Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Der Eingangsbereich

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BeitragThema: Der Eingangsbereich   So März 02, 2014 10:46 am

Im Wald der Stille befindet sich diese Lichtung. Neben ein zwei Zelten befindet sich hier nichts besonderes. Einige Shinobi haben sich versammelt die den Teilnehmern ihre "Utensilien" ausgeben werden. Ansonsten wurde die Lichtung mit einem einfachen Zaun umspannt. Von hier aus wird das Swordmen Event starten. Die Teilnehmer erhalten neben der Marke die an ihr Chakra gekoppelt ist auch eine Karte die den Wald der Still skizziert und das Ziel sowie den Ausgangspunkt zeigt. Mehr werden die Teilnehmer nicht erhalten.
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Do März 06, 2014 6:00 pm

(Eröffnungspost)

Der Mizukage befand sich, so wie einige seiner Untergebenen, in einem kleinen Zelt. Selbiges befand sich inmitten des Bereichs welcher den Eingan zum Event darstellte. Neben dem Zelt war eine kleine Bühne, nichts Welt bewegendes ein kleiner Holzverschlag, mehr war es nicht. Ein Tisch daneben hinter dem zwei Shinobi standen. An diesem Tisch gab es später die Chakramarken für die Teilnehmer. Doch zuerst einmal wartete, der Mizukage darauf das sich alle Tielnehmer versammeln würden. Jeder erhielt eine Informationsmappe. Darin befanden sich eine grobe Karte des Waldes, damit auch Fremde Shinobi sich ausreichend orientieren konnten, sowie ein Stirnband, selbiges trug das Zeichen Kirigakures. Das sollte jedem schon mal die Chance geben, sichd daran zu gewöhnen. Der Mizukage gab jedoch damit auch jedem der hier war, die Chance neben dem Swordmen, auch einfach so dem Dorf bei zu tretten, wenn es der begehr des Teilnehmers war.
Die Shinobi wuselten noch etwas, immerhin ging es auch um die Sicherheit aller Teilnehmer, es wäre wohl das Horrorszenario wenn hier jemand ums Leben kam, bevor überhaupt etwas begonnen hatte. Neben der Sicherheit der Teilnehmer waren die Shinobi aber auch damit beschäftigt noch die letzten Barrieren zu stellen. Sie würden die unterschiedlichen Zonen markieren. Hierbei gab es die ein oder andere Feinheit zu beachten und so entheilt auch jede Begrüßungsmappe, eine kurze Regelkunde: "Der Weg zum Tempel führt nur durch beide Zonen. Zone eins muss zeurste durchquert werden, danach Zone zwei. Aus Zone zwei steht einem frei den Tempel auf zu suchen. Im Tempel befondet sich das Ziel und der Schatz. Wer dort mit zwei Marken ankommt, kann den Tempel betretten. Dabei ist es egal wessen Marken es sind." ansonsten gab es keine Regeln. Auch wenn der Mizukage inständig hoffte, das sich die Teilnehmr nicht gegenseitig töteten, so wurde dies nicht extra in die Regeln geschrieben. Es war denkbar einfach, jeder Teilnehmer musste versuchen zwei Marken zu erhalten. Sie konnte als Köder genutzt werden, die Leute konnten mit den Marken machen was sie wollten. Vergraben und sich eine weitere beschaffen, doch was wenn jemand sie beobachtete und die Marke einfach ausgrub? Die Marke als Falle nutzen oder oder oder, es gab viele möglichkeiten. Derjenig der am schnellsten 2 Marken erhielt und zuerst am Tempel ankam würde der Sieger sein und eines der Legendären Schwerter erhalten, so die Theorie. Doch was wenn niemand ankam, wenn die Teilnehmer sich gegenseitig ausstachen ? Es konnte vieles geschehen, sogar das der neue Swordmen eine Frau war oder schlimmer noch ein wahres Monster das nur nach Blut dürstete. All dies konnte geschehen und der Mizukage war bereit dieses Risiko zu tragen. für das Dorf. Es sollte erblühen dafür brauchte es Starke Persönlichkeiten an der Spitze und die Swordmen waren seit Generationen selbige. Die Leute blickten zu ihnen auf, zu den Schwertkämpfern die als beste ihrer Zunft galten. Es war den Versuch wert. Also zupfte der Kage sien Gewand zurecht und wartete darauf das die Teilnehmer eintrafen, je mehr desto besser.
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Fr März 07, 2014 12:39 pm

(Einstiegspost nach längerer Pause)


Es war ein Akt gewesen, sich einen Sekretären zu suchen, der ihn vernünftig vertreten konnte. Stadtarbeit war gelinde gesagt fü die Füße - Akten mussten ausgefüllt und Anträge unterschrieben werden. Ein Dorf im Umbau und ein dutzend Probleme und Mehr. Ayana war ein Chaos, eine Ruine des Spaßes, ein Bühnenbild der Zwielichtgestalten. Als Hafenstadt war Ayana jedoch wichtig und entsprechend Wohlhabend - ein Vorteil, der ihm sehr gefiel. Die Gasthäuser und Schmuggler sorgten für die nötigen Einnahmen - noch. Wenn die Zeit kam dann... ja was dann? Wie würde er dann handeln? Ein Söldner der Schmuggler in Ketten legt?
Perfide, unglaubwürdig!
Doch warum sollte er sich jetzt damit befassen? Etwas viel interessanteres und wichtigeres war nun sein Ziel: Das Prüfungsgelände für den neuen Schwertshinobi aus dem blutigen Nebel, einer der Sieben Zahnstocherschwinger! Ein Event, an dem Minari absolut nicht fehlen wollte - immerhin war das schon lange sein Ziel. Samehada, Kiba und wie sie alle heißen. Schwerter, deren Fähigkeiten das normale Level eines Kampfes absolut verändern. Und dennoch wusste der Mann, dass nichts wichtiger war als Können. Ein Schwert führen konnte jeder, seine Fähigkeiten benutzen weniger doch wirklich beherrschen, es leben und fühlen, konnten nur die wenigsten.
"Zeigen wir diesen aufgeblasenen Wichtigtuern doch einmal, was Können bedeutet... Sollen sie mit ihren Ninjutsu und Genjutsu kommen... Das wird der Tanz der Schwerter, nicht der des Chakra..."
Seine Schritte waren rasch, sein Pferd hatte er vor der Hafenstadt heim geschickt. Niemals würde er das Tier zu einem Shinobi geleiten - niemals aus dem Wissen heraus zumindest. Und dieser Aufruf ging um die Welt. Jeder konnte hier auftauchen, von dem kleinsten Jungen bis zum ältesten Kriegsveteranen. Wenn er fiel, wollte er wenigstens sein Pferd in Sicherheit wissen.
Mit großen Schritten trat der Mann aus dem Schatten der Bäume auf die Bühne zu, welche leer da stand. In einem Zelt unweit seiner Position herrschte reges treiben, ebenso um ihn herum. Er war der Erste, zumindest was die scheinbaren Teilnehmer anbelangte. seine rechte Hand wanderte über das Leder seines weiß-roten Mantels, herab bis zum Axtkopf, über welchen er strich. Das kalte Metall kitzelte seine Haut... Und seine Linke ruhte wie immer auf den Griffen seiner Klingen... Doch diesmal sollte er sich nicht zu lange ausruhen. Seine Blicke musterten das Gebiet, welches sich hier auftat.
Riesige Bäume, umzäunt von einem meterhohen Drahtseilgeflecht, welches selbst einem erfahrenen Shinobi Schwierigkeiten machen dürfte, einfach darüber hinweg zu springen. Es erinnerte ihn an seine damalige Chuninprüfung vor nahezu 20 Jahren.
"Wie der Wald des Todes...", dachte er ruhig.
"Und wie die Niederlage, die du dort einstecken musstest... Wie Dunkel wird wohl dieser Tag?"
Eine berechtigte Frage seiner Gegenstimme. Wie Dunkel konnte es noch werden? Seine Tage waren seit Kamis Tod immer Finster, doch nur die Nacht war dunkler...
Die samargdgrünen Augen betarchteten noch einmal das komplette Gebiet, ehe Minari sich an einen Ast vom Boden hob, das Kampfmesser auf seinem Rücken zog und zu schnitzen begann. Dabei lehnte er sich an eine dicke Eiche, welche direkt neben ihm stand und die ihn beschattete während er auf die Anderen wartete.
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Fr März 07, 2014 12:51 pm

Der Jônin und ehemalige Schwertshinobi hatte sich von der letzten Mission erholt und seine Kräfte wieder hergestellt. Und nun war er hier, im Wald der Stille. Erneut. Hier hatte er die letzte Person gejagt und hingerichtet, wie es der Befehl gewesen war. Heute sollten hier mögliche neue Schwertshinobi erwählt werden. Eine große Ehre, die er selbst früher einmal hatte. Doch seit er dieses Monster in sich besaß, war es etwas anders.
So wie Kibou hier war, war auch Jinpei hier. Nicht als Anwärter, auch nicht als Teilnehmer. Er war als Wächter hier und wollte sehen, wer sich für stark genug hielt und für ehrenvoll eine dieser Klingen zu führen. In seinen Augen würden das die Wenigsten sein. Und vor allem fragte er sich, wer überhaupt in der Lage war eine Klinge halbwegs vernünftig zu führen. Ein paar der Waffen forderten keine gute Waffenführung, lediglich einen starken Arm. Andere hingegen, wie seine frühere Waffe, war graziler und musste genauer geführt werden. Eine zerbrochene Klinge, war in seinen Augen schlimmer, als der Tod des Kage. Dabei sah er kurz zu Kibou hinüber. Er hatte so gänzlich andere Vorstellungen von der Welt, wie er sie hatte. Sie waren wie Ying und Yang. Kibou schätzte das Leben, war fast dauerhaft am Grinsen und erweckte einen freundlichen Eindruck. Er selbst hingegen sah kalt und berechnend aus. Nie zögerte einen Befehl auszuführen, solange dieser nicht von einem ANBU oder einen Oinin kam.

Seine Ausrüstung unterschied sich von der alten. Damals trug er die Klinge Kaifuku, ein Nodachi von einer ziemlichen Länge. Nun trug er zwei Klingen, wie es dem Daishô gehörte. Eine kurze, eine Lange. Schon öfter hatte er in dieser Kombination gekämpft, doch nie in einem wirklichen Kampf. Es war immer Training gewesen und in diesem hatte er sich zumeist auf die zweihändigen Klingen verlassen. Doch auf Grund der Sorge seiner Frau entschied er sich fortan mehr auf seine Sicherheit zu achten. Das kam Kibou sicher gelegen, der vermutlich kein Blutbad im Wald der Stille sehen wollte.

