Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Trainingsplatz "Sumikago"

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Kato Daizen
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BeitragThema: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Jul 09, 2014 2:43 pm

~ "Sumikago" bedeutet "Kohlenkorb". Wer einfach nur diesen Teil der Übungsareale betrachtet, wird nicht erkennen, warum. Der Bereich ist einfach nur eine Grube mit der Fläche eines halben Fußballfeldes; der Boden dieser Grube ist knapp kniehoch (für Erwachsene) geflutet. Zu allen Seiten strömen stetig Wasserfälle herab und erfüllen das Innere der Grube mit einem permanenten Nieselregen.
Der Wasserspiegel hebt sich dennoch nie; eine Kombination aus Doton und Suiton-Jutsu sorgt dafür, dass das Wasser ständig im Kreislauf bleibt.
Hier trainiert man Katon. ~
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Jul 09, 2014 3:29 pm

cf: Feuertempel

Die Welt war eine Mistbiene.
Daizen Kato war frustriert. Nicht zwingend mehr als sonst. Aber doch gut genug, um mürrisch aus der Wäsche zu starren. Was Kazu Hatake, den in Tsuki festgenommenen Konoha-Spion, anging, waren ihm nunmehr die Hände gebunden. Er hatte die Kontakt-Schriftrolle zum Geheimdienst gebracht und sie Inotachi auf den Schreibtisch geworfen mit den Worten: Hier, bring die Verbindung von diesem Ding hier auf Großleinwand. Und schalte den Klingelton aus! Vorerst mussten sie darauf hoffen, dass Tsukigakure ganz schlicht Kontakt aufnahm und zu Verhandlungen bereit war. An Letzterem zweifelte Daizen nicht im Geringsten; wer auch immer dort die Strippen zog, rieb sich vermutlich bereits die Hände. Immerhin konnte dieses kleine Newcomer-Dörfchen nun die Verhandlung mit seinem legendären Mitspieler Konohagakure diktieren.
Wer konnte sich schon ausmalen, was sie fordern würden. Im schlimmsten Falle kamen sie auf die dollste Idee und forderten etwas wie ein Auge der Hyuuga oder Uchiha. Im besten Falle verlangten sie nur Informationen... man würde es ja sehen.
Daizen Kato hasste Untätigkeit. Daher war er nicht geblieben, sondern hatte das Treffen mit Mai Fudo weiter wahrgenommen. Gemeinsam würden sie heute ihre Katon-Fähigkeiten weiterentwickeln - wenngleich man bei Mai kaum noch etwas weiterentwickeln musste, so die Meinung der meisten.
Sarutobi Tobuketsu aber, Clan-Oberhaupt und Feuermeister, war selbst für Mai ein formidabler Lehrer. Seine Lehre war berühmt. Das wußte er auch selbst, und er war ohne falsche Arroganz stolz darauf.

Sarutobi Tobuketsu war hochgewachsen, athletisch und breitschultrig, trug sein dunkles Haar offen und dazu einen dekorativen Ziegenbart. Und er griente, sonnte sich in dem Wissen, eine ehemalige und einen amtierenden Hokage unterrichten zu dürfen. Er erwartete sie am Rande der Grube.

Daizen schritt langsam einher, hatte es nicht eilig. Warnung voraus sprach er zu Mai mit gedämpfter Stimme, Sprich ihn nicht auf seine Tochter an. Was du da siehst, ist zwar ein Grinsen; aber ein falsches Wort, und es bröselt ihm aus dem Gesicht wie alter Plätzchenteig.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Jul 09, 2014 10:55 pm

Mai betrachtete Daizen, während Sie neben ihm herschritt, sanft lächelte sie ihn kurz an, ehe sie wieder kühl nach vorne blickte. Sie sah ihn schon auf weiter Ferne, den Mann, der sie heute trainieren sollte. Mai erinnerte sich auch noch gut an diesen Trainingsplatz. Hier war sie auch zugange gewesen, hatte viel trainiert, war mit ihrem Sensei hier und hatte alles in Schutt und Asche gelegt. Es war für einen Katon'ka ein wahres Spektakel, eine Fundgrube gewesen, doch ihr Sensei bezahlte es mit seiner Körperhälfte, vielen Verbrennungen und dergleichen. Sie blickte weiterhin nach vorne.
Werd' ich nicht. Dazu besteht kein Anlass., sagte sie kühl, ein wenig zu kühl, denn so kühl wollte sie nicht sein, aber nun kam nun einmal die Soldatin in ihr durch. Sie war mit ihrem Vorgesetztem hier um zu trainieren und genau dies würde sie auch tun. Sie würde ein Training absolvieren, was gewiss Geschichte schreiben konnte, immerhin lernten hier gerade 2 Kage, wenn man es genau nimmt zusammen, ein und das selbe Jutsu. Mai grinste innerlich leicht und sah dann den Sarutobi an. Sie hob die Hand zum Gruß.
Sarutobi-Sensei, es wundert mich, dass wir noch nicht das Vergnügen hatten., sagte sie nun mit sanften Lächeln in seine Richtung. Sie würde zu Ringo schweigen, das ging ihn nichts an. Auch nicht, was zwischen den Damen auf dem Luftschiff und danach passiert war, als sie sich näher kamen (Wink hier ist eine Doppeldeutigkeit erwünscht, bitte nicht ernst nehmen, war eher im geschäftlichen Sinne gemeint).
Was lernen wir heute?, fragte sie und wirkte voller Eifer.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Jul 13, 2014 9:56 am

Dass kein Anlass bestand, hätte Daizen Kato noch vor gut einem dreiviertel Jahr auch unterschrieben. Mittlerweile aber war er zusehends paranoider geworden, was die Redegewandtheit seiner Untergebenen anging - Mai mit ihrer diensteifrigen Diszipliniertheit hatte sich da noch nicht in die Nesseln gesetzt. Andere dagegen schon wesentlich öfter. Und diese Po-Abdrücke im Nessel-Beet hatten eben so ihre Spuren hinterlassen.
Mai jedenfalls wirkte Feuer und Flamme, mal wieder einem der dünn gesäten Katon-Meister zu begegnen. Wobei sie ja streng genommen heute schon Zweien begegnet war, im Tempel.
Daizen trottete gemächlich nach, überließ der Fudo die erste Begrüßung. Mit den Sarutobi über seine Mutter verbandelt, hatte er schon öfter mit Tobuketsu zu tun gehabt...
Besagter Tobuketsu trat vor, gekleidet in eine Art leichter Lederrüstung in den Farben rot und braun, das Clanwappen auf Brust und Schulterplatten. Sonderlich robust wirkte dieses Kleidungsstück nicht; es diente wohl eher zeremoniellen oder dekorativen Zwecken. Er lächelte voller Tatendrang, als Mai ihn ansprach und das "Sensei"-Suffix verwendete. Mir gleichfalls eine Ehre erwiderte er freundlichst, Die große Mai Fudo. Das Feuer in ihrer reinsten Form kultivierend wie kein anderer Katonka vor ihr. Als Ihr gingt, war es, als würde ein Stern verblassen. Doch als Ihr zurückkamt, war es wie ein Sonnenstrahl -
- den man nach einer durchzechten Nacht mitten ins Gesicht kriegt mischte sich Daizen ungehalten ein. Weniger wegen dem Tohuwabohu, das Mais Rückkehr ausgelöst hatte - da war er schließlich drüber hinweg - und mehr wegen Tobuketsus ausschweifiger Art.
Der Sarutobi, der seit Kurzem Oberhaupt seines Clanes war, richtete den freundlichen Blick auf Daizen. Cousin.
Cousin.
Wie gehts Tantchen?
Mutter gehts bestens. Wie gehts Tantchen?
Mutter gehts bestens. Stille. Fein. Was auch immer zwischen beiden lag, es blieb in der Familie. Tobuketsu und Daizen brachen den Blickkontakt gleichzeitig ab; der Katon-Meister wandte sich wieder Mai zu, die eifrig daran interessiert war, was es zu lernen gab.
Zur Antwort tat Tobuketsu einen weeeeeeeiten Sprung rückwärts, sodass gute zehn Meter Abstand zwischen ihnen entstanden. Was ich heute lehren werde sprach er, lässt sich viel besser demonstrieren als beschreiben. Es ist eine Kunst aus der Sarutobi-Ryu, meine eigene Kreation. Und darauf war er stolz. Selbstbewusst forderte er Mai also auf: Greift mich an. Mit einem einfachen Katon. Gokakyuu oder etwas Ähnliches dürfte für eine Demonstration genügen. Um seine Hände begann ganz fein das Chakra zu wabern. Daizen spürte es durch seine Sensor-Technik. Er legte Fokus darauf; schließlich wußte er, was nun kommen würde, und so konzentrierte er sich darauf, schon jetzt soviel wie möglich über das Jutsu in Erfahrung zu bringen. Umso schneller würde dieses Training wieder beendet sein.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Sa Jul 19, 2014 8:00 pm

