Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen

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Fudo Akari
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BeitragThema: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Jan 09, 2016 9:50 pm

das Eingangsposting lautete :

Es war ein wunderschöner Tag an welchem Akari auf einer Bank in der Nähe der heißen Quellen in einem Lehrbuch vergraben war, wenn ihr jetzt nur noch ein Vögelchen zwischen würde ob Tiere eine Chakrasignatur besaßen oder nur Haustiere von Shinobi dieses Glück vergönnt war. Vorgestern hatte sie versucht mit ihrer Sensor-Technik einer Katze hinterher zu spüren, doch wusste sie nicht wirklich woran sie gescheitert war, vielleicht kannte sie das Tierchen auch zu schlecht, sie selbst besaß keine Haustiere oder tierische Partner, nicht einmal einen Vertrauten Geist – es mangelte an Übungsobjekten. Im Krankenhaus waren Tiere natürlich verboten und so blieb ihr nur der Zufall der Natur, doch sie würde in Zukunft sicher noch genug Zeit haben ihre Technik zu verfeinern.
Das Buch verschwand in ihrem Rucksack und Akari im Haupthaus mit den Umkleiden.
Später erschien sie in ein Handtuch eingewickelt und lief einen der Stege ins warme Wasser entlang, es war doch immer schöne eine Zeit des Lernens mit einem schönen Bad ausklingen zu lassen. Tatsächlich bevorzugte Akari den Anblick von Wasserfällen, doch sie missachtete Heiße Quellen keineswegs, sie waren schön warm.
Der Weg in die sanften Wellen lag schnell hinter ihr, dass Handtuch ruhte am Beckenrand – hier war die Frauenseite. Schnell versenkte sie ihre Oberweite ebenfalls ins Wasser, denn manch eine Zuschauerin wurde schnell eifersüchtig und das wollte sie dann doch vermeiden. Zu ihrem Glück gab es nicht viele Badegäste, doch seltsamerweise fiel ihr jemand auf, die allein vom Gesicht her betrachtet nicht lange aus der Akademie heraus sein konnte oder sich vielleicht noch darin befand? Die Grünhaarige war nicht ganz so gut darin das Alter von Jüngeren zu schätzen, möglicherweise handelte es sich doch schon um eine Genin? Da musste sie wohl doch mal nachfragen, also begab sie sich zu der Kleinen. “Hallo, ich bin Akari. Verzeih die Störung und ich störe auch nicht weiter, aber ich habe mich gefragt, bis du noch in der Akademie oder Ge-Nin? Ich kann das immer so schlecht einschätzen.“ Zumal sie tatsächlich üben musste, sollte sie später auch jüngere Patienten haben, sie konnte nicht alle wie kleine Kinder behandeln. Akari selbst war 17, offiziell fertig mit ihrer Iyonnin-Ausbildung und dabei ihre Sensor-Technik immer weiter zu verfeinern.  
Natürlich wollte sie wirklich nicht stören, sie würde sich auch an ihren Platz zurückschicken lassen, was sie selbst vielleicht auch bevorzugte, Heiße Quellen und Ruhe gehörten einfach zusammen.


Zuletzt von Akari am So Jan 24, 2016 11:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mo Jan 25, 2016 8:21 am

Ai blickte sie an und ihre Augen hatten einen sehr sanften Blick drauf. Wer Ai länger kannte, der wusste, dass dieser Blick eine wahre Rarität war, und er gehörte nur Akari alleine, nur ihr, immerhin war sie es, der ihr diesen Blick entlockte.
Wir werden einander finden, wenn wir es möchten, immer, egal wo, und egal wann. solange ich lebe werde ich nach dir suchen und dich wiederfinden können., sagte sie und blickte auf das Rot ihres Weins.

Akari war ein wenig verletzte durch die Worte Ais, aber auch glücklich, zumindest interpretierte sie diesen Blick so. Er war so anders, als man ihn kannte, ein wenig verwirrt, aber diese zarte Art, sie war schön zu sehne, denn es zeigte, dass Akari viel an Ai lag und umgekehrt war es ebenfalls so. Akari wollte eine intankte Familie haben, so viel steht fest, jedoch würde diese Familie ihr Ai nicht geben können. Ai war eine Freundin, keine Mutter oder Schwester. Sie war eine Freundin, die sich um ihre Freundin kümmern würde, wenn sie Kummer hatte, wenn sie verletzt war, sie würde sie auch in der Not pflegen. Sie würde immer ihr beistehen und alles geben, leider war dieses Alles nicht immer deckungsgleich mit dem, was scheinbar Akari wollte, aber Ai sträubte sich davor. Sie wollte, dass es so blieb, wie es war, dass sich diese zwischenmenschliche Bindung entwickelte und nicht durch eine Eltern-Kind-Beziehung ersetzt wird, denn dann hieße dies, dass Ai Akari anders gegenüber treten musste, sie hatte Verantwortung für die Jüngere, sie musste sich dann um so viele Dinge kümmern, nicht, dass sie dies für Akari gerne gemacht hatte, nein, daran lag es nicht, es war das Band, welches sich zwischen den Beiden aufbaute, stärker wurde und von einem Wollfaden irgendwann vielleicht zu einem starken ledernden Riemen wurde.
'Kari-chan, verzeih, wenn ich dich mit meinen Worten verletzt habe. Das Band zwischen uns ist wie eine rote Rose, sie muss wachsen und so lange wir diese Rose pflegen, wird sie nie eingehen, da si eeine magische Rose ist. Je stärker wir diese Rose zum blühen bringen, desto stärker wird das, was uns verbindet, was das Uns zwischen uns ausmacht. Ich bin mir sicher, dass du irgendwann eine liebevolle Familie finden wirst, dass du jemanden finden wirst, der deine Mutter sein wird, dass du eine Schwester und ggf. einen Bruder finden wirst. Ich bin mir sicher, dass du auch irgendwann einen Partner an deiner Seite haben wirst, der dich liebt, respektiert und dich beschützt vor jeder Gefahr. Ich bin mir sicher, dass du irgendwann Kinder haben wirst, und sie liebevoll erziehen wirst. Nur ist eben Geduld gefragt und jene Geduld ist es, die das Schicksal von dir verlangt. Damit die Zeit bis dahin erträglicher wird, könnte man fast meinen, dass das Treffen zwischen uns dafür gesorgt hat. Ich werde stets an deiner Seite bleiben, sofern du dies möchtest, ich werde dir halt geben, in deinen dunklen Stunden, in den Stunden der Einsamkeit, ich werde dir Unterkunft geben, wenn du eine benötigst, ich werde einfach für dich da sein, wann immer du mich brauchst. Zögere nicht nach mir zu verlangen. Ich weiß, dies ist ein Angebot zum Ausnutzen, doch ich vertraue dir, 'Kari-chan, ich vertraue auf deine Weitsicht, und deine Intelligenz, dass du dies nicht tust, sondern, dass du deinen Weg weitergehen wirst, auf der Suche nach einer Familie. Ich werde mit dir gehen und dich unterstützen, so gut ich kann., sagte sie und blickte sie weiterhin sanft an. Ob Akari verstand, worauf sie hinaus wollte? Es war auch die Antwort, bzw. die Aussage von Akari bezüglich des Besitzens. Ai war selbstlos, half gerne, jedoch wusste sie, wann die Grenze überschritten war zwischen Helfen und ausnutzen lassen. Sie kannte sie zu gut, aber sie würde für Akari da sein, das wollte sie der Jüngeren vermitteln.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mi Jan 27, 2016 8:08 pm

