Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Große Reisfelder

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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: Große Reisfelder   Do Jul 14, 2016 5:01 pm



Unter Umständen mehr oder weniger unberührt geht das Leben auf den freien Ländereien auch nach dem Umschwung vor rund einem Jahr weiter. Den Bauern dieser großen Reisfelder ist es daran gelegen, ihre Ernte einzubringen und einfach über die Runden zu kommen. Die meisten von Ihnen interessieren sich nicht für Politik, sondern überwiegend für Landwirtschaft, insofern die Politik oder irgendein Samurai (oder Shinobi) nicht negativ eingreift.
Diese Reisfelder werden nicht um sonst die »Großen Reisfelder« genannt, haben sie an der Reisproduktion Tetsu no Kunis doch einen beachtlichen Anteil.
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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Do Jul 14, 2016 5:22 pm

# First Post


»Es ist doch mit diesen Banausen immer wieder das Gleiche… Will man von einem mal verarbeitungswürdige Informationen haben, kommen sie zu Kreuze gekrochen und bitten und betteln, nicht in den Bunsenbrenner geworfen zu werden.« Was hatten sie denn nur alle mit diesem Bunsenbrenner? Dem letzten hatte er nur aufgetragen ein Feuerchen zu machen. Mit von ihm entwickelten Feuersteinen. Gut, das Kerlchen hatte sich auch wirklich dumm angestellt – musste gleich verkokeln. Aber er selbst konnte nichts für deren Unfähigkeit, nicht wahr? Und nun? Nun beauftragte er einen Handlanger damit, dass er alles mögliche über ein bestimmtes Subjekt herausfinden sollte… womit kam er zurück? Alleine bei dem Gedanken seufzte er schier schmerzlich.
Masao schnippte eine penetrante Fliege zu Boden, die es hatte wagen wollen, sich auf seinen unglaublichen Hut zu setzen – man sollte es nicht für möglich halten. Wo war er stehengeblieben? Ach ja, genau. Immerhin waren diese Informationen nicht ganz unbrauchbar gewesen, aber das meiste hatte er schon aus dem Steckbrief des Mannes erahnen können. Fuin – Fuin waren immer interessant – und ein paar Giftchen hier und da. Wobei der Mann – wie hieß er? Kareki Fukusake? Nein Fukusuke? Ah, Fukasuke! – sowieso nur schlechter sei konnte als ihmselbst. Der Maskenträger sah zur Seite auf die Reisfelder. Hier und da arbeitete ein Bauer, der ihn schief anschaute – Masao glotzte genauso schief zurück. Irgendwo hier musste das Kerlchen sein. Hm – es sei denn, ihm war schon jemand zuvor gekommen. Das wäre höchst unglücklich, denn er wollte mit Sicherheit diese Fuin haben. Ob er ihm die Haut abkratzen musste? Hm… vielleicht könnte er sie einlegen oder etwas vernünftigeres draus machen, wenn der Kerl sich denn als Enttäuschung auswies. Nun, er wusste wenigstens, dass Fukasuke sich hier in der Nähe aufhalten sollte und untergetaucht war. Ah, das war noch ein Grund, weshalb er ihn nicht leiden konnte: Er war untergetaucht. Und wurde entdeckt. Wie dumm musste man sich hier bitteschön anstellen? Nun, es konnte ja nicht jeder so geistig überlegen sein wie Masao. Ganz zu schweigen von seinem Können und Wissen. Eigentlich hatte er hierher sowieso jemanden schicken und das Kopfgeld wiederum selbst aussetzen lassen wollen – aber die Inkompetenz seiner Assistenten war doch wahrlich erschreckend. »Tztztz, vielleicht sollte ich mir wirklich einen großen Bunsenbrenner anschaffen.«
Nun gut. Vor einem kleinen Hang blieb Masao stehen. Hier hatte man wahrlich gut die Felder in Blick. Moment. Der da hinten sah erstaunlich auffallend und dumm aus. Das konnte nur der Kerl sein. Graue Haare hatte er, einen Hut als Sonnenschutz obwohl der Himmel verhangen war und es bald regnen würde. Diese Dummheit erreichte ungeahnte Ausmaße – und trug er etwa noch lange Ärmel und ein Katana an seinem Gürtel? Na, wie eine Sichel sah das jedenfalls nicht aus. Zudem entfernte er sich mit unglaublicher Geschwindigkeit wirklich aus der nahe gelegenen Bauernsiedlung. Oh bei allen Kami. Masao verengte seine Augen zu Schlitzen. Der einzige Grund, weshalb er von diesem… diesem…. Paket an Verdummung nicht sofort wieder Abstand nahm, war, dass er ohnehin schon den weiten Weg gemacht hatte und der umso unnützer gewesen wäre. Das konnte sein Ego einfach nicht auf sich selbst sitzen lassen. Es wurde zur Handlung gezwungen, sei dieser Kerl auch noch so verblödet, dass er mit Sicherheit kein gescheites Jutsu unter die Haube bringen würde. Geschweige denn ein Fuin. Masao legte mit einem lauten und üblen Knacken seinen hellen Kopf schief und tippte sich mit abwesendem (und gaaar nicht wahnsinnig wirkenden, unschuldigen) Lächeln an das Kinn. Vielleicht wäre es besser, er würde das nächste Mal einfach direkt an den Hof des Kaisers spazieren und entsprechende… Dinge tun. Dann kämen bestimmt interessante Subjekte zum Vorschein. Jaja. Ganz bestimmt. Aber gut. Seine Zeit war kostbar. Es warteten noch x andere Subjekte auf dem Markt, die seiner glorreichen Aufmerksamkeit bedurften. Mit einem erneuten Knacken brachte Masao seinen Kopf wieder in normale Position und setzte sich in Bewegung.
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Kaminishi Kana
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Fr Jul 15, 2016 8:25 pm

