Tamashii no Utsuri

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 [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"

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Kato Daizen
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BeitragThema: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Feb 19, 2014 8:46 pm

das Eingangsposting lautete :

Die Weite der Wüste von Yudamari; unter diesem Areal legten die Konoha-Nin ihre Fallgrube an.

---------

Wichtig: Das Areal ist sehr weitläufig; die Fläche direkt über der Fallgrube macht etwa einen Kreis von 50 Metern Durchmesser aus, nimmt jedoch keineswegs den gesamten Bereich ein, wie es der Name des Topics suggerieren könnte.
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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Sa Apr 12, 2014 4:36 pm

Ein lautes Geschrei drang aus der Grube neben, beziehungsweise unter ihnen und vermutlich hätte es jeden zurückschrecken lassen. Jeden außer diejenigen, welche alt genug waren, um schon so einiges in ihrem Leben erlebt und gesehen zu haben. So war es also kein Wunder, dass die hier Anwesenden sich also schon entweder an dieses Gebrüll gewöhnt hatten, oder aber dass man damit lebte. Letzteres galt somit auch für Eiji, der wohl schon des Öfteren vor allem in vergangenen Zeiten bewiesen hatte, dass er sich mehr in der Rolle eines Ruhepols sah, als lauthals in einen Kampf zu stürzen, der vermeidlich nicht ohne Blut und Schweiß gewonnen werden konnte. Dass letzteres der Fall war, spürte der Koloss wohl als einer der ersten, hatte er doch direkten Körperkontakt zu dem Waschbär, dem Grund aller Sorge an diesem Punkt. Jenes Ungeheuer, welches sich in ihre Köpfe prangerte und dem ein oder anderen vielleicht gar Alpträume bescheren würde. Anders als Hikari blickte Eiji kurz darauf aber nicht jene Gesprächspartner an, sondern nahm das Gerät entgegen, setzte es auf und lies seinen Blick weiterhin auf das Kampfgeschehen konzentriert sein. Er sah sich selbst nicht als Stratege oder dergleichen an, aber es war nie schlecht, wenn man diese Szenen im Auge behielt, denn ehe man sich versah, konnte man das Opfer eines fiesen Angriffs werden. Irgendwann war es einmal sein Job gewesen mit Verrat von allen Seiten zu rechnen und dieses Denken begleitete ihn auch heute noch auf seinem Weg, wobei man aber nicht denken sollte, dass er dem Gespräch in seinen Ohren keine Beachtung schenkte – selbst, wenn die zu Gestalten und Figuren in der monsterähnlichen Szenerie doch wirklich Erinnerungen hervorriefen; nicht nur, weil er zumindest ein ehemaliger Kollege des einen war.
Als Hikari auf die insgeheime Tirade ihre erste Erwiderung zu tätigen gedachte, wandte er seinen Blick erneut jener zu und traf kurz den ihren. Genauso kurz zog ein Schmunzeln über sein Gesicht, versteckte sich dann aber wieder hinter einer ernsten Miene. Der Blonde kannte die Tsuki vermutlich gut genug, um zu wissen, was in ihr vorging und wie sie über diverse Dinge dachte. Nur war im Moment nicht der richtige Zeitpunkt, um diese Belustigung auszudrücken. Stattdessen spürte er die Bewegung der Wolfshündin hinter sich, die sich leise knurrend zu einem Eingriff bereit machte, aber sich dennoch nicht vom Fleck rührte. Offenbar sagte ihr die hier vorgefundene Landschaft ihr genauso wenig zu wie ihm, doch Hitze war besser als Kälte. Nicht nur auf Grund ihrer Affinität, sondern auch, da sie beide doch recht empfindlich bei Minustemperaturen waren. Allerdings war bei Hikaris Endung der Moment gekommen, in dem eine Druckwelle durch die Luft peitschte – ausgelöst durch menschliches Wollen, was dazu führte, dass Eijis Miene sich verfinsterte. Noch ernster wurde, als sie ohnehin schon war. Es missfiel ihm, dass die Sache sich in die Länge zog, während es deutlich wichtigeres gab. In seiner Erinnerung war Kôhei jemand, der oft einen eigenen Kopf hatte und eine feste Moral – aber manchmal besser auf die Umgebung achten sollte, denn so peitschte nur noch mehr Sand über sie hinweg und könnte noch mehr erfassen. Ebenso war auch der jetzige Hokage in seiner Vergangenheit auch stets jemand gewesen, bei welchem man wusste, woran man war. Nur jetzt, in diesem Moment, wünschte der Blonde sich, man würde die Sachlage genauer erkennen und auswerten können. Aber an letzterem war seine manchmalige Auftraggeberin ebenfalls nicht ganz unschuldig. Nun gut, mit manchen Dingen musste man sich einfach zurecht finden und wenn man ihn kannte, wusste man, dass er genau das wohl am besten konnte: Akzeptieren und dennoch das beste daraus machen. Aus diesem Grund legten sich seine Hand an das Mikro, führte es näher zu seinem Mund, sodass seine Stimme klar und deutlich zu vernehmen war.
“Ohne beleidigend klingen oder Ihnen in den Rücken fallen zu wollen, Daizen-Sama, aber ich denke nicht, dass wir hier das luxuriöse Gut haben, welches sich „Zeit“ nennt.“ Respekt und ernster Widerspruch, aber auch ein Funken alter Loyalität gaben sich die Hand, während er sprach. Vermutlich würde Hikari auch klar werden, dass er selbst im Falle einer Zurückweisung ihres „Preises“ seitens Daizen diesen Menschen hier helfen würde. Denn im Gegensatz zu den meisten Missing-Nin, verstand sich Eiji immer noch als Verbündeter Konohas, anstatt als neutrale Instanz oder gar Feind. Vielleicht ließ diese Erkenntnis sie gerade auch wünschen, dass sie jemand anderes auf diese „Mission“ mitgenommen hatte. Sein Blick wanderte zur Violetthaarigen, um ihr mit einem kurzen Nicken seinerseits klarzumachen, dass seine Worte nicht gedacht waren, um ihr in den Rücken zu fallen. “Sie benötigen Hilfe und wir bieten sie an, so einfach ist das. Mit Sicherheit könnte man unser ernst gemeintes Angebot an anderer Stelle besser überdenken, doch wenn Sie der sind, für den ich sie halte, so wissen Sie bereits, dass wir allesamt als Schafe gerissen werden könnten – Sie hassen es doch ebenfalls mögliche gute Ressourcen frühzeitig zu verschwenden, nicht wahr?“ Eijis Augen sahen wieder auf die Kampfszene, verengten sich – der Sand störte ihn und er hoffte, dass dieser Sandsturm ihn nicht ganz so behindern würde und dass man seine Worte verstand. Dass der Funk nicht gestört werden würde. Offenbar leisteten diverse Parteien hier ganze Arbeit – allen voran sein hypothetisch gesehen heutiger Vorgesetzter, dessen Handeln Eiji wohl des Öfteren mit fragenden Blicken und einer runzelnden Stirn kommentiert hätte, hätte er einen entsprechenden Posten. Doch in diesem Sinne gab es wichtigeres zu tun. Ein Koloss. Ein Waschbär. Ein altbekanntes Gesicht, von dessen genauer Position er natürlich nichts wusste, jemand, der ihm dabei half auf den Beinen zu bleiben... ein offenbar zusätzlicher Feind, ein Hokage mit Kopfschmerzen mit vorlauter Begleitung... so viele Komponenten, die nun dazu führten, dass er eine kurze Pause eingelegt hatte – jedenfalls, bis leichter Hohn in seiner Stimme hörbar wurde, welcher jedoch nur diese Lage zu verdeutlichen suchte. Genauso wie seine Worte. “Natürlich können wir auch ein Kaffeekränzchen abhalten... nur bin und war ich schon immer jemand, der zu in anderen Augen grässlichen und auch ein wenig „anderen“ Handlungen neigt – aber das wissen Sie ja bereits. Ihre Antwort also, Hokage-Sama?“
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Sa Apr 12, 2014 9:44 pm

Mais Blick glitt nach oben, während das Rauschen sie umfing. Über all dieser Sand, und dann begann der Maderhund zu wüten, mit seinem Schweif auszupeitschen, vor Schmerz, vor Angst vielleicht auch, aber vor allem aufgrund von Zorn. Wie konnte es jemand wagen ihn so anzugreifen? Sie hob ihre Hände um sich zu schützen, als der Schweif niedersauste, überkreuzte sie vor ihrem Gesicht und spannte ihre Muskeln an. Sie würde hier nicht sterben, nicht so, doch dann passiert es, sie umfing Dunkelheit, eine sehr drückende und nicht sonderlich schöne Dunkelheit. Schmerzen waren ihr Begleiter, Pein war ihr Empfinden und Wut kochte in ihr hoch, sehr sogar. Wie konnte sie nur so dumm sein? Warum war sie nicht ausgewichen? Von der Behandlung Kazumis bekam die junge Dame nichts mit. Sie war gefangen in ihrer Welt, in der Welt der Dunkelheit und der Ohnmacht.

Wo war sie hier? Warum fühlte sie sich so schwerelos? Mai spürte nichts, sie hörte nichts, sie konnte nichts sagen oder sich gar bewegen. Sie wurde einfach nur auf einer Welle dahin getragen, getragen im Fluss der Zeit hin zum Berg der Stille. Nach und nach bekam die junge Frau zumindest ihren Gehörsinn wieder. Ein zartes Rauschen umfing ihre Ohren. Es war schnell, rasch und wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie sagen, dass sie sich auf einer Stromschnelle befand, doch war dem nicht so. Dafür war der Ruck zu sacht, war die Fahrt zu angenehm. Es durchflutete sie ein Gefühl der Wärme, der Geborgenheit, vor allem an ihrem Oberschenkel. Es war etwas Vertrautes, fast so, als würde man versuchen ihre Pein zu lindern. Dieses gute Gefühl begann sich nun auszubreiten, begann nun in ihrem Körper allgemeine Wärme hervorzurufen. Dieses Gefühl, es war unbeschreiblich, während sie dem Rauschen lauschte. Doch woher kam das Rauschen nur? War es vielleicht der Klang ihres eigenen Herzens?  Wenn ja, dann pumpten ihre beiden Herzen unaufhörlich Blut durch ihre Adern, wie hoch wohl ihr Adrenalinspiegel war? Doch kümmerte sie es nicht, sie lies sich treiben, in der Unendlichkeit der Sinne.

Langsam öffnete Mai ihre Augen wieder. Wo war sie hier nur? Als sie jedoch merkte, dass sie geblendet wurde, kniff sie ihre Augen rasch wieder. Ihr Körper tat ihr weh, also war sie wohl doch noch nicht tot, aber dieses grelle Licht. Woher kam es? Würde sie jetzt auf die andere Seite übergehen? Erneut versuchte sie ihre Augen zu öffnen. War sie noch auf dem Schlachtfeld? Hatte man sie überhaupt mitbekommen? Verdammt, diese Kopfschmerzen… Sie hob ihren linken Arm und ihre Schulter tat dabei weh. Nein, tot war sie nicht, aber nach dem Schlachtfeld in der Wüste hörte es sich hier auch nicht an. War sie in einem Krankenhaus? Langsam legte sie ihre Hand auf ihre Augen und spendete somit ihrem überreizten Sinnesorgan einen Moment der Ruhe, damit es sich an die neue Umgebung gewöhnen konnte. Weiße Fliesen, konnte sie wahrnehmen, die das Licht brachen, was von irgend einer Lichtquelle herkam. Dann begannen ihre anderen Sinne wieder zu ihr zu kehren und Kälte durchflutete sie, lies sie schütteln, frieren und zwang sie sich langsam zu erheben. Sie blickte nach unten, auf den „Boden“ und auch hier konnte sie diese Fliesen wahrnehmen, konnte sehen, wie sie weiß schimmerten. Wo war sie hier? Tot war sie sicher nicht.

Langsam erhob sie sich, zwang ihre Glieder ihr zu gehorchen, unterwarf sie regelrecht ihren Zwängen. Sie stellte sich hin, wenn auch recht unsicher und ein kurzer Schmerz durchzuckte sie von ihrem einen Oberschenkel her. Warum tat er weh? Sie tastete danach, belastete ihn, und nach ihrem empfinden war er in Ordnung, würde seinen Dienst tun können, würde ihren Befehlen gehorchen. Sie ballte ihre Hand zur Faust. Hatte dieser Shukaku sie gefressen? Wenn ja, dann würde sie hier versuchen auszubrechen, doch fühlte sich dieser Ort nicht nach einem Bijûinneren an, sondern eher wie ein unfertiges Badezimmer, oder eine unfertige Küche. Wer wohl wollte, dass sie hier kochte? Und das wohl im wahrsten Sinne des Wortes, denn in Mai begann so etwas wie Zorn anzusteigen, sich zu nähren. Sie begann sich so zu fühlen, als würde sie brennen, brennen von innen heraus und brennen von ihrem Rücken her. Dieses Siegel, wieso musste es ausgerechnet jetzt schmerzen? Sie blickte sich um, fast schon wie ein wütendes,  gehetztes Tier sah sie sich nach einem Ausgang um. Wie konnte sie hier nur herauskommen? Wie sollte sie nur fliehen? Angst machte sich ein wenig breit, Angst nicht entwischen zu können. Es sorgte für einen erneuten Adrenalinschub, und, dass ihre Herzen schneller schlugen.
ICH WILL HIER RAUS!!!!!!, rief sie und hatte sich breitbeinig hingestellt, nach oben geschaut und Feuer nach oben gespuckt, Es war nur eine kleine Flamme, und daher nicht der Rede wert, als sie ein Ruck packte, ein Sog aus einer anderen Dimension.

Unsanft landete Mai auf ihrem Hintern und spürte den warmen Sand unter ihrem Po. Rasch sah sie auf ihre Füße, ob dies auch tatsächlich der Wahrheit entsprach und sah sich um. Sie erkannte eines der Kuchiyose von Daizen, welcher in einem Versteck im Unterholz sich verbarg. Sie erkannte ihn, weil sie ähnliche Wesen an seiner Seite sah, als sie gegen ihn kämpfte.
Hab Dank‘, jetzt bin ich dran., sagte sie und ging aus dem Versteck, in Richtung des Kraters, ob dort noch der Shukaku hauste? Sie ging in die Knie und drückte sich vom Boden her ab, wobei sie während dessen Chakra an ihr Siegel auf der  Brust sandte und ihre Rüstung anlegte. Zum Stehen kam sie auf dem Sandboden und sah sich um. Ihre Hand glitt zu ihrem Funkgerät. Zunächst ein Schnarchen, ein Schnalzen, ein Krächzen. Sie wusste nicht, wie man damit Tag täglich umgehen sollte. Sie empfand es als nervig. Es gab elegantere Wege um Gedanken von A nach B zu bekommen. Sie schätzte immerhin sehr die Techniken der Yamanaka. Als sie gerade einen Funkspruch von sich geben wollte, bemerkte sie in ihrem Blickfeld 2 bekannte Gestalten. Rasch eilte sie zu ihnen.
Fudo Mai meldet sich zurück auf dem Schlachtfeld, sagte sie. In ihrem Körper begann es zu kochen. Sie besah das Schlachtfeld, und da war sie wieder, die Wut gegenüber diesem Wesen. Kaori, eines seiner Opfer und möglicherweise auch noch Kazumi? Oh,  dafür würde er bezahlen, versiegeln, und zwar so schnell wie möglich. Sie hatte weder die Funksprüche von Hikari, noch von Eiji mitbekommen.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Apr 15, 2014 3:05 pm

Schweig einfach, wenn ich melodramatisch bin erwiderte Daizen trocken auf Kazumis Wut-Tirade, welche dadurch ausgelöst worden war, dass er die bewusstlose Mai anpampte. Deine Meinung gönn ich dir, doch hier und jetzt fehlt dir der Durchblick. Kazumi war schließlich nicht da gewesen, als Mai aufgrund des verdammten Fuuin mit ihm hatte sprechen müssen. Als sie ihn in den elendigen Gewissenskonflikt gestürzt hatte. Das Eindämmungs-Siegel machte ihr Probleme? In diesem Moment knurrte er sicherlich nicht deswegen. Sein Schädel pochte aus allerlei anderen Gründen.
Er blickte so grimmig auf Kazumi herab, auf dieses dreiste Mädchen, als wolle er einen Niederstarr-Wettbewerb gegen ein Steingesicht gewinnen. So mancher böse Satz schwebte ihm durch die Gedanken. Keinen davon äußerte er nun... Daizen Kato trat keine Welpen. Andererseits ziehe ich einfach mal in Zweifel, ob ich sie noch als Welpen einstufen sollte... Nein, besser nicht jetzt.
Was sonst sollte ich von dir brauchen, wenn nicht dein Katon? Deine Heilfähigkeiten habe ich doch bereits gebraucht sprach er dann, wandte sich von ihr ab. Muss kurz funken.
Übers Äther kamen diverse Dinge. Daizen legte seinen Fokus auf das, was am Dringensten war und sich am schnellsten abwickeln ließ.
Feindkontakt lautete Kôheis Durchsage. Ein Gegner hier oben Akaris Präzisierung. Lief ja alles ausgezeichnet.
Kôhei funkte Daizen kurzangebunden, Schütze Akari, und wenn du dabei zu Knochenmehl wirst. Eine einfache Sache. Besonders für Kôhei Uchiha, der in seiner ganzen Dienstzeit schließlich noch keinen einzigen Schutzbefohlenen verloren hatte. Gegen einen einzigen Feind sollte er sich ja wohl durchsetzen können, ohne ins Schwimmen zu geraten.
Es wurde aber doch langsam Zeit, hier einen Deckel drauf zu packen. Und, schräg wies war, die beiden Konoha-Missing hatten einen Riecher für günstige Momente. Vielleicht haben sie auch irgendwas gedreht und dafür gesorgt, dass ein Dritter gerade dort oben auf Malus´ Kopf für Spannung in der Gleichung sorgt. Spekulation, an der was dran sein konnte. Hikari traue ich die Verschlagenheit zu.
Egal. Die Operation war noch nicht rettungslos verloren, gestaltete sich jedoch höchst anstrengend; mit einem Feind von außen wären sie ja klargekommen, ohne mit der Wimper zu zucken. Und Ichibi war zwar Kraft und Macht, ließ jedoch gegenüber eines gut eingespielten Teams an Offensivkraft vermissen. Wenn man es nur richtig machte, konnte man seiner Fähigkeiten durchaus Herr werden.
Hikari wollte verhandeln, klang vor allem geschäftsmäßig. Eiji fuhr die Schiene der Sachlichkeit.
"Sie hassen es doch ebenfalls mögliche gute Ressourcen frühzeitig zu verschwenden, nicht wahr?“
Daizen schnaubte. Lachte kurz auf. Es war ein höchst freudloser Ton, in erster Linie grimmig und hart.
“Natürlich können wir auch ein Kaffeekränzchen abhalten... nur bin und war ich schon immer jemand, der zu in anderen Augen grässlichen und auch ein wenig „anderen“ Handlungen neigt – aber das wissen Sie ja bereits. Ihre Antwort also, Hokage-Sama?“
Deine Wahl der Argumente ist lieblich. Du darfst sie einstellen. Mir ist nicht nach Rhetorik-Wettbewerb. Hikari-chan. Er wartete kurz, nur um sicher zu gehen, dass Hikari nun auch wirklich gut die Ohren spitzte. Ich sage nur eines, Kleines Licht. Ich sage "Yutaka". Und fordere meinen offenen Gefallen ein. Ehre soll dich binden. Und damit nehme ich das Angebot an. Über alles Weitere reden wir hinterher.
Tja. Spaßig wirds. Daizen trat an den Rand der kleinen "Höhle", in der Kazumi und er Deckung gefunden hatten, und schaute auf die beiden ringenden Monstren. Spaßig wirds drückte er schlicht seine Gedanken aus. Sein Blick ging zu Kazumi. Wir haben nun Großes vor. Sowie sich die Chance ergibt, werden wir -...
"Fudo Mai meldet sich zurück auf dem Schlachtfeld." Wer trat denn da wieder herbei? Waren Kazumis Heilfähigkeiten denn wirklich so genial? Offenbar ja... Daizen hatte das Mädel maßlos überschätzt.
Oh. Daizen griente schmal. Siehe da. Auf die Frauenwelt ist Verlass. Jede Einzelne, die heute unverhofft aufkreuzt, bringt mich zum Lachen. Hergehört, bitte sehr. Wir haben ein paar helfende Hände mehr.

Ichibi leistete derweil Schwerstarbeit: Mit emporgerissenen Armen einen Fuß ertragen, der einem im Kreuz steckte - eine schmerzhafte Angelegenheit. Er brüllte vor Zorn und Schmerz. RARRRR... das schmerzt! Wie es schmerzt! Seine Gegenwehr erstarrte im Griff des Colosses; er verschaffte seinem Leid lauthals Luft, derweil sich immer mehr Gewicht in seinem Rücken sammelte, ihn niederpresste. RAAAAARRR... Meine Kraft, sie schwindet... sie schwindet... Scherz.
Und dann brach Malus ein, mit seinem ganzen Gewicht auf dem einen Fuß. Denn mitten in Shukakus Körper tat sich ein Loch auf! Der Ichibi hatte sein Chakra kontrolliert bewegt: Zuerst sammelte er es dort, wo Malus´ Fuß auf ihn herniederpresste. Dann bereitete er seinen Körper auf eine Umgestaltung vor: Er schuf direkt auf sich selbst förmlich eine Treibsand-Falle, indem er mit einem Ruck alles Chakra aus der Körpermitte in Kopf, Schweif und andere Extremitäten schickte. Plötzlich war da kein Widerstand mehr. Mauls Fuß versank direkt im Körper des Shukaku, komlett hindurch bis auf den Boden der Fallgrube.
Das schmerzt, Zinnsoldat. Ruhig. Kontrolliert. Freudig. Flieg.
Der rutschige Boden. Das Gewicht des Kolosses. Verlust des Gleichgewichts in schwerer Steinrüstung, die selbst Fuuton-Geschossen trotzen konnte. Und dazu ein Bijuu als Sparringspartner. Ichibi wand sich erst gar nicht aus den Griffen des Kuchiyose, sondern fasste einfach seinerseits ebenfalls zu. Zog an, mit aller Kraft, die ihm verliehen worden war.

Malus´ Sturz war kein wirklicher Geowurf. Es war ein seitliches Wegkippen, worin der Ichibi ihn gerissen hatte. In einem wahren Sprühregen von Sand schlug das Kuchiyose auf die Seite, nach wie vor hatten sich die Hände des Wesens mit den Klauen des Ichibi verhakt und verfangen. Und jetzt sind wir auf Augenhöhe stellte Shukaku freundlich fest. Mit seinem Schraubstockgriff würde er eindeutig verhindern, dass sich Malus noch einmal aufrichtete. Jetzt hatte er ihn, und hochkommen lassen würde er ihn nicht mehr. Dafür hatte er nun zuviele Vorteile auf seiner Seite. Was er löste, war allerdings sein Schweif: Mit diesem hielt er noch immer den Fuß des Kuchiyose umfasst. Nun aber öffnete er diesen nutzlos gewordenen Haltegriff, um für den Fall der Fälle eine zusätzliche Gliedmaße frei zu haben.

