Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Der Wald der Stille Ebene 2

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BeitragThema: Der Wald der Stille Ebene 2   So März 02, 2014 10:56 am

In diesem Teil des Waldes ist es zwar immernoch so Still wie im ersten Teil, ist ja immerhin noch der Wald der Stille, doch hier wimmelt es von Puppen und anderen Attrapen die aufgehangen wurden um die Teinehmer etwas zu irritieren. Es gilt sogar das Gerücht um, das es hier spuckt und angeblich soll es auch Fallen geben. Tatsache ist das man nur von der Zweiten Ebene aus zum Ziel gelangen kann. Das wurde durch Barrieren ermöglicht welche die erste und Zweite ebene trennen. Wer diese Barriere durchschreitet ohne die Richtige Reihenfolge zu beachten wird disqualifiziert. Hier spätestens sollte man sich darum bemühen die Zweite Marke an sich zu bringen. Wer bereits in Eben 1 zwei Marken ergattern konnte, muss sich hier nicht lange aufhalten (2 Posts müssen gesetzt werden bis man zum Ziel kann einfach um der größe des Waldes Rechnung zu tragen) das Ziel ist nahe.
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mi März 12, 2014 4:24 pm

Cf: Wald der Stille, Ebene 1

Im Blätterdach begann Mumon seine Arbeit.
Die allererste Puppe hatte Mumon für einen anderen Teilnehmer gehalten und entsprechend begrüßt. Mit einem Kunai an der Kehle und einem Zweiten dort, wo man bei Menschen die Nieren vorfand.
Rück die Marke raus, oder ich schlitze mir eine aus deiner... Jute? Ein paar Probestiche bestätigten den Verdacht. Hoh. Augen auf. Mumon tats, und es eröffnete sich ihm die Welt der Fakes: In diesem Teil des Waldes herrschte ja eine beeindruckende Bevölkerungszahl an Dummys. Sie hingen so von den oberen Ästen, dass es wirkte, als hockten sie auf den Unteren, lehnten an Stämmen oder lauerten im Schatten. Wer hat diese Vogelscheuchen wohl alle aufstellen dürfen?
Mumon war nicht wirklich griesgrämig wegen seines Fehltritts; er nahm es sportlich und schob es auf seinen Übereifer. Das Blut kochte ja förmlich nach dem beachtlichen Sprint, den er soeben hinter sich gebracht hatte. Da konnte man sich schonmal so einen Schnitzer fangen. Neugierig trat er an eine der Puppen heran. Hmhm, hmhm... plump, zumindest diese hier, aber im richtigen Lichte durchaus zweckmäßig. Da fragt man sich doch...
In einer geschmeidigen Bewegung zog er ein Shuriken, schleuderte es zwischen den Bäumen hindurch auf eine der Puppen, die weiter von ihm weg waren. Beim Einschlag des Shuriken explodierte der Puppenkörper in einer Kibakufuda-Explosion.
Eine schmale Augenbraue zuckte. Uh. Das war laut. Aber okay... Mumon begab sich aus dem Reflex heraus in Deckung, schaute jedoch durch Lücken im Blätterweg weiterhin auf den Waldboden herunter. Gegner-Attrappen. Und Fallen. Na, hier lässt es sich leben... Er lächelte matt. Ein Kampfplatz wie eine Rennbahn zum Spießrutenlauf. Wunderschön. Wer sich dies hier ausgedacht hat, ist nach meinem Geschmack.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   So März 23, 2014 9:47 am

Kommt von: Wald der Stille - Ebene 1

Endlich erreichte die Priesterin jenen Flecken Erde, der für das Finale vorgesehen war. Doch im Grunde juckte sie diese ganze Situation wenig. Ihr schwarzes Haar bauschte sich im Wind leicht auf, während sie die Barriere durchschritt und damit ein Teil dieser Ebene wurde. An sich war hier nichts weltbewegendes los, dennoch weiteten sich ihre Augen für einen Moment erstaunt, als sie die Schemenhaften Gestalten erspähte, deren Shilouette überall zu sein schienen. Hatte Kiri die Mittel, um hunderte von Shinobi für dieses Event ab zu bestellen, damit sie hier bewaffnet rumlungerten? Maya spie fluchend aus und setze sich in Bewegung. Nichts rührte sich, sie roch weder Nervosität noch Angst und nichts rührte sich. Bei sovielen Menschen auf einem Fleck musste es Geräusche geben aber der Wald schwieg beharrlich und ebenso auch Mayas Vernunft. Die jung wirkende Frau kehrte ihre "Leckt mich doch alle am Arsch" Einstellung raus und brach mit einem lauten Poltern durchs Unterholz, nur um in den Armen eines der Schemen zu landen. Ich brauche nicht erst groß zu erwähnen, dass die Priesterin reflexartig dem Teil eine reinhaute, ohne das sie hinsah? Gut, denn sie würde sich im Grabe umdrehen, als Maya spitzt bekam, das es nur läppische Dummys waren! Verdammte Scheiße! Wollt ihr mich verarschen? Es war das letze Aufbäumen ihres Geduldsfadens, der soeben riss. Wie ein wild gewordener Eber rammte sie Shion in das Teil, so dass der Dummy zersplitterte, ehe die Frau über einen umgestürzten Baum sprang. Ihre Brüste hüpften im Takt ihrer Zornesintervalle, während sie einen Abhang hinab rutschte. Nicht weit entfernt von ihrer Position aus gab es einen lauten Knall und das weckte die Lebensgeister der schwarzhaarigen schon eher. Sie schnupperte angestrengt in der Luft und erkannte den schwachen Geruch von verbranntem Holz und das war hier dann doch etwas unnatürliches. Wie ein Raubtier fletschte Maya euphorisch die Zähne, die Mundwinkel zu einem fiesen Grienen verzogen. Kleines Lämmchen? Komm raus und spiel mit mir! Der Wolf hat Hunger! Säuselte die schwarzhaarige lieblich, was bei ihr ungefähr so klang, als würde man die Gitterstäbe einer Gefängniszelle mit einer Nagelfeile bearbeiten. Dennoch verfiel Maya in einen Tempowechsel und machte sich daran, der Fährte weiter im rennen nach zu gehen. Es konnte nicht weit sein und so preschte sie wenig später und recht gut gelaunt auf eine winzige Lichtung.
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Di März 25, 2014 12:38 pm

Es war ja nicht so, dass sich diese Frau anschlich.
Im Versteck, im Geäst, spitzte Mumon die Ohren. Erlauschte das Näherkommen eines potenziellen Feindes. Neben der jungen Ida gab es lediglich ein weibliches Wesen unter den Kandidaten, und es fiel ihm nicht schwer, auszumachen, wer sich da auf seinen Lagerplatz zubewegte. Ah. Sie.
War sies wert? Einen Versuch? Mumon war sich nicht hundertprozentig sicher. Ihre Art war temperamentvoll, ihre Bewaffnung eher unpraktisch für ihn, denn die Naginata bot Reichweite. Sie war nicht der beste Gegner des Turnierfeldes. Andererseits war sie besser als gar keiner. Und wenn jemand anders daherkam, womöglich verletzt und auf dem Weg zum Tempel, konnte er noch immer seine Beute wechseln.
Mumon tat nun dreierlei, sowie die freizügig gekleidete Dame auf einer Lichtung erschien, gar nicht so weit weg von ihm. Zum Einen biss er sich in den Daumen, wie es alle großen Shinobi zu tun pflegten. Zum Anderen schmiedete er Chakra - wäre ein Sensor-Nin anwesend, es hätte einen Solchen noch aus der Entfernung heiß und kalt und glibberig überlaufen. Und zum Dritten beschwor er zwei seiner Kuchiyose-Partner: Das Tengu-Duo schoss krächzend aus der Rauchwolke hervor. Mit einem raschen Fingerzeig gebot Mumon Ruhe, dann gab er den beiden Tengu zu verstehen, was er wollte. Kundschaften sollten sie. Über die Wälder kreisen und seine Opfer finden, die sich an ihm vorbeischleichen mochten, solang er mit der Frau beschäftigt war. Deren Gestalt befand sich noch immer auf der Lichtung, und wie es Art einer Lichtung war, fiel von schräg oben ein Vorhang aus Sonnenstrahlen herab, um die Dame in sattem Gelb zu baden. Mumon gönnte sich fünf Sekunden des Anblicks. Dann legte er los, derweil seine Vertrauten sich in die Lüfte schwangen.
Der Oi-Nin entschied sich kaltblütig und gleichmütig für den einfachsten Eröffnungszug. Er lief einfach los, umkurvte wie zuvor den Baumstamm, diesmal nur von oben nach unten. Spurtete über die Wurzeln, glitt auf den Waldboden. Und dann gings los. Den Körper fast schon in der tiefsten Gangart, tief vornüber gebeugt, durchpflügte er das Unterholz, spielerisch und heimisch und sorglos und unaufhaltsam. Wieselte durch einen Wacholderbusch, hermelinte unter dem Holunder hindurch und marderte durchs Maulbeerfeld. Nur durch die Brennesseln biberte er nicht, sondern hasselte lieber durch die Hagebutten. Füße trommelten im Schwindelschritt. Er fegte nicht sturzbachartig und direkt auf Maya zu, sondern mäanderte wie ein schüchternes Schlückchen Wasser durch die Rinnen, die der Waldboden ihm diktierte: Er schlüpfte unter den Farnen hindurch, passte die Lücke zwischen dem dornigen Gestrüpp und dem Baumstumpf ab, eilte weiter bis zum ausgehöhlten Stamm und schlidderte hindurch, grätschte noch ein Stück, federte hoch, lief weiter.
Er war der Roadrunner. Schwarz und in Pastell gemalt.
Hinter ihm her schwebte eine Spur aus Staub und Blättern; er fuhrwerkte durchs Gewölle wie ein kleiner Dämon des Waldbodens, mit endlos viel Zeit und ohne jedes Aufhalten. Sein Nähern geschah fast schon hinauszögernd. Durch sein regelrechtes Durchfließen des Unterholzes verschwand er oftmals aus dem Sichtfeld, tauchte wieder auf wie ein Präriehund, bloß ohne das große Ausschauhalten. Immer weiter eilend, ein Eichhörnchen auf der Jagd nach Nüssen hätte nicht zielstrebiger sein können.
Unvermittelt platzte er auf die Lichtung. Fänge glänzten. Metallisches Blinken. Kunai in beiden Händen. Die letzten Meter überwand Mumon Kiobashi in einem gestreckten Sprint, einfach und geradeheraus. Attacke von unten nach oben. Reaktion austesten. Dunkler Stich gegen ihre Körpermitte. Hungrig nach Blut. Doch auch geizig mit dem eigenen Blute. Mumon sprang nicht, behielt fest Bodenkontakt. Zum Ausweichen. Wer sprang, verlor seine Abstoßfläche.
Mal sehen, ob sie mich diesmal auch nicht bemerkt. Vorhin im Eingangsbreich hatte ihre ausladende Oberweite schließlich auch eine Art toten Winkel erzeugt, in den er ganz ohne Zutun gerutscht war. Oder?
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Di Apr 01, 2014 11:05 pm

Zwei schwache Krächzer von irgendwelchen Vögeln....mehr gab dieser beknackte Wald nicht her. Hier war es ungefähr so spannden wie auf einem Senioren Treff, wobei man diese gut unterhalten konnte. So ein paar tote Omas waren genau der richtigre Frühsport am Morgen für die Priesterin. Welche im übrigen gerade in güldenes Licht getaucht wurde, da dieses Drecksvieh von Sonne der Meinung war, hier so dämlich rum schimmern zu müssen! Maya kam sich vor wie im falschen Film, besonders wenn man die Tatsache betrachtete, wo sie sich befand. Im N-E-B-E-L-W-A-L-D! Was für´n Drecksloch war das hier eigentlich, wenn nicht mal Kirigakure seine eigene Werpekampagne einhielt? Die Faust der Frau ballte sich gefährlich, noch hielt das Zünglein der Vorfreude auf den Kampf die Wage und verhinderte so, dass Maya ernsthaft durch drehte. Sie war automatisch in eine lockere Kampfhaltung verfallen, indem sie leicht seitlich stand und Shion wie ein Schild mit beiden Händen fest vor sich hielt. Natürlich quer, das versteht sich wohl von selbt! Die jung wirkende schwarzhaarige würde ihre eigene Waffe nicht zum freveln verdammen, indem sie die Lanze wie einen Streitkolben hielt oder unfachmännisch damit rum hantierte. Soweit kams noch! Es war schon beschissen genug, das aufblitzende Sonnenstrahlen ihr für Sekunden die Sicht raubten........und somit den Angriff eines hinterhältigen Wiesels unterstützen. Die Priesterin schnaubte verächtlich und konnte den Angriff nur vermuten, Anhand von leisen Schritten auf dem Boden. Sie überlegte daher nicht lange, sondern stieß sich mit dem vorderen Bein ab und setze es hinter ihrem Standbein wieder auf. Bei ihrer Größe brachte das locker ein zurückweichen von über 15 cm und somit die Chance, dem Gegner ihre offene Front zu entziehen. Das Shion unfreiwillig zum Mittäter wurde, weil das Waffenblatt der Lanze sich im Lichte der Sonne brach und somit arg blendete, wurde der schwarzhaarigen nicht gleich bewusst. Da ist ja die kleine Ratte. Fauchte die gut gebaute Frau stattdessen bissig und bekam langsam wieder ein klares Sichtfeld. Und im nächsten Augenblick brach die schwarzhaarige nach einem verdutzen Blick in schallendes Gelächter aus. teilweise musste sie sich auf der eigenen Waffe abstützen, um nicht zu wanken, so heftig feierte sie sich einen ab. Ryujin dono....ist das echt Euer Ernst? Von allen Möglichkeiten, setzt ihr mit ausgerechnet diesen Gartenzwerg vor? Erst erheiternd klingend, wurden die Wurte schnell von Hass zerfressen und spitzer, als die Dornenkrone von irgend einem Gottessohn. Maya flethscte wutig die Zähne, als sie jenen kleinen Mann musterte, der ihr durchs Raster gerutscht war. Er guckte grimmig, war schwarz gekleidet und schwang die Kunai so euphorisch, wie andere ihre Zahnstocher. Doch eine gewisse Kampfestauglichkeit erkannte sie an, denn nicht viele griffen sie so körperbetont an, geschweige denn so entschlossen. Ihre dunklen Iriden suchten kurz nach ihrem Vertrauten, was Sotetsu mit einem Nicken quittierte, eher Maya ein ausladendes Kreuz über ihre gut proportionierte Brust schlug. Der Geist verstand, nickte und war im bächsten Moment verschwunden. Was das menschliche Auge normalerweise nicht sah, war für sie dennoch vorhanden......Maya hatte den Befehl zur Überwachung dieses Gebietes gegeben und Sotetsu führte ihn aus, indem er einige der mitgebrachten Spionagegeister schikanierte, um sie zur Arbeit an zu treiben. Ihr Gefolge war eh beträchtlich gewachsen, seitdem sie den Nebelwald betreten hatte und jede Menge düsterte Seelen in die Knechtschaft getrieben hatte. Erbarmungslos. Kalt. Tödlich. Ein kühles Lachen rann von ihren Lippen, die sich ein wenig verzerrten. Schön. Da es der Wille einer höheren Macht ist, werde ich mit dir spielen. Aber nicht "Mensch ärgere dich nicht", sondern "Wer hat Angst vor´m schwarzen Mann". Und schon im nächsten Moment preschte die schwarzhaarige voran, stieß Shion ins feindliche Fleisch, in der Hoffnung, es würden ein paar Rippchen für sie heraus springen.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mi Apr 02, 2014 11:52 am

