Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Der Wald der Stille Ebene 1

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BeitragThema: Der Wald der Stille Ebene 1   So März 02, 2014 10:50 am

Der Wald wurde in zwei Abschnitte geteilt. Im ersten Teil befindet sich nichts weltbewegendes. Bäume eben und die Stille die diesem Wald eben ihren Namen gab. Es ist hier dermassen Still, das man bei Geräuschen jeder Art schon mal paranoid werden kann. Das perfekte Schlachtfeld für Shinobi die sich darauf verstehen ruhig vor zu gehen. Allerdings auch ein guter Ort wenn man Leuten auflauern will. Jeder muss die erste Ebene durchschreiten um in die Zweite zu erreichen und später dann das "Ziel" es ist den Teilnehmern überlassen ob sie hier bereits ihr glück versuchen um an die Zweite Marke zu gelangen. Dafür gibt es keine Regeln.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Di März 11, 2014 12:26 pm

CF: Eingangsbereich

Jinpei war hastig vom Startgebiet verschwunden und sprang nun zwischen den Bäumen her, die der Wald der Stille anbot. Dabei achtete er darauf, dass er keine Geräusche verließ, weil man hier einfach alles hören konnte. Nicht umsonst besaß der Wald seinen Namen. Kein Vogelgezwitscher, kein Rauschen eines Windes – nichts. Außer seinen leichten Schritten, wenn er auf einen Ast trat und zum nächsten Sprang. Doch würden diese Geräusche nicht dafür ausreichen. Die anderen Kontrahenten würden ihn nicht an Hand der Schritte ausmachen können, da sie ihn mit den eigenen Schritten übertönen könnten.

Abrupt stoppte er, indem er mit beiden Füßen auf einem Ast aufkam und mit Kinobori sich einmal den Ast entlang gleiten ließ, sodass er einen Kreis beschrieb. Danach ging er in die Hocke und lächelte leicht. Mit Sicherheit würde ihn jemand ausfindig machen, nur wann war hier die Frage. Elegant drehte er sich auf der eigenen Achse und formte mit beiden Händen ein Fingerzeichen, welches bei zusammen geführten Fingern das Tiger-Symbol ergeben hätte. Um ihn herum begann ein Nebel zu entstehen, welcher dichter und dichter wurde. Kirigakure war eh schon für seinen Nebel bekannt, der auch hier teilweise herrschte, doch der hier herrschende Nebel war so dicht, dass man gerade so seine eigene Hand erkennen konnte, wenn man sie sich vor Augen hielt. Nebelscheinwerfer oder Dergleichen waren unnütze. “Kirigakure no Jutsu.“, hauchte er die Bezeichnung des Jutsus aus und ließ sich dann auf den Boden fallen. Absichtlich etwas lauter aufprallen, damit man eine grobe Vorstellung hatte, wo er war. Danach spitzte er die Ohren und legte die rechte Hand an den Griff seines Tanto, der kürzeren Klinge.

Der Atem des ehemaligen Schwertshinobi beruhigte sich und er kehrte vollkommen in den Nebel ein, schloss die Augen, die hier eh nicht benötigt wurden. Wer würde ihm wohl über den Weg laufen. Es war in der Tat eine spannende Frage. Jeden der Teilnehmer würde er sich gerne entgegen stellen, mit einer Ausnahme. Ida. Nicht, weil er sie im Kampf nicht achtete, sondern weil es nicht fair für sie wäre. Das bedeutete natürlich auch, dass er viel von seinen eigenen Schwertkünsten hielt. Niemand hatte ihm bis dato wirklich das Wasser reichen können und so, wie einige andere Teilnehmer dachten, dachte auch er unterschwellig. Gab es hier einen würdigen Gegner? Sein Rücken war bisher unverletzt, wie es sich für einen Schwertkämpfer gebührte. Wäre dem nicht so, wäre er entweder geflohen oder nicht aufmerksam genug gewesen, was ich beides als Schwertkämpfer disqualifiziert hätte.
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Di März 11, 2014 7:52 pm

Cf: Eingangsbereich

Sein Aufstieg war ein Baum, entwurzelt und vom Sturm aus dem Boden gedreht, aber schräg stehend wie eine Rampe, weil einer seiner Nachbarn ihn stützte. Mumon erreichte gleichsam mit dem neuen Höhenlevel die Endphase des Warmlaufens: Nun wurde er ganz Oi-Nin. Ganz Attentäter. Ganz Schatten. Ganz Monster. Er war ein rund eineinhalb Meter kurzer Dämon mit eisernen Zähnen und samtweichen Pfoten.
Durch die Bäume turnte er. Quirlte um Äste, wo obendrüber zuwenig Platz war, wie ein Eichhörnchen. Es war windstill und neblig; die Stille des Waldes umfing ihn, begleitete seinen leichtfüßigen Tanz über schmale Äste und flog ihm nach, wenn er zum Sprung ansetzte. Weit der Schritt, flach der Winkel, Höhenunterschied kaum ein Fingerbreit. Es war nicht Springen. Es war Gleiten.
Einen besonders prächtigen Stamm schraubte er sich förmlich empor; ohne Chakra, lediglich mit nackten Fingern, feinfühligen Zehen in leichtem Schuhwerk und einem mächtigen Antritt. Er klimmte viergliedrig die Borke empor und langte nach Ästen, wo sie sich ihm anboten; er stieß sich ab, wo die natürlichen Trittsteige ihm die Möglichkeit boten. Kaum ein Ast federte besonders; zu nah am Stamm der Abstoß, zu leicht die aufgewendete Kraft. Nichtmals Borke rieselte.
Stille war sein Begleiter. Treu bis zu dem Moment, da er seiner Geschicklichkeit mal zuviel zutrauen sollte... doch dieser Moment war noch nicht gekommen. Der Oi-Nin nutzte seine Überlebenskunst, seine fundierte Ausbildung, und schwang sich empor.
Hoch oben im Wipfel sprang er ab, direkt durch ein passendes Loch im Blätterwerk, segelte dahin mit flatterndem Umhang. Die Welt öffnete sich für wenige Augenblicke: Der Wald, die Nebelbänke wie hingeschlachtete Monstren, die Begrenzungskekkais. Ich bin Mumon. Die Welt gehört mir.
Der Wald nahm ihn wieder auf. Im Fallen wickelte er seine Kleidung eng um sich; sanft streichelten die Blätter über den Stoff, ohne ein verräterisches Schleifen hören zu lassen. Der Kiri-Nin wand sich gar in der Luft, duckte und verrenkte sich im Fallen, um sauber durch die Äste zu passen.
Genüsslich schmatzend, anders ließ sich dieses feinste Rascheln dr Blättchen kaum beschreiben, ließ das Blattwerk ihn wieder ein.
Und zum ersten Male schmiedete Mumon Chakra, fing sich letztlich mit geladenen Sohlen direkt am nächsten Stamm ab.
Stille.
Ich bin ja sowas von in Form.
Der Akrobat tollte weiter, quietschfidel und gut gelaunt machte er weiter Boden gut. Er würde seine Geschwindigkeit nutzen, um so weit wie möglich vor zu stoßen und dann allen Teilnehmern, die er nun hinter sich ließ, einem eisernen Hagelschlag gleich entgegen zu knattern.
Und nichts wußte er von dem Kauernden unten am Boden, noch wußte der von dem Flughörnchen irgendwo über ihm.

tbc: Wald der Stille, Ebene 2

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Mi März 12, 2014 9:45 pm

cf: Eingangsbereich

Dieser Wald war großartig. Er war groß, düster, unheimlich, bedrückend still, das wüste Gemisch aus Bodennahen Baumkronen und steil aufragenden Wurzelbergen schien jedes Geräusch zu schlucken. Perfekt für einen Hinterhalt. Stellte sich nur die Frage, wie man in einem riesigen Wald einen Hinterhalt stellen sollte! Es gab kaum Fixpunkte, überall war einfach nur Fläche. Keine Wege, keine Kreuzungen. Wo also sollte man ansetzen? Ida konnte sich ja nicht wie ein Idiot irgendwohin hocken und hoffen, dass zufällig Irgendjemand in sie hereinlief.
Also hockte sie sich in eine dicht bewachsene Baumkrone und zückte die Karte. Das Gebiet war ostwärts abfällig, ehe schließlich die zweite Ebene begann. Nun gut, richtung Osten war schon mal ein guter Anlaufpunkt. Weiter. Ein Bach führte durch den Wald... Nein, kein großes Hindrnis für einen Shinobi. Wie wäre es denn mit... ja, das war interessant. Ida kannte das Gelände noch aus ihrer Chuuninprüfung und wusste, dass entlang einer Nordsüdlinie eine Schlucht auf etwa einem Drittel der Waldhöhe verlief. Der Wald war dicht bewachsen, aus der Luft war keine Lücke zu erkennen und ebenso wenig auf der Karte. Allerdings wurden die Kronen nach oben hin schnell dünn und weich, und ein falscher Schritt konnte fatal sein. Ida wusste noch dass sie - damals aus anderer Richtung kommend - ein Weilchen gebraucht hatten, um sie zu überqueren. Das war immer noch schneller gegangen, als außenrum zu laufen. Doch schon regten sich Zweifel. Diesmal trat sie gegen Jounin an, und sicher wussten die andere Wege... nein, das war Blödsinn. Wenn sie gleich davon ausging, dass ihre Gegner Alles kontern würden, konnte Ida gleich den Kopf in den Sand stecken. Also war der Plan gefasst: Möglichst schnell würde sie ihren alten Übergang aufsuchen und dort weiteren Kontrahenten auflauern. Das schien ihr derzeit am vielversprechendsten zu sein. Fix wieder die Karte weggesteckt, einen Schritt nach vorne - KNACK! - einen falschen Tritt gemacht und ein morscher Ast brach vom Baum, zerfetzte die drückende Stille. Sofort ging ein kleines Inferno los: Ein Krähenschwarm stob auf und brach durch das Blätterdach. Zuverlässig wie ein Leuchtfeuer kreisten sie nun über den Baumwipfeln und zeigten jedem Kontrahenten der nur hoch genug saß, wo die Kunoichi sich diesen Fehler erlaubt hatte - aber da war sie schon auf und davon.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Mi März 12, 2014 10:55 pm