Mai betrachtete das Wiedersehen zwischen Daizen und dem Sarutobi mit einer hochgezogenem Augenbraue. Sie waren also verwandt, so viel stand fest. Dann waren da noch die Schmeichelleien, die Mai abwinkte. Sie wollte nicht so hoch in den Himmel gelobt werden, dafür war sie zu stolz auf ihre Demut. Sie legte eine Hand auf ihre Hüfte und lauschte den Worten. Es war also besser zu demonstrieren, als es zu erklären. Nun, dies bevorzugte Mai auch, immer. Dann sprang der Sarurobi zurück, und landete. Sie beobachtete das Treiben neugierig, und hob auf seine Aufforderung hin die linke Hand an. Um ihr Handgelenk begann kurz ein flammender Ring zu erscheinen und wandelte sich zu ihrem goldenen Magatamaring. Ein leises Surren war zu vernehmen. Er begann sich schneller zu drehen, und in Mais Hand entstand sehr schnell eine Kugel, etwa Handball groß, und wurde ohne zu zögern auf den Sarutobi geschossen. Schnell war die Kugel unterwegs und würde beim Auftreffen den Effekt, bzw. die Durchschlagskraft eines Gokakyu no Jutsu haben. Sie wählte dieses Jutsu, da sie sehen wollte, was er tat. Sie beobachtete seine Haltung, seine Hände besonders, zwecks Fingerzeichen. Dabei fiel ihr die sanfte Schicht aus Chakra auf. Würde sie ähnliches nicht tun, um sich vor Feuer zu schützen, dann wäre es ihr entgangen. Neugierig beobachtete sie die Hände nun genauer.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mo Jul 21, 2014 10:54 am

Vetter Tobuketsu war gut gelaunt. Wie immer. Schon damals zu Kinderzeiten hatte er es genossen, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Daizen hingegen hatte es gehasst, wenn dieser talentierte kleine Knilch dazu aufgefordert worden war, die Geburtstagskerzen mit einem seiner "Zaubertricks" dazu zu animieren, flammende Schrift an die Wohnzimmerdecke zu bringen. Und nicht ein einziges Mal war dabei der Vorhang ums Leben gekommen. Zu scheiße aber auch.
Ob Daizen gerade Kindheitstraumata verarbeitete? Naja, möglicherweise n paar Kleinere.
Tobuketsu jedenfalls gefiel das Rampenlicht; ohne jede Sorge, auf seine eigene Kunst vertrauend, sah er dem Feuerball entgegen. Und dass sein Selbstvertrauen durchaus gerechtfertigt war, bewies er dann auch: Auf einen Chakra-Impuls hin dehnte er die rötliche Katon-Schicht zu einer zunächt fußballgroßen Sphäre aus, dann aber erweiterte er sie direkt auf die maximale Größe von 5 Metern Durchmesser. Mais Katon-Geschoss schwuppte in diese Blase hinein, kam aus der Flugbahn, dümpelte plötzlich viel langsamer vorwärts und hielt schließlich inne, um gemächlich in die Mitte der Blase zu treiben.
Dies erklärte Tokubetsu, ist Katon: Hotarugari no jutsu - marujochin. Die Kunst, feindliches Katon zu fangen. Er formte ein weiteres Fingerzeichen; eines, das Mai schon kannte. Katon: Jutsu sho. Und so ist es fort.
Die Blasensphäre mitsamt Mais Katon-Ball verlosch in nichts weiter als heißer Luft, die noch einige Momentchen sichtbar die Luft zum Wabern brachte, ehe sie durch den leichten Windauseinandergetrieben worden war.
Tokubetsu klopfte sich gelassen die Hände ab. Diese Kunst vermag es, Feuerbälle und sonstige Katon-Projektile in seinem Inneren zu sichern, zu übernehmen und anschließend durch Jutsu sho zielgerichtet und effektiv außer Kraft zu setzen. Ich weiß wohl, ehrenwerte Mai Fudo, jemand wie Ihr ist absolut in der Lage, das Katon des Gegners auch im Nahkampf nieder zu ringen. Doch dies kann freilich nicht jeder derartig wahrheitsgemäß von sich behaupten, und ab und an dürfte es durchaus praktischer sein, des Gegners Jutsu zu fangen und zu vernichten, anstatt es frei laufen zu lassen, nicht wahr? Eine angedeutete Verbeugung. Ehrenwerte Mai Fudo. Was haltet Ihr von dieser Technik? Darf ich um die Ehre bitten, Sie euch beizubringen?
Ein Seitenblick zu Daizen. Auch dich frage ich selbstredend, ehrenwerter Kage.
Ich sagte ja schon Ja grumpfte Daizen, was irgendwie klang, als müsse er in einen sauren Apfel beißen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Fr Jul 25, 2014 9:39 am

Mai beobachtete das Geschehen mit sehr großen Interesse. Als nun das Jutsu ausgeführt wurde, begannen die amethysten Augen der jungen Frau rötlich zu leuchten, was eine Spiegelung des Katon war, was sie genau beobachtete. Erst der Ballon, gesponnen aus Chakra höchst selbst. Dies war gewoben worden aus dem Chakra, und aufgespannt worden, um feindliches Chakra zu fangen. Ihre Kugel traf auf den Ballon, und hielt in der Mitte an. Mai überlegte, woran konnte das liegen? Nun, dafür gab es nur eine Antwort, es lag am Gegendruck. Zunächst schlug das Jutsu auf, ehe es durch passendes Chakra abgefedert wird, bis es dir Mitte erreicht hat. Danach wurde es im Zentrum gehalten, da von allen Seiten her das Chakra auf das feindliche Jutsu drückt. Faszinierend, denn nun durchflutete das geistige Chakra ihr Jutsu, und sie merkte, dass sie die Kontrolle über ihre Kugel verlor, denn sie band immer ihr Katonkontrolljutsu an dieses und die einzige Möglichkeit das Chakra zu übernehmen war also geistiges Chakra in angemessenen Massen einzusetzen. Auch musste man, um ein Jutsu in dieser Art zu fangen mindestens genauso viel Chakra aufwenden, wie der Anwender, wobei es mehr sein muss, denn immerhin muss sie es fangen, in Form halten, und dann auflösen. Es stand also ein Berhältnis von etwa 1:1,1. Mai blickte auf ihre Hände. Sie ging auch der Vermutung nach, dass je größer sie das Jutsu macht, dass es dann auch mehr Chakra erfordert.

Schließlich kam das bekannte Jutsu und die Blase verpuffte, und lies eine Fluktuation in der Luft zurück. Es war Hitze als Selbst, und scheinbar ausgelöst durch ihren Feuerball. Er wurde also nicht einfach so zerstört, sondern aus seiner Form gebracht, in dem dabei das eigene Chakra genutzt wurde um die Struktur des Jutsus zu zerstören. So atmete tief durch, als nun der Mann sie ansprach, ob er es ihr beibringen soll. Mai wirkte noch etwas abwesend, ehe sie auf ihre Hände blickte. Sie betrachtete ihre Finger, und begann Chakra auf ihre Hände zu legen. Sie imitierte die Bewegungen und Fingerzeichen des Sarutobis nach und hielt dann ihre Hand nach vorne, es entstand in ihrem Fall eine Fußballgroße Sphäre. Mai nutzte nun ihr Chakra und begann die Blase zu füllen, ehe sie es auf etwa 3m aufspannte. Sie war noch nicht so geübt in solch einem Jutsu, da sie bislang noch nie Katon gefangen hatte, sondern es uninteressiert hingenommen hatte, durchgerannt war oder für ihre eigenen Jutsus verwendet hatte. Dies war ihr wahres Talent, ihr Verständnis für Katon, und Chakramanipulation. Immerhin konnte sie aus Katon gar Gegenstände formen, seien es nun Schwerter, ein Schild, oder Flügel. Sie kann sogar sich selber komplett in eine Rüstung aus Chakra hüllen. Sie grinste den Sarutobi an.
Und wenn ich jetzt das Chakra akkumulieren möchte?, fragte sie nun herausfordernd. Vielleicht konnte man ja das Chakra sich wieder einverleiben, oder aber...

Mai drehte ihre Hand herum und hielt die Handfläche nun nach oben, während von ihrer Sphäre das Feuer herüber flog und sich um ihre Hand sammelte, ehe es über ihrer Handfläche wieder zu einer Feuerkugel wurde, sie die, die sie auf den Sarutobi schoss.
Es bleibt jetzt aus zu testen, ob man vielleicht das Chakra wiederverwerten kann, anstatt es in seiner Form zu zerstören, und in Wärme zu verwandeln., sagte sie und sah dabei den Sarutobi an, ehe sie die Kugel verpuffen lies wie es der Mann zuvor mit ihrer eigenen Technik gemacht hatte.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Jul 27, 2014 10:52 am