cf: Grosser Zeitsprung

Kana sass unter einem Baum, ganz in der Nähe der Reisfelder und beobachtete das Treiben der Bauer. Ihr Blick galt aber vor allem den Menschen, die eindeutig keine Bauer waren, den sie suchte einen bestimmten Mann, der sie ein Stück weit reicher machen würde. Ja, es gab viel Schlechtes, das man über das Kaiserreich sagen konnte, aber zumindest zahlten sie gut. Kana selbst war sich noch nicht sicher, wie sie dem neuen Imperium gegenüberstand. Sie fand es einerseits fast schon unglaublich bewundernswert, wie Kaiser Maeda Gou es geschafft hatte, innerhalb von so kurzer Zeit, das Leben eines fast jeden Shinobis komplett umzukrempeln und auf der anderen Seite war sie wütend, dass dies überhaupt Jemand geschafft hatte. Das Kaiserreich war zu einem Machtpol geworden und stärkte den Rücken all jener, die sich Samurai schimpften. Früher waren die Shinobi diejenigen gewesen, die die Oberhand hatten, inzwischen hatte sich das Blatt gewendet. Auch der Kaminishi-Clan hatte darunter zu leiden. Der einst so freie Clan wurde nun vom Kaiserreich indirekt geführt. Zwar hatte das Clanoberhaupt weiterhi die offizielle Macht, dennoch wusste einjeder, das der Kaiser über die Jashinisten alles und fast jeden kontrollierte. Der Kaiser hatte die ihr bekannte Welt mit den Samurais im Sturm erobert, nur Mizu no Kuni war davon verschont geblieben und das lag mitunter einfach daran, weil es eine natürliche Verteidigungsanlage besass, womöglich eine der besten, die es gab. Wasser. Ein Samurai war nicht in der Lage über Wasser zu gehen und die Shinobi, die sich für den Kaiser todesmutig gegen Kirigakure in den Kampf gestürzt hatten, wurden von den Shinobis Mizu no Kunis abgefangen. Ja, Kana hatte sich bereits öfters überlegt nach Kirigakure auszuwandern, hatte den Gedanken jedoch jedes Mal beiseite geschoben. Ihr Clan würde das niemals zulassen und sie wollte sowieso nicht weg.
Und nun sass sie also da. Mit ihren Gedanken weit entfernt, mit ihren Augen dennoch genaustens beobachtend, wer sich da alles über die Strassen bewegte. Und dann stach ihr ein ungewöhnlicher Mann in die Augen. Ein Strohhut, lange Ärmel und ein Katana um seine Hüften geschnallt. Am aussagekräftigsten waren jedoch die eher längeren, gräulichen Haare, die unter dem Strohhut zu erblicken waren. Silbergrau waren sie, um genau zu sein. Das konnte durchaus ihr Mann sein. Er war ein Abtrünniger des Kaiserreiches und auf ihn war ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ... Wenn sie ihn lebend vor den Thron des Kaisers schleifen würde. Es war zwar in ihrem Metier eher ungewöhnlich, eine lebende Person zu überegeben aber das spielte für sie im Grunde keine grosse Rolle. Natürlich würde es komplizierter werden, ihn ans Ziel zu bringen. Gewöhnlich bereitete ein abgetrennter Kopf weniger Probleme, als ein lebendiger Mensch, aber damit würde Kana mit Sicherheit zurecht kommen.

Die Weisshaarige erhob sich, klopfte kurz das Gras von ihren Kleidern und machte sich dann auf den Weg, verliess die Obhut des Baumes, unter dem sie sich bis eben aufgehalten hatte und erspähte aus dem Augenwinkel eine weitere seltsam gekleidete Person. Diese war noch um einiges auffälliger, passte jedoch von der Beschreibung her nicht zu der Person, die sie suchte. Einen Moment musterte sie den komischen Kauz, bevor sie sich wieder auf ihre Zielperson fixierte. Kana scherte nur wenige Meter hinter dem Silbergrauen auf die Strasse und holte mit raschen Schritten auf. Sie gab sich vorerst Mühe, wie eine ahnungslose Passantin auszusehen.
"Entschuldigen Sie, mein Herr, könnten Sie mir vielleicht helfen?", sprach sie ihn dann an und klang dabei höflich und respektvoll, "Ich glaube, ich habe mich verlaufen. Könnten Sie mir vielleicht helfen?", Wenn sie nur sein Gesicht sehen konnte, würde ihr das schon genug Informationen geben, ob es ihr Mann war oder nicht. Er musste sich nur umdrehen, dann würde sich entscheiden, ob sie ihn überwältigen würde oder nicht.
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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Fr Jul 15, 2016 8:59 pm

