Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Küstenwald Furugô

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BeitragThema: Küstenwald Furugô   Sa Sep 28, 2013 11:59 am



Dieser relativ gut belichtete Wald, im Gegensatz zu anderen Wäldern in Mizu no Kuni, liegt am westlichen Küstengebiet des Wasserreiches. Die dicken Tannen, die hier überall stehen, findet man nicht so dicht vor wie weiter im Inland. Das Gefälle ist geprägt von dicken, sich schlingenden Wurzeln, und um mit einem Wagen oder ähnlichem hier durchzukommen, braucht man ein bisschen Geduld, Aufmerksamkeit und Muskelkraft. Dennoch werden die Trampelpfade gern genutzt, um den Weg zum Hafen an der Westküste abzukürzen.
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Di Okt 22, 2013 7:24 pm

(kommt aus Guradiyosai)

Der Missingnin war, auf einer seiner Kuchyiosen hierher geritten. Er sparrte so nicht nur Chakra, es war auch sehr sehr komfortabel. Der Bösewicht hatte sich daran gewöhnt so zu reisen und wollte es nicht mehr missen. Begleitet wurde er wie immer von Shogan. Selbiger war von den Iryionin in Guradiyosai sozusagen generalüberhollt worden, nachdem er vor kurzem eine unschöne Begegnung mit dem Boten hatte, wegen dessen Nachricht sie hierher gekommen waren. Eine Person sollten sie fangen, verhören oder besser Foltern und sozusagen durchdrehen lassen. Nun ja nicht die Person selbst, einen Symbionten hies es. Was das war und bedeutete, war Yashamaru noch nicht so ganz klar, aber er würde es sicherlich heraus finden. Probieren ging über studieren sagte man doch. "Wie fängt man jemanden, der besser Genjutsu beherrscht als man selbst und sich aus Fesseln schneiden kann?" sagte Shogan der neben Yashamaru auf einem der Bäume hockte. Doch Yashamaru beschäftigte sich nicht zu sehr mit den fangen, sondern vielmehr mit dem Moment in dem es geschehen würde. Er schaute herab und war sich ziemlich sicher das vorbereitung alles war. Also hüpfte er herab, platziert hier und dort eine Sprengfalle, dann hüpfte er zurück auf den Baum und sagte zu Shogan: "Sie kann uns nicht in ein Genjutsu stecken, wenn sie uns nicht sieht." das war einleuchtend. Was das für eine Mission war auf die man jemanden schickte, den man entführen lassen wollte, wäre interessant zu wissen. So viele Arten von Missionen gab es nicht, auf denen man alleine das Dorf verlies, also mussten sie damit rechnen, das mehr als einer dort aufkreuzte. Sie würden schnell handeln, ein kleines Peng und dann hinab... wenn sie unter ihnen hindurch huschen würden. Würden sie über die Bäume springen... dann würde Yashamaru improvisieren, sie würden wenigstens den Überraschungsmoment auf ihrer Seite haben, das musste im Zweifel reichen. Andererseits: "Shogan... Alte Frau !" der Gecko verwandelte sich mit den Henge no Jutsu in eine Alte Frau und stellte sich an einen Baum. Er nahm sich ein paar Beeren aus der nähe und zerdrückte sie. Wenn man es nicht wusste, sah es aus als wäre dort eine Alte Dame in nöten. Wer würde schon eine Alte Frau blutend zurück lassen? Kirinin etwas? Nicht doch.

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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Di Okt 22, 2013 7:46 pm

cf: Clanviertel des Teshima-Clans

Was Takara wirklich von ihr wollte, war Chiyoko unklar. Irgendwie stank diese Mission zum Himmel. Sie, alleine aus Kirigakure fortschicken zu jemandem, der kaum etwas preisgab? Und warum sie? Wenn Takara ihr sowieso misstraute und sie für schwach hielt, welchen Sinn hätte es dann gehabt, sie als Genjutsuka auszusuchen? Eventuell war es einer von Takaras Untergrundkontakten. Die ein wenig mehr vom Clan wussten und deswegen Missionen stellten, die nicht direkt an die Dorfleitung gehen sollten. Es konnte sein, aber auch wieder nicht. Und Jolinar hatte sowieso ein sehr ungutes Gefühl bei der Sache. Ihre Wirtin alleine auf Mission, das hatte es bisher nur bei Krimskrams gegeben. Setzte Cordesh seit neuestem gern das Leben der Mitglieder aufs Spiel, um ihre Fähigkeiten im Überlebenskampf zu testen? Das erinnerte stark an das alte Kirigakure, bei dem Shinobi-Anwärter andere töten mussten, um einen Rang aufzusteigen. Hauptsache man war stark. Trotzdem zerbrach Jolinars Wirtin sich immer wieder über was anderes den Kopf. Ihr Kuchiyose war vorgestern nicht zu ihr zurückgekommen. Sie war deswegen unter anderen unachtsam, nervös und etwas zittrig. Ren musste ihre Nachricht erhalten haben, aber hatte sich weder gemeldet noch ihre Kater. Sie waren einfach verschwunden, diese Drecksäcke, so barsch man das sagen musste. Nun hatte sie wahrlich Angst, was zwischen ihrem Kuchiyose und ihrem einstigen Kumpel vorgefallen war. Wenn sie wen metaphorisch umbrachte, dann zuerst ihre beiden Katzen. Aber nun schritt Chiyoko in ihrer üblichen Missionskluft über einen Waldweg, der zur Abkürzung in Richtung Hafen diente. Den einen oder anderen Händler hatte sie schon gegrüßt, aber ansonsten waren nur Waldtiere hier gewesen. Nach einer Falle roch einfach nichts. Die zu einem Zopf gebundenen Haare wehten mal immer wieder im Wind, was die Teshima ab und an nervte, da die langen Strähnen sie am nackten Oberarm kitzelten. Wenn sie sich die Haare wie andere Leute schneiden ließ, sähe das zwar komisch aus, aber wäre auf der Mission praktischer. Aber Friseurgedanken beiseite. Es war recht kühl, kein Wunder, da ja schon 6 Monate vergangen waren seit dem Kennenlernen mit Ren. Es herrschten nun immer öfters bereits eisige Verhältnisse. Wieso hatte sie nur keine Jacke angezogen und nur ihr dunkelrotes Top, eine schwarze kurze Hose und fast kniehohe schwarze Stiefel? Klar war sie keine Nudistin, aber lief eigentlich eher sehr ... freizügig für solche frischen Waldlüfte herum. Die Gänsehaut war vorprogrammiert, aber zum Glück hielt das Tragen ihrer ganzen Dinge ein wenig warm. Die Gewichte der Kunais, des sowieso Metalls am Körper, dem Rucksack mit einigen anderen Dingen, die man einfach immer bei Missionen mitnahm. In dessen Trägergurte hatte sie auch die zierlichen Hände gekrallt. War sie froh, wenn sie endlich am Hafen war. Andere hätten wahrscheinlich gedrängt, dass sie rennen oder durch die Bäume springen sollte, aber das hier war ein Nadelwald. Da wuchsen die Äste der Bäume fast senkrecht nach unten, abgesehen davon, dass die Äste sehr schmal und wackelig waren. Es waren einfach keine Laubbäume. Nach einigen Metern und Wegeswindungen verengte die Teshima aber dann die Augen. Takara war vergessen, ihr Kuchiyose und die Kälte auch. Da war eine ältere Frau, zumindest nahm sie das so wahr. Mitten im Wald? Das war ein bisschen eigenartig, aber wer war sie, dass sie eine Notleidende skeptisch beäugte? Zögernden Schrittes trat Chiyoko an die Dame heran, welche augenscheinlich Blut am Körper hatte, doch keine Wunde war zu sehen. "Gomenasai, meine Dame, aber geht es Ihnen gut? Ist das Blut an Eurer Kleidung?"
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Di Okt 22, 2013 8:08 pm

Shogan war ein recht überzeugender Schauspieler und so stammelte er: "Hilfe er ist dort drüben...!" dann deutete er in Gestalt der Alten Frau in die entgegengesetzte Richtung. Denn Yashamaru würde sie so nicht sehen. Wenn sie sich drehte wäre der Moment da. Yashamaru hatte bereits angefangen seine Fäden aus zu senden. Er hing Waagrecht zum Erdboden an einem der Bäume und vollführte sein Meisterhaftes Fadenspiel. Seine Arme von sich gestreckt, führten die Finger einen Tanz auf den man so nur von Puppenspielern zu sehen bekam. Die Fäden zuckten so gekonnt durch die Luft, das sie praktisch keine Geräusche machte. Das Ziel, diese einfache junge Kunoichi, sollte an den Armen und Beinen gefessselt werden. Damit sie sich nicht befreien konnte, würde Shogan sich auf die Frau stürzen ehe sie irgendwelche Chakramanfiestationen zustande brachte. Yashamaru würde schnell agieren, die Fesseln festzurren und dann hinab eilen. Immerhin hies es ja das der Symbiont sie irgendwie schützte. Das Erdversteck würde ihn und seine Gefangene dann von hier weg bringen. An den Ort wo er sie dann "brechen" sollte. Doch das war noch weit weg, der Wind wehte durch den Wald und es war vorbereitet, wenn es hart auf hart ging sprengte Yashamaru eben diesen verdammten Wald, sie würde ja wohl nicht gleich in fetzen gerissen werden... oder doch? Ach der Plan würde schon funktionieren, hoffte er. So zuckten die Finger weiterhin Meisterlich durch die Luft, ebenso die Fäden... sie waren schon sehr nah, nicht mehr lange, drehte sie sich um war es um sie geschehen. Doch selbst wenn sie sich nicht umdrehte und nicht alle Ihre Sinne schärfte, würde sie die Fädne nur schwerlich entdecken oder bemerken können. Shogan indess, röchelte und miemte weiterhin die Arme Frau, welche sich kaum auf den Beinen halten konnte. Er konnte auch selbst die Initiative ergreifen, er war ihr nahe, sie jetzt einfach zu schnappen, sollte ausreichen, er musste sie ja nicht gleich beissen. Selbiges wäre auch Kontraporduktiv immerhin sollten sie sie ja Foltern und das Gift wirkte lähmend, wäre also nicht so Hilfreich. Dennoch gab es auch in dieser Situation viele Optionen und Yashamaru bereitete sich vor, sie schnell und möglichst ohne größeres hin und her zu Überwältigen.

