Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim

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Fudo Akari
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BeitragThema: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   So Jun 26, 2016 7:21 pm

Akari gähnte, immer noch ein wenig müde, doch sie machte sich daran aufzustehen. Der Tagesablauf eines Dorf-Shinobi war ungewohnt strickt, obgleich sie überhaupt noch keine Verpflichtungen hatte, denn ihre Rückkehr war noch gar nicht so lange her. Heute war der Tag an dem sie dem Hokage vorgeführt werden sollte, wortwörtlich, denn dies war einer der Augenblicke den sie fürchtete, seit sie die Mauern ihrer Heimat hinter sich gelassen hatte. Ai war ihr damals wie ein Schatten gefolgt, das Versprechen das sie irgendwann diesen heutigen Tag erleben sollte. In Gedanken sah sie Daizen schon über sich aufragen, wie würde er sie behandeln? Irgendwie ging sie immer noch davon aus das der Koloss über sie richten würde, auch wenn ihr inzwischen zu Ohren gekommen war das es einen neuen Hokage gab, doch sie hatte sich bisher noch nicht darauf einlassen können erfahren zu wollen wer der Neue wäre. Es hatte sich doch erstaunlich viel in Konoha geändert, obgleich gar nicht soviel Zeit vergangen war, im direkten Vergleich zu den letzten 20 Jahren ihres Lebens als Konoha-Nin. Würde sie es benennen müssen, schien es fast als wäre ein neues Zeitalter angebrochen, allerdings konnte es auch sein das es lediglich eine neue Sekte gab. Was mit Konoha genau los war blieb ihr noch unklar, doch war es ihr im Moment auch egal. Akari war egoistisch genug dies so zu sehen, denn beim heutigen Gespräch mit dem Hokage und Ai würde es immerhin um ihre Zukunft gehen. Natürlich auch ihre Zukunft innerhalb von Konoha, aber so weit wollte sie fast schon gar nicht denken. Nein, sie wollte es vom Hokage persönlich hören ob es für sie und Konoha überhaupt noch eine Zukunft gab, immerhin war Akari doch eine Verräterin und vielleicht eine Mörderin? Außerhalb des Dorfes war es nicht so einfach etwas zu erfahren und über spezielle Personen ohnehin nicht, somit war ihr das weiteren Leben oder Sterben von Ringo nicht bekannt. Natürlich hatte sie mit Mai und Arisu heftig diskutiert, aber im Ergebnis war ihr nicht sonderlich viel hängen geblieben, es gab Stadien da waren Jinjuriki nicht besonders rational in ihrem Denken.
Wo sie so darüber nachdachte konnte sie auch noch eine Runde schlafen, was machte schon noch eine Ungehörigkeit in Anbetracht der Vergangenheit? Einzig die Aussicht auf eine echte Dusche ließ sie sich erheben und die Frage wie lange sie diesen Luxus noch hatte. Vor ihrem inneren Auge sah sie Mai im Gefängnis sitzen, nachdem diese nach ihrem angeblichen Verrat zurückgekommen war – was würde dann erst Akari erwarten?

Der ganze Akt des Aufstehens ging dahin und schon suchte sich Akari etwas zum Frühstücken, immerhin war es nicht so als ob sie nach ein paar Monaten in eine fremde Welt zurückkehrte, sie wusste durchaus noch wie es war normal zu leben und der Routine zu folgen und sie hatte in ihrer Freiheit auch nicht wie ein Bettler leben müssen – einzig das bisschen Selbstvertrauen, was sie sich in Epona's Diensten erarbeitet hatte, verschwand in Angesicht dessen was sie erwarten könnte.
Denn das Schlimmste was passieren könnte wäre doch die Extraktion und demzufolge der Tod oder im besten Fall ein Leben nach dem Jinjuriki-sein? Sie hatte Ringo vergiftet, eine Verwandte von Daizen, wie sauer dieser wohl werden konnte?
Zum Frühstück gab es irgendeine Art von Müsli, doch tatsächlich schmeckte sie nur die Milch die ihr als Flüssigkeit diente. Gab es irgendwas positives am heutigen Tag? Nun, Ai würde dabei sein. Irgendwie war Ai noch ihre letzte Freundin, doch aus diesem Grund war sie nicht dabei. Ai gehörten zu den ANBU und war damit beauftragt wurden Akari zu verfolgen und jetzt brachte sie die Flüchtige wohl offiziell zurück. Die Aussichten wurden nicht sonniger, aber wenn sie heute nicht auftauchte und sich verweigerte, machte es die Zukunft auch nicht freundlicher. Gerade sah alles etwas düster aus, weil sie es dazu hatte kommen lassen. Vielleicht sollte sie sich wirklich erst einmal anschauen was sie erwartete, aber erneut fliehen wollte sie nicht, selbst dies hatte nicht gut geendet. Sie hatte ihre tragische Liebe gelebt und am Ende sogar einen toten Liebhaber –  wie Shakespeare war das denn? Akari wollte zumindest zeigen das sie nicht total feige war, immerhin war sie wieder hier um sich ihrer Taten zu rechtfertigen und natürlich weil sie sonst nur noch wenig Sinn in ihrem Leben gesehen hätte, so konnte sie ihre Zukunft immerhin darauf aufbauen sich irgendwie  bei Daizen und Konoha zu entschuldigen oder zumindest einen lebenslangen Versuch zu starten – vorausgesetzt Ringo lebte noch.
Ihr Blick ging zu ihrem Rucksack oder zumindest jenem Ort wo er hätte sein können, in ihrer Nähe. Tatsächlich aber war er ihr bei ihrer Ankunft hier abgenommen worden, war wohl auch besser so.
Nach ihrem Frühstück saß sie noch eine Weile stumm herum, bis man sie abholte und einen Gang entlang führte. Natürlich führte der Gang nach Draußen, dort wo ihr Weg zum Hokage nicht nur in ihren Gedanken statt fand sondern in der Realität, an der frischen Luft und in Echtzeit. Wie der Rest dieses Tages wohl verlaufen mochte?


Zuletzt von Akari am So Jun 26, 2016 8:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   So Jun 26, 2016 8:37 pm

Ab hier werde ich übernehmen., sprach nun Ai. Sie stand dort, bei dem Aufgang von den Zellen emopr zum Kageturm mit den Augen geschlossen und als wäre es für sie ein Leichtes zu spüren, wenn Akari kam, so wusste sie es doch und blickte mit ihren großen roten Augen die junge Frau an, ehe sie sich dann umwendete und vor an schritt. Die ANBU liesen Akari nun mit ihrer neuen Begleitung ziehen, wohl wissend, dass sie dem Griff der jungen Frau nicht gekommen könnte, selbst wenn sie wollte, denn jeder innerhalb der ANBU wusste darum, dass sich hitner dem jungen Ding eigentlich eine Frau verbarg, die über sehr große Kräfte verfügte, vor allem mit dem Schwerpunkt beim Fuin.

Sie schritt also vorweg und atmete noch einmal durch. Es waren die selben Stufen wie immer, die selben Türen, an diesen sie vorbei gingen und doch schwieg Ai ihre Freundin aktuell an, ehe ihre großen Augen kurz zu der jungen Frau herüber huschten. Sie blieb stehen und wandte sich um. Ausdruckslosigkeit war wie eh und je in dem Gesicht der jungen Frau. Sie sah sie an und wirkte forschend. Sie wanderte mit ihren Augen den Körper von Akari ab, ehe sie wieder an den Augen hängen blieb. Sie wirkte taff, sie wollte scheinbar nicht, dass andere sie als schwach ansahen, sie wollte wohl auch das Treffen mit dem Kagen hinter sich bringen, um den Mut, den sie aktuell aufgebracht hatte nicht zu verlieren. Ai wollte ihr da auch nicht wirklcih reinschlittern und so wandte sie sich ab und ging dann weiter, stumm und schwieg. Wohl eine Art Bestrafung, aber es zeigte auch ein gewisses Maß an Anspannung bei der ANBU, denn sie wusste nicht so recht, was mit ihrer Freundin passieren würde.
Wirst schon nicht den Kopf verlieren, oder gar dein Leben, also halte den Kopf hoch und bringe es mit Stolz, Würde und Zuversicht zu Ende. Was der Kage dann macht obliegt ihm., sagte sie nun und versuchte mit ihrer ruhigen Stimme die junge Frau ein wenig aufzubauen. Vielleicht klappte es ja, vielleicht auch nicht, nun dies würde sich noch zeigen, aber sie wollte auf jeden nicht, dass Akari die Zuversicht verlor.

