Tamashii no Utsuri

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 [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager

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Kato Daizen
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BeitragThema: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Fr Jan 03, 2014 5:55 pm

~ Die Sohle des Yudamari-Tals. Unter einer meterdicken Sanddecke liegt der Wald dieses Tales begraben. Durchstößt man diese Decke, stellt man fest, dass die Bäume in günstigen Winkeln umgestürzt wurden und nunmehr ein Dach für ein kleines, natürliches Gewölbe bilden.

Hier errichtet das Konoha-Team sein Basis-Lager. ~
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mo Jan 06, 2014 11:11 pm

cf: [Yudamari-Tal] Gipfelkette

In strammem Trott den Abhang hinunter, zur Talsohle herab und in die Weite hinaus. Mit der Abenddämmerung brach eine gewisse Kühle an, doch der Sand hatte sich über den Tag hinweg aufgeheizt. Die Luft stieg wabernd in die Höhe und erzeugte da und dort sanfte Aufwinde.
Daizen senkte das Tempo, nachdem sie ein gutes Stück in die Ebene hinausgelaufen waren; aufmerksam schaute er in die ungefähre Richtung, in die sich Kôheis Truppe aufgemacht hatte. Dort wurde das Tal breiter, zu beiden Seiten hin, und an der breitesten Stelle wirbelte der Sturm. Eindrucksvoll verwob er aufstiebenden Sand zu dichten Schwaden, formte wirbelnde Drachenleiber und Vogelschwärme und ließ sie gleich darauf wieder zerfallen, um neue Kunstwerke zu erschaffen.
Es erscheint mir so unwirklich sprach er bedächtig, den Schleiertanz hier in diesem Tal zu sehen... und doch ists so.
Ashitaka verhielt im Schritt, schaute kurz in dieselbe Richtung und musterte dann das Profil des Hokage. Ihr denkt an Kaze no kuni.
Natürlich. Die Stimme des Älteren wirkte schwerer. Wie auf halbem Weg in eine Trance. Ein schwaches Lächeln streifte sein Gesicht. Ich sehe diesen Sturm, wie ich so viele andere davon schon gesehen habe. Stehst du mitten drin, fühlt es sich an, als rapselte dir der Wind das Fleisch von den Knochen wie eine Tigerzunge. Aber von Ferne? Sie sind ein schöner Anblick. Er wandte den Kopf, versicherte sich dessen, dass alle Teammitglieder noch beisammen waren. Er warf Akari, von der er wußte, dass sie so unglaublich selten nach draußen kam, einen längeren Blick zu, ehe er seine Worte wieder primär an Ashitaka richtete. Die beiden waren Verwandte, in gewisser Weise. Daizens Mutter war eine Sarutobi.
Um uns herum nichts als Zerstörung. Und doch denke ich an die Schönheit eines Sturms. Schlimmer, mir ist, als hörte ich Schakale jaulen...
Ashitaka verzog das Gesicht. Schob dabei die Sonnenbrille auf seiner Nase zurecht. Hm... Hm. Hm? Schakale, ja?
Wölfe in der Wüste, Ashitaka. Klingen etwas mehr japsig, weniger resonant, aber über die musikalische Abendunterhaltung beschwert man sich nicht, wenn drumherum nur Düne auf Düne auf Düne folgt und -... Blinzeln.
Es klang dünn und schwach, das Winseln, aber es war vorhanden. Und es kam von unten.
Es war Keiko, die schwarzhaarige Fuuin-Künstlerin, die schließlich ein wenig vortrat, die Augen auf einen Punkt im Sande gerichtet. Nanu murmelte sie, trat auf Verdacht gegen ein kleines Dünchen - und legte dabei die oberste Spitze einer Tanne frei. Oh! Da schau her. Die anderen schauten gleichfalls, und plötzlich wurde es ihnen bewusst.
Der Baum war offenbar ein besonders großes Exemplar; es ragte als eins von wenigen in schrägem Winkel gerade so aus dem Sande hervor, man hätte es für eine Art seltsamen Pilz halten können. Nachdem Keiko dagegen getreten hatte und Sand herabfiel, hörte man es noch deutlicher. Ein Fiepen kam aus dem Erdboden, und der hohe Ton kletterte förmlich dicht an der Rinde des Baumes aufwärts an die Oberfläche.
Hmhm machte Daizen heiter, rieb sich die Hände und ließ die Fingerknöchel knacken. Gleich hier?
Gleich hier entschied Ashitaka salopp. Und Daizen ging in die Startlöcher, rollte mit den Schultern und atmete tief ein, aus, ein, aus. Richtete das Wort noch rasch an Akari.
Akari-san, leihe uns doch deinen Spürsinn. Werfe dein geistiges Auge in Richtung des Sturms dort hinten. Nur grob. Ich möchte es gern mitbekommen, wenn sich dort etwas Massives in Bewegung setzen sollte. Chakra wurde geschmiedet, Finger verhakten sich ineinander, und der Brustkorb des Hokage wölbte sich vor, ehe er einen Schwall Fuuton entließ. Kontrolliert, weniger kraftvoll als sonst, dafür flächiger. Daizen kontrollierte den Ausstoß des Windes und wirbelte Sand nach links und rechts, sodass er in Fahnen in die Höhe aufstieg. Und je mehr er mit der Schaufel aus Wind buddelte, umso deutlicher wurde der Baumwipfel freigelegt, und gleichsam damit Hohlraum unter den Astreihen. Die anderen traten zurück; Keiko hielt sich einen Ärmel vor Nase und Mund, Ashitaka spielte ungerührt. Bald traten die Äste weiterer Bäume ans Licht - und plötzlich fiel eine große Ladung Sand herab und offenbarte eine Art Einstieg ins natürliche Gewölbe unter dem Sande. Die Öffnung war gerade so groß, dass ein erwachsener Mann wie etwa Ashitaka gebückt hindurchtreten konnte.
Ein eben noch eingeschlossener Fuchs stürzte japsend und hechelnd heraus, raste zwischen Beinen hindurch und floh über die leere Fläche in Richtung der Hügel.

Die Öffnung führte ins Dunkel unter dem Dach aus Sand und Zweigen. Ashitaka sprang zuerst hinein, eine Taschenlampe in Händen. Sieht gut aus konstatierte er, Die Bäume wirken wirklich wie Stützbalken... Sieht etwas chaotisch aus, aber Platz sollte hier sein.
Daizen streckte den Kopf ins Innere. Fein. Häng die Lampe auf. Er wandte sich an Akari. Was sagt dein Spürsinn? Rührte sich schon was?

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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Di Jan 07, 2014 6:33 pm

Brav und gehorsam marschierte sie mit der Gruppe Erwachsener mit und kam sich dabei immer mehr wie ein Kind vor. Vorweg der Hüne Daizen, begleitet von einem offenbar vertrautem Gesprächspartner und einen Moment schien die Grünhaarige sich zu Fragen wieso sie mit einer Gruppe Fremder unterwegs war, jedoch nur zu Anfang, denn danach entdeckt sie die Landschaft in welcher sie sich befanden. Sand, jedoch kein weißer Sandstrand und dennoch überlegte sie wo sich wohl ein Meer befinden mochte. Nirgendwo oder zumindest weiter entfernt als vermutet, denn angeblich bewegten sie sich in ein grünes Tal hinab. Das Attribut Grün war jedoch wahrlich immer schwerer zu entdecken, nicht auf Entfernung und immer seltener in der Nähe. Ein Stein war von Moos bedeckt, der Nächste von einer bräunlichen Schicht umhüllt und ein paar Schritte weiter nahm die Monotonie weiterhin zu. Tatsächlich besaß dieser Abstieg das Potential unglaublich langweilig zu werden und sie selbst fand für Sand auch nicht wirklich eine Verwendung. Sie konnte sich ja kaum hinsetzen und anfangen darin zu spielen, sich eine Burg bauen und darum eine Vertiefung herumziehen, als Graben oder vergleichbare Aktivitäten, die ihr aus ihrer eigenen Kindheit eher unbekannt schienen. Ihre aktiven Erinnerungen beschäftigten sich zumeist mit der Medizin oder einem freundlichen Arzt der ihr kindgerecht erklärte, sie könnte das Krankenhaus ruhig verlassen, da sie ja nicht krank wäre oder jemanden besuchen würde. Zumindest konnte sie nun von ihrer imaginären Reiseliste den Besuch in einer echten Wüste streichen, selbst wenn dies hier kein landschaftliches Original war so käme es sicherlich nahe heran. Der immer noch entfernt scheinende Sturm schien nach den Aussagen des Hokage zumindest einem ihm bekannten Gegenstück gleichzukommen. Was gab es wohl noch zu beobachten? Beobachtung war eine wichtige Fähigkeit und Akari beschloss darüber nachzudenken ob ihr Wissen genügte um ihre Überlebensfertigkeiten auf ein wüstenähnliches Gebiet auszuweiten. Woher sollte sie Wasser bekommen und regnete es überhaupt in der Wüste? Immerhin befanden sie sich noch immer im Feuerreich, Shukaku konnte ja wohl kaum das Klima ändern, doch vermutlich würden sich sowohl Mensch als auch Monster über einsetzende Regengüsse ärgern.
Das Ende der Wanderung war ihr selbst noch ungewisse, sie hatte ehrlich gesagt keine Ahnung wonach sie Ausschau halten sollte in diesem unwirklichen und unbekannten Terrain also beschäftige sie sich mit ein paar theoretischen Gedanken zum Fuuin Shōsen, denn sie arbeitete derzeit an den letzten Züge zu ihrem Vortrag für ein Medizinsymposium. Genauer gesagt war sie schon fertig, doch sie war sich immer noch nicht sicher wie genau sie den Abschnitt Zukunftsaussichten gestalten wollte. Eine Erweiterung des bestehenden Jutsus stellte sie sich schon praktisch vor. In Anlehnung an Fuuin welche größere Flächen abdeckten, könnte sie ebenfalls 2-3 Siegel auf einer Ebene verteilen und dann? Damit ihre bisherige Idee funktionierte durfte sie ihre Papiere nie vollständig aufladen, denn sie sollten ähnlich einer Batterie vorhandenes Medic-Chakra ansaugen und abgeben. Irgendwo am Ende ihrer Überlegung konnte sich dann eine Person praktisch in einen Strahl aus Medic-Chakra stellen und heilen lassen, doch wollte sie jetzt die Expertenrunde löchern ob ihre Ideen umsetzbar wären? Es juckte ihr in den Fingern, doch sie wollte niemanden ablenken, denn soeben fand sich eine Entdeckung im sandigen Einerlei. Wie ein Hoffnungsschimmer erschien ihr das Stückchen Leben und aus ihrer Perspektive wirkte die Spitze der Tanne viel eher wie ein Keim der sich soeben aus dem Boden hervorkämpfte. Sie konnte ihre Instantheiltechnik noch wann anders entwickeln, jetzt erhielt die ganze Geschichte viel eher das Flair einer Schatzsuche und Daizen sah tatsächlich fast wie ein robuster Pirat aus, denn ein zivilisierter Mensch. Akari versuchte keine Szene daraus zu machen, dass sie Sand im Schuh hatte und blickte lediglich in Richtung des Befehlsgebers. “Natürlich, sicher.“. Ein bisschen Stolz schwang schon in ihrer Stimme mit, immerhin war sie innerhalb dieser Gruppe das Küken und hatte schon fast befürchtet in Vergessenheit geraten zu sein, ein Gefühl welches die Wüste rundherum ziemlich authentisch vermittelte, der Sandsturm war auf ihrer Reise neben Daizen so etwas wie ein Fixpunkt gewesen. Bedächtig, aber sicher formte sie ihre Seals, immerhin wollte sie nicht von einer ihr unbekannten Chakraquelle in die Knie gezwungen werden, noch zu gut war ihr die Sonneneruption in Erinnerung. “Kagura Shingan,“ sprach sie gegen Ende, der für Fremde wohl unbekannten Sealabfolge und beobachtete wie der Sand sich mit Leben füllte. Zunächst blickte sie sich innerhalb der Gruppe kurz um, sie wollte sich vergewissern wirklich ein Abbild der Realität zu sehen, denn an manchen Stellen schienen ihr die Sandmassen unterschiedlich zu erscheinen. Sie merkte sich die Signaturen ihrer kleinen Gruppe, für den Fall dass sie irgendwann als Lawinenhund herhalten sollte und blickte anschließend langsam dem Sturm entgegen, der in Wirklichkeit nicht nur aus wirbelnden Sandkörnern bestand, wenn überhaupt war wohl eher wenig echter Sand darin enthalten oder Akari besaß dafür nicht die nötigen Feinheiten. Sie brauchte einen Moment um die statische Chakrasignatur im Zentrum zu identifizieren und einem angeblich nicht unbesiegbaren Monstrum zuzuordnen. Sie konnte nur hoffen ihre Technik nicht bei einem Kampf aktiv halten zu müssen, diese unbewegte Masse flößte schon aus der Entfernung Respekt ein. Wenig später fiel ihr allerdings ein, dass sie lediglich passiv beobachten sollte, welch gute Idee, der Sturm schien ihr so farbenfroh als machte er dies mit Absicht, damit sie wie eine Maus auf den Käse zuliefe um mit den Augen die Nase bestätigen zu können. Akari zog ihre Aufmerksamkeit deutlich ab und nahm nun wieder Daizen sowie das um ihn befindliche Fuuin-Chakra wahr oder Doton? Womit er wohl im Sand schaufelte? Ihre erweiterte Sicht genügte lediglich um zu sehen, dass er etwas tat, war er dabei den Baum auszugraben? Der Sinn erschloss sich ihr nicht direkt, doch ein Ergebnis würde diese Aktion sicherlich haben. Der Sturm bewegte sich minimal, blieb jedoch im Mittel auf der Stelle stehen, möglich das sie lediglich die Drehbewegung registrierte. Nach einiger Zeit wusste sie immer noch nicht ob das Zielobjekt nun eine Reaktion zeigte oder nicht, es war insgesamt doch recht ungenau, sollte so ein Sturm sich nicht deutlicher bemerkbar machen, beispielsweise ein plötzlicher Richtungswechsel? Vermutlich war es insgesamt recht gut das nichts dergleichen passierte, zwar gab es dadurch auch nicht sehr viel zu sehen, aber in diesem Fall war dies bestimmt ein gutes Zeichen. Somit war sie immerhin nicht zu abgelenkt um die Frage sachgemäß zu beantworten, jede Information war immerhin wichtig. “Ich kann zumindest sagen, dass der Sturm aus Chakraschichten zu bestehen scheint und auch teile der Wüste Flecken von ähnlicher Substanz aufweisen. Bewegt hat sich allerdings nichts. Ich sehe vermutlich so was wie die Eigenrotation des Sturmes, aber er bewegt sich in keine spezifische Richtung sondern ist an Ort und Stelle geblieben.“. Nun besah sie sich das Ergebnis der Schatzsuche und war doch überrascht, dass eine Höhle zum Vorschein gekommen war, offenbar baute nicht nur Shukaku gerne mit Sand oder war dies natürlichen Ursprungs? Ihre Aufmerksamkeit war immerhin geteilt gewesen, doch jetzt wollte sie sich gerne anschauen wie viel Lager in solch ein Gewölbe passte.

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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 08, 2014 2:54 pm

Nach kurzem Umschauen ließ Ashitaka den Lichtkegel der Taschenlampe senkrecht nach oben wandern. In deren Schein offenbarte sich die Decke: Ein Durcheinander aus Zweigen und Ästen. Bäume, vom Sturm niedergeworfen und deren Gezweig vom Gewicht des Sandes dermaßen zusammengepresst worden waren, dass sie nun dicht waren wie Dachziegel. Zu Anfang war natürlich Sand bis ganz unten durchgedrungen, doch dieser war hier nur spärlich vorhanden, wenn man bedachte, was draußen so lag.
Der Sarutobi befestigte das Band der Taschenlampe an einem der Zweige, sodass der Lichtkegel nun abwärts fiel und den kleinen Raum erhellte. So sprach er, sich der nächsten Umgebung zuwendend. Ringsum Holz, schwere Stämme und Äste wie Mikadostäbe. Er legte übrigens auch hier die Sonnenbrille nicht ab. Machen wir etwas mehr Platz. Nach einer kurzen Musterung eines diagonalen Baumstammes begann er, Juha: Shou dazu einzusetzen, das Holz zu schneiden. Er zerlegte mit den Fuuton-Klingen fachgerecht, was nach seiner Einschätzung keine tragende Funktion besaß. So säbelte er, dass Späne flogen und Spliten stürzten. Ein Hocker. Ein Tisch. Noch ein Hocker.

Daizen war noch am Eingang der Höhle und hörte sich Akaris Späh-Bericht an. Gut entgegnete er heiter, Dann hat er unsere Grabung entweder nicht bemerkt, oder er ist ein guter Nachbar und stört sich nicht an uns. Nach dieser Information wirkte der ältere Shinobi fast gelöst; als wäre es für ihn völlig in Ordnung, neben einem schirokkopeitschenden Ungeheuer zu hocken. Und dies war auch so, nicht nur bei ihm. Wie man sehen konnte, widmete sich auch Ashitaka in Gelassenheit dem Ausbau des Lagers, derweil Keiko an Akaris Seite trat, zuerst aber Daizen ansprach.
Welches Protokoll initiieren wir?
Orange entgegnete Daizen, Lassen wirs nicht schleifen. Potenziell gibt es hier mehr als Monster, doch wir wollen es auch nicht überdrehen. Energie-Verschwendung in Übervorsicht wäre am Ende auch nicht gut. Damit ließ er sich gleichfalls in die Höhlung herab. Mach Platz! Lass mich das wegräumen, schneide du. Nimm dir als nächstes den Ast da vor.
Eure Mikado-Fähigkeiten sind zu recht legendär, Hokage-sama.
Auch Keiko schickte sich nun an, hinein zu gehen. Vorher allerdings tippte sie Akari auf die Schulter. Wir zwei ziehen eine Störbarriere hoch. Hilf mir bei den Siegeln, solang sich keiner von den anderen einen Splitter in die Finger rammt. Damit hüpfte sie hinab, holte ein passendes Siegelpapier für Jamingu no jutsu hervor. Sie pappte es unterhalb des Eingangs an eine geeignete Stelle und machte genug Platz, sodass sich Akari neben sie stellen und das Fuuin berühren konnte. Lass es uns aufladen. Gib du etwas für ein durchschnittliches Jutsu vom Rang B, während ich es eine Stufe höher ansetze.
Das Jamingu würde nach dem Aufladen Chakra in der Umgebung verteilen, bei dieser Ladung in einem Umkreis von 75 Metern und für volle drei Stunden. Es würde nicht genug sein, um Aufmerksamkeit zu erregen, doch einen aktiven Sucher würde es definitiv irritieren und verhindern, dass einzelne Personen im Inneren des Lagers von einem Scharfschützen anvisiert werden konnten. Erfahrungsgemäß konnte dieses Stör-Jutsu auch effektiv unterbinden, dass Informationen wie Anzahl oder Stärke gewonnen wurden.
Im Inneren wirkten Sensor-Jutsu sehr schlecht - nach außen aber konnte man natürlich noch immer spähen, sofern die Notwendigkeit dazu gegeben war.
Ashitaka kam es derweil von Daizen, Was denkst du? Schaffen wir es von hier aus auch zu einem halbwegs passierbaren Gang oder so etwas? Mir schwebt noch immer die Maulwurfstaktik vor.
Gleich schauen. Ein weiteres Stück achitektonisch unwichtigen Holzes fiel zu Boden.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 08, 2014 4:35 pm

CF: Sandkasten

Das Loch hinab schlitterte der Spähtruppanführer und kam unsanft am Boden auf. Schnell rappelte er sich auf und sah das Loch hinauf. “Okay, ihr könnt!“, rief er in gemäßigter Lautstärke hinauf und sah bereits in geringer Entfernung den Rest der Gruppe. Er schaltete selbst seine Taschenlampe ein und sah sich auf dem Boden um. Die Bäume waren größtenteils umgerissen und hielten dadurch die ziemlich dicke Schicht aus Sand fern von diesem Ort. Langsam ging er auf die Truppe zu, die begonnen hatte das Lager einzurichten. “Der Spähtrupp meldet sich zurück, Daizen-sama. Wir konnten keinerlei Aktivität, mit Ausnahme des Sturms im Zentrum, ausfindig machen.“, fasste er kurz und knappf zusammen. “Der Großteil des Sandes im äußeren Bereich ist sehr grob, wodurch wir schätzen, dass er nicht vom Ichibi kontrolliert wird. Innere Bereiche haben wir jedoch nicht geprüft, um nicht entdeckt zu werden.“ Er sah sich um und bemerkte, wie fleißig Ashitaka und der Rest gewesen war. Die Fûinspezialistin hatte Akari wohl um Hilfe gebeten Siegel zu setzen, denn sie arbeiteten gemeinsam daran und Ashitaka hatte begonnen aus dem hier vorhandenen Holz eine grobe Einrichtung zu erschaffen. “Ich habe mir die Freiheit erlaubt einen groben Plan für eine Offensive gegen den Ichibi zu überlegen und sie mit Kazumi und Mai besprochen. Sofern ihr keine andere Aufgabe für mich in Petto habt, würde ich Ashitaka-san etwas zur Hand gehen und ihm meine Ideen kund tun.“, sprach er mit ruhiger und respektvoller Stimme zu seinem Hokage. Seine Hände waren hinter seinem Rücken verschränkt und der Rücken durchgedrückt. Zwar hatte er noch nicht viel mit Daizen zusammengearbeitet, aber ihm war bereits zu Ohren gekommen, dass der Hokage es überhaupt nicht leiden konnte, wenn man ihm respektlos gegenüber trat. Ihm persönlich war dies nie in den Sinn gekommen, bei keinem der Hokage. Dabei hatte er selbst schon unter drei Kandidaten von ihnen gearbeitet.