Technik:
 
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Mi Okt 23, 2013 11:31 am

Irgendwie war Chiyoko ziemlich unwohl. Die Situation war nahezu merkwürdig. Warum sollte eine alte Frau hier sein, die blutete, während kein Täter in Sichtweite war, und der Teshima bereits vollkommen ruhige Händler begegnen waren, die aus dieser Richtung gekommen waren? Klar, sie hatte nicht die größte Intelligenz des Kontinents, aber als Kunoichi fiel ihr das schon auf. Jede Gruppe mit Karawane, jeder Mann mit Esel und Gepäck, der diesen Wald durchschritten hatte und ihr entgegen gekommen war, hatte freundlich gelächelt. Hier war nichts passiert. War das eventuell eine versteckte Probe ihrer Fähigkeiten? Etwas, was von Takara eingefädelt worden war? Oder fing dieser Eizen Chiyoko schon vor dem Westhafen selbst ab? Mit zusammengekniffenen Augen sah die Blonde auf die Oma herunter. Sie hatte keine wirkliche Wunde, ansonsten wäre auch ihre Kleidung beschädigt. Bei genauerem Hinsehen war das Blut auch zu dunkel, als dass es frisch hätte aus der Wunde sein können. Schiefes Spiel, das hier war ein schiefes Spiel. Zwar folgte sie dem Ruf der Alten und aus dem Augenwinkel in die Richtung, wohin sie zeigte, aber hier stimmte etwas nicht. "Hören Sie, ich habe keine Ahnung, was Sie für Halluzinationen haben, aber hier ist alles in Ordnung. Hier ist niemand Böses und wenn Sie sich einen Streich erlauben wollen mit diesem Falschblut auf der Kleidung ... nicht mit mir." Es reichte auch irgendwo. Chiko war schon seit 2 Tagen dauergestresst, nun kam diese alberne Mission hinzu. Seufzend und mit abwinkender Armbewegung drehte sie sich um, ohne jedoch die Fäden zu bemerken, die sich unlängst um sie herum befanden. So sah sie auch niemanden, der es irgendwie doch geschafft hatte, auf diesen unförmigen Nadelbäumen Platz zu finden. Ein wenig genervt war sie, was ihre Unvorsicht nur noch schürte. Gerade als sie einige Schritte gehen wollte, wurde das Spiel der seidenen Unsichtbarkeit vollführt, die Teshima riss die Augen aus voller Überraschung auf und gab einen Schrei vor sich. Plötzlich wurden aus heiterem Himmel ihre Handgelenke und Fußknöchel verschnürt. Von Fäden, die sie erst sah, als sie sich mehrfach an derselben Stelle um ihre Gelenke gedreht hatten. Sie waren fein und schienen nicht einmal auffällig im Licht zu glänzen, wenn die Sonne gut genug schien. Hatte ihr Bauchgefühl sie doch nicht getrügt, aber von wo kam das? Die 26-Jährige verlor das Gleichgewicht, kippte zur Seite und schlug sich ihre rechte Schulter böse an einer dicken Wurzel an, sodass sie kurz murrend die Zähne zusammenbiss. Das gab eine tiefblaue Prellung. Metaphorisch gesehen lag sie nun wie ein Fisch auf dem Trockenen auf dem Waldboden, hob aber trotzdem den Kopf und sah sich um. Aus diesem Blickwinkel konnte sie das alte Weib hinter sich nicht mehr erhaschen, aber hatte den Wald über sich etwas besser im Blick. "Hey, wer ist da? Was sollen diese alberne Finte und diese Fesseln?!", rief Chiyoko wütend vor sich hin, während sie ihre Arme und Beine bewegte, aber nichts an ihrer Unbeweglichkeit tun konnte. Nervös leitete Chiyoko Chakra in ihre Fingerspitzen, woraufhin sich katzenartige blau flimmernde Krallen bildeten. Aber selbst die Hände nur einige Millimeter hin und her zu schieben würde sie nicht weiterbringen, so konnte sie die Fäden nicht ansatzweise zerschneiden, also zog sie die Krallen wieder zurück. "Verdammt", kam es leise zwischen ihren Zähnen hervor. Dabei wurde auch Jolinar unruhig, sie war wach und aktiv, spürte die Vibrationen des Bodens vor allem durch das lockere Laub. Aber sie konnte niemanden außer die alte Frau wahrnehmen. Du musst dir irgendwie helfen, Chiyoko. Bevor der Feind dich ohnmächtig macht. Du bist nicht ganz hilflos. Das stimmte. Selbst, wenn sie keine Fingerzeichen wirken konnte, so hatte sie doch immer noch ihr Charakteristikum der Stimme - denn nicht wenige ihrer Illusionen vollzog Chiyoko, indem sie bestimmte Sätze sang. Sie sang und erzeugte damit Illusionen. Dennoch fiel ihr spontan keine Technik ein, die sie gegen den Feind wirken konnte. Geschweige denn wie viele es waren, ob das Chakra reichen würde. Vielleicht beherrschten sie auch alle Kai. Am besten wäre es, sie wohl zu knebeln, um ihren Gesangsillusionen zu entgehen, aber dafür musste sie diese Art von Kampftechnik erst einmal offenlegen, weshalb sie sie für sich behielt und am Boden blieb, kampfunfähig wie es schien.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Mi Okt 23, 2013 4:04 pm

"Erwischt !" sagte Yashamaru zu sich selbst. Er schwang die Fäden weiterhin und nun wo sie am Boden war, kam Shogan hervor gekrochen. Er wusste, genau wie Yashamaru das dieses Weibsbild Genjutsu beherrschte, das Kunststück mit dem Chakra manifestieren hatte sie kurz aufflackern lassen. Shogan sah es sogar, doch er verstand erst nicht was das war. Dann schob er seine Krallen über ihre Handgelenke, seine Fratze sah in ihr Gesicht und aus seinem Mund zischte es: "Kein Muchs... einfach gar nichts! Dann lebst du, Genjutsu kann man über alle 5 Sinne wirken, also versuch es gar nicht erst." dabei züngelte die gespaltene Zunge hervor. Nun nachdem Shogan bei ihr war, zurrte Yashamaru die Fäden fest und begab sich selbst hinab. Er würde sie mitnehmen, hier war es zu gut ein zu sehen und er kontrollierte die Szenerie nicht ausreichend. Langsamen Schrittes, sich sicher das er sie gefangen hatte kam er heran. Musterte sie, sie war gar nicht mal so hässlich. Der Mann mit den Schwarzen Haaren schaute zu ihr herab, lies seinen Blick von ihren Füssen bis hoch zu den Haaren wandern und kniete sich dann neben sie. Er sagte nichts, fuhr mit seiner Hand, langsa von ihrem Knie über ihren Oberschenkel und erhöhte den Druck kurz als er über ihren Schritt fuhr, denn er wollte das Oberteil hoch schieben. Da war es also, das Kreuz. Der Missingnin schaut etwas , dann griff er ihren Hals. Seine Hand umschloss ihn fast und er drückte zu. Nicht so fest das sie gar keine Luft mehr bekam, aber fest genug um ihr zu sugerieren das es ein Kinderspiel war ihr Genick zu brechen. Dann erklang seine Stimme: "Keine Angst, wir werden dich nicht Töten..." dann lies er ihren Hals los und schob ihr Oberteil wieder zurück. Doch bevor er aufstand lehnte er sich zu ihr hinab und vollendet den Satz mit: "...aber du wirst dir wünschen das wir es getan hätten !" dann griff er in seinen Anzug und setzte eine Spritze direkt in ihren Hals. Ein starkes Betäubungsmittel, das selbst eines der Legendären Bijuu Monster umhauen sollte. Der Symbiont würde dies abbauen, aber wohl kaum einfach überspielen könne. Wenn die betäubung einsetzte, würde er sie wegbringen. In ein Dorf in Mizu no Kuni, er wollte sie nicht weit transportieren müssen. Es hatte ausserdem eine gewisse Ironie, die er so liebte, wenn sie sozusagen in ihrer Heimat gequält wurde. Er hatt dort eine Taverne gemietet, niemand war dort, er hatte das ganze Gebäude für sich. Eine Woche lang, niemand würde sie dort suchen oder finden. Nicht wenn er es nicht wollte. Doch und das hatte er so in sich, lies er etwas da. Er schnitt ihr leicht in den Finger genug das sie etwas blutete. Shogan sah zu seinem Meister und sagte: "Was soll das? Niemand würde wissen wo wir sind, wir wären unauffindbar." doch Yashamaru schaute nur mit einem schmunzeln im Gesicht zu Shogan und erwiedert: "Brotkrummen Shogan... Brotkrummen !" der Gecko schüttelte den Kopf und wunk ab. Doch der Missingnin liebte das Spiel, es wiedersprach ja nicht seinem Auftrag ein paar Trophäen dabei heran zu ziehen. So erhob er sich, wartend ob sie nun einschlief oder ob er doch Handgreiflich werden musste.

(ich überlasse es dir ob wir schon los hüpfen oder ich dich erst K.O. hauen muss ^^ also sanft halt Wink )
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Mi Okt 23, 2013 6:10 pm

