Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]

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BeitragThema: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Sa Jun 22, 2013 7:18 pm

~ Da Tsukigakure im Herzen der Berge liegt, ist es nur natürlich, das am Fuße des riesigen Komplexes  ein Zugang erbaut wurde. Dies ist der einzigste Weg vom Boden aus das Dorf zu betreten, denn die hohen Steilwände bieten einen natürlichen Schutz. Also nix mit "Ich kletter mal eben über die Mauer". Das unscheinbare ~Tor~ wurde mit der Hilfe moderner Architektur in den Berg eingearbeitet, deswegen sind auch die Torflügel aus massiven Stein. Das gute Stück ist gute 4 m hoch und recht robust. Sobald man das Tor passiert, schlägt einem die kühle und gewöhnungsbedürftige Atmosphäre des Berges entgegen, auf und um den herum Tsuki nun einmal erbaut wurde. Sollte man das Tor nach der Personalkontrolle überlebt haben, geht der Weg weiter zu den verschlungenen Pfaden.

Wichtig:
Man muss sich den Weg zum Dorf frei spielen, ergo im Plot voran kommen und es sich verdienen, so weit ins Land vordringen zu können.
~
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Di Jun 25, 2013 9:57 pm

Cf: Nadeshiko no sato

Shinobi von Tsuki, auf meinen Reisen sah ich manche Wunder! Lasset mich von einem davon erzählen, derweil wir hier gemeinsam stehen, Schulter an Schulter!
So begann der Kampf um Tsukigakure, und die Shinobi dieses Dorfes hoch in den Bergen durften Schlimmes erwarten, denn Tarotachi Penpachi setzte an, sie alle gnadenlos zu motivieren.
Meine Reisen waren lang, Kameraden, meine Füße waren blasig, doch meine Augen waren weit offen! Ich sah die Auen von Taki no kuni, die Flüsse und Seen und rollenden Hügel! Ihr müsst sie euch vorstellen wie eure schöne Heimat, Freunde! Nur etwas grüner, nicht ganz so knochenblank und karg. Die Gipfel etwas weniger schroff. Runder. Weicher. Der Wind dort war auch nicht ganz so kalt und schneidend, und man ritzte sich auch nicht die Sohlen auf, wenn man barfuß lief. Das Gras war leicht und wie Kissenbezug, Männer, es duftete nach Frühling und Sonnenschein, und die Vögel zwitscherten in den Trauerweiden, derweil die sanfte Strömung des Flusses flüsterte und plätscherte... Ein wenig wie der Gebirgsbach, Männer, nur weniger wild, reißend und voller scharfer Steine. Es gab dort auch keine riesigen Berghechte, die versuchten, einem das Bein und manches andere abzubeißen, wenn man darin zu schwimmen versuchte... bei der kalten blauen Kerze der mondlosen Nacht! Warum leben wir gleich nochmal hier und nicht -... wo war ich? Ach ja!
Wo stand er, der Meistermönch? Natürlich hoch oben auf dem Tor, von wo er auf die verschlungenen Pfade blickte. Jenes Ganglabyrinth, welches den einzigen, wirklichen Zugang ins Dorf aufzeigte. Erblickte er dort unten, weit weit hangabwärts, huschende Gestalten?
Es gab dort auch ein lauschiges Tal, Freunde! Voller kleiner Flüßchen und Bächlein und Mooren und Sümpfen! Und die Menschen, sie hatten eine schöne Redensart: Ein Mann verdient nur zu haben, was er auch halten kann! In wuchtiger Bewegung deutete er den Pfad hinunter. Shinobi von Tsuki! Was da kommt, sind die ehemaligen, wahren Herrscher dieses Landes, das heute Kangetsu heißt und einstmals Kaminari war! Ihr habt es ihnen genommen und sie in die Bedeutungslosigkeit gejagt, und nun kommen sie, um euch zu nehmen, was ihnen wieder gehören soll!
DOCH ICH SAGE: WIR HALTEN, WAS WIR HABEN! Sie dort unten haben es aus den Händen gegeben, und Ihr habt die Chance ergriffen, es euch zu nehmen! Und nun HALTET ES AUCH!
Hoch in die Luft stieß er die Faust, ließ sie aufs Tor herabschnellen und Donner erschallen. Wenige genug von euch  glauben an ihn, doch der Wille des Feuers ist heute mit euch! Um genau zu sein: ICH!!!
Schatten, Schemen, springend und huschend. Sollten sie kommen, woher auch immer sie kamen.
Funkspruch abgeben, Männer sprach der Mönch nun, Meldung machen, Feind gesichtet. Sie kriechen offenbar aus allen Löchern. Durch dieses Tor aber kriechen sie nicht! WIR HABEN DIESES TOR, UND WIR HALTEN - was?
An dieser Stelle wollte er natürlich einen hübschen, gemeinsamen Ausruf von seiten der Mitkämpfer hören. Oft genug gesagt hatte er es ja nu, da sollten sie es wohl nachmachen können.
Stille, tief und dröhnend nach Tarotachi Penpachis Schlachtrede. Wer - und vor allem wie - würde sie füllen?
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Mi Jun 26, 2013 8:06 pm


cf: Trainingsplatz

Shizuka hatte den Weg vom Trainingsplatz zum Tor Tsukis in Rekordzeit zurück gelegt und ohne noch einmal in ihrer Wohnung vorbei zu schneien, da sie eh alles bei sich hatte, was sie für eine Verteidigung Tsukigakures brauchen würde. Und sie erreichte die Versammlung der Verteidigung gerade in dem Moment, als der "Glatzkopf", genauer gesagt Penpachi Tarotachi, begann eine Rede zur Motivation zu halten. Zumindest glaubte Shizuka dass sie dazu dienen sollte, die Zuhörer dazu zu motivieren für ihr Dorf zu kämpfen aber ... der Anfang war etwas langatmig und sie war sich nicht ganz sicher, was das Gesagte wohl mit ihrer derzeitigen Situation zu tun hatte. Während er da oben auf dem Tor stand und zu den unten Stehenden sprach, wo auch Shizuka sich - direkt in der ersten Reihe natürlich, wie es sich für die Kleinen gehörte, auch wenn sie von überall den auf dem Tor Sehenden hätte sehen können - eingereiht hatte, begann Shizuka schon ein wenig das Genick zu schmerzen, so sehr strengte sie sich an, nach da oben zu starren. Und sie musste ihren Nacken wirklich stark durchbiegen um ihn voll im Bild zu haben. Was redete er denn da so lange? Offensichtlich war er selbst zwischenzeitlich etwas verwirrt von seinen eigenen Worten und wirkte kurz so, als wäre es aus dem Konzept geraten, als er eine kleine Pause machte, in welcher die Zuhörer das Gesagte sacken lassen konnten oder, wie in Shizukas Fall, erleichtert über die entstandenen Ruhe tief durchatmen konnten, ehe der Shinobi die Stimme erneut erhob.