Jetzt gehts los. Daizen biss sich in den Daumen, machte den ersten Schritt aus der Höhle heraus, zurück in die Fallgrube, worin Ichibi ihnen nun gerade den Rücken zudrehte. Er machte sich keine wirklichen Sorgen um Akari oder Kôhei; beide konnten unter Garantie gut genug auf sich aufpassen und den Sturz des Titanen irgendwo sicher festgeklammert überstehen. Abgesehen davon war Malus ja nichtmals richtig geflogen, wie zuerst vom Ichibi angedroht.
Das Niederringen des Kuchiyose-Wesens schuf nun wieder Platz: Man konnte gegen den Ichibi vorbringen, was man wollte, doch er konnte immerhin keine solchen Schritte machen, die aus Zufall irgendwen unter sich zerquetschten. Es galt, die offene Nische dieses Kampfes auszunutzen: Für kleinere Gegner mit mehr Tricks und Taktik.
Vorwärts! Daizen setzte sich in Bewegung; er war kein schneller Sprinter, doch wenn er in Schwung kam, schaffte es auch ein großer Kerl wie er, die Geschwindigkeit mächtig anzuziehen, wie jeder Shinobi. Er steuerte stracks auf Ichibis Rücken zu, als der Schweif herbeipendelte wie eine riesige, sandfarbene Keulenwalze.
Kuchiyose. Daizen stemmte sich gegen den herbeifegenden Schweif, indem er ein massives Festungstor beschwor: Rashomon stieß pompös und dämonengesichtig aus dem Rauch hervor, und als der Schweif dagegen kachelte, klang es laut und dröhnend wie eine Glocke.
Daizen stemmte sich sogar mit der Schulter dagegen, als er bemerkte, dass das Tor den Schweif nicht direkt in seiner Bewegung gestoppt hatte, sondern sogar zurückgeschoben wurde. Nicht bremsen war das Ziel, sondern komplettes Anhalten und Fangen.
Daizen presste seinen massigen Körper gegen die eine Seite des Tores, Ichibis Schweif drückte von der anderen Seite. Bewegung. In die falsche Richtung. Der Hokage biss die Zähne aufeinander. Scheiß. Meter um Meter rückwärts... und dann plötzlich Halt. Mit einem hörbaren Klong hatte sich ein weiterer Körper gegen das Rashomon geworfen, ein viel schlankerer und kleinerer Körper. Daizen blickte zur Seite, lächelte freudig. Danke, Mai-sama.
Schweif gestoppt. Daizen rannte das Rashomon empor, sprang vom Dach aus ab und landete mit Schwung auf dem Bijuu-Schwanz. Hab ich dich! rief er aus, Fingerzeichen für Kuchiyose schließend. Wälle und Mauern! Türme und Tore! Mit einem BONG schlugen drei Schreintore aus dem Nichts heraus ein, zwängten den Bijuu-Schweif unter sich in einen festen Griff.

Keiko stand nach wie vor zwischen den beiden Missing-Nin, schaute missmutig zwischen ihnen hin und her und seufzte. Nun... wenn der Teamleiter es sagt, arbeiten wir eben zusammen stellte sie trocken fest. Wandte sich an Eiji. Sie sind doch ganz klar der Typ für Fuuin, nicht wahr?

Eingekeilt zuckte der Schweif umher, stellte das Holz auf eine harte Probe.
Festhalten! brüllte Daizen mit neuer Energie und schloss ein Fingerzeichen: Augenblicklich begannen die Tore, Energie abzuziehen. Sie absorbierten das Chakra des Bijuu und schwächten seine Bemühungen ab, wieder frei zu kommen. Der hat Kraft, das ist nicht zum Aushalten!
Ashitaka überwand mit weiten Sprüngen die Distanz vom Fallgrubenrand bis zum Schweif und landete neben Daizen. Hilfe beim Chakrasaugen?
Wäre nett.
Kommt. Hier war Zielen ja auch nicht schwer... Ashitaka holte einen himmelblauen Bergkristall hervor, lud ihn mit Chakra und warf ihn dann wie eine Rauchgranate direkt vor seine Füße.
Kujaku Myouhou no jutsu. Sogleich trat die Wirkung ein. Aus dem Schweif trat in durchschimmernden Schwaden das Chakra des Ichibi an die Oberfläche. Wie ein Energiemantel waberte diese Aura umher - und wurde offenbar umso anfälliger gegen die Fuuin der Schreintore, welche die freiwerdende Kraft umso gieriger absaugten.
Daizen und Ashitaka waren gleichfalls vom Effekt betroffen, wie auch Mai und Kazumi, sofern sie sich im Wirkungsradius von 10 Metern befunden hatten. Ihr Chakra kehrte sich gleichfalls als cyanblaue Aura hervor, doch an sich barg die Kunst ja keine Unannehmlichkeiten. Solang einem nicht durch eine zweite Technik das Chakra abgezapft wurde.
Wir haben ihn fest! rief Daizen nun, Kazumi, Mai, zum Schweifansatz! Feuer drauf, macht ihn zu Glas! Mai macht ihre Faust klar! Er funkte: Hikari! Helfende Hand. Genauer, helfende Faust! Komm her und schlag zu, wenn du dir so etwas wie eine Belohnung verdienen willst! Ich will den Schweifansatz splittern sehn! Und Eiji! Keiko assistieren! KEIKO! Den Topf klarmachen! Sobald der Schweif ab ist, versiegelt ihn! Er stampfte während des Befehle-Brüllens herum wie von Sinnen, und in seiner Stimme schlug sich wieder die Freude durch, die er verspürte, wenn er endlich richtig aktiv werden konnte. Fernab der Diskussionen, Verhandlunen, der Pläneschmiederei und all dem anderen Mist. Der Gedanke war relativ einfach: Shukakus Körper bestand aus Sand. Doch es war nicht irgendwelcher Sand, sondern ganz Spezieller, von Chakra seit ewigen Zeiten durchtränkt. Shukaku konnte sich vermutlich wieder zusammensetzen, wenn man ihm Körperteile abtrennte - nicht aber, wenn dieser Körperteil völlig weg war, ergo versiegelt.
JETZT GEHT DAS HIER ENDLICH VORAN! Und wenn sie ihn stückweise in einen Topf und danach erst in Akari versiegeln mussten. Jetzt galt es, Schritte nach vorn zu machen!

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Apr 15, 2014 6:26 pm

Stahl schlug auf Stahl, Funken sprühten, ja so fühlte sich Ayioma wohl. Endlich mal wieder ein Kampf und nicht nur ein abschlachten. Nicht das er etwas dagegen hatte Leute niederzumetzeln wen es sein musste, im gegenteil, doch war es viel schöner ihre Verzweiflung zusehen, wen sie erkannten das sie gegen ein Monster kämpften, ein Monster, welches nicht einfach so Wegzusperren war, wie diese arme Kreatur von Ichibi. Doch im moment konnte er sich damit nicht beschäftigen, den sein Feind setzte, gleich nach dem Aufeinandertreffen der Klingen ein Jutsu ein, welches dem Noaru nur alzu bekannt war. Ein leicht stolzes Grinsen legte sich auf die Lippen des Missing-Nin, als sich auch sein Brustkorb aufblähte. Paradedisziplin, wen er es so wollte. Jedoch ging sein Futon:Atsugai nicht frontal auf seinen Gegner zu, nein, er schoß es direkt vor sich, zwischen die seinen und die Füße seines Gegners um sich selbst in die Luft zu katapultieren und so dem Angriff zu entgehen. Klappte nur nicht ganz wie es sollte, die schneidende Druckwelle, der Atsugai Bombe, erwischte ihn dennoch am Fuß und riss es ein gutes Stück auf und schälte die Haut von dieser Körperstelle, zum Glück blieb sie in Stücken dran hängen, während er damit zu kämpfen hatte in der Luft die Kontrolle zurückzubekommen. Andererseits, vielleicht war es auch garnicht so schlecht, dieser Tausch. Ein verletzer Fuß dafür, von diesem Kollos herrunter zusein, welcher grade unter ihnen, wortwörtlich, in den Ichibi einbroch. Endlich hatte er die Kontrolle in der Luft wieder, zu seinem Leidwesen befand er sich dabei jedoch auch am Höchstenpunkt in der Luft, so das es wieder hieß abwärts.
"Was wollt ihr Konoha-Kinder hier überhaupt? Hat sich euer Kage wiedereinmal dazu entschieden einer Kreatuer die Freiheit zu nehmen?"
Seine Worte drangen durch den peitschenden Wind, waren tatsächlich dazu gedach, an Infomationen zu gelangen, mal sehen  was dabei herrauskam. In seinem Fall begann er jedoch Fingerzeichen zu formen und danach seine Hände inneinander, in den langen Ärmeln seines Mantels verschwinden zu lassen. Er hatte noch eine weitere Überraschung für seinen Gegner und er war gespannt, wie dieser damit umgehen würde. Bei seiner Landung warf er diese Fünf Geschenke auch in alle Himmelsrichtungen davon. Ein beobachter mit guten Augen würde die Shuriken zwar erkennen, jedoch nicht so leicht das Jutsu welches auf ihnen wirkte. "Also sprich, was habt ihr hier zusuchen, wieso lasst ihr den Ichibi nicht einfach in Frieden leben"

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Apr 15, 2014 7:56 pm

Kôheis Angriff funktionierte nicht ganz so, wie er es sich erwünscht hatte, doch der fremde Angreifer löste sich dennoch von Malus. Und das indem er sich selbst in die Luft katapultierte. Der Blick von Kôhei verfolgte den Tentakelmann. In einem Moment registrierte er, dass er einen Befehl von Daizen erhielt, zwischen all den anderen Funksignalen. Wie nervtötend. Aber der Befehl war durchaus wichtig. Er sollte Akari um jeden Preis schützen. Richtig, sie war der auserkorene Jinchûriki und musste natürlich um jeden Preis geschützt werden. Kôhei atmete tief durch. Als wenn die Beschwörung von Malus ihn nicht genug ausgelaugt hätte. Nein, jetzt musste er auch noch einen Wildfremden bekämpfen, der meinte den großen PETA Anhänger spielen zu müssen. Kurz gab er per Funk Bescheid, dass er verstanden hatte. Doch bevor er weiteres gegen den Angreifer in die Wege leiten konnte, musste er sich abrupt festhalten. Chakra in den Fußsohlen, mit der freien Hand in das Haar des Collosses gekrallt und zusehen nicht weg geschleudert zu werden. Sein Blick fuhr kurz zu Akari, ob sie sich halten konnte. Es hatte den Anschein. Kurz nachdem der Colloss auf dem Boden aufgeprallt war konnte er auch sehen, was geschehen war. Der Ichibi, welcher nun irgendwie vor ihnen stand, sah merkwürdig verformt aus. Auf seiner Rückseite schien sich außerdem einiges abzuspielen. Doch keine Zeit.
Der Angreifer landete auf dem Rücken von Malus und wollte Reden schwingen. Kôhei kniff seine Augen zusammen. Das Blut noch recht frisch auf der Handfläche verteilt, schob er sich den Kunai zwischen die Zähne und formte rapide ein paar Fingerzeichen, um kurz darauf seine ANBU Klinge in den Händen zu halten, welche er mittels Kuchiyose: Supahiro no Fuku beschworen hatte. Den Kunai schob er daraufhin zurück in seinen Beutel und zog die ziemlich lange Klinge aus der Schwertscheide. Es handelte sich bei dieser Klinge nicht um eines der üblichen Katana, welche nur eine Länge von knapp einem Meter besaßen. Nein, es handelte sich um ein Nodachi. Mitsamt des Griffes besaß es eine Länge von 150cm und war somit um die Hälfte länger als ein Katana. Und Kôhei wusste diese Klinge zu führen. “Akari. Du musst mit deinem Katon die Kettenglieder schmelzen, die die Beinbekleidung von Malus halten.“, sprach er ohne sie dabei anzusehen, um Tentakelmann nicht aus den Augen zu verlieren. Dass er Shuriken wild in die Gegend warf, entging ihm nicht. Ebensowenig wie die Tatsache, dass sie sich in der Luft hielten. Großartig. Ichibi war nicht Herausforderung genug. “Du bist nicht ind er Position um Forderungen zu stellen. Wenn du nicht augenblicklich den Platz verlässt werde ich dich richten. Ich habe keine Zeit, um mich selbst ernannten Verteidigern für Recht und Ordnung zuzuwenden.“, brüllte er über den Rücken von Malus hinweg zu Ayioma. Die Lautstärke war deswegen nötig, weil der Ichibi und auch Malus ein ungeheures Gebrüll von sich gaben. Das Nodachi in seiner Hand veränderte ganz leicht seine äußere Erscheinung. Auf die Entfernung wäre dies für Ayioma nicht zu erkennen, es sei denn er besaß irgendwelche sensorische Fähigkeiten. Er wirkte Hien. Jedoch nicht in der Variante des Fûton, bei welcher die Reichweite expandierte. Ein unauffälligerer Effekt wurde hier eingesetzt. Die Schnittkante des Nodachi glühte leicht rot, was durch den Sand wahrlich schwer zu erkennen sein dürfte. Dies dürfte bei einem Treffer Kleidung in Brand setzen oder aber zu äußerst unangenehmen Verbrennungen führen.

Malus wurde spürte, wie zunächst sein vor kurzem noch sicherer Stand entrissen wurde. Sein Fuß sackte haltlos nach Vorne in den Ichibi hinein und ein überraschter Aufschrei entglitt seiner riesigen Kehle. Als er auftrat bebte der Boden leicht. Doch nur für einen Moment. Lange Zeit über das Geschehene nach zu denken hatte er nicht, denn der Ichibi riss ihn auch sogleich zur Seite. Haltlos fiel er zu Boden und erschütterte das Terrain erneut. Dieses Mal um einiges heftiger. Zum Glück fiel er nicht auf die Anwesenden. Wenn dem so gewesen wäre – er hätte es nicht gemerkt. “Augenhöhe, wie lustig.“, grollte es aus Malus stimme. Zwar hatte der Sturz geschmerzt, doch wollte er sich davon nicht beeindrucken lassen. Kurz versuchte er sich aufzurichten, doch seine Beinbekleidung, welche einem Rock glich und an Kettengliedern befestigt waren, behinderten ihn, ebenso wie der Griff des Ichibi. Mehrere Male zerrte er an den Klauen der Kreatur, die wahrlich vor ihm lag. Missmutig brummte Malus, was dem Geräusch eines aufkommenden Erdbebens glich.
Und dann explodierte die Luft förmlich um sie herum. Malus sammelte knisternd das Raitonchakra, welches seinem Körper inne wohnte und es entlud sich nur wenige Momente, nachdem er es begonnen hatte zu sammeln. Ein Mensch, der sich vor Malus befunden hätte, wäre nun wohl ein glühendes Stück Kohle oder verbranntes Stück Fleisch. Die Blitze schossen aus Malus Augen. Prallten ungewollt in den Sand, der sich zwischen Malus und dem Ichibi befand. Immer und immer wieder durchbrachen die Blitze die Luft und machten den Zwischenraum zwischen Ichibi und Malus zu der gefährlichsten Zone. Der ein oder andere Blitz dürfte auf diesem Wege jedoch auch den Ichibi und dessen Gliedmaßen treffen. Wäre Kôhei auf den Kampf fokusiert gewesen, hätte er ihm von einem solchen Manöver abgeraten. Die Blitze würden nicht so viel Wirkung zeigen, wo der Ichibi doch aus Sand bestand und zusätzlich noch das Fûton. Doch eine gute Sache dürfte es haben. Ichibi dürfte von dem Treiben auf seiner Rückseite abgelenkt sein und zudem ziemlich geblendet werden.

Kôhei's angewandte Techniken:
 
Malus angewandte Technik:
 
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Apr 15, 2014 10:06 pm

Noch immer schien es ihr unfassbar. Hier oben war genau ein Gegner und Uchiha-sama stellte sich diesem, kürzlich erst selbst geschwächt, sofort entgegen und obwohl sie sich ihrer Sache betreffs Ayioma noch nicht sicher war, so wusste sie zumindest um die Gewissheit geschützt zu werden. Er hatte am Anfang nicht nur damit geprahlt die Teammitglieder beschützen zu können, er setzte es einfach in die Tat um, war dies die Qualität eines Jounin oder die eines Sensei? Natürlich war Akari eifersichtig gewesen, dass Arisu jetzt ein neues Team besaß, dies bedeutete automatisch sie würden weniger Zeit miteinander verbringen und trotzdem schmerzte die Erkenntnis festzustellen, dass sie die eigene Isolation durch das strikte Leben innerhalb von Konoha, innerhalb des Krankenhauses von Konoha nun nicht mehr allein durch die Zweisamkeit mit  Arisu würde brechen können. Völlig fehl am Platz derzeit, doch schien es ihr als ginge ein bisher geführter kurzer Lebensabschnitt dem Ende entgegen und dies hatte mit einer etwaigen Versiegelung absolut gar nichts zu tun sondern drehte sich lediglich um die gemeinsame Zeit mit einer Kollegin, die Freundin und noch sehr viel mehr geworden war. Arisu würde mit ihrem Team die Welt entdecken und Akari bliebe zurück, ja dies waren ihre egoistischen Gedanken gewesen und genau deshalb hatte sie den Uchiha eher als Keil gesehen und zwangsweise als Teammitglied, doch akzeptieren wollte sie ihn bisher deswegen nicht. Auch dieser Blickwinkel änderte sich gerade, sollte sie sich nicht eher für ihre Freundin freuen? Akari betrachtete den Rücken des Mannes, der sich Ayioma entgegenstellte und wusste mit ziemlicher Sicherheit, dass der Uchiha auch Arisu beschützen würde sowie alle anderen Teammitglieder, ob hier oder bei seinem eigenen Team. Natürlich musste die Jüngere ihrem Sensei vertrauen, dies war sozusagen erste Pflicht, doch tatsächlich mitzuerleben, dass dieses Vertrauen gerechtfertigt war beruhigte ungemein. Passend zu ihrem Gedankengang vernahm sie doch tatsächlich die Stimme der Natsu und freute sich ebenfalls über die gute Nachricht, dass es Mai einigermaßen gut ginge. “Mai-sama geht es gut? Da bin ich froh. Dein Sensei ist wieder fitt und bei der Arbeit. Pass gut auf dich auf dort unten ja?“ Natürlich konnte sie jetzt keinen großartigen Dialog mit Arisu führen und über einen öffentlichen Kanal wäre ein Plausch kaum geeignet, doch sie wollte auch nicht, dass die Jüngere sich wegen einem Gegner hier oben großartig Sorgen machte und die Erwähnung des Uchiha war sicherlich als Synonym für ihre Sicherheit zu verstehen. Tatsächlich gab es noch weitere Faktoren die eine Kommunikation erschwerten beispielsweise die Windgeschosse die sich derzeit in ihrem Weg kreuzten und dabei unglaublich viel Krach verursachten oder waren es die beiden Riesen die hier brüllten? Akari musste nicht großartig über ihre Schutzmaßnahmen nachdenken, sie legte sich flach auf ihren Teil des Kopfes und hielt sich einfach nur fest. Ayioma flog in die Luft und für Akari ging es abwärts, so schien es zumindest, ihr Bauchgefühl erinnerte eindeutig an eine schnelle Fahrstuhlfahrt, wobei sie wirklich darüber nachdenken müsste auf welcher Etage ein Riese wie Malus halt machen würde.
Direkt nach der Landung richtete sie sich schnell wieder auf, ein wenig peinlich war es ihr gerade doch sich wie ein Kind in eine flauschige Decke vergaben zu haben. Wie es wohl Malus ging? Gleichzeitig blickte sie sich um. Daizen-sama gab gerade irgendwelche Befehle durch, doch Akari achtete nur auf Signalworte und offenbar war ihre kleine Gruppe außen vor. Kurz darauf erhielt sie dann doch einen Befehl, allerdings von ganz anderer Seite, sie sollte Malus irgendwelche Ketten abnehmen. Sie bestätigte und machte sich auf dem Weg über die Seite des Mont Malus und überquerte die Gipfelkette hin zu ihrem neuen Ziel. Sie war froh über diesen Auftrag, ganz ehrlich wollte sie nicht noch einmal dabei sein um ein Aufeinandertreffen mit Ayioma zu begutachten, sie wüsste nicht wem sie den Sieg wünschen sollte. Auf dem Weg kam ihr jedoch noch ein ganz anderer Gedanke, womit sollte sie die Kettenglieder löse? Mit Katon?! War das eine Verwechslung? Wohl kaum, Akari besaß die entsprechende Affinität nur vollbrachte sie das kleine Wunder selbst als Chunin kein entsprechendes Ninjutsu erlernt zu haben. War wohl eher ein Fehler ihrerseits dies unerwähnt gelassen zu haben, musste sie eben improvisieren. Die Rückmeldung ihrer Sensortechnik gab ihr ein weiteres Rätsel auf, denn Arisu, Mai und Andere verschwanden einfach aus ihrem Blickfeld, stattdessen tauchten in der Luft skurrile Chakraansammlungen auf, welche die Signaturen der Vermissten trugen, sicherlich keine optische Täuschung und dennoch nur Nebenschaubplatz und gerade uninteressant. An ihrem Ziel angekommen förderte sie erst einmal alle ihre Kibakufuda zutage, denn es waren nicht gerade viele, war ja nicht gerade so als ob sie es darauf anlegte anderen Schaden zuzufügen. Beim Betrachten der Kettenglieder stellte sie erstaunlicherweise fest, dass sie wusste wo sie ihre Briefbomben anbringen müsste um den gewünschten Effekt zu erzielen, schien ja fast schon so als ob sie damals auf der Akademie doch irgendwas nützliches aufgeschnappt hatte. Sie verteilte ihre Zettel an den passenden Stellen und versuchte sich auch nicht davon ablenken zu lassen, dass Shukaku gerade zu Sushi verarbeitet wurde und aktivierte anschließend ihr Werk. Die Kettenglieder lösten sich und sie schaute noch einmal nach ob Malus nun volle Beinfreiheit besäße, dann machte sie sich daran ihren rockartigen Unterschlupf zu verlassen, in Richtung Ayioma schien derzeit eine Art Gewitter niederzugehen. “Glaube Malus hat nun Beinfreiheit, kann ich noch anders behilfleich sein?“
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Apr 16, 2014 12:38 pm

War Daizen schwer von Kappé?! Er hatte Kazumi nun schon mehr als einmal ausrasten sehen, wenn es um Mai ging. Dachte er etwa, sie würde still und ruhig bleiben, während er sie anpampte? Schweigen? Merken Sie nicht, dass ich es liebe Ihnen zu widersprechen und sie anzuschnauzen, Daizen-sama? Ihre Stimme war belustigt. Es war doch offensichtlich, dass Kazumi es genoss, wenn sie sich mit Daizen anlegen konnte. Ob sie daraufhin bestraft werden könnte, war ihr herzlich egal. Wenn sie dann etwas haben wollte, aber nicht durfte, dann würde sie ihrem ungeliebten Kage schon ein Ohr abknabbern um zu bekommen, was sie wollte. Das hatte sie ja schon mal geschafft. Wieso sollte es dann nicht ein zweites oder drittes Mal klappen? Ob Durchblick oder nicht. Was bringt es denn Mai anzuschnauzen wenn sie... Ach vergessen Sie's..., knurrte die Natsu und gab letztendlich diese kleine Diskussion auf. Welch Überraschung. Es nervte sie schon wieder, dass Daizen ständig irgendetwas einfiel, womit er ihr Paroli bieten konnte. Das war ätzend. Doch im nächsten Moment sah Daizen auch schon zu ihr herunter. Und ganz ehrlich gesagt, hätte die Blonde vermutet, dass Daizen sie gleich bei lebendigem Leibe fressen wollte. Außerdem würde ihr der Spruch 'Wenn Blicke töten könnten' in die Situation sehr gut rein passen.Doch schnell lenkte Daizen die Aufmerksamkeit der Blonden wieder auf ein Gespräch. Stimmt. Was hätte er denn sonst von ihr brauchen können? Na meine große Klappe! Oder mein Clanerbe...Je nach dem, grübelte sie ehrlich und seufzte einige Male. Danach wandte sich Daizen ab und schien sich über Funk zu verständigen. Selbstverständlich tat er das. Allerdings legte sie bei seinen Worten den Kopf schief. Wie sollte Kohei denn bitte weiter ihr Sensei sein, wenn er nur noch Knochenmehl war? Sie konnte zwar Knochen heilen. Aber aus Knochenmehl und dazugehörigen pulverförmigen 'Organen' konnte sie keinen Kohei wieder zusammen flicken. Zumindest kannte sie kein Jutsu, was das konnte.
Nachdem Daizen fertig gefunkt hatte, sowohl zu Kohei als auch zu Hikari, wandte sich der Kage wieder an Kazumi. Und erst da horchte die Chunin erst wieder richtig interessiert auf. Spaßig?, wiederholte die Blonde etwas verwirrt Daizens Worte. Sie wollte gerade noch nachharken und Daizen weiter ausquetschen, als Daizen selbst während des Sprechens unterbrochen wurde. Und kazumi war unschuldig! Ehrlich! Mai hatte sich wieder angekündigt, beziehungsweise zurückgemeldet. Strahlend sprang Kazumi in Mais Arme und kuschelte sich kurz an sie. Aber keine Sekunde später löste sie sich wieder. Oh Mai! Wie schön dass du wieder da bist, dass es dir gut geht und dass du auch scheinbar keine körperlichen Schäden davongetragen hast..., begann sie und strich über Mais Schultern. Allerdings griff sie danach an Mais Kragen und funkelte sie wütend an. Launische Zicke ahoi! aber wenn du nicht langsam mal auf dich und deinen Körper achtest und aufpasst, dann klatsch ich dir welche und schnall dich an ein Krankenhausbett von dem du dich nie wieder befreien kannst und dann sorge ich dafür, dass du nie wieder auch nur als genin arbeitest! Hast du mich verstanden?!Pass auf deinen Körper auf oder ich mach dir das Shinobileben zur Hölle! Du wirst deiner Lebtage nicht mehr froh! Das droh ich dir!, blaffte sie Mai sauer an und ließ danach von ihr ab. Die Natsu mochte Mai. Mehr als das. Das konnte sie glauben. Aber sie hatte echt keinen Nerv dafür, sich wegen Mai weiter sorgen zu machen und sich die Augen auszuheulen.
Sie sah, wie Daizen kurz griente und sofort war Kazumi wieder ganz neutral und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann schießen sie mal los mit ihrer Strategie, sagte sie, allerdings glitt ihr Blick besorgt zu Malus und dem Ichibi. Sie sorgte sich um Kohei und Akari. Kaum dachte sie an eine, meldete sich diese auch schon, Kazumi hörte über Funk Akaris Stimme an ihrem Ohr und sofort seufzte die Chunin. Ja...Mai geht’s gut. Die Sorgen über innere Verletzungen waren scheinbar umsonst... Sie steht putzmunter neben mir. Danke, dass du dich so um Sensei kümmerst. Pass aber auch gut auf dich auf, klar?, sprach sie in das Funkgerät und diese Worte klangen eher wie eine Drohung als eine Bitte. Sie wollte nicht, dass Kohei oder Akari etwas schlimmes passierte. Oder dass sie sich verletzten. Das konnten sie momentan echt nicht gebrauchen und auch nicht später.