Sie lag da wie ein angeschossenes Reh im Wald, während sich diese alte Frau näherte, die letztlich doch nicht so hilflos war, wie sie signalisiert hatte. Es schien irgendjemand oder irgendwas zu sein, das sich mithilfe einer Technik tarnte, denn die Zunge, die beim Sprechen der Dame sichtbar wurde, war ganz und gar nicht menschlich. Vielmehr erinnerte sie an die gespaltene Zunge einer Schlange oder so etwas. Chiyoko verzog deshalb sowohl angeekelt als auch sehr verunsichert das Gesicht, während sie die Zähne zusammenbiss. Okay, keinen Laut von sich geben, sie konnte gerade eh nichts tun, da die Situation noch nicht klar genug war. Doch am liebsten hätte sie diesem Weib die Nase abgebissen dafür, dass es diese Darstellung ausgenutzt hatte. Bei Frauen, denen es wirklich so erging, würden manche so ihre Hilfe versagen und sie eventuell sogar abführen. Das verzerrte alles, aber das sollte nicht Chikos nächstes Problem sein. Vielmehr gab sich nun derjenige zu erkennen, der sie an Füßen und Händen gefesselt und zu Boden gebracht hatte. Als sie aus ihrer Lage heraus den Mann sah, läuteten keine Glocken. Es war niemand aus ihrem Clan, niemand aus Kirigakure, niemand aus einem der Dörfer, in dem Chiyoko einst gelebt hatte. Es war irgendein Fremder, wahrscheinlich aus Yokuchi, mit schwarzem langen Haar und auffälligen Augen. Okay, trotz der Situation mochte sie nach wie vor Kerle mit langem Haar, aber das hier war nun wirklich nicht die charmante Art und Weise sich einer Frau zu unterbreiten. So wurden auch jegliche Gedanken an Wertschätzung für Äußeres sofort verbrannt und zerquetscht. Chiyoko sah ihren baldigen Peiniger mit wütender Fratze an, mit dem indirekten Ausdruck, für was er sich eigentlich hielt. Skeptisch musste sie beobachten, wie er sich hinkniete und seine Hand auf ihr nacktes Knie legte, da weder Stiefel noch Hose bis dorthin reichten. Oh nein, was sollte das denn nun werden? Er wird jawohl nicht ... Aber kaum später ließ Chiyoko sich zu einer panischen Reaktion hinreißen, während diese verdächtige Hand tatsächlich so etwas wie über sie wanderte und kurzzeitig auf einen empfindlichen Bereich ihres Unterkörpers drückte. Die Blonde schüttelte sich, verdrehte sich und drängte sich in die entgegengesetzte Richtung. Alles, bloß das nicht. "Nimm deine scheußlichen Pfoten weg, du hinterhältiges Arschloch! Ich sag's dir nicht zweimal!" Mit dem eher vorlauten Mundwerk, das Yashamaru diese Flüche entgegen spie, versuchte Chiyoko ihre aufkeimende Angst zu ersticken und unterzuschlucken. Das konnte doch verdammt nochmal nicht wahr sein. Kurz darauf wurde die 26-Jährige aber dazu gezwungen ihre Augen zu schließen, weil ihr Symbiont sie übernahm. Der Schwarzhaarige hatte ernsthaft ihr Top weggezogen, um auf ihren Bauch zu schauen. Dort, wo ein großes Kreuz prangte, in dem Jolinar lebte. "Nimm die Hände weg oder ich reiß dir deine Augen einzeln aus, wertloses Mannsstück!", brüllte Jolinar mit Chiyokos Stimme in einer etwas tieferen Tonlage. Der Ausdruck in den Augen der Wirtin war stählerner als zuvor, die Larve, die durch Chiyoko sprach, hatte keine Angst. Kurz darauf war Jolinar aber wieder gezwungen Chiyoko ihren Körper zu überlassen, weil der Kerl zu plötzlich den Hals der jungen Frau ergriff und nicht gerade einladend zudrückte. Chiko keuchte auf, drückte die Augen zu und schnappte nach Luft. Er würde sie nicht töten, während er wohl sich und dieses Weib meinte, das eine eigene Dämonenzunge besaß. Das hörte sie, dann wurde sie losgelassen, mit einem Keuchhusten wie nach einer Grippe. Gerade als die Teshima ihre Augen öffnete, zu Yashamaru sah und hörte, wie er seinen Satz beendete, schien seine Tat noch schneller vollzogen zu werden. Es war ein feiner, aber dennoch schmerzhafter Stich, den sie an ihrem Hals spürte. Plötzlich schien sie ihren Puls dreimal so laut in den Ohren zu hören. Er hatte ihr etwas injiziert. Kurz schoss es ihr durch den Kopf, dass er sich wohl seinen Spaß an einer Ohnmächtigen holen würde oder sie zumindest ausreichend fesseln würde - was für ein niederträchtiges Schwein. Ganz klar spürten Wirt und Larve dann noch den Schnitt am Finger, aus dem Blut quoll. Die Blonde wurde bereits von dem Betäubungsmittel erfasst, aber Jolinar kapselte sich von Chiyokos Kreislauf weitesgehend ab, damit das Mittel in ihrem Zyklus nur gering dosiert ankam. Die Wirkung würde erst verspätet eintreten. Während Chiyoko schon mit den Lidern flatterte, hatte Jolinar also dafür gesorgt, dass sie nicht ganz verloren. Ihre Wirtin verfiel in Bewusstlosigkeit, aber kurz darauf reaktivierte die Shisei-Larve das Gehirn, ergriff es, öffnete die Augen wieder und widerstand mit einem Keuchen der Anstrengung zwei Körper gleichzeitig zu kontrollieren. Ihr fiel nur eines ein. Und das vollzog sie nun. Neben dem schweren Atmen begann Jolinar mit Chiyokos Gesicht dreckig zu grinsen, beinahe in einem Grade, der Yashamaru Konkurrenz machte. Klar dürfte ihm auf jeden Fall sein, dass die Betäubung in erster Linie versagt hatte, wenn er nicht wusste, dass nun Jolinar Chiyoko kontrollierte. Die hatte mit ihrem Körper die Substanz nämlich voll abgekriegt. Aus dem Grinsen wurde dann der Akt eines Singens. Jolinar nutzte Chikos Stimme in einer Tonlage, die an ein bösartiges Flüstern erinnerte. Melodisch entgegnete sie Yashamaru: "Warum die Hölle im Jenseits suchen? Sie ist schon im Diesseits vorhanden, im Herzen der Bösen." Sie waren beide zu nahe, um dem Genjutsu zu entkommen. Jedoch hatte Jolinar nur genug Kraft und Konzentration, um es auf eine Person zu wirken, und sie entschloss sich für den Fadenkünstler. Nun ließ Jolinar Chiyokos Kopf in den Nacken sinken, während sie den Mund aufriss. Aus diesem kam in der Illusion schwerer, schwarzer, wabernder Nebel, der sich zunächst um den Kopf herum auf dem Boden sammelte. Danach wurde er höher und höher, bis sich eine gebückte Menschenform herauskristallisierte. Letztlich schloss Jolinar wieder den Mund, während aus dem Nebel ein wildes Mädchen entstand, das auf allen Vieren über ihrer Beschwörerin hockte. Es kreischte in einem hohen Ton Yashamaru entgegen. Binnen einiger Bruchteilen von Sekunden sprang das Mädchen zur Seite, an eine dicke Tanne und hing dort wie eine Spinne. Jolinar versuchte derweil die Kontrolle über Chiyoko zu behalten, aber es strengte sie zu sehr an. Die Augenlider flackerten erneut, sie sackte zu sich selbst zurück, da das Mittel sie erreicht hatte. Letztlich wurde auch Jolinar bewusstlos, während das alte Weib vom Genjutsu verschont geblieben war.

Jutsu:
 

tbc: Yashamaru nach


Zuletzt von Chiyoko Teshima am Mi Okt 23, 2013 10:07 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Mi Okt 23, 2013 9:21 pm

Es passte ihr gar nicht was er da machte, das er ihr nah kam, sie anfasste und gar an Stellen berührte, die sie womöglich noch niemandem so offenbart hatte. Man würde sich wundern wie viele Krieger Amazonen noch Jungfrauen waren. Diese Maya zum Beispiel die war so kratzbürstig niemals würde ein Mann sie freiwillig anfassen. Doch eheh der Missingnin sich richtig über seinen Triumph sie so leicht geschnappt zu haben freuen konnte kam es ganz anders.
Eine Fratze legte sich auf das Gesicht der Frau, es kam überraschend und hatte nur eine einzige Schwachstelle, sie hatte nicht beide erwischt. Yashamaru sah vor sich ein Schauspiel, das er nicht durchschaute, was ihn aber insofern kalt lies, als das er sich schon diebisch darauf freute, diese Mädchen in der Luft sozusagen zu zerreissen. Auch wenn er es nicht durte den sein Auftrag besagte sie zu Foltern, so konnte man ein paar schöne Körpertreffer doch als Einstimmung berachten. Gerade als er seine Faust ballte, verschwand diese Gestalt am Baum. Was war geschehen? Shogan hatte seinen Meister berührt, mehr verletzt, er hatte seine Krallen im Arm des Missingnin versenkt um das Genjutsu auf zu lösen. Er sah wie sein Meister anfing sich für einen Kampf zu rüsten. Sie kannten sich nun schon ewig und gerade Shogan hatte sich sehr an seinen Meister angepasst. Vor allem weil er eben auch wusste, das nur er ihn aus Genjutsu befreien konnte, mal abgesehen von der guten alten Fleischwunde. Yashamaru schaute zu der nun wirklich bewusstlosen Frau und er klatschte etwas spöttisch: "Das wird zumindest mal bedeuten, das wir ihr die Zunge herausschneiden müssen..." er schaute zu Shogan welcher ihn mit großen Augen ansah. Dann jedoch wunk er ab und mit einem seufzen endete er: "...ach dieses nicht töten Ding ist echt nervtötend. Was soll man gegen diese Pfeiff Genjutsu ding machen? Wenn sie nicht reden kann macht es nur halb soviel Spaß?" er bügte sich hinunter und band sie richtig fest. Bewegung ausgeschlossen. Chakramanfestation mit eingerechnet. Doch dieses Genjutsu machte ihn verrückt. Also zählte er laut auf, während er sie über der Schulter trug was er machen könnte: "Knebeln... aber was wenn schon ein Summen reicht? Dann müsste der Knebel tief hinein gehen, bis in den Rachen... nicht das sie dann an ihrer eigenen Kotze erstickt." Shogan indess überlegte aber eine gute Lösung kam ihnen an sich nicht in den Sinn, also ging Yashamaru weiter Sachen durch wie sie nur seinem kranken Gehirn entstammen konnten: "Ein Kibaku Fuda auf ihrer Zunge ? Nur wer zündet es wenn wir in einem Genjutsu stecken... Zunge heraus schneiden, es hat schon einen Grund warum ich das normalerweise tue. Von dem dummen gewäsch der Weiber mal abgesehen." hin und wieder tropfte ein wenig Blut aus dem Finger der weiterhin die Spur markierte. Dann sagte Shogan etwas das nicht von der Hand zu weisen war: "Was wäre wenn ihr schmerzen leidet? So wie gerade an eurem Arm? Wenn ihr euch die Hand auf schneidet und somit das Genjutsu von vorneherein überlagert ?" Yashamaru hob den Finger, so als würde er diese Idee anerkennen, doch dann sagte er: "Brotkrummen Shogan, wenn ich meinem Körper bis dahin schon soviel zugemutet habe, wo bliebe dann der Spaß... womöglich würde man sich erzählen ich wre leichte Beute. Nein, auch wenn es plausibel klingt muss ich das für den Notfall aufsparen. Doch wir wäre es mit einem Kind?" Shogan verstand nicht so recht und fragte nach: "Ein Kind?" Yashamaru schmunzelte und nickte: "Wir schnappen uns ein Kind... oder besser gleich zwei, die wir mit Bomben versehen. Wenn wir sie nicht deaktivieren Kabuum. Zum einen hat es diese Melodramatische note. Zum anderen würde es ihr nichts bringen uns in Genjutsus in die Knie zu zwingen, wenn die Bomben explodieren die sowohl sie, als auch die Kinder sowie das Haus vernichten würden." der Gecko nickte. Auch wenn es grausam war, so hatte doch irgendwie der Symbiont angefangen, oder nicht? Shogan ergänzte noch: "Ich werde dann wohl mal im Örtlichen Heim ein zwei süße kleine Auftun... ob sie immernoch so auf Süßigkeiten stehen?" doch Yashamaru reagierte nicht mehr. Die Frau über der Schulter, war es nicht weit bis ins Versteck. Dortin der Taverne die er gemietet hatte, würde es soweit sein. Er würde sie festzurren, wie Jesus am Kreuz... nur mit mehr Blut und weniger Holz. Angeblich würde ja dieser Symbiont das ganze herauszögern. Sie würde also nicht so schnell sterben, aber das heraus zu finden ihre Grenzen zu erfahren oder besser ihr auf zu zeigen war etwas, das den Missingnin bereits jetzt mit reiner Ekstase erfüllte.