cf: Der Eingangsbereich


Anders als die Anderen tat er nichts um sich zu tarnen. Er war ein Schwertkämpfer, kein Attentäter, kein Trickser. Seine Tricks waren die Kunst der Finten und Schlangen. Ein Angriff hier, Abbruch, Angriffrichtung ändern und zuschlagen, wo es der Gegner nicht erwartete. Es war ein Tanz ohne Körperkontakt, ein Drama auf der großen Bühne. Es galt, die Rolle die man einnahm zu spielen so gut es ging. Und Minari war gut - das stand außer Frage. Er war vermutlich sogar der Älteste und dadurch durchaus erfahrenste Schwertkämpfer - wenn man mal von der dickbusigen Dame absah. Wie alt sie war konnte er nichteinmal schätzen - aber auch so entfiel sie, immerhin schwang sie eine Lanze. Seine Hoffnung lag darauf, dass er ausreichenden Eindruck geschindet hatte bei dem Teufelsweib, welcher einen eigenen Waffenschein allein für die Oberweite benötigen sollte. Noch einmal wollte er gegen sie kämpfen - aber so wie damals in einem offenen Feld, nur sie und er und das blonde Biest, welches ihn zusammen mit ihr penetrierte. Es war ein spannender und Lustiger Kampf gewesen. Das blonde Gör war wortgewandt, aber nicht geschickt mit ihren Klingen.
"Und Genau darauf sollte ich mich nun wieder konzentrieren...", ermahnte sich der Mann selbst.
Zwar war der in weiß gekleidete Mann als letzter in den Wald eingetreten, aber das machte es umso gefährlicher. Jeder Kandidat konnte überall auf ihn lauern. Und jeder würde die Chance nutzen ihm aus seinem Versteck zu locken. Nur doof das Minari sich niemals versteckte.
Ein poltern drang an sein Ohr - südöstlich seiner Position. Reflexartig ging der Mann in Angriffhaltung und das schwache Licht, welches durch den dichten Blätterhaufen über ihn fiel, spiegelte sich auf den Klingen seiner Waffen. Tatsache war, dass der Stadthalter Ayanas das offenste Ziel darstellte: Absoluter Kontrast zum Hintergrund, gezogene, glänzende Klingen - und ein Geräusch welches er nicht zuordnen konnte. Dichter Nebel spreizte die Fingern dort, wo das Geräusch her kam. Kirigakure war berühmt für seinen Nebel. Und für seine Nebelkämpfer.
"Südöstlich ist irgendjemand, da Wette ich drauf... Ausser das Wetter dreht um... Nachsehen..."
Gedacht, getan. Chakra sammelte sich in seinen Sohlen und die Schritte führten den Mitarashi leise, aber rasch einen Baum hoch. Den Ästen wich er dabei absichtlich nicht aus, sondern zerschlug sie im vorbei laufen mit der Faust, um Spuren zu hinterlassen. Spuren, die wirkten, als wäre er vom Baum gefallen, nicht an ihm hoch gelaufen. Das Geräusch würde potentielle Angreifer anlocken - und er würde dann hoffendlich zwei Feinde gegeneinander hetzen können.
Kurz vor dem Krönchen des Baums sprang er ab und glitt aus den Baumkronen heraus. Sein Blick glitt über den Wald hinweg. Von unten wäre es schwer, ihn zu sehen, ebenso schwer wie es von oben war ein Ziel zu erkennen. Auf der Spitze einer hohen Tanne fing er sich abermals mit dem Baumlauf auf und betrachtete die Gegend.
"Die Bäume sind leicht nach Osten geneigt, das Gelände fällt dorthin gehen also ab... Der Nebel kam von dort hinten, der Karte zufolge war dort glaube ich ein kleiner Bach oder soetwas... Und do-..." "Krah rah rah rah!"
Ein Krähenschwarm wurde aufgescheucht von etwas, das am Boden knackste - Hinter ihm!
In der Drehung stieß er sich bereits ab und huschte auf einem massiven Stamm, welcher der Tanne entgegen wuchs, Ort der Krähen entgegen. Seine Linke ließ Karasutsume in der Schwertscheide verschwinden und schloß damit die Marke völlig ein. Sein Mund öffnete sich und leise wie tödlich erschien die Klinge einer mächtigen Waffe aus eben jenem hervor: Das Kusanagi no Tsurugi glitt aus dem Mund des Mannes und in des Luft griff er nach dem Schlangenschwert. Er wollte aufs ganze gehen, zeigen das selbst eine Klinge wie das Kusanagi - ohne besondere Fähigkeiten aber mit tödlicher Schneide und unnahbarer Festigkeit - in den richtigen Händen zur tödlichen Waffe werden konnte.
"Aufmerksam bleiben...", mahnte er sich selbst.
Seine leichten Schritte führten ihn wieder gen Erdboden, doch dort würde er niemals landen, ohne seinen Gegner nicht gleich anzugreifen. Blieb zu hoffen, dass derjenige, welcher die Krähen aufscheuchte, Spuren im Wald hinterlassen hatte. Das würde es für ihn massivst erleichtern, Fährte aufzunehmen.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Do März 13, 2014 10:53 am

cf: Der Eingangsbereich

Es war leise. Verdammt leise. Es war nicht so, dass Ryuzaki Lärm liebte - aber diese Stille war beklemmlich. Andererseits hatte es natürlich den deutlichen Vorteil, dass man jedes Geräusch in der Umgebung wahrnahm.
Ryuzaki also begann den Wald zu durchlaufen, und zwar ohne direkten Kurs auf das Ziel zu nehmen. Er lief ein wenig seitlich, um den Wald quasi zu durchkreuzen.
Irgendwann lies er einfach die Karte lautlos zu Boden gleiten. Er hatte sie lange genug betrachtet und kannte sie nun gut genug, um sich zurecht zu finden.
Nur wenig später vernahm er ein lautes Kreischen, wie von Krähen. Sofort wandte sich Ryuzaki in diese Richtung. Das passte genau in seine Überlegungen. Statt nun direkt darauf zuzulaufen, korrigierte er seinen Kurs nur geringfügig und flog weiter durch den Wald. Er steuerte so zwar ungefähr den Ort des Geschehens an, blieb aber seitlich von ihm entfernt - ohne selbst weit entfernt zu sein. Schon hörte er dort weitere Geräusche. Auch das passte zu seinem Bild, zu seinen Vorstellungen.
Ryuzakis Plan war schlicht eine Lektion. Sobald er das erledigt hatte, würde er sich dem richtigen Kampf widmen. Wobei er nicht bezweifelte, dass auch dadurch eine gute Konfrontation entstand.
Nun, wo er ungestört war, verlangsamte er sein Tempo und machte sich an seiner Vorrichtung zu schaffen. Dort, in der Vorrichtung, platzierte er nun die Marke. Für einen Augenblick hatte Ryuzaki darüber nachgedacht die Marke wirklich irgendwo im Wald zu verstecken, weil wohl niemand glaubte, dass jemand so mutig sein könnte. Dann jedoch siegten auch seine Paranoia, sodass er sie lieber bei sich behielt. Da niemand die Vorrichtung so gut kannte wie er würde es wenigstens einige Momente dauern, bis man die Marke fand - und dann müsste Ryuzaki ohnehin wenigstens ohnmächtig sein.
Na, ich warte, grinste Ryuzaki lautlos und spitzte die Ohren.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Fr März 14, 2014 2:09 pm

Versteckt im Nebel stand Jinpei an Ort und Stelle, rührte sich kein Stückchen vom Fleck und spitzte die Ohren. Für mindestens zwei Teilnehmer schien das Wort leise ein Fremdwort zu sein. Während irgendjemand scheinbar unachtsam auf einen Ast trat, wandte sich sein Blick in diese Richtung. Wieso eigentlich stehenbleiben und warten, bis man gefunden wird? Wenn die Devise eh darin bestand, dass man aktiv die Teilnehmer konfrontierte, konnte er dem auch nachgehen.

