Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Baustelle] Grenzfestung Yakasano

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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mo Aug 19, 2013 10:26 am

Fast wie ein Sockel erhebt sich dieser Klotz von einem Berg gute 50 bis 60 Meter hoch aus dem Blättermeer Hi no kunis. Die Seitenwände fallen fast senkrecht ab, doch ein schmaler Pfad, gerade ausreichend für einen einzelnen (mutigen) Reiter, windet sich dennoch aufwärts zum Plateau.
Die Soldaten, welche bis vor einigen Jahrzehnten hier Wachdienst schoben, nannten ihren Stützpunkt auch gern "Schachtel". Mittlerweile ist die Festung Yakasano allerdings arg heruntergekommen; vielfach müssen Gebäude abgerissen und neu errichtet werden.
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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mo Sep 02, 2013 12:22 pm

cf: Haupttor von Konohagakure

Im klassischen Shinobi-Schritt ging es durch die Baumwipfel. Ashitaka Sarutobi führte sein Team - alsbald hatte er Madoka und Genossin Gepäck doch wieder etwas zurück und in die Formation hineingewunken - schnurstracks durchs Geäst und gen Festungsanlage.
Sprang man etwas höher und über die Wipfel hinweg, um den Rundblick zu genießen, erblickte man bereits den massiven Klotz von Berg, der im Augenblick von einer nicht ganz so imposanten Baustelle gekrönt war.
Und da kommt er ergriff Ashitaka das Wort, Unser Einsatz-Ort. Wir werden unsere Dienstzeit damit verbringen, die Bauherren bei ihrem Tun zu unterstützen.
Nach kurzer Zeit fiel bereits der Schatten des Berges auf sie; und je näher das Team dem Fuß kam, umso vernehmlicher wurde auch der Baulärm. Unmittelbar vor ihnen rasselte ein Baum zu Boden; Männer mit Säge und Axt liefen hier umher und kümmerten sich um frisches Bauholz.
Ashitaka gab seinem Gefolge einen Wink. Acht geben, auf welchen Baum ihr nun springt. Keine Spielchen jetzt. Wartet hier, derweil ich uns anmeldete. So sprach er. Sprang dann jedoch selbst auf den Ast eines Baumes, der gerade im Begriff war, umzustürzen. Der Jo-Nin blieb auf dem Ast stehen, ritt den Fall des Baumes abwärts und sprang unmittelbar vor Aufprall ab, als nehme er mal eben drei Treppenstufen auf einmal.
Sarutobi Ashitaka kündigte er sich sogleich vor dem schräg schauenden Bauarbeiter an, Ich habe eine Verabredung mit dem Bauleiter.
Während der Jo-Nin sich darum kümmerte, hatten die Untergebenen wohl kurz Zeit, sich untereinander etwas kennen zu lernen.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mi Sep 04, 2013 5:12 pm

cf: Haupttor von Konoha

Rinoka und Madoka kamen gleichermaßen zum Stehen, als Letztere die Weißhaarige rutschen ließ - sie hatte sie bis hierhin getragen - und dann den Worten des Senseis lauschte, der beim Anblick einer rustikalen Behausung meinte, sie wären hier das Aufräumkommando und dürften nun sanieren. Oh welch Vergnügen doch nun auf die zarten Mädchenhände wartete. Man sah beiden die Lust, irgendwas zu tun, regelrecht an. Madoka kratzte sich mit einem bedröbelten an der Schlafe und Rinoka zog skeptisch mit den Händen an den Hüften eine Braue hoch. Dann sollte gewartet werden, während der Sarutobi genau das tat, was die 'Kleinen' nicht tun sollten. Stumm sahen die Mädels ihm nach, während er sich wie ein seriöser Erwachsener zu einem Kontaktmann begabt. Frauen konnte man hier jawohl auch nicht erwarten oder? Rinoka fühlte sich jetzt schon deplaziert.
"Wenn ich Narben kriege oder Splitter davon trage, dann bezahlt er meine Krankenhausrechnung." Die Weißhaarige strich sich selbstverliebt und besorgt um ihre Haut durchs lockige Haar, wobei Madoka sich streckte und gähnte. "Wirste in einigen Dienstjahren sowieso alles haben." Ihre alte Kameradin schaute daraufhin nur schnippisch in ihre Richtung, aber erwiderte darauf nichts.
Nun drehten beide Chûnin sich zu ihrer letzten Begleitung um und glubschten ihm erst einmal entgegen. "Hey, ich hoffe, du denkst nicht, dass wir als Mädchen nichts tragen könnten oder so, okay?" Rinokas Skepsis war deutlich zu hören. Sie verschränkte die Arme, sah beleidigt zu dem Jungen hinüber, welcher Sato hieß, und wollte beinahe schon keine Antwort, da sie sowieso dachte, was sie dachte.
Madoka schob dabei nur entspannt grinsend die Hände in die Hotpantstaschen, wobei ihre blaue Bluse sich locker, wie sie saß, ein wenig anders faltete. "Ach, nehm doch etwas Rücksicht. Er ist kaum älter als du und schon denkst wieder, jeder Kerl ist ein Pascher." Madoka trat an Sato heran und legte ihm eine beruhigende Hand auf Schulter, wobei sie ihm nach vorne geneigt ins Gesicht lächelte. "Keine Sorge, Großer. Wir sind hier auf der Baustelle der Hölle schlechthin, das packen wir also, oder?" Vielleich war die Grünhaarige eeetwas zu aufdringlich, aber freundlich war sie gern.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Sep 05, 2013 7:55 pm

cf - Haupttor von Konoha

Nachdem sie ihren Auftragsort wohl so gut wie erreicht hatten, blieb Sato auf einem der dickeren Äste stehen und blickte dem Sensei hinterher, welcher sie nun wohl anmelden ging. Er wollte, dass die drei hier warteten, also taten sie das auch. Kurz hob der Junge seinen Blick um genauer zu betrachten, wo sie bald zu arbeiten hatten. Für einfach Bauarbeiter sah das Gelände wirklich nicht besonders gut aus. Es würde schwer für sie sein Material hochzuschaffen oder an schwierig erreichbaren Orten ihre Arbeit zu verrichten. Dafür waren sie dann wohl engagiert worden. Ihn sollte es nicht stören, er hatte keine Einwände gegen diese Art von Arbeit. Was die Damen dieses Teams anging wusste er nicht so recht was er von ihnen halten sollte, also konnte er auch noch nicht besonders gut einschätzen, ob sie ein Problem mit der Arbeit haben würden, oder eben nicht.
Der Blick des jungen Namikaze wanderte zu den beiden Mädchen hinüber, welche sich nun auch wieder getrennt hatten, weil Madoka ihre Kollegin wieder selbst den Boden unter den Füßen spüren ließ. Nun wo sie angekommen waren, war ihr kleines Ausdauertraining wohl eh vorbei. Sie könnte Rinoka natürlich noch die Festung dort hinten hinauf tragen, aber darauf konnte sie bestimmt verzichten. Mit den Gedanken ein wenig abwesend hörte Sato ihnen zu, wie sie über irgendwelche Narben und Krankenhausrechnungen sprachen. Scheinbar waren die beiden nicht unbedingt begeistert von der Arbeit, zumindest schien es Sato so, wenn er den Teil analysierte, dem er zugehört hatte. Etwas aufmerksamer blickte Sato dann drein, als sich beide Mädchen zu ihm umdrehten und ihn einfach nur anschauten. Jetzt kam er sich ja schon ein wenig dämlich vor. Wieso schauten die beiden ihn denn jetzt an, er hatte doch noch nichteinmal etwas zu ihnen gesagt, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Verwundert hoben sich seine Augenbrauen ein wenig an, als Rinoka dann gleich den ersten Vorwurf äußerte. War sie wirklich der Meinung, dass Sato derlei Sachen dachte? Er kannte genug weibliche Ninjas... und er hielt die wenigsten davon für unfähig. Es gab natürlich immer gewisse Ausnahmen.
"Ich habe nichts dergleichen gedacht", gab Sato ruhig von sich, während nun auch Madoka das Wort erhob und ihn offenbar in Schutz nahm. So auf das erste Gespräch hin würder er Madoka vor Rinoka bevorzugen... aber das konnte er noch nicht mit Sicherheit sagen. Dafür kannte er beide zu wenig und sie kennen zu lernen würde wohl Zeit und ein paar Nerven beanspruchen. Außer er irrte sich in dieser Hinsicht und die beiden Mädchen waren netter, als er dachte.
Als Madoka ihm die Hand auf die Schulter legte blieb er ruhig stehen und schaute ihr leicht schmunzelnd in ihr lächelndes Gesicht. "Aber natürlich packen wir das. Daran habe ich bisher keinerlei Zweifel", gab der Junge zurück, woraufhin er Madoka freundlich anlächelte und sein Blick dann wieder zu der Baustelle hinauf schweifte. Nun, er zweifelte wirklich nicht an ihrem Erfolg... die Frage war nur eben wie lange sie brauchen würden und was während der Arbeit so alles vor sich gehen würde.
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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Sep 07, 2013 1:54 pm

Natürlich war der Bauleiter ein Kerl. Ein Schrank von einem Mannsbild, der den an ihn herantretenden Shinobi um zwei Köpfe überragte. Selbst wenn man die Haare miteinbezog, Ashitakas Sturmfrisur gegen das Raspelkurz des andern. Sarutobi Ashitaka, Konohagakure stellte er sich erneut vor. Ich bitte um Einweisung. Wo finden wir die gröbsten Brandherde an Arbeit?
Gute Frage merkte der Bauleiter an, Was können Ihre Shinobi denn so leisten?
Alles entgegnete Ashitaka schlagfertig und ohne Wimpernzucken. Absolut alles.

