Tamashii no Utsuri

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 [Meer] Krakenbucht von Iwaki

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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: [Meer] Krakenbucht von Iwaki   Di Okt 07, 2014 11:09 am

Die Gewässer in der Nähe der Hafenstadt Iwaki sind berühmt-berüchtigt für ihre maritime Fauna: Es gibt hier überdurchschnittlich viele Kraken, die sich gern mal aus der Tiefsee emporwagen und dort von den Fischern übermütig begrüßt werden.
In letzter Zeit erwies sich jedoch nicht allein die Zahl der Kraken als überdurchschnittlich, sondern in einzelnen Fällen auch deren Größe.
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BeitragThema: Re: [Meer] Krakenbucht von Iwaki   Do Okt 09, 2014 7:08 pm

Cf: Hafenstadt Iwaki

Saizou zielte und traf! Sein riesen Geschoss würde bei jeder Schneeballschlacht immer gewinnen, auch hier schien es dem Kraken ordentlich Kopfschmerzen zu bereiten. Der Genin riss siegessicher die Hände in die Luft und stieß ein paar Siegesrufe aus. Glücklicherweise konnte man ihn auf die Distanz nur schwer hören. Nachdem er mitbekam, wie kindisch sein Verhalten haben, räusperte er sich rasch und blickte sich verstohlen um. Keiner hatte ihn bemerkt. Nachdem sein Angriffsmanöver also geglückt war, beugte er sich wieder aus dem Krähennest und sah aufmerksam nach unten. Die Krake schien sich gerade selbst anzugreifen? Oder was veranstaltete sie dort? Saizou konnte es nicht genau sagen, schien aber generell auch nicht weiter zu wissen. Als Genin besaß er noch gar nicht das taktische Verständnis ein Großangriff zu starten. Auch, weil er nur sehr wenige Kampferfahrungen hatte. In dem Augenblick gab es jedoch zwei fähige Jounin unter ihm. Der eine sein persönlicher Held, die andere… naja sie war halt da. Mumon ergriff zumindest jetzt die Führung eines Angriffsmanövers und schrie irgendetwas nach oben. Bei ihm kam zuerst nur Schneeball an und Gehirn. Die Kombination klang skurril. Ein Schneeball-Gehirn? Schlussendlich kam dann jedoch auch der Rest des Satzes an, sodass er verstand auf was Mumon hinaus wollte. Dummerweise würde es vermutlich zu lange dauern bis er runter kam. Der erfahrene Jounin schien aber bereits eine Lösung zu haben und schickte ihm… . Was schickte er ihn nach oben? Saizou wich zuerst respektvoll zurück und starrte leicht entsetzt auf die Kuchiyose. Mehrere Raben ähnliche Vögel griffen sich ihn und steuerten dann direkt auf den Kraken zu. Aus der Nähe wirkte das Vieh wie ein schreckliches Monstrum. Plötzlich wollte der Genin nicht mehr unbedingt den Helden spielen, vermutlich würde er jedoch nicht drum herum kommen um seine eigne Ehre zu retten. Um das Hyouten Chakra ordentlich anzuheizen, sammelte er es in seinen Händen. Langsam rieb er sie aneinander und kühlte seine eigne Haut damit ordentlich. Nachdem er dann auf dem Krakenkopf abgesetzt wurde, stieß er seine Hände auf die glitschige Oberfläche. Dem Monster wurde ein ordentlicher Gehirnfrost verpasst, auch wenn vermutlich etwas zu heftig!
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BeitragThema: Re: [Meer] Krakenbucht von Iwaki   So Okt 12, 2014 1:42 pm

