Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Sep 07, 2016 8:13 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Konohagakures mächtigstes Wahrzeichen sind die Reliefs seiner ehemaligen Hokage. Diese Reliefs überblicken das Shinobi-Dorf von einem gewaltigen Tafelberg aus, welcher einsam aus dem Waldmeer hervorragt. Auf diesem Höhenzug befinden sich einige Gebäude, darunter ein Stützpunkt der Kekkai-Wache. Es gibt jedoch auch ein ansehnliches Stück Wald auf dem Plateau, welches von Shinobi gern als einprägsamer Treffpunkt genutzt wird. ~
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Fr Nov 25, 2016 8:18 pm

Es war immer wieder für Kazumi erstaunlich, wie gut soie doch reden konnte, wenn sich nur ein wirklich interessantes Thema für sie fand. Anfangs hatte es nicht so einen Eindruck gemacht, als könnte die Jüngere tatsächlich irgendwie etwas sinnvolles in das Thema ‚Missing-Nin‚ einbringen. Aber Dank ihrer Neugier hatte sie scheinbar die Frage gestellt, die sowohl Rimgo als auch sie das Thema mehr beleuchten ließ. Ringo erzählte zu Anfang ein wenig beschämt wirkend, wieso sie zum Missing-Nin geworden ist und was sie dabei geritten hatte. Dass Kazumi sich in RIngo hineinversetzen konnte, hatte die Natsu gehofft. Auch wenn sie das ungerne nutzte, so hatte sie doch ein Einfühlungsvermögen, das sich sehen lassen konnte. Sie konnte den Kummer Anderer besonders gut verstehen und das nicht nur, weil sie als Iryonin schon viel an Verletzungen gesehen hatte, sondern auch, weil sie einer der Menschen war, der wusste, wie es sich anfühlte, geliebte Menschen zu verlieren. Auch den Wunsch einfach von ihrem Vater wegzukommen, konnte Kazumi verstehen. Als 10-Jährige war es ihr ähnlich ergangen, nur war sie damals schnell von ihrem wahnsinnigen Wunsch abgebracht worden. Sie hatte mehr aus Zufall und einem übertriebenen Hilfedrang aufräumen wollen und fand Beweise, dass sie einfach keine Hawaru sein konnte und keinen älteren Bruder und keine Eltern in Konoha hatte. Damals war sie, als vollkommen aufgelöstes Kind am liebsten zu Mai gerannt, die sie damals noch nicht so kannte, wie heute, und hätte sie voller Ernst gefragt, ob sie ihre Eltern suchen gehen darf. Welcher gesunde Mensch hätte einem zehnjährigen Kind erlaubt Eltern zu suchen, die offensichtlich nicht in Konoha lebten? Wenn überhaupt wäre es vielleicht gerade Mal ein minimaler Ansatz gewesen, aus der Suche eine Mission zu machen, aber dadurch das Kazumi keine Informationen hatte, wäre das wahrscheinlich ziemlich ausweglos gewesen.
Kazumi schüttelte leicht den Kopf um sich wieder auf das hier und jetzt und auf Ringo zu konzentrieren. Es war nicht überraschend, dass Kazumi sich wirklich freute, dass Ringo ihr so offen und ehrlich sagte, was sie dachte und was geschehen war. Kazumi lächelte. Ja, sie hatte ein Päckchen zu tragen, aber sie fand die Verluste nicht halb so schlimm, wie sich vorzustellen, eine Clantochter zu sein, deren Vater offensichtlich keinen Stolz ihr gegenüber empfand. Der Tod war ein Abschluss. Kazumi konnte ihren Vater nicht kennen lernen, aber sie hat Tagebücher von ihm gelesen und Geschichten der Vergangenheit von ihren Tanten und Onkels zu hören bekommen, die der NAtsu da Gefühl bescherten, als hätte ihr Vater all diese Sachen erzählt. Ringo dagegen hatte es, ihrem Anschein nach schwerer gehabt. Aber das Thema würde sie nicht anschneiden. Später, wenn sich die Gelegenheit bieten würde, würde sie der Älteren sagen, dass Kazumi zwar in gewisserweise nie wirklich die Liebe zu ihrem Vater spüren würde, aber Ringo hatte das Problem, dass sie an der Beziehung zu ihrem VAter etwas ändern könnte. Es konnte besser werden, aber auch schlechter. DIe Natsu lächelte einfach nur freundlich und redete nach Ringos kurzem Einwurf weiter über ihre Meinung bezüglich des Missing-Daseins der Älteren. Ja, sie erlaubte sich sogar ihrem Senpai gegen die Stirn zu tippen. Das verziehen des Gesichtes war einfach nur Herrlich in Kazumis Augen. Sofort schlich sich ein noch fetteres Grinsen auf ihre Züge. Es wäre zu viel gesagt, wenn man Ringos Blick als süß betiteln würde, aber es war gewisserweise ein wenig… komisch und ungewohnt.
Ein Abtrünniger gewesen zu sein… ist in meinen Augen keine Schande., sagte sie ernst und sicherlich sagte KAzumi in Ringos Augen wirres Zeug. Du bist wieder Zuhause. Ich hoffe, du weißt, dass du keinen Grund mehr hast, Konoha zu verlassen, selbst wenn du könntest Ernst lagen die AUgen der Jüngeren auf Ringo, eh sie dieser herausfordernd die geballte Faust entgegenstreckte. Du hast einen treuen Kohai, dem du Alles erzählen kannst. Wenn du wirklich mal überlegst, ob es gut war, zurück gekommen zu sein, dann sprich mit mir. Sie grinste. Breit und fett, als hätte Ringo sie gerade in den Himmel gelobt. Ein Abtrünniger gewesen zusein, ist wahrscheinlich genauso schön, wie mehrere geliebte Menschen in einer kurzen Zeitspanne verloren zu haben. Ich habe mehr Erfahrung damit, mit der Trauer des Verlustes umzugehen. Du dagegen weißt, wie Missings handeln könnten und was sie denken. Du weißt, wie hart dein Leben außerhalb des Dorfes war und das kann ich mir nicht im Entferntesten vorstellen.

