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 Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)

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BeitragThema: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Fr Jun 03, 2016 8:49 pm

das Eingangsposting lautete :

Szene 1
9 Jahre zuvor
-Wurzeln-

"Du bist ja schööön", murmelte Harukaze vor sich hin. Sie befand sich im Wohnviertel Konohas, das Haus ihrer Eltern war nur einen Katzensprung entfernt, aber sie hatte noch keine Lust nach Hause zu gehen. Das Abendessen konnte warten, und wahrscheinlich tischte ihre Mutter wieder ein Fertiggericht auf, weil sie zu faul war Gemüse zu schneiden und anzubraten. Daher saß die 8-Jährige mit den kurzen, dunkelblauen Haaren in der Hocke am Straßenrand und vertrieb sich relativ belanglos die Zeit. Sie war heute eigentlich zu Besuch bei ihrem Großvater gewesen, der ihr wieder einmal gezeigt hat, dass die Welt der Insekten wunderschön sein kann. Wie auch immer hatte er einen Nashornkäfer aufgegabelt. Welch Wortwitz, das Tier hatte selbst eine gewaltige Gabel an der Nase gehabt. Und nun kauerte Haru hier mit einem hellgrünen Käfer in der Hand. Er hatte Pastellstreifen, bewegte sorglos seine Fühler hin und her und setzte einen Moment später zum Abflug an. Das Mädchen blinzelte fasziniert, hörte das sanfte Flattern und sah das Tier schließlich Richtung Sonne schweben. Dann richtete sie sich auf und sah sich kurz um, ob sie noch irgendwo ein Insekt am Körper hatte, doch alles was sie gesammelt oder von Opa auf die Nase gesetzt bekommen hatte, frönte seiner Leben anderswo. Daraufhin wurde ihr langweilig, doch es war auch schon nach 5 Uhr, sodass es sich nicht mehr lohnte irgendwo zu klopfen. Die Freundinnen ihrer Schwester waren alle doofe Akademisten, die gerade mal das erste Fingerzeichen auswendig konnten. Wenn sie dann aber alleine vor ihr standen, bestaunten sie immer die Ältere. Sobald die Schwestern aber zusammen irgendwo auftauchten, ging es nur darum wer der Coolste war.
"Na was soll's. Sei Du selbst, denn alle andere gibt's schon!" Dann fiel ihr Kazumi ein, die gar nicht so weit ab vom Schuss wohnte. Wenn sie sich richtig erinnerte, waren es um die 5 Gehminuten, bei dem alten Yasahada vorbei, der immer mit Pantoffeln warf, wenn jemand es wagte seinen fein geschnittenen Rasen zu betreten. War sie überhaupt Zuhause? War sie noch in der Akademie? Nein, wohl nicht. Um die Uhrzeit fand kein Unterricht mehr statt. Die Sensei waren jetzt alle beim letzten Kaffee oder sprachen darüber mit welchen schwierigen Prüfungsaufgaben sie die künftigen Genin am meisten quälen konnten. Noch war der Abend unbehelligt, Haru für alles offen, was auf sie zukam. Selbst wenn's ihre doofe Schwester war, aber es war definitiv zu früh für Nudeln aus dem Pappbecher heiß gemacht und einfach lieblos abgestellt. So hüpfte sie klischeehaft für ein kleines Mädchen los. Die Straßen waren noch gut einzusehen, nicht verwinkelt, sodass kleine Mädchen sich nicht verliefen. Normalerweise sollte Haru immer um 6 Zuhause sein, aber wer war schon gern brav? Erst nach dem fünften Versuch länger wegzubleiben und zu scheitern entschied man sich doch mal anders. So war sie unterwegs zu Kazumi, allerdings schien das Heim verlassen, nachdem sie angekommen war. Irgendetwas hielt sie davon ab zu rufen oder sich irgendwie bemerkbar zu machen. Sie ging nicht mal an die Tür, sondern starrte die Fenster von der Straße aus an. Vielleicht schickten ihre Eltern sie gleich nach Hause, weil sie wussten, dass Haru zu spät dran war. Oder Kazumi war wirklich in der Akademie. So stand sie ratlos vor dem Pfad, der zur Tür führte.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Mi Jun 29, 2016 10:00 am

Kazumi fühlte sich im Moment leider wirklich nur hilflos. Sie hatte das Gefühl, als wäre sie einfach nicht dazu in der Lage Haru zu helfen. Sie konnte die Schulter sein, an der sich die Jüngere ausweinen konnte. aber mehr konnte Kazumi wahrscheinlich nicht tun. mit ihren zwei jahren älter war Kazumi nicht unbedingt in der Lage mit mehr Erfahrung prahlen und glänzen zu können. Sie konnte lediglich hoffen, dass es ihrer Freundin helfen würde, wenn sie sich an der Schulter der Blonden ausruhen und ausreden konnte. Mehr war ihr wirklich nicht möglich. Sie konnte auch nicht sagen, wie sie der Anderen helfen sollte. Sie konnte sich zwar als einfühlsam bezeichnen, aber wirklich wissentlich sagen, dass sie wusste, was Haru durchmachte, das konnte sie nicht. Sie hatten zwar beide in irgendeiner Art und Weise Probleme mit ihren Eltern. Nur Haru lebte eben leider nun schon ziemlich lange mit dem Wissen, dass ihr Stiefvater sie nicht gerade liebte. Kazumi dagegen wusste, dass ihre 'Eltern' sie liebten. Aber sie haben sie belogen und das war es, was Kazumi zur Zeit so verschreckt und entsetzt hatte. Es war einfach in dem Moment ziemlich schwer. Und auch, wenn die ganze Familiensituation von Haru nicht unbedingt so herrlich und schön war, so lebte sie schon lange mit dieser Situation. Sie hatte eben zwei Väter, von denen sie einer abgöttisch liebte und der Andere, der sich einen Dreck um sie scherte. EIne schreckliche Situation für Haru und das als Achtjährige. Ob ihre Familie wusste, was sie da der ältesten Tochter antaten?
Aber sie war froh, dass Haru sie in ihrer Verzweiflung und ihrer Trauer nicht wegstieß. Am Anfang ließ HAru es einfach geschehen und entweder sie genoss es oder sie war so gerade auf ihre Trauer fixiert, was verständlich war, dass sie die Umarmung kaum bemerkte. Aber nach wenigen Augenblicken spürte sie, wie sich die Kleinere an sie krallte. Eigentlich ein trauriges Gefühl zu wissen, dass sie verzweifelt war. Aber es tat gut zu wissen, dass Kazumi das richtige tat und Haru tröstete und ihr halt gab. Durch das Krallen der dunkelhaarigen festigte auch Kazumi ihren griff und presste ihre Freundin an sich.
Es dauerte etwas, bis sich Haru wieder löste und auch Kazumi entließ die Jüngere nur unfreiwillig.Haru bedankte sich, wie kazumi bereits erwartet hatte, doch die Ältere winkte lächelnd ab. Haru-chan. du bist meine Freundin, meine einzige Stütze und mein letzter Halt, den ich zur Zeit habe. Natürlich ist es selbstverständlich, dass ich für dich da bin.Du brauchst dich also nicht bedanken. das tu ich gerne für dich, meinte sie sanft, blickte allerdings überrascht drein, als sie merkte, dass Harus Blick nicht direkt ihr galt. Sie folgte Harus Blick und sah dementsprechend über ihre Schulter, raus aus dem Fenster. Eigentlich bot sich den Beiden ein schönes Bild. Kazumi war sowieso fasziniert von dem Farbspiel des Himmels bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Aber dennoch stimmte sie der Anblick nicht glücklich.
Es mag sein, dass es für dich 'nichts neues' ist, Haru. Aber es geht nicht, dass ich dich mit meinen problemen und meinem Kummer belästige, obwohl du selbst mit dir beschäftigt bist. Und deine Situation ist schlimmer. Immerhin lebst du schon seit Jahren mit diesem Wissen und es scheint nicht, als hättest du jemanden zum Reden gehabt, hauchte sie nachdenklich, eh sie Haru wieder ernst ansah. Maximal eine Woche werde ich meinen 'Eltern' aus dem Weg gehen. Ich werde danach spätestens wieder sehnsucht nach meinem Bruder haben und mit ihm reden wollen. So oder so lässt sich ein gespräch nicht lange aufschieben. Ich weiß nicht, ob das bei dir eine Bessere Situation ist. Alles in dich hineinfressen. irgendwann muss es raus., hauchte sie besorgt und seufzte kleinlaut. Sie konnte sich nicht einbilden, dass sie der Superratgeber war, aber sie versuchte der Jüngeren dennoch mit Rat und Tat zur seite zu stehen.
Als haru sich erhob, blickte Kazumi zu ihrer Freundin auf und verfolgte sie mit ihrem Blick. Die Dunkelhaarige setzte sich aufs Bett und deutete der Natsu, sich neben sie zu setzen. Natürlich folgte sie dieser Stummen aufforderung, erhob sich und setzte sich neben Haru aufs Bett, wo sie die Jüngere fragend und neugierig ansah. Sofort nickte sie zufrieden. Das ist eine super gute Idee. Lass uns das machen!, meinte sie aufgeregt und strahlte. Sie drehte Haru leicht den Rücken zu und grinste. Du fängst an. Und lass uns mit Bildern anfangen. Kanjis wird jetzt vielleicht etwas zus chwer
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Mi Jun 29, 2016 9:30 pm