Akari wurde von Ai noch einmal kurz vor der Tür des Hokagen auf Waffen hin untersucht und sie blickte dann die junge Frau an. Natürlich trug sie keine Waffen, aber man konnte ja nicht vorsichtig genug sein, oder? Sie wandte sich ab und ging dann zur Tür, höflich wie sie war klopfte sie an, ehe sie dann die Tür öffnete und Akari im Blick behielt.
Entschuldigen Sie die Störung, ich bringe Ihnen die Gefangene, Fudo Akari., sprach Ai nun emotionslos und lies zunächst Akari eintreten, ehe sie dann nach ihr eintrat und die Tür schloss. Sie ging ein wenig nach vorne und nahm Haltung an. Sie blickte den Kagen emotionslos an und ihre Augen ruhten auf dem jungen Mann, der sich dort vor ihr präsentierte, natürlich kannte sie ihn, aus der ANBU-Zeit. Sie wartete nun ab, was kommen würde.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   Mo Jun 27, 2016 1:02 pm

Die Ernennung zum Hokage lag inzwischen zwei Monate zurück. Tenzou hatte sich schnell an diesen Umstand gewöhnt und fing langsam an sich in seiner Rolle wohl zu fühlen. Durch seine damalige Position als Stellvertretender Hokage fiel ihm dieser Umstand auch nicht all zu schwer. Allerdings gab es einige Dinge an die er sich noch gewöhnen musste. Dazu zählte unteranderen das er sein Leben ohne Mayura verbringen musste als alleinerziehender Vater und das ihn jeder in Konohagakure kannte. Normalerweise gehörte er nicht zu der Sorte Mann die im Mittelpunkt stehen musste, aber durch seine Position schien jeder zu wissen wer er war. Manchmal glaubte er sogar, dass es mehr Frauen gab, die nun ein Auge auf ihn warfen und versuchten bei ihm zu Punkten. Die neue Berühmtheit schien attraktiver zu machen? Tenzou ignorierte es gekonnt. Er blieb Mayura treu… auch wenn er schmerzlich erfahren musste, dass sie inzwischen einen Freund hatte. Um ihr nicht im Weg zu stehen, brach er den Kontakt gänzlich ab und beschäftigte sich ausschließen mit kleinen Kinderhüten und großen Kinderhüten. Denn zugegeben war der Posten des Hokage nichts weiter als einen Haufen großgewordener Kinder im Zaum zu halten. Entsprechend blieb die Freude aus, dass er heute darüber entscheiden musste, wie er mit der entflohenen Jinchuriki umgehen sollte. Sie war vor einiger Zeit aus dem Dorf abgehauen, hatte laut seinen Information Sarutobi Ringo vergiftet und sich dann irgendwo abgesetzt. Die Gründe waren für ihn noch nicht offensichtlich. Dennoch hatte Akari nicht gerade ein Stein in seinem Brett. Unteranderen lag es daran, dass sie ihn einmal angegriffen hatte und mit einem Mann kommunizierte, der als sein persönlicher Feind galt. In seinen Augen besaß sie nicht sonderlich viel Verantwortungsbewusstsein gegenüber des Dorfes, was wiederum wieder ein Punkt war, dass er nicht grün mit ihr werden wollte. Für Tenzou stand das Dorf an erster Stelle. Er hätte nicht einmal sein Dorf verraten, wenn das Leben von Mayura dran hängen würde. Allerdings gehörte das auch zu einer seiner persönlichen Züge, die nicht jeder verstand.
Gerade als Tenzou ein paar Berichte zu Seite legte, klopfte es an der Tür. Er hob seinen Kopf von seiner Faust und blickte mit einem grimmigen Gesichtszug zu dem Störenfried. Erst jetzt fiel ihm auf, dass der Termin mit der „Anhörung“ um 10:00 Uhr war und nicht eine Stunde später.
„Kommt rein“, forderte der Mann dann beide auf. Stühle standen nicht bereit und er bot auch keinem einen Platz an. Nach seiner Aufforderung erhob er sich selbst von seinem Platz und fing an ein paar Blätter zusammen zu schieben. Dann umrundete er den Tisch, lehnte sich mit einer Gesäßhälfte an diesem an und verschränkte die Arme provokant vor der Brust. Er blieb aufgrund der Haltung, wie ein Riese dort lehnen. Seine Gesichtszüge wirkten angespannt, ernst und ließen darauf schließen, dass er unglaublich verstimmt sein musste von der Situation. Nachdem die Tür hinter beiden zu war, ließ Tenzou zunächst die Stille wirken. Er sah Akari durchweg an, musterte sie und versuchte ihre Gesichtszüge zu analysieren. Zwar verdeckte sein linkes Auge eine Augenklappe, aber das rechte war weiterhin wachsam und aufmerksam.
„Verlief alles problemlos?“, fragte er dann langsam und wandte seine Augen gemächlich weiter auf Ai. Er löste die verschränkten Arme und griff dann nach hinten auf den Schreibtisch. Dort zog er unter ein paar Akten eine weitere hervor. Mit einem letzten Blick auf Akari öffnete er diese und blickte dort hinein.
„Ich hoffe Dir ist bewusst, dass mehrere Anschuldigungen Dir gegenüber erhoben werden“, sagte er dann langsam und jeder im Raum konnte erahnen, dass er diesmal wirklich Akari meinte. Ai hatte sich immerhin nichts zu Schulde kommen lassen. Er blätterte etwas in der Akte herum, ging ein paar Berichte durch – auch den Bericht über die Vergiftung Ringos.
„Dazu zählen unteranderen tätlicher angriff gegenüber eines Shinobis – was ich dir hoffentlich nicht erklären muss, dass es sich hierbei um die Vergiftung von Ringo handelt“, erklärte er weiter und blickte kurz in ihre Richtung. „Mal abgesehen davon, dass Dir bewusst sein sollte das du als Jinchuriki das Dorf nicht einfach so verlassen kannst und gerade auch als Shinobi du eine gewisse Verpflichtung dem Dorf gegenüber hast... es sei denn du trittst aus dem Dienst aus.“ Tenzou verharrte auf einer Seite, las sie durch und blickte wieder zu Akari. „Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, wie ich mit Dir umgehen sollte. Eine Person, der offensichtlich Konohagakure vollkommen egal ist… die sogar so weit geht einen Kameraden zu vergiften. So etwas brauchen wir hier nicht… und wir beide wissen, dass es nicht das erste Mal ist das du derartig auffällst.“ Er ließ die Worte im Raum stehen, verengte die Augen etwas um sie wieder anzusehen.
„Nenn mir also einen Grund, warum ich nicht veranlassen sollte den Bijuu zu extrahieren, um dich danach einzusperren? Falls du das überhaupt überleben solltest“, fragte er dann leicht provokant und mit einer gewissen schärfer in der Stimme.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   Mo Jun 27, 2016 8:39 pm

Ai war da, dies war schön und auch wichtig für Akari. Natürlich gehörte ihre Freundin derzeit zu ihren Wachen und würde ihre Pflicht tun, aber allein die aktuelle Anwesenheit bedeutete der Gefangenen sehr viel. Dies war ein Gang den Akari nicht alleine gehen müsste und sie folgte schweigend der Führung ihrer Freundin, wie sie auch jeder anderen Person gefolgt wäre, in dieser speziellen Situation, wo es keine andere Wahl gab. Ja, Akari wollte es durchziehen. Nicht nur für sich selbst sondern vielleicht auch für Ai, der sie soviel schuldig war. Denn Akari verdankte Ai diese zweite Chance, diese Möglichkeit sich rechtfertigen zu dürfen und vielleicht nicht hingerichtet zu werden, denn ein aktives Leben mit Ayioma hätte für Akari sicher irgendwann zum Nuke-Nin geführt. Natürlich war nicht Ai für den Tod ihres Liebsten verantwortlich, aber sie war maßgeblich daran beteiligt das Akari nun dem neuen Hokage begegnen sollte. Stolz, Würde und Zuversicht, ob sich diese Worte umsetzen ließen? Akari wusste nicht was sie erwartete, vielleicht war sie die erste Person die Daizen wortwörtlich zerfleischte, zuzutrauen wäre es seiner Gestalt. Doch immerhin schien Ai der Meinung das Akari die Konfrontation überlebte und dies war in den Momenten davor etwas das ihr Zuversicht geben konnte – Ai die mit ihr durch Freud und Leid ging und sich durch nichts überzeugen ließ sich eine neue beste Freundin zu suchen, eine deren Lebenswandel ehrenhafter war. Doch um ehrlich zu sein war schon Akari's Vergangenheit vor der Versiegelung keine Bilderbuchkarriere gewesen – nun vielleicht hatte sie einfach nur Glück mit Ai. Es war verrückt, doch wenn sie wirklich darüber nachdächte wessen Tod sie mehr nachtrauern würde, Ayioma oder Ai, dann wäre die Kurzsilbige die Antwort, obgleich Ayioma auch vieles für ihre Liebe riskiert hatte, doch hätte Letzter nie riskiert für sie Konoha in einem besseren Licht zu sehen. Ai hingegen sah irgendwie die Wahrheit einer Person und nicht nur deren Taten, darum hätte sie auch Ayioma akzeptiert. Am Ende glichen sie sich wirklich nur in zwei Punkten dem 'A' und dem 'i'.
Akari gab lediglich ein wortloses Nicken zur Antwort und versuchte die Worte ihrer Freundin zu beherzigen. Dann standen sie vor der ominösen Tür, diejenige die Akari zumeist für Missionen aufsuchte, hinter der jedoch schon immer etwas Machtvolles gelauert hatte. Sie versuchte in den Berührungen, die nach verstecken Waffen suchten, gleichzeitig etwas tröstendes zu sehen und tatsächlich der Trost trat hinter ihr über die Schwelle.

Hinter ihr der Trost und vor ihr die Irritation. Kein Stellvertreter, sondern der neue Hokage? Zum Glück besaß Akari nicht das Temperament ihrer Adoptivschwester, sonst hätte sie gleich auf ihn zeigen und ihre Enttäuschung rauslassen können. Stattdessen weiteten sich lediglich ihre Augen leicht vor Schreck, denn ER brachte auch nur jeden Hauch einer Vorbereitung durcheinander. Als Notfallstrategie hatte sie irgendwie darauf gebaut Daizen fände sein Gewissen gegenüber der Kreatur die er mit geschaffen hatte, vorausgesetzt natürlich sie hätte Shukaku eine Mitschuld einräumen können, doch dieses schwache Manöver schied ja nun offenbar ohnehin aus – wäre Tenzou damals Hokage gewesen wäre Akari nie Jinjuriki geworden, dessen war sie sich sicher – unabhängig davon welche Rolle Ayioma gespielt hätte, irgendwie waren sie gleich von Anfang an nicht gut klar gekommen und sie wurde das Gefühl nicht los, dass dem auch unteren anderen Umständen so gewesen wäre. Akari versuchte sich zu rüsten, auch wenn sie nicht genau wusste wovor, davor das Tenzou richtig handelte, wie in der Vergangenheit? Er war bereit gewesen sie als seine Schülerin auf zu nehmen, obgleich sie ihn angegriffen hatte. Er hatte versucht zu schützen, obgleich sie dem Terroristen bereitwillig in die Arme lief und er würde auch als Hokage die richtige Entscheidung ihr gegenüber fällen. Woher wollte Ai also wissen das sie dieses Tribunal überlebte?
Doch zunächst die erste Überraschung. Tenzou war kleiner als sein Vorgänger, dies wusste Akari allerdings nur weil sie Daizen hier schon in verschiedenen Posen gesehen hatte und in der Lage war einen Vergleich zu ziehen. Dann folgte die Anklageschrift, oder zumindest ein Teil, Akari war sich sicher das noch mehr dazuzugehörte als lediglich der Verrat und Anschlag auf Ringo, doch es klang eindeutig nach keiner Kleinigkeit. Wäre Akari arrogant hätte sie Ringo die Schuld dafür geben können, immerhin war es ihre Idee gewesen, doch sie konnte es nicht, noch dazu da sie nie daran gedacht hatte ihren Dienst einfach zu quittieren – als ob man sie einfach hätte gehen lassen!
Es ging hier aber nicht darum ob ihre Art das Dorf zu verlassen gut oder schlecht gewesen war, sondern tatsächlich darum das der Initialgedanke falsch war. Ringo hatte es als Ideenaustausch verstanden und Akari hatte daraus Ernst gemacht und nebenbei alle anderen humaneren Ideen weggewischt, wie zum Beispiel auf einer Mission abzuhauen.

