Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Küstenabschnitt

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BeitragThema: Küstenabschnitt   Do Jul 10, 2014 7:32 pm

das Eingangsposting lautete :

Ein kleiner Abschnitt der Küste von Mizu no Kuni, erstreckt sich in östlicher Richtung. Hier wird der Strand teilweise bis zu 500 m breit und liegt malerisch eingebettet zwischen majestätisch aufragenden Klippen und Felswänden. Die wiederum einen natürlichen Schutz gegenüber dem tosenden Meer bietet. In dieser Gegend ist die See eher ruhig, dennoch wehen oft kalte Winde, die beinahe gepsenstisch wirkende Nebelschwaden mit sich bringen. Man kann nie genau sagen, wann der Nebel aufzieht, es geschieht von jetzt auf gleich und meist ist es ein paar Minuten später wieder klar.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Sep 18, 2014 11:14 pm

Er nahm den eigentlich wirklich gut gemeinten Vorschlag nicht an. Der Jinchuuriki spielte bloß sein Spiel mit ihren Worten, gab sich unerschütterlich und unbeeindruckt von all dem Geschehen um sich herum. Es war, als perlte einfach alles an ihm ab, und die abprallenden Bällchen fing er auf, wenn es ihm gefiel, und warf sie zurück. Wie etwa das Wort "Ehre". Die Erwähnung dessen animierte ihn zu einer Erwiderung, die Epona die Zähne zusammenbeißen ließ.
Männer knurrte sie bitter. Kerle und ihre Eier aus Stahl. Schlicht dir selbst treu, ah ja? Warum kratzt mich das derartig? Ehre. Bastard-Bruder der Dummheit. Keiner will sagen, dass sie zur gleichen Familie gehören. Aber nichts anderes ists. Hätte sie nur einen Hauch temperamentvoller gesprochen, wären Speicheltröpfchen von ihren Lippen gespritzt. Sie fühlte das Kochen und Brodeln innerlich; dieser Kerl schlug ihren Rat in den Wind, er entzog ihr den Grund ihrer Neugierde - den Bijuu im Einsatz - und schmetterte ihr gleichsam ins Gesicht, dass er noch längst nicht am Boden wär.
Noch stand er. So sagte er. Was?
Noch immer markierst du deinen Pfosten ganz oben, was? pflaumte sie ihn förmlich an. Für was? Wegen was? Steht es geschrieben in goldenen Lettern auf deine edle Klinge, was du jetzt noch tun kannst? Schwertkämpfer, du bist einfach nur schwach. Chancenlos. Ohne Ausweg. Deine Lage hat nur eine Aussicht: Eis am Stiel, von innen! Und sein Schwert wurde der Stiel. Epona höchstselbst würde ihm das Ding hint-...
Wenn ich jetzt kotze, dampft es sicher.
Kälte. Es wurde nun wirklich frostig.
Es ist so kalt deklarierte Puun, Aber Befehl ist Befehl zirpte Chuun etwas nachdrücklicher.
Ich weiß ja zischte Epona zur Antwort.
Puu reichte das nicht. Viel zu kalt miepste der kleine Molch und verschwand in einer gleichfalls kleinen Rauchwolke vom Fleck weg.
Chuun blickte recht ausdruckslos zur Seite. Hielt sich einfach ein klein wenig fester.
Auf Eponas Stirn zeigten sich winzigste Fältchen der Anstrengung, als sie Fuuton-Chakra ausschüttete. Gleichzeitig richtete sie wieder das Wort an Jinpei. Scheißkerl. Misst uns so gering, ja? Du stehst noch, weil wir dich lassen! Wahrlich, das ist es, was ich an euch Dorf-Shinobi nicht abkann!
Eins der Genjutsu löste sich. Die Falsche Wunde löste sich im Nichts auf, das Blut verschwand gleichsam mit dem Schmerz. Epona hatte nicht die Nerven, soviel gleichzeitig aktiv zu halten. Ihr Fuuton-Jutsu, welches eine Art Isolier-Schicht um ihren Körper bildete, brachte das Fass gerade zum Überlaufen.
Du... siehst lächerlich aus! Schleim tropft an dir herunter, Hölle, das ist Axolotl-Schnütte! Und diese... felligen Dinger! Wutentbrannt zeigte Epona auf den Kiri-Nin, der gerade von seinen kleinen Fellknäuel-Kuchiyose umschwärmt und schließlich eingehüllt wurde. Wo stehst du? Was denkst du,was nun passiert? Ist das wirklich nur steinharter Trotz, dass du deinen Bijuu nicht einsetzt? Ehre, Tugend, sich selbst treu bleiben? In was für einen Kerl nur hatten sie... was für ein Typ hatte... Ihre Stimme geriet nun wirklich ins Wütende, Brennende.
Ich prügele es selbst aus ihm heraus.
Epona rief die Energie zu sich, die der Eremit des Dünenmeers ihr übergeben hatte. Vor Zorn bebend verpflanzte sie sich innerlich unter das tonnenschwere Gewicht des Ozeans, der aus purer Natur-Energie bestand. Sie nahm die Kraft auf, zog sie in sich.
Ich zeig dir deine Chancen. Ich breche dir die Beine, dann kannst du kriechen. Ich breche dir die Arme, dann kannst du dich mit den Zähnen deines großen Mundwerks vorwärts ziehen!
Die Kraft, das Senton, sickerte in sie ein wie Leim. Wie zähflüssiger Honig. Ihr eigenes Chakra umflirrte das Senton, um es zu bändigen und zu lenken.
Ein Samurai ohne Rüstung. Nichts weiter als ein Mann, zu stolz zum Aufgeben. Zu stolz, um gegen Frauen alles zu geben. Dafür -...
Das Senton verwandelte sich in Granit. Das zweite Genjutsu implodierte.
Das Mokuton verwandelte sich schlagartig in eine schwammartige Substanz, verlor seine Tiefenschärfe und platzte gänzlich auseinander, zerfiel im Nichts.
Denn sie hatte alles falsch gemacht.
Für die Zeit eines vollen Herzschlags erstarrte Epona zu Stein. Nur im übertragenen Sinne - sie riss sich selbst gerade so noch aus der tötlichen Abwärtsspirale, fühlte dennoch einen pochenden Schmerz im ganzen Körper und hätte wohl auch um ein Haar den Boden unter den Füßen verloren.
Scheiße... Was war das?

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   So Sep 28, 2014 7:46 pm

Der Falke schrie aufgebracht seine Wut heraus und schaffte es so, den lustlosen Drachen aus seiner Starre zu reißen. Als hätte man Maya eine Ohrfeige versetzt, zuckte die schwarzhaarige kurz zusamen, als sie sich mit der kochenden Wut in Eponas Seele konfrontiert sah. Sie als Medium gab eigentlich einen Scheiß auf die Gesundheit von Seelen und Geistern aber die Yamanaka war so das berüchtigte X in ihrer Gleichung. Die Drachenpriesterin hatte die Seele jener Frau schon einige Male als Rüstung getragen, ja sogar die Blondine in ihr Innerstes gelassen. Normalerweise war es gefährlich, wenn zwei Seelen in einem Körper hausten aber hier war dies nicht der Fall, Maya war mental zu stark um ihren Körper an die Yamanaka zu verlieren und selbige trachtete nicht danach, ihr Fleisch in Besitz zu nehmen, da ihr eigener Körper noch existierte. Sie hatten eine gar skuril anmutende Art gefunden, aus ihrer beider Fähigkeiten das Beste zu machen und daher fruchtete die Zusammenarbeit meistens auch. Meistens. Nun jedoch war ihre Partnerin drauf und dran, diesem Möchtegernhero mit gezückten Fingernägeln ins Gesicht zu springen, um ihm die Augen aus zu kratzen. An sich eine lohnende Entwicklung aber Maya konnte nicht tatenlos dabei zusehen, wie die Yamanaka ihre kalkulierte Beherrschtheit über Bord warf, denn das würde im Erstfall ihre Seelensynchronisation stören. Die schwarzhaarige hatte lange gebraucht um eine Basis zu finden, auf der ihrer beider Seelen im Einklang funktionieren konnten und dieses Gleichgewicht drohte nun zu kippen. Für andere Augen verborgen, sah Maya die dunkle Wolke negativer Energien um ihre Partnerin und beschloss, zu handeln.

Mit einem Seufzen auf den Lippen setze sich die vollbusige Berserkerin in Bewegung. Sie hatte keine Zeit um mit dem Jinchuuriki zu spielen, ihre dunklen Iriden lagen einzigst und allein auf Epona. Daher überwand sie die Distanz zu dieser auch realtiv schnell, denn Jinpei konnte eh nichts machen und wurde im vorbei gehen soagr noch vom Zentrum des Frostes erfasst. Shimo blieb ihr Gefährte, auch wenn die Molche deswegen teilweise sogar den Dienst quittierten. Es sah ihr nicht ähnlich, wegen einer Lapalie gleich das ganze Equipment weg zu werfen. Eponas Seele loderte derweil so düster empor, dass de Priesterin am liebsten herzhaft gelacht hätte. Es war für sie angenehm, dass diese Frau auch mal alle Hemmungen fallen lassen konnte, um sich richtig auf zu regen aber irgendwas stimmte nicht. War es etwa jenes Jutsu, was im Eifer der Emotionen seinen Dienst versagte? Maya konnte es nur erahnen, dennoch streckte sie die Hände aus und fing ihre Partnrin auf, sollte diese noch mehr schwächeln. Herrje! Raunte die schwarzhaarige leise gen Eponas Ohr, während sie diese leicht gegen ihre Brust gedrückt hielt. Ausnahmsweise bin ich wohl diejenige, die sich im Griff hat. Lass deinen Groll nicht zu sehr wüten, das bringt unser beider Gleichgewicht in Gefahr. Schließlich funktioniert die Geistrüstung nur, wenn eine Seele von konstanter Natur ist. Meine ist es nicht und daher ist es wichtig, dass du und Sotetsu darauf achtetet. Mahnte sie leise, sodass nur Epona ihre Worte verstehen konnte. Mit einem ergebenen Seufzen schlug die Hohepriesterin des Drachengottes schließlich ihre Stirn leicht gegen die der Blonden. Reiß dich zusammen und überlass mir das Feld. Es sollte für einen Wächter schließlich das kleinste Problem sein, den Ärger seines Schutzbefohlenen zu zerstreuen. Ich werde dir seinen Kopf bringen, ehe du Falten ansetzt. Das bösartige Lachen der Priesterin zeriss die Stille, als sie sich abwandte und den Jinchuuriki diesmal ernsthaft ins Visier nahm. Dummer männlicher Stolz und die Überbewertung der eigenen Fähigkeiten hatten dafür gesorgt, dass der Drache vom Himmel hinab stieg. Es wäre wahrlich besser gewesen, ihn schlafen zu lassen aber leider waren Menschen von solch einfältig dummer Natur, dass sie die Gefahr erst begriffen, wenn sie ihnen das Gesicht zerquetschte.

Die schwarzhaarige registrierte zwar noch, dass sämtliche Genjutsu sich verabschiedet hatten und das der Jinchuuriki von kleinen, felligen Viechern in der Farbe Kackbraun eingehüllt wurde, doch das alles ging Maya drei Meter am Arsch vorbei. Mit einem wüsten Kampfschrei auf den Lippen, stürmte sie die wenigen Meter zu ihrem Ziel hinüber und nutze einfach mal die Initiative des Erstschlages. Shimo bewegte sich rasend schnell mit ihr, während sie den Griff um Shion leicht veränderte, um möglichst viel Durschlagskraft zu haben. Während der Winter sich in das Opfer fraß und sogar den Fellviechern einen Mantel aus Frost verpasste, würde sich die Drachenkopflanze mitten in den Feind bohren. Maya war ernsthaft sauer und das ging leider selten gut aus.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mi Okt 01, 2014 1:52 pm

Jinpei, nach wie vor an Ort und Stelle genagelt, schien etwas in zumindest einer der beiden Frauen bewegt zu haben. Dieses bewegen schien aber nicht unbedingt positiv ausgefallen zu sein. Die Blondine beschwerte sich, über die Art von Jinpei. Sie machte klar, dass sie die Ehre, die Jinpei bewegte, verwandt mit der Dummheit war. Das war durchaus möglich, änderte jedoch nichts am Entschluss des Schwertkämpfers. Noch immer umklammerte seine rechte Parade-Hand das Wakizashi und er überlegte nervös, was er tun konnte. Gut stand es nicht um ihn, in einem so festen Griff. Gut, er wusste nun, dass dieser Griff nur eine Illusion war, aber das befreite ihn noch nicht. Er musste einen Weg finden, sich aus der Illusion zu befreien. Schmerzen waren die beste Option, wenn er darüber nachdachte … aber was würde genug Schmerz verursachen, damit er frei kam? Die Mokos könnten ihn wohl im Rudel beißen, aber das würde eine Weile dauern… die Burschen waren nicht schnell von Begriff. Option zwei würde besagen, dass er sich selbst verletzen musste – und zwar mit seinem Wakizashi. Die Klinge war nicht sehr lang, aber er würde seinen Körper wohl erreichen, könnte auch seine Hand einfach schneiden, indem er das Katana fallen ließ und kräftig die Klinge umfasste. Doch das würde zugleich auch seine Parade-Hand untauglich machen…

Epona fuhr nun richtig auf, wurde hörbar zorniger und betitelte Jinpei als schwach und chancenlos. Das wollte er nicht so stehen lassen… Er überlegte weiterhin fieberhaft, was er tun konnte, als Maya sich in Bewegung setzte. Doch ihre Augen fokussierten nicht etwa Jinpei, sondern die blonde Frau hinter ihm. Ihr schien nicht zu gefallen, was dort mit ihrer Kollegin passierte. Und in der Tat hätte Jinpei eher der Dunkelhaarigen einen solchen Ausbruch an Emotionen zugesprochen, als der blonden. Jinpei wurde noch als Scheißkerl bezeichnet und dann geschah etwas zu seinen Gunsten. Endlich! Das Genjutsu, welches seine Schnittwunde auf der Brust dargestellt hatte, verschwand und so auch der Schmerz mit ihr und das vermeintliche Blut, was sich verteilt hatte. Ihre Konzentration bröckelte.

