Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße

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BeitragThema: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Di Jul 22, 2014 7:56 pm

Diese alte Handelsstraße verband früher den Norden mit dem Süden Hi no Kunis. Nach dem vierten Ninjaweltkrieg sorgte der wirtschaftliche Umschwung in Hi no Kuni jedoch dafür, das alte Handelszentren drastisch an Bedeutung verloren und neue Märkte erschlossen wurden. Die Handelsgilden zogen neue profitablere Handelsstraßen durch das Land, die von den Shinobi Hi no Kunis, auf Geheiß des Daimyos persönlich, überwacht werden. Die Hijin-Handelsstraße wird seit jenen fernen Tagen nurnoch von wenigen Händlern benutzt. Größtenteils sind es nun Bauern die diese Straße benutzen, wenn sie ihre Karren von einem Dorf zum anderen ziehen. Die zahlreichen Wegschreine am Rande der Handelsstraße sind größtenteils verfallen, von Efeu überwuchert oder völlig im Dickicht verschwunden. Und in jenem lauert meist auch der eine oder andere Strauchdieb, der auf der nun unbewachten Straße auf Kundschaft wartet.
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Mi Jul 23, 2014 6:51 pm

cf: Kiiro Minato

Man konnte sich wohl perfekt vorstellen wie Yuka genervt mit ihrem Schuh auf dem Boden tippelte, während die Arme verschränkt und das Gesicht genervt verzerrt waren. Dienstuntauglichkeit nannte man so etwas. Wer pennte bitte sehr bei seiner Arbeit egal wie wenig er zu tun hatte? Dann sollten diese werten Herren irgendwelche Spiele spielen. Ich sehe was, was du nicht siehst, Schach, Schere-Stein-Papier oder irgendwas, um sich die Zeit zu vertreiben, aber sie hatten einsatzbereit zu sein. Das duldete Yuka ja nicht einmal in ihrem Institut, wenn die Angestellten abseits ihrer Pausen gähnten und die Augen schlossen. Wer übermüdet war, hatte den Getränkeautomaten zu vergewaltigen, bis er den Traumkaffee ausspuckte! Wenigstens kümmerte Azunagi sich um die undisziplinierten Flegel hier draußen, riss sie zu sich, nuschelte ihnen etwas zu und kurz darauf schienen sie wie neugestartet in die Welt gesetzt worden zu sein. Prüfend hob sie selbst wieder eine Augenbraue, bevor er Jônin sich ihr widmete und sie dann schließlich diese Hafenstadt verließen. Er setzte dort an, wo sie zuvor gesprochen hatten, als hätte er gerade auf Pause gedrückt. Yuka lief etwas entspannter neben ihm, nachdem diese Schande beglichen worden war, und sah wie sich diese lange Handelsstraße vor ihnen erstreckte. Sie wirkte alles andere als geschäftig. Es fehlten tausende von Fuß- und Wagenradspuren. Aber vielleicht hatte es auch nur geregnet.
Zuerst widerlegte Azunagi die These der Kreuzung von Pudel und Echse, weswegen Yuka ihn forschend aus dem Augenwinkel ansah. Wenn der Clan sich auf Tiere spezialisiert hatte, dann war das hoffentlich nicht die einzige Rasse, die sie zu bieten hatten. Denn diese erste klang recht interessant, selbst für Laien. Daraufhin stellte der Rothaarige aber eine Frage nach den Patienten in der Praxis ihres Vaters. Die Chimären. Sie hatte sie erwähnt, aber so viele gab es von ihnen eigentlich gar nicht. Sie waren nur manchmal sehr fremdartig, was selbst einer resoluten Dame wie Yukas Mutter einen Schauer über den Rücken jagte. Trotzdem antwortete sie schlicht und auch ohne bissigen Unterton, da ihr das Thema gefiel, sie da eine Meinung hatte und Interesse hier willkommen hieß. "Solche Tiere, wie Ihr erwähnt, habe ich noch nie gesehen. Solch sonderbare Editionen wirken auch nicht überlebensfähig. Haihuhn - überlegt doch, was soll bitte Geflügel mit Kiemen? Mit fremdartigen Chimären meinte ich eher solche wie Dreikopf-Seeadler, Nii-Rochen oder Schafskatzen. Die Tiere haben nicht zwangsweise Körperteile anderer Gattungen, sondern sind einfach derart abstrus, dass sie sich nur als Kuchiyose bezeichnen lassen. Der Seeadler hat grundsätzlich drei Köpfe, der unterschiedliche Funktionen erfüllt. Der Rochen hat sowohl unten als auch oben ein Gesicht. Das obige dient als Chakra-Sensor. Die Schafskatzen ... Es gehört eigentlich verboten, dass man Katzen rasieren muss, aber diese Art- Darüber kann man keine evolutiven Kommentare abgeben." Die Pflege von solchen Wesen schien Azunagi derweil eher zu überraschen. Ebenso verwundert, dass es unnormal schien, betrachtete Yuka ihn. Dann lächelte sie das erste Mal, seit sie in seiner Gegenwart war. Allerdings nur, weil sie an ihre Kuchiyose und Haustiere in Kirigakure dachte, die sie teilweise vor dem Tod gerettet hatte. "Sie haben ihre eigenen Reiche, das stimmt. Aber manche sind so sehr auf den Menschen geprägt, dass sie ohne ihn nicht leben können oder möchten. Ich habe eine Katze namens Matsudaira, die als Jungtier von ihrem Stamm verstoßen wurde. Ich habe das liebe Kerlchen also aufgenommen, als ich es gefunden habe, da es ohne seinen Stamm nicht überlebt hätte. Dann gibt es auch Familien, die über mehrere Generationen einen Vertrag mit einem Kuchiyoe-Stamm haben, aber manchmal passiert es leider, dass das Tier in die Menschenwelt kommt und der Partner verstirbt. Dann reißen sie aus oder sonst was. Oder Kuchiyose mit Einzelrängen, die zwar in ihrem Fortbestand alle Kuchiyose sind, aber keine Gruppe in einem Reich darstellen. Sie leben alleine und sind es dann auch, wenn ihr Partner verstirbt. So habe ich auch eine Kuchiyose-Füchsin bei mir aufgenommen. Ihre Partnerin hatte eine schwere Krankheit. Ihr Name ist Kaiya. Sie ist so etwas wie meine beste Freundin." Yuka merkte, dass sie ins Schwafeln geriet und rüttelte sich selbst kurz wach, damit sie nicht allzu viel über sich preisgab. Also räusperte sie sich kurz, bemühte sich um ein professionelles Gesicht und gab dann eine Gegenfrage weiter. "Wie steht es bei Euch mit der Familie? Hat jeder Neffe und Nichte sein und ihr eigenes Hündchen, wenn es klein ist, mit dem es groß wird?"
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Sa Jul 26, 2014 10:27 pm

