Tamashii no Utsuri

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 [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"

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Kato Daizen
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BeitragThema: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Feb 19, 2014 8:46 pm

Die Weite der Wüste von Yudamari; unter diesem Areal legten die Konoha-Nin ihre Fallgrube an.

---------

Wichtig: Das Areal ist sehr weitläufig; die Fläche direkt über der Fallgrube macht etwa einen Kreis von 50 Metern Durchmesser aus, nimmt jedoch keineswegs den gesamten Bereich ein, wie es der Name des Topics suggerieren könnte.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Fr Feb 21, 2014 5:41 pm

cf: Basis-Lager

Daizen spuckte in die Hände. Los.
Die Entfernung zum Sandsturm, mit dem Ichibi als Dreh- und Angelpunkt, betrug schätzungsweise rund einen Kilometer. Die Fallgrube, von Mai Fudo durch eine Blendgranate angezeigt, musste sich in geringer Entfernung vor ihnen ausbreiten. Sonnenaufgang musste unmittelbar bevorstehen; im Rücken der Shinobi schlich sich bereits seit geraumer Zeit die Farbe in die Welt zurück. Die Sonne stach nur noch nicht über die Kuppen der einrahmenden Hügel.
Lasst uns mit der ersten Runde beginnen... Vor dem Hokage befand sich ein Bannkreis, sorgfältig auf die im groben Rund ausgelegten Schriftrollen geschrieben. Auf Sand ließ sich so schlecht schreiben... Keiko als Sachverständige für Schönschrift hatte sich an den Kanjis beteiligt und erhob sich nun wieder, klopfte den Staub von den Knien. Eine Ehre, diesen Kreis für Sie zu schreiben sprach sie gut gelaunt. Sie sollten es ja besonders gut hinbekommen, angesichts ihrer Karriere...
Hm. Daizen schaffte es nicht ganz, den stolzen Zug um die Mundwinkel zu unterdrücken. Die bloße Erinnerung an etwas, worin er wirklich gut war, brachte zumindest ein klein wenig Entspannung in seine Kiefermuskeln... Werde mich bemühen. Ashitaka. Eine fordernde Handbewegung in Richtung des Sarutobi. Sei so frei, erleuchte uns.
Jawohl. Ashitaka trat umsichtig an den Kreis, atmete tief ein, sammelte Chakra im Mundraum. Im Ausatmen stieß er eine tennisballgroße Flammenkugel aus, welche sich artig wie ein kleiner Kerzengeist einige Zentimeter über dem Boden positionierte, genau im Zentrum des Bannkreises.
Es weckte Erinnerungen. Daizen betrachtete die Flamme einen Moment lang.

Sei so frei, erleuchte uns.
Jawohl. Der Chuu-Nin nahm sich einen Moment des Überlegens, ehe er seiner Partnerin, gleichfalls Chuu-Nin und gleichfalls Sarutobi, zunickte. Zugleich, Ko Endan.
Klar. Auf drei entgegnete Rannja, damals noch zwangsverlobt mit Ashitaka, kurz vor der arrangierten Heirat stehend und entsprechend säuerlich auf den gleichfalls unwilligen Fast-Ehemann sprechend. Zwei!
Eins...
Feuer! Zwei dünne Feuerzungen flatterten über die Umgrenzungen des Bannkreises hinweg, vermengten sich in der Mitte zu einem flackernden Bällchen von der Größe eines Männerkopfes.
Reicht. Daizen nickte knapp. Seine Untergebenen leisteten einen guten Job, auch wenn sie noch frisch in seinen Diensten waren. Und nun... wo ist denn unsere Batterie? Endlich anwesend? Er schaute sich suchend um - aber dennoch spürte er Mai Fudo, ehe er sie wirklich zu Gesicht bekam.


Daizens Blick blieb auf Mai hängen. Nicht der jungen Version in seinen Gedanken natürlich, sondern der gegenwärtigen Mai. Zurzeit wäre sie wohl nicht in der Lage, ihn so dermaßen zu beeindrucken wie damals während der Belagerung, in deren Verlauf er sich seinen Beinamen als Mauersprenger erobert hatte. Obwohl es ein Tor gewesen war, das sie gemeinsam zerlegt hatten, keine Mauer...
Ich bitte nun jeden, mit Ausnahme Mai-sans, hierbei zu unterstützen. Platziert je einen Fuß auf den Ladeflächen des Fuuin-Kreises. Anschließend leitet ihr Chakra hinein: Wer mit seiner Energie haushalten muss, spendet im Wert eines mittelmäßigen Ninjutsu des Ranges C. Wer sich keine Gedanken um Energie machen muss, nimmt sich B als Messlatte. Er lächelte schwach. Und wer ein verdammtes Monster ist, tut, was er will. Dabei warf er Kôhei einen Blick zu - direkt danach allerdings auch Keiko, welche grinste wie eine Katze im Sahnetopf.
Die Shimura trat auch schwungvoll als erste vor; sie setzte ihren Fuß auf die Schriftrolle, wo sie einen leeren Kreis wie einen Platzhalter eingezeichnet hatte, und jagte Chakra hindurch.
Das kleine Feuerbällchen plusterte sich abrupt auf, schwoll bereits jetzt zu einem ausgewachsenen Gokakyuu heran. Der Feuerball schwebte nun allerdings auch gut zwei Meter über dem Erdboden.
Ashitaka tat es Keiko nach; er musste sich allerdings ducken, um sich beim Herantreten nicht die Haare zu versengen.
Daizen holte indes eine Schriftrolle mit Tobidogou-Siegel hervor. Lasst uns etwas tun, was die Aufmerksamkeit eines echten Monsters erregt sprach er, öffnete das Siegel - und fing den ihm entgegenspringenden Goninbari auf. Es handelte sich um den Kriegsbogen, den so ziemlich jeder Anwesende schon gesehen hatte - und seie es nur von der Wand des Kage-Büros her. Daizen grinste noch etwas breiter.
"Ich habe Lust" intonierte er überraschend energisch, "zu streiten mit dem Feind". So sagt man doch, nicht?
Schon länger nicht mehr, wenn man ehrlich war.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Feb 25, 2014 8:48 am

Der Uchiha trat auf den Sand der Oberfläche und atmete tief durch. Langsam schien es Tag zu werden, was er als gutes Omen sah. Zwar wären seine Augen dazu in der Lage gewesen die Dunkelheit zu kompensieren, aber das galt eben für seine Augen, nicht für die der Mehrheit. Die Finsternis während eines Kampfes hatte etwas erdrückendes und man war wesentlich anfälliger für Blendungen. Daizen schien überraschend energisch zu sein, was ansteckte. Er selbst sprühte regelrecht vor Tatendrang. Seine Augen waren Feuer rot und sahen gen Ferne. Den Sandsturm fixierend.

Es fand ein kleines Spektakel statt, indem Ashitaka ein kleines Katonjutsu nutzte, welches kurz darauf in einem Bannkreis gehalten wurde. Daizen und die Kunoichi Keiko machten den ersten Schritt und leiteten mittels Schriftrollen mehr Chakra in die eingefangene Technik. Daizen teilte ihnen mit, dass ein jeder sich nicht übernehmen sollte. Shinobi mit geringem Haushalt eine C Menge, normale B. Wer ein Monster sei, solle tun, was er wolle. Natürlich entging Kôhei nicht, wie Daizen zu ihm schielte. Überrascht lupfte er eine Augenbraue in die Höhe und stellte, ohne Daizen aus den Augen zu lassen, einen Fuß auf eine Schriftrolle und formte das Tiger Fingerzeichen, mit welchem er in der Regel Chakra sammelte. Ein Grinsen konnte er jedoch nicht unterbinden. Aktuell war er wohl die einzige Person, die nicht mit dem Chakra haushalten musste, wenngleich ihm großes bevor stand. Normaler Weise wäre es wohl ein Wettlauf zwischen ihm und Mai gewesen, wer den Größeren besaß – also größeren Chakrapool, doch durch ihr Siegel war sie vollkommen außen vor. Zuvor hatte sie bereits mitgeteilt, was sie maximal erbringen konnte und dies war wahrlich nicht viel.
Kôhei wandte den Blick von Daizen ab und fixierte die schon größere Feuerkugel im Siegelkreis. Er spendete eine Menge, die einer A-Rang Technik entsprochen hätte und spürte nur eine mindere Erschöpfung. Das was vor ihm stand, würde wesentlich schwerer werden, aber war dies nicht das Opening. Er konnte sich bereits denken, was Daizen vorhatte. So unvorhersehbar war es nicht. In wie fern der Bogen zum Einsatz kam, spannte ihn jedoch schon auf die Folter.

Sein Blick fuhr durch die Reihen der Anwesenden und sah einem nach dem Anderen an. “Keiko-san. Ihr werdet vermutlich nicht im direkten Kampf verwickelt sein? Dann kommt her zu mir.“, sprach er mit ruhiger Stimme und hob eine Hand. Sie hatte ihr Chakra bereits abgegeben, wodurch sie sicherlich von der Schriftrolle treten konnte. “Seid mir ein ergänzendes Paar Augen. Behaltet im Auge, was ihr könnt, ich werde sehen können, was ihr seht, sofern es nötig ist.“ In der Annahme, dass sie dem zustimmte, legte er ihr sanft die Hand auf die Schulter und drückte ihr sein Fûin: Shikaku Dentatsu auf. Dieses Siegel ermöglichte ihm eine seiner einzigartigen Fähigkeiten anzuwenden. Die Sichtübertragung. In einem rasanten Kampf war es weniger praktisch, doch war es gut, um die Übersicht über ein größeres Geschehen zu behalten. Außerdem überreichte er ihr eines seiner Siegelkunai, mit der er zu ihr konnte.


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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Feb 25, 2014 9:15 pm

Cf: Basislager

Die Frau war den Herren und auch den anderen Damen gefolgt. Sie hatte zu Yuudais Aussage hin genickt und ihm zugesichert, dass sie ihn nicht hängen lassen würde, und so würde sie es auch nicht machen. Sie war kein Mensch um andere Hängen zu lassen. Sie schüttelte innerlich den Kopf. Als nun jedoch das Fuin ausgebreitet wurde und jeder außer sie Chakra spenden sollte wandte sich Mai ab. Sie verschränkte die Arme vor der Brust. Ja, man musste ihr es nicht sagen, dass sie hier nutzlos war, zumindest was den Chakrahaushalt und die Kampfkraft mittels Katon anging. Mai blickte in die Ferne und ihr Schal wehte. Als sie das vertraute Puff hörte wandte sie sich kurz zu Daizen und sah diesen Bogen. Ja, jener Bogen, er weckte Erinnerungen bei ihr.

Mai war den Anderen gefolgt, zumindest versuchte sie es, doch war die junge Frau wohl ein wenig zu sehr in ihrem Training gewesen, vor dieser Mission. Diese dummen Gewichte an Arm- und Beingelenken nervten massiv, und so kam sie mit Verspätung dort an. Sie sah diese Kugel aus Feuer und betrat unwissend jenen Kreis.
Was ist denn los?, fragte sie, als sie nun Energie in Form eines A-Rang-Jutsus einfach hineinpumpte, ohne es zu wissen, und ohne etwas zu fühlen. Dies war für sie normal, dass so viel Chakra ihren Körper verlies. Interessiert betrachtete sie nun die Kugel.
Huch, die ist ja größer geworden., sprach die junge Mai, keine Ahnung von Kekkai, oder Fuin, und auch keine Ahnung, was noch kommen würde.
Ich werde jedoch meine Aufgabe gut erfüllen. Immerhin bin ich ja nicht ohne Grund hier., sagte sie voller Tatendrang. Sie sah nach unten und bemerkte dann den Kreis.
Oh, ich ähm… Verzeihung., sprach sie und trat zurück ,so dass sie außerhalb des Kreises stand.
Also, was soll ich tun?, fragte sie nun grinsend.


Derweil Mai nun wieder in die Ferne blickte lies sie den Wind auf sich wirken. Sie hatte gut und lange geschlafen in dieser Nacht, zumindest nach außen hin. In Wirklichkeit hatte sie so gut wie gar nicht geschlafen, dass Fieber machte ihr zu schaffen und sie würde wohl erneut Akari aufsuchen müssen, in ihrer Praxis, um sich durchchecken zu lassen und dieses Mal wohl richtig. Sie schüttelte innerlich den Kopf, beobachtete die Umgebung und sah dann kurz zu Kôhei, welcher aktuell wohl eine Art Sympathisant war, zumindest im Moment. Immerhin hatte er sie akzeptiert, und zwar so wie sie war, und das für die vorherstehende Mission.
Zu streiten mit dem Feind ist ein wenig veraltet. Ich würd‘ eher sagen, dass die wilde Jagt losgeht, Daizen., sprach sie ohne ihn groß anzusehen. Sie wusste, dass er wohl gerade sehr in seiner Konzentration war, und deshalb auch wenig auf sie eingehen würde. Sie schloss die Augen und versuchte in sich zu gehen. Nein, sie verspürte keine Angst, keine Reue, warum auch? Immerhin waren sie alle hier, aus freien Stücken, jeder wusste, was auf ihn zu kommen würde, jeder war darauf vorbereitet für den jeweils anderen in die Bresche zu springen und würde sich auch für jeden jeweils einsetzen. Mai selbst würde dies zumindest tun, so wie sie es immer tat, vor dem Rat, vor allen Anderen, ihre Untergebenen gingen ihr über alles. Da scherte sie sich wenig um einen Rat, denn manchmal heiligt der Zweck die Mittel und dafür hätte sie, wäre sie noch Kage jedem Jinchuriki blind vertraut, und diesen freie Hand im Kampf gelassen, solange diese sich nicht gegen Konoha wenden würden. Sie ballte die Hand zur Faust und lies sich den Wind durch die Haare wehen, ja heute war ein guter Tag, ob nun zu sterben, oder aber um weiter zu leben und zu arbeiten, sei jetzt einmal dahin gestellt, doch sie würde alles geben, und wenn es sein musste, würde sie über ihre Grenzen hinaus gehen. Sie kannte ihr Limit, kannte dieses dumme Fuin mittlerweile, doch vielleicht würde sie dies auch irgendwie selber überbrücken können, für Konoha, für die Freiheit, und für den Menschen, die ihr wichtig sind, immerhin sind einige davon anwesend, und die Anderen, hatten für sie ebenfalls einen guten Grund um weiter zu leben. Sie öffnete ihre Augen und war fest entschlossen. Sie wischte sich den Schweiß, den das Fieber auslöste weg und in ihren Augen war ein Feuer zu sehen, ein Feuer, was schon lange nicht mehr so intensiv brannte. Wäre Kôhei damals dabei gewesen, dann wäre wohl klar gewesen, wessen Chakrapool größer wäre, aber solch ein Kräftemessen, würde Mai niemals machen, denn sie kannte ihren Chakrahaushalt, wusste, wie hoch er war, und, dass manche munkelten, dass es wohl keine Grenzen gab.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Feb 26, 2014 7:59 pm

Cf: Basislager

-----Basislager-----
Die Siegelmeisterin konnte die Frage bezüglich der mentalen Situation nur freundlich zurückweisen, Psychologie war dann doch ein ganz anderes Fach, doch vermutlich lag Arisu mit ihrer Einschätzung nicht falsch. “Hm das klingt ja eher danach als ob das eine Sache zwischen Shukaku und mir wird, aber ich werde bestimmt weiterhin alles um mich herum mitbekommen, also auch das du da bist und das Hilf garantiert.“
Anschließend fand das Seal seine temporäre Beendigung und die beiden Mädchen beschäftigten sich den Abend hinein mit medizinischen Themen. Zwischendurch war Mai zurückgekehrt und Akari verschwand mit ihr kurzzeitig für den angesprochenen Checkup, doch war sich die Ärztin am Ende immer noch nicht sicher wie sie mit dem Fieber umgehen sollte. Antibiotika würden nichts bringen und fiebersenkende Mittel wären kurz vor einem Kampf möglicherweise auch nicht die richtige Wahl. Irritiert stellte Akari fest, dass sie Mai zwar behandelte aber nicht genug Informationen zu besitzen schien. Anschließend gesellte sie sich wieder zu Arisu und kuschelte sich in ihren Schlafsack. Das letzte Thema wurde wieder aufgegriffen und die Unterschiede zwischen Krankenhauszimmer und Feldlazarett geklärt, beispielsweise konnte man nicht regelmäßige Visiten abhalten oder Pflegepersonal mit in die Planung einbeziehen. Ingesamt musste Akari mindestens dreimal den Wunsch unterdrücken bei Mai vorbeizulaufen und sei es nur um zu sehen ob diese auch wirklich schliefe. Konnte ihr dies nicht egal sein? Immerhin hatte Akari selbst auch einen anstrengenden Tag auf sich warten. Unter dem Vorwand sich etwas zu trinken zu holen warf sie dann doch noch ein letztes Auge in Mai und begab sich anschließend selbst zur Nachtruhe, 6 Stunden mussten schon sein.
Der Hokage sprach sein Wort und Akari marschierte mit oder wurde besser gesagt von Arisu hinterher gezogen, war vermutlich sowohl für Akari als auch für Noriko die bessere Wahl, denn beiden fehlte die Zeit es sich noch einmal anders zu überlegen, doch ihren Rucksack schnappte sie sich dennoch.    

---Über der Fallgrube---
Draußen war die Welt zum Großteil dunkel, doch hing ebenfalls bereits das Versprechen des Sonnenaufganges in der Luft. Ihr Blick ging gen Himmel, sie waren ja nicht wirklich in einer Wüste, womöglich könnte es ja ausnahmsweise doch noch regnen? Spannender als die Frage ob des Wetters war selbstverständlich das Fuuin mit der Flammenkugel im Zentrum. Akari stellte sich auf eine der Ladeflächen und gab brav einen B-Rank ab, allein davon fasziniert, dass es Fuuin gab die von so vielen Leuten aufgeladen werden konnten und zudem gab es auch noch eine optische Anzeige ob des Ladestandes. Anschließend wechselte ein Bogen vom Ruhestand in den aktiven Dienst und wirkte in natura gar noch imposanter. Noriko hatte sich erneut ihren Kopf als Sitzplatz ausgesucht und erstaunlicherweise fand Akari jetzt schon Trost darin. Arisu würde in den Kampf ziehen, doch ein Teil von ihr bliebe dann wohl bei Akari zurück und sei es nur in Form eines Kätzchens.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi März 05, 2014 5:32 pm

Höher und höher schlugen die Flammen. Das Feuer kesselte auf der Stelle, schlug dann und wann mit grellen Speeren aus Katon, als wolle es ausbrechen. Der Bannkreis hielt das monströse Geschoss, angestaut mit Energie bis zum Platzen, jedoch erfolgreich im Zaum. Licht strömte aus, ließ die Schatten der Umstehenden scharf und verzerrt hervortreten.
Daizen betrachtete die Szenerie und befand, dass es gut war. Sehr gut. Der Moment der Wahrheit stand unmittelbar bevor; längst hatte er den Pfad eingeschlagen, der kein anderes Ziel als den Kampf mit dem Ichibi haben konnte. Kein Zurück gabs noch, und diese Gewissheit gab Kraft. In diesem Wissen lag die Macht, alle Zweifel abzustreifen. Und vorwärts zu gehen, zum Guten oder Schlechten. Das Spiel war gewählt, das Ziel hoch gesteckt, das Vorgehen klar. Direkte Konfrontation. Die reinste Art eines Planes. Pläne mussten - wenn man Daizen fragte - kurz sein. Kurz, knackig, stabil. Je weniger Länge, umso weniger Gefahren von Schwachpunkten.
Und wenn sie hier alle als Team auftraten, zielorientiert vorgingen und nicht aus Heroismus vorpreschten, würden sie diesen Kampf auch durchstehen.
Daizen holte einen Pfeil hervor.

