Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe

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Sarutobi Ringo

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BeitragThema: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Sep 07, 2016 8:13 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Konohagakures mächtigstes Wahrzeichen sind die Reliefs seiner ehemaligen Hokage. Diese Reliefs überblicken das Shinobi-Dorf von einem gewaltigen Tafelberg aus, welcher einsam aus dem Waldmeer hervorragt. Auf diesem Höhenzug befinden sich einige Gebäude, darunter ein Stützpunkt der Kekkai-Wache. Es gibt jedoch auch ein ansehnliches Stück Wald auf dem Plateau, welches von Shinobi gern als einprägsamer Treffpunkt genutzt wird. ~
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Sarutobi Ringo

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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Nov 02, 2016 1:41 pm

Kazumi wirkte immerhin nicht zuuu eingeschüchtert. Ruhig blieb sie auch nicht, verlor aber zumindest nicht die Fassung angesichts des Bijuu-Doppelgängers. Stattdessen ließ sie sich sogar auf den Dialog mit dem Monstergeist in menschlicher Form ein.
"Sag mal… Freust du dich eigentlich? Immerhin ist einer deiner Geschwister grade mal ein paar Zentimeter von dir entfernt…"
Der Bunshin lächelte, hintergründig und bösartig. Sehr, lautete die Antwort, und die erhobene Hand senkte sich nicht. Sie konnte sich auch nicht vorwärts bewegen, war offenbar an den Befehl gebunden. Der Bijuu schien aber die Hoffnung zu hegen, die Order würde jeden Moment aufgehoben.

Im Seelenversteck hockte Ringo meditierend auf den Marmorfließen. Jenseits der säulendicken Gitterstäbe war der Bijuu. Nicht mehr entspannt im Wasser. Er lag direkt dahinter, gegen die Barriere gelehnt. Knarren und Knirschen, das Ächzen von Bäumen im Sturm. Yonbi lag seitlich, weshalb er nur das rechte Auge durch die Sperren hindurch auf Ringo richten konnte. Grell und gelb wie eine Sonne.
Wirst du übermütig? Nur zu.
Ringo saß mit dem Rücken zum Bijuu, spürte dessen Blick wie die Hitze einer Rotlichtlampe auf der Haut. Ich weiß, wie viel ich mir zutrauen kann.
Hoffen wir es... für dich.


Im Hier und Jetzt hatte Kazumi aufgeregt erraten, wer da vor ihr stand.
Ringo lächelte schmal. Richtig, antwortete sie. Du hast es durch meine Affengeschichte erraten, was?
Heh. Dunkel war die Stimme, die sich einmischte. Schweig still. Du hast mich beschworen, also lass mich auch reden. Der starrende Blick, dem Ausdruck einer hoch auf Jagd konzentrierten Katze nicht unähnlich, schwenkte kurz auf Ringo, dann aber wieder zurück. Das willst du schließlich. Und dein Kouhai will doch wissen, warum ich mich freue, hier zu sein? Nur Zen...ti...meter entfernt... Yonbi zog die Worte genüsslich in die Länge. Du weißt, wie Bijuu sich befreien können, nicht? Ich bin nah dran, es zu tun. Zuerst mit dir, dann meiner eigenen Jinchuuriki. Könnte ich dich nur packen, mit diesen Händen, an deiner Kehle, dann...
Schweig. Ringos Stimme fiel wieder dazwischen, einer Axt gleich. Ich habe dich nicht beschworen, damit Kazumi sieht, was du tun kannst. Ringo schwamm neben Kazumi, weiter Yonbi im Auge behaltend, aber der Jüngeren eine Hand auf die Schulter legend. Ich habe dich beschworen, damit Kazumi sieht, was wir tun können. Die Jinchuuriki. Stück zurück!
Das Kommando wirkte. Der Bijuu-Bunshin ließ sich grimmig ein paar Schwimmzüge forttreiben. Er erwiderte auch nichts, weil ihm zu Schweigen befohlen war. Nur der Blick knisterte nun regelrecht.
Mein Körper. Mein Siegel. Mein Kommando. Ringo ließ diese Worte wie Hämmerschläge fallen, die Zaunpfähle in den Boden trieben. Mein Geist. Mein Wille. Mein Wort.
Yonbi durfte nicht reden. Stattdessen schob die Doppelgängerin den Kopf vor, als bücke sich ein Raubtier zum Sprung, und vollführte eine wedelnde Handbewegung. Wie lang nur, mochte dies in Zeichensprache bedeuten.
Nicht anders als mit einem Schwert, oder dem Katon, nicht wahr? Ringo wandte sich an Kazumi. Man muss nur wissen, wie gefährlich etwas ist, dann kann man damit auch umgehen.
Dies war Ringos Einstellung hinsichtlich Bijuu.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Nov 02, 2016 4:24 pm

Eigentlich war die ganze Situation im ersten Moment ziemlich genial. Besonders für jemanden wie Kazumi, die Bijus naiver Weise nicht unbedingt als bösartige Monster bezeichnen wollte. Allerdings wurde sie mehr oder minder eines Besseren belehrt. das Lächeln, das ihr der Doppelgänger entgegenbrachte war unheimlich und zudem auch schrecklich schwer einzuschätzen. Es sah zwar alles Andere als freundlich oder fröhlich aus. Allerdings machte das Äußere des Bijus den Rest, dass Kazumi den Yonbi nicht sofort vollkommen bösartig einschätzte. Auch wenn Ringo sie nie so bösartig und unheimlich angelächelt hatte, so machte der Yonbi einfach in Ringos Körper einen netten Eindruck, weil er sich äußerlich nicht unbedingt viel von der Sarutobi unterschied. Mal abgesehen von der Frisur und dem Glöcken, dass der Biju in den Haaren trug.
Dadurch, dass der Biju auch eine ehrlich klingende Antwort gab, dachte Kazumi nicht so weit, dass die Hand, die wenige Zentimeter von ihrem Kinn entfernt war, durchaus dazu gedacht war, sie zu verletzen oder gar zu töten. Kazumi war in dem Moment eher damit beschäftigt, Kyubis Worte zu realisieren und sie laut, an den Bunshin gewandt, auszusprechen. Es war schließlich nicht alltäglich einen Biju vor sich zu haben, in Menschenform und dann auch noch in der Lage zu sein, ihn Sachen zu fragen, die ihr eigener Biju nicht beantwortete. Ringos schmales Lächeln und ihre Frage ließen die Blonde ein wenig peinlich berührt grinsen. Leider nein, muss ich gestehen. Kyubi hat sich drüber lustig gemacht, dass ich Yonbi gefragt habe, da er mir ja nie etwas verrät. Aus gekränktem Stolz, dass ich jetzt Jemand anderes gefragt habe, hat er einfach gesagt, dass seine Geschwister allesamt nervig sind. Besonders Yonbi und da fiel mir dann auch ein, was du mit deiner Affengeschichte angedeutet hast, sagte sie leicht lächelnd, allerdings verschwand dieses schnell wieder, als sich der Bunshin zu Wort meldete, Ringo anscheinend das Wort verbieten wollte und stattdessen weiter redete. Natürlich wollte Kazumi wissen, ob und wieso er sich denn freute, dass ein anderer Jinchuuriki vor ihm stand. Sie erwartete nicht so kindische und fast unmögliche Hoffnungen, wie Kazumi sie verspürte, wenn sie sich wachrief, dass gerade der Yonbi vor ihr stand. Aber weswegen er sich sonst freuen könnte, wusste sie nicht. Sie vermutete immer, dass alle Biju Einzelkämper waren und dementsprechend weder um Hilfe baten, noch auf die Idee kamen, irgendwie hilfsbreit zu sein und Anderen zur Flucht, beziehungsweise zum Ausbruch zu verhelfen.
Die Natsu schwieg während des Monologs des Yonbi und das Einzige, was sie neben seiner Stimme hörte, war ein Knurren. Ein wenig überrascht nahm sie das wahr. Sie konnte unschwer hören, wie wütend er darüber war, wie der Yonbi redete. Sie bezweifelte, dass er seinen Jinchuuriki beschützen wollte. Das wäre vollkommen paradox. Aber wenn sie etwas von ihrem Fuchs wusste, dann war es die Tatsache, dass er es gerne war, der seinen Jinchuuriki umbrachte, indem er das Siegel durchbrach und freikam. Scheinbar war er so wütend, dass der Yonbi es in Erwägung zog, Kazumi einfach zu erwürgen und Kyubi so die Möglichkeit zu geben, auszubrechen.
Die Blauäugige war nicht unbedingt erschrocken durch seine Worte und die indirekte Anspielung, dass er sie umbringen würde, wenn er könnte. Dennoch wich sie einen kleinen Schritt zurück und musterte den Doppelgänger mit ernst gewordener, versteinerter Miene. Man konnte diese ganze Situation schon als Schlag ins Gesicht bezeichnen. Was würde es dir bringen mich zu töten. davon würdest du nicht frei kommen und du kennst Kyubi besser als ich. Er würde dir wahrscheinlich den Kopf abreißen, weil du ihn befreit hast und er dann schlussfolgernd irgendwie in deiner Schuld stehen würde, überlegte sie nachdenklich und laut, während sich Ringo in Bewegung setzte und sich neben Kazumi stellte, die noch immer überlegte, wie Kyubi reagieren würde. Glückwunsch..., erschallte die freudlose, tiefe und kalte Stimme des Fuchses wieder in ihrem Kopf. Scheinbar hast du die Träume doch aufgesaugt wie ein Schwamm. Wenigstens erinnerst du dich, was ich dir gesagt habe. Hätte ich einem Menschen doch nicht wirklich zugetraut
Kalt, scheidend und abwertender konnte seine Stimme nicht sein. Widerwillig drängten sich ihre Träume wieder in den Vordergrund und Kazumi musste unweigerlich daran denken, eh sie wieder Ringos Stimme vernahm. "Ich habe dich beschworen, damit Kazumi sieht, was wir tun können. Die Jinchuuriki.", sagte die Ältere und zwang Kazumi ein wenig den Blick zu heben. Unweigerlich... fragte sich die Blonde, wie die Reaktion von Yonbi und Kyubi aussehen würde, wenn sie beide als Bunshin einander gegenüberstehen würden. Allerdings wagte sie es nicht, diese Frage offen auszusprechen. Für Kazumi war es auch erstaunlich, dass es dem Affengott wirklich nicht mehr möglich war, zu tun, was er wollte. Er musste schweigen, weil Ringo ihm das Wort verboten hatte und er war zurückgewichen, weil die Ältere es angesprochen hatte. Sofort blinzelte Kazumi fragend zwischen Ringo und ihrem Biju hin und her, eh sie sichtlich erstaunt wirkte. Die paar Male, die ich Kyubi als Bunshin beschwören konnte, waren nie so ereignisreich, dass ich ihm irgendwas verbieten konnte. Geschwiegen hat er von alleine und er saß immer nur am Boden oder lehnte an der Tür und hat darauf gewartet, dass ich den Pfad auflöse, sagte sie ein wenig bedröppelt.
Kazumi konnte den Vergleich mit dem Schwert und dem Katon nicht ganz verstehen. Wahrscheinlich weil sie auch eine Andere Ansicht zu den Biju verfolgte als Ringo es tat. Aber sie war auch komisch. Welcher normale Mensch würde einen Biju bemitleiden, der herumkommandiert werden konnte, ohne dass es ihm möglich war sich zu wehren? Wahrscheinlich war Ringos Ansicht über Bijus nicht komisch, sondern die von Kazumi.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Fr Nov 04, 2016 4:01 pm

Man musste wohl eingestehen, dass Ringo nicht konzentriert genug war. Zumindest nicht konzentriert genug auf Kazumis Worte, denn sie verpennte gewissermaßen die Nennung des Bijuu, den ihre Kollegin mitgegeben bekommen hatte. Sie pennte natürlich nicht wirklich, sondern war in diesem Moment eher damit beschäftigt gewesen, ihren eigenen Bijuu unter Kontrolle zu halten. Ja, sie konnte diesem speziellen Doppelgänger diktieren, was er zu tun und zu lassen hatte, doch es erforderte ein wenig Aufmerksamkeit.
Kazumi wagte sich derweil weiter in den Dialog. Sie stellte infrage, was der Bijuu mit seiner Mord-Idee erreichen konnte. "Er würde dir wahrscheinlich den Kopf abreißen, weil du ihn befreit hast und er dann schlussfolgernd irgendwie in deiner Schuld stehen würde."
Yonbi war zum Schweigen abgeurteilt, konnte aber höchst vielsagend grinsen.
Er sagt, ergriff Ringo das Wort, dass es ihm genau um das Kopfabreißen geht. Er rechnet sich aus, dass er entweder dich tötet und damit einen Bijuu befreit, oder er bringt dich zum Ausbruch und du tötest mich, was das Gleiche in Gelb wäre. Die Sarutobi schlug eine belehrende Stimmlage an. Sie blieb recht gelassen dafür, dass sich das Thema um ihren eigenen Tod drehte. Du musst wissen: Stirbt ein Jinchuuriki, stirbt auch der Bijuu. Da es sich bei ihm jedoch im Grunde um eine pure Masse von Energie handelt, stirbt er nicht so, wie jedes andere Lebewesen es täte. Die Bijuu-Energie würde sich lediglich zunächst zerstreuen und nach einer Weile neu sammeln. Der Bijuu wäre wieder da. Sie lächelte schief. Für Bijuu gilt das Konzept eines endgültigen Todes nicht.
Den beiden Jinchuuriki gegenüber nickte der Yonbi-Bunshin langsam und bedächtig. Führte eine Handbewegung aus, die so viel wie Sprich weiter bedeuten mochte.
Ach ja, hob Ringo erneut an, in diesem Moment irgendwie an eine Sekretärin erinnernd. Hätte sie eine Brille auf der Nase hochschieben und in Unterlagen buddeln können, wäre das Bild perfekt geworden. Und sollte der Fall eintreten, dass der Kyuubi ihm am Ende irgendetwas schuldet, dann würde ihm das auch nichts ausmachen. Das Stolz-Problem ist nicht sein Problem, sagt er... Oh. Sie stockte, legte den Kopf schief. Starrte Kazumi für einen langen Moment an. Kyuubi also... Es war nicht klar, ob Ringo Kazumi in diesem Moment bemitleidete oder beneidete.
Die andere Jinchuuriki schien sich gegenüber ihrem Bijuu jedenfalls noch nicht durchsetzen zu können.
Das solltest du jedenfalls können, erwiderte Ringo sachlich. Du solltest ihm Dinge verbieten und befehlen können, wie du magst. Dafür ist dieser Pfad schließlich gedacht. Weil es ihr inzwischen zu anstrengend wurde, löste sie den Pfad auf, und das Wasser schwappte zurück in ein Luftloch. Wie ist deine Trainingsmethode?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mo Nov 07, 2016 11:03 am

