Tamashii no Utsuri

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 Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]

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BeitragThema: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Sa Jun 22, 2013 7:09 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Auf der letzen Stufe der Gärten erstreckt sich ein kleines Plateau, auf dem ein Außenposten zur Sicherung des Umlandes gebaut wurde. Die Feste besteht aus einigen Steingebäuden, die als Warenlager und Unterkünfte dienen, gesichert wird der Komplex durch fünf Meter hohe Steinmauern und an jeder Ecke befindet sich ein 10 Meter hoher Wachturm. Der Zugang zur Feste bildet ein kleines Tor mit Fallgitter.

->leicht Verletze und Päuschenmacher hier her<-

Hinweis: Feindliche Spieler-Charaktere müssen zunächst die Hängenden Gärten überwinden, ehe sie hierhin gelangen können.~
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Ishida Natsuki

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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mo Jul 29, 2013 8:51 am

Was geschehen war, konnte Natsuki beim besten Willen nicht mehr recht nachvollziehen. Irgendwie hatte dieser Typ sie dann erwischt, obwohl sie dachte, er hätte es auf eines der Mädchen abgesehen gehabt. Dummerweise hatte Natsu in diesemfalle falsch gedacht, dummerweise ging sie von etwas aus, dass so in diesem Sinne einfach nicht hätte mit Sicherheit sagen können. Dennoch bekam sie mit, wie etwas kühles ihren Nacken berührte und wie der Typ, der sie in diese missliche Lage gebracht hatte und ihr erklärte, dass sie sich lieber nicht bewegen sollte, denn ansonsten würde es sie in tausend Stücke reissen. Er hatte es zwar nicht ganz so genau umschrieben und nicht diese Worte benutzt, aber das Wort 'Peng' reichte in diesem Falle aus um kurzum zu erklären, dass es ihr an den Kragen gehen würde, wenn sie sich bewegen würde. Also blieb sie in diesem Erdloch und wartete ab, bis Jemand ihr dieses Stück Metall von der Haut nahm. Konnte sie aber überhaupt darauf hoffen, dass es jemand bemerkt hatte? Sie standen alle relativ weit weg. Ob sie bemerkt hatten, wo er es ihr hingesteckt hatte? Der Typ hatte Natsuki jedoch auch erklärt, dass er ihre Freunde nun abschlachten würde. Die Blauhaarige liess ein verächtliches Schnauben erklingen und am liebsten hätte sie ihm nun ein Genjutsu aufgehetzt, aber sie konnte gerade schlecht ihre Hände benutzen. Natsuki musste also mit ansehen, wie der Typ Yui schlecht zurichtete, bis sie Blut spuckte. Die Blauhaarige verzog das Gesicht bei dem Anblick und am liebsten hätte sie sich aus diesem Loch befreit, aber was nützte es ihr, wenn sie nur in tausend Stückchen dann dort ankam? Schlussendlich hatte sich dann auch Ichiya in den Kampf eingeschaltet, welcher ja bis vor kurzem nur still dagestanden hatte. Was Natsuki in diesemfalle doch etwas seltsam fand, immerhin war er davor noch auf der Verfolgungsjagd Feuer und Flamme gewesen diesen Mistkerl zu fassen. Nun, vielleicht verfolgte er irgendeinen guten Plan, wer konnte das schon wissen? Er schien aufjedenfall ziemlich schlau zu sein.
Natsuki hatte gerade beschlossen, sich langsam aus dem Loch zu schleichen, da die Erde inzwischen etwas gelockert war, Yui sei Dank, und der Typ, der ihr das Glöckchen gesteckt hatte, abgelenkt war, doch soweit kam sie erst gar nicht, denn in diesem Augenblick schoss ein Haarballen auf sie zu .. Oder war es eine Faust? Dieser legte sich in ihren Nacken und zuerst dachte Natsuki, es wäre irgendein gegnerisches Jutsu des Feindes, bis sie erkannte, dass die Haare bis zu der anderen Tsuki-Genin zurückführten. Erleichtert atmete die Blauhaarige also aus und liess sich das Glöckchen entfernen. Kurz danach hievte sie sich aus der Erde, welche inzwischen genug locker war, damit sie ihre Arme zuvor hatte befreien können. In der Zwischenzeit war jedoch viel geschehen, Ichiya hatte einen Angriff gestartet ... Wie dieser ausgegangen war, hatte Natsuki nicht mitbekommen, nur das Zeichen, das der Blonde ihr gezeigt hatte. Was mochte es zu bedueten haben? Es wirkte fast so, als ob sie sich vonn dem Kampf fern halten sollte ... jedenfalls wurde kurz darauf irgendetwas angewandt, was ein grelles Licht erzeugte und alle Anwesenden blendete. So auch Natsuki. Sie hielt sich schützend einen Arm vor die Augen und wollte zu Yui, doch als sie auf den Punkt sah, an dem sie sie zuletzt auf dem Boden liegen gesehen hatte, war sie nicht mehr dort. Lag es an dem Licht? Nein, inzwischen flaute dieses wieder etwas ab. Zwar tanzten noch grelle Lichtpunkte vor ihren Augen, aber zumindest klarte sich die Sicht nach und nach auf. Und Yui war noch immer weg. Etwas hektisch sah sie sich um, erkannte jedoch nur den Rücken Yashamarus und irgendwo gegenüber Ichiya. Natsuki biss die Zähne zusammen, sie hatte nicht gesehen, welcher der drei Yashamarus nun der Echte war, denn nun standen plötzlich drei von der Sorte da! Er hatte also einen einfachen Doppelgänger-trick angewandt und danach das Blendjutsu. Ganz so uneinfallsreich war das ja zumindest nicht.
Langsam zog sich Natsuki etwas zurück, sie war eine Genjutsuka, sie würde also sowieso eher aus dem Hinterhalt angreifen und vorerst musste sie den nächsten Angriff des Blonden abwarten um zu wissen, inwiefern sie ihn mit einem Genjutsu unterstützen konnte. Ausserdem ... Sie sah sich kurz prüfend in der Umgebung um. Yui und die andere Tsuki-Kunoichi waren weg! Ob sie geflüchtet waren? In Anbetracht der Situation erschien ihr das als das Logischte, immerhin stand der Feind noch hier, während die anderen beiden weg waren. Also war er für ihr Verschwinden höchstwahrscheinlich nicht verantwortlich, aber mit Sicherheit liess sich dies natürlich in der jetzigen Positon noch nicht sagen. Abwartend hatte sich Natsuki zurückgezogen und beobachtete die drei Doppelgänger wie auch Ichiya ganz genau, um notfalls sofort eingreifen zu können.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Sa Aug 03, 2013 1:29 pm

[Out: Ja, tut mir leid, musste mich erst wieder zum Posten aufrappeln bei der Hitze D:]

