Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Der Murmeltierpass! [Free Area]

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BeitragThema: Der Murmeltierpass! [Free Area]   Fr Jun 28, 2013 9:29 pm

das Eingangsposting lautete :

Dieser Pass hat zwar einen etwas merkwürdigen Namen, dennoch ist er einer der zentralen Handelsstraßen Tsukis. Der Pass beginnt an den Ausläufern des Gebirges und schlängelt sich von da an, durch ganz Kangetsu no Kuni. Vom Grasmeer, über tiefe Schluchten, an spitzen Bergen vorbei oder doch lieber das waten durch rauschende Flüsse? Für Abenteuerlustige gibt es eine Menge zu entdecken, auch wenn die Vegetation in den einzelnen Abschnitten durchaus karg sein kann.

Wichtig:
Dieses Areal ist eine freie Spielzone. Der momentane Abschnitt liegt noch vor den hängenden Gärten, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Der Murmeltierpass! [Free Area]   Di Sep 03, 2013 1:34 pm

Ach du heilige Scheiße. Epona konnte sich schon jetzt auf selige Träume freuen. Kagebunshin-Infos neigten bei ihr ja sowieso dazu, sich erst über Nacht so richtig, richtig einzuordnen. Und das, was ihr Doppelgänger gerade zu sehen bekam - sie selbst aber natürlich nicht betrachten durfte, ihr blonder Haarschopf wäre beim Spicken über die Hügelkuppe aufgefallen - würde für massig Stoff sorgen. Denn dieser Kerl zog doch glatt seine Gesichtshaut herunter. Ja, musste man da mehr beschreiben? Durfte man überhaupt? Konnte man darüber nachdenken, ohne nicht Schüttelfrost vom Zittern der Wirbelsäule zu kriegen?
Die echte Epona konnte es. Sie war alt genug, so ziemlich jede Form von Splatter zu ertragen. Mit schmalen Lippen vielleicht, denn ihr Geschäft war diese Holzhammer-Methodik wahrlich nicht.
Doch Po-chan kannte natürlich nur eine Art der Reaktion. Noch während Mayas Geistvertrauter ihr ins Ohr sprach, bekam sie einen perfekt geschauspielerten Schreikrampf und fing laut und schrill an, zu heulen. Sie hatte auch keine wirkliche Zeit, eine vernünftige Antwort auf Sotetsus "Maya spielt gleich Tollwut-Modus" zu formulieren - er hatte einfach das falsche Mädel gezogen. Eponas Doppelgängerin sah mit großen, glänzenden, Kaninchenvorderschlange-Augen die Hautstreifen auf sich zuschießen. Vor Angst und Schock wie gelähmt, schien es, als hätte sie ihre Beweglichkeit von vorhin ziemlich eingebüßt - was im Prinzip auch so war. Ihr Kampfstil verlor schließlich jegliches Geltungsrecht als Taijutsu, sobald der Feind sie als Gegnerin wahrnahm.
Es war einfach widerlich, wie sich diese Hautstreifen um ihre Glieder legten, um Fußknöchel und Oberschenkel, Bauch und Brust und Arme und Handgelenke. Und auch um dem Hals. Die Dinger fühlten sich seltsam an, wie Horn. Oder Leder? Was auch immer, es war einfach nur zum Heulen. Panisch zappelnd musste Po-chan nun noch tiefer in Satoshis rohe Gesichtsmuskulatur schauen.
Bis Heulsusenzeit vorüber war. Denn plötzlich bewegte sich sie doch wieder. Bog den rechten Arm zurück; der Hautstreifen, der dieses Handgelenk hielt, geriet in Reichweite ihres Mundes. Sie versenkte die Zähne darin. Hielt fest. Und gebrauchte Nawanuke no jutsu, die Entfesselungskunst, um ihre Hand frei zu bekommen.
Es ging rasend schnell. Denn ja, ein Kind wie sie war hier deplatziert. Das hatte der Tsuki ganz recht erkannt. Doch hatte er deswegen Vorsicht walten lassen?
Du bist so widerlich. Vier Worte. Überraschend. Ohne Schrille, ohne Panik. Fast abfällig. Oh ja, Sphären trennen uns.Die freie Rechte fegte zur gebundenen Linken, schloß die Fingerzeichen abrupt.
Haut hast du nicht ohne Grund, Freak. Doton: Jinun no jutsu!
Obgleich gewürgt, hatte Eponas Kagebunshin noch genug Luft für einen tiefen Atemzug, und die Seishitsuhenka sammelte sich im Mundraum. Schoß hervor, als dichte Wolke von Staub und Erde! Vorrangiges Ziel: Satoshis rohes Fleisch, wo er den natürlichen Schutz seines Körpers - die Haut - eigenhändig abgezogen hatte.
Ob er, wenn er sich nach erfolgreicher Attacke die Haut einfach wieder aufklebte, aussah wie mit vielen kleinen Streuselchen im Gesicht? Wie mit vielen kleinen Pickelchen, kurz vorm Reifen?