So kehrte der Jo-Nin zurück zu seinem Team, gewohnt gerade und mit resolut neutraler Miene. Aufgepasst, Leute verschaffte er sich Gehör, Wir beginnen mit einfacher Unterstützung hier im Wald. Soll heißen: Bäume fällen, Äste entfernen. Ashitaka deutete auf eine Baumgruppe, deren Stämme allesamt mit einem roten Kreuz markiert waren. Diese dort sind als passend ausgewählt. Legt sie um. Ihr habt freie Hand, auf welche Weise ihr dies tun möchtet. Solang - und ich erwähne dies lediglich aus reiner Routine und nicht aufgrund schlechten Bauchgefühls euch gegenüber - es nicht grob fahrlässig wird. Also vorwärts. Sobald wir halbwegs Bauholz haben, begleiten wir die Fuhren nach oben und betätigen uns dort weiter!
Ashitaka war gespannt, welche Fertigkeiten seine Mannschaft an den Tag legen würde. Daraus würde er im Laufe der Arbeit ermitteln, wofür er sie sinnvoller einsetzen konnte. Er selbst jedenfalls trat an einen bereits gefällten Baum heran, zog simpel ein Fuuma-Shuriken. Ummantelte eine der vier Klingen mit Fuuton, warf es und ließ den Wind förmlich explodieren; das Geschoss fegte mit rabiater Beschleunigung einmal am Stamm entlang und senste die Äste weg, um ein Stück weiter wummernd in einem anderen Stamm einzuschlagen.

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Di Sep 10, 2013 3:35 pm

Sato schien freundlich, zumindest lehnte er es nicht ab, dass Madoka ihm kumpelhaft begegnete, während Rinoka mit irgendwelchen skeptischen Tiraden um sich schoss. So würden die zwei vielleicht auch nicht aneinander geraten, sodass die Chance, dass die Weißhaarige der Schwarze Peter wurde, höher. Dann kam zu ihnen auch schon Sensei-sama zurück, der von allen beäugt wurde. Madoka stellte sich wieder normal hin, hörte zu und Rinoka glubschte skeptisch drein. Aha, Holzbeschaffungsarbeiten. Förster spielen, Bäume umstürzen und kompakt machen. Gleich darauf eine Machtdemonstration des Sarutobi. Wie galant er doch fällte. Aber nicht fiel. Fällen und Fallen im Kontext wäre amüsant gewesen. Rinoka gähnte gespielt und sah mit geschlossenen Augen von Ashitaka weg. "Als wären solche unkonventionellen Methoden mein Metier", säuselte sie und kassierte von Madoka sogleich einen Schlag gegen die Schulter. "Aua!" "Stell dich nicht so an, Rosenherzchen. Wenn du so 'ne geile Ninjutsuka bist, dann zerleg die Baumstümpfe alleine mit deinen Elementen und ich mit Taijutsu. Oder wie arbeiten zusammen. Du knackst die Stämme mit einem scharfen Jutsu an, ich trete die Bäume um, damit sie von selbst fallen. Hm?" Nach einem skeptischen Blick seufzte Rinoka schwer. Dann folgte ein gefügsames Nicken. Die beiden Damen marschierten zusammen zu den markierten Bäumen, während Rinoka sich entgegen ihres feinen Willens an ihrem Chakra bediente, um mit ihrem Zweitelement spitze Doton-Steine als Keile in die Baumstämme zu treiben und diese anzubrechen. Jedes Mal nahm Madoka dann Anlauf, und nutzte ihr Gôken für einen mittelstarken Tritt gegen das Holz, sodass es weiter am Ansatz durchbrach, sich neigte und letztlich durch den verlagerten Schwerpunkt umkippte. Damit fällten die beiden einstigen Teamkameradinnen innerhalb weniger Minuten über neun Bäume, wobei sie dann eine kurze Pause machten, um sich ein wenig zu artikulieren und in einem kurzen Gespräch den Mannsmännern zuzusehen, wie die das Ganze packten.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Di Sep 10, 2013 7:20 pm

Nachdem Sato noch ein wenig seinen Gedanken nachgehangen hatte und sich die Baustelle angeschaut hatte runzelte er die Stirn ein wenig, als ihr Sensei wiederkam und etwas von Bäume fällen und Ästen entfernen sagte. So wirklich konnte er nicht sagen ob er irgendwas anderes erwartet hatte, aber im Grunde war es ihm dann auch wieder egal. Wenn sie Holz beschaffen sollten, dann taten sie das eben. Es gab weitaus schwierigere Dinge als diese Arbeit. Und der Sensei der kleinen Chaostruppe bewies das auch gleich, in dem er mit einem Wurfmesser und einem passenden Jutsu die Äste eines Baumes entfernte. Auch wenn er den Sensei so ziemlich gar nicht kannte, musste er ihm doch zugestehen alles ziemlich routiniert und doch irgendwie gekonnt zu machen. Auf den ersten Blick würde man ihm das vielleicht gar nicht zutrauen, aber der erste Blick täuschte bekanntlich oft. Anschließend wanderte Satos Blick zu den beiden Damen hinüber, welche sich mal wieder ein wenig in die Haare kriegten. Rinoka hatte offenbar keine Lust aufs Bäume fällen, aber Madoka schien sie ziemlich gut im Griff zu haben. Beide gingen die Bäume nun in Partnerarbeit an und nachdem der erste Baum gefallen ging Sato zu diesem rüber und kümmerte sich um die Äste. Während die Mädels zum nächsten Baum gingen, blieb Sato vor dem umgestürzten Baumstamm stehen, konzentrierte Chakra in seiner Hand und jagte anschließend eine Fuutonklinge über den Baumstamm hinweg, sodass die Äste abgetrennt wurden und zur Seite hinunter fielen. Um keine weiteren Schäden zu verursachen hielt Sato die Reichweite kürzer als es ihm möglich wäre, sodass wirklich nur die Äste des Baumstammes betroffen waren. Dies machte er mit allen Bäumen welche durch Madoka und Rinoka zu Fall gebracht wurden. 9 Bäume hatten die beiden umgestürzt und so musste Sato auch diese Anzahl von Ästen befreien. Nachdem das erledigt war musste er doch einen Moment durchatmen... Manchmal wünschte er sich doch Ninjutsu und seine Chakramenge zu seinen Stärken zählen zu können... Leider war dem nicht so und damit musste er sich abfinden. In diesem Fall brachte es ihn eben etwas aus der Puste, aber solange er nicht gleich umfiel und ein Schläfchen hielt, war ihm das auch herzlich egal. Während er kurz durchatmete schaute er sich um wie viele Bäume noch dran glauben mussten, bzw. was Ashitaka währenddessen erreicht hatte.

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Fr Sep 13, 2013 5:53 pm

Out: Sry fürs Warten, ab jetzt wieder schneller

IN:

Ashitaka arbeitete recht gemächlich vor sich hin, musste man sagen; er fällte weit weniger Bäume, als es Rinoka und Madoka taten, und beschäftigte sich offenkundig mehr damit, die gefällten Stämme zu entasten - nachdem er den ersten Zug mittels Fuuton getätigt hatte, tat er es überraschenderweise kein weiteres Mal. Als habe er den anderen Shinobi nur andeuten wollen: "Ja, Ninjutsu sind erlaubt". Er beschränkte sich darauf, das Fuuma-Shuriken in akkuratem Winkel ins Holz zu schlagen. Plackerte sich deutlich weniger enthusiastisch durch sein Aufgabengebiet, ließ sich häufig Zeit, um stumm zu seinen Untergebenen zu schauen.
Die Mädchen leisteten ihre Teamarbeit als Duo ab. Daizen-sama muss die Situation falsch eingeschätzt haben dachte er bei sich. Das Gezanke scheint oberflächlich. Es wirkt sich wohl nicht besonders tief aus.
So stehend und sinnierend, fing er Satos Blick auf. Der Namikaze hatte sich ebenfalls des Wind-Chakra beholfen, um seine Arbeit zu verrichten, und schien nun erst einmal durchatmen zu wollen. Das konnte er sich auch leisten; Ashitaka neigte nicht dazu, Arbeitstiere wie die hochmotivierten Mädels zu bremsen, aber ebenso wenig trieb er die Leute zur Arbeit an, solangs keinen triftigen Grund gab. Überanstenge dich nicht sagte er, als der Jo-Nin zu ihm trat, das Fuuma-Shuriken locker in der Hand. Arbeite langsamer, wenn nötig. Wir haben Zeit.

Von Baum zu Baum schoss eine Gestalt, gehüllt in dunkelgrün und erdbraun. Hochgewachsen, aber schmal gebaut. Wenn auch nicht überall; wäre auch nur irgendwer des Fremden ansichtig geworden, hätte er ihn zweifelsohne als Frau erkannt, wenn auch die Kleidung sie fast vollständig verhüllte. Die Farbwahl sorgte dafür, dass sie im Wald, wo Sonnenlicht durch das Blätterdach fiel, förmlich unsichtbar war.

