Tamashii no Utsuri

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 Trainingsplatz "Sumikago"

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Kato Daizen
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BeitragThema: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Jul 09, 2014 2:43 pm

das Eingangsposting lautete :

~ "Sumikago" bedeutet "Kohlenkorb". Wer einfach nur diesen Teil der Übungsareale betrachtet, wird nicht erkennen, warum. Der Bereich ist einfach nur eine Grube mit der Fläche eines halben Fußballfeldes; der Boden dieser Grube ist knapp kniehoch (für Erwachsene) geflutet. Zu allen Seiten strömen stetig Wasserfälle herab und erfüllen das Innere der Grube mit einem permanenten Nieselregen.
Der Wasserspiegel hebt sich dennoch nie; eine Kombination aus Doton und Suiton-Jutsu sorgt dafür, dass das Wasser ständig im Kreislauf bleibt.
Hier trainiert man Katon. ~
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Jan 10, 2017 10:14 am

Langsam ging das ganze Training doch in eine interessante Richtung. Bisher hatte Kazumi immer einen ziemlichen Respekt vor Kotone gehabt. Das hatte sich auch nicht geändert, aber trotz des erst kurzen Schlagabtauschs, merkte Kazumi, dass sie zu unvorsichtig wurde und zu sehr darauf fixiert war, zu zeigen, was sie drauf hatte. Sie wusste nicht, ob sie Kotone ansatzweise fordern könnte, aber zumindest konnte die Natsu das Training ordentlich gebrauchen. Es tat gut zu sehen, wie unterschiedlich Andere an Kämpfe herangingen, zumal Kazumi im Moment besser Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen konnte, da sie gerade zwei Hyuuga-Angehörige zum Vergleich hat. Ryuukos Kampftechnik kannte sie schon so gut wie auswendig, da war es äußerst interessant, den Kräfte- und Geschwindigkeitsunterschied zu sehen. Es überraschte Kazumi nicht, dass Kotone den Angriff auf ihren Bauch einfach abfing. Krafttechnisch konnte die Natsu einfach nicht glänzen. Bei ihr machte Taijutsu lediglich die Geschwindigkeit und ihre Reflexe aus. Problem war natürlich, wenn sie nicht die Möglichkeit hatte, ihre Geschwindigkeit problemlos freizusetzen. In dem Moment, als Kotone ihre angreifende Hand festhielt, war ihr klar, dass sie jetzt in der Zwickmühle steckte. Sie hatte ein Problem. Sie wusste, wie sie aus dieser Situation heil rauskommen könnte, ohne Kotone einen Haufen Feuerbälle entgegen zu schmettern, allerdings beherrschte sie noch nicht das Jutsuanwenden mit einer Hand. So konnte sie zum Beispiel auch keinen Bunshin beschwören, der ihr half. Und wie gesagt, sie wollte Kotone keine Feuerbälle entgegen schmettern und Genjutsu wollte sie auch nicht anwenden. Sie blickte auf die Hand, die von Kotone festgehalten wurde. Sie würde es einfach versuchen. Sie hatte eine gute Kontrolle über ihr Chakra und vielleicht würde das ausreichen um ihr in dieser Situation zu helfen. Anstatt auf Kotones angriff zu reagieren, schloss sie kurz die Augen, eh sie ihre freie Hand und zumindest das halbe Fingerzeichen für das Kagebunshin no Jutsu formte.
Kazumi wurde in eine Rauchwolke gehüllt und eh Kotones Angriff die Schulter der Natsu traf, schreckte eine schwarz bekleidete Hand hervor, die Kotones Handgelenk ergriff und den gesamten Arm von Kazumi fortdrückte. Zusätzlich harkte die Gestalt das rechte Bein bei Kotones Bein, dass ihm grade am Nächsten war, ein. Würde er sein Bein jetzt durchstrecken, ohne dass Kotone ihr Eigenes zurückgezogen hatte, würde sie wahrscheinlich das Gleichgewicht verlieren. Du hast mir das Leben gerettet!, stieß Kazumi erleichtert aus, als der erwartete Schmerz ausblieb und Kotones Angriff ziemlich lange auf sich warten ließ. Der Rauch verzog sich und zum Vorschein kam eine zweite Kazumi. Allerdings gänzlich in schwarz gekleidet, lediglich hier und da hat ihre Kleidung silberne oder bronzefarbene Details, die der unheimlichen Kleidung ein wenig die Einfarbigkeit nahmen. Zudem hat die Kazumi stechend rote Augen, allerdings nur gleichgültig auf Kazumi herunterschauten. Die Bunshinkazumi war knapp 1,80 groß, überragte Kazumi dadurch um einige Zentimeter und anstatt der relativ langen Haare des Originals, waren die des Bunshins nur schulterlang. Vom Ansatz, bis hin zu den Spitzen werden die blonden Haareimmer dunkler, bis sie letztendlich an den Spitzen gänzlich schwarz sind. Hätte ich eine Wahl gehabt, hätte ich dir lieber den Kopf von den Schultern gerissen, kommentierte er Kazumis Danksagung und ihr fröhliches Gesicht. Wahrscheinlich hatte sie vollkommen vergessen, dass sie ihn dazu gezwungen hatte, sie vor dem Angriff zu beschützen.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Jan 11, 2017 11:37 am

Mai blickte kurz verwirrt den Vogel an und dann legte sie eine Hand an ihr Kinn und überlegte. Woher kannte sie die Andere? Sie sollte sie gerettet haben? Sie konnte sich keinen Reim darauf machen, oder hing es mit dem brennenden Haus im Hyuugaviertel zusammen? Sie hatte damals ein kleines Mädchen gerettet und dieses dann leider nie wieder gesehen, weil auch der Vorstand der Hyuuga das nicht wollte, und es lag wohl daran, dass sie damals dann los war und in die Falle tappte. Dadurch gab es natürlich eine Verschiebung des Vertrauens und danach hatte Mai nicht mehr wirklich daran gedacht, wobei sie sich auch nur vage erinnerte. Lag es daran, dass sie zwischenzeitlich ihr Gedächtnis verloren hatte? Sie wusste es nicht genau, doch die Erinnerung war auch ein wenig verschwommen, wenn es um Ereignisse direkt vor der Reise ging.

Mai blickte dann zu Kurama.
Entschuldige, während meiner Abwesenheit wurde mein Gedächtnis gelöscht, bzw. ich habe es verloren und dadurch habe ich noch ab und an eine Lücke. Vielleicht kannst du mir auf die Sprünge helfen., sagte sie nun, während sie in Richtung der beiden Damen ging, nein nicht beiden, sondern es waren mittlerweile drei. Mai fokussierte den neuen Kazumiklon und ihr Körper spannte sich ein wenig an. Die Schulter wurden straff und noch immer hatte sie ihre Ringe am Körper, welche sich langsam drehten. Sie blickte die Kazumi mit der Sense an und ihre Augen wurden ein wenig verengt. Sie konnte sie nicht einschätzen und eine solche Kazumi zu sehen machte in ihr eine gewisse Unruhe breit. Sie spürte eine immense Mordlust, und dafür brauchte sie keine Hyuuga oder sonst wer sein, sie konnte es in den Augen sehen und auch die Aussprache war mehr als freundlich.

Sie betrachtete die Andere und starrte in die Augen des Kyuubis, zumindest fühlte es sich so an und Mai schloss kurz die Augen. Konnte Kazumi auch so einen Klon wie es Ringo konnte? Sie wusste es nicht genau und doch konnte sie ihn vor sich sehen. Sie wusste nicht, wie sie jetzt damit umgehen sollte. Sie würde bereit sein, wenn es sein musste, sie würde einschreiten, wenn er sich verselbstständigte, denn wie im Kampf mit Ringo hatte sie mitbekommen, dass sie nicht allmächtig waren, sondern auch eher limitiert waren in ihrer jetzigen Form. Es war auch die Frage, in wie fern Kazumi diesen Klon unter Kontrolle hatte. Sie wollte sich nicht einmischen, doch wenn es gefährlih werden würde, würde sie da sein, und da war es egal ob es für Kazumi, oder für Kotone gefährlich werden würde, denn sie mochte beide, ok, die eine liebte sie und die Andere war ihre Tochter und diese liebte sie auch, eine schlimme Situation, denn sie wusste nicht genau, wie aggressiv sich dieser verhalten würde und wie gut Kotone gegen diesen ankommen würde. Aber sie vertraute auf das Byakugan, denn sie hatte es schon mehr als einmal schätzen gelernt und aktuell war sie nun einmal eher zurückhaltend.
Sei wachsam., warnte sie dann den Begleiter von Kotone.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Jan 11, 2017 1:50 pm

Der Vogel legte den Kopf bei Mais Antwort fraglich schief. Gedächtnis verloren? "Sie haben Lyra-sama und mich aus einem brennenden Haus der Hyuuga gerettet. Rechtzeitig muss ich erwähnen. Ich sah schon das Licht am Ende des Tunnels." erklärte der Vogel, wobei er aber auch seine Aufmerksamkeit zu den Mädchen schwenkte, bei denen sich wohl mehr tat als bei ihm und Mai. "Aber ich denke das hat Zeit bis nachher..." bemerkte er, denn Mais Aufmerksamkeit schien sich gänzlich auf die beiden Mädchen zu fokusieren.

Da das Byakugan der Hyuuga aktiviert war, konnte sie sehen, was in der Rauchwolke vor sich ging. Die Kazumi nutzte eine Art Jutsu, doch Kotone konnte nicht feststellen welches es war. Sie sah nur, dass ein zweites, fremdes Chakra in der Rauchwolke aufgetaucht war. "Kuchiyose?" fragte sich das weißhaarige Mädchen, wobei sie sich aus dem Griff der schwarz-gekleideten Hand losriss und so schnell es möglich war auf Abstand ging. Unglaublich, dass Kazumi mit einer Hand eine Beschwörung ausgeführt hatte. Kotone ging in eine Defensive Haltung und wartete ab, bis sich der Rauch legen würde, um besser zu sehen. Was sich ihr aber dabei bot, war ein sehr interessanter Anblick. Es war kein Kuchiyose. "Kagebunshin? Nein... die Chakren sind nicht gleich." dachte sie sich und wirkte höchst interessiert an der ganzen Sache. "Ich sehe teile von ihrem Chakra, verwoben mit einem anderen. Aber so ein dunkles Rot habe ich noch nie gesehen..." überlegte sie, wobei sie in den Augenwinkeln kurz zu Mai und Kurama rüber sah. Diese waren schon fertig und Mai schien auf den Doppelgänger, der eigentlich keiner war, fixiert. "Chakra so Finster wie das der Uchiha... ist das etwa...?" Der Hyuuga entwich ein lautes Lachen. Sie schien über den Wandel in diesem Training höchst erfreut zu sein. "Zeit Ernst zu machen." sprach sie eher zu sich selbst, wobei sie wohl nicht realisierte, dass sie den Gedanken gerade laut ausposaunt hatte. Sie war wohl so voller Euphorie einen solchen Gegner vor sich zu haben, dass sie wieder unbewusst redete.

Die Hyuuga änderte ihre Haltung, faltete die Hände zusammen und konzentrierte sich. An ihren Händen sammelte sich weißes Chakra, welches die gefalteten Hände komplett einschloss. "Sanfter Schritt..." fing sie in Gedanken an und konzentrierte weiter ihr weißes Chakra in den Händen. "Zwillingslöwenfaust!" entwich es ihr dann wieder laut, während sie die Hände auseinander nahm, um die sich nun ingesamt zwei weiße Löwenköpfe gebildet hatten. Von den Juken-Techniken der Hyuuga war dies die stärkste Variante. Sie konnte damit große Flächen auf einmal angreifen und somit auch mehrere Chakrapunkte gleichzeitig blockieren. Mit den Löwenfäusten in Kampfhaltung wandte sie sich in Richtung der Doppelgängerkazumi. "Mir gefällt das gar nicht. Ich hab sie noch nie so angefeuert gesehen." sorgte sich Kurama und hoffte, dass Mai ihn vielleicht einweihen würde, was da gerade geschah. Kotone hingegen musterte die neue Kazumi noch einmal ausgiebig. Sie kniff kurz die Augen zusammen. "Dann wollen wir doch mal sehen, aus was für einem Holz du geschnitzt bist..." Mit diesen Gedanken hallend in ihrem Kopf sprintete die Hyuuga los - die Bunshinkazumi als Ziel.

Sie sammelte im Lauf Chakra in ihren kompletten Beinen. Was sie hier versuchte war eine Kombination aus dem Federstil und der Kampfart der Hyuuga. Der Federstil war zwar eine defensive Taijutsu-Art, wurde aber in Kombination mit dem Juken sicherlich auch zu einer gefährlichen Offensive. Das Ziel war es nah an den Doppelgänger heran zu kommen und mithilfe des Federstils schnelle Angriffe zu machen, während Kotone selbst immer in Bewegung blieb um schwerer von einem Konter attackiert zu werden. War sie erst einmal genug dran, würden schnelle Schläge mit der Löwenfaust folgen. Wäre es ein gewöhnlicher Kagebunshin, wäre der Treffer an sich schon das Ende des Doppelgängers. Wäre es etwas anderes, würde die Hyuuga bei einem Treffer großflächig die Chakrapunkte blockieren und den Doppelgänger bewegungsunfähig machen. Sie hoffte zumindest, dass der Doppelgänger etwas draufhatte, denn es wäre doch langweilig, diesen mit einem Treffer zu erledigen.

Was Kotone nicht ahnte war, dass immer direkt nach einem Angriff mit ihrer rechten Hand ihr Bauch für einen Moment voll antastbar war. Wie sollte sie das auch merken? Sie war auf die schnellen Angriffe konzentriert und konnte sich schließlich auch nicht selbst sehen. Doch würde das Etwas in dem Doppelgänger diese Schwachstelle sehen? Wahrscheinlich war dies dessen einzige Möglichkeit zu Kontern.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Fr Jan 13, 2017 7:50 am