An anderer Stelle descherte übrigens Ruun-Ruun wie ein Ping-Pong-Ball zwischen zwei Felsen immer hin und her. Wie er dahin gekommen war? Gute Frage. Kam er da wohl wieder raus?


Spoiler:
 

_________________
Epona spricht denkt wirkt Genjutsu


Jeder Mensch ist gut,
freundlich und hilfsbereit.
Wenn nicht zu dir, immerhin zu jemand anderem.
Jeder Mensch ist gut.



Goose:
 
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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: Re: Der Murmeltierpass! [Free Area]   Mi Sep 04, 2013 2:54 pm

Was erwartete er an einem solchen Tag? Eine schöne Partie? Einen normalen Schlagabtausch? Einmal in Wut gebadet, war so wenig hiervon möglich. Da war nichts mit dem Genuss der Sonne. Oder der mehr oder weniger geistreichen Unerhaltung mit einer Dame... oder aber ein einfaches kleines Training. Genau genommen war es überhaupt nicht mehr möglich, denn hatte sich einmal eine Zornesfalte auf seiner Stirn gebildet - ja, wenn diese Wutader deutlich zu sehen war -, dann würde so sich so schnell von eben dieser nicht mehr verabschieden. Dann würde er aus diesen ganzen netten Ketten, welche man ihm in mancherlei Augen angelegt hatte, ausbrechen. Ins Freie ausbrechen. Wie aus einem Gefängnis. Es sei denn, er bekam etwas zu Gesicht, was ihn wieder vollkommen vor den Kopf stieß. Letzteres konnten beispielsweise der Tod eines Freundes sein oder ein anderes derartig eintreffendes Ereignis. Oder aber... ein Grab zu seinen Füßen, welches ihn zunächst einmal fallen ließ. Fallen in ein Loch im Boden, welcher bereits vom Blut der Rebellen getränkt war. Rebellen, welche von dieser kranken Tussi regelrecht zu Brei verarbeitet worden waren. Nun irgendwo in alle Einzelteile zerstreut auf dem Schlachtfeld lagen und vor sich hin rotteten - auch jetzt, als er in der weichen aber wohl nicht fruchbaren Erde landete. Auf ihr aufkam und in den ersten paar Sekunden gar nicht wusste, was geschehen war. Sein Kopf musste sich ordnen. War er nicht gerade noch...? Wie kam er dann...? Wo war das Loch her gekommen?
Raijin fragte sich kurzzeitig ernsthaft, ob das Loch schon vorher da gewesen war, verwarf diesen Gedanken allerdings, als das Geschrei wieder an seine Ohren glitt, er glaubte auch ein Leuchten vom Schlachtfeld wahr zu nehmen. Super. Er saß in einer Grube und war mal wieder voll auf die Nase gefallen und hatte Dreck auf seinem ganzen Gesicht kleben, das er sich nun erst einmal abwischen durfte. Nur, um die Mundwinkel verächtlich und gereizt auf ein Neues zu verziehen, da er es absolut nicht leiden konnte, in solch eine Situation verfrachtet zu werden. Na immerhin wäre es unter anderem Umständen mit Sicherheit einen Lacher wert gewesen. Es war ja wahrlich eine Punktlandung seinerseits gewesen, welche er hingelegt hatte. Nur konnte er sich nicht auf diese Wut konzentrieren. Zwar war er tapfer, doch war es auch durchaus unbehaglich in einem solchen Moloch zu sein, während sich um einen herum die Schreie auftaten. Da konnte sogar ihm eine Gänsehaut über den Rücken jagen. Nein, er hatte keine Angst, doch die ganze Vorrichtungen hier gefielen ihm mal so gar nicht. War er nicht vorher noch mit Shizuka auf den Straßen gewesen und hatte mit ein wenig Unterhaltung sein Eis verspeist? Zitrone? Irgendwie würde ihn jeder für verrückt erklären, wenn er ihnen sagen würde, wie sich sein Tag entwickelt hatte. Doch sogar ein Stinktier in seinem Gesicht wäre in diesem Moment wohl eine merklicher Verbesserung seiner Situation. Raijin blickte aus dem Grab heraus in jene Richtung, aus welcher im nächsten Augenblick eine Stimme zu vernehmen war, welche ihn beinahe dazu veranlasste, mit einem Mal aus dem Grab heraus zu springen - nicht, dass er sich hier noch