Tamashii no Utsuri

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 [Yudamari-Tal] Gipfelkette

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Kato Daizen
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BeitragThema: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mi Dez 18, 2013 11:14 am

Das Tal von Yudamari ist für gewöhnlich ein klassisches Postkarten-Motiv für Wanderfreunde: Von rollenden Hügeln umschlossen, wiegen sich rauschende Wälder und grüne Wiesen im leichten Winde, derweil am Nordende des Tals ein Flüsschen seiner Quelle entspringt.

Seitdem der Waschbär hier einzog, sieht es etwas anders aus. Die Wälder sind gerodet, der Fluss unter Sand begraben, die Hänge von Erde befreit. Wo vor einigen Tagen noch Blümchen blühten, glänzt nun blankes Gestein, wie von Sandpapier bearbeitet. Das Tal wirkt wie eine riesige Schale, an deren Boden sich eine Mini-Wüstenlandschaft entfaltet.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mi Dez 18, 2013 11:37 am

Aus den Baumwipfeln heraus, den Wald verlassend, den Hügel hinauf. Das Team aus Konohagakure folgte den letzten Anweisungen des Spürtrupps. Das Ziel der Reise lag laut deren letzter Meldung direkt voraus. Daizen Kato stellte sich auf einen entsprechend Anblick ein, derweil er den Gipfel des Hügels erklomm. Vielleicht hockte der Gesuchte schon direkt auf der anderen Seite der Landschaftsformation, um ihm direkt eine freundliche Begrüßung entgegen zu brüllen?
Er war diese Biester leid. Ganz gleich, was man mit ihnen tut. Sperrt man sie in fuuin-verstärkte Einmachgläser, werden sie geklaut. Sperrt man sie in Menschen, werden sie zu tickenden Zeitbomben. Ignoriert man sie, sind sie einfach nur wandelnde Naturkatastrophen. Ganz gleich, was man mit ihnen anfing - so oder so drängten sie sich letztlich doch wieder auf den Schreibtisch und verlangten, dass man sich um sie kümmerte.
Schließlich erreichte Daizen die Hügelspitze. Anstelle einer monströsen Fratze aber erblickte er nur eine Landschaft, wie durch die Mangel gedreht. Er kannte das Tal bereits; wiedererkennen konnte er es nicht. Von Nord bis Süd und von Ost nach West schien es, als habe sich der Prozess der Verwitterung um das Hundertfache beschleunigt. Ganze Wälder lagen darnieder, die Bäume allesamt in eine Richtung gefällt. Fast schon akkurat, wie sie in Reih und Glied da lagen. Zumindest, wo man die gestürzten Bäume noch sehen konnte und sie nicht bereits von Sanddünen bedeckt waren. Sand, herausgeschmirgelt aus den Hügeln drumherum.
Hm. Daizen beschattete die Augen mit der Hand, schirmte die letzten Strahlen der Abendsonne ab. Das ist... durchaus beeindruckend. Er muss sich in den paar Tagen sehr gelangweilt haben. Er suchte die nähere Umgebung ab; kein Anzeichen von Leben. Am anderen Ende des Tals allerdings schien so etwas wie eine kleine Windhose zu tanzen. Dort herrschte trübe Sicht; fortwährend flog Staub in Wogen in die Höhe.
Ashitaka Sarutobi und der Dritte im Bunde des Versiegelungsteams, eine Kunoichi, warfen ebenfalls Blicke auf die Wüstenei. Keiner von beiden hatte Daizens Worten etwas hinzuzufügen.
Was wir hier sehen sprach Daizen daher weiter, ist wohl das Ergebnis überquellenden Heimwehs, was?
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mi Dez 18, 2013 1:36 pm

Als Anhängsel von Kato Daizen verließ Uchiha Kôhei den Wald. Heute nicht als ANBU unterwegs, sondern als Jônin und Sensei von Kazumi. Er sah über die schier unendliche Weite an Sand. Keine Deckungsmöglichkeiten, keinerlei Möglichkeit die Umgebung zu nutzen. Im Gegenteil, dieses Gebiet war vollkommen offen und perfekt für den Ichibi. Langsam sah er über seine Schulter hinweg und besah sich die Truppe, die mit ihnen unterwegs waren. Genügend Leute eigentlich, aber dennoch war er sich einer Sache schmerzhaft bewusst. Ohne Hilfe eines annähernd äquivalenten Gegners für den Ichibi, würde das hier in seinen Augen ein offizielles Selbstmordkommando sein.

“Hokage-sama – ich kann mir nicht erklären, wie unsere Spähtrupps so lange gebraucht haben, das hier zu entdecken. Entweder sind unsere Späher korrupt oder sie wurden aufs Kreuz gelegt… Aber zu taktischeren Dingen. Wie plant ihr uns aufzuteilen? Wir haben keinerlei Deckung…“ Sicher würde Daizen selbst auffallen, in was für einer verzwickten Lage sie sich hier befanden. Der Ichibi war nur der Einschwänzige, darum hoffte Kôhei, dass es nicht zu schwer werden würde, ihn zu versiegeln. Doch wäre es nicht schlecht, wenn sie hier außerordentlich viel Katon zu Verfügung hätten. Auch Suiton wäre nicht zu verachten, da so der Sand kleben würde und nicht mehr frei zur Verfügung stände – doch zweifelte er daran, dass es hier einen Suitonnutzer gab. Oder Kôhei war sich dessen schlichtweg nicht bewusst.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mi Dez 18, 2013 3:25 pm

So wie Kohei wohl daizen-samas Anhängsel war, so war Kazumi sozusagen Koheis Anhängsel. Sie musste von irgendjemandem das Anhängsel sein, denn in dieser Situation wollte Kazumi ungerne alleine irgendwo rumstehen. Sie blieb deswegen lieber in der Nähe ihres Senseis. Als sie noch vor dem Tal, im Wald gewesen waren, hatte Kazumi sich das alles ‚eigentlich‘ nicht so schlimm vorgestellt. Sie hatte es sich einfach gemacht. Sie wusste ja, was getan werden sollte. Den Ichibi versiegeln. Aber dann hatte sie leider einige Fakten nicht mit berechnet. Immerhin war der Ichibi eine geschweifte Bestie und man rannte für gewöhnlich in sein Verderben, wenn man diese Viecher unterschätzte. Sie kannte Shukaku nur in seinem versiegelten Zustand und konnte sich die Auswirkungen seiner Fähigkeiten nur schemenhaft vorstellen. Sie wusste, dass er den sand beherrschen konnte aber eigentlich auch nicht mehr. Nur noch das Allgemeine oder ein paar Jutsus vielleicht, die der letzte Jinchuuriki beherrschen konnte. Aber besonders viel wusste sie eben auch nicht. Kaum aus dem Wald, erkannte man schon den riesigen Sandkasten, den shukaku sich da gebaut hatte. Dieser ganze sand war sicherlich nicht zum sandburgenbauen da. Das ähnelt ja einem zweiten Suna-gakure... Sie richtete diese Worte an niemanden bestimmtes. Immerhin war vielleicht jeder gerade in seine eigenen Gedanken versunken. Im ehesten Fall richtete die Iryonin diese Worte an ihre Ninneko, die es sich auf ihrem Kopf gemütlich gemacht hatte. Kazumi selbst fürchtete sich (noch) nicht. Sie respektierte die Fähigkeit und die Macht des Sandmonsters, aber ihre kleine Vertraute, schien ganz anderer Meinung zusein. Sie hatte die Ohren eng angelegt und ihr Schwanz zuckte unruhig hin und her. Beruhigend strich die Blonde ihrer Katze über den Kopf und schaute sich die ganze versandete Hügellandschaft an. Das Tal selbst hatte sie noch nie gesehen. Sie hatte nur ab und an mal ihren Bruder davon erzählen hören, weil er hier gerne trainiert hatte, aber gesehen hatte sie das Tal wirklich noch nie. Was der sand wohl alles unter sich begraben hat? Baume auf jeden Fall aber vielleicht auch irgendwelche Tierbauten, Tiere selbst... alleine bei dem Gedanken, schüttelte sich Kazumi schon. Der Kage selbst schaute sich um und schien beeindruckt zusein. Sagte er zumindest so in der Richtung. Zumindest war die Landschaftsveränderung ja wirklich irgendwie beeindruckend mit hier und da einigen Abzügen. Beeindruckend, Hokage-sama?, fragte sie überrascht und in irgendeiner Art etwas kleinlaut. Jaja sie versuchte sich zusammen zu reißen. Immerhin hatte sie schon mehrere Male eine dicke Lippe riskiert. Sie fand die Landschaft nicht gerade sehr beeindruckend. Sie war es gewöhnt Bäume um sich zu haben. Da war ein Tal voller Sand wohl das krasse Gegenteil. Eigentlich können wir doch froh sein, dass er ‚nur‘ hier im Tal gewütet hat und nicht etwa weiter zu anderen kleinen Dörfern gezogen ist. Hier leben doch keine Menschen oder?, fragte sie und sah dabei ihren Sensei an. Selbst wenn Leute hier gelebt haben, jetzt tun sie es auf jeden Fall nicht mehr. Wenn Menschen hier gelebt haben, sind sie wahrscheinlich schon längst unter den Sandmassen zerquetscht worden. Kohei fragte Daizen nach einem Plan. Sehr gute Frage! Es gab hier wirklich nichts, wo man sich wirklich verstecken konnte. Und irgendwelche Landschaftsveränderungen, mittels Doton, wäre zwar ein Vorschlag gewesen um einige Deckungsschenkende Hügel oder dergleichen zu erschaffen, aber die Frage stand im Raum, ob sich erstens ein Doton-Nutzer hier befand und zweitens auch, ob der Sand des Ichibis da irgendwelche Komplikationen darstellte.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mi Dez 18, 2013 4:35 pm

Tatsächlich war hier überall Sand und nicht nur die großen Mengen beeindruckten, allein wenn der Wind etwas herüberwehte war plötzlich auch auf der eigenen Kleidung das ein oder andere Körnchen. Akari wusste noch nicht so recht was sie von der Sache halten sollte, mit einem Kunai konnte sie hier sicherlich nicht viel anstellen, wollte sie im Grunde auch gar nicht. Sie war standardmäßig als Iryônin dabei und gehörte damit derjenigen Fraktion an die im Idealfall nicht kämpfte sondern maximal einen gefallenen Kameraden verteidigte. Was die Frage unbeantwortet ließ, wie sie sich gegen Sand verteidigen sollte. Offenbar würde Daizen-sama diese Frage noch klären, schien der Sensei von ihrer besten Freundin doch ebenfalls interessiert zu sein. Obgleich sie nicht in das gleiche Team gehörte, lief Akari dennoch neben Arisu her, der alten Zeiten willen und weil sie als Mediziner nun einmal in eine Schublade gehörten. Ein großer Teil von ihr hoffte ebenfalls, dass hier keine Menschen zugegen gewesen waren oder hier lebten, denn dies würde die Frage aufwerfen ob es noch welche zu retten gäbe. Anderseits musste der Ichibi hier schon eine gewisse Weile gehaust haben, denn der Kommentar von der Blondine traf eindeutig zu. “Ja das Monster sollte hier nicht zu lange verweilen, sonst ähnelt unser Land bald Kaze no Kuni.“ Es brachte ja auch nicht wirklich viel, wenn sie hier nur alle ständen und sich die Landschaft betrachteten, die ohnehin zuvor schöner gewesen sein musste. Allerdings fiel es jetzt schon schwer sich die Hügel nicht als Dünen vorzustellen, hier war im wahrsten Sinne des Wortes eine Naturgewalt aktiv gewesen. Ohnehin war der Sand selbst nicht die große Gefahr, sonder derjenige der ihn kontrollierte. Gegen Atemprobleme gab es immerhin Masken oder Tücher, ein abgerissener Kopf hingegen ließ sich nicht funktionstüchtig wiederherstellen, doch wer rannte einem Monster schon freiwillig in die Arme? Was konnte sie in diesem Moment zur Vorbereitung also tun? Nun viele Möglichkeiten gab es nicht, sie könnte die Gruppe mit ein paar Fuuin Shōsen zur Selbstmedikation versorgen und dann? Im Moment konnte sie sich einen möglichen Kampf gegen dieses Ungetüm noch nicht vorstellen und vermutlich lief es darauf hinaus sich überraschen lassen zu müssen, ein Bijuu war immerhin kein alltägliches Erlebnis.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mi Dez 18, 2013 5:17 pm

Aus Richtung des Sandes sah man durch einen Sturm hindurch einen roten Schopf vorblitzen, der sich auf die Gruppe Konohas zubewegte. Ein roter Schal diente als Mundschutz und wehte ebenso im Wind. Die junge Frau bemerkte ihre Truppe und so kam sie dorthin gelaufen. Allgemein hatte sie bislang nur kurz die Vorhut übernommen um auszuspähen, doch außer dem Sandsturm, in dem sie geraten war, konnte sie kaum Meldung machen. Sie seufzte und kam bei der restlichen Gruppe zum Stehen. Hinter ihr erstreckte sich das Bild, welches sie schon unter Kaori gefürchtet hatte.

