Tamashii no Utsuri

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 Wohnung von Kaguya Kai

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BeitragThema: Wohnung von Kaguya Kai   Mo Sep 23, 2013 8:47 pm

Die Wohnung des zurückgezogenen Kaguyas befindet sich in dem großen Wohnviertel Kirgakures. Zusammen mit mehreren Parteien, teilt er sich das Haus, welches sich über 3 Stockwerke erstreckt. Seine eigene Wohnung liegt unter dem Dach ist jedoch von jeder Schräge verschont. Den Flur teilt er sich mit seinem Nachbarn, den er jedoch selten sieht. Das die gegenüberliegenden Wohnungen bewohnt werden, lässt sich wohl oft nur an dreckigen Fußspuren vor der Tür ausmachen, die in den Wohnungen verschwinden, aber genug davon.
Die Wohnung Kai's ist für eine Person ausgelegt und spärlich eingerichtet. Öffnete man die Tür nach innen, findet man links die Außenwand und zwei Schritte weiter rechts die Tür zum Badezimmer. Das Bad besitzt eine kleine Dusche, sowie ein WC und ein Waschbecken. Neben Handtüchern und Zahnbrüsten, findet man ihr nichts an wirklichen Pflegeprodukten. Verlassen und einsam scheint daher die blaue Dose auf dem Waschbecken, in welcher sich Farbe befindet. Nur in der Dusche trifft man auf zwei Plastikbehälter mit Shampoo und Duschgel. Der Boden ist kalt und gefliest. Die Heizung knackt meist leise hinter der Tür vor sich hin und steht scheinbar ständig auf Frostschutz.
Geht man den Flur weiter, findet man an der Außenwand ein Doppelfenster, welches Licht herein lässt. Vor Kopf trifft man auf einen dunklen schweren Schrank, der einer der wenigen Einrichtungsgegenstände der Wohnung ist. In diesem findet man sauber gestapelt die Kleider des jungen Mannes, wobei an jeder ecke Luft zu sein scheint. Der Schrank wirkt viel zu groß und vor allem viel zu leer, als wäre man noch nicht richtig eingezogen. Die linke Hälfte besitzt sechs Fächer, jeweils mit scheinbar immer gleichen Sachen. Die Andere Tür enthält drei Mäntel. Einmal einen hellblauen, eine schwere schwarze Jacke, sowie einen dunkel Umhang mit schwarzer Kapuze.
Wendet man sich nun um, sieht man in den größten Teil der Wohnung. Hier findet sich direkt an der gegenüberliegende Wand ein Bett, daneben eine schmale Kommode mit nicht mehr als einem Wecker bestückt. Zum Fußende des Bettes hin und damit an der Wand des Badezimmers, prangt die karge Einbauküche. Vier Herdplatten, ein Kühlschrank in dunkler Optik und eine weiße Arbeitsfläche mit Schublade, in welchen man ein paar Teller und Töpfe findet. Verstreut findet sich auch Besteck, mehr als fünf Dinge von allem wird man jedoch nicht finden, was auch bei Töpfen, Tellern, sowie dem ganzen Rest zutrifft.
Die Wände in jedem Raum sind in dem typischen weiß, das man immer vorfindet, wenn man umzieht. Keine Bilder hängen an den Wänden und es liegt auch nichts irgendwo herum. Alles was man findet, scheint gerade zu reichen um es wirklich Wohnung zu nennen, häuslich und gemütlich ist es bei weitem nicht. Da einzig private wird man in der Kommode neben dem Bett finden, denn dort sammeln sich Bilder von Junko, Kohaku, seinen Eltern, sowie Geschichten von und mit allen. Auffällig in der Küche sind zwei Schalen, eine mit Katzenfutter die andere mit Wasser gefüllt. Um diese beiden Schalen herum sieht es öfters etwas verdreckt aus, was man wohl als Schandfleck dieser ordentlichen Wohnung auslegen könnte.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Kaguya Kai   Mo Sep 23, 2013 10:40 pm

