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 [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride

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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa März 28, 2015 10:07 am

das Eingangsposting lautete :

Erst gestern hatten sie endlich ihr Ziel erreicht von dem Ryosukes Arbeitgeber die ganze Zeit geschwärmt und erzählt hatte. Immer wieder erwähnte er die wunderschönen Frauen, die man sich hier 'angeln' - so nannte er es wortwörtlich - konnte wenn man sie den nur in einem Kampf besiegen könne. Ryosuke machte sich nicht viel daraus und war auch nicht sonderlich angetan von dem Angebot, sich doch selbst auch eine auf diese Weise zu holen. Er dachte nicht darüber nach, eine Frau zu bekommen und erst recht nicht daran, eine Familie zu gründen, dafür war er viel zu stark in seinem Berufsleben integriert. Er hatte hart für seinen Jounin-Rang gearbeitet und war erst vor wenigen Tagen zu eben einem ernannt worden. Dies hier war im Grunde also seine erste Mission als Jounin und genau diese musste er alleine bestreiten, den sein Auftragsgeber war bloss ein Händler Kaminari no Kuni, der seit Jahren keine Frau fand. Seine Gründe waren, dass er einfach zu wählerisch sei und es keine hübsche Frau in seiner Umgebung gab, die seinem Charm, seiner Intelligenz und seinem charismatischem Charakter gewachsen sein. Ryosukes teilte diese Ansicht jedoch nicht. Er hatte da einen Verdacht, wieso dieser Kerl tatsächlich keine Frau fand. Er war klein, kein gepflegtes Äusseres, mehr Selbstbewusstsein, als ihm gut tat und sein loses Mundwerk schien niemals stillhalten zu können. Ryosuke hatte sich nun die ganze Reise über mit seinem Geplapper abfinden müssen. Hatte er Anfangs noch Antworten gegeben, wurde ihm schnell bewusst, dass dies auch nicht half. Also ging er dazu über, nur noch zu antworten, wenn es um etwas wirklich Wichtiges ging ... Also im Grunde nie.

Umso erleichterte war der Ishihara, als sie dann endlich in Nadeshiko angekommen waren. Es war spätabends gewesen, weswegen sich sein Auftraggeber dazu entschieden hatte, die Jagd erst morgen zu starten. Das war Ryosuke nur willkommen und er suchte für sich und seinen plappernden Begleiter ein Hotel in dem sie übernachten konnten.
Endlich ein eigenes Hotelzimmer zu haben, in dem er sich dann alleine befand und keinen nervtötenden, Ohrabkauenden Auftraggeber neben sich hatte, hatte gut getan. Er hatte endlich wieder gut schlafen können in dieser Nacht.
Doch am nächsten Morgen gings weiter. Schon ziemlich früh wurde an seiner Tür geklopft und ihn somit aus dem Schlaf aufgeschreckt. Ryosuke mühte sich aus dem Bett, hatte sich angezogen, band sich den Schwertgurt um und trat dann hinaus ... Hinaus aus dem Gebäude auf eine belebte Strasse voller Frauen. Sein Auftraggeber machte Luftsprünge, während Ryosuke die fatalen Folgen dieses Auftrages bewusst wurde.
"Wunderbar.", murmelte er vor sich her und hatte kein Auge für all die Schönheiten, die an ihm vorüberzogen. Für ihn bedeutete dies nur, dass es eine lange - eine sehr lange Jagd werden würde, den so wie er seinen Auftraggeber kannte, würde sich dieser erst nach gefühlten hundert Jahren für eine Frau entschieden haben. Und damit ging die Suche los und er musterte jede Frau ziemlich eingehend, bis ihm eine ins Auge stach. Er hatte auf eine junge Frau mit lila Haaren gezeigt und Ryosuke bewusst gemacht, dass nun sein Teil der Arbeit käme. Der Ishihara seufzte leise, legte seinen Unterarm an das Heft seines Schwertes, was ihn etwas lässig rüberbrachte und trat dann auf die Frau zu.
"Guten Morgen, die Dame. Entschuldigt, dass ich Sie belästige, aber dürfte ich um einen Kampf mit Ihnen bitten?", er war höflich wie immer und hoffte einfach darauf, dass sie ja sagen würde. Sein Auftraggeber blieb derweil im Hintergrund stehen und fasste sich mit der Hand an den Kopf. Diesem schien es nicht zug efallen, was Ryosuke hier tat, denn wenn es nach ihm gegangen wäre, dann hätte Ryosuke die Frau einfach hinterhältig angreifen sollen.


Zuletzt von Ishihara Ryosuke am Sa März 28, 2015 6:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mo Apr 06, 2015 9:22 pm

Kein guter Tag für Ryo-chan, murmelte Amaiko im Angesichte der Raiton-Peitsche, die der Kagebunshin da ausfuhr. Durch die Kekkai hindurch wirkte die Elektrizität arg pink. So ziemlich alles war pink, wie durch eine rosarote Brille hindurch betrachtet.
Wegätzen ging also nicht; Kuraiko deutete an, dass dies mit Kollateralschaden verknüpft war. Amaiko seufzte daraufhin. Das alte Lied, das alte Lied, ja... Wobei sie da an sich schon dran gewerkelt hatte... war nun Zeit, ihre neueste Kreation von der Werkbank auf den Spielplatz zu schleppen? Kuraiko war eine ihrer engsten Freundinnen; um mit einem schwer zu kontrollierenden kekkei genkai wie Futton zusammen zu arbeiten, musste man sich Kontertaktiken selbst gegen das Jutsu der Verbündeten einfallen lassen. Und Amaiko liebte Tüftelei.
"Aber wenn wir nichts unternehmen, können wir uns genau so gut ergeben ..."
Amaiko machte große, runde Rehaugen. Dann lieber die Säure! Huste, niese, pupse sie aus von mir aus, aber lieber Säure als Aufgeben!
Und wer die neue Freundin war? Ahm. Nicht von hier, die kam von draußen, gewissermaßen zu Besuch. Ihre großen, runden Augen strahlten vor tiefer Ehrlichkeit, als sie andächtig säuselte: Sie ist eigentlich ein Kerl, weißt du? Sie unterstrich diese Aussage mit dem ernstesten Nicken, das sie zustande bringen konnte. Umso unglaubwürdiger erschien die Story vermutlich. Ich meine, okay, sie ist flach wie ein Brett, was soll sie sonst sein.
Mir gefällt, wie ihr redet, stellte der Typ draußen fest, der den Kagebunshin erschaffen hatte.
Amaiko wandte sich ihm zu, kniff die Augen zusammen und sammelte Chakra zwischen ihren Händen. Rai-chan, wenn du mir vertraust, dann gib der Ätzwolke mal ne Chance. Nimm nicht zuviel, aber ich glaube, ich werds überleben.

Ryosuke befand sich derweil in einem Handgemenge aus Sturm und Donner. Fuhrwerkte wild umher, zu einer Wand und wieder weg. Hinter ihr explodierten Mauerwerk und Putz. Dann schoss sie wieder vor. "Mehr kannst du mit deiner Raitonpeitsche nicht?"
Der Kagebunshin starrte konzentriert auf sie. Mehr, sprach er gedehnt, brauchts für dich wohl kaum!
Das war ein Bluff. Das Fuuton war mächtig gegen seine Angriffstaktik, das war dem Gegner bewusst, und er konnte es nun nur noch auf einen reinen Clash of Forces herumreißen. Elementnachteil oder nicht - wenn er den Unterschied durch übermäßige Kraft aufwog, hatte er eine Chance. Vielleicht.
Er pumpte das Raiton voll Energie. Aus der Peitsche wurde ein starrer Speer; er stemmte die Stichwaffe vor, als wolle er einen berittenen Ansturm abwehren.

Derweil schnappten Schlangen zu, umfassten einen völlig unbeschäftigten Mann von den Beinen an aufwärts.
Ey! Was ist-?
Nicht was, Banause. Eine blonde Frau mit Pferdeschwanz trat um die Ecke herum. Die Frage ist Wer. Und die Antwort lautet: Eine Hexe natürlich! Sie blieb stehen, fixierte den Mann, der die Kekkai zusammen mit seinen Kameraden trug. Ihre Hände formten Fingerzeichen, als spielte sie mit einem Zauberwürfel, so routiniert wirkten die Bewegungen. Und als Hexe habe ich auch ein paar Flüche für dich. Willst du sie hören?
Aus dem Augenwinkel sah sie Ryosuke kämpfen. Schaute näher hin. Und lachte auf. Hah!
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Di Apr 07, 2015 6:28 pm

Da war was Wahres dran, dachte sich Kuraiko. Es wäre besser, es mit dem Säurenebel zu probieren, als einfach nur tatenlos rumzustehen und sich schlussendich tatsächlich ergeben zu müssen, weil die Kekkai sie zwar nicht schnell, aber kontinuierlich schwächte. Sie spürte, wie die Beschaffenheit der Barriere an ihrem Chakra zog und es aus ihrem Körper entwendete. Es war ein langsamer Prozess, aber er war stetig und das hiess, dass es früher oder später zu spät für sie wäre ... Und wenn sie ehrlich war, wollte sie nicht auf irgendeine fremde Person vertrauen, die dahergelaufen war und nicht zu ihnen gehörte. Sie hob eine Augenbraue, als Amaiko erklärte, dass sie es zur Not auch auspupsen sollte. "Deine Redensart, Maiko-chan ...", sagte sie belehrend und schüttelte leicht den Kopf, bevor sie sich Gedanken dazu machte, was sie den genau tun konnte. Sie musste den Nebel einfach auf eine Stelle konzentrieren. Das hatte zwar zur Folge, das auch Schlieren davon abweichen konnten und zu Amaiko gelangten, aber wenn sie sich womöglich ganz weit weg stellte, würde es sie nicht erwischen ... Kuraiko rümpfte leicht die Nase. Es gefiel ihr nicht, ihre Gefährtin womöglich in Gefahr zu bringen, das war noch nie ihre Art gewesen und das ewige Problem ihres Kekkei Genkai.
Als Amaiko dann jedoch erklärte, dass die Frau von ausserhalb wäre und sie eigentlich gar keine Frau sondern ein Mann war, liess sie alle anderen Gedanken sofort fallen und sah ihre Freundin an. "Was bitte?", platzte es aus ihr heraus und ihr war anzuhören, dass sie das nicht glauben mochte, "Ein Mann?", ihre Augen schwenkten sofort zu der Blauhaarigen, die gerade in die Luft gesprungen war und dem Peitschenhieb damit entging. Sie sah zurück zu Amaiko. "Echt jetzt?", Und sie wusste, sie musste das zu gegebener Zeit überprüfen ...
Kuraiko war jedoch damit einverstanden, es mit ihrem Säurenebel zu probieren, nach dem Amaiko erklärt hatte, dass sie womöglich etwas hatte, dass sie davor bewahren würde. Den dummen Kommentar des Kerles hatte sie schlichtweg ignoriert, der war es nicht wert, auch nur eines Blickes gewürdigt zu werden. Sie nickte ihrer Freundin also zu und wirkte entschlossen.
"Gut, tun wir's. Ich werde es vor allem auf eine Stelle konzentrieren ... Auf diese!", sie deutet mit dem Finger genau an die Stelle, an der der Kerl stand, der zuvor den blöden Spruch abgelassen hatte. Ihre Rache dafür! Und damit begann sie mit ihrer Arbeit ...

Ryosuke blieb überrascht stehen und starrte ihren Gegner an. Nun gut, damit hatte sie nun wahrlich nicht gerechnet. Sie hatte angenommen, er würde abermals mit der Peitsche nach ihr schlagen ... Damit hätte sie nun etwas anfangen können, aber gleich mit einem starren Raiton-speer, das war noch eine Nummer grösser. Aber das hiess nicht, dass es unüberwindbar wäre.
Was dieser Kerl konnte, konnte sie schon lange! Ryosuke pumpte ebenfalls mehr Chakra in ihre Klinge und der sich darum windende Wind, wurde mehr, brauste auf und wirbelte inzwischen so heftig, dass es selbst Ryosukes lange Haare erfasste und sie in die Lüfte hob. Sie ging in Angriffsposition, hielt für eine Sekunde inne, bevor sie mit einem Kampfesschrei auf den Gegner zustürmte.
Der Kampf war somit erneut eröffnet.
Der Gegner hatte die längere Waffe, er setzte zu einem Stichangriff an und stemmte den Speer noch weiter nach vorne, in dem er einen Ausfallschritt nach vorne tat. Ryosuke rannte für einen Moment weiter auf die Spitze des knisternden Speeres zu, bevor sie mit einer Rolle zur Seite hechtete und in fliessender Bewegung beim aufrichten mit ihrer Fuutonklinge zuschlug. Das Raiton wurde dort durchtrennt, wo ihre Klinge traf. Wie ein abgetrennter Arm zuckte das spitze Ende des Raitonspeeres auf dem Boden herum, doch Ryosuke hatte keine Augen dafür. Kaum hatte sie den Speer gekürzt, hatte sie einen Satz darüber hinweg gemacht und landete auf der anderen Seite der langen Raitonwaffe. Der Gegner verstand sofort, was ihr Ziel war und zog seine Waffe zurück. Eine steife Waffe liess sich sogar noch besser zerschneiden mit ihrer Fuutonklinge als eine flexible, im Grunde hatte er ihr damit gerade einen äusserst guten Gefallen erwiesen!
Ryosuke nutze die Gunst des Augenblickes, für einen Moment sammelte sie in der Klinge nebst dem Fuuton nun auch Suiton ... Schliddernd kam sie zum stehen und rammte ihre Klinge der Länge nach, mit der Spitze voran, in den Boden. Die nun vor Kälte dampfende Klinge war mit einer Eiskurste überzogen gewesen und kaum hatte der Stahl kombiniert mit dem Eis den Boden berührt, frass sich Hyouton einen direkten Weg zum Gegner. Einer eisigen Strasse gleich, überzogen mit spitzen Eisnadeln erreichte sie in Windeseile den Gegner, welcher noch damit beschäftigt gewesen war, mit seinem Speer zu hantieren.
Es war ein Volltreffer, das Eis frass sich durch den Kagebunshin und brachte ihn bereits nach kurzer Zeit zum verpuffen.
Ryosuke zog sein Schwert mit einem Ruck wieder aus dem Boden und sah sich nach weiteren Gegnern um ... Als ihr ein durchaus bekanntes Gesicht ins Auge sprang.
"Epona ...?"
Und kaum hatte sie ihren Namen ausgesprochen, sah sie, wie sich der Iryounin von hinten an Epona anschlich und sie mit einem Kunai bewaffnet attackieren wollte. "Epona, hinter dir!", Ryosuke wäre nicht genug schnell dort, dennoch lief sie los, auch wenn sie wusste, er wäre zu langsam.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Apr 08, 2015 11:49 am

