Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Yudamari-Tal] "Fallgrube"

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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Do Jan 23, 2014 1:04 pm

cf: Basislager

Ashitaka Sarutobi zwängte sich durch eine Lücke zwischen den ineinander verkeilten Baumstämmen hindurch, die Taschenlampe im Anschlag. Der Lichtkegel fiel nicht besonders weit; er traf in so ziemlich jeder Richtung auf ein Chaos aus Stämmen und in tiefstem Grün belaubten Ästen. Der Jo-Nin orientierte sich mit einem Blick auf einen Kompass, um zumindest halbwegs in schnurrgerader Linie vorwärts zu kommen. Auf diese Weise würden sie am besten zurückfinden.
Was wir brauchen sagte er gerade, ist im Prinzip... Stauraum. Wir brauchen eine Art "Luftblase" in diesem Chaos, welche wir noch zusätzlich vergrößern. Sodass die niedergeknüppelten Bäume keine Stütze mehr fürs Dach geben und die Sandschicht einbricht, sobald ein großes Gewicht darauf tritt. Interessiert ließ er den Lichtkegel kreisen, als er wirklich auf eine etwas freiere Fläche traf. Im besten Falle legen wir Kibakufuda... um die Fallgrube in passendem Moment auszulösen. Er ließ den Lichtkegel kurz in Richtung seiner Kameraden fallen. Gehen wir konform?
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Do Jan 23, 2014 2:10 pm

CF:
Der Jônin folgte Sarutobi Ashitaka in das Dickicht. Es war nicht sonderlich geräumig hier und Kôhei zückte ebenfalls eine Taschenlampe, um sich zurecht zu finden. Viele Äste und Zweige stachen ihm hier und dort in die Seiten und es war mühsam einen Weg zu finden. Seine Füße trugen ihn zwar bereitwillig und er stürzte auch nicht oder ähnliches, aber dennoch war es anstrengend über nichts zu stolpern. Es ging relativ geradlinig vom Lager weg, sodass er bei einem Blick nach Hinten das Licht eben jener notdürftigen Behausung noch erkennen konnte. Ashitaka sprach zu ihnen. Sie brauchten Stauraum. Ja, so konnte man das auch nennen, was eine Fallgrube für einen Bijû darstellen sollte. Der Plan, dass es von Oben nicht erkennbar sein sollte, war gut – so waren Fallgruben halt. Dennoch war er am Zweifeln, ob sie mögliche Stützbalken so präzise anritzen konnten, sodass es erst beim Gewicht des Ichibi einbrach. Dann kam Ashitaka mit der Idee der Kibakufuda. Es hörte sich gut an. “Hört sich vernünftig an. Vielleicht ein paar der Bäume ansägen, sodass das Dach instabiler wird? Daran Kibakufuda platzieren, dann können wir auf Nummer sicher gehen.“, teilte Kôhei mit und sah sich weiter um. Das Problem war, dass die Decke dennoch nicht gerade geringem Gewicht Stand halten musste. Das hieß weiterhin, dass die Grube recht tief werden müsste. Er kratzte sich am Kopf und sah zu Ashitaka. “Wie gedenkst du die Fallgrube auszuheben? Der Ichibi dürfte ungefähr 20 – 30 Meter groß sein? Außerdem ist er ziemlich breit.“ Wie lange wollte Ashitaka an der Erstellung einer solchen Fallgrube sitzen? Oder hatte er da schon genaue Vorstellungen? Er für seinen Teil überlegte gerade, ob es vielleicht Sinn machen würde mehrere, aber kleinere Gruben zu erstellen. Dadurch würde der Ichibi nicht in einer Grube gefangen sein, aber würde, sofern der Kampf über ein größeres Terrain hinweg führen würde, häufig in Stolperlöcher fallen… doch da war auch die Gefahr, dass Malus in eines der Löcher fallen würde. Kôhei könnte ihn zwar warnen, aber die Chance bestand dennoch, dass er unbeabsichtigt in eine der Gruben fallen könnte.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Do Jan 23, 2014 9:37 pm