Out: Ich entschuldige mich für die Länge, aber muss ja auch nicht immer so lang sein Smile
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 08, 2014 6:50 pm

CF: Sandkasten

Je näher sie dem Basis-Lager kam, umso unruhiger wurde sie. Es gab mehrere Gründe dafür. Der wohl Größte war einfach, dass sie sich freute Akari wieder zu sehen. Auch wenn sie nicht lange voneinander entfernt waren, so freute sie sich immer wieder die Ältere zu treffen. Sie hatte sich einfach an die Nähe der Fuuin-Kunoichi gewöhnt und sie fühlte sich so ziemlich unruhig und unwohl, wenn sie man nicht in der Nähe war. Genauso war ein weiterer Grund wohl der Drang danach sich wegen Mais fünf C-Rang Jutsus zu äußern. Klar hatte sie in irgendeiner Form gesagt, dass sie Daizen-sama deswegen nicht ansprechen würde aber der Drang bestand eben immernoch. Leider nur hatte Kohei ihr fast schon befohlen, den Kage nicht wegen diesem Thema zu nerven. Kohei war zu dem Lager hinabgeschlittert und es sah bestimmt lustig aus, wenn ein anderer unsanft auf dem Sandboden aufkam. Nur leider hatte Kazumi davon nicht viel gesehen. Erst als Kohei zu ihnen hochrief, setzte sich die blonde in bewegung und schlitterte ebenfalls den Sandhügel herunter. Eine ziemlich gewöhnungsbedürftige Tätigkeit. Mal dezent davon abgesehen, dass sie es hasste, wenn sie Sand in den Schuhen hatte. Aber sie würde sich nicht beklagen. Ein kleines, verwöhntes Gör war sie noch nicht geworden.
In dem Basislager angekommen, richtete Kohei gleich das Wort an Daizen. Was tat Kazumi? Sie rutschte unauffällig zu Akari und grinste sie leicht an. Da bin ich wieder~ Ich hoffe du hast es mal ohne mich ausgehalten, frech steckte sie ihr die Zunge raus und grinste dabei nur noch mehr. Wer war denn bitte die, die die Freundin nicht gerne alleine ließ? Wohl eher Kazumi also sah man ihr schon an, dass sie wieder versuchte sich abzulenken. Bei Kohei oder Mai konnte sie das nicht besonders. Aber zu Akari hatte sie so viel Vertrauen gewonnen, dass es ein Muss war in ihrer Nähe ein paar lockere Töne zu spucken.

Out: Tut mir leid, ist etwas dolle wenig... ich wollte niemanden mehr warten lassen^^°
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 08, 2014 7:31 pm

Die Einschätzung des Hokage klang angenehm positiv und hob gleichsam die Stimmung mit an, war sie ob dem was sie gesehen hatte doch schon wieder ein wenig unsicherer geworden. Selbstverständlich war Shukaku groß gewesen, doch sicher gab es Objekte die weiter in die Höhe ragten und damit noch den Wüstensturm überträfen, welcher ebenfalls das Monster etwas kleiner wirken ließ. Den Kommentar mit dem guten Nachbarn nahm sie lächelnd zur Kenntnis. Schön wenn es so einfach wäre, sie bräuchten lediglich den Großen in Ruhe lassen und er würde es ihnen gleichtun. Selbstverständlich kannte Akari die Motive des Monsters nicht, doch der Hokage führte nun einmal kein Team in die Schlacht um lediglich ein Reservat zu begutachten und wieder abzurücken, sie waren ja keine Gruppe von Umweltaktivisten. Selbstverständlich machte sie gerne für die Siegelmeisterin platz, welche sich anschließend mit Daizen-sama über die Vorgehensweise zwecks des Lagers unterhielt. Organe, klang eher nach die Zwischenfarbe einer Ampel als einem Codewort, vermutlich wäre rot der obersten Alarmbereitschaft gleichgekommen. Demzufolge war Akari ebenfalls froh das Shukaku mitspielte, sie wollte äußerst ungern innerhalb des Lagers verschüttet werden. Wie schmal der Eingang wohl sein mochte? Allerdings war soeben Daizen-sama darin verschwunden, da brauchte sie wohl kaum eine Phobie auszupacken, sie wären ja auch nicht direkt unter der Erde sondern nur scheinbar in einer Höhle. Wahrlich Grund zur Freude bot selbstverständlich die Anweisung bei der Erstellung von Siegeln zur Hand zu gehen, insgeheim hatte sie auf solch eine Gelegenheit gehofft, wollte sie doch nicht lediglich ihre eigenen Künste anbieten sondern auch darüber hinaus aktiv sein. Selbstverständlich hatte sie auch schon mit ihrer Spürtechnik einiges zum Gelingen der Mission beitragen können, doch es war einfach allgemein schön gebraucht zu werden. Es war fast schon wie im Krankenhaus, nur dass sie hier lediglich mitwirkte statt vor ein Problem gestellt zu werden, welches einer kompetenten Lösung bedurfte. In groben Zügen bliebe die ihr bekannte Rollenverteilung ja auch erhalten, sie war primär Ärztin und wäre sie mit Arisu nicht solch ein guter Teamplayer würde sie sich einfach über die Meinung der Jüngeren stellen, doch Akari glaubte sie wären bisher ganz gut vorbereitet. Soeben verschwand ihre Ansprechpartnerin für die nächsten Minuten im Loch, doch Akari folgte nicht sofort auf den Fuß, etwas in ihr wollte diesen Moment der Ruhe abspeichern. Stille, von dem entfernten Getöse des Sturmes abgesehen war es praktisch Windstill. Ein guter Ort um zur Ruhe zu finden und sich für das kommende zu wappnen, meditativ wirkend. Sie genoss es einfach, ungeachtet der Tatsache wie falsch das Gesamtbild wirkte, dass hier Wälder stehen und Vögel hätten zwitschern sollen. Gerade als Wüste wirkte dieses Tal so friedlich, von der tödlichen Gefahr einmal ganz abgesehen, doch für einen ganz kurzen Moment erlaubte sie sich die Vorstellung es wäre alles gut. Dann wandte sie sich der Richtung zu in welcher sie Arisu und Mai vermutete und mit den Restsinnen ihrer verschwindenden Technik erblickte sie die ihr so vertrauten Signaturen. Sie schienen auf dem Rückweg zu sein. Die unbekannte Chakra-Sigatur die voraus lief musste der Uchiha-Jounin sein, immerhin würde die Konstellation mit einer tatsächlich fremden Person wohl etwas anders aussehen. Weder Mai noch Arisu zeigten Anzeichen von größeren Verletzungen und dies allein sorgte mit für die Komplettierung dieses Abends. Würde es ein Lagerfeuer geben? Die Vorstellung wäre recht romantisch gewesen und passte ausgesprochen gut zur Abenddämmerung. Würde es später eine Mission geben um den ganzen Sand hier wegzuräumen? Mit diesem belustigenden Gedanken begab sie sich ebenfalls unter die Sandoberfläche und der Anblick welcher sich ihr bot war tatsächlich erstaunlich. Ashitaka-sama schien unter die Zimmermänner gegangen zu sein und der Hokage sah verdächtig danach aus als wolle er Innenausstatter spielen. Ob sie sich ein paar Möbel wünschen dürfte? “Wäre der Herr so freundlich mir einen OP-Tisch zu schnitzen? Muss nicht aus Mahagoni sein, Ebenheit und zwei Meter sollten auch genügen. Achso und unser Kundschafter-Team ist auf dem Rückweg.“. Einen Moment lang betrachtete sie dabei den Hokage. Wie groß war dieser eigentlich? Ach er würde schon im Notafall draufpassen, immerhin rechnete sie aus irgendwelchen unerklärten Gründen ohnehin mit kürzeren Gliedmaßen. Kurz darauf wandte sie sich auch schon der Erklärung der Siegelmeisterin zu und lauschte gespannt der erstaunlich einfachen Bedienungsanleitung. “Verstanden.“. Irgendwie hatte sie fast ein wenig mehr erwartet, doch womöglich musste das Siegel zunächst aufgeladen werden? Also konzentrierte sie sich auf einen gleichmäßigen Chakrastrom der blauen Art, als Medic-Nin musste sie sich tatsächlich manchmal daran erinnern nicht automatisch die falsche Variante zu schmieden. Wie erwartete verabschiedete sich ihre Spürtechnik nun komplett, immerhin gab es nun ein neues Projekt, welches die Energie einer B-Rank-Technik benötigte. Sie war gerade fertig, als sie jemanden ankommen hörte, es handelte sich um den Uchiha der Gruppe. Offenbar war Arisu nicht nur damit beschäftigt gewesen wortwörtlich auszukundschaften, doch sie wollte nicht zu sehr in eine Konversation hineinlauschen die nicht direkt an sie selbst gerichtet war. Da gab es doch weitaus interessantere Abwechslungsmöglichkeiten und eine stellte sich in Form von Arisu soeben neben sie. “Arisu-chan, ich habe euch kommen sehen und bin wirklich froh das bisher nichts schlimmes passiert ist. Hast du dir die Einrichtung schon angeschaut? Wir bekommen einen OP-Tisch und du kannst dir sicher auch etwas wünsche, doch erzählt mal, wie ist die Luft da oben?“ Fragte sie fast aufgeregt und hielt für einen kurzen Moment selbst die Luft an um wieder auf den Teppich zu kommen, Noriko war doch normalerweise die Katze die um ihr Frauchen freudestrahlend herumtanzte, wieso verhielt sich dann gerade Akari wie ein allein gelassenes Haustier? “Verzeih, aber wir sind gerade dabei Siegel zu erstellen, es sei denn wir sind schon fertig?“ Sie wollte selbstverständlich nicht ihre Arbeit unterbrechen und eine ausgedehnte Pause einlegen, dafür enthielt ihr Organe doch etwas zuviel Rot.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 08, 2014 10:28 pm

CF: Sandkasten

Mai kam anders als die anderen Beiden nicht heruntergerutscht, sie kam herunter gelaufen. Sie trat nun unten zu den Anderen, folgend den Lichtkegeln und zum Basislager und hörte den Schluß vom Raport Kôheis. Sie hatte sich den Daumen kurz in den Mund gesteckt, damit sie das Blut absaugen konnte. Es sollte ja nicht gleich alles vollbluten. Sie blieb in dezenter Entfernung und legte nun ihre Hand an die Hüfte. Die Andere war aus dem Mund genommen. So etwas gehörte sich nicht vor einem Kagen, dies hatte sie gelernt und dies hatte sie selber nie gewünscht. Wenn, dann hatte man sich vor diesem zu benehmen und genau dies tat sie auch. Sie stand da, wie man es von einer Soldatin erwartete, nicht locker, aber auch nicht zu gezwungen. Sie lies ihre andere Hand frei herabhängen, um ihrer Aufmachung eine leicht coole Note zu geben. Auch Kazumi sprach ausnahmsweise einmal kaum etwas, und in diesem Falle auch nur zu ihrer selbst ernannten Schwester, Akari. Sie grüßte sie, dass sie wieder da sei und neckte sie leicht. Mai schloss die Augen. Kinder halt. Als Kôhei nun endete blickte Mai Daizen an, direkter Augenkontakt, für ein paar kurze Momente, ehe sie ihre Augen wieder schloss. Sie wollte ihm nicht ihren gekränkten Stolz zeigen, denn Kôhei und auch Kazumi hatten mit ihren Worten hart an diesem gekratzt.
Es ist noch hinzuzufügen, dass der Ichibi sich in einer rotierenden Bewegung aktuell voranbewegt, fast so, als wolle er eine Art Sandloch tätigen, die Erde aus dem Boden heranziehen zu Sand verarbeiten und sein Gebiet erweitern. Einer meiner Späher ist ausgerückt um das Verhalten des Ichibis auszukundschaften. Darüber hinaus wird ebenfalls eine Karte des inneren des Gebiets von diesem angefertigt und mir ausgehändigt. Er braucht nur etwas Zeit, seine Beine tragen ihn nicht so schnell voran. Ebenso bleibt abzuwarten, ab welchem Gebiet der Spezialsand des Ichibis anfängt. Ich hoffe, dass mein Späher darüber weitere Aussagen treffen kann., sprach sie nun und sah dann Daizen an, straffe Haltung, straffe Schultern.
Ebenso möchte anmerken, dass die Späher Kazumis keinerlei Fallen bislang und auch keinerlei Feindkontakt gefunden hatten. Es ist noch alles ruhig. Wohl die Ruhe vor dem Sturm, wie mir scheint., sagte sie nun und holte tief Luft.
Eine solche Wüste in mitten eines Waldgebietes wird rasch die Runde machen. Jäger und Kundschafter sind sehr wahrscheinlich, ebenso von anderen Ländern. Wir sollten nicht zu übervorsichtig sein, doch hege ich den Verdacht, dass wir auf Menschen treffen werden, die uns feindlich gesinnt sind., gab sie nun etwas preis, was sie selber machen würde. Wenn sie von so etwas erfahren würde, würde sie ebenfalls Einheiten hinschicken um es auszuspionieren, sehr gute Einheiten, wäre sie noch im Amt, wären es bei ihr die ANBU. Sie würde wissen wollen, was dort vor sich geht und was nicht. Es gab darüber hinaus auch noch die lange Zeit, von der Entstehung der Wüste bis hin zur Entdeckung seitens Konoha. Also werden Reisende dieses Phänomen sicher weitergetragen haben, auch über die Länder hinaus. Es bereitete ihr Kopfzerbrechen. Sie musste sich fangen, Luft holen und all ihre Sorgen herunterschlucken. Sie war nicht in der Position diese Dinge zu bedenken, dafür war der Hokage da. Ebenso würde sie von sich aus den Plan Kôheis nicht anzweifeln, oder aber durch ihren versuchen zu revidieren. Es war nun einmal so, sie war nur noch Soldatin, und keine Anführerin mehr, hatte auch diese Möglichkeit abgetreten, und vertraglich mit dem Hokage vereinbart, keine Führerschaft für sie, da sonst viele Andere besorgt wären.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Do Jan 09, 2014 11:27 pm

Die Lagerarbeit verlief zielgerichtet und reibungslos; zwar wurden hier und dort Worte gewechselt, doch vordergründig erteilte niemand wirkliche Kommandos oder musste explizit einem tatenlos herumstehenden Team-Mitglied zeigen, wo es gebraucht wurde. Jeder wußte, was gebraucht wurde; jeder verstand, wie er das Gebrauchte bewerkstelligen konnte.
Hm hm hm hm hatte Ashitaka auf Akaris Bitte hin erwidert, ihr einen OP-Tisch aus dem Holz zu säbeln. Er drehte sich dabei nichtmals von dem Stamm weg, den er gerade bearbeitete. Mal sehen, was mir über den Weg läuft.
Daizen arbeitete neben dem Sarutobi. Gib noch ein paar Zentimeter in der Länge hinzu sprach er ihn an, Für den Fall der Fälle, dass ich darauf liegen müsste. Auf Akaris Vorgabe-Maßen könnte ich nur liegen, wäre ich einen Kopf kürzer. Und das wäre ich ungern.
"Achso und unser Kundschafter-Team ist auf dem Rückweg.“
Wunderbar. Klang das ironisch? Daizen stellte eine unbewegte Miene zur Schau und wuchtete überschüssiges Schnittholz in eine Ecke des Lagers, um die freie Fläche zu erweitern.
Schließlich trudelte der Späh-Trupp ein; Kôhei voraus, Kazumi im Anschluss, Mai nach einer kurzen Verzögerung.

Kazumi tapperte augenblicklich zu Akari hinüber, die sich zusammen mit Keiko noch am Stör-Fuuin versuchte. Nachdem die benötigte Energie durch die Hände der beiden Frauen ins Siegelpapier gewandert war, markierte Keiko rasch mit dem zeigefinger die richtigen Stellen; einige Kanji waren bereits vorgezeichnet. Es fehlten lediglich passende Verbindungen, welche nun ergänzt wurden.
Oh, wenn du magst, kannst du dich nun auch entspannen räumte Keiko Akari ein, Im Prinzip legen wir nun keine weiteren Siegel mehr an. Jedenfalls keine Dimensionssperren oder Elementar-Dämpfer. Wenn wir dieses eine Siegel in Schss halten, während wir hier sind, ist bereits alles erfüllt.

Daizen erhielt währenddessen den Bericht; leicht gebückt stand er zunächst dem Uchiha gegenüber. Er hatte den Kopf eingezogen, da gerade über ihm ein Ast ziemlich tief hing. Seine Haltung erinnerte ein wenig an einen Bären in seiner Höhle. Nachdenklich lauschte er den Worten Kôheis. Besonders viel Aufschlussreiches war nicht darunter; doch nun gut, der Kato hatte auch nicht gerade erwartet, dass es hier in der Wüste viel zu erblicken gab. Als die Sprache auf einen groben Plan zur Offensive kam und der Jo-Nin erbat, sich damit an Ashitaka zu wenden, willigte Daizen schulterzuckend ein. Tue dies. Teile ihm deine Ansichten mit.
Ashitaka befand sich gerade im hinteren Bereich, hatte den Oberkörper durch eine Lücke im Geäst gesteckt und präsentierte der Gruppe entsprechend wenig würdevoll seinen Hintern. Mein Name fiel kam es dumpf aus dem Dickicht. Ich hör zu.
Daizen stand im nächsten Moment Mai gegenüber, welche ihre kleine Verzögerung an der Oberfläche offenbar gut genutzt hatte. Die rothaarige Kunoichi ergänzte Kôheis Bericht knapp um die Punkte, dass der Ichibi wohl tüchtig damit beschäftigt war, weiteren Sand zu produzieren, und wohl schon einige Kuchiyose-Späher zum Einsatz gekommen waren bzw. noch immer unterwegs waren und sich als Kartographen versuchten. Das leuchtet ein erwiderte Daizen schlussendlich auf Mais Abschluss hin. Natürlich, nicht nur wir allein werden diesen Ort hier aufgespürt haben. Den Faktor, es auch mit menschlichen Feinden zu tun bekommen zu können, sollten wir nicht außer acht lassen. Er trat unter dem Ast weg, um sich endlich wieder völlig aufrichten zu können. Er bog das Kreuz durch. Gnnnngh... doch bremsen lassen dürfen wir uns auch nicht stellte er klar, Der Feind ist eine harte Nuss. Wie gesagt, zuviel Vorsicht und wir kommen gar nicht in die Pötte, und der Ichibi nimmt uns am Ende noch die Initiative aus der Hand. Verlassen wir uns darauf, kämpferisch die Oberhand ergreifen zu können, sofern es wirklich zu Kämpfen mit anderen Shinobi kommen sollte. Die Hände abklopfend, suchte er kurz den Boden in der Mitte des Lagers ab, nickte. Platz genug für einen Camping-Kocher. Jemand darf sich an einen Tee machen. Ich trinke alles, Hauptsache irgendwas. Damit begann er, passende Holzklötze zu Sitzgelegenheiten zu arrangieren.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Fr Jan 10, 2014 6:48 am

Nachdem er seine Schülerin gehört hatte, bemerkte er, dass sie sofort zu ihrer Freundin Akari eilte. Wenn Kôheis und inzwischen auch Mais Vermutung richtig waren, würde dies noch ordentlich für Ärger sorgen. Aber er wollte ihr die Zeit mit ihrer Freundin nicht verwehren, unter gegebenen Umständen. Er selbst hatte sich damit beschäftigt den kurzen Bericht an Kato Daizen abzuliefern und dann die Erlaubnis zu erhalten mit Ashitaka seine Idee zu besprechen. Kôhei verneigte sich und wandte sich von seinem Hokage ab. Hinter ihm nahm Mai seinen Platz ein und ergänzte seinen Bericht um Einzelheiten. Hellhörig wurde er, als sie meinte, dass sie ebenfalls einen Späher dort oben hatte? Wann hatte sie diesen beschworen? Und warum erst jetzt? Sie hätte ihrem Späher viel Strecke ersparen können. Dennoch versuchte Kôhei es nicht persönlich zu nehmen, dass man ihn von weiteren Schritten nicht unterrichtet hatte.
Als er dann Ashitakas Gesäß vor sich aus der Wand ragen sah, schloss er belustigt die Augen. “Ashitaka-san, habt ihr eine offensive Strategie gegen den Ichibi entwickelt? Ich für meinen Teil habe mir überlegt, dass wir uns in zwei Gruppen aufteilen sollten. Einem direkten Angriffstrupp und einem Trupp, der alles für die Versieglung einrichtet und quasi im Schatten arbeitet… “ Er sah, wie Daizen einige Holzklötze als Sitzgelegenheiten arrangierte und zog eines der Exemplare zu sich und nahm darauf Platz. Kurz seufzte er auf, als seine Knie entlastet wurden. Mit leichtem Druck, rieb er sich über die Knie. Ätzend, so etwas. Für Späharbeiten war er einfach nicht mehr gemacht. Doch würde er sich nicht beschweren oder um eine andere Arbeit bitten. “Weiter schwebt mir für den Angriffstrupp vor, dass wir die Kraft bündeln. Eine meiner Kuchiyosebeschwörungen soll dabei das primäre Ziel des Ichibi sein. Wir – wo wir noch entscheiden müssten wer genau – nehmen Stellung auf der Beschwörung und versuchen Sandangriffe abzuwehren. Wenn ich mich nicht ganz täusche beherrscht jedes Mitglied der Unterfangung das Katon? Das käme dem sehr gelegen.“ Dann legte er eine Pause ein. “Es ist ein sehr grober Plan, doch wage ich es nicht weiter zu denken. Zu viele unbekannte Faktoren sind vorhanden. Wie Mai es auch schon ansprach, wissen wir nicht ob weitere Shinobi hierauf aufmerksam wurden. Ganz unwahrscheinlich ist dies nicht. “