Stäbchen in die Hand und den Salat in den Mund, Blatt für Blatt, Stück um Stück und mit dem Brot die Soße aufnehmen – der Salat welcher inzwischen vor ihr stand sah knackig und einladen aus, doch etwas hielt sie davon ab sich dem Salat zuzuwenden, sie konnte ihre Augen nicht von Ai nehmen. Ihr Blick war kurz zuvor noch gesenkt gewesen, doch als ihre Freundin anfing sie um Verzeihung zu bitte, musste sie ihn heben, nicht zuletzt um zu zeigen, dass sie kein schmollendes Kleinkind war. Jetzt da sie ihrer Enttäuschung Luft gemacht hatte, beschämte es die Jüngere fast schon wieder so etwas von Ai verlangt zu haben, etwas das sie dazu bewegte sich entschuldigen zu müssen, dabei wollte Akari doch gewiss von niemanden verlangen ihre Eltern zu sein oder? Womöglich war sie während ihrer Suche tatsächlich irgendwann dazu übergegangen, nicht nur abwartend die Kandidaten vorbeiziehen zu sehen sondern sich selbst eine Familie zu suchen, selbst zu entscheiden wo sie hinwollte – passenderweise war ihre erste Familie auch das Krankenhaus von Konoha gewesen, doch vermutlich war es vielmehr die erste Gemeinschaft. Im Krankenhaus fühlte sie sich wohl, kannte sich aus und wusste liebe Menschen um sich herum auf die man sich verlassen konnte – so gesehen war auch das Krankenhaus keine Familie im engeren Sinne. Es war schon schwer zu einer realistischen Form des Familienwunsches zu finden. vVelleicht würde es sich doch noch einfach so ergeben? Bis dahin musste sie offenbar eine Rose pflegen, auch noch eine rote Rose. Dieser Vergleich brachte sie zum Grinsen, ihre Mundwinkel verschoben sich eindeutig wieder nach oben, rot war ja schon fast ihre gemeinsame Farbe. Doch die Sachen mit der magischen Rose hielt sie für etwas übertrieben, wer glaubte denn schon noch an Magie? Mit Magie wurde zumeist etwas unerklärlichen bezeichnet was dennoch ganz real war und Ai erweckte nicht den Eindruck als ob es für sie etwas magisches gäbe, für diese Frau schien alles begreiflich zu sein, doch war ihre Freundschaft ihnen beiden Neu – ja vielleicht war es wirklich eine magische Rose. Sollte sie irgendwann eine Familie haben, wollte sie sich ein Vase mit einer Rose ins Zimmer sellen oder vielleicht direkt in ihr Krankenhaus-Apartment? Ja dies war wohl besser, denn ihre Freundschaft entstand jetzt und nicht irgendwann Jahre in der Zukunft und das sie später eine Familie haben würde stand noch überhaupt nicht fest. Gerade darum war Akari so positiv überrascht als Ai ihr fast schon prophezeite das sie eine Familie bekommen würde, woher wusste sie das denn? Sicherlich hatte ihre Freundin nicht ihre magische Rose gefragt, vielmehr sprach sie wohl etwas sehr zuversichtliches aus und Akari mühte sich ja auch um eine Familie, wieso sollte sie nicht wirklich irgendwann eine haben? Plötzlich waren ihre Augen trocken, wenn überhaupt waren nur noch Freudentränen übrig und Akari konnte auch schon wieder Lächeln. Ai hatte ihr nicht einfach nur eine Abfuhr erteilt, sie wollte ihr helfen eine Familie zu finden. Der Salat lag vergessen vor ihr auf dem Tisch, dass Besteck daneben bereit beachtet zu werden, doch Akari's Fokus lag ganz und gar auf ihrer Freundin. “Danke.“ Dieses Wort war die Zusammenfassung schlechthin, denn für den ersten Augenblick schien fast jedes Andere zuviel, doch natürlich ließe es sich noch auskleiden und es gab ja auch ziemlich viel zu sagen, allem voran eine Entschuldigung. “Danke das du so unglaublich lieb bist und gar nicht stachelig wie eine Rose. Nicht du musst dich entschuldigen sondern vielmehr ich und darum auch danke das du weiterhin meine Freundin sein willst. Ich will dich gewiss nicht verlieren nur weil ich eine Mutter haben will, die kann ich immer noch finden. Danke auch das du mir dabei helfen willst. Ich denke deine Freundschaft ist wirklich mehr Wert als bloße Worte und ich freue mich sie nicht durch dumme Worte einfach kaputt gemacht habe. Ich möchte deine Freundin sein und ich möchte es richtig machen.“ Dann musste sie aus zunächst unerfindlichen Grund kichern, was sie jedoch sofort erklärte. “Vielleicht habe ich die Rose zu stark gewässert, so gut bin ich mit Pflanzen auch nicht, obgleich ich ein paar Giftpflanzen ziehen kann. Hmm sind Rosen nicht recht robust? Ich möchte auf jeden Fall das unsere Freundschaft wächst, gedeiht und blüht und ich möchte deine Hilfe annehmen, denn neben einer Familie bist auch du mir wichtig und da du gerade greifbar bist, musst du noch viel wichtiger für mich werden. Ich hänge vielleicht dem Wunsch nach einer Familie nach, aber unsere Freundschaft ist real.“ Nun schaute sie Ai direkt in die roten Augen, möglicherweise dem Rot der Rose. “Ich möchte dir vertrauen und mich wohl fühlen und das eifersüchtige, zornige Kind zurücklassen. Ich möchte sehen wie die Rose blüht und unser Band stärker wird. Ich möchte dich nicht besitzen, du sollst nicht so selbstverständlich sein wie eine Familie, die irgendwann nur noch da ist und zum Leben dazu gehört. Ich möchte mich um dich bemühen, wie ich mich auch später um eine Familie bemühen werde, nicht einfach nur abwarten bis Eltern die Papiere unterschreiben oder jemand eine Freundschaft anbietet, das ist nur ein erster Schritt und ich will mit dir weitergehen.“ Gegen Ende wurde Akari ein wenig verlegen, sie war mit 17 auch keine unschuldige Blume mehr und Ai natürlich erst recht nicht, dennoch war es einfacher diese Worte einem körperlichen Kind zu sagen als einer Gleichaltrigen und Ai besaß ja noch ihre Hormone die offenbar verrückt spielten – nicht das sie Akari's Worte doch noch falsch auffasste? Doch da machte sie sich erst noch keine Sorgen, immerhin war ihre Freundin diese Körperzustände gewohnt und lebte wohl auch regelmäßiger in ihnen, wann Ai wohl zuletzt 33 gewesen war? Akari nahm schließlich doch ihr Besteck und widmete sich ihrem Salat, kein Rosenblatt und dennoch der Anfang eines Tellers.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Do Jan 28, 2016 7:57 am

Ai blickte den Wein vor sich an und nahm ich leicht in ihre Hand. Sie schwenkte ihn ein wenig und betrachtete ihn. Er wirkte so schön rot, so angenehm, so warm, nicht wie ihre eigenen Augen, aber dieses Thema hatten sie ja bereits gehabt, dass Ai auf Akari nicht wie ei n Monster wirkte, sondern wie eine sanft, einfühlsame Frau, wie jemand, der viel durchgemacht hatte. Sie blickte dann auf, in die Augen der Anderen, diese wunderschönen Augen, die sie dort erblicken konnte, sie waren ein Traum und sicher schmolz jeder Mann dahin, wenn er sie in sie sah, oder eben in den Ausschnitt der Jüngeren, denn auch wenn Ai ein Mädchen war, oder aktuell auf dem Weg eine Frau zu werden so konnte sie nicht meinen, dass Akari nicht attraktiv war, nein, im Gegenteil, Akari war sogar sehr attraktiv, aber sie waren Freunde und als solche tat man gewisse Dinge nicht wirklich... oder doch? Immerhin war doch die Frage, wo die Grenze lag und die konnten sie nur selber definieren.

Sie lauschte Akaris Worten und nickte ihr mit einem sanften und schönen Augenaufschlag entgegen. Dem Kellner im Hintergrund fiel dabei das Talbett herunter und er räusperte sich, ging in die Knie und hob schnell die Scherben auf. Es war ein Augenaufschlag, der einem Mann den Atem rauben konnte, der einem anderen Menschen willenlos machen konnte, aber dies war nicht Ais Intention, nein, sondern sie wollte Akari ansehen und in Folge dessen der Worte der Jüngeren glitzerten die Augen noch und sahen aus wie viele kleine Rubine, Rubine, die bestrahlt wurden und schienen, schimmerten und glänzten. Es gab so viele Möglichkeiten wie dieses Szenario weitergehen konnte oder sollte, doch Ai war hier, mit Akari und das war das, was zählte, so viel war sicher. Langsam rollte nun eine Träne die Wange der Älteren herunter und sie lächelte diese an. Sanft legte sie den Kopf zur Seite. Es war ein warmes, herzhaftes Lächeln, ein Lächeln, was so viel Gefühl ausdrückte und es passte zu den glitzernden Augen.
Ich.... ich bin so glücklich... endlich dich gefunden zu haben, 'Kari-chan. Nach einer Freundin suche ich schon lange, doch mit dir habe ich mehr bekommen, nicht nur eine Freundin, sondern einen Menschen, der mich so mag wie ich bin, ein Mensch, der nicht versucht etwas an mir zu ändern, sondern mir das zurück gibt, was ich ihr gebe. Dafür danke ich dir, 'Kari-chan., hauchte sie nun und ergriff die Hände der Anderen mit den ihren, sie faltete sie zwischen den Beiden und sie sah Akari tief in die Augen. Es wäre wohl wären dies ein Mann und eine Frau gewesen sicher eine Art Liebesbekenntnis, doch dem war bei Ai nicht so und dies wusste Akari sicher auch, oder vielleicht doch? Immerhin definierten sie die Grenze ihrer Freundschaft selber und wenn Akari nichts dagegen hatte, oder die Freundschaft zwischen den Beiden anders definierte war dies nun einmal etwas zwischen Liebe und normaler Freundschaft. Dafür waren die Gefühle für einander wohl eh zu stark.

Vorsichtig löste sie sich und wischte sich kurz die Tränen weg. Es waren Tränen der Freude und so etwas konnte man nicht einfach so stellen, nein, sie kamen und gingen wie sie wollten und nicht wie sie sollten. Ai würde es selber nie auffallen, doch sie war eine Schönheit. Als Kind war sie süß, niedlich, und man hatte schnell Mitleid mit ihr, doch als erwachsene Frau, die sie nun einmal aktuell war, war sie eine Schönheit, am Anfang ihrer Blüte, wie sie dann wohl in ihrem realen Alter aussah, in Mitten ihrer Blüte, wo sie den Höhepunkt erreicht hatte, oder kurz davor stand? Ai selber nahm dies kaum wahr, aber vielleicht sah dies ja Akari anders, vielleicht wollte die Jüngere ja Ai in ihrer realen Person sehen, in ihrem wahren Aussehen. Dies wäre wohl das, was sich Ai wünschen würde, denn dies bedeutete, dass die Jüngere sich mit Ai beschäftige, und als Belohnung würde es irgendwann so weit sein dass sie sich zeigte, in ihrem vollen Aussehen, als erwachsene Frau.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Fr Jan 29, 2016 9:10 pm

Diesmal lächelte Ai nicht nur, sie schien wahrlich glücklich. Akari beschloss sich dies für immer zu merken, wenn sie mit 70 alles vergessen sollte, hieran wollte sie sich erinnern – an das glückliche Lächeln von Ai, dabei hoffte sie später noch zu wissen wer Ai überhaupt war, vermutlich gab es noch ganz andere Gründe weshalb Shinobi nicht furchtbar alt wurden. Akari fühlte sich wohl und gut aufgehoben. Sie fühlte sich umarmt und geliebt. Instinktiv wusste sie das Ai nicht sehr viel mehr zulassen würde und Akari es wertschätzen sollte. Natürlich war die Ältere in den letzten Minuten, der letzten Stunde scheinbar extrem aus sich herausgekommen, doch wenn Ai lediglich ein psychologisches Konstrukt war, so musste noch viel mehr dahinter stecken, dann kratzte Akari nicht einmal die Oberfläche, wohingegen Ai alles von ihr zu wissen schien, doch ihr machte dies nichts aus. Akari hatte nichts zu verstecken, genauer gesagt freute es sie dafür zu sehr das sich jemand für sie interessierte, für ihr Leben, für ihren Wunsch nach einer Familie und einer echten Freundschaft. Akari würde gewiss keiner ihrer früheren Freundschaften großartig nachtrauern, doch der Freundschaft mit Ai würde sie wohl ewig nachweinen und sei es lediglich weil Ai vor ihr sterben könnte. Andererseits, vermutlich starb Akari vor Ai, ganz einfach aus Dummheit, doch dann hoffte sie das Ai sich ebenso gerne an ihre Freundschaft erinnern würde. Der Vergleich war für Akari nicht sonderlich schwer, sie besaß auch kein normales Verhältnis zum Tod, dieser diente eher als Metapher etwas geliebtes fortzureißen, dabei war dies am Ende wohl auch mit einer langanhaltenden Trennung gleichzusetzen, wer sich Jahre lang nichts zu sagen hatte verbrachte kaum mehr Zeit mit einem Lebendem als mit seinem toten Äquivalent.
Als sie die Worte von Ai hörte freute sich Akari daher weiterhin, denn Ai drückte dies aus was auch Akari fühlte, unglaublich wie ähnlich sie sich doch waren und trotzdem vermutlich so unterschiedlich. Akari zog die Sicherheit vor und Ai würde sie vielleicht noch erfolgreich ermahnen auch mal etwas gewagtes zu versuchen, doch sollte dem so sein würde sich Akari wohl nicht einmal fürchten, denn Ai wäre ja bei ihr. Fatelo war ein gutes Beispiel gewesen, ohne Ai's Hilfe hätte Akari wohl bald einen Rückzieher gemacht, welchen Grund auch immer sie vorzuschieben wusste, doch Ai hingegen war so erfrischend aktiv gewesen. Musste sie wohl auch sein als Jounin. Akari sah sich mit 33 noch lange nicht als Jounin, sie wusste nicht einmal ob sie dann immer noch Shinobi war, vielleicht konnte sie irgendwie früher ausscheiden. Natürlich könnte sie unter Ai auch viel dazu lernen, doch dies würde ihr Verhältnis wieder ändern und so wie Ai nicht ihre Mutter sein wollte, so wollte Akari auch nicht unbedingt Ai zur Sensei haben, darum war ihr der Gedanke auch gar nicht erst gekommen. Akari war zufrieden und so konnte sie auch ihr Essen genießen.