Sie regte sich weiter auf, umschrieb das derzeitige Aussehen von Jinpei, während Maya seine Seite passierte, jedoch nichts tat, um ihn an zu greifen. Das war seine Chance! Er musste jetzt aus dem Genjutsu raus! Die Worte von Epona rauschten an Jinpei vorbei, ohne richtig wahrgenommen zu werden. Er konzentrierte sich auf seinen Körper und musste reagieren, sobald sich die Chance bot.
Und mit einem Mal war er frei. Maya startete ihre Tirade gegen Epona und Jinpei konnte reagieren. Er wirbelte, nun endlich frei von jeglichen Illusionen, herum und sprintete in einem Atemberaubenden Tempo auf die zwei Frauen zu. Seine felligen Begleiter konnten sich nicht halten und purzelten zu Hauf hinab. Einen Teil des Schleims der ihn zuvor erwischt hatte, war an ihnen haften geblieben. Je näher er Maya kam, desto kälter wurde es, aber die Hitze des Kampfes erfüllte ihn nun. Gerade, als der Kopf der schwarzhaarigen den der blonden traf, vollführte Jinpei eine Bewegung. “Iaidou!“, erfüllten das Wort nun das zweite Mal die Luft und Jinpei zog sein Katana, welches für den Angriff gedacht war, endlich aus der Scheide, vollführte eine Bewegung in wahrlicher Windeseile und würde Maya den Rücken mit beiden Klingen aufspalten, wenn sie nicht wie durch Zauberhand Augen im Hinterkopf war, die sich öffneten, wenn sie eine Kopfnuss verteilte.

Nachdem der Schlag, erfolgreich oder nicht, vollendet war, ging er noch einen Schritt weiter. Im wahrsten Sinne des Wortes, und setzte mit der linken Hand zu einem zweiten Angriff an, um die Reichweite ihrer Lanzenwaffe in einen Nachteil zu verwandeln. Seine Muskulatur pochte und er spürte, wie ihm trotz der Kälte von Maya, warm wurde. Nicht zuletzt, war dies dem Hachibi zu verdanken, der sich daran gemacht hatte, kleine Mengen Chakra in Jinpei zu pumpen. Dieser hatte derzeit die Konzentration auf beide Frauen gerichtet und bemerkte so nicht, wie aus zahlreichen Stellen seines Körpers ein rötlich, wabernder Nebel aufstieg.

angewandte Techniken:
 
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Okt 09, 2014 9:51 pm

Maya hatte gerade von Epona abgelassen, als deren Warnruf sie erreichte. Die Priesterin musste nicht lange nachdenken, was sie nun zu tun hatte, denn ihre Instinkte reagierten wesentlich schneller und so schlang sie etwas grob der Yamanaka einen Arm um die Taille und zog diese abermals an sich. Der Unterschied zum vorigen Mal? Es war keine halbherzige Aktion, wie sie sonst Maya auszeichnete. Sie würde Epona mit aller Macht beschützen, notfalls auch mit ihrem eigenen Körper. Es bedurfte schon mehr um solch eine Naturgewalt wie sie es war, an den Rand des Todes zu bringen. Mit dieser grausigen Einstellung lebend, fand sich der Blondschopf abermals an den Brüsten ihrer Partnerin wieder, während diese einen Satz nach vorne machte. Shion mochte ihr nicht aus der Hand rutschen und eigentlich hätte sie sich auch wehren können aber der Drache schlug einen wesentlich blutigeren Weg ein. Die Klingen dieses Idioten mochten ihr Fleisch gekostet haben, so dass auf ihrem Rücken nun zwei sich kreuzende Wunden erschienen, doch Maya juckte das nicht. Binnen eines Augenblickes schlug der Frost seine Klauen in ihre Verletzung und verhinderten so, dass die Priesterin verblutete. Sicher, es tat schweine weh, denn die spitzen Eiskristalle zerstörten als Gegenleistung ihr Gewebe, doch mit einem gezielten Chakraimpuls hielt die Schwarzhaarige die Ausbreitung des Eises in ihrem Körper im Zaum. Das waren nur Kratzer und ihr Gegenüber bekam auch die Quittung dafür, dass er das Hyouton so auf die leichte Schulter nahm. Seine Klingen wurden vom Eis verschlungen, dass jede Flüssigkeit gefrieren ließ und somit war ihr Blut an den Schwertern der Auslöser dafür geworden. Shimo ummantelte alles mit einem Kleid aus Eisblumen und änderte somit das Gewicht der Waffe, als auch die Geschwindigkeit des Gegners. Dieser stand seit etlichen Minuten schon in der Kältezone ohne irgendwelche Maßnahmen dagegen getroffen zu haben. Nja, sah man davon mal ab, dass er scheinbar einfach nur zu unwissend für solche taktischen Kämpfe war. Die Priesterin ließ von Epona ab und wandte ihr den Rücken zu. Dieser Kratzer wird dich teuer zu stehen kommen. Ich will den besten Sake der Welt und das in rauhen Mengen! Aber zu aller erst geh ich etwas fangen spielen. Raunte die schwarzhaarige ihrer Auftraggeberin zu, ehe sie sich für den Kampf entschied. Sie nutze die Kraft des Raureifes und wandelte ihn zu einem anderen Jutsu un. Die aktuelle Technik würde damit zwar geopfert werden aber dafür manifestierten sich in der Frostaura nun knapp 10 Eisschwerter. Die WWaffen blieben in Mayas Reichweite und würden ihr zusätzliche Optionen geben, denn nun sah sich der Typ in der Devensive! Mit vor Wut glimmenden Augen, hetze sie diesem Deppen eines der Eisschwerter auf den Leib, um so seinen Angriff zu unterbrechen. Er konnte sich entscheiden: Entweder er parierte das eisige Schwert, welches durchaus Durchschlagskraft hatte und zog sich zurück oder Maya würde ihrem Jutsu nachsetzen und zum Angriff über gehen, sollte er unachtsam werden. Ihr und Shion dürstete es nach Blut und dieser Typ litt eindeutig unter Selbstunterschätzung, denn seine Reflexe hatten durch die Kälte gelitten. Da halfen auch keine Kackhaufen oder Wärmepads vom Bijuu.


Out: Ich bin ehrlich sauer, dass mein B Rang Jutsu mit doppelten Chakrakosten ganze 5 Posts ignoriert oder schön geredet wurden. Klasse!

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Di Okt 14, 2014 5:49 pm

Da war er wieder. Dieser Stillstand. Dabei hatte sie gehofft, ein solcher Anfall wie vor kurzem im Luftschiff gehöre nun endlich der Vergangenheit an und sie hätte die Anfänger-Latschen von den Füßen streifen können. Stattdessen packte die Kraft, die Epona eigentlich hatte kontrollieren wollen, wie eine Lumpenpuppe. Und drückte. Und drückte. Und drückte. Und -
- Ermahnung. Von. Ihr. Ausgerechnet. Worte. Wie in Wasser eintauchendes Blei. Sinkend. In den Ozean. Der nur für einen hier existierte. Druck auf den Ohren. Epona starrte Maya ins Gesicht, verständnislos und ohne jedes Blinzeln.
Scheiße tropfte ihr Geist träge von der Wand, Das lief nicht gut... Sie hatte das Marmeladenbrot gegen die Wand geworfen, und es tropfte rot davon herunter. Im einen Moment war das Gesicht der Leibwächterin noch so weit weg. Eine Ewigkeit später drückte ihre Stirn gegen die der anderen. Verbockt... säuselte ein gehässiges Stimmchen. Verbockt... und der Gegner ist frei...
Frei.
Frei. Eponas starrer Blick brach links aus, fing das Schimmern des Schwertes auf.
Frei! Ihre Stimme gab gar nichts frei. Kein Laut kam über ihre Lippen. Wars ihr Blick, der Mayas Aufmerksamkeit lenkte? Hatte sie Telepathie ohne Fingerzeichen erstellt, durch den Stirnstoß? Wars einfach nur Instinkt?
Epona wurde aus ihrer absolut kruden, verdrehten Wahrnehmung von Zeit und Raum gerissen, wie es sich mancher Mann wünschen würde: Indem Mayas Oberweite sie im Gesicht traf. Zwei Backsteine, links und rechts ihrer Nase ins Gesicht einschlagend, hätten sie nicht effektiver aufwecken können. Den Griff an der Hüfte nahm sie weniger wahr; es ging rückwärts.
Er ist frei. Ich hab ihn aus dem Griff gelassen. Dieser Gedanke schlug Wurzeln und blühte blutigrot. Mayas Blut färbte die Blüte dieses Gedankens, und während Epona unsanft landete, aber immerhin unversehrt blieb, trieb der Schwung ihrer Leibwächterin auch noch den letzten Rest Naturenergie aus ihrem Körper hinfort.
Es war wie Druck auf den Ohren, der plötzlich abließ. Mit einem Male war alles wieder da. Wellenrauschen, Sand, Matsch, Himmel und Erde, Kälte. Mayas Worte, vorhin zu Bleifiguren gegossen, fielen klimpernd.
"Ausnahmsweise bin ich wohl diejenige, die sich im Griff hat. Lass deinen Groll nicht zu sehr wüten, das bringt unser beider Gleichgewicht in Gefahr. Schließlich funktioniert die Geistrüstung nur, wenn eine Seele von konstanter Natur ist. Meine ist es nicht und daher ist es wichtig, dass du und Sotetsu darauf achtetet."
Die Worte warens nicht, die Maya nun sagte. Erst jetzt aber kamen sie in Eponas Verstand an. Sie biss sich selbst auf die Unterlippe und blinzelte angesichts Mayas verletztem Rücken.
"Dieser Kratzer wird dich teuer zu stehen kommen. Ich will den besten Sake der Welt und das in rauhen Mengen! Aber zu aller erst geh ich etwas fangen spielen."
Nicken. Epona kauerte im Matsch und nickte. Sie wollte etwas sagen, doch es kam kein Laut über ihre Lippen. Der Feind war frei, und nun hatte er auch noch den Etappensieg des ersten Blutes für sich. Dabei hätten sie ihn doch gehabt. Er war handlungsunfähig gewesen mit seinem Stolz und seiner Ehre, und dann... ja, hatte sie zuviel gewollt.
Mayas Notversorgung durch Eis kam zuerst, dann die vertrauten Hyouton-Klingen. Ihr Erscheinen riss Epona wieder vorwärts. Weiter gings. Ihre Hand berührte ganz automatisch ein Tobidogou an ihrem Gürtel, und im nächsten Moment hing da der Kairo. Ein Kairo war eine Art kleines, zylindrisches Metall-Etui. Es diente, indem man Kohle, Stroh und dergleichen hineinschob, als tragbare Westentaschenheizung. Eponas Kairo war freilich noch ein Stück besonderer: Sie hatte es während eines ihrer ersten, wirklichen Raubzüge erbeutet. Lange Zeit hatte es im Archiv gelegen, unbeachtet, bis Epona mit Maya die Partnerschaft geschlossen hatte. Von da an nämlich hatte es plötzlich einen unbeschreiblichen Wert gehabt: Der Kairo besaß eine Legierung aus chakraleitendem Metall und Flintstein. Beides zusammen erzeugte umgehend Wärmflaschenhitze, sobald man einen kleinen Impuls Chakra hineinjagte.
Der Kairo begann seine Arbeit auch umgehend und prouzierte Hitze, welche dank Eponas noch immer aktiver Fuuton-Thermo-Unterwäsche rasch verteilt wurde.
Mayas Kälte-Aura, ihre Partnerschaft an sich, konnte man einfach nur überleben, wenn man selbst ein Mikro-Klima erzeugen konnte.
Mit der Wärme kam Kampfgeist zurück. Und sie fachte ihn weiter an. Mit purer Chakrakontrolle zwängte sie ihre Energien in die Form eines Genjutsu, welches Unternehmungslust und Mut förderte.
Sie hypnotisierte sich selbst. Riss sich damit aus der Wut über die Niederlage und zurück ins Kampfgeschehen.
Dies alles lief in wenigen Augenblicken ab - Mayas zurücktreibender Angriff mit dem Hyouton-Schwert war noch in vollem Gange, während Epona es schaffte, sich wieder auf die Füße zu kämpfen.
Weiter gings. Es juckte ihr in den Fingern.