Keiko wurde derweil von Kôhei angesprochen. Mit freundlicher Skepsis hörte sie ihm zu und hob eine Augenbraue, derweil er ihr ein Siegel auf die Schulter drückte. Klingt kryptisch bemerkte sie, ließ das Ganze aber zu. Ich halte die Augen auf.

Anlegen. Der Pfeil nockte in die Sehne und klappte gegen den Bogenschaft. Zielen. Daizen atmete noch einmal tief durch, dann nahm er Schuss-Haltung ein, ohne jedoch zu spannen. Stattdessen stellte er sich breitbeinig auf und peilte in Shukakus Richtung. Die Augen schlossen sich, und in langjähriger Übung stürzte dem Hokage die Ruhe vor dem Schuss entgegen. Er ließ sich davon umspülen, blendete aus, was um ihn herum geschah. Einzelne Worte, die blakende Katon-Bombe, schweißtreibende Hitze. Er fiel in seinen Spürsinn hinein, erfasste die Energiequellen rundherum. Zuerst nur im Umkreis von fünf Metern. Dann zwanzig Meter. Fünfzig Meter. Einhundert, hundertfünzig Meter. Die Flamme auf dem Bannkreis war ein Leuchtturm im Nirgendwo.
Nach der maximalen Ausdehnung des Spürsinns erfolgte das Verschieben. Das Feld seiner Wahrnehmung besaß feine Fädchen; Daizens Geist zog sanft daran, und das Feld bewegte sich. Kurz darauf waren Gruppe und Katonflamme nicht mehr im Zentrum des Feldes, sondern fast am Rande. Verharren. Nach einem entschlossenen Ruck an den mentalen Fäden glitt das Feld weiter, ließ die Lebenslichter der Konohas hinter sich - und damit auch Daizen selbst. Seltsames Gefühl, sich so zu verlieren. Sich nicht mehr selbst wahrzunehmen. Bei den ersten Versuchen dieser Sensor-Fähigkeit hatte Daizen sich stets selbst gezwickt, um sich zu vergewissern, dass er noch da war und kein Geist im Meer aus Energien. Diese Zeiten waren glücklicherweise vorüber; das Feld seiner Wahrnehmung verschob sich noch weiter, glitt als unsichtbarer Teppich übers tote Land.
Daizen kompensierte bereits jetzt die Entfernung, indem er den Bogen etwas steiler ausrichtete. Dann traf sein Spürsinn den Ichibi, ein Knäuel aus Kraft, roh und chaotisch. Halb hatte er damit gerechnet; trotzdem überlief ihn ein Zittern. Der Winkel wurde noch etwas steiler, ehe er wieder einige Fingerbreit nach unten korrigierte.
Das Bogenholz knarrte, als Daizen spannte. Einem Goninbari sagte man nach, dass es fünf Mann bräuchte, um die Sehne aufbringen zu können. Und schon das Spannen eines gewöhnlichen Kriegsbogens entsprach dem Hochheben eines erwachsenen Mannes. Daizens Muskeln arbeiteten nun, traten straff hervor. Nicht nur im Arm selbst, sondern im ganzen Oberkörper. Die Befiederung des Pfeiles wanderte bis zum Ohr, auf der geschliffenen Spitze glänzte ein Fuuin.
Dann schwirrte die Sehne, laut und wütend wie eine Hornisse. Der Pfeil sprang ab, schwirrte in den Himmel hinauf, vibrierte förmlich im Fluge, mit kreischendem Klang. In weiter Ferne schnitt er in den Sandsturm hinein, mit dem sich Shukaku umgab.

Daizen senkte den Bogen. Und gestattete sich den ersten Atemzug seit Beginn seiner Schussvorbereitungen. Schwungvoll drehte er sich um. Feuer. Die Kanjis, welche den Fuuin-Kreis bildeten, wandelten sich. Mit einem wilden Fauchen kam der riesenhafte Feuerball frei und sprang in den Himmel, der Flugroute des Pfeiles nach. Welch ein herrlicher Anblick, dieses ungeheure Geschoss über den Himmel wandern zu sehen, in formvollendetem Bogen.
In der Ferne krachte der Feuerball auf, und der Sandsturm wurde in Brand gesetzt. Das Getöse war laut genug, um selbst von den Konohas gehört zu werden. Flammen schlugen hoch; der Sandsturm hatte das Feuer absorbiert, so schien es, und in seine Kreiselbewegung aufgenommen. Ein orangerot und weißgelb pulsierendes Feuerherz mitten in der Wüste leuchtete auf, ehe es verlosch und ein gewaltiger Rauchpilz zum Himmel aufstieg.
Daizen schaute lächelnd hin, den Bogen gegen die Schulter gelehnt. Für alle, die es sich schon die ganze Zeit über fragten sprach er, die Brust geschwellt von Selbstbewusstsein und Stolz, Das ist Artillerie.

Die Antwort bestand aus einem schmerzerfüllten Heulen, das an ihre Ohren drang. Nicht menschlich, aber auch nicht einfach tierisch. Dieses Geräusch war ein Wechselding, und es ließ einem die Nackenhaare zu Berge stehen.
Es kommt was stellte Ashitaka fest. Was kam, war ein Geschoss. Eine kugelförmige Bombe aus Fuuton stieß durch die Rauchwand und pflügte über den Wüstensand. Allerdings besaß dieser Angriff keine Zielgenauigkeit; schon auf weite Strecke konnte man erkennen, dass die Luftkugel zur Linken der Gruppe vorbeirauschen würde.
Gleich darauf aber öffnete sich der Vorhang aus Qualm nochmals, und eine weitere Luftkugel schälte sich frei. Diesmal etwas seitlich versetzt.
Daizen betrachtete dieses Schauspiel für einen Moment schweigend, dann gab er einen Wink. Beiseite. Beiseite, wir weichen dem aus! Keine Aufregung lag in seiner Stimme, eher kühle Gelassenheit. Die Dinger sind nicht sonderlich schnell; wir verschwenden nur Energie, wenn wir sie abwehren, also gehen wir aus dem Weg!

Derweil schüttelte Shukaku rauchende Trümmer aus Sand und Glas ab, ließ seinem Schmerzgeheul eine deutlich zornigere Kampfansage folgen und setzte sich schwerfällig in Bewegung.
Er würde allerdings eine gewisse Zeit brauchen, ehe er die beachtliche Entfernung überwunden hatte, über die dieser Kampf hinweg geführt wurde. Zwischendurch hielt der Bijuu immer wieder inne und feuerte neue Fuuton-Geschosse ab, welche sich walzenartig über die Wüstenfläche bewegten.

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Zuletzt von Kato Daizen am So März 09, 2014 9:58 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi März 05, 2014 7:05 pm

Kôhei stand weiter an dem Siegelkreis auf dem Boden und ließ den Blick über die hier anwesenden Mitglieder schweifen. Daizen machte sich so grade daran den Bogen auszurichten. Zwar hatte er selbst nie etwas in Richtung Artillerie ausgeübt oder gesehen, doch war er sich über das Können und die frühere Position von Daizen im Klaren. Es hatte etwas heroisches ihm dabei zuzusehen.

Ebenso heroisch war das Geschoss, welches letztlich in Richtung des Ichibis abgefeuert wurde. Eine Frage stellte sich Kôhei. Wofür? War dieser Angriff es wirklich wert gewesen? Ichibi aus seinem Wirbelsturm locken? Ein Brüllen erklang und ein luftiges Geschoss, welches nicht sonderlich gut gezielt war, fegte über den Sand hinweg. Er erkannte, dass das Geschoss sie nicht erreichen würde. Ihm auf dem Fuß folgte jedoch der Ichibi und weitere Geschosse bahnten sich ihren Weg. Er kniff die Augen etwas zusammen, um sein Sharingan vor dem Sand zu schützen und ließ eines seiner Jikukan Kunai in der Hand wirbeln. “Hokage-sama. Wenn ich eure Bogenkünste erneut in Anspruch nehmen dürfte?“, sprach er und hielt ihm das Kunai hin. “Feuert ihm das Siegel am Besten auf den Rücken. In den Nackenbereich.“, sprach er immer lauter werdend, weil der Ichibi auf dem Weg zu ihnen war.

Es war wohl die beste Idee die Beschwörung, die er durchführen wollte, so nah wie möglich am Ichibi zu nutzen. Vielleicht würde die Beschwörung selbst schon einen Dienst erledigen. Das Gewicht würde den Ichibi bereits eine Herausforderung bieten. Darüber hinaus zog er sich das Headset am Hals hinauf, sodass er den kleinen Stöpsel im Ohr hatte und das Mikrophon nah genug am Mund, damit man ihn verstehen konnte.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Sa März 08, 2014 5:08 pm

Shukaku war vergessen. Irgendwo in der Ferne wütete ein Sandsturm mit einem unvorstellbaren Zentrum und Akari stand mit großen Augen und Blick auf das Katon-Objekt welches sie gemeinsam erschufen. Womöglich war es Ironie des Schicksaals, Mai, im Vollbesitz ihrer Kräfte wäre womöglich alleine in der Lage gewesen ein vergleichbares Meisterwerk herzustellen, doch sie kämpften wortwörtlich gemeinsam. Sicher dienten die zugeführten Energien nur als Treibstoff, doch es war romantisch sich vorzustellen ihre unterschiedlichen Chakren wäre irgendwo verbunden, mit dem Ziel sich auf ihren Gegner zu werfen und Daizen als ihr Anführer gab den Befehl zum Anstoß. Besser gesagt zum Abschuss, denn er war der Bogenschütze und erneut überkam sie das Gefühl von damals, als wäre sie bei etwas bedeutendem dabei und sei es nur den Hokage in Pose zu sehen. Er machte aber auch eine wirklich gute Figur, so stellte man sich doch immer einen starken Anführer vor, der Fels der sich dem Feind entgegen stellt, der erste Kämpfer der den Beginn der Schlacht nach sich zieht. Natürlich war es für sie unmöglich in einer echten Schlacht dabei zu stehen, sie wäre niedergemetzelt weil sie einem Beobachter gleich das Gemälde bestaunte. Ihr Verhalten wäre in manchen Situationen grob fahrlässig, doch sie waren in der Überzahl und sie wollte Shukaku’s Aufmerksamkeit erregen um ihn in eine Falle zu locken, Akari durfte sich dem Staunen hingeben. Womöglich sollte sie in ihrer Freizeit zeichnen lernen? Dann könnte sie solche heroischen Szenen später auf Papier bannen und Daizen-sama zum 60zigsten eine Kollage seiner großen Auftritte schenken, denn irgendwie wurde sie das Gefühl nicht los zumeist dabei zu sein, war sicher nur ein dummer Zufall.
Der Bogen spannte, der Bogen feuerte und das Geschoss folgte. Kamera, sie müsste eine Bildabfolge aufnehmen, es war einfach schon fast legendär und mit welcher Kraft erst die Feuerkugel auf das Ziel einschlug, epochal und wie schnell ihr doch die Wortwahl der Superlative auszugehen drohte. Daizen-sama war selbstverständlich kein Superheld und Shukaku nicht der Oberbösewicht, doch der Vergleich passte dennoch erstaunlich gut. Sie bekämpften das Monster, weil es nicht einfach frei herumlaufen konnte wie es wollte, grüne Täler in Wüsten verwandelte und eine Schneise der Vernichtung auf seinem Weg zurückließ. Es war ihr Auftrag das Ding zu fangen und zu verbannen und dies wäre nicht nur ein Dienst für Konoha und selbst das mächtige Heulen mochte diese schöne Illusion nur schwerlich zerstören. Als Romantikerin erhoffte sie sich aber auch gleichzeitig, dass dies ihre erste und letzte S-Rank-Mission war, dass Bild stimmte, es war im Kasten, zurück in die schnöde Realität. Die Warnung von Ashitaka erschreckte sie fast ein bisschen, die Einleitung war geschrieben, jetzt ging es los.
Diese Realität war jedoch mindestens so spannend wie ein Notfallpatient dessen Behandlung Präzision und einen Spielraum von wenigen Sekunden offen ließ, denn es kam etwas Schnelles auf sie zugerast. Es sah irgendwie aus wie komprimierte Luft, allerdings war der Maßstab ziemlich groß und vermutlich brach es beim ungebremsten Aufprall Knochen wie Zahnstocher. Ab jetzt konnte es für sie schnell tödlich enden romantisch verklärt die Szenerie zu bestaunen und sie würde dem Befehl von Jedem folgen, selbst wenn Arisu ihn gäbe, denn sie war derzeit nur schmückendes Beiwerk – kurz gesagt im Weg. Es ging für sie darum als Einheit mit den anderen Individuen zu agieren, dem gemeinsamen Ziel entgegen streben, dem Spielführer gehorchen, sonst besäße sie keinen Wert, weder als Gefäß noch als Iryônin. Sonst gab es für sie derzeit Nichts zu tun, außer zu vermeiden tatsächlich im Weg zu stehen. Der Befehl zum Ausweichen ward ausgegeben und sie kam dieser Aufforderung nach. Niemand sollte oder konnte an dieser Stelle etwas von ihr erwarten, sie brauchte lediglich auf sich selbst acht geben, damit sie im Notfall die Notfälle verarzten könnte.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So März 09, 2014 9:51 am

Ein Pfad, klar wie der rosarote Himmel im Osten. Planung und Taktik war Vergnügen; zuviel davon legte jedoch die Leidenschaft in Fesseln. Bewegung, Ernstfall, Geschehen allein sprengte diese Ketten, und was darauf folgte, war Befreiung im Handeln. Gleich welche Folgen. Gleich welche Konsequenzen. Gleich welche Verluste. Wer den Moment des Startschusses nicht genießen konnte, kein Mitreißen fühlte, gehörte auch nicht aufs Schlachtfeld.
Daizen Kato verspürte dieses unvernünftige Gefühl im Herzen. Hitze. Was nichts mit Katon zu tun hatte. Reine Freude am Tun erfüllte ihn.

Und inmitten des Tohuwabohus aus Windböen und Sandschleiern sprach Kôhei ihn an, ein Kunai samt Fuuin in der Hand wirbelnd und ihm im nächsten Moment hinstreckend. Wir machen einen Nyoko-Zug? Klar entgegnete Daizen überraschend freimütig, geradezu ausgelassen, wobei er sich auf Nyoko Uzumaki bezog, eine Künstlerin des Hiraishin, welche mittlerweile leider nicht mehr unter ihnen weilte. Bedauerlich. Nicht nur wegen ihrer Fähigkeit, dank der Daizen sie auf dem Schlachtfeld regelrecht umherhetzen konnte wie einen Springer beim Schach. Nur ist dies hier keine Zwille. Von daher: Er beließ das Kunai in der Hand des Uchiha; stattdessen streckte er ihm nonchalant einen Pfeil hin. Binde dein Fuuin darum; meine Finger taugen gerade nicht zu solch feiner Arbeit. Zurr es aber gut fest, meine Pfeile fliegen schnell. Davon ab, versprich dir nicht zuviel. Er schaute bereits wieder in Feindesrichtung, regelrecht auf weitere Geschosse wartend. Rücken und Nacken sind schlecht blatt so von vorn!
Das Fuuton-Geschoss kam daher, diesmal nur so groß wie ein Heuwagen. Es brauste heulend zwischen dem Uchiha und dem Kato einher, sodass das kurze Gespräch zu einem Ende und die Beteiligten zu einem erneuten Ausweichen gezwungen waren.
Sperrfeuer. Nach den Kawenzmännern buk Ichibi offenbar lieber kleine Brötchen. Fuuton-Geschosse schwirrten in einer lockeren Formation herbei, verteilten sich auf breiter Front und dazu auch noch fröhlich versetzt zueinander. Sie ähnelten wütenden Kreiseln, groß wie Strohbündel.
Aaach-tung! Daizens Stimme bellte über den Platz. Funkgeräte! Funk herstellen, Hopp! Akari! Aufgabe für dich, und alle hören zu! Ein kesselndes Windgeschoß raste zu seiner Linken vorbei; die Verwirbelungen, die es nach sich zog, zerrten an der Weste des Hokage. Spürsinn einsetzen! Erfasse Kameraden und Feindfeuer! Koordiniere Ausweichen! Ohne großes Zerstreuen, Hopp!
Letztlich war Daizen kein allzu famoser Sensor-Nin. Was er vermochte, war praktikabel und klassisch, doch es gab Geeignetere für diesen Job. Bessere für eine Neubelebung des kultigen Morgenmagazin-Telefonspiels "Superball", nur mit etwas mehr Multitasking-Zwang.
Wie gewaltig hatten sie doch Ichibi in die Höhe erhoben mit seinen Fähigkeiten... hätten sie es mal mit den Fähigkeiten ihrer eigenen Truppe getan, wären sie mit einem gänzlich anderen Selbstbewusstsein in die Sache gestartet.

Ashitaka und Keiko hatten in der Zwischenzeit versucht, den Fuuin-Kreis zwecks späterer Verwendung zu retten, wobei sie auch Kazumi rekrutierten. Rasch, fass mit an! Sie ergriffen das Schriftrollenpergament. In Sicherheit bringen, auf Drei! Zwei! Ein-... Ein Fuuton hasselte sauber zwischen ihnen hindurch; für den winzigen Hauch eines Moments wehrte sich der Papierbogen, dann rupfte es ihn kurz und knapp in Fetzen. Den Sarutobi warf es sogar auf den Rücken, während den beiden Kunoichi lediglich je ein Endchen Papierschnipsel blieb. Ah, Schade. Er kam auf die Füße zurück und schloss sich mit den anderen dem fröhlichen Spring-Spiel an.

