Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   Sa Sep 27, 2014 2:39 pm




Sairento Hiru

Der stille Hügel


»Geschichte




Sairento Hiru war einst ein sehr bekanntes und wohlhabendes Dorf. Viele Rohstoffe für Metallschmiedekunst oder aber für Schmuck stammen aus den Minen der umliegenden Berge. Die Gier nach mehr Reichtum und Schätze führte dazu, dass man unterhalb des Dorfes ebenfalls Tunnel anlegte. Über die Jahre fanden die Minenarbeiter jedoch einzig alleine eine große Kohlemine. Anfänglich schöpfte man viel Gewinn daraus bis es zu einem Unfall kam bei dem mehrere Arbeiter sterben. Ein Defekt einer Maschine explodierte und führte zu einem größeren Brand unterhalb des Dorfes. Die Auswirkung war fatal. Das Feuer konnte man zwar löschen, aber es blieb weiterhin bestehen. Irgendwo tief im Inneren der Erde brennt das Höllenfeuer weiter. Noch heute sieht man die Auswirkung der Explosion deutlich. Es gibt Risse in den Straßen aus dem zeitweise Nebel empor steigt, der anzeigt dass das Feuer noch immer unterhalb brennt. An manchen Tagen brennt das eine oder andere Haus sogar, wenn es besonders trocken ist. Viele Bewohner verließen die Stadt, sodass es schlussendlich nur noch wenige Menschen hier gibt. Es gibt keine Schule wirklich und kein Krankenhaus. Alles ist runtergekommen und rostig.

»Wichtige Orte

»Sairento Memorial Hospital
»Nagoyami Schulgebäude
»Alte Mineneinänge

Vorlage ist nicht von mir



Zuletzt von Hokusai Tenzou am Sa Nov 01, 2014 6:47 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   So Sep 28, 2014 10:44 am

Cf: Wald von Konoha

Der maskierte Anbu hatte eine Zeitlang im Wald auf seine Kollegin gewartet bis ich die Nachricht erreichte, dass sie einem anderen Auftrag bekommen hatte. Zu seiner eignen Missgunst musste er sich also nun alleine mit dieser Mission herumschlagen. Zuerst spielte er sogar mit dem Gedanken Verstärkung anzufordern, aber sein eigner Stolz und sein zu großes Ego ließ es natürlich keinesfalls zu. Er war ein gestandener Mann und Anbu dem man nicht einfach so das Wasser reichen konnte. Vermutlich lag jedoch seine eigne Niederlage noch nicht allzu weit zurück, sodass er sich selbst keinerlei Schwäche zusprechen wollte. Schlussendlich setzte er sich dann in Bewegung um die Mission alleine zu bestreiten. Auf dem Weg zu dem abgelegenen Dorf Sairento Hiru dachte er durchweg nur an Mayura und ihren letzten Worte. Als er das Zimmer seiner Kinder verließ, blieb er noch kurz auf dem Dach stehen und lauschte den Geräuschen unter sich. Dabei hörte er deutlich wie seine Ehefrau flüsterte, dass er schon wieder kam. Vermutlich lag sie inzwischen wach im Bett und konnte nicht mehr schlafen. Tatsächlich quälte es ihn etwas selbst, dass er sie so zurücklassen musste mit der typischen Ungewissheit. Nachdem er fast eine Stunde westlich reiste, erreichte er bald schon die ersten Hügel des Dorfes. Selbst von weiten konnte man die schwefelhaltige Luft riechen, die ein unangenehmes Kratzen in der Lunge verursachte. Tenzou verzog das Gesicht zu einer Grimasse und blickte durch die Schlitze seiner Anbumaske auf die Dunkelheit der Häuser. In einem Gebäude brannte noch Licht, aber der Großteil war nur noch eine Geisterstadt. Laut den Informationen von Ringo sollte sich hier irgendwo ein Labor befinden in denen der Ursprung ihrer Fähigkeiten lag, sowie ein Hinweis auf seine Pläne. Es war wichtig raus finden warum er versuchte Untote wieder zum Leben zu erwecken. Der Jounin ließ sich wenige Augenblicke später zu Boden gleiten und verschwand dann in der Dunkelheit ohne zu wissen, dass er womöglich das Dorf nicht mehr verließ... .
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Hatake Mayura
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BeitragThema: Re: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   Sa Okt 04, 2014 10:20 pm