Von seinen Schultern streifte er den Rucksack ab und verstaute darin wieder die Taschenlampe, da es hier inzwischen wohl genügend Licht gab. Die Aufforderung seitens Daizen, dass sich jemand an einen Tee setzen sollte, bekam er nicht mit. Er war zu vertieft in Gedanken. Wenn sie jetzt hier wäre, würde der Kampf vermutlich wesentlich einfacher werden. Mit ihrer Macht hätte sie sogar hier in der Wüste erneut Leben erschaffen können und zusätzlich den Ichibi fast schon mit Leichtigkeit festsetzen können. Doch sie war nicht mehr hier – würde nie wieder hier sein. Sein Gesichtsausdruck wurde härter, als ihm so viele Erinnerungen durch den Kopf schossen. Wären es damals nur andere Umstände gewesen, bessere Heiler … und nun war er alleine mit einem Kind. Seine Brust hob und senkte sich etwas stärker und er öffnete den Rucksack langsam, zog eine kleine, in Leder umwickelte Mappe hervor und schlug sie auf. Dort war ein Bild von seiner Ziehtochter Miharu und seiner leiblichen Tochter Sayuri zu sehen. Nachdem er eine Weile darauf gestarrt hatte ohne auf irgendwelche Äußerungen zu reagieren, schloss er die Mappe fest entschlossen und schob sie zurück ins einen Rucksack. Schluss damit! Es war nicht gut in der Vergangenheit zu schwelgen und hier galt es sich auf den Kampf gegen einen Bijû zu konzentrieren. “Entschuldigung, ich war grade in Gedanken vertieft. Habt ihr schon etwas gesagt?“, sprach er entschuldigend und sah erneut in Ashitakas Richtung, unsicher ob er noch immer sein Gesäß vor sich hatte oder ob dies inzwischen sein Gesicht war.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Fr Jan 10, 2014 8:16 am

Es tat Kazumi wirklich gut, nach dieser kleinen Auskundschaftung sofort die Nähe ihrer Freundin aufzusuchen. Jede Mission konntenoch so gefährlich sein, solange Akari wirklich in ihrer Nähe war, fand sie eine Mission nicht mal ansatzweise so schlimm. Also verkroch sich Kazumi still und heimlich zu Akari, sofort nachdem sie im Basislager angekommen waren. So musste sie den ganzen Strategienausgetüftle nicht wirklich zuhören. Eher schlief sie bei solchen Teambesprechungen ein, anstatt, dass sie etwas dazu beitrug. Aber wenn sie nun mit Akari redete, konnte sie es sich wohl verzeihen, den Älteren mal nicht zuzuhören. Und so war sie auch nicht in der Lage irgendetwas in den falschen Hals zu kriegen und danach wie eine Furie auf Andere loszugehen. Apropos auf Andere losgehen… Sie hatte zwar Kohei versprochen, Daizen nicht auf Mais Siegel anzusprechen…aber irgendwie nervte sie dieses Siegel extrem. Sie wollte zumindest Gewissheit haben, was denn mit Mai passieren würde, wenn sie diese fünf C-Rang Jutsus überschreiten würde. Wenn sie es konnte. Warum musste Mai denn auch unbedingt so ein Siegel bekommen?! Wäre es nicht möglich gewesen, dass sie ihren Chakrahaushalt unberührt ließen? Sie fand die Wirkungen des Siegels echt heftig. Kurz seufzte sie, eh sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihre Freundin richtete. Ich hab mir gedacht, dass ich dich mit meinem Besuch nicht überraschen kann. Ich weiß doch von deinen Fähigkeiten, zwinkerte sie ihr kurz zu und grinste sie fett an.. Allerdings wurde sie dann etwas verdutzt und kratzte sich an der wange, während sie sich umsah. eh… nein…so richtig hab ich mir das alles hier noch nicht angeschaut. Ich wollte erst malzu dir und ein bisschen quatschen., sagte sie ehrlich und schaute sich nun alles genau an. Wow…, rutschte es ihr heraus. Es sah wirklich richtig gut aus. Es erfüllte seinen Zweck. Kazumi hätte nicht gedacht, dass man sowas aus einem Haufen kaputtes Zeug machen konnte. Eh Kazumi wirklich auf eine Frage antworten konnte, stellte ihre Freundin schon weitere. Kazumi stand deswegen einige Sekunden stillschweigend da, ehe sie wirklich einen Ansatz zum Sprechen gefunden hatte. Also ich find das genial mit dem OP-Tisch… Dennoch hoffe ich, dass wir ihn nicht brauchen werden…, meinte sie etwas nachdenklich und lächelte Akari leicht an. Och ich hab eigentlich gar keine Wünsche. Ich bin wunschlos glücklich, lächelte sie leicht. Außerdem, dass was sie sich wünschte, konnte man nur sehr schnitzen. die Luft da oben? Sandig… Ja sehr einfallsreich. Darauf wäre Akari garantiert nicht gekommen. Ach diese herrliche Ironie. Ähm… Nein im Ernst… also es ist immer noch sehr windig, von dem ganzen Sand, der dir ins Gesicht fliegt, mal abgesehen. Aber es ist da oben nichts gefährliches, mal abgesehen vom Ichibi. Meine Füchse haben die Umgebung erkundet und nichts gefunden. Keine Fallen, wie Treibsand oder sowas, und auch keine Tiere, geschweige denn Gegner. Aber sorecht weiß ich nicht, wie uns das dabei helfen soll, shukaku einzufangen., meinte sie kleinlaut und etwas nachdenklich. Sie strich Noriko über den Kopf, denn sie hatte sich schutzsuchend in Kazumis Halsbeuge vergraben. Wenn ich wüsste, dass du nicht in Shukakus Nähe kommen würdest, würde ich Noriko gerne bei dir lassen. Du bist, neben mir, der einzige Mensch, den sie mag und dem sie vertraut… Sie fürchtet sich schon seitdem wir das Tal betreten haben. Sie fürchtet sich vor Ichibi. Und ich möchte sie nicht wirklich in Gefahr bringen., seuzfzte sie leise und nahm noriko auf den Arm. Sanft drückte sie das Kätzchen an sich und lauschte Akaris Worten. Im ersten Moment hatte sie schon ein schlechtes Gewissen, dass sie Akari von ihrer Tätigkeit ablenkte. Oh… tut mir leid… Ich wollte euch nicht ablenken., meinte sie entschuldigend, war aber wieder zufrieden, als Akaris Frage einfach beantwortet wurde. Entspannen? Das klingt gut! Wie wärs mit nem Entspannungstee?, lächelte sie. Sie könnte jetzt auch gut Tee vertragen und um Noriko zu beruhigen müsste Kazumi ihr wohl zehn Kannen Entspannungstee einflößen. So angespannt und ängstlich wie das Kätzchen war.

In der ganzen Zeit, in der sie mit Akari gesprochen hatte, hatte sie kaum mitbekommen, was die älteren so erzählten. Garantiert nichts, von dem Kazumi nicht auch wusste. Immerhin wollte Kohei ja seine Strategie mit Ashitaka-san besprechen und Mai schien den Bericht Koheis noch etwas zu ergänzen. Aber so ganz schenkte sie dem Ganzen keine Aufmerksamkeit. Jedoch konnte sie sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, als Mai sie erwähnte. Späher Kazumis? Irgendwie klingt das ungewohnt, nuschelte sie grinsend zu Akari und lächelte leicht. Akari? Haben die Anderen, also Daizen-sama und Ashitaka-san, schon irgendwelche Pläne oder Strategien besprochen? Ich kann mir echt nicht vorstellen, was wir gegen den Ichibi aufbringen sollen. seit wann war sie bitte so pessimistisch?! Oder war es nur Nervosität? Apropos da war ja was. Möchtest du auch Tee, Akari-san? Dann kümmer ich mich darum., meinte sie lächelnd, wartete auf Akaris Antwort und setzte sich danach ans teekochen.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Fr Jan 10, 2014 7:25 pm

Sicherlich gab es Weltweit so einige Personen die Daizen einen Kopf kürzer sehen wollten, doch Akari gehörte definitiv nicht dazu und somit waren ihr die gehörten Worte eher ein bisschen peinlich, sich doch verschätzt zu haben. “Ich bitte um Verzeihung und bin gleichsam froh kein Schneiderlehrling zu sein.“ Leider sagte dieser Patzer noch sehr viel mehr über sie aus, nämlich das sie einen Gegner ebenfalls wohl nicht richtig einschätzen würde, ganz davon abgesehen das sie Daizen eine ganze Weile länger kannte, als es bei jedem unbekannten Gegenspieler der Fall wäre. Der Operationstisch nahm derweil Gestalt an und sie bedankte sich anschließend auch artig. Kurz darauf wurde der Hokage auch schon mit den neuesten Berichten versorgt und Akari beschäftigte sich damit Arisu ein wenig das Lager zu zeigen, auch wenn sie sich deshalb nicht von der Stelle bewegen brauchten. Wobei, mit genügend Zeit ließe sich sicherlich eine größeres Grundstück im Untergrund-Style errichten oder gar ein Tunnel unter den Ichibi graben. Ob der Erklärung von Keiko nickte die Grünhaarige lediglich und freute sich einfach behilflich gewesen zu sein, doch konnten sie hier unten wirklich entspannen? Ruhig wäre es sicherlich, außer Shukaku besäße die lästige Angewohnheit wie ein Wurm durch sein Reich zu pflügen, doch vermutlich würde er dann einen anders gearteten Beinamen tragen. Da stand Akari nun, zeigte auf einen Hocker, zeigte auf den OP-Tisch und plauderte als hielte sie mit ihrer Kollegin eine dreiminütige Kaffeepause zwischen zwei Terminen. Dieses Verhalten war ihr allerdings tatsächlich vertrauter als ununterbrochen auf der Hut zu sein. “Wenn wir den OP-Tisch nicht brauchen könnten wir ihn ja für die nächste Mission mitnehmen, er ist sehr gut verarbeitet.“. Diese Aussage kam ihr doch recht leicht über die Lippen, denn sie war einfacher als sich das Gegenteil vorzustellen, dass sie scheitern könnten und es keine nächste Mission gäbe. Ganz davon abgesehen, dass Akari selbst auch zufrieden wäre nicht im Anschluss eine Folgemission aufgehalst zu bekommen, die Forschung und Arbeit im Krankenhaus wollte sie nur ungern leiden sehen und ihr Wert für Konoha war ja auch außerhalb von Missionen gegeben. Konohagakure, welches praktisch mitten im Wald lag und womöglich in diesem Tal ebenfalls Platz gefunden hätte. Ein Glück das Shukaku sich hier her verzogen hatte, womöglich glaubte er weit genug von der Zivilisation entfernt? Wie er wohl mit der Enttäuschung umgehen würde? Sicherlich war dieses Wesen schön öfters als die ihr bekannten zweimal versiegelt worden, am Ende war der Ausbruch lediglich ein Versuch in Frieden das eigene Leben zu führen? Dennoch der Bericht von Arisu klang nicht gerade positiv, außer womöglich das Isamu darin enthalten war und wohl in diesem Fall die Regel galt, dass keine Nachricht eine gute Nachricht darstellte. “Ach du hast auch deine eigenen Kundschafter ausgeschickt? Ich hätte Isamu und Tama schon gerne wieder gesehen. Während Hokage-sama dieses Lager erschaffen hat, habe ich mich ja in ähnlicher Aktivität verwirklich. Wirklich beeindruckend, er hat den Wind wie eine Schaufel benutzt und einem Schatzsucher gleich diese Höhle ausgegraben, doch das war noch nicht alles, hier hatte sich ein Fuchs versteckt, den wir so befreit haben.“. Das Traurige an dem Bericht von Arisu war die eher deprimierende Aussage gewesen, dass es hier kein weiteres Leben in Form von Tieren gab, da musste Akari automatisch ein positives Beispiel anbringen. Die Bitte zwecks Noriko konnte die Grünhaarige gut nachvollziehen und sie selbst hätte nicht nur die Katze in Sicherheit gewusst. “Also ich bin ganz froh das die Pläne hier nicht von uns zweien geschmiedet werden, ich meine Shukaku würde ja wohl kaum auf Giftbomben oder Genjutsu reagieren.“ Bei dieser Aussage konnte sie sich ein Grinsen nun wirklich nicht verkneifen, wäre ein Wunder wenn Shukaku nicht klüger als der dümmste Mensch wäre. “Ach, ich könnte durchaus die Mission hier verbringen und das gesamte Team wieder zusammenflicken, aber wie wir eingesetzt werden entscheidet am Ende Daizen-sama.“ Oder wer das Gefäß wird. Doch noch behielt sie diesen Gedanken für sich wie wohl so Einige hier, als wäre es Unglück laut darüber zu reden. Sie selbst machte sich allerdings nicht so viele Gedanken zu dem Thema, sicherlich würde Daizen keinen Säugling aus einer Schriftrolle zaubern oder womöglich doch, so sicher konnte man sich da nie sein. Zwischendurch filtere sie die Wortfetzen der Berichte heraus, welche sie interessieren könnten, doch es fanden sich keine anderen Menschen oder gar Verwundete, allerdings schien Shukaku doch etwas mehr Aktivität auszuüben als zuerst gedacht. Nun gut, es gab verschiedene Arten von Kundschaftern und sie selbst war von dem vielen Chakra fast geblendet gewesen. Spezialsand, war es dass was sie gesehen hatte? Ohne Vorwissen war es einfach zu ungenau gewesen und sie wüsste nicht einmal wie sie das Gesehene beschreiben sollte, dennoch wollte sie zumindest ein wenig Klarheit. “Was ist denn unter dem Begriff des Spezialsandes genau zu verstehen? Ich habe mit meiner Technik vielmehr so etwas wie Flecken im Sand gefunden, die womöglich Chakra enthalten, wusste aber keine Verbindung dazu herzustellen.“ Nun war ihre Neugierde doch geweckt, obgleich sie sich sonst auch damit begnügen würde sich von der ganzen Aktion weit entfernt aufzuhalten, ähnlich dem Wunsch von Arisu, doch sollte sie mit Teil eines Einfangplanes sein, wollte sie schon etwas mehr Zusatzwissen erlangen. Sie vermutete das vermutlich recht viele hier diese Frage beantworten könnten und so wollte sie einfach dieses Wissen kurz abgreifen. Kurz darauf ging sie mit Arisu mit um sich um den Tee zu kümmern, dabei packte sie die gesammelten Kräuter vom Vormittag aus und überraschte sich selbst mit fünf Tüten unterschiedlichen Inhaltes. “Schauen wir mal was ich hier schönes habe.“ Sie wendete die durchsichtigen Tüten um den Inhalt kurz zu begutachten. “Entspannungstee der auch beim Einschlafen hilft, belebender Tee der das Immunsystem stärkt und die Konzentration fördert, ein guter Erklältungstee hmm und in falscher Dosierung ein Tee der zum Herzstillstand führt, den lassen wir mal aus. Bestellungen bitten an Kazumi.“. Praktisch während des Sprechens begann sie die Kräuter auf dem Tisch vorzusortieren und bei Bedarf ließen sich auch Mischungen herstellen. “Strategie? Nein, wir waren eher mit dem Aufbaue beschäftigt, aber ich glaube dein Sensei scheint gerade an einer Strategie zu arbeiten. Bis es soweit ist, nehme ich gerne einen Entspannungstee, der bei uns wohl eher als normaler Beruhigungstee wirken sollte.“
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   So Jan 12, 2014 10:54 pm

Mai lauschte den Worten ihres Kagen und nickte kurz. Er teilte ihr mit, dass sie sich dadurch nicht bremsen lassen würden, und Mai nickte bestätigend. Dann jedoch nickte sie zur Beendung.
Ich werde mich an die Fertigung von Verpflegung machen., sagte sie nun und verneigte sich kurz vor ihm und lies alle weiteren Worte unkommentiert. Sie ignorierte ebenso die taktische Besprechung Kôheis mit Sarutobi Ashitaka. Ja ja, der große Kôhei präsentierte seine Strategie. Mai schüttelte nur leicht den Kopf, kein Wort über ihren möglichen Weg, keine Silbe verlies seinen Mund, anhand der Bedenken, die sie geäußert hatte, alles wurde unter den Teppich gekehrt. Ob ihre Kritik an seiner Strategie an seinem Ego kratzte? Nun, sie wusste es nicht, und es war ihr auch herzlich egal. Sie selber war ein wenig gefrustet über die Situation übergangen zu werden, doch wer war sie schon, um darüber zu urteilen? Kurz ging ihre Hand, während sie lief in Richtung ihrer Schulter und sie berührte das Fuin.  Ja, diese Bürde würde sie tragen müssen, wenn sie doch nur ein wenig mehr Chakra haben würde, dann könnte sie aktiver Teil nehmen, doch sie würde sich nicht beschweren, würde all ihren Kritikern nicht die Möglichkeit geben, dass sie bettelte. Sie war immer noch eine starke und selbstbewusste junge Frau, die wusste, was sie wollte und was sie konnte. Sie würde sich auf das Genjutsu verlassen können, um notfalls die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken um einen Köder zu spielen, doch dafür musste noch viel Wasser den Bach herunterfließen.  Mai ging ohne eine Emotion zu zeigen an Kazumi und Akari vorbei, sie sagte auch nichts, auch als sie an der jungen Dame vorbei ging sagte sie nichts. Sie warf ihr einen kurzen Blick zu und sie überlegte, wer dies sein könnte, denn immerhin hatte sie noch weites gehend alle Akten im Kopf, darüber hinaus auch die der ANBU. Ah, dann fiel es ihr wieder ein. Sie hieß Keiko. Kurz lächelte sie diese an.
Keiko-chan…, sagte sie nur freundlich, nickte ihr kurz zu und ging neben ihr in die Hocke, sie wollte sie nicht länger stören, als nötig. Vorsichtig legte sie ihre Hände auf ihre Chû’nin-Weste, öffnete 2 der 3 Fächer und holte 2 Schriftrollen hervor, die sie auf einem provisorischem Tisch ausbreitete. Sie legte ihre Hände darauf und es erschien etwas, womit wohl niemand gerechnet hatte, eine halbe Küche war vorhanden, Woks in mehreren Ausführungen, verschiedene Kellen, Kochlöffel, ein Busenbrenner, eine Gasflasche, Schneidemesser, Schneidebretter, und und und, jedoch nicht nur Utensilien zum Kochen, sondern auch verschiedenste Lebensmittel waren vorhanden, alle vorgeschnitten und bereit zum Verarbeiten, wobei das Gemüse stets bei ihr frisch zubereitet wird. Mai nahm sich eines der Messer und begann mit flinken Fingern das Gemüse zu schneiden, während sie die Flamme erhitzte, den großen Wok nahm und dort Öl hineingab. Danach folgte auch schon das Hühnerfleisch, ein guter Energieträger, wie sie fand, auch nicht zu dick, oder zu fetthaltig, jedoch hatte dort wohl jeder Koch seine eigene Meinung. Sie begann es scharf anzubraten, während sie noch Gemüse und Pilze schnitt und im Endeffekt hinzugab. Sie vernahm die Frage Akaris und holte tief Luft.
Der Spezialsand, dem Shukakku zur Verfügung steht…, hier nannte sie ihn beim Namen und nicht wie viele Andere den Ichibi, oder nur Bijû.
… ist eine Art Sondersand. Er ist leichter, und damit schneller als anderer Sand. Darüber hinaus ist er mit speziellen Mineralien versetzt, um eben jenes Gewicht zu erzielen., sagte sie nun, während sie mehrere Tüten Woknudeln dem Essen hinzugab und nicht aufschaute, fast so, als würde sie wie eine Art Roboter auf die  Frage eingehen.
Dieser Sand steht Shukakku in begrenzter Anzahl zur Verfügung und kann nicht einfach so gewonnen werden, er muss aufwendig hergestellt werden und Konoha ist kein guter Ort dafür, dafür würde er schon die Wüsten Kaze no Kunis benötigen., sprach sie nun und schwenkte mit einer Kelle das Essen, und fügte Gewürze hinzu, natürlich so, dass keiner ein überwürztes Essen vorgesetzt bekommen würde.
Wenn wir diesen Sand ausschalten, dann haben wir die Möglichkeit ihn massiv zu bedrängen, da der normale Sand schwerer ist und damit mehr Chakra benötigt wird, ebenso ist die Kontrolle schwieriger, da die Wendigkeit fehlt., sagte sie nun und begann nun noch Ei hinzuzugeben. Als auch dieses schlußendlich fertig war, und zu einer Masse geworden war, blickte sie auf und nahm den großen Wok vom Feuer. Sie sah die Herrschaften an.
Essen fassen., verkündete sie und begann Schalen mit Essen zu füllen. Darüber hinaus hatte sie auch genug Stäbchen um alle Anwesenden zu versorgen. Sie stellte kurz den Wok ab und machte die Flamme aus, immerhin musste sie ja nicht länger als nötig brennen. Mai war zu ihrem Glück eine exzellente Köchin.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 15, 2014 12:43 am