°oO(Wie kann sie es wagen, meine sensationelle Idee des Geflügel-Fisches mit Füßen zu treten? Dass wäre DIE Kreuzung des Jahrhunderts! Ach was … DES JAHRTAUSENDS! Überleg doch mal, Mädchen: Geflügel und Fisch zu gleich! Schmackhaft wie Hühnchen, nahrhaft wie Fisch! Bisschen angebraten, ein wenig Zitrone dazu und fertig ist die Laube! Und das mit dem Geflügel mit Kiemen ist doch garnichtmal soo eine dumme Idee. Ich meine, es gibt Vögel die nach Fischen tauchen. Mit Kiemen könnten die glatt länger tauchen. Adiert man dann noch wasserabweisende Federn dazu, erhält man einen Vogel der tauchen kann, aus dem Wasser schießt und direkt losfliegt! Welches Raubtier könnte so einem Wesen nachjagen? Richtig, KEINS! Es wäre die perfekte Kreuzung! … Nargs, die Idee lässt mich nicht mehr los. Konzentration Soldat! )

Die Hijin-Handelsstraße war wahrlich verlassen. Das Geräusch vorbeifahrender Wagen hatten die Bäume, die links und rechts die Straße säumten, schon lange nicht mehr vernommen. Selbst die neusten Spuren auf dem staubigen Boden waren mittlerweile mindestens einige Tage alt. Trotzdem hielt Azunagi Ausschau nach Ärger. Nebenbei lauschte er den Worten Yukas, nickte artig um Aufmerksamkeit darzustellen und schnaubte leise, als die Kiri-Nin von der Schafskatze erzählte. Er mochte keine Frau sein, und wenn doch wäre er die flachste und männlichste seit Haku, aber er war dennoch zu einer gewissen Form von Multitasking fähig. Den Löwenanteil seiner Aufmerksamkeit wandte er auf seine Pflicht als Eskorte auf. Dass er trotzdem nebenbei eine Unterhaltung führen konnte, bewies seine Reaktion auf Yukas Erzählungen. "Evolution, Schicksal … man kanns nennen wie mans will, aber ich finde bei einer Schafskatze kann man sich noch glücklich schätzen. Dieser Dreikopf-Seeadler klingt für mich wesentlich abartiger. Die Schafskatze könnte man wenigstens noch Kindern zum Knuddeln geben." Und er hatte so das Gefühl, dass seine jüngste Tochter vor Glück quietschen würde, bekäme sie diese Schafskatze in die Hände.
Von beiden Shinobi unbemerkt horchte jemand ihrer kleinen Tierfreund-Unterhaltung. Camillo, wie immer höchst überzeugend seinen Part als weißer Mantel spielend. Das Thema über Kuchiyose-Tiere und deren Adoption schien ihn brennend zu interessieren. Warum auch nicht, er war schließlich selbst eine Kuchiyose, darum brannte es ihm auf der derzeit nicht vorhandenen Zunge etwas beizusteuern. Er hielt sich nur deshalb zurück, weil Azunagi ihn vor garnicht allzu langer Zeit, und übrigens nicht zum ersten mal, in menschliche Sitten, Bräuche und Anstandsregeln eingeweiht hatte. Andere ausreden lassen gehörte definitiv zum guten Ton unter Menschen. Aber wie konnte Camillo seinem Redezwang endlich nachgeben, wenn er einfach keine Gelegenheit bekam, mal was zu sagen? Aber dann, endlich, bot sich doch noch eine Gelegenheit. Körperlos wie eh und jeh erklang sein schnarrendes Stimmchen. "Diese Reichlosen kenne ich zur Genüge! Dass sind die Penner unter den Kuchiyosen, ha!" Wahrlich, Camillo hatte seine Redezeit sinnvoll genutzt. Seinen ursprünglichen Plan, Yuka durch wiederholtes körperloses Gefassel zu nerven, hatte er aufgegeben. Nun da er wieder sah, wie aufmerksam und seriös Azunagi die Straße im Auge behielt, ahnte er schon, dass er auf dieser Mission wiedermal auf keinerlei Sinn für Humor treffen würde. Er legte die Karten auf den Tisch, bevor sein 'Herrchen' das ganze viel zu trocken klären konnte. "Gestatten? Kamio no Ouji, mein … barbarischer, ungehobelter und viel zu steifer Freund hier mag mich Camillo nennen, aber für sie ists auch gerne Ouji-sama." Azunagis Gesichtsausdruck blieb unverändert ob dieser Enthüllung. Er hatte sichs denken können, dass sein geschwätziger Partner nicht lange ruhig bleiben würde. Nun wars raus. Gut, Yuka hatte ein wenig von sich Preis gegeben, nun war er eben dran. "Yo, bleiben wir beim Thema. Ja, jeder Inuzuka hat so sein eigenes Hundchen. Manche sogar mehrere. Und so manchem clanfremden Konoha-Nin haben wir schon unsere Ninken zur Verfügung gestellt." Soweit, so bekannt. Selbst der legendäre Kopierninja Kakashi hatte Ninken benutzt. "Und diese Kamillen-Nervensäge ist übrigens mein Partner." Partner. Ein komisches Wort. Azunagi wusste, wie Camillo es auffassen würde. Der Drecksack würde schon wissen, dass dass nicht automatisch hieß, dass er Gyoushis Platz einnehmen konnte. Yuka indess würde es vermutlich schon eher in die Richtung deuten. Wieso auch nicht? Inuzuka hatten Tierpartner. Camillo war ein Tier … im weitesten Sinne. Es war Azunagi egal, ob man seine Beziehung zu dem Kuchiyose-Kindskopf richtig einschätzte oder nicht. °oO(Er kanns versuchen, wie ers will … wenn man den Großteil seines Lebens mit einem Hund verbracht hat, kann nichts und niemand jenen ersetzen. Tja Camillo, Leid tuts mir nicht. Du bleibst die ewige Nummer 2.) "Ganz recht. Ich bin sein Partner. Sein Buddy. Sein Homie. Sein flauschiger Mantel und bestigster Freund ever!" °oO(... ich hasse ihn.)
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Do Jul 31, 2014 9:54 pm