Ein Treffer, ein Erfolg. Der Musste gesessen haben. Der Schwarzhaarige fand seinen kurzen Weg durch die Luft, teilweise doch etwas unkontrolliert. Aber konnte man nicht daran die Kraft eines Treffers messen? Ichiya jedenfalls wirkte im ersten Moment vollkommen erleichtert. Endlich hatte er es geschafft, endlich hatte er diesen Kerl erwischt und ihn für sich markiert! Endlich konnte er diesen Mann als seinen Gegner bezeichnen und ihm all die Dinge heimzahlen, die er auf dem Schlachtfeld hatte durchschreiten müssen. Endlich war alles wieder so wie es sein sollte. Niemand würde sich einmischen, jetzt wo der Kampf endlich beginnen oder vielleicht sogar enden sollte.
Noch während sich Ichiya im Landeanflug befand realisierte er die Kraft, die eben ausgehend von seinem Bein auf den Körper des anderen übertragen wurde. Es war eine wirklich unangenehme Sache, selbst für seine Verhältnisse. Aber bestimmt sollte es nicht ausreichend gewesen sein diesen Mann auszuschalten. Er schien schließlich ein ganz schön robustes Kerlchen zu sein, so wie er im Moment hatte einstecken müssen und so wie sein Körper bei diesem Aufschlag erschien. Ein Taijutsuka höchster Stufe nach Ichiyas Einschätzung. Aber genau das machte diesen Mann so interessant. Er konnte mehr! Er hatte so viel auf dem Kasten, dass man ihn wirklich ernst nehmen musste. Er war vielleicht wirklich derjenige, nachdem der Takanori gesucht hatte.
Jetzt musste nur noch das Kampffeld geräumt werden. Schließlich befanden sich noch ein paar Störenfriede hier auf dieser Bastion, die man einst als Lazarett bezeichnet hatte. Alles lag hier in Trümmern, die Explosionen hatten allem zu sehr zugesetzt. Und die Mädchen, die hier waren, gaben einfach viel zu leichte Ziele ab, ebenso wie Ishida-san, wenn er sich denn nicht befreit haben würde. Darauf hatte der Brillenträger nämlich kaum noch geachtet, viel zu vertieft in sein eigenes Duell, welches er endlich beenden wollte.

Er holte Luft, beobachtete nach seiner Landung alle Schritte seines Feindes. Der Kerl hatte genügend Fähigkeiten um selbst nach solch einem Treffer wieder geschickt auf die Beine zurückzukehren. Nicht schlecht, absolut nicht. Er war weit genug sogar auf der Stelle mit einem neuen Trick nachzusetzen. Er formte Fingerzeichen, schnell und ebenso schnell fand man neben ihm zwei Kopien seiner selbst. Wieder derselbe Trick? Der Jounin hatte das Doppelgänger Jutsu seines Feindes ja bereits einmal erlebt und am eigenen Leibe gespürt. Würde irgendjemand so schlau sein auf ihn zuzustürmen, dann würde es einen brutalen Schock geben, der wirklich äußerst vernichtend sein konnte. Oh, das konnte noch heiter werden.
Und dann ging es auch schon weiter, noch mehr Fingerzeichen und wieder Blitze. Es stach in den Augen, schmerzte einen Moment und brachte den Takanori dazu seinen Kopf abzuwenden, nur damit das Licht endlich damit aufhörte seine Augen anzugreifen. Aber wirklich das hier waren wahrhafte Blendgranaten und somit ein weiterer Teil der hinterhältigen Taktik seines ohnehin schon hinterhältigen Feindes. Der Kerl kannte sich wohl wirklich damit aus anderen auf die Nerven zu gehen mit solchen Tricks. Die Kugeln flogen noch dazu los, schafften es jedoch ihren eigenen Vorteil sofort auszugleichen. Nicht nur, dass man sie hörte, nein, dadurch dass sie alle blendeten konnte man sie auch umso leichter orten.
Schnell also hatte sich Ichiya wieder in die Luft begeben, wich den Blitzkugeln mit großem aber einfachem Geschick aus, sodass er nicht einmal ein Fünkchen von all dem abbekommen sollte, während er sich seinen Weg nur noch weiter voran bahnte und das vollkommen unbeschadet wohl gemerkt. Was sollten so ein paar Donnerbälle denn auch schon ausrichten, wenn man ihren Flug nicht kontrollieren konnte? Genau, nichts. Somit war dieser Plan gescheitert, jedenfalls fürs Erste.

Aber die Bewegung des Jounin fand kein Ende, blitzschnell sauste er durch das Lazarett, direkt auf die drei Feinde zu, geradewegs, ganz offensichtlich bereit zum angreifen. Er musste hier immerhin für einen würdigen Abschluss sorgen! Und jetzt hatte er noch ein äußerst gutes Zeitfenster. Schneller als die Donnerbälle selbst hatte er seinen Feind erreicht, holte zum Schlag aus, bereit die restlichen fünf Meter einfach so zu überwinden mit der ausgestreckten Faust, wie ein Pfeil auf ihn zusausend und ihn zu treffen, vermutlich daran glaubend, dass er schneller sein würde als der Angeschlagene.
Dann aber gerade als er seinen Flug antreten wollte, bewegte er auf einmal seine Beine, riss den Körper nach hinten, das Gegengewicht nutzend und nahm mit dem Fuß ein Lazarettbett auf, welches er mit seinem Bein kickend nach vorn schleuderte, geplant als blitzschnelles Projektil mit unglaublicher Zerstörungswucht, die genug sein konnte einen Menschen zu zertrümmern. Der Winkel war so gewählt, dass er in der optimalen Situation alle drei mit dem Objekt treffen würde. Die Wucht sollte ausreichen wirklich schmerzhaft zu sein. Vermutlich würde es ein guter Treffer sein, der ihm den Triumph bringen würde. Nur würde das Manöver auch aufgehen? Ichiya war bereits darauf eingestellt im nächsten Moment auszuweichen oder gar abzuwehren, rechnete er doch schon fest damit, dass jeder Zeit eine neue Bombe kommen würde, eine neue Mastertaktik, des Listigen.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   So Aug 04, 2013 12:17 pm

Einer vor ihm einer hinter ihm, die Kunoichi hinter ihm, war diejenige die ihn eigentlich bedrohte. Sie beherrschte sein Kryptonit, Genjutsu. Yashamaru leider Gottes beherrschte die Szenerie nicht mehr. Er hatte seine Trümpfe fast gänzlich aus der Hand gelegt. Dennoch und das war das gute, konnte er sich ins Spiel zurück bringen, als sein Oponent, welcher eine Brille trug, ihn nicht direkt attackierte. Ein Bett oder so etwas ähnliches, war für Yashamaru nicht mehr als lästiges Beiwerk. Die Bunshin teilten sich auf, einer der Rai Bunshin rannte zu dem Mädchen hinter ihm, er machte keine anstallten groß aus zu weichen, vielmehr würde dieser so wie damals auf dem Schlachtfeld versuchen direkt einen Treffer zu landen, eine Umarmung oder einfach nur nah genug heran zu kommen, damit eine entladung ihn erreichen würde, das war das Ziel dieses Bunshin. Beide Bunshin, bedienten sich dabei erneute der Lichtblitze bzw der Kugel aus Raiton welche den Gegner blenden konnten. Für die Bunshin war es unerheblich ob diese ihr Ziel trafen, das blenden reichte ihnen völlig, sie mussten ja ihre Ziele nur ausreichend lange ablenken um ihnen nah genug zu kommen. Doch und das war die trucks bei dem ganzen, Yashamaru tat dies nicht. Er hätte die Illusion aufrecht erhalten könne, hätte sich zwischen den Bunshin verbergen sollen. Stattdessen protzte er, spannte seine Muskeln an und zertrümmerte den heranfliegenen Gegenstand mit geballter Kraft. Es zerberstete vor ihm, die Splitter flogen ihm um die Ohren und sein Blick fixierte den in der Luft befindlichen Jounin, welchen er nun endgültig Satt hatte. Dabei hätte er abwarten sollen was die Bunshin ausrichteten, er hätte auch mit Doton abtauchen können oder aber ein paar Kunai werfen sollen. Stattdessen blieb er einfach stehen, es wirkte so als würde er nichts tun, den er wollte das sein Gegner zu ihm kam und so forderte er ihn auch heraus, glaubend und Arrogant genug zu denken er würde jedem Gegner trotzen. Also richtete sich sein psycho Lächeln in Richtung der Brillenschlange und sagte: "Du Feigling, ein Bett zu schleudern... ich dachte du hättest mehr mum in den Knochen, du wolltest mich..." dann schrie er es heraus: "DU WOLLTEST MICH DOCH, DANN KOMM HER DU FEIGLING, NUR DU UND ICH !" dabei war es egal das Yashamaru bisher derjenig war der unfair gespielt hatte.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Di Aug 06, 2013 1:43 pm

