Tamashii no Utsuri

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 Küstenabschnitt

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BeitragThema: Küstenabschnitt   Do Jul 10, 2014 7:32 pm

das Eingangsposting lautete :

Ein kleiner Abschnitt der Küste von Mizu no Kuni, erstreckt sich in östlicher Richtung. Hier wird der Strand teilweise bis zu 500 m breit und liegt malerisch eingebettet zwischen majestätisch aufragenden Klippen und Felswänden. Die wiederum einen natürlichen Schutz gegenüber dem tosenden Meer bietet. In dieser Gegend ist die See eher ruhig, dennoch wehen oft kalte Winde, die beinahe gepsenstisch wirkende Nebelschwaden mit sich bringen. Man kann nie genau sagen, wann der Nebel aufzieht, es geschieht von jetzt auf gleich und meist ist es ein paar Minuten später wieder klar.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   So Mai 31, 2015 8:25 am

Vorteile...Vorteile...Vorteile. Wo er auch hinsah, welchen Stein er auch umdrehte, welche Welle er teilte und was er auch sonst versuchte, er stieß immer wieder auf die selben Probleme. Egal wie er es anging sein Gegner bewies das er heute nicht zu schlagen sei. Doch Yasuhito würde die Ausrede nicht gelten lassen das es hier Unfair zu ging. Das war nun wirklich nicht sein Stil. Außerdem hatte er sich auf diesen Trainingskampf eingelassen und würde sich bestimmt nicht beschweren. Er war ja kein Mädchen.
Er würde einfach aus dieser Niederlage lernen und für die Zukunft eine Strategie für solche Gegner parat haben. Denn das war ganz bestimmt nicht der letzte aus dem Hozuki Clan mit dem er kämpfen würde.
Wenn das Verflüssigen nicht wäre, hätte er bestimmt schon längst einen Stich gesetzt. Irgendwo musste diese Technik sicher auch seine Grenzen haben. Spätestens wenn sein Gegner kein Chakra mehr hatte war er verwundbar. Aber zu diesem Punkt würden sie nicht kommen, denn bis dahin wäre der Kampf schon längst zu Gunsten des anderen Swordnins entschieden gewesen.

Von einer gewaltigen Unterwasserfontäne wurde Yasuhito an die Oberfläche katapultiert. Um Chakra zu sparen beendete er sein Fuuton-Jutsu als er an der Oberfläche war, machte einen Salto in der Luft und klebte sich Chakraunterstützt auf den heftigen Wellengang der durch die Fontäne entstanden war. Er war nicht gewillt noch einmal unterzugehen.
Pitschnass tropfte es von seiner Kleidung und seinen Haaren herunter. Er sah nun mehr wie ein Hund aus der im Regen seine Runden gezogen hat, wenn er auch besser roch.
Mit der linken Hand strich er sich ein ganzes Bündel aus Haarsträhnen zurück während seine Rechte mit dem Schwert in der Hand lauerte.
Es schien so als würden sie nun zum finalen Schlagabtausch kommen. Damit war Yasuhitos ganzer Plan verworfen, aber das tat er mit einem Schulterzucken ab. Einen kleinen Trick würde er noch zeigen, wusste aber das sein Gegenspieler sich bestimmt wieder in Wasser verwandeln würde und somit den Sieg davontrug.
Aber da Yasuhito nichts besseres eingefallen war, musste er nun darauf zurückgreifen mit dem Kopf durch die Wand zu müssen. Selbst wenn es weh tun würde.
Sai materialisierte sich in Respektabstand auf den Wellen und war im Gegensatz zu ihm staubtrocken. Das war ein ums andere mal wirklich beeindurckend und praktisch. Aber vorallem auch tödlich!
Der Rothaarige schluckte schwer als er die drei Wasserklingen sah die sich vor ihm aufbauten und ihn alsbald auch attackierten. Seufzend entließ er die Luft und begann dann ebenso die Lücke zwischen den beiden zu schließen und Anzugreifen. Immerhin war er nicht feige.
Ein hässliches Gefühl machte sich breit als er wie in Zeitlupe die drei Wasserklinge auf sich zurasen sah. Kurz bevor sie ihn trafen ließ er sich auf ein Knie nieder und schlug sein Schwert schräg ins Wasser, das sich daraufhin verlängerte. Mit einem Chakrapimpuls knickte die Klinge im Rechten Winkel unter Wasser und stieß mit genau der selben Wucht aus den Wellen wieder heraus, wie sie hineingefahren war, direkt auf Sai zu.
Währenddessen trafen die drei Wasserklingen Yasuhitos linke Körperhälfte und er wurde von dem Druck zur Seite geschleudert und flog im hohen Bogen auf den Strand zurück.
Zweimal war er nun schon angespült worden. Wie viel Pech konnte ein Schiffbrüchiger haben das er zweimal hintereinander unterging?
Ebenso flog sein Schwert durch die Luft und landete ob er nun getroffen hatte oder nicht, unweit von seiner Position im Sand. Daraufhin verpuffte der Zauber darum und es war wieder ein ganz gewöhnliches schön verziertes Schwert.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Sa Jun 13, 2015 2:11 pm