Bei Evolution das Wort Schicksal in der Gegenwart einer physikalistischen Wissenschaftlerin in den Mund zu nehmen, war nicht sonderlich förderlich für die Meinung dieser über den Mann aus Konoha. Diese interessierte ihn wahrscheinlich nicht sonderlich. Sie war ja nur die Fremde aus dem Wasserreich, die vielleicht böse Absichten hatte. Bei ihrem furiosen Gesichtsausdruck konnte man das aber auch manchmal vermuten, wenn man nicht zu seinem eigenen Todesurteil vermuten wollte, dass sie vielleicht wieder die rote Zeit durchlitt. Es sprach aber alles dagegen die Selektion der Natur als Schicksal zu deklarieren. Dem entsprechend spitzte Yuka die Lippen, verengte die Augen, betrachtete Azunagi aus deren Winkel und schüttelte dann ganz leicht vor Enttäuschung den Kopf. Als Inuzuka mit Tiervertrautheit hätte er es besser wissen können. Das Müssen ließ sie schon weg. Man wollte Männer ja nicht überfordern, indem man ihnen etwas Unmögliches andichtete. Während sie dann aber so über den Weg marschierten, zuckten die Augenbrauen verwirrt zusammen als eine fremde Stimme ertönte, die näher klang als alles, was sich ansatzweise bewegte. Der Kies unter ihren Füßen, die Bäume durch den Wind - wer war es? Yuka blieb stehen, sah sich kurz um, aber als Azunagi nicht wirklich selbst überrascht reagierte, fixierte sie ihn gereizt. Er wusste, was los war. Die Stimme war von ihm gekommen. Irgendwas stellte sich gerade überschwänglich vor. Camillo? Ôji-sama? Irritiert musterte Yuka den Körper des Mannes. Das komische Ding an seinem Rücken. Das wirkte nicht wie toter Stoff, den man verarbeitet hatte. Aber auch erst, wenn man wirklich mit der Nase drauf gestoßen wurde, dass etwas anders war.
"Und ich dachte schon, dass Ihr nun schizophren wärt. Welch Jammer." Sie fasste sich, richtete sich den weißen Kittel und schloss wieder zu Azunagi auf, bemüht um einen selbstbewussten, unnahbaren Gesichtsausdruck. Diese Konoha-Leute wurden immer suspekter. Die Thematik um die Hunde und Kinder, die sie selbt erfragt hatte, hatte sie schon wieder vergessen und auch nicht so ganz zugehört. Camillo war da leider fesselnder gewesen, da er seine Tarnung überraschend hatte auffliegen lassen. Yuka seufzte leise und überlegte innerlich, wie lange das noch so gehen sollte. Würden sie die gesamte Handelsstraße abklamausern, bis sie in den Nordküsten raus kämen? Dann brauchten sie ja Tage, und rannten wie dämlich an Konoha vorbei. Wie dieser Weg sich vor ihnen erstreckte, war allerdings nicht ermutigend. Er wirkte und lang und beschwerlich. Dieser Weg wird kein leichter sein ... Steinig und schwer, alles klar. Ab nach Iwagakure, wenn davon noch was übrig war. Ich sollte mit einem Genjutsu in seinen Kopf eindringen und herausfinden wie viele Stimmen er noch dort drinnen hat. Vielleicht wäre er sogar interessant zu obduzieren, wenn er den Löffel abgibt. Die Nase könnte man amputieren, um die Riechsinneszellen zu analysieren. Die Cilien sind bestimmt mehrfach an einer Zelle vorhanden, damit er so fein wahrnehmen kann, was an Düften vorhanden ist. Verräterisch ging Yukas Blick zur Seite auf Azunagis Nase. Ihr Inneres schien ihr ein kontrollierbarerer Gesprächspartner zu sein als dieser Shinobi mit seinem sprechenden Mantel. So weckte sie ihre innere Medizinerin von selbst. Wahrlich, Inuzuka hatte nur eine Tiervertrautheit, die ihren Körper aber doch veränderte. Es wäre eine Erforschung wert.
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   So Aug 03, 2014 8:47 pm

°oO(Shizophren, nein wie herrlich. Sowas hat man mir lange nicht mehr unterstellt. Wobei … doch, genaugenommen schon! Es scheint die Leute immer wieder zu verblüffen, dass Camillo sich als mein Mantel tarnt. Sie rechnen garnicht damit, dass ein Ninja etwas, oder jemanden, mit sich herumführen könnte, der einfach nur per Henge no Jutsu getarnt ist. Überrascht mich tatsächlich immer wieder, wie dieser einfachste aller Akademie-Tricks selbst bei erfahrenen zieht, einfach weil mans nicht kommen sieht. Wäre doch nur die ganze Welt sensorisch begabt … Camillo hätte sehr viel weniger Spaß. Zumindest wenn dann auch jeder eine gute Sensorik beherrschen würde. Ob man darunter schon in der Lage wäre, Camillo im Ruhezustand zu erspüren? Hmm, weiß nicht. Im Ruhe-Modus dürfte sein Chakra-Haushalt so stark zurückgefahren sein, dass eine Aufspürung unmöglich sein sollte. Sollte. Müsste? Bah, wer kann sich heut zu tage schon irgendeiner Sache sicher sein? Nehmen wir bleistiftshalber mal die Büsche am Rande der Straße: Kann ich mir sicher sein, dass da niemand drin lauert und uns hinterrücks ans Leder, und die Geldbörse, will, wenn wir vorbei sind? Nun, ich könnte mir sicher sein … unsere Dame wohl weniger, wenn sie sich eher darauf konzentriert, mich von der Seite anzustarren. Oh, ich kenne diesen Blick. Dieser kalte abschätzige Blick … wenn sie nicht gerade nach einer schnellen Nummer sucht, was ich bezweifle, und ablehnen würde, dann ist sie ohne Frage auf mein bestes aus: Meine Gene. Wup-di-f*cking-du.)

Yuka hatte auf Camillo reagiert und damit offiziell die Pforten der Hölle geöffnet. Aufmerksamkeit war etwas, was der Fledermausprinz garnicht vertrug. Sobald er sie hatte, fing der Unsinn in seinem Köpfchen an, Überhand zu nehmen. Dass war allein der Tatsache verschuldet, dass er nicht nur ein Wesen war, sondern was-weiß-ich-wie-viele in einem. Er war Legion … nur weniger dämonisch und dafür mehr kindisch. Ein Ausdruck dieses kindischen Verhaltens mochte seine Sprachweise sein. Eigentlich sprach Camillo die meiste Zeit von sich in der dritten Person. Nicht weil er sich für so geil befand, dass er königlich benehmen musste, sondern weil er eben aus vielen Wesen bestand. Heute fuhr Camillo aber, nicht zum ersten Mal, die Verwirrungsschiene. Er hatte sich Yuka als normalsprechendes Etwas präsentiert und nun schaltete er einfach um. "Wir sind nicht shizophren. Wir sind viele in einem. Oder wie es der große Caligula einst sagte: I am all man as I am no man and therefor I am … a god." Caligula musste wohl einer anderer Fledermausfürst gewesen sein. Entweder dass, oder ein irrer römischer Herrscher. Suchts euch aus. Camillo jedenfalls sprach nun, wie er normalerweise sprach. Nur sein Zitat brach diesen Fluss abermals. Sein Ziel war aber klar: Verwirrung. Oh, er liebte es. Der kleine Unruhestifter. Nur Azunagis Kinder konnte er damit nicht narren. Bei Tsume wars keine Überraschung, die war schlau wie ein Fuchs (und sowieso immer misstrauisch in Gegenwart des Fledermäuschens), und Kakurinne war noch zu jung, um überhaupt zu bemerken, dass Camillo zu fließenden signifikanten Wechseln des Sprachstils fähig war.