Doch lange konnte er Ichiya nicht beobachten, denn der Gegner hatte anscheinend nicht geplant, normal einfach gegen den einen Tsuki-Nin zu kämpfen, sondern auch sie in einen Kampf zu verwickeln. Natsuki sah, wie er einen Bunshin auf sie los schickte, wobei sie hier nicht wusste, dass es sich um einen Raiton-Bunshin handelte. Sie nahm also an, dass sich der kleine Zwischenfall erledigt hätte, wenn sie den Bunshin zerstört hatte. Das dumme bei der Sache war dann nur, dass der Typ genau ihren Standort kannte, da die Information sofort an das Original sendete, sobald der Bunshin sich auflöste. Womöglich war das auch sein Plan. Demnach musste Natsuki sofort die Position wechseln, denn sie hatte nicht vor, es ihm so leicht zu machen. Natsuki hielt sich also noch etwas unten, wurde dann aber von einem grellen Licht geblendet -abermals. Was hatten die ganzen Leute nur andauernd mit ihrem grellen Ablenkungsmanöver?! Wenn das so weitergehen würde, musste sie sich eindeutig eine Sonnenbrille zulegen, damit ihre Augen nicht ernsthaften Schaden nahmen. Natsuki hielt sich ihre Arme also schützend vor die Augen und stand sichd ann kurz darauf dem Raitonbunshin gegenüber. Überrascht rappelte sich die Ishida auf und stolperte einen Schritt zurück, wobei sie sah, wie der Bunshin die Arme ausbreitete und sie anscheinend ... Moment, wollte er sie umarmen?! Völlig perplex stolperte sie weiter nach hinten und brachte sich somit aus der Reichweite des Bunshin, so dass dessen Umarmung einfach ins Leere griff. Natsuki griff nach einem Kunai und griff den Bunshin von der Seite her an. Seltsamerweise machte der Bunshin keine Anstalten sich zu bewegen. Allein das hätte Natsuki bereits eine Warnung sein müssen, doch in der Hitze des Gefechts hatte sie einmal kurz nicht nachedacht ... Und bereute es sofort. Eine knisternde Entladung erfasste ihren Körper und setzte sie unter Strom, nach dem sie ihr Kunai in den Bunshin gerammt hatte und dieser sich kurz darauf als Raitonchakra entlud. Mit Entsetzten musste Natsuki feststellen, dass es kein gewöhnlicher Bunshin war. Ihr knickten die Beine weg und sie fiel unweigerlich au den Boden. War für eine Weile nicht imstande, sich zu bewegen und hoffte inständig, dass Ichiya den Gegner solage in Sach hielt, bis Natsuki dieses Gefühl von Taubheit überwunden hatte, damit sie sich - falls nötig - wieder selbst schützen konnte. Mit grösser Anstrengung kroch sie an einen Baum und lehnte sich dagegen. Sie spürte das knisternde Raitonchakra, wie es durch ihren Körper jagte und ihre Bewegungsfähigkeit lahm legte. Hoffentlich würde das nicht allzu lange dauern, bis sie sich wieder bewegen konnte ...!
In diesem Augenblick hörte sie einen lauten Ruf, der eindeutig von ihrem Gegner stammte, womöglich war er tatsächlich genügend mit Ichiya abgelenkt, so dass der Bunshin zwar seine Wirkung gezeigt hatte, aber er es nicht ausnutzen konnte!
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Aug 07, 2013 1:47 pm

Das Bett wurde vor seinen Augen zerschmettert, pure Kraft, mehr steckte nicht dahinter. Sein Blick war ruhig, ebenso wie die Haltung seines Körpers. Er atmete entspannt, richtete seinen kalten Blick auf den Mann, der dort vor ihm stand. Kein Gegenangriff, nichts war geschehen. Die Bunshin kümmerten sich um Ishida-san, der immer noch zugegen war. Dieser Idiot versperrte ihm in diesem Moment den Weg und räumte ihn zugleich doch wieder. Die Klone übernahmen immerhin diesen Kampf und störten somit den Mainact in keiner Weise. Die Spannung zwischen beiden war groß, das konnte Ichiya spüren und genoss es wirklich in jedem Moment, wenn er es auch nicht zeigte. Sein Inneres sollte in ihm bleiben, seine Coolness nach außen hin bestehen. Der Kampf konnte also wirklich interessant werden, jetzt wo hier alles tot zu sein schien.

“Ich will dich. Aber nicht deine Klone.“ Seine Stimme war frei von jeglicher Emotion, seine Haltung veränderte sich kein Stock. Eine kleine Brise wehte durch die kleine Basis, die Fetzen seiner Kleider tanzten im Wind, wie die Blätter einer Pflanze. Sein Körper aber blieb beständig, fest wie Beton. Sein Haar wehte, die Fetzen suchten die Flucht, manche fanden sie. Takanori Ichiya visierte den Mann vor sich an, einen Mann dessen Namen er nicht kannte und für den sein Herz doch stärker schlug als für sonst irgendeine Kreatur, bereit für das Gefecht. Krieg. Krieg. Krieg. Der Feind. Er hatte alles was er wollte und jetzt konnte er diese Frucht endlich ernten.
Nicht einen Schritt tat er nach vorn, die Stimme des anderen hallte immer noch, während auch noch der Laut des Schocks erklang. Ichida-san ging zu Boden, als Opfer des alten Tricks, den auch Ichiya hatte erleben können. Er war damit raus, gut so. Der Brillenträger wandte sich nicht einmal um, vergoss keine Träne, kein Mitleid. Es war als wären die beiden Männer vollkommen alleine an diesem Ort, der eben noch so voller Leben gewesen war. Wo waren die Ärzte? Wo waren die Verwundeten? Wo war das was vom Schlachtfeld noch übrig war? Nirgendwo, Nichts. Alles fort, alles weg, alles nicht mehr präsent.
Luft holte er, die Zunge befeuchtete und entfeuchtete er im selben Atemzug. “Ich habe keine Lust mehr auf Spielchen und auch nicht auf Unterbrechungen. Nur du und ich, Fremder.“ Ihm war nach einer letzten Unterhaltung, einer allerletzten. Warum tat man das? Darüber war sich der Jounin nicht im Klaren. Es war einfach eine alte Angewohnheit vieler großer Männer vor einem Gefecht noch einmal ein paar Worte auszutauschen. Die Ruhe vor dem Sturm eben. Vielleicht erhoffte man sich davon einen Sieg auf mentaler Ebene, vielleicht sah mancher es auch einfach als den idealen Zeitpunkt einen Plan zurecht zulegen, oder seine eigene Kraft aufzubauen. Was auch immer. “Ich frage mich wozu das alles gut war? Die Flucht, die Zerstörung, dieser ganze Trubel. Für Nichts und wieder Nichts. Nur, dass wir nun beide hier stehen, du noch angeschlagener als ich.“ Endlich trat er nach vorn, wenn es auch nicht so schien als würde es nur deswegen jetzt beginnen. Sein Körper war immer noch derselbe, immer noch frei von jeglicher Anspannung, frei von all dem Trubel und der Unruhe, die ein Krieger sonst verspürte.
“Ich frage mich: Wird dies der Anfang oder das Ende?“

Zack, im nächsten Moment hatte er seine Position bereits verlassen, nur noch eine Staubwolke war zu sehen, die Entfernung hatte er mit zwei Schritten hinter sich gebracht, wie ein Blitz, den Arm nach hinten gestreckt und schon im nächsten Moment damit zuschlagend, sein ganzes Gewicht und viel Kraft in den Schlag legend, direkt auf den Hals des Feindes zielend, bereit wie der Blitz zuzuschlagen, brutal und gnadenlos wie auch zuvor. Für einen gewöhnlichen Ninja wohl genug ihn zu überraschen und ihn so aus dem Spiel zu nehmen. Bei diesem Exemplar hier war jedoch klar, dass es nicht so leicht sein würde ihn zu erwischen. Auch deswegen gab er nicht Vollgas, sondern wartete ab, was geschehen würde.
Der Plan bestand immerhin darin an seinem Feind vorbei zu schnellen oder geblockt zu werden, um so schnell die Gegenoffensive vorzubereiten. Die Fähigkeiten seines Gegners waren schließlich auch darauf ausgelegt zu kontern, eine weitere Sache, die der Takanori bereits genau bedacht hatte. Egal wie es ausgehen würde, das Ganze sah jetzt schon so aus wie der Anfang eines klassischen Schlagabtausches, wie man sie eben kannte.

