Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Kloster [Sakristei]

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BeitragThema: Kloster [Sakristei]   Mo Okt 20, 2014 7:44 pm

Die Sakristei befindet sich stets im Seitenschiff eines Klosters oder Kirche und dient dazu, die zeremoniellen Gewänder auf zu bewahren. Auch finden sich hier regulär alle Untensilien für den Gottesdienst. Es ist ein kleiner, schmuckloser Raum, der ber recht gemütlich wirkt. Licht spenden drei große Buntglasfenster mit den typischen Motiven vonn Engeln.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Di Okt 28, 2014 12:04 pm

Kommt von: Kloster am Weinberg

Hikari spürte Erleichterung, als sie die schweren Flügeltüren aus Holz hinter sich zu zog. Es war, als würde sie die ganze Welt aussperren und sich in die Stille dieses Ortes zurück ziehen. Nach alldem, was bis dahin geschehen war, kam ihr diese Auszeit gerade recht, denn sie hatte diese bitter nötig. Mit einem kurzen Fingerzeig deutete sie auf das Seitenschiff, welches sie anzu streben gedachte. Sollten Mayura und Kazu auch einen Unterschlupf suchen, so würden sie icht gleich alle wieder auf einem Fleck hocken. Daher stieß sich Hikari von der Holztür ab und machte sich daran, das Gotteshaus mit großen Schritten zu durchqueren. Sie fand recht schnell den Eingang zur Sakristei, denn die meisten Klöster ähnelten sich im Aufbau, außerdem war sie hier ja schon einmal gewesen. Daher stieß sie eher ungehalten abermals eine Holztür auf und ließ diese offen, damit Daizen ebenso eintreten konnte. Der Raum war staubig und vom den Zeichen der Zeit gezeichnet, dennoch ließ sich die violetthaarige mit einem Seufzen auf einen der Stühle nieder. Zum Reden würde dieser Platz allemal reichen und so schlug sie die Beine übereinander und wartete ab, was ihr Gegenüber sagen würde.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Fr Okt 31, 2014 3:46 pm

Kloster

Daizen tappte eher missmutig Hikari nach und verschloss die Tür hinter sich. So knurrte er mürrisch. Immerhin hatte die Missing-Nin ihm bei seinem Eröffnungsangebot förmlich einen Korb gegeben aus... ethischen Gründen. "Daher lass die Abschriften der Nara stecken, ich will nicht soviele Jahre ihrer Arbeit zunichte machen, nur weil wir dasselbe Interessengebiet haben. Ich bin niemand Daizen, der sich mit den Dingen anderer abgibt, sondern alles aus eigener Kraft schafft."
Schön für dich entgegnete er daraufhin, Dann solltest du besser das Eröffnungsangebot stellen. Mir fällt nämlich abgesehen von Informationen nicht viel Spannendes ein, was ich Tsukigakure anbieten könnte. Er setzte sich auf einen Stuhl, der schmerzerfüllt aufknarrte, und verschränkte die Arme vor der Brust. Haue raus, was dir vorschwebt. Am Ende geht es doch wohl nicht um das schnöde Geld? Das wäre ja geradezu einfach.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Sa Nov 08, 2014 8:59 pm

Das Holz knarrte verräterisch, als Daizen seinen kolossalen Hintern auf der Bank verfrachtete. Hikari verfolgte das Schauspiel mit einer skeptisch hoch gezogenen Augenbraue und hatte alle Mühe, ihn nicht bloß zu stellen. Innerlich war der Frau nämlich eher nach lachen zumute, weil ihr Gegenüber sich gekonnt brummig gab und auch ansonsten hier eher fehl am Platz wirkte. Da es aber um ein wichtiges Thema ging, behielt die violetthaarige ihre Sticheleien für sich und lenkte ihre Aufmerksamkeit auf die gesprochenen Worte. Dieser Mann hatte sicher genug Gründe um ernsthaft sauer auf sie zu sein aber damit konnte Hikari getrost leben. Sie grübelte noch einen Moment nach, wie sie am besten anfangen sollte, wischte aber schließlich alle Bedenken fort und schritt zur Tat. Lassen wir Tsukigakure mal für einen Moment aus dem Spiel. Ich habe all meinen Einfluss genutzt und meine eigenen Landsleute hintergangen, um deinen Spion heraus zu schmuggeln. Du verstehst also, das ich mich nicht mit schnödem Geld oder irgendwelchen Informationen zufrieden geben werde? Etwas ungehalten erhob sich die Tsuki und ging ein paar Schritte in der Sakristei umher. Ich habe für Konoha, als auch für dich genug Blut vergossen. Ob es nun mein eigenes war oder das meiner Feinde. Ruckartig blieb sie vor Daizen stehen, die goldenen Iriden forsch auf ihn gerichtet. Ich will meine endgültige Freiheit Daizen und du bist der einzige, der meine Fesseln lösen kann. Durchtrenne das Band, welches mich noch immer an das Feuerreich kettet, denn ich will nicht länger dessen Sklave sein. Mein Schicksal bestimme ich selbst. Sprach die Tsuki in die Stille des Raumes hinein, während sie sich innerlich selbst kritisch beäugte. Sie trieb mit dieser Welt ihr Schindluder, ganz so, wie es der violetthaarigen passte. Nichts vermochte ihr Netz aus Täuschung, Lüge und Macht zu druchdringen, dafür war es längt zu stark. Sie spielte mit kalkulierten Tatsachen und wenn diese nicht in ihren Plan passten, dann schuf sie diese eben. Der Vorfall mit Kazu war nicht geplant aber er lieferte den perfekten Vorwand, um sich endgültig aus der Knechtschaft von Konoha zu befreien. Daizen war ganz und gar nicht dumm und ahnte vielleicht auch ihre intrigante Natur aber Hikari war wie ein glitschiger Fisch: Immer wenn er an der Angel zappelte und man dachte, endlich habe man ihn, riss er sich los. Wahrscheinlich hatte sie nicht einmal mehr eine Dekade zu leben aber es passte eh nicht zu ihrem Wesen, alterschschwach und friedlich auf dem Sterbebett ein zuschlafen. Sie würde ihren Tod auf dem Schlachtfeld suchen, wo ihre Qualen endlich ein Ende haben würden. Bis dahin aber würde sie diese Welt formen, denn nichts hasste die violetthaarige mehr, als den Stillstand aller Dinge und so wurde sie zur treibenden Kraft hinter den Kulissen. Ein Flüstern im Wind, mit den Ambitionen wie ein Taifun über das Land zu fegen. Ihre Züge wurden etwas weicher, als sie sich zu jenem Mann vorbeugte, von dem sie sich so viel erhoffte. Ich möchte meinen Missingstatus abstreifen. Ist das für dich eine akzeptable Lösung? Ein kleines Lächeln huschte über Hikaris Gesicht und dennoch unterwarf sie sich dem Ernst der Situation. Sie hoffte sehr, dass Daizen zustimmen würde, ansonsten würde sie umplanen müssen. Der Vorfall mit Shukaku war an sich auch nicht in ihrem Sinne gewesen aber ihr heroischer Part kam der Verhandlung auch zugute. Tse, sie war kein Held, der sich um alle sorgte und so wäre die violetthaarige wahrscheinlich an jenem Tag einfach durch den Wald davon geritten aber nein, Eiji musste sich ja einmischen! Jetzt hatte sie den Salat am Hals aber über gratis Treuepunkte beschwerte man sich ja bekanntlich nicht. Blieb ab zuwarten, wie die andere Seite das sah.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   So Nov 16, 2014 3:24 pm