Die Straße zog sich indes vor den beiden Reisenden weiter gen Norden. Bald schon kam eine kleine Kreuzung in Sicht. Wobei der Begriff 'Kreuzung' hier eigentlich nichts mehr verloren hatte. Von der Hijin-Handelsstraße gingen hier zwei Wege ab. Zur linken verwies ein Schild in Richtung eines kleinen schäbigen Dorfes namens Komusai und zur rechten führte eigentlich garkein Weg mehr. Man gerade noch so, dass da wohl mal vor Urzeiten ein Weg gewesen sein musste, aber er führte recht schnell in ein üppig wucherndes Gebüsch. Dahinter hatte der Wald sein Territorium zurückerobert. Azunagi kümmerte sich weder um den Weg nach Komusai, noch um den ins Nirgendwo und hielt stur geradeaus, weiter die Hijin-Handelsstraße entlang. Und während Camillo noch ein wenig weiter auf die Frau einschnatterte, "Wir sind übrigens höchst erstaunt, dass es in ihrem Dorf Leute gibt, die Kuchiyose einfach aussetzen. Unerhört sowas!", konzentrierte sich Azunagi ganz beiläufig auf sein Chakra. Er musste nicht wirklich etwas schmieden, nur seinen inneren Fluss etwas umleiten, etwas anpassen und schon schien es so, als verschiebe sich die Atmosphäre um den Inuzuka ein ganz klein wenig. Für ihn war es mehr ein Taschenspielertrick, aber es erforderte dennoch eine gewisse Begabung. Chakrakontrolle konnte ein mächtiges Instrument sein. Azunagi hatte da definitiv was drauf. Genug um seine Chakra frei regulieren zu können. Aber man musste wohl ein Sensor sein um da wirklich etwas spüren zu können. Ob Yuka was merkte? Azunagi kannte die Fähigkeiten der Kiri-Nin nicht und bezweifelte, dass sich von ihrem Verhalten da irgendwas dementsprechend interpretieren lies. Aber er hatte momentan auch garnicht vor, sie etwas spüren zu lassen. Nein, es war Camillo und jener sprang auch umgehend auf Azunagis nun deutlich aggressivere Aura an und hielt die Fresse.
Der große Inuzuka genoß einen Moment des Schweigens und wandte den Kopf ganz leicht zu Yuka, sein eines grünes Auge fixierte sie. Er hatte ihre Blicke gespürt. Den Charakter der Frau mochte er nur oberflächlich erlebt haben, aber es reichte ihm für erste Annahmen. "Wenn ihnen langweilig ist, singen sie doch ein Lied. Oder wir legen einen Zahn zu. Und behalten unsere Pfoten brav bei uns." Der letzte Satz kam schon eher geflüstert rüber, legte aber einen gewissen Unterton zu. Einen raueren Ton. Aggressiver? Vieleicht. Eine Spur bestimmt. Wie weit hatte er Yukas Blick deuten können? Nun, gefallen hatte es ihm definitiv nicht. Er war kein junger Mann mehr, der den Blick einer Frau vermutlich anderers gedeutet hätte, sexueller … unreifer. Aber hier sprach nicht nur der erfahrene Jounin, sondern auch ein gewisser angepisster Teil seines Charakters. Ein Teil, der es eigentlich garnicht so sehr leiden konnte, Inuzuka zu sein. Er war ein Clanmitglied. Andere sahen ihn auch als solches an und diese Frau war da keine Ausnahme. Aber Azunagi sah sich in erster Linie als Mensch. Sein Erbe, seine Erziehung und Ausbildung war etwas völlig anderes. Alle sahen in ihm zuerst den Inuzuka. Darum überraschte es auch irgendwie alle, wenn sie Azunagis wahre Fähigkeiten ergründeten. Dass er nicht der Taijutsu-Profi war für den ihn alle hielten. Gut, dass hatte aber auch nicht nur mit dem Clan zu tun. Sein Körper lies ja auch irgendie drauf schließen.
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Di Aug 05, 2014 11:55 am

Es waren so faszinierende Gedanken und unterschiedlichste Arten der Untersuchungen schossen ihr durch den Kopf. Man konnte die Schleimhäute unter das Mikroskop legen, seinen Kopf für ein CT benutzen oder die Struktur seiner DNA entschlüsseln, um daraus vielleicht etwas zu kreieren, was wirklich in einer menschlichen Chimäre endete. Dieses Mantelviech unterbrach Yuka aber wieder in ihren medizinischen Diskussionen. Ihr Blick ging gereizt auf Camillo, der nun im Plural sprach. Waren noch mehr von denen an ihm dran oder irgendwie in ihm drin? Verarbeitet? Sie war keine Schneidekraft, aber wenn ein Mantel Taschen hatte, waren sie dazu da, dass da etwas drinnen war. Und wer Caligula war, wusste sie schon einmal überhaupt nicht. Entweder will er mich wahnsinnig machen oder mich testen wie schnell ich wahnsinnig werde. Oder er ist wahnsinnig und zieht mich in diesen Strudel hinein. Die Blonde versuchte einfach stur geradeaus zu gucken. Sie versenkte die Hände in den äußeren Kitteltaschen und straffte den Rücken. Wenn die Reise zu lange dauern würde, konnte sie darauf bestehen, dass irgendwer sie trug? Konoha war dafür verantwortlich, dass sie ankam. Dieser Service musste gegeben sein. Und ohne nach unten gucken zu wollen, war es wohl deutlich, was immer wieder solche Rückenschmerzen verursachte. Aber einen Teufel täte sie sich dort operieren zu lassen, um sich wohler zu fühlen. Natürlichkeit war das Höchste in der Biologie!
Schließlich gingen sie doch weiter, irgendwann hämmerte die Stimme Camillos nicht mehr an das zarte Trommelfell der Iryônin. Sie versuchte wie ein Stoiker alle Laster abzuwerfen und sich auf was anderes als Stress und Hass zu konzentrieren. Wenn dieses Wesen ein Kuchiyose war, dann hatte es immerhin einen grundlegenden Respekt verdient. Selbst wenn es einem Konoha-Nin gehörte. Selbst wenn es nervte. Chi-Ken nervte auch manchmal. Die Psycho-Henne in Yukas Wohnung, die plötzlich überall saß, wenn man ein neues Zimmer betrat. Und einfach nur da saß. Mit psychotisch geweiteten Augen. Ohne zu blinzeln.
Azunagi sprach schließlich nur ihre vermeintliche Langeweile an. Yuka drehte den Kopf zur Seite und betrachtete ihn mit fragendem Gesicht. Singen? Na klar, als hätte sie nichts Besseres zu tun. Der Smalltalk um die Tierchen schien vorbei zu sein. Aber manche Themen, die für Shinobi nahe lagen, sollte man vielleicht auch nicht ansprechen. Ihre Fähigkeiten gingen ihn beispielsweise gar nichts an. Man wusste, dass sie Iryônin war. Mehr nicht. "Als würde ich bei solch reeeizender Gesellschaft den Weg schneller hinter mich bringen wollen", säuselte die 38-Jährige mit deutlicher Ironie, wobei sie die Augen verdrehte. Man merkte sicherlich, dass die beiden noch beste Freunde werden würden, wenn der Weg noch solange andauerte, wie sie es befürchtete. Mit dem Blick geradeaus versuchte sie dennoch irgendwas, um die Situation/Begleitung erträglicher zu machen. "Wenn Ihr dieses Camillo-Ding als Tier bei Euch tragt und ein Inuzuka seid, wo ist Euer Hund?"
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Fr Aug 08, 2014 10:52 pm