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mi Okt 15, 2014 10:15 am

Scharfer Stahl, der durch Haut und Fleisch fuhr. Ein Gefühl, das manch eine Person zu erschüttern vermochte. Nicht aber Jinpei. Seine beiden Klingen hatten den Rücken von Maya aufgeschlitzt. Feine, gerade Linien. Nicht besonders dick, dafür aber fast über den gesamten Rücken verliefen. Von der Schulter bis fast zur Hüfte auf der entgegengesetzten Seite. Zwei rötliche Linien, die einander kreuzten. Jinpei setzte der Frau nicht nach, als sie ihre Gefährtin an sich drückte und sie aus seiner Reichweite beförderte. Er war zu sehr damit beschäftigt sein Umfeld zu analysieren. Da waren die Tatsachen, dass das wenige Blut, was an den Schneiden seiner Klingen haftete, beinahe sofort einfror, die Wunden an Mayas Rücken von feinen Eiskristallen überzogen wurden, seine eigene Körpertemperatur drastisch gesunken war, das Chakra des Hachibi aus seinen Gliedmaßen strömte … zu viel auf einmal. Er schüttelte den Kopf, gab Maya und Epona so die Zeit für ihre kurze Unterhaltung und widmete sich seinem Umfeld. Erst nach dem Angriff fiel ihm auf, dass sein Körper zitterte und der Angriff dadurch nicht so effektiv gewesen war, wie er es beabsichtigt hatte. Der Treffer hätte einen Schwertkämpfer sofort besiegt, weil jede Bewegung ein Martyrium darstellen würde. Das spielte ihm alles nicht sonderlich in die Karten. Klar, er hatte das First Blood erreicht. Aber half ihm das? Hoffentlich!

Das rötliche Chakra drang weiter aus Jinpei aus. Seine Fäuste verkrampften sich etwas um die beiden Griffe der Katana und er machte ein angestrengtes Gesicht. “Hör auf!“, presste er zwischen zusammen gebissenen Zähnen heraus, nicht bewusst, dass er die Worte laut aussprach. Durch die Kälte wurde seine Konzentration gestört und der Hachibi konnte eine Lücke ins einer geistigen Barriere finden, um so langsam heraus zu kommen. “Lass mich auch spielen!“, drang es in seinem Innern an Jinpei. Der Ochse verstärkte seinen Druck, sodass aus Jinpeis Körper mehr und mehr Chakra drang, was sich verfestigte.

Dennoch entging ihm nicht, dass Maya sich gerade drauf und dran machte ihn auf zu spießen, mit einer ihrer Eisklingen. Eine dieser Eisklingen oder Eisschwerter, je nach Interpretation, sauste auf Jinpei zu. Der Jinchûriki knurrte und eine Atemwolke drang aus seinen zusammengepressten Zähnen, als er mit der kurzen Klinge zu einem Abwehrmanöver ansetzte. Durch die Kälte wurde seine Bewegung verlangsamt. Zwar schaffte er es sein Wakizashi gegen das Eischwert zu schmettern, sodass es zersplitterte, doch war der Winkel so ungünstig, dass die Splitter der Klinge sich in Jinpeis Körper bohrten. Ein Splitter in seinen linken Oberschenkel, einer in seiner rechten Schulter und einer in seine rechte Bauchhälfte – verfehlte jedoch Organe. Das Blut, das aus der Wunde trat, lief nicht einfach an ihm herunter, sondern wurde von dem Chakra aufgenommen.

Seine Pupille war schlitzförmig und seine Wahrnehmung mehr von Reflexen getrieben, als von dem gekonnten Kenjutsuka. Ein Schweif hatte sich hinter ihm aufgebaut. Er wartete fast schon sehnsüchtig darauf, dass Maya ihn mit weiteren Angriffen bombadierte.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mi Nov 19, 2014 11:38 am

Genug der Worte waren gefallen, die Taten kamen und ergriffen die Macht. Genug gesagt. Was folgte, war ein letztes, wildes und turbulentes Aufeinanderprallen von Eisklingen, Stahlschwertern, Bijuuchakra, illusionären Feuerbällen, Schleimgeschossen und zähnefletschender Winterkälte. Der Wirbel der Ereignisse drehte sich nun unbarmherzig weiter, nunmehr ohne die Ruhepausen philosophischer Wortgefechte.

Als die Flut zurückkam, überspülte sie ein Schlachtfeld voller glitzernder Eisblumen. Am Strande lag, groß wie ein Wal, ein riesenhafter Axolotl, völlig reglos und eigentümlich im Licht der Abendsonne glänzend: Er war tiefgefroren. In seinem Inneren war der Jinchuuriki gefangen.
Epona saß auf dem Kuchiyose-Wesen, welches sie im letzten Manöver wie eine riesige Wasserbombe auf Jinpei hatte fallen lassen. Mit weit geöffnetem Maul war der Kuchiyose-Boss vom Himmel gestürzt und hatte den Kiri-Nin verschluckt, säureartiges Chakra-Gewand hin oder her. Nur Augenblicke darauf hatte Maya einfach alle beide mit ihren Hyouton-Techniken auf Eis gelegt.
Das wars, konstatierte Epona in hörbarer Erleichterung, und Schweiß rann ihr von der Stirn. Sie blickte herunter auf Maya. Du kannst dir jetzt wieder ein Oberteil anziehen.
Denn der Kampf war nun vorbei. Epona hatte für heute eindeutig genug gelernt.

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tbc und Mini-Timeskip: Kurairoji/Yubabas Badehaus II

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mi Mai 13, 2015 11:29 am

CF: Südlich der Narutobrücke [Wald]

Nun, die suche nach seiner Pflanze ergab auch bei längerem suchen kein zufriedenstellendes Ergebnis. Es gab sogar Momente in denen er begann zu Halluzinieren und seine Pflanze doch hinter einem Baum hervorschaute. Natürlich war es nie die richtige und da er nun knapp eine Woche den selben Wald nach Grünzeug durchforstet hatte, war es nun an der Zeit wo anders hinzugehen. Vielleicht würde er es generell außerhalb Mizu no Kunis versuchen müssen. Andererseits war es dann wirklich nicht so wichtig das Gewächs zu finden.
So kam es das er den Wald verließ und sich zum Strand hin aufmachte. Wenn nicht die dicke Nebelschicht gewesen wäre die so typisch für sein Heimatland war, wäre aktzeptables Wetter gewesen. Es war einigermaßen warm und vor allem regnete es nicht.
Zuerst lief der Sword-nin einfach den Strand entlang und beobachtete die Brandung. Der WInd schien die Wellen nicht nur an den Strand werfen zu wollen, nein er schien den Wellen so kräftigen Schub geben zu wollen das sie sich überstürzten um möglichst weit ins Landesinnere ragen zu können.
Es war seltsam das er so etwas Triviales als Interessant empfand, aber kurzer Hand zog er sich seine Sandalen aus und trat barfüßig den Wellen entgegen während er sein normales Katana aus der Scheide zog und immer mal wieder ein paar Schwünge mit selbigen machte. Nun war er die dritte Partei in dem Spiel. Der Wind kämpfte darum die Wellen auf den Strand zu werfen, er kämpfte darum das Wasser aufzuhalten und zurück zuwerfen.
Natürlich nur symbolisch.
Hätte er sein anderes Schwert benutzt, hätte er dem Wind sicher Konkurrenz machen können, aber zum Üben reichte dieses normale Katana seiner Kindheitsfreundin allemal.

Nach einigen ersten Hieben merkte er eigentlich wie eingerostet er war und wie gut es war sich auf dem Gebiet wiedermal aufzufrischen. Es wäre bestimmt peinlich für einen der 7-Sword Nin wenn er nicht richtig mit seinem Schwert umgehen konnte. Wie ein blutiger Anfänger wollte er nicht dastehen. Deswegen war es vielleicht gar nicht so verkehrt diese Gymnastik Übungen ab und an mal auszuführen. Nach und nach kehrten also einige vertraute Bewegungen wieder. Zudem war es gar nicht so leicht ordentlich zu stehen wenn sich die Wellen um seine Fußknöcheln schmiegten. Zuerst drückten sie ihn weg, dann zogen sie an ihm um ihn weiter ins Meer zu holen. Je weiter er also reinging desto schwieriger wurde es. Noch eine Herausforderung!

Doch dann kam es, wie es kommen musste. Gerade als er den nächsten Schritt tiefer ins Meer machen wollte, kam eine besonders große Welle auf ihn zu und riss ihn an den Strand. Wuaaaah. Brachte er nur hervor und wurde wie ein Schiffbrüchiger an den Strand zurück gespült.
Pah. Da regnet es einmal nicht und ich bin trotzdem nass.
Wenigstens seine Sandalen waren noch trocken. Man musste das positive an der Sache sehen...
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mi Mai 13, 2015 5:14 pm

cf: Straßen von Kirigakure

Am Abend selbigen Tages wollte Sai einfach seine Ruhe. Er wollte nicht einmal, dass irgendwer aus seiner Familie ihn jetzt nervte. Ob es jetzt sein Vater gewesen wäre oder sein Onkel, das Clanoberhaupt selbst. Die Bekanntschaft mit dem Jinchûriki des Hachibi war nervtötend gewesen. Das Mädchen war so irrational wie einige Frauen, die zwar eindeutig stark waren, aber nichts mit ihrer Stärke anzufangen wussten, sobald ein Mann, der ihnen schön genug erschien, an ihnen vorbei tanzte. Für den Hôzuki waren sie alle nur irgendwelche Dilettanten, die keine Disziplin aufwiesen. Sie waren nicht in der Lage sich selbst zu kontrollieren und Macht zu erreichen, so wie Sai. Von sich selbst hatte er die höchste Meinung. Er sagte zwar nicht, dass er der beste der sieben Schwertkämpfer seiner Heimat sei, doch würde er wohl die Hälfte von ihnen locker in die Tasche stecken. Bewusst hatte er nun sein Suijin mitgenommen, um mit seiner allerliebsten Waffe ein bisschen in dieser Bucht zu trainieren, die ihm recht gut bekannt war. Manchmal war er als Teenager hier gewesen und hatte mit seinem Frosch-Kuchiyose trainiert. Nachdem er den Weg instinktiv durch den Wald gegangen war ohne irgendwelche Konsequenzen, erreichte er die Klippen und die Bucht, die daran ihre Wellen zerbrechen ließ. Sai stand viele Meter über dem Meeresspiegel. Der Sprung eines normalen Menschen von hier oben hätten diesen sofort getötet. Der Blick der roten Augen glitt allerdings furchtlos in die Tiefe. Zwar war Sai kein Sensor, doch er hatte auf dem Weg hier her niemanden gesehen oder gehört. Er stand auch viel zu weit weg, um von jemandem entdeckt zu werden, der am anderen Ende der Bucht war. Allerdings ahnte er nicht, dass sich ein recht naher Kollege in seine Richtung begeben hatte. Dieser wusste es wiederum auch noch nicht. Dennoch musste dieser Mann, der selbst gerade an den Strand gespült worden war, Sichtweite zu dem Klippenhang haben, auf dem Sai stand, da er von dessen Standpunkt aus nicht allzu weit weg war. Wahrscheinlich konnte er sogar die Silhouette des 31-Jährigen entdecken, wenn ihm nach einer Weile auffiel, dass die Klippe eine veränderte Form hatte. Sie hatte keinen gleichmäßigen Rand mehr, sondern da ragte etwas, sogar jemand, hervor. Sai machte kurze Schritte, bis er so nah am Hang stand, dass nur wenige Zentimeter seine Zehenspitzen von einem Absturz trennten. In diesem Moment glitten ihm kaum bedrohliche Gedanken durch den Kopf. Er genoss einfach die Stille, schloss seine sonst immer so mürrisch drein funkelnden Augen und ließ sein Haar im Wind wehen. Die Arme hatte er verschränkt, sodass die Hände sich in den gegenüberliegenden Ärmel des Kimono schoben. Wie ein Mönch stand er da, während er nur Rauschen und den Wind vernahm. Frieden wie er ihn liebte. Diese Stille mit dem Zauber des Mysteriösen zeichnete Mizu no Kuni aus. Und dort wollte er eintauchen. Sai machte ohne zu zögern einen weiteren Schritt. Daraufhin fiel er in einem Sturz, der knapp eine Sekunde dauerte, die gesamte Klippe hinunter. Menschen, die nahe waren, konnten den Schatten seines Körpers eventuell hinunter fallen sehen. Doch in dem Moment, wo eine panische Mutter wahrscheinlich die Augen zugekniffen hätte, weil Sai sich mit dem Kopf den spitzen Felsen in der Brandung näherte, geschah der Zauber, dass er nicht daran zerschellte. Mithilfe einer Technik des Suika no Jutsu explodierte der Körper des blonden Schwertkämpfers förmlich in einer Wasserbombe. Tausende Regentropfen tanzten wie Gischt durch die Brandung und sammelten sich dann im Wasser der Bucht. Zunächst war der Hôzuki somit komplett verschwunden, doch im Gewässer sammelte er sich bereits wieder. In ungeheurem Tempo sammelte er Masse an, um seinen Körper als Entität wieder zusammenzukriegen. Daraufhin schwamm er ungesehen durch die Strömung an das Ufer, wo sich doch jemand befand ohne sein Wissen. Urplötzlich erwuchs aus den Wellen, wie bei der Geburt der Venus, ein Mann. Metaphorisch wurde Sai in diesem Moment aus dem Wasser heraus geboren. Er marschierte völlig trocken aus dem Meer heraus, blieb dann aber barfuß im Sand des Strandes stehen, als er lange, stechend rote Haare entdeckte. Seine Augen verengten sich augenblicklich, weil er nicht mehr alleine war. Dazu noch die Tätowierungen an dem Körper des Kerls, der da lag als hätte er sich selbst ein Bein gestellt. Sai dämmerte, wer es war, doch er wusste nicht, warum er ausgerechnet hier war. Bei einer der wenigen Zusammenkünfte der sieben Schwertshinobi hatte er ihn einmal gesehen. Yasuhito. Shingeki. Shinobi seines Reiches. "Shingeki-san?", fragte Sai skeptisch, doch ausnahmsweise ohne arroganten Unterton. Er wusste schließlich, dass das hier einer der Sieben war. Wenn der Rothaarige es allerdings bei ihm vergessen hatte, dürfte der Anblick eines schwarz ummantelten Objektes, das Sai geschultert hatte, darauf aufmerksam machen. Ein Fagott war es sicherlich nicht.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Mai 14, 2015 10:46 am