Angefangen hatte es nur mit einem Gefühl, aber die Verbindung zu Tenzou hatte es bestätigt. Etwas war auf der Mission passiert, auf der sich ihr Ehemann befand. Sie hatte es sofort gespürt und sie hatte es auch sofort dem Hokage mitgeteilt, doch Abweichungen der Zeitangaben bei solch grossen Missionen konnte es geben und waren gar nicht mal so selten, ausserdem hatte Konoha derzeit ziemlich viel um die Ohren, weil eine Jinchuuriki verschwunden war. Akari. Tenzou war bei dem Vorfall auch dabei gewesen und machte sich deswegen auch Sorgen. Aber das war ein anderes Thema! Mayura war sich sicher gewesen, dass etwas nicht mit Tenzou stimmte, also hatte sie die Sache schlussendlich selbst in die Hand genommen. Sie hatte sich einfach frei genommen, die Kinder zu ihrer Schwester gebracht und dabei auch gleich noch Ringo abgeholt. Auch ihr hatte sie aufgetragen, frei zu nehmen und sie zu begleiten. Den Ringo wusste, wo Tenzou hingegangen war. Ringo kannte genug Details dieser Mission, um ihr helfen zu können, also musste Ringo mit!
Und sie kam auch mit. Sie packten sich genug Proviant ein und machten sich auf den Weg. Daizen hatte sie nicht direkt Bescheid gegeben, nur Hinweise gegeben, damit er sich in etwa denken konnte, wo Mayura ihren 'Urlaub' verbrachte, den sie war sich sicher, man würde sie ansonsten nicht gehen lassen, würde sie mit Direktheit sagen, was sie plante und wen sie dafür mitnahm.

Der Weg war weiter gewesen als gedacht. Mayura hatte mit zwei Tagen gerechnet, daraus wurden jedoch drei volle Tage, den erst am vierten Tag am Morgen erreichten sie den Ort, an dem sich Tenzou aufhalten musste. Es war ein Ort, den sich Mayura im Grunde lieber nicht betreten hätte und als sie sich bewusst wurde, dass sie sich und Ringo im Grunde genommen in grosse Gefahr begeben hatte, drängte sie innerlich etwas dazu, umzudrehen. In diesem Augenblick standen sie nämlich am Rande der Stadt, die keine wirkliche Stadt mehr war. Menschenleer war sie, was Mayura einen Schauer über den Rücken jagen liess. Aber nicht nur diese Tatsache alleine machte ihr Angst, sondern vielmehr, wie es hier aussah. Die Strassen waren teilweise aufgerissen, wie grosse, schmerzende Wunden klafften Risse im Boden und liessen nur Vermuten, wie grausam es gewesen sein musste, als all diese Menschen ihr Heim hintersich lassen und fliehen mussten. Was genau hier geschehen war, wusste Mayura nicht, konnte es nur erahnen und erraten, aber was sie zu Gesicht bekam, war ein Szenario, das keinem anderem Gleich kam. Die Häuser waren teilweise eingefallen, ganze Hausfassaden waren rausgerissen worden und gaben das tote Innenleben der Räume preis. Mayura schlag die Arme um ihren Oberkörper und blickte etwas unsicher zu Ringo. "Was ist das hier? Was für eine Mission hat Tenzou hierher geführt, Ringo?", fragte sie dann und in ihren Augen war die Besorgtheit nicht mehr zu übersehen. Allein die düstere Atmosphäre, die dieser Ort ausstrahlte, liessen ihr die Nackenhaare zu Berge stehen. Selbst am hellichten Tag wirkte es so, als ob ein gewisser Nebel diese leblose Stadt wie einem Leichentuch gleich bedeckte und nicht mehr hergeben wollte. Die Weisshaarige fragte sich, ob es wirklich gut war, was sie hier taten ... Aber warum fragte sie sich das überhaupt? Es ging immerhin darum, Tenzou zu retten! Er steckte in Gefahr und auch wenn man sie immer wieder darauf aufmerksam gemacht hatte, dass sie sich auch irren konnte, so beharrte sie darauf, dass sie sich mit ihrem Gefühl nicht irrte. Die Gefahr wäre zu gross, wenn sie Recht behalten wüde.
Langsam schritt Mayura einige Schritte voran und grub ihre Finger etwas fester in ihre Oberarme. Alles in ihr rebellierte und wollte, dass sie schleunigst den Rückzug antreten sollte. Doch das konnte sie nicht, sie konnte Tenzou nicht alleine lassen. Und sie selbst war auch nicht alleine, sie hatte Ringo an ihrer Seite. Bei diesen Gedanken sah sie über ihre Schulter und sah Ringo in die Augen. "Gehen wir weiter.", sagte sie dann und versuchte möglichst entschlossen zu wirken, "Ich möchte hier keine Sekunde länger verbringen, als nötig."
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Sarutobi Ringo

