Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Haru & Mai (Magatama)

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BeitragThema: Haru & Mai (Magatama)   Di Mai 10, 2016 7:54 pm

Ein wenig neugierig blickte Harukaze sich um, als sie dieses nie zuvor gesehene Restaurant mit ihrem Papa betreten hatte. Er hatte es geschafft heute früher im Krankenhaus Schluss zu machen, und als Idee hatte er seine Tochter zum Essen eingeladen. Er bezahlte, wählte gleich ein etwas gehobeneres Etablissement und wollte es sich, auch wenn nur einen Abend, mal gut gehen lassen. Dieses Mal hatte Haru ihren Vater ganze zwei Wochen nicht gesehen, weil ein Intensivpatient in Krankenhaus eingeliefert worden war, den er komplett übernommen hatte. Trotz Stress und manch unfreundlicher Seele war er Arzt mit Kopf und Herz. Heute gab es für beide Ragout mit viel Gemüse, einer schönen dunklen Soße und Sake dazu. Es dauerte nicht lange, da servierte eine hübsch gekleidete Frau zwei großzügig geschmückte Teller. Haru war es nicht gewohnt so viel zu essen, vor allem abends empfand sie das als eher nachteilig, doch sie musste es morgen mit umso mehr Sport ausgleichen. So schob sie die Gedanken um ihre Ernährung zur Seite und schob sie ein großes Stück Fleisch zwischen die Zähne, das super saftig und großartig gewürzt war. Das Essen ließ sie lächeln, während sie ihrem Vater alles mögliche der letzten Tage erzählte. Sie hatte mit ihrer Schwester wieder einige Auseinandersetzungen gehabt. Einmal eine Diskussion über den sinnvollen Einsatz von Feldärzten, einmal über die Sinnlosigkeit Akademieschüler zu früh mit der harten Realität des Genin-Daseins zu konfrontieren. Dann waberte ihr Stiefvater noch um sie herum, während ihre Mutter das Essen zubereitete. Es war nichts passiert, das groß die Welt verändert hatte. Ganz viel Training, ein Besuch bei Opa und nun das ersehnte Essen mit ihrem echten Vater. Ein bisschen erzählte dieser auch von seiner Arbeit, aber ersparte ihr die komplizierten Details. Es gab wieder einige Impfungen für Neugeborene und solche Dinge. Am Ende des schönen Essens war Harukaze komplett satt, fühlte sich sogar ein bisschen von innen gedehnt, weil ihr Magen solche Mengen nicht gewohnt war. Alles wurde akurat bezahlt mit einem netten Trinkgeld. Anschließend seufzte ihr Vater bereits, weil er, trotz Feierabend, noch einige Dinge erledigen musste. Zuhause wartete Papierarbeit auf ihn, auch eher privater Natur. Und der Haushalt machte sich auch nicht von selbst. Gerade heute, meinte er, wo er etwas mehr Zeit hatte, musste er sich unbedingt mal um den Staub und einige Flecken auf dem Boden kümmern. Er gab seiner Tochter zum Abschied eine herzliche Umarmung mit Kuss auf die Stirn. Er verließ überhaupt nicht zögernd das Restaurant, hatte Haru aber noch einen Schein für etwas zu trinken da gelassen. Sie setzte sich wieder an ihren alten Platz und starrte auf den aufgeräumten Tisch. Dieselbe Kellnerin von vorhin kam heran und fragte nach offen gebliebenen Wünschen. "Bei den ganzen Sünden heute, bitte noch einen Pflaumenwein. Danke." Sie lächelte sanft und hatte ein paar Augenblicke später ein tiefviolettes Glas zwischen den Fingern, an dem sie nippte. So ließ es sich aushalten. Entspannt an einem Abend mit dem warmen Gefühl im Herzen Menschen zu haben, die sich um einen sorgten. Auch wenn andere vielleicht denken konnten, sie säße einsam und verlassen da.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Mi Mai 11, 2016 1:00 pm

Mai stand in der Küche ihres Restaurants und konnte nicht anders, sie musste arbeiten, Akari war fort und nun war auch noch Kazumi so sehr damit beschäftigt sich um ihr Training zu kümmern, dass Mai keine Sekunde mehr Zeit hatte die sie mit ihren Töchtern verbringen konnte und dann war auch noch die gute Kagyua verstorben und dies ohne auch nur, dass Akari und Kazumi dies mitbekamen. Mai litt alleine, denn die junge Frau hatte ihr viel bedeutet und dennoch, vielleicht konnte sie sich ja mit der Arbeit ein wenig ablenken und aktuell tat es das zumindest. Sie arbeitet morgens noch vor Beginn bis meist Abends zum Schluß und entlastete zwar so die Angestellten, aber dennoch, das Humankapital wollte benutzt werden und so kam es, wie es kommen musste, Mai bekam einen Teller in die Hand gedrückt und sollte erst einmal eine Mittagspause machen. Sie seufzte und ging hinaus, sah sich um und ging mit dem Teller in der Hand dann zu einem Tisch, welcher weitesgehend leer war. Vielleicht war dort ja auch nur eine Person, auf jeden Fall würde es sich gleich zeigen.

Mai stand nun bei dem Tisch der jungen Frau und lächelte diese an.
Guten Tag, darf ich mich vielleicht zu dir setzen?, fragte sie nun mit sanftem Lächeln. Mai trug kleine Spangen in ihren Haaren und hatte auch sonst eher legere Kleidung an, man würde sie aktuell zumindest nicht wirklich als Shinobi erkennen. Sie trug ein blaues T-Shirt und eine weiße Hotpants, welche durch einen violetten Gürtel gehalten wurde. Sie sah die Jüngere an und der Grund, warum Mai sie fragte war, dass alle anderen Tische besetzt werden und Mai nicht unbedingt im Stehen essen wollte, ob man sie aktuell überhaupt noch in die Küche lassen würde? Nun es roch zumindest arg nach einer Meuterei und das würde Mai sicher früher oder später vergelten. Sie seufzte innerlich kurz und sah weiterhin die junge Frau an. Sie wirkte recht sanft, fast schon zart in ihren Augen und sie hatte ein schönes Gesicht, ihre Haarfarbe tat das übrigste hin zu, ähnlich wie ihre Kleidung, auch wenn Beides ihren Körper eher ein wenig blass aussehen lassen, aber der Schein kann bekanntermaßen trügen. Sie legte den Kopf leicht zur Seite und viele würden jetzt schon Schreien, dass der Teller heiß werden würde, doch Mai spürte es nicht wirklich, was wohl an der leichten und feinen Chakraschicht zwischen ihr und dem Teller war. Ein Sensorshinobi würde es sofort erkennen, doch mit bloßem Auge war es nicht zu erkennen. Allerdings was häufiger gespürt wurde war, dass Mai eine starke Wärme ausstrahlte, welche durch das Katon, welches sie unbewusst absonderte kam. Derweil kam auch schon die Kellnerin wieder und lächelte nun die Jüngere an.
Hier, bitte, dein Pflaumenwein., sagte sie mit sanftem Lächeln und Mai hob eine Augenbraue, so jung und schon am Trinken? Nun, wenn sie ihn bekam, konnte es auch heißen, dass sie nicht unbedingt jung war, sondern nur jung aussah, immerhin konnte man das oft nicht sagen wie alt jemand war, der Schein trügte leider immer und immer wieder.
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Mi Mai 11, 2016 1:43 pm