Ashitakas Kopf ruckte nur ganz kurz und kaum merklich zur Seite; am äußersten Rande seines Blickfeldes hatte sich etwas zwischen den Bäumen gerührt. Was? Er wußte es nicht. Wohin war es gegangen? Er hatte keinen Plan. War es noch da? Zumindest sah er nun nichts mehr. War es je da gewesen? Vielleicht. Schulterzuckend tat ers ab, machte sich jedoch eine geistige Notiz, heute mal nicht im Stehen zu schlafen, während er vorgab, bewegungslos Arbeitsabläufe zu überwachen.
Der Sarutobi nickte Sato knapp zu. Komm. Wir beide gehen auch im Team vor. Damit sparen wir unsere Energie besser. Er trat an einen Baum heran, der zum Fällen markiert war, formte Fingerzeichen, die auch Sato zuvor geschlossen hatte. In Ashitakas Handfläche erschien eine Windklinge - oder zumindest das Grundgerüst. Es wirkte mehr wie ein Stock, ein schmaler Ast. Das Fuuton Juha: Shou in seiner skelettierten Form praktisch. Hier. Füge du dein Chakra bei foderte der Jo-Nin auf, Mach es komplett.
Mehr eine Übung als alles andere... natürlich ging Kombinieren keineswegs so einfach. Um gemeinsam ein einzelnes Jutsu zu formen, musste sich der Partner schließlich gut darauf einstellen, um mit seiner Energie das Gleichgewicht weder zu überladen, noch zuwenig zu geben. Passierte das eine oder das andere, fiel das Jutsu meist auseinander. Doch was sollte es... Dafür brauchte man eben Fingerspitzengefühl, und das erwarb man sich durch Versuchen.

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Sep 14, 2013 12:11 pm

Es stapelte sich Baum um Baum auf dem Boden, nachdem man immer eine gewisse Erschütterung gespürt hatte, da Madoka die Stämme nach Anknacken durch Rinoka umgekickt hatte. Sie fielen wie leblose Türme. Nach etwa 12 erledigten Stämmen machte die alte Kameradin Madokas sich daran, sie von jeglichen Ästen zu befreien, indem sie Doton um ihre Fingerspitzen schärfte, welches guten Widerstand bot und ebenso scharf genug zum Abbrechen war. So lief sie gemächlich in ihrem dunkelroten Kleid um die Bäume herum und entledigte diese von ihren nervigen Ästen. Dabei stand Madoka herum, sah zu, streckte sich gähnend und wusste, dass sie mit ihrem Taijutsu nicht viel dazu beitragen konnte, die Stämme zu bereinigen. Gebrauchen konnte man sie eher, wenn es darum ging, die ganzen Hölzer zu tragen. Als Rinoka nach etlichen Minuten auch den letzten gefällten Stamm kahl geschoren hatte, dehnte sie ihre Arme wie nach einer harten Arbeit, kam auf Madoka zu und verzog das Gesicht. "Sag mal, hast du jetzt nur zugesehen oder wie?" Die Grünhaarige machte große Augen, als wäre sie deutlich verwirrt. Sogleich bekam das zuvor wieder freundschaftlich aufgebaute Verhältnis die üblichen Risse. "Bis eben ja, jetzt guck ich dich an", war ihre ironisch angehauchte Antwort ohne jedoch zu grinsen. An Rinokas Schläfe bildete sich eindeutig eine Wutader ab, während sie die Fäuste ballte. Dann keifte sie wie üblich los: "Du sollst gefälligst was tun und nicht rum stehen, du schimmelgrünes Weichei!" Madoka seufzte resigniert, legte die Hände beide an den Hinterkopf und sah in den Himmel. "Was soll ich denn tun? Du bist mit deiner Technik viel schneller fertig, die Bäume glatt zu machen, als wenn ich mit meinen Füßen gegen jeden Ast trete." Gäbe es in der Welt Züge, hätte Rinoka wohl gerade aus Nase und Ohren wie einer gepfiffen. Sie schien förmlich zu dampfen, während ihr Gesicht rot wurde. "Hör auf zu kalkulieren als würde es deine Faulheit rechtfertigen!" Und sie motzte, wedelte mit den Armen, stampfte auf - während Madoka nur gähnte und sich an den Haaren kratzte. Irgendwann sagte sie selbst nichts mehr, sah im Hintergrund die männlichen Kollegen arbeiten und wollte zu ihnen gehen, sodass sie Rinoka hinter sich ließ, aber bekam einen Tritt direkt in den Hintern, sodass sie nach vorne stolperte. Wutschnaubend richtete sie sich auf, sah mit einer zuckenden Braue über die Schultern und grunzte: "Hast du ... mich ... gerade ... GETRETEN?!" Nach einem selbstgefälligen Nicken seitens der Weißhaarigen, drehte Madoka sich entbrannt um, sprang auf sie zu und packte sie am Hals, um sie dort zu packen und durchzuschütteln. Die Gesichter beider waren wie die von wütenden Hausfrauen "Wage es nochmal, dann reiß ich dir das Kleid vom Leib und du darfst hier nackt Bäumchen-Wechsel-Dich spielen!" Rinoka krächzte daraufhin nur, während sie mit jämmerlicher Kraft versuchte Madokas Hände von sich zu zerren.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Sep 14, 2013 1:45 pm

Sato begnügte sich eine Weile noch damit stehen zu bleiben und zwischen den Mädchen und Ashitaka herzuschauen. Madoka und Rinoka hatten sich wieder dran gemacht weiter Bäume zu fällen und diese von Ästen zu befreien, obwohl da eher Rinoka Arbeit leistete. Als sein Blick wieder zu ihrem Sensei rüberging, kam dieser gerade auf ihn zu und sprach ihn an. Kurz blickte der Chunin etwas verwundert drein, lächelte dann aber matt. Natürlich könnte er langsamer machen und gleich bei der ersten Aufgabe überanstrengen wollte er sich auch nicht. Aber irgendwie konnte er es auch nicht haben in Aufgaben schlechter zu sein als das restliche Team, weil er sich dann weniger nützlich vorkam. Es war eine doofe Macke und Sato gab sich Mühe das nicht offensichtlich zu zeigen. Aus diesem Grund hatte er nun auch nicht gleich weitergemacht, sondern erstmal einen Moment durchgeatmet. "Jaa... da war ich wohl zu übereifrig", gab Sato leicht lächelnd zurück. Sie hatten Zeit.. richtig. Das sollte er nicht vergessen. Und es gab sicher noch viel zutun.
Verwundert blickte Sato seinen Sensei an, als dieser leicht mit dem Kopf zur Seite ruckte. Eine kleine Bewegung, die Sato aber dennoch wahrnahm, weil er gerade auf seinen Gegenüber konzentriert war. Nachdenklich versuchte er dem Blick des Jonin zu folgen, konnte allerdings nicht erkennen, was dessen Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Sato sah lediglich Bäume und teilweise Sonnenstrahlen durch das Geäst dringen. Vielleicht war es lediglich ein Tier gewesen oder dergleichen. Im Moment machte er sich da noch keine Gedanken drüber und so wanderte sein Blick wieder zurück zu dem Jonin.
Leicht nickte Sato, bevor er Ashitaka folgte, welcher zu einem der Bäume ging, welche zum Fällen makiert waren. Nun war er doch irgendwie neugierig, wie sie im Team vorgehen wollten. Offenbar nutzten beide das Windelement, was keine schlechte Basis war um zusammen zu arbeiten, aber ansonsten hatte Sato keine Ahnung von dem Älteren. Aufmerksam schaute der Chunin zu, wie sich das Gerüst des eben von ihm selbst verwendeten Jutsus zusammensetzte. Lediglich das Gerüst, also noch keineswegs einsetzbar um irgendwelchen Schaden anzurichten. Nach der Aufforderung von Ashitaka, er solle es ganz machen, indem er sein Chakra hinzufügt überlegte Sato einen Moment. Er hatte bisher noch nie mit jemand anderem zusammen ein Jutsu zusammengesetzt, daher war er auch ziemlich unsicher, ob er das nun hinbekommen würde. Dennoch wollte er es versuchen. Selbst durch scheitern lernte man dazu, also warum nicht einen Versuch wagen? Sato konzentrierte sein Chakra und versuchte es anschließend in der richtigen Menge dem Gerüst hinzuzufügen... Anfänglich sah es gar nicht so schlecht aus, allerdings fiel es schlussendlich doch in sich zusammen, woraufhin Sato den Mund ein wenig verzog. Das war dann entweder zu wenig, oder zu viel gewesen. Ganz sicher war sich Sato nicht, aber es hatte jedenfalls nicht geklappt. "Naja... war zu erwarten, dass es nicht so leicht ist", murmelte Sato vor sich hin und lächelte dann zögerlich. Es war keine Schande, dass er es nicht sofort hinbekommt und das war ihm selbst natürlich auch bewusst. Er hätte es gerne sofort geschafft, aber Alleskönner fielen nicht vom Himmel; er würde es einfach weiter üben müssen.
Da sich der junge Chunin ziemlich auf diesen Versuch konzentriert hatte, war ihm das Gezanke der Mädchen gar nicht sofort aufgefallen.. Als er nun aber nicht mehr voll auf eine Sache konzentriert war, konnte er die beiden wieder genau hören und sein Blick wanderte zu ihnen rüber. Er runzelte bei dem Anblick der beiden die Stirn. Offenbar kamen sie doch nicht so gut miteinander aus, wie es am Anfang den Anschein hatte. "Oh mann..." Das durfte doch echt nicht wahr sein. Eine eigentlich ziemlich gemütliche Mission wurde gleich wieder anstrengend, weil sich die beiden Damen der Schöpfung nicht ausstehen konnten, wie es aussah. Da konnte er irgendwie gar nicht nachvollziehen, warum sie vorher so gut klar gekommen waren. Sie hätten sich doch schon viel früher in die Haare kriegen können, wieso nun wegen sowas Simplem?
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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Sep 14, 2013 7:01 pm