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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mi Aug 07, 2013 11:12 pm

Die Bunshin waren fort, Ishida dadurch zum Glück auch. Dies war ein Umstand den er als großes Glück wahrnahm. Immerhin beherrschte dieser Genjutsu und selbiges würde Yashamaru unmittelbar ins Gras beissen lassen. Hier waren sie nun, wie Zwei Cowboys inmitten einer leergefegten Stadt, welche sich zum Duel positionierten. Yashamaru hatte einen Moment hergeschenkt indem er die Offensive hätte zurückerobern können, er lies dem Jounin die Chance in den Kampf zurück zu kehren. Das war Arrogant und das war im Prinzip alles was er getan hatte bis hierher. Der Weg ins Lazaret ein kleines, wenn auch am Ende nutzloses Meisterwerk. Die Rebellen schienen diese verdamte Chance nicht genutzt zu haben, er hatte mehr als einmal verwirrung gestiftet, doch hier ging ihm am Ende die Luft aus. Kurz hatte er die Oberhand gewonnen, doch nur solange die kleinen Mädchen hier waren. Für sie war es eben einfach eine Nummer zu groß, Yashamaru beherrschte das Spiel das sie Krieg nennen, sein Gegenüber anscheinend auch. Er schien ihm gar nicht so unähnlich. Leider und da hatte der Jounin recht, war Yashamaru nicht in Topform. Dennoch hatte sich sein Gegnüber würdig erwiesen, das Yashamaru nicht mehr mit ihm spielte und so würde er ihm nun sein letztes Meisterwerk offerieren. Er fragte wozu Yashamaru all dies getan hatte und Yashamaru würde ihm diese Antwort schuldig bleiben, aber nicht die Antwort auf die Frage ob dies der Anfang oder das Ende sei, dabei lächelte er und ging in einen Breiten stand: "Der Anfang vom Ende... nur du oder ICH !" das gute war, sein Gegner war Taijutsuka das bedeutete er musste ihm früher oder später nah kommen, was Yashamaru in die Karten spielte. Er ignorierte dabei die Tatsache das sein Gegner, womöglich einfach nur Ninjutsu oder Genjutsu bisher nicht eingesetzt hatte. Sein Gegner tat ihm einen Gefallen und kam näher, schnell sogar. Doch und dessen war sich Yashamaru sicher, das war nicht alles was er konnte. Dennoch begrüßte Yashamaru dies, denn er folgte den Bewegungen seines Gegners und streckte seine Arme nach vorne, dies war kein Angriff, kein Schlag und die Bewegung würde eine Taijutsuka komisch vorkommen. Denn die Arme waren nicht der Angriff. Vielmehr war das was er damit entfesselte der Angriff, das shikeishû•kanbô war einfach und dennoch ein Teufelswerk. Die Fäden welche sich um Yashamarus Arme wickeln, entfesselt er, sie breiteten sich vor ihm aus wie ein Schutzschirm, doch das war nicht die Funktion, den fast im gleichen Moment, zog sich der Schirm auch schon hinter seinem Gegner zusammen. Es waren nur Sekunden und die Brillenschlange würde die Überraschung sicherlich nicht begrüßen, aber es musste schon einiges passieren damit er diesem Angriff entging. Wäre er so Halsbrecherisch es direkt zu versuchen, Yashamaru zu attackieren, den Angriff also einfach durch zu ziehen... er würde mehr als nur einen kleinen Kratzer davon tragen. Die Fäden waren hart und scharf genug um Fleisch spielend zu durchschneiden. Würde er versuchen nach hinten aus zu weichen? Das wiederrum wäre gegen seine Laufrichtung und würde wohl zu lange dauern. Womöglich bot sein Gegner ja dann doch noch etwas auf, das er so nicht auf der Rechnung hatte. Yashamaru war sich bereits gewiss dem Brillenträger gleich gehörig eins auf den Pelz zu brennen. Er wollte ihn, hier hatte er ihn und er hielt sich nicht mehr zurück, sein ganzes Repertoir würde er nun auffahren, sein Meisterwerk das Fadenspiel offenbaren und damit seinem Kredo treu zu bleiben: "Wer die Fäden sieht, überlebt nicht um von ihnen zu berichten..." murmelte er leise zu sich selbst. Die Todeszelle, wie er diese Technik auch nannte, war nur eine von vielen rafinierten Angriffen die er beherrschte. Doch die Brillenschlange hatte bestimmt auch etwas in Peto, es war angerichtet.

[shikeishû•kanbô] (Todeszelle):
 
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   So Aug 11, 2013 10:22 am

Die Lähmung war relativ stark gewesen, der Typ hatte immerhin einen ganzen Bunshin voll Raitonchakra geschickt und das Zeug hatte sich auch noch an ihr entladen. Sie war nicht in der Lage, sich gross zu bewegen und funigerte deshalb mehr oder weniger für die nächsten Szenen als Zuschauer. Natürlich stand sie auf der Seite Ichiyas, denn sie wusste nicht von seinen Gedanken. Von seinen Gedanken, die sie womöglich umbringen würden, würde sie ihm auch nur irgendwie dumm in den Kampf spielen. Nein, das wusste sie nicht. Immerhin war er ebenfalls ein Tsuki-Nin und somit stand er für Natsuki auf ihrer Seite. Aber sie war sowieso gelähmt und hörte, wie sie sich ein Wortgefecht lieferten. Etwas, dass womöglich vor jedem Kampf stattfand und fast schon von Nöten zu sein schien. Natsuki war also mehr oder weniger gezwungen, sich das anzuhören und versuchte dabei aus lauter Verzweiflung sich zu bewegen. Sie schaffte es gerade mal, einige Finger etwas zu krümmen. Was sie aber wirklich wunderte, war die Tatsache, dass man sie nicht angriff. War das womöglich Absicht? Absicht, damit die zwei ihren eigenen Kampf ausfechten konnten, in den sich keiner einmischte? War das auch von dem Gegner so gewollt? Anscheinend hatten sich da ja dann zwei gefunden. Wäre Natsuki nicht gelähmt, hätte sie nun gelächelt, aber so brachte sie höchstens ein leichtes Verziehen des Mundwinkels zustande.
Das Kribbelnde Gefühl kehrte langsam in ihre Glieder zurück und berichtete davon, dass sie sich nun wieder bewegen konnte. Sie hatte sich ja schon davor etwas zurückgezogen, zwischen einige Zelte, Bäume und Büsche. Nach dem sie wieder etwas Gefühl in Händen und Beinen hatte, rappelte sie sich auf, oder versuchte es zumindest und scheiterte dann doch wieder an dem Versuch. Sie fluchte innerlich und dachte darüber nach, dem Typen einfach eines ihrer Genjutsu aufzuhalsen. Aber wenn sie dann die Aufmerksamkeit auf sich lenkte und der Kerl auf sie los ging, würde sie unter Umständen ein grosses Problem kriegen ... So versuchte sie es einfach weiter, sich aufzurichten, während die anderen zwei sich prügelten, oder zumindest genau das vor hatten, bis von dem Gegner irgendetwas seltsam Fadenmässiges ins Feld geschickt wurde, was sich ausfächerte und dann den Tsuki-Nin umschloss. Mit grossen Augen beobachtete Natsuki die Situation. Vielleicht sollte sie doch eingreifen ...?