Akari schwieg und dann stellte Tenzou die Behauptung auf das Konoha ihr egal war, denn so zeigten es ihre Handlungen. Nein. Nicht nicht nur ihre Flucht, ihre letzten Vergehen, auch zuvor war sie schon verräterisch gewesen, hatte sich mit Ayioma eingelassen, hatte Missionen für heimliche Treffen genutzt und sich irgendwie schlecht gefühlt, weil sie bei der Shukaku-Mission ihrem Freund nicht zu Hilfe geeilt war als sich Arisu's verstorbener Sensei um ihn kümmerte, um den Störenfried. Der Ausdruck das Liebe blind machte traf es nicht einmal Ansatzweise, Akari war nicht nur liebestoll gewesen, sondern eine ganz ordinäre Verräterin die ihr Tun zu ihrem eigenen Vorteil einfach nur verheimlichte und am Ende mit einem Showdown abging. Akari war auch nicht zurückgekehrt, sondern Konoha hatte sie aktiv verfolgt, gejagt und zurückgebracht. Das Motiv Ayioma war im Angesicht dieser Erkenntnis also ebenfalls schwach  und über Tote sprach man ja bekanntlich nicht schlecht – doch wie sie von ihm spräche war vermutlich ohnehin egal.
Wo blieben da die Würde und der Stolz? Jetzt sollte sie einen Grund nennen, etwa um ihr Leben betteln? Reue war ein Grund, aber Reue hielt sie nicht davon ab Ringo und ihre Familie zu verraten und Reue brachte nichts wenn man nur davon sprach und nicht danach handelte. In der Vergangenheit hatte sie viele Konoha-Eigenschaften nicht gezeigt, aber einige waren dabei gewesen. Als Waisenkind war es ihr Ziel gewesen Ärztin zu werden und ihre Shinobi-Ausbildung so zu drehen, dass sie ihren Interessen gerecht wurden und es war geglückt. Gegen Ende ihres Lehrweges was sie Ai begegnet und hatte wie zufällig eine Freundschaft geknüpft die hier durch Akari's eigenen Dummheiten Enden könnte. Sie hatte Ayioma kennen gelernt und sich sofort verliebt. Eine Familie war hinzugekommen und sie war mit ihrem Leben in Konoha glücklich gewesen. Dann war die Entscheidung gefallen sich für einen dieser vielen Glücksmomente dauerhaft zu entscheiden und ihre Wahl war Ayioma gewesen, weil er alles Andere mit ihr nicht hatte Teilen können und weil sie wusste das er ein Feind Konoha's war. Ihre Sicht der Dinge musste einfach Anders sein, weil es ihr Standpunkt war, aber derjenige der über das Wohl einer Gemeinschaft urteilte hatte zumeist alle im Blick. Ja, so waren sie die Hokage: Mai, Daizen und Tenzou. Alles das was Mai besaß mussten wohl auch die Anderen besitzen und ihre Mutter liebte Akari nachgewiesenermaßen immer noch, war dies übertragbar?
Akari blickte nun Tenzou direkt an. Es wurde Zeit für eine Antwort, auch wenn die Liebe zwischen ihnen wohl nicht dazu gehören mochte, denn ihre gemeinsame Geschichte war schnell ins hässliche gewandert und Akari hatte viel dazu beigetragen. Sollte sie also einen Grund nennen. Selbst ihr Codex als Ärztin war kein Grund mehr, den hatte sie bei Ringo gebrochen und zugunsten ihrer Auftraggeberin biegen wollen, wenn sie dies verlangt hätte. “Es gibt keinen. Ein Hokage hat mir den Bijuu anvertraut und es steht einem Hokage zu ihn mir wieder zu nehmen. Soweit ich verstanden habe stehe hier aber ich, der Mensch, vor Gericht und ich denke Shukaku wäre ziemlich sauer schon wieder neu versiegelt zu werden. Ginge es aber nur darum ob ich eingesperrt werde oder nicht, so würde ich keinen Grund dagegen finden. Ich kann nicht behaupten noch ein gutes Mitglied der Gesellschaft zu sein, ich kann nicht sagen meiner Familie Ehre zu bereiten oder meinem Dorf. Ich war nicht einmal eine gute Freundin. Ich urteile schlecht und trotzdem war ein Hokage der Meinung mich zur Jinjuriki zu machen, doch ich denke nicht das die Entscheidung eures Vorgängers hier eine Rolle spielt oder? Ich kann nur sagen, das ich Shukaku nicht missbraucht habe. Als Gefäß habe ich einen kleinen Teil meiner Aufgaben erfüllt.“ Ja, irgendwie war sie dann doch Stolz noch diese Funktion zu haben, diese hatte sie bisher nicht verraten und sei diese nur dem Umstand zu verdankt das Ayioma verstarb, bevor er sich entscheiden musste ob er Akari als Waffengattin haben wollte. So gesehen war sie knapp daran vorbeigeschrammt ihre Funktion als Gefäß zu missbrauchen. Ihre Verpflichtungen als Konoha-Nin hatte sie weggeworfen und so seltsam es auch klang, aber dazu musste sie stehen und von dieser Akzeptanz aus versuchen wieder zurückzufinden.
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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   So Jul 03, 2016 5:45 pm

Die Augen von Tenzou – bzw. das eine noch sehende – waren die ganze Zeit über auf Akari gerichtet. Er wusste nicht, ob er ihr überhaupt jemals vertraut hatte oder gar vertrauen würde. Derzeit sprachen viele Dinge dagegen das Shukaku in ihr bleiben sollte, selbst wenn er dahin gehend „sauer“ wurde. Tenzou besaß selbst zu dem Bijuu kein besonders gutes Verhältnis.
Nachdem Akari anfing zu sprechen, verschränkte er noch einmal die Arme vor der Brust und nahm damit eine ziemlich abwehrende Haltung ein. Auch die Worte der jungen Frau gaben ihm kein Anhalt dazu ihr wirklich mehr Vertrauen schenken zu wollen. Auf seinen Lippen trat ein Lächeln. Eines der nicht besonders freundlichen Sorte. Er schüttelte langsam den Kopf, drückte sich von seinem Schreibtisch ab und umrundete diesen gemächlich.
„Es geht hier allein nur um dich. Mich interessiert weder die Meinung von Shukaku, noch die Meinung meiner Vorgänger. Immerhin muss ich entscheiden, ob die Meinung meines Vorgängers…“, erklärte er und unterbrach sich selbst. Er wollte keinesfalls respektlos über Daizen sprechen. Die kurze Redepause nutzte er um in eine Schublade zu öffnen, eine Schachtel Zigaretten hervorzuziehen und zum Fenster zu gehen. „Nun, ob die Entscheidung gerechtfertigt war Dir den Bijuu zu geben.“ Tenzou schob das Fenster auf, setzte sich auf den Fensterrahmen und steckte sich eine Zigarette in den Mundwinkel. Er suchte nach einem Feuerzeug in seinen Taschen und blickte wieder zu Akari.
„Und ich finde es ist selbstverständlich, dass du Shukaku nicht missbrauchen solltest. Das ist keine Tat für die man ein Preis bekommt. Als man dich auswählte, war es deine Entscheidung diese würdevolle Aufgabe zu übernehmen mit all dessen Konsequenzen und Pflichten. Fast wie Iryounin oder Shinobi zu werden. Wir sind uns alle darüber im Klaren, dass wir Pflichten haben, de wir einhalten müssen ohne das man uns dafür ständig lobt.“ Endlich hatte er sein Feuerzeug gefunden, steckte sich die Zigarette an und hielt sie gleich danach aus dem Fenster raus. Sein Blick lief kurz nachdenklich über Konohagakure hinweg und eine Falte zeigte sich auf seiner Stirn.
„Deine Worte wirken nicht sonderlich reuevoll“, begann er dann und wandte seinen Blick gemächlich in ihre Richtung. Die Zigarette fand seinen Weg in seinen Mundwinkel und er verengte leicht die Augen zu engen schlitzen. „Alles spricht dafür Dir den Bijuu wegzunehmen. Deine Selbstreflexion zeigt zumindest, dass du dich selbst weder als gutes Mitglied der Gesellschaft siehst, noch als jemand der dem Dorf Ehre bereiten könnte. Es mag zumindest gut sein, dass du erkennst, dass du Fehler gemacht hast… aber ich wollte etwas anderes. Einen Grund, warum ich den Bijuu nicht extrahieren sollte. Du hast mir nur mehr Gründe genannt warum ich es tun müsste. Tenzou zog erneut an seiner Zigarette und blickte schlussendlich rüber zu Ai, die er mit einer gewissen schärfe ebenso musterte. Dann sah er zurück zu Akari. Er erwartete nicht, dass sie auf Knien fiel und ihn anbettelte es nicht zu tun. Es ging in dieser Situation darum zu erkennen, ob sie überhaupt sich verändern wollte, ob sie nicht nur ihre Fehler erkannte und dafür gerade stand, sondern ob sie bereit war alles dafür einzusetzen um sich selbst zu verändern. Derzeit erweckte sie eher den Eindruck, dass sie ihre Strafe entgegen nahm und dann…? Tenzou wusste nicht, ob sie danach nicht einfach wieder verschwand. Er wusste nicht, ob sie derzeit nicht gleichgültig sich eine Standpauke anhörte und dann weiter machen würde mit ihren Handlungen. Für ihn war es persönlich eine Gratwanderung an der Stelle die richtige Entscheidung zu treffen. Sollte Akari für ihn jedoch weiterhin nur erkennen, dass sie Fehler machte, wäre es für ihn besser zu sagen, dass er den Bijuu extrahieren sollte. Denn er hasste Glücksspiele.
„Also? Gibt es einen Grund, warum ich Dir den Bijuu nicht wegnehmen sollte? Solltest du ihn allerdings loswerden wollen, kannst du mir gerne noch ein paar Fehler mehr aufzählen die du begannen hast. Ich bin mir sicher, dass es dann ausreicht um mich schlussendlich dafür zu entscheiden“, fügte er dann noch sarkastisch hinzu, steckte sich die Zigarette in den Mund und wartete ab was sie zu sagen hatte. Wollte sie sich überhaupt verändern? Wollte sie, dass man ihr wieder vertraute? Oder wollte sie einfach nur eingesperrt werden?
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   So Jul 03, 2016 9:07 pm