"Naja... war zu erwarten, dass es nicht so leicht ist", stellte Sato fest, als das Jutsu nicht ganz so funktionierte, wie es theoretisch sollte. Ashitaka hob den Fuuton-Stab, den er geschaffen hatte, und an den der Namikaze eine Klinge hatte anbringen soll. Das nicht unbedingt zufriedenstellende Ergebnis dessen löste sich just auf, zerfaserte förmlich in einem Bündel grünlich schimmernder Schlieren im Nichts.
Nichts ist einfach. In den Gesichtszügen des Sarutobi schlug sich nichts nieder. Weder zeichnete sich etwas wie Enttäuschung ab, noch reagierte er mit irgendeiner Mimik auf das zögerliche Lächeln Satos. Denk dir nichts bei deinen Fehlschlägen. Behalte sie nur im Gedächtnis. Klang da irgendwas durch? Etwas wie Freundlichkeit? Nein. Die Stimme war einfach nüchtern und trocken. Ashitaka warf das daneben gegangene Fuuton-Messer mit einem Achselzucken fort, und es löste sich komplett in Wohlgefallen auf. Irgendwann kommt der Tag, da du dir keine Fehlschläge erlauben kannst. Dann wirst du dankbar sein für jeden Misserfolg. Fehler zeigen, wie mans besser macht.
Dann aber wurde die Aufmerksamkeit der beiden Shinobi auf die zwei Kunoichi des Teams gelenkt: Die Damen demonstrierten schlagkräftig, dass sie sich auch handfest anzicken konnten.
Und auch das da ist gerade ein gutes Beispiel kommentierte er knapp. Hob die Hand. Ließ auf deren Fläche eine faustgroße Sphäre aus Katon-Chakra entstehen. Gemeinsames Schaffen muss nicht bloß am blanken Können scheitern. Auch an der grundlegenden Zusammenarbeit kanns liegen. Ashitaka kalibrierte die Chakramenge. Stimmte die Mischung auf wesentlich mehr geistige Energie als Körperliche ein und entzog dem Feuer die Hitze. Stattdessen drehte er die Leuchtkraft hoch. Und warf das Ding.
Das Katon trudelte fröhlich durch die Luft, als habe der Jo-Nin nur einen Gummiball geworfen. Das Ding flog zwischen den beiden Kunoichi hindurch - und Ashitaka schloss das Fingerzeichen. Schlagartig explodierte die Sphäre in einem hübschen und grellen, aber schwerst harmlosen Feuerwerk.
Wird es allmählich langweilig, nur Bäume zu fällen, werte Damen? fragte er nüchtern, nachdem er die beiden Chuu-Nin sicherlich auf diese Weise auseinander getrieben hatte.

Der unentdeckte Feind im Schatten beobachtete derweil aus dem Unterholz das Ganze. Und registrierte die Feindseligkeit der Mädchen mit einem leichten Lächeln. Da gab es sicher Chancen.

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Sep 14, 2013 7:17 pm

Rinoka zog Madoka an ihrer Bluse am Kragen, Madoka schüttelte die Weißhaarige am Hals hin und her, Rinoka zog daraufhin an deren Haaren. Gekrächze und Geächze, Gebrülle und Gemotze. Dann nahm die Mädchen aus dem Augenwinkel ein fieses Leuchten wahr, die eine ließ die andere los, sie sprangten zurück - mehr aus Panik als aus Können - und landeten beide auf ihren hübschen Hintern. Die Grünhaarige richtete sich murrend den Kopf reibend auf und stützte sich nach hinten ab, während Rinoka kreischte, ihre Beine heranzog und ihr Kleid nach unten zerrte. Das war definitiv das falsche Outfit für solch zaghafte Gymnastikeinlagen. Als dann die Frage von der Seite ertönte, ob Bäume fällen zu langweilig wurde, drehten beide Die Köpfe schraubenartig in Richtung des Sarutobi. Die Augenpaare schienen sich jeweils in vier kleine Wutflammen zu verwandeln, loderten pupillenlos vor sich hin und gleichzeitig schrien Madoka und Rinoka ihrem Missionsleiter zu: "Ihr seid langweilig, Sarutobi-sensei!" Rinoka hob eine geballte Faust, auf deren Handrücken sich eine pochende Blutader abbildete. Madoka knirschte mit den Kiefern, woraufhin beide letztlich aufstanden. Nachdem sie sich nun an ihren Herren des Tages gewendet hatten, ging die Liebelei von vorne los. Es flogen Schimpfwörter, der berühmte deutsche Zeigefinger wurde erhoben, die Taijutsuka gähnte genervt einem Nara Konkurrenz machend, Rinoka keifte herum einer Haruno Konkurrenz machend. Solange, bis es sich entschied: "Ich werde dich einfach ignorieren. Ja, das ist das, was ich tun werde. Ab jetzt." Die Kochiya drehte sich um, ging wieder arrogant schauend in den Wald hinein und machte sich gleich daran, mit ihrem Doton die letzten Bäume anzuknacksen. Die würde sie schon mit anderen Jutsus zum Einsturz bringen. Madoka blieb derweil mit großen Augen stehen, blinzelte ein paar Mal und zuckte schließlich mit den Schultern. "Was soll's? Damit kann ich leeeebeeen!" Sie rief es Rinoka noch extra zu, bevor sie in die entgegen gesetzte Richtung ging und sich auf einen Stapel gefällte Bäume setzte, der bereits fertig zur Sanierung der Burg war. Gelangweilt holte sie aus ihrer Hotpantstasche eine kleine Trinkflasche, auf der nicht drauf stand, was der Inhalt war. Für sie war es aber natürlich klar: Der Geruch von süßem Sake stieg in ihre Nase. "Harte Arbeit entlohnen", nuschelte Madoka leicht grinsend, schloss die Augen und kippte den Inhalt auf ex runter. Es war nicht viel, nicht mal genug, um halbwegs eine Fahne zu kriegen oder den eigenen Namen zu vergessen. Aber genug, um den Stress zu senken und die Welt in freundlicheren Tönen zu sehen. Die Flasche packte sie daraufhin wieder weg, lehnte sich gegen die Stämme und schloss die Augen. Wenn Rinoka alles alleine tun wollte, sollte sie das.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mo Sep 16, 2013 2:29 pm

Auf die Antwort, dass nichts einfach wäre, nickte Sato nur ein wenig. Natürlich war nichts wirklich leicht. Er hatte sich Mühe gegeben, aber es war schief gegangen. Das kam vor und er würde es sich in Erinnerung behalten. Anders konnte man nicht besser werden, das war jedenfalls die Ansicht des jungen Chunin. Offenbar aber auch Ashitakas Meinung, da er Sato sagte, er solle sich bei den Fehlschlägen nichts denken, sie aber im Gedächtnis behalten. "Werde ich", stimmte er daraufhin zu. Auch mit dem folgenden hatte der Sensei Recht, da konnte Sato ihm wirklich nicht widersprechen. Momentan, in solchen Situationen, war es in Ordnung Fehler zu machen, später allerdings kamen immer wieder Situationen, in denen man sich keine Fehler leisten konnte. Darum war es nicht schlecht die Fehler jetzt zu machen, denn später konnten sie einem das Leben erschweren, oder gar nehmen. Darum nahm sich Sato auch vor zu trainieren, wann immer er konnte, immerhin wurde man anders nicht besser. Aber auch Zwischenmenschliches sollte nicht zu knapp kommen... Und da waren wohl Rinoka und Madoka die besten Beispiele..
Nachdenklich schaute Sato zwischen den beiden Mädchen und ihrem Sensei her, während dieser eine faustgroße Sphäre aus Katon erstellte. Mit dieser Art Jutsus hatte Sato nichts am Hut, von daher konnte er einfach nur aufmerksam zuschauen. Bei der Art, wie Ashitaka die beiden Mädchen auseinander brachte, musste Sato irgendwie schmunzeln. Ihr Sensei war zwar kein großer Mensch der Gefühle, aber irgendwie fand er ihn doch beeindruckend.
Nachdem die Mädchen auseinander getrieben waren, gingen sie sich gleich wieder an, bis sie dann doch endlich mal wieder eine Einigung gefunden hatten. Nämlich die, dass sie nun doch alleine arbeiteten. Rinoka ging den nächsten Baum anknacken und Madoka setzte sich irgendwohin und trank etwas. Die beiden waren wohl wirklich nicht dazu geeignet um im Team zusammen zu arbeiten. Jetzt wünschte sich Sato fast, dass die Mission keine Wochen dauerte. Die beiden würden ihm auf Dauer wohl nur auf die Nerven gehen.. Persönlich hatte er nichts gegen die beiden, er kannte sie dafür zu wenig. Doch wenn er sie so beobachtete, gingen sie ihm irgendwie auf die Nerven. "So kann mans auch klären", gab Sato ruhig von sich, wobei sein Blick von Rinoka zu Madoka glitt. Das war keine Lösung für die Dauer, aber wenigstens war so für den Anfang Ruhe.
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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Di Sep 17, 2013 10:10 pm

Irgendwo fern der Realität, auf der Ebene der Sprichwörtlichkeit, raste "Langweilig" mit der Geschwindigkeit eines dahindonnernden Güterzuges auf Ashitaka Sarutobi zu, um ihn mit aller Macht zu rammen, an der nächsten Felswand regelrecht zu zerfetzen - doch unmittelbar vor ihm musste eine noch bessere Wand stehen, denn "Langweilig" zerschepperte daran in tausend Teile, ohne den Jo-Nin auch nur in irgendeiner Weise zu berühren. Der Schornstein der Lokomotive, doch, der kam durch! Er krachte gegen den Kopf des Shinobi. Beulte sich ein. Zerschmolz an ihm wie Butter. Flog in zwei Teilen auseinander und an ihm vorbei.
Langweilig war er, oh ja. Kein Stück euphorisch, übermütig oder exzentrisch. Langweilig, gerade und effektiv. Vorgesetzte liebten ihn gerade dafür, denn was er tat, war schnörkellos und effektiv.
Ja, bin ich sagte er daher. Schaute ebenso wie Sato zu, wie sich die Mädels trennten - dabei glitt sein Blick ohne Absprache synchron mit dem des Namikaze zwischen Rinoka und Madoka hin und her.
"So kann mans auch klären."
Absolut. Achselzucken. Lassen wir sie. Ich verspüre derzeit keine Lust, ihre Köpfe zusammenzudonnern. Kümmern wir uns lieber um die letzten Bäume. Er trat kurzentschlossen an einen der nächsten, markierten Bäume heran. Vielleicht hätte er besser Madoka nachgehen sollen, potenziellerweise hätte er dann registriert, was sie da trank. Wobei, eher nicht...

