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 [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride

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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa März 28, 2015 10:07 am

das Eingangsposting lautete :

Erst gestern hatten sie endlich ihr Ziel erreicht von dem Ryosukes Arbeitgeber die ganze Zeit geschwärmt und erzählt hatte. Immer wieder erwähnte er die wunderschönen Frauen, die man sich hier 'angeln' - so nannte er es wortwörtlich - konnte wenn man sie den nur in einem Kampf besiegen könne. Ryosuke machte sich nicht viel daraus und war auch nicht sonderlich angetan von dem Angebot, sich doch selbst auch eine auf diese Weise zu holen. Er dachte nicht darüber nach, eine Frau zu bekommen und erst recht nicht daran, eine Familie zu gründen, dafür war er viel zu stark in seinem Berufsleben integriert. Er hatte hart für seinen Jounin-Rang gearbeitet und war erst vor wenigen Tagen zu eben einem ernannt worden. Dies hier war im Grunde also seine erste Mission als Jounin und genau diese musste er alleine bestreiten, den sein Auftragsgeber war bloss ein Händler Kaminari no Kuni, der seit Jahren keine Frau fand. Seine Gründe waren, dass er einfach zu wählerisch sei und es keine hübsche Frau in seiner Umgebung gab, die seinem Charm, seiner Intelligenz und seinem charismatischem Charakter gewachsen sein. Ryosukes teilte diese Ansicht jedoch nicht. Er hatte da einen Verdacht, wieso dieser Kerl tatsächlich keine Frau fand. Er war klein, kein gepflegtes Äusseres, mehr Selbstbewusstsein, als ihm gut tat und sein loses Mundwerk schien niemals stillhalten zu können. Ryosuke hatte sich nun die ganze Reise über mit seinem Geplapper abfinden müssen. Hatte er Anfangs noch Antworten gegeben, wurde ihm schnell bewusst, dass dies auch nicht half. Also ging er dazu über, nur noch zu antworten, wenn es um etwas wirklich Wichtiges ging ... Also im Grunde nie.

Umso erleichterte war der Ishihara, als sie dann endlich in Nadeshiko angekommen waren. Es war spätabends gewesen, weswegen sich sein Auftraggeber dazu entschieden hatte, die Jagd erst morgen zu starten. Das war Ryosuke nur willkommen und er suchte für sich und seinen plappernden Begleiter ein Hotel in dem sie übernachten konnten.
Endlich ein eigenes Hotelzimmer zu haben, in dem er sich dann alleine befand und keinen nervtötenden, Ohrabkauenden Auftraggeber neben sich hatte, hatte gut getan. Er hatte endlich wieder gut schlafen können in dieser Nacht.
Doch am nächsten Morgen gings weiter. Schon ziemlich früh wurde an seiner Tür geklopft und ihn somit aus dem Schlaf aufgeschreckt. Ryosuke mühte sich aus dem Bett, hatte sich angezogen, band sich den Schwertgurt um und trat dann hinaus ... Hinaus aus dem Gebäude auf eine belebte Strasse voller Frauen. Sein Auftraggeber machte Luftsprünge, während Ryosuke die fatalen Folgen dieses Auftrages bewusst wurde.
"Wunderbar.", murmelte er vor sich her und hatte kein Auge für all die Schönheiten, die an ihm vorüberzogen. Für ihn bedeutete dies nur, dass es eine lange - eine sehr lange Jagd werden würde, den so wie er seinen Auftraggeber kannte, würde sich dieser erst nach gefühlten hundert Jahren für eine Frau entschieden haben. Und damit ging die Suche los und er musterte jede Frau ziemlich eingehend, bis ihm eine ins Auge stach. Er hatte auf eine junge Frau mit lila Haaren gezeigt und Ryosuke bewusst gemacht, dass nun sein Teil der Arbeit käme. Der Ishihara seufzte leise, legte seinen Unterarm an das Heft seines Schwertes, was ihn etwas lässig rüberbrachte und trat dann auf die Frau zu.
"Guten Morgen, die Dame. Entschuldigt, dass ich Sie belästige, aber dürfte ich um einen Kampf mit Ihnen bitten?", er war höflich wie immer und hoffte einfach darauf, dass sie ja sagen würde. Sein Auftraggeber blieb derweil im Hintergrund stehen und fasste sich mit der Hand an den Kopf. Diesem schien es nicht zug efallen, was Ryosuke hier tat, denn wenn es nach ihm gegangen wäre, dann hätte Ryosuke die Frau einfach hinterhältig angreifen sollen.


Zuletzt von Ishihara Ryosuke am Sa März 28, 2015 6:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Mai 27, 2015 5:49 pm

Anscheinend hatte sie angenommen, Ryosuke könne nur draufhauen und seinen Kopf dabei nicht benutzen. Nun, zumindest hatte er in dieser Situation versucht, hier war jedoch Amaiko diejenige gewesen, die die Hau-drauf-Einstellung hatte. Lag womöglich an den vielen Hyogoran, die sie geschluckt hatte? Diese machten sie anscheinend ... Etwas wuschig. Er lächelte leicht in die Dunkelheit hinein, auch wenn derzeit im Grunde eigentlich überhaupt kein Grund zum Lächlen bestand. Wenn man den bewusstlosen Kerl draussen fand, würden die anderen ihre Schlüsse ziehen und mit Sicherheit war allen klar, was das dann zu bedeuten hatte.
Als Amaiko jedoch nach seinem Rang fragte, rutschte er aus seinen Gedanken wieder zurück ins Hier und Jetzt. "Jounin.", erklärte er dann ziemlich knapp, "Und du?", warum er nachfragte, was für einen Rang sie hatte, wusste er nicht so recht. Interesse? Womöglich. Es hatte einfach gerade so gepasst, diese Frage zurück zu geben. Tatsächlich jedoch verstand er nicht so recht, was sie mit diesem Tempo-Geschwafel meinte, weshalb er es einfach überging und darauf wartete, bis sie den ersten Schritt tat, um hier irgendwie weiterkommen zu können.
Schlussendlich fanden sie dann tatsächlich auch eine Tür. Amaiko war inzwischen vor ihm gewesen. Kaum war die Tür aufgegangen, hatte Ryosuke bereits damit gerechnet, dass sie raustreten würde. Er lief also unbeirrt vorwärts, die Tür schloss sich wieder, die Dunkelheit hüllte abermals alles in einen undurchsichtigen Schleier und Ryosuke lief ganz plump in Amaiko rein. "Was ...", diese erklärte jedoch ziemlich rasch, was diese Aktion eben zu bedeuten hatte. Direkt vor der Tür befand sich anscheinend ein Gegner, sie war sich nun anscheinend unsicher, ob sie ihn schocken sollte oder nicht.
Ryosuke ging wieder zwei Schritte zurück und hatte somit wieder etwas Abstand zwischen Amaiko und sich gebracht. Nach wie vor hielt er seine Stimme ebenfalls gesenkt. Nun sowieso, da er wusste, dass direkt vor der Tür ein Gegner lauerte.
"Folgendes ist das Problem. Wir können nicht alleine den ganzen Turm retten und hatte ... Ku .. Rei .. Ehm ...", Er kratzte sich kurz am Hinterkopf, "Hatte deine Schwester nicht gesagt, dass wir zuerst herausfinden sollen, was diese Typen genau geplant hatten? Wenn also plötzlich bewustlosse Kerle überall rumliegen, liegt der Verdacht schnell einmal nahe, dass sie Eindringlinge haben, was sie in Alarmbereitschaft versetzt.", er hielt kurz inne, "nun gut, das sind sie mit Sicherheit so oder so, aber zumindest wissen sie dann, dass sich Jemand im Inneren befindet. Verstehst du? Dann lässt es sich nicht mehr besonders gut herausfinden, was die hier vor haben ... Oh, ausser wir regeln es auf die klassische Art, stürmen das Gebäude zu zweit, knöpfen und en Anführer vor und prügeln die Wahrheit aus ihm heraus.", kein Lächeln zierte seine Lippen, als er diese Worte sprach. Vielmehr kamen sie nüchtern und trocken aus seinem Munde. Ganz typisch eben.
"Oder hast du eine andere Idee, wie wir das hier am besten bewerkstelligen können?"
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Mai 27, 2015 9:27 pm

Amaiko hielt einen Moment lang den Atem an. Jo-Nin, grumpfte sie, Na wunderbar. "Und du?" Egal. Völlig egal. Sie wollte nicht raushängen lassen, dass sie im Dienstgrad tiefer stand und bereute, im Überschwang gefragt zu haben. Sie beschleunigte ihre Schritte, und dann spielte sich die Szene an der Tür ab, in deren Folge Ryosuke in sie hineinlief. Ey... Ein kurzer Wortwechsel. An dessen Ende gab Amaiko ihre Verdrossenheit durch undamenhaftes Schnauben preis. Aaach... Ja, wir können nicht einfach rein, da hast du recht, räumte sie im Flüsterton ein. Und sie heißt Kuraiko. Mit -ko am Ende. Sie war ohne Zweifel nicht glücklich damit, dass die Sache nicht so einfach und schnurrgerade lief wie den ganzen Tag über. Doch sie musste eben einsehen, dass der Feind nun kein desorientierter, rein auf schnödes Vergnügen versessener Haufen mehr war, sondern eine Gruppe mit Ziel.
Der Schwertkämpfer ließ die klassische Variante, die der Kunoichi in der Tat vorgeschwebt war, wie eine wirklich dumme Idee aussehen. Und auch wenn es im Vorraum wirklich stockfinster war, war sich Amaiko ziemlich sicher, dass er gerade ziemlich ernst dreinblickte.
"Oder hast du eine andere Idee, wie wir das hier am besten bewerkstelligen können?"
Seufzen, leise und tonlos. Gut... Nein, kein Schocken, kein Stürmen, räumte sie hörbar widerwillig ein. Ohne Zweifel stand sie unter Strom, bezwang diesen aggressiven Drang jedoch der Vernunft willen. Können wir... nicht was anderes Klassisches machen? Und eine kleine Scharade spielen? Sie knuffte Ryosuke leicht in den Bauch. Etwas anderes war nämlich auch den ganzen Tag über gleich, erklärte sie, Die Gegner sind allesamt... Kerle. Und du bist auch ein Kerl. Gerade. Kurzes Schweigen. Vielleicht solltest du auch einen auf Gegner machen...?
Ryosuke sollte sich folglich als Mitglied der Gebäude-Besatzer ausgeben und ihnen somit Zutritt verschaffen, ohne dass sie eine Spur bewusstloser Körper hinterlassen mussten.
Tu wir doch so, als hättest du mich gefangen, schob sie dann nach - was ein ziemlicher Vertrauensbeweis sein musste. Immerhin kannten sie sich noch nicht lang, nicht wahr? Und keine Ahnung, du bringst mich zu irgendwem,führte sie weiter aus, Denk dir was aus, Jo-Nin. Du weißt doch, wie man mit Kerlen spricht? Ich weiß es jedenfalls kaum, von den üblichen Duell-Plappereien abgesehen.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Mai 27, 2015 10:10 pm

