Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Event] Gassen

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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: [Event] Gassen   Fr Dez 20, 2013 10:41 pm


Wer hier entlangrennt (oder flieht) befindet sich in den verwinkelten Gassen der Stadt. Die eine führt in die andere und eine jede führt auf einen der zahlreichen kleineren Plätze (im Verhäntis zum großen Platz). Hier und da wohl auch ein guter Punkt, um Schneemänner und Gefolge in Schach zu halten.

Startpunkt für Team #2
Achtung: Dächer haben ein eigenes Topic. Hier geht es um Plätze und hohe Fachwerk-Fassaden der Häuser.
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BeitragThema: Re: [Event] Gassen   Mo Dez 23, 2013 8:27 am

Das war ja wie ein Labyrinth hier! Für gewöhnlich hatte Keiko keine Probleme damit, sich durch Gassen hindurch zu finden aber diese hier waren doch etwas speziell, so verwinkelt wie sie waren. Es war unglaublich schwer für sie, den Überblick zu behalten und ein wenig fühlte sie sich wie Theseus im Labyrinth des Zentauren. Nur dass sie hier nicht mit den Zentauren zu rechnen hatte. Hoffte sie zumindest ... Die Kunoichi wollte auch dieses Jahr wieder an der großen Weihnachtsfeier in dieser netten Stadt teilnehmen, war dieses Mal jedoch aus einer anderen Richtung gekommen, da sie zuvor noch eine Mission zu erledigen gehabt hatte. Deswegen fand sie sich nun in eben jenem Straßenlabyrinth wieder. Gerade erreichte die Jônin einen kleineren Platz und sah sich aufmerksam darauf um. Das kam ihr sogar bekannt vor. Konnte es sein, dass es hier letztes Jahr einen Weihnachtsmarkt gegeben hatte, auf welchem sie sich eine Weihnachtsmütze gekauft hatte? Aber vielleicht bildete sie sich das auch nur ein. Ein wenig verwirrt war sie ja im Moment schon, weshalb sie auch ein paar Mal den Kopf schüttelte und auf dem Platz stehen blieb. Sie war ja wohl kaum der einzige Mensch hier, und deswegen gab es sicher die eine oder andere Person, die hier noch vorbei kam und ihr ein wenig helfen konnte, was ihre Wegfindung anging.
Wie es sich für eine Feier gehörte war Keiko natürlich absolut unbewaffnet, immerhin hatte sie nicht vor, heute zu kämpfen. Das hier war ein komplett freier Tag, an dem sie feiern wollte, so viel sie konnte. Dabei würde natürlich auch jede Menge Glühwein fließen, wie sie sich kannte. Natürlich nur, wenn sie Leute fand, die sie zum Hauptplatz führen konnten. Ansonsten würde sie sich am späteren Abend von den Geräuschen leiten lassen müssen. Die Kunoichi lehnte sich entspannt an eine der hohen Fachwerk-Wände und blickte in den Himmel. Dichte Wolken hatten sich am Himmel zusammen gezogen und es sah so aus, als würde es wohl bald wieder schneien. Als wenn es das die letzten Tage nicht oft genug getan hatte ... Zwar hatte Keiko kein Problem mit Kälte oder Schnee, aber irgendwann war es dann doch genug. Selbst jetzt drohte sie schon aller paar Schritte im Schnee zu versinken, allerdings hoffte sie ja, dass der große Hauptplatz von Schnee befreit sein würde. Immerhin erwartete sie dort Fressbuden und Attraktionen, da war rutschiger Schnee wohl das letzte, was die Inhaber der Stadt gebrauchen konnten. Nachher gab es noch Beschwerden diesbezüglich.
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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Event] Gassen   Do Dez 26, 2013 10:58 pm