Schneidende, heulende Winde rissen Furchen in den Sand, schleuderten ihn empor wie Geysire kochendes Wasser. Ganze Nebelbänke aus gemahlenem Stein waberten kurz darauf über das Feld.
Morgenstund´ brach an, ein Sonnenstrahl leckte gleißend hell auf die Schwaden. Gleichsam endete der Beschuss. Die letzten Fuuton-Geschosse rollten eher unmotiviert dahin. Und aus der höchsten Woge platzte die Pranke, gelbbraun und tintenblau tätowiert, grub ihre Krallen in den Boden und zog. Zog zunächst eine formlose Masse, umschleiert. Ehe der Schädel ans Licht brach, mit schwarzgolden glänzenden Augen, die sich im Morgenlicht zu Schlitzen verengten.
Shukaku hatte die Entfernung überwunden, und er schickte sich an, über seine Herausforderer hereinzubrechen wie der Sturm, mit dem man ihn so gern personifizerte.
Knacken im Äther des Funks. Kôhei. Ashitakas Stimme. Mai. Kassei.
Stille. Ohrenbetäubend. Unwirklich. Brüllen. Nein. Krachen. Übertöntes Brüllen. Explosion.
Ichibi legte sich tiefer; als habe man ihm den Boden unter den Füßen weggezogen und lande er unvermittelt mit dem massigen Kiefer auf dem Boden. In Wirklichkeit schlug er nicht hin; er sackte einfach in die Fallgrube hinein, die ihm knapp bis zur Achsel gehen mochte. Es stoppte seinen Sturmangriff, ganz wie geplant. Und erfüllte damit seinen Zweck.


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Out: Bedenket: Es verstreicht in diesem Post ein klein wenig mehr Zeit, worin etwa Akari das Ausweichen koordiniert. Bitte im eigenen Post einbeziehen ^^
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So März 09, 2014 6:28 pm

Daizen schien über seine Idee nicht all zu traurig zu sein – doch wollte er nicht selbst die Arbeit verrichten und das Fûinsiegel vom Kunai loswickeln und um einen seiner Pfeile wickeln. Stattdessen überreichte Daizen einen seiner Pfeile an Kôhei. Dieser nahm ihn entgegen und löste mit geschickten Fingern das Siegel um den Kunai, nur um es kurz darauf um den Pfeil zu wickeln. Er war sich bewusst, dass die Pfeile von Daizen an Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen waren. Das Siegel aber würde halten, da war er sich sicher. Daizen meinte dann jedoch noch, dass er nicht zu viel erhoffen sollte. Hatte Daizen vor sich nicht zu rühren? Fauler alter Kerl …, dachte sich Kôhei in sich hinein, ließ den Gedanken jedoch nicht auf seinem Gesicht widerspiegeln. Doch bevor Kôhei den Kunai wieder überreichen konnte, brauste ein Fûtongeschoss zwischen ihm und Daizen her und unterbrach die Konversation. Den Pfeil behielt er gut in der Hand und lauschte den folgenden Befehlen.

Der Hokage gab zu verstehen, dass Akari als Sensor mehrere Ausweichmanöver koordinieren sollte. Kôhei nickte kurz ab, fixierte jedoch wieder den Ichibi. Die Geschosse waren nun kleiner, als zuvor und schienen weniger Wucht zu besitzen, doch reichten sie aus, um die Artillerievorrichtung von Daizen zu zerstören, die lediglich aus Schriftrollen bestanden hatte. Der Uchiha lauschte den Befehlen, die Akari von sich gab, damit sie nicht völlig verstreut umher standen. Und es schien recht gut zu funktionieren.

Kurz darauf brach aus einem Sandschleier, der sich durch den aufgewühlten Sand erhoben hatte, zwei Klauen. Blaue Tattoos waren darauf zu erkennen. In seinem Ohr vernahm Kôhei die Worte von Ashitaka und schob den Pfeil, den er noch immer hielt, zwischen die Zähne, nur um kurz darauf ein Fingerzeichen zu formen und alle Kibakufuda, die er zuvor unter der Fallgrube angebracht hatte, detonieren zu lassen. Der Knall war Atemberaubend und der Sand, der dadurch kurzzeitig aufgewühlt wurde, schoss viele Meter in die Höhe, tauschte quasi den Platz mit dem Ichibi.

“Daizen!“, rief Kôhei zu seinem Oberhaupt und warf den Pfeil zu ihm, als wenn es sich um einen Wurfspeer handeln würde. Danach widmete er sich wieder dem Ichibi. Mit der Beschwörung von Malus wollte er sich noch ein wenig Zeit lassen, in der Hoffnung in eine bessere Position zu gelangen. Stattdessen kniete er sich auf ein Bein und formte ein paar Fingerzeichen. Was darauf geschah war für niemanden außer dem Ichibi selbst sichtbar. Es war vielleicht etwa größenwahnsinnig, aber aus seinen Forschungen in der Vergangenheit heraus, war ihm klar, dass ein Bijû ebenso anfällig für Genjutsus war, wie auch ein normaler Shinobi. Eigentlich waren sie sogar noch anfälliger für eben jene. Die Wenigsten wagten es wirklich einen Bijû mit einem Genjutsu zu konfrontieren, wodurch sie selten damit zu kämpfen hatten. Bewiesen, dass dies funktionierte, hatten zahlreiche Uchiha.

Was Kôhei jedoch vor hatte, war nicht etwa den Ichibi unter seine Kontrolle zu bringen. Er wollte ihn lediglich länger an den Boden ketten. Aus dem Boden um den Ichibi herum brachen Skelettarme, die nicht so klein waren, wie es für Chimei-Tekina jimen no Jutsu üblich war. Dies lag aber auch letztlich daran, dass Kôhei nicht die üblichen geringen Chakrakosten nutzte, sondern eine hohe Menge einsetze, einfach um sicher zu gehen, dass es den Ichibi eine gewisse Zeit weiter fest hielt. “Sagt mir Bescheid, wenn ich springen kann ...“, sprach Kôhei mit ruhiger und konzentrierter Stimme in das Headset, während er das letzte Fingerzeichen aufrecht hielt.

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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di März 11, 2014 8:52 am

Nun war sie gekommen, Mais Feuertaufe. Nicht jene gegen Monster, und auch nicht jene als Ninjutsu'kan, sondern als Taijutsu'ka gegen jemanden, der im Vorteil war. Vielleicht auch als Echtzeitstrategin, wobei Echtzeitstrategien ihr eh lieber waren, als das lange Vorbereiten. Sie fand es leidig, vor allem unter den Gesichtspunkt der Fehlerquote. Je komplexer der Plan, desto anfälliger war er gegen Störungen. Und dann kam Daizen, mit seinem Artilleriefeuer. Er spannte den Bogen, und lies die Sehne singen, lies sie Tanzen, und da sauste der Pfeil davon. Was folgte erfreute Mai zutiefst, eine Hölle auf Erden, eine Hölle die alles fressen sollte, doch Fehlanzeige, nicht gegen einen Bijuu. Aus der Rauchwolke schossen Luftgeschossen, ihr Ziel suchend, auf die Gruppe zu. Auf Befehl hin wich Mai aus, jedoch in ihrem Zustand eher mäßig. Sie wollte dies mit ihrem Highspeed machen, was auch gelang, doch war sie zu sehr vom Kurs abgekommen, hatte vergessen, wie viel Kraft sie hatte. Und dann passierte es, der Schwindel holte sie ein und zwang sie in die Knie. Keuchend hockte sie dort und versuche sich zu orientieren. Wo waren die Anderen? Waren Sie in der Nähe? In diesem Kriegswirrwall war es schwer den Überblick zu behalten. Sie verfluchte gerade diese wohlgeruhte Nacht. Eben weil sie Energie abbauen musste, damit es ihr gut ging, doch war dem nicht so gewesen, sie hatte geruht. Irgendwo vernahm sie den Ruf Ashitakas, formte das Fingerzeichen und lies die Kibakufuda mit explodieren.

Doch leider war Mai nahe ihres Lochs, welches sie am Vorabend geschlagen hatte und merkte es zu spät. Sie fiel zusammen mit der Bestie herab. Und dann Dunkelheit umfing sie.

Rasselnder Sand fiel auf ihren Rücken, und weckte die junge Frau. Langsam öffnete sie ihre Augen. Dort vor ihr bäumte er noch, war noch das Ungeheuer. Langsam erhob sich Mai und fixierte das Wesen aus Sand. Wut kroch in ihr empor, und lies das Siegel auf ihrem Rücken leuchten. Immerhin musste es das Chakra einer Frau im Zaum halten, welches durch Emotionen verstärkt oder abgeschwächt wird. Mai begann Fingerzeichen zu Formen und schoss ein Katon: Endan auf das Sandmonster, genauer gesagt auf den Bereich unterhalb des Schwanzes, nach Naruto sollte dies wohl eine Schwachstelle sein und eben deshalb wurde dies nun auf die Probe gestellt

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di März 11, 2014 9:01 pm

Akari tendierte manchmal echt dazu ihre eigene Sensorfähigkeit zu vergessen und ganz besonders während der aktuellen Mission, doch sie scheute sich ehrlich gesagt auch ein wenig davor immerhin wäre es auch ohne erweiterte Wahrnehmung schon spannend genug das Sandmonster in Aktion zu erleben. Einen größeren Adrenalinkick brauchte sie nicht unbedingt, doch Befehl war Befehl, packte sie eben die Spielekonsole aus. “Mach ich.“ Die Seals waren kaum geformt, da weitete sich schon ihr Blick recht deutlich, denn sie konnte Wirbel die sich in ihrer Größe gegenseitig überdeckten deutlich genug unterscheiden. Sie versuchte sich darauf zu konzentrieren erst einmal nur die erste Reihe Windgeschosse im Blick zu haben, denn ihr Team galt es auch nicht zu ignorieren. Drei Signaturen waren nicht komplett ausgeprägt sondern existierten in ihrem Blickfeld eher Schemenhaft, auch wenn sie unterscheidbar waren. Ungünstig. Sie musste schon die Geschwindigkeit ihrer Spielscheiben genauer kennen und sei es nur für den Fall, dass die Wirbel begannen Kreativität zu entfalteten. “Arisu und Hokage-sama bitte um kurzen Hautkontakt mit Ashitaka, Keiko und Kôhei, für ein Update ihrer Signatur.“  Sie musste natürlich nicht soweit gehen und Händchen halten, der passive Kontakt der Chakrasysteme würde ihr schon genügen, doch das Bild würde dadurch um einiges deutlicher werden. Kurz darauf navigierte sie schon die Ersten durch die Luftgeschosse und stellte alsbald fest, dass es Spaß machte. Sie brauchte zwar einen Moment um sich an die Geschwindigkeitsdifferenzen ihres eigenen Teams zu gewöhnen, doch steuerte sie diese ja auch nicht wirklich fern, hätte die Sache wohl noch komplizierter gemacht. Angenehmerweise war ihre Aufmerksamkeit gerade so weit verteilt, dass sie sich nicht unweigerlich von der großen Chakramenge, die sie noch besuchen würde, hingezogen fühlt obgleich sie ab und an einen Blick riskierte. Sie erwischte Shukaku sogar einmal dabei wie er fünf Windwirbel in die Wüste entließ, doch schon im nächsten Moment war der Angriffsvektor eines anderen Luftgeschosses spannender und sie gab die entsprechende Information an ein betroffenes Teammitglied weiter. Selbst Mai im Highspeed zu beobachten schien ihr mit ihren aktuellen Sinnen fast schon so einfach, dass ihr tatsächlich noch etwas Weiteres auffiel, doch ihr fehlte dann doch die Zeit sich allein auf Mai zu konzentrieren. Kurz darauf war sie schon damit beschäftigt an Arisu ein paar Informationen durchzugeben.

Sie bemerkte in ihrer Sichtweise fast gar nicht, dass die Zeit verging, der Sonnenaufgang gab keine Chakrasignatur von sich, doch immerhin konnte Akari messen inwiefern sie selbst durch den ganzen Prozess ermüdet wurde und das der große Sandhaufen sich auf sie zubewegte. Zwischenzeitlich veränderte sich die Signatur von Mai, wodurch es erschwert wurde sie erfasst zu halten. Akari änderte automatisch ihre Marschrichtung um sich zur ehemaligen Hokage zu bewegen und lauschte gleichzeitig dem Funk. Shukaku erreichte seine Position, der Befehl zum Auslösen der Fallen ward gegeben und Akari nutze noch den letzten Augenblick um sicher zu gehen, dass hier keiner mit in die Grube stürzen sollte und erkannte das Mai in einer denkbar ungünstigen Position war, nur ein wenig zu spät. Kurz nach dieser Erkenntnis war sie auch schon blind und halb taub, zum einen wirbelte Sand auf, zum anderen schrie Shukaku nicht nur seine Wut heraus sondern gab auch, für sie sichtbares, Chakra ab. Akari stand am Rand und blickte in die Grube. Natürlich konnte sie auch die Signatur von Shukaku sehen und gerade diese war es die gerade ziemlich magnetisch auf sie einwirkte, als stände auch sie unter einem Genjutsu. Nebenbei hatte sie auch wieder Mai entdeckt, doch dauerte es ein paar Sekunden um diesen Fund eine entsprechende Reaktion zuzuordnen, Konnte es sein, dass Mai’s Energielevel anzusteigen schien, oder kam ihr dies nur so vor? “Mai befindet sich ebenfalls in der Grube, Grubenboden.“ Gab sie ihre Sichtweise der Dinge kund.

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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi März 19, 2014 8:32 pm

Momentan war Kazumi die Nervosität in Person. Sie hatte Angst etwas falsch zu machen oder gar Anfängerfehler zu machen. Deswegen hörte man von der Iryonin auch nichts. Es war sogar fast so, als würde Kazumi sowas wie ein stiller, kleiner und unscheinbarer Schatten sein. Sie hielt sich im Hintergrund und achtete darauf, dass sie, erstens, niemandem im Weg stand und zweitens, dass sie am Ehesten bei Akari war und versuchte sie ohne Worte etwas zu ermutigen. Wäre sie an Akaris Stelle, hätte sie es soich persönlich gewünscht. Sie kannte Akari schon relativ gut, trotz dieser relativ kurzen Zeit ihrer Freundschaft. Bis jetzt hatten sie so gut wie immer die selbe Meinung und auch sonst waren sie auf einer Wellenlänge. Ab und an war es sogar so, dass sie sich fast blind verstanden. Auch wenn sie momentan lieben gerne im Hintergrund geblieben wäre, sie war hier nicht bei ‚Wünsch dir was‘. Sie war ein Shinobi und sie musste ihrem Team helfen, den Ichibi in Schach zu halten und ihn zu versiegeln. Auch wenn das Versiegeln nicht in ihr Arbeitsgebiet fiel. Aber irgendwie musste sie sich ja auch noch nützlich machen. Ehrlich gesagt fühlte sie sich im Krankenhaus etwas wohler. Denn da wusste sie, wie es lief und was sie tun musste. Hier auf dem schlachtfeld war sie etwas unsicher. Das Beste, was sie konnte waren wohl Iryoninjutsus und die konnte sie momentan schlecht einsetzen. Immerhin war keiner, Gott sei Dank, verletzt So war sie als Arzt erst mal nicht zu gebrauchen. Deswegen war sie auch ziemlich glücklich und dankbar, dass sie trotzdem einbezogen wurde und etwas zutun hatte. Zuvor verteilte Daizen noch Funkgeräte für alle. Seltsam und ungewohnt in Kazumis Augen. Sie hatte mit dieser Technik noch nie wirklich zutun gehabt. Während Daizen sprach und das Wort auch richtig an Akari richtete, sausten mehrere Fuutongeschosse an ihnen vorbei und schlugen irgendwo in die Umgebung ein. Kazumi zuckte daraufhin etwas zusammen. Das war ja ätzend! Man konnte Daizen ja nicht mal richtigh zuhören, da erkämpft sich der Ichibi seine aufmerksamkeit, indem er irgendwelche Fuutongeschosse durch die Umgebung ballerte. Kazumi stellte ihr Funkgerät ein und lauschte im nöächsten Moment Akaris Aufgabe. Sie wollte jetzt echt nicht in der Haut ihrer Freundin stecken. Auf Akari lag eine verdammt große Verantwortung. So empfand Kazumi zumindest. Jedes Mal, wenn ihr wieder klar wurde, was Akari für eine Geniale Fähigkeit hatte, konnte sie ihre Freundin einfach nur bewundern. Ihre Fähigkeit als Sensorninja war einfach extrem genial und praktisch obendrein. Ach je...sie geriet schon wieder ins Schwärmen... Kurz schüttelte sie den Kopf um sich wieder zur Besinnung zu rufen. Immerhin gab es jetzt wichtigeres zu erledigen.
Letztendlich wurde Kazumi auch gebraucht. Keiko und Ashitaka wollten den Fuuin-Kreis in Sicherheit bringen. Und dafür gliederten sie Kazumi mit ein. Erst war sie etwas überrascht, aber schnell nickte sie. Jawohl!, meinte sie fix, lief zu Keiko und Ashitaka und ergriff ebenfalls das Schritrollenpergament. Doc kaum hielt Kazumi das Pergament fest in den Händen schon sauste einer von Shukakus Geschossen zwischen ihnen hindurch. Etwas erschrocken quiekte Kazumi kurz auf, versuchte allerdings das Pergament festzuhalten. Dieses hielt aber dem angriff nicht stand und letztendlich wurde das Pergament in tausende kleine Schnipsel zerfleddert. Die iryonin blinzelte einige Male verwirrt, eh sie realisierte, was gerade passiert war. Oh...Ähm... Das ist richtig...blöd... Was machen wir denn jetzt??, fragte sie etwas panisch, blickte allerdings sofort zu Ashitaka, welcher durch den Angriff zu Boden gegangen war. Besorgt blickte sie ihn an. Alles in ordnung, Ashitaka-san??, erkundigte sich die Iryonin nach dem Wohl des Sarutobis.
doch diesem schien nichts weiter zu fehlen. Stattdessen gab er Mai und Kohei den Befehl zum Angriff. Jetzt ging es wohl erst richtig los. Sie war sich nun wieder etwas unsicher, was sie tun sollte. Dumm rumstehen ging ja echt nicht. Aber sollte sie jetzt wie Mai und Kohei Katon anwenden? Sie war sich extrem unschlüssig. Doch eh sich Kazumi entscheiden konnte, ob sie warten oder angreifen sollte, riss Akaris Stimme sie schon wieder aus den Gedankengängen. Schnell nickte sie. Wird erledigt Akari-chan, meinte sie und ging eilig zu Keiko und Ashitaka. Beide standen ihr wohl am Nächsten. Sie berührte die Beiden kurz, um Akari so helfen zu können, die Chakrasignaturen zu aktualisieren. Wie das funktionierte, wollte sie gar nicht wissen. Sie bezweifelte, dass sie das sowieso verstand.
Über Funk vernahm sie Akaris Worte. Und das, was sie hörte, machte ihr Angst. WAS? Da unten?! Was macht sie denn da??, stieß sie entsetzt aus. Ihre Frage war dumm. Sehr dumm. Ganz klar. Was sollte Mai da bitte frewillig unten machen? War doch klar, dass das ein Unfall war. Kazumi rannte panisch zu der Grube und sah zu dieser runter. Sie versuchte, durch den ganzen, durch die Luft fliegenden Sand, irgendwo Mai zu erspähen. Sie wollte da runter. Sie wollte Mai aus dieser blöden Situation raus holen. Allerdings schien ihre Katze nicht davon begeistert zu sein. Denn Noriko verbiss sich in Kazumis Schuh und zerrte sie von dem Grubenrand weg. Sie versuchte es zumindest, deutete es minimal an. Denn als die Blonde sich eben in diese ‚Höhle des Löwen‘ aus Sand, begeben wollte, fauchte Noriko aus voller Kehle. Was sollte sie denn jetzt nur machen...???