Kazumis Worte waren wie Balsam auf der Seele. Eigentlich hatte Haru ja keinen Frust, der so schwer wog, dass er sie irgendwie in Depressionen verenden ließen würde. Es war mehr oder minder auszuhalten, nur auch nicht schön. Es gab weitaus einschneidendere Erlebnisse wie Tod, Trennung oder heilloses Versagen bei enorm wichtigen Dingen als eine nicht ganz so schöne Familienkonstellation. Nichtsdestotrotz war es ziemlich nervig Probleme zu vergleichen, und die aktuellen herunterzuspielen, indem man sie mit theoretischen Problemen verglich, die das aktuelle anscheinend abschwächten. Solche Besserwisser mochte Haru nicht. Zum Glück war Kazumi so fürsorglich und rücksichtsvoll, dass ihr wohl alles andere egal schien. Die Dunkelhaarige musste nicht befürchten, dass irgendwas fehl am Platze war.
Sie hatte dahingehend natürlich auch Recht, dass es alles irgendwann raus musste. Kein Mensch war ein bodenloses Frustfass, das alles aufnehmen konnte. Haru versuchte es einfach solange es ging, aber wenn sie Kazumi so endlos fertig sah, nachdem sie erfahren hatte, dass sie adoptiert oder einfach gefunden worden war, wurden sie von ihrer Empathie her sofort mitgerissen. Als Kind war man ja sowieso noch weitaus unbefangener und emotionaler als als erzogener, braver Erwachsener.
Schließlich stimmte die Blonde dem Spielchen zu, das etwas ruhiger und wesentlich gewaltfreier funktionierte als eine Kissenschlacht. Haru betrachtete Kazumi lächelnd, während diese sich auf ihr Bett setzte. Sie drehte ihr den Rücken zu und lieferte eine wunderschöne Leinwand. Haru musste nur noch mit den Händen die Haare auseinander streichen, damit sie auch Platz hatte. Sie strich sie Kazumi über beide Schultern nach vorne, was sie mit einem kurzen "So geht's besser" kommentierte. Dann verschränkte sie grübelnd die Arme. Keine Kanji, sondern Bilder. Was konnte man zeichnen, was nicht zu detailreich war? Ein Dalmatiner wäre wahrscheinlich ganz witzig, aber nicht wirklich tiefgründig. Haru wollte nicht einfach nur ein Spiel spielen, sondern ein paar Botschaften stumm vermitteln. Sie wollte so etwas wie Gravuren für ihre Freundschaft zu Kazumi. Da fiel ihr ein Symbol aus der Akademie ein, das sie alle im ersten Jahr kennenlernten. Es war auf jedem Stirnband zu finden und die Verkörperung des Willens des Feuers. Somit zeichnete sie mit dem rechten Zeigefinger unten links ein kleines Dreieck. Dann eine kleine Spirale, die von innen nach außen erwuchs und dessen Bogen in einem diagonalen, kurzen Strich endete. Das Konoha-Symbol. "Das weißt du bestimmt. Dafür kämpfen wir. Da leben wir gerade." Neugierig linste Haru über Kazumi Schulter.
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Sa Jul 02, 2016 12:01 pm

Es war ihr nicht unbedingt wichtig, dass sie recht hatte. Es ging ihr eher darum, dass ihre Worte Haru halfen, ihr eine Stütze waren und sie beruhigten. Na gut, einerseits tat die Blonde ihre Meinung kund, sagte, was sie von Harus Familiensituation hielt und, was sie daran kritisierte. Aber natürlich in ihrer damaligen Art. Schüchtern, vorsichtig und indirekt. Sie schmetterte Haru nicht ins Gesicht, dass sie ihren Stiefvater hasste und ihm sonst was für Krankheiten an den Hals wünschte.
Sie wusste, dass Haru und sie nichts gegen ihren Stiefvater tun konnten, als sich über diesen dummen Erwachsenen aufzuregen. Wobei sich Kazumi eher aufregen würde, als Haru. Diese hatte ihre Situation schon akzeptiert und sie so hingenommen. Kazumi hatte ihre Worte eigentlich aufgrund ihrer emotionen und ihrer Meinung gewählt, aber sie hatte trotzdem nicht erwartet, dass ihre worte die Jüngere beruhigten und ihr halfen, auch wenn sie es sich gewünscht hatte. Sie war immerhin ein schlechter Ratgeber. Sie handelte eben viel zu emotional und dachte eben auch so. Aber ihre Worte schienen wirklich mitten ins Schwarze zu treffen, was die Blonde ein leichtes LÄcheln auf die Lippen zauberte.
Aber sie hatten wirklich lang genug über unschöne Themen gesprochen, weswegen KAzumi wirklich froh war, als HAru auf die Idee kam ein Anderes, gewaltloseres Spiel als die Kissenschlacht zu machen. Natürlich stimmte sie dem Vorschlag zu. Selbst wenn sie keine Lust auf dieses Spiel gehabt hätte, hätte sie dennoch zugesagt. Immerhin war es wirklich besser, als sich den Kopf wegen irgendwelcher Erwachsener zu zerbrechen. Etwas aufgeregt und neugierig drehte sie der Jüngeren den Rücken zu und wartete gespannt darauf, dass Haru ihren Rücken als Leinwand missbrauchen würde. Nachdem Haru ihr die Haare zur Seite gestrichen hatte, herrschte kurz Schweigen. Scheinbar grübelte Haru gerade, was sie überhaupt zeichnen sollte. Eine kleine Weile dauerte es, eh sie Harus Finger auf ihrem Rücken spürte. Sofort schloss die Blonde ihre Augen, in der Hoffnung, dass sie sich die Strichführung in ihrem Kopf bildlich notieren konnte, um dann das Bild beziehungsweise eben das Symbol dann eben besser erkennen zu können. Freundlicherweise gab Haru ihr auch einen Hinweis. Wie sie feststellen durfte, war das sogar nötig, denn für sie war das Erkennen doch schwieriger als gedacht. Die Spirale, die Haru gemalt hatte, war der Blonden als einziges irgendwo prägnant. Aber Spiralen gab es ziemlich viele. Auf den Chuninwesten, die sie mal bei Tsuki gesehen hatte, war eine spirale auf dem Rücken gewesen. Dann gabs noch einen Clan, der irgendwie eine Spirale Symbolisierte. Hm..., gab Kazumi nachdenklich von sich, während sie mit ihren Haaren spielte. Ihre Art halt nachzudenken. AH! Das Konohasymbol!, sagte sie, eh sie ihren Kopf zu Haru drehte und sie angrinste. Hättest du mir das mit dem 'Da leben wir gerade' nicht gesagt, hätte meine Antwort noch auf sich warten lassen! Kazumi richtete sich leicht auf, eh sie Haru nachdenklich ansah. Was könte sie denn der Jüngeren auf den Rücken zeichnen? Sie wusste es noch nicht. sie wollte nichts banales, wie eine Sonne, einen Mond oder eine Blume. Nachdenklich grummelte sie auf, während sie weiterhin gübelte. ich denke dann mal... ich bin dran oder?, fragte sie lächelnd und drehte sich zu Haru, nur um dann zu warten, dass diese ihr den Rücken zudrehte. Sag mal, wie bist du auf das Konoha-Symbol gekommen?, fragte sie nun neugierig nach
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Sa Jul 09, 2016 10:58 am