[OoC: Sorry fürs warten! Ich weiss nicht so recht, wie lange diese Lähmung anhält ... xD' Ich würd sie sonst im nächsten Post ganz verschwinden lassen und ebenfalls in den Kampf einsteigen? Wenn ihr aber das hier unter euch ausmachen wollt, dann ist mir das auch recht, dann dürft ihr mich absofort überposten xp]
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   So Aug 11, 2013 11:56 am

Der Sprint schien eine gute Idee zu sein, wenn es auch ein klassisches Manöver war. Man musste sich aber entscheiden, besonders wenn man ein Taijutsuka oberster Stufe war. Sollte ein Sprint allein genügen oder sollte man eine andere Angriffsform nehmen, die weniger frontal aber weiter gewieft sein sollte. Ichiya jedoch hatte für den ersten Moment große Erwartungen an die Abwehr seines Gegners gehabt und rechnete zeitgleich jedoch auch mit einem Hinterhalt. Wieso denn auch nicht? Der gute Herr Dunkelhaar hatte ja schon oft genug beweisen können wie hinterlistig er eigentlich mit den Dingen umsprang und wie gemein seine Gegenangriffe oftmals sein konnten. Wieso denn auch nicht? Der Jounin war deshalb besonders stark auf der Hut.
Man konnte ja niemals wissen, was einen hier noch erwarten würde. Das Gefecht schien seinen Anfang zu finden.

Und es kam so wie erwartet. Der Mann breitete seine Arme aus und etwas geschah, etwas wand sich sehr schnell, kleine feinere Strukturen, wie es Ichiya mit seinem geschulten Auge erkennen konnte. Sie waren schwarz, fein und zugleich besaßen sie doch etwas äußerst Bedrohliches, da man das Blut, welches an ihnen klebte noch leicht riechen konnte. Ihre Dicke war im ersten Moment unterschätzt, um zweiten aber eindeutig. Es mussten Fäden sein, speziell gefertigt, eine Waffe, wie man sie aus Büchern und Geschichten kannte. Unheimlich und äußerst mächtig.
Was hatte sich Ichiya nur alles gedacht als sich die Spielzeuge seines Gegners in der Luft vor ihm verteilten, alle möglichen Wege einschlugen und so scheinbar einen Schirm erzeugten, innerhalb von solch kurzer Zeit, die er auf den Kerl noch zusprintete. Er musste sein Ass wohl wirklich ausspielen, denn diese Dinger waren alles andere als von dieser Welt und die Beherrschung der Technik war meisterhaft. Wer war dieser Mann? War das schon seine wahre Stärke? Musste es vielleicht jetzt schon Zeit werden selbst einmal in die Trickkiste zu greifen? Der Takanori war sich nicht sicher, wenn er die unheimliche Bedrohung auch ganz deutlich durch die Gläser seiner Brille wahrnahm. Hier würde es nicht so leicht werden zu entkommen.
Die Zeit für Worte fehlte ihm, vor ihm bauschte sich der Schutzwall auf, der sich neben ihm sogar noch erweiterte. Schnelles Handeln war mehr als nur angebracht, zumal er sich ja immer noch im Sprint befand. Hurtig verlagerte er beim letzten Schritt seine Kraft in andere Richtung und presste die Beine etwas stärker in den Grund, woraufhin er sich abdrückte und nach oben sauste, die Decke in einer Umdrehung mit den Beinen berührte und daraufhin wieder nach unten sauste, auf die Erde mit gutem Abstand von seinem Feind, sich diesem aber direkt wieder zuwendend.

Die Fäden hatten ihren Weg geändert, ein Glück, dass er so schnell gehandelt hatte. Aber wohl gemerkt nicht schnell genug. Ein paar Schnitte konnte er spüren, die brannten und schmerzten, auch wenn sie nur von oberflächlicher Natur waren. Seine Kleider waren weiter zerfetzt und dieser Mann bestätigte nur noch mehr, was das alles zu bedeuten hatte: Es war seine Todestechnik, etwas was bislang niemand überstanden hatte. Und für wahr, es war gefährlich. Einen Moment länger und Ichiya hätte seine in Scheiben geschnittenen Körperteile vom Boden aufsammeln müssen, falls er es denn noch gekonnt hätte.
Vorsichtig erhob er seinen linken Arm, legte den Rechten daran und begann die Schnallen zu öffnen, die angebracht waren. Jede schnell aber doch vorsichtig, damit er auch keinen Fehler machte und eine fest hing. Er achtete dabei genau auf das, was sein Gegner tun würde, jede einzelne Sekunde, bereit wieder einen der Angriffe zu empfangen und eine Strategie aufzubauen, wie er damit denn umgehen würde. Der Überraschungseffekt war immerhin dahin, jetzt wo Ichiya auch diese Manöver hatte kennen lernen dürfen. Jetzt konnte er sich keinen Fehler mehr erlauben, jetzt musste er selbst ernst machen.
Der Kampf nahm endlich jenes Niveau an, welches er sich doch so sehr gewünscht hatte. Nur wer von den beiden würde ihn überstehen? Er oder der andere?
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   So Aug 11, 2013 12:49 pm

Also war sein Gegner doch darauf vorbereitet gewesen, er reagiert schnell, zu schnell für Yashamarus Geschmack. Er schüttelte seine Arme wickelte die Fäden wieder auf und gönnte sich den Moment, seinen Gegner erneut zu demütigen. Also stellte er sich mit der Schulter voran zu der Brillenschlange. Dann erhob er seine Stimme und sagte: "Was ist den los? Bin ich dir zu gefährlich, du rennst immer Weg... wartest bis andere die Drecksarbeit für dich erledigen. Scheinbar bist du nicht sonderlich gut im eins gegen eins. Treffer landen wenn jemand abgelenkt ist kann nun wirklich jeder." er drehte sich zu dem anderen Tsukinin welcher nun auch Yashamaru auffiel und deutete mit seinem Finger auf ihn: "Wartest du bis er sich wieder berappelt hat. Ist das deine Vorstellung davon mich aus zu schalten, zu warten bis er wieder bereit ist? Was soll das? Du willst mich hier bin ich, doch anstatt an zu greifen hüpfst du hin und her, wie das Kanninchen was seinem Jäger davon rennt. Du deutest an was du kannst doch deinen großen Worten lässt du keine Taten folgen, eine wahre ENTTÄUSCHUNG!" er schaute zu dem noch leicht gelähmten anderen Tsukinin. Er drehte sich ab und kaschierte den Schmerz der seinen Körper durchzog, der Kerl hatte ihn mit diesem einen Tritt dermassen weh getan, dazu noch seine Hand die er selbst anschneiden musste. Es war nur eine Frage der Zeit bis hier verstärkungen ankamen. Yashamaru gewann langsam wieder die Kontrolle über sich selbst, was mehr daran lag, das sein Gegner ihn nicht ausreichend zu fordern schien. Er verlor das interesse an diesem Heini mit der Brille, der alleine nichts zustande zu bringen schien. Yashasmaru hatte ihn ein ums andere mal in die Falle locken können und immer wenn er ihn einmal mehr erwischt hätte hüpfte sein Kontrahent einfach davon. Also beschloss Yashamaru sich zu verziehen. Er nutzte seine Fäden um sich an dem Wall herauf zu ziehen und selbigen schnell zu erklimmen, als er oben stand wunk er dem Brilenträger zu und rief: "Na tapferer Held, hol mich doch wenn du kannst." hier oben hatte er zumindest wieder einen leichten Vorteil, dennoch warf er sich noch eine Pille ein, die Schmerzen würden sie zumindest zeitweilig überdecken und somit brauchte er sich auch um sein Chakra erstmal keine Gedanken mehr machen. Er hoffte inständig das der Mann mit der Brille nicht nur einer von diesen vielen aufschneidern war, doch leider war die Euphorie und sein Kampfeswunsch erloschen, hier schien es niemanden mehr zu geben der ihn forderte. Er konnte jetzt den Rückzug antretten, was auch vernünftig wäre aber eigentlich wollte er es nicht. Der Eindruck konnte doch nicht so getäuscht haben, der Jounin musste noch was auf der Pfanne haben was er nicht gezeigt hatte... oder wünschte sich Yashamaru dies nur? Wenn der andere Tsukinin sich aufrappelte, ihm ein Genjutsu aufdrückte war die Messe eh gelesen, doch das wusste Yashamaru nicht und selbst wenn er war Arrogant genug das einfach mal zu ignorieren.