Kazumis Begeisterung für den Yonbi-Doppelgänger wich nicht so, wie sie es befürchtet hatte, nachdem er ihr direkt gesagt hatte, er hätte sie erwürgt, wenn Ringo ihn nicht befohlen hätte, sie nicht anzufassen. Auch wenn Kazumi sich offenkundig von Anderen zurückzog und ungerne Menschen an sich heranließ, so musste sie erstens leider bemerken, dass ihr das scheinbar nur bei wirklich unwichtigen Menschen gelang und zweitens dass sie die offensichtliche Grausamkeit der Bijus nicht kümmerte. Sie hatte ihren verrückten Wunschtraum und natürlich ging sie zu naiv an die ganze Geschichte heran. Obwohl man natürlich von ihr erwarten musste, dass sie sich der Gefahr bewusst war, so weigerte sie sich vehement dagegen, von den Bijus, ob bekannt oder nicht, schlecht zu denken und sie blind einfach nur als Monster zu bezeichnen, die nur für Zerstörung und Tod sorgten.
Die Natsu dachte immer gerne darüber nach, ob es irgendetwas an der Bindung zu Kyubi ändern würde, wenn sie ihn über seine Vergangenheit und seine anderen vorherigen Jinchuuriki ausfragen würde. Allerdings fürchtete sie sowieso auf eine Mauer des Schweigens zu treffen, wenn nicht sogar schlimmer. Auch wenn man nicht sagen konnte, dass zwischen Biju und Jinchuuriki in ihrem Fall irgendeine Art von Vertrauen, Freundschaft oder sowas ähnliches bestand. Es war eher so ein ‚Kyubi vegetiert vor sich hin und Kazumi schluckt seine Sprüche, wenn er mal redet, einfach runter‘. Nicht unbedingt wünschenswert, allerdings war es schon logisch gewesen, dass es gerade bei Kyubi nicht einfach sein konnte, wo er so ein schrecklich großes Ego aufweist. Dass es bei den Anderen einfacher sein würde, da legte sich Kazumi nicht drauf fest. Es war zum Beispiel ein ungewohntes Bild zu sehen, dass der Yonbi überhaupt mit Ringo oder ihr sprach, wenn es die Ältere nicht unterband. Dass der Affengott das nicht aus reiner Freundlichkeit tat, war nicht überraschend. Sie wusste auch nicht, wie sie das Grinsen des Doppelgängers deuten sollte, als sie das Preisgab, was sie von Kyubi wusste. Er tat Alles dafür, dass er es war, der das Siegel zum Brechen brachte. Durch seinen Stolz nahm er Hilfe nicht an und er wäre auch nicht begeistert, wenn er sich zuschreiben müsste, dass er Hilfe von einem seiner Brüder gehabt hatte.
Fragend drehte Kazumi den Kopf zu Ringo, als diese ansetzte, um Yonbis Schweigen und sein Grinsen zu deuten. Sie nickte bedächtig und blickte dann den Doppelgänger mit einer Mischung aus Nachdenklichkeit und Respekt an. Dieser nickte auf Ringos Worte und wenn Kazumi ihn so sah, wirkte er wirklich keineswegs gefährlich, was nicht zuletzt auch an Ringos Äußerem lag. Aber mit seiner Haltung und seiner Gestik gab es schon Momente, da sah er einfach wie jemand aus, der nichts verbal beizutragen hatte und einfach andere reden ließ. 
Anfangs, als Ringo Kyuubi erwähnte, war die Natsu überrascht, dass Ringo ohne einen Ansatz der Überraschung einfach so weitersprach, was wahrscheinlich auch einfach daran lag, dass sie Yonbis Gedanken wiederholte. Während ihre Augen immer auf dem Doppelgänger gelegen hatten, musste Kazumi wegen diese laut gefallenen Groschen grinsen, als die Sarutobi ihre eigenen Worte realisierte. Das Stocken brachte Kazumi dazu den KOpf zu drehen und sofort blickte sie ihn Ringos Gesicht, welches sie anstarrte und fast schon zu durchleuchten schien. Jap, sagte Kazumi abgebrochen kurz, lächelte aber trotzdem leicht. Sie hätte keinen Grund gehabt, eine Schnute zu ziehen, selbst wenn Ringo nicht überrascht gewesen wäre, sondern sich äußerst trocken dazu geäußert hatte. Es gab für sie keinen Grund, irgendwie traurig oder niedergeschlagen zu sein, weil sie den Kyubi nun zu sich zählen durfte/musste. Allerdings schien die Kleinere schnell wieder aus ihrem Starren herauszufinden, denn schnell war die Stimme der Anderen wieder so sachlich und belehrend, wie es eben in diese Situation passte. Bedächtig nickte Kazumi und verschränkte etwas die Arme vor der Brust. Ringos Worte waren logisch und natürlich war der Doppelgänger-Pfad nicht nur dazu da, nur um einem Biju einen menschlichen Körper zu verpassen. Das Befehlen und Verbieten war in dem Pfad schon von besonderer Wichtigkeit. Bevor sie sich dazu äußern konnte, löste Ringo den Pfad, der den Yonbi als Bunshin festgehalten hatte, auf und letztendlich waren nur noch die beiden Jinchuuriki im Bad. Sofort ließ sich Kazumi wieder tiefer ins Wasser sinken, eh sie schwer seufzte. Ich weiß sehr gut, wie ich ihn dazu bringen kann, dass er nicht mehr redet, sagte sie, klang dabei allerdings nicht allzu stolz. Aber ich will ihn nicht an irgendeiner Leine halten, indem ich ihm ständig sage, dass er mir antworten oder irgendwas lassen soll. Ich will, dass er sieht, dass ich ihn nicht ausnutzen will, auch wenn ihm das komplett egal ist, lachte sie leise, eh sie den Kopf in den Nacken legte. Sie wollte Kyubi, wenn sie ihn als Bunshin beschwor, schon seine Freiheiten lassen und ihm wenigstens teilweise mögliche Entscheidungen überlassen. So zum Beispiel auch, ob er mit ihr redete oder nicht. Es hatte nichts damit zutun, dass sie sich nicht durchsetzen konnte. Sie hatte einen Dickkopf und war stur, wenn sie wollte, konnte sie auch anders. Allerdings hatte sie betreffend Kyubi eine Engelsgeduld.
‚Wie ist deine Trainingsmethode?‘, fragte die Andere sie und sofort drehte Kazumi den Kopf zu ihrer Leidensgenossin. Meine Trainingsmethode?, wiederholte sie um ein wenig Zeit zu schinden, damit sie sich eine Antwort überlegen konnte. Wie trainierte sie denn? Ich habe mir ganz zu Anfang angewöhnt mithilfe von Meditation und Konzentration mit Kyubi in Kontakt zu treten. Beziehungsweise in den Seelenraum zu kommen. Nun basiert eigentlich mein ganzes Training auf diesem Schema. Ich versuche mich so intensiv auf Kyuubi zu trainieren, dass ich im Notfall ihn als Bunshin beschwören kann, ohne dabei stocksteif da zu stehen. Sodass ich dann auch ‚multitasking‘ bin und nebenher noch irgendwas machen kann, während ich eben kontrollieren kann, dass Kyuubi nicht frei dreht., sagte sie nachdenklich und lächelte leicht. Ich weiß nicht, ob mentales Training und Meditation wirklich hilfreich sind, wenn es um das Biju-Pfad-Training geht, aber es hilft mir und anders hätte ich auch nicht gewusst, wie ich die ersten Schritte hätte gehen sollen, sagte sie und kratzte sich leicht am Hinterkopf. Wenn sie nur daran dachte, dass sie ihren Pfad auf irgendeine andere Art und Weise trainiert hätte, lief es ihr eiskalt den Rücken herunter. Es hätte schrecklich schief gehen können und würde Mai wissen, dass sich ihre Tochter eigentlich relativ zeitnah nach der Versiegelung des Bijus an die Kontaktaufnahme zu diesem gesetzt hatte, würde sie wahrscheinlich durch den Fleischwolf drehen.
Wie hast du deinen Pfad trainiert?, fragte sie neugierig.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mo Nov 07, 2016 8:16 pm

Da bevorzugte offenbar jemand die anti-authoritäre Methode. Kazumi konnte in gewisser Weise also sehr wohl gebieterisch über den Bunshin sein, wollte es jedoch nicht. Ringo lehnte sich zurück, stemmte den Ellbogen auf den Beckenrand und den Handrücken unters Kinn.
Er soll das, was er tut, also aus freien Stücken tun? Sie wiegte den Kopf leicht hin und her, schmale Denkfältchen auf der Stirn. Sie klang zweifelnd, sagte jedoch erst einmal nichts weiter dazu.
Während die andere Jinchuuriki über ihre Trainingsmethode sprach, begann die Sarutobi, schief zu grinsen. Warum, wurde Kazumi klar, als sie ihrerseits nach Ringos Training fragte.
Das Gleiche. Meditieren, Konzentrieren. Die Fuuin-Meisterin, die für mein Siegel zuständig ist, hat mir ein elendig langes Gedicht gegeben, das ich mir im Geiste vortragen kann. Sozusagen als Ankerpunkt, wenn der Bijuu versucht, mir die Kontrolle durch üble Einflüsterungen zu entreißen. Warte... Sie stieß sich wieder etwas ab, drehte sich auf den Rücken und trieb durchs Becken, den Blick einfach gen Decke gerichtet. Sie holte tief Luft, dann rezitierte sie.
Abstehend von Gewalt bei allen Lebewesen,
Nicht eins von ihnen irgendwie verletzend,
Nicht Sohn sich wünschend, noch Gefährten,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Nicht lüstern und nicht listig, nichts erdürstend,
Nicht schroff, von Leidenschaft geläutert und vom Wahn,
Sehnsucht nach irgend etwas in der Welt nicht hegend,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Sie beendete das Monotone, als sie zu einer Strophe kam, die ihr offenbar etwas besser gefiel.
Die Fesseln alle auseinander sprengend,
Wie Fisch im Wasser durch das Netzwerk bricht,
Wie zu dem Ausgebrannten das Feuer nicht zurückkehrt,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Gleichwie der Löwe, sieghaft durch die Kraft der Zähne,
Der Fürst der Tiere, als ein Herrscher lebend,
Entlegene Lagerstätten sich erwählt,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Kurz hielt sie inne, nach Worten kramend, dann erhellte sich ihre Miene, als sie fand, was sie suchte.
Das Gieren, Hassen lassend und den Wahn,
Die Fesseln alle auseinander sprengend,
Kein Fürchten kennend, wenn das Leben endet,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Bedacht auf ihre Zwecke schließen sie sich an und dienen.
Die nicht bedacht auf Zwecke, solch Freunde sind heut selten.
Unreine Menschen, - gut verstehn sie eigenen Vorteil!
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Neuerliches Innehalten. Ende. Zumindest sind dies die Strophen, die mir gerade einfallen. Sie wandte den Kopf, sodass sie Kazumi anschauen konnte. Keine Ahnung, aber... der Kerl, um den es geht, muss wohl ein reichlich Einsamer sein. Soviel mag ich noch verstehen, aber was das Nashorn mit all dem zu tun hat?

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Anm. d. Autors: Verse nicht von mir, sondern Teil einer buddhistischen Lehre.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Nov 08, 2016 11:01 am

Einerseits war Kazumi selbst ziemlich stolz auf sich. Immerhin war nicht jeder Mensch so gutmütig und stolz drauf. Besonders in ihrer aktuellen Situation. Aber wieso sollte sie an den Geschehnissen der Vergangenheit festhalten und sofort unter Vorurteilen leiden? Es war schon schlimm genug, dass Kyuubi die Vergangenheit und seine Erlebnisse nicht vergessen konnte. Seine Handlung, Abneigung und seine Ansichten waren verständlich und Kazumi kam damit klar. Sie würde sich eben die Zeit lassen, die nötig war um Kyuubi kennen zu lernen. Auch wenn dieser das offensichtlich nicht wollte, beziehungsweise ihn auch gar nicht interessierte. Wenn man Kazumis Art mit ihrem Biju umzugehen als Erziehungsmöglichkeit bezeichnen würde, könnte man ihn schon als Laissez-fairen Erziehungsstil bezeichnen. Sprich also, sie lässt den Fuchsgeist machen, was er will. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Kazumi lediglich die Zügel in die Hand nimmt, sobald Kyuubi seine Grenzen ziemlich grob überschreitet. Sie macht sich nichts draus, wenn er sie anschweigt und ignoriert oder sich über sie beschwert. Aber sobald er Andere angeht oder irgendwie droht, sämtliche Dorfbewohner zu attackieren, wenn es ihm möglich wäre, dann dreht sie ihm schon mal ein Bisschen den Sprechhahn zu, auch wenn sie sich eigentlich ein wenig zimperlich damit anstellt, dem Fuchs irgendwelche Befehle zu erteilen.
Auf Ringos Worte nickte sie sanft und bedächtig. Ebenso zierte trotz des ernsten Themas ein leichtes Lächeln ihre Lippen. Ich will nicht ständig sagen, tu dies, lass das und mach mal so. Ich will nicht ständig befehligen. Ich möchte schon, dass er sagen und handeln kann, wie er es mag, solang er nicht über die Strenge schlägt. Ich freu mich, wenn er freiwillig mal das Wort an mich richtet. Auch wenn es dann nur Kritik und Gemecker ist., sagte sie ehrlich fröhlich bei dem Gedanken. Für Kazumi war es offensichtlich nur wichtig, dass der Fuchs mit ihr sprach und zuerst etwas sagte. Was er sagte, war nur zweitrangig. Es ist naiv und ziemlich gutgläubig so zu handeln, das weiß ich. Aber ich hab nur die Wahl ihn zu ignorieren und so zu tun, als würde er nicht existieren oder eben so zu handeln, dass er bis zu einem gewissen Grad Freiraum hat. Denn ich weiß nicht, wie es laufen würde, wenn ich ihm sofort jede Handlungsfreiheit verbiete, sobald er einfach mal beleidigend wird. Er hasst uns Menschen und mich. Und ich weiß, wie er wegen meinem Verhalten ihm gegenüber über mich denkt. Aber, dass er mich unterschätzt ist mir lieber, als dass er sich nur bemerkbar macht, sobald ich richtig wütend bin, sagte die Natsu nachdenklich und überlegte, ob ihre Worte nachvollziehbar waren.
Ob Ringo ihre Ansicht verstand oder ob die Ältere die Gedankengänge der Natsu nicht nachvollziehen konnte, würde die Jüngere schon alsbald sehen.
Kazumi fing aber breit an zu grinsen, als RIngo offenbarte, dass die Beiden scheinbar die gleiche Trainingsmethode hatten. Leise lachte die Größere, eh sie mit einer Hand nach dem schwimmenden Tablett griff, wo noch immer ihr Glas und die Limonade darauf standen. Sie nahm einen Schluck, als Ringo schon das Gedicht aufsagte, dass sie von der Fuin-Meisterin zu lernen bekommen hatte. Fragend legte Kazumi den Kopf schief, als Ringo im Becken treibend, an die Decke sah. Kazumi folgte ihr mit den Augen und lauschte wirklich gespannt dem Gedicht. Dabei fiel ihr auf, dass es ihr ziemlich schwer fiel von dem einmaligem Hören einen Sinn hinter den Worten und zwischen den Zeilen herauszuhören. Lediglich das ‚Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich‘ brachten Kazumi nach dem zweiten Mal hören auf eine Idee. Aber sie unterbrach Ringo nicht, sondern wartete bis sie wirklich geendet hatte und sich nicht noch ein paar Verse in Erinnerung rufen zu wollen. Sie blickte der Älteren lächelnd ins Gesicht. Ich hatte Anfangs Schwierigkeiten den Sinn des Gedichts zu verstehen. Aber ich habe dafür eine Vermutung wegen dem Nashorn, sagte sie fast schon ein wenig stolz. Wenn du sagst, dass es um einen Menschen geht, der einsam ist, dann macht das sogar noch mehr Sinn. Nashörner sind in der freien Natur meist auch Einzelgänger. Vielleicht war das sinnbildlich irgendwie so gemeint., grübelte sie und legte nachdenklich die Hand ans Kinn. Allerdings sind unsere Meditationsformen unterschiedlich. Ich habe von dem Ehrenmitglied meines Clans gelernt, wie sie mit ihrem Biju Kontakt aufgebaut und mit ihr gesprochen hat. Sie hat sich immer auf ihre Gefühle konzentriert und gelernt ihre Emotionen zu kontrollieren, sollte es mal soweit sein, dass ihr Wille schwächer wird und ihr Biju ausbrechen könnte. Auch wenn die Beiden Freunde waren. Deswegen fixiere ich mich auf meine Gefühle, um im Notfall meinen Wut und meinen Zorn so zu beherrschen, dass sie mir nicht über den Kopf wachsen, sagte sie leicht lächelnd und strich sich kurz durchs Haar. Der eine Ausraster bei Akari hatte ihr gereicht und ihr zudem gezeigt, wie gefährlich es werden würde, sobald sie die Kontrolle verlieren würde.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Nov 08, 2016 5:09 pm