CF: Basislager

Mai folgte Ashitaka interessiert und hörte seinen Worten zu. Eine Fallgrube mittels Kibakufuda? Nun, dies erschien ihr als logisch, immerhin konnte man dann eine Instabilität auf Knopfdruck hervorrufen. Dies würde bedeuteten, dass sie jedoch auch ihn an einen Ort locken mussten, der für den Ichibi groß genug war. Soweit konnte Mai folgen. Sie blickte gen Decke. Die Äste und die Sandschicht bildeten eine Art Symbiose. Wie konnte man dieses Gleichgewicht stören? Nun, eine gezielte Explosion konnte dies natürlich hervorrufen, doch was ist, wenn dies fehlschlägt? Kôhei hat entsprechend auch schon eine Lösung parat und gibt an, dass man vielleicht die Äste ansägen könnte. Mai folgte dem Lichtkegel mit ihren Augen, ehe sie sich abwand und im Dunkeln zu einem der Bäume schritt. Vorsichtig berühelte sie diesen und strich über die Oberfläche. Er war trocken, wie nicht anders zu erwarten und sie fragte sich, wie der Sand dort oben so präzise halten konnte. Nun, eigentlich würde er ja die Zwischenräume ausfüllen. Sie betrachtete den Baum genauer und es fühlte sich so an, als würde alles Leben, alle Wärme aus ihn gesaugt worden sein. Nun, hier unten gab es kein Licht, wie sollten also die Pflanzen wachsen? Auch der Boden war mit Sand bedeckt, so dass Mai auch keine sonderlich hohen Nährwerte erhoffte. Ob dieser Bereich überhaupt irgendwann einmal wieder blühen würde? Mai hatte sich aktuell nicht an der Besprechung zwecks Vorgehen geäußert, warum auch? Dafür bestand keine Notwendigkeit.
Positiv., sagte sie schlicht hin, als sie Ashitakas Frage vernahm. Natürlich war diese auch an sie gerichtet und Mai holte kurz Luft, keine Notwendigkeit um weitere Worte fallen zu lassen. Das Dickicht war wohl der letzte Rest an Leben in den Sträuchern. Woher sollten sie auch ihre Wasserreserven bekommen? Moment, war Wasser nicht des Problems Lösung? Er würde den Sand binden können, doch wer verfügte über Suiton innerhalb der Reihen? Mai nahm an, dass es wohl niemand konnte. Sie seufzte innerlich und blickte dann in Richtung der Decke. Der Sand drückte dagegen und Mai legte leicht den Kopf zur Seite. Der Sand schimmerte leicht und lies ein kleines bisschen Licht durch, wenn auch nicht viel und Mai blickte dann wieder zu den Lichtkegel ihres Kollegen, immerhin war es hier unten dunkler als dort oben. Sie folgte ihnen mit mehreren Schritten Abstand und sah sich immer wieder um. Ob möglicherweise ein Fuuton ein wenig Platz räumen würde, doch wer sagte denn, dass das nicht auffallen würde, wenn hier unten plötzlich solch ein starker Luftdruck entsteht. Sicher, dies würde ihnen Platz frei räumen, sondern auch auf sich aufmerksam machen und wer sagte denn, dass die Decke nicht davon betroffen sein sollte? Vorsichtig legte Mai eine Hand an ihr Kinn und begann zu überlegen. Wäre da nicht dieses Fieber, was sie zu einer erhöhten Atmung verleitete und ihre Gedanken ablenkte. Sie holte tief Luft. Warum war ihr Organismus nur so auf solch hohe Temperaturen eingestellt? Vorsichtig hielt sie sich die Hand an die Stirn und atmete tief durch. Sie musste ruhig bleiben, durfte nicht ihren Fokus verlieren. Sie würde es aushalten, durchhalten, für Konoha. Sie stellte sich straff wieder hin und legte eine Hand an die Hüfte, während sie stehen geblieben war. Sie blickte in den Rücken der anderen Beiden, die im Dunkeln wohl nicht viel gemerkt haben von ihrem kurzen Schwächeanfall. Wenn sie nachher wieder da sein würde, würde Mai erst einmal sich kurz zurückziehen und durchatmen. Sie würde erst einmal ihrem Kopf einen Moment Ruhe gönnen. Wenn ihr einer zu nahe kommen würde, der nach ihr schauen würde, dessen Angebot würde sie ausschlagen und zur Not, wenn jemand die Hand ausstrecken wollte, um ihre Stirn zu berühren, so würde sie auch diese wegschlagen, bevor sie ihre Stirn berühren würde. Mai hatte nicht vor als schwach zu gelten. Sie wird das Fieber aushalten, hatte sie ja vorher schon immer getan, auch wenn es ihr da nie aufgefallen war. Ihre Gefühlssensoren waren um einiges feiner nun, seit dem das Chakra nicht mehr austrat. Sie legte kurz eine Hand auf ihre Brust. Sie spürte die beiden Herzen schlagen, doch merkte sie auch, dass sie nichts desto trotz über keine nennenswerten Fortschritte im Bereich des Chakras machte. Sie schloss auf, würde folgen und sich jedoch zurückhalten.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Mo Jan 27, 2014 2:01 pm

