Tamashii no Utsuri

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 Trainingsplatz II

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BeitragThema: Trainingsplatz II   So Jan 11, 2015 6:19 pm

das Eingangsposting lautete :



Ein anderer Teil von einem der großen Trainingsplätze Konohagakures. Hierbei handelt es sich um eine große, teilweise staubige und teilweise mit Gras bewachsene, Fläche. Ab und an durchziehen Wälder das Gelände, das wiederum von einem nicht allzu breiten Fluss gespalten wird. Nahe eben jenes Flusses ist eine dem ein oder anderen bekannte Lichtung mit drei Holzpfählen.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Do Jan 07, 2016 5:59 pm

Kazumi freute sich unheimlich und sie war aufgeregt, keine Frage. Durch einen glücklichen Zufall waren sich Kazumi und Ryuuko über den Weg gelaufen und jetzt schien es so, als hätte Kazumi nun die Ehre einen neuen, privaten Sensei dazubekommen zu haben. Kazumi begann zu strahlen und ungeduldig auf den Füßen herum zu springen. Ihr Grinsen reichte fast vom Boden bis zum Himmel und wieder zurück. Ryuuko würde ihr bei ihren Baustellen helfen. Einerseits konnte sie ihr einige Tricks zum Taijutsu beibringen und andererseits konnte sie ihr auch noch mit dem Training ihrer Clanjutsus unter die Arme greifen. Die Blonde war so hibbelig, glücklich und dankbar, dass sie das gar nicht in Worte ausdrücken konnte. Ryuuko stimmte ihrer Bitte zu und erklärte der Blonden, worauf sie sich wahrscheinlich hauptsächlich konzentrieren mussten. Kazumi schwieg und nickte lediglich glücklich. Immerhin war es auch ihr klar gewesen, dass sie nicht von heute auf morgen,so eine Kraft entwickeln konnte, dass sie erfahrenen Taijutsukas eine Gefahr sein konnte. Das einstecken und das Standhaft werden wohl die wichtigsten Trainingsschwerpunkte sein. An dem Rest konnte man ja noch wirklich arbeiten.
Allerdings änderte sich die Freude schnell in aufkeimende Wut. Zumindest bei Kazumi. Bei Ryuuko wurde die Zuversicht wahrscheinlich zu Zorn oder sowas ähnliches. Kazumi hatte ihre Meinung zu dem Hyuga-Clan kund getan und das schmeckte der Anderen nun wirklich nicht. Teilweise konnte es Kazumi verstehen. Wer hörte sich das schon gerne an, dass der eigene Clan gehasst wurde, obwohl dieser nicht von jedem gekannt wurde? Kazumi würde sich ähnlich aufregen wie Ryuuko keine Frage.Nur hatte Kazumi eben nichts Gutes von diesem Clan gehört. Und Kaoris Worte waren für sie fast wie ein Gesetz gewesen. Nach Allem, was geschichtlich so über den Clan gewesen war, war Kazumi sowieso der Meinung, dass er ähnliche dunkle Seiten hatte wie zum Beispiel der Uchiha-Clan. Aber das waren nur Vermutungen und eigentlich wünschte sie sich, sie hätte ihren Gedanken nicht ausgesprochen. Sie bereute es keinen Moment später, als sie sah, wie sich das Gesicht der Älteren veränderte. Erschrocken sah sie Ryuuko an, eh sie sich wieder fasste und auf die Worte der Älteren reagieren konnte. Dich mag meine Meinung erzürnen, aber wie ich von dem Clan denke, ist meine Sache! Wenn ich eine schlechte Meinung zu etwas habe, dann hast du das zu akzeptieren! Kennen war meinerseits dumm ausgedrückt. Aber ich kenne zumindest diese eine Eigenschaft des Clans, dass meine damals beste Freundin, verstoßen wurde, nur weil sie dieses Doujutsu nicht beherrschte, erklärte die Blonde mit lauter Stimme, allerdings schwieg sie abrupt, fast so als hätte sie plötzlich ihre Stimme verloren. Sie schüttelte leicht den Kopf und seufzte schwer. Sie musste sich ernsthaft beruhigen. Sie durfte nicht mehr zu sehr aus der Haut fahren, das hatte sie versprochen. Sie musste unbedingt lernen sich zu beherrschen.
Vergiss das bitte. Tut mir leid. Kaori ist, genau wie Mai und Jinchuuriki, noch ein sehr sensibles Thema und ich verliere dabei leider viel zu schnell meine Kontrolle über die Emotionen., erklärte sie, während sie mit gesenktem Kopf und geschlossenen Augen abwinkte. Die Geste würde Ryuuko nicht sehen, aber das war vielleicht auch gut so. Es gab Menschen, die regten sich riesig über die Bewegung der abwinkenden Hand auf. Sie konnte aber relativ schnell ein neueres, besseres Thema anschneiden. Das war eines, mit dem sich Kazumi gegenüber der Anderen etwas vorstellen konnte. So erfuhr die Ältere etwas über die Blonde, wobei dann Ryuuko in etwa genauso viel wusste, wie Kazumi selbst. Es war immer noch ein bedrückendes Thema für die Blonde aber besser als den Hyuga-Clan wieder anzuschneiden. Ryuuko sagte nicht zu ihrer Geschichte mit dem Clan, weswegen sie den Kopf fragend schief legte, aber sanft lächelte. Es klingt wie eine erdrückende und traurige Geschichte oder? Teilweise vielleicht. Meine Eltern habe ich nie kennen gelernt und ich werde sie auch nie sehen. Aber ich habe meinen Cousin getroffen...der… naja... der wahrscheinlich gestorben ist, da er der Jinchuuriki des Nibi war und dieser dann relativ kurz nach seiner Versiegelung ausbrach. Zumindest wurde ihr das in einem der vielen Briefe mitgeteilt. Ach egal! Genug Trübsal geblasen! Wenn ich einen guten Eindruck vor meinem Clan machen will, muss ich mich mächtig ins Zeug legen! Ich hab nicht mehr all zu viel Zeit!, versuchte sie mit ihrem Enthusiasmus die Stimmung zu heben. Auf den Spruch, dass sie wenige Clans scheinbar mochte, schaute Kazumi etwas verdattert drein, eh sie sich lachend und verlegen am Kopf kratzte. Nun ja… Es ist eher so, dass ich mir, durch die intensive Nähe zu Noriko einige Angewohnheiten angeeignet hab. So ganz unfreiwillig. So sag ich zum Beispiel, wenn ich nervös oder verlegen bin, immer Nya, so wie viele Ninnekos meines Clans, die Sprechen können, nya,sagte sie, schlug sich dann aber entsetzt auf den Mund, eh sie knallrot die Augen zusammenkniff. Oje! Wie peinlich, nuschelte sie kleinlaut und schüttelte dabei den Kopf. Sie räusperte sich und versuchte sich dementsprechend wieder zu beruhigen. und so gibt es auch andere Situationen,wo ich mir etwas angeeignet hab. So liebe ich unheimlich Katzengras und Katzenminze und kann Hunde nicht ausstehen. Deswegen kommt auch die Abneigung zum Inuzuka-Clan, erklärte sie nun wieder sachlich.
Und danach ging es zum angestrebten Training. Nachdem Kazumi gefragt hatte, wie das Training ablaufen sollte, erklärte Ryuuko ihr das ordnungsgemäß, weswegen die Blonde nickte. Es klang ja wirklich ganz simpel. Alles klar! Habe verstanden!, sagte sie energiegeladen und es schien fast so als würde sie salutieren, als sie auf einmal stramm dastand und breit und glücklich grinste. Kaum hatte sie sich beruhigt, schloss sie die Augen, wobei sich Noriko dann auch mit ernstem Blick setzte, sodass sie Kazumi und Noriko im Blickfeld hatte. Fast wie ein Sensei schaute sie zu und sah, wie sich die Hände und Fingernägel ihrer Partnerin veränderten. Kazumi konzentrierte ihr Chakra in die Hände, bis hin zu ihren Fingernägeln. Ihr Gesicht schien angespannt, fast so als würde sie gerade irgendein Strategiespiel spielen. Langsam veränderten sich die Nägel der Natsu. Sie wurden länger, feiner und um einige Zentimeter länger. Nur zögerlich öffnete die Blonde ihre Augen und sah zu ihren länger gewordenen Fingernägeln. Fragend sah sie Ryuuko an und löste dann sehr langsam diese kunst wieder. Etwas erledigt seufzte die Blonde und atmetet ein paar maldurch. Sie hatte manchmal die Macke, die Luft anzuhalten, während sie sich konzentrierte. Denn auch wenn sie die Tsume schon relativ lange beherrschte, sowas er ihr, trotz ihrer Chakrakontrolle immer noch schwer, dass sich ihre Nägel veränderten.Waren sie in der Veränderten Form, dann gab es kaum Probleme beim Halten der Kunst. Nur das erschaffen wollte manchmal noch nicht so wie sie es wollte. Fragend sah sie Ryuuko an und lächelte leicht. Und? Konntest du es sehen?, fragte sie neugierigg. Sie konnte sich immer nicht vorstellen, wie sich die Augen veränderten, wie man dann den Chakrafluss sehen wollte. Ihre Augen waren zwar ähnlich aber auch nur ganz allgemein. Jetzt, am Tage, bei Sonnenschein würden ihre Augen nichts bringen. Aber im Dunkeln waren ihre Katzenaugen echt nicht schlecht. Ich mach dann jetzt die zweite Technik, sagte sie informativ. Erneut schloss sie die Augen und konzentrierte ihr Chakra. Aber dieses Mal floss das Chakra zu ihren Augen. Wieder eine Weile herrschte Stille, eh sie dann,nach einigen Sekunden die Augen öffnete und ihre Augen zeigten kaum Veränderung. Lediglich ihre Pupillen waren verändert. Schmal und schlitzförmig waren sie nun. Kazumi legte den Kopf schief und sah Ryuuko an. Und jetzt beides nacheinander? Während ich die erste Kunst halte?, fragte sie noch einmal neugierig und lächelte dabei leicht aufgeregt.