Auch wenn sie eigentlich nicht das Alter hatte, in dem man alleine irgendwo sitzen sollte mit Alkohol in der Hand, hatte die Kellnerin zuvor ja Haru gemeinsam mit ihrem Vater bedient, und der hatte für beide Sake bestellt. Es war also ein Name in den Rechnungen vertreten, den man kontaktieren konnte, falls das Mädchen ungeachtet anfing mehr zu trinken als nötig. Es war aber nur ein Glas, das wie gewohnt zu einem Drittel gefüllt war. Wenn Pflaumenwein, dann nicht wegen des Alkohols, sondern wegen des süßen Geschmacks. Kaum hatte sie ihn mit einem ersten, leicht stechenden Zusatz erfassen können, stand neben der Kellnerin noch eine zweite Frau. Harukaze setzte das Glas ab, richtete sich aus ihren geistesabwesenden Gedanken heraus auf und sah die Dame mit ihrem blauen Auge freundlich an. Auf den ersten Blick wirkte sie wie eine nette Nachbarin, der man beim Brötchenkaufen am Sonntag auf der Straße begegnete. Nichts, das irgendwie Argwohn verursachte. Sie fragte dann, ob sie sich dazu gesellen durfte. Haru blickte sich um. Sie hatte nicht mitbekommen, dass im Laufe des Abends das Restaurant voller geworden war. Im Grunde blockierte sie einen ganzen Tisch, nur um ein Glas Wein zu trinken. Unangenehm war ihr das gerade nicht, das drückte der Alkohol ein bisschen zur Seite. Angetrunken war sie aber keineswegs. Ihr war nur etwas wärmer als sonst und die Stühle fühlten sich bequemer an als zuvor. Wahrscheinlich, weil sie mit weniger Körperspannung einfach nur dagegen lehnte. Mit einem Schulterzucken willigte die Blauhaarige ein. "Natürlich. Eigentlich wäre ich auch schon weg, aber ich fand es gerade ganz gemütlich und wollte nicht schon los hasten." Anschließend gewann sie ein wenig Körperspannung zurück, legte die Unterarme am Tischrand ab und wandte sich der Frau zu, die sich zu ihr setzte. Dann fiel doch irgendein Groschen, sie nur passte das Restaurant nicht wirklich mit dem, was sie realisierte, zusammen. "Wartet mal. Fudo-sama?" Ja, sie länger sie das Gesicht und die hellen Haare sah, desto sicherer war sie sich. Eine einstige Hokage setzte sich zu ihr. Ehre oder irrwitziger Zufall? Sie schüttelte mit einem stummen Lachen den Kopf, danach bettete sie ihn in eine Hand. "Wie geht's Euch?"
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Mi Mai 11, 2016 2:16 pm

Mai sah die junge Dame an und lächelte diese nun an. Sie wunk ein wenig ab und setzte sich zu ihr, als sie scheinbar erkannte, das dies dort vor ihr die ehemalige Hokage war. Sie lächelte sanft.
Mai reicht völlig aus, immerhin bin ich nicht mehr Kage., sagte sie nun und lächelte die Andere an. Sie wirkte nach außen hin ausgeglichen und sehr freundlich, doch das konnte auch daran liegen, dass Mai nicht wirklich weinen konnte, denn ihre Tränen würden sofort verdampfen. Jedoch wollte sie ihrer jungen Gesprächspartnerin nicht unbedingt ein schlechtes Vorbild sein und so lächelte sie über ihren Kummer hinweg und überschlug nach dem sie sich gesetzt hatte ihre Beine.

Sie nahm ihre Stäbchen in die Hand, wog eine Sekunde das Gewicht, ehe sie anfing nun die Nudeln zu essen, welche sie sich selber zubereitet hatte. Ihr Blick glitt über das Gesicht der jungen Frau und sie kicherte leicht bei dem langen Gesicht.
Mit wem habe ich denn das Vergnügen?, wollte die junge Frau nun wissen und lehnte ihr Gesicht auf ihre Hand, während sie forschend und mit freundlichem Lächeln die junge Frau betrachtete. Kannte sie sie aus den Akten? Nun wenn ja, dann war es schon lange her und sie konnte sie nicht wirklich erinnern, aber das hoffte sie nahm man ihr nicht so böse, immerhin konnte sie sich ja nicht jede Person innerhalb des Dorfes merken, vor allem die Jüngeren nicht, oder? Sie lächelte daher sanft und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, ehe sie sich noch etwas zu trinken bestellte und dann wieder aß.

Ich hoffe das Essen schmeckt dir hier in meinem Restaurant., sagte sie nun und hatte zuvor natürlich ihre Essen wieder heruntergeschluckt. Sie lächelte sanft, denn meistens war das Gesicht derjenigen, die dies erfuhren ausgesprochen unbezahlbar. Sie selber hatte damit eigentlich kein Problem, warum auch? Immerhin gab es dafür doch keinen Grund, oder doch? Sie strich sich erneut eine Strähne aus dem Gesicht, immerhin war diese aktuell sehr lästig und sie versuchte ihr Lächeln zu behalten. Sie dachte an Kagyua gerade, immerhin fand das erste Treffen zwischen ihr und Kaguya sowie Kagura doch auch in ihrem Restaurant statt und es betrübte sie ein wenig darüber nachzudenken. Sie schüttelte innerlich den Kopf und da kam auch schon ihr Trinken, genau richtig, denn nun konnte sie auch gleich etwas trinken, bei ihrer trockenen Kehle kein Wunder. Ihr Blick glitt über das Gesicht der Andern und dann zu ihren Händen. Sie wollte ihre Reaktionen beobachten und hoffte, dass sie sie nicht eingeschüchtert hatte, wäre ja schlimm.
Sag Mal, hast du vielleicht Lust ein wenig zu trainieren? Ich bräuchte vielleicht nachher einen Sparringpartner., sagte sie nun amüsiert und deutete damit an, dass sie gerne mit der jungen Frau vor sich auf einen Trainingsplatz gehen wollte und dort dann eben ein kleines Kräftemessen, wobei das Intermezzo so und auch so ausgehen konnte, wer wusste es schon, immerhin konnte sich ja ihre Gesprächspartnerin auch als eine super Kämpferin herausstellen, welche Mai in allen Belangen überlegen war und sie einfach so ertränkte.
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Mi Mai 11, 2016 7:33 pm