"Was bitte? Ein Mann? Echt jetzt?"
Öh, natürlich, entgegnete Amaiko und fragte sich im gleichen Moment, ob diese Aussage nun gut war oder nicht. Sie machte ihr überraschtes Gesicht der tiefsten Arglosigkeit. Guck sie doch an, ist für mich jedenfalls voll offensichtlich!
Immerhin tat Kuraiko sodenn, worum Amaiko gebeten hatte, und setzte ihr Futton ein. Sogleich roch es so sonderbar in der Kekkai. Amaiko setzte diesen Duft, den ihre Freundin beim Wirken ihres Kekkei genkai ausstrahlte, immer mit hochkonzentriertem Essig gleich. Irgendwie salzig-bitter oder so. Doch egal, denn schlimm war letztlich ja nicht der Geruch, sondern vor allem die Ätzwirkung. Wenn sie mit dem Säurebnebel in Kontakt kam, würde dies äußerst schmerzhafte Folgen haben. Also tat Amaiko zunächst, was sich auch Kuraiko gedacht hatte: Sie ging ein tüchtiges Stück von ihrer Freundin weg! Dann hob sie die Hände, als hielte sie einen kleinen Ball, die Handflächen einander zugewandt. Okay... los...
Fuuton stieg aus den Handflächen, verknäuelte sich im Mittelpunkt und bildete einen kleinen Strudel.
Um Kuraiko zischte mittlerweile der Nebel; der Großteil traf die Kekkai-Wand und ließ den Mann auf der anderen Seite eine recht harte Zeit haben. Er hielt seinen Platz nämlich nur äußerst widerwillig.
Oh, das ist nicht gut, stellte er höchst missmutig in Richtung eines Kameraden fest. Mehr Aufsaugwirkung hierhin, rasch! Ob sie für das Erhöhen der Aufsaugwirkung auf einer Seite wohl auf einer anderen Seite nachlassen mussten?
Auch Amaiko erzeugte gerade Saugwirkung; ihr Mini-Strudel, den kleinen Tornados vorhin nicht ganz unähnlich, zog nämlich die Säureschwädchen an, welche sich um Kuraiko herumgemogelt hatten und allzu frei im Raum schwebten. Amaiko sah, wo es für sie zu gefährlich werden könnte, und benutzte ihren Strudel, um die Ätzflöckchen sicher einfangen zu können.
Zu ihrer größten Freude klappte es! Es...  es geht, Rai-chan!, rief sie, Ich bin halbwegs sicher! Zumindest glaubte sie, den Ätzdampf einfangen zu können, der Kuraikos direkter Kontrolle entwich; einem echten Futton-Angriff hätte sie mit dieser Technik ohne Zweifel nicht im Griff. Ich glaube, du kannst aufdrehen!

Derweil griff Ryosuke erstmals zur Geheimwaffe; des Raitons helles Leuchten spiegelte sich kurzzeitig in tausend Eiskristallen, und dann war der Kagebunshin ausgeschaltet. Eine Pause als Belohnung gab es dafür freilich nicht. Ryosuke erspähte die frisch hinzugekommene Verstärkung und erkannte sie auch noch.
Epona lächelte freudig. Oh, du erkennst mich noch, wie schön! Aber gerade ist es schlecht, ich bin mitten in meiner Fluch-Ansprache, weißt du?
Diese Ansprache wollten jedoch scheinbar mehrere Leute nicht hören. Zum Einen Ryosuke selbst, die hellauf eine Warnung rief, und zum Anderen der Iryo-Nin, der ein kleines Attentat versuchte.
Epona blickte über die Schulter und lächelte. Oh.
Ein Schemen glitt vom Dach, rutschte wie ein Eisläufer auf einem zugefrorenen Teich die Wand herab und schnellte dem Mann in den Rücken, der seinerseits Epona von hinten hatte attackieren können. Was den Mann im Rücken traf, war klein und offenbar gelenkig, denn die Füße des Mädchens hatten sich in Windeseile um den Hals des Iryo-Nin gelegt.
Derartig an ihrem Gegner herunterhängend, schlug Ringo ihre zu Krallen gekrümmten Finger kräftig in die Kniekehlen des Opfers. Ghulgriff! Blaues Chakra umflatterte ihre Finger, die sich in die Haut des Opfers bohrten. Chakra, das weder ihr noch dem Iryo-Nin gehörte; es war aus der körperlichen Energie des Mannes und der geistigen Energie des Mädchens geschaffen worden und verabschiedete sich entsprechend, ohne von irgendwem genutzt werden zu können. Der Nachteil für das Opfer war gleichsam natürlich, dass Ringo in einem Taijutsukampf wesentlich besser auf geistige Energie verzichten konnte als ihr Gegner auf seine körperliche Energie. Dem Iryo-Nin ging die Kraft in den Beinen aus, er stolperte und schlug hin.
Epona war einen Schritt beiseite getreten, als ihr Angreifer niederstürzte. Awww. Hach, es ist herzig. Da bringt man seine kleine Untergebene her, damit sie sich mal richtige Kunoichi ansehen darf, und schon kriegt sie eine Überdosis echter Nadeshiko-Tradition ins Gesicht!
Den Mann, den sie sich selbst als Ziel ausgewählt hatte, hielt sie übrigens nach wie vor im Genjutsu-Griff. Sie schenkte ihm einen freundlichen Blick, ehe sie sich wieder Ryosuke zuwandte.
Auch dir gefällt diese Tradition, wenn ich mir dich so ansehe? Endlich mal ein klasse Grund, sich so richtig zu prügeln, was?

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Apr 08, 2015 10:08 pm

Es lief alles aus den Fugen. Shun hätte sich seine Haare ausreissen mögen bei diesem Durcheinander. Während er das schreckliche Szenario beobachtete, wie alle seine Kameraden niedergemacht wurden, versuchte er sich nebenbei weiterhin noch auf die Kekkai zu konzentrieren, doch das wurde von Sekunde zu Sekunde schwieriger, wie sich herausstellte. Für einen Moment dachte er darüber nach, wie sie die Situation noch retten konnten. Während die Kekkai an einem Ort regelrecht weggeäzt wurde, wurde Haku, der Iryounin, von einer Neudazugekommenen niedergemacht. Absolut typisch für ihn, im Kampf war der Kerl einfach für Nichts zu gebrauchen. Alles was er konnte, waren ein paar nützliche Heiljutsus, die er jedoch auch nur mehr schlecht als recht beherrschte. Shun knurrte ein paar missverständliche Worte, bevor er sich entschieden hatte. Das ganze würde Opfer fordern, die er unnötig wären. Also liess er von der Kekkai ab.
"Rückzug! Wir ziehen uns zurück!", schrie er. Während der eine von der Ätzwolke sowieso schon weggedrängt wurde, hatte der andere sich überrascht umgesehen und die Frage stand ihm ims Gesicht geschrieben. Wieso Rückzug?
"Los jetzt, ihr wisst, was zutun ist!", und mit diesen Worten warf ein jeder, der dazu in der Lage war, eine Rauchbombe.

Ryosuke hustete und keuchte. Mit solch einem Manöver hatte sie in der Tat nicht gerechnet. Sie hielt sich einen Arm vor Mund und Nase und versuchte durch die dichten Rauchschwaden etwas zu erkennen, doch leider blieb sie dabei glücklos. Sie hörte nur verirrte Stimmen, Gesprächsfetzen, die nichtssagend waren und Schritte. Sie stolperte fast blind durch die Rauchwolke und hoffte inständig, dass sie nicht plötzlich in die Kekkai lief ... Aber diese wurde, soweit sie es gesehen und mitbekommen hatte, ja glücklicherweise aufgelöst.
Ryosuke lief weiter und weiter und prompt lief er in etwas rein. Die Kekkai?! Nein, das fühlte sich deutlich weicher an.
"Amaiko?", sagte sie dann überrascht und ging eilig ein paar Schritte zurück und da fiel ihr etwas ein. Sie hatte ja Fuuton! Sie verdrehte kurz die Augen und fragte sich, ob der Geschlechtswandel womöglich auch auf ihren Verstand Einfluss hatte. Schnell hatte sie das Schwert zurück in die Scheide geschoben, schon formte er Fingerzeichen und liess einen Wind aufkommen, der die Rauchschwaden allesamt wegblies. Es ging einige Momente, bis man wieder klare Sicht hatte, aber immerhin mit Sicherheit schneller, als wenn sie abgewartet hätten, bis es von alleine weggegangen wäre.

Kuraiko verschränkte die Arme vor der Brust und liess ein verächtliches Geräusch aus ihrem Munde entweichen. "Sie sind geflohen, diese Feiglinge.", sagte sie und war froh, dass irgendjemand dafür gesorgt hatte, dass sich diese Rauchwolke verzog, "Und mit was für feigen Mitteln sie sich die Flucht gesichert hatten!", dass ihre Ätzwolke um ein Haar alle hier Anwesenden in Gefahr gebracht hätte, liess sie Mal aussen vor. Dass sich Amaiko und sie sich dessen bewusst drüber waren, reichte vollkommen aus.
Ihr Blick fiel auf die zwei neu dazugekommenen. zwei blonde Frauen, eine etwas jünger als die andere. "Noch mehr fremde Gesichter? Was ist das hier für ein Treffen? Habe ich den offenen Tag der Türen Nadeshikos verpasst oder wieso treiben sich hier allerhand unbekannte Frauen rum?", besser, als unbekannte Männer, aber dennoch störte es sie, dass sie all die Leute hier nicht kannte ... Mit Ausnahme Amaiko.
"Ich glaube, wir müssen die Flüchtenden nicht verfolgen ... Die Wache Nadeshikos ist schon in der ganzen Stadt, langsam sollte wieder Ordnung einkehren. Dennoch danke für eure Hilfe.", sie lächelte den zwei blonden Frauen kurz zu, bevor sie sich dann an die Blauhaarige wandte. Mit wenigen Schritten war sie auf sie zugetreten und musterte sie eingehend mit sehr, sehr kritischem Blick.

Ryouske fühlte sich unwohl unter dem Blick der Rothaarigen. "Ehm ...?", machte sie und legte die Stirn in Falten. Doch die Frau sagte nichts, sondern sah sie weiterhin nur an, bis sie über ihre Schulter zu Amaiko schaute und sagte: "Die's echt flach wie'n Brett, aber definitiv weiblich."
Ryosuke konnnte es nicht verhindern, etwas rot zu werden und hätte sich am liebsten auf der Stelle wieder zurückverwandelt. Sie wandte sich an Amaiko. "Ich denke, es ist wieder sicher genug, oder? Oder denkst du ... Die Gefahr besteht weiterhin?", mit Sicherheit wusste Amaiko ganz genau, worauf sie damit anspielen wollte. Sie wollte aus diesem Frauenkörper raus. Und das Akane dazu gekommen war, hatte sie gleichermassen überrascht wie erschüttert.
"Und ... Hallo Akane. Es ist ungewöhnlich dich hier zu ... Eh ... Treffen. Du hast eine Freundin mitgebracht?", der Blick fiel auf ihre Begleitung, ebenfalls blond, nur etwas jünger, wie es schien.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Do Apr 09, 2015 10:01 am

Für einen ganz kurzen, letzten Moment wurde es noch einmal richtig wild. Wie es eben so war, wenn der Feind in die Enge gedrängt wurde und sich seine Pläne und Hoffnungen auf Sieg in Wohlgefallen auflösten. Da wurde geflucht und geschrien, und Rauchbomben gingen hoch. Durch das Tohuwabohu drang kurz Eponas Stimme, die Ringo! Loslassen! rief. Es folgte ein heftiges Nach-Luft-Schnappen seitens des Iryo-Nin, der nun aus dem Schwitzkasten freigelassen wurde.
Offenbar fürchtete die Diebin, im Durcheinander könnte ein Kamerad des Iryo auf die Idee kommen, ihn sich auf die Schultern zu wuchten und mitzunehmen - dabei würde er zwangsläufig und unabsichtlich auch die an ihm hängende Ringo einkassieren. Das wollte Epona wohl doch besser vermeiden.
An einer anderen Stelle traf Ryosuke, blind im Rauch, auf erwas Weiches und löste damit einen Quietscher aus. Pfoten weg!
Irgendwer, der mal durchlüftet?, kam es nur ganz dezent genervt von der Seite.
Ryosuke tats bereits; einen Windstoß später standen die Kunoichi allein auf dem Platz, schauten sich nach weiteren Gegnern um und versicherten sich auch ganz allgemein, dass weder eine von ihnen verschwunden war, noch eine überzählige Frau - ein Mann im Henge vielleicht - im Kreis stand.
Epona legte Ringo die Hand auf den Kopf. Ah, da bist du wieder. Brav so. Nicht, dass du mir hier verloren gehst.
Ringo verdrehte die Augen, allerdings so, dass Epona es nicht sehen konnte.
Als Kuraiko ihrem Ärger Luft machte, wandten sich ihr alle Augen zu. Die Einheimische begrüßte die Auswertigen schließlich recht barsch, aber immerhin mit Dank.
Oh, ich bin hier gar nicht so unbekannt, entgegnete Epona freundlich. Ein bunter Hund bin ich allerdings auch nicht... Von daher stört es mich nicht, dass du mich nicht kennst. Oder meine Untergebene hier.
Von Epona und Ringo schweifte das Interesse Kuraikos schließlich zu Ryosuke, welche sie einer kritischen Musterung unterzog.
Amaiko, noch immer die etwa kopfgroße Fuuton-Kugel mit dem Ätznebel darin in Händen haltend, folgte ihrer Freundin und schaute ebenfalls mit.
"Die's echt flach wie'n Brett, aber definitiv weiblich."
Hm, hm, hm... Zugegeben. Sie lächelte Ryosuke freundlich zu. Es erheiterte sie offenbar, den Schwertkämpfer in derartige Situationen zu schubsen und schmoren zu lassen. Allerdings schmälerte sich ihr Lächeln ein ganz klein wenig, als Ryosuke zu einer Antwort ansetzte. "Ich denke, es ist wieder sicher genug, oder? Oder denkst du ... Die Gefahr besteht weiterhin?"
Hach... Warte, ich muss eben was loswerden. Amaiko hob die Fuuton-Kugel mit dem eingeschlossenen Futton hoch und lief in eine Seitengasse, wo dieser "Gefahrenbehälter" explodieren und sich der Ätznebel verflüchtigen durfte, ohne zu großen Schaden anzurichten.
Derweil wandte sich Ryosuke auch noch an Epona. Die etwas hochgewachsener der beiden Blondinen grüßte zurück und erwiderte kryptisch: Oh ja. Ich hab zwar so gut wie überall Freundinnen, doch ab und an nehme ich sie auch mit.
Ey, Ryo-chan. Schenk mir Aufmerksamkeit! Amaiko war mit der Futton-Entsorgung fertig und packte Ryosuke nun am Kragen, offenbar ungehalten darüber, dass sie mit Epona ein Gespräch begann, bloß weil sie kurz mal um die Ecke war. So, wo warn wir. Ach ja. Sie setzte wieder ihre leicht bedauernde Miene auf. Njaaa... Es ist ja nicht so, als hätte ich es dir von Anfang an befohlen oder könnte dich dran hindern, es wieder rückgängig zu machen. Von mir aus darfst du also, es ist sicher... Seufzend ließ sie Ryosukes Kragen los und trat einen Schritt zurück. Und dann wohl... zurück zum Geschäftlichen?
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Do Apr 09, 2015 5:43 pm