Daizen fands schade, dass Tobuketsu seine Gesichtsmuskulatur so sehr unter Kontrolle hatte wie ein Pfahlsitzer seinen Schließmuskel. Denn der Sarutobi verzog nichtmals einen Mundwinkel ins Negative, als Mai mit ihrem eigenen, kleinen Zauber anfing. Daizen beobachtete ihr Tun, kam sich vor wie in der Akademie und als würde er beobachten, wie eine Mitschülerin gelangweilt während des Vortrages mit Knete spielte. Hätte dann aber fast laut und bärig aufgelacht, als die ehemalige Hokage damit anfing, Tobuketsu ernstlich nachzuahmen. Und es gelang ihr mit dem ersten Dreh! Wäre dem Lehrmeister nun irgendwas aus dem Gesicht gefallen, hätts den Großen nicht überrascht. Im Gegenteil, er hätte sich wohl nicht mehr eingekriegt.
Mai wurde ihm Rufe einmal mehr gerecht, wenn sie auch derzeit noch an der langen Leine des Rates Gassi ging. Das Siegel war noch immer da und dämmte ihre Kräfte ein, doch ihr Genie blitzte nach wie vor durch.
Derweil sie mit ihrem Chakra hantierte, stellte sie eine Frage, die fast den Zusatz "Warum habt Ihr selbst noch nicht darüber nachgedackt, das Chakra weiter zu verwenden anstatt schlicht verpuffen zu lassen?" hören ließ.
Tobuketsu lächelte milde. Beachtlich, welche Selbstbeherrschung er an den Tag legen konnte. Daizen wurde sofortig wieder säuerlich gestimmt. Seiner brummigen Miene war dieser Ausdruck aber von Haus aus gegeben, daher war wohl kein wirklicher Unterschied zu sehen.
Ihr könnt meinem Urteil in dieser Hinsicht vertrauen, ehrenwerte Mai-sama leitete er gelassen ein, Ich bin der Schöpfer dieser Kunst, und ich habe sie in ihrer Entwicklung lang studiert. Es ist keine leichte Sache, Katon zu fangen. Ihr bedient Euch, wie ich höre, des Osae no Ka? Eine mächtige Feuermanipulation, nicht wahr? Er lächelte geschäftsmäßig. Dennoch nicht in der Lage, das Katon des Feindes zu ergreifen, solang er es in Besitz hat. Die Barrikade der geistigen Energie, des Yinton, ist zu stabil, um mit den Mitteln des Osae no Ka durchstoßen zu werden. Das Katon: Hotarugari no jutsu - marujochin jedoch... besitzt das Rüstzeug durchaus.
Es war eindeutig, dass er sich nun nicht von Mai aus der Ruhe bringen lassen würde. Und immerhin war auch er jemand, der wußte, was er tat; das Chakra des Gegners zu fressen, hatte etwas von einer übernatürlichen Fähigkeit und war relativ selten, insbesondere unter "Normalsterblichen".
Dass Mai das Jutsu bereits jetzt reproduzieren konnte, überraschte Tobuketsu, doch damit konnte er umgehen. Er war sogar nur halb gekränkt, zur anderen Hälfte wünschte er sich, seine Tochter hätte dieses Talent zur rechten Zeit gehabt.
Doch alle Erklärung ist schal... Wollen wirs nicht mit einer kleinen Demonstration versuchen? Er schaute zu Daizen. Nichts dagegen, wenn ich den Fokus zunächst auf Mai-sama lege?
Daizen winkte ab. Nur geringfügig.
Freut.
In diesem Moment kam der Dienstbote.

Hokage-sama!
Daizen wandte den Kopf. Eh? Er winkte dem Boten, dass er ihn gehört hatte, und meldete sich bei Mai ab. Klinke mich mal eben aus. Geht sicher um unseren Spion hinter feindlichen Linien. So stapfte er ins Abseits zum Boten und ließ sich außer Hörweite die dringlichen Neuigkeiten ins Ohr flüstern.
Darauf wurde seine Miene äußerst düster, und ohne ein weiteres Wort folgte er dem Boten vom Trainingsplatz.

------

tbc für Daizen: Haupttor von Konoha

-------

Tokubetsu ließ sich nicht stören. Er formte gemächlich die Fingerzeichen fürs Gokakyuu, sammelte Chakra für eine fassgroße Version. Lasst uns doch einmal testen, wie es sich anfühlt, das Katon des Feindes zu fangen schlug er vor.
Mai würde eindeutig feststellen, dass das bloße Talent für Katon-Kontrolle hier nicht ausreichen würde; es brauchte die Praktik des Jutsu an sich. Die geistige Energie im Chakra des Gegners war nämlich wirklich wehrhaft - die Yamanaka konnten wohl ein Lied davon singen, wie widerspenstig sowas sein konnte.


Zuletzt von Kato Daizen am Fr Aug 01, 2014 6:20 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mo Jul 28, 2014 12:31 pm

Mai lauschte den Worten des Anderen und legte eine Hand an die Hüfte, nahm somit eine recht lässige Körperhaltung ein. Sie blickte den Lehrer forschend an. Scheinbar wollte er aufzeigen, dass sie selber noch nie auf solch eine Idee kam, trotz dass sie sich auf einen extrem hohen Niveau war, was das Katon anging.
Wieso sollte Katon fangen für mich bislang interessant gewesen sein, wenn es mir doch eh nichts anhaben kann… doch die Zeiten ändern sich, und ich möchte meinen Töchtern somit feindlichen Beschuss vom Hals halten., sagte sie nun und blickte ihn an, trotzig, ein wenig herausfordernd. Dann sprach der Sensei mit dem amtierenden Kagen, und fragte ihn, ob er etwas dagegen hätte, wenn der Sarutobi erst einmal den Fokus auf Mai legen würde. Daizen hatte eher weniger etwas dagegen und es kam Mai so vor, als würde er versuchen sie schnell von den Hacken zu bekommen. Sie seufzte, sagte aber nichts dazu.

Schließlich kam ein Bote und überbrachte eine Nachricht für Daizen, welcher dafür sorgte, dass der Kage eine ernste Mine auflegte. Mai dachte sich nichts dabei. Es stand ihr nicht zu zu hinterfragen, was dort für Informationen überbracht wurden. Wenn sie für Mai relevant waren, dann hätte Daizen mit ihr gesprochen, doch bedarf es die Aufmerksamkeit des Kagen, was Mai so stehen lies und ignorierte es. Es war aktuell nicht mehr ihr Süppchen, was dort gekocht wurde, und so würde sie sich auch nicht einfach so hinein hängen. Sie sah nun zu dem Sarutobi herüber, welcher anfing in aller Ruhe Fingerzeichen zu formen. Fingerzeichen, die die junge Frau nur sehr gut kannte, sie gehörten zum Gokakyu no Jutsu, ein Paradejutsu, wenn es um das Uchihadasein ging, immerhin war es quasi Grundvoraussetzung dieses zu können, wenn man sich als Uchiha bezeichnen wollte.
Kommt!, sprach sie nun herausfordernd zu ihrem aktuellen Sensei.

Mai begann ihr Chakra zu schmieden. Glimmende Hände waren das Resultat und sie hielt sie nach vorne. Erneut wurde der Raum aufgespannt, welchen sie zuvor von dem Sarutobi gesehen hatte. Ihre Augen beobachteten genau, was die Hände des Anderen taten, als auch schon die Kugel ausgespuckt wurde. Flammend, jedoch nicht so groß wie es eigentlich sollte, weshalb Mai den Raum nicht so weit aufspannen musste, was wieder Konzentration brachte. Sie schätzte ab, lies auf sich wirken, als dann auch schon das fassgroße Geschoss auf den Ereignishorizont traf. Es gestaltete sich als schwer, das Chakra als Pufferfutter zu nutzen, um das Geschoss zu verlangsamen. Es kam ein wenig über der Mitte zum stehen und Mai betrieb etwas mehr Aufwand und schob es zurück. Chakraverschwendung, wie manche sagen würden, doch bei Mai war dies ein Normalzustand, zumindest wenn sie nicht an das Siegel gebunden wäre. Mai betrachtete die Kugel, die sich dort nun befand. Sie gehörte ihr nicht, sie konnte sie nicht manipulieren, sondern sie züngelte dort einfach nur vor sich hin und begann das Chakra, welches Tokubetsu in jenes legte zu verbrennen. Mai schloss die Augen. Es bedarf Konzentration. Sie war nicht der Typ Katonka, der so einfach Yinton aus ihrem Ärmel schütteln konnte, sie bedarf einen Moment der Konzentration und so hob sie ihre linke Hand an, formte ein Fingerzeichen, ohne jegliche Bedeutung und konzentrierte sich darauf, während sie weiterhin das andere Jutsu näherte, sie wollte es nicht ausgehen lassen, wollte es nicht verpuffen lassen, ehe sie ihre linke Hand wieder in Richtung des fangenden Jutsus lenkte, und ihre Handfläche nach diesem Lampion aus. Weißes Chakra schoss nun hinein und anders als in der Version von Tokubetsu war Mai alles anderes als geübt in Yinton. Es reichte an der Menge um das Jutsu in seiner Physis zu zerstören, doch gelang es ihr nur mit Mühe und Not das Jutsus aufrecht zu erhalten, ehe sie es verpuffen lies. Es war schwer, sehr schwer, vor allem wenn man keine wirkliche Kontrolle über das Yinton hatte, sondern bislang immer nur unbewusst diese Art von Energie nutzte. Sie blickte nun den Sarutobi an und wischte sich etwas Schweiß aus der Stirn. Mai war ruhig, sehr ruhig und ging schließlich in die Knie. Sie hatte es zwar geschafft, doch war der Aufwand für das, was sie hatte zu groß. Sie griff nach ihrem Rücken, wo durch ihre Bluse, die sie anhatte das Siegel durchschien.
Argh., kam von ihr und sie griff nach ihrem Rücken. Überanstrengt, immerhin fiel sie nicht mehr in Ohnmacht. Ein Vorteil, oder?
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Sa Aug 02, 2014 12:42 pm

NPC: Sarutobi Tobuketsu

Tobuketsu war ein höflicher Mann. In seinem Innersten stand außerfrage, von wem Ringo ihre Neid-Ader und ihren Stolz auf Fähigkeiten geerbt hatte. Doch im Gegensatz zu seiner Tochter konnte das Clanoberhaupt der Sarutobi Arroganz und das Gefühl der Überlegenheit zurückstufen, bis sich nichts mehr davon nach außen hin niederschlug. Natürlich erfreute es ihn, zu sehen, wie sich Mais revolutionäre Ideen zunächst mal in Rauch auflösten - sie würde, ebenso wie er selbst anfangs, mit den Basics beginnen müssen. Und feststellen, dass selbst ein Naturtalent nicht immer genügte. Ihre Stärke lag unübersehbar und vermutlich unübertreffbar darin, mit eigenem Feuer zu arbeiten und feindliches zu erdulden - doch mit dem gegnerischen Katon wirklich zu arbeiten, war ein Skill, der aus einem anderen Herdfeuer entsprang.
Üben. Trainieren. Schweiß aufbringen. Das war, was Tokubetsu predigte, liebte und verbreitete. Er war ein Mann, der Überlegenheit mochte und verehrte. Doch Naturtalente waren letztlich auch nicht seines - sein Stolz auf sich selbst war immerhin berechtigt. Er war ein Arbeitstier.
Talent und die Arbeit Eures Meisters sprach er fromm, schimmern hell. Ihr habt schnell begriffen. Doch wie Ihr seht, gilt es hier wie auch bei vielen anderen hochrangigen Techniken, eine starke Basis durch Praxis zu schaffen. Er nickte leicht in Richtung der wasserumtosten Grube. Begleitet mich doch bitte in einen Bereich, der etwas feuerfester ist. Er war höflich genug, es sich nicht anmerken zu lassen, Mais kleinen Schwächeanfall miterlebt zu haben. Er deutete es lediglich gönnerhaft an: Wir werden es ruhig angehen.

