Tamashii no Utsuri

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 Dorf des Kaminishi-Clans

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BeitragThema: Dorf des Kaminishi-Clans   So Apr 13, 2014 12:28 am

das Eingangsposting lautete :

xxx [Text & Beschreibung folgt]
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   So Mai 04, 2014 8:22 pm

Natürlich, er hatte die Sakeflasche gesehen. Wie hatte sie auch annehmen können, dieses Detail wäre ihm entgangen. Nach dem sie vergeblich versucht hatte, sich von ihm zu lösen, hatte er nach ihren Handgelenken gegriffen und sie oberhalb ihres Kopfes an den Schrank gedrückt. Dummerweise war er verdammt stark, sie würde körperlich niemals an seine Kraft heranreichen. Deshalb leistete sie keinen grossen Wiederstand, sie wusste, es wäre zwecklos. Vielmehr dachte sie daran, wie sie ihn mit einem Kristall aufspiessen sollte, wenn er mit diesem Scheiss hier weitermachte. Kana erwiderte seinen Blick, kalt und gefühlslos. Sie hatte einmal etwas für diesen Mann empfunden, ja, womöglich war es auch Liebe. Auf eine ziemlich abstrakte und verwirrende Art hatte sie sich nicht nur auf körperlicher Ebene zu ihm hingezogen gefühlt. Aber er hatte sie sitzengelassen, ihm war sein Auftrag wichtiger gewesen als sie und sowas liess die stolze Kaminishi nicht auf sich hocken. Also hatte sie sich von ihm getrennt und war nun an diesem Punkt angekommen. Trotzdem war Kôji weiterhin ein Teil ihres Lebens. Ob er sie immer noch begehrte?
"Du vergisst, das ich leidenschaftlich gerne Alkohol trinke, du Depp, oder hast du das etwa schon vergessen?", natürlich trank sie nur Sake direkt aus der Flasche, wenn sie verzweifelt war und tatsächlich mit Probleme zu kämpfen hatte, aber womöglich wusste er das nicht. So gut konnte er sie gar nicht kennen, das war unmöglich.
Als er sich vorbeugte und sie seinen heissen Atem an ihrem Ohr spürte, schloss sie kurz die Augen. Sie ertappte sich dabei, wie sie es genoss, dass er ihr Ohr mit seinen Lippen berührte und kurz war Kana tatsächlich gewillt, sich diesem Moment einfach hinzugeben. Aber dann kam ihr wieder Jiyu in den Sinn, der in seiner Zelle sass, alleine und schwer verletzt. Einzig und alleine sie hatte ihm wohl Hoffnung gemacht und diese hatte sie mit ihrem Geständnis in tausend Stücke zerschlagen. Kana presste ihre Lippen aufeinander, als er fragte, ob sie es mit ihm getan hatte. Zumindest in diesem Punkt lag er komplett daneben. "Verwechsle mich nicht mit meiner Zwillingsschwester.", erwiderte sie ihm schnippisch. Sie wollte noch etwas anfügen, doch seine Lippen an ihrem Hals lenkten sie erfolgreich davon ab. Kana atmete tief durch, als er sich dann mit seinem Gesicht etwas zurückbeugte und sie ansah. Die Weisshaarige ballte ihre Hände zu Fäusten, als er erklärte, dass er sah, wie sie ihn ansah. "So, ein bekloppter Idiot wie du ist also tatsächlich so aufmerksam und denkt, er hätte etwas entdeckt?", sie lachte kurz höhnisch auf, "Jiyu ist ein jämmerlicher Dreckshaufen.", überraschenderweise fiel es ihr in diesem Augenblick überhaupt nicht schwer, so über ihn zu sprechen, die Wut, dass er sie weggeschickt hatte, verlagerte sich etwas, "Ich habe fünf Jahre verschwendet für Nichts! Und du glaubst ernsthaft, zwischen mir und diesem Strassenköter würde was laufen? Och, Schätzchen ...", sie beugte sich leicht vor und hauchte einen zarten Kuss auf seine Lippen, bevor sie ihn vielsagend anblickte, "Mach dich nicht lächerlich. Du solltest dich auf das konzentrieren, das du kannst und dich nicht an Dingen probieren, die dir nicht liegen. Blicke zu deuten wäre zum Beispiel eins dieser Dinge, die dir wirklich so gar nicht liegen, Herzchen.", sie lächelte noch etwas, bevor es plötzlich erstarb und sie ihn wieder völlig ernst entgegen blickte, "Und jetzt lass mich los und verschwinde von hier. Ich bin nicht interessiert heute mit dir zu schlafen. Also such dir doch eine dieser vielen anderen Frauen, die du vorhin so grosskotzig erwähnt hast. Ich bin mir sicher, sie würden sich über deine Gesellschaft erfreuen."
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Mo Mai 05, 2014 3:15 pm

Es folgten wieder einmal Beleidigungen und banale Erklärungen darüber, dass sie leidenschaftlich gerne Alkohol trank. Kôji hoffte einfach stark, dass die Frau nicht dazu vegetierte Alkoholikerin zu werden. Ihm war es jedoch wichtig in Erfahrung zu bringen was sie für diesen Kerl empfand. Möglicherweise wollte er sich selbst an dem Eifersuchtsgefühl aufziehen um sich weiter von anderen Personen zu distanzieren. In seinem Leben lief inzwischen einfach nichts mehr richtig. Missmutig über ihre Aussage verengte er die Augen und musterte sie kurz sehr eingehend. »Du unterschätzt mich deutlich Kana… und irgendwann wird das ein Verhängnis für dich sein.« Er zischte die Worte lediglich leise in ihre Richtung und schien kurz tatsächlich verärgert darüber. Kana schien immer mehr sich für etwas Besseres zu halten, aber keinesfalls sollte man hierbei den Mann unterschätzen. Natürlich blieb ihm nichts anderes übrig als nach der Nase der Clanmitglieder zu tanzen, aber das hatte auch einen anderen Grund den er manchmal schon bereute. In dem Augenblick erklärte Kana, dass Jiyu ein Idiot war und bezeichnete ihn als Straßenköter. Ein böses Lächeln zeigte sich kurz auf seinen Lippen, die gleich daraufhin von Kanas kurz berührt wurden. Ein kurzer, zarter Kuss den er jedoch nicht erwidern konnte. Die Weißhaarige erklärte dann weiter das er manche Dinge nicht konnte und sein lassen sollte. Vermutlich wusste sie jedoch nicht, dass er anders war als sie ihn einschätzte. Er besaß durchaus die Fähigkeit eine Person anzusehen, wie sie tickte, aber er zeigte es nie. Musste er auch nicht. Generell glaubten alle ihm wäre es egal, wie es einer Person ging. Tatsächlich suchte er dennoch auch Nähe zu einer Person, vor allem wenn sie eine Beziehung führten. Maito sah Kana kurz an und musterte ihre Augen. Seine eine Hand umschloss beide ihrer Handgelenke, während die andere kurz in ihren Haaren sich vergrub und ihren Kopf leicht nach hinten drückte damit sie hoch sah. »Unterschätze mich nicht«, flüsterte er noch einmal bedrohlich leise und legte gleich daraufhin seine Lippen auf ihre. Es war ein sehr rauer Kuss, der länger anhielt als ihrer. Dabei drückte sich eines seiner Beine leicht zwischen ihre und drängte sich näher an sie heran. Nachdem er seine Lippen wieder löste, hatte er deutlich gespürt das Kana den Kuss erwiderte. Er lächelte merkwürdig geheimnisvoll und lehnte etwas tiefer einatmend seine Stirn gegen ihre. Seine Hände umschlossen dabei unweigerlich ihre Handgelenke einwenig fester und drückten sie gegen die Wand.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Mo Mai 05, 2014 9:48 pm

Kana hielt kaum mekrlich den Atem an, als sie sah, wie Kôji die Augen zusammenkniff. Böse sah sein Gesicht in diesem Augenblick aus und auch böse und bedrohlich waren seine Worte. Noch immer hielt er ihre Handgelenke fest und er drückte sie mit seinem Körpergewicht gegen den Schrank. Sie kam unmöglich gegen ihn an, das wusste Kana. Er unterstellte ihr, dass sie ihn unterschätzte und erklärte ihr, dass das ihr irgendwann zum Verhängnis kommen würde. Sie erwiderte den Blick, sie blieb ruhig, zumindest nach aussen hin und sagte kein Wort. Nur ihr Mundwinkel zuckte etwas, bevor sie bemerkte, dass ihr Herz inzwischen schneller klopfte. Sie hatte durchaus noch etwas für diesen Mann übrig. Womöglich viel zu viel. Kana atmete tief durch die Nase durch und erwiderte den Blick des Mannes. Kurz herrschte Stille, bis er dann ihre Handgelenke mit nur einer Hand weiterhin festhielt und die andere dazu benutzte, um ihr in die Haare zu fassen. Etwas grob zog er an ihrem Kopf und zwang sie dazu, ihn richtig anzuschauen, dass sie ihm direkt ins Gesicht sehen musste. Kana öffnete ihre Augen noch etwas weiter und musterte ihn mit einem ziemlich feindseligen Blick. Noch einmal wiederholte er, dass sie ihn nicht unterschätzen sollte und gerade als Kana den Mund aufmachen wollte um etwas zu erwidern, legten sich seine Lippen auf ihre. Kana verharrte für einen Augenblick, bevor sie den Kuss ziemlich eingehend erwiderte. Kurz dachte sie daran, dass sie es nicht tun sollte, dass das Jiyu gegenüber nicht richtig war ... Aber dann erinnerte sie sich daran, wer Jiyu war und was Jiyu alles getan hatte. Er hatte mit tausend anderen Frauen geschlafen, während er mit ihr unterwegs gewesen war. Manchmal hatte sie sie dabei sogar erwischt. Kana hatte dabei immer ein ziemlich dumpfes Gefühl im Magen gehabt, es aber als nichtig abgetan. Das sie jetzt Kôji küsste, hatte also gleich zwei gute Seiten ... Zum einen fand sie es angenehm wieder mal ihren Ex so spüren zu können und zum anderen würde sie zumindest gedanklich Jiyu eins auswischen können. Ihre Barrikade, die sie zuvor aufgebaut hatte, fiel spätestens dann, als sie spürte, wie Kôji ihr ein Bein zwischen ihre schob und es immer ein Stück höher drückte, bis es sanft ihren Schritt berührte. Noch immer liess er ihre Hände nicht los, aber das störte sie inzwischen nicht mehr Sie schloss die Augen und kostete seine Lippen.
Der Kuss wurde jedoch nach einiger Zeit beendet und in den Augen des Maito lag nun nicht mehr nur diese böse Blick, sondern auch etwas sonderbares, das Kana nicht wirklich einordnen konnte. Er lehnte seine Stirn gegen ihre und sie spürte, wie er sie noch etwas enger an den Schrank drückte. "Glaub' ja nicht, dass das etwas zu bedeuten hätte ...", sagte sie, ihre Stimme klang jedoch nicht mehr ganz so fest davon überzeugt, "Dummerweise komme ich nur nicht gegen deine körperliche Kraft an, in diesem Punkt bist du mir weit überlegen.", erklärte sie, "aber du hast mich deswegen noch lange nicht im Griff oder gar ... Gefangen.", ihre Stimme war etwas dunkler geworden, lustvoller. Dann küsste sie noch einmal kurz seine Lippen und liess ihre Zungenspitze über seine Unterlippe, dann über seine Oberlippe und seine Nase wandern, bevor sie ihm wieder direkt in die Augen sah. "Wenn du immer noch hier bist, kann das nur eines bedeuten ... All die anderen Frauen sind nichts im Gegensatz zu mir, nicht wahr? Du begehrst mich am meisten in diesem Augenblick.", sie lächelte, es war jedoch ein geheimnisvolles Lächeln, keines der freundlichen Art. Sie drückte ihren Körper etwas an seinen, wobei da nicht viel Spielraum blieb, bevor sie mit ihrem Bein langsam seines etwas umschlag und es dann daran rieb.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Di Mai 06, 2014 9:26 pm