Endlich hatten sie die Feinde in die Flucht geschlagen. Gut, es wäre Ryosuke lieber gewesen, hätten sich die Wachen der Stadt selbst ihrer angenommen, dennoch war es eine Erleichterung, das Ende nahen zu sehen. Das Ende des Ausharren in diesem Körper. Nur kurz sah Ryosuke n ihr selbst hinunter und war abermals erstaunt darüber, was sich Akane da für ein Jutsu ausgedacht hatte. Dass das so vollkommen funktionierte, überraschte sie nach wie vor. Und sie wollte nichts lieber, als ihren alten Körper zurück.
Auch die anderen schienen erleichtert darüber zu sein, dass das Kämpfen endlich ein Ende gefunden hatte. Nur Amaiko wirkte nicht besonders begeistert, nach dem sie blindlings in sie reingelaufen war. In was Ryosuke genau reingelaufen war, wusste sie beim besten Willen nicht, doch der Reaktion Amaikos zu Folge, liess dies nur einen Schluss zu ... Und sie entschied, diesen Gedanken besser nicht zu Ende zu denken. Einige Wachen der Stadt liefen vorbei und prüften nach, ob alles in Ordnung sei, während Kuraiko diese mehr oder weniger abwimmelte und erklärte, dass sie alles im Griff hätten. Ryosukes Frage an Amaiko wurde abgeschmettert. Diese antwortete nämlich nicht sofort, sondern musste zuerst ihre seltsame Kugel loswerden. Was mochte es mit dieser auf sich haben? Ein Jutsu, das missglückt war? Dass dort eine gefährliche Ätzwolke drin steckte, konnte sie ja nicht wissen, sie war zu dieser Zeit mit etwas völlig anderem beschäftigt gewesen. Zugegebenermassen hatte sie sich in diesem Kampf auch etwas dumm angestellt, hatte sie immerhin nur gegen einen Kagebunshin gekämpft und auch den nur nach einer gewissen Zeit zur Strecke bringen können ... Und wie immer schob sie dieses Defizit auf den Körper, in dem sie derzeit steckte.
Amaiko verschwand und so wandte sich Ryosuke an Akane, welche in Begleitung gekommen war. Es war schon einige Zeit her, seit er die Blonde das letzte Mal gesehen hatte.
"Ak-", doch weiter kam sie nicht, den nach einer kurze Unterhaltung kehrte Amaiko bereits wieder zurück und bevor Ryosuke noch ein weiteres Wort an Akane richten konnte, beschwerte sich Amaiko bei ihr, dass sie ihr Aufmerksamkeit schenken sollte und packte sie am Kragen. Amaiko packte sie am Kragen. Am Kragen!
Überrascht sah Ryosuke zu der jungen Frau und legte die Stirn in Falten. Was hatte sie so Angriffslustig gemacht, dass sie sie gleich am Kragen packen musste? Womöglich noch eine Nachwrikung des Kampfes? Ihre Augen ruhten in den Amaikos, während diese bereits weitersprach und erklärte, dass sie es ja nie angeordnet hätte, was Ryosuke getan hatte. "Es war mehr eine Frage um sicher zu gehen ...", sie brach jedoch mittem im Satz ab, nach dem Amaiko sie wieder losgelassen hatte und lächelte leicht. Die Reaktion Amaikos, nach Aufmerksamkeit von ihr ringend war irgendwie ... Unerwartet und eine angenehme Überraschung ...  Doch das Lächeln verging ihr, als sie verstand, was sie mit dem 'geschäftlichen' Teil meinte. Ryosuke strich sich einige Haarsträhnen hinter die Ohren und wusste im ersten Augenblick nicht, was sie sagen sollte. Im Grunde blieb ihr absolut keine Wahl, es war ein Auftrag, den sie hierher geführt hatte und ihr Auftraggeber musste auch noch irgendwo stecken ... Wenn er nicht zufällig für einen der eingefallenen Männer gehalten wurde. Die Vorstellung belustigte Ryosuke etwas.
Dennoch war es nun Zeit. Und während die Rothaarige sich gerade die zwei blonden Frauen etwas näher ansah, formte sie einige Fingerzeichen. Kurz darauf war Ryosukes Körper von einer Rauchwolke umgehen, so, als wäre eben ein Kagebunshin verpufft. Diese verzog sich jedoch wieder ziemlich rasch und wer nun anstelle der jungen Frau stand, war der Mann, der er eigentlich war. Er atmete tief durch und sah kurz an sich runter. So war es richtig! So musste es sein. Es fühlte sich unsagbar gut an, wieder im richtigen Körper zu stecken, auch wenn dies bedeutete, alleine unter Frauen zu sein.
Er wandte sich wieder an Amaiko und betrachtete sie einen Moment stillschweigend. "Der geschäftliche Teil, hm. Ich vermute, das ist richtig. Wir hatten ja eigentlich nur einen ... vorübergehenden Waffenstillstand beschlossen.", sagte er und seiner Stimme war wohl anzuhören, dass er nun nicht mehr ganz so erpricht darauf war, wie zuvor. Im Grunde war es kein Stück besser, was er tat. In der Auftragsbeschreinung hatte es so einfach geklungen. Immerhin war die Frau ja auch nicht für ihn, die er hier erkämpfen sollte! Aber nun, da er selbst auf 'deren' Seite mitgekämpft hatte und das sogar als Frau, fühlte es sich irgendwie noch seltsamer und falscher an.
Kuraiko schien Wind von der Unterhaltung bekommen zu haben. Vor allem aber womöglich die Tatsache, dass seine Stimme nun um einiges tiefer war und eindeutig die eines Mannes war. Kaum trafen ihre Augen ihn, gefror ihr Gesicht zu einer Grimasse des Entsetztens. Für einen Moment herrschte Stille und am liebsten hätte Ryosuke gesehen, was in diesem Augenblick durch den Kopf der Rothaarigen ging ... Und dann ging es los.
"Das ist ja ein Mann!!", sie schrie es förmlich heraus, damit auch ja jeder wusste, das hier ein Mann stand und durchbohrte ihn mit bösen Blicken, "Du ... Amaiko, was hat das zu bedeuten? Was ist ... es eigentlich?"
Ryosuke hob die Augenbrauen. Als 'es' wurde er tatsächlich noch nie betitelt. Und es wunderte ihn, dass Kuraiko ihn nicht direkt fragte, sondern den Umweg übe Amaiko ging. "Und was tut es  hier?! Und was meint ihr mit 'geschäftlichen Teil'?", fuhr sie fort.
Und es ging los.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Fr Apr 10, 2015 5:27 pm

Ryosukes Offenbarung seiner wahren Natur hatte genau den Einschlag, den man erwarten durfte. Allerdings fiel lediglich bei Kuraiko der Unterkiefer auf Grasnarben-Niveau; Amaiko wirkte nur einen Ticken missmutiger, Epona lächelte schlicht und ergreifend wie ein Honigkuchenpferd und Ringo machte große Augen, wunderte sich jedoch auch nicht sooo viel mehr. Die kurze Blondine schaute eher drein wie jemand, der Hummer bestellt hatte und nun Krebs auf den Teller bekam.
Amaiko wandte sich mit erhobenen Händen an Kuraiko. Ganz ruhig, es ist nicht so wild, wie du vielleicht denkst... Irgendwie kompliziert, irgendwie einfach... Ich habe auch keine Ahnung, wie -...
Ohne Zweifel mit einer ganz erstaunlichen, hochrangigen Technik, warf Epona beiläufig ein, die sich hinter Ringo gestellt, die Arme auf deren Schultern und das Kinn auf ihren Kopf gebettet hatte. Ich meine, Pappenstil ist sowas nicht, das da ist zäher als Henge, das unterschreibt doch wohl jeder.
Amaiko kam ob der Unterbrechung sekundenkurz aus dem Konzept, ehe sie erneut seufzte und den Faden wieder aufgriff. Wie auch immer. Er ist ein Herausforderer. Von mir halt. Nur ausnahmsweise mal ein ziemlich Galanter, dem das chaotische Treiben seiner Geschlechtsgenossen so gar nicht gefallen hat. Sie lächelte schmal. Schau ihn nicht bös´ an, er ist halt letztlich auch nur ein Kerl.
Damit wandte sie sich wieder Ryosuke zu, straffte die Schultern, als müsse sie sich für das Folgende wirklich überwinden. Von daher... kämpfen wir also ordentlich. Eins gegen Eins, und ich verzichte auf das Wettrennen. Man sah es der Kunoichi an, dass es sie ein wenig Standhaftigkeit kostete, dies so einzuräumen. Sozusagen als Belohnung für deine Hilfe. Allerdings mag ich nicht hier kämpfen.
Amaiko tat einen Satz gegen eine Hauswand, lief daran empor und winkte Ryosuke, ihr zu folgen. Wir gehen dahin, wo man richtig kämpfen kann. Komm!
Damit schoss sie über die Dächer, überquerte mehrere Stadtviertel und gelangte in den Bereich der Trainings-Areale, wo sich auch eine Art Turnierplatz befand. Dort landete sie auf dem Grasplatz, holte beiläufig einige Fuuin-Papiere aus der Hüfttasche - wohlgemerkt trockene - und befüllte ungeniert ihr eigenwilliges Siegel-Fach neu.
Na denn..., sprach sie mit leicht befangener Stimme, Probieren wir es nochmal, diesmal vielleicht störungsfrei. Leicht machen werd ichs dir nicht. Und dann... lächelte sie plötzlich doch wieder, wenn auch auf recht seltsame Weise. Irgendwie hintergründig. Allerdings... muss ich zugeben, dass ich es bei dir nichtmals so unglaublich schrecklich fände. Sie zeigte ihm die Zunge. Generell halte ich wenig von Kerlen, aber bei dir wär das ja nur halb so wild, was?
Und nun ergab manches andere vielleicht einen besseren Sinn. Beispielsweise die Reaktionen der anderen Frauen beim ersten Ansprechen.

Mit ihr, kam es von links, ganz leise. Mit ihr? Mit ihr... Ahahahaha, mit ihr!
Ausbruch von Erleichterung und Heiterkeit ringsum.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Fr Apr 10, 2015 6:59 pm

Natürlich hatte Niemand wirklich eine Ahnung, wie er das ganze vollbracht hatte, immerhin war er zuvor tatsächlich in einen weiblichen Körper geschlüpft, mit allem drum und dran und die veränderte Stimme hatte den Beweis geliefert, selbst wenn er auch als Frau kaum einen Vorbau vorzuweisen hatte. Wie Kuraiko zuvor schon so schön gesagt hatte, er war eben selbst als Frau flach wie'n Brett. Aber das störte ihn nicht sonderlich, wenn er ehrlich zu sich selbst war. Im grunde war es sogar ganz gut so, wegen vielerlei Dingen. Amaiko wagte einen Versuch es der Rothaarigen zu erklären, scheiterte jedoch kläglich daran, was Ryosuke leicht lächeln liess. Diesbezüglich schien sie tatsächlich sprachlos zu sein. Akane selbst meldete sich dann jedoch zu Wort und erklärte, dass es sich um ein hochrangiges Jutsu handeln musste. Natürlich wusste sie das, es stammte immerhin auch von ihr, aber das behielt er für sich. Wenn sie es gerne publik gemacht hätte, hätte sie nun selbst die Initiative dazu ergreifen können. Er war genug schlau um zu verstehen, dass das ein Geheimnis bleiben sollte, so nickte er nur und sah ihr kurz in die Augen. Ein Blick, der aussagte, dass es leicht war, soetwas zu sagen, wenn man selbst dafür verantwortlich war. "Ich habe es von einer wahren Meisterin gelernt.", sagte er mit leicht ironischem Unterton und blickte dabei Akane unentwegt in die Augen, ein Lächeln begleitete seine Worte.
Als Amaiko dann Kuraiko erklärte, weswegen er hier war und ihn sogar auf eine seltsame Art und Weise in Schutz nahm, war er ob dieser Handlung schon fast etwas gerührt, bis ihm einfiel, dass all die netten Worte Amaikos im Grunde nichtig waren ... Er war nicht seinetwegen hier. Er schluckte, hatte sich in diesem Moment ein dicker Klos in seinem Hals gebildet. Und dieser wurde nur umso grösser, als die nun wieder als Gegnerin bezeichnende Frau sich an ihn wandte und erklärte, dass sie nun nicht mehr fortlaufen würde. Innerlich schlug eine Alarmglocke und am liebsten hätte er Kehrt gemacht und wäre fortgelaufen. Was tat er hier nur? So eine bescheuerte Mission hätte er erst gar nicht annehmen dürfen. Er hatte nicht nachgedacht und nun stand er mitten in diesem Schlamassel.
"Ähm ...", er räusperte sich leise, wusste beim besten Willen nicht, was er sagen sollte. Und gerade, als er sich die Worte zurechtgelegt hatte, erklärte Amaiko, dass sie nicht hier kämpfen würden, hüpfte auf ein Dach los, deutete ihm an, ihr zu folgen und war bereits aus seinem Blickfeld entschwunden.
Einen Moment stand er einfach nur still da, schaute nach oben und war erstaunt darüber, wie schnell sie sich dazu entschieden hatte, den Kampf aufzunehmen. War das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?
"Du solltest ihr nach, Mann.", das letzte Wort betonte die Rothaarige mit absichtlichem Nachdruck, "Und ich warne dich ... Wenn du sie besiegst und nicht gut zu ihr bist, werde ich kommen und dir alle Knochen brechen."
Anhand ihres Blickes zweifelte er in absolut keiner Weise an ihren Worten. Er machte den Mund auf, wollte etwas erwidern, bevor er sich dazu entschloss, einfach nichts zu sagen. Stattdessen sprang er Amaiko hinterher und fragte sich, ob er aus diesem Chaos wieder herauskommen würde.

Auf dem neuen Kampffeld angekommen - Ryosuke natürlich etwas später als Amaiko - sah er sich kurz um und merkte sich in etwa, wie die Lage aussah. Es war wichtig während eines Kampfes sein Umfeld zu kennen und sei es nur bildlich.
Als seine Gegnerin dann begann zu sprechen, wandte er seine Aufmerksamkeit wieder ihr zu, kein Lächeln war zu sehen, sein Gesichtsausdruck war ernst und nachdenklich, während Amaiko hintergründig lächelte, was er nicht so wirklich einschätzen konnte. Auch ihre Worte machten das Bevorstehende irgendwie nicht unbedingt besser, auch wenn er natürlich wusste, was sie mit ihrem letzten Satz meinte.
Er legte seine Hand an das Heft seines Schwertes, zog es jedoch noch nicht heraus. "Ich bin ein Mann, von Geburt an. Die weibliche Form war das Ergebniss eines Jutsus.", erklärte er ziemlich nüchtern, "Mach es mir nicht zu einfach, Amaiko. Ich ...", er brach mittem im Satz ab und gerade als er es ihr erklären wollte, hörte er eine ihm viel zu bekannte Stimme.
"Ryosukeeeee!", die für einen Mann unglaublich schrille Stimme hallte durch die Gegend. es war sein Auftraggeber, "Da bist du ja! Hast du sie schon besiegt?"
Ryosuke sah über seine Schulter und wandte sich halbwegs zu dem Mann um. "Ich- ...", doch weiter kam er nicht.
"Kann ich sie nun endlich heiraten?", schnitt er Ryosuke das Wort ab und dem Blauhaarigen blieben die Worte im  Halse stecken, als er das hörte. Sofort sah er zu Amaiko, sein Griff um das Heft verhärtete sich und für einen Moment dachte er daran, einfach aufzugeben, aber das würde mächtig an seiner Ehre als loyaler Shinobi kratzen. Mit einem leisen, schleifendem Geräusch zog er das Schwert aus der Scheide. Es gab nun nur noch eine Möglichkeit. "Kämpfen wir."