Die Natsu hätte eigentlich nichts anderes erwarten sollen. Es war klar gewesen, dass Kyuubi, wenn er denn überhaupt etwas sagte, nichts Nettes aussprechen würde. Aber Kazumi sah es optimistisch und als kleinen Fortschritt. Immerhin hatte er überhaupt etwas gesagt und dementsprechend freute sich Kazumi schon ziemlich darüber. Selbst wenn das noch überhaupt nichts Gutes bedeutete oder gar einem ordentlichen Fortschritt ähnelte. Als Kotone sich losriss und wieder etwas auf Abstand ging, nutzte Kazumi diese kleine Verschnaufpause erst einmal, um auf ihre vier Buchstaben zu plumpsen und atemlos den Kopf in den Nacken zu legen. Wahrscheinlich machte sie gerade eher den Eindruck, als wäre sie soeben einen viel zu langen Sprint gelaufen. Aber es war einfach ein Wunder, dass sie es tatsächlich geschafft hatte Kyuubi als Doppelgänger mit einer Hand zu beschwören. Natürlich war das für sie ein Grund sich gedanklich auf die Schulter zu klopfen. Allerdings musste sie leider feststellen, dass ihr das doch mehr Anstrengung gekostet hatte, als sie für möglich gehalten hatte.
Kyuubi dagegen stand einige Augenblicke so da, als wäre er nur eine Statur. Nachdem sich Kotone losgerissen hatte, ließ er seine Hand zwar sinken, bemühte sich aber nicht, Kotone eines Blickes zu würdigen. Stattdessen starrten die roten Augen ‚lieber‘ auf das Etwas, das ihn beschworen hatte. Er wirkte nicht unbedingt überrascht. Aber eigentlich hätte er nicht damit gerechnet, dass sie ihn beschwören würde. Sie gab ihm gerade perfektes Material für Träume, die sie wiederfertig machen würden. Ein leicht hinterhältiges Grinsen schlich sich auf seine Züge. Allerdings verschwand es schnell wieder, als er dem starrenden Blick von der Hyuuga auf sich spürte. Er stemmte eine Hand in die Hüfte. Kotone konnte froh sein, dass sie wenigstens ihre Gedanken nicht ausgesprochen hatte. Spätestens bei dem Wort ‚Uchiha‘ hätte Kotones Leben am seidenen Faden gehangen und Kazumi wäre die Einzige gewesen, die problemlos Kotone hätte retten können.
Während Kazumi offensichtlich überaus glücklich darüber war, etwas von Kotone zu hören, als sie vom Ernst machen sprach, so zog die Doppelgängerkazumi lediglich spöttisch die Augenbrauchen in die Höhe. Er würde wahrscheinlich sowas denken wie ‚Scheinbar doch nicht stumm‘. Sicherlich würde er zudem auch noch irgendwas Abwertendes dazu denken, wie Göre, Mensch oder sowas in der Art. Allerdings sah Kazumi ihre Worte gleichzeitig auch als Hinweis, dass ihre mögliche Verschnaufpause zuende war. Also erhob sich die Blonde wieder, nur um zu sehen, dass sie auf einmal das fünfte Rad am Wagen zu sein schien. Auf einmal wirkte Kotone so, als wäre Kyuubi ihr einziges Ziel. Der Fuchs in Menschengestalt nahm es mit desinteressierter Fassung. Er zuckte mit den Schultern, als auch ihm klar wurde, dass er nun scheinbar die Zielscheibe der Weißhaarigen war. Vielleicht konnte er so viel Zeit schinden, dass Kazumi vergaß, auf die Zeit zu achten, wie lange sie ihn beherrschen könnte. Es wäre fast schon zu herrlich, wenn es ihm hier gelingen sollte, Kazumi komplett die Kontrolle zu entreißen.
Kotones Angriff kam schnell und auch wenn Kazumi nicht unbedingt mit besonderen Fähigkeiten glänzen konnte, waren ihre Reflexe und ihr Geschick im Ausweichen wirklich praktisch fürden Bunshin. Dadurch gelang es ihm dem ersten Angriff der Hyuuga auszuweichen und etwas auf Abstand zu kommen. Er sprang einige Meter zurück, sodass Noriko auf ihrem Baum sich nicht einmal mehr anstrengen musste, um den ganzen Kampf zu beobachten. Sie hockte mit nervös zuckenden Ohren da und betrachtete die Doppelgängerin misstrauisch. Hoffentlich wurde Kotone nicht unvorsichtig, nur weil der Fuchs gerade auf der defensiven Schiene fuhr. Sollte Kazumi nicht aufpassen, würde sie schnell das Blut einer Unschuldigen an ihren Händen kleben haben. Du musst sie auf Abstand bringen!, sagte die Katze gedanklich, sodass sie nur Kazumi hören konnte. Diese nickte natürlich und sprintete zu Kotone und Kyuubi, wobei letzterer nur den Angriffen auswich und dabei nach einer Möglichkeit zum Angriff suchte. Die er auch bald fand. Aber er war nicht der Einzige. Auch Noriko fand ihn. Der Bauch! Der Bauch ist ihr Schwachpunkt! Mach was! Panisch krallten sich die Krallen der Neko in das Holz auf dem sie saß. Kyuubi, der nichts davon ahnte, ließ sich einmal bewusst von der Hyuuga treffen. Allerdings, anstatt wahrscheinlich zurückzutaumeln, wie man es bei so einem Angriff mindestens erwarten würde, packte er mit beiden Händen nach den Handgelenken der Hyyuga, um es dieser nicht möglich zumachen, gleich wieder auf Abstand zu gehen. Aber eh er auch nur daran denken konnte, Kotone anzugreifen, sah er schon, wie Kazumi, wie eine Wahnsinnige auf ihn zurannte. Beziehungsweise auf Kotone. Scheinbar hatte sich die Blonde in den Kopf gesetzt, Kotone wieder auf Abstand zu bringen. Allerdings würde sich das als schwer erweisen, wenn Kyuubi immer noch die Handgelenke der Anderen festhielt. Als Kazumi nah genug an Kotone herangekommen war, nutzte sie den Schwung und holte mit ihrem rechten Bein aus, sodass sie Kotone mit der Wadenseite am Bauch traf. Es steckte nicht viel Kraft dahinter. Es war eher der Schwung, der Kotone nach hinten stolpern lassen sollte. Lass sie los! Sofort!, fauchte kazumi sofort und äußerst widerwillig und mit entsprechendem Gesicht, lösten sich die Händevon Kotones Handgelenken, sodass diese wieder auf Abstand gehen konnte. Zumindest hoffte Kazumi, dass sie das tat und nicht vollkommen blind wieder einen neuen Angriff starten würde.
Durch diese etwas verkorkste Unternehmung, verlor Kazumi das Gleichgewicht und landete äußerst unelegant auf dem Boden. Kyuubi, der seine Unzufriedenheit etwas beherrscht unterdrückte, blickte ziemlich gelangweilt zu der Natsu runter. Du wirst ihr nicht weh tun…, befahl sie ihm atemlos und Kyuubi zuckte lächelnd mit den Schultern. Wieso nicht? Es wird langsam wirklich Zeit, dass deine Träume wahr werden…, antwortete er stattdessen belustigt. Ich hab nur ihren Angriff abgewehrt. Mich hat’s schlimmer erwischt als sie. Solltest du dir nicht lieber um deinen Partner sorgen machen, als um irgendeine dahergelaufene Hyuuga?
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Sa Jan 21, 2017 9:29 pm

Mai war mittlerweile in Richtung des Geschehens gegangen. Sie hatte eine Hand herunterhängend und eine in ihrer Rocktasche. Sie betrachtete dabei den Klon von Kazumi ausgesprochen genau und trat dann auf Kazumi zu, ehe sie dieser dann eine Hand reichte und dann zu Kotone blickte.
Komm, ich helfe dir auf., sagte Mai mit sanfter Stimme, ehe sie dann jedoch kurz zu Kotone blickte, ein wenig tadelnd, aber auch interessiert. Wie es wohl war in durch die Augen einer Hyuuga zu blicken? Sie wusste es nicht und sie war sich nicht sicher, immerhin sollte es auch viel Chakra kosten. Sie blickte dann zum Klon und wieder zu Kazumi, ehe sie dann wieder zu Kotone blickte.
Damit es fair bleibt, würde ich vorschlagen, dass wir ein 2 vs 2 machen. Immerhin wäre es unfair, wenn Kazumi sich selber klont und dann nur gegen dich alleine kämpft, Kotone., sagte die ehemalige Kage freundlich und wirkte ausgesprochen nett und ausgeglichen, doch hinter all dem Lächeln verbarg sie ihre Sorgen, wie so häufig. Ihre Sorgen um Akari, um Kazumi, um diesen Kampf, denn es sah so aus als wollte der Klon Kotone wirklich Schaden zufügen. Wie hätte sie dann reagiert? Immerhin war doch Kotone eine für Mai wichtige Person, ok die junge Frau, mit Namen Kazumi wusste genau, dass Mai sich Sorgen machte, aber sie wusste nicht, wie stark die Gefühle der Feuergöttin für die junge Dame waren. Mai wollte vermeiden, dass es hier zu einem Debakel. kommen würde, weshalb sie nun auch einen Doppelkampf vorschlug. Sie wollte helfen, sie wollte jedoch auch schauen, wie stark dieser Klon war. Er wirkte so anders als Kazuim, so viel aggressiver und er schien auch die Situation zu verkennen. Das freundliche Lächeln lag weiterhin auf den Lippen der jungen Frau und sie wollte schauen, ob der Klon nun mitzieht. So wie sie ihn einschätzte war es vielleicht ein Teil der Persönlichkeit des Kyuubis, aber sie konnte sich da nicht unbedingt sicher sein, da sie nicht gerade viel über Jinchurikis wusste und das obwohl ihre beiden Töchter welche waren.

Allerdings hatte Mai momentan das Problem, dass sie zu keiner von Beiden richtigen Bezug hatte. Akari war isoliert und das sollte vorerst auch so bleiben und zum Anderen war da noch Kazumi, welche aktuell sich eher von Mai distanziert hatte. Sie hoffte irgendwann mal wieder einen guten Draht zu der jungen Frau zu bekommen, doch war die aktuell noch nicht gegeben. Ihre beiden Töchter waren ihr wichtig, doch sie wollte auch nicht mitansehen, wie ihre vielleicht neue Liebe und ehemalige gerettete Person einfach so durch die Hand ihrer Tochter, auch wenn es nur ein Klon war, starb. Wie hieß es so schön, Nutzer haften für ihre Bunshins, auch wenn dieser durch einen Bijû beseelt waren. Sie blickte dann kurz zu Kazumi.
Ich muss mich ein wenig bewegen. Mein spezielles Training mit Kotones Freund ist aktuell beendet und ich muss mein Jutsus eh zu Felde testen, aber nicht hier, immerhin handelt es sich hier um einen Trainingskampf und nicht um einen Kampf auf Leben und Tot, es sei denn du wünschst einen., sagte sie und mit den letzten Worten wanderte ihr Blick herüber zu dem Bunshin von Kazumi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Sa Jan 21, 2017 11:17 pm

Wann hatte Kotone das letzte Mal ein bewegliches Ziel gehabt, gegen dass sie mit ihrem Stärksten Jutsu antreten konnte? Sie war überaus erfreut davon, dass sich die Bunshinkazumi nicht so einfach treffen lies und mehreren Schlägen der Löwenfäuste auswich. Es machte bis zu einem gewissen Grade wohl sogar Spaß, mal so aus sich gehen zu können. Nichtsdestotrotz wollte die Hyuuga Ergebnisse sehen und war sich deshalb Siegessicher, als sich ihr wohl eine Öffnung in der Verteidigung des Doppelgängers bot. "Und gleich ist der Spaß vorbei..." dachte sie sich zuversichtlich, als ihre Handfläche gegen den Doppelgänger schlug und ihr Chakra großflächig in den Bunshin schoss. Einen Menschen könnte man mit diesem Angriff einfach töten. Ein Bunshin war hier also kein Problem. Doch Kotones Grinsen verschwand und wich einem schockierten Blick. Der Doppelgänger widerstand der Attacke und umklammerte die Arme der Hyuuga. "Was zur...?" schimpfte sie innerlich schockiert, wobei sich ihre Löwenfäuste auflösten und versuchte sich loszureissen, wohl wissend, dass nun der Kazumibunshin an der Reihe war. Wenn er so eine Attacke aushielt, wie hart könnte er dann austeilen? Kotone sammelte Chakra in ihrem ganzen Körper und wollte sich eigentlich mit einem voll geladenen Kaiten befreien, doch spürte sie in diesem Moment schon einen Tritt in ihren Bauch. "Uff!" stöhnte sie auf, wobei sie wohl dabei versuchte das Essen, dass sie den ganzen Tag über in sich gestoppft hatte in ihrem Inneren zu behalten. Glücklicherweise hatte der Bunshin sie losgelassen und sie stolperte deswegen ein paar Schritte nach hinten und konnte nach Luft schnappen. Der Tritt tat ihr nicht weh. Schließlich spürte sie sowas nicht wirklich. Trotzdem war es ein verdammt unangenehmes Gefühl in den Bauch getreten zu werden. Sie beugte sich kurz vorn über und atmete tief ein und aus. Sie durfte sich jetzt bloß nicht übergeben.

Kurama flatterte inzwischen von der Schulter Mais auf die seiner Herrin und tätschelte ihr Beruhigend den Hinterkopf. Er war froh, dass sie lediglich den Tritt von Kazumi abbekommen hatte. Denn auch Kurama wusste, dass dieser Bunshin alles andere als Normal war. Demnach sicherlich auch seine Angriffe. "Das war ein direkter Treffer... gehts dir gut?" fragte er vorsichtshalber. Denn er wusste dass Kotone nicht wirklich viel einstecken konnte. Sie war zwar eine Taijutsuka, aber direkte Angriffe konnte sie verdammt schlecht wegstecken. Die Hyuuga sagte wie so oft nichts, sondern rang immer noch leise nach Luft.  "Das gibt wieder einen blauen Fleck..." dachte sie sich dabei und rieb sich die Stelle an der Kazumi sie getroffen hatte. Natürlich hatte Kazumi versucht ihren Eigenwillig Bunshin davon abzuhalten Kotone anzugreifen, doch hätte sie das nicht anders regeln können? Vorwürfe konnte Kotone ihr nicht machen, im Eifer des Gefechts war eben keine Zeit um über so etwas nachzudenken. Es musste schnell gehen. Zumal das ganze wohl seine Wirkung erreicht hatte.

Was Kotone schlimmer erwischte waren wohl die Worte des Doppelgängers. Er bezeichnete sie als dahergelaufene Hyuuga. Wie so alle Mitglieder der noblen Clans war auch Kotone eine sehr stolze Person. Ihr war es zwar egal, was man über ihren Clan sagte, oder was ihr Clan über sie sagte, doch wenn man sie als "dahergelaufen" bezeichnete, traf man bei ihr einen wunden Punkt. Sie ballte die Hände zu Fäusten und ihr Chakra brauste auf. So sehr, dass Kurama erschrack und sogleich von der Schulter seiner Herrin flatterte. Sie würde das nicht auf sich sitzen lassen. Kein Wunder dass sie sich deshalb vor Mai stellte, als diese die Trainingseinheit zu einem zwei gegen zwei machen wollte. "Ich schaff das schon..." Mit diesen Worten wollte sie das Angebot der ehemaligen Kagin ablehnen. Denn ein Sieg mit ihrer Hilfe wäre kein Sieg.  Denn Kotone sah das ganze nicht mehr als Trainingseinheit. Sie musste den Klon besiegen. Sie Musste einfach. Wie so mancher Shinobi vor ihr war Kotone in diesem Moment von ihrem Stolz geblendet. Mai könnte ihr das gar nicht ausreden.

Und genau deshalb wartete Kotone auch nicht auf eine Reaktion von Mai. Stattdessen ging sie in eine Angriffshaltung und winkelte die Arme an. Sie sammelte Chakra in den Armen und sprintete wieder auf die Bunshinkazumi zu. Als sie nur noch einige Schritte von dem Doppelgänger entfernt war, holte sie mit den angewinkelten Armen aus und schlug nach vorne aus. Sie war zwar noch zu weit enfernt um mit einem Nahkampfangriff zu treffen, aber das hier war auch keiner. Sie entlud das Chakra dass sie in ihren Armen gesammelt hatte in die Luft und schoss eine starke Druckwelle in Richtung des Doppelgängers. Das Hakke Kūhekishō, oder auch die 'Acht Trigramme Leere Mauerhandfläche', ist eines der Fernkampfjutsu der Hyuuga wie die anderen Techniken des Clans eine gefährliche Technik. Vor allem wenn man so nah an seinem Gegner dran war wie Kotone. Die Technik hatte einiges an Einschlagskraft und würde bei einem Treffer - der bei Kotones Präzision nicht schwer zu erreichen war - den Doppelgänger mehr als nur zurück werfen. Da die Bunshinkazumi bereits die Löwenfäuste ausgehalten hatte, bezweifelte sie, dass sie durch den Angriff Schaden anrichten würde, aber zumindest würde der Einschlag das Ziel aus der Haltung werfen und einen Überraschungsnahkampfangriff um einiges effektiver machen.

Egal ob das ganze nun funktionierte oder nicht, Kotone war mittlerweile in Reichweite für ihre Acht-Triagramm-Nahkampfattacken. Weshalb sie auch schon wieder die Arme anwinkelte und sogleich einen weiteren Angriff startete. "Hakke Sanjūni Shō!" Wenn der Bunshin sich jetzt nicht schleunigst aus dem 4-Meter-Radius der Technik entfernte, würde Kotone ihn mit 32-Juken-Schlägen treffen. Das konnte selbst ein Bijuu-Bunshin nicht aushalten - vorallem da dieser bereits durch die Löwenfäuste affektiert war. Das einzige Problem war nur, dass Kotone nach diesem Angriff wohl erst einmal eine Pause brauchte. Denn so wie sie es sah, war ihre körperliche Energie fast verbraucht. "Das bring ich noch zu Ende..."Was bringt einem Menschen die beste Chakrakontrolle, wenn die Ausdauer des Körpers nicht mitspielte?