Ringo ging an ihr vorbei, nachdem sie das Thema relativ zeitgleich abgelegt hatten und Kazumi folgte ihr offensichtlich neugierig. Die Andere ging zu einem Ofen und Kazumi musterte diesen wirklich ehrfürchtig. Einerseits war es für sie komplett fremdes Territorium und andererseits war sie so extrem aufgeregt, was RIngo und sie hier jetzt feines anstellen würden. Die Hitze, die der Ofen ausstrahlte war wirklich ernüchternd und sicherlich würde Mai sich unheimlich wohl fühlen, bei so viel Temperatur. Die Sarutobi öffnete eine Luke des Ofens und sofort verspürte Kazumi den starken Drang, einfach mal so in den Ofen zu linsen. Auch wenn das sicherlich nicht gut für sie gewesen wäre. Allerdings riss sie sich zusammen und das lag nicht daran, dass ihr gerade das Märchen Hänsel und Gretel in den Sinn kam, als Gretel die böse Hexe in den Backofen stieß und diese regelrecht verbrannte.
‚Schau rein‘, sagte die Ältere und erntete einen skeptischen Blick. Basierend natürlich auf ihrer Hänsel und Gretel geschichte. Dennoch bewegte sich die Jüngere auf den Ofen zu und Ringo wagte es sie zu ärgern. Ein wenig. Schon durch ihr ‚Wo wir einmal dabei sind…‘ ahnte Kazumi nichts gutes und die Andere tippte ihr gegen die Stirn. Sofort erntete Ringo einen ungläubigen Blick und der mund der Natsu öffnete sich, um etwas tzu sagen doch Ringo hob schon die Hände und es wirkte, als würde sie bereits zu einer Entschuldigung ansetzen. 
Allerding schnitt sich Kazumi gewaltig. Die Ältere tippte ihr ebenso gegen Wangen und die Nase und nun blickte Kazumi wirklich verpeilt. EIn Jutsu von dir? Stimmt ja… Das hatte ich total vergessen, sagte sie ein klein wenig gedankenverloren, als sie sich vorsichtig selbst über die Wange strich. Sie verglich diese Technik gerade mit Ringos Angriffskombination vorhin, wo sie die Blonde mit einer fetten Rauchwolke versucht hatte zu irritieren. Du bist ja wirklich ein spezialist, sagte sie erstaunt. Du hast echt interessante Jutsus drauf, Senpai
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Nov 29, 2016 1:08 pm

"Ich hoffe, du weißt, dass du keinen Grund mehr hast, Konoha zu verlassen, selbst wenn du könntest." Ringo schielte ihre Kollegin bei diesen Worten ein wenig schief an. Enthusiastisch aber streckte diese ihr die geballte Faust hin.  "Du hast einen treuen Kohai, dem du Alles erzählen kannst. Wenn du wirklich mal überlegst, ob es gut war, zurück gekommen zu sein, dann sprich mit mir."
Was dabei herauskam, war etwas wie ein Husten. Es war die Tarnung für ein abgewürgtes Lachen, denn eigentlich hatte Ringo bei all dem auf genau dies herauskommen wollen, nur eben umgekehrt. Sie hatte Kazumi verklickern wollen, dass die Natsu keinen Grund hatte, Konoha je zu verlassen - und sollten daran Zweifel aufkommen, sollte sie mit ihr reden. Nun aber ging es also in die andere Richtung, und Ringo starrte die andere Kunoichi mit diesem fetten Grinsen im Gesicht an und hielt sich die Hand vor den Mund, täuschte weiter vor, als seie ihr nur etwas von dem Dampfklößchen in den falschen Hals gekommen, und lächelte schief, als sie sich wieder im Griff hatte.
Einigen wir uns darauf, dass die Eine mit der Anderen spricht, falls es mal irgendwas Arges geben sollte, brachte sie dann hervor. Immerhin wissen wir ja nun... dass wir uns verstehen.
Damit, so schätzte Ringo, wären die Schäfchen wohl im Trockenen.

Am Glasofen war Ringo rasch damit beschäftigt, ihrer Kollegin und sich selbst die kommende Aktivität vor dem sengenden Ofenmaul angenehmer zu gestalten. Erneut fiel ihr Tun auf fruchtbaren Boden und erntete sie bewundernde Worte, die sie nur zu gern hörte. Doch wie es sich für einen guten Senpai gehörte, bildete sie sich nichts darauf ein! Zumindest ließ sie es nicht raushängen.
So speziell ist das gar nicht, entgegnete sie daher gelassen und winkte ab. Nur eben sehr praktisch bei dem, was wir nun tun. So sollten Jutsu eben sein: Nützlich. Sie langte nach einer Eisenstange, die sich nahebei aufrecht in einem Ständer befand. Es handelte sich bei genauerem Hinsehen um eine Röhre, deren hinteres Ende über ein Mundstück verfügte. Dieser hintere Teil, ein Drittel der Gesamtlänge der Röhre, war außerdem mit Holz verkleidet.
Glasmacherpfeife, erklärte Ringo Kazumi und zeigte ihr das Werkzeug, drückte es ihr jedoch noch nicht in die Hand, wie man hätte erwarten können. Stattdessen ging sie schnurstracks zum Ofen zurück und schob die Röhre in die Öffnung, in die Masse darin.
Als sie sie wieder herauszog, klebte etwas Dickflüssiges am anderen Ende. Ringo schwenkte herum, dabei darauf achtend, Kazumi das Glas nicht ins Gesicht zu halten oder sie mit der Pfeife zu schlagen, und bugsierte das gesammelte Glas über eine kleine, viereckige Metallplatte am Boden. Diese Metallplatte war schon sichtbar mit heißem Material in Berührung gekommen, auch wenn Ringo die Glasmasse nicht darauf absetzte. Es war wohl eine Vorsichtsmaßnahme: Wenn das Glas nun schon abfiel, dann wenigstens auf etwas nicht Entflammbares.
Ringo setzte die Lippen an das Mundstück, holte sichtlich tief Luft und blies sie hinein. Die Masse am andern Ende der Pfeife blähte sich ein klein wenig. Ringo ließ wieder los.
Sag mal ne Farbe, forderte sie Kazumi auf.
Danach würde Ringo die kleine Glasblase in den Granulatsplittern wälzen, die zu der gewünschten Farbe passten. Daran würde sich der Weg zurück zum Ofen anschließen, wobei die Glasmasse und die Splitter in den Ofen gehalten werden würden und miteinander verschmolzen.
Daaaran wiederum würde Ringo nun Kazumi die Pfeife in die Hand drücken. Glasmasse erneut über der Metallplatte am Boden, zu diesem Zeitpunkt hell glühend. Und nun blas. Kräftig.
Ein Moment, den Ringo besonders erfreute, jedes Mal: Wenn aus der Glasmasse eine wirkliche Kugel wurde und dabei gleichzeitig der grelle Hitzeschein verschwand, um der wirklichen Farbe des Glases Platz zu machen, die sich in kräftigen Schlieren zeigen würde. Je dünnhäutiger die Blase wurde, umso weniger sah man ihr an, wie heiß sie noch war.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Nov 29, 2016 6:49 pm