Daizen gab das Kommando zum Bewegen und damit konnten ja wohl nur Mai und die Natsu selbst gemeint gewesen sein. Eilig lief Kazumi Daizen hinterher und musterte ihn währenddessen fragend. Sie wüsste schon gerne, was Daizen nun geplant hatte. Selbst als er seine Kuchiyose rief, wurde die Blonde daraus nicht schlauer. Erst nach einigen Augenblicken kam ihr eine Idee, was Daizen vorhatte. Er hatte mit etwas Mühe den Schweif still gelegt und versuchte nun mit Ashitakas Hilfe, das Chakra des Bijus auszusaugen. Ashitaka warf kurz nachdem er seine Hilfe angeboten hatte, einen seltsamen Kristall vor den Ichibi. Auf einmal wurde das Chakra des Biju sichtbar. Doch nicht nur das vom Ichibi. Auch das von Daizen, Ashitaka und ihr. Bei Mai wusste sie es nicht. Fragend sah sie auf ihre Hand, wo sie die bläulichschimmernde Aura erkannte. Sie war wirklich echt fasziniert davon. Sie zuckte zusammen, als Daizen danach schon den nächsten Befehl gab. Sie sollten den Schweifansatz etwas unter Hitze setzen. Kazumi nickte stumm und begab sich in die Nähe des Schweifansatzes. Sie schloss die Fingerzeichen, atmetet tief ein und als sie ausatmete, schoss eine kugelförmige Flamme aus ihrem Mund, die begann den Schweifansatz des Ichibis zu erhitzen.

angwendete Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Mai 13, 2014 11:41 pm

Da stand sie nun und wartete ab, während das Brüllen und Kreischen um sie herum stärker, gar lauter wurde. Der Waschbär schien sauer zu ein, was Hikari auch gut nachvollziehen konnte, schließlich latschte ein großes Steinviech auf ihm rum. Kurzzeitig bebte sogar der Boden, sodass der Sand unter ihren Füßen ins Rutschen kam, die kräftigen Windböen möchte ich ebenfalls erwähnen, denn sie flogen ungebremst den eigenen Verbündeten auch um die Ohren. Ein kleines Detail, welches Yuudai wohl nicht einkalkuliert hatte und so schnaubte die violetthaarige auch recht entnervt. Das hier war keine Werbung für Haarspray um dessen Halt im Windkanal zu testen, verdammt! Sondern eine strategische Zusammenkunft, um das Sandkastenbärchen ein zu fangen. Sie nahm im vorbei schauen Eijis erheiternde Mimik war, doch diese hielt nur für einen Moment, da jener Mann sich daran machte, ihr Vorhaben voran zu treiben. Dennoch schluckte die Tuki bei seinen Worten insgeheim. Anfänglich war sie für den gestrandeten Mann eine Auftraggeberin für, sagen wir mal, nicht so legale Aktionen gewesen, die nicht in das Konzept ihrer Rolle als Tsukikage gepasst hatten. Anfänglich war Eiji ein Söldner gewesen, der für sie als Privatperson arbeitete, doch dies lag hinter ihnen. Dennoch war es irgendwie schmerzhaft zu erkennen, dass dieser Mann an Bande gekettet war, die nicht einmal Sie kappen konnte. Er war Konoha gegenüber so loyal, das es fast edel wirkte und doch war da etwas, zu das ihre Existenz nie Zugang haben würde. Hikari wuste das und lebte damit. Sie war niemand, der Vertraute an sich kettete, sondern darauf wartete, dass diese Menschen alleine den Weg zu ihr fanden und genauso auch eines Tages wieder verschwinden würden. Die Tsuki wollte keine Sklaven, sondern wertvolle Verbündete, denen sie vertrauen konnte und Eiji wusste genau, dass sie ihn nie in Ketten legen wollte. Er war frei und so stand es ihm auch zu, seine Entscheidungen für sich alleine zu fällen. Hikari war in dem Falle nur ein Zuschauer, auch wenn es sie selbst betraf. Daher nahm sie seine dringlichen Worte auch ruhig hin, denn hier war kein Raum für privates, dafür waren sie beide zu sehr aufs professionelle geeicht. Sie erlaubte sich nur ein kurzes Nicken, ein stummes Einverständnis Richtung Blondschopf, damit er wusste, dass Hikari sich der Risiken ihrer Arbeitsgemeinschaft bewusst war. Während sie also den Herren im stillen lauschte, klopfte sich die violetthaarige gelassen den Sand von ihren Kleidern, bis da Auftauchen einer Frau sie jäh innehalten ließ. Eijis letzte Worte verklangen im Funk, während Hikaris goldene Iriden skeptisch den Neuzugang musterte. Eine Bekannte aus den ganz alten Tagen, als sie noch ein Konohanin war aber warum, verdammt noch Mal, musste Mai hier so rumglitzern? Die Tsuki zog leicht die Augenbrauen zusammen beim Anblick der Rüstung und fragte sich einmal mehr, warum diese Frau solch einer Intrige auf dem Leim gegangen war. Fragen über Fragen aber ihr Gedankengang wurde durch die harte Lache von Daizen unterbrochen, so dass ihre Hirnzellen zwangsläufig wieder dem Hokage Aufmerksamkeit schenkte. Der es sich nicht nehmen ließ und kurzerhand Eiji abwürgte. Innerlich lachend, spitze die junge Frau ihre Ohren, als Daizen sie direkt ansprach. Das Suffix am Ende ihres Namens ignorierte die Tuki dabei gekonnt. Klasse! Dieser Kerl bezeichnet mich als kleines Licht! Lass es doch nicht so minderbemittelt klingen, Daizen! Knurrte die Frau innerlich, hütete sich aber, nach außen hin auch nur einmal falsch zu blinzeln. Schließlich forderte der aktuelle Hokage seinen Gefallen ein, den Hikari ihm ohne Zweifel schuldete. Jedoch trieb der Name Yutaka alte Erinnerungen an die Oberfläche, die Hikari am liebsten wieder im Meer des Vergessens versenkt hätte. Nenn mein Licht nicht klein. Schon so manches Mal war es der rettende Streifen am Horizont. Ein Hoffnungsschimmer, der erst so richtig erstrahlt, wenn die Finsternis um uns herum Einzug hält. Erwiederte die Tsuki gut gelaunt, ja scheinbar schwang ein kleines, silbern klingendes Lachen in ihren Worten mit. Doch dieser Eindruck wurde schnell hinweg gefegt, als die Sprache auf Yutaka kam. Emotionlos, wie kalter Stahl, war die antwortende Stimme. Stimmt. Für meinen ermordeten Verlobten Uchiha Yutaka, schulde ich dir echt noch etwas. Dafür, das du der Einzige in diesem Dorf warst, der sich dafür einsetze, dass ich ihn suchen durfte. Packe mich daher bei meiner Ehre und halte sie gut fest, sie könnte den Ausschlag geben. Es mochte seltsam klingen, dass sich Hikari solchen Phrasen hingab aber dies war ihre Art, um ihrem Gegenüber Schutz zu zusichern. Das metarphorische Kauderwelsch hörte sich interessant an, auch wenn die wenigsten je verstanden, was sie damit zu sagen versuchte. Momentan wurde es benutz, um interessante Informationen in rosa Watte zu packen, damit sie netter wirkten. Die Tsuki erinnerte sich nicht gerne an jenen Teil ihrer Vergangenheit, als sie 14 lange Jahre im Uchiha Clan lebte. Es war eine Zeit voller Schauspielerei gewesen, denn niemals hatte sie etwas über ihr wahres Naturell als Hinkêtsu preis gegeben und noch weniger über sich selbst. Die ignorante Oberflächlichkeit der meisten Clanmitglieder hatte es möglich gemacht, das sie unter dem Deckmantel der erfolgreichen Medicnin unbescholten leben konnte. Doch Hikari hatte sich stets bedrängt, eingesperrt und alleine gefühlt. Das Dorf bot einer Person wie die ihre keine Alternative, ja sie fand selbst in der Liebe zu ihrem Mann und ihrem Sohn nicht den Halt, den sie brauchte. Yutakas Ableben war schmerzhaft, besonders da Shun erst ein Genin war und plötzlich alleine dastand. Doch in ihrem Innern wusste die Tsuki, das ihr Erbe an die Oberfläche drängte, um endlich den Platz in ihrem Leben ein zu fordern, der ihm zustand. Dagegen war Yutaka eher eine blasse Erinnerung, der zwar Narben auf ihrer Seele hinterließ aber sie nicht zu Fall brachte. Hikari war ein elender Freigeist, der schließlich seine Fesseln sprengte und ausbrach. Das Leben in Konoha hielt keinen Platz für sie bereit und das Schicksal verbaute ihr schon früh den Pfad zu ihrem Clan, daher hatte sie neue Wege beschritten. Die Tsuki war aufgeregt wie ein kleines Kind, weil sie mit eigenen Augen sehen wollte, wohin dieser gewählte Weg sie nun führen würde.

Aber was kam? Arschlecken! Die violetthaarige badete in einer Sandfontäne, die daher rührte, dass Shukaku den Steinklotz kurzerhand auf die Bretter schickte. Oder in den Sand. Sie musste sich verkneifen ein: "Friss Sand, Bösewicht!", zu rufen, denn das käme wohl komisch. Dennoch beowachtete die Frau mit Genugtuung, wie der Koloss sich hinpackte und somit nicht mehr den hübschen Himmel mit seinen Konturen verdunkelte. Auch schien Daizen endlich zur Tat zu schreiten, schließlich beschwor er zuerst eines dieser dämonischen Höllentore, um Ichibis Schweif zu blocken, eher er sich einer Technik bediente, um jenen noch fester ein zu fangen. Hikaris Augenbrauen wanderten vor Begeisterung nach oben, da Gegenstandsbeschwörungen als Kuchiyose, doch etwas seltenes waren. Besonders wenn es sich um Schreintore handelten, die hier für engen Raum sorgten. Schmeckte hier noch wer die süße Ironie? Die Tsuki leckte sich vor Begeisterung über die Lippen, spätestens als Ashitaka aufs Feld schritt oder hüpfte, um ganz Magical Girl mäßig einen blauen Kristall zum Einsatz zu bringen. Dessen Wirkungsweise war ihr ein Rätsel aber man musste auch nicht alles wissen. Es war entschädigend genug, das die Umstehenden Personen im Wirkunsgbereich plötzlich cyanfarbene Auren hatten. Mai wirkte plötzlich eher wie eine Schnapsleiche und Ashitakas Sonnebrille reflektierte das Licht der Straheln, so dass es wirkte, als wäre er in die Fußstapfen von Medusa persönlich getreten. An sich hätte sich Hikari wohl noch lange über das eben geschehene amüsieren können aber dafür war kein Raum. Die Kampfeslust kribbelte in ihren Fingern, da sie wusste, das es bald richtig los gehen würde. Tja und schon im nächsten Moment funkte Daizen sie an. Es geht doch nichts über die zarten Hände einer Frau. Schoss die violetthaarige verbal zurück, schon des puren Sarkasmus wegen aber auch, um dem Kommandanten ihr Eingreifen zu versichern. Dieses ließ allerdings noch auf sich warten, da Hikari ihr Chakra sammelte und es vor zog, erst die Lage zu checken. So trat die junge Frau endlich mit grimmigen Blick von Eiji und Keiko weg und begab sich zum Rand der Sandgrube. Ein blondes Mädchen schien bereits dem Sandbär wortwörtlich Feuer unter dem Hintern zu machen, denn sein Schweif wurde geschmolzen. In diesem Moment beschloss die Tsuki mit zu wirken, da der Plan des Kommandanten langsam ein Gesamtbild ergab. Mai ließ sie noch den Vortritt, wartete sprungbereit auf deren Katonfeuerwerk, während ihr Chakra locker flockig in ihrer rechten Faust gebündelt wurde. Und dann ging die Tsuki in die Knie, sammelte Kraft in ihren Beinen und stieß sich ab. Ihr Körper flog im freien Fall gen Mitte der Sandgrube, jedenfalls bis die Schwerkraft einsetze und so Hikari hinab zog. Alle weg da! Rief sie vor allem Mai zu, die soeben auch den Ichibi ordentlich verdroschen hatte und sie würde nun noch einen drauf setzen. Sich leicht drehend, sauste die Frau mit dem Kopf voran hinab, wartete auf das perfekte Timing um ihre Faust gen Sandboden zu strecken, ehe diese einschlug wie eine Rakete. Ein gepfeffertes Gowan im Freien Fall war nicht zu unterschätzen und so ging die ursprüngliche Landschaft gerade mächtig den Bach runter. Es gab noch einen Grund, warum Hikari niemanden in ihrer Nähe haben wollte, weil sie die Befürchtung hatte, das der splitternde Schweif zu tödlichen Geschossen werden konnte, wenn sie auf diesen eindrosch. Geschmolzener Sand war schließlich nichts weiter als Glas und daher war die Flugbahn der Bruchstücke auch so schwer kalkulierbar. Nur eines wusste sie sicher: In dieser Gefahrenzone konnte sie einzig ihr Überleben sichern, im Moment jedenfalls. Für die anderen sah sie schwarz. Was also würde nun geschehen? Zogen Mai und dieses blonde Mädchen sich rechtzeitig zurück oder wollten sie riskieren, ein Unfallopfer zu werden? Ihr Gowan war nicht gerade fluffig, ja sie konnte nicht einmal sagen, ob Daizens Tore dem überhaupt stand hielten. Doch dies war gerade nicht ihr Bier.

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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Fr Mai 16, 2014 8:35 am

Mai besah nun die junge Dame, die sie zunächst knuddelte. Sanft legte sie ihre Hände auf die Schultern der Blondiene, als diese von Mai ablies und sie am Kragen packte. Ja, es war eine Art und weise sich Luft zu machen. Als Kazumi von ihr wieder ablies und beleidigt tat, war der ehemaligen Kage klar, dass dieses Mädchen ihre Tochter war, egal was wer anderes sagte. Sanft legte sie der Blonden eine Hand auf dem Kopf und schenkte ihr ein sanftes Lächeln.
Verzeih, ich vergas, dass eine Tochter sich um ihre Mutter sorgt, hauchte sie fast, gab damit aber vor Daizen und allen Anderen kund, dass sie Kazumi als solche an ihrer Seite akzeptierte. Es war ein sehr emotionaler Moment.
Habe dank, aber es obliegt der Mutter ihre Tochter zu schützen, komme was da wolle., sagte sie und nahm dann ihre Hand herunter. Es gab immerhin vieles Anderes, was nach Aufmerksamkeit verlangte.

Mai suchte mit ihren Augen die Umgebung ab, und hatte eine alte, eine sehr alte Bekannte wieder gesehen. Tsuki no Hikari, eine Bekanntschaft, die noch auf ihre Jo'nin-Zeit zurück zuführen ist. Die Frau, die auf den Pfaden Tsunades wandelte, so hatte es die junge Frau stets gehört, jedoch gefochten hatten die beiden Damen noch nie. Sicher wäre ein Duell sehr schmerzhaft geworden, für beide. Nun jedoch forderte der Kage die Aufmerksamkeit seiner Vorgängerin und Mai wandte sich zu ihm um. Sie lauschte seinem Plan, und nickte daraufhin. Also konnte der Spaß beginnen.

Der Hokage nutze seine Rashomom um die Bewegungen zu stoppen, genauer gesagt eines, und stämmte sich dagegen, damit es nicht rutscht, doch konnte der Kage selber, auch wenn er über immense Kraft verfügte nicht die Bewegungen stoppen. Mai stieß sich ab, und schnellte zu ihm. Wenn dieses Tor verrutschte, dann war alles umsonst, dann war der Plan hinfällig. Mai stieß mit der Schulter voran gegen das Tor und ein entsprechendes Geräusch war zu vernehmen. Sie drückte mit ihrer vollen Stärke gegen das Tor und gemeinsam hielt dieses inne, regte sich nicht mehr und wart zum Stillstand gebracht. Zufrieden lies sie von jenem Objekt ab. Was tun als nächstes? Nun, ihre Aufgabe war klar, sie sollte den Schweifansatz verglasen, also würde sie sich wohl hurten müssen. Mai formte nun Fingerzeichen und erschaffte 3 Doppelgänger, genauer gesagt, Kage Bunshin. 2 der 3 Kage Bunshin teilten sich auf, einer links und einer Rechts vom Schweif, wobei der Eine in die Nähe von Kazumi kam. Sie positionierten sich und begannen Fingerzeichen zu formen. Sie holten beide tief Luft und spuckten ihre Feuerstrahlen aus. Sie setzte dabei auf Katon: Karyuu Edan. und gab besonders viel Sauerstoff zum Anfeuern hinein, damit eben der Feuerstrahl nicht rötlich blieb, sondern ins Weiße abdriftete. Als beide Feuerstrahlen auf den Schweif und auf den jeweils Anderen trafen stieg eine Feuerfontäne empor, nur um dann zu verblassen, denn der dritte Kage Bunshin hatte sich unterhalb des Schweifes positioniert. Sie legte ihre Hände auf den glühenden Sand. Es gab ein kurzes Zischen der Handschuhe, doch dann begann sich um die glühenden Stellen herum die Hitze zu entziehen und Glas zu entstehen.

Derweil war das Original das Rashomom empor geklettert und sprang in die Höhe. Sie nutzte ihre Fallgeschwindigkeit und die damit verbundene Kraftzufuhr und schlug mit vorgestreckter Faust auf den verglasten Ansatz ein. Es knackte, doch brach noch nicht. Es gab einen schönen Riss, welcher sich um den Rand herum bildete. Was erwartete man bei meterdickem Glas? Immerhin wäre ein sofortiges Brechen bei dieser Härte und Dicke nicht gegeben. Mai holte noch einmal aus und schlug mit voller Kraft auf eben die selbe Stelle wieder. Erneut ein knacken, dumpfer als zuvor und tiefer, wie ihr schien. Sie wollte gerade noch ein drittes Mal ausholen, als sie im Augenwinkel nun jedoch Hikari sah. Mai sprang weg, gerade noch rechtzeitig, denn direkt vor ihr schmetterte die Andere auf den Schweifansatz, eben dort, wo Mai eben schon für das allmäliche Brechen sorgte, gab Hikari nun den Feinschliff. Sie lies es zerbersten, brechen. Die Klone von Mai hatten dies gesehen und hatten sich in Sicherheit gebracht, zumindest der freie Klon und der, der sich unterhalb des Schweifes befand. Der Klon, welcher bei Kazumi war, hatte sich vor sie gestellt und sie in den Arm. Sie hätte es nicht rechtzeitig geschafft. Und dann wurde Staub aufgewirbelt, man sah kaum noch etwas, außer Schemen. Glas splitterte, und flog in alle Richtungen davon, während die Scherben in unterschiedlichsten Größen waren. Einige Menschengroß, Andere wiederum nur kleine Splitter.

Die beiden Kage Bunshin standen außerhalb der Wolke, hatten sich dort positioniert, um entsprechend auch auf den Kage zu reagieren. Es knarzte.
Daizen, ich schlage vor die Sonne aufgehen zu lassen, zwar nicht so stark, wie über Konoha... aber..., die Verbindung brach ab und gab ein lautes Krächzen von sich. Dumme Technik, versagte stets, wenn man sie brauchte. Die beiden Bunshin betrachteten weiterhin die Wolke, den Ichibi. Ob es den Anderen gut ging? Oben aus der Wolke zog sich eine Bahn empor und als der Staub von dannen war, sah man Mai in der Luft, mit 2 Flügeln auf dem Rücken. Das Originial konnte sich also retten. Der dritte Bunshin, der bei Kazumi löste sich von dieser und lächelte sie an. Ihre Rüstung hatte sie vor de mSchlimmsten bewahrt. Hier und da ein paar Kratzer durch die umfliegenden Splitter, doch nichts Bedrohliches. Langsam erhob sie sich und sah ihre Tochter an.
Alles in Ordnung, Kazumi?, fragte sie nun und lächelte die Jüngere an. Das das Blut recht stark floss lag an dem hohen Blutdruck Mais. Ob ihr dort die pfiffige Iryô'nin helfen konnte? Sie blickte sich um und sah einen großen Schatten, der Schweif. Ob es gewirkt hatte? Ja, es hatte gewirkt, der Schweif zappelte, während er eindeutig vom Ichibi getrennt war. Einige der Fangmechnismen des Kage waren zerstört, aber das Ziel war erreicht, der Schweif war ab. Doch wo war der Kage,  und wo war dessen Begleiter? Das Original landete derweil in der Wolke, bei ihrem Kage.
Scheinbar ist Stufe eins erfüllt., meinte sie und verschränkte die Arme vor der Brust, während sie ihre Flügel weiterhin da lies. Vielleicht konnte sie diese noch brauchen. Während dessen glühte das Siegel auf ihrem Rücken. Sie würde auf Chakramengen zurückgreifen können, die im Rahmen des Sarutobis waren, eben durch das vorherrschende Adrenalin in ihrem Körper, daher konnte sie auch nun ein paar höherklassige Jutsus einsetzen. Ob dies gegen Daizens Intention war?