Das ganze sah auch Kurama, der wieder auf Mais Schulter gelandet war. "Ihr geht gleich die Puste aus. Dann beruhigt sie sich wieder..." erklärte er und wollte so wohl verhindern, dass Mai sich in das Getümmel warf. Kurama wollte es Kotone mal wieder gönnen, dass sie aus sich heraus kam und sozusagen austobte. Doch was würde Mai davon abhalten, nicht doch einzugreifen? Nichts. Sie konnte jederzeit dazwischen gehen. Doch das würde Kotones Stolz noch mehr angreifen, als wenn sie einfach verlieren würde. So dachte auf jeden Fall Kurama.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Jan 22, 2017 7:25 pm

Eigentlich war es ein wenig, wie verkehrte Welt. Kazumi, die durch den Tritt um Kotone von sich wegzustoßen, aus dem Gleichgewicht gekommen war, lag am Boden und schnaufte, als hätte sie den direkten Angriff, anstelle von Kyuubi abgekriegt. Eben jener stand neben ihr und seine roten Augen lagen halb belustigt, halb verärgert auf der Natsu. Weder schien er groß außer Atem zu sein, noch irgendwelche Schmerzen durch den Angriff zu verspüren. Er stand einfach da, als hätte er überhaupt nichts mit dem Trainingskampf zu schaffen gehabt. Die Natsu wusste selbst im Augenblick nicht so recht, was mit ihr los war. Sie rappelte sich gerade mal auf die Knie, als wäre sie ein Kleinkind auf dem ein übergewichtiger Erwachsener lag und sie, als Kind hatte die Aufgabe, den Erwachsenen hochzuheben und selbst aufzustehen. Sie war schon froh, als sie nicht mehr am Boden lag, sondern nur schwer atmend am Boden hockte, während sie versuchte selbstständig wieder die Kraft zu finden, sich aufzurichten. Überraschenderweise schaffte es die Blonde sogar kurzzeitig diesen schrecklich stechenden Blick, den sie in ihrem Nacken spürte, auszublenden. Zwar nur in der Zeit, als Mai zu ihr kam und ihr ihre Hilfe anbot. Etwas zögerlich, als würde gleich irgendetwas Schreckliches  oder Fürchterliches passieren, streckte sie ihre Hand und nahm etwas unsicher Mais Hilfe an. Es war etwas verhext. Kaum stand Kazumi wieder, schaffte sie es nicht mal Mai ins Gesicht zu sehen. Schrecklich!
Kyuubi währenddessen hatte Mai nicht minder abwertend gemustert als Kazumi oder Kotone. Er verschränkte die Arme vor der Brust und zog spöttisch die Augenbrauen in die Höhe. Oh… Schrecklich gerne. Wenn du deine Tochter töten willst, können wir gerne noch ein bisschen miteinander spielen., sagte er mit einem spöttisch, freudigem Ton. Wahrscheinlich war der Bunshin der Einzige, der wusste, wovon er eigentlich sprach. Scheinbar hatte Kazumi das Beschwören mit einer Hand so viel Zeit und Kraft gekostet, dass die Zeit, bis sie die Kontrolle über den Bunshin verlor, bald erreicht war. Kazumi vermutete es. Nicht zuletzt, weil sie aus irgendeinem unverständlichen Grund Wut verspürte. Die Natsu hatte Kyuubi noch nie so beschworen gehabt, deswegen war die Situation für sie etwas verunsichernd und ziemlich fremd. Kyuubi wendete, als sei ihm spontan etwas eingefallen, den Blick von Mai ab und betrachtete seinen eigenen Körper. Er selbst würde es nicht unbedingt als Überraschung ausdrücken, aber er hätte nicht erwartet, dass der Doppelgängerkörper eines schwachen, kleinen Mädchens so einem Angriff der Hyuuga standhalten konnte. Oder die Hyuuga war einfach nur jämmerlich schwach. Wie dem auch sei. Dieser herrliche Blick der Hyuuga war schon eine Klasse für sich. Genauso die Tatsache, wie schnell man den Menschen ein Grinsen aus dem Gesicht wischen konnte.
Scheinbar schien der Hyuuga irgendetwas nicht zu passen. Für den Bunshin kein Wunder. Schließlich war er der Meinung, wenn er es überhaupt wagte an Menschen zu denken, dass man ihnen einfach nichts recht machen konnte. Selbst wenn Kyuubi so dämlich gewesen wäre, Kotones Angriff zu loben, hätte sie sich höchstwahrscheinlich eher darüber aufgeregt, dass er nicht wortwirklich in Rauch aufgegangen war. Dementsprechend machte er sich auch keinen Kopf ob und was er gesagt hatte, dass Kotone auf einmal auf die Idee kam, mit ihrem Chakra wieder herumzuhantieren. Einen weiteren Angriff konnte Kyuubi nicht aushalten. Er spürte zwar, wie ein gewöhnlicher Doppelgänger keine Schmerzen, aber sehr wohl, wenn dieser Körper an seine Grenzen stieß. Wärst du nicht, wäre ihr dummer Stolz ihr Tod, sagte er abwertend und bedachte Kazumi mit einem ziemlich unheimlichen Lächeln. Es war generell unheimlich, wenn dieser Doppelgänger mal nicht emotionslos dreinblickte. Ein Lächeln war schon unheimlich, ein Lachen war dann wie die Vorstufe zur Hölle. Du wirst ihr nichts tun, wiederholte Kazumi ernst und mit unterschwelliger Wut. Der Doppelgänger grinste nur breiter, sagte dazu aber nichts weiter. Beinah hätte dieser Bunshin auch tatsächlich noch gekichert. Er deutete mit seinem schwarz bekleideten Zeigefinger auf seine eigenen Augen. Beziehungsweise er tippte sich leicht gegen die Schläfe. Es wirkte ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen und dementsprechend auch etwas unnötig. Für Mai, die wahrscheinlich gar nicht wusste, was hier abging, würde diese Gestik wahrscheinlich genauso unlogisch sein, wie für Kazumi im ersten Moment verwirrend. Aus der Sicht der Natsu schien es, als deutete er einfach auf seine Augen. Kazumi ahnte nur, was er sagen wollte. Sie war keines der Mädchen, die ständig einen Spiegel mit sich herumschleppten, deswegen konnte sie nicht einfach nachschauen. Sie wagte es nicht, Mai anzusehen und sie zu fragen, was mit ihren Augen komisch sei. Deswegen vermutete sie das Schlimmste. Ihre Zeit schien abgelaufen zusein. Würde Kyuubis Bunshin noch länger existieren, würde sie höchstwahrscheinlich einfach die Kontrolle verlieren.
Es war ihr nicht wichtig, ob ihre Augen jetzt genauso rot verfärbt waren, wie die von dem Bunshin. Ihre Augenfarbe hatte sich noch nicht verändert. Lediglich ihre Pupillen hatten sich zu Schlitzen verzogen und sahen ihren Katzenaugen einfach nur zum Verwechseln ähnlich. Allerdings konnte sie in dieser Stufe weder Nin- noch Clanjutsus anwenden. Kotones Angriff hatte Kazumi eigentlich gar nicht mitgeschnitten. Sie war so in Gedanken, dass sie überlegen musste, was sie tun sollte, dass sie kurzzeitig Mai, Kotone und Kurama einfach ausblendete. Kazumi schloss ein die Fingerzeichen um die Beschwörung aufzulösen. Kyuubi löste sich in Rauch auf und wenn Kazumi ehrlich war, war sie sich nicht einmal mehr sicher, ob Kyuubi den ersten Angriff der Hyuuga noch zu spüren bekam oder nicht. Das Einzige, was sie wusste, war dass sich die Wut scheinbar genauso in Rauch auflöste wie der Bunshin. Noriko nahm Kyuubis Verschwinden zum Anlass von ihrem sicheren Platz herunterzukommen und eilig zu Kazumi zu rennen. Diese schien erschöpfter zu sein, als Kotone, wenn sich diese beruhigt hatte. Was denkst du dir dabei? Wie kannst du den Fuchs nur beschwören? Ich versteh dich nicht! Offensichtlich wurde Noriko rasend vor Zorn, dass würde wahrscheinlich selbst Kurama bemerken, der Noriko selbst ja kaum einschätzen konnte. Du hast den Bogen überspannt! Etwas länger und du wärst tot, Dummkopf! So langsam wich der Zorn offensichtlicher Sorge. Wahrscheinlich würde die Blauäugige es irgendwann noch schaffen selbst eine Katze zum Weinen zu bringen. Besser jetzt, als auf Missionen., antwortete Kazumi etwas unbeteiligt und erschöpft. Sie hob Noriko auf die Arme und blickte dann zwischen den anderen Dreien hin und her, eh sie leicht gezwungen lächelnd die Augen schloss. Der ganze Ärger tut mir leid. Es ist das erste Mal, dass ich ihn in so einer Situation beschworen habe. Kotone, ich würde mir deinen Bauch gerne ansehen, sprach sie sogleich weiter. Das geht doch nicht! Du bist doch vollkommen ko!, protestierte die Katze wieder, doch Kazumi strich ihr nur durchs Fell und antwortete nicht darauf.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Do Jan 26, 2017 2:09 pm

Mai blickte sich die Situation an und seufzte innerlich kurz, ehe sie dann jedoch sich streckte und wieder zur Ruhe kam. Kotone wirkte ausgelaugt und Kazumi genauso. Jedoch wusste sie nicht so genau was sie mit den Beiden nun machen sollte. Sie waren wohl zu KO um weiter zu machen. Mai lies Kazumi gewähren und blickte zu Kotone. Die Treffer, die sie eingesteckt hat, hat möglichen Schaden hinterlassen. Schlimm, wenn man es nicht behandelte. Eine Reaktion, die Mai durchaus nachvollziehen konnte. Immerhin war Mai jemand, der auch nicht wirklich viel einstecken konnte, auch wenn sie viel austeilen konnte. Sie blickte kurz zu dem Habicht, welcher wohl recht schnell sich zu seiner Herrin begeben würde.

Mai selber schaute kurz zu ihrer Tochter und dann wieder zu dem gemeinsamen Gast. Sie wollte ihr nicht unbedingt etwas schlimmes unterstellen, doch die beiden Damen hatten möglicherweise eine Grenze überschritten. Dieser Doppelgänger, den Kazumi beschworen hatte sorgte bei Mai für ein gewisses Unbehagen, auf der anderen Seite jedoch war da auch noch Kotone, welche mit ihrem Juunken zu weit gegangen war. Aber sie schätzte die Beiden als klug genug ein, dass sie es selber merken würden und Mai ging fest davon aus, dass sie recht behalten würde. Sie war sich sicher, dass beide, Kazumi und Kotone die ganze Zeit über wussten, was sie taten, aber ein wenig machte ihr das kopflose Handeln von Kotone Sorgen. Sie seufzte innerlich, sagte jedoch nichts weiter, sondern lies ihre geschwächte Tochter in Richtung der jungen Frau gehen.

Sie erinnerte sich derweil an das Geschehen von damals, an das Anwesen, wie es in Flammen stand und wie Mai rein war um die junge Frau zu retten. Hatte man ihr doch gesagt, dass sich dort noch jemand drinnen befand, ein Kind, und aus diesem Kind ist ein so schöner Schwan geworden, dass sie es kaum fassen konnte. Sie wollte ihr näher sein, doch sie wusste, dass es gewisse Grenzen gab, die eingehalten werden mussten und diese Grenzen wollte sie zunächst nicht überschreiten. Sie wollte Kotone näher kommen, weshalb sie sich auch in Bewegung setzte und sich neben die liegende Kotone kniete, während Kazumi sie untersuchte. Sie blickte kurz in das Gesicht der jungen Frau. Sie wirkte ein wenig verloren, wenn sie ehrlich war, aber sie wusste, dass Kotone eine starke Frau war. Sie erinnerte sich an das junge Bündel, welches sie im Arm hielt, als sie aus dem Fenster sprang, sie erinnerte sich an die junge Frau, die an einer Rauchvergiftung litt und sich nicht bewegen konnte. Es war schwer und doch wusste sie, dass sie so viel erreichen konnte und würde, wenn man sie nur lies und wenn man es ihr nur gestattete. Sie konnte sich bar keinen Reim machen, denn die junge Frau, an die sie sich erinnerte hatte rote Augen und Kotones waren blau. Woran das wohl lag? Sicher nicht daran, dass sie sich die Augen gefärbt hatte, oder? Möglich, dass sie Kontaktlinsen trägt. Es wäre immerhin nicht auszuschließen und eine weitere Möglichkeit. Sie überlegte jedoch nicht weiter in die Richtung und sah dann zu ihrer Tochter.
Fehlt ihr was?, fragte sie diese nun. Sie sah der Jüngeren an, dass sie fertig war mit der Welt und Mai wusste nicht so recht, was sie sagen sollte, immerhin war doch ihre Tochter es, der sie Schutz gewähren sollte, oder nicht? Aber dennoch, sie wollte auch Kotone in Schutz wissen. Immerhin war sie ein Mensch, der sich in so kurzer Zeit in das Herz der jungen Frau geschlichen hatte.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Sa Jan 28, 2017 2:29 am

Dass Kotones erster Angriff mit der Druckwelle nur eine Finte war, war wohl auch dem Doppelgänger von Kazumi klar gewesen. Da es wohl in dieser Situation keinen Unterschied machte ob er nun von der Attacke getroffen wurde oder nicht, machte er eine Rolle zur Seite. Hier war aber bereits Kotone zur Stelle und wollte gerade den ersten Schlag ansetzen. Würde dieser Schlag treffen, dann würden es die restlichen 31 Schläge auch. Sie würde ihn besiegen. Und damit auch beweisen, dass sie nicht nur daher gelaufen war. Sie holte aus und setzte zum Schlag an, doch bevor dieser auch nur Ansatzweise die Bunshinkazumi treffen konnte, löste diese sich in Rauch auf. Die Hyuuga schlug in die Luft und verlor dadurch die Balance, weshalb sie sich erst einmal um ihre eigene Achse drehte und schließlich mit einem Platscher rückwärts im Kalten Wasser des Trainingsplatzes landete. Das kühle Nass verhalf ihr dabei sich wieder zu beruhigen, weshalb sie nicht gleich wieder panisch aufsprang, sondern auf dem Rücken liegend erst einmal auf dem kniehohen Wasser lag. Ihre weiße - vorhin dreckig gewordene - Bluse wurde dadurch leicht durchsichtig... aber das war eher Nebensächlich. Sie merkte es selbst nicht einmal.

Kurama war wieder von Mais Schulter geflattert und war zu Kotone geflogen, wo er sich auf ihrer Brust nieder lies und ihr ins Gesicht blickte. Die Hyuuga hatte die Augen geschlossen. Es sah fast so aus, als würde sie schlafen. "Hime-sama. Nicht einschlafen." ermahnte er sie tadelnd, wobei Kotone ihm kurz darauf über den Schnabel strich. Kurama..." seufzte sie dabei nur leise und machte keine Anstalten sich zu bewegen. Ihr schien wohl das kalte Wasser zu gefallen. Sie verweilte einen Moment so in aller Stille. Dann öffnete sie langsam die Augen und sah Kurama an. "Deine Linsen... du hast sie verloren..." meinte der Vogel leise zu seiner Herrin, welche den Kopf wendete und in ihre Reflektion im Wasser blickte. "Tatsächlich. Muss wohl beim letzten Angriff und dem Ausrutscher passiert sein." Sie blickte in ihre blutroten Augen. Selbst ein Uchiha würde beim Anblich solch roter Augen vor Neid erblassen. "Soll ich..." fing Kurama an, doch wurde von Kotone unterbrochen, welche den Kopf langsam schüttelte und auf ihren Lippen die Worte -  "Ist schon in Ordnung." - formte.

Genau in diesem Moment kam auch schon Kazumi - die wohl weitaus angeschlagener als Kotone war - zu der Hyuuga hin und wollte direkt nach ihrem Bauch sehen. Und auch Mai fragte, ob der Weißhaarigen etwas fehlte. "...Müde..." murmelte die Hyuuga leise vor sich her, während sie keine Anstalten machte Kazumi davon abzuhalten nach ihr zu sehen. Die roten Augen der Hyuuga beobachteten die Ziehtochter von Mai kurz, eher sie zu Mai blickte und diese eine Zeit lang ansah. Dann glitt ihr Blick wieder zu Kurama und anschließend schloss sie die Augen langsam wieder. "...Oi! Nicht einschlafen!" ermahnte der Vogel wieder und wurde dabei nun lauter und energischer. Wieder hob die Hyuuga den Arm, wedelte Blind damit durch die Luft, bis sie den Vogel durch ertasten wieder gefunden hatte und streichelte ihn. "...Nur ein paar Minuten..." stammelte sie vor sich her und das ganze schien so, als hätte man der jungen Frau eine Vollnarkose verpasst die jetzt langsam anfing zu wirken.

Der Vogel tätschelte immer wieder die Wange seiner Herrin, damit diese nicht in das Reich der Träume absank. Wohl mit vollem Erfolg. Kotone öffnete langsam wieder die Augen und sah den Vogel mit halb-geöffneten Augen an. Sie gab ein Seufzen von sich und richtete sich auf, wodurch Kurama natürlich von Kotones Brust herab viel und in ihrem Schoß landete. Erneut streichelte die Hyuuga ihren gefiederten Freund, ehe sie Kazumi musterte. "...Gehts dir gut?" fragte sie leise. Ihre Worte klangen leicht unsicher. Kotone sprach, aber durch die Zeit als Stumme wusste sie nicht, ob die anderen sie verstehen oder hören konnten. Sie hörte zwar ihre Worte, aber es könnten schlicht auch einfach ihre Gedanken sein. Und außerdem war es ungewohnt zu sprechen. Wobei sie in diesem Moment nicht einmal hinterfragte, was das ganze ausgelöst hatte. Aber um auf die Frage zurück zu kommen, musste man erwähnen dass Kazumi irgendwie mitgenommener aussah als Kotone sich fühlte. Aber vielleicht täuschte sich die Hyuuga auch nur.

