Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen

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BeitragThema: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Jan 09, 2016 9:50 pm

Es war ein wunderschöner Tag an welchem Akari auf einer Bank in der Nähe der heißen Quellen in einem Lehrbuch vergraben war, wenn ihr jetzt nur noch ein Vögelchen zwischen würde ob Tiere eine Chakrasignatur besaßen oder nur Haustiere von Shinobi dieses Glück vergönnt war. Vorgestern hatte sie versucht mit ihrer Sensor-Technik einer Katze hinterher zu spüren, doch wusste sie nicht wirklich woran sie gescheitert war, vielleicht kannte sie das Tierchen auch zu schlecht, sie selbst besaß keine Haustiere oder tierische Partner, nicht einmal einen Vertrauten Geist – es mangelte an Übungsobjekten. Im Krankenhaus waren Tiere natürlich verboten und so blieb ihr nur der Zufall der Natur, doch sie würde in Zukunft sicher noch genug Zeit haben ihre Technik zu verfeinern.
Das Buch verschwand in ihrem Rucksack und Akari im Haupthaus mit den Umkleiden.
Später erschien sie in ein Handtuch eingewickelt und lief einen der Stege ins warme Wasser entlang, es war doch immer schöne eine Zeit des Lernens mit einem schönen Bad ausklingen zu lassen. Tatsächlich bevorzugte Akari den Anblick von Wasserfällen, doch sie missachtete Heiße Quellen keineswegs, sie waren schön warm.
Der Weg in die sanften Wellen lag schnell hinter ihr, dass Handtuch ruhte am Beckenrand – hier war die Frauenseite. Schnell versenkte sie ihre Oberweite ebenfalls ins Wasser, denn manch eine Zuschauerin wurde schnell eifersüchtig und das wollte sie dann doch vermeiden. Zu ihrem Glück gab es nicht viele Badegäste, doch seltsamerweise fiel ihr jemand auf, die allein vom Gesicht her betrachtet nicht lange aus der Akademie heraus sein konnte oder sich vielleicht noch darin befand? Die Grünhaarige war nicht ganz so gut darin das Alter von Jüngeren zu schätzen, möglicherweise handelte es sich doch schon um eine Genin? Da musste sie wohl doch mal nachfragen, also begab sie sich zu der Kleinen. “Hallo, ich bin Akari. Verzeih die Störung und ich störe auch nicht weiter, aber ich habe mich gefragt, bis du noch in der Akademie oder Ge-Nin? Ich kann das immer so schlecht einschätzen.“ Zumal sie tatsächlich üben musste, sollte sie später auch jüngere Patienten haben, sie konnte nicht alle wie kleine Kinder behandeln. Akari selbst war 17, offiziell fertig mit ihrer Iyonnin-Ausbildung und dabei ihre Sensor-Technik immer weiter zu verfeinern.  
Natürlich wollte sie wirklich nicht stören, sie würde sich auch an ihren Platz zurückschicken lassen, was sie selbst vielleicht auch bevorzugte, Heiße Quellen und Ruhe gehörten einfach zusammen.


Zuletzt von Akari am So Jan 24, 2016 11:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Jan 10, 2016 9:26 am

Ai genoss die heißen Quellen, ja sie war mal wieder dort und gönnte sich eine Auszeit. In der letzten Zeit war viel passiert. Sie hatte ihr Studium auf Diplom summa cum laude bestanden. Sie war nun also Diplompsychologin. sie seufzte ein wenig, erleichert wenn man genau war und dann kam etwas, womit sie nicht gerechnet hatte. Eine junge Frau kam zu ihr hin und fragte Ai, was sie war. War sie eine Ge'nin oder ging sie noch zur Akademie? Die vermeintlich Jüngere legte den Kopf zur Seite.
Weder noch, Akari-chan, ich bin Jô'nin., sagte sie nun und legte den Kopf zur Seite.
Aber das tut im Onsen nichts zur Sache, Hier gilt es zu entspannen, oder?, fragte sie nun und deutete auf den Platz neben sich. Sie wirkte jedoch weiterhin wie eine Puppe, schaute weiterhin leblos in die Gegend.
Möchtest du mir etwas Gesellschaft leisten?, fragte sie nun und anstatt zu lächeln wie man es sonst tun würde, saß Ai nur da und sah die Andere an. Ihre roten Augen fixierten die von Akari, und Ai versuchte die Jüngere zu analysieren. Wer würde hinter dem Aussehen der Jüngeren nur eine über 30-jährige erwarten? Immerhin war doch Ai in wirklichkeit Ayumi und vom Alter her über 30, hatte studiert, war erfolgreich, ANBU und Jô'nin. Also hat sie eine beachtliche Karriere hingelegt und konnte stolz auf sich sein, oder? Aber in den Augen der Frau war nichts dergleichen zu lesen. Sie brüstete sich nicht mit ihren Fähigkeiten, sie lebte sie einfach, gab sich ihnen hin und akzeptierte sie als Teil ihres Lebens, jenes Lebens, welches Ai sich selber geschaffen hatte.

Das Kühle an ihrem Kopf tat gut, es sorgte dafür, dass sie nicht überhitzte, zumindest vorerst, aber so lange war Ai ja auch nocht im Wasser, als das sie einfach so überhitzen konnte, sie war hier vielleicht schon 5 Minuten, nicht länger. Sie schloss die Augen und genoss die Wärme. Manchmal hasste sie die Wärme, die Hitze, die in ihr aufstieg. Sie hasste ihren fragilen Körper.
Ich bin übrigens 14 Jahre alt., sagte Ai dann und öffnete ihre Augen wieder langsam. Ihre Wimpern waren sehr voll für eine Vierzehnjährige, aber das war ihr egal, sie wirkte auch durch ihre Aussprache und ihre Art wie sie sich darstellte konnte man meinen, dass Ai vielleicht aus einer reichen Familie kam.
Akari-chan, ich würde dich übrigens zwischen 16 und 19 einschätzen, von deiner körperlichen Entwicklung her, von deiner Art zu sprechen würde ich auch meinen, dass du versuchst Menschen an ihrem Aussehen her einzuschätzen nach dem Alter und dem Rang her. Ein Experiment? Vielleicht für das Krankenhaus, für eine mögliche Iryô'ninausbildung?, fragte sie nun und blickte die Andere an. Ihre Augen waren starr auf die junge Frau gerichtet und es wirkte fast so, als würden diese roten großen Augen auf den Grund ihrer Seele schauen wollen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Jan 10, 2016 1:07 pm

Ihre erste Reaktion war Lächeln, immer freundlich lächeln, gerade bei Kindern, dass kam gut an wenn man nicht gerade ein Fremder war der etwas Böses wollt, doch aufgrund der gehörten Antwort musste sich Akari ihr Lächeln praktisch fast verkneifen oder sollte sie gleich loslachen? War die Aussage als Scherz gemeint oder war die Fragestellerin komplett auf dem Holzweg und eine Entschuldigung angebracht? Akari legte ihren Kopf wie zur Antwort ebenfalls schief und mühte sich keine Mine zu verziehen, ihr Gegenüber zu spiegeln, doch gegen Ende lächelte sie dann doch, ein Lächeln war ihr einfach natürlicher. “Stimmt....äh Verzeihung. Ich glaube die Verwechslung passiert dir öfters.“ Akari setzte sich wie vorgeschlagen neben die optisch Jüngere, tatsächlich wartete sie immer noch darauf, dass das Mädchen als nächstes ihr die Zunge herausstreckte und davon sprach sie veralbert zu haben, doch sie konnte die Kleine auch nicht vorverurteilen, immerhin gab es unter Shinobi Wunderkinder und auch Bunshin no Jutsu. Andererseits konnten selbst Wunderkinder in so jungen Jahren so viel erreichen? Schließlich entschied sie sich für ein Lächeln, freundlich den roten Augen entgegenblickend, welche sie praktisch zu analysieren schienen – sollte dies ein Bunshin sein, hoffte sie zumindest noch das kein Mann dahinter steckte. “Ich bin Chun-Nin.“ Kam ihre Antwort tatsächlich etwas verzögert und sie fragte sich fast gleichzeitig ob sie sich versuchte zu rechtfertigen, älter und im Rang niedriger zu sein oder vielleicht versuchte einem Kind klar zu machen, dass sie unmöglich den von ihr genannten Rang innehaben mochte – sofern es sich nicht um ein Jutsu handelte. Akari vergaß es nachzufragen und ließ sich erst einmal vom warmen Wasser beruhigen und entspannen, war ihre Einschätzung eben falsch gewesen, dafür wusste sie nun das es Ranghöhere gab die überhaupt nicht so wirkten und hier im Onsen sollte dies tatsächlich keine Rolle spielen, doch etwas  überrollt hatte sie diese Offenbarung doch schon.
Akari gab sich aber nicht sofort der Niederlage hin, interessiert blickte sie daher den roten Augen entgegen, möglicherweise eine Uchiha? Es hatte aus dem berühmten Clan schon so einige Wunderkinder gegeben, doch für diese Art der Einschätzung kannte sich Akari innerhalb der Clanstrukturen zu wenig aus und wusste kaum mehr über diese Gruppe als deren Augenfarbe und auf die Gefahr hin erneut falsch zu liegen, schwieg sie erst einmal.

14. Diese Zahl schwamm praktisch im Wasser herum und nutzen den Auftrieb um Akari ein wenig zu ärgern, sie selbst war mit 14 immer noch Gen-Nin gewesen und ihre Beförderung zur Chunin lag gar nicht solange zurück, ein paar Wochen, doch dies musste sie ja niemandem auf die Nase binden, trotzdem schien es immer unwahrscheinlicher das die Kleine die Wahrheit sagte, irgendwie schien es nicht zu passen – vielleicht doch eine Art Bunshin, doch wieso sollte man sich gerade verstellen, wenn man sich entspannte? Akari konnte sich einfach keinen Reim darauf machen. Nicht gerade hilfreich für ihre Fehleinschätzung kam noch hinzu, dass die Kleine ganz offenbar eine geniale Auffassungsgabe zu haben schien, sie schätzte Akari bei der ersten Begegnung korrekt ein, wohingegen sie selbst gescheitert war – am Ende saß dort womöglich doch eine Jounin im Bunshin-Konstüm und sprach doch die Wahrheit. “17 um genau zu sein. Ich habe meine Arztausbildung frisch beendet und gehe demnächst in den Vollzeitdienst über und werde die erste Zeit oder vielleicht auch länger ein Apartment im Krankenhaus beziehen. Ich bin froh nicht mehr ständig an ein Shinobi-Team gebunden zu sein, mein Team steht im OP-Saal. Da ist es natürlich hilfreich sich in Menschenkenntnis zu üben und die brauch ich offenbar auch.“ Hinzu kam das Akari von Kindheit an nicht sonderlich sozial veranlagt gewesen war und der intensive freundliche Kontakt mit Patienten war etwas das sie ebenfalls hatte lernen müssen – ein unzufriedenes Kind konnte man im Waisenhaus sein, überall sonst aber nicht und das Leben und Lernen im Krankenhaus hatte ihr immer soviel Freude bereitet, dass sie die paar weniger freundlichen Kindheitsepisoden bald als Erinnerung zurücklassen konnte. Akari war so wie sie war und wer auch immer sich als Jounin für 14 ausgeben musste, besaß wohl genug eigene Gründe. “Du bist nicht zufällig ein Wunderkind? Mit 14 Jahren Jounin zu sein klingt nach einer Leistung, welche nicht zulässt einmal Kind gewesen zu sein.“ Am Ende siegte eben doch die Neugierde, doch selbige war es auch immer gewesen, welche sie durch das harte Medizinstudium getrieben hatte. "Du hast natürlich recht. Hier im Onsen spielt dies keine Rolle, aber dieser Unterschied bei dir macht einen schon neugierig."
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Jan 10, 2016 1:27 pm

Ai lag richtig, und sie hatte angefangen die Jüngere zu analyiseren. Der Charakter Ai war 14, und sie hatte sich dagegen entschieden ihren Rang jedoch anzupassen, auch wenn ihr dazu geraten wurde, immerhin nutzte sie auch diesen kindlichen Körper für ihre ANBU-Tätigkeit und von daher war es nicht sonderlich weit weg, dass sie es verschmelzen konnte. Ihren Rang gab sie preis und ging auf das, was Ai geschätzt hatte wunderbar ein. Sie räumte ein, dass sie im Kraneknhaus arbeitete, ihre Prüfung dort absolviert hatte und eben jene Prüfung machte sie zu einer vollständigen Iryô'nin, und das mit 17, war doch auch ein guter Lauf, oder? Und dann fragte sie doch Ai dennoch, ob sie ein Wunderkind war und Ai blickte sie leer an, fast schon leblos, wie eine Puppe eben.
Enma Ai, so heiße ich und was ein Wunderkind ausmacht kann ich nicht einschätzen. Meine Fähigkeiten jedoch haben mich zu diesem Rang gebracht. Ich kann mir übrigens denken, was du dir gerade denkst, wenn du mir in die Augen schaust. Der erste Gedanke war, dass ich ein Uchiha sei mit einem Sharingan, was anders war, als es normal war, immerhin habe ich keinerlei Tomoe in meinen Augen, die es als Sharingan preisgeben. Ich habe als normale Augenfarbe rote Augen., sagt sie nun und blickte weiterhin Akari in die Augen. Sie wirkte nicht wirklich beunruhigt, oder aufgeregt, oder so. Sie war ruhig, und ihre Stimme war ausgesprochen sanft und ruhig.

Es ist schön zu hören, dass eine so tüchtige Ärztin künftig mit im Op-Saal ist, jedoch solltest du nicht vergessen, dass auch wenn du Leben rettest, es einen Bereich der Medizin gibt, der noch wichtiger ist, als das Iryô'nin-Team im OP-Saal. Feldärzte sind die, die einem am Leben halten um bis dort hin durch zu arbeiten. Vielleicht solltest du dir überlegen diese Ausbildung zu erweitern, aber das obliegt dir und deiner Ansicht. Deiner Aussage folgend jedoch scheinst du froh zu sein nicht direkt an der Front zu stehen, dass du lieber im geschützten Dorf bist, fern ab von dem direkten Leid. Es würde deinen Auftritt stärken, denn Einsäctzen muss man nur, wenn man rein im Krankenhaus bleibt und nicht seinen Horizont erweitert. Jedoch ist es nicht meine Entscheidung, sondern die deine. Ich respektiere diese Entscheidung und ich werde nicht versuchen dich zu überreden, jedoch schwang ein wenig Missfallen mit. Ich würde dir raten jene Mediziner deinen Respekt entgegen zu bringen, aber das kann ich nicht einschätzen ob dem wirklich so ist. Der kurze Moment in deinen Worten hat mich dazu gebracht diese Annahme anzunehmen., sagte sie nun und gab ein wenig ihre Beobachtungen preis. Sie wollte ja nicht, dass die Andere von ihr überrannt wurde, zumindest hoffte sie ein wenig ihr analytisches Denken in Zaum halten zu können. Bislang gelang dies richtig gut, doch es würde sich zeigen, wie es im weiteren Gesprächsverlauf sich entwickeln würde. Immerhin war ja Ai vermeintlich jünger und als solche ließen sich die Älteren eher ungerne etwas sagen, vor allem war Ai aufgefallen, dass die Akari-chan nicht wirklich glücklich darüber war, dass Ai ein solch paradoxes Gebilde inne hatte, jünger und doch höher im Rang.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Jan 10, 2016 2:34 pm

Also doch Jounin im Bunshin-Konstüm? Es sollte ihr egal sein, war es aber nicht, denn der Rang-/Altersunterschied war auch etwas das Akari schon immer beschäftigt und manchmal gehindert hatte. Ihr Interesse an der Medizin war schon seit der Kindheit vorhanden und als Kind war sie selten als Lehrling akzeptiert wurden, Shinobi-Kinder gehörten in die Akademie und nicht unbedingt ins Krankenhaus, trotzdem hatte sich die Ärzte ihrer Angenommen, bei einem hatte sie sogar geglaubt er würde sie vielleicht adoptieren, doch es war kaum mehr als eine geplatzte Schwärmerei ihrerseits daraus geworden und seitdem war der Kontakt abgebrochen und sie selbst hatte sich wieder voll und ganz ihrer Ausbildung gewidmet. Hinzu kam das viele zukünftige Kollegen und Patienten immer annahmen Akari wäre das neugierige Kind eines Arztes, irgendwie hatte es sie immer insgeheim genervt, nie sofort ernst genommen zu werden. Später kam noch hinzu das es eine Gruppe alt gedienter Veteranen gab, welche sich nicht von Ge-Nin behandeln lassen wollten – mitunter darum hatte sie versucht ihren Chunin zu machen und zu bestehen, doch sehr viel weiter musste sie nicht gehen. Ihr persönliches Ziel war erst einmal erreicht sowohl Rang als auch Titel passten und sie war glücklich darüber wie es war, das Konoha-Krankenhaus mit all seinen Mitarbeitern war ihre Familie, eine Großfamilie in deren Schoß sie gerne lebte.
Akari besaß natürlich Respekt vor Rängen, doch am Ende nicht ganz so viel wie jemand der eine rein konventionelle Ausbildung genossen hatte.
Das Ai Stolz auf ihr Erreichtes war hörte man kaum an ihrer Stimmfarbe, denn die 14-jährige wirkte seltsam emotionslos , vielleicht war sie ein Wunderkind gewesen und erachtete es daher als normal? Diese Aussage basierte ohnehin nur darauf, dass das sogenannte Wunderkind einfach besser war als man selbst. Ein wenig irritiere sie dann doch ihr so schnell gebildetes Vorurteil Ai gegenüber, sie wollte Menschen nehmen wie sie waren und nicht in Schubladen stecken, doch sie war dagegen offenbar auch nicht gefeilt – vielleicht war dies etwas das die normale Shinobi-Ausbildung beibrachte, jene Ausbildung welche sie immer nur halbherzig gelauscht hatte und in Wirklichkeit Anatomie studierte.
Besonders gut im Einschätzen war Akari wohl auch nicht oder im Verbergen ihrer Gedanken, denn Ai erkannte fast mit Leichtigkeit welche Schlüsse Akari gezogen haben musste. “Tomoe, ja stimmt die fehlen. Verzeih, aber ich komme nicht umhin in dir ein Kind zu sehen, du siehst aus sie 14 und das prägt mein Denken von dir.“ Sie konnte es am besten gleich zugeben, Akari war nicht besser als all jene über welche sie sich in ihrer eigenen Kindheit geärgert hatte – Vorurteile waren seltsam.