Und es ging weiter ... offensichtlich hatte er an dem vorher Gesagten angeschlossen, denn Shizuka verstand genauso wenig, wie zuvor, was aber daran liegen konnte, dass sie irgendwann ab der Hälfte abgeschalten hatte, um sich auf Geräusche um sie herum konzentrieren zu können, auch wenn sie noch nichts weiter wahrgenommen hatte. Ihr Blick aus eisblauen Augen strich über die gewundenen Wege vor dem Tor,das die letzter Verteidigung Tsukigakures darstellte und überlegte sich, von woher die Rebellen wohl als erstes kommen würden ... Sie hatten sicher einen Shibobi unter sich, der dies ganz leicht heraus finden konnte, wenn er wollte und ansonsten baute sie einfach ein paar Genjutsu-Fallen auf und die Sache war gegessen. Shizuka verstand absolut nicht, warum der oben stehende Glatzkopf so eine riesige Show wegen ein paar Rebellen abzog aber wenigstens kam er jetzt endlich einmal zum eigentlichen Thema, nämlich dem Grund, warum sie sich hier versammelt hatten. Sie waren dafür da, um die Verteitigung zu halten, um das zu schützen, was sie sich erarbeitet hatten, um das zu halten, was sie für sich erworben hatten! Und Shizuka gehörte eben so dazu und auch wenn sie sich keine allzu großen Gedanken machte, so war sie doch von nun an mit Herz und Seele dabei. Vor allem da Penpachis Rede endlich an Spannung gewonnen hatte.

Er sprach von dem Feuer in den Herzen der Shibobi und Shizuka spürte, wie die Leute um sie herum langsam unruhig wurden, begannen mitzufiebern und doch erhob niemand die Stimme, als der Mann dort oben sie dazu aufforderte, indem er am Ende seines Satzes einfach abbrach. Shizuka hob kurz ihre Augenbraue, zuckte dann mit den Schultern, hob ihre Faust in die Hand, womit sie noch immer nicht an die Nase einiger der Leute um sie herum heranleichte und rief: "ES AUCH!" Damit beendete sie Penpachis Satz mit klarer, lauter Stimme und sah weiterhin zu ihm auf, ihre Augen weit aufgerissen und strahlend vor guter Laune. Sie hatte Spaß an diesem Moment und bezweifelte, dass irgendetwas ihr den Spaß daran nehmen konnte. Sorglos wie sie war, würde sie alles auf sich nehmen, was auf sie zukam und es zurück schlagen, wenn sie musste! Außerdem hatte sie gerade Lust, selbst noch ein paar Worte zu verlieren, immerhin konnte sie sich doch nicht von so einem Glatzkopf die Show stehlen lassen, war sie doch eigentlich die große Redenschwingerin: "Was Penpachi-san uns allen damit sagen will ist, dass niemand hier auch nur im Entferntesten daran denken sollte, wir hätten keine Chance unser Dorf zu verteidigen! Denn Tsukigakure ist nicht einfach nur ein Dorf, es ist UNSERE HEIMAT und diese BESCHÜTZEN wir auch mit allem, was uns lieb und teuer ist FÜR alles, was uns lieb und teuer ist! Also erhebt eure Fäuste, stählt eure Muskeln und zeigt diesen verdammten Möchtergernrebellen, mit wem sie es hier zu tun haben!" Ihr Blick schweifte erneut den Penpachis und ein breites Grinsen lag auf ihren Lippen.
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Fr Jun 28, 2013 10:01 pm

Io konnte Tarotachi da nur zustimmen, Ein wunderbarer Chor, Kameraden! Mit grimmiger Miene schaute er umher, über die ihm am nächsten stehenden Wächter und eine junge Kunoichi, die sich - eindeutig durch ihn selbst - inspiriert fühlte, ebenfalls ein wenig zu motivieren. Hah. Meine Ausstrahlung. Karamellgeschmack im Sahnebonbon, der Zucker im Kaffee. Und da sagte mein Meister immer, mein Talent läge eher im Wirken von Wundern der Tat als in der Strahlkraft meiner Stimmbänder.
Ganz recht, Männer! Erst Stimmen erheben, dann Fäuste! Kraft gespannt, Ohren gespitzt, Augen auf! Shinobi von Tsuki, heute ist der Tag, da ihr eure Fähigkeiten -...
Plötzlich hielt er inne. Wie mehrere anderer Tsuki-Nin auch, die den langgezogenen Bereich vor dem Tor im Auge behielten. Tarotachi ließ langsam die emporgereckte Faust sinken. Kniff die Augen zusammen. Auf Posten gehen. Los. Der Kontrast zum schreienden Phrasendrescher war bezeichnend: Aus dem reißerischen Kasernenhofton wurde ein ruhigerer Ton. Kälter. Angespannter.

Wo die verschlungenen Pfade endeten, war ein einzelner Rebell erschienen: Ein dunkelhäutiger, drahtiger Kerl mit einer massiven Eisenklinge auf dem Rücken. Er schaute aus der relativen Ferne auf das Tor, grinste wild. Er musste perlweiße Zähne haben, denn dieser Ausdruck von grimmiger Freude glänzte den Verteidigern regelrecht entgegen.
Seine Kumpel kamen kurz darauf; Männer und Frauen mit klassischer Shinobi-Ausstattung: Viele von ihnen trugen die mittlerweile nicht mehr regulär vorkommenden Kumogakure-Uniformen in eher fadenscheiniger Auflage, dazu angerostete Stirnprotektoren mit den stilisierten Wolkensymbolen. Es waren eindeutig keine fackelschwingenden Horden heruntergekommener Söldner, die abseits des Schlachtfeldes noch ihre Felder bestellten. Die erste Welle, bestehend aus etwa zwanzig Mann, schob sich vor, drängte auf das Tor zu. Die vordersten Shinobi zogen im Laufen Kunai und Shuriken.

Tarotachi biss die Zähne zusammen; irgendwo knackte es deutlich hörbar. Feuer frei, wenn ich bitten darf.
Er durfte. Und durch die Luft fuhr ein Schwirren von dutzenden pfeifenden Projektilen! Kunai und Shuriken verschiedenster Größen, Senbon und weitaus seltsamere Wurfgeschosse und Flugobjekte prasselten aus beiden Richtungen aufeinander.
Der Wandermönch verharrte still; wenige Projektile, die durchkamen, kamen ihm überhaupt nahe. Ein Kunai sirrte nahe seiner Glatze entlang; poliertes Eisen und kahlrasierte Haut glänzten kurz einander zu. Eine Rauchbombe segelte heran, wurde von Taro jedoch beiläufig beiseite gewischt und auf diese Weise dazu überredet, anderswo zu kokeln.

Die Rebellen, die dem längst vergangenen, zum Geist gewordenen Kumogakure die Treue hielten, stürmten weiter vor. In wenigen Sekunden würden sie gegen die Mauer und das Tor springen, einige es sogar mit einem einzigen Satz überwinden! Die weniger sprunggewaltig Ausgestatteten würden schlicht daran emporrennen. Hier und dort gleißte Raiton-Chakra um Schwertklingen.
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Di Jul 30, 2013 12:23 pm


Der Jônin, der dort oben stand und auf die restlichen Shinobi einredete, hielt in seiner Rede plötzlich inne und Shizuka hatte bereits bemerkt, was der Grund dafür gewesen war. Ihr Blick ging, wie der vieler anderer, den Weg hinab, wo ein Mann aufgetaucht war, schmal und dunkelhäutig grinste er der Verteidigerlinie entgegen. Seine Augen waren zu Schlitzen verzogen und sein Grinsen nahezu bestialisch. Selbst dem Kurzsichtigsten unter den Shinobi musste auffallen, dass sein Blick voller Hass und Kampfeslust war. Diese Rebellen mussten einen überaus guten Redner gehabt haben, wenn sie sich tatsächlich so sicher über einen Sieg waren. Penpachi befahl den Shinobi, sich auf ihre Posten zu begeben und Shizuka formte bereits die ersten Fingerzeichen für eines ihrer speziellen Genjutsu. Damit würde sie mindestens 10 Rebellen vorerst davon abhalten, dem Tor näher zu kommen, wenn sie auf die von ihr gelegten Fallen spazierten. Shizuka war in der Lage mit dem Jutsu "Kuro no Nekutai" kleine Chakrakreise am Boden zu platzieren und wie eine Art Falle zu nutzen. Für Tsukigakures Schutz hatte sie schon vor längerer Zeit solche Kreise in der Nähe des Tores gelegt, für den Fall eines eben heute stattfindenden Angriffes. Und sie sollte recht schnell in Aktion treten dürfen, denn aus dem einen Rebellen wurden schnell mehr, sehr viel mehr. Männer und Frauen in den Uniformen der ehemaligen Kumo-Nins rannten mit ungeheurer Geschwindigkeit auf das Tor und schossen dabei mit Kunai, Shuriken, Senbon, Leuchtkugeln und vielen sonstigen Waffen, die man umher werfen konnte. Kurz schloss die J ônin die Augen, murmelte etwas vor sich hin, formte das finale Zeichen und verharrte dann eine Weile so, während man von Außerhalb beobachten konnte, wie zehn Mitglieder der gegnerischen Front plötzlich stehen blieben und mit schmerzverzerrten Gesichtern völlig reglos wurden, ihre Hände nur zu ihren Beinen bewegten, so als würden sie dort plötzlich einen unheimlichen Schmerz verspüren.