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BeitragThema: Re: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   Mo Okt 06, 2014 10:45 am

Seit Ringo das letzte Mal hier gewesen war, hatte sich wenig verändert. Menschenleer und gottverlassen lag das Dörfchen vor ihnen, ein Heim für Geister und Erinnerungen. Beklemmung drängte sich auf, kroch einem in den Kopf und verpasste jedem Besucher Schuldgefühle, wenn man nur zu laut auftrat. Als stände irgendwo ein Schild mit der Aufschrift "Bitte Ruhe". Dabei hatte dieses Fleckchen Erde mehr als genug davon.
Ringo beobachtete Mayuras Reaktion aus dem Augenwinkel; je mehr Unbehagen die Eine zeigte, umso mehr straffte die Andere den Rücken und gab sich umso selbstsicherer. Als die Hokusai ihre Arme um den Oberkörper schlang, reagierte Ringo sogar darauf und vrschränkte die Hände hinter dem Rücken, während sie in einer Zurschaustellung von Unerschrockenheit und Gleichmut grimmig in die Runde blickte.
"Was ist das hier? Was für eine Mission hat Tenzou hierher geführt, Ringo?"
Da und dort war der Himmel dunstig, diese oder jene Gasse nebelverhangen. Außerhalb des Ortes war die Sonne stark wie eh und jeh; hier aber brachte Wärme den Dunst nicht zum Zerstreuen und Auflösen. Weils kein Nebel war. Kein Richtiger. Richtiger Nebel roch auch anders.
Indirekt habe ich ihn hierher geführt erwiderte Ringo nach einem Moment. Sie blickte die nächste Häuserreihe entlang, rührte sich aber nicht. Das Zeichen zum Weitergehen überließ sie Mayura; schließlich war die Jo-Nin auch diejenige gewesen, die sie gewisserweise zu diesem Urlaubs-Ausflug eingeladen hatte. Hier hab ich schließlich... das hier bekommen. In einer ganz bewusst nebensächlichen Bewegung deutete sie über ihre Schultern hinweg auf einen Punkt zwischen ihren Schulterblättern. Wieviel wußte Mayura eigentlich davon? Sie hatte Ringo nicht in Aktion gesehen. Und später hatte sich die Sarutobi jegliche Erwähnung verkniffen, weil Tenzous Reaktion darauf sie so sehr mit Peinlichkeit geschlagen hatte.
"Gehen wir weiter. Ich möchte hier keine Sekunde länger verbringen, als nötig."
Ringo erwiderte den Blick und nickte ernst. Hier ist es nur an der Oberfläche ruhig sprach sie, Zumindest, wenn sie nichts verändert haben.
Sehr weit hinein mussten sie nichtmals gehen; Ringo steuerte zielsicher die Windmühle am Ortsrand an. Hier war sie beim letzten Besuch zusammen mit Epona auf den Kontakt getroffen. Wenn ich so drüber nachdenke, habe ich dieses Dorf nie wirklich betreten müssen. Sie winkte Mayura und marschierte durch die unverschlossene Tür der Mühle, sich wachsam dabei umblickend.
Hier gab es beim letzten Mal einen Eingang verriet sie der anderen Konoha-Nin. Mal sehn... Mist. Ohne großes Zögern hatte sie eine als Bodendiele getarnte Luke aufgeworfen - und darunter nur Erde vorgefunden. Brauner Matsch starrte sie von unten herauf an, frisch aufgeschüttet. Offenbar hatten die "Einwohner" von Sairento Hiru die Angewohnheit, ab und an die Zugänge auszuwechseln.
Das ist jetzt schlecht. Ringo trat so nahe ran, wie möglich, und testete mit Fußtritten die Bodenbeschaffenheit. Leider viel zu solide; der Gang musste völlig aufgefüllt worden sein. Dies war auch der Eingang, den ich Tenzou angab erklärte die Sarutobi missmutig. Aber der ist tot.
Der Eingang war tot. Nicht Tenzou. Dennoch war die Wortwahl wohl... leicht fehl gegriffen.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   Di Okt 07, 2014 7:43 pm