Tsukigakure aus dem Spiel lassen? Für Daizen klang das in diesem Augenblicke leichter gesagt als getan. Immerhin hatte er sich für diese Nacht ganz darauf eingestellt, sich mit einem Gesandten dieses Shinobi-Dorfes zu unterhalten und auch entsprechend zu verhandeln. Entsprechend mürrisch blickte er drein, während Hikari diese Worte sprach und damit begann, in dem Vorbereitungsraum umherzulaufen.
"Du verstehst also, das ich mich nicht mit schnödem Geld oder irgendwelchen Informationen zufrieden geben werde?"
Mag für dich wohl schnöde sein, ging es dem Hokage grimmig durch den Kopf. Für jemanden wie mich ist weder das Eine noch das Andere etwas, was ich leichtfertig wegwedele. Er sagte es nicht, wenngleich es sich sicherlich auf seinen Gesichtszügen niederschlug.
Als die Tsuki schließlich damit hervorkam, was sie wirklich wollte, verengten sich Daizens flintsteingraue Augen sekundenlang. Er wirkte... überrascht, fast misstrauisch.
"Ich möchte meinen Missingstatus abstreifen. Ist das für dich eine akzeptable Lösung?" So sprach die Kunoichi, während sie leicht vorlehnte und lächelte, nur ganz schwach.
Dein Band, wiederholte Daizen langsam, das dich ans Feuerreich kettet, soll ich durchtrennen? Soll ich brechen? Dies ließ er sich einige Momente lang durch den Kopf gehen, die Mimik steinern. Bis er gleichermaßen schwach grinste und sich erhob, die Arme vor dem Oberkörper verschränkte. Es gefiel mir nie, dich im Bingo-Book zu sehen. Von daher lässt mich deine Forderung nicht in kalten Schweiß ausbrechen. Du willst deine Freiheit und gibst mir dafür meinen Spion wieder? Nun, das ist ein Deal. Er streckte ihr die Hand hin, ließ sie einschlagen. Leben für Leben, könnte man also sagen.
Wobei Hikari vermutlich froh sein durfte, dass es nun ausgerechnet Daizen war, der die Verhandlungen führte. Der Kato war ohne Zweifel ein Mann, der großen Wert auf seine Untergebenen legte und das Vertrauen zwischen Hauptleuten und Soldaten ungemein schätzte. Sehenden Auges ließ er es zu, dass persönliche Erfahrungen und Emotionen sich in seine Arbeit einmischten, so wie jetzt. Seiner Meinung nach gab es weit schlimmere Missing-Nin, um die sich die ANBU kümmern durften. Die Bürokratie sah das sicherlich anders, doch damit würde er klarkommen.
Allerdings... Daizen ließ seine Hand nun an den Rucksack gleiten, an die Seitentasche, und holte eine Schriftrolle hervor. Wo du Shukaku ansprachst und ich mir gerade Gedanken über Missing und Nuke mache. Du entsinnst dich des Jungen, der sich während des Shukaku-Ereignisses herumtrieb? Er öffnete die Schriftrolle, welche eine Phantomzeichnung des Genannten präsentierte. Ist er dir, oder deinem Dorf, vielleicht in letzter Zeit mal wieder aufgefallen?
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Mo Nov 17, 2014 8:55 pm

