Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Baustelle] Grenzfestung Yakasano

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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mo Aug 19, 2013 10:26 am

das Eingangsposting lautete :

Fast wie ein Sockel erhebt sich dieser Klotz von einem Berg gute 50 bis 60 Meter hoch aus dem Blättermeer Hi no kunis. Die Seitenwände fallen fast senkrecht ab, doch ein schmaler Pfad, gerade ausreichend für einen einzelnen (mutigen) Reiter, windet sich dennoch aufwärts zum Plateau.
Die Soldaten, welche bis vor einigen Jahrzehnten hier Wachdienst schoben, nannten ihren Stützpunkt auch gern "Schachtel". Mittlerweile ist die Festung Yakasano allerdings arg heruntergekommen; vielfach müssen Gebäude abgerissen und neu errichtet werden.
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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Okt 17, 2013 2:04 pm

Es gab Manöver, die sollte man besser üben. Ein kommunikativ großzügiger bestückter Jo-Nin hatte seinen Untergeben wohl genauer erklärt, was es mit Chakra-Impulsen und bunten Steinchen auf sich hatte. Ashitaka Sarutobi gehörte nicht dazu. Seiner stoischen Meinung nach gab es Momente, da hatten Untergebene zu handeln wie befohlen. Im Zweifel sparte man an Erklärung, um Zeit zu gewinnen für das wahrhaft Wichtige: Das Lokalisieren potenzieller Feindbewegung. Und so brauchte er sich, offen gestanden, nicht wirklich wundern, als es dezent schief lief.
Zwei Impulse anstelle von dreien ließen sekundenkurz einen Funken cyanblauen Chakras aufflammen. Ashitaka ließ den Blick über seine Go-Steinchen wandern wie ein Wahrsager über Wurfknöchelchen. Dann jedoch bewies sein unveränderlich quälendes Schicksal ihm einmal mehr, dass der Kampf der Shinobi eine Hölle voller Dämonen war: Zumindest hörte es sich so an.
Das Geschimpfe einer jungen Frau durchraste den Äther, in der unverwechselbaren Art eines weiblichen Stimmorgans heckselte dieses Pandämonium sich durch Ashitakas Gehör-Windungen wie ein heiß glühendes Messer durch ranzig-warme Butter.
Der Jo-Nin zuckte zusammen. Die derbste Schreck-Reaktion, die er bislang hatte zustande bringen können. Gut, dass ihn niemand sah.
Die beiden Mädchen lieferten sich einen kurzen Wortwechsel, die eine bissig, die andere ausgelassen fröhlich. Ashitaka wartete auf seinen Einsatz. Betrachtete zugleich seine Steine. Der Funke. Gerade erlosch er. Eine schmale Augenbraue wanderte in die Höhe. Oha... Das, was potenziell ein Feind sein konnte, befand sich relativ nahe an dem Stein, den er Sato zugeordnet hatte.
Mittlerweile wars ruhig geworden. Madoka hatte mit einer Frage geendet, Sato sich gar nicht erst eingemischt, Rinoka erwartete offenbar Antwort von seiten des Vorgesetzten. Beim nächsten Mal funkte Ashitaka nüchtern, wird nur in Zimmerlautstärke geflucht, wenn ich bitten darf. Check? Check. Aufgepasst; Madoka und Rinoka Funkstille, Sato Meldung! Gebe mir einen Chakra-Impuls!
Schweigen.

NPC:
Die Kunoichi hatte sich derweil freudig dem jungen Konoha weiter angenähert. Hochgewachsen, blond, attraktiv... und entsprechend gekleidet. So hoffte sie, sich dem angenervten Jung-Shinobi nähern zu können, ohne sofort seine Alarm-Sirenen schrillen zu lassen. Ob dies so funktionierte, war natürlich ein Glücksspiel, doch das würde sie eingehen.
Na hallo grüßte sie, mit unschuldigem Gesichtsausdruck zwischen den Bäumen hervorkommend. Ein junger Mann allein im Wald. Welch ein hübscher Anblick. Sie trat näher, betont langsam. Wirkte jedoch unauffällig ein Genjutsu, um sich selbst einen Hauch mehr sympathischer Ausstrahlung zu verleihen und den Namikaze effektiver einzuwickeln. Ich komme aus Konoha, Meldung machen erklärte sie. Winkte. Komm her, du hörst es als erster.

Ashitaka wartete derweil auf eine Antwort, die nicht kommen sollte. Und handelte. Madoka, Rinoka. Ich gebe euch die Richtung zur letzten Position eures Kameraden. Bewegt euch hin, im Spurt. Hepp!
Er gab sie durch, knapp und prägnant. Bewegte sich selbst ebenfalls, stieß sich ab und sprang in die Bäume. Er war jedoch am weitesten von allen Teammitgliedern von Sato und der Fremden entfernt.

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Aussehen der Kunoichi:
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Jutsu:

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Okt 17, 2013 8:23 pm

Da würgte der werte Teamleiter die beiden Damen doch einfach ab. Sie sollten Funkstille halten. Beide wollten gerade ansetzen und etwas sagen, so standen nun die Mundwerke offen, aber schlossen sich wieder. Bei dem weißen Haar mit einem arroganten Knurren, bei dem grünen mit einem genervten Augendreher. Offenbar war aber doch nicht alles Madokas Schuld. Oder zumindest geschahen nun noch andere Sachen als bloße Missgeschicke. So drehte die Sunohara ihr Steinchen zwischen den Fingern, als den ehemaligen Teamkameradinnen gesagt worden war, dass Sato einen Chakra-Impuls geben solle. Doch gerade das schien er nicht zu tun, zumindest ahnte Madoka da irgendwas. Eine extra Einladung war doch unüblich. Oder stimmte etwas anderes nicht? Wahrscheinlich einen Splitter eingetreten oder so etwas Banales. Ich bin doch nicht der einzige Tollpatsch. Das dachte sie aber weniger beleidigend, sondern eher, um sich selbst nicht so isoliert zu sehen. Dann war der Druck geringer, dass man das unfähige Mädchen war, das gerade durch das Walkie-Talkie geschrien hatte. Natürlich nur wegen verstellter Lautstärke. Dann wurde aber die Aufmerksamkeit gebündelt. Die Mädels sollten sich rühren, zu Sato, eilig. Muss aber ein großer Splitter sein. So gaben sie ihre eigenen Positionen auf, verinnerlichten die Angaben des letzten Standortes des Kameraden und rasten los. Gut, nicht wie ein Pferd, das Chili im Hintern hatte, aber sie sprangen mit Mühe und Eile zwischen den Ästen zu dem Jungen, den sie wohl des Öfteren nun schon aufgeregt hatten. Madoka und Rinoka steuerten auf Sato zu wie die äußeren Ränder eines Pfeils, dessen Spitze direkt bei ihm geschlossen wurde. So hörten sie es rascheln, als sie sich näherten, blickten einander an und sprangen nebeneinander zu Sato weiter. "Einen Splitter hat er sich wohl nicht eingetreten, was?", fragte Madoka ein wenig besorgt mit ernster Miene, wobei ihre blaue Bluse etwas hinderlich im Wind flatterte. "Ach was. Er ist nicht umsonst auf dieser Mission, du Tölpel." Dann kurzes Schweigen, nach weiteren Sprüngen wieder Stimme. "Nehm's ernst. Das ist keiner von Shichiros Streichen oder Senseis alten Proben. Am miesesten sind immer solche Gefahren, die du nicht ahnst oder erkennst." "Genjutsus?", fragte Madoka spontan ohne einen Deut Ahnung zu haben, dass sie goldrichtig lag. Deswegen sah Rinoka sie kurz etwas verdaddert an, aber nickte dann zögerlich. "Allerdings. Manchmal rennst du direkt in eins rein - und zack. Du kämpfst gegen Verbündete, obwohl du glaubst, es sei der Feind." "Deswegen habe ich nie Genjutsus gelernt. Mit Taijutsu kann ich Leuten direkt die Zahnwurzeln lockern ohne, dass der Schmerz eine Illusion wäre." Sie waren nahe genug, hielten gemeinsam auf einem dicken Ast an, stellten sich hin und beobachteten die Stelle vor sich, die von Gras bedeckt war. Das Laubdach war etwas dicht, sodass man vorsichtig sein musste. "Fette Ninjutsus sind aber genauso mies", flüsterte Madoka murrend, wobei sie sich mit einer Hand an den Baumstamm lehnte. Hier war Sato nicht zu sehen, wohl hatte er sich schon einige Meter bewegt. Sollten sie suchen? Auf Sensei warten? "Madoka? Stichwort. Hinteres Loch, vorderes Loch." Aufschrecken, Zusammenzucken. "Ah-achja. Die Mission ... Wir hätten die Katze niemals in einem Betonrohr fangen sollen, indem wir beide Öffnungen verschließen. Aber geht klar." Parallel formten die Mädchen Fingerzeichen und wirkten ihre Jutsus. Auf dem Baumstamm erschienen fünf zusätzliche Madokas, die sich alle darum bemühen mussten Halt zu finden. Rinoka derweil ersuchte sich einen Ast, welcher auf dem Boden lag, involvierte ihn in ein Jutsu und nickte dann den Grünhaarigen neben sich zu. Daraufhin formte sie nochmals Fingerzeichen und verschwand vom Baum, obwohl sie nur wenige Meter weiter unten wieder erschien. Der Ast hatte dabei mit ihr den Platz getauscht, aber Rinoka schien nach wie vor auf dem Baum neben Madoka zu stehen in einer aggressiven Angriffshaltung. Die Doppelgänger sprangen dann vom Baum und verteilten sich geringfügig im Wald, während Madoka selbst bei ihrer Kameradin blieb. Ein Duplikat lief in die Richtung, wo es Sato vermutete. Ihren Kopien hinterher sehend verschränkte sie die Arme, und sprach leise zu Rinoka: "Das weckt Erinnerungen. Ob sich ein potentieller Feind damit so gut fangen lässt wie die Katze?" Rinoka verbarg sich hinter einem Strauch, sodass man sie nicht sah. Nur Madoka sah nun direkt zu ihr, wie sie vor ihren Füßen kauerte, um nicht entdeckt zu werden. "Ich hoffe es. Und bete dafür, dass Ashitaka die Intelligenz dafür hat, nicht in unser Manöver hineinzurennen. Ansonsten reiß ich ihm Kopf und Geschlechtsteile ab." "Autsch. Und ich dachte, ich wäre die Grausame."

Madokas Jutsu:
 

Rinokas Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Okt 17, 2013 10:12 pm

Leise seufzte der Junge, während er noch immer an dem Baumstamm lehnte und in den Wald hinein starrte. Das Walkie Talkie blieb aus, weil er keine Lust hatte die beiden Damen beim Zickenkrieg zu hören, oder gar seine Hörfähigkeit zu verlieren, weil Madoka ins Mikro schrie, als würde sie denken alle sind taub oder sowas. Eine Weile lang schloss der Chunin seine Augen und bekam nicht mal annähernd mit, dass ihm ein Befehl erteilt wurde - wie auch ohne eingeschaltetes Funkgerät? - oder sich nun irgendwer Sorgen um ihn machte.
Als er dann allerdings Schritte näher kommen hörte ruckte sein Kopf sofort hoch und er sprang auf die Füße. Mit Besuch hatte er nun nicht gerechnet. Und wenn, dann nur mit Madoka, Rinoka, oder Ashitaka. Allerdings kam die Person aus einer vollkommen anderen Richtung, somit waren eben diese drei ausgeschlossen. Es war eine Frau und sogar eine wirklich hübsche Frau, wenn er ehrlich sein sollte. Das war nun recht oberflächlich gedacht, aber man durfte doch auch mal vom Aussehen her urteilen.. für einen Moment.
Mit aufmerksamen Blick schaute Sato die Kunoichi an und wusste zuerst nicht recht, wo er sie zuordnen sollte. Gehörte sie zu Konoha? Zu einem Nachbardorf? Oder war sie vielleicht doch eher gefährlich? Verdutzt gab er seine wachsame Haltung dann allerdings für einen Moment auf, als sie ihn begrüßte und meinte, dass sie aus Konoha sei. Klang schon irgendwo logisch, sonst wüsste sie nicht, dass sie hier sind oder? Könnte aber auch an dem Jutsu von ihr liegen, dass er ihr glaubte. Wirklich einzuschätzen war das bei dem etwas verwirrten Sato im Moment vermutlich eh nicht. "Aus Konoha?", murmelte Sato einen Moment vor sich her und ging etwas zögernd auf die junge Frau zu, welche ihn zu sich wunk. "Möchten Sie nicht... den Sensei sprechen?", fragte er etwas zögerlich und blieb schließlich vor ihr stehen. Ihm kam das schon irgendwie alles seltsam vor, aber da er im Moment doch deutlich durcheinander war, dank der Jutsus und auch noch seiner eigenen Gefühle irgendwo, bemerkte er das alles kaum.
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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Okt 20, 2013 11:09 am