Diese Kreise, die Shizuka gelegt hatte, mussten ständig erneuert werden und so war es gut, dass die Kunoichi nach ihrer letzten Mission gerade die Kreise erneuert hatte und das nicht mehr als eine Woche her gewesen war. Sonst hätte sie dieses Jutsu nun nicht so einfach durchführen können. Wie gut, dass während der Anwendung der Technik keines der Wurfobjekte der Gegner auf sie zugeflogen kam, sondern schon kurz vor ihr entweder von einem Mitstreiter oder dem Wurfgeschoss eines Mitstreiters geblockt wurde. Shizuka war in den meisten Fällen eine sehr passive Kämpferin, weshalb auf sie auf diesen Job hier perfekt passte. Sie stand meist hinter allen anderen und setzte unterstützende Genjutsu ein, um den Gegner zu verwirren oder die eigene Front zu stärken, auch wenn dies meist ins Unmenschliche ging. Aber häufig musste sie gar nicht so weit gehen. Nun sah sie aber doch ein Kunai auf sich zufliegen, zog also schnell ein eigenes und blockte es ab, noch ehe es ihr Auge direkt durchschießen konnte. Die Angreifer waren keinesfalls irgendwelche stupiden Zivilisten, die eines Tages auf die Idee gekommen waren, sie könnten Tsuki doch mal einen weniger freundlichen Besuch abstatten und ihnen als Gastgeschenk einen Angriff mitbringen. Diese Typen waren zum größten Teil gut ausgebildete Shinobi oder welche, die es mal werden wollten. Tatsächlich musste die Blondine feststellen, dass teilweise auch Jugendliche unter den Angreifern waren. Und nicht Jugendliche im Alter von 16 oder 17 Jahren, sondern teilweise noch jünger ... fast noch Kinder! Entweder hatte die Rede auch sie so stark begeistert, dass sie das Bedürfnis verspürten, in einen Krieg zu rennen oder man hatte sie dazu gezwungen aus Mangel an Leuten. Egal, was auch der Grund dafür gewesen war, Shizuka konnte nur mit dem Kopf schütteln. So etwas war unverantwortlich.

Es würde nicht lange dauern und die gegnerische Front hatte die Linie der Verteidiger durchbrochen, also rief Shizuka: "Alle Genjutsu-Leute, die sich mit dem Kori Shinchū no Jutsu auskennen, zu mir!" Tatsächlich hörten einige der Anwesenden ihre Worte und kamen zu ihr gesprungen oder gerannt, je nachdem wo sie sich gerade befanden. Ein einzelner Anwender des Justu wäre zu schwach, um genug Leute darin gefangen zu nehmen, doch jetzt waren hier mindestens 4 Genjutsu-Anwender, die dieses Jutsu beherrschten und so würde es wenigstens für 15 Gegner reichen, sie für eine Weile zu verwirren. Shizuka gab ein Zeichen und gleichzeitig formten die vier Anwender ihre Fingerzeichen. "Shinchū no Jutsu." Das Jutsu würde nicht allzu lange halten, da es genug Leute auf dem Feld gab, die ihren Kameraden daraus befreien konnten, doch wenigstens gab es der Verteidigungslinie ein wenig mehr Zeit, als die Vordersten der Angreifer plötzlich im Kreis zu rennen begannen und dabei gleichzeitig andere behinderten. Diejenigen, die vorn liefen und nicht von dem Genjustu gepackt wurden, erwarteten ein paar aus der Erde schießende Stacheln, wovon einige erfasst wurden. Shizuka hatte, nachdem sie das Genjutsu beendet hatten, ein weiteres Jutsu angewandt, wobei man sie nur die Hände auf den Boden hatte legen sehen und wer ganz nah in ihrer Nähe gestanden hatte, mochte vielleicht auch die Worte "Doryuusou!" noch vernommen haben. Somit waren zumindest die vorderen Reihe ein wenig durchbrochen, dafür musste Shizuka jedoch ein paar Augenblicke verharren und tief durchatmen. Sie hatte diese drei Techniken in unglaublicher Geschwindigkeit nacheinander gewirkt und brauchte nun eine minimale Verschnaufpause für das, was folgen würde.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Sa Aug 03, 2013 2:01 pm

Da war so ein dezentes Kitzeln an seinen Ohrläppchen. Waren es die Mundwinkel, in diabolischer Lache unmöglich weit hochgezogen, die dafür verantwortlich waren? Nein, ganz so freudig nahm Tarotachi Penpachi das ganze Tohuwabohu dann doch nicht auf. Mochten ihn manche Kameraden auch als Schlachtenwüter einschätzen - eine solche Massenkeilerei war natürlich was für ihn, doch dieses Gefecht spielte sich etwas zu nahe an seiner teuren Heimat ab, alsdass er sich einem teuflischen Grinsen hingegeben hätte. Könnte potenzielle Gläubige verschrecken.
Nein, das Kitzeln am Ohrläppchen erwies sich als verirrtes - oder besonders zielgenaues - Shuriken, welches ihm dort einen hübschen Schnitt verpasste, ehe es sich irgendwo ins Nirgendwo verabschiedete. Verdammte Pferdebremsen schnaubte der Wandermönch in falscher Annahme. Dann aber setzte er seine Arbeit fort: Während einige seiner Shinobi-Kameraden planvoll werkelten, befasste sich Taro als Nahkämpfer auf schlichtere Weise mit Feinden. Wo Rebellen die Mauerkrone erklommen und Verteidiger in Duelle verwickelten, trat er dreist hinzu und ließ seine Faust sprechen. Und hepp! Ein Schwinger von der Flanke, und der Zweikampf war unfair entschieden. So stapfte Tarotachi über den Wehrgang und kachelte alles aus der Bahn, was seiner Einschätzung nach nicht hier oben hin gehörte.
Weiter so, Männer pflegte er zu blaffen, Nicht nachlassen! Durchhalten! Hört meine bewährten Schlachtparolen und lasset euch mitreißen von meinem WILLEN!
Wieder flog ein Mann in Kumo-Klamotte. Segelte über den Vorplatz, traf einen verwirrt im Kreis rennenden Kameraden und riss ihn mit sich auf eine kleine Schlittenfahrt den abschüssigen Hang hinunter. Kämpft für euer Heim, eure Familie, eure Freunde, und für euren kleinen Hundewelpen!
Das alte Heldenepos, jaja, und letztlich gings immer um den Kläffer.
Dank tatkräftiger Genjutsu-Unterstützung gelang es der feindlichen Truppe jedenfalls nicht, effektiv das Tor und die Mauer zu überschwemmen. Die Verteidiger wurden nicht durch überschwemmende Anzahl niedergedrückt, und so konnte eben jemand wie Tarotachi umhermarschieren und Prügel austeilen, wie er es für spaßig und hilfreich empfand.