Out: Verzeihung, dem hier merkt man mal die Uhrzeit an...
--------------------------
IN:


Als Ashitaka Sarutobi bemerkte, wie jemand seinen Hintern ansprach, schätzte er, dass es wirklich wichtig war. So sperrte er die Ohren auf, lauschte den Worten des Uchiha vorerst kommentarlos. Um Offensiven ging es, um aufgeteilte Gruppen und Kuchiyosewesen, um Katon und Sandangriffe. Und ein paar andere Dinge mehr. Der Jo-Nin nickte, wenngleich er von Hüfte an aufwärts nach wie vor im Dickicht steckte und Kôhei diese Geste nicht sehen konnte. Verstanden erwiderte er nach einem kurzen Moment, Ich lasse es mir kurz durch den Kopf gehen. Diese Worte kamen nur relativ dumpf nach draußen; Kôhei hatte sich währenddessen bereits in eigene Sinneswelten vertieft.
So verschwand der Sarutobi erstmal ganz aus dem Blickfeld; er kroch durch das Dickicht wie ein Junge durch einen Kuhzaun und tauchte ins Dunkel, eine Mini-Taschenlampe zückend.
Um kurz darauf wieder aufzutauchen. Diesmal kroch er nicht durchs Loch von eben, sondern schob mehrere Äste so beiseite, dass er aufrecht stehen und ein Sichtfenster freilegen konnte. Gerade sprach der andere Jo-Nin ihn wieder an.
“Entschuldigung, ich war grade in Gedanken vertieft. Habt ihr schon etwas gesagt?“
Nichts entgegnete Ashitaka einfach. Nach wie vor seine Sonnenbrille tragend. Todernst. Hab nen Plan, ja. Allerdings nur fürs Vorher. Nennen wirs Phase Eins. Euer Offensiv-Plan? Phase Zwei. Für Phase Eins brauchts noch Vorbereitung. Für Phase Zwei: Ich habe mir den Ichibi angesehen. Fotos von ihm. Kein Muskel verzog sich. Sein Schweif wirkt vertraut. Auch Eichhörnchen haben ähnliche Schweife. Ashitaka spuckte abgebrüht aus. Über seinem Kopfe erschien das Köpfchen eines besagten Baumbewohners im Sichtfenster und schaute mit schwarzen Knopfaugen auf ihn herab. Euer Kuchiyose sollte sich auf das Schlimmste gefasst machen.
Ashitaka Sarutobi hatte eine Phobie. Eichhörnchen. Ein Kindheitstrauma. Wo andere Jungen ihre Eltern verloren und der Welt blutige rache schwören, hatte er nur einen schicksalhaften Tag: Den, als er mit heruntergelassenen Hosen im Wald schiffte. Und sein Vater rief: Es kommt ein Eichhörnchen! Und es sammelt Nüsse! Denn die Welt war grausam.
Ashitaka machte die Taschenlampe wieder an. Beleuchtete sein ausdrucksloses Gesicht von unten. Einen Moment noch. Damit verschwand er erneut aus dem Sichtfenster. Auch das Eichhörnchen, shinobimäßig unauffällig, verzupfte sich.

Daizen Kato ließ sich derweil auf einem der Holzmöbel nieder, beobachtete kurz das Treiben im Lager. Alles beschäftigt. Gut. Er ließ die heitere Fassade fallen. Und mit dieser Fassade fiel auch ein wenig von seiner überragenden Gestalt. Er kam sich wieder ein Stück älter vor. Daizen war nun mehr als der Abteilungsleiter der Artillerie. Und es schien ihm, als nutze er sich schon jetzt daran ab. Betrachtete man die Befehlskette schematisch, fand sich nichts mehr über ihm. Nichts, was noch Schatten spendete oder Lasten abnahm. Nun kam alles vom Himmel und krachte ihm ins Kreuz.
Wohin mit Ichibi?
Ein Topf. Ein gutes Stück solide gebrannte Keramik. Fuuin. Teuerste Tinte. Feinste Schreibfedern. Dreifach umwickelt mit Ketten aus Meteoriteneisen.
Und einen Knoten knüpfst du drumherum mit einem Band, gewebt aus den Schritten von Katzen, dem Bart einer Frau, den Wurzeln der Berge und dem Atem der Fische. Zieh noch einen Kreis aus Steinsalz, kratz eine Rinne rundherum und gieße Silber rein. Was du auch tust. Nichts wird die Diebe abschrecken.
Verdammtes Biest. Lücken gab es überall; das Bijuu war ein Preis, der jedes Wagnis lohnte. Diebe würden kommen, einer nach dem anderen. Und irgendwann würden sie erneut hier sein, oder in einem anderen Tal, und der Tanz ging von vorn los.
Wohin mit Ichibi?
Vernichten. Erschlagen.
Grab ihn gleich im Sand ein. Bau eine Burg obendrauf und spieße eine Flagge in den obersten Turm. "Hier ruht Shukaku. Möge keine rohe Hand jemals seinen Frieden stören."
Bijuu konnte man nicht töten. Ihre Essenz sammelte sich neu. Es klappte nicht. Selbst in einem Gurkenglas einschließen, oder einer Wunderlampe, brachte mehr.
Wohin mit Ichibi?
Du weißt es. Keine andere Lösung.

Daizen seufzte lautlos. Stützte das Kinn in die massige Rechte und starrte teilnahmslos irgendwohin. Blinzelnd horchte er erst auf, als Akari Teesorten aufzuzählen begann. Konzentration wäre gut orderte er mit belegter Stimme.
Er verfiel wieder ins Grübeln, bis ihm die Tasse gereicht wurde; währenddessen machte sich Mai ans Kochen. Mittelprächtig interessiert verfolgte Daizen ihr Tun, holte ein Notizbuch hervor und blätterte es mit dem Zeigefinger, derweil seine andere Hand die Tasse mit dem Tee hielt. Er betrachtete eingehend die Kanji und Kraftlinien auf der letzten, beschrifteten Doppelseite. Mit halbem Ohr hörte er zu, wie Mai über den Spezialsand redete.
Irgendwo jenseits der dichten Wand aus Hol, Laub und Nadeln gab es eine kleine Explosion. Dumpf. Halblaut. Eine winzige Erschütterung durchlief den Höhlenraum. Sand rieselte von oben herab; Daizen klappte das Notizbuch zu und deckte damit gerade rechtzeitig noch die Tasse ab, um ein Einrieseln von Sand zu verhindern.
Daizen Kato wußte, was der Auslöser war. Eichhörnchen. Er drehte den Kopf. A. Shi. Ta. Ka! San.
Jawohl kam es von irgendwo hinter dem Durcheinander von Ästen und Zweigen. Kommt nicht wieder vor. Der Sarutobi tauchte wieder dort auf, wo er Kôhei hatte stehen lassen. Just, als Mai zum Essen rief. Essen wiederholte Ashitaka aufgeräumt und holte im Näherkommen seine Schale aus dem Rucksack.

Das Essenfassen trieb alle zusammen. Ashitaka ergriff das Wort. Wir haben bislang zwei Phasen fest erklärte er, Die zweite Phase ist hochflexibel. Für die Erste erbitte ich mir jedoch Kôhei-san und Mai-san für eine eigene Späh-Aktion. Genehm?
Daizen schürzte kurz die Lippen. Nickte dann. Genehm. Wie sieht die "hochflexible" Phase Zwei aus?
Angriff erwiderte Ashitaka trocken, Kôhei-sans Kuchiyose als Speerspitze. Rest: Support. Fuuin-Team hält sich in Bereitschaft für Versiegelung.
Hm. Und Phase Eins?
Traditionell. Klassisch. Ashitaka rümpfte die Nase, schob damit die Brille etwas höher. Dachte an eine Fallgrube. Wir jagen ein Biest, nicht? Er zeigte hinter sich. Suche nur noch das passende Feld. Brauche anschließend Leute zum kurzen Herrichten. Daher Kôhei-san und Mai-san.
Gut. Tu. Daizen nickte knapp und stellte seine leere Schüssel weg. Das Essen war gut gewesen; doch er hatte etwas vor sich, wofür er seine Kaltschnäuzigkeit aufbieten musste.
Jawohl. Ashitaka wartete noch, bis die beiden Genannten aufgegessen hatten, kam auf die Füße und trat wieder dorthin, wo er ins umgebende Dickicht gekrochen war. Dort gab es zumindest einen grob erkennbaren Pfad, den sich der Jo-Nin bereits etwas freigeschnippelt hatte. Gebückt, gebeugt und mit der Gefahr zurückpeitschender Äste im Genick, würde man sich wohl hindurchbewegen können.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 15, 2014 4:50 pm

Wäre Ashitaka einer von Kôheis Schülern gewesen, hätte er wohl etwas über die Haltung des Jônin gesagt. Ihm mit dem Gesäß anzusehen war nicht zwangsweise freundlich. Da Kôhei aber über die Qualitäten eben jenes Jônin Bescheid wusste und er zusätzlich nicht seinem Team angehörte, verkniff er sich seine Kommentare. Kôhei hatte mental schon schwer genug damit zu tun, dass man Mai mit sich nahm. Sie war eine begnadete Kämpferin – gar keine Frage. Ach, was sollte es denn. Fortwährend würde er versuchen sich seinen Missmut über die Dinge nicht mehr anmerken zu lassen. Es kam hier ganz auf das Ziel an, welches sie alle gemeinsam verfolgten. Dass Ashitaka plötzlich vollkommen in dem Dickicht verschwand, irritierte ihn etwas. Vor allem, als er wieder hervor kam und preis gab, dass er in der Tat einen Plan hatte – allerdings als Vorläufer von Kôheis Plan. Wie sich dieser Plan äußerte, stellte sich in absehbarer Zeit heraus. Etwas irritiert nahm Kôhei die Aussage hin, dass Ashitaka den Schweif des Ichibi mit dem eines Eichhörnchens verglich. Den Hirnwindungen des Sonnenbrillenträgers wollte er nicht genauer auf die Spur gehen – aber die Aussage brachte ihn dennoch zum Grübeln. Was gab es an dem Schweif eines Eichhörnchens zu bedenken. Die Form? Oder vielleicht der Grund, wieso sie ihn besaßen? Eine dunkle Erinnerung kam in ihm auf, dass Eichhörnchen ihren Schweif nutzten, um das Gleichgewicht zu behalten. Imaginär setzte er das Bild des kleinen süßen Eichhörnchens, welches passender Weise gerade auf Ashitakas Kopf Platz genommen hatte, mit dem Bild des Ichibi, dem er bereits selbst begegnet war.

Angenommen es würde sich tatsächlich um den selben Grund handeln – dann hatte der Ichibi diesen Grund vernichtet, als er sich diesen massigen Körper angelegt hatte. Ihn selbst erinnerte der Ichibi eher an ein Hängebauchschwein und der Schweif an den eines Affen. Ob er diesen in seiner vollkommenen Form wohl auch so präzise einsetzen konnte, wie in seiner Teilbefreiung? In zuletzt genannter, war der Ichibi in der Lage den Schweif wie einen dritten Arm einzusetzen und sich damit zwischen den Bäumen her zu bewegen. Nun war das Plateau vollkommen leer – keine Stelle, um sich festzuhalten oder dergleichen. Es half nichts, er musste sich vergewissern, ob Ashitaka tatsächlich dachte, dass der Schweif ähnliche Funktionen aufwies. Zuvor teilte der Sarutobi dem Uchiha noch mit, dass sein Kuchiyose sich auf das Schlimmste gefasst machen sollte. Durch diese Aussage war Kôhei kurzzeitig so perplex, dass er ihn nicht mehr erwischte und Ashitaka erneut verschwand – mitsamt des Eichhörnchens. Das arme Ding.

Dann drehte er sich um. Während seiner Unterhaltung mit dem Pläneschmieder, hatten sich die anderen Teammitglieder als sehr aktiv herausgestellt. Akari hatte sich die Aufgabe gemacht Tee zu kochen, was auf Daizens Wunsch hin geschehen sollte. Sie bot verschiedene Sorten an. Entspannender Tee, belebender Tee und ein Tee gegen Erkältungen, der aber bei zu hoher Dosierung zum Herzstillstand führen konnte. Kurzzeitig zuckte Kôheis untere Lid eines seiner Augen. Mit wem war er hier zur Hölle nochmal unterwegs?! Welche Iryônin bot denn bitte Tee an, der zum Herzstillstand führen konnte. “Ich würde mich über den belebenden freuen – hat der auch irgendwelche Nebenwirkungen?“, fragte er kleinlaut und kramte in seiner Tasche herum, um eine kleines Set für Essen zu suchen. Für gewöhnlich griff er darauf gar nicht zurück. Auch auf Tee oder Dergleichen verzichtete er in der Regel. Recht spartanisch fielen seine Malzeiten aus. Trockenfleisch und Trockenobst, gemeinsam mit Wasser oder dem was er sonst gerade auftreiben konnte. Fast schon ein Luxus – was falsch herüber kam. Denn dann musste er ungewollter Weise an eine Henkersmalzeit denken. Mit einem faden Beigeschmack ließ er sich von Mai das Essen geben. “Danke, Mai-san.“

Die Decke erbebte und Kôhei zuckte zusammen und wollte schon agieren, doch ihm viel Ruhe des Hokage auf, mit der er das Buch zuschlug und seinen Tee abdeckte. Er tat es ihm ähnlich und stellte seine Mahlzeit unter, damit kein Sand hinein rieseln konnte. Kurz darauf beorderte Daizen seinen Pläneschmieder zurück. Erst jetzt kam ihm der Gedanke, dass der Jônin dafür verantwortlich war. War er nicht zuvor mit einem Eichhörnchen verschwunden? Der Gedanke, der Kôhei gerade kam, war abstrus – so abstrus, dass er war sein konnte. Dennoch wischte er ihn schnell bei Seite und widmete sich wieder seinem Essen. Ashitaka trug vor, was er wusste. Die Kurzfassung von Phase zwei und Phase eins. Interessiert bekam Kôhei mit, dass Ashitaka eine Fallgrube erstellen wollte. Keine schlechte Idee eigentlich. Weitergehend fragte er Daizen, ob er Mai und und Kôhei mitnehmen konnte, was der Hokage bestätigte. Da war Ashitaka auch schon am Ende angelangt. War es dann jetzt an Kôhei seine Phase etwas weiter zu beleuchten? Ob ja oder nein, er erhob das Wort.

“Um Phase zwei etwas genauer zu erläutern. Mir schwebt vor, dass meine Beschwörung – Malus – das primäre Ziel des Ichibi sein soll, damit das Versieglungsteam ungestört arbeiten kann. Die Truppe, die auf ihm platziert wäre – vorwiegend würde ich um Katonnutzer bitten – soll darauf achten, dass so wenig Sandangriffe wie möglich an ihn herankommen, was bei seiner Größe schwer werden könnte... “ Er verstummte kurz und zog an seinem Tee. “Allerdings hat auch Mai-san einen berechtigten Einwand gebracht. Wieso dem Ichibi ein einzelnes Ziel bieten, wenn wir ihm mehrere bieten können... Ich selbst habe meine Bedenken – aber es handelt sich bei unserem Gegner um einen Bijû. Da sollte man immer Bedenken haben, oder? Mais Vorschlag würde so aussehen, dass wir uns auf dem Boden aufteilen und so den Ichibi aus mehreren Richtungen angreifen, um ihm kein konkretes Angriffsziel zu bieten. Ist das so richtig, Mai?“ Wenn Daizen sich dafür entscheiden würde, diese Variante zu genehmigen, würde Kôhei sich dem beugen, wenngleich dies auch bedeutete, dass Kôhei dem Ichibi hilflos ausgeliefert wäre. Vielleicht würde er auf seine Katonangriffe eingehen – doch wenn er das tat, hätte der rotäugige Jônin nichts, um den Angriff aus dem Weg zu gehen. Nachdem er Mai Zeit eingeräumt hatte, um ihre Version möglicher Weise zu ergänzen, sprach er weiter. “Außerdem kam mir eine Idee. Diese ist riskant und wahnwitzig. Deswegen habe ich sie bisher nicht angesprochen. Wahnwitzig, weil der Ichibi verleitet werden würde eine Bijûdama zu formen.“ – dramatische Pause – “Der Sinn dahinter ist es, dass wir die Bijûdama gegen ihn einsetzen könnten. Die Risiken werden euch allen bewusst sein... “ Er zog einen seiner Fûin umwickelten Kunai aus der Tasche und legte ihn auf den Tisch. “Ins gesamt hätten wir dafür zwei Versuche. Mir persönlich wäre es aber lieber, wenn wir darauf nicht zurück greifen müssten, da mich die Fähigkeit sehr anstrengt und das Sharingan überstrapaziert.“ Damit endete seine Erläuterung und er ließ den Mitgliedern des Ichibikommandos Zeit sich alles durch den Kopf gehen zu lassen. Mit absoluter Sicherheit würde Kazumi nun Fragen stellen, aber er machte sich darüber weniger Sorgen. Eher kümmerte ihn, was Daizen und auch Mai darüber dachten. Kôhei positionierte sich ziemlich an der Front, was durch seinen teilweise noch labilen Zustand und seine fehlende Beweglichkeit sehr riskant sein konnte.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 15, 2014 8:13 pm