Ein klein wenig Gedicht-Analyse war auch nicht schlecht. "Nashörner sind in der freien Natur meist auch Einzelgänger. Vielleicht war das sinnbildlich irgendwie so gemeint."
Hmmm, vielleicht. Andererseits, dabei konnte es auch bleiben. Über Nashörner weiß ich nicht viel. Antilopen mag ich lieber.
Ein wichtigeres Thema war ohnehin das Training, der Umgang mit dem Bijuu. Kazumi hob hervor, dass ihre Trainingsmethoden zwar ähnlich wirkten, eigentlich aber recht unterschiedlich waren. Ringo lauschte der Erklärung, weiterhin auf dem Rücken treibend und leicht mit den Händen paddelnd. Kazumi hatte also einen `echten´ Jinchuuriki als Lehrerin gehabt? Das war wohl ein Vorteil, gestand die Sarutobi ein. Bei Kazumi ging es wohl gewissermaßen mehr um ein Miteinander von Jinchuuriki und Bijuu, während Ringos Methode das Abschotten war, das Einschließen und Verbarrikadieren vor dem Toben des Bijuu.
So, oder so ähnlich, dachte Ringo bei sich. Seufzte lang und ausdauernd. Du bist wirklich sehr harmonisch, stellte sie fest. Aber ich verstehe das nicht. Warum so nett zu dem Bijuu? Er ist es doch auch nicht zu dir. Unvermittelt versteifte Ringo sich, holte tief Luft und strampelte, bog den Rücken durch und tauchte ab.
Einen Moment später durchstieß ihr Kopf nur eine Armlänge von Kazumi entfernt wieder die Wasseroberfläche. Sie prustete Wasser aus, schaute Kazumi ernst ins Gesicht, während durchnässte Haarsträhnen auf ihrem Gesicht klebten. Du sagst es selbst, er hasst dich. Und Yonbi hätte dich - und mich - am liebsten umgebracht, hätte er gekonnt. Warum also so nett? Es ist doch nicht einmal so, dass wir Jinchuuriki ihr ganzes Leben ruinieren würden, wenn wir grob mit ihnen umgehen. Sie zuckte mit den schmalen Schultern. Wenn wir sterben, sind wir tot. Wenn sie sterben, entstehen sie einfach irgendwo neu, in Freiheit, bis sie erneut gefangen werden. Ihre Stimme hatte einen bitteren Unterton, obwohl sie versuchte, dies alles mit der üblichen Sachlichkeit zu sagen. Ihr Dasein in uns, was ist es anderes für sie als das Verbüßen einer kleinen Haftstrafe? Sie schwamm weiter auf der Stelle, direkt vor Kazumi, und wartete offenbar gespannt auf eine Erwiderung.
Wenn man so wollte: Ringo wagte sich nun an Kazumis Überzeugungen heran. Schließlich hatte sie auch nicht vergessen, was Kazumi auf dem Trainingsplatz als ihr großes Ziel definiert hatte...
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Nov 08, 2016 6:37 pm

Es war irgendwie immer wieder aufs Neue faszinierend, wie Ringo ehrlich immer das sagte, was ihr gerade in den Sinn kam. Eben sprachen sie noch über das Gedicht, dann kam Kazumi mit ihrer Idee zu den Nashörnern und dann haute Ringo so locker heraus, dass sie Antilopen lieber mochte. Am Liebsten hätte Kazumi dabei laut gelacht. Aber stattdessen grinste sie nur vielsagend und verstehend, während sie Ringo weiterhin betrachtete, während sie so friedfröhlich auf dem Wasser trieb.
Allerdings wirkte die Jüngere als Ringo lang und tief aufseufzte, unsicherer als zuvor. Sie deutete Ringos Seufzen sofort ins Negative hinein und fürchtete instinktiv schon sich Kritik anhören zu müssen. Allerdings war es keine Kritik in dem Sinne. Ringo fand, dass Kazumi eben ziemlich auf die Harmonie zwischen Biju und Jinchuuriki fixiert war, was auch in etwa stimmte. ‚Aber ich verstehe das nicht. Warum so nett zu dem Bijuu?‘, fragte die Ältere und nun war es an Kazumi lange zu seufzen und sich etwas nachdenklich an der Wange zu kratzen. Das ist kompliziert, sagte sie, während sie nach Worten suchte. Sie fand einfach kein Beispiel, dass ihre Meinung erklärte, ohne dass sich Kazumi in irgendwelchen Erklärungen verlor. Die Bijus haben auch in der Vergangenheit Gutes getan, auch wenn die bösen Taten mehr oder minder einschneidender und intensiver sind, begann sie etwas zögerlich und wirkte ein wenig unsicher, denn sie knetete nervös ihre Hände, während sie auf diese heruntersah. Davon ab, ich will anders sein. Ich will nicht einfach nur das Gefängnis für Kyuubi sein. Zumal ich diese oberflächliche Art der Menschen gegenüber den Biju hasse. Vielleicht wird dieses Vertrauen und diese untypische Meinung irgendwann mein Todesurteil sein, aber solange ich mich von angsterfüllten Menschen unterscheide, ist mir Alles recht., sagte sie nachdenklich und schüttelte lächelnd den Kopf. Und selbst wenn er gemein zu mir ist, dann muss ich es doch nicht auch sein. Ist es nicht immer so, dass Hass immer mehr Hass schürt? Wie ist es denn dann, wenn mal nicht nur Hass auf Hass trifft?, fragte sie gespannt auf Ringos Antwort. Ringo tauchte allerdings auch schon unter, eh sie einige Zentimeter vor der Jüngeren hochkam und sie ernst ansah. Und dieser Blick hatte schon etwas respekteinflößendes. Besonders, da sie nur mit ihrem Kopf auftauchte. Das hatte etwas von einem Hai der sich vorsichtig an einen Menschen heranschlich um ihn zu fressen. Trotz des Blickes lächelte Kazumi, hob die Hand und strich der Älteren die nassen Haarsträhnen aus dem Gesicht. Es war für Kazumi schwer eine Antwort zu finden. Sie selbst konnte sich die Antwort einfach geben. Aber ob das für Ringo eine Erklärung war, war dementsprechend fraglich.
Nur weil Kyuubi mich hasst und Yonbi mich gerne umgebracht hätte, so bedeutet das doch noch lange nicht, dass ich sie deswegen hassen muss. Sie haben mir Beide noch nichts getan, auch wenn sie wahrscheinlich nicht zögern würden. Aber ich mag sie. Ich habe mich erwischt, wie ich mir Gedanken über alle Bijus gemacht habe. Leider kann ich sie bisher alle nur an Fähigkeiten und dem Aussehen einschätzen und mögen. Aber ich habe von dem damaligen Jinchuuriki des Sanbi viel gelernt. Ich habe sogar mit ihrem Biju sprechen dürfen. Natürlich hatte ich da nur Glück, dass der Jinchuuriki gut mit seinem Biju klar kam. Aber wenn sie das geschafft hat, wieso sollte es dann nicht auch bei mir möglich sein?
Außerdem, wenn ich von vornherein so an die Sache herangehe ‚er hasst mich sowieso, wieso sollte ich dann anders reagieren‘, dann spiel ich Kyuubi nur in die Hände. Wenn ich ihn hasse, Angst vor ihm habe oder ihn gar verleugne, macht mich das nur schwächer und stärkt ihn automatisch., sagte sie schon fast belehrend und legte nachdenklich den Finger ans Kinn. Ich kann vielleicht mit Kyuubi als Biju ein schönes Leben führen. Aber wäre es nicht noch besser, wenn man ihm zeitgleich auch vertrauen kann? Irgendwann würde man doch paranoid werden und unter dem Einfluss den der Biju mit der Zeit bekommt, würde man vollkommen kirre im Kopf werden. Es war schöner mit Ringo darüber zu reden, als sie gedacht hatte. Denn je mehr sie darüber sprach umso mehr fühlte sie sich in ihren Gedankengängen bestärkt. Wir sterben so oder so. Früher oder später. Durch einen Bijuausbruch, durch einen Kampf, durch irgendeine Krankheit oder durchs Alter. Mir gefällt der Gedanke zu sterben, aber zu wissen, dass ich einen Freund an meiner Seite habe, der bis zum Ende dabei ist. Ich weiß auch nicht…wie er über seine ehemaligen Jinchuuriki denkt und ob er sich freiwillig an die Zeit zurückerinnert. Aber es ist möglich mit Bijus Freundschaften zu schließen. Und das will ich versuchen.
Fragend legte sie den Kopf schief und lächelte die Ältere vorsichtig an. Meine Meinung ist speziell, nicht wahr? Aber ich kann nichts daran ändern. Ich will mir mein eigenes Bild zu meinem Biju machen und da interessiert mich seine Vergangenheit sehr, aber nicht seine Taten und die Leben, die er auf dem Gewissen hat.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Nov 09, 2016 9:09 pm

Innerlich verdrehte Ringo ja schon ein wenig die Augen bei Kazumis Erklärung, sie wolle quasi den Teufelskreis des Hasses, der Gegenhass auslöst, durchbrechen. Dieser Hund jagt seinen eigenen Schwanz schon seit Ewigkeiten, dachte sie bei sich. Und genauso oft hat es Leute gegeben, die bedeutungsschwanger davon sprachen, nicht mehr zu hassen, was sie hasst. Zu lieben, was sie nicht liebt. Ringo mochte keine Großtuer und Sprücheklopfer. Andererseits war ihr Kazumi bislang auch nicht unbedingt wie ein Solcher vorgekommen. Daher verzichtete sie darauf, die andere Jinchuuriki abfällig anzuschauen, und stellte sie stattdessen lieber weiter auf die Probe. Unter anderem, indem sie näher an sie herantauchte. Kazumi körperlich auf die Pelle zu rücken, schien bei der Jüngeren gut für Unsicherheit sorgen zu können.
Zu Ringos gelinder Enttäuschung nahm Kazumi dieses Manöver verhältnismäßig locker; sie strich der anderen Jinchuuriki sogar die Haare aus dem Gesicht, während sie ruhig blieb und weiter ihre Gedanken erklärte. Und Ringo erfolgreich schockierte.
"Aber ich habe von dem damaligen Jinchuuriki des Sanbi viel gelernt. Ich habe sogar mit ihrem Biju sprechen dürfen. Natürlich hatte ich da nur Glück, dass der Jinchuuriki gut mit seinem Biju klar kam. Aber wenn sie das geschafft hat, wieso sollte es dann nicht auch bei mir möglich sein?"
Ringos Augen wurden größer. Sie schwieg jedoch, auch wenn ihr nun etwas Bestimmtes auf der Zunge lag, und ließ Kazumi zunächst ausreden. Die andere Jinchuuriki endete schließlich mit der vorsichtigen Feststellung, ihre Meinung seie "speziell".
Sehr speziell, bestätigte Ringo mit ernstem Nicken. Sie verengte die Augen wieder und starrte Kazumi prüfend an. Eigentlich würde ich dich als eine harmoniebedürftige Tagträumerin, die zuviele Heldengeschichten gelesen hat, abkanzeln und nun bitten, dass du mir nie wieder etwas von dieser Idee erzählst, wenn du von mir nicht  umgehend unter Wasser gedrückt werden willst. Dies sagte sie natürlich in allem Ernst. Wäre da nicht... naja.
Ein sanftes, schmales Lächeln legte sich auf Ringos untere Gesichtspartie. Sie streckte eine Hand aus dem Wasser und bot sie Kazumi an, einzuschlagen. Du hast Glück, dass ich dich mag. Darum rede ich dir auch nichts aus oder erkläre dich für völlig verkalkt. Komm, Hand drauf. Wir haben beide unsere Methoden, und wir machen keinen Wettbewerb draus.
Nach dem Handschlag grinste Ringo noch etwas weiter.
Du hast also Junko getroffen, ja? Die Jinchuuriki des Sanbi war Ringo vor über einem Jahr bei den Prüfungen begegnet. Auch eine echt Komische. Hat ihr Geheimnis ausgespuckt wie einen Kirschkern, einfach so. Kein Wunder, dass du auf die tollsten Ideen kommst, wenn du mit ihr zu tun hattest. Ringo hatte das "damalige", welches Kazumi verwendet hatte, nicht ganz registriert. Darum nehme ich dir deine Flausen nicht übel. Wie geht es ihr, weißt du was Näheres?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Do Nov 10, 2016 4:53 pm

Der Natsu war nicht klar, was genau in Ringos Kopf abging, aber das war wahrscheinlich auch besser so.Ihr selbst war auch klar, dass ihre Ansichten überaus dumm waren und vor Naivität auch nur so getränkt waren. Aber sie hatte mehrere Beispiele gesehen und auch von Jinchuuriki gehört, die gut mit ihren Bijus klarkamen und offen gestellte Zweifel, die die Sarutobi verständlicher weise haben konnte, würde Kazumi zwar ernst nehmen aber ihre stoische Meinung würde sich dadurch nicht ändern lassen. Dafür war Kazumi einfach ein viel zu großer Dickkopf. Ringo schien einerseits nicht begeistert von Kazumis Ansichten zu sein, andererseits schaffte die Jüngere es offensichtlich die Andere zu schockieren, denn Ringo riss ihre Augen untypisch weit auf, als hätte man ihr eiskalt ins Gesicht geschlagen. Sie war eben speziell, was Ringo nur zurecht in ein ‚sehr speziell‘ steigerte. Scheinbar schaffte es die Ältere sich wieder zu fassen, denn ihre Augen verengten sich wieder, während sie mit ernstem Blick auf der Natsu lagen. Eigentlich wollte sie bei Ringos ernsten Gedanken, Kazumi sein eine Tagträumerin und ein heldengeschichtenfanatisches kleines Kind, lachen oder eben mindestens lächeln. Es war einerseits ‚schön‘ zu wissen, wir Ringo auf die Offenbarung der Blauäugigen reagierte, aber andererseits war es schon ernüchternd, dass die Ältere so entsetzt von dieser Vorstellung war und dementsprechend auch nichts mehr davon hören wollte. Das erinnerte sie irgendwie an die Situation zwischen Mutter und Kind, wo das Kind seinen Traumberuf oder seinen größten Wunsch offenbart und die Mutter hält das nur für Humbug. 
Kazumis Gesichtsausdruck versteinerte sich allerdings, anstatt dass es lockerer wurde.
Die Größere war schon kurz davor etwas zu sagen, doch da wich Ringos Ernst und stattdessen bekam sie ein sanftes Lächeln geschenkt. Wenn jemand nicht aus dem Anderen schlau wurde, dann war es wohl Kazumi, die Ringo einfach nicht verstand. Skeptisch betrachtete sie die Hand der Sarutobi, welche sich aus dem Wasser hob und während sie noch überlegte, ob sie einschlagen sollte oder nicht, lauschte sie Ringos Worten. Sie wusste nicht wieso, aber Ringos ehrliche Worte, dass sie sie mochte, verpassten der Jüngeren einen Blick, den man sowohl überaus überrascht, als auch verlegen einschätzen konnte. Sie blickte sofort verlegen weg, eh sie trotzdem lachend mit ihrer eigenen Hand in Ringos einschlug und sie fett angrinste.  Baka! Sag mir nicht so direkt, dass du mich magst! Damit kann ich nicht umgehen, sagte sie und blinzelte dann aber ziemlich überrascht, als Ringo ihr offenbarte, dass sie Sanbi-Jinchuuriki ebenfalls kannte. Du kennst sie?!, fragte sie ungläubig und unüberhörbar neugierig. Woher kennst du sie? Wie hast du sie denn kennen gelernt? Warst du damals auch mal in Kirigakure?, fragte sie überaus neugierig und Sie versuchte nicht mal ihre neugier zu verstecken.
Aber ja, ich kenne sie. Sie ist mit zwei meiner Familienmitglieder befreundet gewesen., sagte sie ehrlich und grübelte laut nach. Es war immer ziemlich witzig für mich gewesen. Akari ist der Jinchuuriki des Ichibi, mein Cousin war der Jinchuuriki des Nibi, Junko der des Sanbi und ihr Freund war der Jinchuuriki des Hachibi., sagte sie lachend und verschränkte die Arme vor der Brust. Eigentlich ist es eine ganz lustige Sache, wenn man sich wachruft, dass ich viele Jinchuurikis kenne, beziehungsweise kannte. Eigentlich war das sowohl eine schöne Tatsache, als auch eine Traurige. Aber ja, auch Junko war meine Inspiration, Bijus so hinzunehmen, wie sie nun mal sind. Sie hat mir schon ein wenig die Flausen in den Kopf gesetzt, wenn du es so sagen willst
Junko… Naja… Ich habe viel Kontakt zu ihr gehalten. Sie hat sich von ihren ‚Eltern‘ und ihren ‚Geschwistern‘ losgesagt, begann sie überlegend und zeichnete mit ihren Zeige- und Mittelfingern kleine Anführungszeichen in die Luft. Sie hat ihren Namen abgelegt und trug zeitweise den Namen Higashi Kameko. Kameko basierend auf ihrer Beziehung und die Bindung zum Sanbi zu unterstreichend und Higashi, da nahm sie den Namen ihres Mannes an. Seelig lächelnd schloss Kazumi die Augen und dachte nur zu gerne an dieses strahlende Foto dass ihr in einem Brief mitgeschickt wurde, auf dem die Grünhaarige mit strahlendem Gesicht und einem Ring am Ringfinger zu sehen gewesen war. Allerdings scheint es ihr zur Zeit nicht mehr gut zu gehen. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt und ist nach kurzer Zeit verschwunden. Vermutet wird, dass er gestorben ist. Seitdem hat sie sich abgekapselt und ich kriege nur noch selten etwas von ihr zu lesen. Ich mache mir sorgen um sie, sagte sie seufzend und strich sich unzufrieden durchs Haar.
Ich habe sie auch nicht gefunden, als ich in Kirigakure gewesen bin. Aber sie ist ein Jinchuuriki. Wenn sie nicht gefunden werden will, dann kann man sie nicht finden
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Nov 12, 2016 11:21 am