Jinpei ging einen Schritt auf den Tisch zu und hob eine der Begrüßungsmappen an und besah sich den Inhalt. Eine Karte, eine Kurzinfo zum Wettkampf. Interessante Informationen. Gerade die Tatsache mit den beiden Marken. “Kibou, soll ich schon hineingehen oder noch auf die Teilnehmer warten?“, fragte er den Mizukage und legte die Begrüßungsmappe wieder zurück auf den Tisch. Danach stellte er sich neben Kibou und wartete einfach.
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Fr März 07, 2014 1:35 pm

"VVVVOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOIIIIIII!", schrie er sich die Kehle aus dem Leib. Das war laut. Verdammt laut. Und der liebe Squalo hatte noch nicht einmal alles gegeben. Es sollte nicht dabei bleiben. Während er lautstark seine Ankunft herausrief, stürmte er über den Bereich, wo sich alle versammelten. Erst kurz vor der fröhlichen Runde kam er zum Stehen und ging an einen der freien Plätze. Die seltsamen Blicke, die darauf folgte, war er gewöhnt. Kurz noch stolperte Ryuzaki über die eigenen Beine und schluderte so an seinen Platz. Wie ungeschickt. Ein kurzes, fieses Lachen, dann schwieg er.
Von den Anwesenden erkannte er spontan nur den ehrenwerten Mizukagen und Higashi Jinpei, welcher ebenfalls Schwertshinobi war. Dass er es schon nicht mehr war, hatte Ryuzaki noch nicht erreicht, aber er würde es schon noch mitbekommen.
Dass Ryuzaki unverkennbar Teilnehmer war, machte er schon mit der befestigten Klinge an seinem Arm deutlich. Wer noch Zweifel hatte, dass Ryuzaki kämpfen würde, müsste sich überlegen sofort wieder heimwärts zu fahren. Was Ryuzaki nervte, war die Tatsache, dass auch Shinobi aus den freien Landen eingeladen waren teilzunehmen. Das war Wahnsinn und unglaublich. Der Mizukage ging das Risiko ein eines der traditionellen Schwerter an einen Verbrecher oder einen armseligen Söldner zu verschenken, und ihn damit ins Dorf einzugliedern. Ryuzaki kannte diese Leute aus seiner kürzlichen Reise dort. Es war sogar nur wenige Tage her, dass er zurückgekehrt worden war, und dass auch überhaupt nur wegen dieser heutigen Möglichkeit. Das war die Stunde des Hais.
Mit einem breiten Grinsen nahm er die Mappe entgegen und sah hinein. Das Stirnband benötigte er nicht. Das Zeichen des Dorfes trug er gut sichtbar auf seiner Kleidung. Die Karte war schon interessanter, aber es würde ihn nur aufhalten sie ständig zu studieren. Schon jetzt entschied Ryuzaki sie einmal eingehend zu studieren und dann wegzuwerfen.
Am Wichtigsten dort in dieser Mappe war die Marke. Sie war das Zentrum dieser ganzen Veranstaltung, und er würde zwei davon erkämpfen müssen. Ein einfaches, simples Spiel, aber was dem Ganzen an Komplexität fehlte wurde durch die Teilnehmer ergänzt. Immerhin wollte jeder eine Marke haben, aber es gibt nicht genug für jeden. Wer wohl das Rennen gewinnen würde?
Wird Zeit es herauszufinden; wird Zeit anzufangen, beschloss Ryuzaki und entspannte seine Muskeln in Armen und Beinen.
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Fr März 07, 2014 4:57 pm

First Post

Ins Feld trottete Mumon Kiobashi, im Windschatten Ryuzakis wohl der unauffälligste Geselle am Platze. Der Oi-Nin schaute aus seiner schwarzen Wäsche wie ein Urlauber, der sein traditionelles Ferienhaus aufsucht: Es war ein wenig wie Heimkommen, nur ohne lästige Arbeit. So ungefähr fühlte sich diese Angelegenheit an: Es galt zu jagen, zu kämpfen und zu stehlen. Nur etwas weniger dramatisch auf Biegen und Brechen. Letztlich blieb die ganze Angelegenheit schließlich kontrolliert.
Die Hände in den Falten seiner Kleidung verborgen und mit hängenden Schultern, machte der Kiobashi keinen sonderlich motivierten Eindruck. Doch dieser Schein trügte. Er wollte durchaus siegen und war nicht hier, um dörfliche Ehre gegenüber Fremder zu verteidigen. Oh Nein, Mumon meinte es wirklich ernst.
Stapfe ich hier siegreich vom Platze, ziehe ich mit Schwesterchen gleich. Außerdem würde es so allerlei Kopfgeldbeute dann leichter machen: Mit einem legendären Schwert steigt mein Ruf. Aber gib einen faulen Zahn auf die Ehre, das Ding gibt sicher einen wunderbaren Köder für all die Chaoten ab, die da draußen hocken und sich was drauf einbilden wollen, einen der Sieben Schwertshinobi niedergeknüppelt zu haben.
Sollten sie nur alle kommen. Das war bequemer, als wenn er zu ihnen gondeln müsste. Kommt zu mir, meine Kopfgelder. Wandert in meine Taschen. Denn die Welt war teuer. Gerade für Mumon. Wenn er an den Schuldenberg dachte, wurde ihm schlecht. Dachte er allerdings an den Grund für diesen Schuldenberg - also seine Frau - gings ihm zumindest halbwegs wieder besser.
Er ließ den Blick schweifen. Wie ein abgerissener, einohriger Straßenkater kam er sich vor und all diesen strahlenden Gestalten. Nichts Neues im Staate. Wenn der Mizukage seine Untergeben als Rotte prächtiger Jagdhunde betrachten würde, stände er da wie ein hagerer Wolf mit räudigem, stumpfem Fell.
Mal sehen, was steht hier so herum? Der Lebendige mit der Machete am Arm. Der Knallzarte in Rot-weiß dort drüben schnitzt sich einen Zahnstocher. Und trägt eine Axt. Illuster wirds.
Wie auch Squalo, nahm der Oi-Nin eine der Mappen entgegen und holte den Stirnprotektor hervor. Wie höflich. Ein Begrüßungsgeschenk für die Fremdlinge. Er hatte nichts gegen sie. Mumon geisterte lang genug durch die Welt, um Freien Shinobi ohne Vorbehalte gegenübertreten zu können. Wenn sie ihr Glück versuchen wollten, sollten sie. Ob sich dadurch ein potenzieller Feind ins Dorf schmuggeln konnte, indem er das Turnier gewann, stand für ihn nicht zur Debatte. Mizukage wollte es so, Mizukage bekam es so. Andere durften sich übers Eingliedern von Freien Gedanken machen. Seine Sache wars nicht.
Mumon wog den Stirnprotektor noch ein wenig in den Händen, dann zuckte er mit den Schultern und band ihn sich um. Klopfte probeweise gegen die Metallplatte an der Stirn. Sitzt, passt, hat Luft. Ein ehrenvoller, loyaler Kiri-Nin bin ich, und nun seht ihr das alle sogar!
Und so harrte er der Dinge, die da kamen, schob die Hände in die Taschen zurück und ließ den Kopf bis zur Nasenspitze in die Stoffbahnen seines Schals sinken.
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Sa März 08, 2014 4:11 pm

Kommt von: Outgame - Yokuchi - Bauernhof

Der angebrochene Tag war noch jung und ungestüm, wie ein junges Fohlen. Vereinzelt zogen sich kalt aussehende Nebelschwaden durch den Wald, als würden sie fest hängen und jedem Wanderer darauf hin weisen, das dieser Ort nichts für zart besaitete Naturelle war. Hier war viel Blut geflossen und im Schatten der imposanten Bäume jene Geschichte von Kirigakure geschrieben worden, die ihm früher seinen Titel einbrachten. Das Dorf verborgen im Blutnebel. Nicht, dass Maya sich von solchen Ammenmärchen und theastralischen Gewäsch sonderlich beindrucken ließe aber für sie hatte diese Gegend einen ganz eigenen, spirituellen Reiz. Ihre Augen sahen, was dem Rest der Welt verborgen blieb. Den Tod. Das Jenseits und den Schrecken, den er auf den menschlichen Seelen hinterließ. Geister mochten für jeden halbwegs intilligenten Menschen bloß eine Gute Nacht Geschichte sein, die man sich erzählte um Kinder zu ängtsigen. Für die schwarzhaarige waren sie aber real, so wie die Gewissheit, das auch sie ihren Platz im Totenreich finden würde. Daher hielt die hochgewachsene Frau auch kurz an, als sie ein längst vergessenes Schlachtfeld durchquerte, dessen Grauen noch immer tief in der Erde verankert war. Ein Ort, dessen fruchtbarer Boden sinnlos mit Blut getränkt wurde. Das erboste Kreischen der Seelen ignorierend, zog sie aus den Falten ihrer spärlichen Kleidung eine Flasche Sake, um diese zu entkorken, ehe der köstliche Reiswein über den Boden verteilt wurde. Die Priesterin widmete sich ruhih ihrer Aufgabe und versäumte es auch nicht, für die Gefallenen ein Gebet zu sprechen, um ihren Zorn zu besändtigen. Als Medium geboren zu sein, war Gabe und Fluch gleichermaßen, dennoch wandelte Maya auf diesen Pfaden. Sie schickte den Ruhelosen einen letzen Gruß, ehe sie kehrt machte um ihren Weg fort zu setzen. Die Stille im Wald war fast erdrückend, kein Wind wehte und die Tiere schienen sich vpr ihrer düsteren Präsenz zu fürchten und hielten sich daher versteckt. Umso besser war es, als das Medium schlussendlich durchs Dickicht brach und endlich den beschissenen Treffpunkt erreicht hatte. Wurde aber auch Zeit, denn es empfahl sich nicht, ihren minimalen Geduldsfaden unnötig zu strapazieren.