Jinpei zückte aus einer seiner Taschen, mit dem Inventar, zwei Kunai und warf sie in Richtung der unachtsamen Person. Dass es sich dabei um die Teilnehmerin Ida handelte, war ihm zu diesem Augenblick noch nicht klar. Ungeachtet der Tatsache, ob er sie traf, sie verfehlte oder sie die Kunai abwehrte, folgte er den Geschossen aus dem Nebel heraus. Die Krähen waren aufgescheucht, wodurch seine eigenen Geräusche scheinbar übertönt wurden. Er verließ den Nebel, zog Wogen aus Nebel hinter sich her, als wenn es sich dabei um einen Umhang handeln würde. Seine Füße flogen förmlich über den Boden des Waldes und schnell konnte er die Quelle des Geräusches ausmachen. In der Krone eines Baumes hockte Nibu Ida, welche wohl ebenso erschrocken über die Geräuschkulisse sein dürfte, wie die Krähen es gewesen waren. Am Fuße des Baumes drückte sich Jinpei mit beiden Füßen ab und flog regelrecht in die Luft, bis er auf Höhe von Ida auf einem Ast landete und ihr genau gegenüber hockte. Seine rechte Hand ruhte auf dem Griff des Wakizashis, der kürzeren Klinge seines Daishôs.

Sein Blick fing Ida förmlich ein. Die Klinge hatte er noch nicht gezückt, sondern er wartete auf die Reaktion von Ida, die sich nun einem Feind gegenüber sah. Vermutlich würden andere Teilnehmer nicht lange auf sich warten lassen, bei einem solchen Fehltritt, so wie er selbst auch. Es gab hier nur den Unterschied – er war kein Anwärter auf eine der Klingen. Er war quasi ein Prüfer, was aber keiner der Teilnehmer erahnen konnte. Wie sie auch war er in den Wald gehastet, die Klingen dabei. Ob er sich zuvor eine der Marken genommen hatte, dürfte für andere Teilnehmer nicht ersichtlich oder vermutbar sein. Wer doch darauf kam war entweder bereits zuvor anwesend gewesen oder verrückt, so etwas zu denken.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Fr März 14, 2014 4:09 pm

Das ging ja schneller als erwartet.
Der Wald war groß, und Ida hatte angenommen, dass ihre Kontrahenten zumindest ein paar Ecken entfernt von ihr stehen würden. Aber offenbar knubbelte es sich in diesem Abschnitt, denn gleich nach ihrem Fehltritt tauchte - war es möglich? - Jinpei auf. Der halbtote Jounin aus dem Gartencafé, nur dass er inzwischen offenbar wieder bestens in Form war. Ein ganzes Stück hinter ihm erkannte Ida Nebelschwaden, die aus dem Dickicht krochen. Wie kleine Tentakeln waberten ein paar Schleier auch um den Körper des Jounin. Offenbar hatte er die Nebelwolke ziemlich schnell verlassen, denn gleich darauf verflüchtigten sich auch diese Fetzen.
War die Wolke natürlich? Schon möglich - Blitznebel war ein häufiges Phänomen in Kirigakure, und er konnte ebenso plötzlich aufziehen oder verschwinden wie Jinpei es offenbar vermochte. Andererseits gehörte das Kirigakure no Jutsu ebenso zum Standardrepertoire vieler Kirinin, vor Allem weil es ihnen erlaubte, in fremden Ländern sozusagen ein wenig Heimvorteil mitzubringen. Wie dem auch sei, das Ergebnis war in jedem Fall dichter, undurchdringlicher Nebel. Und Ida kam eine Idee.
Ein offener Schwertkampf mit Jinpei war sicher spaßig, aber dummerweise wenig aussichtsreich. Und was noch wichtiger war: Jetzt, wo er sie hier aufgespürt hatte, würde er sie sicher nicht einfach abhauen lassen - was bedeutete, dass sie gezwungen war hierzubleiben, nur ein paar Bäume entfernt von ihrer geradezu peinlichen Unglücksstelle. In Windeseile würden sich also noch weitere sabbernde Shinobi dazugesellen. Und mit jedem weiteren Gegner sanken Idas Chancen, siegreich aus dem folgenden Scharmützel hervorzugehen.
...oder vielleicht nicht?
Die Nebelwand breitete sich weiter aus, sie folgte Jinpei wie ein Schatten. Wenige Sekunden nach seinem Erscheinen - er hatte sich auf einen Baum ihr gegenüber gehockt und starrte ihr einfach nur in die Augen - war er auch schon wieder vom Nebel verschlungen. Und die Nebelschwaden griffen bereits nach ihr.
Diesmal reagierte Ida unverzüglich. Sie beschwor zwei Kunai mit Kibakufuda aus der Schriftrolle in ihrem Ärmel und schleuderte sie sie dorthin, wo Jinpeis Schatten noch durch den Nebel zu erkennen war. Dann die Zündung - der Nebel stob auseinander, aber das konnte Ida schon nicht mehr sehen. Denn sie nutzte die Explosion, um sich selbst tief im Nebel versinken zu lassen. Es war ein offensichtliches, wenig aussichtsreiches Manöver - Entweder würde Jinpei weggehuscht sein, oder die Kunai abgeblockt haben. In jedem Fall aber sollte er für einen Moment in Zugzwang gekommen sein - und Ida die Gelegenheit geben, sich kurz um sich selbst zu kümmern. Mit flinken Bewegungen formte sie die nötigen Fingerzeichen und wirkte dann das Mesai gakure no Jutsu. Gleichzeitig huschte sie hinter einen breiten Baumstumpf, um möglichst keine Angriffsfläche zu bieten. Wenn ihr Plan aufging, würde sie sich hier für einen Moment verstecken können, getarnt vom Nebel und von ihrem Ninjutsu, und die übrigen Teilnehmer sollten angerauscht kommen - und Jinpei als ihren Gegner vorfinden. Spätestens nach dieser Explosion dürfte nämlich der ganze Wald mitbekommen haben, dass hier etwas im Gange war. Und falls ihr Plan nicht aufging - nun, darüber würde sie nachdenken müssen, wenn es so weit war.

--

Mesei Gakure no Jutsu
Rang: B
Reichweite: Auf den Anwender bezogen
Chakrakosten: Mittel, kontinuierlich
Voraussetzung: Gute Chakrakontrolle
Beschreibung: Ein Ninjutsu, das den Anwender für das normale Auge unsichtbar macht. Geräusche oder Gerüche werden davon nicht beeinflusst. So könnte der Nutzer beispielsweise immer noch auf knackende Äste treten, auf weichem Boden Fußspuren hinterlassen oder von einem Inuzuka erschnüffelt werden. Techniken wie das Sharingan, das Byakugan oder Aburame-Insekten können es direkt kontern. Der Anwender darf die Fingerzeichen nicht lösen. Zudem ist ständig eine gewisse Hintergrundkonzentration notwendig. Um anzugreifen muss der Nutzer das Jutsu daher lösen.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   So März 16, 2014 11:31 am

Er hatte den Punkt erreicht, von dem er dachte, dass die Krähen hier aufgescheucht wurden. Gebeugt blieb der Mann auf einem schweren Stämm stehen und betrachtete die Umgebung. Nichts war zu sehen... nichts ausser Bäume und Wald. Seine Ohren lauschten jeder Bewegung nach, doch bis auf den zarten Wind konnte er nichts weiter hören. Da war aufeinmal etwas. Nur leise, unheimlich leise. Es klang nach...
"Tock tock", erklang es nocheinmal unweit von ihm. Das Geräusch von Waffen, die im Holz eines Baums stecken blieben. Wurde dort gekämpft? Er wusste es nicht, doch er hatte eine Möglichkeit es heraus zu finden. Allerdings wäre auch dies sehr gefährlich... Einen Versuch war es wert.
"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt..."
Kurzzeitig schloß der Mann die Augen und konzentrierte sein Chakra, ehe aus seinem Ärmel eine unauffällige, braun-graue Natter kroch, deren Zunge typisch für eine Schlange immer wieder hinaus züngelte. Das Tier wäre auf diesem Untergrund unsichtbar und viel zu schwer zu erkennen - ausser man stand natürlich direkt vor ihr. Doch selbst dann - wer würde erwarten das eine harmlose, heimische Schlange garkeine wirkliche Schlange war? Das Tier kroch den Baum herab und schlängelte sich in die Richtung, aus welcher die Kampfgeräusche kamen. Das Tier würde den Kampf beobachten, während der Mann wei-...
"Kabooom!", krachte es durch den Wald und echote es von den Bäumen wieder. Noch mehr Krähen wurden durch den lauten Knall aufgescheucht und nun würde wohl der ganze Wald wissen, dass bereits gekämpft wurde.
"Das war deutlich zu nah..."
Minari steckte kurz eine seiner Waffen in die Schwertscheide zurück, formte eine Hand voll Fingerzeichen und ließ sein Chakra abermals durch den Körper strömen. Sein Äußeres veränderte sich. Das dunkle, schwarze Haar wurde nussbraun, seine Haut nahm einen hellbraunen Ton an und sein Mantel und der Rest seiner Kleidung und Waffen verschwammen in einer Mischung aus unterschiedlichsten Brauntönen. Seine Silhouette verschwand nahezu nahtlos in dem Gewirr aus Braun- Grün und schwarz, welches der Wald bot. Ferne Gegner würden ihn spät merken, während er durch den Wald huschte.
"Und jetzt weg hier, ich kämpfe nicht gegen zwei Zeitgleich..."
Zart wie eine Blume ließ er sich vom Baum fallen, stieß sich sachte von dem Baumstamm ab und huschte zwischen den Baumstämmen hinweg, direkt Richtung Osten. Sein Ziel war der Gewinn von Abstand, während die Schlange sich dem Kampfort näherte. Der braune Schemen zog dabei in hoher Geschwindigkeit dem zweiten Bereich des Waldes entgegen, während seine Tarnfarben ihm halfen, mit dem Hintergrund zu verschmelzen.

angewandte Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Di März 18, 2014 8:35 am

Out: Da Minari sich dagegen entschieden hat, in den Kampf einzugreifen, würde ich sagen, dass Ida und ich unsere eigene Reihenfolge haben.