Der Moment war wirklich Balsam für die angestrengten und überspannten Nerven der Iryonin. Momentan konnte sich Kazumi etwas mit Akari ablenken, über beinah Banales reden ohne daran denken zu müssen, dass sie hier ein gewaltiges, einschwänziges Problemchen hatten. Jetzt musste sie sich erst mal nicht den Kopf über eine Strategie zerbrechen. Dafür gab es Leute, die das konnten ohne sich den Schädel irgendwo anzuschlagen und ohne, dass ihnen der Kopf nach fünf Minuten rauchte. Die Blonde gehörte nicht zu solchen Leuten. Gut gearbeitet ist er wirklich. Und er sieht auch sehr stabil aus..., meinte sie an Akari gewandt und lobte indirekt den Macher dieses Tisches. Ich frage mich, was alles auf uns zukommt. Dieser ganze Ärger schlägt einem auf den Kopf... Mir zumindest..., nuschelte sie leise und rieb sich die schmerzende Stirn. Allerdings grinste sie Akari breit an, als die Grünhaarige die Füchse erwähnte. Ja habe ich. Auch diese kleine Miesepeterin Gin. Sie kennst du noch nicht... Meine Bosskuchiyose sogesehen. Die Chefin., winkte Kazumi ab und zuckte dann kurz mit den Schultern. Wenn die Hilfe der Drei gebraucht wieder wird, siehst du sie noch mal. Tama und Isamu waren auch nicht glücklich, dass du nicht da warst... Mal so nebenbei. dann hörte sie dem kleinen Bericht ihrer Partnerin zu und nickte ab und an aufmerksam. Das war tausendmal besser als Draußen zu stehen und irgendwelche Fallen zu suchen. Aber immerhin war das ja auch mehr oder minder erfolgreich gewesen. Erfolgreich in dem Sinne, dass es nichts zu finden gab. Achso... bin ich froh, dass ihr dem Fuchs helfen konntet. Und Daizen-samas Jutsu klingt ja auch beeindruckend., meinte sie zum Schluss noch schnell hinterher gesagt und lächelte wieder. Es wäre aber eine ungemeine Überraschung, wenn das Riesenvieh auf unsere Waffen reagieren würde. Es würde mir nie in den Sinn kommen, dass Bijus Schwächen haben. Man sagt zwar immer Alles und Jeder hat Schwächen aber bei Bijus stelle ich mir das ziemlich kompliziert vor., meinte sie seufzend und lehnte sich kurz gegen den Op-Tisch. Sie nahm Noriko von ihrer Halsbeuge und drückte sie leicht an sich. Blöd war nur gewesen, dass Noriko nicht damit gerechnet hatte, hochgenommen zu werden, weswegen sie sich an Kazumis Hals- und Schulterseite festgekrallt hatte. Deswegen zog Noriko ihre Krallen etwas über Kazumis Haut und hinterließ so relativ lange, feine und leicht blutende Kratzspuren auf ihrer Haut. Kazumi, die sich deswegen etwas erschreckt hatte, blinzelte kurz verwirrt, strich Noriko aber beruhigend über den Kopf. Ihr kleines Kätzchen versuchte zwar wieder in Höhe von den schultern der Iryonin zu kommen um entschuldigend über die Kratzwunden zu lecken doch gegen Kazumis Griff hatte das Kätzchen nicht den Hauch einer Chance. Kläglich mauzte sie und ließ traurig die Ohren hängen. Nana wer wird denn? Lass doch den Kopf nicht so hängen Aibou. Das ist doch nicht schlimm., sprach die Natsu zu ihr, griff kurz in ihre Tasche und hielt Noriko etwas Futter hin. Du brauchst dich doch wegen nichts schlecht fühlen..., meinte sie und tastete sich kurz die Hals- und schulterseite ab. Es war nichts ernstes. Also lohnte es sich auch nicht irgendwelches Chakra zu verschwenden um die kleinen Kratzwunden zu verheilen. Das würde schon von alleine klappen. Mir gefällt der Gedanke irgendwie auch besser hier zu bleiben und unseren Iryoninpflichten zu folgen. Alleine schon wegen Noriko. Gegen Shukaku kann sie nichts ausrichten. Und auch sonst nichts hier machen. Und das ist auch gut so... Aber ich bin so ein unruhiger Geist ich könnte wohl kaum einen Finger still halten und seelenruhig warten... So bringe ich auch Noriko in Gefahr. Sie hasst es alleine zusein. Dazu gehört auch hier alleine zu warten. Sie bleibt immer an meiner Seite egal wie gefährlich die ganze Mission ist..., seufzte Kazumi leise und strich Noriko wie so immer über den Kopf.
Während Akari so ihre Fragen zu dem Thema ‚Shukakus Spezialsand‘ hatte, erlaubte sich Kazumi schon sich eine von Akaris Tüten zu krallen und die Kräuter auf dem Tisch zu ordnen und nach ihrer Wirkung zu sortieren. Erst nachdem Akaris Fragebeantwortet war, setzte machte Akari es ihr nach und sortierte ebenfalls die Kräuter. Doch im gegensatz zu Kazumi sprach sie auch gleich dazu. Die Blonde wollte erst einmal einen Überblick haben. Während Akari die Auswahl präsentierte, schaute sie selbst über die Auswahl und verglich ihr Wissen mit dem von akari. Und wie sooft waren die Beiden einer Meinung. Allerdings stutzte sie bei dem Letzten Tee etwas. Herzstillstand? Vielleicht sollten wir den Shukaku anbieten? Vielleicht verträgt er das nicht... Auch wenn wir dann eine übermäßige Überdosierung brauchen... was sponn sie denn hier schon wieder für Gedanken zusammen. Schnell schüttelte sie den Gedanken zur Seite und richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Anderen. Jetzt wäre der Witz perfekt wenn sie mit Stift und Zettel bewaffnet durch das Lager lief und die Teebestellungen aufnahm. Hilfe, wo war sie hier hin geraten?! Ja genau! Alle Bestellungen zu mir~, rief sie aus und wartete auf die gewünschten Teewünsche. Daizen-sama Konzentrationsfördernd... also ein mal belebender tee... Kohei-san auch...hm? was?, fragte sie etwas baff, als Kohei sich nach der Nebenwirkung des belebenden tees erkundigte. Kurz grübelte sie, eh sie mit den Schultern zuckte und schon mal an die richtige Mischung der Teesorten machte. Naja... sensei... ist der Tee zu stark oder zu hoch dosiert... dann kann man schon mal in einen Redeschwall verfallen. Dann quatschen Sie ohne Punkt und Komma..., meinte sie beiläufig und richtete dann wieder die Aufmerksamkeit zu den anderen. mai-san? Ashitaka-san? Was möchten Sie für Tee?, fragte sie die Beiden und blickte danach zu Akari. Und was willst du für einen Tee? Doch die Frage beantwortete sie schon von alleine. Nickend suchte sie die kräuter zusammen, die sie für zwei mal Entspannungstee brauchten. Denn Kazumi brauchte auch eine Ladung entspannungstee. Von Noriko mal ganz zu schweigen... Mai und Ashitaka noch ausgeschlossen. Also bereitete sie die Tees vor und nachdem alles ordnungsgemäß gezogen hatte, goss sie die gewünschten tees in die Gefäße und stellte die belebenden tees zu Daizen und Kohei und die Entspannungstees ließ sie bei sich und Akari stehen.
Als Mai dann auch noch verkündetet, dass das Essen fertig wäre, griff sie sich hungernd auf den Bauch. Yaaaaay Futter! Ich bin am Verhungern! , meinte sie grinsend und besorgte sich aus ihrem Rucksack eine Schüssel und ließ diese von Mai befüllen. Kaum war ihre Schüssel voll, schon fing sie an zu futtern. Wie sehr hatte sie doch Mais Kochkünste vermisst... Auch wenn das Essen ihrer Meinung nach etwas schärfer hätte sein können. Noch vor Ashitakas Erklärung, der gerade aus welchem Grund auch immer im Gebüsch verschwunden war, nutzte Kazumi die Gelegenheit und schritt mit essen und Tee bewaffnet zu Kohei. Das stellte sich als etwas schwieriger heraus, da Noriko nicht die Andeutung machte, auf die Schulter der Natsu zu klettern. Deswegen balancierte sie den tee und die Schüssel auf einer Hand zu Kohei. Dort angekommen stellte sie beides ab und sah ihren Sensei etwas besorgt an. Sensei? Kann ich dich kurz etwas fragen? Doch allerdings verstummte sie sofort als auf einmal so ein Krach war. Ging die Welt unter oder was? Sicherheitshalber tat sie auch das, was Kohei und Daizen taten. Denn sie hatte keinen Appetit auf Sand im essen oder im tee. Sie hatte auch nicht mitbekommen, dass Ashitaka verschwunden war. Deswegen war sie wegen der Erschütterung auch etwas verunsichert. Die Sache mit dem eichhörnchen hatte sie auch nicht mitbekommen. Sie war anderweitig beschäftigt gewesen. Für sie war also die ganze Situation etwas kompliziert und unverständlich. Was war denn das gewesen?, fragte sie etwas iritiert doch da kam Ashitaka schon wieder und erklärte die, bisher geplanten, Phasen und Kohei brachte auch noch etwas ein. Deswegen schluckte sie ihre Frage an ihren Sensei erst einmal herunter und wartete, bis sie die Zeit fand um Kohei nicht zu unterbrechen.
Die Erklärungen endeten und die Iryonin hatte ihr so eigentlich fast folgen können... FAST! Ihr typisches Problem. Die Jonin hatten irgendwie die Angewohnheiten gerne Fremdwörter zu benutzen. Wie oft hatte sie Support schon gehört? Aber noch immer hatte sie keine Ahnung was das nun wieder war. Somit seufzte sie genervt. Was zur Hölle ist denn nun ein Support? Ich hab keinen Schimmer..., meinte sie kleinlaut und irgendwo hatte sie die Hoffnung schon aufgegeben jemals zu erfahren, was ein Support war. Das nervte langsam. Kohei-san? Geht’s dir gut? Du warst vorhin bei der Spähung so langsam... Langsamer als Normal... Tut dir irgendwas weh? Sags mir. Dafür bin ich da. Und ich hab auch gesehen, dass du eben ungeschickt aufgekommen bist, als wir hier her gekommen sind... Ich hoffe du hast dir nichts verstaucht?! Sie klang bei ihren Worten etwas drohend. Denn auch wenn sie hier die Jüngste war, so hatte sie trotz ihrer Stellung als Iryonin schon eine gewisse Stellung und durfte auch Höherrangigen etwas sagen, wenn es um deren Gesundheit ging. Und selbst wenn es denen nicht passen würde. Wenn du dich nicht fühlst oder schmerzen hast, dann sag es! Es bringt dir nichts die schmerzen oder sonst was zu ignorieren. Das wird nur noch schlimmer., meinte sie streng und nippte kurz an ihrem tee. Wegen der Spähaktion von Mai und Kohei-san, ashitaka-san... Ich kann gerne mit meiner Kuchiyose aushelfen! Sie haben auch eben die umgebung auskundschaftet..., meinte sie, grübelte dann aber auch schon wieder nach. Aber wir waren eben doch schon auskundschaften... Reicht das nicht?, fragte sie schon wieder nach. Kohei hatte ja auch gesagt, dass er dort nichts gab, worauf man achten musste, bis auf Shukaku. Wieso wollte sich Ashitaka denn dann noch mal ein Bild von der Umgebung machen? Wenn er Fallen aufbauen konnte, dann konnte er es doch auch mit dem Wissen von Kohei und Mai machen oder nicht? Als Kohei dann noch seine ‚wahnwitzige‘ Idee preisgab, drehte sie den Kopf etwas entsetzt zu ihm. Das ist doch ein Witz oder? Du hast vorhin schon gesagt, dass Malus Beschwörung nicht die Einfachste ist. Und da willst du noch Shukaku die Zeit lassen ein Bijudama zu erschaffen?, entgleisten ihr die Worte und danach drehte sie den Kopf ernst zu Daizen und ashitaka. Immerhin entschieden sie hier wohl am ehesten über die Strategie. Daizen-sama, Ashitaka-san... Ich finde diese Idee nur verrückt und auch viel zu risikoreich... Wir brauchen jedes Bisschen Chakra, was wir haben und wenn Kohei wirklich diese zwei Versuche brauchen würde, würde er am Ende nur total fertig sein! seine Beschwörung der Kuchiyose strengt sowieso an und wenn er seine Kraft für so ein Fuinjutsu oder was das ist, draufgeht, dann muss er aus der Kampfsituation gezogen werden eh Shukaku ihn angreifen kann. Außerdem glaube ich nicht, dass es nötig sein wird, das Bijudama gegen shukaku richten müssen..., meinte Kazumi ernst und blickte den Kage und auch Ashitaka ernst an. Vielleicht redete sie zuviel und war auch zu besorgt um Koheis Wohl, doch was erwartete man von ihr?
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Fr Jan 17, 2014 7:50 pm

Die Zubreitung von Tee war nicht gerade eine Königsdisziplin und hinzu kam das Akari sich die Arbeit mit Arisu auch noch teilte, doch eine Beschäftigung war besser als Keine und an der Getränkefront standen sie nicht im Weg. So war es doch oder etwa nicht? Als Iryônin und Chunin gab es genau in diesem Moment nicht wirklich mehr zu tun als abzuwarten und ihre eigenen Pläne an die Planung der anderen flexibel genug anzupassen. Daher genoss Akari die Unterhaltung mit der Jüngeren sehr, sie wollte hier nicht lediglich die Ruhe vor dem Storm verleben. “Naja ich bin ja ehrlich gesagt selbst dran Schuld Isamu und die anderen jetzt zu vermissen, habe das Angebot ja bisher nicht angenommen, aber wenn es einen Grund gäbe mich auf die Schlacht zu freuen, dann wäre dies das Wiedersehen.“. Soviel zum Schönreden gab es ja nun wirklich nicht, doch Schlacht klang immer noch positiver als Gemetzel und sie wollte nun wahrlich nicht den Teufel an die Wand mahlen. Auf den Kommentar mit dem Fuchs musste Akari breit grinsen, wäre doch zu lustig gewesen, wenn Daizen diese Höhle lediglich ausgehoben hätte um einen eingeschlossenen Fuchs zu befreien. So, jetzt noch eine Runde positive Energie verteilen und dann konnte Arisu sie weitergeben. “Sicher hat ein Bijuu Schwächen, sonst wären wir ja jetzt nicht hier. Ich meine, wenn Daizen-sama schon die Verantwortung auf sich nimmt, dann macht er dies doch sicher auch, weil er einen Plan hat der funktioniert und er ist ja auch nicht alleine, Mai-san und dein Sensei helfen ihm.“. Ja, so ein Hokage konnte nicht nur motivierende Reden halten, er hielt auch sehr gut für viele Vergleiche her in welchen man eine Heldenfigur benötigte. Kurz darauf gab es ein kleines Missverständnis zwischen Noriko und Partnerin und jetzt musste auch Akari einsehen, dass das Kätzchen mindestens ebenso nervös zu sein schien wie die beiden Chunin zusammen. Es machte ja auch einen gewissen Unterschied ob man als Mensch in einer Gruppe unterwegs war und dies wusste oder als Tierpartner lediglich den eigenen Menschen als Bezugsperson ansah. Offenbar war es schon ziemlich kompliziert, Noriko war ja nicht einfach nur anhänglich, sie gehörte einfach zu der Blondine dazu und somit könnte Arisu ihre Partnerin nur schützen indem sie selbst auf sich acht gäbe. Doch vermutlich war es nicht so einfach, dass die beiden Iryonin hier zurück blieben und somit in Ruhe, aber auf heißen Kohlen auf die Rückkehr ihres Teams warteten. Sicherlich wurden sie mit verplant und maximal würde eine hier zurückbleiben und die andere vor Ort die Stellung überwachen. Zumindest würde sich Akari so eine Standartsituation vorstellen, ein Arzt im Feld und einer in der Notaufnahme, doch traf zufälligerweise diese Variante hier vermutlich nicht zu. “Es könnte auch sein, dass wir beide eingesetzt werden, aber für den Fall das ich hier bleibe, kannst du ja Noriko mit dem Futter hier lassen, womöglich beruhigt sie dies etwas und ich wäre dann auch nicht so allein. Wir können dann natürlich auch an die Oberfläche gehen, hier unten fällt einem sonst noch die Decke auf den Kopf.“ Den letzten Satz sprach sie jedoch mehr an Noriko gewandt, denn sicherlich trug diese Höhle mit zur Angst der Kleinen bei, zumindest wäre es bei Akari so, ganz allein hier zurückgelassen, während die anderen Shukaku fingen. Ablenkung, irgendwie musste sie von diesem Thema gedanklich wieder loskommen und Arisu packte tatsächlich, als wäre es geplant, diese extrem witzige Nebenwirkung aus. “Es sollen dabei schon Gehörgänge zu Schaden gekommen sein.“. Wieso Arisu gerade diese Nebenwirkung gewählt hatte? Womöglich war ihr Sensei nicht gerade gesprächig, nun sicherlich würde die Blondine nicht Gefahr laufen sich diese Eigenart anzueignen. Langsam schaute sie sich anschließend ein wenig in der Wohnhöhle um und inzwischen passte diese Bezeichnung ganz gut, denn inzwischen gab es gar eine Küche oder besser eine Köchin. Mai-san konnte kochen! Zugegeben eine nützliche Grundfertigkeit doch tatsächlich war Akari nicht davon ausgegangen, dass hier jemand kochen, geschweige denn ein komplettes kompaktes Gericht zubereiten konnte, eine Art Feldküche. Mai kochte und beantwortete wie nebenbei die Frage zum Thema Spezialsand und Akari spürte wie ihre Aufmerksamkeit zwischen Kochshow und Informationsaufnahme hin und her schwankte. Akari selbst hätte bei der gleichzeitigen Beschäftigung vermutlich noch Sand mit ins Essen getan, doch Mai-san war die Ruhe selbst und genoss dies auch noch. Ganz nebenbei versorgte sie die komplette Mannschaft, da konnte etwas Kräutertee schlecht mithalten, doch die Kombination zählte freilich auch und gemeinsam ergab es ein gutes Abendessen.
Die Grünhaarige tat es ihrer Kollegin gleich und suchte ihr Geschirr zusammen um sich anschließend Essen zu holen, nicht jedoch ohne einen Erkältungstee mitzunehmen. Den benannten Tee ließ sie bei Mai-san stehen und betrachtet gleichsam begierig das dargebotene Essen. “Das sieht wirklich lecker aus und gesund ist es bestimmt auch noch. Ihr seit zumindest eine Göttin in der Küche und demzufolge wisst auch Ihr die Dosis macht das Gift. Falls Ihr doch noch Interesse an einem Tee habt, dort steht er und erweitert ein wenig die Arbeitsleistung des Herzens.“. Nebenbei lauschte sie den Worten des Uchiha und der Entrüstung ihrer Kollegin, irgendwo auch nachvollziehbar immerhin ging es hier nicht darum ein Einzelschicksaal zu schaffen, vom Jinjuriki einmal abgesehen. Doch freute sie sich auch darüber, dass Arisu soviel Einsatz zeigte, es war für die Jüngere wichtig nicht nur als lernendes Teammitglied in Aktion zu sein sondern auch die aktive Rolle des Leibarztes zu übernehmen und dies ließ die zuvor gestellte Frage fast schon ein wenig komisch erscheinen. “Support heißt unterstützen und als Iryônin ist dies eine unserer wichtigsten Aufgaben. Du unterstützt deinen Sensei beispielsweise gerade dabei sich eine mögliche Schwäche einzugestehen und deine Hilfe anzunehmen und rätst davon ab dem Shukaku als Alleinunterhalter zu dienen, medizinisch durchaus begründbar und sei es nur das wir lediglich einen OP-Tisch haben.“  Akari ging allerdings auch nicht davon aus, dass der Uchiha diese von ihm selbst als wahnwitzige Variante dargestellte Aktion durchführen wollte. “Flexibel klingt gut. Ließen sich die vorgeschlagenen Manöver auch kombinieren? Wer sagt denn, dass Shukaku nicht mit allem was er hat auf ein mächtiges Ziel zugeht? Dann könnten die beweglichen Bodenziele ihn davon abhalten genug Konzentration aufzubauen um eventuell tödliche Techniken abzufeuern. Denn um ehrlich zu sein stelle ich es mir gerade schwer vor die Verletzen aus der Kampfzone zu bergen, außer Shukaku geht immer auf das Ziel mit der größten Bedrohung zu. Für Arisu sollte zusätzlich geklärt werden, ob sie sich um Verwundete kümmern soll oder aktiv am Kampf teilnimmt, denn dadurch definiert sich für mich ob diese Wohnhöhle zur Ambulanz wird oder die Medizin ebenfalls flexibel und mobil ist.“ Wie taktisch praktisch und das letzte Wort galt dem Hokage.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Fr Jan 17, 2014 8:35 pm

Mai lauschte dem Gesprochenen und wollte eigentlich nichts sagen. Sie saß mit den Anderen dort und aß jedoch weder zu schnell, noch zu langsam. Sie aß für ihr Empfinden langsam, jedoch machte sich hier bei ihr die durch das hohe Taijutsu antrainierte Geschwindigkeit bemerkbar. Sie war erstaunlich schnell fertig und hatte ebenso den Tee von Akari leer getrunken. Mit eleganter Bewegung stellte sie die Tasse ab, als Kôhei sie nun mit einbezog. Es war eine taktische Planung, die ihren Einwand mit einbrachte. Kôhei hatte scheinbar darauf gewartet diese Möglichkeit allen zu unterbreiten. Er gewährte ihr nun die Möglichkeit zu sprechen und Mai blickte in die Gruppe. Anspannung, ab und an ein wenig Lässigkeit, jedoch sonst, sehr viel Nervosität. Auch die Erschütterung seitens Ashitakas war nicht sonderlich hilfreich. Es jagte wohl dem Ein oder Anderen einen ganz schönen Schrecken ein. Mai blickte in die Gruppe.
Er ist schlagbar, jedoch nur wenn wir mit ein bisschen Raffinesse an die Sache herangehen., begann sie nun. Eine kurze künstlerische Pause, um jedem die Worte Daizens wieder ins Gedächtnis zu rufen. Sie wollte diesen Feind nicht zu übermächtig machen und eben deshalb wollte sie, dass die Anderen auch wieder sich erinnerten, es war nur ein Wesen, wie die Menschen selbst.
Nach den Aufzeichnungen Uzumaki Narutos ist der Ichibi …, sie brach ab und blickte in die Runde. Ja, sie hatte in der geheimen Bibliothek der Kage gelesen, wo nur diese Zugang hatten.
… sehr Eitel, man könnte fast sagen, er hat Minderwertigkeitskomplexe. Er ist nicht so schwach, wie die Anderen Bijû es ihm versuchen weiß zu machen, allen voran der Kyuubi, Kuruma. Dieser konnte ihn immer wieder anstacheln, dadurch, dass er meinte, dass die Stärke proportional zu den Schweifen ist., erklärte sie und schloss kurz die Augen. Sie versuchte sich gerade viele verschiedene Szenarien vorzustellen.
Shukaku ist demnach über diese Schwäche angreifbar, es kann ihn demoralisieren, ihn aus seinem Fokus bringen, denn diesen braucht er, um seinen Sand zu steuern. Die Konzentration breitet sich auf einen Fokus aus, fixiert diesen und lässt ihn nicht mehr los. Solange er ihn sehen kann, ist der Gegner angreifbar. Dafür braucht er Übersicht. Es besteht die Möglichkeit, dass er ein drittes Auge erschafft, um seinen Sichtradius zu erhöhen, doch auch hier ist wieder gesagt, die Konzentration ist der Schlüssel. Durch viele verschiedene Ziele, und vor allem Ziele die Flink sind, kann man ihn aus diesem Fokus bringen, ihn ins straucheln bringen. Er wird irgendwann nicht mehr wissen, gegen wen er offerieren soll, jedoch wird er dann zu flächendeckenden Angriffen starten, was dazu sorgen soll die Ziele zu dezimieren. Hier ist anzumerken, dass die Flächendeckung eine Menge an Chakra frisst und vor allem um einiges schwerer für ihn ist, als sein spezieller Sand. Er muss dort Massen heben, die bei weitem nicht so leicht sind, wie die, die er sonst nutzt., erneut eine Künstlerpause. Sie sah in die Runde und lächelte sanft alle an.
Das Heben solcher Massen sorgt dafür, dass er mehr Konzentration auf diese aufwenden muss. Wenn wir diese erneut stören, wird er irgendwann überfordert sein. Was er dann macht, weiß ich nicht, vielleicht unsere Speerspitze versiegeln, oder andere Dinge, die sich unserer Kenntnis entziehen, jedoch … es ist machbar, für jeden von uns. Jeder trägt seine Rolle, jeder von uns kann zum Großen Ganzen beisteuern, zum Versiegeln dieses Chakramonsters. Jeder, der hier anwesend ist, ist für diese Mission unersetzbar, egal wie unbedeutend diese Rolle ist, er ist wichtig für das gesamte Team., sprach sie nun und rief noch einmal wieder ein wenig Moral auf den Plan, zumindest versuchte sie es. OK, ihre Führerschaft hat sicher gelitten, doch ihre Worte waren doch so sehr mit Wahrheit benetzt, dass sie doch einfach durchdringen mussten.
Eine Fallgrube?, fragte sie erstaunt, als sie nun Ashitakas vernahm. Er wollte ihn locken und ihn in eine Grube fallen lassen. Mais süßer Kopf begann zu rattern.
Daizen, ich würde eine Hasen-Fuchs-Jagd vorschlagen und mich als Köder bereit stellen, solltest du dich zu diesem Weg entschließen., sagte sie, als sie auch schon ihre Sachen am abräumen war und ihre Schriftrollen wieder versiegelte. Sie vernahm ihren Namen und holte kurz Luft.
Kazumi, versuch dich ein wenig zusammen zu reißen. Es wird alles gut werden. Wir schaffen es, egal mit welchem Plan und egal mit welchem Einsatz. Jeder hier ist bereit sein Bestes zu geben, und das bedeutet, dass man sich an seine Grenzen begibt, dass man diese Grenzen überschreitet., sprach sie zu ihrer Ziehtochter, lächelte diese kurz an und setzte ihre Missionsmaske auf. Strenge Folgsamkeit, gepaart mit Disziplin.
Jawohl, sagte sie und setzte Ashitaka nach. Sie würde nicht weiter auf irgendwelche Dinge eingehen. Sie war wieder ganz in der Rolle drinnen, die Kazumi schon so oft bei Mai in der letzten Zeit beobachten konnte.