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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Mai 21, 2014 9:13 pm

Out: Ich hoffe es ist in Ordnung so mit der Versiegelung, da ich letztere mit Keiko und Eiji schreiben sollte - falls nicht, bitte PN, dann editiere ich es entsprechend x.x Wer will darf sich nebenbei Fuba "nehmen" und sie als Rettung npc'n, falls sie benötigt wird

Die eine Person nickte ihm zu, die andere würgte ihn karg am Funkgerät ab. Im Gegensatz zu letzterem war Eiji es gewohnt, die Zusammenarbeit mit Hikari als sehr effizient und angenehm bezeichnen zu können. Mit Sicherheit gab es hier und dort Streitigkeiten, doch so groß jene Schluchten auch je werden sollten, fanden sie immer wieder zusammen. Wenn es brenzlig wurde, konnten sie sich mehr oder minder blind auf den anderen verlassen, was auf einem gegenseitigem Vertrauen beruhte. Woher eben dieses kam? Man konnte sich darüber den Kopf zerbrechen, aber letzten Endes war es einfach entstanden, weil es hatte entstehen müssen. Ob aus bestimmten Handlungen, vielleicht gar eine freundschaftlich-sympathische Zuneigung oder aus einer Laune des Schicksals heraus – im Endeffekt hatte sie beide es hier an diesen Punkt geführt. Ein Punkt, der unter Umständen auch ein Ende bedeuten konnte. Ein Ende, wenn etwas schief ging. Dennoch war das Abwürgen Daizens am Funkgerät kein Schlag in die Magengrube. Schlussendlich hatte Eiji so etwas schon kommen sehen, denn es wäre utopisch gewesen, anzunehmen, dass man sie beide mit offenen Armen empfangen würde. Eigentlich sprach es sogar für Daizen, dass er ihnen so begegnete und deshalb war es auch kein Wunder, dass man die Mundwinkel der ehemaligen Spezialeinheit leicht zucken sah. Krumm nahm er es seinem „Vorgesetzten“ mit Sicherheit nicht – und Vorgesetzter war in diesem Sinne nicht untertrieben. Denn Eiji war loyal. War es schon immer gewesen und würde es auch immer bleiben. Selbst, wenn es manchem Augenpaar in dieser Grube nicht gefallen würde. Letzten Endes würde niemand etwas an dieser Haltung etwas ändern können. Der Blonde wusste, wo seine Füße über heimischen Boden strichen, wo seine Lunge mit wahrlich für ihn frischer Luft belohnt wurde und wo er sich kurzum einfach aufgehoben und geborgen fühlte. Im Gegensatz zu anderen war es nicht im Schlachtfeld. Aber das war eine andere Geschichte. Genauso wie Daizens vielleicht unbeabsichtigter Seitenhieb eine andere war. Oder vielmehr ein Erlebnis aus Hikaris Vergangenheit. Einer Vergangenheit, nach welcher Eiji nie geforscht hatte. Nie gefragt und nie gedrängt. Er wusste, dass Hikari Menschen verloren hatte. Menschen, die sie als Verlobte bezeichnete. Irgendwo in seiner Brust schmerzte es zu wissen, dass es immer Opfer benötigen würde, um Menschen zu verändern. Vor allem, wenn Hikari diese bringen musste, aber eben dies war der Grund, weshalb sie seinen uneingeschränkten Respekt verdient hatte.
So ertrug Eiji es fast stoisch, als man die Gruppe in Sand Baden wollte, es kurz darauf einen lauten Knall gab und schließlich Anweisungen gebrüllt wurden. Im Endeffekt klingt es fast schon ein wenig wie in den guten alten Zeiten. – dachte er bei sich und hätte auch fast ein wenig wehmütig gelächelt, hätte die Situation ihm diese Möglichkeit offenbart. Stattdessen nahm er aber hinter sich Fubas Knurren war, als der Koloss, auf welchem wohl gerade ein kleiner Kampf entbrannte, sich zur Offensive bereit machte. Etwas, was sie unter Umständen auch tun sollten – beziehungsweise er selbst, denn Daizen hatte bereits die Rashomon beschworen, um damit den Ichibi aus der Reserve zu locken. Ein kluger Schachzug. Sonst als Schutzschilde, hier in erster Linie als Käfig oder auch Hackebeil. Wie auch immer, der Ichibi wurde in die Enge getrieben. Ein ihm bekanntes Gesicht mischte hierbei wieder ganz vorn mit. Mai, die frühere Hokage – mit Sicherheit kannte sie auch ihn noch zumindest aus Akten, doch wahrlich: Es war keine Zeit für nostalgische Rückblicke.
Eigentlich konnte man sich wirklich fragen, was er hier verloren hatte, wenn man ihn nicht kannte. Alle waren am Werk, man saugte mittels eines blauen Speichersteins Chakra ab, erschuf Glas – und er? In erster Linie hätte er allen Kritikern Recht gegeben. Eiji war niemand, der so wie Mai oder Hikari frontal zur Tat schritt, was wohl vor allem letztere wusste. Er war ein Mann für die unwichtig erscheinenden Kleinigkeiten. Jene Kleinigkeiten die oft darüber entschieden, ob ein Plan nun klappte oder nicht. Er flickte Löcher, hielt auf, nahm auf und gab wieder ab. So einfach war das. In Zusammenhang mit der Situation, in welcher sie sich gerade befanden, hätte er vielleicht auch sein Siegel anbringen können, um bei fehlender Zielgenauigkeit alle Flammen auf einen Punkt zu konzentrieren, aber letzten Endes ging es auch so. Er erwartete es gar schier, als Keiko sich an ihn wandte und ein wenig skeptisch klang. Wie eh und je ließ er sich keine anderen Hintergedanken oder dergleichen anmerken, als er ebenfalls trocken entgegnete: “Man könnte es in einer anderen Berufstätigkeit als mein Leibgericht bezeichnen.“ Keine übergroße Freundlichkeit, aber auch nichts Gegensätzliches. Eiji gab Fuba das Zeichen, sich auf Bereitschaft zu halten, sollte sie Keiko oder einen der anderen aus der Grube holen müssen. Die Wolfshündin wusste, dass er selbst nicht als erstes gerettet werden wollte.
Es war schon beeindruckend, wie der Schweif fast „abmontiert“ wurde und an anderen Tagen hätte er vielleicht auch anerkennend genickt, doch in diesem Moment holte Daizens Sekretärin bereits ihr aufgetragenes Hilfsmittel hervor. “Wenn ich das Zeichen gebe, vervollständige das Bannsiegel mit den Zeichen Tiger, Ratte, Drache und führe es auf einer gleichgewichtigen Basis auf der anderen Seite mit Schwein, Affe und Hund zusammen. Achte...“ Die nächsten Worte hatte Eiji sich bereits erdacht, verinnerlicht – immerhin war er selbst ein Spezialist, was diese Fragen anging. Er hatte bereits jenen „Topf“ gesehen und sich die Anwendung erschlossen – mehr oder weniger, jedenfalls. Da Keiko ihm das Grundprinzip erklärt hatte und nun weiteres – in anderen Ohren – Fachchinesisch dazu dichtete, musste er nicht mehr viel hören, um bereits vor seinen innerem Auge die Szene abzuspielen. So kam es also, dass sie gut getimed genau in dem Moment ihr Ziel erreichten, als das Glas durch die Luft splitterte, den Topf bereit hatten und das Jutsu wirken konnten. Während sie sich auf den Weg gemacht hatten, hatte Eiji eine Schriftrolle hervorgeholt, um ein Sotoba zu beschwören, welches er benutzte um damit ein paar der entgegenkommenden Glassplitter abzuwehren, die sonst womöglich Keiko und ihn getroffen hatten. Am Boden angekommen vervollständigten sie den Siegelkreis und da es schnell gehen musste – weshalb es gut war, dass Keiko ihm die Prozedur so ausführlich erklärt hatte und er die Zeichen bereits kannte, die er verwenden musste – beschwor er mit sofortiger Wirkung entsprechendes*. Mit einem kräftigen Schwung und Drall, ein wenig Widerstand vorhanden, wurde der Schweif letzten Endes in den „Topf“ versiegelt, dessen Bannsiegel verhindern würden, dass er sich sogleich wieder befreien würde. Mission abgeschlossen? Eiji hatte immer noch das Sotoba in der Hand und fuhr mit dem Zeigefinger über die längliche Seite. Aus einer reinen Vorsichtsmaßnahme heraus, platzierte er vor sich und Keiko letztere gemeinsam mit einem weiteren Sotoba, sodass eine Mauer entstehen würde, welche einen möglichen Überraschungsangriff abschotten würde. ** Mit Sicherheit würde Ichibi es nämlich auch zwei bis drei Sekunden nach den ersten Schmerzen die Wut verspüren, die man nun einmal als Bijû hatte, wenn ein Schweif abhanden kam. Nun, seine Vorstellung war beendet – doch konnten sie das Bijû nicht ohne weiteres Toben lassen, nicht wahr? “Wie wäre es mit einem Sprint, wenn wir uns schon auf der Zielgeraden befinden?“ Eiji hoffte, dass sein Funkgerät noch funktionierte und Daizen ihn vernehmen konnte. Es war unschwer, das bestimmte Lächeln aus der Stimme des Fuin-Meisters herauszuhören.

Verwendete(s) Jutsu(s):
 
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Do Mai 29, 2014 1:21 pm

Kalt und heiß pulsierte Triumph durch Daizens Körper, sprudelte wie aus dutzenden Gebirgsbächen in seinem Innersten zusammen. Euphorie, Adrenalin, Schaffenskraft, Willenskraft, Wille des Feuers, Wille des Sieges, was auch immer.
Weiter. Weiter. Immer. Weiter. Genau jetzt. In stiebenden Fontänen aus Sand, Schutt und Splittern überdauerte der Hokage das Absprengen des Schweifes, die Augen geschlossen. Den Spürsinn einsetzend und den Funkrufen lauschend. Um ihn herum tobte eine kreiselnde Windböe, die durch Ashitaka Sarutobi ins Leben gerufen worden war und ihre kurze Lebenszeit damit verbrachte, allerlei Geschosse abzuschmettern. Schließlich ebbte dieses Bombardement ab. Die Konohas durften Zeuge der Versiegelung werden; ein Abschluss des Punktsieges. Endlich.

In Daizens Bauchraum nahmen die allgegenwärtige Frustration, die Wut über die Misslichkeiten und der erlösende Kampf Gestalt an. in einem Knurren, einem zottigen schwarzen Wolf mit glühenden Augen, der durch die Weite seines Zwerchfells strich. Richtung der Stimmbänder ging es nur bergauf, so wurde dieser Schmelztiegel verschiedenster Gefühle zu einem Bären mit Klauen wie Steigeisen. Er stieg hinauf bis in die Kehle. Dort wurd er zum Drachen, der sich in die Lüfte schwang. Mit einem...

Brüllen. Daizen schaltete in einem plötzlichen Impuls sein Funkgerät aus. Und brüllte einfach nur. Er schrie hinaus, was heraus wollte, und er ließ es alle hören. Ohne verbalen Sinn darin brach sich Bahn, was den Kage gleichsam drückte und befeuerte. Unartikuliert. Unmenschlich. Mehrere Sekunden lang. Daizen Kato breitete die Arme aus, entlud alle Luft aus seinen Lungen, sog frische Luft auf und brüllte nochmals. Lauter. Noch lauter. Sodass man ihn selbst über dem Tohuwabohu dr tobenden Monster hören sollte.
Er ließ es verebben. Lächelnd. Grinsend. Wild. Schaltete den Funk wieder ein. Weiter.
Ashitaka ließ sein Fuuton verlöschen. Fröstelte kurz aufgrund eines temporären Trillerns im Ohr. Jawohl.

Ichibi bekam Feuer am Hintern und Blitze ins Gesicht. Dinge, die ihm nicht gefielen. Im Ringen der Großkaliber gab es physisch gerade keine Oberhand, doch das Gewitter des Riesen störte ungemein. Es zog scharenweise Schmauchspuren über seinen Körper, sengte und britzelte. Ichibi riss das Maul auf, fing sich dafür mehrere Schüsse gegen seinen Gaumen, hielt aber durch und begann, Fuuton zu schießen. Erst langsam, dann effektiver. Erste Blitze entluden sich in leerer Luft, abgefangen durch Fuutonkugeln. Und schließlich empfingen sich beide techniken in einem wahren Sperrfeuer, Raiton prasselte auf eine Mauer aus Fuutongeschossen. Kein wirklich dichter Wall; immer wieder schossen Blitze durch Lücken oder schlugen drumherum, doch ichibi hatte erneut ausgeglichen.

Weiter. Daizen stürmte vorwärts, sprintete nicht nur mit Chakra an den Füßen den Ichibi hinauf, sondern gebrauchte sogar die Hände, kraxelte geradezu vierfüßig den enormen Leib dieses Wesens empor.
Was hatte er Mai gesagt, als sie neben ihm gelandet war? Ist mir eigentlich zu wenig flächendeckend, deine Sonne. Aber ja. Tue es. Brenne es in seinen Leib.
Das Tsuyobi Ka En hatte Ashitaka hinzugefügt, ist als Bunkerbrecher erdacht worden. Es sollte besser in die Tiefe wirken. In seiner Achselhöhle eindringend, sollte es eine gute Wirkung entfalten, wenn wir den Ichibi wirklich weiter auseinander nehmen wollen.
Und natürlich wollten sie das.

Daizen und Ashitaka jedenfalls stürmten nun weiter über den Leib des Ichibi. Der vordere Teil des Biestes glich einem kleinen Gewittersturm, und ab und an schossen Blitzchen gar übers Ziel hinaus und bretzelten in der Nähe der "Bergsteiger" vorbei.
Dieses Geflirre bremst uns aus knurrte Daizen, Er muss es abstellen!
Jawohl. Ashitaka reagierte wie ein Diener, der tagtäglich immer zur selben Zeit um ein Glas Wasser gebeten wurde. Routiniert sammelte er Katon in seiner Hand und warf es hoch in die Luft, brachte es zu einer feuerwerkischen Explosion. Warf eine zweite Kugel nach, diesmal hielt die Explosion länger an.
Was machst du da?
Morsen. "Stop... Das... Blitz... Gewitter... Bitte... Da-..."
Ich kann Akari dort spüren. Gebrauchen wir lieber den Funk. Daizen sprach ins Walkie: Akari! So du günstig stehst, verklicker dem großen Kuchiyose, dass es mit dem Beschuss aufhören muss! Er soll Ichibi einfach halten, wies jetzt ist! Bewegungsunfähig halten, Beschuss ertragen! Wir müssen hierauf handeln können!
Sie mussten es erneut wiederholen. Ichibi entscheidend schwächen.
Daizen funkte erneut. An alle. An alle, die Konoha die Treue halten und hielten! Wer kann, sammelt jetzt seine Feuerkraft! Wer dies nicht kann, unterstützt auf irgendeine andere Art, die nützlich scheint! Feuert auf die linke Flanke des Bijuu, nehmt die Achselhöhle ins Ziel! Vorarbeit leisten! Mai! Vorbereiten!!!


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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mo Jun 02, 2014 12:00 pm

Dieses Vieh auf welchem er stand war wirklich ein ziemlich ungünstiges Kampfgebiet. Hin und her wurde man geschleudert, so das es eine menge an Konzentration brauchte, nicht von eben jenem heruntergeschleudert zu werden. Er selbst befand sich in einer geduckten haltung, hielt sich mit den Händen an dem Wesen fest, ähnlich einem Inuzuka, welches anscheinend nicht wirklich in der Lage war mit dem Ichibi mitzuhalten. Zum Glück würde der Noaru schon beinahe sagen. Nunja viel wichtiger war jedoch seine Konzentration auf sein Jutsu und seinen Gegner. So das er das gewusel drumherum nur Unterbewusst wahrnahm und für den ersten moment nicht beachtete. Er hatte wichtigeres zutun als so herrumzuspielen.
Den sein Gegner lies sich nicht nehmen ihn auf einen Schlagabtausch zu besuchen und so musste er vorsichtig sein. Den er hielt aufeinmal nicht nur ein Kunai in der Hand sondern ein Nodachi. Zwar war es nicht die längste Variante dieser Art von Waffe doch wusste der Missing-Nin gut welche Schäden man mit eben jener anrichten konnte und der Typ, welcher eine so große Klappe darüber hatte, ihn zu richten, sah nicht so aus als würde er nicht wissen was er tat. Die Frage die sich nun jedoch stellte war, wollte er sich von dieser Waffe treffen lassen und so seinen größten Trumpf ausspielen? Oder einen anderen Zug machen.- Nein dies würde er sich noch aufbewahren, eine Überraschung mehr im Repertoire konnte grade in diesem Fall mehr als nützlich sein. Also waren seine Shuriken dran. Gute Idee, dieses Jutsu vorbereitet zu haben, den so konnte er, seinen Feind mit einer Serie von Angriffen einbinden, ohne ihm selbst zu nahe zu kommen und genau dies war es was er jetzt brauchte. "War schön mit dir gespielt zu haben, aber ich habe andere Ziele, als mich hier mit dir herrum zu schlagen." brüllte er durch den Wind. Doch war es nicht nur eine Aussage, nein sie diente auch dazu ein klein wenig an Zeit zu gewinnen und ihn davon abzulenken das die Shuriken ihre rotation steigerten, bevor sie auf ihr Ziel zuschossen und es hoffentlich durchschlagen würden, wen dies auch sehr unwahrscheinlich war. Dafür war sein Gegner auf einem zu hohem Level um sich von so einem einfachen Trick niederstrecken zu lassen. Aber es war ja auch nur ein Ablenkungsmanöver, für seinen eigenen Sprung. Er brauchte Festen Boden unter den Füßen.

Tatsächlich war dieses Mistvieh von Malus unglaublich groß, so das sein Fall doch wenige Sekunden länger dauerte als gedacht. Nungut konnte er die Zeit nutzen sein neustes Jutsu vorzubereiten, indem er die nötigen Fingerzeichen formte. Wie er auf den Boden kommen würde ohne sich sämmtliche Knochen zu brechen, war ihm auch schon in Gedanken gekommen. Er passierte grade das Ende von Malu´s Körper, als er mit seiner Hand zugriff und sich die letze erreichbare stelle schnapte. Einem Normalen Menschen hätte dies wohl zumindest die Handwurzelknochen gebrochen, doch im Falle des Missing-Nin führte es nur dazu, das die Nähte, welche seine Hand an seinem Unterarm hielten sich lösten und ein langer Schwarzer Strang zum vorschein kamm. Manch einer könnte nun auf die Idee kommen, so etwas schoneinmal in einem Theaterstück gesehen zu haben. Ein Stück über einen Menschen der von einer Verfluchten Spinne gebissen wurde und daraufhin übermenschliche Kräfte entwickelte und sich durch sein Dorf schwang und im Grunde war es so ähnlich. Es erlaubte Ayioma das schnelle und unverletze abseilen. Den Rest würde sein Kekkei Genkai schon von allein erledigen und sich wieder in seinen Körper zurückziehen. Zumindest für einen kurzen moment, um dann aus seinem Rücken herrauszubrechen. Die Tentakel verbanden sich, begannen Form anzunehmen und sich zu vereinen. Nur um danach wieder außeinandergerissen zu werden. "Jiongu Gun Ino". Wen er allein Kämpfte, brauchte er Verbündete. Und wen er sich diese selbst schaffen musste. Er konnte spühren wie sein anderes Jutsu sich auflöste, oder aufgelöst hatte, während sich hinter ihm ein neues Formierte. Oder vielmehr, sich ein Rudel formierte. Seine eigene Art zu kämpfen für das was richtig war und sie würde ziemlich brutal ausgehen. "Geht und tötet jeden in der Grube" gab er den Befehl und unter lautem knurren und Zähnefletschen machten sich die 15 Wolfsähnlichen Kreaturen auf den Weg. "Ihr zwei nicht ihr bleibt hier" fügte er dann noch als Befehl an und zog so zwei der "Tiere" aus dem Rudel ab, welches sich ihren Weg an Shukaku vorbei, hinein in den Abgrund bahnten, während die anderen beiden sich Links und Rechts neben ihm positionierten. Jetzt konnte es also Los gehen, so langsam wurde es spannend. Und wen es ihn umbringt, er würde dafür sorgen, das nicht noch ein Dorf mit der Macht eines Bijuu versorgt wird indem es die Freiheit eines Lebewesen einschloß. Sein Blick richtete er weiter hinauf gen Malus. Wen etwas herrunter kamm, so wollte er wissen was es ist.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mo Jun 02, 2014 7:26 pm

Anscheinend hatte der maskierte Angreifer nicht verstanden, was Kôhei ihm gerade mitgeteilt hatte. Er war töricht genug, um den Angriff fort zu setzen. Keine unnötige Regung durchfuhr Kôheis Körper, als die Shuriken auf ihn zu sausten. Die freie Hand glitt in eine Tasche und zückte relativ gleichgültig welche Shinobi Waffen es waren, Shuriken und Kunai hervor, welche er, während er sich einmal um die eigene Achse bewegte, zielsicher gegen die in der Luft gehaltenen Shuriken zu halten. Für sein Sharingan war es ein leichtes gewesen den Chakrafluss im Fremden zu bemerken, als er den Angriff geordert hatte. Wenig begeistert bemerkte er, dass der Maskierte sich von Malus versucht abzusetzen, welcher gerade voll und ganz in ein Blickduell mit dem Ichibi verwickelt war. Kôhei versuchte dem Mann nachzusetzen und behielt ihm im Blick. “Akari, folgen. Achtung, der Störenfried versucht euch zu stören. 13 Wolfsähnliche Kreaturen auf dem Weg zu euch... Falls unsere Freunde sich dazu bereit finden würden, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um die fortlaufende Versieglung zu schützen.“
Kôhei war es nicht entgangen, dass der Wolf von Eiji an seiner Seite war und auch Hikari anscheinend guter Dinge war, was den Kampf anbelangte. Es behagte ihm nicht einfach so in die Befehle der Versieglungstruppe zu platzen, doch war das noch immer besser, als sie unvorbereitet zu lassen. Er schlidderte hinter Ayioma her, welcher mit zwei seiner Rankenwölfe, wie Kôhei sie kurzer Hand für sich selbst taufte, auf ihn wartete. Kôhei rammte das Nodachi in den Boden, um die Hände frei zu haben und schloss hurtig Fingerzeichen. “Chimei-tekina jimen no Jutsu!“, sprach er durch den Sand und Wind hindurch und wirkte sein erstes Genjutsu, welches Ayioma an weiteren Bewegungen hindern würde. Dann vollzog er einen Ausfallschritt nach Vorne und beugte sich, um eine volle Hand mit Sand in Richtung von Ayioma und den Wölfen zu werfen. Ayioma hatte ihnen Befehle erteilt, was bedeutete, dass sie ebenfalls einen Verstand hatten mussten. Also dürften sie wohl auf Genjutsus reagieren. Die Technik, die folgte, war eigentlich nicht für derartige Angriffe gedacht, aber könnte dennoch Wirkung zeigen. Die Sandkörner hatten begonnen in Kôheis Handfläche zu glühen und das Genjutsu begann zu wirken. “Magen: Suna Tsubu no Jutsu!“, war die zweite Rezitation. Auf Grund der Menge des Sandes würde dies kein langwieriger Prozess sein sondern ein schneller und äußerst schmerzvoller für die Rankenwölfe. Ayioma selbst war nicht das Ziel des Genjutsus. “Akari, du bewegts dich unverzüglich zum Versieglungstrupp und schickst mir irgendjemanden, den ich aktiv in den Kampf schicken kann. Mai oder sonst wen.“