Vielleicht hätte sie den Tipp doch weglassen sollen. Ein Symbol, das so oft auf irgendwelchen Westen, Souvenirs oder wichtigen Gebäuden prangte, war einfach wiederzuerkennen. Kazumi wäre da so oder so drauf gekommen, aber das spielte ja eher eine untergeordnete Rolle. Haru erlaubte sich ein zaghaftes Lächeln, als ihre Freundin sich zu ihr drehte. Ihr Mundwinkel huschte etwas nach oben als sie ihr zuhörte und sie betrachtete. In dem Moment fühlte sich Heimat auch wie Heimat an. Das, was Haru mit Konoha verband. In Kazumis blauen, manchmal wilden, aber auch zarten Augen spiegelte sich die Freundschaft, die das Dorf in der Lage zu geben war. In den Armen ihres Vaters fand sie wiederum Geborgenheit und Ruhe. Bei ihrer Mutter pochte ihr Ehrgeiz nach oben. Bei Männern und Frauen wie den Ältesten, dem Hokage oder gar dem Daimyô fühlte sie Sicherheit und Stabilität. Für sie war Konoha alles. Zumindest im jetzigen Weltbild eines unschuldigen Mädchens.
Anschließend nickte sie zaghaft. "Genau. Wer sein Bild erraten hat, ist dann selbst dran. Wer es nicht errät, bekommt ein neues. Solange, bis er eines errät." Dann drehte die Dunkelhaarige sich auch schon um, legte die Hände auf den Schoß und starrte gegen ihre Zimmerwand. Ihr eigenes Haar war wohl kurz genug, sodass es nicht im Weg war beim Zeichnen. Eigentlich hatte sie nie langes Haar gehabt. Seit sie denken konnte, hatte sie immer so langes Haar wie ihr Vater gehabt. Nur mit einem längeren Pony. Wahrscheinlich war das der Grund, warum manche sie für einen Jungen hielten. Man sah nur ein Auge und richtig feminin kleidete sie sich auch nicht. Vor allem in den Akademiezeiten fand man Haru meistens in Shorts vor, die eigentlich nur die Jungs trugen, und einem lapidaren T-Shirt.
Kazumi wollte dann noch wissen wie sie auf das Symbol gekommen war. Haru legte ein bisschen den Kopf schief und zuckte dann wie selbstverständlich mit den Schultern. "Wir sind hier geboren. Aufgewachsen. Wir lernen hier für unser Leben. Wir haben hier unsere Freunde und Kameraden. Wir schützen Konoha und werden beschützt. Es ist unsere Heimat." Fast schon patriotisch klang diese Erläuterung, doch für Haru fühlte sie sich ehrlich und stolz an. Da gab es nichts dran zu rütteln. Für sie nicht. Nun wartete sie, was Kazumi für sie plante, spannte den Rücken etwas, um sie zu einer flachen Ebene zu bekommen und überlegte, ob sie etwas ähnliches nahm. Vielleicht das Symbol eines der gefallenen Reiche?
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   So Jul 10, 2016 8:04 am

Auch, wenn das Symbol, das Haru sich ausgedachte hatte, sehr wohl überall bekannt war und eben genauso häufig zu sehen war, hätte Kazumi es wohl nicht auf Anhieb erraten. Sie hatte dementsprechend nicht gelogen, als die Blonde gemeint hatte, dass sie ohne Harus Hinweis nivht auf das Konohasymbol gekommen wäre. Sie war eben ziemlich schlecht bei diesem Spiel, wie es schien. Dadurch, dass sie wirklich jedes Symbol erwartet hätte und dementsprechend auch die kompliziertesten Clansymbole, hätte sie wahrscheinlich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Peinlich aber war. Aber letztendlich hatte sie richtig geraten, ob man nun Harus Hinweis als unnötig betrachtete oder eben nicht. Als Kazumi das Symbol erraten hatte, drehte sie sich freudestrahlend zu ihrer Freundin um und als sie das Lächeln der Jüngeren sah, fühlte sich Kazumi automatisch unheimlich wohler. Dieses zaghafte und vorsichtige Lächeln war wirklich Balsam für Kazumis Seele und sie hatte wirklich, wenn auch nur einen kurzen Augenblick, das Gefühl, dass nichts vorgefallen war. Weder diese Familiengeschichte, noch die Wahrheit, die sie Harus Eltern gesteckt hatte und schon gar nicht dieses seltendämliche Kommentar seitens Harus Stiefvater. Wirklich weiter dachte sie nicht. Sie machte sich keine Gedanken darüber, was dieses Symbol bedeutete. Es war das Zeichen der Shinobi von Konoha und den Menschen, die darin lebten. Aber, anders als Haru, machte sie sich nicht solch intensive Gedanken. Wenn sie genau wie Haru denken würde, dann wäre Konoha für sie eine Art zweischneidiges Schwert. Zwar widerfuhr ihr hier sehr viel Gutes, zum Beispiel Harus Freundschaft, ihre Kindheit und dergleichen aber nun gab es auch etwas, was ihr Weltbild von ihrer heilen Familie und dem sorglosen Leben ins Wanken brachte.
Warum mache ich mir so viele Gedanken...? Letztendlich bleiben sie doch meine Familie....oder?, dachte sie, während sich ihre Miene kurzzeitig verhärtete und Kazumi etwas traurig wirkte. Aber schnell riss sie sich wieder zusammen und blickte zu Haru auf, als diese Kazumi in ihrer Vermutung bestätigte, dass sie dran sei. Sofort nickte die Blonde und grübelte mal wieder darüber nach, was sie haru auf den Rücken zeichnen konnte.
Als ihr eine Idee gekommen war, legte sie ihren rechten Zeigefinger auf den Rücken der Dunkelhaarigen und begann kurze, leicht wellenartige Striche zu ziehen. Sie malte sie nicht senkrecht oder waagerecht auf Harus rücken, sondern diagonal. von rechts oben nach links unten. Jeweils zwei Striche nebeneinander und unter diesen nochmal zwei. Also insgesamt vier kleine Striche untereinander. Das Symbol von Kirigakure. Ihr war es spontan eingefallen und sie fand, dass es nicht all zu schwer zu erraten sein könnte. Nebenbei lauschte sie Harus Ausführungen und wieder mal war sie froh, dass Haru ihr nichts ins Gesicht sehen konnte. Ein trauriges Schimmern huschte über ihre Augen, eh sie leicht den Kopf hängen ließ, sodass ihr Pony ihre Augen verdeckten. 'Heimat' Das wort klang in Kazumis Ohren auf einmal einfach nur noch wie ein Wort ohne wirkliche Bedeutung. Die Tatsache belogen worden zu sein, setzte ihr scheinbar doch mehr zu, als sie gehofft hatte. Vielleicht sollte ein anderes Dorf für mich das sein, was Konoha für dich ist... Sie redete ohne groß darüber nachzudenken. Sie sagte, was ihr gerade in den Sinn kam und als sie realisierte, dass sie hier wieder die Laune versaute, war es bereits zu spät. Sie zuckte, auch für HAru, gut merklich zusammen und blickte beschämt auf ihren Schoß. Oje... Entschuldige... Ich glaube morgen sollte ich sofort nach Hause und das klären. Das macht mich sonst noch wahnsinnig! Verlegen lachte sie auf, während sie mit der Geste, wie sie sich am Hinterkopf kratzte, versuchte sich selbst abzulenken und zu beruhigen. Sie wollte eben genauso die Situation entschärfen und Haru nicht wieder traurig machen. Aber natürlich bedeutet mir Konoha auch sehr viel. Alleine schon, weil du hier lebst und meine Freundin bist... Aber sag, soll ich dir einen Rat geben, oder kommst du alleine auf mein Symbol?, fragte sie mit leichtem Lächeln auf den Lippen
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   So Jul 10, 2016 1:29 pm

Irgendwann hatten sie natürlich die Symbole der Dörfer und Reiche gelernt. Sei es Zuhause oder in der Akademie. Alleine das Geschichtskapitel des vergangenen Weltkriegs hatte alle Nationen vereint, sodass man wusste, dass das Symbol, das gezeichnet worden war, für Kiri stand. Kumo war auch nicht so schwer und Kaze no Kuni erkannt man auch schnell wieder. Selbst wenn das alles Dörfer waren, die heute nicht mehr existierten. Bedauerlicherweise. Umso blöder war es gerade, dass für Kazumi Konoha zu bröckeln schien wie die Mauer ihres Hauses, in dem sie ihr Leben verbracht hatte. Das Dorf stand noch, aber die inneren Werte rückten nun in die Ferne. Der Satz, den Haru von der Blonden hörte, bestärkte dies nur. Sie konnte nur hoffen, dass sie nicht zu viele Gedanken in die Richtung verschwendete. Es hätte so sein können, aber so war es nun mal nicht. Die Realität war doch, was wichtig war, und nicht irgendwelche hypothetischen Dimensionen. Wenn Kazumi eine andere Heimat gehabt hätte, dann hätte sie Haru nie als Freundin haben können. Eher vielleicht sogar als Rivalin oder Feindin, wenn die politische Situation prekär wäre. "Mach dir nichts draus, Kazumi-chan", sagte sie liebevoll zu ihr. "Jetzt brauchst du erst einmal eine Pause, das verstehen die beiden bestimmt. Und wenn du morgen zu ihnen gehen willst, werden sie alles andere als wütend sein. Ich hoffe für euch, dass ihr euch danach immer noch so lieb habt wie vorher." Denn keiner konnte letztendlich was dafür. Kazumis Eltern hatten sie aufgenommen, erzogen und ihr ein Zuhause gegeben. Dass sie nicht ihre leiblichen Eltern waren, war ein Zustand, der halt so war, aber keine Absicht oder irgendein Plan gewesen, um sich später einmal zu kränken. Nach einem Moment legte Haru den Kopf etwas in den Nacken und grübelte über die Wellenlinien nach. Es erinnerte sie an den Titel eines Buches. Es war für Kinder. Dort ging es um einen Delfin, der anderen immer versuchte zu helfen, aber niemals ein Danke schön bekam. Auf diesem Buch waren immer drei waagerechte Wellen gewesen, daher kam das nicht hin. Da sie mit Wasser aber schon ganz richtig war und sie es mit der Idee von sich selbst kombinierte, war es nicht allzu schwer darauf zu kommen, dass es Kirigakure war. "Das Dorf versteckt im Nebel?" Sie lächelte, weil das so kryptisch klang. "Tschuldige. Kirigakure. Selbst da haben die bestimmt mal Sonne." Einen Moment später Haru über die Schulter hinweg: "Was hältst du eigentlich davon, dass es im Grunde nur noch Konoha und Kiri gibt? Vor langer Zeit haben doch alle zusammen gegen das große Monster gekämpft. Und jetzt sind sie fast alle weg."
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Sa Jul 23, 2016 10:11 am