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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Mi Mai 07, 2014 8:29 pm

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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Do Mai 08, 2014 11:38 am

Als Kana aus der Zelle verschwand, senkte Jiyu den Kopf nach unten. Seine weißen Haare fielen ihm leicht in die Stirn, während stille Tränen plötzlich in seinen Augenwinkeln auftauchten. Der Schmerz der sich in seine Brust fraß, schien ihn langsam aber sicher innerlich töten zu wollen. Zumindest wurde der Iryônin das Gefühl nicht mehr los. Wieso um alles in der Welt hatte Kana seine Frau getötet? Wie konnte ein Clan aus reiner Selbsterhaltung ihre eignen Leute umbringen? Hitomi hatte nie etwas Böses getan, sie wollte lediglich immer ein ruhiges Leben fernab ihres Clans führen. Sie versicherte ihm immer, dass es in Ordnung wäre. Jiyu glaubte ihr ohne zu wissen, dass er damit still ihrem Tod zustimmte. Ihr gemeinsames Leben hielt nicht wirklich lange und wurde von ihrer Schwester zerstört. Nun gut eigentlich stand dahinter ihr Clan, aber es blieben noch einige Fragen für ihn offen. Soweit er Kana verstand, übernahm sie den Auftrag. Hasste sie Hitomi so sehr? Die Worte, die sie an ihrem Grab zu ihm sagten, klangen in diesem Zusammenhang plötzlich falsch. Sie hatte nichts mehr – aber daran war sie selbst schuld! Jiyu schüttelte seinen Kopf und hob dann seinen Blick auf die Fesseln. Er würde hier schon alleine raus kommen und wenn er dabei seine Hände abschlagen musste. Der Gedanke kam ihn zwar nur kurz, aber er entstand aus reinem Trotz die Hilfe von Kana nie wieder in Anspruch nehmen zu wollen. Sie konnte doch nicht erwarten, dass er einfach so ihr vergeben konnte. Es wäre ihm eigentlich angenehmer gewesen, wenn sie es früher gesagt hätte. Dann wäre vielleicht einiges anders gelaufen. Zumindest wäre er dann nicht über 5 Jahre mit ihr mitgereist in der Vorstellung sie immer mehr zu mögen.

Schlussendlich empfand er für Kana sehr viel mehr Zuneigung als er selbst sich hätte träumen können. So viel, dass er ein Date haben wollte und sogar seit über 8 Monaten – wenn nicht sogar fast ein Jahr – keine andere Frau in sein Bett ließ. Nicht, weil er keine Lust mehr hatte, sondern weil seine Gedanken bei der Weißhaarigen hingen. Immer wieder stellte er sich ihren Körper vor und ihre Berührungen. Nachdem er dann nicht mehr in ihrer Nähe war und sie lange nicht sah, bekam er wirkliche Probleme. Er fühlte sich teilweise immer recht gedankenlos und hoffte stets das es Kana gut ging. Und jetzt… jetzt blieb ein taubes Gefühl von Enttäuschung, Trauer, Wut, Hass und Schmerz. Ein wenig so als hätte man ihm das Herz raus gerissen und weg geworfen. Ihm war plötzlich alles egal. Selbst die Tatsache das sein Sohn bei Hikari lebte. Sie würde sich gut um ihn kümmern. Immerhin konnte er Okuri schlecht sagen, dass Kana seine Mutter tötete. Manchmal spielte Jiyu sogar mit dem Gedanken die Weißhaarige zu fragen ob sie eine Art Mutterersatz sein wollte für ihn. Sie sah immerhin Hitomi ähnlich, aber er glaubte oftmals das es etwas zu viel verlangt wäre. Immerhin war die Frau nicht dort um diese Rolle zu übernehmen. Jiyu atmete tief durch und hatte automatisch angefangen seine Handgelenke sehr viel mehr zu bewegen als davor. Die Fesseln schnitten ihm tief in die Haut, aber der Schmerz betäubte einen anderen. Erstmal hieß es zu fliehen, am besten so das Kana sich nicht verabschieden konnte oder ihn je wieder zu Gesicht bekam!

Es dauerte seine Zeit bis er leicht aus den Fesseln rutschten konnte, aber nie wirklich weit das er sich befreite. Etwas mehr schmiere hätte es zumindest besser gemacht. Nach einigen Stunden hörte er das Rasseln von Schlüsseln und das klicken eines Schlosses. Ein Mann trat in die Zelle, schloss sie rasch und bewegte sich zügig auf ihn zu. Schweigend stellte er sich vor ihm und griff nach seinen Händen. Im nächsten Moment spürte Jiyu eine kühle, klebrige Flüssigkeit die direkt über seine Handgelenke floss. Sie brannte wie Feuer. Der Iryônin stieß leise die Luft hervor und versuchte den Mann vor sich einen Stoß zu geben, aber er bewegte sich bereits von ihm wieder weg. Im Gehen fielen ein paar Sachen zu Boden, die er einfach liegen ließ. Gleich danach warf der Kerl ihm noch einmal einen vielsagenden Blick zu, starrte auf die Sachen und ging dann. Jiyu blinzelte etwas misstrauisch und hob dann skeptisch seine Augenbraue. Was hatte es zu bedeuten? Erst in dem Moment spürte er wie seine Handgelenke sich leichter bewegten. Auch wenn es schmerzte, konnte er fast leicht seine Hände bewegen. Nach wenigen Sekunden rutschte er dann heraus und befreite seine Arme von den Fesseln. Überrascht rieb sich Jiyu seine Hände und drückte sich dann langsam auf seine zitternden Beine. Torkelnd ging er zu den Gegenständen und runzelte dann die Stirn. Ein Kristallschlüssel lag dort, etwas Essen und ein kleiner Fetzen von Karte. Jiyu nahm einfach alles an sich und bemerkte relativ rasch das der Kristallschlüssel tatsächlich in das Schloss passte. Überrascht drehte er es auf und erkannte eine Wache vor seiner Tür… doch diese würde nicht lange dort bleiben… .

Jiyu war auf der Flucht. Er hatte zwei Wachen mit seinem Bluterben nieder gemacht und türmte geradewegs aus der sandigen Stadt. Sein Weg war planlos… die Karte zeigte ihm jedoch die Richtung an. Wohin er kommen würde… er wusste es nicht.

TBC nach: Hyuuga Clan-Viertel (mit umwegen)


Zuletzt von Tsuki Jiyu am Mi Jun 11, 2014 6:58 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Fr Mai 09, 2014 12:25 pm

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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Sa Mai 10, 2014 12:48 am

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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   So Mai 11, 2014 5:30 pm

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Kôji wusste zum Schluss hin nicht mehr wie oft er es mit Kana getan hatte. Nachdem dritten Mal schien sein Körper völlig in Ektase zu sein. Natürlich trieben sie es nicht hintereinander weg, sondern stets immer wieder mit einer kleinen Pause bei dem sie sich irgendwie raue Worte zu flüsterten. Keinesfalls Emotionen oder irgendwelche Sorgen die einem plagten. Es war eher das typische Ärgern mit Beleidigungen. Nachdem er morgens dann relativ früh wach geworden war, stand er zuerst auf. Nach einem kurzen Toilettengang kochte er zwei Kaffee und ging damit zurück ins Schlafzimmer. Eine Tasse stellte er in die Nähe von Kana, während er selbst sich wieder zurücklehnte und die nackte Frau beobachtete. Tatsächlich genierte er sich ebenfalls überhaupt Kleidung anzuziehen. Lediglich eine Decke verbarg seine Hüfte als die Frau noch immer nicht aufwachte, glitt er mit seinen Fingern über ihren nackten Rücken hinweg um sie damit zu wecken.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   So Mai 11, 2014 7:13 pm

