Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Marktplatz von Konoha

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BeitragThema: Marktplatz von Konoha   Sa Sep 08, 2012 10:28 pm

das Eingangsposting lautete :

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Einer der wohl beliebtesten Orte Konohagakures. Hier herrscht schon von Beginn an eine unglaublich tolle Stimmung, denn überall liegt Freude in der Luft, welche sich aus einigen verschiedenen Düften zusammensetzt. Gebäck, Fleisch, Nudeln, Fisch und vieles mehr vermischen sich an diesem Ort zu einem wirklich einzigartigen Duft, welcher einer jeden Person entgegen kommt, die diesen Ort betritt. Nur was ist das für ein Ort? Ein Marktplatz! Der größte Marktplatz des Dorfes sogar. Dieser nämlich befindet sich an einer ziemlich großen Straßenkreuzung und geht teilweise sogar in diese über. Gefüllt ist der Platz mit einigen Ständen, deren Zahl auf die hundert zu geht. Alleine schon das weiß zu zeigen wie groß der Marktplatz eigentlich ist. Aber selbst wenn man ihn einmal durchquert, wird man an seinen Rändern nur Läden und Restaurants vorfinden, welche ziemlich teuer zu mieten oder zu kaufen sind. Diese aber genießen auch eine unglaubliche Beliebtheit in der Stadt, da sie sich schließlich direkt am Marktplatz befinden. Wenn man also etwas sucht, ob es neu oder alt ist, irgendwer hier wird es einem verkaufen, manchmal billig, manchmal teuer.

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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mi Mai 22, 2013 9:31 pm

Akira beobachtete ihre vergeblichen Versuche aufmerksam und schritt auf ihren hilfesuchenden Blick auch sofort ein. Also konnten Shinobi tatsächlich auf dem Wasser laufen, dann hatten die Dorbewohner nicht übertrieben. Was kam als nächstes, durch die Luft laufen, fliegen sogar? Aber das wäre dann wohl etwas weit hergeholt. Dann folgte eine eher abstrakte Erklärung, was Chakra war. Lehrbuchtauglich war sie sicher, aber wirklich helfen, tat es der verwirrten Anbu kaum. Dann hob er die Arme und steckte sie zusammen, während er erklärte, dass sie ein Fingerzeichen dazu formen sollte, um sich besser konzentrieren zu können. Neugierig schaute sie auf das relativ einfach aussehende Zeichen. Warum sollte es etwas helfen, die Hände zusammenzuhalten? Hatte wohl auch etwas mit diesem Chakra zu tun, auch wenn sie nicht herleiten konnte, was die Hände für eine Rolle spielen sollten. Dementsprechend schaute sie etwas verwirrt aus der Wäsche. Dann kam der eher praktische Teil und der Mann setzte nun ebenfalls einen Fuss an die Mauer. Aber im Gegensatz zu ihr blieb der Fuss haften und der Dunkelhaarige lief ruhig die Wand rauf und runter. Miaka schaute ihm mit grossen Augen nach. Es funktionierte also doch und er nahm sie nicht auf den Arm. Nun war sie aber angespront, die Fähigkeit wiederzuerlangen, denn sie sah ziemlich nützlich und vor allem wichtig aus.
"Ich glaube das wäre dich etwas zu drastisch. Man sollte sein Glück ja nicht herausfordern", gab Miaka zu, dass sie den Vorshclag lieber nicht umsetzen wollte. Aber da ihr Gegenüber grinste, nicht böse sondern gutmütig, grinste sie zurück. Dann fixierte sie wieder die böse Wand und hielt abermals einen Fuss an ebengenannte. Sie versuchte das Zeichen, dass Akira ihr gerade gezeigt hatte, zu imitieren. Sie kam sich ein bisschen bescheuert vor, wie sie mit einem Fuss an der Wand, den Händen zusammengedrückt dastand und irgendwie versuchte ihr Chakra in ihren Fuss zu leiten. Ihre Schwester wird sicher etwas dabei zu kichern haben, wenn sie davon erzählte. Sichtlich genervt über den mangelnden Fortschritt, gab sie ihrem Chakra einen ungewohlten Schub, wie sie es auch immer gemacht hatte, und ihr Fuss wurde von der Wand zurückgestossen. Das war also, was er sie gewarnt hatte wegen zuviel Chakra. Sie sprang ein paar Schritte auf einem Bein zurück, bis sie ihr Gleichgewicht wieder gefunden hatte. "So schnell werde ich nicht aufgeben, hörst du Wand?", grummelte sie das leblose Objekt an und trat wieder an die Mauer. Wahrscheinlich gab das ein urkomisches Schauspiel ab, aber nun war sie auf ihre Aufgabe fixiert und sie wollte sie schaffen.
Der Fuss war wieder auf den Bau gedrückt und die Hände in adäquater Position gebracht, ein neuer Versuch konnte starten. Dieses Mal ging sie vorsichtiger an die Sache ran und versuchte systematisch immer etwas mehr Chakra in die Füsse zu konzentrieren. Immer wieder versuchte sie den Fuss von der Mauer zu nehmen, bis sie einen Widerstand spürte. Sie nahm einen tiefen Atemzug und hob den anderen Fuss und setzte ihn ebenfalls auf die Mauer. Es funktionierte, sie stand tatsächlich an der Mauer. Zögernd tat sie einen Schritt darauf und merkte, wie der Fuss, der noch an der Mauer klebte, langsam abrutschte. Schnell trat sie mit dem anderen wieder an die Wand und das Rutschen hörte auf. Leicht zitternd tat sie noch einen Schritt, auch dieses Mal rutschte sie etwas ab. Anscheinend benutzte sie noch zu wenig des Chakras. Sie versuchte noch ein wenig mehr in ihren Füssen zu konzentrieren, aber nun war es doch zuviel und sie wurde wieder von der Wand abgestossen. Dieses Mal war sie aber vorbereitet und sprang eleganter als auch schon von der Mauer ab und landete sicher auf ihren Füssen zwei Meter weiter.
"Das werde ich noch ein bisschen üben müssen. Das dürfte wohl eine Weile dauern, bis es wieder aktiv sitzt", erklärte mit leichtem Stolz in der stimme mitschwingend. Aber nun merkte sie, dass sie durch das Konzentrieren, sie war es shcliesslich nicht mehr gewöhnt, doch etwas ermüdet worden war. Es war auch ein ereignisreicher Tag und sie hatte viel über sich gelernt, also war die Anbu ganz zufrieden mit der Welt. Es war aber noch lange nicht Abend also war noch eine Menge Zeit um Neues herauszubekommen. Aber von praktischen Sachen hatte sie nun genug, denn so langsam meldeten sich ihre Knie zurück, die sie beim Dächerspringen angeschlagen hatte. "Hättest du Lust etwas trinken zu gehen? Von praktischen Übungen habe ich für heute nun doch genug. Ich denke mein Körper muss sich erst wieder an das alles gewöhnen. Wir könnten bei einem Tee oder so noch über diese Jutsus reden, wenn es dir noch nicht zu blöd geworden ist. Meine Rechnung", lud sie ihn ein. Sie wollte nun wirklich irgendwo warmes und gemütliches hinsitzen, am besten wo man noch etwas warmes zu trinken bekam. Auf den Dächern zog es dann doch mehr als man ahnen konnte.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Do Mai 23, 2013 11:32 am

Wie Akira schon erwartet hatte, schien seine Erklärung zum Konzentrieren von Chakra Miaka eher zu verwirren, als dass sie ihr weiterhalf. Die Vorstellung, dass in dem Körper der Menschen irgendeine Art von Energie fließt, die ein Ninja beliebig manifestieren kann, wirkte auf Menschen, die sich nicht damit auskennen, eher unglaubwürdig. Und wenn er so recht darüber nachdachte: Wäre er kein Ninja und jemand würde ihm von Chakra erzählen, hätte er die Person wahrscheinlich für verrückt erklärt. Da ihm mittlerweile keine andere Möglichkeit mehr einfiel, wie man das Konzentrieren von Chakra noch erklären könnte, sah er Miaka ersteinmal bei ihren nächsten Versuchen zu. Anscheinend hatte seine Vorführung wenigstens ein bisschen was gebracht, denn ihr erster Versuch endete darin, dass sie von der Mauer abgestoßen wurde. Das war schonmal ein großer Fortschritt zu ihrem ersten Versuch. Sie muss irgendwie erkannt haben, wie sie mehr oder weniger Chakra in ihre Füße leiten kann. Dies zeigte sich auch an ihren nächsten Versuchen, denn kurz später hatte sie es schon geschafft ohne Hilfe an der Wand zu stehen. Die ganze Sache sah noch etwas instabil aus, aber immerhin hatte sie es geschafft die richtige Dosierung des Chakras herauszufinden. Nachdem sie ein letztes Mal von der Wand abgestoßen wurde, landete sie schon besser als vorhin bei ihrem Rennen. Sie beginnt sich zu erinnern, auch wenn es nur in ihrem Unterbewusstsein geschieht. Ihre Sprünge sind schon deutlich besser als vorhin und ihre Bewegungen allgemein werden wieder sicherer. Sie ist schon in der Lage eine bestimmte Menge an Chakra in ihre Füße zu leiten und merkt wenn es zu viel oder zu wenig ist. Ich hätte nicht gedacht, dass wir heute solche Fortschritte machen. Wenn sie so weitermacht ist sie in nullkommanichts wieder in Topform., dachte sich der Anbu, zufrieden mit sich selbst und Miaka. Ihm hatte es schon immer gefallen zu unterrichten und das vor allem wenn der Schüler stetige Fortschritte machte.
Nach ihrem letzten Versuch merkte er Miaka an, dass sie durch das Training und die Aufregung heute etwas angeschlagen war. Es war auch verständlich, immerhin war dies viel auf einmal für die ehemalige Anbu. "Das wird schneller wieder funktionieren, als du denkst. Du hast schon beträchtliche Fortschritte gemacht für diese kurze Zeit." Er meinte jedes Wort, das er sagte und man sah auch an seinem Gesicht wie zufrieden er mit ihrem Fortschritt war. Zwar lächelte er nicht so offensichtlich, aber seine Augen verrieten seine Zuversicht. Auf ihren Vorschlag mit dem Training für heute aufzuhören und etwas Trinken zu gehen, nickte der Anbu und holte dann eine seiner Schriftrollen hervor. Wie vorhin formte er wieder ein Fingerzeichen und beschwor seinen roten Mantel, den er vorhin versiegelt hatte. Er zog ihn an und packte dann die Schriftrolle wieder in seine Beintasche. In seiner Freizeit fühlte er sich in dem Mantel einfach wohler, wenn er auch nicht für das Training geeignet war. Nachdem er seinen Mantel wieder teilweise zugeknöpft hatte, wandte er sich Miaka zu. "Willst du in ein bestimmtes Lokal oder soll ich eins aussuchen? Hier gibt es ein nettes Café direkt in der Innenstadt. Der Besitzer serviert einen ausgezeichneten Tee." Akira machte noch keine Anstalten loszulaufen, sondern wartete was Miaka für einen Vorschlag machen würde. Außerdem wusste er nicht wie sicher sie schon auf den Beinen war. Falls sie durch ihren Sturz noch Schmerzen hatte, wollte er sie nicht einfach auf dem Dach stehen lassen, denn es könnte schwierig für sie werden hier hinunter zu kommen. Entweder er würde sie stützen oder sogar von dem Dach tragen, wenn sie sich nicht in der Lage dazu fühlte.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   So Mai 26, 2013 7:24 pm

Während Miaka tief ein und ausatmete, ofenbarte ihr Akira, dass sie beträchtliche Fortschritte machte und sie ihre Techniken wohl bald wiedererlangen würde, wenn sie so weitermachte. Dies entlockte der Anbu ein reudiger Ausdruck. Es war gut zu hören, dass ihre Fähigkeiten so schnell zurückkamen. Wenn sie für diese die gleiche Zeit hätte aufwenden müssen, wie es beim erlernen gebraucht hätte, dann wäre ihre Shinobikarriere wohl eher zappenduster gewesen. Aber wenn es so schnell ging, dann könnte sie bald auf eine Mission gehen, auch wenn es nur eine war, wo man eine Katze einfangen musste. Damit hatte sie immerhin Übung, so oft sie Kiki, die Katze ihrer Gastgeberin in Mayumi, einfangen musste, störrisches Biest. Ihre Einladung fand dann auch Anklang und Akira erzählte von einem besonders guten Café. Da war Miaka froh darum, denn sie hatte sich noch nicht wirklich überlegt gehabt, welche Gaststätte sie aufsuchen sollten. Sie nickte. "Das Café hört sich gut an. Besonders gut kenne ich mich hier nicht mehr aus, könntest du mir also den Weg zeigen?", fragte sie beinahe schüchtern. Es wa ihr irgendwie etwas epinlich zuzugeben, dass sie sich in ihrem Heimatdorf nicht mehr auskannte.


