Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Daimon & Eri] New Life

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Kiobashi Daimon
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BeitragThema: [Daimon & Eri] New Life   So Jul 17, 2016 11:27 pm

Zeitleiste: 1 Monate nach Ankunft in Konohagakure (5 Monate vor IG-Zeit)

Es war offiziel. Asamura Shiro aka Kiobashi Daimon durfte sich endlich Konohagakure Shinobi nennen. Nachdem er sich fast einen Monat mit sämtlichen offiziellen Anmeldungen und Unterredungen beschäftigen musste, bekam er endlich die Bestätigung, dass er in Dienste von Konoha arbeiten durfte. Es war fast schon zu einfach gewesen.
Daimon war froh darüber, dass er endlich Ruhe hatte vor den Ämtern und sich etwas an seine neue Umgebung gewöhnen durfte. Obwohl er eigentlich als Kirigakure Spion agierte, schien die Flucht aus Tsukigakure für ihn greifbar real zu sein. In den letzten Monaten spürte er förmlich, wie die Grenze zwischen der Realität und seiner eignen Persönlichkeit sich zu vermischen drohte. Etwas in ihm fing an zu genießen, dass er weit weg war von Kirigakure. Natürlich liebte er seine Familie und die Leute dort zu Hause, aber hier war alles einfacher. Es gab niemand der an ihm nörgelte oder die Erwartung hatte, dass er so wie seine Geschwister sein sollte. Seine Geschwister gehörten zu den Überreitern, während er selbst oft um Anerkennung kämpfte. Aber was sollte man als jüngster der Familie auch groß erreichen können, wenn der Rest schon alles erreicht hatte? Daimon wählte sehr bewusst den Weg des Außendienstes, auch wenn er selbst nicht dachte, dass er immer mehr anfing diesen zu genießen. Ein Grund war unteranderen eine junge Frau. Er hatte sie damals in Tsukigakure kennengelernt und irgendwie... . Seit ihren ersten Treffen waren sie sich immer wieder über den Weg gelaufen und bald schon bestand eine Freundschaft zu einander. Daimon hatte versucht alle Gedanken um Eri zu verdrängen, aber das gelang ihm sehr selten. Auch die Idee das sie eine WG gründen sollten, entstand auf seinem Mist.
Statt also der "geheime" Spion zu sein, war Daimon der Mann der um 15:02 Uhr durch die Haustür seiner neuen Bleibe stolperte. Er krallte seine Hände fester in die Kiste, die er trug und starrte kurz irritiert über die Schulter. Auf dem Gang, vor der geöffneten Tür, stand eine Mülltüte. Daimon stieß leise die Luft aus den Lungen und steuerte dann durch den kleinen Flur hindurch.
"Errrri!", rief er durch den Gang hindurch und blieb dann schlussendlich in der karg eingerichteten Küche stehen. Er wusste nicht, ob Eri schon da war. Vorsichtig stellte er die Kiste mit seinen Habseeligkeiten auf dem Tresen ab und räumte dort zwei Plastiktüten runter. Da ihre Küche noch keinen Herd besaß, war er schnell noch bei Ichirakus Nudelsuppenstand vorbei gegangen um ihnen beide etwas zu Essen zu besorgen. Allgemein war die Wohnung noch ziemlich schlecht eingerichtet. Ein paar Wände mussten noch gestrichen werden und hier und da fehlte es wirklich an Möbeln. Daimon hatte in seinem Zimmer bisweilen noch gar keine Möbel. Ein Schlafsack würde erstmal her halten müssen bis er Geld hatte. Aber die Wohnung war besser als die alte Unterkunft bei dem er sich mit mehreren Flüchtlingen ein Bad teilen musste. Der einzige Trost war Eri gewesen. Der Mann kratzte sich am Hinterkopf und sah sich kurz in der Küche um, bevor er das Fenster öffnete und sich raus lehnte. Die Fensterläden knarrten leise und er musste sich mindestens einmal durchs Gesicht wischen um ein paar Spinnenweben weg zu bekommen.
"Was für ein Abstieg", murmelte er zu sich selbst und zündete sich zunächst eine Zigarette an. Gleich danach würde er Eri suchen gehen in der Hoffnung, dass sie schon hier war.

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Taira Eri
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Fr Jul 29, 2016 10:00 pm

Eri seufzte leise, als sie ihr Tagwerk betrachtete. Anders als Shior hatte sie wesentlich weniger Scherereien gehabt, war sie doch bereits in Konohagakure eingegliedert gewesen, bevor sie ihre Wohnung übergeben und sich selbst auf Reisen gemacht hatte. So hatte sie sich lediglich zurückmelden und einen relativ langen Bericht verfassen müssen, was aber innerhalb weniger Tage erledigt gewesen war. Anschließend war die Frage nach einer Wohnung aber geblieben. Zuerst war sie bei ihren Verwandten, der Cousine ihrer Mutter, unter gekommen und hatte Shiro in seiner Absteige besucht. Auf die Idee nach einer WG mit ihm hatte sie überrascht aber positiv reagiert. Sie mochte den Gedanken, abends nicht allein auf der Couch herumlümmeln zu müssen, sondern jemanden an der Seite zu haben, mit dem man seine Gedanken austauschen konnte. Demnach hatte sie eben auch nach kurzer Bedenkzeit freudig zugestimmt. Dass es in einer etwas heruntergekommenen Wohnung enden würde, hatte sie zwar nicht erwartet, aber wie immer sah sie das positive daran: Sie konnten sich hieraus machen, was sie wollten und so ihre ganz eigene Wohnung daraus machen.
Mit entsprechenden Ambitionen war sie heute recht früh hierher gegangen, hatte die Wohnung aufgeschlossen, durchgelüftet und sich daran gemacht, ihre Zimmer von dem Staub und Dreck zu beseitigen, der noch hier war. Glücklicherweise hatte sie noch viele ihrer Möbel aus ihrer alten Wohnung und hätte damit wenige Probleme. Die Wände streichen, alles säubern und eventuell Dinge ausbessern war aber nunmal trotzdem nötig. Ein wenig nachdenklich legte sie den Kopf zur Seite, um ihren Nacken zu dehnen. Sie tat das gleiche zur anderen Seite und nach vorn, bis sie einen angenehmen Zug spürte. Die junge Frau nahm Besen und Mop, verstaute alles wieder in einer kleinen Kammer im Flur, die sie zuvor gereinigt hatte und machte sich letztendlich daran, das letzte Fenster in Shiros künftigem Zimmer zu putzen. Das tat sie auch gerade noch, als sie bereits ihren Namen durch die Wohnung schallen hörte.
Ein sanftes Lächeln schlich beim Klang der Stimme auf ihre Lippen und nistete sich ein. Sie freute sich ehrlich darauf, mit ihm zusammen zu wohnen, war er doch in vergleichsweise kurzer Zeit ein recht guter Freund geworden. Hier in Konoha hatte sie nie riesig viele Freunde gehabt, abgesehen von den Verwandten ihrer Mutter, die ja gewissermaßen Familie waren. So war es doch ganz angenehm, jemanden um sich zu haben, mit dem man Erinnerungen teilte und nicht nur leere Floskeln über den Tag austauschte. Anstatt sich aber bemerkbar zu machen, putzte sie das Fenster fertig, bevor sie es schloss und den Lappen auswusch. Den Eimer und den Lappen nahm sie in die Hand, ging aus dem Zimmer zur Küche, wo sie die Schritte hin geordnet hatte und fand, wen sie suchte. Der Schwarzhaarige lehnte aus dem Fenster und seufzte pessimistisch über ihre Wohnsituation. Reflexartig warf die Taira den noch feuchten Lappen.
Mit einem freundlichen Klatschen landete der Lapen im Nacken des Neunundzwanzigjährigen. "Hör auf dich zu beschweren, Asamura Shiro!", tadelte Eri deutlich und trug dabei doch noch immer ein friedliches Grinsen im Gesicht. Sie wusste ja, dass das vielleicht nicht war, was man erwartete, aber es war günstig und für ein wenig Arbeit würden sie hier ein schönes zu Hause finden. "Wie geht's dir?", erkundigte sie sich recht fix, nachdem sie den Eimer abgestellt hatte. "Hab' die Zimmer sauber gemacht. Du kannst jetzt von deinem Boden essen, hab's nur noch nicht geschafft, die Küche sauber zu machen." Letzteres war gewissermaßen eine Entschuldigung dafür, dass es hier immernoch nicht komplett sauber und streichfertig war und dass er Spinnweben im Gesicht gehabt hatte, als er aus dem Fenster starrte. Hätte er mal in einem anderen Zimmer geguckt!
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Kiobashi Daimon
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Sa Jul 30, 2016 8:43 pm

Der frischgebackene Konohagakure Shinobi wischte sich durch seine Haare hindurch und fragte sich bereits, ob Eri möglicherweise überhaupt nicht zu Hause war? Gerade als er sich herum drehen wollte, klatschte ihm jedoch etwas in den Nacken. Er zog den Kopf zwischen die Schultern.
„ARR!“, stieß er leicht erschrocken hervor und spürte wie eine Gänsehaut über seinen Rücken wanderte. Leicht pikiert sah er über die Schulter zu Eri, die ihn gerade dafür tadelte, dass er sich nicht beschweren sollte. Als er jedoch das Lächeln auf den Lippen der jungen Frau sah, verschwand sein Ausdruck fast umgehend und er wirkte plötzlich wieder erfreut.
„Ich beschwere mich nicht… ich habe nur gesagt, wie es ist“, sagte er und hob dabei den Finger an, sodass er gespielt belehrend wirkte. Er bückte sich nach dem Lappen, während die Rothaarige fragte, wie es ihm ging. Daimon richtete sich wieder auf mit dem nassen Lappen in der Hand und umrundete den Tisch. Langsam kam er auf Eri zu und überlegte kurz, was er auf die Frage antworten sollte.
„Es geht mir gut. Sehr gut sogar. Eigentlich sollte ich mir schon sorgen machen, dass es mir so gut geht. Sowas kann gar nicht wahr sein!“, scherzte er dann und blieb direkt bei ihr stehen.
„Ich kann Dir helfen die Küche sauber zu machen… oder ich mache es alleine? Immerhin wäre es nur gerecht. Du hast immerhin mein Zimmer sauber gemacht“, schlug er vor und krempelte sich dabei langsam die Ärmel seines Pullovers hoch. Dann deutete er mit dem Daumen über die Schulter.
„Ooooder du setzt dich hin, isst etwas und ich putze dabei. Dann kannst du mir sagen, was ich machen soll.“ Er beugte sich hinab, griff nach den Wassereimer und legte dort den Lappen rein. Ein kleines Lächeln zierte seine Lippen und er umrundete Eri langsam. Er wirkte wie immer unbedarft, blieb aber hinter der Frau stehen, beugte sich an ihr Ohr und flüsterte dort hinein.
„Du könntest mich dabei beobachten… und… .“ Ohne sie vorzuwarnen hob er den klitschnassen Lappen und ließ ihr ein paar Wassertropfen in den Nacken fallen. Eigentlich war es auch fast schon ein kleines bisschen mehr Wasser. Dann sprang er weg und ging bewaffnet mit dem Eimer um den Tisch.
„Wie geht es Dir denn? Ich glaube dein T-Shirt ist nass“, stellte er scherzend fest und nickte dabei auf den kleinen Wasserfleck. „Wie wärs mit etwas mehr?“ Er wedelte drohend mit dem nassen Lappen und sah dabei provokant in ihre Richtung. Für einen Scherz war Daimon eigentlich immer zu haben und das war wohl einer seiner Charakterzüge, der so langsam aber sicher von seiner wirklichen Persönlichkeit hervorbrach. Bei Eri konnte er vergessen, auch wenn er sich nicht bewusst war, was für eine Auswirkung sie auf ihn hatte.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   So Jul 31, 2016 9:15 pm