cf: Wald der Stille Ebene 1

Tatsächlich führte Squalos Handlungsweise zu einer baldigen Konfrontation des Söldners und des Jonin aus Kirigakure. Dieser hatte den Überraschungsmoment auf seiner Seite, aber freilich war Minari kein einfacher Kämpfer. Ryuzaki selbst jedoch war äußerst begabt und hatte keine Lust mehr auf einen Kampf, da der Shinobi aus den freien Land ohnehin bei ihm durch war. Er sah den Freien nicht mehr als echten Schwertkämpfer an, weswegen er die Sache schnell hinter sich bringen wollte.
Nach einigen Minuten also hatte Ryuzaki Minari außer Gefecht gesetzt, indem er ihn mittels eines Genjutsu gefangen und dann KO gesetzt hatte. Er wollte keine unnötigen Morde, soweit hatte er sich beruhigt, und musste nur noch die Marken in seinen Besitz bringen. So fand Ryuzaki seine eigene, und die von Minari ebenfalls noch in seiner Schwertscheide. Nun war es also der Weißhaarige, der zwei Marken hatte, und nicht mehr der Freie. Noch aber wusste Squalo nicht, was er damit tun wollte. Irgendwie war ihm das Ganze zu einfach, aber schließlich hatte er sein Ziel erreicht. Vielleicht ergab sich ja die Möglichkeit für einen weiteren Kampf in dieser Ebene, ansonsten würde er wohl noch einmal mit Jinpei reden müssen - nach diesem besonderen Geschehen hier.
Er ließ Minari also auf dem Waldboden zurück und wandte sich in Richtung des Tempels. Schon sah er überall Attrappen hängen, die seine Sinne schärften. So war es schwierig zwischen Puppe und Mensch zu unterscheiden. Volle Konzentration war gefordert, gerade jetzt. Nicht, dass es noch weitere Fallen gab, die ihn überraschten. In mäßigem Tempo also bewegte sich Squalo Richtung Zielort.

Out: Sechs Tage vergangen, seit Minari hätte posten können, drei seit der offiziellen Klärung der letzten Streitthematik durch Kibou im Eventthread. Ich denke daher, dass ich mit dem Überposten auf der sicheren Seite bin.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mi Apr 02, 2014 2:01 pm

cf: Ebene 1 [Stiller Wald]

Tatsächlich hatte ihn irgendetwas stutzig gemacht, als ihm der Weg deutlich zu lang vorkam. Dann war es auf einmal schwarz und nichtmal den Aufprall auf den Boden spürte er. Wie lange er da gelegen hatte, konnte er nicht beurteilen, als er aufwachte waren seine Klingen allerdings auf dem Boden verstreut. Ein finsteres Lächeln lag auf den Zügen des Mannes, in dessen Hand noch immer Kusanagi ruhte.
"Egal welcher Idiot das war, sein Wissen über Schwerter reicht nicht annähernd so weit wie er hoffte..."
Mit einem Geräusch, welches so leise und doch so unnatürlich klang, verschwand das Kusanagi wieder in dem Mund des Mannes. Wer auch immer das war, war keine Bedrohung für wahre Schwerter. Und eine echter Klingentänzer auch nicht. Sonst hätte er sich die Marken und das Schwert genommen. So war er nur ein sturer Strolch der es starr auf den Sieg abgesehen hatte.
"Umso besser. Nun wo ich keine Marke mehr besitze, muss ich mich vor keinem Feind mehr in Acht nehmen."
Der Söldner beugte sich vornüber und steckte die Schwertscheiden zurück in den Gürtel, ehe er die Klingen nahm, ausschüttelte und das Sakura in die Scheide zurück schob. Nur sein Karasutsume war nun noch in seiner Hand. Es wurde Zeit für seinen Streich. Ein leichter Schnitt und das Stirnband des Mannes lag am Boden. Für ihn hatte es keine Bedeutung, eines zu tragen. Selbst als Genin in Konoha hatte er sein Stirnband nur am Gürtel hängen gehabt.
Und auf jenem Boden fand Minari was er benötigte. Fußspuren, die in östliche Richtung weiter führten, Richtung Ziel. Wieder dieses Schelmische Grinsen, dann setzte er sich in Bewegung. Leise und vorsichtig, weiter bis zum nächsten Baum. Von da aus zum nächsten, immer weiter. Immer Tiefer. Dann sah er etwas aus den Augenwinkeln, ein sanfter Streich an seinem Bein, dann der Schnitt. Eine Kunaifalle schoß auf ihn zu und schickte ein knappes Dutzend der fliegenden Messer in die Richtung des Mannes. Er hätte in den Fußspuren seines Wiedersachers bleiben sollen, das wurde ihm gerade jetzt klar. Die Hälfte der Waffen traf nur Leder, eine Schnitt ihm leicht in den Oberschenkel und der Rest verschwand im Gebüsch. Nun sah auch er die Schemen in den Bäumen und zwischen den Büschen.
"Feinde oder Attrapen?"
Egal was es war, er musste Vorsichtiger sein. Wieder ging sein Blick gen Boden, wo er den Fußspuren des Anderen folgte, jederzeit bereit zuzuschlagen. Hier und da ließ er Markierungen im Baumstamm zurück, einfache Schnitte, die nur auffielen wenn man genau hinsah. Noch einmal würde er nicht im Kreis laufen.


Out: Jo is ja kein Thema, mault ja niemand Wink
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Do Apr 03, 2014 9:54 am

Die Welt schrumpfte. Blickfeld verzerrte. Schwummrig und unscharf zuerst am Rande. Dann zog sich alles zusammen wie ein Ring, verlaufende Wasserfarbe in Spirale dem Mittelpunkt des Bildes zufließend. Alles zerfloß zu Unwichtigkeit, bis aufs gestochen scharfe Zentrum der Momentaufnahme. Markiert durch Shions Spitze.
Krachen, Funken, Bersten. Stahl und Eisen und Aktion und Reaktion und gleißendes Sprühen.
Mumon hatte die Kunai zur Parade hochgerissen. Vor sich gekreuzt, die Klinge der Drachenlanze im kleinen X gefangen. Für die Ewigkeit eines Sekundenbruchteils bissen die Schneiden ineinander. Dann riss es sie auseinander, die Kunai buchstäblich: Sie brachen quer durch. Mumon lenkte den Stoß noch in die Höhe, ging selbst in die Tiefe. Zurücklehnend wie ein Schilfrohr. Die Naginata durchschnitt über ihm die Luft.
Huh.
Was auch immer diese Frau hierher getrieben hatte, sie war am rechten Ort. Ihre ganze Erscheinung, all die Rundungen und das narbenlose Fleisch waren Täuschung. Täuschung, wie von einem anderen aufgezwungen; die Frau spielte schließlich nichtmals die verletztliche Lady, sondern benahm sich auch sonst wie der Derwisch, der sie war. Als wäre sie ihren äußeren Schein sogar selbst schon leid.
Gedanken. Unbewusst. Mumon formulierte diese Meinung nicht aus. Sie durchzuckte ihn lediglich wie einen Reflex. Die Einschätzung dieser Frau schwirrte ihm entgegen wie ein Pfeil auf dem Trainingsplatz, und er fing sie genauso auf.
Kunai-Stücke schwirrten, schwebten, wirbelten. Eisensplitter. Fielen träge wie durch Honig. Der einen Lidschlag später nicht mehr da war.
Mumon rollte zur Seite, warf den Kunaigriff mit den Resten einer Klinge, rollte nochmals, warf auch das zweite verkrüppelte Messer. Keine akkuraten Würfe; sie zielten grob auf die Schultern der Frau, um ihre Verteidigung abzurufen. Folge-Angriffe abzuschneiden. Zeitfenster aufzustoßen. Schmalste Spalten, durch die ein Kämpfer wie Mumon sich zwängte.
Kampf war kein Chaos. Er war die pure Ordnung. Es gab klare Muster, nichs als nachvollziehbare Handlungen. Wer sich dessen bewusst war, konnte seine Gegner lenken, wurde selbst gelenkt, in Angriffe eingeladen und in Paraden gezwungen. Ob nun elegant oder brachial - man brauchte keine Katzen-Anmut, um hier zu tanzen.
Mumon schlug Räder aus dem Rollen heraus, purzelbaumte weiter dem Abstand entgegen und quirlte aus einem Handstand heraus wieder auf die Füße. Zog zwei frische Kunai hervor. Schob den linken Fuß zurück, den Rechten dafür vor. Ging in tiefe Lauerhaltung. Zielte mit der Messerspitze, peilte darüber hinweg auf die Frau. Mundwinkel zuckten. Er winkte mit dem Messer.
Und jetzt lade ich dich zu mir ein.
Sprache ohne Sprechen. Gebärden, wie sie in keinem Wörterbuch für Taubstumme standen. Trotzdem wurde diese Geste überall auf der Welt verstanden.

Die beiden ausgesendeten Tengu befanden sich derweil nicht etwa auf Spähflug, sondern im Wipfel des nächstgelegenen Baumes. Zugegeben, irgendwie spähten sie schon. Allerdings nicht nach Feinden, sondern in das tiefe Tal von Mayas Ausschnitt. Wenn die Natur ihr künstlerischstes Werk auf die Welt losließ, waren die Tengus die Letzten, die diesem Ruf nicht folgen würden. Und wenn es gegen die Anweisung des Chefs ging!
Nun ja, wen scherte auch schon ein Turnier, Titel oder magisches Zauberschwert, wenn man sich mit Maya Kurayami duellieren durfte?
Mich. Wenn ich nur vom Ungehorsam meiner Untergebenen wüßte!
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Fr Apr 04, 2014 10:43 am

Im Ernst, die Fallen nervten. Dennoch bewegte sich Ryuzaki mit dem höchsten Maß an Geschwindigkeit vorwärts, die ihm möglich war angesichts dieses Ortes. Er hatte keine Lust auf etwaige Verfolger zu stoßen oder sonst irgendwie überrascht zu werden.
Es kam einige Male vor, dass er einen Kunaihagel oder einen auf ihn zufliegenden Baumstamm abwehren musste. Eigentlich hoffte Ryuzaki dabei nur, dass ihn niemand sofort hörte.
Ansonsten verlief sein Weg recht ereignislos. Da er die Erfahrung gemacht hatte, dass das Verstecken von Marken rein gar nichts brachte, hielt er beide einfach in seiner Hand. Sollte er auf einen Gegner treffen, konnte er sie immer noch wegstecken. Eine lustige Idee kam ihm, die vielleicht Anwendung finden würde, und mit einer kurzen Bewegung hatte er sich zwei kleine Steine vom Boden gegriffen und sie eingesteckt.
Dann setzte er seinen Weg mit hoher Geschwindigkeit weiter fort - die Augen immer aufmerksam offen gehalten, um regungslose Puppen von Menschen zu unterscheiden. Nicht immer war er sich sicher, aber da ihn noch keiner angriff schien alles gut.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   So Apr 06, 2014 5:58 pm

Die Realität zerbrach in stobende Funken, begleitet aus einer Symphonie kreischenden Stahls und dem lechzen nach Blut. Maya fühlte sich gut, so wie der Aufprall der Waffe Schwingungen durch ihre Hände schickte und sie das süße Gefühl des Kampfes kosten ließ. Der Mann vor ihr schaffte es, Shion für den Moment zu bezähmen, fing den Kopf des Drachens zwischen gekreuzten Kunai, während die schwarzhaarige ihn interessiert musterte. Er war zugegen winzig klein, im Vergelich zu jenen Männern mit denen sie sonst Kontakt pflegte aber villeicht kam etwas Abwechlung genau zur rechten Zeit. Alle anderen madigen Typen in diesem Spiel hatten es nicht geschafft, das Lodern des Krieges in ihrem Inneren zu entfachen, doch dieser mickrige Typ hier war anders. Die Lanze bäumte sich auf, durchbiss die Kunai und schoss wie geplant vor aber sie traf nicht auf Wiederstand, was Maya dazu verleitete, ungehalten zu fluchen. Kein Blut. Jedenfalls noch nicht! Andererseits setze die vollbusige Frau ihrem Gegner auch nicht nach, als dieser die zerborstenen Kunai warf und sich herum rollte, ja ignorierte sogar die umher fliegenden Eisensplitter. Mit Schmerz konnte man ihr nicht bei kommen, es kitzelte nur noch mehr das Gefühl von Euphorie aus ihr heraus, ebenso die herrliche Empfindung, als der kalte Stahl über ihre helle Haut hinweg tanzte und eine Schneise des Liebreizes hinterließ. Die Frau stand eisern wie ein Fels in der Brandung, als das Kunai ihre linkte Schulter streifte, während das andere mit einem gemächlichen Schritt zur Seite abgewehrt wurde. Sie verspürte nicht die Lust auszu weichen, sondern ließ sich verwunden, während ihr Blick sich starr auf ihre Beute fixierte. Es nicht aus den Augen ließ, während der kleine Mann herum tollte, wie ein junges Fohlen. Maya verschwendete keine Energie darauf, ihm nach zu setzen und es erwies sich als richtig so, denn während die Stimmen ihrer Geister immer lauter wurden, ging ihr Gegner in Lauerstellung. Lud sie zu einem wilden Tanz ein.