(out: Sorry für den kurzen Post, aber mir fiel nichts gescheites ein noch zu schreiben ^^')
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mo Mai 27, 2013 11:58 am

Miaka schien die Idee in ein Café zu gehen auch zu gefallen, also sah Akira sich kurz ein wenig um. Er musste sich ersteinmal orientieren, da er nicht wusste auf welchem Dach in welchem Teil der Stadt sie mittlerweile gelandet waren. Jetzt wo er sich so umsah, bemerkte er dass die beiden ganz schön weit vom eigentlichen Kern der Stadt entfernt waren. Er drehte sich zu Miaka und zeigte mit seiner Hand in eine bestimmte Richtung. "Das Café ist in dieser Richtung, ziemlich im Zentrum von Konoha. Am besten gehe ich voraus und helf dir ersteinmal vom Dach." Mit diesen Worten sah er noch einmal zu Miaka, falls sie Einwände hatte und ging dann auf die Dachkante zu. Mit einem kleinen Sprung landete er fast lautlos in einer kleinen Seitengasse. Er war wiedermal erstaunt wie sauber selbst die kleinsten Gassen in dem Dorf waren im Vergleich zu dem was er in anderen Städten gesehen hatte. Akira wollte mit Absicht hier landen, damit nicht so viele Menschen bemerkten wie sie von dem Dach kamen. Auch wenn es hier mehr als genug Ninja gab, die dies als Fortbewegungsmethode nutzten, war es von manchen normalen Bewohnern trotzdem nicht gern gesehen. Von der Gasse aus blickte Akira nach oben auf das Dach und wartete darauf, dass Miaka an die Kante trat. Dann sagte er so laut nach oben, dass sie ihn verstehen konnte: "Wenn du dich stark genug fühlst um zu springen, sag Bescheid. Wenn nicht kann ich dich auch auffangen." Er wartete einen Moment und streckte für den Fall, dass sie nicht gut landen würde, die Arme aus. Nachdem Miaka auch heil unten angekommen war, bewegte sich der Anbu in Richtung Stadtmitte. "Der Weg dürfte nicht mehr allzu weit sein." Er führte sie aus der Gasse heraus auf die etwas belebteren Straßen Konohas. Dort traf man auf viele verschiedene Menschen, vor allem Händler und Bewohner, die ihren täglichen Arbeiten nachgingen. Akira begrüßte, die die er flüchtig kannte mit einem Kopfnicken und lief in einem normalen Tempo richtung Café.

tbc. Konohagakure | Innenstadt | Shiros kleines Straßencafe
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Sa Jun 01, 2013 9:49 am

(Out: guckst du auch hin und wieder in deine Inbox? xD)

Als die Weisshaarige zustimmte, schaute sich der Anbu um, anscheinend hat er ein bisschen die Orientierung verloren. War auch kein Wunder, bei dem herumgehüpfe. Er hatte die Richtung aber schnell wieder gefunden und zeigte nun in Richtung Stadtmitte. Er erklärte, dass er ihr erst einmal vom Dach helfen würde, worauf Miaka etwas nervös nickte. Die Dächer waren doch relativ hoch, kein Vergleich mehr mit dem Ersten, auf das sie gesprungen war. Anscheinend waren sie immer höher und höher gekommen, während dem Rennen, ohne es zu merken. Der Dunkelhaarige war an den Rand des Daches getreten und sprang hinunter. Miaka wartete auf ein Geräushc des Aufpralls, um die Höhe abzuschätze, aber da war nichts. Etwas verwirrt schaute sie nun über den Dachrand und sah den Mann unten stehen, ohne sich den Knöchel verstaucht zu haben oder sonst etwas. Er sah eher aus, als würde er das praktisch ejden Tag machen. Sie hatte wirklich noch viel zu lernen, wenn das ihr füheres Niveau war. Als hätte Aira ihren Zweiel bemerkt, rief er hoch, ob er sie auffangen sollte oder ob sie alleine springen wollte. "Wenn es dir nichts ausmacht, gerne auffangen. Ich weiss nicht, ob ich den Sprung unbeschadet überstehen würde...", erklärte sie zögernd. Er hatte sie heute schon ein paar Mal aufgefangen, was machte einmal mehr schon aus? Wie auf Kommande streckte der Mann unten die Arme aus und Miaka sprang zögernd. Sie landete jedoch weich und sicher in ein paar starken Armen und atmete erleichtert aus. Sie würde wohl bei niedrigeren Dächern am Randgebiet ben, dann müsste sie nicht jedesmal irgendjemand zum auffangen organisieren, auch wenn sie sich darüber gerade nicht beklagen konnte. "Dankeschön", murmelte sie, während sie sich wieder auf ihre Beine stellte. Sie wartete bis Akira die Richtung vorgab und folgte ihm dann in die gleiche Richtung. Dabei versuchte sie sich den Weg, den sie gingen, zu merken. Wenn es ein gutes Café war, dann wüde sie wohl öfters herkommen wollen. Während sie sich auf dem Weg begierig nach Anhaltspunkten umschaute, grüsste ihr Begleiter links und rechts Leute die er kannte, und führte sie zu ihrem Ziel.

tbc: Konohagakure | Innenstadt | Shiros kleines Straßencafe
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mi Jun 12, 2013 4:09 pm

cf: Waldgebiet hinter den Hokagefelsen

Irgendwie kam der Marktplatz relativ gleichgültig rüber, wenn man hier ankam, jedoch reichlich gelangweilt und wenig begeistert von vorherigen Ereignissen war. Mit den Händen in den Hosentaschen ihrer Hotpants lief Madoka mit desinteressiertem Gesicht durch eine Straße, an der die ersten Stände waren, wobei das dichtere Gesölz noch weiter hinten zu finden sein würde. Interesse was zu kaufen hatte sie nicht, aber hier herum zu laufen, bot manchmal neue Bekanntschaften oder generell eine Unterhaltung mit jemandem, den man kannte. Gleichaltrige waren hier eher selten. Meistens traf man die ja groß protzend auf dem Trainingsplatz an oder außerhalb von Konoha, wo sie Wettkämpfe und vieles Weiteres austrugen. Eigentlich war Madoka ja dafür geschaffen das auch zu tun. Sie schlug sich mitunter mit einigen Jungen, um gegen diese eine Wette zu gewinnen. Das war früher öfters vorgekommen, weswegen sie auch einen bestimmten Bekanntheitsgrad erlangt hatte. Nun sah man sie zwar auch und grüßte sie, aber manchmal mit bemitleidenswerten Blicken, mitunter verachtend, mitunter freundlich. Alles war irgendwo dabei, genau wie jegliche Düfte in der Luft, die sich hier durch die Straßen zog. Die Grünhaarige hob den Kopf, sah in den Himmel und nutzte für eine Sekunde ihre Nase. Man hätte einiges Kulinarisches herausfiltern können, aber leider waren auch Parfüms mit dabei. So roch das ganze wie ein chemischer Unfall. Zumindest in Madokas Nase. Die Tochter des einziges Sunohara-Mannes schirmte ihre Augen mit einer Hand ab vor den Sonnenstrahlen von oben, als sie hochsah, und beobachtete so stumpf auf dem Weg stehend die Wolken. Einfach weiterzugehen - daran dachte sie nicht. "Es dauert wohl noch ein bisschen", murmelte sie mit einem schwachen Lächeln vor sich hin und senkte dann letztlich das Gesicht wieder. Dann beobachtete sie, wie eine Frau mit ihrem kleinen Sohn an ihr vorbei gingen, sah den Kleinen an und grüßte mit einer Handbewegung, was er freundlich winkend erwiderte. Ja, Konoha war wahrlich kein schlechtes Örtchen. Hier ließ es sich im Gegensatz zu anderen Dörfern, die es schon gar nicht mehr gab, noch human und geregelt leben.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mi Jun 12, 2013 7:34 pm

.:First Post:.

Es war ein schöner sonniger Tag, den Rion damit verbracht hatte aus dem Bett zu kommen und ging anschließend zu ihren Eltern nach Hause essen, wo sie auch ihre jüngere Schwester Haine antraf. Haine war ein gutes Kind, wenn sie Rion nicht gerade auf die Nerven ging, was heute allerdings so war. Kleine Geschwister waren nie einfach, doch es war schön überhaupt ein Geschwisterchen zu haben, ein inzelkind wollte Rion nie sein und da ihre Mutter ja eh gern mit ihren Vater Dinge tat, wovon sie nichts wissen wollte kam Haine eben zustande. Sie liebte sie wirklich sehr, zu Anfangszeiten zumindestens. Mal wieder hatte sie am Tisch das Streiten angefangen, worauf Rion einfach keine Lust hatte und das weite suchte. So lief sie also durch die Gegen und sah sich etwas um. Zum spazieren gehen war das Wetter ja gut und so entschloss sich die grün haarige später noch einkaufen zu gehen, weshalb sie nun auf den Marktplatz ankam. Rion liebte es einkaufen zu gehen, lieber Klamotten als Nahrungsmittel, aber es brachte ja alles nichts, schließlich brauchte sie was zu essen für zu Hause. Früher übernahm dies zwar immer ihre Mutter, doch wenn man allein wohnte musste man auch selber einkaufen. Rion machte dies nichts aus, schließlich kam sie so gleichzeitg an die frische Luft. Den ersten Stand den sie sah war der Obststand. Rion blieb davor stehen und suchte sich ein paar rote Äpfel aus und griff noch zu ein paar Bananen, als sie diese schließlich bezahlt hatte lief sie weiter. Der nächste Stand war ein Bäcker, wo sie sich Brot kaufte und weiter gings. Die frische Luft tat ihr gut und so lief sie weiter den Marktplatz entlang. Ein paar Kinder spielten fangen, die Mütter gingen einkaufen und die Händler warben wie immer um ihre Kunden, ein ganz normaler Tag in Konoha. Wenn man mal so in die Menschenmasse sah konnte man denken das alles in der Welt gut war, doch leider war dies nicht so. Es gab viel Elend und Schmerz, doch das konnte auch eine grün haarige nicht wirklich ändern, so sehr sie es sich auch wünschte. Die andere Seite war allerdings, dass sie ihren Job als Konouchi liebte und gern auf Mission ging um Menschen zu helfen, schließlich verdiente sie sich somit ihren Unterhalt. Ein ganz normales Leben als Zivilist konnte sich Rion gar nicht vorstellen... Sie ging weiter und als sie wie gewöhnlich am Stand vorbei kam, wo es Parfüm´s zu kaufen gab, sah sie eine junge Dame und tippte ihr auf die Schulter. "Entschuldigen Sie." Sagte sie zu ihr und dachte das dies eine Bekannte von ihr war, war sich aber nicht ganz sicher und so sprach sie sie höflich an. Falls es doch eine Verwechslung sein würde, würde sie sich entschuldigen und weiter ihren Einkauf erledigen.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Sa Jun 15, 2013 2:57 pm