Ich habe nicht vor, sie auszuheben entgegnete Ashitaka recht nüchtern auf Kôheis Frage, wie sie eine Fallgrube von passenden Ausmaßen anlegen wollten, um ein 20-30 Meter hohes Biest darin zu fangen. Wir verfügen über keinerlei Doton. Folglich können wir auch keine ausgedehnten Grabungen vornehmen. Uns bleibt nur dies hier. Ganz ins Kraxeln vertieft wirkend, überstieg er einige im Weg liegende Baumstämme. Diese Pufferzone zwischen dem Talboden selbst und der Sanddecke, die können wir immerhin halbwegs gestalten. Mit Sprengsiegeln. Der Jo-Nin sprang auf der anderen Seite des Hindernisses wieder herab - und landete mit hörbarem Platsch knietief im Wasser. Huah! Wasser. Bach. Fluss? Nach all dem trockenen Sand hatte ihn die Nässe an den Füßen wohl ziemlich überrascht. Ashitaka leuchtete mit der Lampe. Hm. Zumindest ein Stück von einem Fluss... murmelte er nun. Der Lichtkegel zeigte, dass das Flussbett nun eher einem Becken glich; es gab keine Strömung mehr, denn der Zulauf war durch Shukaku abgeschnitten worden. Und Weiterfließen konnte das Wasser ebenso wenig, denn stromabwärts lagen erneut Stämme im Weg.
Ashitaka leuchtete erneut senkrecht nach oben. Ich kann die Decke nicht sehen sprach er, Schätze nicht, dass dies hier tief genug wäre, um Shukaku völlig zu verschlucken. Aber... wir sind lang genug hier unten herumgelaufen.
Er holte ein Funkgerät hervor, stellte die Frequenz ein. Derweil verteilte er kurz und knapp seine Befehle. Kôhei-san, beginnen Sie mit dem Platzieren von Kibakufuda. Überall, wo Sie tragende Elemente vermuten. Mai-san, bitte einmal ins Geäst schwingen. Klettern Sie senkrecht nach oben, bis zur Sanddecke. Sofern möglich, stoßen Sie durch an die Oberfläche. Und halten ein paar Blendgranaten bereit. Möchte, dass die Basis unseren Aufenthaltsort lokalisiert. Sofern Mai keine Blendgranaten hatte, würde Ashitaka ihr rasch welche ausleihen.
Fallgrube an Basis funkte er kurz darauf, Kommen. Bitte einmal an die Oberfläche treten, Keiko-san. Ausschau halten, wo unsere Falle aufgestellt wird.
Ein paar Lichtblitze in der dunklen Nacht. Heimlichkeit war was anderes, doch Ashitaka machte sich gerade keine großen Sorgen um diesen Fakt. Sie würden schnell genug wieder fort sein, und wenn ein potenzieller Feind Lust hatte, sollte er ruhig in diese Grube klettern und nachschauen, was es hier gab. Vielleicht blieb er ja lang genug.
Ashitaka ließ den Funk an, beschäftigte sich nun jedoch seinerseits mit Kibakufuda, welche er ordentlich an dicken Stämmen platzierte. Ich habe sagte er schließlich aufgeräumt, keine besondere Hoffnung, dass Fallgruben Shukaku lang aufhalten werden. Er lenkt schließlich den Sand selbst. Daher werden wir erst gar keine großen Anstrengungen darauf verbringen, eine große, saubere Falle aufzustellen. Begnügen wir uns mit etwas, was ihn hoffentlich aus dem Tritt bringt - und seine Deckung für einen Moment senkt. Mehr bleibt nicht, weder in der Zeit noch mit unseren begrenzten Mitteln. Wobei die Mittel ja auch noch später, im Kampf selbst, zum Einsatz kommen mussten. Sie mussten sparsam sein, was Ressourcen anging.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Di Jan 28, 2014 9:38 am

Kôhei lauschte den Worten von Ashitaka. Er wollte keine Fallgrube ausheben, sondern sie nur mit Kibakufuda auslegen. Dadurch wollte er die tragenden Einheiten dieser Höhle zum Einsturz bringen und den Ichibi kurzzeitig gefangen nehmen. Ashitaka ließ sich etwas in die Tiefe fallen – Kôhei tat es ihm nicht nach. Klettern war eindeutig nicht seine liebste Beschäftigung. Aber er hörte den Befehl, dass er Kibakufuda verteilen sollte. Er zog sich den Rucksack vom Rücken und zog ein Bündel heraus, welches er vorsorglich mitgenommen hatte. Für so einen Kampf musste man gut gewappnet sein und nicht mit den üblichen Ressourcen antanzen. Kôhei sah sich um. Tragende Elemente. War er Baumeister? Er berührte prüfend die einzelnen Balken und versuchte wichtige ausfindig zu machen. Ein Siegel nach dem Anderen zog er aus dem Bündel heraus und platzierte es, bis das Bünde aufgebraucht war. Die Tätigkeit von Mai bekam er zwar mit, sprach aber dazu nichts aus. Dass es töricht war den Aufenthaltsort so Preis zu geben, hätte klar sein sollen und irgendwo vermutete er auch, dass Ashitaka das beachtete hatte. Umso zweifelhafter war es, dass er so handelte. Kôhei richtete sich wieder auf und sah, das auch Ashitaka an der Arbeit war. Dann kletterte er selbst doch hinab. Allerdings nicht wie Ashitaka, dass er sich einfach fallen ließ. Als er fast ganz unten angekommen war, legte er eine Hand auf dem Boden und ein Siegel breitete sich darauf aus. Wofür er das gebrauchen könnte, würde sich noch zeigen. Sinnvoll nutzen, würde er es können. Dann kletterte er wieder hinauf und meldete sich. “Alle Kibakufuda platziert. Ich hoffe, dass es den Aufwand wer ist, Ashitaka-san.“, gab Kôhei zu bedenken und sah den Sonnenbrillenträger an. Es war sein Plan, den er verfolgte. Dass es jetzt so aussah, dass diese Fallgrube vielleicht vollkommen unnütze sein würde, missfiel ihm allerdings gehörig. Die Ressourcen würden im Kampf wichtig sein und sie augenscheinlich so zu verschwenden für eine theoretische Falle, auf der der Ichibi vielleicht gar nicht reinfiel, war komisch. Aber weiter sagte er nichts und stand einfach dort und wartete auf weitere Instruktionen.