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Apr 11, 2015 10:11 am

Epona lächelte glückselig. Wahre Meisterin, wiederholte sie. Es lag ihr wohl auf der Zunge, "das geht runter wie Öl" zu sagen, doch sie wußte wohl schon genau, auf wie dünnes Eis sie sich bereits jetzt mit ihrem Verhalten begab.
Ringo verdrehte erneut die Augen, blieb aber schweigend standhaft, auch wenn sie ihrer Chefin gerade als eine Art Krücke diente, auf die sich die ältere Kunoichi vertrauensvoll lehnte. Vergnügt verfolgte Epona, wie sich Ryosuke und Amaiko schließlich davonmachten. Kuraiko verhielt sich wie eine wahre Freundin und Knochenbrecherin.
Dann waren sie nur noch zu dritt. Tjaja, säuselte Epona verträumt, Fünf Mädels kommen zusammen, und was passiert? Eine wird zu nem Kerl. Kennt man sonst nur von Fischen. Oder Kröten? Irgendwie sowas. Sie griente Kuraiko an, den Schalk im Nacken. Deinen starken Worten nach wärst du wohl die Nächste.

Am Trainingsplatz ging es zunächst noch relativ entspannt zu. Amaiko schüttelte leicht den Kopf, derweil Ryosuke recht platt abwiegelte. Große Güte, danke dir für die Erklärung, erwiderte sie ein kleines bisschen bissig, zu einem wesentlich größeren Teil jedoch einfach nur amüsiert. War mir bereits klar, dass du durch ein Jutsu so ausgesehen hast und es nicht einfach nur am Lichteinfall oder sowas lag. Und? Wenns mir trotzdem gefällt, dann lass mich doch.
Im Gegensatz zu der Lage anfangs stand sie regelrecht entspannt da, die Hände an den Hüften. Dann allerdings kam der Auftraggeber des Schwertkämpfers hinzu. Amaikos Gesichtszüge entgleisten stufenweise, glitten über Verwirrung und Genervtheit hin zu Erschrecken und Schock. Ihr sowieso schon heller Teint blasste noch ein wenig mehr nach.
Ryosuke versuchte wohl Flucht nach vorn. Er zog sein Schwert. "Kämpfen wir."
... Du willst... was?
Amaiko hatte sich zunächst dem Auftraggeber zugewandt. Nun drehte sie den Kopf wieder Ryosuke zu. Und wie sie es tat, mochte man glauben, das Quietschen einer alten Tür mit verrosteten Scharnieren zu hören. Ihre Augen waren groß, doch man sah eigentlich nur weiß, denn die Pupillen waren stecknadelknopfgroß.
Du willst... was?

Dieses "Was" hallte nach, auf einer mit weltlichen Mitteln nicht nachweisbaren Ebene.
In Konoha ging die Teetasse Kato Daizens, Chef der Artillerie-Einheit, zu Bruch.
In einer einsamen Höhle in den Bergen wehte ein plötzlicher Windstoß die Gebetskerzen eines meditierenden Wandermönches aus. Ey! Warum ists duster hier!
Die Kaninchen, laut fernöstlicher Sage auf dem Mond Reiskuchen backend, zuckten mit den Öhrchen.

Wage es nicht, dieses Ding auf mich zu richten! Amaiko stapfte auf Ryosuke los, und in ihren Bewegungen schwang eine riesige Ladung Wut mt, doch kein Muskel kündigte einen echten Angriff an. Was ist das für ein Kübel gesottener Hundemist! Er? Er? Du bist doch ein Vollidiot! Ihr Zeigefinger deutete auf Ryosukes Nasenwurzel. Jetzt hört ihr zu, alle beide! Ich weiß schon, was ihr denkt! Ihr glaubt, das hier wär ne Fleischbeschau, oder sowas wie Sonderschlussverkauf in der Obstabteilung oder sonst eine dumme Metapher für das, was ihr so gern anstarrt! Doch jetzt erklär ich euch mal was! Diese dumme Tradition, ja, ich finde sie auch unglaublich dumm, aber wisst ihr was? Sie hat einen Sinn! Den letzten Satz fauchte sie Ryosuke ganz besonders ins Gesicht. Bei dieser Sache geht es nicht darum, dass ihr Dreckskerle eine Ehefrau kriegt, die mal was hermacht! Es geht um verdammte Gene!
Nach diesem letzten, besonders lauten Wort, wurde ihre Stimme wieder etwas leiser, doch die Wut schwang noch mit.
Die nächste Generation, stärker als die Letzte. Das ist der Grundgedanke. Nennt ihr es ruhig Zuchtprogramm, mir egal. Aber hier kommt der Knackpunkt, Freunde mit dem Hirn in der Hose. Nicht nur ihr dürft was fordern, ich darf auch was fordern. Rhetorische Pause. Amaiko fixierte nun ganz allein Ryosukes Blick. Sieger-Gene. Du hörst richtig. Das ist ein Punkt, der noch viel stärker verankert ist als das Heiraten-Gedöns. Darum geht eure Stellvertreter-Nummer auch gegen den Baum, Jungs. Zumindest so, wie ihr euch das dachtet.
Amaiko trat einen Schritt zurück, hob zwei Finger. Zwei Möglichkeiten gäbe es allerdings. Nummer eins, der Typ dahinten kämpft selbst. Siegt er, werd ich seine Frau, fein. Hauptsache, ich kriege, was mir zusteht. Nummer zwei... Ryosuke, von mir aus vertrete den Kerl. Gewinnst du, werde ich auch seine Frau, na gut. Allerdings vertrittst du ihn dann doppelt. Auf dem Schlachtfeld. Und im Bett.
Schweigen. Die Wortwahl klang anzüglich, doch Amaikos Gestik und Mimik passte dazu nicht. Es lag weit offen, dass es ihr nicht darum ging, wer der Vater ihrer Kinder wurde. Viel eher wollte sie wissen, wie Ryosuke nun reagierte. Sie wollte wissen, wie er auf dieses "Angebot" ansprang. Im festen Glauben erzogen, die Ehemann-Frage würde sowieso nicht in ihrer Hand liegen, war sie abgebrüht genug, bei diesen Worten nichtmals zu zucken.
Entscheide jetzt.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Apr 11, 2015 10:01 pm

Ryosuke war tatsächlich wortlos als Amaiko ihrer Wut Luft machte. Genau so etwas hatte er verhindern wollen. Genau das hätte niemals passieren dürfen. Anfangs hatte er sich eingeredet, dass das hier nur ein Auftrag war, er ihn ausführen würde und danach zufrieden Nachhause gehen konnte, doch während des Kampfes gegen die Horden von Barbaren war ihm klar geworden, dass dieser Auftrag weit dümmer war, als er sich Anfangs gedacht hatte. Man könnte sagen, die Barbaren hatten ihm auf indirektem Wege die Augen geöffnet.
Für einen Moment hielt er das Schwert noch auf sie gerichtet, fest in der Annahme, sie würde jeden Moment auf ihn los springen um ihm die Augen auskratzen zu können. Es wäre kein Wunder gewesen, schäumte sie doch vor Wut. Doch sie tat es nicht. Sie griff ihn stattdessen mit Worten an und als sie immer näher kam, liess er sein Schwert sinken und starrte auf sie nieder. Er war in diesem Moment tatsächlich nicht in der Lage gewesen, irgendetwas zu sagen. Im Grunde befand sie sich ja sogar im Recht! Hätte er doch aufgeben sollen? Nein ... Das wäre eine Beschmutzung der Ehre Iwagakures gewesen, das konnte er unmöglich machen. Er war ein loyaler Shinobi, er alles daran setzte, seinem Dorf einen absolut einwandfreien Dienst erweisen zu können. Darauf war mehr oder weniger sein Leben ausgerichtet und bisher hatte er es auch ganz gut Zustande gebracht ... Mehr oder weniger ... Nach einigen Zwischenfällen.
Amaiko jedenfalls fuhr fort mit ihrer Predigt, erläuterte den Sinn hinter dieser Tradition und griff nun auf, dass auch sie Mitspracherecht hatte. Und als sie ihre zwei Möglichkeiten auffuhr, wäre Ryosuke um ein Haar das Schwert aus der Hand gefallen, als er die Zweite davon zu hören bekam. "Was um alles in der Welt ...?", murmelte er und legte die Stirn in tiefe Falten. Hatte er eben richtig gehört? Seinen Auftraggeber vertreten im Bett? Das konnte nicht ihr Ernst sein ...! Ryosuke gewann langsam den Eindruck, dass Amaiko dachte, er wäre ein Freund seines Auftraggebers und würde den Mist hier aus reiner Gutwilligkeit machen.

"Hey, du dumme Ziege! Ich habe viel Geld dafür bezahlt, damit dieser Kerl mir eine Frau holt, hast du verstanden?", entgegnete Ryosukes Auftraggeber Amaikos Worte und schien nun ebenfalls ziemlich genervt zu sein, "Er vertritt mich auf dem Schlachtfeld, aber mit Sicherheit nicht im Bett.", ein anzügliches Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus, als Ryosuke sich umwandte und ihn ansah, die Augen des Auftraggebers waren dabei auf Amaiko gerichtet, "Du wirst schon sehen, wenn du eine Nacht bei mir gelegen hast, wirst du dich sowieso nach niemand anderem mehr sehnen!"
Ryosuke wandte sich wieder an Amaiko und sah sie stumm an. Er dachte nach. Im Grunde war es egal, was sein Auftraggeber, dessen Name er im übrigen nicht mehr wusste, sagte, letzendlich kam es auf ihn an. Er konnte die Mission hinschmeissen, aber dann würde Iwagakures Ansehen darunter leiden. Wieso musste Amaiko aber auch nicht auf seine Kampfaufforderung anspringen?
"Hättest du Mal lieber gegen mich gekämpft.", sagte er, gerade so laut, dass Amaiko es hören konnte, der Auftraggeber höchstwahrscheinlich jedoch nicht. Sein Blick, den er Amaiko in diesem Moment zuwarf, sagte im Grunde genommen schon alles. Er hatte mit Absicht verlieren wollen, damit sie diesen Kerl nicht heiraten musste. Das hier machte alles nur um ein vielfaches komplizierter, vor allem für ihn. Er atmete tief durch. Was nun? Die zweite Möglichkeit kam im Grunde erst gar nicht in Frage, er war nicht hier, um sich eine Frau zu suchen und sei es nur Eine für nette Bettgeschichten. Aber genau das dachte Amaiko wohl. Sie hielt ihn ebenfalls für solch einen Mann, eindeutig. Ihre Worte waren nicht nur an seinen Auftraggeber gerichtet sondern auch an ihn.
Noch immer das Schwert in der Hand wandte er sich an seinen Auftraggeber - wie hiess den dieser noch gleich? - und fixierte ihn mit seinen Augen. "Die Bediegungen haben sich geändert.", eine Pause folgte, da er hier gerne den Namen erwähnt hätte, "Ich fürchte, die Mission endet hier."
"WAAAAAAAS?!!", ungalublich schrill klang der Schrei des Mannes, der sich vor Schreck die Haare raufte, "Ryosuke, das geht nicht! Ich habe sehr viel Geld dafür gezahlt. Das kannst du nicht tun! Ich werde Iwagakure davon berichten und glaub mir, eine Suspendierung vom Dienst wird noch das kleinste Übel sein!"
Ryosuke liess sein Schwert zurück in die Scheide gleiten. Kurz sah er noch einmal zu der Frau, mit der er zuvor Seite an Seite gekämpft hatte. Er musterte sie für einen Augenblick, bevor er sich erneut an seinen Auftraggeber wandte. Nun schien dieser wiederum vor Wut zu schäumen. Die Aussicht auf eine Frau, hatte ihn beflügelt und dass ihm diese Chance nun durch die Finger rieselte, wie Sand, machte ihn stinksauer.
"Ich werde Euch das Geld selbstverständlich geben, das Ihr in Iwagakure für den Auftrag als Anzahlung gegeben habt. Und auch einen Betrag für den Verlut, den Ihr nun zu beklagen habt.", er wusste, das wäre ein Fehler. Er wusste es, aber eine andere Möglichkeit sah er nicht. Er wollte weder Amaiko ins Unglück stürzen, noch wollte er, dass dieser Kerl sein Leben ruinierte, in dem er seine Drohungen wahr machen würde. Nach Amaikos Ansage konnte er auch nicht mehr mit Absicht verlieren, das wäre nun zu offensichtlich. Eine andere Möglichkeit gab es nicht.
Der Mann mit der hohen Stimme schien nach wie vor verstimmt zu sein und funkelte Ryosuke böse an und mit genau diesem Blick beäugte er dann auch Amaiko. "Du dummes Weib! Tz, das hab' ich nun davon, mich auf einen ach so tollen Shinobi aus Iwagakure eingelassen zu haben. Ich verlange eine hohe Summe, ich hoffe, das ist dir bewusst, Ryosuke? Wenn du sie jetzt angreifst und für mich gewinnst, können wir das alles wieder vergessen.", fuhr er fort und schien noch nicht ganz die Hoffnung aufgegeben zu haben, "überleg' es dir gut, was du hier tust!"
Ryosuke jedoch musste nicht mehr überlegen. "Wieviel? Ich werde nicht kämpfen. Wenn Ihr sie als Euer Eheweib wollt, müsst Ihr selbst um sie kämpfen.", sprach er mit nüchterner Stimme, die jegliche weiteren Versuche, ihn umzustimmen, zunichte machten. Dies bemerkte auch sein Auftraggeber und dachte einen Moment nach, bevor er einen unglaublich hohen Betrag nannte, den Ryosuke zu zahlen hatte. Der Blauhaarige verzog leicht den Mund, ihm wurde bei der Höhe dieser Summe schwindelig. Dennoch nickte er leicht und liess sich ansonten nichts weiter anmerken. "In Ordnung. Ihr bekommt genau diese Summe. Damit es keine Missverständnisse gibt, wenn ich Euch diese Summe mittels eines Schreibens zusichere, wird der Auftrag nun mit sofortiger Wirkung beendet sein und es wird keine Klage in Iwagakure bezüglich meinem Verhalten eingehen. Seit Ihr mit diesen Koditionen einverstanden?"
Der andere Mann zögerte leicht, doch dann nickte er langsam. "Ich will diese Schönheit trotzdem für mich!", und fast klang der eindeutig ältere Mann wie ein kleines, beleidigtes Kind.
Ryosuke machte zwei Schritte rückwärts und deutete auf auf Amaiko. "Versucht Euer Glück." Und Glück würde er brauchen, denn er war kein Shinobi und führte keinerlei Waffen mit sich. Er war bloss ein armer, armer Händler.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mo Apr 13, 2015 3:24 pm