Ihre Lippen formten ein stummes "Oh", als sie Daizens grimmigen Blick registrierte. Mit irgend einer Phrase war sie ihm wohl auf die Füße getreten und hatte sich dessen stillen Unmut zugezogen. Klar, sie konnte jetzt elendig lange daran grübeln, was diese Reaktion auslöste aber dazu hatte die violetthaarige keine Lust. Hikari ertrug einfach die Gegebenheiten und fand sich mit allem anderen ab. Ja, schenkte ihrem Gesprächspartner lieber ein kurzes Nicken, als er ihre Forderung rethorisch wiederholte. Sie wollte endlich frei sein, nur dafür spielte sie gerade mächtig mit dem Feuer und erstaunlicherweise erwiederte Daizen ihr Lächeln. Alle Fasern und Musekln waren bis zum zerreißen gespannt, ihr Geist aufmerksam und klar. Kein bisschen wollte sie sich entgehen lassen, schließlich konnte auch schon der kleinste Fehler fatal enden. Doch Daizen erhob sich einfach und begann zu sprechen. Kurz fing sich der Hokage einen kühlen Blick, denn nun musste die violetthaarige zu diesem aufsehen und Daizen war leider so verdammt groß! Hikari hasste es aber bewegte sich dennoch keinen Milimeter. Erst als der Hühne ihr die Hand hinstreckte, schlug sie zuversichtlich ein. Ein fairer Handel, würde ich sagen. Antwortete die Tsuki freundlich, denn sie schien endlich etwas auf zu tauen. Während sich Daizen daran machte, etwas aus seinem Rucksack zu kramen, wandte sich Hikari ab und zog zwei Trinkschälchhen aus Porzellan hervor. Diese landeten in der Mitte einer dieser Kirschenbänke und eine große Flasche mit hochprozentigem Sake gleich daneben. Die junge Frau nahm platz und winkte Daizen zu sich heran, der gerade eine Schriftrolle öffnete. Es bedurfte keiner großen Kunst, um die Person zu erahnen, welche auf diesem Stück Papier abgebildet war. Augenblicklich wurden die goldenen Iriden eine Spur kälter. Hikari war auf der Hut, goss seelenruhig jedem eine Schale Sake ein und schwieg dann grüblerisch für einen Moment.Was wäre, wenn ich ein paar Anhaltspunkte über ihn hätte? Dieser Idiot schneite genau in unser Lager und hielt seelenruhig ein Picknick zwischen Eiji und mir ab. Die junge Frau zuckte verächtlich mit den Shultern und trank mit einem tiefen Zug ihren Sake leer. Die Nacht ist noch jung und ich bin müde von all den Strapazen. Wenn du mit mir trinkst, erweiche ich vielleicht mein hartes Herz und plaudere etwas aus dem Nähkästchen. Sie musste unweigerlich über sich selbst grinsen, über diese völlig absurde Situation aber vor allem auch über den Hokage. Er begab sich auf dünnes Eis und Hikari wollte ihm eigentlich nichts böses. Sie hoffte, dass es auch in Zukunft zwischen ihnen friedlich blieb. Daizen war zwischen all den Chaoten, die ihr Leben bevölkerten, ein willkommener Ruhepol. Das heißt, wenn du es schaffen solltest, meine Zunge zu lösen. Das altbekannte Spiel mit dem Feuer und die violetthaarige war kurz daran, sich mächtig die Finger zu verbrennen.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Sa Nov 22, 2014 12:35 pm

Aaach. Jetzt auch noch Alkohol... Daizen nahm die Sake-Flasche und insbesondere die Qualität des Inhalts mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis. Zum Einen hatte er nichts dagegen, dieser kleinen Tradition des gemeinschaftlichen Betrinkens zu frönen. Zum Anderen aber wurde er einfach viel zu schnell hackedicht. Naja. Ich habe ja Selbstdisziplin und kenne meine Grenzen. Absolut tue ich das. Ich weiß, wieviel ich vertrage...
Hikari kannte den Knaben also. Und winkte verheißungsvoll mit "Anhaltspunkten". Offenbar waren Eiji und sie selbst dem betreffenden Subjekt schon im Vorfeld des ganzen Wüstenspaßes begegnet. Beliebt schien er sich mit seiner Möchtegern-Naturschtz-Aktion nicht gemacht zu haben, sofern Hikaris Tonfall und schulterzuckende Gestik richtig zu deuten war.
"Die Nacht ist noch jung und ich bin müde von all den Strapazen. Wenn du mit mir trinkst, erweiche ich vielleicht mein hartes Herz und plaudere etwas aus dem Nähkästchen."
Ah. Jetzt also brüderliches Trinken im Austausch gegen Informationen? Verhandlungen mit dir sind wahrlich eine ganz eigene Geschichte. Gleichwohl nahm er das Sake-Schälchen, ohne zu trinken. Hikari hatte schon vorgelegt, aber sollte sie ruhig. Der Hokage hatte nicht vor, sich auf ein Wetttrinken einzulassen, und begnügte sich vorerst damit, anzudeuten, dass er die Einladung annahm. Dann komm. Was heißt "Anhaltspunkte"? Reize an, ich lausche und gehe vielleicht mit.
Er musste acht geben. Der Gesuchte hatte schließlich mit einem der Dorfschätze zu tun, und er mochte sich nur ungern verplappern, was die Entführung Akaris anging.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   So Dez 14, 2014 12:57 pm

Die junge Frau musterte Daizen stumm, ehe sie ihrem Unmut durch einen Seufzer Platz machte. Sei froh, dass die Verhandlungen bei trinken und plaudern bleiben. Manch einer hatte dieses Privileg nicht. Mit einem leichten Augenrollen nippte die violetthaarige an ihrem Sake, während sie ihre Gedanken rund um den Karottenkopf zusammen kratze. Es machte sie neugierig, da Daizen an diesem Idioten so viel Interesse hatte. Sollte da etwas im Busch sein? Dieses Spiel konnten schließlich zwei spielen und so beschloss Hikari gnadenlos in die Offensive zu gehen. Sie würde Daizen mit Informationen füttern aber gleichzeitig nicht zu viel preis geben. Immerhin hatte die junge Frau erst teilweise ihre Ziele erreicht und einen Punkt noch gar nicht zur Sprache gebracht. Es würde eine lange Nacht werden und mit dieser Erkenntnis, braute sich auch das Unheil zusammen. Da ihr Gegenüber nicht trinken wollte, lehnte sich die Tsuki zurück und begann die Decke an zustarren. Ich stolperte quasi über diesen Karottenkopf beim Kräuter sammeln. Ein würgendes Geräusch aus dem Dickicht machte mich stutzig und dann fand ich die Ursache: Der Typ hing auf Knien im Gebüsch und reiherte sich herzallerliebst die Gedärme aus dem Leib. Kannst du dir das vorstellen? Es war für ihn sicher erniedrigend hoch zehn, dass ich es bemerkt hatte. Eigentlich spielte ich mit dem Gedanken, ihn zu töten aber schlussendliuch half ich ihm. Die Tsuki konnte nicht länger an sich halten und begann los zu prusten. Allein die Erinnerung an die Vorkommnisse ließen sie in bloße Spötteleien ausbrechen. Jedenfalls wankte die halbviolle Sakeschale in ihrer Hand gefährlich, als sich ihr Körper in stummen Lachkrämpfen schüttelte.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Mo Dez 15, 2014 11:13 am