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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Di Jan 28, 2014 9:31 pm

Mai betrachtete kurz Ashitaka, als dieser seine Befehle gab. Sie nickte, als er nun sie dazu anhielt, dass sie sich bitte nach oben bewegen möge und bitte ein Loch in die Decke schlagen möge, damit man ihre Position lokalisieren könne. Mai nahm die Blendbomben an sich und verneigte sich kurz.
Befehl verstanden und wird ausgeführt., sprach sie knapp. Sie verstaute die Blendbomben und hangelte sich dann empor. Dass die anderen Beiden ihr, wenn sie darauf achteten unter den Rock schauen konnten war für sie irrelevant, immerhin trug sie ein Radler darunter, was ihren Intimbereich vor neugierigen Blicke schützen würde. Sie hangelte sich weiterhin empor, bis etwa noch 5 m über ihr die Decke war. Sie blickte herab, Geäst, haufenweise Blätter, wobei Letztere eher verdorrt waren. Sie seufzte. Hier war es sicher einmal sehr schön gewesen und vielleicht konnte man jetzt, wenn man hier einen See anlegte auch ein wunderschönes Urlaubsparadies machen, jedoch waren solche Gedanken erst einmal irrelevant. Sie schüttelte den Kopf um sich selber wieder in das Hier und Jetzt zu bringen. Sie musste sich konzentrieren und ihren Fokus finden. Als sie dort auf dem Wipfel ihres Geäst stand und nach oben blickte hatte sie für einen kurzen Moment das Gefühl des Schwindels wieder. Rasch griff sie zu ihrer Tasche und holte eine Pille heraus. Ob sie jetzt schon eine nehmen konnte? Immerhin sollte sie doch damit eine Woche lang warten, doch war ihr Organismus nun einmal anders und so schloss sie Augen, nahm die Pille in den Mund und schluckte sie herunter. Einen kurzen Moment verharrte sie so, denn immerhin konnte sie hier niemand sehen, sie waren im Dunkeln, und immerhin konnte nicht einmal das so angepriesende Sharingan durch die Dunkelheit blicken. Mai hatte nie verstanden, weshalb die Menschen so viel auf diese Augen setzten. Gut, sie hatten zwar ihre Vorzüge, doch empfand sie, dass diese zu sehr überbewertet wurden. Gab es denn keine guten Shinobis, ohne Sharingan? War es nur dem Sharingan vorbehalten herausragende Shinobis zu kreieren? Und wenn dem so war, warum war dann bislang noch nie ein Uchiha Hokage geworden? Das lag sicher nicht daran, dass sie unterdrückt und diskriminiert wurden. Es lag einfach daran, dass die Uchihazucht wohl zu sehr auf ihr Auge fixiert war, weil was war denn ein Uchiha ohne sein Sharingan? Viele Ausnahmen gab es da nicht, die sich ohne behaupten konnten. Hingegen jeder normale Shinobi musste sich behaupten können, trainierte hart und unerbitterlich um höhere Höhen zu erreichen. Dies hatte sie auch getan, dies hatte Daizen als ihr Nachfolger getan. Sie Beide hatten hart und schwer trainiert um ihre Kräfte zu perfektionieren, jeder auf seine Weise. Und wenn man sie nun anschaute, so wusste man, was dort war, eine Kampfkraft, die auf natürlichem Wege hohe Höhen erreicht hatte und bei Mai konnte man gut sehen, was passierte, wenn man zu hohe Höhen erreicht hatte, der Fall war nämlich verdammt tief und hart. Mai selbst hatte zu viel riskiert, war zu viel auf Andere eingegangen und hatte sich fehlleiten lassen. Sie war nun einmal ein Mensch, eine Frau, die impulsiv wirkte und handelte, doch nun war sie ruhig, beherrscht und würde auch den Befehlen ihrer Vorgesetzten folgen, allen voran Daizen, dem sie vertraute, dem sie Konoha anvertraute und dem sie folgen würde, als ihr Kage, freiwillig. Woher rührte diese Sympathie? Wohl nicht nur wegen des Kampfes? Mai überlegte kurz, ehe sie den Kopfschüttelte.