häuslich einrichtete. Kami, er war nicht zu Scherzen aufgelegt und diese kranke Brut dort oben, welche ihn hier hinein verfrachtet hatte, wohl auch nicht. Was nicht nur daran liegen konnte, dass sie Langeweile hatte. Langeweile. Er biss sich auf die Unterlippe: Hallo?! Sie hatte Menschen auf so eine kranke Art und Weise umgebracht und ihr war LANGWEILIG?! Die Frau gehörte in die Geschlossene! Aber sowas von! Wenn ihr langweilig war, dann konnte er ihr einen schönen Flug zum Mond verkaufen! So war das nicht! Das Jenseits ist mein Verbündeter und bevor ich dir die Eingeweide heraus reiße, will ich deinen Körper quälen, deinen Verstand brechen und dein ganzes Selbst beflecken. Wollte sie ihm gerade Angst einjagen? Wegen dem Geschrei von vorhin? Wegen diesem Wahn in den Augen anderer Rebellen? Ihm die Erinnerung wieder einhauchen, was sie mit den anderen getan hatte? Angst war für ihn hier ein Fremdwort. Schauer ja. Angst nein. Nicht jetzt jedenfalls. Da hatte er vor Madarames Schwester mit ihrer Bratpfanne ja mehr Angst als vor dieser Frau! Die war nämlich einfach nur krank! Folglich konnte man also aus dem viereckigen Loch mit Grabzweck in der Erde ein Lachen vernehmen, als er sich theatralisch den Bauch hielt. "Haha, dass ich nicht lache! Du bist geliefert!" Ein Satz folgte, Raijin sprang aus dem Grab heraus, landete vor ihm, musste jedoch kurz darauf feststellen, dass hier etwas ganz und gar nicht nach Plan lief. Nicht ohne Grund machte er nun große Augen und konnte auch nicht verhindern, dass ihm die Gesichtszüge entglitten. Waren.... das Leichen? Ein kleiner Tipp am Rande: Du wirst ihre Körper zu Brei schlagen müssen, um sie unschädlich zu machen. Ansonsten hast du sie wieder am Hals. Mal sehen wie weit du zu gehen bereit bist, für einen läppischen Sieg gegen mich. Es wird dich aber mehr kosten als nur deine Menschlichkeit. Ach nee... das hätte sie ihm... nun auch nicht nochmal sagen müssen.
Merklich musste er schlucken. Diesen Anblick ertragen. Wie sie sich in dem Schutz anderer wiederauferstandener labte, während die anderen sich auf ihn zu schleiften. Liefen. Je nachdem, ob sie ihre Körperteile schon ganz beisammen hatten. Wie war das nochmal? Zombies gab es nicht, oder? Raijin spürte die Gänsehaut auf seinen Unterarmen, hörte ihren letzten Satz in seinem Kopf widerhallen. Es würde ihn mehr kosten als nur die Menschlichkeit. Er würde Leichen verschandeln müssen. Ein neutraler Beobachter würde es nun relativieren, erklären, dass diese Menschen, diese Körper, keine Seele mehr hatten in diesem Sinne. Dass man ihnen den Frieden genommen hatte und er sie wieder in das Jenseits befördern könnte, bis sie dort blieben... doch Raijin hatte seine moralische Vorstellung. Er war ein guter Kerl, wusste, was Anstand war und was er machen konnte. Nicht ohne Grund hatte er sich in dem Teil seiner Vergangenheit, welchen er nicht in Tsukigakure-no Sato verbracht hatte, beziehungsweise in Kumogakure-no Sato, daran geübt, möglichst wenigen Menschen zu schaden und vor allem niemanden umgebracht. Jedenfalls nicht wissentlich. Zwar waren die Taten dieser Psychopathin vor ihm absolut verwerflich, doch das hieß nicht, dass er so einen Anblick einfach wegstecken konnte, als ob es alle Tage geschah. So im Sinne von "Süßes oder Saures? Auf, ihr Untoten! Kommt nach Tsuki, wir haben beides für euch da! Grabstein und Seelsorgerin inklusive!". So war es kein Wunder, dass er sich im ersten Moment einfach von diesen Geschöpfen zurückdrängen ließ - um ein Haar wieder in das Grab stolperte, wo ein Teil von ihm fast schon wieder hin wollte, die Zeit zurückdrehen wollte... oder sich wünschte, er hätte diese Dame gleich ausgeknockt, dann wäre es nicht so weit gekommen. Doch das konnte er