Wahrlich, wahrlich. Privilegien sollte man genießen. Dem konnte Daizen Kato nur zustimmen; manch andere Verhandlung wurde unter extremeren Bedingungen geführt. Mit der Meisterin der Gifte und Kräuterhexe einige Schälchen Sake zu kippen, sollte noch das Kleinste der Übel sein, die in der Theorie möglich gewesen wären. Außerdem... wars doch gut gelaufen? Der Spion lebte und war schon wieder fest in Konoha-Hand; und viel gekostet hatte dies auch nicht. Lediglich würde Hikaris Gesicht aus den Bingo-Büchern verschwinden, und offen gesagt, war ihm das auch ganz recht so. ls Kage durfte er freilich nicht so denken, doch als Kamerad hatte er nie wirklich erwartet, dass Hikari "unfreiwillig" verschollen gegangen war, sondern sich ganz aus freier Entscheidung rar gemacht hatte. Daizen gönnte ihr ihren Willen. Er spielte ja schon selbst mit Gedanken...
Die Sake-Schale in seiner Hand wurde ihm schwer. Wie seltsam.
Fokus. Wo waren wir? Richtig, das andere Problem. Kazu war nicht das einzige, abgängige Schäfchen der Herde. Nicht der einzige Grund für Kopfschmerz. Sowieso, es gab nie nur einen einzigen Grund für Kopfschmerz.
So sprach Daizen also den Bijuu-Schützer an und erntete.... nun ja, Detail anderer Art als erhofft.
Der Hokage betrachtete blinzelnd, wie Hikari in einer Lachsalve explodierte.
Eure erste Begegnung war folglich das Einflößen einer Ladung Brechreiz-Stiller, riet er ins Blaue, und Minzbonbons gegen den brennenden Gallengeschmack im Hals, was? So so. Er schüttelte den Kopf, dann trank er doch. Magendarm-Viren. Sie machen vor niemandes Ehre halt. Seufzend lehnte sich Daizen zurück, derweil der Reisschnaps eine andere Art von Brennen in seinem Rachen entfaltete. Formschön. Nebenbei, du erlaubst mir, dieser Sache einen würdigen Rahmen zu verleihen und einen Griff in meine Tasche zu tun?
Er tats, holte eine altersfleckige Schriftrolle hervor und öffnete das darauf niedergeschriebene Siegel. Hervor kam ein kleiner Kupferkessel, der bequem auf der Handfläche des Kage stehen konnte.
Der Kessel war verbeult, zerkratzt, deformiert. Und alt. Er war älter noch als Daizens Bogen. In ihm waren Suppen und Eintöpfe gekocht worden, auf Wanderschaft oder auf Schlachtfeldern. Und nun landete Sake in ihm. Daizen ließ Katon-Flämmchen über seine Finger und Handfläche streichen und am Metall lecken.
Ein wenig mehr Mühe können wir uns mit dem Sake wohl geben, stellte Daizen fest, Solang aber... schenk mir ruhig noch einmal kalt nach. Er hielt der frischgebackenen Freien sein Schälchen hin.
Derweil das Kesselchen den Sake wärmte, lehnte sich Daizen zurück und blickte gleichermaßen an die Decke, als wolle er nachschauen, was Hika dort gesehen hatte. Immer das Gleiche, murmelte er unvermittelt, Ewig aufs Neue. Hika, allmählich kriege ich das Gefühl, Shinobi sollten nicht alt werden. Sie werden nur grantelig und mürrisch, die Welt wird klein und voller Maskengesichter. Alles nur die gleichen Masken. Hier der feurige Jungspund, da der Einsame Wolf, dort die Treuen, da die Verräter, anderswo die Rebellen, Hohlköpfe hocken im Gebüsch und Nervensägen stehen vor dem Schreibtisch. Herzig. Er blickte wieder nach vorn, mit einem Glanz in den flintsteingrauen Augen, der fast schon.... wie Neid wirkte. Sage du es mir: War es schwer, zu gehen? Damals, als du gingst und die Zeche prelltest?
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Di Jan 20, 2015 6:30 pm