cf: Hafenstadt Iwaki

Während das Genjutsu wirkte, verengte Chiyoko skeptisch die Augen. Es war eine der Grundregeln, die jeder Schüler eingetrichtert bekam, der Genjutsu lernte: Sie wurden nie real. Aber zu ihrer Überraschung veränderte das Tier seinen Winkel, gab ein komisches Loch mit zwei klauenartigen Greifzähnen frei und vibrierte unterschwellig, bevor die Fontäne losspritzte, die die Chuunin nur im Kopf des Tieres beabsichtigt hatte. Verwundert ging sie in aufmerksame Defensivstellung über und wollte die Hand schon ans Schwert legen, da rief Mumon ihr zu, wohl irgendwie amüsiert, dass er mit ihr niemals streiten wolle. Was das nun mit dem Kraken und der Situation zu tun haben sollte, verstand sie erst nicht ganz, weswegen ihr Kopf seiner Laufbewegung langsam nachfolgte und sie blinzelte. Jolinar war im Begreifen allerdings schneller und schaltete die Glühbirne im Inneren an. Offenbar weiß dort jemand Genjutsu mehr zu schätzen als wir. Nach dieser Erkenntnis konnte Chiyoko aber nicht mehr großartig an dem Showdown zwischen Mumon und Saizou wie dem Gegner teilnehmen. Was hoch in die Luft gespuckt wurde, blieb nicht nur in Klumpen im Wasser schwimmen. Die Chuunin war der einzige Ninja an Deck derweil und kapierte zwar vor den Seeleuten, was nun gleich die Planken bedeckte, aber wusste im selben Moment, dass Flucht aussichtslos blieb. Wie in höchster Ironie verharrte sie in ihrer Kampfstellung mit der Hand am Schwertknauf, während die Tinte sich zu Teilen über ihrem Haar und auf ihren Körper ergoss. Auf der Breitseite des Schiffes landeten Nahrungsklumpen und Tinte wie Gummiballgeschosse und an Deck explodierten schwarze Blasen, sodass sie sogar die Segel an den Spitzen neu einfärbten. Auch die Crew bekam die Haare neu gefärbt und gab geekelte Geräusche von sich, als ihre Kleider durchtränkt wurden. Für Chiyoko war es ein blamierender Moment der Stille. Sie hatte die Augen geschlossen, während Saizou den Kraken mit Frosttemperaturen frittierte. Dann gab es einen szenerischen Huster, sodass sie die Tinte ausspuckte, die es in den Mund geschafft hatte. Einen Augenblick später folgte das schwere Heben der Lider, sodass das Weiß der eigenen Lederhaut der Augen hervorstach, da das Gesicht der Teshima ansonsten pechschwarz war und ihre blonden Haare schwer von der Flüssigkeit trieften. Für einen Augenblick starrte sie nach vorne und zeigte keine Reaktion, doch innen drinnen brodelte es böse. Ich will dem Vieh mein Schwert wie die Klinge einer Guillotine in den Kopf jagen, um es zu töten. Drecksbiest. Ich verstehe deine Wut vollkommen, doch der Genin ist bereits in dessen Nähe und wird wohl irgendwas bewirken, was bereits ausreicht, um den Kraken zu erledigen. Manchmal liegt die Ruhe in der Kraft. Und die Mission hat doch erst begonnen. Immer noch den Knauf fest umpackt zog Chiyoko die Atemluft zitternd ein und atmete wieder schwer beherrscht aus. Gut, dann konzentrierte sie sich halt auf ihre innere Ruhe. Dann ließ sie ihre Waffe endlich los und stellte sich aufrecht hin, während die dicken Tropfen weiter auf die Planken rieselten. Anschließend verschränkte Chiyoko die Arme und beobachtete äußerlich entspannt, aber mit hasserfülltem Blick auf den Kraken dessen hoffentliches Ende.
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Kiobashi Mumon
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BeitragThema: Re: [Meer] Krakenbucht von Iwaki   Di Okt 21, 2014 9:41 am