natürlich nicht. Hier war er nun und diese Suppe musste er auslöffeln. Nur wollte er keinen Leichenschänder spielen. Folglich musste er diese Typen irgendwie aufhalten... und augenscheinlich konnte das nur die Kranke auf ihrem Sake-Felsen oder was auch immer. Die Rebellen um ihn herum gerieten in Panik. Ja, würde er auch. Moment. Nein, sonst wäre er ja in Panik. Nachdenken. Bevor er etwas dachte. Hey, war das ein Widerspruch? Den Kopf schüttelnd, um wieder klarer zu werden, biss er sich im Nachhinein auf die Lippen, ballte die Fäuste. Ja, sie hatte es geschafft und ihn zum Schweigen gebracht. Im wörtlichen Sinne, nicht im Übertragenen. Manch einer würde ihr nun applaudieren. Sein Blick musterte die Leichen. Gut... hier und da konnte man ja eh nicht mehr viel retten. Die Gliedmaßen hingen so oder so. Da würde auch Uhu und sowas nicht mehr viel helfen. Wenn er wüsste, was gerade an anderer Stelle abging, hätte er vermutlich Satoshi noch die Verwandtschaft hier zugesprochen - leider wusste er es nicht. Aufhalten. Er musste sie einfach aufhalten. Sie los werden. Und sich dann um die kranke Tussi kümmern. Das war doch alles, was er machen musste, oder? Am besten er hielt es simpel, weil auf einen guten Plan würde er eh nicht kommen. Strategisch war er mal so wirklich unbegabt. Draufhauen. Einfach loslegen. Irgendwie würds schon klappen. Das war seine Philosophie. Wieso ihr also nicht einfach nachkommen. "Meinen Körper wirst du nicht quälen. Meinen Verstand nicht brechen - manche sagen eh, ich hab ein Rad ab..." Für Menschen halten. Er war kein Schänder. Er würde sie wieder in den Frieden schicken. Weiter zurück konnte er nicht. Hinter ihm war ein Felsen. Maya war mittlerweile schon deutlich weiter entfernt. Bislang war er zurückgewichen, ausgewichen - so gut es ging. Sein Arm schmerzte noch von vorhin, da er ins Leere gelaufen war. Schreie um ihn herum. Panik. Am besten er dachte so, dass er die Rebellen erlöste - wobei das im Sinne seines Auftrags ja schon irgendwie kontraproduktiv war. Mit einem letzten Atemzug stieß er die Luft seiner Lungen aus. Und dann ging es los.
Raijin leitete Chakra in seine Füße, preschte mit einem Satz nach oben, lud abermals Chakra in sein Bein, nur um es dann nach unten segeln zu lassen.* Nicht auf einen Kopf, um ihn zu spalten. Sondern auf die Erde, vor einer dieser kranken Opfer, sodass ein Krater entstand. Tsuuten Kyaku. Das war seine erste Antwort, die den Boden aufspaltete, wo mit Sicherheit schon ein paar der Leichen ein Problem hätten, fallen würden. Oder gar mitgerissen werden würden von der Wucht. Er hatte sie nicht berührt. Sein Gewissen war in diesem Sinne rein. Nur kam er nicht umhin, sich vom Krater aus, weiter fort zu bewegen, dem nächsten, welcher ihm in die Quere kam, mit einem Flicken beide Augen zu verletzen, sodass der Körper zumindest kurzzeitig blind war.** Schmerzen hatten die Teile nicht mehr. Oder? Oder? Egal. "Wenn du nicht kommst, dann komme ich dich eben holen!", rief er aus der entstandenen Staubwolke heraus springend, wieder landend und auf Maya zu haltend. Sie hatte noch fünf Leibwachen. Vorerst müsste er die anderen fünf hinter sich gelassen haben. Am besten er bereitete sich wieder auf das Ausweichen vor. Irgendwie würde er es schon schaffen. Nicht nachdenken. Einfach machen. Genau. Das war seine Philosophie. Außerdem würde ihm Hikari den Arsch aufreißen, wenn er das hier nicht wieder gut machte. Wobei er sich fragte, ob er nicht irgendwie für die Rebellen arbeitete, wenn er die Frau ausschaltete? Nein, sie war auch eine Gefahr für Tsuki. Ihr war es egal, wen sie angriff. Wen sie tötete. Hauptsache sie tat es. Und damit hatte sie sich ihm eindeutig zum Feind gemacht. Gott, wie er das hasste.

