Tamashii no Utsuri

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 [Hikyuden] Depot Sendou

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: [Hikyuden] Depot Sendou   Di Aug 23, 2016 3:33 pm

das Eingangsposting lautete :

- Das Depot Sendou, ein durch die Brüder Kishibee und Yuribee geführtes Handelsunternehmen. Das Gelände umfasst ein Bürogebäude, welches gleichsam über die Wohnungen der beiden Chefs verfügt, sowie mehrere Lagerhäuser. Auch ein Stall mit Zugpferden sowie ein Hangar für Kutschen und Karren findet sich hier. Das Areal ist geräumig; für besonders große Mengen zu transportierender Waren kann sogar der Innenhof zu einem Landeplatz für Luftschiffe erklärt werden. -

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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Depot Sendou   Fr Nov 25, 2016 4:26 pm

Zunächst starrte also Ryo, dann starrte Rena, weil Ryo gestarrt hatte. Beiderlei Starrerei ging an Amaiko weit vorbei. Hatte keinen rechten Sinn für Solcherlei. Genug mit der Eierei.
Es ging ans Kistenheben. Rena durfte in der Schätzfrage vorlegen, wählte zunächst Obst, zog dann aber zurück. "Vielleicht etwas von persönlichem Wert… eine Sammlung oder sowas…?"
Vielleicht eine Sammlung von Wärmekissen, sponn Amaiko den Faden weiter. Sie setzten sich bereits in Bewegung, und sie rüttelte die Kiste ein ganz klein wenig. Die sind nicht leicht, aber auch nicht zu zerbrechen. Und eine Oma könnte sie besticken. Achselzucken. Wer weiß? Vielleicht hat unser Klient vor, die Wärmekissen-Sammlung von Oma zu verkaufen, aber sein Bruder hat was dagegen. Sie klang zum Einen vergnügt bei dem Gedanken... zum Anderen aber schien sie es nicht als völlig lächerlich zu betrachten. Ihrer Stimmlage nach hielt sie diese Idee für absolut möglich. Hatte auch schon allerhand gesehen.
Kurz darauf befanden sich die beiden Frauen draußen, hinter einigen Holzpaletten allerdings in Deckung. Rena befand, dass es hier wohl sicher war für die Hocker-Holzkiste, um geparkt zu werden. Ryo tauchte einen Moment später auf, einen Packen Klamotten in der Hand. Nachdem Rena losgezogen war - Amaiko hatte ihr ein Viel Spaß mit auf den Weg gegeben - bekam sie einen Teil dieser Klamotten auch gleich in die Arme. Huh?
"Hier, nimm die Kleidung und zieh sie entweder über deine jetzige oder zieh dich um. Was dir lieber ist. Wir müssen unauffällig sein."
Oh. Ein wenig skeptisch hielt Amaiko noch inne, während Ryo bereits seine Oberbekleidung ab- und das Arbeitshemd anlegte. Schulterzuckend fügte sie sich und machte es sich einfach. Sie stieg zunächst in die Overallhose, dann zog sie sich das Hemd über den Kopf - beides schlabberte ordentlich an ihr, als wäre sie in Kartoffelsäcke gekrochen. Ihre Fingerspitzen kamen gerade so aus den Ärmeln hervor. Stirnrunzelnd betrachtete sie den Aufzug.
Unpraktisch, murrte sie, wobei es nicht direkt an Ryo gerichtet war, sondern an die Allgemeinsituation. Fingerzeichen würden hier drin echt schwer werden. Sie führte die Hände zusammen, demonstrativ vor Ryos Gesicht, und zeigte auf, wie sich ihre Finger im Stoff verhedderten, ehe sie sich treffen und verknoten konnten. Nach einem Moment Gefuchtel und Gefichtel hörte sie aber damit auf, seufzte schwer und fand sich damit ab. Aaaber gut, dafür bin ich nun unauffällig.
Weiter gings mit dem Tragen der Kiste. Nun hatte Amaiko natürlich das andere Geschwisterteil als Partner. Ryo durfte manövrieren, und er wählte den extra-sicheren Weg des Schleichens. Ja, ein wahrer Profi vertraute nicht bloß auf die Wirksamkeit seiner Verkleidung.
Wäre Amaiko etwas schnepfischer, hätte sie an dieser Stelle wohl geunkt, obs ihm nicht schon reichen würde, dass er sie in Sackkleider gesteckt hatte. So aber nahm sie den Plan, sich hinter einem Gemälde ins Schiff zu schleichen, fröhlich hin.
"Konzentrier dich, wir dürfen uns nicht auffällig verhalten. Wir sind normale Arbeiter hier, die diese Fracht in das Luftschiff tragen müssen."
Jawohl jawoll, entgegnete sie halb summend, dann scherten sie auch schon im Blickschutz des Gemäldes ein. Amaiko lehnte sich prompt ein wenig zurück und schielte an der Seite des Bildes vorbei dorthin, wo Rena ihren Teil zum Gelingen der Mission beitrug.