Gerade im Moment wünschte sich Kazumi eigentlich nichts sehnlicher als das Gedächtnis eines Dementen zu haben. Zu gerne würde sie einfach diese Tatsache vergessen, die sich immer wieder in ihr Sichtfeld schlich, wenn sie dabei war, sich irgendwie wieder glücklich zu fühlen. Normalerweise passte es einfach nicht zu ihr. Sie war schüchtern, zurückhaltend und es war eine Seltenheit sie laut zu erleben. Der Moment, in dem sie ihre eltern angeschrieen hatte, war wahrscheinlich das erste Mal, seitdem sie sprechen konnte. Und nun hockte sie hier, versuchte sich, Dank einer guten Idee seitens ihrer besten Freundin, abzulenken und nun steckte sie wieder in ihrer in selbstmitleidversinkenden Hülle. Obwohl sie eben versuchen sollte sich abzulenken.
Manchmal wünschte sie sich, auch solche Sachen, mit denen sie Andere eben nicht belasten sollte, gedanklich zu verarbeiten, ohne, dass sie das an die große Glocke hängen musste. Sie hatte es schon bereut Harus Eltern Alles gebeichtet zu haben. Zumindest diesem Penner von Stiefvater. Was ihr 'Vater' von diesem Idioten hielt, konnte kazumi wirklich nicht verstehen. sie wusste, Harus Mutter hätte sie das blind anvertrauen können. Sie war streng, aber gegenüber Kazumi zeigte sie auch die Herzlichkeit, die bei Harus Stiefvater nicht existierte. sowohl gegenüber Harus besten Freundin als auch gegenüber seiner Stieftochter selbst. Harus Worte waren wie Balsam für ihre Seele. In dem Moment hätte Kazumi ihr aus dankbarkeit die Welt zu Füßen gelegt. Ich danke dir so sehr, hauchte sie sichtlich erleichtert, während sie sich ein trauriges, erleichtertes oder auch beruhigtes Seufzen verkniff. Es gibt aber etwas, was mir durch den Kopf geht..., meinte sie und machte eine Pause. Wenn Tsuki nach Hause kommt, ich glaube, dann wird er meine Eltern zusammenfalten. So wie es scheint, weiß er auch nichts davon und er hasst es, belogen zu werden. Leise kicherte sie. Ich hoffe, wenn ich morgen nach Hause komme, erwartet er mich. Er hat immer so seine tolle Art mich aufzubauen., meinte sie fast schwärmend. er hatte immer dieses Grinsen, welches ansteckend war und er wusste auch genau, was Kazumi am Besten half. Wahrscheinlich würde er Kazumi abfangen, mit ihr Eis essen gehen, mit ihr Trainieren oder ihr neues Ninjawerkzeug kaufen, eh er sie zu ihren Eltern lassen würde
Haru erriet ihr gesuchtes symbol ohne, dass Kazumi nachhelfen musste. Zustimmend nickte Kazumi. Richtig geraten!, sagte sie stolz und blickte zu der Jüngeren, als diese den Kopf in den Nacken legte. Ich finde es traurig. Ich bereue es, dass der Frieden nicht so lange angedauert hat. Die Geschichte scheint sich immer wieder zu wiederholen, mit immer schlimmeren Ausgangssituationen. Ich habe die Geschichten aus Sunagakure geliebt. Also wie sich der Jinchuuriki vom Kyuubi aus Konoha und der Jinchuuriki vom ichibi aus Suna kennen gelernt und befreundet haben. Wie sie später beide als Kage über ihr Reich gewacht haben und wie sie zusammen gekämpft haben. Aber das ist schon so lange her. Die Kage sind nicht mehr das, was sie mal waren., meinte sie nachdenklich, besorgt und unsicher. Ich fürchte...unsere Vorfahren und die vorherigen Kage würden sich in ihren Gräbern umdrehen, wenn sie wüssten, wie schrecklich sich die Welt verändert hat.
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Sa Jul 23, 2016 4:48 pm

"Na dann stehst du Zuhause wenigstens nicht alleine da", erwiderte Haru bezüglich Tsuki. Er war von dem Ganzen mehr oder minder ja auch betroffen, eben in diesem Sinne, dass Kazumi nicht seine leibliche Schwester war. Vielleicht nahm er es ja sogar persönlicher als Kazumi, obwohl sie das faktisch wesentlich mehr betraf. Große Geschwister wollten im Ernstfall ja doch die Kleinen beschützen oder? Bei Akizuki tat Haru das ja auch. Sie gifteten sich regelmäßig an, aber sie würde nie zulassen, dass jemand dieser Gans eine Feder krümmte. Schließlich konnte sie sich auch mal verletzt fühlen, und keiner wollte, dass sie sich deswegen in sich kehrte.
Nachdem Haru das Zeichen richtig erraten hatte, wuselte sie auf den Knien wieder so herum, dass sie mit dem Gesicht Kazumis Rücken vor sich hatte. Dann kamen sie auf die Geschichte zu sprechen und Haru starrte verträumt an die Zimmerdecke. Damals, vor 200 Jahren und mehr. Sie hätte gern mal gewusst wie Konoha damals ausgesehen hatte, was Tsunade für eine Frau war, die erste, die Hokage war, wie die Clans miteinander kooperierten, und sie hätte auch gern den legendären Rock Lee getroffen. Er war ein Vorbild-Taijutsuka sondergleichen. Grünes Biest oder so hatte man ihn genannt. Er war auch ein Kumpel von Naruto gewesen, der mit dem besagten Kazekage befreundet gewesen war. Irgendwo musste sie Kazumi leider seufzend zustimmen. "Wenn sie nicht sogar heraus springen würden, um allen einmal die Köpfe zu waschen. Wer weiß, was noch auf uns zukommt. Wir haben zum Glück keinen großen Krieg, aber irgendwann passiert bestimmt was Böses, das uns zwingt zusammenzuhalten und zu kämpfen. Und wenn es nur wieder irgendein ausbrechender Bijuu ist." Dann gnaulte Haru auf ihrer Lippe herum, welches Zeichen sie nun nehmen sollte. Während dessen gähnte sie einmal kurz unüberhörbar und rieb sich die Augen. Der Stress machte sich bemerkbar und es wurde langsam spät. Nun hob sie die Finger und drückte sie wieder auf Kazumis Oberteil. Sie zeichnete eine wellenartige Spirale, die senkrecht stand. Dazu eine zweite Welle, die sich an die andere anschmiegte. Fertig war das Symbol der ANBU Konohas. Eine geheimnisvolle Einheit, die immer wieder Mitglieder bekam, aber als Außenstehende wusste man nie, wer einer von ihnen war. Manchmal fantasierte Haru, ob sie später einmal dazu gehören würde oder nicht. Vielleicht war ihr Opa ja einer? "Na? Der Hokage ist der einzige, der sie alle kennt. Glaube ich." Vielleicht gab es noch dort so etwas wie ANBU-Senseis, die die Schüler und auch die Kollegen kannten, oder sie kannten sich untereinander auch nicht. Das wäre mal interessant gewesen zu wissen.
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   So Jul 24, 2016 10:53 am

