Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour

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Hatake Miaka
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BeitragThema: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Di Dez 15, 2015 3:43 pm

Eine Einladung ihrer Truppleiterin, das war doch mal etwas, das Miaka sich weniger vorgestellt hätte. Worum es bei diesem Treffen ging, wusste die Hatake nicht, aber Ai war ihr noch ein kleines Rätsel. Es war ihr klar, dass ihr kindliches Aussehen so nicht stimmen konnte. Es blieb ihr nicht viel übrig als der Einladung Folge zu leisten, einerseits aus Pflichtgefühl, andererseits aus Neugierde. Der Treffpunkt war ein kleines Café im Stadtzentrum. Es hatte einige Leute da, was die Anbu etwas stutzig machte. Ihr war auch geraten worden in zivil aufzukreuzen, so stand sie nun da in ihrer roten Hose und weisser Bluse und schaute etwas verloren durch die Gegend. Sie blickte nochmals auf den Fetzen Papier, Genauer war der Ort nicht beschrieben und anscheinend nur an sie addressiert gewesen, nicht an den weiteren Teamkameraden. Wollte Ai sie speziell ausnehmen? Nervostität blubberte in ihrer Magengegend, als sie in das Café eintrat und ausschau hielt. War Ai schon irgendwo zu sehen? Ein schwarzhaariges Mädchen mit roten Augen sollte nicht allzu unauffällig sein.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Di Dez 15, 2015 4:16 pm

Ai hatte die Augen geschlossen und geschlossen und saß in ihrer Schuluniform. Sie trug eine schwarze Bluse und einen schwarzen knielangen Rock. Aktuell saß sie dort, auf ihrem Platz, und trank einen guten Tee. Sie wirkte eher verloren und wie eine Schülerin, als eine hochklassig ausgebildete Shinobi. Immerhin war sie doch eigentlich eine Kunoichi, dazu noch eine ANBU und dort auch noch eine Squad-Leaderin, aber wie man weiß kann der Schein nun einmal trügen und dieser Schein der von Ai ausgeht war sehr stark, und eben dies wollte sie auch erzeugen.

Dann sah sie im Augenwinkel, dass die gesuchte Person nun endlich erschien. Aufsehen erregen zu vermeiden war wohl nicht so ihre Stärke, auf jeden Fall wurde die Silberhaarige von einigen Herren begutachtet. Ai schüttelte innerlich den Kopf, nach außen hin war sie noch immer die gefühlslose Puppe. Sie blickte auf und stellte ihre Tases auf den Tisch vor sich ab. Sanft lächelte sie nun die Andere an. Es war ein anderes Bild als das, was Ai als ANBU vermittelt haben wird und sie hob leicht die Hand, damit die vermeintlich Ältere sie finden konnte. Rufen war leider nicht ihr Fall, dafür war wohl Ai zu sehr auf Vornehm getrimmt, aber auch unter dieser Schale steckte eine sehr anderer Kern, denn hinter Ai war nun einmal eine starke Kämpferin verborgen, was Miaka schon während der Trainingsmission mitbekommen haben wird. Ai hat nun einmal gelernt unnahbar und unantastbar zu sein. Dies spiegelt auch sehr stark ihren Charakter und ihren Kampfstil wieder.

Ai wollte nach dieser Mission mit ihren Beiden Untergebenen einmal sprechen, sowohl Miaka, wie auch mit Noru und Miaka machte den Anfang. Sie hatte kurzzeitig den Eindruck gehabt, dass die Anwensenheit des Mannes Miaka ein wenig verunsicherte, wobei es natürlich auch Andersrum der Fall war. Ai war sich noch nicht ganz sicher und wie konnte man besser an Informationen kommen, als mit diesen Personen zu sprechen? Und eben dies wollte Ai hiermit tun, sie wollte mit Miaka ein wenig "plauschen" um an Informationen zu kommen. Es war nun eimal etwas Anderes eine erwachsene Frau zu sein, oder aber ein junges Kind und Ai konnte noch nicht ganz abschätzen, ob Miaka sie als Kind sah, oder aber eher als Erwachsene. Was wusste die Frau, die sich Yuki nannte über die Schwarzhaarige? Hatten sie früher schon einmal eine Mission zusammen bestritten? Immerhin konnte dies doch sein, oder? Aber... nein, eher weniger, denn an Miaka hätte sich Ai sicherlich erinnert und außerdem war Ai auch älter als Miaka, was diese ihr wohl kaum glauben würde, aber Ai würde dies auch nicht sofort demonstrieren, immerhin hielt sie ihr wahres Selbst noch hinter dem Berg.
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Hatake Miaka
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Mi Dez 16, 2015 6:57 pm

Blicke hüpften zu Miaka, als sie eintrat. Es war immer so, alleine ihre Haare waren  der Farbe wegen ein Blickfang. Nicht immer fasste die Kunoichi dies positiv auf. Sie schaute sich in dem Café um, während sich ihre Augen von der Sonne an das schummerige Licht gewöhnten. Ohne einem der Gaffer überhaupt Beachtung zu schenken trat sie weiter in das Lokal. Dann sah sie den bekannten Kopf. Schwarzes Haar, Kindesalter und äusserst ruhig, da sass Ai und trank seelenruhig Tee. Sie hatte Miaka wohl schon gesehen gehabt, denn sie hatte die Hand leicht erhoben, wie zum Grusse. Miaka nickte ihrer Chefin zu und kam hinübergeschritten. Eindruck hatte sie in der Trainingsmission definitiv gemacht gehabt. Während sie weniger begabt im direkten Kampf war, ist sie sehr wohl eine machtvolle Supporterin und definitiv eine Bereicherung des Teams. Aber einschätzen kann Miaka Ai kaum. Wahrscheinlich beruht dies auf Gegenseitigkeit, ansonsten wäre sie wohl kaum hierher beordert worden.
"Guten Tag", begrüsste Miaka die kleine Schwarzhaarige mit einer leichten Verbeugung. Auch wenn sie in zivil nicht ihre Übergeordnete war, so war es dennoch angebracht den entsprechenden Respekt zu zollen. Sie winkte kurz einer Bedienung, die auch fix ihre Bestellung aufnahm. Auf dem Trockenen wollte sie hier nicht sitzen. "Nun, was ist der Grund für dieses Treffens?", fragte die Anbu nachdem die Bedienung wieder abgerauscht war. Es könnte viele Gründe geben. Passte sie vielleicht doch nicht ins Team? War sie sinst irgendwie unangenehm aufgefallen? Oder wollte sie vielleicht ihr Urteil über den neuen Teamkameraden hören? Was es auch war, es blieb der Silberhaarigen nichts übrig als auf die Erläuterung zu warten.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Do Dez 17, 2015 8:40 am

Ai nickte der Jüngeren zu, als diese zu ihr gekommen war und blickte sie forschend an, wieder dieser starre blick von Ai und sie legte ihren Kopf leicht zur Seite.
Ich grüße dich Yuki., sagte sie lapidar dahin. Es war nichts ungewöhnliches jemanden beim Vornamen zu nennen, zumindest wenn man sich besser kannte und nach außen hin zumindest war es der Fall. Man könnte denken, so wie die Beiden miteinander umgingen war entweder Ai eine Adlige und Miaka sollte sich um sie kümmern, oder aber Ai und Miaka kannten sich näher. Sicher war auch der Gedanke von Manchen, dass Ai die Schülerin Miakas war, doch leider war das Problem, dass Miaka und Ai dafür nicht vertraut genug wirkten und Ai auch ansonsten nicht wie eine Kämpferin. Dafür fürchtete sich der Ein oder Andere vor Miaka. Sie wirkte düster, aggressiv und vielleicht auch totbringend. Auf jeden Fall war sie nicht einfach zu handhaben, zumindest sagte man sich dies.

Ai stellte ihre Tasse ab und wartete, bis das Getränk Miakas kam. Danach schenkte sie der Anderen ihre vollste Aufmerksamkeit.
Ich bat dich her, da ich von dir wissen möchte, wie du die Trainingsmission einschätzt, Harmonien innerhalb des Teams und die Fähigkeitenaufteilung. Fehlt dir etwas, bist du mit etwas nicht zufrieden? Und um deine Unverfangenheit zu gewährleisten bat ich um eine persönliche Unterredung mit dir., begann sie nun und sah auf ihre leere Tasse. Während der Mission hatte sie kaum eine Regung gezeigt, doch nun wirkte sie ein wenig traurig, während sie so auf die Tasse blickte. Man konnte auch sehen, dass die vermeintlich Jüngere dezent geschminkt war, was wohl eher an ihrer Tarnung lag, als an etwas Anderem. Sicher würde dies Miaka auch auffallen.
Außerdem ist mir wichtig, dass ein Team sich gegenseitig vertrauen kann, dass wir blind mit einander und für einander agieren und reagieren können. Hierzu ist ein besserer Kontakt nötig. Ich für meinen Teil vertraue euch beiden voll und ganz und würde mein Leben für euch einsetzen, und das obwohl wir uns erst 2 Tage kennen, einfach weil ich weiß, dass ich euch vertrauen kann. Ihr seid mit mir in einem Team, kampfes- und missionserfahren und habt beide eure Päckchen zu tragen, wie jeder Andere auch., begann sie. Sie sprach so, dass Miaka es hören konnte, aber nicht so laut, dass es Andere vernehmen konnten. Es sollte eben wie eine normale Unterhaltung gelten und Ai vermied es absichtlich Worte wie ANBU oder dergleichen in den Mund zu nehmen. Sie wollte nicht das größte Tabu brechen, was es gab, Regel Nr. Eins, man redet nicht über die ANBU, zumindest nicht, wenn man ihr angehört.