Vielleicht hätte er aber auch besser Rinoka nachgehen sollen. Denn die fremde Kunoichi tat genau das. Sie tastete sich durch die Schatten, um die Flecken grellen Sonnenlichts herum, bis das Mädchen in Reichweite ihres Genjutsu lag. Das Netz der Illusion, das sie heimlich webte, würde sie in gewisser Weise einfach nur anstacheln. Ihren Ärger ein wenig beflügeln und schüren.

Doch Ashitaka tat anderes. Stattdessen schuf er erneut den Griff, das Gerüst für ein Fuuton-Messer. Ein weiterer Versuch erklärte er, strekte fordernd die Hand aus. Wenn du mir das Chakra "übergibst" tue es langsamer. Du formst die Kunst nur halb, doch diese Hälfte muss dir noch bewusster werden. Halbe Energie, aber volle Aufmerksamkeit.

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Genjutsu der fremden Kunoichi:

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Sep 22, 2013 12:44 am

Dieser eine Schluck und der Ärger schien zu verfliegen. Madoka spürte immer noch den Sake in ihrem Hals, während sie auf dem Holzstapel saß, die Arme vor ihrer blauen Bluse lässig verschränkte und Rinoka mit gehobener Augenbraue auf diese Distanz hin beobachtete. Hin und wieder sah man ihr weißes Haar umher wirbeln, weil sie weiter daran arbeitete Bäume zu fällen. Als Team hatte es ganz gut funktioniert, aber wenn sie nun wieder bockig war, war das nicht ihr eigenes Problem. Die Grünhaarige seufzte, schloss die Augen. Wozu sollte das hier eigentlich dienen? Sie hatte recht gut gemeinsam angefangen, aber ein kleiner Funken hatte wieder das typische Wettfeuer zwischen ihnen entfacht. Daizen würde mit dieser Mission nichts erreichen. Und Madoka würde auf ihrem Weg laut ihr selbst auch nicht viel weiterkommen. Das war doch alles unnötig. Hier war weit und breit nichts, womit man sich als Taijutsuka und gestauter Wut die Zeit vertreiben konnte. Gut, die Burg, aber gerade die sollte ja heil bleiben und wieder aufgepäppelt werden. Hier und da war auch mal ein Sägen, das Rufen anderer Mitarbeiter zu hören sowie Holz, das fiel, und Steine, die purzelten. Das war kein Ort, der Spaß versprach. Langweilig und voller Baulärm. Laut gähnte die 17-Jährige und streckte die Arme auf einem Holzbalken hinter sich auf Schulterhöhe aus.
Rinoka merkte derweil kaum, was geschah. Sie holte mit ihrem kleinen Doton-Jutsu immer wieder aus, um Bäume anzuknacken und letztlich mit einem durch dieses Element gestützten Faustschlag die Stämme umfallen zu lassen. So war sie aber weitaus langsamer. Bei jedem Treffer verspürte sie aber ein anwachsendes Gefühl. Die Schläge brachten keine Ablenkung, sie reagierte sich nicht irgendwie ab. Vielmehr schien sie sich noch mehr aufzuregen, weil sie immer mehr Chakra in ihre Jutsus pumpte, bis sie letztlich bei einem gefällten Baum brüllte und diese einige Meter durch die Luft beförderte, bevor er rollend auf der Erde aufkam. Erst dann realisierte sie ihren Gefühlsschub ausgelöst durch unbekannte Hände. "Was glauben die eigentlich, wer die sind?", sprach sie zischend vor sich hin, drehte sich zum Waldesrand und erblickte ihre Teamkollegen. Das Jutsu-Trarara, was die da veranstalteten, nervte sie plötzlich. Statt ein Baum möglichst produktiv nach dem anderen zu fällen, übten sie Sensei und Genin-Dasein mit hübschen Chakra-Kontroll-Empfehlungen, auf dass es doch besser werde - obwohl es so nie Nutzen haben würde. Schnaubend und mit geballten Fäusten stapfte die Kochiya zu dem Sarutobi und seinem einzig männlichen Schützling auf dieser Mission, baute sich wie eine typische Zicke mit verzerrtem Gesicht vor ihm auf und jammerte ihn voll. "Was treibt ihr da eigentlich? Wollt ihr mal arbeiten oder hier nur rum stehen und mit eurem Chakra spielen? Ich habe mittlerweile drei Mal so viel gefällt wie ihr, und ihr steht hier noch und experimentiert mit euren nicht vorhandenen Fähigkeiten! Dilettanten!" Sie meckerte und keifte wie ein alter Hausdrache. Madoka bekam das nur am Rande mit, saß weiterhin auf dem Holzstapel und hatte die Augen geschlossen. Dieser Stress sollte ihr egal sein.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Sep 22, 2013 4:10 pm

Die stirnrunzelnd schaute Sato noch einmal zwischen den Mädchen hin und her, dann allerdings war die Sache fürs erste erledigt. Madoka hatte sich zurück gezogen, Rinoka wütete sich an den Bäumen aus, die noch gefällt werden mussten. Langsam fragte sich der Junge wirklich, wieso die beiden noch zusammen auf eine Mission geschickt wurden und wie das Team der beiden es wohl ertragen konnte, Training und Missionen mit ihnen zu verbringen. Das musste doch verdammt anstrengend sein und einem mächtig auf die Nerven gehen. Sato konnte sich wirklich nicht vorstellen Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre mir den beiden Damen hier zu verbringen. Höchstens in Trance oder im Halbschlaf, aber nicht wenn er bei Sinnen war. Jedenfalls nicht, wenn die beiden wirklich häufig, oder gar ständig, so aneinander gerieten. Hoffentlich waren sie in echten Gefahrensituationen nicht ganz genauso. Dann könnte es immerhin sehr böse für die beiden, oder für ihr Team enden. Zum Glück war das hier keine gefährlich Mission, zumindest nahm Sato das an, und daher machte er sich auch keine Sorgen darum. Darüber hinaus war er nicht mit ihnen in einem Team und so konnte er super damit leben.
Kurz wanderte ein verwunderter Blick zu Ashitaka, der keine Lust hatte den beiden Mädchen näher begreiflich zu machen, dass ihr Verhalten so nicht akzeptabel war. Scheinbar hatte er also auch keine Lust auf so etwas und somit widmete er sich lieber anderen Dingen. "Gut, einverstanden", meinte Sato kurz und folgte dem Jonin zum nächsten makierten Baum. Es war bestimmt auch besser die beiden Mädchen erstmal allein zu lassen... sie würden sich schon beruhigen.
Aufmerksam blickte Sato auf den Griff des Fuuton Messers, welches vom Älteren erschaffen wurde und hörte dessen Worten genauestens zu. Halbe Energie... volle Aufmerksamkeit. Das sollte doch nun wirklich zu schaffen sein. Erneut hob Sato seine Hand zu dem Fuuton Messer und konzentrierte sich. Er brauchte es nicht ganz zu schaffen, also müsste er auch weniger Chakra brauchen.. Also nahm er an, dass er vorhin zu viel verwendet hatte, als wenn er es ganz erschaffen musste. Diesmal versuchte es der junge Chunin deutlich langsamer und versuchte es so hinzubekommen, dass es nicht schon wieder zu viel wurde. Als er glaubte es hinbekommen zu haben, senkte er seine Hand wieder und tatsächlich, es zerfiel nicht und sah ganz gut soweit aus. Mehr Glück als Können.. bei den nächsten Malen würde es wieder zerfallen, dennoch breitete sich ein Glückgefühl in dem jungen Namikaze aus und er lächelte fröhlich. Natürlich war ihm selbst auch bewusst, dass es nun einmal geklappt hatte und die nächsten Male wieder schief gehen könnte, oder gar würde, aber trotzdem freute er sich. Auf kleine Erfolge konnte man schließlich auch aufbauen..
Das Glückgefühl hielt allerdings nicht lange, denn nun trabte Rinoka an und fing gleich an rumzumeckern, was sie denn da tun würden, sie hätte schon 3 mal so viele Bäume gefällt und so weiter und so weiter. Total verdutzt schaute er seine momentane Kameradin an und runzelte dann die Stirn. "Nun beruhig dich doch mal. Es sind doch schon so gut wie alle Bäume gefällt und wir haben keinen Grund zur Eile. Darüber hinaus ist es nie schlecht etwas zu lernen", meinte er ganz ruhig zu ihr, auch wenn er nun auch hätte lauter werden können, aber danach war ihm nicht und auch vom Charakter her passte das nicht zu ihm. Er ging nicht sofort an die Decke, wenn er angeschnauzt wurde. Und das war doch jetzt auch gar nicht nötig.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mi Sep 25, 2013 3:03 pm