Zunächst sah Jinpei nur die jüngste Teilnehmerin an, dann wurde er vom Nebel verhüllt und letztlich verschluckt. Doch ihre Silhouette konnte er noch erkennen, da sie nicht sofort im Nebel verschwand, so wie auch er noch als Silhouette zu erkennen war. Ihre Hände warfen etwas und mit einer blitzartigen Bewegung zog er seine kürzere Klinge aus der Schwertscheide und stieß die Kunai gekonnt bei Seite. Kurz darauf explodierten ihn und schafften den Nebel bei Seite. Er rümpfte die Nase und gab die Nebelkunst auf und richtete sich langsam zu seiner vollen Größe auf. Ida war verschwunden. Und die meisten Krähen in der Umgebung nun auch. Spiele es nun noch eine Rolle sich zu verstecken? Wer auf eine Konfrontation aus war, konnte nun zu ihnen kommen und sie zum Kampf fordern.
Der Shinobi legte den Kopf etwas schief und hielt das Wakizashi mit der rechten Hand locker. Er sah zu der Stelle, wo sich Ida zuvor noch befunden hatte und kniff das Auge etwas zusammen. Sie war weg, nicht aus zu machen. Doch nun einfach verschwinden? Das dürfte weder in seinem, noch in ihrem Interesse sein. “Ida – komm aus deinem Versteck und stell dich. Ich habe es nicht auf deine Marke abgesehen, nur darauf dich zu testen.“ Der Griff um sein Wakizashi festigte sich und er ließ sich vom Baum fallen, nur um sanft auf dem Boden auf zu kommen. “… wir wissen Beide, dass es wenig Sinn hat sich dauerhaft zu verstecken oder?“, sprach Jinpei nun mit ruhiger und bestimmter Stimme. Langsam schob er die Beine auseinander, um so einen sichereren Stand zu bekommen. Sein Blick fuhr umher und sah die einzelnen Bäume an und wartete auf eine Regung seitens Ida.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Do März 20, 2014 12:08 am

Das... war... blöd gelaufen. Warum auch nimmer - Idas Feuerwerk schien niemanden sonderlich zu reizen, kein einziger Shinobi ließ sich blicken. Naja, außer Jinpei, der nach wie vor hier herumstand und sich mit hochgezogener Augenbraue umsah. Das konnte Ida ganz genau sehen, denn der Jonin hatte seinen Nebel gelichtet. Unbeeindruckt stand er da, ließ die Klinge locker herunterhängen und hielt es ganz offenkundig nicht einmal für nötig, Kampfhaltung einzunehmen. Stattdessen stand er demonstrativ ungedeckt da, als wolle er sagen: Ida – komm aus deinem Versteck und stell dich. Okay, das hatte er jetzt tatsächlich gesagt, just als Ida daran dachte. Ich habe es nicht auf deine Marke abgesehen, nur darauf dich zu testen Sagte er die Warheit? Log er? Das war irrelevant, auf psychospielchen jedweder Art würde Ida sich nicht einlassen. …wir wissen Beide, dass es wenig Sinn hat sich dauerhaft zu verstecken, oder? Das stimmte allerdings. Fieberhaft dachte die Chunin nach. Selbstverständlich würde sie nicht wie eine Maus im Loch hocken. Ihr Ziel war eine Marke, und dafür würde sie schon etwas offensiver vorgehen müssen. Aber es musste doch eine Alternative zu einem plumpen Frontalangriff geben!
Aber Ida war an die Wand gedrängt. Jinpei stand zehn Meter neben ihr und gab keinen Mucks von sich. Und dieser Wald war dermaßen still, dass sie ihn atmen hörte. Durch die Nase, ruhig und gleichmäßig, als hätte er bis eben eine Runde Shôgi gespielt. Selbst wenn sie einen Schritt auf dem laubigen Waldboden machte würde er es mitbekommen. Sie war nur deshalb bisher nicht zu hören gewesen, weil sie selbst ihren Atem angehalten hatte.
Schweren Herzens zog die Unsichtbare ihren Kopf hinter den dicken Baum zurück und löste das Mesai Gakure no Jutsu. Es gab keinen Grund, diesem Jinpei zu zeigen wie sie sich getarnt hatte. Dann atmete sie aus und trat hinter dem Baum hervor, die rechte Hand am Schwertgriff hinter ihrem Kopf. Die Beine leicht gebeugt und schulterbreit gespreizt festigte auch sie sich ihren Stand, wie es jeder Schwertkämpfer zu Beginn seiner Ausbildung lernte. Einen Überraschungsangriff gab ihre Position nicht her. Also hatte Ida beschlossen, so zu tun als ließe sie sich auf Jinpeis Spielchen ein. Und in gewisser Weise tat sie das damit ja auch. Hochkonzentriert, alle Muskeln angespannt und bereit beim kleinsten Mucks loszuflitschen wie eine Bogensehne, richtete sie das Wort an den Schwertkämpfer. Mich testen? Ich bin ganz Ohr.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Do März 20, 2014 10:17 am

Zunächst tat sich nichts, doch nach einer kleinen Weile des Wartens, in der Jinpei schon ernsthaft überlegt hatte sich einfach zu entfernen, trat Ida hinter einem Baum hervor, die Hand an ihrem Schwertgriff und fragte, wie er sie testen wolle. “Ich bin ein ehemaliger Schwertshinobi aus dem Nebel. Die Zukünftigen werden diesen Namen tragen und Kirigakure repräsentieren. Das bedeutet, dass sie förmlich meisterhaft mit einer Klinge umgehen müssen.“
Auch sein Stand war breiter und für einen Kampf bereit. Langsam bewegte er sich auf Ida zu, die kurze Klinge in der rechten Hand. Sein Auge sah in die von Ida und seine Muskulatur war angespannt. “Wer vorgibt ein Meister zu sein, es aber nicht ist, der hat nichts auf dieser Position zu suchen. Ich würde mich selbst nicht als Meister bezeichnen – aber ich bin gut. Wie gut bist du?“, fragte er sie und tat einen Ausfallschritt, um die gesamte restliche Distanz zwischen ihr und ihm zu überwinden. Zusätzlich wechselte die Waffe von der rechten Hand in die Linke und er stach zu. Sein Ziel war es nicht sie tödlich zu verletzen, dennoch stach er in Richtung ihres Gesichts, würde aber vor dem Ziel anhalten.

Nach dem Angriff ließ er sich sofort wieder einen halben Schritt zurückfallen, um Ida Platz zum Agieren zu gewähren. Er fixierte sie regelrecht mit seinem Blick. Kein Lächeln auf seinen Gesicht nur ein leichtes Glänzen, das er immer besaß, wenn er sich auf einen Kampf freute. Die Klinge wanderte während der Wartezeit wieder in seine rechte Hand.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Fr März 21, 2014 1:34 pm

Und schon hatte Squalo die Explosion vernommen. Das war zwar schon sehr offensichtlich, aber Ryuzakis einzige Spur, weswegen er das Risiko einging näher an diesen Ort heranzukommen.
Es dauerte nur wenige Augenblicke dank seines Tempos, bis der Weißhaarige den Ort erreicht hatte. Und tatsächlich hörte er schon Stimmen zweier Leute. Er versuchte den Ursprung auszumachen, und schließlich entdeckte er Jinpei und das junge Mädchen. Interessant. Zu welchem Zweck nahm der ehemalige Swordmen hier teil? Besaß er ebenfalls eine Marke?
Wie jeder andere Teilnehmer war aber auch Jinpei nur jemand, der im Weg war. Und Ryuzaki wollte hier gewinnen. Aus dem toten Winkel des Einäugigen stieß Ryuzaki hervor und vollführte einen eleganten Schwung mit seinem Schwertarm. Dies geschah genau, nachdem sich Jinpei von seinem vorigen Angriff auf Ida zurückzog. Ohne zu zögern visierte Ryuzaki den Rücken des Kriegers an. Er hätte ihm auch die Kehle durchschneiden können, aber das war zu langweilig. Und töten wollte Ryuzaki hier auch nicht wirklich.
Durch seine fließende Bewegung verblieb Ryu nicht lange im Angriff, sondern kam danach sanft auf dem Boden an, schräg hinter Jinpei.
"Ganz schön voll hier.", grinste Ryuzaki und wie immer war seine Stimme kräftig genug, dass alle Beteiligten sie hören konnte. Jetzt war es egal, ob ihn jemand fand. Es waren bereits drei Leute hier, ein Vierter machte da den Unterschied nicht mehr.
"Ich dachte zuerst, dass dieser Freie es auf unsere junge Kämpferin abgesehen hätte. Ich glaube, dass du ihn verschreckt hast, Higashi-san. Was für ein Feigling.", grinste Ryuzaki. Der Weißhaarige ging nicht davon aus, dass sein Angriff den ehemaligen Swordmen so in Bedrängnis bringen würde. Es war mehr eine Begrüßung gewesen, ein Zeichen dafür, dass er nun ebenfalls hier war.
Ryuzaki begann ein paar Schritte zu machen, die er seitlich ansetzt. So behielt er beide Shinobi im Auge und brachte sich gleichzeitig in eine bessere Position. Nun standen die drei wie in einem Kreis angeordnet.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Fr März 21, 2014 8:27 pm