°oO(Reizend? REIZEND? Oh Gott, nicht dieses Wort! Shizuko benutzt dieses Wort immer, wenn sie mir irgendwelche Sklavenarbeiten aufbürgen will, die man auch den Kindern zumuten könnte. Den Müll rausbringen zum Bleistift. Oder Betten machen. Oder Staubwischen. Oder den Müll rausbringen. Dieses Wort ist mein ganz persönliches schwarzes Mal. Ich würd ja wie ein abergläubischer Pirat sofort dreimal auf der Stelle im Kreis hüpfen, aber dass käm bei der 'Kundschaft' sicher nicht gut an. Obwohl, den Anblick ihrer verdutzten Mine wärs sicher wert. Hm, ob ich Camillo irgendwie unterschwellig dazu überreden kann, sich dessen anzunehmen? Ne, dafür müsste ich ihn erstmal aus seinem Ruhe Modus holen und nur für einen Gag zieht der keine Verwandlung vom Mantel zum Menschen ab. Und selbst wenn, er würde ohnehin nur die Gestalt dieses Drachens annehmen. Nackt vermutlich oder im rosa Bikini mit 'Miss Waikiki'-Schärpe. Beides nicht mein Geschmack.)

Die Frau brachte nun einen säuselnden ironischen Unterton in die Unterhaltung ein, der die reinste Folter für Azunagis feines Gehör war. Unter Menschen wars schon immer wohl bekannt: Die Liebe auf den ersten Blick. Das Gegenteil davon gabs aber auch schon immer, wenngleich es in der Gesellschaft selten offen diskutiert wird. Es gibt Menschen, die sind einander umgehend spinnefeind, selbst wenn sie sich zum ersten Mal treffen. Experten meinen, es liegt an bestimmten Merkmalen im Aussehen oder in der Stimme. Das Verhalten, obgleich ausschlaggebend für eine Einschätzung des Gesprächspartners, fällt hierbei weniger schwer ins Gewicht als man denken möchte. Es gibt Menschen, die reagieren auf simpelste Reizungen ihres persönlichen Empfindens. Bei Azunagi war dies gerade der Fall. Im negativen Sinne. Die Frau sprach, zog das 'reizend' schön lang. Was der Mann aber aufnahm, war nicht mehr und nicht weniger als ein Ton, der mit dem nervtötenden Kratzen auf einer Schiefertafel zu vergleichbar war. Alles in ihm bäumte sich jäh auf und schrie förmlich danach, sie irgendwie zum Schweigen zu bringen. Abneigung quoll zähflüssig aus den Abgründen seines schwarzen Herzens auf, oxidierte in der Lunge und erzeugte beim Ausatmen und Passieren der Stimmbänder ein bedrohlich ungehaltenes "Hm-hmmm." Mit einem 'Hm' konnte man ja schon immer viel aussagen. Es konnte Genuß ebenso wie grüblerisches Denken beschreiben. In diesem Fall schlug es eher die Richtung eines 'Steck dir deine Ironie sonstwo hin!' ein. Dann aber setzte die Frau dem ganzen noch die Krone auf. Sie fragte die Unfrage aller Unfragen, unterschrieb damit ihr eigenes Todesurteil und sprang grinsend hinab in den Schlund der Hölle. Sie fragte nach seinem Hund und damit nach Gyoushi. Sofern möglich, fiel die Temperatur um ihn herum schlagartig um zehn Grade, sofern sie nicht schon am absoluten Nullpunkt angekommen war.
"Haben sie mich gerade als Ding ...?" versuchte Camillo fragend einen Satz zu formulieren, seine Stimme versagte aber, als er bewusst wahrnahm wie geladen der Inuzuka gerade war. Seine Fledermaussinne schlugen aus und der Prinz verstummte. Azunagi sagte nichts. Er stapfte stur weiter gerade aus, wünschte sich langsam, wie auch die Frau, der lange Weg wäre kürzer …, oder aber mit weiberfressenden Pflanzen bespickt. Ein Muskel zuckte kurzzeitig unterhalb der kreuzförmigen Narbe auf, die sein Gesicht prägte. Erinnerungen überschwemmten das Bewusstsein des Rothaarigen. Der letzte Kampf mit Gyoushi, das heransausende Schwert, dass wie in Zeitlupe durch seinen Tiergefährten schnitt und anschließend, noch in der selben Bewegung, das Auge des Inuzukas spaltete. Erinnerungen an Schmerz durchfluteten ihn. Der zweite Schnitt, obgleich tiefer und schmerzhafter, kerbte er doch auch eindringlicher den Knochen seines Schädels, verblasste in Azunagis Erinnerung schon fast. Zu deutlich war dagegen der Anblick der letzten Atemzüge Gyoushis. Wie das Leben aus seinen Augen wich. Ein dritter Angriff, ein Tritt, hatte Azunagi damals endgültig aus den Latschen gehoben und durch die Luft geschleudert. Aber auch dass war vergessen. Unwichtig im Angesicht dieses einen Todes.
Das eine Auge Azunagis fixierte die Frau, eindringlich und starr. °oO(Ob sie Kinder hat? Geliebte? Freunde? Kampfgefährten oder langjährige Laborassistenten? Wie viele hat sie auf dem Schlachtfeld verloren, unfähig ihnen zu helfen? Sieht sie in ihnen noch Menschen … oder nur Patienten?) Tausend Fragen schoßen durch seinen Kopf. Die Frage stand im Raum, wurde aber nicht beantwortet. Gehört hatte er sie sehr wohl. Aber es gab Dinge, die wurden besser nicht besprochen. Nicht hier, nicht jetzt. Es war seine Mission, sie lebendig und unversehrt nach Konoha und zurück zu eskortieren. Er konnte es sich nicht leisten sie hier und jetzt zu filetieren. Andere hatte er schon für diese Frage geschlagen. Manche bedroht, manche bekämpft. Er hatte dafür sogar getötet. Nichts davon befriedigte ihn. Nichts davon brachte Gyoushi zurück. Aber es war in jenen Momenten ein Ventil für all die unaussprechlichen Schrecken die in ihm tobten.
Azunagi schritt weiter. Stumm und offenkundig nicht willends eine Antwort hören zu lassen. Es blieb zu bezweifeln ob es klug war, diese Frage jemals zu wiederholen. Im Stillen hoffte Azunagi, dass sie in kürze überfallen würden. Er brachte etwas zum töten. So einfach war dass. Camillo wartete ruhig ab, ob und wie sich sein Herrchen entlud. Nach einer Weile jedoch gab er es auf, erkannte dass Azunagi sich im Griff hatte und alles unterdrückte. Und der Prinz der Fledermäuse war klug genug, jetzt keine dummen Sprüche folgen zu lassen. So provokant er auch war, er war klug genug Zeichen zu deuten. "Alsoo … was unterscheidet nun eigentlich Krankenhaus-Iryos von Feldartzt-Iryos? Gibt es da überhaupt einen Unterschied? Und was davon wären sie dann?" Ein unvefängliches Thema um die Stimmung wieder etwas zu lockern. Camillo sah sich selbst ja gerne als Meister der Stimmungskanonen. Jetzt musste er beweisen, dass das nicht nur heiße Luft war!
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   So Aug 10, 2014 1:27 pm