Die junge Frau atmete etwas schwer, als sie sich wieder zu beruhigen schien und sich schlussendlich aufsetze. Verzeiht den Ausrutscher aber meine schadenfrohe Seite hatte ihr gefundenes Fressen. Dennoch willst du die genauen Details der Feldversorgung nicht wissen. Es war einfach unspektukalär und langweilig. Wunk Hikari die Neugier ihres Gegenübers ab und nickte stattdessen zustimmend, als Daizen etwas aus seiner Tasche hohlen wollte. Die violetthaarige hätte wohl mit allem gerechnet, als aber ein alter Hexenkessel zumm Vorschein kam, staunte sie nicht schlecht. Der Hühne verlangte einen Nachschlag, während er den Sake mit seinen Flammen erhitze. Nette Idee. Pflichtete sie ihm bei und goss dem Hokage etwas von dem Reiswein nach. Der Kessel wirkt alt, hat aber etwas nostalgisches an sich. Am liebsten hätte sie sich auch einen gewünscht aber Daizen würde ihn gewiss nicht raus rücken. Daher rutschte die junge Frau auch etwas verstimmt auf der Bank herum und ließ das eigentliche Gesprächsthema vorerst gänzlich fallen. Sie hatte ihr Gegenüber geködert, jetzt kam es darauf an, ob dieser auch darauf ansprang. Sag mal...? Begann Hikari unscheinbar. Du klingst unglücklich. Nimmt dich das Amt des Kage so mit? Ein wissender Ausdruck blitze kurz in ihren Augen auf, doch sie wagte nicht, diesen leichtfertig zu teilen. Die Probleme mit denen sich Daizen rum schlug, konnte sie nur zu gut verstehen. Auch wenn es der Kage nicht wusste aber sie saßen beide im selben Boot. Daher empfand es die violetthaarige auch als richtig, ihrem Gesprächspartner ordentlich zu antworten. Die Entscheidung zu fällen war schwer aber nicht die Umsetzung. Dennoch ist alles, was nach der Flucht kam, wie ein Traum für mich. Es hatte etwas surreales an sich, denn ich hatte nicht gedacht, dass es so schwer werden würde, in dieser Welt zu überleben. Es war tierisch nervig, als ich wieder bei Null anfangen musste. Schnaubte die violetthaarige verächtlich und blickte dann zögerlich in die flintsteingrauen Augen empor. Ich weiß, die kommende Frage ist töricht aber ich möchte, dass du sie dennoch ernst nimmst. Bgeann die Tsuki vorsichtig zu reden. Ein Stein lag in ihrem Magen und wollte sich einfach nicht lösen. Rethorisch gesehen: Was würde es mich kosten, Eiji von seinen Ketten zu befreien? Er hat genug für Konoha getan und ist dem Dorf noch immer loyaler ergeben, als so mancher Bewohner in Hi no Kuni. Dennoch ist dieses Dorf sein größter Fluch, nicht zuletzt auch wegen seiner Tochter. Hachje! Wie sie wieder zur Routine überging und Tatsachen so geschickt manipulierte, dass sie hochtragisch rüber kamen. Sie wollte Eiji für Tsuki haben aber leider standen ihr da noch ein paar Dinge im Weg rum. Daher schob sie auch die Tochter vor, um eventuell etwas auf die Tränendrüse drücken zu können. Jetzt war das Interessante aber daran, wie der Kage sich dazu äußern würde. Es blieb ab zu warten.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Do Jan 29, 2015 8:15 pm

"Verzeiht den Ausrutscher aber meine schadenfrohe Seite hatte ihr gefundenes Fressen. Dennoch willst du die genauen Details der Feldversorgung nicht wissen. Es war einfach unspektakulär und langweilig."
Ich verzeihe mit Großmut. So sprach der Kage, derweil er vor den Augen der frisch begnadigten Missing-Nin seinen Hexenkessel hervorholte. Hikari empfand diesen Anblick als durchaus nostalgisch. Ja, mich trifft die Nostalgie auch stets mit einer vollen Breitseite, gab er zu, Dies´ Biest ist auch schon eine ganze Weile mit von der Partie. Und müsst ich schätzen, würd ich sagen, dass es sicherlich schon ein halbes Tausend an Kunai und Shuriken abgekriegt hat, solang ich es über die Schlachtfelder schleppe. Auf den gegenwärtigen Schlachtfeldern der Bürokratie blieb der Adrenalinkitzel für den Topf allerdings auf sehr erträglichem Niveau.
Dass er verbal stöhnte, blieb seinem Gegenüber nicht verborgen. Nun ja, hätte ers verbergen wollen, hätte er die Klappe halten sollen. "Du klingst unglücklich. Nimmt dich das Amt des Kage so mit?"
Bah, machte er, und dies war Antwort genug. Becher her. Tat sies, würde er ihr vom angewärmten Sake einschenken.
Das Leben als Missing war also keineswegs leicht. Nu. Wer hätte das gedacht. Ich habe diese Frage ohnehin aus reiner Schwäche heraus gestellt. Er seufzte grantelig und schlürfte den Reiswein, derweil er trübe ins Leere blickte. Nochmal von vorn anfangen. Anstrengend und aufreibend für einen alten Mann, sicherlich.
Hikari zerstreute seine Gedanken und gab ihm etwas anderes, worauf er sich fokussieren musste. "Rethorisch gesehen: Was würde es mich kosten, Eiji von seinen Ketten zu befreien? Er hat genug für Konoha getan und ist dem Dorf noch immer loyaler ergeben, als so mancher Bewohner in Hi no Kuni. Dennoch ist dieses Dorf sein größter Fluch, nicht zuletzt auch wegen seiner Tochter."
Hm. Viel. Daizen verzog keine Miene, als ihm dies über die Lippen kam. Spontan kann ich es nicht ermessen. Allein wäre dies auch nicht zu entscheiden, fürchte ich; Eiji ist ein Mitglied der ANBU gewesen, und insofern... mag ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und Versprechungen machen, welche später torpediert werden.
Was ich jedoch aus persönlicher Sicht sage: Von meiner Seite her würde ich ihn laufen lassen, sobald sich mir nur eine halbherzige Gelegenheit der Rechtfertigung böte. Ich bin nicht scharf auf das Zurückholen von Missing-Nin - ihr Fortgehen kann nicht wirklich zur Gewohnheit werden, und wenn sie jung sind, muss man sie am Schlawittchen packen und ihnen Vernunft einprügeln. Doch bei den alten Hasen ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Was sollte ich mit Eiji, wenn er nicht freiwillig wiederkäme. Ins Gefängnis stopfen, und das hat er nicht verdient.