Kommt von: Wald der Stille - Eingangsbereich

War denn das zum aushalten???? Die Priesterin, welche wesentlich später den anderen gefolgt war, brach mit einem Knurren durch das Unterholz und landete endlich auf einer Art Pfad. Der Nebel zog herauf, so dass man teilweise nicht weiter sehen konnte, als Shion reichte aber was solls. Jeder Ort hatte seine Eigenheiten und solange sich die schwarzhaarige nicht der grellen Sonne aussetzen musste, war ihr alles recht. Sie fürchtete den eigenen Tod nicht und verpönte dämliches herum geschleiche oder verstecken aufs ärgste. Daher dürfte es wohl keinen verwundern, das die vollbusige Frau ihren Weg ging, mehr ein Schlachtschiff kurz vor dem Entern. Die Titanic war was für weichgespülte Volldeppen, die der Meinung waren, mit Anstand und Moral käme man in dieser narzisstischen Welt voran. Daher schritt Maya auch locker aus, ließ sich nicht hetzen und wirkte eher, als würde sie spazieren gehen und nicht in einem Kampf stecken. Eigentlich ein recht trauriges Bild, denn die Priesterin war hier um den vermeindlichen Kriegern die Gedärme raus zu reißen und sich genüßlich an ihrem Dahinscheiden zu ergötzen. Aktuell aber war sie gelangweilt und arg genervt, da keiner dieser Schwachmaten zu ihr kam. Irgendwo in der Nähe vernahm sie ja auch Kampfgeräusche aber diese reizten sie nicht. Auch wenn es komisch klang, Maya kannte den Klang von Minaris edlen Schwertern, auch wenn sie den Typen absolut nicht ausstehen konnte aber zumindest hatte er was auf dem Kerbholz. Sie ging also davon aus, das er nicht bei dieser Horde aus blauen Delphinen steckte, die sich augenscheinlich selbst dezimierten. Kiri war scheinbar wirklich arm dran, denn ansonsten wäre der Mizukage nicht so verzweifelt gewesen und hätte diesen Mist hier verzapft! Meine Fresse! Sie wollte kämpfen, an ihr Limit getrieben werden und dem Tod ins Auge blicken, nur um ihn dann lachend in den Arsch zu treten. Doch alles was geschah, war absolut hirnrissig! Die jung wirkende Frau kam einfach nicht in Fahrt, weil die vermeindlichen Gegner Fangen spielten, während die Freien hier niedlich umher spazierten und wohl nicht behelligt wurden. Ansonsten hätte eines von Prinzessin Minaris Schwertern sicher schon sein Klagelied gesungen! Sie spuckte verdrossen auf den Boden und überlegte kurz. Grübel nicht so viel, Maya! Der Eingang zur zweiten Ebene ist nahe und anscheinend fechtet Kiri den Schwertanspruch ertsmal unter sich aus. Normalerweise empfand sie Sotetsu als Segen, doch aktuell hatte die schwarzhaarige Lust ihren Geist gegen den nächsten Baum zu klatschen. Stattdessen aber holte sie mit der Faust aus und schlug mit aller Kraft gegen den nächst besten Baum. Es knackte einmal fies und das Teil ging unter spärlichen Rascheln donnernd zu Boden. Selbst die Bäume in diesem Land sind verfickte Billigdinger! Hier kann echt nichts den Geist eines Kriegers besitzen, geschweige denn unterhaltsam kämpfen! Fauchte das Medium angepisst, ehe sie kurz entschlossen einen Tiefen Atemzug tat........und binnen Sekunden die umligende Gegend zusammen schrie: Meine Fresse! Ich schlaf hier gleich ein! Ist es zu viel verlangt einen guten Kampf zu haben, Hä? Von wegen Blutnebeldorf! Lasst das beschissene Spielen sein und beweist mir, das ihr Eier habt! Sonst komm ich noch auf die Idee, das der Mizukage nen größeren Unterhaltungswert als ihr Speichellecker habt! So, ich parke meinen Arsch jetzt in der zweiten Ebene und wenn bis Sonnenuntergang kein Schwein da ist, mit dem ich Spaß haben kann, wird das Turnier euer kleinstes Problem sein! Nach dieser Ansage musste sie ersmal Luft holen, da der Sauerstoff weg war aber das war es wert gewesen. Das dieses verweichlichte Gesocks ein Teil des Dorfes war, aus der ihre Mutter stammte, ließ Maya fast vor Wut überschäumen! Ihr Innerstes war eh schon gespannt wie eine Bogensehne, weil sie sich aufregte und Sotetsu wettete innerlich schon mit sich selbst, welches arme Schwein den ersten Pfeil abbekam. So mies gelaunt latschte die schwarzhaarige schließlich zum Ziel dieser Etappe.

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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Sa März 22, 2014 2:10 pm

Er hatte abstand gewonnen und Einblick erhalten. Die Schlange hatte ihr Ziel erreicht und betrachtete zwei Körper. Den einen kannte er vom Aufbau her, ebenso von der Größe. Der Andere der da stand war ihm fremd. Niemand, der als offizieller Teilnehmer zum Startzeichen los geeilt war. Als vorletzter war er gegangen, da er Maya nicht als Gefahr sah: Sie wussten, was sie konnten. Und Minari musste sich nicht ausmalen, was es für Ergebnisse gab, wenn diese Frau einen Feind vorfand. Die Bewegungen der Zwei waren schnell, mit einem Schlangenauge aber nicht schwer nachzuvollziehen. Der Fremde war körperlich wärmer als die Frau und der kalte Stahl in seiner Hand kürzer als der, den die junge Dame schwang.
Doch noch während der Fremde zurück glitt, sprang ein weiterer Kämpfer ins Feld. Er attackierte den Fremden und sein lautes Stimmchen drang sogar an die Schlange. Auch ihn erkannte der Mann. Es war der Schreihals, der tollpatschig auf den Platz gerutscht war.
"Zwei erfahrene Kämpfer gegen eine Unerfahrene? Nicht sehr fair... Vorallem einer, der allem Anschein nach hier garnicht her gehört..."
Er blieb schweigend an einem Baumstamm hängen und zog die Karte hervor. Er suchte den Wald nach seinem Standpunkt ab. Er war ungefähr ein oder zweihundert Meter entfernt. Keine 10 Sekunden bis er da wäre. Die Karte verschwand wieder in einer Tasche und leise sprang der Mann von Baumstamm zu Baumstamm, wie ein brauner Schatten huschte er ohne eine Geräusch zu erzeugen voran, wieder zurück zur Kampffläche. Indes sprachen die Beteiligten wohl miteinander, denn sie bewegten sich kaum, während die Schlange sie betrachtete.
"Sehr ungünstig...", schoß es ihm durch den Kopf.
Im selben Augenblick kam ihm eine Idee. Er war weit genug weg, um die Kämpfenden nicht zu sehen und doch nah genug, um von seiner Schlange als Schemen erkannt zu werden. (Schlangen besitzen eine gute Wärmesicht) Seine Hand glitt in die Hüfttasche, zog einen simplen Stein hervor und wog ihn leicht. Es war ein Kiesel, rund wie die meisten und auch nicht sonderlich hübsch, aber er wog ein wenig etwas und würde ausreichend Krach machen beim Aufkommen.
Ein schrei ertönte und eine Lange ansprache folgte. Es war die vollbusige Dame, die wie üblich den Rebellen Spielte.
Meine Fresse! Ich schlaf hier gleich ein! Ist es zu viel verlangt einen guten Kampf zu haben, Hä? Von wegen Blutnebeldorf! Lasst das beschissene Spielen sein und beweist mir, das ihr Eier habt! Sonst komm ich noch auf die Idee, das der Mizukage nen größeren Unterhaltungswert als ihr Speichellecker habt!
Das war die Typische Art und weise, die der Mann von der Lanzenschwingerin erwartete. Vorlaut, provozierend, selbstbewusst. Aber immerhin, der Mann wusste das hinter dieser lauten, tönenden Stimme etwas ahres lag. Sie konnte kämpfen, daher musste er sich davon nicht überzeugen. Aber es war ein Vorteil, denn sie schrie weiter durch die Gegend.
So, ich parke meinen Arsch jetzt in der zweiten Ebene und wenn bis Sonnenuntergang kein Schwein da ist, mit dem ich Spaß haben kann, wird das Turnier euer kleinstes Problem sein!
Das war seine Chance. Er nutzte das Gebrüll, welches noch lange nachechote aus.
Leise schlich der Mann näher heran, stark geduckt und den Boden stehts abtastend, bevor er auftrat. Es kam kein einziges Geräusch - der Wald war schon immer sein Kampfgebiet gewesen. Hunderte Kämpfe hatte er in einem ausgefochten. Und seine braune Tarnung durch Henge war in einem solchen Gebiet so, als würde man sich mit einem Baum vereinen. Ohne Hilfe, würde niemand der Kontrahenten ihn sofort erkennen. Dafür war er zu klein und zu weit entfernt.
Das strahelnde, weiße Haar des lauten Mannes hob sich zwischen den Bäumen hervor wie Blut auf Schnee. Ein Makel, den Minari ausnutzen konnte.
"Dann dort hinten her..."
Gezielt warf er den Stein durch die Luft und traf einen Baum hinter Jinpei. Ein Knall, der ausreichte um ein gutes Echo zu erzeugen, erklang. Minari hoffte, das die Kämpfer sich davon ablenken ließen. Dann konnte er seinen Plan durchführen, andernfalls musste er sich nun ausreichend Feinden stellen. Nocheinmal ging der Mann tiefer und kniete nun auf einer Kniescheibe, hielt die freie Hand auf den Boden und hockte hinter einem Baum, lediglich das linke Auge vorbei schiebend, um mit seinem normal sehenden Auge das Bild der Schlange zu ergänzen - aber zeitgleich nicht gesehen zu werden.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Sa März 22, 2014 7:26 pm