Dann war sie's doch, und sie leitete hier das Restaurant. Sie schien vielbeschäftigt zu sein, tüchtig, engagiert. Ob ihr das reichte, nachdem sie einmal Oberhaupt des Dorfes gewesen war? Dieser Posten war mit weitaus mehr Verantwortung und Macht verbunden, als Besitzer eine Gaststätte zu sein. Und um das hier als Altersaufgabe zu betrachten, dafür war die Orangehaarige noch sicher noch viel zu jung. Gut, sie war nicht Ende 40, aber auch nicht mehr gerade so 18. Etwas reifer als alle anderen, entschieden mehr Erfahrung, aber immer noch mitten im Leben. Jetzt konnte Haru es sich nicht vorstellen, falls sie irgendwann mal keine Kunoichi mehr war, einfach nur irgendwo auszuhelfen oder auf der faulen Haut zu liegen. Rente zu genießen, wie ihr Opa, schien ihr so Sinn raubend, dass sie sich überhaupt fragte, wieso es das gab.
"Danke für das Angebot, aber die Höflichkeit gebietet es nach wie vor, dass ich dich zunächst Fudo-san nenne. Ich möchte niemandem missfallen, indem ich augenscheinlich Privilegien habe." Mit einem netten Lächeln deutete Harukaze im Sitzen eine dezente Verneigung an, sofern dies möglich war. Danach setzte sie sich wieder entspannt hin, trank von ihrem Pflaumenwein und hörte Mai fragen, wer sie denn sei. Sie musste ein Auflachen unterdrücken. Angesicht des Altersunterschieds und auch der Ehre, die zwischen ihnen gewaltige Türme gezogen hatte, war es selbstverständlich, dass sie nur irgendein Mädchen war. "Mizushima Harukaze", entgegnete sie locker den vollen Namen. "Vielleicht sagt Morichika dir aber mehr. Meine Mutter und ihr Mann sind Tokubetsu Jônin. Wenn du möchtest, nenne mich einfach Haru. So nennen mich eigentlich alle." Kurz darauf hob sie grinsend das Glas mit dem Wein an und trank den Rest aus. Es war eine Geste der Freude Mai persönlich kennengelernt zu haben. Entspannt verschränkte Haru die Arme, nachdem sie das Glas zur Seite geschoben hatte. Die ruhige Stimmung und die Ruhe, die von Mai für sie ausgingen, machten den Abend noch einen Ticken angenehmer, als er ohnehin schon war. "Ja, es war sehr lecker. Kompliment an die Küche. Ich gehe nicht oft essen, aber das hier war spitze."
Nun schien ja ohnehin schon ans Tageslicht gekommen zu sein, dass es sich bei beiden Frauen um Shinobi handelte. Die eine erkannte man so oder so wegen ihrer einstigen Stellung im Dorf, die andere waberte in der grauen Masse zahlreicher junger Chûnin und Genin mit. Ein herausragendes Talent war sie noch keinesfalls, aber sie tat ohne groß eingebildet zu sein ihr Möglichstes für das Dorf. Meistens schätzten die meisten Leute ihre Bodenständigkeit in diesem Thema, ohne dass sie selbst glaubte, dass das etwas besonderes sei. "Training?" Sie wirkte etwas verdutzt. Eigentlich liebte sie Training, hätte sofort eingewilligt, aber einerseits war ihr Bauch noch voll und schwer vom Essen, andererseits saß vor ihr eine ungefähr doppelt so alte Frau, die sie locker mit einem Jutsu durch die Mauer des Kagegebäudes donnern konnte. Training war Training, Sparring war Sparring. Bei dem einen übte man und lernte etwas, bei dem anderen handelte es sich mehr um einen Showkampf oder ein freundliches Duell. Danach stand Haru weniger der Sinn. Ihr grübelnder Gesichtsausdruck ließ ihre Gedanken erahnen, bis sie sich zu Wort meldete. "Wir könnten gern ein bisschen trainieren, aber ich komme mit meinen Fähigkeiten nicht ansatzweise an dich heran. Deswegen halte ich einen Übungskampf eher für nutzlos. Besser ist ein Training an Übungsobjekten. Ansonsten kann ich auch zugucken, da würde ich bestimmt auch eine Menge lernen."
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Do Mai 12, 2016 12:20 pm

Mai blickte die Jüngere an, ehe sie dann jedoch sich nach vorne beugte und ihr kurz genauer ins Gesicht sah und sich dann wieder zurücklehnte und sich selber zunickte.. Sie wollte nicht dumm erscheinen, denn sie kannte die Namen, sie waren nicht herausragend, sondern solide und das war es, weswegen Mai sie im Gedächtnis hatte. Sie grinste die Jüngere an und nickte ihr zu. Sie hatte verstanden, worauf diese hinaus wollte. Sie wollte also im Endeffekt kein Sparring machen, sondern ein wenig trainieren, wegen Mais sollte es nicht scheitern, sie würde es sogar begrüßen, denn vielleicht konnte sie so ein wenig zu der Zukunft der jungen Frau beitragen, nun wer wusste dies schon.
Jeder nennt mich eigentlich nur Mai, Mai'sama, oder Mai'chan, oder eben Mai'san. Ich finde dieses Fudo ist ein wenig sehr unpersönlich und wenn ich es nicht in Ordnung finden würde, dann hätte ich es dir anstandshalber nicht angeboten. Es ist immerhin so, dass ich es dir gestatte und nein du bildest dabei keine Ausnahme, ich biete es jedem Gesprächspartner an, denn dadurch kann man sich auf einer ganz anderem Ebene begegnen, auf der des Menschen., sagte sie nun und zwinkerte der Anderen zu, ehe sie dann jedoch den Rest ihrer Nudeln aufegessen hatte.

Sie trank noch in einem Zug ihr Getränk aus und erhob sich dann. Sie blickte die junge Frau dann an, ehe sie sich streckte und erhob. Ihr Blick glitt dann zu Haru.
Nun, Haru'chan, wollen wir dann? Und keine Sorge, ich denke mal, dass ich etwas finde, was ich dir beibringen kann., sagte sie nun und nach dem alles bezahlt war verabschiedete sich Mai von ihrem Team und ging hinaus auf die Straßen. Es war schon später, doch ideal für das Training, wie Mai fand. Hier und da konnte man ein paar Leute laufen sehn, aber es war nun nichts wirklich großes dabei, eher kleinere Begegnungen. Mai blickte empor zum Himmel, ehe sie dann jedoch zu der jungen Frau neben sich blickte. Der Schal Mais wehte hinter ihr her und sie trug ihre Standardtracht, welche sie eigentlich immer trug, von daher gab es dort keine großen Überraschungen.