Out: entschuldigt die Wartezeit^^
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Sa März 22, 2014 1:55 pm

Es ging ans Eingemachte, und die Welt ward schön in ihrem Chaos. Das Konoha-Team steckte mittendrin, Fuutongeschosse sirrten umher, Schleppen aus Staub nach sich ziehend wie Kondensstreifen.
Ashitaka kam nach dem Zwischenfall mit dem Fuuin-Kreis wieder auf die Beine und winkte Kazumi ab, Schon gut. Nichts passiert. Auf die Frage, was sie nun tun sollten, entgegnete er bezeichnend nüchtern: Wir machen halt ohne weiter. Einfach, nicht wahr?
Es entfaltete sich ein turbulentes Ausweich-Spiel, wobei Akaris Anweisungen im Zentrum des Geschehens standen - und diese Anweisungen wurden auch zusehends genauer, nachdem Kazumi und Mai nach Aufforderung ein schnelles Abklatschspiel mit Kôhei, Daizen, Ashitaka und Keiko einbanden.
Check erwiderte Ashitaka routiniert und hängte trampermäßig die Hand raus, als Kazumi im Zuge des Befehls an ihm vorbeikam, um dann auf die Fuuinka des Teams zuzurennen. Hepp rief Keiko aus und klatschte gut gelaunt ab.
Daizen gab Mai ein schweigendes "Fünf". Mittlerweile hatte er seinen Pfeil zurück, Kôheis Fuuin dran. In eher schwerfälliger Weise wich er den Fuuton-Geschossen aus, weniger tänzelnd oder gelenkig als Ashitaka oder gar eine der Kunoichi. Den riesigen Bogen behielt er weiter bei sich, auf eine Chance zum Schuss wartend. Einfach aus der Hüfte feuern konnte er nicht; er würde schon seinen Moment des Zielens brauchen, um die Sache ordentlich zu erledigen.

Als das Dauerfeuer von Fuuton-Kugeln verebbte und kurz darauf die Falle zuschlug, Ichibi sich kurzzeitig in einer sich auftürmenden Woge von Sand verabschiedete und tiefer gelegt wurde, da rückte dieser Moment in greifbare Nähe. der Hokage richtete den Goninbari aus, nahm breitbeinig Haltung an und nockte ein. Über Funk erklang Kôheis Stimme: “Sagt mir Bescheid, wenn ich springen kann ...“
Schaun wa ma. Noch immer kein einfacher Schuss. Daran änderte die kurzzeitige Immobilität der Bestie nichts, denn einen Nacken oder Rücken trifft man nunmal eher schwer. Der Kato wählte einen Winkel, der für gewöhnlich nur im Verbund mit anderen Schützen angelegt wurde, um einen Pfeilhagel absetzen zu können. Tat man es richtig, war der Erfolg gewaltig: Mit einem echten Kriegsbogen legte schon ein gewöhnlicher Schütze bei jedem Schuss das Gegengewicht eines erwachsenen Mannes in den Zug. Und wenn der Pfeil noch von schräg oben kam, entfaltete er echte Hammerwucht.
Dass ein Bogen nur etwas für die schlanken, gutaussehenden weiblichen Mitglieder einer Heldentruppe waren, war ein verbreitetes Gerücht. Doch mehr auch nicht. In eine Bogensehne konnte man ebensoviel Kraft legen wie in einen Schwerthieb. In einen Goninbari, der nur etwas war für Kaliber wie Daizen, noch viel mehr.
In diesem Falle kalibrierte Daizen weniger Energie. Er ließ die Befiederung nicht bis zum Ohr kommen, sondern kaum bis neben das Auge. Der Schuss brauchte nicht hoch sein; die Flugkurve benötigte nur einen akuraten Anstieg mit haarnadelscharfer Wendung und einem vertikalen Sturz. Nur... jaja.
Währenddessen übte sich Kôhei im Genjutsu, um der Fallgrube zusätzliches Gewicht zu verleihen. Wie erfolgreich seine Skelettarme letztlich darin waren, blieb allen Beteiligten verborgen. Sicherlich wirkten Genjutsu auf Bijuu ebenso wie auf jedes andere Lebewesen; ihre Gehirne, ihre Chakraströme funktionierten schließlich ebenso wie alle anderen auf der Welt. Brauchte man soviel mehr, bloß um pure Größe zu kompensieren? Konnte man gar ausgerechnet Genjutsu, diese feine Kunst illusionärer Spinnenweben im Bewusstsein des Opfers, mit der Holzhammer-Methode des "Mehr Chakra" aufpowern? Hieß es nicht, dass gerade diese Kunst vor allem von Chakrakontrolle und Intelligenz lebte? Und gab es nicht auch die Weisheit, dass Jutsu manchmal auch fehlschlagen konnten, wenn man zuviel Energie investierte, ohne das überragende Fingerspitzengefühl eines echten Experten der Chakrakontrolle zu besitzen?
Es war gleich; Mai Fudo höchstselbst nahm den ersten Schlag vor. Irgendwie war sie offenbar in die Grube und in eine höchst günstige Position geraten. Und diesen Moment nutzte sie aus wie ein pyromanischer Proktologe. Schmerz durchschoss selbst dieses riesige Biest, nachdem es ausgerechnet an dieser Stelle attackiert wurde. Ichibi erhob ein Wutgebrüll, gleichsam wuchtete er auch seinen Schweif empor. Ließ ihn niederfahren und fegte damit hin und her mit der Hartnäckigkeit eines Hundes, der seinen Pelz von bissigen Flöhen befreien will. Dabei traf er offenbar auch...

Scheiß... Daizen starrte eine irrsinnig lange Sekunde dorthin, wo Mais Endan in die Höhe gebraust war, ehe der Schweif an dieser Stelle entlang gerollt war. So schnell zerschlug sich ein Plan. Ein einfaches Missgeschick, wie es jedem von ihnen hätte passieren können. Den Hokage überlief es heißkalt. Verdammte rothaarige Hexe... sag mir nicht, dass all mein Hadern und Zagen und Grübeln über dein Siegel sinnlos war. Diese Gedanken tummelten sich dicht an der Oberfläche. Darunter lagen natürlich noch mehr...
Akari bestätigte, dass es Mai war, die in der Grube "hockte". Es waren also weder Kazumi noch Ashitaka - aufgrund des fliegenden Sandes hatte Daizen für einige Momente nicht den kompletten Überblick - die den Feuerschwall losgelassen hatten, sondern wirklich die ehemalige Hokage.
Daizen riss die Pfeilspitze aus dem steilen Winkel und legte kurzentschlossen schräg an, auf den Boden, und zog die Sehne bis zum Anschlag. In seinem Kopf raste der Zug umher, Kôheis Siegel am Pfeil direkt dorthin zu feuern, wo Mai war, und ihn als Retter loszuschicken. Die Lage war grimmig, doch noch nicht verzweifelt genug, um Mai einfach liegenlassen zu müssen. Ja, Daizen hatte angemerkt, dass der Tod sie auf dieser Mission begleiten konnte... doch hieß dies nicht, dass er sich überhaupt nicht um irgendwen scherte. Die Lage erlaubte eine rasche Rettungsaktion, also...
Just in diesem Moment meldete sich der Uchiha über Funk, gleichsam mit einem Vorschlag. Er wollte Malus beschwören, um Ichibi aus der Grube zu heben und somit den Weg frei zu machen, sodass ein Rettungsteam Mai aufgreifen konnte.
Dieser Einwurf ließ Daizens eigenen Plan in ein anderes Licht werfen. Die Erwähnung von Malus brachte ihn auf Kurs zurück und erinnerte ihn daran, welche Rolle Kôhei in dieser Sache haben sollte, sobald die Fallgrube zuschnappte.
Die feingearbeitete Pfeilspitze ging wieder steil aufwärts, und Daizen feuerte sein Geschoss in den Himmel, wo es sich senkrecht nach unten wenden und irgendwo am Rücken des Ichibi aufschlagen sollte. Zurück zum alten Plan. Irgendjemand musste den Angriffsdruck auf Ichibi erhöhen, solang das Häschen in der Grube saß. Und diese Rolle hatte Kôhei für sich beansprucht.
Negativ funkte Daizen nüchtern an Kôhei, Nichts gegen deinen Koloss. Aber bei diesem Gegner und diesem Boden? Nein. Auf Spur bleiben, nicht ausscheren! Er hatte den Angriffspart haben wollen. Nun sollte er ihn auch bedienen.
Davon ab. Daizen nahm die Welt anders wahr: Aus einer Warte, über die Kôhei nicht verfügte. Kôhei war schließlich kein Taijutsuka. Daizen schon. Besser noch, sein Kampfstil war konzentriert auf das Greifen von Gegnern. Er wußte, welchen Problemen sich Malus stellen musste, während jene, die in ihm nur gewaltige Muskelkraft sahen und sich selbst eher auf Ninjutsu fokussierten, dafür weniger Sinn besaßen. Sie brauchten es ja auch nicht für sich selbst, wurden nicht täglich damit konfrontiert.
In seinem Kopfe entfaltete sich das Kopfkino:
Malus im hautengen Dress eines Gewichthebers, derweil vor ihm eine gelbe Steinkugel lag, mit "xxxxx t" eingraviert und einem Ichibikopf aufgepropft. Der Koloss setzte zum Stemmen des Gewichtes an, doch zum Einen fegte ihm eine Salve von Luftkugeln entgegen, zum Anderen lag das Problemam Untergrund: Es war kein solider Hallenboden, sondern weicher und sandiger Grund, der sich bewegte, sobald Kraft auf ihn einwirkte.
Daizen schätzte den Koloss sehr wohl als nützlich ein - zumindest in dem Sinne, dass er den Ichibi mit einigen Faustschlägen traktieren konnte. Andererseits aber ging von dem hochaufragenden Kuchiyose auch eine simple Gefahr aus: Sein Schwerpunkt lag höher als der des Ichibi, der von unten aus attackierte. Die Gefahr des Umstürzens war stets gegeben - hoffentlich stand dann keiner im Wege. Ichibi hingegen war zäh, ebenfalls stark, aus seiner Position mit Hebelwirkung ausgerüstet,da sich Malus vorbeugen würde müssen, um ihn zu erreichen, und zudem so hoch und breit wie er lang war, plus einem Schweif.
Nein, Daizen wollte nicht, dass Malus unter ungünstigsten Umständen versuchte, den Bijuu zu stemmen. Wenn er ihn wirklich hochbekam, konnte sich der Ichibi jederzeit wieder aus seinem Griff winden - und dann als Geschoss zurückkehren, welches die Rettungstruppe für Mai noch mehr gefährdete. Besser, das Biest blieb am Boden... und konnte von den anderen Shinobi abgelenkt werden. Immerhin befand es sich dann stets in Sicht und tätigte nur Angriffe, die auch für jeden vorhersehbar genug waren.

Daizen ließ den Bogen in einem Tobidogou verschwinden und entfaltete seinen Spürsinn. Akari, Keiko, Ashitaka. Zum Kopf des Ichibi, Ablenkung. Er selbst setzte sich in eine andere Richtung in Bewegung.

Ashitaka nickte knapp, wenngleich der Hokage diese Geste über Funk nicht mitbekam. Der Sarutobi holte zwei Blendgranaten und auch ein Kibakufuda hervor. Er winkte Akari und Keiko zu. Na dann los! Kibakufuda, Blendgranaten, Rauchbomben! Spaßig würds sicher werden...

Daizen dagegen platzte hinter Kazumi aus einer Sandwolke hervor. Wie oft uns unser Schicksal doch zusammenführt! Er klang höchst motiviert und stürmte vorwärts wie eine Dampfwalze - fast hätte man den Eindruck kriegen können, er wolle Kazumi mit Schwung und einem Rammstoß in die Grube werfen, ohne dass es jemand mitbekam. Vielleicht als Rache für ihr aufmüpfiges Gebaren damals im Kage-Büro und dem Verhör-Zimmer?
Stattdessen aber griff er sie um die Hüfte und sprang gleich mit ab. Kopf einziehen, jetzt gehts ab! Fuuton: Ryukoaiutsu tatakai. Ein Schwall aus Wind peitschte aus Daizens Fersen, schlug einen Haken und presste in seinen Rücken, schob ihn mit Schwung vorwärts. Im Sprunge prallte er seitlich gegen eine Wand, schlidderte daran entlang, schützte Kazumi durch einfaches Abwenden und landete schließlich unten am Grunde der Fallgrube. Und auch nicht weit weg von Mai, die bewusstlos und schwer angeschlagen im Sand lag.
Ich hörte, du seiest gut zum Katon-Support sprach Daizen und zielte damit natürlich auf Kazumis fortwährende Anfeuer-Hilfe, beispielsweise während der Manöversimulation im Trainingsdorf. Er war nicht dabei, aber er hatte den Bericht gelesen. Nun aber könnten wir deine Heilfähigkeiten gebrauchen. Holen wir Mai, bringen wir sie in Deckung.
Und es gab ja schließlich genug Deckung. Die Innenwände der Fallgrube waren das übliche Tohuwabohu übereinander getürmter Baumstämme mit zahlreichen Lücken.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Sa März 22, 2014 4:06 pm

Kôhei kniete und versuchte das Genjutsu vollständig zu platzieren, doch eine kurze Flammenzunge, die am Ichibi emporstieg, gab Preis, dass sein Genjutsu für die Katz war. Er biss sich kurz auf die Unterlippe und erhob sich wieder, um mobil zu sein. Kurz darauf vernahm er die Worte von Akari, dass Mai mit in die Grube gefallen war. “Erbitte um Zugriff, um Fudo Mai einen Fluchtweg zu ermöglichen. Beschwörung von Malus soll vorgezogen werden.“, rief er förmlich in das Headset und setzte sich in Bewegung, rannte auf den Ichibi zu. Doch Daizen gab den Befehl, dass er nicht so handeln sollte. Just in diesem Moment wurde ihm bewusst, dass es nicht zwangsweise intelligent war den Colloss zu beschwören. Es könnte dazu führen, dass die gesamte Umgebung um Mai herum einstürzen würde, da der Untergrund aus Sand bestand, würde er in die Grube rutschen, wenn er den Boss vor dem Ichibi beschwor.

Stattdessen konnte er sehen, wie Kazumi sich in Bewegung setzte und wie der Pfeil zunächst in den Himmel flog und danach in Richtung Ichibis Rücken sauste. Er ballte die Faust zusammen. Kazumi war für seinen Geschmack zu nahe am Ichibi, aber das galt für alle Mitglieder dieser Mission und wie er vernahm, war Daizen auf dem Weg zu ihr. Also schloss er kurz die Augen, nur um sie danach weit aufzureißen. Die Tomoe begannen zu drehen – es dauerte, wodurch es nicht exakt so war, wie bei Uzumaki Nyoko. Sie war ein wahrer Springer gewesen, er war eher ein Turm, der über Umwege das Ziel erreichte. 10 Sekunden konnten verdammt lang sein.

Der Pfeil schlug auf, einen Wimpernschlag später befand sich Kôhei neben dem Pfeil, die Hand um das Siegel gelegt und zog den Pfeil herauf. Seine Fußsohlen glommen bläulich auf, als er sich an den Ichibi haftete. Und nun? Es stand an den Colloss zu beschwören, doch bedeutete das auch, dass  er Mai und alle, die zu ihrer Rettung eilten, in Gefahr brachte. “10 Sekunden bis zur Beschwörung. Danach solltet ihr euch in Sicherheit gebracht haben. Die Ablenkung soll sich darauf gefasst machen, dass es dem Ichibi nicht gefallen wird.“ Er sammelte sich, schloss die Augen, um sein Sichtfeld mit dem von Keikos zu kombinieren. Er wollte wissen, was an der Front vor sich ging und die Technik forderte nicht viel Chakra, wodurch er sie durchaus nutzen konnte. Er konnte vernehmen, wie Ashitaka, Akari und Keiko auf das Gesicht des Ichibis zurannten und diesen frontal ablenken wollten.

Er ging ruckartig in die Knie, als er die ersten Geschosse im Gesicht des Ichibis explodieren sah. Für das was er tat, brauchte er seine Augen zunächst nicht. Mit einem Kunai schlitzte er sich den linken Handrücken auf und beschmierte seine rechte Handfläche großzügig mit Blut. Danach presste er die Handfläche auf den Rücken des Monstrums, nur um ein weiteres Monstrum zu beschwören, welches in seinen Augen noch eindrucksvoller war, als der Ichibi selbst.

Eine gigantische Rauchwolke wurde erzeugt, die sich hoch auftürmte und aus der Sicht von Keiko zu sehen war. Danach war eine gigantische Gestallt zu sehen, die einen Fuß auf dem Rücken des Bijûs hatte und einen auf dem Sand. Kôhei stand auf dem Kopf von Malus, während dieser den Ichibi mit seinem Gewicht zu Boden drückte. “Malus, prügle aus dem Marder alles raus, was du kannst!“, brüllte der Uchiha und gab somit den Befehl zum Angriff. Sein Körper fühlte sich kalt und erschöpft an. Er lebte und war bei Bewusstsein, konnte noch immer aus Keikos Sicht sehen. Er krallte sich mit den Händen in dem Haar der Beschwörung fest, um durch zu atmen und sich zu erholen.

“Jawohl, Kôhei-san!“, sprach Malus mit donnernder und tiefer Stimme. Er erhob die Faust weit über den Kopf, der bereits 60 Meter in der Luft lag und lies sie niederfahren. Ein Treffer war überdimensional. Wer berechnen will, mit welcher Kraft die Faust aufschlagen würde, dem sollte gesagt sein, dass eine Faust des Collosses gut die doppelte bis dreifache Masse von Kôhei hatte. Somit dürfte die Faust um die 200 Kilo wiegen. Die Höhe betraf ca. 70 Meter. Doch genug der Physik. Halten wir fest, dass ein Treffer verdammt weh tun dürfte. “Daizen-sama … sobald es sich erübrigen lässt, könnte ich hier oben jemanden gebrauchen, der ein Auge auf mich hält...“, sprach er mit erschöpfter Stimme. Mit dem unverletzten Handrücken wischte er sich unter der Nase her. Ein feines Blutrinnsal ergoss sich aus seiner Nase. Aus einem der Beutel zog er eine Bandage und umwickelte seine linke Hand, während er einen Kunai zwischen den Zähnen hielt, mit einem der Siegel umwickelt. Nur für den Fall. Danach krallte er sich wieder in das Haar von Malus. Schließlich wollte er nicht aus 60 Metern höhe hinab stürzen.