Etwas argwöhnisch beobachtete Eri, wie ihr künftiger Mitbewohner den Lappen vom Boden pflückte und um den Tisch herum kam. Er redete etwas viel für ihren Geschmack, aber an sich war er nie ein Mensch, der Kommunikation verweigert hatte, nicht? Vielleicht war seine Laune heute eben besonders gut und er wollte das teilen. So folgten ihre Augen den Bewegungen des Älteren durch den Raum, sie sah zu ihm auf, als er vor ihr stand und den Lappen in den Eimer fallen ließ. Das sanfte Platschen und das leichte Schwappen des Wasser ignorierend, neigte sie leicht den Kopf, als er um sie herum trag und hinter ihr stand.
Es war schon immer angenehm, in seiner Nähe zu sein, denn er war ein angenehmer Mensch und sie fühlte sich in seiner Nähe wohl. Ihr seltsames Gefühl legte sich also langsam, während Shiro sich nach vorn beugte und sie seinen Atem an ihrem Ohr spürte, deutlich genug, um eine leichte Gänsehaut auf ihrem Körper auszulösen.
Wie viel er aber vom Putzen sprach und in welchem Tonfall er meinte, sie solle ihn beobachten, ließ sie eine Augenbraue in die Höhe ziehen. Er war ja nicht der faulste Mensch, den sie kannte, aber er war nicht der Typ, der für andere arbeitete, während sie sich die Eier schaukelten. So zuckte sie bereits leicht, spürte aber bereits das Wasser im Nacken und wie es ihren Rücken herunterlief. Unwillkürlich gab sie dem Schauer nach, der über ihren Rücken lief und mit einem leichten Aufschrei, der einem Quieken nicht unähnlich war, brachte sie Distanz zwischen sich und den Lappen, während der Asamura das gleiche tat. Letztendlich standen sie also auf zwei Seiten des Tisches, das Möbelstück genau zwischen ihnen.
Eris Atmung war leicht beschleunigt über das kalte Nass an ihrem Rücken und sie griff sich in den Nacken, wie um sich zu vergewissern, dass es Wasser war. "Danke der Nachfrage, bis eben ging es noch!", stieß sie aus, während ihre Lippen trotz dem Schreck doch von einem belustigten Lächeln geziert waren. "Wag' es nicht, diesen Eimer mit schmutzigem Wasser über mir zu leeren!" Ihre Stimme hatte etwas bestimmendes, auch wenn sie belustigt war. Sie wollte wahrlich nicht in dem Wasser baden, nur um sich anschließend schmutziger zu fühlen, als jetzt. Es mochte nicht schwarz und komplett verdreckt sein, aber sie hatte damit eben noch die Fenster geputzt!
Wie um die Situation zu unterbrechen, knurrte ihr Magen vielsagend und die zarten Hände der Taira wanderten genau dorthin, wo ihr Magen sich befand. "Ich bin dafür wir setzen uns jetzt friedlich hin und essen was?", bot sie den Frieden quasi an. Die Augen der jungen Frau suchten den Kontakt zu seinen und der Schalk blitzte kurz abermals auf. "Danach können wir ja mal sehen, mit wessen Kleidungsstück wir hier sauber machen", bemerkte sie mit einem Zwinkern und streckte ihre Zunge leicht neckend heraus, zog sie aber recht fix wieder ein. Sie wollte ihn zwar necken, aber doch nicht provozieren, oder?
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Kiobashi Daimon
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   So Jul 31, 2016 10:22 pm

Sein Plan ging voller Erfolg auf. Eri quietschte leise auf als das kalte Wasser auf ihren Nacken tropfte und an diesem herunter lief. Daraufhin zeigte sich ein spitzbübisches, breites Grinsen auf seinen Lippen, während er das weite hinter der einen Tischseite suchte. Durch die schnelle Bewegung schwappte etwas Wasser über den Rand und tropfte auf den Boden. Daimon sah kurz nach unten und blickte dann wieder zu der Rothaarigen rüber. Noch immer hielt er den leicht schaukelnden Eimer am Griff und in der anderen Hand den nassen Lappen, fast so als wollte er ihn sofort nach ihr werfen. Tatsächlich blieb er jedoch einfach stehen und zeigte noch ein breiteres Grinsen als sie erwähnte, dass er es nicht wagen sollte den Eimer über sie zu leeren. Er stellte den Eimer auf dem Tisch ab.
„Zugegeben habe ich darüber nachgedacht“, gestand er dann und setzte ein gespielten nachdenklichen Gesichtsausdruck auf. „Allerdings ist die Gefahr groß das du mir das übel nehmen würdest mit Putzwasser bekleckert zu werden. Ich riskiere besser nicht das du es mir heimzahlst oder streikst die Küche putzen zu wollen.“ Kurz blickte er sich um und betrachtete die Umgebung eingehender. Es war nicht wirklich dreckig hier, aber generell brauchten die Fenster mit Sicherheit noch Mal eine Säuberung. Man konnte den Blütenstaub der Birke vor der Tür sehen, dass sich an die Scheiben geheftet hatte. Wahrscheinlich hatte hier Monate niemand sauber gemacht.
Daraufhin schlug er vor, dass sie essen sollte, während er sauber machte. Eri schien es jedoch besser zu finden, dass sie gemeinsam aßen. Daimon hörte kurz in sich hinein und spürte das auch er einen gewissen Hunger verspürte. Er hatte immerhin seit heute Morgen nichts mehr gegessen. Den Eimer mit Wasser und dem Putzlappen stellte er in die Nähe des Fensters ab und beobachtete dabei wie Eri ihm die Zunge raus streckte. Etwas angriffslustiges tauchte in seinen Augen kurz auf, aber es schien sofort wieder zu verblassen.
„Ich glaube ich hätte weniger ein Problem damit hier halbnackt rum zu laufen als du“, säuselte er und man konnte kurz sehen, wie seine Augen langsam hinab wanderten um sie zu musterten. Im Stillen empfand er den zarten Körper von Eri als durchaus anziehend. Er hatte es ihr jedoch nie wirklich gesagt. Es gab nur diese typischen männlichen Kommentare gegenüber einer Frau, die es eben so gab.
Ein kleines Grinsen tauchte noch einmal auf seinen Lippen auf und er trat zu der Anrichte zurück um von dort das Essen zu nehmen. Er öffnete die Plastiktüte und stellte zwei Styropor Behälter hervor. Dazu gab es zwei Becher Reis und die entsprechende Soße. Dann fiel ihm die Kiste auf dem Tresen noch auf und er griff danach.
„Ich bringe Mal eben mein Einrichtung in mein Zimmer“, säuselte er dann leicht sarkastisch angehaucht. Es war doch immer etwas traurig, wenn das ganze Leben in eine Kiste passte. Aber generell hatte er auch nicht viele Möglichkeiten gehabt auf ihrer Flucht viel mit sich zu führen. Er verließ die Küche.
„Gut, dass du den Boden sauber gemacht hast! Dann roll ich mich wenigstens nicht durch Staub!“, rief er halb aus dem Flur und halb bereits in sein Zimmer getreten. Dort angekommen ließ er kurz seinen Blick schweifen, betrachtete den sauberen Boden und lächelte etwas. Sie hatte sich wirklich viel Mühe gegeben. Dafür reichte nicht einmal ein Danke. Er stellte sein Karton auf dem Boden ab und zog aus diesem ein Schlafsack. Diesen warf er ausgerollt in die Ecke. Ebenso räumte er ein großes Glas hervor, welches kleine Löcher im Deckel oben hatte. In diesem Glas hockte eine Spinne. Für diejenigen, die es nicht so mochten… es war eine die wirklich ekelig viele Beine hatte und ein wunderschönes Muster auf dem Rücken. Sie war noch nicht ausgewachsen. Er hatte sie für jemand anderes eingefangen und behalten. Allgemein weil er Tiere mochte und die Spinne wohl von irgendjemand getötet werden würde, sobald man sie sah. Aufgrund ihres Ekelfaktors würde sie es nicht leicht haben. Daimon beugte sich kurz nach unten und tippte mit dem Finger an das Glas heran. Lächelnd sah er seinen neuem Begleiter entgegen.
„Wir haben eine neue schöne Wohnung! Und sobald ich Geld habe kauf ich dir ein fetten Glaskasten in dem du rum kriechen kannst“, versprach er der Spinne und richtete sich erneut auf.
Es hatte eigentlich keine 5 Minuten gedauert und sein Zimmer sah irgendwie etwas unordentlicher aus. Er hatte sich eine bequemere Hose angezogen, die er jedoch in den tiefen seines Kartons fand, sodass er alles was darauf lag einfach im Zimmer verteilte. Dazu zählten auch Bücher. Sein Katana und eine kleine Plastikbox selbstgefangener Heuschrecken, die er an seine Spinne und seinen Steinadler verfütterte. Sein Steinadler war noch auf der Jagd und würde sich sicherlich irgendwann blicken lassen. Eigentlich fand er ihn immer.
Nachdem sich Daimon umgezogen hatte, verließ er sein Zimmer wieder, die Tür ließ er offen und trat daraufhin zurück in die Küche.
Eri saß bereits am Tisch. Ein kleines Lächeln trat auf seine Lippen. Irgendwie mochte er die Vorstellung mit ihr hier zu wohnen. Sie strahlte eine gewisse Herzlichkeit aus, die er immer vermisst hatte.
In seiner guten Laune hinaus, schlich sich Daimon hinter Eri, beugte sich zu ihr und gab ihr einen raschen Kuss auf die Wange. Er wirkte freundschaftlich. Hin und wieder hatte er es schon gemacht um sich bei ihr zu bedanken. In der selben Bewegung griff er sich sein Essen und setzte sich dann auf den Stuhl neben sie. Wieder lächelte er.
„Du bist ein Schatz. Weißt du das? Es sieht wirklich sauber aus, danke!“
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Taira Eri
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Di Aug 09, 2016 8:32 pm