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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Fr Nov 08, 2013 2:17 pm

cf: Büro des Mizukage

Sie hatte langes, blondes Haar. Ein bisschen wirr an der Stirn, ein wilder Pony. Ganz graue Augen, aber ein niedliches Gesicht. Zierliche Person, durchschnittlich groß. Dunkle Kleidung, aber bepackt mit Rucksack und Shinobi-Waffen. Sie ist mir entgegen kommen und kam wohl direkt aus Kirigakure. Zumindest hatte sie ein Stirnband dabei. Das hatte der Händler gesagt, dem Yuka zusammen mit ihren beiden Begleitern auf dem Weg zum Küstenwald auf dem Pfad begegnet war. Es schadete nie Personen zu fragen, die die Erlaubnis hatten aus den Dörfern zu gehen wie sie wollten, ob sie jemanden gesehen hatten. Manche verlangten da zwar nach etwas finanzieller Motivation, aber dieser alte Herr mit seinem Esel und seiner Karawane war zu gütig gewesen. Yuka hatte ihn ausnahmsweise ganz normal behandelt, weil er auch recht gebrechlich augesehen hatte. Jedoch hatte er den entscheidenden Hinweis gegen, als er mit dem Shinobi-Team kurz nach dem Stadttor zusammengestoßen war. Er war Chiyoko vor 2 Tagen begegnet, als sie selbst das Dorf verlassen hatte. Sie war ihm entgegen gekommen, das garantierte die Beschreibung des Händlers. Also hatte Chiyoko den Weg zur Westküste eingeschlagen und war auf einem der wenigen Pfade durch den holprigen Wald gegangen. Fragte sich nur, warum. Wenn sie gänzlich ausgerüstet gewesen war, dann stand eigentlich nur eine Mission als Option zur Verfügung, und die hatte sie vom Kage nicht bekommen. Michiru hätte klipp und klar gesagt, dass Chiyoko auf Mission gewesen wäre, wenn sie denn eine erhalten hätte. Also begrenzte sich die Möglichkeit von Auftraggebern nur noch auf ihre Familie oder irgendwelche private Dramen und Hilfsbedürftigen von außerhalb. Letzteres eher unwahrscheinlich. Also folgten die beiden Männer, Schwertshinobi und Oinin, der Iryônin durch den beginnenden Wald. Sie hatte ihre Kleidung nicht groß gewechselt. Sie hatte sich einen weißen Ärztekittel übergezogen, ihre Ausrüstung angelegt und die entscheidenden Schriftrollen zu Notfallbehandlungen mitgebracht. Motoki flog mitunter kreischend über Yukas Kopf, während das Gespann aus den Kiri-Nin durch den Wald rannte. Trotz hochhackiger Schuhe konnte Yuka dies mühelos, und Zeit durften sie nicht verlieren. Allerdings konnten sie nicht durch die Bäume hüpfen, da der hier gewachsene Nadelwald keinen Halt bot. Zu wenige und vor allem zu dünne Äste. Sie mussten alle bodenständig bleiben und die Wege weiter abklappern. Viel Wortwechsel geschah bis dato nicht. Höchstens das eine oder andere Formale oder wichtige Planungsschritte. Vielleicht war das aber auch gut so, vor allem für Yukas Nerven, und im Umkehrschluss somit auch für die Gesundheit der Kerle. Nach etwa vierzig Minuten schnellen Fußmarsches ohne irgendwem begegnet zu sein, riss Yuka mit zusammengezogenen Augenbrauen als ihre Möwe plötzlich aufschrak, kreischte und anhielt. Sie bremsten alle ab, während Motoki auf der Stelle flog und das deutlich machte, was ihn so verunsicherte. Er kam zu Boden und landete an einer Stelle, die verdächtig dunkel war. Es konnte natürlich alles sein, was im Wald dünn und dunkel war - ein Stück abgeblätterte Rinde, ein totes Stück Holz oder ein gestorbenes Tier mti dunklem Fell. Auf die Entfernung sah Yuka zunächst nicht, dass sie vor einem entscheidenden Hinweis standen, aber sie ging dann näher zu ihrer Möwe, wobei sie fragte: "Schatz, was ist denn?" Sie kniete sich neben Motoki, der daraufhin aufgeregt hin und her hüpfte. Sprechen konnte er als normales Tier nicht, aber durchaus Gedanken vermitteln. Yuka sah sich die dunkle Erde genauer an, wobei deutlich wurde, das unterhalb der ganzen Tannennadeln noch mehr dunkle Flecken waren, nur schlecht sichtbar, da sie bereits ins Grünzeug eingewachsen waren. Die Katsuhika nahm einige Nadeln in eine Hand und sah dabei schon, dass das, was dort zu sehen war, bröselte. Es war eine getrocknete Flüssigkeit und ihr Arztauge sagte ihr bereits, was es war. Mit ein wenig Chakra in den Fingern legte sie ihre andere Hand auf die Nadeln, spreizte die Finger und umschloss mit ihrem Chakra die zerbrechliche Substanz. Die Technik reichte aus, um sich hier sicher zu sein, was es war. Die Krümel wurden von Yukas grünlich leuchtendem Chakra von den Tannennadeln gehoben, schwebten somit in der Energie der 38-Jährigen und es wurde deutlich, dass das keine Erdklumpen waren. Yuka stand auf und hielt ihre kleine Chakra-Blase in der rechten Hand, während Motoki hoch flog und sich auf ihre Schulter setzte. Sie drehte sich zu Ren und Kuro mit ernstem Gesichtsausdruck und sagte: "Das, was ich hier von den Nadeln am Boden entfernt habe, ist zweifellos Blut." So wie sie es glaubte, versetzte das den Männern den ersten Schock, aber Yuka war ziemlich gefasst. "Der Menge nach schätze ich, sollt es von einem Menschen stammen, dass es sich um eine Schnittverletzung oder eine Stichwunde handelt, die dieses Blut verloren hat. Verletzt ist der, der das hier hinterlassen hat, auf jeden Fall schon einmal geringfügig an einer sensiblen Stelle." Yuka löste ihre Chakra-Blase auf, woraufhin die Blutkrümel zu Boden fielen. Sie drehte sich in die entscheidende Richtung um und verkündete: "Wir werden dem Blut folgen. Wenn ich das richtig sehe, zieht sich gerade hier eine Spur weiter gen Norden von der Stadt weg. Zieht jedoch keine voreiligen Schlüsse. Mag sein, dass wir am Ende nur auf einen Bären mit Pfeil im Vorderbein stoßen." Das sagte sie nun so als Teamleiterin, aber innerlich wusste sie Tier- und Menschenblut klar zu unterscheiden. Und das hier war Menschenblut gewesen. Mit Motoki auf der Schulter biss Yuka leicht die Kiefer aufeinander. Harukas Gefühl hatte die junge Frau nicht getäuscht. Da war definitiv etwas vorgefallen. Shinobi verschwanden nicht einfach so. Also nahm die Katsuhika wieder Anlauf und lief los, zusammen mit den anderen beiden.

tbc: Dorf Toya

Jutsu:
 


Out: Ich würde sagen, dass ihr beide nun einmal postet, und gleich mit tbc zum Dorf Toya ^^ Jedoch schieben wir einen TS von 1 Tag dazwischen, damit wir zeitlich auf der Höhe von Yashamaru und Chiyoko sind. Also rasten Kuro, Ren und Yuka eine Nacht am Ende des Waldes oder im Dorf mit der Hoffnung dort eine Spur zu finden, aber erreichen erst an Tag 3 etwas.
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Fr Nov 08, 2013 7:24 pm

cf: Büro des Mizukage

Es dauerte keineswegs lange, bis Ren zusammen mit dem vielleicht in manchen Augen ein wenig bunt zusammengewürfeltem Team das Dorf verlassen hatte. Alles, was es gebraucht hatte, war Sakanade, seine sonstige Ausrüstung, welche aber allerdings nicht zu viel hergab und kurzzeitig nochmal ein Blick in Richtung des Büros des Mizukage, bevor er sich gänzlich dem Dorf abgewandt hatte. Er wusste, dass er Haruka Hoffnung gemacht hatte. Allein mit seiner Aussage und ja, vielleicht hätte er es nicht tun sollen. Einen Schimmer wie das ganze hier ausging? Gar eine Ahnung? Nein, er hatte keine. Wusste nur, was er auf keinen Fall zulassen würde... - und wenn es schon geschehen war? Ren achtete nicht groß auf Kuro, behielt seine Umgebung im Auge. Auch während Yuka den Mann ausfragte, stand er für seine Verhältnisse ziemlich ruhig an der Seite. Wartete, was der Mann sagte. Der Gedanke, dass schon etwas geschehen war, verließ ihn währenddessen kein einziges Mal. Schritt um Schritt gingen sie weiter. Mit der Information, dass Chiyoko vielleicht vor zwei Tagen ebenfalls diesen Weg gekreuzt hatte. Zwei Tage. Abwesend mahlte er mit dem Unterkiefer. Dass sie vor zwei Tagen hier vorbeigekommen war und sich nun nicht im Dorf befand, gefiel ihm mit jedem Meter an Weg, den sie zurücklegten, immer weniger. In seinem Kopf reihten sich Harukas Sätze einem nach dem anderen. Oder die von Anise. Die Wahrheit, welche er über Chiyokos Magengegend erfahren hatte - auch das hatte er unter Umständen hinten an geschoben. Weil das Hier und Jetzt wichtiger war. Dennoch waren diese Informationen immer noch da und allmählich ergab sich für ihn ein Bild, welches er alles andere als gern sehen wollte. Die einzigen Geräusche, welche von ihnen ausgingen, waren wohl ihre Schritte und die kreisenden Schwingen der Möwe in den luftigen Höhen. "Zum Wohle seiner Mitmenschen muss ein Shinobi alles ertragen können", das hatte sie einmal gesagt. Wahrlich in einem anderen Zusammenhang, aber ihm kamen diese Worte in den Sinn. Kamen, als sie gefährlich stoppten. Yuka sich auf machte, ihre Möwe fragte, was wäre. Ihm entging nicht, wie lieblich sie zu dieser war, doch interessierte es in diesem Moment nicht. Stattdessen biss er sich im nächsten Moment auf die Unterlippe, legte eine Hand auf Sakanades Griff und blickte zur Seite, während sich die Gesichtszüge der Mimik verdunkelten. Nein. Sie musste ihm nicht sagen, was das ist. Er hatte es bereits geahnt - wenn Chiyoko nun selbst hier wäre, würde sie ihn vielleicht gar darüber schalten, dass er genauso das war, was er ihr immer vorgehaltne hatte, dass sie nicht sein sollte: Pessimistisch. Und irgendwie schwand in ihm auch deutlich die Hoffnung, dass es ihr gut ging. All das wegen einem Tropfen Blut, der sehr wohl auch von einem Tier sein konnte, wie Yuka sagte. Nur glaubte er nicht, dass sie die Wahrheit sprach. Er war nicht dumm, sondern scharfsinnig. Für ihn lag es nahe, dass Yuka genug Zeit hatte, um festzustellen, ob es menschliches Blut war. Es sollte nicht nur von einem Menschen stammen. Es musste. Sonst würden sie dieser Spur auch nicht nachgehen, oder? "Wir werden am Ende auf einen Bären treffen. Ganz sicher... aber der hat dann Sakanade in seiner Kehle." Ren malte die Kiefer, während er mit einer grimmigen Mimik zu Yuka aufschloss. Gewiss. Wer auch immer für das alles verantwortlich war und wenn das Blut wirklich von Chiyoko stammte... der würde nicht mit funktionierenden Lungen oder dergleichen davon kommen. "Ist nicht so, dass ich voreilig bin... aber ich glaube nicht an Zufälle - vor allem, wenn diese Zufälle "Glück" bedeuten. Denn das gibts leider ziemlich selten." Also gingen sie weiter. Und Ren unterdrückte es, seine Faust an den nächsten Baumstamm zu rammen in der Vorstellung von Chiyokos Clanoberhaupt. Oder Kuro. Am liebsten hätte er ihn am Kragen gepackt und ausgefragt - nicht auf die nette Art und Weise. Aber das konnte er nicht. Es war beschissen, wenn man nur eine vagen Spur folgen konnte. Dennoch wusste er auf Grund seiner Ausbildung in Fallenkunde, dass manche Dinge einfach nur zu offensichtlich waren, wenn sie so weiter der Spur folgten. Auch ein unscheinbarer Wald erzählte Geschichten. Und so war es kein Wunder, dass sie schließlich in eine gewisse Richtung einschlugen und auch an einem gewissen Ort herauskamen, oder?