Möglichweise hatte Akari zu sehr mit ihren eigenen Giften hantiert und war noch zu benebelt, doch ihr wollte zunächst nicht in den Kopf was die Frage ob sie Jinju bleiben sollte damit zu tun hatte wieso sie zurückgekommen war oder sich nicht gegen das Einfangen an sich gewehrt hatte. Ayioma war der Grund weshalb Akari gegangen war und wegen ihm war sie nun wieder zurück, dies wäre mit oder ohne ihren Bijuu passiert, obgleich ihr das ganze Wissen und die Kontakte mit anderen Konoha-Jinjuriki hierbei hilfreich gewesen waren und der Sandfloh, welcher auf ihr lebte, war an ihrer Flucht ebenfalls nicht unbeteiligt gewesen. Möglicherweise hatte ihr allein die Tatsache das sie Jinju war die Flucht ermöglicht, doch dann hatte sie ihren Status ja doch ausgenutzt, für ihre persönliches Interesse mit Ayioma zusammen zu sein. Hm, ganz so einfach war die Differenzierung dann wohl doch nicht. War sie seit der Versiegelung egoistischer geworden oder war sie dies bereits zuvor gewesen und hatte nur nicht danach gehandelt? Diese Fragen konnte ein Außenstehender bestimmt besser beantworten oder redete Akari sich hier nur etwas ein? Tenzou wollte eine Rechtfertigung wieso sie Shukaku behalten wollte? Sie hatte dieses Monster inzwischen etwas besser kennengelernt und ihre inneren Gründe ihn loszuwerden und damit den eigenen Tod in Kauf zu nehmen und ihn irgendwie bezwingen zu wollen glichen sich derzeit fast aus – wohingegen sie bei der Versiegelung nur zu selbstbewusst geglaubt hatte ihn für Gutes nutzen zu können und somit sich zur Verfügung gestellt hatte, nur um anschließend der Ernüchterung im Geiste gegenüber zu stehen. Ihr Untermieter hatte einen Hang zur Freiheit und er war viel zugänglicher wenn das Gefäß diesem nachging und gleichzeitig war es auch gefährlicher ihm diese Freiheit zu geben, nur um sein getobe zu beruhigen. Außerhalb von Konoha hatte sie Vor- und Nachteile im Umgang mit ihrem Bijuu kennengelernt und wusste nun auch wie sie die Vorzüge innerhalb eines Dorf-Gefängnisses herauskitzeln konnte – sie würde ihn einfach zwingen, denn der Bijuu brauchte sein Gefäß um Freiheit zu erlangen, sie hatte ihm eine weitere Möglichkeit zum schnöden Gewaltausbruch gezeigt und sie war mit ihm mehrere Monate weg gewesen – dies war das Maximum an Freiheit was ihm je zustehen würde und dies konnte er nicht lernen, wenn sie sich ihn jetzt wegnehmen ließe.

Das was sich Akari gegenüber Konoha und ihrer Familie geleistet hatte schien ihr unverzeihlich und sie hatte auch gehofft sich nicht entschuldigen zu müssen, doch so war es nicht gelaufen. Sie würde sich so oder so ihren Fehler stellen müssen und Tenzou wollte vielleicht einfach nur wissen ob er als neuer Konoka Akari den Bijuu billigen sollte. Ob er diese Frage auch Ringo stellte? Hier stand immerhin nicht der Hokage der sie einfangen ließ wegen ihrem Verrat, sondern ein Neuer der wissen wollte wie es um seine Leute stand. Möglicherweise wollte Daizen sie auch nur nicht sehen, weil er ihre Versuche einer Antwort nicht hören wollte, ihr Verrat diesmal zu groß gewesen war? Doch dies wusste sie natürlich nicht und sein Nachfolger wohl auch nicht. Sie würde sich wohl selbst gegenüber ihrer Familie und Freunden verantworten müssen, für die Handlung für die sie sich schuldig fühlte. Was diesen Hokage betraf war vielleicht nur ihr Mehrwert der Grund sie zu behalten, immerhin hatte sie aufgrund ihrer Antipathie ihn nie besser kennengelernt und die Gründe eines Hokage waren ihr ohnehin nicht einsichtig, auch nicht wieso Daizen sie damals auserwählt hatte. Sie beobachtete wie ihr neuer Hokage sich eine Zigarette ansteckte. Nun zumindest war er in seinem Erscheinen immer noch hart und diesmal ohne seine bessere Hälfte unterwegs. Akari verlagerte ihr Gewicht von einem Fuß auf den anderen und wippte damit leicht, sie war immer noch nervös, denn ihre Antwort hatte nicht genügt, konnte er sie nicht einfach ins Gefängnis stecken und es dabei belassen? Dann würde sie sich nicht rechtfertigen müssen, wäre da nur nicht der Fakt das sie ihren Untermieter verlieren würde und damit einen der wenigen Gründe überhaupt noch nützlich werden zu können, denn im Gefängnis war sie keine Ärztin mehr und für Freunde und Verwandte schwer zugänglich. Einerseits schien ihr ein Gefängnis eine gute Ausrede, aber offenbar genügte dies nicht in Bezug darauf Jinjuriki zu bleiben, denn sie war ja selbst Wärterin für einen Gefangenen. Diese Verantwortung abzugeben ginge wohl tatsächlich nur durch die Extraktion. "Geht es nicht darum? Ich habe meine Pflichten als Shinobi und Iryônin verletzt und rede mich nicht mit einem großer 'aber' heraus. Es ist passiert und liegt in der Vergangenheit. Ich erwarte nicht das man mir verzeiht, denn ich habe schon genug Dummheiten begangen. Ich kann nur versuchen ab diesem Zeitpunkt wieder etwas aufzubauen und zu zeigen das ich mich auch wieder zum positiven verändern kann. Wichtig ist vielleicht das ich mich ändern will. Ich hatte ein Ziel mit meinen Taten und dieses steht nicht mehr zur Option, mir bleibt nur noch die Rückkehr und mir hier wieder etwas aufzubauen." Meinte sie und stellte fest das es doch recht schwer war gerade Tenzou gegenüber Reue zu empfinden, aber er musste sie ja auch gar nicht akzeptieren, trotzdem musste er als Hokage aber wohl wissen das sie sich bessern wollte.

Ihre mögliche Nützlichkeit als Jinuriki konnte sie aber wohl noch hervorheben, das war ja nun nicht ganz so persönlich und sie konnte da durchaus auch etwas positives verlauten lassen, denn es ging ja auch offenbar darum wie nützlich sie noch war. Sie hörte auf mit dem Wippen und stellte sich diesmal respektvoll hin. "Die Frage wegen mir als Gefäß habe ich dann wohl falsch verstanden. Ihr braucht für diese Entscheidung andere Einblicke. Ich habe tatsächlich in meiner Zeit außerhalb des Dorfes gewisse Fortschritte gemacht, eine Distanz die ich als Jinjuriki zum Dorf vielleicht auch brauchte. Konoha hat mir immer geholfen, aber ein Teil von mir konnte nicht darin leben und fühlte sich weggesperrt. Ich war gleichzeitig froh für Hilfe und Schutz und verärgert darüber. Vielleicht habe ich mich als Jinjuriki stärker verändert als Andere, aber ich habe wohl auch viele Sachen intensiver und negativer betrachtet als vor meiner Versiegelung. Die Zeit in Freiheit, in der ich meinem privaten Ziel nacheilte, habe ich auch genutzt um mein Dasein als Jinjuriki besser zu verstehen, es war nicht mehr so als ob das ganze Dorf mich überwacht und darauf wartet ob ich Risse bekomme und ich war nicht mehr dafür verantwortlich jede Kleinigkeit zu melden. Jedenfalls haben wir die Zeit genutzt und ich will nun versuchen innerhalb von Konoha als Gefäß besser zu funktionieren." Sie musste aufhören abzuschweifen und zum Punkt kommen, vielleicht war es auch nur ihr Mund der immer noch erzählte, denn ein anderer Teil von ihr bemerkte fasziniert, dass es in ihr ruhiger war, kein Drang ihrem neuen Hokage gleich an die Gurgel gehen zu wollen, nur weil er sie böse anschaute. "Ich bin der Meinung besser geeignet zu sein als damals und besser als jemand der neu hineingeworfen wird. Ich habe eine bessere Kontrolle und werde als Gefäß weniger Probleme bereiten als zuvor und ich kann meinen Nutzen daraus ziehen, den ich Konoha zur Verfügung stellen möchte – im Gegensatz zu den leeren Versprechungen von früher. Ich bin sicherer geworden als Jinjuriki und ich möchte mit der Hilfe und den Mitteln von Konoha mehr herausholen. Auch möchte ich mir wieder einen Nutzen erarbeiten, denn diese Kontrolle ist eines der wenigen Dinge die ich nicht verlieren konnte, da ich sie zuvor nicht besaß." Akari war frei gewesen, sie war ausgerastet und Shukaku hatte die Grenzen und Möglichkeiten seiner Gefangenschaft kennengelernt und akzeptiert, denn mehr würde er ohne sie nicht erreichen, ihr Tod machte ihn nicht noch freier, sondern nur anfällig für eine erneute Gefangenschaft, die weniger angenehm sein könnte.
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   So Jul 03, 2016 9:35 pm

