil erlangen können, der wohl genug sein sollte hier ausgespielt zu werden, wären da nicht seine Verbündeten. Diese machten es nämlich nur umso schwerer, bei einem solch listigen Schurken wie ihm hier. Er legte Ishida-san, so lieb wie er war eines von seinen Glöckchen in den Nacken und erschuf dadurch eine neue Schwierigkeit. Eine klare Erpressung, ausgesprochen wie ein klischeehafter Schurke. Oh man.
Würde irgendjemand etwas tun, dann wären hier bald alle eingedeckt in Fetzen, blutige Fetzen. Schlau.

Ichiya holte einen Moment lang Luft, Kommunikation war zwischen ihm und den anderen Anwesenden bislang kein Thema gewesen und sollte auch nicht stattfinden in diesem Moment. Er biss sich auf die Lippe, hörte zu und sah zu. Der Feind widmete sich wieder einem geliebten Opfer, so wie zuvor auch. Was sah er nur an dieser Frau? Sie war doch Nichts, was der Takanori auch nur im Entferntesten begehren würde oder gar mit seiner Aufmerksamkeit versehen würde. Das jüngste Mädchen würde handeln, wie es schien. Also gab es keine Zeit zu verlieren.
Noch bevor irgendetwas anderes geschehen konnte stürmte der Jounin los, direkt auf sein Ziel zu. Er kannte das Problem mit dem explosiven Glöckchen, der Blauhaarige jedoch ebenso und das Mädchen wohl auch. Er wusste was geschehen würde und sah in diesem Moment den idealen Zeitpunkt, da sein Feind nicht damit rechnen würde, dass etwas geschehen würde. Die Gegenoffensive würde wirklich gut funktionieren, wenn die Aufmerksamkeit des Dreckskerls auf dem Rotschopf lag und all den schönen Dingen, die er ihr antun würde. Ichiya sauste wahrlich wie ein Blitz, bereit zuzuschlagen und das immerhin wirklich im Bruchteil einer Sekunde, wie man es von einem wahren Taijutsuka mit solch vielen Jahren Training auch kaum anders erwarten können sollte!

Mokkou

Und dann sprang er, schnell wie ein Tänzer, den Überraschungseffekt des Momentes voll ausnutzend. Erhob sich wie der Blitz in die Lüfte, das Bein bereits gestreckt um den tödlichen Kick nach unten auszuführen, wie eine Guillotine bereit den Verbrecher zu enthaupten. Doch es war nicht was er wollte. Kurz vor der Ankunft an dessen Haupt begann er sich zu drehen, schnell, schneller am schnellsten! Aus der Drehung nahm der Kraft und Geschwindigkeit mit, ihn mit der Finte zum Ausweichen zu verlocken oder gar dazu das Mädchen als Schutzschild zu nehmen, nur um dann vertikal zuzutreten, den Schwung in sein Bein ladend direkt auf die Brustkopfhöhe seines Feindes zu zielen, der sich somit das Ducken auch gleich sparen können sollte. Die Wucht des Beines sollte ihn wegschleudern, sollte es auftreffen, die Geschwindigkeit sollte die des vorherigen Kicks gegen den falschen Ichiya übertreffen und eventuell auch so schnell gekommen sein, dass es den eben noch beschäftigen Nukenin sogar noch überraschend treffen konnte.
Seine zusätzlichen Augen waren immerhin aus dem Spiel und die handelnden Protagonisten befanden sich in diesem Fall wahrlich in der Überzahl. Zuletzt aber noch sollte Ichiya ein Signal hinterlassen haben, eine einfache mit der Hand ausgeführte Geste für seinen blauhaarigen Kollegen. Ein Rückzugsbefehl, wenn auch nicht offen ausgesprochen. Das Feld musste schließlich geräumt werden für den letzten Tanz dieses Tages. So wie es jetzt war, konnte es immerhin nicht beendet werden. Erst wenn keine Hürden mehr vorhanden waren, konnten die beiden Männer ihr Duell ein für alle Mal beenden.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Sa Jul 27, 2013 9:38 am