Daizen Kato lehnte sich erwartungsvoll zurück. Was würdest du anbieten? Rein aus Neugierde gefragt.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Di Feb 03, 2015 7:05 pm

Unbewusst musste Hikari etwas schmunzeln, als sie Daizen so ausschweifend über seinen Kessel reden hörte. Dafür ist er aber noch gut intakt. Trotz dieser fiesen Kunaihagel. Bring mir bei unserem nächsten Treffen auch einen mit! Ich finde ihn irgendwie toll. Meinte sie heiter und schaute mit bettelndem Welpenblick zu Daizen empor. Ja, wenn die Frau etwas wollte, konnte sie gandenlos sein! Aber sie stocherte dafür auch nicht nach, als ihr Gegenüber nicht so recht mit der Sprache rausrücken wollte. Dies war sein gutes Recht und daher bohrte die violetthaarige auch nicht weiter nach, sondern hielt dem Hühnen stumm beide leeren Schalen hin, damit nachgefüllt werden konnte. Während Daizen sich den ersten Schluck des heißen Sake gönnte, nahm auch die Tsuki ihre gefüllte Schale wieder entgegen. Für einen Moment lang starrten die goldenen Iriden nachdenklich auf die spiegelnde Oberfläche des Getränks, bis sie ihren grüblerischen Ausdruck bemerkte. Noch immer war sie angespannt wegen der Frage, die sie dem Kage vorhin gestellt hatte, daher nahm sie zur Ablenkung einen Schluck heißen Sake und versuchte sich zu entspannen. Was allerdings weniger gut klappte als erhofft. Daizens Miene verriet nichts, so aalglatt war diese! Die violettharige würde bei diesem Tempo sicher nicht verrückt werden aber glücklicherweise gab ihr Gegenüber ne Antwort. Ob sie aber Hikari erfreute? Nicht wirklich aber hier war nunmal auch Fingerspitzengefühl gefragt. Faher stellte sie den Sake beiseite und schlug mit grüblerischen Gesichstausdruck die Beine übereinander. Versteh mich nicht falsch. Ich verlange keine sofortige Entscheidung. Ich bin mir dessen durchaus bewusst, das du in dieser Angelegeneheit keine alleinige Entscheidungsgewalt hast. Ich will weder deinem Ruf schaden, noch dich in die Enge treiben. Wir beide wissen nur zu gut, dass Eiji sich wohl eher nicht Tsukigakure anschließen würde. Er arbeiet für mich als Privatperson, daher wollte ich auch nur rethorisch Interesse an seiner Freiheit bekunden. Die junge Frau seufzte leise und ließ ihre Worte einen Moment wirken, ehe sie ihren Köder auswarf. Was ich bieten würde? Einige Gefälligkeiten meinerseits als Privatperson für Kpnoha oder auch dich im speziellen. Meine Fähigkeiten sind nicht zu verachten und ich bin auch nicht aus Zucker. Vielleicht suchst du ja jemanden, der etwas speziellere Aufträge angehen soll, ohne dass du dir soviele Gedanken um deine Leute machen musst? Die violetthaarige lächelte zuckersüß, ihre Augen blieben jedoch kalt. Natürlich bin ich für Gegenangebote auch zu haben.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Do Feb 05, 2015 2:22 pm

Hmhm. Daizen brummte ein wenig vor sich hin. Du möchtest auch einen? Es gibt nicht "auch einen". Er lächelte matt. Es gibt nur Den Einen. Und keinen Zweiten. Und keinen Besseren. Der Kage tätschelte das Ding, derweil er Hikari einschenkte. Auch für sich füllte er von dem Sake nach, stellte den Topf auf den gefliesten Boden. Doch was soll ein Kage schon mit einem Kessel, der gut darin ist, Schlachtfelder zu überleben? Ein Kage kämpft in einem Büro, und da kann ein Kessel kaum mehr sein als ein ordinärer Briefbeschwerer. Das wäre bitter. Ein schales Ende für ein Leben auf Schlachtfeldern.
Daizen nahm den Kessel nochmals hoch. Stellte ihn ein Stück näher vor der Tsuki wieder ab. Hier. Rhetorische Pause. Du bekommst nicht "auch einen". Du bekommst "Den Einen".
Das Schweigen des Konoha-Nin duldete keinen Widerspruch, und das Schweigen des Kessels duldete keine Zurückweisung.

Die Verhandlungen hatten, alles in allem, eine äußerst geruhsame Fahrt in sich. Nebst Sake hätte es ruhig auch noch Wasserpfeife geben dürfen. Gut, dass der Hokage Mayura mitgebracht hatte; so konnte er sicher sein, dass der Spion namens Kazu, in dem die ganze Sache ihre Wurzel hatte, in guten Händen war. In den besten Händen jener Feldärztin, über die das Blätterdorf gerade verfügte. Andernfalls hätte ers rascher, hektischer angehen müssen.
So aber war er völlig gelassen. Auch, als das Thema die Wende Richtung eines ganz gewissen Missing nahm. Was würde Hika anbieten? Als sie ihre Chips auf den Spieltisch warf, war das metaphorische Klimpern wie Musik in Daizens Brummschädel. Er lachte, leise und rauh und kurz. Hah. Speziellere Aufträge? Er lachte ein kleines bisschen lauter, und ein kleines bisschen länger. Haha. Oh, du verstehst es gut, was sich in den oberen Etagen eines Shinobi-Dorfes abspielt. Er bleckte die Zähne zu grimmigem Lächeln. Ja. Manchmal hat man so spezielle Aufträge. Dinge, die getan werden müssen, ohne dass man es im Kreise des Rates breittreten kann. Manchmal hat man Dinge, die... die eigenen Leute einfach nicht machen können. Er hockte sich aufrechter hin, als wäre plötzlich etwas mehr Elan in ihn gefahren. Vielleicht auch durch den Reisschnaps. In der Tat, du bist nicht aus Zucker. Weder seelisch noch körperlich. Es hat dich nie zerrissen, wenn du tun musstest, was nötig wahr, nicht? Und selbst wenn dich etwas buchstäblich zerreißt, stehst du wieder auf. Dabei warf er einem ihrer Arme einen wissenden Blick zu. Trank die Schale aus und erhob sich. Hah! Vielleicht wird aus Theorie alsbald Praxis, Kleines Licht. Wenn es spruchreif werden sollte, rein theoretisch, soll ich dann deinem Dorf einen Botenvogel schicken? Sind dein Kage und die Nachrichten-Einheit verlässlich gegenüber Postgeheimnis?
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Sa Feb 14, 2015 7:01 pm