Yuribees Blick raste bereits seit einer ganzen Weile nur noch von Kiste zu Kontrollblock zu Kiste zu Kontrollblock zu Kiste zu Kontrollblock zu Frau zu Kontroll- die Frau stand nicht drauf.
Sogleich fuhr sein Blick wieder aufwärts, wo sich Rena gerade verbeugte und vorstellte.
Aaah... ja?, antwortete er gedehnt, etwas zu überrascht, um sich wortgewandt vorzustellen. Dass die Kunoichi sogleich weitersprach und berichtete, passte ihm ziemlich gut, um sich zu sammeln. Er runzelte die Stirn, als die Dame erklärte, von seinem Bruder angeheuert zu sein. Er runzelte generell die Stirn, wenn sein Bruder eine Aufgabe übernahm.
"… Kishibee-san wirkt derzeit etwas zerstreut. Ich habe Euch von weitem beobachtet und Ihr scheint ein Mann höchster Kompetenz zu sein. Deshalb komme ich mit meinem Anliegen zu Euch."
Yuribees Stirn glättete sich wieder. Seine Stirn glättete sich generell, wenn ihm eine Aufgabe anvertraut wurde, die für seinen Bruder zu hoch schien. Dass eine junge Dame ihn dabei so vertrauensvoll anschaute, war selbstredend auch ein sonniger Moment.
Ausgezeichnete Entscheidung, lobte er sogleich.
Als Rena ihm etwas vorflunkerte, entgleisten seine Gesichtszüge gleich wieder. Dies taten sie generell, wenn von Ninja-Zauberei die Rede war.
"Als ich mich ihm genähert habe, hat er sich mittels eines Ninjatricks in Luft aufgelöst und ich konnte ihn daraufhin nicht mehr finden… denn ich darf mich leider nicht ausser Sichtweite des Luftschiffs begeben."
Verfluchte Ninjatricks, entgegnete er hochfahrend und stierte in Richtung des Gebäudes, auf welches Rena gedeutet hatte, als könne er durch Wände blicken, wenn er die Augenmusmkulatur nur stark genug anstrengte.
"Auch wenn meine Aufgabe eigentlich nur dem Schutze des Luftschiffs gewidmet ist, hielt ich es für bedeutend, einer bemächtigten Person, wie Euch, davon zu berichten."
Ausgezeichnete Entscheidung, gleich zu mir zu kommen. Ausgezeichnete Entscheidung! Yuribee war nun ganz von der Stelle in Bann geschlagen, an welcher der vermeintliche Einbrecher gescheitert war. Mein Bruder wüßte in so einem Augenblick gar nicht, was zu tun wäre. Er schwieg einen Moment lang. Nachdenkend, was nun zu tun war. Schließlich setzte er sich in Bewegung, Rena mit dem Klemmbrett einen Wink gebend. Kommt mit. Ein Ninja erkennt einen Ninja, nicht wahr? Ich gebe Euch Erlaubnis, den Eindringling zu jagen, anstatt das Schiff zu bewachen! Er hielt diesen "Nur ein Wolf kann einen Wolf fangen"-Gedanken für recht scharfsinnig. Außerdem gefiel es ihm, Rena einen neuen Befehl zu geben, den sein Bruder nicht erteilt hatte. Und wo wir schon dabei waren: Mein Bruder hätte Euch von vornherein erlauben dürfen, im Zweifelsfall die Verfolgung aufzunehmen. Tse! Kettet Euch stattdessen mit einer unpraktischen Order quasi am Schiff fest. Er war nie die hellste Kerze im Ständer, pflegte Mama schon zu sagen.