Dann geschah es also, sein Handicap hier nur alleine her gekommen zu sein, machte sich nun doch bemerkbar. Gott allein wusste wie ein kleines Mädchen von der Wand auf die schnelle herausfand das sie das Glöckchen entfehrnen musste. Vermutlich hatte er einfach zu laut gesprochen, Arroganz war eben eine der Eigenschafften die man lieber ablegte wenn man sich in der Unterzahl befand. Nicht so Yashamaru, er stand da und bot ein prächtiges Ziel für die Brillenschlange. Die Zahnräder der vorher komplett unkoordiniert agierenden Tsukinins griffen ineinander. Das Mädchen mit den blonden Haaren vollführte einen Angriff indem sie selbige verlängerte. Vorbei an Yashamaru welche durchaus hätte eingreifen können, aber er lies sie gewähren. Sie schin das Glöckchen zu erwischen und ihm sozusagen entgegen zu werfen, scheinbar verbarg sie es in ihren Haaren. Vielleicht bluffte sie auch nur, gerade als er zurückweichen wollte und mit dem Gedanken spielte einfach direkt auf sie zu zu springen, erwischte es ihn. Er hatte den Jounin ausser acht gelassen welcher einen Angriff ausführte den er sogar schon einmal genutzt hatte, nur da war es ein Raiton Bunshin welchen er attackierte. Yashamaru reagiert zu spät der Tritt saß und lies ihn aufgrund seiner Ablenkung gut durch die Luft segeln. Er konnte seine Sturz zwar abfangen, der Schmerz jedoch blieb ihm erhalten. Sein Körper schmerzte und das nicht von ungefähr. Seine Hand war noch immer verletzt, auch wenn die Tsukinins wenigstens die Blutung gestoppt hatten. Als sich Yashamaru sich aufrichten wollte, war das erste was er tat ein Handzeichen vorm Gesicht zu schließen und zu rufen: "KATSU !" das Glöckchen war da noch irgednwo und er würde es zünden. Wenn es gut lief reichte die Explosion um ihn wieder zurück ins Spiel zu bringen, im schlimmsten Fall war er jetzt derjenige der kassieren würde. Sein Spiel schien vorbei, doch er richtete sich auf, hielt sich die Stelle an der ihn der Jounin erwischt hatte und sah das dieser irgendein Zeichen gab. Er würde auf jedenfall nicht angreifen können, dafür war er nun zu hart getroffen worden und sein Vorteil mit dem Glöckchen schien dahin. In seiner nähe waren keine Gegner, also bediente er sich einer Taktik die er schon einmal genutzt hatte, er forte Handzeichen und beschwor zwei Rai Bunshin. Beide standen nun neben Yashamaru welcher sich zusammen riss und seinen Schmerz verbarg damit man wenigstens nicht sofort sah wer das Original war. Was andererseits totaler Quatsch war schließlich hatten sie die Positionen nicht gewechselt. Alle drei begannen daraufhin, Blitzkugeln zu formen und selbige in drei richtungen zu werfen, einfach um deren effekt zu nutzen den das Raiton • Sekoi Boruto No Jutsu vermochte es den Gegner leicht zu lähmen aber vor allem zu blenden. So flogen etwa 6 Raiton Kugeln relativ flächendecken um sie herum. Sie würden mit Glück einen Shinobi erwischen, welcher vieleicht stolperte. Wahrscheinlicher war es, das es jemanden blendete. Schade nur dsa Yashamaru in diesem Stadium nicht einfach die Situation analysierte, er hatte zwei am Boden er hätte sie als Geiseln nehmen sollen, sollte versuchen zu ihnen zu kommnen, stattdessen warf er Blitzkugeln um einen Gegner zu blenden, keine Taktische Meisterleistung... schade eigentlich, doch hier war er nun nicht mehr das astermind welches den Plan verfolgte das Lazaret zu zerstören um den Rebellen den Weg zu ebnen, hier war er nur der Blutdürstende Mörder. Yashamaru scloß kurz die Augen als die Kugeln in einem grellen leuchten vergingen, doch was geschah wenn er sie wieder öffnete? Würde der Jounin ihm noch eine verpassen? Jetzt wo er zwischen zwei Raiton Bunshin stand. Denn auch das hatte Yashamaru nicht bedacht, selbige würden in einer Entladung nicht nur seinen Gegner treffen sondern auch ihn.

Raiton: Rai Bunshin no Jutsu - Blitzdoppelgänger:
 


Name: Raiton • Sekoi Boruto No Jutsu [Lightning Release • Flash Bolt Skill]:
 
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mo Jul 29, 2013 3:01 am

(Out: Das Verziehen is mit Rao so abgesprochen (; wir lassen euch daher erstmal allein.)