In der Tat. Sie würden nun, am bewässerten Grunde der Grube, damit beginnen, sich gegenseitig lediglich fußball- oder tennisballgroße Feuerkugeln zuzuwerfen und sie mit der Laternentechnik jeweils zu fangen, die Fangtechnik nicht größer als ein Baseballhandschuh.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Aug 03, 2014 11:53 am

cf: Krankenhaus II

Sie hatte Zeit verstreichen lassen, nachdem sie ein Gespräch mit Setsunas Onkel gehabt hatte, das eine Pause von diesem Jungen legitimierte. Schließlich hatte er sie verlassen, weil sie nicht mehr hatte reden wollen, dann war sie tatsächlich eine Weile eingeschlafen, aber für eine verschobene Untersuchung geweckt worden, die sie über sich hatte ergehen lassen. Danach hatte sie nur noch weg gewollt. Hauptsache weg von diesen Krankenhauswenden, mit denen sie nun noch Schlechteres verband als ohnehin schon durch ihren bloßen Aufenthalt und das Koma. Eine Fluchtmöglichkeit stellten die Trainingsplätze da zwischen etlichen Übungsarrealen der Stadt. Sie steuerte extra einen Platz an, der nicht wie alle anderen von bloßem Grün überwuchert und von Bäumen umsäumt war. Sumikago erschien eher unattraktiv als bloßes Loch mit feuchtem Kern - was man auch falsch verstehen konnte, aber dazu war Madoka alles andere als in der Stimmung. Sie verzichtete auch gänzlich auf Begleitung und gar irgendein rädriges Gefährt, das ihr das Laufen abnahm. In ihrem Zustand war sie einfach hierher gekommen, gar ohne Bescheid zu geben. Den erdigen Duft des Platzes atmete sie behutsam ein, um ihre operierte Lunge nicht zu überanstrengen. Ob sie schon trainieren sollte? Jetzt, wo sie auf einem Platz dafür stand, erschien es verbotener, als wenn sie darüber im Krankenbett sprach und die Ärzte sie am liebsten gefesselt hätten. Allerdings hasste sie Stillstand, vor allem im Training. Ihr Körper musste Energie loswerden, die sich staute, auch wenn da gerade nicht allzu viel vorhanden war. Beklommen stolzierte sie an den seichten Krater heran, der vor ihr war und entdeckte zu ihrer Überraschung zwei Menschen dort, die wohl in ein gemeinsames Training vertieft waren. Man konnte Feuertechniken erkennen. Flammenbälle, die von einem zum anderen geschmissen wurden. Katon. Wieder etwas, was sie nicht beherrschte. Sie bedauerte es nicht, aber fragte sich doch immer, wie es sich mit ihrem Taijutsu kombinieren ließ. Ihr Element zu lernen wäre aber zweckfrei, denn ihre Affinität war weitaus weniger aggressiv als Katon. Schweigend setzte sie sich an den Rand des Erdlochs, zog die Stiefel aus und drückte die nackten Füße in den Sand, der, je tiefer sie grub, umso kühler wurde. Das war ein schönes Gefühl zwischen den Zehen. Hoffentlich ließen sich die da unten nicht von ihr stören. Sie wollte sehen, was für Kräfte sie mit dem Katon vielleicht freisetzen konnten.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mo Aug 04, 2014 12:31 pm

Mai war sich darüber im Klaren, dass sie nicht so gut im Yin-Chakra war, wie Andere, da sie es noch nie wirklich brauchte, oder wenn sie es brauchte, hatte sie es unterbewusst eingesetzt. Sie war halt jemand, der immer in die Offensive ging, gegen alles und jeden kämpfte. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass sie eben ein wenig Nachhilfeunterricht nehmen musste, in Sachen Yin-Chakra. Sie öffnete immer wieder die Laterne, fing darin einen Feuerball, und lies ihn verpuffen. Mit der Zeit hatte sich bei ihr ein gewisser Mechanismus eingeschilchen, so dass sie damit umgehen konnte. Sie änderte nämlich die Reihenfolge, schmiedete das Yin-Chakra schon beim Schmieden des Katon-Chakras und spannte eine mit Yin-Chakra durchsetzten Laterne auf. Darin wurden nun immer wieder die Feuerkugeln des Anderen zerrissen.

Mai stand mit dem Rücken zur Oberfläche des Kraters, oder Loches, oder wie man es auc himmer nennen wollte. Sie hatte noch eine letzte Feuerkugel gefordert und würde sie sicher g leich bekommen. Aktuell jedoch machte sich etwas in Mai breit, was sie nicht unbedingt vermisste. Es war der Schwindel, durch die Brücke Seitens des Siegels. Der Raum begann sich zu drehen und so konnte sie nicht wirklich koordinieren, woher irgend etwas kam. Also musste sie die Augen schließen, sich zur Ruhe zwingen. Gleichmäßige Atmung war nun ein Muss. Sie versuchte nicht die Koordiniation zu verlieren. Sie stand auf der Seite der Schlucht, oder eben der feuchten Grotte, wie man sie auch liebevoll nannte und schaute herab. Darüber musste sie sich klar werden. Mai stand einfach nur so da, als auch schon die Feuerkugel kam. Mai merkte irgendwann, dass dort etwas kam, etwas heißes, sehr heißes. Der Geruch veränderte sich, roch es doch nach züngelndem Chakra. Sie riss die Augen auf. Verdammt, die Feuerkugel.

Elegant lies Mai sich nach hinten fallen, oder eher nach oben, so dass ihr Oberkörper in Richtung der Wand und da sah sie sie aus dem Augenwinkel.
Verdammt., entfuhr es ihr erschrocken, als der Feuerball auch schon an ihr vorbei rauschte. Zu spät. Mai drückte sich ab, und nutzte Shunshin, um vor die junge Dame zu kommen, die sie bislang noch nicht erkannt hatte. Ihre Herzen schlugen schneller, durch den Schreck, durch das Adrenalin, welches duch ihren Körper fuhr. Es war eine brenzlige Situation und Mai hatte nicht die Intention, dass jemand bei ihrem Training zu Schaden kam.

Sie kam vor Madoka an, und auch bevor der Feuerball den Rand erreicht hatte und hielt die Hand nach vorne. Ihre Augen, sie wurden von Chakra durchzuckt, was keinen wirklichen Effekt hatte, sondern eher für den Chakrastoß von eben sprach, den sie erhalten hatte. Vor ihr spannte sich über die volle Breite eine Laterne auf und fing darin das "Glühwürmchen". Es dauerte keine Sekunde, und dann verfloge es einfach, so schnell wie es gekommen war. Mai wandte sich um. Ein wenig Schweiß war zu sehen an ihrer Stirn und sie betrachtete Madoka kurz.
Sunoahara Madoka?, fragte sie erstaunt. Woher sie die Jüngere kannte war eigentlich klar, immerhin kannte sie so gut wie jede Akte, aus ihrer Zeit als Kage.

Warum hatte Tokubetsu nicht das Jutsu gestoppt? Er konnte es doch, oder etwa nicht? Sie blickte herab. Oder sollte dies ein Test werden? Dann sah sie wieder zu Madoka hin.
Ist dir etwas passiert?, fragte sie nun ein wenig in Sorge.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Aug 05, 2014 9:26 am