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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di März 25, 2014 5:28 pm

Zum Kopf?! Sollten sie jetzt wie Fliegen den Kopf umschwirren? Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen hinterher? Gab es irgendeinen Grund wieso Akari die Ablenkung sein sollte und nicht bei der Rettung von Mai zugegen war? Aktuell sah Akari nur das logistische Problem in die Grube zu gelangen ohne selbst zum Opfer zu werden, doch dies ließe sich immer noch vor Ort entscheiden oder sollte sie auf die andere Anweisung reagieren, die Ashitaka so bereitwillig abnickte? Natürlich musste der Hokage sich etwas dabei gedacht haben und dennoch wünschte sich Akari den Platz mit Arisu zu tauschen, besaß diese mit ihrem Katon doch auch ein heißes Argument um Kopf und Oberkörper abzulenken. Möglicherweise war es lediglich darum gegangen eine Entscheidung zu fällen und Mai würde so oder so eine fähige Iryônin zur Verfügung stehen.  Als passende Ablenkung für ihre Gedanken kam ihr da das Stichwort von Ashitaka entgegen, Rauchbomben. Die ihrigen waren viel mehr eine Eigenkreation, zur Hälfte gefüllt mit Giftgasen und ihres Wissens nach gab es keine klinische Studien die den Nutzen an Bijuu belegten, also konnte sie genauso gut auch ihre farbigen Rauchbomben hinzusteuern, Effekt hin oder her.

Chakra an Händen und Füßen war wichtig und somit bestand ein Teil der Aufgabe schon darin im Schutze einer Rauchbombe den geringen Höhenunterschied, Fallgrube sei dank, zu Shukaku zu überwinden. Kaum setzte sie mit dem Fuß auf dem lebendigen Sandkörper auf wurde ihr klar, dass dieses Ding zumindest für ihr Radar eine gute Störquelle darstellen würde, selbst ohne den Wunsch zu verspüren Shukaku medizinische zu untersuchen, der direkte Kontakt mit dem Chakrawesen genügte vollkommen. “Mein Radar bringt nicht viel beim Shukaku-Springen, ich sehe nur Bijuu-Chakra und sonst nichts. Ich erneuere es an passender Stelle,“ sollte es dazu kommen, so langsam wünschte sie sich den Fall des Riesen herbei. Akari bat Ashitaka noch um Mithilfe, sie wollte am Liebsten dem Shukaku ihre Giftgasbomben in den Rachen werfen, würde jedoch sicherlich zu spät einschätzen, ob das Monster eine Windattacke nach außen stob oder einatmete, in der Hoffnung seine Intuition wäre dahingegen ausgeprägter. Der 10-Sekunden-Counddown von Uchiha-sama klang zumindest rein akustisch recht praktisch, ließe sich doch sicherlich etwas damit anstellen oder? Derzeit klebte Akari dem Monster sozusagen an der Backe und entschied sich dazu, als unechte Fliege, zur Nasenspitze zu wechseln. Angekommen bastelte sie an ihre Bomben kurzfristig ein paar Fernzünder, soviel mehr konnte sie derzeit ohnehin nicht zur Ablenkung beitragen. Zwischendurch zischte eine Kralle vorbei, doch derzeit genügte es noch über diese hinwegzuspringen oder ihr auszuweichen, extrem störend war ihre Anwesenheit derzeit ja noch nicht. Der Blick in die Landschaft war selbstverständlich auch nicht zu verachten, selbst wenn der Aussichtpunkt nur wenige Meter über dem Boden lag, die Phantasie erledigte fast den Rest. Am Kinn explodierten ein paar Kibakufuda, gepaart mit einer ziemlich großen Beschwörung und das Maul öffnete sich, der Kopf drehte. Sprung, Wurf, Treffer für Akari mit Nemuri und Kanpū, sollte sich Shukaku doch daran verschlucken, was gleichfalls nicht unpraktisch wäre. Sie wollte im Grunde nur vermeiden, dass die Dämpfe nach Außen trieben und die falschen Personen mürbe machten, Friendly Fire war nie gern gesehen. Zweifarbige Rauchschwanden kündigten die Explosion ihrer Giftbomben an und Akari dachte nur noch – tief Einatmen bitte, dann war sie damit beschäftig sich am aktuellen Körperteil festzukleben, um nicht vom Wirbel der Beschwörung verweht zu werden, sie würde hier nicht einmal als Freizeitbeschäftigung herumklettern, am Ende klammerte sie sich vermutlich nur irgendwo verängstigt fest. Grund genug dafür gab es, über ihr ragte etwas noch größeres auf dessen Namen wohl Malus sein musste. Ha! Und sie hatte schon Respekt vor einem großen laufenden Sandhaufen, schaue sich einer mal jenes Kuchiyose an!

Wie waren doch gleich ihre Gedanken zum Thema Stehen und Staunen? Genau, im Kampf ungeeignet und demzufolge schrieb sie den Schatten der in ihr Blickfeld geriet auch vielmehr der Beschwörung denn einer sich schließenden Klaue zu. Zu ihrem eigenen Glück war sie nicht nur aus Zufall Shinobi und so reagierte sie dann doch rechtzeitig genug um ihren schönen Kopf aus der Handfläche des Shukaku zu entfernen, welche sich kurz darauf lediglich zu einer Faust schloss. Was bildetet der sich überhaupt ein, er konnte sein zukünftiges Gefäß doch nicht einfach köpfen? Sehr viel spannender als diese Frage war jedoch jene, wer dieses zweite Monstrum überhaupt beschworen hatte, der Hokage? Nein, falsche Richtung, Mai schied ebenfalls aus und dann fiel ihr ein von wem der Plan, dessen Ausführung sie hier betrachtete, gekommen war und die donnernde Stimme bestätigte ihre Erinnerungsspur ebenfalls. “Ich mach mich auf den Weg zu Uchiha-sama.“ Netter Plan und wie sollte sie zu ihm gelangen? Zumindest konnte sie nicht auf Shukaku kleben bleiben, so stark fühlte sie sich mit dem Bijuu dann doch noch nicht verbunden um mit ihm durchs Erdbeben zu gehen. Sie nutzte dementsprechend weiterhin den Federstil um sich den Weg von einem Monster zum Nächsten zu erspringen und befand sich am Ende ihrer Bemühungen auf dem Handgelenk von Malus. Das war echt nicht ihr Sport, so langsam kam sie hier fast an körperliche Grenzen und sei es nur die Puste die ihr ausging. Für das letzte Stück nutze sie Malus schamlos als Fahrstuhl aus und verließ diesen in Richtung zweiten Kopf des heutigen Tages.
Der Uchiha sah ziemlich fertig aus und Akari verkniff sich ihren Kommentar zum Thema Treppensteigen und Stockwerke und setzte sich zum Meister des zweiten Monsters. “Hier oben ist es ja hoffentlich etwas ruhiger. Dann untersuche ich Sie mal schnell, fehlt Ihnen sonst noch etwas, neben dem offensichtlichen Chrakramangel? Etwas Schmerzstillendes vielleicht?“ Sie konnte es ihm natürlich nicht ins Gesicht schreien, doch Arisu hatte am vorigen Abend in der Höhle schon etwas vermutet und offenbar wollte der Uchiha wohl nicht darüber sprechen, was etwas Hilfe jedoch nicht ausschloss und in diesem speziellen Augenblick herrschte auf diesem Gipfel kurz Kampfpause. Von etwaigen zusätzlichen Wehwehchen abgesehen, gab sie ihm eine Hyōrōgan, eine halbe Zoketsugan und Wasser. Unter anderen Umständen wäre auch eine Schlaftablette als Behandlung denkbar gewesen, doch mitten im Kampf erschien dies sogar Akari ein wenig abwegig. “Es sollte Ihnen gleich besser gehen, wenn nicht, bitte ich dies nicht unerwähnt zu lassen, solange wir hier oben etwas Ruhe haben sollten wir dies nutzen, alternativ für den Abstieg.“
Auf dem Kopf von Malus von Ruhe zu sprechen war ein wenig verwegen, doch es war garantiert ruhiger als auf dessen Faust und dies war für Akari schon ein großer Unterschied, runterkommen würden sie schon irgendwie und mit noch mehr Glück würde die Dosis Kanpū das kleinere Sandobjekt lähmen, war doch irgendwo alles eine Frage des Standpunktes.  

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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So März 30, 2014 2:50 pm

Irgendwie kam Kazumi mit der ganzen Situation nicht klar. Zumindest fiel es ihr extrem schwer, alles, was um sie herum geschah, aufzunehmen, zu sortieren und zu verarbeiten. So war sie auch etwas unbeholfen, als Ashitaka kurzzeitig am Boden lag. Zwar war sie froh, dass es ihm scheinbar gut ging, aber sie verstand nicht, warum es ihn so kalt ließ, dass der Fuuin-Kreis hinüber war. Wieso hatten sie den denn gemacht, wenn sie ihn gar nicht so nötig brauchten?
Letztendlich entschied sich Kazumi keinen weiteren Gedanken daran zu verschwenden. Wenn ashitaka sagte, dass daskein Weltuntergang war, dann würde es schon stimmen. Außerdem hatten sie gerade auch andere Probleme, die sich auch noch zu überschlagen schienen. Shukaku war wohl das größte Problem aber auch diese kleinen Fuuton-Fluggeschosse waren auch nicht so unerheblich. Und die Sicht des Konohateams wurde durch den aufgewirbelten Sand ja auch noch erschwert. Wäre auch zu schön gewesen, wenn dieser verfluchte Biju es ihnen einfach machen würde. Es fiel Kazumi schwer den Überblick über alles zu behalten. In einem Moment geschah so viel, dass Kazumi gar nicht wusste, worauf sie sich eher konzentrieren sollte. Sie war also eher soetwas wie fehl am Platz, denn sie wusste nicht, was sie tun sollte. Erst, als sie Shukakus Wutgebrüll hörte, riss sich Kazumi wieder zusammen und rief sich zur Vernunft. Sie hatte nicht mitbekommen, was Mai getan hatte, aber ihr war sofort klar, dass Shukaku nicht aus Spaß gebrüllt hatte. Sofort ahnte sie schlimmes. Sofort lief Kazumi dort hin, wo der Schweif des Ichibis auf den Sandigen Boden eingeschlagen hatte. Zumindest an den Rand der Grube. Kurz blickte die Natsu runter.eh sie zu dem Riesenvieh aufsah und es mit blicken durch tausend Tode schickte. Ihr Herz brach vor Angst und Sorge entzwei. Hass und Wut brannten in ihren Augen, während gleichzeitig Tränen der Angst und der Verzweiflung ihre Wangen herunterflossen. Wenn ihr was passiert... Dann bringe ich dich um. Noch mal lasse ich niemanden durch deine Hand sterben. Diese Worte sprach sie für sich, gegen den Sand, der durch den Wind aufgewirbelt wurde. Sie wollte nicht schon wieder jemanden wegen dem Ichibi verlieren. Und dann nicht die, von der sie schon einmal geglaubt hatte, sie sei schon als dem Leben geschieden. Umso unruhiger war Kazumi nun. Sie wollte da runter und Mai helfen aber irgendwie rang sie auch mit sich. Nicht, weil sie Angst hatte, dass ihr dort etwas passieren könnte, sondern eher, weil sie dem Team keine Probleme und keinen Stress machen wollte. Und auf irgendwelche Kritik hatte sie nun echt keine Lust.
Es grenzte an ein Wunder, dass Kazumi nicht von den Fuutongeschossen getroffen wurde. Sie hatte natürlich über das Funkgerät auch die Gespräche zwischen Daizen, Kohei und den Anderen mitgehört, doch eingemischt hatte sie sich nicht. Ihr war klar, würdesie Mai da nicht raus holen, wäre sie auf dieser Mission nicht mehr zu gebrauchen. Denn die ehemalige Kage noch mal zu verlieren, würde sie nicht verkraften. Hinter ihr erhob sich eine Sandwolke und sofort drehte sich die Natsu teils erschrocken um. Sie hatte irgendwie nicht damit gerechnet, dass jemand jetzt hier auftauchen würde. Beziehungsweise hat sie keinen Gedanken daran verschwendet. Sie blickte den Kage einige Momente stillschweigend an, ehe sie sich ihre Augen rieb und die schon getrockneten tränen weg wischte. Scheinbar scheint uns das Schicksal gerne zu quälen., meinte sie und klang dabei nicht mal halb so motiviert wie Daizen. Woher nahm der Kerl bitte diese Motivation?! Ich will da runter! Ich muss da runter! Ich hab versprochen, sie zu beschützen! Die letzten Worte schrie sie aufgebracht dem Kage entgegen und deutete mit dem Zeigefinger auf die Grube, in der Mai verschwunden war. Ihr war gerade egal, wer vor ihr stand, und welches Wesen hinter ihr stand. Sie hatte versprochen Mai zu schützen und dieses versprechen würde sie nicht so einfach brechen lassen. Doch im nächsten Moment, kam daizen schon angerauscht. Kazumi wäre im Normalfall zurückgeschreckt, doch in dieser Situation konnte sie sich das nicht leisten. Sonst wäre sie wohl oder übel die Grube heruntergefallen. Und das wäre wohl weniger gut und genauso weniger vorteilhaft gewesen. Vor Schreck, kniff sie die Augen zusammen, riss sie aber schon wieder auf, als Daizen sie packte und gleich mit ihr in die Grube hinuntersprang. Im ersten Moment war Kazumi vollkommen perplex. Sie krallte sich etwas erschrocken an Daizen und zog, wie er es gesagt hatte, ihren Kopf ein. Sie schlitterten an den sandwänden herunter und ab und an, kniff die Chunin auch mal die Augen zusammen, wenn ihr etwas mulmig wurde.
Etwas zögerlich öffnete sie ihre Augen ganz, als sie wieder auf, relativ festem, Boden standen. Sofort sah sie, wie Mai, in etwas Entfernung, bewusstlos auf dem Sandboden lag. Am liebsten wäre sie sofort zu ihr gerannt, doch Daizen richtete das Wort wieder an sie. Erst war sie verwirrt. Was hatte denn ihr Katon jetzt hier zutun? Doch die Frage erübrigte sich schnell. Sie blinzelte kurz verwirrt, nickte dann aber eilig. Sie ließ von Daizen ab und eilte sofort zu Mai. Sie brauchte nicht unbedingt gleich ihre untersuchungsmethoden, um zu sehen, was sie äußerlich für verletzungen hatte. Der Sand hatte vielleicht schlimmeres vermieden, doch ‚mit einem Blauen auge davongekommen‘ war Mai auch wieder nicht. Es hatte sie dennoch relativ schlimm erwischt. Äußerlich sah es so aus, als würde Mai einige Blutergüsse bekommen. Das war schon mal klar und nicht besonders verwunderlich. Sicherlich waren auch einige Rippenprellungen möglich. Mal ganz zu schweigen von irgendwelchen inneren Verletzungen. Kaa-san?, fragte die Iryonin. Sie klang extrem leise und ihre Stimme war auch etwas weinerlich. Mai antwortete nicht, verständlich bei der Bewusstlosigkeit. Dennoch war es üblich die Bewusstlosen anzusprechen. Im Unterbewusstsein bekam das jeder Ohnmächtige mit. Mach dir keine Sorgen. Ich kümmer mich jetzt um dich. Und dann bringen Daizen-sama und ich dich in sicherheit., meinte die Natsu und strich Mai kurz über die Wange. Danach kümmerte sie sich um das wichtigere. Sie musste jetzt erst einmal feststellen, was die Fudo für verletzungen davongetragen habe. Sie leitete ihr chakra in die Hände,welche daraufhin grünlich begannen zu leuchten. Vorsichtig, bedacht und langsam fuhr sie mit der Hand über Mais Körper. Wie vermutet, erkannte Kazumi, dass einige Rippen geprellt waren, eine stauchung des rechten Schultergelenkes, mehrere Blutergüsse auf Oberkörper, Armen und Beinen der Kage und als würde das nicht reichen, auch noch eine relativ komplizierte Fraktur des Oberschenkels und ein Schädelhirntrauma. Zumindest vermutete das Kazumi. Zu der Oberschenkelfraktur hatte sie zumindest jeden Grund. Denn dieser sah etwas patologisch aus. Etwas geschwollener und dicker als der Oberschenkel der anderen seite. Dem würde Kazumi aber noch auf den Grund gehen. Innere Verletzungen konnte sie gerade nicht feststellen. Aber da würde sie Akari um eine zweite Meinung bitten. Denn nur weil ihr nichts auffiel, hieß es noch lange nicht, dass Mai sich nicht vielleicht noch eine Milzrupptur oder ähnliches zugezogen hatte.
Vorsichtig trug Kazumi Mai, mit etwas Mühe, in deckung. Sie hätte zwar Daizen um Hilfe fragen können, aber da konnte sie sich nicht durchringen nachzufragen. Siewollte dem Kerl nichts schuldig sein. Kaum war Mai sicher, schon machte sich Kazumi an die praktische Erstversorgung. Erst einmal wollte sie sich um die Fraktur kümmern. Das war erstmal das wichtigste. Später konnte akari sich um die Anderen verletzungen kümmern. Denn Kazumi hoffte, dass ihre Freundin ein kühleres Köpfchen bewahren konnte als sie selbst. Vielleicht konnte akari dann auch sagen, ob Mai an inneren Verletzungen litt oder nicht. Doch jetzt kümmerte sie sich erst einmal um die Oberschenkelfraktur. Zum Glück beherrschte sie das Jutsu der Knochenheilung. Sonst hätte sie nichts tun können, außer das Bein zu schienen. Keine Sorge... Es wird alles gut... deine Verletzungen sind nicht so ernst., sprach sie der Bewusstlosen beruhigend zu.Ohne lange zu  überlegen gebann sie nun auch Mais Oberschenkel zu behandeln. Mithilfe des Hakotsu Iyashi war es kein Problem, den Knochenbruch schnell zu heilen, beziehungsweise die Heilung zu unterstützen. Ihre Hände leuchteten erneut grünlich und lagen still auf mais verletztem Oberschenkel. Einige Minuten schwieg die Iryonin, eh sie zu Daizen aufsah. Mehr kann ich nicht tun. Die geprellten Rippen sind kein Grund zur Beunruhigung. Keine ist gebrochen. Die blauen Flecke gehen von selbst weg, den gebrochenen Oberschenkel habe ich geheilt. Das gestauchte Schultergelenk ist auch nicht beunruhigend. Ich würde Akari aber nocheinmal drüber schauen lassen. Ich bin extrem aufgewühlt. Da kann es sein, dass ich etwas übersehen habe. Können Sie Mai hier raus bringen? Die sandgrube ist wirklich nicht der beste Ort für eine Untersuchung., meinte die Natsu erklärend und sahDaizen ernst an, ehe sie den Blick abwandte und zu mai herunter sah. Es wird alles gut. Versprochen..., meinte sie lächelnd, eh sie aufstand. Kann ich zu den Anderen? Akari darf nicht verletzt werden...Ihre Rolle ist zu wichtig. Und Kohei-san ist sicherlich auch angeschlagen., meinte sie mit bettelndem unterton in der Stimme. Sie blickte zu dem Rand der Grube auf und seufzte schwer. Brauchen Sie mich noch? Was haben Sie jetzt überhaupt vor?, fragte die Natsu.