Fokussierung., sprach sie nun und sah empor. Sie ging in die Hocke, aktivierte ihre Muskeln und begann sie zu reizen, ehe sie sich abdrückte. Die Anderen würden Geäst brechen und fallen hören, während Mai in Richtung Decke geschleudert wurde. Sie hielt eine Hand, zur Faust geballt gen Decke und als die Faust auf den Sand traf, merkte sie wie hart er war, doch nicht hart genug, denn der Sand gab unter ihrer brutalen und rohen Kraft nach und lies sie passieren, so dass ein schönes kleines Loch in der Decke klaffte. Sand rieselte herunter und ein Lichtkegel der durch den Mond hervorgerufen wurde würde niederscheinen, in Abhängigkeit von dem Stand des Mondes. Mai warf nun die Lichtbomben empor und schloss die Augen, damit kurze Zeit später auch schon ein greller Lichtblitz alles Umliegende blendete und das Signal an Keiko, bzw. das Basislager geschaffen war. Jedoch gab dieses Leuchten nicht nur die Position für das Basislager preis, sondern auch für jemand Anderes. Der Lichtkegel, der herabschien durch die Lichtbomben war entsprechend intensiv.
Mai-chan ~, flötete jemand, ehe Mai ihn am Hals schnappte und herunter sprang. Sie musste rasch wieder herab, sonst würde man sie als potentielle Gefahrenquelle deuten und attackieren. Sie hatte sich so abgestoßen, dass Mai im Mondschein herabsegelte und auf einem Baumstamm landete.
So, jetzt noch einmal Ashitaka, was ist los?, fragte sie die kleine Königseidechse und er hielt ihr eine Schriftrolle hin.
Hab alles aufgezeichnet und werde nachher mir mit dir und den Anderen Damen ein schönes Bad gönnen, in Ordnung?, fragte er nun und Mai sah ihn kurz böse an.
Wir sind auf Mission. Frag noch einmal an, wenn wir wieder zurück sind, sonst gefährden wir diese., sagte sie und nahm die Schriftrolle an sich. Sie breitete sie kurz aus und die Echse lies sich beleidigt auf Mais Schulter nieder.
Na wenigstens kann ich in den Genuss deiner Oberweite kommen., sprach er und Mai seufzte kurz, ehe sie die Echse in ihrem Schal versteckte, da sie etwas im Dunkeln gehört hatte. Sie zog ein Kunai.
Identifizieren., forderte sie ihr Gegenüber auf, da ein Lichtkegel genau auf sie schien und sie nicht genau sehen konnte, wer dies ist.
Mensch Mai, bleib locker, wer soll denn hier schon groß sein, außer diesem Riesenmader?, fragte die kleine Echse und blickte aus ihrem Schal empor.
Gib’s zu, dein Freund…, säuselte er und stupste Mai an ihrer Wange an, so dass diese ihn entrüstet ansah.
Ich hab gesagt du sollst den Mund halten…. Oh, Ashitaka-san., sprach sie nun, ehe sie den Anderen erkannte. Sofort kam die Echse wieder hervor.
Hey sei nicht so überrascht, immerhin bin ich in deinem Schal., beschwerte sich der Andere.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Mi Jan 29, 2014 11:48 pm