Ihr Blick glitt über das Gesicht der jungen Frau und sie lächelte diese an.
So jetzt möchte ich dich bitten mir ein wenig über dich zu erzählen, worin bist du gut, worin bist du eher weniger gut, welches Element nutzt du, wenn du denn eins nutzt. Ich würde gerne mehr über dich erfahren, damit ich mir etwas ausdenken kann. Ich habe zwar eine grobe Einschätzung von dem was ich gesehen habe, aber das war es auch schon. Es wird sich nämlich sehr wahrscheinlich als Falsch herausstellen., sagte sie nun mit einem sanften und freundlichen Lächeln, ehe sie dann nun der Jüngeren durch ihre Haare wuschelte. Sie grinste sie an.
Sag mal., begann sie nun, nachdem die Andere ihr ein bisschen was erzählt hatte, oder eben nicht. Sie lief neben ihr her und betrachtete den Himmle.
Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht was du für Konoha einmal sein möchtest? Möchtest du dein Leben für das Dorf geben, würdest du Missionen übernehmen, möchtest du in die ANBU, möchtest du Kage werden? Du musst nicht jeden Punkt einzeln beantworten, es ist nur so, dass ich an den Willen des Feuers glaube und diesen Willen verfolge., sagte sie nun mit sanftem Lächeln in die Richtung der jungen Frau.
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Sa Mai 14, 2016 9:55 am

Gut, wenn sie darauf bestand, dann stand Haru ihr nicht im Weg. Es war nur immer netter für alle erst einmal möglichst höflich zu bleiben, und wenn aus Sicht des Angesprochenen etwas anderes erwünscht war, dies, wie erfolgt, deutlich zum Ausdruck zu bringen. Trotzdem überraschte sie es ein bisschen. Anscheinend machte Mai wohl in dem Sinne keinen Unterschied, dass sie nicht mehr meilenweit rangtechnisch über allen anderen stand. Dass sie einfach freundlich und offenherzig sein konnte, schien eher unlogisch. Immerhin verlangte es einem als Kage doch eine gewisse Menge an Disziplin ab seine Position zu vertreten. Hatte man eine Kage, die alle Mai-chan nennen, ernst genommen? Selbst wenn, war das jetzt wohl nicht von Belang. Es wurde einwilligend mit den Schultern gezuckt. "Alles klar, wenn das so ist, soll es so sein." Dann sah sie Mai dabei zu wie sie den Rest ihrer Speisen in ihren Magen wandern ließ, austrank und sich danach relativ zügig in Bewegung setzte. Als ihre Blicke sich trafen, war der Höhenunterschied nicht wirklich groß. Haru schätzte Mai knapp auf ihre Größe ein. Das war ganz angenehm, wenn man selbst nicht übermäßig riesig oder klein war. Bei Männern sah das oft anders aus, aber da konnte eine höhere Schulter ja auch schöne Seiten haben. "Ja, sicher. Nur einen Moment, ich ziehe meine Jacke eben über." Somit stand sie gemütlich auf. Zwar war das Essen noch nicht ganz verdaut, aber der Weg bis zum Trainingsplatz, oder wo auch sonst hin, brauchte sicher ein Weilchen zu Fuß. So konnte sie das Völlegefühl noch etwas loswerden. Sie trug einen Moment später somit eine dunkelgrüne übergroße Jacke mit Kapuze. An ihren Beinen sah man ab dem Jackensaum nur nackte Haut und unterhalb der Knie hörten die Shinobi-Stiefel auf. Die Kapuze lag frech jungenhaft im Nacken und wie gewohnt schob Haru die Hände in die großen Taschen. Mitunter konnte man sie vielleicht mit einem Nara verwechseln. Oder generell mit einem Jungen. Machte ihr ja nichts aus. Dann machten sie sich schließlich auf den Weg.
"Ich glaube nicht, dass es allzu falsch ist. Viel gibt's nicht über mich zu wissen. Ich bin kein Clangeborener, ich habe keine geheimen Techniken und auch kein legendäres Kuchiyose oder einen Bijuu." Wieder zuckte sie, dieses Mal eher gleichgültig, mit den Schultern. Dass andere sich immer durch solche besonderen Gaben als etwas besseres fühlten, konnte manchmal nervig sein. Haru war mehr der Typ, dass sie aus dem, was sie selbstständig lernte, etwas machte. Ihren Tai-Stil hatte sie zwar auch von ihrer Mutter und deren Vater, allerdings war er im Prinzip für alle erlernbar. Nicht nur für die desselben Blutes. Kurz darauf schenkte Haru Mai einen relativ nüchternen Seitenblick. Sie schmückte sich mit nichts, sie gab der Älteren einfach einen Bericht ab. "Genjutsu ist meine eingerissene Achillessehne, gut bin ich in Nin-Taijutsu, bloßes Ninjutsu geht so. Klassische Frontkämpferkonstellation denke ich mal. Ich habe zudem das Windelement, das ich als Ergänzung meines Taijutsu benutze. Ich konzentriere mich mehr auf Schnelligkeit und darauf wendig zu sein, als mit bloßer Kraft den Boden zum Bersten zu bringen. Ja, das wär's eigentlich." Nach diesem Text folgte Haru irgendwann Mais Blick in den Himmel, konnte für sich aber nichts besonderes entdecken. Der allmählich einbrechende Sonnenuntergang zeigten sich in beginnenden Orangetönen. Die darauf folgende Frage war dafür umso interessanter. Die Blauhaarige blieb sogar stehen. Erst schaute sie Mai etwas verdutzt an, dann sah sie zur Erde. "Ich möchte nicht für Konoha sterben. Aber ich bin bereit dazu, wenn es dazu dient etwas Höherwertiges zu erhalten." Das mochte eine relativ reife Antwort sein, aber so hatte sie es von ihrem verstorbenen Großvater gelernt, der im Kampf gefallen war. Haru sah wieder zu der älteren Frau und schenkte ihr ein relativ nüchternes Lächeln. "Ich muss nicht um jeden Preis in die ANBU oder mich mit einem Rang schmücken. Ich mache, wozu ich in der Lage bin, trainiere und verbessere mich und unterstütze mit meiner Kraft das Dorf. In erster Linie, wie viele wohl, möchte ich die beschützen, die mir wichtig sind. Alles andere ist zweitrangig." Nach einem Moment des Schweigens ergänzte Haru: "Wie steht's mit dir selbst? Du warst immerhin schon Kage. Möchtest du wieder dorthin zurück oder so?"
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Do Jun 02, 2016 12:09 pm