Es war das Eine, Ge-Nin unter sich zu haben. Etwas völlig anderes als das Jetzt. Ashitakas derzeit in Konoha die Dienstzeit verbringendes Zöglings-Team hätte ungleich mehr Anleitung gebraucht und wäre auch nicht einfach so auf den "Feind losgelassen" worden. Chuu-Nin jedoch konnten wesentlich leichter sich selbst überlassen werden.
Wer die Chuu-Nin-Auswahl-Prüfung hinter sich gebracht hatte, war definitiv überlebensfähig und zumindest in Grundsätzen zu taktischer Bewegung in der Lage.
Madoka und Rinoka demonstrierten es, auch wenn Ashitaka derzeit nichts von der Fallenformation wissen konnte. Hätte er Wind davon bekommen, hätte er sich dezent gewundert über das Auf und Ab der Gemüter, zugleich aber natürlich auch das pragmatische Denken zur Kenntnis genommen.
Ihr seid hier nicht, um eine Schar Streichelfreunde zu werden lauschte er seinen Erinnerungen an eine ferne Vergangenheit. Könnt euch nicht leiden? Akzeptiert. Hasst euch bis aufs Blut? Von mir aus. Könnt nicht zusammen arbeiten? Raus hier, es werden noch Korbflechter gesucht.
So war die Welt. Und sofern man den Sarutobi fragte, lag darin auch die wahre Bedeutung vom "Werkzeug". Nicht unbedingt nur Gefühllosigkeit im Angesichte des Feindes, sondern Emotionslosigkeit in der Zusammenarbeit mit Menschen, die man "nicht riechen kann". Stoisches Hintenanstellen von störenden Gefühlen, wenn man mit seinem ärgsten Feind Hand in Hand zu arbeiten hat. Besonders für Kinder und Jugendliche eine harte Nuss - schließlich besteht deren ganzes Umfeld entweder aus besten Freunden oder ärgsten Feinden, nicht wahr? Und das auch noch in einem stetigen Wechsel... welch ein Durcheinander. Zumindest aus der Sicht eines Erwachsenen wie Ashitaka.
Über Stock und Stein flog der Jo-Nin, strebte durch die Baumwipfel springend seinem Ziele zu. Unterwegs betätigte er noch einmal den Funk. Sato. Meldung machen, jetzt. Die Stimme weder zitternd noch flehend. Keine Furcht, dem Namikaze könnte etwas zugestoßen sein. Jedoch auch keine Wut darüber, dass er sich still verhielt wie eine Maus in der Orgelpfeife. Es war halt, wies war. Jeder Mensch hatte Gründe für das, was er tat.

Auch die Kunoichi, die Sato gegenüber stand, hatte Gründe. Ihre Aufgabe war einfach: Das Sabotieren der Bauarbeiten. Weder hatte sie etwas gegen Hi no kuni noch Konoha, geschweige denn den jungen Shinobi direkt vor ihr.
Verstohlen beobachtete sie das Funkgerät Satos. Spitzte die Ohren. Aus der Nähe sollte sie in der Lage sein, wenigstens unterschwelliges Gemurmel zu vernehmen, schätzte sie. Doch da war nichts. Und der Junge reagierte auch nicht in irgendeiner Weise, die darauf hindeuten mochte, dass man ihm etwas zuflüsterte. Offenbar wirklich deaktiviert dachte sie. Perfekt. Abkapselung vom Rest des Teams war wichtig für das, was sie nun tat.
Die Blonde lächelte schwach, als Sato sie darauf hinwies, ob nicht der Vorgesetzte ein besserer Ansprechpartner wäre. Nein,ich fürchte, nicht. Sie wagte noch einen Schritt auf den Chuu-Nin zu, wobei sie sich leicht vorbeugte, um auf Augenhöhe mit ihm zu gehen. Dabei ging sie jedoch nicht so weit, dass er sich durch pure Nähe hätte bedroht fühlen können. Ihre Genjutsu waren unterschwellig und praktisch, doch kaum besonders stark. Zuviel Druck, und alles wäre für die Katz. Dein Sensei, da gibt es etwas, was du unbedingt wissen musst erklärte sie mit Ernst in der Stimme, Er wird schon seit längerer Zeit ziemlich schief angesehen. Du verstehst, was ich damit meine?
Saat gesät.
Sato durfte dies nun interpretieren, wie er mochte. Blühende Fantasie, sofern er sie hatte, würde ein besseres Werk tun, als die Kunoichi es zu tun vermochte mit welcher Schwindelei auch immer. Nun hieß es bloß, diese Saat auch in Ruhe wachsen zu lassen.
Die Kunoichi horchte effektheischend auf. Blickte sich um, als habe sie etwas Verdächtiges gehört. Sorry. Wir reden später weiter. Und damit verschwand sie in einem kleinen Wirbel von Blättern.

Nach wenigen Momenten kam allerdings wirklich jemand. Ashitaka hatte das kleine Taktik-Getümmel der Mädels nicht angetroffen, sondern war praktischerweise direkt auf Sato gestoßen. Er landete auf einem der dickeren Äste oberhalb des Chuu-Nin und schaute mit dezentem Stirnrunzeln auf den Untergebenen herunter.
Bitte um Meldung sprach er trocken, klopfte mit dem Zeigefinger gegen den Hörer des Funkgeräts. Irgendwelche technischen Schwierigkeiten?

Die Kunoichi indes traf auf eins der Mädels. Beziehungsweise, auf einen von Madokas Kagebunshin. Sie schaffte es noch rechtzeitig, sich vor ihr zu verbergen, und blickte ihr aus dem Unterholz nach. Eine der Konoha-Kunoichi. Na, die Blonde wäre mir lieber dachte sie und verhielt sich still, derweil Madokas Kagebunshin weiter zockelte.
Die Kunoichi zog weiter. Und traf auf das Gewimmel von Madokas.
Oha machte sie angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit. Lächelte fein und hob friedfertig die Hände. Na gut. Wenn das Blondie nicht anzutreffen ist, dann eben die andere.
Keine Gefahr... Mädels sprach sie in der Mehrzahl, obgleich sie im Prinzip - und ihrer Meinung nach - mit nur einem einzigen Individuum redete. Überbringe nur eine Botschaft aus Konoha. Frage. Steht ihr mit eurem werten Vorgesetzten in Verbindung? Sie klopfte gegen ihr Ohrläppchen, um auf die Funkgeräte aufmerksam zu machen. Tut mir den Gefallen, schaltet es kurz ab, ja? Was ich zu sagen habe, ist nicht für jedermanns Ohren.
Haben wir mal Vertrauen in die Zugkraft toller Geheimnisse...
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Okt 20, 2013 12:53 pm

Wie Rinoka im Gebüsch hockte, war wirklich ein Blick für sich. Aber das hatte sie schon vor 3 Jahren auf sich genommen, um die verflixte Katze zu täuschen, die sie als lausige Genin hatten einfangen sollen. Für so etwas waren sie gut genug gewesen. Als Chûnin reichte man offenbar für die Überwachung eines Baugeländes. Was tat Ashitaka dann den lieben langen Tag als Jônin? Toilette des Hokage putzen und nur an dessen Seite stehen, weil er ja der Wichtigste des Dorfes war? Irgendwie gab's in letzter Zeit keine Herausforderungen. Keine heißen Kämpfe. Madoka konnte sich nur an Rinoka auslassen, und deswegen waren sie schon wieder hier. Ihre Tante würde wahrscheinlich sagen, dass sie ein grässliches Vorbild für Cousine und Schwester sei, aber Manami feierte schon Neujahr mit Madoka als Königin der Welt, wenn diese sie nur einmal beim Training zusehen ließ. Also nichts da. Dass ein Bunshin die Fremde geradewegs übersah, kam nicht weiter bei der 17-Jährigen an, die entspannt an einem Baumstamm lehnte, der gegenüber dem war, der Rinoka zwischen sich und dem Strauch versteckt hielt. Okay, das hatte nicht ganz so gut geklappt. Da war nun eine Blondine, die meinte aus Konoha zu kommen, während alle Bunshin Richtung Sato rannten. Zwei hielten sich Gott sei Dank an ihre Position, sodass sie in Richtung Beschwörerin im Dickicht zurück kraxelten, aber die letzten drei Doppelgänger kämen bei Ashitaka und Sato ans Tageslicht. Hier ging's leider nicht um Katzen. Bei dem Oha hob Madoka überrascht eine Augenbraue und sah ausdruckslos in die Richtung der Neuen, als wäre sie beim Pause machen oder Rauchen gestört worden - wenngleich sie beides nicht getan hatte. Da wollte sie doch wissen, ob die Walkie-Talkies aktiviert waren. Nachdem Madoka ihre Aufgabe mit den Steinchen versaut hatte, hatte sie es nicht mehr angerührt. Natürlich war es an. Sie war zwar nicht sehr technikbegabt, aber beging keinen Fehler zweimal. Dann die Flüsterei des Geheimen. Es sollte etwas kundgetan werden, was nur für sie bestimmt sein sollte. Hm? Für Madoka? Sie kannte das Weib nicht einmal. Und da Rinoka vorerst noch mit ihr über Genjutsus gesprochen hatte, glaubte Madoka der Fremden kein Wort. Okay, sie war mies im Kai, aber auch nur auf das Thema Illusion gekommen zu sein, hatte der Grünhaarigen nun ausreichend die Augen geöffnet. Ansonsten dachte sie ja nicht so weitreichend nach. Kurz gähnte sie einfach. Nicht, weil sie gelangweilt war, sondern weil der Sake in ihrer Blutbahn langsam Wirkung zeigte. Bedingungslose Entspannung breitete sich in Madoka aus, weswegen sie sich auch nicht von der Geheimniskrämerei beeindrucken ließ. Rinoka war derweil wachsam und hörte sich an, was die Frau da sagte, zeigte sich aber nicht. "Mein werter Vorgesetzter, was?", fragte Madoka mit verschränkten Armen in gelangweiltem Ton und hatte einen Fuß gegen den Stamm gelehnt. "Bin nicht scharf auf 'ne Botschaft, danke. Sind doch erst seit einigen Stunden aus der Stadt, was sollte es da bitte geben? Der Hokage kann nicht schwanger werden, der Stadt geht's gut, meine Familie ist unwichtig. Also keinerlei Dramen, die erzählenswert wären. Wenn du scharf auf'n Sensei bist, sag's wem anders." Sogleich drehte Madoka sich weg und sprang einen Baum hinauf, wobei sie unbemerkt die Hand aus der Hosentasche zog. Dort hatte sie die ganze Zeit bewusst den Knopf des Walkie-Talkies zum Sprechen gedrückt gehalten, aber auch die Lautstärke hochgedreht. Was hieß, dass wenigstens der werte Sensei nun mitbekommen hatte, was gesprochen worden war. Eine Entschuldigung brauch er für den Spruch nicht erwarten. Vielleicht mag die Kunoichi ihn ja wirklich. Kurz darauf flüsterte Rinoka durch das Mikro. Ihre Jutsus waren umsonst gewesen, da der Ast, der wie sie aussah und über der Kunoichi hockte, nun keinen Zweck mehr hatte. Und für sie war es wahrlich unlogisch, dass die Frau hierhin gekommen war. Warum Nachricht aus Konoha? So etwas hatte an den Teamleiter zu gehen und nicht an die niederrangigen Mitglieder. Schon gar nicht nur an zwei. Die Weißhaarige fühlte sich beleidigt. Glaubte sie, damit durchzukommen. "Baumsturz. Feuer." Die Worte reichten und Madoka grinste zufrieden, als sie ihre Fäuste anspannte. Sie knackte die Finger durch, drehte sich um und schlug mit beiden Fäusten einmal auf den Baum, an dessen Ast sie stand. Er brach an. Das reichte nicht. Okay, eine halbe Drehung und ein Tritt mit dem linken Fuß, dann war er bis zu Dreiviertel durch und knickte direkt über den Kunoichi ab Richtung Boden. Vom Baum erschlagen, das wär's doch. Rinoka sprang derweil hinter dem Busch vor, hatte schon Fingerzeichen im Anschlag und gab der Lady nur die Chance zur Flucht nach links oder rechts, da vorne oder hinten der Baum auf sie traf, und vorne auch noch Rinoka. "Endan!" Und wie es leuchtete und loderte. Madoka hielt sich kurz den Unterarm vors Gesicht und kniff die Augen zusammen, bevor Rinoka ihr hübsches Katon auf die Frau spuckte. Okay, der Wald würde anfangen zu brennen. Aber es gab doch sicher jemanden mit Suiton - oder? Derweil hopsten bei Ashitaka und Sato drei Madokas aus den Sträuchern, die sich ebenso verwirrt in gleicher Sekunde in die Richtung drehten, aus der ein Flimmern kam. Das Flimmern eines Katon-Jutsus. "Äh", stammelte einer der Bunshin ehe er sich umdrehte. "Eigentlich dachten wir, wir verfolgen jemanden. Aber der ist wohl an uns vorbei gekommen. Alles in Butter, Jungs ... äh, Junge und Mann?"