"Besser für dich!", kommentierte Eri belustigt bezüglich des Eimers, obwohl es wohl noch viel besser für sie selbst war. Letztendlich winkte sie aber ab, als er den Eimer endlich weg stellte und nicht mehr damit herumwedelte. Die Gefahr, nass zu werden, war damit ja vorerst gebannt. "Du wirst mich ja wohl öfter halbnackt herumlaufen sehen, wenn wir demnächst zusammen wohnen, mein Lieber. Dann könntest du dich gut gleich an den schrecklichen Anblick gewöhnen", gab sie von sich und grinste leicht. Sie hatte keine riesigen Hemmungen vor Menschen, die sie besser kannte. Ginge sie ins Schwimmbad oder die heißen Quellen würden sie ja sogar Fremde Menschen so sehen...
Der Gedanke an heiße Quellen ließ sie kurz abschweifen, denn dort war sie ewig nicht mehr.
Statt sich davon aber weiter ablenken zu lassen, inspizierten die roten Augen der Taira das mitgebrachte Essen. Es roch zumindest nach etwas, was sie furchtbar gern essen mochte. Zufrieden darüber, dass ihr Hunger gestillt werden würde, befahl sie ihrem Magen Ruhe zu geben und blickte Shiro nach, der seinen Karton davontrug. Schulterzuckend fischte sie die Einwegstäbchen aus der Tüte, in der er das Essen getragen hatte, arrangierte alles etwas schöner und holte eine Wasserflasche und zwei Gläser, die sie noch kurz abspülte.
Er brachte seine Einrichtung in sein Zimmer. Über den Gedanken belustigt schüttelte sie leicht den Kopf. Für sie selbst war es wohl wesentlich einfacher, ihr Zimmer und die halbe Wohnung einzurichten, da sie noch so viele Dinge bei ihren Verwandten und in Schriftrollen eingelagert hatte. Schließlich war ihr Plan irgendwie immer gewesen, wieder hierher zurück zu kommen, nur wusste sie damals noch nicht wann. Shiros Ruf aus seinem Zimmer bestätigte ihre Gedanken nur weiter, denn so wie er redete, würde er auf dem Boden schlafen wollen. "Ich habe noch ein großes, altes Futon! Du musst nicht auf deinem Boden übernachten...", bot sie halb rufend an, bekam aber vorerst keine Antwort. Sie war sich auch nicht ganz sicher, ob er das wollte. Sicherlich wollte er vorerst auch mal seine Ruhe in seinem eigenen Zimmer. Letztendlich zuckte sie mit den Schultern.
Sie würde sich vermutlich irgendwann ein neues Bett zulegen.
Bevor sie sich weiter den Kopf darüber zerbrechen konnte, setzte Eri ihren zarten Hintern auf einen Stuhl und wartete brav auf den Älteren. Immerhin war essen etwas, was man gemeinsam tat, vor allem wenn der andere das Essen mitgebracht hatte. Sie drehte die Einwegstäbchen um ihren Mittelfinger und beobachtete das Schauspiel, bis nach kurzer Zeit eben jener Mann wieder zurückkam. Ihre Augen verfolgten seine Bewegungen, während ihre Lippen wieder unwillkürlich zu einem Lächeln wurden. Der zarte Kuss auf ihrer Wange ließ sie kurz die Augen zusammenkneifen und einen zufriedenen Laut ausstoßen. Ihre Finger bewegten die Stäbchen, sodass sie auf ihn zeigten, während ihr Kopf leicht schief lag.
"Natürlich bin ich das! Ich hoffe dein Zimmer sieht nach den fünf Minuten nicht wieder aus, als hätte jemand eine Wildsau durchgejagt!", bemerkte die junge Frau verschmitzt und zuckte mit den Schultern. "Vielen Dank für das Essen, lass es dir schmecken." Ihre Stimme klang fröhlich und sie fühlte sich wohl, während ihr Magen nocheinmal ein Walgeräusch von sich gab und sie kichern ließ. Letzendlich wurden die Magengelüste ja aber befriedigt, als sie die Packungen öffnete und die Stäbchen zerbrach, um zu essen. Nachdem sie zufrieden seufzte und einige Bissen gegessen hatte, suchten ihre Augen doch wieder den Kontakt zu Shiro. "Also, was ist der Plan für heute? Abgesehen davon, dass du mir dabei zusehen willst, wie ich diese Küche hier putze?"
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Mi Aug 10, 2016 6:58 pm

Bevor Daimon in sein Zimmer verschwand um dort sein Karton abstellen zu können, hörte er noch die Worte von Eri, die erklärte das er sich an den schrecklichen Anblick ihres Körpers gewöhnen musste. Der Mann verharrte und ging langsam ein paar Schritte rückwärts, sodass er wieder in der Küchentür auftauchte. Seine Augen blickten kritisch von ihrem Kopf nach unten zu ihren Füßen. So als musste er sich gerade noch eine Meinung über ihre Aussage bilden. Seine Mimik wirkte ernst und für Sekunden sah es tatsächlich so aus als würde er bestätigen was sie sagte. Dann hellte sich seine Mimik jedoch leicht auf und er grinste schief.
„Ganz schrecklicher Anblick“, sagte er nickend und man konnte förmlich sein Sarkasmus hören, „So schrecklich… ich glaube ich könnte mich von diesem Anblick nicht erholen!“ Er trat wieder in den Flur. „Lauf lieber nackt herum! Halb nackt gefällt mir eine Frau wirklich nur halb so gut!“ Die Worte verklangen in seinem Zimmer und er fügte dahinter noch etwas von wegen er würde auf dem Boden rum rollen und nicht mehr im Dreck. Daraufhin hörte er noch ein paar Worte von Eri, erwiderte aber nichts weiter darauf. Er wollte erst einmal seinen Karton etwas entrümpeln. Es war nett von Eri ihn ein altes Bett anzubieten, auch wenn er sich ein kleinwenig schäbig vorkam, dass er sich nicht Mal eines leisten konnte. Er hoffte in den nächsten Monaten etwas besser dran zu sein. Auch wenn ihm erneut bewusst wurde, dass er das eigentliche Ziel der Spionage immer wieder aus den Augen verlor. Es war wie in einem Traum. Er lebte das Leben das er sich immer wünschte. Zwanglos und losgelöst. Hier hatte er jemand der mit einer liebevollen Art ihm half und ihn die Wärme vermittelte, nach der er sich so sehr sehnte und dennoch war es eine Gradwanderung. Sein Leben würde leider irgendwann nicht mehr so laufen. Das stimmte ihn irgendwie nachdenklich. Würde er niemals mehr nach Kiri zurückkehren, würde man ihn für einen Verräter halten. Das konnte er seine Familie nicht antun, aber hier war Eri… .
Er verließ sein Zimmer und verdrängt den Gedanken um sein Spion-dasein. In der Küche angekommen, bedankte er sich bei Eri erst einmal mit einem freundschaftlichen Kuss auf die Wange. Es war wirklich nett von ihr gewesen, dass sie sich derartig darum bemüht hatte sein Zimmer sauber zu machen. Auch wenn er es innerhalb kürzester Zeit wieder ins Chaos gestürzt hatte. Er schob sein Essen bis zu seinem Platz und setzte sich neben sie. Dann ergriff er ein paar Stäbchen und öffnete den kleinen Behälter mit Reis.
„Mein Zimmer sieht ordentlich aus… so schlimm bin ich nicht, log er dann tatsächlich auf die Worte von Eri, dass sie hoffte das sein Zimmer nicht so aussah als wäre eine Wildsau durchgelaufen. Er blickte sie nun seinerseits mit zusammengekniffenen Augen an. Die Lüge musste sein, immerhin musste er seine Ehre verteidigen, dass er ordentlich war. Fraglich wäre jedoch ob Eri ihm das glaubte. Sie kannten sich inzwischen schon etwas länger. Daimon nahm den ersten Happen des Reis mit den Stäbchen in den Mund und fing langsam an zu kauen.
„Im Übrigen nehme ich das Futon gerne. Ich bezahl aber dafür… ich kann es ja nicht einfach so nehmen“, sagte er dann und tippte sich nachdenklich mit dem Ende der Stäbchen an die Stirn. Er rechnete im Kopf aus ob das für diesen Monat funktionieren würde und nickte dann. „Das sollte gehen!“ Daimon wandte sich auch dem gebratenen Huhn mit süßsaurer soße zu und tunkte dort etwas Reis rein. Dann schob er sich diesen in den Mund und blickte zum Fenster hinaus. Nachdenklich was er auf die andere Frage von Eri antworten sollte.
„Hum, es wäre so spannend gewesen dich beim Putzen zu beobachten“, sagte er dann und blickte wieder in ihre Richtung. „Aber ich dachte wir weihen die Wohnung ein.“ Seine Augen schienen kurz etwas zu suchen. „Ich dachte ich hätte eine Flasche Sake mitgebracht… .“ Er seufzte. Etwas vergesslich war er ja irgendwie schon. „Wir könnten auch das Badehaus in der Nähe einweihen. Aber geplant war soweit ehrlich gesagt nicht. Hast du noch etwas vor? Abgesehen davon das du putzt und ich dir dabei zusehe.“ Er zeigte ein kleines Grinsen, was für Sekunden anzüglich wirkte, aber es erstarb schnell wieder. Er wollte nicht aufdringlich wirken oder gar sogar zu anzüglich.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Fr Aug 12, 2016 2:28 pm

Eri hob misstrauisch eine Augenbraue und grinste leicht, als Shiro ihr erzählen wollte, sein Zimmer sei ordentlich. Nun womöglich machte er nicht den größten Saustall, den sie je gesehen hatte, aber er war auch nicht gerade der penible Typ, bei dem alles an seinem angestammten Platz liegen musste. "Ich glaube dir einfach mal, entgegen dem, was ich über dich weiß", bemerkte sie also zwinkernd und neckte ihn leicht. Es war immer wieder schön, wie unbeschwert und wohl sie sich fühlte, wenn sie mit ihm umging. Sie hatte nicht erwartet, das in Tsukigakure in einem mehr oder minder Fremden zu finden. Immerhin verstand sie sich mit nahezu jeder Person gut, die sie kannte, Feinde hatte sie nie groß.
Trotzdem war nach ihrem Abgang nach Konohagakure durch ihre Familie quasi etwas weggebrochen, was sie nie wieder gefunden hatte. Jetzt entwickelte sie langsam ein Umfeld mit Herzlichkeit, Ruhe und Wärme, das ihr gefiel und in dem sie sich ein Leben vorstellen konnte. Ein Leben mit einer Heimat, die sie ja jetzt hier einrichtete.
So begann sie vorerst mit dem Essen und musterte den Asamura, als er erklärte, er wolle das Bett bezahlen. Ihre Augen weiteten sich kurz leicht, bevor sie die Lippen schürzte und schief lächelte. "Oh, ich meinte... Das ist mein altes Bett. Ich habe mich bereits um ein neues gekümmert, allerdings kommt das erst in ein oder zwei Wochen..." Sie nahm etwas mehr von dem Reis und kaute kurz, während sie ihre Worte wählte. "Also du kannst es gern haben, allerdings muss ich vorerst noch einen Platz darin reservieren, falls dir das nicht schlecht aufstößt", erklärte Eri mit einer sanften Röte im Gesicht, die zwar nicht auffiel, aber durchaus verdeutlichte, dass sie nicht gänzlich ohne Scham war.
Auch wenn sie eben noch gesagt hatte, sie würde halbnackt vor ihm herumlaufen.
Seine Pläne für den Tag ließen sie aber wieder lächeln, über seine Vergesslichkeit und die doch nette Geste, die er ja im Sinn gehabt hatte. Ihr Blick glitt kurz durch den noch etwas spärlichen Raum, obgleich die Küche wohl am besten eingerichtet war. Es war seltsam, sich hier jetzt heimisch zu fühlen, aber irgendwie auch aufregend und schön. Bei seiner Frage zuckte sie dann mit den Schultern. "Ich würde nach dem Essen gern das restliche Putzen erledigen, dann können wir gern das Badehaus besuchen. Du kennst heiße Quellen wie hier garnicht, richtig?" Es war mehr eine rethorische Frage.
Heiße Quellen wie in Konohagakure no Sato gab es schließlich nirgendwo exakt genauso. Es war also einen Besuch wert und bot ein Erlebnis, auch wenn es "nur" ein entspannendes war. "Und auf dem Rückweg können wir immernoch schauen, ob wir eine Flasche Sekt oder vergleichbares finden", beendete sie das Angebot mit einem Zwinkern. "Mein altes Bett und ein paar kleinere Dinge habe ich heute morgen von meinen Verwandten geholt und sie sind drüben in meiner Schriftrolle. Es sollte also kein Problem sein, das ganze nacher noch kurz aufzustellen. Was meinst du?" Während sie auf eine Antwort wartete, aß die Rothaarige weiter zufrieden an ihrer Mahlzeit und seufzte zufrieden.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Sa Aug 13, 2016 8:52 am