Und da war der Kleine mit der Frau, die ihn an der Hand hielt, auch schon wieder verschwunden. Madoka sah ihm noch in einer halben Drehung ihrerseits hinterher, behielt ihr Lächeln bei, aber machte dann einen überraschten Gesichtsausdruck, als sie ein Tippen auf der Schulter spürte. Wer etwas von ihr wollte, war ihr völlig unklar, da sie vor einer Minute, als sie noch nach vorne gesehen hatte, niemanden entdeckt hatte, den sie kannte. So wendete sie sich nun dem Mädchen zu, das sich in ihrer Nähe befand, und wohl den Finger auf ihre Schulter erhoben hatte. Für diese Sekunde, wo Madoka sie ansah, blinzelte sie zunächst, da sie beinahe so etwas wie ihr Spiegelbild sein konnte. Über den Daumen gepeilt war es das gleiche Alter, sicherlich auch derselbe Rang, aber dann kam noch die Tatsache der Haare dazu. Die längsten waren sie nicht, wie die ihrigen, aber das Stichwort war, dass sie grün waren. Wie ihre. Grünhaarige kannte Madoka kaum, da sich damals in der Akademie die meisten Sprüche um sie gedreht hatten mit ihrem angeblich so grünen Kopf, dass man sie mit einem Sumpfloch hätte verwechseln können. Wobei das Haar dieses Mädchens einen Ticken saftiger zu sein schien. Bei der Sunohara kamen noch die Brauneinflüsse ihrer Mutter zu stark durch, sodass ihr Haar eher an - wie Setsuna immer sagte - Schilf erinnerten. Das höfliche Entschuldigen Sie fand sie dann aber sehr einladend, und ihrer Verwunderung aufgrund der starken Ähnlichkeit wich ein kleines Lächeln. Der einzige Unterschied war merklich zwischen den beiden Mädchen, dass Madoka zweifarbige Augen hatte. Die junge Dame vor ihr hatte einheitlich Grüne, sie selbst dafür ein Grünes und ein Blaues. Wie klein Konoha ihr doch plötzlich erschien. Aber irgendwo klopfte eine innere Stimme an ihrem Hinterkopf an, dass das Mädchen nicht das Fremdeste der Welt war. Irgendwo hatte man sich schon mal gesehen, sich vielleicht eine Frage beantwortet, kurz Hallo gesagt oder so etwas. Madoka wusste zunächst nur nicht mehr wo. Aber die Vermutung lag nahe, dass die beiden sich irgendwann in ihrer Kunoichi-Laufbahn einst mehrfach begegnet waren. "Ja, was ist denn? Steh' ich im Weg? Das wollte ich nicht", entgegnete die Sunohara zuvorkommend und betrachtete kurz den Boden unter ihren Füßen, woraufhin sie einen Schritt zurück tätigte. Sie war ja mitten auf dem Weg zwischen den vollsten Ständen stehengeblieben, da blockierte sie vielleicht den Weg. Nun sah sie aber auch wieder hoch und wartete auf eine Entgegnung der Grünhaarigen vor sich.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mo Jun 17, 2013 5:25 pm

Rion war gerade auf den Marktplatz von Konoha unterwegs als sie ein Mädchen sah, welche sie dachte zu kennen und sogleich antippte.  Als diese sich umdrehte und blinzelte, da sie anscheinend überrascht war. Rion sah sie ebenfalls überrascht an, da sie sie tatsächlich verwechselt hatte, aber nicht nur deswegen war sie überrascht, genauso wie Madoka war auch Rion von der Ähnlichkeit verblüfft.  Grüne Haare, wenn auch mit etwas braun drin, die Länge stimmte auch ungefähr und die  grüne Augen, nein Moment mal, …ein gund ein blaues Auge. Die Merkmale kamen ihr immer merkwürdiger vor und sie sah sie mit etwas zusammen gekniffenen Augen an. Doch um nicht ganz so unhöflich zu sein und sie nicht die ganze Zeit anzugaffen, antwortete sie ihr: „Oh Nein nein!“ Sagte Rion sogleich und wank mit ihrer Hand ab.  „Sie stehen nicht im Weg, ich hatte sie von Hinten nur mit einer anderen Person verwechselt.“ Fügte sie noch hinzu und überlegte weiter woher sie dieses Mädchen kannte. Zwar war sie nicht die Person, die sie geglaubt hatte zu sehen, doch war sie ihr auch nicht fremd. Sie legte den Kopf schief und obwohl sie wusste, dass es unhöflich war Menschen anzugucken und nicht zu sagen, tat sie es. „Aber irgendwo her kenn ich sie doch…“ Stellte sie fest und legte den Kopf auf die andere Seite. Zurück in der Vergangenheit, überlegte sie mit wem sie alles auf Mission war, doch da tauchte kein anderes grün haariges Mädchen auf, auch nicht bei den Prüfungen zum Genin oder Chúnin. So langsam rannte sie mit ihren Gedanken in eine Sackgasse. Wahrscheinlich musste sie noch weiter zurück, vor ihrem Team und vor den Prüfungen und dann viel es ihr plötzlich wieder ein. Die Akademie!  Ihre Augen weiteten sich und ihr Finger zeigte auf Madoka. „Du…Du..Du! Du bist doch Madoka-sama!?!“ Stellte sie fest und ging einen Schritt zurück. „Ich kenne dich vom sehen und hören, früher in der Akademie warst du doch die Schlägerin!“ Sagte sie und ging noch einen Schritt zurück. Rion fiel nun wieder alles ein, oft kamen Kinder oft weinend zu den Sensei´s und klagten über Madoka. Auch aus ihrer Klasse gab es welche, die sich mit ihr anlegen wollte und kleglich versagte. Rion jedoch legte sich nie mit ihr an, obwohl sie sich auch oft prügelte. Mit  Jungs prügelte sie sich aber nur aus einem Grund, da sie immer sagten Mädchen sollen doch an den Herd und kochen, Kinder austragen, treu sein und nicht kämpfen, schließlich sei das die Aufgabe der Männer! Sie hasste alle Typen die so dachten und ballte eine Faust bei den Gedanken daran. Doch dann beruhigte sie sich im nächsten Moment und ließ die Hand wieder locker. „Gomenasai, wie unhöflich von mir! Ich bin Rion Okayasu, ich war in der Akademie eine Klasse unter dir.“ Sagte sie dann zu ihr und warf ihr ein Lächeln zu. Ob Madoka immer noch eine Schlägerin war, wusste sie nicht, doch von Vorurteilen hielt Rion sowie so nicht und versuchte ganz offen und freundlich ihr gegenüber zu treten. „Es freut mich dich etwas kennen zu lernen.“ Sagte sie noch und hielt dann inne. Rion wollte sie nun auch nicht überfordern und weiter zulabern, vielleicht konnte sich ja Madoka nicht an sie erinnern, da sich damals die oberen Klassen nicht mit den unteren Klassen abgegeben haben…
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mo Jun 17, 2013 6:02 pm

Ein wenig verdutzt legte Madoka ihren Kopf schief und sah Rion stumm sowie blinzelnd an, als diese zurückwich, gar auf sie zeigte, und ein Stück ihrer Vergangenheit aussprach, an den Madoka sich schon eine Weile nicht mehr erinnert hatte. Es war wirklich derselbe Blick die ganze Zeit über; die ein Jahr Ältere beobachtete die Grünhaarige schlicht, urteilte über nichts, was sie sah, und war nur Teilnehmer des Geschehens. Kurz darauf fing sich die junge Dame wieder, entschuldigte sich eifrig und stellte sich vor mit der Tatsache, dass sie ein Jahr unter Madoka gewesen war. Dies legte nahe, dass sie 16 Jahre alt war, minimal 15, was in dieser Lebensphase aber trotzdem wie eine Äone zu sein schien. Sie war also eine Klasse niedriger gewesen, sodass sie auch später den Abschluss machte - das durfte auch ein Grund dafür sein, dass Madoka sie nicht sofort erkannt hatte, sie jedoch sie wiederum als die Schlägerin vom Hofe. Mit einem entschuldigenden Blick hob die Sunohara nun beide Hände vor sich, um besänftigend zu wirken, wobei sie mit einem schiefen Lächeln entgegnete: "Öhm - schon gut. Es stimmt schon, dass ich nicht zimperlich war, aber ich greife dich jetzt sicher nicht an." Dann legte Madoka eine Hand an Hinterkopf, wirkte nach wie vor ein wenig betreten und sagte: "Ja, ich bin Madoka. Freut mich auch, jemanden aus der Akademie zu treffen nach so vielen Jahren." Tja, so schnell konnt's gehen. Da wurde man von jemandem an der Schulter berührt, der sich vorstellte, und es war jemand, den man eigentlich schon viel länger kannte, als für ein paar Sekunde des Augenkontakts. Aber hatte sie vorher wirklich nie was von einer Okayasu gehört? Wohl ja, da sie damals sehr auf ihren einzigen Freund Setsuna fixiert war, und selbst genug zu tun hatte mit dem extremen Mobbing und dem Tod ihrer Mutter, als sie 11 Jahre alt war. Wobei das der lockeren Stimmung gerade keinen Zacken aus der Krone brechen sollte. "In was für einer Disziplin hast du dich denn ausbilden lassen als Genin? Meistens komm' ich eher auf die Leute, wenn ich weiß, was ihre Fähigkeiten sind. Nach Taijutsu siehst du jedenfalls nicht aus. Aber das soll keine Beleidigung sein."
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Di Jun 18, 2013 4:47 pm

Rion hatte wirklich das Talent dazu sich Freundschaften zu ruinieren, immer machte sie was falsch. Zu Jungs will sie nicht unbedingt eine Freundschaft aufbauen und bei Mädchen ist sie auch etwas wählerisch… Doch so einen Start wie mit Madoka hatte sie noch nicht erlebt, hatte sich aber schon entschuldigt und sogleich vorgestellt. Die grün haarige behielt auch tatsächlich recht, dass dieses Mädchen, was ihr verdammt ähnlich war Madoka war. Wieder kamen Rion Erinnerungen von Früher aus der Akademie hoch und ein kleines Lächeln kam über ihre Lippen. Als Madoka sich schließlich auch vorstellte und meinte, dass die ihr nichts tun würde, grinste Rion breit.„Gomen, sicher bist du jetzt ein ganz anderer Mensch als in der Akademie, schließlich wird man älter und reifer.“ Sagte sie zu ihr und dachte über sich nach, alles was sie zu ihrer Gegenüber eben sagte traf auf keinen Fall zu Rion. Vielleicht war sie älter und etwas reifer geworden, doch ein solch großer Unterschied wie damals ist es nun auch nicht unbedingt. Sie prügelte sich schon noch manchmal mit einem Jungen, wenn er ihr auf die Nerven ging und war noch lange nicht reif genug um wirklich Erwachsenen Dinge zu tun, wie zum Beispiel heiraten, schon bei diesen Gedanken lief es ihr eiskalt den Rücken hinunter. Durch ihre Mutter hatte sie wirklich eine Antipathie gegen heiraten, konnte man sagen, schließlich trichterte es ihre Mutter regelrecht ein, dass heiraten das A und O sei, was für sie nicht so war. Jahrelang musste sie unter dem Thema Hochzeit leiden, was ihrer kleinen Schwester nicht geschah, da sie das Nesthäkchen war und noch zu jung war, doch sicher würde auch sie irgendwann von der Mutter genervt… Eltern eben, die konnte man sich eben nicht raussuchen. Doch Rion versank zu sehr in ihren Gedanken und bekam ihr Umfeld schon gar nicht mehr richtig mit. Doch dann sah sie zu Madoka und war wieder voll im Gespräch drin. Ihre Frage nach den Fähigkeiten war zwar etwas komisch, dennoch antwortete ihr Rion. „Ich habe mich auf den Fächerkampf spezialisiert.“ Antwortete sie ihr und holte einen kleinen Fächer hinter sich vor. Dieser steckte vorher in ihrem Gürtel fest und schlug ihn anschließend auf. „Und auf was hast du dich spezialisiert?“ Stellte sie ihr die Gegenfrage und wartete geduldig auf deren Antwort, Derweil sie wartete wedelte sie sich mit dem kleinen Fächer etwas Luft zu, da es heute ein doch recht warmer Tag war und ihr die kühle Luft gut tat. Normalerweise hatte die junge Konouchi noch einen großen Fächer, doch da sie diesen nicht im Dorf gebrauchen konnte, nahm sie nur den kleinen mit sich und lies den großen zu Hause stehen. Was allerdings Madokas Fähigkeiten waren konnte sie sich gut vorstellen, Kraft, Ausdauer, alles was sie damals sc hon als „Schlägerin“ gut konnte. Vorurteile waren nicht nett, doch in diesem Fall, da Rion sie noch nie anders erlebt hatte und die paar Minuten mit der sie schon redete, nicht ausreichten um etwas anderes zu behaupten.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Di Jun 18, 2013 7:46 pm