Ai blickte die ganze Zeit über gleich drein, das kleine Mädchen rührte sich nicht, sie lauschte den Worten und doch wollte sie etwas sagen, es brannte auf der Zunge und dann kamen zunächst die beiden Antastungen zwischen Akari und Tenzou. Sie wartete ab und dann jedoch richtete Tenzou das Zepter weiter und wollte Ais Meinung wissen. Sie blickte kurz den Kagen groß an, ehe sie dann jedoch ihm zunickte, ohne zu lächeln, ohne eine Wimper zu verziehen.
Ich danke Ihnen für das Wort., sagte sie nun und blickte dann kurz zu Akari, ehe sei dann wieder den Hokage anschaute. Sie fixierte ihn fest in ihrem Blick und atmete tief durch.
Ich hatte bislang lange die Akten studiert und habe sie als Person studiert, ich habe mir mein Bild über sie gemacht, in alle der Zeit. Sie hatte sich nicht gewehrt, seit sie wieder hier ist, sie hatte sich brav und sehr gefügig erwiesen. Sie wusste, dass sie einen Fehler machte, und sie würde auch für die Konsequenzen gerade stehen. Eines jedoch ist zu bdenken, ob sie nun ein gutes Gefäß ist, oder nicht, sie ist das aktuelle Gefäß des Ichibis, und das bedeutet, sollte ihr dieser extrahiert werden, so wird sie sterben. Sie zeigt aktuell das sie erwachsen genug ist sich einzugestehen, dass ihr Verhalten falsch war und zumindest beteuert sie, dass sie sich ändern möchte, was ich ihr auch glaube. Man sieht den unabdingbaren Willen in ihren Augen, sie hat ihn in sich, das was einen jeden Konohashinobi ausmacht, sie hat den Willen des Feuers in sich und dieser ist nicht zu bändigen. Und haben wir nicht schon viel schlimmeren Verbrechern in der Vergangenheit vergeben? Ich finde, es sollte relativiert werden und man sollte sich auf einer gewissen Basis treffen. Ich pflichte Ihnen bei, Hokage'sama, dass Fudo Akari Fehler gemacht hat, und das nicht gerade viele, doch ich würde ihr dafür nicht das Leben nehmen wollen, sondern ich würde ihren Rang reduzieren, ihr die Arztlizenz entziehen und sie unter eine Rund um die Uhr Beobachtung stellen. Fudo Mai wurde ebenfalls wieder eingegliedert nach ihrem Vergehen, und auch dem Kampf gegen Ihren Vorgänger. Sie bekam die Chance, denn auch sie hatte den Willen sich ändern zu wollen und eben diesen Willen sehe ich in dieser jungen Dame., sprach sie nun monoton und wirkte auch weder aufgeregt, doch sie konnte es nicht ertragen, dass man Akari ihr nahm, sie würde dafür kämpfen und so hoffte sie auf die Humanität des Hokagen, dass er ihre Standpunkte nachvollziehen konnte, dass er sah, was Ai in ihr sah, ok nicht genau, was Ai in ihr sah, sondern, was Ai öffentlich in Akari sah. Sie atmete noch einmal tief durch.
Verzeiht, ich habe mich zu weit aus dem Fenster gelehnt, doch auch wenn ich nur einen Abschluss in der Psycholgie habe, so habe ich auch den Eid geleistet ein Leben retten zu wollen, welches vor mir liegt und eben dieses Leben ist aktuell Akari. Ich könnte es nicht verantworten sie ins offene Messer laufen zu lassen, denn in meiner Weltanschauung ist auch Konoahgakure nicht ein Dorf, welches seine eigenen Bürger abschlachtet., sagte sie nun und blickte ihn weiterhin an. Immernoch starr, immernoch leblos und ohne Emotionen, ihre Stimme spiegelte das Selbe wider.
Darüber hinaus gibt es einen Grund, weshalb sie sich nie wirklich eingelebt hatte in Konoha, weshalb sie keine richtige Bindung bekommen hatte. Sie wuchs isoliert auf, alleine, ohne Eltern, im Waisenhaus, sie sehnte sich nach einer Familie und fand im Laufe der Zeit lediglich jedoch einen Mann, welcher ihr eine Welt außerhalb Konohas zeigte und sie damit lockte. Da sie keine wirkliche Bindung hatte zu irgendwem ging sie dann der Person hinterher, zu der sie die stärkste Bindung hatte und diese machte sie blind für ihr Umfeld. Der Einfluss danach der Familie Fudo wuchs und doch reichte er noch nicht aus um ihr das zu geben, was sie brauchte, ein Gefühl von Daheim, von Zuhause, von einer Schwester, einer Mutter, die sich für sie einsetzten. Ich bin mir sicher, dass sie mehr als einmal hier waren um für sie einzustehen, ohne, dass Fudo Akari davon weiß., sagte sie und endete nun. Ja, es lag Akari noch ferner, dass sie wirklich ein Teil Konohas war, doch dies konnte sich ändern, wenn sie ein vertrautes Umfeld endlich hatte, ein geregeltes Umfeld, in dem sie sich einleben konnte.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   Mo Jul 04, 2016 9:07 pm