Das an den Strand angespült werden saugte ihm für kurze Zeit sämtliche Lebensgeister aus. Er hatte die erste Runde gegen Wind und Wellen verloren. Nun er kämpfte hier zwar gegen Naturgewalten, aber das wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. Immerhin war er für einen normalen sterblichen auch eine Naturgewalt, da er nun zu den 7 besten Schwertkämpfern seines Landes gezählt wurde. Den Titel wollte er zwar nie, aber irgendwo hatte er sich auch nie dagegen gesträubt. Jedenfalls blieb er noch einige Zeit sitzen. Hätte man ihn gefragt, hätte er gesagt er würde seinen Gegner studieren. Natürlich machte er nichts davon und sah sich einfach um. Manchmal hatte er die Attitüden eines alten Mannes. Seelisch war er das bestimmt.

So kam es das sein Blick gerade die gewaltige Klippe streifte und darauf haften blieb. Hätte er ein bisschen Talent für Kunst gehabt, so hätte er nun seinen Skizzenblock zur Hand genommen und diese wunderschöne Szenerie eingefangen. Aber was malen betraf, war er mit zwei linken Händen ausgestattet. Meist hatte seine Zeichnungen die Qualität von Strichmännchen die anatomisch komplett verdreht auf einem Haufen lagen. Das hatte natürlich etwas makaberes und erzeugt bei so manchen Betrachter einen fahlen Beigeschmack.
Und dann geschah ein Phänomen auf das viele weitere folgen sollten.
Einmal kurz geblinzelt und plötzlich hatte die Klippe an deren Spitze eine Ausbuchtung. In der ferne nicht größer als sein Daumennagel. Woher kam dieses Objekt?
Anstatt das logische anzunehmen und eine menschliche Silhouette wahrzunehmen, machte er es sich selbst kompliziert und dachte an Außerirdische die einen magischen Stein auf die Erde geworfen hatte, der die Saat für Killermaschinen beinhaltet. Wo war sein Stift? Wenn er Drehbuchautor gewesen wäre, wäre das bestimmt eine tolle SciFi-Reihe geworden. Aber die Idee verwarf sich gleich darauf wieder als das vermeintliche Außerirdische Objekt die Klippe hinabstürtzte. Wenn sich die Außerirdischen so anstellten, dann würden sie nur sich selbst in Gefahr bringen können. Es kam wie es kommen musste und das Objekt schien an einem Felsen zu zerschellen.
Ob er nachgucken sollte? Irgendwie reizte es ihn schon. Andererseits wer wollte schon Alienmatsch betrachten. Das überließ er dann vielleicht doch ein paar Unschuldigen Strandspaziergängern.

Gerade als sich alles zu beruhigt haben schien, geschah schon das nächste Phänomen. Welch zauberhafter Ort Mizu no Kuni war!
Vor ihm entstieg ein Mann aus den Wellen. Vielleicht war das die Strafe das er, der kleine Mensch es gewagt hatte der Naturgewalt zu trotzen und nun nahm das Wasser eine menschliche Form an um ehrenhaft gegen ihn zu kämpfen. Nun...es konnte auch ein überlebender Alien sein. Wenn er sich so die roten Augen des Mannes vor ihm ansah...
Dieser sprach ihn sogar erst an, bevor sie sich in den Kampf stürzen würden. Was für ein Gentleman. Dachte er sich beiläufig. Doch als er seinen eigenen Namen hörte wurde er stuzig. Das ging nun selbst für eine Naturgewalt zu weit. Und wenn die Außerirdischen Lebensformen ein gutes Stück von ihm entfernt einen neuen Friedhof eröffnet hatten, dann war das vielleicht einfach ein ganz normaler Mann. Ein ganz normaler Shinobi eher. Außerdem hatte er ein recht sonderbares Schwert geschultert. Zwar konnte Yasuhito nicht viel erkennen, aber man entwickelte soetwas wie einen siebten Sinn für derlei Dinge. ABer er widmete sich erstmal dem Mann selbst. Denn den kannte er doch! - Oder?
Er war sich nicht ganz sicher. Ohne Zweifel stand nun einer der Sieben Schwertninjas vor ihm.
Uhm. Jap. - Der bin ich. Yasuhito Shingeki. Sagte er und lächelte verlegen. Und sie sind Hōzuki-san, nicht? Namen merken war an sich kein Problem, doch das Gesicht dazu in Verbindung damit zu halten war nicht immer ganz einfach für den Shingeki. Hier war er sich jedoch sicher den richtigen Namen rausgepickt zu haben. Immerhin waren alle 7 Schwert Shinobi für sich gesehen sehr besondere Leute.
Yasuhito steckte im sitzen seine peinliche Entschuldigung für ein Katana in das dafür vorgesehene Futteral das sich unter seiner richtigen Klinge befand. Dann stand er auf und klopfte sich den Sand von der Kleidung um seine Erscheinung wenigstens ein bisschen zurechtzurücken. Immerhin wollte er nicht wirklich wie ein Schiffbrüchiger aussehen.
Nachdem er sich gesäubert hatte streckte er dem anderen die Hand hin. Den Trick mit dem Trocken bleiben müssen Sie mir unbedingt mal beibringen. Erwiderte er währenddessen spaßeshalber in Anbetracht dessen, dass er triefend nass vom Meer ausgespuckt wurde, während sein Gegenüber mit dem Wasser zu spielen schien und dann noch nicht mal ansatzweise feucht war.
Vielleicht sollte er wirklich mal das Wind-Jutsu lernen mit dem man seine Kleidung einfach trocken föhnen konnte. Schon zum zweiten mal in kurzer Zeit wäre dies praktisch gewesen.
Was verschlägt sie an diesen schönen Abend hierher? Fragte Yasuhito dann beiläufig. Ob der Mann für Smalltalk zu haben war? Nun, er sah vielleicht nicht danach aus. Aber das dachte man von ihm selbst ja auch des öfteren.


Zuletzt von Yasuhito Shingeki am Do Mai 14, 2015 12:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Mai 14, 2015 11:14 am

In dem kurzen Augenblick, in dem Yasuhito bestätigte, wer er war, blätterte Sai gedanklich durch, was ihm alles zu diesem Rothaarigen einfiel. Er selbst bestätigte gar nicht, dass er ein Hôzuki war, an den sein Gegenüber jetzt wahrscheinlich gedacht hatte. Dafür war gerade zu sehr damit beschäftigt alles Wissen zusammenzukratzen, das ihm zur Verfügung stand. Über seine Familie wusste er vergleichsweise wenig. Der Nachname war natürlich Shingeki, doch einen ehrenwerten Clan Kirigakures wies dieser Mann nicht auf. Im Gegensatz zu dem gemeinsamen, verhassten Kollegen Falk Terumî. Der Terumî-Clan war bekannt und hatte zwei besondere Erben, aber was war schon Shingeki? Vielleicht war es für Yasuhito wenigstens ein Ansporn seinem Namen zu einer Erstehre zu verhelfen, indem er jetzt Schwertshinobi war. Des Weiteren war er 28 Jahre alt, hatte exakt dieselbe Größe wie Sai und baute seinen Kampfstil auf Körperstärke auf. Doch das interessanteste sollte ja das Schwert sein. Der Grund, warum dieser Mann seinen Rang trug. Während der eine mit einem Rapier kämpfte und der andere ein Schwert hatte, dessen Klinge mit einer Schnurverlängerung Leute aufspießen konnte, wusste er bei diesem Kandidaten gar nicht so wirklich, was für eine Waffe er hatte. Klar, ein Schwert, und er erinnerte sich auch, dass mal erzählt worden war, dass seine Waffe der von Sai irgendwie ähnlich sei. Doch in Aktion hatte sie sie nie erlebt.
Der Blonde sah Yasuhito einfach nur kühl an, beobachtete wortlos wie dieser sich erhob und ging erst auf die letzte Frage ein, da die für ihn wirklich Relevanz zu haben schien. Alles andere war Vorgeplänkel, das er nicht für nötig befand darauf zu reagieren. Die Hand des Jüngeren ließ er auch einfach in der Luft alleine, nachdem sein Blick kurz darauf gefallen war. Sais eigene Hände blieben in den Ärmeln seines Kimono verborgen, sodass er sehr traditionell wirkte und sich das Recht nahm dies zu verdeutlichen. Nach einer quälend langen Minute des Schweigens antwortete er schließlich: "Ich hatte die Absicht hier in Ruhe zu trainieren. Das scheint sich aber jetzt erledigt zu haben." Daraufhin löste er den Blick von Yasuhito. Momentan wirkte Sai wahrscheinlich wieder arrogant und unfreundlich, aber er sah keinen Grund groß auf diesen Mann einzugehen, obwohl er durchaus neugierig war, was er zu bieten hatte. Als wäre er mit dem Meer verwandt, betrachtete er das Ufer, während seine roten Augen anfingen zu funkeln. "Euch müsste klar sein, dass ich Euch nicht zeige, wieso ich nicht nass aus dem Wasser gekommen bin. Meine Familie ist der Hôzuki-Clan. Und Ihr seid ein Shingeki, somit also nicht berechtigt, dass man Euch das Suika no Jutsu lehren würde." Ein Blick aus dem Augenwinkel heraus folgte, der klarstellte, dass Sai sich damit für etwas besseres hielt. Dann trat der 31-Jährige an die Uferwellen, so knapp, dass sie ihn aber doch nicht erreichten, und blickte in die Bucht. "Was macht Ihr hier?"
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Mai 14, 2015 11:59 am

Yasuhitos Hand verarmte ganz einsam in der Luft. Er schloss sie zu einer Faust und öffnete sie wieder, so als wäre ihm etwas entglitten und in den Sand gefallen. So als könnte er es nicht wahrhaben das dieses etwas gefallen war und er versuchte sich mit dem öffnen und schließen seiner Hand darüber im klaren zu werden wie das überhaupt passieren konnte. Vielleicht sollte er darüber erzürnt sein das man ihm seine freundliche Geste nicht gestatte. Aber wann war er schonmal böse auf jemanden?
Er legte einfach beide Hände aneinander und verbeugte sich dann dazu. Obwohl das die Situation auch nicht retten konnte. Er guckte sich nochmal auf die Hand. Vielleicht war sie noch immer voller Sand und er sah es nicht.
Zusätzlich machte er sich der aus dem Meer entsprungene Kollege wohl wirklich nichts aus Smalltalk, oder doch? Da war ein ganz schwieriger Charakter erschienen. Aber irgendwie würde er sich bestimmt arrangieren können.
Wenigstens seine letzte Frage begann die gesamte Sache ein wenig aufzurollen. Anscheinend wollte der Mann hier trainieren, also eigentlich das selbe das Yasuhito anstrebte. Oder besser: Kläglich in Angriff genommen hatte. Irgendwie passierten ihm peinliche Dinge immer dann wenn er kurz davor war, auf Leute zu treffen.

Anscheinend war der Mann ein Adliger. Denn er legte ziemlichen Wert auf Rang, Titel und Herkunft. Nun Rang und Titel besaß Yasuhito ja, aber bei der Herkunft war es eher dürftig um ihn bestellt. Er war ein Waisenkind, doch wenigstens seinen Namen hatte er noch von seinen leiblichen Eltern und somit bedeutete er ihm viel. Vielleicht legte er in seinen Namen nicht den gleichen Patriotismus wie jemand der dem Hōzuki - Clan entstammte, aber er war ihm trotzdem wichtig.
Eigentlich war das gar nicht so ernst gemeint mit Eurem Jutsu. Und leider habe ich auch keinen besonderen Namen der euch dazu verleiten könnte mir dieses Jutsu zu zeigen. Aber das größte Problem wird wohl jenes sein, das ich keine Affinität zu Suiton habe. Es erscheint mir Elementar wichtiger als einen großen Clan hinter mir stehen zu haben. Er lachte daraufhin auf. Das konnte man sicher nun falsch verstehen. Aber er lachte definitiv nicht über Namen und Clans, sondern eher darüber das er um ein Jutsu gebeten hatte, dass er gar nicht erlernen konnte.