Große Güte, war er laut. Große Güte, hörte der denn gar nicht zu? Der namenlose Kerl da am Rande des Feldes nervte mit seinem Gelaber, seinem Geschreie, seiner Stimme und seiner Wortwahl. Amaiko ignorierte ihn einfach und schaute Ryosuke ernst ins Gesicht. Fast hätte sie ja Mitleid mit ihm gehabt. Irgendwie steckte er gerade in einer Zwickmühle. Wie ein Kisel zwischen Mühlsteinen. Und Amaiko war einer dieser Mühlsteine, wenn man mal so unschmeichelhaft sein wollte. Dessen war sie sich durchaus bewusst. Immerhin brüllte der Kamerad von der Seitenlinie ja auch, er habe viel Geld für diese Angelegenheit bezahlt.
Trotzdem. Sie blieb hart, erwartete eine vernünftige Antwort, forderte sie mit ihrer dickköpfigen und stoischen Haltung ja förmlich ein.
"Hättest du Mal lieber gegen mich gekämpft."
Etwas wie ein Knurren entwich ihren fest zusammengepressten Lippen. Es sagte so wortlos und stumm wie auch laut und deutlich: Als hättest du jetzt das Recht, auf die einfache Route zu pochen!
Sie wollte keine Schauspielerei, sie wollte keinen Mummenschanz, keinen geschenkten Sieg und keine Trickserei. Sie wollte, dass der Schreihals einsah, dass sein Wille hier keine Beachtung fand, und dass Ryosuke... nun ja, was eigentlich? Der war der Gearschte in diesem Spiel. Was wollte sie von ihm?
Ich will, dass er Farbe bekennt und zeigt, auf wessen Seite er hier wirklich steht!
"Die Bedingungen haben sich geändert. Ich fürchte, die Mission endet hier."
Amaiko horchte gespannt auf, verschränkte langsam die Arme vor der Brust. Oh?
Die Reaktion des anderen war durchweg lauter. Er regte sich auf, erinnerte erneut an das Geld und drohte damit Ryosuke bei seinem Dienstherren zu verpetzen.
Ryosuke ließ sein Schwert in die Scheide gleiten wie eine Art Besiegelung seines Entschlusses, wobei er kurz nochmal auf Amaiko blickte, die nun sehr breit und sehr zufrieden vor sich hinlächelte. Und sie lächelte auch weiter - und breiter - während es zwischen den beiden Männern noch ein wenig hin und her ging und die Zahl einer Geldsumme durch die Luft flog, die auch ihr für einen Moment dezenten Schwindel verpasste. Doch von Bereuen, Ryosuke den leichten Weg versperrt und im übertragenen Sinne in so einen Schuldenberg geschubst zu haben, keine Spur. Es schien ihr sogar noch zu gefallen, dass Ryosuke lieber zahlte, anstatt noch mit ihr zu kämpfen!
Die Gunst einer Frau ist teuer, tjaja, säuselte sie leise vor sich hin, sodass lediglich Ryosuke dies hören konnte.
Was sie beide hören konnten, war natürlich die letzte Forderung des nun ehemaligen Auftraggebers. "Ich will diese Schönheit trotzdem für mich!"
"Versucht Euer Glück." Ryo ging aus dem Weg, als hielte er ihr eine Tür auf und gewähre ihr Vortritt.
Amaiko schaute rundum glücklich drein, als erhielte sie den Schreihals als Geschenk. Gern doch, sprach sie fröhlich, ließ übertrieben die Fingerknöchel knacken. Danke. Sie tätschelte Ryosuke im Vorbeigehen die Schulter, als wolle sie ihm ihr Bedauern hinsichtlich seines finanziellen Verlustes ausdrücken.
Dann gings ganz schnell. Es begann mit einem Shunshin no jutsu und endete mit einem Tritt zwischen die Beine, und dazwischen gab es nichts weiter. Amaiko hinterließ ein zusammengekrümmtes Häufchen Elend, von dem sie sich geradezu triumphierend abwandte. Harte Worte und Geld bringen in Nadeshiko gar nichts, versetzte sie noch fröhlich, Eier. Es braucht stählerne Eier! Im übertragenen Sinne natürlich nur. Oder Nettsein. Versucht mal Nettsein, riet sie über die Schulter, ehe sie zu Ryosuke zurück tapperte. Unschuldig, die Hände hinter dem Rücken verschränkt und ein ganz klein wenig hüpfend. Jetzt, säuselte sie honigsüß, hab ich dich wieder gern. Schön, nicht wahr?
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mo Apr 13, 2015 6:13 pm

Ryosuke lernte es auf schmerzhafte Weise, dass die Gunst einer Frau wahrlich teuer sein konnte. Als Amaiko diese Worte so leise gesprochen hatte, das nur er es hören konnte, hatte er es mit Absicht einfach unkommentiert gelassen. Recht hatte sie, zumindest ihre Gunst schien teuer zu sein. Aber er hatte es ja auch nicht deswegen getan, vorrangig. Es ging vor allem um seinen Ruf und darum, Iwagakure nicht zu schaden. Wahrscheinlich sah das Amaiko nicht, aber das war auch in Ordnung so.
Als Ryosuke sich dann etwas zurückzog und Amaiko die Bühne überliess, war er überrascht, wie schnell sie darauf ansprang. Sofort hatte sie die Herausforderung angenommen. Aber im Grunde war es auch gar nicht weiter komisch, immerhin war sie eine ausgebildete Kunoichi, während der anderen Kerl im nichts konnte. Und zwar wirklich nichts. Nicht einfach nur kämpferisch nichts ... Dennoch wandte sich der Blauhaarige von dem sehr kurzen Kampf ab, als er sah, wie sie ihm zwischen die Beine trat. Er konnte den Schmerz förmlich selbst spüren, den dieser Mann nun durchleben musste. Im Grunde hatte er es ja verdient, auch Ryosuke war genervt von ihm, dennoch war auch er ein Mann und konnte bei soetwas nicht einfach unbeteiligt zusehen. Er fühlte den Schmerz automatisch ebenfalls.
Als er dann die Schritte der Frau vernahm, sah er wieder hin und erkannte, wie fröhlich und gut gelaunt sie nun wirkte. Mit einer Warnung liess sie seinen ehemaligen Auftraggeber wie ein Häufchen Elend zurück und Ryosuke fragte sich in diesem Moment, ob ihre Worte auch an ihn gingen. Doch es blieb ihm keine weitere Zeit, um darüber nachzudenken. Amaiko hatte ihn erreicht, wirkte nach wie vor fröhlich wie ein Honigkuchenpferd und erklärte mit zuckersüssen Stimme, dass sie ihn nun wieder gerne hätte. Ihre Worte liessen ihn die Stirn runzeln und die Augenbrauen hochziehen, dennoch lächelte er ebenfalls leicht nach einem kurzem Moment, in dem er sie erstaunt angesehen hatte.
"Tatsächlich?", sagte er und schwieg für einen Moment, "Du hast mich davor gemocht? Aber im Grunde auch das Mindeste, hm? Wenn man bedenkt, wieviel Geld ich gerade aus dem Fenster rausgeworfen habe für dich.", und damit wollte er andeuten, das er im Endeffekt absolut nichts davon hatte. Er hätte diesen Auftrag genau so gut nicht annehmen können, das Ergebnis wäre in etwa gleichwertig gewesen.
"Aber ja, das ist schön.", ein Lächeln begleitete seine Worte, "Und für dich wird es keine Hochzeit geben. Ich hoffe, du bist nicht allzu traurig darüber.", es war offensichtlich, dass er sie mit diesen Worten etwas necken wollte. An das viele Geld, das er nun zu zahlen hatte, wollte er in diesem Moment lieber nicht denken. Darum würde er sich kümmern, sobald er wieder in Iwagakure war. Kurz sah er an Amaiko vorbei und erblickte den anderen Mann. Nein, bevor er sich keine Gedanken mehr darüber machen konnte, musste er einen Schritt noch hinter sich bringen. Er zückte einen Zettel aus einer Seitentasche seiner Hosen sowie einen Stift. Auf das Stück Papier kritzelte er dann besagte Worte, die er dem jämmerlichen Geschöpft versprochen hatte, bevor er genau dem den Zettel unterschob und sich dann wieder eiligst zu Amaiko begab. Am Ende kam der Kerl noch auf die Idee, ihn zu fragen, ob er ihm Geleitschutz zurück nach Iwagakure gewähren würde und Ryosuke konnte sich gut vorstellen, dass er es dann so hindrehen würde, als ob es noch zur Schuldbegleichung gehören würde. Nein, darauf hatte er absolut keine Lust.
"Übrigens waren deine Worte ziemlich unpassend gewählt. Fleischbeschau ...", er schüttelte leicht den Kopf, konnte es jedoch nicht vermeiden, einen raschen Blick auf ihren Vorbau zu erhaschen. Sie war im Grunde selbst Schuld, wenn sie mit einem solch monströsem Ausschnitt rum lief. Schnell bewegten sich seine Augen jedoch wieder in die Ihren. "Tut mir übrigens leid für die ganzen Unanehmlichkeiten. Es war nicht meine Idee hierher zu kommen. Das ganze war ein Auftrag. Ein völlig bescheuerter Auftrag möchte ich hinzufügen.", er räusperte sich etwas, "Ich vermute, damit hält mich hier nichts mehr, nach dem sich das nun geklärt hat ... Obwohl ...", einen Moment sah er Amaiko sehr eindringlich an, ihm war womöglich anzusehen, dass ihm just in diesem Moment eine Idee durch den Kopf gezuckt war, "Ich finde, du schuldest mir noch einen Kampf.", er liebte Herausforderungen und Amaiko hatte eindeutig Eine dargestellt. Ihre Taktik war zwar feige, aber deswegen nicht leicht zu bezwingen. Er sah es als seine persönliche Pflicht an, den Zweierkampf von zuvor, welcher unterbrochen wurde, fortzusetzen. Amaiko war eine würdige Gegnerin und er wollte dies gerne zu Ende bringen. Als er sich dann bewusst wurde, was es bedeutete, hier gegen eine Frau zu siegen und weswegen er zuvor verbal von ihr zusammengestaucht wurde, hob er abwehrend die Hände und fügte noch hinzu: "Aber keine Sorge, selbst wenn ich den Sieg davontragen würde, würde ich darauf verzichten, dich zu ehelichen. Es soll ein normaler Kampf ohne Konsequenzen sein. Ich möchte gerne das zu Ende bringen, was wir zuvor begonnen haben.", einen Moment Ruhe, in dem er seine Hände wieder runternahm. Wenn er sich so zurückerinnerte, wirkte sie beim zweiten Mal, als sie sich gegenübergestanden hatten, gar nicht mehr so unglücklich. Ob das was zu bedeuten hatte ...? "
Gewährst du mir dies?"

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Apr 15, 2015 11:55 am

Amaikos Lächeln leuchtete förmlich auf, während Ryosuke sie mit solch freundlichen Worten bedachte. Es gefiel ihr absolut, dass er soviel Geld für sie ausgegeben - oder zum Fenster herausgeschmissen - hatte.
"Und für dich wird es keine Hochzeit geben. Ich hoffe, du bist nicht allzu traurig darüber."
Nein, entgegnete sie fröhlich und ohne jedes Zögern. Aufmerksam verfolgte sie, wie der Schwertkämpfer dem ehemaligen Auftraggeber nun eine Art Schuldschein ausstellte und rasch wieder zu ihr zurückkehrte, dabei etwas von Wortwahl murmelnd und einen raschen Blick auf ihre Auslage riskierend. Bei Amaiko löste dies keinen Ohrfeigen-Reflex aus. Sie folgte dem Blick Ryos sogar und blickte an sich herunter, was es für Ryo natürlich erschwerte, rasch wieder Augenkontakt aufzunehmen.
Kann ich nichts für, erwiderte sie recht nüchtern, Die sind halt so. Manche Gelehrte vermuteten eine Art dorfübergreifendes Kekkei genkai, oder vielleicht lags am Wasser.
Der Schwertkämpfer aus Iwa befleißigte sich nun jedenfalls, seinen Auftrag als wirklich bescheuert zu erklären. Bei der Kunoichi erntete er dafür nur ein Schulterzucken; für sie war der Auftrag lediglich regelwidrig, aber wohl nur halb so bescheuert wie für Ryo.
"Ich vermute, damit hält mich hier nichts mehr, nach dem sich das nun geklärt hat ... Obwohl ..."
Hm? Nach wie vor die Hände hinter dem Rücken verschränkt, horchte Amaiko auf. Jaaa...? Sie klang gespannt. Unbefangen und gelassen, aber auch neugierig. Die Erklärung des Obwohl ließ ihr Lächeln nur ein ganz klein wenig dünner werden; sie glaubte wohl im ersten Moment wirklich, jetzt würde sich das Spiel doch nur wiederholen. Ryosuke verstand aber immerhin schon selbst, was eine Herausforderung bedeutete, und legte rasch nach.
Gewährst du mir dies?"
Hmmm. Amaiko zog eine Schnute und kniff die Augen zusammen. Ich duelliere mich gewöhnlich nie nur so zum Spaß. Aber... für dich mache ich ne Ausnahme. Ihre Gesichtszüge glätteten sich wieder, und sie tat einen weiten Schritt zurück. Was das Wegfallen von Konsequenzen angeht, einverstanden. Lächelnd vollführte sie eine abwinkende Handbewegung. Auch wenn... wie gesagt. Sie wiederholte nicht, was sie dazu schon gesagt hatte.
Stattdessen grinste sie böse und legte Hand an ihren Ausschnitt, ein Siegelpapier packend. Ich darf kurz was zurechtrücken, nicht...?
Wie auch sonst hätte es beginnen können? Kurz darauf entlud sich ein Blitzchen in Ryosukes Richtung.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Apr 15, 2015 7:19 pm

Er nickte ihr dankend zu. "Ich fühle mich geehrt.", und mit diesen Worten legte er seine Hand an sein Schwert. Amaiko rückte noch etwas zurecht, was ihn unweigerlich dazu veranlasste, erneut auf ihren Ausschnitt zu starren. Oh, mit Sicherheit war das ihre grösste Stärke und ihr gemeinster Trick. Mit den weiblichen Reizen während eines Duells zu spielen war gegen einen Mann mit Sicherheit sehr wirksam, das hatte er ja am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Ryosuke zog die Klinge, wirkte entschlossen. "Ich mach es dir jedoch nicht leicht, nur weil du eine Frau bist.", ein Anflug eines Lächelns, Blitze zuckten durch die Gegend und schon war der Kampf in vollem Gange.
Amaiko hielt ihr Wort. Sie kämpfte beiweitem nicht mehr so feige, wie sie es zuvor getan hatte. Ryosuke vermutete, dass sie dies im vorherigen Kampf nur getan hatte, um auf Zeit zu spielen, in der Hoffnung, dass ihr Gegner die Lust an ihr verlieren würde. Im Grunde auch keine schlechte Taktik, immerhin gab es hier haufenweise Frauen, gegen die man kämpfen konnte.