Eigentlich hasste der Hokusai solche Unterhaltungen. Er war nicht der Typ Mensch, der normalerweise sich lange Erklärungen anhörte, sondern sofort entschied was er tat. Mit dem Amt des Hokage wurde ihm jedoch immer mehr bewusst, dass er nicht einfach ohne Erklärungen handeln konnte, sondern das er Begründungen vorlegen musste. Um etwas ruhiger zu sein und die Geduld wirklich aufzubringen, zündete sich der Mann eine Zigarette an und lauschte den Worten von Akari. Er war sich nicht sicher, ob Akari wirklich Interesse daran besaß Bijuu zu bleiben. Geschweige denn ob ihr bewusst wurde, dass sie sterben konnte dabei, wenn sie den Bijuu entfernten?
„Hier geht es nicht nur darum, dass du dich falsch Verhalten hast“, lenkte der Mann kurz ein und nahm einen großen Zug von seiner Zigarette. „Es geht hier vor allem darum, dass ich den Teufel tun werde dir den Bijuu zu lassen, wenn ich merke das du nicht hier sein willst, nicht bereit bist aus deinen Fehler zu lernen oder das du anfängst zu verstehen, dass die Jinchuriki Aufgabe nicht ein Bonsai-Baum-Hobby ist“, sagte er und verengte wieder die Augen. Er empfand es nicht als positiv zu hören, dass sie nur zurückkam weil sie ihr eines Ziel nicht erreichen konnte. Das würde bedeuten, dass sie es nicht aus freien Stücken getan hatte. Zunächst schwieg er jedoch und hörte den Worte von Akari weiterhin zu. Allerdings unterbrach zunächst Ai die Unterhaltung, sodass Tenzou seinen Blick umschwenkte zu ihr. Er verengte die Augen, drückte die Zigarette an seinem Stiefel aus und warf sie in den vorgesehenen Aschenbecher. Schweigend vermittelte er ihr, dass sie sprechen durfte. Nachdem ihre Ausführung endete, musterte er Ayumi einen Moment. Dann drückte er sich vor der Fensterbank weg.
„Zunächst einmal sollte Euch bewusst sein, dass ich nichts darauf gebe, was ich von außen sehe oder erkenne. Der Schein trügt wie bekannt oft“, erklärte er in einer ruhigen Ernsthaftigkeit, während er gemächlich zu seinem Tisch zurück schlenderte. „Hier geht es auch nicht um die Art der Bestrafung. Das wird später meine Entscheidung sein. Ich möchte mich nur vergewissern, dass Akari sich bewusst darüber ist, dass sie nicht tun und lassen kann was sie will.“ Seine Augen richteten sich auf sie. „Dir sollte bewusst sein, dass du eine große Verpflichtung trägst als Jinchuriki. Es mag sein, dass der Ichibi in deinem Körper haust, aber du trägst eine Art von Verantwortung, die nicht einmal ich habe“, sagte er in einem besonders harten Tonfall und umrundete nun seinen Tisch. Wieder lehnte er sich mit dem Gesäß an die Tischplatte. „Es gibt Menschen, die den Bijuu haben wollen. Wärst du denen in die Hände gelaufen, hätten sie dich nicht nur umgebracht, sondern den Ichibi gegen uns einsetzen können“, erklärte er und sah dann langsam zu Ayumi rüber. „Und es mag sein, dass Fudo Mai ebenfalls Fehler gemacht hat, aber ihr Fall ist mit den von Akari nicht vergleichbar. Akari trägt den Bijuu in sich, um uns alle zu schützen. Unser Leben liegt in ihren Händen und ich werde nicht dabei zu sehen, wie sie dieses Leben durch naive Entscheidung wegwirft.“ Tenzou verengte die Augen. Daraufhin entschuldigte sich Ai, die erklärte das sie wohl Menschen Leben retten wollte. Eigentlich waren sie beide hier um Menschenleben zu retten. Tenzou spielte nur die böse Rolle des Wolfes, der das Lamm fraß, wenn es sich falsch verhielt.
„Es ist wahrlich löblich, dass du sie beschützen möchtest“, erwiderte der Hokusai dann in ruhiger Stimme und sah wieder zu Akari. „Aber sie sollte durchaus selbst in der Lage dazu sein ihr eignes Leben zu schützen.“
Der neue Hokage blickte zurück zu Ayumi, die erneut dazu ansetzte eine Erklärung für das Verhalten von Akari auf den Tisch zu bringen. Tenzou war sich nicht sicher, ob er die tragische Geschichte wirklich hören wollte. Er atmete tief durch, rieb sich über die Stirn und schloss seine Augen, während die Stimme von Ai zu ihm drang. Normalerweise hörte er nicht so lange jemand zu, aber er zwang sich zu der Zeit. Denn diese Entscheidung war wichtig zu treffen.
Zu diesen Worten pflichtete auch Akari noch bei. Diesmal mit einer Antwort auf seine Frage, welchen Grund es gäbe ihr den Bijuu nicht wegzunehmen. Zumindest klang es positiver als davor und Tenzou konnte wirklich langsam auch hoffen, dass sie es ernst meinte. Dennoch ging ihm die Unterhaltung schon fast schon zulange. Er war bekannt dafür kein großes Herz zu besitzen, aber zumindest besaß er Menschlichkeit.
Nachdem Akari endete, schwieg Tenzou kurz, rieb sich mit den Fingern über die Stirn und vertrieb so hoffentlich seine Kopfschmerzen. Viel zu viel Gefühlsgedöns für seinen Geschmack, aber eine Entscheidung konnte er dadurch leichter treffen. Er drückte sich von dem Tisch, kam langsam ein paar Schritte näher und blieb dann groß vor den Frauen stehen.
„Gut… ich möchte das ihr beide mir jetzt zuhört“, sagte er in einem recht, grimmigen Tonfall. Sein Auge huschte von einem zum anderen.
„Ich werde Akari genau eine Chance geben – nicht mehr – nicht weniger – zu zeigen, dass sie als Jinchuriki nicht vollkommen versagt hat“, erklärte er und blickte zu der Frau mit den türkisen Haaren. „Wenn du versagst, wird mich nicht einmal mehr der Wert deines Lebens davon aufhalten Dir den Bijuu wieder abnehmen zu lassen. Denn ich glaube du hast eine Sache noch nicht verstanden“, brummte er, kniff die Augen etwas zusammen und taxierte sie so mit einem festen Blick. „Du übernimmst eine große Verantwortung für das Volk von Konohagakure. Der Bijuu ist in Dir versiegelt, genau aus einem Grund… damit er nicht hier draußen rum wütet und Menschen tötet. Du schützt uns davor, dass wir keine Probleme haben. Wenn du diese Verantwortung nicht tragen kannst oder nicht in der Lage bist zu verstehen, dass es nicht die ganze Zeit um deine Bedürfnisse gehen kann, ist es besser das du es jetzt sagst.“ Wieder folgte Stille. „Du wirst noch sehr oft in die Situation kommen in dem du deine eignen Entscheidungen nicht vor der Aufgabe des Jinchuriki stellen kannst. Es geht nicht, dass du heute Jinchuriki und morgen normale Shinobi sein willst. Das wird nicht funktionieren… . Das einzige was funktionieren wird, ist das man Dir mit der Zeit mehr und mehr Vertrauen schenkt. Das man aufhört sich Sorgen zu machen, dass du im nächsten Moment ausbrichst oder verschwindest. Dieses Vertrauen hast du derzeit zugegeben nicht. Es wird für dich schwer sein und es wird viel Nerven kosten, aber ich lege Dir nahe, dass du deine gesagten Worte wirklich auch umsetzt.“ Tenzou legte seine Hand auf ihre Schulter, drückte sie kurz und ging dann langsam rückwärts. Das war nur ein kurzer Schimmer von Gefühl das er ausstrahlte, mehr gab es nicht!
„Du wirst Jinchuriki bleiben. Streng dich an… . Trotz allem wirst du eine angemessen Bestrafung bekommen.“ Langsam, fast schalkhaft legte sich sein Blick auf Ai. Man konnte erahnen, dass es nichts gutes hieß.
„Und wer könnte das nicht so gut Unterstützten als deine größte Verteidigerin?“, säuselte er mit einem kleinen Anflug von Sarkasmus. Er lehnte sich wieder zurück an den Tisch.
„Ayumi wird in den nächsten Monaten auf dich aufpassen. Du wirst nicht eine Sekunde ohne sie irgendwo hingehen… und sei es das du den Müll raus bringst.“ Tenzou schnalzte leise mit der Zunge. „Solltest du in der Zeit nur einmal diese Regel brechen, werde ich es wissen und dann wirst du ein Problem haben.“ Tenzou verengte wieder die Augen. „Wir ihr das macht, bleibt Euch überlassen. Aber ich werde es wissen, wenn ihr mich verarschen wollt.“ Der Hokusai hob warnend den Finger. „Außerdem werdet ihr beiden für drei Monate auf die Akademie gehen, um dort noch einmal zu lernen, was die Grundzüge eines Shinobi sind.“ Seine Augen richteten sich auf Akari. „Du wirst noch einmal die Prüfung der Genin ablegen und danach erst einmal in diesem Rang verweilen. In der Zeit solltest du trainieren und versuchen dich selbst zu finden. Damit du nicht Arbeitslos bist, kannst du weiterhin im Krankenhaus arbeiten. Allerdings nicht praktizierend, sondern als Pflegerin. Du kümmerst dich um Menschen… knüpfst soziale Kontakte und redest mit ihn, damit du eine Vorstellung davon bekommst, was du denjenigen antust, wenn du derartig dich verhältst.“ Er zwinkerte leicht. Nicht aus Freundlichkeit, sondern eher aus Boshaftigkeit. Wenn er strafen verteilte, dann wohl richtig. „Genau ein Jahr bekommst du, dich zu beweisen. Ich werde meine Augen auf dich haben und denk daran, nur weil ich nichts sagen, heißt es nicht, dass ich nichts weiß.“ Der Mann wandte sich herum, lief zu seinem Tisch und ließ sich auf seinem Stuhl nieder.
„Gibt es Fragen?“
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   Di Jul 05, 2016 9:19 pm