Wie spät mochte es sein? Kana spürte sanfte Berührungen an ihrem Rücken und für einen Moment glaubte sie ernsthaft, es müsse Jiyu sein. Ihre Gedanken zeigten ihr, wie Jiyu neben ihr sass, nur leicht bekleidet und mit seinen Fingerspitzen leicht über ihren Rücken strich. Es war ein schöner und angenehmer Gedanke, auch wenn Kana es hasste zu wissen, das Jiyu mit entlichen Frauen vor ihr geschlafen hatte und ... Kana blinzelte. Kurz war ihr Blick verschwommen, doch schnell klarte alles auf und sie erkannte neben sich nicht Jiyu sondern vielmehr Maito Kôji, ihren Ex. Ihr wurde wieder bewusst, dass sie mit ihm Sex hatte diese Nacht und nicht mit Jiyu. Mit dem Weisshaarigen hatte sie bis dato noch nie etwas gehabt, wie also kam sie auf die Idee, mit ihm die Nacht verbracht zu haben? Kana erinnerte sich noch gut daran, dass sie gestern sehr erregt war, vor allem aber vor Wut zuerst. Sie hatte es Jiyu nicht vergeben können, wie er sie behandelt hatte, nach dem sie ihm die Wahrheit gesagt hatte. Sie verstand einfach nicht, wie er sie hatte fortschicken können. Einfach so, ohne mit ihr wirklich zu sprechen. Ja, das hatte sie in ziemlichen Zorn versetzt und diesen Zorn hatte sie die Nacht durch gut in einer anderen Form gebrauchen können. Wie oft sie es mit Kôji getrieben hatte, wusste Kana nicht auf Anhieb, aber es mussten um die fünf Mal gewesen sein, wenn sich ihre Gedanken nicht täuschten. Und nun, nach dem sie am nächsten Morgen dieser ereignisvollen Nacht erwachte, fühlte sie sich besser. Sie empfand kein Bedauern, dass sie es getan hatte. Es fühlte sich sogar gut an, denn sie wusste, es würde Jiyu ärgern, wenn er davon hören würde. Und irgendwann, sollte sie ihn jemals wieder sehen, würde sie ihm das unter die Nase reiben.
Aber was für Vorstellungen machte sie sich überhaupt? Sie würde ihn nie wieder sehen.
Kana drehte sich vom Bauch auf den Rücken und sah zu Kôji auf. Sie lächelte nicht, ihr Blick war leicht grimmig und ihre Stimmung nach dem kurzen Gedankengang einiges schlechter, als während der heissen Nacht. Jiyu machte sie verrückt, wortwörtlich.
Ihr stieg der Geruch von Kaffee in die Nase. Sie sah sich kurz um und erkannte, das Kôji eine Tasse in der Hand hielt und eine weitere in der Nähe stand. Wohl für sie? Heute war ihr Ex aber besonders freundlich. Das bescherte ihr dann trotzdem ein knappes Lächeln auf die Lippen. Sie brachte sich in eine sitzende Position und sah ihren Ex an. "Du bist noch hier? Das verwunder mich. Ich hätte schwören können dass du am Morgen nicht mehr da bist ...", sie griff über ihn hinweg nach der Kaffeetasse um daraus einen kräftigen Schluck zu nehmen. Dann lehnte sie ihren Kopf zurück an die Wand und seufzte einfach leise. Was wohl Kôji gerade dachte? Sie blickte aus dem Augenwinkel zu ihm. Am liebsten hätte sie ihn gefragt. Hätte ihn so gerne so viele Dinge gefragt, aber sie wusste, das der Kerl kein Emotionaler Typ war und sie ja auch nicht ...! Jiyu hatte sie schwach gemacht und weich, so viel stand fest.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Do Mai 15, 2014 4:03 pm

Die Augen von Kôji beobachtete die Frau beim Aufwachen. Sie regte sich etwas und drehte sich erst nach einigen Minuten langsam zu ihm. Kurz ließ er seinen Blick nach unten schweifen und betrachtete ihre nackte Haut eingehend. Dann sah er jedoch zurück in ihr Gesicht auf dem sich kein Lächeln zeigte. Herzlich war Kana eigentlich noch nie, aber gerade wirkte sie nicht sonderlich erfreut ihn zu sehen. Als die Frau dann erwähnte das er noch hier war und schwören konnte er am Morgen längst verschwand, trank er nur einen Schluck seines Kaffees. Er wollte darauf nicht antworten, geschweige denn ihr sagen das ihm die Nacht gefiel. Tief in seinem inneren sehnte er sich sehr danach die Beziehung zu Kana wieder aufzunehmen, aber bisweilen wirkte sie nicht so als wollte sie das überhaupt. Das er sie gestern zum Sex rumbekommen hatte, grenzte nahezu an einem Wunder. Als Kana sich über ihn beugte, verfolgte er erneut nur schweigend ihren Griff nachdem Kaffee. Manchmal fragte er sich ernsthaft, warum es zwischen ihnen kaputt ging. Sie war eigentlich die perfekte Frau für ihn. Verlangte keine herzlichen Geschenke oder aber irgendwelche lieben Worte. Er konnte forsch sein und es dabei sogar noch genießen. »Keine Sorge«, sagte er dann nach einem sehr langen Moment des Schweigens, während er sich langsam in eine aufrechte Position begab. »Ich werde gleich gehen.« Nachdem er die Decke von seiner Hüfte zog, ging er nackt durch den Raum auf der Suche nach seiner Boxershorts. »Du solltest dafür Sorgen, dass dein kleiner Freund bald redet. Der Clanoberhaupt wird langsam ungeduldig und scheint es nicht mehr lange mit zu machen. Er hat mich bereits damit beauftragt nachdem Jungen zu suchen.« Er griff nach den Shorts am Boden und wandte sich Kana direkt zu. Seine Augen starrten sie für einen Moment direkt an. »Weißt du näheres? Wo habt ihr Euch zuletzt gesehen gehabt? Es könnte helfen den Bengel zu finden.«


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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Fr Mai 16, 2014 11:09 pm

Kana trank einen Schluck des Kaffees, den Kôji ihr gemacht hatte. Er hatte ihr ein klein wenig zu viel Rahm reingemischt. Sie rümpfte leicht die Nase, liess es dann aber einfach unter den Tisch fallen und trank weiter. Für einen ziemlich langen Moment herrschte einfach nur eisiges Schweigen zwischen ihnen. Kana hatte immer Mal wieder zu Kôji gestarrt und sich gefragt, was er in diesem Moment dachte. Der Sex gestern hatte ihr ziemlich gut gefallen. Wieso hatte er damals nur gehen müssen? Wieso war ihm damals der Auftrag wichtiger gewesen als sie? Wäre er geblieben, hätte sie die Beziehung niemals beendet. Aber was brachte es ihr, mit einem Kerl zusammen zu sein, der die meiste Zeit dann sowieso auf einem Auftrag war? Das brachte weder ihm noch ihr ewas, ausserdem hatte sie es damals persönlich genommen.
Sie trank einen weiteren Schluck Kaffee, als sich der Söldner regte. Er stand auf und suchte nach seiner Boxershorts. Kana betrachtete noch für einen Moment seinen nackten Hintern, als er erklärte, dass bereits eine Suche nach Okuri eingeleitet wurde und sie Jiyu zum reden bringen sollte. Das wiederum dürfte etwas schwer sein, denn Kana hatte dafür gesorgt, das der Weisshaarige wieder auf freien Fuss gekommen war. Sie hatte ihrem Helferlein dabei eindeutig mitgeteilt, dass sie nicht wollte, dass ihr Name bei der Aktion fiel. Sie durfte nicht riskieren, in diese Sache namentlich verwickelt zu werden. Solange niemand Einzelheiten kannte, konnte man ihr nichts unterstellen. Vermutungen reichten nur aus, um sie wirklich vor Probleme zu stellen. Dafür war ihr Ruf viel zu gut und ihre Arbeit zu sehr geschätzt im Dorf der Kaminishis.
Als er sich dann zu ihm umdrehte, sie anschaute und nachfragte, ob sie vielleicht wusste, wo Okuri war, blinzelte sie kurz etwas verwirrt. Sie war völlig in Gedanken versunken gewesen. "Was? Der Bengel? Du meinst seinen Sohn?", sie zuckte dann leicht desinteressiert mit den Schultern, "Kleiner, nerviger Junge. Keine Ahnung wo er steckt. Jiyu hat mir zwar vertraut, aber seinen Sohn hat er trotzdem in aller Heimlichkeit fortgebracht. Für eine kurze Zeit war er bei uns, ich hätte ihn beinahe hierher bringen können, aber es war, als hätte Jiyu es instinktiv gerochen. Verdammte Missgeburt ...", murmelte Kana und rollte mit den Augen. Dann sah sie wieder zu Kôji, liess ihren Blick über den Körper des Mannes wandern und sah dann wieder in sein Gesicht. "Du willst also schon gehen? Hast heute wohl noch viel vor, hm? Wo willst du den den Jungen suchen, wenn das Oberhaupt dich auf ihn angesetzt hat? Wird ziemlich schwer werden, so ganz ohne Anhaltspunkt, meine ich ...", ein Lächlen zierte ihre Lippen, alles andere als freundlich. Vielmehr provokant und leicht arrogant.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   So Mai 18, 2014 1:24 pm

Kôji fand seine Boxershorts irgendwo unter seinem T-Shirt, wobei er sich wirklich fragte warum seine Hose dann nicht in der Nähe lag. Etwas irritiert ließ er zunächst seinen Blick umherschweifen und zog sich gemächlich an. Eigentlich war ihm eher noch danach zu duschen, aber so wie Kana drauf war, konnte er nicht erwarten ihre nutzen zu dürfen. »Ja, natürlich meine ich seinen Sohn. Einen anderen versuchen wir nicht seit 5 Jahren zu bekommen«, brummte Kôji griesgrämig und fuhr sich durch seine langen Haare hindurch. In Boxershorts bekleidet suchte er dann einen Spiegel und blickte kurz hinein um sich zu vergewissern das er nicht wie der größte Vollidiot gerade aussah. Obwohl er Mann gerade nicht sehr anteilnehmend wirkte, hörte er aufmerksam Kana zu. Sie erklärte das sie keine Ahnung hatte wo der Junge war, obwohl sie bereits mehr als 5 Jahre mit den zwei unterwegs sein musste. Er fuhr sich durch die Haare hindurch und runzelte die Stirn als er an seinem Hals ein paar Kratzspuren entdeckte. »Ja, ich werde vermutlich gehen. So wie deine Laune ist, könnte man meinen das du deine Tage hast. Dann will ich nicht in der Nähe sein, wenn du deinen Frust am wem auslässt«, säuselte er in einem ironischen Tonfall und zog sich ebenfalls noch sein T-Shirt über den Kopf hinweg. Erneut wandte er sich herum zu der Weißhaarigen und blickte ihr missmutig entgegen. »Außerdem… habe ich noch einen Kopfgeldauftrag und soll nebenbei noch diesen Bengel suchen. Du bist da überhaupt keinerlei Hilfe. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was du 5 Jahre mit diesem Kerl getrieben haben sollst, wenn du nicht einmal weißt wo dieses Balg ist«, meinte er grimmig und schlüpfte in seine Schuhe hinein. Ein durchaus vorwurfsvoller Tonfall hatte sich in seine Stimme gemischt, während er gemächlich an den Rand ihres Bettes trat. »Zuerst werde ich den Kerl jedoch ein paar Informationen noch rausprügeln und wenn das nichts bringen werde ich an der Stelle anfangen zu suchen, wo wir ihn gefunden haben. Ich habe ein paar Anhaltspunkte und mit Sicherheit genug Geld um die Route zurück zu verfolgen.« Ein dünnes Lächeln tauchte auf den Lippen von Kôji auf, während er Kana sehr eingehend musterte. Seine Augen wanderten nach unten, blieben auf ihren Brüsten hängen und glitten dann erneut wieder nach oben. »Du warst heute Nacht ziemlich unbefriedigt… vielleicht sollte ich öfters vorbei kommen«, säuselte in einem dumpfen und leisen Tonfall. »Als Liebhaber taugt der andere ja damit dann nicht.« Es war reine Provokation, das Ausreizen ihrer Laune um festzustellen ob sie tatsächlich was für den Kerl empfand. Denn eigentlich schien tief in seinem inneren Kana noch immer an seine Seite zu gehören. Diese ungezähmte Frau gehörte einfach nur ihn.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Mo Mai 19, 2014 5:58 pm