Sairento Hiru war ein Dorf das längst Jahre nach seiner Blütezeit ein verstaubter, runtergekommener Ort schien. Die Gebäude strahlten das reinste Verderben aus und gaben nicht sonderlich viel Hoffnung das hier noch weiterhin Leben existierte. Die menschlichen Lebewesen die hier wohnten, konnten mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen in ihrer Gesundheit beeinträchtigt zu werden oder aber sie nahmen die gleiche Trostlosigkeit an die dieser Ort hier ausstrahlte. Ein Friedhof konnte mit dieser Geisterstadt mithalten. Generell standen jedoch auch überall verbleichte Warnschilder die zeigten, dass man besser nicht mit brennbaren Stoffen hier rumspielen sollte oder generell Feuer lieber ausließ. Dämpfe konnten noch immer entzündet werden und würden womöglich einen ziemlichen Schaden anrichten. Tatsächlich befand sich nicht weit von dem Gebäude der zwei Konohagakureshinobi eine recht frische Stelle, die auf solche Verdampfung hinweisen könnte. Zumindest fehlte die Hälfte eines Hauses und zeigte, dass dort etwas hochgegangen sein musste. Ein Umstand der zumindest in dem Dorf nicht ganz unnormal war. Genauso normal waren verrammelte Fenster und Türen. Gut ein Dutzend Häuser schienen beim kleinsten Windhauch einzubrechen und deswegen lieber nicht zugänglich zu sein. Grund dafür war unteranderem auch der Schlamm unter der Erde. Es konnte zu Erdrutschen kommen, sodass sich Gebäude sogar absenkten. Straßen zeigten tiefe Furchen – wie hässliche Narben in einem Gesicht. Eine Schule stand im Dorfzentrum vor dem gleichzeitig auch Warnschilder hingen, die darauf hinwiesen das es gefährlich sein würde. Ein gleiches Schild war vor dem Gebäude in dem Ringo und Mayura sich befanden. Man konnte sie hier und da in dem Dorf sehen, aber ob sie tieferen Sinn hatten blieb zu bezweifeln. Die Suche würde vermutlich die Nadel im Heuhaufen sein. Es gab viele Gebäude ein Rathaus, ein Krankenhaus, ein Bestattungsunternehmen – Lebensmittelläden… all das konnte man hier tatsächlich finden. Hinzu kam ein gefährlicher Nebel… der alles in sich verbergen konnte… .

In diesem tiefen Nebel kreuchten und fleuschten merkwürdige Schatten entlang. Auf Dächern platziert, bewegten sie sich eng in den dichten Schwaden. Sie mussten menschlich sein, wirkten aber auf dem ersten Blick keinesfalls so. Natürlich bekam man mit wenn in diesem Dorf jemand neues war oder besser gesagt, wenn das Dorf Besuch hatte. Man wollte neue Leute hier nicht, denn sie brachten Probleme mit. Genauso wie der Kerl, der tatsächlich mit Katon Jutsu kämpfen wollte. Es hatte eine Explosion zur Folge gehabt, die eine Häuserhälfte weg sprengte. Ob diese Besucher genauso waren? Hitsuji würde sich jedoch darum kümmern. Genauso wie sein Bruder, der direkt auf dem Haus hockte in dem die Fremde verschwanden. Sie würden jedoch zunächst nur beobachten und dann schauen ob es nicht nötig wäre sie zu beseitigen. Der Meister wollte immerhin nicht gestört werden.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   Di Okt 07, 2014 9:58 pm