Madokas Jutsu:
 

Rinokas Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Okt 20, 2013 8:56 pm

Der junge Chunin blickte die Frau vor sich aufmerksam an und hatte nicht unbedingt das Gefühl wirklich vorsichtig sein zu müssen, obwohl er eigentlich vorsichtiger war. Das lag zum Einen an seiner großen Schwäche für Genjutsus und zum Anderen an seiner noch immer durchaus vorhandenen Wut auf seine Teamkolleginnen. Auf jeden Fall machte er sich keine großen Gedanken und auch an sein Walkie Talkie dachte der Junge im Moment nicht, weil er doch wirklich neugierig war, was diese Frau ihm sagen wollte. Und vor allem, warum ihm? Er hatte keinen hohen Rang und daher wäre es doch eigentlich logischer, wenn die Frau seinen Sensei sprechen wollen würde. Aber das wollte sie nicht. Sie ging noch einen weiteren Schritt auf ihn zu und fing dann an zu sprechen. Etwas dass er über seinen Sensei wissen sollte also? Er wurde schräg angesehen? Lustiger Weise konnte sich der Chunin das sogar vorstellen. Wer schaute diesen Mann bitte nicht seltsam an? Ashitaka war ein seltsamer Mann und dann wurde man eben auch seltsam betrachtet.. So war das nun mal. Allerdings schien es die Frau irgendwie anders zu meinen, denn sonst würde sie nicht unbedingt mit ihm reden, während sie alleine sind. Wenn sie den Sensei nur schräg finden würde, hätte sie ihm das auch ins Gesicht sagen können. Er würde ja nichtmal ausrasten, so wie Sato ihn bisher einzuschätzen wusste.
"Äh..Heh warte!", gab der Namikaze verdutzt von sich, als sie dann meinte, sie würden später weiterreden und sie dann plötzlich verschwand. Seufzend ging er wieder einen Schritt zurück und lehnte sich ein wenig an den Baumstamm. Was meinte sie damit denn nur? Einen Moment überlegte er noch, bis ihm auf einmal einfiel, dass er das Walkie Talkie noch ausgeschaltet hatte. Das fiel ihm nur auf, weil er auf einmal nichts mehr hörte... Schnell schaltete er es wieder ein, noch rechtzeitig, um zu hören, wie der Sensei nach Schwierigkeiten fragte. Schnell legte der Chunin eine Hand ans Walkie Talkie und antwortete: "Uh, nein.. keine Schwierigkeiten.." Er wusste im Moment nicht so sicher, wie er sonst hätte antworten sollen. Er hatte das Gerät ausgeschaltet, weil er wütend gewesen war und dann wegen der Frau, die Misstrauen gegen den Sensei sähte. Ob Sato darauf eingehen sollte, das wusste er nicht so richtig.
Erschrocken zuckte der Namikaze zusammen, als er drei Doppelgänger aus dem Busche kommen sah, welche sich zeitgleich zum Feuer umdrehten... Verdutzt richtete nun auch Sato seinen Blick dorthin.. "Was zum...?" War einer seiner Partner nun ausgetickt...oder war die Frau doch auf der gegnerischen Seite und war eine Gefahr?
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Sarutobi Ashitaka
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Okt 24, 2013 9:29 pm

Lief nicht ganz, wie geplant. Nun gut, vielleicht klappte sowas doch nicht so einfach, wenn mans mal eben aus dem Stegreif probierte. Die blonde Kunoichi hob eine Augenbraue, als Madoka ihr patzig kam, und verzog das Gesicht. Oh große Güte. Teenager. Da war ihr der Junge, obgleich sicherlich nicht älter, doch lieber gewesen. Verdammt. Bei dem hab ich natürlich nicht tief genug gegen den Vorgesetzten gestichelt. Bloß blanke Anmerkungen übers Schräg Ansehen. Vielleicht hätte sie ihren "vertraulichen" Einfluss auf ihn noch etwas ausbauen sollen...
Egal, für Reue dezent zu spät. Denn der Angriff begann bereits. Zuerst der Baumstamm, von oben herabkippend! Heda! Die Frau riss die Arme hoch, fing den Stamm nur ganz kurz mit einer Hand ab - und schlug mit der andern, zur Faust geballt, zu. Das Holz explodierte an der getroffenen Stelle förmlich in einem Splitterschauer! Wie kannst du - Knurrend wandte sie sich um - und das Feuer streckte sich nach ihr aus. Rotzgöre.

Ashitaka Sarutobi schaute unterdessen auf Sato herunter. Keine Schwierigkeiten? Das erfreut. Klang da etwas durch wie... missmutige Emotion? Ein Hauch von Verärgerung? Ne. Muss es wohl mein Funker gewesen sein. Hm. Dem Tonfall nach bezweifelte er stark, dass es an ihm selbst lag. Werden wir nachher -
Dann kam Bewegung ins Spiel. Zuerst sprang Madoka im albtraumhaften Dreierpack aus dem Gebüsch, wobei eine von ihnen von einem verloren gegangenen Verfolgten sprach. Schonmal ein Grund für das watteflockige Gefühl von Unruhe in der Magengegend. Ashitaka war vertraut mit diesem Gefühl. In jüngeren Jahren hatte er es noch sehr viel deutlicher ertragen müssen. Das Wissen um einen Feind, der in nächster Nähe lauern mochte. Ein unterschwelliges Frösteln nahe am Rückgrat. Kalter Hauch, der zur Schockstarre werden konnte. Insbesondere bei jüngeren Untergebenen hatte der Jo-Nin diese Reaktion schon erlebt - er selbst auch, wenngleich das letzte Mal schon weit zurücklag. Zu seiner Chuu-Nin-Zeit, und die Narben von dieser Begegnung trug er noch heute. Es waren zwei, sogar eher unscheinbar. Eine vorn, nur ein Strich, drei Fingerbreit links neben dem Bauchnabel. Wo das Schwert eingedrungen war. Und eine hinten, gleichfalls nur ein Strich, drei Fingerbreit links neben der Wirbelsäule. Wo das Schwert herausgekommen war. Um ihn auf den Boden zu pinnen wie einen Käfer.
Ashitaka verscheuchte diese Gedanken mit einem Schulterzucken.
Kurz darauf bemerkte auch er das Flimmern von Katon mitten im Wald. Da er mit dem Rücken zum Feuer stand, registrierte er das Geschehen überhaupt zuerst an den Blicken seiner Untergebenen, schaute über die Schulter. Oha machte er. Mir nach. Mit Tempo.

Die Kunoichi ließ sich derweil vom Feuer fangen. Einen Hauch zu bereitwillig, um wirklich Furcht vor diesem Ninjutsu zu haben. War auch nicht der Fall. Gegenmaßnahmen traten bereits in Kraft. Die Frau schmiedete eigenes Katon-Chakra, leitete es in die schützend gehobenen Arme und den Oberkörper. Katon: Raika no funsha.
Das Chakra fraß die Hitze, die ihr zusetzen wollte. Selbst die Kleidung der Kunoichi blieb verschont. Ihre Haut rötete sich, sonderte die Hitze als hervorquellenden Dampf ab, doch offenbar schützte diese Kunst vor Verbrennungen. Sie schnaubte noch mehr Dampf aus, wirbelte herum und sprang in die Baumwipfel, um Fersengeld zu geben. Ihr lag nicht wirklich daran, nun ernsthaft zu kämpfen. Es gab ja schließlich bessere Möglichkeiten. So schoss sie durchs Geäst, stieß sich ab und flog hoch hinaus ins Blau.

Ashitaka Sarutobi schoss durchs Geäst, stieß sich ab und flog hoch hinaus ins Blau. Dort traf er direkt auf die Fremde. Was ihm doch einen recht kritischen Gesichtsausdruck entlockte. Aha?
Die Kunoichi fackelte nicht lang; aus dem Sprung heraus trat sie ihm kräftig in den Leib, dass er - noch mit ungenügend hochgerissener Abwehr - schräg nach unten raste, durch das Blätterdach fegte und auf dem Waldboden aufschlug, dreimal um sich selbst wirbelte, mit dem Kopf die Spitze eines Ameisenhaufens mitnahm, noch ein Stück weiter rutschte und reglos liegen blieb.
Zwei Sekunden lang passierte gar nichts. Dann aber hob sich die Brust des Jo-Nin in einem tiefen Atemzug. Die Luft entwich mit einem Wort. Nüchtern. Leidend. Scheiß. Ashitaka Sarutobi wartete noch ein wenig ab, ehe er sich aufrichten würde. Mindestens, bis oben wieder oben war und unten wieder unten.
Die Kunoichi landete derweil auf einem Ast. Der Zusammenprall mit dem Konoha-Nin hatte ihr den Schwung genommen, und so schaute sie sich finster nach den übrigen Gegnern um, die nun zu ihr aufholen mochten.


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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Okt 24, 2013 10:08 pm

Madoka flog zurück, als ihr umgeknockter Baum mit einigen Schlägen zu fiesen Splitterchen verarbeitet wurde. Da hielt sie sich in einem sehr hübschen Kreuz die Unterarme vors Gesicht, sprang von ihrer alten Position aus zurück und platzierte sich auf einem Baum, der etwa zehn Meter vom anderen weg war. Hier wurde sie nicht von diesem gemeingefährlichen Holz getroffen. Rinoka hatte sich derweil mit einem Schmiss zur Seite wieder in ihr altes Versteck hinter dem Strauch befördet, sodass sie dort etwas ungemütlich aufkam, sich aufsetzte, aber durch einen dicken Stamm im Rücken sicher vor Splittern war. Da hatte diese verdammte Frau doch tatsächlich ihr geliebtes Katon unschädlich gemacht wie Suiton, das man einfach per Leitung irgendwohin fließen ließ - völlig ungefährlich. Das kratzte wahrlich am feministischen Stolz dieser bullartigen Kämpferin mit weißem lockigen Haar. "Garstiges Biest", fluchte die Kochiya und kramte das Walkie-Talkie wieder hervor.
Während die Bunshin von Madoka Ashitaka nacheilten, sahen die restlichen beiden, die im Gebüsch irgendwo hockten, ihre Duplikatsgeschwister umher springen. Das war wohl nach hinten losgegangen, also konnten sie sich in Bewegung versetzen. So waren nun alle Bunshin, fünf Madokas, unterwegs. Hüpften durch Geäst und Blätterdächer, dem Schatten eines Sarutobis hinterher, der nach wenigen Sekunden aber schon wie ein Flummi in einer Trainingshalle zu Boden geschossen worden war. Flog, schlug auf, rollte, prallte irgendwo an. Kein schönes Gefühl, das war klar. Vor allem für ein Mädchen, wenn er eines gewesen wäre. Schmutz bekam man so schlecht aus den Haaren heraus. "Hui, war das der Sonntagsbraten?", fragte ein Bunshin aus Verwunderun, der nicht erkannte hatte, dass es sich bei dem Blindgänger um Ashitaka handelte. "Nein, ich sage: Die Kunoichi. Senseis sind doch immer die Stärksten, nicht wahr?" Ein weiterer Bunshin seufzte genervt und machte eine Handbewegung. "Ach was. Weder noch. Sicher ist gerade der schönste Mann der Welt vom Himmel gefallen. Wie in diesem Magazin über Fantasien von 35-jährigen Hausfrauen. Lest ihr so etwas?" "Wir sind alle dieselbe Person. Du weißt, dass wir so etwas nicht lesen. " Seufzen. "Stimmt, ja. Ich vergesse, dass wir Doppelgänger nur Sklaven sind. Nichts hier Individualität. Auf zur Schussrampe." Auf dorthin, was die Kraft angesammelt hatte, Ashitaka so stürzen und rollen zu lassen. Es war keine Zeit für äußerst logische Konversation unter so unterschiedlichen Bunshin, die letztlich alle Madoka waren.
"Ich hol sie mir, Sensei. Keiner stellt mir mein Katon einfach so nutzlos hin, als wären es Schmetterlinge im Sommer." Rinoka ließ die Taste los, die dazu da war, damit die anderen sie durch die Walkie-Talkies hörten. Sie hatte ihre Ankündigung gemacht, war aus ihrem Versteck nach vorne geprescht und flog ebenso durch die Bäume. Das Weib konnte was erleben. Sie war eine Tochter der Kochiya-Familie. Sie war Iryônin, Ninjutsu-Expertin, war sowieso unbeschreiblich schön und trug hier als einzige ein Kleid. Ein Kleid. Das war der Moment ..."Mein Chakra wird dir die Haut wegbrennen, Miststück." Grazie über Graziösität, die der Gravitation unendlich trotzte. Gleichzeitig mit den Bunshin kam Rinoka bei der Fremden an, platzierte sich wortlos auf einem Baumstamm, fixierte sie und scherte sich nicht darum, Madokas Doppelgänger mit im Visier zu haben. Fingerzeichen folgten. "Gouryuuka no Jutsu!" Fehlte nur noch das Brüllen einer Bestie mit entsprechenden Schuppen. Ein netter Drachenkopf aus züngelndem Feuer entstand vor Rinoka, der mit enormer Geschwindigkeit einen Weg zur Kunoichi suchte, gar die Luft selbst zerschnitt, wenn man der Anwenderin hohe Meinung teilte. Die Bunshin derweil stolperten irritiert in alle Richtungen davon, während zwei einfach mit einem Hilfeschrei verpufften.
Madoka hatte sich nicht sehr an ihre Kollegin gehalten, sondern war nun bemüht nicht ins Gefecht zu stürzen. Klar war es doof, dass ihr Baum zerstört worden war, aber wenn nun alle zur Feindin rannten, war vielleicht ein Einzelner ungedeckt. Sie versuchte taktisch zu sein. Ob ihr das gelang? Madoka sprang zur Erde, lief los und war nach unter einer Minute bei der Stelle, wo ihr Teamleiter den Boden mit seinem Körper als Feldfeger markiert hatte. Sie folgte der Richtung und entdeckte ihn, gerade am Aufrichten, offenbar recht gut getroffen. Das war keine Freude über den Treffer der Fremden, sondern reine Bewunderung gegenüber einem saftigen Tritt einer Kunoichi. Fast wie beim Gouken. Die 17-Jährige stützte ihre Hände auf ihren Oberschenkeln ab, beugte sich etwas nach vorne und sah ihren Sensei aus großen Augen an. "Alles klar da unten? Brille und Brustkorb heil?"