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Mo Jan 25, 2016 1:30 pm

Ryuuko versuchte ihren weiteren Zorn wegen Kazumi herunter zu schlucken. Ihre Worte, dass sie einen Clan hasste, ohne wirklich mit ihm in Kontakt gewesen zu sein, war ihrer Ansicht nach unerhört. Vielleicht war sie aber noch zu jung, um bei derlei Aussagen für voll genommen zu werden. Ein Glück kam Kazumi jedoch selbst auf die Idee sich dafür zu entschuldigen und erläuterte der Blinden, dass die Themen rund um ihre verstorbene Freundin Kaori und ihre Ziehmutter Mai sehr schwierig sein. Sie verliere dabei die Kontrolle über ihre Emotionen. Noch ein leicht rotes Gesicht schluckte sie auch hier einen Satz herunter. Vielleicht sollte ich sie auch in dieser Hinsicht ein wenig trainieren … , dachte sie und musste innerlich schmunzeln. Unter bestimmten Umständen konnte sie selbst auch ein ziemlicher Hitzkopf sein und brachte sich gerne mal in Schwierigkeiten. Einzig bei höher gestellten Persönlichkeiten konnte sie sich gut kontrollieren. “Ist schon in Ordnung – wäre nur gut, wenn du meine Familie nicht zu sehr hasst. Schließlich ist sie ein Teil von mir.“, sprach sie letztlich zwischen leicht zusammengepressten Zähnen aus und versuchte ihre Worte wahr klingen zu lassen. Es war eigentlich alles andere als „in Ordnung“, aber immer weiter auf Recht zu pochen war nicht gesund.
“Du scheinst wirklich eine komplizierte Geschichte zu haben. So viel Leid, was ich zwischen den Zeilen lese. Und doch stehst du hier, bereit alles zu geben.“, sprach sie aus und legte den Kopf leicht schräg. “Ich bewundere dich dafür – wir sind uns nicht so unähnlich.“ Sie selbst war auch durch die Hölle gegangen und hatte bisher nicht aufgegeben. Ein Punkt, der die beiden jungen Frauen verband. Ein Punkt, der sie vielleicht näher zueinander bringen könnte.
Doch wie Kazumi bereits selbst feststellte, war nun genug Zeit mit Trübsal blasen vergangen. Jetzt galt es endlich zu trainieren. Ryuuko sammelte kurz ihr Chakra in den Augen und aktivierte ihr Byakugan und gab Kazumi zu verstehen, dass sie ihr Jutsu wirken sollte. Ryuukos eingeschränkte Sicht war jetzt vorteilhaft. Sie wurde nicht von äußeren Einflüssen behindert und konnte sehen, wie das Chakra durch Kazumis Körper in ihre Arme und Finger schloss, sich letztlich in den Spitzen manifestierte und die Fingernägel wachsen ließ. Ihr Blick fing ein, welche Bahnen das Chakra nahm und wie es am besten den Weg nehmen sollte, und nickte dann. “Ja, ich konnte es sehen.“, meinte sie und lächelte.
Dann begab sich Kazumi, nach kurzem Startschuss, zu verstehen, dass sie nun ihre zweite Technik nutzen würde. Mit leicht verwunderter Miene sah Ryuuko, wie das Chakra in ihren Augen gesammelt wurde und dort verharrte. “Ein Doujutsu?“, erkundigte sich Ryuuko mit erneut schief gelegtem Kopf.
“Warte einen Moment!“, meinte Ryuuko und ging auf die Jüngere zu – ihrer neuen Schülerin. Sie hob die rechte Hand, während sie ihr Byakugan anstrengte schärfer zu arbeiten. “Ich werde die Chakrabahnen blockieren, die du für das ausführen der Techniken nicht benötigst.“, erklärte die schwarz haarige und drückte leicht gegen Chakrapunkte, damit nur noch Bahnen verfügbar waren, die in den Kopf und die Arme reichten. Dabei war sie nicht zimperlich Kazumi vielleicht an ungewöhnlichen Stellen zu berühren. Sie ging sogar weiter und sperrte einige Punkte in ihrem Arm, sodass sie wirklich nur noch das Chakra direkt in den Fingern konzentrieren konnte und in ihren Augen.