Dann aber kam der Stein.
Erst ließ der Druck des Ansturms ein klein wenig nach. Stückweise zogen sich die Feinde von selbst zurück. Gaben den Verteidigern wieder Raum zum Durchatmen. Dann aber schwebte der Brocken heran, von irgendwo abgefeuert worden, wie das Geschoss eines Katapultes. Groß wie ein Haus. Senkte sich förmlich in Zeitlupe auf das Tor herab.
Ein Tsuki-Jo-Nin ergriff Initiative. Feindfeuer! Abblocken! Abblocken!
Mehrere Shinobi kamen dem Befehl nach; Raiton zuckte von mehreren Stellen aus in hübschen Knatterblitzen aufwärts und gegen den Felsen, der unter diesem Beschuss förmlich zerplatzte. Staub und Schutt regneten in dichter Wolke auf die Mauer herab. Unter Gehuste und Gefluche hörte man: Beim nächsten... beim nächsten Mal! Fuuton in der Rückhand! Komplett wegblasen beim nä-...
Dann ein abgehacktes Keuchen. Aus der Staubwolke heraus platzte der Kumo-Nin mit den grellen Augen und dem blendenden Gebiss. So plötzlich wie der Brocken selbst war er aufgetaucht, mitten auf der Mauer. Eine Fuuton-Schockwelle ging von ihm aus, wummernd wie der Herzschlag eines Riesen, und wirbelte die Verteidigung auf dem Wehrgang durcheinander.
Tarotachi wurde von der Schockwelle erfasst; er flog rückwärts, stolperte ein wenig, fing sich wieder. Stieß mit dem Rücken gegen eine jüngere Kunoichi.
Dabei handelte es sich natürlich um Shizuka Kurohime. Den da bekämpfen! rief Tarotachi energisch. Da wandte sich der dunkelhäutige Kumo-Nin ihm direkt zu und schickte ihn mit einer konzentrierteren Windstoß-Technik auf eine kleine Reise gegen eine Felswand. Tarotachi knallte wuchtig dagegen; zuvor hatte er allerdings lang genug Widerstand geleistet, um zu verhindern, dass Shizuka und die anderen Shinobi hinter ihm etwas von der Welle abbekamen.
In der Felswand hing er aber nu trotzdem. Au machte er. Sein Rücken schmerzte.
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Sa Aug 03, 2013 7:43 pm

TBC: Tsukigakure Zentrale

Das Hyrônin Team und Itsuki verließen gemeinsam die Verteidigungszentrale in der alle Informationen zusammen strömten. Vermutlich hatte man dort einen sehr guten Überblick von der gesamt Situation. Denn nicht nur an den Toren schien es kämpfe zu geben. Jedoch gab es den Bericht, dass es dort derzeit am gröbsten zuging. Offensichtlich fehlten noch ein paar helfende Hände. Lieber ein paar mehr als zu wenig. Suki hatte keine Lust das mögliche Feinde in das Dorf eindrangen. In seinem Kopf schien es in etwa so zu sein als würde man sein Herz versuchen aus der Brust zu reißen. Wer sein Herz berühren wollte, musste erst einmal näher an ihn heran kommen. Sowohl persönlich als auch bildlich gesprochen hielt er jedoch alles von seinem Inneren fern das ihn schaden konnte. »Beeilung!«, stieß er zu den Männern und Frauen hinter sich als er von weiten bereits die Staubwolke sah die sich um Mauer sowie Tor gebildet hatte. Es musste einiges an Dreck aufgewirbelt werden. Sowohl Erde als auch feindliche Leute. Eigentlich hatte der Jônin im Moment – wieder einmal – wenig Lust auf eine größere Konfrontation. Dennoch schienen die Feinde sich aufdringlicher zu verhalten als je zuvor. Wenn es sich hierbei wirklich um Kumo-Nins handelte, war wohl die große Frage warum sie überhaupt noch Kampfgeist besaßen zu glauben in Tsukigakure eindringen zu können. Das hatte Jahre zuvor auch nicht funktioniert.

In seinen Füßen sammelte er im Laufen Chakra und stieß sich dann von einem der Dächer ab um den Weg zur Mauer schneller zu überwinden. Auch die Hyrônin folgten seinem Beispiel und schossen in ihm hinterher. »Ausschwärmen! Drängt sie von der Mauer wieder zurück!«, rief er der Mannschaft hinter sich zu, wodurch sie sich sofort an die Arbeit machten. Einige von ihnen landeten am Rand der Mauer, zwei flogen sogar direkt ins Getümmel hinein. Itsuki selbst zog es jedoch erst einmal vor am oberen Ende zu landen und sich hin zu hocken damit er einen Blick über die Situation bekam. Hier muss ein Nest von Kumos sein, schoss es ihm kurz durch den Kopf, bevor er eine Stimme von irgendwoher vernahm die ihn bekannt vorkam. Tarotachi? Seine Augen suchten kurz rasch nach ihm als er ihm direkt ins Auge sprang. Ein dunkelhäutiger Mann der Kumo Seite näherte sich ihm gemächlich, obwohl der Glatzkopf sich derzeit schmerzhaft tief in einer Mauerseite befand. Itsukis Gesicht zuckte kurz mitfühlend zusammen, ehe er sich erhob und über die Mauer ein paar Schritte hinweg lief. Erneut sammelte sich das Chakra in seinen Füßen und katapultierte ihn direkt vor seinen alten Freund. Etwas Staub wurde aufgewirbelt als er wieder festen Untergrund unter seinen Füßen spürte.

»Taro«, stieß er kurz zur Begrüßung hervor ohne seinen Blick über die Schulter zu wenden. Der dunkelhäutige Mann blieb kurz verwundert stehen, schien aber nicht beeindruckt genug von seinem Auftritt zu sein um den Rückzug anzugehen. »Wo ist nur die gute alte Diplomatie hin?«, säuselte Suki weiter und beobachtete den Feind vor sich. Wie immer schien der Jônin nicht den ersten „Schlag“ zu machen. Eine dumme Angewohnheit. »Kurzer Statusbericht wäre ganz gut… oder soll ich dich erst aus dem Loch kratzen?« Noch konnte Itsuki nicht erahnen was überhaupt los war, schon gar nicht wo hier wer stand.
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Mi Aug 14, 2013 12:21 pm


Von ihrem Standpunkt aus vernahm Shizuka die Stimme des haarlosen Jônin, welcher immer wieder die Shinobi dazu aufforderte, weiter zu machen und nicht aufzugeben. Tief atmete die Blondine ein letztes Mal durch, dann richtete sie sich wieder zu ganzer Größe auf - auch wenn die nicht unbedingt viel betrug - und sah sich aufmerksam um. Überall waren mittlerweile Tsuki-Nin in Zweikämpfe verwickelt, Penpachi sprang derweil von Ort zu Ort und schlug den einen oder anderen Kumo-Nin nieder. Es schien wirklich als würden seine Ansprachen die gesamte Reihe der Tsuki-Nin immer wieder aufmuntern, aufbauen und selbst die, welche am Boden lagen dazu zu veranlassen mit starken Blutungen wieder aufzzustehen und weiterzukämpfen. Wobei Shizuka eben jenen eigentlich geraten hätte, das Lazarett aufzusuchen ... Andererseits konnten sie wirklich jede Streitkraft hier brauchen. Mehrere Kumo-Nin eilten derweil durch die vorderen Verteidigerreihen hindurch und versuchten, das Tor zu erklimmen, was Shizuka natürlich nicht zulassen durfte. Schnell kniete sie sich hin, formte Fingerzeichen und legte ihre Hand dann auf den Erdboden. Das wäre zwar im Grunde nicht nötig gewesen, doch es gab ihr ein episches Gefühl, weshalb sie diese Bewegung jedes Mal gern machte, wenn sie ein Doton-Jutsu durchführte. "Doryuu Taiga!" Unter den dort laufenden Kumo-Nin verwandelte der Boden sich zu Schlamm und sie begannen zu rutschen, zu schlittern, hinzufallen und stecken zu bleiben. Ein Grinsen breitete sich auf Shizukas Gesicht aus, als sie den Schlamm dazu brachte, wieder zu verhärten, wodurch die Männer nun bewegungsunfähig gemacht wurden. Dabei achtete sie jedoch nicht auf den Shinobi, der direkt neben ihr auftauchte und seine Faust in ihre Magengegend presste.