Fächerkampf? Fasziniert und neugierig betrachtete die Chûnin den Fächer, den Rion sogleich hervorzog, um damit herumzufächern, wie Fächer es so an sich hatten, wenn man damit herumfächerte - aber das war nun wirklich eine nervige Alliteration, nicht? So beobachtete sie sie einfach mit großen Kindsaugen - so schien aus - und lächelte begeistert, als die Frage nach ihren Fähigkeiten kam. Madoka ballte die Fäuste und streckte die Oberarme seitlich von sich, wobei die die Unterarme im 90°-Winkel anwinkelte und so aussah, als wolle sie protzen, aber sie erwiderte nur fröhlich: "Sieht man's nicht? Tai-Jutsuuu~" Sie hatte zwar schon angefangen, neben Gôken noch einen zweiten Stil zu lernen, den sie bereits passabel beherrschte, jedoch war sie niemand, der in grünen Anzügen oder bauchfrei herum lief, um die Fähigkeiten durchs eigene Aussehen zu verdeutlichen. Wer hätte sowas auch nötig gehabt? Nachdem Madoka die Arme wieder gesenkt und die Hände in die Hüften gestemmt hatte, grinste sie ebenso wie Rion. Sie hatte es doch nicht wirklich nötig sich irgendwie zu demonstrieren, da sie genug Argumente besaß, insgesamt sechs: Ihre Fäuste, Ihre Beine und ihre Brü ... ja, es waren optische Argumente ihrer Meinung nach, die rechtfertigten, dass eine Frau sich zu verteidigen wusste. Immerhin wollte sie nicht als Kellerhase enden, was ein kleiner Insider sein sollte in Bezug auf komische Männer mit fälschlichem Grinsen. Gleichauf neigte Madoka ein wenig den Kopf, was einen interessierten Eindruck ihrerseits verstärke, bevor sie Rion erneut eine Frage stellte. "Darf ich dich so auch nochmal was fragen? Wenn du ein Jahrgang unter mir warst ... ich dürfte, wenn du mich wiedererkennst, ja bekannt gewesen sein, aber hat man sich bei euch auch was über einen Setsuna erzählt? Vielleicht warst du ja bei meinen Chûninexamen. Es würde mich einfach interessieren."
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mi Jun 19, 2013 5:00 pm

Rion wedelte sich weiter mit ihrem kleine Fächer die Luft zu und wartete auf Madokas Antwort zu ihren Fähigkeiten. Plötzlich ballte sie die Fäuste und streckte ihre Oberarme seitlich von sich, wobei sie ihre Unterarme im 90°-Winkel anwinkelte und meinte dann Taijutsu. Haruka grinste breit, da sie recht hatte und ihre Vorurteile richtig waren. War also nicht unhöflich, sondern richtig. Was man früher schon gut konnte sollte man auch aufbauen und noch weiter verbessern, so wie sie es tat. „Doch man sieht´s.“ Antwortete sie ihr schließlich und lächelte weiter. Anschließend fragte Madoka sie etwas Eigenartiges und legte deswegen den Kopf leicht schief. Ihr Blick war eher fragend, da sie nicht wirklich erschließen konnte warum sie ausgerechnet Rion fragte, sicher gab es viele in ihrem Jahrgang die ihr mit Sicherheit die Frage besser beantworten konnten als sie. Sie schüttelte nur den Kopf. „Nein tut mir leid, mir ist über einen Setsuna nicht´s bekannt.“ Antwortete sie ihr und sah sie fragend an. Wer wohl die Person war für die sich Madoka so interessierte. Vielleicht ein früheres Mobbingopfer von ihr? Rion wusste es nicht und wollte keine weitere Vorurteile oder Vermutungen aufstellen also lies sie die Sache auf sich beruhen. Die grün haarige konnte sich nur an einen Jungen erinnern, mit dem sie sie ab und an zusammen gesehen ha, doch ob dies dieser Setsuna sein soll, wusste sie nicht und fragte nach. „Dieser Setsuna…ist es der, mit dem du befreundet und zusammen in einem Team warst?“ Fragte sie Madoka und legte den Kopf wieder schief. Ihren kleinen Fächer hatte sie schon lange wieder zusammen geschlagen und eingesteckt, denn so warm war ihr nun auch wieder nicht, dass sie ihre Kampfwaffe zum Wind wedeln missbrauchte. Rions Gedanken schweiften noch immer um diesen Setsun, obwohl er ein Mann ist und sie Männer hast, doch ihre Neugierde lies es nicht anders zu… Sie kam Madoka etwas näher und fragte sie leise: „Ist das etwa dein verschollener Freund?“ Fragte sie und hielt ihre Hand hoch, wo sie nur den kleinen Finger hoch hielt. Dies war immer das Zeichen für einen Freund. Rion grinste wieder und wartete auf ihre Reaktion.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mi Jun 19, 2013 6:45 pm

"Er war nicht in meinem Team, da irrst du dich", berichtigte Madoka Rion mit einem Lächeln, hatte die Arme nebensächlich verschränkt und fand den Gedanken niedlich, dass man sie in Bezug auf Setsuna auf ein und dasselbe Team ansprach. Sie waren befreundet, aber es war doch ein wenig anders gekommen; die beiden hatten ihre eigenen Teams abbekommen. Ihr eigenes bestand aus einer 18-Jährigen namens Rinoka, die stets von sich selbst überzeugt war, und einem Casanova, der mehr Haare auf dem Kopf als Sinne für einen Shinobi hatte. Als Rion sich dann ein Stück näherte und fast schon verschmitzt eine Frage stellte, riss die Sunohara die Augen auf, streckte die Arme nach vorne aus, sodass die Handinnenflächen nach außen zeigten, und bewegte sie so wild hin und her, wobei sie hastig meinte: "Nein, nein, nein, nein, nein! Er ist nicht so ein Freund. Er ist einfach ein Freund!" Nach ihrer wilden Geste hielt sie inne, zog die Arme wieder an und wirkte ziemlich betreten. Ein peinlicher Schatten legte sich über ihre Augen. Setusna ihr Partner? Wie Rion es gerade gefragt hatte? Nein. Der war genauso fähig zu lieben wie eine Kröte Mikado spielen konnte, wenn sie kein Kuchiyose war. Das hatte spontan so eh keinen Sinn. Kurz seufzte Madoka, ehe sie eine Hand an den Hinterkopf legte und bescheiden lächelte. "Äh, also wir sind einfach Freunde, seit der Akademie. Und es wäre interessant gewesen, ob man sich über ihn etwas erzählt hat. Aber schon in Ordnung." Danach folgte ein gequältes Lachen, das aber abebbte, als wäre Madoka selbst nicht davon überzeugt gewesen. Das war gerade mehr als peinlich gewesen.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mi Jun 26, 2013 2:48 pm

Rion lag falsch mit ihrer Vermutung, dass sie und Setsuna in einem Team waren, doch dies passierte eben, schließlich war Rion nicht wirklich mit Madoka befreudet um alles genau zu wissen. Was sollt´s. Dachte sich Rion. „Oh da habe ich mich wohl geirrt.“ Sagte sie zu ihr und kratze sich an der Wange. Doch da blieb noch die Frage offen, ob er ihr fester Freund war. Die grün Haarige war alles andere als schüchtern oder leicht in Verlegenheit zu bringen, was man von Madoka nicht behaupten konnte, als Rion sie wegen dieser Sache ansprach und sie plötzlich ihre Augen auf riss und wild umher fuchtelte mit den Händen. Ihre Antwort war auch eher etwas hastig und verneinte sofort. Rion musste breit grinsen. „Okay~ hätte ja sein können.“ Meinte sie und grinste weiter. Da hatte sich Rion ein zweites mal bei ihrer Gegenüber geirrt. Anschließend stieß Madoka ein seufzen aus und erklärte kurz ihre Frage zu dem Typen. Rion nickte. „Verstehe!“ Sagte sie und zeigte mit dem Finger auf sie. „Ihr hattet wohl Streit und nun möchtest du wissen wie es ihm geht und ob man irgendetwas von ihm gehört hat. Sorry bei mir bist du da leider an der falschen Adresse.“ Stellte sie fest und brachte Madoka vielleicht wieder in Verlegenheit, doch das machte ihr nichts, Rion war da eher abgebrüht. Allgemein bei dem Gedanken an Männer lief es ihr eiskalt den Rücken runter, sie mochte nicht gerade das andere Geschlecht, was aber nicht heißt, dass sie anderen Mädchen ihre Meinung aufzwingen wollte. Jeder hatte eine Meinung und die sollte man respektieren. Als nächstes musterte Rion ihre Gegenüber wieder und wieder viel ihr die Ähnlichkeit auf. Sie legte den Kopf leicht zur Seite und sah Madoka in die Augen. „Ich verstehe zwar nicht wie und warum, aber ich muss zugeben, wir beide sehen und verdammt ähnlich.“ Sagte sie plötzlich und sah wieder an ihr runter und wieder hoch. Vielleicht war es ihr ja auch aufgefallen und wenn nicht, dann spätestens jetzt.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Mi Jul 03, 2013 6:24 pm