Soeben gab sie etwas Dressing auf ihren Salat, da viel es ihr auf. Ai war 33 und Akari ihre erste richtige Freundin? Wieso war Akari die Person der Ai so etwas erzählte? Natürlich war es Akari wichtig und sie fühlte sich geschmeichelt und auch ein wenig als etwas besonderes, doch konnte Ai auch einfach nur zuvorkommend sein, immerhin war sie Psychologin. Es konnte sein das sie Akari lediglich trösten wollte und dies war ihre Art dies zu tun. Ai mochte nur hier sein, weil einer ihrer Medic-Nin-Kollegen sie für einen Abend gebucht hatte und Akari war der Termin. Der Gedanke ließ das Dressing sehr bitter Schmecken, wäre dies doch durchaus ein vorstellbares Szenario und es warf doch berechtigte Fragen auf oder? Es gab wirklich eine Frage die Akari plötzlich geklärt habe wollte und gleichzeitig zögerte sie noch, sie wollte einfach nichts tun was diese fragile Freundschaft kippte, doch Ai stand ja hinter ihr, was sollte ihre Beziehung schon kippen können und sollte dies eine Sitzung sein würde Ai wohl ebenfalls keinen Rückzieher machen oder? So gesehen konnte Akari bedenkenlos fragen, doch sie fühlte sich trotzdem nicht ganz wohl dabei, vielleicht weil sie selbst diese Frage nicht beantworten wollte. “Ai....versteh mich nicht falsch. Ich kann verstehen das man sehr lange nach einer echten Freundschaft suchen kann, aber selbst ich hatte zwischendurch langlebige und gute Bekanntschaften, die vielleicht mit etwas Pflege mehr hätten werden können und du hast soviel mehr Erfahrung, wieso bin ich nicht die dritte beste Freundin in deinem Leben?“ Die Formulierung kam ihr gemein vor, denn sie enthielt auch die Antwortmöglichkeit das andere Freundschaften vielleicht verstorben wären oder in die Brüche gegangen wären, doch dann wären sie von Ai in ihrem langen Leben doch sicherlich als Freundschaften wahrgenommen worden oder? “Wir kennen uns jetzt 2 Stunden. Es gab gewiss schon viele solche Erlebnisse die länger anhielten und ähnlich intensiv waren. Eine Freundschaft ist schon etwas besonderes, aber deren Anfänge doch nicht.“ Da war es gesagt. Allein bezogen auf diesen kurzen Zeitraum hätte Akari schon unzählich viele Freundschaften haben können und bevor eine Freundschaft richtig in die Brüche ging, wusste man ja wohl auch schlecht das selbige nicht lange halten würde oder? Ai mochte die Erfahrung irgendwie besitzen, doch darum besaß sie nicht Allgemeingültigkeit. Vielleicht lag es daran das sie sich in ihrem Wunsch so ähnlich waren, doch bei genaueren Hinsehen war dies ein Wunsch vieler Shinobi, jener die ihre Emotionen unterdrückten um gute Jobs abzuliefern und es deshalb schwer hatten Freundschaften zu pflegen. Und das Akari nichts an Ai ändern wollte? Sie kannten sich kaum, vielleicht schnarchte Ai und Akari wollte das nicht?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Fr Jan 29, 2016 9:56 pm

Ai blickte die Jüngere an, es dauerte eine Weile, und sie lies sich ihre Worte durch den Kopf gehen und schlug leicht ihren Blick nieder. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, sie blickte auf ihre Hände. Mittlerweile hatte sie sich an ihren Hormonhaushalt gewöhnt, hatte sich an die Umstellung des Körpers und auch dessen gewöhnt, was die 18-jährige Ai ausmachte. Es war nicht viel, es war eben der Körper und auch die körperlichen Beschaffenheiten, aber auch die emotionale Komonente. Wie sollte sie also auf die Frage eingehen? Immerhin war sie doch berechtigt, oder? Sie war gestellt, weil Akari Ai schätzte, weil sie sie mochte und Ai wollte ihre 'Kari-chan nicht verlieren, nicht sie, dafür wartete sie schon zu lange, doch was konnte sie also sagen? Als Ai das erste Mal in die Augen der Anderen gesehen hatte, als sie das erste mal dieses schöne zarte Rot gesehen hatte, es war unbeschreiblich und sie dagegen, mit ihren strahlenden roten Augen. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht, oder war es etwa die Einsamkeit, die Akari durchlebt hatte? Nein, all dies stimmte nicht, dafür war Ai schon zu lange im Schatten, im Schatten ihrer Selbst, im Schatten des Charakters Enma Ai, jenen Charkater, den sie geschaffen hatte, der sie band und kettete, aber beschützte. Dadurch, dass sie Enma Ai wurde, konnte sie sich selber vor sich selber schützen. Sanft rann eine Träne ihre Wange herunter. Dies war das Resultat, welches sie hatte, weil es sich anfühlte, als würde Akari sie in Frage stellen, die Gefühle, die Ai für sie hatte und so blickte sie auf ihre Hände. Was sollte sie nun sagen? Ihr Herz begann zu schmerzen und sie fühlte sich in die Ecke gedränkt, dort hin, wo sie nicht mehr hinwollte. Wollte sie doch endlich aus diesem Gefängnis entfliehen und doch, blieb es der Prinzessin nicht gegönnt, sie wurde wieder eingesperrt, denn Ai hob ihren Blick und er wirkte leer, leerer als zuvor, ausdruckslos in der Mine.
Freundschaften sind etwas, was man pflegen muss, um die man sich bemühen muss, man steht seinem Freund bei, man unterstützt diesen und doch war es außerhalb meiner Reichweite so jemanden zu finden, der mich so akzeptieren konnte, wie du. Ich wartete, versuchte es, lernte Menschen kennen und doch, je näher ich sie an mich heranließ, desto tiefer wurde die Wunde in meinem Herzen, außerdem habe ich angefangen die Menschen von mir zu weisen, habe mich in meine Arbeit verkrochen und niemanden an mich mehr hernagelassen. Ich lies mein Herz erkalten, nur um unabhängig von ihnen zu sein, und doch, als ich in deine Augen blickte, diesen ehrlichen Blick sah, die Neugierde, die du an den Tag legtest, es war berauschend, es erfüllte mich mit Wärme und lies mich durchströhmen. Ich bebte innerlich mit jedem Wortwechsel, so ging es mir noch nie und ich hatte nicht nur das Gefühl eine Leidensgenossin getroffen zu haben, mit der ich mir zusammen die Wunden lecken kann. Oft ist es leider so, dass eben jene in meinem Alter, oder die, die mit denen ich mich umgab, ich nicht kompatibel wirkte. Ich zog mich zurück, und schloss keine Freundschaften mehr, ich began Ai zu kreieren um mich zu schützen, vor Kummer zu bewahren und sie wird es immer tun, nehme ich an, selbst wenn ich mit allem abgeschlossen habe. Außerdem... wiegt es schwer auf meiner Seele, was ich getan habe, was meine Schuld war, und was mir angetan wurde. Ich fühle mich als würde man mit dem Finger auf mich zeigen., sagte sie ruhig, ausgeglichen, doch kein Wort erweckte den Anschein, dass es gelogen war, immerhin waren die Worte nicht konstruiert, das hörte man ihrer Sprechweise. So sehr wie sie auf Ruhe bedacht war, ihre Stimme bebte mit jedem Wort, welches sie sprach. Das konnte man gut hören.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Jan 30, 2016 2:15 pm