Wenn Ringo manchmal, in der langweiligsten Meditationsübung, auf sich selbst zurückschaute, konnte sie manche Veränderung an sich ausmachen. Eine Wandlung, die ihr am stärksten offenbar war und nun den größten Spaß brachte, war ohne Zweifel der Einblick in andere. Diese Fähigkeit hatte sie schon früher besessen, eifersüchtig auf die Stärken und hämisch auf die Schwächen anderer blickend. Inzwischen gebrauchte sie diese Empathie in einer Weise, die ihr weit besseres Feedback gab als je gedacht.
Der Lehre des Wahren Jinchuuriki zu folgen bedeutet, sich nicht nur der eigenen Gefühle bewusst zu sein, sondern diese auch kommunizieren zu können. Siehe, wie ich kommuniziere, hah!
Denn obschon sie Kazumi zunächst in nicht gerade freundlichen Worten bedachte, konnte sie die Jüngere dennoch dazu bringen, weiterhin auf guter Stufe mit ihr zu sein und einzuschlagen. Einfach, indem sie wirklich offen legte, was sie über die Natsu dachte.
"Baka! Sag mir nicht so direkt, dass du mich magst! Damit kann ich nicht umgehen."
Ringo lächelte ein klein wenig breiter. Ich weiß. Darum sage ich es doch. Dies aber sagte sie dann doch nicht laut... War es gemein oder manipulativ, so zu handeln? In Ringos Augen war es das nicht, solang dem Gegenüber kein Schaden entstand. Außerdem erzähle ich keine Lügen.
So wie es ja auch keine Lüge war, dass sie Junko kannte. Wie zu erwarten war, sorgte dies bei Kazumi für Aufregung, und sogleich sprudelte die andere Jinchuuriki weiter. Ringo ließ dieses verbale Bächlein erst einmal rauschen, ehe sie antwortete. Außerdem schaffte es auch Kazumi ihrerseits, die Sarutobi zu überraschen. Sie zählte auf, wen sie so alles kannte, und Ringos Augen wurden groß vor Staunen.
"Es war immer ziemlich witzig für mich gewesen. Akari ist der Jinchuuriki des Ichibi, mein Cousin war der Jinchuuriki des Nibi, Junko der des Sanbi und ihr Freund war der Jinchuuriki des Hachibi."
Große Güte. Und jetzt kennst du auch noch Nummer Vier. Gäbe es ein Kartenspiel mit Bijuu-Thema, Kazumi könnte eine Kleine Straße bauen.
Vorerst konzentrierte sich Kazumi jedenfalls auf Junko... oder Kameko. "Allerdings scheint es ihr zur Zeit nicht mehr gut zu gehen. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt und ist nach kurzer Zeit verschwunden. Vermutet wird, dass er gestorben ist. Seitdem hat sie sich abgekapselt und ich kriege nur noch selten etwas von ihr zu lesen. Ich mache mir sorgen um sie."
Ihre Euphorie kühlte wieder ein wenig ab, in einem Seufzer. Ringo konnte es nachfühlen. Das Verschwinden gehörte für Jinchuuriki zum Berufsrisiko... Der Gedanke an eine Entführung lag nicht fern. Und auch Junko war offenbar seit Kurzem nicht mehr aufzufinden. Kazumi legte diesen Umstand aus, als hätte sich Junko wohl selbst fürs Exil entschieden.
Aus Freundlichkeit entschied sich Ringo, zu lügen. Ja, zuzutrauen wäre ihr vieles... Vielleicht ist sie eine noch tiefere Bindung mit ihrem Bijuu eingegangen und hat sich in eine Unterwasserhöhle am Meeresboden zurückgezogen. Sie lächelte aufmunternd. In Wirklichkeit schätzte sie, dass auch Junko, wie ihr Jinchuuriki-Gatte, Opfer einer Entführung geworden war. Je bekannter man wurde, umso rascher passierte dies. Dies wollte sie Kazumi jedoch nicht sagen, solang es nicht nötig war. Es wäre, als würde man mit einem Vorschlaghammer auf eine schöne Vase eindreschen.
Sie konnte nur hoffen, dass niemals ein Sanbi-Jinchuuriki in Konoha auftauchte. Es würde die Wahrheit offenbaren.
Ich war niemals in Kirigakure, entgegnete sie dann. Doch vor einem Jahr oder so, bei den vorletzten Prüfungen, bin ich ihr über den Weg gelaufen. Ich war arg neidisch auf sie. Aber ihre Art, die machte Eindruck. Ringo hob erneut die Hand, diesmal tippte sie Kazumi spielerisch gegen die Stirn. Darum kann ich deine Motivation verstehen, auch wenn ich deinen Weg nicht teile. Du hast deine Flausen nicht aus irgendeinem alten Buch über lang verstorbene Helden, sondern von jemandem, der es sogar noch vorlebt. Das ist... zumindest okay für mich.
Ringo langte nach ihrem Glas, hielt es Kazumi zum Anstoßen hin. Trinken wir auf Junkos Wohlergehen.
Ringo grinste über ihr Glas hinweg. Im Übrigen. Was sagtest du noch auf dem Trainingsplatz? Neun Freunde, oder eher achtzehn Freunde, müssen wir sein? Ich weiß es nicht mehr, wie du es formuliert hast, aber du würdest doch gern deine... oder eher Junkos Philosophie unter den Jinchuuriki verbreiten, nicht?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Nov 12, 2016 2:08 pm

War es gut gewesen, dass sie nicht einfach weiter geschmollt und Ringos Hand weiter misstrauisch und missstimmt angestarrt hatte? Sie konnte zwar stur sein und das besonders dann, wenn sie ihre Ruhe haben wollte. Aber im Fall mit Ringo war es ja wirklich so gewesen, dass sie zwischen ihr und sich keine Mauer aufbauen wollte, die aus Ignoranz und Desinteresse bestand. Sie kam gut mit der Älteren klar und nur, weil sie andere Ansichten hatten, bedeutete das ja auch nicht mal, dass sie sich deswegen gegenseitig die Augen auskratzen mussten. Vielleicht war es auch besser, dass Kazumi so ehrlich gewesen war, denn sollte sie drohen mit ihrer Ansicht zum Kyuubi auf die Nase zu fliegen, so hatte sie ja immer noch Ringo, die von ihr Bescheid wusste und sie sicherlich auch wieder zur Ordnung rufen konnte. Dennoch war es ein komisches Gefühl einfach nachzugeben und so zu tun, als wäre Alles wieder super. Denn ein wenig musste die Natsu schon nachdenken, ob es wirklich schlecht war, Anderen so schnell zu ‚vertrauen‘, dass man schon selbst dachte, dass man das Gegenüber mochte. Selbst wenn die Beiden das Schicksal teilten, war das dann ein Grund, zu vertrauen? Nach wenigen Stunden, die sie mit einander verbracht hatten. Sofort legte sie nachdenklich die Hand ans Kinn und zog die Augenbrauen zusammen. Ist das wirklich so schlimm? Eigentlich müsste ich mir doch Ringos Vertrauen erkämpfen, oder nicht? Ach keine Ahnung
Innerlich fluchte sie wirklich ungehalten, während sie Ringo weiterhin stumm, aber prüfend und nachdenklich anstarrte. Die Tatsache, dass sie zwischen allgemeinem und blindem Vertrauen nicht mehr unterscheiden konnte, machte die ganze Sache nur unnötig kompliziert. Reichte es aus, sich gut miteinander zu verstehen, um Freunde zu werden und sich gegenseitig blind zu vertrauen? Vielleicht wird es besser sein, wenn wir uns noch besser kennenlernen, mehr Zeit miteinander verbringen und vielleicht auch weiter miteinander trainieren. Es ist bestimmt viel zu früh, ihr blind zu vertrauen…
Es war nicht so, dass sie irgendetwas schlechtes von Ringo erwartete oder dass sie Kazumi von Vorne bis Hinten belog. Aber es war für Kazumi immer ein Problem, dass sie sich so über tolle und nette Bekanntschaften freute, dass diese ihr gleich wichtiger wurden, als es für die Blauäugige gesund war. Außerdem erwartete sie dann die bedingungslose Treue, die sie der Bekanntschaft entgegenbrachte, mindestens genauso bedingungslos zurück.

Aber zum Glück kamen sie auf ein besseres Thema. Auch wenn sich Kazumis Sorgen nicht in Rauch auflösten. Da es um den Schützenden ihres Clans geht, machte sie sich selbstverständlich sorgen. Auch wenn Kameko/Junko schon lange vor Kazumi den Natsu-Clan schützte, wenn bisher auch nur ohne direkte Taten, so konnte Kazumi es sich nicht verkneifen und machte sich unweigerlich Sorgen um die damalige Higashi. Natürlich lag der Verdacht nah, dass Kameko das gleiche Schicksal teilte, wie ihr Mann, aber sie wusste von der Jinchuuriki, dass sie sich eigentlich nur noch relativ selten aus dem Haus gewagt hatte, nachdem sie ihrem Mann geschworen hatte, auf sich aufzupassen. Aber aus der Ferne konnte Kazumi schlecht erraten, wie die Dinge nun waren. Sie hoffte einfach, dass es Kameko gut ging und dass sie sich gerade einfach nicht meldete, weil sie den Schmerz des Verlustes verarbeiten musste und Trost und Schutz beim Sanbi suchte.
Ringo schien nicht mal ansatzeweise so ‚schöne‘ Gedanken zu haben. Sie vermutete, dass Kameko das gleiche Schicksal teilte wie ihr Mann, was sie der Jüngeren aber verschwieg. wahrscheinlich war es besser so, denn würde Ringo ihre Vermutung veröffentlichen, würde die Natsu die Sorge packen und sie würde sich wahrscheinlich so schnell wie möglich nach Kirigakure aufmachen und Kameko suchen. Eine Frage blieb aber noch offen und Ringo machte sich zeitig daran sie zu beantworten. Sie war nie in Kirigakure gewesen, um Kameko hätte kennen lernen zu können. Im ersten Moment war dann natürlich die Frage, wie hatte die Sarutobi die Grünhaarige denn dann kennen gelernt? Aber auch da musste Kazumi nicht mal den Mund aufmachen und Fragen. In der Chu-Nin-Prüfung lernten sich die Beiden also kennen und, fast als hätte Kazumi es geahnt, war Ringo auch neidisch auf sie gewesen. Eigentlich woltle Kazumi lachen, doch dieses blieb ihr im HAlse stecken, als Ringo ihr einfach so spaßeshalber gegen die Stirn tippte. Sofort grummelte sie ein wenig mürrisch, rieb sich die Stirn und blickte die andere Blonde vorwurfsvoll an, eh sie sich wieder zusammenriss und leicht grinste. Die Helden aus alter Zeit sind mir nicht unwichtig. Aber ich erwarte nicht, dass ich ihnen das Wasserreichen kann oder sie gar noch übertreffen kann. Allerdings sind sie Vorbilder und Kameko ist für mich der lebende Beweis, dass Bijus nicht immer voll fies, grausam und mörderisch sein müssen
Sie war dankbar, dass sie auf Kameko zu sprechen gekommen waren. Sonst wäre das Gespräch sicherlich voll gegen die Wand gefahren. Ringo erhob das Glas für Kameko und im ersten Moment verwechselte sie das mit einem letzten Anerkennen einer Person, die für irgendjemanden gestorben war. Aber da Kameko soicherlich vollkommen in Ordnung war, rief sich die Natsu wieder zur Ordnung und erhob ihr Glas ebenso wie Ringo.Ja! Auf Junkos Wohlergehen, strahlte sie.
Dass Ringo daraufhin auch wieder Kazumis euphorische Vorstellung ansprach, die sie zu Anfang auf dem Trainingsplatz gehabt hatte, überraschte Kazumi ein wenig. Aber jetzt, da sie wusste, dass sie trotzdem auch Junko hinter sich hatte, fürchtete sie sich nicht, ihre Meinung noch einmal zu wiederholen. besonders, da Ringo ja auch gesagt hatte, dass diese Motivation für sie wirklich in Ordnung war und nicht, wie zu anfang gesagt, zu tagträumerisch. Sie nickte mit ernstem Blick und bedachte Ringo mit einem trotzdem leichten Lächeln auf den Lippen. Ja, so ist es. Ich bin zwar ein wenig überfordert, wenn es darum geht neue Menschen kennen zu lernen. Aber ich habe einen Dickkopf. Wenn ich mir was zum Ziel genommen habe, gebe ich Alles um das zu erreichen. Ich will gerne meine Meinung vertreten und zeigen, dass Jinchuuriki etwas Besonderes sind und dass wir zusammen mit unseren Biju so stark sind um unsere Heimaten zu beschützen und den Respekt bekommen, den man durch seine Taten verdient, sagte sie und lachte dann wieder, als sie realisierte, wie abgedreht das klingen musste. Aber das liegt noch in der Ferne. Solange ich mir nicht Kyuubis Anerkennung und Vertrauen erkämpft und verdient habe, wird es erstmal ein Wunschtraum zu sein, alle Anderen von meinem Traum zu überzeugen
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Nov 12, 2016 6:23 pm

Sonderlich stolz war Ringo nicht auf ihre eher düstere Haltung gegenüber dem Schicksal ihrer Jinchuuriki-Kollegin aus Kirigakure. Doch alles andere, so dachte sie, wäre das Verschließen der Augen vor der harten Wirklichkeit. Jinchuuriki starben allzu oft. Beide Kunoichi im Raum wußten dies sehr genau. Und deswegen erinnerte Ringo Kazumi auch nicht daran, rupfte ihr nicht grob den Schleier vom Gesicht. Was diese Sache anging, durfte jeder Hoffnung hegen. Allgemein wenn jemand verschwand, Monster im Bauch oder nicht. Ringo war ehrlich, aber nicht grausam.
Kazumi mochte es wohl nicht, wenn man ihr gegen die Stirn stupste. Sie verzog das Gesicht dabei. Wollte wohl grimmig dabei aussehen, schaffte es aber höchstens zu grimmelig. Und grinste dann sowieso wieder, während sie einräumte, den großen Helden der Vergangenheit sowieso nicht das Wasser reichen zu können.
Ringo lächelte vergnügt. Alles andere würde ich auch hassen, entgegnete sie freundlichst, täuschte noch einen Stupser gegen die Stirn an, wechselte dann aber die Richtung und zielte stattdessen auf Kazumis Nase. Verzieh nicht dein Gesicht, Nekohime. Katzenprinzessin. Stups halt zurück.