Gut, immerhin hatte Amaiko verstanden, was er ihr versucht hatte zu erklären. Und wieder belehrte sie ihn bezüglich des Namens der Rothaarigen. "Ja genau, Kuraiko.", er nickte einmal, war fest überzeugt davon, dass er sich den Namen nun merken konnte und wusste im nächsten Augenblick, dass er sich schon nicht mehr sicher war, ob sie nun Kureika oder Keraiku hiess. Oder doch anders?
Wichtig war, dass sie verstanden hatte, worauf er hinauswollte. Kein Schocken, keine herumliegenden Kerle, die verdächtig wären. In diesem Moment fiel ihm auf, dass sie ihm ihren Rang gar nicht genannt hatte. Oder hatte er es bloss überhört? Doch viel Zeit um darüber nachzudenken blieb  nicht, denn nun war es an ihr, einen Plan auf die Beine zu stellen. Und das tat sie auch.
Aus der Dunkelheit heraus spürte er einen Knuff. "Hey.", gab er von sich, mehr wegen der Überraschung als dass es wirklich weh getan hätte. Es kam unerwartet und die Dunkelheit trug ihren Teil dazu bei. Dennoch konzentrierte er sich auf das, was sie sagte und empfand das nicht einmal als schlecht. Das Problem war einfach, wie sie hier wieder raus kamen, sollten sie einmal drin sein. Egal, im Grunde war der Plan gut, er musste mit anderen Worten halt einfach nur improvisieren.
Er nickte leicht. "Die Idee ist gut. In Ordnung, das machen wir so. Übrigens bin ich normalerweise immer ein Kerl ... Nicht nur gerade. Das vorhin war ... egal.", er hielt inne, dachte darüber nach, ihr ein Veilchen oder dergleichen zu verpassen, damit es auch wirklich danach aussah, als hätten sie einen Kampf ausgetragen, bis ihm einfiel ... Sie hatten ja wirklich einen Kampf ausgetragen.
"Dreh dich um.", wies er sie knapp an und packte sie dann an den Handgelenken, die er ihr auf den Rücken drehte. Er tat es jedoch mit Vorsicht, so dass er ihr nicht allzu sehr weh tat. Dann holte er mit der anderen Hand ein dünnes Drahtseilt hervor, mit dem er ihre Handgelenke fesselte. Er legte sie nur locker an, damit sie sich auch sehr leicht selbst daraus befreien konnte.
Als er fertig war, beugte er sich mit seinem Gesicht etwas über ihre Schulter und da sich seine Augen nun mehr oder wengier an die Finsternis gewöhnt hatten, konnte er sogar leichte Umrisse wahrnehmen.
"Bevor wir hier rausgehen, du schuldest mir noch eine Antwort. Was für einen Rang hast du?", er lächelte leicht, "Achja, noch etwas. Such keinen grossen Augenkontakt zu mir, das wäre zu auffällig. Wenn du mich auf etwas aufmerksam machen möchtest, drück mein Handgelenk oder so, das wird niemand bemerken wenn ich direkt hinter dir stehe, in Ordnung? Ansonsten ... Sei kreativ.", mit diesen Worten ging er rückwärts und zog Amaiko mit sich mit, sie am Unterarm festhaltend. Nun ging er es auch etwas gröber an, immerhin sollte es realistisch rüberkommen.

Draussen angekommen wirkte der Typ, der Wache schob, sehr überrascht. Er drehte sich schwungvoll um und wollte gerade Fingerzeichen formen, als er in das strenge und ernste Gesicht Ryosukes blickte und in das hübsche Antliz der Kunoichi. Er hob die Augenbrauen. Ganz überzeugt schien er von dem Auftritt jedoch noch nicht zu sein.
"Wer seid ihr?", fragte er und musterte sie eingehend. Ryosuke drückte Amaiko etwas nach vorne um zu unterstreichen, dass er sie gefangen genommen hatte und sie nicht gemeinsam einen Spaziergang unternahmen.
"Ich hab hier eine vor der Tür aufgelesen. Die hat hier rumgeschnüffelt.", er sprach sogar anders. Lockerer und hatte sich etwas die Redensart der Rümpel angenommen, "Hat' mich angegriffen und gedacht die könnt's mit mir aufnehmen.", er lachte überheblich, "Wollt' der Schlampe gleich Mal zeigen, mit wem sie sich hier angelegt hat.", bei diesen Worten drückte er etwas ihr Handgelenk, das er noch immer mit seiner Hand umklammert hielt. Fast so, als würde er sich für den Ausdruck von eben entschuldigen wollen.
Der andere Kerl rümpfte die Nase, er schien noch immer nicht gänzlich überzeugt zu sein. Waren seine Schauspielerischen Fähigkeiten zu schlecht?
"Hast du n'Problem?", fragte Ryosuke dann in der Redensart, die sich in seinem Munde seltsam fremd anhörte.
"Nein ... Ich dacht' nur, wir hätten genug Geiseln. Aber klar, bring sie zum Boss und lass ihn Mal entscheiden, was du mit der Kleinen machen sollst. Süss ist se ja. Vielleicht kannst' se ja auch behalten.", ein Grinsen schlich sich über das Gesicht des Kerls, "Wer bist du eigentlich? Hab' dich bisher noch gar nich' gesehen hier. Wie is dein Name?"
Und da war es, wovor sich Ryosuke gefürchtet hatte. Wenn das hier eine eingeschworene Gruppe war und sie sich alle kannten, würden sie zur klassischen Art übergehen müssen.
"Willst' mich verarschen?", gab Ryosuke dann zurück, "Ich bin Yosuke. Bin zwar noch nich' so lange bei euch, aber ist schon n'bisschen enttäuschend, dass du mich nich' erkennst.", genug gut gespielt ...? Oder hatte er auf die falsche Karte gesetzt?
Der andere Kerl schaute ihn zumindest sehr eindringlich an, genau so wie er Amaiko musterte. Fast wirkte es, als würde er Ryosuke die Lüge nicht wirklich abkaufen wollen ...
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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Mai 30, 2015 1:30 pm

Sich in ihre Rolle fügend, ließ Amaiko ihre Handgelenke zusammenschnüren. Dabei erzählte Ryosuke ihr noch irgendwas über sich selbst als Kerl, was er letztlich aber auch als egal abtat. Dies sah Amaiko ähnlich; es klang kompliziert. Was weniger kompliziert war, war freilich die unvermeidliche Frage, die vorhin schon auftauchte.
""Bevor wir hier rausgehen, du schuldest mir noch eine Antwort. Was für einen Rang hast du?"
Amaiko grumpfte das Wort Chuu-Nin mit einem kehligen Knurren, wie es einem weiblichen Wesen eigentlich nur zustand, wenn es sich dabei um einen Seehund handelte. Durfte ihr Dienstgrad nicht genauso egal sein wie Ryosukes Geschlecht?! Was sollte es; der Schwertkämpfer gab noch einige weitere Anweisungen, die Amaiko nickend als verstanden bestätigte. Bis ihr einfiel, dass diese Gestik im Dunkel wohl nur schwer gedeutet werden konnte.
"Ansonsten ... Sei kreativ."
Dies weckte die Vorfreude der Kunoichi wieder. Oki... Kreativ sein, ja? Ich werd definitiv kreativ sein!

... Beim Dreitage-Bart meiner Oma, was machen wir jetzt?!
Den Kopf gesenkt wie eine schicksalsergebene Gefangene, ratterte es in Amaikos Kopf wie im Inneren eines Flipper-Automaten. Das sah schlecht aus. Nicht völlig zum Scheitern verurteilt, aber auch nicht gut! Dass Ryozuke in der Gossensprache der Residenz-Besetzer radebrechte, ein armes Mädchen beschimpfte und nicht zuletzt über einen Schwanz verfügte, schien nicht auszureichen. Hatte Amaiko sich, offen gesprochen, leichter vorgestellt.
Ryosuke versuchte seine Schauspielkünste weiter, zählte darauf, dass die Truppe doch kein so verschworener Haufen war, wie es mittlerweile den Anschein machte. Auch die Kunoichi schaute nun auf, spielte einen leeren und gebrochenen Blick vor. In dem jedoch ein winziger Funke glänzte.
Sei kreativ.
Ihre Hände, ihre Finger, bewegten sich. Schlossen In, ohne sich berühren zu müssen. Chakra mischte sich in ihrer Brust, doch anstatt die gewöhnliche Route durch die Arme zu den Händen zu nehmen, floß die Energie nach oben, durch ihre Kehle.
Amaiko öffnete den Mund und spuckte dem Wachmann den Kugelblitz entgegen wie einen Kirschkern!
Zurück zum alten "Schocken?"-Plan? So mochte Ryosuke vielleicht im ersten Moment denken und das taktische Infiltrieren als kurzen Ausflug vom üblichen Gekloppe ansehen. Doch nachdem der Wachman, vom Donnerball getroffen, rückwärts stolperte und sich schmerzvoll an die Brust griff, wirbelte Amaiko herum, nach wie vor in den Handfesseln, als wären sie wirklich fest! Und gab ihm einen Tritt in den Bauch. Während ihre Augen stumm um Entschuldigung baten und ihr Mund die lautlosen Worte formte: Fang mich...!
Anschließend stürmte sie nach links, den Flur hinunter. Allerdings etwas langsamer, als sie wirklich gekonnt hätte.
Zeig, auf wessen Seite du stehst, dachte sie bei sich, Oder besser, auf welcher Seite du vorgeben willst zu stehen.