Ein wenig melancholisch war es schon an Kaori zu denken und den Ichibi einfach so ungeschoren davon kommen zu lassen. Ja, er war an dem Tode Kaoris Schuld, doch hatte Mai eines einsehen müssen, der Hitzkopf musste dem kühlen Kopf weichen. Als sie bei Daizen ankam zog sie den Schal vom Mund und legte leicht eine Hand auf die Hüfte. Sie wandte sich neben ihm um und ignorierte erst einmal den Rest.
Aktuell herrschen starke Sandstürme dort unten und sollen wohl ein Vordringen erschweren. Ich bin nicht allzuweit vorgedrungen, da ich ein unerkanntes Vordringen nicht gefährden wollte., gab Mai ihren kurzen knappen Bericht ab. Sie blickte dann zu Daizen herüber und verschränkte die Amre vor der Brust, als sie wieder nach vorn blickte. Sie atmete tief durch und sagte dann jedoch nichts, weitere Worte waren hier nicht angebracht, die Befehlskette war klar und als gute Soldatin hielt sie sich daran.
...
Den Ichibi zu fangen bedeutet, dass es einen neuen Jinchuriki geben wird. Sie hatte kein Gefäß gesehen, so dass sie zumindest es annehmen konnte, bzw. die Vermutung hatte. Mai öffnete ihre Augen und lies ihre Amethysten über die Landschaft gleiten. Akari, oder Kazumi? Wer war es? Sie wollte es eigentlich beiden nicht wünschen. Jedoch sagte sie erneut nichts.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Fr Dez 20, 2013 9:20 pm

Das Team vervollständigte sich stückweise; eine bunte Truppe. Von jungem Gemüse bis hin zu altgedienten Veteranen. Einer von Letzteren war der Erste, der das Wort ergriff. Kôhei Uchiha vermeldete seine misstrauische Ader, gepaart mit dem stetigen Drang des Vorpreschens. Kôhei besaß die Attitüde, nicht auf Befehle zu warten, sondern diese zu erfragen. Daizen war von diesem Verhalten nicht überrascht; einige Berichte hatten bereits davon gekündet. Männer wie Kôhei waren am effektivsten, wenn sie ihre Proaktivität ausleben konnten. Jeder Vorgesetzte in ihrem direkten Blickfeld wirkte vermutlich wie ein Bremsklotz. Daizen runzelte bei diesem Gedanken leicht die Stirn. Es wäre durchaus spannend, zu wissen, ob der Uchiha wirklich so dachte. Doch das war wohl eine Sache für ruhigere Momente.
Korrupte Späher. Hm. Verspätete Suchtrupp-Meldungen impressieren derzeit eher weniger. Darüber soll sich der Geheimdienst den Kopf zerbrechen. In der Tat. Zurzeit lag ein ganzer Sandkasten an drängenderen Zuständen vor ihnen. Sowieso, wenn in diesen letzten Tagen etwas schiefgegangen war, dann weniger bei der Aufklärung, eher bei der Sicherheitslage selbst. Jemand hatte Ichibis Fang-Gefäß gestohlen.
Tja. Das alte Lied. "Skandal Skandal, ein Einbruch!" Aber so ist das leider... Daizen hatte nie zu den Leuten gehört, die sich Illusionen um die Sicherheit gemacht hatten: Shinobi waren in ihrer Mehrheit nicht bloß Feuerschleudern und Chaosbringer, sondern vor allem Eindringlinge. Der springende Punkt in diesem Spiel war so alt wie das Wettrüsten von Waffe und Panzerung selbst. Je effektiver die Bewaffnung, umso massiver wurde die Verteidigung. Ohne dieses Spiel, ohne die Anstrengung gegenseitigen Übertrumpfens, hätten sich weder Stahlklingen noch Vollplatten-Rüstungen entwickelt, sondern wäre es wohl bei Holzknüppeln und Lederwämsen geblieben. Die Menschheit strebte eben voran.
Die Shinobi führten ihr Wettrennen mit den Läufern "Aufspüren" und "Verbergen". Und das Verbergen und Verschleiern lag weit vorn. Spürsinn-Techniken, Kekkai und klassische Wach-Strategien konnten ein Bremsklotz sein, doch effektive Einbrecher mit spezialisierten Fähigkeiten waren trotzdem im Vorteil. Folglich waren Eindringlinge eine Plage, mit der man sich abfinden musste. Es galt, mit ihnen klar zu kommen. Die Sicherheitsmaßnahmen an den vitalsten Punkten des Dorfes hoch zu fahren. Und Dinge wie genau das hier mit sowenig Schaden wie möglich wieder gerade zu biegen.
Wir werden uns entgegnete Daizen sachlich auf Kôheis Frage hin, zunächst eine Basis beschaffen. Wir haben heut ein gutes Stück Weg hinter uns gebracht; sofern uns nichts direkt ins Gesicht springt, möchte ich ein direktes Kräftemessen für heute noch vermeiden. Er hatte die steingrauen Augen nicht von der Szenerie gelöst, schaute mit vorgewölbten Brauen darauf. Die Arme überkreuzte er vor der Brust. Ichibi hat den Vorteil des Geländes. Entsprechend wünsche ich mir das Element der Überraschung, um für ausgleichende Verhältnisse zu sorgen.
Mais Erscheinen kommentierte der Hokage zunächst mit einem Nicken. Gut. Reihe dich wieder ein.
In seinem Rücken meldete sich Kazumi zu Wort. Immerhin hatte sich deren Gemüt seit Mai Fudos Rückkehr wieder in halbwegs akzeptable Umgangsformen gezwängt. Nicht, dass Daizen irgendetwas davon abhängig machte, ob man ihn mochte oder nicht. Weiterhin war ihm gleichgültig, was jemand wie Kazumi von ihm dachte. Er respektierte ihre Willensstärke und Loyalität. Zugleich missfiel ihm die Obsession, mit der sie beides nur einer einzigen Person gewidmet hatte - und erlaubt hatte, dass sich diese Kräfte gegen eine andere Person richteten. Ihn, genauer gesagt. Wertschätzung und eine von der ersten Begegnung eingeprägte Abneigung wogen sich gegenseitig auf, sodass Daizens Gesichtszüge ein glatter Fels der Neutralität waren, als er die Chuu-Nin mit dem Kätzchen über die Schulter hinweg ansah.
Bestätige ich. Er hat sich ein Nest gesucht und für sich hergerichtet; besser dieses Tal mit natürlicher Begrenzung. Die Mundwinkel zuckten grimmig abwärts. Er hätte sich sein Miniatur-Suna auch innerhalb einer Mauerringes einebnen können.
Menschen konnte man natürlich trotzdem nicht als Kollateralschaden ausschließen. Daizen kannte das Tal zwar als unbewohnt, doch das hätte sich über die Zeit hinweg auch leicht ändern können; vielleicht hatte sich ein Verband von Köhlern hierher verirrt und hatte sich ein neues Revier für die Kohlemeiler erschlossen. Auf diese Art waren Dörfer wie Kikori und Koraka entstanden. Nichts war unmöglich genug, um völlig ausgeschlossen zu werden...

Ashitaka trat derweil ein wenig vor, als wolle er bessere Sicht. Darf ich? erbat sich der Sarutobi das Wort. Daizen erteilte ihm nickend die Erlaubnis, und so räusperte er sich, ehe er seine Gedanken teilte. Dieses Tal hier. Die Wälder darin. Nadel? Oder Laub?
Mischwälder entgegnete Daizen knapp.
Hm. Ashitaka ließ sich Zeit. Er war ein bedächtiger Typ. Zurückgenommener als Kôhei. Wenn man wollte, konnte man ihn zum Rapport anfordern und drei Stunden auf dem Flur stehen lassen, ehe man ihn hereinbat. Ohne auch nur das Verziehen einer Miene zu erreichen. Ruhig und nüchtern präsentierte er, was er dachte. In unserer Kindheit bauten wir Hütten im Wald. Für das Dach verwendeten wir stets Tannenzweige. Diese Dächer waren sogar dicht genug, um als Unterstände zu dienen, wenn es regnete. Und... sofern die Bäume hier wie von einem schockwellenartigen Sturm gefällt wurden, könnten sie sich ganz ähnlich angeordnet haben. Ziegelartig. Überlappend. Er unterstrich seine Worte, indem er mit den Händen dieses Überlappen nachahmte.
Von hier oben ist es schwer zu sagen. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass der Sand nicht überall so unermesslich tief ist, wie es wirkt. Es könnte - insbesondere abseits des Zentrums - Stellen geben, da ein wenig Pioniersarbeit ausreichen könnte... sich bis zu den verschütteten Bäumen durchzugraben. Mit etwas Glück finden wir dort etwas wie eine Art Gewölbe. Höhlen, gebildet durch die Abschirmung der gestürzten Bäume.
Daizen schnalzte mit der Zunge. Pioniersarbeit, hier also Graben, wäre ohne Doton schwer. Hier aber haben wir Sand vor uns... Ich erinnere mich auch an eine frühere Mission in Kaze no kuni. Wir verwendeten damals Fuuton, um Sanddünen zu modellieren, wie wir sie zur Deckung brauchten.
Wir haben kein Doton bestätigte Ashitaka. Aber Fuuton. Mehr als genug. Und wir verfügen über starke Spürsinn-Techniken. Genug für mehrere Gruppen. Genug für abwechselnden Wachdienst. Selbst wenn wir uns also unterhalb der Oberfläche befänden, hätten wir stets eine gewisse Kontrolle über die Umgebung.
Deckung. Zum Verbergen und rasten. Aber auch zum Hinterhalt.
Letztlich ist Ichibi ein Feind wie jeder andere. Ashitaka verzog keine Miene. Dennoch nahm seine Stimme an Härte zu. Wohl das bedächtige Äquivalent zu Aufregung und Vorfreude. Hinterhalt-Techniken werden auf ihn wirken. Wir haben den Spürsinn. Wir haben es damit in der Hand, ihn zu konfrontieren, wann wir es für richtig halten. Er schaute in die Richtung entgegengesetzt des Sonnenuntergangs. Zum Beispiel am Morgen. Von Osten her. Mit der Sonne in unserem Rücken.
Hmhm. Daizen schaute nicht Richtung Osten. Er lenkte den Blick dorthin, wo das Auge des Sandsturms tobte. Herz dieses Sturms ist wohl zweifellos Ichibi. Er ist sorglos. Erschwert das Vorwärtskommen, nimmt sich selbst aber auch die Sicht. Wir sollten uns zumindest bis zum Boden des Tales bewegen und testen können, ob es diese natürlichen Gänge oder Höhlen unter umgestürzten Bäumen gibt. Falls ja, bestens. Falls nicht, behelfen wir uns eben mit Zeltplanen, um uns dort unten zu verbergen, bis wir bereit sind.
Nickend entschied er sich, gab den untergebenen Shinobi einen Wink.
Bewegen wir uns. Damit setzte er sich in Gang, verfiel in eine rasche Marschgeschwindigkeit, stracks den Hang herunter und ins Tal herab. Unterwegs wandte er sich Kôhei zu. Sobald wir ein Lager haben sprach er, brauchen wir eine bessere Aufklärung. Kôhei-san, ich übertrage dir diese Aufgabe. Nimm dir Untergebene deiner Wahl, maximal zwei, sobald die Sonne völlig untergegangen ist. Dann solltet ihr in der Lage sein, die Umgebung zu erkunden, ohne direkt vom Feind erspäht zu werden. Mit einem Sprung nahm er die letzten Höhenmeter und erreichte ebenen Grund. Ungebremst lief er weiter, wandte sich an alle Mitglieder der Gruppe: Leute. Wir haben Fuuton genug zur Verfügung; keine Gruppe, egal zu welchem Zwecke, sollte ohne sein. Entdeckt Shukaku euch, nutzen wir eben alle die Umgebung und wirbeln Sand auf. Verschleiern unserer Bewegungen ist das Beste, was wir tun können, wenn er uns auf dem Falschen Fuß erwischt. Verstanden?
Jawohl. Welche Antwort hätte Ashitaka auch sonst geben können?
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   So Dez 22, 2013 11:37 pm