Die Feldärzte waren da noch so eine Kerbe und Ai sprach sie auch noch an – vermutlich blieb Akari am Ende nicht viel anders übrig als diese Ärzte zu würdigen und zu schätzen, denn deren Aufgabe wollte sie lieber nicht machen. Ein Feldarzt war in ihren Augen zumeist ein vollwertiger Shinobi, der zusätzlich die Arztausbildung in Angriff nahm, sozusagen der genau umdrehte Fall zu ihrem Werdegang. Sie entschied sich dazu ihr eigenes Unwohlsein zu überspielen, Ai schien keine negative Kritik üben zu wollen und Akari wusste ihrerseits nichts über die Jounin, welche jung und gleichzeitig voller Erfahrung zu sein schien. “Ich denke ich habe Respekt vor der Arbeit der Feldärzte, doch ich gebe gerne zu das ich mich auf deren Gebiet kaum auskenne. Medizinisch könnte ich im Einsatz möglicherweise korrekte Entscheidungen fällen, doch meine Art der Herangehensweise ist eine völlig andere, im Krankenhaus weiß man beispielsweise das ein Patient Zeit zur Genesung hat und ein Notfall wird sofort behandelt, nicht lediglich stabilisiert. Natürlich stehe ich einen Shinobi-Team als Medic-Nin jederzeit zur Verfügung, aber ich genieße tatsächlich die Sicherheit des Krankenhauses innerhalb der Dorfmauern, es gibt mir Stabilität und man setzt sich natürlich nicht dem Schmerz aus das ein Kollege verletzt werden könnte. Im Feldeinsatz würde ich mich daher auch einem Kollegen mit mehr Erfahrung natürlich unterordnen, denn nicht alle wagen sich mutig an die Front.“ Kurz fragte sie sich dann doch wie Ai sie nun einschätzen würde, als Feigling, wohl kaum. Akari besaß ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis, sie fühlte sich wohl im Dorf, geschützt und geschätzt. Sie akzeptierte vielmehr das es dort Draußen noch mehr gab, doch sie musste nicht sofort alles erleben und lernen, sie könnte durchaus irgendwann vielleicht Oberärztin werden und in Ruhe altern. Vielleicht wollte sie irgendwann Kinder und eine Familie, wo sie doch selbst nie wirklich eine besessen hatte. Ihr Beruf war nicht gefährlich und es genügte Expertenwissen in einem bestimmten Bereich zu besitzen, doch natürlich galt diese Sicherheit nicht immer, insofern hatte Ai wohl recht, die kindliche Jounin – wobei ihr dann doch noch ein Gedanke kam. “Wenn du Jounin bist, leitest du dann nicht auch ein Shinobi-Team? Also hast du Erfahrung mit Feldärzten oder?“ Wirkte diese Frage als wollte sie von sich selbst ablenken? Andererseits hatte sich Akari gegen eine klassische Shinobi-Laufbahn entschieden, wenn sie schon angehalten wurde über den Tellerrand zu blicken, wieso nicht jemanden fragen der ein Service besaß?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Jan 10, 2016 3:29 pm

Ai wunk ab und betrachtete die in wahrheit Jüngere. Sie nickte kurz.
Ja, ich kann es nachvollziehen. Immerhin ist es ein logischer Schluss mich als Kind zu sehen, da ich ein Kind bin. Mit 14 Jahren kann man leider nicht wie eine Erwachsene aussehen und wie du sicher weißt ist das Henge no Jutsu nur von begrenzter Dauer und Wirkbarkeit., sagte sie nun und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, ehe sie dann wieder die junge Frau ansah.
Ja, ich habe schon viel Erfahrung mit Feldärzten gemacht. Sie schützen Shinobi die im Feldeinsatz sind vor dem Tod und sie unterstützen das Team mit ihrem Wissen. Darüber hinaus kann man sich stets auf sie verlassen und über ihre Unterstützung sich freuen., sagte sie nun und verarbeitete im Kopf das, was die JÜngere ihr gesagt hatte über ihre Ansicht auf diese Situation geschnitten und sie nickte.
Verstehe, sprich du sehnst dich nach Sicherheit und durch deine Tätigkeit als Iryô'nin und deinen Fähigkeiten bist du Chû'nin geworden, oder? Ich verurteile dich nicht, dass du dich im Schutz des Dorfes besser fühlst als zu Feld, mir geht es nicht anders, aber dennoch gehe ich jedes Mal aufs Neue zu Feld um den Menschen zu helfen, die Hilfe gebrauchen können, den Teams zu helfen, denen ich zugeteilt wurde. Natürlich habe ich auch schon Teams geführt, jedoch habe ich kein festes Team., sagte sie nun und sah sie weiterhin an. Ihre starren roten Augen blickten in die von Akari. Sie lächelte nicht, Ai zeigte im Allgemeinen keine wirkliche Reaktion, egal was gesagt wurde.

Wo ich bereits eine junge Frau hier habe, die über Iryô'nin-Fähigkeiten verfügt, so würde ich dich gerne bitten mich einmal zu untersuchen. Ich hätte bereits gestern zur Vorsorge gemusst, aber ich hatte keine Zeit. Wäre es also möglich? Natürlich nicht hier im Wasser, sondern außerhalb., sagte sie nun und blickte sie ohne große Wertung an. Sie wertete weder die Fähigkeiten auf noch ab, welche sie Akari andichtete, sie wollte einfach sich einmal untersuchen lassen, immerhin war dies ja mal nötig. Ai erhob sich langsam und ihr Handtuch klebte an ihrem Körper. Er gab wirklich nur kindliche, bzw. jugendlliche Rundungen preis und nicht mehr. Ai war nun einmal 14 Jahre alt, nicht so wie Ayumi, aber Ayumi kannte Akari nicht und das war auch gut so. Selbst bei der Untersuchung würde Akari nicht wirklich etwas entdecken, was die junge Frau als ältere Frau belasten konnte. Die großen roten Seelenspiegeln fixierten Akari und sie wartete auf die Antwort der vermeitnlich älteren. Sie fühlte sich eigentlich wohl, aber dennoch musste sie ab und an mal wieder zur Untersuchung und wann war besser als jetzt, wo sie doch so entspannt war durch die HItze. Außerdem tat das Aufstehen mal ganz gut, immerhin hatte Ai einen eher schwächlicheren Körper, durch den sie recht anfällig war, und deshalb musste sie öfters mal zur Untersuchung. Darüber hinaus war ihre Haut sehr blass, was darauf schließen lies, dass sie vielleicht ein Problem mit der Durchblutung hatte, aber dem war nicht so. Sie war recht gut in Schuss, aber dennoch eben sehr blass und Vorsichtig ist besser als Nachsicht.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Jan 10, 2016 5:00 pm

Der Widerspruch blieb offen, Ai blieb offenbar ein 14-jähriges Mädchen das Jounin war, möglicherweise besaß sie eine Erbkrankheit welche sie nicht altern ließ? Akari kam nicht umhin in Ai langsam ein medizinisches Rätseln zu sehen, vielleicht fehlte ihr doch die Abwechslung eines spannenden Feldärzte-Lebens und die Erfahrung jemanden wie Ai so zu akzeptieren wie sie sich darstellte? Akari nickte freundlich, als sie in Erfahrung brachte, dass es sich bei Ai nicht um ein Henge handeln konnte, wenigstens hatte sie sich nicht blamiert und direkt nachgefragt – Akari wusste das sie gegenüber vollwertigen Shinobi (und dazu zählte jeder der auf der Akademie aufgepasst hatte) einfach weniger wusste, doch umgedreht gab es auch Gebiete in denen sie selbst jedem etwas vormachen könnte, wenn sie nur wollte. Auch Akari prahlte nicht mit ihren Fähigkeiten, sie könnte vom Format einer Tsunade sein und immer noch über die vielen Dinge staunen, die sie selbst nicht konnte und nicht wollte – bei ihr war es vermutlich auch eine Sache des Wollens, wäre ihr nicht davon abgeraten worden, sie hätte eine Zivile Laufbahn eingeschlagen, doch dann wäre ihr auch nie die Chance geboten vielleicht doch über den Tellerrand zu blicken.

Eine Jounin auszufragen ohne unter selbiger zu arbeiten war natürlich auch ein Leckerbissen den sie sich nicht entgehen lassen konnte und so spitze Akari die Öhrchen, als sie da von der Erfahrung der Jüngeren mit Feldärzten hörte. So gesehen hörte sich die Positionsbeschreibung ganz gut an, es war schön zu hören das Feldärzte innerhalb eines Teams akzeptiert und geschätzt wurden – wie passend zu der wichtigen Aufgabe welche sie wahrzunehmen hatten. Akari blickte zurück in diese roten Augen, vielleicht wäre auch sie mit einer anderen Motivation Feldärztin geworden. “Sie sind also ein wichtiger Bestandteil eines Teams, das ist gut zu hören. Ich glaube in der Ausbildung gab es einen Zweig indem normales Krankenhauspersonal mit Feldärzten Einsätze mitmachen konnten, aber ich bin und war da in meinem Denken vielleicht zu weit eingeschränkt. Ich möchte wissen das es einem Menschen wieder gut geht und an der Heilung beteiligt sein, nicht an dessen Verwundung und knappen überleben. Ich denke man merkt ganz gut, dass ich bis auf die Minimal-Missionen um zur Chunin-Prüfung zugelassen zu werden nicht sehr viel mitgemacht habe, aber das genügt mir. Alle Menschen die mir etwas bedeuten arbeiten im Krankenhaus, es ist meine Familie, mich würde es erst tendieren wenn Konoha selbst angegriffen werden würde.“ Dies war ihre zusammengefasste Antwort und sie freute sich auch ein wenig darüber, dass Ai sie nicht verurteilte, obwohl sie als Feldärztin vielleicht gebraucht werden könnte, doch ein Krankenhaus brauchte ebenfalls festes Ärztepersonal, die Balance war gut so. “Ich bin natürlich eine Medic-Nin, dass heißt auch Kunoichi. Sollte die Hokage mich einem Team zuteilen oder jemand mich anfordern, würde ich natürlich dabei sein und mein Bestes geben, meiner Pflicht kann ich mich natürlich nicht entziehen.“ Dennoch versuchte sie es und bisher hatte sie ihren Willen durchgesetzt oder besser gesagt durch mangelndes Interesse gezeigt, dass sie keine besonders begabte Kunoichi war. Akari wollte sich im Krankenhaus beweisen, dort wo medizinisches Wissen genügte, dort wo sie keine Eltern gebraucht hatte um etwas zu lernen oder sich zeigen zu lassen und Akari war auch froh keine Eltern zu haben – niemand wo sie bangen müsste ob diese Personen nach einer schwierigen Mission zurückkämen. Sicher war es ein Nachteil kein Zuhause zu haben und sich nicht vermitteln zu lassen, aber sie hatte ihre Art des Lebens gefunden und war damit zufrieden. Jeder war am Ende immer ein bisschen anders als Andere, wie auch Ai. Ai schien nicht zu lächeln oder eine Regung zu zeigen, was nicht bedeuten musste das sie deswegen ein unglückliches Kind war oder etwas verpasste – sie war ganz offenbar so. Es war gut das akzeptieren zu können. Natürlich könnte es noch sein, dass Ai einen schlechten Tag hatte, doch nachdem sie bei keinem der Gesprächspunkte auch nur eine Regung gezeigt hatte, nicht einmal beim Lob der Feldärzte, wurde es langsam einfacher die Art der Jüngeren zu akzeptieren – außer vielleicht sie würde beim nächsten Treffen komplett fröhlich sein - das wäre dann erst seltsam.

Trotzdem konnte Akari immer noch nicht alles akzeptieren, zum Beispiel sich als junge Frau bezeichnen zu lassen – wie seltsam das Akari sich an der Altersdiskrepanz störte, Ai jedoch nicht. Möglicherweise lebte Ai schon sehr lange als 14-jährige und akzeptierte dies daher als Teil ihres Lebens. Die Bitte bezüglich der Untersuchung schlug Akari natürlich nicht aus, auch wenn sie sich nur auf dem körperlichen Gebiet auskannte. “Kein Problem. Es fehlt hier nur an Untersuchungsräumen, aber wir können eine der Umkleiden nehmen oder wo es dir beliebt.“ Akari nahm ihr Handtuch vom Beckenrand und wickelte es sich um den Körper, während sie dem Wasser entstieg, dann schloss sie sich der optisch Jüngeren an, dann hoffte Akari doch noch das Ai sich für die Umkleide entschied, möglicherweise hatte die körperlich Jüngere nichts zu verstecken, aber Akari sehr wohl oder besser gesagt hatte sie etwas zum Auffallen.  

Am gewählten Ort angekommen zog sich Akari einen Bademantel über und bat Ai sich auf eine der Bänke zu setzen. Das Shinsatus no Jutsu ging ihr sehr leicht von der Hand, war es doch eines der ersten Jutsus welche sie außerhalb der Akademie erlernt hatte und daher gefühlt schon ihr Leben lang beherrschte. Zwischendurch musste sie dann doch die Frage stellen welche sie mehr oder weniger die gesamte Zeit beschäftigte, einfach weil sie nicht herum kam. “Du bist 14 und du wächst nicht, keinerlei Veränderungen? Wie lange steckst du in dieser Entwicklungsphase und leidest du unter Kinderkrankheiten, öfter als andere Kinder?“ Die Fragen klangen etwas seltsam, als würde sie mit einem Vampir oder Jashinisten über dessen Unsterblichkeit sprechen, doch hier gab es keine Zuhörer, Akari hatte sogar ein Schild an die Tür gehängt, welche den leeren Raum als temporäres Untersuchungszimmer auswies – es ging ihr nicht um die Schweigepflicht, diese würde sie so oder so einhalten, doch eher darum das es keine Besucher gab.
Akari entschied sich für zwei Untersuchungsmethoden, eine für Jugendliche und Kinder und eine für Erwachsene – selbst wenn es ein Gendefekt war, sie wollte keine Entwicklungsstörung übersehen, doch so genau konnte sie hier spontan ohnehin keine Untersuchung durchführen. Sie stellte noch fest, dass Ai keine Jungfrau mehr war, was im Grunde bestätigte das sie schon eine Weile 14 sein musste, wieso auch immer.  
Ihre Untersuchungen kamen mit völlig normalen Werten zurück, Ai war für ihr Alter kerngesund, selbst der Verdacht auf eine Anämie ließ sich nicht auf den ersten Blick bestätigen, was ihre Blässe erklärt hätte. “Körperlich ist alles normal. Genetisch könnte man noch ein paar Tests machen, doch diese würden eher einem wissenschaftlichen Interesse dienen. Sonst bist du normal entwickelt.“
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Jan 10, 2016 9:46 pm

Ai blickte die junge Frau an, noch immer mit ihrem leeren Blick, aber eines wusste sie, mit dieser Frau konnte sie sich sicher anfreunden. Sie ware irgendwie anders, wirkte unvoreingenommen und eben dieses unvoreingenommene war es, was Ai so faszinierte und auch Ayumi. Sie hatte nie wirklich eine Freundin gehabt, aber vielleicht war es diese Person, welche diesen Bund mit Ai eingehen würde... Ein Bund, dies klang irgendwie so merkwrüdig, so falsch, es war einfach nur eine Freundschaft, vielleicht würde diese ja wachsen und die Beiden würden sich richtig gut verstehen, oder aber vielleicht würde sie Akari dann sogar ihr wahres Ich zeigen... nein nein, so weit waren sie noch nicht, noch lange nicht, wenn es eine Freundschaft werden sollte, dann würden die Beiden noch ein wenig brauchen, ein wenig viel Zeit bei dem Tempo, welches Ai an den Tag legte in dieser Hinsicht. Sie war immerhin sehr vorsichtig was andere Menschen anging und dies zeigte sie immer und immer wieder und auch ihr Verhalten lies darauf schließen. Ob ihr dies die gute Akari geben konnte, was sie suchte? Ob sie ihr eine solche Freundin sein konnte? Nun, dies würde sich zeigen, aber Ai dachte aktuell erst einmal nicht daran, immerhin konnte es ja sein, dass sie aktuell zu viel interpretierte, zu viel wollte, und das auf einmal. Nein, sie würde geduldig sein müssen und dies dann auch entsprechend zeigen, oder nicht? Sie seufzte innerlich leicht und ging dann aus dem Wasser heraus.
Ich würde die Umkleidekabine vorziehen. Immerhin können wir dort ungestört sein, wenn es sein muss. Ich bin mir übrigens sicher, dass du eine großartige Iryô'nin wirst, Akari-chan. Immerhin glaube ich fest in deine Fähigkeiten. Sosnt würde ich mir dir nicht in dieser Form anvertrauen., sagte sie nun und ging dann voran. Den Rest lies sie unkommentiert. Aber eines war ihr jetzt schon klar. Diese Frau dort, sie war ihr sympathisch und das merkte man wohl. Immerhin war Ai sonst nicht sofort so zutraulich, sondern hatte ein gewisses Maß an Skepsis übrigt für Fremde, vor allem für jemanden in diesem Alter. Tratschten sie doch so gerne weiter, aber ihre Menschenkenntnis hatte sie bislang nie im Stich gelassen, auch nicht bei Shogu... diesem widerlichen Typen, der Frauen eh nur als Objekte ansah. Sie hingegen freute sich immer sehr darüber, wenn man sie doch vielleicht so lieb hatte, ohne auf das zu schauen, was sie am Körper hatte. Ein Grund mehr, weswegen Ayumi sich hinter Ai versteckte, um sich vor solchen Männern zu schützen. Jedoch erkannte jeder in der ANBU ihren Rang an und auch ihre Fähigkeiten. Sie war gut darin Menschen zu unterstützen und dies würde sie jederzeit weiterhin tun und nicht nachlassen. Nein, das war nicht ihr Stil und diesen Stil würde sie so schnell nicht ablegen. Immerhin hieß dies, dass sie sich selber verraten würde und so etwas würde Ai niemals tun, nie und nimmer.