Ein wenig später stießen sie auf Kameko an, und Ringo brachte das Thema der großen Freundschaft zwischen Bijuu und Jinchuuriki auf. Sie war sichtlich interessiert an dieser Geschichte, wenn auch mehr wegen Kazumis Reaktionen darauf, wenn man bei ihr nachbohrte. Es gefiel ihr, zu sehen, wie offen Kazumi mit ihren Ideen und Träumen umging, ohne dabei abzuheben wie so mancher Dreikäsehoch, der fest erklärte, Hokage werden zu wollen, während er noch nichtmals freihändig einen Baum rauflaufen konnte.
Auch wenn es gegen deinen Wunsch geht, sprach Ringo gemächlich, muss ich dich ein wenig loben. Und dir sagen, dass ich deinen Dickkopf mag. Du bist nicht so... aufdringlich damit. Schau, obwohl du mit einer anderen Jinchuuriki plauderst, hast du bislang nicht versucht, mich von deinem Traum zu überzeugen. Sie hob eine Augenbraue. Und falls doch, dann bist du damit ziemlich subtil. Ich sagte ja, mein Bijuu ist mein Werkzeug. Das hast du akzeptiert, ohne mich direkt bekehren zu wollen. Stattdessen sagst du mir nun, dass du erst einmal mit dir selbst ins Reine kommen musst, zunächst selbst deinen Ansprüchen gerecht werden musst, ehe du andere überzeugen kannst. Und das ist, ja, halt toll.
Bedachtsam stellte Ringo ihr Glas wieder aufs Brettchen zurück. Darum, und nur darum, gebe ich dir Erlaubnis, mich bekehren zu dürfen. Zumindest darfst du es versuchen. Jederzeit, mit so vielen Agumenten wie du magst. Sammle sie, dann wirf sie mir an den Kopf, sofort sie dir einfallen. Ich werde nicht sauer oder genervt werden. Benutz mich als Testgelände für deine Rhetorik, es wird mir nichts ausmachen.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Nov 13, 2016 9:48 am

Eigentlich war Kazumis Reaktion auf Ringos ‚gegen die Stirn stupsen‘ eher eine angewohnte Reaktion, die Kazumi kaum kontrollieren konnte. Ähnlich wie ein Reflex, konnte sie sich nicht zusammenreißen und musste natürlich schmollend und beleidigt drein blicken und nebenbei das Gesicht verziehen, als hätte man ihr eine halbverwesende Leiche vor die Nase geschmissen. Auch wenn sie es mehr als einmal versucht hatte, ihre Mimik und Gestik im Zaum zu halten, so hatte es bisher nur sehr selten geklappt. Wenn überhaupt. Dank ihres (Pflege)Bruders war sie schon von kleinauf damit groß geworden. Er hatte es geliebt, ihr gegen die Stirn zu stupsen, zu schnipsen oder ihr die Haare so zu verwuscheln, dass Kazumi aussah wie ein blonder Pumuckel, mit abstehenden und zerzausten Haaren. Sie log, wenn sie sagte, dass sie das nicht mochte. Zumindest, wenn es ihr nahstehende Personen machten. Sie konnte es allgemein nicht leiden, wenn man ihre Haare anfasste, aus dem einfachen Grund da es für die Natsu eine sehr vertraute Handlung war, wobei sie sich eigentlich immer aufregen und ärgern würde, obwohl sie die Berührung von ihren Pflegeeltern und derem Sohn und auch von MAi eigentlich mochte, was sie direkt aber nur höchst widerwillig zugeben würde. Wie das jetzt bei Ringo war, verwunderte die Jüngere sowieso schon. Die andere Blonde hatte es gewagt ihr gegen die Stirn zu tippen und normalerweise wäre Kazumi eigentlich zutiefst beleidigt und angegriffen gewesen, allerdings störte sie es nicht mal so sehr, wie sie gedacht hatte. Zumindest würde sie die Yonbi-Jinchuuriki nicht zusammenstauchen, wie sie es sonst wahrscheinlich getan hätte. Woran das lag, wüsste die Blauäugige echt gerne. Vielleicht war sie so erleichtert gewesen, dass sich die Beiden trotz ihrer unterschiedlichen Meinungen nicht in die Haare gekriegt hatten. Trotzdem versuchte sie äußerlich die Haltung zu bewahren und blickte weiter schmollend zu der Älteren, auch wenn es langsam eher wie trotzig aussah, anstatt wirklich in der Ehre gekränkt. Sie rieb sich noch etwas die Stirn, eh sie die Ältere leicht warnend ansah, als die Sarutobi es dann auch noch wagte, sie anzulächeln. Natürlich alles reine Trotzigkeit und sie war keineswegs sauer, dass Ringo sie anlächelte! Sie war sehr froh, dass sie überhaupt jemand anlächelte. Aber wie sie es erwartet hatte, hielt sich ihr Blick nicht lange und unweigerlich musste sie lächeln, weil sie sich in der Situation auch typisch kindisch aufführte, fand sie zumindest. ‚Alles andere würde ich auch hassen‘, antwortete Ringo ihr zu dem Thema, dass sie selbst nicht erwartete, die Helden der Vergangenheit übertreffen zu können. Irgendwann gab es halt einfach kein Stärker werden mehr. Es gab sicherlich Errungenschaften, die konnte man nicht übersteigen. Vielleicht eines Tages erreichen, aber die gleichen Taten unter den gleichen Umständen wären auch kein Beweis dafür, dass man besser sei als die Helden der vergangenen Tage. Eigentlich erinnerte sich Kazumi gerne an die historischen Ereignisse zurück, die sie jedes mal auch wieder gerne nachlas. Lediglich die gewisse Trauer, die sich daraufhin in ihr breit machte, machte sie immer ein wenig fertig. Da war es schon traurig, dass sie kein Nekromant oder soetwas ähnliches war, der Kontakt zu den Toten aufnehmen konnte. Es wäre wahrscheinlich für alle Shinobi eine Ehre die Helden wiederzusehen.
Kazumi merkte, wie sie in melancholische und traurige Gedanken abdriftete und deswegen ließ sie sich auch seufzend tiefer in das warme Wasser sinken. Dabei bekam sie viel zu spät mit, dass die Ältere ihr gegen die Stirn stupsen wollte, zumindest angedeutet. Deswegen blinzelte sie überrascht, als ihre Nase stattdessen das Opfer war. Der Kose- beziehungsweise Spitzname den Ringo ihr gerade schenkte, haute die Jüngere völlig aus der Bahn. Sie blinzelte etwas verwirrt und überfordert, starrte zu Ringo hoch und lief im nächsten Moment knallrot an. Sie öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch sie war wirklich sprachlos. Kurz herrschte Stille, eh. Kazumi ihre Hand hob und Ringo zur Strafe durch die Haare wuschelte. Baka! Das macht ja keinen Spaß, wenn du weist, was ich machen würde. Also müssen deine Haare meine Rache zu spüren bekommen!, lachte sie, nachdem sie den ersten Überraschungsmoment verdaut hatte.
Sie freute sich riesig über diesen Spitznamen, obwohl es für die Größere noch fraglich war, ob sie diesen Namen schon verdiente. Eine Nebenwirkung als Jinchuuriki, der darauf versessen war, sich den Respekt und das Vertrauen seines Bijus zu erarbeiten: Jedes Kompliment und jedes Lob hinterfragte sie ungewollt, ob sie es denn auch wirklich verdient hatte.
Auch die Sache mit ihrer eigenen ‚Bescheidenheit‘ sich nicht mit den Helden vergangener Tage auf ein Stufe stellen zu wollen, beschäftigte sie trotzdem. Es wäre für Ringo sicherlich nicht unbedingt überraschend, dass man diese Menschen sich zum Vorbild nahm. Kazumi wollte sich mit ihrem Bju vertragen und es war keine Unmöglichkeit. Geschafft wurde es ja schon mal. Es war schwer und Kazumi würde wahrscheinlich ihre ganze Lebenszeit eher dafür aufbringen, um Kyuubi zu verstehen und ihn zu einem Freund zu gewinnen, anstatt sich weiter nur auf ihren Shinobiweg zu konzentrieren. Es war eigentlich ganz schön verworren und kompliziert. Eine Frage hab ich noch zu dem Thema zuvor… Wegen dem… ‚Übertreffen dieser Taten und Helden‘, fing sie an und legte den Kopf schief. Du hast gesagt, alles Andere würdest du auch hassen. Was wäre denn das Andere? Meinst du damit die Taten und die Menschen, die das erreicht haben, abzuwerten und so übertrieben von sich selbstüberzeugt zu sein, dass man denkt, man schafft das locker?, überlegte sie laut und blickte nachdenklich auf die Wasseroberfläche. Danach kratzte sie sich lachend am Hinterkopf. Entschuldige! Seitdem ich Kyuubi habe, denke ich oft über die Vergangenheit und seine vorherigen Jinchuuriki nach, erklärte sie ihren Redeschwall und rief sich innerlich wieder ein wenig zur Ordnung. Zumindest versuchte sie es.

Kazumi hatte neben ihrer Ansicht von den Biju auch noch etwas Anderes von Kameko gelernt. Und das war die Ohren auf Durchzug stellen, wenn sich jemand eben über ihre träumerische und euphorische Einstellung zu den Biju negativ ausließ. Allerdings kam sie mit dem Gegenteil nicht klar. Dass Ringo sie lobte, ihren Dickkopf mochte war nur der Anfang. Aber dass Kazumi so positiv aufgetreten war, hatte diese nicht mal gemerkt. Verlegen lachte die Jüngere und sie wusste schon, dass sie wieder verräterisch rot wurde. Danke… Mehr kam im ersten Moment gar nicht raus. Verlegen lächelnd sah sie die Andere an. Ich kann es selbst nicht leiden, wenn mir jemand seinen Willen aufschwatzen will. Also mach ich das auch nicht. Ich finde es für mich schon gewöhnungsbedürftig, mir klar zu machen, dass du Yonbi als Werkzeug siehst, ja… Aber ihr kommt auf eure Art damit klar, irgendwie. Ihr redet miteinander und als Außenstehende bin ich es ,die dich beneidet. Aber es gibt eben unterschiedliche Möglichkeiten mit einem Biju klar zu kommen. Vielleicht ist es auch nicht allzu schlecht, dass ich Kyuubi seinen Freiraum lasse. Vielleicht unterschätzt er mich ja, lachte sie, auch wenn sie diese Worte nicht unbedingt glaubte. Sie beneidete Ringo wirklich. Für sie waren diese ‚Wettkämpfe‘ um Leben und Tod eigentlich nichts, besonders wenn sie dann gegenüber Kyuubi eine dicke Lippe riskieren würde, aber sie beneidete Ringo in dem Sinne, weil der Yonbi mit ihr redete. Auch wenn er offenkundig daran arbeitete, die KOntrolle zu gewinnen und auszubrechen, war es schon toll zu sehen, wie sie in Mensch und Bunshin-Form miteinander redeten. In einem echten Kampf würde der Affengott Ringo wahrscheinlich eher helfen, als Kyuubi Kazumi.
Ringos nächste Worte trafen die Jüngere unverhofft und direkt, dass man diese schon fast als KO-Schlag bezeichnen konnte. Ungläubig riss sie die Augen auf und starrte Ringo unverhofft überrumpelt an. Verlegen stand sie vor der Älteren und konnte ihr Glück kaum fassen. Sie war wirklich immer noch eine leichte Heulsuse. Das Ringo ihr so anbot, sie zu bekehren und zu Kazumis Ansichten ziehen, war etwas Besonderes, was sie eigentlich nicht erwartet hätte. Eilig nickte sie aufgeregt und sie hätte sich am Liebsten dankbar in Ringos Arme geschmissen. Sie fing sogar vor Freude fast an zu heulen. Das ist ein angebot! Tausend Dank für dein Vertrauen, Senpai!, strahlte sie, eh ihr plötzlich eine Idee kam. Wollen wir vielleicht zusammen unsere Pfade trainieren?, fragte sie überraschend flüssig und ernst. Der Gedanke, dass sie sich gegenseitig in den Pfaden unterrichten und unterstützen könnten, gefiel der Natsu ungemein. Vielleicht konnten sie selbst bei gleichem Training Unterschiede oder Fehler des Anderen herausfinden und sich so gegenseitig immer ein wenig verbessern?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Nov 15, 2016 4:15 pm

"Meinst du damit die Taten und die Menschen, die das erreicht haben, abzuwerten und so übertrieben von sich selbstüberzeugt zu sein, dass man denkt, man schafft das locker?"
Ja, antwortete Ringo kurz angebunden, Ziemlich genau das. Nachdenklich kratzte sie sich an der Wange. Dachte nach, ob sie noch etwas hinzufügen sollte. Stattdessen aber zuckte sie mit den Achseln, denn da war wirklich nichts weiter zu sagen. Ihr wäre vielleicht irgendein gutes, knackiges Beispiel eingefallen, wäre sie zu diesem Gedankengang nicht gerade zu träge. Daher gähnte sie ausgiebig, ohne sich die Hand vor den Mund zu halten, als Kazumi sich hastig entschuldigte. Sie fürchtete wohl, sie plappere zuviel.
Ist ja auch okay, dieses Nachdenken, erwiderte sie gemächlich. Wenn ich mich deswegen langweile, dann wirst du das schon merken. Natürlich ließ sie sich nicht nehmen, Kazumi auszumalen, wie sie es merken würde. Wenn deine Nasenspitze auf den Boden des Beckens stupst. Spätestens dann.