Forschend sah Ai Miaka an und ihre Augen wanderten immer wieder über das Gesicht, um eine Regung abzufangen, über den Hals, in der Annahme, dass schwere Atmung möglich wäre, oder das bekannte „schlucken“, wenn man über unangenehme Dinge sprach, oder ertappt war, aber auch über die Bluse, unter der sie an der Schulter, so wie Ai auch das Zeichen der Eliteeinheit trug. Die Jüngere lächelte dann jedoch kurz, stützte ihre Arme am Tisch ab und legte ihren Kopf auf ihre Hände. Sie lächelte dabei noch immer und mit diesen starren Augen und dem allgemeinen Wechsel der Farben an Ai wirkte es fast schon ein wenig gruselig.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Do Dez 17, 2015 6:00 pm

Ai grüsste sie zurück, mit dem Decknamen. Fast unmerklich verzog Miaka den Mund, hoffentlich hörte das niemand. Hatte sie auf den Dokumenten nicht ihren Namen gehabt? Es wäre viel unauffälliger sie bei ihrem richtigen Namen zu nennen hier. Aber das Unheil war bereits angerichtet, die Milch verschüttet. Ai, die Silberhaarige kannte den richtigen Namen ihrer Anführerin nicht, wirkte nicht wirklich gefährlich hier, und das Treffen wahrscheinlich recht merkwürdig. Es konnte vieles hineininterpretiert werden, die glücklicherweise naheliegendste Idee war wohl, dass die junge Dame einen Begleitschutz bekommen hatte.
Eine Weile sagte niemand was, im Stillen wartete die Hatake bis Ai ihr sagen würde, was der Grund für dieses Treffens sei. Irgendwann kam Miakas Tee, den sie dankend annahm. Zucker kam keiner hinein, dafür etwas Zitronensaft, den sie extra bestellt hatte. Dann rückte die Frau, Miaka war sich sicher dass sie eine war, heraus mit dem was sie eigentlich wollte. Es war keine Schelte, sondern eher eine scheinbar besorgte Frage nach ihrem Wohlbefinden in dem Team. Ai wirkte sogar etwas bedrückt dabei. Etwas verwirrt schaute die Silberhaarige auf das Mädchen vor ihr. Hatte sie den Anschein erweckt, dass sie unzufrieden wäre? Sie hatte wohl etwas kühl gewirkt, niemand der anderen beiden an sich heran gelassen, aber Ai war auch nicht gerade zugänglich gewesen während der Übung. "Nun, ich denke es ist noch etwas früh dies zu sagen", begann die Grössere nachdenklich. "Spontan finde ich das Team an sich recht angenehm, wir stehen uns sicherlich nicht im Weg und wir sind einigermassen gut ausgewogen. Das einzige, was mir etwas sorgen bereitet, ist die Suiton-Schwäche, ausser sie haben etwas dagegen. Hikari und ich benutzen beide Katon, was dadurch massiv geschwächt wird. Generell bin ich dem Wasser... nicht sonderlich... zugetan", gab sie etwas knirschend zu. "Aber für Detaillierteres müssten wir wohl noch eine Weile zusammen agieren um wirklich ein Gefühl füreinander entwickeln zu können und unsere Techniken optimal abstzustimmen." Sie nahm einen Schluck des leicht sauren Tee's und liess die heisse Flüssigkeit genüsslich ihre Kehle runterrinnen.
Nun sprach Ai von Vertrauen, dass sie in das Team hatte. Sie erzählte, dass sie jederzeit für einen von ihnen sterben würde. Miaka seufzte leise und blickte nachdenklich an die Decke. Für jemanden sterben war schon immer ein eher heikles Thema für die Frau gewesen. "Ich vertraue euch beiden auch soweit, dass ihr mich nicht verraten, verkaufen oder einfach ein Messer in den Rücken rammen würdet", vielleicht klang es etwas zynisch, trotz des Plaudertones den sie angeschlagen hatte, aber eine gewisse Erfahrung war tatsächlich auch wieder da. "Ich würde euch auch nach bestem ermessen und mit all meiner Macht beschützen oder retten. Aber sterben würde ich wahrscheinlich nicht, aus mehreren Gründen. Es gibt jemand, den ich unbedingt beschützen will, jemand der meine Hilfe braucht, besonders jetzt. Ich kann diese Person nicht alleine lassen. Ich bitte sie das zu verstehen. Die Person bedeutet mir Alles." Von wem sie sprach, das liess Miaka offen. Es ging sie auch nicht wirklich etwas an und war wohl ein zu grosser Angriffspunkt, falls sie sich doch einmal einen Feind machte. "Ich möchte nicht abweisend wirken, tut mir Leid, falls dies der Fall ist. Ich bin normalerweise sogar recht umgänglich", erklärte die Anbu mit einem nun freundlichen Lächeln. "Es gibt nur bestimmte Themen, die ich nicht gerne anschneide. Aber was das Vertrauen angeht, bis zu einem gewissen Punkt vertraue ich ihnen natürlich. Sie sind meine Teamleiterin. Es wäre ziemlich kontraproduktiv, wenn ich jeden Satz in Frage stellen würde. Aber falls es ihr Ziel ist das Vertrauen zu stärken, warum fangen wir nicht mit unseren Namen an?" Miaka war eindeutig Neugierig, wie Ai tatsächlich hiess. Und mit ihrem vorherigen Team, zumindest was davon übrig war, war sie schliesslich auch näher bekannt. Nicht nur näher bekannt, ihr Teamkollege hatte ihre Schwester geheiratet!
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Do Dez 17, 2015 8:09 pm

Ai saß dort, mit überschlagenen Beinen und betrachtete das Licht, welches sich in ihrem Tee widerspiegelte. Sie blickte dann jedoch auf und strich sich eine Strähne ihres Haares hinter ihr Ohr. Sie blickte nun der Hatake direkt in die Augen. Sollte sie ihren wahren Namen verraten? Nun, selbst wenn sie es tat, die Hatake würde nicht viel damit anfangen können, denn immerhin ist der Name in keinen großen Geschichtsbüchern oder Heldentaten vermerkt. Sie lächelte ein wenig, auch wenn es komisch wirkte, aber sie tat es wirklich und es war sicher auch irgendwie süß mit anzusehen, wie Ai lächelte.
Du hast recht, ich sollte mich dir vorstellen. Mein Name ist Ayase Ayumi, mit Spitz- und Rufname Ai. Durch mein verändertes Aussehen weiß niemand wie ich wirklich aussehe oder wie ich wirklich heiße. Ich habe leider auch keine großen Freunde, mit denen ich meinen Namen teilen kann. Einzig meine Pflicht Konoha gegenüber und meinem Team gegenüber hält mich am Leben und gibt mir einen Lebensinn. Wenn ich einmal Abends nach Hause komme, bin ich alleine., sagte sie nun und öffnete sich ein Stück weit. Sie wollte Vertrauen erhalten, also musste sie auch Vertrauen geben. Sie erhoffte sich jetzt eigentlich ein Stückweit Entgegekommen von der Hatake, denn immerhin hatte sie ihren wahren Namen preis gegeben, sie hatte ein wenig ihre Wohnsituation beschrieben. Sie erhoffte sich nicht, dass die Andere direkt ihr alles erklärte und erzählte, aber sie hoffte auf ein wenig Entgegenkommen.