Ein interessantes Distanzmanöver, in das Sai und Yasuhito sich gegenseitig verwickelten. Er selbst manifestierte sein Element, das durch die Luft schnitt, als wäre überhaupt kein Hindernis vorhanden, um seinen Gegner anzugreifen. Dieser machte sich erstaunlicherweise kleiner und nutzte die entgegengesetzte Ebene, um dort sein Schwert zum Angriff nach vorne schnellen zu lassen. Vom Prinzip her musste Sai der Idee etwas abgewinnen. Im offensiven Manöver startete Yasuhito selbst eins, in einer direkten Parallele, sodass Sai nicht hätte rechtzeitig in die Defensive schalten können, wenn er physisch wie alle anderen aufgebaut wäre. Das war ein Moment, wo er irgendwie stolz auf Yasuhito war. Die Wasserpeitschen trafen in dem Moment, wo bei Sai selbst plötzlich die Spitze des gegnerischen Schwertes aus dem Wasser hervorbrach. Der Hôzuki schaute überrascht nach unten, allerdings spielte ihm sei Hiden wieder das Ass im Ärmel zu. Während Yasuhito davon purzelte, durchbohrte dessen Schwert Sai direkt im Bauch. Dieser musste die Augen schließen, um sein Chakra rechtzeitig so zu konzentrieren, dass sein Körper sich durch den Durchschlag in Wasser verwandelte. Die Stelle, wo eine Wunde hätte sein müssen, tropfte es. Kein Blut, nur durchsichtige Tropfen. Mit ruhigen Armbewegungen manifestierte Sai wieder die Klingen seines Suijin, hielt es in seinem Schwertarm fest und sah dann an sich herab. Vielleicht dachte Yasuhito vom Strand aus, dass er seinen Gegner gerade tödlich verwundet hatte. Im nächsten Augenblick verwässerte Sai seinen Körper aber so, dass die Klinge einfach wie durch ein Stück Butter nach unten glitt. Es konnte jetzt eigentlich egal sein, ob es sich um einen Sieg oder ein Unentschieden handelte. Yasuhito hatte etwas, das dem Älteren gefiel, der daraufhin gemütlich über das Wasser wieder an die Küste lief. Sein Suijin behielt er dabei stolz in seiner Hand. Diese niedlichen Haifischzähne waren ein Augenschmauß. Bei Yasuhito angekommen betrachtete er jenen erst kühl, dann allerdings mit einem arroganten, aber ehrlichen Grinsen. "Ihr stimmt mich zufrieden", gab er zu verlauten, half ihm allerdings nicht beim Aufstehen oder sonstiges. "Wäre ich wie jeder andere der Shinobigatana kein Hôzuki, wäre dieser Parallelangriff lebensgefährlich gewesen. Ihr habt Potential." Kurz darauf holte sich Sai seine Schwertscheide heran und verstaute das Suijin mit Sorgfalt und Liebe wieder dort, wo er es herausgenommen hatte. Dann wurde es geschultert und Yasuhito mit gebührendem Respekt die Hand gereicht. "Hôzuki, Sai. Schwertshinobi des Nebels und Träger des Suijin. Eure Bekanntschaft ist mir eine Freude, Shingeki-san. Nur wenige, die etwas .. dilettantisch aussehen, erlangen meinen Respekt."
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   So Jun 14, 2015 11:01 am

Stöhnend setzte er sich im Sand liegend auf und guckte aufs Meer, während seine Füße von den Ausuferungen einer Welle umspielt wurden.
Als er so auf das peitschende Meer hinaus sah, entdeckte er seinen Gegner. Aufgrund der Distanz, - er war weit geflogen um auf dem Strand zu landen, konnte er den Sowrdnin nicht genau erkennen, doch ihm fiel auf das es aus seinem Rumpf tropfte.Blut!? Schoss es dem Rothaarigen durch den Kopf und er wollte aufstehen um seinem Trainingspartner zu helfen. Das hatte er nun wirklich nciht beabsichtigt. Und anscheinend war es auch noch eine große Wunde! Selbst mit seinen Heilkräutern hätte er da nun nichts ausrichten können.
Doch dann verflüssigte sich der Hōzuki einfach und kam auf ihn zu. Sofort verlor Yasuhito wieder seine Körperspannung und blieb im Sand sitzen. Also war doch nichts passiert und das vermeintliche Blut war nur Wasser gewesen. Irgendwie erleichterte ihn das mehr, als es ihn enttäuschte nun doch keinen erfolgreichen Treffer gelandet zu haben.
Als der andere bei ihm angekommen war, hatte er nur warme Worte für Yasuhito übrig. Nun ja. Zumindest in den Maßstäben die man dem Blondhaarigen zumuten konnte. Yauhito nickte einfach nur. Wenn er solch einen gewaltigen Shinobi beeindrucken konnte, dann hatte er wohl mehr geleistet als von Wasserpeitschen verprügelt und durch die Gegend geworfen zu werden. Sicher hatte er heute nicht alles zeigen was in ihm steckte, doch rational betrachtet war das auch alles was er seinem Gegner entgegenbringen konnte.
Das Suijin wurde verstaut während der Shingeki aufstand und sich den Sand von der Kleidung klopfte. Mit wenig Erfolg. Immerhin war er nass und die Sandkörner hafteten beharrlich an ihm. Dann wurde Yasuhito auch noch die Hand gereicht. Nun da er bewiesen hatte das er den 7 Swordnin keine Schande machte, wenn er den Titel trug, schien er wirklich im erlesenen Kreis dieser Krieger angekommen zu sein und wurde durch einen Händedruck akzeptiert. Es kam ihm ein bisschen wie ein altehrwürdiges Ritual vor und somit gab er sich auch entsprechend.
Shingeki Yasuhito. Ebenso Schwertshinobi des Nebels und Träger des Tokage no Ken. Es war mir zu gleichen Teilen eine Ehre wie auch eine Freude mit Ihnen Trainieren zu dürfen, Hōzuki-san!
Momentmal was? Dilettantisch? murmelte er während sie ihren Händedruck wieder lösten. Yasuhito bekam ein eckiges Gesicht während der sich durchs nasse Haar strich. Dilettantisch...der Mann hat wirklich Probleme seine Gefühle in Worte zu fassen. Dachte er sich und ließ es von sich abgleiten.
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   So Jun 14, 2015 12:20 pm