cf: Hafenstadt Iwaki

Mumon schaute Chiyoko von der Seite an, ohne zu blinzeln. Geradezu träge betrachtete er das dreidimensionale Bildnis in Tinte, als würde sein komplettes Bewusstsein sich nun einzig auf zwei Dinge konzentrieren und dazu alles andere auf Standby fahren: Atmen und das Finden eines Ausrufes, der diese Szene passend beschreibt. Doch die Suche blieb erfolglos.
Der Oi-Nin hockte auf der Reling wie ein Rabe, oder vielleicht eher wie ein Turner auf dem Balken, der das Ende des Turngeräts erreicht hatte und nun gerade diese doofe Wende in Hocke vollziehen musste. Er drehte sich so, dass er Saizous tollkühne Sturz-Flug-Attacke ansehen konnte, und legte die Hände sorglos auf den Knien ab. Ein recht imposantes Schauspiel sagte er ohne Einleitung, nicht? Ein riesiges Biest. Könnte man zumindest meinen. Und doch gibt es noch Größere. Drunten im Oktopus-Pott, da treiben sich noch mächtigere Brocken rum. "Oktopus-Pott" war ein gewaltiger Vulkankessel am Meeresgrunde, einige Kilometer vor der Küste und für viele Bewohner Mizu no kunis ein Begriff - spätestens seit der Zeit vor fünfzig Jahren, da der berühmte Kiri-Nin, der bekannt war als "Kraken-Kakashi", mit seinen Kuchiyose-Weichtieren aus dem Pott unter den Piratenflotten aufgeräumt hatte. Gewöhnlich kommen sie nur nie herauf, weil es hier oben nichts für sie zu holen gibt. Verstehe ich gut. Was haben sie auch von Schiffen. Massig Holz, wenig Futter. Schulterzucken. Man fragt sich, was dieses Ding hier will, ne?

Just in diesem Augenblick jedenfalls erfuhr das Weichtier den siebten Himmel der Höllenqualen. Wer sich schon einmal ein richtig großes, groooßes Stück Fruchteis in den Mund gesteckt hatte, konnte vermutlich zumindest annäherend nachvollziehen, wie sich Gehirnfrost anfühlen mochte. Das Zittern und Rucken des Meeresmonsters, ausgelöst durch das Genjutsu, kam zum Halten, gestoppt durch das Hyouton, welches in den Kopf des Kraken sickerte.
Das Wesen verfiel in komatöse Froststarre. Dümpelte mit einem Male bloß noch auf den Wellen wie ein Eisberg mit höchst realistischer Verleidung aus Gummi und Pappmachee.
Die Tengus befanden die Sache als getan, schwangen sich mit dem Yuki am Schlawittchen wieder in die Höhe und beförderten ihn zurück an Deck.
Willkommen zurück grüßte Mumon beiläufig, Wars lustig?
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BeitragThema: Re: [Meer] Krakenbucht von Iwaki   Sa Nov 01, 2014 10:11 am

Saizou hatte eigentlich relativ wenig Lust darauf gehabt diese Flugshow hinzulegen. Für einen kleinen Moment hasste er sogar Mumon für diese Aktionen, aber tatsächlich war sie erfolgreich, wodurch der Groll sofort vergessen war. Natürlich wäre etwas schief gegangen, hätte er Mumon noch viel mehr dafür gehasst, aber da nun doch alles gut lief, gab es gar keinen Grund dafür. Der Yuki konnte von weiten beobachten, wie der Krake völlig erstarrte. Offensichtlich eine geballte Ladung Hirnfrost bekommen. Dann trieb er leblos wie ein großer Haufen einfach über das Meer. Ob er das arme Tier umgebracht hatte? Nachdem Saizou recht unsanft zurück auf dem Schiff landete, zupfte er rasch seine Kleidung zu Recht und wandte sich Mumon wieder zu. Er hob den Daumen an. »Sehr lustig… wobei ich es nicht gerade super finde, wenn man mich einfach durch die Luft wirft. Was zum Teufel waren das für Viecher eben?«, fragte er etwas ungehalten und stemmte seine Hände in die Hüften um missmutig zu Mumon zu starren. Dann warf er einen kurzen Blick übers Deck hinweg und erkannte auch Chiyoko nicht weit von ihnen stehend. Irgendwie wurde er mit dieser Frau nicht warm… und er wusste nicht einmal warum. Um etwas freundlicher Mal zu sein, hob er den Daumen auch zu ihr. »Coole Techniken«, kommentierte er sie und blickte gleich danach noch einmal über die Reling. Dort schwamm das Monster in seiner vollen Größe. Ob es hier noch mehr von diesem Dingern gab? Der junge Genin hoffte, dass die nächste Fahrt etwas ruhiger verlief. Nachdenklich wandte er sich dann herum zu Mumon. »Schon merkwürdig, ich habe das Gefühl das es zur Zeit vermehrt Kraken gibt die auftauchen. Oder irre ich mich? Am Hafen hat man mit Krakenhäpchen gerade so herum geworfen. Irgendwie scheinen sie jetzt öfters hier aufzutauchen oder?« Vielleicht war es auch normal? Immerhin war es die erste Mission von Saizou überhaupt!
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BeitragThema: Re: [Meer] Krakenbucht von Iwaki   Sa Nov 01, 2014 5:23 pm