Ich glaube, was sie macht, macht sie gut. Amaiko grinste Ryo zu. Dann grinste sie einen der Arbeiter an, die das Gemälde trugen. Dieser hatte von sich aus Blickkontakt aufgenommen.
Und was macht se?
Den Chef ablenken, damit wir vernünftig die Sachen einladen können natürlich.
Ah ne? Ja, dann macht ses jut.
Die Konoha-Nin lösten sich aus dem Windschatten des Gemäldes, als sie die Rampe hinauf ins Innere des Schiffes gelangten und die Bilderträger sogleich rechts abbogen. Amaiko schaute sich in dem geräumigen Frachtraum um.
Okay. Wohin nun? Laden wir es dort ab, wo wir es wiederfinden können, sobald wir in der Luft sind? Vielleicht sollten wir die Kiste dann in eine unserer Kajüten bringen, wo wir besser auf sie achten können.
Natürlich hegte Amaiko den Hintergedanken, sich die Kiste noch etwas genauer anzusehen, sobald die Fahrt begonnen hatte. Da wäre es unpraktisch, wenn die Ware unter etlichen anderen Truhen außer Reichweite gestapelt werden würde. Aus Rücksicht auf Ryo äußerte sie diese Pläne allerdings nicht.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Depot Sendou   Do Dez 01, 2016 4:06 pm