Miaka hatte von einer Person gesprochen, einer Person die ihr scheinbar sehr viel bedeutete und die sie schützen wollte, doch es gab viele solche Personen im Profil. Sie wollte jedoch gerne mehr wissen und so setzte sie sich etwas offener hin, als dann auch noch einmal die Bedienung kam. Ai bestellte noch ein Stück Schokoladentorte und nachdem sie gehört hatte, ob Miaka auch etwas wollte war die Bedienung auch schon wieder abgerauscht. Ai betrachtete die Silberhaarige weiter und sah ab und an an ihr vorbei, zu einem Tisch, wo es ein wenig lauter zuging. Ai wirkte weder nervös, noch besorgt, aber in wirklichkeit beobachtete sie die beiden Herren, die dort die Kellerninnen immer wieder angruben genau. Sie empfand es als widerlich und dann brüsten sie sich auch noch, wie hoch sie ja im Rang seien, dass sie ja Chû'nin waren und sich scheinbar alles erlauben durften. Ai kotzte innerlich ab, aber sie benahm sich und trank einen neuen Schluck von ihrem Tee. Man hörte ein lautes kreischen und ein Lachen, während einer der Typen seine Hand an einer Stelle hatte, wo sie definitv nicht hingehörten. Ai war derweil aufgestanden und schritt zu den Männern herüber, nur um die Hand unter dem Rock vorzuziehen und am Handgelenk festzuhalten.
Was tut ihr da? Schämt ihr euch nicht?, fragte sie nun und die beiden Chû'nin schauten Ai an und begannen zu lachen. Derweil war der eine aufgesprungen und kam um den Tisch herum.
Hey Kleine, geh heim zu deiner Mama ja? Hier will niemand so ein junges Kücken wie dich. Brüste... das ist das was zählt, sprach er nun und Ai sah ihn unbeeindruckt an. Sie lies die Hand los und scheinbar war sie auf Lauerstellung, zumindest würde dies Miakas geübter Blick ausmachen.
Heim zu meiner Mama?, fragte sie als der Eine sie am Kragen packte und einfach anhob. Sie war nun einmal leicht, doch Ais Blick blieb hart.
Zu welcher Mama soll ich denn gehen?, sprach sie, als der Typ sich nicht mehr rührte. Er begann zu zittern und der Körper wurde aschfahl, ehe er schreiend in die Knie ging, sich den Kopf hielt und Ai damit loslies.
Miaka, gehst du mir kurz zur Hand?, fragte sie und zeigte auf die Beiden, während der eine schreiend auf dem Boden hockte und der Andere gerade sauer Ai anstarrte und ausholen wollte zum Schlag.

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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   So Dez 20, 2015 4:23 pm

Ai dachte anscheinend nach. Miaka nutzte die Bedenkzeit um selbst einen Schluck ihres Tees zu nehmen und die Mimik ihrer Gesprächspartnerin zu beobachten. Sorge sah sie keine, sie wirkte eher zufrieden. Es war definitiv ein Unterschied zu der sonstigen eher neutralen Miene, die sonst das Gesicht des Mädchens ihr gegenüber zeichnete. Miaka hätte sie als friedlich bezeichnet. Was darauf folgte wirkte aber weniger erfreulich auf die Silberhaarige. Sie hatte immer irgendwen um sich herum. Früher die Familie, dann ihre Schwester Mayura. Während der früheren Anbuzeit war es Tenzou, der ihr freundliche, beziehungsweise eher brummige, Gesellschaft geleistet hat. Nach dem Unfall war es eine alte Dame und danach wieder ihre Schwester, Tenzou und Ringo. Das war wahrscheinlich auch gut so, Miaka war schliesslich keine einsame Natur und mochte es, wenn im Haus etwas läuft. Deswegen tat ihr Ai, beziehungsweise Ayumi etwas Leid. Sie konnte sich gar nicht vorstellen wie einsam so ein Leben sein musste. "Es stand wahrscheinlich schon in den Akten, aber ich stelle mich dennoch einmal richtig vor. Mein Name ist Hatake Miaka, Yuki ist nur ein fiktiver Name, nicht einmal Spitzname oder so. Ich höre auch auf Mia", stellte sie sich korrekt vor. "Nun, falls die Einsamkeit dir etwas zuviel wird, fühl dich frei bei mir vorbeizuschneien, wann immer du willst. Es ist das helle Haus im Hatake-Viertel, sollte nicht zu verfehlen sein. Es hat einen kleinen Bambusgarten draussen", beschrieb sie dann mit einer Einladung wo sie wohnte. Irgendwas Spezielles war sowieso nicht im Haus, von Ringo mal abgesehen aber diese hatte sie ja nicht erwähnt.
Die Bedienung hatte Miaka total verpasst, Ai hatte jedoch eine Schokoladentortenbestellung heraus bekommen. Die Stille im Café, abgesehen vom üblichen Gesprächspegel, wurde gestört und eine Gruppe zunehmend lauter. Miaka seufzte, es gab immer irgendwelche Randalen und wirklich lust sich mit denen auseinander zu setzen hatte sie auch nicht. Ai schien mehr an der Konfrontation interessiert zu sein, denn sie blickte neben der Hatake durch zu der Quelle des Lärms. Sie versuchte es zu ignorieren und knabberte an dem Keks, der mit dem Tee angekommen war. Zumindest war es ihr Ziel das ganze zu ignorieren, Ai hatte andere Pläne. Sie stand auf und stellte die Kerle zur Rede. Ganz hatte die grössere Anbu nicht mitbekommen, um was es ging. Aber scheinbar war Ai ziemlich sauer. Die Übeltäter waren einige halbstarke Chunin, die wahrscheinlich gerade erst ihre Prüfung geschafft haben und nun mit dem verbundenen Ego-Schub aufmuckten. Nun misshandelten sie eine der Bediensteten. Das konnte auch die Hatake nicht durchgehen lassen, überliess aber Ai erst das Feld. Besonders beeindruckt wirkten die Chunin nicht von der kleinen Schwarzhaarigen, ein schwerer Fehler. Einer der Kerle hatte die Anbuleiterin gepackt und hochgehoben. Relativ amüsiert schaute Miaka nun, wie der Kerl sie auch promt wieder losliess und wahrscheinlich unter dem Einfluss eines Genjutsus schreiend in die Knie ging. "Sicherlich", antwortete Miaka frech grinsend und liess die Knöchel knacken, als sie langsam mit funkelnden, violetten Augen auf das Paar Chunin zutrat. "Show ist zu Ende, ihr Knilche. Lasst das euch eine Lehre sein, einfach Person anzufassen." Sie packte den, der nicht am Schreien war, am Kragen und hob ihn spielend über ihre Schulter. Den Anderen schliff sie einfach über den Boden. Das ganze Café kicherte, als die Anbu die beiden, einer nach dem anderen, durch die Türe schmiss. "Ihr könnt froh sein, dass ihr ohne Anzeige davonkommt. Davon hättet ihr schon Mal euren Rang verlieren können. Und nun trollt euch, bevor ich es mir doch noch anders überlege!" Die beiden schauten sie nur entgeistert an. "Los macht schon!", knurrte die Silberhaarige nun etwas aggressiver. "Und ich kenne eure Gesichter, also benehmt euch!" Die Chunin stoben davon und Miaka drehte sich Grinsend auf dem Absatz um. "Sooo, einmal weniger Lärmbelästigung! Alles in Ordnung Miss?", fragte sie die Bedienstete, die vorher misshandelt wurde. "Und dürfte ich ein Stück vom Zitronenkuchen haben, bitte?"
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   So Dez 20, 2015 10:55 pm

Ai blickte nun die Jüngere an und nickte zufrieden, als Miaka nun die Beiden hinausbeförderte. Sie selber hatte für eines gesorgt, dass die Dominanz dieser beiden Idioten endete. Sie hatte sie vorgeführt und das hatte nämlich eines zur Folge, dass man sie nicht mehr ernst nehmen konnte. Einer von ihnen ist schreiend auf die Knie gegangen, wie ein kleiner Junge und hat geschrien wie ein Mädchen. Vor allem war dieser Typ vor einem vermeindlichen Mädchen auf die Knie gegangen. Diese Typen würden so schnell sich nicht wieder sehen lassen, dafür war das zu viel und sie hatten ihre Galubwürdigkeit hier verloren. Ai war siegessicher. Derweil schaute die Kellnerin auf und steht dann auf. Sie nickt auf Miakas Wunsch hin nur, notierte sich dies und ging schnell nach hinten. Scheinbar musste sie es erst verarbeiten. Ai blickte dann Miaka an.
Lass uns zurück auf unseren Platz gehen, Mia-chin., sagte sie nun und ging vorweg. Dabei blickte sie sich um. Sie tuschelten schon wieder, wahrscheinlich wegen Ais Körpergröße, ihrem Auftreten, ihrer arroganten Art den Typen gegenüber. Sie seufzte innerlich, außerlich jedoch verzog sie keine Mine. Sie setzte sich brav wieder hin und aß ihren Kuchen und trank von ihrem Tee. Sie wartete noch auf Miaka und wollte gerade die Untehraltung fortsetzen, als nun die Kellnerin kam und Miaka den Kuchen hinstellte, den sie bestellt hatte. Und Ai bekam einen riesigen Eisbecher und eine heiße Schokolade. Die Kellnerin grinste über beide Wangen.
Als Dank., sagt sie und stellt dann Miaka einen Kaffee hin, der mit den besten Bohnen des Cafés gemacht wurde. Sie grinste Miaka an.
Sie und Ihre kleine Schwester müssen nichts zahlen, das geht aufs Haus, dafür dass sie diese Rowdies vertrieben haben. Es war beeindruckend, wie Sie die Beiden hinausgeworfen haben und bei dir, es war süß, wie du dazwischen gegangen bist, aber Mut sollte nicht in Tollkühnheit ausarten, wir wollen doch nicht, dass deine große Schwester sich Sorgen macht., sagte sie nun und streichelte Ais Kopf. Diese wurde hochrot, ob nun vor Wut, oder aber vor Scham wusste sie nicht. Diese Frau hatte alles falsch verstanden und sie würde aktuell wie ein Kind behandelt, gut ok, sie war ja an sich auch ein Kind, sie sah aus wie 14, aber dennoch ein wenig mehr Respekt würde sie sich schon noch wünschen. Sie sah beleidigt von der jungen Frau weg und die Kellnerin wirkte ein wenig überrascht.
Ohje, da habe ich wohl jemanden verärgert. Entschuldigen Sie, jetzt haben Sie Ärger mit ihrer kleinen Schwester., sagte sie nun. Ai hingegen hoffte, dass Miaka diese Situation aufklären möge.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Di Dez 22, 2015 3:45 pm