Kôhei lauschte den gesprochenen Worten. Ja, diese Gegend erinnerte tatsächlich ein wenig an Kaze no Kuni. Jedoch eher als Miniaturausgabe des Reiches. Er wandt sich kurz seiner neu gewonnenen Schülerin zu und nickte ihr beipflichtend zu. Doch wollte er die Mission nicht hinauszögern, indem er sich in zu vielen Worten verlor und lauschte den Worten seines Hokage. Es war richtig, dass sie ein gutes Stück Weg hinter sich gebracht hatten, aber irgendwie missfiel dem Jônin und eigentlich auch ANBU die Idee einer Basis so nah am Gebiet des Feindes. Ichibi war nicht von alleine entkommen. Er wurde entwendet. Von mehr als nur einer Person, soviel war klar. Und das bedeutete, dass eben jene Personen ebenso Spähtrupps besitzen konnten, wie auch Konoha... er rümpfte leicht die Nase. Dann erschien auch noch Fudo Mai. Erneut rümpfte er die Nase. Na großartig.
Die ehemalige Hokage, die mit viel Radau das Dorf angegriffen hatte. Sie war eine der Letzten gewesen, gegen die Hana damals angetreten war, wenngleich er nichts über den vermeintlichen Kampf wusste – ja, er wusste nicht einmal, ob es ein körperliches Kräftemessen war oder nur eine verbale Auseinandersetzung. Ohne Mai eines Blickes zu würdigen, sah er weiterhin Daizen an. In seinen Augen war es fahrlässig gewesen Mai wieder in den aktiven Dienst zu nehmen, auch mit den getroffenen Vorsichtsmaßnahmen. Ihm missfiel es sie hier zu sehen. Wer sagte ihnen, dass sie wirklich auf ihrer Seite war und nicht, dass sie eigentlich eine der Personen war, die mit der Entführung des Gefäßes zu tun hatten? War Mai rund um die Uhr bewacht? Fragen über Fragen. Doch eines stand fest. Sosehr er auch Mai misstraute, so sehr vertraute er Daizen. Und auch Ashitaka, der ja ebenfalls anwesend war. Wenn Beide nichts gegen die Anwesenheit von Mai sagten, würde er sich vorerst ebenfalls zurückhalten.

Dann kam es auch schon dazu, dass Ashitaka das Wort erhob. Zunächst eine kurze Einführung, damit man seinen Worten folgen konnte, dann die eigentliche Erklärung. Mittels Fûton die tiefer liegenden Baumstämme erreichen? Hörte sich an sich nicht schlecht an. Ihm gefiel die Idee sogar ziemlich gut. Aber Kôhei war zu misstrauisch, seitdem seine Geliebte verstorben war. Konohagakure und vermutlich auch die anderen Dörfer nutzten. Eine Technik, die das Eindringen von Fremdkörpern und durchaus auch das Existieren von Chakra kund tat. Und den Ort des Eindringens. War es nicht möglich, dass es hier genau diese Vorsichtsmaßnahme ebenfalls gab? Für ihn war dies eine sehr gute Möglichkeit. Und … er selbst kannte sich nicht mit all zuviel mit den Techniken des Ichibi aus. Aber der Sand war sein Element. Er war vermutlich älter, als sie alle addiert... nicht vermutlich, er war so viel älter! Was sprach dagegen, dass er durch den Sand bemerken könnte, ob sich jemand auf eben jenem befand? Er biss sich leicht auf den Daumen und überlegte kurz. Seine Gedanken Preis geben?

Dann begann Daizen auch schon damit einen Befehl auszuführen. Nun – da Daizen ihn nun ansprach und meinte, er solle sich zwei Leute aussuchen, die ihn unterstützen. Er warf einen Blick über die Schulter. “Kazumi und Mai. Ihr werdet mir später Hilfe leisten.“ Seine Stimme war kühl, sein Blick noch viel frostiger, dafür dass er das Katon beherrschte. Dann ein schneller Blick wieder zu Daizen. “Ich weis nicht, ob sie begründet ist, aber ich würde davon ausgehen, dass wir entdeckt werden, sobald wir den Sand betreten. Ähnliche Vorsichtsmaßnahmen wie in Konoha sind nicht allzu unwahrscheinlich, da sie ja einfach ausgehebelt wurden... und Sand aufzuwirbeln... Hokagesama – ich kenne die Fähigkeiten nicht gut. Aber würden wir ihm dadurch nicht eher Angriffsfläche bieten? Quasi vorarbeit für ihn leisten?“ Erneut runzelte er die Stirn. “Ich begrüße die Idee mit den Dünen. Aber wenn Ichibi uns wirklich sieht, wird uns dass nicht genügend Schutz bieten und nur kurz vor einem Angriff seinerseits schützen. Es wäre riskant und Chakralastig, aber man könnte versuchen die Dünen für Ichibi unbrauchbar zu machen. Eine Kombination von Fûton und Katon schwebt mir vor.“ Daizen würde ihm sicherlich folgen können. Wenn dem nicht der Fall war, dann würde Ashitaka es tun. Sand, der erhitzt wird, würde durch eine chemische Reaktion zu Glas werden. Somit für Ichibi nicht nutzbar, sofern er wirkliche Sunaangriffe beherrschte.

Ein erneuter Blick über die Schulter. “Kazumi, Mai... ihr habt zugehört? Wenn ich den Sand zu einer Düne aufhäufe und Ichibi anstalten macht uns anzugreifen, nutzt euer Katonelement. Achtet darauf Chakra zu sparen. Es muss nicht die gesamte Düne eingeschmolzen werden. Ansonsten Augen auf und berichtet mir alles, was ihr erblickt.“ Blick wieder nach Vorne.
Seine Augenfarbe änderte sich von dem kühlen Blau in ein flammendes Rot, welches sich durch die Realität brannte und mehr sah, als gewöhnliche Augen. Ob es ihm wirklich helfen würde, wusste er nicht. Feindliche Shinobi würde er sicherlich früher damit erkennen. Genjutsus? Wohl auch, wobei er nicht darauf hoffte mit eben jenen konfrontiert zu werden. Auf jeden Fall würde ihm so auffallen, wenn der Ichibi Chakra sammelte. Die Mengen, die er für Techniken benötigte, würden vermutlich zuvor in der Luft abgesetzt. Mit seinem Sharingan ein gut zu erfassendes Merkmal.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mo Dez 23, 2013 3:30 pm