Das Tokage no Ken hatte sich durch seinen Bauch gefressen wie ein wildes Tier, während Sais Suijin mit der Eleganz eines Kranichs durch die Luft schwang, gleichzeitig wie ein Fisch tauchen konnte, um beinahe unsichtbar seine Umgebung zum Angriff aus dem Schatten heraus zu nutzen. Die eigene Klinge hatte etwas filigranes, während das andere Schwert eine stärkere Tendenz zur Offensive besaß. Es war aggressiver und brachialer, was täuschte, wenn man nur die Grundform erblickte. Mit mehr Erfahrung und Anwendung auf Missionen lernte Yasuhito bestimmt noch das Tokage no Ken zielgerichteter und passender einzusetzen. Dazu zählte natürlich auch Manövertraining und das Unterstützen durch andere Jutsu. Im Grunde genommen arbeitete Sai nur mit Suiton, doch einmal nahm er es für sein Schwert und einmal für das Suika no Jutsu, was wieder zwei Kapitel für sich waren. So konnte er sich auch ohne das Suijin verflüssigen und zu fiesen Attacken ausholen. Aber was bot Yasuhito, wenn man ihm sein Schwert entriss? Mit einem prüfenden Blick erwiderte Sai die Mimik des anderen, nachdem sie sich die Hände gereicht hatten. Für einen so traditionellen Kopf wie ihn war das ein bedeutendes Zeichen und Symbol der Kameradschaft. Geschmeichelt wurde aber natürlich das Ego durch die Aussage, dass der Rothaarige sich geehrt fühlte mit ihm trainieren zu können. Sai nickte dies gepflegt ab und verbarg die Hände in den Kimonoärmeln. "Es ist immer eine Ehre mit mir trainieren zu dürfen." Dann trat er wenige Schritte an Yasuhito heran, was diesem vielleicht etwas komisch vorkam, doch Sai zog eine Hand hervor, die darauf von einer Wasserkugel umgeben war. Sie war vielleicht so groß wie eine Schüssel und erstreckte sich entlang der flachen Hand. Der Blonde berührte den anderen an Armen, Schultern und Rücken, wo entsprechend viel Sand klebte. Das Wasser nässte zwar die Kleidung des Shingeki, doch absorbierte die Sandkörner, sodass er an den wichtigsten Stellen im oberen Bereich kein kratzendes Gefühl haben dürfte. Die Wasserkugel ließ Sai dann einfach neben sich in den Sand fallen, wo ein dunkler Fleck zurückblieb. Dann nickte er Yasuhito ein letztes Mal zu. "Trainiert weiter, Shingeki-san. Euer Schwert darf Eure Kampfkraft nicht ersetzen. Ihr müsst jeden Gegner auch ohne diese Klinge besiegen können. Ich werde mich nun zur Ruhe wieder nach Kirigakure begeben." Für einen Moment schwieg er, statt sich gleich auf den Weg zu machen. Der Blick war auf den Sand gerichtet, erhob sich dann wieder und behielt ein Angebot bereit. "Wenn es Euch danach dürstet etwas zu lernen oder zu trainieren, dann dürft Ihr mich in meinem Clanviertel besuchen. Es ist das Anwesen mit der roten Azalee." Daraufhin marschierte Sai dann doch los und ließ die Bucht mitsamt des Schwertshinobis hinter sich. Für sie beide warteten weitere Aufgaben. Und sehr wahrscheinlich kreuzten sich ihre Wege eines Tages wieder. Vielleicht schon nächste Woche?

tbc: Kirigakure - Anwesen von Sai

Jutsu:
 
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mo Jul 03, 2017 8:00 am

cf: Timeskip

Shuichi atmete tief durch. Die Luft hier in Mizu no Kuni war eindeutig anders, aber das war auch kein Wunder, immerhin war dieses Land eine grosse Insel und vom Meer umgeben. Dass es hier fast überall salzig roch war also ganz normal. Vermutlich bemerkten das die Anwohner noch nicht einmal mehr. Vor allem Leute, die hier nur auf der Durchreise sind oder ähnliches bemerken den Unterschied. So auch Shuichi. Dennoch war es nicht unangenehm. Vielmehr genoss es den Unterschied. In Kirigakure herrschte ausserdem auch noch nicht das Kaiserreich. Das bedeutete, er musste keine Angst vor einer Lizenzkontrolle haben. Deswegen zog er sich oft auf diese grosse Insel zurück. Dazu hatte er sich ein Boot gekauft, welches er gut vertäut und gut versteckt an der Küste untergebracht hatte. Er mied es, die Passagierschiffe zu benutzen, die wurden sowieso immer viel zu stark kontrolliert und immer wieder kommt es dort auch zu Lizenzkontrollen weil die Samurai möglichst keine Leute von Konoha nach Kirigakure auswandern lassen wollen. So zumindest Shuichis Einschätzung. Was das Kaiserreich tatsächlich denkt oder beabsichtigt, wusste er nicht. Im Grunde war es ihm auch egal, solange man ihn in Ruhe liess.
Nun war er endlich Mal wieder nach längerer Zeit in Mizu no Kuni. Das Dorf Kirigakure selbst lag noch ein gutes Stück weiter in der Mitte der Insel. Aber dieser Ort war eigentlich nicht sein Ziel. Er wollte bei einer Bekannten in einem nahegelegenen Dorf unterkommen. Sie hatte immer eine warme Mahlzeit und ein Bett für ihn übrig ... Wenn er etwas Geld für sie hatte. Es war ihm so auch lieber. Er war Menschen nicht gerne etwas schuldig, deswegen kam es ihm gelegen, dass sie ihn für Geld eine Zeit lang bei ihr wohnen liess. Ausserdem war sie eine sehr nette Gesellschaft.
Shuichis Blick glitt noch einmal hinaus aufs Meer, bevor er sich umwandte. Er war sich noch nicht sicher, was er mit seiner Zeit nun anfangen sollte. Er hatte all seine Aufträge erledigt und da er auf dem Festland soweit keine weiteren, interessanten Aufträge ergattern konnte, hatte er sich dazu entschieden, erst einmal wieder nach Mizu no Kuni zu gehen. Die Frage war nur: Was stellte er nun mit seiner Freizeit an? Er hoffte, dass sie nur nicht allzu lange dauern würde, den auch wenn er im Moment nicht knapp bei Kasse war, so wollte er doch dafür sorgen, das er immer etwas in der Rückhand hatte. Geld war wichtig. Ohne Geld konnte man nicht leben und auch wenn einjeder behauptet, das man auch mit wenig glücklich sein konnte, so wusste es Shuichi besser. Mit viel Geld, hatte man viel mehr Möglichkeiten ...