Der blonde Mann lehnte an einer der vielen Fachwerkfassaden, blickte auf die kleine Tasse Glühwein in seiner Hand und legte den Kopf schief, während der wohlbekannte Duft zu seiner Nase hinaufstieg. Die blauen Iriden blickten ein wenig nachdenklich drein, was noch durch dadurch verstärkt wurde, dass die linke Hand philosophisch an das markante Kinn glitt und die Augenbrauen sich kräuselten. Ob der Mann über ein Glühweinrezept nachdachte? Nein, nicht wirklich. Die Zusammensetzung war Eiji grundlegend eigentlich egal – Hauptsache, er kam seinem Zweck nach und erfüllte ihn mit Wärme. Warum er aber hier ein wenig abseits lehnte, war gar nicht so schwer zu erraten. Es war Weihnachten. Das Fest der Familie. Eine Zeit, um bei dieser zu sein und eine Zeit zum ausspannen. Entspannen. Was er auch brauchte, nach allem, was er in seinem Leben bereits alles er- und durchlebt hatte. Mit Sicherheit war es keine Leichtigkeit, sich nun nicht dazu überwinden zu wollen, in das Dorf versteckt unter den Blättern zu marschieren und die kleine Tochter zu besuchen, doch er hielt diesem Verlangen stand. So wie er ihm immer schon standgehalten hatte. Als er ein Geräusch hörte, hob er seinen Blick, sah wie eine Katze hinter der nächsten Ecke verschwand. Ein kleines Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, ehe er die Tasse an seine Lippen führte, dann genüsslich den Glühwein trank.
Nach wenigen Momenten stieß er sich schließlich auch von der Hauswand ab, ging näher in das Herz der Gassen, in welchen sich nicht nur Glühweinstände, sondern auch sonstige Marktschreier für ihre wunderbaren Weihnachtsbäume oder einfach -geschenke fanden. Mit einer gewissen Routine suchte er sich seinen Weg durch die Fußgänger, kam dabei an etlichen Leuten vorbei – von welchen er später wohl auch einige wiedersehen würde, was er allerdings noch nicht wusste – und gelang so schließlich zu jenem Stand, wo er die Tasse abgab, um sein Pfand wieder zu erlangen. Kurz darauf kratzte er sich am Hinterkopf und sah dann die Menge um ihn herum an. Hier war einiges los und trotzdem wirkte dieses Netz in vielen Ebenen nicht wirklich ausgelastet. Aber das war wohl Normalität. Weihnachten wollte man nicht alleine zu Hause verbringen – naja, immerhin war er hier physisch nicht alleine.
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BeitragThema: Re: [Event] Gassen   Fr Dez 27, 2013 12:32 am

Am Himmel tummelten sich noch immer dicke Wolken, welche von schneereichen Ereignissen zeugten. Kein Wunder also, dass jene Gassen mit einer weiß schimmernden Schicht überzogen waren, welche jung und alt gleichermaßen begeisterten. Hikari hatte ihren Sohn Shun bei einem der Stände zurück gelassen, weil dieser mit Freunden etwas unternehmen wollte. Sie war also ihr eigener Herr und marschierte daher frohen Mutes durch den Schnee. In der einen Hand hatte sie einen Tonbecher, der dreiviertel voll war und köstlich duftete. Honigwein oder auch Met genannt, war schon etwas feines, worauf sich die violetthaarige bereits das ganze Jahr über freute. Die Luft war geschwängert von den schönsten Düften, die zum verweilen und naschen einluden. Doch angesichts der Menschenmassen vor den Imbissbuden, hielt Hikari ihre Gelüste noch etwas im Zaum. Lediglich eine große Tüte mit gebrannten Mandeln gönnte sich die Frau, welche alsbald in ihrer Manteltasche verschwand, während sie den kleinen Platz verließ um in eine der vielen kleinen Gassen ein zu biegen. Die Fachwerkhäuser thronten gar königlich über allem, zumal sie aussahen, als hätten die Wichtel sie mit Puderzucker bestäubt. Schließlich schimmerte eine fette Schneeschicht imposant von den Dächern herunter und traf so manches Mal auch unvorsichtige Passanten. An jenen schlängelte sich Hikari eben vorbei, stets darauf bedacht, nicht ihren kostbaren Met zu verschütten. Kein leichtes Unterfangen wenn man bedachte, dass die Tsuki spielenden Kindern, unachtsamen Erwachsenen und so manchem Vierbeiner ausweichen musste. Weihnachten war zwar das Fest der Liebe und der Familie aber es verkam zusehends mehr zu einem Touristenmagneten, was die Händler dazu anhielt, immer seltsamere Waren auf den Markt zu schmeißen. Es wunderte die junge Frau daher weniger, dass sie einen Stand erblickte, der Produkte rund um den Strauß anbot. Kurz rätselte sie ernsthaft, ob es den Versuch wert wäre, sich etwas von dem Fleisch zu kaufen aber die violetthaarige widerstand im letzen Moment, da ein goldenes Haupt ihren Blick fesselte. Den Straußenverkäufer ignorierend, bahnte sich Hikari ihren Weg aus der Gasse heraus, auch wenn ihr so mancher Mensch auf die Füße trat oder eine Frau ihr zu laut gackernd ins Ohr lachte. Der Zauber von Weihnachten. Oder so. Trotz allen Umständen schaffte es die Frau heil aus dem Trubel heraus und blieb dann etwas entfernt stehen. Sie hatte einen weiteren kleinen Marktplatz betreten, doch statt laut rufend an Eiji heran zu treten, nahm die Tsuki einen der freien Stehtische in Beschlag, auf dem sie ihren Met abstellte. Von dem inzwischen lauwarmen Getränk einen Schluck nehmend, zückte sie mit einem verfressenen Grinsen im Gesicht ihre Mandeltüte und warf sich eine der kleinen gerösteten Leckereien in den Mund. Fröhliche Weihnachten!
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BeitragThema: Re: [Event] Gassen   Sa Dez 28, 2013 7:29 pm