Unterdessen registrierte Sotetsu am Eingang zur Ebene 2 munteres Treiben. Vor den Augen des Geistes bekamen sich zwei Teilnehmer in die Haare, nunja, soweit man das so sehen konnte, denn Minari war wenig später bewusstlos. Das wird Maya gar nicht gefallen. Dachte ihr Partner still für sich, während er ein stummer Zeuge wurde, wie man den Schwertmeister ausraubte. Minari ließ man seine Waffen, was Sotetsu als rehct dumm empfand, denn er kannte die Zähigkeit dieses Mannes aus erster Hand. In der Arena hatte er ein langes Toben mit Epona und Maya gehabt, ehe Blut geflossen war und erst eine höhere Macht für ein Ende sorgte. Ergo Maya an die Leine nahm. Er seufzte und ließ die beiden Kontrahenten spielen, heftete sich nur ein Stück weit an den weißhaarigen, um shcließlich einen Bogen zu schlagen. Sein Weg sollte zurück führen, um sich die Berichte diverser Geister an zu hören. Manche waren sogar schon von selbst los gestoben um Bericht zu erstatten, da sie eine Heidenangst vor der Priesterin hatten.

Maya wollte schon zum Angriff über gehen, als sie das wilde Stimmengewirr von gut 20 aufgebrachten Spionagegeister vernahm, die sie, gelinde gesagt, zur Weißglut trieben mit ihrem Krach. Erst ein donnerndes "Schnauze!", welches durch den Wald hallte, brachte sie zum Verstummen. Keinen Augenblick zu früh trudelte auch Sotetsu wieder ein, der im Eiltempo hergeilt war. Er scheuchte die erstarrte Schar mit bösen Blicken und winken auseinander, damit er zu Maya kam, um Bericht zu erstatten. Ein kurzes Durchatmen und er würde seinen Bericht runter leiern und dann die Kurve kratzen, weil sie dann sicher ausrastete und mit Felsbrocken warf. Während die Priesterin ihrem Gegenüber kurz zunickte und Shion sinken ließ, spitze sie die Ohren, um alles klar verstehen zu können. Tja...wo fange ich am besten an? Das Event geht den Bach runter. Minari hat man Ko gehauen und dann seiner Marke beraubt und jener weißhaariger Dieb scheint nun euphorisch auf den Weg zum Ziel zu sein. Er scheint nicht den Eindruck zu vermitteln, noch großartig am Kampf interessiert zu sein. Sotetsu zuckte gleichgültig mit den Schultern. Ihm war es egal, was nun passierte, da es nicht sein Arsch war, den Maya auf die Todesliste setze. Auch wenn die teilnehmenden Männer es nicht wussten aber für eine Frau ihres Kalibers und mit solch einem Drang zu kämpfen, war das simple zum Ziel eilen ein Frevel sondergleichen. Besonders wenn sich ihre Wege vorher nicht kreuzten und Maya dessen Stärke prüfen konnte. Sie hasste nichts mehr, als das man ihr die Chance auf einen guten Kampf nahm, mit hoffentlich etwas starkem. Sotetsu musste nicht hinsehen um die herenbrechende düstere Aura zu fühlen, die geschwängert war von Hass, Wut und Vergeltungssucht! Die Priesterin warf ihren guten Willen auf ein ehrbares Duellieren fort und fletschte die Zähne. Ihr Blick gewannen an Intensität als sie auf ihren Gegner blickte, der nach dieser kurzen Auszeit noch immer abwartete. Verzeih aber ich werde den Kampf kurz unterbrechen müssen. Du hast Mumm und bist in meinen Augen momentan der einzige wahre Krieger hier. Hast bestimmt die Schwanzlänge einer Salatgurke. Bewertete Maya mit unterdrückter Wut in der Stimme sein Gemächt, ehe Shion mit dem Waffenblatt voran in den Boden gerammt wurde, während Maya tief durchatmete. Die Welt stand still, während die Priesterin an jenen Kräften rührte, die ihr den Titel Hohepriesterin des Drachengottes einbrachten. Sie hatte Lust ihr Anfangs gesittetes Auftreten aus zu merzen und dieses Event in ein Szenario aus Verzweiflung und Tod zu verwandeln, als Rache dafür, dass diese Idioten so schändlich auf ihrer Kriegerehre herum trampelten! Man sollte bekanntlich schlafende Drachen nicht wecken, schon gar nicht, wenn diese erst Ruhe gaben, wenn man sie tötete oder ihren Groll bezähmte. Ihre dröhnende Stimme sollte eine Ära eeinläuten, die es nach einigen Stunden nicht mehr geben würde.

Des Unheils Ursprung rufe ich an,
jenes Untier, mit dem alles begann!
Meine Ehre wurde mit Schmutz befleckt,
getreten mit Füßen, als wäre sie Dreck!

Du hast mich gelehrt auf diesen Pfaden zu wandeln,
drum lasse mich nun in deinem Sinne handeln!
Will bringen Angst und Hass auf Erden,
damit diese Narren einen grausamen Tod sterben!

Des Drachen Rache eine heidnische ist,
weitab eines menschlichen Schwurgerichts!
Möchte ihnen ihr Vergehen ins Fleisch brennen,
sie foltern, bis sie um ihr Leben rennen!

Liebliches Armageddon, komme auf ihre Häupter nieder,
werde begierig brechen ihre Glieder!
Mich erheitern an Flehen und Geweine,
ihre Namen meißeln in kalte Grabsteine!

Drachengott gewähre mir die Macht,
lass mich spielen bis zur Totenwacht.
Des Krieges Samen will ich säen,
bis sie an ihrem eigenen Leid vergehen!

Hört ihr Narren meine Worte?
Seit ihr von des Kriegers Sorte?
Dann haltet den wütenden Drachen auf,
sonst nehmt ihr ein schändliches Ende in Kauf!

Um meiner Ehre willen möchte ich kämpfen,
eure dämliche Arroganz dämpfen!
Sonst erstickt ihr in eurem eigenem Blut,
dies fordere ich als Tribut!

Die Priesterin endete aprupt und schloss die Augen, damit sie dem Verderben die Tür öffnen konte, zwang mehr und mehr Geister sich in ihrer Nähe zu sammeln, während sie ihr Chakra schmiedete. Sie wendete sich mit einem erheiterndem Lächeln von ihrem Gegner ab und fing an, Fingerzeichen zu formen. Entweder diese feigen Volldeppen kamen von selbst oder Maya sah sich gezwungen das erste Warnsignal zu setzen. Die Lust auf ein Spiel war ihr vergangen, sie wollte die Köpfe dieser Kiraner und wenn es ihr eigenes Leben kostete! Mit einem Wutschrei entließ sie das geschmiedete Hyoutonchakra schließlich in die Freiheit, was dazu führte, das ihre nähere Umgebung kurz abkühlte, während ihr Jutsu empor stieg um ihren Worten Taten folgen zu lassen. Es war ihr nur Recht, dass Kirigakure so nah am Meer lag und der Wald von Nebel und Feuchtigkeit durchzugen wurde. Sie würde diese Armleuchter unsanft daran erinnern, warum man die Yuki seit jeher als Dämonen fürchtete und da waren ihre Vorfahren noch human gegen sie! Die Kälte stieg weiter auf, ließ die feuchte Luft gefrieren und würde in einigen Sekunden ihr ganzes Ausmaß entfalten. Die Priesterin konnte es deutlich fühlen, wie die Temperatur der Umgebung immer mehr sank, während sie sich genüßlich über die Lippen leckte. Es dauerte nur ein paar Herzschläge und schon krachte es ein paar hundert Meter vor ihr das erste Mal, weil ein riesiger Eisbrocken in den Wald krachte, ihn mit donnerden Grollen zu erfüllen und die Erde zum Beben zu bringen. Auch außerhalb des Einschlaggebietes würde man das Erzittern von Mutter Erde noch spüren können, ja, konnte dem Sterben des Waldes lauschen. Armageddon war gekommen und mit ihm eine wütende Plage.


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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mo Apr 07, 2014 10:06 am

Hätte Ryuzaki gewusst, dass just in diesem Moment die Dame namens Maya nach Lehrbuch ausrastete, wäre er eigentlich nur noch mehr gestresst gewesen. Dieser Wald war nicht mehr normal. Kämpfe, die waren normal - auch wenn er keinen wirklich normalen Kampf hier bestritten hatte. Einerseits regte ihn diese Tatsache zutiefst auf, andererseits war er nicht wirklich erpicht auf eine weitere Begegnung mit dem Söldner. Gegen die junge Chuunin hätte er gern gekämpft, oder gegen Jinpei. Nicht des Sieges wegen, sondern um dabei Spaß zu haben. Unwillkürlich sah er auf die Marken.
Vielleicht hatte er sie nicht verdient. Vielleicht war er noch nicht bereit, noch nicht würdig ein Swordmen zu werden. Aber so wie er das beurteilte war auch niemand anderes von den Teilnehmern soweit. Selbst Ida hatte noch einige Jahre, in denen sie stärker werden konnte, um diesen Titel zu erlangen - und Ryuzaki würde sich darauf freuen und auf sie warten, mit dem Verlangen sie dann herauszufordern. Der Söldner Minari wiederum kämpfte zwar mit Schwert, aber nicht wie ein Schwertkämpfer - jedenfalls hatte er nicht so begonnen, als er aus dem Schatten heraus agiert hatte. Jedem das Seine, fürwahr, doch war es schlicht Ryuzakis Meinung. Und einem freien Shinobi gönnte er das Ganze ohnehin nicht. Wenn sie Kirigakure beitreten wollten, dann auf offiziellem Wege, ohne dabei ein wertvolles Schwert zu erhalten.
Just in diesem Moment, als der Tempel schon in erreichbarer Nähe war, hörte er in der Ferne ein lautes Gebrüll. Es schien recht lang anzudauern, als würde die Person etwas rezitieren, aber die Worte verstand der Weißhaarige nicht. Dafür war die sprechende Person schon zu weit entfernt. Als es für einen Moment jedoch rapide kühler wurde - in der ganzen Umgebung - ahnte Ryuzaki, dass es nicht wirklich etwas Gutes bedeutete. Wenig später kam ganz in seiner Nähe ein Meteor vom Himmel, der gänzlich aus Eis bestand.
"Oh.", brachte Ryuzaki etwas überrascht zum Ausdruck und legte seinen Kopf in den Nacken, um in den Himmel zu sehen. Schon kam auch auf ihn ein Meteor zu.
Noch immer nach oben starrend, steckte er sein Schwert in die Scheide und beugte ein wenig seine Knie. Mit der linken Hand hielt er nun seine Schwertscheide, mit der rechten den Griff seines Schwertes. Ryuzaki kannte die Prinzipien und Regeln des Iaido, und er tat es für das nötige Maß an Konzentration.
Dann atmete Ryuzaki ein:
"Ittouryuu: Kazene teigen.", sprach er laut in das Rauschen des Windes und zog das Schwert mit einer einzigen, kräftigen Bewegung. Nun sah der Weißhaarige nicht mehr nach oben, sondern stur vorwärts. Einmal kurz schüttelte er das Schwert, bevor er es mit einer fließenden Bewegung zurücksteckte. Links und rechts von ihm krachten Teile des Meteors in den Boden.
"Wenn ich jetzt ein Getränk dabei hätte, könnte ich es mir richtig gut gehen lassen. Kleine Eiswürfel in meinem Glas, wär doch richtig nett hier.", grinste er, als er das Eis betrachtete. Er konnte nur vermuten, wer zu solch einer Technik instande war, aber mehr durch Ausschlussverfahren. Da sein Ziel jedoch nahe war, verweilte Ryuzaki nicht lang, sondern verschwand mittels des Shunshin no Jutsu. So war er gleich nochmal schneller, und kein Eisbrocken wäre schnell genug, um ihn zu erwischen. Und selbst wenn, im Zweifelsfall hatte er ja eindrucksvoll bewiesen die Dinger zerstören zu können.
Mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen also erreichte Ryuzaki den Tempel, sein Ziel. Dieser Anschlag aus dem Himmel, der wiederum hatte Spaß gemacht. Auch wenn es anderen im Wald jetzt vielleicht nicht so gut ergang bei diesem Chaos.

tbc: Der Tempel

Angewandte Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mo Apr 07, 2014 2:53 pm