Malus sprühte vor Wut lauter Funken aus den Augen, die die sandige Haut des Ichibis leicht ansengte ihn ihm vermutlich Schmerzen bereitete. Im Gegenzug bekam Malus einige saftige Fûtongeschosse mitten ins Gesicht. Nicht nur, dass seine Frisur zerstört wurde, nein es schmerzte ganz fürchterlich und er spürte, wie sich Schnitte in seinem Gesicht abbildeten. Doch etwas geschah. Er konnte es nicht sofort identifizieren. Ein mal knallte es, ein weiteres mal und er spürte mehr Bewegungsfreiheit. Seine Beine waren von der steinernen Last befreit, die normaler Weise seine Beinbekleidung darstellte. Das hatte etwas positives. Er vernahm die Bitte, dass er mit den Blitzen aufhören sollte, was er bereits aus eigenem Anlass getan hatte. Mühsam und darauf bedacht, dass der Marder nicht aus seinem Griff flutschte, richtete er sich ein wenig auf und hoffte, dass dieser unangenehme Kampf bald enden würde. Es schmerzte und er konnte nicht frei kämpfen. Wieso konnte er nicht gegen irgendeinen anderen Bijû antreten … Seine schlechte Augen vernahmen ein dunkles Huschen, welches über den Boden zog und in Richtung der kleinen Menschengruppe huschte. Wer war noch gleich auf seinem Rücken gewesen? Kôhei, eine Minzhaarige und ein Fremder, der ganz offensichtlich ein Feind war. Erneut schossen Blitze aus seinen Augen und pflügten den Boden, trafen wohl den ein oder anderen Rankenwolf, bevor diese überhaupt die Truppe erreichen könnte.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Di Jun 03, 2014 9:36 pm

Befehlen folgen, so war das also im Kampfeinsatz, gar nicht mal so schlimm, zumal wenn die Situation eine kleine Chunin inzwischen komplett überforderte. Wie kam überhaupt Arisu mit der ganzen Sache klar? Akari tendierte dazu die Jüngere in Sachen Einsatzerfahrung vollautomatisiert in den Himmel zu loben, doch dies war eine S-Rank-Mission, selbst Arisu würde kaum Erfahrung in dieser Richtung besitzen. Was also tun? Derzeit befand sich Akari wortwörtlich unter dem Rockzipfel von Malus und wurde sich ihrer Nutzlosigkeit schlagartig bewusst, denn sie konnte glasklar sehen wo die Kämpfe stattfanden, wo die Baustellen sein könnten und sah keine Möglichkeit einen Mehrwert zu bringen, außer vielleicht Malus zu heilen. Beim Shukaku packten alle mit an, den Schweif zu verglasen und abzuschlagen und Akari war ehrlich gesagt froh nicht dabei zu sein, denn sie besaß weder Übung mit ihrem Katon noch Durchschlagkraft und den Schweif wieder anzunähen würde keine gültige Alternative darstellen. Die einzige Winzigkeit welche sie zum Abtrennungsszenario beitragen könnte wären Kunai und Chakraskalpell und damit wäre sie dann wohl um die 20 Wochen beschäftigt ein Gliedmaß des Shukaku abzutrennen – sie war weniger deprimiert, denn neidisch, dass alle anderen mitmachen konnten. Andererseits musste irgendwer auch den Laufburschen spielen und demzufolge war sie auch vor dem zweiten Schauplatz – dem Kampf gegen Ayioma davongelaufen – weggeschickt. So gesehen befand sich Akari derzeit so ziemlich am sichersten Ort der Fallgrube und somit erfüllte sie zumindest die Vorgabe von Arisu auf sich aufzupassen – zu dumm, dass sie von hier aus nicht allzu viel Hilfe leisten konnte. Ihrem Freund zu helfen war ebenfalls keine gute Idee, denn bedauerlicherweise bestand da der Konflikt, dass er – woran sie nicht ganz unbeteiligt war – nun als Feind angesehen wurde - Gegner der Versiegelungsaktion und wollte sie ihm jetzt noch beistehen wollen, bräuchte es eine wirklich gute Begründung.
Was sollte sie jetzt genau tun? Ein Zeichen wäre ganz nett und passend zum Gedanken hörte sie über sich einen Knall. Nanu? Seltsam solch einen Knall herauszuhören, obwohl es hier nur von lauten Geräuschen wimmelte, auftreffende Fuutongeschosse waren auch nicht gerade leise und beide Giganten brüllten vor Wut, Schmerz und Eifer. Akari kletterte von den Halterungen der ehemaligen Kette weg und außen an Malus entlang. Diesmal hörte sie keine Explosion, sah jedoch in entsprechender Richtung einen wunderschönen Funkenflug tanzender Lichter – jetzt brauchte es nur noch jemanden der ein Foto machte, die Lichtreflexe leuchteten die Szene schön aus, trotz des Tageslicht und einem Rhythmus gleich wiederholte sich das Schauspiel. Der passende Gedanke kam ihr einen Moment zu spät, doch rückblickend glaubte sie das Wort ‚Gewitter’ gesehen zu haben, was nicht wirklich viel Sinn ergab. Kurz darauf ertönte die Stimme des Chefs und ob des Wortes welches da 'Beschuss' lautete musste sie sich spontan erst einmal mit ihren richtigen Augen umblicken – ja wo nur? Tatsache! Malus verschoss aus seinen Augen Blitze – beeindruckend, vermittelten den Eindruck er wäre wütend. Demzufolge befand sich der Hokage irgendwo auf Shukaku – und es wäre wirklich einfacher einfach nur seinem Befehl zu folgen. “Wird erledigt,“ sie sprach es neutral, doch war nicht unglücklich solch eine kleine Detailaufgabe zu erhalten, immerhin stand sie wirklich günstig und war weder mit Gegnern noch mit Shukaku beschäftigt, womöglich sollte sie diesen Moment der Ruhe einfach schätzen. Ruhe war natürlich ein relativer Begriff, hatte es noch vor wenigen Sekunden Glassplitter geregnet, die allerdings teilweise in Malus stecken geblieben waren. Akari zog auf ihrem Weg zum Kopf ein paar der Splitter heraus und verteilte ein bis zwei Fuuin Shōsen Klebezettel, immerhin hatte sie in der Nacht zuvor einige davon hergestellt und sofern sie nicht in die Grube rennen wollte um ihr Team damit zuzupflastern, tat es ebenso ein Kuchyiose. Diesmal musste sie auch nicht allzu viele Höhenmeter zurücklegen und beeilte sich, denn sie sollte den Beschuss ja nicht erst in 5 Minuten beenden sondern am besten sofort. Parallel zur Ankunft beim Ohr ihrer Begierde bemerkte sie eine Gruppe von 13 Chakraflecken, im Vergleich zu allen anderen Chakraquellen hier war die Gruppe insgesamt gesehen lächerlich, allein die Tatsache das sie auf die Grube zuzuhechten schienen einen Hauch interessanter. “Malus, stell bitte deine Blitze ein, auf Shukaku befinden sich welche von uns. Hm hast du schon die kleinen Kreaturen dort unten bemerkt?“ Sie interpretierte sein Grummeln einfach mal als Ja. “Ich kann dir genau sagen, wo du hinzielen musst, dann brauchst du deine Konzentration nicht von Shukaku abzuziehen.“ Akari schaltete auf Gruppenkanal um, hatte sie noch zumeist dem jeweiligen Befehlsgeber direkt geantwortet. “Es bewegen sich feindliche wolfsähnliche Kreaturen auf die Grube zu, Malus dezimiert ein paar, ich melde mich dann mit der genauen Anzahl.“ Gut, dass Uchiha-sama ihr die Worte zuvor in den Mund gelegt hatte, sie wäre um eine Umschreibung der Dinger verlegen gewesen. Was waren das überhaupt für Tiere, Kuchyiose? Nein – bei der Masse wäre ihr die zentrale Beschwörungsenergie sicherlich aufgefallen und im Grunde war es auch recht egal, jetzt galt es erst einmal vereinfachtes Turmtaubenschießen zu praktizieren. Spannenderweise waren diese Dinger ziemlich flink unterwegs und obgleich der Radius von Malus nicht gerade klein war, konnten sie es sich nicht erlauben in die Grube hineinzuschießen - denn dort sah es recht bunt aus, mit schwebendem Chakra in der Luft, Chakra welches in ein Gefäß gesaugt wurde und Chrakra welches tatsächlich an Ort und Stelle war  - und somit konnte Akari nicht sicher sein, ob sie am Ende nicht doch jemanden treffen würde. Genauer gesagt schoss natürlich Malus und nicht Akari, doch war sie sozusagen der Scharfschütze hinter dem Gewehr oder das Zielfernrohr?
Das erdnahe Gewitterleuchten dauerte nicht lange, da war die Meute auch schon hindurch und auf den Sprung in den Abgrund und Akari zählte flink die Überlebenden durch. Soeben hatte der Hokage etwas über benötigte Feuerkraft verlauten lassen und  Wölfe gehörten eindeutig nicht dazu und trotzdem würde Akari diese jetzt ankündigen, sozusagen an den Satz des Hokagen hinten angeknüpft. “8 Wölfe im Sprung in die Grube befindlich.“ Jetzt galt es nur noch zu hoffen, dass Mai sich mit ihrer Vorbereitung nicht an den Wölfen verausgaben müsste, ob sie hätte auf dem Boden selbst die Viecher erstechen sollen? Für diesen Gedanken war es nun auch zu spät, also Zeit für den nachfolgenden Gedankenablauf. Sie klebte Malus noch ein Siegel ans Ohr und erklärte ihm dabei, dass sie ein paar seiner Kratzer heilen wollte, woraufhin sie sich seinen Hinterkopf entlang bewegte und an passender Stelle noch eins kleben ließ. Sie war schon dabei die passenden Seals zu formen, da fiel ihr der zweite Befehl plötzlich ein, oh wie peinlich, Uchiha-sama wollte ja Verstärkung haben. Der Sprechkanal wurde erneut zum Hokagen gestellt. “Hokage-sama. Malus blitzt nicht mehr und Uchiha-sama fordert Unterstützung an.“ Kurz darauf stellte sie sich dann tatsächlich die Frage des Wieso, sicherlich konnte er noch kämpfen oder war Ayioma etwa ein starker Gegner? So genau hatte sie sich darüber nun wirklich nie Gedanken gemacht, immerhin plante sie nie gegen ihren Liebsten anzutreten, zumindest nicht ohne Zwang. Womöglich wusste der Hokage ja worauf diese Bitte abzielte, welche der Uchiha ja hätte direkt stellen können, außer das er wollte, dass Akari zum Versiegelungstrupp zurückkehrte. Ob sie sich dahingehend beeilen sollte? Nun für ein Shōsen war immer noch Zeit und die maximale Minute, welche sie hier benötigen würde konnte sie sicher wieder herausholen.
Akari aktivierte ihre Technik mittels eines Shōsen, gerichtet auf das nächstgelegene Siegel und begann die Kratzer und Schnittwunden des Riesen zu heilen, welcher, sofern er an sich heramschaute, Teile seines Körpers leicht grünlich schimmern sehen würde. Dabei verzichtete Akari darauf das Charka gezielt zu lenken, war dies ob der Größe von Malus nicht möglich, sondern setzte die gespeicherte Energie lediglich frei, aufdass es sich mehr oder weniger die Wunden suchte.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Jun 04, 2014 2:20 pm

Das Einzige, worüber KAzumi wirklich noch den Überblick hatte, war wohl Mais körperlicher Zustand. Der ganze Rest war für sie einfach nur verwirrend und wirklich drauf konzentrieren konnte sie sich nicht. Natürlich sah sie, was Koheis Kuchiyose und der Ichibi so trieben, aber was bei Kohei und Akari los war, da hatte sie schon längst keinen Überblick mehr. Und was die Anwesenheit der ganzen, ihr fremden, Shinobis anging, da versuchte sie nicht einmal irgendwie mitzukommen und deren Vorhaben zu verstehen. In solch unübersichtlichen Blicken tat sie lieber das was sie am besten konnte. Sich erst einmal ein klein wenig mit Mai unterhalten und dann Daizens Befehle befolgen. Welch Wunder ohne Widerworte.
Aber zunächst ließ die Natsu Dampf am. Und zwar bei Mai und das zurecht. Mai war auch nicht erzürnt oder dergleichen. Zumindest ließ Mai davon nichts erahnen. Sie verstand sie sogar und zeigte somit auch Verständnis. Selbst wenn nicht, wäre es der Chunin wohl anfangs herzlich egal gewesen. Mai legte ihr eine Hand auf den Kopf und Kazumi blickte schmollend zu ihr auf. Sie schwieg kurz, bis Mai die Hand auf dem Blondschopf entfernte. Pfft… Was ist denn das für eine alte Leier? Seit deinem Verschwinden, bin ich viel stärker… und jetzt bin ich mal dran, hier auf stark zutun…, meinte Kazumi ernst und wenn Mai ihr mal nicht widersprechen würde, würde sie sich wahrscheinlich kullerrund freuen. Aber die ganze Kampfsituation hatte Kazumi bei diesem Gespräch schon fast vergessen. Aber eben nur fast. Es war wirklich furchtbar. Sie würde sich lieber irgendwo aufhalten und heilen, als hier nur schwaches Katon abzufeuern. Allerdings beschwor Mai ebenfalls noch ein paar Kagebunshin um so ihre Feuerkraft etwas zu erhöhen. Es hatte alles mehr Wirkung als Kazumi gedacht hätte und ehrlich gesagt, hatte sie Mai trotz ihrem jahrelangen Beisammensein etwas falsch eingeschätzt. Sie wusste ja, wie eingeschränkt Mais Kräfte waren, aber dass sie trotz allem so viel Kraft hatte, beeindruckte sie ungemein. Sie hatte Mai immer nur als Katonnutzerin kennengelernt. Da verdrängte sie auch gerne mal, dass Mai auch zwei ziemlich schlagfertige Fäuste zu ihrer Verfügung hatte. Aber letztendlich hatte nicht nur Mai ziemlich starke Faustschläge auf Lager. Auch die Tsukikage mischte sich freundlicherweise ein und verpasste Ichibis Schweif wohl damit den Gnadenstoß. Das würde ihm wohl garantiert nicht ganz gefallen und bestimmt tat das auch dementsprechend weh. Aber eigentlich sollte sich Kazumi wohl eher Sorgen um sich machen. Aber ehrlich gesagt unterschätzte sie wohl die Tsukikage etwas. Sie hätte der Violettehaarigen zugetraut den Schweif vom Körper zu trennen, aber dass ihre Kraft eine so durchschlagende Wirkung hatte, hatte die Natsu echt nicht erwartet. So war sie nun eben extrem geschockt, als hier und da viele Glassplitter in alle Richtungen flogen. Kazumi hätte gar nicht die Zeit gehabt sich zu schützen. Da konnte sie froh sein, dass Mai einen ihrer Klone bei der Iryonin gelassen hatte. Mais Klon stellte sich vor die Blonde und schützte sie so vor den Glassplittern. Automatisch etwas ängstlich krallte sich die Natsu an den Mai-Klon und kniff die Augen zusammen. Es kam ihr vor wie eine Ewigkeit, bis Mai von der Iryonin abließ. Allerdings waren das wirklich nur wenige Augenblicke oder gar nur Sekunden. Sofort als Kazumi die Situation richtig klar wurde, starrte sie zu dem Gesicht des Doppelgängers an und sah ihn panisch an. Sie hatte im Moment wirklich Angst, dass diese Mai das Original war und sich nun, wegen Arisus Unfähigkeit, schwer verletzt hatte. Mai? Es tut mir leid…, nuschelte sie voller Reue und Selbstverachtung. Doch im nächsten Moment, wo sie erst richtig mitbekam, dass der Doppelgänger verletzt war und stark blutete, trieb ihr diese Erkenntnis sofort die Tränen in die Augen. Sofort war Kazumi voll in ihrem Element. W-Warte…! Nicht bewegen! Ich mach das schon! Du verlierst zu viel Blut!, sagte sie sofort panisch und besah sich sofort Mais Wunden. Es waren zwar ‚nur‘ Glassplitter aber dennoch wollte sie auf Nummer sicher gehen. Sie ließ ihr Chakra in ihre rechte Hand leiten. Es ähnelte sehr dem Shosen, aber soweit war sie noch nicht. Jetzt war es erst einmal wichtig zu überprüfen, ob nicht doch irgendwo, irgendwie Mais inneren Organe verletzt worden oder gar schlimmeres. Vorsichtig strich sie über den dezent mitgenommenen Körper und betrachtete diesen mit besorgtem Blick. H-Hast du dolle Schmerzen…?, fragte die Natsu mit zitternder Stimme. Ihr Blick hing regelrecht an Mais Wunden und dennoch schien es keine größeren Wunden zugeben. Durch das Shinsatsu no Jutsu war ihr klar, dass weder Organe, noch Nervenleitbahnen oder gar Blutgefäße verletzt worden. So hatte also ‚nur‘ die Kleidung und die Haut Mais schaden genommen. Aber schlimm war eben eher ihr Blutverlust. Bei diesem vielen Blutverlust, würde es nur Minuten dauern, bis Mai in einen kritischen Zustand geraten würde. P-Pass auf… Es wird eventuell etwas ziehen… Ich muss dir vorsichtig die Splitter herausziehen… Wenn der Stress und die Versiegelung vorbei ist, muss ich mir deinen Rücken und deine Wunden noch mal ansehen., meinte sie ernst. Sollte sie Mai sagen, dass es sein könnte, dass kleine Glassplitter in ihrem Körper zurückbleiben konnten? Wahrscheinlich aber sie hatte jetzt nicht die Zeit für irgendwelche Aufklärungsgespräche. Ihre rechte Hand, in die sie ihr Chakra konzentrierte legte sie an die Glassplitter und mit der linken Hand zog sie langsam und vorsichtig die Splitter heraus. Durch die rechte Hamd, in der sie ihr Shosen konzentrierte, heilten die einzelnen Schnittwunden schnell ohne noch viel Blut zu lassen. Es dauerte einige Zeit, bis Kazumi mit ihrer Arbeit fertig war. Schnaufend lehnte sie sich an Mais Rücken und seufzte kurz erleichtert auf. Danach löste sie sich und stand auf. Sie griff kurz in eine ihrer Taschen und holte eine kleine Pille heraus, welche sie Mai unter die Nase hielt. Hier… Zoketsugan… Sie regen deine Blutbildung wieder an. Ich habe mich beeilt. Dennoch hast du viel zu viel Blut durch diese kleinen bis mittelgroßen Wunden verloren. Du solltest dich kurz sammeln, eh du gleich wieder aufspringst und weiterkämpfst., sagte Arisu und blickte leicht lächelnd zu Mais Doppelgänger herunter. Sie war zwar erleichtert. Dennoch nagte etwas das schlechte Gewissen und der Selbsthass an ihr.
Nun war es etwas schwierig. Kazumi stand noch immer mit dem Maibunshin herum, weit ab von dem Mai Original oder Daizen. Also sie stand etwas dumm im Abseits von welchem aus sie nichts machen konnte. Ziemlich bescheidene Situation. Zumal sie sowieso gerade so im Tatendrang war und sich beweisen wollte. Aber lange musste sie auf einen Befehl Daizens nicht warten. Sie sollten den Ichibi wieder unter Feuer setzen. Sie bereitete schon alles vor, allerdings hörte sie dann Akaris Funkruf, und den Bescheid, dass Kohei Hilfe brauchte. Hokage-sama!, sprach sie in ihr Funkgerät und ihre Stimme klang wirklich mehr als bittend. Darf ich Kohei-san unterstützen?, fragte sie sogleich ernst, während sie auf eine Antwort des Kagen wartete.

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Zuletzt von Natsu Kazumi am Mi Jul 23, 2014 10:14 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Fr Jun 20, 2014 11:10 pm

Es schien zu klappen, nach Hikaris Ansicht edenfalls. Während der Boden unter ihrer Faust ächzte und brach, schoss fieser Sand umher, so als würde ein Sturm wüten. So ganz hatte die Tsuki nun nicht damit gerechnet, dass das Areal so dermaßen den Bach runter ging, schließlich wollte sie nicht Dreck fressen. Es half aber wohl nichts und so widmete sie sich ganz ihrem Naturell. Im Zuge der gemeinsamen handlung, wurde der Schweif schließlich abgeschlagen, was eine wahre Detonation an Glasgeschossen auslöste. Die violetthaarige konnte nicht sagen, ob es Mai geschafft hatte und ehrlich gesagt war ihr dies auch egal. Schließlich hatte die Frau genug damit zu tun, ihren eigenen Hintern zu retten. Ihre Fäuste luden sich mehrere Male mit dem kraftreduzierten Gowan nach, da sie Chakra sparen wollte, während sie die Glasgeschosse zerschlug. Ein heikles Unterfangen, bei dem Hikari so manche Wunde davon trug und nicht zuletzt auch Projektile sich in ihr Fleisch verirrten. Sie spürte jeden einzelnen Fremdkörper, jede noch so kleine Wunde an ihrem Körper und doch tangierte sie all dies nicht. Es war nicht von Belang, solange es nicht ihre Kampffähigkeiten einschränkte oder zu Störungen der Vitalfunktionen kam. Daher zog sich Hikari nach Beendigung ihrer Handlung auch aus dem Kriesengebiet zurück, an den Rand der Fallgrube, damit sie den Überblick behalten konnte. Während sich der Staub lichtete, bemerkte sie sogar, dass Mai sich ebenso zurück gezogen hatte. Mithilfe ihrer Flügel flatterte die ehemalige Hokage zu Daizen, um wohl auf weitere Anweisungen zu warten. Die Tsuki war für einen kleinen Moment neidisch auf das Herumflattern ihrer Kontrahentin, schließlich würde sie auf solche Techniken verzichten müssen. Mit einem Seufzen verharrte die violetthaarige auf ihrem Posten und konzentrierte ihre Sinne auf das umliegende Geschehen.

In jenem Moment legte die Angst ihre kalte Hand auf Hikaris Schulter. Sie gab es nicht gerne zu aber die Sorge um Eiji trieb die junge Frau dazu, sich unwirsch um zu drehen. Die goldenen Iriden wirkten fast schon ruhig, dennoch suchten sie energisch die Umgebung ab, bis sie die Person gesichtet hatten. Der Blondschopf, als auch Keiko waren erfolgreich gewesen und nicht nur das, sie hatten es zudem geschafft den Schweif zu versiegeln. Ein erleichtertes Lächeln huschte über ihre Lippen, weil der Teufelskerl sicher war, hinter seiner Mauer aus Sotobas. Es juckte die Tsuki nicht sonderlich, wenn hier alle abkratzen. Das war nunmal das wahre Leben und die harte Realität fickte einen schließlich jeden Tag. Nur ihren Partner wollte sie nichtmals an so etwas mächtiges wie einen Bijuu verlieren. Lieber legte sie sich mit einem tosenden Untier an, als zu riskieren, dass Eiji etwas geschah. Obwohl dieser gut auf sich selbst aufpassen konnte, wie seine Techniken bereits eindrucksvoll zeigten. Mit einem leisen aber umso beschämenderen Seufzer, wandte sich Hikari wieder ab. Der pochende Schmerz in ihrer Seite forderte einen Moment lang ihre Aufmerksamkeit, ehe die Frau ihre Grenzen auslotete und ihn einfach durch pure Willenskraft unterdrückte. Nicht ein Tropfen Blut floss aus den Verletzungen, dank ihrer hervorragenden Blutkontrolle. Es wäre ja auch noch beschissener, wenn sie hier wegen drei Kratzern rumheulen würde. Das Drama bei dem blonden Mädchen und Mais Bunshin, gaben ihr schließlich schon genug Saures. Es war der violetthaarigen einfach unverständlich, warum sich das Mädchen so ins Zeug legte, um einen Bunshin zu retten. Auch wenn er die Gestalt der Exkage hatte un sie sich offensichtlich nahe standen, rechtfertigte es in Hikaris Augen keine Verschwendung an Ressourcen und kostbarem Chakra. Offensichtlich gabs bis auf sie selbst keine älteren Ärzte und der Nachwuchs spielte gerade zum falschen Zeitpunkt Onkel Doktor. Sie spielte mit dem Gedanken, Daizen darauf aufmerksam zu machen aber eben jener kam ihr zuvor. Ein tosendes Brüllen mischte sich unter den Kampfeslärm und ließ alles andere für einen Moment lang verstummen. Es war ein animalischer Laut des Triumphes, fern jener fesselnden Menschlichkeit, mit denen die Anwesenden belastet waren. Hikari genoss diese rauhe Emotion, ließ sie auf sich wirken und schöpfte ihre ganz eigene Kraft darauf. Ihr Adrenalin kochte noch heißer!