Grinchiges Weihnachten allerseits




Wie seine Familie ihn unschwer vergessen ließ, bedeutete das Datum auf dem Kalenderblatt Weihnachtszeit. Es war nicht so, dass Yoyo nicht der Mensch für dieses Familienfest war.  Im Gegensatz dazu, freute er sich sogar auf diese Tage; immerhin war die ganze Familie zusammen. Die Zwillinge kehrten nach Hause zurück und in der Hoffnung auf reichlich Ge-schenke vom Weihnachtsmann war sein kleiner Bruder ausnahmsweise Mal das brave Lämmchen. Es gab jedoch Wesen in der Familie für die das nicht zu traf, zwei von denen gingen auf zwei Beinen und einige auf vier. Letztere waren wohl oft genug schon Grund dafür das Akeno die Hände um den Kopf zusammengeschlagen hat und einem kleinen Kind verneint hatte, wie der Weihnachtsmann auszusehen oder auch kein Elf zu sein. Obwohl Eiji sicherlich die Vorstellung mal wieder amüsant finden würde, seinen besten Freund mit spitzen Ohren als Weihnachtself zu sehen. Ein sehr fleißiger, sehr gut gelaunter  Elf… nun ja über so etwas soll man ja streiten können.
Bis vor kurzem hatte der Junge noch zusammen mit seiner Familie sich dem Stress und dem Strom der Menschen auf dem großen Marktplatz mit den Buden ergeben,  nur um immer wie-der das Gefühl zuhaben erdrückt zu werden. Es lag wenigstens kein hoher Schnee auf dem Platz, wie in den Gassen, man musste nicht so stampfen; aber umso mehr Menschen trieben sich vor den Buden. Als er jedoch auf seine kleineren Geschwister an einer Wand gelehnt gewartet hatte, denn sie anderen waren schon fort gegangen, war ihm die Lust auf einen ge-meinsamen Weihnachtstrip vergangen, als er Opfer der Streicheliebenden Zwillinge wurde. Vielleicht fällt auch so einem genügend Schnee herunter um einen jungen Mann (für kurze Zeit) in einen Schneemann zu verwandeln, aber nach einem Blick gen Himmel konnte man deutlich zwei Bekannte Gesichte und sowie das Lachen einer vertraute Schnauze eines gewissen Rentieres erkennen. Natürlich war  hōki bosh, wer sollte es sonst sein? Man wundere sich nur über die Tatsache, dass er noch nicht in einer Ecke, voll gefressen mit Süßigkeiten lag. Mit einem genervten Seufzer hatte sich Yoyo die Brille geputzt, hoffte, zumindest keiner seiner Brüder hätte dies gesehen und bog in die nächste Seitengasse ab – immer darauf bedacht genügend Abstand von irgendwelchen potenziellen Wänden zu haben.
Doch dieses Unterfangen wurde immer schwieriger je weiter er sich in das Gassengewirr vorwagte, denn kaum eine von ihnen glich einer Je entfernter ihm der große Marktplatz schien, desto ruhiger  wurde es. Keiner seiner Familie würde Ihn hier ärgern, zumindest hoffte er darauf, sein Weihnachtsfest nicht mit jemanden wie Raijin verbringen zu müssen. Unbewaffnet würde er dann sicherlich den Kürzeren ziehen – denn der Älteren von beiden machte einfach alles zur Waffe, am liebsten  so einsame Laternen oder Schilder. Nun an Weihnachten sollte ja keiner alleine sein und vielleicht würden sich ja auch solche ‚Wesen‘ freuen zu kuscheln, aber Yoyo stand nicht so auf diese Tour… nicht mit Gegenständen. Und auf seine Kuchiyose konnte er zu dieser Zeit nicht zählen – sie mussten ja der höheren Sache und für die Kinder dienen.
Ein wärmendes Getränk wäre vielleicht doch ganz hilfreich gewesen, denn immer noch klebte ein Teil Schnee an ihm und hatte stellenweise seine Kleidung durchnässt. Aber so eine Erkältung was war das schon im Gegensatz zu seinen alltäglichen ‚Wehwehchen‘. So Schritt er konstant durch den Schnee bis er auf einen kleineren Markplatz kam. Wenigstens verweilten hier nicht so viele Personen. Dafür jedoch seine Kage, der er den wunderbaren Umstand zu verdanken hatte endlich wieder einen Sensei zu haben um so richtig trainieren zu können und natürlich auch unter seinem liebsten Lieblingsbruder. Im Grunde hatte er nichts gegen sie, rein gar nichts eigentlich, aber nun ja beide Familien waren reich genug um den entstehenden Schaden reparieren zu können im Dorf… hoffentlich.
Unschlüssig darüber was er auf diesen Platz tun sollte, steckte er die Hände noch tiefer in die Taschen und bemühte sich darum ein abgeschiedenes Fleckchen auf diesem Platz zu finden, wo er in Ruhe und ohne groß Aufregung zu erzeugen seine Faulheit ausleben konnte.