Wie kam sie denn nur auf so abwegige Gedanken? Es war ja einiges möglich, aber trotz gewisser Geschehnisse, die sich in Madokas Leben eingereiht hatten, befand sie das wirklich für ausgeschlossen. Setsuna und sie? Das war sie Feuer und Wasser in einem Jutsu, das ging einfach nicht, wenn es aufeinander traf. Setsuna war zu verschlossen und entemotionalisiert dafür, Madoka hatte zu viele Probleme, die sie einfach unter den Tisch kehrte. Es würde nicht funktionieren und es hätte wegen all der anderen Sachen sowieso keinen Bestand. Alleine schon darüber nachzudenken ließ die Grünhaarige nochmals beschämt die Augen zusammenkneifen wie ein kleines Mädchen mit roten Wangen. Rions Vermutungen waren echt peinlich. Mit ihrer nächsten Annahme hatte sie jedoch aber Recht. Zwar nicht primär, aber sekundär. Mehr oder minder hatte Madoka sich gerade noch etwas mit Setsuna gekappelt, sie war gegangen und er in die Bibliothek verschwunden. Eigentlich ließ sie ihn nie so laufen, aber es ging ihr Monat für Monat mehr auf den Zeiger, dass alle ihre Versuche, seine Aufmerksamkeit zu erhaschen, ihn lediglich nervten. Augenscheinlich. Die Sunohara blinzelte bei ihren Gedankengängen dann aber erneut, als die Ähnlichkeit der Mädchen angesprochen wurde. Grüne Haare, bis auf Madokas eines Auge waren sie grün, also drei Augen, und so wirklich unterschiedlich gebaut waren die Mädchen auch nicht. Na gut, Madoka verkniff sich zu denken, dass sie eine größere Körbchengröße zu haben schien, denn sie wollte keineswegs gemein sein. "Allerdings, das hast du gut beobachtet", stimmte Madoka Rion zu, verschränkte die Arme und musterte ihr Gegenüber auch so wie umgekehrt. "Wobei du von uns beiden die süßere Erscheinung bist. Sicherlich hängen dir mehr Jungs hinterher als mir. Immerhin eilt mir der Ruf meiner Fäuste voraus, während du ganz lieb zu sein scheinst." Und das sollte der Konter sein. Madoka sprach Rion auf Jungs an, wovon sie glaubte, dass einige von ihnen auf sie standen, nur weil sie ziemlich knuffig und doch etwas zierlicher wirkte. So breitete sich auch gleich ein fettes Grinsen auf dem Gesicht der 17-Jährigen aus. Trotzdem drängte irgendwo die Zeit. Madoka freute sich, dass sie jemanden aus der Akademie wiedergesehen hatte. Die kleine Unterhaltung war relativ schön und amüsant gewesen, sodass es sie von ihrem Ärgernis um die Unterhaltung mit Setsuna abgelenkt hatte. Irgendwann wollte sie dann aber doch auch weiter. Zu einem Abschiedsgruß hob die Grünhaarige die Hand und lächelte freundlich. "Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht dich kennenzulernen. Aber ich muss auch weiter. Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder. Dann können wir uns auch ausführlicher unterhalten."

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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Fr Okt 04, 2013 11:10 am

First Post

Gefährlich, spannend und ausschlaggebend für ihre Karriere als Kunoichi ... All diese Stichworte - und womöglich noch einige mehr - trafen auf die heutige Mission zu, die sie zusammen mit einer Chuunin zu erledigen hatte. Sie kannte sie nicht besonders gut, sie hatten sich zuvor nur kurz im Hokagebüro getroffen. Eichi war immerhin ganze drei Jahre älter, wenn sie also gemeinsam auf der Akademie gewesen wären, dann nur für eine kurze Zeit. Sie war Chuunin, Hotaru war noch immer eine Genin und auch wenn Hotaru unbedingt eine tolle und grossartige Kunoichi werden wollte, hatte sie es bisher noch nicht eilig gehabt, Chuunin zu werden.
Da sich ihr Team vor kurzem aufgelöst hatte, weil ihr Sensei einen tragischen Unfall hatte und nun nicht mehr diensttauglich war, musste sie diese kritische Mission heute zusammen mit Eichi durchführen. Immerhin musste sich ein jeder Genin diesem Auftrag stellen, in dem man gegen ein Krallenbewehrtes Biest antreten musste, das so grausam sein konnte, dass einige Kinder sogar schon schreiend und weinend weggelaufen waren. Hotaru war bisher jedoch sehr zuversichtlich, immerhin hatte sie die Chuunin an ihrer Seite, mit ihr würde das mit Sicherheit eine Leichtigkeit werden. Die kleine Hyuuga erinnerte sich daran, dass ihr Vater einst sagte, sie dürfe nichts auf die leichte Schulter nehmen. Sie klatschte sich mit der flachen Hand selbst gegen die Stirn und schüttelte den Kopf. "Du musst es ernst nehmen, Hotaru!", führte sie Selbstgespräche mit sich selbst und schien wahnsinnig entschlossen zu sein, die kommende Mission zwar nicht zu unterschätzen, aber auch dabei ihr Bestes geben!
Natürlich war sie am Treffpunkt - welcher in einer bestimmten Nische irgendwo auf dem Marktplatz war - zu früh aufgetaucht. Auch das war eine Eigenschaft, die ihr ihr Vater gepredigt hatte. Es war immer besser, ein paar Minuten zu früh zu erscheinen, als zu spät zu kommen. Nun stand sie hier und zehn Minuten trennten sie noch vor dem Beginn der Mission ... Obwohl es eigentlich keinen richtigen Start gab, immerhin lief das Biest frei in der Gegend rum und es lag nun an Harumi und ihr dieses böse Wesen zu fassen und zu sichern!
Entschlossen, aber eben nach wie vor wartend, lehnte sich Hotaru also an die nächstbeste Wand und hielt Ausschau nach zweierlei Dingen: Einerseits nach Eichi und dann auch nach dem Etwas, was sie einfangen mussten ... Das Etwas hatte sogar einen Namen! Einen furchteinflösenden Namen, der jedem Bösewicht den gewissen Schliff gegeben hätte, ein Name, vor dem einjeder Mensch Respekt zeigte und sofort die Luft für mindestens eine Sekunde anhielt ... Der Name lautete Pückler! Allein bei dem Gedanken an diesen Namen jagte Hotaru ein kalter Schauer über den Rücken!
Nach einer - für sie - gefühlten Ewigkeit kam dann Eichi tatsächlich auch an und zusammen machten sie sich auf den Weg, um das 'Biest' in gewahrsam zu nehmen. Der Treffpunkt war der Markplatz gewesen, doch sie waren sich beide bewusst gewesen, dass sie hier Pückler mit Sicherheit nicht gleich antrefen würden. Also hatten sie sich ausgiebig in ganz Konoha umgesehen, bis sie eine heisse Information bekamen ... Pückler wurde ausserhalb von Konoha direkt im Wald gesichtet! Kaum hatten die beiden Mädchen davon erfahren, machten sie sich beide gemeinsam auf den Weg in den Wald.

tbc: Über das Tor von Konoha in den Wald von Konoha

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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Do Jan 30, 2014 3:31 pm

cf: Kage-Büro

Daizen Kato pflügte förmlich durch die Menschenmengen. Wobei er natürlich keine rohe Gewalt gebrauchte, sondern sein schlichtes Erscheinungsbild die ganze Arbeit machte: Selbst wenn er nicht Hokage gewesen wäre und alle Welt sein wunderhübsches Gesicht mit dem jüngsten Fels-Relief hoch droben an der immer voller werdenden Felswand in Verbindung brächte, hätte sich die wimmelnde Masse vor diesem Hünen geteilt wie das Meer vor einem Propheten.
Wie gesagt griff Daizen die Worte von vorhin noch einmal auf, welche er an seine zwei Untergebenen gerichtet hatte, Die Auswahlprüfung der Jo-Nin ist kein Zwangserfolg, oder ein gewaltiger Stein im Wege, der die Jugend abschrecken soll. Sie dient eher dazu... sich auch nach der Chuu-Nin-Prüfung noch ein Ziel zu setzen, welches über Jahre hinweg zum Training motiviert.
Mir für meinen Teil liegt eine Menge daran, dass sich die werte Jugend entwickelt. Ergo: Ihr.
Er hielt zielstrebig auf einen der Speise-Stände zu; dem Geruch nach gab es dort die schon vorher versprochenen Kartoffeln, zusammen mit allerlei anderem. Gegrillten Pilzen zum Beispiel. Daizen baute sich an der Theke auf. Drei Portionen Kartoffel-Ecken. Plus je eine gute Ladung aus der Pilzpfanne.
Der Verkäufer nickte beflissen und wollte sich gerade an die Arbeit machen, da fügte Daizen an:
Halt! Er zeigte über die Schulter auf Madoka und Setsuna. Die Bestellungen der beiden hier doch bitte auch direkt mit aufnehmen. Dankeschön. Rechnung alles auf mich.

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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   So Feb 02, 2014 10:23 am

cf: Kagebüro

Auf dem Weg zum Marktplatz dachte Setsuna genauer über die Jôninprüfung nach, wandte sich von jener Aussage ab und zerlegte sie in alle Einzelteile. Nicht, weil er sie nicht verstanden, sondern vielmehr weil er wissen wollte, ob darin die Wahrheit lag. Nun gut, eine Jônin-Prüfung war für viele nicht wirklich zugänglich, da die meisten in ihrer Laufbahn auf Grund falscher Förderung hinter ihrem Potential zurückblieben. Sei es nun der falsche Sensei, fehlendes Selbstvertrauen oder aber andere Faktoren – irgendwo war immer ein Haken. Er selbst kannte den Seinen und wandte seinen Blick während des Gehens manchmal in die sich vor Daizen teilende Menge. Die Wahrscheinlichkeit, dass man hier „bekannte Gesichter“ traf, war hier teilweise höher als an anderen Orten, da die meisten sich hier zur Mittagszeit herumtrieben oder sonstige Einkäufe erledigten. Sein Bruder oder gar seine Mutter waren mit Sicherheit keine Ausnahme – und dabei war er auch schon bei seinem Thema. Die Jôninprüfung. Den gleichen Rang besitzen wie sein Bruder. Mit Sicherheit sehr erstrebenswert, doch wusste er um seine wohl fehlende menschliche Qualifikation. Daizen hatte angeprangert, dass sie nur an das Bestehen und nicht an das Teilnehmen dachten. Kurzum? Mit ihm ging das eine mit dem anderen einher. Wenn er nicht mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit bestand, so nahm er nicht teil. Wenn er nicht teilnahm, so hatte er nichts verloren außer vielleicht eine dumme Bemerkung an seinen Bruder oder seine Mutter. Wenn er aber teilnahm und nicht bestand, so hätten jene zwei Mitglieder seiner Familie ihre insgeheime Wette gewonnen, dass aus ihm nichts werden würde. Sein Bruder hatte diese Hürde im ersten Lauf gemeistert, also musste er dies auch tun. Setsuna wusste, ein Neutraler würde sagen, dass er sich zu sehr unter Druck setzte und zugegebenermaßen sah sein Gesicht bei diesen Überlegungen auch angespannt aus, doch für ihn selbst war es nichts dergleichen.Es war die Normalität, die in der Rivalität zweier Brüder lag, von denen der eine einfach ein armseliger, niederträchtiger Mensch wäre, den wohl die Schlimmsten und Dümmsten wieder ausgespuckt hätten.
Obwohl seine Überlegungen nun jedoch umfangreich waren, zuckte er kurz bei dem Wort der Chûnin-Prüfung zusammen. Es bracht ihn aus dem Konzept an sein damaliges Scheitern zu denken und er fasste sich instinktiv an seine Brust, auf welcher die Narbe prangte, welche sich unter seiner Kleidung in diesem Moment nicht schmerzend, aber heiß anfühlte. Als ob sie sagen wollte „Ja, ich bin noch da“. In gewisser Hinsicht konnte sie sogar sprechen, doch an diese Stimmen wollte er nicht denken. Genauso wenig wie er nun überhaupt einen seiner beiden Begleiter auch nur im Profil ansehen wollte, da beide Parteien es auf die ein oder andere Weise erfahren oder auch gesehen hatten. Auch er konnte ein schlechtes Gewissen haben – auch, wenn er es nicht offen zeigte. Dennoch musste er sich von diesen Gedanken erneut entfernen und sie im Gegensatz dazu in eine bestimmt portionierte Einheit in seine nächsten Worte werfen. “Ich brauche kein Ziel mehr, denn ich habe in meiner Jugend schon längst eines gefunden. Wenn ich von dieser Prüfung spreche, dann wenn ich bestehen möchte. Eine andere Option als diese werde ich mir gar nicht ansehen, weshalb sie es auch nicht für mich gibt. Wenn ich daran teilnehme, dann werde ich bestehen. So einfach ist das.“ Für ihn erschien es im Gegensatz zu anderen seiner Aussagen wirklich recht einfach und wenn man sie nicht verstand, dann hatte man Pech gehabt. Er würde das hier nicht durchexerzieren und entsprechend hart hatte er soeben auch geklungen.
Für ihn war dieses Thema damit erledigt. Als sie am Stand ankamen und Daizen seine Bestellung gemacht hatte, rückte sich der Jôcho seine Brille zurecht. “Für mich bitte einmal eine kleine Portion Nikujaga.“ Ein satt machender Eintopf aus Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und anderem in der altbekannten Würzsauce. Soja. Nikujaga war ein herzhafter Eintopf, der ihm wohl für den Rest des Tages reichen würde. Setsuna aß nicht besonders viel, obgleich das mit Sicherheit besser gewesen wäre, weshalb sich sein Vater auch immer ins Zeug legte. Wie in so vielem, hatte der es gut meinende Erwachsene aber auch hier keine Chancen und stieß auf eine unzerbrechlich scheinende Eisschicht.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   So Feb 02, 2014 12:07 pm