„Wie nett von Dir das du mir glaubst“, säuselte Daimon in einem sarkastischen, aber durchaus leicht belustigte Tonfall. Sie beide wussten eigentlich das er log aber man konnte es ja durchaus Mal versuchen! Im stillen nahm er sich vor wirklich ordentlicher zu sein, aber leider Gottes ließ er sich in der Nähe von Eri gehen. Er verhielt sich manchmal fast so als wäre er nicht auf einer Mission. So gesehen hatte er nie den Auftrag bekommen nach Konoha zu gehen aber es kam oft zur Sprache und irgendwie war dort noch ein anderer Grund, der mit Eri zusammenhing.
Daimon wurde durch die Bettgeschichte aus den Gedanken gerissen und sah fragend rüber zu Eri auf dessen Gesicht eine leichte röte begann. Erst danach realisierter dass sie sagte das sie erstmal zusammen in einem Bett schlafen mussten. Diesmal war es Daimon dessen Augen sich leicht weiteten.
„Oh… OH. Okay“, stieß er hervor zwischen Überraschung und leichter Überforderung gefangen. Er blinzelte sie an und wusste im ersten Moment nicht was er sagen sollte. In seinen Kopf schoben sich merkwürdige Bilder, die ihn leicht räuspern ließen.
„Das… also das bekommen wir schon hin“, sagte er dann und bemerkte das er leicht nervös klang. Zugegeben fand er Eri ziemlich attraktiv. Er hatte sich das eine oder andere mal ausgemalt wie sie ohne Kleidung aussah, aber er bemühte sich darum nie weiterzudenken. Und gerade formte sich ein extremes Kopfkino in seinem Schädel. Rasch steckte er sich etwas essen in den Mund und kaute auf diesem herum.
„Aber ich warne dich vor. Ich klaue Bettdecken und behaupte im Schlaf das es meine ist ohne mich am nächsten Tag daran zu erinnern“, witzelte er dann und hoffte einfach das er nichts peinliches in der Nacht machte. Das war ihm merkwürdig wichtig. Sie kamen dann recht schnell noch auf das Thema ihrer heutigen Aktivitäten zu sprechen. Die Idee mit dem Badehaus kam offensichtlich gut an. Daimon lächelte etwas und zeigte dann ein Nicken.
„So gesehen kenne ich heiße Quellen aber nicht die von Konohagakure“, sagte er und überlegte kurz. „Unterscheiden sie sich groß von anderen heißen Quellen?“ erkundigte er sich dann neugierig und fragte sich ob sie in getrennten Bereichen dann sein würden. Was er durchaus verstehen würde aber andersherum auch schade war weil er sich mit Eri gerne unterhielt.
Er nickte langsam über das Angebot mit dem Alkohol. Er wusste zwar nicht wo er seine Flasche Sake gelassen hatte aber vielleicht tauchte sie wieder auf? Oder sie fanden etwas anderes.
„Dein Bett können wir ja nach dem Putzen aufstellen“, schlug er dann vor und kaute auf einem Stück Ente herum.
Schlussendlich aßen sie beide ihr Essen weiter. Wobei Daimon alles verputzte was zwischen seine Stäbchen kam. Er hatte einen Bärenhunger gehabt. Gleich danach bemühte er sich darum Eri zu helfen zu putzen. Auch wenn er die meiste Zeit damit beschäftigt war ihr zuzusehen.
„Das Bett von dir sollten wir erstmal in dein Zimmer stellen“, meinte er dann und blieb an seiner Tür stehen. Seine Augen fielen auf die Spinne in dem Glas. „Also… ja das sollten wir besser.“ Er ging weiter, wusste zwar nicht wie Eri zu Krabbeltieren stand aber sie war grundsätzlich eine Frau! Die mochten sowas ja eh nicht.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Do Aug 18, 2016 8:38 pm

Die roten Augen der Taira verfolgten, wie Shiro herumstotterte und in seinen Gedanken offensichtlich stockte. Sie kniff die Augen leicht zusammen und fuchtelte mit den Stäbchen vor seiner Nase herum. "Ich hoffe für dich, dass dir gerade keine Schweinereien im Kopf herumgehen und deine Nase gleich rot anläuft, Asamura Shiro", bemerkte sie etwas energischer, "Du bist doch keine zwölf Jahre mehr!" Die Röte auf ihren Wangen war genauso schnell verschwunden, wie sie gekommen war, immerhin wäre es nicht das erste Mal, dass sie neben jemandem schlafen würde.
Auch nicht, dass derjenige seltsame Angewohnheiten im Schlaf hätte. "Ich werde mich schon zur Wehr setzen, keine Sorge", gab sie also als Antwort bezüglich der Decke und grinste leicht, während sie sich daran machte, ihr Essen aufzuessen, damit sie nicht den restlichen Tag damit verbringen würden. Immerhin stand nun doch noch einiges an. Bevor sie aber damit fertig wurde und sich dem Putzen widmen würde, sah sie den Asamura nocheinmal an. "Sie liegen in der Nähe der Felsen, also sehr natürlich. Und es gibt immer mal wieder Vorfälle mit Spannern... Letztendlich sind sie aber schlichtweg schön und groß und... wohl nicht viel anders, keine Ahnung."
Die Rothaarige lachte leise, weil sie keinen Grund finden konnte, warum diese heißen Quellen etwas Besonderes waren, aber sie waren es eben irgendwie. Schulterzuckend gab sie den Gedanken auf, ihm das zu erklären. Er würde es ja sehen und letztendlich selbst entscheiden können. Bevor dafür aber Zeit war, machten sie sich daran, die Wohnung zu säubern. Besser gesagt, machte Eri sich daran, die Küche und den Flur fertig zu putzen und irgendwann ihre Schriftrolle auszubreiten und sich Gedanken zu machen, wo sie in ihrem Zimmer einige Dinge platzieren würde. Die Arme vor der Brust verschränkt, seufzte sie leise und wandte ihren Blick ihrem neuen Mitbewohner zu, als der erklärte, sie sollten das Bett in ihrem Zimmer aufstellen.
Neugierig trat sie neben ihn in den Türrahmen und spähte auf den Haufen, den er auf dem Boden hinterlassen hatte. "Wie war das mit dem 'ordentlich'?", fragte sie und betonte das fragwürdige Wort mit ihren Fingern, indem sie es in Gänsefüßchen setzte. Ihre Lippen verzogen sich dabei zu einem Grinsen, bevor sie sich wieder umwandte und in ihr Zimmer schritt. "Übrigens, wenn die kleine Dame da irgendwo anders als in ihrem Glas herumkriecht, setze ich sie aus!", ließ sie im Gehen verlauten. Die junge Frau hatte nicht unbedingt viel gegen Krabbelviecher, aber sie wollte keines in ihrer Wohnung frei herumlaufen haben, schließlich würde sie dann nur irgendwo alles einspinnen.
Ihre Füße trugen sie in den Raum, der ihrer sein würde und sie verzog die Schriftrolle leicht, bevor sie nach und nach Dinge beschwor und an den vorgesehenen Platz rückte. Letztendlich standen in ihrem Zimmer Bett, Kleiderschrank, ein kleiner Beistelltisch, ein Schreibtisch samt Stuhl, sowie eine kleine zusätzliche Kommode. Den Kleinkram behielt sie vorerst in ihrer Schriftrolle und würde diesen vermutlich in ruhigerer Zeit aufhängen und aufstellen. "Ich habe auch noch Möbel für das Wohnzimmer. Aber ich denke ein Bett reicht für heute, hm?", bemerkte sie, als sie fertig war und Shiro ansah. Sie strich sich die kurzen Haarsträhnen aus dem Gesicht und schob sie hinters Ohr, während die Langen im Zopf ruhten.
"Also wenn du magst, könnten wir gern los."
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Sa Aug 20, 2016 9:09 pm

Eri fuchtelte mit ihren Stäbchen vor seinem Gesicht herum, sodass er aufblickte in ihre Augen. Er versuchte nicht verdächtig drein zu sehen, aber ihm gelang es keinesfalls.
„Nein, nein… keine versauten Bilder“, nuschelte er kurz und steckte sich rasch ein Stück des Essens in den Mund. Es war natürlich gelogen und fast zeitgleich zeigte sich diese Peinlichkeit auch in seinem Gesicht. Er blickte leicht nach rechts und versuchte erstmal nicht in Richtung Eri zu sehen. Es war ihm wirklich unangenehm, dass er solche Vorstellungen besaß. Immerhin handelte es sich um seine Mitbewohnerin. Oder war es nur typisch Mann? Glücklicherweise sprachen sie bald schon nicht mehr darüber, sondern kamen auf das Bettdecken klauen zu sprechen. Eri wollte sich zur Wehr setzen, falls er das wirklich tat. Bereits jetzt sah er sich aus dem Bett geschmissen und mit einem Faustabdruck im Gesicht wieder. Das wurden sicher schöne Nächte.
Nachdem das Gefühl der Unannehmlichkeit aus der Brust von Daimon verschwand, traute er sich auch wieder ins Gesicht von Eri zu blicken. Diese erklärte gerade ein paar Details über die Badeanstalt in der Nähe. Es klang nicht ganz unüblich das sich Spanner dort rein schmuggelten. „Sollte sich nur ein Spanner zeigen… wird er es bereuen“, kommentierte er ihre Erklärung und zog grimmig die Augenbrauen zusammen. Wenn er eine Sache nicht abkonnte, war es das seine Freunde in Unannehmlichkeiten kamen, Probleme hatten oder gar von irgendwelchen Menschen belästigt wurden. Würde nur ein Mensch Eri anmachen, würde er sich diesem Vorknüpfen. Was wohl unweigerlich daran lag, dass er sie mochte. Auch persönliche Stalker würde er ohne weiteres zusammenschlagen… . Ob es allerdings die richtige Handhabung war, darüber ließ sich streiten!
Eri und er entschlossen sich nach dem Essen zu putzen. Wobei Daimon nicht wirklich hilfreich war. Irgendwann hatte er einfach nur zugesehen und mit der jungen Frau durchgehend geredet. Nach dem Putzen sollte das Bett aufgestellt werden. Allerdings hielt es der ehemalige Tsukishinobi für eine schlechte Idee das Bett direkt in sein Zimmer zu stellen. Es war schon peinlich genug, dass Eri nun sein Chaos entdeckte. Sofort folgten ein paar Worte und er kratzte sich kurz am Hinterkopf.
„Das ist ordentliches Chaos“, witzelte er ein wenig und zog die Tür hinter sich zu, damit man keinen Blick auf die Unordnung werfen konnte. Er würde es mit Sicherheit später aufräumen oder schlimmer machen. Je nachdem. Auch die Spinne hatte Eri entdeckt und er wirkte kurzzeitig entsetzt, dass sie diese einfach aussetzen würde.
„Sie bekommt ein Terrarium. Keine Sorge. Ich pass gut auf sie auf“, versprach er und hoffte wirklich, dass die Spinne nie verschwand. Seine letzte Terantel war auch verschwunden gewesen. Bis heute wusste er nicht, ob sie möglicherweise nicht sogar noch im Haus seiner Familie lebte.
Er betrat das Zimmer von Eri direkt hinter ihr und lehnte sich kurz in den Türrahmen. Sein Blick glitt umher. Sie richtete sich in wenigen Minuten ein und blickte dann in seine Richtung. Daimon löste seine Augen von dem Kleiderschrank und sah auf die Rothaarige. Für Sekunden verharrten seine Augen einfach auf ihr. Sie stand an Ort und Stelle, schob ihre Haare vorsichtig hinters Ohr und wirkte dabei so verdammt… .
Süß, schoss es Daimon durch den Kopf. Über seine eigenen Gedanken verwirrt, sah er zu Eri.
„Äh“, stieß er hervor und es wirkte keinesfalls gerade geistreich.
„Äh, ja… ich äh… denke wir können dann schlafen… äh nein,… wir wollten ja erst ins Badehaus“, verhaspelte er sich etwas, so sehr abgelenkt von sich selbst, dass er es vorzog lieber sich herum zu drehen. „Auf geht’s!“ Auf ihre Frage hatte er nicht wirklich geantwortet. Stattdessen lief er in den Gang und verschwand kurz in sein Zimmer um ein paar Sachen einzupacken.
Heilige Scheiße… was war das denn? Das war ja Mal mega peinlich. Sie muss mich auch für zurückgeblieben halten.
Daimon seufzte lautlos, schlug sich zweimal leise mit der flachen Hand gegen die Stirn und schüttelte den Kopf.
„Komm Mal wieder runter. Sie ist deine Mitbewohnerin“, ermahnte er sich leise selbst, griff seine Tasche und verließ dann sein Zimmer.
„Bereeeeit!“, rief er dann in den Flur und steuerte auf die Wohnungstür zu.