“So – versuch es jetzt mit beiden Techniken. Lass dir Zeit – sammle erst das Chakra in deinen Fingern und dann zusätzlich in deinen Augen.“
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Di Jan 26, 2016 7:04 pm

Sie wäre wirklich liebend gerne im Erdboden verschwunden und wäre nie wieder raus gekommen. Es war ihr schrecklich unangenehm, dass sie sich so im Ton vergriffen hatte, aber es stimmt eben, was sie sagte. Sie vergriff sich versehendlich schon mal im Ton, wenn ein ziemlich sensibles Thema angesprochen wurde. Hätte sie Katzenohren, würden diese extrem nah an ihrem Kopf anliegen und den Kopf hielt sie auch schon so gesenkt. Laut und etwas schwer seufzte sie, eh sie vorsichtig zu Ryuuko aufsah. Entschuldige bitte. Ich habe zu sehr übertrieben., entschuldigte sie sich nochmals. Es ist schwer zu erklären, für mich, finde ich. Eigentlich ist es mir egal, wen du zu deiner Familie zählst. Auch der Hyuuga-Clan interessiert mich wirklich nicht. Mich hat immer nur Kaoris Schicksal sehr mit runter gezogen. So vergesse ich auch gerne mal, dass du deine Familie auch liebst, selbst wenn sie, in meinen Augen, etwas grausames getan haben, nuschelte sie und schüttelte den Kopf. Ein leichtes Lächeln bildete sich auf den Lippen der Natsu. Dankeschön. Aber du weißt zum Glück noch nicht alles. Sonst würdest du sicherlich panisch wegrennen und ich könnte es dir nicht mal verübeln., sagte sie zwinkernd und sah Ryuuko danach fragend an. Nicht so unähnlich? Meinst du damit deine Blindheit? Oder gab es noch andere Sachen, die dir das Leben schwer gemacht haben?, fragte die Natsu besorgt und wartete relativ ungeduldig. Um nicht vor mangelnder Geduld, zu platzen, entschloss sich die Blonde, wieder ihren Optimismus freien Lauf zu lassen und mit dem Training anzufangen. Erst leitete sie ihr Chakra in ihre Hände, ließ ihre Krallen wachsen und nach einem Zeichen von Ryuuko löste sie die Kunst wieder und setzte die zweite an. Die Augen hatte sie kurz geschlossen, allerdings öffnete sie diese lächelnd, als sie Ryuukos Verwunderung zu ihren Augen hörte. Leise Kichernd schüttelte sie den Kopf. Nicht direkt. Ich habe die Augen der Katze. Es ist kein Doujutsu wie das Byakugan oder Sharingan. Weder kann ich mit meinen Augen Chakra und den Chakrafluss erkennen, noch kann ich Genjutsus mit den Augen auslösen. Meine Augen in diesem Zustand ermöglichen es mir, bei den miesesten Sichtverhältnissen und Wetterbedingungen dennoch so zu sehen, wie an einem herrlichen, sonnigen Tag. Es ist hilfreich in der Nacht. Während andere kaum etwas sehen können, so seh ich umso besser, erklärte sie kurz ihre Augen und verschränkte die Arme etwas hinter Rücken.
Kaum hatte sie mit ihrer Erklärung geendet, setzte sich die Hyuuga schon an ihr Aufgabengebiet. Sie kam auf die Natsu zu und berührte sie, in den Augenwinkeln eines Dritten, an scheinbar vollkommen sinnlosen Stellen. So wirklich bemerkte Kazumi das Verschließen der unnötigen Chakrapunkte nicht. Zumindest nicht auf die Art, wie Ryuuko es machte. Es gab sicherlich unangenehmere Griffe um die Chakrapunkte zu verschließen. Etwas neugierig, aufgeregt und teilweise unsicher wegen dem unbekannten Gebiet von Ryuuko, starrte die NAtsu ihr regelrecht auf die Hände und wartete auf sowas wie einen Schmerz, der aber nicht wirklich auftrat. Scheinbar in einem kleinen Wimpernschlag verkündete die Ältere, dass sie fertig war und das Kazumi das Gleiche wiederholen sollte, was die Blonde auch tat. Allein beim Konzentrieren des Chakras fiel der Blonden auf, wie verdammt einfach das auf einmal ging. Ihre Fingernägel nahmen schneller an Länge zu und auch der zeitliche Abstand zwischen den Techniken verkürzte. So brauchte Kazumi sich nur einige wenige Sekunden zu konzentrieren und schon bemerkte sie, wie sich ihre Augen veränderten. Wahnsinn!, rutschte es ihr heraus, als sie überrascht auf ihre Hände sah. Das ging schnell! Und wirklich deutlich einfacher!, stellte sie erstaunt fest und lächelte die Hyuuga dankbar an. Tausend Dank, Sensei! Wie kann ich mich dafür nur Bedanken? Ich hatte schon die Angst, ich schaffe das nie!, sagte sie freudestrahlend.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Mo Mai 22, 2017 6:37 pm

Akari nutze ein Taschentuch um ihre Nase zu schnäuzen, wodurch ihr Körper ihr sehr anschaulich erklärte das es Winter war und Draußen sehr viel kälter als in der Wohnung, welche sie und Ai soeben verlassen hatten. Die Genin war mal wieder mit Rucksack unterwegs, doch seit einiger Zeit schien ihr Gepäck fast nur aus einem Chakrawesen mit Namen Kyo zu bestehen – es ließe sich langsam vermuten er würde sie nur als Transportmittel ausnutzen. Tatsächlich dachte Akari schon ab und an darüber nach ihn einfach am Zielort neu zu beschwören und sich somit das Zusatzgewicht und einige Zwischenkommentare zu ersparen, aber dafür war ihr seine Gesellschaft doch zu angenehm. Sie redete sich gerne ein ihn auf die Art wie ein eigenes Lebewesen zu behandeln und daher wollte sie ihn nicht wie ein Jutsu behandeln und nur bei Bedarf hervorrufen. Bisher waren ihre Ausflüge mit ihm auch recht gut verlaufen. Sie waren schon im Sarutobi-Anwesen gewesen, hatten die Kagefelsen besucht und nun begaben sie sich auch noch zu den Übungsarealen des Dorfes, so langsam dürfte sich ihr Chibi wohl als Einheimischer fühlen, auch wenn er immer noch Probleme hatte mit den Menschen im Dorf zurecht zu kommen. Manchmal kam es Akari so vor als würde Kyo lediglich Menschen-Studien betreiben mit dem Ziel von so vielen wie möglich akzeptiert zu werden. Welches Ziel er wohl damit verband? Freizeitbeschäftigung? Oder wollte er zum geheimen Maskottchen Konoha's werden? Blieb die Frage inwiefern sich dies heute änderte. Bisher waren sie immer an Orten die gut überwacht oder abgelegen lagen gewesen, doch ein Trainingsplatz befand sich schon fast mitten in der Öffentlichkeit, einfach weil dort jeder trainieren konnte. Sie bezweifelte ob man den Platz wegen ihr absperren würde, aber spätestens wenn Kyo herumspazierte würde das Training wohl zu einer Privataudienz erhoben, denn alle Niedlichkeit zum Trotz. Kyo war Shukaku im Miniformat. Der Knirps verhielt sich zwar sehr viel zivilisierter als sein großes Ich, aber darum konnte er nicht überall herumlaufen und Leute anquatschen. Ergo. Kyo sollte im Rucksack bleiben und wollte er seinen Kopf hinausstrecken sollte er so tun als wäre er ein Stofftier. Sie hatte mit Ai die Möglichkeit diskutiert Kyo via Henge no Jutsu in einen Kater zu verwandeln, aber sie hatten die Idee schnell wieder verworfen, nicht das da noch einer auf die Idee käme nachts über die Dächer von Konoha zu streunen. Die Geschichte weshalb sie in ihrem Rucksack zusätzlich zu Proviant und Verbandszeug nun Kyo spazieren trug wurde mit der Zeit wohl noch länger und dabei war noch gar nicht der Grund genannt, wieso er Akari zu ihrem Fuuton-Training begleitete, denn dies musste er nicht, im Gegensatz zu Ai. Die optisch sehr viel Jüngere musste per Gesetz immer dabei sein wenn Akari das Haus verließ und dies geschah nun immer häufiger, da die Fudo sich mit ihren Elementen auseinandersetzen wollte. Arme Ai. Wie würde wohl der heutige Vortrag über die Grundlagen des Windes aussehen? Vielleicht lernte Akari ja einen Regenschirm zu erschaffen, was angesicht des Wetters eine extrem praktische Anwendung wäre, wobei ein warmer Föhn wohl ebenfalls nicht verkehrt sein sollte. Es herrschte keine klirrende Kälte, war aber auch nicht der wärmste Tag der Wintermonate und so war Akari doch recht gut eingepackt, immerhin würde sie sich wohl kaum mit Taijutsu warm halten müssen oder können. Da war Akari nun schon zum zweiten Mal Genin und fand immer noch kaum mehr Gefallen am Taijutsu wie an ihrem ersten Tag auf der Akademie. Dieses Verhalten war schon sehr beständig, sie war stets nur ein Notfall-Taijutsu-Anwender gewesen und daran hatte selbst die Anwesenheit eines Monsters in ihr kaum etwas geändert. Natürlich stand das Taijutus irgendwo auf ihrer Liste an Sachen die es weiter auszubauen galt, aber stets so weit unten, dass es auf keiner schriftlichen Liste ernsthaft auftauchen würde. Die ehemalige Chunin, war allein wegen des Kampfsportes froh das von ihr keinerlei erweiterte Kenntnisse mehr vorausgesetzt wurden, wie es manchmal, auch wenn äußerst selten, in ihrem alten höheren Rang der Fall gewesen war. Ansonsten sprach noch ihre normale, nicht sehr muskulöse Statur davon, dass sie keine Steine mit Fäusten bearbeitete. Einzig trügerisch war ihr Alter, welches ihr mehr Jahre des Trainings bescheinigte als es ihr derzeitiger Rang glauben ließ. Da war Ai's kindliche Gestalt eindeutig im Vorteil, sah ihre Freundin doch eher danach aus selbst noch auf die Akademie zu gehen und für Außenstehende mochte es wohl so aussehen als ob Akari Ai zum Trainingsplatz begleitete, nicht etwa umgedreht. Im Sinne der vertauschten Rollen war Akari froh den Weg zum Platz nicht alleine zu gehen, so konnten sie sich noch leise unterhalten und ab und an Kyo zurechtweisen schweigsamer zu sein.
Beide Frauen blieben bei Ankunft auf dem Trainingsplatz einen Moment andächtig stehen, waren sie doch zuletzt vor ein paar Monaten hier gewesen, als sie die Akademie wiederholt hatten und sie gingen zu den drei Holzpfählen. Ai setzte sich auf den niedrigsten und nahm den Rucksack von Akari entgegen, in welchem sich ebenfalls Thermoskanne und Tee befanden. Das Thema des heutigen Tages wäre derzeit wohl noch ein kalter Wind.