Scheinbar war Kazumi ein wenig zu sehr von der Euphorie gepackt worden zu sein. Zumindest bekam sie nicht unbedingt die Reaktion, die sie erwartet, beziehungsweise erhofft hatte. Ringo bekam einen leichten Husten. Ein ziemlich schräger Husten, den die Natsu in so einer verkorksten Art noch nie gehört hatte. Deswegen zweifelte sie auch, ob das Husten echt war. Hatte die Blonde etwa irgendwas Falsches gesagt? Oder hatte sie Ringos Worte vollkommen falsch verstanden und dementsprechend falsch gedeutet? Fragend legte die Natsu den Kopf schief, als sie auch ihre Hand sinken ließ. Unverhohlen grinste die Ältere und der Blauäugigen war es irgendwie unverständlich, wieso. Was? hab ich was falsches gesagt?, fragte sie deswegen und haute sich verlegen gegen die Stirn. Bloß nicht. das war peinlich und das war echt unnötig.
Aber zum Glück fasste sich Ringo schnell wieder und auch Kazumi konnte sich wieder auf Anderes konzentrieren. Natürlich nicht ohne die Sarutobi noch einmal leicht anzugrinsen. Einerseits um ihre Nervosität zu überspielen und andererseits um zu verbergen, dass sie nicht wusste, was mal als ‚Arges‘ bezeichnen sollte. beziehungsweise wie man das eingrenzen sollte.
kaum zeigte Ringo ihr den Ofen, schon waren die peinlichen Sekunden seitens der Blonden schon in weite Ferne gerückt. Jetzt zählte für Kazumi nur die Neugier auf das Kommende und das brachte Kazumi kaum aus dem Staunen heraus. Auch wenn Ringos Jutsus für diese vielleicht einfach nur nützlich waren, so waren sie für Kazumi etwas besonderes. Sozusagen perfekt für die Arbeit mit Hitze und vielleicht sogar nützlich wenn man mit Katon angegriffen wurde? Kazumi lächelte aufmerksam und auch wenn sie es nicht zugeben wollte, sowas sie ein wenig neidisch. Minimal. Aber sie war einfach zu aufgeregt auf das, was Ringo ihr zeigen würde, sodass es ihr gar nicht möglich war, sich überhaupt lange darüber gedanken zu machen, was Ringo alles mit dieser Schicht aus Wasser anstellen konnte. Sie griff nach einer Eisenstange, der Kazumi auch erst Beachtung schenkte, als Ringo sie in der Hand hielt. Für Kazumi, die vom Glasen keinen Schimmer hatte, würde die Eisenstange eher als ziemlich kuriose Waffe bezeichnen, als als Hilfsmittel. Ringo benannte die seltsame Stange als eine Pfeife. Jetzt, wo sie diese näher beobachtete, musste sie der Anderen stumm zustimmen. Jetzt, wenn man den Hiweis hatte, sah die Stange tatsächlich aus wie eine Pfeife. Zumindest größtenteils. Die Sarutobi ging näher zum Ofen und schob das Rohr in die Öffnung des Ofens. Zu gerne hätte Kazumi den Kopf näher in die Öffnung gehalten um zu sehen, was Ringo tat, doch trotz dem Wasserjutsu hatte sie immer noch einen riesenrespekt vor der Hitze die der Ofen ausstrahlte. Als Ringo den Stab wieder aus dem Ofen herauszog, klebte etwas glühendes und scheinbar dickflüssiges Glas an dem einen Ende. Automatisch ging Kazumi in gebührendem Abstand und sah dabei zu, was Ringo mit dem dickflüssigem Glas vorhatte. Sie ahnte es zwar, allerdings hat sie noch nie zuvor gesehen, wie man Glas verarbeitete oder herstellte. Nachdem Ringo die Stange, mit dem Dickflüssigem Glas an einer bestimmten Stelle platziert hielt, die auch schon so aussah, als hätte man das erhitzte Glas öfter darauf abgelegt. Vollkommen fasziniert sah sie dabei zu, wie Ringo Luft holte und diese durch das Mundstück an der Stange in das erhitzte Glas blies, sodass sich dieses ein wenig vergrößerte. Sie war so überrascht, dass Ringo danach sofort das Wort an sie richtete. Fragend blinzelte Kazumi und nannte die Farbe, die ihr grad spontan einfiel. Orange!, sagte sie schnelll und blickte neugierig dabei zu, wie Ringo die kleine Blase aus Glas in dem Fach herumwälzte in dem sich die orangefarbenen Granulatsplitter befanden. Danach hielt sie diese wieder in den Ofen. So wie Ringo das machte, sah es wirklich so aus, als würde sie das schon ewig machen. Zudem dachte Kazumi nicht daran, dass sie an Ringos stelle etwas tun sollte. Sie hatte gedacht, dass sie jetzt erst einmal zusehen sollte. Dass Ringo ihr auf einmal dann, nachdem sie die Kugel wieder aus dem Ofen geholt hatte, die Pfeife in die Hände drückte, war sie kurzzeitig etwas überfordert. Sie blickte die Pfeife in ihrren Händen fragend an, eh sie der Aufforderung der Älteren folgte, tief einatmete und danach die Luft durch die Pfeife, durch die Stange in die heiße Glaskugel pustete, die dadurch wieder etwas größer wurde. Allerdings, so stellte sie fest, sah das Reinpusten der Luft bei Ringo einfacherer aus, als es eigentlich war. Nachdem sie etwas schnaufend von der Pfeife abließ, blickte sie Ringo an. Bei dir sah das mit der Luft nicht so anstrengend aus
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Dez 03, 2016 5:29 pm

Ringo verfolgte aufmerksam, wie Kazumi ihre Aufgabe anging. Kräftiger, forderte sie mittendrin in gelassener, ruhiger Stimmlage. Gut. Als die andere Kunoichi schnaufend von dem Mundstück abließ, nahm sie ihr die Pfeife wieder ab und tätschelte ihr kurz die Schulter.
"Bei dir sah das mit der Luft nicht so anstrengend aus."
Ich atme auch anders. Ringo nahm die Stange mit beiden Händen, drehte nach links, dann nach rechts, dann mit mehr Schwung nach links. Die Glaskugel am andern Ende schwang mit, und im letzten Schwung stellte sie sich sogar senkrecht auf, da der "Hals" des Glasgebildes inzwischen ebenfalls erstarrt war. Sehr schön... wenn auch etwas klein. Sie ging zu einem Werktisch und nahm ein Messer, welches sie in kaltes Wasser tauchte, ehe sie damit die Glaskugel von der Pfeife schnitt.
Das Gebilde nahm sie mit bloßer Hand. Offenbar war es heiß, denn Dampf stieg auf!
Ringo drehte sich zu Kazumi um, zeigte ihr die Kugel. Ein paar Minuten abkühlen, die Bruchstelle am Hals ein wenig in Form feilen, schon wärs bereit fürs Heimnehmen. Ein hübsches Souvenir, schnell gemacht... und darum auch ein so beliebtes Vorführ-Objekt, wenn Touristen anwesend sind.
Falls Kazumi nach der Kugel fasste, würde Ringo sie rasch wegziehen. Vorsicht, besser nicht anfassen. Für dich wäre es zu heiß. Damit beantwortete sie die ungestellte Frage, ob ihre Jutsu auch gegen Feuer nützlich wären. Um die Kugel so zu halten, verwende ich quasi den großen Bruder des Sonnenbrandschutzes. Natürlich tat sie, als wäre dies nichts Wildes. Lassen wir sie auskühlen. Später nimmst du sie mit.
Ringo brachte die Kugel in einen Schrank, der direkt im Leib des Ofens gebaut worden war; das Innere war durch den Ofen erwärmt, gleichsam aber nicht brüllend heiß. Damit war es ein guter Ort, um die Glaserzeugnisse allmählich abkühlen zu lassen. Tat man es nicht sorgfältig, mochten sich Sprünge bilden.
Trockenübung erledigt. Ringo griente Kazumi lebhaft zu. Nach einer Farbe habe ich gefragt. Nun frage ich nach einem Tier. Sag eins. Aber direkt gewarnt: Daran wirst du mehr tun müssen als bloß ein bisschen pusten.