Mit finsterem Blick schritt die ~Priesterin~ gemächlich aus, sich innerlich fragend, ob endlich mal ein starker Krieger ihren Weg kreuzen würde. An sich bot die jung wirkende Frau einen imposanten Anblick, wie sie halb nackt und mit einer Aura aus dem Dickicht trat, die der Finsternis persönlich Konkurrenz machte. Maya strahlte eine Arroganz aus, die ihresgleichen suchte, ganz zu schweigen von dem stechenden Blick, mit denen sie die Teilnehmer mehr sezierte, als diese zu mustern. Am Leib trug sie nur ein dürftiges Gewand, das sie als Priesterin auwies und eigentlich mehr zeigte, als zu verhüllen. Kleider waren das nutzloseste überhaupt, wenn es um einen Kampf ging, daher machte sie sich auch nie wirklich die Mühe und zog viel an. Nur ihre Partnerin Epona war es zu verdanken, das sich das Medium wenigstens halbwegs bedeckte. Irgendwie kam sich die schwarzhaarige eh wie ein Exot vor, zum einen, weil sie das einzige Weib war und zum anderen, weil sie nur Säbelswchwinger erblickte. Einen fiesen Fluch ausspuckend, krallten sich ihre Finger fester um den kalten Stahl ihrer Drachenkopflanze, die zur Gattung der Naginata gehörte. Shion würde am Ende des Tages viel Blut getrunken haben, darauf freute sich die Frau. Einen Kampf. Endlich konnte sie sich austoben und ihre eigene Stärke testen, ohne sich zurück halten zu müssen. Es gab genug Beute und sie schienen alle so entschlossen zu sein. Zum einen erspähten ihre dunklen Iirden jenen Typen, den sie noch aus der Arena kannte. Er saß unter einem Baum und schnitze. Die Priestwerin hoffte, das es ein Holzkreuz wurde, denn das würde es Kiri ersparen einen lästigen Grabstein kaufen zu müssen. Ebenso stach ihr ein Kerl ins Auge, der scheinbar der Meinung war, er müsse die Gegend zusammen schreien. Leider waren es solche extrovertierten Typen, die hinterher am leisesten waren. Zudem fragte sich Maya ernsthaft, wa er mit diesem süßen Spielzeug an seinem Arm anstellen wollte? Sie kitzeln? Ein dunkles Lachen drang leise aus ihrer Kehle, das schonmal darauf schließen ließ, das ihre Stimme nicht hell und zart war, wie die meisten Frauen es so an sich hatten. Ihre war wesentlich tiefer und ließ Epona stets spötteln, das sie ein Mannweib war. Nicht, das ihre Partnerin sondelrich Unrecht mit dieser Behauptung hatte. Den Kopf kurz schüttelnd, damit sie wieder zu ihrer Aufgabe zurück kehrte, schritt Maya schließlich am letzen Kandidaten vorbei......und übersah ihn glatt, weil er einfach so klein war. Mit ihren 1,75 Metern stach sie so manches männliches Ego aus. Die Priesterin strich sich den langen Pferdeschwanz zurück auf den Rücken, ihr langes Haar musste durch ein rotes Band mitsamt Schleife gebändigt werden, da es sonst nur störte, ehe sie schließlich am Tisch mit den beiden Shinobi landete. Man händigte ihr eine Mappe aus, mit der sie sich zu einem Baum verzog, ehe sie diese öffnete. Ein Blick in diese werfend, wollte die Frau schon ansetzen und sie zerreißen, als sie eine achte Berührung auf der Schulter fühlte. Lass mich einen Blick auf die Karte werfen, nicht das wir diese Veranstaltung verlieren, weil wir uns mit den Begebenheiten nicht vertraut gemacht haben. Ermahnte Sotetsu sie sanft. Maya knurrte eine leise Zutimmung und legte ihrem Vertrauten die Karte auf den Boden. Alles andere wäre auch schwierig geworden, da Sotetsu ein Geist war und durch einen Pakt an sie gebunden war. Die Priesterin fand derweil eine Marke, die zur Teilnahme benötigt wurde und schob sich diese ohne weiteres in den Ausschnitt. Schwieriger wurde es schließlich mit dem Stirnband. Was die schwarzhaarige auch anstellte, das Band war einfach zu kurz, damit sie es sich um ihre Oberweite binden konnte und den Kopf fand sie als Tragestelle auch bescheuert. Echt mal! Ist Kiri so arm dran, dass sie sich nichtmals einen Meter Stoff leisten können? Fauchte sie angepisst, ehe sie zu Sotetsu blickte, der ergeben seufzte. Maya! Deine Maße sprengen schlicht die Norm. Tadelte er sie sanft, ehe der Geist von dem Studium der Karte abließ und sich wieder zu ihr gesellte. Nicht das jemand noch auf die Idee kam, das diese Frau einen an der Waffel hatte, weil sie Selbstgespräche führte. Sotetsus Existenz verstanden die Normalsterblichen nicht und daher war das Band zu ihm auch so unschätzbar viel wert, wenn auch für den rest der Welt äußerst kurios. Auf sein Anraten hin, band sich die junge Frau einfach das Stirnband an ihre Priesterhose, der Hakama. Sie wollte dieses einengende Teil nicht um ihren Körper geschlungen wissen, da sie nichts mehr hasste, als in ihrem Bewegunsgdrang eingeengt zu werden und so baumelte das Stirnband nun locker flocker an ihrer Seite herum. Ey! Gehts jetzt bald mal los? Ich hoffe es, denn ich will nicht Wurzeln schlagen. Warf Maya angepisst in die Runde, während sie sich gegen den Stamm einer alten Buche lehnte, eine Flasche Sake hervor zog, diese mit den Zähnen entkorkte und den Inhalt exte. Shion ruhte locker in ihrer Hand, so als würde die Waffe nichts wiegen. Nur ihre Iriden hatten sich fest an einem Punkt fixiert. Genauer gesagt auf einen Mann mit ner Augenklappe, der stilecht los schwafelte. Von ihm ging eine Sonderbare Präsenz aus, die ihre Alarmglocken zum klingeln brachte, doch sie registrierte es kaum. Die Kampfeslust erwachte, zerrte an seinen Ketten, wie ein Biest, das hungrig seine Zähne in das nächste Stück Fleisch schlagen wollte.
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   So März 09, 2014 2:43 pm

Scheisse. Worauf hatte sie sich da eingelassen? Sie wusste es nicht mit Sicherheit zu sagen, aber das Gros der Teilnehmer schien über Idas Niveau zu kämpfen. Naja, es ging ja auch um die legendären Schwerter... das lockte natürlich. Und so hatten sich an diesem Tag bereits einige Shinobi versammelt, die meisten Wohl Rang B-Elite, die nach dem I-Tüpfelchen strebten, um anschließend ganz oben angekommen zu sein.
Und dann war da noch Ida.
Die Chunin. Die ein gutes Versteck dem offenen Kampf klar vorzug. Sicher, der Rang eines Shinobi machte ihn nicht wirklich besser oder schlechter. Ein Genin konnte einen Jonin besiegen, wenn er ihn nur im Schlaf erstach oder austrickste. Aber es war doch offensichtlich, dass Jounin nur wurde, wer enormes Können unter Beweis gestellt hatte. Eine Leistung, die Ida dem Dorf bisher schlicht schuldig geblieben war.
Und so gesellte sie sich mit auf die Lichtung, wie immer die graue Maus unter den restlichen Shinobi. Eine Welle der Übelkeit stieg in ihr auf. Was war denn los? Seit wann war sie so unprofessionell? Sie war doch auch nicht mehr grün hinter den Ohren, und hatte ebenso wie andere Shinobi Einiges gesehen und mitgemacht. Dinge getan, auf die sie nicht stolz war, aber ohne Zögern wieder tun würde. Warum machte dieser Wettkampf sie so nervös? Die Kunoichi wusste es nicht zu beantworten, und so konzentrierte sie sich darauf, es sich wenigstens nicht anmerken zu lassen. Was auch gelang: Scheinbar unberührt stellte sie sich in den Schatten eines Baumes und beobachtete das Geschehen, aufmerksam und konzentriert. Ein wenig abseits, wie es ihre Art war, aber dennoch so nah, dass man sie als Teilnehmerin erkannte. Was war denn ihr Plan? Glaubte sie allen ernstes, überhaupt schon fähig zu sein, eines der legendären Schwerter zu führen? Nun, nein. Bei aller Objektivität war sie das wohl nicht. Viel mehr wollte sie diesen Wettbewerb als eine Chance mitnehmen, an sich zu arbeiten und ihre Fähigkeiten zu verbessern. Aber das würde sie nur können, wenn sie auch wirklich auf den Sieg hinarbeitete, denn nur bei realer Gefahr wächst ein Shinobi über sich hinaus. Also würde sie mit derselben Entschlossenheit und Willenskraft wie alle Anderen antreten müssen. Und auch bereit sein, Risiken einzugehen. Dann, jäh, wurde die junge Frau in ihren Gedanken unterbrochen, denn Kibou begann, den Wettbewerb zu erklären. Dankbar horchte sie auf und versuchte, ihren wild wirbelnden Magen zu ignorieren. Aus, Konzentration jetzt!
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   So März 09, 2014 5:01 pm

Er hatte sich gut vorbereitet und dennoch, war es doch etwas ganz anderes wenn der Moment da war. Zuerst ging er zu Jinpei und antwortete ihm: "Geh vor, die anderen werden dir schon noch früh genug über den Weg laufen." dann wandte er sich ab und ging aus dem kleinen Zelt heraus auf den Platz zwischen den Teilnehmern. Sie alle sollten bereits ein Mappe mit den nötigsten Informationen erhalten haben. Also wartete er kurz, bis sich das übliche geschnatter gelegt hatte. Dann erhob er seine Stimme: "Willkommen ! Es freut mich das so viele gekommen sind um sich in diesem Wettstreit zu messen. Ich brauche wohl nicht erwähnen worum es geht und auch nicht extra auf zu zählen was der besondere Preis ist, der euch erwartet. Mir bleibt nur kurz zu sagen, das ihr zwei dieser Marken braucht. Jeder von euch hat eine erhalten. Es ist dabei egal ob ihr eure und eine weitere bei euch führt oder aber 2 fremde. Ihr könnt auch mehr als zwei an euch bringen. Brauchen tut ihr aber maximal 2. Euer Weg ist auf dieser Karte markiert." dabei hielt er die skiziierte Karte hoch, welche ebenfalls in der Mappe zu finden war die die Teilnehmer erhalten hatten. "Die Zonen müssen nacheinander durchschritten werden. Ansonsten gibt es keine Regeln." er nahm den Arm wieder herunter und schaute sich kurz um. Er sah die wie üblich entschlossenen Gesichter und zum glück befanden sich auch einige darunter, die er noch nicht kannte. Das hies, das es Shinobi gab, die dieser Titel anzog und die sich einem Dorf anschliessen wollten. Das Jinpei bereits in den Wald geeilt war und neben den Teilnehmern als weitere Hürde an diesem Spielchen Teilnahm, brauchten die Anwärter nicht zu wissen. Es gehörte zum Shinobi Alltag sich auf neue Situationen ein zu stellen. Mal ganz abgesehen davon das es keinen Vor oder Nachteil darstellte, da die meisten sowieso aus Kirigakure stammten. Der Mizukage selbst hatte dann aber noch ein Anliegen: "Hier im Eingangsbereich werden nachdem die Teilnehmer aufgebrochen sind, Bildschirme eingeschaltet, damit ihre Begleiter das Event verfolgen können. Natürlich ist dieser Bereich abgeschirmt, solange das Event läuft wird nichts und niemand diesen Platz verlassen. Das gebietet die Fairness und auch die Sicherheit aller Zuschauer." dann hob er die Hand und es knallte, ein kleines Feuerwerk wurde gezündet. Dazu hatten ihm die Ältesten geraten, auch wenn es ihm irgendwie peinlich war, so machte er den Spaß mit. "Viel Glück allen, LOS GEHTS !" dann öffnete sich das Tor und gab das "Spielfeld" frei. Die Teilnehmer durften nun starten, wer zuerst los ging war die eine Frage, die interessantere jedoch war, wer würde wann wo ankommen. Es gab so viele möglichkeiten und war schwer vorher zu sehen. Der Kage selbst wartete bis alle gegangen waren. Erst dann würde er selbst sich entfehrnen. Auch wenn er Perönlich Ida die Daumen drückte, so würde er jeden akzeptieren der dieses Turnier gewann.

tbc: Tempel


Zuletzt von Ichimaru Kibou am Mo März 17, 2014 9:43 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Mo März 10, 2014 9:47 am