Out: Ai ist erstmal nur NPC und bei Bedarf mischt der Spieler sich vielleicht auch kurz ein.
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Taira Eri
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Mi Mai 31, 2017 12:20 pm

Kv: Fluss Nakano & kurzer Timeskip

Die zierliche Rothaarige kuschelte ihr Gesicht in den leichten Schal, den sie über der üblichen Trainingskleidung trug und schloss für einen Augenblick die Augen, um die angenehme Wärme des Kleidungsstücks zu genießen. Ihre Füße ruhten auf einem Teil des Trainingsplatzes, den sie für die Übung ausgesucht hatte, die man ihr heute zugeschoben hatte. Nachdem sie vor ca. einer Woche mit einer Platzwunde am Dorftor aufgetaucht war und zunächst tatsächlich mit urigen Kopfschmerzen zwei Tage im Krankenhaus verbracht hatte, war sie vorerst für leichten Dienst im Dorf freigestellt, sollte es aber nicht verlassen. An ihrer linken Schläfe hin zur Stirn klebte noch immer ein leichtes Pflaster, um die Wundheilung zu unterstützen, da sie ja einige Zeit damit herumgelaufen war, bevor es geheilt werden konnte und es demnach etwas dauerte.
Einige der roten Strähnen, die ansonsten nach hinten zu einem Zopf gebunden waren, verdeckten das Klebchen aber recht zuverlässig, sodass es nicht jedem sofort ins Auge springen würde. Letztendlich war ihr nach wenigen Tagen jedenfalls die Decke auf den Kopf gefallen und sie hatte sich nach etwas erkundigt, das sie tun konnte, um sich nützlich zu machen. Die Frage hatte sie hierher gebracht und dazu, einer Jinchûriki dabei zu helfen, ihr Element zu entdecken. Jedenfalls war das der Plan. Zwar hatte sie weder mit der Dame, noch mit dem Chakrageist in ihr schonmal etwas zu tun gehabt, aber das war für die Taira weniger ein Beinbruch, als es hätte sein können. So wartete sie mit leichten Stoffhandschuhen und den Händen unter den Armen verschränkt und dem Kopf in den Schal gekuschelt auf ihre heutige "Schülerin".
Sie kam nach wenigen Minuten, interessanterweise nicht allein.
Allerdings hatte man sie vorgewarnt, dass die Dame derzeit jemanden an ihrer Seite haben musste, wenn sie das Haus verließ. Eri verzog unwillkürlich leicht das Gesicht, während sie darüber nachdachte, wie anstrengend es sein musste, ständig die gleiche Person um sich herum zu haben, wenn es nicht rein freiwillig geschah. Letztendlich kamen beide aber auf dem Platz an und sie ließ ihre Lippen wieder zu dem ihr typischen Lächeln zurückkehren. Mit einer Hand zupfte sie an dem Schal, bis er unter ihrem Kinn und nicht mehr über ihrer Nase war und ging einige Schritte auf die beiden zu. Während die dunkelhaarige Begleitperson sich an den Rand verzog und auf einem der Pflöcke zum Sitzen kam, musterte Eri die wenig Größere, die ihr gegenüberstand.
"Ihr seid Akari, nicht? Mein Name ist Taira Eri, ich soll Euch heute ein wenig dabei helfen, ein Gefühl für... den Wind zu bekommen", erklärte sie zwinkernd, auch wenn die Jônin sich nahezu sicher war, dass die Andere das wusste. Zur Höflichkeit gehörte es aber wohl letztendlich, sich zumindest richtig vorzustellen. "Ich hoffe Ihr fühlt Euch heute auch in der Lage dazu?", erkundigte Eri sich etwas durch die Blume nach dem Wohlergehen der Anderen. Ihre Hände verschränkten sich leicht hinter ihrem Rücken, während sie zu Akari aufsah und abwartete, ob sie für ein Training bereit war. "Darf ich fragen, ob und wenn ja was Ihr bereits unternommen habt, um Euch mit dem Element vertraut zu machen?", fragte sie sicherheitshalber. Zwar hatte sie recht genaue Übungen im Kopf, um der jungen Frau ein grobes Gefühl dafür zu vermitteln, ohne ihr direkt ein Jutsu beizubringen, aber womöglich war ihr ja auch schonmal jemand zuvorgekommen.