Was war das? Offenbar schien Masao nicht der einzige zu sein, welcher gegebenenfalls an dem Fremden ein gewisses Interesse verspürte. Es wurde zwar nicht gleich offensichtlich, aber man konnte sehen, wie eine einfache Passantin scheinbar geradewegs dem Mann in Masaos Blickwinkel hinterherlief, um ihn letzten Endes anzuhalten und irgendetwas zu fragen. Es war schleierhaft, wie sie genau auf diesen Tölpel kam. Oder aber sie kannte ihn schon von vorher, aber Masao glaubte nicht an so etwas wie einen Zufall oder das neandertalensische Schicksal. So etwas gab es nicht; da konzentrierte er sich lieber auf die Ursachen und den Effekt. Auf beides konnte man sich schon viel besser verlassen und man war eher gegen etwas gewappnet. Nun jedoch stellte er fest, dass diese Person gar zuvor zu ihm hinüber geschaut hatte. Nur ganz kurz – sie hatte ihn in all seiner Pracht gesehen! (Ja er meinte die Maske. Natürlich meinte er die Maske. Was sollte er denn sonst damit meinen, wenn nicht die Maske?!) Kopfschüttelnd ging der etwas kleinere Mann weiter und gesellte sich langsam in den ihm eigenen ruhigen und doch zielstrebigen Schritten auf diese Unterhaltung zu.
Strohhut schien sich zunächst nicht an der Frage zu stören, versuchte offenbar, sich zu verstellen. Als ob er sie einfach nicht gehört hätte. Allerdings war Weisshaar – interessant – klug genug, ihre Frage zu widerholen und sich entsprechend bemerkbar zu machen. Folglich konnte der Mann sie nicht mehr ignorieren. Da etwa genauso groß war wie sie und gebückt ging, senkte er leicht das Haupt. So kam es dazu, dass der Hut einen dunklen Schatten in sein Gesicht warf, welches demnach nur halb erkannt werden konnte. Verdächtig. Höchst verdächtig. Masao blieb stehen und seufzte – lautstark – genervt. So lautstark, dass man es vermutlich über ein Reisfeld hinweg noch hören konnte und so war es kein Wunder, dass hier und da ein paar Bauern verwirrt ihren Kopf hoben. Wieso waren alle immer solche Dummköpfe? Es war, als ob sie an ihm vorbeigingen mit einem Brett vor dem Kopf. Einem großen Brett. Als ob sie nur durch eine kleine Öffnung gehen könnten, die ihnen aber von einem Brett verwehrt wurde. Diese Öffnung war vielleicht gar eine Abzweigung und so gingen sie einfach ihre kleine Runde. Hin. Zurück. Hin. Zurück. Geradlinig. Langweilig. Uninteressant. Masao fuchtelte erneut eine penetrante Fliege aus seinem Gesicht und setzte sich wieder in Bewegung.
»Oh, gewiss.« Immerhin schien Strohhut genug Intelligenz zu besitzen, nicht gleich auf einen Bauern zu verweisen. Ahahah, wie langweilig. Er wollte ihn tanzen sehen. Kämpfen sehen. Raus mit den Jutsus. Schmeißt die Fuin! Wertschätzt und huldigt ihmselbst! Masao rollte die Augen, wodurch sie mehr weiß erschienen, da die Iris fast ganz verschwand. Ein Bauer neben ihm schüttelte sich und ein Kind fing an zu heulen. Strohhut schien jedoch von Weißhaar eingenommen und bot ihr an, neben ihm zu gehen. Eine Einladung. Gleichzeitig für ihn wohl auch ein taktischer Vorteil.
Masao gähnte lautstark. Wieder nichts. Strohhut war dumm.
»Wo möchten Sie denn hin?«, fragte der Verdächtige gelassen – und besiegelte damit das Schicksal seines Hutes. Masao wählte diesen Zeitpunkt nämlich, um an ihm vorbeizugehen, hochzugreifen, den Hut auf den Boden zu werfen und sich schließlich auf eben diesen zu setzen. »Kami, diese penetrante Schrulligkeit kann man nicht einmal in den entferntesten Chakrazellen aushalten. Weißt du eigentlich, wie offensichtlich du bist, Fukasuke? Richtig, ich rede mit dir – und du, schere dich weg Frau. Das ist mein Experiment.« Fast beiläufig kratzte Masao sich im Nacken – der wieder einmal knackte, als er den Kopf schief legte –…. Und sah, wie der Kerl mit einem Mal zu Rennen anfing. »…. Wieso rennen sie immer? Kann mir jemand erklären, weshalb sie so dumm sind? Als ob sie jemandem wie mir entkommen könnten! Pah! Los Frau, hinterher mit dir. Ich habe keine Lust zu laufen.«
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   So Jul 17, 2016 5:40 pm

Operation war geglückt, der Vogel ist gelandet. Entweder hatte er sie im ersten Moment nicht gehört oder aber er hatte versucht, sie mit Absicht zu ignorieren. Das war ein typischer Reflex für einen Kerl, der sich verfolgt fühlte und einfach alles so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte. Irgendwo ja auch verständlich, dennoch war es sinnlos gewesen. Letzendlich hatte er sich ihrer Präsenz nicht entziehen können und er wandte sich ihr zu, fragte nach ihrem Bestimmungsort. Kana zwang sich zu einem Lächeln, es wirkte etwas schief und nicht unbedingt typisch freundlich, aber das war alles, was sie zustande brachte. Sie war keine besonders gute Schauspielerin, deshalb würde sie wohl auch in den nächsten Augenblicken auffliegen. Interessanterweise kam es aber nicht dazu, den der seltsame Kauz von vorhin war inzwischen näher gekommen. Viel zu nahe. Der Strohhut fand seinen Weg zu Boden und auf einmal wurden klare Linien gesetzt. Der Mann ohne Hut war ihr Gesuchter und allem Anschein nach war der Maskenträger ebenfalls hinter ihm her. Eine überraschende Wendung, aber Kana gefiel sie nicht. Das ganze stinkte nach Ärger. Sie rümpfte leicht angwidert die Nase und bedachte den Neuankömmling mit einem verächtlichen Blick. Auf seine Worte, dass sie sich davon scheren sollte, hob sie bloss eine Augenbraue. Am besten war es, solch verrückte Leute zu ignorieren ... Und kaum hatte sie eine Sekunde die Aufmerksamkeit von dem Strohhut ohne Strohhut genommen, war dieser bereits flink unterwegs und rannte weg. Kana fluchte leise und überhörte die Worte des Maskenträgers weil sie sich nun auf das konzentrierte, was wichtig war: Ihre Mission.
Sie lief dem Kerl also nach, sollte er zu schnell für sie sein, würde sie eben mit einem Jutsu nachhelfen, doch solange nicht feststand, wer nun gegen wen und wer auf wessen Fersen angesetzt war, wollte sie nicht gleich zu Anfang preisgeben, was sie für Fähigkeiten besass. Kana war klug genug, nicht mit Dingen zu prahlen, die später für einen netten Überraschungsmoment sorgen konnten.
"Bleib stehen, du entkommst mir sowieso nicht!", rief sie dem Kerl nach, auch wenn sie durchaus wusste, dass das womöglich nicht viel bringen würde. Den Maskenträger liess sie einfach links liegen, er war unwichtig, er war weiterer Aufmerksamkeit nicht wert, erst dann, wenn er zu einer Bedrohung werden würde, immerhin hatte er ja eben klar gemacht, dass er ebenfalls hinter dem Strohhut ohne Strohhut her war. Die Frage war nur, was dessen nächste Schritte waren.
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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   So Jul 17, 2016 7:02 pm