Hikari war etwas erstaunt über den emotionalen Ausbruch Seitens Daizen aber sie lächelte stumm in ihre Sakeschale hinein und trank diese aus. Wenn er doch nur gewusst hätte, wie sehr sie an seinen Worten Anteil nahm. Ein Kage war gefesselt an Pflichten und Etikette, er war selten frei genug um sich mal richtig gehen zu lassen. Stattdessen wurde man noch komisch beäugt, wenn man die Fesseln, welche einen das Dorf anlegte, etwas lockern wollte. Sie kannte all dies aus erster Hand, nur war sie klug genug und hatte sich selbst am Höhepunkt ihrer Macht eine gewisse Freiheit bewahrt. Die baute zwar auf Lügen und Täuschen ihrem eigenen Volk gegenüber auf aber die Tsuki brauchte ihre Spielraum. Andererseits wären solche Unterfangen wie diese hier wesentlich komplizierter geworden. Mit einem Seufzen stellte die junge Frau ihre Schale beiseite und stieg unter den sicherlich irritierten Blicken ihres Gegenüber auf die Kirchenbank. Für einen Moment musterte sie Daizen und fiel ihm dann, aus einer stürmischen Laune heraus um den Hals. Ihre bettelnden Blicke hatten den Mann wohl weich geklopft, denn er schenkte ihr seinen heiß geliebten Kessel. Danke sehr! Ich werde seine und deine Tradition fort führen und ihn auf meine Schlachtfelder mit nehmen. Schon allein, um dir etwas Freiheit wieder zu geben. Versprach die violetthaarige begeistert, denn diese kleinen Gesten wärmten ihren abgestumpften Geist mehr, als es wohl tausend Liebesbekundungen geschafft hätten. Schlussendlich ließ sie den armen Kerl los und landete noch immer strahlend, dafür aber weniger elegant, wieder auf ihren Füßen. Der Hokage war nun einmal verdammt groß, sehr zum Leidwesen der Tsuki. Ich werde "Den Einen" sehr in Ehren halten. Versicherte die junge Frau, ehe sie sich gezwungenermaßen wieder ernsteren Themen zuwenden musste. Das leise Lachen ihres Gegenübers ließ sie leicht zusammen schrecken. Natürlich weiß ich, was sich in den oberen Etagen abspielt. In Konoha war ich von hohem Rang und in Tsuki sieht es nicht minder schlecht aus. Sie erwiederte Daizens grimmiges Lächeln. Ihr Gegenüber sprach seine Gedanken klar aus und ließ die ein oder andere Anspielung auf ihren Charakter fallen. Jeder Mensch hat Narben in seiner Seele, Daizen. Ich bin da keine Ausnahme aber im Gegensatz zu den meisten Menschen, habe ich die Natur der Hinkètsu in mir. Das Leben hat mich schwer gezeichnet aber lasse ich mir davon ins Spiel pfuschen? Wohl eher nicht. Manche Dinge haben mich tatsächlich zerissen aber manchmal muss man die menschlichen Pfade verlassen, um zu überleben. Die violetthaarige verschränkte die Arme vor der Brust und schaute nachdenklich auf Daizen herab. Dieser warf einen wissenden Blick auf ihren Arm, den Hikari aus Reflex fester umklammerte. Es kam ihr erst vor wie gestern, das sie fast ihr Leben verloren hätte. Noch immer ist Tsukigakure damit beschäftigt die Aufstände im Land nieder zu schlagen. Ich habe diesen Bürgerkrieg unterstützt und tue es noch immer. Es gibt also für mich kaum unmenschlichere Missionen zu bewältigen. Dennoch möchte ich betonen, dass ich mit dir als Privatperson um Eiji verhandelt habe. Die Dorfleitung hat damit nichts zu tun, daher wäre es unsinnig, ihnen Post zukommen zu lassen. Kann man sich auf anderen Wegen erreichen? Fragte sie einfach ins Blaue hinein und wartete dann gespannt ab. Sie würde Tsukigakure hier nicht mit rein ziehen, denn wenn die Sache nach hinten los ging, würde zumindest nur sie die Konsequenzen zu tragen haben.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Mi Feb 18, 2015 12:45 pm

Es kroch des erhabenen Kages Rückgrat hinauf ein winziger Splitter von Angst. Eine gänzlich auf Instinkt beruhende Emotion, welche in Kraft trat, wann immer der Riese mit dem fragilen Immunsystem einem Giftmischer gegenüber stand. Insbesondere, wenn besagter Giftmischer auch noch Falkenstand einnahm so wie Hikari nun auf der Kirchenbank - eine Position, die bei Daizen relativ schwer einzunehmen war.
Hikari fiel ihm unzeremoniell um den Hals. "Danke sehr! Ich werde seine und deine Tradition fort führen und ihn auf meine Schlachtfelder mit nehmen. Schon allein, um dir etwas Freiheit wieder zu geben."
Heh, heh, machte Daizen, Bitte sehr. Aber falls du gerade meinen leicht beschleunigten Impuls wahrnimmst, dann nimm es einem alten Mann nicht krumm, leicht nervös zu werden. Er schien unschlüssig, wie er mit derart informeller Bekundung von Dank umgehen sollte; gerade so konnte er sich davon abhalten, Hikari in hilfloser Geste den Rücken zu tätscheln.
Dann gings wieder ums formelle Geschäft. Um Gefallen und harte Realität.
"Manche Dinge haben mich tatsächlich zerissen aber manchmal muss man die menschlichen Pfade verlassen, um zu überleben."
Hmhm, brummte der Kato, Ja, so ist das. Vor allem, so bist du. Es war ihm anzuhören, dass er Gefallen an dem Gedanken fand, jemanden wie Hikari als ein zusätzliches Ass im Ärmel zu haben. Besser, sie tut noch einige letzte Arbeiten im Dienste Konohas, ehe sie völlig verschwindet. Dafür werde ich dann sogar so nett sein und ihre Zeche bezahlen.
Hikari hob noch rasch hervor, dass sie privat über Eiji verhandelte und das Dorf nicht hineinziehen mochte. "Die Dorfleitung hat damit nichts zu tun, daher wäre es unsinnig, ihnen Post zukommen zu lassen. Kann man sich auf anderen Wegen erreichen?"
Sicher. Daizen nickte sogleich. Du bist mittlerweile eine Ausländerin, doch der Feuertempel sagt dir sicherlich noch was, nicht? Er griente schwach. Ich bin sicher, du kannst es arrangieren... dass ab und an ein Wanderer dort einkehrt und sich beim Tempelmeister ankündigt, um zu fragen, ob Post für ihn da ist. Er dachte kurz nach. Zwecks Identifikation soll er in Gegenwart des Tempelmeisters anmerken, dass sie später eine Kerze für Torunawa Darikawa anzünden könnten. Torunawa Darikawa, jo?