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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Do Jun 01, 2017 6:55 pm

Winter. Die Jahreszeit in der es kalt wurde, auch in Konoha. Die Jahreszeit zu der man sich wünschte sein Katon anwenden zu können, beispielsweise um sich die Hände zu wärmen oder ein Lagerfeuer zu entfachen, wobei beide Möglichkeiten auch anders zu bewerkstelligen waren und darum war Akari froh kein Element zu besitzen, dessen Anwendung irgendwie überlebensfähig wäre. Gäbe es überhaupt eines? Wasser vermutlich, sofern man selbst erzeugtes Wasser trinken könnte. Diese Frage stellte sich ihr allerdings gar nicht, denn dem nassen Element war sie so fern wie ein Regenwurm dem Himmel oder ein Falke dem Mäusebau. Ein Element über das sie sich keine Gedanken machen musste, ebenso traf dies auf Raiton und Doton zu sowie alle Mischelemente bis auf eines.  Akari war immer seltsam Stolz darauf gewesen nicht auf ihr Heimatelement zugreifen zu müssen, nicht dem Mainstream zu folgen, denn das Feuer besaß in Konoha sprichwörtlich jeder gute Shinobi der für seine Heimat kämpfte, nicht nur jene mit dem Katon. Im Nachgang war es vermutlich falscher Stolz gewesen, denn die Mehrheit der Dorfshinobi wurde auch nicht zu Verrätern und auch dies hatte sie mitnehmen müssen. Es war schon seltsam wie jeder auf seine eigene Art versuchte etwas Besonderes zu sein und sich von der Masse abzuheben. Und gleichsam noch seltsamer das Akari sich daran beteiligt hatte, sie war sogar eine Jinchuuriki, sozusagen per Definition etwas besonderes, denn der Ichibi war einmalig. Dabei war es ihr gar nicht immer darum gegangen einzigartig zu sein, sie wollte sich in der Vergangenheit sogar regelrecht anpassen, sein wie alle anderen, aber auf ihre Art. Das Problem war vermutlich am Ende eben genau diese Art, wie sie für sich selbst ihre Ziele erreichen wollte, nicht dass sie Ziele besaß, sondern das sie manchmal glaubte alleine dorthin kommen zu müssen. Sie war vermutlich ein typischer eingebildeter Shinobi der glaubte elitär zu sein und machen zu können was sie wollte und wie sie es wollte. Ob sie manchmal so auf andere wirkte? Dies einzuschätzen war zumeist besonders schwer bei komplett Unbekannten und ihre neueste Fuuton-Sensei gehörte zu den Personen die ihr fremd waren. Natürlich war sie ein wenig nervös, wer wäre dies nicht? Sie wusste noch nicht inwiefern sie ihre Sensei von sich überzeugen musste oder ob auch diese eine der vielen Personen war die einfach ohne Grund halfen und freundlich waren. Vermutlich war Akari schon immer ein wenig paranoid gewesen, nicht erst seit ihrer Vereinigung mit einem Charamonster. Manchmal war es als ob sie in einer Gemeinschaft lebte und nicht verstand was Gemeinschaft bedeutete. Ashitaka-sama hatte ihr diese Idee in den Kopf gesetzt. Er hatte ihr nicht nur die ersten Grundlagen des Fuuton gezeigt sondern auch gesagt das man sich in einer Geheimschaft aushalf. In dem Moment als er es erwähnte hatte sie dem kaum Bedeutung geschenkt, aber im Nachhinein als die ihre Hausaufgaben zuhause machte und wiederholte, war ihr der Gedanke gekommen. Blieb die Frage ob es in einer Gemeinschaft nötig war anderen etwas zu beweisen, dass sie nicht deren Zeit verschwendete. Der Gedanke schwang indirekt bei wichtigen Aufgaben ohnehin immer mit, auch wenn nie jemand den Eindruck erweckte als würde er sich durch Akari gestört fühlen.
Eri wirkte sehr freundlich und dies beruhigte sie dann doch ein klein wenig.
“Freut mich. Ja. Das Gefühl für den Wind trifft es wirklich gut.“ Die zweite Frage wie es ihr denn ginge war etwas ungewöhnlich, für ein Treffen zwischen Fremden, aber wer wusste schon wie Eri ihrer Lehrer-Schüler-Beziehungen aufbaute? Oder ob die Frage tatsächlich berechtigt war, weil Jinchuuriki nicht nur gerüchteweise zu Stimmungsschwankungen neigten, anderseits war ihr nicht danach Eri zu umarmen, also war sie vielleicht nicht ganz so gefährdet. Trotzdem fiel ihr schon beim ersten Blickkontakt mit ihrer neuen Sensei etwas auf, dessen Bemerkung sie sich nicht verkneifen konnte. “Mir geht es gut und Ihnen? Ich hoffe ich bereite Ihnen keine zusätzlichen Kopfschmerzen. Entschuldigen Sie, aber als Krankenschwester und inaktive Iryonin bin ich auch so schon ein gebrandmarktes Kind.“ Akari lächelte, aber Eri erweckte zumindest nicht den Eindruck als würde sie ihr die Bemerkung total krumm nehmen. Über die letzte Frage freute sich Akari dann tatsächlich fast wie ein kleine Kind, hauptsächlich weil sie endlich einmal sagen konnte, dass sie sich bereits damit beschäftigt hatte. Gegenüber Eri musste es ihr nicht peinlich sein, noch nicht viel über ihr neues Element zu wissen, aber auch wenig zu wissen war immer noch besser als totale Unwissenheit und diesen Wissensvorsprung hatte sie Ashitaka-sensei zu verdanken. Er hatte aus ihrer Fuuton-Vorführung eine richtige Lehreinheit gemacht und darum konnte Akari nun zurecht bestätigen das sie sich mit dem Gebiet bereits vertraut gemacht hatte, ein gutes Gefühl. Zur Antwort nickte sie daher zuerst. “Ja. Ich hatte schon eine Demonstrations-Stunde. Sarutobi Ashitaka zeigte mir ein paar Formen des Fuuton und wir konnten uns sogar schon auf eiin Übungsprojekt festlegen. Er hat mir die mentale Komponente des Chakraschmiedens erklärt und daran habe ich auch zuletzt geübt, bin aber glaube nicht sonderlich begabt. Oder ich bin es nicht gewohnt mir mental ein Bild des Windes vorzustellen. Naja. Ich habe mich nie für ein Element interessiert, auch nicht für mein Geburts-Element, das Katon. Gibt es noch andere Möglichkeiten das Fuuton-Chakra zu schmieden? Oder eben ein Gefühl dafür zu einwickeln?“
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Taira Eri
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Mo Jun 12, 2017 4:18 pm