Aber, seien sie nicht so hart zu sich selbst. Ich meine das Training muss doch nicht ins Wasser fallen... - Was für eine Metapher... Nur weil ich da bin. Er stemmte eine Faust in die Seite. So von Schwertkämpfer zu Schwertkämpfer...da brauchen wir uns doch nichts zu verheimlichen. Sonst laufe ich mit einer Augenbinde herum. sagte er und schob sich sein Hachimaki über die Augen. Absolut sicher. - Ich bin sowieso nicht der große Ninjutsuka müsst ihr wissen. Erklärte er während er blind in der Gegend rumtastete.

Als dann die Frage danach kam, was er denn hier täte hielt er kurz Inne. Was er tat er hier?
Nun ja...Ich hab mir eine Expedition in den Wald erlaubt um eine ganz besondere Pflanze für einen ganz besonderen Tee zu beschaffen. Meine Vorräte diesbezüglich gehen langsam zur Neige. Aber ich hab mein Pflänzchen einfach nicht gefunden und bin schlussendlich hierher zum Strand gekommen um der grünen Hölle mal kurz zu entfliehen. Also kurzum hab ich einen Tapetenwechsel vorgenommen. Das war so ziemlich alles was er für eine Woche getan hatte. Nun...die Begegnung mit der Frau die er im Wald getroffen hatte ließ er weg. Das war kein erwähnenswertes Erlebnis.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Mai 14, 2015 12:36 pm

Hatte der Kerl beim letzten Treffen mit den Kollegen auch schon so viel gesprochen? Als Sai die Augen schloss, wollte er für einen Moment das Wellenrauschen vernehmen, doch das war ihm durch Yasuhitos Stimme nicht gegönnt. Er redete ansatzweise über seine Fähigkeiten, erwähnte sein Vorhaben, das so albern war, dass Sai nur den Kopf schütteln konnte - warum beauftragte er nicht einfach jemanden nach dieser Pflanze zu suchen? - und war durch halben Zufall hier gelandet, weil er Wald ihm zu viel geworden war. Welch weltliches Bild. Der 28-Jährige ließ sich von solch einfachen Faktoren aus der Umwelt beeinflussen. Bei so etwas wäre Sai die Ruhe selbst geblieben und fokussierte sich garantiert nicht auf solche Dinge. Unbehagen und Abneigung, das brauchte andere Bedingungen als stundenlang durch den Wald zu latschen. Da er aber jetzt mit dem Rücken zu Yasuhito stand, sah er diesen nicht, er aber das, was auf seinem Rücken prangte. Also wollte Sai darauf auch eingehen. Es war der einzige Anlass, den er sah. "Verschwendet Eure Zeit als Schwertkämpfer nicht mit dem Sammeln von Pflanzen. Dafür gibt es Aufträge, die von einem Genin-Team erfüllt werden, und ihr kommt ans Ziel ohne einen Finger krumm gemacht haben zu müssen." Einen Augenblick später öffnete Sai wieder seine Lider und drehte sich schräg zu Yasuhito um. Er bedahte ihn mit einem immer noch ernsten, etwas arroganten Blick, da er von dem Mann noch nicht überzeugt war. "Von Schwertkämpfer zu Schwertkämpfer ... Ihr bezeichnet Euch also als solchen, weil Ihr ein Katana in den Händen haltet und man euch zu den Sieben zählt? Ihr sprecht ungewöhnlich offen über das, was Ihr nicht könnt." Daraufhin machte Sai langsame Schritte auf den Shingeki zu, was einerseits einfach die Lautstärke seiner Stimme zugute kommen sollte, andererseits eine Gebärde der Drohung war, weil er nahe an ihn herantrat. Sais Augen leuchteten auf als er anfing zu lächeln und Yasuhito herausfordernd in die Augen sah. "Man spricht nicht über seine Schwächen. Das ist der erste Fehler, den Ihr begangen habt. Ihr wollt doch ein Shinobigatana sein. Vor Euch steht einer. Ihr wollt trainieren, ich wollte es auch. Statt zu sagen, dass Ihr kein Suiton oder kaum Ninjutsu beherrscht, solltet Ihr mir zeigen, was Ihr könnt. Dann verzichte ich auch gerne auf die Ruhe, die ich eigentlich gesucht hatte." Sai trat wieder etwas zurück, verlor sein Lächeln und sah wieder ernst drein. Dabei hatte er immer noch seine Hände in den Ärmeln des Kimonos und wartete auf Yasuhitos Reaktion. Es war wahrscheinlich komisch, kaum hatte man sich gesehen, wurde man gleich herausgefordert, aber entweder nutzten beide die Gelegenheit für ihre Absichten oder einer musste weichen, damit der andere in Ruhe trainieren konnte. "Vergesst Eure Pflanzen. Mich interessiert Euer Schwert."
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Mai 14, 2015 3:15 pm

Ob er vorsichtiger hätte agieren müssen? Immerhin hatte der andere sich nun weg gedreht während er freigiebig von sich erzählte.
Weder seine Geschichte über Pflanzenkunde noch die Behauptung er sei ein Schwertkämpfer schienen beim anderen auf fruchtbaren Boden zu fallen. Im Gegenteil er wurde verurteilt. Und nickte nur als der andere Swordnin ihn über die Möglichkeit aufklärte Genins Pflanzen such zu lassen.
Sicher war das einfacher, aber welcher Genin wusste schon wie "Herzgespann" aussah? Und welcher Genin wusste wie man die Pflanze transportieren musste damit sie nicht all ihre Wirkung verlor. Nun, er würde seine Gewächse auch in Zukunft selbst suchen, aber um keinen Streit vom Zaun zu brechen nickte er bei dieser Stelle nur zustimmend.
Obwohl das Blödsinn war, da der andere ihn ja gar nicht sehen konnte, sondern mit dem Rücken zu ihm stand und wahrscheinlich aufs Meer hinaussah. Selbst wenn der Mann aus dem Hōzuki - Clan nicht viel mit ihm sprach, so wurde doch offensichtlich wie sehr er das Meer liebte. Der rothaarige stellte ihn sich gerade mit verliebten Herzaugen vor während er unbeobachtet das Meer bewunderte. Sein schmunzeln darüber blieb unterdrückt.
Jedenfalls konnte der Shingeki somit ein bisschen das sonderbare Schwert des anderen bewundern. Das war schon eine edle Klinge. Aber zu ihm würde sie bestimmt nicht passen. Nur wenige Shinobi hatten die Voraussetzungen um eines der Schwerter der legendären 7 Sword-nin zu führen. Da bildete sein eigenes Schwert keine Ausnahme. Somit mussten sich Herausforderer vorher Informieren ob sie denn das Schwert überhaupt führen konnten das sie bekamen wenn sie den gewinnen würden.

Der nächste Teil der nun als Antwort des Schwertshinobis kam wirkte nun deutlich bedrohlicher. Vielleicht eine Aufforderung zum Kampf? Nun Yasuhito nahm es eher als Ratschlag.
Nicht über deine Schwächen plaudern. Check! notierte er sich in seinem Gedankennotizbuch.
Er merkte das man ihm näher kam und schob sein Stirntuch ein wenig höher um wieder gucken zu können.
Als sich ihre Augen trafen legte der Rothaarige den Kopf leicht schief und lächelte.
Auch beim nächsten Teil war er Recht Ahnungslos wie er darauf reagieren sollte. Sicher war es deutlich eine Herausforderung. Aber inwiefern äußerte sich diese?
Yasuhito schüttelte den Kopf und kam der letzten Aufforderung dann einfach nach.
Pflanzen sind sozusagen mein Hobby. Und wenn ich andere losschicke um mein Hobby zu erledigen, dann hab ich ja keinen Spaß daran. Man muss sich heutzutage einfach Beschäftigen können, sonst wird einem zu schnell langweilig. Erklärte er daraufhin. Das Pflanzen nicht das Interesse von jemanden weckte, war ihm neu. Immer wenn er auf Leute traf, wollten sie viel lieber über sein sonderbares Hobby reden als den Schwertkampf. Wahrscheinlich war das Thema Kenjutsu einfach zu ausgelutscht. Hier schien er aber auf jemanden getroffen zu sein, der Wert auf traditionelles legte.
Und das wollte er dem anderen natürlich nicht kaputt machen, also zog er sein richtiges Schwert. Das Tokage no Ken und legte es flach auf seine Hände während er vor dem Hōzuki auf ein Knie fiel und es ihm entgegenstreckte. Bitteschön. Mein Schwert. Tobt euch aus, aber behandelt es gut. Darin liegt nämlich praktisch meine gesamte Kraft.
Ob das nun als Schwäche galt? Eher nicht, immerhin erzählte er ja davon, dass das Schwert einen Großteil seiner Kraft beherbergte.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Mai 14, 2015 4:13 pm

Dem Gerede über Hobbies und Pflanzen hörte Sai gar nicht mehr zu. Seine Sinne stellten sich auf Stahl und Stiche ein. Seine Augen wurden prüfend schmal und betrachteten, beinahe in gewöhnlicher Routine, wie Yasuhito sich hin kniete, um seine Klinge zu übergeben. Sollte das eine Gestik von Respekt sein? Die stieß dem Hôzuki sauer auf. Irgendwo war es nötig ihm Respekt zu zeigen, doch er war kein Hokage, vor dem man sich verbeugen musste. Und als Schwertshinobi war es doch geradezu dumm jemandem sein Schwert so offen zu überreichen. Er selbst hätte sein Suijin niemals freiwillig aus den Händen gelegt. Dies hatte er nur vor seinen Vorgesetzten einmal getan, als er die Vereinbarung als Oinin unterschrieben hatte, dass er als Geheimdienstler niemals als Shinobigatana auftreten würde, da ihn dies sofort verraten würde. Dennoch nahm Sai die Klinge des anderen zunächst schweigend aus dessen Händen. So sah Yasuhito auch zum ersten Mal Sais Hände, die sich vorher nur im Kimono verborgen hatten. Die Klinge wog schwer in der Hand, viel schwerer als die üblichen Katana. Sie funkelte lang und glatt auf beiden Seiten, sodass ein Treffer egal von welcher Seite gefährlich war. Interessant war dazu noch der Griff, reich an Verzierungen aus Gold und dunkleren Elementen. Doch wenn die Schönheit alles war, was es zu bieten hatte, dann durfte es sich nicht als Klinge der Sieben bezeichnen. Sai drehte das Schwert mehrfach zwischen den Hände, machte einige Testhiebe, sogar mit einer Drehung, und stach es dann vertikal in den Sand, damit es dort stehen blieb. Es folgte ein neugieriges Grinsen des Blonden, zunächst blickte er auf das Schwert, dann auf Yasuhito. "Ich ahne, dass sich dort etwas verbirgt. Es sieht einfach aus, doch es muss mehr zu bieten haben. Sonst wäre es kein so besonderes Schwert." Damit entschloss sich Sai es zu probieren. Er wollte Yasuhito testen, ob er den Respekt als Schwertkämpfer verdient hatte. Und dabei kam es nicht auf Sieg oder Niederlage an, sondern auf demonstrierte Stärke. In der Umgangssprache hätte man jetzt Schwanzvergleich gesagt. Wie gut das Tokage no Ken wohl gegen ein Schwert aus Naturmaterialien war, welches quasi nur aus Haifischzähnen bestand? Hinzu kam der kleine Trick, dass Sai es komplett in Wasser verwandeln konnte. Er trat einige Schritte zurück, holte die schwarze Box auf seinem Rücken hervor und legte sie vorsichtig in den Sand. Insgesamt war die Verpackung schon groß mit 1,6 Metern, da das Schwert selbst fast 150 Zentimeter maß. Es klickte bei den Verschlüssen, als Sai sich in den Sand kniete. Daraufhin öffnete er den Deckel und griff entschlossen sein Suijin, das übersetzt Najadenschwert hieß. Er hielt es locker in einer Hand fest, richtete sich auf und drehte sich herausfordernd lächelnd zu Yasuhito. "Und das hier ist mein Instrument der Macht", erklärte er, gab es dem anderen aber nicht zwischen die Finger. Es wurde lediglich auf Augenhöhe waagerecht gehalten, damit der Rothaarige einmal seinen Blick drüber gleiten lassen konnte. "Ich schlage vor, dass wir uns auf das Meer begeben. Was haltet Ihr davon?"
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Mai 14, 2015 11:09 pm