Ai setzte sich in der Umkleidekabine, mit ihrem Handtuch an auf eine Liege und lies dann sich auf diese nieder, als die vermeindltich Ältere nun begann sie zu untersuchen. Ai schloss die Augen und lag dort, reglos, wie eine Puppe, gab keinerlei Regung von sich und wirkte auch nicht so, als würde sie jeden Moment auferwachen und Akari an die Gurgel gehen, oder doch? Nein, sie war nicht gefährlich, das wusste jeder der sie kannte. Sie unterstütze aber auch jene, die ihr wichtig waren und das würde sie auch immer weiter tun. Ob sie jedoch irgendwann den Einen finden würde? Fraglich. Ai machte sich in letzter Zeit viele Gedanken darüber, mit wem sie irgendwann mal verkehren würde, immerhin wollte auch sie geliebt werden. Sie wollte sich in die Arme einer geliebten Person kuscheln, doch sie hatte auch niemanden, mit dem sie dieses Wissen teilen konnte, da sie keine wirklichen Freunde hatte. Ai hatte sich stets von allen ein wenig abisoliert. Natürlich waren dort die Personen, mit denen sie in einem Team war, aber mit denen pflegte sie eine professionelle Ebene und daran würde sich so schnell nichts ändern. Sie war eben ein wenig ... kompliziert, aber war dies nicht jeder Mensch? Immerhin hieß dies doch, dass man sich um sie bemühen musste und sie nicht so einfach kriegen konnte. Jedoch wer wollte schon ein einfaches Ziel sein, oder? Immerhin würde dies ja bedeuten, dass sie dann sich selber ein wenig umgesaltete, sich verbot, nur um zu gefallen, aber dies war nicht sie, sie war keine Anziehpuppe, mit der man einfach so seinen Spaß haben konnte, und sie dann wegwarf.

Als Akari nun den Unterleib erreichte verzog Ai leicht das Gesicht. Sie würde es merken, denn das Jungernhäutchen würde nie wieder kommen und das würde bedeuten, dass sie als 14 Jährige bereits Geschlechtsverkehr hatte, aber konnte auch bedeuten, dass sie vielleicht wer anders war und nur in diesem Körper steckte. Gleich, was die Andere schlußfolgerte, es war beides irgendwie richtig, aber Ai würde sich in dieser Hinsicht nicht öffnen, immerhin ging es niemanden etwas an und sie waren keine Freunde, so dass sie sich Akari gegenüber öffnen konnte.
Ich bin Enma Ai, 14 Jahre, und leide an keiner Wachstumsstörung die mir bewusst wäre. Auch leide ich an keiner Kinderkrankheit. An ihnen leiden tu ich auch nicht öfters als Andere Personen. Ich bin sogar seltener krank als Andere., beantwortete sie brav die Fragen der Anderen und lies sich weiterhin untersuchen, als nun die Andere endete. Ai setzte sich langsam auf und öffnete langsam ihre roten Augen, ehe sie dann über die Schulter hin zu der jungen Frau hinblickte.
Dies freut mich zu hören. Ich habe aber nicht die Absicht mich einem genetischen Test zu unterziehen um wissenschaftliches Interesse zu fördern, bzw. zu befriedigen. Ich bin ich und ich werde niemand sonst sein., sprac sie nun und ihr Blick, ihr Gesicht hatte einen leicht melancholischen Blick angenommen. Sie wirkte etwas... traurig. Ob dies an ihren Gedanken von eben lag? Nun, Ai wusste es nicht genau, aber sie würde es auch nicht austesten. Immerhin war sie doch ein wenig... nun ja... voreingenommen, ehe sie dann sich ganz zu der wohlproportionierten Frau umdrehte, zumindest was das Körperliche mit ihrem kindlichen Körper anging.
Ich fühle mich bei dir wohl aufgehoben, das passiert selten. Möchtest du vielleicht meine Freundin werden?, entgegnete sie trocken ohne groß eine Regung hervorzubringen. Vielleicht war Ai auch einfach an der Anderen interessiert, wollte sie analyiseren, wie Akari dies bei ihr getan hatte, aber jetzt wra erst einmal die Frage, was die Andere dazu sagen würde, immerhin war dies doch ein schönes Angebot, oder?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mo Jan 11, 2016 8:14 pm

Die Untersuchung war beendet und Akari mit den Antworten von Ai zufrieden, auch wenn diese weiterhin darauf hinwiesen das sie kein normales Kind war, doch diesen Gedankengang war sie ohnehin bereit aufzugeben. Sie selbst sah kein Problem darin mal eben Fremde ohne Termin zu untersuchen, auch wenn sie dafür ursprünglich nicht in den Onsen gekommen war – wie seltsam das gerade Ai sie darauf angesprochen hatte – die Pseudo-Vierzehnjährige wirkte im Gespräch weitaus erwachsener und auch bedacht genug nicht blind einem Fremden zu vertrauten. Natürlich hatte ihr Gespräch verifiziert das Akari die Lizenz zum Diagnostizieren und Heilen besaß, doch neben ihrem Wort schien Ai keinerlei Garantie zu besitzen, woher also dieses plötzliche Vertrauen, noch dazu da sie Feldärzte offenbar bevorzugte? Möglicherweise lag es wirklich an der Erfahrung mit den Feldärzten, welche sie einfach auf Akari übertrug.
Die Untersuchung selbst hatte auch kein Licht in irgendwelche Schatten geworfen, es war Routine gewesen. Dann schien Ai ihr auch noch ein sehr vorsichtiger Mensch zu sein, sehr viel mehr als bei ihrer ersten Begegnung wusste Akari immer noch nicht über das Mädchen oder zählte die Ungewöhnlichkeit das sie Gesund war? Natürlich wünschte Akari niemanden eine Krankheit an den Hals, doch schien es ihr einfach keine Lösung auf die Frage, wer diese junge Jounin war, zu geben. Wie war das mit dem Horizont erweitern? Möglicherweise konnte sie mit ihren Mitteln gar keine Antwort finden.
Akari verzog ein wenig den Mund zu einem schiefen Grinsen, als Ai den genetischen Test ablehnte, irgendwie war es ja klar gewesen, aber ein Versuch war es allemal wert. Dann fiel ihr ein das Ai jetzt schlecht von ihr denken könnte, immerhin wollte sie kein Versuchsobjekt rekrutieren und gleichzeitig hatte Akari immer das Gefühl sich ein wenig rechtfertigen zu müssen, obgleich Ai bisher gar keine Einwände vorbrachte. “Also wegen der Wissenschaft, das sollte jetzt nicht falsch ankommen, ich habe vielleicht vor später in die Forschung zu gehen, aber nicht an Menschen.“ Zur Verteidigung hob sie noch leicht die Hände, doch ließ sie diese gleich wieder sinken, als sie ihre eigenen Worte verarbeitete, irgendwie klang das nun erst recht falsch, doch Ai würde es ihr vermutlich entweder nicht krumm nehmen oder, was wahrscheinlicher war, keine entsprechende Reaktion zeigen. Seltsamerweise wirkte Ai jedoch traurig, doch an Akari konnte es nicht liegen, immerhin hatte sie ihr wissenschaftliches Interesse fast schon als Scherz deklariert.
Lange musste sie nicht warten, bis Ai ihre Gedanken aussprach, denn an ihrem Gesicht ließ sich nichts ablesen, möglicherweise mit viel Übung an ihren Augen, doch soweit war Akari noch lange nicht. Ob sie überhaupt soweit kommen konnte? Immerhin kannten die beiden Mädchen sich nicht sonderlich lange – der Gedanke mehr über Ai zu erfahren wirkte weit in die Zukunft gegriffen. Zumindest bis Ai diese seltsame und gleichsam natürlichste aller Fragen stellte und Akari damit kalt erwischte. Ihr Körper geriet ins Straucheln und sie musste sich zu der Jüngeren auf die Bank setzen, konnte so eine Frage einen schwindelig machen? Zumindest war sie kurz darauf ein wenig empört. “Wir kennen uns keine Stunde und du fragst mich ob ich deine Freundin sein will? Da muss ich erst mal nachdenken.“ Sprach Akari als meinte sie es spaßeshalber, doch es stimmte. Wie konnte sie nur! Natürlich war die Frage aus dem Mund einer 14-jährigen total harmlos gestellt, eine Anfrage die Ai vielleicht schon vielen gestellt haben mochte, doch Akari konnte sich nicht ganz so leicht zu einer positiven Antwort bewegen lassen.

Die Sache mit der Freundschaft war an sich eine gute Idee, doch schien sie selbst nicht gerade gut darin zu sein, zumindest nicht sie länger aufrecht zu erhalten. Beispielsweise war Akari mit den Mitgliedern ihres ersten Genin-Teams durchaus gut zurecht gekommen, bis der ewige Streit anfing, weil sie keine Kampftechniken lernen wollte, keine Ninjutsu, keine erweiterten Grundlagen – gar nichts, maximal der Federstil hatte sie irgendwann doch überzeugt, da es ja eine Verteidigungsstellung war, die man auch zu Angriffen nutzen konnte, aber nicht musste. Ein anderes prägendes Erlebnis lag noch etwas länger zurück, sie war vier gewesen und eine liebe Freundin aus dem Waisenheim verschwand praktisch aus ihrem Leben, weil sie adoptiert worden war. Natürlich hatte Akari versucht an die Adresse zu kommen, doch sie schien nicht einmal innerhalb von Konoha zu sein, die neuen Eltern ihrer Freundin waren wohl Kaufleute. Es waren große Tränen für so ein kleines Kind gewesen, welche sie weinte und dann hatte sie sich vorgenommen keine beste Freundin mehr haben zu wollen, doch genau ein Jahr später war die Betrauerte zurück, innerhalb von Konoha. Natürlich hatte sie unbedingt zu ihr gewollt und war am Ende in einem großen Gebäude gelandet, dem Krankenhaus von Konoha. Ihre Freundin war als Verletzte eingeliefert wurden – die Wunden halb so tragisch wie sie es in ihrer Erinnerung verankert wusste, doch kaum zwei Wochen nach der Genesung ihrer Freundin musste selbige mit ihrer Familie Konoha erneut verlassen und dies war dann tatsächlich das letzte Wiedersehen gewesen. Seitdem ging Akari nur wenige Freundschaften ein und hoffte immer, dass diese nicht so intensiv würden, dass eines Tages jemand verletzt werden könnte. Im Umkehrschluss dazu beendete sie manchmal einfach Freundschaften, die ihr nicht passten oder meldete sich einfach nicht mehr und versuchte dadurch eine Beziehung nicht zu vertiefen.

Demzufolge musste sie über das Angebot von Ai erst einmal nachdenken, denn eines schien klar. Ai musste irgendein Problem haben, denn sie sprach nicht darüber, obgleich sie doch so gut beobachtete und Jounin war. Doch konnte Akari einfach so 'ja' sagen? Einerseits wollte sie es. Ein Ja garantierte das sie sich auch in Zukunft wiedersehen könnten und Ai ihr vielleicht eines Tages den Gefallen tat darüber zu sprechen wieso sie 14 war, denn dies war hier doch das Geheimnis oder? Andererseits würde Akari bis dahin geduldig sein müssen und die Freundschaft aufrechterhalten wollen – nun, zumindest waren sie beide Konoha-Nin, keine von ihnen würde wohl in nächster Zeit wegziehen. Es brauchte nur ein Wort. Akari besaß die Macht ihre Zweifel zu überwinden, allein dadurch das sie Ai eine Chance einräumte und mehr wollte selbige offenbar nicht, die Frage beinhaltete keine Zeitangabe, sie hieß nicht ob sie die nächsten 14 Jahre befreundet sein wollten – was irgendwie witzig wäre. Akari beschloss das sie ihren Weg weitergehen wollte, denn sie freute sich darüber das Ai ihr offenbar vertraute und dies sollte sie auch weiterhin können. Daher zeigte ihr Gesicht ein Lächeln und Akari beschloss Ai sogar kurz zu umarmen – auf der Bank auf welcher sie doch saßen. “Ich habe es mir überlegt. Ich würde gerne deine Freundin sein. Außerdem brauchst du ein freundliches Gesicht um dich herum, so denkt doch jeder du bist den ganzen Tag mies drauf und das stimmt einfach nicht.“  Akari grinste breit, zur Antwort, weil sie sich so fühlte und weil sie eine neue Freundin gefunden hatte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mi Jan 13, 2016 8:35 am

Freundschaft…. Ein Wort, welches scheinbar merkwürdiges in der Jüngeren, aber aktuell offensichtlich Älteren auslöste. Ai war jemand, der eigentlich nicht so direkt war, aber ihr gefiel Akari irgendwie. Deshalb hatte sie gefragt. Als nun die Andere zu taumeln begann weiteten sich kurz ihre großen Augen. Scheinbar wurde Akari schwindlig, doch warum? Warum war die Andere plötzlich so komisch. Ai konnte sich keinen wirklichen Reim drauf machen, aber das hatte auch wiederum nichts zu heißen, immerhin blickte sie nun besorgt Akari, welche sich neben sie hinsetzte an. Vorsichtig legte sie nun eine Hand auf das Handgelenk der Anderen. Sie war vielleicht keine Iryô’nin, aber während ihres Psychologiestudiums war es wichtig bestimmte Dinge zu wissen. Unauffällig legt sie ihre Finger so, dass einer auf der Hauptschlagader lag. Sie spürte den erhöhten Herzschlag, sie beobachtete wie die üppige Oberweite sich schneller vor und zurück bewegte, da die Atmung sich beschleunigt hatte. Ais Augen waren von der Seite her auf Akari gerichtet und wenn sie ehrlich war, machte sie sich gerade ehr große Sorgen. Sie wollte nicht, dass die Jüngere nun einen Schock erlitt.
Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich nicht so schnell dein volles Vertrauen habe, aber ich denke, dass wir mit der Zeit einander vertrauen können und wenn Sechsjährige sich anfreunden können, warum dann auch nicht Personen in unseren Altern? Immerhin waren wir doch auch einmal in diesem Alter, oder nicht? Unvoreingenommenheit finde ich, sollte wichtig sein und Vorurteile sollten nicht im Weg stehen., sagte sie, als nun die junge Frau ihr offenbarte, dass sie gerne ihre Freundin wäre.

Nun war es Ai, welche geschockt war. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass Akari auf ihr Angebot eingehen würde, aber wenn sie es nicht getan hätte, dann hätte sie sich in der Anderen mächtig verschätzt, was sie eigentlich sehr sehr selten machte. Ihre roten Augen weiteten sich und sie fand sich im Arm von Akari wieder. Es war irgendwie herzlich, ein schöner Moment. Das Herz von Enma Ai, wobei eher von Ayase Ayumi begann schneller zu schlagen. Ein sanfter Rotschimmer legte sich auf ihr Gesicht und sie erwiderte die Umarmung. Ja das war schön, das war richtig so. Sie wollte eine Freundin und nun hatte sie diese endlich bekommen. Sie hatte eine Freundin und mit dieser würde sie sicher viel erleben und ihr nach und nach ihr Vertrauen schenken können. Ai war kein anhänglicher Mensch, aber wenn man sie als Freundin, als richtige Freundin gewonnen hatte, dann konnte man mit ihr Pferde stehlen.