cf: Kagebüro

Irgendwie kam sie sich eher wie das Ende des Schlepptaus vor als wie eine von zwei Begleitungen. Madoka lief mit ihren stillen Kuchiyose hinten an, während Setsuna sie gefühlt gar nicht beachtete und Daizen nur wieder vom Shinobi-Leben dichtete. Daher zog sie leicht säuerlich die Augenbrauen zusammen und blieb in der Richtung zum Essensstand auf Abstand. Auch wenn einige Leute die Sicht auf Setsuna versperrten, weil es recht voll war, so konnte sie sich immerhin an das unübersehbare Kage-Haupt halten. Sie selbst ging in der Masse ja kläglich unter, sie war die Kleinste von allen. Aber eventuell war das auch gut so. "Wollt ihr noch bleiben? Ich glaube, dass es nicht mehr so spannend wird. Tut mir leid." Isamu schüttelte entschlossen den Kopf. "Wir sind keine hochrangigen Kuchiyose, aber dennoch sozial und möchten auch Zeit mit dir verbringen. Du rufst uns immer so selten, weil man mit uns ... ja nicht so viel anfangen kann." "Das habe ich nie gesagt." Betrübt hob Madoka den Blick, um ihrer Truppe nachzudackeln, während sie sich mit den Rücken an einigen Leuten vorbei schob, damit die ihre Opossums nicht berührten. "Hätte ich sonst einen Vertrag mit euch?" "Lieber du, als diese Kerle." "Wir bleiben jedenfalls. Und springen jedem in die Hose, der dir Böses will. Sei es auch nur 'ne Nudel im Haar." Entschlossen grinste Isamu, während seine Beißerchen diabolisch aufblitzten. Schwächelnd lächelte Madoka ihn an, aber blickte so fade drein wie zuvor, als sie in der Nähe von Daizen stehen blieb und wieder beim Kompagnon war. Setsuna sprach gerade noch darüber aus, dass er wohl nur zu solchen Prüfungen gehen würde, wenn seine Kalkulationen es zu ließen. Das hätte man sich auch denken können. Nur, wenn die Rechnung und die Stochastik stimmte, dann würde er auch nur einen Fuß in Richtung Prüfung gehen. Ansonsten blieb er, wo er war, versuchte sich eventuell zu verbessern oder vergrub sich vor seiner Familie in der Bibliothek. Bloß waren seine Bücher nicht so schädlich wie Madokas Gegenstück in flüssiger Form. Dann bestellte er, während zur Hälfte schon klar war, was sie bekamen. Mehr wollte die 18-Jährige eigentlich selbst nicht. Wenn sie nun ans Essen dachte, hatte sie weder Hunger noch Appetit. Was wohl daran lag, dass sie vorhin ihr eigenes Blut schmecken musste. So etwas verdarb die Lust darauf gründlich. Ein wenig unbewusst erforschte sie mit ihrer Zunge ihre eigene Mundhöhle, ob da noch irgendwas Verdächtiges war, aber wenn es eine Verletzung war, dann nicht dort und nicht durch das Training. Abgelenkt wurde sie dann wieder durch Hiroshi, der Daizen sah und fiepend die Augen verschloss, wobei er seine Pfoten auf sein Gesicht legte. "Er sieht mich nicht, er sieht mich nicht!" Isamu verdrehte genervt die Augen und trat seinen Bruder mit der Hinterpfote. "Du Weichei, sei ein Mann." "Pscht. Lass ihn doch." Madoka setzte die beiden ein wenig weg vom Kage auf einen Hochstuhl, der frei war. Links davon saß wiederum ein Mann, der mit vollem Mund komisch auf die Tiere guckte, aber sich wohl nur wunderte, und nicht daran störte. Madoka blieb derweil angewurzelt stehen, verschränkte die Arme und schüttelte den Kopf, als man sie ansah aufgrund von Bestellwünschen. "Nichts dazu, danke." Von der Seite wurde dann aber wieder gekrächzt, Isamu hatte wohl Hunger. "Ich will, was der Dicke nimmt!" "Nii-san, bitte. Du lenkst ihn noch auf uns." Hiroshis Augen wurden groß und glänzend. Isamu schien das aber nicht zu kümmern, er hatte eine fiktive Player-Sonnenbrille auf der Nase, stemmte sich in seiner Größe an die Theke und hob das Pfötchen. "Ramen bitte!" Madoka verdrehte mit einem sanften Lächeln die Augen und nickte dann ruhig. "Machen Sie eine mittlere Schüssel fertig, aber die bezahle ich dann." Dass ihr Kuchiyose sich irgendwem finanziell aufdrängte, nahm sie nicht so einfach hin. Irgendwo waren auch Höflichkeitsgrenzen erreicht. Nach einigen Sekunden bekam die Grünhaarige wie einige andere Gäste auch ein kostenfreies Wasser hingestellt, das sie umfasste und mit abgestützten Gesicht einfach gelangweilt musterte. Es hatte sich in ihren Augen so eine Art Barriere zwischen den Anwesenden ausgebreitet. Sie war mit ihrem Kuchiyose beschäftigt, während Daizen zwar in die Allgemeinheit hineinsprach, aber letztlich nur bei Setsuna ankam, welcher wiederum bei ihm blieb. So war es auch kein Wunder, dass sie keinen von beiden ansah, ansprach und einfach nur in ihr Wasser glotzte, als würden da gleich Fische aus dem Nichts drin auftauchen.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Do Feb 06, 2014 10:16 pm

Seine Bestellung überraschend kunstfertig in der linken Hand balancierend und mit der rechten Hand einen freien Stehtisch herbeiziehend - wohlgemerkt, ohne dass dieser über den Boden schleifte - hörte sich Daizen die recht resoluten Worte Setsunas an. Die Botschaft kam dabei auch an: Dieser Shinobi würde sich nicht alljährlich an den Prüfungen versuchen, wenn die Gefahr bestand, dabei zu scheitern. Er würde die Prüfung in der Tat als ultimativen Test betrachten, nicht als Teil des Trainings ansehen oder sie gar als eine Art "Zwischenstandsermittlung" verwenden, wie es andere taten: Letztes Jahr scheiterte ich an der Gruppendynamik, aber diesmal bin ich bereit...
Daizen schwieg für einen langen Moment, spießte eine Kartoffel auf und schob sich diese mit todernster Miene in den Mund. So. Beeindruckend. Die Kartoffelecke hatte genug Platz im Mundraum, um die Sprache in keinster Weise zu beeinträchtigen. Sie schaute nichtmals irgendwo hervor.
Schlussendlich zuckten Daizens Mundwinkel dann doch wieder nach oben. In der Tat. Wie hätte ich auch denken können, jemand wie du würde irgendwas grundlos tun. Oder lassen. Er lachte unterdrückt, offenbar ziemlich vergnügt.
Die vergnügliche Miene erstarrte abrupt zu Stein, als Madokas Opossums es doch wirklich schafften, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Kein Wunder; Menschen wie der Hokage neigten schließlich dazu, ganz besonders hellhörig in Hinsicht auf das Wort "dick" zu sein.
Wenn der Winter einzieht erwiderte er mit dem Rumpeln einer fernen Felslawine, werden Hungerhaken fröstelnd winseln, während ich selig schnarche. Er schnaubte kurz, wobei ihm sogar etwas Dampf aus der Nase pfiff. Aber was erwartete man auch sonst von einem Katon-Nutzer, wenn er theatralisch Ungehaltenheit vortäuschen wollte?
Keine Widerrede, werte Madoka wandte er sich nun an die Kunoichi, wieder mit etwas milderen Zügen. Deine Kuchiyose befinden sich derzeit streng genommen genauso n meiner Gefolgschaft wie Setsuna und du. Folglich gilt die Einladung auch für sie. Bei Widerworten werde ich mich zutiefst gekränkt fühlen.
Im Übrigen, welch eine interessante Wahl... ich habe ja schon so manches Kuchiyose gesehen. Häufig wählen die Leute Vertragspartner, die ihren jeweiligen Kampfstil unterstützen.
Er piekste einige Pilze auf. Sind die Zwei auch imTaijutsu fit? Glimmte da etwas Stählernes in seinen Augen, nur ganz leicht? Vielleicht sollte ich auch mal mit ihnen einen Übungskampf versuchen...

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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Do Feb 06, 2014 10:56 pm