Irgendwo anders, genauer gesagt, im Feuertempel Tsukigakures, hing ein Wanderstab an der Wand, versehen mit dem Vermerk: Geschätztes Stöckchen des edlen Lehrmeisters Torunawa Darikawa.
Tarotachi Penpachi zündete just ein Räucherstäbchen darunter an. Aufgrund seiner zuletzt erlittenen Verletzungen tat er dies natürlich mit den Füßen.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Do März 05, 2015 9:19 pm

Man(n) tätschelte ihr den Rücken. Hikari trug es wie ein ganzer Mann und schmunzelte in sich hinein, während Daizen sich für seine Nervosität entschuldigte. Kein Ding. Sieht mir auch nicht unbedingt ähnlich, so ungezwungen zu sein. Die Tsuki zuckte entschuldigend mit den Schultern und trat einen Schritt zurück. So hatte ihr Gegenüber wieder mehr Raum um nach zudenken und anscheinend machte Daizen davon auch Gebrauch. Der Hühne vor ihr schien wieder in grüblerische Gedanken zu versinken, während Hikari außen vor blieb und so den Kopf missmutig etwas schief legte. Genau in solchen Augenblicken wünschte sie sich, sie könne doe Gedanken ihrer Gesprächspartner lesen aber fliegende Schweine regneten auch nicht vom Himmel. Daher tat sie diesen Wunsch ab und blickte zu dem Mann hinauf. Ich denke, das lässt sich einrichten. Hi no Kuni ist noch immer ein wichtiger Umschlagplatz für mich, da werde ich sicher auch dem Tempel einen Besuch abstatten und für deine Gesundheit beten. Die junge Frau brachte ein verschwiegenes Lächeln zustande. Irgendwie tut es mir fast ein bisschen Leid, dass ich nicht unter dir arbeiten konnte. Fast. Ich bezweifle zwar, dass es etwas an meinem Lebensweg geändert hätte aber es ist dennoch ein schöner Traum. Die violetthaarige nahm den inzwischen leeren Kessel an sich und warf Daizen einen letzen, sehnsüchtigen Blick zu. Ich sollte jetzt besser gehen. Wenn du irgend etwas von mir willst, lass es mich wissen.
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BeitragThema: Re: Kloster [Sakristei]   Di März 10, 2015 2:22 pm

Eine Geiselübergabe, wie es wohl nur wenige zvor gegeben hatte. Daizen würde gern mehr davon erleben. Kazu sähe das sicherlich anders, doch irgendwer musste eben immer leiden. Für den Hokage jedenfalls ging die Angelegenheit gut aus: Er bekam seinen Spion zurück, zahlte dafür weder mit Infos noch mit Geld und wurde darüber hinaus auch einen unliebsamen Eintrag im Bingo-Buch los: Den von Hikari selbst.
Und darüber hinaus winkte die Chance, auch Eiji nicht mehr jagen zu müssen. Bestens.
"Ich denke, das lässt sich einrichten. Hi no Kuni ist noch immer ein wichtiger Umschlagplatz für mich, da werde ich sicher auch dem Tempel einen Besuch abstatten und für deine Gesundheit beten."
Da tust du mir mehr Gutes als viele meiner Untergebenen, entgegnete Daizen nur halb im Scherz. Bei der Überzahl der Untergebenen - grade bei den Ge-Nin - hegte er schließlich den Verdacht, man wollte ihn eher langsam in den Wahnsinn treiben.
"Irgendwie tut es mir fast ein bisschen Leid, dass ich nicht unter dir arbeiten konnte. Fast. Ich bezweifle zwar, dass es etwas an meinem Lebensweg geändert hätte aber es ist dennoch ein schöner Traum."
Hmmm... Ein lang gedehnter Seufzer. Nicken. Hmhm. Und um ein Har wäre das auch alles geblieben, was er darauf gesagt hätte.
Hikari wandte sich bereits zum Gehen. Der Kato erhob sich seinerseits, ließ der Kunoichi jedoch den Vorrang beim Gehen. In dem Konoha, sprach er formell, das ich leite... ist Platz für die Schlimmsten und die Besten gleichermaßen. Daran denke, wenn du... irgendwann mal deinen Traum wahr machen willst.
Es war nur ein Greifen nach einem Strohhalm, und selbst das nur halbherzig. Doch irgendwie empfand Daizen es als nötig, hervorzuheben: Lebenswege konnte man in zweierlei Richtungen beschreiten. Ein Zurück gab es immer.
Dann vorbei. Trennen in Frieden. Ich werde dein Angebot wahrnehmen. Eher früher, als später. Denke an den Tempel.
Daizen stapfte in den Kirchenraum zu seinen Leuten, zu Mayura und Kazu, und ließ sich auf dem blanken Boden nieder. Gab mit knappen Worten Auskunft darüber, dass die Sache überstanden war, und erklärte die Nachtwache für seine eigene Arbeit.
Ein einsamer Mönch, der von sonstwoher gekommen war, stellte eine Stunde vor Morgengrauen Brot und Wasser auf eine Sitzbank, grüßte schweigend und ging wieder.
Schließlich fiel Sonnenlicht durch die Fenster. Daizen erhob sich, und nach dem kargen Frühstück trat das Konoha-Trio nach draußen. Heim, lautete die knappe Order.
Und los gings.

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