Es war viel zu einfach den Fußspuren des Weißhaarigen zu folgen. Er hatte sich verewigt wie ein Prophet in der Geschichte einer Religion. Tiefe Fußabdrücke und hinterlassen dutzender, laut auseinander krachender Baumstämme machten es so einfach, dem Kirinin zu folgen, wie das ständige Fahrradfahren wenn man es gelernt hatte. Und noch viel leichter. Scheinbar bemühte er sich noch nichteinmal darum, sich zu verstecken. Oder gar, sich zu einem offenen Kampf zu stellen. Und selbst auf Fallen musste der Mann nichtmehr achten, denn die hatte der Gejagte säuberlich aktiviert und ihm die lästige Arbeit des Verteidigens erspart. So ging es weitere Minuten, bis dem Söldner dann letztlich die Lust verging, dem Kirianer zu Folgen.
"Seis drum. Diese Inselaffen sind doch sowieso keine Herausforderung... Was Maya wohl macht? Ich hoffe nur dieser Higashi Jinpei huscht mir nicht vor die Füße... Noch so einem lachhaften Inselaffen zu Begegnen der Glaubt er könne Kämpfen wäre die Krönung des Tages... Aber das Mädchen..."
Weiter kam Minari nicht. Ein lauter Schrei schallte von den Bäumen wieder, von einem Organ, welches selbst die Zehn Tenöre übertraf wenn die anfingen zu jodeln. Die Stimme war unverkennbar - Maya,die vollbusige Naginatakämpferin mit dem Waffenschein für Große Kaliber. Und es klang eindeutig so, als gefiele ihr irgendetwas nicht, denn der Nachhall ließ erkennen, was sie rief.
"Ob ihr Feind wohl versucht mit Worten zu Kämpfen und ihr gehörig auf die Eierstöcke geht? Südwestlich meiner Position..."
Anders als er es eben getan hatte schritt der Söldner nun gemütlich quer Beet. Sein Blick ging wieder durch den der Schlange und was er sah, war deutlich Erheiternd. Jinpei schien das Mädel gehen zu lassen, denn sein kaltes Schwert war gesenkt und der Abstand zwischen ihnen ausreichend. Ein kaltes, amüsiertes Lachen drang zwischen den Lippen des Mitarashi hervor, erfüllt von tiefem Spott.
"Inselaffen, allesamt! Hört ihr mich? INSELAFFEN!"
Ein Spottruf. Vielleicht reagierte ja jemand darauf. Und tatsächlich, irgendetwas geschah, denn die Temperatur sank gerade beachtlich. Und auf den schnellen Temperaturumschwung folgte ein lautes Krachen irgendwo im Wald. Ein Baum zerbarst unter einer enormen Wucht, die landete. Das war deutlich zu erkennen an dem Geräusch, welches verursacht wurde. Als seine Umgebung auf einmal anfing sich merkwürdig zu verhalten, stieg ein mulmiges Gefühl in dem Mann hervor. Überall glänzten Lichtstrahlen und plötzlich krachte es unweit von ihm. Eine riesige Dreckwolke stob auf und Minari erhob die Arme, um die Augen zu schützen.
"Was zur Hölle ist das?!"
Ein gewagter Blick über die Unterarme zeigte ihm einen riesigen Eisbrocken, welche ein Loch in den Wald geschlagen hatte. Unheilvoll blickte der Mann nach oben - und sah ein Ungetüm auf sich zufliegen. Augenblicklich wurde sein Blick hart und unnachgiebig. Die freie Hand glitt zu Sakura herab. Der Eisbrocken durchbrach die Baumkrone und sank auf den Grund herab. Wieder stieg eine Schmutzwolke herauf - aus welcher der Söldner mit gezogenen Klingen schoß.
Er hatte das Eis mit den Klingen gespalten die Trümmer als Sprungbrett benutzt. Nun flog er geradewegs auf den nächsten Brocken zu, welcher unweit von ihm landen sollte.
"Wer auch immer das war, es bringt frischen Wind herein..."
Wieder glitten die Waffen der weißen Schwertlilie durch das Eis, ehe dieser auf dem Brocken stehen blieb und sich umsah. Weit ging es durchaus herab, doch noch musste er höher um viel zu sehen. Wieder stieß er sich ab, schnitt durch einen anderen Brocken und nahm auch den als Sprungbrett. Bald schon war er hoch oben, wo die Brocken sich bildeten und übersah den kompletten Wald. Er glaubte, auf einer Lichtung das schwarzhaarige Ungetüm zu sehen, welches ihn in der Arena so penetrierte wie kaum ein zweiter.
"Dort hin...!", flüsterte er zu den Vögeln die hier oben das Weite suchten.
Seine Füße klebten sich auf einen Brocken, der ungefähr in Mayas Richtung fiel. Doch von oben konnte das Jeder sein. Die klingen in die Scheide zurück steckend beschwor der Mann abermals Kusanagi hervor. Was er nun vorhatte bedarfte einer legendären Klinge. Es durfte nur ein einziger, sauberer Schnitt sein.
Dann ging es abwärts. Der riesige Klotz sank Richtung Boden, fiel weiter weg von Mayas Lichtung als er erhofft hatte. Gemütlich schritt er über den Eisbrocken, zog Kusanagi hitner sich her und trennte den ersten Teil des Klotzes voneinander. Sein rechter Fuß stieß sich von dem freien Stück ab und korrigierte so den Kurs etwas. Das Tat er wieder und wieder, bis er auf einem Brett aus Eis stand und genau auf die Lichtung zuhielt. Der Klotz war noch dick genug, um nicht sofort zu zerschellen, aber er war auch nichtmehr annähernd so groß, um eine wirkliche Staubwolke zu erzeugen.
Dann war es soweit. Die Baumkronen zogen an Minari vorbei. Ein galanter Armschwung und das Kusanagi flog über die Köpfe der Kämpfer hinweg in den Stamm eines Baumes auf der anderen Lichtungsseite. Kurz bevor der Aufprall zu kommen schien stieß sich Minari wieder ab und vollzog einen angedeuteten Hechtsprung. Er spürte das Leder, welches sich wiederspenstig gegen die Beugung auflehnte. Seine Schulter berührte den Boden, sein Körper zerfiel in hundetre von Schlangen, welche in die Richtung des Kusanagi zerfielen und hinter Maya erschien der Mann erneut aus dem Geschwirr von Reptilien. Seine Knochen knacksten als er sich einmal streckte und dann nach dem Kusanagi griff.
Fröhlich lächelnd sah er zu den beiden Kämpfern während er sich drehte und lehnte sich an den Baum. Seine grünen Augen musterten die Frau, ehe er den Mann betrachtete, welcher dort als Kontrahent gegen Maya focht.
"Macht nur weiter, ich bin meine Marken sowieso los. Kämpft wie ihr noch nie gekämpft habt - und vorsicht Knirps, das Weib ist mächtig..."
Auf seinem Gesicht lag ein kaltes, diabolisches Grinsen. Seine Ohren lauschten dem Lärm der niederkrachenden Eisbrocken, während seine grünen Augen den Kirinin nur kalt musterten. Mal gespannt wie die Kontrahenten reagieren würden.

Jutsu:
 
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Di Apr 08, 2014 9:41 am

Vibrieren. Luft, Knochen und gespannte Sehnen. Alles war geladen. Mumon Kiobashi erwartete den Sturm. Der nicht kam. Dafür kam ein wüster Brüller. "Schnauze!"
Schnauze? Er hatte doch gar nichts gesagt. Weder jetzt, noch sonst. Sein Schreiber hatte ihm noch nichtmals eine Sprechfarbe zuteilen müssen. Eh? Die Körperhaltung lockerte sich; der Oi-Nin schaute ernsthaft interessiert auf seine Gegnerin, die da mit leerer Luft debattierte. Er legte gar den Kopf schief. Eh? Eh? Eh? Hätte er nun noch die Hände mit den blanken Klingen vor seinem Körper zusammengebracht und sich auf die Zehenspitzen gestellt, er hätte das Bild einer Meerkatze auf Nachtwache abgegeben. Eeeh?
In seiner grundverwurzelten Gelassenheit zuckte Mumon nichtmals auf, als Maya sich ihm eneut widmete, ihm einen reichlich glühenden Blick sendete und ihm dann etwas gab, was man wohl als Kompliment bezeichnen konnte, sollte, durfte. Gerade wollte er den Mund aufmachen... [color=m... da legte sie mit einer wahren Arie los. Mit Donnerhall krachte ihre Stimme durch Wald und Flur. Eine Nachtigall war sie nicht gerade, doch was ihr an lieblicher Melodiösität fehlte, machte sie zweifelsohne mit purer Wucht der Lunge wett. Worum es ging? Nun, nicht um zwei kleine Wölfe des Nachts im Dunkeln. Eher um ein Thema in Richtung eines fahlen Pferdes, dessen Reiters Name Tod war.
Dann Kälte. Polaratem raste über den Platz, trieb Temperaturen in den Keller und ließ Mumons Kopf tiefer in den Schal sinken. Zugleich zog er die Schultern hoch. Welch eine Schau. Keine halben Sachen. Sie setzt ihre Seishitsuhenka ziemlich brachial ein, das sollte ich Chiyo mal - Halt.
Wie kam er darauf, dies für seine Untergebene aus dem Yuki-Clan im Gedächtnis zu behalten? So waren seine Gedanken, sekundenbruchteilkurz. Dann fiel der Groschen. Ich arbeite gleich mit zwei von denen, darum fiel es mir erst nicht auf... diese Kälte ist an sich nichts Neues. Aber warum zum Steuereintreiber hier? Gegen sie? Das war bizarr. Es war Mumon neu, dass Freie mit dem Yuki-Erbe durch die Welt spazierten. Dass sie eine Freie war, stand außer Zweifel; wäre sie eine Abtrünnige, hätten die Wachen eindeutig ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Man hätte sie sofort einkassiert, würde es sich um eine Missing oder Nuke handeln. Die Welt ist schräg.
Und der Himmel fiel ihm auf den Kopf.
Polternd kam der Brocken hernieder; Mumon tat einen zackigen Seitwärtschritt, dann noch einen, dann noch einen. Eins, zwei, drei, tapp... Wummernd und dumpf schlug der Eisklotz auf, in einer Woge aus geborstenen Ästen. Und weitere folgten! Der Oi-Nin handelte nach der Devise, nach welcher der Blitz nicht zweimal an der gleichen Stelle einschlägt, und tat einen gar geschmeidigen Satz auf den ersten Brocken.
Der Wald der Stille erlitt ein schweres Bombardement. Meteoriten aus Eis krachten hernieder, rissen Einschusslöcher in das Blätterdach, walzten bei sauberen Treffern ganze Baumriesen nieder, schleuderten Staub und Erde und Blätter und Äste in Fontänen auf.
Und als die Kunst endete, war selbst die berühmte Dunstschicht Mizu no kunis löchrig, von Feuchtigkeit befreit. Die Sonne schickte ihre Strahlen und schuf wahre Säulengänge aus Licht im gebrandmarkten Wald. Mumon schaute sich all dies an, ließ sich im Schneidersitz nieder und schwieg dazu.

Kurz darauf flog ein Schwert, und dem Schwert folgten Schlangen wie Warzen der Katze. Aus den Schlangen wurde ein Mann. Ein anderer Teilnehmer, der gleichfalls nicht zu den Kiri-Nin gehörte. Indem er zu der Waffe griff, hatte Mumon gerade noch Zeit, das Schwert zu betrachten. Es war ein schönes Stück, soviel stellte er mit kundigem, scharfem Auge fest. War es ihm von Bildern vertraut? Was haben wir denn da für ein scharfes Juwel?
Egal. Der Moment verging. Der Fremde sprach. Kannte die Frau offenbar. Hatte seine Marke bereits eingebüßt. Mumons Augenbraue zuckte aufwärts. Eher neugierig als argwöhnisch. Hab ich hier schon zuviel Zeit vertrödelt? Ist ein Teilnehmer schon gestreckten Laufs auf dem Weg zum Tempel? Das wäre ja ärgerlich, sich so verspekuliert zu haben. Wo waren seine Spitzel?
Die Tengu hatten sich während des arktischen Bombardements wieder nach Yamashiro verzogen.
Irgendwie strahlte dieser Typ da eine erdverwachsene Ruhe aus. Als wäre wirklich schon alles gelaufen und als wolle er wirklich lediglich einer alten Bekannten beim Duell zusehen.
Mumon erhob sich aus dem Schneidersitz. Er tat es in einer einzigen, entschlossenen Bewegung, ohne die Hände aufzustützen. Dann schaute er von Minari hin zu Maya, die offenbar auf eisigkalter Flamme kochte.
Er verbeugte sich leicht. Ich präsentiere sprach er, stellvertretend für meine Kameraden die Gastfreundschaft des Nebeldorfes. Es wehten die Worte aus seinem Munde wie Morgendunst. Und dann kam der Hauch, schwarz und grimmig, als er Chakra schmiedete. Eine Welle durchflatterte Mensch, Pflanze und Tier, ohne Physis und dennoch da. Eine rostige Klinge kratzte Mumons Namen auf eine Schiefertafel.
Der Oi-Nin stieß sich ab, schoß himmelwärts ins löchrige Blätterdach. Federte von Ast zu Ast, suchte und fand.
Gleich darauf kam er wieder herunter, schoß durch die Äste und flog zielgenau auf Maya zu!
Und was kam da? Nur ein Dummy, den Mumon losgeschnitten und mit einem Tritt auf den Weg geschickt hatte. Der wahre Gegner turnte über die Äste, fand drei weitere Strohmänner und schickte auch sie nach unten: Wie traumtänzerisch ließ er ein Kunai aus seiner Hand flattern, ohne große Kraft, doch mit Anschnitt, sodass es das Seil des jeweiligen Dummys kappte, wie man mit einem Katana Körper öffnete: Rein durch die Macht der Schneide. Dann fing er das Messer wieder auf, an der Klinge, fast schon behutsam wie einen kleinen Vogel aus Eisen.
Schnell war er trotzdem dabei. Maya würde keine Zeit haben, sich über das duckmäuserische Benehmen zu beschweren. Sie hatte jetzt mehr als genug Feinde, die auf sie zuhielten.
Der echte Mumon preschte kurz darauf wieder einen Baum herunter, kam wieder zu Bodenkontakt irgendwo schräg hinten links von Maya, die sich derweil mit den Dummys beschäftigen durfte.
Mumon sprintete wieder vor, zielgerichtet wie ein Hermelin im Kaninchenbau. Kunai bereit. Doch er wußte: Zuerst muss ich wieder die Reichweite der Lanze überstehen.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Di Apr 08, 2014 9:22 pm