Der emotionale Ausbruch war wieder gefangen und Ai hatte sich beruhigt. Sie atmete tief durch und als sie nun beide die Umarmung lösten blickte Ai sie an. Es war ein kurzer Moment, doch Ai wurde vom Verhalten her zu Ayumi und schenkte mit großen, glitzernden roten Augen Akari ein sanftes Lächeln.
Ich danke dir, Akari-chan., sagte sie nun, ehe sie sich wieder schnell hinter ihrer Maske verbarg. Der kurze Moment eben waren so gesehen Vorschusslorbeeren. Sie wusste nicht, ob Akari dies zu schätzen wusste, oder nicht, aber sie würde es im Laufe der Zeit mitbekommen. Und in einem war sie sich jetzt schon klar. Wenn Ai und Akari sich richtig gut angefreundet hatten, würde Akari ebenfalls jemand sein, auf den sie sich verlassen konnte. Ja, so sah die junge Frau es.
Und… wie geht es jetzt weiter… Akari-chan? Ich hatte noch nie eine Freundin, wenn ich ehrlich bin., sagte sie nun ein wenig ratlos.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mi Jan 13, 2016 8:48 pm

Wie beruhigend und bestätigend zugleich die Worte der Jüngeren doch wirkten, Ai besaß entweder die Gabe Gedanken zu lesen oder das etwas was da Empathie hieß. Akari ließ sich von den Worte leiten, ließ zu das sie ihr Halt und eine Richtung gaben, ihre Gedanken zu lenken. Spontan fragte sie sich sogleich ob sie wirklich mit sechs eine Freundin gehabt haben mochte – die Erinnerung fiel ihr schwer, aber wieso sollte es nicht so gewesen sein? Selbst Akari hatte sich frisch auf der Akademie ein paar Freunde gesucht (auch wenn sie sieben und keine sechs gewesen war), ein paar Kinder zu welchen sie dazu gehören konnte, leider war in ihrer Klasse niemand aus dem Waisenhaus und somit besaß sie dann doch wieder ein Alleinstellungsmerkmal, davon abgesehen das sie sich früh absonderte wegen ihrem Interesse an der Medizin, wo Andere sich vorstellten Kunai und Shuriken herumzuwirbeln, stellte Akari sich bereits vor wie es wäre eine Klinge präzise zu führen. Im Normalfall ignorierte Akari diesen Teil ihrer Kindheit gekonnt, es stellte in der Shinobi-Kultur kein großes Hindernis dar nicht so viele Freunde zu haben, meistens hieß dies das man eben strebsam war. Viele Freunde definierten sich über ähnliche Vorlieben, doch ihr Interesse teilen ging auch eher schlecht, kaum jemand interessierte sich in ihrem Alter schon für Medizin und noch weniger besaßen bereits Kontakt zu Medic-Nin oder gar dem Krankenhaus selbst. Akari hingegen wollte schon immer Iryônin werden und war eher ungern auf die Akademie gegangen, weil sie es musste – ihr späterer Doktorvater machte klar das der Akademiebesuch die Voraussetzung für die gewünschte Medizinausbildung war. Sie hatte einen großen Haufen an Zusatzwissen lernen müssen, was sie ihrer Meinung nach gar nicht benötigte und aus Desinteresse die Hälfte sofort wieder vergessen, demzufolge konnte sie sich auch nicht als Streber beliebt machen oder Nachhilfe geben.  Möglicherweise war dies auch ein Grund weshalb sie sich nie genauer mit ihrer Chakranatur dem Katon beschäftigt hatte, elementares Ninjutsu begeisterte sie einfach nicht so stark.
Ihre Gedanken waren ganz schön weit abgedriftet und was holte sie zurück? Eine sehr seltsame Gestik von Ai, sie war so kurios, dass sie sofort ins Auge sprang – Moment war das ein Lächeln gewesen? Bloß nicht blinzeln, doch da war es schon wieder verschwunden. “War das etwa ein Lächeln? Du hast gelächelt oder? Ganz kurz.“ Für Akari schien dies fast wie ein Wecker zu wirken, da gab es noch etwas anders worauf man achten konnte, denn die eigene Misere. Nun bekam sie ihr Lächeln erst recht nicht mehr aus dem Gesicht, nicht nachdem sie jenes von Ai erblickt hatte, so kurz es auch anhielt. Wovon hatte ihre neue Freundin gesprochen? Unvoreingenommenheit und ohne Vorurteile an die Sache gehen? Das waren gute Vorsätze, doch die Umsetzung war bestimmt nicht so einfach, denn Akari konnte offenbar wunderbar unvoreingenommen sein, solange es sich um Fremde handelte. Mit Freunden und Vertrauten besaß sie nicht viele Erfahrungen, doch Ai hinterließ den Eindruck als könnte man diese Erfahrungen mit ihr gefahrlos sammeln. “Ich danke dir auch. Ai-chan.“ Ihr Name klang schön, so ausgesprochen und Akari nahm sich gleich vor ihn öfters zu nennen, denn jetzt galt es sich besser kennen zu lernen und natürlich alte Vorurteile abzubauen, sollte nicht so schwer sein oder? Doch was wollte sie von ihrer neuen Freundin wissen, ob diese eine Familie hatte, ob sie viele Freunde besaß oder gar einen Freund? Wären diese Fragen wirklich gedacht ihre Vorurteile abzubauen oder diese zu bestätigen? Sollte Ai eine wunderbare große Familie haben, was sollte Akari da noch groß mitreden oder wenn selbige Shinobi unterschiedlicher Ränge zu ihren Freunden zählte? Wie seltsam es doch war sich so unsicher zu fühlen, war es ihr doch bisher nie schwer gefallen offen und freundlich zu sein, doch sie wollte diese Freundschaft mit Ai richtig angehen, sie vertiefen und festhalten, denn Ai selbst schien auch Probleme damit zu haben, gerade dies machte ihre Beziehung schon fast zu etwas wertvollem und wichtigem. Dann ließ sie sich die letzten Worte ihrer Freundin nochmal durch den Kopf gehen und sie warfen sogleich Fragen auf. “Sag bloß du hattest mit sechs auch keine richtigen Freunde.“ Ihr Lachen ging in ein breites Grinsen über, möglicherweise hatte sie Ai absichtlich falsch verstanden, sozusagen mit ihrem eignen Hintergrund als Interpretation. “Aber gut das du fragst. Ich würde gerne etwas mehr über dich wissen, aber ich kann nicht so unvoreingenommen sein wie ich gerne möchte und damit ich es hinter mir habe sage ich dir gleich den Grund.“ Ihr Gesicht war jetzt fast genauso neutral wie jenes von Ai, das Lächeln hatte sich zu einem Grinsen und das Grinsen zu etwas mehr als einem Nichts zurückentwickelt, Akari wollte damit sagen das ihr das Thema ernst war, doch wenn sie wirklich danach ging, dann war alles was Ai jemals sagte todernst, denn diese schaute immer so einher. “Ich bin ein Waisenkind, genauer gesagt ein Findelkind, denn ich kenne meine Eltern nicht. Gefunden und adoptiert wurde ich von einer lieben älteren Dame deren Namen ich trage. Sie starb ziemlich bald, ich war erst drei und sie hinterließ keinerlei Verwandtschaft, wodurch ich ins Waisenhaus kam. Seitdem bin ich auf der Suche nach einer Familie, wurde nie adoptiert und konnte kaum Freundschaften behalten, in der Angst das diese adoptiert wurden und verschwanden – mit einer Freundin erlebte ich dies, daran hatte ich mich vorhin erinnert. Später auf der Akademie besaßen viele Mitschüler Familie und bereits Freunde, ich bin nie richtig reingekommen. Soviel konkrete Erfahrung habe ich also auch nicht, aber ich möchte nicht eifersüchtig auf dich sein, falls du....falls du eine nette Familie oder so hast.“ Akari sprach eindeutig zu der 14-jährigen Ai, zu einer Jüngeren der sie nicht unbedingt schaden wollte und vergaß praktisch komplette das die selbe Person auch eine erfahrene Jounin war.
Dann entstand eine Pause, denn Akari musste erstmal wortwörtlich einen Glos im Hals herunterschlucken, ihr Mund war auch ganz trocken, denn sie wollte eigentlich auch nicht das Ai sich um sie jetzt irgendwie sorgte. “Also ähm das.....das ist einfach nur meine Geschichte. Ich hätte gerne eine Familie oder eine Freundin, darum...ich weiß nicht. Hast du Hobbys?“ Wie Zähflüssig sich das ganze Gespräch doch anfühlte oder ging es Akari selbst nur so weil sie über solche Themen redete? Natürlich wusste sie nicht wirklich was Ai darüber dachte, denn sie zeigte nicht viel Emotionen, auch wenn Akari nun wusste das sie es konnte und darum mussten sie wohl einfach etwas finden worüber sie wieder lachen und lächeln konnte, sie beide.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mi Jan 13, 2016 11:08 pm

Ai blickte die Jüngere einen Moment lang an, ehe sie dann wagte das Wort an sie zu richten. Sie beobachtete zunächst und scheinbar war das Lächeln, welches ihr herausgerutscht war ein wenig unangenehm.. nein doch nicht. Akari schien sich wirklich zu freuen, eine Wohltat. Und dann jedoch wurde die junge Frau ein wenig verlegen, denn scheinbar erfreute sich Akari sehr an dem Lächeln von Ai und ein zarter Rotschimmer legte sich über ihre Wangen. Wie sollte sie das jetzt nur erklären? Nun, sie hatte ja irgendwie recht. Es war ein Lächeln gewesen und Ai tat eigentlich gut daran sich an dieses zu erinnern, denn es würde sie sicher eine ganze Weile lang begleiten. Ihre neue und einzige Freundin war immerhin scheinbar jemand, der sich solche Dinge gut merken konnte und sie nickte andächtig.
Ja… entschuldige. Es sah sicher gruselig aus, oder? Ich werde es nicht noch einmal wiederholen., sagte sie nun und blickte dann die Andere mit einem kurzen aufmunternden Lächeln an. Dann jedoch wurde Akari konkreter und fragte, ob Ai auch keine Freunde hatte, als sie sechs war … nach der Wortwahl her zu schließen war es mehr als offensichtlich, dass Akari keine hatte, bzw. auch keine hatte und eben dies war so offensichtlich, dass Ai fast es einfach übersehen hätte, aber dem war nicht so, ihr entging es nicht.
Nein, ich hatte keine Freunde, als ich sechs war. Ich war durch meine roten Augen stets Außenseiter. Nicht einmal mein Bruder vertraute mir in der Hinsicht, da er 2 Minuten nach mir geboren war, haben unsere Eltern immer gesagt, ich hätte all das Talent bekommen während er … unterer Durchschnitt war., sagte sie nun und blickte sie weiterhin suchend an, in ihre Augen, sie wollte versuchen zu erahnen, was gerade im Kopf der jungen Frau vorging, was sie wohl dachte? Akari war immerhin jemand, der nun einen wichtigen Part im Leben von Akari spielen und umgekehrt genauso.

Nun lag es an Akari sich zu öffnen und sie machte den ersten Schritt, sie erklärte so vieles, warum war sie nun da war, wo sie war und warum sie sich so verhielt, wie sie sich verhielt. Sanft begann eine Träne über die Wange von Ai zu rollen und llies ihre Augen glitzern, während sie auf ihre Hände herabblickte.
Ich… ich bin 33 Jahres alt und heiße in Wirklichkeit Ayumi… ich möchte eine Freundschaft nicht auf Basis einer Lüge aufbauen. Ich möchte ehrlich zu dir sein können und wenn ich dir das ein oder Andere einfach nicht öffnen kann, dann braucht es noch Zeit. Also, zu mir, ich bin Ayase… Ayase Ayumi, bin 33 Jahre jung und bin als Jô’nin für Konoha tätig. Ich habe mir Enma Ai ausgedacht, da ich nicht wollte, dass ich weiter verletzt werde. Sie dient mir als emotionaler und psychischer Schutz. Ach ja, ich bin Diplompsychologin. Eh… meine Hobbys … nun, ich müsste lügen, wenn ich eines kennen würde. Ah… ich sammel sehr gerne Bücher.. Mangas… und aber auch Wissensbücher. Aktuell lese ich über neuronale Netze und ich muss schon sagen es ist ein sehr spannendes Thema. , sagte sie nun und sah Akari ganz vorsichtig an.
U… und bei dir? … ich meine… wenn du jetzt gehen willst, dann kann ich dich eh nicht aufhalten. Immerhin musst du es jetzt verdauen, dass ich nicht 14 bin, aber das hast du dir wahrscheinlich eh schon gedacht, oder?, fragte sie nun die junge Frau und legte den KOpf leicht zur Seite. Ihre Augen glitzerten weiß, vor lauter Tränenflüssigkeit und sie hoffte, dass Akari sie nicht wegschicken würde.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Do Jan 14, 2016 8:41 pm

Allein wegen der witzigen Aussage von Ai musste Akari fast automatisch weiter Grinsen. Ob sich Ai gerade über sich selbst lustig machte? Vielleicht gab es wirklich einen Grund weshalb die Jounin nicht lächelte, doch unter Garantie nicht weil es gruselig aussah. Diesen Eindruck wollte Akari auch nicht hinterlassen, immerhin war es ihr aufgefallen und sie fand das Lächeln der Jüngeren schön. “Ich bin bisher noch nie jemanden begegnet dessen Lächeln gruselig wirken könnte und deines ist sehr schön. Nutze es ruhig öfter.“ Parallel dazu war ihr noch eine andere Erwiderung eingefallen, die Aufforderung zur Wiederholung, doch sie wollte auch nicht das Ai sich dazu gezwungen sah, sie sollte nicht nur Lächeln weil es Akari gefiel, außer vielleicht sie vergäße es in Zukunft zu oft, dann würde Akari die Jüngere sicher einmal dran erinnern.  
Es war schön von ihrer neuen Freundin jetzt schon zu wissen, dass sie durchaus Lächeln konnte, auch wenn sie es offenbar nicht bevorzugte, aber das war ja nicht so schlimm, dass Wissen genügte.
Natürlich konnte es auch einfach sein, dass Ai nie lächelte und lachte, weil sie nie eine richtige Freundin gehabt hatte, doch lachte man doch gewiss auch einmal mit seiner Familie oder?
Dann erzählte Ai auch schon ein wenig, es gab also einen Bruder, demzufolge eine Familie, doch wie konnte dies sein, eine Familie und keine Freunde? Natürlich bildete sich Akari nicht ein, dass Recht auf Einsamkeit für sich gepachtet zu haben nur weil sie eine Waise war (auch wenn es ihr immer so vorgekommen war), doch noch wusste Ai nichts davon. Das gerade die roten Nicht-Uchia-Augen für das Außenseitertum ihrer neuen Freundin gesorgt hatten war wirklich schade, zumal sie anderen garantiert ebenfalls erzählte, dass die Augen keinen bösen Blick beinhalteten – doch sollte Akari tatsächlich die Erste sein, die der Aussage auch glaubte? Bezog sich die Aussage bezüglich ihres Bruders und ihrer Eltern ebenfalls auf die Augen? Sicherlich nicht, ihre Familie ging sicher nicht davon aus, dass ihre Augen Schuld waren, aber dennoch schienen sie Ai nicht gerade gut behandelt zu haben – Familie war Akari fremd, doch sie war sich ziemlich sicher das Eltern keinen Neid zwischen ihren Kindern streuen sollten und selbst wenn es so wäre, gab es doch zwei Eltern und zwei Kinder, war denn niemand auf Ai ihrer Seite gewesen? Das einzige was in dieser Erzählung einen Sinn ergab war die Sache mit dem Talent, denn immerhin war Ai erst vierzehn, oberflächlich zumindest, so gesehen passte selbst das nicht ganz. Die Erläuterung war kurz gewesen, doch skizzierte Ai keine sehr harmonische Familie, dennoch sollte sie froh sein eine zu haben oder? “Habe ich das richtig verstanden? Deine Familie war auch der Meinung du wärst eine Art Außenseiter? Ich dachte eine Familie kennt sich und lebt zusammen.“ Irgendwie fehlten ihr die Worte, aber sie wollte ausdrücken das eine Familie zusammenhalten musste, selbst wenn es lediglich um den genetischen Zusammenhalt ging, doch eine Familie musste doch mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede besitzen oder?. Natürlich gab es auch unter Shinobi Familien die getrennt lebten, doch da waren offenbar die Eltern zerstritten – so gesehen war es Akari, selbst aus der Entfernung mit welcher sie die Familien-Sache betrachtete, noch nie aufgefallen das ein Kind innerhalb der Familie falsch behandelt wurde – selbst wenn sie die belauschten Gespräch von Mitschülern einbezog, die sich über ihre Familie beschwerten. Hinzu kam, dass Ai es vielleicht anders formuliert hätte, wenn sie zumindest auf die Aussage ihrer Eltern Stolz gewesen wäre, denn diese mussten sie als talentiertes Kind doch unterstützt haben oder? Daher wartete Akari im Grunde darauf das Ai ihre vermeintliche Falschaussage korrigierte und ihr auch etwas Positives über die genannte Familie berichtete.  
Es war schon seltsam, in gewissem Sinne beruhigte es sie zu hören, dass Ai keine Bilderbuchfamilie besaß oder eine sonderlich gute Beziehung, obgleich Akari wusste das diese Gedanken nicht sehr freundlich waren, denn irgendwie beruhigte es sie eine Außenseiterin zur Freundin zu haben, jemanden in den sie sich irgendwie doch noch hineinversetzen könnte.