Ich gehe davon aus erwiderte Ashitaka sachlich, als Kôhei Vollzug vermeldete und die Hoffnung äußerte, der Aufwand sehe die Sache wert. Sagen wir, dass ich gewisse... Erfahrungen hinsichtlich Großwild habe. Ashitaka Sarutobis Erfahrungen waren in dessen Akte zu lesen. In der Dienst-Akte wie auch im Krankenblatt und auf dem Körper des Jo-Nin selbst. Denn so ziemlich jede Einzelne dieser Erfahrungen war mit Schmerz erkauft. Er kannte die Schärfe eines hochwertigen Stahlschwertes, weil es durch seine Körpermitte gefahren und ihn auf den Boden genagelt hatte. Er kannte die Hitze von Katon, weil es seine linke Körperseite versengte. Er kannte die Gefahr, die von einem herabfallenden Kunai ausging, weil es ihm einen seiner Zehen abgetrennt hatte. Er kannte das Innere eines riesigen Kuchiyose-Wesens, weil er schon mehr als einmal von ihnen verschluckt worden war. Und noch viele, viele andere Dinge hatten ihre Spuren auf seinem Körper wie auch seinem Geist hinterlassen, ihn geprägt und zu dem gemacht, was er heute war.
Meine Tochter fügte er nach einer Weile hinzu, stellte einmal eine ganz ähnliche Falle für einen Waschbären auf. Der den Kompost plünderte. Akane Sarutobi hatte im Alter von Sieben, also vor zwei Jahren, ihre verbesserungswürdigen Fähigkeiten mit Kibakufuda ausgetestet. Natürlich nicht mit richtigen Kibakufuda, sondern den Miniatur-Ausgaben in Briefmarkengröße. Stark genug, um einen Kühlschrank in die Luft zu jagen, waren die Dinger trotzdem. Und dies wußte mittlerweile nicht nur Ashitakas Älteste. Auch deren Geschwister wußten dies bereits. Hat angeblich funktioniert. Für ein paar Sekunden. Achselzucken. Der Sarutobi ließ den Lichtstrahl kreisen, leuchtete über die chaotische Umgebung. Nun. Dieses Gelände könnte natürlich anders reagieren als eine Fallgrube in fester Erde. Könnte zum Vorteil sein. Oder zum Nachteil. Wir werden sehen. In aller Seelenruhe befestigte er selbst noch einige Kibakufuda. Hätte Kôhei seine Sorgen hinsichtlich Ressourcen-management laut ausgesprochen, hätte Ashitaka ihm recht trocken ein Bündel davon in die Hand gedrückt. Wenn er von etwas genug hatte, dann waren es vermutlich Spreng-Siegel. Ein klassisches Werkzeug der Shinobi, denen der Zugang zu durchschlagenden Ninjutsu fehlte. Sollte diese ganze Unternehmung an einem Mangel von Explosionssiegeln scheitern, dann waren sie allesamt wahrlich verdammt.
Ich erhoffe mir, dass Shukaku von dieser Falle auf dem falschen Fuß erwischt wird. Durcheinander gerät. Und dadurch derart in Nachteil fällt, dass wir die Oberhand erringen und die Sache beenden können.
Ashitaka zielte auf den Zauber einer Chance, welche innerhalb eines Moments geboren wurde. Er schätzte keine langen Kämpfe und kannte die Macht eines Augenblicks, da alles schief ging und der Feind bereit war und die Zähne in sein Opfer schlug. Diesen Augenblick sollte Ichibi erleben.

Über ihnen explodierten irgendwo die Blendgranaten. Sie kümmerten Ashitaka nicht. Mochten andere Shinobi sie ruhig sehen. Wäre er selbst einer von ihnen, so würde er trotzdem abwarten. Und zuschauen, wie sich die Konohas mit dem Bijuu anlegten. Bluteten, sich abrackerten und vielleicht sogar starben. Anschließend konnte man sie noch immer abservieren. Was kein schöner Gedanke war. Doch vorerst erwartete Ashitaka schlicht nicht, dass ein Feind es auf eine Provokation ankommen lassen wollte. Nicht, solang als dritte Partei Ichibi umherwandelte.

Ein Stückchen entfernt ließ sich Mai wieder herab. Ashitaka bequemte sich in ihre Richtung, stellte mit einer gewissen Überraschung fest, dass sie wohl Selbstgespräche führte, und leuchtete. Er fand die ehemalige Hokage in alarmierter Haltung, ein Kunai in der einen Hand, eine Schriftrolle in der anderen. Und eine Eidechse schaute aus ihrem Kragen und quasselte.
Identifizieren sollte er sich. Zwecks Identifikation leuchtete er sich selbst ins Gesicht, von unten. Ich bins bloß entgegnete er trocken, was vermutlich überzeugend genug war. Ein Feind mit falscher Identität hätte höchstwahrscheinlich Name und Dienstgrad parat und würde diese bei der ersten Anfrage hervorrattern. Er musterte das sprechende Tier unbewegt und nickte dann in Richtung der Schriftrolle. Was haben wir dort?
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Mo Feb 03, 2014 9:13 pm