tbc: Dorf Toya
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   So Nov 10, 2013 4:04 pm

[CF: Büro der Mizukage]

Sie marschierten in einem schnellen Tempo aus dem Dorf in Richtung des Küstenwald Furugô, hier mussten die Shinobi die Fortbewegungsmethode auf dem Boden wählen da die Nadelbäume nicht dafür geeignet waren um von Ast zu Ast zu springen. Immerhin waren wir hier nicht im Reich des Feuers, welches stämmige Laubbäume hatte dessen Äste teilweise so dick waren das 2 Shinobi auf ihnen ohne Probleme halt fanden. Während sie den Spuren folgten gingen in Kuros Kopf viele Dinge durch, vorwürfe, zweifel, sorge und Aggressionen. Aggressionen die vom dem ekligen gekreische der Möwe ausgingen doch hatte er während seiner Ausbildung gelernt sich zusammen zu reißen. Auch wenn diese Fähigkeit verschwand als er im Büro der Mizukage stand und es um das Leben seiner Cousine ging. Er vermutete das es genau das war, worüber die Kage mit ihm nach dieser Mission sprechen wollte. Er musste sich zügeln auch wenn es um seine Familie ging musste er versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren.
Als die Möwe die Blutspuren entdecke und Yuka diese verwertete benutzte Kuro seine Fähigkeiten im Spurenlesen um ausschließen zu können ob es sich dabei um einen Bären handelte.
Er kniete sich hin und wischte die Nadeln vom Boden weg und untersuchte ihn nach unebenheiten, Fußspuren und ähnliches, er seufzte und stellte sich hin als Yuka meinte die Jungs damit beruhigen zu wollen, das es genauso gut ein Bär sein könnte. Dann drehte er sich zur Gruppe und ging ein paar Schritte mit einem kühlen Gesichtsausdruck. “Nun ich denke wir können die Möglichkeit mit einem verletzen Bären ausschließen. Ich kann hier nur Fußspuren von Menschen erkennen, keine Bärenpfoten oder andere Tiere. Nun Yuka hat recht, wir werden dieser Spur folgen. Ich bin mir sicher das sie uns zu weiteren Hinweisen oder sogar zum Ziel führt.“ Er sah zu Ren der seine Hände schon um den Griff seines Schwertes klammerte und sich auf die Unterlippe biss. Kuro seufzte erneut, er wusste nicht ob es etwas brachte wenn er versuchte Ren zu beruhigen, immerhin kochte Kuro innerlich mindestens genauso wie er.
Machte sich selbst vorwürfe und würde denjenigen der Chiyoko vermutlicher weise entführte am liebsten den Kopf abschlagen, aber übereilte Handlungen könnten die Operation in Gefahr bringen.
Er entschied sich jedoch doch etwas zu Ren zu sagen auch wenn er damit rechnete auf Taube Ohren oder garstige Antworten zu stoßen. “Wir müssen überlegt und ruhig handeln, Ren beruhige dich und lass dich nicht zu sehr von deinen Gefühlen beeinflussen. Mir geht das ganze genauso auf die Leber wie dir, aber wir müssen professionell handeln wenn wir Chiyoko nicht in Gefahr bringen wollen. Wenn es denn wirklich so ist, das sie in Gefahr ist.“ sagte er in ruhiger Stimme und schaute melancholisch in die Richtung in der die Spuren zeigten.
Er würde Yuka folgen sobald sie losziehen würde und versuchte sich zu beruhigen. ~ Halte durch Chiyoko, ich werde dich retten. Ganz egal was diese Typen hier von mir denken, ganz egal was danach passiert. Ich werde mein versprechen halten.~

[TBC: Dorf Toya]
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Mo Okt 06, 2014 10:07 pm

cf: Iwaki

Schon seit einer Weile war ich seit meinem kurzen Aufenthalt in Iwaki unterwegs und nun befand ich mich in einem der Küstenwälder Mizu no Kunis. Es war trotz aller Tannen und anderweitige dicke Bäume hier relativ hell. Mir gefiel dieser Wald sehr, außerdem waren mir schon einige viele Kräuter und Pflanzen ins Auge gefallen, die mir noch sehr nützlich sein konnten.
Nach einigen Minuten, der Tag näherte sich dem Mittag, blieb ich stehen und kniete mich vor einer ganzen Ansammlung an giftigen Pflanzen hin.
Ich zog ein Kunai aus einer meiner Gürteltaschen und begann ein paar Pflanzenstängel abzuschneiden, zu sortieren und in Büschel zusammengeknotet in meine Tasche zu stecken. Ich lächelte, als ich mich wieder aufrichtete, kurz streckte und mich dann auf einem umgefallenen Baumstamm setzte, um mich ein wenig vom langen Marsch auszuruhen. Recht gelangweilt knabberte ich an einer Brotecke, ehe ich meinen Kimono wieder etwas zurechtzupfte und meine Hand auf meinem Kinn abstützte.
Wohin willst du nun eigentlich? fragte ich mich selbst und zog meine Strümpfe wieder etwas nach oben.
Vielleicht zurück? Oder...doch lieber nach Numamiya? Wieso eigentlich nicht? Die Hauptstadt von Mizu no Kuni hatte ich noch nie gesehen. Vielleicht würde ich auch Mizu no Kuni verlassen? Andere Shinobi kennenlernen...Möglicherweise fand ich auch Ninja, die mehr über Kräuterkunde wussten, als ich? Von ihnen konnte ich ganz bestimmt etwas lernen.
Während ich mir diese Pläne machte, seufzte ich leise und zog meinen Zopf fester, ehe ich wieder aufstand und weitergehen wollte, wobei ich aufpasste, nicht über eine dieser grässlichen, dicken Wurzeln zu stolpern. Nun...Zivilation wäre mir bei weitem lieber.
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Do Okt 09, 2014 8:01 am

CF: Restaurant Shinobi

Nachdem Nen einige Küstendörfer auf der Suche nach Shiki abgeklappert hatte, fand er in der Hafenstadt Iwaki einen ersten Hinweis auf sein Ziel. Ein Händler, der seinen Stand in der Nähe eines der Tore hatte, hatte die Entflohene noch vor wenigen Stunden die Stadt verlassen sehen. Damit hatte Nen eine Spur, der er dann auch folgen konnte. Iwaki lag direkt an einem lichten Waldgebiet, Furugo genannt. Dies war für Wägen eher schlecht befahrbar, weshalb die meisten Händler einen großen Umweg darum machen mussten. Also folgte Nen entweder der Straße oder machte sich im Wald auf die Suche nach Spuren.
Der Oinin entschied sich, erst die Straße abzuklappern. Sie war halbwegs gut genutzt und etwa eine Stunde lang befragte der Oinin Wanderer, Händler und Reisende, die ihm entgegen kamen, ob sie Shiki denn gesehen hatten. Doch niemand erkannte die Rothaarige, so wechselte Nen den Such-Modus und betrat den Küstenwald.