Der Swordnin begutachtete Yasuhitos Klinge ganz genau. Man bekam ja nicht alle Tage das Meisterstück des anderen in die Hand. Er erlaubte sich einpaar Testschwünge mit dem Schwert während Yasuhito aus Respekt zurücktrat. Er musste seinerseits ein Grinsen unterdrücken, da das Schwert in diesem Zustand wohl wirklich nur Hübsch an zu sehen war, und er lieber die Klinge genommen hätte die noch an seiner Hüfte hing um so zu kämpfen.
Interessanterweise wusste sein Gegenüber sogar das da noch mehr in dem Schwert drinnen war, als der schöne Anblick. Zwei Jungs und ihr Spielzeug eben.
Nachdem also sein Schwert genug Aufmerksamkeit bekommen hatte wurde es fürs erste in den Strand gesteckt, während Hōzuki-san sich daran machte sein eigenes Schwert hervorzuholen.
Zumindest nahm Yasuhito das an, obwohl das Schwert verpackt worden war, als sei es ein ganz besonderes Musikinstrument, das ja nicht mit zu viel Luftfeuchtigkeit in Kontakt kommen durfte. Ansonsten verlor es seinen einzigartigen Klang. Jedenfalls war kein Musikinstrument in der schwarzen Box, sondern wirklich wie geahnt ein Schwert. Fast wollte Yasuhito die Hand danach ausstrecken und nun selbst ein bisschen testen. Aber er war wohl der einzige der sein Schwert ab und an mal aus der Hand gab.
Schade das die meisten Leute diesbezüglich so zugeknöpft waren.
Aber wenigstens wurde es ihm aus nächster Nähe gezeigt.
Uhhh. Machte er anerkennend während er mit den Augen über die Schwarze Klinge fuhr. Ebenso sahen die Haifischzähne auf dem Schwert durchaus gefährlich aus. Die würden wohl genauso schlimme Verletzungen hinterlassen wie sein Schwert in der zweiten Form. Jetzt wo er so drüber nachdachte, waren sich die Schwerter gar nicht so unähnlich und doch komplett verschieden.
Suijin war für sich gesehen schon ein eigenartiges Schwert. Irgendwie wirkte es mehr wie das Skelett eines Hais. Zudem war es noch überdurchschnittlich groß. Auf dem Boden abgestellt ging es ihm sicher bis unters Kinn. Ob sowas nicht unhandlich war? Das Schwert war damit schon fast ein Speer. Die Reichweite würde also exorbitant groß damit sein. Aber sicher hatte das auch einen Preis. Vielleicht die Geschwindigkeit? Nun...es sah aber gar nicht so schwer aus. Musste am Material liegen. Yasuhito hatte ein Stahlschwert. Das von Hōzuki-san war anscheinend aus Knochen und Zähnen. Obwohl wie sicher konnte man sich dabei sein? Vielleicht war darunter ebenso eine Stahlschicht und der Rest legte sich einfach wie ein Exoskelett darauf.
Vielleicht hätte er Fragen können? Aber die Antwort würde man ihm sicher wieder schuldig bleiben.

Dann kam die Aufforderung dazu ihre Herausforderung auf dem Wasser auszutragen.
Das brachte Yasuhito nun wirklich zum schmunzeln. Zuerst dachte er sich nichts dabei, aber wenn er eins und eins zusammenzählte hatte der andere Swordnin hier sozusagen Heimvorteil.
Das konnte man nur zu gut annehmen, da sie bereits zuvor über Wasserjutsus gesprochen hatten und ebenso konnte man annehmen das sein Schwert Wasser benötigte um seine gesamte Macht zu entfalten. Immerhin bestand es wohl komplett aus einem Hai.
Da schien es schon ein bisschen wie Suizid wenn er darauf einging. Trotzdem stimmte er zu.
Na gut, aber nur weil Sie es sind. Mal sehen was Ihr Haifischschwert so zu bieten hat. sagte er. Was aber wenig herausfordernd Klang sondern eher als würde er dazu aufrufen einmal um den Block spazieren zu gehen. Während Yasuhito also voran aufs Schlachtfeld schritt, zog er sein Schwert aus dem Sand. Dann konzentrierte er ein wenig Chakra unter den Fußsohlen um auf dem Meer stehen zu können und über das Wasser zu laufen. Sein Schwert ließ er einfach lässig herabhängen so das die Spitze unter Wasser getaucht war.
Und...Bereit? Fragte er einfach mal und streckte sich noch ein bisschen. Es sah nicht danach aus als würde er diese Herausforderung allzu ernst nehmen. Nicht weil er dachte das er stärker war. Sondern eher weil es ein Kampf zum Protzen war und auf dem Gebiet war er nun wirklich kein angehender Weltmeister.


Technik zum Wasserlaufen::
 
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Fr Mai 15, 2015 10:32 am

"Tse", zischte Sai kurz mit einem arroganten Lächeln, als Yasuhito das Suijin als Haifischschwert bezeichnete. Es bestand natürlich aus Elementen diesen wundervollen Tieres, doch es war doch ein Najadenschwert. So konnte er auch noch nennen, wenn ihm der Name nicht geläufig war, aber nur wenige kannten die mythologische Figur der weiblichen Wassergeister. Eine Najade, eine größere Version der Undine, die in Flüssen leben sollten. Schließlich machte der Rothaarige sich auf zum Wasser, was endlich zu dem Resultat führte, das Sai beabsichtigte. Er wollte in seinen heimatlichen Gefilden den größtmöglichen Vorteil für sich erhaschen. Den hatte er, wenn er tonnenweise Wasser um sich hatte, sein liebstes Schwert und einen Gegner, von dem er wusste, dass er bei einem Fehler ins Wasser fallen konnte. Er folgte ihm mit derselben Technik des Laufens über Wasser, sodass sie wie zwei Duellanten vor dem jeweils anderen standen. Das herausfordernde Lächeln in Sais Gesicht nahm stolze Ausmaße an. Wenn es sich ergab, maß er sich doch irgendwie gerne mit anderen Schwertkämpfern. Am liebsten ja mit seinen Kollegen, wenn sie entweder ein wenig unsicher, zurückhaltend oder einfach unerfahrener waren. Doch er vergaß trotz seiner Kampfeslust die Tradition nicht. Auch Sai verbeugte sich einmal vor Yasuhito, als Schwertkämpfer. "Ich bin auch gespannt, womit Ihr Euren Titel verdient habt, Yasuhito. Uns trennen viele Jahre, in denen ich meinen Titel bereits besitze." Damals, wo er das Schwert erhalten hatte, war er nicht einmal 20 Jahre alt gewesen. Seine Mutter hatte dafür ihr Leben gegeben. Es war das Zeichen gewesen, dass er ein solches Niveau im Schwertkampf erreicht hatte, dass er seine eigene Lehrmeisterin übertroffen hatte und besiegen konnte. Seitdem war er der Besitzer des Suijin.
Somit schärfte der Oinin seine Sinne für eine Auseinandersetzung, atmete ein letztes Mal tief ein und ging in Angriffsstellung über. Sai benutzte beide Hände, um sein trotz der Größe leichtes Schwert festzuhalten. Dann sprintete er mit einem ernsten Funkeln in den Augen von seiner Ausgangsposition auf Yasuhito zu. Als er knapp die mittlere Distanz verließ, leitete er schon Chakra in seine Klinge und verwandelte die Seitenklingen plötzlich in Wasser. Sie formten sich zu relativ langen Strahlen, die den Bewegungen des Besitzers folgten. So vollführte Sai seinen ersten Hieb. Die feste Hauptklinge war nicht im geringsten im nahen Umkreis von Yasuhito, aber die Wasserpeitschen schnellten nach vorne und hatten keine zu verachtende Schlagkraft für ihn bereit. Mit seinem Schwert in normaler Form konnte er sie bereits blocken und auflösen, doch sie würden in einer kleinen Fontäne zerspringen. Falls Yasuhito diese Methode der Abwehr beabsichtigte, konnte er sich darauf einstellen, dass Sai gleich darauf verschwunden wäre. Sobald die Wasserpeitschen aufgelöst wären, wollte Sai nämlich abtauchen.

Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Fr Mai 15, 2015 7:42 pm

Der andere bescheinigte ihm, dass er seinen Titel als Swordnin verdient hatte. Nun, hatte er das überhaupt? Eigentlich hätte er den alten Meister des Tokage no Ken ehrenvoll in einem Kampf besiegen müssen. Doch im Grunde war er einfach druch glückliche Umstände auf eine Mission geschickt worden um ein Schlachtfeld zu untersuchen und dort hatte er das Schwert glänzend wie eh und je auf einem Leichenberg entdeckt und mitgenommen. Nur durch falsche mündliche Überlieferung von Informationen kam es in der offiziellen Version dazu, dass er den alten Meister niedergestreckt hatte und sich Rechtmäßig das Schwert angeeignet hatte.
Im Grunde war er auch Swordnin wieder willen und nahm den Titel eigentlich eher schlecht als Recht an. Doch das konnte er dem stolzen Adelskrieger natürlich nicht auf die Nase binden.
Zusätzlich hatte sein Schwert bisher kein Problem mit Yasuhito gehabt. Im Gegenteil das Schwert das zeitgleich auch eine Vertragsschriftrolle war, half ihm oft aus wenn er in missliche Situation kam.
Diese hier war vielleicht nicht ganz so misslich, aber wenn er den nötigen Respekt vor dem Kampf verlor, konnte es bitterböse für ihn ausgehen. Also schob er die Vergangenheit beiseite und konzentrierte sich aufs Kämpfen.
Wie stellte man es also an, selber nicht getroffen zu werden, den anderen nicht zu verletzten und trotzdem einen Kampf ausgefochten zu haben? Gar nicht, genau. Aber er konnte nun einfach nur zu sehen das beste aus der Situation zu machen.

Und da kam sein Gegenüber auch schon angespurtet. Das war eigentlich nicht das was Yasuhito von dem Swordnin erwartet hätte. Eher das er ein erhabenes lächeln aufsetzte und ihn zum Angriff neckte, nur um dann einen mächtigen Konter gegen ihn zu führen.
Anscheinend war also sein gegnüber für Überraschungen gut, was die Sache nochmal erschwerte.
Yasuhito wartete einfach ab bis der andere seinen Zug gemacht hatte. Er ging in eine untypische Verteidigungsposition in der er sich breitbeinig hinstellte und den Oberkörper vorbeugte. Dabei wechselte er sein Schwert in seiner normalen Form einfach von der linken zur rechten Hand. Hätte er gewusst was nun kam, hätte er bestimmt nicht gezaudert und sofort die erste Form benutzt. Aber so dachte er, würden die beiden einfach für den ersten Schlagabtausch die Klingen kreuzen.
Denkste. Würde man nun sagen. Als das aus Suijin Wasserpeitschen hervorkamen. Vor wenigen Augenblicken noch, als er es begaffen durfte, war es nur eine sonderbare Klinge, doch nun eine wurde dem Rothaarigen Bewusst wie schnell dieses Schwert ihm gefährlich werden konnte.
Aber für große Manöver war es längst zu spät. Die erste Wasserpeitsche konnte er mit einem Aufwärtshieb durchtrennen und vermeintlich unschädlich machen. Doch Das Wasser bildete sich zu kleinen Fontänen die ihn trotzdem trafen. Wie tausende kleine Boxhiebe prasselte es auf seinen Körper nieder. Und das war nur die erste Wasserpeitsche. Für die folgenden musste er sein Schwert mit beiden Händen fassen und die Parierstange des Breitschwertes als Deckung nutzen. Und trotzdem bekam er die Fontänen fast komplett ab.
Puhu...das nennt man wohl grün und blau geschlagen. Pass ab jetzt besser auf, sonst bist Haifischfutter. Animierte er sich selbst.
Doch gerade als er seinerseits in die offensive gehen wollte um weitere Treffer möglichst zu vermeiden, war sein Gegner verschwunden. Yasuhito guckte sich um und fand absolut nichts außer tosende Wellen zu seiner rechten und den Strand zu seiner linken. Ein kurzer Blick nach oben, aber auch da war nichts.
Sag mir nicht ... ! murmelte er als er zu begreifen begann. Er musste sich nur wieder an die Szene erinnern als sich die beiden zum Ersten mal getroffen hatten. Aus dem Wasser entstiegen... Lautete das Kommentar dazu und er guckte unter sich ins tiefe Blau. Nichts. Was hatte er auch bei diesem Wellengang erwartet? Wie bereitete man sich auf einen Angriff vor der jederzeit aus dem Wasser kommen konnte? Was für eine grandiose Idee auch auf dem Meer mit ihm zu kämpfen. ANscheinend hatte Yasuhito den Mann unterschätzt, obwohl er das doch so gern vermied.
Der einzige Plan zu diesem Zeitpunkt war bei einem Angriff so hoch es ging in die Luft zu springen und dann seinerseits einen Konter zu landen.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Fr Mai 15, 2015 9:48 pm