Mai blickte überrascht in das Gesicht des Sarutobi. Er authentifizierte sich, gab bekannt, dass es sich hier um ihn selbst handelte. Ja, es musste das Original sein, immerhin würde sonst niemand so reagieren. Mai lächelte ihn an und die kleine Echse blickte aus ihrem Schal.
Mensch Mai, wer ist der Lackaffe? Er hat hier nichts zu suchen. Geh nach Hause mit deinen Puppen spielen. Wir haben eine ernstzunehmende Debatte hier zu führen., begann die Echse und wollte sich gerade Mai zuwenden, als diese ihn am Kragen packte und einfach auf den Boden warf. Ashitaka sprach nämlich die Karte an. Mai blickte zu dieser und lockerte das Band. Immerhin handelte es sich hierbei nicht um eine Schriftrolle im japanischen Stile, sondern um die im chinesischen Stil. Zum Vorschein kam eine fast schon außergewöhnlich gute Karte der Umgebung. Erhöhungen und Tiefen wurden vermerkt, so wie ein Zentrum mit einem kleinen Maderhund darin. Darüber hinaus war der Ort vermerkt, an dem Mai ihn gerufen hatte und an dem nun Ashitaka erneut auf Mai getroffen war. Sie blickte die Karte überrascht an und dann herab zu Ashitaka, der Echse.
Ich muss schon sagen, sehr gute Arbeit, Ashitaka., sprach sie nun unbedacht zu der Echse. Dass sich wahrscheinlich auch der menschliche Pendant dazu angesprochen fühlte, ignorierte sie gänzlich.
Die Wüste breitet sich mit einer Geschwindigkeit von 3m pro Tag aus, in alle Richtungen. Scheinbar möchte dort jemand keinen Wald haben, sondern eine Wüste., sprach er nun und krabbelte wieder an Mai empor, die die Karte Ashitaka überreicht hatte, also dem Menschen.
Ich nehme an, Sie können damit mehr anfangen, als ich. Immerhin obliegt Ihnen die taktische Planung, Sarutobi-san., sprach sie nun und betonte Letzteres sehr, damit sie nun die Beiden von einander abgrenzen konnte.
[color:2d5b=cc3300]Ich habe Ihren Auftrag erfolgreich ausgeführt. Nur gehe ich davon aus, dass ein solches Leuchten in der Dunkelheit der Nacht auffällig sein wird. Wir sollten uns alsbald zurückziehen., schlug sie nun vor und stellte sich wieder aufrecht hin. Eine Hand an der Hüfte, die Andere streng herabhängend. Ihre Augen versuchten im Dunkeln die Sonnenbrille Ashitakas zu finden und scheiterte jedoch kläglich daran. Dann jedoch sah sie sich um.
Kôhei-san noch nicht wieder da? Immerhin waren Sie doch gemeinsam hier beschäftigt., sprach sie nun und legte den Kopf zur Seite und blieb dann wieder an dem Mann mit der Taschenlampe hängen. Sie lächelte ihn an. Wie es wohl den Anderen ging? Sicher würde Kazumi Daizen ganz schön anschnauzen und dieser würde sie sicher zurecht weisen und wenn dann auch noch Kôhei davon Wind bekommen würde, würde dies bedeuten, dass Kazumi erneut eine Rüge von ihm sich einhandeln würde. Sie dachte hierbei gerade an die kleine Auseinandersetzung in der Wüste, weil Kazumi Mai noch als Feuergöttin ansprach und sie mit dem Suffix –sama bedachte. Sie fragte sich warum es ihn störte, doch war hier wohl sein Ehrgefühl zu stark und Kazumi würde sich ihm beugen müssen, immerhin war er ja ihr Sensei und nicht mehr sie. Ein wenig betrübt dachte sie nun an Kaori. Ja, das waren noch Zeiten, als die 3 Damen, Kaori, Kazumi und Mai viel Spaß zusammen hatten, zusammen kochten, zusammen lachten und auch sonst sehr viel unternahmen, aber nicht wie Hokage und Gefolge, sondern wie Freunde, oder Mutter und Töchter. Ja, sie würde es diesem Maderhund heimzahlen, doch nicht in dem sie ihn zerstören würde, sie würde dafür sorgen, dass er eingesperrt werden würde und zwar in einer der beiden jungen Damen. Sie selber gab Akari den Vorzug. Nicht, weil sie Kazumi so sehr mochte, sondern weil Akari aufgrund ihrer Mentalität, aufgrund ihres Könnens einfach Anders war und daher auch die logische Wahl.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Do Feb 06, 2014 9:16 pm