cf: Wald, der zufällig auch still ist - Ebene 1

Für einen Moment schien Idas Herz zu explodieren - Da lauerte ein Schemen auf einem Ast! Sehr gut platziert, auf den ersten Blick kaum zu erkennen und völlig ruhig. Sofort erstarrte die Chuunin zur Salzsäule. Wie ein Reh im Scheinwerferlicht verharrte sie in der Hockstellung, in der sie auf dem Baum gelandet war. Regungslos, die Muskeln angespannt und den Körper perfekt ausbalanciert wie eine Raubkatze kurz vor dem Sprung. Adrenalin durchströmte ihren Körper, das Hirn schien doppelt so schnell zu arbeiten, die Arme nur darauf zu warten loszuschnellen wie Giftschlangen; mit der Rechten den Griff des Katanas umschlossen, die Linke zwischen ihren Füßen auf dem Ast. Ohne den Kopf zu drehen - er war ihrem Gegner nicht direkt zugewandt - musterte sie die Gestalt aus dem Augenwinkel. Ebenso reglos wie sie selbst war sie, und sie hatte ihr dem Rücken zugewandt.Hmmm... Ein Hinterhalt? Sehr wahrscheinlich. Andererseits wäre es töricht, so ein Geschenk auszuschlagen wenn die Möglicheit bestand, dass es echt war. Was also tun? Noch immer rührte der Schemen sich nicht. Hockte hier jemand in vermeintlicher Sicherheit, abseits vom Kampfgetümmel tiefer in diesem Teil des Waldes, und wirkte irgendein Jutsu aus der Ferne? Oder war das nur hier die Kopie eines echten Shinobi, die gutgläubige Opfer ködern sollte? Schwer zu sagen. Nun, ihr blieb wohl keine Wahl.
Ganz plötzlich stob die Kunoichi los, auf den Rückten des Findes zu. Keine Zeit für Kunaispielchen, falls diese Chance echt war würde sie sie nicht entkommen lassen indem sie ihr eine stählerne Warnung vor die Füße schmiss. Kalt blitzte die Katanaklinge, als es an dem regungslosen Körper vorbeifuhr - und unter dessen Achselhöhle verharrte. Aber immer noch regte sich Nichts. Und Ida erkannte, dass sie einer Falle aufgesessen war: Dieser Schemen war kein Shinobi - sondern eine Lederpuppe. Und hier, gleich vor ihrer Nase, am Kopf der Attrappe entlanggefführt blitzte - ein Stolperdraht. Führte direkt in den Baumstamm hinein und hatte bestimmt eine hübsche Sprengladung hintendran. Die mit Sicherheit ausgelöst hätte, wer immer Irgendetwas mehr getan hätte als der Puppe seine Waffe nur vor die Nase zu halten. Gaaanz vorsichtig sah Ida sich um, diesmal bewegte sie auch den Kopf dabei. Weiter hinten erkannte sie noch mehr dieser Attrappen. Ganz offenbar war die Kuschelrunde jetzt vorbei. Jeder Moment mangelnder Aufmerksamkeit konnte hier der letzte sein.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mi Apr 09, 2014 8:29 pm

CF: Ebene 1

Jinpei lies Ida, wie gesagt, ziehen und sah sich einen Moment lang noch um, bevor er sich selbst auf den Weg machte. Wie lange war er hier gewesen? Wenn jemand wirklich energisch darauf aus war eine der Klingen zu ergattern – nun, dann könnte dieses Event in den nächsten Sekunden vorbei sein. Seine Klingen waren bereits wieder in seiner Schwertscheide verstaut und gerade hatte er den ersten Fuß nach Vorne gesetzt, da hörte er einen gewaltigen Aufprall vor sich. Er runzelte leicht die Stirn und rannte dann los, einen Baumstamm hinauf, bis er aus der Krone heraus brach und über das Feld sehen konnte. Einige Eisbrocken, die eine beeindruckende Größe hatten fielen auch jetzt noch vom Himmel und rissen nieder was sie erwischten. Jinpei versank wieder in der nächsten Baumkrone und fing sich mit leicht federnden Beinen ab. Wer war in der Lage solche Eisklumpen zu erschaffen oder zu beschwören? Er ging die Teilnehmer durch. Einer aus Kirigakure war es nicht. Diese Witzfigur von Schwertkämpfer mit seinen Schlangen? Hmm – möglich, aber irgendwie glaubte er nicht an diese Möglichkeit. Bliebe noch die Vollbusige Frau, die ebenso durch den Wald krakelte wie es auch Squalo tun konnte. Nur das sie dabei vermutlich mehr Masse in Bewegung setzte als Squalo. Wo war er überhaupt? Nach der Zweifelhaften Konfrontation mit dem Schlangenmann war er verschwunden. Das sah ihm überhaupt nicht ähnlich.

Ein Sprung zum nächsten Baum. Noch einer – er setzte nun den Weg durch die zweite Ebene fort in Richtung des Tempels, bei denen die Klingen lagerten. Falls er nicht noch irgendjemanden über den Weg lief, dann würde er hier nicht mehr gebraucht werden. Demnach würde er nun, sofern kein Zwischenhalt mehr kommen sollte, direkt zum Tempel jagen und sich dann um andere Dinge kümmern – zum Beispiel den merkwürdigen Ochsen in seinem Bauch, der von Zeit zu Zeit gerne mal ein paar Worte von sich hören lies. Auf seinem Weg kreuzte er ein paar liegengebliebene Eisbrocken. Sie waren Meteoritengleich und um sie herum waberten kleine Nebelschwaden, die durch die hohe Luftfeuchtigkeit erschaffen wurden.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mi Apr 09, 2014 10:39 pm

Kälte. Frost. G ä n s e h a u t. Idas Atem trieb eisige Schwaden, aber ebenso plötzlich wie sie gekommen war, verflüchtigte die Kältewelle sich auch wieder. Sehr seltsam. Nicht so seltsam wie das ohnehin merkwürdige Wetter hier, sondern... Wirklich seltsam!
Denn entweder war eine Kaltfront mit unglaublicher Geschwindigkeit über die Insel gerast, oder irgendwer schmiedete Chakra. Solche großflächigen Jutsus bedeuteten meistens Ärger für einen kleinen Schwertkämpfer. Behutsam huschte die Chuunin vorwärts, darauf bedacht keine Falle auszulösen und dennoch bemüht, irgendwie voranzukommen. Wie... war es das jetzt schon? Nein. Natürlich war es das noch nicht gewesen. Mit einem MARTIALISCHEN GETÖSE brach die Welt zusammen! Es krachte, Holzsplitter stoben durch die Luft, Erde wurde aufgewirbelt, der Wald drehte sich und schien in einem Abgrund aus Blättern und Erdbrocken zusammenzuschnurren. Ida reagierte sofort, drückte den Daumen gegen die Klinge hinter ihrem Nacken und wirkte das Kuchiyose no Jutsu! Ein dumpfes Plonk! ertönte, Alles wurde Schwarz und die Kunoichi umgab dankbare Stille.
Ehe sie von einem Alles zerberstenden Donnerschlag fast von den Füßen gerissen wurde. Direkt über ihrem Haupt war irgendetwas über Kuri hereingebrochen und ließ den Stahl nachklingen wie eine Kirchenglocke. Aber auch überall sonst Schienen Bomben einzuschlagen, und teilweise stimmte das ja auch: Mehr als einmal lösten die Eisbrocken Fallen aus und ließen Explosionen, Kunaischwärme und andere Gemeinheiten folgen. Dann, nach einer Weile, schien die Welt sich wieder beruhigt zu haben. Auch der Boden wackelte nicht mehr, nur Idas Ohren pfiffen noch wie nach einem Kanonenschuss.
Nach einer kurzen Ausklingzeit löste die Schwarzhaarige das Jutsu. Kuri verpuffte, sie selbst blieb zurück in einer Rauchwolke und als diese sich lichtete, war völlige Leere. Denn zum zweiten Mal an diesem Tag hatte Ida das Mesai Gakure no Jutsu gewirkt. Wie ein Schatten lief sie nun über zerbombte Erde und besah sich die Schäden. Eissplitter lagen herum, so lang wie sie selbst. Bäume waren zerborsten, Krater in die Erde geschlagen, und überall lagen Puppen auf dem Boden, die von Einschlägen oder den folgenden Erschütterungen von den Bäumen geschüttelt worden waren wie reife Zapfen von einer Tanne.
In gewisser Weise war der Wald jetzt also aufgeräumter als vorher.
Ohne diese süffisante Feststellung mit Irgendwem teilen zu können, schnellte die Chuunin weiter, auf die Quelle der Katastrophe zu. Weiter hinten erklangen Schreie, Klingenlärm. Bemüht auf festen Untergrund tretend, um keine Fußspuren zu hinterlassen - Nichts ist blöder als ein Unsichtbarer der Fußspuren hinterlässt! - erreichte sie den Ort des Geschehens. Dort erkannte sie eine merkwürdige Prozession. Die dickbusige frau von vorhin war hier - Um Gottes Willen, mit den Dingern konnte man ja Kinder erschlagen! Wie konnte sie damit überhaupt stehen? War ihre Wirbelsäule mit Stahl verstärkt??? - und gebärdete sich wie ein Nashorn in der Brunft. Weiterhin standen hier noch ein kleiner, fies aussehender schwarzer Mann dessen Stirnband ihn als Kirinin auswies - und ein schwarzhaariger Schwertschwinger. Interessiert beobachtete Ida die Szene für einen Moment, noch immer unsichtbar auf einem Ast hockend. Für den Moment musste sie sich erst einmal einen Überblick machen, ehe sie sich hier einmischte. Das Ganze versprach sehr interessant zu werden. Und sehr, sehr gefährlich.

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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Sa Apr 12, 2014 12:16 pm

Der Drachengott  in ihr brüllte vor Begeisterung und zerrte ziemlich an seinen Ketten, die ihm im Reich des Todes gefangen hielten. Die Priesterin konnte deutlich spüren, wie sein Wutschrei ihren Körper erbeben ließ, ja ihr sogar für ein paar Sekunden die Sinne raubte, weil es ein überwältigendes Gefühl war. Ryuujin dono war sauer und nicht nur das, es dürstete ihm nach Vergeltung. Es störte Maya nicht, das sie sich für einen Moment an Shion abstütze, zum einen, weil das Wirken des Jutsu nun kein Klacks war aber auch, weil ihre Sicht kurz verschwamm. Der Wald starb, das hatte sie erreicht. Die Erde brach auf, bekundete durch grausiges Beben ihren Fall und die Stimmen der eh schweigenden Vögel, schien nun für immer verstummt zu sein. Das bersten von Holz war Musik für ihre Ohren, das grollende Tosen der Eisbrocken ihr Schrei nach Rache! Sie lief zu Höchstform auf. Einer Bestie gleich, die ebenso wie ihr Gott in Ketten lag aber mit dem Unterschied, das ein rasendes Tier durchaus seine Fesseln durchbeißen konnte. Und jene Fesseln waren längst gerissen, denn die barbarische Gesinnung der Frau brach ungehidnert durch. Maya befand sich in einem Blutrausch, es war dünnes Eis auf dem sie wandelte aber sie wollte Verzweiflung säen. Daher nahm sie auch kaum Notiz von dem schwarzhaarigen Vollpfosten, der hier voller Elan in ihr Hoheitsgebiet eindrang und meinte, er müsse süß hopsend ihre Eismeteoriten killen, nur um danach zu ner Handvoll Gewürm zu werden. Die dunklen Iriden folgten seiner Hnadlung zwar ein Stück weit, doch war ihr Verstand gerade nicht fähig, das volle Ausmaß dieser Aktionen zu erfassen. Ihr Blickwinkel hatte sich erschreckend verkleinert, die Welt war nun eine andere und würde bersten unter dem Wüten dieser Frau. Maya atmete lautstark aus, ergötze sich noch einen Moment lang am Lärm der Verdammnis, ehe sie mit einem Wutschrei auf den Lippen herum fuhr und ihre Faust unachtsam in das Holz eines, bis dato, noch ganz gebliebenen Baumes rammte. Es gab ein ekliges Knacksen, als das Holz splitterte und wenig später viel der Riese auch schon gen Boden. Einer gegen alle und alle gegen mich! Spie Maya ihren Gegnern entgegen, die Stimme triefend voller erheiternder Euphorie. Sie hatte ihrem Gegner Zeit gelassen, sich an sie zu gewöhnen und merkte auch, das dieser ein wenig verunsichert war. Zwar nicht so viel, das er schreiend weg rannte aber dennoch genug, um sich Gedanken um dieses Szenrario zu machen. Zumindest war er nicht feige geflohen, das rechnete die Priesterin ihm durchaus an, als sie Shion zurück in ihre Hand beorderte. Die Lanze wurde spielerisch geschultert, doch statt brav auf der Schulter zum Ruhen zu kommen, zog sie das Waffenblatt über ihre eigene Wunde. Shion kostete das erste Blut des Tages, zur Feier für Ryuuin dono, der s gar nicht mehr abwarten konnte. Es kümmerte die Priesterin nicht, das der Schnitt an ihrer Schulter dadurch etwas vertieft wurde, als der kalte Stahl sich in ihr Fleisch fraß. Es erheiterte sie, stimmte sie glücklich, als der nagende Schmerz ihren Körper heim suchte. Es war nichts, wovon sich eine Priesterin des Drachenordens aufhalten lassen würde. Der Schmerz war ein Zeichen für das Leben, wenn auch kein Schönes und man lebte entweder mit diesem oder starb. Maya würde bis zum bitteren Ende kämpfen, man würde sie schon töten müssen, um ihr wüten zu unterbinden oder zumindest ihren unermesslichen Blutdurst stillen müssen.