janpu:
 
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   So Aug 11, 2013 3:10 pm

Dieser Mann zwang ihn also wirklich dazu Gas zu geben? Ichiya hatte schon lange nicht mehr das Bedürfnis gehabt einen Gegner mit dieser Kraft zu begegnen, die er seit langer Zeit geheim hielt. Lange Zeit schon hatte er nicht mehr das getan, was er gerade plante. Sein Blick lastete weiterhin auf diesem Kerl, während er schnell und mit großem Geschick all jene Schnallen löste, die gerade noch seinen Arm verschlossen, seine Geheimwaffe, sein Ass im Ärmel. Es geschah schnell, äußerst schnell, während von der anderen Seite bislang kein Gegenschlag gefolgt war. Was hatte dieser Mann vor? War er denn nicht geil auf diesen Kampf?
Vorsichtig holte er Luft, seinen Armen entzog er jegliche Anspannung, sein Atem floss durch ihn wie ein Hauch des Windes. Sein Körper gewann an Leichtigkeit, ebenso wie sein linker Arm langsam aber sicher damit begann sich ungewöhnlich anzufühlen. Er fühlte sich so frei an, langsam aber sicher losgelöst von all der ihm aufgelegten Last. Es war ein wundervolles Gefühl, welches schon beinahe einer Verführung glitt. Jedes Mal aufs Neue erlebte Ichiya es und jedes Mal musste er sich wirklich zusammenreißen um seinem Arm nicht öfter genau diese Ehre zuteil werden zu lassen. Die Disziplin besaß schließlich Vorrang gegenüber der Lust und der Verführung. In diesem Fall jedoch konnten all diese Regeln über Bord geworfen werden, denn es gab keine Grenzen mehr, keine Konventionen, nur noch den Kampf zweier Männer.

“Nein. Ich habe nur darüber nachgedacht ob ich dich nicht langsam Mal ernst nehmen sollte.“ Provokante Antwort mochte man meinen. Jedoch war sie locker daher gesagt, mit einem einfachen Lächeln auf den Lippen und einem müden Paar Augen, welches leicht geschlossen immer noch den Fadenmann anvisierte, besonders jegliche Regung seines Körpers begutachtend, nicht damit noch von irgendwo auf einmal ein paar von den schwarzen Dingern kommen würden und ihn schneiden würden. Ansonsten sah er das Ganze recht locker und entspannt, so wie eh und je.
Er lehnte sich sogar noch ein wenig in der Luft zurück, während er sein Werk schon beinahe vollkommen verrichtet hatte. Der Andere machte sich derweil auf etwas vollkommen unnötiges zu tun und verlieh sich eine höhere Position. Eine Falle, um das zu erkennen brauchte man nicht lange. Er hatte bestimmt einen guten Grund solch eine Position zu wählen, bestimmt um einen Vorteil zu haben, da er von oben bessere Aussichten hatte und auch noch dazu die Möglichkeit hinab zu schlagen mit all seinen Fäden, die er ja eben auch genutzt hatte sich in die Lüfte zu erheben, mit all seinem Talent für diese Dinge. Fäden schienen also wirklich seine Hauptwaffe zu sein, gut. Dann würde Ichiya nun genau das Richtige haben, um ihn zu bekämpfen. Denn nun war er frei, komplett frei.
Vorsichtig ergriff er mit seiner rechten Hand den angerissenen Mantel, zog sehr fest, bis der Stoff nachgab und befreite sich so von dem Kleidungsstück, welches sonst wohl noch äußerst hinderlich gewesen wäre. Die Reste warf er einfach zu Boden, sodass er sich nun etwas freizügiger präsentierte. Er trug ein einfaches eng anliegendes Oberteil mit längerem Arm, weiterhin jedoch die Schnallen, welche seine Arme umschlossen und augenscheinlich äußerst dick waren. Jedoch rutschten auch diese im nächsten Moment von seinem Arm, ehe sie mit einem Donnerschlag die Erde erreichten.

Er sprach nicht mehr, denn schon in dem Moment in dem die Gewichte den Boden erreicht hatten und diesen weitgehend zertrümmert hatten, sprintete Ichiya los. Er rannte so wie es zuvor sein Maximum gewesen sein schien. Dies war es jedoch nicht. Wie ein Blitz sauste er auf die massive Mauer zu, sprang vom Boden ab und direkt darauf zu und war im nächsten Moment schon gleich durch. Es krachte und donnerte, doch das massive Gestein sollte seiner Kraft schon lange nicht mehr standhalten können. Die Trümmer sollten sich verteilen, Staub sollte aufgewirbelt werden und die Sicht erschweren.
Direkt nachdem die Mauer fiel ging es aber noch weiter! Ichiya sprang hoch, dorthin wo er den Schatten seines Feindes sah, diesmal mit weit höherer Geschwindigkeit als je zuvor, überraschend schnell, sauste auf diesen zu, spannte das Bein an und versuchte zuzutreten, noch bevor das Gestein überhaupt den Boden erreichen konnte und beide sich in der Luft befanden. Ein einziger Angriff, blitzschnell ausgeführt. Sein Feind sollte nicht einmal mehr die Chance kriegen zu reagieren, jetzt wo er ihn mit der wahren Kraft seines Taijutsu zu konfrontieren versuchte, wenn er es auch damit zu verknüpfen versuchte, dass er die Mauer zerschmettert hatte, um so für mögliche Ablenkung zu sorgen und zugleich seinen eigenen Vorteil zu sichern.
Schließlich sah er in der Mauer selbst nichts weiter als einen Vorteil für seinen Feind.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Mo Aug 12, 2013 8:55 pm