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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Dez 07, 2016 9:21 pm

Wahrscheinlich konnte Ringo es ihr direkt ansehen, dass Kazumi zwar aufgeregt und euphorisch an ihre neue Aufgabe heranging, allerdings konnte man der Jüngeren auch deutlich die Vorsicht ansehen. Sie pustete offensichtlich noch nicht kräftig genug in das Rohr, weswegen sie Ringo dementsprechend dazu aufforderte. Es fiel Kazumi am Anfang doch deutlich schwerer, kräftiger in das Rohr zu pusten, besonders, da es bei Ringo einfacher ausgesehen hatte, als es eigentlich war. Auf sie hatte es nicht unbedingt anstrengend gewirkt. So wie beim Luftballon-Aufpusten. Aber das war, wie Kazumi feststellte, ein ziemlich großer Unterschied.
Als Kazumi genug gepustet hatte, was für die Jüngere offensichtlich anstrengend gewesen war, nahm Ringo ihr die Pfeife wieder ab und machte sich daran den nächsten Schritt zu erledigen. Nachdem Ringo die Pfeife immer mal kräftig nach links oder rechts geschwenkt hatte, und Kazumi dabei fast Panik bekommen hatte, dass irgendetwas mit der kleinen, zähflüssigen und heißen Glasblase geschah, ging die ältere Blonde zu einem Werktisch. Natürlich folgte die Natsu vorsichtig und darauf bedacht, Ringo nicht irgendwie im Weg zu stehen. Immerhin war Kazumi nicht unbedingt scharf auf einen heißen Zwischenfall zwischen ihr, Ringo und einer unfertigen Glaskugel. Gespannt und neugierig sah sie der Sarutobi auf die Finger, als sie mit einem Messer die Glaskugel von der Pfeife trennte. Kazumi kam es vor, als sei sie ein kleiner Zauberlehrling, der gerade von seinem Meister einen Trick erklärt bekam. Ringo nahm die abgetrennte Glaskugel einfach so in die Hand und würde die Kugel nicht so dampfen, hätte sich die Natsu auch keine Gedanken gemacht. Sie befürchtete, dass Ringo sich gerade an dem heißen Glas die Hand versenkte. Aber es roch weder nach verbranntem Fleisch oder verbrannter Haut, noch zeigte Ringo irgendein Schmerzempfinden in ihrem Gesicht. Daher bezweifelte sie, dass sie sich sorgen machen musste. Allerdings fragte sich die Blauäugige im nächsten Moment sofort, was Ringo tat, dass sie die Kugel einfach so in der Hand halten konnte. Vielleicht nutzte sie Suiton. Oder sie nutzte ihr Katonchakra um ihre Hand so zu erhitzen, dass die Hitze des Glases mit ihrer Körpertemperatur so gleich war, dass sie sich eben nicht die Hand verbrannte. Allerdings klang letztere Idee ein bisschen absurd. Aber es gab so viele Techniken und Jutsus, da konnte sie ihre Vermutung nicht mal abwerten. Sie hatte immerhin schon viele krasse Sachen erlebt. Immerhin war sie vor nicht mal zwei Stunden baden gewesen und hat zusammen mit einem Biju in einem riesigen Becken gehockt und gebadet. Allein dieser Gedanke war ein wenig paradox. Kyuubi an Yonbis Stelle hätte Kazumi wahrscheinlich ohne viele Worte versucht im Becken zu ertränken.Vorausgesetzt natürlich, Kazumi hätte ihn nicht rechtzeitig abgehalten.
Aber das waren wieder Szenerien, die sich lediglich in ihrem Kopf abspielten. Es war gut gewesen, Kyuubi nicht beschworen zu haben. Ringo zeigte Kazumi die Kugel und ja, Kazumi strahlte. Sie strahlte wie ein kleines Kind, als hätte sie eine kleine Glaskugel noch nie gesehen. Aber in dem Moment war sie einfach fasziniert, was Ringo so drauf hatte, neben ihren kämpferischen Fähigkeiten. In ihrer Neugier deutete sie an, die Kugel berühren zu wollen, doch Ringo zog diese aus Kazumis Reichweite. Zum Glück, sonst hätte sie sich wirklich noch die Hand verbrannt. Oder zumindest die Finger. ‚Lassen wir sie auskühlen. Später nimmst du sie mit.‘, sagte die Ältere und zur Antwort bekam sie ein freudiges, aufgeregtes Nicken von der Blonden. Okay, dankeschön, antwortete sie der Sarutobi, legte allerdings fragend den Kopf schief, als sie breit angegrient wurde. Irgendwie ein wenig unheilvoll…
Nachdenklich verschränkte Kazumi die Arme vor der Brust und blickte an die Decke. Hmmm…Fuchs…Katze…Fuchs…Katze… n Fuchs, der aussieht wie ne Katze? Angestrengt wägte sie den Kopf hin und her, als hätte Ringo ihr gerade eine unlösbare Aufgabe gestellt. Hmmm… Ich sag Fuchs, antwortete sie dann endlich und sah Ringo neugierig an. Was soll ich denn tun? Aufgeregt funkelten die Blauen Augen, als sie Ringo regelrecht anstarrte. sie war aufgeregt. Sie hatte zwar gesehen, was Ringo eben alles getan hatte, aber würde die Ältere sie jetzt einfach das machen lassen, was die Sarutobi zuvor gemacht hatte?
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Dez 10, 2016 2:38 pm

Als Kazumi ihre Wahl traf, gab Ringo einen Laut von sich, der klang wie scharfes Einatmen, eigentlich aber unterdrücktes Auflachen war. Sie griente weiterhin. Stell dir vor, murmelte sie halblaut.
"Was soll ich denn tun?"
Mir ein zusätzliches Paar Hände sein natürlich. Ringo drückte Kazumi die Glasbläser-Pfeife in die Hände. Festhalten. Mitkommen. Sie selbst hielt die Pfeife nämlich ebenfalls fest. Kaum würde Kazumi ihre Hände darum gelegt haben, würde Ringo zum Ofen stiefeln und Kazumi dabei mitziehen.
Sie bugsierte die Spitze der Pfeife in den Ofen. Hier. Wir holen uns diesmal etwas mehr Glas, denn der Körper muss etwas größer sein. So. Drehen, in der Masse drehen, aufwickeln. Ein bisschen wie mit Nudeln. Sie stand etwas vor Kazumi und dirigierte die Pfeife, indem sie sie am Mittelteil hielt. Nun lächelte sie Kazumi mit einem Schulterblick zu. Etwas kräftiger pusten gleich, ja? Arbeite mit dem Zwerchfell.
Und dann ließ sie los, marschierte an Kazumi vorbei und ging zu einem Werkzeugkasten. Mach mal kurz den ersten Schritt. Ich bereite ein Werkzeug vor, das wir gleich brauchen. Ringo unterstrich ihren Wunsch mit Bewegungen des Zeigefingers. Hol die Glasmasse raus, halte sie über die Metallplatte, falls was tropft oder abfällt, und blas ein wenig, damit das Glas etwas aufquellt. Dann die Steinsplitter für orangene Farbe, und wieder zurück zum Ofen. Der Zeigefinger hob sich. Aber nicht eintauchen, bloß dicht drüberhalten. Damit die Splitter schön verschmelzen.
Ja, es gefiel ihr, Kazumi so abrupt ins kalte Wasser zu werfen.
Und dann fügte sie die unschuldige Frage hinzu: Soll der Fuchs neun Schweife kriegen?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Dez 10, 2016 7:04 pm