So langsam bekam Kazumi Herzflattern. Nicht etwa vor Angst sondern einfach aus dem einfachen Grund, dass sie endlich tätig werden wollte. Sie waren nun eine halbe Ewigkeit gelaufen um zum Tal zu kommen und in dieser Zeit konnte Kazumi viel nachdenken. Aber wie es nunmal so war, war es nichts Schönes. Eben all das, was irgendwie mit dem Ichibi zutun hatte. Kaori, deren Tod, ihr Grab und über viele Ecken dann auch wieder Mai, Mais Verschwinden, das Kennenlernen mit Akari und zum Schluss auch Mais Wiederkehr. Klar waren die letzten beiden Gedanken alles Andere als schlecht aber dennoch kann es schlecht wieder so werden, wie es Kazumi gewohnt war. Leise seufzend massierte sich die Schläfen und versuchte, diese ganzen Gedanken ganz hinten ihrem Kop zu verdrängen. Es gab im Moment wichtigeres worauf sie sich konzentrieren musste. Aber wenn sie nun wieder über die Mission nachdachte, fragte sie sich auch, was sie hier tun konnte. Klar, sie war Iryonin und hatte wohl hauptsächlich die Aufgabe verletzte Mitglieder zu heilen und sich um die Wunden zu kümmern aber sie war schon lange nicht mehr so eine Iryonin, die still sitzen und warten konnte, bis sie letztendlich gebraucht wurde. Nun träumte sie etwas vor sich hin und dabei auf das Tal hinab. Viel konnte man durch diesen Sturm nicht sehen, doch wenn sie daran dachte, dass dort unten irgendwo der Ichibi rumsaß, wurde sie wütend. Wie gerne würde sie dieses Vieh dafür büßen lassen, dass durch seinen Ausbruch ihre Kaori gestorben war.
Den ganzen Weg war sie wirklich gedankenversunken gewesen. So hatte sie gar nicht gemerkt, dass Akari die ganze Zeit neben ihr hergegangen war. Langsam richtet Kazumi den Kopf zu Akari und lächelte die Ältere etwas an. Hey Akari-nee-chan… Woran denkst du grade?, fragte sie leicht lächelnd und legte leicht den Kopf schief. Noriko, die bis eben noch auf Kazumis Kopf lag rutschte somit ab und landete auf deren Schulter. Aber anstatt dort liegen zu bleiben, tapste Noriko über die schmale Schulter der Blonden und kuschelte sich in das blonde Haar. Mit angelegten und ängstlich zuckenden Ohren miaute das Kätzchen kläglich. Scheinbar wollte sie sich verstecken. Kein Wunder. Norikos Instinkte verrieten ihr, das etwas Gefährliches und Mächtiges in der Nähe war. Aber in den kurzen Haaren KAzumis konnte sich das Kätzchen wirklich nicht verstecken. Hätte sie lange haare gehabt, eventuell aber sicherer wäre die kleine Katze nicht gewesen. Seufzend strich sie dem kätzchen über den Rücken und lächelte sanft. Noriko-chan keine Angst. Bevor dir was passieren kann, stecke ich dich lieber wieder in eine Schriftrolle um dich zu schützen, sprach sie einfühlsam. Sie wusste, dass Noriko Schriftrollen verachtete. Immerhin war sie ein paar Jährchen in einer solchen versiegelt gewesen. Als Noriko sich dennoch schutzsuchend in Kazumis HAlsbeuge kuschelte, sah die Blonde zu Akari. Ich wünschte ich wüsste, was ich hier tun kann… Es scheint nicht so, dass mein eines Clanjutsu hier etwas bringen würde.. Ich bin sowas von nervös… Ich hoffe ich steh nicht im Weg… Sag mal bist du auch nervös? , fragte sie ihre selbsternannte Schwester. Ja sie war gerade eine Quatschtasche. Doch tat sie nur um von ihrer Nervosität abzulenken.
Als die Blonde aus den Augenwinkeln sah, dass Mai von irgendwo her kam, hätte sie am liebsten die Ältere zusammengefaltet! Natürlich war ihre Tat der Ausspähung gut und förderlich gewesen, irgendwie, aber dennoch hatte es den Nachteil, dass Kazumi sich sofort sorgte! Mai war alles andere als ein kleines Kind, aber sie wusste eben von Mais eingeschränktem Chakrapool und den Erholungsphasen, die sie einlegen musste, sowie Mais Herzkreislaufsystem. All die Worte, die Akari an Mai gerichtet hatte, als die Grünhaarige zur Enduntersuchung gekommen war, hatte Kazumi, wie ein Schwamm, aufgesaugt und sich eingeprägt. Sie wollte eben wissen, wo Mai Probleme haben könnte. Doch anstatt, wie es typisch wäre, sich um Mai zu sorgen, betrachtete sie ihre Ziehmutter nur kurz mit einem musternden Blick. Wahrscheinlich war sie noch immer zu übervorsichtig. Verständlich, denn sie konnte gut und gerne darauf verzichten Mai noch einmal zu verlieren. Schwer seufzend massierte sie sich erneut die Sorgen. Sie konnte es langsam nicht ausstehen, sich ständig zu sorgen. Aber da kam einfach die Iryonin durch. Kazumi richtete ihre Aufmerksamkeit auf das gespräch zwischen ihrem aktuellen Sensei und dem Kage. Sofort schritt sie zu den Beiden und hörte ihnen zu. Sie blinzelte verwirrt, als sie Daizens Worte vernahm. Verzeihen Sie, dass ich mich einmische. Aber ich habe eine Frage… eigentlich drei…, sagte sie kleinlaut und machte eine kurze Pause und wartete darauf, dass sie Daizens und Koheis bescheidene Aufmerksamkeit bekam. die Erste ist eigentlich: Was machen wir mit dem Ichibi? Versiegelt Ihr ihn wieder in irgendeinem Gefäß oder wollen Sie den Shukaku in einem neuen Jinchuuriki versiegeln? , fragte sie und ihre letzten Worte klangen ziemlich vorwurfsvoll. Sie sponn sich gerade zusammen, wer, wenn Daizen einen Menschen als Shukakus Gefäß erwählte, es sein würde. Es konnte doch nur jemand sein, der hier anwesend war. Und sollte es wirklich stimmen, so war Kazumi dieses Vorhaben zuwider. Niemand hatte es verdient als ein Jinchuuriki herumzulaufen. Kurz seufzte sie und stellte nun ihre Frage Nummer zwei: Und muss man den Ichibi versiegeln? Ich meine kann man den nicht irgendwie auslöschen, töten oder so? Biju können doch nicht unsterblich sein…Oder? Okay sie stellte eindeutig zu viele Fragen, aber besser jetzt in der Vorbereitung als nachher, wenn alle kämpfen. Vielleicht nervte sie, vielleicht hatte sie auch irgendwelche naive Denkweisen, aber das kümmerte sie herzlich wenig. Und warum wollen Sie jetzt gerade eine Basis beschaffen? Ist das denn hier möglich? Außerdem warum sollen wir warten? Wenn wir uns jetzt irgendwie ‚ausruhen‘ oder irgendwas beschaffen, ist da nicht die Gefahr größer, dass Shukaku uns bemerkt? Wir wissen doch auch gar nicht seine ganzen Fähigkeiten, vielleicht ist seine Sicht bei Sandstürmen nicht eingeschränkt oder sowas! Außerdem würde Shukaku doch jetzt weniger damit rechnen, dass man ihn angreift, denke ich… Und wenn wir warten, kann es dann nicht sein, dass Shukaku den Standort wechselt? Klar das ist ein geschlossenes Tal, aber das würde ihn doch nicht aufhalten!, sagte sie etwas aufgewühlt. Sie war sich nicht wirklich sicher, ob Daizen ihre Worte wirklich ernst nehmen würde. Daizen war ein Mensch, der nichts über Ehre stellte. Das riet die Blonde. Denn auf jeden Fall hatte er ein sehr stolzes und ehrenhaftes Auftreten, so empfand es Kazumi. Doch sie zweifelte daran, dass er sich von ihr umstimmen ließ. Sie wollte seine Meinung nicht anzweifeln, ganz im Gegenteil, aber sie war sich unsicher, ob es etwas bringen würde zu warten. Zumal sie eh kein Mensch war, der warten konnte. Vielleicht würde ihr gleich der Kopf abgerissen werden. Zumindest hatte sie das Gefühl. Sie gab es nicht gern zu, aber seitdem sie sich mit Daizen angelegt hatte, als es um Mai ging, hat sie einen heiden Respekt vor diesem Riesen, was man aber schon fast Furcht nennen konnte. Mit diesem Kerl wollte sie sich ungerne noch mal anlegen. Es hat ihr gereicht einmal wie ein Übeltäter oder sowas verhört zu werden.
Ashitaka meldete sich zu Wort, was Kazumi etwas aufschrecken ließ. Sie kannte ihn nicht. Weder kannte sie seinen Kampfstil, noch überhaupt seinen Namen. Sie hatte ihn lediglich ab und zu in Konoha gesehen. Mehr aber auch nicht. Auch sie hörte ihm zu und seine ganzen Fragen verwirrten sie nur noch mehr. Was spielte es denn für eine Rolle, welche Wälder es hier gab? Das machte doch keinen Sinn. Was sollte dieses Wissen denn ausrichten? Als Ashitaka dann mit der Erläuterung begann und später endete, verstand Kazumi einiges. Nicht nur, wieso er gefragt hatte, was es hier für Wälder gab, sondern jetzt merkte sie auch den Unterschied zwischen sich und einem Jonin. Sie wäre niemals auf die Idee gekommen nach irgendwelchen Mischwäldern zu fragen. Ihr fehlte wohl einfach die Erfahrung. Sie war die Jüngste in der Truppe. Kaum wurde ihr das bewusst, ließ sie den Kopf seufzend hängen. Sie hing immer den falschen Gedanken nach! Klar jetzt war sie noch nervöser, wenn sie sich mit den Anderen verglich. Von Daizen musste sie gar nicht reden. Er war Kage, hatte einen Haufen Erfahrung, Ahitaka schien ziemlich clever zu sein, Yuudai kannte sie zwar nur eine kurze Zeit aber wenig Erfahrung hatte er auch nicht. Mai besaß zwar nun den selben Rang wie Kazumi selbst, doch sie war Kage. Und Akari… sie war zwar genauso wie sie Chunin und auch Iryonin, dennoch war sie der Meinung, dass Akari mehr drauf hatte. Sie war länger Iryonin und hatte öfter mit verletzten zutun und außerdem war Akari ein Sensor. Zu guter letzt spezialisierte sie sich auch auf Fuuin. Da konnte Arisu lange nicht mithalten. Kazumi schreckte leicht auf, als Daizen das Zeichen zum Bewegen gab. Kurz strich Kazumi ihrer Katze erneut über den Rücken, eh sie sich auch in Bewegung setzte. Sie folgte wie es sich gehörte und lauschte nebenbei den Worten die gesprochen wurden. Sie hatte gar nicht damit gerechnet, dass sie jetzt noch einmal angesprochen wurde. Überrascht blickte sie Kôhei an, als dieser über seine eigene Schulter sah. Jawohl!, kam es von ihr wie aus der Pistole geschossen. Auch wenn es eine sehr ernste Situation war, konnte sich die Jüngste kein Grinsen verkneifen. Sie hatte sich schon gefürchtet, warten zu müssen oder irgendwie Hilfe anbieten zu müssen, oder gar nur als Iryonin hier zu sein. Aber wenn Kôhei sie jetzt schon braucht, konnte sie sich nur freuen. Weiterhin grinsend sah sie zu Mai. Dann kann ich mein Katon endlich wieder mit deinem Messen, Mai-sama. Und endlich sind wir wieder ein Team, lächelte sie überglücklich. Sie war nicht nur glücklich, dass sie sich mit Mai messen konnte, sondern viel mehr freute sie sich, dass sie ein Auge auf Mai und deren Gesundheitszustand werfen konnte. Als Kôhei erneut das Wort an sie und Mai richtete, blcikte Kazumi ihn verwirrt blinzelnd an. Ja sie hatte zugehört. Aber wie sollte Katon gegen Sand ankommen? Beziehungsweise wie konnten sie mit Feuer den Sand unbrauchbar machen? J-Ja… wird gemacht, nuschelte sie etwas verpeilt und kleinlaut.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Di Dez 24, 2013 12:46 am