Wenn Akari sich zuvor schon etwas gewundert hatte, was sollte sie dann jetzt erst anstellen? Ayumi war 33! Wieso war ihre Freundin eine erwachsene Frau und sah aus wie ein Kind? Wieso hieß Enma Ai auf einmal Ayase Ayumi? Im ersten Moment hörte Akari erst einmal nur perplex zu, zum Glück saß sie ja ohnehin schon, doch allein die erste Aussage klärte vieles und warf viele neue Fragen auf, nicht zuletzt das Warum? Noch spannender war die Frage wie sie sich dabei selbst fühlte, überfahren? Nein, das traft es nicht, immerhin klärte Ai oder Ayumi das Rätsel um ihr Alter erstaunlich schnell auf, ob Akari's eigene Geschichte dazu beigetragen hatte? Tatsächlich war Akari wohl eher überrascht das Ayumi so alt war und dennoch so aussah, dass die Aussage sie wäre vierzehn absolut stimmt – ja wie war sie denn auf diese Idee gekommen? Ai beließ es allerdings nicht bei dieser kryptischen Erklärung, sie wurde erläutert und ausgebaut, denn ihre neue Freundin wollte nach eigener Aussage ehrlich sein. Stimmte vermutlich auch nicht, Ai wollte es nicht nur, sie war ehrlich! Auf solch eine seltsame Idee konnte doch nur eine Psychologin kommen und demzufolge musste Ayumi eine Fähigkeit oder vielleicht sogar ein Jutsu besitzen, welches sie zu Ai machte – wie verrückt war das denn? Akari war gleichzeitig überrascht und fasziniert, sie vergaß sogar fast das sie zuvor von ihrer eigenen tragischen Geschichte berichtet hatte – im Vergleich hierzu war das ohnehin nicht vergleichbar. Dann endete Ai mit einer Frage und ihr fiel auf, dass sie jetzt etwas sagen durfte oder ihren Mund bewegen oder etwas mehr Regung zeigen sollte, als eine Neugierige Schockstarre. Akari sah eher so aus als ob sie gerade an medizinische Versuche an Menschen dachte, gleichzeitig interessiert und irritiert. Irgendwie schafften es ihre Gedanken dann doch noch zu ihrem Mund. “Ich habe mir sogar ziemlich verrücktes Zeug ausgedacht, wieso du mit 14 Jounin sein könntest, aber darauf bin ich echt nicht gekommen, gut das du es aufgelöst hast.“ Dann musste sie erst einmal aus ihren wirren Gedanken ihre nächste Aussage extrahieren, denn sonst würde sie wohl komplett durcheinander erzählen und fragen und raten, doch dies war immerhin ein Gespräch und kein Brainstorming. “Hmm Psychologin, dann sind wir ja fast Kolleginnen oder? Mein Hobby ist und bleibt die Medizin, auch wenn das wohl jetzt auch zu meinem Beruf geworden ist. Vielleicht brauche ich dann ein neues Hobby und nachdem was ich so hörte bist du ziemlich spannend. Ich nehme dich als neues Hobby und deine Freundin zu sein.“ Daraufhin musste Akari wieder Grinsen, vermutlich war es nicht unbedingt eine Ehre die Freundin als Hobby zu bezeichnen, immerhin konnte man Hobbys aufgeben, aber man konnte auch Hobbys lange und gerne betreiben, je nach Blickwinkel war es nicht total falsch. “Sagen wir besser Langzeitprojekt. Also ich bleib bei dir Ai...ich kann dich doch weiter so nennen oder? Ich hoffe du bist mir nicht böse, aber ich finde das interessant eine Freundin zu haben die gleichzeitig 14 und 33 ist, aber da das ja offenbar dein wohlbehütetes Geheimnis ist, werde ich es für mich behalten. Genial, jetzt haben wir schon Geheimnisse geteilt.“ Akari war plötzlich wieder ungeheuer gut gelaunt und besaß wieder ihr Dauergrinsen. Ein Teil von ihr sah immer noch Ai auf der anderen Bankseite, darum war ihr der kindliche Spruch mit dem Geheimnis auch so schnell über die Lippen gekommen, doch andererseits kannte Akari Ayumi auch nicht oder besser gesagt wie Ai als Erwachsene aussah, daher musste sie nicht plötzlich Angst oder Respekt haben, oder doch? “So gesehen ist das ja jetzt eine richtige Ehre deine Freundin zu sein, wo du doch älter bis. Also heißt das dann wohl auch das du nicht soviel Zeit hast, aber ich fange ja auch bald an als Ärztin zu arbeiten.“ Es klang nicht nur so, doch irgendwie realisierte Akari erst jetzt, wo sie das tatsächliche Alter wusste, dass Ai als Jounin gewiss recht beschäftigt war, nicht zuletzt als Psychologin.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Fr Jan 15, 2016 11:35 am

Ai betrachtete kurz die Andere und blickte dann auf ihre Hände. Ihr Lächeln war schön? Wann hatte sie das denn zum letzten Mal gehört? Es war zumindest schon eine Weile her, wobei… nun ja, Ai konnte sich nicht wirklich erinnern das je gehört zu haben. Seit dem sie diesen Charakter erschaffen hatte, war sie als Ai unterwegs und hatte nie wirklich die Anerkennung bekommen, die ihr eigentlich zustand, egal wie gut sie war, egal ob Ayumi oder Ai, keiner von beiden war wirklich anerkannt. Und das würde sich auch so schnell nicht ändern, das war klar, doch hier und jetzt war es irgendwie so, als würde Akari sie anerkennen, etaws was Ayumi sehr gerne hörte, immerhin war sie doch jetzt die Freundin der Jüngeren, oder nicht?
Ich habe nie jemanden wirklich gehabt, der mir gesagt hatte, dass mein Lächeln schön sei, warum auch? Ich war immer ich und das war nie wirklich gerne gesehen., gab sie nun zu, als Akari nun auf die Familie zu sprechen kam. Der Gesichtsausdruck änderte sich nicht, doch die Augen begannen zu beben, vor Wut, Schmerz, Trauer, Scham. Sie strich sich vorsichtig eine Strähne aus dem Gesicht und blickte die Jüngere an.
Meine Familie... sie wird nie zu mir halten, bzw. sie hat nie zu mir gehalten. Mein Vater hat mich geschlagen, meine Mutter hat mich ignoriert und mein Bruder hat mich seit ich 15 war .... , sie brach ab und wischte sich eine Träne von ihren Augen weg. Sie faltete ihre Hände zusammen und begann so ihre Emotionen unter Kontrolle zu bringen.
Nein, meine Familie ist nicht mehr. Sie starben alle an einem Abend, 2 durch meine Hand und meine Mutter begang Selbstmord, weil sie es nicht ertragen konnte mit einre Mörderin zu leben, egal ob es Notwehr war, oder nicht., gab sie nun zu und blickte auf ihre Hände. Sie atmete tief durch und begann ihre emotionale Seite, die Ayumi repräsentierte zu verbergen, einzusperren und nahm sich vor diese nicht so schnell wieder herauszulassen, immerhin wollte ise nicht noch einmal so einen peinlichen Vorfall haben wir jetzt, dass sie einfach so ihren Emoitonen freien Lauf ließ. Nein, sie wollte immer und immer sich hinter Ai verstecken, da ging es ihr gut und mit Ai würde sie sich auch immer identifizieren können, denn Ai war nun einmal die Summe von Ayumis Leiden.

Sie betrachtete die Schockstarre der Anderen und konnte es sehr gut verstehen, immerhin hatte Ayumi ihr gerade etwas gesagt, was nun einmal nicht alltäglich war und dieses war es, was Akari wohl aus der Bahn warf. Vorsichtig strich sie sich eine Strähne hinter ihr Ohr.
Ai ist auch mein Spitzname, deshalb habe ich ihn für den Charakter Enma Ai gewählt. Ich denke auch, dass gerade die Verbindung durch unsere Berufe dazu beitragen kann, dass wir einander näher kommen können, dass wir uns austauschen können und möglicherweise auch noch eine weitere Basis gefunden haben. Dieses Basis heißt die Medizin. Während du jedoch in der physischen Medizin tätig bist, bin ich es in der psychischen. Natürlich gehört zu meiner Arbeit auch ein gewisses Grundverständnis für den menschlichen Körper. Anatomie und dergleichen habe ich ebenfalls gehabt und ich habe auch Diagnostik als Fach während meines Studiums gehabt. Was die Zeit übrigens angeht, so bin ich der Meinung, dass wir einander immer irgendwie finden werden. Es wird zwar Momente geben, wo wir getrennt sein werden, aber wenn wir es ernst meinen als Freundeninnen, dann finden wir einen Weg, so viel steht fest., sagte sie nun und lächele wenn auch nur ganz kurz auf. 2 mal lächlen in Folge, ein neuer Rekord.

ein wenig verlegen kratzte sich Ai an der Wange.
Zunächst, ich bitte dich mich weiterhin als Enma Ai anzusehen, damit kein dummes Gerede aufkommt oder dergleichen, da ich mich im kindlichen Körper als solche immer vorstelle. Zum Anderen bin ich ein wenig geschmeichelt, dass ich dich so fasziniere, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann warum., gab sie nun zu und wurde leicht verlegen. Dann jedoch schüttelte sie den Kopf. Nein, sie konnte jetzt doch nicht an Schlechtigkeiten denken, immerhin war doch Akari sicher nicht so eine. Denn das Interesse, welches Akari an den Tag legte und ihre wortwahl konnten auch sehr stark und schnell falsch interpretiert werden.[/color]
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Jan 16, 2016 3:04 pm

Wäre sie nicht Akari, dass Mädchen das hier gerade den Rekord im Lächeln hielt, wäre ihre Reaktion auf die Aussage von Ai Traurigkeit gewesen. Dabei ging es nicht direkt nur um die Aussage bezüglich des Lächelns, denn das Lächeln war nur eine Metapher, dahinter konnte alles mögliche stehen und für Akari bedeutete ein Lächeln meistens das es ihr und anderen gut ging. Das Ai nie aus dem gleichen Grund lächelte stimmte sie daher fast ein wenig traurig, aber nur fast, immerhin freute sie sich immer noch gigantisch über das eindeckte, geheime Lächeln. Die Umarmung hatte sich erst soeben gelöst und trotzdem drängte es Akari diese sofort zu wiederholen, diesmal aus Sorge und Mitgefühl, denn die Worte klangen trauriger als das Gesicht von Ai wohl in der Lage war es auszudrücken und das ihre neue Freundin diese Worte nicht nur einfach so von sich gab, war klar, dafür kannten sie sich schon lange genug. Kurz entschlossen überlegte sie doch die Aufforderung bezüglich des Lächelns zu stellen, daher unterließ sie die erneute Umarmung und blickte ihrer Freundin einfach nur in die Augen. “Nun da du meine Freundin bist musst du auf jeden Fall öfter Lächeln, dass gehört einfach dazu, das ist bei Freundinnen so. Ich lächeln auch öfter, seitdem wir Freundinnen sind.“ Meinte sie und lächelte zur Bestätigung. Die Regel war vermutlich komplett an den Haaren herbeigezogen, aber wenn man es nicht gewohnt war zu lächeln, dann musste man es einfach üben und Akari wollte auch nicht 14 Jahre auf das nächste Lächeln warten oder sie immer erinnern müssen, auch wenn sie dies tun würde. Dann kam der Schlag bezüglich ihrer Familie und Akari's Lächeln gefror, denn sie hörte konzentriert zu. Sie entschied in diesem Moment das es eine Sache war im Waisenhaus aufzuwachsen und keine Alternative zu kennen, neidisch auf Andere zu sein, aber es war völlig unentschuldbar das zu durchleben was Ai gerade skizzierte. Ja es stimmte. Ihre Freundin besaß etwas nach dem Akari sich sehnte, eine Familie, doch nicht jede Familie war offenbar freundlich gesinnt. Wie automatisiert schlug sie sich auf die Seite ihrer neuen besten Freundin und empfand es fast schon als gerechtfertigt, als sie da von dem Mord hörte – dennoch vermutlich würde Akari auch gesichtslos herumlaufen, wenn sie so etwas erlebt, nicht zuletzt erlebt hätte. Was sollte sie darauf antworten, es wegschieben? Irgendwie hörte sich das alles so schrecklich an, dass es ihr nicht möglich schien so plötzlich Trost zu spenden, dies war ihrer Freundin widerfahren, Akari konnte nicht anders als Anteil haben. Ihre Augen sprachen Sorge und Mitgefühl aus, jedoch fehlte ihr die Anteilnahme, es war einfach ein komplett anders Problem und dieses konnte sie nicht voll erfassen. “Erneut. Darum sage ich Lächeln ist so wichtig. Wenn du auch mal lächelst, kommt erst recht keiner auf die Idee dir könnte so etwas passiert sein, wenn du jedoch immer ernst bist, fragt man sich irgendwann automatisch warum.“

Enma Ai war eine Scheinidentität, eine Romanfigur, etwas Fiktives und dennoch 14 Jahre und hier körperlich anwesend. Zumindest konnte Akari den Spitznamen weiterverwenden, ihr Wissen in Psychologie war eher rudimentär und reichte nicht annähernd so weit sich alles genau vorzustellen was Ai ihr erzählte oder andeutete, doch wenn sie wirklich längere Zeit Freundinnen blieben mochte Akari durchaus dazulernen. Weiterhin freute es sie unheimlich, dass ihre beruflichen Interessen sich doch so stark ähnelten. Akari hatte durchaus schon einmal darüber nachgedacht sich vielleicht eine Iryônin zur Freundin zu wählen. Tatsächlich besaß sie schon eine kleine Auswahl, genauer gesagt ein Mädchen. Diese war blond und etwas jünger und sah nett aus. Akari hatte sich mit Absicht bei Medic-Trainingseiheiten angemeldet, da sie wusste das die Jüngere irgendwann per Pflichtfortbildung an einer Teilnehmen müsste und sie wollte das andere Mädchen auch nicht verpassen, sollte sie sich freiwillig melden. Jetzt da sie Ai kannte bekam Akari langsam ein Gefühl dafür das es sich lohnen konnte eine Freundschaft aufzubauen und dafür zu kämpfen. Dieses andere Mädchen schien jedoch nicht die Medizin als oberste Priorität zu haben, denn bisher war sie eher zu Besuch bei Vorlesungen aufgetaucht, als könnte sie sich nicht entscheiden ob sie etwas mit Medizin anfangen wollte oder es besser lassen sollte. Sehr viel mehr wusste Akari in der Beziehung nicht, doch über Ai hatte sie bisher auch nichts gewusst und hier waren sie, dabei Freundinnen zu werden. Akari ließ ihre Entscheidung bezüglich der Blonden offen, nur für den Fall das diese sich gegen eine medizinische Laufbahn entschied. Natürlich läge dies nicht an der Entscheidung der Blondine, doch Akari hatte mir ihrem Verhältnis zur Freundschaft wohl echt noch ein Hühnchen zu rupfen. Dann kam der spontane Entschluss ihrer neuen Freundin davon zu erzählen, dafür waren Freundinnen schließlich auch da oder? “Das kommt mir gelegen, dass wir beide etwas mit Medizin zu tun haben, auch wenn ich nur sehr wenig Ahnung von Psychologie habe, mehr im Sinne der Patientenbetreuung, aber vielleicht lerne ich von dir noch was dazu und wie wäre es gleich mit einem Rat? Ich hatte mir schon eine Weile überlegt mir eine Freundin aus unserem Bereich zu suchen. Ähm einen Freund hatte ich schon einmal, kurz, naja ich wollte eigentlich das er mich so lieb hat, dass er mich adoptiert, aber daraus ist nichts geworden. Jedenfalls gibt es da so ein Mädchen das vielleicht in die Ausbildung einsteigen will und vielleicht bekomme ich in den nächsten Jahren noch eine Freundin, komm schon, so schwer scheint es ja wirklich nicht zu sein oder?“ Akari bemühte sich nicht in die Aussage ihrer Freundin hineinzublasen, aber sie war dann doch recht aufgeregt, immerhin musste die Psychologie etwas zum Thema Freundschaft wissen, selbst wenn es einer Psychologin ganz offenbar so schwer fiel. Sie hörte sich brav an, was Ai zu sagen hatte, bis ihr einfiel das Ai zuvor noch mehr gesagt hatte, sie würden als Freundinnen zusammenbleiben oder so? “Meintest du vorhin echt wir können so gut befreundet sein, dass wir uns immer wiederfinden, selbst wenn wir uns ganz arg zerstreiten? Ich meine im Finden bin ich ganz gut, ich bin eine Sensor-Nin, aber ich würde mich unheimlich schämen, wenn wir uns wegen einem Streit verlieren würden und du bist eine Jounin die auf Missionen geht, was wenn du verloren gehst?“ Hieß das nicht Verlustangst? Es war schön eine Freundin zu haben, war es damals auch schon gewesen, aber nun wusste Akari ja inzwischen sehr gut, dass man eine Freundin auch wieder verlieren konnte und dies machte ihr immer noch Angst. Trotzdem hatte sie auch das zweite Lächeln mitbekommen und die Erinnerung daran baute sie gleich ein bisschen wieder auf, es war und blieb einfach schön, egal was Ai behauptete.