Irgendwie war diese ganze Aktion anders gelaufen als erwartet. Hatte Ida sich eben noch versteckt in der Hoffnung, Jinpei von einem der anderen Teilnehmer abfrühstücken zu lassen - Keine Seele hatte sich gezeigt. Dann, schließlich, als sie selber aus der Deckung gekommen war und sich in einem Zwei-Kopf-Duell wähnte - War es möglich? - bekamen sie plözlich doch Besuch. Was für ein Geraffel!
Ich bin ein ehemaliger Schwertshinobi aus dem Nebel. Die Zukünftigen werden diesen Namen tragen und Kirigakure repräsentieren. Das bedeutet, dass sie förmlich meisterhaft mit einer Klinge umgehen müssen. Das also war es. Etwas persönliches. Ganz offenbar hatte Jinpei die junge Frau schon vorher ins Auge gefasst, sonst wäre er wohl nicht so zielstrebig auf sie zugekommen mit seiner Könnensprobe. Wer vorgibt ein Meister zu sein, es aber nicht ist, der hat nichts auf dieser Position zu suchen. Ich würde mich selbst nicht als Meister bezeichnen – aber ich bin gut. Wie gut bist du? Idas Augenbrauen zogen sich zusammen. Er zielte auf ihre Eitelkeit ab. War das sinnvoll? Sie wusste es nicht zu beantworten. Aber irgendwie schien er das Alles nicht ganz verkehrt zu machen, denn sie ließ sich darauf ein. Ich verstehe. Dann, ganz plötzlich, stach der Mann zu. Es hatte etwas spielerisches, er legte sein Schwert von einer Hand in die Andere, nicht die Art wie man einen ernsten Kampf führte. Andererseits hatte Ida ihm bisher auch noch keinen Grund dazu gegeben. Sofort ging sie in die Knie und - die Hand immer noch am Schwertgriff - vollzog eine schnelle Drehung. Dabei zückte sie das Katana. Die Klinge noch halb in der Scheide, blockte sie den halbherzigen Stich hinter ihrem Kopf ab und wandte Jinpei wieder ihre Vorderseite zu. Gleich nach ihrem Blick schwang ihm auch die Klinge entgegen - aber der Jonin war  schon zurückgetänzelt. Ein freudiger Glanz lag in seinen Augen. Idas Mundwinkel zuckte leicht. Es war lange her, dass sie diese Art von Kampf geführt hatte - von Gleich zu gleich, und auch noch mit einem Schwertkämpfer. Ihr Stil war eigentlich nicht so ehrenhaft, aber effektiv. Aber Jinpei hatte sie in diese Situation reingezerrt, und insgeheim genoss sie es. Sie setzte ihm nach - als ein Schemen hinter seinem Rücken auftauchte.
Natürlich sah Ida ihn - was hinter Jinpei passierte lag genau in ihrem Blickfeld. Der Fremde fackelte nicht lang und versuchte seinem Opfer gleich in den Rücken zu stechen. Ida ließ ihren Vorstoß in eine Drehung übergehen, nach der sie seitlich zwischen den beiden anderen Schwertkämpfern stand. Argwöhnisch beäugten die drei einander nun. Ich dachte zuerst, dass dieser Freie es auf unsere junge Kämpferin abgesehen hätte. Ich glaube, dass du ihn verschreckt hast, Higashi-san. Was für ein Feigling. Der Fremde blickte Jinpei an. Ida blickte ihn an. Jinpei blickte ihn an, dann Ida. Ida sah zu Jinpei herüber. Und dann - nachdem alle einander gründlich gemustert hatten und ihre beiden Gegner im Auge behielten - drehte Ida sich dem Fremden entgegen. Du störst hier. Sie hob ihre Klinge, und es war klar dass sie sich nun ganz auf ihn fokussierte. Ihre rechte Flanke hatte sie Jinpei zugewandt, ungedeckt. Das war nicht sehr professionell, aber Jinpei schien hier nicht der eigentliche Feind zu sein. Gleich darauf knallte es hinter den Beiden. Innerlich verfluchte Ida sich dafür dass sie dieses Gesocks hergelockt hatte. Die Situation wurde immer unübersichtlicher!
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   So März 23, 2014 11:06 am

Gerade noch war die Freude groß gewesen, dass Ida aus ihrem Versteck heraus kam. Sie parierte seinen Schlag sogar passabel und dann kreuzte ein Dritter auf. Diesen Jemand kannte er ebenfalls. Es war der Kerl, der zuvor so herum gebrüllt hatte und auf den Namen Squalo hörte. Doch bevor er wirklich dem Treffen beiwohnte, attackierte er Jinpei von hinten. Die Fußschritte verrieten ihn. Jinpei drehte sich um die eigene Achse, hob das Wakizashi an und die Klingen prallten gegen einander. Funken stoben und kurz darauf befanden sich die drei Schwertkämpfer aus Kirigakure in einer Dreieckspositionierung. Die Worte von Squalo, dass ein Vierter zuvor hier gewesen war und anscheinend ein Auge auf Ida geworfen hatte, verwunderte ihn nicht zwangsweise. Es gefiel ihm nur einfach nicht.

Doch Ida traf den Nagel auf den Kopf und teilte Squalo mit, was Fakt war. Er störte hier. Sie deutete mit ihrer Klinge auf Squalo und wandte Jinpei die ungedeckte Flanke zu. Wie unachtsam – doch war es nicht seine Art eine ungedeckte Flanke anzugreifen. Er besaß genug Ehre, um ein Gespräch nicht mit einer Klinge zu unterbrechen. Aus der zweiten Schwertscheide zog er nun mit einer langsamen Bewegung seine zweite Klinge. Das Schleifen des Metalls, als es aus der Schwertscheide gezogen wurde, war lang und grausam. “Nun, da es hier keine Verbündeten gibt – sieht es für mich so aus, als wenn wir wohl alle gegeneinander kämpfen würden.“ Seine Stimme war ruhig und er sah abwechselnd von Ida zu Squalo und von Squalo wieder zu Ida. Sollte er den ersten Schritt machen? Oder wollte er lieber abwarten, wie Ida und Squalo agierten? Sein Ziel war es nicht die einzelnen Teilnehmer außer Gefecht zu setzen, sondern sie ein wenig zu prüfen und gerade in Ida hatte er Interesse, was ihre aktuellen Fertigkeiten angingen.

Aus seinem Innern grummelte der Ochse. “Du weißt, dass wir sie gemeinsam ganz einfach besiegen könnten?“, sprach der Hachibi und rüttelte bereits wieder an den Gitterstäben, die ihn im Zaum hielten. Jinpei rümpfte innerlich nur die Nase, über diese abartige Ansicht, die der Hachibi besaß.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Do März 27, 2014 1:55 pm

Out:
 

Es war ein beeindruckendes Schauspiel. Zwei Männer mit ihren Klingen und eine junge Dame, mit ihrem Schwert. Bis auf das Mädchen schien niemand auch nur Ansatzweise seinen Stein gehört zu haben. Auch gut. Die Frau hielt dem Weißhaarigen eine predigt und warf ihm vor, zu stören. Auch der Ältere schien dem ein wenig zuzustimmen, denn bis auf seine Waffe zu ziehen, tat er nichts anderes. Erst jetzt erkannte Minari den Mann mit der Augenklappe.
"Higashi Jinpei, einer der Sieben. Sehr angenehm... Wie feige muss der Kage sein, wenn er seine Horde auf Anwärter loslässt, die eventuell nichteinmal soweit sind. Schade für dich, Mädchen... Viel Glück."
Lauthals abdampfend wand der weißhaarige Schwertschwinger sich von dem Duo ab und schritt in den Wald, dicht an der Schlange vorbei. Sie sah hinter all dem Zeugs einige kalte Flecke, lebloses Material, welches sich deutlich vom Körper abhob. Nichts war zu sehen, ein Fakt welchen der Mitarashi zu seinem vorteil nutzen konnte. Einen Augenblick lang wartete der Söldner, verschwand dann leise vom Kampfplatz und folgte dem Schreihals. Erst als sie ausreichend entfernt waren schlug die Schlange zu. Minaris freier Arm flog vor,ließ eine Schlange auf den Mann los und wickelte ihn fest. Sein Tierchen fesselte den Kirinin und raubte ihm alle Bewegungsfreiheit - selbst den Mund.
"So nun zu dir...", flüsterte er dem Feind ins Ohr, ehe sein Schwertgriff dem Mann das Knock-Out zeichen gab und ihn erschlaffen ließ. Das Kusanagi schnitt mühelos durch den Stoff des Armes und die Halterung dieser lachhaften Armklinge. Es dauerte nicht lange, bis das "Schwert" auf dem Boden lag und die Marke, die der Mann darin versteckt hatte, in Minaris Hand lag.
"Nummer zwei... Fehlen noch ein paar, huh..?"
Ein Schelmisches Grinsen lag in Minaris Gesicht. Er würde vielleicht der Zweite sein, der hier eine weitere Marke erhielt, doch das tat erstmal nichts zur Sache. Er musste nun durch das Gebiet der zweiten Ebene. Und wenn er Glück hatte, konnte er dort jemanden treffen, der ihm Schwierigkeiten machen konnte... Derhier würde nun erst einmal eine weile Schlafen...
Nachdem die Klinge des Bewusstlosen auf dem Boden lag, eilte Minari Richtung Osten und begann sich dem Ziel zu nähern.