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mo Jul 03, 2017 8:14 pm

Es war wieder einer dieser recht Frischen Wintertage, an welchem es mich an die Küste zog. Obwohl die Kalte Winter Briese die dieses Land heimsuchte die meisten Menschen vom Meer und der Küste fernhielt, zog mich das Meer irgendwie magisch an. In meiner Kindheit hob der Ozean meine Stimmung ebenfalls immer, wenn es mir schlecht ging und mir etwas auf dem Gewissen lag. Mein Blick vertiefte sich in den Weiten des schier unendlichen Ozeans, während ich langsam die Küste hinabwanderte. Meine Stimmung war sehr betrübt da ich weiterhin auf der Suche nach meiner verschwundenen Schülerin Clio war, welche nachdem ihre Eltern verstarben das Dorf verließ. Zugegebenermaßen fühlte ich mit ihr, da ihre Eltern nie besonders angesehen waren in der Gesellschaft des Dorfes, jedoch habe ich ihrem Vater versprochen auf sie aufzupassen und dieses Versprechen wollte ich nicht brechen. Der Wind Pfiff mir um die Ohren doch das war ok, denn irgendwie musste ich auf andere Gedanken kommen nachdem die letzten Spuren von Clio mich wieder ins nichts führten, es war fast so als wäre sie mir jedesmal einen Tagesmarsch voraus. Plötzlich bemerkte ich einen Fremden, den es scheinbar ebenso wie mich an die Küste zog. Zögerlich ging ich auf ihn zu während ich eine leicht verknitterte Vermisstenanzeige aus meinem Mantel zog, welche ich ihm in die Hand drücken wollte, denn vielleicht hatte er ja die junge Blondine irgendwo zu Gesicht bekommen. Mein Blick wandte sich nun vollkommen vom Ozean ab, da ich anfing den Fremden von oben bis unten zu mustern. Er schien auf den ersten Blick nicht sonderlich auffällig zu sein doch ich bemerkte sofort das er nicht von hier war, sein Kleidungsstil allein verriet ihn denn die Bewohner der Inselgruppe, die für gewöhnlich so nah an die Küste kamen könnten sich solche Kleidung wohl kaum leisten. Lächelnd hielt ich ihm die Vermissten anzeige Vor. "Verzeiht mir euch zu stören Fremder, doch könntet ihr mir eine Frage beantworten ... Ich suche eine Junge Dame, sie hat Blondes Haar und ihre Augen sind zweifarbig habt ihr sie zufällig gesehen?"
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mo Jul 03, 2017 8:54 pm

Shuichi bemerkte den Fremden nicht sofort, der auf ihn zu hielt. Er wollte sich gerade auf machen, um in ein nahgelegenes Dorf zu gehen, doch dieses Vorhaben sollte er nicht sobald in die Tat umsetzten können, wie er es geplant hatte. Kaum war er ein paar Schritte gegangen, hörte er hinter sich eine Stimme. Shuichi blieb stehen und dachte im ersten Moment, er wäre in Gefahr - er hatte die Paranoia entwickelt, überall einer Lizenzkontrolle in die Falle zu laufen. Doch als er sich bewusst wurde, dass das hier in Mizu no Kuni nicht passieren konnte, wich die Angespanntheit sofort wieder von ihm und er konnte sich doch relativ gelassen zu dem fremden Mann umdrehen, der nun vor ihm stand.
Ein Zettel wurde ihm entgegen gehalten und für einen Moment musterte er diesen stumm, bevor er dann den Mann anschaute.
"Es kann sein, das mir Mal jemand über den Weg gelaufen ist, der ihr ähnlich sah, aber das kann ich nicht mit Sicherheit garantieren.", erklärte er dann mit nachdenklicher Stimme während er abermals das Bild auf dem Papier anschaute, "Kommt darauf an, wo ich die hübsche Dame gesehen haben könnte.", er lächelte leicht. Wenn es um hübsche Frauen ging, wurde er im Grunde immer hellhörig. Das lag einfach daran, weil er ein Gentleman und dem weiblichen Geschlecht eindeutig zugeneigt war.
"Wie heisst die Dame den, nach der Sie suchen? Da ich doch viel rum komme, kann es sein, dass ich sie einmal getroffen habe. Aber wie gesagt, ich kann nichts garantieren.", tatsächlich kam ihm das Aussehen bekannt vor. Er war einer sehr ähnlichen jungen Blondine einmal in einem Dorf in Hi no Kuni begegnet. Sie war etwas schüchtern gewesen und hatte auf einem Markt versucht, ihr Obst zu verkaufen. Tatsächlich war sie jedoch viel zu zurückhaltend und unaufdringlich, so das fast jeder einfach achtlos an ihrem Stand vorbeigelaufen war. Shuichi hatte dieses zarte Pflänzchen jedoch bemerkt und hatte sich etwas Obst bei ihr gekauft. Es hatte ihm leid getan, wie alle einfach an ihr vorbeigelaufen waren und sie nicht beachtet hatten. So eine junge, hübsche Dame musste man einfach anschauen! Sie war ihm so gut im Gedächtnis geblieben, weil sie sich für den Einkauf überschwenglich bedankt hatte und offensichtlich sehr froh war, dass zumindest Jemand ihr Beachtung geschenkt hatte. Vielleicht war ja das die Frau, nach der der Fremde hier suchte?