Im Schneidersitz. Der Maskenträger saß im Schneidersitz auf dem Boden und kümmerte sich scheinbar mehr um seine Fingernägel, als um den hinfort laufenden älteren Herren. Während die Frau also eine Warnung ausrief und hinterher sprintete, hätte Masao sich dem Anblick nach auch die Fingernägel lackieren können. »Husch, husch«, murmelte er vor sich hin und hoffe inständig, sie würde nicht noch einmal so nahe an seinem Ohr rufen. Laut. Hm. Er hoffte, dass dieser Kerl ihr nicht entkommen würde, denn sonst müsste er ja wirklich selbst tätig werden. Wobei hoffen nicht so seine Stärke war. Viel lieber legte er sich auf derlei Dinge im Vorhinein fest.
Masao hob seinen Arm und legte die Handbreite als Sonnenschutz an seine Stirn, offenbar Ausschau haltend. Wie viele Meter waren es? Man war der Kerl für sein Alter noch schnell – vielleicht sollte er nicht nur die Jutsu untersuchen. Wenn er richtig informiert war, trugen diese Beine ihn schon knapp sechzig Jahre lang und waren offenbar nicht eingeknickt worden. Humpeln tat er nicht. Im Gegenteil. Die Bewegungen schienen fast noch frisch – und rund. »Hm….« Der freie Shinobi kniff die Augen zusammen und stieß einen verärgerten Laut aus, als ein Bauer sich mit seiner Sense in sein Sichtfeld schob. Immer diese grässlichen Bälger – leider würde es den Zweck seiner Selbst entfremden, würde er sie sezieren. Außerdem würde es ihm nur noch mehr Arbeit machen und sie sahen nun wirklich nicht… interessant aus. Fukasuke hingegen… Mit einem entnervten Seufzen erhob sich Masao – betont wie ein alter Knabe, der Rückenschmerzen hatte. Allzu weit waren sie noch nicht gekommen. Vermutlich war der Kerl sowieso schneller als er, also wieso sollte er erst loslaufen? Dafür hatte er ja diese Frau losgeschickt. Die ihn ignoriert hatte. Sehr ignorant. Unverfroren. Dabei war er doch das Zentrum aller Aufmerksamkeit – und das zu Recht. Keiner dieser …. Konnte er das Schimpfwort Bauern verwenden, wenn sie Bauern waren? Pah, die waren sogar so… degeneriert, dass man sie nicht einmal normal beschimpfen konnte! Also, keiner dieser Degenerierten hatte es auch nur in sich, seine Aufmerksamkeit zu verdienen. Folglich… Masao setzte zu einem kleinen Sprint an. Wäre er nah genug, würde er einfach seinen künstlichen Arm abschießen und …. Heh, das würde schön werden. Sein Gesicht verzog sich zu einer fröhliche Fratze.

Derweil rannte Fukasuke mit allem, was er hatte – bis ihm auffiel, dass er doch gar nicht mehr so viel Ausdauer hatte, diese Frau hinter ihm wirklich abzuschütteln. Und vor ihm waren nur Reisfelder, zum nächsten größeren Wald dauerte es zu lange. Für ihn jedenfalls. Eine Schweißperle bildete sich auf seiner Stirn, als er über die Schulter zurück schaute. Scheinbar hatte er nur eine Verfolgerin, aber darauf wollte Fukasuke nicht wetten. Vermutlich wäre es besser für ihn, seine Verfolgerin schnell und effizient auszuschalten oder zumindest soweit zu verlangsamen, dass sie ihm nicht mehr folgen und er entkommen konnte. Demnach legte Fukasuke scheinbar einen Zahn zu, stoppte jedoch fünf Schritte weiter und stemmte sein ganzes Gewicht gegen die eigene Laufrichtung. Im gleichen Moment zog er sein Katana aus der Scheide – ein metallisches Geräusch – und führte es unter seinem angewinkelten Ellbogen durch. Wenn seine Verfolgerin nicht genau in das Katana laufen würde, würde er einfach in einem Hieb auf ihre Beine zielen.
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Sa Jul 23, 2016 2:18 pm

Innerlich seufzte Kana und schimpfte über den dummen Maskenträger. Wäre er nicht dazwischen gekommen, hätte Kana das hier im Handumdrehen in trockenen Tüchern gehabt. Aber nein, natürlich musste irgendein Tölpel hiervorbei laufen und Mist bauen. Etwas anderes konnte es ja nicht sein, immerhin hatte er die Beute dazu gebracht, zu flüchten. Ein guter Jäger schaffte es, das die Beute noch nicht einmal Fluchtinstinkte verspürt. Nun jedenfalls war es vorbei mit ihrem Plan, sie musste also improvisieren und das tat sie auch. Sie rannte dem Kerl nach. Er war schnell aber nicht unbedingt schneller als sie. Womöglich etwa gleich auf? Wenn sie Glück hatte, besass sie die grössere Ausdauer, dann würde sie ihn einfach so lange verfolgen, bis er langsamer wurde. Da er deutlich älter war als sie, würde ihm mit Sicherheit die Puste vorher ausgehen. Der Beute selbst musste das auch bewusst sein, die Hetzjagd würde wahrscheinlich nicht mehr allzu lange gehen.

Und tatsächlich, so war es auch. Kana war immer noch in Gedanken während sie dem Kerl hinterher jagte, als dieser abrupt stehen blieb. Licht brach sich auf etwas. Stahl! Kana bremste ebenfalls ab und versuchte dem auszuweichen, was unausweichlich war, einem Zusammenprall. In einer flüssigen und wahninnig schnellen Bewegung zog sie ihr eigenes Schwert, schlug, keine drei Schritte vor dem Kerl, schlug seine Klinge beiseite und rannte ihn dann mit ihrem ganzen Gewicht um. Sie wog mit Sicherheit nicht allzu viel, aber die Geschwindigkeit trug dazu bei, dass er mit Sicherheit auch etwas aus dem Gleichgewicht geraten würde.
Kana gab ein paar murmelnde Flüche von sich, als gegen den Kerl rannte. Ihre Hände wollten nach ihm packen, doch der Mann schien nicht dumm zu sein und wich ihr geschickt aus. Die Kopfgeldjägerin hielt es für das Beste, erst einmal auf etwas Abstand zu gehen. Natürlich, sie hätte ihn einfach mit ihrer Klinge ausschalten können - zumindest nach ihrem Ermessen - aber es hätte genau so gut sie treffen können, immerhin besass auch er ein Schwert. Sie durfte also nicht zu voreilig sein und ausserdem wollte sie ihn ja eigentlich lebend ...
Sie keuchte etwas, war leicht ausser Atem. Der kurze Sprint war zwar nicht sehr weit, aber sehr intensiv gewesen. Ihre gelben Augen fixierten ihre Beute, das Schwert in einer leicht offensiven Haltung die Spitze gegen ihn gerichtet.
"Wenn du freiwillig mit mir kommst, werde ich dich nicht töten. Es gibt da Jemanden, der dich wirklich sehr gerne lebendig sehen möchte. Wäre doch schade, wenn ich ihm eine Leiche vor die Füsse werfen müsste, oder?", sie lächelte leicht, es war bar jeglicher Freundlichkeit. Vielmehr war es von einer für sie typischen Überheblichkeit durchzogen.
"Also, was sagst du? Oder willst du wirklich rausfinden, wer von uns der bessere Schwertkämpfer ist? Ich kann dir die Antwort geben: Ich werde besser sein.", es sollte nicht so laufen, aber auf eine Art und Weise freute sie sich ungemein darauf, endlich wieder einmal mit Jemandem die Klinge kreuzen zu können. Viel zu lange lag der letzte, richtige Schwertkampf zurück.
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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Mo Jul 25, 2016 6:49 pm