Es waren fast 20 Minuten vergangen, bevor Daimon mit Eri am besagten Badehaus ankam. Er hatte auf dem Weg dorthin immer wieder geschwiegen und fast zwei Zigaretten geraucht. Seine Gedanken wirkten noch immer wirr und leicht neben der Spur. Auf seinem Gesicht zeigte sich irgendetwas verdächtiges, das ihm unangenehm schien. Irgendetwas das ihm mehrmals einen leichten roten Schimmer verpasste. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er mit der Frau in ein Badehaus ging. Sie und er – gemeinsam. Er hoffte inständig das es dort keine Unisex Bäder gab. Das hätte derzeit seinen Zustand nicht verbessert. Nur, weil er festgestellt hatte, dass Eri eigentlich ganz Süß war? Nur deswegen?
Daimon schüttelte die Gedanken ab und griff nach der Eingangstür des Badehaus um sie zu öffnen. Er lächelte Eri kurz zu, um ihr den Vortritt zu gewähren. Irgendwie kam er sich dabei ziemlich dämlich vor. Wie er dort lächelnd stand und sie ansah… warum auch immer. Ihn störte irgendwie derzeit alles. Wie er ging, wie er sprach, was er trug. Nur weil er sie… .
Sie stellten sich hinter einem alten Ehepaar an, dass an der Rezeption offensichtlich bereits sehr lange stand.
„Wieso bezahlen wir beide den Raum jeweils einzeln, wenn wir beide den Raum nutzen? Müssten wir nicht einen Einzelpreis haben für uns beide? In einem Taxi zahlt man immerhin auch nur einen Preis“, krächzte die Stimme der alten Dame und harkte sich dabei unter dem Arm des Mannes ein. Dieser ergriff ihre Hand und tätschelte sie.
Das Bild hinterließ bei Daimon so etwas wie wärme, aber auch Trauer. Er hatte sich immer gewünscht, dass seine Familie diese Herzlichkeit besaß.
„Ich hoffe das dauert nicht solange…“, flüsterte der Mann zu seiner Mitbewohnerin und runzelte dabei angestrengt die Stirn, fast so als dachte er gerade darüber nach was sie machen sollten.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Di Okt 11, 2016 5:31 pm

Shiros seltsames Verhalten erreichte heute mal wieder neue Höhen, die Eri hin und wieder stutzen ließen. Sie war für gewöhnlich kein Mensch, der hinter dem Verhalten anderer Menschen sofort etwas seltsames vermutete. Manchmal hatte man eben seltsame Tage, ab und an war einem eben anders. Manchmal sprach man anders, vielleicht war es nur eine Stimmung. Aber Shiro wirkte heute immer wieder seltsam unentspannt, wurde rot und stotterte. Die Rothaarige fragte sich unwillkürlich, ob sie selbst irgendetwas Falsches getan oder gesagt hatte. Vielleicht wollte er irgendetwas nicht sagen? Ob er etwas auf dem Herzen hatte? Seufzend schürzte sie die Lippen, während sie auf dem Weg zur Quelle zwar immer mal wieder leise etwas sagte, sie aber die Zeit doch irgendwie schweigend verbrachten.
Die zarten Brauen der Frau zogen sich leicht zusammen. Sie machte sich langsam ehrlich Sorgen, war er doch sonst eher ein... unbeschwerterer Mensch. Ihre roten Iriden musterten Shiro genau, die hübschen Gesichtszüge, das fluffige dunkle Haar, das so hübsch schimmerte im richtigen Licht. Sie driftete mit den Gedanken etwas ab und fragte sich, ob er immer so gut ausgesehen hatte. Beinahe automatisch legte sich Eris Kopf leicht schief und ihre Lippen verzogen sich zu einem leichten Lächeln. Sie kamen in dem Vorhaus zum Stehen und doch bemerkte sie das alles nicht so ganz. In Gedanken war sie damit beschäftigt, was sie womöglich falsch gemacht hatte.
"Shiro, wenn du etwas auf dem Herzen hättest, wüsstest du doch, dass du immer zu mir kommen kannst, oder?", fragte sie leise und etwas unvermittelt. Die älteren Herrschaften vor ihnen hatte sie garnicht bemerkt, sondern stand nun mit dem Rücken zu ihnen und sah zu dem Größeren auf. "Und du würdest mir sagen, wenn ich irgendetwas getan hätte, das dich verärgert hat, oder?"
Ihr Drang danach, ihn mit ihren anderen Augen anzusehen, war momentan ziemlich groß. Doch sie nutzte diese Fähigkeiten im Privatleben so gut wie nie. Es hatte Großteils etwas mit Vertrauen zu tun und der Tatsache, dass niemand sich bis auf die Seele ausgezogen fühlen wollte. Und sie konnte das durchaus nachvollziehen, denn sie würde es selbst ebenfalls nicht wollen. Außerdem war es manchmal ganz gut, nicht zu sehen, was Menschen wirklich und ehrlich fühlten. Als junges Mädchen hatte sie einmal die Erfahrung gemacht, dass ihre vermeintlich beste Freundin pure Abscheu für sie empfand und das nur durch Zufall. Es war mehr als ein Schlag ins Gesicht gewesen. Innerlich war sie damals extrem unsicher mit Menschen geworden, auch wenn das jetzt schon lange nicht mehr der Fall war. Sie war optimistisch. Und sie vertraute Menschen.
Freunden.
Sie vertraute Shiro und sie wollte nicht ihre Augen einsetzen, um zu sehen, was er vielleicht nicht sagen wollte. "Du benimmst dich heute etwas seltsam. Das ist völlig okay, ich mache mir nur Sorgen, ob ich etwas tun kann, damit es dir vielleicht besser geht?", erweiterte sie ihre Aussagen von zuvor, um etwas weniger hypothetisch zu reden und sich ihm zu erklären, während sie ohnehin damit beschäftigt waren, hinter einem alten Ehepaar an der Rezeption anzustehen.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Do Okt 20, 2016 4:03 pm

Die Augen von Eri musterten ihn. Daimon war es nicht entgangen, dass die Frau vermutlich mitbekam, dass er sich merkwürdig verhielt. Es war noch nicht lange so, dass er anfing in ihrer Umgebung unsicher zu werden. Er fragte sich öfters, wie er auf Eri wirken musste und hoffte stetig, dass sie ihn nie etwas übel nehmen würde. Wenn sie jedoch wüsste, welche Gründe ihn sogar dazu bewegten, dass er Konoha nicht verließ und nach Kiri zurückgekehrte, hätte sie vermutlich verstanden in welcher Miesere er mit sich selbst stand. Er mochte Eri und sie hier zu lassen, war für ihn ein schrecklicher Gedanke. Ein Gedanke, den er so oft wie nur möglich beiseiteschob und sein schlechtes Gewissen damit besänftigte, dass er eine Mission hier hatte.
Nachdem sie beide recht schweigsam bei der Anmeldung der heißen Quellen ankamen, war es Eri, die als erstes das Wort ergriff. Daimon warf ihr einen verstohlen Blick zu. Sie hatte gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Was ihm augenblicklich etwas die Röte ins Gesicht trieb. Was sollte er darauf antworten?
„Ich würde dir mein ganzes Herz ausschütten, wenn es etwas gäbe“, verkündete er und zeigte ein kleines Lächeln auf den Lippen. Irgendwie klang das fast schon zu übertrieben. „Also ich meine ja,… keine Sorge ich würde es Dir sagen. Und du hast nichts falsch gemacht… du bist … das… .“ Ihm blieb es im Hals hängen, dass er sagen wollte, dass sie einfach so ein unglaublich liebenswürdiger Mensch war, dass sie nie etwas falsch machen konnte.
„Ziemlich warm hier drinnen? Ich freue mich schon auf die Quellen“, sagte er dann und blickte nach vorne zu der Anmeldung bei dem das alte Pärchen stand. Eri schien die Situation seines Verhaltens ziemlich weiter zu verunsichern. Sie erklärte, dass er sich seltsam verhielt und bot ihm sogar an, ob sie etwas tun könnte, damit es ihm besser ging. Langsam sah er in ihre Richtung und blinzelte sie an. Augenblicklich hatte er für Sekunden ein grauenhaftes Kopfkino, dass ihm Eri ohne Kleidung zeigte und … .
Daimons Augen weiteten sich leicht und er wandte seinen Blick nach vorne. Er rieb sich vorsichtig mit dem Finger über die Wange.
„Also…“, fing er an und wusste wirklich nicht, was er darauf antworten sollte. Vor ihnen verschwanden derweilen die alten Leute, die sich wohl noch im Gehen darüber beschwerten so viel bezahlt zu haben. Daimon ergriff die Hand von Eri und zog sie mit zur Anmeldung.
„Ich will einfach nur einen schönen Abend mit dir verbringen“, erklärte er, lächelte etwas und sah dann zu dem Mann der hier sich um die Verwaltung kümmerte.
„Wir wollen gerne in die heißen Quellen… wenn es geht“, sagte er und hatte dabei nicht bemerkt, dass seine Hand unentwegt die von Eri noch umschlossen hielt. Als der Mann einen Blick auf sie beide warf, offensichtlich abschätzend ob sie zusammen in die heiße Quelle gehen wollten, betrachtete er kurz die Händchen haltende Gestik und blickte dann wieder in sein Buch hinab. Daimon folgte seinem Blick und ließ dann rasch die Hand von Eri los. Er seufzte erneut leise. Er benahm sich wirklich merkwürdig. Eine solche Situation konnte man einfach nicht üben in einer Spionageausbildung.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Sa Okt 22, 2016 2:54 pm