So klassisch einfach die Technik war, so solide war auch die Gegenwehr, die Yasuhito an den Tag legte. Die Wasserpeitschen quasi selbst zu zerschneiden und dann von dem Restwasser beregnet zu werden, glich einem Klassiker, den Sai so oft erlebte, dass die Technik nur bei Genin sehr gefährlich war, die nicht wussten, wie sie reagieren sollten. Hier stand aber ein Mann mit 28 Jahren Lebenserfahrung und einem Rang wie Schwert, der wissen musste, wieer sich zu verhalten hatte. Die erste Peitsche zerschlug er ziemlich gekonnt, die zweite hinderte er ebenso an einem Volltreffer, ließ sich dann aber von dem zerplatzten Wasser ablenken, sodass Sai genug Zeit fand sich zu verflüssigen und in das abzutauchen, was sie beinahe kilometerweit begleitete: Den Ozean. So trieb er unterhalb von Yasuhito und gleichzeitig nirgends, weil man einfach nicht sagen konnte aus welcher Richtung er käme. Kein Schatten, keine Welle verriet in. Manchmal lösten auftauchende Wale Gischtkronen aus, die sie verrieten, aber das war hier nicht der Fall, da der Hôzuki mit seinem Element eins war. Und so kam er in Fahrt. Er hatte Respekt vor seinem Gegner, aber wollte gleichzeitig mit ihm spielen. Wie ein kleiner Junge sich im Fußballtraining austoben. Nicht bis zum allerletzten Chakraverlust, aber um zu zeigen, was in ihm steckte. Ein wenig sticheln und bedrängen, bis sie sich dann Auge in Auge einen Schlagabtausch liefern würden. Sai konzentrierte sein Chakra an zwei Fixpunkten nahe der Oberfläche. Seine Distanz zu Yasuhito betrug etwa 15 Meter, egal von welcher Seite. Dann ging alles sehr schnell und nur mit genügend Reaktionsgeschwindigkeit konnte der Rothaarige rechtzeitig ausweichen. Zeitgleich wuchsen nämlich immer größer werdende Wasserwände von zwei Seiten heran. Von hinten kam Sai und von vorne die Seitenklingen des Suijin, während die Hauptklinge wiederum in Sais Wassergefüge verblieb. "Haaaaa!", rief er entschlossen aus, während sein Gesicht sich manifestierte. Nur Sais Oberkörper bestand aus festem Fleisch. Arme und alles unterhalb des Bauches war reines Wasser, mit dem er in hoher Geschwindigkeit nach vorne peste. Die Hauptklinge seines Schwertes hatte er im flüssigen Zustand mit seinem rechten Arm verbunden, sodass dort quasi ein Wasserspeer zu sehen war. Die Seitenklingen kamen derweil von vorne auf Yasuhito zu, hatten ungefähr eine Länge von drei Metern eingenommen und fegten zu dem Mittelpunkt, wo sie sich mit ihrem Beschwörer treffen wollten, natürlich mit dem Gegner dazwischen. So kamen zwei Wasserspeere von vorne, einer von hinten, geführt vom Ninjutsuka. Und da Sai durch die vorherige Distanz von mehreren Metern genügend Geschwindigkeit aufgebaut hatte, konnte er auch bei einem Ausweichen in die Luft noch ein wenig hinterher schießen und wenigstens mit den Seitenklingen in Wasserform nach oben nachjagen, sodass das Meer quasi nach Yasuhito züngeln würde. In dem Moment wäre ein Treffer allerdings nur ein Peitschenhieb, der eine rot pochende Stelle verursacht hätte. Jetzt galt erst einmal die Reaktion auf das Zwei-Seiten-Manöver zu koordinieren.

Jutsus:
 
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Sa Mai 16, 2015 5:54 pm

Er hatte festgestellt das sein Gegner irgendwo unter Wasser auf ihn lauerte, doch in dem kurzen Zeitraum der ihm als Verschnaufpause gewährt wurde, blieb nicht viel Zeit um zu überlegen wie er einem Angriff aus der Tiefe entgegenwirken konnte. Aus reinem Reflex heraus wollte er sich in Bewegung setzen, aber das hätte ihm bei dem Fähigkeiten Format des Hōzuki nur in seiner eigenen Reaktion behindert.
Wehe ihm wenn er ihn nochmal zu Gesicht bekam. Dann würde Yasuhito ihm alles entgegenwerfen was er zu bieten hatte.
Aber er konnte nichtmal jetzt einen Schritt weitergehen immerhin hatte er nur eine begrenzte Zeit in der sein Schwert funktionierte und ohne einen Gegner den er damit attackieren konnte war es reine Chakraverschwendung eine höhere Stufe anzunehmen. Vielleicht würde der stolze blondhaarige Mann das falsch interpretieren. So das er vielleicht dachte, das Yasuhito das nicht ernst nahm und nicht sein volles Potenzial entfaltete. Möglicherweise machte er dann einen Fehler den man ausnutzen konnte. Aber das waren schon viele Vielleichts die da zusammenspielen mussten.
Jedenfalls stand er noch immer da und umklammerte fest den Griff seines Schwertes. Als er seine Muskeln dazu anspannte spürte er noch den leichten Schmerz der von den Wasserpeitschenfontänen zurückgeblieben war.
Von einem Moment auf den anderen sah er sich auch schon der nächsten Angriffe ausgesetzt und diesmal war kein Kinderkram dabei. Er schluckte als er von vorne zwei Speere auf sich zufliegen sah. Ebenso hörte er hinter sich den Kampfschrei des anderen, was ihm seine Situation vermittelte. Genug Zeit um hochzuspringen blieb nicht, obwohl er sich das als Fluchtweg ausgesucht hatte. Stattdessen bediente er sich einer Technik aus dem Boxsport. Natürlich war das nur gegen einen Faustschlag effektiv, aber was blieb ihm gerade anderes übrig. Entweder er bekam alles ab, oder betrieb Schadensbegrenzung.
Ein tiefes Seufzen ehe er den Wasserspeeren entgegensprang und einen mit seinem Schwert parieren konnte. Der Speer hatte eine solche Durchschlagskraft das ihm seine Klinge beim parieren fast entglitten wäre. Gegen den zweiten Speer hatte er nichts vorzubringen und dieser traf ihn seitlich direkt über dem Hüftknochen. Huff huff. Kam es von ihm. Große Sorgen konnte er sich nicht darum machen und zuerst tat es auch kaum weh. Musste das Adrenalin sein. Jedenfalls schaute er noch während des parierens des ersten Wasserspeers auf seinen Gegner zurück, der nun zur hälfte aus Wasser bestand. Vielleicht war das nun die Chance zurückzuschlagen? Bevor es noch mehr Speere auf ihn regnete nahm griff er gedanklich nach diesem Strohhalm. In Wirklichkeit fasste er sich kurz an die Seite um an ein wenig Blut zu kommen, das er dann auf seine Klinge schmierte um das spezielle Kuchiyose no Jutsu auszuführen und sein Schwert von der Standard Form in seine erste umzuwandeln.
Nun hatte es vom Äußerlichen absolut gar nichts mehr mit dem Verzierten Breitschwert zutun. Der Schwertrücken glich einem Katana das vom Griff aus breiter wurde. Zusätzlich war es nun in 6 Segmente aufgeteilt die jeweils einen Zacken besaßen. Zusätzlich können diese Segmente bei einem Hieb ausgefahren werden und sich somit verlängern.
Und genau diesen Effekt wollte er nun ausnutzen um anzugreifen.
Aus der Drehung heraus schwang er sein Schwert in Richtung des anderen Sword nin und konnte nur hoffen das aus der Halbflüssigen Form nicht eine komplett flüssige wurde, denn ansonsten musste er ein Einsehen haben und auf Ninjutsus umsteigen.


Techniken:
 
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   So Mai 17, 2015 2:55 pm

Die Ablenkung der Speere entfaltete ihr Ablenkungspotential, während Sai eigentlich das Gesicht der Attacke war. Wasser war formbar, schön und gefährlich zugleich. So wie er selbst. Pflegte er zumindest immer zu sagen. Er bildete sich zwar nicht exorbitant etwas auf sein Äußeres ein, doch fand, dass er nobel, traditionell und autoritär wirkte. Im Gegensatz zu einigen anderen, die sich Schwertshinobi schimpften, aber mit kleinen Waffen um sich pieksten als wären es Zahnstocher. Bei dem Herannahen an Yasuhito stellte Sai dann zufrieden fest, was eigentlich in dieser Waffe steckte. Er verwandelte sie. In irgendeine Art Zackeninstrument. Ihm war zunächst nicht unbedingt klar, dass es sich um ein Kuchiyose handelte, aber es war faszinierend, dass sein Gegner seine Klinge mit wohl einem Jutsu so modifizieren konnte. Und er wettete, dass das nicht die einzige Form war, die er zu bieten hatte. Bei ihm selbst war das ja etwas einfacher. Es gab die feste Form des Schwertes und die flüssigen Varianten mit unterschiedlichen Funktionen. Die entschieden sich teilweise so spontan, dass sie nicht einmal als einzelnes Jutsu hätten gelten können. So zerstörte Yasuhito einen Wasserspeer mit Bravur, wodurch sich eine Seitenklinge des Suijin wieder verfestigte. Der andere prallte dafür gegen ihn, doch löste sich dann gleichermaßen auf und Sai hatte wieder sein komplettes Schwert hin der Hand. Schließlich kam dann endlich die Gegenwehr. Diese Zacken konnten seinen Körper zerreißen wie Papier, das Meer hätte sich rot tränken können, wenn Sai das Tokage no Ken mit voller Breitseite abbekam. Aber was war schlimmer? Gegen einen Hôzuki oder gegen einen Shinobigatana anzutreten? Die Antwort war, wenn beides auf eine Person zutraf. Denn ein Hôzuki konnte mit seinem Wasser auf recht viele Distanzen agieren und war im Nahkampf fast nicht zu treffen. Denn jeder Treffer löste die entsprechende Körperstelle durch das Suika no Jutsu in Wasser auf. Sofern Yasuhito kein Raiton zu bieten hatte, wäre das hier ein ziemlich kniffliger Kampf für ihn, da Blitze das Suika no Jutsu komplett blockieren konnten. Dann fiele das gesamte Spektrum von Sais Suiton-Techniken flach. Das war sein größter Schwachpunkt, den er aber natürlich nicht nach außen trug. Mit einem siegessicheren Grinsen nahte er sich so dem Schwert seines Gegners. Er spürte die Reißzähne des Schwertes näher kommen, doch keinerlei Schmerz, als sie komplett durch seine Taille durchfuhren. Er wurde zweigeteilt, ließ sich dann, um den Effekt auf Yasuhito zu vergrößern, komplett in Wasser zerfallen und verschmolz wieder mit dem Meer. Vielleicht fühlte der Rothaarige sich ein wenig verarscht, weil Sai mit ihm spielte, doch da musste er durch. Durch den Aufprall gab es ein kleines Wellenaufgebot, doch darauf im Stand zu verbleiben, durfte für den anderen Shinobi kein Problem darstellen. Im nächsten Augenblick ließ Sai Yasuhito aber auch nicht so viel Distanz und Zeit wie vorher. Er manifestierte direkt unter ihm neben seinen Fersen beide Hände und wollte seine Fußgelenke packen. Was dann folgte, war eins zu eins zu kalkulieren. Was Doton-Anwender an Land mit einigen Genin machten, machte ein Hôzuki mit Feinden, die auf dem Meer standen. Er zog sie ins Wasser.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   So Mai 17, 2015 9:48 pm

Vielleicht. So dachte er sich. Ist dieser Gegner hier, eine Nummer zu hoch. Aber da kam bereits eine weitere seiner Schwächen zum Vorschein. Niemals aufzugeben und sich zurückzuziehen. Er würde weiterkämpfen. Und anstatt sich Gedanken über eine Flucht zu machen, machte er sich lieber welche darum wie er trotzdem den ein oder anderen Stich setzen konnte.
Sein Angriff kam im Rücklblick mehr einer Verzweiflungstat gleich. Er hatte gehofft das es wenigstens ein bisschen Wirkung zeigte. Aber der andere schien einfach mit ihm zu spielen, während er die ganzen Angriffe einstecken musste. Wenn er schon nicht treffen konnte, dann sollte er wohl einfach dabei bleiben und Angreifen. Immerhin minimierte das die Anzahl der Angriffe die gegen ihn ausgeführt wurden.
Was hatte er noch? Er konnte sicher stetig weiter in den Stufen seines Schwertes hoch wandern, aber das brachte herzlich wenig wenn sein Gegner nicht getroffen werden konnte. Und selbst wenn er sein Durchschnittliches Ninjutsu einzusetzen versuchte, was sollte ihm es bringen Flammen auf Wasser zu werfen. Ebenso war sein zweites Element unnütz. Mit Fuuton konnte er sich wohl einfach nur verteidigen und die Angriffe die entgegenkamen abwehren. Andererseits konnte er das ebenso mit seinem Schwert.
Noch ein langes Seufzen. Aber dann fiel ihm etwas ein. Eine weitere Grundregel des Kendos besagte das er seinen Gegner für einen Sieg nur zu entwaffnen brauchte. Und das schien ihm schon eher machbar.
Sicher bestand die Klinge des Hōzuki ebenso wie er aus Wasser, doch vielleicht konnte er seinen Gegner in einem Moment überraschen in dem dieser es in fester Form materialisiert hatte. Das würde einiges leichter machen, selbst wenn er dann immernoch ein gefährlicher Gegner war. Somit hatte er die nächsten Schritte in seinem Kopf grob ausgefeilt und zog sein Schwert vom erfolglosen Angriff zurück zu sich.
Gerade als er den Plan auch in die Tat umsetzen wollte, verschwand der Blondhaarige Swordnin einfach im Wasser.
Ach, das Spielchen schon wieder? Gab er resigniert zu Protokoll. Wenn er komplett aus Wasser bestand, dann ging Yasuhitos kleine Idee den Bach runter. Also musste er wieder warten bis die nächsten Wasserspeere auf ihn nieder regneten und er sie zu Fontänen zerteilen musste um wenigstens die kleine Chance zu haben Suijin in seine normale Form zu locken.
Er wartete und starrte durch die Luft um diesmal besser auf Fontänen reagieren zu können, doch irgendwie erschien nichts.
Na? Was issss- Wollte er gerade Fragen, als seine Füße von Wasser durchtränkt wurden. Blitzschnell merkte er was los war, aber das brachte ihm nur wenig. Er musste einfach tief Luft holen, denn schon im nächsten Moment wurde er Ruckartig nach unten gezogen. Selbst als er sein Chakra stärker konzentrierte um vielleicht der Kraft die ihn nach unten zog entgegenzuwirken, merkte er das er dagegen nicht ankam.
Grandiose Idee auf dem Wasser mit ihm zu kämpfen. Schoss es ihm durch den Kopf als er gerade unter den Meerespiegel gezogen wurde.
Viel konnte er nun nicht mehr tun, außer vielleicht mit seinem Schwert durch das Wasser schlagen. Aber davon versprach er sich nicht sonderlich viel. Andererseits musste er etwas tun, sonst starb er einen recht unangenehmen Tot. Oder? Nun bevor das eintrat wurde man ja Ohnmächtig nicht wahr. Vielleicht war es nun also nicht so schlimm wie Gedacht.
Yasuhito schüttelte ein wenig den Kopf um sich von diesem Gedanken zu befreien. Gar nicht erst damit anfreunden.
Manchmal hatte man nämlich Jutsus parat, von denen man beim Lernen nicht dachte, das sie in einem Kampf nützlich sein würden. So auch in diesem Fall. Demnach feierte dieses Jutsu sein Kampfdebut bei Yasuhito und er war sehr froh es zu haben.
Fuuton: Kyou Iki no Jutsu Wurde vom Shingeki eingesetzt und er konnte wenigstens wieder atmen. Trotzdem löste das noch lange sein Problem nicht. Zudem war er Unterwasser langsamer als an der Oberfläche und schon dort fühlte er sich immer um einen Ticken zu langsam.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mi Mai 20, 2015 5:36 pm