Nun, es war ganz offensichtlich, das es sich hier um ein Treffen der etwas anderen Art handelte. Doch so anders hatte nun auch der Söldner nicht erwartet. Nach ihm trat ein junger Mann ins Rennen, der wild schreiend den halben Wald in Alarmzustand versetzen würde. Ein Glück, dass er scheinbar tollpatschig genug war und auf die Schnauze fiel, jedoch noch so viel Glück hatte, sich nicht an seiner eigenen Armklinge zu schneiden. Naja... wirklich gefallen war er nicht, aber er hielt immerhin den Rand - sehr schön!
Ihm folgte als starkes Pendant ein miesepredrig wirkender Mann, dessen Motivation vermutlich in irgendeiner Bar hockte und sich gerade unter den Tisch trank. Eine Helferin trat aus dem Zelt und kam auf Minari zu, eine Mappe in der Hand haltend. Genervt steckte er das Messer wieder in die Halterung am Rücken und schoß - wie es einst seine Ahnin bei den Chuninprüfungen tat - den spitzen Stock in einen Baum ganz in der Nähe, wo der Ast wackelnd in der Rinde hängen blieb.
"Ihre Teilnehmermappe, Sir."
"Danke..."
Weniger gespannt denn viel mehr interessiert öffnete der Mann die Faltmappe. In ihr lagen eine rote Marke, eine zusammengefaltete Karte des Areals und ein Stirnprotektor der Shinobiarmee von Kirigakure.
"Ein Willkommensgeschenk des Mizukage...? Tz... Wenns denn unbedingt sein muss..."
Der Mann zog den Protektor aus der Mappe, klemmte sich die Pappe mit der Marke und der Karte zwischen die Beine und band sich das dunkelblaue Stoffband mit dem stählernen Protektor an die Stirn. Dann zog er es über das Gesicht herab zum Hals, wo er es als Kette trug. Eitel wie er war glitten seine Hände auf die Rückseite des Halses und zogen das Haar wieder über den Protektor, so dass es wie üblich frei im Winde tanzen konnte.
Da trat dann auch schon die nächste Teilnehmerin auf das Feld. Minari blieb einen kurzen Augenblick der Atem weg, denn das Erkennen brauchte nicht lange. Dieses dunkle, tiefschwarze Haar, dieser kalte Blick in den Augen und diese überdimensionale Körbchengröße sprachen Bände. Und wo einst ihr kleines, blondes Begleiterchen mit minimalistischer Bekleidung glänzte, so schien es, dass dies nun ihre Aufgabe war: ein paar Bandagen über die unhandlich großen Brüste und ein roter Priesterschurz um die Hüfte, viel mehr gab es da nicht zu beschreiben. Und natürlich die schwere Drachenkopflanze, die sein Blut bereits lecken durfte.
"Das macht das ganze doch gleich viel Interessanter... Mal sehen wer von denen den Fehler machen wird und das Mädel unterschätzen wird..."
Ein dunkles, kaltes Lächeln legte sich auf die Miene des Söldners, während er Maya beobachtete und ihr zusah, wie sie den Veranstalter zu Eile aufrief und dabei ganz nebenbei eine komplette Flasche leerte - und der Form nach zu urteilen konnte es nur eine Sakeflasche sein.
Doch da trat, fast zögerlich, ein weiterer Teilnehmer auf das Feld und zum Zelt. Ein junges Mädchen, nicht sehr groß, aber dafür scheinbar umso atheltischer und flinker. Sie trug ihr Katana auf dem Rücken, den Gang aufrecht, doch Minari sah, dass es ihr scheinbar recht unwohl ging als sie jeden einzelnen von ihnen betrachtete - auch ihn. Er schenkte ihr ein kurzes, warmes Lächeln, ehe sie den Blick schon wieder abwand.
Während die junge Dame noch im Zelt hantierte, betrachtete Minari seine Karte. Sein Weg führte ihn scheinbar durch einen dichten Wald, vorbei an einem kleinen Bach, der durch die Karte nur schwer erkennbar war. Oder es war einfach ein bescheiden gezeichneter Plan dieses Waldes. Und dort, irgendwo am Ende der roten Linien, die scheinbar Felder begrenzten, schien sich ein Gebäude zu befinden.

Ein Mann trat nun auf das Feld und begann zu sprechen. Aller Augen wandten sich auf den Kerl, der scheinbar stets guter Laune war, denn Lachfältchen lagen schon an seinen Mundwinkeln. Seine Worte erklangen und erklärten den Ablauf der Spiele. Es würde also zwingend notwendig sein, alle Zonen zu durchlaufen und den Zielplatz am Ende als erster zu erreichen - mit zwei Marken im Besitz.
Nocheinmal betrachteten die grünen Augen alle Teilnehmer und sondierten die aus, die der Mann für zu langweilig hielt. Darunter fielen der laut schreiende Junge mit seinem Zahnstocher am Arm - viel zu unbeweglich und ungeschickt, als der er ihn wirklich ernst nehmen konnte. Die Priesterin war keine neue Herausforderung für ihn - und er auch nicht für sie. Diesmal war sie jedoch alleine und nicht in Begleitung, was alles eventuell ein wenig Reizvoller machen würde... Aber nee, nicht schon wieder gegen dieses Rohe Biest. Da sollte sich einer der Kirinin mit begnügen. Der in schwarz war da schon etwas anderes. Er wirkte ruhig und gelassen, aber auch unmotiviert und unscheinbar. Allerdings war auch er nicht sonderlich groß und so schien es, dass ausser der Priesterin und der Schreihals, kaum einer auf seiner Augenhöhe war.
Dann hob der Sprecher die Hand und ein kleines Feuerwerk begann zu knallen. Es war das Startsignal. Das Zeichen für den Start... und es war lächerlich. Ein Feuerwerk? Mitten im Wald? Kiri hatte zuviel Geld übrig und konnte sich scheinbar die Forstkosten zur Instandhaltung des Waldes leisten. Wie auch immer. Der Mitarashi zog die Marke und die Karte aus der Mappe, steckte die Karte in eine seiner Manteltaschen und hielt die Marke fest in der Hand. Und er wusste auch schon wo er diese verstecken würde... Aber erst, wenn alle Welt wegsah.
Dann stürmten die ersten Teilnehmer in den Wald. Minari verbarg sich weiterhin im Schatten der Eiche und beobachtete, wie sich das Feld langsam leerte. Sein Plan war es, nicht den offenen Kampf zu wagen, sondern das Spiel hinterhältig zu verändern...
"Mal sehen wie sie sich schlagen, wenn alles anders läuft als geplant...", schoß es ihm durch den Kopf.
Erst als die junge Dame in den Wald trat, richtete sich auch Minari auf.
"He da.", rief er zum Mizukage, "Fang! Bevor das Papier in eurem Wald vergammelt..."
Wie einen Shuriken warf der schwarzhaarige Mann das braune Teil in die Richtung des Mannes. Er war kein begnadeter Fernkämpfer, aber es war ein leichteres, einem Mann etwas zuzuwerfen, damit der es fing, als so zu werfen, dass man einen sich in Bewegung befindlichen Feind verletzen konnte. Dann ging er, nicht zu langsam aber auch nicht rennend, auf den Wald zu. Seine Linke zog Karasutsume, seine rechte griff nach Sakura, ließ die Marke unauffällig in die Schwertscheide Karasutsumes fallen und zog die filigrane Klinge, die ihm einst als Hochzeitsgeschenk gegeben wurde. Es war ein scharfer, schneidender Ton als er das tat, denn vor seinem Antritt hatte er es noch einmal nachschärfen gelassen - ein Werk, welches ihm hier deutlich zum Vorteil gereichen könnte.
"Zeit zu tanzen, Kirigakure. Beweisen wir, dass wahre Größe nicht von den Fähigkeiten des Metalls, sondern von der Seele des Schwertes in der Verbindung mit seinem Träger her kommt! Steh mir bei Kami, auf diesen Moment haben wir damals so lange hintrainiert..."
Als er den Rand des Waldes betrat, wurden seine Schritte schneller und wie ein weißer Blitz huschte er durch den Parcour aus Bäumen und begann, sich dem Ziel zu nähern...

tbc: ???


Zuletzt von Mitarashi Minari am Di März 11, 2014 10:02 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Mo März 10, 2014 11:26 am

Jinpei sah die verschiedenen Teilnehmer das Areal oder viel mehr den Eingangsbereich erreichen. Einige nahmen sich sofort eine der Empfangsmappen und realisierten den Inhalt, andere interessierten sich weniger darum. Sein Blick fuhr von einem Teilnehmer zum Anderen. Zwei Gesichter kannte er bereits. Ryuuzaki, ein Jônin von Kirigakure, der für sein Stimmorgan und sein so gar nicht Kirigakurehaftes Benehmen bekannt war. Er kämpfte gerne und hatte es augenscheinlich nicht so mit Heimlichtuerei.
Jinpeis Blick fing die Klinge am linken Arm ein und er runzelte etwas die Stirn. Bisher hatte er den Streiter noch nicht in Aktion erlebt, doch war Ryuuzaki laut seiner Info ein Rechtshänder. Die Klinge am linken Arm zu tragen war demnach provokant. Jeder so, wie er wollte.
Sein Blick fuhr weiter zum nächsten Teilnehmer. Ein Kerl, der zunächst in einer Ecke saß und sich damit begnügte einen Ast zu schnitzen. Er trug fast schon ein Arsenal bei sich. Das schwarze Haar war kürzer als das seine, aber er schien ein fähiger Kämpfer zu sein. Um das tun kümmerte er sich ebenso so sehr, wie er es tat. Er beobachtete die Teilnehmer leicht und versuchte anscheinend zu analysieren, wer ein würdiger Gegner war und wer nicht. Auf die Distanz geschätzt, war der Kämpfer ein wenig kleiner als er. Das war mit seinen 1,89m auch keine Kunst. Aber letztlich war es eh nicht sein Problem.
Sein Blick fuhr zu der Anwärterin, die ebenso laut war, wie Ryuuzaki. Leicht bekleidet. Jinpeis Blick haftete aber nicht an den wenigen Kleidungsstücken, sondern an den Armen, den Beinen und am Bauch. Ihre Kleidung würde sie nicht behindern und der Stil ließ zu, dass man ihre Muskulatur sehen konnte. Irgendwie schätzte er sie als eine der größten Gefahren ein. Was ihn verwunderte war die Tatsache, dass sie kein Katana trug, sondern eine Lanze. Alle, die hier anwesend waren, trugen Schwerter, mit ihr als Ausnahme. Konnte sie überhaupt mit einer solchen umgehen? Zweifelhaft. Aber manche schienen den Waffenkampf gleich zu setzen mit dem Kampf eines Schwertes. Viele Jahre dauerte es die Klinge wirklich zu beherrschen und nur wenige schafften es wirklich. Er selbst hatte während des Trainings und der Ausübung eines seiner Augen gelassen.

Als er Ida erblickte musste er etwas lächeln. Sie hatte sich wirklich hier her begeben und er bewunderte ihren Mut. Sie war so offensichtlich das jüngste Mitglied der Teilnehmer und war trotzdem taff genug, um es zu versuchen. Als Kibou ihm mitteilte, dass er ruhig schon gehen sollte, verließ er den Platz mit dem Shunshin no Jutsu und bewegte sich in schneller Geschwindigkeit direkt in den Wald des ersten Abschnittes. Er benötigte keine Marke, die er mit sich führen musste. Er war für etwas anderes gedacht.