Tatsächlich wusste Mayura generell nicht viel über Ringo. Sie wusste nur das Wichtigste. Zumindest das Wichtigste, das sie hierher geführt hat. Sie wusste, dass Ringo bezüglich dieses Auftrages mehr wusste, als jeder andere, neben einigen wenigen wie dem Hokage und Tenzou selbst und sie wusste, das Ringo einst aus Konoha abgehauen war. Und sie wusste, dass die Blonde einst die Schülerin von Tenzou war. Viel mehr wusste sie jedoch nicht. Ringo war nach wie vor ein Geheimnis, im Grossen und Ganzen gesehen. Mayura konnte sie auch eher schlecht einschätzen und das obwohl diese derzeit bei ihrer Schwester lebte und Mayura sie deshalb ab und an immer Mal wieder zu Gesicht bekam. Demnach wusste die Weisshaarige also nicht, das Ringo hier etwas bekommen hatte, etwas unschönes, deshalb hatte die Ältere auch nur etwas verwirrt dreingeblickt, als Ringo erwähnte, dass sie 'das hier' bekommen hätte. "Das hier?", wiederholte Mayura leise, womöglich zu leise, so das Ringo es nicht gehört hatte. Diese erkärte daraufhin, dass es nur an der Oberfläche ruhig wäre. Alles liess darauf schliessen, dass die Blonde bereits einmal hier gewesen war, etwas anderes konnte sich Mayura nicht vorstellen. Und nach dem sie zu zweit auch kurz einen Weg hinter sich gebracht haben und an einem bestimmten Ort angekommen waren, wurde Mayuras Verdacht nur bestätigt. Hier hatte es einen Eingang gegeben, welcher nun zugeschüttet war. Wäre Ringo noch nie hier gewesen, würde sie das auch nicht wissen. Mayura sah die Blonde eine Zeit lang einfach nur mit gerunzelter Stirn an und wusste nicht so recht, was sie davon halten sollte. Aber bereits damals im Krankenhaus hatte Ringo sich mit zwielichtigen Gestalten zusammengetan, warum wunderte sich Mayura eigentlich, dass sie bereits einmal hier gewesen war? "Ich wusste nicht einmal, dass so ein Ort wie dieser hier überhaupt existiert.", murmelte Mayura leise und fuhr sich durch ihre weissen Haare. Ihre Gedanken galten Tenzou. Ringos Worte bezüglich des Einganges, dass er 'tot' wäre, klangen in ihren Ohren ungewollt zweideutig und sofort musste sie daran denken, dass auch Tenzou tot sein könnte. Er könnte es ... Ja, aber er war es nicht! Mayura atmete tief durch und schloss kurz ihre Augen. Die Stille und Ruhe hier machte sie halb wahnsinnig. Ansonsten mochte sie es, wenn es ruhig war, gerade aber war die Stille lauter, als jeder andere Krach. Mayura verschränkte die Arme vor der Brust und atmete tief ein. "Also ... der Eingang ist verschüttet. Womöglich hat Tenzou ihn ebenfalls schon so vorgefunden. Ist es möglich, dass er danach wieder gedreht ist? Aber dann wäre er bereits wieder in Konoha, oder? Oder haben wir ihn gerade verpasst und unsere Wege haben sich gekreuzt?", die Vorstellung war schön ... Zu schön. "Oder aber, so wie ich ihn kenne, ist er hier geblieben und hat nach einem anderen Eingang gesucht. Das würde zu ihm passen.", sie legte ihre Finger nachdenklich an ihre rechte Wange und blickte die Sarutobi an, "Du warst schon einmal hier. Gibt es sonst noch irgendwelche Eingänge, Ringo? Was weisst du über diese ... Diese Stadt hier? Was ist hier los? Und was für einen Auftrag sollte Tenzou hier erledigen?", wollte Mayura wissen und gleichzeitig hatte sie natürlich keinerlei Ahnung, dass sie in diesem Moment beobachtet wurden.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   Sa Okt 11, 2014 2:43 pm