"...Tut mir Leid..." entschuldigte sie sich leise, wobei ihre Worte weniger an Kazumi als an Mai gerichtet waren. Schließlich war die ehemalige Kagin diejenige die sich Sorgen machte. Und das nicht nur um ihre Tochter, die durch das ganze hätte Schaden nehmen können, sondern auch um Kotone. Das sah sogar die Hyuuga ihr an. Sie nahm Kurama in den Arm, der gar nicht mehr auskonnte, sich das ganze aber gefallen lies und erhob sich langsam. Dabei sah sie an sich herab. "Gut dass ich mich umgezogen habe... sonst hätte ich Mais Klamotten ruiniert..." dachte sich die Hyuuga. Wobei sie damit wohl sicherlich Recht hatte.  "Aber danke... für diesen wunderschönen Tag!" Sie hatte sich herzlich verbeugt und ein breites Lächeln hatte sich auf ihrem Gesicht aufgetan. Angefangen hatte das ganze im Restaurant. Was als ein Besuch für Testesserin angefangen hatte, war schnell zu einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Tag geworden. Sie hatte sich so wohl gefühlt wie lange nicht mehr. Trotzdem sah man der Hyuuga an, dass sie mehr als Müde war.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mo Feb 06, 2017 8:26 pm

Nun, wo Kazumi langsam wieder runterfuhr und sich beruhigen konnte, drängten sich ihr auch langsam die Umwelteinflüsse auf. Jetzt, wo sie sagen konnte, dass das Training mit Kotone vorbei war, würde sie sich gerne verdünnisieren und sich wieder in ihr typisches, gewöhnliches Schema des einsamen Trainings zurück ziehen. Mit Mai hatte sie letztendlich nicht reden können. Zumindest nicht über das Thema, was sie sich eigentlich vorgenommen hatte. Jetzt hatte Kazumi weder den Elan, noch den Optimismus ihr Alles zu erklären und sich ihrer Mutter anzuvertrauen. Vielleicht, höchst wahrscheinlich, war sie mit dem Training, beziehungsweise mit Kyuubis Beschwörung einfach viel zu weit gegangen. Sie bereute es teilweise. Sie bereute es nicht, dass Kyuubi Kotone ernsthaft verletzen wollte. Immerhin war er ein Teil von ihr und sie wollte Kotone auch besiegen. Nur eben, dass Kyuubi skrupelloser handelte als Kazumi. Sie ärgerte es nur, dass Kotone Kyuubi eher als Gegner betrachtet hatte als sie. Aber was bedeutete das schon? Es war nicht unbedingt so wichtig, dass es für Kazumi irgendwie weltbewegend war. Das konnte ihr in dem Moment aber auch nur so vorkommen. Immer wenn sie Kyuubi beschworen hatte, fühlte sie sich nach seiner Auflösung immer ein wenig ausgelaugt. Nicht unbedingt körperlich, sondern eher emotional ein wenig abgestumpft. Aber das schob sie immer gerne auf ihre eigene Erschöpfung, mit der sie durch den Kampf umgehen musste.
Kotone war, während Kazumi sich ein wenig von Noriko belabern ließ, im knietiefen Wasser gelandet und war einfach auf dem Rücken liegen geblieben. Ihrer Partnerin gefiel es offensichtlich nicht, dass Kazumi es trotzdem für nötig hielt, Kotone zu untersuchen, obwohl die Weißhaarige nicht mehr als einen blauen Fleck davon tragen würde. Kazumi dagegen hätte es schlimmer erwischen können, hätten die Angriffe der Hyuuga ihr und nicht ihrem Doppelgänger gegolten. Dementsprechend tapste Noriko unzufrieden neben Kazumi her, welche sich mit langsam, bedächtigen und ziemlich müden Schritten auf Kotone zubewegte. Sie seufzte erleichtert, als sie ebenfalls in das knietiefe, kalte Wasser stieg. Dadurch fühlte sie sich kurzzeitig etwas munterer, als sie es eigentlichwar. Sie hob die rechte Hand und während sie ihr Chakra in ihre Handfläche konzentrierte, begann diese flackernd grün aufzuleuchten. Mit konzentriertem Gesichtsausdruck fuhr sie über Kotones Bauch und bekam nur am Rande Mais Frage mit. Langsam schüttelte sie den Kopf. Nein. Das hätte mich auch gewundert, begann sie, eh sie sich geschafft durch die Haar fuhr. Vielleicht bekommt sie nicht mal einen blauen Fleck. Schmerzen wird sie sowieso nicht haben, meinte sie, als sie wieder aus dem Wasser stieg und einmal herzhaft gähnte, eh sie Noriko auf die Arme nahm und ihr durchs Fell strich. Findest du nicht, dass sie sich komisch benehmen?, hörte sie Norikos Frage doch Kazumi zuckte nur mit den Schultern. Who cares? Ist doch nicht schlecht, dass Mai sich um sie sorgt.
Sie sah regelrecht in Norikos Augen, dass sie sowas sagen wollte, wie: ‚Aber wie’s dir geht, hat sie nicht mal ansatzweise nachgefragt‘. Aber Kazumi schüttelte nur den Kopf und brachte Noriko so ohne Worte dazu, das Thema nicht weiter anzusprechen. Als Kotone sie fragt, ob es ihr gut ginge, seufzte sie lautlos, eh sie sich zur Jüngeren drehte und abwinkte. Daijoubu, daijoubu. Ich bin müde, mehr nicht. Der Schlafmangel macht sich bemerkbar, sagte sie und log dabei sogar nur halb. ‚Daijoubu‘, es ginge ihr gut, war nur eine Halbwahrheit. Gerade konnte sie nicht ehrlich sagen, dass es ihr gut oder schlecht ging. Gleichgültig und dumpf nahm sie nur ihren Zustand war und gerade war sie einfach nur müde und in gewisserweise motivationslos.
Sie blickte zwischen Mai und Kotone hin und her und fühlte sich dabei auch eher weniger von Kotones Worten angesprochen. Sie hatte der Hyuuga gesagt, was sie interessierte. Scheinbar war Kotone ebenso erschöpft wie Kazumi. Schade eigentlich. Eigentlich hatte Kazumi gehofft, hier nach noch trainieren zu können. Aber wahrscheinlich würde es nur bis zu Meditationsübungen reichen, bei denen sie höchstwahrscheinlich elegant einpennen würde. Wir sollten uns daran machen, bald nach Hause zu gehen. Du bist ziemlich schwach…, meinte Noriko kleinlaut an Kazumi gewandt und blickte sie mit schwarzen, treuherzigen Augen besorgt an. Lächelnd schüttelte Kazumi den Kopf. Du sorgst dich so sehr. Keine Sorge. Ein Nickerchen auf einem Baum reicht vollkommen aus. Aber du hast Recht…, grübelte sie vor sich hin und kratzte sich im Nacken. Wäre sie jetzt nicht einfach nur zu faul, sich irgendeinen Grund aus dem Kreuz zu leiern, warum sie Mai und Kotone stehen lassen wollte…
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Feb 07, 2017 8:57 am

Mais Blick war unverändert. Sie war ruhig, abwartend und betrachtete Kotone, als sie sich schließlich erhob. Kazumi hatte verlauten lassen, dass sie keine Lust mehr gehabt hätte und so wollte sie die junge Frau auch nicht unbedingt zu ihrem Glück zwingen, als sie jedoch diese erreichte, weil sie kurz mit ihr sprechen wollte, hatte Mai ein komisches Gefühl. Es war eine Art Intuition einer Kämpferin, die über Jahre hinweg schon viele Schlachten gewonnen und bestritten hatte, die mit geschlossenen Augen dasaß und auf den Schlag wartete. Dieses Gefühl kam in ihr hoch und darüber hinaus wurden die Shinobis darauf geschult einen Angriff zu bemerken, der scheinbar gerade erfolgte, denn als Mai sich umdrehte um zu schauen woher dieses beklemmende Gefühl kam hob sie ihre Hände und vollführte abwehrende Bewegungen. Es klirrte, als Shuriken gegen die Magatamaringe prallten und ins Wasser glitten. Mai versuchte herauszufinden woher die Wurfgeschosse kamen, doch hatte sie nicht viel Zeit. Es begann über ihr und auch nur über ihr zu zu ziehen und schließlich zu regnen. Mai begann zu qualmen und jeder einzelne Regentropfen brannte wie Feuer auf der Haut, ok sie konnte es nicht wirklich nachvollziehen wie sich Feuer wirklich anfühlte, doch es sollte so in die Richtung gehen. Als Mai zurücksprang folgte die Wolke ihr. Es war scheinbar ein Jutsu und sie blickte sich um, als eine Wassermasse auf sie zukam und sie schließlich verschlang. Es zischte und brodelte.

Aus dem Dickicht kamen 3 Personen, in Umhänge gehüllt, in Schwarz. Erkennbar war, dass eine der 3 Personen kleiner war als die anderen Beiden, worauf man schließen konnte, dass es sich hierbei um 2 Männer und eine Frau handelte. Einer der Männer hielt eine Kette mit einem Gewicht in der Hand, welches er neben sich rotieren ließ, wohl der Werfer der Shuriken. Die junge Frau hatte die Hände nach vorne und schien mit ihnen Druck auszuüben, wohl die Anwenderin des Suiton und der letzte Kerl, er war ca. 3 Köpfe größer als der andere Mann und auch deutlich größer als Kyuubi. Er blickte sich um.
So viel zum Thema, sie ist bislang unbesiegt., sagte er lapidar und wirkte fast schon enttäuscht. Dann fiel sein Blick auf Kotone und Kazumi.
Während die ach so mächtige Mai schläft, was haltet ihr von einem Tänzchen?, fragte er nun fast schon grinsend und nahm eine provokante Pose ein. Die Frau war scheinbar darauf konzentriert etwas zu halten, während der Mann mit der Kette nun jene nach Kazumi warf um sie zu fangen. Sein Ziel war ihr Hals, oder sie mit dem Gewicht zu treffen um sie unschädlich zu machen.

Brodeln, unbändige Gefühle, sie kamen auf, Adrenalin begann vermehrt produziert zu werden und der Herzschlag begann sich zu erhöhen. Die junge Frau begann sich zu verändern, sie hob ihre zweite Hand und versuchte eine Druckbewegung zu machen, doch es gelang nicht wirklich, sie wurde behindert. Die Regenwolke war verflogen, da ein solches Jutsu unmengen an Chakra fraß. Der Hüne in des war am nach vorne schnellen und wollte Kotone angreifen, als alle von ihnen inne hielten. Etwas veränderte sich und die Ninjutsu’ka hob ihre Hände und wich zurück, als sich ein Tornado aus Flammen empor schraubte und das Wasser um ihn herum verdampfen lies, jenes Wasser, welches Mai bis eben herunter gedrückt hatte. Um die junge Frau herum war, als dieser sich verzog ein rötlicher Schild zu sehen, der nun aufbrach. In Mitten dieser Konstellation stand sie, der Blick hatte sich verändert, die Kleidung ebenso. War sie doch bis eben noch in ihrer Trainingskleidung gewesen, so war sie nun in ihrer Kampfestracht. Jene Tracht, welche aus deinem Brustpanzer bestand, Schulterplatten und einem Rock, mit Radler darunter und Stiefeln. An ihren Händen waren nun Handschuhe und auf dem Bauch ein sich drehendes Symbol. Der Kettenmann lies sich derweil nicht beirren und griff weiter Kazumi an. Er wollte die Wildkatze na die Leine legen, solange sie geschwächt war, während der Hüne sich nun daran versuchte mit seiner üppigen Faust und immenser Kraft Kotone einen Schlag zu versetzen. Sollte sie gleich kontern, würde sie überrascht feststellen, wie wendig er war, denn auch wenn seine Statur es nicht vermuten lies, er war ein Meister im Federstil und sein Rang bewegte sich auf A. Derweil begann die Ninjutsu’ka schon wieder Fingerzeichen zu formen.

Out: braucht ihr die Jutsus? Wenn ja, dann pflege ich sie künftig nach.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Di Feb 07, 2017 5:22 pm

Kotone war in Gedanken schon ganz woanders. Sie dachte an ihr weiches, warmes Bett. Sie konnte die flauschigen Daunen in ihrem Kissen schon förmlich spüren. Sie träumte schon förmlich vor sich hin und schenkte ihrer Umgebung keine Beachtung mehr.  Sie könnte jetzt auch einfach auf der Stelle umfallen und schlafen. Doch Kurama war wach und wie immer Aufmerksam. Das war einer dieser Momente in dem Kotone ihn brauchte. Er musste dafür sorgen dass sie heil nach Hause kam. "KOTONE!" schrie der Vogel als die Kunai an ihnen vorbei zischten und auf die Magatama-Ringe von Mai prallten. Das Mädchen schreckte auf und blickte sich panisch um. Sie schien die Orientierung verloren zu haben.  Bis sie es geschafft hatte sich zu fassen, sah sie nur noch wie eine größere Wassermasse über Mai hereinbrach und sie verschlang. Was passierte hier gerade? Als die Junge Frau feststellte, dass dies kein Traum war, wahr sie plötzlich hellwach. Sie zitterte am ganzen Leib.

Als die drei Zwilichten Gestalten aus dem Dickicht sprangen hatte die Hyuuga bereits ihr Byakugan aktiviert und mussterte die Fremden. Sie erkannte sofort, dass die kleinste der drei Personen ein Suiton-Jutsu anwandte um  Mai gefangen zu halten. Es machte Sinn. Kotone hatte selbst miterlebt, dass Mai gegen Wasser schwach war. Was machten diese Fremden mit Mai? Mit ihrer Mai? In der Hyuuga brodelte es förmlich. "Was wollt ihr?!" fauchte sie in deren Richtung, wobei sie die Hände so stark zu Fäusten geballt hatte, dass sich ihre Fingernägel in ihre Handflächen bohrten und sie deswegen blutete. Chakra trat überall aus Kotones Körper aus und hüllte sie in eine weiße Aura. Das Hyuuga Chakra überall aus ihrem Körper abgeben konnten, wusste Kurama. Doch hatte er sie noch nie so wütend gesehen, dass es einfach aus ihr herausbrach. War sie so wütend darüber, dass Mai angegriffen wurde? Kurama schluckte und krallte sich fester an Kotone. Es war jetzt keine gute Idee wenn die beiden getrennt werden würden. "...hört auf damit!" fauchte sie noch lauter als vorhin zwischen ihren knirschenden Zähnen hindurch. Kotone war in diesem Moment ein weißes Bündel aus purer Wut.

Doch trotz der Tatsache, dass sie vor Wut fast krank wurde, behielt sie einen überraschend klaren Kopf. Ihr war klar, dass sie zuerst die Suiton-Nutzerin ausschalten musste.  Doch es stand drei gegen Zwei und Kazumi wurde schon von einem der beiden Männer angegriffen. "Kurama..." murmelte die Hyuuga und der Vogel nickte. "Verstanden." Auch ohne viele Worte wusste der Vogel was seine Herrin von ihm wollte. Er musste die Anwendering der Suiton Jutsu ablenken und sie davon abhalten ihre Jutsu zu halten. Wenn Kazumi sich um einen Feind und Kotone um den anderen Feind kümmerten, dann blieb nur noch die Frau übrig. Und um den Vogel abzuwehren musste sie ihre Haltungen unterbrechen. Kurama sprang von Kotones Schultern und flog hoch in die Luft. Er wartete auf den richten Moment um sich auf sein Ziel zu stürzen.

Die Anwesenden waren einen Moment abgelenkt als Mai sich wohl aus dem Wasser herausbrach. Kotone musterte sie mit ihrem Byakugan aus den Augenwinkeln. Und fühlte wie die Wut wieder aufbrodelte.  Mai schien sich wieder zu fangen. Dennoch konnte die Hyuuga nicht anders. Sie musste die Fremden dafür bestrafen was sie ihrer Mai angetan haben und vielleicht sogar noch antun wollten. Als der wuchtigere der Männer, wohl ein Taijutsuka, Kotone Angriff musterte sie ihn kurz mit dem Byakugan. Seine Statur sagte genug über ihn aus. Sie konnte nicht riskieren, einen Angriff zu starten der sie wie bei Kyuubi vorhin mit zu vielen Öffnungen lies. Sie brauchte einen Angriff der den Gegner mit einem Schlag erledigte. Als der Feind ausholte konterte Kotone nicht. Und sie wich auch nicht aus. Sie fing den Schlag in seiner ganzen Wucht mit ihrem Bauch ab. Sie wandte die Taktik an die Kyuubi gegen sie benutzt hatte.

Der Wucht des Einschlags drückte sie etwas zurück und sie spuckte Blut. Sie hatte einen fatalan Treffer abgefangen. Doch sie spürte keinen Schmerz. Das war ihre Stärke. Schmerz würde sie jetzt nur ablenken. Mit aller Kraft verkrallte sie sich mit einer Hand in den Arm des Feindes. Der Griff war so fest, dass sie wohl erst loslassen würde, wenn entweder ihr Feind  zu Boden ging oder eben sie. In der anderen Hand sammelte sie Chakra. Die weiße Aura die ihren kompletten Körper umgab wanderte in ihre Schlaghand. "Dich bring ich zuerst um. Mach dich bereit für den Einschlag." was wie eine Warnung klang, war mehr ein kaltes Versprechen. Sie würde ihn mit einer viel enormeren Wucht treffen als er sie getroffen hatte. Und so wie Kotone  es sah gab es kein Entkommen. "Hakke Hasangeki!" Sie musterte alle Kraft die sie noch hatte und entlud den Schlag direkt auf die Brust des Feindes. Der Einschlag würde ihm den Brustkorb zertrümmern und das Chakra, dass sie in seinen Körper senden würde, würde seine inneren Organe förmlich zerfetzen. Schließlich konnte Kotone mit diesem Angriff Felsen zerstören. Da war ein einfacher Mensch kein Hindernis, oder?. Kotones einziges Problem war der Angriff den sie weggesteckt hatte um dieses Manöver erfolgreich zu gestalten. Sie konnte unmöglich noch so einen Schlag abfangen. Um ehrlich zu sein spürte sie schon, wie sie langsam das Bewusstsein verlor. Doch sie konnte nicht in Ohnmacht fallen. Nicht jetzt. Ihre blanke Wut und ihre Willenskraft sorgten dafür dass sie bei Bewusstsein blieb.