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Mo Jul 03, 2017 10:09 pm

Nachdem der Braunhaarige Fremde mir bei meinen Fragen Freundlich entgegenkam entfachte wieder ein Kleiner Funken der Hoffnung, Clio doch noch zu finden. "Ihr Name lautet Clio Suomi sie ist eine 17 Jahre alte Kunoichi und meine ehemalige Schülerin ... ich versprach ihrem Vater vor langer zeit ein Auge auf sie zu haben, doch nun ist sie Verschwunden .. " Die Kalte Brise die aufkam, kühlte meinen Körper stark ab, weshalb ich meinen Mantel zuknöpfte. Mein Blick wandte sich nun langsam von dem Fremden ab und richtete sich auf das Meer. Die Wellen erreichten eine Höhe von ca. Fünf Metern und ich bemerkte, dass bald die Flut kommen würde und die Küste nicht mehr sonderlich sicher sein wird. Schließlich vergrub ich meine Hände in den Warmen Taschen meines Tiefschwarzen Mantels und wendete meinen Blick wieder dem Fremden zu. Leicht erschrocken stellte ich fest, wie unhöflich ich mich verhielt, da ich mich dem Braunhaarigen Herrn gar nicht vorgestellt habe. "Verzeihung ich habe ganz vergessen mich vorzustellen mein Name ist Mikoto ... Mikoto Jigoku und wie heißt ihr wenn ich fragen darf?" Die eisige Brise des Winters beeinflusste das Wetter in Mizu no Kuni sehr stark, was man daran bemerkte das es wieder anfing zu schneien, jedoch hinderte das Wetter mich nicht dadran weiterhin in Gedanken zu versinken. Doch wo Clio auch zu sein vermochte, ich ließ einfach nicht von dem Gedanken ab die Blondine eines Tages zu finden und sie zurück in das Dorf Kirigakure zu bringen. Nachdem ich einmal Tief die Salzige Luft des Ozeans einatmete und dann wieder ausatmete sammelte ich meine Gedanken wieder und blickte dem Braunhaarigen Freundlich in die Augen, während ich ein Lächeln aufsetzte. "Sagt von wo genau kommt ihr? Ihr seht für mich nämlich nicht so aus, als würdet ihr aus dieser Gegend kommen .. die Fischer die an der Küste wohnen sind nicht besonders wohlhabend und Kirigakure ist einen ganz schön langen Fußmarsch entfernt." Gespannt wartete ich dadrauf, ob der Junge Herr sich mir Öffnen und eine Unterhaltung erwidern würde oder ob er desinteressiert verschwinden würde.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Sa Jul 08, 2017 12:52 am

Clio. Suomi Clio ... Nein, diesen Namen hatte Shuichi tatsächlich noch nie gehört und wenn er sich richtig erinnerte, dann hatte die junge Dame, die er im Kopf hatte, auch einen anderen Namen gehabt. Er schüttelte also leicht den Kopf, auch wenn er den freundlichen Fremden nur ungerne enttäuschte. "Tut mir leid, dann ist sie es wohl nicht.", sagte Shuichi und auch er spürte die Kälte die mit dem Wind kam. Er fröstelte kurz. Sein Blick glitt hinüber zum Meer. Anders als der Mann vor ihm konnte er jedoch nicht wirklich wissen, dass es an der Küste bald ungemütlich werden würde. Oder besser gesagt, ungemütlicher als sowieso schon. Er kannte sich mit den Gezeiten nicht besonders gut aus und erst recht nicht in Mizu no Kuni. Immerhin lebte er nicht hier, er machte nur sehr gerne immer Mal wieder Abstecher hierher seid das Kaiserreich die Kontrolle über Hi no Kuni übernommen hatte.
Der Fremde stellte sich nun vor und Shuichi lächelte leicht. "Nein, nein. Sie waren nicht unhöflich und wenn dann war ich wohl genau so unhöflich. Hab' mich immerhin auch nicht vorgestellt.", er hob beschwichtigend die Hand, "nett dich kennen zu lernen. Ich schlage im Übrigen vor auf das 'du' zu wechseln, wenn es in Ordnung ist? Mein Name ist ...", für einen winzigen Moment dachte er darüber nach welche Identität er Mikoto am besten preisgeben würde. Lange musste er jedoch nicht überlegen, den es gab eine, die er in letzter Zeit gerne benutzte: " ... Doujima Ryotaro. Und ja, tatsächlich stamme ich nicht aus Mizu no Kuni. Gutes Auge. Eigentlich stamme ich vom Festland, aber ich habe hier Freunde die ich gerne immer Mal wieder besuche. Deswegen bin ich nun auch hier und da ich völlig überladene Passagierschiffe mir nicht geheuer sind, fahre ich lieber selbst über die See hierher.", wie klein sein Boot ist, musste Mikoto ja nicht wissen und das er ihm gerade nur die halbe Wahrheit erzhählt hatte, auch nicht. Wenn Shuichi etwas konnte, dann war es lügen. Das tat er nämlich schon sein ganzes Leben lang. Im Grunde war er schon längst nicht mehr Katakura Shuichi. Er war Ryotaro und all die anderen Identitäten unter denen er sich all den Leuten vorgestellt hatte. Kaum einer kannte seinen richtigen Namen. Aber das war gut so, genau das hatte er beabsichtigt. So würde er den grössten Problemen immer aus dem Weg gehen könnten. Das hatte bisher immer geklappt und würde mit Sicherheit auch weiterhin funktionieren.
"Dann suchst du wohl schon etwas länger nach dieser jungen Dame namens Clio, richtig?", sprach er dann das ursprüngliche Thema wieder an, "Tut mir leid dass ich keine grosse Hilfe war. Wie gesagt, ich traft einmal eine junge Frau die ihr wirklich sehr ähnlich sieht, aber das ist sie dann wohl nicht. Ausser sie hat sich mit einem anderen Namen vorgestellt ...", was ja nicht völlig unmöglich war, immerhin tat er das ja auch ... tagtäglich.