NPC: Sarutobi Tobuketsu

Letzten Endes ließen sie das Training doch nicht so ruhig angehen - wie sonst hätte sich Mai gegen Ende der Praxis-Runde ihren "üblichen" Schwindel einfangen können. Tobuketsu erblickte die Anzeichen und verbiss sich einen mitleidigen Gesichtsausdruck. So ein schöner, starker Feuervogel... war so unglaublich tief in den Goldfischteich gestürzt. Einfach nur bedauerlich.
Vielleicht hatte er diese Gedanken aber auch nur nicht sorgfältig genug verborgen, denn Mai forderte trotz dessen noch einen letzten Feuerball. Nun ja, wenn sie es unbedingt wollte. Wo sonst sollte man auch seine Kräfte Kopf voran durch die Mauer namens "Limit" knallen lassen, wenn nicht im Training? Sie wollte, er würde geben. Und bemerkte selbstredend die junge Kunoichi am Rande der Grube. Sie erregte bei ihm keinen Grund zur Besorgnis; im Gegensatz zu den wirklich exzessiven, offensiven Katon-Trainings, die hier stattfinden konnten, ging es gerade ja eher beschaulich zu. Wild wurde es laut des Sarutobi-Clanführers erst ab einem Flammenkugel-Durchmesser von mindestens drei Metern. So aber... hatte er sogar ne Idee.
Der Feuerball flog. Mai brachte offenkundig kein weiteres Glühwürmchennetz mehr zustande; die "Laterne" wurde erst gar nicht aufgespannt. Stattdessen wich sie eben aus - was Tobuketsu halb gehofft hatte. Leicht lächelnd setzte er den Trick ein, denn mit Absicht hatte er diesmal einen Feuerball geschaffen, der lenkbar war. Er veränderte die Flugwinkel nach oben.
Passieren konnte ohnehin nichts - es gab ja schließlich Katon: Jutsu sho. Dieses Jutsu war exakt auf solch einen kribbeligen Moment zugeschnitten. Falls es nicht klappte wie gewünscht, konnte der Sarutobi sein Katon schlicht selbst auflösen.
Mai aber reagierte, wie erwartet, mit ihrem geradezu berüchtigten Beschützer-Reflex. Und bekam doch glatt den nötigen Motivationsschub, ums noch ein letztes Mal richtig zu machen.
Tokubetsu grinste hochzufrieden. Ja, ein wahrer Lehrmeister musste auch mal gemein sein. Warum war sein Töchterlein noch gleich aus Konoha getürmt? Egal. Er hob, derweil sich Mai mit dem Mädchen da oben unterhielt, nur lässig die Hand, grüßte und gab ein lapidares Sorry zum Besten. Dann beugte er sich herab, zu dem kniehoch stehenden Wasser, und klatschte sich eine Ladung kühles Nass über Gesicht und bloßen Oberkörper. Ja, er war zufrieden mit sich, wenngleich sich der gegenwärtige Hokage nebenbei aus der Schlinge hatte ziehen können.
Er kriegte ihn noch. Sein Vetter würde ihm nicht den Rekord vermiesen, gleich zwei Hokage unterrichtet zu haben.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Aug 05, 2014 11:01 am

Eigentlich war es hier oben doch eine schöne ruhige Aussicht auf die da unten, die sich mit Elementen die Hölle auf Erden bescheren wollten. Erst als Madoka hier auch einige Sekündchen saß und die Hände an den Seiten hatte, um sich abzustützen, erkannte sie beim näheren Hinsehen, dass beide Personen gar nicht so fremd waren. Kein typischer Chûnin- oder Jônin-Kollege, den mal vielleicht einmal aus zwei Kilometern Entfernung gesehen hatte. Nope, das eine war eine ehemalige Kage. Mai, die nach ihrer eigenen Tragödie wieder ins Dorf zurückgekehrt war, allerdings alles andere als ihr Amt zurückbekam. Madoka blinzelte glubschend, während sie den Kopf schwenkte und den Mann da analysierte, der Mai zu Katon-Jutsus brachte. Von den Füßen über den Torso bis zum Kopf. Irgendein Gesicht eines Mannes, der nicht allzu unbekannt war. Ein Ältester war er nicht. Kindergärtner aber auch nicht. Handwerker auch nicht. Sensei auch nicht. Vielleicht Wachpersonal für die Trainingsplätze?
Während sie mit den Gedanken über ihn beschäftigt war, blendete sie Mais Gegenwehr mit dem Katon irgendwo aus. Mit dem Zusatz, dass es in ihre Nähe kam. Der Augenwinkel leuchtete. Wegen des Katons oder wegen Mais orangener Haarpracht? Madoka verzog panisch und überrascht das Gesicht, strampelte mit den Füßen im Sand, zog sich im Gras rückwärts, aber kam in ihrer akrobatischen Abwehreinlage nicht allzu weit. Ihr Gesicht hatte geweitete Augen, der Mund stand offen und sie sah unter ihrem erhobenen Arm hindurch, während sie sich auf dem Hintern rückwärts versucht hatte zu schieben. Heilige Schei- Mai stand vor ihr und hatte abgefangen, was vielleicht ansatzweise zur Gefahr hätte werden können. Sie erfragte ihren Namen, was nur versetzt über die Gehörkanäle im Kopf ankam. Zögerliches Nicken mit einem verdutzten "Ä - hä?" Die einstige Kage sah sie an und fragte, ob etwas passiert sei. Kurz darauf entschuldigte sich der andere Mann. Der Blick wanderte zwischen den beiden umher ehe wieder regelmäßige Atmung einsetzte und die Grünhaarige Beine und Arme ordnete. Vorsichtig rappelte sie sich hoch und seufzte mit geschlossenen Augen. War sie die einzige, die potentiell immer starb, wenn sie in der Nähe stärkerer Ninja war? "Abseits davon, dass man ein bisschen was an mir herumgeschnitten hat und ich zwei Wochen außer Gefecht war, ja", murrte sie Mai entgegen und strich sich gestresst über die Stirn. Hoffentlich waren die Augenbrauen nicht abgefackelt worden. "Arigatô für Euren Einsatz, Fudo-sama." Ein kurzes Verneigen, fein differenziert zwischen dem Respekt gegenüber einer alten Kage, die aber eben nicht mehr im Amt war. Einige Schritte nach vorne. Madoka stierte über den Grubenrand zu dem ihr unbekannten Sarutobi und beobachtete ihn. Körperlich hatte er eine gute Verfassung, vielleicht war er doch zu etwas Höherem berufen. Ein kämpfender Dichter vielleicht, der seiner Kunst so Ausdruck verlieh? "Darf Frau fragen, wer Ihr seid?"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mo Aug 11, 2014 8:54 pm

Mai betrachtete die Jüngere einen kurzen Moment. Ja, eine von Konohas Zukunften, eine von jenen, die für den Erhalt, für das Wohl und den Frieden in Konoha kämpfen würde, einfach jemand, der die Zukunft Konohas darstellen würde, bzw. sie in Mais Augen darstellte. Ihre Vermutung, was den Namen anging, wurde bestätigt und Mai nickte zufrieden zu sich selber. Sie hatte ohne Probleme sich an eine ehemalige Untergebene erinnert, mit der sie eher weniger zu tun hatte. Peinlich würde es werden, wenn sie den Namen ihrer Ziehtöchter vergessen würde, bzw. ihrer richtigen Töchter, zum Einen haben wir dort Fudo Akari, und Natsu Fudo Kazumi. Alles beide in Mais Augen die liebsten Kinder, die unter der Sonne wohnten, für die sie ihr Leben jederzeit geben würde, denn sie nahm an, dass ihre Töchter dies auch für sie tun würden. Dies war der Moment, in dem man wohl glücklich sein sollte, endlich eben jenen Lebensmittelpunkt gefunden zu haben. Sie konnte ihre Mutter langsam verstehen, warum diese sich so sehr für sie eingesetzt hat, warum ihre Mutter sie niemals sterben lassen würde, denn es obliegt der Mutter ihre Kinder zu schützen, zu retten und zu pflegen, zu hegen, ihr Leben zu bewahren, denn auch wenn es bei Mai keine leibliche Mutterschaft ist, so hatte sie die Beiden aus Überzeugung zu sich geholt.

Mai lächelte Madoka an.
Freut mich wirklich sehr, Madoka-chan, ich habe viel Gutes über dich gehört, bevor ich ging., begann sie nun die Unterhaltung, als Madoka nun noch fragte, wer die Person dort unten war. Als er antwortete und Mai mitteilte, dass sie gehen könne, nickte sie dem Sarutobi noch einmal zu und legte den Kopf leicht scihef.
Wollen Sie mich ein Stück begleiten? Ich habe gerade ein neues Jutsu gelernt, würde aber mich nun gerne ausruhen. Ein wenig bummeln gehen, vielleicht etwas für meine Töchter holen, mal schauen. Ich würde mich auf jeden Fall freuen., sprach sie nun die Einladung aus und sah dann Madoka erwartungsvoll an. Ob diese ihr zustimmen würde?
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Aug 12, 2014 8:59 pm

NPC: Sarutobi Tobuketsu

Tobuketsu grinste gewinnend und heldenhaft, wie er eben war. Darf man entgegnete er von aus der wasserumspülten Grube heraus auf die Frage, ob Frau fragen dürfe, wer er sei. Sarutobi Tonuketsu, Katonka und soeben erfolgreicher Lehrer einer ehemaligen Hokage geworden. Letzteres ging an Mai - Stichwort "erfolgreich. Mai-sama. Vortreffliche Sache; ich erkläre das Sonder-Training hiermit für beendet. Er stampfte wuchtig auf, dass das Wasser links und rechts und nach vorn und hinten vor seiner Fußsohle flüchtete. Dann nickte er Madoka noch rasch zu - wirklich sehen tat er sie bereits nicht mehr, und sprang hinfort.
Er würde Daizen schon noch aufstöbern. Entkommen würde der Bastard ihm nicht; gar niemand würde Sarutobi Tobuketsu den Ruhm stehlen, zwei Hokage an einem Tage unterrichtet zu haben. Niemand!