Er hatte ihn gereizt und nun tatsächlich bekommen, was er wollte. Ein wahrhaftes Monster, das er keine Rücksicht mehr auf niemanden nehmen würde. Die Gewichte hatte Yashamaru auch genutzt, allerdings nie so exzessiv wie es sein Gegenüber tat. Er war eben ein guter und keine Meisterlicher Taijutsuka. Es war immer Yashamarus begehr gewesen vielseitig zu sein und dennoch ein Meister seines Faches. Doch gegen diesen Typen war er ein frischling. Der Körper des Mannes war wahrhaftig eine Waffe. Seine Kraft sein Tempo waren Atemberaubend. Es kümmerte ihn nicht, das hinter der Mauer auf ihr oder sonst wo noch verbündete sein konnten. Der Jounin mit der Brille zertrümmerte sie einfach, das war nicht so beeindruckend würde er es nicht in diesem Affenzahn und mit nur einem Angriff zustande bringen. Yashamaru war einfach ausgehebelt worden. Seine erhöhte Position war plötzlich kein Vorteil mehr sondern ein Nachteil. Sein fester stand schwand und er war im Begriff zu fallen. Seine Augen hatten versucht dem Tsukinin zu folgen. Doch ähnlich wie bei einem Zug der an einem vorbei rauschte und von dem man nur den kurzen Ausschnitt wahrnahm wenn man den Kopf mit bewegte, erfasste Yashamaru nur Bruchteile dessen was sein Gegner dort vollführte. Es wurmte den Missingnin nicht einfach, es machte ihn rasend. Der Jounin hatte ihn schlicht nicht ernst genommen. Er hatte mit ihm gespielt und Yashamarus Arroganz hatte ihn nun, einmal mehr, in diese beschissene Situation gebracht. Fallend, regristrierte er durchaus, das sein Gegner da war, doch er war nicht in der Lage schnell genug zu reagieren auch wenn er es versuchte. Wenn es eines gab was Yashamaru noch mehr hasste, als diese Dorftrottel die nur Schosshündchen spielten, dann war es wenn er jemandem begegnete der ihm sein Grenzen vor Augen führte. Niemand war besser als er, NIEMAND. Er war ein Gott, Meister über sein Schicksaal, er bestimmte über Leben und Tod, er nahm es wenn er es wollte und nicht wenn jemand anderes es ihm gestattete und so knackte es kurz, dann folgte ein Knall. Der Missingnin wollte sich aufrappeln, es abschütteln und einfach so tun als hätte ihn das ganze nicht weiter gekratzt. Doch auch wenn er den Schmerz überspielte und die Pille ihm zumindest kurzzeitig gewährte wieder auf zu stehen, so war mehr als nur ein Kratzer geblieben. Er pellte sich aus den Trümmern. Richtete sich auf, sein Gesicht sah gut aus, doch selbst die Pille konnte den Schmerz nicht unterdrücken. Die Frage wahr eigentlich nicht was ihm weh tat sondern nur wie stark. Er hatt weder den Aufschlag noch den Angriff auffangen können. Doch Yashamaru war kein Idiot, er wusste das er nur wenige Optionen hatte. Sein Körper würde einen weiteren Treffer nicht einfach so wegstecken. Vielleicht war das die letzte Chance dem Typen bei zu kommen oder gar lebendig weg zu kommen. Also würde er diese nutzen. Er selbst blutete wieder, nicht nur aus der Wunde an seiner Hand, welche nur notdürftig geflickt wurde, auch sein Arm schien in mitleidenschaft gezogen worden zu sein. Er schmerzte stark und Blut tropfte herab, dennoch hielt er sich aufrecht. Der Stolz in ihm war einfach stärker als der Schmerz. Er formte Fingerzeichen, blut war ja ausreichend vorhanden und wirkte das Kuchyiose no Jutsu. Zweierlei puffte unter ihm eine große Rauchwolke und eine kleinere. Die große Rauchwolke, war Kama Gonan, der größte der Geckos und der einzige der in diesem durcheinander die Fähigkeiten besaß Yashamaru lebendig hier heraus zu bringen. Die kleine Rauchwolke war Shogan. Die Kuchyiose welche vor kurzem erst mit einem krachenden Treffer ins Tal der Geckos zurück befördert wurde. Selbiger begann auch gleich zu zettern: "Wieso rufst du mich ??? Ich werde euch keine Hilfe sein Meister." Yashamaru welcher augenscheinlich litt erwiederte nur: "Befehle Gonan uns hier heraus zu bringen... die Brillenschlange muss ich ein andern mal aufschlitzen. Schnell !" dann legte er sich auf den riesigen Rücken Gonans und dieser zischte, schaute hinab zu den wenige Tsukinin welche verblieben waren und freute sich schon sich an ihnen zu laben, doch Shogan befahl ihm dies nicht zu tun: "Gonan wir müssen weg, los beweg deinen Schuppigen hintern hier weg... Schnell !" Gonan wäre jedoch nicht Gonan wenn er sich einfach so an einen Befehl halten würde, er formte Fingerzeichen und nutzte das Bunshin no Jutsu um aus dem Lazarett ein Schauspiel riesiger Geckos zu machen. Einige Abbilder erschienen, ehe sich das Echte dann zum Rückzug bereit machte, doch das alles dauerte seine Zeit. Hier oben wehnte sich Yashamaru für den Moment in Sicherheit. Er wollte den Rückzug antretten, auch wenn es sein Ego ankratzte, war er kein Mann der gerne starb. Also hoffte er das sich der riesige Gecko, endlich mal in Bewegung setzte.
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Fr Aug 16, 2013 1:46 pm

Es war vorbei. Der Treffer war deutlich und natürlich machte sich ein Hauch der Enttäuschung breit. Der Mann bekam ab, was niemand gern abbekam und dazu noch ungeschützt. Ichiyas Körper mochte ein wenig schmerzen von den vergangenen Erfahrungen im Gefecht. Die Schnitte durch die Fäden, die zuvor erhaltenen Schocks und auch noch der Durchbruch durch die Mauer waren keine einfachen Dinge gewesen, die der Körper einfach so überwinden konnte, aber es waren nur leichtere Wunden. Der Schmerz, der seinen Körper durchzog war nicht mit dem zu vergleichen, den er seinem Feind zufügen würde. Seine Taktik hatte funktioniert, so wie er es sich  wünschte, sein Plan war ohne Probleme aufgegangen. Er hatte gewonnen, mehr oder weniger. Das wurde ihm schon im Moment klar, in dem er sich in die Lüfte erhoben hatte.
Der Knall danach reichte aus um es für beendet zu erklären. Kein normaler Shinobi konnte das überstehen und auch kein derart gut trainierter Mann. Man bräuchte schon ein geniales Ass im Ärmel um den Aufschlag zu überstehen, aber selbst wenn, der Treffer sollte dazu in der Lage sein einem jeglichen Rückenwind zu nehmen. Wer auch immer dieser Mann war, woher auch immer er stammte, welcher Familie er auch immer angehörte, er hatte nun den kürzeren gezogen. Endlich nach dieser langen Verfolgungsjagd. Und dennoch war es kein Sieg, wie man ihn sich wünschte. Ichiya hatte seine volle Kraft aufwenden müssen, um es zu schaffen und doch, doch fehlte ihm etwas, was ihm für gewöhnlich äußerst wichtig war.
Er fand seinen Weg zurück auf die Erde, sanfter und weicher als der Mann, den er soeben von seinem hohen Ross getreten hatte. Er kam einfach so auf, als sei er ein Wesen der Lüfte. Nun gut, jemand, der das Fuuton kannte wäre bestimmt noch viel sanfter und leichtfertiger zur Erde zurückgekehrt, aber dies galt nicht für ihn. Er war nur ein einfacher Taijutsuka.