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Spoiler:
 
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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Mai 30, 2015 10:52 pm

Ryosuke konnte ja nicht wissen, dass diese Truppe von Leuten tatsächlich nicht ganz so dumm waren, wie sie es normalerweise immer waren. Sie bedienten sich auch allesamt nicht der Gossensprache, ausser dem Einen, dem sie sich derzeit gegenüberstanden. Auch das konnte Ryosuke natürlich nicht wissen. Er nahm einfach blind etwas an und hatte es in die Tat umgesetzt.
"Ich glaub' dir nicht.", erwiderte der Kerl dann deutlich kritisch, "Niemand redet so wie ich, sagen se alle! Du redest aber so wie ich, also gehörst' nicht zu uns, ha!"
Ryosuke hätte seinem Gegenerüber am liebsten sein Schwert in den Rachen gerammt, so sehr genervt war er in diesem Augenblick von dessen Worte. Ja, er war dumm gewesen, etwas anzunehmen, dennoch war es ein Versuch wert gewesen. Er sah sich bereits in einem Kampf wieder, als Amaiko etwas unternahm. Zuerst war Ryosuke deutlich überrascht, diese war ihm ins Gesicht geschrieben. Die Kunoichi griff den Gegenüber mit einer Blitzkugel an. Hatten sie nicht abgemacht, das anders zu lösen? Gut, die Situation sah derzeit zwar nicht besonders gut aus, dennoch hätte sie ruhig noch etwas abwarten können! So pessimistisch hatte Ryosuke sie gar nicht eingeschätzt ...
Doch auch hierbei schien er sich gettäuscht zu haben. Den anstatt dem Kerl nachzusetzten, der nach hinten getaumelt war, drehte sie sich geschwind um und rammte ihm einen Fuss in die Magengrube. Der Tritt war nicht besonders stark ausgeführt, dennoch wich auch er rückwärts zurück und legte die linke Hand auf die schmerzende Stelle. Ganz so schwach war sie also doch nicht, hm?
"Sie is' abgehauen!" rief der andere Kerl, der noch immer leicht unter Strom stand und nun schien er doch zu glauben ...!
Für einen Moment dachte Ryosuke darüber nach, den ganzen Plan zu vergessen und sich um den Mann zu kümmern, doch er liess es bleiben und rannte stattdessen Amaiko nach.
Hatten sie das nicht heute schon einmal getan? Eindeutig ein Deja-vu! Aber er hatte ihren Blick gesehen, der eine Entschuldigung ausdrücken sollte und bemerkte auch, dass sie dieses Mal langsamer war als heute Mittag, als es noch um etwas völlig anderes ging.

Es ging nicht besonders lange, da hatte er sie wieder eingeholt. Er griff nach ihrem Oberarm und zog sie gleich um die nächste Ecke mit. Gleich danach hielt er an und bedeutete damit, dass Amaiko ebenfalls stehen bleiben sollte. Er trat zur Ecke zurück und wagte einen raschen Blick um diese, doch der andere Kerl war ihnen nicht gefolgt. Wahrscheinlich hatte er einen Befehl, den er ausführte. Er schien nicht besonders schlau zu sein, weshalb Ryosuke keine grössere Gefahr von ihm erwartete. "Kreativ bist du, das muss ich dir lassen. Danke für die schnelle Reaktion.", sagte Ryosuke dann und lächelte leicht, "Zumindest wissen wir nun, dass diese Gruppe besser organisiert ist, als die üblichen.", erklärte er dann und sah sich kurz um. Sie waren in einem Gang mit drei Türen. Würden sie gerade aus weitergehen, kämen zwei Abzweigungen, eine nach Links, eine nach Rechts. Würden sie dem Pfad um die Ecke hinter ihnen folgen, würden sie wieder an den Ort von zuvor gelangen.
"Und nun? Wohin?", die Frage war jedoch, wie sie weiterverfahren würden. Und er fragte sich auch, wie die Lage draussen vor dem Gebäude war. Ob diese Rothaarige wohl zurecht kam? Ob ihr inzwischen Jemand zu Hilfe gekommen war?
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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Jun 03, 2015 3:59 pm

Amaiko spielte artig ihre selbst ausgesuchte Rolle und ließ sich fangen - dabei tat sie so, als würde Ryozuke gleichfalls mit Elektrizität arbeiten. Wie es sich anfühlte und vor allem wie es aussah, wenn man von Donnerschocks gezwickt und gequält wurde, wußte sie als passionierte Raiton-Nutzerin ja doch ganz gut, und die charakteristischen Zuckungen konnte sie spielend nachahmen.
Ryosuke zog sie dabei zur Seite - sie folgte der Bewegung und gab sich weiter kämpferisch, gab noch ein paar bösartige Rufe von sich und verstummte schließlich, als sie außer Sicht waren. Dabei brach ihr letzter Schrei förmlich ab, als hätte ihr Schwertkämpfer-Kamerad ihr soeben die Luft aus den Lungen geprügelt. Stattdessen hielt sie sich einfach selbst die Hand vor den Mund.
Ryosuke lobte sie für ihre Kreativität; sie zuckte mit den Schultern und versuchte, zu verschweigen, dass diese Worte ihr durchaus schmeichelten.
Sie griente nur etwas breiter - ihre Laune war vorhin ja etwas eingepennt.
"Zumindest wissen wir nun, dass diese Gruppe besser organisiert ist, als die üblichen."
Oh ja, versetzte Amaiko trocken, Sie kennen sich untereinander, wies scheint. Zu doof. Demnach war es wohl wirklich eine eingeschworene Gruppe. Die Situation hatte sich in der Tat vollends gedreht. Man könnte auch sagen, der Schwierigkeitsgrad seie gestiegen. Damit fiel jede halbgare Täuschung wohl aus. Amaiko teilte diese Ansicht Ryosuke mit: Von nun an werden wir also entweder gänzlich unentdeckt bleiben müssen oder... kämpfen, was? Sie zuckte mit den Schultern, als wolle sie damit hinzufügen: "Ich hab das echt nicht so beabsichtigt."
Zunächst aber bestand die Frage, wohin als Nächstes. Amaiko orientierte sich kurz. Hm. Wir brauchen einen sicheren Weg, auf dem wir weiteren Gegnern entgehen können. Sie kniff die Augen zusammen. Spontan wär ich dafür, die grundlegende Situation zu unseren Gunsten zu wenden. Soll heißen... Stromausfall. Sie deutete den Gang hinunter. Da vorn gehts nach links, da ist eine als Teppich getarnte Falltür, die in den Keller führt. Und damit zum Sicherungskasten.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Jun 03, 2015 6:33 pm

So sah es aus. Ryosuke nickte, als Amaiko die Karten offen auf den Tisch legte und erwähnte, dass sie nun entweder kämpfen oder unentdeckt bleiben mussten. Kämpfen wäre riskant, vor allem wenn sie die Stärke ihrer Gegner nicht kannten. Im Grunde konnte Ryosuke nicht sagen, in welcher Liga sie spielten. Die Wache an der Tür schien nicht besonders stark gewesen zu sein, das mochte aber auch daran liegen, dass er einfach nur dort abgestellt wurde, weil er andernorts nutzlos gewesen wäre. Es wäre ein fataler Fehler, anhand einer Person die Stärke der Gesamtheit festzumachen.
Er hatte aber auch Amaikos Schulterzucken gesehen und womöglich genau das rausgelesen, was sie damit sagen wollte. "Keine Sorge. Dein Plan war gut, wir haben sie nur unterschätzt. Wir beide. Konnte ja niemand wissen, dass sich diese Leute untereinander so gut kennen.", das war zumindest nicht der Standart. Meist holte man sich auch Leute von ausserhalb für solch eine grosse Sache, weshalb Ryosuke Amaikos Plan als vielversprechend angesehen hatte. Er war letzendlich dann doch gescheitert, aber das spielte jetzt keine grosse Rolle mehr.
Als er fragte, wo's weitergehen würde, hatte Amaiko auch bereits eine weitere Idee. Dem ganzen Gebäude den Strom abzudrehen. Ryosuke dachte für einen Moment lang nach, aber im Grunde war ja nicht er der Anführer hier, sondern vielmehr Amaiko. Oder bildeten sie einfach nur eine Art Team und hatten beide zu sagen, wo's lang ging? Die Frage blieb ungeklärt, spielte auch keine grosse Rolle.
"Den Strom abdrehen? Du kennst dich hier gut aus, damit würden wir zumindest einen gewissen Vorteil bekommen, ungesehen in ihre Nähe zu kommen.", es würde aber auch ziemlich viel Staub aufwirbeln. Mit Sicherheit würden sich sehr viele Leute in Bewegung setzten ... Aber war das letzendlich vielleicht nicht sogar gut?
"Tun wir's!", sagte er dann entschlossen und nickte leicht, "Und dann führst du uns am besten direkt zum Büro der Kage. Mein Gefühl sagt mir, dass sie sich dort eingerichtet haben."