Es ging nicht darum das sie sich falsch verhielt? Ja worum ging es denn dann? Akari hatte berichtet worin sie ihre Schuld sah und wofür sie Wiedergutmachung leisten wollte, dies war ihr wichtig. Erst jetzt bemerkte sie das es ihr derart wichtig war, dass sie stur über nichts anderes redete und nur der Mangel an Anteilnahme von Seiten des neuen Hokage und die ewige Betonung ihres Bijuu mochten dazu führen, dass sie endlich kapierte was eigentlich gemeint war.
Dann begann sie sich im Hinterkopf Gedanken darüber zu machen, wie ihre passende Antwort auf die tatsächlich gestellte Frage aussehen sollte. Es waren Monate gewesen und ein paar Tage im Gefängnistrakt und nirgendwo hatte sie sich ernsthaft Gedanken darüber gemacht das sie Ihn behalten könnte. In ihrer Überlegung hatte die Extraktion immer zum Bestandteil der Strafe dazugehört, auch wenn es die schlimmste Strafe war die sie sich hatte ausmalen können und somit dachte sie auch eher selten darüber nach. Bisher war es ihr nur einmal vergönnt gewesen sich aktiv für ihre Rolle zu entscheiden und zwar bei der Versiegelung und alles weitere war passiert. Sie war unter Bewachung gestellt wurden, es wurde verlangt das sie ANBU um sich duldete, sie sollte irgendwie damit klarkommen was aus ihr geworden war und sie sollte einer Verantwortung gerecht werden, derer sie sich nie wirklich bewusst war. Es war vielmehr wie Tenzou-sama es zuvor so schön formulierte, es war selbstverständlich das sie Shukaku nicht missbrauchte und ebenso war es doch auch selbstverständlich, dass sie als Gefäß alle anderen vor dem Monster schützte – ein Pflichtwissen das mit dem Siegel in jeden Jinjuriki eingebrannt wurde oder? Sollte dies ihr Verbrechen sein, dann hatte sie mit dem Bruch schon wenige Tage nach der Versiegelung angefangen, dann stand Ayioma überhaupt nicht zur Debatte, zumindest nicht jener Geliebter weshalb sie das Dorf verlassen musste. Dann gab es nur die im Dorf, welche sie schützen musste und die außerhalb die terroristische und verlockende Taten hinterließen um sie heraus zu ködern und sich das Gefäß anzueignen. Allerdings hatte es all diese Aktionen ihrer Person wegen nur gegeben weil sie überhaupt in Konoha gewesen war – draußen war es durchaus möglich gewesen nicht auf großen Fuß zu leben, weil es Personen wie Epona gab die auch nicht zu viel hatten wissen wollen. Umgedreht hatte sie im Dorf auch nie verheimlicht wer sie war und wohl auch so getan als wüsste sie um ihre Aufgabe, die für sie persönlich darin bestand sich nicht von Shukaku kleinkriegen zu lassen. Natürlich hatte Akari immer geahnt das auch Ayioma sie irgendwie benutzen wollte, aber da sie sich schon lange vorher kannten und geliebt hatten, war sie immer davon ausgegangen das schon irgendwie regeln zu können – wozu es ja dann ohnehin nicht gekommen war. Was war dann ihr Verbrechen? Naiv war sie schon vor der Versiegelung gewesen und ihre Verantwortung hatte bisher immer darin gelegen alles für ihre Patienten zu geben, im Notfall auch ihr Leben. Diese Einstellung war also nativ? Es waren doch ganz normale menschliche Fehler! Sie hatte sich von einem Terroristen mit dem Leben von Konoha-Nin erpressen lassen, was zu ihrer Entführung geführt hatte und sie hatte wegen der großen Liebe ihre Heimat verlassen. Es war naiv, aber doch auch menschlich. Irgendwo war sie doch immer noch ein Mensch oder nicht? Vielleicht hatte sie ja auch einfach nur alle beschützen wollen indem sie das Dorf verließ, welches sie sonst mit ihrer Anwesenheit gefährdete? Ob der Hokage zur Übertreibung neigte? Ein Bijuu in einem menschlichen Gefäße wurde doch ein wenig zahmer, denn er konnte nicht so einfach benutzt werden, der menschliche Körper und das Siegel waren Hürden die es zu überwinden galt. Gut möglich das Akari selbst keine große Hürde darstellte und sie machte es Nutznießern auch recht einfach mit ihrer naiven Art, aber wer jemanden zum Jinjuriki machte musste auch damit Leben was dadurch erschaffen wurde.
Passend zum Thema drang im Hintergrund die Stimme von Ai in ihre Gedanken, die gesprochenen Worte. Der Wille des Feuers? Das Mai, im gewählten Beispiel, diesen Willen besaß schien ohne Zweifel doch Akari? Besaß sie nicht vielmehr den Willen des Benzinkanisters? Eine Kappe und ein Zünder trennt sie davor zum Waldbrand zu werden und man musste nur zugreifen um sie mitzunehmen. Der Vorschlag von Ai man sollte ihr die Arztlizenz entziehen gefiel Akari natürlich nicht, aber dagegen konnte sie nicht auch noch argumentieren, nicht wenn es ohnehin keine Rolle spielte. Blieb noch die Möglichkeit das das Beispiel Mai die Stirnfalte des Hokusai etwas glättete, jedoch war andererseits Mai zuvor und anschließend immer musterhaft gewesen, was bei Akari kaum gesagt war.
Kurz darauf musste sie sich ein Lächeln verkneifen, denn es freute Akari ungemein das Ai da war und sie beschützen wollte – obgleich der amtierende Hokage neben böser Worte bisher noch nichts Schlimmes getan hatte, immerhin lebte und atmete Akari noch und er hörte ihr zu, auch wenn ihre Aussagen nicht die waren die er hören wollte. Sein Kommentar? Akari sollte sich selbst verteidige können, weil sie ja auch alleine so wunderbar klar gekommen war. Alleine hatte sie 20 Jahre lang versucht eine Familie oder Menschen die sie liebten und umgedreht zu finden. Einer ihrer besten Versuche im Alleingang war es gewesen einem angehenden Rettungsmediziner die Freundin fast auszuspannen, weil sie eifersüchtig auf deren Beziehung war! Erst als sie Ai kennenlernte wurde es besser, denn sie war nicht mehr allein und Entscheidungen konnten gemeinsam bearbeitet werden, allein gäbe es in Akari's Leben keine Rose, keine Fudo's und keine Versiegelung. Ayioma war hingegen eine Entscheidung welche sie alleine getroffen hatte, denn es war praktisch schon zu spät gewesen als sie ihrer Familie und Freundin von ihm erzählte. Konoha war eine Gemeinschaft und sie wollte nicht alle alleine schützen müssen! Sie wollte nie alleine sein. Sie wollte zu Ayioma um nur einen Menschen haben zu müssen, aber einen den sie liebte und sie fühlte für ihren Verrat ihre ganz eigenen Schuld, weil sie die Menschen die sie mochte verletzt hatte. Sie sollte sagen wieso sie ihr Monster behalten wollte? Sollte er doch sagen wer es sonst haben wollte! Allerdings war Akari dafür nicht aufmüpfig genug und auch wenn sie, nach dem Ratschlag von Ai, tapfer war und es durchziehen wollte, irgendwo hatte sie doch Angst davor zu sterben weil sie Jinjuriki war – sei der Grund nun der erfolgreiche Ausbruch oder die Extraktion.

Also erzählte sie wieso sie Shukaku doch behalten wollte, als wäre er ein liebgewonnenes Schoßtier das nur richtig erzogen werden sollte. Sie erzählte das sie ihm Auslauf geben musste, aber auch vor hatte ihm Tricks beizubringen, um ihn sich nützlich zu machen, ihn vielleicht zum Rettungshund oder doch zum Wachhund auszubilden? Schlagartig erinnerte sie sich an längst vergangene Worte von Tenzou, dass er sie bekämpfen würde, wenn sie zuließe das ihr Monster ausbräche oder wenn sie zu schwach wäre? Sie bekam es nicht mehr zusammen und es war wie aus einer anderen Zeit, es mochte gar wer anders gesagt haben. Etwas genauer erinnerte sie sich wiederum daran, dass Shukaku bei der Verhandlung mit ihren ersten Entführern gedroht hatte er würde handeln wenn sie es nicht täte, woraufhin sie dann doch handelte und erfolgreich die Flucht antrat.
Dann zog der Hokage das Wort an sich, immerhin war es frei genug gewandert und sprach Worte die Akari schon an Wunder glauben ließen oder alternativ ihre Überzeugungskraft oder respektive die von Ai. Eine letzte Chance? Akari traute sich kaum ihre Erleichterung zu zeigen, meinte er dies genauso ernst wie die Überlegung Akari den Bijuu wegzunehmen? Akari wartete dann doch lieber auf die Begründung dahinter, denn immerhin betrieb sie ja ein Hobby mit etwas mehr Verantwortung. Gespannt begann sie darauf zu warten was er sagen würde, was wäre die passende Strafe dafür das sie ihre Aufgaben als Gefäß nicht ernst nahm? Dafür das sie fahrlässig handelte und Ringo, die Trägerin eines Monsters, für ihre Zwecke nutze, ging es darum? Das sie Ayioma in die Arme lief und er sie ausnutzen könnte? Er wollte ihr eine Chance geben sich zu beweisen? Eine letzte Chance? Er, der ihr offenbar nicht zutraute diese Chance zu nutzen, denn Akari wusste nicht einmal bis er es aussprach, was er überhaupt meinte. Die sprachliche Ohrfeige fand ihr Ziel. Sie hatte Shukaku auch ein paar Stockwerke höher aufragen gesehen, natürlich wusste sie welche Gewalt dank ihr nicht mehr wütete, sie war dabei gewesen wie hochrangige Shinobi ihn einfangen konnten, manche nutzen dabei große und vielleicht auch letzte Kräfte, denn Akari war nur der Zuschauerplatz vergönnt gewesen. Der Hokage schaute sie mit festem Blick an? Ja, dann schaute sie doch glatt mal zurück! Insgesamt war es doch nur einmal um sie und Ayioma gegangen, es hatte sich nur Jahre hingezogen und wenn sie egoistisch war passte sie ja gut mit Shukaku zusammen! Ein Teil von ihr überlegte tatsächlich die Zähne zu fletschen, da passte die Frage doch super, wieso war sie überhaupt zurückgekommen?!
In der folgenden Stille sprach Akari nicht und zeigte auch nicht ihren Unmut darüber das sie sich beleidigt fühlte, denn sie wusste das sie nur zu gerne auf ihn als Person sauer wäre und genau dies durfte sie nicht sein, nicht wenn sie ihre eine Chance gleich am Anfang ungenutzt aufgeben wollte.
Dann folgte der Lehrsatz. Er negierte einfach so ihre Gedanken zu dem Thema das sie ein Mensch wäre? Davon abgesehen wollte sie ohnehin nie ein normaler Shinobi sein, sie war Ärztin – doch sie war ein Gefäß. War sie noch soweit menschlich das sie keine Sache war die gestohlen und verkauft werden konnte, aber sie sollte ihre Sicherheitsfunktion oben anstellen, ein menschliches Gefäß? War dies etwa das Opfer das sie bringen sollte? Darin würde sie sich tatsächlich erst noch einleben müssen. Akari musste lernen sich ihrer Rolle sicher zu sein und sich nicht davon abbringen zu lassen, nicht einmal durch die Liebe ihres Lebens. Sie müsste irgendwie so sicher werden, dass sie selbst dem Tod etwas entgegen setzen konnte, denn nach dem was er da sagte bedeutete der Tod lediglich das sie verantwortungslos gewesen war. Was bedeutet dies für ihr Bild als Ärztin, sofern sie überhaupt noch eine war?
Als er seine Hand auf ihre Schulter legte beschämte es sie leicht, sie hatte noch nichts getan um ihm zu zeigen das sie diese Chance verdiente, fast kam es ihr vor als hätte sie sich diese nur durch gut gewählte Worte erschlichen. Sie war bereit gewesen eine Strafe anzunehmen aber nicht ihre eigentliche Verantwortung.