Mai schwieg, lies sie sich doch die Worte der jungen durch den Kopf gehen und blickte sie dann an.
Weißt du, Haru'chan, ich bin und bleibe ich. Konoha ist mein Zuhause und der Ort, den ich von ganzem Herzen liebe und eben diese Liebe ist es, die ich irgendwann erwidert hoffe. Ich habe zwar 2 Kinder, doch es ist nicht das Selbe. Ich bin bereit für Konoha zu sterben, denn die Menschen, die hier wohnen, die darauf hoffen, dass sie ihr unbeschwertes Leben fortführen können, denen möchte ich eben diese Möglichkeit geben. Da ich ähnlich wie du für den Nahkampf aber auch für mittlere Distanzen zu haben bin, ist es bei mir recht einfach, Ich bin eine typische Frontkämpferin, wenn man es so will. Ähnlich wie du. Dazu kommt noch meine Affinität im Taijutsu, meine hohe Körperkraft durch das jahrelange Training und mein Chakrahaushalt. Was die Position angeht, ich weiß es nicht. Ich werde dorthin gehen, wo man mich braucht. Sollte ich wieder Kage werden, würde ich natürlich mich freuen, denn dies würde bedeuten, dass ich das Vertrauen zurück erlangt habe. Und jenes Vertrauen werde ich nicht noch einmal aufs Spiel setzen. Oh, wir sind da., sagte sie und zeigte auf den Trainingsplatz vor sich. Sie lächelte die junge Frau an, ehe sie dann jedoch eine Hand an ihr Kinn legte. Sie überlegte, wie sollte sie mit Haru nun vorgehen? Nun, es war eigentlich sehr einfach, und doch lies sich Mai Zeit.
Ich möchte, dass du in die Offensive gehst, mich mit deinem reinen Taijutsu angreifst und du musst versuchen mich zu treffen. Ich werde zunächst nur ausweichen. Wenn ich zufrieden bin mit dem, was ich sehe, dann werde ich mit dir in die nächste Stufe gehen und du darfst dein Ninjutsu dazu einsetzen, aber obacht, ich werde mein Ninjutsu ebenfalls einsetzten um mich zu verteidigen. Alles so weit verstanden?, fragte sie nun und sprang ein wenig zurück, so dass eine gewisse Distanz zwischen Mai und der jungen Dame war. Sie blickte sie an.
Dann komm, verlangte sie nun von der jungen Dame.
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Fr Jun 03, 2016 1:38 pm

War das nicht ein etwas falscher Ansatz, wenn Mai es so sagte? Ein Shinobi war nicht in seinem Dienst tätig, um anderen das Leben zu erleichtern. Wenn sie hätte diskutieren wollen, hätte sie da jetzt zwischen gekeilt. Vielleicht war aber auch nur die Formulierung unglücklich gewählt. Definitiv gab es Shinobi nicht, damit andere sich schlicht ausruhen konnten, weil andere für sie hin hielten, wenn man Kampfkraft brauchte. Im Notfall mussten auch Zivilisten bereit sein sich zu verteidigen, es war doch eine hyperbolische Verantwortung für Ninja und alle anderen Soldaten, wenn sie trotz eigentlich erfolgreichen Einsatz als schuldig bezeichnet wurden, wenn sie bei irgendeinem Einzelschicksal nicht in der Nähe sein konnten. Diese Gedanken legte Haru aber schon nach einer Weile zur Seite und hörte weiterhin zu, während Mai zwei Töchter erwähnte sowie die hohe Ähnlichkeit zu Harus Fähigkeiten. Trotzdem war sie bekannt für ihr Feuer, nicht ausschließlich für brachiale Stärke. Das war nach wie vor etwas einschüchternd. Für die Blauhaarige war es ein Stück weit immer noch die Chance mit einem ehemaligen Kage zu trainieren, nicht mit einer gleichrangigen Kameradin, die einfach älter war und mehr Erfahrung hatte. Ihr Respekt vor Menschen, die mehr Verantwortung trugen als Haru, war riesig. Sie selbst betrachtete sich bescheiden einfach als einen von vielen Chûnin. Falls wer ihren Namen kannte, dann meistens, weil sie öfter zusammen gearbeitet hatten, nicht allein durch ihre Fähigkeiten.
Dann waren sie angekommen und jegliche philosophischen Überlegungen siechten dahin, weil es wohl nun in die Offensive ging. Vor ihnen lag ein halbwegs grüner Platz mit einigen kahlen Stellen, vereinzelten Büschchen und Bäumchen, doch größtenteils konnten sie sich austoben und waren vorzugsweise zur Zeit alleine. Ein schöner Platz, um sich nicht ablenken zu lassen, aber es wunderte Haru, dass Mai anbot ausweichend auf eine Offensive antworten zu wollen. Das war dann doch wieder ein Trainingskampf und kein Üben mit Puppen oder bestenfalls Bunshin. So wie sie es eigentlich vorgeschlagen hatte. Sie wirkte kurz etwas irritiert, aber zuckte dann mit den Achseln. Wenn sie es partout so gewollt hätte, sagte sie schon etwas. "Es gibt lediglich eine Feinheit", mahnte Haru, bevor sie Mai zusah, die sich entfernte. "Reines Taijutsu besteht bei mir auch vorzugsweise aus Ausweichen, ich praktiziere den Federstil. Erst mein kombiniertes Ninjutsu macht diesen Stil offensiv. Nur so kann ich angreifen."
Anschließend öffnete Haru ihre Jacke ein Stück weit, damit sie mehr Bewegungsfreiheit genoss. Die Beine schüttelte sie einmal, um sich locker zu machen und überlegte dabei, was sie als erstes einsetzte, um sich Mai zu nähern. Sie schloss kurz die Augen, um ihr Chakra zu fühlen. Es war mit vollem Gehalt vorhanden und floss gesund hindurch, nicht durch irgendwelche geheimen Techniken blockiert oder schmerzhaft an der Grenze, weil sie vielleicht zu viel gebraucht hätte. Lediglich der Pflaumenwein machte sich spürbar, Haru war wärmer als gewöhnlich. Schließlich öffnete sie die Augen, taxierte mit dem einzelnen, das nicht vom Haar verdeckt wurde, ihre Trainingspartnerin und sprintete aus dem Stand auf sie los. Ihr Gesichtsausdruck war dabei konzentriert, aber durchaus respektvoll und nicht übermütig. Als sie in ihrer Nähe war, ließ Haru sich plötzlich nach unten fallen, stützte sich mit den Händen auf den Boden und nutzte ihren Schwung, um mit einem ausgestreckten Bein unter Mais Füßen entlang zu fahren. So musste sie sich zwangsläufig irgendwie bewegen, sonst fiel sie zu Boden. Hinzu gesellte sich ein plötzlich auftretender Luftstrom an Harukazes Fuß, der in Form einer scharfen Klinge die Reichweite der Gliedmaße um wenige Zentimeter erhöhte, die Attacke allerdings in erster Linie gefährlich machte. Wenn Mai diesem Feger auswich, was sie bei ihrem Talent gewiss tat, drehte Haru sich um sich selbst, um auf dem Fuß zu stehen zu kommen, mit dem sie angegriffen hatte. Sie wollte auf beiden Beinen zum Stehen kommen und anschließend aus einer Beugung heraus mit den flachen Händen, ebenfalls umrahmt von Windklingen, Mais Bauchregion angreifen. Die Geschwindigkeit der Bewegungen fiel auf ein hohes Level, war für eine Kunoichi wie sie aber sicherlich durchaus zu kalkulieren.
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Di Jun 07, 2016 9:35 am