Kana lächelte leicht, als Kôji erwähnte, dass er lieber nicht in ihrer Nähe sein wollte, wenn sie solch eine Laune hatte. Das Lächeln war jedoch alles andere als freundlich oder liebenswürdig. Eher herablassen und wissend. "Ich fasse es als Kompliment auf.", erklärte sie dann. Als er dann jedoch offenkundig ihre Fähigkeiten in Fragen stellte, wurde ihr Blick düster und noch ein Stück herablassender. "Oh, verzeihung, ich bin mir sicher, du hättest die Sache viel, viel besser gemacht. Jiyu hätte dir mit Sicherheit sofort vertraut, damit ihr nach einem Gegenmittel suchen konntet für das sterbende Kind, um es danach zum Clan bringen zu können. So nämlich lauteten meine Befehle, Herzchen. Ich kann nichts dafür, das Jiyu so ein lausiger Iryounin ist und kein verdammtes Gegenmittel findet.", sie hielt kurz inne und fixierte ihn. "Also pass auf, was du von dir gibst. Zweifle nicht mehr an meinen Fähigkeiten oder du wirst es bereuen, Kôji. Und ich bin mir sicher, du weisst, das ich keine leeren Versprechungen mache. Schick mir eine Karte, sobald du den Jungen in deinen Händen hälst, ich werde dann eine Willkommensfeier für dich geben.", ihre Worte waren von Ironie durchzogen, es war eindeutig, das Kôji sie an einem wunden Punkt getroffen hatte. Sie hasste es, wenn man ihre Fähigkeiten in Frage stellte, den Kana war sich in einem Punkt sicher: Sie war gut. Sie wusste, was sie konnte. Sie hielt sich nicht für die Beste, das taten nur Menschen mit Realitätsverlust, extremen Realitätsverlust, aber sie wusste, dass sie nicht unfhäig war und gerade so stellte er sie hin. Als er dann ihren Körper betrachtete, vor allem eingehend ihre Brüste, sprach sie kein Wort. Sollte er sich sattsehen. Sie hatte kein schlechts Gewissen gegenüber Jiyu, aber es mit Kôji zutun hatte sie in nächster Zeit auch nicht mehr vor. Ausserdem durfte sich dieser Mistkerl auf eine nette Überraschung gefasst machen, den wenn alles glatt gelaufen war, war Jiyu nicht mehr hier im Dorf. Zu gerne wäre Kana dabei und hätte sein Gesicht gesehen. Allein der Gedanke liess sie innerlich über ihn lachen.
Kôji lehnte sich jedoch mit den nächsten Worten ziemlich weit aus dem Fenster, als dieser erwähnte, dass sie letzte Nacht ziemlich unbefriedigt gewesen war und Jiyu wohl als Liebhaber nichts taugte. Am liebsten hätte sie ihm ins Gesicht geknallt, dass sie nur mit ihm gechlafen hatte, weil Jiyu sie verletzt hatte und sie sich davor flüchten wollte. Geschlafen hatte sie jedoch noch nie mit dem Weisshaarigen, also waren Kôjis Worte sowieso für die Katz. Sie lächelte leicht, ruhig und fast schon freundlich. Es war wie die Ruhe vor dem Sturm. "Du solltest jetzt wirklich gehen, Kôji, überstrapazier meine Gunst nicht, in dem du mich provozierst. Das bringt nichts.", erklärte sie und hatte sich derzeit tatsächlich noch ziemlich gut unter Kontrolle. Doch wie lange würde es noch so sein? Ausserdem hatte Kana mit Absicht nichts gegenteiliges gesagt bezüglich Jiyu. Sollte er doch glauben was er wollte! Fakt war, sie hatte noch nie etwas mit Jiyu gehabt und würde es auch nie. Diese Missgeburt hatte sie verstossen, also würde sie ihm mit Sicherheit nicht wie in hechelnder Hund nachlaufen.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Di Mai 20, 2014 5:55 pm

Die Stimmung zwischen ihnen beiden hätte nicht schlechter sein können. Kôji war sich nicht sicher an welcher Stelle ihrer früheren Beziehung es jemals so schlecht gelaufen war. Natürlich hatten sie sonst immer solche Schlagabtausche gehabt, aber inzwischen wirkte Kana wirklich aggressiv ihm gegenüber. Ein wenig konnte er es ihr nicht verübeln, seine Provokationen zielten eigentlich stets darauf ab sie entweder zu verletzen oder aber aufzuziehen. Vielleicht weil er sie in seinem tiefsten inneren vermisste. Immerhin gehörte sie an seine Seite, aber diesen Umstand wollte sie längst nicht mehr einsehen. Kôji war deswegen bereits jetzt ziemlich gefrustet und was blieb waren also nur noch die Provokationen. Wenigstens schien er einen wunden Punkt getroffen zu haben, denn Kana erklärte tatsächlich das er aufpassen sollte was er von sich gab. Er schenkt ihr ein triumphierendes Lächeln und hob nur ansatzweise lässig die Schultern an. »Süß, Prinzessin«, gab er nur zurück und zerrte sich schlussendlich noch Muskelshirt über den Kopf. »Es sind jedoch nicht meine Worte. Ich dachte es könnte dich interessieren was die anderen darüber denken.« Erneut zuckte er die Schultern und versenkte seine Hände in den Taschen, während er ihr einen zusammengekniffenen Blick zu warf. Natürlich erkannte er das gefährliche Raubtier das vor ihm lag. Sie konnte ihm mit einem Schlag das Leben nehmen oder zumindest als Warnung einige Schmerzen zufügen. Das Siegel in seiner Brust würde sich einfach kurz lösen, ein paar Kristalle in seinen Kreislauf schicken und höllische Schmerzen verursachen. Wenn sie wollte war es tödlich, ansonsten käme er mit ein paar Tagen Ruhe Zeit wieder auf die Beine. Kôji hatte es erst einmal erlebt. Einmal zu viel. Ausgelöst von einem Mitglied des Clanes der ihn wegen Respektlosigkeit vorführen ließ. Seither benahm er sich soweit es ging angemessen. Keine dummen Sprüche, keine Beleidigungen… obwohl man dennoch vermied sich mit ihm zu unterhalten. Man sah ihn als Abschaum an. Ein Mann der keine Seele besaß… der töte und unberechenbar war. Kana hatte ihm damals ein Gesicht gegeben und die Trennung von ihr brachte ihm eher in einen tristen, einsamen Alltag zurück. Er hasste es und er hasste es das es so zwischen ihnen war. Wieso sah sie nicht ein, dass ihm keine Wahl damals blieb? Das er einfach gehen musste wenn er sein Leben nicht in Gefahr brachte. »Es ist ziemlich einfach jemanden weg zu schicken, anstatt ihm zuzuhören nicht wahr? Dazu noch eine Drohung und alles ist in Lot«, erklärte er dann und wandte ihr gemächlich den Rücken zu um zur Tür zu gehen. Langsam bedächtige Schritte um noch etwas zu sagen. »War ja nie anders.« Natürlich spielte er auf damals an, die Trennung. Irgendwie klang er in dem Fall gerade ziemlich verbittert. Er hätte sich gerne noch mit ihr unterhalten… irgendwie einfach um zu sehen das sie ihn brauchte, aber da stieß er eher auf taube Ohren. Dementsprechend schlenderte er weiter zur Tür, schweigend und harkte Kana bereits innerlich ab. Es war Schwachsinn sich wie ein ertrinkender ans Boot von ihr zu klammern. Ja, sie gehörte eigentlich zu ihm, aber bereits jetzt wusste er das es eh zu spät wäre für Hoffnungen.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Do Mai 29, 2014 9:15 am