Sein Lächeln fand dieses Mal nicht den Weg auf seine Lippen zurück. Sein Blick war auf den besiegten gerichtet, dem es sichtlich schwer fiel sich noch weiter zu rühren. Sein Körper musste wohl wirklich einiges eingesteckt haben. Dass er es aber dennoch zustande brachte wieder etwas Kraft aufzubauen, beeindruckte selbst Ichiya ein wenig. Dieser Mann war eben kein gewöhnlicher Kämpfer, sondern ein richtiger Taijutsuka, zwar noch nicht auf seinem Niveau durch die vielfältigen Fähigkeiten, jedoch wenn man alles addierte und besonders diese Fadentechnik beachtete, dann war dieser Mann schon wahrlich eine richtige Gefahr. Vielleicht hätte er unter anderen umständen einen Sieg davon tragen können, irgendwie.
“Faszinierend, Fremder.“ Er war seltsam in diesem Moment. Vielleicht überkam ihn ein gewisses Gefühl der Langeweile, vielleicht sogar der Enttäuschung. Hätte er es doch nicht derart übertrieben. Wer hätte denn damit gerechnet, dass dies schon das Ende markieren sollte? Wer hätte solch einem Angriff denn schon standhalten können? Und doch hatte er für einen Moment wirklich die Hoffnung gehabt dieser Fremde würde dazu in der Lage sein seinen Herzenswunsch zu erfüllen. Es war schade, äußerst schade. Vielleicht war damit die Hoffnung endgültig verloren? Vielleicht aber sollte er abwarten? Vielleicht war dieser Mann mehr als er in diesem Moment sah. Vielleicht würde es wieder zum Duell kommen? Das nächste Mal konnte der andere stärker sein als jetzt, die Situation eine andere sein und vor allem würde dieser Mann dann vielleicht über größeres Glück verfügen?

Eine Rauchwolke erschien vor seinen Augen. Der Takanori bemerkte die Schatten bereits, die sich darin formten und wich einen Schritt zurück, mit einer erneut auflauernden Gefahr rechnend. Vor ihm erschienen zwei Wesen, Echsen, die er nicht genau einschätzen konnte, die eine war ziemlich groß, die andere eher kleiner, doch kam sie dem Brillenträger bekannt vor. Er handelte jedoch nicht, sondern fasste die Entscheidung abzuwarten, was denn geschehen würde. Das hier konnte sich immerhin noch zu einem faszinierenden Schauspiel entwickeln. Seine Kampfhaltung hatte er für den Moment noch nicht aufgegeben. Vielleicht kam ja jetzt noch etwas durch die neue Unterstützung auf ihn zu. Es konnte ja schließlich gut sein, dass sein „Freund“ noch ein Ass im Ärmel haben würde, trotz des abgeschundenen Körpers.
Die Bunshin, die erschienen bewiesen jedoch eine ganz andere Theorie. Auf einmal nämlich wurde jegliche Übersicht geraubt, eine perfekte Situation, um zu fliehen. Nun gut, das gefiel ihm. Der Mann entschied sich für das klügste aller Ergebnisse, den taktischen Rückzug. Dies konnte man nicht als feige ansehen, viel eher als die schlauste Bewegung, die man durchführen konnte in einer Schlacht. Immerhin war man so dazu imstande den eigenen Hintern ein einziges Mal wirklich gut aus der Schlinge zu ziehen. Ichiya lächelte wieder, einfach so, weil er Gefallen daran fand. Die Verfolgung hatte er ohnehin nicht vor anzutreten, dafür war diese Person ihm zu wertvoll geworden. Sollte er gehen, sollte er irgendwann wieder kommen. Es würde bestimmt eine interessante und mit Freude angefüllte zweite Begegnung werden…wohl mit etwas mehr Blut…

Die Entscheidung lautete die Beine ihrer Kraft zu berauben, seinen Körper nach hinten kippen zu lassen, die zweite und die dritte lautete den Dingen freien Lauf zu lassen. Er kippte um, landete sanft auf dem Boden, just dort wo er gerade stand. Sein Bett war die Welt und dieser Punkt war genau so gut wie jeder andere. Ein Kopfkissen hatte er zwar nicht dabei, wozu aber auch. Er brauchte keines, legte seine beiden Arme einfach unter und schloss seine beiden Augen. Das Gefecht war vorüber, nun konnte er endlich schlummern, wie er es verdient hatte. Was mit dem Rest des Schlachtfeldes war, interessierte ihn für diesen Moment erst einmal nicht. Zuerst brauchte er neue Kraft...

TBC: Kageresidenz - Räumchen des Hyôrin Captains 4. Stock


Zuletzt von Takanori Ichiya am Sa Okt 12, 2013 2:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lazarett "zur hängenden Feste" [Area 2 Iryônin]   Fr Aug 16, 2013 3:17 pm

Natürlich war Yashamarus Ego angekratzt. Selbst wenn er für sich verbuchte, sie alle einmal zu Narren gehalten zu haben. Den ein oder anderen Achtungstreffer konnte er landen. Dies hier war kein Fairer Kampf, das war nicht unbedingt ein Nachteil für Yashamaru, dennoch konnte man auch dies auf der haben Seite verbuchen. Also und das war das gute daran, vertraute er einmal mehr auf seine Kuchyiose. Shogan war schon früh aus dem Kampf ausgeschieden und somit gar nicht groß beteiligt gewesen. Auch das raubte Yashamaru Spielraum, normalerweise gingen sie gemeinsam vor. Dennoch war es nun Shogan der den hintern seines Meisters retten musste. Kama Gonan dieser Fleischgewordene Panzer, malmte sich einmal über die Mauer hinweg ehe er mit einem gewaltigen Satz das Schlachtfeld hinter sich lassen würde. Die Bunshin würden die Feinde nicht lange beschäftigen aber beim verpuffen ausreichend Rauch zurücklassen um die Flucht zu kaschieren. Auch wenn es ihn wurmte, so war es das einzig Sinnvolle in diesem Moment. Einige Rechnungen waren noch offen, diverse Leute hatten ihn gesehen aber nur einer konnte danach von seiner Fadentechnik berichten, was ungewöhnlich und traurig war. Einen Trumpf den Yashamaru nur ungern ausspielte ohne den Tod seines Kontrahenten herbei zu führen. Auf dem rücken liegend, schaute er zu Shogan und fragte: "Hast du es getan?" Shogan kroch zu seinem Meister ehe er sich neben ihn legte und sagte: "Ja... glaubt ihr er wird es nicht gegen euch verwenden?" doch Yashamaru schmunzelte nur und sagte: "Wir werden sehen, sicher ist nur eines... er liebt den Kampf so sehr wie ich !" doch wovon sprachen die beiden hier? Shogan hatte inmitten des Fluchtmanövers einmal das Kuchyiose no Jutsu gewirkt und einen speziellen Gecko gerufen. Chamon war klein, nicht viel größer als eine Ratte, doch sie waren fast unsichtbar. Ihre Haut passte sich dem Untergrund rasend schnell an. Shogan lies ihn an Gonan herab klettern und selbiger Chamon kroch dann zum Brillenträger. Das kleine Wesen würde aus dem Mann mit der Brille wohl kaum jemandem auffallen. Kaum war das kleine Wesen beim Jounin angekommen war das erste was der kleine Angsthase sagte: "Bitte bringt mich nicht um... ich habe Familie, na gut das war gelogen aber ich soll dir... ihnen nur etwas ausrichten. Ich schwöre dann bin ich wieder weg, oh mein Gott, gucken sie nicht so Bitte ich..." dann ergoss sich unter ihm auch schon eine Lacke aus nun ja... er machte sich eben Nass. Sie waren Angsthasen wie sie im Buche standen. Dann raffte sich der Zwerg zusammen und sagte: "Der Meister richtet euch aus, das ihr wenn ihr ihn wirklich wiedersehen wollt in die Arena kommen sollt. Guradaya oder so. Fragt nach Nobunaga." dann verpufte der kleine Gecko. Wenn alles gut lief hatte er wenigstens laut genug gesprochen. Wenn es schlecht lief hatte der Angsthase gerade nur vor sich hin genuschelt. Yashamaru indess, war auf dem Weg an den einzigen Ort wo er wirklich sicher war. In sein Dorf.

(TBC: das Anwesen des Ratsherren von Guradiyosai)
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