Nen bewegte sich keinesfalls so schnell fort, wie er konnte. Beim Spuren Lesen musste man sich Zeit lassen, Sorgfältig und Gewissenhaft vorgehen. Denn im Gegensatz zum allgemeinen Glauben hinterließ nicht jeder Flüchtling hübsche, Fußabdruck-förmige Spuren im Waldboden, denen man dann einfach hinterherlief. Es galt auf subtileres zu achten: Geknickte Äste, gepflückte Blumen, eingetretenes Gras oder Moos, dergleichen. Nen hatte diese Kunst über Jahre hinweg beinahe zur Perfektion gebracht, so dauerte es nicht sonderlich lange bis er denn eine Spur aufgenommen hatte.
Dieser Spur aus Hinweisen folgte er ein gutes Stück durch den Wald. Sie endete an einer Lichtung, auf der der Oinin einen jungen Mann rasten sah. "Falsches Ziel oder Henge.", mutmaßte der Oinin für sich und schloss, noch im Schuzte des Waldes verborgen, die Augen. Er vergaß alle Geräusche um sich herum und konzentrerte sich einzig und alleine auf seinen Sechsten Sinn, mit der er das Chakra des Mannes wahrnehmen konnte. Zu einem Jounin wie Shiki passte es kein bisschen, der Mann war höchstwahrscheinlich Zivilist. Auf das Gespräch mit solch einem hatte Nen aber im Moment weder Lust noch Zeit, denn mit jeder verstrichenen Minute wurden die Spuren Shikis schwerer zu finden.
Also nutzte Nen die altbefährte Fortbewegungsweite, sich in den Baumkronen von Ast zu Ast zu katapultieren, um wieder an seinen Ausgangsort, Iwaki, zurückzukehren. Von dort aus suchte er erneut die nähere Umgebung ab und fand dann eine neue Spur, der er folgen konnte. Nach einiger Zeit kam er an einer Ansammlung an Pflanzen vorbei, die fein mit einem Messer abgetrennt worden waren, und das nicht einmal vor langer Zeit. Die Spur war heiß, dieses Mal hatte der Oinin ein besseres Gefühl. Er schloss einige Fingerzeichen und konzentrierte sich auf die Schwingungen des Ortes. Ein Hauch von Chakra lag in der Luft, den Nen mit seinem Jutsu wahrnehmen konnte. Eine Person war hier gewesen, deren Aura wohl zu Shiki passte. Indem er zwei andere Fingerzeichen formte, blendete Nen seine normalen Sinne noch mehr aus, bis er schließlich nur noch sein Chakragespür wahrnahm. Und dieses verriet ihm dann auch, dass die Person, die vor kurzem noch hier war, sich einen knappen Kilometer weiter in Richtung Norden befand. "Volltreffer."
Einige Minuten später hatte Nen die Stelle erreicht, an der er Shiki vermutete. Sie saß gerade Brot mampfend auf einem Baumstamm und passte zu dem Bild, das Nen von ihr hatte: Lange, rote Haare, traditionelle Kleidung, zwei Katana, recht gutaussehend. Nen machte sich keine große Mühen, sich zu verstecken oder sich der Missing Nin leise zu nähern. Sie hatte keine schweren Verbrechen begangen außer das Dorf zu verlassen, daher war Nen - vorerst - auf keinen Kampf aus. Also trat er ganz unbeschwert und unbescholten auf sie zu und grüßte dabei freundlich: "Shiki, Chidatsu?"
Nen's Stimme klang monoton und emotionslos. Durch die Holzmaske konnte man keine Regung seines Gesichts erkennen. Der dunkelbraune Mantel verbarg sogar Nens Statur ein klein wenig. Shiki würde in ihm nicht mehr sehen als einen X-Beliebigen Oinin. So war das ja auch gedacht.
Der Oinin blieb einige Meter vor Shiki stehen und brachte die Hände vor den Körper, dass die Missing Nin sah dass er keine Waffe trug und auch keine Seals schloss. Er wollte die Rothaarige nicht verschrecken oder verängstigen, nur nett reden. Vielleicht gab es ja einen Grund dafür, dass sie dem Dorf entflohen war. "Euer Dorf vermisst Euch. Ich muss Euch bitten, nach Kirigakure zurück zu kommen und den Grund Eurer Abwesenheit zu erklären." Nen war höflich, aber direkt. Er kam schnell auf den Punkt, denn Shiki sollte wissen, was den überhaupt los war.

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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Fr Okt 10, 2014 3:27 pm

Ich fuhr auf, als jemand vor mir auftauchte und innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde, hatte ich Sekisetsu gezogen. Mein Herz klopfte schnell, doch meine Hand zitterte kein bisschen, während ich die Spitze meines Katanas auf den Fremdling richtete. Mein brauner Blick war kalt und schneidend und um meine Lippen spielte ein missbilligender Zug.
Ein Oi-Nin!
Mein erster Gedanke: Wie hat er mich gefunden? Doch dann fiel mir ein, dass ich ziemlich viele Spuren hinterlassen hatte, die für einen Oi-Nin sicher leicht zu finden waren. Die abgeschnittenen Pflanzen...Und sicherlich auch ein paar abgeknickte Zweige und ähnliches. Nächstes Mal musste ich wirklich besser aufpassen.
Mein zweiter war: Wie werde ich ihn wieder los? Ich hatte keinerlei Interesse an ausgiebige Gespräche mit dem Oi-Nin, weshalb ich ihn also so schnell wie möglich los werden musste. Es lag mir wenig daran zur Nuke-Nin zu werden, indem ich ihn töte, also muss ich mir etws anderes einfallen lassen.
Der Oi-Nin vor mir zeigte mir, dass er nicht bewaffnet war und auch keine Seals schloss, weswegen ich mein chakraleitendes Katana wieder sinken ließ, es jedoch nicht in die Scheide zurücksteckte. Dafür war mir das alles zu unsicher.
"Kein Interesse. Danke." gab ich kalt auf seine Aufforderung hin zurück und schnaubte. Als ob mein Dorf mich vermissen würde... Ich rammte Sekisetsu neben mir, gleich griffbereit, in den Boden und zog meinen Zopf fester, ehe ich am Kragen meines recht..offenherzigen Kimonos rumnestelte.
Ich würde nicht zurückkommen. Noch nicht jetzt.
"Frag mich in ein paar Monaten nochmal, ob ich Lust hab, wieder zurückzukehren." meinte ich mit einem spöttischem Grinsen und schüttelte den Kopf. Mein Körper war angespannt und ich wartete förmlich darauf, dass der Oi-Nin irgendeinen Angriff machte, um ihm abzuwehren.


~*~

Katana Sekisetsu (=Schneefall):
 


Zuletzt von Shiki Chidatsu am Fr Okt 24, 2014 7:04 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Fr Okt 24, 2014 2:09 pm

"Es ist nie so einfach, wie es sein könnte...", dachte sich der Oinin klammheimlich, als Shikikundtat, nicht ins Dorf zurück zu wollen. Das wollten die Missings nie. Dabei verstand Nen gar nicht, weshalb man die Hand, die einem Schutz und Ausbildung geboten hatte, denn unbedingt beißen musste. Sicher, manche Missings hatten gute Gründe, doch konnte doch alles auf offiziellerem Weg geklärt werden. Der Mizukage Kibou war weit davon entfernt, ein Unmensch zu sein, und wenn es etwas wirklich dringendes im Ausland zu tun gab, ließer sicher mit sich reden. Es hätte - für alle Beteiligten - wirklich so viel einfacher sein können.
Aber daran ließ sich jetzt auch nichts mehr ändern, also musste Nen die Suppe auslöffeln, die Shiki sich da selbst eingebrockt hatte. Doch dafür war er als Oinin ja da. "Ich hoffe Ihr versteht, dass das keine Antwort ist, die ich meinen Vorgesetzten überbringen kann.". Sympathie aufbauen. Nen hatte nichts gegen Shiki persönlich. Es war nur sein Job, sie zurückzubringen. Shiki war selbst lange genug Kunoichi gewesen um zu verstehen, dass Nen hier nur auf den Befehl anderer hörte und versuchte, die Männer über ihm zufrieden zu stellen.
"Ihr könntet doch vorerst einmal erzählen, warum Ihr das Dorf unentschuldigt verlassen habt. Im Gegenzug..." Zeit für Nens Trumpf-Ass. Bedeutend langsam schob er eine Hand in die Manteltasche und zog sie dann, noch langsamer wieder heraus. Was er aus dem Mantel gezogen hatte, präsentierte der Oinin dann auch zugleich, sodass Shiki sich keine Sorgen machen musste. In seiner behandschuhten Hand lagen drei in butes Papier verpackte Süßwaren. "... ein Bonbon. Sind nicht vergiftet oder so. Ich habe Zitrone, Waldfrucht und Minze." Die Bonbons verblieben in Nens offener Handfläche. Er war sich ziemlich sicher, dass Shiki nicht auf dieses Angebot eingehen würde, aber zum die hier recht verspannte Stimmung aufzulockern würde der kleine Gag hoffentlich reichen. "Ich bin nicht hier um dich zu töten, Shiki.", versicherte der Oinin dem Rotschopf, mit dem er gerade sprach, und lächelte dabei nett. Das konnte sie zwar durch seine Maske nicht sehen, aber mit ein bisschen Glück konnte sie eine Veränderung in seiner Ausstrahlung bemerken. Dann nahm sich Nen einen kurzen Augenblick Zeit um sich Shiki einmal genauer anzusehen. Die Missing trug neben dem Katana, das sie gezogen hatte, noch ein zweites bei sich. "Na klasse, als würde eines dieser Dinger nicht nervig genug sein.", grummelte er wortlos in sich selbst hinein und verfluchte dabei alle Schwertkämpfer der Welt. Nur nervig.
Shiki sah weder abgehungert noch verletzt aus, das war gut. Würde vielleicht einen Bonus geben, wenn Nen sie abgab.
"Aufgrund deiner Unversehrtheit nehme ich einmal an, ich bin vor meinen Kollegen bei dir angekommen. Richtig?"
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Fr Okt 24, 2014 7:45 pm

Ich dachte mir, dass der Oi-Nin meine Antwort nicht besonders gut aufnehmen würde, doch sein kurzzeitiges Schweigen machte mich gleich wieder nervös und ließ meine Hand wieder zum Griff meines Schwertes wandern. Ich war mir sicher, dass ich einen Kampf gegen ihn bestehen könnte, doch wollte ich von keinem Angriff überrascht werden.
"Natürlich verstehe ich das." begann ich mit zuckersüßer Stimme und hob eine Augenbraue.
"Aber es interessiert mich nicht die Bohne." schloss ich und musterte den Oi-Nin erneut. Er war größer als ich, doch recht schlank. Ich schloss daraus, dass er vermutlich eher auf Schnelligkeit bedacht war, als auf Stärke. Nunja..Trotzdem kein Gegner für mich. Nicht mit meinen beiden Schwertern und meinen Giften, die ich nutzen konnte.
Als er mich dann fragte, ob ich ihn den Grund für mein Fernbleiben von Kirigakure erzählen wollte, schnaubte ich. Der Oi-Nin griff in seine Tasche und meine Hand schloss sich fester um den Griff von Sekisetsu. Angespannt verfolgte ich jede seine Bewegungen und als er mir zeigte, was in seiner Hand war, da....War ich einfach nur verdutzt. Bonbons? Das sollte dieser Gegenzug sein? Kurz war ich einfach nur verblüfft, dann brach ich in höhnisches Lachen aus.
"Haha. Sehr guter Witz." Ich grinste und schüttelte den Kopf. Informationen im Austausch gegen Bonbons? Das konnte er ganz eindeutig vergessen. Vor allem nicht diese Informationen.
"Ach...Das erleichtert mich jetzt. Aber..um folgendes Gespräch kurz zu halten: Ich kehre nicht nach Kirigakure zurück. Zumindest nicht jetzt!" antwortete ich, als der Oi-Nin sagte, dass er nicht hier war, um mich zu töten. Im ersten Teil der Antwort klang meine Stimme noch komplett sarkastisch, doch dann wurde sie hart, eisig und unnachgiebig. Mir war es Ernst. Noch würde ich nicht zurückkehren.
"Scheint so...Oder aber deine anderen Kollegen hatten sich mit mir angelegt und es nicht mit mir aufnehmen können." Es war mir deutlich anzuhören, dass ich das nicht ernst meinte, jedoch trotzdem der Meinung war, dass es kein Oi-Nin mit mir aufnehmen könnte.
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Di Okt 28, 2014 11:55 pm