Kurama war indessen auf die Anwenderin der Suiton Jutsu herabgestürzt. Er war zwar eigentlich ken Kampftier aber seine Gewandheit sowie seine Klauen und sein Schnabel könnten für Genug Ablenkung sorgen um Mai etwas Freiraum zu geben. Er musste keinen Schaden machen. Er musste sie nur Ablenken, damit Mai nicht von noch einem Jutsu getroffen wurde. Kotone verlies sich auf ihn. Er musste es schaffen.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Feb 08, 2017 9:30 am

Aufmerksam und ein wenig nachdenklich blickte sich Noriko um. Immer wieder drehte die kleine Katze mehr oder weniger unauffällig den Kopf hin und her, als würde sie etwas suchen. Das Einzige, was Kazumi daran störte, war die Tatsache, dass sie Noriko nicht so streicheln konnte, wie sie es eigentlich vorgehabt hatte. Also strich sie Noriko nur einmal kurz über den Rücken, eh sie ihren Arm wieder sanft um den Katzenkörper legte und immer wieder in die entgegengesetzte Richtung zu Noriki sah. Sah die Katze nach rechts, blickte Kazumi also nach links. Angespannt und in offensichtlicher Angriffshaltung schwang Norikos Schweif leicht hin und her, darauf gefasst, dass sie gleich Bekanntschaft mit etwas Ungeliebten machte. Warum Noriko und auch Kazumi auf einmal so in wachsamen Modus waren? Noriko roch etwas, was sie hasste. Und das war der Gestank von Hund. Kazumi, deren Geruchsinn noch nicht allzu geschult war, bekam allerdings Norikos Unzufriedenheit und Angespanntheit mit und reagierte dementsprechend. Sie konnte niemanden wirklich riechen, allerdings stand ihre Verbindung zu Noriko so gut, dass sie wusste, was Noriko roch und wie es roch. Es war irgendein unangenehmer, penetranter Geruch, der sich in Norikos Nase festsetzte. Natürlich penetrant für sie. Weder Kotone noch Mai würden die Gegner riechen können. Ich hasse den Geruch von Hunden…, fauchte Noriko kleinlaut, während sie unaufhörlich in die Richtung starrte, aus der sie diesen Geruch wahr nahm. Letztendlich war das wenig später auch die Richtung, aus der die Shuriken geflogen kamen.
Relativ erschrocken über das plötzliche Auftauchen der Shuriken, starrte sie zu Mai, die diese zum Glück rechtzeitig abwehren konnte. Aber danach zog sich über Mai eine Wolke zusammen, aus der es zu Regnen begann. Allerdings lenkten drei Personen zuerst Norikos und dann Kazumis Aufmerksamkeit voll auf sich, sodass Kazumi nicht besorgt überlegen konnte, wie sie den plötzlichen Angriff auf Mai abwenden sollte. Noriko fauchte, als wäre man ihr auf dem Schwanz herumgetrampelt und während sich ihre Krallen schmerzhaft in die Arme der Natsu gruben, legten sich die Ohren der kleinen Katze an. Sie war so wütend, das hatte Kazumi ja noch nie gesehen. Der Größte der Drei richtete das Wort an sie und forderte sie heraus. Sofort verengten sich Kazumis Augen zu schmalen Schlitzen. Welcher ist es?, fragte die Natsu kleinlaut, leise flüsternd an Noriko gewandt. Diese zuckte mit dem Kopf fauchend in die Richtung des Kettenschwingers. Normalerweise würde ich sagen, halt dich zurück. Aber wenn du jetzt kneifst oder verlierst, mach ich dich fertig, knurrte das Kätzchen ihr gedanklich zu und ließ Kazumi nur leicht grinsen. Fein, sagte sie lediglich, leise seuftend und hielt Noriko immer noch sanft und beschützend an ihren Körper gedrückt. Während der Hüne Kotone angriff, kam der Kettenschwinger auf die Idee, Kazumi anzugreifen. Die Kette mitsamt dem Gewicht voran, flog direkt auf sie zu. KAzumi hätte ausweichen können. Aber ihr gefiel ein anderer Versuch viel besser. Im Kampf mit Kotone hatte sie das Jutsu noch nicht praktisch anwenden können. Nachdem sie Kyuubi beschworen hatte, konnte sie Jutsus vergessen. Also wären diese Störenfriede, beziehungsweise dieser Köter ein nettes Testobjekt. Kazumi regte sich nicht vom Fleck, konzentrierte ihr Chakra auf ihren Steiß und binnen weniger Augenblicke wuchs ihr ein orangefarbiger, plüschiger Katzenschwanz mit weißer Schwanzspitze, der das Gewicht an der Kette direkt vor Kazumis Gesicht umschlang und somit aufhielt. Ungefähr maß der Schwanz zwei Meter. Dadurch, dass Kazumi sich kein bisschen gerührt hatte und auch nicht mal das Gesicht verzog wirkte sie wahrscheinlich auf die Anderen, wie ein pseudocoolen Kind. Sie öffnete ihre Arme, damit Noriko aus diesen springen konnte, was sie auch sogleich tat. Dafür, dass du es noch nicht so oft eingesetzt hast, war deine Reaktion gut. Nur übertreib nicht und mach den Köter fertig., sagte sie ernst, was Kazumi nur lächelnd kommentierte. Hilf Mai oder den Anderen, sollten sie in Gefahr geraten. Im Notfall kratzt du den Typen einfach die Augen aus. Noriko nickte und entfernte sich mit gewissem Sicherheitsabstand. Kazumi wollte gerade angreifen, beziehungsweise sich auf den Kettenschwinger stürzen, als auf einmal alle innehielten. Mai schien den Angriff so ernst zu nehmen,dass sie wirklich auf diese Kampftracht zurückgriff. Kazumi sollte es nicht stören. Ihr Schweif ließ die Kette los, was Kazumi nicht beabsichtigt hatte. Aber ihr Umgang mit dem Schweif war eben noch etwas komplett Neues. Da durfte etwas passieren. Solange ihr sowas nicht in einer gefährlicheren Situation passierte. Ihr Gegner griff wieder an und anstatt die heransausende Kette wieder mit dem Schweif aufzufangen, sprintete die Natsu auf den Kettenschwinger zu und wich der heranrauschenden Kette duckend aus. Sie ballte die Hand zur Faust, eh sie ihr Chakra in ihre Handflächen, beziehungsweise in ihre Fingernägel leiten ließ. Diese wuchsen auf eine Ordnetliche Länge von 15 Zentimetern und als sie nah genug an den Kerl herangekommen war, holte sie nur mit ihrer rechten Hand aus, um ihrem Gegner ordentlich die Augen auskratztenzu können.

angewandte Techniken:
 
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Feb 08, 2017 7:37 pm

Mais Blick wanderte umher, was sollte sie nun machen? Sie wollte nicht zu offensiv agieren, denn immerhin waren sie hier in Konoha und dort war es doch sehr unwahrscheinlich, dass es Gegner gab, oder nicht? Auf der anderen Seite jedoch griffen sie gerade die beiden Damen an, die Mai am Wichtigsten waren, Kazumi und Kotone und das auch noch ganz massiv. Der Hüne griff Kotone mit einer immensen Kraft und Mai verzog leicht das Gesicht, als sie sich überlegte, dass sie diesen Angriff abbekommen hätte. Aber auf der anderen Seite war es sie es nicht und sie war bei klarem Verstand, Kotone schien sich durch Gefühle leiten zu lassen. Kazumi hingegen hatte den Luxus, dass der Kettenkämpfer mit einer Katze spielte und wer wollte schon gerne einer Katze zum spielen hinwerfen? Das ging meist nicht wirklich gut. Mai begann Fingerzeichen zu formen, denn sie musste agieren. Derweil wurde die Ninjutsu’ka von Kotones treuem Begleiter angegriffen und auch von Noriko, also wenn das mal kein Luxus ist? Sie lenkten den Fokus fort von Mai. Diese hob die Hände und es entstanden 5 leuchtende Kugeln.

Der Kettenjunge, der das Gewicht nach Kazumi warf war überrascht, als diese sie mit einem Schweif auffing. Er schnalzte abfällig mit der Zunge und verdrehte die Augen. Eine Neko also, doch als er erneut angriff und sie sich wegduckte war er überrascht. Sie war schnell und flink. Eine keine süße Katze halt und er grinste schelmisch. Lies er doch die Kette los und lies sich einfach fallen, über ihm sausten die Krallen entlang. Er grinste sie an und sie konnte ihn unter sich sehen.
Hübsche Brüste, aber für mich ein wenig zu klein, wenn ich ehrlich bin. Werd ein wenig weiblicher und wir können es uns noch einmal mit einander überlegen Süßes Kätzchen, aktuell bist du jedoch nichts weiter als ein kleines Baby, nichts weibliches, gemein., beschwerte er sich, während er sich seitlich zur Seite rollte und mit einer Hand abstieß. Er schaffte so Distanz zwischen sich und Kazumi. Scheinbar wollte er mit der Katze spielen, denn er hob provokant die Hand an.
Komm ruhig, du kleine süße … , begann er, als er zurück zuckte. Er sprang einen Satz nach hinten, als eine leuchtende Kugel an ihm vorbei flog und seinen Weg zu Kazumi suchte, sich hinter ihr hielt, um sie nicht zu blenden.
Tse, Licht. in dem siehst du sogar noch weniger nach Sexappeal aus., rief er Kazumi entgegen.

Kotone hielt den Mann fest, und er grinste schelmisch. Sie lud sich auf und seine Augen wurden größer. Hatte er kein Au oder dergleichen gehört? Sie war gut darin Schmerzen zu unterdrücken, das musste man ihr lassen und er kam nicht drum her um dies eben anzuerkennen. Er mochte sie schon jetzt, ob sie mit ihm mal ausgehen wollte? Er grinste Kotone entgegen.
Wollen wir nachher auf ein Date gehen?, fragte er sie nun und da kam auch schon der Schlag. Er überlegte kurz, ob er versuchen sollte diesen Schlag mit seinem wuchtigen Körper abzufangen, doch das würde bei einem solchen Schlag nicht viel bringen, Kotone würde ihn fertig machen. Der Schlag wurde durch das Juunken durchgehen wie Butter und ihn schädigen. Sie war halt keine Goken’ka, zu seinem Bedauern, doch der Schlag traf, ja was traf er denn? Vor Kotone ging ein Stück Holz zu Boden und zerbarst. Der immense Schlag Kotones hatte dazu geführt, dass das Holz splitterte. Der Mann trat aus dem Gebüsch wieder heraus und klatschte in die Hand, als er sie angrinste.
Stark, schön, so möchte ich das sehen. Sexy noch dazu, wollen wir heiraten?, fragte er sie nun, als er die Augen aufriss und sich keinen Reim darauf machen konnte, denn um Kotone begann nun eine kleine Sonne zu schwirren. Was sollte das denn?

Flammende Hölle, tiefer innerer Sturm, die Welt, sie sollte brennen und Mai begann gerade in diesem Moment aufzudrehen. Ihre Augen waren fokussiert, ihre Finger formten das Tigerzeichen, während um sie herum 3 weitere Sonne kreisten, und eine Tripplet bildeten. Sie waren in einem exakten Abstand zu einander vertreten um immer ein gleichschenkliges Dreieck zu bilden. Die Ninjutsu’ka versuchte endlich der Tiere Herr zu werden, doch es gelang ihr nicht so recht. Sie versuchte immer wieder zu blicken und dabei ihre Jungs zu lenken, doch es gelang nicht. Sie bekam keine wirkliche Verbindung zu ihnen, sie bekam auch keine wirkliche Verbindung zum Schauplatz. Sie sah es nur leuchten, als die Flammen ihren Weg suchten, sie fauchten, sie verschwanden und sie tauchten auf. Was war hier los und dann sah sie Mai. Ein jeder von ihnen starrte sie an, während Mai das einzige wirkliche Genjutsu wirkte, welches sie hatte. Es war ein Protzer, keine Frage, doch sie nutzte es um Aufmerksamkeit zu erlangen. Es lies Mai in den Augen der 3 Herrschaften leuchten, und einen immensen Druck aufbauen, der von Mai ausging. Für sie sah es aus wie umherschlagende Flammen, wie eine starke Gravitation. Die Frau, die mental schwächste von ihnen ging in die Knie, während der Hund von Kazumi getroffen wurde, nicht stark, doch die Schulter begann zu bluten. Derweil starrte der Hüne sie an. Er wollte es dennoch probieren und begann seine Muskeln zum Srint anzuspannen, als sein Gesicht gepackt wurde und in Richtung der Wälder zurückgeworfen wurde. Mai landete vor Kotone auf dem Boden und die 3 Sonnen hatten Mühe hinter her zu kommen. Der Hund derweil wurde sicher gut von Kazumi filitiert.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Fr Feb 10, 2017 6:33 pm

Ihre ganze Kraft hatte sie gemustert. Ihre Ausdauer, die bereits an ihrem Limit war, hatte sie noch einmal ausgereizt. Sie hatte einen fatalen Treffer kassiert. Nur für diese eine Chance. Sie musste ihre ganze Willenskraft aufbringen um nicht das Bewusstsein zu verlieren. Sie konnte den anderen gerade keine Beachtung schenken. Das war in ihrem Zustand jetzt einfach nicht drin. Sie musste sich auf ihren eigenen Feind konzentrieren. Kotones Byakugan war bereits wieder deaktiviert und ihre blutroten Augen fixierten den Gegner, der kurz davor war von einer der mächtigsten Techniken des Hyuuga-Clans getroffen zu werden. Er hingegen schien die Situation zu verkennen und lud sie auf ein Date ein.  War er eigentlich noch ganz richtig? Kotone war so frei und spuckte ihm etwas Blut entgegen. "Ich steh nicht auf Männer..." gab sie schwächelnd von sich. Was erwartete er eigentlich? Zumal er eh gleich das zeitliche segnen würde. Ihre Hand kam dem Feind immer näher und kurz vor dem Aufprall schloss die Hyuuga die Augen. Sie wollte den Moment nicht mit ansehen. Aber vielleicht hätte sie es besser. Auf einen Schlag spürte sie, wie sie die Hand des Mannes nicht mehr im Griff hatte und beim Aufprall war es schon zu spät. Er hatte mit das Kawarimi no Jutsu angewandt um der Situation zu entgegen. Kotone traf statt dem  Feind einen Baumstamm, welcher förmlich von innnen heraus zerberstete. Noch während die Enttäuschung sich in der Hyuuga ausbreitete fiel sie, die jetzt die angeschlagenste Person auf dem Trainingsplatz, auf die Knie und übergab sich. Das ganze war eine unangenehme Mischung aus dem Essen des Tages und Blut.

Sie starrte ungläubig in die Richtung in der ihr Feind stand, nur um zu sehen wie er sich ihr langsam wieder näherte. Sie hatte sich umsonst überstrapaziert. Sie war  in keiner Verfassung mehr zu kämpfen und ihr Feind war noch unangetastet. Vielleicht hatte der Kyuubi Recht gehabt. Vielleicht war Kotone tatsächlich nur eine dahergelaufene Hyuuga. "Ver... dammt..." fluchte Kotone innerlich als sie nicht einmal mehr die Kraft hatte zu sprechen. Wobei sie den Mann wahrscheinlich sowieso nur wieder angespuckt hätte. Koton versuchte sich wieder aufzurichten. Es kostete ein paar Versuche, doch irgendwann stand sie wieder wacklig auf den Beinen. "Darf... den anderen... keine Last sein..." redete sie sich mit dem letzten Fünckchen Willen ein, den sie noch besaß. Sie war bereit noch einmal in einen Schlagabtausch mit dem Mann zu gehen - wie auch immer sie das anstellen wollte. Doch dazu kam es nicht. Mai ging dazwischen und warf den Mann zurück. Und dann landete sie vor Kotone. "Go... men na... sai" entschuldigte sich die Hyuuga schwach, wobei sie innerlich irgendwie glücklich war, dass es Mai gut ging.