Rinokas Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Okt 26, 2013 2:21 pm

Sato konnte sich durchaus vorstellen, dass einige Teamleiter ziemlich sauer werden würden, wenn eines der Mitglieder einfach nicht antwortete. Dass es nun nicht an dem Funkgerät des Senseis lag wusste Sato natürlich auch, also glaubte er schon irgendwie an sowas wie Sarkasmus, obwohl er das nicht unbedingt glaubte, immerhin reagierte Ashitaka ja sonst nicht mit irgendeiner Gefühlsregung. Also bildete sich Sato das vielleicht auch einfach nur ein, also was sollte er schon dazu sagen? Besonders wusste er nicht was er dazu sagen sollte, weil im nächsten Moment das Feuer ins Auge stach, welches Ashitaka wohl zuerst gar nicht richtig realisiert hatte, bis Sato und die drei Madokas dorthin geblickt hatten.
Kurz darauf kam dann noch mehr Bewegung ins Spiel, denn auf Anweisung des Senseis hin, welcher gleich darauf auch schon durch den Wald jagte, rannte auch Sato los, sprang dabei von Ast zu Ast um vorwärts zu kommen. Da Ashitaka weiter vorne war, konnte Sato auch nicht sehen, wie die Frau auf diesen zujagte und ihn mit einem wirklich kräftigen Tritt - das hätte er von dieser Frau gar nicht erwartet - zu Boden jagte. Aus Reflex hielt sich Sato am Baumstamm fest und blieb ersteinmal stehen. Er konnte den Sensei nicht auffangen, schließlich war dieser bereits viel zu weit vorne. Die Frau angreifen war auch eher eine schlechte Idee, denn Rinoka schien da schon eine Idee zu haben. Also blieb Sato vorerst in Deckung. Madoka schaute derweil bei Ashitaka nach dem Rechten. Da die beiden Damen für den Anfang alles regelten, wollte Sato vorerst in Deckung bleiben. Er konnte die Frau nicht angreifen, weil auf diese gerade Flammen zuschossen. Und solange sich die Situation nicht änderte würde Sato ersteinmal abwarten, schließlich könnte er so jederzeit eingreifen und eine Hilfe sein. Taktisch mit diesem Team vorgehen empfand er als ziemlich schwierig, weil er weder den Teamleiter noch die beiden Teamkolleginnen wirklich gut kannte. Daher war es wohl wirklich klüger die Situation zu beobachten, bis er einschätzen konnte ob er eingreifen musste. Dafür behielt er Rinoka und die Frau im Auge, denn so war kein Teammitglied alleine.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Okt 27, 2013 2:20 pm

Schmerz war eine gute Sache. Er verriet dem, der ihn verspürte, dass die betreffenden Glieder noch an einem dran waren. Prinzipiell spürten nur die Lebenden Schmerz, und auch dies war gut. Ashitaka Sarutobi hatte schon vor geraumer Zeit damit begonnen, die Begleitumstände von Verwundungen auf diese Art zu sehen: Positiv. Wenngleich es ihm noch immer ziemlich schwerfiel, dies zu tun. Er war einfach kein sonderlich optimistischer Typ, und unterm Strich tat ihm noch immer alles weh, so sehr er sich auch über noch vorhandene Arme, Beine und innere Organe freuen wollte.
Der Jo-Nin raffte sich schließlich wieder zusammen. Zusammenklappen konnte er, wie üblich, auch nach Beenden der Mission. Er pflegte, in Krankenhausbetten auszuruhen. Nicht dort, wo er fiel. Dort war es in aller Regel deutlich ungemütlicher.
"Ich hol sie mir, Sensei" raschelte es über das Walkie. "Keiner stellt mir mein Katon einfach so nutzlos hin, als wären es Schmetterlinge im Sommer."
Schmetterlinge im Winter wärn nutzloser bemerkte der Jo-Nin, allerdings ohne den Sprechknopf zu drücken. Zuckend schüttelte er den Kopf. Hatte er gerade versucht, zu witzeln? Mit Betonung auf versucht? Wahrlich, die Ameisen dieses Waldes verwendeten gutes Material zum Bauen.
"Alles klar da unten? Brille und Brustkorb heil?"
Blinzeln. Ashitaka rückte die Brille probeweise zurecht. Das Sichtfeld teilte sich nicht urplötzlich in irrsinnig hell und gewohnt dunkel? Dann war wohl auch kein getöntes Glas aus dem Gestell gefallen. Sehr schön. Und den Rippen gings wohl auch noch gut. Zumindest konnte Ashitaka atmen, woraus er schloss, dass er noch funktionstüchtig sein konnte. Alles heil bestätigte er daher knapp.
Durch die Bäume hindurch war zu sehen, wie ein Feuersturm entfesselt wurde und Rinoka ihren Worten Taten folgen ließ.

Verdrossen musterte die heutige Feindin Konohagakures die Hindernisse, die sich ihr in den Weg stellten. Eine Welle von weiblichen Teenagern. Äußerst furchteinflößend - selbst wenn es sich hierbei nicht um Kunoichi gehandelt hätte. Eine von ihnen war besonders brastig. Die ältere Frau wandte sich der forschen Vorpreschenden zu. "Mein Chakra wird dir die Haut wegbrennen, Miststück."
Lass sehn, obs mit Ansage besser klappt entgegnete sie schnippisch. Ihre Augen verengten sich in Ankündigung übler Dinge, die ihr durch den Kopf gingen. Zurück zu den alten Gepflogenheiten also. Das Leisetreten mittels der Genjutsu hatte ihr gefallen; allerdings hatte sie abgesehen von diesen eher niedrigrangigen Künsten eigentlich keine Illusionen auf Lager.
"Ist doch egal, wenn du sonst keine Genjutsu nutzt" hatte ihre Ausbilderin zu ihr gesagt, wie sie eine Kunoichi aus Yokuchi, welche sich schon seit einer gefühlten Ewigkeit dort mit Trickbetrügereien, Sabotage und Dieberei über Wasser hielt. "Was ich dir zeige, ist nicht anspruchsvoll. Und du hast das Aussehen dafür, also nimms mit."
Fingerzeichen. Der flammende Drachenkopf kam. Suiton: Suijinheki! Und kollidierte in einer Explosion von heißem Dampf mit einer Wassermauer. Die Gegnerin hatte einen Wasserstrahl ausgespien, der sich schon nach wenigen Metern aufgefächert hatte, sich zu einem flüssigen Schild formte. Beide Elemente schienen zu fauchen und zischend zu spucken, als sie aufeinander prallten.

Ashitaka kam nun wieder völlig auf die Füße. Betrachtete das Schauspiel, welches sich in einiger Entfernung abspielte. Ich nehme an wandte er sich an Madoka, du hast noch immer deine Kagebunshin aktiv? Und hattest auch den Kristall bei dir, als du sie erschaffen hast? Ohne auf eine Antwort zu warten, holte er eine Handvoll Go-Steinchen aus seiner Hüfttasche. Er ließ sie vor sich auf den Boden fallen. Erlaube mir, sie kurz als Augen zu verwenden. Er aktivierte den Sprechfunk. An alle Kagebunshin, Kristalle raus und Chakra-Impuls bitte, Feuer frei.
Sato: Ran an den Feind, Ablenken. Mittelstreckenkampf mit Fuuton, Shuriken, Rauchbomben, von mir aus mit Kieseln.
Rinoka: Schätze, du warst das Katon? Spars dir. Ich wiederhole, spars dir. Sato beim Ablenken unterstützen. Halt deinen großen Knall in der Rückhand.
Kurzes Warten. Ashitaka ordnete offenbar seine Gedanken. In seinem Kopfe formte sich soeben ein grobes Bild.
Direkter Kontakt mit dem Feind: Check, Rinoka. Reserve: Check, Sato und Madoka. Durcheinander in der Überraschungsrunde händeln, Ruhe reinbringen. Zweite Linie eröffnen, Mittelstrecke. Sato vor aus Reserve, Rinoka zurück aus Frontlinie. Sperrfeuer: Check, in Arbeit. Hammerschlag: Check, vorhanden, wartend.
Prüfend blickte er auf die Go-Steine, ob sie ihm bereits ein Bild lieferten. Falls genug Kagebunshin vorhanden waren, konnten sie allein vielleicht schon ein gutes Bild erzeugen.
Du hast den Schlag gesehen, was? Ashitaka sprach diesmal nicht durch Funk, sondern schaute erneut Madoka an. Was denkst du? Könntest du mich genauso weit schlagen?
Eine ziemlich seltsame Frage vermutlich. In diesem Moment aber auch der beste Richtwert für Ashitaka, um ungefähr einschätzen zu können, ob er die Chuu-Nin als standhafte Kraft im Nahkampf einsetzen konnte.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Okt 27, 2013 3:55 pm

Es leeeuchteeet! Madoka sah kurz über ihre Schulter, während Ashitaka sich aufrappelte. Rinoka verstand echt wenig von Chakra sparenden Manövern. Hier Katon, da Katon. Und der Chakra-Pegel sank wie der Wasserpegel jeglicher Seen in Kaze no Kuni während des Hochsommers. Kurz war die Grünhaarige froh darüber, dass sie Taijutsuka war. Da konnte man auf Körperkraft bauen, auf ein wenig unterstützendes Chakra, aber ansonsten? Man verwendete kaum diese Körper eigene Energie und konnte trotzdem kämpfen. Was der Kochiya nahezu ohne Chakra übrig blieb, wusste Madoka nicht wirklich, auch wenn sie einander gut kannten. Letztlich war bei dem Teamleiter der Mission auch alles in Ordnung. Madoka nickte, richtete sich auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Als es dann um ihre Doppelgänger ging, hob sie eine Augenbraue an. Was war mit ihren Bunshin? Ach, die Kristalle. Sie war so schlau gewesen und hatte ihren fallen gelassen, aber dann wieder an sich genommen. "Ja, habe ich -" Dann machte er schon weiter mit seinem Plan. Verwirrt beäugte Madoka die Steine, während ihre Duplikate durch die kopierten Höranlagen und Geräte Ashitaka hören konnten.
Drei von den fünf Übrigen blieben unkoordiniert verteilt stehen und lauschten. Sie fassten die Steine in ihren Hosentaschen, kramten, holten sie hervor und sahen sie an. Original-Madoka hatte davon nichts erzählt. Wie nett sie doch zu sich selbst war. Gefackelt wurde aber nicht lange. Die drei Bunshin leiteten etwas Chakra in ihre Steine und führten den Teambefehl aus. "Wozu das Ganze?", fragte eine Madoka die andere. Die Gefragte zuckte mit den Schultern. "Als ob ich mehr als du wüsste." "Ja, meine Güte. Entschuldige, wenn man sich auch spekulativ einer Antwort hätte nähern können." Sie verdrehte genervt die Augen, während die andere Madoka grummelnd vom Stein aufsah. Die Dritte im Bunde pfiff kurz dazwischen.
"Hey, nun spielt euch mal nicht so auf. Chakra und fertig. Ist schon schlimm genug, das die zwei anderen bereits im Ether unseres Originals schweben."
"Wow, ich wusste gar nicht, dass wir so schlau sind."
"Weißt du etwa, was ein Ether ist?"
"Äh - nein, aber es klang schlau."
"Nirvana, pures Nichts. Menschenskinder."
Original-Madoka widmete sich derweil nicht sich selbst, sondern Ashitaka, der plötzlich auf ihre Kraft zu sprechen kam mit einem Schlag Bäume umnieten zu können. Oder er fragte einfach, ob sie gesehen hatte, was passiert war, weil es halbwegs ihren Fähigkeiten entsprach. Überrascht legte sie die Hand an die Wange und grübelte. Ihre Jutsus. War da eins bei einen durchschnittlichen Mann ohne Verletzungen fliegen zu lassen? Die Technik des Männerhasses: Ausgeschlossen. Das zielte auf empfindliche Weichteile ab, auch wenn Ashitaka dadurch auch ein wenig umher geflogen wäre, wenn man es ein bisschen modifiziert hätte. Chesuto: Nein, war nur dafür da in einem fixen Rhythmus mehrere Hindernisse auf einem Weg aus dem Weg zu räumen wie Felsen im See auf einer Schiffroute. Technik des nasalen Jungfernkusses: Da brach sie ihrem Sensei nur die Nase. Dann schnippte Madoka mit den Fingern. "Hai! Kaminari no Akuma!" Bejahung, Name des Jutsus. "Ich hoffe, wenn Ihr wollt, dass ich das mache, dass es nicht allzu wehtut. Ich bin etwas kleiner und sicherlich auch leichter, weswegen ich stärker treten muss. Wohin soll die Reise gehen?" Sie benötigte nur einen Fingerzeig, dann konnte Madoka Ashitaka mit einem gezielten Tritt und nach einer guten Startstellung sogar zwischen zwei Bäumen hindurch schießen.