Ein wenig erschreckte es sie schon. Ai's Körpersprache war so überdeutlich, dass sie Akari förmlich anschrie, sie war vermutlich deutlich genug für die Bedienung fünf Tische weiter und das ungute Gefühl, welches schon die Fragestellung versalzte begann anzuschwellen. Akari mühte sich mit aller Macht weiter zu essen, wenn nicht mehr aus Genuss, dann weil sie es bezahlte und mit Ai hier war. Akari hatte noch gesagt sie wollte ihre Freundschaft nicht durch dumme Worte kaputt machen und dann konnte sie es doch nicht einmal sein lassen! Sie wollte nicht das Ai so unglücklich aussah wie gerade jetzt, nicht nachdem sie es geschafft hatte diese zu so etwas wie einem Lächeln zu bringen – falsch. Es war ein ehrliches Lächeln gewesen und Akari hatte es zerstört. Sie fühlte sich schon fast schlecht dabei, nicht nur das es ihr den Salat vermieste, ein nicht kleiner Teil von ihr wollte rabiat aufspringen, den Stuhl irgendwohin pfeffern und abhauen. Nach allem was sie bisher über blühende Rosen gesprochen hatten war es für sie selbst schon fast erschreckend diese Gefühle zu haben. Wie konnte sie gerade darüber nachdenken vor dieser Freundschaft wegzulaufen? Dann war es auch noch so verlockend, sie machte Ai unglücklich und sie kannten sich kaum - Abburchbedingung erfüllt. Ai wollte so dringend eine Freundschaft und Akari war dabei dies auszunutzen, fast wie vorhergesagt. Ob Ai auch dies gewusst hatte? Immerhin hatte sie abgelehnt ihr eine Mutter sein zu wollen, möglicherweise damit sie Akari nicht ausnutzen könnte? Rückblickend sprach Akari einfach nur leere Worte daher, die zwar aus ihrem Herzen kamen, jedoch am Ende lediglich eine Wunschvorstellung waren – eben wie sie sich eine Freundschaft vorstellte. Die spannende Frage war doch, wie konnte sie dies wirklich umsetzen? Das Ai ihr auch noch antwortet war fast zu viel, stimmte es denn das Akari ihr Gegenüber einfach akzeptierte? Und wie sollte sie jemanden unterstützen, der genau wusste was ihr nicht guttat? Akari blieb sitzen, weil es sie irritierte. Ai musste einen Grund gehabt haben sich Akari als Freundin zu wählen, nur welchen nur? Es musste einen Grund geben, dass all ihre Erfahrung Ai dazu führte der Unerfahrenen ihre Freundschaft anzubieten. Natürlich nannte Ai Selbigen mehrfach, doch irgendwie ging es ihr nicht in den Schädel, dass jemand der sich zum psychischen Schutz eine Figur erschuf, dieses Grundbedürfnis nicht erfüllt bekam oder hing beides zusammen? Ob Psychologie hier eine Lösung wäre? Umgedreht war Akari vielleicht als Freundin brauchbar, eben weil sie nicht viel davon verstand und Ai daher nur als ein menschliches Wesen nahm, dass Freundschaft suchte.
Die Worte von Ai fesselten, sie ließen nicht zu das Akari sich zornig erhob und die Freundschaft beendete, denn würde sie dies tun, so würde sie Ai lediglich bestätigen und erst recht verletzten. Auch erkannte sich Akari selbst in den Worten ein klein wenig wieder. Auch sie hatte sich vergraben und zwar in ihr Medizin-Studium und ihrer Suche nach einer Familie. Aber im Gegensatz zu Ai war Akari immer noch in der Lage auf Leute zuzugehen und vielleicht war Ayumi am Ende auch Ai um dieses Gefühl zurückzuholen. Was wenn Ai einfach nur versuchte in verschiedenen Alterstufen Freundschaften zu schließen und überall wurde sie abgelehnt? Das war doch schrecklich. Allein sich diese Möglichkeit zu schaffen wirkte schon schrecklich genug. Irgendwo durchlebte man doch sein Leben linear und blickte darauf zurück! Es war und blieb komplett unvorstellbar, selbst wenn sie die Worte hörte und die Ehrlichkeit darin. Akari konnte sich nicht vorstellen das sich jemand selbst so etwas antat und dann gab es ja noch die Sachen über die Ai nicht reden konnte und vor denen sie sich ebenfalls durch dieses Konstrukt schützte. Für einen kurzen Moment schien ihr Gegenüber eine komplett undefinierbare Menschenmasse, etwas Seltsames das sich in der Zeit bewegte, jedoch nicht sehr erfolgreich – Ai erweckte fast den Eindruck als würde ihr eine echte Zeitreise eher helfen. Es stimmte wohl das Akari neugierig war, aber sie war auch Neugierig auf die Freundschaft und sie wollte nicht das es am Ende Ai war die aufstand und verschwand, denn da lag ja offenbar auch der Erfahrungsschatz der Älteren. Akari wollte nicht wie Ai werden, sie wollte sie auch nicht retten, sie wollte einfach nur für ihre Freundin da sein, so wie Ai es offenbar auch wollte. Offenbar waren sie sich einig in dem was sie von einander wollten und dennoch wollte sie auch ein wenig mehr über das Rätsel Ai herausfinden – oder zumindest das anschauen wo Ai ihr Einblick gewähren wollte. Dahingehen musste Akari sich wohl in Geduld üben, doch damit hatte sie auch kein zu großes Problem, tatsächlich hatte ihr die Geschwindigkeit der Entwicklung wohl eher Angst gemacht. War es das? Zumindest wollte sie nicht das ihre Freundschaft nur ein paar Tage hielt und dann verschwand, wenn sie irgendwas wollte dann nicht das. “Ich wollte nicht mit dem Finger auf dich zeigen.“ Es war immer einfacher mit dem Anzufangen was die letzte Aussage war, auch weil diese ihr selbst noch frisch im Gedächtnis war und weil Akari ihrer Freundin darauf bezogen eine Erklärung schuldete, jene wieso sie überhaupt gefragt hatte und das Ai nicht von selbst darauf kam, mochte ein Zeichen sein wie sehr sie die Sache berührte. Akari schluckte noch die letzten Reste ihres zerkauten Salates herunter, denn sie wollte es wieder gut machen, vorausgesetzt es gab etwas das es wieder gut zu machen gab. “Mir kam es nur so schnell vor und daher kam mir der Gedanke das du als Psychologin vielleicht noch einen anderen Grund hast dich mit mir anzufreunden. Ich weiß das sich ein paar Kollegen auch manchmal um mich sorgen gemacht haben und so wie sich das bei dir anhört hätte ich fast deinen Weg gehen können, denn ich war auch dabei mich zu isolieren. Aber du bewahrst mich davor und dafür danke ich dir. Ich wollte dir nicht unterstellen als Psychologin hier zu sein, aber der Gedanke kam mir, eben weil mir das zu schnell geht. Ich weiß, du hast gesagt es dauert und das Band muss sich erst stärken, aber ich habe einfach Angst das es zerreißt. Ich will nicht das du mir die Tiefen deiner Seele offenbarst, das ist nicht meine Bedingung für eine Freundschaft. Ich möchte dich aber kennenlernen und gleichzeitig möchte ich nicht, dass das zu einer Entdeckung führt die uns am Ende trennt. Ich...ich glaube ich kann nur versuchen deine Freundin zu sein. Ich kann nicht sagen ob ich soviel Vertrauen von dir verdient habe und ich will nicht das du wegen mir in Bereiche vorstößt die dir Kummer bereiten. Du kannst mich darum auch immer bremsen, ich bin dann wohl einfach zu Neugierig, du bist kein Buch das man komplett durchlesen muss.“ Ja mit Büchern kannten sie sich wohl beide gut aus, auch wenn Ai wohl eher ein Fachbuch war, nicht komplett durchzulesen, sondern in Kapiteln zu betrachten. Was Akari auch nicht wollte war es auf ihrem Weg Ai zu zerstören, denn diese war nur eine Kreation und gleichzeitig war es die Figur mit der sie sich anfreundete, doch nach der Aussage ihrer Freundin würde dies wohl nicht passieren – war es schlecht das Akari dieser Gedanke beruhigte? “Ich denke wir haben beide viel Erfahrung damit keine Freunde zu haben. Ich will dich auch nicht verlieren, aber das steht mir dann wohl im Weg.“ Unglaublich! Das Gefühl schreiend das Restaurant zu verlassen war weg, doch stattdessen wollte sie jetzt am liebsten Ai umarmen und dabei war Akari nicht diejenige von beiden die mal eben alterte und hormonelle Probleme hatte. Stattdessen Grinste sie lediglich etwas schief. “Auf die Gefahr hin wie ein altes Ehepaar zu wirken, aber kannst du mir nochmal verzeihen?“
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mo Feb 01, 2016 9:44 am

Ai schloss kurz die Augen, hatten ihre Worte doch eine entsprechende Wirkung, wie so häufig. Worte waren immerhin stärker als so machenes Schwert und dieses Schwert an Worten konnte schneiden, tiefer und schmerzhafter als eine rostige, kaputte Klinge. Sie hatte die Wirkung, dass Akari verstand, dass sie die Ältere verletzt hatte mit ihrer Frage. Sie konnte es nachvollziehen mit den Worten, die die Jüngere an sie richtete, sie konnte verstehen, dass es hier um emotionale Sicherheit ging und nicht um einen versteckten Auftrag, aber dennoch, es schmerzte der Älteren zu hören, dass man ihr misstrauen konnte, dass man ihr so etwas unterstellen konnte. Das lag wohl daran, dass Ai ein sehr hilfsbereietr Mensch eigentlich war, aber sie würde niemals so sehr mit den Gefühlen spielen, nein, dafür hatte sie nicht Psychologie studiert, um den Menschen zu schaden, sie zu hintergehen, auszuhorchen und auszunutzen, zumindest keine Verbündeten, sondern sie war dafür da um ihnen bei den Problemen zu helfen, und sie half Ai die Probleme anderer zu verstehen und von ihren eigenen Problemen abzulenken. Sie wollte sich verstecken und doch kam sie immer wieder aus sich heraus, band ihren Obi, oder aber zog ihre Kleidung an, nur um wieder Menschen zu helfe, doch mit Akari war es anders, sie war anders, sie war so erschrischend in der Erkenntnis, sie war so liebevoll im Umgang, auch wenn manchmal doch im Glashaus saß, und nicht mit Steinen schmiss, sondern mit einem Amboss, welcher für Akari doch recht leicht zu seinen schien. Das Glashaus, es war ein guter Vergleich zu dem Menschen, der hinter Ai steckte, der sich Ayumi nannte, denn Ayumi war psychisch labil, und brauchte eigenltnich Hilfe, doch diese Hilfe musste sich durch Vertrauen entwickeln und dieses Vertrauen hatte Ai aktuell in keine andere Person, warum also jetzt, warum also hier? Diese Person ihr gegenüber, sie war anders, sie wikrte auf Ai anders, sie war zwar mit einem Amboss im Glashaus, aber sie besaß auch die Möglihckeit Glas wieder zu flicken, denn Ai merkte, dass die junge Frau sich bemühte, und sie wirklich gerne hatte, sonst würde Akari wohl einfach aufstehen und gehen, aber sowohl das schlechte Gewissen, wie auch die Zuneigung taten Dinge, die vieles nicht konnten, sie überredeten sie zum Bleiben.

Ai setzte sich aufrecht hin und legte ihre Hand auf den Handrücken von Akari. Sanft streichelte sie über diesen und blickte ihr in die Augen. Das tiefe weinrot von Ai traf auf das von Akari, ehe die Augen der Älteren zu leuchten begannen.
Ich verzeihe dir, 'Kari-chan., hauchte sie und Tränen rannen ihre Wangen herunter, denn sie wollte Akari etwas zeigen, vielleicht würde diese sie dann besser verstehen.

Durch den Augenkontakt, den die Beiden hatten wirkte Ai eines ihrer Genjutsu.