Kazumi sah keinen Grund, dass ihre Auswahl irgendwie hinterfragbar wurde. Füchse und Katzen zählten schon immer zu ihren Lieblingstieren und das hatte nichts mit ihrem Clan oder Kyuubi zu tun. Eigentlich. Unwesentlich hatte sie sich angewöhnt, wenn sie die Möglichkeit hatte, dann brachte sie gerne viele Dinge mit Katzen oder Füchsen in Verbindung. So eine Gelegenheit gerade mit Ringo war eben so eine. Die Auswahl, welches Tier sie haben wollte, schrie einfach danach einen Fuchs oder eben eine Katze zu machen. Wobei der Fuchs überwog. Sie hätte auch nichts gesagt, wenn Ringo sich einen Affen gemacht hätte. Wieso also griente die Ältere sie so unverhohlen an. Empört und ein bisschen skeptisch verzog die Natsu das Gesicht und verschränkte die Arme vor der Brust. ’Stell dir vor’? Das hat nichts mit Kyuubi zutun… Zumindest nicht ganz, grummelte die Blondine ein wenig vor sich hin. Allerdings war sie schnell wieder bei der Sache, als Ringo meinte, die Natsu solle ein zweites Paar HÄnde sein. Dementsprechend wieder aufgeregt und neugierig blickte sie Ringo an, als diese ihr die Pfeife in die Hand drückte. Danach lag Kazumis Blick auf dieser. Ringo entfernte sich von ihr und ging zum Ofen. Freundlich wurde Kazumi dabei mitgeschleift, da die Ältere das Andere Ende der Pfeife immer noch in der Hand hielt.
Sie fühlte sich schon etwas sicherer, da die Jüngere ja nun wusste, was auf sie zukam. Dementsprechend war sie auch nicht mehr so hypernervös, als Ringo ihr sagte, was sie zutun hatte. Es klang zwar trotzdem einfacher als gedacht, wenn sie sich im klaren war, dass sie nicht genau wusste, wie viel von dem zähflüssigen Glas Kazumi nun auf die Pfeife laden durfte.  Aber es sollte mehr sein, als zuvor und das würde sie schon hinkriegen. Mit dem Drehen und Aufwickeln kam sie auch klar und wusste, was die Ältere wollte. Das Vergleichen mit den Nudeln, tat den Rest und Kazumi wusste dann auch, wie es ordentlich aussehen sollte. Sofort nickte Kazumi konzentriert, als die Andere die Pfeife schon in den Glasofen tauchte. Trotzdem konnte sie mit Ringos Hilfe rechnen, denn sie dirigierte die Jüngere ein wenig. „Etwas kräftiger pusten gleich, ja?“ sagte die Ältere hinweisgebend und sofort grinste Kazumi breit. Ja, kannst dich auf mich verlassen, strahlte sie euphorisch und vollkommen vorfreudig. Ringo ließ von ihr ab und ging zu einem Werkzeugkasten, was die Blonde in dem Moment gar nicht richtig wahr nahm. Sie war so fixiert darauf, die kleine, folgende Glasfigur so gut es ging selbstständig herzustellen. Klar, hatte sie Ringos Hilfe, aber der Gedanke, dass sie diese zähflüssige Glasmasse zu einem Fuchs geblasen hatte, erfüllte sie schon mit Freude und mit Stolz.
Ringo wies sie an, die ersten Schritte alleine zu machen. Sprich also, die Pfeife mit der Glaskugel zu der Stelle mit der Metallplatte tragen und diese dann etwas größer zu pusten. Also machte sich Kazumi an die Arbeit. Sie holte die Pfeife und die Zähflüssige Glasmasse aus dem Ofen und auch, wenn sie aus dem staunen, wie groß die Masse war, kaum herauskam, versuchte sie es genauso zu machen wir Ringo es ihr gezeigt hatte. Sie ging zu der Metallplatte und begann Luft in die Glasmasse zu pusten. Dabei ermahnte sie sich gedanklich immer wieder etwas kräftigter zu pusten und die Pfeife dann ab und zu so zu drehen, dass die Kugel gleichmäßig wuchs. Trotz Ringos hilfreichem Katonjutsu, spürte die Blauäugige die Hitze des Glases und sie konnte sich vorstellen, dass es mit der Zeit selbst für Profis schwierig werden könnte sich immer zu auf das Gleiche zu konzentrieren.
Ab und an zeigte sie Ringo die Glasmasse um von ihr zu hören, ob sie die Kugel noch größer machen sollte. Als sie von der Anderen dann das ‚Okay‘ bekommen hatte, ging sie, wie Ringo zuvor, zu den Splittern mit der Orangenen Farbe und benetzte die heiße Glasmasse mit diesen. Es stellte sich etwas schwieriger heraus, da die Pfeife selbst mit der Zeit für Kazumi doch etwas schwerer wurde. Dementsprechend war sie erleichtert, als sie die Pfeife wieder in den Ofen halten konnte und somit kurzzeitig etwas durchschnaufen durfte. Bei Ringos frage musste die Jüngere unweigerlich lachen. Oh Mist! ja, das war offensichtlich, lachte sie kurz, eh sioe leicht den Kopf zu Ringo drehte. Ich würde mich auf jeden Fall über einen kleinen neunschwänzigen Glasfuchs freuen, sagte sie mit fettem Grinsen auf den Lippen.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Dez 11, 2016 5:08 pm