Es machte Ringo Spaß, gönnerhaft zu sein. Um jemandem Freude zu bereiten, musste man schließlich etwas können, und Ringo liebte es, in irgendwas gut zu sein. Entsprechend erfreute es sie, zu sehen, wie Kazumi wegen des Rhetorik-Testgeländes fast in Tränen ausbrach und sich zurückhalten musste, sie nicht stürmisch zu umarmen. Natürlich zeigte die Sarutobi diese Freude selbst nicht, sondern behielt den entspannten Gesichtsausdruck eines wahren Senpai bei, für den derlei Dinge ganz natürlich und nicht weiter der Rede wert waren.
Unvermittelt schnitt Kazumi ein weiteres Bijuu-Thema an. Ein erheblich Praktischeres.
"Wollen wir vielleicht zusammen unsere Pfade trainieren?"
Oh, von mir aus gern. Sie hatte ohnehin damit gerechnet, dass die Jinchuuriki gemeinsam an ihren Künsten feilen sollten. Daher fiel ihr die Zustimmung nicht schwer. Hätte Kazumi die Sache nicht auf den Tisch gebracht, hätte Ringo selbst es getan. Allerdings. Sie hob einen Zeigefinger aus dem Wasser, mit dem sie auf Kazumi deutete. Wenn wir unsere Pfade gemeinsam üben, dann möchte ich es pragmatisch und praktisch. Dein Kyuubi-Bunshin zum Beispiel. Bin ich dabei, dann müssen wir daran arbeiten, dass er seinen Zweck erfüllt, wenn es sein muss. Diese besondere Art von Bunshin ist zu kräftig und nützlich, um ihn nur als Sprachrohr zum Bijuu anzusehen. Sie nickte bekräftigend. Ich erkenne an, dass du mit dem Kyuubi freundlich arbeiten möchtest, und das ist okay für mich. Doch nehmen wir an, du musst kämpfen. In diesen Momenten muss dein Bunshin auf dich hören und für dich in die Bresche springen, selbst wenn du ihn zwingen musst.
Lässt du mich dir dabei helfen?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Nov 16, 2016 9:09 am

Auch wenn das ganze Thema und das ganze Gespräch, das sie mit der Älteren führte, ziemlich ernst war und dementsprechend auch nicht nur als sinnfreies Gewäsch abgestempelt werden sollte, lächelte Kazumi leicht vor sich hin. Es war schöner als erwartet. Sie wollte zwar ernsthaft jeden Jinchuuriki kennen lernen. Aber die Tatsache, dass sie mit Menschen gewissermaßen unbeholfen umging, war immer ein kleiner aber feiner Sorgenpunkt bei der Natsu. Aber trotzdem schaffte es Ringo, gewollt oder nicht, dass sich die Jüngere sichtlich sicherer fühlte. Zumindest meistens. Sie entschuldigte sich gerade schnell, weil Ringo ziemlich träge und ‚müde‘ wirkte. Sie vermutete, dass es an ihrem Gerede lag, aber dass sie in heißem Wasser saßen und dass man dadurch automatisch müde wurde, dass blendete die Blauäugige scheinbar aus. Wahrscheinlich, weil sie die Müdigkeit und die vollkommene Entspannung nicht auf diese Art spürte. Sie war zwar sehr entspannt, aber nicht müde, was nicht zuletzt auch an dem Bunshin der Sarutobi lag. Die Tatsache mit dem Yonbi gesprochen zu haben, machte der Kunoichi Mut, auch wenn er nicht mal ansatzweise versucht hatte, zu verstecken, dass er die Natsu gerne getötet hätte, wenn RIngo ihm nicht rechtzeitig verboten hätte, sie zu berühren.
Dass Ringo ruhig und gemächlich die Größere zu dem Thema ‚langweilen‘ beruhigte, allerdings auch so verdammt trocken sagte, dass die Katzenfreundin es merken würde, wenn sie die Ältere ernsthaft langweilte, war irgendwie ein Grund für die Neunzehnjährige zu grinsen. Sie war froh, dass die Ältere ihre Drohung bisher nicht wahr gemacht hatte. Sie wollte nicht unbedingt bekanntschaft mit dem Beckenboden machen. Danke für die Warnung! Ich werde es mir merken, lächelte sie fröhlich.

Genauso war es für Kazumi wirklich etwas Besonderes, was Ringo zu ihr sagte, betreffend Kazumis Eigenart und ihrer Herangehensweise an das Biju/Jinchuuriki-Thema. Worte und vielleicht bisher nur ausgesprochene aber keine ausgeführten ‚Versprechen‘ waren für viele Menschen wahrscheinlich kein Grund sich zu freuen. Man wollte meistens gleich Taten sehen oder sowas. Kazumi reichte das. Sie erwartete nicht mehr. Besonders nicht, weil sie Ringo erst ein paar Stunden kannte. Da war ihr Fortschritt schon beachtlich und machte Kazumi mächtig glücklich und stolz. In ihrer Euphorie hatte sie auch sofort gefragt, ob sie zusammen trainieren wollten und Ringos Zusage war fast so genial, als hätte Kyuubi gesagt, er würde sie mögen. Kazumi war in dem Moment wahrscheinlich der glücklichste Mensch. Doch Ringos erhobener Zeigefinger riss Kazumi aus ihren fröhlichen Gedanken und sofort horchte die Jüngere auf, während sie den Zeigefinger und dann Ringo fragend musterte. Sie nickte immer wieder während die Stimme der Anderen sprach, um ihr zu zeigen, dass sie verstanden hatte. Es war eine Sache mit der sie sich anfreunden würde und auch müsste. Es wäre zwar schon schön zu wissen, dass Kyuubi freiwillig handeln und Kazumi im Notfall helfen würde, aber würde sie ihn wahrscheinlich anfangs nicht zwingen, würde er es wahrscheinlich nie freiwillig tun. Ich nehme deine Hilfe liebend gerne an, strahlte sie zufrieden und ließ sich erleichtert tiefer ins Wasser sinken.

[Out: Sry den Minipost. Mein Start in den Tag lief gegen einen Baum und meine leider-Mitmenschen haben mir den Tag versaut >.<]
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Nov 16, 2016 1:52 pm

Halb hatte Ringo hier mit Gegenwehr gerechnet. Möglich, dass Kazumi auf ihren Grundsätzen beharrt hätte, selbst wenn es um Leib und Leben ging. Doch die Sorge war unbegründet.
Sehr schön, entgegnete Ringo nach einem Moment des Schweigens und lächelte ebenso wie die Natsu. Dann denkst du ja doch pragmatischer, als ich erwartete. Wunderbar. Ja, es fühlte sich gut an, Jüngere loben zu dürfen.
Ringo paddelte nun wieder an den Beckenrand neben Kazumi, ließ sich ebenfalls tiefer sinken und legte den Kopf in den Nacken.
Und jetzt... ruhen wir noch ein bisschen... Halbe Stunde oder so... und gehen dann weiter. Sie grinste leicht. In eine Werkstatt, in der für gewöhnlich Marionetten-Teile hergestellt werden. Aaaber weil du heute so gut warst, machen wir natürlich was anderes dort.
Wie gesagt. Es fühlte sich gut an, Jüngere zu loben.

------

Out: Kein Ding, hab selbst keinen Großen geschafft ^^ An einem anderen Ort haben wir wieder mehr zu schreiben, immerhin sind wir bereits lang hier. Hoffe, dein Tag wurde besser ^_^
Wenn du magst, kannst du einen kleinen Zeitsprung von ner halben Stunde passieren lassen.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Nov 16, 2016 6:09 pm

Kazumi lächelte seelig und erleichtert vor sich hin. Es war überraschend für die Blonde, als sie sich in Erinnerung rief, was sie ganz am Anfang für eine Angst gehabt hatte. Damals, als sie noch nicht lange mit Kyuubi zusammen war, hatte sie sich immer davor gefürchtet ‚enttarnt‘ zu werden. Sie wollte zwar zu Kyuubi stehen, aber nicht laut herum posaunen, dass sie sein Gefäß war. Sie wusste nicht, wie die Dorfbewohner und ihre Mitmenschen darauf reagieren würden und zu dem Zeitpunkt war ihr das noch relativ wichtig gewesen. Zumindest solange, bis ihre Albträume angefangen haben und sie begann sich langsam aber sicher von Anderen abzukapseln. Jetzt war es ihr mittlerweile schon ein wenig egal, ob sie von ihr wussten und wie sie darauf reagierten. Es gab genug Menschen, wie Sensor-Ninjas oder auch Hyuugas, die das Chakra spüren und sehen konnten. Kazumi konnte sich zwar nie vorstellen, wie man etwas wie Chakra sehen oder fühlen sollte, aber es war möglich. Das hatte ihr Ryuuko bestätigt und sie war Beides. Sowohl eine Sensor, als auch eine Hyuuga.
Es war überraschend angenehm, wie schnell sie sich mit Ringo so angefreundet hatte, dass sie sich nicht mal davor schämte, ihr sämtlich gesammelten Informationen über Kyuubi anzuvertrauen. Auch wenn sie bisher noch nicht viel über ihre Bijus geredet hatten. KAzumi hatte den Yonbi zwar kennen gelernt aber Kazumi hatte Ringo nur erzählt, wie Kyuubi sie immer angeschwiegen und ignoriert hatte. Das konnte man nicht unbedingt als erfolgreiche Informationsweitergabe betiteln.Vielleicht denke ich dank dir gerade etwas anders, grinste sie fröhlich. Es bringt mich vielleicht näher an Kyuubi heran, wenn ich ihn dazu ‚zwingen‘ muss, mir zu helfen oder auf mein Wort zu hören, überlegte sie laut und zuckte mit den Schultern. Wenn ich ihn weiter mit Samtpfötchen anfasse, wird er mir sicherlich ‚auf der Nase herumtanzen‘ oder zumindest genüsslich dabei zusehen, wie ich an ihm verzweifel. Wenn er wütender auf mich werden würde, würde er sich vielleicht öfter lautstark über mich aufregen und dann redet er auch mit mir… auch wenn es dann nicht so war, wie sie es immer hoffte. Aber es war ein sehr, sehr langer und sehr steiniger Weg, eh sie zu Kyuubi überhaupt ansatzweise eine Beziehung aufbauen konnte.
Ringo schwamm entspannt zu ihr hin und ließ sich auch etwas tiefer ins Wasser sinken, mit den Worten, dass sie noch ein wenig ruhen könnten, eh sie die Werkstatt aufsuchen würden. Leicht lächelnd nickte die Jüngere und schloss entspannt die Augen. Eine halbe Stunde noch entspannen zu können, klang einfach herrlich. Sie musste nur darauf achten, nicht in einen Sekundenschlaf abzudriften. Das würde letztendlich Kazumis komplette, gute Stimmung versauen. Ich freu mich schon total auf die Werkstatt, sagte die Jüngere ehrlich aufgeregt und vor allem neugierig. Sie war gespannt, was die beiden Jinchuuriki in der Werkstatt so anstellen konnten.
Die Zeit in der sich Ringo und Kazumi anschwiegen vergingen für Letztere nicht ansatzweise so schnell, wie ihr dann doch irgendwie lieb gewesen wäre. Sie lief Gefahr durch diese einschläfernde Wärme wegzudösen und immer, kurz bevor sie komplett weg war, schreckte sie immer wieder hoch, weil sie sich selbst daran erinnerte und zwang, die Augen offen zu halten. Sie wäre auch gerne eine Runde geschwommen, aber sie wollte doch nicht gefahr laufen, Ringo aus ihrem dösenden Zustand herauszureißen, weswegen sie es doch dabei beließ, neben der Älteren zu sitzen und zu warten. Ab und an warf sie einen leichten Seitenblick zu der Anderen und hing etwas ihren Gedanken nach.
Nach etwa einer halben Stunde, löste sich Kazumi aus ihrer eigenen Haltung und streckte sich kurz, eh sie Ringo vorsichtig antippte und flüsternd und leise zu ihr sprach. Senpai. Komm es ist Zeit, wir müssen langsam raus. Wir sehen bestimmt schon aus wie aufgeweichte Frösche
Das deutliche Grinsen konnte man dabei schon aus ihrer Stimme heraushören. Außerdem möchte ich die Werkstatt sehen… bittteeeeeee beeil dich!
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Do Nov 17, 2016 5:13 pm

Unerwarteterweise fand Kazumi nun sogar Gefallen an der Vorstellung, ihren Bijuu mit den Methoden Ringos ein bisschen auf Linie zu bringen. Zuckerbrot und Peitsche, wenn man so wollte. Ringo schaute überrascht drein, ehe sie träge grinste.
Ja, wenn man so annimmt... Sie vollführte ein paar spielerische Drehungen mit dem Zeigefinger in der Luft, ... Wenn du ihn dann und wann zwingst, und dann wieder deine alte Gangart nimmst, dann wird er das als nette Geste auffassen... und nicht als... Schwäche. Als ihr das letzte Wort herausrutschte, zuckte sie zusammen, als hätte ihr jemand in die Seite gepiekt. Äh. Ja, netteres Wort dafür. Du weißt, wie ich es meine.

Die Ruhephase verbrachte Ringo weitaus entspannter, als Kazumi es tat. Von der Unruhe ihrer Kameradin bemerkte die Sarutobi wenig. Sie hatte keine Scheu, sich für eine halbe Stunde an der Mündung zum Meer der Träume herumzutreiben. Generell hatte sie weniger Sorgen als die Natsu, was den Bijuu betraf, und dies lag an ihrem Siegel.
Dein Fuuin ist ein Eisenkasten, hatte ihre Siegelmeisterin gesagt, während viele andere Jinchuuriki ihren Bijuu in einem Weidenkorb mit sich herumtragen.
Ihr Fuuin, ausgestattet mit der Kraft eines Proto-Juin, bewahrte ihre Träume und beschirmte ihre Gefühle. Auch wenn Yonbi gern behauptete, es wäre anders. Ringos Siegel war sogar derartig mächtig, dass Sensor-Nin oder Hyuuga auf sie schauen und nichts vom Bijuu in ihr wahrnehmen konnten.
Nach kurzer Zeit fühlte Ringo ein Stupsen und schlug die Augen auf. Kazumi, grinsend von einem Ohr zum andern, sagte etwas von Fröschen. Aufgeweichten Fröschen.
Wo sind Frösche, murmelte sie, ehe sie sich aufraffte. Sehr bedächtig und langsam war sie dabei, denn nach dieser Zeit im heißen Wasser war einfach alles andere kalt... vor allem die Dusche, die nun unweigerlich folgen musste.
.
.
.
Einige Minuten später standen beide Kunoichi auf dem Gelände der "Werkstatt Takatebi". Ringo führte Kazumi zu einer länglichen Lagerhalle, einem von mehreren größeren Gebäuden auf dem Platz.
Auf dem Weg von den Heißen Quellen hin zur Werkstatt hatte Ringo vorgeschlagen, Essen zu kaufen. Sie selbst war dabei gründlich gewesen; in der Plastiktüte, die sie mit sich schleppte, lag ein Dutzend Manjus, also Klöße, gefüllt mit Fleisch, Spinat oder auch Pepperoni. Auf einem davon kaute sie bereits herum.
Wir gehen hier hinein, sprach sie, hielt den Manju mit den Zähnen fest und öffnete eine Seitentür. Sie ließ Kazumi vorgehen, folgte dann nach und betätigte einen Lichtschalter.
Im Inneren der Lagerhalle konnte Kazumi bestaunen, wie sich ein beschauliches Chaos im Licht schmucklos von der Decke hängender Glühbirnen entfaltete. Zahlreiche Werktische standen im ganzen Raum verteilt, und darauf verteilten sich etliche Werkzeuge verschiedenster Formen und Größen. Auch die Wände waren davon bestückt.
Was ein wenig seltsam anmuten mochte, waren die zahlreichen halbfertigen Marionetten, welche zerlegt da und dort auf oder unter den Tischen lagen.
Im hinteren Teil der Halle stapelte sich Material; Holz in großen Maßen, daneben Eisen, zum Großteil Altmetall.
Dort, beim Material, stand auch ein recht großer Ofen.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Nov 19, 2016 11:02 am

Kazumi war wirklich neugierig und gespannt darauf, wie Kyuubi auf ihre Methode reagieren würde, die Ringo angesprochen hatte. Es klang ein bisschen zu schön um wahr zu sein, dass Kyuubi irgendeine Geste eines Menschen als ‚nett‘ einschätzen würde. Wenn er sich überhaupt dazu äußern würde, würde er wahrscheinlich eher versuchen, Kazumis Vorgehensweise zu analysieren und versuchen diese gegen sie zu verwenden. Wenn die Natsu etwas von ihrem Biju gelernt hatte, dann war es, dass er extrem manipulativ war, was er schon mehr als einmal durch die Träume gezeigt hatte, die er der Natsu verpasst hatte und auch von seiner Art, wenn er mal mit ihr sprach. Aber es würde sich nicht viel ändern. Kyuubi konnte ja gerne weiter zeigen, wie sehr er sie und die Menschen hasste und die Blonde im Gegenzug würde unbeugsam immer wieder beweisen, beteuern und zeigen, dass sich ihre Einstellung, besonders zu dem Fuchs, nicht einfach ändern würde. Und wenn es dann eben mit Zuckerbrot und Peitsche weitergehen musste, dann sollte es eben so sein. Zumindest würde sie es versuchen und sehen, wie der Fuchs darauf reagierte und ob er überhaupt eine andere Reaktion zeigen würde. 
Da stellte sich gleich mal die Frage, ob es Kyuubi überhaupt möglich war einen Gesichtsmuskel zu verziehen, denn generell hat er nie das Gesicht verzogen. Weder zu einem Grinsen, noch war irgendeine Form von Wutausbruch zu erkennen. War es den möglich, dass sie den Bunshin perfekt beschworen hatte, aber dabei irgendetwas falsch gemacht hatte, dass Kyuubi einfach keine wirkliche Feinmotorik besaß? War das möglich? Vielleicht sollte sie später mal Ringo oder Kyuubi selbst fragen. Ringo im gegenzug grinste und erläuterte, was sie von dieser Meinung hielt. dass sie die freundliche Art gegenüber dem Fuchs als Schwäche betitelte, zogen sich Kazumis Augenbrauen skeptisch in die Höhe. Warum ist freundlich zu sein eine Schwäche?, fragte sie sofort mit ernster Stimme und verschränkte währenddessen die Arme vor der Brust. Vielleicht war ein Bad nicht unbedingt der beste Ort um sich über Bijus und deren Verhaltensweisen sowie über die eigenen Verhaltensweisen zu unterhalten. Ihr Gehirn war zu langsam um irgendwelchen selbstgesponnenen Gedanken so zu verfolgen, dass etwas sinnvolles bei raus kam. Ringo selbst schien selbst schon gemerkt zu haben, dass das Wort ‚Schwäche‘ nicht unbedingt allzu passend war und sie rettete sich ein wenig aus der Situation, während die Sarutobi von der Natsu weiterhin skeptisch angeblickt wurde, eh sich beide dazu entschieden, noch ein wenig herumzudösen und zu entspannen. Zumindest mehr oder weniger.