"Nicht die Bohne" also. Na immerhin wusste Nen nun, an was er war. Sein Blick ruhte auf der Rothaarigen und es entging dem Oinin nicht, dass sein Gegenüber wohl ein wenig gereizt, wenn nicht sogar aufgewiegelt war. Ihre Bewegungen waren hastig und ihre Hand wanderte wie von alleine zum Schwertgriff. So viel zum Thema "Nicht verschrecken". Naja, dann galt es eben, andere Saiten aufzuziehen. "Ich fürchte, mit dieser Einstellung verbaust du dir gerade deine Rückkehr nach Kiri als freier Mensch."
Es ging noch ein wenig hin und her, doch mittlerweile kristalierte sich heraus, dass der Oinin mit Vernunft bei Shiki wohl nicht weiter kommen würde. Noch nicht einmal eines seiner Bonbons wollte sie haben. Betont langsam zog Nen die rechte Hand, in der sich die Bonbons befanden, zurück und ließ die Süßwaren in die Tasche gleiten und ließ die Hand da. auch die linke Hand steckte Nen in die andere Manteltasche. Es war kalt und windig, selbst hier im Wald. Und wenn er die Hände in den Taschen hatte, konnte er weder Seals formen noch nach Waffen greifen.
Nens List mit "den anderen Oinin" hatte nicht so funktioniert, wie Nen es geplant hatte. Eigentlich hatte er Shiki einschüchtern wollen, indem er ihr unterschwellig vormachte, es wären noch andere Oinin hinter ihr her. Doch genug der Spielchen, es war Zeit, ernst zu machen. "Dann schaun wir mal, wie gut du dich gegen mich schlägst, Shiki Chidatsu."
Noch während Nen die Hände aus den Manteltaschen zog fischte er sich eine seiner Rauchbomben aus dem Ärmel und zerdrückte das Kügelchen zwischen Daumen und Zeigefinger. Sofort wurde die kleine Lichtung in dunkelgraue Dampfschwaden eingehüllt.
Nen nutzte die kurze Sekunde um sich aus dem Staub zu machen. Ein kräftiger Satz nach hinten beförderte ihn zwischen die umstehenden Büsche und von der Lichtung. Oinin hatten den Ruf, viel mit tarnung, Überraschung, List und Tücke zu kämpfen, dem musste Nen ja wohl gerecht werden.
Kaum eine Sekunde lang hielt Nen inne und streckte seine Fühler nach der Chakraaura Shikis aus. Als er sie gefunden hatte, wirkte er sein Lieblings-Genjutsu auf sie und versteckte sich dann sorgfältig in einem dichten Busch.

Als sich der Rauch wieder verzogen hatte stand Nen am anderen Ende der Lichtung. Er hatte seinen Mantel ausgezogen und offenbarte die Oinin-Rüstung, die der Maskierte darunter trug. Hinter der Holzmaske sog Nen einen tiefen Zug Luft ein und schritt dann, mit den Fäusten wie ein Boxer vor dem Gesicht, in Richtung Shiki."Du hattest deine Chance!!" Rief er sonst so ruhige Nen der Rothaarigen entgegen und machte sich dazu bereit, auf ihre Angriffe zu reagieren.


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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Mi Okt 29, 2014 9:35 pm

Ich atmete tief durch und zog Sekisetsu aus dem Boden. Eigentlich hatte ich ja wirklich nicht vor gehabt zu kämpfen, doch ich sah in diesem Moment keine andere Möglichkeit.
"Man hätte die Sache vielleicht auch anders lösen können." meinte ich seufzend und schloss kurz meine Augen. Ich hatte keineLust zu kämpfen, aber wenn der Oi-Nin das wirklich so wollte, würde ich nicht nein sagen. Ich biss meine Kiefer zusammen, ließ meinen Blick jedoch immer noch emotionslos wirken, während ich beobachtete, wie der Oi-Nin seine Hände in die Taschen steckte.
"Keine Sorge. Ich lasse dich am Leben." meinte ich grinsend und hielt Sekisetsu in Verteidigungshaltung vor meinem Körper. Ich sah, wie der Oi-Nin vor mir siene Hand aus dem Mantel zog, doch eine Millisekunde später wurde die ganze Lichtung in dunklen Rauch gehüllt. Mein erster Reflex war, dass ich die Luft anhielt, um nicht versehentlich Gift einzuatmen, doch irgendwie bezweifelte ich, dass der Jäger-Ninja Gift nutzte, weshalb ich bloß einen Satz nach hinten machte, um den Rauch zu entkommen.
Doch der Rauch verzog sich schon und der Oi-Ni stand einfach am anderen Ende der Lichtung. Kurz runzelte ich die Stirn. Sein Mantel war verschwunden und nur zu gut konnte man nun sehen, dass er wirklich eher drahtig gebaut war und höchstwahrscheinlich eher auf Schnelligkeit als auf Kraft setzte im Kampf.
Ich packte mein Katana mit beiden Händen und konzentrierte mich kurz auf das Gefühl des Schwertes in meinen Händen. Ja.
Wie eine Verlängerung meiner Arme.
Ich grinste und griff dann den Oi-Nin vor mir an. Ich legte keinesfalls meine gesamte Kraft in den Angriff, das würde ich mir für später aufheben. Richtig ernst nahm ich diesen Kampf auch noch nicht. Er war ein Oi-Nin und ich war ein Kiri-Nin. Ich gehörte zum Dorf, auch, wenn ich derzeit nicht gerade dort ansässig war.
Er durfte mich also nicht töten.
Ich setzte einen gezielten Schlag mit Sekisetsu auf den hals des Oi-Nin und grinste hochmütig.

~*~

Waffenstil:
 

Sekisetsu:
 
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Fr Nov 07, 2014 11:02 pm

Nun, so ging es also los und - mal wieder - musste sich Nen mit dem Problem "Kenjutsuka" auseinandersetzen. Davon gab es hierzulande einfach zu viele. Nen erinnerte sich an sein Duell mit Falk noch vor wenigen Stunden, da hatte er nicht wirklich gut ausgesehen. Aber Falk war auch einer der Schwertshinobi gewesen, wohnigegen Shiki... Shiki war schwer einzuschätzen. Nen würde auf keinen Fall den Fehler machen, sie zu unterschätzen. Das konnte man sich unbewaffnet ohnehin nicht leisten, wenn man gegen einen Schwertkämpfer ranmusste.
Shiki schien Nen scheinbar allerdings nicht für voll zu nehmen. Ihr Angriff war zwar gezielt, jedoch hielt die Rothaarige sich offensichtlich zurück. Das passte auch zu ihrem arroganten "Ich lasse dich am Leben" von zuvor.
Die Situation war für beide Parteien schwierig. Denn Nen wollte Shiki wenn möglich lebendig zurückbringen und Shiki durfte, wenn sie denn je wieder zurück ins Nebeldorf wollte, Nen auch nicht töten. Denn selbst das Nebeldorf, das früher als Dorf des Blutnebels bekannt war, hielt unter der Führung von Ichimaru Kibou nicht viel von Shinobi, die ihre Dorfkamerade ermorderten.
Doch Nen hatte einen klaren Vorteil. Sein Kampfstil konnte Shiki besiegen ohne sie zu töten. Mit den Katana war das wieder eine andere Sache. Vielleicht schlug Shiki ja deshalb so halbherzig zu.

"Sie ist noch nicht verloren...", dachte Nen und ließ sich davon aber nichts anmerken. Als Oinin hatte er weder Mitgefühl nch Gnade zu zeigen. Doch hinter der Maske konnte er nicht so kalt bleiben. Shiki hatte sicherlich ihre Gründe, das Nebeldorf zu verlassen. Doch war sie weder eine Mörderin noch eine Wahnsinnige. Vielleicht war sie ja einfach nur neugierig auf die Welt da draußen. Ohne etwas dagegen tun zu können, empfand Nen Sympathie für die Rothaarige.

Nen war vielleicht als Unbewaffneter im Nachtteil, doch dass Shiki nur halbherzig angriff wusste der Oinin auszunutzen. Die Klinge schoss in einem weiten Bogen auf sein Gesicht zu, doch noch bevor Stahl auf Holz traf ließ Nen sein Standbein am Knie einknicken und duckte sich so unter dem Hieb weg. Diese Abwärtsbewegung, die er nun beschrieb, nutzte Nen auch zugleich aus, um mit seinem Handballen einen Pressure Point direkt neben dem Knie Shikis zu bearbeiten - wenn er denn traf.
Würde der Angriff treffen, so würde Shikis linkes Bein die nächsten Minuten deutlich schwerer zu bewegen sein und die Schwertkämoferin damit in ihren Bewegungen einschränken. Nens Taijutsu-Stil hatte viele Gemeinsamkeiten mit dem Juuken der Hyuuga-Familie aus Konoha. Doch während die Weißaugen hauptsächlich auf Tenketsu zielten um die Chakrabahnen des Gegners zu beeinflussen, zielten Nens Taijutsu-Angriffe auf die Nervenbahnen, die für Koordination und Bewegung zuständig waren.
Nachdem Nen in der Abwärtsbewegung nach Shikis Knie geschlagen hatte, verlagerte er sein Gewicht auf den anderen Fuß und drückte sich wieder nach oben auf, sodass er nun direkt vor Shiki stand. Auf hohe Distanz war ein Schwert vielleicht von Vorteil, doch wenn - wie jetzt nur wenige handbreit Platz zwischen den Beiden war, dann erhoffte sich Nen, dass Shiki eher eingeschränktwar als der Oinin selbst. Nun musste er nur noch an ihr dran bleiben und versuchen, sie weiter langsam Treffer für Treffer weiter einzuschränken.
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Di Nov 11, 2014 10:18 pm