Ein breites und auch wirklich erleichtertes Grinsen schlich sich auf den Gesichtszug der Zehnjährigen. Tsuki war wahrscheinlich der netteste und freundlichste Kerl, den Konoha je gesehen hatte. Aber wenn es darum ging, dass er belogen wurde, konnte er zu einer unkontrollierbar bösen Bestie werden, die jeden grausam ins Gewissen redete und nicht besonders sanft zusammenfaltete. Sie selbst hatte das noch nicht erleben müssen. Sie hatte es immer nur von Ranake und Himiko erfahren, wenn er mal wieder aus dem Unterricht geschmissen wurde, weil er seine Meinung nicht nur verbal verteidigt hatte. Haru hatte erraten, was Kazumi ihr auf den Rücken gezeichnet hatte. Dementsprechend ging es weiter. Haru war dran um ihr etwas auf den Rücken zu zeichnen. Kazumi drehte ihr den Rücken zu und wartete. Die Geschichte damals, wo die Welt beinah im Chaos, der Finsternis oder in Beidem versunken wäre...
Unglaublich interessant und auch, wenn es für sie unmöglich gewesen wäre, zu gerne wäre sie eben in dieser Vergangenheit gewesen. Sie wollte diese Menschen kennen lernen. Der, der der Schlechteste in der ganzen Akademie gewesen war, der kaum zwanzig Jahre später Hokage geworden war und dabei mehr als einmal Konoha gerettet hatte und mehr als einmal auch tausende Menschenleben. Schwärmend, wie ein verliebtes Highschoolmädchen, konnte die Blonde nur träumend aufseufzen. Ich würde mich geehrt fühlen, den ehrenwerten Naruto-sama zu sehen... Aber... sie würden dann bestimmt alle als Skelette auftauchen oder? Das ist Stoff für ne Horrorgeschichte!, energisch schnipste sie mit den Fingern. Wie wärs? Wir lassen Kissenschlacht sausen und ich erzähle dir ne Gruselgeschichte von Naruto-sama und den anderen Kage, die uns grausam versuchen den Kopf zu waschen?, grinste sie breit und wahrscheinlich ein wenig zu aufgekratzt. Ich würde aber gerne mal mit den Biju sprechen können. Die Zeit verhunst die Wahrheit der Vergangenheit. Ich denke, dadurch, dass Naruto-sama sich mit Kyubi-san angefreundet hat, weiß er sicherlich viel. Hach... Sie stützte das Kinn auf ihren Händen. Wenn man Andere nach der Geschichte fragt, erfinden die immer noch irgendwas dazu. Irgendwie gefiel ihr der Gedanke, dass man mit bereits längst verstorbenen sprechen könnte. Sie hatten soviel von der Welt gesehen, hatten Erfahrung... Es wäre so viel einfacher. Ich frage mich... Warum hat die Allianz von damals nicht zusammengehalten bis zum heutigen Tage? Sie konnte sich vorstellen, dass es schwer war. Aber es war zum Wohle der Dörfer und nun sah man ja, was geschah. Es gab nicht mehr all die vereinzelten Dörfer und LÄnder.
Sie rief sich aber wieder zur Ordnung, als sie Harus Finger auf ihrem Rücken spürte. Sofort bildeten sich Falten auf ihrer kleinen Stirn und sie blickte nachdenklich auf das Bett. Auch bei Harus Hinweis, veränderte sich ihre Miene nicht. Das kommt mir wirklich bekannt vor. hmmm... Eine Weile herrschte ruhe, bis Kazumi kurz fragend aufblickte. Ist das das Symbol der Spezialeinheit? Ich bin mir nicht sicher... Am Anfang dachte ich, es sei das Konohasymbol... Aber das hatten wir ja schon. Was anderes würde mir nicht einfallen
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   So Jul 24, 2016 1:33 pm

Die Ahnen der Clans und die Legenden des Dorfes als Skelette? Na bestimmt! Was anderes waren sie doch nicht oder? Haru presste die Lippen etwas zusammen. Sie grübelte. Die Vorstellung von Wiederbelebung klang nicht mehr so nett. Einige Religionen sprachen ja von Reinkarnationen, aber dann meistens in einen neuen, lebendigen Körper. Nicht, dass altes, verwestes Fleisch wieder auferstand. Vielleicht sogar sprechen konnte. Sie schüttelte den Kopf bei der Vorstellung, dass Hashirama oder jemand anderes wie ein Monster aussah! Kazumis Idee fand sie aber dennoch nicht schlecht. So konnte sie herausfinden zu welch grausamen Vorstellungen das Mädchen in der Lage war. Es musste sich ja nicht um Folter oder so drehen, sondern simple Jumpscares oder gut erzählte Geschichten über verschwundene Jugendliche. Klischeehaft, aber ganz nett und ausreichend. "Dann lass uns das machen", willigte sie lächelnd ein. "Bin neugierig auf deine Fantasie. Meine reicht bestimmt nicht so weit wie deine."
Bei der Allianz folgte dann nur Schweigen. Das war schon wieder so ein Fachbegriff für die kleine Haru. Grundsätzlich hatte sie von den Umbrüchen zu der Zeit natürlich schon von ihren Großvätern erzählt bekommen, aber das Kapitel hatten sie in der Akademie noch nicht gelernt. Sie wusste ja, dass es die verbündeten Reiche gegen ein paar böse Männer in einem großen Krieg geschafft hatten. Wieso das zerbrochen war? Vielleicht war es einfach vorher bestimmt, Schicksal. Man sollte einfach nicht versuchen einen Grund zu finden, sondern es als Lauf der Dinge zu akzeptieren versuchen.
"Du liegst richtig", sagte Haru dann zufrieden und zeigte ihr einen Daumen hoch über die Schulter. "Unsere ANBU. Wobei ich den ausführlichen Namen auch vergessen habe. Die mit den Tiermasken eben." Schlussendlich rutschte Haru auf ihrem Bett ein wenig hin und her, sodass sie mit dem Rücken an der Wand lehnte, die Beine über die Decke ausstreckte und entspannt sitzen konnte. Dann fixierte sie Kazumi wieder und lächelte sie gespannt an. "Auf geht's! Wie wäre es mit einer Gruselgeschichte über-" Sie legte sich jeweils Daumen und Zeigefinger ans Kinn und grübelte erneut. "Lass die Geschichte doch in Amegakure spielen oder in der Wüste von Kaze. Gibt's zwar heute nicht mehr die Stadt, aber die war immer ein toller Ort für Schandtaten. Immerhin soll sie ausgesehen haben wie das Kanalisationssystem von Konoha." Womit sie nicht wirklich Unrecht hatte. Die Architektur dieser Stadt bestand aus morbidem Stahl und Rohren soweit das Auge damals gereicht hatte. Vielleicht gab es die Stadt einfach nicht mehr, weil sie verrostet und dann einfach in sich zusammengefallen war?
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   So Jul 24, 2016 6:36 pm

Der Gedanke mit dem wiederkehrenden, ehemaligen Legenden klang irgendwie toll...und zeitgleich auch etwas verstörend und unheimlich. Immerhin, wer würde sich nicht freuen, sein Vorbild zu sehen, aber wenn die dann nur lebende Skelette oder sowas wie Zombies wären, dann wäre das auch nicht besonders...schön. Verstörend wohl eher. Immerhin dachte sie zum Beispiel, wenn sie von Naruto sprach an einen Mann/Jungen mit blonden Haaren, blauen Augen und breitem Grinsen. der Gedanke ihr Vorbild als Zombie oder gar nur als Skelett vor der Nase zu haben, wäre echt schrecklich. Sie könnte der Steinstatur nicht mal mehr im Ansatz ins Gesicht sehen.
Ihre Worte zu ihrer Horrorvorstellung schienen wirklich so interessant zu sein, wie die Blonde gehofft hatte. Nicht, dass ihr das Spiel oder die Kissenschlacht keinen Spaß machte beziehungsweise machen würde, aber vielleicht würde es ihr auch helfen, ihren Horrorvorstellungen freien Lauf zu lassen. tsuki hatte ihr damals, als sie noch kleiner war, immer Geschichten erzählt, wenn sie nicht einschlafen konnte. Später wollte sie eben auch nicht mehr ohne Geschichten einschlafen. Dementsprechend hatte sie sich doch schon etwas mehr Fantasie zugelegt als Andere. Stellte sich eben nur die Frage, ob sie Geschichten genauso gut erzählen konnte, wie Tsuki. Sanft lächelnd sah sie HAru an, eh sie vorsichtig nickte. Aber du musst mir bitte ein paar Hinweise geben, was in der Geschichte passieren soll. Also soll es um meine Idee eben gerade mit den ehemaligen Kage gehen, um was anderes? Soll es wirklich ne reine Horrorgeschichte sein oder eine mythische mit Vampiren, Werwölfen oder dergleichen? Romantik oder reiner Horror?, fragt sie leicht hibbelig. Aber ich warn dich. Meine Fantasien sind etwa... unerwartet... Wenn man sie, ein schüchternes Mädchen, so betrachtete, dann erwartete man wirklich nicht, dass eben dieses Mädchen auf Horrorgeschichten stand. Vielleicht konnte sie nicht ganz so gut erzählen, aber sie würde eben ihr Bestes geben und vielleicht würde Haru die Geschichte ja dann doch noch gefallen. Haru machte es sich gemütlich. Sie lehnte sich mit dem Rücken an die Wand und streckte die Beine aus. Kazumi hockte locker an der Bettkante und musterte die Jüngere neugierig.
Haru dachte nach und nannte der Blonden ein paar Szenen, wo die Geschichte spielen könnte. Hmmmm...., erwiderte sie nachdenklich grübelnd und hockte letztendlich genauso da wie die Dunkelhaarige. Daumen und Zeigefinger befanden sich ebenfalls an ihrem Kinn. Ame oder die Wüste sind gute Ideen... Auch wenn mir es immer gefiel wenn die Geschichten in Konoha spielten. da kann man so viele Details benennen, die man sich bildlich vorstellen kann. Wie Ame aussieht, ist ein bisschen schwer, wenn man da nie war. Genauso wie die Wüste Auch wenn jede Wüste eigentlich gleich aussah. Sandige Hügel, Wind, Sonnenschein und sängende Hitze...
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Do Jul 28, 2016 3:24 pm