In aller Seelenruhe nahm Ashitaka die Karte in Empfang; er schenkte der zeternden Eidechse nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit. Es imprägnierte ihn nicht, als Lackaffe bezeichnet zu werden. Solcherlei war er bereits von zig Kuchiyose gewöhnt; wie sehr insbesondere die kleinen Exemplare es doch genossen, außerhalb militärischer Rangstufen zu stehen und trotzdem mittendrin zu sein... Derweil er den Lichtkegel der Taschenlampe auf die Rolle richtete, hörte er das Lob, welches sein Namensvetter einstrich, und deutete es als auf die Sprengfallen gemünzt. Hm machte er jedoch bloß, da er die Sache nicht als unbedingt lobenswert empfand. Hier unten hatte er seine Kreativität schließlich längst nicht austoben können.
Die Karte zeigte neben einer gewissen Kunstfertigkeit, die an anderer Stelle vielleicht gewertschätzt werden konnte, viele geographische Interessantheiten. Erhebungen und Vertiefungen; einige davon mochten wirkliche Hügel und Täler sein, andere vielleicht nur Launen der Wüste. Was man daraus machen konnte, war die Frage. Letztlich gebot es zumindest die Mutter aller Taktiken, die Höhe zu suchen. Mit dieser Karte hatten sie immerhin den Vorteil, definitiv nicht in eine großflächige Senke abgedrängt zu werden, sofern Ichibi etwas Unvorhersehbares tun sollte. Etwa, ganze Wellen von Dünen in Bewegung zu setzen und somit großflächig Druck aufzubauen.
Bin da relativ sorglos gab der Sarutobi aufgeräumt zu, als Mai ihn darauf ansprach, dass dieses Areal schließlich gerade seine Sichttarnung aufgegeben hatte. Wäre ich ein Gegenspieler, würde ich keinen Kampf provozieren, während noch immer die bequeme Chance besteht, dass  Bijuu und Konoha Kontakt herstellen. Und sich gegenseitig schwächen. Es spart mir Ressourcen und hebt meine Chancen auf den Sieg... Schulterzuckend steckte er nun die Karte weg und strebte gemächlich dem Rückweg entgegen. Blicke ich aus dieser Warte weiter, sehe ich noch Ärger kommen. Auf den Sandsturm folgen wird vermutlich nicht reine Luft. Schade. Er winkte mit der Taschenlampe kurz in die Richtung, in der Kôhei zuletzt gewerkelt hatte. Kôhei-san ist selbstredend noch da. Doch wir begeben uns nun zurück, ja. Ein knapper Wink, dann begab er sich in den schmalen Pfad hinein.

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Out: Postet ihr ruhig schonmal wieder im Basislager; Ashitaka meldet dort lediglich Vollzug und tut ansonsten nichts Weltbewegendes. Ich lasse ihn wieder handeln, wenn ich mit Daizen an der Reihe bin.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Fr Feb 07, 2014 11:02 am


Während der Rest der Truppe sich mit der Tat von Mai beschäftigte und deren kleinen Kuchiyose, verhielt sich Kôhei vollkommen ruhig und saß in einer Ecke. Innerlich versuchte er sich darauf vorzubereiten, was bald folgen würde. All die Dinge, die gesagt wurden, rauschten an ihm vorbei. Ihm schwirrte derweil eine gedachte Auseinandersetzung mit dem Ichibi im Kopf herum. Er war eine große Ansammlung von Chakra, ummantelt mit Sand und fähig Sand zu kontrollieren. Kôhei selbst war zwar auch in der Lage sehr große Mengen von Chakra zu bilden, aber im Vergleich zu einem Jinchûriki schien es schon nicht mehr so viel zu sein. Malus würde seine Körperkraft einsetzen können – doch dies wäre quasi auch schon alles. Darüber hinaus hatten sie keine Techniken, die einen Bijû wirklich in Schach halten könnte. Erneut wünschte er sich seine verstorbene Frau her. Mit ihr würde der Kampf vermutlich wesentlich leichter sein. Aber sie war nicht mehr und es half nichts, ihr weiter hinterher zu jammern. Nun musste er Hand anlegen, mit allem was er hatte. Seine Augen würden dabei seine größte Waffe sein, denn selbst im Dämmerlicht würde er die Bewegungen des Ichibi sehen können und voraus sehen können, wo die Anderen vielleicht noch zögern würden, wo der Angriff eigentlich hin zielte.
Er vernahm seinen Namen und sah leicht auf. Mai hatte gefragt, ob er noch da sei. Dem war so. Ashitaka teilte dann mit, dass sie sich zurück begeben werden. Kôhei nickte und erhob sich. Noch einmal sah er über die Schulter, ob alle Kibakufuda gut positioniert wären, dann marschierte er hinter den Anderen her.



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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Fallgrube"   Fr Feb 07, 2014 8:39 pm

Mai blickte kurz Ashitaka an und nickte dann kurz, ehe sie dann zusammen mit den Anderen zurückging. Sie sagte auf dem Rückweg nichts und hatte auch wieder ihr Kuchiyose verschwinden lassen. Immerhin war die kleine Eidechse nicht mehr zu gebrachen. Sie schritt also wortlos neben den Anderen her und blickte jedoch stets nach vorne. Sie würde nicht wanken, so wie man es ihr immer beigebracht hatte, egal wie anstrengend es war. Sie hatte dafür immerhin ein hartes Training hinter sich, so dass sie selbst bei größer physischer Anstrengung, wenn es ihre Kräfte übersteigen sollte, nicht gleich in die Knie ging und umkippte. Mai hatte stets über sich selber gesagt, dass sie wahrscheinlich einmal im Stehen sterben würde, so sehr strengte sie sich in jedem Kampf an. Aber nun ja, nun stand ihnen der Ichibi bevor und diesen Kampf würde sie mit vollem Eifer entgegen treten.

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