Ashitaka betrachtete das Ergebnis von Satos Arbeit in purer Unaufgeregtheit. Hob das Fuuton-Messer ein wenig höher und drehte es, begutachtete die Schneide. Jep machte er. Besser. Der Jo-Nin ließ sich nicht von dem Gepolter und Baulärm um ihn herum stören. Registrierte es nur am Rande, dass Rinoka sich förmlich in Laune rackerte. Und als sie herankam und zu schimpfen begann... reagierte er auch nicht wirklich lebhafter.
Dreimal mehr, sehr gut. Ashitaka wandte sich dem Baume zu und jagte das Fuuton-Messer schwungvoll hinein. Wird günstig im Bericht erwähnt, falls es das ist, was du erreichen magst. Ein wenig Ruckeln, und im Inneren des Stammes hörte man es knirschen und knarren, während das Fuuton im Holz wütete. Ashitaka zog es kräftig zur Seite; es trat in einer kleinen Fahne von Spänen und Splittern hervor. Ashitaka ließ die Waffe gleich wieder zum Ziel zurückkehren, knirschend in den Schnitt hereinfahren und sich den ganzen Weg durch den Stamm beißen. Knarzend fiel der Baum hintenüber.
Habe den Worten des Jungen nichts hinzuzufügen befand er. Die Jüngsten einer Gruppe lernen. Die Ältesten lehren. Die Erfahrenen tun ihren Job. Das Fuuton-Messer löste sich auf. Sato, du darfst pausieren. Geh zu Madoka. Anschließend werden wir Unterstützungsarbeit leisten, das Bauholz auf den Berg zu bringen. Er schob den Namikaze kurz an, wartete, bis sich dieser entfernt hatte. Betrachtete Rinoka durch die getönten Gläser seiner Sonnenbrille.
Hab schon gehört, du bist eins der Naturtalente deines Jahrgangs. Kein Zweifel. rate dir trotzdem davon ab, jemanden aus deinem Team noch einmal dilettantisch zu nennen. Eine Augenbraue wanderte dezent in die Höhe. Sorgt sonst für schlechte Luft. Drückende Atmosphäre. In diesem Sinne, entschuldige mich und geh zu deinen Kameraden. Habe noch was zu tun. Der Jo-Nin entschwand ins Unterholz.

Ein Stück weit drinnen positionierte sich Ashitaka günstig, öffnete den Reißverschluss seiner Hose und kam dem Ruf der Natur nach. Während es leise plätscherte, merkte er nicht, wie sich die fremde Kunoichi nun an ihn heranschlich.
Das Genjutsu, welches auf Rinoka lag, hatte sie gelöst; stattdessen war sie Ashitaka nachgegangen und versuchte es nun bei ihm.
Was nervige Weiber ging es dem Sarutobi unvermittelt durch den Kopf. Zanken sie sich untereinander, ist es schon aufreibend. Gehn sie nun noch auf Sato und mich los, ist es... Blinzeln. Ashitaka runzelte die Stirn, legte sie in tiefe Falten. Es gibt keine Steigerung von "aufreibend" bei Untergebenen. Gabs nie. Seit wann sind einige Untergebene eine Steigerung von "aufreibend" mehr wert als andere?
Er schüttelte ab. Packte weg. Schloss den Reißverschluss. Und wunderte sich dezent über seinen ungewöhnlichen Gedankengang. Schulterzuckend machte er kehrt und ging zurück Richtung Gruppe.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Sep 28, 2013 12:12 pm

Sorgte sie schon wieder für Krach? Madoka hob den Kopf leicht an, öffnete genervt eins ihrer entspannt geschlossenen Augen und sah in die Richtung ihres Missionsteams. War ja klar, wenn es nicht klappte, war jeder einmal an der Reihe. Nun sorgte Rinoka für einen Aufstand, indem sie grölte und sich beschwerte. Die Sunohara hörte das sogar bis hier. Gelangweilt seufzte sie, überschlug die Beine und bewegte den Oberkörper so, dass sie nach vorne gebeugt saß. Nebenbei stützte sie ihr Gesicht mit einer Hand am Kinn ab und beobachtete das Szenario. Gefuchtel, Gejammere, ruhige Worte des Senseis. Wie sehr sie das doch vermisste. Aber sie kriegten sich schon wieder ein. Das war nur ein krankhafter Zwang, der sie miteinander verband: Sich wenigstens an 5 Tagen in der Woche zu streiten und herumzuschreien. Wenn sie sich begegneten.
Die Kochiya hörte sich derweil schnaubend an, was der Teamleiter ihr zu sagen hatte. Irgendwas legte derweil einen Schalter bei ihr um, sodass sie ein oder zwei Stufen herunterkam. Objektiv gesehen hatte das aufgelöste Genjutsu schlicht seine antreibende Wirkung verloren. Irritiert blinzelte Rinoka. Hatte sie ernsthaft einen anderen, mit dem sie nicht wirklich was zu schaffen hatte, gleich gesagt, er wäre ein blutiger Anfänger? Eigentlich tat sie das nur, wenn sie die Leute besser kannte, und wusste, dass Streitereien zum täglichen Umgang gehörten. So wie mit Madoka, ihrem alten Sensei oder Takami, dem letzten Kameraden aus ihrem ehemaligen Genin-Team. So fuhr sie herunter, sah den Sensei ein wenig bestürzt an, bevor er sich verabschiedete, und nickte einfach stumm. Dann blieb sie alleine stehen, kratzte sich am Kopf. Sie hatte ihre Wut eigentlich an den Bäumen ausgelassen, aber da war es nur schlimmer geworden. Eigentlich gab es nicht mal einen Grund, die Jungs anzufauchen. Sie war wegen Madoka an die Decke gefahren. Deutlich verwirrt wartete die Weißhaarige solange, bis Ashitaka wiederkam. Dann verneigte sie sich höflich kurz, aber ließ ihn an ihrer Auffassungsgabe für sich selbst teilhaben. "Es tut mir leid, dass ich eben so wild geworden bin. Ich weiß nicht, wieso ich das auf Euch und Sato bezogen habe. Eigentlich war ich wegen Madoka sauer, sie stand herum und ich habe weitergemacht, obwohl wir uns sogar darauf geeinigt hatten. Mich wurmt's echt, dass ich immer wütender geworden bin. Sobald ich im Wald war und weitergemacht habe, ging es immer weiter. Normalerweise halte ich gewisse Grenzen schon ein. Mir scheint's fast, als hätte mir jemand kurzzeitig die Kontrolle über meine ... na ja, Wut genommen. Aber eventuell ist heute auch nicht mein Tag."
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Sep 29, 2013 12:39 pm

Auch Sato blickte auf den kleinen Erfolg, den er erziehlt hatte, während der Jonin meinte, dass es besser wäre. Das war auch gar nicht anzuzweifeln, denn vorher war es sofort zerfallen, diesmal hatte es funktioniert. Dass sein Sensei jetzt aufgeregt sein würde oder dergleichen erwartete Sato gar nicht. Für ihn war das auch nicht wichtig. Außerdem war jede Person anders und bisher hatte der Chunin keine Einwände gegen das Verhalten des Älteren.
Aufmerksam schaute er zu, wie Ashitaka das Messer in einen Baum jagte, wobei er ganz nebenbei noch mit Rinoka sprach, die sie angemeckert hatte. Selbst die offenbare Wut von dem Mädchen schien ihn kein Stück aus der Fassung zu bringen. Würde diese Person jemals an die Decke gehen, dann ginge vermutlich die Welt unter oder dergleichen. Obwohl sich Sato bildlich vorstellen konnte wie ruhig der Sensei dastehen würde, während die Welt unter ging. An sich eine lustige Vorstellung, allerdings wollte Sato sowas nicht herausfordern.
Zufrieden schaute Sato zu, wie der Baum anschließend durch das erschaffene Fuuton Messer umfiel, womit es seinen Zweck also durchaus erfüllt hatte. Er freute sich über diesen kleinen Erfolg, allerdings blieb seine Aufmerksamkeit eher auf der wütenden Rinoka liegen, die noch nicht danach aussah, als wolle sie Ruhe geben.
Ashitaka stimmte seinen Worten zu und fügte dabei noch an, dass die Jüngeren lernten und die Älteren lehrte. Das lag eigentlich auf der Hand, aber so wie sich Rinoka verhalten hatte, schien es sie dennoch gestört zu haben. Sato wollte nun aber nichts mehr einwenden, da er selbst nichts hinzu zufügen wüsste. Er kannte Rinoka zu wenig um sagen zu können, warum sie nun so abdrehte und auch um sie zu beruhigen, fehlte ihm das Wissen über diese Person. Aus diesem Grund war er eigentlich ganz froh, dass der Jonin ihn wegschickte, zu Madoka rüber. Eigentlich nahm er an, dass ihre Laune nicht viel besser sein müsste, aber sie meckerte im Moment nicht rum, also war sie ihm lieber. Von Ashitaka angeschoben ging er also zu Madoka rüber und lehnte sich hinter ihr an den Baumstamm an, anstatt sich ganz darauf zu setzten. Nun hieß es wohl abwarten... Ihr Sensei würde Rinoka schon wieder beruhigt kriegen und dann konnte die Arbeit vielleicht geregelter weiter gehen. Jedenfalls hoffte Sato das, denn das Rumgezicke nervte ihn nun schon ein wenig, auch wenn er kein schlechtes Wort den Mädchen gegenüber verlieren würde.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mi Okt 02, 2013 9:25 pm