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   So Aug 20, 2017 7:52 pm

Kv: Samegawas Wohnung + ca 2 Wochen

Der unbarmherzige, harsche Wind der Küste im Winter, den sie erwartet hatte, blieb an diesem Fleckchen Erde tatsächlich aus. Shiinas Gesicht vergrub sich halb in dem dicken roten Schal, der um ihren Hals lag. Die langen blonden Haare wehten dennoch mit dem Wind um sie herum und spielten mit den letzten Fetzen des dicken Nebels, der sich gerade verzog. Sie hatte die Arme verschränkt, die Hände vergraben unter den eigenen Armen in der dickeren Jacke. Die Reise nach Kirigakure hatte sie gelehrt, dass der Winter hier durchaus anders unangenehm war, als in Tetsu no Kuni. Die trockene Kälte hielt man weitaus leichter mit der richtigen Kleidung und Bewegung aus, als den hier hin und wieder eiskalten, feuchten Meerwind. Ihre violetten Augen hingen leicht abwesend auf dem Wasser, das sich von draußen auf den breiten Strand schob, an dem sie wartete.
Es erreichte fast ihre Schuhe, zog sich zuvor aber beinahe schüchtern wieder zurück.

Nach der selten ungewöhnlichen Begegnung mit der Schwester ihres Gastgebers und deren Kuchiyose, hatte Shiina an dem Abend wohl nicht mehr besonders viel über die Lippen gebracht. Sie hatte den Tee genossen, eine rasche Dusche als wärmend empfunden und sich irgendwann in das Bett gekuschelt, das ihr so fremd war. Dennoch hatte sie sich wohl gefühlt, jedenfalls so wohl man sich in ihrer zu dieser Zeit unklaren Situation fühlen konnte. Nur zwei Tage später hatte Samegawa bei der Mizukage ein Treffen arrangieren können und trotz ihrer zuvor vorhandenen Nervosität, hatte sie kurz vor dem Treffen eine seltsame Ruhe überkommen. Vielleicht hatte die Zuversicht des Aranami damit zu tun, vielleicht war es aber auch die Gewissheit, dass sie wusste, dass es sich immer irgendwie zum Guten wenden würde.
Selten hatte ihr diese Eigenschaft, darauf zu vertrauen, so viel geholfen, wie in dem Gespräch.
Obwohl Samegawa für sie hatte sprechen wollen, war der Großteil der Konversation letztendlich zwischen der Blonden und Yuzuriha selbst abgelaufen. Sie kannte ihren Wert und sie wusste, was sie dem Dorf im Austausch für ihre Zuflucht bieten konnte. Außerdem war sie keine Gefahr und das hatte sie mehr als deutlich gemacht. Sie hatte sogar zugestimmt, sich von einem Sensorshinobi überprüfen zu lassen, um zu durchschauen, ob sie log. Die Kiobashi war für sie eine recht interessante Person und sie war sich nicht sicher, ob sie die Frauen mögen sollte oder nicht. Aber womöglich würde sich das ja noch zeigen. Letztendlich hatte sie der Himura Zuflucht in Kirigakure gewährt, vorerst, quasi unter Aufsicht. Trotzdem durfte sie ihre Fähigkeiten nutzen und helfen.
Sich Chûnin zu nennen, daran würde sie sich wohl noch lange nicht gewöhnen.
Nach der Aufnahme hatte sie einige Wege zu erledigen und interessanterweise immer einen Helfer in Samegawa gefunden, obwohl der nicht halb so gut organisiert zu sein schien, wie er es sein sollte, um alles zu wissen. Scheinbar lag ihm an seinem Dorf und dem was er dafür tat aber doch mehr, als man auf den ersten Blick vermuten mochte, wenn man seine genervte Mine sah. Ihre Dankbarkeit dafür, dass er sie bei sich wohnen ließ, wuchs jeden Tag und trotzdem bemühte sie sich darum, eine eigene Unterkunft zu finden. In der Zwischenzeit machte sie sich nützlich bei ihm, putzte und kochte, beschäftigte seine Kuchiyose, wenn er keine Zeit dazu hatte oder seine Ruhe wollte und hielt sich hin und wieder rar, um ihn nicht zu nerven.
Trotzdem verbrachten sie die meisten Abende vergleichsweise gemütlich zusammen, was ein durchaus wunderbares Gefühl war und ihr endlich wieder einen leichten Alltag gab. Auch wenn noch lange nicht alles wieder normal war. Auch wenn sie für gewöhnlich ihre Zeit brauchte, das Vertrauen zu Menschen zu fassen und zu festigen, machte der Blauhaarige es ihr leicht. Vielleicht weil er zu Beginn der einzige Anker war, vielleicht aber auch, weil er eben kein ganz so gewöhnlicher Mann war. Sein Humor und die Leichtigkeit, mit dem er Vieles nahm, machten ihn nicht nur sympathisch, sondern fühlten sich vertraut an.