Daher nahm sie Daizen auch beim Wort und schaltete den Funk ein. Einen kurzen Moment überlegte sie, was ihre Antwort auf die voran gegangene Besprechung war. Doch wie so oft schoss Hikari ihre Zweifel in den Wind und schritt zur Tat. Daizen? Ich will die Kehle, da ich einen Wallbrecher zur Hand habe. Gowan ist mir zu flauschig, daher nehme ich etwas anderes, um Ichibi auseinander zu nehmen. Sorge dafür, dass ich im Umkreis von 5 Metern freies Feld habe. Selbst im Angesicht eines Bijuu, ist meine Überlebensrate hier immer noch 80%. Die Gruppe kann ihn unter Beschuss nehmen, wie es ihr beliebt, ich will nur nicht gestört werden. Du forderst meine Ehre ein und ich dein Vertrauen in mich. Die Tsuki klang fast schon zu selbstsicher aber Angesichts der Lage konnte sie es sich auch leisten. Sie kannte schließlich ihre Grenzen und bis dato war es fast nie vor gekommen, das diese ausgereizt wurden. Ob es jetzt endlich mal der Fall war? Ehe sich Hikari aber in Vorfreude versteifen konnte, schoss ihr noch das letze Detail durch den Kopf, während um sie herum der Beschuss aus Wind, Blitzen und feurigen Morsezeichen tobte. Achja, Daizen? Ich werde gleich vor Schmerz schreien, ignoriert es. Eiji? Pass auf alle auf, ja? Ich möchte mich frei entfalten und kann es nur, weil ich weiß, dass du auf alle hier ein wachsames Auge haben wirst. Ihr militärischer Tonfall wurde zum Ende hin fast weich, so mochte es auf andere wirken. In Wahrheit aber forerte sie dem Vertrauen ihres Kampfgefährten eine Menge ab aber setze ebenso hohes in seine eigene. Es war ein zweischneidiges Schwert und Hikari beherrschte es perfekt. Wollte sie zu Hochtouren auflaufen, musste sie sicher sein, das nichts in ihrem Rücken tobte, was sich als störend entpuppte. Keine Dramen um Tod oder Verletze, keine Traumata oder Ängste. Hikari sehnte sich nach dem blanken Kampf, ohne Hemmungen oder Einschränkungen, ja dafür würde sie sogar das wichtigste üerhaupt aufgeben: Ihre Menschlichkeit und Eiji würde es möglich machen. Mit dieser Gewissheit im Gepäck, sprang die junge Frau erneut hinab in die Sandgrube, um ihr Schicksal mal wieder heraus zu fordern.

Welches der Tsuki promt den Mittelfinger zeigte. Sie fluchte laut, während ihr Körper auf Ichibi landete, denn soeben gab Yuudai per Funk eine Warnung durch. Der Karottenkopf schien also mitmischen zu wollen und das nicht zu knapp. Die Tsuki verlor keine Zeit mit Trivialitäten, sondern flitze Haken schlagend wie ein Wiesel über den sandigen Körper des Ichibi. Die junge Frau wollte zur Kehle des Viechs aber ehe sie Ashitaka oder Daizen passieren konnte, sprangen ihr diese wolfsartigen Viecher in den Weg. Mit gefletschten Zähnen stand das Rudel aus sonderbaren Kreaturen zwischen ihr und dem Ziel, und das passte Hikari gar nicht. Super! An denen kann ich mich aufwärmen. Schoss es der violetthaarigen durch den Kopf, während sie ihr Blut in der Nähe der Muskeln zu sammeln begann. Der Nebeneffekt war zwar weniger schön aber was tat man nicht alles für ein wenig Kampfkraft. Kurzum: Die Tsuki wurde so bleich wie der Tod, während sie den Schnellen Tod freisetze. Es war ihr schlicht egal, dass sie einiges an Blut für diese Technik verbrauchen würde, denn momentan nahm sie ihre Opfer mit arrogantem Blick ins Visier. Alles hatte seinen Preis, auch der Sieg. Das Jutsu pulsierte freudig in ihren Venen, als die Frau sich mitten ins Herz der Meute warf, es riskierte, dass die Hundchen sie bissen und kratzen. Wieder meldeten sich die alten Wunden, doch Hikari war arrogant genug um diesen Umstand kalt zu belächeln. Sollten diese Viecher sie doch heraus fordern, am Ende hatten sie mit dem Tod zu kämpfen. Die Blutkünstlerin ging nämlich beherzt zum Angriff über und verpasste dem ein oder anderen Viech gepfefferte Schläge. Sie musste um jeden Preis durchbrechen, um das Ziel zu erreichen, daher ging die Frau auch sehr beherzt zu werke. Ihre Reaktionsgeschwindigkeit ausnutzend, wich sie einigen Angriffen geschickt aus, visierte die wichtigsten anatomischen Punkte der Tiere an und setze sich mit Tritten, Schlägen und ner gepfefferten Kopfnuss ordentlich zu wehr. Ihre Lebenskraft rann mit der Aufrechterhaltung der Technik dahin, ja irgendwann hätte sie wohl ihren eigenen Tod vor Augen. Doch andererseits war ihre Stärke binnen Sekunden ziemlich gewachsen und verschafften ihr einen kleinen Vorteil. Die Tsuki brach durch und ließ den kümmerlichen Rest der Meute hinter sich. Noch immer floss kein Blut aus den frischen Verletzungen, als sie endlich an Daizen und Ashitaka vorbei schoss, um ihren Posten zu beziehen. Ihre Zeit wurde demnächst knapp, daher ging sie am Halsansatz der Bestie tief in die Knie und fuhr das Jutsu zu voller Leistung auf. Der arme Ichibi bekam nach all den Jahrunderten die Quittung dafür, dass er die Sippe der Hinkêtsu verärgert hatte. Während Daizens Brüllen Euphorie pur war und das des Waschbären aus Hass und Qual bestand, klang Hikaris Schreie fast schon unwirklich. Die Technik zehrte an ihrem Körper und verursachte unausprechliche Schmerzen und dennoch hieb sie immer wieder auf das Viech ein. Diesen Preis zahlte die Tsuki nur zu gerne, während sie ihrem Schmerz eine Stimme gab und sich die Fäuste am körnigen Sand wund schlug.

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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Do Jun 26, 2014 1:44 pm

Mai schloss die Augen, es war ein Moment, den sie sich nahm, den sie zur Besinnung brauchte. Um sie herum herrschte das Chaos. Feuer flog, Befehle wurden gebrüllt, man vernahm animalische Schreie und Knurren von Bestien. Das Geräusch des Kolosses war ebenfalls zu vernehmen. Was für ein Geplänkel. Mai wurde von 2 Bunshin flankiert und sie hörte die Worte, die sie wohl am Meisten hören wollte, Daizen gab das OK, sie sollte loslegen. Langsam öffnete sie die Augen und sah ihre beiden Bunshin an. Diese nickten ihr zu und nahmen ebenfalls ihren Platz ein und würden nun vorbereiten, was vorzubereiten war.

Derweil blickte die Bunshin bei Kazumi zu dieser auf, da sie kurz in die Knie gegangen war.
Kazumi, habe dank, aber ich bin nur ein Bunshin, also spare dir deine Kräfte, aber dennoch… danke., sagte sie und er hob sich. Langsam legte sie ihrer Ziehtochter eine Hand auf den Kopf. Dann hörte sie den Ruf nach Hilfe, bzw. der Warnung von Akari und Kôhei. Sie sah, wie die gute Hikari sich dort durchmetzelte, doch nicht alle fällen konnte. Dann sah sie zu Kazumi herüber.
Geh zu meinem Original. Gehe an den Ort, der am Meisten leuchtet in Kürze, dort wirst du sie finden. Meine Aufgabe, sie zu schützen werde ich erfüllen, jedoch wenn sie Chakra brauchen, oder aber wenn sie Schutz benötigen, sei dort, schütze sie mit deinem Leben, denn Mai wird schutzlos sein, und wenn die Sonne zu Boden geht allein schon bei der Erstellung wird es sie zerreißen, also hurte dich., sagte sie nun und lächelte die Andere an, ehe sie kurz Luft holte.
Sie wird hochkonzentriert sein, weil sie verschiedene Chakraebenen vermischen muss, also störe sie nicht, schaue zu, lerne und verteidige sie., sagte sie nun, ehe in ihrer Hand ein Schwert aus Feuer entstand. Sie nutzte Katon: Hyuburedo no Jutsu und schliff es so heiß es ging, entsprechend hell wurde die Klinge. Tief holte die junge Frau Luft und schnellte nun von Kazumi fort. Sie musste Zeit gewinnen, diese komischen Wölfe aufhalten, sie musste ihre Aufgabe erfüllen, und wenn sie dabei sterben würde.

Da kam sie schon, jene Meute, die der junge Mann auf die Konohagruppe gejagt hatte. Mai schritt schnellen Schrittes voran und schlug den ersten in Zwei, doch blieb dies der Meute nicht unbemerkt, denn sie änderten ihre Taktik, splitteten sich auf und griffen nun von mehreren Seiten her an.
Kôhei, hier Mai, Feindkontakt mit Wölfen, werde mich darum kümmern., sprach sie knapp in das Funkgerät. Sie blickte sich um, war umstellt und überlegte, was sie nun konnte, es war gerade mal einer von ihnen geschlagen und schon bedrohten sie sie weiter. Ihr Gedanke glitt zu Kazumi. Ob sie ihren Befehl erfüllen würde? Dann steckte Mai das Schwert in den Boden und holte tief Luft. Fingerzeichen folgten, etwas, worauf scheinbar die Meute wartete, denn immerhin griffen sie jetzt, während Mais Hände gebunden waren, an. Mai musste sich beeilen, schmiedete Chakra, schliff es kurz und wollte gerade den Mund öffnen, als sie einen Druck an der Schulter spührte. Man wollte ihr also die Kehle durchbeißen? Fletschend biss sich einer von ihnen in ihr Bein und Mai keuchte leicht vor Schmerz. Blut rann aus ihrem Mundwinkel und sie lächelte schwach. Ja, es war Zeit für sie zu gehen. Sie öffnete ihren Mund und entlud ihr Chakra, alles, was sie noch zur Verfügung hatte. Sie nutzte Katon: Zukokku als Himmelfahrtskommando, denn sie konnte gerade sich nicht schützen und so explodierte sie ebenso wie die Meute um sie herum, vergehend in einem Fegefeuer. Für Andere würde es wie ein einzelner kleiner Impakt aussehen.

Rauch war um sie herum, umhüllte sie. Ob eines der Monster überlebt hatte? Sie wusste es nicht. Langsam blickte Mai auf ihre rechte Hand, wollte es zumindest, doch bekam sie nicht mehr zu Stande als ein Zittern. Ihr Körper war über und über verkohlt und ihre Haare versengt. Schwefel stieg der jungen Frau empor. Ja, es roch verbrannt. Um sie herum, ein Krater, der die Kraft des Zukokku zeugte. Dann verpuffte die junge Frau. Was sie nicht sah war, dass eines der Tiefe noch übrig war.

Mai holte tief Luft und sah ihre Bunshin an, jene nickten. Sie flankierten die junge Frau und Mai fokussierte die Bewegungen der Anderen. Sie hob ihre beiden Hände und ihre Magatamaringe erschienen. Sie würden ihr helfen, so wie sie es stets taten. Ein leichtes Surren ging durch die Reihen der Drei und Mai lies ihre Flügel verschwinden. Sie brauchte Konzentration und all ihre Konzentration. Ihr Blick glitt nun zu ihrem ersten Bunshin, welcher einen eleganten Hüftschwung hinlegte, ehe sie ihr Chakra ausspie. Mai hob ihre Hand und hielt sie an Ort und Stelle. Der Bunshin hatte all sein Chakra verbraucht, was zur Folge hatte, dass er verpuffte. Der Erste, der seine Erinnerungen mit der jungen Frau teilte. Mai hielt die Energiekugel, wo sie war, ehe die Andere ebenfalls anfing ihre Aktion zu machen und das Chakra ausspie. Auch hier hielt Mai das Chakra an Ort und Stelle. Ihre Hände, ihr Gesicht, all dies war mit Schweiß bedeckt. Und schon wieder Erinnerungen mehr, denn auch dieser Bunshin verpuffte. Er hatte ebenfalls all sein Chakra hineingelegt. Erschöpfung machte sich im Körper der jungen Frau breit und die Hitze, die ihr entgegen schlug war enorm. Wie hatte sie das früher nur ausgehalten? Und dann kam die Dritte Erinnerung, wo zuvor eine Explosion gewesen ist. Schock, ein harter Schock durchglitt die junge Frau und der Schmerz war unermesslich. Was hatte die Andere dort nur aushalten müssen? Ein Zukokku aus Zero Distanz und dann noch die Bisse, die Verletzungen. Der Geruch von Schwefel begann nun in ihr Übelkeit auszulösen, während die Mai weiter machte, weiter machen musste. Sie begann zu beben, ehe sie eine Hand auf der Schulter spürte. Es war das Original, welches ihr zunickte.
Wir können es schaffen, und dem Ganzen ein Ende bereiten. Ich übernehme., sagte sie nun und hielt ihre Hände empor. Ihre Jutsus reagierten darauf und hielten inne. Der Bunshin hielt es nicht mehr aus und verpuffte. Dunkle Augenringe untermalten die schönen Augen der jungen Frau, ehe sie das Schleifen der Kugel begann, sie begann die beiden Chakren zu verbinden, und löste eine enorme Lichtintensität aus. Sicher würde dies nicht unbemerkt bleiben.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So Jun 29, 2014 2:14 pm

Out: Kleine, vielleicht auch besser allgemein gehaltene Info. Kazumi, du hast geschrieben, dass Hikari und ich Tsukinin sind und erstere gar der Tsukikage. Bitte beachten, dass wir hier hochoffiziell "nur" als Missing-Nin sind. Es ist nichts über andergleichen bekannt und hinsichtlich des Tsukikagen, nicht einmal wirklich dessen Identität. Bitte also darauf achten, dass ihr Out-Wissen nicht mit Ingame-Wissen verwechselt, wobei Eiji im Allgemeinen auch ein Missing ist und kein Tsukinin - Danke im Voraus^^

Ein lauter Schrei zerriss die Luft, der scheinbar einem Tier glich. Anspannungen löste. Schier die Atmosphäre spaltete. Es war einfach nur ein gewaltiger Schrei, lauter als es Worte jemals hätten sein können. Dennoch fuhr sich Eiji kurz an das entsprechende Ohr und überlegte, ob er am Ende dieser Unternehmung sein Dasein neuerdings als tauber Söldner fristen musste. Allerdings hatte er keine Chance all dies weiter zu erörtern, denn in diesem Moment passierten mehrere Dinge auf einmal. Der Riese, der den Ichibi niederrang, schien fest entschlossen zu sein, sie alle mit seinen Blitzen zu töten, wurde dann gestoppt – nur um dadurch umso besser den Blick auf die schaurigen Kreaturen von sich zu geben, welche sich soeben in die Fallgrube stürzten. Derjenige, der nicht aufgepasst hatte, würde nun per Funk informiert werden, was Eiji anerkennend einem wachen Verstand zuschrieb, der in solchen Situationen durchaus mehrere Menschenleben retten konnte. Zugleich schien Hikari sich als Frontfrau auserkoren zu haben, welche ihn zu einem Babysitter abstellte, während die anderen angewiesen wurden, die Achselhöhle als ihr Ziel auszuwählen und sie offenkundig in Schutt und Asche zu legen. Allen voran Mai, deren Bunshin am Rande geheilt wurde. Eiji legte es als eine zu starke emotionale Bindung aus, die hier zwar fehl am Platze war, aber wer wusste schon, ob andere nicht gänzlich die Hoffnung verloren hätten, wenn sie all das hier sahen. All das, mit so gut wie keinem Überblick – den er allerdings herstellen sollte.
Kurz fuhr er sich mit der Hand über die Stirn, an welcher sich eine Schweißperle gebildet hatte und strich sich ein paar der Haarsträhnen aus dem Gesicht.
Sie sollten loslegen. “Eiji an Hikari: In Ordnung“, gab er schließlich deutlich an seine Auftraggeberin zurück und wusste, dass es wohl allen noch einen Schauer über den Rücken jagen lassen würde. Das, was sie vor hatte, war mal wieder typisch waghalsig, doch Eiji war niemand, der Hikari für eine Lebensversicherung beraten musste. Sein Blick glitt hoch auf die Achselhöhle des riesigen Monsters, während Hikari sich bereits in das Getümmel der Wölfe stürzte und dabei nicht alleine gelassen wurde. Fuba befand sich zwar nicht allzu weit entfernt, doch Eiji würde dieses Mal ohne ihre Hilfe einen Berg oder dergleichen erklimmen müssen. Das würde richtig mies werden. Er wusste nicht, wie stark Mais Jutsu wirklich war, doch er könnte zumindest die Flugbahn leicht beeinflussen und Modoru-no E somit als Magnet, anstatt Ventil nützen. Gleichsam galt dies für die anderen Angriffe, welche darauf wohl geschleudert werden würden. Wenn nicht, vielleicht würde es eine einzelne große Explosion auch tun. “Hikari, lenk ihn weiter ab, ich setze deinen Plan ein wenig anders um und werde ein Fuin auf der Schulter des Ichibi platzieren. Es wird wie ein Sog funktionieren und euren Jutsus, sobald sie nahe genug kommen, auf einen Punkt lenken. Dadurch sind wir effektiver. Feuer auf mein Kommando, bereitet euch vor“ Dass er selbst sich damit in einen Brennpunkt an Jutsus beförderte, was mit Sicherheit die ein oder andere Folge nach sich ziehen würde, ahnten vielleicht nur Hikari und der ehrenwerte Hokage, welchem er vermutlich kein unbeschriebenes Blatt darstellte. Es brachte wohl nicht wirklich etwas, ein Stoßgebet gen Himmel zu schicken, genauso wenig wie für weitere Worte und so machte er sich sogleich auf den Weg. Mit ein wenig Chakra in den Füßen sorgte er dafür, dass er sich ein wenig schneller fortbewegte und weiter springen konnte. Dabei vermied er es jedoch, sein Katana herauszuziehen, da es schnell gehen musste. Es würde ihn nur verlangsamen und so dankte Eiji seiner Reaktion dafür, dass er dem ein oder anderen, was hier an Wölfen, Sand, Glassplittern und so weiter durch die Gegend flog, auswich. Mit einem Satz landete er schließlich auf dem sandfarbenen Körper und hatte die Schulter in sich. Es war nie ganz einfach, eine unebene Oberfläche fast senkrecht hochzulaufen. Dennoch dauerte es nicht allzu lange, bis er es geschafft hatte und sogleich das Fingerzeichen formte. Währendessen hörte er Hikaris teuflische Schreie und nahm das aufflackern wahr, während sich Bunshin darum kümmerten, ihr Original zu schützen. Fudo Mai wäre vermutlich bald bereit.
Mit einem Sprung landete Eiji auf der Schulter. “Jetzt“, war alles was er sagte und im gleichen Moment platzierte er das Fuin auf der Geraden direkt hinter der Achselhöhle des Bijû*. Sofort prägte es sich ein und würde die Jutsus versuchen aufzusaugen, die sich seinen Weg bahnten. Er blickte nicht um sich, wo Hikari ihr Werk tat, die ihn vielleicht aus dem Augenwinkel erahnte. Stattdessen lächelte er sein eigenes, siegessicheres Lächeln, denn der Großteil der Arbeit wäre jetzt getan. Wie er heil von diesem Ort wegkommen sollte, würde er sich noch überlegen müssen, doch selbst wenn dies nicht möglich gewesen wäre, hätte Eiji es getan. Immerhin schlug sein Herz nach all den Jahren immer noch loyal für Konoha – und was wäre dann näher gewesen, als den amtierenden Hokage in dieser Hinsicht zu unterstützen? Modoru no e würde vermutlich nicht alle Jutsus aushalten, bis seine Kraft verbraucht war. Gewiss vielleicht die erste Reihe, aber wenn Mai wirklich eine „Sonne“ entfachte, bräuchte er mindestens ein weiteres Siegel, um die Lenkung auf den richtigen Punkt zu bewerkstelligen. Folglich würde er auf diesem Platz verweilen und sich darauf konzentrieren, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.


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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Jul 02, 2014 9:59 pm

Es gab Schlachten, die waren einfach irrwitzig in ihrem ganzen Ablauf.
Ashitaka.
Jawohl.
Mein Verstand ist meinem destruktiven Kampfrausch soeben in den Weg geraten. Er zeigt mir die frappierende Tatsache auf, dass lediglich wir beide hier oben sind.
Jawohl.
Berechnen des Feuerkraftpotenzials, herbste Ladung bei bestem Zielen. Jetzt.
Ohne Mai, Kazumi oder die Missing? Nicht genug zum Zerhacken.
Ah. Daizen, hoch aufgerichtet auf Ichibis Rücken stehend wie auf einem gelben Hügel, verschränkte die Arme. Schaute mit tiefem Aufseufzen nach oben in den noch immer morgendlichen Himmel. Ah, oh Verstand. Warum kickst du ein in meinen schönsten Ansturm?
Weil sich Euer Gefolge nach überallhin verstreut hat, seit wir den Schweif abknipsten?
Ah, Ruhe. Kehrt.
Jawohl.
Daizen Kato und Ashitaka Sarutobi rannten, nachdem sich der Zerhackungs-Ansturm auf Ichibi irgendwie neu orientiert hatte, also wieder runter. Derweil sausten fröhlich Funksprüche umher.
“Hokage-sama. Malus blitzt nicht mehr und Uchiha-sama fordert Unterstützung an.“ Das war Akari. Was Kazumi mitbekam. "Hokage-sama! Darf ich Kohei-san unterstützen?"
Daizen biss im Rennen die Zähne aufeinander. Unterstützung gegen was? Ist er nun ein hochdekorierter Shinobi, oder ist er keiner? Er hat den Feind zu neutralisieren, ist dies zuviel verlangt von einem Hokage? Dies ging durch den allgemeinen Kanal, erreichte also sowohl Akari als auch Kazumi. Er klang schlicht empört. Genügte ein hochklassiger, hochgelobter Uchiha etwa nicht, einen einzelnen Feind unter Kontrolle zu halten? Er fügte bärbeißig hinzu: Beim Feuer, dann geh! Geh, falls kein anderer Verwendung für dich hat!
Letztlich wars sowieso Mai, die Verwendung hatte und Kazumi zu ihrem Original schickte.
In Daizens Augen jedenfalls musste ein Konoha wie Kôhei einfach mit einem einzelnen Feind klarkommen. Insbesondere jetzt.
Für Akari hatte er noch mehr Worte. Akari! Zum Versiegelungstrupp! Zu Keiko! Mit einer Pause zum Atemholen fügte er hinzu: Nur noch wenige Momente. Bis zur Versiegelung.