In gelassenem Schritte verließ Ashitaka Sarutobi das Gewölle. Um zu seinem Erstaunen auf Rinoka zu treffen, welche sich recht reumütig zeigte. Wobei sich Erstaunen natürlich nicht wirklich groß in seinem Gesicht niederschlug. Tät ihm ja ne Ader bei platzen. Sollte Ashitaka jemals hohes Alter erreichen, sein Antlitz wäre vermutlich eines der Knitterfreiesten aller Greise.
Kein Ding entgegnete er schulterzuckend, Jedem läuft mal ne Laus über die Leber. Die Kunst ist es, sich solche Wanderschaften nicht groß anmerken zu lassen. Nicken in Richtung der beiden andern. Vergessen wirs. Machen wir weiter. Innehalten. Interessante Wortwahl allerdings. In seinen Gedanken nahm eine fixe Idee Gestalt an. Gehen wir dem wohl nach? Ein Blick auf Sato und Madoka, die mehr oder minder gelangweilt herumhingen. Ach, warum nicht. Er hatte ja nicht wirklich Besseres zu tun.
So trat er zu seinem Team, die nächste Anweisung auf den Lippen. Aufgehorcht, Mädels und Sato. Herunter von den Stämmen. Der Jo-Nin winkte einer Gruppe von Bauarbeitern, gestikulierte knapp und bedeutete ihnen, sich an diesem Holzhaufen zu schaffen zu machen und das Gerümpel auf einen Karren zu laden. Was nun folgt, ist eine kleine Manöver-Übung. Aufgepasst. Er schwang seinen Rucksack vom Rücken, holte ein Bündel hervor. Als er das Täschchen öffnete, glitzerte seinen Untergebenen ein kleines Häuflein vielfarbiger Edelsteine entgegen. In einem zweiten Fach innerhalb des Täschchens lagen Walkie-Talkies. Zugreifen, jeder nimmt einen. Von den Walkies auch. Und gut zugehört. Ashitaka senkte die Stimme ein wenig. Verteilt euch im Gelände. In dieser Richtung. Er deutete dorthin, von wo er vorhin gekommen war. Geht einfach in den Wald, wartet auf weitere Anweisungen per Funk. Er verkabelte sich selbst. Macht euch auf alles mögliche gefasst. Dann erschreckt ihr nicht. Sollte heißen: Aufrödeln, Kampfbereitschaft herstellen.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Okt 06, 2013 1:11 pm

Wieso musste sich alles dort konzentrieren, wo sie sich befand? Madoka hob skeptisch eine Augenbraue, als sowohl Sato bei ihr war, als auch letztlich der Rest der Bande. Kaum hatte sie sich einen Sitzplatz zum Entspannen gesucht, hechelten ihr alle nach wie kleine hilfsbedürftige Welpen. Das waren sie natürlich nicht, aber es war schon eigenartig, dass sich nun alles auf sie konzentrierte - blödes Schicksal. Abwesend rieb sie sich mit dem Zeigefinger über die Nase, bevor von Ashitaka die Anleitungen für das nächste Vorhaben ertönten. Es sollte ein Manöver ausgeführt werden, dann folgte die Geste des Gebens mit irgendwelchen funkelnden Steinchen und Funkspruchgeräten. Die Grünhaarige beäugte, was er in den Händen hielt, ohne es zunächst zu kommentieren. Die Steine waren nicht gerade einfarbig, daher hübsch anzusehen, aber warum hatte er sie dabei? Hatte der werte Sensei eine versteckte Affinität für teure Edelsteine oder sammelte er gern, was in der Natur unnormal aussah? Selbst wenn, dann müsste er ja eine Lotusblüte im Haar tragen, und das wäre für wahr viel zu androgyn für eine solch ... durchschnittliche Gestalt wie ihn. Es würde auch nicht passen, wenn Madoka sähe, wie vielleicht eine junge Verwandte von ihm ihn die Blume ins Haar steckte. Der Gedanke wurde daher nur absurd. Gelangweilt nahm sie einen Stein mit der linken Hand und mit der rechten eins der Kommunikationsgeräte, Rinoka griff ebenso zu, drehte es umher und schien noch ein Stück weit verwirrter zu sein als ihre 17-Jährige Bekannte. Beide sahen dann auf, als sie hörten, es solle in den Wald gehen und Wachsamkeit gepflegt werden. Der Ausdruck auf den Mädchengesichtern war fast derselbe: Hat irgendeiner früher Vogel etwa nicht den Wurm gefangen und liegt nun schwerverletzt am Boden? Oder irgendeine andere Kuriosität? Madoka seufzte, stand auf, verkabelte sich wie Rinoka es auch tat, und ging mit ihr zusammen in den Wald. Sie sagten kein Wort zu den Kerlen. Nicht aus Ignoranz, sondern weil Rinoka noch damit beschäftigt war den Stein anzustarren und Madoka fummelte an den Knöpfen des Gerätes herum, um festzustellen, was man drehen und was man drücken konnte. Mitten im Wald sagte die Weißhaarige dann: "Gib mal her. Hier. Der ist zum generellen An- und Ausschalten. Hier drückst du rein, wenn du hinein sprichst, und lässt los, wenn du fertig bist. Das sind die wichtigsten Knöpfe. Das Rädchen hier unten ist dafür da, um einzustellen, wie laut du die anderen hörst. Den dadrüber lasse bloß in Ruhe, damit verstellst du nur die Frequenz." Dann gab sie Madoka das Funkgerät zurück, welche einfach nur gähnend nickte. "Wird schon nichts Schlimmes sein. Und wenn doch, schreie ich einfach unser Codewort von der alten Katzen-Mission, okay?" Die Mädchen verabschiedeten sich mit einem Wink an einer Stelle und teilten sich dann ebenso auf, eilten die Bäume hoch, sprangen in den Ästen umher, um irgendwo zu verweilen, und auf Funkantwort zu warten. Während um sie herum nur fragend drein schauende Blätter der Bäume im Wind schaukelten.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mo Okt 07, 2013 9:29 pm

Während der Sensei und Rinoka eine Unterhaltung führten, blieb Sato an den Bäumstämmen angelehnt und schaute etwas leer in der Gegend herum. Löcher in die Luft starren war doch auch eine schöne Beschäftigung, nur ein wenig langweilig und so hing der Junge seinen Gedanken nach, um wenigstens irgendetwas zutun. Mit Madoka reden war im Moment nicht unbedingt auf seiner To-Do-Liste und deswegen schwieg er auch. Ebenso ging sein Blick nicht zu ihr rüber. Wenn er ehrlich sein wollte wusste er von den beiden Damen nichts zu halten. Mal waren sie nett und waren super im Teamwork, dann waren sie zickig und sprangen sich an die Gurgel. Er hatte ja nichts dagegen wenn man mal ein wenig launisch war, aber die beiden dehnten die Worte "ein wenig", bis zu "verdammt viel". Leise kam ein Seufzen über die Lippen den Chunin, bis ihr Sensei samt Rinoka auf sie zukam und nun offenbar eine neue Aufgabe für die Gruppe hatte. Eine Manöver-Übung, wie der Sensei sagte. Warum nun eine Übung, wo Rinoka wegen einer kleinen Jutsuübung schon an die Decke ging, konnte sich Sato nicht erklären. Höchstens damit, dass es keine Übung war, aber würde ihr Sensei dann nicht vielleicht ein wenig mehr Regung zeigen? Nun, bei Ashitaka vielleicht nicht...
Schweigend hörte Sato den Anweisungen zu und stieß sich dabei vom Baumstamm ab, sodass er nun wieder alleine stand. Auf Anweisung des Älteren nahm Sato einen der Steine an sich, obwohl er zugegebener Maßen keine Ahnung hatte, wofür diese hübschen Steinchen gut sein sollten, und auch eines der Walkie-Talkies und verdrahtete sich damit auch gleich schon.
Kurz wanderte der Blick zu den Mädchen, die sich nun wieder zu verstehen schienen und sich gemeinsam auf den Weg machten, schließlich aber doch trennten. Dann lief auch Sato los in den Wald. Eine Weile lang am Boden, bis er dann doch an den Baumstämmen hinaufsprang und irgendwann auf einem der dickeren Äste knien blieb, wo er meinte fürs Erste eine gute Deckung zu haben. Wirklich wissen tat er das nicht, denn er hatte keine Ahnung was genau nun das Ziel dieser Übung war.. Aber wenn er nun brav abwartete und aufmerksam blieb, dann würde er das vermutlich schon bemerken. Früher oder später. Jetzt hieß es erstmal verstecken, abwarten und auf Anweisungen warten.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Okt 10, 2013 12:39 am

Ashitaka Sarutobi entsendete seine Schäfchen, seine Zicklein und Böckchen, und wie sie gingen, da schaute er ihnen nach. So aufregend dies klingt, genau so reaktionsfreudig war auch seine Mimik.
In der Stille der neu gewonnenen Einsamkeit strengte er seine Sinne an. Lauschte dem Wind in den Bäumen. Nahm den Geruch von Holzspänen, Baumharz und frischem Grün auf. Nicht, um wie ein knallharter Überflieger im nächsten Moment irgendwo einen Feind zu lokalisieren und mit lässigem Kunai-Wurf an eine Eiche zu pinnen. Nein. Ashitaka mochte einfach Ruhe. Er schöpfte aus der Quelle des Schweigens, solang er konnte. In seinem Innersten sog er den Frieden in sich auf wie ein Schwamm. Er würde volle Batterien brauchen. Schließlich aber beendete er diesen Zustand und schaltete sein eigenes Funkgerät ein.
Aufgepasst, bringen wir die Sache hinter uns. Derartig energiegeladen wurden selten große Projekte begonnen, nicht wahr? Gut acht gegeben. Ihr habt euch mittlerweile im Wald verteilt, check? Während er sprach, holte der Jo-Nin drei Go-Steine hervor, suchte sich eine geeignet glatte Fläche auf einem der Stämme und legte die Steinchen darauf. Da diese Go-Steine auf die chakraspeichernden Kristalle der Untergebene abgestimmt waren, ordneten sie sich sogleich in passender Position an. In natürlich sehr viel kleinerem Maßstab symbolisierten sie nun Sato und die Mädels. Für gewöhnlich nutzte man natürlich Karten, doch Ashitaka verfügte derzeit über keine Passende und hatte daher entschieden, mal enthaltsam zu arbeiten. Spart die Antwort; ich weiß, ihr habt. Folgendes Prozedere erbitte ich nun: Nehmt eure Kristalle und leitet eine kleine Menge eures Chakra hinein. Jetzt. Interessiert betrachtete er nun die Go-Steinchen.