Ich knirschte innerlich mit den Zähnen. Ich musste mich tatsächlich zusammenreißen. Ich hasste es, doch jetzt war es von größter Wichtigkeit. Den Titel Nuke-Nin zu bekommen, würde bloß meinem Ziel im Wege stehen. Schwert-Shinobi wurde man schließlich bloß als Mitglied von Kirigakure.
Und Nuke-Nin würde ich eindeutig werden, sollte der Oi-Nin nun sterben. Eine wahre Zwickmühle: Einen Kampf zwischen den Drang wieder als Sieger aus einem Kampf herauszugehen und dem Wille weiterhin Kunoichi des Dorfes Kirigakures zu sein. Eine komplizierte Angelegenheit. Eine Gradwanderung. Und jeder falsche Schritt würde mir zum Nachteil gereichen.
Der Oi-Nin vor mir wich meinem Hieb gekonnt aus und ich folgte mit meinen Augen seiner Bewegung, nur um seine Hand hervorschnappen zu sehen. Eine Lücke in meiner eigenen Verteidigung! stellte ich innerlich fest, als sein Handballen mein Knie traf. Sofort danach sprang ich zurück, doch mein linkes Bein gab unter mir nach und fühlte sich merkwürdig schwerfällig an.
Ich fluchte unsanft und pustete mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, als ich mich wieder komplett aufrichtete.
Der Oi-Nin stand nahezu direkt vor mir und knurrte grimmig. Das mein linkes Bein so schwerfällig war, konnte nur an seinem merkwürdigen Taijutsu-Angriff liegen, was bedeutete, dass ich ihn nicht in meine Nähe lassen durfte, wenn mein Körper nicht komplett lahmgelegt werden sollte.
Ich löste innerhalb von Sekundenbruchteilen meine linke Hand vom Schwertgriff und durchführte mit der anderen einen lockeren Bogen mit Sekisetsu, direkt auf seine weiche linke Seite zielend. Während sich theoretisch seine Aufmerksamkeit auf dieses Schwert richtete, zog ich mit der linken Hand mein Schwert Kizan aus seiner dunkelblauen Scheide. Ich hatte keinen Platz, um wirklich auszuholen, weshalb ich stattdessen in einer flinken Bewegung, die gleich auf die Geste des Ziehens des Katanas folgte, mit dem Heft der Klinge auf seinen Solar Plexus zielte. Ich war mir sicher, dass ich nicht treffen würde, doch mit dieser nahezu gleichzeitig ausgeführten Attacke würde ich ihn vielleicht auf Abstand bringen können und das war das Einzige, was ich benötigte. In dem Moment in dem er ausweichen würde, würde ich nach hinten ausweichen und dann direkt angreifen. Klang doch nach einem Plan, oder etwa nicht?
Ich zweifelte trotz der Langsamkeit meines linken Beines nicht an meinem Sieg. Wieso sollte ich auch? Ich hatte Sekisetsu und Kizan, außerdem noch Gift und zur allergrößten Not hatte ich noch ein paar Jutsus auf Lager, die mir vielleicht Zeit verschaffen konnten.
Alles in allem....Es sah alles so aus,als würde ich definitiv gewinnen.

~*~

Katana: Kizan (="Schnitt"):
 

Gift an der Schwertklinge: Kanreichitai:
 
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Mi Nov 12, 2014 1:34 am

Ein wenig zu Nens Überraschung traf der Angriff gegen Shikis Bein sogar. Doch blieb dem Oinin wenig Zeit, über weitere Angriffe nachzudenken, denn Shiki vollführte mit ihrem Schwert einen Bogen und ließ ihn von der anderen Seite wie zuvor in Nens Richtung schwingen. Diesem Angriff hätte der Oinin wahrscheinlich stand halten können, hätte er seine Armschienen zum blocken benutzt. So nah wie die beiden Kontrahenten aneinander standen waren Shikis Schwerter beinahe schon mehr Behinderung als Nutzen. Doch Nen bemerkte, dass die Rothaarige ihr Schwert nur noch mit einer Hand führte und die zweite in Richtung ihrer Hüfte wanderte.
Explosionsartig drückte Nen sich mit aller ihm zur Verfügung stehenden Kraft vom Boden ab und katapultierte sich steil nach hinten, aus der Reichweite Shikis heraus. Damit entging er ihrem Doppelangriff.
"Verdammt, zwei von den Dingern sind noch lästiger..., fluchte er in sich hinein und bedauerte noch im Sprung, sich von Shiki gelößt zu haben. Gegen einen Nito Ryuu Kampfstil hatte er es als Taijutsuka noch schwieriger, an seinen Gegner heranzukommen.
Doch gab es in diesem "Match" einen Punkt, den Nen und auch Shiki beachten mussten. Hier ging es nicht - wie in Nens Kampf mit Falk zuvor - um ein spaßhaftes Sparring. Das hier war ein ernster Kampf zwischen zwei Shinobi, und der musste sich nicht ausschließlich auf Körperliches beschränken. Shiki hatte es Nen gleich getan und war nach ihrem Angriff ein wenig zurückgewichen, um Distanz zwischen sie und Nen zu bringen. Das gallt es auszunutzen.
Während Nen landete formte er ein einfaches Fingerzeichen, mit dem drei Doppelgänger in einem Puffen aus weißem Rauch neben ihm erschienen. Diesen Moment nutzte Nen und wirkte mit einigen weiteren Seals ein einfaches Genjutsu, mit dem er das Aussehen des Bodens derart manipulieren konnte, dass es aussah als würden die Bunshin auch wirklich auf dem Boden auftreten, Gras verdrängen und Fußabdrücke hinterlassen.
Nun musste Shiki sich entscheiden, welchen der vier Oinin sie angriff. Für den Fall, dass sie den falschen Angriff, würde der echte Nen einen Angriff gegen ihren Kopf führen und ihr mithilfe seines speziellen Kampfstils ein weiteres einfaches Genjutsu auferlegen. Falls sie zufällig den richtigen aussuchte, würde Nen Distanz wahren und sich zurückdrängen lassen oder ein Kawarimi benutzen, je nach Situation.


---

Verwendete Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   Mi Nov 19, 2014 8:53 pm

Ich hasste es viel zu wenige Zentimeter vom Gegner entfernt zu stehen. Es nahm mir sämtliche Bewegungsfreiheit und die Chance einen ordentlichen Hieb mit einem Katana zu landen, war umso geringer.
Als sich der Oi-Nin jedoch schlagartig nach hinten bewegte, um meinem zweiten Hieb mit Kizan auszuweichen, musste ich tatsächlich grinsen. Plötzlich war genug Abstand zwischen uns und ich konnte mich in einer ordentliche Angriffshaltung positionieren. Anstatt mich jedoch weiter direkt anzugreifen, ließ der Oi-Nin drei Doppelgänger erscheinen. Kurz runzelte ich die Stirn. Wollte er mich damit etwa ablenken? Nun... So einfach würde ich es ihm nicht machen. Die Doppelgänger im Stand direkt neben sich zu beschwören, war wirklich dämlich. So wusste ich immer noch, wer von ihnen welcher war, zumal er kurz darauf noch Fingerzeichen schloss, die seine Doppelgänger nicht formten. Ich lachte kurz auf und ließ kurz meine Schultern kreisen, während mein Blick sich auf den richtigen Oi-Nin konzentrierte. Sollte es zu einer direkten Konfrontation kommen, würde es bloß zwei kleine Probleme für mich geben. Meine linke Seite, da ich, dank meiner nun eingeschränkten Beinbeweglichkeit nicht so schnell ausweichen konnte und....die Tatsache, dass ich den Oi-Nin nicht verletzen durfte. Ich musste also bei meinen Schlägen aufpassen, am besten nur mit dem Schwert in meiner linken Hand zu schlagen und ihm kleine Schnitte verpassen. Selbst die Schitte würden ihm dank dem Gift an Kizans Klinge schon Probleme bereiten. Keinesfalls tödliche, aber das Gift würde genauso wirken, wie sein dämliches Jutsus an meinem Bein. Bewegungsunfähigkeit...Und...naja..nach ein paar Minuten zur vollständigen Lähmung.
Ich stoppte meine innerlichen Gedankengänge und konzentrierte mich nun auf den Angriff.
Ich ging auf meinem Gegner los, wobei ich mein linkes Bein etwas nachzog und suchte mir von den vier Oi-Nins denjenigen aus, der vorher noch ein paar Seals geschlossen hatte. Knapp einem Meter vor ihm holte ich zum Hieb aus. Mein erster Hieb mit meiner Rechten galt seiner Hüfte, mein zweiter Schlag mit meinem vergiftetem Schwert in der linken Handzielte auf die Schulter des Oi-Nins beide Bewegungen kaum verzögert hintereinander ausgeführt. Absichtlich zielte ich auf Punkte des Körpers, die ihn nicht umbringen würden, wenn sie getroffen werden würden.


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BeitragThema: Re: Küstenwald Furugô   So Jan 18, 2015 3:35 pm

Kurz nachdem ich mit der Bewegung begonnen hatte, stockte ich und bremste mich selbst ab.
Bist du bescheuert?! scholt ich mich selbst und steckte in einer flüssigen Bewegung beider meiner Katanas in ihre entsprechende Scheide.
Es war Unsinn ihn so dirket anzugreifen. Wenn wir beide weitermachten, würde es darauf hinauslaufen, dass wir am Ende beide bewegungsunfähig wären. Er würde mich weiter mit seinem merkwürdigen Jutsu treffen und ich ihn allmählich mit dem Gift in der Scheide meines Schwertes paralysieren.
Ich formte ein paar Fingerzeichen und konzentrierte mich auf mein schnelles Jutsu.
Es war kein besonders starkes Ninjutsu, aber es würde ausreichen, um den Oi-Nin vielleicht kurz zu verwirren. Mehr als ein paar Sekunden brauchte ich auch nicht, um hier wegzukommen. Ein Gift würde ich für diesen Gegner nicht verschwenden, auch, wenn ich ein paar gut wirkende Kräuter griffbereit hatte.
Ich endete die Seals und schon stieg dichter Nebel um uns beide herum auf.
Kirigakure no Jutsu.
Eins der besten Jutsus, um sich kurz Zeit zu verschaffen.
Kaum hatte sich der Nebel um uns komplett verdichtet, nahm ich meine Füße in die Hand und verschwand, wobei ich dieses Mal darauf achtete, nicht so viele Spuren zu hinterlassen.

Während ich weiterlief und immer wieder nach hinten blickte, um vielleicht den Oi-Nin auszumachen, überlegte ich, wohin ich als nächstes gehen sollte.
Ich musste wieder ein paar Vorräte aufstocken. Vielleicht sollte ich wieder in ein Dorf gehen, wobei ich dort darauf achten musste, nicht von anderen Oi-Nins entdeckt zu werden.
Ich biss mir auf die Unterlippe. Ich wollte kein Nuke-Nin werden. Das würde nie meine Absicht sein.
Ich wollte bloß reisen, um stärker zu werden. Stärker werden, um vielleicht am Ende die Ehre zu bekommen, zu einer Schwert-Shinobi zu werdenoder...noch viel besser...Jinchuuriki zu werden!
Damit würde ich zur stärksten Kenjutsuka überhaupt werden und jeder würde meinen Namen kennen.
Shiki Chidatsu, hana ayame. shiki Chidatsu, die Schwertlilie.
Ich grinste schief und beschleunigte meine Schritte.
Irgendwann...

tbc: Shigaruso Hafenanlaga


~*~*~

Benutztes Jutsu:
 
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