Eri seufzte hörbar. Langsam wurde es komisch. Wollte er sie ärgern, indem er sich immer weiter so benahm? Kopfschüttelnd warf sie den Gedanken vorerst ab. Vielleicht wollte er das garnicht, vielleicht war er wirklich schlecht drauf. Oder es war eben einer seiner Scherze und er wollte sie tatsächlich Necken. Nachdenklich kaute sie auf ihrer Unterlippe herum und musterte Shiro. Ob er einen so seltsamen Scherz abziehen würde? Er bekam ja kaum ein Wort heraus, wo er doch sonst eher der Typ war, der zwar nicht mit jedem 1000 Worte wechselte, aber eben auch nicht unbedingt gleich ein Blatt vor den Mund nahm. Ihr Gesichtsausdruck spiegelte daher wohl verständlicherweise etwas Unverständnis und Zweifel wieder, als er irgendwie nicht so richtig antwortete. Er lenkte lieber das Thema auf die Raumtemperatur der heißen Quellen.
Irgendwie war sie langsam doch versucht, ihn einfach mal mit ihrem Dôjutsu anzuschauen und zu überprüfen, ob das nun ein Scherz war oder nicht. Trotzdem hielt sie sich vorerst davon ab und lächelte sanft, um ihn etwas zu beruhigen, als er erkläre, er wollte nur einen schönen Abend mit ihr. Die Hand an ihrer eigenen empfand sie nicht als störend, dennoch fiel ihr auf, dass er sie lange festhielt und der Typ an der Anmeldung sie beide seltsam anstarrte. Abermals entrann ihren zarten Lippen ein Seufzen. Sie trat an den Thresen heran, als Shiro ihre Hand freigab und lächelte dem Mann freundlich entgegen. "Wir hätten gern jeweils ein Schließfach für die getrennten Bäder und Handtücher", erklärte sie, was der Asamura nicht herausbekam und der Mann nickte. Er schrieb etwas in sein Buch, verschwand kurz im Raum hinter dem Thresen und holte das gefragte, bevor er es ihnen überreichte.
Eri bezahlte kurzerhand für sie beide, bevor Shiro wieder stottern würde.
Mit ihren Handtüchern und ihrem Schlüssel im Arm griff die Rothaarige nun ihrerseits nach der Hand ihres Mitbewohners und zog ihn den Gang entlang zu den Türen. "Vielleicht hilft das Bad deinem Kopf ja auf die Sprünge", murmelte sie zwinkernd und neckend, ehe sie ihn losließ und auf die Tür deutete, deren Beschriftung darauf hindeutete, dass hier Männer ihren Platz fanden. "Ich warte in der Eingangshalle auf dich, falls ihr früher fertig bin. Oder du... Je nachdem." Mit den Worten hob sie die Hand leicht, zwinkerte und verschwand mit einem Lächeln in der anderen Tür, die den weiblichen Besuchern gewidmet war. Sie verstaute ihre Kleidung im Schließfach, duschte sich ab und begab sich in die Quellen, um den Dampf und die Wärme zu genießen. Nach einem Putztag und viel Zeit auf den Beinen kam das Ganze wie gerufen und sorgte für Entspannung. Ihre Gedanken kreisten noch eine Weile um das seltsame Verhalten ihres Freundes, doch letztendlich gab sie schulterzuckend auf.
Was sollte sie sich den Kopf zerbrechen?
Wenn irgendetwas war, würde er es schon irgendwann sagen und wenn er nicht wollte, dann nicht. Seufzend genoss sie noch eine Weile stumm das Wasser und verließ letztendlich die Quelle wieder, wesentlich freudiger als zuvor und weniger nachdenklich. In frischer Kleidung und mit den Handtüchern und dem Schlüssel begab sie sich wieder in die Eingangshalle, wo sie die Handtücher in den großen Korb warf, der dafür vorgesehen war und gab den Schlüssel zurück. Anschließend suchte sie sich einen Platz auf den bequemen Sitzmöbeln und entspannte sich beim Warten bei angenehm rauschender, leiser Musik noch etwas.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Sa Okt 29, 2016 11:12 pm

Die heißen Quellen beruhigten das Gemüt von Daimon nur bedingt. Er hatte noch immer die wirren Gedanken um Eri in seinem Kopf und konnte nicht richtig einschätzen, ob er sich mit diesen Gefühl in seiner Brust wirklich täuschte. Hatte er sich in sie verschossen? Der Kirigakure Shinobi verfluchte sich für die Gedanken selbst. Schon davor war ihm aufgefallen, dass er nicht wirklich mehr nach einem Grund suchte um wieder nach Kirigakure zu kommen. Er wollte hier bei Eri bleiben und dieses fast perfekte Leben führen. Der Gedanke nie wieder mit seinen Geschwistern verglichen zu werden und schlechte Worte zu hören, entspannte ihn jedes Mal aufs neue. Daimon stieß leise die Luft aus der Lunge hervor und zeigte ein kleines Lächeln. Der Gedanke mit Eri hier zu bleiben, gefiel ihm wirklich fast schon zu sehr. Doch es war nur ein Gedanke - ein Traum. Ein Traum der vielleicht unerfüllt bleiben würde.
Nachdem er eine Zeitlang im Wasser blieb - fast schon solange das seine Haut runzelig wurde - entschloss er sich besser wieder raus zu gehen. Nachher wartete Eri unnötig lange auf ihn, auch wenn sie ihn das nicht übel nehmen würde. Nachdem er sich wieder abtrocknete und anzog, verließ er den Bereich der Männer und steuerte geradewegs auf die Rothaarige zu. Wieder spürte er das Gefühl in der Brust, dass ihn die letzten Tage schon aufgefallen war. Freude. Freude in ihrer Nähe.
Daimon begrüßte Eri, lächelte ihr zu und verbrachte den Abend mit ihr.

Trotz der Tatsache, dass die Gefühle für Eri immer stärker wurden, blieb dieses Gefühl erst einmal nur eine Einbahnstraße. Daimon hatte vor einigen Monaten die rothaarige überrumpelt gehabt und sie einfach geküsst. Im nachhinein bereute er es, dass er sie in eine solche verlegene Situation brachte. Immerhin hatte er nicht gewusst, ob sie wirklich auf ihn stand. Sie beide hatten danach ein paar Schwierigkeiten in der Kommunikation gehabt. Daimon brauchte einige Zeit bis er die Gefühle beiseite schob. Obwohl er noch immer Gefühle für Eri hatte, nahm er sich damit inzwischen zurück. Es tat zwar weh, wenn er daran dachte, dass sie sich wohlmöglich mit einem anderen Mann treffen würde, aber er konnte ihr so etwas auch nicht aufzwingen. So entstand zwischen ihnen eine freundschaftliche Beziehung. Daimon versuchte gleichzeitig auch den Bogen nie zu überspannen. Er blieb weiterhin freundlich und zuvorkommend, aber auch irgendwie auch etwas distanziert. Nicht auffällig distanziert, sodass man es mitbekam. Es war eher das Verhalten Dinge für sich zu behalten. Nachdem er den Korb von Eri relativ gut überlebte, fing er an, wieder seine Arbeit zu verrichten. Er malte eine Karte von Konohagakure, sah sich um und spielte den blauäuigen Touristen.
Am heutigen Tag lief er nicht durch Konohagakure, sondern kam geradewegs von einer Mission. Mehr oder weniger. Er hatte einen Abstecher ins Krankenhaus machen müssen, weil er sich dummerweise einen Schnitt an der Augenbraue abholte. Sekunden von Unachtsamkeit. Man behandelte den Schnitt mit Heilchakra, klebte ein Pflaster rauf und ließ ihn dann gehen. Daimon ließ sich nicht nehmen, dass er auf den schnellsten Weg nach Hause ging den er nehmen konnte. Also nahm er natürlich nicht die Tür, sondern das Siegel in seinem Zimmer. Ein paar Fingerzeichen später, tauchte er in mitten des Zimmers auf. In mitten eines kleineren Chaos. Ein Schritt später lag er schon auf der Nase. Ein Bücherhaufen hatte ihn zu Fall gebracht. Das laute Krachen kündigte wohl sein Wiederkommen an!
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   So Okt 30, 2016 12:59 am

Der sanfte Abendwind wehte durch die Blätter des Baumes und das Fenster herein. Mit einem tiefen Atemzug nahm Eri die frische Luft in sich auf und streckte sich ausgiebig, bevor sie die Arme verschränkte und in das offene Fenster stütze. Ihre tiefroten Iriden beobachteten das Muskelspiel der Blätter mit dem Wind. Sie wollten noch nicht loslassen und doch wussten sie, dass es bald Zeit war. Der Wind umschmeichelte die bunten Gemälde mit seinen sanften Worten und versuchte sie zu einer Reise zu überreden, die am Boden enden würde. Allerdings würden sie zuvor noch einen abenteuerlichen Ritt durch luftige Höhen erleben.
Ein leises seufzen entrang sich der Kehle der jungen Frau, die etwas geistesabwesend der Natur dabei zusah, wie sie den Herbst erlebte. Ihr Tag war - wie es öfter geschah in letzter Zeit - mehr als eintönig gewesen. Sie ging ihrer Arbeit nach, sie kam nach Hause. Meistens fehlte ihr die Motivation, sich etwas richtiges zu kochen, denn allein essen machte kaum Spaß und selbst wenn Shiro wieder da sein würde, war es irgendwie komisch. Die rechte Hand der Taira löste sich aus ihrer Armbeuge und fuhr ihr sanft über die Lippen, bevor sie sich eine Strähne hinter das Ohr schob. Der Wind spielte auch mit ihr sein Spielchen.
Der Kuss ihres Mitbewohners vor ein paar Monaten hatte an ihrem Verhältnis etwas verändert, das sie nicht genau definieren konnte. Sie war zunächst distanziert gewesen, überrumpelt von der Aktion und den Gefühlen, die ihr entgegen schlugen. Ob sie womöglich zu abweisend und harsch gewesen war? Immer mal wieder hatte sie ein schlechtes Gewissen gepackt, aber der Asamura schien mit der Abweisung, dem Vertrösten zurecht zu kommen. Wieder seufzend ging sie vom Fenster weg, setzte sich an ihren Schreibtisch und kritzelte weiter an einem Bild dessen, was sie eben noch beobachtet hatte. Es war eher eine unruhige Skizze, als ein fertiges Gemälde, aber sie hatte Spaß daran, sich derart abzulenken.
Außerdem konnten ihre Gedanken so wunderbar fließen und sie machte sich keine Gedanken mehr darum, warum ihr Mitbewohner spät von der Mission kam. Vielleicht hatte es ja länger gedauert. Oder irgendetwas hatte ihn verhindert. Womöglich war er verletzt? Oder hatte einfach nur jemanden getroffen. Vielleicht ja eine Frau. Womöglich lag er ja in ihrem Bett. Die Mine des Bleistifts brach unter der Kraft der zarten Hand und ließ Eri blinzeln. Sie schloss ihre Augen und schüttelte heftig den Kopf. Tage wie heute waren einfach keine Guten.
Glücklicherweise lenkte ein lautes Geräusch aus der Wohnung sie ab. Reflexartig stürzte sie aus dem Zimmer, über den Flur, direkt hinein in das andere Zimmer und sah den Schwarzhaarigen am Boden liegen. "Shiro?" Es klang mehr wie eine Frage, als wie eine Begrüßung. "Wo warst du schonwieder?", platzte sie leichtfertig heraus, im nächsten Moment sogleich durch Schnappatmung unterbrochen. Der vorwurfsvolle Ton war eigentlich nicht ihre Art und auch nicht das, was sie hatte ausdrücken wollten. "Ich meine... du kommst spät", rückte sie ihre Aussage recht schnell mit sanfterem Ton ins richtige Licht. "Ich hab' mir schon Sorgen gemacht. Geht's dir gut?"
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Mo Nov 07, 2016 1:36 pm