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BeitragThema: Re: Der Murmeltierpass! [Free Area]   Do Sep 05, 2013 3:31 pm

Verflixtes Gör, das sich wandte und strampelte sowie jammerte, als hätte es noch nie in den Fängen eines Feindes gehangen. Satoshi gab nichts darauf, dass die Dame, die von seinen Hautstreifen umwickelt war, jammerte wie nichts Gutes und sich kaum beruhigte. Davon ließ er sich nicht beirren, während er ihr mit ihrem Anblick das Vergnügen bereitete, Muskulatur, Blutbahnen und Sehnen sowie Knochen zu erhaschen. Aber um aus dem Schlachtfeld ein Horrorkabinett zu machen, hatte er wohl seine Feinfühligkeit eingebüßt. Nun ja, um seinen Meistern Ehre zu erweisen, wurde sogar der Otsuka mitunter etwas harscher und legte weniger Wert auf Kleinigkeiten wie Distanz halten, immer umschauen oder Ähnliches. So sah er dann verwundert aus, als das Duplikat aufhörte mit seinen Bewegungen und trotz misslicher Situation tatsächlich ein Jutsu formte, um ihn zu attackieren. Irgendwo schlingelte sie sich etwas frei, um dies zu schaffen. Seine blutroten Augen fixierten die Finger, dann das, was ihm entgegen kam. Dreck, Sand, Erde, irgendwas dazwischen und von allem etwas. Wagte es sie tatsächlich so hinterlistig zu kämpfen? Es durfte nicht sein blankes Gewebe berühren. Satoshi lockerte seine linke Hand, zog dort seine Hautfäden sofort zurück, die wieder um seine Finger schmolzen, und hielt sich den Arm eilig vors Gesicht. So waren wenigstens die Augen geschützt. Gereizt nutzte er diese Haltung, um das Biest mit seinem rechten Arm und den dortigen Fäden nach oben zu bewegen, die Faust dann runterzuziehen und den Bunshin auf die Erde zu knallen, damit ihm die Erschütterung bis ins Mark fuhr. Letztlich sollte er dadurch verschwinden, da der Otsuka seinem Ärger mit dem Ziel Luft machte, Eponas Schattendoppelgänger mitsamt seiner Knochen durch diese Hieb auf dem harten Boden zu zerschmettern.
Derweil, bevor Satoshi den Doppelgänger beseitigte, huschte plötzlich vom Plateau ein kleiner Schatten hinunter. Er rannte flink und wie ein sprunghafter Feuerzahn direkt auf den Schwarzhaarigen zu. Der Schatten sprang in die Luft, direkt vor Satoshis Gesicht und den Arm, begann etwas wild zu drehen und erzeugte damit eine Art Luftwirbel, der in einem ausreichenden Radius das Doton-Jutsu Eponas abwehrte. Der Dreck wurde verteilt, aber berührte keine einzige Haarsträhne des talentierten Jônin. Die Gestalt kam nach ihrer vollendeten Unterstützung auf dem Boden auf. Sie stellte sich breitbeinig, offensiv und kampfbereit mit einem Ast in den Griffeln hin. Ein flauschiger Schwanz ragte in die Höhe und roten Ohren zuckten aufgrund der ganzen Kampfgeräusche.