//Im Genjutsu
Akari lag auf dem Boden, ihre Kleidung war oben herum zerrissen, und ihr BH lag halb frei, während über ihr ein Mann mit nicht erkennbarem Gesicht stand. Das Adrenalinlevel war sehr hoch und das Herz der jungen Frau schlug ihr bis zum Hals, als sie auf dem Rücken gedreht wurde. Sie wollte sich wehren, doch wurde ihr ins Gesicht geschlagen und Tränen rannen ihre Wangen herunter, als man sich an ihrem Rock zu schaffen machen wollte. In dem Moment griff der Körper in dem sie steckte nach einem Kunai am Beingelenk und stieß mit einem Tritt gegen den Brustkorb den Anderen weg. Sie schaffte Distanz und hielt mit zitternden Händen das Kunai vor sich. Ihr Gegenüber lachte nur, trat auf sie zu und packte sie an den Haaren. Sie konnte sich nicht wehren, war sie doch steif vor Schreck. Sie wollte gerade das Kunai fallen lasse, als sie sich dazu zwang dem endlich ein Ende zu setzen, aus dieser Situation zu fliehen, in der sie schon über Jahre hinweg steckte, als packte sie das Kunai fester in der Hand und stieß es in den Brustkorb vor sich, mit voller Kraft. Ihr Gegenüber atmete tief ein und seine Augen waren aufgerissen. Er stöhnte leicht, als er rücklings fiel. Der Körper sank zu Boden und sie atmete schwer, ihr war schwindlig, als die Tür aufgerissen wurde. Sie konnte nicht hören, was gesagt wurde, aber ein Mann kam hereingestürmt und schlug dem Körper ins Gesicht, so dass die Nase anfing zu bluten. Der Hinterkopf tat weh und sie keuchte vor Schmerz. Er kauerte neben dem Körper, der dort am Boden lag, ehe er nach dem Puls fühlte und sich dann erhob. Der Blick, den Akari dort sehen würde sprach voll Hass, voll Abscheu und dann holte der große Mann aus und schlug immer und immer wieder auf Akari ein. Sie hob die Hände um sich zu vereidigen, doch sie konnte nicht viel machen. Sie war zu geschwächt und geschockt. Er packte sie am Kopf, an den Haaren und schleuderte sie durch den Raum, während sie neben der Leiche landete und mit dem Gesicht voran ins Blut gedrückt wurde, was aus diesers austrat. Warum riefen sie nicht die Iryô'nin schoss es ihr durch den Kopf, doch keine Reaktion, sondern sie spürte einen Tritt in die Seite, sicher brach dabei eine Rippe und sie landete ächzend auf der Leiche, wo sie das Kunai ergriff, als ihr Peiniger sie schon wieder an den Haaren emporziehen wollte. In dem Moment kniff sie die Augen zusammen und das Kunai durchtrennte die Kehle des Anderen. Röchelnd taumelte er zurück und fiel dann hin. Er rühte sich nicht mehr, also konnte sie nun fliehen.

Mit schwachen Schritten ging sie nach unten, an der Küche vorbei, wo sie sich kaum auf den Beinen halten konnte. Sie stützte sich am Türrahmen ab und blickte hinein. war sie hier nicht irgendwo? Dann, dort auf dem Boden sah sie sie liegen, eine Frau höhren Alters.
Okâ-sama?, fragte sie, doch keine Reaktion, als es Ai nicht mehr auf den Beinen halten konnte und ihr schwarz vor Augen wurde.

//Ende Genjutsu

Ai saß der Anderen gegenüber. Es waren nur Sekunden, doch sie genügten um Ai zu zerreißen. Sie atmete tief durch.
Entschuldige mich kurz., sagte sie, stand auf und ging dann in Richtung der Toiletten, dort huschte sie in eine der Kabinen und lies sich herabfahren. Was hatte sie sich nur dabei gedahct dies Akari zu zeigen? Sie weinte... sie weinte stumme Tränen und hielt sich den Mund zu. Es war eine der schmerzhaftesten Wunden die Ai hatte. Ayumi hatte die Hoffnung, dass Akari sie so vielleicht besse verstand. Vielleicht würde die Jüngere ja auch erraten können, wer die Männer waren.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Di Feb 02, 2016 9:22 pm

Ob ein Leben oder etwas Weltveränderndes in zwei Momenten stattfinden konnte?  Vermutlich täglich, es gab immer einen Zustand davor und einen Zustand danach, nicht zuletzt als purer Zeitverlauf betrachtet. Akari gehörte zu den vielen Menschen die übergangslos von einem Augenblick zum nächsten wechselten und eher selten innehielten oder zurückschauten, obgleich Akari wenn überhaupt viele Blicke zurückwarf, doch zumeist nur auf ihr eigenes Leben. Obgleich Akari also mit Ai befreundet war, lebte sie dennoch für sich allein, doch teile sie Worte und vielleicht ein Versprechen mit Ai, mehr war es jedoch nicht. Die Türkishaarige lebte in ihrer eigenen Welt, die aus ihren erlebten Problemen bestand und kaum genug Platz für Fremdeinflüsse besaß, wenn überhaupt war dieser Platz durch Patienten und Kollegen besetzt. Ja, zu diesen beiden Gruppen besaß sie doch ein recht gutes Verhältnis, zumindest im anatomischen Bereich. Akari konnte nähen und schienen, Blutungen stillen und mit Chakra heilen, doch die Psyche blieb ihr verschlossen, zumindest auf dem Gebiet auf dem Ai sie zu verstehen schien. Sicherlich gab es auch die Schnittmenge der Psychosomatik, doch inzwischen war sich Akari selbst bei diesem Gebiet unsicher. Ai bewies es irgendwie. In dem Moment davor war sie eine Psychologin gewesen die irgendwie clever gewesen war und sich eine Figur erschuf um sich vor etwas zu schützen und in dem Moment der danach folgte, war sie auf einmal eine Hilfsbedürftige. Akari blinzelte möglicherweise, denn sehr viel mehr reale Zeit war nicht vergangen, zwischen dem Augenblick in dem Ai ihr verzieh und Jenem als sie scheinbar völlig aufgelöst in Richtung Toiletten verschwand, Akari hatte sich noch umgewandt um ihr nachzusehen, primär um sich zu vergewissern, dass sie sich diesen Wechsel nicht einbildete. Was zwischen den zwei Momenten lag war erschreckend genug um ein Geheimnis daraus zu machen oder noch besser sich irgendwie zu wünschen es hätte nie stattgefunden, doch dies ging nicht mehr. Vorher war Akari wirklich ignorant gewesen, doch jetzt war Ai auf dem Weg zur Toilette und Akari wurde das Gefühl nicht los zu begreifen warum.
Erneut war die Jüngere zerrissen, doch dies mal waren es drei Optionen: Abhauen, Ai folgen und gar nichts tun. Wieso wohl so wenig Zeit vergangen war? So richtig konnte sie es noch nicht begreifen, möglicherweise hatte Ai die Zeit genutzt in Ruhe aufzuessen, denn das Erlebte war ihr schon sehr viel länger vorgekommen. Ihr Blick drehte sich weg vom entschwinden Rücken und zum Tische hin, der unberührt dalag. Was das wohl gewesen war?
Akari waren eiskalte Schauer über den Rücken gelaufen und gleichzeitig fühlte sie sich ganz normal, als wäre tatsächlich nichts passiert. Ai hingegen sah genau so fertig aus wie Akari sich fühlte, ja fast als wären dies alles ihr zugestoßen und nicht Akari, doch sie hatte es ja deutlich erlebt. Nach dem was alles passiert war hätte Akari allerdings auch gedacht eher vor Angst am ganzen Leib zu Zittern oder sich panisch an Ai zu klammern, doch ihr Körper saß lediglich da und reagierte gar nicht so wie sie es von sich selbst dachte, stattdessen war Ai geflohen. Dauerten manche Momente wohl länger als Andere? Tatsächlich hatte Akari viel erlebt in dieser unglaublich kurzen Zeit. Zuerst hatte sie verständlicherweise panische Angst gehabt und das was passierte einfach mit sich machen lassen, doch dann musste sie den Mut aufgekratzt haben sich zu wehren. Es wirkte alles so echt, Akari glaubte zunächst dies passiert ihr, wie auch immer dies möglich sein könnte und erst am Schluss merkte sie das nicht sie das Mädchen war das da ihre Mama rief, eine Mutter die leblos auf dem Boden lag, sondern Ai oder vielmehr Ayumi? Im Nachhinein war es irgendwie klar, denn Akari besaß keine Mutter, nicht in diesem Alter und gleichzeitig fühlte sich alles so echt an. War es denn nun ihr passiert oder diesem Mädchen? Und wenn dies wirklich alles zu Ayumi gehörte, jener Person die sich zum Schutz eine Figur mit Namen Ai erschuf, wie hatte Akari dann so lebhaft daran Teil haben können? Die Antwort schien greifbar und bekannt, wie der Vorgang den eigenen Namen auf ein Aufgabenblatt zu schreiben und dennoch blieb das Erlebbare teilweise surreal.
Welche Bedeutung hatte es noch, dass Ai ihr verzieh, wenn sie ihr anschließend so etwas in den Kopf knallte? In den Kopf passte, vielleicht war es wirklich irgendein Genjutsu gewesen, die Schüler Antwort für alles was unmöglich oder unangreifbar schien. Wie auch immer sie die Sache drehte, ihre Antwort war auf Toilette verschwunden und Akari musste hinterher um sie zu erwischen. Ob man von Genjutsu Alpträume bekommen konnte? Konnte sie ja Ai fragen, sofern diese noch erreichbar war, was wenn sie Akari so etwas zeigte und dann abhaute?
Akari schob ihren Stuhl zurück und erhob sich in dem Wissen das Ai nicht einfach verscwinden würde und diesmal lag es nicht nur daran, dass Ai dies zuvor gesagt hatte – Akari wusste es.
Ja es war erschreckend das sie es wusste und irgendwie auch das Ai glaubte es ihr begreiflich machen zu müssen, doch es half ungemein dem Verständnis. Akari glaubte zu wissen, wieso Ai ihre Freundin sein wollte, war es doch unterschwellig ganz deutlich zutage getreten, eben weil da sonst niemand war. Akari hingegen hatte das Waisenhaus, das Krankenhaus und den positiven Wunsch nach einer Familie . Der Vergleich machte ihr ein unheimlich schlechtes Gewissen. Manchmal ging man einfach aus Unwissenheit davon aus, man selbst hätte ein schweres Leben gehabt, doch Akari besaß immerhin keine Familie die ihr solchen Schaden hätte zufügen können. Was war das Erlebte wenn nicht der Beweis das Ai ehrlich war und es ernst meinte? Wohingegen Akari lediglich die Gelegenheit ergreifen wollte eine Freundin zu haben und hätte sie Ai nicht in Frage gestellt, hätte es auch so bleiben können. Wie war es passiert das sie von Ai derart viel verlangt hatte? Hatte sie irgendwo gesagt, sie wollte nicht mehr die Freundin der anderen sein, wenn sie nicht alles voneinander wüssten? Ehrlich gesagt wusste Akari es nicht mehr. Gut möglich das sie es gesagt oder auch nur angedeutet hatte, Ai war immerhin gut im zwischen den Zeilen lesen und es gab auch die Körpersprache, die sich nicht einfach verstecken ließ. Ai hatte ihr doch gesagt es gäbe Sachen über die sie nicht reden wollte, hätte Akari es nicht einfach dabei belassen können?
Auch ihr stiegen nun die Tränen in die Augen, doch sie bestanden aus Zorn auf sich selbst und das sie Ai zu so etwas gebracht hatte. Doch natürlich dachte Akari dabei nicht nur an Ai, sondern auch an sich selbst. Das Erlebte dämpfte ein gutes Stück weit ihr Bild von einer glücklichen Familie, denn sie wusste nun fast aus erster Hand, wie es sich anfühlte eine Familie zu habe die einen nicht liebte und Schlimmeres.