Doch die Hyuuga hatte ihre Grenzen viel zu weit überschritten und nun das Ende ihrer Kräfte erreicht. Ihre Beine konnten sie nicht mehr halten, wodurch sie nach vorne in Richtung Mai fiel. Sie verlor das Bewusstsein und wurde ohnmächtig.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Fr Feb 10, 2017 11:54 pm

Leider schaffte es Kazumi nicht sofort ihre Krallen an dem Gesicht dieses dummen Köters zu schärfen. Er ließ sich fallen und während Kazumis Krallen über ihm hinweg sausten, folgten Kazumis blaue Augen seiner Bewegung. Schlitzförmige Pupillen fixierten ihn und zu Kazumis Bedauern waren es nicht die Augen, die sich dank ihres Clans besaß. Dieser Köter machte sie rasend. Sein Gestank widerte sie an und offensichtlich nutzte sie ihre eigene Kraftlosigkeit aus, um Kyuubi geringen Einfluss zu ermöglichen. Wenn sie den Köter töten würder, hätte sie nicht mal ein schlechtes Gewissen. Warnende, kalte Augen fixierten den Kettenjungen, der nun wortwiklich unter ihr lag und gerne hätte Kazumi ihm für seine dreckigen Worte ein wenig den Schritt massiert… mit ihren Absatzschuhen. Hässliche Visage… Lass mich dein Aussehen ein wenig umgestalten, Mistvieh, fauchte sie in bedrohlichem, hassenden Ton, als sie mit ihrer Hand ausholte, um den Untenliegenden mit ihren Krallen zu attackieren. Allerdings rollte er sich rechtzeitig zur Seite und Kazumis Angriff ging ins Leere. Sie richtete sich auf, hob ihre rechte hand und stand eher beiläufig da, als würde sie ihren Angreifer nur einen lächerlichen Seitenblick zuwerfen. Du solltest deine lächerlichen Anmachsprüche lieber sein lassen. Du spielst mit deiner Gesundheit, sagte sie ernst und mit unterdrücktem Zorn. Diese widerwärigen sprüche würde Kazumi ihm gerne rektal wieder hoch in den Hals schieben. Wäre sie so, wo sie noch immer vollkommen ausflippte, würde sie wahrscheinlich eher verbal ausflippen und ihn mit Beleidigungen abstechen, aber gerade hatte sie eher Lust ihn ihre Krallen spüren zu lassen. Es kümmerte sie nicht, was er insofern zu ihr sagte. Es war eh nur heiße Luft und selbst wenn es ernst gemeint sein würde, so waren seine Worte ziemlich abwertend und beleidigend, sodass er sich einfach nur unbeliebt machen konnte. Egal, ob er sie als süß oder dergleichen bezeichnete, für Kazumi war das einfach die reine Provokation zu zeigen, dass das ‚kleine,süße Kätzchen‘ auch zu einem brutalen, blutrünstigen Tiger werden konnte.
Du spielst mit dem Feuer. Also bitte jammer, wenn du dich verbrennst, damit ich einen Grund habe, dir die Kehle aufzuschlitzen, Köter, fauchte Kazumi mit einem unheimlich fröhlichen Grinsen, als sie sich vorstellte, wie der Köter bereute, ihr regelrecht auf der Nase herumgetanzt zu haben. Er provozierte einen Angriff, als er aber mitten im Satz stockte und zurückwich. Eine der leuchtenden Kugeln von Mai kam auf sie zu und hielt sich hinter ihr, um dem Köter die Sicht auf Kazumi zu erschweren und um Kazumi nicht zu blenden. Kazumi lachte auf, als der Inuzuka wieder vor sich hin meckerte. Ich will kein Sexappeal ausstrahlen. Ich bin eine Kunoichi, keine… Dirne, die dazu dient, dich zu bespaßen und sich von deiner Dummheit bespaßen zu lassen, sagte sie gelangweilt. Ihr Aussehen war ihr schon immer unwichtig gewesen. Sie war dankbar, dass sie nicht so eine massige Oberweite hatte, wie ihre Mutter, ihre Tante oder Mai. Sie war lieber so unscheinbar. Je unscheinbarer umso besser konnte sie Leuten das dumme Grinsen aus dem Gesicht schlagen, wenn sie unterschätzt wurde.
Komm her Köter. Ich dachte, du willst spielen. Dann komm. Ich zeig dir mal, wie es ist, sich mit dem falschen Gegner anzulegen , sagte sie, während sie leicht entspannt, allerdings auch leicht in Angriffshaltung dem Kettenschwinger gegenüberstand. In dem Zustand, in dem sie sich befand, musste sie leider gestehen, dass sie Mai und Kotone nicht interessierten. Es kümmerte sie gerade nicht, was die Beiden mit ihren Gegnern anstellten. Dementsprechend nahm Kazumi auch nicht wahr, dass Kotone die Erschöpfung einholte. Sie konzentrierte sich gerade nur auf den Köter und freute sich schon unheimlich darauf den Kerl mit ihren Krallen zu verunstalten. Auf einmal wirkte von Mai ein Jutsu, was Kazumi nicht unbedingt einschätzen konnte. Allerdings schien zumindest die einzige Frau ordentlich mitgenommen zu sein. Sie sank auf die Knie und auch der Köter wirkte von dem Anblick Mais geplättet. Ein wenig angefressen(?) setzte sich die Natsu in Bewegung und attackierte den anderen Blonden und erwischte ihn, ohne ein Anzeichens der Gegenwehr, an der Schulter. Sie verletzte ihn nicht unbedingt schwer, aber es reichte um ihn zum Bluten zu bringen und Kazumis Krallen leicht mit Blut zu benetzen. Ernsthaft? Wie langweilig… Nicht mal der Versuch auszuweichen? Was erwartete ich auch von einem Köter?, sprach sie zu sich selbst, während sie faszinierte dabei zusah, wie sich die kleinen Blutspuren über ihre Krallen zogen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Feb 19, 2017 3:37 pm

Der Hüne betrachtete unter seinem Umhang Mai eindringlich und grinste nur schelmisch. Er wollte etwas sagen, doch lies er es lieber wieder, er wollte ja nicht gleich hier und jetzt noch mehr Ärger machen, während Mai neben Kotone in die Knie geht und sie abfedert, als sie zu fallen drohte. Vorsichtig nahm Mai die junge Frau auf und blickte dann zu den Anderen. Der Hüne hielt still, während die Ninjutsu'ka es mit 2 Tieren zu tun bekam, zum Einen mit Kotones Begleiter und zum anderen mit Noriko, sie hatte also keine Zeit um groß auf Mai und Co zu achten. Mai übrigens war am dampfen durch den Regen und sie atmete leicht durch. Sie konnte allerdings Kazumi und ihren Gegner nicht sehen, wo waren sie hin?
Ich denke, dass es nun reicht, Hideki und Kasumi, immerhin wollen wir nicht, dass das Ganze hier ausartet, oder?, fragte sie und die Beiden nahmen ihre Kaputzen herunter. Die junge Frau lächelte ein wenig schief, während Noriko noch an ihrem Bein kaute und Kotones Begleiter an ihren Haaren zog. Der Hüne trat auf Mai zu und lächelte entschuldigend.
Verzeiht, Mai'sensei, wir hätten wissen müssen, dass Ihr uns entsprechend entgegen tretet., sagte er und Mai seufzte leicht, während sie Kotone vorsichtig eine Strähne aus dem Gesicht strich.
Ich denke, dass wir dann wohl mal Kazumi und Inugami finden sollten., sagte sie nun und sah dabei die anderen Beiden tadelnd an. Diese ließen ihre Köpfe hängen.

Der Inuzuka war mit Kazumi ein wenig abseits gegangen, damit sie weiterkämpfen konnten, war immer wieder nach hinten ausgewichen und hatte so Distanz zwischen sich und Kazumi und der Gruppe gebracht. Sie waren nun in einem Waldgebiet, welches um den Trainingsplatz herum war.
Was denn, was denn? so eine kleine Wunde kann mich schon nicht umbringen Wildkätzchen., sagte er vergnügt und wich nach hinten hin aus, während sie ihn angriff.
Du hast scharfe Krallen, dass muss man dir lassen, aber ich denke, dass du irgendwann müde wirst und dann machst du ein kleines süßes Schläfchen vor dem Kamin, während ich deinen Po streichle und dich im Allgemeinen vernasche., sagte er amüsiert und warf seinen Umhang weg. Man konnte sehen, wie seine Haut anfing beharrt zu werden, wohl durch den Einfluss des Inuzukas. Er grinste breit.
Ich würde mich auch ... huch... , über ihm flogen die Krallen entlang und er wich auf den Boden hin aus, nur um gegen ihre Knie zu treten.
... mit einer Frau mit solch kleinen Brüsten zufrieden geben., sagte er und grinste schelmisch. Bei der Aktion war zumindest geplant, dass sie auf ihm landete. Er würde sie dann festhalten und versuchen zu küssen. Vor allem ihre Arme würde er von seinem Gesicht fernhalten, damit ihm nicht die Augen von Prinzessin Kraztbürste ausgekratzt wurden.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Feb 19, 2017 4:54 pm

Als Kotones Körper nachgab und sie umfiel blieb die Berührung mit dem Wasser aus, den Mai hatte sie vorher aufgefangen. Kurz darauf forderte sie die zwei noch Anwesenden Gegner dazu auf, aufzuhören. Anscheinend kannte sie diese. Kurama unterbrach seine Angriffe und eilte zu Mai, welche Kotone in den Armen trug. "Ojou-sama..." schluchzte er als hätte seine Herrin das zeitliche Gesegnet und landete behutsam auf Mais Schulter von wo aus er Kotone beobachtete. Die Hyuuga atmete ruhig. Sie schien also nicht ernsthaft in Gefahr zu sein. Es war, als würde die Hyuuga schlafen. Vielleicht tat sie das sogar.  "...Ich denke eine Erklärung wäre hier fällig..." warf der Vogel in den Raum. Schließlich wollte sicherlich nicht nur er, sondern auch Noriko wissen, was es mit den drei Personen auf sich hatte. Zumal Mai diese zu kennen schien. Die Sache konnten sie ja aufklären, während sie nach Kazumi und dem der letzten Person des Trios suchten. Diese waren nämlich durch ihren Schlagabtausch immer weiter vom Trainingsplatz abgekommen.

Kotone hingegen schien nicht lange bewusstlos zu sein. Irgendwann war ihr Bewusstsein wieder da und auch wenn sie in einem Zustand war der dem Schalf nahe kam, nahm sie einen Teil ihres Umfeldes war. Da war zum einen die Wärme von Mai. Kotone fühlte sie am ganzen Leib und wenn sie ehrlich war, war dies ein wohltuendes Gefühl. Es war um einiges wärmer als bei so ziemlich allen anderen Menschen. Aber Kotone kam damit klar. Es war irgendwie vitalisierend. Wie ein aufenthalt in einer heißen Quelle. Nur ohne das Wasser natürlich. Sie spürte auch, dass sie in Bewegung waren. Ein leichtes auf und ab. Sie wurde getragen. Vielleicht war es genau das, was der Hyuuga wieder verhalf die Augen wieder zu öffnen. Es fiel ihr schwer, aber sie schaffte es diese zumindest halb zu öffnen. Sie blinzelte langsam und sah verschwommen in das Gesicht von Mai. Sie hatte ihren Blick gerade auf den Weg gerichtet und deshalb kreuzten sich Mais und Kotones Blicke nicht.

Doch jemand hatte gesehen, wie sie die Augen aufmachte und das war Kurama, welcher auf der Schulter von Mai saß und Kotone die ganze Zeit beobachtet hatte. "Ojou-sama!" freute sich der Vogel und flatterte erfreut seiner Herrin entgegen, wobei er sich auf ihrem Bauch niederlies. Die Hyuuga verzog kurz schmerzverzerrt das Gesicht und zuckte kurz zusammen, doch streichelte den Vogel und drückte ihn an sich. "Mai..." murmelte die Hyuuga leise, als sie den Vogel wieder loslies, welcher sofort wieder seinen neuen Platz auf Mais Schulter einnahm um nicht wieder von seiner Herrin fast tot geknuddelt zu werden. Es war nicht so, als würde ihm das nicht gefallen. Er wollte nur, dass Kotone ihre Kräfte sparte.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Feb 19, 2017 7:55 pm

Noriko wusste nicht so recht, was sie von diesem plötzlichen, hinterhältigen Angriff halten sollte. Sie wusste zwar, dass Kazumi sich generell nicht vor einem Kampf drücken würde. Schon gar nicht wenn ihr Gegner von den Inuzukas war, allerdings machte sie sich doch Sorgen um Kazumis Konzentration und deren Ausdauer. Es hatte Noriko gereicht, dass sie gesehen hatte, dass ihre Partnerin trotz ihrer Erschöpfung durch den Bunshin des Fuchses immer noch ihren Körper und sich selbst zwang,Chakra in ihre Hände zu leiten um ihre Nägel wachsen zu lassen. Von dem Schweif wollte sie gar nicht erst anfangenDas würde auf kurze Dauer sicherlich funktionieren. Aber Kazumi ähnelte eben einer Katze. Katzen spielten auch lieber mit ihrem Essen/Mäusen, eh sie sie fraß/erledigte. Sicherlich würde der Kampf nicht nur Kazumis Abneigung gegenüber der Inuzuka fördern, sondern auch einen, auf Hass basierendem Spieltrieb. Sie hatte letztendlich nicht vielZeit. Sie schmeckte regelrecht Kazumis Hass und ihren Zorn auf diesen Inuzuka, der einfach nicht sah, dass er nicht nur mit einer Katze, sondern auch mit einer tickenden Jinchuuriki-Bombe spielte.
Dadurch, dass Noriko Kazumi in ihrem Kampf mit dem Inuzuka nicht helfen konnte, hatte sich Noriko anderweitig nützlich gemacht, indem sie die Ninjutsuka anfiel, wie ein ausgehungerter Löwe…Ein kleiner ausgehungerter Löwe. Aber es reichte zumindest, um sie so zu beschäftigen, dass sie keine Ninjutsus mehr schließen konnte, um Mai oder Kotone anzugreifen. Kurzzeitig, als Mai ihre potentiellen Feinde ansprach, verstand die Katze die Welt nicht mehr und blickte fragend zu Mai, während sie noch an dem Bein der Ninjutsuka hing. EHHHHHHH?! SOLL DAS EIN WITZ SEIN?!, fauchte die Katze in einer unschönen Lautstärke und funkelte die Beiden fremden böse an. Habt ihr sie noch alle?! Kazumi denkt grad, wenn man das noch denken nennen kann, gerade, es geht um Leben und Tod in diesem Kampf! Noriko kam gerade aus ihrer Rage nicht heraus. Sie war wütend auf diese drei dummen Menschen und auch ein wenig auf Mai, dass diese nicht sofort dieses lächerliche Kämpfchen unterbunden hatte.
Aber lange erdolchte Noriko die Anwesenden nicht mit ihren hassenden und mordenden Blicken. Schnell wandt sie sich um und rannte ohne auf die Anderen zu warten in den Wald hinein. Wenigstens musste sie Kazumi nicht suchen. Sie wusste wo ihre Partnerin war, beziehungsweise konnte sie diese genau riechen .