Währenddessen versuchte Kuraiko etwas verzweifelt Amaiko per Headset zu erreichen. "Bist du da, Amaiko? Bist du da? Ich habe ...", das Weitere ging in einem lauten Knistern unter, beor die Leitung abbrach.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Di Jun 09, 2015 10:15 am

Amaiko griente stolz, als ihr Plan auf fruchtbaren Boden fiel. Gut. Sie marschierte drauflos. Nutzen wir das Gelände zu unserem Vorteil. Wenn der Kampf zusammen mit starken Verbündeten als Flankendeckung nicht zur Option stand, fasste die Kunoichi offenbar sehr bereitwillig jede Gelegenheit auf, die sich zum Verstecken anbot. Wer auf Ehre setzte, würde es wohl als Feigheit auslegen. Wer pragmatisch dachte, würde es "Sicherung des Geländevorteils" nennen.
Ganz gleich, wie man es nennen wollte - auf dem Weg hin zum versteckten Kellerabstieg wurde das Unterfangen durch einen Funkspruch unterbrochen. Zunächst knarzte etwas, und Amaiko erschrak - sie hatte vorhin vergessen, ihr Funkgerät gebrauchsfertig zu machen. Zugegeben, das war peaktisch gewesen, als sie die Gefangene gespielt hatte. Nun allerdings wars reichlich beunruhigend. Rasch riss sie das Funkhalsband hervor, während Kuraiko am andern Ende der Leitung schon wieder auflegte.
Auflegte. Nun ja. Dramatischer wars schon.
Rai-chan? Amaiko ließ den Kopfhörer gleich baumeln und legte das Band erst gar nicht um, sondern sprach direkt den den Stimm-Empfänger, indem sie ihn sich vor den Mund hielt. Was ist? Was hast du? Rai! Sie musste sich zusammenreißen, nicht zu laut zu werden. Als am andern Ende nur der Äther rauschte, blickte sie erschrocken zu Ryosuke, biss sich auf die Unterlippe. Schaute dann auf die Wand rechts von ihm. Es war keine Außenwand - dahinter befand sich noch ein Büro. Trotzdem dachte Amaiko wohl darüber nach, dass mittels einer Handvoll Kibakufuda hier der direkteste Weg nach draußen geschaffen werden konnte.
Andererseits...
Eine Zwickmühle. Rausstürmen und helfen, dafür die ganze Sache direkt zum Mond schießen? Oder sich drauf verlassen, dass Kuraiko die Lage selbst in den Griff bekam, und die Chance der Ablenkung nutzen wie abgesprochen?
Amaiko entschied sich für Letzteres. Sie... schafft es allein, bestimmte die Kunoichi mit deutlichem Unwohlsein. Setzte sich wieder in Bewegung, diesmal noch rascher, fast schon rennend. Das schafft sie... Sie schafft das... Trat den Teppich weg, riss die Falltür auf. Sie wirds überleben. Amaiko starrte Ryosuke ins Gesicht. Raiko ist nämlich zäh!, schnaubte sie dem jungen Mann entgegen, als habe dieser etwas Gegensätzliches gesagt, und sprang in das Loch im Boden.
Ein statisches Knistern, ein kurzes Leuchten. Ein metallisches Scheppern, dann ein Zing. Alle Lichter gingen aus. Amaiko hatte offenbar mit Raiton in der Hand gegen das Metallgehäuse des Stromkastens geschlagen.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Jun 13, 2015 2:39 pm

Im Grunde passte der Plan ganz gut zu Amaik, zumindest zu der Amaiko, die er bisher kennengelernt hatte. Sie hatte sich letzendlich an ihre Worte gehalten und beim zweiten Kampf gegen ihn nicht sofort das Weite gesucht, dennoch sah es ihr ähnlich, das Licht auszuschalten, um einen Vorteil zu ergattern. Aber das war ja nichts Schlimmes. Ryosuke wäre vermutlich noch nicht einmal auf eine solche Idee gekommen, weil ihm grundsätzlich viel an Ehre und Stolz lag, dennoch war er sich nicht zu schade, einen solchen Plan in die Tat um zusetzten, wenn es um wirklich wichtige Dinge ging. Und das tat es derzeit auch, nicht wahr? Immerhin wurde das Kagegebäude von Nadeshiko mehr oder weniger übernommen, wer wusste schon, was die Leute nun alles hier anstellen würden? Sie mussten sie so schnell wie möglich vertreiben und da sich Amaiko wunderbar hier auskannte, würde ihnen das einen grossen Vorteile inbringen.
Er folgte Amaiko also, während diese den Weg vorgab. Irgendwann blieb sie jedoch stehen und holte etwas hervor. Es war das Funkhalsband, von dem zuvor die Rede gewesen war. Nur sehr schwach machte er ein Rauschen aus, das womöglich aus dem Headset des Funkhalsbandes kam. Etwas irritiert sah er zu Amaiko, wie diese ins Mikrofon sprach, sie klang verzweifelt. Dass Kuraiko zuvor durch eben jenes versucht hatte, zu Amaik zu sprechen, hatte der Blauhaarige nicht mitbekommen. Nun jedoch erkannte er die aufsteigende Panik in Amaikos Augen, als sie vergeblich ins Mikrofon gesprochen hatte und keine Antwort zurückbekam. Sie sah ihn an, für eine Weile herrschte Schweigen, das irgendwie bedrückend schwer wirkte. Dann wanderte ihr Blick zur Seite und sie schaute diese eingehend an. Lange ... Zu lange. "Amaiko ...?", fragte er und rechnete bereits damit, dass sie durch die Tür verschwinden würde, nur um dann aus dem Fenster zu springen, den eindeutig hatte Amaiko Kuraiko gehört und machte sich nun Sorgen um diese.
Ryosuke beobachtete die Frau vor ihm, sagte jedoch kein Wort. Sollte sie ihrer Schwester - Ja, Ryosuke hielt sie immer noch für Schwestern - helfen gehen wollen, würde er sie nicht aufhalten.
Das Schweigen ging weiter, während Amaiko sich anscheinend tief in Gedanke befand und darüber sinnierte, was sie nun tun sollte. Ryosuke wartete ab und sah sie die ganze Zeit über direkt an. Schlussendlich entschied sich die Kunoichi dann doch dafür zu bleiben und erklärte mit Nachdruck, dass Raiko es schaffen würde. Und während sie dies sagte und immer wieder wiederholte, offenbarte sie ihm, dass sie bereits bei der Falltür waren, von der sie zuvor gesprochen hatte. Unter einem Teppich versteckt erkannte er nun diese, nach dem eben jener Teppich unsanft zur Seite getreten wurde. Offenbar war ihr die Entscheidung nicht leicht gefallen und nun war sie ... Wütend? Irgendwie sowas in der Art womöglich. Aber wer verstand schon Frauen ...?
Die Falltür ging auf und Amaiko sah ihm direkt ins Gesicht und schnaubte ihm wortwörtlich entgegen, dass die Rothaariges es schaffen würde, abermals. "Bestimmt.", sagte er dann und nickte leicht, "Ich zweifle nicht daran. Sie wird mit Sicherheit auch nicht alleine sein. Inzwischen ist bestimmt Hilfe eingetroffen.", erklärte er und versuchte sie mit diesen Worte etwas zu beruhigen, auch wenn er sich nicht sicher war, ob seine Worte in ihrem derzeitigen Zustand überhaupt etwas nutzten.
Dann sprang Amaiko runter und Ryosuke betrachtete für eine Weile das Loch, während er seltsame Geräusche hörte. Ein Knistern und ein seltsamer Knall und tadaa ... Das Licht war aus. "Alles ... in Ordnung da unten?", fragte er dann etwas verwirrt und war sich nicht sicher, was Amaiko da unten eigentlich genau getan hatte.

"Ihr verdammten Mistkerle!", hörte Ryosuke dann jemanden hinter sich rufen, "Ihr kommt hier reingeschlichen, stellt alles auf den Kopf und stürzt alles ins Chaos. Euch werd ichs zeigen!", es war eine Frauenstimme und ehe sich Ryosuke versah, hatte er jene Frau bereits am Hals als er sich überrascht umdrehte. Sie war auf ihn losgestürmt und hatte ein Kunai erhoben, bereit es dem Blauhaarigen mitten ins Gesicht zu stossen.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Do Jun 18, 2015 2:22 pm

Zugegeben, es hätte einen durchaus weniger impulsiven Weg gegeben, als die raitonumtoste Faust gegen den metallumhüllten Stromkasten zu donnern. Aufmachen und Sicherung ausdrehen zum Beispiel. Doch Amaiko war gerade nicht in Stimmung dafür. Sie wollte auf etwas einschlagen. Entsprechend knurrig reagierte sie auf Ryosukes "Alles... in Ordnung da unten?".
Sicherlich, lag es Amaiko ätzend und brandig auf der Zunge. Ich kaue grad nur an dem Kloß, der mir einfach nicht die Kehle runter will und "Du lässt deine Freundin hängen" in Sojasoße aufgeschriftet hat. Um ein Haar hätte sie dies dem jungen Mann auch gesagt - doch jemand anders blaffte ihn schon an. Die Kunoichi hob die Augenbraue, entfachte einen Funken von Blitzenergie auf der Handfläche und eilte wieder nach oben.
Meiner!, zischte sie, noch ehe sie den Kopf durch die Lucke gesteckt hatte. Lass! Der gehört zu mir! Sie schnellte aus dem Loch, das Raiton-Glühwürmchen in der Hand. Das von ihm ausgehende Licht untermalte die Szene mit scharf geschnittenen Schatten. Amaikos Augen verengten sich noch ein wenig mehr, als sie des Kunais ansichtig wurde, welches auf Ryosukes Hals zielte. Pfoten weg.
Auch wenn die plötzlich aufgeschlagene Person eine Frau war, eine Kunoichi wie sie: In Amaikos Stimme lag ein unausgesprochenes Versprechen von Blitz und Donner, wenn ihr Gegenüber nicht rasch das Messer wegnahm.
Die Kunoichi fasste die andere Frau nun näher ins Auge. Kein bekanntes Gesicht. Doch das Dorf war auch groß. Keine große Zeit für fröhliches Plaudern, entschied sie, Hast du hier in der Residenz gearbeitet, als sie gestürmt wurde? Oder bist du nachträglich von draußen gekommen?
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   So Jun 21, 2015 3:51 pm