Die Tür zu der Damentoilette flog auf und Akari erschreckte eine passierende Dame, welche gerade dabei war den Ort zu verlassen und sie drängelte sich praktisch vorbei, denn sie hatte es eilig, sie musste wissen wo Ai hin war. Ja war sie überhaupt hier? Sie hatte nicht genau gesehen wo Ai hin gelaufen war, nur die ungefähre Richtung. Immerhin stimmte und die Tatsache das dies hier im wahrsten Sinne des Wortes ein stilles Örtchen war, denn es war erstaunlich leise. Zum einen lag dies daran, dass Akari vor lauter Anspannung den Atem anhielt, sollte sie ihr Sensor-Jutsu wirken, musste sie Ai aufspüren, war dies schon der Moment wo sie einander verloren gingen? Dann hörte sie etwas, war es ein Schuh der gegen etwas stieß? Ganz so dramatisch musste sie wohl nicht werden, denn immerhin hatte Ai gesagt sie würden sich finden, sofern Ai also noch innerhalb dieses Gebäudes war, würde dies doch machbar sein oder? Akari entschloss sich erst einmal hier zu suchen und ihr Jutsu als Alternative zu verwenden, immerhin kannte sie ja auch noch gar nicht die Signatur ihrer Freundin, da konnte sie ja gar nicht so gut als Spürhund vorgehen und überhaupt gab es wohl nicht viele die sich um Ai sorgen würden, würde sie verloren gehen, zumindest keine Familie. Natürlich wusste Akari nun das Ai sich verteidigt hatte, sie hatte es vorher schon vermutet, doch nun besaß sie Gewissheit und doch war sie gleichzeitig nicht auch eine Mörderin? Nun, nach dem was Akari gerade erlebt hatte würde sie Ai zumindest nie so betiteln, nicht einmal ausversehen, denn das was da passiert war, war Notwehr gewesen, objektiver ging es gar nicht zu erfassen. Nun, sollte Akari davon Alpträume haben oder mit Ai darüber reden, dann konnte sie noch einmal anders darauf eingehen, bis dahin galt es erst mal Ai zu finden und ihr zu sagen das Akari ein großer blöder Esel war – oder auch nicht, Ai war kein Kleinkind, doch immerhin empfand Akari Schuld und Reue. Sie wollte schon auf die erste Kabine zustürmen, da bremste sie auch gleich wieder ab, was wenn Ai doch hier wäre oder ganz anders, was wenn sie hier war und Akari nicht sehen wollte? Ai hätte wirklich das Anrecht sie wegzuschicken, aber Akari wollte auch nicht so wirken als ob sie nur aus Mitleid bei Ai bliebe, denn darum hatte diese ihr garantiert nicht diese Dinge gezeigt. Zumal es einfach seltsam war, enerseits wusste Akari genau was sie gesehen und gefühlt und getan hatte und gleichzeitig wollte sie nicht einmal genauer darüber nachdenken, weil es das ja noch einmal aufwärmen würde. Nun, hier rumstehen brachte sie auch nicht weiter, erst einmal eine Ansage machen. “Ai? Du hat mich zu dir eingeladen und ich habe nie zugesagt. Ich würde gerne bei dir heute Abend übernachten, wenn es ginge?“
Sehr schön, wer auch immer hier noch auf Toilette war sollte nichts ahnen und gäbe es keine Antwort, wäre Ai auch nicht hier, immerhin war dies eine Frage gewesen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Do Feb 04, 2016 12:28 pm

Ai kam langsam hoch und wische sich über die Augen. Sie wollte ja nicht als Heuelsuse die Tür öffnen, oder? Sie wollte eine aufrichtige und starke Frau sein, die sie ja nun einmal war, auch wenn es sie sehr geschmerzt hatte, was sie dort Akari gezeigt hatte. Sie amtete tief durch, einach wie Ai sein, dann würde es gehen und Ayumi wieder hinter sich lassen. Sie öffnete die Tür und nickte knapp der Jüngeren entgegen.
Ja, ich bot es dir an und ich freue mich, dass du angenommen hast, 'Kari-chan., sagte sie nun und ging dann auf diese zu. Sie strich sich noch einmal eine Strähne aus dem Geischt. Man konnte die leicht geschwollenen Unterlider sehen, doch Ai wunk ab, sie wusste, dass sie geweint hatte und Akari wusst dies sicher auch, sie wussten es beide und so ging sie auf die Jüngere zu und blieb vor ihr stehen. Ihr Blick war auf Akari gerichtet, auf ihre Augen und sie atmete tief durch.
Verzeih, ich habe dir viel zugemutet und hatte mich selber nicht unter Kontrolle. In diesem Alter fällt es mir schwer meine Emotionen in Griff zu bekommen, ich bin immer sehr schnell aufgefühlt und deshalb brauchte ich eben einen Moment der Distanz. Was du gesehen hattest ist eine meiner Erinnerungen, die ich dich durchleben lassen kann. In der Realität vergeht nur eine Sekunde, doch in der Erinnerung können Stunden vergehen, wobei eine Erinnerung meist nur Minuten gehen wird. Was du sahst war der Zusammenbruch meiner Welt, das Ende meiner Familie und der Grund für meine eigene Isolation. Ich finde, dass es wichtig ist, dass du es weißt, da ich der Überzeugung bin, dass ich dir vertrauen kann. Dieser Wendepunkt des Schicksals war für mich zwar die Erlösung, doch die Probleme danach begannen erst. Ausgrenzung, Schuldbezichtigungen und so weiter waren da an der Tagesordnung. Hätte ich nicht einen tüchtigen Yamanaka in der Aufklärung mit gehabt, der mir in den KOpf blickte, so wäre ich wohl hingerichtet worden, aber sie konnten es bestätigen, dass ich die Wahrheit sagte und so wurde ich freigesprochen., sagte sie nun und blickte in den Spiegel. Sie nahm ihre Haare und band sich einen kunstvollen Zopf. Die Materialien hatte sie alle dabei gehabt, nur eben nicht eingesetzt. Ihr Blick glitt dann zu Akari herüber.
Deine Worte zeigten mir, dass es Menschen gibt, denen die Gegenwart anderer Menschen nicht zuwider ist, egal was in der Vergangenheit passiert war und dafür danke ich dir, 'Kari-chan. Um noch einmal auf deine Frage zurück zu kommen, du musst dir dann noch Kleidung holen und dergleichen. Allerdings muss ich dich warnen, ich habe nur einen großen Futon, keine 2, da ich in der Regel keinen Besuch zu erwarten habe. Aber ich habe dennoch Gästebettzeug. Wenn du also mit mir zusammen auf dem Futon schlafen kannst, bist du gerne eingeladen, aber wir sollten zurück gehen, immerhin möchte ich ungerne das leckere Essen schlecht werden lassen. Immerhin musst du dafür bezahlen., sagte sie und zwinkerte der Anderen zu. Ai war nun einmal Ai und Akari merkte es sicher aktuell immer mehr und mehr, ihr waren die Befinden anderer wichtiger, als das ihre.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Do Feb 04, 2016 8:59 pm