Kana sah ihn einfach nur schweigend an. Es waren die Worte der anderen? Wieso sagte er sowas? Er war nicht besonders beliebt hier im Clan, viele mochten ihn nicht und hätten ihn am liebsten nie wieder hier gesehen, aber er erzielte Ergebnisse und zwar ziemlich gute. Das musste Kana ihm zugestehen, in manchen Aufträgen war er besser, als sie es war, dennoch verstand sie es einfach nicht, wieso er sie andauernd provozierte. Es wirkte, als wollte er ihr damit etwas sagen. Etwas auf eine Art erklären, die ihr einfach nicht in den Kopf gehen wollte. Die Weisshaarig schnaubte leise, mehr hatte sie dazu nicht zu sagen. Was andere über sie dachten, war ihr egal. Zumindest was anderer von ihrem Clan dachten. Doch dachte Kôji genau so? Wie Jiyu nun über sie dachte, wusste sie, aber Jiyu hatte sie abgehakt, ihn würde sie nie wiedersehen. Sie hatte zwar dafür gesorgt, dass er nicht weiter hier ein Gefangener war, dennoch würde er mit Sicherheit nicht freudestrahlend zu ihr zurückkehren und sich für die Rettung bei ihr bedanken. Wieso auch? Sie hatte seine Frau umgebracht ...
Sie war etwas in Gedanken versunken gewesen, als Kôji erklärte, dass es einfach war, Leute einfach weg zu schicken und einer Diskussion auszweichen. Es war die einfachere Art und für Kana klangen seine Worte irgendwie ziemlich ... Bitter? Irgendwie ungewöhnlich! Sie legte den Kopf leicht schief und als er sich dann umdrehte und ihr erklärte, dass es ja nie anders war, war sich Kana sicher, dass er auf irgend etwas anspielte. Sie riss die Decke von ihrem Körper und stand auf. Gerade wollte er die Türe öffnen um hinauszugehen, da erhob Kana ihre Stimme. "Warte, Kôji!", sagte sie scharf, "Was meinst du damit? Was meinst du mit 'war ja nie anders'?", ja, das würde sie nur zu gerne wissen. Nackt und mit verschränkten Armen stand sie im Türrahmen zu ihrem Zimmer. Es war ihr egal, wenn andere sie so sahen, gerade war ihr wichtig, was der Söldner ihr damit sagen wollte. Vorher würde sie ihn dann doch noch nicht einfach so gehen lassen. mit ihren Augen fixierte sie ihn. "Wenn du mir etwas zu sagen hast, dann tu es! Und versteck es nicht dauernd hinter irgendwelchen Provokationen, die darauf abzielen, mich zu ärgern und fertig zu machen. Anfangs dachte ich, du machst das, weil du mich hasst ...", wegen der Trennung, aber diese Worte sprach sie nicht aus, "Aber du hättest eben jene Worte nicht ausgesprochen, wäre dieser Umstand wirklich so." Ja, anscheinend hielt Kôji sie für dumm und gefühlskalt. Natürlich war auch ihr Ziel zumindest gefühlskalt rüber zu kommen, aber gerade er musste wissen, dass sie durchaus Gefühle hatte, wie jeder andere Mensch. Sie wusste einfach nur besser, wie man sie in gewissen Augenblicken abtöten konnte.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Do Mai 29, 2014 2:06 pm

In seinem inneren hatte sich ein merkwürdiges Gefühl breit gemacht. Eine Mischung aus Taubheit und Verbitterung. Der Kaminishi Clan hatte ihm sein Leben gerettet, aber für welchen Preis? Die Frau die er begehrte war für ihn unerreichbar geworden und der Rest der Menschen hier schien ihn zu ignorieren. Was ihm schlussendlich blieb, war die Masche hinter der er sich versteckte. Eiskalt und brutal schlug er sich durch sein jämmerliches Leben. Für einen Moment schossen ihm die Worte von Kanas Vater durch den Kopf, wie er selbstgefällig ihm gegenüber stand und ihn musterte als wäre er ein räudiger Straßenhund. Er hatte von ihrer Beziehung Wind bekommen und wollte sie ihm austreiben. Natürlich wusste der Mann ebenfalls das seine Tochter es nicht für gut heißen würde. Also drohte man Kôji. Würde sie es erfahren, fand er schon einen Grund wodurch er sterben könnte. Vielleicht eine Anschuldigung, dass er sich an einem der Frauen des Clans verginge oder aber das er Befehle missachtete. Der Vater genoss ein riesen Ansehen. Man würde den Missing aus Konoha niemals danach fragen ob es die Wahrheit war. Hier galt nur eins: Alle Clanmitglieder standen über ihm – sogar die Kinder. Natürlich verlor man mit seinem Tod einen guten Söldner, aber wen interessierte dieser Umstand schon? Der ganze Clan bestand aus Söldnern, warum sollte man also den Mann beachten der von außerhalb kam. Diese Art hasste er. Es war nie anders gewesen. Kana hatte die gleiche Art. Sie sprach Drohungen ihm gegenüber gerne aus… als wäre zwischen ihnen nie etwas gewesen. Kôji wusste jedoch das dort unterschwellig etwas in ihr lauerte. Die Wut das er sie alleine gelassen hatte. Es war nicht seine Entscheidung gewesen. Ist eine Frau dein Tod wert? Was hast du gewonnen, wenn du hier bleibst und dafür sterben musst? An deiner Stelle würde ich den Auftrag nehmen…, die Worte des Vaters… die Worte die ihm verfolgten. Selbst als er mit Kana gestern Abend mehrmals schlief… selbst in diesem Augenblick überkam ihn diese Worte, die eine merkwürdige Wut in ihn fraß. Natürlich hatte Kana es nicht mitbekommen – wie auch? Der Sex war unglaublich gewesen. Kôji wurde jedoch aus den Gedanken gerissen als er tatsächlich die Stimme der Frau hinter sich hörte. Irgendwie wagte er es gerade nicht sich umzudrehen. Zu sehr glaubte er, dass man diese blanke Verbitterung in seinen Zügen lesen würde. Diese Frau gehörte an seine Seite, niemand anderes sollte sie haben oder gar schlecht über sie reden. Aber… das war ein Wunsch, nichts handfestes. Hier spielten nicht seine Regeln. Er schnaubt leise als Kana erklärte das er sagen sollte was er zu sagen hatte. Wenigstens bekam sie mit, dass er es zumindest wollte aber nicht konnte. Die ganze Zeit über verpackte er seine innere Kränkung damit sie zu verletzen. Ob er sich damit besser fühlte? Ja, ein wenig fühlte er sich wirklich besser. »All die Jahre hier war es nie anders. Selbst als wir zusammen waren, Kana«, erklärte er und schloss langsam die Tür wieder. Es sollte niemand hören was er zu sagen hatte, dennoch sah er sie nicht an. »Es war nie anders gewesen. … «, führte er weiter fort und umschloss die Klinke der Tür mit einer solchen Gewalt, dass er sie womöglich sogar abreißen könnte. » Du meintest damals du könntest mich schützen, aber hättest du mich auch vor deinem eignen Vater schützen können? Ich bezweifle es. Darum war es nie anders. Ihr seid alle gleich hier… ihr werft mit Drohungen um Euch und vereinfacht Eure Wahl in dem ihr zwischen einem „Ja“ und dem „Tod“ mich wählen lasst. Irgendwann wird es der Tod sein, wenn ich es satt habe mir weiterhin anhören lassen zu müssen… das ich eine Wahl hätte.« Die Worte klangen voller Wut… vermutlich hatte er mit der Zeit auch eine Art Wut Kana gegenüber entwickelt. Durch ihr Verhalten schien er sie ebenfalls in den Kaminishi Clan einzuordnen. Dennoch blieb dort immer noch der Gedanke… Sie gehört mir.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Fr Mai 30, 2014 10:05 am

Für einen Augenblick fragte sich Kana, wieso um alles in der Welt sie das hier tat. Wieso hielt sie Kôji davon auf zu gehen, obwohl sie ihm doch gesagt hatte, er solle verschwinden? Sie verengte ihre Augen, er drehte sich nicht um, schloss jedoch wieder die Türe. Für einen Moment herrschte Schweigen zwischen ihnen und sie blieb still und starr wie eine Salzsäule stehen, mit verschränkten Armen vor der Brust und einem starren Blick auf den Mann gerichtet, den sie einst so sehr liebte, dass sie sich für ihn gegen ihren Clan gestellt hätte. Schon verrückt, diese Welt. Hatte Hitomi nicht genau das gleiche getan damals für Jiyu? Und sie hatte sie dafür umgebracht. Dadurch hatte sie Jiyu besser kennengelernt und zwischen ihnen war ein Band entstanden, das Kana niemals für möglich gehalten hatte. Ja, es war vieles geschehen, wovon Kana niemals etwas vorhergesehen hatte, am wenigsten das, dass Jiyu womöglich etwas von ihr wollte. Aber alleine die Tatsache, dass er sie kurz davor um ein Date gebeten hatte, schien darauf schliessen zu lassen.
Aber das war jetzt nicht die richtige Situation um über Jiyu zu sinnieren, er war sowieso verloren. Kôji stand hier und begann nun endlich zu reden. Aufmerksam hörte sie seinen Worten zu und wurde skeptisch, als er ihren Vater erwähnte. Sie verstand seine Verzweiflung irgendwie, aber was hatte er erwartet? Wenn er selbst so unfreundlich war und alles und jeden beleidigt, hatte er dann damit gerechnet, das ihm alle vor die Füsse liegen und ihn lieben?
"Was hat das direkt mit meinem Vater zutun? Natürlich hätte ich dich auch vor meinem Vater schützen können, es hätte eine ganz einfach Lösung gegeben, wie wir das hätten regeln können und du wärst danach auch von diesem Siegel befreit worden ...", erklärte sie und sprach natürlich von einer Heirat. Sobald jemand in den Clan eingeheiratet hatte, wurde er als vollständigen Teil der Familie angesehen. Kôji war nur eine Aushilfskraft, die eigentlich nicht unbedingt von Nöten war, hätte er sie damals geheiratet, wäre alles gut geworden. "Mein Vater hatte nie direkt etwas damit zutun, natürlich schien es ihm nicht zu gefallen das ich mit dem Typen was habe, der als einziger nicht zum Clan gehörte ...", sie zuckte mit den Schultern, "Du kennst mich gut genug um zu wissen, dass mich sowas nicht stört und das ich eigentlich immer eine Lösung finde ... Für meine Probleme.", ihre Stimme war gegen Ende hin leiser geworden und ihr Blick wanderte von Kôjis Hinterkopf einfach an einen anderen Punkt. Was brachte es ihn anzusehen, wenn er sich ihr sowieso nicht zuwandte?
"Aber Kôji, du kanntest die Bediengungen dafür, dass du geheilt wurdest. Sie haben dich nicht dazu gezwungen all das zutun. Du hättest weiterhin einfach ein Shinobi bleiben können, ohne Angehörigkeit, aber du hast dem hier zugestimmt, mit dem Wissen, was dich erwartet. Du willst also lieber den Tod wählen? Tz ... Wärst du damals doch bloss nie auf diesen verfluchten Auftrag gegangen, du wärst jetzt glücklicher ...", sie verstand Kôji nicht ganz. Er hatte zwei Mal die Möglichkeit gehabt diesem Siegel zu entgehen, diesem Siegel, das einem sterben lassen kann, sollte es jemand vom Kaminishi-Clan so wollen. Zwei mal hatte er die Möglichkeit gehabt. Keiner aus ihrem Clan würde einen anderen Menschen dazu zwingen, solch einem Vertrag zuzustimmen, er hatte es freiwillig getan!
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Sa Mai 31, 2014 10:01 pm