Ryosuke war durchaus überrascht gewesen, als er urplötzlich von hinten angefallen wurde und sich Auge um Auge mit einer - wie es schien - Verrückten wieder zu finden, die ihn um jeden Preis erstechen wollte. Er war sehr unvorsichtig gewesen und hatte seine Aufmerksamkeit fahren lassen. Gut hatte er Amaiko dabei und gut war zumindest sie aufmerksam und vor allem schnell genug gewesen, dass sie ihn vor einer Bekanntschaft mit der scharfen Klingen bewahrt hatte. Diese wollte er nämlich tunlichst meiden.
In den ersten Momenten also etwas überrascht stolperte er zwei Schritte rückwärts und bemerkte, dass er um ein Haar die Lucke rückwärts rungergefallen wäre. Er starrte kurz über seine Schulter, während Amaiko bereits die Wortführung übernahm und die Frau in ihre Schranken wies. Wo war sie nur hergekommen? Kaum war es dunkel gewesen, war sie plötzlich da. Hatte sie sie womöglich gehört? Waren er und Amaiko zu laut gewesen? Oder hatten sie sonst etwas verdächtiges gemacht? Oder war es einfach nur Zufall gewesen, weil sie sich eigentlich auf der Flucht nach Draussen befunden hatte? Aber wieso sollte sie dann ihn angreifen, wenn sie eigentlich raus wollte? Dachte sie, weil er alleine war, wäre er ein leichtes Ziel gewesen? Er musterte die Frau eingehend. Wenn sie tatsächlich so dachte, dann grenzte das ja schon fast an eine Beleidigung.
"Ich komme von draussen!", erklärte die Frau dann aufgebracht und widersprach damit allem, was Ryosuke sich eben gedanklich zurecht gelegt hatte, "Ich wollte diesen Typen Manieren beibringen und diesem da gleich als Erstes!", erklärte sie und deutete mit der Kunaispitze voran auf ihn.
Ryosuke hob die Hände zur Abwehr. "Ich gehöre nicht zu diesen Typen, in Ordnung? Ich war zufälligerweise gerade hier auf Besuch in diesem Dorf, als eine Gruppe hier einfiel und ... Ja, was dann passierte, scheinst du ja zu wissen.", entgegnete er ihr zwar freundlich, aber dennoch bestimmt.
Die Frau sah ihn durch die Dunkelheit mit argwöhnischem Blick an. "Zufälligerweise zu Besuch? Hah! Ihr Kerle wollt doch sowieso immer nur eines. Eine hübsche Frau! Erzähl' mir nicht, es wäre anders bei dir gewesen. Es spielt im Grunde keine Rolle, ob du mit dieser Meute hier mitgekommen bist, oder ein Einzelgänger warst, im Grunde seid ihr doch sowieso alle aus dem gleichen Grund hier!", ihre Stimme war zwar gesenkt, aber aufgrunddessen, dass sie sich dennoch aufregte, klang sie gleichzeitig wütend und piepsig, was eine äusserst seltsame Kombination abgab.
Ryosuke fuhr sich mit der Hand durch die Haare und seufzte leise.
"Und du!", fuhr die Frau dann Amaiko an, "Du ... Du ...! Wie heisst du eigentlich? Und wieso verteidigst du diesen Kerl? Diesen Männern gehört allesamt in den Arsch getreten!"
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Jul 11, 2015 2:41 pm

In gewisser Weise holte sie gerade schlicht ein "altes" Problem ein. Alt in Gänsefüßchen, weil das Problem eigentlich gar nicht so alt war. Höchstens einige Stunden alt, und das war doch eigentlich nicht viel. Jedenfalls holte sie nun ein, was sie zuvor elegant umschifft hatten: Die Tatsache, dass dies Nadeshiko war, ein Schlachtfeld der Geschlechter, und Ryosuke auf der falschen Seite herumhüpfte.
Amaiko seufzte leicht, kniff sogar die Augen zusammen ob der arg schrillen Stimme ihrer Kameradin, die - so kam es ihr selbst schrägerweise vor - wirklich ein ziemlich festgefahrenes Feindbild auffuhr. Ist sie nur verbohrt, oder bin ich gerade einfach etwas toleranter?
Blaff nicht so rum, zischte die Kunoichi nun über das leuchtende Glühwürmchen in ihrer Hand hinweg zurück, Das ist gerade kein guter Zeitpunkt, die Stimmbänder quietschen zu lassen! Der Strom ist im ganzen Haus ausgefallen. Hier kommt in Kürze sicher irgendwer vorbei.
Sie zügelte sich rasch selbst; es brachte nichts, aufzudrehen. Ich bin Aragaki Amaiko, und ich komme genau wie du auch von draußen, aus genau den gleichen Gründen. Und der hier auch. Sie ließ ihre Hand fest auf Ryosukes Schulter landen, ohne den Blick von der anderen Kunoichi zu nehmen. Ja, sie kommen alle nur aus dem gleichen Grund, aber dieser hier hat seinen Kampf schon hinter sich. Er hat gerade keine Lust auf ein weiteres Duell. Was ja auch der Wahrheit entsprach. Amaiko ließ es nur so klingen, als hätte Ryosuke aufs Gesicht gekriegt und deswegen keinen Bock mehr, um eine Braut zu kämpfen.
Das Knaller-Argument hatte sie sich natürlich für den Schluss aufgehoben. Außerdem ist er selbst eine Frau. Von Zeit zu Zeit. Damit klopfte sie Ryosuke noch ein wenig mehr auf der Schulter herum, ehe sie ihn vorwärts schob, an der anderen Kunoichi vorbei. Aaaber den Zaubertrick zeigen wir dir später, nicht wahr, Ryo-chan? Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Über die Schulter hinweg fügte sie hinzu: Entweder glaubst dus und kommst mit, oder du glaubst es nicht und bleibst halt hier. Oder du glaubst es und bleibst trotzdem hier, wenn ichs so bedenke. Tu einfach was und mach dich nützlich, anstatt meinen Kerl anzupampen.
Sie sagte "meinen Kerl" mit der gleichen Betonung, mit der andere "meinen Hund" sagten.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Di Jul 14, 2015 10:33 pm

Ryosuke war sich nicht sicher, was er von Amaikos Worten halten sollte. Sie erklärte, dass er auf der gleichen Seite stünde wie sie, was ja auch absolut der Wahrheit entsprach, erwähnte dann jedoch auch, dass er sein Duell bereits hinter sich hätte. Das war auch richtig, jedoch betonte sie die Worte so seltsam, dass man glatt auf die Idee kommen könnte, sie hätte den Kampf gewonnen und er wäre der arme Hund, der nun den Schwanz eingeklemmt hatte. Für einen Moment sah Ryosuke auf die Hand Amaikos, welche auf seiner Schulter ruhte und glitt dann weiter zu ihrem Gesicht. Bei ihrem verquerten Humor würde er ihr das sogar zutrauen.
"So? Okay ...", hörte er dann die andere Frau sagen, die ihn zuvor noch mit ihrem Kunai hatte aufschlitzen wollen. Ryosuke sah nun zu der Fremden und nickte dann leicht um Amaikos Worte zu unterstützen. "Ich habe tatsächlich bereits einen Kampf hinter mir und werde dennoch ohne Frau hier verschwinden.", er war sich nicht sicher, ob er erwähnen sollte, das er Amaiko besiegt hatte, sie jedoch nicht zur Frau wollte. Ob dann jemand zur Obrigkeit rennen würde, so dass sie dann gezwungen war ihn trotzdem zu heiraten? Für ein Dorf mit solch blödsinnigen Regeln hörte sich das doch nicht einmal so unmöglich an. Deshalb hielt er sich diesbezüglich dann doch lieber zurück und zwang sich einfach zu einem netten Lächeln. Mehr oder weniger nett zumindest.
Als Amaiko dann jedoch erwähnte, dass er selbst eine Frau war, von Zeit zu Zeit, sah er erneut zu ihr, kniff die Augen etwas zusammen und schenkte ihr einen Blick der zu sagen hatte, dass sie diese Tatsache gefälligst nicht überall breitzutreten hatte. Aber ob sie sich davon aufhalten liess? Er bezweifelte es. Auf ihre nachfolgende Frage, die im Grunde umtermauerte, was er eben dachte, reagierte er nicht. Das war kein Zaubertrick und ausserdem würde er das Jutsu nur sehr ungern erneut einsetzten. Er mochte es einfach nicht, auch wenn es derzeit womöglich mehr Sinn ergab, es zu benutzen. Während er also noch darüber sinnierte, warum er dieses Jutsu so sehr hasste und es partout nicht einsetzten wollte, sprach Amaiko bereits weiter zu der Fremden. Erst als die Worte 'meinen Kerl anzupampen' fielen, kehrte er augenblicklich aus seinen Gedanken zurück und legte die Stirn in tiefe Falten. Hatte sie tatsächlich eben das gesagt, was er glaubte, gehört zu haben? Ihre Art wie es ausgesprochen hatte, war jedoch mehr, als hätte sie über ihr kleines, süsses Haustier gesprochen, das ihr auf Schritt und Tritt nachtapste. Ryosuke schenkte Amaiko einen leicht verstörten Blick, weil er sich nicht sicher war, wie er diese Worte nun auffassen sollte. Einerseits klangen sie danach, als wolle sie ihn in Schutz nehmen, damit diese Fremde endlich einsah, dass er nicht böse war und andererseits könnte man fast glauben, Amaiko würde sich über ihn lustig machen.
Er entschied sich dafür, es einfach zu übergehen.
"Dein Kerl?", wiederholte die Fremde und schien die Worte auf der Zunge zergehen zu lassen, "Okay, ich hab keine Ahnung was für eine seltsame Beziehung ihr zwei führt, aber wenn er keiner dieser perversen Drecksäcke ist, geht es für mich in Ordnung ihn in Ruhe zu lassen. Du kannst es immerhin versichern, richtig, Amaiko?"
Ryosuke empfand es als unangenehm, dass man so über ihn sprach während er selst anwesend war. Dennoch war er auch erstaund über den schnellen Rückzieher der Fremden, immerhin war sie davor noch so krass aggressiv drauf ...
"Mein Name ist im übrigen Ishihara Ryosuke.", auch wenn es dich womöglich kein Stück interessiert, fügte er gedanklich hinzu, "Und wie ist dein Name, wenn ich fragen darf?"
Die Fremde sah beide für einen Moment skeptisch an, während sie die Arme vor der Brust verschränkte. "Ich bin Kurama Yukari.", erklärte sie dann, "Ihr sagt, ihr kämt auch von draussen? Was habt ihr den nun vor? Wie sieht euer Plan aus? Ich nehme mal an, ihr wollt bis ins Kagebüro vordringen, ist das richtig? Wenn es euch recht ist, sollten wir uns womöglich zusammenschliessen. Zu dritt erreichen wir mehr!"
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Fr Jul 17, 2015 5:08 pm