Die Temperaturen, die Yuka auslöste, war sie mehr als gewohnt. Im Institut wurde sie wenigstens von der männlichen Belegschaft gehasst, doch sie waren als Schüler oder Angestellte an sie als Lehrerin oder Cheffin gebunden, also ein Teufelskreislauf, in dem sie auf der Gewinnerseite stand. Da waren einem kühle Blicke, Schweigsamkeit und andere unterschwellige Dinge geläufig wie die Luft zum Atmen und breiteten sich nicht weiter im Köpfchen aus, als dass man sich darüber die Gedanken zerbrechen müsste. Dennoch wurde ihr durch das Schweigen von Azunagi klar, dass sie damit eine Achillesferse getroffen hatte. Böse Erinnerungen, miese Gefühle, etwas, das einen vereinnahmte und Fremde nichts anging. Wenn es drauf ankam, hatte sie damit immerhin schon mal eine Schwäche von ihm aufgedeckt. Nicht dass sie sich gegen ihn wenden wollte, doch man konnte nie wissen, was aus Bekanntschaften mit anderen Dörflern wurde. Einige siedelten über, andere sahen sich nie wieder, andere bekriegten sich wie die alten Clans im ersten Weltkrieg. Doch das hatte Yuka wahrlich nicht vor. Sie war ja nicht einmal Teil eines Clans, auch wenn sie unzählige Schwestern hatte, mit der sie eine Frauenfront des Verderbens bilden konnte. Dagegen hatte niemand eine Chance.
Camillo schien derweil noch etwas entspannter zu sein. Er schien wenig mit dem Hund zu tun gehabt zu haben, nach dem Yuka gefragt hatte. Entweder kannte er ihn gar nicht oder hatte sich nie sonderlich mit ihm verstanden. Was passiert war, war auch eigentlich egal, aber das Wort erhob immerhin dieser sprechende, multiple Mantel, damit sich nicht zwei Gräber anschwiegen, die gemeinsam diese Handelsstraße in Totenasche betteten. Der Mantel fragte was ziemlich Berufliches, was soweit in Ordnung war, da die reife Frau ja durch etliche Taten in der Medizinbranche sehr bekannt war. Wen wunderte es also, wenn sie forschte oder sonst etwas in die Richtung tat? "Die Aufgabenfelder schwanken so sehr wie die Launen eines Mannes", sagte die Blonde kurz und knapp. Dabei blickte sie stur geradeaus und achtete nicht einmal darauf, dass das eine Anspielung auf Azunagis Schweigen hätte sein können. "Zu Anfang ist man in der Ausbildung natürlicherweise auf dem Feld im Team tätig, das birgt essentielle Erfahrungen. Je besser man wird, desto mehr wird man probeweise auch in der intensiven Medizin eingesetzt. Nach Abschluss der Ausbildung gibt es Ninjas, die sich mit ihrer Nebentätigkeit nur auf Missionen verdingen oder welche, die beides machen und bei Bedarf im Krankenhaus aushelfen. Aber es gibt auch diejenigen, die nicht so oft auf Missionen gehen und dafür hauptberuflich Ärzte sind. Immerhin ist die Doppeltätigkeit sehr gut bezahlt. Ärzte, die nur Ärzte sind, haben es da etwas schlechter. Vor allem durch fehlende Einsatzerfahrung. Ich bin eine Iryônin, die wenig auf Missionen unterwegs ist und sehr viel im eigenen Labor tätig ist. Ich bin spezialisiert und längst keine einfache Ärztin mehr." Man hörte natürlichen Stolz auf den eigenen Erfolg heraus. Vielleicht klang es auch geringfügig wie Arroganz, doch Yuka stellte einfach die Tatsachen vor und differenzierte ein wenig feiner als Laien es vielleicht täten. Allerdings wollte sie sich nicht nur mit einem Mantel unterhalten, der nur Stimme und kein Gesicht hatte. Sie drehte ihr Gesicht wieder seitlich und betrachtete Azunagi vom Neuen. Dieses Mal nicht mit einem Forscherblick. "Wie sieht's mit Konohas Medizin aus? Habt ihr keine erfahrenen Virologen oder bestellt man mich aus anderen Gründen ins Dorf? Immerhin ist einer eurer Hokage bei jedem Mediziner eine Legende. Tsunade-sama hat die Ausbildung von solchen Ninjas wie mir vorangetrieben. Da wundert es mich, dass Spezialkräfte von außen geholt werden müssen. Aber gut, es sind auch 200 Jahre seitdem vergangen."
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Mi Aug 13, 2014 8:24 pm

°oO(Fein fein, Blondchen. Schön das Thema wechseln. Bleib auf deiner Seite und ich bleib auf meiner. Zwing mich lieber nicht, die Mission und mich selbst zu vergessen. Ich schätze, sie dürfte die erste Person sein, die sich glücklich schätzen kann, von Camillo belagert zu werden. Wobei ich schon verblüfft bin, wie artig der kleine Prinz heute doch zu sein scheint. Hat er nicht gescheit ausschlafen können? Liegts an der Konstellation der Sterne? Vollmond? Normalerweise kaut er den Leuten doch wesentlich mehr an den Ohren. Naja, 'wenigstens' stellt er sein Können unter Beweis, offensichtliche Fragereien zu provozieren. Lenken wirs Gespräch also gen Tsunade-sama. Wunderbärchigst! Das Thema lies sich wohl nicht vermeiden. Sie hätte zumindest warten können, bis wir in Konoha sind. Apropos Konoha: Memo an mich selbst; Blondchen zum obligatorischen Verneiger gen der Hokageköpfe bringen, mit besonderem Augenmerk auf Tsunade-sama.)