Nach der halben Stunde versuchte die Jüngere die Sarutobi relativ sanft aus ihrem dösenden Schlaf heraus zu holen. Vorsichtig tippte sie die Andere an und nuschelte etwas davon, dass sie sicher aussehen wie aufgequollene Frösche und Ringo verstand wirklich nur Frösche, was die Blauäugige noch breiter grinsen ließ. Dass ihr Grinsen wegen der kalten Dusche, die bald folgen würde, vollkommen weggespült werden würde, ahnte sie noch nicht.

Allerdings fühlte sich die Natsu unheimlich erholter, nachdem sie mit Ringo das Badehaus verließ. Auch wenn ein weiches, gemütliches Bett jetzt auch nicht schaden würde. Allerdings freute sie sich zu sehr auf die Werkstatt. Den ganzen Weg zu der Werkstatt war Kazumi hibbelig, wie ein kleines Kind, das ein Eis versprochen bekam. Sie wollte eigentlich gar keinen Umweg machen. SIe hatte ein bisschen schmollend reagiert, als die Sarutobi ihr vorgeschlagen hatte, etwas zu essen zu holen. Zumindest bis ihr einfiel, dass sie selbst auch etwas hungrig war. Am liebsten hätte sie sich wahrscheinlich eine Nudelsuppe zu genüge getan, aber da sie Beide ja wirklich nur auf der Durchreise gewesen waren. Deswegen hatte sie sich spontan für ein paar Taiyaki entschieden und diese dann auch nur, wegen ihrer Form. Taiyaki ist ein Gebäck, dass immer in der Form eines Fisches gebacken wird. Da sie das Gebäck selbst noch gar nicht kannte, hatte sie relativ vielseitige Füllungen ausprobiert. Von einer süßen Bohnenpasta bis hin zu einer Schokoladencremefüllung war eigentlich ziemlich viel dabei. Bisher hatte sie sich aber wirklich in die Füllung aus Schokolade verliebt. Allerdings fürchtete sie, wenn Noriko sie erwischen würde, würde das kleine Kätzchen ihr eiskalt und kritisierend ins Gesicht sagen, dass sie noch fett werden würde. Sie musste sich zusammen reißen, ihr Eingekauftes nicht sofort, während des Ganges zur Werkstatt aufzufuttern, weswegen sie immer wieder ein wenig sehnsüchtig auf die Tüte zu ihrer Linken herunter sah und offensichtlich damit kämpfte, nicht einfach noch ein paar Taiyaki zu essen. Allerdings würde Noriko sicherlich auch bald auftauchen, wenn sie wollte. Es konnte auch sein, dass sie gerade ihre Ruhe haben wollte und sich irgendwo einfach gemütlich auf einen hohen Baum oder ein Dach verzogen hatte, wo sie ein wenig die Ruhe genoss und vor sich hindöste.
Bei der Werkstatt angekommen, deutete Ringo auf eine Seitentür und öffnete diese auch sofort. Am liebsten, da es für die Natsu fremdes Territorium gewesen war, wäre sie hinter Ringo in die Werkstatt gegangen. Aber die Ältere ließ sie zuerst eintreten und Kazumi folgte dieser freundlichen Geste. Zuerst stand die JÜngere im Dunkeln, bis Ringo einen Lichtschalter betätigte und das Gebäude in helles Licht tauchte. Sofort wurden Kazumis Augen groß und sie blickte sich aufgeregt und neugierig um. Sie wirkte fast überfordert, weil sie nicht wusste, wo sie zuerst hinsehen konnte. Als du Werkstatt sagtest, dachte eher an einen kleinen, kellerähnlichen Hobbyraum, sagte Kazumi erstaunt. Sie deutete fragend auf die Marionetten. Aber das hier auch Marionetten gemacht werden, das hätte ich am Wenigsten gedacht, sagte sie überrascht und lächelte.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Nov 20, 2016 10:03 am

Freundlichkeit war nichts Schlimmes, so dachte Ringo, wenn um einen herum auch alle freundlich waren. Aber auch nur dann. Sie war keine Schwäche, wenn sie im Rudel auftrat. Doch spielte nur einer das Spiel nicht mit, dann litt der Freundliche darunter - sofern er nicht selbst auch schnell Zähne zeigte. So hatte Ringo es kennen gelernt. Doch vor Kazumi war ihr der erste Anklang zu diesem Thema lediglich herausgerutscht, und sie wollte es nun nicht vertiefen. Schließlich galt die Geschichte mit der Rudelfreundlichkeit für sie beide - sie gingen nett miteinander um, selbst wenn die Eine die Andere in den Schwitzkasten nahm oder mit scharfen Reißzähnen bedrohte.
Kein Grund, den Status Quo zu ändern.
Mit ihren Plastiktüten voller Backwaren kamen die beiden Kunoichi an der Werkstatt an, und Kazumi staunte wie ein kleines Mädchen im Spielzeugladen. Im Grunde wars wohl auch ein wenig so: Die Werkstatt hatte was von einer Fertigungsstätte für Spielsachen. Marionettenspieler bezeichnete man nicht umsonst als groß gewordene Kinder...
Oh? Ringo nahm den Manju wieder aus dem Mund, schlenderte zwischen den Tischen hindurch. Kreidestriche auf dem Boden zeigten die Grenzen der Arbeitsbereiche auf; die Markierungen ergaben dadurch gleichsam einen Weg, dem die Sarutobi nun folgte. Hab ich nicht gesagt? Nun, das weißt du es jetzt. Sie lächelte leicht, während sie Kazumi einen Schulterblick zuwarf. Ich habe vorher nie so drüber nachgedacht, doch Marionettenspieler haben es wirklich nicht leicht mit ihrer Ausrüstung. Ständig geht sie kaputt. Und während uns gewöhnlichen Shinobi höchstens mal die Kunai verloren gehen oder ein Schwert abbricht, zerlegt sich bei Kugutsuka selbstgemachte Handwerksarbeit. Jedes Mal Arme, Beine, Zangen, Scheren und so weiter zu ersetzen, kann ins Geld gehen, gerade für Anfänger dieser Sparte. Darum dürfen sie hier die Materialien benutzen. Sie deutete auf das offene Vorratslager mit dem Holz und Altmetall. Manches davon ist Sperrmüll, aber fürs Üben genügt es wohl. Einiges ist auch gespendet, etwa Holz von Senju, die ihr Mokuton trainieren. Sie zeigte auf den Ofen. Und Abfall-Mokuton ist es auch, was uns erlaubt, diesen Glasofen zu betreiben.
Auch der Bereich vor dem Ofen war mit Kreide abgeteilt; die Striche umfassten diverse Werkzeugkisten. Als Ringo ihren Bereich betrat, ging sie an diesen Truhen vorbei und öffnete die Kombinationsschlösser daran. Sie zeigte Kazumi den Inhalt einer Truhe: Sie war in Fächer unterteilt, und in diesen Fächern lagen Mineralsplitter und Granulate, sorgfältig nach Farben sortiert.
Glaskrösel, benannte Ringo die Splitterchen. Und zeigte auf drei Fächer. Die da... habe ich von Mai bekommen. Als wir beide gleichzeitig Missing waren. Wir sind uns in der Wüste von Kaze no kuni kurz begegnet.
Ringo verfolgte aufmerksam, wie Kazumi auf diese Erinnerung reagierte.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mo Nov 21, 2016 10:09 am

Ja, der Tag war offensichtlich heute voller positiver Überraschungen. Natürlich gab es auch ein paar wenige Ausnahmen, aber der Großteil war heute einfach nur schön. Sie hatte einen zweiten Jinchuuriki kennen gelernt und mit ihm trainiert, dann stellte sich noch heraus, dass die Beiden den gleichen Jinchuuriki aus Kirigakure kannten und dann hat Kazumi auch noch mit dem Yonbi gesprochen, der sie zwar mehr oder minder be- und gedroht hatte, aber das zählte schon wieder fast nicht. Da war die Freude, mit dem Yonbi gesprochen zu haben einfach viel größer als die Tatsache, dass sie wahrscheinlich gestorben wäre, wenn Ringo ihn nicht aufgehalten hätte.
Ein weiteres, positives Erlebnis war dann unverkennbar die Werkstatt. Neben der Tatsache, dass sie den Geruch von neu gebauten Sachen mochte, war es für sie echt faszinierend, wie groß die Werkstatt war und was man hier alles tun konnte. Sie musste sich zusammenreißen nicht wild durch die Gegend zu rennen und alles einmal anzutatschen, um dann freudestrahlend, wie ein kleines Kind sagen zu können: ‚Ich habs angefasst. Ist das jetzt meins?!‘
Kazumi folgte Ringo, während sie durch die, mit Kreide abgegrenzten Arbeitsplätze ging und dabei fiel ihr etwas ein. Ich war hier schonmal. Jetzt weiß ich, wieso mir der Weg ein wenig bekannt vorkam. Ich hatte hier vor über einem Jahr eine Mission, sagte sie nachdenklich. Die Werkstatt selbst kam mir auch bekannt vor. Ach mein Kopf ist ein Sieb!, meckerte sie ein wenig über sich selbst verärgert. Allerdings war ich hier noch nie in der Werkstatt. Ich hab mich nur auf dem Außengelände rumgetrieben. Warum zur Hölle musste sie jetzt unbedingt an ihr damaliges Team denken, von denen sie zwei seit dem Zeitpunkt nicht mehr gesehen hatte und einer tot war? Das war doch zum Jammern. Sie seufzte schwer, eh sie sich wieder zur Ordnung rief und sich mit der vorherigen Neugier umsah. Ringo erwähnte sie Marionettenspieler und sofort lauschte Kazumi. Die Jüngere lächelte sanft und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Mein Bruder war ein Marionettenspieler… Also mein Pflegebruder, fügte sie noch schnell hinten dran. Als kleines Kind hat er schon eine Schwäche für Marionetten entwickelt und er entwickelte ein Talent dafür. Allerdings hat er sich zweigleisig weiterentwickelt. Er ist sowohl ein guter Ninjutsuka als auch ein guter Kugutsuka. Ich bin mit Beidem groß geworden und er hat mich auch manchmal gerne mit seinem Marionetten trainiert., meinte sie. Eigentlich war Tsuki ein Marionettenspieler sobald er auf einer Mission als Chunin angesehen wurde. Aber als Anbu war er ein Ninjutsuka. Aber das sollte sie Ringo nicht sagen. Tsuki hatte ihr auch nie freiwillig gesagt, dass er ein Anbu sei. Damals war es ihm nur so herausgerutscht und Kazumi musste schwören, es nicht weiter zusagen. Tsuki hat mich immer gerne aufgezogen und gemeint, mit meiner Chakrakontrolle sollte es mir nicht schwer fallen, Marionetten einzusetzen. Aber ich hab zwei linke Hände und die Marionetten zu bauen und zu reparieren, das habe ich immer nicht hingekriegt. Tsuki hat immer davon etwas gesagt, dass Marionetten auch eine Seele haben, wenn man sich liebevoll um sie kümmert. Das hab ich damals nie verstanden, grübelte sie laut vor sich hin, zuckte dann aber mit den Schultern. ICh bewunder die Marionettenspieler für ihr Können, sagte sie lachend und blickte zu der Sarutobi. Eigentlich war Kazumi ähnlich wie Ringo. Die Sarutobi beneidete auch Andere, die etwas Besonderes sind oder etwas besser können als sie. Kazumi ist da ähnlich. Sie will einer der Kunoichi sein, die man als Allrounder bezeichnet. Allerdings würden ihr dazu noch mindestens Fuinjutsus, Kugutsu no jutsu, sowie die Sensorik fehlen. Aber das war wahrscheinlich unmöglicher als Kyuubi zu ihrem Freund zu machen und das war sicherlich auch nicht der Sinn des Shinobidaseins. Es wäre ja auch dumm, überall etwas zu können, aber nirgends irgendwie perfekt zu sein.
Sie lauschte den Erklärungen der Älteren und nickte ab und zu mal. Es war wirklich toll, dass die MArionettenspieler hier die Möglichkeiten hattem, MAterial für ihre Marionetten zu verwenden. Sie wurde weiter herumgeführt und neben den Arbeitsflächen deutete die Sarutobi auch auch einen Ofen und ging sogleich auf diesen zu und öffnete eine Truhe. Jeder Ordnungsfanatiker hätte sich wahrscheinlich wie im Himmel gefühlt. Diese Ordnung war selbst für die Natsu eine Augenweide. Wow!, strahlte sie und das nicht nur wegen dem Inhalt, den die Truhe bot, sondern eben wirklich wegen dieser peniblen Ordnung. Ringo deutete auf ein paar Fächer und erläuterte die Geschichte zu ihnen. Sofort blickte sie ungläubig auf und starrte der Älteren wahrlich Löcher in den Kopf. Dein Ernst?, fragte sie ungläubig. Sie hätte wahrscheinlich jetzt zu viel gefragt, was sie und Mai betraf, aber da war es vielleicht besser, die Fragen nicht zu stellen? Missing? Wie bist du ein Missing-Nin geworden?, fragte sie und das war nur eine Frage, die ihr auf der Zunge lag.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Nov 22, 2016 5:27 pm