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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Di März 11, 2014 6:39 pm

Die Runde wurde ja noch illustrer. Die holde Weiblichkeit schaute auch vorbei - die Eine derartig gut gebaut und offenherzig gekleidet, dass sie der Zweiteren ruhig von beiden Eigenschaften etwas abgeben könnte, ohne dabei an Augenfälligkeit zu verlieren. Mumon schaute, gleichmütig und neutral, natürlich unverhohlen hin. Ging nichtmals zur Seite, als die edle Kriegerin ihn gar mit ihrem Vorbau beiseite schob. Huh. Nett... Und anstatt ihm dafür eins zu klatschen, tat sie so, als sähe sie ihn nicht. Schöner Tag heute.

Gleichmütig und brav lauschte loyales Schäfchen Mumon schließlich den Worten seines neuesten Hirten, möge er ihn zu den reichen Weiden führen, wo anstelle von Gras Papiergeld aus der Erde wucherte und Münzen aus den prallen Blüten der Frühlingsblumen purzelten. Auf die Erwähnung der Marken hin holte er seine Eigene aus der Mappe hervor, drehte sie zwischen den Fingern, ließ sie über die Knöchel tanzen und schnippte sie empor, um sie mit seinem Umhang aufzufangen wie einen einzelnen Sternentaler. Liegt gut in der Hand. Passende Form, passendes Gewicht... ob ich sie nach dem Manöverspiel hier behalten kann? Und als altehrwürdige Münze bei einemSammler verschachern kann? Ob ich es machen könnte wie bei der Dokumenten-Fälschung und sie einfach drei Tage lang in Kaffee einlege...?
Wahrlich kompliziertes Gedankengut durchwanderte Mumons Geist, derweil das große Turnier mit farbenprächtigem Feuerwerk eingeläutet wurde. Ohne sonderlich darauf zu achten, ob andere Teilnehmer es mitbekamen, schob er die Marke hinter die Metallplatte seines Stirnprotektors, wo das oberste Eckchen gar schelmisch noch hervorblitzte. Er prüfte extra nach, ob es so war, und nickte zufrieden.
Dann gings los. Mumon schritt dem Wald entgegen, ein treuer Hund zockelte auf seinen Spaziergang hinaus.

Und mit dem Eintreten in die Schatten streifte Mumon seinen schlendernden Gang ab. Aus dem Schreiten wurde Schleichen. Aus dem Schleichen wurde rasches Pirschen. Nur um wenige Handbreit hoben sich die teilnahmslos gesenkten Schultern. Genug, um den Hund zum Wolf zu machen. Mumon sickerte in den Wald ein wie Tinte ins Pergament.

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Mi März 12, 2014 9:14 pm

Es ging los. Inzwischen hatte Idas Magen sich ein wenig beruhigt, und sie hatte auch ihre Marke schon in Empfang genommen. Außerdem eine Karte, die sie einen Moment sorgfältig studierte.
Offenbar war der Wald in zwei Gebiete aufgeteilt: Der Westen, an dessen Rand auch diese Lichtung lag, war "Ebene 1". Hier würden die Teilnehmer eine zweite Marke an sich bringen müssen, oder eben nicht. Nach Osten ging es in die zweite Ebene, Ida kannte den Wald und wusste, dass der Wald ostwärts steil abfiel. Das war clever von den Organisatoren, auf die Weise würden die Kontrahenten sich von ganz allein in die richtige Richtung bewegen. Was sie dann erwarten sollte war allerdings noch unbekannt.
Idas Eindruck hatte sich nicht geändert: Sie würde der Underdog bleiben. Gut, nicht zu Ändern. Also war das Beste daraus zu machen. Die Übrigen Teilnehmer hielten es wie sie und blieben unter sich. Schließlich eröffnete der Mizukage den Wettbewerb: "Viel Glück allen, LOS GEHTS !"  Hier war wohl nicht mehr viel zu erledigen. Flink die Karte weggesteckt, huschte die jüngste Teilnehmerin durch eines der Seitentore und anschließend auf Zickzackkurs quer durchs Geäst, tief in den Wald hinein.

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Do März 13, 2014 10:31 am

Man konnte sicherlich nun viel über Ryuzaki sagen. Und viele hatten sich sicherlich bereits ihr Urteil gebildet. Der Weißhaarige war darüber ganz froh. Ihm waren die Ideale der anderen egal. Er wollte gewinnen um des Sieges willen und um keinen dieser Freien in das Dorf zu lassen.
Ryuzaki begann nicht den dummen Fehler irgendwen schon jetzt zu beurteilen oder einzuschätzen. Er betrachtete die Teilnehmer, merkte sich ihr Aussehen und das war es dann. Entscheidend war all das ja erst, wenn man sich von Angesicht zu Angesicht im Kampf gegenüber stand.
Der Mizukage also erklärte in aller Ruhe noch einmal die Regeln. Für Ryuzaki war nur noch interessant, dass alle Zonen durchschritten werden mussten. Das Zeichen schließlich für den Beginn markierte ein kleines Feuerwerk und das Rufen des Mizukage. Noch einige Augenblicke verharrte Ryuzaki, weil er darüber nachdachte, wie er vorging. Erst als die junge Chuunin verschwand, warf der männliche Freie dem Mizukage etwas zu und folgte ihr.
Ui, ein richtig mutiger Kämpfer, wie mir scheint, dachte Ryuzaki ironisch. Sich den schwächsten Teilnehmer auszusuchen war das Letzte, was der Weißhaarige getan hätte - wo war da der Reiz?
Spontan also formte sich eine ganz eigene Idee im Kopf des Schwertkämpfers.
Er hielt die Marke nun fest in der rechten Hand, während seine Schwertvorrichtung noch am linken Arm befestigt war. Irgendwie war klar, dass er heute noch sein richtiges Schwert würde nutzen müssen.
Er stürmte in den Wald, jedoch folgte er nicht sofort Minari und Ida.

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Do März 20, 2014 7:53 pm

Wie nicht anders zu erwarten war, schlich die Zeit langsam dahin, so dass die Priesterin geneigt war, sich anderweitig zu unterhalten. Maya saß noch immer unter der Buche, mit gelangweiltem Blick bewaffnet, hatte sie die beschissene Realität ausgeblendet und becherte zwischen Gähnen und fiesem Gemurmel eine Flasche Sake nach der der anderen. Sotetsu zählte bereits fünf, während er die Ohren gespitzt hielt und sich umsah. Es war aber auch zum Bäume ausreißen! Die Mitglieder bändelten alle miteinander an, beschnupperten sich und posten, so als wären sie die Obermacker des Bolzplatzes. Warum alle solch ein Aufsehen um diese Veranstaltung machten, war ihr echt ein Rätsel. Einzig Minari nickte sie kurz und im stillen zu, als dieser an ihr vorüber schritt. Die Worte des Mizukage hallten zwar noch in ihren Ohren aber im Endeffekt kümmerte sich die schwarzhaarige darum einen Dreck, daher hatte sie auch nicht großartig zugehört. Das einzige, was sie wissen musste, war, dass sie töten durfte und nicht zimperlich im Kampf sein brauchte. Den Rest würden Sotetsus Informationen schon deichseln. Nicht umsonst war der Vertragsgeist ihre bessere Hälfte und unterstütze sie dort, wo der gesunde Menschenverstand saß. In Mayas Fall gingen Wahnsinn und Egoismus Hand in Hand. Normalen Verstand suchte man bei ihr vergebens. Die junge Frau ließ alles lebendige ziehen, da sie keine Lust hatte, gerade den Schwachmaten über den Weg zu laufen. Einzigst das schwarzhaaarige Prinzesschen hatte bewiesen, dass er Eier hatte. Minari lebte noch und hatte sich auch recht gut im Kampf gegen sie behauptet. Vom Rest konnte man das nicht behaupten, daher waren diese Existenzen auch nur Fliegen an der Fensterscheibe für die Priesterin.  Es dauerte noch eine Weile, bis Maya schließlich das herumlungern einstellte, weil Sotetsus Gequängel sie nervte. Er wollte unbedingt starten und sie eigentlich trinken aber gut, was tat man nicht alles für einen Partner. Die schwarzhaarige erhob sich, nahm Shion auf, streckte sich kurz und warf schließlich die leere Sakeflasche zu den anderen. Am Mizukage vorbei schreitend, der wie eine Grinsebacke aussah, murmelte die Frau noch vor sich hin: Ich werde versuchen, sie nicht gänzlich kaputt zu machen. Wer oder was, das überließ sie seiner Phantasie und schlug jenen Weg ein, der zur ersten Etappe führte. Die Aura einer bestimmten Person hatte sie sich gemerkt aber momentan verspürte Maya noch nicht die Lust, sich diesem Exemplar hingebungsvoll zu widemn.

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Sa Mai 10, 2014 9:59 pm

cf: Von einer Luftschiffahrt und einer wilden Jagd quer über den Kontinent, die im Ingame noch stattfinden muss...

Sie kam zu spät. Vor Maya würde sie einfach eiskalt lügen und erklären, sie hätte alles von Anfang an mitgekriegt.
Ein nervenaufreibendes Rennen gegen die Zeit hatte sein Ende gefunden, aus dem Gefängnis von Konohagakure über eine Oase in Kaze no kuni zurück nach Hi no kuni und mit einem Luftschiff über Land und Meer bis in den Inselstaat. Und was für eine Reise das gewesen war... unaussprechlich halt.
Nun befand sich Epona unter den Zuschauern, welche sich im Eingangsbereich hatten breitmachen dürfen, und packte den Klappstuhl aus. Mit übereinander geschlagenen Beinen und in aller Gemütlichkeit zurückgelehnt schaute sie auf zu den Übertragungsbildschirmen. Verfolgte hautnah, wie sich diverse bekannte Gesichter einander auf die Nase gaben. Sie jubelte, als sich Minari eine Marke holte - und jubelte noch dreimal lauter, als er sie wieder verlor.
Mochte sie den Kerl? Ging so. Eine Art "Freund" aus der Arena von Guradiyosai. Sie hatte nichts dagegen, wenn er seine Kämpfe gewann. Andererseits war es nett, zu sehen, wie er zu Boden ging. Wie hatte es den Kerl wohl hierhin verschlagen?
Maya war natürlich Eponas persönlicher Star; wen sollte man auch anfeuern, wenn nicht den eigenen Bodyguard? Dass sie sich durchs Feld schlug wie ein unausgeschlafener Bär, war für die Zuschauer eine recht befremdliche Angelegenheit. Für alle bis auf eine selbstredend; Epona hätte am liebsten sogar darauf gewettet. Komm schon, viertausend Ryo darauf, dass sie böse flucht. Sie präzisierte sogar ein Fluchwort. Leider wurde Mayas Gezeter an den empfindlichen - und für Epona entscheidenden - Stellen durch einen Piepton zensiert. Offenbar keine völlige Live-Schalte.
Eis fiel vom Himmel. Maya zeigte ihr Hyouton offen und direkt. Nun ja, was sollte es. Epona machte sich wenig daraus. Ihre Leibwächterin verlor nichts an Schlagkräftigkeit, selbst wenn man ihre Geheimnisse kannte. Ihre Taktiken besaßen keinen heimlichtuerischen Feinschliff wie ihre eigenen Künste.
Dass sie sich ausgerechnet mit diesem Kerl duellierte. Epona hätte sich um Haar am Fischbrötchen verschluckt. Für Sekunden entsann sie sich des gar spaßigen Wettrennens über die Dächer Kurairojis vor einigen Jahren... Hoffentlich überlebte der Knabe das.
Wer letztlich gewann, das war Epona eher schnuppe; als Mumon und Maya sich gegenseitig verdroschen, löste sie ihre Aufmerksamkeit von jeglichem Bildschirm, der etwas anderes zeigte. Ansonsten waren ja sowieso keine bekannten Gesichter mehr. Außer der Schwertlilie, die sich mit der jüngsten Teilnehmerin des Feldes schlug.
Nun ja. Im Prinzip erfüllte Epona hier mehr kameradschaftliche Pflicht, als wirklich Unterhaltung zu suchen. Von daher war es für sie völlig in Ordnung, falls sie später weder sagen konnte, wer da gewonnen hatte, noch was für einen Preis er eingeheimst hatte...