Dann überraschte es Akari das Ai überrascht war, weil die Jüngere an der Jüngeren/Älteren Interesse hatte, sollte ihr dies peinlich sein? “Klar du bist Ai, mir würde ohnehin niemand abkaufen eine alte Jounin zur Freundin zu haben.“ Dabei stand Akari lieber erst einmal auf, denn sie wusste nicht wie Ai reagierte, wenn man sie ärgerte und wollte vielleicht aus der Schusslinie verschwinden. “Außerdem bin ich wie du sagtest an der Physis interessiert, daher faszinieren mich Menschen und einer Freundin kann man weitaus näher sein als einem Patienten.“ Akari dachte sich absolut nichts dabei, doch da Ai ohnehin schon einen anderen Gedankengang hatte, musste ihr dies erst recht seltsam vorkommen, doch Akari besaß kein großartiges Rollenbild bezüglich Mann und Frau, Freund und Freundin, ihr war eine Beziehung einfach wichtig und das diese Beziehung keinem Zweck diente war ihr neu, aber angenehm.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mo Jan 18, 2016 9:46 am

Ai nickte knapp, auf die Aussage mit dem Lächeln hin.
Ich werde es versuchen meinen Schatten zu überspringen und mehr zu lächeln. Ob es klappt kann ich nicht garantieren, sondern nur anmerken., sagte sie nun und strich sich vorsichtig eine Strähne hinter ihr Ohr. Eigentlich war Ai eine Schönheit, egal ob nun als Ayumi, oder aber als Enma Ai, sie war schön, das würde wohl niemand bestreiten, doch Ai selbst empfand sich als ausgesprochen hässlich und ansehnlich. Das lag wohl daran, dass sie sich eben schlecht fühlte durch das, was damals passiert war. Sie wollte es einfach nicht überlächeln und so tun, als wäre dort nichts gewesen, aber sie hatte auch kein Problem damit auch einfach so daher zu laufen, damit man sie unterschätzte, oder überschätzte? Nun, dieser starre Blick mit der ausdruckslosen Mine sorgte meistens dafür, dass Ai eher skeptisch beäugt wurde und diese Skepsis konnte man ausnutzen, zumindest tat es Ai meist, um an Informationen zu kommen. Sie war neben ihrer Tätigkeit als Psychologin immerhin auch ANBU, auch wenn sie als Jô’nin keine wirklichen Missionen mehr bestritten hatte, da sie sich sehr auf ihre Arbeit als ANBU fixiert hatte und diese eben nicht vernachlässigen wollte. Für Ai war immerhin die ANBU eine große Ehre.

Nun war es an Ai der Jüngeren zu zuhören, was sie sagte, was sie einem sagen wollte und wie sie sicher vorgehen sollte und wollte, was sie künftig machen wollen, immerhin war Ai es zu vor gewesen, die sehr viel und ausführlich gesprochen hatte. Sie nickte als Zeichen, dass sie zu hörte und dann wurde sie um Rat gefragt von der Jüngeren und Ai legte den Kopf leicht zur Seite.
Die Fähigkeit Freundschaften zu schließen mindert sich im Laufe der Zeit immer mehr, da der Mensch immer vorsichtiger wird und nicht unvoreingenommen an andere Menschen herangeht. Durch unsere Erfahrung mit vielen Dingen versucht der Mensch durch Skepsis und durch Vorsichtig eigene Verletzungen auszuschließen, jedoch empfinde ich es als belastend, dass der Mensch sich so sehr abschottet. Wenn du der Meinung bist, dass du eine Freundschaft eingehen möchtest und dann auch mit jemanden, der von deinem Fach ist, also der direkten Medizin, dann würde ich meinen, dass du eine gute Freundin finden kannst, solange du diese Freundschaft pflegst. Sie sollte nicht einfach dadurch zerbrechen, dass man vielleicht das Studium oder dergleichen abgeschlossen hat, sondern es gibt einen Weg sich zu finden und nahe zu sein, ob nun in einer Mittagspause, einen freien Tag, oder viele andere Möglichkeiten. Wichtig ist es einfach nicht zu vergessen. Vergessen ist das Schlimmste, was man einem Freund antun kann, denn wenn er vor einem steht und sich erhofft erkannt zu werden und dann vor den Kopf gestoßen fühlt, dann ist es gut möglich, dass die Verletzung schwer wiegt. Ich weiß nicht, ob du es weißt, doch wenn du jemanden ablehnst oder ihn unabsichtlich oder absichtlich psychisch vor den Kopf stößt, dann fühlt sich der Schmerz für das Gehirn so an, als würdest du ihm physischen Schaden zufügen., sagte sie und strich sich erneut eine Strähne hinter ihr Ohr. Vorsichtig stand sie nun auf und streckte sich leicht.
Wir werden uns stets finden können. Es ist meine Aufgabe mit Menschen zu finden oder wieder zu finden und gerade eine Freundin werde ich immer finden können. Ich werde die Zeit, die ich habe und für dich nutzen kann auch für dich nutzen. Und eben deshalb bitte ich dich mich nicht zu vergessen., sagte sie und blickte Akari tief in die Augen dabei. Die vermeintlich Jüngere wirkte so, als hätte sie Angst, dass etwas zerbrach, etwas Kleines, was zwischen ihr und Akari war.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mo Jan 18, 2016 8:02 pm

Wie schön. Akari freute sich einfach Ai auch einmal einen guten Tipp gegeben zu haben, auch wenn es im Nachhinein doch ein wenig seltsam wirkte einer Frau etwas zum Thema Lächeln zu erzählen, immerhin musste Ai wissen wie man lächelte, bestimmt hatte selbige schon einen Freund gehabt und wie sollte Frau an einen Mann kommen ohne zu lächeln?  Mit ihren zarten 17 besaß Akari im Grunde überhaupt keine Lebenserfahrung, nicht zuletzt wenn es ihr Wunsch war im sicheren Dorf zu leben und nie vor die Tür zu gehen, doch bisher war Konoha spannend genug gewesen, hier gab es unglaublich viel zu tun und nun da sie im Krankenhaus fest arbeiten würde noch viel mehr, selbst ihr neues Apartment würde sie am Ort des Heilens beziehen – Akari war der Meinung innerhalb von Konoha genug Beschäftigung zu finden. Noch interessanter schien es fast ihre neue Freundin auszufragen, immerhin besaß diese mehr Erfahrung, auch wenn sie überhaupt nicht danach aussah, ob Ai deswegen unterschätzt wurde? Akari hatte es ja auch getan und vom Bauchgefühl her war sie immer noch mit einer 11-jährigen frisch befreundet, vielleicht sollte sie doch wieder zu ihrer früheren Idee mit dem Wunderkind zurückkehren? Denn wenn sie sie es sich recht überlegte, so wollte Akari doch lieber eine etwa Gleichaltrige zur Freundin und Ai schien dies ja auch zu bevorzugen. Natürlich war der Altersunterschied in beide Richtungen nicht allzu groß, doch derzeit sah Akari sich selbst noch eher als Heranwachsende und alle die um die 30 waren, waren Jounin und demzufolge Vorgesetzte, doch so wollte sie Ai nicht sehen, sondern als Freundin, welche sie soeben kennen lernte, vielleicht mochte es später eine Zeit geben, irgend eine Mission an der die Eine als Jounin und die Andere als Chunin teilnehmen würde, doch bis dahin war ja gewiss noch Zeit und dann konnte Akari immer noch mal neu überlegen. Schade eigentlich, dass sie sich erst so spät kennenlernten, als Sensei für ein Genin-Team wäre die Schwarzhaarige sicher genial gewesen.
Daher hörte sie sich den Ratschlag der Älteren genau an, doch vermutlich hätte auch eine Jüngere diese Worte wählen können, kam ja nur auf die eigenen Erfahrungen drauf an. Da sie jedoch beide nicht sonderlich viel besaßen konnten sie sich gemeinsam daran machen diesen Plan umzusetzen, an ihrer Freundschaft zu arbeiten. “Ich finde das klingt gut. Wir müssen unsere Freundschaft auf jeden Fall auch pflegen. Hmm ich könnte dich zum Essen einladen, denn zurück ins Wasser will ich jetzt auch nicht mehr, was meinst du? Außerdem du bleibst einem doch im Gedächtnis, dich vergisst man sicher nicht so schnell.“

Akari und Ai sahen inzwischen nicht mehr wie Badegäste aus, sie hatten sich etwas frisiert und flanierten nun an ein paar Restaurants vorbei, Akari wollte die Idee mit dem Essen gleich groß ausprobieren und daher beschloss sie etwas Geld auszugeben, welches sie später locker dazuverdienen konnte – dafür waren Reserven schließlich auch gedacht, nicht nur um anzuschwellen und nie genutzt zu werden. Das Viertel in welchem sie sich befanden war schon ein wenig nobler, doch irgendwie war dies hier der Abend der ersten Male. Sie beide schienen zum ersten Mal eine richtige Freundschaft zu besitzen und bald würde, zumindest Akari, zum ersten Mal in diesem Viertel essen. Soeben spazierten sie am zweiten Restaurant vorbei und musste stoppten, weil sich ihnen die Eingangstür entgegen schob, gefolgt von einer Jugendlichen die eiligen Schrittes das Etablissement verließ. Selbige wurde nur Augenblicke später verfolgt, von einem Typen der Akari erschreckend bekannt vorkam. Er schien unentschlossen ob er der Flüchtenden nacheilen wollte, sollte oder es dabei belassen könnte. Offenbar entschied er sich dagegen und wandte sich stattdessen, ohne dies geplant zu haben Akari zu. Sozusagen stolperte er fast in sie hinein, doch Akari tat dann doch ein paar Schritte zurück, denn wenn dies wirklich der war für den sie ihn hielt, wollte sie nicht in ihn hineinlaufen – das fing bei ihr mit den Vorurteilen aber schon wieder früh an. Der Typ starrte ihr erwartungsgemäß zuerst auf die Brüste und hob dann den Blick zu ihren Augen. “Akari! Mensch bist du groß geworden. Du warst damals ja noch ein Küken und schau einer an was nun aus dir geworden ist. Hast du immer noch vor in einen reichen Clan einzuheiraten oder adoptiert zu werden? Nun, jetzt kannst du mich heiraten und deinen Wunsch erfüllen. Ich denke meinen wirst du ganz sicher genügen.“ Dabei wanderte sein Blick erneut nach unten und Akari fühlte sich gleichzeitig beschämt und genervt, denn der Typ war fast so etwas wie ihr Ex, nur das sie bisher nie richtig zusammen gekommen waren. Akari kam aber einfach nicht umhin schon wieder abzulehnen, fast schon aus Gewohnheit. “Hallo Fatelo, du bist sehr eingebildet geworden. Gibt es in dem Clan keine Frauen? Ich kann jedenfalls nicht deine Frau werden, ich bin schon vergeben.“ Solange sie jetzt nicht unsicher wirkte konnte sie wohl irgendwie damit durchkommen, doch dann kam die Frage auf die sie spontan keine Antwort wusste. “Ach? Wer soll das denn sein?“
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mo Jan 18, 2016 10:31 pm

Ai nickte der Jüngeren freundlich zu und begann sich anzuziehen. Zunähst zog sich ihren Slip an, gefolgt von einem Unterkimono und dann noch einem Yukata. Sie strich ihren Obi glatt und kämmte sich die Haare, ehe sie sich diese kunstvoll nach oben steckte und dann so dort stand, vor dem Spiegel ihrer Kabine. Akari war daneben, in Folge dessen konnte sie nicht sehen, wie Ayumi, oder genauer aktuell Ai aus der Kabine kommen würde. Irgendwann jedoch hörte Ai, dass die Jüngere fertig war und strich noch einmal ihren Kimono glatt, er saß eng an, so wie es sich gehörte und sie schlüpfte in ihre Tabisocken, gefolgt von den Strohsandalen. Vorsichtig ging sie nun zu der Tür und öffnete diese. Sie blickte dann die Jünger an.
Verzeih, dass es so lange gedauert hat., sagte sie nun und wirkte ein wenig verlegen, aber auch nur ein wenig, denn sie hatte nichts wirklich vor und so kam der Vorschlag, dass die Beiden essen gehen sollten doch sehr gelegen, besser als bei ihr zu Hause zu warten, wobei es niemanden gab, auf den die junge Frau warten konnte, also war es so am Besten.

Langsam schritt nun Ai hinter Akari her und sah sich um. Hier war sie noch nie wirklcih gewesen, nein, hier war bislang kein Grund gewesen hier her zu kommen und eben deshalb freute sie sich um so mehr, dass sie jetzt mit Akari hier war und diese eben als ihre Freundin und nicht als eine Untergebene, oder dergleichen. Über diesen Status machte isch Ai sowieso keinerlei Gedanken. Sie würde eine Befehlshaberin sein, wenn sie ihr überstellt war, aber sie war es aktuell nicht, hier und jetzt waren sie Freundeninnen und als solche würde sie ihrer Freundin auch den Rücken freihalten. Vielleicht würde sie auch einmal ins Krankenhaus gehen. Dort kannte sie immerhin den ein oder anderen Arzt. Vielleicht ergab sich darüber dann eine weitere Chance für Akari, aber jetzt erst einmal eins nach dem Anderen.

Ai blickte nach unten und erblickte dort eine Münze.
Warte kurz., sagte sie nun und ging in die Hocke, nur um dann jene Münze auf zu nehmen. Dann jedoch hörte sie die Stimmen und war alles andere als begeistert. Sie verzog sogar das Gesicht, immerhin widerte dieser Typ sie jetzt schon an. Und was erdreistete er sich einfach so Ais Freundin anzu machen, und dann auch noch plump. Merkte er denn garnicht, dass Akari ihn nicht ausstehen konnte? Imerhin suchte sie doch mit den Worten und ihren Handlungen Distnaz zu ihm und diese Distanz war mehr als offensichtlich. Schnell formte sie beknnte Fingerzeichen und hoffte, dass Akari mitspielen würde. Sie nutzte ihr Verjüngungsjutsu nun um sich ewtas älter zu machen. Dabei lockerte sie noch kurz ihren Obi etwas. Da sie sich hinter Akari aufhielt konnte der Typ sie nicht gleich sehen. Ai machte sich älter, wenn auch nur ein wenig und zwar um genau zu sein 4 Jahre. Dabei wuchs ihr eine ansehnlcihe Oberweite, ihr Körper wurde größer und sie war sogar ein kleines Stückchen größer als Akari selbst.