Offenbar hatten weder Schwertknirps noch Schwertfrau die Absicht, sich aufspießen zu lassen, weshalb es mehr oder minder in einem Ganzkörpercrash endete, bei welchem Masao seine Augenbrauen zu Schlitzen verzog. Genau genommen handelte es sich wohl um einen sehr effektiven … Stoß a la Rammbock – eingesetzt von Schwertfrau, welche die Klinge des Knirpses, aka Fukasuke, beiseite schob und sich dann eben auf ihn stürzte. Oder an ihn. Wie man es nahm. Masao hielt sich zumindest nicht mit derlei Kleinigkeiten auf und konzentrierte sich vollends auf seine Füße, welche ihn in durchschnittlichem Tempo schließlich zu der kleinen Gesellschaft trugen. Wobei Gesellschaft implizierte, dass es eher lockerer zuging. Nein. Den ein oder anderen Gesprächsfetzen bekam der Forscher recht gut mit, während er sich mit den nächsten Metern näherte: »Mich abführen wie einen Dieb wirst du niemals können.« Fukasuke hatte sich beim Zusammenstoß eine blutige Nase geholt, welche er sich gerade mit einer Hand hielt, während er die Frau mit seinem Blick schier angiftete. Letztere schien sich allerdings herzlich wenig darum zu kümmern, oder vielmehr drohte sie bereits mit dem Ausgang des bevorstehenden Kampfes. Ein perfekter Moment für seinen glorreichen Auftritt.
»Ja, es wäre doch wirklich mehr als schade, wenn mir jemand zuvor kommen würde.« Masao legte den Kopf mit einem lauten knacken schief, nahm die Denkerpose ein und stand praktisch mit den zwei übrigen schließlich im Dreieck. Fukasuke hatte seine Klinge noch lasch umklammert, während die Frau ihre eigene auf den vorher Flüchtigen richtete. Masao hingegen schaute sich viel lieber diese Beine an und duckte sich doch tatsächlich, um die Körperteile genauer zu beäugen. »Wenn mich jemand nach dem Ausgang des Kampfes fragen würde…«, überlegte er laut und nickte für sich, während er sein künftiges Opfer weiter inspizierte, »…. Würde ich ebenfalls auf die Frau wetten. Der Kampf wäre langweilig. Ihr wisst wohl beide mit Klingen umzugehen, wenn ihr sie als Waffe wählt – andererseits seid ihr einfach dumm, aber das entscheide ich aus der Situation heraus… ihr seid eh dümmer als ich. Jedenfalls hast du nicht genug Puste…« Masao richtete sich wieder zu seiner vollen Größe auf – aka… der kleinste im Dreieck – und grinste teuflisch vor sich hin, während er wie ein Puppenspieler die Arme anwinkelte und sämtliche Fingerknöchel knacken ließ. In seinem Kopf setzte er bereits das kommende Szenario an. »Also gib mir am Besten deine Arme und Beine – ja, ich beanspruche dich hiermit für mich! Ach ja und deine Haut mit den Fuin und den Giften wird sicherlich auch sehr interessant und aussagekräftig sein.« Wahrlich und wahrlich, es fehlten nur noch die Sternchenaugen, die wahnsinnig funkelten. Wobei, wahnsinnig war der Kerl sowieso schon. Wobei zum zweiten… er würde es als seinen unglaublich guten Stil bezeichnen und auf seinen außergewöhnlich superben Modegeschmack zurückführen. Unter anderem. Kurz sah er zu der unbekannten Frau, deren Mode wesentlich weniger ausgefallener war. Ja. Bestimmt. »Ich werde mich keinem von euch ergeben--« »Tzetzetze mememememeh. Ich frage dich nicht danach. Ich verlange. Also setz dich hin und warte, bis ich dich seziere!« An Kana gewandt, fuhr er fort: »Du bist bedauerlicherweise an mein künftiges Experiment geraten. Ich bin glücklich, ihn sezieren zu dürfen, daher darfst du wieder gehen oder bei meiner unglaublich wissenschaftlichen Anwesenheit weiter frohlocken.«
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Fr Jul 29, 2016 8:30 pm