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   So Mai 11, 2014 6:39 pm

cf: Wald der Stille [Ebene 2]

Minari hatte schon irgendwo mitten in der ersten Ebene das Shunshin aufgelöst, seinen Mantel geöffnet und ausgezogen, ehe er sich das Teil über die Schulter geworfen hatte. Hier sah es aus wie im Paradies. Im Paradies für Müllfetischisten. Trümmer, Schrott und riesige, schmelzende Eisklumpen. Überall lagen zerstörte Bäume, zerschollenes Holz und tote Baumstümpfe. Nichts war vom Eisregen verschont geblieben, zumindest nichts, was sich wirklich als Sieger schätzen konnte. Dutzende Bäume hatten große Teile ihres Blätterdachs eingebüßt, Sträucher und Büsche waren zerquetscht worden von entwurzelten Bäumen, welche nicht durch die Wucht der Eisbrocken zerborsten waren. Es glich einem Afgahnistan bei schönstem Sonnenschein und Bomben Wetter.
Sein emotionsloses Gesicht abermals aufgesetzt näherte sich der Mann dem Randgebiet der Aufführung und des Mummenschanz. Man erkannte deutlich den Unterschied zwischen Kampfgebiet und Zuschauerraum: Es standen grün blühende Bäume und weiße Zelte. Und eine Zuschauerschar hatte sich auch gebildet! Hört hört, es waren genau 10 Zuschauer - allesamt angestellte des Mizukage welche wohl hier Aufpassen sollten. Nunja, ok, fast alle. Die Zehnte war ein blondhaariges Wunder. Gemütlich lehnte sie in ihrem Klappstuhl und betrachtete einen der Bildschirme, welche hier aufgebaut waren.
Als Minari näher kam, lösten die Kiri ihre Blicke kurz und warfen ihm einenverächtlichen Blick zu. Sein kalter, ausdrucksloser Gegenschlag schien sie dabei nicht einmal zu jucken. Leises getuschel machte sich breit.
"Sieh mal, dieser Möchtegernschwertkämpfer der sich mit der kleinsten prügeln wollte." "Oh ja und vorallem wie ehrenhaft er doch gekämpft hat... Schlangen passen ja zu ihm..."
Ein verächtliches Grinsen legte sich in Minaris Züge.
"Hat einer von euch auch nur den Schwanz dazu, sich hier mit mir zu messen? Wenn ja, tretet vor oder haltet den Rand."
Gemütlich ging der Mann zu Epona und folgte ihrem Blick auf den Kampf zwischen Mumon und Maya.
"Sie sollte sich über eine Brustverkleinerung gedanken machen, mit der Körbchengröße wirds schwer einem so schnellen Feind zufolgen."
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Di Mai 13, 2014 2:41 pm

Ein Feuerwerk signalisierte, die Sache war gelaufen. Allmählich verließen die Teilnehmer die Plätze, die auf den Bildschirmen zu sehen waren, und die Kontrolleure der Kameras bemühten sich offenbar auch nicht mehr weiter, diese ausscheidenden Kämpfer zu verfolgen. Einige Bildschirme schalteten auch ganz ab. Was noch angeschaltet blieb, war immerhin das Bild, welches Maya zeigte. Rein aus gutem Willen wollte man die Überzieher der Kampfzeit wohl noch ein wenig in Frieden toben lassen.
Vielleicht dachten sich die Leiter des Events auch, dass es etwas zu anstrengend werden dürfte, diese schwarzhaarige Furie da von ihrem Gegner zu trennen, ehe sie sich wirklich müde gearbeitet hatte. Epona könnte es verstehen. Und erwog gerade, sich bei den Kiris vorzustellen und anzubieten, selbst ins Kampfgebiet zu gehen und Maya herzupfeifen. Andererseits... nichts überstürzen.
Gerade gesellte sich auch der Herr mit dem lieblichen Namen Schwertlilie zu ihr. In einem verbalen Rundumschlag wehrte er sich gegen die Tatsache, hier nicht gerade als Publikums-Liebling dazustehen. Kaltschnäuzig, ohne Aggressivität... dafür mit einem Schuss Provokation. Und er trat direkt an sie heran.
Epona blickte unschuldig zu Minari auf. Kennst du den Spruch "Wer mit einem Pechvogel spricht, den verlässt das Glück"? fragte sie und hob hervor: Ich hab alles gesehen. Du hast eine Marke gewonnen und zwei verloren. Das macht dich doch zu einem Pechvogel, nicht wahr? Aber immerhin zu einem Charmanten, schätze ich. Ich höre zwei Sätze von dir, und darin dreht es sich um Schwänze und die Brüste einer anderen Frau. Sie ließ eine Augenbraue in die Höhe wandern. Du bist übrigens einer von sehr Wenigen, die solche Dinge wie Brustverkleinerung in den Mund nehmen, wenn meine werte Kollegin im Spiel ist.
Die Blondine bückte sich zu ihrem Rucksack, buddelte kurz darin und holte eine Thermoskanne hervor. Sie schüttete Kaffee in den Deckel und hielt ihn Minari hin. Magst?

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Mi Mai 14, 2014 2:53 pm

Wieder tauschten die Kämpfenden Bewegungen aus, wieder vollzogen sie den Akt der Liebenden. Epona schien dem weniger interessiert zu folgen wie er es selbst tat. Viel mehr schien sie sich um seine Glückssträhne zu sorgen, immerhin sprach sie genau diese als einführende Worte an. Der Blick des Mannes wanderte von den letzten zwei Bildschirmen zur blonden Dame in ihrem Faltstühlchen. Ein kaltes Lächeln glitt ihm ins Gesicht, während sie sprach. Charmant? Sie kannte ihn nicht. Wenn er wollte, konnte er charmant sein, aber das wollte er in 99,99% aller Fälle nichtmehr.
"Glück ist etwas für Zocker und Vollidioten ohne Arsch in der Hose. Ich bin ein Söldner, Glück ist irrelevant. Dieser Affe kämpfte mit Jutsus, die einem Schwertkämpfer nicht gebühren, schlimmer noch als Schlangen." Ruhig, ohne sich aus der Fassung bringen zu lassen. Ihre Worte waren nichts als Provokationen, um ihn zu testen. Das wusste er - und auch wenn er es nicht tat, Minari war nicht der Typ um auf so etwas anzuspringen. Nicht ohne den richtigen Angriffspunkt zumindest.
"Ich denke praktisch und ich kann mir vorstellen, dass solch eine Oberweite die Arme stark einschränkt. Mit weniger wäre sie deutlich gefährlicher, weil sie Schneller wäre...", sein Blick wurde abermals emotionslos, fast schon gleichgültig, "Mehr wie bei euch. Kompakt, nicht zu viel. Aber ihr könnt euch eure Oberweiten auch nicht aussuchen, also warum darüber debattieren?"
Seufzend ließ sich Minari neben Eponas Stuhl nieder. Es war keine elegante Bewegung, vielmehr ein gelangweiltes Fallen lassen. Indes kramte die Frau in einer Tasche umher und zog eine Thermoskanne heraus.
"Gute Idee..."
Minari befeuchtete seine Lippen kurz mit der Zunge, ehe er zwischen ihnen einen lauten, tiefen Pfiff hervor stieß. Von den Bäumen der Umgebung hallte der Ton wieder und verschwand im Gestrüpp, wo es hoffendlich auf die richtigen Ohren traf.
Magst?
Der Blick fiel auf die dargebotene Hand mit dem Deckel der Thermoskanne. Ein bitterer Geruch stieg daraus hervor und eine schwarze Flüssigkeit glänzte im Licht der Sonne. Kaffee... Eine von Minaris weniger gern getrunkenen Nahrungsmitteln. Dennoch nickte er dankend und nahm den Deckel entgegen.
"Vielen Dank... Ich vertraue einfach mal darauf das ihr mich nicht umbringen mögt."
Vorsichtig nahm er einen leichten Schluck aus dem Deckel und blickte wieder zu den Bildschirmen. Obwohl viele Kiri ihn immernoch skeptisch ansahen, bewunderten die Männer der Kiri das Blonde Mädel neben ihm. Dennoch interessierte ihn das Geplänkel mehr als die gaffenden Männchen dieser Inselaffen-Art.
"Warum ist sie diesmal allein hier? Habt ihr kein Interesse an Zauberschwertchen? Macht sich doch sicher gut für kleine Arenakämpfe..."
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Mi Mai 14, 2014 5:56 pm

Mit einem herzensgut-unschuldigen Gesichtsausdruck blickte Epona zu Minari auf, derweil dieser über einige Dinge abfällige Bemerkungen abließ. Über das Glück, über seinen Gegner... wie Verlierer nunmal redeten. Die Blondine verstand seinen Gram gut und nahm es ihm daher nicht übel. Der Kerl brauchte halt ein wenig Trost, und wenn er diesen im Fluchen fand, dann durfte er ruhig ein wenig lästern.
Innerlich machte Epona eine Notiz, später einen Schrein aufzusuchen und ein kleines Opfer dem Glücksgott darzubringen. Nicht für Minari, neee, aber sie würde dessen ketzerische Worte in ihr Gebet einbinden...
So kann mans sehen zwitscherte Epona gut gelaunt auf Minaris Einschätzung hinsichtlich Oberweiten. Dass er ihre Eigene als praktisch einschätzte, ließ sie für einen Moment rätselnd abwärts blicken. Und... danke, schätze ich. Interessante Ansichten hatte dieser Herr. Offenkundig lebte er nur für den Kampf. Epona hingegen betrachtete Maya mit Augen, die nach anderem Nutzen suchten. Maya war gut so, wie sie war. Zum Einen schlug sie sich äußerst gut - eine noch schnellere Maya wäre glatt ein Albtraum - und zum Anderen war diese Frau das Zentrum der Aufmerksamkeit, wenn sie gemeinsam eine Gaststätte betraten.
Er ließ sich fallen, wohl doch recht fertig von dem Wettkampf. Luft genug für einen Pfiff hatte er aber wohl. Epona schenkte dem nur eine Sekunde lang Beachtung, ehe sie Minari bereits den Kaffee hinreichte. Er nahms mit gutem Willen.
Ich habe keinen Grund, jemanden wie dich umzubringen stellte sie freundlich fest. Blieb treu an der Du-Form, während der Krieger höflicher war. Gemeinsam schauten sie dem Kampf zu.
Schwerter sind mir langweilig entgegnete Epona lässig, Ich würds am Ende nur verkaufen. Dies brachte ihr einige skeptische Blicke ein; einem jungen Mädchen verzieh man solche Gedanken glücklicherweise. Schon allein, weil neben ihr der wahre Anti-Sympathisant hockte. Für Arenakämpfe wären diese exotischeren Dinger sicher hübsch. Aber solch ein Ding besuchen wir nur selten. Du hattest damals Glück, uns getroffen zu haben.
Wie steht es denn mit dir, huh? Gehst du nun wieder zurück in dein Sandloch?