Auch Hikari funkte. Was die Missing-Nin ankündigte, billigte er schlicht. Setz ihm zu! Wie es dir recht ist!
Irgendwo im Augenwinkel erhaschte er eine Explosion anderswo. Er beachtete sie nicht weiter.
Von mir aus hast du die Kehle ganz für dich! Dass sie die höchsten Überlebenschancen hatte, daran zweifelte er nicht, wenn die Missing es so sagte. Manche Leute waren zäher als andere. Und einige wenige noch zäher. Zudem war sie in gewisser Weise ein Bonus, also sollte sie so gewagt vorgehen, wie sie wollte.
Hikaris Schluß-Ansage ließ natürlich Raum für massig Interpretation. Daizen nahm auch das hin. Oookay! Ashitaka und er taten einen Sprung vom Ichibi herunter, landeten auf mehr oder minder festem Fallgrubenboden. Wir werden uns nicht einmischen. An alle! Niemand vom Sanitäter-Trupp hilft Hikari! Niemand begibt sich in Lebensgefahr für sie! Hach, wie barsch das klang.
Dann kam das Kroppzeug. Daizen spürte die Chakra-Quellen, ehe er die Bewegungen registrierte. Wesen wie zuckende Schatten. Er hielt kurz inne. Was jetzt?
Kunst des Gegners erwiderte Ashitaka. Und trat gelassen in den Windschatten des Hokage. Kein Kuchiyose. Eher Bunshin. In Bestiengestalt.
Egal. Fester Stand, Arme vorgestreckt. Zuerst wie bei einer Umarmung, dann aber drehte er die Innenflächen nach außen. Seine Pranken zuckten; fassten das heranspringende Biest an weit aufgerissenem Ober- und Unterkiefer. Har-HAH! Mit einer einzigen, entschlossenen Bewegung riss er das Biest auseinander. Es klatschte ihm irgendwas entgegen, weder Blut noch Gedärm. Eklig zweifelsohne auch, aber wen sollte das schon aufhalten?
Ein Zweiter folgte dem Ersten im Sprunge; Daizens Arme kehrten zurück wie die Klingen einer Schere. Finger, die Zähne eines jeden Taijutsuka, schlugen hinein in die fremde Masse. Zähne, echtere Zähne zumindest als Finger, schlugen vor seinem Gesicht zusammen. Knapp ausholend, donnerte er schlicht seine Stirn nach vorn, biss selbst zu aus purer Laune, und dann riss er erneut, mit Zähnen und Händen und Nacken und Armen gleichermaßen!
Er warf zur Seite, was er an Überresten in den Händen hielt, und spuckte aus. Mehrfach. Ich zerreiße in der Luft grollte er mit Ingrimm, denjenigen, der es erwirkte, dass ein Kage sich mit solchem Zeug herumschlagen muss.
Knurren von links, rechts und vorn. Ashitaka zückte ein Kunai und stellte sich Rücken an Rücken. Daizen hob die bloßen Arme. Mein Aalfischer-Kampfstil ist für Fische und Menschen knurrte er. Er funktioniert auch gegen Hunde.
Und es ward ein wildes Gefetze.

Unterdessen spürte Ichibi die insgeheime Tsukikage an seiner Kehle, dazu noch einen Menschen - Eiji - auf seiner Schulter. Da der Riese, den er im Klammergriff hielt, sein Blitzfeuer beendet hatte - so konnten immerhin Eiji und Hikari zuwerke gehen - wandte sich Shukaku kurzentschlossen den beiden Missing zu. Buchstäblich, und zwar mit einer ruckartigen Schulterbewegung und seinen monströsen Kiefern.

Inzwischen erreichten Daizen und Ashitaka die Fuuin-Truppe - genauer gesagt war nun nur noch Keiko hier, die bereits die Vorbereitungen zum finalen Versiegelungsjutsu traf. Der Sarutobi gänzlich unverletzt, der Hokage mit einigen Bisswunden ausgezeichnet. Wobei "ausgezeichnet" kein gutes Wort war. Wunden solcher Gegner trug Daizen Kato schlicht nicht mit Stolz. Er ignorierte sie.
Und jetzt rief Daizen weiterhin enthusiastisch, drehte sich herum, Fingerzeichen schließend. Achselhöhle. Feuer frei. Vorarbeit für die bunkerbrechende Sonne.
Ashitaka schloss gleichfalls Fingerzeichen, und dann entließen sie die Feuerbälle, die wuchtig in Ichibis Seite krachten.
Was aus Hika geworden war? Er konnte es gerade nicht sehen.



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Out: Unsicher bei der Zählerei der Wölfe; Akari funkte, acht Wölfe entern die Grube, Hika und Mai dezimieren, doch es stand was von 5 Überlebenden. Bin davon nun ausgegangen.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So Jul 20, 2014 9:24 pm

Kôheis Angriff schlug voll ein. Ayioma legte sich flach auf den Boden und die beiden merkwürdigen Wölfe krümmten sich vor Schmerzen. Ohne weitere Zeit verstreichen zu lassen riss er sein Nodachi aus dem Sand und trat mehrere Schritte nach Vorne und vollzog einen waagerechten Schlag, der die beiden Wölfe nacheinander der Länge nach zerteilte, sodass man die rankenartigen Überreste in zwei Richtungen fliegen sah. Doch Kôhei blieb nicht stehen. Sein Kontrahent lag vollkommen Schutzlos auf dem Boden. Er setzte sein Chakra förmlich in einer Explosion frei. Die Maske musste weg. Er wollte wissen, mit wem er es zu tun hatte. Doch zuvor etwas anderes. Mit einem Mal beschwor Kôhei vier Doppelgänger, die alle so aussahen wie er und ebenso das gleiche Equipment besaßen. Sie griffen sich jeweils ein Glied von Ayioma und ohne irgendwelche Zimperlichkeit zu zeigen, stießen sie ihm die Nodachi, mit einer beachtlichen Länge von 1,50m, in die Hände und Füße. Die Schmerzenschreie dürften eine beachtliche Lautstärke haben. Danach umfasste er die Ranken, die sein Gesicht verhüllten und riss sie mit Gewalt von dessen Gesicht. Und dieses Gesicht brannte sich förmlich in sein Hirn ein. “Wenn du weist was gut für dich ist, bleibst du liegen – oder ich schwör dir, ich bring dich um.“ Zorn, Wahnsinn und Kälte strahlte sein Sharinganblick aus. Das Genjutsu dürfte gebrochen sein, soviel stand fest. Mit genug Kraft und Selbstbeherrschung dürfte es sogar möglich sein seine Hände und Füße zu befreien – selbst freilich mit nicht zu verachtenen Wunden. Aber wer auf eindeutige Warnhinweise nicht einging und sogar noch Widerstand leistete konnte nicht erwarten, dass man mit ihm umging, wie mit einem zahmen Lämmchen.

Das Original wandte sich ab, während die vier Doppelgänger jede Regung des Kerls im Auge behielten und Kunai zur Bewaffnung gezückt hatten, bereit sofort zu zustoßen. “Angreifer ausgeschaltet. Der macht kein Ärger mehr, sonst segnet er das Zeitliche ...“
Kôhei hielt es jedoch für sinnvoller an Ort und Stelle zu bleiben. Und den Burschen aus den Augen lassen wollte er auch nicht. Das übernahmen nun seine Doppelgänger gerade, sodass er selbst das Geschehen rund um den Ichibi ausmachen konnte. Ein regelrechtes Bombardement entbrannte um ihn. Er wollte nicht auch noch eingreifen und soweit er es sehen konnte, war er durch den gigantischen Malus gebannt sich nicht weiter zu bewegen. Eine Bijûdama oder etwas in der Richtung hätte wohl das Blatt wenden können, davon wäre er ausgegangen, aber der Uchiha hatte nicht so viel Erfahrung mit Bijûs, dass er wüsste, wie viel Zeit ein derartiger Angriff an Vorbereitung bedurfte oder ob es vielleicht sogar für sie selbst gefährlich war. In seinen Gedanken ging es nur noch darum, dass dieser vermaledeite Kampf endlich ein Ende fand. Dieser Bijû eingeschlossen und versiegelt wurde und dieser Job beendet war.


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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Mi Jul 23, 2014 9:46 pm

Hier oben fehlte etwas. Die Aussicht war gut, es war flauschig und sicher und ob der Tageszeit drängte sich langsam der Gedanke an Frühstück auf – genau es fehlte ein Picknickkorb. Sie könnte sich zurücklehnen, in den Schatten des Nackens eines der Ungetüme und in Ruhe zuschauen, doch wie gesagt fehlte etwas Entscheidendes und von anderen Störfaktoren gab es wiederum einfach zuviel, zuviel an Geräusch. Ayioma konnte quälende Laute äußern als würde er gerade aufgespießt und sofern sie ihre schwachen Äuglein anstrengte, denn ihre Spürtechnik hatte sie wieder abgeschaltet, sah es auch fast danach aus als ob Kôhei ihn marterte. Soviel zum Thema Verstärkung. Er schien doch ganz gut klar zu kommen, doch es war schon ein bisschen beunruhigend das alle halfen, selbst zwei Unbekannte, und gerade Ayioma den wütenden Mopp spielte. Ihr Liebster war sozusagen der schiefe Ton in der Symphonie der Wut- und Machtbekundungen und natürlich auch ein Einzelkämpfer. Akari konnte also in Ruhe im Schatten sitzen und ein wenig Mitgefühl empfinden, für diese unglückliche Situation, nicht das falsche Motiv. Vielleicht war das für Ayioma auch normal, allein gegen den Rest zu kämpfen und es war traurig zu wissen, dass sie ihm nicht beistehen würde. Freunde oder Liebhaber sollten doch für gewöhnlich für einander einstehen können oder? Es lag nicht daran das sie ihm nicht helfen könnte, der Uchiha rechnete sicher nicht damit, sollte Akari sich zu einer Aktion hinreißen lassen, vielmehr wollte sie nicht, denn sie fühlte sich ihrem Dorf und der bevorstehenden Versiegelung verpflichtet – Ayioma würde schon irgendwie überleben, schließlich war dies auch ein Merkmal von Einzelgängern, sie waren zäh. Akari unterdrückte nur schwer ein Gähnen, denn sie machte es sich inzwischen schon fast zu gemütlich, was auch daran lag das sie nach ihrer Flächenheilung etwas ruhebedürftig war – Chakra wurde weitaus weniger gefordert als höchste Konzentration, soviel stand nach diesem großen Feldtest fest. Ayioma könnte lieblicher Leiden und Akari griff sich verstört ans Ohr als da der Hokage betonte sie solle sich auf den Weg zu Keiko begeben – als wäre ihr dieser Auftrag nicht schon einmal erteilt wurden, nur nicht vom Chef persönlich, weshalb sie schlicht und einfach gebummelt hatte. Ob sie nicht noch ein wenig verweilen dürfte? Vielleicht musste sie ja ihre Kräfte für die Versiegelung sammeln, wobei die passive Teilnahme kein ausschlaggebendes Argument zu sein schien. Half wohl alles nichts. Große Pause vorbei. Sie erhob sich und kletterte erneut auf den Kopf von Malus, was wohl inzwischen der Rest so trieb, war Shukaku etwa schon zerhackt? Ihr Blick fing das Echo einer Erinnerung auf, denn sie sah schwarze Punkte mit Personen kämpfen und tatsächlich brauchte sie einen Moment um die Beziehung zwischen Shinobi und Wolfswesen herzustellen, denn ihre echten Augen sahen nun einmal anders. Der Große, dass war der Hokage, schwer zu verkennen und irgend eine Art von Wirbelwind aus Armen kämpfte sich gleichfalls durch die Tierchen und von hier oben sah es fast so aus als würden sie sich treffen und irgendwo speite irgendeine Mai Feuer. Seltsam anzunehmen, dass zuvor Chaos geherrscht hätte, die Szene sah inzwischen anders aus doch nicht minder durcheinander. Wie sollte sie da durchkommen ohne selbst von den Wolfswesen angekläfft zu werden? Natürlich wusste sie die naheliegende Antwort, doch sie konnte nicht alles mit einem Jutsu lösen, wobei ihre Spürtechnik für einige Optionen eine Lösung zu sein schien wie beispielsweise einer Erblindung. “Keiko-sama. Ich sitze auf Malus und überall um mich herum wird gekämpft. Habt Ihr eine Idee wie ich möglichst schnell und heile herüberkommen könnte?“ Akari lauschte einer Antwort, denn im Nachhinein schien ihr ihre Frage einem Kinderspiel entsprungen und gleichzeitig hoffte sie die Antwort lautete nicht ‚Krebsgang’, denn der Angerufene bestimmte zumeist wie die Wegstrecke zurückgelegt werden sollte. “Ich schicke dir eines der Reittiere unserer Verbündeten vorbei.“ Akari bestätigte erfreut, war die eine Frau nicht auf einem Pferd angeritten? Sie begab sich an eine benannte Stelle, wo sie ihr Reittier treffen sollte und zögerte kurz vor dem Absprung von Malu’s Hüfte. Nun gut, sie hätte auch explizit nach einem Pferd verlangen können, vielleicht wäre dann auch eines gekommen. Dort unten stand ein Vertreter jener Wolfsrasse die derzeit in der Grube wütete, obgleich er sehr viel schöner und kräftiger wirkte. Sie beschloss das hilfreiche Kuchiyose nicht zu beleidigen und ließ sich, nach Überwindung der entsprechenden Höhe, auf Fuba nieder. Sie klammerte sich an das weiche Fell und spürte bereits jetzt schon die kräftige Muskulatur und der schnelle Start mit welchem sie rechnete folgte – ganz offenbar war das Kuchiyose zuvor instruiert worden und wahrlich wäre es nicht klug einen Umweg zu reiten, vielleicht an Ayioma vorbei oder in die Nähe von Arisu und Mai, ihr Ziel lag sozusagen entgegengesetzt. Fußläufig wäre sie wahrlich mehr Versuchungen ausgesetzt gewesen, denn selbst der Wind trug noch mehr Geräusche heran, zu den sich entfernenden Schreie Ayioma’s gesellten sich nun jene einer Frau. Da war doch irgendwas gewesen? Ach genau – sie sollte jener Frau nicht helfen, kein Problem, Akari hegte nicht den Wunsch ihrem Shukaku vorzeitig auf die Pelle zu rücken. Von hier unten konnte sie inzwischen auch die vermutliche Original-Mai besser erkennen, zumindest wenn Akari raten müsste welches Jutsu die Feuergöttin wohl gerade vorbereitete – sie kannte jene Sonnentechnik bereits. Irgendwo an Shukaku klebten ebenfalls bereits die zwei zusätzlichen Verbündeten, deren Wolf sie gerade nutzte. Sie ließ sich an allen dem vorbeitragen und glaubte selbst einen Blick auf Arisu erhaschen zu können.

Ihr Reitwolf blieb neben Keiko stehen und Akari stieg ab. Reittiere waren etwas feines, musste sie sich auch anschaffen, dass oder irgendeine spektakuläre Shukaku-Mutation die sie in ein Reittier verwandeln würde. Kurz darauf trafen Hokage und Ashitaka ein und Akari bereitete sch zumindest im Geiste darauf vor noch eine Sonne aufgehen zu sehen. Physikalisch wäre wohl eine Sonnenbrille ideal gewesen, doch sie besaß keine – außer Ashitaka-sama teilte im nächsten Moment eine Handvoll aus. Welch ein Schauspiel das wohl wäre? Hier wirkte sehr viel mehr ein als lediglich eine Sonnenexplosion und allein diese war jede Teilnahme an solch einer Mission wert. Zuletzt hatte sie diese Technik gesehen als Hokage gegen Hokage gekämpft hatten und es löste ein Gefühl der Wärme in ihr aus, zu Wissen, dass diesmal nicht Freunde gegeneinander sonder für ein gemeinsames Ziel kämpften. Sie wollte nicht in der Haut von Shukaku stecken und hoffte gleichfalls nie in eine ähnliche Situation zu geraten – andernfalls wenn dem so wäre, so hätte sie es natürlich verdient diese geballte Macht abzubekommen. Sie nutzte ihre Hand um sich die Augen abzuschirmen und dann starben alle kleineren Geräusche, selbst die mächtigen Riesen schienen augenblicksweise zu verstummen, denn die Sonne gebar sich mit Getöse. Sicher spielte auch die parallel durchlebte Erinnerung an vergangene Zeiten eine Rolle, denn damals gab es nur das Geräusch der Sonne und daran erinnerte sich ein Teil von ihr zurück, während sie das Sandmonster betrachtete.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Do Aug 21, 2014 6:29 am

Momentan hatte Kazumi sowieso das Gefühl gerade in diesem Moment wenig unternehmen zu können. Sie war viel zu vorsichtig und unsicher um irgendwas auf eigene Faust zu machen. Und lebensmüde war sie schließlich auch noch nicht. Also machte Kazumi das, momentan Einzigste, wo sie so sicher darin war. Und zwar den Iryonin spielen und Mai untersuchen. Ihr war da das komplett egal, dass Mai, die hier vor ihr war, nur ein Bunshin war. Aber letztendlich ließ sich der Mai-Bunshin nicht komplett von der Natsu behandeln, sondern erhob sich schnell. Irgendwann in der Zwischenzeit hatte sie auch Daizen über Funk gefragt, ob sie nicht zu KOhei durfte. Aber das wurde scheinbar eiskalt abgeschmettert. Leicht knurrend lauschte er seinen Angaben. Wie abwertend das klingen konnte: Falls kein Anderer Verwendung für dich hat. Aber letztendlich konnte Mais Bunshin ihr eine Aufgabe erteilen. ZU allererst legte sie der Blonden noch eine Hand auf den Kopf und sprach dann zu ihr, was sie der Natsu für eine Aufgabe erteilte. Das war auch ehrlich gesagt, eine Arbeit nach ihrem Geschmack. Schnell nickte Kazumi und sah sich schon mal fragend um. Sie wusste nicht, wo ihre ‘Ziehmutter‘ war. Also blieb ihr eben die Einzige Möglichkeit. Okay…Eigentlich gabs zwei. Die erste wäre, sie könnte Akari fragen, ob sie mit Hilfe ihrer Sensorfähigkeit Mai finden könnte und die Natsu dann dort hin lotsen konnte, aber den Plan hatte sie schnell hinten angestellt. Sie konnte sich gerade nicht vorstellen, in was für einer Situation Akari sein könnte. Vielleicht war sie grade beschäftigt oder hatte andere Sorgen. Also entschied sie sich doch lieber dafür zu warten und darauf zu achten, wo es maitypisch zu leuchten begann. Mais Bunshin allerdings setzte sich sofort nach ihrem Befehl, den sie an Kazumi gewandt hatte, in Bewegung, erschuf ein Schwert aus Katon-Chakra. Und relativ schnell war sie dann auch schon unterwegs und erledigte ihre Aufgabe. Währenddessen sah sich Kazumi um und suchte nach Mai, beziehungsweise einer enormen Lichtquelle. Er dauerte auch nicht lange, bis Kazumi die unübersehbare Lichtquelle bemerkte. Sofort eilte sie los und rannte zum dem Licht. Es dauerte eine Weile, bis sie dort ankam und Mai vor sich erblickte, wie sie gerade ihr Jutsu anwendete. Leise schritt Kazumi einige Schritte auf sie zu, blieb allerdings weit genug entfernt um von Mai nicht bemerkt zu werden. Das war zwar nicht schwer, da sie sich sowieso gerade auf was anderes konzentrierte aber dennoch blieb Kazumi leise und sah sich dafür eher aufmerksam um. Nicht, dass sie hier am ende noch von irgendwas angegriffen wurden. Es wäre eine Schande, wenn sie ihre Aufgabe nicht so erfüllen würde, wie der Befehl des einen Bunshins von Mai lautete.

Out:@Eiji: Edit
@All: Sry für die wartezeit D: Mir war das irgendwie entfallen genauso, wie die Lust zum Posten
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So Okt 05, 2014 5:57 pm

Ihre ganze bisherige Welt lag im Sterben, denn Hikari hatte allen den Rücken zugekehrt, um sich ganz auf den Bijuu vor sich zu konzentrieren. Sie wusste, dass Daizen ihr vertraute und sich um alles weitere kümmern würde. Nicht umsosnt war er einer der wenigen Männer in Konoha gewesen, dem sie Respekt zollte und irgendwie auch vertraute. Unter seiner Führung würde Konoha erblühen und das Erbe des Feuers bei behalten, selbst wenn der Mond nun vom Antlitz dieser Welt getilgt wurde. Hikari hatte sich zwa optimistisch gegeben, nicht so schnell zu sterben aber nun war sie hier und alles sollte anders kommen, als es geplant war. Die Tsukinin wusste durch den Funk, dass Eiji vor hatte, sich selbst in Gefahr zu begeben, um den Angriff ein zu leiten. Anhand seiner Stimme fand sie auch heraus, wo er war und diese Erkenntnis erschütterte sie weit mehr, als es die unmittelbare Nähe zu Ichibi je geschafft hätte. Dieser Teufelskerl hatte sich zur Achselhöhle begeben und gab nun ein gutes Ziel ab, für die wütenden Klauen des Bijuu! Nun hatte sie eine schwere Wahl zu treffen, von der ihrer beider Leben abhing, denn sie sah mit beängstigter Ruhe die kräftigen Kiefer des Sandbären auf sich zuschießen. Hikari gehörte nicht zu jener Personengruppe, die ihre Entscheidungen bereute, daher wandte sie sich ein letzes Mal dem Blondschopf zu. Die goldenen Iriden fingen sein Antlitz ein, wie er hoch konzentriert damit beschäftigt war, alle laufenden Aktionen zu koordinieren und sich wahrscheinlich innerlich noch Sorgen um seine sturköpfige Auftraggeberin machte. Das würde Eiji ähnlich sehen, schließlich war er eine gute Seele. Sie wusste noch immer nicht, ob dieser Mann ihr ewig loyal war, noch was sie für diesen empfand aber in einem war sich die Tsuki so sicher wie nie: Sie würde es nicht dulden, dass er hier auf diesem Schlachtfeld fiel, nicht zuletzt auch wegen seiner Tochter. Daher formten ihre Lippen noch ein paar letze Worte, ehe sie sich endgültig abwandte um dem Tode ins Auge zu sehen. Ob Eiji ihre Botschaft verstand? Sie war simpel gewesen aber für sie beide von Bedeutung: "Auch wenn des Mondes Licht verlirscht, so wird ein Schatten immer neue Lichtquellen finden!" Hikari baute darauf, dass er weiter leben würde, damit diese Welt zu einer besseren wurde. Mit diesem Gedanken im Kopf und einem kampflustigen Lächeln auf den Lippen, setze die Tsuki erneut zu einem gepfefferten Faustschlag an, denn sie befand sich noch immer in der Technik des schnellen Todes.

Doch dann kam das Ende. Die junge Frau hatte einen Moment die Konzentration verloren, weil ihr vor Schmerz schreiender Körper rebellierte und so verschätze sie sich mit der Distanz zum Ichibi. Ein teuflischer Schmerz durchfuhr Hikari, als sie spürte, wie die mächtigen Kiefer sich um ihren Arm schlossen und schließlich gnadenlos zupackten. Sie hörte ihre eigenen Knochen splittern und fühlte Sehnen reißen, als das Viech sich zurück zog. Nur ihre langjährige Abhärtung Schmerzen gegenüber und der routinierten Stoppen der Blutungen ihrer eigenen Wunden verhinderte, dass die Frau an einem Schock oder Blutverlust starb. Oder steckte gar das Talent zur Kriesenmeisterung der Hinkêtsu dahinter? Hikari wusste es nicht aber im Moment konnte es ihr auch egal sein, denn sie sackte auf ihre Knie. Es kostete sie alle Mühe bei Bewusstsein zu bleiben, denn die nun zu erduldenden Schmerzen waren selbst über ihrem Beherrschungslevel und so konnte sie diese nicht unterdrücken. Die aufkommende Übelkeit war nicht so das Problem, auch das ihre Sicht immer wieder verwischte, war zu ertragen aber dennoch saß sie in der Falle. In ihrem Zustand war ein Kampf unmöglich, da selbst das Atmen zur Hölle wurde, geschweige denn die Erkenntnis, dass sie den anderen ein Klotz am Bein sein würde. Die violetthaarige hustete Blut und richtete ihren nebligen Blick hinauf zum Himmel. Würde das ihr Ende sein? Was würde aus Saphir und Shun werden? Aus Tsukigakure? Aus Eiji? Sie musste fast lachen, als sie sich in Gedanken die Schimpftriade ihres Clanvaters vorstellte, der sie dafür schalt, so einfach die Flinte ins Korn geworfen zu haben. Ja, das würde Saphir ähnlich sehen, schließlich warf er ihr immer wieder an den Kopf, dass sie sich von der unbändigen Willenskraft ihrer Mutter ruhig mal eine Scheibe mehr hätte abschneiden können. Auch wenn sie diese Frau nie kennen lernen konne, so spürte sie dennoch eine tiefe Verbundenheit. Sie wollte keinen heroischen Tod sterben, wie Tsuki Karasu, die Blutkrähe. Saphir war über seinen Tod mehr als betrübt gewesen, schließlich war er, der bis dato stärkste Hinkêtsu gewesen und Hikari hatte sich früher immer gewünscht, seine Stärke zu besitzen. Er lebte lange vor ihrer Zeit und dennoch schien er in allen Tsukinachkommen weiter zu leben. Vielleicht war es an der Zeit, dass sie abermals die Spielregeln ihres Lebens änderte und ihrem Schicksal mächtig in den Arsch trat.