tbc: Wald der Stille Ebene 2

Ergattert: Squalos Marke (Erhalten Wegen TimeOut)
Genutzte Jutsu:
Sen'ei Jashu:
 
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Do März 27, 2014 2:42 pm

Der Empfang von Jinpei und Ida war nicht wirklich herzlich, aber damit konnte Ryuzaki leben. Gerade hatte er beiden erklären wollen, dass er nur wissen wolle, was Jinpei hier tat, aber nachdem er nun so angegangen worden war, hatte sich das für ihn auch erledigt. Ärgerlich war nur, dass der freie Feigling, der es zuerst auf die Schwächste abgesehen hatte, nun den Moment nutzte, in welchem Ryuzaki von Jinpei abgelenkt war. Während Ida und Jinpei zusahen, wie Ryuzaki von einer Schlange gefesselt wurde, trennte der Söldner die Halterung des Schwertes ab, um an seine Marke zu gelangen.
Wie ein Angsthase floh er schließlich mit der erbeuteten Trophäe und ließ Ryuzaki zurück.
"Wow, scheint fast so, als gäbe es keine Verbündeten, ja.", meinte er nun. Er war ziemlich verwirrt, dass ein Kämpfer, der dem Feind nicht einmal ins Gesicht sah, sich einen Schwertshinobi nennen wollte - und dass Jinpei dabei nur zusah erstaunte ihm umso mehr. Der Weißhaarige hatte wohl einfach ein falsches Bild von dem ehemaligen Mitglied der Sieben. Ohne zu zögern hatte Ryuzaki längst ein Jutsu auf den Fliehenden angewandt - Kori Shinchuu no Jutsu. Während der Söldner glaubte sich von den Dreien zu entfernen, ging er in Wirklichkeit im Kreis und schon wenige Augenblicke später musste er wieder den Ort erreicht haben, den er zuvor so schnell hatte verlassen wollen. Hinzu kam, dass Ryuzaki ihm entgegen kam, um sich von den beiden anderen Schwertkämpfern zu distanzieren.
Sein Schwert in der Halterung hatte Ryuzaki auf dem Boden liegen lassen. Er hatte keine Lust auf einen langen Kampf mit dem Söldner, da dieser auch kein Interesse an einem echten Kampf zeigte. So also hatte Ryuzaki nun sein richtiges Schwert gezogen, es in die rechte Hand genommen und stürmte vorwärts. Er schnitt Minari elegant den Weg ab - dieser würde wohl kaum damit rechnen, dass Ryuzaki von vorne kam, es sei denn der Söldner war auch ein Genjutsuka - und löste dabei das Genjutsu. Dann schwang er das Schwert, um dem Schwarzhaarigen den Kopf abzutrennen.
Er achtete dabei genau auf Bewegungen und Geräusche in seinem Rücken, um nicht von Jinpei und Ida hinterrücks attackiert zu werden. Es war immerhin gut möglich, dass wenigstens Jinpei mit dem Freien unter einer Decke steckte. Vielleicht war das ja auch der Grund, warum er kein Schwertshinobi mehr war. In diesem Falle war Jinpei der nächste, den Ryuzaki zur Strecke bringen würde.

tbc: Ebene 2 (sofern Minari nun dort wirklich weiterpostet)


Zuletzt von Squalo am So März 30, 2014 5:58 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   So März 30, 2014 5:16 pm

Das Problem mit dem ungebetenen Gast hatte sich mehr oder weniger von selbst erledigt. Hatte dieser Ryuzaki sich eben noch in ihre traute Zweisamkeit einmischen wollen, wurde er kurz darauf selber hinterrücks attackiert - und seiner Marke ebenso beraubt wie seiner Würde. Ida und Jinpei standen dem Fremden in Dreiecksstellung gegenüber, die Klingen aufeinander gerichtet. Und so waren sie nicht in der Position, sich einzumischen, als dieser von hinten ausgeknockt wurde. Der Vierte, Minari, nahm von den Beiden keine Notiz, krallte sich nur seine Beute und wetzte wieder davon. Das Ganze ging sehr schnell, wenige Momente darauf hatte Ryuzaki sich wieder aufgerappelt und war nach einem "Wow, scheint fast so, als gäbe es keine Verbündeten, ja." selber verschwunden. Zurück ließ er zwei verwunderte Schwertkämpfer.
Ida wandte sich wieder ganz Jinpei zu. Er wollte einen Schwertkampf, er sollte ihn haben. Einen schönen, sauberen, ehrlichen Schwertkampf. Ohne hinterlistige Nin- oder Genjutsu. Nicht dass so etwas viel mit der Realität eines Ninja zu tun hätte, aber die Schwertkämpferriege hatte eben ihren Stolz. Wenn der Gegner am Boden lag trat man ihm Sand in die Augen; das war die Arbeitsweise eines Shinobi, das lernten sie alle schon in der Akademie. Kenjutsuka waren da ein wenig die Zwitter der Shinobiwelt: Obwohl in erster Linie ihren Dörfern als Nin-Ja verpflichtet, hatten sie in ihrer Ausbildung auch die Welt des ehrenvollen Kampfes kennengelernt. Diese beiden Welten vertrugen sich wenig miteinander, auch jetzt merkte man das wieder ganz deutlich. Kenjutsuka aber hatten hierdurch die Möglichkeit, in ihrer Ausbildung einmal über den Tellerrand des Schattenverstecks hinauszuschauen. Eine Erfahrung, die Ida außerordentlich wertvoll gefunden hatte - Dennoch machte sie sich keine Illusionen: Ehre war ein Luxus, den sie sich nicht leisten konnte. Wenn die Ausführung eines Auftrags erforderte, die eigene Ehre hintenan zu stellen - beispielsweise weil ein unschuldiges Leben hinterrücks ausgelöscht werden sollte, als Bauernopfer oder einfach nur präventiv, um sicher zu gehen - dann gab es nur zwei Möglichkeiten: Gehorsam oder Verrat. Jedem Shinobi war das klar, die Meisten sprachen nur nicht gerne darüber. Ida war da keine Ausnahme.
Umso mehr genoss sie diese kleine Illusion, die Jinpei hier aufzubauen versuchte: Wie ein Gefangener, eingesperrt in einen lichtlosen Raum ohne Fenster oder Türen, der ein Streichholz anzündet obwohl er genau weiss, dass es gleich wieder ausgehen und ihn zurücklassen wird in völliger Hoffnungslosigkeit. Aber er würde es genießen, solange es brannte.
Ein grimmiges Lächeln stahl sich auf Idas Gesicht, als Ryuzaki die Beiden allein ließ. In einer flüssigen Bewegung lief sie auf Jinpei zu, drehte ihren Oberkörper und schwang ihre Klinge wie eine Feder, mit deren Spitze sie ihn kitzeln wollte. Kalt blitzte der Stahl, als er dem Jonin entgegenschnellte.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Mi Apr 02, 2014 10:42 am

Verwundert sah Jinpei, wie ein vierter Kerl auftauchte und danach sowohl er als auch Squalo verschwanden. Es war denkbar unlogisch, was dort vor sich ging, doch letztlich hatte er seine Kontrahentin und niemand anders sollte sich in den Kampf einmischen. Ida lies auch nicht lange auf sich warten. Sie lief in einer flüssigen Bewegung auf Jinpei zu, drehte ihren Körper und schwang ihre Klinge. Ob sie ihn erstechen oder der Länge nach aufschneiden wollte, war für ihn nicht ersichtlich. Jinpei selbst schob, als Squalo verschwand, seine längere Klinge zurück in die Schwertscheide. Und hob die rechte Hand mit dem Tanto. Funken sprühten, als Stahl auf Stahl prallte und versuchte einander zu zerschneiden.

Der Dienstältere veränderte seinen Stand, sodass die Klinge von Ida an seiner linken Seite vorbei zog und ihn unverletzt zurück lies. Kurz darauf wechselte er das kurze Tanto wieder in seine Schwerthand und schlug zu, darauf zielend ihre Ellbeuge aufzuschneiden und somit ihre Beweglichkeit einzuschränken. Innerlich war er von der jungen Kunochi beeindruckt, dass sie sich nicht hatte einschüchtern lassen, dahingehen, dass sie von zwei Shinobi belagert worden ist. In ihrem Alter war er zwar auch tapfer, hatte aber bereits erkannt, was es bedeutete sich zu überschätzen. Der Beweis war die Augenklappe und das zerstörte rechte Auge, welches er besaß. Wunden hatte er zuhauf, die von seine Unaufmerksamkeit oder Überheblichkeit zeugte.