Während Shion ihr eigenes Blut gen Waldboden tropfen ließ und diesen entweihte, ließ Maya das schwarze Wiesel keinen Moment aus den Augen. Der winzige Mann war nicht dumm genug und ließ sich von einem der Eisbrocken erschlagen. Nein! Eher tänzelte er geschickt umher und entging so seinem Ende. Noch immer nicht die Devinition eines wahren Kriegers aber momentan ging ihr das am Arsch vorbei. Sie ließ dem Typen einen Moment Zeit, um sich im Schneidersitz nieder zu lassen und nahm ungehalten Minari ins Visier. Dieser lehnte an einem Baum und tat so, als wäre er hier Zuschauer. Sein Trick mit den Schlangen war zwar etwas abwechslunsgreiches aber eigentlich gelüstete es der Frau eher, ihm sein eigenes Schwert in den Arsch zu rammen. Der Angriff erfolgte ausnahmsweise mal still, als Maya ihre Lanze nach diesem Versager schwang, der es fertig brachte, mit dieser Schande ihr unter die Augen zu kommen. Geh sterben, Bastard! Mögen sich deine Ahnen vor Gram in ihren lausigen Gräbern umdrehen, für diese Schande. Du wagst es ehrlich, mit solch einer beschissenen Bilanz mir in die Quere zu kommen? HÄÄÄ? Sie bezweifelte ernstahft, das sich Minari so einfach treffen ließ, dennoch holte sie mit Shion erneut aus, so dass die Lanze sich ungehindert in das Holz des Baumes fraß. Sie hatte ernsthaft Lust mit seinen Eingewieden den Fußboden zu wischen. Ich hoffe du verreckst so jämmerlich, wie du zu kämpfen gedenkst! Fauchte die Priesterin düster, richtete ihren Blickwinkel aber abprupt nach dem schwarzen Wiesel aus, als dieser zu sprechen begann. Man kam ihr mit schnöder Gastfreundschaft aber das war immernoch eine bessere Aufforderung zum Kampf, als es diese anderen Volldeppen hinbekommen hatten. Für den Moment ließ sie es zu, ihre Empfindungen voll aus zu kosten, als ihr Gegenüber irgednwas anstellte. Sie wusste nicht genau was es war aber die Priesterin spürte eine Welle, die ihren Körper erfasste. Und schon im nächsten Moment turnte der kleine Mann auch shcon wieder durch das Blätterdach des Waldes, was sie zum knurren brachte. Die feinen Signale ausmerzend, nahm sie an, ihr Gegner kam direkt auf sie zu geschossen und so verwendete sie Shion als Schläger und holte weit aus...... Dummerweise gab es nur ein unschönes Knirschen aber es waren keine Knochen, die brachen. Es war das Innere eines Dummys, welcher durch die Wucht des Aufpralls auseinander fiel. Die Priesterin schaute arg wütend drein, hatte aber tatsächlich keine Zeit um sich großartig zu beschweren. Denn aus dem Schatten der Bäume kamen weitere Schmemen geflogen und forderten ihre Aufmerksamkeit. Also schob Maya ihr Ego für den Moment zur Seite und ging zu einer fließenden Drehung über. Die Drachenkopflanze folgte ihren Bewegungen spielerisch, sie verstand die Handhabung dieser Waffe wie kein zweiter. es war ihr Naturell und daher war Shion auch ein zäher Gegner, denn Maya störte sich nicht an seiner Länge, die knapp 2 Meter betrug. Es war ein kurzer Tanz, bestehend aus Paraden, herum wirbelnden Stahles, kurzes Vorpreschen des Waffenblattes und das dumpfe Geräusch, wenn ihre Faust sich direkt einem der Atrappen widmete. Sie liebte es! Auch wenn diese Viecher nicht lange ihrer Kampfeswut stand hielten, so genügten sie doch zum abreagieren...eigentlich..... In Maya fachten sie jedoch die Lust des Krieges nur noch mehr an, so dass sie waghalsiger wurde. Den letzen Dummy spießte sie schlussendlich einfach mitten im Flug auf, so dass dieser mitsamt der Lanze an einen Baum gepinnt wurde, während seine Besitzerin mit bloßen Fäusten herum wirbelte. Die Priesterin zögerte nicht, sondern nahm den heran stürmenden Schatten ins Visier, ehe sie ihm regelrecht entgegen sprang. Angst? Wer brauchte den Scheiß schon! Während ihre langen, schwarzen Haare im Wind flatterten, ging Maya zum Gegenschlag über. Sie woltle diesem Wiesel die Fresse mit ihren Fäusten polieren und begab sich damit willentlich in seine Fänge. Schaffte er es, ihrem Hieb aus zu weichen oder würde ihr Fleisch erneut Stahl kosten?
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Di Apr 15, 2014 9:40 am

Out: Minari erlaubte mir, meinen Reaktionspost auf Mayas Angriff schon jetzt einzuschieben. Er postet anschließend, danach Nibu Ida.

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Rausch. In der Bewegung lag ein Drängen, Ziehen. Ein Verlangen, nach dem Menschen wie Mumon sich sehnten. Taumeln, ohne zu stolpern. Traumtanz, mit Takt, aber ohne Schlaf. Kampfeswut ohne Zähneblecken. Rasender Irrsinn wirbelnden Eisens voller klarer Augenblicke. Ein Duell, ein gutes Duell, war alles zugleich und nichts von irgendwas, infernalisches Brüllen im Wolkengebirge des Nirvana.
Diese Momente waren schillerndste Fetzen im Flickenteppich des Lebens. Mumon Kiobashi wußte bereits jetzt: Irgendwann sollte - würde - sein Leben genau so enden. Mit einem letzten Nadelstich in den Teppich seines Lebens, geführt mit blutig rotem Faden. Er gehörte nicht zu den wenigen Kiri-Nin, die glaubten, der Blutnebel seie eine gute Sache gewesen. Er mordete nicht gern, verachtete unnötige Grausamkeit. Doch er liebte das Aufeinanderprallen, Ablegen von Menschlichkeit und höflicher Diplomatie. Anlegen des Wolfspelzes.

Tribe of wild beasts... you say...
Mumon, Shinobi no kuni

Mumon platzte zurück ins Geschehen und hinein in den Wirbel aus Sägespänen, der sich entlud, nachdem Minari den überraschenden Angriff auf ihn selbst mit reiner Defensive beantwortet hatte. Derartig pulsierte sein Adrenalin, kochte sein Blut, dass er glaubte haargenau zu sehen, wohin jedes einzelne Stück jedes einzelnen Strohmannes gehörte. Wäre er nur schnell genug, er könnte hingehen, zu jeder einzelnen Explosion aus Holz und Heu, und die Trümmer wieder an ihren Platz schieben, jeden Dummy wieder zusammensetzen. Wäre er nur schnell genug. Er könnte alles.
Die Naginata fuhr durch den letzten Dummy, als Kagebunshin des Kleinen Mannes seinen letzten Dienst getan und nunmehr an einen Baum gespießt. Der Oi-Nin preschte heran, ein Nachtvogel im Tiefflug.
Wie bei den Strohmännern. Er sah jede Bewegung seiner Gegnerin. Erfasste das Spiel der Muskeln in Armen, Beinen, Oberkörper, Fingern, Zehen, Kiefer!
Mit bloßer Faust griff Maya an. Mumon hielt schlicht weiter drauf. Finte. Er holte bereits selbst aus. Dagegen täusche ich von links, zwinge ihren Schlag zur Umkehr. Keine wirklich ausformulierten Worte, sondern Gedankenstriche. Und Mumons Augen waren scharf. Gewetzt wie die Klingen in seinen Händen. Mayas Körper erzählte die Geschichte des Schlages; seltsamerweise allerdings eine Story, die ihre Abwehr wohl als Plot-Twist erst zum Schluss einbauen wollte. Wo war die Abwehr?
Sie greift mich nicht mit blanker Faust an. Dafür hat sie nicht die Reichweite. Diese Gedanken waren schon eher ausformuliert, denn Mayas Körper schrie ihm förmlich zu: Doch.
Dann alles zugleich. Mumon, brutal abbremsend auf links und mit rechts rückwärtsspringend den Boden tretend, mit linkem Kunai einfach seitlich zustoßend, aus der Finte einen echten Biss formend. Maya, simpel nur schlagend. Die Faust grub sich gegen die rechte Körperhälfte des Oi-Nin, ließ ihn auflaufen wie einen Berglöwen, der im Sprung vom Sturmangriff des Moschusochsen getroffen wurde.
Mumon flog rückwärts. Mehrere Meter, schlidderte durchs Laub, rollte, kullerte, kam zum Halten. Der Schmerz kam mit einem Schaudern und jagte eine glühende Mistforke in seinen Brustkasten.
Oha. Das kam... überraschend. Über Tage und Wochen würde er das noch spüren. Hätte er nicht unmittelbarst noch den Rückwärtsgang zumindest bewusst reingehauen, es hätte ihm die Knochen perforiert. Vielleicht hätte mich ihre Faust auch gleich aufgespießt.
Und wo war sein Kunai? Irgendwo in ihrem Oberarm?
Mumon blieb nicht wirklich lang liegen; er kam wieder auf die Füße, allerdings in einer Bewegung, die im ersten Moment fast schon erbärmlich war; so wie eine Katze mit verletztem Bein, mit der man einfach Mitleid haben musste. Der Hieb ließ Nachbeben von Schmerz durch seinen Körper vibrieren.
Er griente leicht. Hah. Du bist rücksichtslos. Sogar gegen dich selbst. Und wütend bist du wohl auch. Ein Kunai hatte er noch in der Hand. Er zuckte damit. Komm. Mach. Reagier dich ab. An mir. Es trat ein Glosen in seine Augen. Stocherte man lang genug in der Asche eines erkalteten Lagerfeuers, fand man glühende Kohlen.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mo Apr 21, 2014 10:14 pm

out: Minari hat wenig Zeit, deshalb postet er nach mir.
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Zutiefst verwundet musterte Ida das Geschehen aus ihrem Krähennest heraus. Da war einmal dieser kleine Mann aus dem Dorf. Ein Teuflischer Nahkämpfer, er hatte etwas Animalisches. Nein, Andere hatten etwas Animalisches, er hatte eine ganze Menge davon. Dann war da noch der Andere, dieser Schlangenmensch. Und dann... sie.
Die Frau schwang ihre Naginata wie ein Tanzbein, schnell und schwungvoll und immer mit einer gehörigen Prise Schmackes. Sie war eine fantastische Kämpferin.
Und eine Miese Shinobi.
Anders war es nicht auszudrücken: Sie brüllte rum, reagierte sich an Strohpuppen ab anstatt auf ihre Gegner zu achten, sie hüpfte durch die Gegend wie ein spastisches Känguru. Getrieben offenbar einzig und allein von Blinder Blutgier, schienen ihr sämtliche Qualitäten einer guten Kunoichi abzugehen.
Umso gefährlicher durfte sie sein. Wer es sich leisten konnte, derart herumzualbern in so einer ernsten Situation, musste über eine exzellente Selbstverteidigung verfügen. Dennoch ertappte Ida sich bei dem Gedanken, dass vermutlich selbst sie, die schwächliche Chuunin, eine bessere Schwertshinobi wäre als so ein Rhinozeros auf Adrenalintrip.
Doch sie konnte die Lage nicht lang sondieren, denn sehr schnell rammte das Rhinozeros in blinder Raserei den Baum auf dem die Schwertkämpferin unsichtbar hockte und zerbarst den Stamm zu Holzsplittern. Da Baum kippte, Ida fiel, und sie landete mit dem Kopf im Boden wie ein Vogelstrauß. Nur dass ihre Füße nicht mehr auf der Erde standen.
Gut, damit war dann wohl jeder Plan hinfällig. Vorsichtig warten und abstauben - abgehakt. Mit List und Tücke irgendwie als Sieger hieraus hervorgehen - keine Chance. Nein, Ida wurde ins kalte Wasser geworfen, und die Haie würden sie sehr bald bemerken und verspeisen wie einen kleinen Appetitanreger, um anschließend ihren eigenen Tanz weiterzuführen.
Missmutig rappelte Ida sich auf, von Holz und Erde verschmiert, aber sonst wohl unversehrt. Selbstverstänndlich hatte man sie sofort bemerkt, wie sie als Vierte im Bunde aus der Staubwokke trat, das Katana vor dem Körper und breitbeinig vorwärtsgehend, wie ein Kenjutsuka auf einem Turnier. Es war kein besonders epischer auftritt, die Frau hatte keine wie auch immer gearteten Dämonischen Wesenheiten in sich und ihre Waffe trug auch keinen Namen. Nein, sie war einfach nur die Chuunin die sich hier durchzuschlagen versuchte. Und da bemerkte sie, dass die Lanzenschwingerin Maya - deren Namen Ida natürlich nicht kannte - schon wieder wie verrückt auf Mumon zuraste. Sie schien wirklich Alles im sich herum auszublenden, sogar dass ein weiterer Kombatant das Schlachtfeld betreten hatte. Auch wenn es wohl keiner auf Augenhöhe war.
das war ihre Chance. Jetzt konnte sie abhauen, vielleicht. Aber was dann? Die Zeit wurde wirklich knapp, und es war unwahrscheinlich dass Ida noch irgeneinen anderen Gegner finden würde, ganz zu schweigen davon dass sie gegen den letzlich auch würde kämpfen müssen. Um ein Schwertshinobi zu werden führte wohl kein Weg daran vorbei, eben auch mal den offenen Kampf zu wagen.
Innerlich seufzend schwang die Kunoichi ihr Schwert gegen gegen Mayas Rücken. Sie hatte gewusst dass das hier kein Zuckerschlecken werden würde. Aber Alles in ihr sträubte sich gegen diese Selbstmordaktion. Tja, nun, es half ja Nichts. Augen zu und durch.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Di Apr 22, 2014 12:08 am

Out: Genau. daher danke fürs überposten Ida. :)Post folgt nun!