Kazumi dagegen bekam von dem, was die Anderen gerade taten nichts mit. Es war,wie Noriko sagte, wenn man Kazumis Zustand noch als denkenden bezeichnen konnte, so dachte sie, dass irgendwie mal wieder ein Mordkomplott auf Mai geplant gewesen war. Wieso, warum und was das für einen Sinn haben sollte, so weit dachte Kazumi nicht. Da machte sich dann einfach schon der Hass auf den Inuzuka, der sich ironischerweise als ihr Gegner herausstellte, ziemlich deutlich bemerkbar. Sie hatte nicht gedacht, dass sie nach Allem noch einmal so eine Wut verspüren würde. Besonders da sie sich zuvor, nachdem Kyuubis Bunshi verschwunden war, auch noch so emotional ausgelaugt gefühlt hatte. Und jetzt kochte ein Hass und eine Wut in ihr hoch, die sie das letzte mal gespürt hatte, als sie versucht hatte Akari wieder nach Hause zu holen. In ihren Gedanken versuchte sie sich immer wieder zu ermahnen. Konzentrier dich! Verlier nicht die Beherrschung… Sie sagte es wie ein Mantra, doch es half einfach nichts. Sie wurde immer wütender, je länger sie sich vor Augen führte, dass ihr Gegner ein Inuzuka war. Er merkte vielleicht nicht mal dass er langsam aber sicher nicht mehr mit dem Katzenmädchen alleine zutun hatte, sondern auch, dass sich langsam aber sicher Kyuubis Einfluss bemerkbar machte. Ihre Augen verfärbten sich rot und ließen offensichtlich vermuten, dass Kazumi langsam eine Grenze überschritt.
Sie funkelte den scheinbar selbstsicheren Kerl hassend an und sie bemerkte nicht einmal mehr, wie sehr seine Worte sie aufregten. Anstatt zukommentieren und Salven an Beleidigungen loszulassen, starrte sie einfach nur und erdolchte, zerfleischte und erwürgte den Kerl mit ihren Blicken. Er wich ihren Angriffen aus, was Kazumi nur noch mehr anspornte, den Kerl ordentlich aufzuschlitzen und leiden zu lassen. Sie attackierte den Inuzuka, doch wieder, anstatt sich treffen zu lassen, wich der feige Hund aus, trat Kazumi gegen die Knie, sodass Kazumi dann doch das Gleichgewicht verlor und dem Kerl auf eine Art näher kam, die dafür sorgte, dass sie sich gerne in sein Gesicht übergeben hätte. Er stank wiederwärtig nach Hund und selbst Kazumi in ihrer Rage, konnte ihn nur angewidert betrachten. Aber andererseits bot sich eine wunderbare gelegenheit…
Die allerdings nicht so aussah, wie sie es sich gewünscht hatte. Sie konnte ihre Arme nicht rühen, da der Inuzuka sie fest umklammert festhielt. Und als wäre das nicht schlimm genug, kam er ihr auch noch viel zu nah. Sie konnte schlecht aufspringen und Abstand zwischen sie gewinnen. Allerdings, wie ein Reflex und ein Geistesblitz schoss ihr ihr Schwanz in die Erinnerung und binnen eines Wimpernschlags legte sich der Katzenschwanz um den Hals des Inuzukas und drückte den Köter mit dem Hinterkopf auf den Boden, sodass ihre Gesichter einen guten Abstand zueinander hatten. Und der nette Nebeneffekt war einfach,dass sich der Schwanz seinen Griff würgend um den Hals seines Opfers verstärkte und somit die Luft des Köters ein wenig abschnitt. Ein diabolisches Grinsen schlich sich auf Kazumis Lippen und sie war geradeso euphorisch in ihren Gedanken den Hund zu erwürgen, dass sie nicht mal Norikos schreiende Worte wirklich wahrnahm.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So Feb 19, 2017 9:31 pm

Mai vollführte mit der jungen Frau auf den Händen ein Fingerzeichen und erschuf einen Maiklon, während sie diesem nur zunickte. Er machte sich auf die Socken und löste sich in Feuer auf, sie nutzte Funkensprung um sich auf den Weg zu der Sonne zu machen. Mai derweil blickte auf Kotone herab.
Beruhige dich, es ist alles gut, Kazumi wird dich untersuchen und dann wird es dir schnell wieder besser gehen., sagte Mai nun und setzte sich in Bewegung. Auf ihrem Gesicht konnte man Sorge sehen, denn gerade ihr lieber Freund Inugami war alles Andere als einfach zu handeln, wenn es darum ging Ruhe in eine Situation reinzubekommen. Sie hatte noch Noriko hinterher geblickt und würde das alles hier aufklären.

Derweil erschien Mai durch die Sonne, die Kazumi gefolgt war und zog diese von ihrem Hascher herunter, ehe sie diese fest umarmte. Sanft legte sie ihre Hände um die Jüngere.
Beruhige dich, ok, Kazumi? Es ist alles gut, dieser Gegner wollte nur seine Grenzen austesten, also beruhige dich ja?, hauchte sie sanft an dem Ohr der Jüngeren, als sie aus der Sonne kam, hatte sie versucht so schnell es geht die Situation zu erfassen. Dass sie mit ihrem Schuh den Anderen in Grund und Boden drückte interessierte sie nicht wirklich, der wird schon wieder, sagte sie sich innerlich, wichtiger war jetzt Kazumi. Der Kyuubi schien Einfluss auf sie zu nehmen, was nach hinten losgehen konnte, Wo war Ai, wenn man sie mal brauchte? Immerhin sollte sie hier für Ruhe sorgen, und wenn Ai schon nicht da war, dann würde diesen Posten Mai übernehmen und sich der Probleme ihrer süßen Tochter annehmen. Zart strich sie dieser über die Wange, während sie sich von ihr löste. Sie lächelte sie an.
Es ist wirklich alles in Ordnung, ok? Dieser Hund, wird dich nicht mehr angreifen, dafür garantiere ich., sagte sie und drückte den Kopf weiter in den Boden.
Hey ich bin ein ... , weiter kam er nicht, als nun Mai noch einmal mit Kraft nachtrat. Sie wollte ihre Tochter hier und jetzt schützen. Sie wollte dafür sorgen, dass diese sich ausruhen konnte, denn sie war total erledigt.
Kotone braucht dich, kannst du nach ihr sehen?, fragte sie mit sanftem Lächeln um die Jüngere abzulenken.

Dieser Angriff, er war ganz schön aus dem Ruder gelaufen. Die 3 hatten ihre ehemalige Sensei dort stehen gesehen und hatten zunächst gedacht, dass sie diese angreifen können, dass es keine Probleme bereiten würde, sie hatten erst zu spät bemerkt, dass Mai in Begleitung war und diese Damen hatten es auch noch mächtig drauf. Während Mai nämlich die Anderen zum Folgen brachte blutete der Hund den Stein, der ihn umschloss voll.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mo Feb 20, 2017 1:52 pm

Noriko war außer sich vor Wut. Kurama konnte das verstehen, zog jedoch feige den Kopf zusammen. Am besten war, dass er Noriko weder ins Wort fiel, noch ein Kommentar dazu abgab. Sonst könnte er vielleicht in etwas rein geraten, dass viel zu groß für ihn war. Zumal er sich sorgen um Kotone machte und damit beschäftigt war diese zu beobachten. Die Hyuuga war in der Zwischenzeit damit beschäftigt das wahr zu nehmen, was gerade geschah. Mai versicherte ihr, dass alles in Ordnung sei und das Kazumi sich bald um sie kümmern würde. Doch diese Information war für die Hyuuga uninteressant. Sie sorgte sich mehr um Mai als sich selbst. "...bist... du... okay?" fragte sie Leise. So leise, dass sie schon fast meinte Mai könnte ihre Worte überhören. Ihr war Mais Zustand im Moment viel wichtiger als alles andere. Wieso durfte sich nur Mai um andere sorgen, aber niemand um Mai?

Die Hyuuga atmete ruhig und schloss die Augen. Sie war müde. Eigentlich wollte sie nicht wieder wegdösen, doch sie war zu erschöpft. Und die Wärme die von Mai ausging machte das ganze nicht besser. Die Wärme war so angenehm für Kotone, dass sie gar nicht dagegen ankämpfen konnte. Sie bekam zwar immer noch etwas von der Umgebung mit, doch nur stückweise und viel weniger ausgeprägt als sonst. Sie war in einem Halbschlaf. Das Unterbewusstsein nahm deshalb immer noch leichte Reize war. Deswegen hörte sie auch, wie Mai auf Kazumi einredete und ihr sagte, dass sie - Kotone - ihre Hilfe brauchte. "Mir... gehts... gut" murmelte sie im Schlaf vor sich her und das ganze mit einem sanften Lächeln im Gesicht. Die Hyuuga ahnte gar nicht, dass es Kazumi gerade nicht so gut ging. Kurama - der wohl Angst vor der fast schon besessenen Kazumi hatte - machte sich immer kleiner und presste sich an Mai, damit sie ihn beschützen würde.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   Mi Feb 22, 2017 10:01 am

Generell hätte Noriko über solch einen Anblick immer vor Freude gestrahlt. Ihre Partnerin, die einem Inuzuka zeigte, dass Katzen nicht nur süß sein konnten. Allerdings bekam dieser Anblick einen sauren, beißenden Nachgeschmack wie schlecht gewordene Milch. Natürlich war Kazumi nicht so rasend, dass sie gleich das Gewand des Fuchses bilden würde, aber Noriko konnte das unangenehme, böse Chakra des Fuchses deutlich spüren und wenn es nur dieses Gefühl des Hasses war. Dass ihre rufenden Worte Kazumi nicht unbedingt erschreckten oder sie gar dazu brachten von dem jämmerlich daliegenden Inuzuka abzulassen, war leider keine große Überraschung. Scheinbar war sie gerade so fixiert den Köter röcheln und nachLuft schnappen zu hören, dass sie ihre umgebung kaum wahr nahm. Sie wusste auch nicht, ob sie froh oder beunruhigt sein sollte, als Mai versuchte ihre Tochter aufzuhalten.
Kazumi schlug es wirklich erst das Grinsen aus dem Gesicht, als sie viel zu direkte Körpernähe und die Wärme, die von diesen Körper herrührte, in ihrem Rücken spürte. Finster rutschte ihr Blick, ohne den Kopf zur Seite zu drehen, zur Seite, wo sie die Arme anstarrte, die sich um ihren Oberkörper schlagen und die Hände, die sich auf ihre eigenen legten. Am liebsten hätte sie sich geschüttelt um Mai, wie ein lästiges Anhängsel abzuschütteln. Nur leider hatte die Natsu nicht so viel Kraft, wie sie es gerne hätte.. Sie nahm die Worte an ihrem Ohr nur gedämpft wahr. So als würde sie in Watte gepackt sein und Mai so reden hören. Was sollte sie bitte? Sich beruhigen? Konnte nicht einfach mal Jemand sagen, Kazumi konnte machen, was sie wollte? Warum wurde ihr ständig gesagt, was sie tun sollte? Wann sagte endlich mal jemand: Wenn der Hund die Katze provozierte, dann muss der Hund eben die Krallen der Katze ertragen?! Warum sollte sie sich immer zusammen reißen? Andere durften über die Strenge schlagen und wurden von der Strafe geschützt. Warum durfte sie dann nicht auch mal das tun, was sie scheinbar für nötig hielt? Sie hatte sich zwar mehr als einmal mit dem ehemaligen Kage angelegt, hatte sich aber auch diesbezüglich entschuldigt. Kazumi konnte nur für Mai und den Inuzuka hoffen, dass der Köter gezwungen wurde, reuevoll Kazumis Schuhe zu lecken, damit sie dem Vieh auf die Zunge treten konnte.
Langsam und mit versucht unterdrückter Wut löste sich der Griff ihres Schweifes um den Hals des Inuzukas, eh sie den Kopf zu Mai drehte, sodass sie der Älteren ins Gesicht schielen konnte. Rote Augen musterten sie unzufrieden und auch sonst wirkte ihr Gesichtsausdruck nicht etwa so unzufrieden wie Kazumi eigentlich gerade war. Gleichgültig war ihr Gesichtsausdruck. Du störst…, sagte sie lediglich. Endlich, als Mai von ihr abließ, konnte die Fudo es sich natürlich nicht verkneifen ihrer Tochter über die Wange zu streichen, was die Jinchuuriki auch nur über sich ergehen ließ, eh sie wieder auf den Köterherunterstarrte. Ich hoffe, Hündchen, du provozierst mich, wenn wir alleine sind. Dann rettet dir niemand den Schwanz, sagte sie mit einem vorfreudigen grinsen, ohne dabei richtig auf Mais Worte einzugehen. Sie blickte zu Mai und sah sie ernst an. Du kannst es ihm verbieten, wie du willst. Er ist ein Köter. Und Köter neigen dazu Katzen zu unterschätzen. Also wird er mich wieder angehen. Und du kannst ihn nicht an die Leine nehmen und seinen Babysitter spielen, sagte sie mit schneidener Gleichgültigkeit, als wäre sie vollkommen zuverlässig den köter beim nächsten Mal einen Kopf kürzer zu machen. Das hatte nichts mit Kyuubi zutun. Das lag einfach in der Natur einer Katze, Hunde nicht ausstehen zu können. Man konnte sie dafür schlecht zur Strafe ziehen, weil sie einen natürlichen Feind hatte, oder? Sie wurde in ihren Gedanken unterbrochen, als sie schon ein Gewicht auf ihrer Schulter spürte und etwas weiches, flauschiges, das sich an ihrer Wange rieb und schnurrte. Noriko… Sofort erwischte Kazumi eine Welle der Beruhigung und sie lehnte sich automatisch an Norikos Gesicht, welches ihr abwechselnd über die Wange leckte oder sich schnurrend gegen diese kuschelte. Du bist müde. Du solltest dich schlafen legen, dachte sie an die Natsu gewandt und blickte sie kurz mit großen Augen an. Das Rot in Kazumis Augen verschwand, nur ihre Pupillen waren noch schlitzförmig.  Aber zuerst solltest du deineKünste auflösen. Du hast kaum noch Chakra. Du würdest sonst bald zusammen brechen, fügte sie hinzu ohne der Natsu vorzuschreiben, dass sie sich eigentlich nur beruhigen sollte. Daswürde die Wut ihrer Partnerin nur noch mehr anstacheln und das Gegenteil bewirken. Indem sie Kazumi liebevoll sagte, dass sie nur besorgt um sie war, beruhigte sich Kazumi automatisch. Zumal auch die Schmuseattacke seitens der Katze eine hohe Volltrefferquote hatte.
Mai nahm sie in ihrem Zustand nur höchst dumpf war. Nur bei den Worten ihrer Mutter, dass irgendwas mit Kotone war, ließ Kazumis Blick sich von Noriko lösen und kurz ihre Mutter anzusehen. Und der Blick, so erschöpft und müde er auch war, sprach Bände: DEIN ERNST?! Kazumi musste nicht mal was sagen, das übernahm Noriko. MAI! Bei aller Liebe! Kazumi hatte grade- Lass gut sein. A-Aber… Kazumi schüttelte nur den Kopf. Sie versuchte nicht zu erahnen, was in Mai abging. Dafür war sie zu erschöpft. Sie hatte nichts von Kotone und deren Gegner mitbekommen. Wusste daher nicht, ob ihr etwas ernstes fehlte. Selbst wenn, dann musste die Hyuuga eben ins Krankenhaus. Was Noriko nicht zu ende aussprechen konnte, war eben die Tatsache, dass Kazumi am Ende war. Ein einziges C-Rang Jutsu und Kazumi würde binnen Sekunden zusammenklappen,weil sie einfach nicht mehr konnte. Sie brauchte schlaf und den würde sich sich alsbald holen. Zum Glück war sie bereits hier, dann musste sie nicht noch durch die Gegend latschen. Schlafen auf einem schönen hohen Ast unter den Baumkronen… Selbst wenn es noch Herbst war und sehr bald schon Winter werden würde. Wahrscheinlich würde sie selbst im tiefsten Winter auf den Ästen schlafen, nur weil sie sich das angewohnt hatte. Du siehst, wie ich aussehe und willst ernsthaft, dass ich mir Kotone ansehe?, fragte sie tonlos und blickte den Doppelgänger teilweise vorwurfsvoll an. Dass da noch was kommen würde, dass ihr noch mehr die Laune vermieste, ahnte Kazumi nicht. Erst als sie mit Mai zurückging, ob der Köter im Schlepptau war, interessierte sie nicht, und dabei eine zweite Mai mit Kotone sah, blickte kurz finster drein. Sie ist das Original, informierte Noriko Kazumi auf den Blick des Menschenmädchens. Sollte sie heulen oder lachen, dass Mai dachte, ein Doppelgänger würde ausreichen um Kazumi zu beruhigen, während das Original die Aufgabe übernahm Kotone zu tragen… Kein Kommentar…, ermahnte Noriko die Natsu mit einem allessagenden Blick und Kazumi blicktedie Katze an und zuckte dann mit den Schultern. Kein Kommentar, wie wahr, bestätigte sie und blickte Noriko fragend an. Was ist mit ihr passiert? Sofort blickte Noriko nachdenklich drein, eh sie sich ordentlich auf Kazumis Schulter setzte und die VorderBeine ineinander verschränkte. Auf jedenfall scheint es keine Gewalt von Außen gewesen zu sein, die sie irgendwie verletzt hat. Sie hat mit dem Hünen da gekämpft, aber bevor der Kampf richtig losging, hat sie ihn angegriffen, er ist ausgewichen und danach gings Kotone-san plötzlich schlechter. Vielleicht war der Kampf mit dir und kyuubi schon sehr belastend für sie und die Anstrengungen wegen dem Kerl haben ihr den Rest gegeben. Nachdenklich nickte Kazumi als sie vor Mai und Kotone stehen blieb. Sie hob kurz ihre Hand, doch Noriko unterbrach sie harsch. Wag es dir einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden Chakra zu konzentrieren und du wirst beim nächsten Training nicht mal mehr kriechen können, ist das klar?! Wie vom Blitz getroffen änderte sich Norikos Stimmlage. Außerdem hat sie sich übergeben. Ich weiß nicht, ob es an der Erschöpfung lag. Aber sie hat Blut erbrochen und das macht mir sorgen., sagte Noriko und sie sah ihrer Partnerin richtig an, wie der der Schädel brummte. Fein…, sagte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Auch wenn der drang größer war, sich die Hand an den Kopf zu legen. Nachdem sie sich kurz zusammenriss, begann sie Kotone zumindest so abzutasten, wie es eben möglich war, ohne Ninjutsu etwas herauszufinden. Natürlich ernst, nachdem Mai Kotone auf den Boden gelegt hatte. Sie begann ihren Bauch abzutasten und auch ihren Kopf zu untersuchen. Nach einer Weile löste sie sich seufzend von der Weißhaarigen und strich sich über die Schläfe, die penetrant pochte. Ich kann nichts tun. Ohne medizinisches Ninjutsu kann ich nicht nachsehen, ob sie innere Verletzungen hat. Äußerlich scheint sie keine schwerwiegenden Verletzungen zu haben Sie blickte Mai ernst an. Bring sie ins Krankenhaus. Die können ihr helfen. Ich kann nicht nicht für ihr Wohl garantieren, wenn ich jetzt ernsthaft über meine Privilegien handle und denke, ich könnte, meinen eigenen Zustand hinten anstellen und 100 prozentige, perfekte Arbeit leisten Wo sie selbst gerade Schwierigkeiten hatte, klare Gedanken zu fassen. Die wenigen Treffer die sie im Training oder in der Auseinandersetzung mit dem Inuzuka eingesteckt hatte, waren schon längst wiedergut. Die Knie, gegen die der Trampel getreten hatte, taten schon nicht mehr weh und dementsprechend waren die kleineren Wehwehchen wohl auch schon nichtmehr  erwähnenswert. Aber nur weil sie keine Schmerzen mehr hatte, bedeutete das leider nicht, dass sie vollkommen gestärkt an eine Untersuchung von Kotone herangehen könnte. Ihr Chakra war erschöpft und auch wenn Kyuubi ihr minimal ‚geholfen‘ hatte die Jutsus der Krallen und des Schweifes aufrecht zu erhalten, so würde sie nicht mal mehr ein vernünftiges Jutsu zu stande bringen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So März 05, 2017 12:22 pm

Mai hielt inne und nickte dann jedoch. Sie übergab ihrem Klon dann die junge Frau und dieser nickte. Sie würden auf das Anraten hin von Kazumi sich ins Krankenhaus begeben. Sie wollte ja nicht, dass ihre Tochter sich übernahm.
Schon gut, Arisu, ist nicht schlimm. Ich denke, dass es dann das Beste wäre, wenn du dich auch ein wenig ausruhst. Immerhin scheint dein Kampf nicht gerade einfach verlaufen zu sein. Hast du dich arg verletzt? Soll ich einen Iryô'nin holen?, fragte sie, während sich nun der Klon mit Kotone von dannen machte.