Nach dem Schwertstreich setzte er einen weiteren Schritt nach Vorne und versuchte Ida in Bedrängnis zu bringen, sodass sie ihre eigene Klinge nicht richtig verwenden könnte.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Mi Apr 02, 2014 11:34 pm

Der Tanz der Klingen. Kein grobes Rumgehacke, kein Hauen und Stoßen wie bei manchen Kenjutsuka, eher Axtschwinger als Schwertkämfpfer. Die Kunst des Katanas war eine Weltanschauung, und Ida und Jinpei ihre Jünger. Es glich einem Balett: Die wunderbar abgestimmten Figuren, choreographiert wie von einem Nihon Buyō-Duo, ein ständiges Hin und her in einem verschlungenen Wirbel aus Stoff, Stahl und Schweiss. Die Beiden vergaßen alles um sich herum - Nun, nicht wirklich, natürlich lernte ein Kenjutsuka ganz zu Anfang, seine Umgebung immer im Blick zu behalten - und gingen darin auf wie Schwarz und Weiss in einem Strudel, verschwommen zu einem undurchsichtigen Gemenge aus Vor- und zurück, aneinander vorbei, unter der Klinge des Anderen her und wieder hoch um selber einen Schwertstrich zurückzuschwingen. Ab und zu trafen die chakragetränkten Klingen aufeinander und ließen Funken aufstieben, aber keiner der Zwei blinzelte: Beide hielten sie die Augen weit offen und beobachteten ihr Gegenüber konzentriert.
Es war ein Tanz, und Jinpei führte. Der Swordman kämpfte mehr als ein Level über Idas Können. Das merkte sie schnell: Wozu sie auch ansetzte, er schien es schon vorher zu wissen. Wann immer sie auswich, er hatte schon die nächste Attacke parat. Nach ein paar anfänglichen Vortastern - der Jonin hatte sein Katana zurückgesteckt und kämpfte mit dem Tanto, was ihm Reichweite und Spielraum nahm - wurden seine Attacken aggressiver, und Ida musste noch energischer reagieren, um nicht zu unterliegen. Was ihm an Reichweite fehlte machte er wett, indem er einfach näher kam - und es gelang der Chunin nicht, die nötige Distanz widerherzustellen. Die lange Klinge, eigentlich ein Vorteil, erschien auf einmal undhandlich und grob, so nah am Körper geradezu gefährlich lang. Ida trat zurück, und Jinpei folgte mit ruhigen, sicheren Schritten. Ihr Stil war schon immer recht körperbetont gewesen: Lieber ausweichen als abblocken, und den Gegner ins Leere laufen lassen. Die Geschmeidigkeit der jungen Frau hatte etwas Katzenhaftes. Sie war nicht sehr muskulös, aber beweglich und drahtig und wusste ihr eigenes Gewicht ausgezeichnet zu balancieren. Vielleicht war das ihr Glück, denn Jinpei versuchte ganz offensichtlich, ihre Klinge zu behindern. Es gelang Ida nicht wirklich, einen Angriffspunkt zu finden: Der Einäugige kannte seine Proportionen genau und schätzte punktgenau ein, an welchen Punkt er ihre Klinge schieben musste, um sie vom Kurs abzubringen. Und kein Stück weiter drückte er sie weg. Es war so außerordentlich effizient, dass Ida es nur bewundern konnte. Dummerweise half ihr das gerade nicht, denn obwohl sie noch nicht bloßgestellt war, ging sie langsam aber stetig rückwärts, achtete dabei genau auf Boden und Gelände, um nicht plötzlich mit dem Rücken an einem Baum zu stehen. Nach hinten gucken konnte sie kaum, dazu ließ Jinpei ihr keine Zeit. Darum baute sie ab und zu eine Drehung mehr ein als zur Abwehr nötig war, um zumindest so mit einem Rundumblick wieder einen kurzen Blick auf ihre Umgebung werfen zu können. Das Alles ging sehr, sehr schnell. Es waren nur wenige Minuten, aber die Beiden tauschten eine Menge Paraden und Manöver aus. Ganz offfensichtlich wollte Jinpei sich einen gründlichen Eindruck von Idas Stil und Können machen; das ungenutzte Katana auf seinem Rücken bewies, dass es ihm noch nicht allzu ernst mit diesem Kampf war.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   So Apr 06, 2014 3:47 pm

Es war der Tanz zwischen zwei Klingen. Nichts außer ihnen spielte Bedeutung und Jinpei, anders als man es erwarten sollte, blendete zu diesem Zeitpunkt viele Faktoren aus. Wenngleich Ida nicht so gut in der Führung ihrer Klinge war, wie Jinpei es zu sein schien, machte es ihm dennoch Spaß und er beließ es für die Zeit bei nur einer Klinge. Einen Fuß vor den anderen setzend und die Klinge der etwas jüngeren Kunoichi nicht aus dem Auge lassend, versuchte er sie weiter und weiter zurück zu drängen, während sich ein vielleicht etwas übermütiges Lächeln auf sein Gesicht stahl. Seine Muskulatur erwärmte sich gut und er fühlte sich fit.
Doch wollte er Ida nicht für Ewig hier festhalten. Dafür war er ja gar nicht hier. Mit einer Drehung seinerseits und einer eleganten, Funken schlagenden Parade, brachte er etwas Distanz zwischen sie und schob das Wakizashi, ganz Samurai-a-like, zurück in die dazugehörige Scheide und lächelte Ida leicht an. “Ich bin mit dem, was ich gesehen habe, zufrieden... Weiter halte ich dich allerdings nicht auf. Wenn ich mich nicht irre, könntest du es tatsächlich noch schaffen eine zweite Marke zu ergattern, wenn du nun los eilst.“ Jinpei drehte sich etwas, um sie passieren zu lassen und deutete mit einer Hand in eine Richtung. “Dort im zweiten Bereich müsste sich inzwischen einiges tummeln. Mich würde es freuen, wenn du eine der Klingen gewinnen könntest – aber ganz abgesehen davon würde ich dir dennoch ein Angebot unterbreiten. Besuch mich nach all dem hier und ich erzähle dir, worum es geht.“ Er verschränkte leicht die Arme vor der Brust und machte keine Ambitionen sie weiter aufzuhalten. Folgen würde er ihr jedoch schon und sofern es sich ermöglichen sollte, würde er ihr lautlos folgen.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 1   Di Apr 08, 2014 8:44 pm

Ich bin mit dem, was ich gesehen habe, zufrieden... Aha? Weiter halte ich dich allerdings nicht auf. Wenn ich mich nicht irre, könntest du es tatsächlich noch schaffen eine zweite Marke zu ergattern, wenn du nun los eilst. Wirklich schlau wurde Ida ja nicht aus diesem Kerl. Was war das hier jetzt für eine Aktion gewesen? Dort im zweiten Bereich müsste sich inzwischen einiges tummeln. Mich würde es freuen, wenn du eine der Klingen gewinnen könntest – aber ganz abgesehen davon würde ich dir dennoch ein Angebot unterbreiten. Besuch mich nach all dem hier und ich erzähle dir, worum es geht. Es wurde immer mysteriöser: Andeutungen über Andeutungen, aber keine einzige konkrete Erklärung. Dieser Jinpei schien ein verschrobener Kerl zu sein. Vielleicht gab er sich aber auch nur gerne rätselhaft; manche Shinobi taten das, um ein selbstsicheres Auftreten vorzutäuschen. Dann warteten sie ab bis ihr Gegenüber nachfragte wie ein verständnisloser Schüler, nur um daraufhin zweideutig lächeln zu können und sich dann trotzdem nicht zu erklären. Ida glaubte zwar nicht dass Jinpei so etwas nötig hatte, verkniff sich aber trotzdem weitere Nachfragen. Jinpei würde schon auf sie zukommen. Also beließ sie es bei einer knappen Verabschiedung. Ja, Jinpei-San. Es... war mir ein Vergnügen. Eine kurze Verbeugung, dann war sie weggehuscht, in das dunkle Walddickicht hinein. Der Kampf war kurz gewesen und nicht wirklich ernst geworden. Nennenswert Kraft hatte er sie darum nicht gekostet. Das hätte sie sich auch nicht leisten können, Ida trug noch immer keine zweite Marke und hing ordentlich zurück. Waren vorhin noch Knalle und Schreie herübergeweht, blieb der Wald inzwischen ziemlich still. Aus ihrem Hinterhalt war nichts Geworden, also würde die Chuunin es jetzt im direkteren Kampf versuchen müssen. Keine vielversprechende Strategie, aber viel mehr konnte sie im Voraus leider nicht planen. Jetzt hieß es, wachsam zu bleiben. Mit jedem Moment, in dem sie nach Osten rauschte, wurde es wahrscheinlicher, einen Feind zu treffen. Und dass sie keinen Hinterhalt aufbauen konnte bedeutete noch nicht, dass kein Anderer noch irgendwo auf ihrem Weg lauerte.

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