Schon gut, sagte die junge Frau nun und wunk ab.
Nutze, was du brauchst um in die Offensive zu gehen. Ich möchte, dass du versuchst so gut es geht mich zu attackieren und eine Lücke findest und vielleicht dann sogar einen kritischen Treffer setzen würdest., sagte sie nun und machte sich bereit, während sie nun die Andere beobachtete. Mai würde reagieren, wenn es nötig war, so viel war sicher und doch war die Frage, wie stark sie reagieren sollte, sie viel Schaden, sollte sie der Anderen zufügen, bis es genug war?

Dann setzte sich Haru in Bewegung, ein Sprint aus dem Stand heraus und Mai beäugte das Vorgehen, ehe sie dann überlegte, was sie tun konnte. Sie erinnerte sich daran, dass Haru meinte, dass sie mit ihrem Element kombiniert angreift und, dass diese Angriffe dann erst entsprechende Wirkung erzielen würde. Dem Folgend würde sie wohl mit Fuuton angreifen und diesen Angriff dann eine entsprechende Schärfe geben. Sie würde ihre Hand oder ihr Bein in eine Klinge verwandeln dadurch und Mai ernsthaften Schaden zufügen können. Die ehemalige Hokage überlegte noch, als nun Haru sich fallen lies und mit ihrem Bein über den Boden wischte, um Mais Beine zu treffen. Ein schöner Feger und Mai war sich sicher, dass dies ernsthaften Schaden bedeuten würde, wenn sie nicht auswich, oder eine Möglichkeit fand sich zu verteidigen. Feuer war stark gegenüber Wind, denn es würde den durch das Fuuton erzeugten Sauerstoff nehmen und zu einer Explosion führen, oder eben Übergreifen, wobei ersteres das Wahrscheinlichste war. Mai sicherte ihren Stand, stellte sich schulterbreit hin und ging leicht in die Knie, als sie nun ausatmete und ihre Beine anfingen Feuer zu fangen. Sie brannten, und dies lichterloh, als die Beine auf einander prallten und es zu einer kleinen Explosion kam, die dafür sorgte, dass Mais Bein zurückgeschleudert wurde. Es folgte der ganze Körper und sie schlug mit der Hand in den Boden, um nicht zu weit zu rutschen. Ihr Blick glitt herüber zu Haru, während das Feuer an ihrem Bein gelöscht war und es nur noch qualmte. Sie hatte keine Verbrennungen durch das Feuer davon getragen, weil die Chakraschicht sie schützte, und doch war hier und da Staub, Ruß und durch die Explosion war es ein wenig gerötet. Scheinbar konnte sie davon nicht zu viel aushalten. Mai erhob sich und ihr Blick war nach vorne gerichtet, während sie in ihre Rocktasche griff und sich 2 Handschuhe herauszog. Sie streifte sie schnell über, holte tief Luft und schlug dann mit voller Wucht auf den Boden, so dass dieser zu splittern beginnt, so dass er barst und um sie herum sich Risse in den Boden zogen, hier und da platzte, vor allem direkt um sie herum, der Boden so auf, dass das Terrain sich leicht verformte und keine glatte Oberfläche mehr bot.
Gut, dann lass uns mal schauen, was noch so schönes passiert, Haru'chan., sagte Mai nun und ging in Angriffsposition. Ihre Arme und ihre Beine begannen zu brennen und sie ballte ihre Hände zu Fäußten um jeden Moment anzugreifen, oder sich verteidigen zu können.

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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Di Jun 07, 2016 3:44 pm