"Beherrschst du jetzt auch noch Suiton oder was?!", kreischte Rinoka außer sich vor Wut, als sie sehen musste, wie ihr hübsches Feuerchen sich in Nebel und Dampf auflöste. An der Schläfe der Weißhaarigen bildete sich eine pochende Ader ab, während ihre Hände zu Fäusten geballt wurden. Sie war sehr selbstbewusst - manche sagten arrogant - und sie hasste es, wenn ihr Selbstbewusstsein erniedrigt wurde. Dann hörte sie über Funk, dass sie es sich sparen sollte. Fast hätte sie WAS?! geschrien, aber dann kam sofort die Anweisung, dass sie Sato unterstützen sollte. Den hatte sie in ihrem offensiven Modus fast ganz ausgeblendet. Genau wie Madokas Bunshin. Rinoka sprang auf einen Ast und hielt sich dort fest, während sie einmal mit dem Handrücken über ihre Stirn wischte. Heißes, heißes Katon. Wie sollte sie ihn unterstützen, wenn sie ihn nicht sah? Durch diesen Nebel hindurch hatte sie gerade auch die Kunoichi aus den Augen verloren. Es wäre blöd nun einfach loszurennen. Aber wenn sie unterstützen sollte auf Mittelstrecke, dann konnte sie das auch. Auch wenn sie Sato nicht sah, deswegen sprach sie schnell durchs Funkgerät. "Sato, ich schmeiß ein paar Shuriken, ja? Dann kommt Fuuton dazu, um die Durchschlagskraft zu multiplizieren. Ich will dieses Weib filetieren. Am besten schmeiß Shuriken und anderen Kram dazu, wenn du das Jutsu irgendwie an dir vorbei rauschen siehst, damit wir mehr Waffen da drinnen haben. Schaschlik!" Dann ließ Rinoka den Knopf zum Sprechen los, öffnete eine Tasche an ihrer Hüfte und holte alle Shuriken heraus, die sie dabei hatte. So viele, dass sie sie kaum in beiden Händen halten konnte. Nun war Tempo gefragt. Sie ging davon aus, dass die Kunoichi noch irgendwo in den Schwaden der beiden Elemente hockte. Nur wenige Sekunden. Rinoka schmiss die Shuriken nach vorne, alle, formte Fingerzeichen und zischte: "Fuuton: Reppushou!" Kurz darauf entfesselte sich ein starker Wind, der in nicht geringem Ausmaß nach vorne preschte. Dabei wurden Shuriken mitgerissen und erreichten die Intensität einer eigenständigen Schusswaffe. Kleinere Äste und Stiele von Bäumen wurden abgerissen, Blätterdächer bewegten sich wie bei einem kleinen Sturm plötzlich. Hoffentlich war die Fremde irgendwo in der Linie, die das Fuuton-Jutsu nach sich zog. Rinoka rief derweil nochmal ins Mikro: "Sato, Shuriken oder auch sonst was!"

Rinokas Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mi Nov 06, 2013 4:56 pm

Out: Wie gesagt, nebenplaye ich Sato kurz; er wirft seine Shuriken dazu.

NPC:

Immer wieder faszinierend, wie gespenstisch still es zu werden schien, wann immer Dampf oder Rauch die Sichtlinien vernebelten. Als läge sich ein Tuch über die Umgebung, um die Geräuschkulisse zu dämpfen. Die Kunoichi gebrauchte diese erzwungene Kampfpause, um sich den weiteren Verlauf ihrer Mission durch den Kopf gehen zu lassen. Aufhetzen war zum Fehlschlag geworden; weiter kämpfen wäre wohl eine Option, jedoch keine sonderlich Effektive. Im Prinzip ist die Sache erledigt dachte sie bei sich, Unterschwelliges Manipulieren wird im Sande verlaufen. Ich könnte nur noch soviel Schaden verursachen wie möglich und dann verschwinden... Ihr Auftrag bestand immerhin darin, die Baumaßnahmen an der Grenzfestung zu verlangsamen. Ja... ja, das werde ich tun. Sie wandte sich um. Blickte durch die wabernden Schwaden und das lichte Blattwerk hindurch zu dem Hügelklotz in einiger Entfernung, auf dessen Gipfel die Festung Yakasano lag.
Dann aber, mit Wummern und Klappern und Rascheln und Zischen kam die Windböe, und mit ihr fiese scharfe Gegenstände. Die Kunoichi sah sich in der nächsten Sekunde einem wahren Sperrfeuer ausgesetzt. Der Schleier aus Wasserdampf teilte sich etwa so wie die Spinnenweben im Tempel des heiligen Grals bei Indiana Jones; er hob sich in fast schon weicher Bewegung und offenbarte schwirrendes Eisen!
Der Kopf der Blonden rollte allerdings nicht so leicht; rasch warf sie sich zur Seite, kassierte lediglich einige fiese Schnitte an ihrer Kehrseite - ja, ihre ansehnlich enge Hose wurde gelinde an der linken "Backe" angefetzt - und rettete sich hinter einen dickeren Stamm, der die Breitseite mit Schmackes abbekam.
Derweil der Baum sich schmerzhaft von großen Stücken seiner Rinde verabschiedete, ergriff die Frau die Chance und raste durch die Äste, ihrem Ziel entgegen.

Ashitaka brauchte derweil einen stirnrunzelnden Moment, eher der Groschen fiel. In einiger Entfernung rasselte lautstark das Fuuton durchs Gewölle. Reise? Ah. Das war nicht - In diesem Augenblick bewegte sich der Ping-Punkt, der den Feind darstellte. Der Jo-Nin schaute hin. Erfasste augenblicklich seine Pflicht. Das Stirnrunzeln wurde eine Spur leidender. Korrigiere. Tief einatmend, schloss er vom Lageplan auf die Wirklichkeit, peilte mit kalter Präzision und deutete schließlich auf einen Baum, dessen Wipfel sich durch irgendeine erlittene Verletzung teilte wie eine Astgabel. Er deutete darauf. Markant: Die Astgabel. Ich will direkt dort hindurch. Anschließend folge mir nach.

~ Eine Aktion Madokas später ~

Die blonde Kunoichi eilte gerade über einen Ast, als Ashitaka Sarutobi vom Himmel fiel. Er schoss vom Himmel mit der Sonne im Rücken, ein Kunai zum Stoß gezogen. Seine Gegnerin erfasste das Manöver dennoch, bremste scharf ab, riss die Arme hoch und ergriff die Waffenhand. Ihre Finger drückten unerwartet fest zu, und plötzlich entwand sie ihm sogar das Messer. Da bist du ja wieder frohlockte sie, derweil der Schwung sie beide vom Ast riss. Zumindest hätte er das, doch die Kunoichi hielt sich mit Chakra an den Füßen fest und rotierte lediglich einmal um den Ast herum, derweil Ashitaka eine Etage tiefer im Unterholz landete. Er stürzte in ein dichtes Brombeergestrüpp, welches den Fall wirksam mithilfe zahlreicher kleiner Dornen abfing. Unverzagt betätigte er dennoch Sprechfunk. Meldung: Feind abgebremst. Madoka, direkter Nahkampf, jetzt. Sato und Rinoka auf Mittelstrecken-Reichweite aufrücken, aber keine Aktionen. Wiederhole, nicht eingreifen. Er rollte sich zur Seite; gerade rechtzeitig, denn die Kunoichi über ihm hatte das Kunai nach ihm geworfen, welches sie ihm soeben abgenommen hatte.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Fr Nov 08, 2013 5:36 pm

Das war also ihre Aufgabe unter all dem, was hier gerade geschah. Rinoka schoss mit ihrem zweiten, jüngst erlernten Element, arbeitete mit Sato an der Front, ihre Bunshin waren beinahe zur Hälfte wegen ihr drauf gegangen, und sie hatte die Aufgabe, den Sensei abzuschießen. Manche hatten da vielleicht mehr als nur Lust zu: Hauptsache einmal denjenigen treten, der einem in der Genin-Zeit alle möglichen Prüfungen auferlegt hatte, aber das hier war zum Glück nicht Madokas Lehrer gewesen. Erstes zu jung und zweitens nicht so vorbildhaft cool wie Sayoka. Dennoch tat sie, was sie sollte, auch wenn sie gern mehr gemacht hätte. So nutzte sie eins ihrer Taijutsus, das recht viel Kraft und Gouken-Erfahrung von ihr verlangte, ließ die Zielperson die Schwerelosigkeit spüren mit Tendenz in Richtung Himmel, wo sie zwischen zwei Ästen hindurch sägte und dort ankam, wo sie landen sollte. Madoka sah nur hinter her mit der Hand an der Stirn und fragte sich, was sie tun sollte. Dann kam wohl eine Auseinandersetzung zwischen der Kunoichi und Ashitaka, schon wieder, und, schon wieder, segnete er die Schwerkraft ab, indem er nach unten segelte. Kurz danach bekam Madoka Anweisung in den Nahkampf zu treten. Sie? Gegen die? Die wohl Genjutsus beherrschte? Zumindest schob ein wenig Paranoia sich dazwischen. Aber gut, selbst in einem Genjutsu konnte sie um sich treten ohne Chakra zu verbraten. So lief sie los, hepp hepp, das Bäumchen hoch. Und dann vorwärts, dorthin, wo Ashitakas Pingpongball-Schlägerin anwesend war. Aus dem Blätterdach der Bäume kam Madoka hernieder wie ein verkehrt fliegender Ikarus, wobei sie auf einem Ast aufkam, wo sie die Kunoichi direkt angucken konnte. "Hast offenbar kein Interesse am Sensei", stellte Madoka trocken fest und verschränkte die Arme. Sie legte den Kopf schief. "Du nervst. Echt. Verschwinde. Stellst dich nicht einmal vor, sondern stinkst hier nur rum." Gerade dabei kamen die drei anderen Bunshin hinter der Kunoichi aus den Bäumen, während Madoka sie bequatschte. Fast geräuschlos kamen sie hernieder - wie abgeschossene Gänse - und konzentrierten sich darauf mit wundervollster Gouken-Kraft je einen Tritt auf die Frau zu landen. Wiche sie aus, so würden wenigstens Baum und Erde, wo sie sich befand, in sich zusammenbrechen und Staub aufwirbeln lassen.

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So Nov 17, 2013 10:32 pm

Nachdem Ashitaka rollenderweise dem Kunai ausgewichen war, lag er erneut auf dem Rücken. Schaute aufwärts und betrachtete sekundenlang die beiden Tai-Bestien von unten. Warum? Weil das Gegenüberstehen zweier weiblicher Haudraufs für ihn eine rührselige Erinnerung an viele viele Familienfeiern war natürlich. Als wärs gestern gewesen, entsinnte er sich seiner Mutter Aki Sarutobi, deren Kampfstil aus schnippenden Fingern bestand und laut berühmt-berüchtigter Lokal-Mythologie und in der Lage gewesen sei, einen Berg in Trümmer zu legen. Ob das stimmte, wußte er nicht; alles was er wußte, was, dass sein Vater jeden einzelnen Knochen seines Leibes schonmal gebrochen hatte und der werten Mutter bei Ansprechen diverser Narben bedeutungsvolle Blicke zuwarf. Egal; jedenfalls hatte Ashitaka gerade seine Mutter vor Augen, unter deren Fingerschnippen die Tischplatte erst vibrierte wie Wackelpudding und dann zerplatzte, woraufhin die Geburtstagstorte für den 12-jährigen Ashi voller Holzsplitter gespickt wurde und sauber ins Gesicht seiner Tante flog.
Danach hatte er anstelle von Flashback mehr sowas wie Blackout. Seltsam.