Im Grunde hätte die Mission wirklich einfach verlaufen können. Jetzt hätte sie Fukasuke herausgefordert, hätte ihn in einem Schwertduell besiegt und ihn dann vor den Kaiser geschleift. Ganz einfache Arbeitsschritte, doch mit einem gewissen Störfaktor hatte die Kaminishi defacto nicht gerechnet. Mit diesem komischen Kauz der wie eine Puppe aussah mit seiner verstörenden Maske. Die Weisshaarige schaute aus den Augenwinkeln kurz zu diesem rüber und entschied ihn erstmal einfach ausser Acht zu lassen. Doch ihr wurde bewusst, dass dies sowieso nicht mehr lange ging, den er erhob ebenfalls Anspruch auf Fukasuke. Im ersten Moment dachte die Kaminishi sich verhört zu haben, doch tatsächlich erklärte er, das er den Kerl sezieren wollte. Kana wandte nun vollständig ihm den Kopf zu und legte die Stirn in Falten. "Hey, der Kerl gehört mir, ich hatte ihn zuerst. So gerne ich dir deinen kranken Spass auch gönnen würde, brauche ich ihn unseziert. Such dir also wen anderes zum spielen, ja? Tu mir und auch dir selbst den Gefallen und nerv' mich nicht weiter. Ist besser für deine Gesundheit.", gab sie von sich mit einer Tonlage, als ob alles selbstverständlich wäre. Sie war nicht die Art von Mensch, die sich schnell einschüchtern liess, egal wie seltsam die Leute auch sein mochten. Viele mochten bei dem Anblick des Kerls bereits anders reagieren, sie nicht. Sie wollte einfach nur ihr Ding durchziehen und dann Feierabend machen. Sie wollte wieder zurück Nachhause und das Ganze hier endlich abschliessen können. Der Kerl war ihr demnach ein Dorn im Auge, immerhin hielt er aktuell so ziemlich alles auf.
"Und du ...!", ihr Gesicht wandte sich wieder Fukasuke zu, "glaub ja nicht, dass du irgendeine Wahl hättest. Seh' ich so aus, als ob ich mit mir verhandeln lasse? Tz ...", sie machte ein abfälliges Geräusch, "Du hast nur die Wahl wie ich dich vor den Kaiser schleife und nicht ob, klar?", sie dachte darüber nach, ihn einfach anzugreifen, doch zumindest diese eine Chance wollte sie ihm noch gewähren. Eine Beute, die noch selbstständig gehen konnte, machte die Sache im Endeffekt eben doch etwas leichter. Es war also Eigennutzen dass sie ihm noch eine Chance gab, nichts weiter. Was Fukasuke eigentlich wollte, kümmerte sie herzlich wenig.
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Sa Jul 30, 2016 10:08 am

Nun gut. Langsam, allmählich… begann diese Frau ihn zu nerven. Sie schien keinerlei Absichten zu haben, sich zurückzuziehen, wie ihm schien. Aber das alles wäre er ja einigermaßen gewohnt, wenn da nicht dieser halb kindische Ausruf gekommen wäre, dass sie ihn zuerst gesehen hätte. Masao kniff eine Auge zusammen und hob die Augenbraue des anderen. Und er sollte sich jemanden zum Spielen suchen, sie nicht weiter nerven. Wusste sie denn eigentlich mit wem sie hier sprach?! Es war nicht so, dass er total wütend war, aber er fühlte sich in seinem eigenen Ehrgefühl verletzt. Sie hatte weder Angst vor ihm, noch fand sie ihn ausreichend merkwürdig… naja, eigentlich machte ihm beides nie etwas aus, aber in diesem Fall wäre es durchaus einladend gewesen. Denn dann hätte er nicht seine kostbare Zeit mit ihr verplämpern müssen. So sah das ganze jedoch anders aus und das war es vor allem, was nun am meisten an seinen genialen Nerven nagte. »Memeh, was ist denn das für ein Argument? Du hattest ihn zuerst? Bist du ein kleines Kind?« Er rollte mit den Augen und schüttelte den Kopf. Wie konnte man nur? »Es handelt sich nicht um Spaß, sondern um Wissenschaft und die ist wichtiger als irgendein Geld. Mir ist es egal, wie viel Kopfgeld er dir bringt oder wie viel man dir angeboten hat… oder du mir anbieten würdest. Ich seziere ihn und du machst einen Abflug, Frau.« Wie konnte man nur so sein. Er verstand es nicht. Mit einem Knacken legte er den Kopf schief und machte eine ausschweifende Handbewegung in Richtung Fukasuke… wobei er inne hielt, denn der Kerl stand nun einen halben Meter weiter weg von ihnen und blickte fast ein wenig panisch zwischen ihnen beiden hin und her. Masao brummte. »Über meine Gesundheit mache ich mir keine Sorgen – aber siehst du, was du da tust? Du machst ihm Angst? Du machst meinem Experiment Angst! Das ist mein Job! Verunstalte meinen Versuch nicht!« Zunächst hatte auch Masaos Tonlage mehr nach einem »ach, papperlapapp« geklungen, doch mittlerweile konnte man durchaus seine Genervtheit vernehmen und dass er das nicht mehr lange mitmachen würde. Immerhin war das sein Experiment und ihm war es egal, ob sie ihn zuerst gesehen hatte. Tch. »I-Ich… glaube… ich bin nicht derjenige, mit dem du verhandeln solltest… Ihr geht euch schon z-zu zweit an die Kehle… und dann werde ich der lachende Dritte sein… So einfach ist das. Du wirst mich nicht fassen und ich werde nicht seziert… Ich bin der Sieger, das steht jetzt s-schon fest.« Irritiert beugte sich Masao zurück und zog die Augenbrauen nun beide hoch. Er stotterte?
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   So Aug 07, 2016 2:29 am

Ja, es hätte alles so einfach werden könnten. Aber wie alles im Leben, sollte es eben nicht einfach werden. Wer an das Schicksal glaubte, der würde nun dieses dafür verfluchen, für Kana war es einfach nur ein mühsamer und zeit aufwendiger Zufall. Sie seufzte leise und wäre am liebsten einfach gegangen. Dieser Kerl - oder was auch immer er sein mochte - ging ihr auf die Nerven. Und ja, sie hatte sein seltsames Aussehen gemerkt und ja, sie verstand nicht, wie man so nur durch die Gegend ziehen konnte. Man mochte schon fast etwas Angst vor seinem Äusseren empfinden und womöglich hatte die auch das ein oder andere Kind, das diesen Mann erblickte. Doch Kana war kein Kind mehr, auch wenn der Maskenkerl genau das infrage stellte. Die Weisshaarige verzog ihr Gesicht, sie blickte nun äusserst ungeduldig in die Runde.
"Mir ist es auch egal was du mit ihm machen willst.", erwiderte Kana dann und wandte sich halbwegs dem Maskenkerl zu, "Oder wirkte ich etwa so, als ob es mich interessiert, was du zu sagen hast? Du warst einfach zu langsam, sieh's ein, alter Mann.", ein Schuss ins Blaue. Konnte durchaus sein, das der Fremde jünger war als sie, immerhin war sie selbst auch nicht mehr die Jüngste, aber sie wollte damit ja nichts gewinnen. Im besten Falle würde es den Kerl einfach nur etwas ärgern als alt bezeichnet zu werden.
"Dein Experiment? Was um alles in der Welt redest du da? Such dir etwas anderes, an dem du deine kranken Experimente durchführen kannst. Der Kerl da gehört mir.", sie deutete mit einem Kopfnicken auf Fukasuke, "Oder willst du dich wirklich mit mir anlegen? Raten würde ich es dir nicht."
Und womöglich kam es, wie es eben kommen musste. Durch die Anwesenheit des Maskenkerls wurde sie abgelenkt, ihre Aufmerksamkeit galt nicht mehr nur Fukasuke und würde dieser dies bemerken, könnte er es wohl als gute Chance zur Flucht nutzen. Zur Flucht, um von beiden entkommen zu können. Doch war er so klug? Würde er die Chance nutzen ...?
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Kuroreiki Masao
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Mo Aug 08, 2016 6:57 pm