Die Kellnerin notierte die Bestellung und verdrückte sich schnell. Wahrscheinlich brauchte sie auch eine kurze Verschnaufspause nach dem Chaos. Auch im restlichen Lokal kehrte wieder die übliche Plapperstimmung ein, während Ai und Miaka sich wieder auf ihre Plätze setzten. Ai blickte sich etwas genervt um und die Hatake konnte die Blicke beobachten, die auf ihrer Gesprächspartnerin ruhten. Kleinere Wortfetzen drangen an ihr Ohr, zu sehr getuschelt um sie wirklich zu verstehen. Aber höchstwahrscheinlich waren die Leute der Meinung, dass die "Kleine" lieber den Älteren solche Sachen überlassen sollte. Wenn die nur wüssten.
Überraschend schnell kam der Kuchen, anscheinend war die Erholungsphase der jungen Frau recht kurz gewesen. "Dankeschön", bedankte sich die Silberhaarige, als sie ihr grosszügiges Stück Zitronenkuchen bekam. Aner das Tablet war nicht leer. Ai bekam einen grossen Eisbecher, eine heisse Schokolade und Miaka noch einen Kaffee dazu Auf Miakas fragenden Blick, antwortete sie: "Als Dank." "Das wäre nicht nötig gewesen, aber vielen Dank", antwortete sie lächelnd. Amüsieren tat sich die Anbu nun königlich. Die Kellnerin schwärmte von ihrer Aktion die Typen rauszuwerfen und strich dann Ai über den Kopf. Diese wurde knallrot und sah relativ schmollig in die Gegend. Die Reaktion schien die Kellnerin etwas zu verwirren. "Ah, bevor hier Missverständnisse auftreten. Sie ist nicht meine Schwester, ich bin ihr Geleitschutz. Sie ist die Tochter einer wichtigen Persönlichkeit, deren Name ich natürlich nicht nennen darf. sie ist es weniger gewöhnt, dass fremde Leute sie anfassen, von daher die Reaktion. Aber ich muss ihnen beipflichten. Die Aktion war zwar edel, aber recht... riskant. Ich bitte sie eurer Position bewusst zu bleiben, Mylady", plapperte die Frau aus dem stehgreif drauflos. "Es ist in Ordnung, sie wussten es ja nicht."
Miaka wartete bis die Kellnerin wieder verschwunden war und nahm ein Stück des Kuchens. "Hm, lecker", schnurrte sie praktisch. Er hatte genau die richtige Balance aus süss und sauer. "Ich hoffe du bist nicht allzu sauer wegen der kleinen Lüge. Aber spontane Erklärungen sind nicht so meine Sache. Das machte die ganze Situation einfacher", bat Miaka um Entschuldigung. "Ist der Eisbecher nicht etwas zu gross für dich?", konnte sie es doch nicht lassen Ai etwas zu sticheln.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Di Dez 22, 2015 4:04 pm

Ai betrachtete nun die junge Frau und die Kellnerin gab sich mit der Aussage der Silberhaarigen zufrieden und stiefelte ab. Ai seufzte kurz.
Schon gut, ich muss wohl mitspielen, sonst fliegt die Lüge auf… wobei… die Kellnerin ist neu, ich habe sie hier noch nicht nie gesehen und ich bin eigentlich sehr oft hier., sagte Ai nun und wirkte ein wenig misstrauisch, ehe sie dann jedoch wieder zu Miaka hin schaute und dann fragend auf ihren Eisbecher. Sie seufzte kurz und schüttelte dann den Kopf.
Nein, ich denke nicht., sagte sie nun und nahm den Löffel, nur um dann anzufangen diesen zu essen. Dabei beobachtete sie nun Miaka wieder mit ihren großen, starren Augen und man konnte nicht sehen, ob es Ai schmeckte, oder nicht, und es stand auch noch aus, ob das Verhalten, welches Ai an den Tag gelegt hatte vielleicht doch gespielt war, oder doch nicht, oder oder oder. Ai war ein Mensch der leider viele Fragen aufwarf, aber was hatte Miaka für eine Wahl? Sie konnte nur auf das Vertrauen, was Ai ihr sagte und wie sie sich verhielt, aber an einem konnte sie sich klammern, an Ais bedinnungsloser Treue ihrem Team und Konoha gegenüber, egal wie falsch auch der Charakter war, egal wie man sie einschätzte, sie hatte diese zwei Direktiven und an denen würde sie nicht rütteln.

Vorsichtig strich sie sich eine Strähne hinter ihr Ohr.
Mia-chan, es gibt vieles, was mir Sorgen bereitet, vor allem nach dem was während der Mission passiert ist. Vor allem eigentlich Verbündete dürfen sich nicht so gehen lassen, nimm es dir als Warnung und lerne daraus, dass du deine Gefühle stets unter Kontrolle haben musst. Sie zu verlieren bedeutet die Logik zu verlieren und wenn du die Fähigkeit verlierst logische Schlüsse zu ziehen, dann kann so vieles mehr aus dem Ruder laufen, du könntest wichtige Informationen preis geben und du verrennst dich in eigenen erdachten Realitäten., sagte sie nun ernst und war wieder vollkommen neutral. So wie sie Miaka und auch Noru beim ersten Treffen begegnet war. Sie meinte damit die Trainingsmission, die ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist, und die ihren Gegner so sehr auf hat fixiert sein lassen, so dass er den Sinn der Übung verfehlte. Die Mission war im Endeffekt eher eine Rettungsmission von Ai, da er sie herausgepickt hatte, sich an ihr rächen wollte und oder noch schlimmeres. Ai sprach nicht wirklich gerne darüber, aber wenn, dann als wäre sie nicht wirklich da gewesen, sondern distanziert, so wie jetzt.
Ich möchte ungerne eine meiner Untergebenen im Gefängnis besuchen müssen, zumindest nicht wegen solch einer irrationalen Entscheidung, die das Leben so vieler gefährdet hatte, immerhin war nicht nur mein Leben in Gefahr, sondern auch das von euch, von seinen Teamkollegen, von ihm selber und von der gespielten Geisel., sagte sie nun und überschlug die Beine, während sie weiter ihr Eis aß. In Ais Kopf hingegen ratterte es und Miaka würde mitbekommen, dass Ai sehr viel nachdachte, sehr weitläufige Gedanken zu fassen versuchte und sie versuchte in Worte zu packen. Sie seufzte leicht und blickte dann wieder Miaka an, mit ihrem üblichen Blick.
Noru-kun, also Hikari, du und ich, wir haben wirklich viel auf uns aufzupassen, denn wer weiß wer hinter wem her ist und wir können uns eigentlich nicht auch um unseren Rücken kümmern, sondern müssen uns darauf verlassen, dass dort jemand ist, dem wir vertrauen können., sagte sie nun und zeigte dann auf Miaka mit ihrem Löffel.
Ich werde mir euer Vertrauen erarbeiten, ebenso wie ihr mir durch eure Leistung und euer Dasein zeigt, dass ich mein Vertrauen nicht in die falschen Personen gesetzt habe., sagte sie nun und lächelte dann die Andere sanft an, es war ein ehrliches Lächeln.
Vertrauen ist wichtig, und wer nicht mit dem Gefühl der Sicherheit an eine Sache herangehen kann, der ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Mein Sensei brachte mir mal folgend bei: „Ich bin euer Schild, wenn ihr droht verletzt zu werden, ich bin für euch da, wenn ihr emotional und psychisch aufgebaut werden müsst. Ich werde mich immer vor euch stellen, egal was kommt, egal wer unser Gegner ist, selbst wenn er übermächtig erscheint, denn gemeinsam habe nwir eine Chance, gegen jeden und jederzeit. Das Vertrauen, welches wir einander stecken können und sollten wird dafür sorgen, dass unsere Bande nie reißen werden.“, sagte sie nun und lächelte sanft bei diesen Worten, während sie mit ihren Daumen über den Rand ihres Eisbechers strich.
Und nach diesem Grundsatz lebe und arbeite ich, Mia-chan., sagte sie nun und wirkte fast schon verträumt bei diesen Worten, jene Worte, die in Ai das bewirkten, was sie nun einmal war, eine stolze Supporterin, welche als Hase sich ins Gemenge warf.
Verzeih, ich werde wohl etwas nostalgisch… aber es tut gut endlich einmal über solche Dinge sprechen zu können., sagte sie nun und lächelte sanft.
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Hatake Miaka
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Do Jan 07, 2016 9:55 am