"Kommt mit. Ein Ninja erkennt einen Ninja, nicht wahr? Ich gebe Euch Erlaubnis, den Eindringling zu jagen, anstatt das Schiff zu bewachen! "
Rena atmete innerlich auf. Auch wenn sie ihre Flunkerei durchwegs für eine gute Idee hielt, hatte ein kleiner Teil von ihr dennoch befürchtet, dass Yuribee die Lüge nicht abkaufen würde. Ganz zu schweigen von dem Szenario, das sich dann hätte abspielen können. Aber anscheinend hatte der Köder die gewünschte Wirkung erzielt und Yuribees Adlerblick hatte sich von den Arbeitern und deren Fracht gelöst.
"Ich danke Euch ergebenst, Yuribee-sama."
Zufrieden und mit einem ernsten Nicken setzte sich die junge Frau also ebenfalls in Bewegung und folgte dem Bruder ihres Klienten. Auch wenn sie nun zu gerne einen Blick in Richtung Ryo und Amaiko geworfen hätte, liess sie es bleiben. Sie wollte Yuribee keinen Grund geben, wieder in jene Richtung zu spähen. Darum vertraute sie also einfach darauf, dass bei ihren Teamkollegen alles rund lief und spielte ihr Schauspiel hier noch ein wenig weiter.
Beim vermeintlichen Büro Yuribees angekommen, eilte Rena zu der Stelle vor einem Fenster, an der der imaginäre Ninja seine imaginäre Flucht vollzogen hatte. "Hier hat sich der Schurke in Luft aufgelöst."
Mit vorgetäuschtem Eifer machte sich die Blauhaarige sogleich an die Arbeit. Zuerst betrachtete sie mit prüfendem Blick die Tür, das Fenster und die Umgebung des Gebäudes, ehe sie in die Hocke ging und mit den Fingern über den erdigen Boden strich. Als würde sie im Dreck irgendetwas erkennen können, nahm sie ein wenig der trockenen Erde auf den Daumen, begutachtete ihn mit konzentrierter Miene und nickte dann wissend. Schliesslich legte sie beide Hände flach auf den Boden und schloss ihre Augen, so als würde sie irgendetwas erspüren wollen.
Rena kam sich zwar ziemlich dämlich dabei vor, aber sie war der Meinung, dass eine Hauch Dramatik jedes Schauspiel ansehnlicher machte. Und irgendwie fand sie das ganze auch ziemlich amüsant. Sie musste sich deshalb Mühe geben, dass ihr konzentrierter Gesichtsausdruck nicht einem belustigten Lächeln wich.
Nach einigen Sekunden nickte Rena also erneut bestätigend, erhob sich und sah Yuribee bedeutungsvoll an: "Der Schurke hat sich nicht nur in Luft aufgelöst, sondern sogleich wegteleportiert. Das heisst, er könnte inzwischen überall sein, eine Verfolgung ist so nicht mehr möglich…", Rena seufzte und schüttelte ein wenig den Kopf, "…hätte euer Bruder doch bloss das ganze Gebiet patroullieren lassen und nicht nur das Schiff."
Doch die Kunoichi bereute es sofort, dass sie letztere Worte ausgesprochen hatte, denn sie befürchtete, dass Yuribee Kishibee wohl demnächst an die Gurgel gehen würde. Aber Rena nahm zugleich an, dass dies wohl öfters der Fall war und nicht zu sehr ins Gewicht fallen würde. Zudem hoffte sie, dass dieser imaginäre Vorfall Yuribee vielleicht eine Lehre war und er seine Aufmerksamkeit in Zukunft etwas weniger der Fracht und den Arbeitern widmete, den armen Kerlen. Oder aber er drehte nun völlig durch und setzte überall Wachposten auf…
Rena würde es ihm zutrauen.
Deshalb war es höchste Zeit, ihm eine Beschäftigung zu geben: "Vermutlich handelte es sich bei dem Schurken um einen Spion oder um einen Dieb. Vielleicht von der Konkurrenz? Ich empfehle euch, zu überprüfen, ob in diesem Gebäude hier noch alles dort ist, wo es sein sollte, Yuribee-sama."
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Depot Sendou   Sa Dez 03, 2016 3:39 pm