Kôji stand noch immer mit dem Rücken zu Kana und starrte einfach auf seine Hand runter. Er überlegte die ganze Zeit ob er sich zu ihr umdrehen sollte um sie beim Sprechen anzusehen. Zu sehr fürchtete er sich jedoch davor, dass sie sehen konnte wie sehr ihm die Trennung noch immer nachhing. In seinen Augen zeigte sich ein merkwürdig weicher Blick, den er ihr einfach nicht zeigen konnte. Generell machte es vor allem aber auch kein Unterschied ob er sie ansah oder nicht. Auch wenn er wusste das Kana es hasste mit seinem Rücken sprechen zu müssen. Diesmal konnte er sich jedoch nicht umdrehen, zu sehr nahm ihn das Gespräch irgendwie mit. Denn trotz der Tatsache das hier jeder glaubte er wäre ein eiskalter Mensch, besaß er durchaus Gefühle. Natürlich nicht wirklich stark ausgeprägt und womöglich teilweise sogar etwas verkümmert, aber tief in seinem inneren blieb dieser dumpfe Schmerz in seiner Brust. Nachdem er wieder mit Kana schlief kam es zurück. Dieses Gefühl paarte sich mit der Ansicht das sie ihm gehörte, kein anderer Mann durfte sie anfassen oder besitzen. Er hatte damals nie abgeschlossen mit der Beziehung und drehte sich seit Jahren im Kreis. Der Grund war ihr Vater. Eigentlich wollte sich Kôji nie von ihr trennen, aber dieser Mistkerl mischte sich damals in ihre Beziehung und zwang ihn förmlich dazu, dass er gehen musste. In dem Augenblick drehte sich der Mann doch herum und verschränkte seine Arme vor der Brust. Seine Augen trafen die von Kana. Seine Züge wirkten irgendwie anders, fast ein wenig verletzlich. Sie wusste tatsächlich nicht, dass ihr Vater sehr wohl mehr damit zu tun hatte als sie gerade dachte. »Er – dein Vater – hat mich damals besucht. Du warst bei dieser Versammlung von deinem Clan. Also wusste er das du nicht bei mir sein würdest«, fing er dann zu erklären an und erinnerte sich an den Abend zurück. Generell war er von allen Veranstaltungen des Clans ausgeschlossen, wenn es nicht gerade explizit um einen Auftrag für ihn ging. Man ließ ihn eben nur das Wissen, was wichtig sein würde. Kôji hatte damals für den Vater von Kana die Tür natürlich geöffnet, wodurch prompt vier oder fünf Männer in dem Raum standen und er gebeten wurde sich zu setzen. Er fuhr sich kurz durch die Haare und sah der Frau in die Augen.

»Er gab mir die Anweisung mich für diesen Auftrag zu melden, sodass ich für mehrere Monate nicht in deiner Nähe sein würde. Seiner Meinung nach würdest du dann mitbekommen, dass du mich nicht brauchtest«, führte er weiter aus und ließ seinen Blick langsam zu Seite wandern. Er musterte eine Stelle am Boden, während seine Augenbrauen sich schmerzvoll langsam zusammen zogen. Der Gedanke an damals gefiel ihm nicht. Die Trennung von Kana hinterließ tatsächlich einen tiefen leeren Fleck in seiner Brust. Natürlich hatte er niemals gesagt, dass er sie liebte aber er erwähnte oft wie scharf wie war. Eine etwas andere Liebeserklärung eben. »Wie auch immer…«, knirschte Maito mit den Zähnen und ließ seine Miene hart wie Stein werden. »Dein Vater drängte mich diesen Auftrag anzunehmen, er war überhaupt der Auslöser dafür das ich ging. Du fragst dich warum ich es dir nie erzählt habe? Er drohte mir mich umzubringen – egal wie. Sei es das er mir etwas anhing oder das er es selbst in die Hand nahm. Wem glaubst du hätten sie geglaubt? Mir oder Ihm? Er ließ mir die Wahl.« Erneut starrte er wieder ihr entgegen als er ihren Satz über die Bedienungen. Wut tauchte in seinem Blick auf. »Ich war davor kein Shinobi werde. Ich war ein Missing aus Konohagakure, der bei dem kleinsten Auseinandersetzungen immer damit rechnen musste sterben zu können! Ich habe die Bedingungen gekannt und sie angenommen, ja da hast du recht, aber das ist auch nicht das Problem. Ich war nämlich verdammt glücklich mit dem was ich vor 5 Jahren hatte! Als hätte ich das JEMALS freiwillig hergeben wollen!« Die Worte kamen im Zorn über seine Lippen – generell konnte er sehr schnell laut werden. Glaubte sie wirklich, dass er damals freiwillig ging? Da er sie einfach so hier ließ? Vermutlich wirkte es so, aber sie war die einzige Person die ihm hier je etwas bedeutete. Das hatte er nicht hergeben wollen, inzwischen war es jedoch passiert. Sie beide hassten sich… was sie im übrigen nicht daran hinderte miteinander zu schlafen. »Wie auch immer… «, eine gewisse Verbitterung schwang nun in seinen Worten mit. Er fuhr sich fahrig durch seine Haare und schüttelte seinen Kopf. Die Erklärung würde vermutlich ihre Beziehung nicht retten, aber es war die Wahrheit womit er vielleicht endlich abschließen konnte? Wollte er das? Vermutlich würde er das nie… aber Kana schätzte er anders ein. Sie hatte ihn längst auf den Mond geschossen.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   So Jun 01, 2014 8:21 pm

Es irritierte Kana sehr, dass er sich nicht einfach zu ihr umdrehte um mit ihr zu sprechen. Es war unhöflich und nicht richtig, aber wer war sie, sowas Kôji zu sagen. Sie selbst besass auch nicht unbedingt unmengen an Höflichkeit. Sie blieb also weiterhin im Türrahmen stehen und blickte ihn einfach an. Er wusste immerhin, dass sie es hasste, wenn sie mit seinem Rücken sprechen musste, er wusste es. Er wusste also, was er tat, doch in diesem Augenblick störte es sie wenige rals in anderen Momenten. Womöglich deswegen, weil er kurz darauf erklärte, dass ihr Vater seine Finger mehr im Spiel hatte, als sie gedacht hatte? Auch seine nächsten Worte verwirrten Kana. Sie hatte nicht mit sowas gerechnet und konnte im ersten Augenblick auch gar nicht wirklich glauben, was sie da hörte. Stimmte es wirklich, das ihr Vater ihn zu dieser Mission mehr oder weniger gezwungen hatte? Er glaubte also, sie würde bemerken, dass sie Kôji dann nicht mehr brauchte? Wenn das wahr war, dann hatte ihr Vater in ihr Leben gepfuscht ...
Kanas Augenbrauen zogen sich zusammen und sie dachte für einen langen Augenblick einfach nur über das Gesagte nach. Fragte sich, ob der Maito womöglich etwas dazuerfunden hat, um es schlimmer klingen zu lassen, aber eigentlich war das nicht direkt seine Art. Also sprach er die Wahrheit? Zudem klang er emotionaler als normal. Natürlich würde das ein Aussenstehender niemals bemerken, aber Kana hörte den feinen Unterschied zu seiner vorherigen Stimmlage. Kôji würde sowas niemals zu lassen, wenn es ihm nicht wirklich ernst wäre.
Ihre Finger bohrten sich in ihre Haut, dass ihr Vater dahinter steckte, machte sie in diesem Augenblick ziemlich wütend. Zudem war da noch die Sache mit Jiyu. Hatte er deshalb so sehr dafür gesorgt, das sie auf diese lange Reise mitging? Natürlich, sie hatte es damals selbst vorgeschlagen, aber ihr Vater hatte ungewöhnlich schnell zugestimmt.
Kana wurde sich bewusst, dass wen der Söldner damit recht hatte, dass sie ihm gegenüber nicht unbedingt fair gehandelt hatte. Aber woher hätte sie das denn bitte wissen können?!
Kurz biss sie die Zähne aufeinander, als Kôji weitersprach. Nun sah er sie auch endlich an und seine Miene und auch seine Stimme hatten sich verändert. Er wirkte verbissen und ... War da auch etwas Bitternis? Kana lehnte mit der Schulter noch immer am Türrahmen und hörte ihm aufmerksam zu. Sie wusste tatsächlich nicht, was sie im ersten Moment zu all dem sagen sollte.
"Ich weiss, dass sie ihm geglaubt hätten, aber du hättest mir etwas mehr Vertrauen schenken können, Kôji. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich dir geholfen.", sie hielt kurz inne und lehnte nun auch ihren Kopf seitlich an den Türrahmen. Sie beobachtete ihn, wie er sich durch seine Haare fuhr. Sie hätte ihm vorgeschlagen, sie zu heiraten, wäre er ein Teil ihres Clanes geworden, hätte niemand mehr ihn belästigt. Niemand ... Aber Kana war sich nicht sicher, ob sie das jetzt immer noch wollte. Natürlich, da war noch etwas für Kôji, aber bei weitem war das nicht mehr so stark wie damals ... "Du warst also glücklich ... Damals vor fünf Jahren?", fragte sie und in ihrer Stimme klang nichts verächtliches, "Bist du deshalb so zu mir? Beleidigst du mich deshalb am laufenden Band?", sie lächelte leicht, es war jedoch bar jeglicher Freude, "Nicht das es mich stören würde, aber du wirktest in letzter Zeit so, als hättest du es darauf angelegt mich zu ärgern. Sag mir, Kôji ...", sie hielt kurz inne und ihr Blick wurde wieder ernst, "Du sagst also, mein Vater hat dich dazu gezwungen auf diese Mission zu gehen, ja? Ich werde diesbezüglich mit ihm noch einmal sprechen, es mag lange her sein, aber sowas kann ich nicht auf mir hocken lassen ... Aber hätte er das nicht getan, sag mir, wärst du trotzdem gegangen ...?"
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Do Jun 05, 2014 7:25 pm

Die Situation war unangenehm für den Maito. Immerhin sprachen sie gerade das erste Mal seit langer Zeit über die Trennung. Er hatte bisweilen vermieden es auch nur ansatzweise erwähnen zu wollen geschweige denn das er auf solche Unterhaltungen einging. Immerhin musste er Kana jedes Mal vom neuen anlügen und ihr erklären, dass es ihm nichts ausmachte zu gehen. Genau das Gegenteil war jedoch der Fall. Nach einer Zeit vermisste er die Frau und auch ihre Nähe. Er wusste nicht ob er das Wort „Liebe“ in den Mund nahm. Es war etwas Verächtliches in seinen Augen. Als sich damals seine Frau von ihm trennte und seine Tochter mitnahm, schwor er sich nie wieder jemanden dieses Wort entgegen zubringen. Dennoch erweckte Kana ein Gefühl in sich, dass zwischen Leidenschaft und heißer Begierde stetig schwankte. Ihr Körper zog ihn an. Der Sex befreite seinen Geist und stimmte ihn zufrieden. Selbst der Moment in dem sie sich an ihn anlehnte, empfand er als angenehm. Natürlich behielt er diesen Umstand für sich und ignorierte die Tatsache, dass dort ein Fünkchen Zuneigung in seiner Brust schlug. Sie hatten tollen Sex – mehr nicht. Kôji verengte seine Augen als die Weißhaarige zu sprechen anfing. Niemand hätte ihm damals helfen können – wie auch? Ihr Vater besaß eine dunkle Seite, die selbst ihm einen gewissen Respekt einflößte. Er hätte einen Weg gefunden ihn zu töten, da war er sich inzwischen sicher.