Oh, er wusste es. Er wusste, weshalb ein Forscher – und damit sei gemeint ein wirklich guter und genialer Forscher, wie er selbst einer war – sich eher der Einsamkeit verschrieb und in der hintersten Ecke eines Bauernhofes noch seinen Experimenten nachgehen konnte. Nicht, dass es nur gute Bauernhöfe gab, oder dass jeglicher Bauernhof eines solchen Ortes gerecht werden würde – er selbst hatte ja nochmals spezifischere Anforderungen an die Orte, die frohlocken durften, wenn sie seine Gestalt sahen. … Masaos Gedanken reihten sich aneinander, während er mal wieder zu dem Schluss kam, dass er der Gesellschaft am liebsten einen Maulkorb anlegen würde. So unnütz und versperrt. Es kränkte einen ja fast schon, wenn man diesen Leuten allen zusah, die einen Stock im Allerwertesten hatten. Sie waren nicht offen, sie waren nicht empfänglich, sie waren einfach dumm. Ein Forscher konnte sich nicht in der Gegenwart von Dummen so wohl fühlen, wie in der Einsamkeit. Wo sein genialer Verstand Dinge vollbrachte, die weit über den Horizont der Normalsterblichen hinausgingen. War Masao ein Normalsterblicher? Natürlich nicht. Er liebte es, Gott zu spielen. Er war sein eigener König in seinem Reich der Forschung. Und dieses…. Weißhaarige Etwas von einer Frau war gerade in sein Königreich eingedrungen, wollte sich auf einen sehr gefährlichen Pfad begeben.
»Alter Mann.« Ja, die Augenbrauen des Maskierten stahlen sich sogar in die Höhe, wenn sie denn markant vorhanden gewesen wären – was eher nicht der Fall war. Ein Rätsel, welches viele lösen wollten. Rasierte er sie sich ab oder waren sie weggeätzt oder… war er ein Mutant? Geistig glaubte er zumindest, einer zu sein. Dennoch legte er mit einem Klacken den Kopf schief. Alter bedeutete für ihn Weisheit, keine Beleidigung. Offenbar war sie sich ihres Wortschatzes nicht bewusst. »Wie ist es da, in diesem engen… Kopf? Da würde ich auch gerne mal einen Blick hineinwerfen, um zu verstehen, weshalb ihr…« Es folgte eine weit ausschweifende Handbewegung, mit welcher er einfach mal das ganze Dorf einschloss. »…. So dumm seid. Eine Forschung darüber. Euer Gehirn sezieren und mit meinem Wissen anreichern. Aber das wäre zu viel Aufwand. Scheinbar…. Scheinbar verstehst du nicht, in welcher Lage du dich befindest…« Hätte Masao Augenbrauen gehabt, so hätte er nun zusätzlich zu seiner ohnehin betont langsamen Rede, fast mitleidig die Augenbrauen gekräuselt. Dann jedoch wurde der Blick seiner goldgelben Augen hart. Über seine Experimente scherzte er weniger, was die Frau bald schon bemerken würde. »Ich lege mich nicht mit anderen an, ich zermalme sie zu intellektuellem Feinstaub. Oder zu Flüssigkeit in Reagenzien. Das ist ein beträchtlicher Unterschied. In beiden Fällen fristen sie nämlich ein – um es in deinen Worten auszudrücken – kenntnisreicheres oder klügeres Dasein.« Masao musterte die Frau nochmals von oben bis unten. So wie sie ihr Schwert hielt, schien sie eine geübte Kämpferin zu sein. Vom Selbstbewusstsein ganz zu schweigen, aber bitte, das war in neunzig Prozent aller Fälle sowieso unangebracht. Sah man davon ab, wirkte sie nicht großartig durchtrainiert, wobei das aber nichts bedeuten musste. Masao selbst war auch eher fragil, konnte nicht allzu viel einstecken… aber dafür bewahrte er wortwörtlich unter seiner Haut entsprechende Überraschungen auf. Abermals legte er den Kopf schief. Eine gewisse Eleganz strahlte sie ja aus, welche sie zu einem zumindest äußerlich gehobenen Menschen werden ließ, was aber nichts mit Kleidung zu tun haben musste.
Grinsend wandte er sich daher zu F— Eine Staubwolke stob gerade vor ihnen daher, nachdem der Mann sich in Bewegung gesetzt hatte. »Immer dieses Pack von unzivilisierten Möchtegern-Jägern und rennenden Idioten.« Ohne groß darüber nachzudenken streckte der Forscher einen Arm aus und im nächsten Moment schoss die weiße Maske von seinem Arm hervor. Das Gefilde hatte ein klebriges Ende, welches sich an Fukasukes Rücken heften würde – oder an sein Haar. Mmh, klebrig. Es sei denn Kana würde voran springen und es mit der chakraleitenden Klinge durchtrennen. Dann allerdings… würde Fukasuke für beide entkommen?
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Di Aug 16, 2016 7:40 pm