Haru zuckte mit den Schultern und überließ es Kazumi komplett, wo sie ihre Geschichte spielen lassen wollte. "Du kannst natürlich auch Konoha nehmen, wenn wir das besser gefällt. Vielleicht sind tausend Briefbomben explodiert, wobei das Dorf zerstört wurde, oder ein Teil davon. Oder irgendein Clan hat mal wieder den Kage töten wollen. Es gibt bestimmt viel. Mir wäre aber etwas über die Kage oder irgendwen lieber als so zu Wölfen gewordene Menschen." Dabei betrachtete sie ihre Hand mit Argwohn. Sie stellte sich vor wie diese mit Fell überwuchert wurde, während die Nägel zu langen Krallen wurden. Sicher wäre das mal ein cooles Gefühl, um jemandem wie ein echter Wolf hinterher zu jagen, aber sie blieb lieber so wie sie war.
Einen Moment später schloss Haru die Augen und wartete, dass Kazumi mit der Geschichte begann. Wenn man nicht von irgendwas abgelenkt war, dann konnte man sich die Sachen viel besser vorstellen. Man hatte sie vorm geistigen Auge und die Stimme drang auch mehr in einen hinein. Im Grunde bereitete sie sich schon darauf vor, dass Kazumi Konoha nahm. Wie hatte das Konoha von vor zweihundert Jahren ausgesehen? Ein paar Kageköpfe weniger, wahrscheinlich war der letzte Naruto gewesen. Das Hauptgebäude darunter hatte immer eine schöne Dachterrasse gehabt mit einem roten Dach, während viele Häuser mehrere Apartments hatte und die Straßen eng, manchmal auch etwas staubig waren. Die Zivilisten sahen wahrscheinlich genauso aus wie heute auch, mit einfachen Klamotten, wenn es keine Shinobi waren. Und wesentlich sorgloser, wenn nicht der Uchiha-Clan ausrastete oder ein Bijuu explodierte. Bei dem letzten Gedanken musste Haru an eine explodierende Wasserbombe denken, und schmunzelte leicht.
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Sa Jul 30, 2016 9:24 am

Konoha als Handlungsort ihrer Geschichte war ihr wirklich am Liebsten. Sie hatte zwar viel zu Suna, Kiri und den ganzen anderen, ehemaligen großen Ninja-Dörfern gelesen und auch viele Bilder gesehen, aber sie wusste nicht, wie sich Haru dafür interessierte. Auch war sie nicht der Typ, der unheimlich detaillierte Angaben machte. Zwar zu den Personen in der Geschichte aber nicht unbedingt zu den Schauplätzen und Orten. Da konnte sich Haru wahrscheinlich ein KOnoha besser vorstellen. Jetzt, wo sich der Schauplatz geklärt hatte, kam das nächste Problem. Der Inhalt. Es gab zu viele Möglichkeiten. Ein schiefgelaufenes Edo-Tensei, ein Genjutsu, durch das man in ein paralleles Konoha gelang, welches entweder komplett zerstört oder teilweise zerstört war, dann konnte man sich noch überlegen, ob man ein menschenleeres Dorf draus machte, ob die verschwunden oder tot waren oder ob die Dorfbewohner einen als Zombies hinterherjagten. Oder man machte es ganz verrückt und brachte eben noch irgendwelche Fabelwesen wie Werwölfe oder Vampire mit ins Spiel.
Hmmm..., entkam es der Blonden nachdenklich, während sie sich ans Kinn griff und nachdachte. Durch Harus Vorschlag, dass ihr die Fabelwesen eben nicht besonders lieb wären, kam Kazumis Gedanke auf eine interessante Spur.
Hmm... na gut... Ich glaube, ich habe eine Idee, meinte sie, als sie sich gemütlich, im Schneidersitz auf dem Bett pflanzte und ihren Körper Haru zugewandt hatte. Meine Geschichte spielt vor vielen hundert Jahren. In einem Konoha, ein großes Dorf, wie wir es heute kennen, nur ein wenig kleiner und mit noch nicht so vielen Dorfoberhäuptern. Die Menschen in diesem Dorf waren Zivilisten und unter ihnen gab es auch Shinobi. Deren Leben beschäftigte sich damit, Konoha vor Feinden zu schützen und Anderen zu helfen. Natürlich gibt es immer schwarze Schafe unter den Menschen, so auch in Konoha. Dort gab es Menschen, die genau das Gegenteil wollten. Sie wollten das Oberhaupt des Dorfes stürzen und Chaos und Zerstörung in Konoha bringen. Sie hatten die Möglichkeit zwischen einem schleichenden Angriff und einem Frontalangriff. Untypischer Weise entschieden sie sich für den Schleichenden...
Kazumi machte eine kurze Atempause und holte kurz Luft. Was denkst du, Haru? Was könnte eine Möglichkeit gewesen sein, einen schleichenden Angriff auszuführen?, fragte sie plötzlich, wie aus dem Zusammenhang gerissen. Vielleicht mochte es nur, den Geschichten zu lauschen und nicht sich dabei einzubringen. Aber Tsuki hatte das immer mit ihr gemacht. Er hatte eine kleine Einleitung gegeben und sie dann etwas gefragt, worauf er sich dann meistens auch festgelegt hatte, beim Weitererzählen. NAtürlich hatte er nicht immer sinnvolle Vorschläge von der Blonden bekommen, aber dennoch hatte es immer Spaß gemacht, Vorschläge abzugeben. Sie hatte sich dann immer sehr gefreut, wenn er eine ihrer Ideen in die Geschichte eingebaut hatte. Kazumi selbst hatte sich nur eine grobe Idee zur Geschichte einfallen lassen. Dementsprechend wusste sie weder, was sie eigentlich vor hatte, noch was als Moral rauskommen sollte. Ihr war bei der überlegung eines schleichenden Angriffs auch nur ein Virus eingefallen. Stellte sich jetzt die interessante Frage, was Haru für eine Idee haben könnte. wenn sei denn etwas dazu sagen wollte.
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Sa Jul 30, 2016 1:45 pm

Locker drehte sie die Füße von links nach rechts wie ein Kind, das auf einem Turnhallenboden saß und wartete, dass es mit der Stunde losging. Ihre Finger streichelte ab und an über die gemachte Decke, bis Kazumi anfing. Zunächst war daran noch nichts gruselig. In Harus Kopf passierte alles schnipselartig. Sie stellte sich Konoha irgendwie mangaartig vor, halbierte es einmal und warf die eine Hälfte weg. Dann standen ein paar gesichtslose Strichmännchen drin herum, mit Einkaufstaschen, Kindern oder einem Stirnband an. Vereinzelt waren da nun welche, die sie innerlich rot anmalte, weil sie die Bösen waren. Sie wollte die Regierung schädigen, und rot stand doch meistens für Gegner oder? Zumindest war es auf Brettspielen zuerst immer rot gegen blau. Also passte das schon. Dann gab es Option A: Eine Schnecke. Und Option B: Einen Tiger. Das waren für Haru die Synonyme für Schleich- und Frontalangriff. Wenngleich Tiger auch immer mal schlichen, um an die Beute heranzukommen. Haru gnaulte grübelnd auf ihrer Unterlippe. "Hm, ich weiß nicht." Ideen. Sie brauchte Ideen. Wie konnte man sich schleichend am besten einer wichtigen Person nähern? Verdammt, sie war kein Assassine! Bei ihr ging alles mit dem Kopf durch die Wand. "Vielleicht mit Gift? Irgendwas ins Essen mischen. Oder ins Trinken. Oder im Schlaf einfach abstechen. Oder entführen und keine Spuren hinterlassen, sodass es ein mysteriöses Verschwinden bleibt, das niemals aufgeklärt wurde. Das dürfte vor allem für die Hinterbliebenen sehr hart sein." Das waren alles nur so stichpunktartige Ideen. Wirklich ausgeklügelt nannte Haru auch etwas anderes, doch sie hoffte, dass ihre Kinderfantasie dafür reichte. Solche albernen Antworten wie mit einem Stein durchs Fenster zu werfen, sparte sie sich. Einen Moment später guckte sie Kazumi einfach erwartungsvoll an, ob die daraus was zusammenbasteln konnte, wenn sie es gebrauchen konnte.
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Sa Jul 30, 2016 3:21 pm