Dennoch musste Kana seine Worte erneut hinterfragen. Kôji verschränkte verschlossen seine Arme vor die Brust und starrte sie mit einer undefinierten Miene an. Er schien sich natürlich über das Gespräch nicht zu freuen. Denn es warf ein Bild auf ihn, das ihn schwach dastehen ließ. Ihr Vater konnte ihm mächtig schaden. »Ist es wirklich wichtig, warum ich so bin? Was bringt es Dir zu wissen, dass ich dich mit Absicht Ärger?«, brummte er zerknirscht in ihre Richtung und ließ dann seinen Blick zu Seite schweifen. Die Diskussion brachte ihm nur mehr Probleme ein, zumal Kana mit größter Wahrscheinlichkeit auch noch zornsprühend ihren Vater überrannte. Sein Tod war so gut wie besiegelt! Tatsächlich erwähnte die Frau dann, dass sie es nicht auf sich sitzen lassen konnte und mit ihrem Vater sprechen würde. Ob er das zugab? Sicher wiegelte er diesen Umstand einfach ab. Der Maito ruckte mit seinem Kopf herum und starrte Kana direkt in die Augen. Er wirkte unentschlossen. Langsam ließ er seine Hände sinken und legte sie dann jeweils auf ihre Schultern. Seine Finger bohrten sich in ihre Haut. »Hör zu, ich will nicht das du mit deinem Vater darüber redest«, knurrte er leise in ihr entgegen und presste die Lippen kurz aufeinander. »Er wird mich schneller töten als du mich je retten kannst.« Bei ihrer Frage ob er gegangen wär, senkte er wieder seine Hände. Seine Augen glitten über ihr Gesicht, musterten ihre Lippen, während er wohl nachdachte. Wenn er die Wahrheit sagte, dass er nicht gegangen wäre… würde sie zurückkommen? Im selben Moment fiel ihm ein, was ihr Vater damals zu der Beziehung sagte und seine Miene veränderte sich schlagartig. Eine gewisse Trübheit tauchte auf, die er selbst nicht einmal wahrnahm.

Ein schiefes, finsteres Lächeln tauchte auf. Das selbst für seine Verhältnisse falsch wirkte. »Die Antwort hat keinerlei Relevanz mehr. Sei Dir nur im Klaren, dass dein Vater immer ein Auge auf dich hat. So sind Väter eben«, säuselte er und wandte sich gemächlich um. Warum wollte er ihr nicht antworten? Vielleicht weil er davon ausging, dass es besser wäre wenn sie nicht noch einmal etwas für ihn empfand. Ihr Vater konnte sonst erneut auf dem Trichter kommen sich ihr oder gar ihm in den Weg zu stellen. Kôji hasste diesen Moment in dem er wusste, dass Kana vermutlich nie erfahren würde wie seine wahren Gefühle für sie aussahen.
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Do Jun 12, 2014 8:12 pm

Kanas Blick wurde scharf, als er tatsächlich fragte warum es wichtig war, das sie ihn fragte, ob er sie mit Absicht ärgerte. "Sonst hätte ich es nicht gefragt, wenn es nicht wichtig wäre.", knurrte sie ihm entgegen und wirkte in diesem Moment wie ein tollwütiger Hund, der kurz davor war, auf seine Beute los zu gehen. Was für ein verblödeter Trottel war dieser Kerl eigentlich, dass er ihr nicht einfach die Wahrheit sagte? Das er ihr nicht schon damals die Wahrheit gesagt hatte! Jetzt erst, nach so vielen Jahren kam er damit an und legte ihr auch nur die Hälfte davon hin. So als würde er sie damit bloss wieder nur ärgenr wollen.
Als sie dann jedoch erwähnte, dass sie mit ihrem Vater sprechen würde, schien das etwas in ihm ausgelöst zu haben. Er legte seine Hände auf ihre Schultern und seine Finger bohrten sich etwas unangenehm in ihre Haut. Dennoch zuckte sie nicht gross zusammen, sondern blickte ihn weiterhin einfach nur an, in der Hoffnung, er würde sein beschiessenes Ego endlich überwinden. Aber natürlich tat er dies nicht. Er erklärte ihr bloss, dass sie nicht mit ihrem Vater darüber reden sollte, weil er ansonsten ziemlich schnell kalt wäre. Ihre Augen zuckten leicht, bevor sie sich gerade noch am Rieme reissen konnte und ihm nicht haufenweise Beleidigungen an den Kopf warf. In ihr brodetel etwas. Wut und Zorn und sie war aufgewühlt, sehr aufgewühlt sogar. Er liess wieder von ihr ab, machte wieder den Anschein, als würde er nun gehen wollen. Sie würde ihn nicht noch einmal zurückhalten, für sie stand fest, dass zwischen ihnen niemals mehr etwas laufen würde, sollte er seinen verdammt grossen Schatten nicht überwinden können. Und so wie sie ihn kannte, würde er das niemals schaffen.
Tatsächlich wandte sich der Söldner von ihr ab und erklärte nur noch, dass ihr Vater immer ein Auge auf sie hatte. "Tz.", spuckte sie aus, "Lauf ruhig weg, Kôji. Lauf weg, versteck die Wahrheit. Das du mir bloss nicht damit auf die Nerven gehst.". kurz hielt sie inne, "Du weisst genau, dass ich dir hätte helfen können. Ich bin nicht die kleine Prinzessin meines Vaters, ich bin kein kleines Kind mehr. Und anstatt mir die Frage zu beantworten, läufst du einfach davon. Sehr schön. Mach nur weiter so.", mit diesen Worten wandte sie sich einfach von ihm ab und schloss hinter sich die Türe zu ihrem Zimmer. Sollte er doch gehen. Soll er eben auch für immer aus ihrem Leben verschwinden, was machte es jetzt noch für einen Unterschied? Verloren hatte sie ihn sowieso vor all diesen Jahren. Zwar hatte sie keine Ahnung gehabt, dass das damals nicht hätte sein müssen, doch das ändere wohl auch nichts mehr an der Situation. Jiyu hatte sie auch verloren. Ihn würde sie nie wieder sehen, da war sie sich sicher. Sie seufzte leise und blieb für einen Augenblick einfach nur stehen. Dachte darüber nach, warum all das gerade auf einen Schlag geschah und kam nur zu dem Entschluss, dass auch das ihr egal sein sollte. Was brachte es schon nach einer Antwort zu suchen, die sie niemals finden würde?
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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Sa Jun 14, 2014 8:28 pm

Es war ein reines hin und her. Kôji hörte natürlich raus, dass es Kana wichtig war aber eine Stimme tief in seinem inneren wiederholte die Worte ihres Vaters immer wieder. Er war kein Mann für sie und könnte ihr vermutlich nicht sonderlich viel bieten. Generell würde der Nuke aus Konohagakure sich so etwas nicht sagen lassen, aber er hatte länger darüber nachgedacht und kam zu dem Entschluss das er Recht hatte. Er konnte Kana nichts bieten. Weder einen festen halt noch wirklich viel Wärme. Schlussendlich war der Sex das einzig gute an ihm. Denn den schien sie sichtlich zu genießen. Dennoch hier ging es um weitaus mehr. Wenn raus kam das er noch immer auf Kana stand, würde sie womöglich wieder eine Beziehung führen? Schlussendlich war sie ohne ihn besser dran. Oder etwa nicht? Maito schüttelte seinen Kopf und wandte sich von ihr ab. Natürlich hatte er nur die Hälfte ihr erklärt und würde es wohl erst einmal dabei belassen. Aus Gründen die vermutlich niemand verstand, außer er selbst. Tief in seinem inneren wollte er sich nicht der Enttäuschung erneut aussetzen, die eine Beziehung mit sich bringen konnte. Die Enttäuschung wenn die eigene Ehefrau sich ihr gemeinsames Kind griff und dann ohne weiteres ging… . Er hörte die Worte von Kana noch und drehte den Kopf leicht über die Schulter. Das letzte Bild welches er von ihr sah, war die sich schließende Tür. Danach stand er alleine auf dem Gang und versenkte langsam seine Hände in den Taschen. »Bis dann, Kana«, brummte er fast lautlos und setzte sich langsam in Bewegung. Sein Auftrag stand jetzt bald an der Tagesordnung und mit großer Wahrscheinlichkeit würde er die Frau dann eine Zeitlang wieder nicht sehen. Vielleicht auch besser so. Ihm hing jedoch noch immer der Ausdruck in ihrem Augen als sie die gemeinsame Nacht teilten. Ihr Stöhnen und ihre heißen Worte am Ohr. Er mochte die Nächte mit ihr. In denen konnte er spüren, dass sie ihm gehörte. Doch gerade jetzt, wusste er das sie Meilen voneinander entfernt waren. Mit einem leisen Seufzen, schüttelte er dann den Kopf und verschwand in sein Quartier um dort seine Sachen zu packen.

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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Mi Dez 07, 2016 11:56 pm

~ Firstpost : .