Nachdem der Schwarzhaarige sich selbst fast umbrachte, weil er über den Stapel Bücher gestolpert war, ärgerte er sich im Nachhinein, das sein Zimmer derartig unordentlich war. Er entschloss sich in seinem tiefsten inneren, dass er morgen aufräumen würde. Heute war er dafür eindeutig zu müde, auch wenn es wirklich schrecklich hier drinnen aussah. Lange konnte er sich jedoch selbst nicht ärgern. Ihm blieb sogar nicht einmal mehr die Zeit wieder aufstehen. Eri stand in dem Raum und blickte in seine Richtung. Nicht wie sonst begrüßte sie ihn jedoch nicht, sondern fragte mit einem fast vorwurfsvollen Tonfall, wo er schon wieder gewesen war. Eine Falte tauchte auf der Stirn von Daimon auf, während er sich langsam in den Schneidersitz setzte und die Bücher wieder auf einen Stapel schob. Vorsichtig rückte er sie beiseite und stand dann langsam auf. Seine Augen musterten die Frau kurz eingehend. Immerhin war er den Tonfall von ihr nicht gewöhnt. Obwohl sie sich versuchte zu retten und ihre Stimme beim zweiten Anlauf versöhnlicher klang, wusste er nicht, was er von der Situation gerade halten sollte. Er deutete – leicht überrumpelt – mit dem Finger auf das Pflaster an seiner Augenbraue.
„Ich hatte einen Schnitt, der behandelt werden musste“, erklärte er und verschränkte langsam die Arme vor der Brust. Nachdenklich musterte er die rothaarige Frau und betrachtete ihre Gesichtszüge. „Übrings sehr nette Begrüßung, Eri-li“, säuselte er und sah sie mit einem fast vorwurfsvollen Blick zurück an. Zuerst dachte er darüber nach ihren Tonfall noch einmal zu hinterfragen. Allerdings wollte er lieber den Bogen heute Abend nicht überspannen und lächelte ihr gezähmt zu.
„Nah, was solls. Hast du schon zu Abend gegessen? Ich habe einen Bäääärenhunger!“, verkündete er und stiefelte daraufhin um sie herum Richtung Küche los. An manchen Tagen hatte Daimon das Gefühl, dass es zwischen ihnen merkwürdig war. Seit der Sache mit dem Kuss schien die Wogen etwas angespannt. Nicht so sehr, dass es auffallen würde. Es war immer nur an der Grenze des Ganzen. Derzeit konnte sich Daimon nicht einmal erklären, warum die Rothaarige derartig überspannt reagierte.
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Taira Eri
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Di Nov 08, 2016 2:01 pm

Eri musterte den Gesichtsausdruck des Schwarzhaarigen, die Falte auf seiner Stirn und lauschte seinen Worten. Unwillkürlich verschränkte sie die Arme vor der Brust und war gewillt, sich zu verteidigen. Auf der anderen Seite war ihr Tonfall wahrlich nicht der Netteste gewesen. Sie stieß sich also unschlüssig von dem Türrahmen ab, öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch sie zögerte zu lang. Er stiefelte letztendlich schon lächelnd an ihr vorbei und verkündete seinen Hunger. Ihr Magen stimmte ihr mit einem leisen Geräusch zu. Die Hand der jungen Frau verzog sich daraufhin eben auf jenen Bauch, der Geräusche von sich geben wollte und sie verfluchte sich leise. Sie hätte genauso gut schon essen können und eben nicht auf ihn warten. Ihre Schritte brachten sie ebenfalls in die Küche, nachdem sie die Tür zu seinem Saustall hinter sich geschlossen hatte.
In dem gefließten Raum bot sich ein recht eindeutiger Anblick.
Die Taira hatte bereits alles für eine Reispfanne vorbereitet, alle Zutaten waren fein säuberlich geschnitten, der Reis gekocht, eigentlich hatte sie alles nur noch braten müssen und hätte dann essen können. Da der Asamura aber nicht aufgetaucht war, hatte sie sich in ihr Zimmer verzogen und auf ihn warten wollen. Es war schon deprimierend genug, für sich allein zu kochen und allein zu essen. Eigentlich hatte sie sich darauf gefreut, mit ihm zu essen, auch wenn sie sich jetzt nicht mehr ganz sicher war, weshalb. "Hab' gerade alles fertig machen wollen", log sie daher lächelnd, um ihm kein schlechtes Gewissen zu machen und ging an ihm vorbei zum Herd, um alles fertig zu machen. "Tut mir leid, Shiro-kun", betonte sie ihre Worte leicht neckend, Willkommen zu Hause."
War vielleicht nicht die herzlichste Begrüßung, aber besser, als wenn sie ihren Anpatzer im Raum stehen ließ. Ihre roten Augen wanderten beiläufig vom Fleisch, das in der Pfanne briet, hin zu dem Schwarzhaarigen, der in der Küche stand. "Geht's dir gut oder hast du dich schlimmer verletzt?" Immerhin konnte eine Verletzung am Kopf immer auch Gehirnerschütterung bedeuten und er hatte nicht so recht geantwortet, als sie beim ersten Mal gefragt hatte. "Wer hat dich denn behandelt?", fragte Eri eher aus Neugier. "Ich meine weil... die Iryônin von Izumi war so unfreundlich... Sie schien etwas gegen Leute zu haben, die nicht von hier sind. Ist mir vorher nie aufgefallen." Ihre Stimme klang ehrlich interessiert, während sie recht routiniert in der Küche hantierte und das Essen weiter zubereitete. Nebenbei suchte sie noch Geschirr heraus, mit dem sie anschließend würden essen können. "Möchtest du in deinem Zimmer essen?"
Immer wieder warf sie ihm beiläufig einen Blick zu, auch wenn er kaum von Dauer war. Sie fragte sich etwas, warum sie ihn gerade so angeplatzt hatte. Immerhin war es seine Entscheidung, wo er war und nur weil sie sich vorher noch vorgestellt hatte, er wäre bei einer Frau und... Selbst das wäre ja seine Entscheidung. Zweifelnd schüttelte sie kurz den Kopf, bevor sie sich eine Strähne aus dem Gesicht hinter das Ohr strich. Sie hatte in letzter Zeit einfach zu viel Freizeit gehabt und zu viel Zeit, um sich über unsinnige Dinge Gedanken zu machen. Zu viel Zeit, darüber nachzudenken, dass sie Shiro tatsächlich vermisst hatte. Aber das war ja irgendwo normal, wenn man zusammen wohnte, nicht? Man gewöhnte sich eben an den anderen.
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Kiobashi Daimon
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   So Dez 11, 2016 9:28 pm

Nachdem Daimon sein Saustall hinter sich ließ, betrat er die Küche und blieb für Sekunden im Türrahmen stehen. Er erkannte, dass sich Eri wieder viel Arbeit machte ein Abendbrot für sie beide zu zaubern. Für Sekunden ließ er seinen Blick auf der Pfanne verweilen und zeigte ein kleines Lächeln auf den Lippen. Sie wusste gar nicht, wie süß er diese Gestik empfand, wenn sie abends etwas zubereitete und er dann sich einfach dazu setzen konnte. Denn in einer Sache waren sie sich wohl einig: Es machte kein Spaß alleine zu essen. Daimon war inzwischen sehr daran gewöhnt, dass er eine Mitbewohnerin besaß, die zwischendurch ihn auch damit rügte, dass er unordentlich war. Nicht so schlimm, dass es ihn stören würde, aber es tat gut.
Als er die Stimme von Eri hinter sich hörte, trat er langsam zu der Pfanne und griff danach. Wenn Eri schon alles vorbereitete, dann wollte er derjenige sein, der es fertig kochte oder zumindest beendete. Das Fleisch briet immerhin schon in der Pfanne.
„Ich habe einen bärenhunger. Das glaubst du gar nicht“, bemerkte er, ohne das man noch anmerken konnte, dass er sich komisch wegen der Begrüßung verhielt. Er hatte nicht unbedingt mitbekommen, dass dort ein gewisser Unterton zu hören war und wenn dann verdrängte er das gerade ziemlich gut. Die Hoffnung, dass zwischen Eri und ihm mehr war, konnte er einfach nicht hegen. Vor allem, weil er nicht wollte, dass er sie verlor. Dafür mochte er sie einfach zu sehr.

Während Daimon an der Pfanne stand und das Fleisch briet, war Eri dabei den Tisch zu decken. Sie ergänzten sich zumindest in der Beziehung ziemlich gut. Zumindest bemühte sich der Mitbewohner darum, dass Eri nicht immer alles alleine machen musste. Er beteiligte sich sogar am Haushalt. Was ein wahres Wunder war, wenn man betrachtete wie unordentlich er sein konnte. Eri kam derweilen auch auf seine Verletzung zu sprechen, sodass Daimon einen Blick in ihre Richtung warf und kurz nach oben auf seine Stirn zu blicken versuchte. Mit einem leichten Kopf schütteln deutete er aber dann an, dass er sich nicht schlimmer verletzte. Da sie zwei Fragen stellte, fügte er jedoch noch schnell hinzu: „Mir geht es gut… keine Sorge. Ich musste nur behandelt werden, weil die Wunde nicht aufgehört hat zu bluten“, erklärte er und blickte dann hinab auf sein schwarze Shirt. Ihm fiel jetzt erst auf, dass er es besser ausziehen sollte um die dunklen, eingetrockneten Blutflecken weg zu bekommen. Er musterte es kurz noch einmal.
„Ich glaube ich muss mich gleich nochmal umziehen. Mein T-Shirt hatte auch was abbekommen“, bemerkte er und blickte dann aber zu Eri rüber als diese fragte, wer ihn behandelte.
„Es war die, die Izumi behandelt hat“, antwortete er und blickte dabei nachdenklich kurz nach oben. „Da du es gerade erwähnst, sie war wirklich grob in ihrer Behandlung… hm… kann sein das sie mich auch nicht mochte“, stellte er fest und runzelte seine Stirn. „Keine Ahnung… sie hat allgemein keinen sehr freundlichen Eindruck hinterlassen. Ich habe länger gewartet als die Behandlung war.“
Daimon winkte mit seiner Hand ab.
„Na, aber egal. Wie war denn dein Tag?“ In diesem Augenblick hörte man ein leises Geräusch. Ein Klopfen an der Fensterscheibe. Daimon wandte seinen Kopf herum und blickte zum Fenster. Dort saß sein Steinadler, der mit großen Augen nach drinnen blickte. Offensichtlich erwartungsvoll, dass er etwas zu Essen bekam. Vielleicht mochte er die kalten Nächte nicht? Grundsätzlich sollte er nicht durch die Küche ins Haus fliegen, aber vermutlich hatte er niemand in seinem Zimmer angetroffen.
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Taira Eri
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Do Jan 19, 2017 4:56 pm