Es hießt immer der Weg ist das Ziel und obgleich sie bereits den ganzen Tag gewandert war glaubte sie erst jetzt am Anfang des Weges zu stehen und bald würde sie den ersten Schritt setzen. Bisher war noch nicht wirklich viel passiert, Akari war die meiste Zeit neben ihrer Freundin hergelaufen mit zwischenzeitlichen Abstechern zu Mai oder an den Wald- oder Wegesrand. Sie sammelte Pflanzen und Mineralien und allmählich schien dies eine Art Hobby zu werden, doch Akari war auch klar das sie hier nicht nur Blümchen pflückte. Zeitrahmen und Ausgang der Mission blieben mehr oder weniger ungewiss und so stellte sich Akari einfach auf eine variable Länge ein und berücksichtigte dabei das die hochpotente Medizin aus den Laboren des Krankenhauses zur Neige ginge oder sonst irgendetwas unvorhersehbares passierte, allerdings war sie auf eine Wüste nicht gefasst gewesen. Sand war kein Bestandteil einer ihr bekannten Arznei und so überschlug sie kurz im Kopf welche Mittelchen sich mit den gesammelten Kräutern herstellen ließen, allein die Herstellung von Tee konnte ab einer gewissen Aufenthaltsdauer Bedeutung erlangen und Akari lief nun wirklich nicht mit der versiegelten Krankenhausapotheke durch die Gegend. Dies trug mit dazu bei, dass Akari sich zwischendurch beschäftigt fühlte, denn sie wusste nicht ob es klug wäre Arisu auf Kaori anzusprechen, sicher wäre Mai die bessere Gesprächspartnerin. Das Schicksaal schien doch ein wenig ungerecht zu der Blondine, denn dies war nun schon die zweite Mission mit welcher Arisu persönliche Konflikte verband oder war es gnädig, weil ihre Freundin dadurch die Chance zur Verarbeitung erhielt? Fakt blieb, ein Bijuu war nun einmal ein Monster und jene Personen denen es Schaden zufügte besaßen das Recht verärgert zu sein oder nicht? Sicherlich fiel es der Jüngeren nicht schwer auf Ichibi sauer zu sein, immerhin war sie auch bei Daizen damals flippig gewesen und jetzt wurde sie auch noch nach ihren Gedanken gefragt? Inzwischen dachte sie nicht mehr nur an die Unmengen Sand die sich hier breitmachten, dies war klar. Sie entschied sich zu der Antwort die ihr selbst am Herzen lag, dass Wohlergehen ihrer Freundin. “Das Kaori eine sehr tapfere Frau gewesen sein muss dieses Monster zu beherbergen und du Stolz darauf sein kannst sie unterstützt zu haben.“ Seltsam, doch der Gedanke kam ihr während sie ihn aussprach, doch vermutlich dienten einem Jinjuriki seine sozialen Kontakte nicht nur für den eigenen Seelenfrieden sondern auch dafür um mit solch einer Last zu leben. Dabei brauchte es nicht erst einen Jinjuriki um zu erkennen, dass Menschen nun einmal die ein oder andere Last ob sichtbar oder unsichtbar mit sich herumtrugen. Akari bürdete sich gerne das Leid anderer auf, auch Mitgefühl genannt, doch war sie dadurch auch eine gute Ärztin und vermutlich würde sie sich im Verlaufe der Mission die Frage stellen ob Shukaku ihr Mitgefühl verdiente, obgleich ihr dies zum jetzigen Zeitpunkt leicht wahnhaft erschien. Nach allem was sie wusste kam das Wesen eines Bijuu einem Psychopathen gleich, sie töteten einfach wahllos oder gezielt und vermutlich kannten sie ebenfalls nur den Trieb zu töten und sonst war da einfach nichts. Ein Monster besaß einfach nichts menschliches, doch waren in der Geschichte auch Jinjuriki als Waffe oder Monster gesehen worden, Kaori als große Ausnahme zu sehen wäre auch nicht richtig. Womöglich gewährte Arisu ihr einen kleinen Einblick wie sie die Sache sähe, doch diese war gerade mit Noriko beschäftigt. Akari konnte einfach nicht anders und streichelte ebenfalls Noriko beruhigend. “Klar bin ich nervös. Ich habe jetzt schon genügend Kräuter beisammen um mindestens drei verschiedene Arten Entspannungstee zu servieren und am Ende zählt nicht nur ein Plan sondern auch Nerven.“ Es dauerte nicht lange und tatsächlich schien die Planungsphase stattzufinden und Akari unterdrückte noch das Bedürfnis der Gruppe Tee zu kochen. Zunächst wollte sie sich aufs zuhören konzentrieren, denn der Gegner war ihr komplett unbekannt, hier lag Arisu um ein paar Punkte in Führung, Akari wäre für ihren Teil zufrieden im Hintergrund zu bleiben. Arisu hingegen war aktiv und stellte Fragen, nicht unwichtige Fragen, doch vermutlich führte irgendwer ein sicheres Gefäß mit sich und ein Jinjuriki wäre wohl eher eine Art Notfallplan, immerhin wäre die Auswahl auf die hier Anwesenden beschränkt. Sie konnte sich nicht wirklich vorstellen das sich jemand freiwillig für solch eine Aufgabe meldete, man stellte sich ja praktisch als Wärter für einen Psychopathen zur Verfügung und allein der bloße Gedanke war ziemlich verstören, hinzu kam das zumeist Babys als lebendiges Gefäß herhalten musste und es sicherlich einen tieferen Hintergrund dafür gäbe. Die Frage ob der möglichen Vernichtung des Ichibi wirkte zunächst als logische Konsequenz der zuvor gestellten, beispielsweise als Notlösung und wenn es kein Gefäß oder Versiegelungsmöglichkeit gäbe. Allerdings sprach dagegen, dass bisher kein Bijuu ausgelöscht worden war, sicherlich war ihr Überleben nicht davon abhängig ob sie nun versiegelt oder vernichtet würden, dann würde ja der Mensch dem Monster ein Ultimatum stellen. Davon abgesehen handelte es sich zwar um ein Ungetüm, doch gerade der Ichibi ward auch in früheren Zeiten Schutzkranich des Sandes genannt, suggerierte dies nicht eine eher positive Bedeutung? Es war wohl eher eine unheimliche Frage, ob ein Lebewesen vernichtet werden durfte oder nicht und was der Grund dahinter war, eine Machtposition oder Überlebensinstinkt und selbstverständlich ob die Vernichtung eines solch mächtigen Wesens irgendwelche weltbewegenden Konsequenzen nach sich zöge? Hier konnte Akari auch nur spekulieren und vermutlich gab es keine allgemeingültige Antwort, doch bisher bereitete sich hier Niemand darauf vor Ichibi zu vernichten. “Wenn es möglich wäre, müsstest du ihn aber bestimmt erst versiegeln und dann das Gefäß vernichten, ich meine so ist er doch wirklich ein paar Stockwerke zu groß.“ Garantiert wollte sie ihm nicht gegenüberstehen um zu sehen wie groß das Urviech wirklich war, doch wenn so ein Wesen erst versiegelt werden konnte und damit nicht mehr ganz so gefährlich war, dann gab es sicher auch einen Zustand in welchem es vernichtet oder unschädlich wäre. Sie vermutete derzeit einfach nur, dass es lediglich keine Interessenbasis dafür gab solch ein Wesen zu vernichten, immerhin setzten Shinobi durch die Zeit hinweg die Bijuu als Machtinstrument gegeneinander ein. Der Idee einer Basis stand Akari selbstverständlich nicht abgeneigt gegenüber, davon abgesehen das sie vermutlich beim Aufbau behilflich wäre, schienen Mai und Arisu doch bereits andere Aufgaben zugeteilt zu bekommen. “Hokage-sama ich wäre Ihnen gerne im Bereich Fuuin behilflich und kann sicher auch unbekannte Seals nach Planung erstellen zumindest solange ich nicht als Feldärztin gebraucht werde.“. Sicherlich fiel hier niemand in der Planungsphase Tod um und bis dahin war sie flexibel genug, bis sich einer der Katon-User die Finger verbrannte, war garantiert auch schon einmal vorgekommen.

@ Yuudai, Mai, Arisu.....im Shukaku-ist-sauer-Thread steht glaube was für euch
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mi Dez 25, 2013 8:35 pm

Der Befehl seitens Daizens kam schnell, direkt und ohne Zögern. Er hatte alles aufgenommen und schickte sie zurück ins Glied. Sie nickte ihn kurz an und sah dann in die Gesichter der Anderen. Sie wirkten angespannt, ein wenig nach Hilfe suchend und nervös. Und je jünger und unerfahrener sie waren, desto mehr stach diese Eigenheit hervor. Eine tolle Truppe hatten sie hier, einen Kagen, einen Kriegsveteran, einen ANBU/Jô’nin, eine gefallene Göttin, einen Katzenbändigerin und eine Iryo’nin, mit Schwerpunkt auf Fuin wie Mai höchst selbst feststellen durfte. Sie schüttelte innerlich den Kopf und ging mit stolzem Gang zwischen den Anwesenden vorbei und auf die Position der Nachhut, erneut sagte sie nichts, da es für sie nichts zu sagen gab. Sie hatte kurz vor dieser Reise auch ihre Tablette eingenommen, damit sie eben keine Probleme bekommen würde. Sie stellte sich auf ihre Position und hörte den Wortwechsel der Führungsebene, der Speerspitze, gebildet aus dem Hokage höchst selbst, aus Sarutobi Ashitaka und auch aus Uchiha Kôhei. Sie würden sie leiten und Mai würde folgen, so verlangte es nun einmal das Soldatentum. Sie lauschte den Ausführungen des Kreativen der Gruppe und nickte nur knapp, als man eine Art Zustimmung haben wollte, auch wenn diese von niemanden gesehen wurde, da keine gebraucht war. Nun ging es also los und Daizen übergab dem Uchiha die Leitung über den Spähtrupp. Auch Kazumi begann zu sprechen und das nicht gerade wenig. Sie war nervös, dies wusste die Chû’nin und eben deshalb hielt sie sich zurück, um ihr so etwas wie Ruhe zu geben.
, wieder nichts. Ihr roter Schal wehte leicht im Wind, während sie sich bewegten, also auch schon die Ansage kam wegen ihrer Zugehörigkeit im Spähtrupp. Sie blickte den Uchiha an, seine Augen waren kühl, seine Stimme frostig und seine Blicke zeigten ihr eines, Misstrauen und sein Vertrauen ihr gegenüber galt ihr wohl nur, solange sie in seiner Sichtweite war. Sie blickte ihn an.
Jawohl., kam schlicht von ihr. Er hatte die Leitung, und freie Wahl und seine Wahl fiel auf Mai und Kazumi, also war er ihr Zugführer und sie war ihm nach Daizen als Oberbefehlshaber zu Gehorsam verpflichtet. Erneut lauschte sie den Worten ihres Zugführers und innerlich sträubte sich alles gegen diese Idee, äußerlich kam nur ein Nicken.
Verstanden…., einsilbig, knapp und ohne irgendwelche Bedenken zu äußern. Sie war nicht in der Position um selbst zu denken, Befehl war in der Hinsicht Befehl so lange er nicht gegen die Anschauungen von irgendwem innerhalb des Zuges verstieß, also würde sie auch nicht daraufhin eingehen, erst wenn es dafür an der Zeit war. Kazumi sprach von einem Kräftemessen, doch konnte sie dies wirklich sagen? Konnte Mai denn irgendwie gegen ihre frühere Schülerin bestehen? Nun ja, sie kannte viel mehr über das Katon als Kazumi, sie konnte aktuell gut mit Chakra umgehen, jedoch war der Aufwand durch die toten Leitungen zu stark und sie hatte nicht viel zur Verfügung. Ebenso würde sich zeigen, ob Kôheis Idee fruchten wird, ob sie überhaupt eingesetzt werden musste. Sie konnte nachvollziehen, dass er den Sand aus dem Einflußbereich des Ichibis nehmen wollte, jedoch kannte sie die Techniken durch Kaori sehr gut und sie wusste, dass es Einschränkungen gab. Sie blickte zur Seite hin, während sie sich weiterhin bewegten. Nun es sprach nichts gegen ein Lager, einem Rückzugspunkt, an dem man Energie tanken konnte, immerhin waren sie ja auch eine Weile unterwegs gewesen, und so blickte sie kurz zu Kazumi herüber.
Ein Kräftemessen lehne ich ab. Wir befinden uns in einem Krisenherd, denke an die Mission und nicht an Spielereien., rügte sie nun die Andere mit vorsichtigen Worten, auch wenn es irgendwie hart klang, jedoch hatte sie recht. Hier gab es für so etwas keinen Platz. Sie blickte wieder nach vorne.
, erneutes Schweigen.
Verzeih., sprach sie nun andächtig in Richtung Kazumi und blickte dann nach vorne. Sie war zu hart gewesen. Hatte die Andere doch nur versucht ihre Nervosität zu unterdrücken. Sie hatte sich dafür entschuldigt und hoffte, dass sie nun nicht all zu sehr in Ungnade gefallen war, jedoch richtete sie rasch wieder ihren Blick nach vorne um ihrem Anführer folgen zu können. Körperliche Einschränkungen, ausgenommen dem Fuin und seinem Wirken hatte sie keine, sie war ansonsten körperlich fit und würde auch einem Dauerlauf ohne Probleme trotzen können, sowie einem Taijutsukampf. Sie sagte die Worte auch, weil sie sich wohl auch nicht die Peinlichkeit geben wollte ihre aktuell auf Sparflamme laufenden Flammen zu entfesseln, wenn man es überhaupt noch entfesseln nennen konnte.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Do Jan 02, 2014 10:13 pm