Es war ihr so egal, was die anderen beiden gerade sagten. Chiyoko durchfuhr ein Zittern, das sie nur mit Ballen der Fäuste wieder loswurde. Sie stand kurz davor mit der Faust irgendwo gegenzuschlagen, es war nur schade, dass sie in Taijutsu eine Niete war, sonst hätte sie dieses Schiff so schön zerbersten sehen können. Immer dieses gottverdammte Schicksal, dass meinte sie verarschen zu müssen. Mit einem Grummeln und angespanntem Kiefer fing sie an sich die Haare auszuwringen, wenn Mumon Saizou in seiner Gegenwart wusste und sich anfing mit ihm zu unterhalten. Diese ekelhafte Tinte klebte wie Schlacke, fiel in dicken Klumpen auf das Deck und erschien wie eine tödliche Mischung aus Butter und Karamellsoße. Wenn man beides auf Kleidung und Haare bekam, musste man sich alles vom Leib reißen, um nicht darin festzufrieren. Widerwillig strich die Blonde sich durch ihre nassen Haare und betete für alle Anwesenden, dass sie keiner bei ihrer Selbstpflege beobachtete und sich einen abgrinste. Schließlich war die provisorische Arbeit erledigt, sie marschierte an die Reling und warf sich hinüber. Ohne Chakra zu konzentrieren hörte man nur ein Platschen, Wasser spritzte hoch und rieselte auf das Deck. Chiyoko ließ sie zurücktreiben, während das Schiff an ihr vorbei fuhr, trieb Wasser tretend an der Oberfläche und wartete ab, bis das Ende auf ihrer Augenhöhe war. Sie konnte sie sich Haken an der Außenseite suchen, ihr Chakra in einer Klinge manifestieren und diese dort befestigen, um sich mitziehen zu lassen. Nun bestand die Show aus einem Spiel zwischen Luftholen, Kopf untertauchen und wieder hochkommen, während sie dabei mit der anderen Hand wischte und rieb, um diese ekelhafte Tinte loszuwerden. Das Schiff zog eine dünne, schwarze Farbspur hinter sich her. Es ging natürlich nicht alles ab, aber immerhin war der Großteil weggewaschen worden, sodass Chiyoko sich nun mit dem Chakralauf wieder an der Außenseite des Schiffs hocharbeiten konnte. Oben sprang sie wieder herüber und suchte ihren Weg ans Deck, wo Mumon und Saizou waren. Ihre grauen Augen hatten irgendwas von einem flüssigen Gift, sie stand unter Strom. Alles, was ihr entgegengebracht worden war, hatte sie unkommentiert gelassen. Nun ging sie nur kurz zur Mumon, tippte ihn mit dem Handrücken gegen den Oberarm und murmelte ihm zu: "Ich gehe meditieren." Wahrscheinlich der schlechteste Bluff, den sie je gebracht hatte. Sie wollte nur für ein paar Minuten in Ruhe gelassen werden. Nun drehte sie wieder ab und kletterte auf die Kajüte des Kapitäns, um sich dort auf einem erhöhten Punkt eine Position im Lotussitz zu suchen. Die Augen wurden geschlossen, alles andere ignoriert. Chiko unterhielt sich einfach ein wenig mit Jolinar.
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BeitragThema: Re: [Meer] Krakenbucht von Iwaki   Mi Nov 05, 2014 10:57 am