OW: Sarutobi Ashitaka nach
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mo Jan 20, 2014 3:11 pm

Und so begann er, der Kriegsrat. Der Debattier-Club. Die mehr oder minder fröhliche Diskussionsrunde. Imaginäre Taktstöckchen pfiffen hernieder auf das gespannte Trommelfell, welches in diesem Moment Daizen Katos Nervenkostüm verkörpern durfte. Entsprechend triste Farben malte seine Gesichtsmimik: Er biss die Zähne zusammen, allerdings betont bedächtig und lautlos, faltete die Hände und stützte sein Kinn darauf. Manch einer hätte vermuten können, der großgewachsene Kerl stände kurz vor einem Ausbruch, wenn sich jetzt auch nur ein weiterer Mensch traute, ihn mit dem verdammten Shukaku-Thema  anzusprechen. Manch einer hätte damit gerechnet, jeden Moment würde der Riese aufspringen, seinen Schädel an der Decke stoßen und ein röhrendes "RUHE!" durch die Höhle prellen.
Tat er allerdings nicht. Er bat nicht um Ruhe, viel eher löste er dann und wann sogar seine Denkerpose, um jemandem einen schwachen Wink zu geben, er möge weiterreden. Es musste ja sein. Er brauchte den Input.
Es brodelt. Es brodelt immer nur am Anfang... sobald es losgeht, wird alles wieder kristallglasklar. So wars immer gewesen. Das Warten nagte. Doch das Tun verschaffte Linderung. Er musste das Brodeln und das Warten durchstehen, sodass später jeder wußte, was er im Moment des Einsatzes zu tun hatte. Und er musste schlicht und ergreifend die Grundsätze einhalten. Schmal. Effizient. Einfach. Aus diesen drei Worten setzten sich die besten Pläne zusammen.

Ashitaka wurde derweil von Kazumi angesprochen; die Kunoichi hakte nach, warum ein zweites Spähen notwendig seie.
Weil das erste Spähen über, aber nicht unter dem Sand stattfand erwiderte Ashitaka schlicht. Danke für das Angebot deiner Kuchiyose. Doch für das, was ich brauche, muss ohnehin ich selbst gehen. Und auch selbst Hand anlegen.

Daizen Kato ließ sich schlicht berieseln. Er hörte zu, wie sich das kurze Gespräch der Gruppe entwickelte. Wie der Eine einen Vorschlag machte, dieser vom Nächsten aufgegriffen und vom Dritten mit Zusätzen versehen wurde. Und hob dann langsam und bedächtig die Hand, um diese Planungskette zu stoppen. Sie war gut, sie war sicherlich auch produktiv. Doch je länger sich das Karussell drehen würde, umso fantasievoller würden die Ideen werden und umso größer der Schock, wenn sie allesamt einen kleinen, taktischen Fehler begingen und Shukaku schlicht und ergreifend nicht reagierte, wie er sollte. Einen Plan zu schmieden, der einen guten Aufbau bot, war das Richtige. Alles weitere musste sich direkt im Kampf erweisen.
Phase Eins sprach Daizen nun unvermittelt und trocken, wird von Ashitaka-san aufgefasst. Er wandte sich mit bedächtiger Bewegung dem Sarutobi zu, der da im hinteren Teil der Höhle stand, bereit zum Davonmarschieren. Ich verlasse mich schlicht darauf. Klar?
Jawohl war die simple Antwort.
Mai-san. Für Hase und Fuchs hältst du dich bereit. Wir entscheiden im nötigen Moment, ob gebraucht oder nicht. Vorerst stufen wirs unter "Optional".
Phase Zwei.
Er wandte sich nun wieder herum, ließ die grauen Augen von Kôhei über das Fuuin-Kunai zu Kazumi wandern und wieder zurück. Die ehrenwerte Kazumi-san sprach er nach kurzer Pause, ist laut. Und nervenaufreibend. Auf der Grenze zur Unverschämtheit hockend. Wobei sie ab und an auch mal darüber hinwegrutschte, soviel wußte Daizen von ihr. Seine Miene glich der einer Steinfigur. Aber sie redet kein Blech, das wollen wir ihr zugute halten. Nein, kein Lächeln. Nicht eine Spur. In dieser Hinsicht wollen wir ihr auch Gehör schenken. Wähle besser deine Kuchiyose-Strategie, Kôhei-san. Es wird anstrengend genug, deinen Riesen vor dem Sand zu schützen. Katon hin oder her...
Mit diesen Worten langte er zu Boden, fegte mit seinen riesigen Händen über den Boden und hob einen kleinen Haufen Sand auf seine Handfläche. Hergesehn orderte er, wobei seine allgemeine Gemütsfassung die Worte als halbes Knurren hervorbrachte. Er hielt den Sand in Kazumis Nähe. Hier. Endan dies.
Zugleich mit dieser Order ließ er eigenes Chakra fließen. Katon-Chakra wanderte von der Brust in die Arme, lagerte sich dort an und auch in den Händen. Halt genau drauf fügte er noch hinzu, sollte Kazumi zögern.
Die Feuerzunge schoß auf den Sand. Es rauchte, kohlte an, glühte hell auf. Weiter. Weiter. Länger. Stop.
Kazumi ließ das Feuer ausgehen, Daizen machte eine lockere Handbewegung. Warf den zusammengebackenen Haufen Sand auf den Tisch, wo er hart aufschlug und sogleich wieder in dampfende, zischende Brocken zerbrach. Feuer ist nicht ideal sprach Daizen sachlich. gegen Sand. Ich behaupte nicht, dass es gar nicht funktioniert, doch es braucht höhere Temperaturen als einen kurzen Feuerstoß.
Arme und Hände des Hokage dampften sichtlich - es entstanden nur keine Brandwunden. Hier und dort rötete sich die Haut ein wenig, wo das Katon nicht optimal geflossen war und die schädliche Hitze des Enden nicht völlig hatte absorbieren können. Dampf wallte sogar aus der Nase des Shinobi; sein Chakra entließ die Hitze, die es angesammelt hatte, dort aus dem Kreislauf.
Ich bezweifle, dass wir Malus unter höchstem Druck verteidigen können. Oder auch nur bei ernsthaften Angriffen. Jedenfalls nicht lang. Wir sollten sehen, wie es läuft - doch wenn es zum Schlechten steht, kämpft dein Kuchiyose für sich, und im schlimmsten Falle schickst du es zurück. Wir anderen - ja, wir alle - werden währenddessen entweder selbst kämpfen oder einfach nur Shukakus Fokus ablenken. Mit Kibakufuda, Blendbomben, Rauchgranaten. Jeder wird etwas tun können. Es wird ein simpler Zermürbungskampf. Und wenn Shukaku schlussendlich geschlagen wurde, werden wir ihn versiegeln. Doch selbst danach brauchen wir noch Energie-Reserven, weshalb wir uns das Umlenken der Bijuudama ersparen sollten. Fürs Nachher... warten schließlich vielleicht noch menschliche Feinde.
Kurzes Schweigen. Kôhei-san. Geh nun. Über das Versiegeln werde ich nun sprechen.

Ashitaka, der sich bereits vor der sich zu ihm gesellenden Mai verbeugt hatte, vernahm dies als Stichwort. Mit einem Nicken wies er seinen kleinen Trupp an, ihm ins Gewirr zu folgen.

Daizen dagegen wandte sich an die Übrigen. An Kazumi, Akari und Keiko, wobei Letztere sich eher als schweigende Zuschauerin betrachtet und eher ihren Tee genossen hatte. Sie drehte die dampfende Tasse in den Händen. War als Einzige von allen bereits eingeweiht. Und konnte sich daher denken, was nun kam. Sie warf Daizen eine Mischung aus mitleidigem Blick und aufmunterndem Lächeln zu.
Greifen wir das Thema von zuvor wieder auf, ihr und ich beschloss Daizen schließlich. Nennt eure Gedanken zu: Jinchuuriki.

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tbc für Ashitaka: [Yudamari-Tal] "Fallgrube" (wird noch erstellt)

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 22, 2014 8:38 am

Kôhei war über die Reaktion von Kazumi nicht sonderlich überrascht. Seine Idee war riskant gewesen und er wollte sie nur zur Sprache gebracht haben. Nichts anderes. Niemand hier konnte alle Informationen besitzen, wenngleich Fudo Mai bekundete, dass sie Informationen über die Persönlichkeit des Ichibis hatte. Woher sie diese hatte? Sie war eine ehemalige Hokage, da war so etwas vielleicht nicht ganz unüblich. Aber es missfiel ihm dennoch. Die Idee von Mai, dass sie Katz und Maus spielen wollte – empfand er als noch wahnwitziger als seine eigene Idee. Aber wenn sie sich unbedingt als Futter anbieten wollte, sollte sie dies tun. Er für seinen Teil hatte nicht vor etwas Derartiges zu tun. Er war nicht flink und er zweifelte auch daran, dass der Ichibi auf so etwas hereinfallen würde. Selbst wenn er Minderwertigskeitskomplexe hatte und sie ihn abwechselnd provozierten oder ihn abwechselnd angriffen, war die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass der Ichibi nicht so dumm war und sich auf ein solches Spiel einlassen würde.

Letztlich musste er sich dafür nicht einsetzen. Daizen teilte bereits mit, dass sie diesen Plan als optional betrachten sollten. Was ganz im Interesse des Uchihas war. Er zeigte aber auch, dass das Katon nicht optimal war, um gegen den Sand vor zu gehen. Leider hatten sie keine anderen Möglichkeiten. Ein Fûtonjutsu würde zwar den Sand verwirbeln, ihn aber nicht aus dem Kampf nehmen. Katon würde dies schon tun, aber dies dauerte. Malus würde also größten Teils auf sich gestellt sein. Kôhei wusste noch nicht, ob Kazumi und Mai dann auch auf ihm platziert sein würden, aber das ließe sich auch noch kurz vor knapp herausfinden.

Kôhei nickte Daizen zu, als er ihn entließ und sah warnend zu Kazumi. Dann folgte er Ashitaka durch das Dickicht.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 22, 2014 12:44 pm

Einen einfachen Tee für die Anderen zu kochen war eine nette Ablenkung. So etwas Banales zu machen war einfach besser als dumm rumzustehen und Löcher in die Luft zu starren. Außerdem lenkte sie das Teekochen von der sehr ernsten Mission ab. Mal ganz davon abgesehen, dass Kazumi mit Akari über Banales reden konnte. So half sie sowohl sich selbst als auch Akari. Denn die Chunin schien auch etwas nervös zu sein. Zumindest erlaubte sich Kazumi diesen Gedanken. Oder Akari konnte ihre Gedanken gut überspielen. Sie wirkte von der Art her schon unverändert. Locker, freundlich und immer darauf bedacht zu helfen. So wie Kazumi die Ältere eben kennen gelernt hatte. Lächelnd betrachtete die Blonde ihre Freundin und schüttelte leicht den Kopf. Du kannst es ja immer noch annehmen. Isamu und Tama würden sich sehr freuen, dich endlich mal wieder zu sehen… Gin kennst du ja nicht. Aber sie kann eigentlich ganz nett sein…, sagte die Jüngere und legte leicht den Kopf schief. Ja Gin konnte nett sein. Aber die Einfachste war sie leider auch nicht. Sie war vom Charakter wohl sehr eigen. Vielleicht werden die Drei nachher noch mal gebraucht. Das weiß ich ja nicht..., meinte Kazumi lächelnd und klopfte Akari leicht auf die Schulter. Wenn wir die Mission hinter uns haben, kann ich dir ja Kuchiyose no Jutsu beibringen und mit dir und den Füchsen den Vertrag abschließen Irgendwie freute sich Kazumi schon auf den Gedanken mit Akari zu trainieren und mal Lehrerin zu spielen. Allerdings zerbrach sich Kazumi auch schon wieder den Kopf darüber, was nachher sein würde. Plan und alles klang ja schon gut, doch wie oft kam es schon vor, dass Pläne schief gingen. Schwer seufzte die Jüngere und kratzte sich etwas am Hinterkopf. Hoffentlich würde das hier gut gehen. Ich hoffe, dass hier alles gut läuft und auch, dass der Plan, den Ashitaka-san und Daizen-sama austüfteln, funktioniert., sagte sie und strich sich kurz durch die Haare. Ich kann immer nicht glauben, dass Bijus Schwächen haben. Für mich sind das übermächtige, starke Wesen., meinte sie ehrlich und seufzte schwer. Danke, dass du mir mit Noriko helfen willst. Ich glaube nämlich, wenn ich Noriko alleine lasse, kann ich diese Pseudowüste hier umgraben, weil sich Noriko irgendwo eingebuddelt hat. Sie will ja nicht mal in die Nähe einer Schriftrolle, wo sie sicher wäre. Sechszehn Jahre eingesperrt zu sein, hat ihr wohl gereicht. Deswegen weicht sie mir auch nicht von der Seite. Es sei denn du bist da. In deiner Nähe fühlt sie sich auch wohl… Noriko konnte anstrengender sein als ein kleines Baby. Aber das störte Kazumi herzlich wenig. Sie fand diese kleine, anhängliche Katze zu niedlich. Noriko legte die Ohren an und kletterte über Kazumis Schulter zu Akari. Vorsichtig kuschelte sich das Kätzchen an die beste Freundin Kazumis und schnurrte leise. Ja diese Kuschelkatze. Echt süß… Ich glaube Noriko hängt zu sehr an dir. , sprach die Blonde lächelnd aus und streichelte der kleinen Katze über den Kopf. Es würde schon alles gut werden. Da war sich Kazumi sicher. Immer wieder futterte sie von Mais gutem Gericht oder trank etwas von ihrem tee. Aber wirklich beruhigend wirkte der Tee leider nicht. Vielleicht war Kazumi einfach noch zu aufgekratzt. Schwer seufzte sie und lauschte den ganzen Erklärungen und Strategien, die aus den Mündern der Älteren kamen. Erst einmal war Kazumi überrascht, was Mai vom Ichibi wusste, doch wenn sie genauer darüber nachdachte, war es logisch, dass Mai so viel über den Ichibi wusste. Immerhin hatte sie ja als ehemalige Hokage uneingeschränkten Zugriff auf die verschiedensten Dokumente und Aufzeichnungen, die es über den Ichibi oder die anderen Biju gab. Jetzt stellte sich nur die Frage, wie sie, als normale Shinobi, den Ichibi provozieren sollten. Shukaku hielt sicher nicht viel von Menschen. Da würde er sich von ihnen auch nicht provozieren lassen. Doch Kazumi mischte sich bei diesem Thema nicht ein. Strategie und Informationsbeschaffung waren nicht ihr Fachgebiet. Strategie war ein Tabuthema für sie. Sie war froh, wenn ihr die strategie so einfach erklärt wurde, dass sie es begriff ohne lange darüber nach zu denken. Es gab so viel, woran man denken oder worauf man achten musste bei solchen Strategien, das war nichts für Kazumi. Die Rede, die Mai hielt war sehr mutbringend. Fand Kazumi zumindest. Sie fasste schon etwas neuen Mut und sie sah es auch nicht so schwarz, dass die Konohatruppe gegen den Ichibi keine Chance hatte. Was Mai sagte, klang schon sehr logisch. Allerdings bildete sich schon wieder eine Wutader auf der stirn, als Mai sich als irgendeinen Köder darstellte. Bitte?! Mai als Köder? Nur über meine Leiche!, knurrte sie ihre Ziehmutter wütend an. Musste sie denn erst Kohei zusammen stauchen und dann auch noch Mai? Das nächste Mal würde sie wohl noch Daizen und Akari zusammen stauchen müssen. Gott bewahre sie davor. Ich kann mich nicht zusammen reißen, Mai-san! Warum sollte ich? Ich bin Iryonin und mir liegt das Wohl der ganzen Truppe am Herzen! Ich habe keine Lust das Blut von irgendwem von euch an den Händen zu haben, der nach der Mission beerdigt wird! Verständlich oder?! Es gibt sichere Methoden den Ichibi los zu werden. Da muss keiner irgendein dummes Risiko eingehen. Weder du, noch Kohei-san oder sonst irgendwer!, knurrte die Blonde angefressen und etwas patzig. Mai lächelte sie zwar an, dennoch war Kazumi nicht zum Lächeln zumute. Sie wollte nicht als Positivseher durch die Welt gehen. Sie wollte sicher gehen, dass es ihren Teamkameraden gut ginge und dass sie auch so unverletzt wie möglich aus der ganzen Sache rauskamen.
Ashitaka ging auf ihre Frage ein und etwas grübelnd verschränkte Kazumi die Arme vor der Brust. Ihre Füchse haben die Umgebung so genau wie möglich abgegrast. Und die Blonde war sich sicher, wäre irgendetwas im Untergrund nicht ganz normal gewesen, dann hätte es zumindest Gin festgestellt. Aber diskutieren brachte hier wohl nichts. Kurz seufzte die Blonde und nickte Ashitaka kurz zu. Gut… Dann können sich meine Füchse etwas ausruhen…, meinte sie eher zu sich selbst und sah als nächstes zu Daizen. Dieser ließ sich zu anfang nur berieseln. Zumindest wirkte er nicht so, dass er mitredete. Er hörte zu und blieb erst einmal stumm. Allerdings passte es Kazumi nicht, dass Daizen Mais Idee nicht abschmetterte. Wütend starrte sie ihn an und ballte entrüstet die Hände zur Faust. Wenn Blicke töten könnten, würde Daizen wohl hunderttausend Tode sterben. Allerdings verlor sie den Boden unter den Füßen, als sie auf einmal mit ‘ehrenwerte’ angesprochen wurde. Was hatte sie denn jetzt verbrochen? Erst war sie empört über seine Worte. Sie sagte, was sie dachte. Sie fand das besser als kein Ja und auch kein Nein von sich zu geben. Sie fand es besser zu sagen, was sie dachte, als alles in sich hinein zu fressen. Das mit der Unverschämtheit hatte sie auch schon von ihrem Cousin gehört. Und das war ihr herzlich egal. Immerhin war sie ja nicht unverschämt, weil sie nichts und niemanden respektierte. Sie war unverschämt, weil sie versuchte ihre Meinung zu äußern. Aber sie freute sich irgendwie auch, dass daizen ihr irgendwo auch zustimmte, was Koheis Plan anging. Sie freute sich riesig darüber. Sie schenkte Daizens Worten weiter aufmerksamkeit doch sie war überrascht, als jetzt so etwas wie eine kleine Demonstration folgte. Das sie dafür gebraucht wurde, wusste sie noch nicht. Deswegen guckte sie den Kage auch etwas komisch an, als er ihr den Sand entgegen hielt. Äh… Weil Sie mich so lieb darum bitten…, sagte sie etwas verzögert, blickte Daizen kurz etwas besorgt an. Sie hatte keine Lust dem Kage die Flossen zu verbrennen und zu verkohlen. Aber als er sagte, sie sollte drauf halten, tat sie dies. Sie atmete ein paar Mal tief ein. Sie Atmete aus und wie es beim Endan passieren sollte, spielte Kazumi kurz mal Feuerspeier. Aus ihrem Mund spuckte sie einen Feuerstrahl, der sofort auf den Sand in Daizens Hand traf. Erst als Daizen zu ihr Stopp sagte, hörte sie auch auf. Sie löste das Endan und blickte zu Daizen. Sie wollte jetzt schon gerne wissen, was das jetzt für einen Sinn hatte. Sie lauschte aber auch kaum seinen Worten, sondern blickte viel besorgter auf die Hand des Kage. Daizen-sama… schmerzt Ihre Hand? Soll ich die Rötungen behandeln? Nicht, dass noch irgendwelche Brandwunden oder Brandblasen entstehen., fragte sie vorsichtig nach. Doch kaum danach sprach Daizen schon über die Strategie, was sie gegen den Ichibi vor haben würden. Die Blonde hörte aufmerksam zu und nickte ab und an. Doch sie selbst wusste nicht, ob sie es schaffen würde, den Ichibi so zu attackieren. Kurz schüttelte sie den Kopf und schenkte dem Kage erneute Aufmerksamkeit, als er über die Versiegelung sprechen wollte. Kazumi schluckte wegen dem Thema kurz und nippte an ihrer teetasse. Besorgt wandt sich ihr Blick zwischen Akari und Daizen hin und her. Ich weiß es nicht… daizen-sama sie kommen nicht in Frage, wegen der Versiegelung… Mai-san und Kohei-san auch nicht… Ashitaka-san genauso. Und ich bin zu impulsiv und aggressiv, um irgendeinen Biju in mir zu halten…Und akari…, meinte sie am schluss leise und blickte ihre Freundin traurig an. Und akari möchte ich das nicht antun… das hat sie nicht verdient! Haben Sie keine Andere Lösung?!, fragte die Blonde etwas aufgekratzt und blickte den Kage etwas ernst an.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 22, 2014 8:35 pm