Ringo schaute sich aufmerksam im Raume rum. Warum solltest du auch wissen müssen, dass so ein Ort existiert erwiderte sie beiläufig auf Mayuras Worte hin. Hier ist es hässlich. Und einfach komisch. Warum sollte man hier auch hinkommen. "Komisch" war es natürlich aufgrund der Tatsache, dass es hier kein Vogelgezwitscher gab. Wenn schon keine Menschen diesen Ort aufsuchten, so sollte doch immerhin die Natur die Stadt zurückerobern. Doch es gab nichtmals Zikaden oder Grillen, die ein Konzert veranstalteten.
Tenzou hate natürlich einen guten Grund gehabt, hierhin zu kommen. Ringo hatte schon beim ersten Besuch einen guten Grund gehabt - im Gegensatz zu Epona erachtete sie ihren "Gewinn" nicht als Fehlschlag. Und Mayura hatte nun auch einen guten Grund.
Die Hokusai machte sich einige Momente lang ihre eigenen Gedanken; Ringo tapperte derweil einfach umher und betrachtete den Mühlstein, die Bodendielen und die Wände. Als es irgendwo knarrte, auch die Decke. Aber nur kurz. Vermutlich knirschte irgendwas im Getriebe des Windrads. Dass Tenzou umgekehrt war bloß wegen eines zugeschütteten Eingangs, bezweifelte die Sarutobi, und Mayura war da ihrer Meinung.
Sehe ich auch so bestätigte sie daher. Und spürte Mayuras Blick im Nacken.
"Du warst schon einmal hier. Gibt es sonst noch irgendwelche Eingänge, Ringo? Was weisst du über diese ... Diese Stadt hier? Was ist hier los? Und was für einen Auftrag sollte Tenzou hier erledigen?"
Es gibt natürlich Eingänge. Die muss es geben. Wer hier lebt, bekommt schließlich ab und an Besuch. Sie wandte sich der Jo-Nin zu, ganz offenbar stolz darauf, dass sie gerade so etwas wie "Heimvorteil" hatte. Als ich das erste Mal herkam, hieß es "Geht zur Mühle". Wer weiß, wie es jetzt heißt? "Geht zur Kirche" vielleicht, "Geht zur Schule", "Geht zum Gasthaus" oder so. Irgendwas in dieser Art wird es sein. Schulterzucken. Sehen wir uns die Stadt an. Hervorstechende, öffentliche Orte sind sicherlich einen Versuch wert, unsere Such-Techniken auszuprobieren.
Ringo schritt betont zielstrebig an Mayura vorbei Richtung Tür. Hielt dramatisch inne. Und was hier los ist? Der Wahnsinn ist hier los. Tenzou war hier, um ein Nest auszuräuchern. Unter uns sind Labore. Forschungslabore. Ringo zeigte nochmals hinter sich und abwärts, zwischen ihre Schulterblätter. Hier wird versucht, das Fluchmal zu schaffen.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   So Nov 02, 2014 10:45 am

Ringo hatte damit wohl recht, dass sie wohl die hervorstechenden Orten aufsuchen sollten. Da würden sie am meisten Glück haben, dessen stimmte Mayura mit Ringo absolut überein. Ausserdem war es das Einzige, woran sich die Weisshaarige derzeit klammern konnte. Die einzige Hoffnung, Tenzou wiederfinden zu können. Ihre einzige Hoffnung waren also irgendwelche leerstehenden, teilweise riesigen Gebäude, die sie absuchen konnten. Mayura seufzte leise, als Ringo an ihr vorbei lief und scheinbar sich voller Tatendrang auf die Suche begeben wollte. Wie konnte die Blonde nur so motiviert sein? Oder nahm das Mayura nur so wahr, weil sie alles andere als motiviert war? Ringo hielt jedoch noch einmal inne und antwortete auf ihre davor gestellte Frage. Es gab hier Labore. Mayura blinzelte etwas überrascht. "Labore?", wiederholte sie etwas ungläubig und sah die Mühle noch einmal an. Nein, es wirkte tatsächlich nicht so, als ob sich hier ein Forschungsinstitut oder dergleichen niedergelassen hatte, selbst wenn es unter der Erde war. Dennoch zweifelte sie nicht an Ringos Rücken und als diese erklärte, was genau sie erforschten, lief es der Weisshaarigen kalt den Rücken runter. Das Fluchmal! Mayura wollte etwas sagen, doch ihr blieben die Worte regelrecht im Halse stecken. In ihrem Kopf bildeten sich unheimliche Bilder, die selbst nur für Gedanken verstörend waren. Sie schüttelte energisch den Kopf und versuchte damit die Bilder los zu werden, bevor sie Ringo nachging und leicht nickte. "Lass uns mit der Suche anfangen.", und auf einmal wirkte sie nun um einiges motivierter, als davor, "Wir müssen Tenzou finden. Wenn er in Gefahr steckt und wir hier Zeit mit plaudern vergeuden, werde ich uns das nie verzeihen.", und sie hatte mit Absicht die Worte 'uns' gebraucht, den sie konnte hier nur auf Ringo zählen, auf niemanden sonst. Die Blonde musste ihr einfach helfen, Tenzou zu retten. Nebst den grossen Gebäuden, war sie ebenfalls ihre einzige Hoffnung. Mayura sah kurz zu Ringo rüber und presste ihre Lippen aufeinander, bevor sie die Frage stellte: "Was glaubst du, wird ihm hier geschehen ...?"
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BeitragThema: Re: [Dorf] Sairento Hiru - der stille Hügel   Mo Nov 03, 2014 8:13 pm