"Diese Wüste ist ein furchtbar warmer Ort...", hörten die Ohren des Dunkelhaarigen, der weder seine Rüstung trug, noch seine Waffe. Seine Füße steckten dennoch in stabilen Stiefeln und alles in allem konnte man wohl garnicht wenig genug anhaben, um einen Marsch durch die Wüste als angenehm zu empfinden. Er stimmte den Worten der Ninken also vollkommen zu. Koemi hatte nach einiger Zeit zu ihm aufgeschlossen, da sie dem Dorf des Kaminishi-Clans mittlerweile relativ nahe waren und es nun auch endlich sehen konnten. Obwohl sie beide die Natur und ihre extreme gewohnt waren, war Tageshitze doch das, was sowohl der Inuzuka als auch seine Begleiterin am wenigsten als angenehm empfanden. Umso besser, dass die Sonne sich mittlerweile im Sinken befand und die Temperaturen langsam fielen.
Hajimes Füße fanden letztendlich festeren Boden, als sie auf den Eingang des Dorfes zugingen und Koemi zu ihm aufschloss. Seine Hand streifte nur beiläufig das braune Fell, wie um sich zu versichern, dass sie an seiner Seite war. Natürlich wusste er das auch so, immerhin war sie das bereits sein Leben lang. Die Wachen des Dorfes hielten ihn letztendlich an und kümmerten sich darum, seine Identität zu kontrollieren. Dass er das nach all den Jahren immer noch durchmachen musste, war ebenso frech, wie gut. Es bedeutete schließlich, dass er zumindest nicht mehr bekannt war, wie ein bunter Hund. Nachdem er mehrmals beteuert hatte, dass er keine gefährlichen Güter bei sich trug, sondern lediglich eine Lieferung an Medikamenten für ansässige Iryônin, ließ man ihn schief beäugt gewähren. Er fand seinen Weg zu dem Haus, in dem er vor Jahren geholfen hatte, eine Vergiftung zu heilen, die er selbst quasi mit verursacht hatte.
Heute kannte er die Menschen dort ganz gut und lieferte regelmäßig Medikamente oder andere Utensilien. Kostenlos natürlich, seit besagtem Vorfall. Immer von seiner Begleiterin auf vier Pfoten verfolgt, ging er im abnehmenden Sonnenlicht dorthin und klopfte, bevor er eintrat. "Eine Lieferung für die bezaubernde Yuri", betonte er sanft, als er eintrat und sagte es etwas lauter, sodass man seine Worte auch weiter drinnen hören können würde. Koemi selbst folgte ihm nicht soweit, sondern legte sich neben den Eingang des Gebäudes und wartete ab. Ihr Kopf blieb allerdings wachsam in der Höhe. Zumindest eine Weile.
Die Dame, deren Namen der Schwarzhaarige gerufen hatte, kam glücklicherweise recht schnell zu ihm und lächelte sanft, als sie ihn erkannte. "Hab' gehört, dass mich hier jemand abholen wollte. Kann ich dir bis dahin noch etwas Gutes tun?", fragte er sanftmütig die liebevolle Dame, die ihn darauf hinwies, dass er nicht helfen sollte. Er solle sich ausruhen und warten, er würde schon noch genug beansprucht werden. Die Lippen schürzend zugkte er also nur mit den Schultern und seufzte leise. Er hatte ja nur freundlich sein wollen und dann eben doch nicht. Hier war es wenigstens ruhig und ein angenehmer Mensch war anwesend. Allerdings ging er bei Yuris Wortwahl mal davon aus, dass die Person, die ihn abholen wollte, ihn ebenso "verzaubern" würde. Bei dem Gedanken an die "zarte" Weißhaarige wusste er nicht, ob er ergeben seufzen sollte oder mit etwas Vorfreude grinsen.
Er hatte Kana eine Weile nicht getroffen und einige interessante Geschichten über ihre Lebensumstände in letzter Zeit in Erfahrung bringen können. Menschen redeten doch ganz gern, wenn man allein und betrunken in einem Gasthaus war. Trotzdem erschien ihm das Bild einer trauernden Witwe Kana noch immer nicht ganz existent. Schulterzuckend schob er den Gedanken beiseite und nutzte die Zeit, um sich in Yuris Eingangsbereich zu setzen. Sitzen war gut, wenn man den ganzen Tag durch die Wüste gegangen war. Also verschränkte er die Arme vor der Brust, lehnte den Kopf an die Wand hinter der Lehne seiner Sitzbank und schloss die Augen, um sich etwas auszuruhen. Immerhin hatte ihm eine Ärztin das gerade quasi verordnet nicht?

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BeitragThema: Re: Dorf des Kaminishi-Clans   Fr Dez 09, 2016 11:11 pm

cf: Timeskip

Kana lehnte ihren Kopf gegen den Fensterrahmen und starrte nach draussen. Ihre Gedanken waren weit weg, bei ihrer Tochter. Sie hatte sie endlich gefunden, nach monatelanger Suche hatte sie sie endlich gefunden. Sie hatte nie glauben wollen, das sie tot sei, auch wenn sie so plötzlich verschwunden war. Es hatte lange gedauert und erst im Nachhinein ist Kana aufgefallen, das sie selbst vor knapp einem Jahr ihrer Tochter wohl näher gewesen war, als sie es jemals für möglich gehalten hatte. Damals, als sie von Konoha gefangen genommen wurde. Wenn sie nun darüber nachdachte, schmerzte es sie. Es ärgerte sie, dass sie es nicht schon damals gewusst hätte ... Hätte sie es gewusst, hätte sie Izumi gleich mitgenommen.
Sie hatte Nachforschungen angestellt, all ihre Möglichkeiten ausgereizt und jeden nur erdenklichen, für ihren Clan arbeitenden Spitzel befragt. Und tatsächlich hatte dann Jemand eine Information, eine heisse Spur. Sie führte von dem kleinen Dorf, in dem Izumi zuletzt gesehen wurde, mehr oder weniger direkt nach Konoha. Und Kana erfuhr, das ihre Tochter nun seit zwei Jahren in Konoha lebte. Ihr Spitzel hatte berichtet, dass sie sich mehr oder weniger frei im Dorf bewegen konnte und sogar auf Missionen ging, jedoch vermutete die Person, die ihr die Informationen besorgt hatte, dass Izumi mit Sicherheit mit Argusaugen beobachtet wurde. Sie galt weiterhin als Gefangene, nur mit etwas mehr Freiheit.
Kana schloss für einen Moment ihre Augen und stellte sich Izumi vor. Seid mehr als zwei Jahren hatte sie ihre Tochter nicht mehr gesehen. Es fühlte sich seltsam an, hatte sie doch davor nie eine wirkliche Beziehung zu ihr gehabt. Es war ihr schwer gefallen eine gute Mutter für sie zu sein, das lag einfach daran, weil sie der Meinung war, das sie keine gute Mutter sein konnte. Sie war vieles und sie konnte vieles sein, aber keine liebende Mutter. Und das obwohl sie Kinder im Grunde liebte. Einzig ihrer Tochter hatte sie es irgendwie einfach nie zeigen können.
Kana presste die Lippen aufeinander. Erst seid Izumi weg war, war Kana bewusst geworden, wie sehr sie ihre Tochter eigentlich liebte und wie sehr sie sie vermisste. Sonst war sie immer hier gewesen, wenn Kana Mal von einer langen Mission ins Dorf zurückgekehrt war. Izumi war immer hier gewesen und hatte auf sie gewartet, hatte versucht, die Aufmerksamkeit ihrer Mutter zu erhaschen, während diese sich vor der Verantwortung drückte. Ja, sie war tatsächlich eine schlechte Mutter und das lag alleine daran, weil sie sich selbst dazu gemacht hatte.
Sie öffnete die Augen wieder und stiess sich leicht vom Fensterrahmen weg.
Doch das war vorbei. Nun, wo sie wusste, wo sie ihre Tochter finden würde, würde sie alles daran setzten sie dort rauszuholen. Das ihr Clan dabei absolut hinter ihr stand, weil sie nicht wollten, dass das Kekkei Genkai in andere Hände fiel, war ihr in diesem Augenblick egal. Es ging Kana alleine um ihre Tochter und nicht um deren Fähigkeiten.
Entschlossen wandte sie sich von dem Fenster ab, nahm ihm vorbeigehen ihren Schwertgurt, band sich diesen um die Hüfte und verliess das Haus. Es wurde Zeit. Mit Sicherheit war er bereits im Dorf.

Kana lief durch das Dorf. Einige grüssten sie, Kana erwiderte dies nur mit einem knappen Nicken. Die untergehende Sonne tauchte den ansonsten so blauen Himmel in ein feuriges Rot. Die Weisshaarige war entschlossen, mit ihm diesen Plan durchzuziehen. Sie war sich der Gefahren bewusst, immerhin war sie vor gut einem Jahr eine Gefangene in jenem Dorf gewesen, doch die Zeiten hatten sich inzwischen geändert. Durch die Übernahme des Kaiserreiches war die Gefahr für Kana in Konoha weit geringer als früher. Der Kaminishi-Clan war ebenfalls unter der Herrschaft des Kaiserreiches, weshalb es ihr im Grunde gestattet war, Konoha zu besuchen. Die Regeln wurden neu aufgestellt.
Mit festen Schritten lief sie auf jenes Haus zu, in welchem er wartete. Hajime.
Kana klopfte erst gar nicht, sondern trat einfach ein. Ihre goldenen Augen durchsuchten den Raum und fanden auch sogleich den Mann, nach dem sie gesucht hatte. Er sass auf einer Bank und hatte die Augen geschlossen.
"Genug rumgesessen.", sagte Kana harsch und baute sich vor Hajime auf, "Es wartet viel Arbeit auf uns, ich hoffe, du hast dein kleines Nickerchen eben genossen.", sie kam jedoch nicht umhin, leicht zu lächeln als sie dies zu Hajime sagte. Für einen Moment musterte sie den Mann. Er hatte sich nicht gross verändert. Er trug wenig an sich, vergleichsweise, das war aber auch kein grosses Wunder, immerhin hatte er den beschwerlichen Weg durch die Wüste gehen müssen. Er wäre sehr todesmutig wäre er mit voller Montur durch die Wüste gelaufen.
Yuri erschien aus einem der hinteren Zimmer. Kana begrüsste sie kurz angebunden und scheuchte sie dann wieder davon, bevor sie sich wieder an den Mann wandte. "Am besten gehen wir zu mir Nachhause. Da sind wir ungestört. Ich hoffe, du bist heute hochmotiviert und kreativ, das wird nötig sein!", und ohne gross auf eine Antwort zu warten machte Kana bereits Anstalten wieder aus der Tür zu spazieren. Fest davon ausgehend, das Hajime ihr mit Sicherheit folgen würde.
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