Maya war schier ausser sich vor Wut. Doch was sie tat, war tiefer als Verrat. Sie beleidigte seine Ahnen. Gut, er mochte keinen Kontakt zu seinen Eltern haben, geschweige denn seine Großeltern noch kennen, doch er wusste, dass wenigstens eine Frau damals einen beachtlichen Beitrag zur Sicherheit Konohas beitrug. Ein kaltes Zischen erfüllte die Luft. Ohrenbetäubend, Markerschütternd, schrill! Die Klinge des Kusanagi no Tsurugi, welches über die Schneide der Naginata schrie, ließ Funken in den Himmel steigen. Der Stahl der Schwertes brüllte über den schlechteren Stahl hinweg wie ein Löwe auf dem Weg zum Frühstück. Minari selbst bewegte sich nur wenige Centimeter von der Naginata weg, ehe er mit dem Kusanagi einen Stoß vollführte und sich wieder Platz schuf.
"Ruhige Braune, ich Scheiß auf diese Funkelschwerter. Biete dir lieber ein fröhliches Fechten mit dem Knirps da hinten."
Worte, die sie wohl innerlich weiter in Rage versetzten. Sie nahm abermals aus, schwang die Waffe brachial auf ihn zu. Diesmal zielte sie jedoch nicht wirklich auf ihn, das merkte der Mann. Ihr Ziel war der Baum, welchen die Drachenkopflanze mühelos entzwei schlug. Es waren nur zwei Schritte, welche der Mann zur Seite ging, doch sie reichten, um dem Schlag zu entgehen. Doch ehe er auf ihre letzten Worte reagieren konnte, nahm der Knirps die Worte in den Mund die selbst der Mizukage nicht zustande brachte. Minaris grüne Augen zuckten zu dem Oinin herüber und ein kaltes, diabolisches grinsen stahl sich auf die Gesichtszüge des Mannes.
"Sehr freundlich, aber damit kannst du dir nun auch den Hintern abwischen. Kümmer dich lieber um das Teufelsweib hier, die scheint spielen zu wollen..."
Taten sie dann auch. Der Kirinin verschwand im Blätterwerk und widmete sich der Frau wieder, welche ihre Aufmerksamkeit ihm widmete. Sie tanzten wie zwei Liebende. Keine Liebe an Fleisch und Haut, an Lust und Begierde. Es war die Liebe des Kampfes, der Tanz des Stahls. Eine Liebe die Ewig hielt. Ein Sprung hier, eine Attrape da, eine Finte dort. Maya entfernte sich wieder von Minari. Die letzten Aktionen waren absehbar, doch was der Mitarashi beobachtete war Spaß. Kein Zwang, keine Laune der Natur, es war purer Spaß am Kampf. Das finstere Lächeln des Mannes wurde ausdruckslos als Mumon - das war der Kirinin der dort herum hampelte wie Flubber. Ihr wisst schon, dieser grüne, glibbrige Schleim der Lebt? Kultfilm aus den... ach vergessts.
Er verlor seine Waffen und an Nähe zu Maya. Bevor die zwei Kontrahenten wieder aufeinander los gingen griff Minari zu seinem Sakura und zog es aus der Scheide. Im selben Zug warf er es bereits in Mumons richtung. Allerdings so, das er Reichweite zu Maya aufbauen konnte um nicht gleich zerhackt zu werden.
"He Kiri, nimm dir das. Vielleicht bringt dir das mehr!", rief er dem kleinen Mann zu.
Es war, als würde der Kampf aufeinmal eine unangenehme Wendung nehmen. Aus dem Gebüsch in Mayas Rücken eilte das Mädchen heran und versuchte die Frau hinterrücks zu erstechen.
"So nicht..!"
Nun war er endlich an der Reihe. Mit einem schnellen Schritt verschwand der Mann in einem schnellen Sprint voran. Kusanagi peitschte gegen die Klinge der Frau, herabgeführt nach oben, um einem möglichen Angriff Mayas zu blocken. Minaris freie Hand packte Ida am Handgelenk und riss sie in der Drehung mit sich. Er deckte die Kirinin bewusst, denn wenn er etwas hasste, dann war es unnötiges Blutvergießen.
"Halt dich hier raus Kleine. Gegen die zwei hast du nicht den Hauch einer chance...", flüsterte er ihr ins Ohr, als es nah genug war.
Die Blätter und Zweige um sie herum tanzten als Minari abermals Chakra sammelte und wieder auf Abstand ging, diesmal Ida jedoch im Schlepptau habend, welche er ungestüm zu Boden fallen ließ, als sie aus den Shunshin auftauchten. Die Augen des Schwertkämpfersmusterten die Frau vor ihm noch einmal von oben bis unten. Sie schien Topfit. Keine Wunden, nichts was sie irgendwie beeinträchtigen könnte.
"Dieser Jinpei ist doch bloß ein Köder. Sonst hätte sich diese Ratte von Schwertshinobi nicht hier eingefunden und dieses Mädel angegriffen. Ausserdem... was will der sonst hier? Noch ein Zauberschwertchen? Das zeigt seine minderbemittelten Qualitäten... Steh auf. Wenn du kämpfen willst und eine realistische Chance möchtest, tu es gegen mich."
Es waren kühle Worte, doch sie stimmten. Im Gegensatz zu den anderen Zweien konnte Minari sich anpassen. Eine Waffe, zwei Waffen, ein Feind, mehrere. Anfänger, Fortgeschrittene, Meister. Bei Maya und Mumon hätte er auf zwei Waffen bleiben müssen, doch gegen das Mädel hier konnte er beherzt ein Schwert verwenden. Realistische Chancen bestanden wohl trotz allem keine allzu großen, doch Minari wurde gern Überrascht. Vorallem von einem Gegner wie ihr. Doch bis auf das Angebot machen konnte er nicht, annehmen musste sie es selbst - weit genug weg waren sie nun immerhin von Maya und Mumon, auch wenn sie trotz allem noch Sichtkontakt hatten. Auf Idas Antwort wartend behielt er sowohl sie, als auch die Umgebung im Auge.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mo Mai 05, 2014 9:23 pm

Und los! Tempo, Herzrasen, die Muskeln angespannt wie ein Gepard schoss sich Ida auf Maya ein - und wurde unsanft weggezogen. Halt dich hier raus Kleine. Gegen die zwei hast du nicht den Hauch einer chance... Sofort zog die junge Frau die Klinge hoch, um sich nach hinten hin zu verteidigen. Aber kein Schwertstrich kam. Stattdessen hielt der Kerl ihr doch tatsächlich eine Moralpredigt! Steh auf. Wenn du kämpfen willst und eine realistische Chance möchtest, tu es gegen mich. Abschätzend musterte sie den Fremden. Kein Stirnband. Ein freier, oder gar ein Verräter? Unwahrscheinlich, schließlich wollte er einer der sieben Schwertkämpfer werden. Gleichwohl, Idas Herz schlug für das Dorf, und sie hatte kein Interesse daran, einem Fremden den Weg zum Schwert zum ebnen.
Scheisse, was sollte das hier? Schon zum zweiten mal hatte sie einer dieser ach so ehrenwürdigen Kenjutsuka auf die Seite gezogen, um ein wenig mit ihr zu spielen. Sah sie aus wie ein Barbiepüppchen, das man aus dem Regal nahm um ihm ein wenig die Arme zu verdrehen wenn einem danach war? Ida hatte sich vieles von diesem Wettstreit erhofft, wenn vielleicht auch nicht den Sieg so doch wenigstens ein wenig Erfahrung. Kämpfe, Todesnähe, die Überwindung der eigenen Grenzen, einfach ein neues Gegnerlevel, um möglicherweise nicht erst im nächsten Feldeinsatz ins kalte Wasser geschmissen zu werden. Und was war? Einer nach dem anderen fand Gefallen an ihr und forderte sie zu einem formalen Schwertkampf auf wie auf einer Geburtstagsfeier. Was war das hier, Kiris next Kenjutsuka?
Naja, in gewisser Weise ja schon.
Trotzdem, das hier war so gar nicht was Ida erwartet hatte. Verdammte Weicheier, kein einziger von ihnen hatte diese Klinge verdient! Sie war Kunoichi, keine Ringkämpferin! Wo hatten diese Typen ihr Handwerk gelernt?!
Idas Frust überschlug sich, wurde grenzenlos und entlud sich in einer gigantischen Geste der Raserei: Ihre linke Augenbraue zuckte nach oben. Unglaublich! Jetzt hatte sie auch noch die Fassung verloren! Ihr Pokerface auf das sie immer so stolz war, dahin, wegeweht wie ein stück Papier auf das einer dieser riesigen Eisbrocken hereingekracht war. Der Kreis schloss sich!
Es reichte. Das hier dauerte schon viel zu lang, das Schwert würde doch ohnehin längst weg sein. Es wurde Zeit zu verschwinden. Ida hatte über eine ganze Menge nachzudenken. Mit der Linken formte sie das Fingerzeichen für Entsiegelung und beschwor eine Rauchbombe aus der Schriftrolle in ihrem Ärmel. Diese verpuffte in ihrer Hand und legte eine dicke Rauchdecke über die beiden Shinobi. Als die sich wieder lichtete, ließ sie einen einsamen und traurigen Minari zurück. Nur einige Fußspuren zeigten an, dass sich hier einmal mehr eine Unsichtbare aus dem Staub gemacht hatte. Aber die Fußspuren verloren sich, führten gerade auf einen Baumstamm zu und daran empor, und dann - Nichts.
Ida war raus hier, ein für alle Mal!

tbc: ...
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   So Mai 11, 2014 6:23 pm

Seltsam, für einen kurzen Moment hatte er wirklich gehofft, die Dame könnte ihm wohl danken. Das änderte sich aber viel schneller wieder, als sie begann ihn abschätzig zu Mustern. Sie war tatsächlich nicht allzu begeistert von seinem Angebot oder gar seinen Worten. Eine Chance, sich einmal beweisen zu können, war für sie also tatsächlich nicht mehr wert als eine Rauchgranate - welche sie zog und auslöste. Minaris Blick wurde fürwahr traurig. Er tat nichts, um sie aufzuhalten, auch wenn er nur die Hand hätte ausstrecken müssen... Trotzdem tat er es nicht.
"Schade, vielleicht wäre sie ja besser gewesen als sie sich zeigt... Aber Reisende soll man nicht aufhalten... Adieu, Mädchen und viel Glück. Vielleicht trifft man sich wieder!"
Der Rauch lichtete sich und ließ nurnoch Luft über, genau da, wo eben noch die junge Dame stand. Fußspuren zeigten ihren Weg zu den Bäumen zurück - zumindest zu denen die noch standen. Schwer seufzend wand sich Minari kurz zu Maya und Mumon, welche immernoch miteinander fochten. Immernoch dasselbe, verliebte Klirren von Waffen, welche aneinander schlugen. Ein Tanz aus Stahl und guten Waffen... Minari würde sich über Bildschirm den Kampf anschauen, nach mehr stand ihm gerade nicht der Sinn.
"He, Kiri! Das Schwert will ich wieder haben. Und Busenwunder, zeig ihm was Freie drauf haben.", rief er den Kontrahenten zu, auch wenn er wusste, dass es nichts brachte. Sie waren vertieft in ihren Kampf, würden vermutlich nicht einmal mitbekommen das er rief. Auch nicht, dass ein Blatterregen um ihn zu steigen begann, ehe er im Shunshin verschwand.

tbc: Eingangsbereich
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   So Mai 18, 2014 10:56 pm

Nichts auf der Welt war ihr ein gefälligerer Geliebter, als der Kampf selbst! Wo diese dämlichen Emotionen endeten und dem wahren Naturell des Seins platz machten! Sie würden sich bekämpfen, wenn es sein musste, bis aufs Blut und das war Etwas faszinierendes, was die Priesterin sonst nirgendwo fand. Nicht in den Armen eines Mannes und auch nicht beim bloßen Töten. Maya war erfüllt von einer Lust, deren Natur von wütender Bösartigkeit brannte, ihren Geist in Ketten legte und ihr menscliches Sein in einen Käfig aus Eis sperrte. Es ist ja nicht so, als wäre sie jemals aus dieser kalten Gruft entkommen aber momentan zog sie sich freiwillig darin zurück. Nichts sollte die Schönheit dieses Augenblickes schänden, daher registrierten ihre Sinne auch nicht mehr, wie das Mädchen aus ihrem Versteck gefallen kam und sie angreifen wollte. Es ging ihr am Arsch vorbei, schlicht gesagt. Auch das Minari ihr den Rücken frei hielt, ja ihrem Gegner sogar eines seiner Schwerter da ließ, bemerkte sie kaum. Ebenso wie die Flucht der bieden Seelen im Nebel ihrer Empfindungen unterdrückt wurde. Maya hatte etwas Achtung vor Minari aber das war es auch schon. Er hatte sie nicht den süßen Geschmack kosten lassen können, der momentan ihren Mund erfüllte. Es war ganz einfach ihre Wesensart, aus ihren stärksten Emotionen eine schlagfertige Waffe zu formen, auch wenn sie kaum Empfindungen außer den fiesen kannte. Aber genau jene waren der Treibstoff, aus dem sie ihre Energie schöpfte. Schwarzes Haar wirbelte herum, so, als würde der dunkle Vorhang des Todes über das Szenario fallen. Ihre Faust traf auf Wiederstand, grub sich in weiches Fleisch und sorgte dafür, das ihr Gegenüber ziemlich ins Straucheln kam. Maya war nicht dumm, sie hatte es bemerkt, wie der Kerl kurz das Zögern anfing, als er fest stellte, dass sie nicht vorhatte sich zu verteidigen. Das waren Augenblicke, die sie liebte! Sie wollte ihren Gegner alles mögliche entlocken und diese weiter dazu treiben, sich noch mehr ins Zeug zu legen. Vielleicht hätte sie dem Unglücksraben sogar nachgesetzt aber ein flammender Schmerz lenkte ihre Aufmerksamkeit kurz ab. Die Priesterin verließ ihre Kampfstellung, lockerte kurz ihr Genick, ehe sie sich wieder zu voller Größe aufrichtete. Die dunklen Iriden lokalisierten mit unbeteiligtem Blick jene Stelle, die verwundet worden war. Doch es wirkte eher so, als interessierte sie das nicht sonderlich. Ihre Finger fuhren sogar noch sanft über den Griff des Kunai, welches sich einige Zentimeter tief in ihren Oberarm geborht hatte. Hut ab, Kleiner. Netter Treffer. Ließ die schwarzhaarige in einem dunklen aber recht monotomen Singsang verlauten, ehe sie bewusst seinen Blick suchte. Diesen fest hielt, mit einer Intensität, welcher davon zeugte, wie mental stark sie eigentlich war. Maya erfasste alles kampfrelevante aber blendete gleichzeitig die Umwelt gekonnt aus. Ihr Fokus lag ganz auf jenem Mann, der soeben über den Boden gerutscht war und gelernt hat, das Dreck fressen auch weh tun konnte. Ein Lächeln ohne Bosheit zierte ihre Lippen, als der Griff um das Kunai fester wurde. Aber noch lange nicht gut genug. Mehr! Ich will deine Stärke spüren, den Schmerz, die Freude und nicht zuletzt auch den Triumphf. Wenn du überleben willst, werde zu einem scharfen Mordinstrument und ziele auf mein Herz. So etwa! Fauchte Maya erheitert und stieß sich die Klinge des Kunai weiter ins Fleisch, so dass sich die Wunde vergrößerte und das Blut ungehindert zu fließen begann. Mit einem einzigen Ruck riss sich die wahnsinnige Frau die Waffe heraus und warf sie ihrem Gegner lachend vor die Füße. Wie einen Fehdehandschuh. Dies würde sein kaltes Grab werden, wenn sich Mumon nicht etwas mehr anstrengte, denn die Kurayami hatte ihr Chakra geschmiedet und formte nun Fingerzeichen. Mit dem Gefühl des Hochgenusses, entließ sie ihre Kunst in die Freiheit, damit sie ihr vernichtendes Werk tun konnte. Ein eisiger Nebel kroch unter ihren Füßen hervor, verbreitete sich rasch in der Umgebung und würde zusätzlich die Wirksamkeit von Mumons Schnelligkeit eingrenzen. Maya hasste es nämlich, wenn sie jemandem nachjagen sollte. Das war nicht ihr Stil, daher würde sie warten, bis er zum Angriff über ging. Soviel in der Theorie. In der Praxis jedoch konnte sich die Frau keine Sekunde länger gedulden, da auch der Eisregen wirklich einer wurde, wegen dem vorangegangenen Jutsu. Die Temperatur war gesunken, ja sie spürte sogar, wie ihr eigenes Blut außerhalb des Körpers bald gefrieren würde. All dies machte sie unsagbar glücklich und das sah man ihr auch an. Tse! Stieß sie verächtlich aus, während sich die Frau langsam und gemächlich Shion näherte. Rücksichtslos? Pah! Es gibt nur zwei Dinge, die mich je in die Knie zwingen werden und das ist mein Gott und ich selbst. Ich bin mein eigener Rivale, daher ist alles auch so belanglos. Wer den Tod kennt, muss ihn nicht fürchten. Daher unterhalte mich noch ein wenig, bis endlich die Zeit kommt, an der ich an mir selbst zugrunde gehen werde. Die Priesterin zuckte fast entschuldigend mit den Schultern, noch immer ein zurückhaltendes Lächeln im Gesicht. Frei von Dunkelheit und doch schwärzer als das Jenseits, packte sie sanft ihre Naginata und befreite siese aus dem Stamm des Baumes. In ihr tobte noch immer der Zorn eines Berserkers, gierend nach dem Leben anderer. Doch gleichzeitig hatten Mumons Worte in ihr etwas wach gerüttelt, was sie schon lange nicht mehr bemerkt hatte. Vor ihr stand jemand, der sie nicht schonen würde, der nicht wegen des Dorfes oder eines Titels kämpfte, sondern um sein eigenes Überleben willen. Villeicht aus Spaß an der Freude? Es hatte fast eine Dekade gedauert, als die Priesterin das letze Mal das Gefühl hatte, jemand seie ihr gewachsen. Das machte sie unheimlich stolz, daher pfiff sie auch ihr Jutsu zurück und würde ihn stattdessen direkt angreifen. Ohne Tricks oder Fallen, sondern mit ihrer Auffassung eines edlen Kampfes. Nur ihr Heiligtum Shion sollte walten, damit dieses Glück noch etwas hielt. Daher machte die jung wirkende Frau auch einen Ausfallschritt zur Seite, damit sie nicht direkt auf den Mann zupreschte. Sie wollte ihn von der Seite attackieren, die Lanze in der einen Hand schwingend, auf seinen Kopf zielend, schoss sie heran. Die Sehnen und Muskeln ihres Körpers leisteten Höchstarbeit, als die Priesterin zum Angriff ansetze. Es war aber kein richtiger Angriff, denn während ihr Gegner mit Shion zu tun haben würde, sollte ihr momentan leicht angewinkelter Arm hervor schießen und den Knirps packen. Wenn was schief lief, hatte der Kerl entweder ihre Oberweite im Gesicht oder Shion im Kopf. Tja oder sie gab den Löffel ab. Die schwarzhaarige lauerte erwartungsvoll.