Scheinbar war Mister Brillenface von seinem Schlaf erwacht…oder er konnte endlich richtig durch die fetten Gläser sehen…oder…nun was auch immer es war der Kerl schien sich jedenfalls zu bewegen. Vielleicht würde er das also alles irgendwie in Ordnung bringen, wenngleich die Furyoku ihn weiterhin als unfähig abstempelte. Hätte er doch früher was tun können, hätte er doch wenigstens Hilfe holen können - nun gut das hätte auch der Rest des Lazaretts gekonnt -, aber nein; stattdessen stand Blondie bis vor kurzem obercool rum und hat nichts getan. „Vielleicht musste er nen super Specialmove vorbereiten, wer weiß das schon…“, waren die bitteren Gedanken der Iryônin in Ausbildung, welche noch immer auf dem Rücken lag, schielend beobachtete, was um sie herum geschah.
Hatte sich ja nicht viel geändert. Natsu steckte noch immer fest, obwohl er sich längst hätte befreien können immerhin hatte sie zuvor die Erde um ihn herum gelockert, Rao stand noch immer an der Wand und Ichiya hatte wohl endlich seinen Job ernstgenommen. „Sollt‘ ich vielleicht auch tun, anstatt hier Eindruck schindend rum zu liegen.“ Gedacht getan - wäre da nicht der Schmerz. Als sie sich langsam mit einer Hand auf dem Boden abstützte, um ihren Oberkörper hoch zu drücken, verspürte sie wieder diesen Schmerz in ihrer Magengegend - wundervoll. Musste also doch irgendwas verletzt sein. Yui konnte aber auch nicht einmal Glück mit den Männern haben. Ständig brachen sie ihr irgendwas. Diesmal vermutlich einige Rippen.
Dennoch half es nichts. Sie half im Grunde niemandem mehr das einzige was sie tun konnte, war verschwinden und die Verbliebenen machen lassen. „Einfach das Pochen ignorieren…einfach“, sie biss die Zähne zusammen, zwang sich in eine sitzende Position, ehe sie das Blut in ihren Ohren rauschen hörte - es pulsieren hörte. Ein wunderschönes Geräusch. Es sagte einem dass man zumindest nicht völlig ausgeschaltet wurde und übertönte die folgende Explosion, welche von Haaren gedämpft wurde.
Langsam sah Yui über ihre Schulter, entdeckte Rao mit einem Büschel Haare welche augenscheinlich zu  rauchen schienen. Am besten sie nahm das Mädchen mit und überließ…Brillenface und Natsu das Feld. Dafür musste sie nur…ja, sie musste nur aufstehen. Es klang so einfach und doch zwang ihr Körper sie doch bloß nicht auf zu stehen. „Tja zu schade dass ich n baldiges Date mit meiner Chefin hab‘ - nicht dass es schöner werden wird, wenn die mich so sieht.“ Weitere ironische Gedankengänge, die ihr ein ziemlich gequält wirkendes Grinsen ins Gesicht riefen, vermischt mit dem Blut was ihr im Mundwinkel hing war das wahrlich ein Anblick zum Knutschen. Fast so schön wie neue Schuhe - nur eben ohne Blut.
Es folgte ein weiterer Versuch sich auf die Beine zu hieven, der von einem tiefen Grummeln begleitet wurde aber die Hyôrin schaffte es, hielt sich dennoch den Bauch. Es stach sie, wie kleine Nadeln die sie verschluckt hätte haben können und ihr abgebrochenes Husten machte es nicht besser. „Ngh.“, kam es unterdrückt von ihr, während sie sich auf die Genin zu bewegte. Es kam einem Schlurfen gleich aber immerhin kam sie von dem komischen Typen weg, der nun ein ziemlich grelles Licht abgab und so schaute sie nicht über ihre Schulter zurück. Sie formte im Gehen - pardon; Schlurfen - lediglich Fingerzeichen, versuchte sich zu konzentrieren. Es würde gleich erträglicher werden - nicht besser, aber erträglicher eben.
Nach wenigen Augenblicken war sie an der Wand angelangt, schaute hoch. „Wir sollten…“, ein Schlucken, „…hier weg. In’s andere Lazarett. Weiß zwar nicht wie du den Haartrick anstellst, aber ich denk‘ ich bin jedenfalls überflüssig und man schlägt mich vermutlich noch mehr…zusammen wenn ich…nun n Genin einfach hier lass‘“, sie nickte mit ihrem Kopf in die Richtung in die sie gehen wollte, ehe sie leise stöhnte. Es tat verdammt noch mal weh. Sie hasste Taijutsu. Ernsthaft. Kein Wunder dass sie im nächsten Moment weiter schlurfte in dem Wissen dass die Hellhaarige vermutlich folgen würde und in der Hoffnung das der Rest es nicht tun würde, aber durch das Blitzlicht dürfte ihr Verschwinden vermutlich auch gar nicht so groß auffallen.

Ow: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 1 Iryônin]

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