Sie wusste nicht, wer dieser Kerl war und vor allem was. Und wie er hiess erst recht nicht, sie war sich noch nicht einmal mehr sicher, ob er sich ihr vorgestellt hatte. Spiele im Grunde auch keine Rolle, oder? Er war eben irgendjemand, den sie getroffen hatte und den sie innerhalb kürzester Zeit wieder vergessen würde. Der Maskenmann konnte mit Worten umgehen, das stand ausser Frage, aber das bedeutete noch lange nicht, dass dahinter auch wirklich etwas steckte. Bekanntlich waren bellende Hunde ja nicht gefährlich und nichts anderes war dieser Kerl für Kana in diesem Moment. Er warf mit Worten um sich, die im Grunde keinerlei Bedeutung für sie hatten. Wieso auch? Sie wollte einfach nur ihren Aufrag erledigen und er stand ihr im Weg. Sie war zuerst bei der Zielperson gewesen, er eben nicht, so spielte das Leben. Aber dieser Maskenmann schien das nicht zu gefallen und wollte seinen Willen bekommen und daran lag ihm augenscheinlich ziemlich viel.
Kana musterte ihn also noch einmal eingehend während dieser irgendetwas von sezieren sprach. Sie hörte ihm nicht richtig zu.
"Ich hab keine Zeit mich mit dir abzugeben, verstanden? Im Gegensatz zu dir habe ich einen Auftrag zu erledigen, also hör' auf mich mit deinem nervenden Geschwätz zu belästigen und verschwinde von hier. Hab' ich mich klar ausgedrückt? Fukasuke gehört mir. Such dir irgendjemand anderen, den du jagen und mit dem du spielen kannst.", und in Kanas Stimme lag eine gewisse Ungeduld. Ihr war anzuhören, dass sie es leid war, sich mit diesem Kerl zu unterhalten, immerhin war sie im Recht! So sah sie es zumindest und davon war sie auch ziemlich überzeugt.
Dummerweise hatte nur keiner richtig bemerkt, das sich die Zielperson mehr oder weniger unbemerkt aus dem Staub machte, während die zwei freien Shinobis sich miteinander unterhielten - gezwungenermassen.
Erst als der Maskenmann eben dessen Namen aussprechen wollte, bemerkte auch Kana, dass von Fukasuke nicht mehr vielmehr als eine Staubwolke zu sehen war.
"Verdammter Mist. Alles nur weil du dumm rumschätzen musst!", sagte Kana mit zusammengebissenen Zähnen und gerade wollte sie dem Kerl hinterher jagen, als der verrückte Kerl irgendetwas machte. Kana konnte nicht so richtig sagen, was das war, Fakt war nur, dass er damit womöglich Fukasuke erreichte. Würde er ihn damit zurück bringen, hierher?
Kana unternahm nichts, immerhin war sie nicht dumm, sie wusste, wenn sie jetzt eingreifen würde, würde Fukasuke entkommen. Vielmehr wartete sie ab, schmiedete innerlich einen Plan. Vielleicht würde sie es schaffen, Fukasuke auf ihre Seite zu holen? Immerhin war dieser verrückte Kerl eindeutig unsympathischer als sie, oder? Dann hätte sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
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BeitragThema: Re: Große Reisfelder   Sa Aug 20, 2016 4:41 pm

Nun. Es war nicht wirklich ein Platzhirschgehabe, welches sie hier veranstalteten - allein deshalb, weil die Frau vermutlich eher ein Reh abgegeben hätte, als ein Hirsch. Masao war es theoretisch gleich, was sie dachte oder was sie machte, so lange sie ihm nicht in die Quere kam. Ja, er war sogar so generös und würde ihr zugestehen, sich nach Beleidigungen wieder ohne einen Kratzer zu entfernen! Wie großzügig konnte man denn noch sein? Masao seufzte innerlich immer schwerer, während er sich das schummrige Gehabe dieser Frau anhören durfte. Eigentlich hatte er ja nichts gegen Frauen, aber gegen diese Art von Frauen schien er bald eine Abneigung zu entwickeln. Obgleich ihm im Grunde genommen abgesehen von seinen Forschungen alles egal war. Eine Sezierung hier, ein Mord da, eine Mission hier, Unmoral da. Was soll's? Missmutig verzog er das Gesicht und sah Fukasuke so gar nicht mehr hinterher, während der weiße Arm nach ihm Griff. Man hörte in der Ferne wohl ein panisches Schreien und einen matten Ton, als ob sich irgendetwas anheften würde. Masao interessierte die Art und Weise, wie der Mann um sich schlug eher weniger. Stattdessen neigte er Kana gegenüber leicht spöttisch den Kopf.
»Ich habe auch gar nicht erwartet, dass jemand wie Du meine komplexen Gedanken jemals verstehen könntest, Frau. Und nun gehab dich wohl.« Masao knackte kurz mit seinen Fingern und ließ das Handgelenk kreisen. In der Tat. Fukasuke war angedockt. Sehr schön. Der Forscher hob die nicht ausgestreckte Hand und machte eine wegschaufelnde Handbewegung. »Huschhusch.« Diese Frau störte ihn und ließ ihn die Nase rümpfen. Hier stank es nach Irritationen und Unwissenheit und... Ablenkungen. Ablenkungen von seinem Experiment. Das konnte er nun wirklich nicht haben. Anstatt jedoch was dagegen zu unternehmen, schritt er einfach überheblich auf Fukasuke zu, der immer noch gefangen war. Dabei holte er aus seiner Ausrüstungstasche einen gewissen scharfen Gegenstand a la Skalpell. Ein wunderbarer stummer Freund, welchen er immer zum Sezieren benutzte. Fröhlich vor sich hin grinsend machte er sich also daran, die Distanz zu kürzen und überlegte schon einmal, welche Lappen von Haut er wo entfernen würde. Diese Siegel auf seinen Unterarmen musste er immerhin haben. Das konnte er untersuchen und das Chakra daraus gewinnen. Oder generell aus der Leiche. Wenn die Frau netter gewesen wäre, hätte er vielleicht sogar einen Funken von Leben in dem Kerl gelassen, aber so sah das Ganze anders aus. Sie sollte sich nicht so haben. Immer diese Kleinigkeiten. Tch.

Edit nach Rücksprache: Im Endeffekt einigten sie sich jedoch darauf, dass der Mann lebend vorgeführt werden konnte. Selbstverständlich nicht ohne die ein oder andere 'Untersuchung'. Selbstverständlich würde Masao es auch nicht Einigung nennen. Selbstverständlich... war das nun ja eigentlich auch egal.

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