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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: Re: [Event] Gassen   Sa Dez 28, 2013 8:08 pm

Grinchiger NPC

Hatte man es gehört? Das laute Krachen an der Mauer? Mit Sicherheit war es durch die Gassen an den Fassaden wiedergehallt. Hörte man das laute Stapfen oder gar die Musik? Vermutlich schon und bald würden die Schneemannen, sowie ihre anderen Gefährten wohl auch in das Sichtfeld rücken. Den Personen blieb demnach noch einige Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, nachdem der erste Schatten auf die Gassen nahe eines großen Platzes, geworfen wurde. Und dann ein zweiter. Noch einer. Ein Vierter. Die Armee würde schon bald die Gassen säumen, mit direktem Kurs auf den Weihnachtsbaum. Ein Schneemann war der erste, welcher um eine Hausecke herumlugte, mit der Karottennase voraus. Der taktvolle Schritt der Nussknacker ertönte, schritt kurz darauf ebenfalls voran -mit einem richtig bösen und finsteren Klacken, bei jedem Schritt. Der Schneemann wagte sich weiter vor, holte tief aus und schien zu lächeln. Die kleinen Lebkuchenmännchen sprangen auf die Köpfe der Mädchen und Jungen, die neugierig nicht das Weite gesucht hatten. Sie wandten sich in die Haare, ignorierten die Nussknacker, welche die Stände in Grund und Boden treten wollten. Dann, mit einem kalten Luftzug, atmete der Schneemann aus. Trug eine eiskalte Briese herbei, welche die Zähne der Anwesenden zum Klappern bringen würde. Es war schnell gegangen - doch wie schnell reagierte mann?

Erinnerung:
 

Out: Hiromiya Eiji wird vorerst überpostet - wenn du wieder da ist, kannst du natürlich jederzeit dazustoßen Wink
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BeitragThema: Re: [Event] Gassen   Mo Jan 13, 2014 7:48 pm

Ganz eindeutig war das Erkältungswetter. Eiji zog den dicken Schaal enger um seinen Hals, denn er hatte keine Lust sich wiedermal etwas einzufangen. Kurz die Hände reibend schaute sich der Blonde um, aber als wirklich hilfreich konnte man den Aufwärmversuch nicht verbuchen. Der große Platz war voll mit Menschen, die sich um den Weihnachtsbaum versammelten und lautstark Lieder grölten – zumindest empfand es Eiji so. Ihm war hier zu viel Trubel. Man musste sich durch die Menge quetschen und aufpassen nicht umgelaufen zu werden. Sein Blick blieb bei seinen Geschwistern hängen, die sich vor einem Stand mit Süßem tummelten. Ein Seufzer entkam seiner Kehle. Es war immer das Gleiche mit diesen Bälgern, kaum wollten sie etwas, bewegen sie sich so lange nicht vom Fleck bis man es ihnen gab. Eiji allerdings war gut im Ignorieren und das wussten seine Geschwister, also versuchten sie erst gar nicht ihn rum zu kriegen. Viel lieber nahmen sie sich jemand anderen aus ihrer Familie vor oder eben die Kindermädchen. Etwas abwesend stand der junge Mann weiterhin auf einem Fleck, ihm war ziemlich langweilig und allmählich genervt.