"Dein Kerl?" Ja, mein Kerl! Irgendwie war er halt Ihrer. So wie ihre Kunai Ihre waren, oder so wie ein Schwert Ihres wäre, wenn sie ein Schwert gehabt hätte. Hier, in diesem Dorf, war das eben so.
Ich kann dir jedenfalls versichern, dass ich ihn im Griff habe, entgegnete Amaiko mit kaum verhohlener Hitzigkeit. Und irgendwo auch Angriffslust. Sie zügelte ihre Stimme gerade soweit, dass es nicht direkt nach einer Herausforderung zum Duell klang. Ich werde sogar eine Wette auf seine Unperversheit eingehen, wenn du möchtest.
Da war ein Hintergrundrauschen. "Mein Name ist im übrigen Ishihara Ryosuke."
Wetten wir ruhig, wetten wir ruhig. Wenn er irgendwas Dämliches tut, gebe ich meine Niederlage zu.
Das andere Mädel nannte nun auch ihren Namen; es klickte nicht großartig in Amaikos aufgeheiztem Geiste. Doch was sollte es. "Ich nehme mal an, ihr wollt bis ins Kagebüro vordringen, ist das richtig? Wenn es euch recht ist, sollten wir uns womöglich zusammenschliessen. Zu dritt erreichen wir mehr!"
Aaah, machte Amaiko, Nun sprechen wir endlich über Wichtiges. Ganz genau das ist der Plan. Sie warf Ryosuke einen kurzen Blick zu, der soviel aussagte wie Wars doch, oder? In meinem Kopf gehts noch immer drunter und drüber... Zuviel Hyorogan, mein Bauch kommt mit dem Verdauen nicht so schnell hinterher...
Viele Worte in einem Blick, nicht wahr?
Komm ruhig mit. Wir müssen auch langsam eilen, ehe hier jemand nach dem Rechten schaut. Damit setzte sie sich auch schon in Bewegung. Wir biegen dort hinten einfach nach links ab; auf dieser Route müssen wir etwas länger laufen, weil wir durch den Büro-Komplex laufen, doch dafür dürfte dort auch weitaus weniger los sein als in den Hauptgängen.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Sa Sep 19, 2015 9:31 am

Ryosuke legte die Stirn in tiefe Falten. Er war sich nicht so ganz sicher, was er von Amaikos Worten halten sollte. Sie wollte eine Wette auf seine Unperversheit eingehen? Und das er nichts Dummes anstellen würde? Es war seltsam, dass sie ihn in so kurzer Zeit im Grunde so gut kennengelernt hatte, denn er wusste, sie würde mit dieser Wette gewinnen. Er konnte zwar nicht versprechen absolut gar nichts Dummes anzustellen, aber er würde sich bemühen, wie er sich natürlich immer bemühte. Nein, er bemühte sich nicht nur extra stark darum, nur weil er wollte, das Amaiko gewann ...!
"Die Wette gilt!", erwiderte die Frau energisch, "Um was wetten wir eigentlich?", diese Worte kamen wiederum weniger angriffslustig rüber, eher fragend. Sie schien Amaiko zwar zu glauben, aber aufrichtig glauben, dass er wirklich keiner dieser, wie sie es nannte, 'Drecksäcke' ist, konnte sie dann wohl doch nicht, wenn sie diese Wette tatsächlich einging. Oder machte sie einfach nur gerne ein Spiel daraus?
"Meine Damen, ist es nicht ein unpasesnder Zeitpunkt um Wetten abzuschliessen?", ausserdem war es ihm etwas unangenehm, dass diese Wette sich direkt um ihn drehte. Er stand generell nicht gerne im Mittelpunkt und das tat er derzeit eindeutig.
Alles weitere überliess er Amaiko. Sie regelte die Sache mit Sicherheit, zumal er sich hier auch überhaupt nicht auskannte. Er wurde sich bewusst, dass er tatsächlich eine Art Anhängsel war, was ihn erneut die Stirn runzeln liess. "Ich muss eindeutig von hier verschwinden.", murmelte er leise. Er hatte eindeutig zu viel Zeit hier in Nadeshiko verbracht. Die seeeehr selbstständigen Frauen, die Männer im Grunde hassten, waren ihm auf die Dauer eindeutig zu nervig. Er hatte wahrlich nichts gegen die Autorität einer Frau, aber hier war sie zu stark vertreten, seiner Meinung nach und das männliche Geschlecht wurde als zu minderwertig angesehen.
Schlussendlich folgte er dann Amaiko, welche den Weg vorgab und die neu dazugekommene, die sich als Yukari vorgestellt hatte, tappste ihr direkt hinterher, so dass er selbst das Abschlusslicht bildete.

Die Zeit verging, der Weg war tatsächlich so lange, wie Amaiko erwähnt hatte, doch schlussendlich hatten sie den Gang, auf welchem sich die Tür zum Kagebüro befand, endlich erreicht.
"Hier sind wir.", murmelte Yukari aufgeregt und leise, währnd sie Ryosuke zur Seite drückte um zu Amaiko zu gelangen. Der Schwertkämpfer liess es mit sich machen und machte ihr Platz. "Und wie wollen wir den Raum stürmen? Wir wissen noch nicht einmal, ob sich die Rädelsführer hier befinden, auch wenn es durchaus Sinn ergeben würde.", meldete er sich dann endlich auch mal wieder zu Wort, "Eine der Damen eine Idee, wie wir diese Information bekommen? Andererseits können wir den Raum auch wirklich einfach stürmen ... Sollte niemand da drin sein, dürfte zumindest das absolut kein Problem darstellen und die Kage selbst ist ja ausserhalb.", er zuckte leicht mit den Schultern. Das Büro zu stürmen würde viel Risiko mit sich bringen, wäre aber im Endeffekt die einfachste Lösung. Er persönlich würde sie aber wohl nicht bevorzugen, da er der Typ Mensch war, der lieber zu Vorsicht neigte, als überhitzen Aktionen.
"Ich werde mich zur Tür schleichen und einen Blick reinriskieren. Vielleicht erkenne ich durch das Schlüsselloch etwas. Wenn wir wissen, was da drin ist, können wir danach immer noch stürmen. In Ordnung?", schlug dann Yukari vor, sie wirkte voller Tatendrang.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   So Sep 20, 2015 9:27 am

Ja, um was wollten sie denn wetten?
"Meine Damen, ist es nicht ein unpasesnder Zeitpunkt um Wetten abzuschliessen?"
Meh meh meh meh. Amaiko würgte Ryosukes Rationalität ab. Kerle halten die Klappe, wenn man über sie wettet, moserte sie ihn an. Das ist Tradition. Gaaanz alte Tradition, fast so alt wie der Zucht-Mist und so weiter. Also mäkel nicht in unser kulturelles Erbe! Zurück zum Wesentlichen. Amaiko wandte sich wieder Yukari zu. Wir sind in Eile, also klassisch. Gewinne ich, kann ich den nächsten Verehrer, der mir nachrennt, an dir abwimmeln. Gewinnst du, ists umgekehrt.
Ein weithin gefürchteter Wetteinsatz, wenn man bedachte, wie versessen die ins Dorf einfallenden Herren der Schöpfung auf Amaiko waren.