Komm schon... frag nach dem Fluchmal, ging es Ringo fast schon lauernd durch den Kopf. Über die Schulter schauend, betrachtete sie Mayura und deren Reaktion auf die Erwähung des Juin. Offenbar wars kopfkinoauslösend. So sehr allerdings, dass sich die Hokusai nach energischem Kopfschütteln dazu entschloss, nicht mehr auf diesem speziellen Thema zu beharren. Stattdessen schien sie irgendwie... für sich eine Entscheidung zu treffen. Irgendeine Blockade abzulegen. Zumindest klang ihre Stimme kurz darauf wesentlich fester und gewichtiger.
"Wir müssen Tenzou finden. Wenn er in Gefahr steckt und wir hier Zeit mit plaudern vergeuden, werde ich uns das nie verzeihen."
Ringo drückte die Klinke der Tür herunter. Check erwiderte sie und trat nach draußen, zurück ins Tageslicht. Blinzelnd beschattete sie die Augen mit der flachen Hand, wandte sich der Stadt zu und betrachtete forschend das Panorama. Derweil fragte Mayura, was Tenzou hier geschehen könnte.
Ringo kaute auf ihrer Unterlippe herum, ehe sie antwortete. Tja, was? Vielleicht Versuchskaninchen. Oder ein Sparring-Partner für Versuchskaninchen. Oder jemand, der die Käfige der Versuchskaninchen ausmisten muss. Sie öffnete den Mund zu einer Antwort, hielt dann aber doch noch einmal inne, um sich etwas anderes zurecht zu legen. Aaaahm... Es wäre wohl das Beste, wenn ich das Wort "Versuchskaninchen" völlig streiche. Gar nichts sprach sie stattdessen und gab sich Mühe, erfahren und professionell dreinzublicken, als habe sie eine Bande einfacher Söldner unter sich und müsse allein durch ihr Auftreten beweisen, dass sie die Lage im Griff hatte. Wir werden jedenfalls dafür sorgen. Uuund... damit fangen wir an!
Sie deutete auf das nächstbeste, große Gebäude; die verwitterte Fassade trug noch eine Beschilderung, welche den Schriftzug "Sairento Memorial Hospital" trug. Ringo hatte keinen besonderen Grund, diesen Ort auszuwählen, abgesehen davon, dass das Gebäude aus dem Einheitsbrei des Stadtbildes hervorstach wie einige andere Einrichtungen und Anstalten natürlich auch. Sie nahm sich dieses Ziel dennoch vehement und unerschütterlich klingend vor - einfach, weil Mayura vor Nervösität schon genug Fragen stellte und es vielleicht daher auch ganz gut finden würde, wenn die Sarutobi sie im übertragenen Sinne ein wenig "mitschleifte". Und dies mit Ansage! Komm, wir rennen! rief sie, sprang ohne weiteres Zögern auf ein Dach und stieß sich weiter ab.

tbc: Sairento Memorial Hospital
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