Die Kunoichi wandte sich derweil Madoka zu, taxierte die Gegnerin mit eisigem Blicke. Ah machte sie, sorglose Überraschung heuchelnd. Die Kleine mit dem "Wir sind viele"-Tick, huh? Sie dachte offenbar lebhaft an den ersten Moment ihrer Begegnung, als sie sich förmlich umzingelt gefühlt hatte vor lauernden Jung-Kunoichi. Kompliment gebe ich zurück. Du bist gleichfalls wie eine Klette am verlängerten Rücken. Ihr Kopf ruckte nach links.
Das Überraschungsmanöver war gut eingeleitet worden; das Original hatte abgelenkt, die Kagebunshin wollten zuschnappen lassen. Doch die Kunoichi nahm die Bewegungen wahr. Fuhr abrupt herum, ergriff einen heranrasenden Fuß, schleuderte die Gegnerin wuchtig gegen eine andere und brachte beide zum Platzen. Den Tritt der Dritten fing sie mit gerade so noch hochgerissener Abwehr ab, wirbelte dafür jedoch auch vom Ast herab, fing sich wie eine Katze am Boden, rutschte und schlidderte durchs Unterholz.
Und stieß sich wieder ab, federte von Ast zu Ast und attackierte nun das Original. Bläuliches Suiton-Chakra umflimmerte ihre Arme. Tadamuki no katei oni. Zwei flüssige Unterarme samt geballten Fäusten sproßen aus den jeweiligen Ellenbogen hervor, sodass die Blonde nun über vier Gliedmaßen zum Zulangen verfügte, je ein Armpaar aus einem Ellenbogen.
Ihr Taijutsu war vermutlich in etwa auf einem Level mit dem Madokas; mittels des unterstützenden Suiton-Arm-Jutsu aber sah die Frau ihre Chance im direkten Schlagabtausch.

Ashitaka erhob sich derweil. Funkte. Rinoka. Sato. Katon und Fuuton vorbereiten. Fertig zum Schuss, sobald das Ziel klar ist. Klar und frei, ich wiederhole: Klar und frei.
Klar und frei bedeutete freilich: Nahkämpferin Madoka durfte nicht im Schussfeld liegen. Er selbst zog Kunai mit Fuuin an der Öse und einen weiteren seiner Kristalle. Diesmal allerdings nicht zum Orten.

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mo Nov 18, 2013 3:40 pm

Okay, dass sie auf sie einging, schien recht gut zu klappen. Während Madoka sich auf ihrem Ast zu balancieren versuchte mit ein wenig Verrücken der Füße, drehte die Fremde sich nicht um. Ihre Doppelgänger brachen durch das Blätterdach, aber die Reflexe der Frau schienen mit der Baumrinde verknüpft zu sein, sodass sie einen Bunshin in den anderen krachen ließ, welche verpufften. Anschließend glaubte auch der Dritte dran, da er mit ihr gemeinsam nach unten segelte und mit dem Gesicht aufschlug. Ein Puff. Inexistent. Das war's mit den schizophrenen Unterhaltungen. Madoka kniff mit einem unwohlen Gefühl die Augen zusammen, um in diesem Blätterwirrwarr weiter unten etwas erkennen zu können. Sie hörte hier und da was rascheln, dazu wackelten szenerisch dann einige Äste mit ihren Gestrüpp, aber es war nicht einmal ein Schatten ersichtlich. Nervös griff die Sunohara in eine Tasche an ihrem Oberschenkel, ein dunkles Kunai begrüßte das Tageslicht. Dann zeigte sich die Kunoichi plötzlich ohne irgendein Wort, mit einem ekligen Elementjutsu. Suiton. Damit hatte sie schon Rinoka zur Weißglut getrieben. Nahkampf war fies, wenn man mit Elementen arbeitete. Da konnte auch ein Taijutsuka nicht immer an seine Gegner heran kommen. Madoka sah über die Schulter, aber bemerkte zu spät, dass die Frau eigentlich näher war als vermutet. Sie riss die 17-Jährige mit sich, nachdem ihre komischen Wasserarme sie am Oberkörper getroffen hatten. Keuchend kniff die Grünhaarige ihr blaues Auge zusammen, während das grüne verbissen auf das Suiton starrte. Madoka Stieß das Kunai in Richtung des Elements, aber zischte wohl galant hindurch, da Suiton durchlässig war. Wahrscheinlich wurde sie damit nur noch gepackt, aber konnte es selbst nicht berühren. In die Enge gedrängt hob Madoka ihr rechtes Knie an und wollte es der Kunoichi in den Bauch rammen mit der Kraft des Goukens, den die Teenagerin aufbringen konnte. Ob das gelang, stellte sich früher oder später heraus, sie wollte in erster Linie für Distanz zwischen sich und der Bestie sorgen. Dann sah sie über ihre Schulter, sah den Boden und die Wurzeln eines Baums näher kommen und knallte auf die Erde - weniger elegant wie Ashitaka in den letzten beiden Momenten. Es rummste gewaltig, eine Staubwolke entstand, irgendwie fühlte sich der Mädchenkopf an, als hätte gerade jemand mit einem Hammer drauf geschlagen. Die Grünhaarige lag ungalant zwischen den aufgeplatzten Baumwurzeln, war mit Holzsplittern bedeckt und ihre Extremitäten passten sich im Liegen der Formen der Wurzeln an. Was sie zunächst nicht realisierte, war der nette Stein, der unter ihr ansatzweise aus dem Boden ragte. Rund war er nicht, sondern abgeplatzt, scharf und kantig. Und diese Eigenschaften demonstrierten ihre Stärke, indem sie sich in die Kopfhaut der Chûnin bohrten. Also lag sie da, vor dumpfem Schmerz zischend, konnte den Kopf nicht anheben, aber zuckte mit ihrem linken Arm zu ihren Hinterkopf, um dort nachzufühlen. Wirklich bringen tat dies aber nichts, weil ihr Kopf selbst wie ein Stein auf dem Boden lag. Für einen Augenblick hatte sie kaum noch mehr halbes Bewusstsein. "Verdamm mich, diese scheiß Elemente!", fluchte Madoka, öffnete die Augen, ließ die Hand sinken und sah wie die Baumkronen tanzten, verschwammen und doppelt so weit weg waren wie vorher. Aufstehen tat sie in den nächsten Minuten jedenfalls nicht.
Rinoka nickte derweil, als sie den Funkspruch erhalten hatte. Sie hatte sich wieder von Sato entfernt, nachdem sie ihre Attacke mit seiner kombiniert hatte. Gefolgt war sie dem leisen Geschwafel aus der Nähe, hörte einen Aufprall, aber sah nichts. Nur die Zielperson, welche sich recht solide und einsam im Schussfeld befand. Nicht gerade wenig Chakra hatte Rinoka schon verbraten, aber die Bahn war frei, das Ziel klar. Sie hoffte, dass Ashitaka das so gewollt hatte. Katon und Fuuton hießt für die 18-Jährige, dass sie beides kombinieren sollte - nicht, dass Sato vielleicht eins der Elemente beherrschte. "Möge sie brennen", flüsterte Rinoka sich selbst zu, während sie im Rücken der Fremden auf einem Ast stand und Fingerzeichen formte. "Fuuton: Kamikaze." Die Blätter der Bäume raschelten verdächtig, während am Boden einige von ihnen umher flogen, sich um unsichtbare Mittelachsen zu drehen begannen und aufstiegen. Nach und nach wurden diese Strömungen stärker, bis sich Windsäulen bildeten, die sich noch höher als die Bäume selbst schraubten. Rinoka ordnete sie so an, dass die Kunoichi direkt im Mittelpunkt einer rechteckigen Fläche stand, deren Ecken von den Säulen vollendet wurden. Dann die nächsten, flinken Zeichen. "Endan!" Dieses Mal zog Rinoka aber mehr von ihrem Chakra ab als üblich, da sie gleichzeitig mehrere Feuerstrahlen ausspeien wollte. Insgesamt schoss sie auf jede Säule einen Strahl, sodass sich letztlich vier brennende Windsäulen um die Kunoichi herum befanden und sich durch die restlichen Luftströme mehr oder minder miteinander verbanden, sodass die Zwischenwände der Ecken des Rechtecks zu Feuerwänden wurden. Fehlte nur noch der Fußball, der im Feld ins Tor geschossen wurde - was hieß, dass Störenfrieda den letzten Chakra-Erguss der Medic-Nin abkriegen sollte. Die Weißhaarige preschte in ihrem hübschen dunklen Kleid hervor, während die Flammen sich hinter ihr schlossen, formte dabei wieder Zeichen und sagte: "Atsugai." Die Kochiya öffnete ihren Mund und stieß eine enorme Druckwelle aus, die direkt auf die Fremde zu eilte. Ihr Ziel war sie damit in die hinteren beiden Flammentornados beziehungsweise deren brennende Luftwand zu stoßen. Sie war relativ sicher, dass die Geschichte sich damit erledigt haben dürfte. Warum auch immer jemand so eine alte Festung als Ziel gehabt hatte.

Rinokas Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mo Nov 18, 2013 8:24 pm

Die letzten Minuten hatte Sato ganz offensichtlich nicht ganz anwesend wahr genommen und dennoch hatte er natürlich darauf geachtet den Befehlen von Ashitaka nachzukommen und Madoka und Rinoka zu unterstützten, wo er nur konnte. Warum er abwesend war? Weiß der Geier... Vielleicht weil er nachdachte, vielleicht weil er nicht damit gerechnet hatte hier in einen so langen Kampf zu geraten - ja er empfand diesen Kampf als lang, auch wenn dem vermutlich gar nicht so war. Jeder nahm diese Dinge eben anders wahr. Sato emfpand es als lang.. und dabei würde er es auch belassen. Er brauchte es ja keinem zu sagen.
Was er während der Zeit tat? Nun, zuerst einmal hatte er wie befohlen, bzw. abgesprochen die Shuriken geworfen gehabt, um mit Rinoka gemeinsam anzugreifen. Das war ja irgendwie in den Baum gegangen und somit hatte das nicht viel gebracht. Pech musste man haben. Anschließend hatte er dem Funkspruch von Ashitaka Folge geleistet. Mittelstrecken-Reichweite einnehmen. Also sprang Sato von seinem Baumstamm ab und bewegte sich zwischen den Bäumen hindurch, hielt sich hier mal an einem Ast fest, blieb da mal kurz an einem Baumstamm hängen... wie man sich das in Ninja-Manier eben so vorstellte. Als er meinte nah genug und doch weit genug weg zu sein blieb er schließlich stehen und kniete sich hin, sodass er noch weniger sichtbar war, obwohl er nicht glaubte, dass er überhaupt von jemandem gesehen wurde. Die Zielperson war deutlich weiter vorne, das war ihm bewusst. Ashitaka hatte er ein wenig aus den Augen verloren. Nur kurzzeitig bekam man ihn mal zu Gesicht und dann segelte er im Grunde auch gleich wieder nach unten. War also vielleicht auch besser so ihn nur kurz zu sehen. Wie dem auch sei... auch Rinoka und Madoka behielt er nicht unbedingt im Auge, aber dafür konnten sie sich ja per Funk unterhalten, also war das alles nun wirklich kein Beinbruch. Halb so wild.
Die anschließende Anweisung vom Sensei nahm Sato schweigend zur Kenntnis. Wo Rinoka so genau war wusste er dann auch nicht mehr, als diese sich auf den Weg machte hinter den Feind zu kommen. Sie sollten mit einem Jutsu angreifen, falls das Ziel frei war. Anfangs war es das nicht, weil Madoka gegen die Frau antrat. Leider zog dann auch sie den Kürzeren und segelte zu Boden, so wie Ashitaka nur kurz zuvor. Schien offenbar populär zu werden in diesem Team. Amüsieren tat Sato das allerdings nicht. Ganz im Gegenteil. Er wollte diese Frau nun endlich lahm legen, damit sie sich um die anderen beiden am Boden kümmern konnten und dann zurück zur Baustelle gehen konnten. Diese Person nervte ihn nur noch. Seitlich entfernt vor der Zielperson blieb Sato nun wieder stehen, bereits jederzeit ein Fuuton Jutsu zu verwenden, um die Frau anzugreifen. Leider versperrte ihm dann aber etwas die Sicht... dieses Etwas war eine Feuerwand um die Zielperson. Sato musste sich also damit zufrieden geben fürs Erste abzuwarten, was passieren würde. Dennoch bereitete er sich darauf vor zur Not ebenfalls einzugreifen, falls diese Frau nun auch daraus schon wieder eine Möglichkeit wusste. Er hoffte allerdings, dass Rinoka die Sache damit erledigt hatte. Nur zur Sicherheit konzentrierte sich Sato und behielt seinen Blick fest auf die Feuerwand. So konnte er jederzeit sehen, ob oder wann jemand aus den Flammen heraus kam.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Nov 21, 2013 3:47 pm

Den Kristall in der Hand rollend, betrachtete Ashitaka Sarutobi das Geschehen in den Baumwipfeln. Madokas Abflug hatte er wohl bemerkt, war innerlich auch leicht zusammengezuckt bei ihrem herben Aufschlag - eine Mischung aus Erfahrung aus eigener Hand und einem Anflug von Mitgefühl. Zu ihr geeilt war er freilich nicht. Solang der Feind nicht am Boden war, wurde seine Konzentration anderswo benötigt.
Über ihm ging der Zauber allmählich los; Rascheln und Knattern von Zweigen, als die Windböen beschworen wurden. Es folgte Katon in vier Strahlen, welche sich mit dem Fuuton verbanden.
Sieht massiv aus merkte Ashitaka über Funk an. Sato, deine Seite überwachen. Bricht sie aus, angreifen und behindern. Er ließ den Kristall kurz noch einmal in der Handfläche hüpfen. Und entschied sich, das Zeitfenster zu nutzen: Immerhin machte die Kunoichi wohl keinerlei Versuche, aus dem Vier-Säulen-Käfig zu entkommen, sondern stand, soweit der Sarutobi dies erkennen konnte, im Zentrum der imposanten Ninjutsu-Falle. Die Hände hatte sie zueinander geführt, das In des Chakraschmiedens hielt sie geschlossen. Vermutlich bereitete sie sich darauf vor, erneut mit Suiton auszubrechen.
Ashitaka ließ den Edelstein fliegen, warf ihn direkt ins Zentrum des Feuers. Kujaku Myouhou no jutsu.