Bei dem Gedanken schlich sich unwillkürlich ein Lächeln auf die Lippen der Blonden, die am späten Nachmittag an diesem Strandabschnitt stand, von dem ihr Samegawa erzählt hatte. Sie war sich nicht gänzlich sicher, ob sie richtig war oder er vielleicht am gänzlich anderen Ende des Strandes stand, aber sie hatte sich mit dem Aufziehen dicker Nebelschwaden entschieden, schlichtweg stehen zu bleiben. Er würde sie schon finden... hoffentlich. Mit einem leisen Seufzen schloss sie für Sekunden die Augen und sog die frische Luft in ihre Lungen, nur um die Nase abermals in den Schal zu schmiegen.
Sie wusste nicht, wie lange, aber sie vernahm die Schritte hinter sich im Sand vermutlich erst später, als sie eigentlich zu hören waren. Das Rauschen des Meeres und ihre schwebenden Gedanken zogen ihr Bewusstsein immerhin kurze Zeit weg von der Wirklichkeit. Erst als sie die Augen wieder öffnete und gegen die Strahlen der Sonne blinzelte, wandte sie den Kopf um. Das Lächeln schlich sich automatisch abermals auf ihre Lippen und erreichte diesmal auch ihre Augen, bevor sie den Schal leicht nach unten zupfte, um den Anderen zu begrüßen. "Hast du die beiden Haie beschäftigen können oder folgen sie dir wieder auf dem Fuß?", fragte sie zur Begrüßung und grinste beinahe belustigt. Immerhin waren seine Kuchiyose durchaus von der anhänglichen Sorte.

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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Aug 24, 2017 5:28 pm

Sein halbes Leben hatte er alleine gewohnt gehabt und die andere Hälfte gemeinsam mit seiner Schwester verbracht. Also war er es grundlegend nicht gewöhnt, ständig jemanden in seiner Wohnung zu haben und womöglich sollte ihm dieser Umstand kaum behagen. Allerdings stellte Shiina eine angenehme Ausnahme dar. Es war nahezu einfach mit ihr seine Wohnung zu teilen und gewisse Dinge einfach zusammen zu erledigen, über die er nie hätte glauben wollen, sie zu vermissen.
Gemeinsames Essen und überhaupt abends nicht gänzlich alleine zu sein. Seine Kuchiyose taten sein Übriges. Es war schlichtweg überaus…lebhaft geworden. Sein ganzes Umfeld hatte sich irgendwo geändert und obwohl er an sich kein Mensch war, der Veränderungen gänzlich hasste, hatte er sie auch nie sonderlich mit Behagen empfangen. In dem Falle seiner Wohnsituation jedoch schien ihn all das kaum zu stören.
Es war einfach seltsam vertraut mit der Blondine Dinge zu tun und im Laufe der letzten Wochen hatte Samegawa bemerkt, wie unbekümmert und gar schon übermäßig gut gelaunt er in der Anwesenheit der Anderen war.
Etwas, was er seiner Schwester anvertraut hatte, die zunächst nur mit den Augen gerollt hatte und irgendwo schief hatte grinsen müssen. Diesem Gespräch hatte er es wohl zu verdanken, dass er es über sich gebracht hatte, diesen Tag am Strand zu organisieren. Der Schwertshinobi wusste nicht, was die Zukunft bringen mochte, oder ob da wirklich mehr sein würde, als simple Sympathie, aber der Teil in ihm, der sich dieses häusliche Leben schon immer gewünscht hatte und seine Schwester zumindest für bestimmte Dinge beneidete, wollte jedenfalls ergründen, was all das zu bedeuten hatte.
Offenbar musste man sich dafür irgendwie treffen, allein sein und irgendwelche bestimmten Gepflogenheiten einhalten. Meinte Shiori jedenfalls. Letztendlich hatte der Schwertshinobi seine eigenen Schlüsse aus diesem Gespräch gezogen und sich selbst etwas erdacht, worüber er sich vermutlich auch selbst gefreut hätte. Zumindest wenn Shiina ihn dazu eingeladen hätte. Bei jedem anderen Individuum hätte er vermutlich nur abfällig gelacht und geglaubt es sei ein Scherz.

Ein letztes Mal begutachtete er sein Werk, welches er in der letzten Stunde mühselig zusammengezimmert und bestimmt gefühlt 30 Mal umgemodelt hatte. Dabei war es nur ein Picknickkorb auf einer Decke. Eine Decke, die den optimalen Windschutz benötigte! Und wehe es lag etwas kalter Sand drauf! Außerdem hatte er sich vorbereitet und zwei weitere warme Decken besorgt. Auch diese mussten feinsäuberlich ‚angerichtet‘ da liegen.
Der Aranami wirkte von Außen womöglich relativ ruhig, in seinem Inneren hingegen tobte ein Wirrwarr aus Wellen und verdammt noch mal; er wusste nicht mal weswegen. Warum musste all das hier überhaupt perfekt sein?! Mittlerweile hatte er sogar einen Ort hinter einem Felsvorsprung gefunden, der ihn eigentlich hätte zufrieden stellen sollen, aber irgendwas stimmte noch immer nicht.
Vermutlich wollte er einfach nur etwas zu tun haben und suchte daher händeringend nach Fehlern, die er in dem Moment noch ausbessern konnte.
Glücklicherweise wurde er von eben jenem tun erlöst, da er das Geknirsche von Sand hörte, weswegen er augenblicklich aufschreckte, sich umdrehte und in die Richtung joggte, aus denen die Schritte zu vernehmen waren.
Durch den Nebel hindurch erkannte er eine ihm durchaus bekannte Silhouette, die eindeutig auf seinen eingeladenen Gast hindeutete. Schnell schloss er die letzten Meter zwischen ihr und sich selbst, ehe er mit einem unsicheren Grinsen vor ihr stehen blieb und auf sie herab sah. „Uhm…hi?“, murmelte er und zuckte auf ihre Worte hin mit den Schultern, „Womöglich verunstalten sie die Wohnung. Mein Neffe passt auf sie auf. Mal schauen, was daraus wird….- Wie auch immer.“ Unschlüssig wie er das ganze hier einleiten sollte, kratzte er sich etwas verlegen am Hinterkopf und ließ den eigenen Blick über das Meer schweifen, in der Hoffnung es würde ihm in irgendeiner Weise eine Antwort auf all seine umgestellten Fragen geben.
„Tja…wir sind hier, um den Strand zu sehen…ich meine ich bin hier um dir den Strand zu zeigen…oder so. Im Sommer ist er wohl ein wenig schöner und weniger kalt, nicht so windig und mit Glück kann man auch mal schwimmen gehen…- würd ich heute aber nicht machen.“, ein wenig lachte er auf, um die Stimmung aufzulockern, ehe er mit dem Daumen über seine Schulter deutete, „Aber vielleicht möchtest du ja ein Stück mit mir gehen?“ Die andere Hand, welche in einem Stoffhandschuh steckte, streckte er ihr entgegen, in der absoluten Hoffnung, sie würde sie annehmen.