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Out: Abgang NPC Tobuketsu
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Do Aug 14, 2014 1:51 pm

Sie hatten also trainiert. Ein Sarutobi hatte einen Hokage trainiert, stellte sich kurz vor, ehe er wieder von der Bildfläche verschwand, und ließ zwei Chûnin alleine, wovon eine gerade noch in halber Panik rückwärts gekrochen war. Dieser Clan war ein komisches Völkchen. Ashitaka war ein schweigsamer General, hier handelte es sich offenbar um einen auf sich selbst stolzen Feldwebel für Konohas Führung. Seichte hob die Grünhaarige die Hand, während Tobuketsu sich verdünnisierte. Dann drehte sie sich Mai zu, die nun wohl irgendwie Freizeit hatte - nachdem sie mal eben so ein wenig Katon von einem Dorfzögling abgehalten hatte. Sie schlug vor in die Stadt zu gehen. Nicht wirklich mit einem festen Plan, aber eben mit dem jeweils anderen als Begleitung. Es war ein etwas eigenartiges Gefühl von der ehemaligen Hokage dafür eingeladen zu werden, die auch um einiges älter war. Sie hatte sich immer recht zuverlässig um die Untergebenen gekümmert. Sie war so etwas wie eine mütterliche Figur, auch wenn sie von Daizen abgelöst worden war. Der war wiederum ein wenig Onkel Daizen. Selbst wenn Madoka wieder ausrastete und eine Straße in Schutt und Asche legte, bekam sie doch immer wieder unterschwellig Gnade. Letztlich nickte sie mit einem sanften Lächeln, verbeugte sich leicht aus alter Routine vor Mai und ging einige Schritte rückwärts, um ihr den Weg offen zu lassen, wo es lang gehen sollte. Sie würde ihr folgen, wie sie es auch schon als Ninja getan hatte. "Ich kann Euch gern begleiten, wenn Ihr das wünscht. Durch meine Krankschreibung habe ich eh zu viel Freizeit und darf nicht trainieren. Wie geht es Euch selbst denn mittlerweile? Es ist einiges passiert. Es ist das erste Mal, dass ich nun direkt mit Euch spreche, nach dem, was vorgefallen ist."
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Aug 17, 2014 8:30 am

Mai betrachtete kurz von der Seite her, wie die Jüngere sich mit dem Sarutobi austauschte, und dieser abging. Mai nickte ihm kurz zu. Soweit sie wusste, war ihr Sensei und dieser Herr hier in der selben Schule, bzw. beim gleichen Sensei in die Lehre gegangen. Um so mehr überraschte es sie, dass der Sarutobi sie nicht darauf ansprach, auf den Unfall vor etwa 10 Jahren, als Mai mit ihrem Sensei trainierte, und ihn fast, wenn auch ausversehen, fast bis zur Unkenntlichkeit verbrannte. Um sich einen schönen Lebensabend zu gönnen, hatte er sich in den Feuertempel zurück gezogen, und hatte Frau und Kinder hier zurück gelassen. Mai erhielt seit dieser Zeit den bitteren Spitznamen des Teufels, Tochter des Teufels, oder gar Feuerdämon. Sie wurde gemieden, man versuchte sie gar zu töten, Tenzou hatte es ebenfalls erfolglos versucht.

Madokas Worte rissen sie aus ihren Gedanken, und sie sah die Jüngere an.
Verzeih Madoka-chan, jetzt muss ich dich hier während deiner Ruhezeit belästigen, aber wenn die Frage gestattet ist, was hast du denn? Du erwähntest, das an dir herumgeschnippelt wurde. Darf ich erfahren, warum?, fragte sie nun und wartete ab was kam.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mo Aug 18, 2014 1:43 pm

Während der Sarutobi von der Bildfläche verschwunden war und sie ihm hinterher gesehen hatte, wendete sie sich irgendwann gänzlich an Mai, die gerade ein wenig grübelnd erschien. Sie fragte nach Madokas Befinden und dem, was man mit ihr im Krankenhaus angestellt hatte. Ebenso der Grund von alledem. Erst verzog sie das Gesicht, weil sie unsicher war, ob sie das einfach so erzählen sollte. Andererseits stand eine von den Kagen vor ihr, auch wenn nicht mehr im Amt. Da konnte man doch gewisses Vertrauen erübrigen. Was Daizen verantwortete, hatte sie auch einst entscheiden und beobachten müssen. Sie seufzte also lediglich und kratzte sich am Kopf. Ihre Stimme klang etwas belegt. "Ich war krank, weil ich eine Infektion hatte von einem Bakterium, Virus, keine Ahnung, das mich gleich völlig besiegt hat. Ich war zwei Wochen im Krankenhaus, nachdem man mir ein Stück Lunge hatte entnehmen müssen. Durch die Krankheit sind einige Bronchien geplatzt. War nicht so schön, weil ich das noch am helllichten Tage auf der Straße erleben durfte. Dann war ich 'ne Weile im Koma, um das alles auszukurieren. Die ganzen Ärzte mussten erst einmal kapieren, was nicht stimmte, weswegen es etwas länger gedauert hat. Aber jetzt bin ich wieder wach und in der Lage zu laufen. Ich würde zwar auch gerne trainieren, aber davon wird mir momentan noch abgeraten, was recht nervig ist." Madoka lächelte matt. Vielleicht verstand Mai, dass ein gewisser Neid in ihr aufgeglüht war, als sie die beiden beim Training beobachtete hatte. Es dauerte sicher noch eine Woche, bis sie wieder in der Lage war ihr Gôken zu stählern. Bis dahin standen noch Termine und viele andere Dinge aus. Einige mied sie bewusst, andere erzwangen förmlich Aufmerksamkeit.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Aug 19, 2014 10:32 am

Mai betrachtete die junge Frau und lauschte ihren Worten. Sie wollte ihr ein wenig Anteilnahme zeigen, doch wie sollte sie dies nur zeigen? Immerhin gab es viel zu tun. Sie streckte sich kurz und betrachtete dann mit einem kurzen Lächeln die junge Dame.
Was hälst du davon Madoka-chan, wenn du wieder so weit fit bist, dann bekommst du von mir ein Taijutsu-Training., sagte sie nun und lächelte die Andere motiviert an. Mai war immerhin als gute Taijutsuka und physisch als sehr starke Frau bekannt. Immerhin hatte sie auch ihr Gouken auf ein so hohes Niveau gebraucht, dass sie Türen, und Wände zerschmettern konnte. Sie nickte der Anderen freundlich zu.
Natürlich nur wenn du möchtest. Immerhin möchte ich als alter Hase dir etwas beibringen, und du wirkst deshalb ein wenig geknickt. Und so weit ich mich erinnern kann bist du eine ausgesprochen gute Taijutsuka, was gerade für ein Goukentraining sprechen würde. Was hälst du davon?, hackte sie schnell nach. Sie wollte nicht, dass Madoka dachte, sie machte dies aus Mitleid. Sie wollte der Anderen helfen, immerhin war sie ja eine neue generation.
Wenn ich dir noch etwas beibringen kann, dann kannst du es mir ruhig sagen. Ich werde es dann, so weit ich kann dir vermitteln, ok?, fragte sie nun und strich sich kurz durchs Haar. Was wohl ihre Töchter gerade so schönes machten? Sicher viele nette Handlungen. Sie war sich sicher, dass ihre beiden Töchter eines Tages etwas Großes vollbringen könnten. Sie sah dann wieder zu Madoka.
Nun wollen wir aber ein bisschen bummeln gehen., sagte Mai nun gut gelaunt und wollte Madoka auf andere Gedanken bringen.
Ich möchte für meine beiden Töchter nämlich etwas holen. Mal gucken, was ich finde, und da kommst du mir gerade rechtzeitig. Immerhin sind sie etwas in deinem Alter, vielleicht kannst du mir da helfen. Beide sind Iryû’nin, die Eine der Jinchuriki des Shukakku und die Andere eine gute Katon’ka, die sicher eine große Zukunft vor sich hat., erklärte sie nun mit einem leichten Grinsen auf den Lippen. Sie war nun einmal Mutter, und würde sich auch so verhalten..
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Aug 19, 2014 3:38 pm

Madoka verschränkte die Arme im Rücken und blinzelte tatsächlich verblüfft wie ein kleines Mädchen. Die ehemalige Hokage stand vor ihr, hatte gerade selbst trainiert, und hatte nichts Besseres zu tun als ihr Training im Taijutsu anzubieten? Sie wusste durchaus, dass man sich mit ihr lieber nicht anlegte, da man nicht nur mit einem Tritt die Knochen gebrochen bekam, sondern auch mit einem Schnippen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt werden konnte. Das Niveau dieser Frau überstieg das von der 18-Jährigen maßlos. Sie war einerseits verwundert, weil sie doch nur eine von vielen Chûnin war, andererseits sehr geehrt, weil es eine super Gelegenheit darstellte, um die Schwäche des Komas hinter sich zu lassen und endlich wieder etwas für sich und die Karriere zu tun. Sie konnte in Mai so etwas wie eine Sensei für die Körperkunst sehen. Ihr Genin-Team hatte sie ja schon lange hinter sich gelassen und seitdem nur ein wenig Waffenkampf gelernt. Wenn sie so an die anderen Hokage dachte- Daizen sah schon aus wie ein Koloss aus Iwagakure, doch sie glaubte nicht, dass er ihr das beibringen konnte, was sie vielleicht brauchte. Tsunade-sama war noch Iryônin gewesen, aber auch bekannt für ihre Felsen trümmernden Fäuste. Als Mai dann nochmal nachhakte, kam Madoka aus ihrem Gedankenstrudel heraus, sodass das Bild einer blonden Ärztin mit Sakeschale in der Hand verpuffte. Sie musste tatsächlich entschlossen lächeln, da das Angebot grandios erschien. Madoka machte eine Art Siegesfaust und legte dann die Hände an die Hüfte, wobei sie Mai angrinste. Das erste Mal seit ihrer Entlassung schien sie etwas wie ungebändigter Eifer zu packen. "Es wäre mir nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine super Gelegenheit, Mai-sama. Ich weiß Eure Fähigkeiten zu schätzen. Nach dieser Zwangspause will ich so schnell wie es geht zurück in den Dienst und auch endlich stärker werden. Wenn mein Gôken durch Euch noch besser werden würde, würde ich alles dafür tun!" Eine gewisse Zufriedenheit machte sich in Madoka breit. Sie fühlte sich, als würden die Sorgen und Probleme der letzten Tage endlich von ihr abfallen. Als würde sie endlich wieder stolz auf sich sein können. Kurz darauf kam Mai aber auf den Ausflug in die Stadt zu sprechen. Madoka löste ihre Arme und lächelte entschuldigend. "Natürlich, verzeiht." Sie war unterwegs für ihre Kinder, die angeblich sogar in ihrem Alter waren. Sofern sie sich aber erinnerte, hatte Mai nie eine Mutterschaftspause vom Amt erhalten. Waren das leibliche Töchter? Das konnte nicht sein. Dafür war sie mit 33 doch viel zu jung. Beim Stichwort Iryônin horchte sie dann allerdings auf, während sie sich mit der Orangehaarigen aufmachte den Platz zu verlassen. "Iryônin? Ist eines der Mädchen zufällig Akari? Sie hat mich nach meinem Erwachen kurz behandelt. Sie war recht freundlich. Ich wusste nicht, dass Ihr ... so alte Kinder habt. Äh- Verzeiht! Nicht, dass ich denke, Ihr oder Eure Töchter wären alt, aber der Unterschied von 33 und meinem Alter ist nun mal ... etwas eigenwillig."