Kagebunshin OW: Krankenhaus von Konoha

Derweil ging der Hüne zu seinem Kameraden herüber und zog ihn aus dem Boden heraus, ehe er ihn über die Schulter warf.
Keine sorge, er wird euch nicht mehr belästigen. Wir wollen ja keinen Krieg heraufbeschwören, oder? Es tut mir leid, dass wir euch einfach so angegriffen haben. Es wird nie wieder geschehen Sensei., sagte er und Mai machte eine wegwischende Bewegung, so dass sich die Dame und auch der Hüne verneigten und gingen. Dann blickte die Mutter der Familie Fudo besorgt zu ihrer Tochter. Sie schritt auf sie zu und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Sie blickte die Andere an und nahm dann ihre Hand herunter. Sie ging einen Schritt zurück. Sie wirkte traurig, sie waren alleine und doch wusste sie nicht wie sie den ersten Schritt machen sollte. Sie wollte wieder eine Bindung zu ihrer Tochter aufbauen, war sie doch eine der wenigen Menschen, die sie noch hatte, immerhin war so viel schon vergangen und gerade das sorgte dafür, dass Mai nicht genau wusste wie sie vorgehen sollte.
Arisu, es ist lange her, dass wir mal alleine waren. Hast du ein wenig Zeit, kommst du mit nach Hause, oder wirst du hier auf dem Trainingsplatz bleiben?, begann sie. Sie wollte versuchen so eine gewisse Basis zu schaffen um eine Gespräch ordentlich zu führen. Ai sagte ihr, dass ihre Töchter Zeit brauchen würden und, dass sie vielleicht auch nie wieder die selbe Bindung haben konnten wie zuvor. Eine jede von ihnen hatte ihre eigenen Probleme und beides waren Probleme bei denen Mai nicht helfen konnte, weil sie nicht in der Situation steckte, weil sie nicht ein Jinchuriki war, weil sie nicht die Dinge durchgemacht hatte, welche Kazumi und auch Akari mitmachten. Sie wusste es, doch sie wollte dennoch helfen, sie wollte ihnen zeigen, dass sie wenigstens bei ihrer Mutter einen sicheren Hafen hatten und dieser sichere Hafen sollte aus einer Geborgenheit heraus entstehen, die Mai ihnen geben wollte, sanfte Arme, die die Kinder auffing, die ihnen halt gab, die ihnen beistand, sofern sie konnte, sie aufbaute, wenn es nötig war. Das aggressive Verhalten Kazumi war wohl ein Teil der Veränderung, denn Kazumi hatte sich ganz schön verändert, wenn sie ehrlich war. Sie war zu Anfang eine sanfte Natur, die nahe am Wasser gebaut war, und doch mochte sie sie damals sehr und auch die jetzige Kazumi mochte sie sehr, denn immerhin war jene es, die ihr das Gefühl gab die Dinge richtig zu machen. Allerdings schien Mai es aktuell immer falsch zu machen, sie wartete jeden Tag mit ihrem Essen auf Kazumi und aß dann meist nur wenig, ehe sie ins Bett ging, sie stellte immer etwas warm, doch ihre Tochter aß nicht, sie bereitete sich selber meist eine Nudelsuppe zu, die Mai mit Zutaten immer im Hause hatte, sie achtete dadurch darauf, dass ihre Tochter wenigstens etwas aß. Wenn Mai dann am nächsten Morgen ins Zimmer von Kazumi ging war es nicht schwer zu bemerken, dass die Jüngere nicht hier geschlafen hatte. Ai hatte ihr mitgeteilt, dass Kazumi oft auf dem Trainingsplatz schlief, woher die vom Aussehen her Jüngere dies wusste war ihr schleierhaft und sie wollte es auch nicht unbedingt wissen. Immerhin hatte jeder seine Vorlieben. Mai begann sich die Schuld daran zu geben, was aus ihren Töchtern geworden war und dennoch schwor sich die Fudo durchzuhalten, auf die Rückkehr ihrer Töchter zu warten. Wann dies war, war fraglich und doch war sie sicher, dass es irgendwann sein würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So März 05, 2017 8:11 pm

Kurama seufzte äußerst erleichtert auf und und entpuppte sich wieder aus seiner zusammengefalteten Haltung als Kazumi sich wohl wieder beruhigt hatte. "Gruselig..." murmelte er beinahe schon jammernd, doch war wohl sichtlich erfreut darüber, dass das ganze nun ein Ende gefunden hatte. Wie viel seiner Lebenserwartung hatte er durch diese ganze Hektik und den Stress heute schon eingebüßt? Sicherlich würde er nicht alt werden, wenn das häufiger vorkommen sollte. Hoffentlich war das nicht der Fall. Das wäre nicht nur ungesund für den Vogel sondern auch für Kotone. Diese schien gerade zu schlafen, oder zumindest im Halbschlaf vor sich her zu dösen. "daijobu..." murmelte sie immer wieder während Kazumi einen Blick auf sie warf. Die Hyuuga war ein wenig mitgenommen, aber das war nichts, was nicht wieder ins Lot kommen würde. Dachte sie zumindest. Sie hatte schon viele Harte Schläge eingesteckt. Wenn sie nur an die Verletzungen dachte die sie sich beim Training mit ihrem Vater zugezogen hatte. Da war ein bisschen Blut würgen so etwas wie ein Kinderspiel. Wieso mussten ihr ausgerechnet jetzt Bilder von ihrem Vater in den Kopf schießen? Vielleicht lag es daran, dass sie im Halbschlaf keine Kontrolle über sich hatte, sie wurde tatsächlich wütend. Es brodelte in ihr richtig auf. Und das ganze Gefühl wurde so stark, dass sie letztendlich die Augen wieder aufschlug. "Wo bin ich?" fragte sie perplex und schien wohl  keine Erinnerungen an die Ereignisse zu haben die während ihres Halbschlafes passiert waren.

Die Hyuuga richtete sich langsam auf und hielt sich den Bauch. Sie gab es ungern zu, aber sie spürte Schmerz. Seit langem ein penetrantes Stechen überhaupt irgendwo in ihrem Körper zu spüren war ungewohnt. Und es fühlte sich miserabel an. "Was zur Hölle ist da passiert..." dachte sie sich, hob ein wenig ihre Bluse an und wagte einen Blick auf ihren Bauch. Von außen war nichts zu sehen. Außer einem kleinen blauen Fleck, etwa zwei Finger breit. "Tenketsu?..." fragte sie sich erstaunt, wobei nun auch Kurama einen Blick darauf wagte. Der Vogel konnte sich darauf anfangs nicht wirklich einen Reihm drauf machen. Der Angreifer war schließlich kein Hyuuga gewesen. Wie hätte er den Tenketsu so präzise treffen können? Das konnte nur ein Hyuuga. Da fiel dem Vogel etwas ein. "Wurden wir unterwegs nicht von einem Hyuuga angegriffen?" erinnerte er sich und meinte damit wohl den Zwischenfall kurz vor dem Zusammentreffen auf dem Trainingsplatz. "Scheint so... ich hab nicht gemerkt dass er mich blockiert hat... und hab den Tenketsu im Kampf gewaltsam wieder geöffnet... " "Und deshalb hat der Hüne so viel Schaden angerichtet." Kotone nickte. Sie fokusierte ein wenig von dem Rest ihres Chakras in den Augen um das Byakugan noch einmal aktivieren zu können und nahm sich unter die Lupe. Sie seufzte und deaktivierte ihr Byakugan. Selbst wenn die Anwesenden hier noch über genug Kraft für Iryo-Ninjutsu verfügen würden, könnte ihr niemand helfen. Ein geschlossener Tenketsu der Gewaltsam geöffnet wurde schädigte hierbei nicht nur die umliegenden Organe, sondern auch das Chakranetzwerk. Gewöhnliche Medicjutsu würden zwar die Organe versorgen aber solange der Tenketsu nicht versorgt wurde, würde der Schaden einfach immer wieder auftauchen.

Mai hatte inwzischen einen Doppelgänger geschaffen, der Kotone ins Krankenhaus bringen sollte. Kotone hasste es eigentlich ins Krankenhaus gebracht zu werden, doch hatte sie nicht die Kraft dem zu widersprechen. "Kurama, flieg los und hol Onkel Isei. Aber sag ihm, dass es halbd so wild ist. Sonst kommt er vor Sorge um, bevor er sich um mich kümmern kann..." Der Vogel hatte verstanden und flog gleich los. Und im gleichen Moment wurde Kotone auch schon von Mais Doppelgänger hochgehoben. "Sie zeigt es zwar nicht... aber macht sich um dich höllische Sorgen..." wandte sie sich damit an Kazumi und zwang den Doppelgänger von Mai damit noch ein kleines bisschen zu warten. "Sie hat im Restaurant immer wieder von ihren unerreichbaren Töchtern geredet... mit denen sie wieder mehr Zeit verbringen wollen würde..." erzählte sie ihr noch. Kotone konnte zu diesem Zeitpunkt zwar nicht sprechen, aber sie hatte Mai zugehört und auch ein wenig zwischen den Zeilen gelesen. "Sei nicht so hart zu ihr. Ich hab ihr eventuell zu schöne Augen gemacht..." sagte sie mit einem unschuldigen Lächeln.

Doch mit diesen Worten unterbrach der Doppelgänger die gesprächige Hyuuga und eilte mit ihr zum Krankenhaus. In der Ferne konnte man Kotone hören wie sie schimpfte, dass sie noch nicht fertig war und noch mehr zu erzählen hatte. Aber das war wohl etwas zu viel des guten Gewesen.


--> Krankenhaus

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz "Sumikago"   So März 05, 2017 9:49 pm

Kazumi konnte Mais Sorge nicht einschätzen. Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte. Sie war nicht der Meinung, dass Mai nur diese Sorge heuchelte. Doch sie wollte sich keine Blöße geben und keine Schwäche erlauben. Dafür war selbst eine Kazumi zu stolz. Besonders nachdem sie sowieso so untypisch reagiert, gehandelt und gesprochen hatte. Mai würde ihr das sicherlich nicht mal vorhalten. Aber sie wollte einfach nicht zugeben, dass sie nicht wusste, ob und wie sie richtig reagieren konnte. Die Situation, womöglich gleich alleine mit ihrer Mutter zusein, machte ihr Angst. Sie wollte nicht über ihre Gefühle reden. Nicht jetzt und auch nicht jetzt, nachdem sie sich vielleicht sogar beruhigt hatte. Ich brauche nichts, keine Sorge, sagte sie schnell und blickte zu Kotone. Mir geht’s gut. N bisschen Katzengras und Katzenminze aus meinem Zimmer und ordentlich Schlaf, dann geht’s mir besser. Die paar Kratzer, die ich wegen dem Köter habe… die sind nicht nötig zu behandeln… Zumal Kyuubi die sowieso binnen weniger Stunden heilen konnte. Kotone währenddessen schickte ihren Begleiter fort und eh Mais Doppelgänger sie weg brauchte, machte sich Kotone die Mühe, um das Wort noch einmal direkt an Kazumi zu richten. Kazumi hörte aufmerksam zu, auch wenn sie Alles gerne an sich vorbei rauschen lassen würde. Aber das konnte sie dann doch nicht. Kotone konnte nichts für ihren Ärger und die wirren Gedanken, die sie sich machte. Also wäre es unhöflich, ihr nicht zuzuhören. Und das tat sie, zeigte aber nicht unbedingt die Reaktionen, die Kotone sich vielleicht erhofft hatte. Kazumi blickte die Jüngere nur an, nur Noriko zeigte positive Regungen. Kein Wunder. Immerhin hoffte und wünschte sich Noriko inniglich, dass sich die Beziehungen der Fudomitglieder wieder besserten und festigten. Dementsprechend übernahm Noriko den Part, der Kotones Worte wirklich in Gold aufwog und sich auch für ihre Einschätzung und Meinung bedankte. Höllische Sorgen? Da machte sich Mai aber offensichtlicher größere Sorgen um jemand Anderes.
Mais Doppelgänger brachte Kotone weg und noch, so weit es Kazumis Ohrenzuließen, konnte sie noch hören, wie sich Kotone darüber ausließ und beschwerte, dass Mai sie nicht hatte ausreden lassen. Schöne Augen gemacht, huh?, nuschelte sie vor sich hin und wusste nicht so recht, wie sie damit umgehen sollte. War das nicht ein Grund sich weiter abzukapseln, um Kotone nicht noch mehr in Gefahr zu bringen, wo sich doch ihre Mutter und die Hyuuga so gut verstanden?
Der Hüne entschuldigte sich nochmal bei Mai und nachdem Mai auf ihre Art und Weise abgewunken hatte, drehten sich die Frau und der Hüne, der den Köter schleppte, um und gingen ihres Weges. Hoffentlich musste Kazumi sie nie wieder zu Gesicht bekommen. Das würde nicht gut enden. Nicht für den Köter. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und warf Mais Schülern, beziehungsweise dem Arsch von Köter mörderische, hassende und erdolchende Blicke zu. Die Hand auf ihrer Schulter, die einfach nur von ihrer Mutter sein konnte, sorgte dafür, dass sich Kazumi von Mais Schülern abwand und stattdessen Mai musterte. Für sie war das Hand auf die Schulter legen eine Art Versuch, Kontakt zu ihrer Tochter aufzunehmen. Doch so schnell die Hand gekommen war, so schnelk war sie auch verschwunden. Mai entfernte sich etwas von Kazumi und das Einzige, was Kazumi in dem Moment dachte, war einfach: Hasst sie mich? Bin ich ihr zuwider? Hat sie sogar Angst??
Traurig blickte sie auf die Hand, die vor wenigen Augenblicken noch auf ihrer Schulter gelegen hatte. Sie wusste nicht, was und ob sie überhaupt irgendetwas sagen sollte. Deswegen schwiegen sich Mutter und Tochter eine Weile an, die Kazumi wie eine schreckliche Ewigkeit vorkam. Sie knetete unsicher ihre Hände und blickte dementsprechend unfokusiert auf dem Boden herum.Sie traute sich nicht in Mais Augen zusehen aus Angst, in ihnen etwas zu sehen, was sie bisher nur in ihren Träumen gesehen hatte. Sie war unsicher und wusste nicht so recht, wie sie auf mais Frage reagieren sollte. Sie wollte alleine sein. Sie wollte diesen Tag tief in ihrem Unterbewusstsein vergraben, sodass sie sich an diesen schrecklichen Tag einfach nicht mehr erinnerte. Sie wollte schlafen. So schlapp wie sie sich fühlte, konnte sie sogar die Hoffnung haben, dass dieser Schlaf traumlos war. Aber sie wollte das Mai nicht so direkt sagen und sie so eiskalt abschmettern. Ja… es ist ne ganze Weile her…, nuschelte sie unsicher. Ich komm gerne mit… nach Hause…, fügte sie noch schnell hinzu, rieb sich dann aber die Arme. Es tut mir leid… dass ich so komisch bin. Ich müsste so viel mit dir besprechen… Aber ich kann es einfach noch nicht. Es fühlt sich so schlecht an… mit überhaupt irgendjemandem reden zu wollen…
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