Die roten Augen Sanaes musterten die Richtung, in der Satoshi den Bunshin beseitigt hatte. Dieser nahm seinen Arm vom Gesicht, klebte sich seine Haut dort wieder an, sodass sie verschmolz und zog auf die restlichen Fäden wieder ein. Kurz hustete er, aber besann sich dann mit einem unerwarteten Blick auf seine Kuchiyose-Kätzin. "Satoshi-sama! Ich bin hier, um euch zu unterstützen! Dieser blonde Mann benötigt aktuell keine Hilfe. Nicht meiner Meinung nach. Ich möchte euch zur Seite stehen." Sanae? Ich hab dir gesagt, du sollst dich zurückhalten... Satoshi seufzte, ehe er sich aufrichtete und sich ein wenig Staub von den Schultern klopfte. Nach wie vor schien er perfekt auszusehen, obwohl er bereits Kampfhandlungen getätigt hatte. Nun, mit seiner weißroten Katze an der Seite, die ebenso Taijutsuka mit Bôjutsu war, fühlte er sich sicherer - nicht, dass er zweifelte, doch positiv eingestellte Verbündete waren immer schön.
"Hast du gesehen, wo das Original sich befindet, meine Teuerste?" Sie sah weiter streng nach vorne und hielt ihren Kirschstab fest, welchen sie mit Chakra zu einer gefährlichen Waffe machen konnte. "Nicht direkt, mein Herr. Ich habe auf den anderen Jônin geachtet, doch dann diese schlangengleiche Attacke bemerkt, die euer empfindliches Gewebe getroffen hätte. Ihr müsst unversehrt und schön bleiben, wir ihr es seid. Doch ich bin mir sehr sicher, dass sich die Zielperson direkt vor uns befindet. Ratten verstecken sich immer. Eklige stinkende Biester." Satoshi nickte und sah dorthin, wo Sanae hin sah. Zu sehen war nichts, aber irgendwie musste er nun die Feindin ausmachen. Sie hatte nichts in Tsukigakure verloren und auch wenn sie zu den Rebellen zählte oder nicht - sie war weder ein Otsuka noch jemand, den Satoshi leiden konnte. Diese heimtückische Attacke hatte ein großes Stück seines Geduldsfadens abgerissen. Zu gern stellte er sich gerade die Vollführung der Strafe der weißen Schlange an diesem Weib vor. Einfach den Kopf packen und Blitze hindurch jagen, damit der Leib leblos zu Boden sank. Aber wir waren ja gesittet, oder? "Sanae. Links flankieren. Ich gehe voran." Die Katze nickte und sprang leichtfüßig davon. Aus dem Blickfeld Satoshis und seiner Feindin, die sich irgendwo versteckte. Das rote Tier bahnte sich seinen Weg ebenso verborgen durch die Felsen und hielt mit ihrem Kuchiyose-Partner schritt. Der Jônin ging derweil langsamen Schrittes vorwärts, beobachtete aufmerksam seine Umgebung und sah, wie ein Fels nach dem anderen hinter ihm lag, da er an ihnen vorbei gekommen war. Sie war hier. Er wusste es. Sie würde dafür bezahlen, seine wundersame Märchenhaut, wie jede Frau sie gern gehabt hätte, angriffen zu haben. Wenngleich er ruhig ging und normal aussah, hatte er sich innerlich schon über drei Szenarien zurechtgelegt, wie er angreifen würde. Sobald er sie fand.
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