Laut Ayumi war die Kellnerin neu, ansonsten hätte es wohl nicht funktioniert. Miaka zuckte mit den Schultern. "Hat doch geklappt", gab sie relativ lässig zur Antwort und nippte an ihrem neu gebrachten Kaffee bevor sie einen Würfel Zucker reinwarf. Ai begann nun den Eisbecher zu vernichten. Ob wohl sie wohl auch in dieser Form soviel essen konnte wie ein Erwachsener, oder war sie an eine kindliche Limite gebunden? Verlängerte die Verwandlung ihre Lebensspanne? Viele Fragen kreisten in Miakas Kopf, während sie auf ihre Teamleiterin zurückschaute und langsam ihren Kaffee trank. Ai war ihr ein Rätsel, sie hatte es zwar vor zu lösen, jedoch nicht wie ein gordischer Knoten. Sie würde Faden um Faden lockern und wenn eine Stelle nicht wollte, so musste sie sich wohl mit dem zufriedengeben was sie herausgefunden hatte. Zu tief würde sie nicht stochern wollen, nicht dass die Frau am Ende an ihr hing. Die Hatake hatte schon genügend Chaos im Leben, schon nur wenn sie bedachte, was mit ihrer Schwester passiert war. Bei dem Gedanken seufzte sie leicht und ihre Augen blickten etwas leer auf ihren Zitronenkuchen. Dann hatte sie sich auch bereits wieder gefasst und blickte wieder selbstsicher und voller Schalk auf ihre Gesprächspartnerin.
Diese äusserte nun ihre Bedenken, sprach eine Warnung aus. Sie hatte den durchgedrehten Typen gemeint, der Ai wohl eiskalte Rache geschworen hatte. Nein, so weit wollte sie definitiv nicht fallen. Es schien Ai sehr zu beschäftigen, zumindest wirkte sie dabei sehr nachdenklich. Das konnte die Hatake verstehen, wenn man so einen Typen irgendwo im Umfeld hat, würde sie sich auch nicht wohl fühlen. "Keine Sorge, zumindest ich habe gute Gründe nicht im Gefängnis zu landen. Ich weiss mich zu benehmen und weiss wo meine Loyalitäten liegen." Ein Löffel wurde auf sie gerichtet, als Ai darüber sprach wie sie sich ihr Vertrauen gewinnen wollte. Miaka nickte nur. Vertrauen war etwas langsames, das man wie eine Pflanze pflegen musste. Naja, vielleicht war der Vergleich holprig, Miaka konnte nur Bambus wachsen lassen und die wuchsen schliesslich am Besten, wenn man sie einfach in ruhe liess. Dennoch hatte sie vor sich das Vertrauen zu erarbeiten und gleichzeitig zu sehen, was für Personen Ayumi und Noru waren. "Das klingt, als würdest du das Team mit einer Art Familienbande versehen wollen, wie es vorher dein Sensei getan hatte", kommentierte Miaka neutral. Sie war grundsätzlich nicht dagegen, jedoch war es gefährlich. Die Weisshaarige schüttelte den Kopf. "Etwas Nostalgie kann nicht schaden, es ist ...schön, wenn man auf etwas zurückblicken kann", vielleicht schwang der leiseste Hauch von Eifersucht in der Aussage mit, ein kurzer unangenehmer Geschmack, den sie eigentlich loswerden wollte. Also schaufelte sie ein Stück ihres Kuchens in den Mund. "Nun, eine derartige Bande braucht wohl Jahre um entstehen zu können", sprach sie aus Erfahrung, immerhin hatte es auch eine lange Weile gedauert bis sie sich mit Tenzou, dem alten Grummelbär, angefreunded hatte. "Ich werde mir natürlich Mühe geben, aber verzeiht, wenn ich anfangs noch etwas vorsichtig mit preisgeben von Geheimnissen bin. Ich verlange aber auch nicht von euch, dass ihr mir alles sofort erzählt. Es könnte auch kontraproduktiv sein, wenn man zu schnell vorwärtsgeht." Sie hatte ihr Kaffee und Kuchen durch. Kurz winkte sie der Kellnerin und tippte auf ihre Geldbörse.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Do Jan 07, 2016 1:26 pm

Ayumis Blick war kurzzeitig verwirrt, als sie dann jedoch die Jüngere anschaute. Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht.
Ein familiäres Miteinander hat sowohl positive Aspekte, wie auch Negative. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass wir es schaffen können und das muss sich jedoch langsam entwickeln, denn immerhin gibt es eine Menge die bedacht werden muss. Immerhin hat auch jeder von uns sein eigenes Leben und dieses sollte nicht beeinträchtigt werden., sagte sie nun und schloss kurz die Augen. Sie griff nach ihrer Kakaotasse und nippte dran.
Au., sagte sie und stellte die Tasse rasch ab. Sie hielt sich eine Hand nun vor den Mund und kleine Tränchen waren an ihren Augenwinkeln. Sie blickte etwas peinlich berührt drein und ihr sonst so blasses Gesicht errötete. Es war schon irgendwie peinlich. Da verbrannte sie sich doch tatsächlich die Lippen. Und dabei wollte sie doch die Ältere sein, wollte eine einfache Bindung zu Miaka aufbauen.

Schnell besann sich die junge Frau und blickte dann Miaka an. Sie strich sich durch ihr Haar. Sie legte den Kopf leicht zur Seite, ehe sie sich dann räusperte.
Entschuldige… ich habe nicht aufgepasst. Wie unachtsam von mir… Wo waren wir?... Ach ja… Ich denke du hast bislang kaum Wissen über mich, ich hingegen kenne deine Akte bereits., begann sie nun und legte eine Hand auf den Tisch. Mit der anderen stützte sie ihren Kopf ab. Sie legte ihn leicht schief und wirkte wie eine sitzende Puppe.
Mein Name ist Ayase Ayumi, ich bin 36 Jahre alt und Jô’nin / ANBU-Squadleader. Ich verberge meine Identität unter der Maske der Enma Ai, der jungen Dame die du vor dir siehst., begann sie nun. Sie sagte jedoch nicht, dass sie dies auch aus psychologischer Sicht tat. Sie wollte ja die Andere nicht gleich verschrecken.
Ich habe eine sehr erfolgreiche Laufbahn hinter mir, aber auch ab und an recht tragische Ereignisse miterlebt. Darüber hinaus habe ich auf Diplom erfolgreich Psychologie studiert., sagte sie nun und lächelte ein wenig verlegen. Sie begann ihre Haare um ihren Finger aufzuwickeln und dann wieder los zu lassen und wieder aufzuwickeln. Sie wirkte ein wenig nervös.
Mir ist bewusst, dass der Job als ANBU und auch als Shinobi im Allgemeinen nicht wenig auf die Psyche geht. Deshalb habe ich mich für dieses Studium entschieden, ich möchte den Menschen in meinem Umfeld helfen und sollte dich eine Mission belasten, die wir ausführen, oder ausgeführt haben, so scheue nicht mit mir zu sprechen. Ich werde da dann auf dich eingehen und mit dir zusammen abwägen, wie wir weiter verfahren sollen. Oft tut es einfach nur gut über gewisse Themen zu sprechen. Natürlich wird auch alles, was wir besprechen absolute geheim bleiben, so werde ich mit Hikari nicht über das Treffen sprechen, zumindest nicht über den Inhalt, wie auch umgekehrt. Ich finde es gehört sich nicht über jemanden zu sprechen. Ihr könnt euch gerne privat auch treffen, wenn ihr das verlangen danach habt, oder aber das wir privat auch gemeinsam etwas unternehmen, es muss aber nicht sein, denn im Endeffekt steht immer die Professionalität im Vordergrund, jedoch kann so ein Treffen im privaten Rahmen auch das Vertrauen stärken, denn man bekommt so die Personen, denen man vertrauen soll aus einem anderen Gesichtspunkt mit, was auch oft Knoten lösen kann., sagte sie ruhig und gelassen. Ihre roten Augen indes starrten die junge Frau an, starrten ihr in die Augen. Ayumi wollte versuchen die Gedanken der Anderen zu erahnen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Sa Jan 16, 2016 2:20 pm