Mit halbem Auge verfolgte Ringo Kazumis Tun am Glasofen und an der Kiste für die Granulate. Bei letzterer Station hatte sie am meisten Sorge, die Glasmasse könnte sich in die Truhe verabschieden und Chaos unter den Mineralien anrichten. Zu ihrer Erleichterung aber klappte die Sache ganz ordentlich.
Die Sarutobi selbst präparierte ein Werkzeug, das an eine Schaufel erinnerte, jedoch mit sehr viel höher gezogenen Seiten. Außerdem war die Innenfläche, anders als bei einem Staubkehrer, leicht gerundet. Und Ringo bereitete es auf den Einsatz vor, indem sie es in einen leeren Eimer stellte, Fingerzeichen schloss und Suiton darauf spuckte. Dadurch befeuchtete sie zum Einen das Holz, zum Anderen füllte sie natürlich auch den Eimer.
Beides trug sie nun zu der Metallplatte.
"Ich würde mich auf jeden Fall über einen kleinen neunschwänzigen Glasfuchs freuen", erwiderte Kazumi derweil auf die Frage, während sie am Glasofen stand.
Gut, dann versuchen wir unser Bestes. Ringo lachte leicht. Bin gespannt... so viele Gliedmaßen an einem Körper, das wird anstrengend. Aber egal. Sie trat nun ebenfalls an den Glasofen und spähte ins Innere. Das sieht gut aus. Nun nimm die Glasmasse heraus und komm mit zur Metallplatte.
Dort angekommen, begann dann auch wirklich die Zusammenarbeit. Ringo begab sich ans Ende der Pfeife, wo die Glasmasse saß, und nahm sich die nasse Holzschaufel. Kazumi durfte - oder musste - weiterhin den Blasebalg spielen. Immerhin war es der Teil des Handwerks, den sie schon kannte.
Wir beginnen zuallererst mit dem Rumpf. Die Glasmasse muss größer werden, darf nun aber natürlich nicht einfach kugelig werden. Dafür haben wir dieses Werkzeug hier. Sie zeigte das Schäufelchen. Es ist pitschnass, damit das Holz nicht verbrennt. Unter anderem jedenfalls. Den zweiten Grund zeige ich dir jetzt.
Sie hielt die Schaufel unter die Glasmasse. Nun blase bitte, gleichmäßig und kräftig. Und dabei: Drehen. Drehe die Pfeife immer wieder um die eigene Achse, damit die Masse gleichmäßig bleibt.
Ringo würde nun, am anderen Ende der Pfeife knieend, Schaufel und Glasmasse zusammen bringen und das Anwachsen der Glaskugel gewissermaßen lenken: Sie würde verhindern, dass sie sich einfach zur Kugel blähte, und stattdessen eine länglichere Form erwirken.
Dabei würde sich tüchtig Dampf bilden.
Diesen Dampf nennt man auch "Mantel", erklärte Ringo dabei. Das Glas berührt das Holz eigentlich gar nicht, sondern "schwimmt" gewissermaßen auf dem Mantel. Dadurch gibt es dann auch keine Abdrücke vom Holz.
Aufmerksam betrachtete Ringo das hell glühende Material. In völliger Entspannung ruhte ihr Blick auf dem vertrauten Schimmern des Glases. Traust du dir eigentlich zu, ein Katon-Jutsu anzuwenden und etwas Hitze zu erzeugen, wenn wir es brauchen? Ringo hob den Blick und lächelte Kazumi an. Während des Formens müsste ich das Glas eigentlich immer zum Ofen zurück tragen und es auf Temperatur halten. Aber wenn du da bist...?
Ringo konnte schließlich nur Rauch erzeugen, keine Hitze.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Dez 11, 2016 6:31 pm

Kazumi war zeitgleich erleichtert, stolz und froh zugleich, dass sie sich so auf ihre Aufgabe konzentrieren konnte, dass ihr nicht irgendein unschönes Missgeschick passierte. Es lief Alles wunderbar und nachdem sie voller Sorgfalt die Glasmasse mit den Orangenen Granulatsplittern im Ofen hielt, ging es auch schon weiter und dieses Mal war das, was folgte für die Natsu komplett blind. Sie wusste nicht wie es weiter gehen sollte, auch wenn sie sich schon irgendwie fragte, wie Ringo es schaffen würde aus der entstandenen Kugel einen Körper zu machen, den man schon mit dem eines Fuchses, beziehungsweise überhaupt mit einem Tierkörper vergleichen konnte. Sicherlich hatte es mit den Werkzeugen zutun, die Ringo zusammen gesammelt hatte, während Kazumi ihre Arbeit erledigte, aber sie war so bei ihrer Sache gewesen, dass sie nicht die Zeit hatte, mal kurz auf Ringos platz zu schielen. Deswegen musste sie sich also überraschen lassen. Nachdem die Sarutobi ihre Vorbereitungen getroffen hatte, kam sie zu Kazumi und dem Ofen und spähte in diesen hinein, eh sie ihre nächsten Anweisungen aussprach. Also raus mit der Glasmasse und wieder zurück zur Metallplatte. Konzentriert nickte Kazumi und tat wie ihr gehießen. Also zog sie die Pfeife wieder aus dem Ofen und ging zurück zur Metallplatte. Dort angekommen sah Kazumi dann auch, was Ringo vorbereitet hatte. Ein Eimer voller Wasser und zudem auch noch eine Schaufel, die allerdings anders aussah, als solche Schaufeln, die sie von der Gartenarbeit ihrer Pflegeeltern kannte. Sie erklärte, was sie mit der Schaufel vor hatte und wie sie genutzt wurde, doch um ihr das ordentlich zeigen zu können, musste Kazumi ein wenig helfen. Sie sollte, wie zuvor auch schon, weiterhin Luft in die Glaskugel blasen und natürlich kam sie der freundlichen Aufforderung nach. Sie holte durch die Nase tief Luft und fing an diese dann kräftig in die Pfeife und in die Glasmasse zu pusten. Es war fast wie beim Luftballon aufpusten, nur schwieriger. Zusätzlich zu dem gleichmäßigen Blasen musste sie dann auch kontinuierlich die Pfeife drehen. Es war anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da sich Kazumi erst richtig daran gewöhnen musste, regelmäßig Luft zu holen, zu pusten und zeitgleich auch noch die Pfeife zu drehen.
Sie musste sich auch zusammenreißen nicht schneller zu werden, da sie fast fürchtete, sie würde Ringo zu lange brauchen. Aber Ringo machte in diese Richtung keinerlei Andeutungen. Sie sprach ruhig und erklärte Kazumi nun auch, während diese fleißig blies, was die Ältere gerade machte. Vom Staunen, was die Sarutobi ihr gerade zeigte, vergaß sie manchmal fast ihre eigentliche Aufgabe. Sie machte lediglich eine kurze Pause, als ihre Katonkünste angesprochen wurden. Leicht lächelnd betrachtete sie die Ältere und nickte leicht. Ich werde mal sehen, was ich von meinem eingestaubten Katon noch beherrsche…, meinte sie scherzhaft und blickte gespannt zu der Kugel, die sich langsam in Form veränderte. Aber ja, ich traue es mir zu, sagte sie bestätigend, eh sie wieder ihrer eigentlichen Aufgabe nachging und wieder regelmäßig Luft in die Pfeife blies und diese dabei regelmäßig drehte.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Fr Dez 16, 2016 4:10 pm

Eingestaubtes Katon. Ringo warf Kazumi einen schrägen Blick zu, während sich die Form weiter drehte und in die Länge ging. Allmählich wurde aus der Kugel etwas Längliches, Pillenförmiges.
"Aber ja, ich traue es mir zu."
Sehr schön. Ringo nahm eine Hand von der Schaufel und legte zwei Finger gegen eine Stelle der Stange, die sie knieend erreichen konnte. Es stieg erneut Dampf auf; gleichzeitig stoppte Ringo damit das Drehen der Pfeife. Das ist nämlich etwas, was mein Rauchelement beim besten Willen nicht leisten kann. Da braucht es dann doch das gute alte Katon. - Kein Drehen mehr. Ringo kippte die Schaufel nun etwas an. Mit der Vorderkante dellte sie die Unterseite der Glasmasse ein. Wenn man wußte, was es werden sollte, mochte man wohl erahnen können, dass es ein Rumpf werden würde.
Das Material verlor inzwischen viel von seiner Leuchtkraft und auch seiner Formbarkeit.
Nun ist dein Einsatz. Ringo erhob sich, warf die Schaufel beiläufig in den Wassereimer, aus dem sogleich eine Dunstwolke kroch. Spei Feuer und halte das Glas so auf Temperatur, dass es noch glüht. Nicht ganz so sehr wie am Anfang, sodass es nicht wieder versuppt, aber auch nicht zu wenig. Ist es zu kalt, verbinden sich die Körperteile nicht richtig.
Ringo holte sich nun selbst eine weitere Pfeife, trat aber vor her noch an Kazumis Seite und betrachtete ihr Feuerspeien. Du musst nun nicht mehr blasen. Halte die Pfeife so, dass du bequem Feuerspucken kannst. Aber brenn nicht den Boden ab. Halte ruhig hoch, dann geht die Flamme nur in die Luft.
Je nach Bedarf würde sie Kazumi zu mehr Hitze anhalten oder bitten, etwas weniger heiß zu flammen.
Einige Momente lang verfolgte sie das Farbenspiel. Ihr Blick mochte dem eines Sternenkundlers bei klarer Nacht ähneln.
Das ist schönes Feuer, nicht?, sprach sie unvermittelt. Schönes Katon. Und das, ohne jedes bisschen Wut. Sie lächelte schmal bei dem kleinen Seitenhieb, der natürlich Mais Feuer-Lehre galt, von der Kazumi knapp erzählt hatte.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Jan 10, 2017 10:13 am