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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Di Mai 27, 2014 12:53 pm

Mumon sah das Schwert fliegen. Hob die rechte Hand in einer geradezu hypnotisch gemächlichen, regelrecht lahmen Bewegung und streckte seine Finger der Waffe entgegen. Sakura überschlug sich sirrend im Fluge, rasend schnell um sich selbst wirbelnd wie eine Windmühle. Der Kiri-Nin griff ganz selbstverständlich mitten in diesen stählernen Mixer. Fühlte, wie die Spitze in der aufwärts gehenden Bewegung zwischen seinen Fingern hindurch ging. Dann schloss er die Zwischenräume, und der Griff knallte mit einem satten Klatschen dagegen; aus dem Fliegen wurde ein abruptes Taumeln. Im nächsten Moment aber legten sich Mumons Finger um das Heft des Katana.
Nickend entrichtete er seinen Dank dem Freien. Ich werde darauf acht geben sprach er, Wenn ich auch sonst eher nachlässig mit meinen Waffen umgehe. Nicht umsonst war Mumon einer, der nur auf Kunai setzte. Mit denen konnte er ohne schlechtes Gewissen vor Schmiedekunst alles machen, was er wollte.
Maya konnte damit auch machen, was sie wollte. Hier nutzte sie das Kunai dazu, um eine gar unheimliche Schau abzuziehen: Offenkundig fürchtete sie Wunden nicht. Weder die Verletzung, noch den Schmerz. Sie fügte sich zwecks Demonstration eine tiefere Wunde zu, als Mumon überhaupt verursacht hatte.
Mumon bedachte das Katana, welches Minari ihm zugeworfen hatte, mit scheelem Blick. Puh gab er seinem Gedanken Ausdruck. Bist du ein Zauberschwert, Schätzchen? Kannst du was Besonderes? Wenn ja, könnte ich dich wirklich gut gebrauchen.
Er lauschte. Nein, da war nichts. Minari und Ida waren gleichfalls verschwunden. Er war wohl... allein, nichtmals mit einem Schwertgeist zusammen. Und dieses fabelhaft gearbeitete Schwert war auch noch beinahe so lang wie er selbst... Hör auf, ans Schwert zu denken.
Seine Gegnerin war, auf ihre Art, ein Genie. Wollte er sie glorifizieren, eine Naturgewalt. Urkraft des Hagelsturms, eingefasst in eine Form, die diesem Zorn nicht gerecht werden konnte. Der Eisnebel waberte umher, schlingerte über den Boden und kroch die Farne und Wurzeln und Büsche empor, hinterließ Schleier von Frost. Die Kälte schlug sich gleichfalls auf der Klinge des Katana nieder wie auch im Atem Mumons, der aus seinem hochgeschlagenen Schal dampfte. Der Oi-Nin schob seinen Kopf ein klein wenig tiefer in die Klamotten. Wobei sein Lächeln verborgen wurde.
Maya sprach von ihrem Wege. Von Rivalen und dem Ende dieses Weges, und wie sie diesen Weg schilderte, da kroch es Mumon heiß und kalt über die Wirbelsäule. Ein elekrisierendes Gefühl mäanderte durch seine Knochen und Nerven. Was für ein Leben führte dieses Weibsbild. Keines, das hierfür geschaffen ist. Nicht geschaffen für ein Dorf. Aber für den Kampf, egal gegen wen oder was.
Sie war geschaffen für den Kampf gegen ihn. Und als sie herankam, da wappnete sich Mumon sofort. Spannte die Muskeln und Sehnen. Beobachtete die Kräfte, die im Inneren der Frau walteten. Er sah kein Chakra, nein. Doch er sah das unverblümte, unverhohlene Muskelspiel einer Kriegerin ohne überflüssigen Stoff. Diese Frau war auf ihre Weise das Reinste auf der Welt, unverfälscht und nur auf eins aus: Kampf.
Mumon warf Sakura. Und zwar senkrecht in die Höhe. Bis später grüßte er dem Schwerte nach. Für das, was jetzt kommt, bist du mir zu sperrig.

So flog Sakura, in einer geraden Linie gen Baumwipfel, um dort zu kreiseln. Seinem höchsten Punkt der Flugbahn entgegen zu streben.

Mumon hingegen duckte sich tief; angefrorenes laub rutschte unter seinen Fußsohlen weg, als er sich regelrecht in Deckung warf und die Naginata über seinen Kopf hinwegschnittern ließ. Das war die Eins. Und Nummer zwei... kommt jetzt.

Sakura erreichte den höchsten Punkt seiner Kurve. Hielt inne an diesem Orte. Kam wieder runter.

Mumon duckte sich noch einmal tiefer. Mayas Hand ergriff ihn. Ihn? Seinen Kragen. Streifte kurz sein Ohr, bekams aber nicht richtig zu fassen, und so warf er sich abrupt zurück, um die eigene Achse dabei drehend und wirbelnd und sich aus seinen festgehaltenen Klamotten windend wie ein Wiesel aus einem Kartoffelsack! Daraus flutschte er schließlich hervor, schlidderte über die Erde und gegen einen Baumstumpf. Stieß sich davon ab und flog über Maya hinweg.
Fing dabei Sakura auf und landete auf der anderen Seite der Lichtung. Hab dich frohlockte er dabei, schlidderte erneut und fand aufs Neue einen Haltepunkt in Form einer Wurzel. Und jetzt beiß!
Damit peste er erneut los, das Katana an seiner Seite haltend wie eine Sense, und attackierte Maya von der Seite, um sie in einem langgezogenen Schnitt-Hieb anzugreifen.
Mit längeren Klingen war er offenkundig aber eher weniger der Meister.
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BeitragThema: Re: Der Wald der Stille Ebene 2   Mi Jun 11, 2014 10:47 am

Maya steiß ihren Atem fast schon unsanft aus ihren Lungen heraus, als sie so heran flog und die direkte Auseinandersetzung suchte. Ihre Konzentration war ganz auf den Angriff gerichtet und ihr Körper schnellte losgelöst vor, so als hätte man einen Pfeil von der Sehne gelassen. Die Priesterin registrierte zwar halbwegs, dass dieses blöde Schwert gen Himmel geworfen wurde aber sie steckte so fest in ihrem Angriff, dass sie nicht reagieren konnte. Oder sie einfach die "Leck mich am Arsch" Schiene fuhr und dieses Ereignis einfach ignorierte. Sie sollte es wohl bereuen. Der Knirps duckte sich unter Shion weg, so als bestünde sein Körper aus Wachs und nicht etwa Fleisch und Blut. Der schwarzhaarigen Frau entfuhr ein harter Fluch, während sie ihren Gegner zwangsweise entkommen ließ. Maximal einen dmlichen Stoffetzen hielt sie in Händen, während Mumon Piruetten drehte, so als seie er eine scheiß Promadonna und kein Ninja! Ihre Instinkte schlugen Alarm, als der Mann zurück flog, sich am Baumstumpf abfing und ihr entgegen geflogen kam. Doch Maya in ihrer lüsternen Wut gefangen, wischte die Signale beiseite, ignorierte sie arrogant und brachte ihren Körper stattdessen in eine geschmeidige Verteidigungsposition. Die Priesterin besaß genug Wahnsinn um ihren Feind zu ignorieren, ja ließ es einfach geschehen das Mumon über sie hinweg sauste und am Ende der Lichtung aufkam. Sie beließ es dabei, dem Mann den Rücken zu zukehren und wartete ab. Trotz ihrer Aufgewühltheit im Inneren, blieb ihre äußere Haltung eisern, denn sie wollte wissen, was dieses pelzige Wiesel nun anstellen würde. Sie sollte nicht entäuscht werden. Der Kerl kam erneut heran geprescht, die knirschende Erde gab genug Zeugnis davon und dennoch blieb sie mit erhobenem Haupt stehen. Die Priesterin empfing, das als beißen betitelte schneiden, genauso kalt, wie sie nun einmal war. Ihr Körper zuckte nicht einmal verräterisch, als die Klinge ihr die Seite aufriss und noch mehr des köstlichen Lebenselexiers zu Tage förderte. Manche hielten sie wohl wirklich für wahnsinnig aber die wenigsten verstanden eben, das genau diese grausige Aufopferung auch Teil ihres Kampfstiles war. Maya lachte mit dem aufkommenden Schmerz im Duett, frei und ohne Hohn. Sie war glücklich, daher sollte es wohl auch nicht verwundern, dass Shion urplötzlich nach hinten schoss, um das Schwert davon zu stoßen. Sie hoffte, das die Hebelwirkung ihr übriges tat, auch wenn die Klinge ihr fleisch wohl noch mehr verwunden würde. Sollte dies klappen, so würde die Frau ein wenig Hyouton um ihre Faust sammeln und diese gezielt auf die Mitte des Mannes richten. Wer Schmerz brachte, der sollte auch das Echo vertragen können!

Laut Sotetsu´s Lobliedern, die er eigenes wegen diesem Kampf entsann, dauerte die Konfrontation noch ein gutes Stück. Keine der Seiten wollte weichen, keiner das Glücksgefühl so einfach aufgeben. Der Geist war ziemlich begeistert von diesem Schauspiel, weil beide Kontrahenten zemlich einstecken mussten, wobei Maya es wohl freiwillig tat und der andere eher notgedrungen. Es war ein schöner Kriegstanz, den Kirigakure dort geboten bekam und vor allem frei von Niedertracht oder Feindseligkeit. Eben ein fairer Wettkampf, der zugegeben etwas aus dem Ruder gelaufen war. Tenshiya würde Zeter und Mordio schreien, weil sie ihre Mutter wieder zusammen flicken durfte. Dennoch war es eine Erfahrung gewesen, die seiner Partnerin sicher gefallen hatte. Es war schließlich lange her, dass er den Eisklotz einer Priesterin jemals so losgelöst, gar fröhlich erlebt hatte. Jedenfalls würde diese Begegnung ihr bestimmt in Erinnerung bleiben, jetzt, da beide Känpfer quasi aus dem letzen Loch pfiffen. Es würde wohl nicht mehr lange dauern, bis Maya die Erschöpfung spürte, schließlich war sie echt nicht fürs herum flitzen gemacht und dieser gelenkige Mann forderte ihr echt einiges ab. Sotetsu wartete gespannt auf den Ausgang dieser Spielerei.
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