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Zuletzt von Natsu Kazumi am Mo März 31, 2014 11:52 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So März 30, 2014 7:12 pm

Kommt von: bergige Pfade

Der junge Tag war eben erst angebrochen, als das ungleiche Gespann bestehend aus zwei Leuten und ihren Vetrrauten, den Weg hinab ins Tal preschten. Sie ließen den schützenden Bergpfad hinter sich und betraten jenes Terrain, das einst ein erquickender Talgrund gewesen war. Wo einst majestätische Bäume standen, die den Verweilenden Schatten spendeten, ergoss sich nun eine triste Wüstenlandschaft. Zum Glück für Hikari, war Saphir in den weiten Wüstenfeldern und Sandbänken von Kaze no Kuni groß geworden und hatte dort viele Dekaden gelebt, es verwunderte also die junge Frau nicht, das ihr Hengst munter davon schoss, so als kümmerten ihn die unterschiedlichen Beschaffenheiten der einzelnen Bodentypen nicht. Er war es auch, der dieses Gebiet ausgespäht hatte, als Eiji und sie geruht hatten, daher war ihm der Weg nur all zu klar. Sie ritten in einem weiten Halbkreis um das Kampfgebiet herum, nutzen die natürlichen Senken und Dünen als Sichtschutz und versuchten möglichst, immer ca 500 Meter zwischen sich und den Kämpfenden zu behalten. Hikari, ganz in schwarz gekleidet, duckte sich tief über die Mähne ihres Partners, um das weiße aufblitzen seines Fells etwas zu dämmen. Ein kurzer Blick zu Eiji, damit sie sich vergewissern konnte, das er noch da war, brachte die violetthaarige unweigerlich zum schmunzeln. Es war ein geiles Gefühl sich bewusst in Gefahr zu begeben, ohne zu wissen, wie die anderen Parteien das Eindringen dieser Fraktion auffassen würden. Für ein Spiel mit dem Feuer war die Tsuki schließlich immer zu haben, auch wenn sie im Grunde keinem etwas Böses wollte, solange man sie nicht dazu zwang. Das Trommeln der Hufe erklang gedämpft im Sand, sie hatten ihren Ausgangspunkt längst verlassen und sich tief in das Tal vorgewagt. Obwohl sie eine sichere Distanz zum Kampfplatz wahrten, stieß Hikari ein leises Fluchen aus, als ihre goldenen Iriden jenen Koloss erspähte, der aus einer Senke heraus ragte. Sie signalisierte Eiji per Handzeichen, dass sie in seinem Rücken bleiben wollte, damit man das ungleiche Gespann nicht so schnell erspähte, zumal das Teil eh den Eindruck machte, als seie es schwer beschäftigt. Ja, manches Mal hallten sogar Rufe oder Schreie über das Schlachtfeld aber davon nahm die Frau keine weitere Notiz. Noch war der Kampf dadrüben jene Variable, die zu lösen sie noch nicht gedachte. Saphir hatte nur gemeint, er hätte ein Lämmchen abseits der Herde gewittert und genau jenes Lämmchen war ihr momentanes Ziel. Hikari war ja für viele halsbrecherische Aktionen zu haben aber sie würde sicher nicht Eiji so einfach ans Messer liefern und auf direkten Konfrontationskurs mit Konoha gehen. Auch wenn der Gedanke an sich verlockend war. Der Wind peitschte der Frau schneidend ins Gesicht, als der Hengst eine Kurve zu eng schnitt und es daher etwas holprig auf seinem Rücken wurde. Meine Güte, du bist doch sonst so schnell im aufspüren von Personen. Finde endlich unseres Lamm. Das, was sie vorhatte, war genauso gewagt, wie Lebensmüde aber die violetthaarige hatte keine Zeit um Konoha erst einen Brief zu schicken, der von ihrer Ankunft zeugte. Saphir wusste das und hatte sich der Situation eifnach angepasst. Seine Nüstern blähten sich, als er mit einiger Anstrengung eine Düne erklomm und sich dann mit Karacho in die dazugehörige Senke rutschen ließ. Und da war sie! Das Pferd stellte die Ohren auf und schnaubte leise, änderte seinen Kurs und sprintete nun etwas östlich davon, immer der Spur nach. Zwei Sachen waren glasklar: Ihr würde am Ende des Tages der Hintern weh tun und sie hatten ihre Beute gefunden! Hikari winke dem Blondschopf zu, dass er ihr folgen sollte und fragte sich einmal mehr, warum seine Bestie hier nicht den Spürhund miemte. Es war sonnenklar, das Pferde für vieles gut waren aber sicher nicht als Suchhund! Seufzend hielt sich die junge Frau weiter geduckt, während die Meter nur so dahin glitten, doch schließlich ertönte ein weiteres Schnauben. Es wurde also Ernst. Sie signalisierte jenem Mann, der ihr schon aus so mancher Scheiße geholfen hatte, das sie die Beute umzingeln wollte und daher auf sein Mitwirken angewiesen war. Bei jener Beute handelte es sich um eine Frau, die untrüglicherweise zu Konoha gehörte und sich gerade damit konfrontiert sah, wie ein gut 1,85 m hohes Pferd in die Senke preschte, seine Hinterläufe tief im Sand vergrub, um so zu bremsen, ehe er mit einem kurzen Aufbäumen schließlich neben der Frau zum halten kam. Sein Atem ging schnell, das war nicht zu übersehen aber das war das geringste Problem. Hikari hatte bereits ein Kunai zur Hand, machte aber keine Anstalten sich weiter zu nähern oder es zu benutzen. Stattdessen wartete sie jene quälende Sekunde ab, die Eiji mit Fuba brauchen würde, um die Frau von hinten ein zukesseln. Wir haben nicht vor dir etwas zu tun, solange du friedlich bleibst. Setze Hikari im schroffen Tonfall an, ließ ihr Gegenüber aber keinen Moment aus den Augen. Du dürftest uns von zahlreichen Steckbriefen her kennen aber das ist momentan ohne Belang. Ich möchte umgehend zum Kommandanten gebracht werden um Verhandlungen aufnehmen zu können. Es ist sehr wichtig und betrifft vor allem den Ausgang dieses Szenarios. Die violetthaarige tat sich schwer damit ihr autoritäres Auftreten einfach ab zulegen, besonders in solchen Situationen. Da saß sie nun, hoch zu Ross und mit einem Selbstbewusstsein, so als wüsste sie genau, das man ihr die Forderung nicht abschlug. Denn eine einfache Bitte war dies keineswegs gewesen und würde es auch nie werden. Hikari war noch nie jemand gewesen, der sich unterbuttern ließ. Sie folge den gängigen Regeln des Systems aber ihren Freigeist behielt sie, besonders in solchen Situationen. Das die junge Frau zudem mit gezinkten Karten spielte, brauchte auch keiner wissen. Sie wusste nur zu gut, wer der Kommandant dort im Kriesenfeld war, machte sich aber nicht die Mühe dieses Wissen Preis zu geben. Es würde nur Verdacht säen und den konnte sie nicht brauchen, denn ihr Ziel war ein höheres. Also wartete sie mit durchdringenden Blick ab, was die Frau tun würde.
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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Apr 01, 2014 8:52 pm

cf: Bergige Pfade

Wie nicht anders zu erwarten, war Eiji Hikari gefolgt, während sie den Orangehaarigen mehr oder minder zurückgelassen hatten. Zwar glaubte der ehemalige ANBU fast, dass es sich um einen Fehler gehandelt haben könnte, aber das würden sie zeitnah erfahren, wenn es denn wirklich so war. Nun aber krallten sich seine Hände schmerzlos in die wehende Mähne der großen Wolfshündin, die ihn trug und Hikaris Pferd folgte. Im Gegensatz zu letzterem war Fuba in dieser Landschaft wohl weitaus besser getarnt. Ihre Mähne hatte eine sandig-beige Farbe, wehte um ihren sonst rötlich orangenen Körper herum und verschleierte diesen gar ein wenig, wenn man einen Blick auf ihre Längsseite erhaschte. Gerne hätte Eiji sich das Cape übergezogen. Er hatte es zwar dabei, aber die helle Kleidung fiel einfach sehr viel weniger auf als das dunkle grün. Auch, weil sie nicht so schimmerte wie das Fell des Hengstes. Die Reinheit höchstpersönlich, wie es schien - nur würde ihnen das nicht viel nützen.
Wie erwartet, erhielt Fuba gut Schritt. Natürlich fiel sie ein paar Meter zurück, doch lag das einfach nur an der Schnelligkeit, die ihr Saphir in diesem Terrain voraus hatte. Letzten Endes änderte das jedoch nichts daran, dass er Hikaris Anweisung zeitnah nachkommen konnte - und dabei seinen ganz eigenen Gedanken nachhing. Den Koloss, der aus der Fallgrube ragte, sah man eindeutig und er glaubte auch anderweitiges zu erkennen, doch würde darauf vorerst wohl kaum das Augenmerk liegen. Stattdessen war er damit beschäftigt, dass sie nun wohl Konoha gegenübertreten mussten. Vielleicht hatte Hikari das des Öfteren getan, aber er selbst hatte sich seit sechs Jahren wenig offen gezeigt. Eher war er versteckt, hatte seine Personalitäten verschleiert, damit man ihn nicht erkannte. Dies wäre allerdings nun nur ein Wunschdenken. Sicherlich wäre er vor allem den ANBU unter ihnen ein Begriff und tauchte vielleicht gar in mancherlei Bingo-Book auf. Da er selbst ein ANBU gewesen war - und kein schlechter - war das sehr gut möglich. Schließlich aber übernahm es Hikari, die Frau anzusprechen, die sich nicht weit von der Szenerie befand.
Seine blauen Augen prägten sich noch einen Moment die Szenerie ein, ehe er sich an jene Szene direkt vor seiner Nase wandte, wo Hikari die Frau ansprach. Wäre es nicht besser gewesen, mich vorher zwecks Überraschungseffekt nicht zu erwähnen? Nun gut, kommen wir am besten gleich zum Punkt." Im Gegensatz zur Violetthaarigen stieg er allerdings von seinem Reittier hinunter und strich dabei sanft die helle, flauschige Mähne entlang zur Stirn Fubas, die es nun besser wusste, als auffällige Bewegungen zu machen. Zwar würde die Wolfshündin immer noch eingreifen, sobald sich ihrem Vertragspartner Gefahren näherten oder auch nur jemand dachte, Hand an ihn zu legen, doch nun hielt sie sich im Hintergrund und stand treu hinter ihm - welcher nun die arme verschränkte und die Frau vor ihm eindringlich musterte. "Es wäre unnötig zu erwähnen, dass hier ein schnelles Handeln von Vorteil sein könnte", ergänzte er die Aussage seiner manchmaligen Auftraggeberin und das in einem mit Absicht neutralen Tonfall. Eigentlich war es kein Befehl und keine feindliche Aussage. Eigentlich war es freundlich gemeint, doch wenn sie diese Karte ausspielen wollten, sollten ein gewisses Auftreten und Ansehen gewahrt werden.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Apr 02, 2014 10:08 pm

Es war ja wieder unglaublich viel los.
Ashitaka schaute konsterniert, als Akari entschwebte, um Ichibi als Untergrund zu gebrauchen. Mit "Zum Kopf" meinte Daizen-sama vermutlich eher, so am Rande der Grube entlang laufen sagte er, wobei er jedoch diskret seinen Funk mal kurz abgestellt hatte. Er wollte Akari nun nicht ins Zaudern zwingen, wo sie schonmal so gut im Lauf war. Stattdessen richtete er diese nüchterne Stellungnahme an Keiko, unterstrich dies noch mit laufenden Fingern. und von dort aus... Sachen werfen.
Keiko blies die Backen auf. Gib mir nicht diesen Blick. Er drückt sich halt nicht immer klar aus.
Aye. Was solls. Der Sarutobi rückte seine Sonnenbrille zurecht, ruckte den Stirnprotektor fester. Es ist nicht so, dass dies hier das erste Mal wäre. Damit setzte er gleichfalls über, um Akari zu folgen.

In welch Haufen war er denn nun wieder getappt?
Shukaku fühlte sich zusehends belästigt. Man mochte es ihm nicht verübeln. Vermutlich fühlte er sich ein wenig wie ein Dackel, der von Böllern und Knallfröschen gepiesakt wird. Schlecht gewählte Machtverhältnisse möglicherweise; die Katon-Schüsse, die bereits jetzt auf ihn eingeprasselt waren, hatten durchaus Schmerz-Faktor. Erst das dicke Ding, das man auf ihm entladen hatte, dann der Schuss gegen die Kimme. Man konnte den Morgen besser beginnen.
Wie Feuerwerkskörper explodierten hier und dort Kibakufuda; er spürte sie nicht überall, doch am Kinn etwa juckte es ihn schon! Einige Male fuhr er sich auch mit den Klauen über die Schnauze, wobei er rein zufällig Akari recht nahe kam, aber nichts ausrichtete. Kurz darauf schmeckte er ein gar seltsames Aroma im Maul. Irgendwie... dem Geschmack von Rauschmitteln nicht unvertraut; einer seiner Jinchuuriki hatte sich äußerst gern in Opium-Höhlen herumgetrieben. Die Wirkung hatte auch was Betäubendes an sich. Es fehlte jedoch ein echter Taste-Catcher; Apfeltabak wäre keine gar so schlechte Idee gewesen. Nun, man konnte nicht alles haben.
Was folgte, war leider nicht zuwenig, sondern eher zuviel des Guten. Manchmal taten Rückenmassagen gut. Nicht aber, wenn der Masseur auf die Idee kam, auf dem Rücken des Patienten umherzulaufen, ohne einen Blick auf die Waage geworfen zu haben. Es war förmlich, als spüre er die Erschütterung zwischen den Welten; das Heranrasen eines gewaltigen Körpers; im nächsten Moment hatte er einen Fuß im Kreuz. Mit infernalischem Brüllen tat Shukaku seinen Unmut kund; war das Schmerz? Ja, eindeutig. Dem konnte er sich nicht verschließen, wenn ein solches Ding ihm halb auf den Buckel sprang! Es walzte ihn glatt noch ein wenig tiefer in den Grund. Der glücklicherweise aber auch ein weicher Welcher war. Auf einer massiven Granitplatte hätte so ein Kuchi-Bodyslam zweifelsfrei was ausgerichtet.
Oh, der vertraute Feind in der Grube. Eine Stimme, lieblich wie die Felslawine, weich wie Sandpapier und volltönend wie die Nachtigall unter erstgenannter Felslawine. Ein Sepukku begehender Dornenvogel konnte keinen schöneren Sopran hinlegen... halt... Sinnsuche in Metaphern...
Es scheint, da ist wer gewachsen! Shukaku fühlte Fausteswucht herniederrasen, lenkte Blicke aufwärts und hieß dem Sand schon prophilaktisch, zu folgen. Auf schwang sich die wüstengelbe Woge, eine Staubfahne mit Dämmung im Sinn. Der Aufprall dann war eher von der stilen Art; der Sand bildete den Schild zumindest rudimentär, ehe die Hand dreinfuhr wie ein Faustkeil und das Hindernis zersprengte. Titanenhieb leicht verzögert. Der Sand wirbelte nur hierhin und dorthin. Shukaku aber legte bereits den Kopf in den Nacken, überdehnte den Kiefer, arbeitete gar mit der Zunge, um die Luftkugel in diesem spitzen Winkel elegant abfeuern zu können, ohne sich selbst dabei in die Schnauze zu ballern, wie es ein gewisses, nach einer Katze mit Streifen benanntes Flugobjekt einer nicht in dieser Welt existierenden Militäreinheit zu tun pflegte, wenn man das MG zu weit nach links oder rechts schwenkte.
Schuss auf Faust passte wie Arsch auf Eimer. Erneutes Bremsen, stufenweise. Den Rest erledigten Shukakus Pranken, als er aufwärts langte und des Riesen Kräfte stemmte, mit sandigen Klauen die Faust umspannte.
Der Sand, aufgewirbelt vom Schildblock, senkte sich wie ein Schwarm Blutmücken herab; setzte sich auf Malus´ Unterarm und Handgelenk wie Morgentau auf einer Pflanze.
Von hoch oben schaust du auf mich herab. Lass sehen, wie du dies verträgst. Schraubstockgriff. Ichibi hielt Malus tief; versagte ihm das erneute Aufrichten und damit auch das Ausholen zu einem erneuten Hammerschlag. An der Schlaghand des Riesen hing ein entsprechendes Gewicht. Wie unglaublich selten ich doch zu dieser Taktik greifen durfte... Bist du mit Überwurftechniken vertraut? Man nennt es "Den Büffel fliegen lassen"!
Unheilvolle Ankündigung ahoi.
Zuerst aber schoss Shukaku noch eine Welle aus drei Luftkugeln auf den Solarplexus des Kolosses ab. Er war guten Mutes... schließlich hatte er in letzter Zeit eine Menge Stein zu Sand gemahlen, wie effektiv mochte eine solche Rüstung da wohl sein? Miteinbezogen Range Zero, selbstredend.

Ashitaka war derweil Akari nach. Er erreichte allerdings nicht den Schädel, so wie sie; stattdessen befand er sich just auf dem Rücken des Kolosses, eilte mit fliegenden Schritten durch die kleine Wiese von Rückenbehaarung, als Shukaku zunächst sprach und dann feuerte. Das gefiel dem Shinobi gar nicht; er gab das Unterfangen, zu Akari zu gelangen, kurzerhand auf. Sie war ja ohnehin bei Kôhei. Welchen Ausschlag sollte er also schon geben können? Er sprang schlicht und ergreifend in die leere Luft, schloß Fingerzeichen und schoß Fuuton aus seinen Füßen ab. Der Schub wirbelte ihn vorwärts, manövrierte ihn ins Abseits des Giganten-Duells. Er fiel. Aber hey, das war ja irgendwo vorherzusehen?