Gedanklich ging Azunagi, irgendwo in den dunkleren Bereichen seines Denkapparats, dem finsteren Geschäft des Spitznamen-Findens nach. Blondchen mochte nicht sonderlich schlagfertig sein, aber es verschaffte den etwas unreiferen Teilen seines Bewusstseins eine gewisse Befriedigung, diese Frau auf körperliche Merkmale zu reduzieren. Auch bezüglich der Oberweite hätte sich Azunagi beinahe etwas anzügliches und fieses gedacht, aber da sprang irgendwo eine der Logikschaltungen an und machte verzweifelt darauf aufmerksam, dass Tsunade-sama, jene bereits angesprochene Super-Iryonin aus der Vergangenheit seines Dorfes, ebenfals blond und …. üppig ausgestattet gewesen war. Ein rüstiges Denkmännchen, modelliert nach Azunagi, aber mit Schnauzbart und Bergarbeiterhelm versehen, strich die somit nutzlos gewordenen Spitznamen ungehalten durch und biss in sein Pausenatom.
Draußen, in der echten Welt, die nicht nur existierte um Denkvorgänge bildlich, oder eher wörtlich, darzustellen, musterte Azunagi ein Schild, welches gerade am Wegesrand vorbeizog. ”Fuanshima, noch ein Kilometer” konnte man da in alten Lettern lesen, sofern man sich in der Gegend auskannte und die krakelige Schreibwese der örtlichen Schlechtschreibkünstler entziffern konnte. Die meisten Buchstaben waren, ob des Alters, längst entschwunden, aber Azunagi wusste, dass es nach Fuanshima ging. Die Route hatte er sich eingeprägt. Außerdem wusste er einfach aus Erfahrung, dass es hier um kein anderes Dorf gehen konnte. Es gab hier kein anderes Dorf, dass mit einem F anfing und mit ma aufhörte. Er kannte andere, aber nicht in der Nähe. Alles gut also, an der Reisefront. An der Laberfront zog sich Camillo währendessen eine Überdosis Erklärbärsalat vom blonden Unglücksdrachen rein. °oO(Wie tooooll … eine Spezialistin. Heißt im Klartext: Außerhalb des Labors nutzlos. ) Seine Meinung über Spezialisten behielt er zwar brav für sich, aber einen gewissen einäugigen Seitenblick konnte er sich nicht verkneifen. Den konnte man interpretieren wie man wollte, den die Mine des Mannes blieb hart wie Eisen. "Wissen sie, es würde mich nicht wundern, wenn wir in Konoha eintreffen und die Meldung herhalten, dass unsere … Top-Spezialisten-" er hob dieses Wort ein wenig hervor, wenngleich dezent ironisch angehaucht. "- den Fall längst gelöst haben." So wie er das sagte, konnte man glatt annehmen, dass Azunagis Meinung von Konohas 'Top-Spezialisten' nicht gerade die beste war. Aber wie könnte sie dass auch sein, wo man doch Fachkräfte von außen holen musste, wie es auch Kollegin Hängebrust so lieblich hervorhob? Zweihundert Jahre lagen zwischen der 'guten alten Zeit' und heute. Zweihundert Jahre, einige Kage, sowie der Verlust hochrangiger 'Eigengewächse', wie beispielsweise Hikari vom Tsuki-Clan, hatten Hi no Kuni als 'Iryo-Nation' an Wert verlieren lassen. So war das Leben. Man behielt nicht immer dass, was andere errungen hatten. "Wenn ihr Tsunade-sama schon so schön als Legende hervorhebt, habt ihr doch sicher nichts dagegen, euch beim Eintreffen im Dorf brav in Richtung ihres Monuments zu verbeugen." warf er nahezu beiläufig ein, den Blick nun wieder gerade ausgerichtet. Seiner Mine nach zu urteilen, hatte er seinen Groll überwunden und kehrte nun in vergnüglichere Gewässer zurück. Wäre noch ein Inuzuka dabei gewesen, hätte jener aber gespürt, dass Azunagi immernoch ziemlich pissed war und sich nichtmal die Mühe machte, dass zu verschleiern.
"Wie lang hockt man den in so einem Labor durchschnittlich? Also wir könnten sowas ja gaaarnicht." Das letzte Wort kam fast schon überdramatisiert lang aus Camillos nicht vorhandenem Munde, entsprach aber absolut der Wahrheit, wie Azunagi wusste. Das Fledermausprinzlein konnte einfach nicht stillsitzen. Meistens zumindest. Gab auch Momente in denen er erschreckend still sein konnte. Meist wenn er jemanden aus Jux erschrecken wollte.
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Do Aug 14, 2014 2:07 pm

Männer waren launisch, brauchten immer Rechtfertigungen für ihre Taten und lenkten gerne von der Wahrheit ab. War dem nicht so? Zudem waren sie verdammt ungeduldig. Alles Mögliche dichtete Yuka gerade Azunagi an, der nicht unbedingt im Einklang mit seinem Mantel zu stehen schien. Dafür noch weniger mit seiner anderen Begleitung, die dies aber nicht im geringsten tangierte. Sondern vielmehr amüsierte. Der große, grummelige Inuzuka. Ein Leitbild eines nicht vorhandenen Alpha-Männchens. Von Omega regiert und an feinen Fäden gelenkt ohne es zu merken. Zumindest wurde auch das bezweifelt. Resignation schien sich gegenüber seinem Auftrag breit zu machen. Es würde ihn nicht wundern, wenn alles erledigt wäre, wenn sie ankämen? Welch rosige Aussichten. Die Kosten für diese Mission mussten trotzdem getragen werden, Yuka bekam alleine für ihre Anwesenheit eine schöne Vergütung und hatte zudem die Gelegenheit ein fremdes Dorf zu sehen. Oder zumindest eines, in dem sie so noch nicht gewesen war. Ihr Leben fokussierte sich so sehr auf Wasser und Nebel, dass ihr die Luft hier total trocken erschien. Genau wie die Gemüter der Männer vom Festland. Kleine Ratten, die quiekten. Sie waren nun auch endlich an einem Schild vorbei gekommen, das einen weiteren Ort beschrieb, der sich nicht nach einer elendig langen Straße anhörte, die wahrscheinlich eines Tages in einem Ufer verschwand. Kurz darauf spielte Azunagi auf Tsunade an. Die Kageköpfe kannte selbst die Katsuhika. Sich dort verbeugen? Vor einer Frau und einer medizinischen Legende war das kein Problem. Ob Azunagi sich auf die Aussage etwas einbildete, blieb ihr schleierhaft. Es wirkte zumindest nicht unbedingt wie eine Warnung, wie Sarkasmus oder etwas, das sich gegen sie richtete. "Das sollte kein Problem darstellen, allerdings. Ungeachtet ihrer Dorfzugehörigkeit ist Tsunade-sama eine achtenswerte Person." Die Blonde folgte dem Einäugigen weiterhin und bemerkte mit einem Blick aus dem Augenwinkel heraus dann Camillos Smalltalk. Hocken. Im Labor. Als wäre es eine Hamsterhöhle für faule Tiere. Falsche Wortwahl. "Ich hocke dort nicht, um dich zu berichtigen. Wenn mir dein Partner den Auftrag erteilen würde, könnte ich dich dort klonen und manipulieren wie ich will. Vielleicht kann man deine DNA so verändern, dass Hybride keine Stimmbänder mehr ausbilden. Generell bin ich dort aber, wenn ich arbeite, mindestens acht Stunden am Tag." Dass das momentan eher unregelmäßig war, war eine andere Sache. Welchem Konoha-Typen würde sie schon erzählen, dass sie in Landeskommissionen eingebunden worden war, in ihrem Dorf etliche Leute abgekratzt waren und ein Kage nach dem anderen flöten ging? Es gab immer etwas, was ein Dorf schwächte. Darauf ging sie bestimmt nicht ein. Deswegen hob sie den Blick auch auf Azunagi und versuchte ein wenig von Camillo wegzukommen. "Habt Ihr denn kein Vorbild? Hoshigaki Kisame vielleicht? Der liebte seine Tiere so sehr, dass er eins mit ihnen wurde. Tier-Mensch-Mischlinge sind faszinierend. Ihr könntet mit Camillo fusionieren. Dann wärt Ihr gesprächiger."
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BeitragThema: Re: [Straße] Die alte Hijin-Handelsstraße   Mo Aug 18, 2014 9:43 pm