Mit einem lauten Stöhnen wurde Shizuka von dem Schlag nach hinten gepresst und landete mehrere Meter weiter am Boden, konnte sich jedoch glücklicherweise noch abfangen. Sich den Leib mit einer Hand haltend richtete sie sich wieder auf und blickte sich um, um zu erkennen, wer sie da getroffen hatte, doch musste sie dabei beobachten, dass die Kumo-Nin sich nach und nach zurückzogen. Was war denn jetzt los? Zogen sie sich wirklich schon zurück? Nein, das war unmöglich, immerhin waren sie ihnen absolut nicht hoch unterlegen ... Das würde absolut keinen Sinn ergeben. Ein paar Mal rieb sie sich noch den schmerzenden Bauch, bis der Schmerz einigermaßen verflogen war und realisierte dann erst, dass ein riesiger Stein auf die Reihen der Tsuki-Nin zugeflogen kam. Sofort waren Raiton-Nutzer zur Stelle und sprengten den Stein in seine Einzelteile, wobei Shizuka bereits einen Arm zum Gesicht führte, um sich vor dem aufkommenden Staub zu schützen. Um sie herum fluchten und husteten die Shinobi, bis plötzlich alle um sie herum wie versteinert wirkten. Shizuka blickte auf und entdecken einen Kumo-Nin mit dunkler Haut und blendend weißen Zähnen, seine Augen leuchteten gefährlich grell und er hatte sich unbemerk einen Weg auf die Tormauern gebahnt, wo er nun stand und eine riesige Fuuton-Welle von sich gab, die mehrere Shinobi Tsukis erfasste und umher wirbelte. Von Shizuka wurde einzig ihr langes, blondes Haar ergriffen und umher gerissen, während sie etwas Staub in die Augen bekam, und erst ein paar Mal blinzeln musste, bis ihr Blick sich wieder geklärt hatte.

Dabei wurde sie plötzlich von hinten angerämpelt und als sie sich umsah sah sie Penpachi, der offensichtlich in sie hinein gestolpert war, als die Druckwelle ihn erwischt hatte. Sofort befiehl er ihr, diesen Kerl anzugreifen und Shizuka wollte nicht lange zögern. Doch da erreichte eine erneute Fuuton-Welle den Glatzköpfigen und riss ihn wenige Augenblicke später mit sich, was Shizuka dazu veranlasste, nahezu erschrocken zur Seite zu springen. Ihr Blick ging zwischen dem Kumo-Nin und Penpachi, der nun in einer Steinwand klebte, hin und her und letztelich sprang sie zu dem Jônin hinüber, wobei sie nicht die einzige war, die auf eben jene Idee gekommen war. Ein weiterer Jônin - wenn Shizuka sich recht erinnern konnte war sein Name Senju Itsuki - hatte sich zu Penpachi gesellt und sprach ihn nun auf das Geschehen an. Mit ihm zusammen hatten einigen Hyrônin den Schauplatz erreicht. Sie bekamen also doch noch mehr Unterstützung, sehr gut! Der Kumo-Nin mit der dunklen Haut war offensichtlich nur ein Vorgeschmack dessen, was noch folgen würde, denn die Welle der Kumo-Nin kehrte nun Stück für Stück mit gleicher Stärke zurück, wobei Shizuka sich vorerst nur auf den näher kommenden Hünen konzentrierte. Dieser bewegte sich nämlich immer weiter auf die drei Jônin zu. Sofort formte Shizuka erneut Fingerzeichen, konzentrierte ihr Chakra und ließ um den Dunkelhäutigen eine Erdkugel entstehen, die ihn in sich einschloss und ihn vorerst dazu veranlasste, Ruhe zu geben. Doch für wie lange würde das wohl anhalten? Erbeut rieb Shizuka sich über den Bauch und wandte sich dann an die beiden Männer. "Die Angreiferwelle wird immer größer. Noch mehr von ihnen, die das Tor erreichen und es wird schwer, sie wieder zurückzudrängen", meinte die Blondine nachdenklich und legte eine Hand an ihr Kinn. Der Fuuton-Nutzer mochte vorerst bewegungsunfähig gemacht worden sein, doch für wie lange? Wie viele Kumo-Nin warteten noch da draußen darauf, endlich loszustürmen und das Tor zu erklimmen? Außerdem ging Shizukas Chakra langsam zur Neige ... Das war eben das Problem, wenn man sich hauptsächlich auf die Unterstützung anderer spezialisiert hatte.

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   So Aug 18, 2013 10:30 am

Nein! Ich sagte, jetzt noch nicht!
Aua!
Kein Wasser bis zur nächsten Etappe!


Scheiß Stock. Schmerz durchpochte seinen Schädel.Menschenschinder, Kinderquäler... Durst... alter Falter, meine Eingeweide reiben aneinander wie Sandpapier... boah... Durst? Durst? Stop. Halt, stop. Sein Rücken brannte. Durst tat so etwas nicht. Stein. Geröll. An seiner Haut. An seinem Rücken, seinem wunden, in Flammen stehenden Rücken. An der Rückseite seiner Arme und Beine. Ich lieg schon wieder. Warum kommts mir dann vor, als würd ich stehen? Irgendwas war verkehrt.
... gute alte Diplomatie...
Tarotachis Kiefermuskeln spannten sich an. Lockerten. Der Unterkiefer öffnete sich. Entließ echte Worte. Fürn... A.... Zugegeben. Mehr Stöhnen als wirklich Wiederholbares. Der Mönch riss die Augen weit auf. Kratzen. Ich will nicht, dass du mir ein Loch kratzt. Wer auch immer - ah. Itsuki-san. Blickfeld klärte sich. Brennen stoppte nicht. Sand im Getriebe, ich hab Felsstaub in mir wie ein verdammtes Uhrwerk, so kommts mir vor.
Der Körper spannte seine Muskeln an; um ihn herum knirschte loser Fels, und er stemmte sich mit steifen Bewegungen aus dem tarotachiförmigen Eindruck, den er in der Wand hinterlassen hatte. Boah. Brand. Überall. Nein. Nicht überall. Da und dort auch warme Feuchte. Sein Rücken würde also nicht einen einzigen blauen Fleck ergeben, hier und dort blutete er ja doch wirklich.
Nachher... nachher brauch ich Salbe dafür.
Der Mönch holte rasselnd Atem, schaute um sich. Itsuki zur einen Seite, welch erfrischender Anblick. Irgendein blondes Mädel zur andren Seite - noch sehr viel belebender. Und der dunkelhäutige Sack mit den Perlenzähnen? Wech. Wunderbar.
Doch nein, offenbar stand nicht alles so wunderbar. Langsam sickerte das, was zum Denken halt so nötig war, wohl wieder in die richtigen Bahnen und vertickerte Tarotachi, was so los war.
"Die Angreiferwelle wird immer größer. Noch mehr von ihnen, die das Tor erreichen und es wird schwer, sie wieder zurückzudrängen" stellte die Kunoichi fest.
Jo. Tarotachi warf einen Blick zur Mauer. Sollte man was gegen tun. Und ich wüßt schon was. Er wandte sich an Itsuki. Gegen Wellen baut man Dämme, ne? Baumeister Senju, lege dein Pfötchen an die Mauer und stocke unser Bollwerk doch mal ein wenig auf. Vielleicht auch mit einem hübschen Neigungswinkel, doch diese Feinheiten würde der Jo-Nin wohl von selbst begreifen. Wär so mein Stegreif-Wunsch, wo ich in dein Gesicht sehe, Itsuki-san. Für den Sieg klopf ich auf Holz, könnt man sagen. Zwecks Unterstreichung dieser Platitüde schlug er Itsuki gegen die Schulter.
Aber mal so nebenbei. Wo ist der Windige?