Eri seufzte leise und stellte sich an den Küchenschrank, etwas entfernt von Shiro, der am Herd stand und ihr das Kochen abgenommen hatte. Ihr Seufzer hatte ein klein wenig Theatralisches. Sie wusste nicht so recht, wohin mit sich und ihren Gedanken und war alles in allem viel zu unsicher, als dass sie sich gerade wohl fühlen könnte. Sie wünschte sich die ruhigen Abende zurück, an denen sie so unschuldig und einfach genossen hatte, wenn sie zusammen gekocht, gegessen, gelacht und geredet hatten. Ihr Kopf machte das heute äußerst schwer und kompliziert. Die Stirn runzelnd sah sie den Schwarzhaarigen also wieder an und beobachtete sein Werkeln am Herd. "Ich hol dir ein Shirt!", verkündete sie nach seinen Worten eher rasch und flüchtete kurz aus dem Raum, um tief durch zu atmen und den Kopf zu schütteln. Reiß dich zusammen Eri, es ist nichts passiert.
Mit raschen Schritten war sie in dem Haushalt ihres Mitbewohners verschwunden, suchte nach einem frischen T-Shirt und brachte es zurück in die Küche. Die Rothaarige hängte es über einen Stuhl des Esstisches und lächelte sanftmütig. "Schön, dass es dir gut geht, jedenfalls", merkte sie an. Es hatte etwas Beruhigendes, dass ihn die unfreundliche Kuh behandelt hatte und keine hübsche junge Ärztin. Doch auch den Gedanken verbot sie sich recht schnell wieder. Die roten Iriden der Taira fixierten ihren Mitbewohner nur noch einmal kurz, bevor sie mit den Schultern zuckte und seine Frage bedachte.
"Hatte mal wieder frei und irgendwie wenig zu tun... Zu viel Zeit zum Nachdenken und herumgammeln. Hab auf dich gewartet und herumgesessen", gab sie etwas unwillig zu, aber wollte die Konversation auch nicht abwürgen oder lügen. Stattdessen schielte sie in die Pfanne und betrachtete das beinahe fertige Essen, bevor sie ihnen beiden Wassergläser an die Plätze stellte und sich dann letztendlich hinsetzte. "Ich hab ein schlechtes Gewissen, wenn du kochst und ich herumsitze!", stöhnte sie nach kurzer Zeit und verzog ihr Gesicht zu einer leidenden Grimasse. "Wie war deine Mission? Kann ich dir irgendwas Gutes tun oder dir helfen?" Ihre Stimme klang wohl bedürftiger, als sie eigentlich wollte, aber das Unwohlsein wollte eben einfach nicht weggehen. Das krabbelige Kribbeln in den Beinen und dem unteren Rücken, das sie beschlich, wenn sie eigentlich etwas zu tun hatte.
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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   Sa März 11, 2017 6:09 pm

Das Seufzen von Eri ließ den Jounin kurz über die Schulter blicken und sie mustern, auch wenn er nichts weiter dazu sagte. Er fragte sich was in diesem Augenblick durch ihren Kopf wohl ging? Seit dem er ihr gestand, dass er sich in ihrer Nähe mehr als wohlfühlte - was einem Liebesangebot ziemlich nahe kam - wirkte es zwischen ihnen anders. Klar, sie waren Freunde, aber es gab nicht mehr die Spielereien zwischen ihnen. Daimon hatte öfters Eri 'geschnappt' und sie fest gedrückt. Das tat er inzwischen so gut wie gar nicht mehr. Die merkwürdige Stimmung die gerade aufkam, versuchte er jedoch zu überspielen in dem er auf sein verschmutztes T-Shirt sah und erklärte das er wohl ein neues brauchte. In dem Augenblick verkündete Eri, dass sie ihm ein neues holen würde. Sie war derartig schnell aus dem Raum verschwunden, dass er etwas überrascht zurück blieb. Heute verhielt sie sich wirklich auffällig! Zuerst wurde er von ihr angefahren und dann erklärte sie sich bereit ihm ein Shirt zu holen? War es nicht besser, wenn er ... . Ach, egal.
Daimon verdrängte alle Sorgen und schob ihr Verhalten auf etwas anderes. Bei Frauen gab es 100 Gründe, warum sie merkwürdig waren.
Frauenprobleme. Das musste es sein!

Nachdem Daimon sich darum kümmerte, dass in der Küche alles für das Essen fertig wurde, kam Eri relativ schnell wieder. Sie fand in seinem Saustall fast ohne Probleme ein T-Shirt. Die Unordnung mochte Daimon eigentlich auch nicht, aber zugegeben war es ein Charakterzug seiner Rolle - eine Rolle die ihm immer mehr zum verhängnis wurde. Er mochte es Shiro zu sein. Er mochte es hier mit Eri zu wohnen und einfach 'normal' zu wirken. Zuhause in Kirigakure wartete nur eine kalte Wohnung auf ihn. Eine Wohnung die so sauber war, dass sie fast schon Krankenhaussteril wirkte. Daimon hasste diese Wohnung! Hier war alles anders. Eri hatte ein Händchen für das Einrichten von Wohnungen, sodass man sich hier wirklich wohl fühlen konnte.
"Vielen Dank für das T-Shirt. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen", stellte er fest und lächelte kurz. Bei seinen Worten stocherte einfach weiter in der Pfanne herum und lauschte Eris Erklärungen. Es wirkte irgendwie schwermütig.
"Hm... nachdenken? Klingt irgendwie als hättest du etwas zum nachdenken? Was war denn?", fragte er und blickte kurz über die Schulter zu ihr. Vielleicht war das ihr merkwürdiges Verhalten? Ein kleines Grinsen stahl sich über seine Lippen.
"Sag schon - ist es ein Typ?", grinste er weiter und deutete mit dem Löffel auf sie. Es war durchaus ein Witz. Immerhin wollte er so normal wie möglich wirken, wenn er mit ihr den Alltag bestritt. Das es ihn irgendwie schon verletzen würde, wenn dort plötzlich jemand war, sagte er einfach nicht. Stattdessen wedelte er weiter mit dem Löffel herum.
"Wäre es einer, würde das dein merkwürdiges Verhalten erklären... wobei... nein", sagte Daimon und wandte sich wieder der Pfannde zu. "Eigentlich erklärt es das nicht." Er stellte den Herd ab und hörte, dass sich Eri darüber beschwerte nichts zu tun zu haben. Er griff nach der Pfanne und stellte sie auf den Tisch. Dann drückte er ihr den Löffel in die Hand.
"Du kannst uns Essen aufmachen. Dann hast du was zu tun", neckte er sie und griff dann nach dem T-Shirt über den Stuhl. Er ging ein paar Schritte von dem Tisch weg.
"Eigentlich war die Mission nichts besonderes. Ich habe schon deutlich schlimmere erlebt, aber seien wir ehrlich... ich glaube die wirklich guten Mission bekommen wir nicht, weil wir...", in seinen Erklärungen verschwand sein Kopf im T-Shirt und er zog es sich über den Kopf. Danach standen seine Haare etwas zersaust von seinem Kopf. Nachdem er es ausgezogen hatte, stand er ohne Shirt einen Moment da und betrachtete den Fleck näher - fast so als wäre das normalste der Welt ohne Shirt irgendwo rum zu stehen.
"Hm, Blutflecken gehen schwer raus", murmelte er und legte das schmutzige T-Shirt über den Stuhl hinweg. Dann griff er das frische Shirt und blickte zu Eri.
"Also ich denke wir bekommen nicht wirklich die guten Mission weil wir neu sind. Oder weil wir erst ein paar Monate hier sind. Ich habe schon ein paar Mal gehört, dass wir nicht in das Dorf passen." Er rollte die Augen und zog sich das T-Shirt wieder über den Kopf.

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BeitragThema: Re: [Daimon & Eri] New Life   So März 12, 2017 11:29 am

"Doch, immerhin hast du mir den Kochlöffel geklaut!", protestierte Eri bezüglich des T-Shirt-Holens zunächst und rang sich dabei ein fast schwereloses Lächeln ab. Außerdem hatte sie einige Augenblicke für sich zum Atmen gebraucht aber das musste er ja nicht wissen. Schließlich konnte sie sich jetzt wieder zusammenreißen und wie ein normaler Mensch das Essen mit ihrem Mitbewohner genießen.
Dass er mit seinen Fragen aber gleich wieder an ihrer Fassung rütteln würde, hatte ihr keiner gesagt. Unwillkürlich entgleiste das Gesicht der Taira beinahe völlig unkontrolliert zu einem geschockten Gesichtsausdruck. Sie fühlte sich ertappt, als hätte jemand in ihre geheimen Gedanken gesehen, die sie selbst nicht so recht wahrnahm. Sie gestand sich weder ihre unwillkürliche Eifersucht ein, noch den Grund dafür. Ihre Gefühle und Gedanken waren im Moment eher ein dicker Nebel, ein Wirrwarr, als ein eindeutiges Feld, das sie selbst kannte.
"N-neiiiin...?", zog sie ihre Antwort unnötig fragend in die Länge und schlug sich in Gedanken bereits mit der flachen Hand auf die Stirn. Noch verräterischer hätte man wohl kaum antworten können. Peinlich berührt unterdrückte sie die Röte auf ihren Wangen vorerst und kämpfte tapfer dagegen an. Sie wollte ihm nicht sagen, dass sie den ganzen Tag über einen Typen nachgedacht hatte. Schon garnicht, dass er der Typ war. "Außerdem... Was für seltsames Verhalten?! Du bist seltsam!", protestierte die junge Frau beinahe etwas empört. Es war eine gute Gelegenheit, davon abzulenken, was sie nicht aussprechen wollte.
Eben so willkommen war seine Anweisung, ihnen Essen aufzutun. Nickend nahm sie die Aufgabe und den Löffel an und machte sich daran, Essen aus der Pfanne auf die Teller zu löffeln. Währenddessen lauschte sie Shiros Worten bezüglich der Mission und runzelte leicht die Stirn. Die Hälfte seiner Worte ging unter, sodass sie vom Essen aufsah und recht zielgerichtet seinen unbekleideten Oberkörper anstarrte. Nicht, dass sie den nicht bereits mehr als einmal gesehen hatte, allerdings hatte Eri es in diesem Moment nicht erwartet und konnte die Röte auf ihren Wangen auch kaum zurückhalten. Nur knapp verhinderte sie es, neben ihren eigenen Teller zu löffeln. Die Reiskornspur, die sie verloren hatte, starrte sie beinahe zu Tode, bevor sie sie mit der Hand wieder einsammelte und auf ihren Teller schnippte.
"Du musst es vorher einweichen", kommentierte sie eher automatisch bezüglich der Flecken. Glücklicherweise beendete er seinen Satz, als sei nichts gewesen und sprach etwas an, das sie wohl ebenso betraf. Zumindest früher. Schulterzuckend schürzte sie die Lippen und starrte weiter auf ihren Teller, um die abklingende Röte zu verbergen. "Vielleicht dauert es einfach etwas, bis man zu Fremden Vertrauen fassen kann. Es hat lange gedauert, bevor ich für das Dorf relevantere Missionen machen durfte. Du hinkst ein paar Jahre hinter mir, was das betrifft, Shiro", erklärte sie recht beiläufig und setzte letztendlich wieder ein Lächeln auf. "Ich hoffe es schmeckt dir! Hast du denn später noch irgendwas vor?" Mit dem Essen beginnend fragte sie mehr oder minder, ob er sie schonwieder allein hier in der Wohnung versauern lassen würde.
Sie brauchte wirklich ein besseres Hobby...
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