Ge-Nin sind zum Werfen da entgegnete Mumon voller unschuldiger Ruhe auf Saizous Gemotze, Das steckt schon im Namen. Er sagte allerdings nicht, wo dies im Namen stand. Darüber durfte sich der Yuki selbst den Kopf zerbrechen. Die Viecher sind die ehrenwerten Tengu aus der noch ehrenwerteren Kuchiyose-Festung Yamashiro, "Mutter aller Mauern". Stark, was? Einen Vertrag mit denen hat nicht jeder. Die genannten Kuchis schwangen sich soeben aus den Lüften herab und hockten sich links und rechts des Oi-Nin auf die Reling, sodass Beschwörer und Beschwörte ein wenig was hatten von Hühnern auf der Stange.
Chiyoko war derweil Chiyoko. Auf den Mund gefallen und voller Tinte. Eine Kunoichi, die weder plapperte noch - zumindest jetzt - einen besonders gut aussehenden Eindruck machte. Ungewöhnlicher Anblick. Die Teshima entschied sich, zumindest Letzteres wieder zu ändern, und sprang über Bord.
Mumon schaute sekundenkurz hinterher, zuckte mit den Achseln und wandte sich wieder Saizou zu. Im Hintergrund eilten die Seeleute aus ihren Verstecken, sofern sie sich welche gesucht hatten, und begannen das große Reinemachen. Der Ge-Nin machte sich Gedanken wegen der Kraken und deren vermehrtes Aufkommen, was ja schon am Hafen für gesteigerte Marktatmosphäre gesorgt hatte.
Scheint so, lautete die Antwort, Müsste man mal n paar Fischer fragen. Und im Auge behalten. Wenn wir wieder daheim sind, schicke ich ein paar herumfleuchende Ge-Nin los, Fang-Rekordlisten einzuholen. Er griente leicht, weil er ja schließlich bereits mit einem Ge-Nin redete. Vielleicht benutzte er ja direkt Saizou als Laufburschen, wenn ihm danach war?

Zwischenzeitlich war Chiyoko zurückgekehrt, wieder sauberer und zumindest drei Worte lang von ihrer Stummheit befreit. Sie ignorierte weiterhin den Yuki und wandte sich allein an Mumon. Verlier dich nicht zu tief im Nirvana erwiderte der Kiobashi bloß mit sonnigem Gemüt.

In diesem Moment kam von einem der abgetrennten Fang-Arme her ein Ruf: Eh, da steckt was! Mumon wandte den Blick dorthin. Eine Gruppe Matrosen umstand den Tentakel, einer der Seeleute hockte sich hin und betrachtete offenbar etwas, was sich im Inneren des Körperteils befinden musste. Scheint n Messer zu sein... Er langte danach.
Mumons Shuriken schlug sauber zwischen seinem Ring- und Mittelfinger ins Tentakelfleisch ein - der Matrose zog erschrocken die Hand weg. Einen Augenblick später hockte Mumon nicht mehr auf der Reling, sondern auf dem Tentakel, wie ein riesiger Rabe. Die Gruppe von Matrosen wich zurück. Ich höre "Messer" sprach er, und sein Chakrakreislauf rollte in Gang, was die Matrosen noch mehr zurücktrieb. Sie sahen nichts, sie hörten nichts, doch ihr reiner Überlebensinstinkt signalisierte ihnen, dass da etwas Ungesundes in der Luft war. Messer sind ein Fall für mich.
Die Gruppe zerstreute sich.
Mumon musterte das Objekt, welches die Aufmerksamkeit auf sich zog. Wahrlich, ein Messer. Es steckte im Krakenfleisch wie in Wackelpudding. Offenbar war es vor längerer Zeit dort hineingerammt worden. Das Gewebe hatte die Wunde geschlossen und war um die Waffe herum wieder zusammengewachsen.
Hmhm, was haben wir hier.

Der schockgefrostete Krake war bereits in ihrem Kielwasser zurückgeblieben. Er würde sich in Kürze wieder rühren und abtauchen. Diese Biester waren erstaunlich zäh und regenerativ.
Für die Unicorn stellte es keine Gefahr mehr dar. Das Schiff nahm nun entgültig Fahrt auf.
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