Eri grinste leicht und winkte ab, während sie dem Drang widerstand, sich an die Schläfe zu packen und das Pflaster zu berühren. Akari war nicht die Erste, die sie darauf ansprach und wäre sicher nicht die Letzte. Jetzt wollte sie aber nicht zwangsläufig darüber reden, immerhin war etwas gänzlich anderes Thema der Unterhaltung. "Alles gut, es verheilt nurnoch", gab sie daher als Antwort zurück und lauschte anschließend der Erklärung darüber, was die junge Frau bereits unternommen hatte, um sich mit dem Element vertraut zu machen. Nach ihrer Aussagen war das theoretische Training nicht gänzlich mit dem gewünschten Erfolg abgelaufen. Auf die Fragen am Ende legte Eri den Kopf leicht schief. Vielleicht war ihr Ansatz ja etwas, was der Anderen helfen würde, sich eher in das Chakraschmieden einzufühlen.
Ihr selbst war das alles nie schwer gefallen, aber sie hatte auch recht früh schon spielerisch damit angefangen und gelernt, nachdem man ihre Elemente entdeckt hatte. Aber auch das stand ja nicht zur Debatte. Seit sie Jônin war, hatte sie zwar noch kein Geninteam ausgebildet oder häufig Leute angeleitet, aber dashier wäre sicher eine gute Übung. Ihr Spezialgebiet lag zwar woanders, aber sollte sie tatsächlich irgendwann einmal eine Gruppe an ihre Seite gestellt bekommen, würden die ja sicher nicht nur Verhörtechniken lernen wollen. Mit einem tiefen durchatmen sah sie Akari wieder an und lächelte ihr sanftes Lächeln. "Ich denke, es gibt genau eine Möglichkeit Fuuton-Chakra zu schmieden, nicht viele Unterschiedliche. Der Nutzen dessen, was man erschafft ist nur anders. Aber ich habe tatsächlich eine Übung im Sinn, die Euch helfen könnte."
Die Rothaarige ließ ihre Hände wieder locker an ihren Seiten hängen, die sie zuvor hinter dem Rücken verschränkt gehabt hatte. Ihre rechte Hand deutete auf ihre Nase und wanderte während dem Sprechen zu ihrer Brust. "Wir nutzen die Luft auch ohne Chakra rein instinktiv, um zu überleben und unseren Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Das wisst ihr als Iryônin womöglich besser als ich." Ihre Stimme klang während der Erklärung ruhig und sie bemühte sich, nicht zu schnell, sondern etwas langsamer zu sprechen, damit man auch alles verstand. Immerhin war sie selbst etwas aufgeregt gewesen, jemanden etwas beibringen zu dürfen. Oder zu sollen. "Als ich mein Element entdeckte, lernte ich von meinen Lehrmeistern genau über diese natürliche Angewohnheit, wie man Fuutonchakra nutzen kann. Womöglich fällt euch das etwas leichter, als ein abstraktes Gebilde, das ihr Euch erst vorstellen müsst."
Nachdem sie ihre Erklärung quasi beendet hatte, wartete sie einige Sekunden, um das Gesagte sacken zu lassen. Die Taira ging anschließend in die Hocke und griff nach etwas sandigem Schmutz vom Boden des Trainingsplatzes. Aufgrund der trockenen Kälte, war es kein Problem, etwas davon zu finden und die flache Hand damit zu bedecken. "Tief einzuatmen und dann die Luft aus dem Mund zu blasen, ist die einfachste Übung, um diesen Sand von der Hand los zu werden. Es ist etwas, das ihr sicher ohne Übung könnt", Eri zwinkerte leicht und hielt ihre Hand etwas neben sich entfernt, sodass der Arm halb durchgestreckt war. "Um es mit reiner Atemluft hinfort zu stoßen, müsst Ihr es nah an euren Mund halten oder eine sehr kräftige Lunge haben. Mit Fuutonchakra, das ihr in eurem Körper schmiedet, um den Wind zu verstärken, könnt Ihr aber sicher auch kleine Distanzen wie Diese überwinden."
Eri hielt in ihrer Erklärung inne und demonstrierte, was sie meinte. Sie atmete tief durch die Nase ein und schmiedete etwas Fuutonchakra, ohne ein spezielles Jutsu anzuwenden. Stattdessen verschnellerte und verstärkte sie lediglich ihre Atemluft, als diese ihren Mund in einem Schwall verließ. Ihr Gesicht hatte sie ihrer Hand zugewandt und der Dreck stob in einer großen Wolke von ihrer Hand davon. Die Hand drehte sich zu Akari und war gänzlich sauber. "Wir versuchen also erstmal, eine saubere Hand hin zu bekommen. Wenn das klappt, könnten wir auch höhere Ziele stecken", erklärte die Jônin mit ihrem sanften Lächeln und sah ihre Schülerin aufmunternd an.

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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Mo Jun 19, 2017 7:14 pm

Schwang in ihrer Frage zu viel Hoffnung mit? Es wäre auf jeden Fall bequemer wenn sie die mentale Komponente übergehen könnte, aber ihre neue Lehrerin machte ihr zuerst nur wenig Hoffnung, sagte sie doch es gäbe nur eine Möglichkeit Fuuton-Chakra zu schmieden. Eine Möglichkeit hatte Akari ja bereist kennengelernt und auch wenn sie nicht komplett gescheitert war, so wäre ihr ein zusätzlicher Weg lieber gewesen, doch gerade die Grundtechniken mussten sitzen, so war es wohl leider. Akari war schon mitten in der Bewegung begriffen ein wenig resigniert zu wirken, aber ihr Schicksal mit dem Fuuton und womöglich auch anderen Elementen zu akzeptieren, da milderte den Jounin den verbalen Schlag ab. “Eine Übung?!“ Entfuhr ihr die Frage fast erstaunt, denn sie hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet einen komfortablen Weg zu finden sich mit ihrem Element auseinanderzusetzen. Das Problem mit der mentalen Komponente bestand einfach darin, dass sie nicht allein in ihrer Vorstellungskraft war. Es lag nicht nur daran, dass sie sich kein effektives Wind-Gefühl vorstellen konnte, sondern vielmehr, dass irgendwo auf dem Weg ihrer mentalen Erkundung ihres Elementes zu 100% der Einschwänzige grinsend ihre mickrigen Fortschritte herabwürdigen würde und seine Argumente konnte sie sich hingegen jetzt schon lebhaft vorstellen. Wenn es dann doch noch eine Übung gäbe, die ihr helfen könnte, dann wollte sie sich gerne darauf stürzten, denn sie wollte das Fuuton ja lernen. Gespannt starrte sie ihrer neuen Sensei fast schon auf die Lippen. Wirklich perfekt wäre es, wenn es ein Buch zum 1x1 des Ninjutsu gäbe. Mithilfe von Büchern hatte sie auch viel über die Medizin gelernt, auch wenn sie später für ihr Medi-Ninjutsu auch praktische Übungen gebraucht hatte. Der gemachte Vorschlag irritierte sie daher im ersten Moment, da er ihr Fachwissen auf einem Gebiet ansprach, welches ihr ohnehin meistens bewusst oder unbewusst im Kopf herumschwirrte. Die Worte weckten Bilder vom Lungenkreislauf in ihr und sie konnte sich sogar im gewissen Sinne vorstellen, wie die Lungenbläschen mit der Atemluft den Gasaustausch vornahmen. Akari nickte ganz langsam. Luft, welche sich in der Lunge bewegte, wie schön wenn dies als mentales Bild genügen würde. Natürlich sprach nichts dagegen es auszuprobieren, vielleicht gab es wirklich ein medizinisches Bild der Luft, welches genau das ihrige war? Luft in der Lunge, in der Nase, im Bauch oder auch die Elemente der Luft im Blutkreislauf? Sauerstoff, wurde durch Luft transportiert. “Ja. Das klingt gut. Ich kann mir etwas darunter vorstellen, wie die Luft sich im Menschen bewegt.“ Aber Luft war nicht nur ein paar Atome im Körper, man konnte sie sehen, abhören und selbst spüren. Es traf sie schon fast wie der Schlag als ihr auffiel, dass man sich beim Meditieren unter anderem auf seinen Atem konzentrierte und damit auch auf Luft. Es war schon fast genial wie gut sich die Erklärung und ihr Vorwissen verbinden lassen konnten. Nachdem sie zuerst ein wenig irritiert gewesen war, dass ihre neue Sensei sich wortwörtlich die Hände schmutzig machte, beobachtete sie im nächsten Moment mit wachsender Begeisterung wie sie, einem Miniatur-Laubbläser gleich, sich schon wieder säuberte. “Genial. Das sieht ja wirklich so aus als wäre das Chakra in Ihrem Inneren und müsste nur heraus.“ Ein wenig war sie dann doch um ihre Aussage verlegen, als wäre sie fünf Jahre jung und würde nicht verstehen, dass Chakra aus dem Inneren entstünde. Sie sammelte sich kurz, ging dann ebenfalls in die Knie um sich die Hand schmutzig zu machen und betrachtete sie einen Moment leicht kritisch. Natürlich war der Schmutz sandig, aber davon konnte sie sich nicht ablenken lassen, es ging darum ihren inneren Laubbläser arbeiten zu lassen. “Dann starten wir mal die Testreihe.“ Ihr persönlicher Witz, hatte sie doch zumeist ihre eigenen Techniken immer in Form eines wissenschaftlichen Experimentes entwickelt und im gewissen Sinne war es ja ähnlich, sie amte nicht nur einfach nach, sie musste ihren eigenen Weg finden. Also atmete sie tief ein und blies auf ihre ausgestreckte Hand. Es strömte normal Atemluft hinaus, die sich als leichter Dampf in der kühleren Umgebungsluft abzeichnete. Kein Problem. Niederlagen waren manchmal wichtiger als schnelle Erfolge. Sie holte erneut Luft und stellte sich dabei vor, wie sie durch ihre Lunge strömte. Anschließend pustet sie fast ihr komplettes Volumen heraus, als wollte sie einen Ballon in schnellen Stößen aufblasen. Die Luft enthielt ein wenig Fuuton-Chakra, was allerdings nicht darauf hinauslief, dass sie ihre Hand mit einem Atemstoß sauber blies, vielmehr verharrte die Luft auf ihrer Handfläche und begann sich langsam zu drehen, dabei nur den Sand aufwirbelnd. Für einen extrem kurzen Moment wirkte es so als wollten sich Luft und Sand spiralförmig erheben, vielleicht im Bestreben einen mini Sand-Sturm nachzubilden, doch am Ende hob der Wind den Sand nur kurz an und ließ ihn anschließend wieder auf die Handfläche sinken. Der größte Unterschied womöglich, dass der Schmutz der nun auf ihrer Hand lag nicht mehr daran klebte, aber auch nicht hinfort gepustet wurden war.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   So Jun 25, 2017 11:19 pm