Die fremde Kunoichi hatte das Aufteilen der Kids interessiert verfolgt. Und entschieden, dass sie nun auch dem Jungen eine "Cahnce" geben durfte. Sie verfolgte ihn in einigem Abstand und wirkte ihr Genjutsu auf ihn, um seine missgünstige Laune den holden Damen gegenüber anzustacheln. Die Kunoichi war ein wahrer Freund der Leisetreterei, weshalb sie geduldig und ohne schlechtes Gewissen immer und immer wieder ihren kleinen Aufhetzer-Trick versuchte und sich nicht sattsehen konnte an dessen Ergebnis.

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Okt 12, 2013 12:25 pm

Wenn man sich auf einem Bildschirm zweigeteilt beide Mädchen gleichzeitig ansah, bemerkte man den fast identischen Gesichtsausdruck: Was sollte das werden? Eben hatten sie noch hübsch die Bäumchen gefällt, einen Sake getrunken und sich aufgeregt, nun sollten sie sich trennen wie ein zerstrittenes Ehepaar, mit komischen Steinen und Kommunikationsgeräten bestückt. Ashitaka war ein komischer Scheidungsanwalt. Rinoka stand auf einem dicken Ast an den entsprechenden Baumstamm aufrecht mit der Schulter gelehnt, während sie beide Dinge vor sich hielt. Madoka war in der Hocke auf einem Stamm und streckte die Arme nach vorn, wobei sie den Stein zwischen den Fingern hin und her sausen ließ, wie ein nervender Pen-Spinner das in der modernen Autorenwelt mitunter in der Schule tat. Das Walkie-Talkie ruhte in der anderen Hand. Als die Frage kam, ob sie sich verteilt hätten, wollte Madoka antworten, da drückte sie aber den falschen Knopf und wirkte ihren Sensei brav ab. Es war ein Rauschen zu hören und nur ein verklingendes im Wald vertei*~&/$*. Ihr Gesichtsausdruck wurde ein bisschen nervös, sie stellte sich hin, nahm das Walkie-Talkie in beide Hände, aber realisierte nicht, dass sie genau in der Bewegung den Stein zu Boden sausen ließ. "Mist, hatte sie nicht gesagt, das wäre der Knopf, um zu sprechen? Warum rauschst du jetzt?" Eilig haute sie mit der Handkante gegen das Ding, dann klapperte es, das Rauschen hörte auf, aber es kamen trotzdem keine Worte durch. Dann blickte Madoka zur Erde und sah den Stein aufblitzen. "Ach komm, verdammte Axt." Sie hüpfte galant vom Baum, sammelte das Steinchen auf und tat es in ihre Hosentasche. So, erneuter Versuch. Welcher Knopf war fürs Sprechen?
Rinoka bekam derweil mit, was getan werden musste. Sie nickte einfach für sich, hörte sich an, was ihr befohlen wurde, und leitete einen Chakra-Impuls weiter, als der Sarutobi danach verlangte. Was das nun bewirken sollte, wusste sie nicht, aber wenn er sich dabei was dachte, war es sicherlich gerechtfertigt. Der Impuls flachte ab, Rinoka umschloss den Stein mit der Hand, nichtsahnend, dass gleich die Hölle über sie hineinbrach. Eigentlich über alle. Das Walkie-Talkie empfing ein Signal, rauschte kurz, dann donnerte ein hoher Piepton durch die Luft und Madokas Stimme schallte aus den Lautsprechern wie aus einer Stereoanlage, die um jeden einzelnen herum erbaut worden war und voll aufgedreht war. "Kann mich einer hören? Funktionier, du blödes Scheißding!" Dann schlug Madoka augenscheinlich nochmals auf das Gerät und das Klappern hörte sich an, als würde jemand direkt im Kopf der Shinobi einen Oberschenkelknochen zerbrechen. Rinoka knickte ein, drückte sich die Ohren zu und stöhnte auf. "Madoka! Du unfähige Idiotin!", wurde dann in das Gerät der Weißhaarigen gekräht, was bei allen anderen ankam. Die Grünhaarige wiederum schreckte hoch, und grinste. "Es funktioniert doch! Hab ich was verpasst?" Da riss gerade ein Geduldsfaden. Nun drehte auch Rinoka den Lautstärkeregler für den Empfang ihrer Stimme höher und brüllte wütend: "Dreh das verdammte Ding leiser!" Da zuckte auch die Sunohara zusammen und drehte instinktiv am richtigen Schalter, der sie bei den anderen leiser werden ließ. Sie kratzte sich danach verlegen am Kopf, und fragte peinlich berührt: "Ähm, so besser? Habe ich etwas Wichtiges nicht gehört?"

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Okt 12, 2013 9:23 pm

Mit neugierigem Blick in den Wald hinein wartete Sato gespannt darauf, was nun passieren würde. Dass vermutlich ein Feind in der Nähe war vermutete der Junge bisher nicht einmal. Er hatte sich bisher viel mehr Gedanken um die Damen und den Auftrag gemacht, als dass ihm irgendwas aufgefallen wäre. Lediglich als der Sensei einmal abgelenkt schien, aber das hatte auch nur kurz gehalten und Sato verdrängte das nun bereits wieder, sodass er gar nicht mehr daran dachte, dass diese "übung" echt sein könnte.
Als dann auch schon die Stimme des Senseis durch das Walkie Talkie erklang hörte der Junge aufmerksam zu und blickte dabei weiter in den Wald hinein, während er auf dem Ast kniete und in der linken Hand das Steinchen hielt, welchen sich alle hatten nehmen müssen. Wie immer klang Ashitaka unheimlich aufgeregt und energiegeladen.... wie man es von ihm erwartete. Kurz bevor der Namikaze antworten konnte, wurden sie alle im Grunde schon wieder abgewürgt, da sie gar nicht zu antworten brauchten, wie ihr Sensei sagte. Und schließlich kam die Aufgabe, dass sie Chakra in die Steinchen zu schicken hatten. Bereits jetzt war Sato irgendwie immer aufgebrachter, was Rinoka und Madoka anging.. die beiden gingen ihm doch tierisch auf den Keks, wenn er so darüber nachdachte. Für Erste konnte er das noch verdrängen und wie befohlen den Chakra-Impuls in das Steinchen schicken. Was ihr Sensei damit nun bewirken wollte konnte er sich nicht wirklich denken, aber das war wohl auch egal..
Nachdem das erledigt war, schweiften seine Gedanken wieder zu anderen Dingen.. jedenfalls für einen kurzen Moment, denn nur kurz darauf glaubte er fast taub zu werden. Wäre er nicht bereits am knien, wäre er spätestens jetzt in die Knie gegangen. Wie konnte dieses Mädchen denn nur so bescheuert sein?! Nichtmal mit einem Walkie Talkie konnte die umgehen? War ja nicht zu fassen!
Genervt schaute Sato in Richtung Madoka, da er in etwa wusste, wo sie denn stehen müsste. Kurz darauf sprach sie auch schon wieder und es war immer noch so ohrenbetäubend! Genervt schnaubte Sato und schaltete sein Gerät für einen Moment aus, einfach weil er schon ahnte, dass die Damen sich gleich noch ne Schreischlacht geben würden. Er konnte die beiden einfach nicht ab, wenn er jetzt drüber nachdachte, wo er seine Ruhe hatte. Dass das Ganze nur auf dem Jutsu der Unbekannte basierte ahnte er natürlich nicht. Wäre das Jutsu nicht würde er sich niemals so über jemanden aufregen, geschweige denn das Walkie Talkie ausschalten, um gewisse Personen nicht hören zu müssen. "Wie kann man nur so nervig sein?", murmelte er genervt vor sich hin, während er den Stein in seiner Hand drehte und nun mit dem Rücken am Baumstamm lehnte, sein Blick aber immer noch Richtung Madoka ging. Am Liebsten würde er ihr den Stein an den Kopf werfen, nur um sich abzureagieren und ein wenig Genugtuung zu haben. Allerdings war er sich nicht sicher, ob er sie von hier traf, geschweige denn ob sie nicht ihren Platz gewechselt hatte. Wer wusste schon was die tat? Vor lautem genervt sein dachte er gar nicht weiter daran das Walkie Talkie mal wieder einzuschalten, oder auf irgendwas anderes zu achten.

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