Was auf Daizens Worte folgte, war vorhersehbar gewesen. Der hochgewachsene Shinobi verzog keine Miene, derweil Kôhei seine Einwände vorbrachte, Kazumi ihn mit Fragen bestürmte... immerhin taten sie es jetzt. Solang das Debattieren aus den wirklichen Kampfhandlungen, wo es um konsequentes Schalten und Walten ging, herausblieb, war ihm das Diskutieren hier oben auf den Hügeln lieb genug.
Diese Leute kannten ihn eben nicht. Zumindest der Großteil von ihnen. Mit Mai hatte er bereits gekämpft, sowohl gegen sie als auch mit ihr. Mai Fudo benahm sich mittlerweile ausgesprochen diszipliniert, regelrecht übereifrig wie ein strebsamer Chuu-Nin, von denen es heutzutage so ausgesprochen wenige gab. Mit Ashitaka hatte er gleichfalls zur Genüge zu tun gehabt, um sich ein gewisses Gewicht in seinen Befehlen zu verschaffen. Zwei Mann, die ihn leibhaftig erlebt hatten und seinen Anweisungen entsprechend vertrauensvoll Folge leisteten. Für die anderen war er Daizen Kato aus der Artillerie-Abteilung, seit einem halben Jahr Hokage. Für sie musste er gewissermaßen aus dem Nichts aufgetaucht sein. Dem Rang allein nötigte man immerhin einen gewissen Respekt ab - dem Träger dieses Ranges nicht unbedingt.
Daizen ging nicht sofort auf die Worte des Uchiha ein; Kazumi schaltete schließlich gleichermaßen Einwände, die sich auf die Hindernisse und Widrigkeiten des Auftrags bezogen. Der Eine schien heute besonders pessimistisch eingestellt und erblickte wohl mit seinen alles durchblickenden Rotaugen einige Gespenster am Horizont. Die Andere klang beunruhigt bis höchst besorgt, was jedoch ihrem Alter und ihrer Diensterfahrung zuzuschreiben war. Dass sie sich herausnahm, unter anderem ihre persönliche Meinung hinsichtlich Jinchuuriki durchklingen zu lassen, wurde zumindest durch ihr allgemeines Verhalten gemildert: Immerhin sprang sie ihm verbal nicht ins Gesicht. Hätte es ein zweites "Kage-Büro Tag Eins" gegeben, gleich hier und jetzt, wäre ihm wohl doch der Kamm geschwollen.
Unklarheit wohin man schaut dachte er bei sich, Ich bin es noch zu sehr gewohnt, mit alten Kameraden zu arbeiten. Mit Kameraden, die sich darauf verließen, dass Daizen auch jene Dinge bedacht hatte, auf die er nicht direkt eingegangen war. Was solls. Ich bin alt. Aber nicht zu alt.
Daizen wandte sich in bedächtiger Bewegung zu seiner Truppe um, die Arme vor der Brust verschränkt. Die Muskulatur eines Bogenschützen, der mit dem Spannen des Goninbari eine Arbeit verrichtete, die für gewöhnlich fünf Mann verlangte, zeichnete sich unter den fließenden Gewändern ab. Vorsicht, Leute, sprach er geruhsam, ist eine gute Sache. Sie hindert uns alle daran, unsere Leben sinnlos wegzuwerfen. Übervorsicht hingegen... lässt uns zaudern. Unsere Chancen ergeben sich und zerfallen zu Staub. Und so lasst mich eines sagen: Er hob den Zeigefinger. Ichibi ist groß. Überlebensgroß. Er ist vermutlich einer der brachialsten Feinde, denen ein Normalsterblicher wie Unsereiner gegenüberstehen kann. Und ein Idiot wäre ich, wenn ich sagen würde: "Keine Sorge. Keine Sorge, ich garantiere euer aller Überleben. Mein Plan ist bombensicher, meine Taktik wasserfest." Ich wäre ein Idiot, wahrlich.
Diese Mission stuft sich im Rang S. Für uns alle besteht Lebensgefahr. Ganz gleich, wie gut wir die Unwägbarkeiten abwägen. Wie minutiös wir Aktionen durchtakten oder Kombinationen entwerfen. Am Ende dieses Weges steht noch immer das große Grau. Allerdings.
Der Zeigefinger verharrte, leicht bebend, dann senkte der Hokage ihn wieder. Allerdings: Lasst nicht zu, dass Ichibi in euren Köpfen unschlagbar wird. Denn das ist er nicht. Man kann ihn besiegen. Seine Stimme schwoll hie und dort an. Flintsteingraue Augen ließen Blicke über die Gruppenmitglieder wandern. Nur kurz bei jedem, Daizen fixierte keinen Einzelnen im Besonderen. Woher ich das weiß? Ich weiß es, weil es schon geschehen ist. Ichibi ist schlagbar. Auch dort, wo er daheim ist - die Shinobi von Suna schafften es in der alten Zeit, und auch wir werden es schaffen. Und es ist nichts Göttliches an ihm. Anstelle des erhobenen Zeigefingers kamen nun beide Hände hoch, mit zu Klauen gekrümmten Fingern. Daizens Stimme gewann an Eindringlichkeit. Dieses Biest hat Pranken zum Schlagen und Packen. Riesig und gewaltig, aber auch langsam. Er führte einige Schläge aus, wie ein Bär, der nach einem springenden Fisch haschte - abrupt deutete er mit beiden Zeigefingern auf Kazumis Augen, mit den Fingerspitzen nur wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt. Das Biest hat auch Augen. Wofür, wenn nicht, um wie wir zu sehen. Wofür, wenn nicht, um wie wir geblendet zu werden. Und solang er nicht über etwas wie Byakugan verfügt, so dachte Daizen bei sich, wird Shukaku auch im Sandsturm nicht mehr sehen können als ein Mensch. Shukaku ist mächtig. Doch er ist ebenso wenig eine Gottheit, wie ich es bin. Er kontrolliert den Sand, ja. Doch er beherrscht ihn nur, wie Kôhei sein Fuuton oder Mai ihr Katon. Er ist genausowenig unantastbar wie ein Suiton-Nutzer auf einem See oder ein Doton-Nutzer auf freiem Feld. Auch er hat Grenzen. Auch seine Fähigkeiten haben ein Limit. Lasst - nicht - zu, sprach er nun mit dem Takt eines Schmiedehammers, dass euch bereits das Phantom eines Ungeheuers schlägt! Rhetorische Pause. Die Stimme schien nun aus großer, dunkler Tiefe zu kommen. Aus der Tiefe einer Seele, die dutzende von Kameraden hatte sterben sehen, nochmal soviele in den Tod geschickt hatte und für hunderte Tode an sich verantwortlich zeichnete.Ich garantiere für keinerlei Sicherheit, wenn ihr mir vertraut. Doch ich garantiere euch: Wir haben eine Chance. Eine Große. Und die werden wir nutzen.
Nun war wieder Zeit zum Abkühlen. Daizen atmete tief ein und lang aus. Schließlich richtete er seinen Blick auf Kazumi. Ernst, völlig. Wobei er zwar nicht allein zu ihr sprach, doch sie hatte die Fragen gestellt.
Einen Bijuu kann man nicht töten, nein. Jedenfalls nicht mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stünden. Vernichtet man ihn, sammelt sich seine Essenz nach einiger Zeit neu, und das Spiel beginnt von vorn. Nur das Wegsperren, das Versiegeln in Gefäß oder Mensch, ist ein echter Sieg. Alles andere ist nichts als ein Fels, den man auf der einen Seite des Hügels heraufrollt und auf der anderen Seite wieder herabstößt. Darum werden wir das Biest versiegeln.
Stille.
Und wir werden auch einen Jinchuuriki erschaffen. Soviel voraus. Schnell hob er die Hand, um demonstrativ Schweigen zu gebieten, falls diese Neuigkeit insbesondere bei den Jüngeren für einen Aufschrei sorgen mochte. Doch für dieses Thema ist es mir einen Hauch zu früh! Später kommt Zeit und Tat. Für diesen Punkt werde ich mir alle Zeit nehmen, die ich brauche, und ich werde es nicht zwischen diesen Bäumen tun. Das musste vorerst reichen. Und genau deswegen brauche ich eine Basis. Wenn Shukaku sich zwischenzeitlich davonmacht, nun gut. Wenn er uns irgendwann entdeckt, dann sei es so. Doch ich will diese Chance, ihn zu belauern, ihn möglicherweise in einen Hinterhalt zu locken. Keine Garantie, dass es funktioniert, doch das nehme ich in Kauf. Wir können nichts verlieren - er kommt über uns so oder so - aber wir können viel gewinnen, wenn wir uns hinunter begeben, das Terrain auskundschaften und einen Hinterhalt legen. Er redete viel heute. Allerdings erschöpfte es ihn nicht - Daizen Kato gefiel es eigentlich, seine Gedanken so zu äußern. Ein Hauch von Stolz schimmerte darin; denn der Kage kannte seinen Wert und seine Erfahrung. Das wäre es, Leute. Dies sind meine Gedanken. Vielleicht teilt ihr sie. Vielleicht nicht. Falls nicht; nun, einer von uns wird am Ende dieser Unternehmung recht haben. Er lächelte schwach; es hatte etwas ungemein Grimmiges an sich. Und ganz gleich, wies läuft. Ich werde die Verantwortung schultern, wie es sich gehört.
Damit wandte er sich dann ab, hin zum Abhang, der zum Talboden hinunter führte. Versiegelungstrupp und Akari, ich bitte ums Folgen. Wir schauen uns nach einem entsprechenden Lager um. Die Mannschaft um Kôhei, ich bitte ums Kundschaften.
Damit machte er sich auf den Weg. Hinsichtlich Kôheis Taktik, den Sand zu Glas zu formen, sagte er nichts; ob diese Strategie funktionierte oder nicht, würde sich zeigen müssen.

------

tbc: Basis-Lager


Zuletzt von Kato Daizen am Fr Jan 03, 2014 6:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Fr Jan 03, 2014 12:26 pm

Noch war sich Kôhei nicht sicher, ob er mit seinem Wortschwall zuvor eine Mauer des Schweigens durchbrochen hatte. Nachdem was Kazumi jedoch nun alles fragte, schien dies nur der Realität zu entsprechen. Fragen über Fragen, für die er seine neue Schülerin unter anderen Umständen wohl gescholten hätte, doch nicht hier vor dem Hokage. So lauschte er nur ihren Fragen und wollte ihr antworten, doch Daizen kam ihm zuvor und hielt eine kurze Rede, die den Teammitgliedern wohl die Angst nehmen sollte und sie zugleich stärken sollte. Er reduzierte den Ichibi auf etwas, was man besiegen konnte. Das war gerade für die beiden Chûnin sehr wichtig, wie Kôhei es empfand. Er selbst hatte bereits gegen den Ichibi gekämpft – mit insgesamt 4 starken Jônin. Und der Ichibi war damals nicht einmal bei seiner vollen Stärke gewesen. Jetzt waren sie mit weniger Mannkraft unterwegs und es sah ganz danach aus, als wenn der Ichibi dieses Mal keine halben Sachen machen würde.

Kôhei nickte ab und zu beipflichtend Daizen zu, denn in den meisten Punkten stimmten seine Ansichten mit denen des Hokage überein. Mit dem Alter sammelten sich Ansichten – und Kôhei war mit Daizen zusammen die Dienstältesten hier. Er, Daizen, wies daraufhin, dass diese Mission gefährlich war und dass er nicht dafür sorgen konnte, dass jeder überlebte. Innerlich sprach Kôhei zu sich selbst. Wenn er es nicht kann, werde ich es tun … Ein Schwur sich selbst gegenüber. Kôhei hatte nun zwei Töchter Zuhause, die auf ihn warteten und die ältere der Beiden würde sich um Kôhei sorgen. Der Jônin würde hier nicht nieder gehen und auch kein anderes Teammitglied verlieren. Das bedeutete im Umkehrschluss allerdings auch, dass Kôhei vermutlich mit seinem gesamten Arsenal an Fähigkeiten gegen den Ichibi vorgehen müsste. Nun war ihm klar, dass dieser Tag vermutlich einer der anstrengendsten Tage seines Lebens werden würde.

Auch sprach Daizen das Thema an, dass sie dieses Mal einen Jinchûriki erschaffen würden. Mehr oder minder überrascht sah er Daizen an. Darüber besaß er keine Information. Hatte er den Kandidaten bereits ausgesucht? Seinem Gesicht sah man nicht an, dass er überrascht war. Generell sah man ihm nicht an, dass er irgendwelche Regungen in sich hatte. Auch wenn Daizen es möglicher Weise nicht so sah, war Kôhei sehr bestimmt und nicht von seinen Gefühlen geleitet. Wo Daizen durch seinen Artilleriegruppe darauf fixiert war den Gegner zu dezimieren, war Kôhei durch seine Arbeit als ANBU auf mehr geschult. Vorne weg das Leben der Bewohner in Konohagakure zu schützen und dafür zu sorgen, dass die Einheiten überlebten. Das war zumindest schon lange sein Antrieb gewesen, von dem er sich auch nicht entfernen würde. Daizen war Kôhei nicht ans Herz gewachsen, dafür war er zu kurz im Amt und sie hatten zu wenig zusammen gedient. Wenn diese Mission unter Daizens Führung erfolgreich sein würde, mit möglichst wenigen Verlusten, dann würde Kôhei wohl eher auf den noch recht frischen Hokage vertrauen.