Aus dem Inneren der Erdkuppel klangen indes gedämpfte Laute; es handelte sich um etwas wie Klopfen und Hämmern. Der Kumo-Nin rumorte mit seinem Schwert herum, stellte jedoch fest, dass er nicht wirklich den Platz hatte, hier drin mächtig weit auszuholen.
So gab ers kurz darauf auch auf. Richtete seine massige Klinge geradewegs nach oben, gegen die Decke. Wofür er in die Hocke gehen musste. Dann stemmte er allerdings aufwärts. Trag mit den Armen, nicht mit dem Rücken!

Mit etwas wie einem Tschunk stieß die Schwertspitze aus der Kuppel hervor.
Tarotachi bemerkte dies. Ah. Da isser ja.
Irritierenderweise begann die Schwertklinge, zu vibrieren. Zu pulsieren. Fuuton-Chakra leitete hinein und versetzte die Waffe in Schwingungen - und die harte Erde drumherum gleich mit! Risse taten sich auf, wurden zu Spalten. Und dann platzte der obere Teil auseinander, und der Kumo-Nin schoss hervor wie ein Kaninchen aus dem Loche. Noch in der Luft wirbelte er herum, visierte offenkundig das Tor an. Zog das Schwert zum Ausholen zurück und raste darauf zu.
Oh oh. Tarotachi titschte der Kunoichi gegen die Schulter, allerdings etwas schwächer als bei Itsuki. Du. Hast noch Gas? Ich hoffs. Gib mir mal Unterstützung; der Kerl da macht das, was er mit der Erdkuppel machte, besser nicht mit unserem Tor!
Der Kumo-Nin plante offenbar genau das: Er sprang auf das Tor los, stieß sein Schwert dagegen, fand jedoch im ersten Hieb keinen Ansatzpunkt und holte knurrend erneut aus.
Los. Tarotachi setzte sich in Bewegung. Als Nahkämpfer aber brauchte er natürlich die Hilfe eines andern, der auch auf Entfernung wirken konnte.
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Di Aug 20, 2013 11:55 pm

Wachsam ließ Itsuki seinen Blick seitlich zu der anderen Person gleiten, die ebenfalls zur Verteidigung von Penpachi auftauchte. Wenigstens war er damit nicht alleine, auch wenn er bezweifelte das der Angreifer wirklich gegen ihn gewonnen hätte. Dennoch empfand er es als sehr angenehm, dass die Frau den Kumo-Nin in eine Erdkugel sperrte. Damit hatten sie erst einmal ihre Ruhe vor dem störenden Rebell. Der Jônin wandte seinen Körper herum und sah mit einem dankenden Blick zu Shizuka, die sich gerade den Bauch rieb. Ob sie verwundet wurde? Im nächsten Moment ertönte jedoch auch die Stimme von Tarotachi die mit Sicherheit wieder irgendetwas über seine gute alte Diplomatie fallen ließ. Suki kniff kurz die Augen zusammen und musterte den Glatzköpfigen, der noch immer nicht aus seinem Loch gekrochen war. »Nicht für den Arsch, mein guter Mönch. Sie stößt zwischendurch nur auf taube Ohren«, entgegnete er ruhig und trat dann einen Schritt vor. Denn nur sehr langsam schälte sich der Mann aus dem Loch, sodass er seine Hände an die Schultern des Mannes legte und ihm nachdrücklich raus half. Nachdem er stand, klopfe er die Kleidung von Taro vom Staub frei und zupfte sie leicht pedantisch zu Recht.

»Wunderbar, unser Glauben steht wieder auf zwei Beinen… dann kann es ja weiter gehen.« Er wandte sich herum zu Shizuka und betrachtete sie dann einen Moment eingehend. »Ist alles in Ordnung? Wurdest du verletzt?«, fragte er zunächst und spielte dabei wohl auf das reiben ihres Bauches an. Mit inneren Verletzung war immerhin nicht zu Spaßen und ein kranker Soldat war ein schlechter Soldat. Die Frage blieb jedoch erst einmal außeracht nachdem Tarotachi zu sprechen anfing. Der Jônin wandte sich also wieder dem guten glatzköpfigen Mann zu und sah leicht fragend drein. Bei dem Wort Dämme musste er irgendwie an Bieber denken und runzelte nachdenklich die Stirn. Dann wurde ihm jedoch bewusst, worauf er anspielte und ein kurzes Lächeln tauchte auf. Eine wirklich gute Überlegung, auch wenn er glaubte das es für diesen Moment sicherlich einiges an Chakra fressen könnte. Solange jedoch die Mauer damit hielt! Gerade als er den Mund öffnen wollte, schlug man ihm jedoch gegen die Schulter und ließ ihn kurz blinzeln. Die Blutkrähe, die er noch immer in Begleitung hatte – sie wirkte so unscheinbar, dass er sie ständig vergaß - hopste kurz ein paar Schritte auf seine andere Schulter.

»Wunderbare Idee, du solltest mir öfters ins Gesicht sehen. Offensichtlich scheine ich deine Kreativität zu fördern… und wenn es zur Gewohnheit wird, verlange ich von Dir dann irgendwann Geld«, säuselte er vor sich hin und trat auf die Mauer zu. Sein Blick glitt kurz über die Seiten hinweg, während die zwei hinter ihm ein kurzen Small Talk führten über die den eingesperrten Erdnuckel. Itsuki krempelte sich in der Zeit ruhig die Ärmel nach oben, rieb die Handflächen ineinander und wirkte dabei wie immer ziemlich gelassen. Das Ganze sah von weiten nicht wirklich so aus als wäre er gerade in einer Stresssituation oder hätte eine Welle von Feinden im Rücken. Der Jônin atmete tief durch legte seine Hände auf die Mauer kurz und streifte drüber. Es war eine glatte Oberfläche, oh er kannte sie natürlich ziemlich gut… ja die alten Zeiten. Itsuki musste sich fast darum bemühen nicht in den Erinnerungen zu schwelgen und hörte plötzlich hinter sich ein Geräusch, das ihn kurz über die Schulter blicken ließ. Der Erdnuckel befreite sich und stürzte auf das Tor zu. Man hätte vermutlich nie meinen können, dass der Senju so schnell Fingerzeichen formen konnte, wie er es gerade tat. Immerhin ging man meistens davon aus, dass er doch eher träge in den Kampf zog und lieber den Gegner den Erstschlag gab.