°oO(Achtenswerte Person, so so. Von diesem Drachen konnte man wohl nichts anderes erwarten, hm? Wenn man den Legenden Glauben schenkt, war Tsunade-sama ja selbst ein wenig … tempramentvoll und drachig. Übellaunig genug, um den einen oder anderen Schreibtisch aus ihrem Fenster und einmal quer über Konoha zu werfen. Gott, ich glaube daher stammt auch der Name des 'Friedhofs des fliegenden Holzes', außerhalb des Dorfes. Und ich dachte immer, dass wäre eine Art Senju-Begräbnisstätte für Luftschiffdesigner. Naja, wie dem auch sei. Wenigstens kann ich mir eine Sorge weniger machen, bezüglich der Einhaltung gewisser Floskeln. Zugegeben, gäbe es in Kiri ein derartiges Monument würde ich mich nie davor verneigen, aber dass muss unsere Wannabe-Tsunade hier wissen. Soll sie sich mal lieber weiter mit der irrsinnigen Vorstellung beschäftigen, sie könnte Camillo klonen. Ha! Mehrere davon. Das würd ich gern mal sehen. Und hören. Dann wäre sein Gerede in der dritten Person tatsächlich mal angebracht. Und es würde sein Weltbild, vonwegen er wäre absolut einzigartig, zerschmettern. Frage mich, wie dass bei ihm aussehen würde. Vieleicht würde er eine ähnliche Grimasse schneiden, wie Tsume-chan damals, als ich ihr das mit den Bienchen und den Blümchen erklärt habe. Apropos: Rinne-chan sollte ich dass auch langsam mal erklären. Je früher desto besser kann ich sehen, wie die letzten Reste ihrer Kindheit vor ihren Augen zerschellen und durch die harsche, blutige und schmerzhafte Realität ersetzt werden.)

Der letzte Kilometer bis nach Fuanshima war tatsächlich nochmal richtig unterhaltsam. Wahrlich, es kam eine derartige Bewegung in die Veranstaltung, dass die Vögel link und rechts der Straße zwitschernd und eiligst in die Lüfte entschwanden und hektisches Rascheln im Gebüsch lies vielerorts auf den hurtigen Rückzug der örtlichen Raubtiere schließen. All dies hatte seinen Ursprung im laut bellenden Lachen des einäugigen Inuzuka und dem schrillen Kichern des von jenem getragenen weißen Mantels. Azunagi stiegen Tränen ins Auge, während Camillo Lachfalten im Mantel kriegte. Japsend, nach Luft ringend, kam es nach einiger Zeit von beiden "Camillo... " "... klonen? Ernsthaft?" "Ernsthaft?" Wie schön es doch war, ein tolles Geheimnis ganz für sich zu haben und andere im Dunkeln zu lassen. Yuka konnte wohl kaum ahnen, dass Camillo kein gewöhnliches Wesen war. Dass er genaugenommen unklonbar war und nur Teil eines größeren Ganzen war. Manchmal liebte das Leben den Einäugigen wohl. Es liebte ihn und versüßte ihm den Tag. Und das Beste daran war, dass es noch nicht einmal etwas dafür verlangte. Ernsthaft. Azunagi konnte einfach weiter die Straße entlang gehen und musste sich garnicht mehr weiter an Yukas Spinnereien beteiligen. Er konnte sie genüßlich in ihrem eigenen Saft braten lassen, während sie sich ihren Teil dazu denken konnte, warum genau der Inuzuka und sein Partner die Vorstellung des Klonens so amüsant fanden. Egal ob sie der Wahrheit auch nur ansatzweise näher kam oder nicht, sie würde wohl darüber nachdenken, das Warum ergründen wollen. Und wenn es sie nicht weiter kümmerte, hatte Azunagi zumindest seine Ruhe und konnte ein weiteres Geheimnis behalten. Und jene waren wichtig, in ihrem Beruf. Bislang wusste Azunagi wohl mehr über Yuka, als sie über ihn. Von ihrer Haltung Tsunade-sama gegenüber her vermutete Azunagi, dass Yuka nicht nur Heilerin war, sondern auch im offensiven Felde etwas zu bieten hatte. Wie viel, würde sich vieleicht noch zeigen. Vieleicht. Wenn nicht, nicht.
Nachdem sich auch Camillo beruhigt hatte, und der Mantel wieder artig in einer leichten Brise wehte, statt sich krampfartig zusammenzuziehen und zu vibrieren, ging der Inuzuka ihre Vorbild-Frage an. Dass war tatsächlich etwas knifflig für ihn. Ein Vorbild zu nennen war letztlich ein Geständis der eigenen Interessen im Bezug auf Fähigkeiten, Taktiken und Verhalten. Er war versucht, den zweiten Hokagen als mögliches Vorbild in Betracht zu ziehen, wich aber letztlich auf eine ganz andere Persönlichkeit aus. "Abtrünnige Shinobi würde ich nicht als gutes Vorbild in Betracht ziehen. Spontan würde ich meinen alten Sensei, Owari Eien, als Vorbild nennen." Die Chancen standen garnicht mal schlecht, dass der Name Yuka garnichts sagen würde. Und selbst wenn, Eien war eher als Fuinka unterwegs gewesen. Davon allein liesen sich Azunagis Fähigkeiten nicht ableiten. Owari Eiens Shazoujutsu-Fähigkeiten waren kaum bekannt gewesen. Wohl vor allem weil die Technik an sich gemütlich am Aussterben war.
Es war soweit, der Weg gabelte sich vor den beiden Reisenden. Die Hijin-Handelsstraße ging schnurgerade weiter gerade aus, während ein Pfad links von ihr abbog und durch den Wald in Richtung eines Dorfes namens Fuanshima führte, wie ein an der Abbiegung stehendes Schild in kaum zu entziffernder Schrift verkündete. Azunagi hasste diesen Ort. Er kannte Fuanshima und der Dialekt der Einwohner brachte ihn schon beim Gedanken daran zum schlottern. Mit einem kurzen Seitenblick auf Yuka entschied er, einen Zwischenstop im Dorf zu vermeiden. Die Iryonin musste immerhin schnell nach Konoha. Top Speed und so. Höchste Wichtigkeitsstufe. Notfalls würde er sie tragen lassen müssen. Von einem Doppelgänger. "Mylady, hier verlassen wir die zivilisierten Gefilde Hi no Kunis und schlagen uns durchs geil wucherne Gebüsch und über die Kronen der Bäume.  Wie sich Ninjas eben fortzubewegen hatten. Springend, fliegend. Und hoffentlich würde Yuka ihm keine klatschen, weil er 'geil' gesagt hatte. Aber er stand eben drauf, ein wenig Anspruch zurück in die Sprache zu bringen. 'Geil' hatte nicht zwangsläufig was mit dem Rein-Raus zu tun.

[tbc][Die Laubwälder Hi no Kunis]
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