Es ging für den Moment alles relativ zügig. Da zeigte sich wieder Harukazes taktisches Verständnis. Sie war voll auf eine Schwäche herein gefallen, die sie schon zu Beginn hätte erahnen können. Vor ihr stand eine Katon-Anwenderin, die wahrscheinlich schon in Glut geboren worden war so wie sie in Flammen aufging. Sie hatte nicht erwartet, dass Mai stehen blieb und ihre Beine tatsächlich kollidierten. Zu ihrem Angriff, den sie danach geplant hatte, kam es gar nicht erst. Die Arme wurden vielmehr für das Gleichgewicht benötigt. Zusätzlich musste Haru ihre Augen zusammenkneifen, weil es plötzlich unaushaltbar hell und heiß vor ihr wurde. Die Feuerexplosion kam für sie überraschend. Mai brachte sich danach auf Distanz, Haru drehte sich aus dem genommenen Winkel heraus wieder zurück, schlug ein Rad nach hinten und sprang rückwärts davon. Schließlich beugte sie sich vorn über, weil ihr das Schienbein wehtat. Einerseits von der Kraft des Aufpralls, andererseits durch den Feuerkontakt. Ihre Windattacke hatte die Flammen ernährt und nur vergrößert. Die hatte sie dann zurückbekommen und nun kribbelte es überall und begann zu jucken, sobald man natürlich an den roten Stellen kratzte, brannte es als wäre man durch ein Meer von Brennesseln gelaufen. In diesen Momenten war Haru immer neidisch auf die Anwender von Ninjutsu, die allein durch eine Technik Schaden verursachen konnten. Sie selbst musste es immer noch mit ihrem Körperkampf verbinde. Sie war zwar schnell und agil, aber es fehlte an bedrohlicher Körperkraft. Nachdem Haru sich mit sicherem Abstand über die Haut gestrichen hatte, setzte Mai auch zu einem Gegenschlag an. Mit einem simplen Faustschlag ließ sie die Erde auseinander springen wie eine Vase, die vom Schrank fiel und in hunderte Teile zersprang. Die Blauhaarige riss die Augen auf vor Überraschung und sprang gelenkig vor den Rissen davon, die sich unter ihr auftaten. Letztlich fand sie eine schräg gestellte Sedimentschicht, auf der sie halbwegs stehen konnte. Was hatte sie sich bloß damit eingebrockt? Ihre ganzen Windtechniken fielen gegen diese Frau flach! Im Grunde konnte sie doch gleich auf Ninjutsu verzichten, warten, bis Mai sie angriff, und solange hin und her springen, bis sie vor Erschöpfung zusammenbrach. Das erschien ihr momentan am logischsten. Aber damit enttäuschte sie Kentashi auf ganzer Länge. Man gab bis zu seinem Tod nicht auf. Selbst wenn es bedeutete ohne jegliches Chakra nur noch seinem Gegner die Augen auszukratzen. So atmete Haru einmal durch, versuchte ihre gereizte Haut an den Beinen zu ignorieren und überlegte sich etwas. Die Flammen waren das größte Problem. Aber vielleicht klappte es, wenn sie ein wenig pokerte. Wahrscheinlich war es um Mais Fähigkeiten wieder so gut bestellt, dass sie ohnehin gegen jede von Harus Ideen etwas aufzubieten hatte, aber diese fixierte die Orangehaarige, und begann dann mit ein paar Sprüngen halbwegs in Nähe der Frau zu kommen. Sie machte noch keine Anstalten anzugreifen, sie hatte einfach nur etwas Distanz zurückgelegt. Schließlich folgten dann aber doch Zeichen eines relativ durchschnittlichen Jutsus, das die meisten bei Haru aber nicht auf dem Zettel hatten. Sie war eine Nin-Taijutsuka, aber nicht in allen Bereichen der blutigste aller Anfänger. Kagerō no Jutsu. Sie nahm Einfluss auf Mais Chakrafluss, wobei sie ihn innerhalb des Hirns manipulierte. Die Luft begann sich wegen Hitzeflimmerns zu verzerren. In der Akademiezeit hatte sie das Jutsu von einer Freundin ihrer Schwester gezeigt bekommen. Die verhinderte damit gern bei Taijutsuka, dass sie sie trafen. Je älter sie waren, desto leichter war der Plan aber natürlich zu durchkreuzen. Nachdem Genjutsu setzte Haru dann mit gehaltenem Fingerzeichen in schnelle Bewegungen über, blieb aber auf etwa fünf Meter Distanz zu Mai. Sie wollte ihr keine Zeit geben das Jutsu separat zu beurteilen, sondern wollte ihren Fokus der Aufmerksamkeit auf den folgenden Teil legen. "Fûton: Tsuru no mai." Nun stand Haru ein Arm und ihre Beine zur Verfügung. Sie legte dieselbe Formation ein mit der sie Mai schon im Nahkampf angegriffen hatte, dieses Mal hatte sie aber kein Fûton-Körper am Fuß, sondern schoss abwechselnd Windsicheln und Kugeln ab. Die erste Sichel kam flach über den Boden mit ungeheurem Tempo. Haru hoffte, dass Mai sich wegen des Genjutsu verkalkulierte. Selbst wenn es wieder zu einer Explosion kam, dann sah sie durch die Verzerrungen die Geschosse nicht eindeutig und ihre Bewegungsabläufe waren vielleicht gestört. Haru begann zu laufen, sich zu drehen, zu winden und zu springen. Sie schleuderte mit ihrem Arm, schoss mit ihrem Fuß und begann einen Kreis im sicheren Abstand um Mai zu ziehen, während sie mit der rechten Hand das Zeichen für das Genjutsu hielt. Die Fûton-Salven gingen wahrscheinlich in mehrfachen Explosionen hoch, wenn sie überhaupt irgendwas erreichten. Aber selbst wenn das passierte, verursachte sie eine ungeheure Menge an Rauch und Qualm. Das konnte sie vielleicht für sich nutzen.

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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   Sa Jun 25, 2016 9:10 pm

Mais Sicht begann zu verschwimmen und es fiel ihr schwer den Bewegungen der jungen Frau zu folgen. Sie wollte es, doch sie verschwammen immer wieder, es bedarf einer Menge an Konzentration, dass sie den Bewegungen noch folgen konnte, ohne, dass sie gleich Kopfschmerzen bekam, doch dann bemerkte sie, dass sich Haru anders zu bewegen begann und Mai wich nach hinten hin aus, ehe sie die Hände hoch nahm. Sie würe mit Wind angreifen, dies hatte sie schon angekündigt, immerhin war es ihr einziges Element und eben dann in der Offensive. Sie hoffte nur, dass sie es rechtzeitig schaffte, als auch schon der Wind aufkam und gegen eine Barriere prallte. Er wurde akkumuliert und in kleine Flammen umgewandelt, welche nun um Mai herum schwirrten. Sie lies ihre Hände sinken und hob dann eine Hand kurz an. Die beiden kleinen Flammen sammelten sich und fingen an in ihrer Hand sich zu drehen und sie blickte in die Richtung, in der sie Haru zu letzte gesehen hatte. Dann lies sie die Flammen wieder um sich fliegen und formte das Tigerzeichen. Es folgte ein einfaches Kai um das Genjutsu zu lösen.
Sehr beeindruckend, muss ich ehrlich zugeben, immerhin hast du viel Potential, aber es reicht nicht ganz. Wenn deine Trümpfe auslaufen, hast du keine Chance um sie wieder zu bekommen und um die zeit zurück zu drehen. Ich cdekne aber, dass es für ein Training reichen sollte, meinst du nicht?, fragte sie nun und lies die Flammen verschwinden. Sie wollte ja nicht, dass es hier ausartete. Sie hatten gekämpft und es war sehr interessant, aber wenn es weiter gehen würde, dann würde Mai wohl die Oberhand gewinnen, wenn sie diese nicht schon von vorne herein inne hatte. Sie lächelte die Jüngere an.
Wir haben vielleicht nicht das selbe Element, aber ich kann dir vielleicht ein paar Tipps geben, wie du dich verbessern könntest. An deinen Strategien liegt es weniger, denn du bist intelligent genug und ich attestiere dir, dass du dich gut entwickeln wirst. Aber dir fehlt es  an der Offensive, etwsa Durchschlagendes. Ich denke, dass du dir zum Einen vielleicht den Kampf mit Waffen aneigenen solltest, welche du dann mit deinem Element verstärkst, zum Anderen wäre es vielleicht noch für dich gut dann darauf zurück zu greifen, dass du dich um Gebietsschaden bemühst. Mit Fuuton ist das möglich, sagte sie nun und lächelte die Jüngere an.