Im ersten Moment fürchtete Akari schon sie hätte wieder mit einem Amboss um sich geschmissen, denn sie wusste das ihre Aussage wohl kaum genügte, doch Ai würde vermutlich selbst aus einem Satz viel herausholen. Ihr selbst kam ihr Satz nur wie der Schlusssatz eines längeren nicht gesagten Textes vor, denn ihr fehlten einfach die Worte es zu beschreiben, dass Erlebte in Worte zu fassen und sie wusste nicht ob Ai darüber reden wollte – die Einsicht kam vermutlich zu spät, aber Ai könnte sie ruhig wegschicken und Akari würde eben gehen, doch wie sie Ai kannte war es nicht so einfach. Ai freute sich über ihre Worte! Selbst Akari wusste im ersten Moment nicht was sie gesagt hatte vor allem warum, sollte dies eine Entschuldigung von ihrer Seite sein oder bat sie Ai vielmehr erneut um Entschuldigung, nur eben nicht ganz so offensichtlich wie beim letzten mal? Sie wusste nicht einmal ob Ai es gut fand das Akari ihre Nähe suchte, sie selbst empfand sich schon fast ein wenig nervig, als wollte sie am Rockzipfel dieser Frau hängen, die nicht ihre Mutter sein wollte, aber ihre Freundin. Freundinnen hingen ja wohl kaum wie Kletten aneinander und obgleich sie sich Geheimnisse anvertrauten, war dies hier noch im Rahmen? Natürlich musste Ai es einschätzen was sie Akari offenbaren wollte und was nicht, doch das sie am Ende beide doch so ehrlich zueinander sein würden – war bei den ersten Worten der Freundschaftsbekundung nicht abzusehen gewesen. Nun, zumindest war nun 100%ig klar, dass Ai nicht ihre Mutter sein könnte, denn so etwas zeigte eine Mutter seinem Kind nicht, oder zumindest eine Mutter wie Ai nicht.
Akari musste fast schon wieder Lächeln, als Ai ihre Hormone als Grund für ihr Verhalten benannte, tatsächlich hätte Ai vielleicht auch etwas zickiger oder beleidigter sein können, doch Ai war im Geiste nun einmal sehr viel reifer und bei ihr traf der Spruch, dass der Geist über den Körper herrschte recht gut zu. Es wurde Akari bestätigt, dass sie Ai's Familie gesehen hatte und Ai selbst eine Mörderin war,  auch das sie freigesprochen wurde kam zur Ansprache und dies beruhigte Akari ein wenig mit – auch wenn sie sich dies hätte denken können, aber dennoch, es war wirklich viel auf einmal gewesen. “Ja. Ich wusste am Ende immerhin das es eine fremde Familie war und vielleicht habe ich auch vermutet das es deine war – spätestens als du weggelaufen bist, aber es war sehr bewegt und emotional. Kann man davon Albträume bekommen? Dann ist das noch ein Grund bei dir zu übernachten.“ Anschließend betrachtete sie Ai im Spiegel. “Deine Haarfarbe ist auch schön, sie hat so viele Akzente.“ Zumal wenn das Licht unterschiedlich fiel, sie hätte nicht gedacht das Schwarz so gut mit Licht spielen konnte. “Das ist kein Problem. Ich habe eine Schriftrolle mit Sachen bei mir, da ich ja auch öfter in Bereitschaftszimmern übernachtet habe. Wirklich häuslich mache ich es mir erst noch, weil ich ein Apartment im Krankenhaus beziehe, dann passt das auch einfach mit dem Schichtdienst besser.“ Dann wurde sie ein wenig rot im Gesicht, denn sie war auch gut im Betten teilen, mit jeglichen Geschlecht, Schichtdienst und keine freien Zimmer führten schnell zu Problemen anderer Art mit denen man sich einfach zu arrangieren lernte, doch bei Akari war aus solchen Konstellationen bisher trotzdem nie mehr geworden. Da hatte sie bei dem Gedanken bei Ai zu schlafen erst recht keine Bedenken, noch dazu das sie dies gerne machen würde, jetzt wo sie so viel wusste und mit ihr schon irgendwie eine tiefer gehende Freundschaft teilte, wie konnte sie dann an einem Bett knausern? Zusätzlich wollte sie Ai auch nicht alleine lassen, erst recht nicht, wo Ai jemanden so etwas anvertraut hatte, was ihr sicher nicht leicht gefallen war – wenn Ai ihr schon so sehr vertraute, wollte Akari auf jeden Fall auch für die Andere da sein. Das Thema kam auf das wartende Essen zurück und Akari nickte bestätigend. “Wir könnten es sicher auch irgendwie einpacken lassen, aber wie heißt es so schön, der Abend ist noch jung.“ Zum Glück fiel es ihr leicht Ai gegenüber fröhlich und zufrieden zu bleiben, denn Akari wollte sich von dem Erlebten auch nicht runter reißen lassen, dass hätte Ai nicht verdient.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Sa Feb 06, 2016 4:29 pm

Ai nickte ihr freundlich zu, sie war scheinbar in guten Händen und so legte sie sanft eine Hand auf die Wange der Anderen und blickte ihr in die Augen, es war ein Moment den sie nie vergessen wollte, den sie für immer in ihrem Herzen tragen wollte. Vorsichtig strich ihr Daumen über die Wange hin zum Mundwinkel der jungen Frau.
Vielen dank, dass du da bist, 'Kari-chan. ich freue mich sehr dich an meiner Seite zu haben, es fühlt sich wundervoll an und ich fühle mich geborgen, ich habe das Gefühl mich endlich auch einmal fallen lassen zu können und mich jemanden öffnen zu können. Ich habe lange gewartet und habe das Gefühl, dass das Warten nun belohnt wird. Danke also, 'Kari-chan, dass ich dich finden konnte und du mich angesprochen hast, dass wir ins Gespräch kamen und, dass wir nun gemeinsam unseren Weg teilen, als Freunde, hauchte sie der Anderen entgegen und warf Akari einen sanften Blick zu. Auch wenn das Erlebte ihr Lächeln hat vergehen lassen, so war sie sich sicher, dass sie es wieder auftauen würde, mit Akari zusammen noch viele schöne Situationen erleben würde.

Vorsichtig löste sie sich von der Jüngeren und lies ihre Hand herabwandern, natürlich zu ihrem eigenen Körper und legte sie an ihre Seite. Sie ging 2 Schrite zurück und war leicht rosa an den Wangen, ehe sie dann in den Spiegel schaute. Sanft strich sie sich durch ihr Haar und trat auf das Handwaschbecken zu, nur um sich die Hände zu waschen. Natürlich hatte sie die Ärmel ihres Kimonos hochgezogen, damit diese nicht nass wurden. Sie blickte dann Akari durch den Spiegel her an.
Ich denke du hast recht, der Abend ist noch jung, ich würde dennoch gerne vorher bei mir zu Hause vorbei gehen, einfach damit du auch weißt, wo es ist, wie es aussieht, falls wir uns verlieren, dass du dort immer wieder hinfinden kannst., sagte Ai nun und drehte sich dann um, ehe sie sich die Hände abtrocknen ging. Sie blickte dann zu Akari hin.
Ich werde alles veranlassen unsere Rest einzupacken, immerhin müssen wir aber die Zechen och zahlen. Also sollten wir gemeinsam gehen, es sei denn du möchtest, dass ich dich einleide im Endeffekt., sagte sie nun und kicherte ein wenig hinterhältig, ehe sie dann Akari an der Hand festhielt und sie ansah. Ihr Herz begann ein wenig schneller zu schlagen, während sie die Hand von Akari hielt.
Darf ich... oder ist es dir peinlich? Ich meine ich kann es verstehen, denn eigentlich würde man so etwas mit seinem Freund tun und nicht mit einer Freundin., sagte sie nun und ging dann vorsichtig hinaus, ob nun mit oder ohne Akari an der Hand. Sie war dennoch nervös, wie würde es sein, wenn sie mit Akari zusammen in einem Bett schlafen würde? Wie würde es sein ihr so nahe zu sein und wo endet eigentlich eine tiefe Freundschaft zwischen 2 Frauen? Bei den Männern hatte sie aus Erfahrung mitbekommen, dass es der körperliche Kontakt war, aber zwischen Frauen war es anders, da war die Grenze weit höher gesetzt, als die bei Männern. Warum das wohl so war?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    Mo Feb 08, 2016 7:53 pm

Da konnte sie sich ein seliges Lächeln kaum noch verkneifen, sie schienen beide Perfekt für diese Freundschaft zu sein, weil sie auch gemeinsam soviel Energie daraus zogen und Akari war Ai auch unglaublich dankbar, dass diese ihr die vielen kleinen Schnitzer verzieh, die nun einmal entstanden, wenn man es nicht gewohnt war Freunde um sich zu haben. Bisher hatte Akari immer Kollegen gehabt, gute Bekannte und Personen die einer Freundschaft recht nahe kamen, es aber nie bis dahin schafften, doch nun war Ai da und das freute Akari, wobei sie sich auch darüber freuen würde Ai nicht nur auszunutzen, weil es dieser nach einer Freundin dürstete und Akari doch schon irgendwie ihren Nutzen daraus zog. “Ich bin auch dankbar das du da bist und wir gemeinsam erleben was es heißt befreundet zu sein.“ Natürlich hatte Akari jetzt schon eher das Gefühl, dass ihre Freundschaft sehr tief gehen würde, doch das war gut so, obgleich sie beide sich womöglich auch mit weitaus weniger zufrieden gegeben hätten, doch so wie es gerade war, schien es gerade richtig. Auch war sie froh, dass hier im Bad kein Streit vom Zaun gebrochen war, denn ein kleiner Teil hatte dies dennoch befürchtet, obgleich Ai sich sehr einfühlsam zeigte und schwer getroffen war, als Akari da das Gegenteil behauptet hatte, umso mehr freute sie sich das sie weiterhin bei Ai übernachten durfte, auch wenn sie noch hinter den Grund kommen musste. Doch diesmal zog sie es vor zu schweigen und gemeinsam mit Ai das Bad zu verlassen, als ließen sie Hand in Hand einen Teil ihrer Vergangenheit zurück. “Ich denke mal, wenn du wieder jünger wärst, würde es niedlich aussehen, aber ich finde es auch so okey, immerhin müsste ich ja sonst noch ewig warten. Da halte ich lieber dich jetzt, statt erst in fünf Jahren meinen Freund.“

Akari erkundigte sich wo sie für ihren Tisch zahlen konnte und wickelte die Sache mit dem Geld ab, derweil Ai sich darum kümmerte das Essen einpacken zu lassen, wobei selbiges noch reichlich vorhanden war. Akari war froh das sie es mitnehmen konnten, nach dem was passiert war, wollte sie hier nicht allzu lange verweilen, denn so langsam fing es an auch sie zu schmerzen, dass sie Ai diese Worte an den Kopf geworfen hatte, obgleich sie es gut fand, dass ihre Freundin ihr verzeihen konnte, doch inzwischen sah Akari langsam ein das es falsch gewesen war Ai zu unterstellen die Freundschaft nur vorgespielt zu haben. Natürlich hatte Akari nicht damit gerechnet das Ai sich davon derart aus der Bahn werfen ließ, doch es war offenbar immer eine Sache mit dem Grenzen austesten. Im Waisenhaus war es auch so gewesen, statt kleinere Delikte auszuprobieren und sich an eine Grenze heranzutasten, war sie gleich aufs Ganze gegangen und abgehauen, zum Krankenhaus geflüchtet, war sogar zeitweise Nächte lang ferngeblieben, ein kleiner Rebell steckte wohl in Jedem.
Nach dem Bezahlen, genauer gesagt hatte Akari nicht so viel Bargeld dabei gehabt und musste ihr Konto als Referenz angeben, nahm sie Ai etwas von dem Essen ab und sie schickten sich gemeinsam an das Restaurant zu verlassen. “Ich bin schon gespannt wo du wohnst, in welchem Bereich des Dorfes und wie du wohnst, eine Wohnung oder gar ein Haus?“ Akari übertrieb mal wieder, wieso sollte Ai ein Haus haben? Einerseits mochte die Ältere mit ihrer Erfahrung und ihrem Rang möglicherweise genügend Geld besitzen, doch umgedreht, wofür brauchte Ai allein ein Haus? Natürlich gäbe es noch die Möglichkeit, dass Ai die Wände in denen sie als Kind groß geworden war weiterhin bewohnte, doch bestimmt war Ai damals ausgezogen oder hatte sich etwas Neues suchen müssen, was für Akari mehr als verständlich war, sie selbst hätte auch nicht in dem Haus ihrer ersten Ziehmutter leben wollen, selbst wenn es ihr vererbt worden wäre.
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Feb 21, 2016 5:51 pm