Eris Gesichtsausdruck nahm etwas noch Freudigeres an, als Akari so gut auf ihre Erklärung und die Übung ansprang. Es machte sie fröhlich, dass ihre Analogie funktionierte und es freute sie auch, dass es sich gelohnt hatte, sich damit zu beschäftigen, was Akari sonst so tat. Sicher hatte sie diese Übung früher selbst bekommen, allerdings war sie damals noch viel jünger und hatte andere Vorstellungen von der Luft in ihren Lungen. Kinder waren so endlos kreativ im Ausdenken von Geschichten und sie erklärten sich die Welt eben häufig auf andere Art und Weise, als es die Wissenschaft tun würde. Manchmal beneidete die Taira ihr früheres Ich um diese Fähigkeit. Aber jetzt konnte sie ja Fuutonchakra schmieden und vielleicht hatte sie mit ihren Gedanken von früher gerade jemandem geholfen, der große Probleme mit der trockenen Theorie hatte.
Und das war doch alle mal ein Grund, sich zu freuen.
Zufrieden beobachtete sie, dass die Fudo sofort zum eigenen Versuch überging und sich nicht lange überreden ließ. Dass der erste Versuch vergleichsweise kläglich scheiterte, tat ihrer Freude keinen Abbruch. Zumindest schien sie verstanden zu haben, worum es ging und Eri war keine gänzliche Niete als Sensei. Sie winkte ab, als der Sand auf der Hand sich wieder legte. "Vielleicht müssen wir einen Schritt zurück machen. Schließt die Augen und konzentriert Euch auf Eure Atmung. Wenn ihr das eine Weile tut, könnt ihr die Luft spüren, wie sie in eure Lungen ströhmt und wieder heraus." Die roten Augen der Jônin musterten Akari während der Erklärung. "Prägt Euch das Gefühl ein. Ich glaube, mein Großvater hat früher versucht, uns das mit Meditation beizubringen, aber so ganz habe ich das als Kind nie verstanden", erklärte sie und winkte etwas peinlich berührt ab. Vielleicht half es ihrer Schülerin, wenn sie verstand, dass auch andere nicht beim ersten Versuch perfekt waren.
"Mit dem Gefühl könnt ihr vielleicht auch den Weg des Chakras 'spüren', dann könnt Ihr es dem Gefühl hinterherfließen lassen und es nochmal versuchen." Eri bemühte sich weiter, deutlich und verständlich zu sprechen, während sie dabei ihr freundliches Lächeln nicht abwarf. Tatsächlich machte ihr das Ganze irgendwie auch Spaß. Es war ganz interessant, etwas zu wissen und anderen weiter zu geben, die es eben nicht wussten oder beherrschten. Bisher war sie in ihrem Leben immer eher am anderen Ende dieser Konstellation gewesen und sie wusste nur zu gut, dass sie nicht immer die beste Schülerin gewesen war. Mit Sicherheit war auch an ihr der ein oder andere Lehrer verzweifelt, wenn sie die Anweisungen nicht verstanden hatte. Glücklicherweise schien Akari auf ihre Vorstellungen gut anzusprechen.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   Sa Jul 01, 2017 1:45 pm

Verwunderung auf Seiten Akari's. Sie betrachtete den gereinigten Sand auf ihrer Handfläche und machte große Augen. Es sah nicht wie eine Katastrophe aus, aber es war auch kein Erfolg und nach den Worten ihrer Sensei lag ihr Ergebnis direkt dazwischen. Akari entschied sich dazu die Aktion als positiv zu werten, immerhin war ihr nicht Shukaku dazwischen gekommen, sondern sie hatte diesen kleinen Misserfolg von ganz allein fabriziert und es handelte sich auch noch um jene Art von Fehlschlag, der in der Wissenschaft als heilsam galt. Es war nichts in die Luft geflogen und man musste nur seine Vorgehensweise überdenken. Mit einer Mischung aus leichter Sorge und Erleichterung hörte sie daher ihrer Sensei genau zu und ließ sich davon beruhigen, dass sie an sich nichts total verkehrt gemacht hatte, sondern irgendwie zu weit gegangen war. Es verwunderte sie aber auch ein wenig, immerhin hatte sie die Anweisung doch genau befolgt und viel Chakra konnte sie wohl kaum genutzt haben oder doch? Tatsache war, dass Akari es nicht wusste. Ihre Chakrakontrolle war zwar ausgezeichnet, aber betraft dies nur ihren eigenen Körper und das Chakra mit dem sie schon gut vertraut war. Die Sache mit dem Wind war doch die. Akari hatte nicht das Gefühl das das Fuuton-Chakra ihr gehörte. Es war Fremd. Klar. Shukaku hatte bewiesen, dass sie darüber verfügen konnte, ergo das sich ihre Elemente bei der Vereinigung gemischt hatten und Akari auf das Fuuton zugreifen konnte, aber trotzdem war es doch irgendwie fremd, nicht von Geburt an ihres. Natürlich war es auch nicht direkt ein Fremdkörper, denn sie akzeptierte ja das was ihr hinzu gefügt wurden war, oder besser gesagt war das Siegel  schien die Transplantationsnarbe zu sein, aber sie rechnete immer noch mit einer heftigen Abstoßungsreaktion, als würde die Welt zusammenfallen, weil sie etwas benutzte was Shukaku ihr überließ. Inzwischen wusste Akari, dass es nur soweit kam, wenn sie es ausarten ließ. Sie konnte nicht sagen Shukaku besaß das Fuuton und den Wind überließ sie einfach ihm und Akari war nur zufällig der Körper der das Chakra durch sich hindurch fließen ließ, dies ging definitiv nicht. Sie musste das Chakra also spüren, wie es ihre neue Sensei ausdrückte und in Akari's Sprache übersetzt hieß dies auch, es als zu sich zugehörig akzeptieren. Einen Teil zur Akzeptanz hatte sie bereits vollzogen, nun folgte der zweite Akt. “Spüren? Ich ziehe es vor, wenn es von selbst kommt, ohne das ich es spüre. Also es ist so. Ich besitze das Fuuton, aber irgendwie auch nicht. Es wurde mir gegeben, hinzugefügt und ich habe vielleicht auch etwas zu viel Respekt davor es als mein Element zu begreifen.“ So. Nun war es raus. Jetzt konnte sie durchatmen und dies auch gleich mit der Übung verbinden, welche Eri soeben angesprochen hatte. “Aber erst mal sehen ob ich die Luft spüren kann.“ Akari nahm eine neue Hand klebrigen Drecks auf und stellte sie wieder hin. Sie schloss gehorsam die Augen und atmete langsam ein und dann atmete sie wieder aus. Sie versuchte sich zwei Atemzüge später auf den Luftstrom zu konzentrieren und hatte nun das Gefühl nachvollziehen zu können wie er sich in ihrer Lunge bewegte. Bewegung. Ja. Das war es gewesen. Jetzt erinnerte sie sich wieder. Ihr inneres Bild bezüglich des Windes hatte etwas mit Bewegung zu tun. Ob sie die Bewegung der Luft in ihr spüren konnte? Sie war ein Sensor und eine begabte Medic-Nin, da musst es doch möglich sein etwas zu spüren was in ihr selbst vor sich ging, nicht zuletzt etwas mit Charka? Nein. Sie wollte nur die Luft spüren, wie sie ihren Weg nahm, bei jedem Atemzug. Nach einer Weile holte sie noch einmal tiefer Luft und ließ sie anschließend über ihre Hand streifen. Ihre Augen waren immer noch geschlossen, aber sie konnte den Luftzug spüren. Sie spürte wie ihre ausgeatmete Atemluft ihren Mund verließ und scheinbar mühelos dahin glitt und sich anschließend auflöste. Akari öffnete die Augen und sah das ihre Hand sauber war, als hätte sie diese vor ein Luftgebläse gehalten. Dann erlaubte sie sich ein zögerliches Lächeln. “Scheint funktioniert zu haben oder? Hand ist sauber.“ Sie hielt sie wie zur Inspektion Eri entgegen. Was Akari nicht gesehen hatte, war das tatsächliche Resultat. Ähnlich wie sie es gespürt hatte, war ihr Luftstrom über ihre Hand geglitten und hatte diese blank geputzt, dabei war die Energie groß genug gewesen, dass sogar ein größerer Stein davon gepurzelt wäre ohne für sie einen spürbaren Widerstand zu erzeugen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz II   So Sep 10, 2017 11:13 pm