Keiko war mit ihrer Rolle derzeit auch nicht gerade zufrieden. Zunächst das Auftauchen des Kolosses, der mit seiner Masse den Kampf zu einem Duell der Riesen im Zwergengarten machte, dann wurds auch noch... na, kriminell nicht, aber fahnenflüchtig schon. Umstellt von zwei Missing-Nin, zog sie ein Kunai, um sich nicht zu nackt zu fühlen, und machte kämpferische Miene zu bösen Spiel.
Schnelles Handeln von Vorteil? entgegnete Keiko leicht madig, Dem wird er wohl zustimmen, der Kommandant... Die Knurrigkeit konnte man ihr wohl kaum verhehlen. War die Lage nicht schon angespannt genug?
Durchs Äther des Funks kam zunächst mal eine andere Aussage durch Titanen-Bekraxler Kôhei. “Keiko-san, teilst du der Dame mit, dass sie nicht ungesehen und unerkannt ist und dass sie anstelle von Drohungen lieber auf sich selbst achten sollte? Wenn sie dir ein Haar krümmt, wird das Feuer kurzzeitig von dem Ichibi auf sie umgeschwenkt, was wohl kaum in ihrem Interesse sein wird.“
Keiko verzog das Gesicht. es versetzte sie nicht in begeisterung, dass ein potenzieller Vergeltungsschlag dorthin zielte, wo die beiden Missing standen. Helfen würde es ihr wohl kaum, eher ihr den Rest geben. So zumindest die unschuldigen Gedanken einer Kunoichi, die derzeit wohl - vom Kuchiyose abgesehen - die größte Nähe zu einem Feind hatte. Seufzen. Ehe ich dies durchgebe, erbitte ich einen freundlicheren Ton sprach sie, dann: Daizen-sa-
Kôhei. Der Buschfunk trommelte bereits. Der Leithund wurde erbeten. Ich kläffe nun für mich selbst. Deine Aufgabe ist Ichibi. ... Keiko-san.
... Aye?
Übergebe mich an den, der wichtiger aussieht.
Keiko tat, wie geheißen, und warf kurzentschlossen Hikari das Headset zu. Sie holte sofort einen Ersatz hervor, welchen sie allerdings an Eiji weitergab.
Ich habe dröhnende Kopfschmerzen. Bringen wirs hinter uns.

RARGRRRR... Malus´ Hand lag im Griff; nun peitschte Shukaku seinen Schweif empor und umwickelte damit den Fuß des Kolosses, genauer gesagt das Fußgelenk. Er würde heftig daran rucken; es würde für weitere Instabilität sorgen und den gewaltigen Riesen in Probleme stürzen; seine Stärke wurde zu seiner Schwäche, denn er kämpfte gegen etwas Vierfüßiges, war selbst aber zweibeinig. Und nirgendwo wirklich fester Boden, überall nur rutschiger Sand... Das Gelände war auf Ichibis Seite.

Für Daizen und Kazumi war eigentlich alles gut gelaufen.
Sie hatten Mai erfolgreich geborgen; der Hokage hatte während der Malus-Beschwörung Kazumi das Tragen der Bewusstlosen überlassen und sich selbst als breitschultrigen Schild gegen umherfliegenden Staub bereit gestellt. Und er hatte gelacht dabei. Oh, wie er gelacht hatte. Letztlich, da war Kampf doch sein Element, und ein Schreibtischjob nur öde Routine. Hier draußen wurde Kraft gebraucht; und welch Hochgefühl war es doch, diese Kraft zu besitzen und bereitstellen zu können.
Umwabert von Staub und Dreck retteten sie sich in den Schutz des Untergrundes; hier gab es schließlich einen direkten Zugang zu zahlreichen "Höhlen" wie ihrem Basis-Lager.
Kazumi war eine artige Feldärztin, wenn Mai in Gefahr war, und leitete die Erstversorgung ein. Daizen hingegen betrachtete das Kampffeld. Hoh machte er, eher verdrossen als beeindruckt. Malus war nun also da. Sollte sich also das Kuchiyose erstmal im Kampfe vergnügen. Solang ein zweites Riesenwesen dort draußen herumstapfte, war ein Eingreifen für alle, die einen unbedachten Schritt von Malus nur als Erdbeermuß überstehen konnten, ohnehin kaum drin.
Die Lage schien immerhin kurzzeitig in dem Zustand, den ein Militär wohl als "unter Kontrolle" bezeichnen mochte: Es gab derzeit keinen Grund, die Lage zu überstürzen. Sie alle, die am Boden waren, konnten sich halbwegs sammeln und einen wirklich gezielten Schlag setzen. Daizen zumindest hatte bereits einen vielversprechenden Schwachpunkt im Auge.
Zuvor aber wurde er von einer wirklich hochaufgeregten Kazumi in den aktuellen Stand der Dinge versetzt, was Mai anging. Während ihrer Erläuterung der Verletzungen trat Daizen an die rothaarige Kunoichi heran, ein grimmiges Leuchten in den Augen. So kommt es sagte er, und Kazumi würde wohl sofort auffallen, dass dies keine Antwort war, die auf ihre Worte zielte. Sondern direkt an Mai ging. Erst das Gerede über dein Fuuin, Verantwortung und Loyalität. Dann das. So schnell lässt du mich wieder damit allein. Mein Kopfschmerz, Mai, mein Kopfschmerz. Hah. Er lachte. Einmal. Rauh und bellend. Freudlos. Die Welt ist so ironisch. Er wandte sich mit einem prüfenden Blick an Kazumi.
Ich kann Mai zumindest in Sicherheit bringen. Du aber bleibst. Du wirst hier gebraucht. Denn was ich vorhabe, war für Mai und mich gedacht. Mai ist nun ausgefallen. Also machen wir Nägel mit Köpfen. Er hob die hand, zeigte mit dem Finger genau auf Kazumis Nase. Wie nennst du sie? Feuergöttin, Sonnengöttin? Du als glühendste Anhängerin heizt jetzt dein Feuer an; denn du wirst sie vertreten, zusammen mit mir!
Dem Mienenspiel nach freute sich Daizen gar darüber. Er beschwor kurzerhand einen steinernen Löwenhund, einen Komainu, wie ihn Kazumi vermutlich noch in Erinnerung hatte: Ein solches Ding war anwesend gewesen, als Mai oberhalb der Kageköpfe gegen Daizen gekämpft hatte. Das Wesen sperrte das Maul auf, und Dampf perlte heraus, umwölkte Mai und sog ihre Gestalt einfach ein, hinein in einen extradimensionalen Raum.
Mai ist jetzt in einem Raum in Yamashiro, der "Mutter aller Mauern". Dort ist sie vorerst gut aufgehoben. Du! Er sprach den Komainu an. In Deckung mit dir! Doch wenn dein Gast wieder heraus will, entlasse sie ohne Widerstand. Das Kuchiyose trottete damit weiter ins Unterholz hinein.
Und nun...
Und nun begann das Theater über Funk. Die Stimmen im Hintergrund riefen Daizen die Galle in die Kehle. Ausgerechnet jetzt.
“Keiko-san, teilst du der Dame mit, dass sie nicht ungesehen und unerkannt ist und dass sie anstelle von Drohungen lieber auf sich selbst achten sollte? Wenn sie dir ein Haar krümmt, wird das Feuer kurzzeitig von dem Ichibi auf sie umgeschwenkt, was wohl kaum in ihrem Interesse sein wird.“
Ehe ich dies durchgebe, erbitte ich einen freundlicheren Ton. Daizen-sa-
Kôhei. Daizen fiel Keiko barsch ins Wort, und er tat es so nachdrücklich, dass kein Zweifel daran vorlag, dass er es durfte. Der Leithund wurde erbeten. Ich kläffe nun für mich selbst. Deine Aufgabe ist Ichibi. ... Keiko-san.
... Aye?
Übergebe mich an den, der wichtiger aussieht.
Rascheln. Der Hokage wartete einige Sekunden, währenddessen die beiden Missing-Nin vermutlich an ihren Funkgeräten herumnestelten. Ich habe dröhnende Kopfschmerzen. Bringen wirs hinter uns. Was treibt - so ich eure Stimmen aus alter Nostalgie recht interpretiere - zwei verlorene Schäfchen zu solch ungünstiger Zeit zur Herde zurück? Wollt ihr mir einen Gefallen tun? Euch reumütig wieder ins warme Ställchen begeben? So bewegt euch auf Abstand, bis wir hier eine entspanntere Lage vorfinden. Ihr entnehmt es meiner Stimme vielleicht: Ich bin unentspannt!

Ashitaka fiel derweil von oben in eine Staubwolke herein. Hier befleißigte er sich seines fortgeschrittenen Wasserlaufs, der ihm Haltegriffe verlieh, wo andere nur Staub und Dreck schluckten. Er fing sich ab, Stück um Stück um Stück, fiel förmlich kaminkletternd durch die Staubwolke und landete halbwegs weich, in nur geringer Entfernung zu dem Trupp rund um Keiko. Ihm schwante schon jetzt Anstrengendes.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Do Apr 03, 2014 7:01 pm

CF:Bergige Tal (sorry vorab für diese gekürzte version mir wurd grad der ganze post gelöscht)

Seine beiden Begleiter schienen zu denken das er noch schlief. Nungut so unterstütze er diesen Gedanken, indem er sich, im Halbschlaf gleich, nocheinmal herrumdrehte und weiter vorgab zu schlafen. Diese beiden Menschen waren nicht sein Ziel, nein sein Ziel gab schon die ganze Nacht über geräusche von sich und auch den Tag über wurden diese immer heftiger. Als sich Ayioma endlich sicher war, das seine kurzzeitigen Gefährten außer sichtweite waren, machte auch er sich auf den Weg, durch die Wüste von Konoha.
Auf halbem Weg, es waren nurnoch wenige Tausende Meter welche er überbrücken musste, veränderte sich das Kampfgeschehen auf drastische Weise. Der Ichibi war nichtmehr das größte Monster auf dem Schlaftfeld, zumindest nicht was das körperliche anging. Aber das war er vermutlich sowieso gewohnt. Die Bestie, welche aussah wie ein riesiger behaarte Mensch, stürzte sich auf das Chakrawesen, welches sich jedoch mehr als nur gut zu Verteidigen wusste. Der Noaru musste sich beeilen, seine Schritte wurden mehr und mehr, bis er schließlich in ein Rennen übergeganngen war. Irgendwie musste er diese Monstrosität aufhalten, nur wie.....
Aber ersteinmal galt es etwas anderes zutun. Während er lief, schlängelten sich dunkle, feine tentakel seinen Hals hinauf, über sein Gesicht und seine Haare. Wie ein Helm oder eine Maske, welche nur die Augen frei ließ. Ein super Schutz, er wollte nicht nocheinmal den Fehler machen, in der nähe des Ichibi, beinahe am Sand zu ersticken. So vorbereitet konnte er seinen Weg zu den Beinen der Kolosse vortsetzen, wo er auch kurze Zeit später eintraff. Die Viechher hochsehen war beinahe unmöglich ohne sich den Hals zu brechen. Irgendwie musste er dort hinaufkommen. Zwar kamm ihm zugute das diese beiden Monster sich grade gegenseitig mehr fesselten als alles andere, aber trotzdem, der Noaru war sich sicher, von hier unten nicht viel ausrichten zu können. Schnell waren also Fingerzeichen geformt und das Chakra in den Beinen konzentriert. Er musste das Mistvieh hinauf und das schnell. Also blieb nur das Kage Byou. Eigentlich eine Technik um in eine bessere Ausgangsposition für einen Nahkampf zu gelangen, doch in diesem Fall würde es helfen diesen Berg von Monster zu besteigen. Trittflächen gab es ja genug und sollte ihn jemand beobachten würde er just in diesem moment sehen wie er auch schon wieder verschwand um kurze Zeit später in etwa auf der Höhe des Oberarms auszukommen. Was für eine Tortur, wer hat sich den diesen Mist überhaupt ausgedacht und solch ein Monster gerufen? Allein das Chakra welches er in seinen Füßen brauchte um nicht mit jeder kleinen Bewegung der Kreatur, von ihr abgeschütelt zu werden war schon mehr als Verschwendung, doch leider notwendig. Nein er musste den rest des Weges irgendwie anders überbrücken, es waren doch nurnoch gute 20 Meter und er war ein Futon Nutzer, da musste er doch eine möglichkeit haben. Und Tatsächlich fand er eine. Wären er sich weiter fortbewegte erschuff er einen kleinen Wirbelsturm kurz vorsich, in welchen er auch sogleich hinein sprang und sich von ihm erfassen ließ. Eigentlich eine Technik um Geschosse abzuwehren doch in diesem Fall würde er sich selbst zu einem eben solchen machen und den restlichen weg einfach hinauffliegen. Sein Ziel, der Kopf. Egal wie groß und mächtig sie waren, knackte man den Kopf war man am Zie, ohne ausnahme. Was er jedoch, als er über das Gestirn des Monsters hinaufstieg sah, ließ ihn die Augen weit aufreißen. Diese Haarfarbe, was machte sie nur hier. Seine Orangeleuchtenden Augen, fixierten die Frau, während er langsam wieder hinabschwebte richtung Kopf. Und erst bei seiner Landung regestrierte er auch die zweite Person welche sich hier befand. Ein Mann wurde er etwa grade von ihr behandelt? Unwichtig. Sie würde den Missing vermutlich eh nicht erkennen, immerhin trug er nochimmer die Maske und das musste er nutzen. Schnellen Schrittes, ohne ein Wort der Warnung näherte er sich den beiden Shinobi. Er wollte sie Angreifen, Akari mit einem Tritt zur Seite befördern und so unbemerkt aus der Gefahrenzohne schaffen und sich dann mit einem Kunai, welches Versteckt in seinem Ärmel lag um den Mann kümmern, welcher offensichtlich am Kampf gegen den Ichbi beteiligt war.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Do Apr 03, 2014 7:28 pm

Kôhei saß auf dem Kopf von Malus, während Akari zu ihm hinauf kam und ihm zu Helfen gedachte. Er war dankbar dafür und nahm die Pillen dankbar entgegen. Die halbe Blutpille schluckte er sofort, die Jägerpille jedoch behielt er vorerst in der Hand. Zu früh wollte er sie nicht nehmen, falls sie von jemand anderem benötigt wurde. Seine freie Hand krallte sich etwas in das Haar von Malus, um besseren Halt zu finden. “Ruhe ist hier relativ - Keiko-san, teilst du der Dame mit, dass sie nicht ungesehen und unerkannt ist und dass sie anstelle von Drohungen lieber auf sich selbst achten sollte? Wenn sie dir ein Haar krümmt, wird das Feuer kurzzeitig von dem Ichibi auf sie umgeschwenkt, was wohl kaum in ihrem Interesse sein wird.“, sprach er mit schroffer Stimme und meinte damit Hikari und Eiji, die sich so grade zu Erkennen gegeben hatten. Beide erkannte er von Steckbriefen und aus früherer Zeit. Gerade dass Eiji hier war erfüllte ihn mir Ärger, war dieser doch ebenfalls ein ANBU gewesen, so wie er einer war. Doch er hatte nicht den Auftrag sich um die Eindringlinge zu kümmern. Daizen mischte sich ein und wollte das Gespräch führen. Wie sich herausstellte keinen Augenblick zu früh. Kôhei wandte den Kopf in Richtung der Rückseite von Malus, nur um eine in Tentakeln gehüllte Gestalt zu erblicken, die gerade auf ihn herabfiel.

Der Colloss wurde indes vom Ichibi festgehalten. Der Arm, der zuvor zugeschlagen hatte und den Kopf des Bijû malträtieren sollte, war durch eine nicht zu unterschätzende Menge an Sand gebremst worden, sodass sein Angriff beinahe verpuffte. Danach ergriff der Ichibi mit beiden Klauen das Handgelenk, bzw. den Unterarm von Malus und hielt ihn so davon ab erneut auszuholen. Zusätzlich  spürte Malus noch durch sein dichtes Fell, wie der Schweif des Ichibis sich um seinen Fuß rollte und daran zog. Er brummte unglücklich und runzelte die Stirn etwas. Bei ihm war das wahrlich die Bewegung von Massen. Malus war kein begnadeter Nahkämpfer, doch wehren konnte er sich ebenso allemal. Zu oft hatte er mit seinem Enkel Valus in ihrer Welt gerauft und war häufig in Bedrängnis geraten, da er nicht so wendig war, wie andere Collosse. Die freie Hand von Malus schloss sich um einen von Ichibis Armen und die bereits gefesselte Hand umschloss sich um den zweiten Arm. Dann galt es zu stemmen. Aus so einigen Momenten möge man die Situation kennen. Malus stemmte sich mit seinem gesamten Gewicht auf den Fuß, der auf dem Ichibi verharrte und zog. Zog mit aller Macht, die er aufbringen konnte. Bei einem Kampf von Mensch zu Mensch würde das zu gebrochenen Schultern führen, wenn man die Position bedachte. Und auch wenn der Ichibi eine Fûtonsalve gegen die Brust von Malus abfeuerte, ließ er sich davon nicht beirren. Er zog nur um so fester, um dem Ichibi entweder die Arme zu brechen – oder sie gar auszureißen. Das dürfte auch für eine Bestie aus Sand kein Zuckerschlecken sein. Je kräftiger er zog, desto lauter wurde das Brummen aus seiner Brust, die wahrlich die umliegende Luft zum vibrieren brachte. Und schließlich brüllte er laut auf, dass aus den Wäldern der umliegenden Umgebung zu Scharen die Vögel empor stoben. Der Lärm war gewaltig.