tbc: [wird noch nachgetragen]
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Okt 13, 2015 11:11 am

Straßen von Konoha

Mai kam mit der Jüngeren beim Trainingsplatz an und lächelte. Dieser Trainingsplatz weckte Erinnerungen, Erinnerungen an so viele verschiedene Begebenheiten, in den sie hier war. Sanft umspielte der Wind ihre Haare und sie strich sich durch diese. Sie fühlte sich frei und lies die Hand von Kagura los. Sie schritt ein wenig über den Platz und streckte die Arme aus. Endlich zuhause, wenn man es so wollte. Sie atmete tief ein und man merkte Mai an, dass sie sich wohl fühlte und auch sehr ausgelassen erschien, nicht so wie sonst. Sicher war auch Kagura über den Wandeln von Mai erstaunt und es würde sich zeigen, was noch so alles passieren würde.

Mai blickte dann zu Kagura hin und legte eine Hand an ihr Kinn. Sie schien zu überlegen.
Ich würde mal sagen, wir fangen an. Möchtest du deinen Hut abnehmen? Ich möchte ihn ungerne schmutzig machen., sagte sie nun. Sie hatte sich das Wort verbrennen gespart, denn sie wollte ja nicht, dass die Andere vielleicht doch Angst bekam. Sie ballte ihre Fäußte und an ihren Beinen und ihren ARmen erschienen um ihre Gelenke ihre Magatamaringe, welche durch ihr Chakra in der Umlaufbahn gehalten wurden. Mai brauchte diese um nicht gleich die Andere einfach zu rösten, denn jetzt, wo Mai über ihr komplettes Chakra verfügte konnte sie nicht garantieren, was alles passieren würde. Sie atmete einmal tief durch.
Bist du bereit?, fragte sie nun und ging in die Ausgangslage. Sie verschob ihr rechtes Bein und ihre rechte Körperhälfte nach hinten und hob ihre linke Hand empor, während sie ihre Rechte eng am Körper hielt und sie zu einer Faust formte. Mai ging in die Ausgangsposition. Nun, sie wollte sehen, wie die Andere nun auf ihren ersten Protzer reagieren würde. Um Mai herum begann ihr Körper weiß durch das Chakra zu leuchten, was den Effekt ihres einzigen Genjutsu hervorrufen würde, Magen: Aura.

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Okt 13, 2015 8:57 pm

cf: Straßen von Konoha

Den ganzen Weg über hatte sich Kagura schon gefreut. Kaguya eher nicht so. Diese hatte nur immer wieder ein unzufriedenes Fauchen von sich gegeben, wenn Kagura versucht hatte mit ihr wieder auf einen positiven Nenner zu kommen. Aber Kagura lies sich davon nicht beirren. Sie freute sich auf den Kampf gegen Mai und würde sich diesen Moment nicht nehmen lassen. Auch wenn es heißen würde, dass sie mit ihrer "Schwester" eine Zeit lang auf Kriegsfuss leben musste.

Und dann war der Trainingsplatz endlich erreicht. Mai löste den Griff zu der Hand des Mädchens und Schritt über den Platz.  Sie schien das offene Feld zu genießen und zeigte sich angenehm zufrieden. "Der Platz scheint dir ja besser zu gefallen als deine eigenen vier Wände..." bemerkte das Mädchen in einem ruhigen, aber doch leicht amüsierten Ton. Sie wirkte jetzt wieder mehr wie Kagura. Gefasst und bei klarem, scharfen Verstand. Und vor allem in ihrer Aussprache merkte man es. Sie sprach Mai als eine Person auf gleicher Ebene an. Nicht respektlos, aber auch nicht zu Respektvoll. Mehr wie eine Schwester, wenn man es so wollte.  Doch nicht nur Mai schien der Platz zu gefallen, denn auch Kagura schien sich hier wohl zu fühlen. Es gab reichlich Freiraum und Handlungsmöglichkeiten. Außerdem war dieser Platz perfekt für das Training des Feuerelements. "Du hast sogar einen Ort ausgesucht der Widerstand gegen Feuer bietet. War aber auch nicht anders zu erwarten, 'Mutter'. Hast an alles gedacht." Vielleicht lies sie in diesem Moment sogar zu sehr die "Kagura" raushängen, denn sie klang schon fast so, als wäre sie eine Erwachsene, wie Mai. Aber so war sie eben.

Mai verkündete dann, dass sie am besten gleich anfangen sollten und fragte das Mädchen ob sie nicht ihren Hut abnehmen wollte. Es wirkte nicht wie ein Hinweis, sondern eher mehr wie eine Bitte. Mai wusste also, dass dem Mädchen dieser Hut viel bedeutete, und wollte ihn nicht beschädigen. "Darf ich ihn abnehmen oder willst du das Risiko eingehen?" fragte sie innerlich ihre andere Persönlichkeit, welche ihr ein verärgertes "Macht doch was du willst!" entgegen warf. Erstaunen und Verwunderung machte sich auf dem Gesicht des Mädchens breit, ehe der Hut langsam vom Kopf genommen wurde. "Wow. Sie ist echt sauer." murmelte das Mädchen vor sich her und verstaute den Hut dort, wo für sie der sicherste Platz auf Erden war. Zwischen ihren Brüsten. Das Mädchen hatte in der Tat einen gut ausgeprägten Vorbau und dieser eignete sich sicherlich dafür einen dünnen Stoffhut wie diesen dort Zwischenzulagern. Durch den Hut war das ganze aber wohl ein wenig verrutscht, weshalb sie das ganze Gebilde erst einmal wieder passend rücken musste. Ein gewöhnungsbedürftiger Anblick.

"Bin fertig. Wir können loslegen." gab sie schließlich von sich und sah zu, wie Mai eine Kampfhaltung einnahm. Aber nicht nur das, um die Handgelenke der Frau bildeten sich Magatama - wohl aus Feuer. "Interessant. Doch welchen Nutzen hat das?" Sie streckte die Finger der rechten Hand in die Höhe und fokusierte ihren Blick auf Mai. "Kanchi no Jutsu..." Sie spürte das Chakra von Mai nun, wo das Sensorjutsu aktiv war, nun noch stärker als ohnehin schon. Doch durch das Jutsu konnte sie auch schnell den Sinn der Magatama entschlüsseln. Sie spürte nämlich, dass diese zur Kontrolle ihres übermächtigen Chakra dienten. "Eine Begrenzung? Und trotzdem so stark? Wow, ich denke ich hab mich hier ein bisschen übernommen..." bemerkte sie nun endlich, schien aber nicht wirklich verängstigt oder verstört, sonden viel mehr noch mehr motiviert. "Aber das ich erwarte ich von einer ehemaligen Hokagin!"

Was sie wohl nicht erwartet hatte war, dass Mai direkt zu Beginn mit einem Genjutsu  starten würde. Und wenn Kagura ehrlich war, waren sie und Kaguya miserabel darin. Es fing an mit einem weißen Glühen, dass Mai umgeben hatte und dann fühlte das Mädchen wie sie von einem Gefühl der Machtlosigkeit heimgesucht wurde. Es war, als hätte jeder Wille zum Kämpfen von dem Mädchen abgelassen. Doch sie wusste, dass es ein Genjutsu war. Sie spürte es anhand des Chakras das von Mai ausging und natürlich spürte sie als Sensorshinobi auch, wie es ihren Chakrafluss beeinflusste. Normales auflösen kam nicht in Frage. Sie beherrschte keine derartige Technik. "Und ich werde mit Sicherheit nicht darum betteln, dass sie es beendet. Ich habe auch meinen Stolz." Es blieb also nur eine Wahl. Sie musste das Jutsu mit der Methode des Schmerzes ausblenden. "Sorry Sis'. Das muss jetzt sein." Sie ballte die Finger ihrer linken Hand so zu einer Faust, dass die Fingernägel auf dem Handballen ruhten. Und dann drückte sie mit aller Kraft zu. Sie hatte natürlich spitze Fingernägel und diese bohrten sich schmerzhaft genug in den Handballen des Mädchens, damit das Genjutsu von Mai für sie ausgeblendet wurde. Das Gefühl von Machtlosigkeit verschwand. Das Mädchen hatte dabei keine Miene verzogen und erst als Kagura den Druck wieder löste und ihre Hand betrachtete, verzog sich ihr Lächeln. Es blutete. Nicht stark und kaum der Rede Wert.