OoC: Es tut mir sehr sehr leid, aber Eri hat bei mir so eine riesen Blockade im Kopf... Entschuldige die extrem lange Wartezeit :/

Eri zuckte auf die Worte Akaris leicht mit den Schultern und schmunzelte. "Jeder Ninjutsuka lernt irgendwann den Umgang mit einem Element, das er nicht als seine eigene Natur begreift. Ansonsten würde ja niemand mehr als ein Element meistern. Schon das zweite Element ist für viele eine Herausforderung und wenn es weiter geht, haben die wenigsten genug Geschick, um so viele Naturen zu meistern." Sie wollte Akari nicht ausreden, dass es für sie schwer war, das Fûton zu begreifen, aber sie wollte ihr zeigen, dass sie damit nicht allein war. Auch wenn manch einem das genetisch erste Element leicht zu beherrschen fällt, so kann auch der viele Probleme mit einem weiteren Element bekommen. "Aber mit genügend Disziplin, Willen und Übung hat es bisher noch jeder geschafft, das Element zu zähmen, das er sich wünscht."
Vielleicht würde es der Jüngeren ja helfen, ihre Angst abzulegen.
Zumindest reichte es, damit die Andere sich wieder auf die Übung konzentrierte.
Der zweite Versuch fiel wesentlich besser aus, man mochte sagen sogar imposanter, als sie erwartet hatte. Die große Staubwolke, die die Iryônin fabrizierte, hatte Eri keinesfalls erwartet und ihre Augen weiteten sich kurz vor Überraschung, sodass sie ein Ziehen an ihrer Schläfe spürte, wo das Pflaster über der verheilenden Verletzung klebte. Unwillkürlich griff die zarte Hand an die Stelle und sie kniff kurz die Augen zusammen. Nachdem der pochende Schmerz aber kurzfristig wieder weniger wurde, riss die Rothaarige sich zusammen und sah die saubere Hand ihrer momentanen Schülerin an. Zufrieden nickte sie, auch wenn ihr Lächeln etwas angestrengter wirkte.
"Das war... beeindruckend", gab sie kurzerhand zu. Etwas sprachlos sah sie Akari an und zog eine Augenbraue leicht in die Höhe. "Die nächste Übung wäre, den Strahl aus Luft konzentrierter auszustoßen und so letztendlich ein Muster in den Boden zu 'pusten', ohne etwas Anderes zu nutzen." Ihre roten Augen musterten die andere abermals. Ob ihr klar war, dass sie scheinbar schon wesentlich mehr Kontrolle hatte, als sie dachte? Unschlüssig legte sie den Kopf leicht schief. Der Taira fiel das Denken etwas schwerer durch den unvermittelt auftretenden Kopfschmerz. Vielleicht hätte sie doch noch ihre Freizeit in Anspruch nehmen sollen, um sich zu erholen. Tief durchatmend schob sie die Gedanken daran aber beiseite.
"Ich denke Euer Problem liegt in der Angst und dem übermäßig großem Respekt. Vielleicht müsst Ihr Euch dazu zwingen, das Lernen mehr als Spiel zu begreifen. Das Fûton ist nicht Euer Geburtselement, sagt Ihr, Ihr werdet also nichts vermissen, sollte die Meisterung nicht klappen, oder? Was kann Euch beim Ausprobieren und Testen also schon Furchtbares passieren?" Sie versuchte ein wenig das Ego der anderen anzusprechen und die Ernsthaftigkeit aufzulockern, mit der sie etwas verbissen an die Sache heranging. Vielleicht würde das letztendlich der Schlüssel dazu sein, dass sie begriff, dass das ganze keine bierernste Angelegenheit war.
Abermals durchzuckte Kopf und Schläfe der Schmerz von eben.
Unwillkürlich seufzte Eri leise und unterdrückte den Reiz, abermals an ihren Kopf zu fassen. Womöglich brauchte sie doch noch mehr Ruhe, als sie sich eingestehen wollte. Etwas unschlüssig sah sie Akari an, bevor sie die Lippen zu einem schiefen, entschuldigenden Lächeln verzog und den Kopf behutsam schüttelte. Darauf bedacht, es nicht noch schlimmer zu machen. "Es tut mir leid, ich denke, ich habe mich heute überschätzt, als ich nach Arbeit suchte..." Ihre Hand deutete auf das Pflaster, das Akari schon zuvor bemerkt hatte. "Es bereitete mir mehr Probleme, als ich dachte. Ich sollte mich ausruhen." Ihre Stimme klang entschuldigend und doch noch fester, als sie erwartet hatte. "Ich hoffe, unsere kurze Trainingseinweisung konnte Euch helfen. Vielleicht finden wir dafür nocheinmal Zeit, wenn mein Kopf wieder völlig klar ist. Und womöglich habt ihr ja dann schon ganz andere Fortschritte gemacht."
Ein aufmunterndes Lächeln auf den Lippen, verneigte Eri sich leicht vor der anderen und nickte auch der stummen Beobachterin am Rand des Platzes zu. Nach einer kurzen Verabschiedung und zwei weiteren Entschuldigungen, machte die Rothaarige sich auf den Heimweg, um ihr Bett zu umarmen.

Ow: Eris Wohnung

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