Der Kampf endete. Schneller als erwartet, dennoch hatte es Amaiko ihm definitiv nicht leicht gemacht. Sie hatte sich aufjedenfall Mühe gegeben, das hatte Ryosuke während des Kampfes bemerkt. Dennoch stand am Ende nur ein Gewinner fest und dieser war Ryosuke. Der Kampf endete ziemlich eindeutig zu seinen Gunsten, dennoch hatte er es natürlich nicht bereut, sie erneut herausgefordert zu haben. Diesen Kampf hatte sie ihm immerhin noch geschuldet.
Und nun war er vorbei.
Ryosuke liess das Schwert zurück in seine Scheide gleiten, trat auf Amaiko zu und hielt ihr die Hand hin um ihr beim Aufstehen zu helfen. Er hatte sie mit einem wuchtvollem Treffer mit der flachen Seite seines Schwertes zu Boden befördert und den Kampf damit beendet.
"Gut gekämpft.", sagte er, während er ihr wieder auf die Beine half, "Das Ergebnis fiel zwar eindeutig aus, aber dennoch gut gekämpft." Das zeigte im Endeffekt jedoch nur, dass es gut war, dass er erst jetzt gegen sie gewonnen hätte, andernfalls wäre es womöglich ziemlich hässlich geendet. Immerhin kam er eigentlich hierher, um der Tradition nach eine Frau zu besiegen, die danach heiraten musste ... Nur nicht ihn. Ohne Konsequenzen war dies jedoch einfach nur ein nichtsbedeutender Kampf zwischen zwei Kontrahenten gewesen, die ihre Kräfte messen wollten. Zumindest so sah Ryosuke dies.
Der Blauhaarige sah sich einen Moment um, fast wirkte es so, als wollte er es noch etwas aufschieben, was nun anstand. Die Rückreise. Die lange Rückreise, die mit Sicherheit langweilig werden würde. Gut, mit dem anderen Kerl wars nicht unbedingt spannender, aber immerhin war er beschäftigt gewesen. Für einen Moment starrte er einfach nur in die Ferne, bevor er wieder zu Amaiko sah. "Wieso ziehst du eigentlich nicht einfach von hier weg? Dann müsstest du nicht Angst haben, das jeder dahergelaufene Kerl ein potenzieller Ehemann wäre.", Verzögerungstaktik? Gut möglich ...

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Apr 18, 2015 6:44 pm

Mit einem letzten Schlag ging es zuende. Die Breitseite des Schwertes krachte einmal mehr gegen Amaikos Körpermitte und schickte sie auf einen kurzen Flug, der sie auf dem Allerwertesten landen ließ. Sie gab ein kurzes, schmerzhaftes Aufkeuchen von sich, gefolgt von einem genervten Seufzen - so schlimm konnte es mit dem Schmerz wohl nicht sein. Besiegt blieb sie gleich ganz liegen. Ryosukes Hand tauchte allerdings in ihrem Blickwinkel auf, während sie so himmelwärts schaute.
"Das Ergebnis fiel zwar eindeutig aus, aber dennoch gut gekämpft."
Pff. Sie schnaubte, ergriff jedoch die Hand und ließ sich aufhelfen. Naja. So gut, wie man gegen jemanden mit Sieger-Genen nunmal kämpfen kann, drückte sie ihm rein. Wenn auch mehr im Scherz als bitterem Ernst.
Ein Moment der Stille schlich sich ein, vielleicht mit einem Hauch Befangenheit. Ryosukes Arbeit war nun getan, doch es widerstrebte ihm wohl, direkt abzureisen. So hielt er einen Augenblick lang inne und schaute ins Nichts, ehe er wieder das Wort ergriff.
Amaiko schaute schräg drein. Na. Zunächst mal, führte sie mit erhobenem Zeigefinger aus, habe ich nun wirklich keine Angst, jeder dahergelaufene Kerl könnte mein Ehemann werden. Es gibt da ja schließlich ein gewisses Auswahlverfahren, nicht wahr? Sie lächelte schief, ehe ihre Mimik wieder ernst wurde. Warum ich nicht wegziehe? Weil ich Verpflichtungen habe. So wie du in deinem Dorf, so hab ichs in diesem Dorf. Wir haben ganz gewöhnliche Missionen hier. Wir übernehmen Geleitschutz, führen Diebstähle aus, spionieren für unsere Klienten... Amaiko streckte weitere Finger aus, während sie so aufzählte. Dann zuckte sie mit den schmalen Schultern.
Und die Duelle... Sie gehören eben dazu. Sie sind ein Teil des Alltags.
Was konnte man darauf schon sagen? Sie sind... ein Teil meiner Heimat.
Und dann zog erneut ein Knall ihre Aufmerksamkeit an wie ein Magnet! Sie fuhr herum, ihr Blick raste Richtung Kage-Residenz.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Fr Apr 24, 2015 11:51 am

Nun gut, jeder dahergelaufene war wohl wirklich etwas falsch ausgedrückt, wenn man in Betracht zog, dass Amaiko erst vor wenigen Minuten einen eben dieser Kerle mit einem einzigen Schlag ausser Gefecht gesetzt hatte. Das war wohl auch der Grund, weshalb Ryosuke angeheuert wurde, aber das hatte schliesslich nicht ganz so geendet, wie der Händler es sich vorgestellt hatte. Nun, jedenfalls hatte er nun viel Geld, er konnte sich also auf andere Weise eine Frau beschaffen. Solange das Geld reichte, natürlich. Aber als Händler, wenn er den zumindest etwas begabt war, dürfte er zumindest dafür sorgen, dass ihm das glitzernde Zeug nicht ausging.
Als sie dann erklärte, wieso sie nicht wegzog und hier blieb, machte das natürlich durchaus Sinn. Das hier war ihre Heimat, sie war hier geboren und würde sich wohl auch nicht so leicht davon abschrecken lassen, selbst wenn dies bedeutete, jeden Tag damit zu rechnen, heiraten zu müssen. Heute hatte sie von dieser Schippe noch einmal springen können, doch ob dies das nächste Mal auch gelingen mochte? Er betrachtete sie, während sie aufzählte und erklärte und ihm schilderte, dass Nadeshiko im Endeffekt auch nur ein normales Dorf war, das wie alle anderen auch Aufträge annahm. Ihm war das gar nicht wirklich bewusst. Tatsächlich hatte er angenommen, das Dorf existiere lediglich für Kerle, die sich anders keine Frau angeln konnten. Ihre Erkärung rückte das Dorf in ein völlig anderes Licht, was ihn jedoch schlussendlich zu der Frage kommen liess, warum sich die Frauen hier all dies gefallen lassen. Ob es ein Gesetzt der Kage war?

Doch zu einer Antwort konnte er nicht mehr ansetzten, den gerade als er den Mund aufmachen wollte, hörte er eine Explosion. Sein Kopf schnellte zur Seite und er erspähte in der Ferne eine dichte Rauchwolke. "Wieder die typischen Explosionen für die du teilweise selbst verantwortlich bist oder ist dieses Ausmass eher ungewöhnlich?", seine Frage richtete sich natürlich an Amaiko. Waren es womöglich die Kerle von zuvor, die wieder Radau machten? Aber wurden sie nicht alle gefangen genommen? Etwas verwirrt legte Ryosuke die Stirn in Falten, als er Schritte vernahm. Er wandte sich um und er kannte, wie die Rothaarige eilig auf sie zu kam.
"Notfall!", erklärte sie und fuchtelte wild mit den Armen umher, "Habt ihr euren Kampf hinter euch gebracht? Die Hochzeit, falls es den eine geben sollte, muss aber auf später verschoben werden. Ich fürchte, die Kerle von zuvor hatten noch ein Ass im Ärmel. Uns wurde mittgeteilt, dass einige dieser Männer es bis zum Kagegebäude geschafft haben. Was sie dort jedoch wollen ist noch unklar."
Ryosuke sah sie mit nachdenklichem Gesicht an, während er sich an ihren Namen versuchte zu erinnern. Wie hiess sie den noch gleich? Achja, Kuraiko! Eben diese Kuraiko stellte sich an Amaikos Seite, fasst ihr an die Schulter und strich ihr schwesterlich durch die Haare. Waren sie wirklich Schwestern? Ryosuke wusste es nicht, aber ihr Verhalten Amaiko gegenüber wirkte aufjedenfall so. Kuraiko fragte Amaiko, ob es ihr gut ging und wie der Kampf verlaufen war, die Rothaarige wusste bis dato ja nicht, dass Ryosuke nicht hier war, um Amaiko selbst zu ehelichen ...

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Apr 29, 2015 4:27 pm

Heute schien so ein Tag zu sein, da man Vorträge über Dorf-Historie hielt. Amaiko jedenfalls kam sich so vor - zu ihrer eigenen Überraschung vertrat sie eine der schrägsten und umstrittendsten Traditionen des Dorfes standfester, als sie es selbst von sich erwartet hätte. Mit Argumenten sowohl aus dem Lehrbuch als auch aus dem Munde ihrer Mutter.
Zu manchen Dingen zeigte man eben, erziehungsbedingt und traditionsbewusst, Flagge, auch wenn das betreffende Ding nicht toll war. Gleichwohl konnte man natürlich auch trocken sagen, dass die Kunoichi von Nadeshiko no sato in gewisser Weise ihr Schicksal fest in den eigenen Händen hielten.
Wer nicht heiraten wollte, musste eben stärker werden. Unterm Strich erlangte das Dorf entweder über eine Generation hinweg die Gene eines überlegenen Kämpfers, Möglicherweise gar ein Kekkei genkai, oder spornte seine vorhandenen Shinobi zu noch extremeren Trainingsmaßnahmen an. Wie mans auch drehte und wendete, ökonomisch zahlte sich diese Tradition aus.
Die Hände hinterm Rücken verschränkt, erwartete Amaiko die Antwort Ryusukes.
Stattdessen kam ein Knall. Beide wandten sich um. "Wieder die typischen Explosionen für die du teilweise selbst verantwortlich bist oder ist dieses Ausmass eher ungewöhnlich?"
Amaiko schaute diesmal deutlich erschrockener drein. Nein, erwiderte sie blass werdend, Das dort ist eine Nummer zu groß. Und die Richtung war auch nicht gerade ermutigend - das Sprenggelände lag in der anderen Himmelsrichtung. Explosionen, die Rauchwolken derartiger Spannweiten erzeugten, gehörten nicht mitten in die Innenstadt. Glücklicherweise kam die Erklärung einige Momente später buchstäblich angeflogen. Wiederum unglücklich war, wie die Erklärung lautete.
Och ney, eeey... Amaiko gab ein langgezogenes Seufzen von sich und sackte förmlich stehend zusammen. Der Tag war anstrengend gewesen, und offenbar weigerte er sich auch hartnäckig, zu enden. Dass Kuraiko mit ihren ersten Worten eine potenzielle Hochzeit tangierte, beachtete sie zunächst nicht. Zu groß war die Versuchung, sich hinzulegen und totzustellen. Als die rothaarige Kunoichi sie an der Schulter fasste und durch ihr Haar fuhr, war es aber natürlich schwerer, sie zu ignorieren. Wozu sollte sie auch.
Der da hat gewonnen, erwiderte sie leicht patzig und zeigte auf Ryosuke, ohne darauf zu achten, dass der Schwertkämpfer zu ihnen herüber schaute. Aber er hat kein Interesse. An Frauen. Warum würgte sie ihm den nun wohl rein? Komische Geschichte, die erzähle ich dir später. Sie straffte ihre Haltung, holte eine Nahrungspille hervor und warf sie ein. Vorerst bin ich jedenfalls noch Single! Dann drehte sie sich kauend um, Richtung der Rauchwolke. Gehen wir, ehe die Kage-Residenz wirklich noch ernsthaft in Unordnung gerät.
Sie warf Ryosuke einen Blick über die Schulter zu. Was ist mit dir, Ryo-chan? Willst du noch bleiben und Kerle treten? Sie musste sich Mühe geben, bei diesen Worten ernst zu bleiben.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Do Mai 21, 2015 7:35 pm

Nicht normal also. Ryosuke verengte leicht die Augen. Er hatte ja gehofft, dass sie es mit einem zuckersüssen 'ja' beantworten würde, das hätte es ihm nun leichter gemacht, sich einfach von ihr zu verabschieden und aus diesem Dorf zu verschwinden. Im Grunde hielt ihn auch nichts mehr hier. Sein Auftrag war ausgeführt, zwar auf eine völlig andere Art und Weise, als geplant, aber er war fertig und beendet. Demnach wäre die einzig logische Handlung, sich nun zu verabschieden und zu gehen. Hätte er es doch bloss gleich getan, denn nun explodierte erneut etwas und dies liess selbst Amaiko eine Spur blasser werden. "Nicht normal, verstehe.", murmelte er leise und seine Hand glitt bereits erneut zum Heft seines Schwertes. In diesem Moment kam auch schon diese rothaarige Frau von zuvor angerannt. Wie war noch gleich wieder ihr Name gewesen? Er hatte ihn vergessen. Er hatte es immerhin auch nicht für nötig gehalten, sich diesen zu merken, den eigentlich war nicht geplant gewesen, noch länger hier zu bleiben. Generell war keines dieser netten Treffen und Gespräche geplant gewesen. Bloss ein Kampf ... Aber daraus hatte sich dann doch etwas mehr und völlig anderes entwickelt. Ryosuke beobachtete, wie die Rothaarige zu Amaiko ging und ihr durch die Haare fuhr. Waren sie Geschwister? Die Geste wirkte zumindest auf ihn so. Als dann Amaiko erklärte, dass er zwar gewonnen hatte, aber sie nicht heiraten wollte, weil er kein Interesse an Frauen hätte, zoge sich seine Augenbrauen tief zusammen. Wieso um alles in der Welt drückte sie es so aus? Er hatte durchaus Interesse an Frauen ...! Aber er wollte sie nicht mittels eines Kampfes an sich binden, das war niveaulos, seiner Ansicht nach. Ausserdem hatte er gar keine Zeit für Frauen und ... Ryosukes Blick wanderte zur Seite. Vielleicht hatte er tatsächlich kein Interesse, wenn man es so betrachtete?

Das nächste, was er hörte, war Amaikos süsse Stimme, wie sie ihn Ryo-chan nannte. Ein saurer Ausdruck machte sich auf seinen Gesichtszügen breit, jedoch nur für einige wenige Sekunden, bevor er wieder neutral wie eh und je wurde. Ob er Lust hatte, Kerle zu treten? Das war doch wieder einer dieser Ausdrücke, die sie mit Absicht so gelegt hatte, damit es absolut falsch klang ...
"Du hast die Gabe, jedes Wort und jeden Satz so zu verdrehen, dass es einfach nur falsch klingt.", gab er ihr mit einem fast schon charmantem Lächeln zurück, bevor er das Schwert aus der Scheide zog und die Klinge lässig über seine Schulter lehnte. "Ich bin hergekommen, um zu kämpfen. Da ich bisher noch nicht genug gefordert wurde, würde ich sagen, ich helfe euch dabei.", bei diesen Worten blickte er Amaiko in die Augen, noch immer leicht lächelnd. "Habt ihr einen Plan, wie wir vorgehen sollen? Wenn sie bereits beim Kagegebäude sind, müssen sie irgendetwas im Schilde führen. Im schlimmsten Falle sind sie diese Sorte von Männern, die über Weltherrschaft nachdenken und deswegen eine Stadt probemässig einfach Mal einnahmen, um zu schauen, ob es auch im kleinen Rahmen funktioniert.", er war im Grunde eingentlich nicht derjenige, der oft Scherze machte und auch diese Worte hatte er unglaublich trocken ausgesprochen. Er konnte durchaus charmant sein. Sein Lächeln zum Beispiel. Manchmal auch auf eine andere Art und Weise, seine Witze waren aber womöglich eher gewöhnungsbedürftig, wenn er den je mal welche machte.
"Also, Mädels, was schwebt euch vor? Wollt ihr da einfach reinstürmen? Ich schlage vor, wir versuchen zuerst herauszufinden, wie die Lage dort aussieht. Damit lässt sich sicher besser ein Plan schmieden."