Was auch immer Rena getan hatte, es hatte Erolg gezeigt. Innerlich war er stolz auf seine Schwester. Sie hatte es geschafft, den Kerl von dem Schiff wegzulocken und das auf eine ziemlich kluge Art und Weise. Sie hatte sich die paranoide Angst der beiden Gebrüder zu Nutze gemacht und ihn so dazu veranlasst, sich mehr auf sein Büro und den nicht existierenden Ninja zu konzentrieren als auf die Fracht. Demnach hatten es Ryosuke und Amaiko auch relativ einfach als sie über die Laderampe an Bord des Schiffes kamen. Erleichtert atmete Ryosuke dann aus und sah sich für einen Moment in dem sehr grosszügigen Laderaum um, welcher allerdings bereits auch schon mindestens bis zur Hälfte mit Dingen vollgestopft war.
Amaikos nächste Frage war gut: Wohin nun mit dieser Kiste? Sie musste irgendwohin, wo Yuribee das Ding auch während der Fahrt nicht sehen würde. Amaiko erklärte, dass man die Kiste doch in ihre Kajüte bringen könnte, nur wusste Ryosuke noch nicht, welches ihre Kajüte war. Dummerweise hatte er dies nicht bedacht zu fragen, als er ihren Auftraggeber bezüglich ihres weiteren Vorgehens in Kenntnis setzte.
"Eigentlich eine gute Idee, nur weiss ich nicht, welche unsere Kajüte ist.", erklärte er dann leise und verschränkte die Arme vor der Brust. Ihnen blieb also doch nichts anderes übrig, als die Kiste hier irgendwo sicher unter zu bringen.
"Ihr seid neu, oder?", fragte dann einer der Gemäldeträger von eben und grinste die Beiden an. Wahrscheinlich dachte er, das sie neue Mitarbeiter waren, weil sie die Arbeitskleidung trugen. Hatte Ryosuke also gut daran getan, diese mitzubringen.
Der Blauhaarige nickte leicht. "Richtig, ist unser erster Tag hier."
"Und euch wurde nicht gesagt, welches eure Kajüte ist, wenn ich das richtig verstanden habe? Sorry, wollte euch nicht belauschen, aber das hab ich gerade zufällig mitbekommen.", er grinste etwas breiter, "das passiert hier ständig. Die Leute kriegen hier nie richtige Anweisungen, nur wenns um die Frachtlagerung geht, sind sie penibel genau. Ihr könnt euch eine Kajüte aussuchen die frei ist. Tatsächlich wird einem keine zugewiesen. Nehmt euch einfach eine, die frei ist." er legte Amaiko einen Arm um die Schulter und zupfte etwas an dem viel zu grossen Overall, "Ich schlage euch vor, die Kajüte ganz hinten im Gang zu nehmen auf der rechten Seite. Ist die angenehmste und eben erst frei geworden. Die ist sehr beliebt, wenn ihr schnell seid, er wischt ihr sie vielleicht noch.", ein eindeutiges Zwinkern in Amaikos Richtung, "Der Overall steht dir übrigens sehr gut, Süsse, auch wenn er etwas gross ist.", mit diesen Worten liess er von der Lilahaarigen wieder ab, verabschiedete sich von den Beiden und ging seiner Tätigkeit nach. Ryosuke hatte die Szene mit gemischten Gefühlen beobachtet, hatte sich jedoch innerlich ermahnt einfach still zu bleiben. Als der Mann dann ging, spürte, wie Ryosuke innerlich tief aufseufzte vor Erleichterung. Die Info, das sie sich eine Kajüte aussuchen konnten, machte es aufjedenfall einfacher.
Er wandte sich an Amaiko und deutete in die Richtung, in der er die Kajüten vermutete. "Nun gut, dann lass uns das Ding in eine freie Kajüte bringen. Wir sollten schnell machen, ansonsten fliegt Renas kleine Flunkerei vielleicht auf."

Gesagt, getan. Die zwei beeilten sich besagte Kajüte aufzusuchen und tatsächlich war diese auch frei. Sie verstauten das Ding hinter der Tür, so das es nicht gleich gesehen wird, wenn man hier reinspäht, stellten dann das Schild an der Tür auf 'besetzt' um, so das niemand auf die Idee kam, hier einfach hereintzuplatzen und verliessen dann das Schiff wieder über die Laderampe.
Während sie auf dem Weg zu den Kisten waren, wo Ryosuke seine Kleidung versteckt hatte, funkte er Rena unauffällig über ihren Headset-Stöpsel an und teilte ihr mit, das die Kiste sicher verstaut war und sie von Yuribee nun ablassen konnte. Er teilte ihr auch mit, das sie sich bei dessen Bruder treffen würden, also bei ihrem Auftraggeber und von dort aus weiter operieren würden. Da sie als Wache von Kishibee eingestellt waren, erschien das nur logisch.
"Soweit so gut.", murmelte er dann so, das es nur Amaiko hören konnte, "Jetzt müssen wir nur noch als Wache auf das Schiff und dafür sorgen, das mindestens einer immer in der Kajüte bleibt.", erklärte er dann und war sich durchaus bewusst, das sie zwar einen schwierigen Teil hinter sich hatten, sie sich deswegen noch lange nicht zurücklehnen konnten.