Ein leises Geraschel Drang an seine Ohren, dann ein dumpfes Geräusch. Er hörte seine eigenen Schritte, sein Blick war verzerrt, als er voran lief. Er fühlte sich so klein, machtlos. Tap tap tap machten seine Füße auf dem Boden. Mit einem ratsch schob er die Tür zur Seite, tapste weitere voran. Da war niemand, keiner war da. „Papa?“ hörte er sich selbst sagen und lief weiter „Papa?“ Die Schritte wurden schneller, hektischer, er stolperte über seine Füße, fiel und sprang sofort wieder auf, obwohl ihm die Knie schmerzten. „PAPA?“ laut gellte seine Stimme durch die Wohnung. Die Schritte donnerten über den Boden, schienen sich in das helle Holz zu bohren. Ein schlitterndes Geräusch, ein Knacken und ein weiterer dumpfer Schlag. Der Länge nach schlug er zu Boden, seine Augen fanden einen Körper und er spürte die aufwallenden Tränen.
Schweiß stand ihm auf der Stirn, sei Atem rasselte. Nur schwer konnte er die Augen öffnen, warf die Decke zurück und zwang sich aus dem Bett. Unsicher folgte ein Schritt dem Anderen. Hinüber zu seinem Schrank, an der Wand zum Fenster, dass in die Gassen zeigte. Mit einem Ruck war es offen und hüllte ihn in eisige Nachtluft. Ein erster tiefer Atemzug brannte ihm in der Lunge, lies ihn schaudern. Eisige Hände griffen nach seinem schweißgebadetem Körper, umfingen ihn und zerrten an seinem Verstand. Mit einem weiteren Knall schlug das Fenster zu. Da stand er. Regungslos – Atemlos – vollkommen Leblos. Seine rubinroten Augen starrten aus dem Fenster, wanderten über das Dach auf der anderen Seite, hinauf in den Himmel. Warum färbte sich der Mond nicht blutrot? Etwas in ihm drohte zu ertrinken. Nacht für Nacht plagten ihn Träume, plagten ihn Ängste und wenn er erwachte blieb ihm nur der Schmerz in seiner Brust zurück. Wo war sein Mittel, wo war diese Betäubung jetzt? Er schläft wie jede Nacht. Ruhig und alleine. Nein nicht alleine. Da ist seine Familie, seine Mutter, da ist Kin und seine andere Katze. Wo ist- Als hätte Momiji seine Gedanken gehört, maunzte der Kater leise und begann ihm um die nackten Beine zu streichen. Er hatte es aufgegeben sich in mehr als Shorts zu hüllen, wenn er schlief. Zu oft wachte er auf und war schweißgebadete. Die Wäsche konnte er sich sparen, immerhin machte sie niemand für ihn. Ein weiteres mau drang an sein Ohr. Sein Fokus verlagerte sich von dem Mond auf seinen kleinen Kater. Momiji war nie besonders groß geworden, ebenso wie Kin. Wenn es hoch kam, war er etwas größer als sein Fuß lang war. Vielleicht war es übertrieben, doch der schwach beleuchtete Kater erschien in in diesem Moment so winzig und zerbrechlich. Na dann komm her Momiji. Seine Hände schlossen sich um das kleine Wesen, hoben es in den Arm, während der Kaguya sich wieder in Richtung Bett bewegte. Schwer setzte er sich auf die Bettkante, lies Momiji in seinem Schoß nieder. Das kleine Wesen rollte sich sofort zusammen, schnurrte leise als der Chûnin begann ihn zu kraulen. Seit er den Kater hatte, fühlte er sich nachts nur noch halb so verlassen, wie früher. Es war nicht optimal, aber man gewöhnte sich bekanntlich ja an alles und irgendwie auch an jeden. An seinen kleinen kuscheligen Freund hatte er sich schnell gewöhnt, auch wenn er die Tapser nachts im Gesicht noch immer nicht mochte. Seine Augen verweilten eine Zeit lang auf dem kleinen schnurrenden etwas, bevor sie zur der kleinen Kommode glitten und dort blieben. Seine Hand griff unweigerlich nach der Schublade und er zog sie ohne wirklich darüber nachzudenken auf. Wie automatisch fuhr seine Hand hinein und zog ein Album heraus. Beliebig schlug er eine Seite auf und erkannte im schwachen Licht Kohaku, welcher an einer hellen Wand gelehnt saß. Seine Augen war geschlossen und sein Haaren hingen ihm wild im Gesicht. Er wusste sofort von wann dieses Bild war und wo sie damals