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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   So Jun 26, 2016 1:51 pm

Da war der Übungskampf von einem auf den anderen Moment wohl schon vorbei. Anstelle zu trainieren, bis einer von beiden nicht mehr konnte, schluckte Mais Attacke großspurig das komplette Fûton von Haru und ließ nichts außer angestacheltes Feuer zurück. Dieses ließ sie dann auch verschwinden. Die Blauhaarige brach den Kranichtanz ab, kam schliddernd zum Stehen und richtete sich dann etwas hastig atmend auf. Sie ging einige Schritte auf Mai zu und hörte ihr dann mit leicht hochgezogener Braue zu, was sie zu sagen hatte. Schonend waren ihre Worte nicht, eher schonungslos realistisch. Haru hatte aus ihrer Familie beigebracht bekommen, dass man selbst weiterkämpfte, wenn man keine Hände oder Beine mehr hatte. Bis aufs Blut. Nicht, weil sie brachial und rücksichtslos waren, sondern weil sie alle Kräfte auskosten wollten, um das beste Ergebnis möglich zu machen. Das galt bei jedem Training, bei jeder Mission, bei jeder noch so kleinen Diskussion. Deswegen enttäuschte sie das vorzeitige Ende etwas, aber sie nahm es schweigend hin. Sie zuckte mit den Schultern. Mai hatte in dem Sinne wohl doch recht, dass es aufgrund der Unterschiede zwischen ihnen zwangsläufig zu nichts Gutem für Haru führen würde. Wahrscheinlich sollte sie es eher als Demonstration als als Übungskampf betrachten.
"Nette Ideen, Mai-sama, aber ich zweifle daran, dass ich jemals gut mit Ningu umgehen kann. Ich treffe nicht mal meinen Papierkorb aus einem Meter Abstand." Sie berührte sich peinlich berührt am Hinterkopf und lächelte verlegen. "Am logischsten erscheint es mir mein Element weiter zu stärken. Alles andere passt wohl nicht so ganz zu meiner Laufbahn. Ich orientiere mich eher an Eichhörnchen als an Gorillas. Weißt du, was ich meine? Ich habe wenig Kraft, aber dafür treffen mich andere Taijutsuka nur sehr schwer. Deswegen fehlt wohl der Wumms bei meinen Attacken. Ich zehre andere aus, indem ihre Attacken oftmals daneben geben, dann reicht mein Repertoire auch meist, um den Kopf für mich zu entscheiden." Sie verschränkte entspannt die Arme und verlagerte ihr Gewicht von ein Bein aufs andere. "Zumindest wenn ich nicht mit einer ehemaligen Kage kämpfe."
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   So Jul 10, 2016 11:07 am

Out: Sry die Wartezeit T_T

Mai blickte nun die Jüngere an und wunk ab.
Haru'chan, ich finde du bist eine sehr gute Kämpferin, nur wie gesagt, es fehlt ein wenig an Durchschlagskraft. Ich bin z.B. sehr kreativ, was den Einsatz von Katon angeht und scheue auch mich nicht davor in die direkte Konfrontation zu gehen. Deine Windschnitte waren sehr spannend, nur leider gegen mein Katonschild machtlos. Dein Fuuton hat mein Katon nur noch mehr angefeuert und ich konnte dadurch diese kleinen Irrlichter erschaffen. Dazu der Einsatz von Genjutsu um deinen Angriff zu verschleiern war sehr schlau, nur musst du mit einer totalen Abwehr rechnen, auch wenn so etwas vielleicht nicht jeder Shinobi kann. Verzeih übrigens, falls ich dir jetzt vor den Kopf gestoßen habe, weil ich mitten drinnen aufgehört habe. Ich wollte deine Fähigkeiten testen und wollte dich nicht gänzlich überrollen. Mein Angriffsgebiet ist nämlich das Überrollen meines Gegners. Das würde bedeuten, dass ich mehr und mehr mein Feuer ausbreiten würde und dann damit versuchen würde dich zu überrollen. Da ich genug Chakra habe, wäre dies für mich kein Problem. Ich denke mal, dass du verstehst, was ich meinte, oder? Immerhin bin ich ja z.B. auch in die direkte Konfrontation gegangen, als unsere beiden Beine aneinander schlugen und dann es eine Explosion gab. Wer war dein Meister?, fragte sie nun interessiert und wartete ab. Sie hatte diese Art zu kämpfen doch schon irgendwo mal gesehen, oder täuschte sie sich da?
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BeitragThema: Re: Haru & Mai (Magatama)   So Jul 10, 2016 12:55 pm

Haru versuchte der Erläuterung Mais zu folgen. Sie faltete die Hände hinter ihrem Rücken ineinander und betrachtete grübelnd den Boden vor sich. Es war die simple Elementenlogik aus der Akademie, die sie versucht hatte umzudrehen. So wie Wind gegen Feuer nicht gewinnen konnte, war 2 plus 2 auch schlichtweg nicht 5. Das war unabdingbar und sie hätte eigentlich auch gleich aufgeben können. Zumindest, wenn sie es darauf angelegt hätten, dass jemand von beiden gewinnt. Aber nur um zu sehen, wie Haru agierte, dafür hatte es wohl ansatzweise ausgereicht. Zufrieden war die junge Frau damit aber trotzdem nicht. Es entsprach nicht ihrem Kampfgeist. Vor allem war es unbefriedigend gegenüber Mai so absolut wehrlos zu sein. Gegen Kiri-Shinobi käme sie vielleicht noch gut aus mit ihrem Element, Erde und Raiton wären auch nicht unbesiegbar, aber alles, was Feuer beherrschte, war automatisch stärker als sie. Manchmal wunderte Haru sich, warum sie nicht reine Taijutsuka war. Es gab ja auch diese inneren Tore, doch davon war ihr immer abgeraten worden. Ihre Mutter hatte ihr gesagt, dass Stärke nicht das Ziel haben sollte, dass man ihr irgendwann das Leben wie selbstverständlich überließ. "Simple Elementenlogik schätze ich. Ich bin dir gegenüber automatisch in der schlechteren Position", pflichtete Haru Mai kurz bei und beließ das Thema dann dabei. Anschließend zuckte sie mit einem einfachen Lächeln die Schultern hoch. "Nicht der Rede wert. Wir sehen ja beide, dass das hier von Anfang an eindeutig ausgegangen wäre. Ich bin ja auch gerade mal zwei Jahre Chûnin. Und du hast das strategischere Repertoire." Für einen kurzen Moment dachte Haru an die Feuerexplosion der Beine zurück und die leichten Schmerzen, die die Hitze auf der Haut verursacht hatte. Davon lenkte dann allerdings die Frage nach ihrem Meister ab. Es stimmte sie etwas traurig, sodass sie augenblicklich die Schultern hängen ließ. Sie wich Mais Blick aus und betrachtete das zertrampelte Gras den Trainingsgeländes wie einen tiefen See. "Im Grunde meine Mutter", antwortete sie kurz. "Morichika Tsuzune." Sie war es aber nicht alleine gewesen. Vor drei Jahren hatte ihr wahrer Meister sie verlassen. Auf die unschöne Art, indem nämlich der Tod ihn aus dem Leben gerissen hatte. Das war der erste echte Verlust, den sie hatte durchstehen müssen. Die Zeit als Genin war für sie damals keine einfache gewesen. So schwieg sie, aber brachte es nach einem ewiglichen Moment doch zur Sprache. "Asahina Kentashi ist auch mein Meister. Meine Mutter brachte mir viel über Taijutsu bei, er lehrte mich auch einiges, aber entschieden mehr über Ehre, Loyalität und Prinzipien. Über Gnade, Geduld und Prioritäten. Ich verdanke es ihm, dass ich die Kunoichi bin, die ich heute bin."
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Haru & Mai (Magatama)
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