Ai richtete sich nun auf und kam neben Akari. Sanft nahm sie die Hand der Jüngeren in die ihre und drehte sich ihr zu.
Entschuldige, dass du warten musstest Liebste, ich denke ich habe ein schönes Restaurant gefunden. Wollen wir da essen gehen?, raunte sie an Akaris Ohr, so dass ihre Lippen ganz nah an dem der Jüngeren waren.
Spiel mit., flüsterte sie ihr nun zu und löste sich von ihr. Sanft gab sie ihr noch einen Kuss auf die Wange, während sie nun ihren Arm um die Hüfte von Akari legte, provokant und blickte dann den Typen abschätzig und ein wenig herausfordernd an.
'Kari-chan, wer ist das? Halte dich gefälligst von meiner Liebsten fern., sagte sie nun und sah ihn mit ihren großen roten, bedrohlichen Augen an. Sie hatte das Glück, dass ein Kimono so einfach erweiterbar war und in der Regel über mehrere Größen ging und das Ai nicht aus der Größe raus war, die sie aktuell trug. Der Yukata jedoch spannte leicht um die Brust, die war wohl doch etwas zu groß und Ai war aktuell im Alter von 18 Jahren. Sie strich nun der jungen Frau sanft über die Wange und sah sie mit einem sanften Blick an.
Hat er dir etwas getan, 'Kari-chan?, fragte sie sie nun.

verwendetes Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mi Jan 20, 2016 7:28 pm

Ja sie mochte den Typen nicht, immer noch nicht, war er doch damals einer der Gründe gewesen weshalb sie aus dem Waisenhaus ausbüchste und im Krankenhaus leben wollte. Fatelo war älter gewesen vielleicht zwei oder drei Jahre und schon damals gemein zu ihr, dabei waren ihre wenigen Begegnungen zumeist Streitigkeiten gewesen. Nun erinnerte sie sich genauer, er hatte sie schon damals aufgezogen nicht vermittelbar zu sein, dabei war sie erst ein knappes Jahr im Waisenhaus gewesen und er somit viel länger unvermittelbar, doch hatte sie diesen Unterschied schnell aufgeholt, immerhin war es Akari die derzeit mit 17 Jahren immer noch als Vollwaise lebte. Akari wollte es nicht zugeben, aber vielleicht lag in den Worten der bösen Jungs auch etwas Wahres und sie sollte endlich erwachsen werden und damit leben lernen, es gab genügend andere Erwachsene die ein ähnliches Schicksal besaßen und nicht ihr Leben lang auf eine Familie warteten. Akari hatte sich verteidigt, mit Worten, denn sie konnten sich kaum hier prügeln und dies hatte sie auch nicht vor, selbst wenn sie in ihrer Chunin-Weste durchaus in der Lage gewesen wäre. Akari trug ihre ganz normale Freizeitkleidung, einen mehr oder weniger gut aussehenden Jogging-Anzug und ihre Weste darüber, sie besaß kaum mehr und sah es auch nicht als nötig an.  Ai hingegen wirkte richtig vornehm, doch ob sie in ihrem Alter in ein Restaurant gelangen könnte, vielleicht wenn Akari erzählte sie wäre ihre ältere Schwester?
Ihre Gedanken wurden unterbrochen denn sie spürte eine unbekannte Hand sie ergreifen. Hatte Fatelo sich bewegt? Nein, die Anatomie der Hand war weiblich, wenn auch deutlich größer als jene von Ai es sein dürfte, kam sie doch aus der Richtung der vermeintlich Jüngeren. Kurz darauf erblickte sie Ai und brachte kaum mehr zustande als selbige anzustarren. War dies Ai? Die vertraute Anrede suggerierte es, doch wieso wählte Ai diesen Titel? Spontan tippte Akari auf ein Genjutsu – sie wusste natürlich auch gar nicht worin Fatelo spezialisiert war, spielte er ihr dies nur vor? Denkbar wäre es, zumindest wenn Akari gut im Erkennen von Genjutsu gewesen wäre und soweit sie wusste gingen diese Techniken weitaus subtiler vor und ließen sich nicht so offensichtlich erkennen. Der Fehler im System war ein anderer, den Ai war gewachsen, erblüht und irgendwie zur Frau geworden. Zusätzlich war es so schnell passiert, doch wer wusste umgedreht schon wie schnell ein Genjutsu wirkte? Die Tatsache das gerade sie so offensichtlich daran dachte schloss die Täterschaft der verschleiernden Künste fast aus – demzufolge war Ai erwachsen. Akari schaffte es zu blinden. Natürlich war Ai 33, aber jetzt schien sie kaum älter als Akari selbst zu sein und daran das es Ai war bestand praktisch kein Zweifel – alles sah aus und duftete auch noch nach Ai. Die Aufforderung mitzuspielen passte ebenfalls dazu und schon fragte Ai wie unschuldig nach der Identität ihres ehemaligen Rivalen. Hielt Ai sie gerade an der Hüfte? Simulierten sie ein Liebespärchen? Das war wohl die Lösung und sie war genial, davon abgesehen das Ai genial war und zudem sehr gut aussah. Sie konnte also wirklich ihr Alter nach belieben ändern, welche Gabe und gleichzeitig welch Herausforderung. “Schatz! Ist doch nicht schlimm. Dies ist Fatelo. Er ist.....“ Kurz überlegte sie wie sie den Typen vorstellen sollte, noch könnte sie ihm Ärger ersparen und das ganze verharmlosen, doch Ai besaß nun Hintergrundwissen und wusste daher das seine Worte sie verletzt hatten – kein Grund ihn zu verschonen. Fatelo war nicht besser als Akari, nur weil er vielleicht eine Familie besaß, denn Ai hatte bewiesen, es gab auch schlechte Familie und zudem hatte Akari auch noch Ai, eine gute Freundin, derzeit ihre Partnerin und somit war Akari überhaupt nicht allein unterwegs und dies gab ihr die nötige Selbstsicherheit für eine entsprechende Antwort. “....ein Niemand. Er ist eine vergangene Bekanntschaft, die uns nicht weiter zu interessieren braucht.“ Ausatmen? Irgendwie fühlte sich Akari noch leicht angespannt, denn sie wollte erst keine Antwort von ihm abwarten, möglicherweise konnten sie ihn einfach stehen lassen, immerhin schien der Typ derzeit optisch zwischen Akari und Ai zu schwanken, vielleicht entschied er ob er Ai auch anmachen könnte. Optionen waren gesucht und das Restaurant ein wirklich einladendes Gebäude. Doch bevor sie fliehen konnten musste Akari auch ihre 'Liebe' zu Ai unter Beweis stellen und dies tat sie nur allzu gern, nicht zuletzt um Fatelo eins auszuwischen. “Ich vertraue ganz deinem Urteil.“ Meinte sie und gab nun ihrerseits Ai einen Kuss auf die Wange, dann ließen sie Fatelo wortwörtlich stehen und begaben sich zum Dinieren.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Do Jan 21, 2016 2:35 pm

Es war wie im Traum, ein Traum, aus dem man vielleicht erwachen wollte, oder aber auch nicht, auf jeden Fall war diese Grundsatz frage es, die durch die Sicht der Dinge bestimmt wurde. Ais Sicht aktuell auf die Situation war, dass ihre Freundin Hilfe brauchte und dieser Freundin wollte sie helfen. Sie wollte Akari nicht einach so ihrem Schicksal überlassen und war fest entschlossen sie von diesem komischen Typen zu lösen, komme was da wolle. Sie blickte die Jüngere an und als diese ihr einen Kuss auf die Wange gab, wurde Ai innerlich ein wenig verlegen, äußerlich drehte sie sich nun noch eimal kurz zu Fatelo um, um seinen Blick zu sehen, es wirkte scheinbar noch nicht überzeugend, weshalb sich Ai nun der Jüngeren ganzu zu wandt, sanft ihre Wange streichelte und sie zärtlich, als wäre sie etwas zerbrechliches auf die Lippen küsste. Der Kuss währte nicht lange, aber er war lange genug um dafür zu sorgen, dass Fatelo die Flucht ergriff, scheinbar hatte er hier nichts mehr zu melden und Ais Ignorianz ihm gegenüber zeigte ja, dass sie eindeutig keinerlei Lust auf ihn hatte, egal wie sehr er sich bemühen würde, denn ihr Blick haftete aktuell nur auf Akari. Sanft löste sie sich von ihr und sie wusste, dass dieser Typ noch in Hörreichweite war. Ai gab mit dem Kopf einen Wink in eine Richtung, um der Anderen dies zu zeigen.
Ich liebe dich mein Schatz... Und jetzt lass uns endlich essen gehen., sagte sie nun und hackte sich bei Akari an, nur um diese dann mit sich zu nehmen und in Richtung des Restaurants zu gehen.

Als sie dieses betreten hatten und einen Platz für 2 bekommen hatten atmete Ai tief durch und blickte Akari wieder an.
Ich hoffe, so etwas zu spielen muss ich nicht immer machen, wenn du auf einen Jungen aus der Vergangenheit triffst, wobei die Frage ist, ob sich das nicht schnell rumspricht... Hm... egal... dann hast du jetzt scheinbar offiziell eine Freundin., sagte sie mit einem leichten Rotschimmer und atmete noch eimal teif durch, nur um dann ihre Gefühle wieder im Griff zu haben.
A... Also, wollen wir uns was zu essen bestellen... wo bleibt nur der Kellner... ist.. ist dir auch so warm?, fragte sie nun und scheinbar war Ai noch nicht ganz wieder die alte gefühlskalte Maschine, sondern eine gefühlvolle Frau aktuell. Es lag wohl vor allem an der hormonellen Umstellung, die sie jetzt durchgemacht hatte. Von einer 14-jährigen zu einer 18-jährigen war nun einmal eine Menge passiert mit dem Körper, die Östrogene wirkten und machten aus einem Mädchen eine Frau, und dies war nun einmal bei Ai der Fall. Sie strich sich nervös eine Strähne hinter ihr Ohr und lächelte ein wenig verlegen.
Entschuldige bitte den Kuss, er hatte uns noch zugeschaut und dich wollte nicht, dass er dich als Lügnerin darstellt., sagte sie nun ehrlich heraus.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Do Jan 21, 2016 7:21 pm

Eines wusste Akari jetzt schon, sie konnte gar nicht anders als es Ai hoch anzurechnen, dabei lernten sie beide wohl das Prinzip das Freunde sich einfach helfen mussten gerade erst kennen. Wie kurz waren sie schon befreundet und hier waren sie, gaben sich als Liebespärchen aus? Ob das etwas mit Glück zu tun hatte? Wenn ja konnte Akari ihr Glück kaum fassen, dies war nicht nur irgendeine Freundschaft oder eine Test-Freundschaft – bereits jetzt steckte schon so viel mehr dahinter. Ob das gut war, was hier alles so schnell passierte? Jetzt hatten sie schon eine Alibi-Beziehung und Ai war fest entschlossen der Sache den letzten Schliff zu geben. Ein Kuss, ein echt gemeinter Kuss, nicht nur zur Schau dienend, sondern sich auch echt anfühlend, trotz der Kürze. Natürlich wusste Akari wie sich ein Kuss anfühlte, auch wenn sie bisher keine dauerhafte Beziehung vorzuweisen hatte und schon mal gar nicht mit einer Frau, aber Ai war irgendwie anders. Es machte ihr nichts aus von Ai geküsst zu werden und wäre dies kein Spiel sondern eine echte Beziehung würde es ihr immer noch nichts ausmachen. Akari genoss die Anwesenheit ihrer neuen Freundin egal in welcher Form, egal in welchem Alter und welchem Aussehen, denn sie standen sich nahe und fühlten sich einander vertraut und das war das Gefühl welches letztendlich zählte. Daher lächelte Akari auch, als Ai den kurzen Kuss löste, denn wenn sie überrascht war, dann war sie angenehm überrascht. “Und ich liebe dich jede Minute mehr.“ Auf die Aufforderung Essen zu gehen nickte Akari erfreut. Sie waren auf dem Weg richtig gute Freundinnen zu werden und Freundschaft war gewiss auch eine Form der Liebe.

“Im Notfall bin ich zumindest vorbereitet. Dann können wir noch klären wer der Mann in der Beziehung ist und unseren ersten Beziehungsstreit austragen.“ Sie musste Kichern, ja fast darüber lachen, die Idee war zu komisch und gleichzeitig hatte sie fast das Gefühl als ob sie dies wirklich durchziehen könnten, doch dann wollte sie Ai doch lieber beruhigen. “Ich denke mal innerhalb von Konoha wird es sich herumsprechen, aber es gab auch Kinder die von Reisenden und Händlern adoptiert wurden.“ Wieso Ai wohl warm war? Vielleicht entdeckte sie ja ihre Gefühle für Akari, irgendwie war die tatsächlich Jüngere gerade sehr amüsiert. “Warm? Naja der Kuss war schon heiß, wenn Fatelo dir die Sache nicht glauben würde, ich würde es. Trotzdem erst mal ein großes Dankeschön, das war sowas von genial. Sonst geht es dir aber gut oder? Das war ja schon ein kleiner Wachstumsschub. Wie gesagt, geht alles auf mich, also hau rein!“ Akari hatte ihren Schock vor der Tür gelassen und war nun richtig gut drauf. Als der Kellner kam gab sie prompt eine Bestellung für Wasser und Sake auf, bei letzteren wurde sie schief angesehen, doch Akari beschwichtigte ihn schnell das das Wasser den Sake wässern sollte und das sie genügend Geld besaß. Sie ließen sich die Karte geben und suchten sich etwas schmackhaftes aus. Akari entdeckte eine Art Ramen für Anspruchsvolle und bestellte zusätzlich genügend Salat für den ganzen Tisch. Möglicherweise war der Salat im nachhinein etwas übertrieben, doch Akari war geübt im Grünzeug-vernichten und achtete doch sehr auf ihre Ernährung. Dann fiel ihr etwas ein, natürlich war sie sicher nicht die einzige mit alten Bekanntschaften. “Ich würde dir natürlich auch gerne helfen, wenn du noch alte Lover loszuwerden hast.“ Nahm sie das Thema während der Wartezeit kurz wieder auf.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Jan 23, 2016 10:04 am

Ai saß nun also Akari gegenüber und wusste nicht so recht, was sie sagen sollte, aber die Gesprächsführung übernahm zum Glück die Jüngere und eben dies empfand die Ältere als ausgesprochen gut, denn sie selber hatte echte Probleme mit ihrem eigenen Hormonhaushalt. Dann strich sie sich erst einmal eine Strähne hinter ihr Ohr. Die Aussage der Jüngeren hatte sie weing verwirrt, wenn sie ehrlich war. Sie würde sie jede Minuten mehr lieben, und dazu dann der Blick, die Wortwahl und auch noch die Stimmlage. Es war einfach ein wenig verwirrend. Vielleicht lag es an dem Alter, welches sie gerade inne hatte. Mit 18 hatte sie nun einmal ein paar Homonschwankungen durchgemacht und mit 15 - 17 stellte sich auch alles ein in ihrem Körper und lies sie zur Frau werden. Sie seufzte innerlich. Sie musste wieder ruhig werden.

Der Witz, oder die Aussage, welche Akari nun von sich gab lies Ai ein wenig die Augenbrauchen hochziehen. Der Mann in der Bindung zwischen ihr und Akari. Sie blickte der Anderen in die Augen, tief, fast schon ein wenig zu tief. Sie legte eine Hand auf den Handrücken der Anderen.
Ich denke das lässt sich schnell klären, oder?, fragte sie nun und lächelte ein wenig süffisant. Dann jedoch blickte sie der Anderen wieder in die Augen.
Es ist mir egal, wer was weiß, solange wir wissen, wie wir zueinander stehen ist alles in Ordnung, meinst du nicht, 'Kari-chan?, hauchte sie nun mit sanfter Stimme und schenkte der Anderen ein verfühersiches Lächeln. Sie wirkte wie ausgewechselt. Während ihr jüngeres Ich kalt, diszipliniert und berechnent war, war ihr ältes Ich gerade eher emotional und ein wenig verspielt.
Ich... danke, ich weiß es zu schätzen. Wenn ich einen solchen Alterssprung mache, gerät mein Hormonhaushalt durcheinander. Ich meine, ich werde von 14 zu 18 und durchlebe innerhalb von einer Sekunde die komplette Pupertät und mein Körper wird durch die ganzen Hormone, die ausgeschüttet werden stark beeinflusst. Ich denke aber, etwas zu essen würde mir ganz gut tun., sagte sie und noch immer hatte sie ihre Hand auf der von Akari. Sanft streichelte sie über ihren Handrücken.

Als der Kellner kam und Akari sich einen Sake bestellte, blickte Ai ihn an.
Einen Rotwein, trocken bitte, der nicht jünger als 5 Jahre ist., sagte sie und lies ihre Hand von der der Jüngeren ab. Sie blickte in ihre Karte und war ein wenig rot im Gesicht. Sie musste sich beruhigen, waren doch ihre Gefühle aufgewühlt, noch immer. Das würde sich sicher so schnell nicht legen, immerhin war sie ja gerade so alt und das würde wohl erst morgen sich wieder gelegt haben. Sie musste aufpassen, dass sie alleine aufwachte, nicht, dass ihr gewisse Einsamkeiten sie dazu brachten eine Dummheit zu tun. Schnell schüttelte sie dien Kopf, nein daran durfte sie nicht denken. Sie war auch wirkliche leichte Dame, wie man meinen wollte, es war einfach, dass sie aktuell viel durchmachte und ihr Körper eben nach Zuwendung schreite. Als 14-jährige hatte sie es so einfach gehabt. Sie würde heute Abend wieder zurück in ihren Körper gehen, so viel stand fest. Sie wollte nicht sich von Irrationalitäten lenken lassen.
Wenn er sich mir noch einmal nähert komme ich gerne darauf zurück., sagte sie nun ehrlich und blickte die Jünger an.
Es gibt da einen Mann, der mich "besitzen" möchte, jedoch hege ich keinerlei Interesse daran mich von ihm unterjochen zu lassen und so war er mehr als beleidigt., sagte sie nun ehrlich.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Jan 23, 2016 5:32 pm

Wie seltsam, konnte man sich so schnell an die Anwesenheit einer anderen Person gewöhnen, sie so sehr wertschätzen? Jetzt kam es ihr fast so vor als hätte ein Teil von ihr nur auf Ai gewartet, sie teilten in so kurzer Zeit so viel miteinander, es war fast unheimlich. Ai war in jeder Beziehung für Akari Neuland, denn den Teil wo sie nur kurz eine Freundschaft austesteten schienen sie schnell hinter sich zu lassen. Am meisten überraschte Akari sich jedoch selbst, denn sie hatte keine Scheu vor der Anderen, auch dies war neu. Manchmal ging Akari schon davon aus, dass sie irgendwas abstoßendes an sich hatte was verhinderte das sie keine Familie, keinen festen Freund, keine guten Freunde besaß, selbst ihr Leben innerhalb eines Shinobi-Teams war nicht von langer Dauer gewesen und sie besaß jetzt schon ein geniales Alibi um Missionen ablehnen zu können, sollte dies nötig sein – selbst die Beziehung zu ihrer Verantwortung als Shinobi wollte sie nicht vollständig wahrnehmen. War Akari etwa am Ende einfach nur ein Sturkopf? Sie wollte nie etwas anders als Medic-Nin im Krankenhaus zu sein, auf diese Art könnte sie alt werden und nie etwas vermissen, doch jetzt gab es Ai.