Kazumi sorgte sich nicht unbedingt nur darum, dass sie ihr Katon schon eine ganze Weile nicht mehr verwendet hatte. Sie fragte sich insofern über den Gedanken, ob man eigentlich das Katon verlernen konnte, wenn man sich eine ganze Weile nicht die Mühe gemacht hatte, eine spezielle Fähigkeit einfach nicht mehr auszuführen. Katon hatte sie seit dem Tag, an dem sie JInchuuriki wurde, nicht mehr regelmäßig ausgeführt und hatte sich nur auf das Clantraining und den Besitz von Kyuubi gekümmert. Ringo, die bisher noch am anderen Ende der Pfeife gestanden hatte, um die Glaskugel zu formen, sorgte mit dem Greifen nach der Stange dafür, dass Kazumi auch gleichzeitig einen Widerstand spürte, der dafür sorgte, dass sie auch sofort aufhörte, die Stange weiter zu drehen. Fragend blickte sie die Ältere kurz an, eh ihr dann schon gesagt wurde, dass ihr Katon gefragt war. Grinsend nickte Kazumi, eh sie kurz austestete, wie sie die Pfeife halten konnte, ohne sich gleich irgendwas zu brechen, während sie das Katon auf die Glaskugel halten wollte.
Ein wenig aufgeregt war sie dann doch schon. Sie hatte sich noch nie wirklich vorgestellt, die Chakranaturen wirklich privat, für den alltäglichen Bedarf anzuwenden. Sie hatte das Katon immer nur dazu genutzt, um Gegner anzugreifen. Dass sie mit dem Feuer auch ein Hobby betreiben konnte, soweit hatte sie nie gedacht. Während sie die Pfeife in der rechten Ellenbeuge eingeklemmt hatte, formte sie ein paar Fingerzeichen, holte tief Luft und spie aus ihrem Mund einen Feuerstrahl aus, der das kalt werdende Glas sofort umschloss und wieder hochheizte. Aufmerksam und konzentriert lauschte sie, ob die Ältere die Stimme erheben würde, um ihr zu sagen, dass sie die Flamme abschwächen oder an Temperatur steigern sollte.
Ringo währenddessen entfernte sich einmal kurz von ihr um noch eine zweite Pfeife zu holen. Neugierig waren die blauen Augen der Natsu der Anderen gefolgt, eh sie sich wieder zusammen riss und sich wieder auf ihre eigentliche Arbeit konzentrierte. Sobald die Andere ihr ein paar Anweisungen gab, so kam Kazumi diesen auch sofort nach. Als Ringo ihr Katon betrachtete, sah Kazumi die andere Blonde fragend an, eh sie, zumindest gedanklich den Kopf schüttelte. Sie musste Ringo verstehen. Wenn man selbst es nicht schaffte, Katon zu erschaffen, dann musste das Katon eines Anderen sicherlich in irgendeiner Form bewundernswert sein. Zumindest vermutete Kazumi das. Sie fand das Rauchversteck von Ringo schließlich auch ziemlich genial und praktischer als das eigentliche Katon. Ringos Worte und den Seitenhieb, den sie der Jüngeren verpasste, blieben nicht gänzlich unkommentiert. Nachdem Kazumi ihre Arbeit mit dem Katon erledigt hatte, blickte sie zu Ringo. Wie kommst du darauf, dass ich kein bisschen wütend bin? Vielleicht verstecke ich ja meine Wut oder so? Eigentlich konnte Kazumi nicht sagen, dass sie wütend war. Vielleicht war sie durch das heiße Wasser des Badehauses einfach doch dösiger und erschöpfter als sie gedacht hatte. Zumal auch das kennenlernen mit dem Yonbi nicht ganz spurlos an ihr vorbei gegangen war. Vielleicht ärgerte sie sich, dass sie mit Kyuubi nicht so sprach wie Ringo mit ihrem BIju.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Jan 11, 2017 6:36 pm

"Wie kommst du darauf, dass ich kein bisschen wütend bin? Vielleicht verstecke ich ja meine Wut oder so?"
Ringo schaute noch einen Moment lang auf das Farbenspiel des Glases, welches sich am Ende von Kazumis Pfeife abspielte. Dann schenkte sie der anderen Jinchuuriki einen langen Blick.
Als ob.
Auf dem Absatz machte sie kehrt und marschierte zum Glasofen. Dabei ignorierte sie Kazumis potenzielle Widerworte a´la "Ich kann sehr wohl voller Wut sein!" beflissen und summte dabei auch noch. Es handelte sich um ein Lied, welches den meisten Leuten schon aus dem Kindergarten bekannt war, denn es war ein Lied, welches das Zählen lehren sollte. Der Text drehte sich um Gemüse. Ringo begann dann sogar, halblaut zu singen.
Ippon demo Ni-njin,
Nisoku demo San-daru,
Sansou demo Yo-tto,
Yotsubu demo Go-mashio,
Godai demo Ro-ketto,
Rokuwa demo Shichi-menchou,
Shichihiki demo Hachi,
Hattou demo Ku-jira!

Gemächlich holte sie sich eine eigene Ladung Glasmasse, färbte sie mit den passenden Splittern, schmolz sie natürlich ebenso ein und kehrte dann zu Kazumi zurück.
Nun geht es ein wenig in die Arme, erklärte sie sachlich. Für dich, Ka-chan. Denn ich werde mein Glas auf deinem Glas verteilen. Sie lächelte Kazumi verschmitzt zu. Halte schön durch.
Ringo trug auch eine Metallschere bei sich. Sie setzte ihre Glasmasse auf die Längliche von Kazumi, dann schnitt sie einen Batzen ab und benutzt die Schere dann wie eine Zange, um das zähe Material in eine Form zu bringen, die erkennen ließ, welche Gliedmaße gerade geschaffen wurde.
Erst Kopf, zunächst nur eine weitere Kugel.
Dann Beine, zunächst nur Stangen.
Dann noch viel mehr Stangen: Neun dicke Würstchen am Hinterteil. Ringo blickte auf das mächtige Knäuel von Schweifen.
Hoffentlich schaffen wir es, dass es elegant aussieht, stellte Ringo in Richtung Kazumis fest. Mal sehen, wie wir die Scheife anordnen können. Ich denke, ein paar Schwänze sollten auf den Boden zeigen und zusätzliche Standfüßchen bilden. Dein Bijuu hat einfach einen wirklich dicken Hintern, weißt du?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Jan 17, 2017 9:42 am