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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Depot Sendou   Mo Dez 05, 2016 11:15 am

Sie mussten die Kiste offenbar doch nicht hier im Laderaum zwischenlagern. Einer derGemäldeträger half freundlicherweise aus. Amaiko gab ein leises Schnaufen von sich, als ein mächtiger Arm um ihre eher schmalen Schultern gelegt wurde, lächelte ansonsten aber weiterhin freundlich... und nur ein ganz klein wenig angespannt. Lag nicht an dem Arbeiter direkt, sondern an dessen genereller Geste. Löste bei der ehemaligen Nadeshiko-Kunoichi einen Impuls aus, dem eigentlich nur noch ein gesäuseltes "Hab dich gefangen!" zuzufügen wär, um die Flucht-Mechanik in Gang zu setzen.
Flucht-Mechanik war schon in Vorbereitung. Amaikos Hand, die dem Gemächt des Arbeiters am nächsten war, ballte sich bereits halb zur Faust. Ein "Hab dich", und ihr Arm würde ganz von selbst eine Bewegung machen wie beim Ausschütteln von Socken, die frisch aus der Waschmaschine kamen.
Der Arbeiter und seine Eier hatten jedoch Glück. Er wählte seine Worte so, dass "Hab dich" erst gar nicht darin vorkam, auch nicht in etwas wie "Hab dich eben gar nicht gesehen" oder so. Alles Auslöser, alles Minen auf dem Felde.
"Der Overall steht dir übrigens sehr gut, Süsse, auch wenn er etwas gross ist."
Dankeschön. Amaikos Stimme war dagegen sehr zwanglos. Finde ich aber auch.
Als der Arbeiter ging, lehnte Amaiko sich leicht in Richtung Ryos. Und an mein Geheimfach komm ich auch nicht. Er wußte, welches sie meinte.

Rena hatte derweil viel Spaß. Und Yuribee auch. Immerhin wurde er gerade aufgewertet und sein Bruder niedergemacht.
"…hätte euer Bruder doch bloss das ganze Gebiet patroullieren lassen und nicht nur das Schiff."
Ohne Zweifel. Yuribee schüttelte den Kopf bei solch offenkundiger Verfehlung in der Befehlsgebung. Zugleich machte er sich eine geistige Notiz für mehr Wachen. MEHR.
"Vermutlich handelte es sich bei dem Schurken um einen Spion oder um einen Dieb. Vielleicht von der Konkurrenz? Ich empfehle euch, zu überprüfen, ob in diesem Gebäude hier noch alles dort ist, wo es sein sollte, Yuribee-sama."
Hartes, knappes Nicken. Muss wohl, ja. Ohne Zweifel! Der Kübel ist gebrochen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Der Kuchen ist gegessen, jemand muss die Suppe auslöffeln, die mein werter Bruder uns nun eingebrockt hat. Damit wandte er sich um, mit den Fingerknöcheln wohlklingend knackend. Den nehme ich mir zuerst vor!
Gleich darauf bekam Rena die Order von ihrem Bruder.
Im Hintergrund erhob sich Gebrüll. KISHI!!!

Ryosuke und Amaiko hatten die Kajüte in Beschlag genommen; nun waren sie wieder auf dem Weg zurück, raus aus dem Schiff.
"Jetzt müssen wir nur noch als Wache auf das Schiff und dafür sorgen, das mindestens einer immer in der Kajüte bleibt."
Läuft doch alles wunderbar, gab Amaiko gut gelaunt ihre Meinung ab. Zur Bewachung der Kiste fällt uns schon noch was Schönes ein. Doppelgänger, Fallen an der Kajütentür und so weiter... Wir toben uns richtig aus.
Die beiden trafen sich mit Rena bei Kishibee. Ihr Auftraggeber kam gerade aus dem Bürogebäude, Schweiß lief ihm von der Stirn. Er wollte die drei Shinobi zunächst anschreien, doch dann entsann er sich seiner eigenen Geheimnistuerei und wurde sehr, sehr leise. Dabei blieb er aber auch sehr, sehr panisch.
Schrecklich, schrecklich, schrecklich... Wir hatten einen Dieb auf dem Gelände! Im Büro!, hauchte er den Konoha-Nin zu. Die Ki- der Hocker ist weg! Ich habe nachgesehen!
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Depot Sendou   Mi Dez 14, 2016 12:36 pm