Goldene Iriden, vom Hauch des Todes gezeichnet, richteten sich auf den Ichibi. Wer war sie, dass sie vor solch einer Lappalie zu Kreuze kroch?? Sie hatte doch nicht allen Hürden ihres Lebens getrotzt, nur um sich jetzt einfach besiegen zu lassen. Das wäre ja auch noch schöner! Da gab es wesentlich schlimmere Dinge, die sie hatte durchstehen müssen und nun hockte sie hier vor diesem Mistviech und wäre beinahe an ihrer menschlichen Natur verzweifelt. Aus der violetthaatigen brach ein dunkles Lachen heraus. Es war von Schmerz durchtränkt und wirkte brüchig aber man konnte wohl gut die Ironie darin vernehmen, als die violetthaarige ihren Schopf hob und mitt grimmigen Blick das Monster vor sich anvisierte. Ich hasse die Menschen, genau wie du. Sie sind schwache Wesen, die viel zu schnell am Leben zerbrechen. Aber noch mehr hasse ich solche Viecher wie dich, die nur auf andere herum trampeln, weil sie stärker sind. Ich danke dir von Herzen, dass du mich diese Lektion gelehrt hast, denn ich werfe dir nun meine Menschlichkeit vor die Füße, um zu überleben. Wer brauch diese einfältige Bezeichnung schon, wenn es ums nackte Überleben geht. Wahrscheinlich hast du gerade ein schlimmeres Monster als dich selbst erschaffen. Es war der violetthaatigen egal, dass sie den Funk anhatte. Sollte doch die ganze Welt von ihrer Entscheidung erfahren, schließlich sammelte sie gerade unter Todesqualen ihr Chakra zusammen, um es u schmieden. Ichibi würde Shinnyu als erstes zu spüren bekommen, schließlich hatte er ihren Arm gefressen und so würde sich das Hinkêtsublut nun daran machen, in seinen Blutkreislauf ein zu dringen. Nicht einmal ein Bijuu wäre dagegen gefeit, schließlich dürften sie nicht wirklich etwas dagegen unternehmen können. Aber das war erst die Spitze des Eisberges! Die junge Frau blechte ein weiteres Mal Chakrakosten, um eine Folgetechnik zu aktivieren, damit der ganze Körper des Bijuu ihr persönlicher Spielplatz wurde. Ukketsu no kyoka würde sich daran machen, das wenige Hinkêtsublut in ausreichender Menge zu vermehren und so Hikaris Heimvorteil zu untermauern. Die ganze Prozedur dürfte etwa zwei Minuten dauern, welche die Tsuki nicht ungenutzt lassen wollte.

Ab jetzt war es nämlich ein Wettlauf gegen die Zeit und so entschloss sich Hikari ausgerechnet für jene Technik, die Tsuki Karasu so berühmt gemacht hatte. Sie konnte nur auf ihr eigenes Blut vertrauen und hoffen, dass sie diesen Schritt ins Ungewisse hin bekam. Das letze Mal vor zehn Jahren, als sie das Dämonengewand anlegte, wäre sie fast gestorben. Also ließ sie die Blutkontrolle sinken, während sie die Chakrakosten bezahlte und sah unter Schmerzen dabei zu, wie das Blut begann aus ihrem Armstumpf zu fließen. Der Drahtseilakt zwischen Leben und Tod war kein leichter, dennoch scheute Hikari ihn nicht. So manch einer wäre wohl allein beim Anblick dieses Szenarios in Ohnmacht gefallen, doch die Tsuki betrachtete die Prozedur eher gelassen. Die Sippe der Hinkêtsu war nie eine zimperliche gewesen, denn was bedeutete Menschlichkeit schon, wenn man an der häßlichen Natur seines eigenen Bluterbes zerbrach? Auch jetzt schmiss die violetthaarige jegliche Ethik und Moral weg, als sei es störender Ballast und begab sich in die Arme eines Dämons. Das Blut durchtränkte ihre Haare und färbten sie rot, ebenso wie ihre Kleidung und die Haut. Nur ein wenig Blut verblieb in irem Körper, damit die Vitalfunktionen aufreht gehalten werden konnten, doch den Rest würde sie zum Angriff nutzen. Es war schwer unter solchen Bedingungen die Kontrolle über das Blut zu behalten aber schlussendlich schaffte es die junge Frau die Selbstheilungskräfte des Jutsu zu aktivieren. Während sich ihr Arm zu regenerieren begann und die Schmerzen langsam abklangen, konnte sie auch wieder klarer denken. Diesmal nutze sie bewusster den Funk, um die anderen vor einem Fehltritt zu bewahren. Wer konnte auch schon wissen, wie es um sie stand? Daizen? Entschuldigt die Umstände aber bei mir ist wieder alles ok. Du und all die anderen haben nun maximal ein Zeitfenster von fünf Minuten für den Angriff. Länger kann ich Ichibi nicht beschäftigen. Geht sicher, dass der nächste Angriff sitzt, denn ich will nicht umsonst so viel Blut vergossen haben. Ganz zu schweigen von meiner sterbenden Menschlichkeit! Setze Hikari in Gedanken fauchend hinzu. Die Tsuki kämpfte sich zurück auf die Beine, zuerst wankend wie eine Betrukene, wurde ihr Stand schnell fester. Ihren Arm hatte sie auch wieder zurück, auch wenn dafür ein hoher Preis gezahlt  werden musste. Doch daran dachte Hikari nicht im geringsten, als sie spürte, wie sie die freie Kontrolle über all ihre Künste hatte. Daher mischte sie einen Augenblick päter eine begrenzte Menge Chakra unter ihr Blut und sah gespannt dabei zu, wie sich ihr Lebenssaft erst zu einem größeren Klumpen formte, eher zwei Schnäbel und später vier Schwingen daraus hervor brachen. Sie schenkte zwei recht großen Exemplaren ihrer Blutkrähen die Freiheit, damit sie Ichibi etwas ärgern konnten. Jeder dieser Vögel hatte eine Flügelspannweite von 1,50 Meter und beide hatten den Befehl, diesem zu groß geratenen Waschbär die Augen aus zu hacken. Aber damit nicht genug! Wer sich ihren Zorn zuzog, der würde bluten und zwar so richtig! Die violetthaarige ging in eine verteidigende Kampfhaltung über, um im Notfall keine zu leichte Beute zu werden, denn sie würde nun dem eigentlichen Natuell der Blutkünste folgen und ihren Gegner von innen heraus vernichten. Deswegen hetze sie dem Waschbär auch Ukketsù-Jujitsu auf dem Hals, um ihn endgültig ein zu schränken. Ihre Konzentration war auf dem Maximum, so sehr strengte sich die Frau an, schließlich musste sie auch die Dämonengestalt aufrecht erhalten, damit es hier endlich mal voran ging. Vor allem aber wollte sie sicher gehen, dass Eiji seinen Plan sicher umsetzen konnte. Ein Wettlauf mit der Zeit begann!

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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   So Okt 05, 2014 11:53 pm

Anstrengung und Schweiß betrieb Mai, während sie die Chakren vermengte. Hierfür war vollste Konzentration notwendig, Konzentration die sie auch bekam, denn ihre Ziehtochter deckte ihr den Rücken. Etwas, was Mai ihr sicher hoch anrechnen würde, wenn es an der Zeit war. Diese Zeit war jedoch noch nicht gekommen, würde sich aber sicher zeigen. Sie blickte gerade genau in das Innere der Flammen, hatte auf sie eine andere Sicht, als viele Andere sicher auch. Sie bildeten nicht einen leuchtenden Stern, sondern ein lebendes Wesen. Mai lächelte sanft, während sie nun auf ihre Sonne zuschritt. sie rühelte sich nicht, sank nicht ab, sondern blieb in Form und Position. Sie war vollbracht. Das ganze Chakra, welches darin lag, es war immens, tödlich und Daizens Gesicht würde sich sicher erinnern, während Mai sie abwarf. Die Sonne begann auf Mai zu reagieren, denn sie schüttelte sich kurz, und setzte sich in Bewegung. Sie begann nun eine trabante Umlaufbahn um Mai herum einzunehmen. Mai schwitzte und das sichtlich. Ihre Haare klebten in ihrem Gesicht, zeugten vor Anstrengung und Hitze, ihre Kleidung war durchnässt und ihre Panzerung begann sich langsam schwer anzufühlen. Sie legte eine Hand auf den Ohrstecker, welcher ihr Walkie Talkie darstellte.

Daizen? Entschuldigt die Umstände aber bei mir ist wieder alles ok. Du und all die anderen haben nun maximal ein Zeitfenster von fünf Minuten für den Angriff. Länger kann ich Ichibi nicht beschäftigen. Geht sicher, dass der nächste Angriff sitzt, denn ich will nicht umsonst so viel Blut vergossen haben.

Dieser Funkspruch gab ihr vor, wie viel Zeit sie hatte und wurde gesprochen von einer Frau, die Mai gerade nicht zuordnen konnte. Dann, ein Knarzen von ihrer Seite. Sie wirkte matt, geschwächt und müde. Immerhin verlangte dieses Jutsu einiges ab, und sie hatte schon viele hochgradige Jutsus gewirkt. Jedoch eines war gewiss, sie war hier, um Konoha zu retten, um es vor der Sandwüste zu schützen, die sich ansonsten unaufhörlich ausbreiten würde. Entsprechend spannte sie die Brust an.
Hier Mai, ... 30 Meter Abstand, sonst verbrennt ihr euch. Ich kann keine Rücksicht nehmen. Ich brauche von hier ca. zwei Minuten. Noch tragen mich meine Schwingen., sagte sie und nahm dann den Ohrstöpsel heraus. Er war unnütz für das was kommen würde. Sie verstaute ihn in ihrer Brusttasche unter dem Panzer und sah dann zu ihrer Tochter herüber. Ja, diese Person war ihre Tochter, auch wenn es noch nicht auf dem Papier war, so sah Mai diese als ihre Tochter an.
Mache es gut, Kazumi, ich bin mir sicher, du wirst einen tollen Job machen mich zu suchen und zu finden in dem ganzen Chaos, welches gleich entstehen wird. Aber bitte... weine nicht, ich werde leben, und brauche dann deine Hilfe., sagte sie nun und schloss die Augen. Sie musste die Konzentraiton auf ihrer Sonne halten und es begann um sie herum zu flimmern, Flügel schlugen hervor und rote Federn wehten zu Kazumi herüber. Mai lächelte die Jüngere an und ihr Blick begann ernst zu werden. Sie musste die Bombe fallen lassen, ans Ziel bringen, doch wie? Wie sollte sie es anstellen? Sie war langsam am Limit ihrer Kräfte.

Ein Aufschlag und Mai erhob sich in die Lüfte. Um ihre Gelenke herum rotierten die Magatamaringe und auf ihrem Rücken schlugen die Flügel. Sie war schnell und wendig unterwegs und würde herannahnden Sandgefilden ausweichen können, während ihre Sonne ihr folgte. Ja, es war ein braves Kind, welches ihr dort hinterher kam. Dann, sie hörte den Kampfeslärm, sie sah den Maderhund und wie alles zu wuseln begann. Mai stieg auf, die Sonne folgte brav, sie wollte sie eigentlich über ihm fallen lassen, doch ihr Ziel war ja die Achselhöhle, also einfach fallen lassen war somit nicht. Sie wich nach links hin aus, schlug eine Runde, veränderte dann den Flugwinkel. Es ging abwärts, schneller, als sie kurz vor dem Boden die Flügel aufspannte, Sandaufwirbelte und nach oben schoss. Da war sie, die Achselhöhle, die sie suchte. Nur noch ein Stückchen. Sie schlug auf, als sie merkte, dass sie fast bei dem Aufschlag an Balance verlor. Ihr Blick glitt herüber und sie sah warum. Es war ihr rechter Flügel, der sich langsam auflöste. Sie konnte sich nicht mehr in der Luft halten und so fiel sie zu Boden, landete auf den Füßen und stützte sich mit dem Händen ab, ihre Sonne ihr folgende, rotierte um Mai herum und diese drehte sich, und zeigte mit der Handfläche nun in die Richtung der Achselhöhle. Es waren nun 3 Minuten vergangen von der Zeit, die Hikari ihr schenkte. Die junge Frau war ca. 15 Meter von Shukaku entfernt und nutzte nun die Drehung um ihre Sonne auf den Maderhund zu schleudern. Sie sah wie das Geschoss auf das Ziel zuflog, tödlich für alles Leben, das es traf, so viel war sicher, doch dann verlor sie die Kontrolle über die Kugel. sie drohte zu tief aufzuschlagen, doch wurde hochgezogen, von etwas angesaugt. Wer war das? Und dann, der Aufschlag, gepaart mit einem starken Dröhnen. Mai selbst hob schützend die Hände hoch, und ihr Körper schimmerte schwach rötlich, als sie erfasste wurde, von der aufgehenden Sonne. Sie wurde weggeschleudert und das einige Meter weit, und kam erst im Sand zum liegen. Mit ihren letzten Kraftreserven hatte sie sich selber noch schützen können, doch die Anderen? Was war mit ihnen?

Bewegen sollte sich ihr Körper, ihre Füße, ihre Hände, doch versagten sie den Dienst. Ihr blieb nichts übrig, als dem Sandhaufen, in dem sie lag guten Tag zu sagen und liegen zu bleiben. Müde war sie, erschöpft. Das Siegel brannte auf ihrem Rücken. Verschwommen nahm sie ihre Umwelt noch war, erblickte den hellen Schimmer ihres Jutsus, welches aufgeschlagen war, welches die Zerstörung brachte, welches so hoffte sie der Schlüssel war um das Ziel endlich zu erreichen und diesen Sandhund zu versiegeln. Mai hatte keine großen Verletzugnen, sie war out of Chakra, und war somit außer Gefecht für weiteres. Dunkelheit griff nach ihr, ihr Körper schrie nach Ruhe und bekam wo nach er verlangte, sie schloss schließlich ihre schweren Augenlider und ergab sich. Selbst das Dröhnen konnte sie nicht wachhalten, bis sie einkehrte, die Stille. Auch ihre Magatamaringe waren verschwunden, hatten den Weg zurück ins Siegel gefunden.

Out: lasst Mai liegen, bis ihr ihn versiegelt habt und sammelt sie dann einfach ein. Sie wird dann bewusstlos sein, und das durch die Überanstrengung. Ihr könnt mich dann auch überspringen.

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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   Sa Dez 13, 2014 11:42 pm

Mit einem verbissenen Gesicht nahm Eiji aus dem Augenwinkel wahr, wie offenbar Möglichkeiten gesucht wurden, sich nützlich zu machen. Offenbar waren es junge Kunoichi, welche sich zuvor noch nie auf einem Schlachtfeld befunden hatten und nicht so recht einordnen konnten, was wichtig war und was man vernachlässigen konnte. Der Blonde hätte ihnen am liebsten entsprechende Anweisungen verpasst und sich darum gekümmert, dass man sich vielmehr darum kümmerte, keine Bunshin und dergleichen zu heilen, doch dazu hatte er wohl kaum Zeit.
In just diesem Moment entschloss sich Shukaku nämlich zu einer ruckartigen Schulterbewegung, unter welcher wohl niemand den Halt bewahrt hätte: Eijis Füße lösten sich fast wie in Zeitlupe von dem Bijû und es kam zu kurzfristig, zu plötzlich, als dass er sich mit Hilfe des Baumlaufes von einem Sturz hätte bewahren können. Allerdings wäre Eiji kein hochdekorierter Shinobi gewesen und war es in gewisser Hinsicht immer noch, wenn er sich nicht aus dieser Zwickmühle hätte befreien können. Noch im freien Fall griff er in seine Ausrüstungstasche und verhakte das Ende eines Drahtseiles mit einem Sotoba, welches er mit der freien Hand aus einer Schriftrolle beschwor, deren restlicher Inhalt mit ihr in die Grube segelte. Mit einem kräftigen Wurf wurde das spitze und durchaus gefährliche Ende des Holzstückes in die Armmasse des Ungetüms gerammt. Sofort spürte er, wie ihm das Drahtseil auf Grund des plötzlichen Rucks ins Fleisch schnitt und ihm der warme Lebenssaft am Arm hinunterlief und das weiße Hemd rötlich färbte. Doch das durfte ihn nicht kümmern, denn der Zweck heiligte die Mittel. Eiji war es ohnehin gewohnt, nicht schmerzfrei aus einem Kampf entschwinden zu können und wie die Dinge momentan standen, konnte er wohl mit seiner derzeitigen körperlichen Verfassung durchaus zufrieden sein. Mit der noch unverletzten Hand griff er ebenfalls das Drahtseil und schwang sich in einem breiten Bogen – den Schwung des Falls mit sich führend – unter dem Arm hindurch, tauchte sozusagen. Und das nur um das Drahtseil wieder loszulassen, hatte er einmal den Schneidepunkt der Kurve erreicht. Vorsorlgich leitete er noch im „Sprung“ das Chakra in seine Füße, landete auf dem Arm – und bekam aus dem Augenwinkel gerade noch mit, wie Hikaris Arm sich im Maul des Dämonenwesens verflüchtigte und ihr Körper mit einmal weniger Fläche bot. Eiji biss sich auf die Lippen, war jedoch nicht so dumm, sich davon aus der Ruhe bringen zu lassen. Zugegeben, es war mit Sicherheit erschreckend zu sehen, wie einem Menschen der Arm abgetrennt wurde, aber für ihn war es nicht die erster Szenerie von dieser Art gewesen. Er konnte nicht von sich behaupten, er sei es gewohnt, doch gab es in diesem Moment einfach wichtigere Dinge, wie sich um Hikari zu Sorgen. Er wusste insgeheim, dass sie sich schon rausboxen würde – es gehörte einfach zu ihrem Charakter. Vielmehr musste er sich darum kümmern, dass dieses Opfer nicht um sonst gewesen war.
Eiji bemühte sich um die Ausblendung seiner Umwelt, was vermutlich nicht ganz einfach war, wenn man sah, wie die Auftraggeberin halb zu Boden segelte und der Kage einen Wolf in der Luft zerriss – alles begleitet von einem Riesen, Fuba und ihrer Reiterin, sowie einer halben Kreuzigung. Oh ja, auf dem Kampffeld war viel los, doch die wichtigste Aufgabe lag vor ihm. Beinah ein wenig außer Atem kam Eiji schließlich wieder an seinem Ausgangspunkt an. Just in diesem Moment bekam er auch einen Funkspruch durch das Ohr, in welchem Hikari ihnen allen mitteilte, dass es ihr weider gut ging. Er selbst hatte da einen ganz anderen Eindruck, wenn er sie so anblickte, denn er wusste, sie hatte unsagbare Schmerzen und ging gerade weit über ihre Grenzen hinaus, wie ihm schien... Andererseits: Diese Frau setzte täglich ihre Grenzen neu und übertraf sich selbst, weshalb sie wohl nun ein wissendes Verschwörerlächeln geerntet hätte, hätte sie in seine Richtung gesehen. Nur lange wehrte es nicht, denn Mai meldete sich als nächstes zu Wort. Die ehemalige Hokage. Er kannte sie natürlich und umso berüchtigter war der Ruf ihrer Durchschlagskraft. Vorsorglich besetzte er den Ichibi mit einem zweiten Siegel und wisch sich über die Stirn, während Mai sich in Bewegung setzte. Nun denn... an diesem Punkt würde es sogleich ziemlich heiß werden und in Anbetracht der Umstände nicht nur für ihn.
Eiji atmete tief durch und schloss kurz die Augen. Nun, es war gut möglich, dass dies hier das Ende seines Weges war, denn immerhin befand er sich direkt im Zentrum der Explosion, welche den Waschbären in die Knie zwingen sollte. So war es angedacht gewesen und höchstwahrscheinlich würde es auch so geschehen, während Hikari weiterhin auf ihn eindrosch, ihm zusetzte und ihn auch von Mai ablenkte, welche nun immer näher kam. Eiji hatte drei Minuten Zeit, kurzzeitig seinen Frieden mit der Welt zu machen und seiner Tochter alles Gute für die Zukunft zu wünschen... Dass sie ein schönes Leben vor sich haben würde, auch wenn er nicht mehr daran teilhaben konnte. Er dachte die Gedanken, welche man gedacht haben sollte, ehe man als Vater von dieser Welt trat. Und dann kam sie. Die Sonne. Eiji blickte kurz zu Hikari hinüber. Dann wieder auf den hellen Ball, der kurz darauf implodierte. Der Missing Nin wartete bis zum letzten Moment und bevor die Siegel verschwanden, setzte er erneut eines, spürte wie das Chakra aus seinem Körper drang – immerhin war es eine nicht zu unterschätzende Kostenstelle. Und dann sprang er. Benutzte das Chakra in seinen Füßen und sprang – aber in keine andere Richtung, als in Hikaris, welche er damit ebenfalls aus der Explosion reißen würde. Ichibi würde so oder so in die Knie sinken und sie musste nicht für zusätzlichen Schaden, der keine weitreichendere Wirkung erzielen würde, ihr Leben geben. Vielmehr beschloss er das Ihre zu schützen, denn Tsuki würde sie noch brauchen. Mit einem lauten Knall implodierte das kräftlich riesenhafte Jutsu in der Achselhöhle, ließ sein Sotoba mit Leichtigkeit zersplittern, wobei die Wucht dafür sorgte, dass er es kurze Zeit danach blutig in seiner Seite spürte. Tief. Genauso spürte er die Hitze und stieß Hikari von sich, damit sie sich weiter entfernte.
Irgendwie landeten sie schließlich – er direkt auf seinem ohnehin geschundenen Arm, auf dessen Seite auch die tiefe Wunde war. Der Dreck erhielt die Möglichkeit in seinen Mund einzudringen und er kam hart auf diversen verborgenen Dingen auf, die ihn zunächst keinen klaren Gedanken fassen konnten. Der Schmerz in seiner Seite war unvermeidlich, doch offenbar hatten sie es irgendwie geschaf... beim Aufsetzen spürte er das Brennen seiner geröteten Haut und die Hautbereiche, welche wortwörtlich auf der Sonnenseite des Lebens gewesen waren, hatten gar Brandwunden gebildet, die nicht schön anzusehen waren. Vor allem, wenn sich Sand darin befand. Genausosehr waren allerdings auch seine Ohren taub, doch richtete er sich auf und zog das Bruchstück jenes Sotoba aus seinem Körper und warf es in den Sand. Sein Blick suchte Hikari und mit zusammengebissenen Zähnen fand er sie schließlich. Noch im Gehen wankte er leicht und fiel kurz darauf fast neben ihr in den Sand. Ohne zu zögern biss er sich in die Haut, spürte erneut das Brennen und konzentrierte sich darauf, seine eigenen Schmerzen zu ertragen. Dann hielt er ihr die Bisswunde an den Mund. “Trink... Das... tut dir gut...“ Leicht ächzte er und atmete tief durch – es schmerzte, aber das war kein Wunder. Mit der freien Hand klopfte er an sein Ohr und fragte sich, ob das Funkgerät noch in Ordnung war. Beschloss es zu testen. “Hikari und Eiji hier. Wir... sind am Leben...“ Ein Blick in die Rauchschwaden folgte, während er Hikari dabei helfen würde, zu trinken, was eine recht vertraute Gestik war – immerhin war es gar sein Blut, welches sie trank. Und das nicht zum ersten Mal. “Die Sonne... hat die Achselhöhle... direkt erwischt.“ Seine Hand fiel fast vom Funkgerät und glitt unter seine Kleidung direkt auf die blutende Wunde. Damit konnte er leben. Denn er war noch am Leben. Doch nun mussten sie den geschwächten Ichibi noch versiegeln. Ihre Arbeit war noch nicht getan und mit einem bissigem Grinsen... wusste er das.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"   

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[Yudamari-Tal] "Über der Fallgrube"
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