"Kein Interesse an Frauen?!" polterte es aus der Ecke der Rothaarigen. Oh wow, sie war anscheinend einer der Menschen, die wirklich schnell von Begriff waren ...
Er neigte sein Gesicht zu ihr und sah sie todernst an. "Ich habe kein Interesse daran, Amaiko in eine Hochzeit zu zwingen, die sie womöglich gar nicht will.",
Die Rothaarige schnalzte mit der Zunge und verschränke die Arme vor der Brust. Sie schien das alles nicht ganz glauben zu können. Den ihr Blick fiel auf Amaiko, dann sah sie wieder zurück zu Ryosuke. "Das ist gleichzeitig eine Beleidigung und eine nette Tat in einem. Ich bin erstaunt.", erwiderte sie dann und lächelte süffisant, bevor sie sich der Rauchwolke im Himmel zuwandte und weiterfuhr: "Ich bin der gleichen Meinung. Wir sollten uns einen Überblick vor Ort verschaffen."

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Fr Mai 22, 2015 6:30 pm

Es war geradezu verboten leicht, ihn zu ärgern. Amaiko konnte nicht wirklich widerstehen, wenn sich ihr ein Freistoß bot.
"Du hast die Gabe, jedes Wort und jeden Satz so zu verdrehen, dass es einfach nur falsch klingt."
Mein ist das letzte Wort, dachte sie vergnügt, trotz der Situation. Shinobi konnten schließlich bei so ziemlich jeder Gelegenheit Witze reißen, das brachte die Abhärtung ihres Berufsstandes so mit sich. Wer eine reine Seele hat, hört in keinem Wort und keinem Satz etwas Falsches. Sie musste sich zurückhalten, ihm nicht auch noch die Zunge rauszustrecken.
Ryosuke jedenfalls wollte gern bleiben und helfen - sein Pensum an täglichen Kämpfen hatte er noch nicht ausgeschöpft.
So ausdauernd... Nein, das sag ich nicht. Man wollte ja nichts auf die Spitze treiben. Möglicherweise flatterte ein dreckiger Ausdruck über die Gesichtszüge der Kunoichi, doch sie verbiss es sich erfolgreich. Der Schwertkämpfer teilte nun schließlich seine Gedanken mit. Eine Gruppierung von Kerlen, die im Grunde gar nicht auf Zwangsheirat aus war, sondern auf eine Art Probelauf zur Weltherrschaft? Nun ja, möglich wärs ohne Zweifel. Der ganze Tag hatte schon soviel Wahnsinn in sich, warum nicht auch noch ein bisschen mehr?
"Also, Mädels, was schwebt euch vor? Wollt ihr da einfach reinstürmen? Ich schlage vor, wir versuchen zuerst herauszufinden, wie die Lage dort aussieht. Damit lässt sich sicher besser ein Plan schmieden."
Einschleichen, Infiltrieren, ging es Amaiko durch den Kopf. Klingt spaßig. Warum sprach sie sowas wohl nicht direkt aus? Stattdessen platzte es aus Kuraiko heraus: "Kein Interesse an Frauen?!"
"Ich habe kein Interesse daran, Amaiko in eine Hochzeit zu zwingen, die sie womöglich gar nicht will."
"Das ist gleichzeitig eine Beleidigung und eine nette Tat in einem. Ich bin erstaunt."
Ich überleg noch, ob ichs als Beleidigung oder Nettigkeit werten soll, warf Amaiko ein. Da wars wieder, so spontan konnte sie ihre Gedanken raushauen... meist. Sie wandte sich nun allerdings auch dem Ort zu, wo die Action stattfand. Kuraiko lenkte das Gespräch nun schließlich wieder in produktive Gewässer, stimmte der Ide des Schwertkämpfers zu. Überblick vor Ort verschaffen.
Na denn. Amaiko seufzte, strich ihren Kimono glatt und richtete den Sitz ihrer Handschuhe. Eine Art Abspulen der Los-Gehts-Gestik, könnte man sagen. Dieses Gelaufe. Dieses Gerenne. Dieses Gespringe über die Dächer. Wenn dieser Tag um ist, werde ich ein Fußbad nehmen. Sie grummelte noch etwas, das sich mit etwas Fantasie nach ... keinen andern Weg... anhörte.
Da blitzte er auf, der Funke, der in einiger Zukunft zur frischesten Profession der Kunoichi werden würde: Zum Jikuukan.
Vorerst aber mussten sie laufen. Zunächst durchquerten sie den Trainingsplatz im Sprint, sprangen bei erster Gelegenheit auf ein Dach und nahmen den Weg anschließend im klassischen Hüpfen und Fliegen über die Straßen hinweg, die bunten Ziegeldächer als Pfad nutzend, der nur den Shinobi vorenthalten war. Unterwegs drehte Amaiko eine Hyorogan zwischen den Fingern. Sie hatte vorhin schon eine; wollte sie wirklich noch eine? Morgen gegen Mittag würde sies spüren, als hätte es drei Tage alten Kartoffelauflauf mit Chilli gegeben. Andererseits... Schulterzuckend warf sie die Pille ein, schaute zur Seite auf ihre Kameraden und holte noch eine hervor. Ey. Ryo. Mund auf. Sie zielte und schnippte die braune Murmel in sein Gesicht - vielleicht traf sie ja. Wenn du das nicht brauchst, wär ich echt schwer beleidigt, fügte sie an. Immerhin hatte er gegen sie gekämpft, also sollte er gefälligst auch so ausgepowert sein wie sie.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Mai 23, 2015 12:09 am

Ob es wirklich kein Fehler war, das Ryosuke nicht einfach doch gegangen war? Amaiko schien sich auf seine Kosten zu amüsieren, das zumindest erkannte er, aber er war noch nie besonders gut darin gewesen, solche Dinge angemessen zu kontern, weswegen er meist einfach nur stillschweigend alles angenommen hatte. Solange es nicht abgrundtief böse gemeint war, konnte Ryosuke auch damit umgehen und Amaiko meinte es wohl alles andere als wirklich böse, dennoch schien sie eine seltsame Freude daran zu haben, ihn aufzuziehen und das irgendwie schon seit sie sich kennen ... Also einen ganzen halben Tag etwa! Etwas unglaublich, wie anstrengend Frauen sein konnten, was im Endeffekt nur unterstrich, weshalb Ryosuke Familie und all diesen Kram lieber nicht wollte. Er distanzierte sich und kümmerte sich lieber darum, worin er gut war. Seine Arbeit und seine Karriere.
Deswegen ging er auch nicht weiter darauf ein, als Amaiko abermals einen Spruch losliess. Dass sie sogar noch einige mehr auf Lager hatte, sich aber zurückhielt ... Ja, davon ahnte der guter Schwertkämpfer noch nicht einmal etwas!
"Teil es mir dann mit, zu was für einem Ergebnis du gekommen meist, Maiko-chan.", hörte er die Rothaarige sagen und wenn er sich nicht irrte, hatte sie ihr sogar zugezwinkert! Unglaublich diese Frauen. Während eines Angriffs auf ihr Dorf hatten sie noch immer die Nerven um über solche Dinge zu sprechen.
Tatsächlich ging es dann aber bald auch schon weiter und die Konzentration wurde auf die richtige Bahn gelenkt. Die Gegner, richtig.
Und ehe er sich versah, befanden sie sich auch schon auf dem Weg in Richtung der Rauchwolke. sie rannten und sprangen über Dächer, ganz so, wie es sich für einen Shinobi gehörte. Der Blauhaarige hatte sein Schwert noch immer in seiner Hand, bereit es jederzeit einsetzten zu können. Amaiko war noch etwas vor ihm, weshalb er nicht sah, was sie tat ... Erst als sie sich zu ihm umwandte, erkannte er im letzten Augenblick, dass sie ihm etwas zuwarf. Überrascht hob er die Augenbrauen und fing es mit der freien Hand auf, geschickt wie er war! (Verschweigen wir es an dieser Stelle, dass es ein reiner Glückstreffer war)
Während eiem weiten Sprung über eine Gasse zwischen zwei Gebäuden betrachtete er das fragwürdige Geschenk Amaikos und lauschte ihren Worten, die vom Winde an sein Ohr getragen wurden ... Oder vielmehr ihr Geschreie, immerhin musste sie schreien, ansonsten würden sie sich wohl kaum akkustisch verstehen.
Ryosuke war sich nicht sicher, ob er so sozial sein sollte. Im Grunde brauchte er die Hyorogan nicht, die sie ihm zugeworfen hatte. Er hatte zwar einige Kämpfe hinter sich, dennoch waren seine Reserven noch nicht ausgeschöpft und er mochte dieses chemische Zeug nicht besonders! Aber weil er im Grunde ja ein herzensguter Mensch war, konnte er nicht anders und musste Amaikos Bitte einfach nachkommmen. Vielleicht würde sie dann auch etwas netter zu ihm sein?
Er sah also zu ihr, zuckte leicht mit den Schultern und warf sie sich in den offenen Mund.

Die Rothaarige hielt plötzlich an und duckte sich hinter einer Mauer, die ganz in der Nähe des Kageturms war. Sie wies die anderen Beiden an, sich ebenfalls zu ihr zu begeben und leise zu sein.
Ryosuke kam als Letzter an und gesellte sich neben Amaiko. "Danke für die Pille.", sagte er dann relativ trocken, zwang sich jedoch trotzdem zu einem Lächeln, immerhin wollte er nicht unhöflich wirken. Doch zu weiteren Worten kam er nicht, den die andere Frau sah zu ihnen und erklärte dann: "Sie sind tatsächlich bereits bis ins Kagebüro eingedrungen. Wenn sie so schnell waren, musste sie dies hier bereits geplant haben. Womöglich wussten sie sogar von der Abwesenheit der Kage.", sie hielt kurz inne und ihrem Blick war anzusehen, dass ihr das absolut nicht passte, "Ich schlage vor, dass wir irgendwie versuchen, in den Turm reinzukommen. Dort werden wir bestimmt besser und schneller an Informationen gelangen. Jemand lenkt die Wachen hier draussen ab, während sich zwei reinschleichen."
Ryosuke empfand den Plan nicht als schlecht, jedoch gab es da einen kleinen Mangel ... "Gut wäre es, wenn wir irgendeine Verständigungsmöglichkeit hätten, während zwei dort drin sind und einer hier draussen. Mit Sicherheit werden sich auch die restlichen Shinobis aus Nadeshiko bald hier einfinden. Sobald sich genügend hier eingefunden haben, könnte man es irgendwie koordinieren, den Turm zur richtigen Zeit zu stürmen ... Aber dafür braucht man Leute drinnen mit der Möglichkeit sich mit den Leuten draussen verständigen zu können. Jemand eine Idee?", Er zumindest hatte keine Möglichkeit. Er konnte höchstens Eiswürfel machen, etwas kleines draufkratzen und sie dann hinauswerfen. Im Schlimmstenfalle würde er damit jemanden auf den Kopf treffen ...

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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   So Mai 24, 2015 9:49 am

Aus dem Rennen wurde Schleichen, als sie das gefährliche Gebiet erreichten. Schon seltsam, so eine feindliche Übernahme; plötzlich wurde aus vertrauter Umgebung Feindesland. Aus der Sprücheklopferei wurde ernsthaftes Pläneschmieden.
"Ich schlage vor, dass wir irgendwie versuchen, in den Turm reinzukommen. Dort werden wir bestimmt besser und schneller an Informationen gelangen. Jemand lenkt die Wachen hier draussen ab, während sich zwei reinschleichen."
Während Kuraiko dies sagte, wagte Amaiko einen Blick über die Mauer. Die Residenz der Kage von Nadeshiko - (Hanakage? <- Frage des Autors) - war ein größerer Gebäude-Komplex. Prunkstück des Ganzen war jedoch der Pagodenturm, und auf dessen Dächern standen nun Wachen. Männliche Wachen. Wie taktisch sie gewesen waren... Durch Spionage hatten sie wohl einen Zeitpunkt ausgemacht, an dem die stärksten Kräfte des Dorfes nicht vorhanden waren. Zudem hatten sie das ganze Dorf zu einem Kampfplatz gemacht, indem sie haufenweise schwache und mittelmäßige Kämpfer angeheuert und herverfrachtet hatten.
Dadurch war die ganze Angelegenheit wüst, aber auch irgendwie... ungefährlich erschienen.
"Gut wäre es, wenn wir irgendeine Verständigungsmöglichkeit hätten, während zwei dort drin sind und einer hier draussen. Mit Sicherheit werden sich auch die restlichen Shinobis aus Nadeshiko bald hier einfinden. Sobald sich genügend hier eingefunden haben, könnte man es irgendwie koordinieren, den Turm zur richtigen Zeit zu stürmen ... Aber dafür braucht man Leute drinnen mit der Möglichkeit sich mit den Leuten draussen verständigen zu können. Jemand eine Idee?", gab nun Ryosuke seinen Teil bei.
Amaiko schaute zunächst den jungen Mann an.
Funk?, fragte sie unschuldig und holte ihr Funkhalsband mit Ohrstecker aus der Tasche. Ich hab auch noch mehr als Ersatz. Falls jemand eins brauchte, würde sie also genug vorhanden haben. Dann wandte sie sich an Kuraiko. Glaube, das Ablenken übernimmst du... Deine Fähigkeiten passen besser dazu, jemanden beschäftigt zu halten, als unsere Techniken. Wenn du es drauf anlegst, kannst du die Leute ganz gewaltig scheuchen - und wenn du noch dazu selbst nicht rumstehst wie angewurzelt, wirst du auch nicht von Kekkai oder so erwischt wie vorhin. Letzteres sagte sie mit einem liebenswürdigen Lächeln. Titschte Ryosuke gegen die Schulter. Und du kommst währenddessen mit mir. Wir gehen auf die andere Seite des Komplexes - weit weit weg von Raiko-chan, das ist besser für alle - ich mag dich noch, Rai-chan - und springen durch ein Fenster oder so. Klingt das gut?
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mo Mai 25, 2015 10:09 am

"Funk?", er hob die Augenbrauen, "Ja, das tuts wohl auch. Tatsächlich.", er lächelte Amaiko zu. Daran hatte er nun wirklich nicht gedacht. Womöglich weil er selbst nichts dergleichen dabei hatte. Er war alleine auf diesen Auftrag gegangen. Nun gut, nicht ganz alleine, aber er hätte sich nicht einmal freiwillig im äussersten Notfall ein Headset umgemacht nur um mit seinem Arbeitergeber reden zu können. Er war froh, war er ihn nun losgeworden.
Dann erklärte Amaiko, dass sich wohl Kuraiko als Beste eignenen würde um die Gegner draussen abzulenken. Ryosuke konnte da natürlich nicht gross mitreden. Er hatte so gut wie nichts von ihren Fähigkeiten gesehen, war er doch selbst mit einem Kampf abgelenkt gewesen. Dennoch glaubte er in dieser Beziehung einfach mal Amaikos Worten, immerhin konnte sie es derzeit wohl am besten einschätzen, selbst wenn sie nicht den vollen Umfang seiner Fähigkeiten kannte, wusste sie doch in etwa, was er drauf hatte.
Seine Augen waren direkt auf den grossen, von dieser Position aus weit in den Himmel ragenden Turm gerichtet. Er fragte sich, was für gut organisierte Leute das hier wohl sein mochten und was sie hier taten, dass sie es zu Stande brachten, das Kagegebäude in nur einem Zug einzunehmen. Der Angriff von zuvor war eindeutig eine Finte gewesen, nun lag es klar auf der Hand. Das Dorf hatte deswegen Probleme, die Streitkräfte sofort wieder mobilisieren zu können, weil die Meisten noch damit beschäftigt waren, die Gefangenen ordnungsgemäss in den Zellen zu verfrachten. Als er dann spürte, wie Amaiko ihn kurz berührte, wandte er den Kopf zu ihr und sah sie an. Nickte auch leicht, als sie erklärte, er solle mit ihr mitkommen. "In Ordnung.", er machte eine kurze Pause. Es erstaunte ihn, dass Amaiko lieber mit dem eigentlich eher ihr fremden Kerl heimlich ins Gebäude schleichen wollte anstatt mit der gut bekannten Freundin oder Schwester - sie sahen nicht unbedingt wie Schwestern aus, verhielten sich aber so!
"Gehen wir.", fügte er dann hinzu und bewegte sich gebückt an der Mauer entlang. Sie mussten vorsichtig sein, man durfte sie dabei nicht erwischen, wie sie auf die Rückseite des Gebäudekomplexes gingen.