Kazumi entschloss sich, bezüglich ihrer Frage zu der Wut nichts weiter zu kommentieren. Man hätte sicherlich eine riesig lange und schwere Diskussion anzetteln können, selbst wenn dieses Thema mehr als ermüdend gewesen wäre. Also anstatt etwas zu dem ‚Als ob‘ zu sagen und sich deswegen künstlich aufzuregen, verzog sie nur das Gesicht und schob kurz eine Labbe wie fünf Tage Regenwetter eh es ihr auch gelang, das Thema gut sein zu lassen. Eigentlich hätte sie ihre Frage auch stecken lassen können. Bezüglich ihrer Emotionen war es nicht unbedingt schwer in ihr zu lesen wie in einem Buch. Sie würde einfach zu diesem Thema schweigen und sich nicht weiter darüber aufregen. Sie war schon froh, dass sie kein ständig heulender Jammerlappen war. Ihre Emotionen jetzt noch insofern in den Griff bekommen, dass man an ihr gar keine Emotionen war, das wäre wohl ein Ding der Unmöglichkeit.
Ringo währenddessen hatte den Blick von Kazumis Glasmasse abgewandt und ging nun selbst wieder zu dem Glasofen aus dem sie wenig später wieder neue Glasmasse herausholte und diese ebenso mit orangefarbenen Splittern bestückte wie Kazumi vorhin die Glasmasse, die für den Körper ihres kleinen Kyuubi geplant war. Ringo summte währenddessen und ihr kam das Lied schrecklich bekannt vor. Sie brauchte einige Augenblicke, um sich wieder zu erinnern. Ein Glück hatte Ringo ihr den Rücken zugedreht, sonst würde sie sich wahrscheinlich kringeln vor lachen, so angestrengt, wie Kazumi gerade das Gesicht verzog. Dass sie das Lied zum letzten Mal gehört hatte war wahrscheinlich schon um die 12/13 Jahre her. Es hatte sich mehr oder minder mit schlecht verbundenem Gesang und einer riesigen Lachattacke ihrerseits in ihre Erinnerungen gebracht. Tsuki, ihr Pflegebruder, den sie damals zu der Zeit noch für ihren leiblichen Bruder hielt, hat es sich immer zur Verantwortung gemacht, sich mit seiner Schwester zu beschäftigen. Wahrscheinlich wollte er sich einen Spaß daraus machen und Kazumi dazu bringen, ihn irgendwann mit Sensei oder dergleichen anzusprechen. Auf jeden Fall sollte/wollte er ihr das Zählen beibringen. Er wäre daran komplett gescheitert, wenn seine Mutter ihn nicht auf dieses Lied hingewiesen hätte, was Ringo da gerade vor sich hinsummte. Problem war eben nur: Tsuki konnte Vieles. Er war sehr talentiert und ein ziemlicher Allrounder. So jemand, wie Kazumi es einmal werden wollte. Allerdings konnte er einfach nicht singen und war… naja… selbst eine Krähe mit einem Wurm im Hals sang besser als Tsuki. Dadurch hatte sich ihr Bruder mehr oder minder ihr gegenüber vollkommen blamiert. Er hat es wahrscheinlich immernoch nicht begriffen, aber immer wenn seine Gesangkünste zu sprechen kamen, lachte Kazumi nicht etwa, weil sie seinen Gesang schön fand, sondern einfach, weil er keinen einzigen Ton treffen konnte.
Bei diesem, in Gedanken schwelgen, hätte die Blonde fast vergessen, wo sie sich gerade befand. Erst als Ringo sich wieder umdrehte und zu ihr zurückkam, konzentrierte sich auch KAzumi wieder auf ihre aktuelle Tätigkeit. Die Aufgabe, die Ringo nun mit einem Lächeln ansprach, ließ Kazumi etwas verpeilt drein blicken. Na herrlich… Wo auch noch ihre Armkraft zu wünschen übrig ließ. Da war die Sorge, dass sie die Pfeife nicht halten konnte, sogar schlimmer, als die Sorge, dass sie die Glasmasse mit ihrem Katon zu heiß und damit wieder zu flüssig machen könnte. Oje, oje…, lachte sie verlegen. Dann wird ich mir mal noch mehr Mühe geben. Kaum ausgesprochen, ging es auch schon los. Ziemlich ‚plötzlich‘ wurde ihre eigene Pfeife etwas schwerer, weswegen sie ihre Haltung ändern musste, um nicht dazustehen, wie Gewichtheber, der sich an ein zu schweres Gewicht heranwagte. Gespannt und neugierig betrachtete sie, was Ringo da machte. Dicker Hintern? Na wird nicht fies. Irgendwo müssen seine neun Scheife ja her kommen. Für neun dicke Schweife braucht er halt einen… etwas… unübersehbareren, breiten Hintern, sagte sie vollkommen ernst, als hätte sie Ringos Worte irgendwie kritisierend aufgefasst.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Jan 17, 2017 8:50 pm

Mal wieder ein kleiner, verbaler Austausch über Ironie. Als wäre ich überhaupt körperlich dazu in der Lage, fies zu werden. Ringo knipste noch ein wenig an der groben Glasfigur herum, als präpariere sie langmütig einen aufwendigen Blumenstrauß. Dann aber hängte sie zunächst ihre eigene Glas-Pfeife mit der nun arg geschrumpften Masse zurück und legte auch die Schere beiseite. Sie schloss Fingerzeichen, während sie Kazumi Kommando gab.
Ein kleiner Feuerstoß bitte? Erhitze nochmals bitte langsam; ich sage Stop. Sie deutete kopfnickend auf die Figur. Die verschiedenen Teile benötigen die genau gleiche Temperatur, damit die Figur später wie aus einem Guss scheint. Hätten die Teile unterschiedliche Temperaturen, könnten sie im schlimmsten Falle voneinander abplatzen, während sie allmählich abkühlen sollen.
Ringo würde sodann Kazumis Katon und das erneut zu erhitzende Objekt beobachten; die Farbe der Flammen, die Farbe des Glases würden ihr verraten, wann ein günstiger Zeitpunkt war, Stop zu sagen. Und nun noch die Feinheiten. Damit brachte sie ihre vorhin begonnenen Fingerzeichen zuende.
Suiton: Tadamuki no katei oni.
Um ihre Arme herum legte sich Wasser wie ein Überzug aus Klarsichtfolie. Ringo verwendete dieses Suiton wie wirkungsvolle Handschuhe und begann ganz direkt, an der Figur zu modellieren. Es zischte; das Wasser verdampfte in Schaden zwischen ihren Fingern hindurch.
Sieht leicht aus, was?, fragte Ringo Kazumi, nicht ohne hörbaren Stolz. Ich arbeite allerdings auch schon lang mit Hitze. Uuund... auch mit Wasser, wie du sehen kannst. Sie winkte Kazumi kurz mit einer wasserüberzogenen Hand. Darum bin ich übrigens auch in der Shinobi-Feuerwehr des Dorfes eingeteilt.

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