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Mi Mai 14, 2014 8:01 pm

Minari ignorierte Eponas unschuldsblick. Sollte sie doch gucken wie sie wollte. Andere Männer könnte sie damit vielleicht um den Finger wickeln, aber bei ihm zog soetwas nicht. Dafür war er zu treu seiner verstorbenen Ehefrau gegenüber, zu loyal seinem Gelübde der Ehe. Unwillkürlich glitt seine Hand zum Hals, wo er die Kette mit dem Ehering seiner Frau hervor zog. Der Saphir in der Fassung glänzte, als das Sonnenlicht sich in ihm brach.
Als die Frau ihm antwortete, sah er aus den Augenwinkeln heraus zu ihr. Es war ein strenger, harter Blick. Wie sie da saß machte sie tatsächlich den Eindruck, als habe sie keinerlei großartige Macht.
"Das war kein Kompliment. Es war die nüchterne Einschätzung eines Mannes..."
Wieso war er aufeinmal so sauer? Zorn war etwas, was Menschen schwach machte. Unvorsichtig. Er... Ein rascheln erklang und ein leichtes Schnauben. Hinter Epona und Minari trat etwas aus dem Gebüsch. Und zeitgleich beteuerte die Frau, kein Interesse daran zu haben ihn zu töten.
"Wie direkt sie dabei bleibt... Wusste nicht das wir per Du sind... was solls..."
Nachtschatten blieb neben ihm stehen, schnaubte kurz und ließ sich dann neben dem Mann nieder. Das edle, weiße Ross wirkte unpassend, fehl am Platze. Minaris rechte Hand verschwand in einer Satteltasche und kramte nun seinerseits. Zwei rötliche Stangen zog er hervor, von welcher er eine Epona hin hielt. Salami. Es war demonstrativ, da die Frau gerade von dem mangelnden Interesse an Schwertern sprach. Auch ihre Erklärung zum damaligen Treffen ließ er über sich ergehen, ehe er selbst die Worte ergriff.
"Bedarf? Hab noch genug davon... Sind mit Chili, Paprika und Pfeffer..."
Während er wiedr zu ihr sah, änderte sich sein Blick abermals ins emotionslose. Sie hatte durchaus nette Ansichten, die er nur zu gern teilen würde, aber er war dafür zu sehr von Grunde auf Schwertkämpfer. Sein Leben hing an eben jener Kunst
"Exotische Waffen wie diese machen aus Schwertkämpfern nur Weicheier. Gib ihnen ein normales Schwert und sie sind hoffnungslos verloren. Warum ich hier bin? Um diesen Inselaffen zu zeigen, dass das Schwert egal ist. Nur wer wirklich mit den Klingen zu kämpfen vermag ist ein Schwertkämpfer, ansonsten ist man nur ein Trottel mit einem Zauberzahnstocher..."
Als er jedoch auf das Sandloch zu sprechen kommen wollte, rümpfte er nur die Nase.
"Das nächste Mal wenn ich dort bin wird es mehr Blut geben als sich der Kerl wünschen kann..."
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Di Mai 20, 2014 9:10 am

Wie ernst er dreinschauen konnte. Der Blick der ehrenwerten Schwertlilie hatte fast schon etwas Strafendes. Da lag schon fast physische Kraft hinter, die sich gegen die Kunoichi richtete. Ein Blick, unter dem man sich ängstlich winden und ducken konnte.
Epona lächelte eine Abstufung schwächer. Hielt ansonsten aber einfach still und begegnete dem Blick in nachgiebiger Weichheit. Das ist ja gar nicht mal so unvertraut... die eindringende Energie kommen lassen und dann ganz sanft und leicht umwickeln... Den Gedanken, diesen Vergleich, fand sie wiederum amüsant. Eine kleine, neue Taktik, mit Menschen umzugehen? Nein, eigentlich nicht... diese Taktik war schon vorher da gewesen, noch vor dem Training im Canyon des göttlichen Wassers. Eher hatte die Kunoichi ihre Art, mit Menschen umzugehen, auf ihre Weise des Chakraschmiedens und -kontrollierens übertragen. Mit einem abschließenden Schulterzucken ließ die Blonde dem Schwertkämpfer das Letzte Wort.
Und siehe da, es kam ein weißes Pferd aus den Büschen. Ein Grund zum Aufstehen; Epona mochte ungern sitzen, während so ein Tier über ihr aufragte. Mit Pferdchen hatte sies eher weniger. Es lag keine Phobie vor, aber irgendwie... schon in ihrer Jugend hatte sie es gehasst, in einen Sattel gesetzt zu werden. Zum Glück war das eher selten vorgekommen.
Sie nahm die angebotene Verpflegung mit einem dankenden Nicken an und biss ein Stück ab, während Minari seine Meinung über die Swordmen kund tat. Deren legendärer Ruf war wohl Grund für seine Anwesenheit... ein Schwertkämpfer ohne wertvolle Klinge war einem Schwertkämpfer mit besonderer Klinge natürlich unterlegen, so sah es Epona. Dass die Swordmen verwundbar werden würden, würde man ihnen ihre Waffen abnehmen, leuchtete ihr ein.
Und nimmt man einem Ninjutsuka die Finger, ists dasselbe, richtig? wagte sie anzumerken. Natürlich nicht dasselbe. Wenn, wärs wohl eher "das Gleiche". Und außerdem fehlt in meinem Gleichnis die Geschichte mit der Ehre... na mal sehn. Epona spielte ja gern mal die Begriffsstutzige. So wirklich auf Minaris Seite war sie in dessen Bestrebungen und Meinungen aber auch nicht... Jeder Shinobi hatte eben so seine Mächte und Kräfte, und wenn man Ausrüstung brauchte, brauchte man sie eben. Am Ende zählten Resultate. Zumindest in ihren Augen.
Minaris harscher Tonfall gegenüber Guradiyosai ließ eine ihrer feinen Augenbrauen hochgehen.
Das ist harsch. Pocht in dir so etwas wie Rache an diesem süßen, kleinen, zuckrigen Barbaren-Nest? Sie biss ein großes Stück von der pfeffrigen Salami ab, wedelte mit dem übrigen Stück wie mit einem Stöckchen und fügte kauend hinzu: Dezente Energieverschwendung, wenn du mich fragst. Rache ist so eine Sache... Die sollte man meiner Meinung nach erstens kalt und zweitens nur in Gesellschaften servieren, die so etwas wie Ehre und all die anderen komplizierten Konzepte auch verstehen. Erzähl mir nicht, in dieser nach Brot und Spiele schreienden Stadt gäbe es so etwas.
An sich empfand Epona Guradiyosai als ein angenehmes Pflaster. Es blühte die dunkle Seite der Zivilisation in dieser Ecke, wie eine schwarze Seerose in einem ganzen Teich voller rosa Blüten. Wenn mans mal auf die Spitze trieb mit den Vergleichen; ganz so kitschig war der Rest drumherum doch nicht. Was solls. Ich bin heut kribbelig.

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   So Jun 29, 2014 12:26 pm

Kommt von: Wald der Stille - Ebene 2

Ein letzer Sprung wurde getan und die Priesterin landete unsanft im Eingansbereich. Sie war wie ein roter Dämon durchs Blätterdach gebrochen und richtete sich nun zu voller Größe auf. Um sie herum erstarrten die Leute zu Stein, als Maya sich mit hasserfüllten Blick umsah. Ja manche wichen sogar zurück oder fingen das Kreischen an. Die Priesterin des Drachengottes triefte nur so vor Blut, ihre Haut zählte mehr Wunden, als sie an Lebensjahren besaß. Dennoch schaffte es die schwarzhaarige, sich erst einmal ein wenig die müden Knochen zu lockern, sich stets dem Gewicht von Shion bewusst, der besänftigt in ihrer Hand ruhte. Nicht minder beschmutzt vom Kampf, musste er dringend zu einem Schmied gebracht werden. Wenn etwas Maya wirklich weh tat, dann war es der Umstand, dass ihre Naginata an Gefährlichkeit und Tauglichkeit einbüßte. Das ging gar nicht! Auch hier griff die Totenstille gandenlos um sich, so wie auch sonst, wenn die jung wirkende Frau sich ihren Weg durch die Welt bahnte. Das Fußvolk war wohl einfach nur verängstigt darüber, dass sich eine einzige Frau mit der ganzen Welt anzu legen schien. Sie genoss die Angst in den Augen jeder Feiglinge, die sich Ninja schimpften. Der stechende Schmerz hielt weiter an und dennoch, oder gerade deswegen, holte sie tief Luft und durchbrach die Stille mit ihrem lauten Organ. Ey Blondie! Schieb dein Hüftgold hier rüber oder es setzt was. Ich latsche wegen dir hier nicht herum. Ach, und bring den Sake mit. Setze Maya nörgelnd nach, sie schien wieder ganz die Alte zu werden. Ihr tosender Blick richtete sich auf die Menschen in ihrer unmittelbaren Nähe. Seht zu, dass ihr Land gewinnt. Ich hasse Gaffer aber noch mehr verachte ich Feiglinge, die sich an der Leistung anderer ergötzen, ohne selbst etwas zu tun. Shion schnitt einen großen Halbkreis, um die Reichweite der Naginata eindeutig zu demonstrieren und damit endlich dieses nervende Pack zu verscheuchen. Üanisch gingen die Anesenden in Deckung, während Maya leise fluchend damit begann, sich die blutgetränkten Bandagen von der Brust zu ziehen. In aller Öffentlichkeit.
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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Di Jul 01, 2014 3:35 pm

Derweil Minari und Epona so freundlich palaverten, verlief das Geschehen auf den breiten Flachbildschirmen in brachialeren Bahnen. Maya und Mumon verdroschen einander wie die Kesselflicker, und es erwärmte Eponas Herz, ihre Leibwächterin derartig ausgelassen toben zu sehen. Als sich das Duell auch noch seinem Ende neigte und, wie es schien, die Schwarzhaarige sogar etwas wie Respekt für ihren Gegner aufzubringen schien, verschlug es der Kunoichi im Zuschauerbereich doch ein klein wenig die Sprache. Das war unerwartet. Und hier hatte sie gedacht, sie müsse vielleicht in Begleitung einiger Kiri-Nin ins Gebiet eindringen und die Kurayami wieder an die Leine legen. Ein Umstand, der schon oft genug praktiziert worden war, und er war jedes Mal aufs Neue gefährlich und frustrierend. Ersteres für Epona, zweiteres für Maya.
Ausnahmsweise aber hatte die Leibwächterin ihr Opfer verschont. Besser gesagt, sie hatte einen Kampf beendet, ohne dass eine der beiden Parteien hatte sterben müssen. Faszinierende Angelegenheit.