Arisu sprach schon einen guten Punkt an, ob mit oder ohne Vertrag gehörte das Kuchiyose no Jutsu, aus der Sicht eines Chunin, mit zu den Grundlagen. Es gab so einige Grundlagentechniken um die Akari herumnavigiert war, immer im Bestreben der nützlichen Medizin entgegen zu fliegen. Ihr Interesse für Fuuin war auch eher ein Zufallsbefund gewesen, ebenso hätte sie sich mit Taijutsu, Genjutsu oder ihrem Katon beschäftigen können. Im direkten Vergleich zu ihrem medizinischen Wissen waren diese Bereiche stark unterentwickelt und sie selbst würde sich nicht einmal als Fuuin-Lehrling betrachten, fehlten ihr hier doch eher die Grundlagen und zumeist experimentierte sie frei aus dem Bauch heraus. Zumindest war sie tatsächlich in der Lage unter Anleitung bei der Erstellung von Siegeln zu helfen, ein Punkt fürs Pluskonto. “Ich könnte von dir sicher noch sehr viel mehr lernen, aber das klingt doch schon ganz gut. Wir erledigen schnell Shukaku und danach bringst du mir eine Technik bei, klingt recht einfach.“ Klang das jetzt etwas zu euphorisch? Inzwischen ging es auch für Akari nur noch darum die Wartezeit zu überbrücken und so schmiegte auch sie ihre Wange an das Köpfchen von Noriko um mitzuschmusen. “Noriko wird es bei mir schon ein Weilchen aushalten und ich halte sie auch immer auf dem Laufenden wie es dir geht. Wir sind doch eine Familie Arisu, da weiß ich über meine Sensortechnik gewiss fast genauso viel über dich, als wenn ich neben dir stehe und vermutlich noch mehr da ich nicht selbst abgelenkt wäre.“ Gerne hätte sie ihren Tee dafür verantwortlich gemacht, aber tatsächlich sprach sie doch das Wort aus was sie zuvor eher gemieden hatte. Wann war das wohl passiert, dass sie ihre beste Freundin wie vorgeschlagen als Familie betrachtete? Natürlich konnte es auch an der allgemeinen Nervosität liegen, die doch unterschwellig spürbar war, doch dieses Wort würde ihnen auch Zuversicht geben, dass Wissen das es auf jeden Fall eine Zeit nach dieser S-Rank-Mission gäbe. Akari schmuste noch immer mit Noriko und befand, dass dieser Augenblick sehr schön war, so könnte er in einem Fotorahmen aufbewahrt werden. Musste sie sich eben im Geiste ein Foto schießen, eine Erinnerung anlegen und mit Emotionen verknüpfen, hielte ohnehin länger als Papier. Anschließend holte sie sich ihr Essen und lauschte der Motivationsrede oder vielmehr der Informationsrede von Mai. Ob Daizen-sama diese ganzen Informationen auch zugänglich gewesen waren und wenn ja, wieso waren sie nicht in dessen Motivationsrede eingeflossen? Nun gut, ein amtierender Hokage musste nicht all sein unendliches Wissen vor seinen Untergebenen ausbreiten, es hieß ja schließlich auch teile und herrsche. Zumindest brachte Mai Informationen ein die sicherlich nicht jedem über die Bibliothek zugänglich waren, doch waren sie für die Mission umso wichtiger und sollte Shukaku sich tatsächlich so stark auf einen Gegner fokussieren lassen so spielte dies ihrer Strategie doch nur in die Hände. Die Hasen-Fuchs-Jagd klag in ihren Ohren auch ein wenig gefährlich, doch sicherlich wusste eine ehemalige Hokage schon was sie tat. Akari hatte ihre Bedenken geäußert und somit hätte jeder einsame Held zumindest davon gehört, dass es zumindest zwei Personen gäbe deren Job es war sich über den Primärgrund der Mission hinaus ein bisschen mehr zu sorgen. Demzufolge passte es ganz gut ins Bild, dass auch der Uchiha nicht auf seine Gesundheit zu sprechen kam, typischer Fall von stolzer Krieger. Ihr Tee war inzwischen ausgetrunken und sie genoss das gute Essen von Mai, während sie der Aktionsbeschreibung von Daizen-sama lauschte. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von dem eingelegten Lehrstück in Sachen Feuer vs. Sand, irgendwie war Akari bisher davon ausgegangen das Katon-Feuer wäre heiß genug direkt Glas zu erzeugen, doch der Klumpen zerbröselte. Positiv betrachtet gab es so immerhin nicht allzu viele Schnittwunden und der Sand war weiterhin soweit verändert, dass Shukaku ihn vermutlich nicht nachnutzen könnte. Akari begann sich langsam glücklich zu schätzen, dass sie diesem Monstrum nicht gegenüber stehen brauchte, die Heldentaten wollten schließlich andere vollbringen, doch selbstverständlich war weiterhin Teamplay ein großes Thema. Daher nickte Akari an den passenden Stellen um ihre Aufmerksamkeit zu signalisieren und nahm sich gleichsam diesmal vor dieses ‚Nachher’ auf später zu verschieben, immerhin waren unbekannte Feinde im Moment nicht das Hauptthema.

Nachdem das Team der Fallensteller die Wohnhöhle verlassen hatte, nahm die männliche Population schlagartig ab, obgleich ihr der Frauenüberschuss zuvor gar nicht aufgefallen war. Akari nahm sich Tee nach und lauschte der Fragestellung des einzig wahren Hokagen. Kam es ihr nur so vor oder war Akari in seiner Gegenwart stets dazu angehalten Prüfungsfragen zu beantworten? Zuletzt hatte sie im Hokagebüro ihre Meinung zum Willen des Feuers gegeben, sollte sie nun eine ähnliche Einschätzung über Jinjuuriki abliefern? Zu ihrem Glück war Arisu jetzt schon wieder bei einer Antwort und Akari konnte es sich nicht nehmen zufrieden damit zu sein nicht als erste sprechen zu müssen. Gegen Ende nahm sie einen Schluck von ihrem Tee um noch einen Moment Bedenkzeit herauszuschlagen. “Ich denke es geht darum, dass sie zu Anfang meinten, es würde im ein Jinjuriki geschaffen werden? Sie musste für ihren eigenen Gedankengang der ganzen Sache erst einmal eine Einleitung verpassen, offenbar waren Arisu’s Gedanken schon eine ganze Ecke weiter weg. Sie beschloss erst einmal faktisch zu bleiben. “In Konoha gibt es derzeit zwei Jinjuriki. Kiryu Masaru, er trägt den Yonbi und Uzumaki Iyona Trägerin des Rokubi. Bisherige Trägerin des Ichibi war Hyuuga Kaori gewesen. Ich weiß zumindest das es im Krankenhaus über jede Person eine öffentliche und eine geschlossene Akte gibt, doch habe ich nie Einsicht genommen. Natürlich besitzt jeder Jinjuriki ein interessantes und einmaliges Fuuin, worüber ich ebenfalls nicht viel zu sagen weiß. Allerdings habe ich das Siegel von Mai-sama untersuchen dürfen und weiß zumindest, dass solch ein Siegel recht komplex sein kann.“ Jetzt war es zu den Gedanken von Arisu und vermutlich einiger anderer Personen nicht mehr allzu weit und Akari besaß nicht mehr den Luxus zuvor nicht darüber nachgedacht zu haben. Was sollte sie jetzt sagen, dass sie sich selbst als gute Wahl ansah? Arisu war direkt auf die Frage der Versiegelung eingegangen die noch gar nicht gestellt worden war, so gesehen recht einfach, sie selbst schloss sich ja mit aus. Doch war es nicht brauch einen Bijuu in ein junges Gefäß zu versiegeln? Womöglich hatte Arisu nur Angst es könnte sie selbst treffen? Doch wie so oft würde Daizen-sama seinen Plan erst benennen, wie könnte sich Arisu ihrer Sache so sicher sein?  Sie wollte es austesten und ihre eigenen Qualitäten dagegenhalten, als ginge es lediglich darum ein Gutachten zu verfassen und nicht sich selbst anzupreisen.  “Arisu du bist auf den Gebieten die wichtig sind auch sehr ruhig und qualifiziert, auch wenn du gerne einmal das Gegenteil beweist. Davon abgesehen stimme ich dir zu. Ein Jinjuriki muss mental stabil sein, weil durch die fremde Präsens ein ziemlich starker Gegendrang erzeugt werden kann, wenn ich jetzt einfach mal davon ausgehen das ein Bijuu andere Interessen als ein Shinobi verfolgt, sonst würden wir ihn ja jetzt nicht einfangen. Davon abgesehen fallen mir keine besonderen Qualifikationen ein. Ich glaube traditionell wird ein Neugeborenes gewählt, doch verläuft die Entwicklung dieser Kinder zumeist nicht optimal, da sie in Furcht aufwachsen oder gefürchtet werden. Einen erwachsenen Jinjuriki zu wählen würde zumindest die Akzeptanz der Umgebung erhöhen.“ Sollten tatsächlich Impulsivität und das Alter, der Dienstrang, die Primärrolle spielen würde innerhalb ihrer Gruppe wohl tatsächlich nur Akari übrigbleiben.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Di Jan 28, 2014 2:11 pm

Ignoriere die Hand. Daizen störte sich nicht an den hitzebedingten Rötungen auf seiner Hand, die kurzzeitig im Katon gebadet hatte. Ihr habt nun eine andere Aufgabe, als zu heilen. Und diese Aufgabe bestand darin, mit ihm dieses Gespräch zu führen. Davon ab hatte der Hokage nur wenig Lust darauf, seine Pranke in Kazumis Händen zu haben, während er zum Tigersprung auf das böse Thema ansetzte. Böses Thema? Eher Schicksalhaftes. Daizen Kato befand sich auf dem Wege, ein Schicksal zu ändern - und ob er nun Fachwissen besaß, Erfahrung oder sonstwas, er konnte nicht in die Zukunft schauen und sagen, die Entscheidung wäre gut. Oder schlecht. Oder eine echte Heldentat für die Geschichtsbücher kommender Zeiten. Oder ein komplettes Desaster, welches man seinem Namen noch in hundert Jahren auflasten würde.
Wobei es mein Andenken ist... was mich noch recht wenig schert. Jinchuuriki zu benennen, das war das Geschäft eines Kage. Kaum einer kam in seiner Dienstzeit daran vorbei. Wenn man später von Daizen Kato sagen wollte, er habe das Leben einer jungen Ärztin ruiniert, dann war das so. Es war kein Einzelfall. Vermutlich würde es dieser Punkt nichtmals in die dunkelsten Kapitel schaffen, sofern Daizen lang genug lebte, um solche Dunkelheiten zu durchwaten.
Viele Leute verglichen Herrschen gern mit Schach oder Shogi. Passend, ja. Doch dass dies nicht gerade angenehm war, unterschlugen oder vergaßen die meisten. Denn Schach war im Prinzip brutal: Sechszehn weiße, sechszehn schwarze Figuren auf dem Feld. Jede besaß ihre Stärken, ihre individuellen Einsatzmöglichkeiten. Doch auf jeder Seite gab es nur eine einzige Figur, deren Leben schützenswert war. Und um dieses Leben zu schützen, wurden bessere Figuren geopfert. Turm, Springer, Läufer, Dame. Bauern zuhauf. Unbedeutend, entbehrlich, solang der eigene König überlebte. Und der feindliche König festgenagelt wurde. Ja, diese Spiele waren taktisch und strategisch. Doch ob ein Herrscher diese Spiele noch so gelassen sah, wenn er letztlich wirklich einen Opferzug spielte?
Opfere einen Springer, bahne dem Bauern den Weg und hoffe, dass er bis zum Ende kommt und zur Dame befördert wird.

Gelassenheit wars nicht mehr, was sich in Daizens Zügen spiegelte. Jegliche Entspannung war entwichen; sein Gesicht war aus harten Strichen gezeichnet. Er richtete den Blick auf Kazumi, die Stimme schwer. Übers Ziel hinaus sagte er. Weit übers Ziel hinaus. Diesmal erteilte er ihr kein widerwilliges Lob, als sie sich erneut so kameradschaftlich aufraffte und schon im Vorfeld Akari zu schützen versuchte, wie sie Kôhei vor dem Ausbrennen und Mai vor dem Köder-Spiel hatte retten wollen. Es war gut gemeint von ihr, doch diesmal würde ihr ernstes Dreinblicken an seinem eigenen Blick scheitern. Bei Kazumi lags nicht.
Offenbar hat sie sich mehr als genug Gedanken zu dieser Sache gemacht dachte er bei sich, Oder der Spähausflug war nicht nur zum Spähen genutzt worden. Beides nicht unwahrscheinlich. Kazumi war irgendwo ja nicht dumm. Nur dreist. Und moralisch auf dem sicheren Dampfer, wogegen Daizen sich davon nicht mehr aufhalten lassen durfte. Irgendwo tief drinnen beneidete er diese vorlaute Jung-Kunoichi für ihre Erlaubnis, noch immer so freundlich und allbeschützend denken zu dürfen.
Akaris Zug; auf Kazumis Bitte der "anderen Lösung" ging Daizen nicht ein. Die Worte des andern Mädchens waren von etwas mehr sachlichkeit durchzogen; womöglich war sie so nüchtern, weil sie durch Kazumi geradewegs auf den weiteren Verlauf des Gesprächs gestoßen worden war. Die Wahrheit lag so greifbar vor ihr wie der versengte Sandbrocken auf dem Holztisch. Doch danach greifen, das tat sie nicht. Daizen würde diesen Brocken nehmen und ihr in die zarten Hände drücken müssen. Und hoffen, sie schnitt sich nicht zu sehr daran.
In der Tat nahm er schließlich seinen Faden wieder auf, werden Jinchuuriki gewöhnlich erschaffen, indem der Bijuu in einem Neugeborenen versiegelt wird. Dies geschieht, um den Jinchuuriki von klein auf mit seiner Last wachsen zu lassen. Er soll so früh wie möglich lernen, wie man mit dieser Kraft in ihm umgeht. Und er soll so lang wie möglich fähig sein, diese Kraft auch einzusetzen. Seit alters her werden auf diese Weise außergewöhnliche Kämpfer erschaffen. Kämpfer, die fähig sind, Drohpotenzial darzustellen. Um Druck auf die anderen Shinobi-Dörfer auszuüben. Um die Welt im Gleichgewicht zu halten. Das sind Jinchuuriki.
Und am Morgen gedenken wir, einen Solchen zu erschaffen.

Schwerfällig rutschte er auf seinem Stuhl herum, richtete sich nun zu Akari aus.
Doch ich will keinen Krieger schaffen. Ich will keine lebende Bombe, die ich unter die Reihen des Feindes schicken kann, aufdass sie in einer Explosion aus Krallen, Zähnen und Sand ihre Umgebung in Schutt und Asche legt. Was ich will, ist das Durchbrechen dieser "Tradition". Was ich will, ist ein Einsatz des Bijuu-Chakra nicht für den Kampf, sondern für das Heilen. Rhetorische Pause. Termité Akari. Ich habe eine Aufgabe für dich. Siehst du dich als stark genug, einem alten Mann ein solches Durchbrechen der Tradition zu ermöglichen?
Ein Iryo-Nin mit dem legendären Bijuu-Chakra. Wer konnte bei diesen Gedanken nicht automatisch Tsunade Senju vor seinem Auge vorbeigehen sehen? Tsunade, die kein Jinchuuriki war, aber dennoch über unglaubliche Kräfte verfügt hatte? Es war eine Sache, gewaltige Feuerbälle zu werfen, Blitze vom Himmel zu rufen oder Flutwellen auszulösen. Eine andere Sache aber war es, die Herausforderungen der Medizin mit einer solchen Batterie an Kraft anzugehen. Welche Wunder könnte ein Iryo-Nin wirken, wenn er über diese Kräfte geböte? Daizen Kato hatte nur eine vage Vorstellung, war schließlich nicht vom Fach. Akari hingegen, wohl auch Kazumi... ein Iryo-Nin hatte sicherlich genug Fantasie, sich Entsprechendes in bunten Farben auszumalen.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Mi Jan 29, 2014 10:55 pm

Wie bitte? Seine Hand ignorieren, die fröhlich vor sich hin dampfte? Naja sie dampfte nicht wirklich, aber häuten würde sich die verbrannte Hand des Hokages sicherlich. Wie konnte der Kerl es denn wagen, ihr zu befehlen seine Hand zu ignorieren? Sie ignorierte ja schon seine Befehle. Hatte sie zumindest schon mak getan. Aber die Iryonin in ihr verbot ihr, sich nicht um die Hand zu kümmern. Warum waren Männer nur so kompliziert gestrikt?Das konnte ja lustig werden. Sie hatte wirklich keine Schwierigkeiten Daizens Meinungen oder Befehle, die ihr nicht passten, zu ignorieren aber seine Wunden konnte und wollte sie nicht ignorieren. Immerhin war ihr kleines Endan nicht gerade kalt gewesen. Schwer seufzte Kazumi auf. Sie spielen mit Ihrer Gesundheit, Hokage-sama., meinte sie ernst und stemmte die Hände in ihre Hüften. Ginge es hier nicht um Daizens gesundheit wäre er ihr wohl herzlich egal gewesen. Aber immerhin gab es für sie mehrere Gründe den KAge so lange zu nerven, bis sie seine Hand wenigstens kühlen durfte. Erstens: war er Kage. Zweitens: hatte er eine Verletzung. Und Drittens: war Kazumi eine Ärztin, die sich eigentlich mit den Wunden und Verletzungen aller Shinobi auseinandersetzen sollte. Zumal Daizen seine Hand sicher noch brauchen würde. Und ihr spruch, dass der ehrenwerte Kage mit seiner Gesundheit spielte, war ein zweideutiger Wink. Einmal ging es ihr ja wirklich um die Verbrennung. Aber andererseits war es auch nicht gesund die Hilfe der Blonden so kalt abzuschmettern. Das konnte sie gar nicht vertragen. Das nahm sie sogar noch persönlicher, als wenn jemand schlecht von Mai, Akari oder Kohei sprach. Da reagierte sie ganz allergisch. Das merkte man ihr auch schnell an, denn wenn sie sich eben durch Ablehnung der Hilfe angegriffen fühlte, dann war sie extrem ruhig. So wie eben genau jetzt. Ich mein es nur gut. Sie verletzen meine Ehre und meinen Stand als Iryonin, wenn sie sich mal eben keine fünf Sekunden Zeit nehmen und sich behandeln lassen. Ich kann ungemütlich werden. Das wissen Sie. Es geht mir nur um ihre Gesundheit, Ihre Worte sollten keine Drohung oder dergleichen sein. Aber sie konnte sich auch nicht halten und musste ihren Worten, die gerade in ihr aufkochten, Luft machen. Und noch sprach sie freundlich. Stellte sich nur die Frage wie lange noch. Hoffentlich würde Daizen den Rat Kazumis annehmen und sich doch mal kurz, zwei Sekunden lang behandeln lassen. Sonst würde er den Zorn Kazumis spüren. Zumindest würde sie sich ihr Recht als Ärztin herausnehmen und Daizen, als ihren Patienten, freundlich zusammenstauchen. Sie blickte daizen beleidigt an. Ich kann zuhören, mit Ihnen sprechen und heilen gleichzeitig. Wissen Sie, ich bin eine Frau. Und wir sind schließlich Multitaskingfähig, meinte sie nun leicht provoziert und vielleicht stichelte sie ihren Vorgesetzen auch etwas. Aber wenn er es so empfand, dann tat es ihr leid. Seine Ehre verletzen wollte sie nicht. Sie wollte nur ihre Ehre wahren.