Ai betrachtete die junge Frau einen Moment lang, ehe sie dann mit ihr hinaus trat. Sie hatte in ihrer Hand das Essen, welches sie sich hat einpacken lassen, so wie den Wein und das Getränk von Akari, vielleicht könnten sie ja bei ihr zu Hause dann noch das Essen genießen und sich ein wenig fallen lassen, immerhin waren öffentliche Orte nicht immer die Besten um Gefühle auszudrücken, zumindest nach Ais Erfahrungen. Sie wusste, dass es meist Menschen schwer fallen konnte in der Öffentlichkeit gewisse Regungen zu zeigen, so wie Zugehörigkeit, oder andere Gefühle. Aber hier und jetzt, stand sie mit Akari, Hand in Hand und ging durch die Straßen von Konohagakure. Es war schön, mit einem Menschen den Abend zu verbringen, den man mochte, auch wenn es noch nicht viel Zeit vergangen war, in denen die beiden Damen sich kennen gelernt hatten, sondern einfach dem Rausch und dem Wind der Entwicklung folgten, dem so genannten flow. Es war eine Situation, die einfach einem Fluß folgte und nicht irgend einem Skript. Und dieser Fluß, er war wunderschön, und sehr angenehm, so empfand es zumindest Ai.

Sanft strich sie mit ihrem Daumen über den Handrücken der jungen Frau, und blickte zu dieser hin.
'Kari-chan, es ist ungewohnt für mich, aber sehr angenehm, wie ich feststellen muss dich an meiner Seite zu haben und ich bin selber überrascht, wie schnell es manchmal gehen kann. Wir trafen uns erst vor wenigen Stunden und doch vertraue ich dir, als würde ich dich schon Jahre lang kennen. Ich kann es schlecht beschreiben, doch ich weiß eines und zwar, dass du mir wichtig bist, und dass ich dich nicht mehr verlieren möchte, sondern ich dich immer und immer wieder finden werde, 'Kari-chan. Ich mag dich so wie du bist und so, wie du jetzt neben mir gehst, so wie du dich mir gegenüber geöffnet hast und ich habe kein Problem mit deinem Charakter, mit deinem Wesen, mit die selber, sondern eher das Gegenteil ist der Fall, ich würde es nicht als direkte Liebe umschreiben, da ich es nicht wirklich zuordnen kann, und so etwas wie echte Liebe nicht kenne, aber es ist ein starkes Gefühl und ich denke, dabei sollte es auch bleiben, meinst du nicht?, fragte sie und lächelte die junge Frau an, ehe sie dann mit ihr weiter ging.

Sie kamen bei einem Wohnblock an, er schien etwas teurer in der Miete zu sein und Ai führte Akari zu einer Tür, auf der an der Klingel der Name Ayase stand. Sie holte den Schlüssel heraus, sperrte die 5 Schlösser und dann die Tür auf, ehe sie mit Akari hinein ging. Sie lächelte die Jüngere an und machte das Licht an.
Fühle dich wie zu Hause und sehe dich um, jedes Zimmer steht dir offen, 'Kari-chan, und ich würde mich freuen, wenn du dich hier auch wohl fühlen kannst. Ich werde dich hier auch immer gerne begrüßen., sagte sie nun und lächelte die Andere an, ehe sie sich etwas nervös eine Strähne hinter ihr Ohr strich.

Die Wohnung bestand aus 4 Räumen, einem Arbeitszimmer, wo sich die Psychologiebücher stapelten, wo eine Liege stand und ein großer Schreibtisch und ein Sessel, es war ein gemütliches Ambieten, dazu noch ein Wohnzimmer mit Küchenzeile darin, einem Schlafzimmer und einem recht großen Badezimmer. Ai hoffte, dass sich Akari hier wohl fühlen konnte. Leider war das Ganze nicht so eingerichtet, dass man es luxuriös nennen konnte, da Ai nicht viel auf dies gab, sondern es war praktikabel und es war funktionial. Ein wenig spartanisch für eine Frau und mit wenig Farbe, aber es passte zu und reichte Ai.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit][Akari und Ai] Heiße Quellen    So Feb 21, 2016 8:16 pm

Akari genoss den Spaziergang sehr, zumal sie nicht wusste wie weit das Heim von Ai entfernt lag, doch sie war ohnehin immer gerne auf Entdeckungstour in Konoha gewesen und obgleich sie als Kind manchmal durch Gebiete des Dorfes gestreuner war, kannte sie noch lange nicht alles. Da waren einmal die Stadtviertel der reichen Dorf-Clans, die manchmal den Eindruck erweckten als dürfe man sie nur mit Erlaubnis betreten, zumindest flößten sie ihr zumeist immer genug Respekt ein um diese Gebiete außen vor zu lassen. Die Stadtmauern interessierten sie ebenfalls nicht, Akari verspürte nur selten den Drang nach Abenteuer die außerhalb selbiger lagen und in die Klageresidenz hatte es sie bisher auch nur selten gezogen, bevorzugt wenn es um Wetten ging, doch nie freiwillig, immerhin wollte sie nur ungern Shinobi werden, da musste sie der Kage jetzt auch nicht noch besonders auffallen. Wirklich gut kannte sie hingegen das Viertel in welchem das Krankenhaus lag sowie das Waisenheim und die Akademie und sie kannte auch viele der Parkanlagen hier. Daher blieb sie an einer Kreuzung in Richtung einer Grünanlage kurz stehen um sich zu orientieren. “Ich denke jetzt weiß ich glaube wo wir sind.“ Der Park kam ihr beim zweiten Blick sogar richtig vertraut vor, hier hatte sie zum ersten mal versucht Heilkräuter von Unkräutern und Blumen zu unterscheiden. Akari genoss den Blick auf das vertraute Grün und die wärme der Hand, welche sie hielt. Die Worte von Ai wehten wie ein sanfter Abendhauch an ihrem Ohr vorbei und röteten leicht ihre Wangen, denn die Worte waren schön gewählt. Es war die Art wie Ai ihre Aussage machte und für Akari klang es ohnehin als ob Ai von ihrer Freundschaft sprach, auch wenn sie das Wort Liebe erwähnte, doch da Ai weder ein Mann noch ihre Mutter war, fielen ohnehin spezifische Arten von Liebe weg. Akari wandte sich daher Ai zu und ihre Augen strahlten das Rot der Anderen an, als wolle sie die Augen ihrer Freundin überzeugen intensiver zu leuchten. “Ich möchte auf jeden Fall mit dir gemeinsam herausfinden was echte Freundschaft ist und was das für uns bedeutet. Du warst überrascht ob der Geschwindigkeit und ich war sogar misstrauisch, denn es war so ungewohnt, ich wollte wohl einfach sicher gehen das es echt ist. Ich habe in der kurze Zeit erstaunlich viel von dir kennengelernt und jetzt danke ich dir dafür. Du hast mir schon vertraut wo ich noch unsicher war und auch dafür hast du meinen Dank. Ich glaube auch nicht das es Liebe ist, aber Vertrauen und ich muss und will dir noch mehr vertrauen und anvertrauen. Es tut mir ehrlich Leid dein Vertrauen verletzt zu haben, aber nun kenne ich dich besser und möchte dir auch zeigen das dein Vertrauen gerechtfertigt ist. Daher denke ich wir haben eine tiefe Freundschaft, vielleicht auch Eine an der Grenze zur Liebe, aber das ist mir nur recht, denn ich möchte dich auch nicht mehr verlieren und dich auch nicht von mir stoßen oder die Rose vertrocknen lassen. Ich möchte weiter an dem was wir haben arbeiten und sehen was daraus entsteht, denn es ist jetzt schon schön. Ich werde dich nicht mehr verurteilen wegen dem was du getan hast oder das was du tuen wirst, denn ich weiß das du dabei auch an mich denkst. Ich dachte ein fürsorglicher Mensch kann nur ein Elternteil sein, aber nun weiß es es besser und dafür danke ich dir.“ Akari fiel es immer leichter dem Drang wegzulaufen zu wiederstehen, denn sie wollte ganz von selbst nur noch bei Ai sein, denn was sie nie bedacht hatte geschah, eine Freundschaft tat ihr gut.

Akari nahm sich Zeit und betrachtete die Innenräume der Wohnung und fand natürlich zielstrebig das Arbeitszimmer, immerhin waren dort Bücher. Sie schaute sich ein Regal an und machte bald große Augen. “Ich mag deine Wohnung jetzt schon, hätte nicht gedacht das es soviel Literatur zur Psychologie gibt. Hast du eine Bibliothek ausgeraubt?" Dabei bezog sie sich tatsächlich nur auf die Anzahl der Bücher und der Tatsache das man diese bei sich zuhause stapeln konnte oder gar besitzen, denn Akari war eher der Typ der in einer Bibliotheks-Abteilung ihren Tag verbringen konnte, doch wenn es Zeit war zu gehen gab es ohnehin immer andere Wege sich Literatur zu besorgen und sei es der Handapparat eines vertrauten Medizin-Professors. “Ich denke ich bin erst einmal nur Gast, sonst vergesse ich noch die Einladung und verschanze mich gleich mit ein paar Werken.“ Sie ging ein paar der Bücher durch und erkannte dann doch den ein oder anderen bekannten Autor, doch hätte sie nie gedacht das sich so viel über Psychologie schreiben ließ, in den Büchern welche sie gelesen hatte gab es zumeist nur ein oder zwei Kapitel zum passenden Thema und damit hatte sie irgendwie zumeist angenommen mehr gäbe es nicht zu sagen aus dieser Disziplin, dabei hatte es sich am Ende vielleicht nur um grobe Auszüge gehandelt. Akari kam sich vor wie das sprichwörtliche Kind im Süßigkeitenladen, nur das hier nachweislich fremde Delikatessen standen. Ob sie hier wirklich in Zukunft ein- und ausgehen könnte? Es war sicher interessant auf diese Art an noch mehr lesenswerte Themen zu gelangen.
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