Kazumi konnte jetzt endlich verstehen, warum Tsuki ihr Geschichten erzählte, auch wenn er es weder durfte, noch die Zeit zum Erzählen hatte. Der Anblick, der sich dem Erzählenden bot, wenn er einen Zuhörer hatte, der wirklich gespannt auf die Geschichte war, war wirklich herrlich. Genau so ein Anblick bot sich KAzumi gerade, wie Haru ihr gegenüber saß. Geschlossene Augen, entspannter aber interessierter und gespannter Gesichtsausdruck. Sie erzählte eine grobe und kleine Einleitung um selbst in den Stoff zu kommen und um auch ein gewisses Maß an Ideen sammeln zu können. Okay, sie selbst fand ihre Einleitung grottenschlecht, aber nur weil die nicht gut war, bedeutete das ja noch lange nicht, dass ihre Geschichte genauso grottenschlecht werden würde.
Sie erzählte also von den typischen schwarzen Schafen, die es in jeder Geschichte gab und fragte Haru nach ihrer Meinung, wie man einen schleichenden Angriff starten könnte. Sie wusste anfangs nicht so recht bescheid. Vielleicht hatte die Blonde sie auch etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Deswegen blieb Kazumi stumm, musterte sie leicht lächelnd und wartete geduldig auf eine Antwort, welche wenig später folgte. Nachdenklich nickte sie mit, vor der Brust, verschränkten armen. Gut... Wir wollen mal nicht so rabiat sein und wie ein wahnsinniger in Häuser einbrechen und menschen im schlaf niedermetzeln. Diesen Menschen fiel etwas ein, was viel weniger Aufsehen erregte und mehrere Menschen gleichzeitig in Gefahr brachte. Kurz räusperte sie sich, um wieder in ihre Erzählerstimme hinein zu rutschen. Nennen wir den Anführer dieser Organisation, die sich gegen das Dorf verschworen hat, mal 'Yami'. Yami hat nach einer Möglichkeit gesucht, dem Dorf von Innen heraus zu schaden. Lange war dieser Angriff schon in Planung und dementsprechend genauso lang seine forschungszeit an einem Wirkstoff. Dieser Wirkstoff ähnelt einem Virus. Vergleichbar einem einfachen Grippevirus. In perfektion war dieser kaum von einer kräftigen Grippewelle zu unterscheiden. Die Testsubjekte, die mit diesen Wirkstoff infiziert wurden, waren Menschen in den Krankenhäusern. Yami kam auf die Idee, den Virus durch das geschwächte Immunsystem der Patienten in den Körper zu bringen. Natürlich vermuteten die Ärzte und Schwester nur eine einfache Grippe. Immerhin waren es die gleichen Symptome. Was die Iryonin unter ihnen aber nicht wussten, war, dass der Virus auf Chakra reagiert. Iryonin nutzen ihr Chakra um verletzte und Kranke zu untersuchen um herauszufinden, was ihnen fehlt oder wie schwer sie verletzt sind. Nun, da das Chakra auf den Körper des infizierten wirkte, reagierte auch der Viruserreger in ihm.
Wieder machte Kazumi eine Pause und überlegte wirklich. Sollte sie Haru wieder etwas fragen oder sollte sie weiter erzählen. Sie entschied sich für Ersteres. Möchtest du versuchen, zu erraten, wie der Erreger auf das Chakra reagiert hat? Oder soll ich weiter erzählen?
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   So Jul 31, 2016 5:12 pm

Wow, das war wirklich guter Stoff! Und Haru beneidete wie Kazumi sich mit den medizinischen Dingen und den Abläufen in Krankenhäusern auszukennen schien. Vor einiger Zeit durfte das ja nicht anders gewesen sein wie vorgestern. Krankenhaus war Krankenhaus, und die Politik darin oftmals dieselbe. Dass Yami gerade diese nutzen wollte, um etwas Böses einzuschleusen, fand sie auch extrem schlau. Nannte man das nicht Infiltrieren? Es gab bei den ANBU Einheiten, die darauf ausgelernt waren. Das hatte man in der Akademie bereits erzählt. War ja auch schwachsinnig, wenn man die eigenen Schüler nicht über die Organisation der Geheimeinheiten wenigstens oberflächlich aufklärte. Sonst wüssten sie am Ende nicht einmal wie das Symbol für diese Einheit aussah, um sie zu erkennen, wenn sie zur Hilfe kamen. Die Sache mit Virus, der auf Chakra reagierte, fiel Haru aber schon sichtlich schwerer. Von diesen Bereichen hatte sie schlichtweg keine Kenntnisse und konnte sich einen Virus selbst auch nicht so vorstellen. Sie dachte dabei irgendwie an kleine Käfer, die im Körper leben konnten, krank machten, nicht auffielen und Chakra irgendwie zum Leben brauchten. Ein bisschen wie bei den Aburame. Ein wenig planlos zuckte sie die Schultern. "Ich weiß nicht. Ich kenne mich da kaum aus. Vielleicht hat der Virus das Chakra irgendwie gegessen, sodass die Patienten ganz langsam Tag für Tag weniger hatten, bis sie starben?" Das war das einzige, was ihr schlüssig erschien. Wenn ein Virus überhaupt diesen Käfern, die sie sich gerade vorstellte, ähnelten. Vielleicht handelte es sich auch schlichtweg um eine Flüssigkeit. Hm, wer nicht fragte, blieb dumm. "Was genau ist ein Virus?"
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Di Aug 02, 2016 8:03 pm

Kazumi war wirklich glücklich. Eine Emotion, von der sie sich eigentlich schon verabschiedet hatte. Zwar nicht für ewig aber sicherlich, wie Kazumi befürchtet hatte, ein oder zwei Tage schon. Sie war eben mit ihren zehn Jahren trotzdem schon ein sehr nachtragender Mensch. Wenn sich wirklich herausstellte, dass Tsuki nichts von der aufgenommenen Kazumi wusste, dann würde ihn ihr Zorn nicht treffen. Das hoffte Kazumi zumindest. Sie war nicht besonders scharf darauf, mit Menschen unter einem Dach zu leben, die sie angelogen haben. Wenn es sich glücklicherweise herausstellte, dass Tsuki eben so unwissend war, wie die Blonde, dann hätte sie Trost. Und Jemandem, mit dem sie sich aussprechen und sich anvertrauen konnte, würde ihr sicherlich bei Verarbeitung dieser emotionalen Unglückslage helfen.
Ähnlich, wie die eventuelle Aussicht, Tsuki als Gesprächsthema und, neben Haru, als Vertrauensperson zu haben, beflügelte die Natsu im Positiven Sinn. Es machte sie glücklich. Haru alleine, als ihre Freundin, würde ihr reichen. Sie war eh kein Typ von vielen Menschen, die sie als Freunde bezeichnete. Aber Tsuki verband nun mal sie mit ihren 'Eltern' und auch, wenn sie sich etwas vor den Kopf gestoßen fühlte, wollte sie sich von ihrer Familie schließlich nicht lossagen.
Erleichtert stellte Kazumi auch fest, dass ihre Idee der Geschichte nicht auf taube Ohren stieß. Sie hatte einfach Glück, dass sie durch Tsuki auch einen deutlichen Einblick auf die Abläufe im Krankenhaus hatte. Ansonsten wäre ihre Geschichte nur fade und ungenau erklärt worden oder sie hätte sich eine ganz andere Ausgangssituation ausdenken müssen. Dabei fand Kazumi gerade besonders medizinische Abläufe und die große Vielfältigkeit der Medizin so schrecklich interessant. Während Haru ihren eigenen Gedanken nachhing überlegte Kazumi, wie sie die Geschichte grob weiterführen konnte. Ihr gefiel ihre Idee selbst schrecklich. Aber sie stellte fest, dass sie Tsuki doch lieber zuhörte, als die Geschichten so zu erzählen. Schnell fiel der Blonden aber auch auf, dass sie für ihr Alter zu sehr fachsimpelte. Tsuki sei verflucht! Er hatte soviel als Iryonin zutun, dass er sie regelrecht mit seinem Wissen vollstopfte. Und KAzumi störte sich nicht dran. Sie saugte die Informationen auf, wie ein Schwamm das Wasser. Nur HAru schien die ganze Sache etwas zu verwirren. Sanft lächelte die Ältere die Dunkelhaarige an. Oh entschuldige, sagte sie sofort, als sie bemerkte, dass Haru nicht ganz mitkam. Ich bin was das angeht, eine schlechte Erzählerin. Ich erzähle zu kompliziert...Hmmm, meinte sie grübelnd, während sie ernst drein sah. Virus... Ich nerv dich nicht mit einer Beschreibung... Stell dir unter Virus... hmmm... schlechte Luft vor... Luft, die überall um uns herum ist. Wir sehen sie nicht, wir hören sie nicht. Durch diese 'schlechte Luft' verbreiten sich krankheitserregende Stoffe und werden von Menschen eingeatmet., meinte sie, während sie skeptisch nachdenkend die Augenbrauen zusammenzog. Klangen ihre Worte logisch? Hoffentlich. Sagen wir also, ein Virus sind Stoffe, die dich krank machen. Die bei dir Fieber, Schnupfen oder sowas auslösen. , sanft sah sie Haru an, eh sie sie versöhnlich anlächelte.
Hab ich es jetzt vernünftig erklärt?, fragte sie, ohne jegliche negative Schwingungen in ihrer Stimme. Tsuki hatte sich immer den Mund fusselig geredet, weil Kazumis Neugier kein Ende fand. Hätte die Kleinere ihren Bruder nicht ständig daran erinnert, wo sie zwischen den ganzen Fragen, bei der Geschichte aufgehört hatten, hätte er immer wieder von Vorne anfangen müssen.
Hmmm... Deine Idee ist gut... Aber wenn der Virus immer nur in dem Körper des einen Infizierten bleiben würde, würde der Mensch vielleicht sterben, aber der Virus dann mit ihm. Sie überlegte ob sie erklären sollte, warum der Virus sterben würde, wenn ein infizierter Mensch starb. Ich habe einen anderen einfall gehabt. Stell dir vor, ein infizierter wird von Schmerzen geplagt. Ein Iryonin kommt und lindert seine Schmerzen mit Hilfe dieses grünlichen Chakras. Die Viren reagieren auf das Chakra und zwar so, dass sie sich durch diese heilende Energie blitzartig vermehren und wenige Sekunden später durch das angewendete Chakra in den Körper des Iryonin wandern. Das bedeutet der Infizierte ist weiterhin infiziert bleibt und dass sich dann der Iryonin infiziert., meinte sie ruhig und vorsichtig lächelnd. kannst du dir vorstellen, was ich meine?, fragte sie sanft
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Sa Aug 06, 2016 1:20 pm