Nun, denn… die wenigen Zeichen waren beendet, sodass sich das Mokuton Chakra in seinen Händen bündelte. Beide rammte er dann auf die Erde vor sich, ziemlich dicht vor dem Mauerwerk, sodass mehrere Holzbalken hervorschossen. Sie verstrickten sich miteinander, bekamen zum Ende hin sogar eine leichte Neigung und fächerten sich über ein ziemlich breites Gebiet hinweg. Eine Mauer aus Holz, die Angriffen strotzen sollte. Itsuki stieß leise die Luft aus den Lungen als er bemerkte wie ein wirklich großer Teil des Chakra genau in diese Mauer reingepumpt wurde. Bisweilen hatte er sie so riesig gezogen, geschweige denn das er überhaupt derartig große Holzangriffe vollführte. Vielleicht lag es an seine trägen Art. Sein eingerostet Kampfgeist und die diplomatische Ader. Aber eins stand fest… wenn diese Angreifer nicht aufgaben oder weiterhin vorrückten, würde er auch ein ganzes Baumreich gegen sie hetzen um sie von seiner geliebten Stadt weg zu halten.

Spoiler:
 

[Out: Ich hoffe das ist in Ordnung : p war mir bei dem Mauerbau nicht sicher ob du so etwas meintest]
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Mi Aug 21, 2013 10:08 am

Es schien, als könne Penpachi-san trotz seiner Landung in der Wand noch weiter kämpfe, denn er schob sich langsam vorwärts, bis er endlich wieder aufrecht stand, wobei der Senju ihm allerdings ein wenig behilflich war. Auf die knappen Wortwechsel der beiden achtete sie kaum, bekam jedoch mit, dass der Mönch den anderen Jônin darum bat, die Mauer doch ein wenig aufzustocken, wobei sie erst überlegte, was er damit wohl meinen konnte, dann jedoch von selbst darauf kam, dass der Senju ja ein Mokuton-Nutzer war - wenn sie sich recht erinnerte - und mit eben jenem Element wohl eine große Mauer errichten konnte. Sicher hätte Shizuka das auch mit Dôton hinbekommen, doch unglücklicherweise schien das gegen den Fuuton-Nutzer nur bedingt zu helfen. Sehr zu Shizukas Unmut vernahm sie nämlich weniger Augenblicke nach der Bitte des Penpachi ein Geräusch hinter sich und ebenso wie der Glatzkopf wandte sie sich um, als die von ihr erschaffene Erdkugel plötzlich auseinander sprang und die Sicht auf den Rebellen freigab. Frustriert stöhnte die Kurohime kurz auf, hatte sie doch nicht erwartet, dass er sich so schnell würde befreien können. Nun, da hatte sie leider falsch gedacht. Nun lag es an dem Senju die Mauer zu stabilisieren, was dann auch recht schnell geschah und kurz war Shizuka durch die Höhe der erschaffenen Holzmauer so fasziniert, dass sie das eigentliche Problem - den Ansturm der Rebellen - fast verdrängt hatte.

Ein Schlag des Mönchs auf ihre Schulter brachte sie jedoch in die Realität zurück und Shizuka blinzelte kurz, ehe sie zu ihm aufblickte. Er wollte wissen ob sie noch … Gas hätte? Sie musste kurz überlegen, was er damit meinte, nickte dann jedoch knapp, als sie verstand, dass es ihm darum ging zu erfahren, ob sie noch genug Kraft dafür hatte, ihm Unterstützung zu leisten. Das sagte er zwar nicht explizit, doch sie konnte es sich denken, als er sich in Bewegung setzte und auf die Mauer zustürmte. Ob er Schmerzen hatte? Nun … er war in einer Felswand gelandet, das hinterließ Schäden, egal wie gestählt der eigene Körper war. Doch im Moment schien es ihm nicht so schlecht zu gehen, dass er sich nur unter ärgsten Schmerzen bewegen konnte, also würde sie sich ihr Giman-Teki Iyashi für später aufheben. Im Moment galt es erst einmal, ihn so schnell wie möglich zu dem angreifenden Kumo-Nin zu befördern und so formte sie blitzschnell die nötigen Fingerzeichen und nutzte erneut eine Technik, die sie zuvor schon einmal angewendet hatte nur dass sie sie dieses Mal nicht für die Offensive einsetzte. "Doryuusou!", rief sie und unter dem Glatzkopf begann die Erde kurz zu vibrieren, ehe Speere aus Gestein aus dem Boden hervor brachen. Shizuka hatte diese Technik dieses Mal so angesetzt, dass Penpachi nicht von den Spitzen durchbohrt wurde, sondern die Spitzen ein Stück vor ihm aus dem Stein schossen und die glatte Oberfläche unter seinen Füßen auftauchte, um ihn von da mit ungeheurer Geschwindigkeit auf die Mauer zuzutragen.

Als der Glatzkopf die Mauer erreicht hatte, löste Shizuka die Fingerzeichen auf und machte sich selbst auf den Weg zum Tor, um dort dem Jônin weiter beizustehen. Außerdem war auch der Senju gerade dort in der Nähe, hatte er doch bis eben noch die riesige Mokutonmauer dort entstehen lassen. Shizuka überlegte, ob sie es vielleicht schaffen konnte, den gegnerischen Kumo-Nin in einem ihrer stärksten Genjutsu zu fangen, um ihn so gegen seine Kameraden antreten zu lassen, doch wusste sie nicht, wie anfällig er wohl auf Genjutsu reagierte. Diese Technik verbrauchte ungeheuer viel Chakra, sie würde danach kaum noch etwas unternehmen können und dieses Risiko war ihr im Moment noch zu hoch. Somit beschränkte sie sich vorerst darauf, auf Penpachi zu achten und zu reagieren, falls er ihre Hilfe brauchte. Ihr Blick wanderte dabei jedoch erneut zu dem Senju und sie nickte auch ihm knapp zu, hatte er sie doch gefragt, ob alles in Ordnung sei. Nun, ihr Leib schmerzte zwar noch immer ein wenig aber es war im Grunde nur noch ein Prickeln, nichts allzu ernstes also. Vielleicht würde sie es dennoch später einmal ansehen lassen. Aber immerhin war sie nicht in eine Steinwand gerast …

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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Fr Aug 23, 2013 7:07 pm

Lag es an Tarotachi und einem dezenten Hau Weg, oder wechselte der einfrige Schwertschwinger wirklich die Farbe? War der nicht gerade eben noch violett? Genjutsu. Sicher Genjutsu. Und die Bodenvibration gehörte sicher auch dazu. Hölle, der Knabe da konnte aber auch echt alles. Der Wandermönch war wirklich ein wenig neidisch. Egal. Soll er mich mit Illusionen schlagen, wie er will! Fühle mich ja sowieso... Unter seinen Füßen, oder besser dicht vor seinen Zehen, platzten Stalagmiten in extrem schrägem Winkel aus dem Boden, sodass sie fast schon horizontal wuchsen. Tarotachi trat direkt drauf. ... als kotz ich mir gleich die Seele aus dem - Hoppla!!!
Da ging es vorwärts; zum Glück war Taro ein erfahrener Kämpfer oder so etwas in der Art, weshalb er förmlich aus Reflex Chakra unter den Sohlen austreten ließ und sich somit vor dem Fallen bewahrte. Somit funktionierte dieses Manöver sogar, und wie verwegen es aussehen musste!
Tarotachi kam mit der Situation klar, die sich ihm bot. Er hielt die Balance, bog die Faust zurück. Heftete den Blick voraus auf seinen Feind. Friss die Faust, Kumpel!!!
Besagter "Kumpel" hatte gerade erneut angesetzt, sein Schwert gegen das Tor zu stemmen und sein Fuuton als Mauerbrecher zu verwenden. Offenbar bestand im Zerschmettern der Tsukigakure-Verteidigungsanlagen seine Hauptaufgabe, denn er interessierte sich ansonsten nicht wirklich dafür, jemanden nebenbei zu schlagen. Die Kämpfe um ihn herum ließen den Kumo-Nin völlig kalt - bis der Glatzköpfige heranfegte wie ein Geschoss.
Zuerst registrierte er die Stacheln; er federte in die Höhe, zog im Sprung die Beine an, um den Stalagmiten keinen Schlag gegen seine Kniescheibe zu erlauben. Doch die Doton-Nadeln kamen ohnehin nicht soweit; stattdessen hörte deren Eiltransport von einem Moment zum andern einfach auf, und der auf ihnen Stehende wurde buchstäblich vorwärts katapultiert, versenkte seine Faust im Magen des andern und die glänzende Glatze unter seinem Kinn! Aufprall. Zeitstop. Schmerz. Und wie. Ein Bild für die Götter, dieser Zusammenstoß. Verteidiger und Angreifer wirbelten gemeinsam ein ansehnliches Stück, ehe sie sich in der Luft trennten. Tarotachi stürzte, hüpfte jedoch überraschenderweise noch im Rutschen wieder hoch und auf die Füße, um eine wilde Siegespose einzunehmen. Oh ja! Wille der Feuerschleuder, glaub daran!
Kam es ihm nur so vor, oder hatte man ihn wirklich mit jenem schrägem Genjutsu in Bann geschlagen, welches Himmel und Erde vertauschte? Und dieser Gelbstich überall, ganz himmlisch...