"Muss wohl, ja. Ohne Zweifel! Der Kübel ist gebrochen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Der Kuchen ist gegessen, jemand muss die Suppe auslöffeln, die mein werter Bruder uns nun eingebrockt hat." Damit wandte er sich um, mit den Fingerknöcheln wohlklingend knackend. "Den nehme ich mir zuerst vor!"
Rena sah Kishibee mit grossen Augen nach, als sie in ihrem Ohr die Stimme ihres Bruders vernahm. Er und Amaiko hatten die Kiste sicher verstaut und nun würden sich alle drei bei Kishibee treffen.
"KISHI!!!"
Rena zuckte zusammen. Oweh, jetzt geht’s rund. Zum Glück habe ich Ryo und nicht Yuribee als Bruder. Die Kunoichi schnitt eine bemitleidende Grimasse und funkte ihrem Bruder ein "Alles klar" zurück.

Währenddem Rena wartete, konnte sie im Hintergrund die Stimmen Yuribees und Kishibees vernehmen. Worte konnte sie keine verstehen, versuchte es aber auch nicht. Sie tat so, als würde sie alles hier nichts angehen und spähte stattdessen unschuldig in Richtung Luftschiff.
Als Ryosuke und Amaiko bei Rena ankamen, hätte sie gerne noch kurz mit ihnen darüber geplaudert, wie alles gelaufen war. Aber dazu blieb keine Zeit, denn Kishibee eilte sogleich aus dem Bürogebäude, ein panischer Ausdruck im Gesicht.
Ohje, Yuribee scheint ihm sehr zugesetzt zu haben. Rena spähte an Kishibee vorbei und versuchte im Hintergrund dessen Bruder auszumachen, konnte ihn aber nirgendwo sehen.
"Schrecklich, schrecklich, schrecklich... Wir hatten einen Dieb auf dem Gelände! Im Büro!", hauchte Kishibee den Konoha-Nin zu. "Die Ki- der Hocker ist weg! Ich habe nachgesehen!"
Ernsthaft? Rena sah ihren Auftraggeber fassungslos an. Der arme Kerl nahm gleich an, dass das Objekt des imaginären Diebstahls seine Kiste - getarnt als hässlicher Hocker - war, anstatt zuerst zu fragen, ob sie die Kiste nicht bereits aufs Schiff getragen hatten. Die muss wirklich Gold wert sein.
Die Kunoichi schenkte ihren Teamkollegen ein schwaches Lächeln, beugte sich dann zu ihrem Klienten vor, und erklärte in gedämpfter Lautstärke: "Es ist alles gut, Kishibee-san. Euer Hocker befindet sich sicher an Bord. Meine Kollegen haben soeben dafür gesorgt. Nicht wahr?" Rena blickte abwechselnd zwischen ihrem Bruder und Amaiko hin und her.
Sie verzichtete vorerst darauf, Kishibee dafüber aufzuklären, dass der Dieb bloss erfunden war – für den Fall, dass Yuribee doch noch irgendwo lauerte. Und weil sie Kishibee nicht sagen wollte, dass der Rüffel, den er gerade erhalten hatte, eigentlich ihre Schuld war.
Hauptsache, er weiss seine Kiste wohlbehütet.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Depot Sendou   Fr Jan 13, 2017 7:55 pm