Nachdem dies geklärt war, konnte man sich wieder der Tagesaufgabe widmen. Auf gings zum Kagebüro, und dort galt es, taktische Entscheidungen zu treffen. Yukari war dabei unternehmungslustig, Ryosuke eher grüblerisch. Amaiko stand irgendwo zwischen beiden.
Ja, schau rein, unterstützte sie Yukaris Vorschlag, durchs Schlüsselloch zu spähen. Immerhin haben wir keinen Spür-Ninja bei uns - dann muss es eben so gehen. Und dann sollten wir stürmen. Mit ein klein wenig Strategie, ja? Sie lächelte nun ebenfalls voller Vorfreude und schloss das Fingerzeichen für Kagebunshin no jutsu, welches sie ja schließlich erst seit kurzem gelernt hatte. Daher mochte es wohl einen besonderen Platz in ihrem Kopf einnehmen - ältere und erfahrenere Shinobi sparten sich den Chakra-Einsatz für Doppelgänger schließlich öfter mal und gingen direkt selbst in die Gefahrenzone.
Im nächsten Moment stand Amaiko gleich doppelt im Raum, das Original schob den Doppelgänger dabei vor sich. Ich will jemanden schocken, erklärte sie weiter, natürlich im Flüsterton. Wenn ich reinrenne, würde ich meine Raiton-Peitschen herumwerfen. Wäre das ein guter Anfangszug, oder hat jemand was Besseres?
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Mi Okt 07, 2015 10:02 pm

Wie gesagt hatte sich Yukari vorgeschlichen und spähte nun möglichst unauffällig durch das Schlüsselloch. Ryosuke beobachtete sie einen Moment dabei, bevor er dicht neben Amaiko trat und einen Moment angestrengt in die Richtung der anderen Frau blickte. Es wirkte fast so, als ob er sie eingehend mustern würde, tatsächlich jedoch konzentrierte er sich stark auf den Bereich hinter der Türe und versuchte mithilfe seiner sensorischen Fähigkeiten feststellen zu können, wieviele Leute sich im Zimmer aufhielten. Tatsächlich erkannte er einige. Es mussten mindestens sieben oder acht Leute sein. Ryosukes Augen verengten sich, als er sich noch etwas näher an Amaiko beugte und flüsterte: "Es sind mindestens sieben oder acht Leute dort drin."
Und kaum hatte er dies gesagt, wandte sich Yukari wieder um. Ryosuke hatte sich inzwischen bereits wieder etwas von Amaiko entfernt, so dass sie nicht wissen konnte, dass er ihr soeben etwas zugeflüstert hatte. Er wartete ab, bis Yukari wieder bei ihnen angekommen war. Diese wirkte etwas nervös und kaute kurz auf ihrer Unterlippe, bevor sie ihre Haare über die Schultern strich und dann Amaiko anblickte. "Ich glaube, wir können es schaffen, da sind nur zwei oder drei Leute. Kann er kämpfen?", sie deutete mit einem Nicken auf Ryosuke.
"Ich kann kämpfen, ja.", antwortete er dann selbst mit nüchterner Stimme weil er ganz genau wusste, dass sie mit der Anzahl der Menschen im Raum gelogen hatte. Entweder das oder aber sie konnte durch das Schlüsselloch nicht mehr erkennen.
"Sicher dass es nur zwei bis drei Leute sind?"
"Ja, ganz sicher! Der Raum ist nicht besonders gross. Maximal vier, aber wenn wir alle kampftauglich sind, dürfte das auch kein grosses Problem darstellen. Wie wollen wir den Raum stürmen?"
Ryosuke sah kurz zu Amaiko und dann wieder zu Yukari. Er würde ihr die Wahl überlassen, wem sie im Endeffekt Glauben schenken wollte und wie sie nun vorgehen sollte. Er an ihrer Stelle hätte ihr nicht vertraut, aber das stand ja ausser Frage, immerhin konnte er Amaiko nicht zeigen, was er dank seiner Fähigkeiten gesehen und gespürt hatte.
"Es gibt nicht viele Möglichkeiten den Raum zu stürmen.", erklärte er dann, "entweder wir stürmen den Raum oder nicht. Amaiko, was sagst du dazu?"
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Do Okt 15, 2015 5:33 pm

Auf ein kurzes und prägnantes Planen folgte knappes und gespanntes Warten. Yukari übernahm den Spähdienst, doch schien sich auch Ryosuke daran zu beteiligen, indem er Amaiko zuflüsterte, es seien sieben oder acht Leute im Raum, den sie zu stürmen gedachten.
Amaiko spitzte die Ohren, als sie das Geraune ihres neuen Kumpels vernahm. Sieben oder acht potenzielle Gegner? Das war eine Menge Holz. Die Vorstellung daran brachte sie dazu, sich nervös auf die Unterlippe zu beißen. Was nun folgte, trieb ihr jedoch seichte Denkfalten auf die Stirn.
"Ich glaube, wir können es schaffen, da sind nur zwei oder drei Leute. Kann er kämpfen?"
Also doch nicht sieben oder acht, sondern fünf weniger? Es brachte sie ein wenig aus dem Tritt, worunter ihre Schlagfertigkeit litt. Ryosuke musste seine Ehre folglich selbst verteidigen. Was er tat, wenn auch nicht sonderlich wortreich. Er hakte nach, ob Yukari es wirklich meinte, wie sie sagte.
Sie meinte es, wie sie sagte, und wollte wieder ans Planen gehen.
Ryo schaute wieder zu Amaiko.
Amaiko schaute zu Ryo. Und zum Amaiko-Bunshin, der wiederum schräg zu ihr - sich selbst - schaute.
Was ist dies nun für ein Spiel?
Tat sich da plötzlich eine Weggabelung auf? Stürmen oder nicht, das war die Frage, doch da war noch mehr. Ein Kamerad ließ die Sache möglich klingen, ein anderer beschwor mit seiner Einschätzung eine dicke Gefahr herauf. Vier, machbar. Jeder Chuu-Nin konnte eine solche Rechnung über den Daumen brechen und wußte, dass er hier nicht zu zögern hatte. Doch Acht? Enormes Risiko. Nicht anzugreifen, riet das Protokoll in einem solchen Falle wohl.
Vertat sich hier einer von beiden, Ryo oder Yukari? Oder log einer?
Amaikos missmutige Mimik machte bei diesem Gedanken tiefster Empörung und scharfem Misstrauen Platz. Und der, der diesen Ausdruck zu sehen bekam, war... der Mann im Flur.
Wir stürmen. Sie holte ein Kibakufuda hervor. Yukari, weg von der Tür. Wir tuns auf klassische Art. Ich sprenge die Tür, mein Bunshin stürmt zuerst und lässt die Raiton-Peitschen fliegen, um soviele Körperteile wie möglich zu lähmen. Wieviele es auch immer sein mögen. Einsatzbereitschaft herstellen, bitte sehr.

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Out: Kannst im nächsten Post gern vorwegnehmen, dass Amaiko das Kibakufuda gegen die Tür wirft und den Kagebunshin reinrennen lässt, wenn es passt ^^
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   So Jan 10, 2016 12:33 am

Ryosuke konnte Amaiko nicht zwingen ihm zu glauben, dennoch war er sich sicher, dass da mehr als nur zwei oder drei Gegner waren. Sieben waren es mindestens und damit würden sie Probleme bekommen. Zu dritt würden sie dies niemals schaffen, niemals und doch hatte sich Amaiko dazu entschieden, die Tür zu sprengen. Sie schien ihm nicht Glauben zu schenken sondern hielt dann doch eher zur Gleichgeschlechtlichen. Ein grosses Wunder war es nicht, immerhin waren Frauen dafür bekannt zueinander zu halten. Es wunderte Ryosuke im Endeffekt also nicht. Er schüttelte bloss missbilligend den Kopf, dennoch würde er Amaiko nicht einfach schutzlos da reinspringen lassen, er würde ihr den Rücken decken. Wieso auch immer ... Eigentlich hatte er ja nichts mit der ganze Sache zutun gehabt, warum er hier auf Held machte, war ihm schleierhaft. Womöglich weil ihm solch Ungerechtigkeit nicht einfach egal war? Oder lag es an etwas anderem? Schwer zu sagen ...

Amaiko stürmte vor und sprengte die Türe, ihr Bunshin hechtete nach und entlud sich innerhalb des Raumes. Die nächsten Sekunden vergingen alle blitzschnell. Ryosuke stürmte als Zweites in den Raum. Einen kurzen Moment huschten seine Augen durch den Raum und er zählte insgesamt sechs Leute. Nun gut, seine sensorischen Fähigkeiten musste er wohl noch etwas ausbessern, ganz so viele, wie er befürchtet hatte, warens dann doch nicht, dennoch kamen sie so auf zwei von ihnen für einen von ihnen. Immer noch mehr als genug Arbeit, Ryosukes Meinung nach. Seine Hand glitt zum Heft und er zog seine Klinge mit einem hellen Klirren aus seiner Schwertscheide.
Zu seinem Erstaunen waren hier vor allem Frauen anwesend. Vier davon gehörten dem weiblichen Geschlecht an, während sich noch zwei Männer herumtummelten. Der Bunshin von Amaiko hatte gute Arbeit geleistet. Gestöhne ging durch die Reihen der Gegner und Ryosuke brachte sich mit einem einknicken der Knie vor einem heftigen Schlag von rechts in Sicherheit, bevor er eben jenem Gegner eine Faust in den Bauch rammte.
"Wer seid ihr?!!", herrschte eine weibliche, strenge Stimme durch den Raum, die eindeutlich nach dem Anführer klang. Verstörend an der ganzen Sache war nur, dass es eine Frau zu sein schien.
Ein höhnisches Lachen erklang. "Ihr wollt zu zweit aufhalten, was ich ins Rollen gebracht habe? Das ist ja schon fast süss ...", fuhr sie fort, "wenn ihr jetzt ganz artig seid und euch ergebt, werde ich euch nicht töten.", und war ihre Stimme davor belustigt und herausfordern, so war sie nun voller Ernsthaftigkeit und hatte etwas Düsteres angenommen.
Ryosuke blickte kurz zu Amaik, bevor er zu der vermeindlichen Anführerin blickte und sie kurz musterte. Er kannte sie nicht, er hatte sie noch nie zuvor in seinem Leben gesehen, dennoch fragte er sich, wieso genau eine Frau die Anführerin dieses Überfalles war.
Für einen Moment schienen die kurz zuvor ausgebrochenen Kampfhandlungen aufgehört zu haben. Es schien, als wären alle versteinert und warteten auf die Antwort der Eindrinlinge, um ihnen zumindest eine Chance zu gewähren, sich zu ergeben. Sein Schwert fest in der Hand richtete sich Ryosuke zu seiner vollen Grösse auf und blieb in einer offensiven Haltung, um jederzeit einen Angriff zu erwidern. "Was genau ist es denn, was du  hier ins Rollen gebracht hast, hm? Erscheint mir ziemlich seltsam dass genau eine Frau diese Horde von rüden Wüstlingen anführt.", entgegnete Ryosuke nun mit fester Stimme und dachte nicht daran, sich einfach zu ergeben. Mit Sicherheit dachte auch Amaiko so!