Der Kumo-Nin schlug etwas entfernt auf, rollte ein Stück. Raffte sich jedoch beneidenswert schnell wieder auf, mit förmlich pantherhaften Bewegungen. Oder besser: Einem Panther, dem man den Schweif und die Schnurrhaare abgeschnitten hatte, denn er torkelte doch sichtlich. Sein Schwert war außer Reichweite, und offenbar hatte er wie Tarotachi auch dezente Schwierigkeiten mit der Orientierung. Noch.

Die Mauer erfüllte derweil wieder ihren Zweck; das Mokuton erschwerte das Erklimmen der Mauerkrone, und so schwenkten die mittlerweile doch deutlich frustrierten und dezimierten Angreifer dazu über, Feuer und Blitz gegen das Holz zu schmettern; Gokakyuu-Feuerbälle schwirrten aufwärts, schlugen prasselnd gegen das Mokuton. Blitze zuckten und zerschmetterten die Bretter zu Kleinholz, rissen Löcher in die Fassade.
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BeitragThema: Re: Tsukigakure "vor dem Dorftor" [Area 1 Defensive]   Fr Aug 23, 2013 8:21 pm

Die Mauer war erschaffen und hüllte sein geliebtes Dorf in einen schützenden Mantel an. Itsuki zog seine Hände zurück und richtete sich wieder auf um kurz sein Kunstwerk näher zu betrachten. Damit hatten die Rebellen deutlich ein Problem über die Mauer hinweg zu kommen. So schnell wie jedoch dieser Schutzwall erstellt war, schwenkte auch die Frustration darüber in Aggression um. Ihre Feinde fingen an haufenweise Jutsu zu formen und jene gegen die dicken Ranken zu richten, die sich nicht zu Wehr setzten. Itsuki sah es förmlich vor Augen, dass wohl bald ein neuer Plan her musste. Denn teilweise fing bereits das Holz Feuer oder splitterte an vielen Stellen beachtlich. Ob er die Beine hochlegen sollte um zu beobachten, wie die Leute ihr Chakra an seiner Mauer verbrieten? Es war stillos und irgendwie auch ungerecht seinen Mitstreitern gegenüber, sodass ein anderer Plan her musste. Wie konnte er am schnellsten alle Kumos davon abhalten nach drinnen zu wollen? Ein Flächenjutsu musste her, doch welches würde genug Kraft besitzen? Kurz spielte sich vor dem inneren Auge des Jônin das Bild ab wie er die Reihen der Leute mit einigen plötzlich erstellten Häusern auseinander riss. Es wäre skurril gewesen und würde mit Sicherheit für Verwirrung sorgen, aber vermutlich war es auch gleichermaßen eine verdammt dumme Idee. Der Finanzminister wurde jedoch aus den Gedanken gerissen als dicht an seiner Seite eine Feuerkugel entlang streifte. Ein heißer Schmerz tauchte in seiner Armseite auf und ließ ihn fast automatisch ein paar Schritte zu Seite springen. Seine Augen huschten durch die Umgebung und erkannten nicht weit von ihm den Angreifer.

Rasch hob der Jônin zwei seiner Finger, deutete auf seine eignen Augen und dann auf den Typen für die typische Gestik: „I am watching you.“ Denn er hatte eigentlich wenig Zeit sich gerade nur um eine aufmüpfige Person zu kümmern. Immerhin würden dann noch 20 andere stehen! Aufmerksam musterte er die Tsukigakure Leute und bemerkte relativ rasch, dass die meisten eher auf Defensive umstellten als offensive vorzugehen. Der Hagel der Attacken schien sie in diese Position gnadenlos zu zwingen, wodurch irgendwann klar sein würde das ihre Seite verlor – oder die anderen hatten einfach kein Chakra mehr. Itsuki entschloss sich offensive vorzugehen anstatt defensive weitere Mauern ziehen zu wollen. Denn damit kamen sie auf die längere Zeit nicht weiter und verzögerten eigentlich nur das sie die hartnäckigen Gegner loswurden. Der Jônin entschloss sich also für eine Technik, die hoffentlich für Chaos und einiges an Flächenschaden anrichtete. Um jedoch seinen Leuten nicht in den Rücken zufallen angelte er sich zwei von ihnen, die die Funktion besitzen sollten all jenen die in der Nähe der Mauer standen Bescheid zu sagen, dass gleich ein größerer Angriff folgte. Denn es wäre fatal, wenn auch seine eignen Leute davon getroffen wurden. Dementsprechend hatte er jedoch Vorbereitungszeit in denen die knappe Nachricht kurz durch die Reihen ging, dass gleich von hinten eine größere Holzattacke folgte.

Itsuki bewegte sich an der Mauer entlang und formte im Laufen die ersten Fingerzeichen. Es waren unglaublich viele zumal er offensichtlich auch einiges an Chakra bündeln musste. Denn sein neuer Plan würde vorsehen einiges zu verwenden um die Mauer zu beleben. Die Kumo Ninja würden vermutlich nicht damit rechnen, dass jene sich gleich selbständig machte. Möglicherweise konnten sie dadurch dann aber in die Offensive gehen. Schliddernd blieb Itsuki stehen, warf einen Blick zu einem Tsuki Shinobi um ihn nickend zu zeigen, dass der Angriff nun folgte. Kurz überblickte er seine feindlichen Gegner und rammte dann die flache Hand vor die Mauer. Jukai Kotan, schoss es ihm dabei fast rhetorisch durch den Kopf, ehe das Mokuton zu wabern anfing. Unter seinen Füßen brachen die ersten Wurzeln hervor, zermürbten den Boden und arbeiteten sich dann gemächlich vor. Das Holz der Mauer machte sich deutlich selbstständiger und bekam mehrere Auswüchse die wie Bäume aussahen. Die Feinde die relativ dicht waren, würden vermutlich einfach weggerissen werden. Gleichermaßen gruben sich einige Holzranken in den Boden um den Feind von untenher anzugreifen. Chakra wurde in Mengen verbraten, darauf abzielend die Kumo Nins auseinander zu treiben und in ihren Attacken einzuschränken. Die Tsukigakure Ninja würden hoffentlich den Moment nutzen um einen Gegenangriff zu starten.

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