Langsam breitete sich in Harus Kopf eine bekannte Art von Kühle aus, die immer dazu führte, dass nach dem Gähnen ihre Kopfhaut kurz kribbelte. Sie versuchte sich darauf zu konzentrieren, was Kazumi ihr erklärte, doch es fiel ihr zunehmend schwerer. Sie hörte immer wieder fast nur das Wort Virus und sollte sich die Atemluft so vorstellen, dass die Krankheiten übertrug. Wie war das denn möglich? Es ging ihr irgendwo nicht so ganz in den Kopf, weil doch alle Lebewesen atmen mussten. Wie konnte dann jeder überleben, wenn die Luft mit Viren voll war? Das klang ein wenig wie 2 plus 2 wären fünf, das konnte sie absolut nicht verstehen. Dennoch sprach sie Kazumi nicht darauf an. Sie wollte sie nicht unterbrechen und auch nicht aus dem Kontext reißen, weil sie gerade dabei war ihr zu erklären, was sie schon zuvor nicht kapiert hatte. Bei der Frage, ob Kazumi es vernünftig erklärt hatte, gab Haru ein mühseliges Nicken von sich, das leider mehr der Höflichkeit als der Wahrheit entsprach. Sie wollte nicht, dass sie dumm wirkte, weil sie es doch nicht so komplett verstanden hatte wie sie gehofft hatte. Ein wenig sah man ihr das vielleicht auch an, weil sie Kazumis Blick auswich, aber ihre Augenlider lagen auch bereits schon auf der Hälfte der Höhe von vor einigen Minuten. Das war wiederum noch ein anderes Zeichen. Sie hörte irgendwann nur noch etwas von einem Infizierten, der mit grünlichem Chakra behandelt wurde. Sie hatte nicht einmal mehr verstanden von wem. Einem Kuchiyose oder einem Menschen. Die Lider wurden schwerer und Haru fühlte sich schon so dahin gesiecht, dass sie nicht dagegen ankämpfte. Irgendwann war von ihren Augen nichts mehr zu tun sehen, weil sie sie geschlossen hatte. Dann verließ ihre Körperspannung sie und sie rutschte mit dem Rücken an der Wand entlang in Kazumis Richtung. Kurz nach der Frage, ob sie sich vorstellen konnte, was diese meinte, berührte ihre rechte Schläfe Kazumis Schulter. Haru war schlafend zur Seite gesagt und lehnte nun in einer komischen, schrägen Haltung neben ihrer Freundin. Die Arme lagen leblos auf der Decke und die Beine waren immer noch ausgestreckt. Es wurde ganz ruhig geatmet und kein Laut von sich gegeben, sodass der Schluss einfach nahe lag, dass dies ein anstrengender Abend gewesen war. Nach all dem Desaster und den Tränen konnte man Haru nur wünschen, dass wenigstens ihr Schlaf ohne Streitigkeiten verlief.
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BeitragThema: Re: Haru & Kazumi (Weg zur Freundschaft)   Di Aug 23, 2016 2:29 pm

Ein bisschen Angst hatte Kazumi schon, dass sie zu viel und viel zu detailliert sprach. Dadurch war es nicht verwunderlich, dass die Geschichte, die sie gerade erzählte, möglicherweise langweilig wurde. Auch war sie nicht ganz so gut in der Lage Sachen so zu beschreiben, dass es jeder verstand. Manchmal dachte sie zu kompliziert. Dadurch wurde dann eben auch ihre Beschreibung kompliziert und dann war es nicht überraschend, dass Haru velleicht nicht mitkam. Außerdem wurde Kazumi extrem nervös, wenn ihre Erklärungen nicht nachvollziehbar waren. So war es auch jetzt. Sie wurde langsam aber sicher nervös und blickte dementsprechend unsicher drein. Auch als Haru, scheinbar höflicherweise nickte, wirkte Kazumi noch unsicherer. Denn dieses Nicken der Jüngeren ließ ein wenig auf sich warten und auch wirkte es ziemlich erzwungen, so wie, wenn Kazumi Brokkoli vorgesetzt bekam und als Nachtisch gab es wunderbares Erdbeereis oder so. Dann zwang sie sich das Gemüse auch nur runter, um das Eis essen zu können.
Letztendlich wirkte Haru nicht so, als hätte Haru die Erklärung verstanden. Vielleicht nicht verwunderlich. Fragend legte die Natsu den Kopf schief und lächelte Haru unsicher an. Entschuldige bitte... Ich erzähle echt einfach zu viel... Ich kann nichts beschreiben, meinte sie verlegen. Dass sie Haru irgendwie als 'dumm' bezeichnen würde, nur, weil diese der Erklärung der Blonden nicht folgen konnte, brauchte die Jüngere eigentlich gar nicht zu befürchten. Zumal Kazumi sich selbst nicht ganz sicher war, ob ihre Worte nachvollziehbar war.
Sie hing etwas ihren Gedanken nach, weswegen sie Haru nur ansah. Sie blickte die Jüngere nur an, ohne aber auf irgendwelche Details in Harus Gesicht zu achten. Sie sah zwar, dass ihre Freundin die Augen nur noch halb geöffnet hatte, aber sie registrierte es kaum. Erst, als sie auf einmal ein leichtes Gewicht gegen ihrer Schulter spürte, drehte die Natsu aufmerksam den Kopf zu Haru. Im ersten Moment wusste sie nicht, ob sie belustigt oder aber empört sein sollte, aber schnell schlich sich ein sanftes Grinsen auf die Züge der Älteren. Sie hatte einen Arm um Harus schlafenden Körper gelegt, um zu verhindern, dass Haru den Halt verlor, wenn Kazumi sich bewegte. Und das tat sie, als sie sich umsah, um nachzugucken, wie sie jetzt weiter vorgehen sollte. Sie Konnte Haru schlecht so schlafen lassen. Morgen hätte Haru fiese Verspannungen und auch für Kazumi war es keine entspannte Haltung zum Schlafen. Deswegen zog sie mit ihrer freien Hand das Kissen von Harus Bett zu sich und platzierte es so, dass sie Haru vorsichtig halten konnte, während sie die Schlafende auf das Bett legte. Als sie die Dunkelhaarige also erfolgreich aufs Bett gelegt hatte, zog sie die decke über Haru und deckte sie zu.
Eine Weile saß die Blauäugige da und betrachtete ihre beste Freundin. Ob Kazumi jetzt auch so friedlich schlafen konnte, wenn sie sich jetzt einfach hinlegen würde? Auf Jeden Fall holte sie nun, wo sie Haru friedlich schlafen sah, die Müdigkeit ein. Letztendlich legte sich Kazumi neben Haru, schnappte sich ein bisschen decke und dekcte sich auch zu. Für Kazumis Geschmack schlief sie dann auch, überraschender Weise, schnell ein,
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