[OoC: Amaiko darf die Anführerin ruhig kennen (kannst ihr auch gerne n'Namen geben), da die Anführerin früher einmal in Nadeshiko lebte. Wie lange das her ist spielt eig keine so grosse Rolle, solange es mindestens ca vier Jahre her ist. ^^]
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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Do Jan 28, 2016 8:14 pm

Sprengen, Stürmen, Schocken... Stoppen. Amaiko und ihre Doppelgängerin erlebten eine böse Überraschung, und während der Kagebunshin immerhin noch pflichtbewusst sein Erstaunen zu unterdrücken wußte, um eine Raiton-Peitsche durch den Raum flirren zu lassen, hatte das Original eine kleine Hürde vor sich. Sie hatte geplant, erst im Inneren des Raumes spontan eine Angriffstaktik zu wählen. Doch nun schlug ihr die Realität eine Bratpfanne ins Gesicht.
Bratpfanne? Ist das nicht sexistisch, Erzähler? Gegenfrage, wenn nicht hier, wo dann!
Amaiko jedenfalls reagierte, als hätte die Raiton-Peitsche einen Querschläger hingelegt und ihr einen Volltreffer verpasst. Mit vielen Dingen hatte sie gerechnet und sich darauf eingestellt, entweder Wind oder Blitze in den nächstbesten Gegner zu hämmern. Doch in ihrem Kopf waren diese Gegner... keine Gegnerinnen.
Hier verwischte eine bis dato äußerst bequeme Grenze ganz empfindlich.
Blinzelnd wandte sich Amaiko der Frau zu, die unmittelbar nach dem kurzen Krawall das Wort ergriffen hatte. Sie kannte diese Kunoichi. Was die Sache nicht leichter machte. Eher schwerer. Viel schwerer.
Die Drohung wurde zunächst gar nicht wirklich angenommen, prallte eher harmlos ab an der Überraschung, welche die Kunoichi Amaiko mit ihrem Auftritt beschert hatte.
... Du, stieß sie schließlich hervor. Zeigte mit den Finger auf sie, als wolle sie die ehemalige Dorfgenossin damit pieken und so feststellen, ob sie echt war. Doch dazu gab es ja bessere Mittel. Ist das Illusion? Irgendein Erinner-dich-und-schäm-dich-Genjutsu?
Sie glaubte selbst nicht dran, sonst hätte sie nun wohl Kai geschrien.
Am Rande ihres Bewusstseins flackerte, dass ihr Gegenüber von "zu zweit" sprach. Warum nur zu zweit? War Ryosuke verschwunden und nur Yukari...?
Ryosuke ergriff das Wort und gab ihr damit unabsichtlich ein ganz gewaltig schlechtes Gewissen. Sie dachte schlecht von ihm, und er rannte ihr immer noch nach, war kämpferischer und entschlossener als sie und war doch eigentlich nur ein Unbeteiligter, der im Grunde einen reinen Freundschaftsdienst an einer flüchtigen Bekannten leistete.
Er fragt die richtigen Dinge. Sie sagte es mehr zu sich selbst als zu irgendwem Bestimmtem. Das Nächste rief sie dafür wieder etwas kräftiger. Während du recht mutig bist, vom Töten und Ergeben zu sprechen, als würden deine Leute nicht mit Lähmungen am Boden liegen. Blitze zuckten als Bündel aus ihrer Handfläche. Ich hasse das. Ich hass´ das ganz doll. Bei soviel Übermut raucht mir der Kopf.
Die Paralyse war nicht stark. Sie mochte bereits nachlassen.
Der Kagebunshin jedoch lächelte. Und dann passierte alles zugleich: Die Doppelgängerin holte plötzlich in einer fließenden Bewegung eine Rauchbombe hervor, ließ sie hochgehen, vernebelte die Sicht - und das Original ließ erneut die Raiton-Peitsche herumschnappen, in breiter Fläche nach links. Bei zahlenmäßiger Überlegenheit war Sichtvernebelung niemals falsch.
Du rechts, rief sie Ryosuke zu. Los!
Später würde sie einige Entschuldigung und Bitte und Danke anfügen müssen.
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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride   Fr Feb 26, 2016 7:44 pm

"Illusion?", wiederholte die Frau, deren Namen Tsumeboshi war, "Ich bin mit Sicherheit keine Illusion. Ich bin hier, damit dieses ganze Dorf endlich lernt, was für eine idiotische Tradition sie schon seit Jahren und Jahrhunderten festhalten und einfach nicht zerschmettern wollen.", erkläte sie dann mit wütender Stimme und Ryosuke konnte an ihrem Körper erkennen, das sie vor Zorn bebte. Dennoch verstand er nur die Hälfte davon, was sie von sich gab, immerhin hatte er das Hintergrundwissen darüber nicht, was Tsumeboshi alles zugestossen war. Wie sie als junge Frau das erste Mal besiegt wurde und nach Jahre zurückgekehrt war, in die Obhut ihrer Mutter, weil ihr Ehemann gestorben war. Zwei Kinder hatte er ihr hinterlassen, um die sie sich zu kümmern hatte. Dann war ein zweiter Mann gekommen und hatte sie besiegt. Da sie auch viel Zeit für ihre Kinder opfern musste, blieb ihr kaum Zeit zum trainieren, weshalb sie ein leichtes Opfer darstellte. Schlussendlich war sie ein weiteres Mal gezwungen gewesen, aus dem Dorf auszuziehen, ihre zwei Kinder durfte sie nicht mitnehmen, diese musste sie bei ihrer Mutter in Nadeshiko zurück lassen, da ihr neuer Ehemann keine Kinder wollte, die nicht von ihm stammten. Mit schwerem Herzen hatte sich Tsumeboshi also von ihren Kindern verabschiedet. Und das war noch nicht das Ende der Geschichte ...
All dies wusste Ryosuke nicht, als er das von Wut verzerrte Gesicht Tsumeboshis erblickte, die Amaiko anstarrte, als wäre sie der Teufel höchstselbst und als ihr Blick auf ihn überschwenkte, wurde sie sogar noch etwas finsterer. Sie schien Männer zu verabscheuen, würde Ryosuke ihre Geschichte kennen, würde er es wohl auch verstehen.
Doch lange blieben sie nicht in dieser Situation. Amaiko wurde nun ihrerseits etwas lauter und erklärte, dass sie solch überhebliches Verhalten nicht ausstehen konnte. Ryosukes Griff um das Heft seines Schwertes verhärtete sich noch ein wenig, den er stellte sich auf einen weiteren Kampf ein, während er aus den Augenwinkeln zu Amaiko starrte. Sie zumindest schien diese Frau zu kennen, die sich unerlaubten Zutritt ins Kagebüro verschafft hatte. Doch wie gut kannten sie sich wirklich?
Und dann geschah es. In einer Sekunde herrschte noch Stille, auf die nächste Folgte Lärm. Amaikos Bunshin hatte Rauchbomben geworfen was den ganzen Raum vernebeln liess. Ryosuke ging über und konzentrierte sich einen Moment sehr stark um das Chakra innerhalb des Raumes ausmachen zu können. Da der Raum nicht besonders gross war, fand er sich dank seiner sensorischen Fähigkeiten ganz gut zurecht, selbst bei dem dichten Nebel.
Wie Amaiko es verlangt hatte, kümmerte sich Ryosuke um die rechte Seite. Sofort stürmte er los, auf den ersten Gegner zu. Dieser wich im letzten Moment zurück, als er ein Schwer durch den Nebel blitzen sah. Ein Kampfabtauscht folgte, in dem Ryosukes Gegner vor allem auswich und immer wieder Finten antäuschte, jedoch nie gross zum Angriff überging. Es war ein Spiel, das ihn früher oder später ermüden würde, sollte sein Gegner über eine grössere Ausdauer verfügen, als er. Ein zweiter Gegner trat aus dem Nebel in seine Richtung. Entweder hatte dieser nur Glück gehabt oder aber er besass ebenfalls sensorische Fähigkeiten. Und beim zweiten Blick bemerkte Ryosuke, dass der zweite Gegner auch eine der Frauen war, aber nicht Tsumeboshi.
Sie griff ihn mit einer mit Stein umantelten Faust an, während der andere Gegner gerade Fingerzeichen formte und Feuerchakra in seinen Lungen sammelte.
"Mist ...", murmelte Ryosuke und trat einige Schritte zurück, was die Frau mit der Steinhand nur knapp direkt vor ihm vorbei sausen liess. Kurz darauf flog ihm eine Feuerkugel entgegen. Ihm blieb keine Zeit, um seitlich auszuweichen, so hob er beide Arme schützend vor sein Gesicht und spürte kurz darauf die brennende Hitze. Jedoch nur für wenige Sekunden, den dem Jutsu war anscheinend nicht allzu viel Chakra beigefügt worden. Es schien, als wollten sie das Gebäude instand halten wollen.

Yukari hatte sich indes in etwa die Position von Amaiko gemerkt und hatte diese im plötzlich aufgekommenen Handgemenge gesucht ... Und mit viel Glück dann auch gefunden. "So trifft man sich wieder. Hi. Entweder, du stellst dich jetzt auf unsere Seite oder ich muss dich leider aus dem Weg räumen.", Yukaris Faust schnellte in die offene Handfläche, was ihr ein angriffslustiges Aussehen verlieh, "Nun, wie lautet deine Antwort? Es wäre echt sehr schade, wenn wir uns bekämpfen müssten. Und das mein ich absolut ernst."
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[Amaiko & Ryosuke] how to catch a bride
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