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Himura Shiina
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BeitragThema: Re: Küstenabschnitt   Do Aug 24, 2017 10:22 pm

"Hey", erwiderte Shiina leise auf die unterdrückte Begrüßung mit dem schiefen, etwas unsicheren Lächeln, das der Aranami im Gesicht trug, während er weiter sprach. Ihr violetten Iriden musterten den größeren nur kurz von Kopf bis Fuß, bevor sie wieder seinen Blick suchte, der auf sie herabsah. Sein Neffe beaufsichtigte also die Rasselbande und damit brauchte sie sich keine Sorgen zu machen, mal wieder einen Landhai aus dem Wasser retten zu müssen. Stattdessen konnten sich ihre Gedanken darauf konzentrieren, dass der Blauhaarige nervöse Anzeichen von sich gab. Warum war er nervös?
Allgemeine war ihr nicht ganz klar, was dashier war.
Samegawa hatte wohl leicht darin versagt, zu artikulieren, dass er ein Date im Sinn gehabt hatte, als er ihr von diesem Platz und seinem Wunsch, ihn ihr zu zeigen gesprochen hatte. Zwar hatte die Himura darüber nachgedacht, ob es eines werden könnte, hatte es aber vorerst als abwegig abgetan. Es war nicht so, dass sie es nicht wollte oder sich nicht vorstellen könnte. Die Vorstellung, dass Samegawa etwas anderes in ihr sah, als die Frau, die er gerettet hatte und die nun vorerst an seiner Backe hing, war ihr nur zu absurd erschienen.
Unschlüssig neigte die Blonde den Kopf bei seinen Worten. Es klang, als wollte er eine Hochzeitszeremonie einleiten und ließ sie belustigt die Stirn runzeln und lächeln. "Bisher habe ich nur Nebel und einen begrenzten Blick aufs Meer sehen können", gab sie zu. Ihr Blick fiel auf die Hand in dem Stoffhandschuh, die er ihr hinhielt und glitt anschließend wieder in sein Gesicht. "Aber der Anblick verspricht gerade noch schöner zu werden." Ihre Stimme war leise und sie räusperte sich beinahe etwas nervös, bevor sie mit ihrer "nackten" Hand nach der behandschuhten Griff und einen Schritt näher an den größeren herantrat, sodass ihre verschränkten Finger herabsinken konnten. Ihre Aussage war gezielt so vage gehalten, dass man sie auf den abziehenden Nebel beziehen konnte, aber - wenn man denn daran dachte - durchaus auch auf die Situation, in die der Aranami gerade gestoßen war.
Irgendwie wirkte es langsam doch eher wie eine Einladung zu einem Date.
Und sie hatte einem schlichten Impuls folgend seine Hand ergriffen und spürte erst jetzt, wie ein sanftes, angenehmes Kribbeln von jener Hand über ihren Arm in ihren Körper wanderte. Den Blick noch immer in die sonst oft desinteressierten Augen gewendet, blinzelte sie leicht, als sie die sanfte Röte auf den Wangen spürte. Rasch schlug Shiina den Blick vorerst nieder und ließ die dunkel getuschten Wimpern ihre Augen verhüllen, während sie das Meer ansah. Die näher kommende Gischt pirschte sich immer weiter an ihre Schuhe heran, was sie dazu verleitete, den letzten Schritt seitlich rückwärts zu Samegawa zu gehen und ihn damit zu berühren.
Ohne großen Widerstand ließ sie sich den Strand entlang führen, nachdem der für sie minimal peinliche Moment vorbei war und blickte immer wieder flüchtig von ihren Füßen zu ihm auf. Weshalb mutierte sie gerade kurzerhand wieder zu dem unsicheren Mädchen, das sie nie wieder sein wollte? Normalerweise war sie in solchen Dingen nie so unbegabt. Sich selbst ermahnend atmete die Himura tief durch und zwang sich zur Ruhe, die gerade möglich war. Jedenfalls solang der Andere ihre Hand hielt. Der führte sie an der Hand auch um einen kleinen Felsvorsprung herum und entblößte, was er vorbereitet hatte. Für einen kurzen Augenblick wurden die violetten Augen der jungen Frau größer, während sie die Decken mitsamt Korb anstarrte.
Recht schnell fing sie sich wieder, vergrub ihre rötlichen Wangen in dem Schal und war froh, dass die kühle Luft das ganze vermutlich nicht all zu verräterisch machte. Immerhin konnte Haut auch rot werden, weil sie aufgrund von Kälte gut durchblutet wurde! "Das ist von dir?", fragte sie und klang dabei ungläubiger, als sie eigentlich wollte. Unwillkürlich drückte sie die Hand in ihrer etwas und griff mit der anderen an seinen Arm. "Ich meine... das ist... ich hab das nicht so ganz erwartet", gab sie zu und lächelte etwas unsicher. "Es ist schön."

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Küstenabschnitt
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