Dann bildete sie Fingerzeichen. Sie sammelte Chakra und lies es aus ihrem Körper austreten. Flammen überzogen ihren Körper und legten sich zunächst nur an den Armen und beinen Nieder. Die Flammen brannten aber nicht lichterloh, sondern flackerten ruhig im Wind. Als Kagura nun auf das geflutete Gebiet, welches Trainingsplatz darstelle betrat, zischte es und Dampf stieg auf. Ihr war klar, würde sie nur einmal zu Boden fallen, waren ihre Flammen sofort gelöscht.  Das ganze war Idiotensicher. Schien so. Doch dabei blieb es nicht. Das Mädchen formte erneut Fingerzeichen und holte Luft. Dann sprang Kagura in die Luft und feuerte direkt zwischen sich und Mai einen Feuerball auf den Boden. Der Feuerball lies das Wasser stark verdunsten und bildete eine Nebelwand, welche die Sicht einschränkte. Doch für Kagura kein Problem. Sie wusste genau wo Mai war und auch wo sie hingehen würde, denn sie konnte sie mit ihren Sensorfähigkeiten spüren.

Im Schutz des entstehenden Nebels würde das Mädchen dann von der Seite herstürmen und versuchen Mai zu flankieren und sie dabei in Taijusu zu verwickeln. Was Mai an dieser Stelle feststellen würde war, dass Kagura nicht nur sehr schnell war, sondern auch frei von Zurückhaltung. Sie gab alles und würde auch nur ein Schlag von dem Mädchen auch nur in die Nähe der Frau kommen, so würde sich das Katonchakra an den Armen und Beinen entfachen um den Angriff zu verstärken.

Kanchi no Jutsu:
 

Hi no Tate:
 


Katon: Goukakyuu no Jutsu :
 
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mo Okt 26, 2015 8:47 pm

Mai blickte die junge Frau an, beobachtete ihre Bewegungen genau, ehe sie dann ein wenig verwundert war. Die Fingerzeichen, die ihr Gegenüber schloss waren ihre bekannt, sie waren immerhin für ein Katonjutsu, und doch war es irgendwie anders, sie sprang hoch und schoss auf den Boden, es wurde warm, sehr warm sogar, aber das lag nicht an der Hitze des Jutsus, sondern es lag daran, dass das Wasser erwärmt wurde und, dann auch noch so viel. Es war herrlich und Mai fühlte sich fast wie im Himmel. Es war warm, es war ein wenig feucht, wobei bei ihr die Flüssigkeit gleich wieder verdampfte und nur noch mehr Hitze und Feuchtigkeit. Mai begann ihre Arme auszubreiten. Es war wunderschön und es gefiel ihr extrem gut. Doch dann musste sie sich besinnen. Sie war nicht hier um einen Moment lang das alles zu genießen, sie war hier um zu kämpfen und eben dieser Zustand zauberte ein Lächeln auf die Lippen der Jungen Frau.

Um sie herum war alles neblig und man sah kaum seine Hand vor Augen, aber dennoch, sie musste ihren Gegner Lokalisieren, doch wie nur, wenn man sie nicht sah? Es war immerhin so, dass ihre Tochter über den Spürsinn verfügte, also war sie für diese sichtbar, wobei nur ihre Position verraten werden würde und nicht mehr. Mai begann ihre Augen zu schließen und begann zu lauschen. Niemand konnte über Wasser laufen und dabei lautlos sein. Mai blieb ruhig und wartete ab, als sie dann ein Geräusch vernahm. Jemand bewegte sich schnell übers Wasser und auf sie zu, sicher war dies Kagura, wer auch sonst?

Mai wartete ab und als sie merkte, dass Kagura ganz nahe war, öffnete sie die Augen und blickte in Richtung des Leuchtens, dort war scheinbar eine Fackel unterwegs und Mai griff danach, als sie nahe genug war, und umschloss mit ihrer Hand das Handgelenk von Kagura. Sie merkte, dass diese sehr geschickt und auch schnell war, denn sie entzog sich Mai und diese war aber schneller, das war sicher. Sie hatte ihre Hand inmitten der Flammen von Kagura und Mai leuchtete an ihrem Arm und ihrem Gesicht leicht rot. Sie grinste.
Hälst du gegnerisches Feuer auch aus, Kagura?, sagte Mai nun und grinste leicht, ehe sie die Hand der Anderen loslies und kurz danach entflammten sich Mais Arme und Beine. Sie brannten, sie brannte, lichterloh und Mai stand in Flammen. Sie grinste die Andere an und schnellte auf Kagura zu, um sie zu knuddeln, wer mochte nicht so eine heiße Umarmung haben?

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Okt 27, 2015 7:01 pm

Vielleicht war sie doch nicht so getarnt, wie sie es sich vorgestellt hatte, denn Mai hatte sie entdeckt und war ihren ersten Angriffen gekonnt und grazil ausgewichen. Wäre wohl besser gewesen nicht wie eine Wunderkerze zu brennen, dann hätte man das Mädchen sicherlich nicht so leicht gesehen. Aber gut, konnte man nichts machen. Das würde das Mädchen nicht aus der Bahn werfen.  Stattdessen versuchte sie es immer wieder. Mal holte sie mit der Rechten aus, ein anderes Mal mit der Linken. Dann ein paar mal folgte ein Tritt, doch sie traf nicht. "Wird doch nicht so schwer sein die Alte Frau zu treffen..." dachte sie sich genervt, als sie langsam merkte, wie ihr vom vielen Schlagen und Treten in die Leere die Puste ausging. Noch ein Versuch! Und jetzt würde es klappen! Sie holte aus, fokusierte das Feuer um ihre Hand und schlug zu. Und tatsächlich! Sie hatte getroffen. "Endlich... Was zur...?" Mai hatte den Schlag mit ihrer Hand geblockt und hielt nun die Faust des Mädchens in ihrem Griff. Das Mädchen versuchte sich loszureissen, doch Mai war in diesem Fall eindeutig die stärkere. Kagura versuchte sogar die Flammen um ihre Arme zu verstärken, doch Mai lies nicht locker. Schlimmer noch! Weder zuckte sie, noch trug sie sichtlichen Schaden davon. Es war, als würde ihr das Feuer von Kagura nichts anhaben können.

"Hälst du gegnerisches Feuer auch aus, Kagura?" waren Mais Worte, als sie Kaguras Hand loslies und diese nutzte die Gelegenheit und ging auf Abstand. Es war doch offensichtlich, dass sie nun zum Gegenschlag ausholen wollte. Doch was meinte sie damit? War sie resistent? Kagura konzentrierte sich noch einmal und überprüfte Mais Chakra. Wenn sie genau fühlte wirkte es verändert, doch da Mais Chakra von Haus aus recht Heiß auf sie wirkte, war der Unterschied für sie kaum wahrnehmbar. Doch da war es. "Katon..." Hatte sie Kaguras Flammen mit einem gezielten Ausstoß von Katon-Chakra neutraliziert? "Kann nicht sein. Ich habe doch extra stetig nachgefeuert. " Kagura ballte die Hände zu zwei Fäusten und die Flammen begannen nun stärker zu lodern. Durch die aufsteigende Hitze wurde ihre Haare aufgerichtet, weshalb sie nun aggressiver aussah. Es sah fast so aus, als würde sie gleich explodieren, doch auf einen Schlag waren die Flammen erloschen. Mit einem eher leeren Blick blickte sie auf ihre Handflächen. "Auf der einen Seite fühl ich mich, als würde mich mein Wut gleich überrennen. Und auf der anderen Seite spür ich unendliche Bewunderung." sprach sie laut, während sie den Blick von ihren Händen weg und dann auf Mai richtete.

Sie hielt diese immer noch im Auge und versuchte sich nicht von dieser erwischen zu lassen. Das Mädchen war sowieso kein Freund von Umarmungen, weshalb es ihr einfach fiel Mai nicht zu vertrauen. Kaguya hätte sich sicherlich umarmen lassen und wäre dann verstört, wenn  dies dann Teil des Angriffs gewesen war. "Katon ist  mein einzigstes Element... Aber gut! Dann eben was anderes!" erklärte sie, noch während sie Fingerzeichen formte.  Dann begannen ihre Hände zu leuchten. Mai kannte das Jutsu noch nicht, aber es war eines von Kaguras Lieblingstechniken. Sie ballte die Hände wieder zu fäusten und stürmte auf Mai zu um sie in den Nahkampf zu versetzen.  Das Jutsu was Kagura benutzte war ihr Energieabzugsjutsu. Damit konnte sie Chakra absorbieren und sich   erfrischen, sobald sie den Gegner berührte. Sie konnte das Chakra zwar nicht für ihre Jutsu nutzen, doch half es ihr umgemein dabei ihre Ausdauer konstant oben zu halten - sollte sie denn treffen. Wieder holte sie zu Schlägen aus und versuchte nicht nur jedes Mal etwas Chakra von Mai zu stehlen, sondern auch sie wirklich zu schlagen. "Ich weiß jetzt, dass du außerhalb meiner Fähigkeiten liegst... aber ich geb nicht auf!" rief sie entschlossen, während ein Schlag nach dem Anderen folgte, die hoffentlich nicht alle in die Leere gingen. Das einzige Problem and er Sache war nur, dass sie mit jedem Schlag an Konzentration verlor und im Moment des Angreifens wohl am verwundbarsten war. Wenn Mai einen Gegenangriff plante, dann wäre der Beste Augenblick direkt nachdem Kagura einen Schlag ausgeführt hatte. Aber ob die Frau darauf kommen würde?

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Trainingsplatz "Sumikago"
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