Da hatte offenbar jemand schon eine kleine Geschichte mit der Werkstatt. Und dem Puppenspiel allgemein, wie sich kurz darauf herausstellen sollte. Ringo warf Kazumi Schulterblicke zu, während die Natsu davon berichtete, schon einmal hier gewesen zu sein.
Mission auf dem Außengelände? Ringo hob überrascht eine Augenbraue. Aha. Hochinteressiert klang sie nicht. War sicher ein langweiliger Dienst - was gabs draußen schon groß zu tun? Hätte sie etwas genauer nachgedacht, wäre sie natürlich drauf gekommen, dass einer ihrer guten Bekannten unter den Freien - Masamune Takatane - vor etwa einem Jahr im Konoha-Gefängnis gelandet war. Ziemlich genau der Kerl, mit dem Kazumis Team aneinandergeraffelt war.
Warum Kazumi Marionettenspieler nicht als seltsame, ölverschmierte Bastel-Idioten im winzigen Hobbykeller betrachtete, sondern im Gegenteil bewunderte, leuchtete der Sarutobi ein. Kazumi hatte also einen Pflegebruder aus diesem manchmal etwas exzentrischen Menschenschlag.
"Tsuki hat immer davon etwas gesagt, dass Marionetten auch eine Seele haben, wenn man sich liebevoll um sie kümmert. Das hab ich damals nie verstanden."
Ringo nickte. Hm. Ein paar der Jungs hier sind genauso, erwiderte sie im Plauderton. Muss man wohl drinstecken, um es zu kapieren.
"Ich bewunder die Marionettenspieler für ihr Können."
Ja, ich auch. Darin waren sie sich in der Tat ähnlich.
Nun war die ältere Jinchuuriki damit beschäftigt, ihre Schätze vorzuführen. Dazu gehörten natürlich die Mineralsplitter in allen Regenbogenfarben, sorgsam in Fächern getrennt. Dies hatte freilich nicht bloß ordnungsliebende Gründe. Später würden sie glühende Glasmasse wie einen dicken Tropfen Wachs durch eins der Fächer rollen und die Granulate im Glasofen mit dem Gesamtkunstwerk verschmelzen, um es zu färben.
Dass einige der wertvolleren Stücke von Mai stammten, hatte Ringo ohne größere Bedenken geäußert - immerhin war Kazumi Mais Adoptivtochter, warum also nicht den kleinen Schwank erzählen. Als Kazumi dann aber erstaunt aufhorchte und fragte, wie Ringo Missing-Nin geworden war, da stockte die Sarutobi und fand sich unversehens auf dem gleichen Terrain vor wie... mit Akari.
Aaah... Einen Moment lang stand ihr Mund halb offen, ehe sie sich wieder fing. Sie senkte beschämt den Blick auf die Gesteinssplitter-Sammlung. Aus den dümmsten Gründen, erwiderte sie dann, ließ die Finger durch rubinrote Steinchen fahren wie durch Sand. Aus den Schlechtesten. Ich tat es einfach aus Trotz, und weil ich wegwollte von meinem Vater und so weiter. Ihr Blick richtete sich auf die jüngere Jinchuuriki.
Du sagst doch, du magst mich, sprach sie dann in seltsamem Ernst. Dann musst du wissen: Ich bin nicht so, wie ich nun bin, weil ich ausgerissen und einige Jahre lang fernab des Dorfes durch die Welt gerannt bin. Nein, ich bin so... weil ich wieder heim kam. Weil man mich so wunderbar wiederaufgenommen hat. Darum bin ich, wie ich bin, und ich hätte es einfacher haben können. Indem ich von Anfang an weniger... mein damaliges Ich gewesen wäre.
Dies sprudelte aus ihr hervor, weil sie sich irgendwie noch immer Vorwürfe machte. Vor Akari hatte sie gesprochen, als wäre die Weltreise als Abtrünniger etwas Spannendes, und wie mächtig man als ausgebildeter Shinobi doch wahr entgegen all der Gestalten, die kämpfend Geld verdienten. Es machte Eindruck, wenn man unter hundert Söldnern der Eine war, der einen Feuerball produzieren konnte... oder einen Rauchball.
Keine Ahnung, wieviel Ausschlag diese Geschichten gaben... Ich weiß nur, dass ich diesen Fehler nicht wiederholen werde.
Darum fügte sie auch noch hinzu: Kein schönes Abenteuer. Das glaub mir.
Mochte etwas eigen auf Kazumi wirken, die bis jetzt ja noch keinerlei Tendenzen gezeigt hatte, das Leben eines Missing für Lagerfeuer-Romantik zu halten.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Nov 23, 2016 6:04 pm


Ja, Kazumi fiel gerade mal wieder auf, dass sie doch eine Menge wusste, beziehungsweise schon gelegentlich viel herumgekommen war und Menschen kennt und kannte, wodurch sich eine ziemliche Masse an Wissen und Weisheiten bei der Blonden entwickelt hatte. Wenn sie diese nun noch einsetzen, beziehungsweise sich an Details erinnern konnte, wäre das natürlich auch vom Vorteil. Die Blauäugige kratzte sich an der Wange und seufzte. Ringos Interesse, dass Kazumi hier schon mal eine Mission gehabt hat, war wirklich von durchschlagendem Wert. Natürlich ironisch gesehen. Der Jüngeren fiel auch kein Thema ein, was die ganze Geschichte irgendwie interessanter werden ließ. Ich kann mich nicht mal richtig dran erinnern., sagte sie und schüttelte den Kopf, um sich selbst dazu zu animieren, das Thema nicht weiter am Leben zu erhalten, wo es weder sie noch Ringo wirklich interessierte. Die beiden Jinchuuriki griffen das Thema mit den Marionetten auf und Kazumi freute sich schon, dass sie mitreden konnte. Es gab immer irgendwelche Themen, wo sie einfach nicht mitreden konnte. Sie konnte Mütter nicht verstehen, die immer wieder ihre Kinder anhimmelten und sie verstand nicht, was manche Menschen an Zigaretten und Alkohol fanden. Genauso schenkte sie irgendwelchen frischverliebten Paaren auch meist nur einen angewiderten Blick, weil sie sowas einfach nicht kannte und nicht verstehen konnte. Sie liebte Mai ja auch (auch wenn sie sich das selbst nicht gerne eingestand und das wahrscheinlich auch nie offenherzig sagen würde, seitdem sie den Fuchs hatte), würde allerdings niemals auf die Idee kommen, dieser die Zunge in den Hals zu stecken, wie es manche einfach so in der Öffentlichkeit taten. Unweigerlich jagte dieser Gedanke der Natsu einen eiskalten und angewiderten Schauer über den Rücken, weswegen sie sich leicht schüttelte und kurzzeitig einen ziemlich wehleidigen Ausdruck annahm.
Aber zum Glück lenkte Ringo sie ab und zeigte der Jüngeren ihre angesammelten Objekte, beziehungsweise die MIneralsplitter, die sich Kazumi auch gerne länger angesehen und bestaunt hätte, hätte Ringo nicht etwas gesagt, was Kazumi unweigerlich an weniger schöne Zeiten erinnerte. Bei Mai hatte sie es verstanden. Offensichtlich hatte Mai ihr Gedächtnis verloren, während sie von Daizen als Missing-Nin betitelt wurde. Allerdings war es bei Akari etwas Anderes gewesen. Sie war bei vollem Bewusstsein gewesen und sicherlich hatte sie mehr als einmal die Möglichkeit gehabt zu fliehen, aber dennoch hat es Monate gedauert, bis man sie nach Hause schleifen konnte. Das Thema ‚Missing-Nin‘ schien Kazumi ähnlich unlieb zu sein, wie der Sarutobi. Denn nach Kazumis Frage nach die Andere mit einem Stocken war und sie überlegte eine Weile, fast so, als müsste sie sich überlegen, wie sie sich so erklärte, dass es wirkte, wie eine Jugenddummheit. Die Blauäugige legte besorgt den Kopf schief, als Ringo dann auch noch den Blick senkte und sich nicht traute die Natsu direkt anzusehen. ‚Dumme Gründe‘ benannte Ringo sie und ein wenig neugierig und verständnisvoll nickte die Jüngere besorgt.
Kazumi versuchte nicht so zu wirken wie ihre Mütter, die immer einen gewissen ‚Du bist zu kritisierend zu dir selbst‘ oder einem ‚Ich habs dir doch gesagt‘-Blick drauf hatten. Sie riss sich zusammen, lächelte leicht und klopfte der Älteren sanft auf die Schulter. Damals waren es für dich gute und sehr nachvollziehbare Gründe, einfach so zu gehen, sagte sie und lächelte verständnisvoll. Ich hab Daizen auch mehr als einmal angepampt und damals fand ich es verständlich. Es hat mir sogar Spaß gemacht. Jetzt schätze ich es einfach nur noch als dumm und kindisch ein., verkündete sie schulterzuckend und lächelte breit. Ich kann deine Gründe nachvollziehen und verstehen. Besonders wegen deinem Vater. Du brauchst dich deswegen gar nicht schlecht zu fühlen.
Sie wollte eigentlich Ringo ernst ansehen, als sie den Blick zur Jüngeren warf, aber das Einzige, was sie der Anderen entgegenwarf, war ein aufbauendes und sanftes LÄcheln. Sie konnte Ringo einfach nicht ernst ins Gesicht sagen, dass sie sich zusammen reißen sollte. Sie konnte ihr nur auf einfühlsame Art und Weise sagen, dass sich Ringo eben einfach für gar nichts schlecht fühlen brauchte.
‚Du sagst dich, du magst mich‘ waren die Worte der Anderen, die Kazumi eine gewisse Ernstheit entgegen schmetterten, die die Jüngere etwas überrascht erwiderte. Zumindest nachdem sie die Worte der Älteren richtig realisiert hatte. Eigentlich ein ganz witziges Mimenspiel der JÜngeren. Erst fast schon zu liebevoll, dann öffensichtlich überrascht und dann verschwand ihr Lächeln und ihr Gesicht wurde ernst.
Ich mag die Ringo, wie sie vor mir steht. Mit ihrer Eigenart bestimmte Menschen zu beneiden und mit ihrer offenen Art. Ich kenn die Ringo nicht, wie sie zu der Zeit war, bevor sie das Dorf verlassen hat oder wie sie als Missing-Nin war. Aber irgendwann kannst du mir gerne von den Beiden erzählen, sagte sie und legte, leider eine Angewohnheit von Mai, eine Hand auf den blonden Schopf und grinste zufrieden. Du kommst doch mit dieser Kazumi hier klar. Du kennst auch noch nicht die Arisu, die eine jämmerliche Heulsuse war oder die Kazumi, die Alles und Jeden verflucht und gehasst hat, der etwas gegen Mai oder Akari gesagt hat. Erlebtes verändert einen. Dich hat deine Zeit als Missing-Nin verändert. Mich haben… neu gewonnen Verantwortungen und die Verluste gekennzeichnet und verändert, sagte sie und irgendwie hatte sie das Gefühl, als wäre sie eine steinalte Oma, die versuchte einem 10-Jährigen die angesammelten Lebensweisheiten zu erklären. So wie du redest, klingt es, als wärst du lieber niemals so gewesen, wie du einmal warst. Okay, das klang komisch… Aber was wäre, wenn du von Anfang an anders gewesen wärst und den Weg des Missing nie eingeschlagen hättest? Du wärst dann vielleicht schon Jo-Nin oder so, aber die Zeit als Missing hat dir sicherlich einiges vom Leben da draußen gezeigt und du hast sicherlich einiges an Selbstbewusstsein erkämpft, überlegte sie laut, eh sie sich leicht gegen die Andere lehnte und sie sanft und aufbauend anlächelte, eh sie ihr gegen die Stirn tippte. Vielleicht kein schönes Abenteuer, aber du hast daraus gelernt und damit mein ich nicht nur irgendeine Lehre, dass es Zuhause vielleicht chöner ist, sondern du hast Erfahrungen gesammelt, die ich zum Beispiel nie am eigenen Leib sammeln kann.
Sie redete zu viel und sie war gerade viel zu sentimental. Aber die Art, wie die Ältere mit ihr Gesprochen hatte, hatte Kazumis Redeschwall einfach ausgelöst. Wahrscheinlich auch, weil die Jüngere der Anderen zeigen wollte, dass sie persönlich es nicht als schlimm erachtete, dass die Sarutobi eben auch ein Missing gewesen war.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Fr Nov 25, 2016 5:54 pm

Eine Breitseite gegeben. Dieser Gedanke ging Ringo unwillkürlich durch den Kopf, als Kazumi zwar auf ihre Worte ansprang, aber... immerhin nicht so, wie es die Sarutobi befürchtet hatte. Die Jüngere hüpfte nicht vor Freude und Eifer auf und ab und bettelte auch nicht, um spannende Geschichten von der `Außenwelt´ vorgetragen zu bekommen, entführt ins große Abenteuer einer Abtrünnigen.
Stattdessen ging sie auf Ringos Seelenleben ein. Dies war Ringo auch nicht sooo lieb, doch sie hatte sich diese Blöße gegeben, quasi auf dem Glatteis auf der Suche nach einer Rettung. Nun würde sie diese Schlittenfahrt auch mitmachen.
Dabei hörte sie immerhin auch wieder einiges. Sie hatte Spaß daran, Daizen anzupampen? Schwer vorstellbar, wie dieses Mädchen sich einem Klotz von Authoritätsperson gegenüberstellte und ihm eine Standpauke hielt. Ringo
"Erlebtes verändert einen. Dich hat deine Zeit als Missing-Nin verändert. Mich haben… neu gewonnen Verantwortungen und die Verluste gekennzeichnet und verändert."
Stimmt, ja, entgegnete Ringo bedachtsam. Du hast ja auch dein Päckchen zu tragen.
Von diesem kurzen Einwurf abgesehen, ließ Ringo die andere Jinchuuriki reden und ihre Gedanken frei fließen. Offenbar hatte sich Kazumi viele Gedanken über Schicksalswege gemacht. Über die sonnenbeschienenen Höhenzüge und die verschatteten Täler, durch die man eben so marschierte in seinem Leben.
Unvermittelt tippte Kazumi Ringo gegen die Stirn. Die Ältere verzog das Gesicht, lächelte aber dennoch; sie gönnte der Natsu den Moment, da sie mal die Weise war, quasi die Senpai. Also durfte sie auch stupsen. "Vielleicht kein schönes Abenteuer, aber du hast daraus gelernt und damit mein ich nicht nur irgendeine Lehre, dass es Zuhause vielleicht chöner ist, sondern du hast Erfahrungen gesammelt, die ich zum Beispiel nie am eigenen Leib sammeln kann."
Man sollte auch nicht jede Erfahrung am eigenen Leib sammeln, erwiderte Ringo nach einem Moment. Vor allem nicht die, ein Abtrünniger zu sein.
Es war kurz und knapp, wie Ringo dieses Thema umschloss. Kazumi war letztlich doch sehr präzise wieder auf den Punkt gestoßen, der für Ringo den Kern des Ganzen darstellte: Das Missing-Nin-Dasein. Sie wollte nicht, dass ein anderer Jinchuuriki aus Frust Geschmack daran finden mochte, wie es ja - so Ringos Vermutung - Akari passiert war. Irgendwie war sich Ringo sicher, Kazumi würde Akaris Weg nicht einschlagen. Zumindest jetzt war sie es.
Ringo seufzte, schüttelte sich kurz, als überliefe sie ein Frösteln, was angesichts der Temperaturen aber unmöglich war. Es war nur ihre Art, sich aus der Stimmung zu lösen, in die sie das Gespräch selbst geführt hatte. Sie lächelte Kazumi an, während sie sich an ihr vorbei schob. Die Truhe blieb dabei natürlich auf, denn der Inhalt würde gebraucht werden. Komm. Wir wollten heute schließlich noch was schaffen, forderte sie Kazumi auf. Einfach, um wieder etwas Zug in ihre eigene Stimme holen zu können, etwas mehr Lebhaftigkeit. Und indem sie auf den Ofen mit dessen brütender Hitze-Aura zuging, schien sie an genau dieser Lebhaftigkeit zuzulegen. Sie trat an die verschlossene Öffnung, zog die Klappe auf und hängt sie an der Seite mit einem Haken fest, sodass sie von selbst nicht wieder zufallen würde.
Hitze wölkte aus dem Glasofen wie aus dem Nasenloch eines Drachen.
Eintausendvierhundertfünfzig Grad, sprach Ringo geradezu genussvoll aus. So viel Temperatur ist nötig, um Glas flüssig zu bekommen. Die Schmelze ging den ganzen Tag über; es ist ein ziemlicher Aufwand, diesen Ofen zu betreiben. Schau rein. Sie zeigte in Richtung des hellgelb erleuchteten Schlundes. Im Inneren des Ofens befand sich eine hitzefeste Wanne, in der die glühende Glasmasse lag.
Und wo wir schon einmal dabei sind... Ringo wartete, bis Kazumi an ihr vorbeikommen würde, um in den Ofen zu schauen. Dabei führte sie Fingerzeichen aus... und würde Kazumi gegen die Stirn tippen. ... darf ich wieder stupsen. Mit leichtem Lächeln hob sie die Hände wie zur Entschuldigung, nachdem sie rasch auch Nase und beide Wangen berührt hatte. Nur ein Jutsu von mir, um es dir angenehmer zu gestalten. Ich tue es auch, hier. Sie tippte sich selbst gegen die Stirn, Nase und Wangenknochen. Verhindert Sonnenbrand, erklärte sie dann.

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