So wirklich wusste der Brillenträger nicht, was er mit der Aussage des Älteren anfangen sollte. Einerseits war es ein Anerkennen, andererseits aber konnte man es auch als Spott beurteilen. Zwar erklang es für letzteres nicht in der richtigen Tonlage, doch die gehobenen Mundwinkel entgingen ihm nicht. Setsuna hasste es, wenn man ihn in solchen Dingen nicht ernst nahm, vor allem wenn es um seine Familie und ihn ging. Natürlich stand er über solchen Anmerkungen seitens eines normalen Passanten, aber wenn so etwas vom Kage persönlich kam, verengten sich die Augen schon einmal hinter den Gläsern zu Schlitzen. So wie jetzt. Nein, begeistert davon war er wirklich nicht, doch wusste er um das Gemüt, das er kräftige Mann schon zuvor aufgesetzt hatte. Es lag daher nahe, dass er es nicht spöttisch oder dergleichen gemeint hatte – nur hinderte es ihn nicht daran, sich verkniffen abzuwenden und sein Essen entgegen in der üblichen Billigschüssel entgegen zu nehmen. Pfand zahlte man, doch einen wirklichen Wert hatte sie nicht. Seine Gedankenwelt stürzte sich kurze Zeit auf die vielen Möglichkeiten, die sich Ständen boten, um seine Skepsis und anderweitigen Gedanken bezüglich Daizens loszuwerden. Mit ihm wollte er sich nicht zerstreiten. Eigentlich war es eine Befürchtung, von der er glaubte, sie würde niemals eintreten. Nein, er war sich sicher. Der Mann neben ihm schien über solche Dinge erhaben zu sein. Zwar wirkte er manchmal kindisch, doch Setsuna hielt ihn ausnahmsweise für einen guten Vorgesetzten, der wusste, was er tat. Man sehe einmal von der fehlenden Aufmerksamkeit gegenüber des eigenen Kampfpartners ab, die er auf dem Dach gezeigt hatte. Wer wäre er ohnehin, einen Kagen zu belehren? Diverse Personen würden wahrlich große Reden darüber springen! Doch weg mit dem Sarkasmus. Entschieden und mit dem üblichen gelangweilten Blick schob er sich die erste Portion in den Mund und befand, dass es nicht allzu schlecht schmeckte. Währenddessen bestellte Madoka auch für ihre beiden... Opossums mit, die sich auf eine gewisse Art und Weise zu ihrem Mittagessen erdreisteten, das nun auf Madokas Geldbeutel zu gehen schien – natürlich hatte Daizen etwas dagegen einzuwenden. Wenn er es nicht täte, wäre es eine Beleidigung ihm gegenüber. Beziehungsweise würde er die üblichen Sitten verraten: Der Höchstrangige zahlte, so war es üblich. Es sei denn man war knapp bei Kasse und das wiederum ließ darauf schließen, dass man nicht oft auf Missionen geschickt wurde, um Geld zu verdienen – was wiederum auf dem Wissen basierte, dass eben jene Mission einem nicht zugetraut wurde. Folglich war man ein schlechter Shinobi, verdiente ergo nicht viel Geld und musste diese Sitte ignorieren. Armselig.
Als er letzten Endes doch zu den Gesprächspartnern blickte, entsann er sich an das Lächeln, das er bei Madoka aus dem Augenwinkel wahrgenommen hatte, als es um die beiden Opossums gegangen war. Er fragte sich, wann sie das letzte Mal in seiner Gegenwart gelächelt hatte, tat eben jene Frage schnell wieder als unnütz ab. Bevor Daizen sie angesprochen hatte, hatte sie abwesend auf ihr Wasser geblickt, was sie nun wohl ändern würde. Bei letzteren Worten verdrehte Setsuna, der seitlich zu Daizen stand, der wohl eher auf das Gespräch konzentriert war, die Augen. Wobei... “...mit Sicherheit könnten Sie so gut Ihre Rüstung auf Flinkheit testen.“, gab er schließlich trocken von sich, gesellte sich dann aber zu Madoka an den Tisch, sodass er neben ihr stand. Er fühlte sich in dieser Position ein wenig wohler und das lag nicht nur daran, dass sie beide eigentlich eine gute Freundschaft teilten, sondern betraf es auch Daizen. Wenn man als eher schmächtige Gestalt neben einem breiten Krieger stand, der so hoch aufragte und vor dem sich schon die Menge teilte, fühlte man sich doch ein wenig in die Ecke gekehrt. Obwohl Setsuna niemand war, der sich gerne unnötig ins Zentrum spielte, hatte er es doch lieber, seinem Gesprächspartner gegenüber zu stehen, um einen besseren Überblick zu haben. “Lass es Dir schmecken.“ Dass sie es nötig hatte, wollte er nicht hinzufügen. Wenn man sie schon länger kannte, war es vielleicht auch irgendwo offensichtlich, denn sie schien ihm eher im Schatten ihrer eigentlichen selbst zu stehen. Gut, das mochte an gewissen Dingen liegen, die bereits ein wenig weiter zurücklagen, aber auch gegenüber anderen wirkte sie nicht mehr wirklich... so standhaft wie früher. Da er sie damit jedoch nicht in Bedrängnis bringen wollte, setzte er die nächste kleine Portion der Schüssel an seinem Mund an und verfolgte anschließend den kleinen Wortwechsel, der nun wohl folgen würde, mit monotonem Gesichtsausdruck. Wie eh und je.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   Fr Feb 07, 2014 7:47 pm

Als Daizen sprach, zuckte Hiroshi mit seinen großen Augen zusammen. Die Pelzkugel zitterte, starrte an Madokas Hinterkopf vorbei zu dem Riesen und hatte urplötzlich sein Trauma vor Augen, wie ein alter Sack ihn mit Besen und Schaufel jagte, um ihn zu verdreschen. Dazu diese halbe Todesdrohung, es war zu viel für die kleine Seele. Filmreif drehten die Augen sich nach oben, Hiroshi streckte stocksteif die Beinchen davon und kippte wie ein Teller zur Seite, der anschließend ausrollte, bis er irgendwo liegen blieb. Ein wenig zuckte noch die Nase, aber das Männchen war bewusstlos. Ohne großen Kommentar. Es lag so auf dem Hochstuhl, während Isamu immer noch an der Theke lehnte. Sein Blick ging mit verengten Augen zur Seite. "Wenn der Winter einzieht, werden die Wölfe kommen und nackte Fleischhaufen fressen, während unser Fell uns unsichtbar werden lässt, Baka." Es war mehr so dahin gemurmelt, da Isamu weder von Madoka noch von dem Großen etwas übergezettelt bekommen wollte. Dieser wandte sich derweil an seine Kuchiyose-Partnerin und wollte die Dinnerkosten übernehmen. Madoka sah mit leicht melancholischem Blick, aber dennoch erhobenen Brauen zu Daizen, als wäre sie überrascht, dass überhaupt nocht jemand Höflichkeit ihr gegenüber einhalten wollte. Es ertönte nur ein gefolgsames "In Ordnung", das leiser als beabsichtigt klang, während es dann schon wieder um die Opossums als Kuchiyose an sich ging. Mit einem Seitenblick auf den bewusstlosen Hiroshi verzog Madoka leicht zweifelnd das Gesicht. Taijutsu? Niemals die zwei. Ob andere Opossums so viel drauf hatten, wusste sie noch nicht. Ihr war lediglich klar, dass sie fähig waren, Ninjutsu zu erlernen. Die Erwachsenen beherrschten mitunter Fuuton, aber mehr dann auch wieder nicht. Kleine und flinke Unterstützer, aber keine großen Meilensteine, die man jemandem als Hindernis vorsetzen konnte. Süß waren sie aber trotzdem. Dann sah die Grünhaarige wieder zum Kage zurück, die Stimme unverändert ruhig und unter der Wasseroberfläche gehalten, die sonst so peitschte und brodelte aufgrund ihrer frechen Zunge und überschäumender Körperkraft. "Sie sind Jungtiere. Sie beherrschen kein Taijutsu und auch sonst keine Jutsus, außer so etwas wie eine ... Formation. Erst die stärkeren Tiere beherrschen einige Ninjutsu." Anschließend hob Madoka ihr Glas und trank einige wenige Schlücke von dem Wasser. Wirklich mitteilsam oder freudvoll wirkte sie gerade nicht. Derweil war die Schüssel Ramen schon fertig, einer der Köche hatte im Kochgang ein Stück abgeschöpft und für die Tierchen fertig gemacht. Isamu bekam es vor die Nase gestellt, die Augen grinsten förmlich, als würden die Pupillen zu Mündern werden und stieß die Krallen in den Nudelhaufen, um sie sich raubtierartig einzuverleiben. Das Schmatzen war nicht zu überhören. Als Setsuna sich dann dazu stellte, platzierte Madoka ihr Glas wieder vor sich, sah kurz zur Seite, aber nicht ihn an und registrierte lediglich, wo Setsuna stand. Man hörte höchstens ein Seufzen, nachdem er sie angesprochen hatte. Dann bekamen sie das hingestellt, was sie bestellt hatten, und das Essen dampfte so vor sich hin. Nach so einigen Sekunden, wo die anderen schon mit dem Verzehr angefangen hatten, sah Madoka allerdings immer nur noch auf die weißen Schwaden, die aufstiegen. Hunger hatte sie keinen. Appetit hatte sie keinen. Aber das verkommen lassen konnte sie ja auch nicht. Der leere Blick wurde dann anschließend begleitet von Bewegungen, die ferngesteuert wirkten. Mit zwei Essstäbchen in der Hand, statt einer Gabel, stach sie zwei Kartoffelstückchen auf, führte sie langsam zu ihrem Mund und ließ sie dort verschwinden wie in einem alten, langsamen Hafen, wo die Tore knarzten, während riesige Frachtcontainer einliefen. Schmächtiges, kaum sichtbares Kauen, während sie die Hand wieder auf den Tisch stützte. Der Geschmack kam nicht wirklich an, aber sie aß immerhin. So erfüllte sie den Zweck ihrer Anwesenheit. Dazu beobachtete sie nun einfach schweigend das Treiben der Köche. Die Töpfe klapperten, das Metall glänzte von Kochdampf, weiße Kochkleidung, Schürzen, eiliges Rufen und Fragen. An manchen Tagen hätte sie sich wohl gefreut, wenn es so gelaufen wäre, und sie hier mit Eltern und Schwestern stehen könnte. Nun aß sie wieder ein paar Kartoffelstücken, schluckte sie hinunter und stierte nach vorne. Ja, die Vorstellung war schön. Manami konnte nicht zu den Köchen gucken, weil sie noch zu klein war, ihr Vater nahm sie deswegen auf einen der Stühle und ihre Mutter stand zwischen ihrem Mann und ihrer älteren Tochter, um für alle zu bestellen. Vielleicht waren ja sogar Nagisa und ihre Tochter dabei. Ein kleiner Familienausflug. An der Stelle des Kage und ihres Freundes. Und der beiden Kuchiyose. Madokas Kauen wurde langsamer, als sie sich in diesen Gedanken verbrug, immer noch schweigend. Wir wären zusammen gewesen. Eine Familie. Während dessen hatte Isamu die Nudeln aufgemampft und schob die Schüssel rülpsend davon. Er war voll, das sah man an seinem sich dehnenden Bauchfell. Völlig achtlos ließ er sich mit dem Rücken auf seinen Bruder fallen und schloss die Augen mit einem genüsslichen Seufzen. "Boah, ich habe fertig, die Damen und Herren." Es schien vollkommen friedlich zu sein in dieser kleinen Runde. Wie sie von der Dach-Terrasse bis hier hin gegangen waren, ein schöner Tag. Sie zuckte kaum merklich zusammen. Das Blatt wendend legte Madoka die Stäbchen zur Seite. Ihre Gesichtsmuskeln zuckten nicht sichtbar für ihre Begleitschaft neben ihr durch ihr Haar verdeckt. Sie zog ihre Augenbrauen leicht zusammen, zitterte ganz dezent mit den Mundmuskeln und am Ende bewegten sich ihre Lippen so leicht und geschmeidig aufeinander, als hätte dort jemand eine Wasserschicht drauf gestrichen. Das, was allerdings dafür sorgte, dass die Lippen nun so aufeinander rutschten, war kein Wasser, sondern eine andere Flüssigkeit. Madoka schmeckte sie bereits, wie vorhin. Auf einmal stolperte sie zurück, um mehrere Schritte, sodass sie gegen eine Frau stieß, die mit ihren Kindern gerade am Stand vorbei gegangen war. Diese drehte sich wütend um, zog ihren kleinen Sohn und die ältere Tochter zu sich heran und wollte wohl auch schon anfangen zu keifen, was das sollte. Da fiel die 18-Jährige allerdings auch schon auf den Boden auf ihren Hintern, nicht allzu elegant, sodass sie auch das Gesicht kurz stärker verzog. In einem heftigen, eher blubbrigen Husten spie sie eine Blutmenge aus, die ihren gesamten Mundraum gerade erfüllt hatte. Die rote Flüssigkeit landete zwischen ihren Beinen auf dem Gehweg und glänzte frisch. Der kleine Junge schrie erschrocken auf und rief nach seiner Mutter, die ihm die Augen zuhielt, während sie selbst nach Luft schnappte. Madoka konnte sie von dem Ausspucken des Blutes allerdings nicht erholen. Ein ganzer Hustanfall holte sie heim, man hörte deutlich, dass ihr Rachen voll von ihrem roten Elixier war, da man die Flüssigkeit rutschen und kratzen hörte, bis sie oben raus kam. Die Hustende drehte sich auf einen Arm stützend zur Seite, rollte sich dann aber soweit, dass sie auf dem Boden kniete. Ein Arm war ebenso auf dem Boden, sodass ihre Vorderseite parallel zur Erde war. Mit der freien Hand hielt sie sich den Hals, der bebte wie ein Trainingsplatz mit mehreren Chuunin auf sich. Mehr und mehr Blut kam auf die Straße, während ihre Stimme beim Husten immer wieder vom Röcheln erstickt wurde. Isamu hatte sich derweil völlig wahnsinnig geworden umgerollt und war vom Hocker gehüpft. Seine Stimme war erstaunlich laut und schnitt durch die panischen Stimmen der Passanten und Gäste. "Mado-chan, Mado-chan!" In einem gehörigen Tempo flitzte er vor ihr Gesicht und konnte ihre Augen nicht sehen, weil sie sie zugekniffen hatte. "Mado-chan, was ist mit dir?!" Kleinen Tränchen bildeten sich an den Augenwinkeln des sonst so männlichen Opossums, das mit seinen Pfoten in dem Blut seiner Partnerin stand.
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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   So Feb 09, 2014 12:53 pm