Die Kunoichi sah den Edelstein heranfliegen; aus dem Augenwinkel war es bloß ein winziges, kaum näher erkennbares Ding, und es flog nichtmals in ihre Richtung, also beachtete sie es nicht, sondern sammelte ihre Kräfte. Schweiß brach ihr aus. Rein wegen der Hitze, redete sie sich ein, nicht wegen der Anstrengung.
Dann aber erstrahlte der Kristall für eine Sekunde, schoss seine Chakra-Welle ab, welche wie ätherischer Rauch kurz umherschoss, jedoch weder Schmerz verursachte, noch Stoßwirkung entfaltete. Die Blonde nahm diese kleine Ablenkung stirnrunzelnd wahr, musste sich im nächsten Moment jedoch auf etwas anderes konzentrieren: Die Windböe, die durch die Bäume peitschte und mit weiß leuchtendem Feuer als Bugwelle durch die Wand krachte!
Suiton: Suijinheki! Defensive wie zuvor. Eine pralle Ladung Wasser, die bei Berührung mit dem angefachten Katon förmlich vaporisierte, als dichter Nebelschleier aufbrauste. Doch der flüssige Nachschub an Löschmitteln kam in rauhen Mengen, und durch Fingerzeichen brachte die Kunoichi das Suiton auch dazu, zurückzuspritzen und sie selbst pitschnass zu machen.
Spürend, dass das Atsugai sich trotz Suiton weiter vorarbeitete, wirbelte die Kunoichi herum. Weiter Wasser spuckend, um die Wand hinter sich mit einer letzten Ladung zu belegen. Als die Windböe sie daraufhin in den Rücken traf, flog sie durch die im Verlöschen begriffene Feuerwand, ohne sich die gefürchteten Brandverletzungen zuzuziehen.
Dennoch nicht unschwer getroffen, flog sie ein wenig durchs Geäst, fing sich mit sichtbar ungelenkeren Bewegungen ab.
Mit einer gewissen Überraschung realisierte sie, dass sie in etwas wie einen cyanfarbenen Chakramantel gehüllt war. Es war ihre eigene Energie, welche sich sphärenartig nach außen gestülpt hatte. Dass dies die Wirkung des Kristalls gewesen war, wußte sie nicht.

Ashitaka war ihr mit einem kurzen Sprint am Waldboden entlang gefolgt. Er machte nun den Sack zu. Aus Erfahrung heraus wußte er die Dichte der Chakra-Sphäre einzuschätzen: Sie war bereits ziemlich dünn, was ihm verriet, dass seine Gegnerin keine großen Reserven mehr besaß. So warf er nun eine hölzerne Kugel, welche sich auf dem Weg nach oben von der Größe eines Baseballs zu einem riesigen Bestienmaul transformierte, sperrangelweit die Kiefer aufriss und die Kunoichi im Ganzen verschluckte!
Das runde Gefängnis krachte im Fluge halb gegen einen Baum und sprang seitlich davon ab, fiel mit dumpfem Knall zu Boden, rollte ein wenig auf der Stelle herum, als tobe die Passagierin im Inneren, und lag dann still. Das darauf geschriebene Fuuin sorgte für ein Durcheinandergeraten der Chakrakontrolle und hatte auch einen absorbierenden Effekt. Die Tatsache, dass sich das Chakra der Frau nach außen gestülpt hatte, war diesem saugenden Fuuin nur entgegen gekommen und hatte dessen Wirkung noch verstärkt.

Ashitaka machte noch einige Schritte, starrte auf den Shishi Heikou, als könne er jeden Moment aufplatzen. Dann aber funkte er Lage unter Kontrolle, Sammeln und Umgebung sichern. Rasch wandte er sich um, suchte den Waldboden ab und trat schließlich zu Madoka.
Noch am Leben? Das beruhigt konstatierte er, über ihr stehend. Mit einem Hauch von Missmut beäugte er ihren Kopf. Und den wirklich fiesen Stein. Das Mädel hatte aber auch gar kein Glück. Ashitaka Sarutobi erlebte es selten, dass sich jemand schwerer verletzte als er - und hey, zurzeit verspürte er nichtmals einen gebrochenen Knochen. Allerhöchstens war vielleicht seine Körpermitte ein einziger Bluterguss und bei Rückkehr zum Dorf ganz blau. Aufstehen möglich?

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Zuletzt von Sarutobi Ashitaka am Fr Nov 29, 2013 5:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Do Nov 21, 2013 7:38 pm

Rinoka merkte, dass sie so ziemlich alles an Chakra verdampft hatte, was ihr Ego in Korrelation mit ihren Elementen her gab. Für weitere Angriffe mit Jutsus war sie nicht mehr zu gebrauchen ohne sich in akute physische Gefahr zu begeben, weil sie zu viel ihrer eigenen Energie abzapfte. Erleichtert war sie deshalb aber durchaus über Ashitakas Manöver, das sie selbst im Gegensatz zur Kunoichi gar nicht bemerkt hatte. Das Steinchen kam an, aber sie hatte die Frau im Blick gehabt. Da hätte selbst ein großer Fels kommen können - das wäre ihr egal gewesen, wenn er keine Gefahr darstellte. Erst kam die Gegenwehr mit Suiton, aber letztlich funktionierte alles, bis die Fremde in einer Art Gefängnis saß. Von Fuuin-Techniken hatte Rinoka erst in der Theorie Ahnung, weil sie Bücher darüber las, aber in der Praxis war es noch unbekanntes Land. Als die Wirbel kleiner wurden und das Feuer in kleinen Fetzen letztlich ganz verschwand, sprang die Weißhaarige von ihrem Ast hinunter, auf dem sie sich gerade platziert hatte. Zahlreiche Bäume waren an einer Seite nun komplett schwarz, aber sie wurden immerhin nicht zum Fällen gebraucht. Schließlich bewegte die 18-Jährige sich zu ihrem Sorgenbündel, das einige Meter von ihr entfernt zwischen Wurzeln auf der Erde lag und zwischen Ohnmacht und Bewusstsein mit betäubendem Schmerz schwankte. Als Rinoka bei Madoka ankam, kniff diese gerade die Augen zusammen, weil Ashitaka sie angesprochen hatte. "Ich weiß nicht, ich seh alles dreifach, fühl mich, als hätte ich eine riesige Schraube in den Kopf gebohrt bekommen und spür von Gleichgewicht so viel wie von Glückseligkeit." "Metaphorisch kannst du immerhin noch daher labern", kommentierte Rinoka, kniete sich zu ihrer alten Teamkameradin und hob sie langsam an der Schulter hoch. "Lass mich die Schraube mal angucken, ich habe mich schließlich nicht umsonst ausbilden lassen." Madoka saß gekrümmt aufrecht, während die Arme schlaff wie der Kopf nach vorne hingen. Rinoka schob einige Haare an der Hinterseite auseinander und verzog deutlich das Gesicht. "'Ne Schraube ist es nicht, aber du bist auf den Stein unter dir geknallt. Die Wunde muss gereinigt und sicherheitshalber genäht werden. Am Kopf spaße ich persönlich nur ungern." Dann ließ Rinoka Madokas kinnlange Haare wieder los, stand auf und zog die Grünhaarige mit sich, wobei sie sie stützte. "Hey, nicht so schnell", maulte die Sunohara, wobei sie sich die linke Hand auf ein Auge legte, da die Wahrnehmung über ihr Sichtfeld plötzlich noch mehr zu schmerzen schien. "Ich habe keine Sachen zum Versorgen dabei, wir müssten zurückkehren. Ich weiß nicht - ist die Mission soweit abgeschlossen, Sensei?" Mit ausnahmsweise normalen höflichen Ton stellte Rinoka diese Frage. Sie war nun ganz Iryônin und nicht das zickige Elementenmädchen, das es allen beweisen musste.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Fr Nov 29, 2013 5:44 pm

Mit unbewegter Miene beobachtete Ashitakas Rinokas Musterung der Kopfwunde. Ebenso nüchtern nahm er die Diagnose an, warf einen kurzen Blick in Richtung der Baustelle. Die Festung auf ihrem Steinklotz war durch das lichte Blätterdach hindurch zu sehen.
"Ich weiß nicht - ist die Mission soweit abgeschlossen, Sensei?"
Abgeschlossen nicht entgegnete Ashitaka, Doch wir werden nicht gut genug bezahlt, um mit Verwundeten weiter zu machen. Mit einem Kopfnicken deutete er auf Madoka, die mittels recht bildhafter Beschreibung ausdrückte, wie sie sich fühlte. Rinoka, du bist die Iryo. Hinsichtlich Verletzungen hast du das letzte Wort. Wenn es besser für Madoka wäre, heimzukehren, tun wir das. Wenngleich Ashitaka als Jo-Nin das Gros der Verantwortung trug. Gerade deswegen aber hörte er auf Rinoka. Es wäre fahrlässig, die Ratschläge der Untergebenen in den Wind zu schlagen - insbesondere bei einem Gebiet wie den Heilkünsten. Daheim werden wir veranschlagen, dass die Klassifizierung dieses Projektes auf B gehoben werden sollte bemerkte er schließlich. Mache Madoka reisefertig, soweit möglich. Sato, mit mir. Wir haben noch was zu tun.
Der Jo-Nin wandte sich in Richtung der eingefangenen Gegnerin.

Bist du allein? fragte Ashitaka die hölzerne, bestienkopfförmige Kugel, derweil er ein Fuuin in seine Handfläche schrieb.
Gedämpftes Lachen im Inneren. Oh, wer weiß...
Spar dir den Bluff. Ein guter Hinterhalt wäre längst geschehen. Seelenruhig vollendete Ashitaka die letzten Kanji.
Vielleicht solltet ihr das denken?
Eselskacke. Der Sarutobi stieß die Hand auf den Boden; die Kanji-Formel entrollte sich rund um die Kugel, schnurrte übers Gras wie rasend schnelle Ameisenstraßen. Du bist allein. Eine freie Kunoichi? Eine Nuke aus einem anderen Dorf? Es ist mir gleich. Wir nehmen dich mit und werden es früh genug hören. Er legte Hand an den runden Behälter. Gab Sato ein Zeichen, an den Bannkreis heranzutreten. Leite Chakra hinein, sobald ich es dir sage.
Gib bloß acht, was du tust... kam es aus dem Inneren. Wenn du es nicht ordentlich machst, endet es noch übler für euch...
Habe vollstes Vertrauen. Habe ja auch ein Team. War da so etwas wie ein ganz ganz schwaches Zucken der Mundwinkel? Seit ich Teamarbeit kenne, offenbart sich mir die Erbärmlichkeit der Einzelkämpfer...
Dann passierte mehreres zugleich: Ashitaka ließ die Kugel aufschnappen. Sie verwandelte sich sofort wieder in ihre Tennisball-Größe, derweil die Eingeschlossene, nach wie vor mit hervorgestülptem Chakra, in den Kreis fiel. Ashitaka trat auf den Bannkreis, speiste ihn mit Chakra durch den Fuß. Sato. Jetzt.
Was folgte, war Arbeit des Bannkreises. Er quetschte das exponierte Chakra aus der Kunoichi heraus, noch ehe sie überhaupt auf die Füße springen konnte. Und es ging solang weiter, bis sie das Bewusstsein verlor. Zu guter Letzt wurde sie mittels Bandagen eingewickelt wie ein Paket.
Damit ging es zurück nach Konoha.

tbc: Konohagakure [Timeskip]

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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa Nov 30, 2013 3:01 pm