Kôhei stieß Akari leicht bei Seite, als er den fremden Angreifer auf sich zufliegen sah und schob sich die Pille in den Mund, die ihn wieder auf die Beine bringen würde. Damit hatte er wahrlich nicht gerechnet. Aber überhaupt nicht. Ohne auch nur eine Sekunde zu verschenken, rief er in das Mikro des Headsets. “Feindkontakt!“, und zückte kurz darauf ebenfalls einen Kunai, um den Angriff abzuwehren. Die Kunai blitzen auf und Funken sprühten. Kôhei war in keiner guten Position, war er doch gerade so auf die Knie gekommen. Die Brust von Kôhi blähte sich auf und eine gewaltige Menge an Fûtonchakra wurde frontal freigesetzt, als die Worte der Technik erklangen. “Fûton: Atsugai!“, rief er und die Fûtondruckwelle würde den verhüllten Angreifer wohl ohne jeden Zweifel voll erfassen und vom Kopf von Malus befördern. Ein Ausweichmanöver aus unmittelbarer Entfernung war in seinen roten Sharinganaugen undenkbar und ebenfalls war es sehr unwahrscheinlich, dass er aus so einer Entfernung eine defensive Technik zur Verteidigung anbringen könnte.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So Apr 06, 2014 2:05 pm

Zugegeben die Sache mit dem Kopf war vielleicht etwas übertrieben gewesen, bedachte sie auf wessen Kopf sie sich derzeit befand und das ein freier Fall mehrfach tödlich wäre, doch immerhin setzte sie die Anweisung um, der Kampf gegen einen Bijuu erschien ohnehin derart wahnsinnig, dass praktisch alles möglich schien und da konnte Akari in ihrer Vorstellung und der Realität einem Shukaku auch einfach auf der Schnauze rumtanzen oder Malus die Stirn polieren. Allein die Dimensionen! Sie wollte gar nicht erst versuchen sich vorzustellen wie viele Stockwerke sie hoch war oder das sie auf dieses große Sandmonster herabblicken könnte. Es war sehr viel einfacher sich den großen Kopf als Ebene vorzustellen, sah ja auch fast wie auf einer Waldlichtung aus und ihr Hauptaugenmerk war glücklicherweise auf ihren Patienten gerichtet, trotzdem war sie gedanklich ebenfalls bei Mai und Arisu. Sollte sie über das Headset nachfragen? Was wenn sie gebraucht wurde, immerhin konnte sie nicht mal eben in die Fallgrube verschwinden und ganz davon abgesehen hätte Arisu sich doch sicherlich gemeldet, keine Meldung war eher eine gute Nachricht und ihr blieb nicht viel übrig als fest daran zu glauben, dass ihre Freundin dort unten ihr Bestes gäbe. Wüsste sie um die Führsorglichkeit welche Arisu der bewusstlosen Mai zuteil werden ließ, wäre ihre Brust wohl vor Stolz geplatzt, hatte Arisu doch damals beim Feldtraining Zweifel geäußert genau dieser Situation gewachsen zu sein. Könnten die beiden Iryônin sich hier ihre Patienten aussuchen so würden sie garantiert tauschen wollen, doch am Ende würden sie selbstverständlich jedem Helfen.

Ihr Wunsch nach Ruhe wurde natürlich nicht erfüllt, anderseits wieso sollte sie besserer Bedingungen vorfinden als ihre Kollegin unten in der Sandgrube? Zumindest hatte Akari es etwas ruhiger als ihr Patient, denn dieser vertiefe sich fast augenblicklich in ein Funkgespräch mit der Siegelmeisterin ihrer Gruppe, obgleich Akari den Grund dahinter nicht in Erfahrung bringen konnte, war es ein Privatkanal? Sie konnten den Gesprächfezen die über den Äther gingen nicht wirklich einen Sinn zuordnen, war dort unten jemand fremdes? Was war los? Sollte sie ihren Spürsinn wieder aktivieren? Mitten in diese Gedanken hinein wurde sie plötzlich zur Seite gestoßen und beschäftigte sich kurz darauf nur noch damit nicht die Balance zu verlieren. Verwirrt wollte sie sich zu Uchiha-sama drehen und nach einer Erklärung verlangen, als sie die Worte ‚Feindkontakt’ vernahm. Die Stimme aus dem Funk war eindeutig nicht weiblich, sollte dies ein Kommentar zum vorherigen Wortsalat gewesen sein, so müsste doch Keiko-sama vom Feindkontakt sprechen, doch der reale Herkunftsort der Aussage war in ihrer unmittelbaren Nähe gewesen, die Stimme von Uchiha-sama drang nicht nur über den Funk an ihr Ohr und noch in der Drehbewegung sah sie tatsächlich den Feindkontakt. Ungläubig riss sie die Augen auf, war Shukaku wirklich nicht genug?! Was machte der Typ hier oben überhaupt? Noch dazu in einer Ganzkörperrüstung, sich mit einem Anbu anlegend. Zumindest war der Grund für den Schubs nun geklärt und Akari überfiel gleichzeitig eine Welle der Erleichterung nicht an diesem Kampf beteiligt zu sein. Trotzdem, ein Feind kam selten allein und somit musste sie die Umgebung im Auge behalten und ein bisschen aufpassen nicht im Weg zu stehen, sie war unter Garantie nicht hier um gegen Mitmenschen anzutreten! Während Uchiha-sama sich anschickte dem Bijuu unter ihnen mit einer Windattacke Konkurrenz zu machen aktivierte Akari ihre Sensorfähigkeit. Sie durfte sich nicht noch einmal überraschen lassen, denn diesmal war ihr Beschützer abgelenkt, außer Ashitaka tauchte plötzlich bei ihr auf, wo auch immer dieser abgebogen zu sein schien, irgendwo beim Aufstieg hatten sie sich wohl getrennt. Ohne Probleme ordnete sie die Chakramassen unter sich Malus zu, eine große Energiemasse bewegte sich gerade auf die noch zuvor unbekannte Person zu und selbst wenn er mitten im Windsturm verschwunden wäre, seine Signatur war ihr so vertraut wie die von Arisu. Uchiha-sama war gerade dabei Ayioma ein gutes Stück Richtung Abgrund zu befördern und obwohl Akari verängstigt die Augen schloss konnte sie immer noch alles sehen. Keiko-san und die zwei unbekannten Signaturen, welche zuvor Gesprächstoff gewesen sein mussten, Ashitaka in der Nähe, die Signaturen von Arisu und Daizen-sama zusammen, von Mai keine Spur und auf dem Aussichtpunkt der Welt sollte ihr Ayioma als Feind gegenüberstehen? Wie seltsam.  "Ein Gegner hier oben." Fügte sie ein paar Infos der offiziellen Aussage des Uchiha hinzu, doch sie konnte immer noch nicht so recht glauben gegen wen sie hier kämpfen sollten.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mo Apr 07, 2014 2:47 pm

Irgendwie war Kazumi momentan froh, eher die Iryonin, als einen der Angreifer gegen den Ichibi zuspielen. Denn jetzt bekam sie erst recht Respekt vor Malus und dem Ichibi. Zumindest von ihrer Größe her. Die Natsu fürchtete schon, wenn Malus einmal zuschlug und Shukaku das Gleichgewicht verlieren würde, dass Daizen, sie und Mai dann von diesem Vieh zerquetscht werden würden. Unschöner Gedanke. So wollte sie nun echt nicht drauf gehen. Ihr Blick wanderte immer wieder hin und her. Mal von der bewusstlosen Mai zu dem Ichibi oder Malus. Sie musste und wollte sich zwar nur auf Mai konzentrieren, doch irgendwie zogen die beiden Riesenwesen auch schon die Aufmerksamkeit der Iryonin auf sich. Ab und zu mal. Shukaku schien es nicht besonders zu gefallen, von Malus attackiert zu werden. Besonders nicht, als Malus es für nötig hielt, seinen Fuß in Shukakus Kreuz zu rammen. Und das tat sicherlich weh. Kazumi konnte das verstehen. Sie hatte auch schon ab und zu mal einen Fuß von ihrer ‚Mutter‘ im Kreuz gehabt. Das war aber nicht mal annähernd so beabsichtigt gewesen wie bei Shukaku und Malus. Bei ihrer Ziehmutter und ihr war das immer eine Art stichelei und Spaß gewesen. Hier war es ja toternst. Shukaku tat seinem Unmut kund, indem er laut anfing rumzubrüllen, als würde es keinen Abend geben! Kazumi erschreckte sich dadurch höllisch! Sie hatte sich so auf die Heilung und Versorgung von Mai konzentriert, dass sie das Meiste um sich herum ausgeblendet hatte. Darunter auch den Kampf zwischen Malus und dem Ichibi. Sie musste sich verkneifen, sich die Hände auf die Ohren zu pressen. Der Lärm war wirklich unerträglich. Außerdem brauchte sie ihre Hände gerade für wichtigeres. Immerhin heilte sich Mai ja nicht von selbst.
Das Gebrülle hielt nicht lange an, aber es kam Kazumi wie eine halobe Ewigkeit vor. Sie sah erst zu dem Riesen auf, als dieser die Stimmer erhob. Hoffentlich würde Malus ihm ordentlich die sandige Fresse polieren!! Sie konnte das Vieh nicht ausstehen. Nicht wirklich. Doch in dem Kampf der Kolosse schien sich Shukaku nicht wirklich dumm an. Er brachte Malus ganz schön in Schwierigkeiten. Zumindest sah und hörte es sich so an. Denn ‚den Büffel fliegen lassen‘ war keine besonders schöne Ankündigung von diesem Riesenvieh aus sand. Auch die ganzen Funksprüche, die an ihr Ohr drangen, waren niucht gerade beruhigend. Erst fürchtete sie, von irgendeinem Kollos zerquetsch, beziehungsweise erschlagen zu werden, und dann drang auch noch die Information an ihr Ohr, dass Dorffremde Shinobi in der Nähe aufgetaucht waren.  Wie viele es waren, hatte Kazumi nicht mitbekommen, beziehungsweise hat sie erst dann wirklich zugehört, als sie die Stimme ihres Senseis vernahm, welcher klar und deutlich Feindkontakt verkündete. Als hätten sie mit Shukaku nicht schon genug Ärger.
Aber Kazumi selbst war momentan erstens eh zu weit von den Neuankömmlingen entfernt um etwas gegen ihre Anwesenheit zu tun und zweitens, hatte sie hier eindeutig etwas wichtigeres zutun. Sie schilderte Daizen kurz Mais Gesundheitsstand und blickte dabei zu dem Kagen auf. Sie war extrem angespannt und teils auch nervös. Im nächsten Moment fragte sie sich auch, ob sie auch ja keine Fachbegriffe verwendet hatte, die Daizen nicht kennen konnte. Wenig später grübelte sie über etwas Banales. Zumindest wäre es sicher für andere etwas Banales gewesen. Für Kazumi war es wichtig. Denn ihr fiel Akari ein. Akari-chan? Alles in Ordnung bei euch da oben? Ich kannleider nicht hoch kommen. Aber Mais Zustand ist unter diesen Umständen gut., meinte sie in das Funkgerät und sie konnte es sich nicht verkneifen stolz und glücklich zu klingen. Außerdem musste und wollte sie Akari von Mais Zustand unterrichten, da sie genau wusste/ahnte, dass Akari sich sicherlich auch Sorgen um Mai machte. Daizen trat an Mai heran und begann scheinbar mit sich selbst zu Sprechen. Auf den Zweiten blick natürlich erst. Erst dachte sie für einen kurzen Moment, er würde mit ihr sprechen. Auf den dritten Blick erkannte sie, dass er mit Mai sprach. Ihre Augen verengten sich und musterten den Kage ziemlich übelwollend. Hören Sie gefälligst auf, so einen Stuss von sich zu geben, okay?! Auch wenn Mai noch bewusstlos ist, irgendwelche Vorwürfe helfen ihr garantiert nicht aufzuwachen.! Sie haben immerhin zugelassen, dass sie diese Mission mitmacht. Sie wussten, dass es ein Risiko sein könnte. Mai hat sich an ihre eingeschränkten Kräfte noch lange nicht gewöhnt. Zumal ihr Körper eh extrem unter diesem ollen siegel leidet!, fauchte die Natsu Daizen ziemlich angepisst an. Er konnte sich mit Mai zanken und ihr Vorwürfe machen, wenn sie wach war und sich wehren konnte. Als daizen sich dann an die Natsu wandte und erklärte, er würde Mai in sicherheit bringen lassen, aber die Iryonin selbst nicht gehen lassen, wurde der Blick der Chunin noch düsterer. Verstehe... Ich bin also Mais Ersatz, oder was?! Was brauchen Sie denn? Mein Katon oder was?, fragte sie mit zusammengepressten Lippen. Wie sie es hasste, als irgendein Ersatz hinhalten zu müssen. Zwar freute sie sich hier etwas mehr zutun als  nur zu heilen und auch weil sie sich dadurch einfach gebrauchter fühlte. Es machte sie stolz für Mai einspringen zu können. Daizen hob auif einmal die Hand, was Kazumi aus ihrer Gedankenwelt riss. Er zeigte mit dem Finger auf sie und sie selbst starrte auf den Finger und blinzelte einige Male verwirrt, eh sie wieder zum Kage aufsah. Sie blieb kurz stumm, eh sie die Augen schloss und grinsend den Kopf schüttelte. Sie scheinen ja wirklich mich zu mögen und es zu lieben, ständig an meiner Seite zu kleben. Sie unternehmen wohl gerne was mit mir, hm?, fragte die Natsu scherzeshalber. Denn unweigerlich musste sie schon an die kleinen Situationen denken, wo sie Daizen wirklich schon dolle angegangen ist und mit ihm in einem Verhör gelandet ist. Aber das lag schon in weiter Ferne. Kohei beschwörte einen sterinernen Lövenhund. Sie brauchte einige Augenblicke um herauszufinden, woher ihr das Vieh bekannt vorkam. Daizen Kuchiyose ‚saugte‘ Mai einfach auf und gerade als sier Daizen zusammenstauchen und ausquetschen wollet, beantwortetee er schon ihre unausgesprochene Frage und rettete sich so den Hals. Zögerlich nickte kazumi und verschränkte leicht die Arme vor der Brust. Jetzt wüsste sie schon gerne was Daizen jetzt vorhatte, beziehungsweise was er mit Mai vorhatte.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Do Apr 10, 2014 11:45 am

Es lief alles nach Plan und das war schon einmal Gold wert. Hikari sah ruhig dabei zu, wie Eiji von Fuba abstieg und sich vor vor dieser postierte, ja der Hündin sogar noch beruhigend durch die Mähne strich. Doch der Schein trügte. Sollte hier wirklich eine Auseinandersetzung entstehen, so war sich Hikari sicher, dass die flammende Hündin nicht brav sitzt machen würde. Zumak der Blonschopf auch noch einmal klar mit seinen Worten untermalte, dass Eile geboten war. Hikari kam nicht umhin, skeptisch eine Augenbraue hoch zu ziehen, weil es mal wieder typisch für Eiji war, sie hier auflaufen zu lassen. Nya aber wahrscheinlich musste einer den Ggegenpart spielen, damit es was wurde. Warum aber immer sie? Die junge Frau hätte am liebsten Eiji zum Mond geschossen, auf eine sehr harsche Art und Weise, weil sie nun selbst wie das personifizierte Böse dastand. Sie ließ sich ohne weiteres von der Frau anknurren, weil diese Reaktion auch nicht zu verdenken war und wartete dann einfach ab. Das die Umzingelte sich aber noch ein Kunai shcnappte, quittierte Hikari mit einem finsteren Blick, hielt ihre eigene Waffe aber ruhig bei sich. Es sollte kein Blut fließen, solange es vermeindbar war und wie es schien, zeigte sich diese Frau auch kooperativ. Jedenfalls ertönte kurz darauf ein knacken und nach einem minimalen Rauschen, konnte man sogar die Stimme aus dem Funkgerät verstehen. Nur leider war es eine andere als erhofft und sie schien es zu mögen, statt den Verhandlungen zuträglich zu werden, schlicht mit einem Vergeltungsschlag zu drohen. Zu allem Übel war ihr dieses Organ nur zu gut bekannt, daher zuckte die violetthaarige nur mit genervten Gesichtsausdruck die Schultern. Hunde die bellen, beißen nicht. Ich habe klar nach dem Kommandanten verlangt und dieser Pinscher kläfft mir mitten in die Verhandlungen. Daizen sollte ihm einen Maulkorb kaufen und ihm zeigen, wo sein Platz ist. Dachte die Tsuki im Stillen für sich, weil es ihr auf den Keks ging, das die Verhandlungen sich wegen solchen aufmüpfigen Verhalten in die Länge zogen. Wollte sie echt Ärger machen, so hätte man genug Gelegenheit dazu gehabt aber ihr Bestreben war ein anderes. Die goldenen Iriden streiften anggriffslustig für einen Moment Eiji, ließen ihrem Partner wissen, was ihr wirklich durch den Kopf schoss und doch wandte sie sich im nächsten Augenblick wieder mit gleichgültiger Miene Keiko zu. Keine Sorge, ich werde freundlicher sein. Versicherte Hikari ihrem Gegenüber, damit endlich mal Schwung in die Bude kam, schließlich hatten sie nicht ewig Zeit. Doch schlussendlich warf man ihr und Eiji ein Headset zu, welches sich die violetthaarige eiligst ins Ohr klemmte, um nichts zu verpassen. Im Grunde genommen hasste sie es, das alle Welt zuhören würde, denn das, was es zu besprechen gab, sollten echt nur die wenigsten überhaupt erfahren. Aber selbst aus diesem Detail zog sie ihre Vorteile, denn mit Worten kann man auch sehr gut manipulieren oder Emotionen anheizen. Kurz darauf ertönte in ihrem Kopf auch schon die tiefe Stimme des Kommandanten oder auch Daizen genannt, sie war nicht los gezogen ohne sich vorher zu informieren und alles genau zu planen. Tja und nun hing sie hier, mit einem Kopfschmerzgeplagten Hokage an der Strippe, der augenscheinlich genervt war. Halleluhja! Die Tsuki atmete einmal tief durch, erwog ihre Worte, dachte über neue Möglichkeiten nach und schoss schließlich alle Zweifel in den Wind. Es würde schon werden. Daizen? Ein theoretisches Nachfragen, als Einleitung für das Gespräch. Du hast dich nicht verhört. Wakahisa Eiji und Tsuki no Hikari erbitten um eine Audienz, die deinem Kopfschmerz nicht unbedingt lindern wird. Und nein, das zu besprechende ist zu wichtig, als das ich mich einfach mit einem "später" abspeisen lassen würde. Es geht schlicht darum, das wir Euch im Kampf unterstützen wollen, zu einem fairen Preis versteht sich. Wärst du also so gütig und gibst deine Koordinaten durch? Ich hasse es zu verhandeln, wenn ein riesiges Viech mir die Sonne raubt und zu allem Überfluss Störenfriede alles erschweren. Hikari brach aprupt ab, ließ ihrem Gesprächspartner Zeit zu reagieren, während das Geschehen in der Fallgrube wohl immer größere Maße annahm. Doch dies war momentan nichts, mit dem sie sich befassen wollte. Sie war kein Held in glänzender Rüstung, daher ging es ihr noch am Arsch vorbei, was um sie herum geschah. Hikari war hier, um für Eiji und sich selbst den größten Vorteil heraus zu holen und das würde sie auch irgendwie schaffen. Daher blickte sie auch erneut zu dem Blondschopf herüber, einfach weil sie hoffte, in seiner Mimik etwas erhaschen zu können, was Auskunft über Eijis Gedanken gab aber das war meist so erfolgreich, als würde man einen Felsen nach dem Weg fragen. Es hieß also abwarten, sollte Eiji nichts ihren Worten hinzu zu fügen haben.
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[Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"
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