Setsuna hatte sich mittlerweile fast daran gewöhnt, keine richtige Antwort mehr zu erhalten, wenn er sie ansprach und wenn doch, so konnte man sie wohl als etwas... gedehnt bezeichnen. Vermutlich lag es einfach daran, dass er ihr vor mehreren Wochen keine richtige Antwort gegeben hatte und jene Szene auch nun noch zwischen ihnen stand. Da er allerdings nicht wusste, wie man mit so etwas umging, hatte er versucht sich ihr gegenüber so wie immer zu verhalten. Normal – doch offenbar war es einfach nicht genug gewesen und so hatten sie sich mehr oder minder voneinander entfremdet. Vielleicht lag es daran, dass er nun einfach teilnahmslos die kleine Konversation mit bekam und sich im Nachhinein dachte, dass er lieber neben dem Hokage gelieben wäre, der weitaus offener daherkam, als Madoka – mal ganz abgesehen davon, dass er letztere -kun nannte. Nur hatte es ihn in diesem Zusammenhang weniger zu interessieren. Es schien fast so, als würde ihn das Essen gerade mehr interessieren, als das Gespräch, das neben ihm von statten ging. Seine Augen musterten das Essen, das allmählich immer weniger wurde und er spürte, wie sein Magen dann doch langsam gegen die Menge rebellierte, die ohnehin schon gekürzt war. Wenig. Wäre sein idiotischer Vater hier, würde er ihm nun vorhalten, dass er mehr essen müsste. Und wie immer, würde er ihn ignorieren, weil er es hasste, wenn sich der sogenannte Vater als ein solcher aufspielen wollte. Als ob er damit Dinge geschehen machen könnte, die er versäumt hatte. Die Zeit konnte man aber nicht zurückdrehen und so stand der Jôcho seinem Zeuger noch heute mit einer fast genauso kühlen Miene gegenüber wie dem anderen Elternteil, wobei er vor ihm wenigstens keine Furcht hegte.
Ein paarmal musste er hinter den Brillengläsern blinzeln, als es eine Fliege wagte, sich in sein Sichtfeld zu stehlen, um sich offenkundig seinem Eintopf zu widmen. Ein wenig angewidert rümpfte Setsuna die Nase, ließ die Fliege aber schließlich Fliege sein, da er ohnehin keinen Hunger hatte. So war er die meiste Zeit passiv und horchte, was besprochen wurde. Das meiste davon konnte man sich sowieso denken und so rechnete er Daizen an, dass er offenbar ein Gespräch in Gang bringen wollte, was er zu schätzen wusste. Mal ganz abgesehen von diesem toten Tier. Natürlich nicht wirklich tot, aber bewusstlos umgefallen. Lächerlich schwach, doch konnte das Tierchen mit Sicherheit nicht viel dafür, wenn seine Art nun einmal nach diesen Dingen lebte. Wenn sie ihre Angewohnheiten hatte. Fast gelangweilt blickte der Dunkelhaarige drein und er rollte erneut die Augen, als das verbliebene Kuchiyose lautstark berichtete, dass es satt war. Schön. Das musste die ganze Welt wissen. Letzten Endes war er auch so weit, dass er sich fast verabschiedet hätte und so hatte er sich sogar schon leicht zum Gehen gewandt und hatte gerade ansetzen wollen, als er einen Luftzug wahrnahm und im nächsten Moment Stimmen hinter ihm hörte, sowie auch einen dumpfen Laut – so wie er entstand, wenn man auf dem Boden aufkam. Überrascht blickte er sich um und zusehends weiteten sich die Augen, als er die Menge an Blut sah, welche aus Madokas Mund kam. Gespuckt wurde. Blut, das da nicht sein sollte. Blut, das eigentlich in den Venen des Körpers fließen sollte. Das vom Herz gepumpt werden sollte. In seinem Kopf war mit einem Mal die Anatomie des menschlichen Körpers, während sein Gesicht gar leicht fahl wurde und ihn gar geschockt zeigte.
Es war nicht so, dass er kein Blut gewohnt war. Es war nicht so, dass er es noch nie gesehen hatte. Er war Shinobi. Aber normalerweise ging bei seinen Plänen alles glatt. Normalerweise war es in einem Kampf und normalerweise war es auch nicht Madoka, die Blut spuckte, da sie ohnehin nie gemeinsam auf Missionen gingen. Gedanken schossen ihm durch den Kopf, vergangene Anzeichen, die ihn eigentlich schon stutzig gemacht hatten. Vielleicht hätte er sie sogleich in ein Krankenhaus bringen sollen. Das verblieben Opossum machte sich sofort auf zu seiner Vertragspartnerin, rief sie lautstark an. Hoffend, dass alles in Ordnung war. Eine schrille, panische Stimme, während die Angeschriene weiter spuckte. Den Geräuschen nach nach Luft rang, die sie nicht bekommen konnte. Dennoch war er allerdings froh um diese schrille Stimme, denn sie riss ihn aus der Starre heraus, in welche er geraten war. Vergessen war der Hokage, die Schale hinter ihm inklusive der Fliege. Oder diese dummen Leute, sowie seine sonstigen Probleme. Ein kleiner Schritt, ein Beugen und er war neben ihr auf dem Boden, legte ihr eine Hand auf den Rücken, wobei er mit der anderen ihre seitlich hängenden Haarsträhnen hinter ihr Ohr schob. Die Anstrengung in ihrem Gesicht sah. Er hatte ihr gesagt, sie sollte sich schonen. Aus der Sonne. Aber ihm schien, dass sie all seine Ratschläge wie immer in den Wind schlug. Zwar war das praktisch gar nicht möglich, doch war ihm das momentan ausnahmsweise egal. Stattdessen hörte man ehrliche Sorge in seiner Stimme, die nun sogar nicht mehr allzu kalt, sondern schlicht sprach. Besorgt einfach. Als ob es gerade nicht Madoka, sondern sein kleiner Bruder Shiranami wäre, um den er sich kümmerte. “Versuche zu atmen. Ruhig atmen. Reize deine Atemwege nicht.“ Fast ein wenig hilfesuchend blickte er auf, sah sein Dorfoberhaupt ein. Doch ihm war klar, dass Madoka schnellstmöglich ins Krankenhaus musste. Mit verzerrtem Gesicht stieß er einen stummen Fluch aus und schloss angestrengt die Augen. Weil er so etwas eigentlich hasste. Dennoch drückte er sie an den Schultern leicht nach hinten, sodass er sie auf die Arme nehmen könnte. Ob sie ihn nun blutig hustete, war dann zweitrangig. Stattdessen sah er sich um. Sah in die Gesichter und würde nun dann gleich den Weg ins Krankenhaus einschlagen, wobei er sie so vorsichtig wie irgend möglich transportieren würde. Aber auch so schnell es ging. Ausnahmsweise fehlten ihm jegliche Worte.*
tbc: Krankenhaus von Konoha-Gakure

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BeitragThema: Re: Marktplatz von Konoha   So Feb 09, 2014 3:50 pm

Durch genetisch bedingte Ohnmacht den Zorn des Allvat- des Hokage halbwegs besänftigend, machte eins der Opossums durchaus schauspielerisch hochwertig die Schwalbe. Daizen starrte noch einen Moment lang durchdringend auf den Scheintoten, knurrte und wandte sich wieder seinem wirklichen Essen zu.
Der Schein trügte natürlich; Daizen hätte sich weder auf eine verbale oder tätliche Auseinandersetzung mit Kuchiyose-Tieren eingelassen, noch wollte er Setsuna dessen ganz eigene Motivationen abspenstig machen. Er nahm auch weder das eine noch das andere in irgendeiner Weise krumm. Den kleinen Vertragspartnern seiner Untergebenen gönnte er jegliche Späßchen, die sie machen sollten - und was Setsuna letztlich antrieb, um seinen Lebensweg zu bestreiten, gehörte gleichfalls ganz ihm. Ginge es nach Daizen, er hätte beide Chuu-Nin umgehend bei der Jo-Nin-Prüfung eingeschrieben und sie einen Tag vor Beginn eigenhändig in ihren Bettlaken gefangen und als Pakete zum Manövergelände geschlört. Doch die beiden Jüngeren gehörten weder seiner näheren Familie an, noch hatte er das offizielle Kommando über sie. Folglich fiel solcherlei Schabernack schlicht aus.
Es war eine recht gelöste Stimmung, wie Daizen es zumindest empfand; als jemand, der auch vor dem Kage-Stuhl schon Machtpositionen besetzt hatte, war er es gewohnt, dass insbesondere jüngere Shinobi nicht mit ihm scherzten wie mit einem Gleichaltrigen. So gehörte es sich.
Doch mit einem schweren Schritte trat der Ernst ins Leben zurück. Der blutigrote Ernst, den Daizen im Vorfeld hätte erahnen können, wären nicht einige Zeichen an ihm vorbei gegangen. Doch er hatte es ja ignoriert, um - seien wir ehrlich - sich nicht den Tag wegen eines schmalen Verdachtes verderben zu lassen.
Dass sich diese Entscheidung so auswirken würde... er hätte es nicht erwartet. Sei es, wie es sei. Madoka fiel zu Boden, unvermittelt und geradezu... langsam, so wirkte es zumindest. Daizen starrte einen langen Herzschlag lang auf die Stelle, da eben noch Madokas Kopf gewesen war.
Einen Moment später fasste er den Tisch und hob diesen mit einer ganz simplen Bewegung zur Seite; dies ging sogar schneller, als hätte er sich drumherum bewegt. Dennoch waren sowohl Opossum als auch Setsuna schon vor ihm über Madoka. Eine nicht zu übersehende Menge an Blut auf dem Boden. Ach du Scheiß. Flashbacks von Kampfwunden durchrasten sein Gehirn, allerdings stoppten sie ihn nicht vor dem Handeln. Daizen erstarrte nicht, wie es manche unerfahrenen Kameraden beim unerwarteten Anblick von Blut taten.
“Versuche zu atmen. Ruhig atmen. Reize deine Atemwege nicht.“ Setsunas Worte, eher er Daizen einen hilfesuchenden Blick zuwarf.
Krankenhaus. Daizens Finger zeigte augenblicklich in die richtige Richtung. Bewegung.
Setsuna übernahm Madoka, Daizen ergriff recht unbürokratisch die beiden Opossums. Und ihr mit mir. Er erwog zuerst, sie sich auf die Schultern zu setzen, doch angesichts der Transport-Methode, die er nun anschlagen sollte, ließ ers bleiben. Er konzentrierte kurz Chakra, dann verwendete er Shunshin no jutsu und verschwand vom Fleck weg, ein großes Luftlich hinterlassend. In dem zurückbleibenden Blätterwirbel flatterten einige Geldscheine.

tbc: Krankenhaus II

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