“Ich denke nicht, dass ihr die Verantwortung alleine schultern werdet. Jeder hier wusste zumindest grob worauf er sich einlässt.“ Er sah über seine Schulter zu Mai und Kazumi, die anscheinend immer noch ganz Feuer und Flamme für die ehemalige Anführerin empfand. Mai gebot ihr ein wenig Einhalt. Kôhei sah Kazumi in die Augen und erhob leicht überrascht eine Augenbraue. “Mai-sama?“, fragte er sie. Diese Bezeichnung hatte eine ehemalige Verräterin von Konoha mit Sicherheit nicht verdient. Wenn mal eine Förmlichkeit nicht stimmte, kümmerte es ihn nicht und er erhob auch nicht das Wort. Doch das hier war so falsch in seinen Augen, dass er nicht anders reagieren konnte. “Ihr könnt euer Katon später gegen den Ichibi beweisen. Das sollte ausreichen. Mai hat Recht. Kein Kräftemessen untereinander. Wir sind als Einheit da. Wir sind heute die Einheit, die gegen den Ichibi antritt und werden Zusammenhalt benötigen. Ichibi hat seine Schwächen, wie Daizen es bereits angesprochen hat, dennoch übertrifft vermutlich alleine sein Chakra unser gemeinsames bei Weitem.“

Dann nickte er Daizen kurz zu und würde sich nun mit seiner kleinen Gruppe absetzen, um das Terrain ein wenig zu erforschen. Ein kurzer Wink zu Kazumi und zu Mai und er rannte los. Auf Kôheis Bedenken war er nicht eingegangen. Dadurch entschied der Jônin, dass es wohl relativ ungefährlich sein würde die Sandebene zu betreten. Sobald sie dort angelangt waren, würde Kôhei ein paar weitere Worte an das Team richten. Außerdem zog er sich sein Headset zurecht, sodass er mit Daizen und den restlichen Anwesenden in Kontakt treten könnte, wenn es nötig würde.

TBC: Thread für den Kundschafter Trupp


Out: Der nächste Post wird frühstens Samstag Abend von mir kommen. Entschuldigung dafür im Voraus.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   So Jan 05, 2014 7:26 pm

Manchmal war Kazumi echt froh, dass sie keinen höheren Rang als Chunin besaß. Die Anderen schienen alle, bis auf Akari, ziemlich streng und ernst zu sein. Zumindest ist die ganze Situation viel angespannter als Kazumi es gewohnt war. Klar war das hier eine extrem wichtige Mission doch irgendwie schienen fast alle hier vollkommen ernst zu sein. Sie war es nicht gewöhnt. Deswegen fühlte sie sich in dieser ganzen Situation auch nicht besonders wohl. Das Akari noch in ihrer Nähe war, half ihr ungemein. Sie wirkte nicht ganz so ernst wie die Anderen aber vielleicht sah Kazumi es Akari auch nicht an. Zumindest fühlte sie sich bei Akari wohl. Es war ihr auch schon bei dem Feldtraining aufgefallen, mit Akaris Hilfe und deren Anwesenheit waren ihr schon ein paar Ideen und pläne gekommen, die den Beiden geholfen hatten. Aber wenn sie jetzt daran dachte, dass Akari mit den Anderen Fuuin-Nins mitgehen würde, wurde ihr sofort mulmig im Bauch. Natürlich war die Mission kein Kräftemessen aber so energisch wie sie manchmal war, wollte sie eben Mai zeigen, was in deren Abwesenheit alles passiert war und was sie gelernt hatte. Sie hatte sich zwar nur auf ihre Clanjutsus konzentriert aber ihr sonstiges Training war nicht zu kurz gekommen. Kurz seufzte sie bei dem Gedanken. Sie hatte sich immer mühe gegeben, doch sie wusste nicht, ob ihr Training gegen den Ichibi ausreichte. Dieses Vieh war überdimensional! Etwas, zur Ablenkung und Beruhigung , redete sie etwas mit Akari und sie war froh, dass die Grünhaarige darauf einging. Bei Akaris Worten blickte Kazumi sie überrascht an. Sie hätte jetzt nicht gedacht, dass sie heute noch, nach einem halben Jahr über Kaori sprechen würde. Leicht traurig nickte Kazumi zu Akaris Worten. Es ist war… Kaori war eine wunderbare, starke und tapfere Frau…, nuschelte sie kleinlaut und strich Noriko über den Kopf. …aber beschützt oder unterstützt habe ich sie kaum. Ich hab an ihr geklebt wie eine Klette und letztendlich war ich blind vor Eifersucht und ich konnte mich nicht mal bei ihr entschuldigen Wie gerne hätte sie sich jetzt wohl verzogen, sich unter einem Sandhügel eingegraben und ihre Trauer, die soeben wieder ihre  Luftröhre hochkroch, rausgeschrien. Doch das konnte sie nicht. Sie musste bei der Sache bleiben, Kaori ‚vergessen‘ und die Mission mit ihrem Team beenden. Sie holte kurz tief Luft und rieb sich einige Male die Augen. Aber um meine Fehler wieder gut zu machen, werde ich Shukaku fertig machen. Er hätte froh sein sollen, dass Kaori sein Jinchuuriki war. Ich weiß, was Kaori von ihm gedacht hat. Und er hat den Ort in Kaori verlassen und sie dadurcvh getötet. Er wird es noch bereuen Kaoris Körper verlassen zu haben., lächelte sie jetzt. Sie wollte eigentlich nur ungerne ihr Leid, dass sie in sich hineingefressen hatte, auf irgendjemanden abladen, doch wenn sie mit Akari zusammen war, hatte sie irgendwie das Bedürfnis sich ihr anzuvertrauen. Eigentlich war sie ja auch gerne so eine Person wie Akari es momentan war. Sie selbst hörte anderen auch gerne zu wenn sie Leid oder Kummer hatten. Doch in letzter Zeit hatte sie sich was das Thema anging etwas verkrochen und mit sich selbst Probleme und Stress gehabt. Sie schreckte leicht aus ihren Gedanken, als sie die zweite Hand bemerkte, die ebenfalls Noriko streichelte. Überrascht blickte sie die andere Iryonin an und hörte ihr zu. Das ist auch eine Art der Stressbewältigung…, meinbte sie etwas überrascht. Du hast immer Ideen, was man für das Team tun kannst Nee-Nee~ ich hänge lieber in der Vergangenheit und hänge meinen eigenen Gedanken nach. Ich versuch diese Nervosität und auch meinen Hass auf Ichibi zu verdrängen… Ich müsste wohl zig Tassen von deinem Entspannungstee trinken um mich zu beruhigen., nuschelte Kazumi etwas verlegen. Aber dir sieht man die Nervosität nicht an. Und den anderen auch nicht… Irgendwie fühle ich mich bei dem Gedanken, wie ein unbeholfenes kleines Akademiekind, das auf so einer Mission nichts zu suchen hätte. Vielleicht war es auch nur Einbildung. Aber Kazumi wollte hier weder jemandem am Bein hängen, noch jemandem in irgendeiner Art nachstehen. Sie setzte sich etwas unter Druck, das wusste sie. Sie war hier die Jüngste und zudem gab es hier mehr als genug Leute, denen sie etwas beweisen wollte. Daizen wollte sie zeigen, dass hinter ihrer großen Klappe auch eine loyale Chunin steckte, Yuudai wollte sie zeigen, dass sie nicht nur eine Iryonin war und Mai wollte sie zeigen, dass sie in ihrer Abwesenheit eine Menge gelernt hatte und stärker geworden war.
Als sie, zusammen mit Mai, von Yuudai ausgesucht wurde, ihn zu begleiten, freute sich Kazumi extrem. Das hatte man ihr angesehen. Sie strahlte wie fünfzig Sonnen und auch wenn gleichzeitig in ihrem Kopf die Frage herumschwirrte, ob sie es mit Mais Katon oder allgemein Mais und Yuudais Fähigkeiten aufnehmen konnte. Ihr waren zudem solche Worte herausgerutscht, die sich nach einem Wettkampf anhörten. Natürlich war ein Wettkampf nicht gerade günstig und sie wurde auch gleich zurechtgewiesen. Mai schien nicht besonders begeistert davon zusein. Kazumi blickte ihre selbsternannte Mutter kurz an, ließ dann aber den Kopf hängen. Mai-sama… Denkst du ehrlich, ich bin noch so ein behütetes Kind, das nur an Spiel und Spaß denkt? Die ganze Situation und die Mission ist schon ernst genug und ein bisschen Spaß und ‚lockeres‘ Palaber hat noch niemandem geschadet., seufzte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Außerdem ist das keine Spielerei, wenn ich die Worte so gemeint hätte, wie du sie aufgenommen hast. Ich halt die Anspannung auf das Kommende nicht aus, ich bin hypernervös. Ich wollte mich selbst etwas ablenken… Noch mehr wollte sie an Mai richten, doch sie ließ es bleiben. Sie wollte Mai hier keine Szene machen oder dergleichen. Es gab eben mehrere Gründe, warum sie diese lockeren und kindischen Worte mit dem Wettstreit ausgesprochen hatte. Zum Einen war ihre Freude, dass Mai wieder hier war um einiges Größer als die Vernunft, die ihr riet ernst zu sein und zweitens konnte sie in Mais Nähe nicht ernst und gleichgültig sein. Genauso wenig wie sie leise sein konnte, wenn jemand gegen sie war. Sie hatte sich nun mal das Kämpfen für Mais Ehre und deren Leben angewöhnt. Schwer seufzte sie und richtete ihren Blick nun zu Yuudai, der sie mit skeptischen Augen bedachte. Kurz sah sie ihm in die Augen, wandte dann aber den Blick ab. Ja Mai-sama. Was stört Sie daran? Egal was passiert ist, für mich ist Mai kein Gleichrangiger Shinobi und in meinen Augen immer noch die Feuergöttin, die das Dorf liebt. Und wenn Sie mit meiner Antwort nicht zufrieden sind: Mai ist eine Mutter für mich. Deswegen nenne ich sie Mai-sama, grummelte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Da war es schon wieder dieses zickige, launische und vorlaute Etwas. Doch sie verkniff sich weitere Worte. Sie wollte nicht wieder irgendeinen Stress wegen gewählten Worten haben. Stattdessen hörte sie den Worten Daizens zu. Eine sehr anregende und mutmachende Rede. Es machte schon Spaß dem Kage zuzuhören doch in manchen Worten fand Kazumi ihre Einstellung ganz anders. Es gab für sie zum Beispiel kein: Leben sinnlos wegwerfen. So lange sie Menschen hatte, die sie beschützen wollte, da würde sie sich nicht zu feige sein und den Schwanz einziehen. Für wenige Menschen würde sie auch ihr Leben lassen. Hauptsächlich Mai und Akari und genauso auch für ihren Cousin. Aber solange diese Menschen nicht in Gefahr waren würde sie dafür kämpfen ihre Ziele zu erreichen. Ihre wahre Familie kennenzulernen und auch ihre geliebten Menschen zu beschützen. Nachdem Daizen seine Rede/Ansprache gehalten hatte, beantwortete er auch Kazumis Frage. Sie wünschte dem Ichibi nur den Tod. Nur diesem Biju. Über andere erlaubte sie sich nicht zu richten. Aber wenn Shukakiu in einem Menschen versiegelt wird, stirbt bald wieder einer, sobald er ausbricht. Das ist doch herzlos. Sie erwartete nicht, dass jemand ihren Worten lauschte. Sie spracch zu sich selbst. Wie viele Menschen sollten denn noch wegen den Biju sterben. Man konnte diese Biester nicht mal wirklich bestrafen. Doch sie starrte Daizen wieder an, als er preisgab, dass bei erfolgreicher Mission ein neuer Jinchuuriki geboren sein würde. Lieber reiß ich diesem Ichibi den Schweif mit eigenen Händen ab, als irgendjemandem das Leben so zu versauen! Allein der Gedanke reichte schon. Als Daizen fertig mit seinen Worten war, bat er Akari und die Fuinnins ihm zu folgen. Etwas besorgt sah Kazumi zu ihrer selbsternannten Schwester und lächelte sie an. Ich wünsch dir viel Erfolg Nee-Nee… Und pass gut auf dich auf., lächelte Kazumi leicht, doch als sie dann mit Yuudai und Mai ‚alleine‘ bereute sie ihre Worte von Wegen: Ihr Katon mit Mais zu vergleichen. Genervt seufzte sie und rieb sich die Stirn. Ihr seit so ernst! Klar zu locker ist ungesund, aber zu ernst auch! Nyaaa grummelte Kazumi und ließ den Kopf leicht hängen. Vielleicht verstand sie die Älteren nicht oder sowas, aber musste man wirklich ständig so ernst sein. Wenn ich sie mal alle verstehen würde, wäre ich der glücklichste Mensch der Welt Auf Yuudais Wink folgte Kazumi ihm sofort und lief ohne große Mühe neben ihm. Sensei? Wenn Sie wollen kann Noriko uns helfen und meine Füchse sind genauso gut. Und bei dem Wetter werden sie wohl kaum sichtbar sein?, schlug kazumi jetzt Yuudai vor und sah ihn fragend an.