Würde das mit der familiären Stimmung etwas werden? Das würde wohl nur die Zeit zeigen. Momentan hatte sie Silberhaarige jedoch definitiv etwas viel um die Ohren um sich wirklich auf die Entwicklung solcher Beziehungen zu konzentrieren. Ayumi verbrannte sich die Lippen am Kakao. Auf eine Weise erinnerte es Miaka daran, dass ihre Gegenüber auch nur ein normaler Mensch war und normale Fehler machen konnte. Der Älteren war es offensichtlich peinlich. "Passiert", kommentierte Miaka schulterzuckend.
Dann ging das Thema wieder zu Ai zurück. Sie hatte die Akte der Hatake gesehen. Miaka selbst kannte den Wisch, sie war definitiv nicht kurz aber ziemlich sauber. Sie hatte nichts zu verstecken. Ai's Akte kannte sie nicht, weshalb diese sich wohl nun auch genauer vorzustellen wollte. Miaka lehnte sich zurück, es würde wohl etwas dauern, bis die Schwarzhaarige damit fertig war. Also beschränkte sie sich zuzuhören und hin und wieder ein Schluck Kaffee zu trinken. Der erste Teil war wieder der Standard, den kannte sie bereits mehr oder weniger. Die Psychologie war eher eine Überraschung. Miaka hatte nicht wirklich angst vor Psychologen, aber definitiv Respekt vor ihren Methoden. Psychologie war Manipulation in Reinform, gewollte Manipulation. Sie entschied sich vor der Frau auf der Hut zu sein. Wahrscheinlich kannte sie jegliche Ticks und Tricks um den Gegner in Sicherheit zu wiegen oder auch die Leute um sich herum das tun zu lassen, was sie wollte. Miakas Gesichtsausdruck änderte sich kein bisschen bei der Information. Sie nahm lediglich ein weiterer Schluck Kaffee. Der Trick war wohl die Leute nicht zu nahe an sich heran zu lassen. Der plötzliche Drang sich abzugrenzen war gross.
Ai schien nur helfen zu wollen. Es klang sehr altruistisch. Sie schlug auch vor, dass Miaka sich mit Hikari traf. "Vielleicht irgendwann Mal. Vorerst möchte ich sehen ob das Team auf die Dauer funktioniert", gab sie etwas verhalten zur Antwort. Sie wünschte sich ihr altes Team zurück, mit dem sie damals durch die Gegend gezogen war und relativ oft in einer Bar gelandet war und mit Tanz, Schalk und bisschen Schande wieder herauskam. kleine Erinnerungsfetzen an das alte Team waren hochgekommen und die Anbu schluckte sie mit einem Bissen Zitronenkuchen hinunter. Auch wenn sie sich kaum daran erinnern konnte, so war der unterschied zwischen ihrem früheren Team und dem Jetzigen klaffend gross. "Es wird wohl eine Weile dauern bis ich mich daran gewöhnt habe. Ich weiss das Angebot zu schätzen", gab sie als diplomatische Antwort. Sie war zwar gesellig, aber sie würde sich sicherlich nicht an einer praktisch fremden Schulter ausweinen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Mo Jan 18, 2016 9:01 am

Ai winkte ab und blickte die Hatake an, nickte ihr freundlich zu. Sie wollte ja nicht, dass die Andere schlecht von ihr dachte. Sie wollte sie auch nicht wirklich bedrängen, oder dergleichen, sie wollte einfach ihr zeigen, dass Ai sich um ihr Team sorgte und weil sie sich um ihr Team sorgte, wollte sie, dass sie sich verstanden, das war wohl das Natürlichste auf der Welt. Immerhin war Ai ein Mensch, dem das Schicksal und das Wohlergehen anderer wichtiger war als das Eigene. Und dieses Wohlergehen war es nun einmal, dass sie leitete, dass sie antrieb und aktuell dazu brachte mit Miaka so zu sprechen, wie sie es gerade tat. Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht.
Ich kann deine Skepsis verstehen, auch deinen prüfenden Blick kann ich verstehen, immerhin wer würde zum Einen da nicht misstrauisch werden, zum Anderen wer würde nicht erst schauen wollen um dann eine eigene Entscheidung zu fällen? Eine vollkommen rationale und nachvollziehbare Entscheidung. Ich werde mich bemühen deinen Ansprüchen gerecht zu werden, denn so weit ich weiß warst du einmal Teil eines sehr erfolgreichem und sehr innigen Teams. Du warst gut integriert und dann einfach in ein neues Team geworfen zu werden ist auch nicht gerade einfach, immerhin zieht man vergleiche, egal ob bewusst, oder unbewusst. Dann kommt dazu noch deine Abwesenheit aus Konoha. Darf ich fragen, was für Erinnerungen du hast, oder hast du insgesamt Lücken?, fragte sie nun und wirkte ein wenig neugierig in Miaka, nun, wer wäre das nicht, immerhin war Miaka nun Teil ihres Teams und da wollte man sich so gut kennen, wie möglich. Ai hob einen Finger um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Ich denke, du musst mir jedoch nichts sagen. Verzeih meine Neugierde. Ich habe nur in der Akte gelesen, dass du an einer schwereren Amnesie liittst, oder noch immer leidest. Es berechtigt mich jedoch nicht dich auszufragen und dich zu bedrängen, denn dann wirst du mir eh nichts sagen. Also es ist gut, wenn du lieber mir nichts sagen möchtest. Aber eine Frage habe ich. Ich habe gelesen, dass du zusammen mit Sarutobi Ringo lebst. Eine gute Freundin von dir?, fragte sie nun und wirkte offen, sah sie zwar ausdruckslos an, wollte jedoch nicht so wirken. Sie saß da, wirkte offen, interessiert was man ihr sagte, aber sie würde es auch hinnehmen, wenn die Ältere lieber schweigen würde. Langsam schloss Ai ihre Augen und lies sich das bisherige Gespräch Revue passieren. Es war ein sehr einseitiges Gespräch bisher gewesen. Ai sprach viel und Miaka eher weniger, aber dies war ja nicht schlimm, immerhin war Ai jemand, der leider manchmal einfach zu viel sprach, auch wenn sie viele Dinge nicht aussprach, sie wurden irgendwie angeschnitten und dieses Angeschnittene war es, was dann zu diesen langen Satzgebilden Ais führte. Sie seufzte innerlich. Hypotaxe, ein Laster, welches sie noch nicht abgelegt hatte, sondern immer noch praktizierte. Langsam öffnete sie ihre großen roten Augen wieder und blickte in die von Miaka. Innerlich musste sie kichern. Wenn sie Miaka so betrachtete fehlte ihr nur noch ein Sharingan und sie wirkte so wie der legendäre ANBU und Ahnsherr der Hatake.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Mi Feb 03, 2016 10:18 am

Sie hatte Verständnis für Miakas eher kühle Reaktion, zumindest schien es so. Die Hatake musste zugeben, dass es nicht wirklich ihr Charakter war derartig abweisend zu reagieren, aber womöglich lag dies an den vergangenen Ereignissen, die ihr viel Kraft abverlangt hatten. Und die Frau vor ihr strahlte bereits emotionaler Ballast ab. Womöglich war es eine unterbewusste Schutzreaktion, damit sie sich nicht noch mehr auflud. Aber Ai sprach nun die fehlenden Erinnerungen an. Augenblicklich versteifte sich die Silberhaarige und griff ihre Kaffeetasse fester. "Meine Erinnerungen sind grösstenteils verloren, lediglich einige kurze Momente sind noch vorhanden. Aber es wirkt sich nicht auf meine Techniken aus, mein Umfeld hatte mir gut geholfen diese wieder zu finden und zu trainieren. Ich werde kein Ballast auf einer Mission darstellen", antwortete sie etwas gepresst. Auch wenn es nun eine Weile zurücklag, es beschäftigte sie noch immer, dass sie die Erinnerung nicht mehr gefunden hatte. Dennoch war Ai's Interesse an ihr der Frau plötzlich etwas unangenehm, das Team in dem sie gewesen war, war eher eine Ausnahme gewesen. Normalerweise kannten sich die Mitglieder kaum bis gar nicht. Auch Miakas Team hatte Mal so angefangen, aber sich irgendwann zusammengerauft. Diese Mentalität war ihr etwas fremd, sie wusste nicht so recht damit umzugehen. Anscheinend schrieb Ayumi Geheimhaltung nicht sehr gross.
Natürlich sprang die Frage auch zu Ringo, ihrer Wohngenossin. Sie war eine Jinjuuriki, eine sehr gut bewachte, da sie im Prinzip mit der Hatake einen 24-Stunden Schutz hatte, auch wenn es nie einen Auftrag dazu gab. Dennoch, es machte die Anbu stutzig, warum wollte sie von der Blonden wissen? "Alles was wichtig ist, steht in der Akte", erwiederte sie barsch. Es war sowieso kein Thema für in einem Restaurant, zu viele mögliche Ohren, die lauschen konnten. Sie hatte versprechen müssen, niemandem Daten über die quirlige, junge Dame zu geben, wenn sie bei ihr leben sollte. Vielleicht war sie auch zu gemein gewesen eben, aber so langsam wurde ihr die Begegnung mulmig. Was wenn diese Ai gar nicht nach Konoha gehörte? Was wenn sie das System infiltrieren sollte, es auch geschafft hat, um kritische Informationen zu erlangen? Wäre es in diesem Fall nicht sogar besser in ihrer Nähe zu bleiben um Schlimmeres zu vermeiden? "Ich möchte nicht über sie reden, tut mir leid wenn ich gerade heftig reagiert habe. Ich habe meine Gründe. Aber ich denke ich brauche eine Weile um wirklich warm zu werden, verzeiht mir", entschuldigte sie sich, als sie die Gabel auf den nun leeren Teller legte.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Do Feb 04, 2016 8:56 am