Und dann kam sie zurück, frisch wie das blühende Leben, und Epona Yamanaka konnte nach Monaten des Getrenntseins endlich wieder Maya in natura erleben. Und zwar, während sie bissig umherzänkte, mit ihren Waffen herumschwenkte - ja, allen dreien - und die Zuschauer sowohl beleidigte als auch fahrlässig bedrohte.
Tja sprach Epona, tätschelte Minaris Schulter und erhob sich. Tut mir leid, wir reden später vielleicht weiter. Aber jetzt wird mein Typ verlangt. Sie schulterte den Rucksack und dem kam Befehl, ihr "Hüftgold" herbeizuschieben, freudig nach. Schob sich lässig durch die zurückweichenden Zuschauer, duckte sich als wärs das Normalste der Welt unter der Naginata hindurch. Und umarmte Maya, ganz ungeachtet dessen, dass die Leibwächterin gerade dabei war, ihren Bandagen-Büstenhalter abzustreifen.
Hab ich dich endlich wieder, Süße begrüßte Epona sie und drückte sie einmal kurz fest an sich, ehe sie wieder auf Armlänge zurücktrat. Blut klebte an ihren Händen. Und ihren Armen. Und ihrer Kleidung, so hier und da. Es störte sie nicht. Kritisch musterte sie Maya dennoch. Du siehst schrecklich aus. Wie durch den Fleischwolf gedreht. Warte, ich hab deinen Launen-Aufheller hier... Sie langte an die Seitentasche des Rucksacks und holte eine Flasche Reisschnaps hervor. Stolz präsentierte sie Maya das Etikett. Schau, aus dem Windreich! Teures Zeug, war echt schwer zu kriegen!
Sie begann, ungeachtet der Zuschauer, im Rucksack zu wühlen. Aber trink ruhig, ich hab noch mehr... auch aus anderen Ländern... ich weiß doch, was dir gefällt... und dies hier, in weiser Voraussicht! Stolz holte sie ein T-Shirt hervor. Ein schlichtes Weißes mit dem Logo der Luftschiff-Linie, mit der sie hierher gekommen war. Und darauf prangte der Schriftzug: Trautes Wiedersehen nach dem Urlaub, und alles was ich kriege, ist dieses T-Shirt?
Epona war so frei, es Maya entgegen zu drücken, sodass die Blöße der Schwarzhaarigen zumindest notdürftig bedeckt war. Bitte sehr. Sofern du nicht zugenommen hast, sollte es dir sogar passen.
Falls nicht, konnte sie es ja zu neuen Bandagen zerhäckseln...

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BeitragThema: Re: Der Eingangsbereich   Do Jul 03, 2014 9:22 pm

Wenn es etwas gab, dass die schwarzhaarige wirklich verabscheute, dann war es der Umstand, dass man sie warten ließ. Die Frau knirschte jetzt schon voller Bosheit mit den Zähnen aber ehe sie ausrasten konnte, stach das blonde Gold ihr herb ins Sichtfeld und reizte ihren Sehnerv ungemein. Keine fünf Sekunden später, klebte Epona schon an ihr, quatschte sie süffisant eklig von der Seite an und drückte sich gegen ihren Busen. Die Priesterin brachte ein genervtes Seufzen zustande, was aber sehr schnell in ein schmerzliches Ächzen umschlug, während sie ihrer Partnerin kurz den Kopf tätschelte. Maya war fix und alle, ja hatte nicht mal mehr die Kraft, um sich dieses nervende Gequetsche vom Leib zu halten. Zum Glück trat die Yamanaka von selbst den Rückzug an, denn der Körper der schwarzhaarigen schmerzte wirklich sehr. Mit demotiviertem Blick wartete sie daher ab, was Epona zu Tage führen würde und schon im nächsten Moment riss Maya die teure Sakeflasche an sich. Hmpf! Das Beste ist für einen Kriger nach so einem Kampf gerade gut genug. Ließ die Priesterin ein wenig arrogant verlauten, doch schon im nächtsten Moment ging sie in die Knie, so dass ihr Hintern auf den Fußballen zum ruhen kam. Mit gleichgültigem Blick wurde Shion daneben gelegt und die Flasche entlorkt. Maya gönnte sich wirklich nur ein Schlückchen, denn während der Geschmack des guten Reisweins ihren Gaumen verwöhnte, kippte sich die Frau den Rest beherzt über ihren Körper. Ein zischender Laut entwich ihr, weil der Alkohol in den Wunden sehr stark brannte aber das war nur von kurzer Dauer. In Wahrheit faltete die schwarzhaarige ihre Hände zum Gebet und sprach innerlich lange zu Ryuumei dono. Sie dankte ihm für seinen Beistand, versuchte ihn zu beschwichtigen, da er noch immer keinen Pfand dafür bekommen hatte, dass er die Glut in der Priesterin schürte. Aber vordergründig berichtete sie ihrem Gott einfach von dem tollen Kampf. Was sie empfunden und gesehen hatte, die verschiedenen Perspektiven dieses Aufeinandertreffens. Ja, sogar ein lobendes Wort hatte sie für den Ninja übrig, der es ihr so schwer gemacht hatte. Maya versank einfach in ihrer eigenen Welt und genoss es sichtlich. Erst eigen Augenblick später purtzelte  sie mit verdutztem Gesichtsausruck in die Realitt zurück und bemerkte, dass Epona ihr ein schäääbiges T shirt hin hielt. Die Priesterin zog arrogant nur eine Augenbraue hoch, nuschelte irgendwas von "diesen Fummel kann doch kein Mensch und schon gar nicht ich, tragen!" aber riss den Fetzen dennoch an sich. Für so nen Scheiß bin ich echt noch zu nüchtern. Knurrte Maya leise, erhob sich aber. Bin duschen und mich umziehen. Warte hier. Die schwarzhaarige schaute für einen Moment ihre Partnerin an, ehe sie Shion aufgabelte und dem touristenfreundlichen Schilderwald gen Badeparadies folgte.

Irgendwo links hinter nem ominösen Busch, befand sich ein abgetrennter Bereich, an dem die Teilnehmer sich waschen konnten aber auch medizinisch versorgt wurden. Und genau hier lief Maya einem perversen Alten Sack in die Arme. Der Typ war ihr nicht ganz koscher, so wie er sich mit seinem dicken Wanst hier aufplusterte und versuchte, ihr zu schmeicheln. Einen zornigen Kampfschrei später und das Toupet des Mannes hing an Shion, während er sich am Boden kriechend bald einpisste. Bbbiiiitttte..... tu mir nichts! Ich hatte das Vergnügen den Kampf zu verfolgen und dann kamst du hier mit diesem T Shirt an. Quickte der Typ nervenaufreibend und deutete mit seinen fetten Wurstfingern auf das Shirt der Flugschiff Linie. Und? Fragte Maya eiskalt, während Shion über den fetten Bauch des Mannes wanderte und genau ab zumessen schien, wo sie sich eine fette Schwarte abscneiden wollte. Ich möchte dich als Model für die Reisegesellschaft der Flugschiff AG und CoKg anwerben. Meine Familie ist ein langjähriger Sponsor und wir suchen schon seit Wochen nach einem interessanten Gesicht für die Werbekampagne. Der Job wird auch gut bezahlt und ist nicht sondelrich anstrengend. Shion punktierte das Fettgewebe sehr genau. Momentan war sie noch etwas unschlüssig, was sie von der Sache halten sollte aber dann fiel ihr Blick auf die ramponierte Drachenkopflanze. Ob es nun an ihrer befriedigten Blutlust lag oder ob sie Epona vielleicht doch etwas vermisst hatte, bei ihr zündete jedenfalls ausnahmsweiße mal das Hirn. N Jahresvorrat vom besten Sake, dazu nen anständigen Lohn und ein paar Freifahrten mit diesen Riesengondeln. Dann würde ich mitmachen und hätte sogar noch eine heiße Blondine an zu bieten. Sie macht für Geld alles und würde der Kampagne den nötigen Glamour verleihen. Ohne das Leben, gibt es keinen Tod. Bau dir diesen Grundsatz in dein Konzept und setz es ordentlich um, oder ich jag deinen fetten Arsch ins Jenseits. Blaffte Maya den verängstigten Fettsack an, ehe sie mit einem gehässigen Lachen weiter zog.

Schließlich war sie im Waschbereich angelangt, wo sie sich die beschmutzen Klamotten vom Leib riss, Shion aber nicht ablegte und schlussendlich mit ihrer Naginata unter die Dusche stieg. Oder was auch immer als Dusche gelten sollte, wenn einige weibliche Suitonnutzerinnen das Wasser auf Wunsch spendeten. Der Reiswein vorhin hatte ihren Körper bereits auf spirituelle Art gereinigt, denn nur so beugte die Priesterin jenem Umstand vor, dass die ruhelosen Seelen aus dem Nebelwald sie aufsuchen würden. Doch nun galt es das schal gewordene Blut ab zu waschen, auch wenn es teilweise schweine wehtat, sich den frisch gebildeten Grind wieder ab reißen zu müssen. Momentan war der Waschschwamm nicht Mayas bester Freund aber er bekam zumindest die Drachenkopflanze wieder sauber. Nach drei Tuben Waschlotion. Sie selbst gönnte sich ein Duschgel mit Kirschblütenduft, dass zwar auch in den Wunden brannte aber zumindest geil roch. Im übrigen duschte die schwarzhaarige mit eiskaltem Wasser, sehr zum Entsetzen der Bademeisterinnen. So erfrischt und sauber, rubbelte sie sich schnell trocken, schlang sich lässig ein Handtuch nur notdürftig über ihre Blößen und betrat das angrenzende Areal. Man drückte ihr eine Flasche Sake in die Hand, während ein Rudel von Medizinern sich über ihre Verletzungen her machte. Eigentlich hatte die Priesterin geplant, sich von Tenshiya heilen zu lassen aber es stellte sich heraus, dass der Fettsack doch zu etwas nütze war. Sie genoss also die Sonderbehandlung, naschte Datteln und noch mehr von dem Reiswein, während andere bald vor Schreck zusammen brachen, weil diese Frau so stark verwundet war und es dennoch nicht groß an die Glocke zu hängen schien.

Ne gute Stunde später fühlte sich Maya wie neu geboren, was nicht zuletzt daran lag, wie sie nun aussah. Das T shirt von Epona spannte etwas um die Brust herum, zudem hatte die junge Frau den Saum an der linken Seite zusammen geknotet, so dass sie nun quasi Bauchfrei war. Dazu gabs gesponserte schwarze, knackige Pantys, die ihren Hintern gut betonten und ebenso schwarze Sandalen, mit 5 cm Absätzen. Shion ruhte gelassen in ihrer Hand, der Stiel war von einem schwarzen Trauerband geschmückt, dass mit dem weißen Haarband seiner Besitzerin um die Wette flatterte. Sie trug nen Pferdeschwanz und stand etwas verloren zwischen gaffenden Leuten, denen sie demonstrativ fluchend den Mittelfinger zeigte. Wie war sie nur blos wieder hier rein geraten?
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