gewesen waren. Ein sentimentaler Ausdruck drang in sein Gesicht und seine Züge wurden weich, als hätte er das schönste auf der Welt erblickt. Doch ein Bild war vergangen, spiegelte alten Zeiten wieder und diese wollte er nicht erinnern, vor allem nicht die, bevor er hier eingezogen war. Fast schon hektisch schlug er das Album zu, lies es verschwinden und griff sich kurz darauf an den Hals. Sachte tastete er nach seiner Kette, fand die Hälfte seines Symbols und berührte sie vorsichtig mit den Fingerkuppen. Sein kleiner Schatz, sein Heiligtum, etwas, dass er nie ablegen würde. Dafür gab sie ihm zu viel Hoffnung, oder etwas, dass man so nennen konnte. Kohaku hatte ihm gesagt, was er als Hoffnung empfand und er versuchte es zu leben. Auf etwas besseres hoffen schien einfach, nur wenn man kein wirkliches Ziel außer Stärke hatte, worin bestand dann die Freude? Immerhin habe ich dich - euch. Ganz so schlimm ist es bestimmt nicht oder? Wieder fuhr seine Hand durch Momiji's Fell. Ein leises schnurren erklang und die Krallen des Tieres gruben sich in seine Oberschenkel. Wenn Zufriedenheit nur in Schmerz auszudrücken war, müsste er wohl sein Leben lang mit diesem Tier leiden. Er war mehr Schmerz gewohnt vor allem psychischen, aber auch viel physischen. Dieses Tier zeigte ihm nur, dass auch es ihm Zuwendung geben konnte. Er war nicht alleine würde nicht mehr alleine sein. Immerhin hatte er eine Aufgabe und diese lebte, sprach zu viel und war viel zu aggressiv. Wann hatte er angefangen sie wirklich zu akzeptieren, sie irgendwie zu mögen? Er war nicht dumm. Auch wenn er Probleme mit seinen Gefühlen hatten, war ihm dennoch bewusst, dass sein Beschützerinstinkt nicht logisch begründbar war. Es gibt so viel, dass keinen Sinn macht. Lass uns weiter schlafen Momiji. Sacht hob er das Tier neben sein Kopfkissen und sank schwer zurück in sein Bett. Mit einem leisen Rascheln legte er sich die Decke über den mittlerweile wieder kühle Körper. Er vergrub sich nicht, starrte nur still an die weiße Decke, die jetzt unendlich schwarz schien. Leise tappte Momiji über die Decke, suchte sich seinen Platz auf dem Bauch des Kaguya. Ob der trainierte Körper wirklich angenehm zum schlafen war? Da war nur einer der ihm hätte das beantworten können. Er brach den Gedanken ab, dachte an den Mond und strich seinem Mitbewohner über das weiche Fell. Irgendwann schlief er in dieser immer gleichen Bewegung ein. Sein Atem ging ruhiger und blieb flach, auch wenn er in ein schwarzes Loch stürzte, welches man seine Vergangenheit nannte.
Als die Sonne sich am nächsten Morgen in die kleine Wohnung stahl, wurde er nicht von einem Sonnenstrahl wach, weil man ihn liebevoll weckte, oder gar durch seinen Wecker, nein er wurde wach, weil Momiji liebevoll seine Krallen in seine nackten Füße grub und darauf wartete, dass es Frühstück gab. Ein S eufzen entfuhr ihm, dann ein tiefes Grummeln, als er die Füße von ihrem Angreifer befreite und auf den Boden stellte. Brav sprang ihm das Tier hinterher, als er zum Kühlschrank schlich und etwas Katzenfutter in der Schüssel am Boden verteilte. Damit schien seine Aufgabe erledigt, zumindest für den Kater. Derweil schob der Kaguya sich ins Bad, vermied sich selbst im Spiegel zu sehen und stellte sich unter die Dusche. Es dauerte nicht lange, bis er fertig war und sich in seine üblichen Kleider warf. Die violette Hose mit Oberteil, seine kurze Jacke, sowie Handschuhe und sein schwerer Schal. Vor der Tür schlüpfte er in seine Schuhe und als er leise pfiff, sprang Momiji ihm entgegen, krallte sich in seine Hose, benutze seine Kleider als Leiter um auf seiner Schulter zum sitzen zu kommen. Mit dem Tier zusammen verließ er die Wohnung, schloss sie leise zu und stahl sich die Treppen hinab zum Friedhof.

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