Ai lehnte sich zurück und beobachtete Miaka, ihre Reaktion, ihre Wortwahl und auch ihre Augenbewegungen, sie wollte alles auffassen, überlegen und analysieren, sie wollte die Andere kennen lernen, nicht über sie direkt kennen lernen, denn durch diesen direkten Kontakt, den Ai gerade pflegte war es für sie leichter ihr Gegenüber einzuschätzen.
Ich habe nie unterstellt, dass du eine Last wärst, ich bin sehr zufrieden mit deinen kämpferischen fühigkeiten, denn du bist aus dem Team nicht wegzudenken., sagte sie nun direkt und ihre roten Augen starrten Miaka an, sie rührte sich nicht, also Ai, und fokussierte weiterhin die Anderen.
Sei unbesorgt, ich habe weder vor gewisse Grenzen zu überschreiten, noch Informationen preis zu geben, für den Fall, dass du das denken solltest. Ich möchte versuchen dich zu verstehen, was dich antreibt, deine Motivation, dein Ziel, deine Aufassungen vom Leben, Mia-chan. Ich denke ich weiß, warum du deine Mitbewohnerin als Thema abwehrst, weshalb ich nicht näher drauf eingehen werde, ich kann mir denken, warum du das Gespräch mit mir meidest, denn immerhin haben Psychologen keinen wirklichen guten Ruf, sie wissen viel und achten auf zu viel, weshalb sich viele unwohl fühlen und Angst haben von ihnen manipuliert zu werden., stellte Ai nüchtern fest und blickte die Andere an. Sie legte den Kopf leicht zur Seite und betrachtete Miaka.
Was deine Erinnerungen angeht, so gäbe es aus meiner Sicht viele Möglichkeiten um an diese heran zu kommen, bzw. es zumindest zu versuchen, aber ich glaube, so wie du mich versuchst abzuschätzen, dass es weniger in deiner Intention liegt mir nahe zu sein., sagte sie nun und versuchte die Blicke und die Körperhaltung der Anderen zu interpretieren. Sie legte den Kopf leicht zur Seite und trank ihren Kakao aus.
Wir haben viel über dich gesprochen, aber gibt es Fragen, die du an mich hast?, fragte sie nun und sah die Andere offen an. Sie würde so weit es geht und keine Schweigepflicht bricht ehrlich antworten. Ihr Blick war direkt auf Miaka gerichtet und sie wirkte gespannt, auch wenn Ai sich nicht wirklich hohe Chancen ausrechnete, dass Miaka Fragen an sie hatte, immerhin war Ai ja, zumindest nach ihrem Empfinden für die Jüngere ein Buch mit sieben Siegeln, aber wahrscheinlich mussten Ai und Miaka anfangen mit einander einach klar zu kommen, sich auf einander einstellen und dies ist es, was Ai hier mit grundieren wollte, eine Basis schaffen, so dass Miaka vielleicht auch Ai verstehen konnte.

Sie sah Miaka an und lächelte sie kurz und freundlich an. Sie wusste, dass sie nicht so freundlich wirkte, aber sie war es eigentlich, denn das Wohl Anderer stand über dem ihren. Sie betrachtete das Gesicht Miakas. Versuchte in ihren Augen zu lesen, was sie wohl gerade dachte, was sie denken würde und wollte.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Mi Feb 10, 2016 12:32 pm

Das Beobachtet werden, so sehr sie es auch zu ignorieren versuchte, war nun doch langsam etwas, das ihr Gänsehaut bescherte. Es war ein leichtes, kühles kribbeln direkt unter der Haut. Glücklicherweise trug sie ein langärmliges Hemd, die Gänsehaut nicht sichtbar. Es konnte also ignoriert werden. Sie war kein Ballast, so sah es auch die Teamleiterin, das war schon Mal erfreulich zu hören. Wahrscheinlich sollte es nicht so klingen, aber es hörte sich dennoch danach an, als würde die ältere Frau sie durchleuchten wollen, alles über sie herauszufinden. War es nur eine Angewohnheit oder steckte da tatsächlich mehr dahinter? "Da kann ich nicht widersprechen. Daher wird es wohl auch entsprechend etwas länger dauern, bis ich mir ein solides von ihnen Bild machen kann. In dem Bereich bitte ich um etwas Geduld. Ich habe tatsächlich nicht erwartet, dass der Teamleiter so sehr auf Bindungen im Team setzt. Es hat mich, offen gesagt, etwas überrumpelt. Vergebt mir meine Vorsicht, ich bin definitiv kein bindungsscheuer Mensch, aber bei manchen Leuten dauert es einfach eine Weile."
Wie gross war die Chance, dass die Frau eine Spionin war? Sie hatte noch nie etwas von Ai gesehen oder gehört, aber anscheinend war sie in der Anbu gut bekannt. Hätte sie Miaka nicht von früher schon zumindest gesehen haben haben sollen? Wobei die Anbu auch nicht gerade förderlich für Bekanntschaften war, immerhin sollte man von einem schwachen Glied nicht alle Schwächen aufdecken können. Die Silberhaarige rührte etwas in den Resten ihres Kaffees herum, bei den Gedanken. "Im Moment nicht, vielleicht werde ich später auf das Angebot zurückkommen." sie nahm den letzten Schluck Kaffee. "Momentan ist etwas viel los. Daher würde ich zusätzlichen Ballast gerne vermeiden, bis sich alles wieder etwas gesetzt hat." War rauchen hier erlaubt? Wahrscheinlich nicht, niemand hatte hier drin eine Pfeife oder Zigarette an. Wie hatte sich Tenzou wohl immer gefühlt, wenn sie ihn Mal wieder in ein rauchfreies Lokal gezwängt hatte? Genau so wie sie gerade? Aufstehen und einfach nach draussen gehen war wohl auch unhöflich und es war ja nicht so, als würde sie viel Rauchen. Dennoch war ihr nun nach einem der Glimmstengel, sie liess das nagende Gefühl jedoch unbefriedigt und konzentrierte sich weiter auf ihre Gesprächspartnerin.
"Es gibt tatsächlich ein paar Sachen, die ich gerne wissen möchte. Generell ein beruflicher Werdegang würde ich gerne kennen. Und gibt es Ängste oder generell etwas, auf das man im Kampf achten muss, mit dem sie nicht klar kommen? Sie kennen meine kämpferischen Schwächen und Stärken und ich soweit eure Stärken. Aber es wäre gut zu wissen, wovon man euch fernhalten sollte", erklärte die Anbu und setzte sich etwas bequemer hin. Mit dem Lebenslauf könnte sie später etwas Recherche betreiben, wer Ayumi wirklich war, ob es irgendwelche Ungereimtheiten gibt oder ob sie tatsächlich zum Dorf gehörte und nur ein paar Flausen hatte.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   So Feb 21, 2016 6:07 pm

Ai betrachtete die junge Frau und überschlug ihre Beine. Sie blickte ein wenig verträumt drein, ehe sie dann wieder die Silberhaarige anschaute. Sie lächelte sie an.
Es ist in Ordnung, ich habe damit kein Problem. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, denn wenn wir es versuchen zu erzwingen, wird es eh nach hinten los gehen. Jeder Mensch braucht immerhin seine Zeit um mit Anderen klar zu kommen, vor allem wenn dieser Mensch etwas verörpert, was man nicht kennt, oder aber etwas repräsentiert, was Vorsicht hervorruft., sagte Ai nun und nahm einen Schluck von ihrer Schokolade, welche mittlerweile abekühlt war. Sie blickte dann über ihre Tasse hinweg zu Miaka hin, ehe sie diese dann wieder abstellte.
Du hast alles Recht dazu diese Informationen von mir zu erhalten. Nun beginnen wir mit folgendem, ich kann nicht schwimmen und bin daher Suition sehr schutzlos gegenüber ausgeliefert. Ich kann zwar über das Wasser schreiten, doch wenn ich einsinke, oder das Wasser mich in seinem Griff hat ist es für mich selber sehr schwer mich zu befreien, auf der Anderen Seite ist es wohl meine analytische Art und Weise. Auch hast du sicher mitbekommen, dass ich aktuell nicht wirklcih groß in die Offensive gegangen bin, sondern mich im Hintergrund gehalten habe. Das liegt daran, dass ich nicht wirklich offensive Künste verfüge, sondern defensiv ausgerichtet bin. Ich bin nicht wirklich physisch stark, was zur Folge hat, dass ich im Taijutsu unterliegen werde, ich bin leidligich gut im Ausweichen, mehr nicht., sagte sie nun udn blickte die andere an.
Ich kann eine Gefahr schnell erkennen, und doch ... sind Worte meist nicht das, was eine Gefahr abwenden kann, wenn du verstesht, was ich meine., sagte sie nun und seufzte einmal kurz.