Bisher lief alles glatt. So gefiel es Ryosuke. Er hatte einen zufriedenen Gesichtsausdruck, als Amaiko und er zurück zu Kishibee gingen um sich wieder mit Rena zu treffen. Damit wäre ihr Team wieder komplett und sie konnten den weiteren Verlauf des Auftrages in Angriff nehmen. Im Grunde war es möglich, das diese Mission sehr ruhig verlaufen würde, die Chance bestand, aber Ryosuke bezweifelte stark, dass es so laufen würde. Die wenigsten Aufträge liefen wirklich so, wie sie sollten, er war bereits überrascht, dass bisher alles so reibungslos lief.
"Hallo Rena.", er nickte seiner Schwester kurz zu. Sie hatte gute Arbeit geleistet, er hatte gut daran getan, ihr zu vertrauen. Er würde es ihr gegenüber zwar nicht laut aussprechen, tatsächlich hatte er aber so seine Zweifel gehabt. Nicht, weil sie seine Schwester war, sondern weil er sie schon so lange nicht mehr gesehen hatte, er konnte nicht wissen, inwiefern sie sich in der Zwischenzeit veränder hatte. Früher war sie sehr zuverlässig gewesen, das konnte sich in der Zwischenzeit jedoch geändert haben. Realistisch betrachtet konnte Rena sich allerhand an schlechten Charaktereigenschaften angeeignet haben. Er war zu sehen, dass sie bisher mehr oder weniger die Gleiche geblieben war, nur eben einfach erwachsener. Und das liess ihn innerlich auch etwas stolz auf seine kleine Schwester sein.
Doch ihre kleine Wiedervereinigung wurde bald schon vom Auftraggeber selbst unterbrochen, denn dieser kam panisch zu ihnen angerannt und erklärte, dass ein Dieb hier sein Unwesen treibt und die Kiste weg sei. Ryosuke verschränkte die Arme vor der Brust und blickte für einen Moment kurz zu Rena, bevor er wieder zu Kishibee blickte. Doch seine Schwester übernahm den Part der Aufklärung und berichtete, dass die Kiste bereits sicher verstaut war. Ryosuke nickte zu Bestätigung.
"Der Hocker ist sicher, keine Sorge.", fügte er noch hinzu, "Wann hebt das Luftschiff ab und wie lange werden wir etwa an Bord bleiben?", er mache eine kurze Pause, "und wenn Sie erlauben, würden wir dann umgehend wieder an Bord gehen und unseren Auftrag weiterführen damit ihr Hab und Gut sicher am gewünschten Zielort ankommt."
Aber was sollte schon gross passieren auf einem Luftschiff? Vielleicht verlief dieser Auftrag ja wirklich Mal einfach nur angenehm ruhig.

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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Depot Sendou   Mi Jan 18, 2017 8:44 pm

Kishibee war ein Mann voll sprühender Energie, vermutlich angetrieben durch mehrere Liter Kaffee am Tag. Diese Energie legte er in jeden einzelnen seiner irren Blicke, die von Rena zu Ryo und wieder zurückflogen. Als der Teamleiter der Kistenwächter schließlich die Entwarnung seiner Kollegin bestätigte, entspannte sich der Händler... unmerklich.
Hah? Wann wir abheben? Fahrig nestelte er in seiner Tasche herum, zog eine Uhr hervor und klappte sie auf. ... Sobald alles eingeladen ist, gab er dann eine Auskunft, für die eine Uhr irgendwie nicht nötig gewesen wäre. Was die Dauer der Reise angeht, mag dies zwischen zwei Tagen und einer Woche pendeln; es hängt vom Wind ab. Er zuckte mit den Schultern und winkte ab. Natürlich, geht wieder an Bord und richtet euch ein. Erst jetzt schien ihm aufzufallen, dass Ryosuke und Amaiko Arbeiter-Kleidung trugen; er blinzelte leicht verwirrt, dann trabte er wieder davon.
Amaiko schaute fröhlich in die Runde, die Hände gemütlich in der Bauchtasche der Arbeitshose versenkt.
Fein, sprach sie, Dann hüten wir mal die Kiste, nicht?

In der Kabine trat Amaiko zunächst zum Bullauge, das in die Bordwand eingelassen war, und schaute hinaus. Gleichsam stieg sie aus der Arbeiterkleidung heraus, unter der sie schließlich noch ihre übliche Kleidung trug, und warf sie in eine Ecke. Sonderlich lang konnte sie die Kiste jedoch nicht in Ruhe lassen. Nach einem flüchtigen Blick auf das Treiben draußen wandte sie sich dem Hocker wieder zu, klopfte mit den Fingerknöcheln darauf und schaute unschuldig in die Runde.
Nun... Immerhin kann man bestimmt wunderbar Karten auf diesem Ding spielen.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Depot Sendou   Heute um 3:59 am

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