Es schwamm, verschwamm und duplizierte sich, dass Madoka dachte, sie würde gleich in der Luft schweben und sich um sich selbst drehen, wenn Rinoka sie nicht festhielt. Irgendwas hatte einen gehörigen Knacks bekommen wegen dieses bescheuerten Steins, der aus der Erde ragte. Murrend hielt sie sich an ihrer mehr oder minder Freundin fest. "Alles klar, dann machen wir es so. Ab nach Hause." Rinoka stolperte mit dem Ballast an ihrer Seite davon und richtete sich so ein, dass sie ihre Sachen versiegelte und Madoka tragen konnte. Sie war keine Taijutsuka, aber dennoch ein Shinobi, also konnte sie auch ein Mädchen ihres Alters tragen. "Komm nicht auf die Idee bewusstlos zu werden, herumzunörgeln oder gar das Zeitliche zu segnen. Ich nerve dich solange, bis wir wieder in Konoha sind." Auf Rinokas Schultern zog Madoka genervt die Augenbrauen zusammen, wenngleich ihre Augen ohnehin zusammengekniffen waren. "Was willst du? Man, ich fühl mich so scheiße. Sei ruhig." "Genau das meine ich. Solang wir streiten, kippst du mir nicht weg. Wusstest du, dass Taijutsu scheiße ist?" "Ich beiß dir gleich in den Hals, du weißhaarige Nervensäge." "Ich warte, mach ruhig. Welchen von den vier oder fünf, die du siehst, nimmst du denn?" Daraufhin folgte nur ein gequältes Murren. Rinoka schaffte es so wenigstens ihre Patientin wach zu halten, bis Ashitaka die Abrechnung gemacht hatte und sie alle reisefertig waren. So ging es dann auch wieder zurück, mit der netten Aussicht, eine B- statt eine C-Rang-Mission erledigt zu haben. War immer gut fürs Image oder?

tbc: Konoha (Timeskip)
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa März 28, 2015 9:06 am

cf: Kagebüro

In den Wäldern rund um den mächtigen Brocken, auf dessen Plateau eine Burg renoviert wurde, hallte das Knallen, Klingen und Reißen durch die Luft, welches für Äxte, die in Holz drangen, so typisch war. Noch immer wurden Bäume gefällt und zu Balken verarbeitet. Die Ingenieure waren während der Bauarbeiten immer mutiger geworden und hatten die Pläne zusehends erweitert. Nun also wollten sie die gesamte Oberkante des Felsberges auch noch mit einem Wehrgang versehen, auf dem die Bogenschützen durch Scharten direkt nach unten schießen konnten, während der Beschuss von unten zusätzlich erschwert wurde. Dafür brauchte es natürlich noch mehr Planken und Balken.
Daizen Kato war im Morgengrauen hier eingetroffen, zwei Ge-Nin und einen Chuu-Nin im Schlepptau. Seine Untergebenen schickte er sogleich auf den Felsberg hinauf. Ab mit euch, Leute - ja, ihr dürft euch dort oben hinsetzen. Ja, ihr dürft an eure Vorräte. Nein, es ist keine Falle von mir. Diesmal nicht, nein. Einer von euch darf sogar was lesen, solang die beiden anderen ihrer Späharbeit nachgehen. Letztere Aussage war eine Falle. Der Chuu-Nin, erst seit einem halben Jahr in diesem Rang und noch immer höchst paranoid aufgrund der Prüfungserfahrung, witterte den Braten bereits und verzog das Gesicht.
Die Untergebenen jedenfalls bezogen Posten hoch oben auf der Baustelle und packten, in zwei Fällen, ihre Ferngläser aus. Sie würden die Wach-Aufgabe übernehmen, für die das Shinobi-Team ursprünglich auch da war.
Daizen hingegen hatte sogleich das Hemd ausgezogen und sich zu den Holzfällern begeben. Alsdann! Händereibend tat er zu den Arbeitern. Gebt mir eure größte Axt!
Die Holzfäller blinzelten verwirrt, lächelten freundlich und zeigten Daizen die größte Axt, die sie hatten.
Der Hokage griente nicht mehr so sehr. Nach einem Probeschwung gestand er seine Niederlage ein. Gebt mir eine kleinere Axt.
Kurz darauf hatte Daizen die nervige Schreibtischarbeit von gestern längst aus seiner Erinnerung verbannt. Mit frischem Antrieb fällte er Bäume, schichtete die Balken, packte sie zu Bündeln und wuchtete sie auf seine Schultern, um das Baumaterial zur Baustelle zu bringen.
Herr Shinobi, dafür haben wir Flaschenzüge.
Gebrauchen soll die Flaschenzüge, wers braucht. Daizen stapfte der nackten Felswand entgegen. Ein Shinobi kennt stets mehr als eine Möglichkeit!
Einige Minuten später und etliche Höhenmeter weiter war aus dem horizontalen Schreiten ein richtiges Kraxeln geworden - Daizen hatte das standhafte Marschieren aufgegeben, trug die Balken weniger, sondern schob sie eher vor sich her, als rolle er einen Fels einen Hang empor. Nur waren die Balken nicht annähernd rund und die Felswand besaß gut und gern 90 Grad Steigung, wenn nicht da und dort ein Überhang war.
Daizen musste sich wohl oder übel eingestehen, dass er außer Übung war. Bschissne Brarbit..., knurrte er in sich hinein, kletternd und schiebend. Ganz ohne Zweifel, die Büroarbeit musste schuld sein.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Sa März 28, 2015 3:00 pm

AHHH MEIN ARM! ER FÄLLT AB ICH WERDE STERBEN! Eigentlich nicht. Er ist nur Blau angelaufen, das ist das Blut das sich dort staut, keine Sor... Aber Aber Aber es tut soooooo weh! Das ist ganz normal... jetzt lassen sich Sie mich das bitte verbinden...
Kaname seufzte. Es gab schon komische Menschen auf einer Baustelle und noch komischer war es wenn diese nichtmal wussten was eine einfache Prellung kombiniert mit einer Schwellung war. Kaname schmierte etwas von seiner Salbe auf die blau angelaufene Stelle und und fing an zu verbinden. Der Bauarbeiter fand das weniger cool, der zuckte vor Schmerz kurz zusammen. Man könnte meinen solche ausgebildeten Bauleute waren Schmerzen gewohnt und konnten auch mal was wegstecken. Pustekuchen!
Den Verband bitte drauflaussen. Beim Duschen und Schlafen abnehmen. Morgen sollten sie wieder fit sein. Der Bauarbeiter war aber auch einer der jüngeren Sorte. Noch nicht eingefleischt und eingebaut wie die restlichen Mannen hier. Diese guckten mit Skepsis zu dem Ursprung der noch jungen Schreistimme, die sich eher in ein kleines Jammern verwandelt hatte. Danke... Ganz kleinlaut konnte man ihn hören. Aber wirklich nur ganz kleinlaut.
Kaname lächelte einfach nur und ließ den jungen Kerl selbst machen was er für richtig hielt. Viel Arbeiten konnte er heute nichtmehr, aber vielleicht gabs auch andere Arbeiten von denen Kaname nichts wusste die der Bauarbeiter ausführen konnte. Der Schwarzhaarige schaute sich ein bisschen um. Ob es noch Verletzte gab oder ob er jemandem helfen konnte. Er selbst knabberte einen Apfel. Groß Anpacken konnte er nicht viel, aber einigen Leuten beim Transport helfen, das war durchaus drin. Zum Beispiel bei diesem Mega Klotz der schiebend und fast schon keuchend versuchte quaderförmige Balken hinauf zu schieben. Kaname grinste und holte Kyouseishu aus der Schriftrolle und ließ sie mit Puppenfäden direkt vor Daizen fahren, während er sich selbst daneben stellte. Kann ich helfen? fragte er freundlich und deutete an die Balken auf die Puppe zu laden. Es war viel leichter sie einfach von einem Gefährt mit Rädern transportieren zu lassen als sich weiterhin dem Versuch zu ergeben man könne sie den Berg hochschieben. Kaname biss von seinem Apfel ab und wartete auf die Antwort von diesem Brocken ab, der sogar noch größer war als Kaname selbst. Das gab's nicht häufig.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So März 29, 2015 10:23 am

Was war das für ein Wägelchen? Daizen blinzelte den Schweiß, der es durch seine adlerschwingenmäßigen Augenbrauen geschafft hatte, fort und blickte auf das Ding, was ihm selbst wie ein tiefergelegter Ochsenkarren erschien. Nur ohne Ochsen. Ochsen zogen Karren aber auch nicht fast senkrecht den Berg hoch.
"Kann ich helfen?"
Der Kato wandte sich dem Karrenführer zu. Ah, nein danke, ich brauche keinen Flaschenzug, entgegnete er freundlich. Es geht -... Er hielt inne. Seine markante Gesichtsmimik wechselte von überaus freundlich zu verdrießlich. Ah, was lüg ich mich selbst an. Er verschaffte sich festen Stand, langte in seinen Packen und holte einen Balken - mehr schaffte auch jemand wie Daizen nicht mit nur einer Hand - heraus, den er auf dem Wägelchen ablegte. Wäre ich in Form wie früher, wär diese Steigung hier ein Maulwurfshügel. Es kostete ihn ganz offensichtlich Überwindung, noch einen zweiten Balken abzugeben.
Nun war der Packen offenbar wieder leicht genug. Daizen schulterte die restlichen Balken neu, rückte sie zurecht und machte sich wieder an den Aufstieg. Dabei warf er dem Gefährt prüfende Blicke zu. Ist das einer eurer neumodischen Flaschenzüge?, fragte er dann. Offenbar schätzte er Kaname als Bauarbeiter ein. Als ninjutsu-begabten Bauarbeiter natürlich.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   So März 29, 2015 3:10 pm

Soll vorkommen antwortete Kaname auf die Altersrückstände die Daizen beschrieb. Der Schwarzhaarige beobachtete Daizen dabei, wie er die die Balken auf die Tragbahren Puppe lud. War schon irgendwie knuffig wie Daizen versuchte den starken Mann zu spielen, aber Kaname wollte ihn nicht in seinem Stolz kränken. Denn es sah so aus als hätte er mehr als genug Stolz im Gepäck. Und Balken.
Kaname wusste natürlich nicht das Daizen ebenfalls Shinobi war, er kannte ihn nicht. Und viel über die Dörfer hatte er sich ehrlich gesagt nicht informiert, somit wusste er auch nicht das er wahrscheinlich der mächtigste Shinobi in diesem Reich war. Oder zumindest in dem Dorf. Also versuchte er es ihm ein bisschen unkompliziert zu erklären. Nein, das ist kein Flaschenzug. Kaname kontrollierte die Puppen mit den Fäden nach vorne, die Balken wurden ganz sanft nach oben getragen und es gab weder Mühen noch Aufwand. Die Fäden ließ er dann aber auch materialisieren. Ehrlich gesagt, war es nur ein einziger Faden. Kaname brauchte für Kyouseishu aktuell nur einen einzigen Faden und somit auch einen einzigen Finger. Diesen hielt er Richtung Daizen Mittels einer Shinobi Kunst namens Kugutsu no Jutsu bin ich in der Lage dieses Ding zu steuern. Dabei zeigte er wie er die Puppe nach rechts und links fahren ließ, sie fuhr einmal um Daizen herum und dann wieder vor Kaname. Dieser grinste, biss von seinem Apfel ab. Das ist recht unkompliziert wenn mans mal kann. Dieses Ding, auch Puppe genannt, ist recht einfach zu steuern. Ich habe noch mehr Puppen, diese sind allerdings etwas komplizierter. Nach einem kleinen Fußmarsch waren sie dann oben. Kaname blickte sich um. Er wusste ja nicht wirklich wo die Balken jetzt hinkamen und blickte zu Daizen. Offenbar wollte er diesem den ersten Schritt lassen.
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BeitragThema: Re: [Baustelle] Grenzfestung Yakasano   Mo März 30, 2015 11:48 am

Hah. So ist das. Daizen kniff ein wenig die Augen zusammen, als der Fremde ihm zunächst das flitzende Wägelchen vorführte und dann den Finger zeigte. Nicht den Finger, aber einen Finger mit einem Faden daran. Einem hauchdünnen Garn aus Chakra. Der Hokage lächelte leicht und nickte. Dann machte er sich, um einige Balken erleichtert, wieder an den Aufstieg. Ich habe bereits verstanden. Meine Wenigkeit ist weit davon entfernt, sich Experte nennen zu dürfen, doch Kugutsu no jutsu ist mir nicht fremd. Er klimmte weiter die Felswand empor, einhändig, und kam nun doch beachtlich schneller vorwärts. Musste wohl auch am unmittelbaren Publikum liegen.
Oben angekommen, ließ Daizen seine Ladung fallen und streckte sich zunächst. Einmal und nie wieder, murmelte er, mehr zu sich selbst als zu dem gemütlich neben ihm einherschreitenden Schubkarren-Kugutsuka. Beim nächsten Mal nehme ich den ganz gewöhnlichen Fußweg. Oder... ein paar Balken weniger. Haltet Euer Wägelchen still, ich lade ab...
Gesagt, getan. Seid ihr hier zur Arbeit angeheuert?, fragte Daizen beiläufig. Diesmal aber auch noch etwas interessierter, als er es vorhin schon war. Ich wußte nicht, dass auch noch andere Shinobi hierher bestellt wurden.
Man sah ihm an, dass ihm nicht sonderlich schmeckte, wenn er so etwas nicht wußte. Er qualmte nicht vor Wut und wirkte auch ganz sicher nicht so, als wolle er irgendwem die Ohren langziehen. Es war lediglich dieser feine, unterschwellige Missmut zu erkennen, der den Leuten signalisierte: Hier war jemandem zwar nicht feste, aber dennoch merklich auf den Schlips getreten worden.
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[Baustelle] Grenzfestung Yakasano
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