Das Kazumi mit ihren eigenen Gedanken und Gedankengängen viel zu schnell am eigentlichen Ziel war, war ihr nicht bewusst. Daizen hatte die Frage zum Jinchuuriki gestellt. Die einzige Frage war in Kazumis Gedanken wohl die: Wer war das arme Schwein, das das über sich ergehen lassen musste? Sie wollte das hier niemandem antun. Weder den relativ unbekannten Shinobi, noch den Shinobi, die ihr, wie Akari beispielsweise, am Herzen lagen. Die Worte, die Akari noch mit ihr wechselte, waren auch Balsam für ihr angespanntes Gemüt. Sprich Kuchiyose und auch das Wohlbefinden ihrer Selbst und das Wissen, dass es Noriko bei der grünhaaigen Iryonin gut ging. Aber darauf reagieren konnte sie nicht. Das Thema, das Daizen sich nicht von ihr behandeln lassen wollte, nagte an ihrem Ego. Genauso wie das Thema zu ernst war, welches gerade besprochen wurde. Irgendwo in ihrem verkorksten Charakter freute sie sich aber riesig, dass Akari sie und Noriko scheinbar endlich als ihre Familie betrachtete. Dennoch musste sie ihre Aufmerksamkeit auf dieses ernste Thema ‚Jinchuuriki‘ lenken. Nicht gerade einfach für die Blonde, da sie dabei sofort wieder an Kaori denken musste. Und dieser Gedanke trieb ihr fast schon wieder die Tränen in die Augen. Akari gab ihre Antwort zu Daizens Frage. Doch dieser erklärung hörte sie nicht ganz zu. Alleine schon weil Akari Kaoris Namen in den Mund genommen hatte, wäre ihr am liebsten zum Heulen zumute gewesen. Doch sie konnte sich hier ja jetzt schlecht auf den sandigen Boden werfen und heulen wie ein kleines Kind, welchem man den Lolly weggenommen hatte. Stattdessen versuchte sie sich zu beruhigen, strich sich einige Male  mit dem Arm über die Augen und versuchte die Tränen zu verbergen, die in ihren Augen brannten. Über Kaoris Tod war sie noch nicht hinweg. Und sie zweifelte auch daran, dass sie es jemals sein würde. Erst als Akari dann auf ihre Worte einging, wer als Jinchuuriki in Frage kam, raffte sich Kazumi regelrecht wieder hoch, versuchte sich zu beruhigen und auf die Worte ihrer Freundin einzugehen. Akari... Wie gerne würde ich diese Last auf mich nehmen und das Dorf vor dem Ichibi schützen, indem ich mich selbst als Jinchuuriki melde. Aber das kann ich nicht. Shukaku kennt mich. Er hat mich durch Kaori kennen gelernt. Er hat Kaori immer vor Menschen beschützt, die sie verletzen wollten. Er hat sie auch geschützt, als ich ihr blöd gekommen bin und sie verletzt habe. Shukaku ist und bleibt eine Bestie. Dennoch denke ich, dass er sich an Kaoris Existenz gewöhnt und sie auch irgendwie gemocht hat. Immerhin haben sie sich ja irgendwie verstanden. Wenn ich sein Gefäß werden würde, denke ich, würde er versuchen sich zu rächen. Mal ganz davon abgesehen, dass er eh versuchen würde, wieder frei zu kommen. Sie seufzte schwer und erinnerte sich nur ungerne an die Geschehnisse, die sie schon mit Kaori und eben auch Shukaku erlebt hatte. Klar ist in mir der Drang mich zu beweisen. Shukaku zu beweisen, dass ich mich verändert habe und nicht mehr dieses kleine, schwache, weinerliche Mädchen bin, das immer an Kaoris Rockzipfel hing. Ich werde es ihm aber auf andere Art beweisen, nuschelte sie zum Schluss leise.
Ehe sie weiter kam, ertönte schon Daizens stimme und seine Rede klang irgendwie logisch. Seinen Plan keinen Krieger zu erschaffen sondern, einen Jinchuuriki der mit dem Biju-Chakra heilen konnte. Das klang wie eine einfache aber genauso geniale Lösung. Kazumi blickte Akari mitleidig an. Sie wollte es der Älteren nicht antun. Sie wollte nicht, dass sie in die gleiche Gefahr geriet wie Kaori. Sie wollte Akari nicht auch noch sterben sehen beziehungsweise wieder das Grab einer geliebten Freundin besuchen. Doch sie ahnte, dass Akari nur selbst entscheiden könnte. Noriko selbst hatte dem ganzen gar nicht zugehört. Sie genoss es viel mehr in Akaris armen zu dösen. Daran würde sich auch hoffentlich nichts mehr ändern, wenn Shukaku erst einmal versiegelt war. In Kazumis bester Freundin. Schwer und resigniert seufzte Kazumi auf und schritt schnurrstracks zu Akari, wo sie die Ältere von hinten umarmte und ihr Gesicht in ihrem Rücken vergrub. Vielleicht zu kitschig, aber sie wollte nicht das irgendwer sah, wie ihr zum Heulen war. Natürlich ist die Frage, die Aufgabe, die Daizen dir geben will eine Ehre. Irgendwie beneidenswert und ich empfinde alleine bei dem Gedanken schon Stolz und Respekt, dass du es sicher schaffen würdest Shukakus Chakra zum Heilen zu verwenden... Ich bin der festen Überzeugung, dass du das Schaffen wirst... Ich kann dich nicht zwingen, diese Aufgabe abzulehnen. Das hätte ich wohl sehr gerne getan. Du weißt, wie wichtig du mir bist, wie sehr du mir am Herzen liegst. Dieses Schicksal will ich niemandem aufbürden. Lieber sterbe ich. Besonders in deinem Falle.Aber wenn du dich dazu bereit erklärst...Kaoris Nachfolgerin zu werden... dann schwör ich dir, ich werde immer an deiner Seite bleiben. Dir helfen, dich beschützen. In jeder lebensgrundlage. Ich lasse dich deine eigene Entscheidung treffen. Ohne das ich dir etwas einrede Aber nur, wenn du mir gestattest, dein Schatten zu werden, dich zu beschützen und immer für dich da zu sein, ja? Vielleicht eine kitschige Rede unter Freundinnen aber Kazumis stimme klang schon verweint. Sie wollte Akari in sicherheit wissen, wenn sie erst mal den Pfad des Jinchuurikis eingeschlagen hatte. Und wie Mai einen Fehler gemacht hatte und irgendwelchen anbus vertraut hatte, so würde Kazumi gerade diesen Fehler nicht zulassen und selbst für Akaris Wohl und Schutz sorge tragen.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Tal-Boden, Basis-Lager   Sa Feb 01, 2014 4:58 pm

Es war einmal.......... .


Dies war kein Märchen. Es ging nicht darum sich am Ende in eine Prinzessin zu verwandeln und dem eigenen Leid entkommen zu sein sondern der genau umgedrehte Prozess stand vor der Haustür. Akari suchte lediglich einen Weg diesen unerwünschten Gast beschäftigt zu halten, Erfrischungen anzubieten, ihm ein Gespräch mit bereits vorhandenen Gästen aufzudrängen, den Moment ihrer eigenen Aufmerksamkeit hinaus zu zögern, ahnend es wäre am Ende unaufschiebbar. Im Zuge dieser Hinhaltetaktik zog sie bekannte wie auch unbekannte Personen und gar das Andenken der Toten mit hinein und es machte ihr nicht wirklich etwas aus mit dem Hokage über Fakten zu sprechen, doch Noriko spürte die schwerlich unterdrückte Trauer ihrer Partnerin und fuhr sachte ihre Krallen aus, nicht um Akari absichtlich zu attackieren sondern um diesem Menschen etwas mitzuteilen. Der Gesprächspartner wechselte und nicht Daizen reagierte auf ihre Fraktenlage sondern Arisu. Selbiger war der innere Schmerz deutlich anzusehen und auch die Erinnerung von Noriko führte mit zu der Erkenntnis, dass Akari dabei war ihre Freundin schwer zu kränken. Normalerweise sprach sie Kaori sehr viel positiver an und auch nur im vertrauten Frauengespräch, anstatt über die Leiche der Hyuuga hinweg zu trampeln als wäre sie nur eine Akte in einem verstaubten Schrank. Die Scham überkam sie ganz plötzlich und Akari wünschte sich in der Fallgrube zu versinken welche doch für ihrer aller Gegner gedacht war. Sie lauschte ihren Worten und wirkte überrascht bei der Passage, Shukaku hätte Kaori beschützt, doch gleichzeitig war er eben eine Bestie? Irgendwie gingen diese Aussagen nicht gerade konform oder war dieser Schutz ein Ausdruck des sich gegenseitigen Gewöhnens? Ganz davon abgesehen, wieso sollte Shukaku sich nicht an ihr rächen wollen, wenn er in Akari versiegelt war? Immerhin würden sie doch weiterhin befreundet sein oder…..oder nicht? Immerhin war doch hier Arisu verärgert über den Sanddämon und hatte auch allen Grund dazu. Was wenn Akari der Sache zustimmte und sich zu stark veränderte, wie viel könnte sich denn überhaupt ändern, ihre Beziehung zu Arisu, zu Konoha, zu sich selbst? Ihre Antwort drückte sich im leichten Zittern ihrer Teetasse aus, soviel zur beruhigenden Wirkung. Sollte Arisu lediglich sauer darüber sein, dass Kaori unbeabsichtigt in den Schmutz gezogen worden war, so wollte Akari ihr dieses Recht einräumen, doch sie wollte nicht unbedingt den Feind ihrer ‚Schwester’ verkörpern. Sollte es für Arisu um Rache gehen so stände diese selbstverständlich besser da, wenn sie nicht gleichzeitig Ankläger und Beklagter war. Wäre den dies Grund genug um zuzustimmen? Immerhin wollte Akari wirklich Arisu helfen über diese Zeit hinwegzukommen, womöglich war es sehr viel einfacher sich als Angriffsfläche zur Verfügung zu stellen?
Ihre Gedanken gingen inzwischen wohl wirklich etwas zu weit, denn sie schaffte es kaum sich auf die Stimme des Hokagen einzulassen, seinen wichtigen Argumenten nicht nur zu lauschen sondern sie nachzuvollziehen, doch er war ein Kommandant und wusste die ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, selbst ein Betrunkener würde ihm Zuhören müssen. Zu ihrem Glück waren seine Worte einfach und verständlich gewählt und führten sie zu ihren fast schon vergessenen eigenen Überlegungen zurück. Die Teetasse stabilisierte sich, denn den Worten lag keine offensichtliche Bedrohung zugrunde, vermutlich fehlte ihnen hierfür die persönliche Beziehung. Er war ihr Hokage und nur die Abwesenheit seines Bürotisches schmälerte die Bedeutsamkeit seiner Rede minimal. Es machte Sinn, dass die Jinjuriki offenbar Kampfmaterial waren, ein zusätzliches politisches Kunai in den Händen der Mächtigen. Also bestand die Wahl nun darin sich von Arisu oder Daizen überzeugen zu lassen? Wäre sie Kaori’s Mörder oder Daizen’s Kunai? Ihr Kage schenke ihr nun ihre volle Aufmerksamkeit und signalisierte damit gleich beide Fragen beantworten zu wollen, zumindest kam es Akari so vor und brachte damit einen Gedanken der ihr bis dato noch gar nicht gekommen war. Sie dürfte Iryônin bleiben. Tatsächlich hatte sie bisher nicht darüber nachgedacht, weil sie Ärztin war, weil dies ihr Leben war, sie konnte nicht darüber nachdenken das ihr Leben damit endete Jinjuriki zu werden und sie brauchte es auch nicht. Sie fühlte eine Welle der Erleichterung und offenbar musste sie doch insgeheim diese Befürchtung gehegt haben, wieso sonst sollte sie sich nun eher glücklich fühlen? Sie wäre nicht nur ein Punchingball sondern ein Trainingsinstrument, kein Kunai sondern ein Skalpell und sie sollte nicht Schmerz verbreiten sondern Linderung bringen? Womöglich war es doch ein Märchen, die Schöne und das Biest? Gab es denn die Möglichkeit das nicht sie durch Shukaku zum negativen verändert wurde, sondern das Monster sich in etwas positives wandelte? War dies ebenfalls eine mögliche Zukunft oder sprach der Hokage politisch die richtigen Töne um sich ihre Stimme zu sichern? Andererseits war Shukaku ein Risiko, selbst als Jinjuriki und sie besäße kein halbes Leben Vorbereitungszeit. Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen, auch Akari dachte jetzt an Tsunade, allerdings eher daran das diese zunächst nie hatte Hokage werden wollen und in ihr Amt hatte überredet, überzeugt werden müssen. Ähnlich ihrem Vorbild würde auch Akari keine echte Wahl besitzen oder könnte die Entscheidung mehr als ein paar Minuten hinauszögern, denn irgendwo im Verlauf des Lebens standen weitere Leben auf dem Spiel. Ihre Weigerung würde Konsequenzen nach sich ziehen und mit der Abwertung ihrer Person in den Augen anderer würde Akari noch am Besten klar kommen, doch diese Wahl existierte nicht, so lebte sie ihr Leben nicht und so konnte sie sich nicht dagegen entscheiden. Es ging lediglich darum hier ein positives Votum zu erhalten, eine Unterschrift, ein Nicken, eine Einwilligung und ob am Ende sich alles in diese Richtung entwickelte blieb weiterhin ungewiss, doch das Ziel war gesetzt. Ganz davon abgesehen war es unheimlich schmeichelhaft sich einen Platz in den Geschichtsbüchern zu reservieren, welchen Weg sie auch einschlug und wie lange es dauerte, ihr Name würde erscheinen und wenn sie es richtig anstellte konnte sie auch Medizingeschichte schreiben. Sie ging ein paar Schritte auf ihn zu, bevor sie antwortete, die Tasse stellte sie zuvor auf dem Tisch ab.  “Ich stimme Ihnen zu. Ich bin Arzt, ich soll Leben erhalten, nicht Leben vernichten.1 Ich nehme an das komplette Team weiß bescheid? Wer noch, der Ältestenrat? Es würde mich natürlich freuen weiterhin für Konoha tätig sein zu können und nicht nur geduldet zu sein und ich glaube Arisu wir werden in Zukunft noch mehr Zeit miteinander verbringen müssen, immerhin kennst du mich dann besser als ich mich selbst. Forscherin, Ärztin und Kunoichi in mir könnten sich diese Gelegenheit wirklich nicht entgehen lassen. Der Nutzen eines Jinjuriki soll nicht nur an der militärischen Stärke gemessen werden und ich glaube dann wäre ich eine ziemlich schlechte Wahl, doch da ich hier in meinen Augen von Experten dieses Themas umringt zu seien scheine und am Ende nicht nur ich dieses Risiko trage, sage ich natürlich Ja. Ändern wir einen kleinen Teil der Geschichte zum Positiven.“ Soviel zum Thema sie hätte sich bisher noch nicht mit den Jinjuriki aus Konoha beschäftigt, diese neue Erfahrung würde ihren Standpunkt vermutlich ändern. Sie wollte Versuchen Nutzen aus diesem Monster zu schlagen, sofern es ihr möglich wäre, denn ein Leben bewegte sich vorwärts in der Zeit und so wollte auch Akari eher voranschreiten als zurückzubleiben. Sie blickte vorsichtig optimistisch der Sache entgegen, sollte es sich später als Fehler herausstellen hätte sie immerhin ein Leben lang Zeit es Daizen unter die Nase zu reiben und es galt natürlich auch noch das vermeidliche Monster zu bedenken. Shukaku sollte nicht erneut eingesperrt in einem Tresor die Ewigkeit verbringen, dafür wäre später immer noch Zeit und womöglich könnte sie ja den Blick auf den Sanddämonen ein wenig ändern, sodass er später nicht nur das wütende Ungetüm der Vergangenheit verkörperte. Zumindest war das Ziel recht nobel, bliebe nur noch der Weg dorthin zu beschreiten, doch zu ihrem Glück war sie nicht alleine. Sie spürte die Umarmung von Arisu und fragte sich wie lange die Jüngere ihr bei dieser verbalen und seelischen Entscheidung schon zur Seite stand und gleichzeitig war sie immer noch hocherfreut die Veränderungen in ihrer Freundin zu bemerken. Früher war sie verschlossen und schüchtern gewesen, doch jetzt machte sie selbst dem Hokage medizinische Vorschriften und genau dies hatte Akari sich für die Entwicklung der Blondine gewünscht. Womöglich war es wirklich an der Zeit die Rollen zu tauschen, sich von Arisu helfen zu lassen und Akari genoss, im Gegensatz zu dem Rest dieses Einfangteams, die Fürsorge der jungen Ärztin sehr. “Ich danke dir für deine Worte und das ich Teil deiner Entwicklung sein durfte, dann ist es wohl nun Zeit das ich dich an der Meinigen beteilige, aber unter einer Voraussetzung. Du terrorisierst nicht mein Apartment im Krankenhaus….“ Rhetorische Pause, in welcher sie sich innerhalb der Umarmung umdrehte um ihrer zukünftigen Familie in die Augen zu blicken. “…sondern ich ziehe um und zwar zu euch. Zu dir und Noriko und einer Erinnerung deren Teil ich wohl ebenfalls sein werde. Ich bedauere es so klinisch kühl über Kaori gesprochen zu haben und möchte dies wieder gut machen, immerhin wird sie zu einer Art Vorfahre von mir, da möchte ich sie natürlich auch besser kennenlernen und du kannst mich, oder besser uns natürlich gerne beschützen. Ich vertraue dir und wenn Skukaku dies nicht einsehen will, sitzt er wohl im falschen Körper fest.“ Ziemlich einfach gesprochen diese Worte, doch ob sie später ihre Bedeutung behalten würden? Schwer zu sagen und obwohl die Umarmung und die Liebe ihrer Schwester ihr gut tat und das Vertrauen des Hokage eine Ehre bedeutete, so fehlte dennoch eine Person. Ayioma sollte hier sein, den Kreis der Vertrauten erweitern und ergänzen und der Familie einen ungewöhnlichen Mann hinzufügen. Wieso konnte er nicht hier sein? Hier war nicht Konoha. In dieser Höhle existierte keines der Dörfer denen er so misstraute, sondern nur eine Grünhaarige die ihn sich herbeiwünschte. Aus Ermangelung des Ersehnten erwiderte sie einfach die Umarmung der Blondine und schloss Noriko gleich mit ein, jedoch nicht zerquetschend. “Ich bin froh das du mir zur Seite stehst, ich hoffe auch Ayioma wird später ebenfalls dieser Meinung sein, doch unsere Wege kreuzen sich zu selten. Fernbeziehungen sind echt schwer und öhm ist Shukaku nicht männlich? Nicht das er noch eifersüchtig wird.“ Der letzte gesprochene Gedanke war wirklich ein bisschen albern, doch diente gleichsam dem Stressabbau und es war ihr aus psychologischer Sicht auch wichtig nicht nur Arisu als Familie zu betrachten sondern auch Ayioma als festen Freund, für dass Leben mit Shukaku war eine sichere Sozialstruktur bestimmt überlebensnotwendig. Ihr Lächeln galt nun Ayioma, den sie vermutlich mit etwas Glück hätte sogar erspüren können, doch mit solch einem Zufall nun wirklich nicht rechnete und es daher auch nicht versuchte. Ob er überhaupt damit zufrieden wäre mit ihrer heute gefällten Entscheidung, besonders dem Aspekt ihr Monster für gute Zwecke einzusetzen oder würde er ihr die Unmöglichkeit dieses Vorhabens vor Augen führen, im Nachhinein Zweifel aufwerfen die die Erinnerung an diesen Tag trübten? Doch auch ihm wollte sie vertrauten. Ein weitere Weg in die Zukunft, was er wohl bringen würde?

Nach einer Weile beendete Akari die Umarmung und wandte sich wieder dem Hokagen zu, welchen sie wortwörtlich sitzengelassen hatte. “Verziehung Hokage-sama, wollten Sie auch umarmt werden?“  Natürlich war ihr Angebot rhetorisch gemeint, irgendwie war er nicht gerade der Kuschelbär, doch würde er es drauf ankommen lassen wäre auch dies eine neue Erfahrung, denn irgendwie, rein theoretisch wäre er so etwas wie ihr Vater. Wie konnte sich eine Vollwaise nur eine Familie zusammenbasteln und ein Leben in Geborgenhalt gestalten, statt aus selbigem zu stammen? Musste ein typisches Shinobi-Phänomen sein, denn es war nicht gerade untypisch für die Kriegerrasse. “Morgen also. Sieht nicht so aus als ob von mir noch erwartet wird die Verwundeten zusammen zu flicken, wie sieht dann meine Aufgabe aus?“


Es war einmal.......... .


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