Urplötzlich tauchte seine kleinste Schwester vor ihm auf, mit einem breiten Grinsen im Gesicht und den Händen hinter ihrem Rücken versteckt. Was hatte sie nun schon wieder vor? „Beug dich mal vor und mach die Augen zu Eiji“ , sagt Haruhi und konnte sich ein Lachen kaum verkneifen „ich hab was ganz tolles für dich, aber du darfst erst gucken wenn ich sage!“ Eiji blickte wenig begeistert drein und es mangelte ihm etwas an Motivation. „Komm schon Niisan, bitte bitte bitte..“ flehte sie „ich verspreche dir hoch und heilig es ist nichts schlimmes!“ So ganz konnte er ihr das nicht abkaufen, aber so schlimm würde es schon nicht werden. „Also gut.“ Er beugte sich zu seiner kleinen Schwester hinunter und schloss langsam die Augen. Für einen Moment geschah nichts, dann spürte er wie Haruhi ihm etwas über den Kopf zog. Es fühlte sich warm und ein wenig flauschig an. Geduldig, wie ein gut dressierter Hund, wartete er ab bis sein Kommando kam. Dann bekam er noch etwas in die Hand gedrückt – ein Stab? „Jetzt mach sie wieder auf, los los…“ Haruhi schien vor Aufregung fast zu platzen. „Immer mit der Ruhe.“ Er richtet sich wieder auf und das erste was er sah, als sich seine Augenlieder hoben, war das Grinsen seiner Schwester. Danach viel ihm die übergroße Zuckerstange in seiner Hand auf. „Toll oder? Jetzt frierst du nicht und weil du dein Katana Zuhause lassen musstest, hab ich dir Ersatz besorgt. Die kann man sogar essen!“ Das schwarzhaarige Mädchen war sehr von der Nützlichkeit ihrer Geschenke überzeugt, aber auch Eiji freute sich irgendwie darüber. Die Zuckerstange hatte wirklich die ungefähre Größe eines Katanas, aber zum kämpfen war sie gänzlich ungeeignet – dachte er zumindest in diesem Moment. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf die Lippen des jungen Mannes. Etwas verlegen zog er sich die Weihnachtsmütze auf seinem Kopf tiefer ins Gesicht. Bevor er sich bedanken konnte wurde Haruhi auch schon von Minato gerufen, der freche Blondschopf zitierte sie lautstark und energisch winkend zu sich. Seine Schwester machte auf dem Absatz kehr und winkte Eiji zum Abschied. „Bis später!“

Der Tokubetsu Jonin verließ den großen Platz, seine kleinen Geschwister kamen auch ohne ihn zurecht, sie hatten immerhin genug Aufpasser. Er machte sich auf die Suche nach Akeno, der musste sich hier doch bestimmt auch irgendwo aufhalten. Es war quasi unmöglich, dass seine Familie ihn nicht mit geschleppt hatte. Durch die deutlich leereren Gassen schlendern hielt Eiji Ausschau nach seinem Freund. Immer mal wieder am Glühwein nippend, den er sich zuvor noch gekauft hatte. Irgendwie musste man sich ja aufwärmen. Aber die Ruhe hielt nicht lange an, irgendetwas verursachte einen heiden Lärm. Was war das für Gestampfe? Der Lärm hallte durch die engen Gassen. Irritiert aus welcher Richtung die Geräusche kamen, wandte er sich hin und her. „Was zum….?“ Teufel noch mal, was war das? Irgendetwas sprang ihn hinterrücks an und klammerte sich mit aller Kraft an seinem Bein fest. „Hey!“ prustete Eiji verärgert und schüttelte seine nun sehr eingeschränkte Gliedmaße. Vergebens, der aufdringliche Angreifer ließ sich nicht so einfach wieder loswerden. Dem Schrecken ins Auge blickend sah Eiji nach unten. Ein Lebkuchenmann?! Er rieb sich unglaubwürdig die Augen. Das konnte doch nur eine Halluzination sein. Das lebendige Gebäck weiterhin an sich hängend stolperte er rückwärts auf einen der kleineren Plätze. Sich erst jetzt seiner vorhandenen Zuckerstange klar werdend, schlug er damit nach dem kleinen Männchen, das sogleich in hohem Bogen in den nächsten Stand flog. Aber was war das, da kamen ja noch mehr von ihnen. Im gleichen Moment rauschte eine Nuss haar scharf an seinem Kopf vorbei. Entsetzt die Flugbahn zurück verfolgend viel sein Blick auf einen riesen „Nussknacker?!“
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