Out: sry die Kürze >.<
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Fr März 04, 2016 1:55 pm

Ai zeigte sich geduldig und verständnisvoll, das beruhigte die Hatake etwas, kein Druck auf ihr. Sie durfte und würde sich ihre Zeit nehmen ihre Teamkameraden besser kennenzulernen. Aiyumi begann direkt mit ihrer wohl grössten Schwäche, sie konnte nicht schwimmen. Es wäre wohl keine wirklich krüppelnde Schwäche solange sie nicht einem Suitonbenutzer begegneten oder gerade über einem Fluss, See oder am Meer kämpften. Das Taijutsu sprach sie ebenfalls an. Während sie in der Bekanntmachung noch Taijutsu als Stärke aufgelistet hatte, war sie nun etwas verhaltener damit. Miaka nickte, dass sie verstanden hatte. Zumindest was die Schwächen anbelangt. "Es wäre vielleicht gut, wenn Hikari ebenfalls über das Nichtschwimmen in Kenntnis gesetzt wird, sofern das nicht schon passiert ist. Und bezüglich dem Taijutsu, denke damit kann man schon arbeiten, ich habe schliesslich auch lieber mein Schwert als mit Fäusten und Handkanten auf den Gegner loszugehen."
Sie schaute die jünger Wirkende eindringlich an. Sie hatte nichts über ihren Werdegang erzählt. Und gab es noch mehr solcher Freaks wie dieser Shogu? "Sie haben mir nichts über den Werdegang erzählt. Vor allem möchte ich auch wissen, ob es auch noch mehr solche Spiessgesellen wie dieser Shogu in ihrem Leben gibt, die uns potentiell die Arbeit schwierig gestalten können. Es geht mir generell um die Sicherheit unseres neuen Teams und darum, dass ansonsten die Qualität der erledigten Aufgaben dadurch empfindlich gestört werden könnten. Glücklicherweise kann ich sagen, dass ich keine, mir bekannten, Feinde habe. Es hat sich auch nach meiner Reintegration niemand negativ mir gegenüber benommen." Miaka lehnte sich im Stuhl wieder zurück, sie war nun in der Beobachterposition.
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Mi Mai 18, 2016 7:46 am

Ai blickte die Jüngere an und überschlug ihre Beine, ehe sie dann jedoch eine Hand abstüzte und Miaka forschend anschaute. Sie wirkte wie eine Puppe, die gerade nachdachte und ihre großen roten Augen fixierten die junge Frau eindringlich, ehe sie dann jedoch ihr zunickte.
Mein Werdegang? Nun ich bin in Konoha ausgebildet worden, habe jedoch durch private Probleme es nicht geschafft schnell aufzusteigen, ehe es zu einem Zwischenfall in meiner Familie kam, wo ich als einzige Überlebende übrig blieb. Meine Mutter brachte sich selber um, durch die Peinigung meines Bruders musste ich mich verteidigen und töte ihn, ehe mein Vater mich umbringen wollte. In meiner Angst tat ich es ihm gleich und erstach ihn. Ich war daraufhin eine Zeit lang in psychologischer Behandlung und habe dort dann Gefallen an der Psychologie gefunden, habe angefangen dieses Fach zu studieren und wurde immer älter, stieg zur Jô'nin auf und schließlich trat ich unserer Einheit bei und promovierte nebenbei als Psychologin, ehe ich ein altersveränderndes Jutsu entwickelte, was mir die aktuelle Gestalt verschafft. Ich übernahm eine Einheit daraufhin und wir wurden in eine Falle gelockt. Ich habe mit ansehen müssen, wie mein Team getötet wurde und wäre selber fast gestorben. Das Schwert verfehlte mein Herz nur knapp und ich wurde von Iryô'nin gerettet. Ich weiß, es klingt ein wenig merkwrüdig, aber es gibt gewisse Dinge, über die ich nicht reden möchte, zumindest nicht im Moment, immerhin sind es auch sehr private Dinge., sagte sie und hatte diese ganzen Dinge so erzählt, als sei es einfach nur ein Faktenbericht gewesen, sie hatte sie herunter gebetet und wirkte weder nervös, noch aufgeregt, oder verletzt.
Und nein, es gibt keine weitere Person, die solch einen Hass auf mich hegt wie Shogu. Ich denke, dass ich damit wohl noch recht gut fahre. Aber jetzt zu dir, erzähle mir bitte ein wenig über deinen Werdegang, über die Dinge, an die du dich selber erinnerst. Vielleicht können wir es ja schaffen deine verloren Erinnerungen Stück für Stück wieder zu aktivieren. Ich habe gelesen, dass du unter einem hohen Maße an Amnesie leidest., sagte sie nun und gab ein wenig Wissen aus Miakas Akte preis. Sie lächelte sanft in die Richtung der jungen Frau und sie strich sich eine Strähne hinter ihr Ohr. Jedoch war das Lächeln eher matt und ein wenig freudlos.
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Hatake Miaka
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BeitragThema: Re: [Ai & Miaka] Zwei Weiber auf Tour   Fr Jun 10, 2016 7:42 pm

Ais Vergangenheit war relativ bunt. Zumindest war es keine Glückliche und Miaka spürte eine kleine Welle des Unwohlseins in ihr aufsteigen. Die Frau, deren korrektes Aussehen sie noch nicht kannte, hatte aus irgendwelchen Gründen einen Teil ihrer Familie umgebracht. Sie deutete zwar an, dass sie stabil sei, war zumindest in psychologischer Untersuchung gewesen, jedoch hatte die silberhaarige keine Bestätigung darauf. Sie wirkte auch nicht irgendwie bedrückt, davon erzählt zu haben. Jetzt fehlte noch, dass Hikari auch noch einen grösseren Knacks hatte, dann wären sie wohl das disfunktionalste Team in ganz Konoha, wenn nicht der ganzen Welt. Miaka lehnte sich im Stuhl zurück als die jünger Wirkende fortfuhr. Anscheinend gab es keine weiteren Feinde mehr, was zumindest eine positive Nachricht war.
Ayumi warf den Ball zurück. Nun war es an Miaka zu erklären, wie sie in die Position gekommen war. Sie musste ihre Gedanken auf später verschieben. Eigentlich sollte die Frau den Werdegang schon einmal gesehen haben, zumindest lag er sicherlich in den Akten dabei. "Nun gut, ich kann nur so viel erzählen wie man mir wieder erzählt hatte und ich in meinen eigenen Unterlagen gefunden habe. Viel war anscheinend nicht passiert. Ich habe die Akademie gemacht und abgeschlossen. Darin habe ich mein Katon aktiviert. Mit 15 wurde ich Chuunin. Das 18. Jahr musste ziemlich ereignisreich gewesen sein. Ich wurde Jounin und habe das Raiton aktiviert und drei Jahre später wurde ich Anbu. Vor ungefähr zwei Jahren ging eine Mission schief und mein Team wurde angegriffen. Mich haben sie im Graben irgendwo liegenlassen, wohl im Glaube ich sei tot. Ich kann mich jedoch nicht an die Angreifer erinnern. Irgendwann war ich aufgewacht und konnte mich in ein nahes Dorf schleppen, wo mich die Leute freundlich aufgenommen haben. Vor anderthalb Jahren haben mich meine Schwester und mein ehemaliger Teamkollege gefunden und wieder nach Konoha gebracht. Es dauerte eine Weile, bis ich meine Techniken wieder einstudiert habe und nun wurde ich wieder einem Team zugeteilt." kurz rutschte die Anbu auf dem Sitz herum um wieder gemütlicher zu sitzen. "Was das ausbleiben der Erinnerung anbelangt, so stört es mich nicht mehr. Ich habe mich daran gewöhnt. Vielleicht ist es auch ein Zeichen neu anzufangen. Es wäre bevorzugt, wenn niemand sich an meinen Erinnerungen zu schaffen macht", erklärte sie vielleicht im letzten Teil etwas scharf abweisend. "Gibt es sonst noch etwas, das du gerne wissen möchtest?", fragte sie vorsichtig. Sie würde sich die Teamaufstellung sicherlich nochmals durch den Kopf gehen lassen. Bisher war Miakas Eindruck eher mässig.
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