Ihre Strafe beinhaltete Stubenarrest und Ai sollte sie überwachen. Nun zumindest war Ai keine schlechte Wahl für ein unzuverlässiges Gefäße, sie hatte bewiesen das ihre Siegeltechniken exzellent waren und davon abgesehen musste Akari die Regeln einhalten – es stand nicht zur Option auch nur einmal abzuweichen. Trotzdem war da immer noch die alte Angst, was wenn Akari wirklich die Kontrolle verlöre und Konoha darunter leiden musste? Doch so zu denken war falsch, denn es brachte nur Rissen in denen sie solche Entscheidungen fällte wie das Dorf zu verlassen um sich nicht um andere kümmern zu müssen. Der Hokage schaffte es indirekt selbst Ai so aussehen zu lassen als wäre sie nicht ganz aufrichtig oder könnte es sein, aber vielleicht kam es Akari auch nur so vor. Akari nickte lediglich als sie da hörte das sie ihre Genin-Prüfung wiederholen sollte und nochmal zur Schule musste – genau zur Akademie, den Ort den sie schon damals wie die Pest liebte, nun diesmal musste sie wohl wirklich ernsthaft die Grundausbildung durchstehen, denn sie konnte sich nicht mit ihrer Zweitarbeit ablenken, sie war bereits ausgebildete Medic-Nin. Außer.....er folgte Ai's Rat und nahm ihr die Lizenz weg? Als Pflegerin hätte sie ja noch genug Zeit zum lernen! Dieser Neuanfang gefiel ihr spontan erst mal gar nicht. Das einzig gute schien, dass Ai sozusagen mit ihr verbunden war und Akari ihren Selbstfindungstripp diesmal in Konoha durchführen sollte. Zumindest passten die Strafen zueinander, war sie doch auch nur Chu-Nin geworden damit ihr als Ärztin mehr Respekt entgegengebracht werden würde, als Pflegerin konnte sie durchaus auch Ge-Nin sein, vorausgesetzt sie schaffte die Prüfungen, immerhin wäre dies in ihrer bisherigen Laufbahn ihr 3. Versuch. Na hoffentlich hatte sich seit ihrer Schulzeit nicht zu viel geändert und Ai wäre wohl dabei, als Schülerin, als Seinsei? Zumindest würde sie ihren Hokage nicht im Unterricht haben, ein kleiner Trost. Alles in allem war die Strafe recht einfach. Pflegerin war sie den Großteil ihrer Kindheit gewesen, aber nicht unter dem Aspekt den sie jetzt erfüllen sollte. Die Prüfungen traute sie sich auf jeden Fall zu, aber das Krankenhaus? Es klang auf jeden Fall einfacher als es war. Sie sollte also mehr soziale Kompetenz erlangen und der Hokage durfte weiterhin grummelig schweigen? Offenbar sein gutes Recht und auch egal, denn im Moment wäre sie nur froh hier raus zu kommen. Und die Fragestunde? Sie überlegte diese Ai zu überlassen, doch vielleicht antwortete der Hokage auf direkte Fragen ja auch direkt?

“Was ist mit meiner Familie, darf ich bei ihr wohnen, wollen sie mich zurück? Und was ist mit Daizen-sama? Ich dachte eigentlich ich werde ihm vorgeführt. War das zu frech? Vermutlich, aber sie hatte fragen wollen und diese Frage geisterte ihr schon im Kopf herum seit dieses unangenehme Gespräch begonnen hatte.
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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   Do Jul 07, 2016 7:58 am

Ai stand dort und lauschte den Worten des Hokage, ja was sollte und wollte sie denn glauben, wenn sie das hörte? Immerhin war es doch die junge Frau, also Akari um dies hier ging und Ai hatte sich für diese junge Frau eingesetzt, für ihre beste Freundin, ein Umstand, den der amtierende Hokage nicht wusste, ein Umstand, der vorzugsweise geheim bleiben sollte. Sie wusste, dass sie in ihrer Wohnung auch ein wenig für sich sein konnten dann, also nur sie und Akari. Natürlich würden die ANBU in der Nähe oder gar auf dem Dach herumlungern, oder vor den Fenstern, doch dies war ein Umstand, den Ai nicht wirklich störte. Sie war immerhin geübt darin solche Dinge zu ignorieren. Hatte sie doch das Stalking ihres Erzfeindes hinter sich gebracht. Ja, Shogu war schon lange nicht mehr aufgetaucht, ein wenig zu lange für ihren Geschmack, aber das tat hier nichts zur Sache.

Akari wurde herabgestuft im Rang, sie bekleidete nun den einer Akademistin wieder und sollte die Ge’ninprüfrüfung absolvieren, doch dem nicht genug, Ai sollte ebenfalls zur Akademie gehen, naja wenigstens wurde Ais Rang ihr nicht aberkannt, sondern sie durfte weiterhin Jô’nin / ANBU bleiben. Es zeigte sich reine Regung auf dem Gesicht der vermeindlich Jüngeren und sie sah den Hokage neutral an.
Ich denke sie sollte nicht bei ihrer Familie leben, denn es könnte zu Problemen führen. Ich würde ihr ein Zimmer in meiner Wohnung anbieten und sie in der Zeit ihres Beweisens so in meiner Nähe halten. Ich werde sie zur Akademie begleiten und dann wahrscheinlich auch in das Ge’nin-Team nehme ich an, oder haben Sie dort andere Vorstellungen? Meiner Aufgabe werde ich so wie sonst auch gewissenhaft und strukturiert angehen und erfüllen. Ich bestätige, dass ich auffallendes Verhalten dokumentieren werde und sofortig melden werde., sagte die junge Frau und Akari kannte sie gut genug um zu wissen, dass es vielleicht sein mochte, dass sie ihre Aufgabe erfüllte, aber sie wusste auch, dass die Toleranz Akari gegenüber deutlich höher lag, als man es glauben mochte. Die junge Frau wartete nun die Antwort des Hokage ab und wenn es keine weiteren Fragen gab, gab es doch sicher auch kein Problem damit zu gehen, oder? Sie wartete brav und schloss kurz die Augen.

Sie wirkte ruhig, also Ai, sehr gefasst und stets darauf bedacht ihre Worte mit Bedacht zu wählen, doch natürlich hatte sie auch ein persönliches Interesse am Leben ihrer Freundin, sie hatte ein Interesse daran, dass es dieser besser ging, sie wollte sich um sie kümmern und ihr ein Leben geben, was dafür sorgte, dass sie diesen Typen, Ayioma endlich vergaß, dass sie einen Ort finden konnte, an dem sie bleiben konnte. Sie wusste, dass dieser Ort natürlich auch an der Seite von Mai und Kazumi Fudo gefunden werden konnte, aber sie wollte, dass Akari ihn bei ihr fand, wohl ein wenig sehr eigensinnig die junge Dame, wenn sie so etwas wollte. Aber dann wurde Ai klar, dass sie ganz schön egoistisch war. Sie forderte, dass Akari zu ihr kommen sollte, bei ihr leben sollte und entzog damit die junge Frau aus dem Wirkungskreis der Menschen, die vielleicht für sie besser gewesen wären, als sie, ihre Familie, doch auch die Wogen zwischen Akari und ihrer Famlie mussten geglättet werden, denn die Flucht war nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen, an keinem von beiden, weder an Mai, noch an Kazumi. Dazu kam noch, dass Mai mit Verlusten kämpfen musste, mit zweien um genau zu sein, Kaguya und auch ihre Mutter waren seit dem verstorben und deckten sich mit Akaris Flucht. Ai konnte schlecht abschätzen, ob nach der Zeit, die seit dem vergangen war die junge Frau dies überwunden hatte, oder eben nicht, aber sie wusste, dass Mai mental stabil und sehr stark war, also dürfte es da kein Problem geben.

Wenn sie so darüber nachdachte, ob da vielleicht die Liebe mit hinein spielte, dass sie Akari unbedingt bei sich haben wollte? Nun, es würde sich zeigen, aber ihre beste und einzige Freundin war etwas, was sie halten wollte und auch wenn es aktuell nicht so aussah, sie tat alles dafür, sonst hätte sie den Hokagen nicht so versucht mit ihren Worten einzufangen. Das sie wieder zur Akademie musste war ihr gleich, denn sie wusste, dass dort Akari auf sie warten würde. Sie lächelte innerlich und äußerlich lies sie sich nichts anmerken und wartete darauf, dass sie gehen konnten, denn die junge Frau hatte keine Fragen mehr, sie wollte jetzt erstmal nach Hause gehen und ein Bad nehmen. Akari nach ihrem Gefängnisaufenthalt sicher auch.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim   Mi Jul 13, 2016 8:45 pm

Nachdem sich Tenzou wieder auf seinem Stuhl niederließ und sein Blick über die zwei Frauen schweiften, um zu erfahren ob sie noch Fragen hatten, war es Akari die als erstes reagierte. Sie erkundigte sich nach ihrer Familie und ob sie noch gewollt wurde. Im selben Zug kam sie auch auf Daizen zu sprechen, wodurch die Gesichtszüge von Tenzou sich grimmig verzogen. Er beugte sich vor faltete die Hände, wollte gerade den Mund öffnen um zu antworten als Ayumi dazwischen funkte. Ein leises Brummen kam von Tenzou. Er faltete seine Hände zusammen und blickte über diese hinweg auf die Anbu bis sie zu ende sprach.
Dann schüttelte er langsam seinen Kopf.
"Ich habe keinerlei Ahnung, was mit deiner Familie ist", sagte er dann grimmig. Immerhin war er keine persönliche Auskunft. "Wie vorhin erwähnte, ist es mir egal, wie ihr meinen Befehl umsetzt, solange ihr euch an die Regeln haltet und keinen Mist anstellt", erklärte er noch einmal deutlicher und mit einem leicht schärferen Unterton. Eine kurze Pause seitens von ihm, führte zu einer gewissen Stille in dem Raum. "Was Daizen angeht, so hast du gerade andere Sorgen als Dir Gedanken um ihn zu machen", antwortete er und lehnte sich in seinem Stuhl wieder zurück. Seine Mimik zeigte deutlich, dass er über diese Thematik nicht weiter sprechen würde. Er war der Ansicht, dass es Akari eh nichts angehen würde, sodass er auch keine Worte darüber verlor.
Schlussendlich wandte Tenzou seinen Blick wieder auf Ayumi zurück und musterte sie kurz eingehend.
"Sollte alles soweit zufrieden ablaufen, werdet ihr in ein Genin Team kommen. Ihr werdet einfache Aufgaben durchführen bis das Vertrauen wieder aufgebaut ist." Er sah von einem zum anderen, schloss die Augen und drückte sich dann wieder auf die Beine. "Schön, dass du wieder hier bist, Akari", presste er dann leicht gezwungen hervor, hob die Hand und nickte, bevor er sich erneut wieder hinsetzte. Sein Blick lief über die Schulter nach draußen. "Wenn nichts mehr ist, könnt ihr gehen."
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[Akari, Ai, Tenzou] Nirgendwo ist es schöner als daheim
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