Out: Sry fürs warten D:

TBC: Yuudai hinterher
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mo Jan 06, 2014 2:22 pm

S-Rang-Mission. Sie war Chunin und befand sich bereist am Ende der Skala? Akari erlaubte es sich zumindest innerlich ein wenig in Panik zu verfallen, bisher verlief ihre offizielle Laufbahn als Kunoichi steil abwärts und vom Schwierigkeitsgrad nun einmal aufwärts. Sie war in erster Linie Ärztin und ordnete ihre restliche Laufbahn diesem Lebensziel fein säuberlich unter, an absolvierten Missionen lag sie vermutlich noch unter dem allgemeinen Mindestmaß. Inzwischen war ihr bewusst geworden, dass sie selbst innerhalb der Mauern Konohas, innerhalb eines Krankenhauses nicht komplett abgeschirmt und sicher sein würde, Mai-sama war der Beweis gewesen, also wieso dann nicht gleich noch eine S-Rang Mission hinterher schieben? Das vergangene halbe Jahr hatte sie primär mit Forschung verbracht, eine Tätigkeit ohne Kampf, aber mit Gloria. Sie kam nun wirklich nicht umhin sich mit der Einstufung der Mission disqualifiziert zu fühlen, zumindest auf kämpferischer Ebene. Allerdings war ihre Wahl bewusst in Richtung Lageraufbau und Verteidigung gefallen, sie würde sicherlich nicht dazu herangezogen werden den Ichibi mit zu versiegeln, hierfür gab es immerhin ein Spezialteam. Kazumi war da weitaus selbstsicherer, obgleich sie genau das umgedrehte Problem besaß, dieses Wissen manchmal nicht nach Außen abstrahlen zu lassen. Immerhin glaube Akari nicht das Uchiha-sama ihre Freundin lediglich mitnahm um eine lehrreiche Unterrichtstunde zu erteilen. Andererseits war ihre Kameradin schon ein wenig Vorlaut geworden, womöglich tat ihr so ein kleiner Dämpfer innerhalb einer Mission sehr gut, ganz davon abgesehen das solch eine Mission gerade für Chunin ein sehr gutes Trainings darstellte. Somit schloss sich ihr gedanklicher Kreis und sie lauschte nun aktiv den aufbauenden Worten des Hokagen. Sehr schön, wenn Shukaku besiegbar war, dann konnte Kazumi ihr Vorhaben ja durchaus umsetzen, Ironie war doch etwas schönes. Das Daizen-sama keinerlei Garantie für die Sicherheit aller übernehmen wollte war gewiss nur eine Phrase, denn gleichsam zog er die Verantwortung am Ende auf sich. Sicher, er war der Hokage und war praktisch Auftraggeber und Anführer in einer Person, doch Akari hatte keine Bedenken einem planlosen oder unsicheren Unterfangen zu folgen, sie hatte sich schließlich erzählen lassen welche Maßnahmen damals für die Suche nach Mai zusätzlich aktiv waren. Zugegeben sie war womöglich auch einfach nur beeindruckt gewesen, eben weil Arisu nicht die Einzige war, welche sich auf die Suche begeben hatte. Planung war für Daizen-sama bestimmt eine gewohnte Haut, nicht zuletzt weil er Chef der Artilleriegruppe gewesen war, was auch immer dies genau bedeutet hatte. Akari vermutete einfach, dass die Motivationsrede ebenfalls dazu dienen sollte, dass jedes Mitglied der Gruppe sein Bestes gab und sich nicht nur passiv daran beteiligte und trotzdem wusste sie ebenfalls das Daizen sie alle mit seinem Leben schützen würde, wieso? Er hatte es schließlich schon einmal getan und Akari war da gewesen um der Heldentat Wunden zuordnen zu können. Nun gut, ein Spezialteam war sicherlich nicht mit einem kompletten Dorf gleichzusetzen, dennoch war ihr Sicherheitsbedürfnis befriedigt, immerhin wäre sie mit seinem Team unterwegs. Ganz so einfach war es am Ende natürlich nicht, sie lief doch nicht dem Hokage lediglich hinterher um beim Kampf den besten Sitzplatz zu besitzen oder ihn als Windschutzscheibe zu verwenden, Erinnerungen waren nun einmal auch von persönlichen Gefühlen und Zufällen durchsetzt. Sie würde also mit den Versiegelungsexperten das Lager aufbauen und wäre damit theoretisch an einem sicheren Rückzugsort und Arisu? Sie würde mit ihrem Sensei und Mai einen Spähtrupp bilden, war sie den Irre? Im gewissen Sinne lief Arisu tatsächlich Mai hinterher, aber wieso ausgerechnet vor die Tür zur Hölle, anschaulich beschrieben durch den Hokage persönlich?! Wer würde die Natsu beschützen, ein Jounin und eine ehemalige Kage auf Chunin-Niveau? Ein Dreierspähtrupp war sicher angemessen, aber war es nicht zu gefährlich? Besaß Daizen noch einen Trumpf? Womöglich versteckte sich unter der Katze ja ein Kagebunshin mit Henge? Es war irgendwie eine Sache lediglich darüber zu reden und es auf sich zukommen zu sehen oder tatsächlich die Freundin mit ihrem Team abwandern zu sehen. Klar, ein Sensei musste auf seine Schülerin aufpassen und Mai war so etwas wie eine Mutter und Kazumi war ein eher ungestümes Kind, doch was sollte Akari schon machen, so war einmal der Plan. Für eine Falle mussten die Begebenheiten genau ausgekundschaftet werden und dennoch wäre Arisu dem Monster dadurch so nahe. Für einen kurzen Moment war sie drauf und dran mit Arisu zu tauschen, sie könnte ja Schriftrollen mit versiegeltem Katon mitnehmen, sie öffnete den Mund und dann viel ihr doch noch ein, dass sie alle Shinobi waren. Ganz genau, ausgebildet für ähnliche Situationen und lehrbegierig auch diese Situation zu meistern. Sie war nicht in der Position jemanden von diesem Auftrag zurückzuhalten, wie Uchiha-sama es gesagt hatte war sich jeder seiner Verantwortung hier bewusst. Ihren Wunsch ihrer Freundin beizustehen minderte dies jedoch keineswegs, ihr musste doch zumindest ein kleiner Punkt einfallen den sie aus der Entfernung beitragen könnte, von Entspannungstee einmal abgesehen. War da nicht von Feuer die Rede gewesen? Ja genau es war zu ihr herüber geschallt, Arisu wollte ihr Katon mit Mai ihrem messen und irgendwie klang dies in ihren Ohren schon wieder halb durchgedreht, gab es nicht vor kurzem erst einen kleineren Unfall mit Katon? Richtig, Shinobi, lieber nicht vergessen. Sand und Feuer gebaren erfahrungsgemäß Glas und Glas fügte ganz gerne Schnittwunden zu, Fall gelöst. Das Team um den Uchiha besaß gute Chancen Verbrennungen, Schnittwunden oder abgetrennte Körperglieder davon zu tragen, je nach Erfolg dieser Erkundungsmission. Wie bereits festgestellt konnte Akari nicht sehr viel mit abgetrennten Gliedmaßen anfangen, doch gegen Schnittwunden war ein Shōsen gewachsen und Brandwunden ließen sich auch ganz genügsam behandeln, sie setzte ihren Rucksack ab und produzierte Siegelpapier hervor. “Arisu, wartest du noch einen kleinen Moment?“. Ha! Herausgezögert, noch Zeit für eine Abschiedszene, Akari kniete sich mit dem 3 x 1 Meter langen Papier auf den leicht sandigen Boden. Sie grinste Arisu von unten herab entgegen und formte nach ein paar unbekannten Seals eine recht bekannte Zeichenabfolge. “Fuuin Shōsen, “ folgte die obligatorische Erklärung sowie die kurzfristig optische Farbaufnahme des Papiers in Richtung grün. “Hier bitte, damit du für kleinere Schnittwunden nicht die großen Geschütze auffahren musst. Einfach vor Gebrauch zerschneiden oder zerreisen, reduziert zwar das enthaltene Chakra, aber sollte dennoch für kleinere Anwendungen genügen, wichtig ist lediglich das die Wunde komplett abgedeckt und lediglich oberflächlich ist.“ Mit diesen Worten rollte sie das Papier zusammen und steckte es Arisu in eine Rucksacktasche. Anschließend umarmte sie ihre Freundin ausführlich. “Komm heil wieder zurück und wenn möglich möchte ich weder dich noch die Anderen verletzt sehen.“ Sie schaffte es sich von ihrer Freundin zu lösen und steckte ihr noch ihr persönichen Töpfchen mit 50 ml Kanreichitai zu. Dann viel ihr spontan noch ein guter Abschlusssatz für die gesamte Gruppe ein, auch wenn womöglich etwas kindlich, doch angeblich musste Spaß auch einmal sein. “Uchiha-sama! Passen sie gut auf Kazumi und Mai auf, sonst finden meine Behandlungen in Tiefschlaf statt.“. Anschließend nahm sie ihren Rucksack wieder auf und folgte der ihr zugewiesenen Truppe.     


tbc: Daizen hinterher

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Gipfelkette   Mo Jan 06, 2014 10:31 pm

Mai blieb ebenfalls stehen, als Daizen nun stehen blieb und seine Rede hielt. Ja, eine Rede, die wirklich die Herzen der Menschen berühelte, die dafür sorgte, dass der Ichibi schwächer erschien, nicht mehr unbesiegbar. Oh, dies war er auch nicht, er war besiegbar und wie. Sie hatte es gelesen, in all den Schriften und es war an sich recht einfach, solange man nicht den Kopf verliert und auch ruhig blieb, wenn es ein wenig brenzliger werden sollte. Wichtig war jedoch, dass zusammen gearbeitet wurde. Als Daizen nun endete und die Gruppen aufteilte, mit entsprechenden Befehlen, kam sie auf ihn zugeschritten. Ihr roter Schal wehte leicht im Wind. Als sie mit ihm auf einer Höhe war, legte sie ihm sanft eine Hand auf die Schulter. Es sollte ihm zeigen, dass sie es anerkannte, und, dass sie ihm vertraute. Natürlich löste sich die Hand und lies sich sinken. Sie hätte ihm so viel sagen können, jedoch war sie sich nicht sicher, ob das hier der richtige Moment war.
… Stirb nicht., sagte sie ihm nur und machte sich dann auf dem Weg. Es gab zu Erkennen, dass Mai ihm vertraute und auch um ihn besorgt war. Sie lies ihre Hand sinken und machte sich dann auf hinterher. Sie hatte ja eine entsprechende Order bekommen. Dem Gesprochenen zwischen Kazumi und Akari lauschte sie zwar kurz, jedoch lies sie es unkommentiert. Sie sah kurz zu Ashitaka und dann sah sie Yuudai wieder hinterher. Er wirkte anders, lief anders, als sie es von ihm gewohnt war. Ihr schien dies erst jetzt aufzufallen. Nun ja, es würde sich zeigen, woran es lag. Die Sache mit dem Ernst sein und dergleichen lies sie ebenfalls unkommentiert. Sie war wie sie war und daran musste man sich eben gewöhnen.

Tbc. Den anderen hinterher.
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[Yudamari-Tal] Gipfelkette
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