Dort angekommen erkundete Ryosuke etwas genauer die Umgebung und erkannte, dass hier deutlich weniger Wachen aufgestellt waren, als auf der anderen Seite. Er merkte sich die Positionen aller. Zwei standen auf dem Dach, während der eine schräg den Rücken zu ihnen gerichtet hatte, während der andere fast direkt in ihre Richtung sah. Unten standen ganze drei Wachen, zwei davon ganz nahe beim Eingang, während der andere anscheinend einem Weg folgte und patroullierte. Er sah zu Amaiko und ging mit seinem Kopf etwas näher zu ihr hin um leiser sprechen zu können. "Lass uns warten bis ... Raiko? ... Vor dem Gebäude Radau macht. Ich bin mir sicher, hier verschwinden auch noch ein paar, sobald sie merken, dass vorne Ärger aufkommt.", erklärte er und wisperte die Worte nur, damit keiner auf ihn aufmerksam werden konnte.
Nur wenige Augenblicke später kam dann Bewegung in besagte Männer, nach dem einige Schreie und laut geschriene Befehle erklungen waren. Kuraiko hatte sich wohl ans Werk gemacht. Ryosuke wusste nicht, was genau sie tat, aber zumindest schien es wirkungsvoll zu sein.
Eine einzige Wache blieb zurück. Diese schien jedoch auch abgelenkt zu sein und starrte immer wieder in die Richtung, von der die Schreie kamen. Er stand zudem an der Ecke des Gebäudes und nicht mehr direkt an der Tür. "Unsere Chance!", sagte Ryosuke und setzte sich mit diesen Worten leise aber zielsicher in Bewegung.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mo Mai 25, 2015 6:31 pm

Irgendwie machte der Tag ja durchaus Spaß. Amaiko betrachtete geradezu vergnügt, was sich ihnen da entgegenstellen mochte. Zwei Mann auf einem Dach, drei Mann am Eingang. Wie tüchtig diese Typen waren, und so zahlreich zugleich. Eine ordentliche Herausforderung. Was trieb die junge Kunoichi wohl an? Kampfeslust? Mitnichten. Eher der Lockruf der Belohnung, die ganz unweigerlich kommen musste, wenn diese Angelegenheit Erfolg haben sollte. Sie fühlte Unternehmungslust durch ihre Muskelfasern zittern. Aufregung regte ihren Herzschlag an. Oder lags schlicht an den Hyorogan? Hätte Ryosuke sie nicht gerade so noch zufällig an den Plan erinnert, hätte sie fröhlich Wer zuerst drin ist! gerufen und wär drauflos gesprungen.
Doch das ließ sie bleiben.
"Lass uns warten bis ... Raiko? ... Vor dem Gebäude Radau macht. Ich bin mir sicher, hier verschwinden auch noch ein paar, sobald sie merken, dass vorne Ärger aufkommt."
Ku-Raiko, berichtigte Amaiko nicht unfreundlich. Kuh. Rai. Koh. Biss sich auf die Unterlippe und schaute erwartungsvoll auf die zwei Wachen auf dem Pagodendach. Gut, warten wir. Es klang nicht bedauernd. Doch irgendwie... doch?
Schließlich passierte etwas am andern Ende des Gebäude-Komplexes: Schreie, teils aus Schmerz und teils aus Frust geboren, erschallten. Ja, so klang es, wenn Kuraiko beschloss, böse zu sein. Ihre Kunst war nicht gerade das, was man einen Mauerbrecher nannte. Ihre Kunst war... viel schlimmer. Man wurde nicht einfach getroffen, zu Boden geschleudert und stand wieder auf, sich dabei mit verzerrtem Gesicht den Bauch reibend. Man konnte tun, was man will. In der Säurewolke.
Die Wachen verschwanden tatsächlich; sie eilten ihren Kameraden am Vordereingang zuhilfe und ließen einen einzelnen Mann zurück. Der Arme. Amaiko blickte allerdings etwas miesepetrig drein; sie hatte darauf gewettet, dass einer der Kerle auf dem Dach stehen bleiben würde.
Ryosuke gab Kommando. "Unsere Chance!" Er schoss vorwärts. Amaiko eilte ihm nach. Ja! Sie tat einen spurtenden Anlauf, stieß sich kräftig ab und sprang hoch in die Luft, Fingerzeichen schließend. Raiton krauchte um ihre zusammengelegten Finger herum. Hier kommt der Knall! Kyû-den! Die Blitzchen wölbten sich vor, bildeten eine Kugel, die sie nun pritschte wie einen Volleyball! Der Kugelblitz flog der abgelenkten - nach dem von hoch oben kommenden Anruf vielleicht weniger abgelenkten - Wache entgegen wie ein schimmernder, flimmernder Kürbis!
Wenn man Amaiko später fragen sollte, würde sie behaupten, es seie ein Plan: Sie lenkte die Aufmerksamkeit des Gegners in die Höhe, während ihr Partner am Boden entlangspurten konnte. Zwei-Ebenen-Angriff oder so ähnlich.
Eigentlich aber stand sie nur unter einer latenten Überdosis Ninja-Aufputsch-Mittel.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mo Mai 25, 2015 7:40 pm

Während Amaiko Spass am Tag hatte, hatte Ryosuke das Gefühl, dass der Tag immer schlimmer wurde. Nicht wegen Amaiko, zumindest nicht direkt. Aber es reihte sich ein Problem nach dem anderen an und schienen den Blauhaarigen auf die Probe stellen zu wollen, wie lange seine Geduld noch hielt. Er hatte lange geduld und das hier war im Grunde noch nichts, dennoch ärgerte es ihn, dass derzeit nichts einfach normal laufen konnte. Seit er diese verdammte Mission angenommen hatte. Das war ja ein wunderbare erste Mission als Jounin gewesen. Und nun kauerte er hier hinter einer Mauer und versuchte das Kagegebäude einer für ihn fremden Kage wieder zu retten. Wieso eigentilch? Weil er seine Arbeit viel zu ernst nahm. Er war immerhin ein Shinobi und dabei ging es nicht ledigilich nur darum, Missionen zu erfüllen. Es ging auch darum, Unschuldige vor Unheil zu bewahren und genau dieser Drang hatte sich in ihm geregt, als Amaiko ihn um Hilfe bat ... Und vielleicht spielte Amaikos freundliches fragen auch noch einbisschen mit.
Ryosuke seufzte leise und strich sich durch die Haare. Wenn das hier vorbei war, würde er verschwinden, dachte er sich. Doch im nächsten Moment wurde ihm bewusst, dass er dann wohl entweder spät Abends oder mitten in der Nacht aufbrechen würde, sollte das überhaupt heute noch möglich sein. Die Aussicht, heute also abreisen zu können, wurden immer geringer. Auch gut, dann würde er eben noch eine Nacht hier verbringen. Das Hotel, in dem er zuvor war, war ziemlich freundlich gewesen und das grenzte schon fast an ein kleines Wunder, immerhin waren Männer hier generell nicht besonders gern gesehene Gäste ... Wenn man sich den derzeitigen Überfall so ansah, war das aber auch kein grosses Wunder.
"Ah ... Kuraiko also.", sagte er dann, hörte Amaiko aber nicht besonders gut zu, seine Gedanken waren noch immer bei seinem letzten Gedankengang hängen geblieben.

Doch Ryosuke hatte nun keine Zeit mehr, sich darüber Gedanken zu machen. Nach dem Kuraiko die Leute erfolgreich abgelenkt hatte, fanden sie sich nur noch einem Gegner gegenüber und dieser war so damit beschäftigt, um die Ecke zu blicken, dass er keine grosse Bedrohung darstellen würde.
Eigentlich hatte Ryosuke vorgehabt, dort hinein zu huschen und den Typen, der um die Ecke starrte, in Ruhe zu lassen ... Ja, eigentlich war das der Plan gewesen. Doch Amaiko schien einen anderen Plan zu verfolgen. Sie wirkte generell etwas aufgedreht seit sie die letzte Pille genommen hatte.
Als sie los spurtete und hoch in die Luft sprang, starrte Ryosuke ihr überrascht hinterher. "Ähm ...", machte er verwirrt, während er deutlich langsamer ging, als er losgerannt war, "Was tut sie da ...?", fragte er sich selbst und beobachtete sie dabei, wie sie mit einem Jutsu den Gegner ausser Gefecht setzte, der um die Ecke schielte. Der Blauhaarige hatte sich gerade noch so am Riemen reissen können um Amaiko nicht etwas zuzurufen. Vielleicht hätte er ihr sagen sollen, dass sie den Typen besser in Ruhe gelassen hätten ...
Nun war es jedenfalls zu spät und er lag unter Storm gesetzt am Boden. Ryosuke hatte unterdessen bereits die Tür erreicht. Sie war unverschlossen und liess sich einfach öffnen. Sie hatten das Gebäude erst gerade übernommen, wahrscheinlich war die Tür zu irgendwelchen Zwecken noch unverschlossen geblieben. Besser für sie!

Drinnen angekommen, schloss Ryosuke die Tür hinter Amaiko und Stille empfing sie so wie Dunkelheit.
"Ziemlich duster hier.", merkte Ryosuke an und erspürte die Wand neben sich. Seine Augen hatten sich so schnell nicht an die Dunkelheit gewönnen können, weshalb er in den ersten Augenblicken noch nichts sah, "Amaiko? Ich glaube, nächstes Mal solltest du eine Pille weniger nehmen.", erklärte er dann trocken und sah nach hinten, wo sie stehen müsste. Er sah sie nicht, aber er wusste, dass sie da war. "Ich hoffe, die Kollegen des Typen, den du unter Strom gesetzt hast, sind noch genug lange abgelenkt, sonst wird bald klar sein, dass sie Eindringlinge haben. Du kennst dich hier gut aus, oder? Übernimm du die Führung ab hier, in Ordnung? Ich werde dir auf Schritt und Tritt folgen.", und obwohl Ryosuke der Überzeugung war, bald etwas sehen zu können, blieb es dunkel. Wieso um alles in der Welt hatte man hier keine Fenster eingebaut?

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Mai 27, 2015 10:47 am

Das hatte sich Amaiko irgendwie anders vorgestellt. Ryosuke war in ihrem Kopfkino etwas kooperativer aufgetreten. Mit verdutztem Gesichtausdruck nahm sie wahr, wie er den buchstäblich geschockten Wachmann links liegen ließ und direkt auf die Tür zueilte. So wie er sich über ihr Verhalten wunderte, liefs also auch andersrum. Amaiko machte aus der Not eine Tugend und landete mit angewinkelten Knieen in der Magengrube des Gegners und setzte ihn somit völlig außer Gefecht. Erst dann lief sie Ryosuke nach, ins Innere des Gebäudes.
Was denn?, flüsterte sie ihm dabei zu, Hab ich was gemacht? Sie betraten den Flur, der stockfinster war wie ein Kohlenkeller. Der Schwertkämpfer empfahl ihr gerade, demnächst weniger Hyorogan zu schlucken. Ihre Verwirrung nahm zu.
"Ich hoffe, die Kollegen des Typen, den du unter Strom gesetzt hast, sind noch genug lange abgelenkt, sonst wird bald klar sein, dass sie Eindringlinge haben. Du kennst dich hier gut aus, oder? Übernimm du die Führung ab hier, in Ordnung? Ich werde dir auf Schritt und Tritt folgen."
Letzteres stimmte; Amaiko kannte sich hier halbwegs aus und wunderte sich auch nicht über die Dunkelheit. Immerhin war dies hier der Hintereingang, und es gehörte sich so, Strom zu sparen. Was Ryosuke aber davor implizierte, beschäftigte sie ein klein wenig mehr. Eh? Was denn? Ich kann nichts dafür! Wir haben den ganzen Tag lang gekämpft, da komme ich eben mit deinem Tempo-Wechsel nicht so ganz klar...! So meckerte sie, dabei allerdings nach wie vor auf Geräuschtarnung bedacht. Sie schrie also nicht, sondern flüsterte eifrig. Kann ja auch gar nicht wissen, dass du auch Inflitrieren kannst, nicht bloß Schlitz-Schlatz-Schwertfuchteln. Was bist du eigentlich für ein Rang, so nebenbei?
Währenddessen tastete sie sich an ihm vorüber und übernahm die Führung, wie er es sich gewünscht hatte. Hier müsste gleich die Tür kommen... Es tat ein leichtes Donk. Gefunden. Sie öffnete - ein Lichtstrahl teilte das Schwarz, grell und scharf wie eine Klinge. Vor ihnen lag der der Hauptflur. Und direkt im Blickfeld der breite Rücken eines Mannes! Der sich glücklicherweise gerade von einem um die Ecke verschwindenden Kameraden verabschiedet und deswegen das Stirn-trifft-Holz-Geräusch nicht bemerkt hatte.
Amaiko schloss im Reflex die Tür wieder. Diesmal sogar in weiser Voraussicht möglichst leise. Glücklicherweise waren Scharniere und Türgriff gut geölt und verursachten keinerlei Geräusch. Wache vor der Tür, flüsterte sie über die Schulter, Ehe ich ihn schocke. Willst du, dass ich ihn schocke?
Möglicherweise plante Ryosuke auch was mit mehr Köpfchen?
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