Es war ein Spiel, welches Sai sogesehen aufgrund seines Heimvorteils nur gewinnen konnte. Solange seine größte Schwäche, das Raiton, weit weg war, hatte er sein Selbstbewusstsein und mitunter auch eine Kampfeslust, die gar nicht vermuten ließ, dass er auch oft als maskierter Oinin unterwegs war. Im Wasser, während er Yasuhito hinunter gezogen hatte, überlegte er sich bereits höhnisch, was er mit ihm machte. Er ließ seinem Gegner die Minute, die er brauchte, um gegen die fehlende Luft anzugehen. Ah. Fuuton. Das hilft dir aber nicht. Es sichert dir lediglich mehr Zeit. Somit konnte er schon mal abhaken, dass dieser Mann eventuell nur strauchelte, um dann mit Blitzen um sich zu werfen. Da trieb er also mit seiner Atemtechnik. Eigentlich hätte Sai nur das Oborasu-Jutsu nutzen müssen, dass hätte er Yasuhito ertränken können, doch das war nicht Teil eines Schwertkampfes. Somit wollte er jetzt einen Schlagabtausch unter erschwerten Bedingungen für den Schwertshinobi erzwingen. An Luft und Land konnte jeder Vollidiot ein Schwert schwingen, aber wie war es jetzt um ihn bestellt? Er durfte wohl wahrnehmen, dass sich etwas anbahnte, denn der Hôzuki formte sich mit seinem Suijin neu an. Das verursachte seichte Strömungen unter der Oberfläche, fast wie Streicheleinheiten durch unsichtbare Hände, die immer wieder Yasuhitos Körper streiften. Einmal schwamm Sai um ihn herum, dann zog er einen Bogen unter ihm vorbei, um direkt vor ihm hochzuschwimmen. In unsichtbarer Form platzierte Sai dann Chakra-Knotenpunkte, sodass einen kurzen Moment später seine Hände sich mitsamt seiner Klinge manifestierten. Der gesamte Rest war weiterhin wässrig, das Tempo allerdings nicht zu verachten, mit dem Sai plötzlich in kuscheliger Distanz auf Yasuhito einschlagen wollte. Das Suijin war komplett fest, die Hände auch, mit Kraft und Schwung wollte der Oinin jetzt das Tokage no Ken in die Offensive und zum Parieren zwingen. Unterwasser. Ein serienreifer Schlagabtausch, obwohl er schätzte, dass das gegnerische Schwert langsamer war. Das wollte er eine Weile so treiben, wenngleich sie wohl beide keine ernsthaften Treffer landen würden. Immerhin hatten sie dasselbe Kenjutsu-Niveau, was Sai nicht von Yasuhito erwartete. Doch war er zeitgleich zur Flucht gezwungen, weil er nicht ewig unter der Oberfläche bleiben konnte wegen der Atemluft.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mi Mai 20, 2015 10:15 pm

Für ein paar Minuten war damit seine Luftzufuhr gesichert. Andererseits musste er sich schleunigst etwas für die Zeit danach einfallen lassen. Wie schon seit Beginn des Kampfes, stand er mit dem Rücken zur Wand. Und nun war er langsam so stark an diese Wand aus Wasser gedrückt worden, das er fast durchs zurückweichen ertränkt wurde.
Verdammt! Ich muss es echt drehen. Fuuton scheint mir nur Zeit kaufen zu können. Sicher konnte er sein Jutsu wieder und wieder anwenden, aber das brachte ihn nicht weiter. Er musste etwas unkonventionelles tun. Etwas womit kein Gegner rechnen würde. Etwas, das so abstrakt war, dass man nicht damit rechnen konnte. Und als diese abstrakte Idee Gestalt annahm fing er an zu grinsen. Nun, selbst wenn es nicht viel war, er konnte seinen Gegenspieler diesmal ein wenig kitzeln. Vorausgesetzt dieser konnte nicht jedes x-beliebige Wasser nehmen um sich zu regenerieren. Nun, an Kreativität mangelte es dem Shingeki nicht. Aber an Perspektiven die ihm eine klare Möglichkeit bot, diesen ungleichen Kampf zu gewinnen kam er nicht. Er konnte sich immerzu nur gerade so den Angriffen erwehren und wie sollte er seinerseits einen kritschen Treffer setzen wenn sein Gegner im entscheidenden Moment aus Wasser bestand. Von allen Gegnern die er hätte antreffen könne, war dieser hier wirklich der allerschlimmste. Nicht nur das er schon so unheimlich stark war, nein er war auch unantastbar. Schwerthiebe steckte er ohne viel Federlesens weg, über einen Katon Angriff würde der andere sich vielleicht nur Totlachen können und Fuuton half Yasuhito in passiver Weise um sich Zeit zu verschaffen. Zeit die er brauchte um irgendeine Schwachstelle am Hōzuki auszumachen.
Jerder hatte eine Schwachstelle, so auch dieser Swordnin. Nur musste Yasuhito diese bald finden, sonst hätte er diesen Kampf bitterlichst verloren. Zudem war er sich aktuell nicht sicher, ob die Grenzen noch klar gelegt waren und beide es als Trainingskampf ansahen. Obwohl, eigentlich schien sein Gegner nur mit ihm zu spielen und ihn zu Höchstleistungen pushen zu wollen. Wahrscheinlich konnte er ihn jederzeit vom Meer endgültig verschlingen lassen.

Dann doch die abstrakte Idee, die im Endeffekt vielleicht stören konnte, aber das war eher so wie eine Mücke die einen Elefanten stach und kein richtiger Angriff.
Ums Angreifen brauchte er sich jedoch nicht kümmern, da er bereits wieder den Druck spürte, wenn man mit dem Rücken zur Wand stand. Eine Kaskade aus Schwerthieben ergoss sich auf ihn.
Zwar reagierte er genauso schnell wie sonst, doch sein Körper war im Wasser so träge. So langsam. Es war mehr eine Bewegung in Zeitlupe bis er die Klinge zum parieren anhob. Von der Trägheit des Wassers war der Blondhaarige Swordnin definitiv nicht beeinflusst. Im Gegenteil, nun da Yasuhito so elends langsam war, schien ihm der andere noch einmal deutlich schneller.
Ein Wunder das er den ersten Schlag gerade noch so abfangen konnte. Aber schon der zweite kam ihm deutlich näher als dem Rothaarigen lieb war, da Suijin ihm einen großen Teil seines Ärmels abschnitt. Er wich erneut zurück und zwar so, das er beim dritten Aufeinandertreffen der Klingen den Druck der auf den Schwertern lag nutzte, um sich Auftrieb zu verschaffen und näher an die Oberfläche zu kommen. Aktuell wirkte sein Jutsu noch, doch so hatte er es noch nie ausprobiert und wusste nicht wann es sich auflöste und er wieder auf sich gestellt war.
Nun da er ein wenig mehr Abstand hatte, Hieb der Shingeki mit seinem ausfahrbaren Schwert hinterher und Versuchte außerhalb der Reichweite des anderen Swordnins anzugreifen. Das war aktuell seine beste Chance bis sich eine Möglichkeit ergab seinen Plan anzuwenden. Obwohl der Erfolg wahrscheinlich marginal ausfiel wenn er denn erfolgreich durchgeführt werden konnte.
Ich muss wieder an die Oberfläche. Das ist hier unten nicht so prickelnd. Dachte er sich während er im dunklen kalten Meer tauchend kämpfte.

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Sa Mai 30, 2015 12:43 pm

Es war für Sai ein willkommener Moment in seinem eigenen Element seine Stärke und seine Triumphe auszuspielen, über einen anderen Schwertshinobi zu dominieren und selbst so ziemlich keine Schwäche zu zeigen. Das Wasser war seine Welt, seine Liebe und sein Körper in einem, sofern ein Kampf es zuließ, dass er sich in diese fast unverwundbare Symbiose begeben konnte. Es war relativ schnell vorbei mit ihm, wenn er sich verflüssigte und dann ein Raiton-Jutsu abbekam. Dieses musste ja nicht einmal relativ stark sein. So weit Sai es aber gesehen hatte, beherrschte Yasuhito kein Raiton und kämpfte sichtlich mit sich die Trägheit des Wassers zu überwinden. Sein Körper trieb umher wie ein feuchter Kimono, den man über Bord geschmissen hatte. An sich war er agil und leicht, wenn er vom Wind getragen wurde, doch das Wasser dämmte seine Beweglichkeit ein. So hatte er auch die Schwertparade etwas mühselig abwehren können, sich dann mit einer fixen Idee auf Distanz gebracht und holte zu einem Gegenschlag aus, sodass das Schwert sich dabei verlängerte. Kein Wunder, diese Form war wohl das, worin eigentlich Yasuhitos Triumph als Schwertshinobi lag. Sai hatte zwar irgendwo seinen Spaß mit ihm zu spielen und sein Suika no Jutsu auszukosten, doch auf Dauer verlor das wahrlich auch an Reiz. So verflüssigte Sai sich wieder gänzlich und war nirgendwo zu sehen, obgleich er überall im Ozean sein konnte. Er wollte Yasuhito auf die Sprünge helfen. Einige Meter unter ihm staute Sai sich in einem komprimierten Wasserball an und trieb sich selbst mit gehöriger Geschwindigkeit durch Chakraaufwand gen Oberfläche. Für Yasuhito wäre es wie eine unterseeische Fontäne, die ihn von unten erfassen sollte und dann mit sich riss. Sai schoss so auf ihn zu, dass er den gesamten Körper umfassen würde und wollte ihn dann mit Druck aus dem Meer durch die Oberfläche befördern. Quasi wie ein Kanonenschuss aus dem Meer heraus. Yasuhito konnte dann, wenn er nichts groß dagegen unternahm, ein paar Meter durch die Luft purzeln, aber sich wenigstens wieder auf der Oberfläche des Wassers fangen und atmen. Sai wollte jetzt innerhalb kürzester Zeit einen Sieg einfahren, damit der Geschmack seiner Spielereien und Angebereien länger in ihm haftete. Sobald er nämlich selbst einmal einstecken musste, wurde dieses Gefühl zu einem bleiernen Nebengeschmack. Schließlich kreuzte Sai dann selbst wieder auf der Bildfläche auf. Wenigstens einmal wollte er das Weiße in Yasuhitos Augen gesehen haben, nachdem sich ihre Klingen gekreuzt hatten. Wenn der sein Schwert verlängern konnte, konnte er das auch. Yūkai: San. Nachdem Sai sich an der Wasseroberfläche manifestiert hatte, stand er dort und hielt den Griff eines Suijin fest, während er alle Klingen davon in Wasser verwandelte. Sie funkelten in der Sonne und waberten wie von etwas unsichtbarem festgehalten in ihrer Klingenform weiter, doch konnten geformt und verlängert werden. Wenn man sie durchschlug, bildeten sie sich neu. So suchte Sai nun nach seinem Gegner, würde vielleicht wenige Schritte auf ihn zumachen und dann einmal das Schwert schwingen, um mit drei Klingen gleichzeitig in Yasuhitos Richtung zu schlagen. Auf mittlerer Distanz. Welch ein Zirkus.

Jutsus:
 
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