Sie bemerkte gar nicht direkt wie Ai sich veränderte zwischen ihren zwei Altersstufen, denn Akari fühlte sich automatisch wohl bei ihr. Sie blickte zurück in diese roten Augen, einem ähnlichem Rotton wie ihr eigener und doch ganz anders. Ihr fiel es erst auf, als Ai den neuen Kosenamen für Akari verwandte, entstanden aus ihrer gespielten Liebesbeziehung, sofern sie gespielt war. Ein Teil von ihr konnte sich sogar vorstellen mit Ai zusammen zu sein, jedoch Ai zu verlieren gehörte so langsam zu den Sachen die sie nicht riskieren wollte. Ob es ihrer neuen Freundin ähnlich erging? Plötzlich stellte Akari für sich fest, dass ihre Liebesworte der Wahrheit entsprochen hatten, doch war es vielmehr die wachsende Wertschätzung welche sie meinte, denn eine tatsächliche Liebe. Natürlich könnte sie einfach fragen was Ai zum Thema Liebe dachte, doch was sollte sie mit der Antwort anfangen? Ai war mehr als sie bisher besaß, Akari wollte sich nicht so kindisch benehmen, wie sie in den Augen der Älteren vermutlich war. Andererseits wem sollte sie es sonst gestehen außer Ai? Es ging dabei nicht darum das es Ai direkt betraf, sondern hing gleichzeitig damit zusammen, dass sie das Gefühl hatte ihr alles anvertrauen zu können – wie sollte sie jemals ruhigen Gewissens Geheimnisse vor dieser Frau haben? Am besten sie fing erst gar nicht damit an, sie wollte einfach nur ehrlich zu Ai sein, denn was sie überhaupt nicht wollte war diese Freundschaft zu betrügen, das wäre zu schlimm, dann konnte sie ja gleich Konoha verlassen! Konoha verlassen, der Gedanke war albern und weil sie dies nie tun würde, würde sie Ai auch immer Treu sein, war das dann also Liebe? Da ging es doch soweit sie wusste auch um Treue.
Es dauerte nicht lange und Ai besaß erneut ihre volle Aufmerksamkeit, da war noch ein Lächeln gewesen, auch wenn es anders gewesen war, aber es zählte! “Whoaa war das Lächeln Nummer drei? Hör zu Ai. Was ich vorhin meinte war nicht so dahingesagt. Denk doch an die letzten Minuten, ein paar läppische Stunden, wir haben irgendwie mehr als das was ich als Freundschaft bezeichnen würde. Es ist....es ist schön.“ Akari musste tatsächlich vor Verlegenheit abbrechen, fast wäre ihr das Wort Familie herausgerutscht, etwas das ihr einfach mehr bedeutete als jede Freundschaft die sie sich vorstellen könnte. Familie war schon immer etwas das sie idealisierte und Akari besaß keine, also konnte sie sich ihre Familie irgendwie aussuchen, sie würde sich eine suchen die zuckersüß und wohltuend wie eine Decke war, mindestens so wie Ai. Daher nickte Akari bestätigend, auf die Aussage der Erwachsenen, ja wenn sie zueinander ständen, dann schien alles Gut. “Ich danke dir für diese Freundschaft und ich verspreche ich werde auch zu dir stehen, bei meiner Ehre als Iryônin und deiner Freundin.“

Ai's Mutation war schon etwas seltsames. Der Grund war wirklich nachvollziehbar und entsprach irgendwie genau dem wonach Akari zuvor immer gesucht hatte, als Ai noch fest behauptete sie wäre 14. War das kompliziert. War Ai jetzt also schon diese andere Person, diese Ayumi? Wenn ja, so viel es ihr nicht wirklich auf, dann mochte sie beide Varianten oder was es noch so geben mochte. Dann fiel ihr etwas komplett seltsames ein. “Also ähm, wenn du dich wirklich so verändern kannst und in echt 33 bist, könntest du, könntest du dich dann vielleicht auch als meine Mutter ausgeben?“ Akari war total verrückt geworden, beschämt senke sie den Kopf und entzog Ai ihre Hand. Der Kellner kam praktisch zu ihrer Rettung, denn sie konnte sich mit ihrer Bestellung beschäftigen.
Akari wartete voller Ungeduld, wann kam denn endlich das Essen oder der Salat oder noch besser, der Sake? Die Frage war komplett unvorbereitet aus ihr herausgerutscht, es gab nicht einmal einen richtigen Grund den sie dafür nennen konnte, außer vielleicht irgendwas mit der Hokage, sofern sie sich sowas aus den Fingern saugen konnte. Akari lief lediglich leicht rot an, brachte sonst aber kein Wort heraus, es genügte nicht einmal für eine Entschuldigung. Fast panisch suchte sie in ihrem Kopf nach einem Weg diese Peinlichkeit zu überspielen, bis ihr die Sache mit einem möglichen Lover von Ai's Seite einfiel. Was sich auch nicht als sonderlich glücklich herausstellte, irgendwie schien Ai auch kein Bilderbuchleben zu führen. Irgendwie musste sich das doch wieder auflösen lassen, bis sie schließlich den Mund öffnete. “Wenn hier jemand Besitzansprüche auf dich hat, dann bin ich das ja wohl.“ Ob sie jetzt der Mann in ihrer Beziehung war? Sie konnten ja immer mal tauschen. Ihr Wasser kam und Akari ergriff es, im Versuch es nicht zu hektisch zu trinken.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Jan 23, 2016 5:56 pm

Akari lehnte sich zurück und wirkte ebenso wie Ai, sehr von ihren Gefühlen überwältigt. Aktuell spielte zwar bei Ai der Hormonhaushalt mit rein, aber dennoch, diese Frau verwirrte sie. Akari war so anders als das, was sie sich vorstellte, sie war nett, freundlich, offen für Ai, für ihre Sorgen, Nöte und sonstigen Anliegen und doch blieb Akari bescheiden, sie wollte nichts einfach zurück haben, oder so, das Einzige, was die Beiden sich wohl geben würden, wäre stets Vertrauen, Zuneigung und Zweisamkeit, denn eines war Ai klar, dass sie Akari vertrauen konnte und das ohne jegliche Bedenken. Vorsichtig strich sie sich eine Strähne hinter ihr Ohr und blickte die Andere an.
Diese Freundschaft, ich empfinde sie auch als mehr. Ich habe das Gefühl, dass ich dir vertrauen kann, ich fühle mich in deiner Gegenwart sehr wohl. Du bist für mich, auch wenn es vielleicht nur 2 Stunden sind, zu einem der wichtigsten Menschen geworden, die ich je an meiner Seite wissen konnte und eben deshalb möchte ich dich auch nicht verlieren, 'Kari-chan., sagte sie und ihr Blick war auf die Augen der Anderen gerichtet. Sie empfand auch, dass die rötlichen Augen der Anderen wunderschön waren. Sie waren auch nicht so blutrot wie die von Ai, sondern sie waren angenehm rot, es war ein sanfter Rotton, der sanft ins Rosane abdriftet. Sie lächelte ihr sanft zu.
Lächeln Nummer 4, ich weiß und ich bin mir sicher, dass ich in deiner Gegenwart noch mehr lächeln werde, denn du Akari gibst mir einen Grund dazu das Leben anzulächeln und es nicht nur zu durchleben. Die Glücksgefühle, die gerade durch deine Anwesenheit ausgeschüttet werden sind unbeschreiblich., sagte sie ehrlich, ehe dann die Grünhaarige etwas erwiderte, womit Ai nicht gerechnet hatte. Sie legte den Kopf leicht fragend zur Seite und schloss ihre roten Augen, sie wollte sich die Worte der Anderen durch den Kopf gehen lassen.
Wenn es die Situation erfordert, könnte ich mich als deine Mutter ausgeben, sofern du es möchtest, jedoch würde ich dich nicht adoptieren, weil denn dann habe ich Angst, dass das, was zwischen uns ist zerbricht an der Umstrukturierung unserer Lebensumstände. Ich hoffe du kannst das verstehen und bist mir nicht böse, 'Kari-chan., sagte sie nun und öffnete ihre Augen wieder, als nun auch schon die Getränke serviert wurden. Vorsichtig nahm Ai das Rotweinglas an sich und schwenkte es leicht im Kerzenschein, ehe sie ein wenig daran roch. Er roch gut und war scheinbar auch ein sehr guter Jahrgang, immerhin musste der Kellner ihr vorher zeigen, aus welchem Jahr er war, ehe er einschenkte. Zumindest, wenn man dem Etikett glauben konnte. Vorsichtig nahm sie nun einen Schluck davon, fast so als wäre es eine Kostbarkeit. Er hatte einen schönen rubindenen Glanz im Kerzenschein gehabt. Vorsichtig stellte Ai das Glas wieder ab und gab ihre Bestellung auf. Es war ein leichtes Essen, ein Salat, ein wenig Reis und dazu eine leckere Soße mit etwas Fleisch darin, also nichts Schweres. Sie musste ja auch auf ihre schlanke Linie achten.
Wenn jemand Besitzansprüche geltend machen kann, dann du, denn du bist mir lieber als jeder andere auf diesem Planeten. Von dir lasse ich mich gerne in Besitz nehmen., sagte sie mit zartem Lächeln.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Jan 23, 2016 8:29 pm

Die Zukunft war ein ungeschriebenes Buch. Es gab viele Geschichten die sie sich versuchen auszumalen oder alternative Realitäten – Traumfantasien, idealisierte oder in Horror verzerrte Realitäten. Ohne diese Geschichten gab es keine Zukunft, man lebte von einem Tag zum Nächsten, verfolgte möglicherweise eigene Ziele und besaß dabei lediglich die Hoffnung den eigenen Nachkommen die Geschichte des eigenen Lebens zu hinterlassen. Dabei bestand das Leben nicht nur aus einem Erzählstrang, jede Kreuzung eröffnete ein komplettes Buch und der Mensch blätterte durch die Seiten im Versuch sich zu entscheiden. Manche fühlten sich von der Vielfalt oft überwältigt und entwickelten Wege ans Ende zu springen und hierließen damit leere Seiten im Buch ihres Lebens. Akari war eine Leseratte, sie lebte in einer Bibliothek und konsumierte bevorzugt Medizinische Fachliteratur, doch manchmal drängte sich ein Lederband in ihre Pausen, wo sie die Augen schloss um sich zu erholen, Kraft zu sammeln um ihr eigenes Leben fortzusetzen. Eine dieser Pause hatte Ai genutzt, ihre Geschichte drohte eine interessante Lecktüre zu werden und ihr Leben sich mit dem von Akari zu verbinden, ein gemeinsames Kapitel, ein Blick in etwas das beiden gehörte und doch nie zusammen sein konnte, denn jedes Buch war einzigartig, die Tinte selbstgemacht, der Band liebst verziert und die Illustrationen Bilder des eigenen Lebens. Akari wünschte sich nicht nur ein gemeinsames Kapitel, sie wünschte sich mehr, doch ihr Leben und wie sie es führte bestimmte den Inhalt und den konnte sie trotz aller Planung nicht vorhersehen, am Ende galt es zu blättern von einer Seite zur Nächsten und sein eigenes Leben zu betrachten wie die Erinnerung an ein gutes Buch. Echte Bücher hingegen besaßen die heilige Vorhersage des Klappentextes, sie waren es die geschrieben wurden, in der Hoffnung Menschen-Bücher um Sätze zu bereichern.

Die Worte von Ai besaßen Bedeutung und standen von jetzt an in Akari's Buch, geschrieben um nachgelesen und erinnert zu werden. Es war ihr wichtig was Ai sagte und Akari konnte jedes Wort nachvollziehen und es mit ihrem eigenen Leben vergleichen – es war ein Vorwort und es war wunderschön. Natürlich kannte sie Ai's Werdegang nicht, sie wusste nicht wie erst sie ihre Worte meinte, doch wusste Akari das sie eine gewichtige Bedeutung besaßen und dies würde ihr Leben bereichern, ihrer Beider. “Du hast gesagt wir werden uns finden, sollten wir uns verlieren und jetzt glaube ich dir.“ Zu sagen es gäbe keine Macht die sie trennen könnte wäre zu fantastisch, zu kindisch gedacht, genauso unmöglich als würde eine von beiden in der nächsten Sekunde einen Herzanfall erleiden – nicht ausgeschlossen, doch recht unwahrscheinlich. Dann musste Akari breit Grinsen, Ai hatte offenbar mitgezählt, doch es zeigte vor allem das es ihr selbst auffiel und sie es als wichtig erachtete. Die Worte fühlten sich wie ein großes Lob an, wie die Umarmung einer nie gekannten Mutter oder der Kuss eines heiß geliebten Mannes – immerhin konnte sie nun als zukünftigen Vergleich immer ihre Beziehung zu Ai heranziehen. “Ich kann auch nicht beschreiben wie ich mich fühle. Es ist wie die erste Geschichte die man selbständig liest, versteht und begreift. Es ist wie der erste Schritt als Baby, es ist kaum begreiflich und doch passiert es.“ Dann wartete sie gespannt den Moment ab den sie fürchtete, der Moment der alles vernichten könnte, der Moment an dem sie zu viel verlangte, der Moment wo die Hoffnung zu groß wurde, der Moment der seit ihrer Geburt zu ihrem Leben gehörte. Zunächst war Ai freundlich, wie die Tante vom Waisenhaus die erneut eine Abfuhr überlieferte, teilweise auf ihre Wünsche eingehend – sie kannte diesen Anfang gut. Dann der Schlag, doch sie hatte ihn kommen sehen, denn sie waren Freundinnen, es stand nie mehr zur Debatte. Es fehlte allerdings die Bitterkeit der Worte, stattdessen hörte sie etwas unfassbares – Ai hatte Angst das ihre Beziehung sonst zerbracht? Ihre erste Reaktion war ein wütender Widerspruch. Sie waren Freunde! Ai war Erwachsen und Akari verlangte es von ihr! Doch es war ein Absatz und sollte sie diese Worte sagen wäre es ein neues Kapitel, eines mit einer Wendung. Dieses Wissen lag tief in ihr verborgen, als wäre jeder Mensch ein Autor, ein Editor und ein Konsument. Akari besaß in diesem Moment die Feder und sie machte einen Strich, quer durch die Zeilen und editierte. Ai war nicht ihre Mutter und würde es nie sein. 17 Jahre und ihr Leben ging weiter, nicht das am Ende die Familie stand, doch ausgeschlossen war es nicht, sie suchte immerhin schon so ewig. Vielleicht gab es auch keine Familie, vielleicht wäre dies ihr Glück und sie fand irgendwann einen Freund und gründete einfach ihre eigene Familie und Ai müsste Patin werden! Akari war Ai nicht böse, doch konnte sie nicht verhindern das der gefühlte Schmerz ihr die Tränen in die Augen trieb. “Ja. Es ist gut so. Ich bin dir nicht böse, ich habe dich lieb und das ist wichtig genug.“ Akari sagte nicht viel und verstummte, sie kam sich vor wie wenn sie Drei wäre. Damals als ihre Adoptivmutter gestorben war und sie nicht verstehen konnte wieso sie zurück bleiben musste, wenn diese alte Dame es vormachte, konnte sie nicht folgen – vielleicht war es schön dort, wo auch immer sie war? Akari wollte nicht zurückbleiben und sie wollte nicht ins Waisenhaus. Sie wollte nicht allein sein, sie wollte so viel und manchmal wollte sie auch nicht am Leben sein.
Sie nahm eine Serviette zur Hand und trocknete sich die Augen. Sie war gleichzeitig traurig und froh das ihre Freundschaft weiterging, das es sie immer noch gab und Akari nicht alleine hier saß vor einem Berg voller Salat, welcher soeben gebracht wurde. Das Wasserglas hatte sie kaum ergriffen, sofort wieder abgestellt, sie traute sich nicht es zu halten, in der Angst es zu zerbrechen. Ai war wirklich etwas Besonderes. Sie schaffte es den Menschen zu zeigen, dass es sich lohnte eine Hürde zu überwinden und Akari sah durch Ai's Worte ihren persönlichen Berg zu welchem sie 17 Jahre lang hinaufblickte und einen Angriffspunkt suchte. Ai schien ihr zu sagen, dass es Hoffnung gab, vielleicht eine Technik ihn zu erklimmen, doch mehr gab es nicht, doch sie würde garantiert eine Weggefährtin sein, sofern Akari es zuließ.
Die Worte von Ai entlockten ihr nun ein schiefes Grinsen und das Lächeln von Ai munterte sie tatsächlich wieder auf. “Wenn ich dich besitze, habe ich ja Verantwortung dir gegenüber, aber die teile ich nur mit dir.“ Akari war bereit es irgendwie zu akzeptieren, Ai hatte immerhin 33 Jahre auf diese Freundschaft gewartet, da konnte Akari bestimmt auch noch etwas durchhalten. Ai war eine gute Freundin und ein Vorbild in Sachen Druchhaltevermögen.
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